Le Dieter Potzel / Matthias Holzbauer Das Knäblein in der Krippe und der tote Mann am Kreuz – was haben die beiden gemeinsam? Sie können nicht reden! Ein Zufall? Sicher nicht! Denn genau so wollen die Priester Ihn bis heute haben: Stumm soll Er sein, zum Schweigen soll Er gebracht werden, damit niemand erfährt, dass Er in Wirklichkeit der geistige Revolutionär war, der ihnen, den Priestermännern, bereits vor 2000 Jahren die Stirn bot. Der den unglaublichen Mut besaß, ihnen vor dem Volk das Recht abzusprechen, sich als “Mittler” zwischen Gott und die Menschen zu stellen. Der Mensch braucht keine Mittler, wenn er Gott näherkommen will. Der himmlische Vater ist in jedem Menschen selbst gegenwärtig. Das war und ist die Lehre des Nazareners. Er hat weder Priester eingesetzt noch eine Kirche gegründet. Sie aber, die Priester der damaligen Zeit, haben Ihn foltern und ermorden lassen. Und ihre Abkömmlinge, die Priester von heute, vernebeln weiter Sein Bild – damit sie desto ungestörter Seinen Namen missbrauchen können, um daraus weiter Kapital zu schlagen. Es ist an der Zeit, den Nebel aufzulösen und Jesus, den mutigen Mann des Volkes, wieder so zu sehen, wie Er wirklich war. Denn Er schweigt auch heute nicht! ot
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