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Pordenone, Die Stadt, die überrascht

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PORDENONE

DIE STADT, DIE ÜBERRASCHT

PORDENONE

Im Herzen von Friaul-Julisch Venetien, eingebettet zwischen den Karnischen Alpen und der venezianischen Lagune, kann die Stadt Pordenone ein reiches Erbe an Geschichte, Kunst und zeitlosem Charme vorweisen. Abseits der Hektik der meistbesuchten Touristenrouten präsentiert sich Pordenone als authentisches Reiseziel – ein verborgenes Juwel, das dazu einlädt, die ursprünglichste und faszinierendste Seite des nordöstlichen Italiens zu entdecken. Diese Stadt ist nicht nur ein Ort, den man besucht, sondern eine Erfahrung, die man in vollen Zügen erlebt. Ihre versteckten Winkel, ihre kostbaren kulturellen Zeugnisse und die üppige Naturlandschaft verbinden sich zu einer umfassenden und

authentischen Reise für jeden Besucher. Pordenone verfügt über eine äußerst lebendige Kultur- und Kunstszene, die ihr den prestigeträchtigen Titel Italienische Kulturhauptstadt 2027 eingebracht hat.

DER CORSO VITTORIO EMANUELE

Der Corso Vittorio Emanuele II ist das elegante Herz von Pordenone – ein wahres Freilichtmuseum, das mit freskengeschmückten Stadtpalais, Arkadengängen und vornehmer Architektur von jahrhundertelanger Geschichte erzählt. Die Fresken aus dem 15. bis 17. Jahrhundert zeigen florale Motive, sakrale Figuren, Wappen und mythologische Szenen in den für die Renaissance-Wandmalerei typischen Farben. Wer diesen Corso entlangspaziert, spürt eine einzigartige Atmosphäre, die Kunst und Alltagsleben verbindet und durch das warme Licht der Straßenlaternen abends zusätzlich betont wird.

KIRCHE DER HEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT

Die Kirche der Heiligsten Dreifaltigkeit, unweit der Altstadt gelegen, zeichnet sich durch ihren achteckigen Grundriss aus und bietet Unterschlupf für Kunst, Geschichte und Spiritualität. In dieser Kirche mittelalterlichen Ursprungs herrscht eine stille und zeitlose Atmosphäre. Im Inneren bewahrt sie wertvolle Fresken, darunter jene der Apsis, die 1555 von Giovanni Maria Zaffoni, der auch „Il Calderari“ genannt wurde und aus der Schule des Pordenone stammte, gemalt wurden.

DIE LOGGIA COMUNALE

Das als „Loggia Comunale“ bezeichnete Rathaus im Herzen von Pordenone gilt als Wahrzeichen der Stadt und Meisterwerk der Renaissance aus dem 16. Jahrhundert. Mit ihrer eleganten Arkadenstruktur fungierte die Loggia über Jahrhunderte hinweg als Zentrum des öffentlichen und bürgerlichen Lebens, als Schauplatz von Versammlungen, Verkündigungen und Veranstaltungen. Heute finden hier Kulturevents und verschiedene Märkte statt, wodurch sie ihre Rolle als Ort der Begegnung auch weiterhin bewahrt. Die mit Wappen und Flachreliefs geschmückten Wände erzählen die Geschichte der Stadt.

KONKATHEDRALE

SAN MARCO

Ein Juwel sakraler Kunst im Herzen der Stadt, dessen Bau im 13. Jahrhundert begann und das mehrfach umgestaltet wurde, wobei gotische und renaissancezeitliche Elemente miteinander verschmelzen. Die Backsteinfassade und der Campanile aus dem 15. Jahrhundert unterstreichen seine Eleganz. Das dreischiffige Innere beherbergt Meisterwerke wie das Altarbild des Pordenone, die Fresken der Montereale-Mantica-Kapelle von Calderari und Amalteo sowie die Skulpturen von Giovanni Antonio Pilacorte, einem der bedeutendsten friulanischen Künstler der Renaissance.

DER NONCELLO UND DIE BRÜCKE VON ADAM UND EVA

Der Fluss Noncello durchzieht Pordenone mit stimmungsvollen Ausblicken und einer Atmosphäre der Ruhe. Über ihn spannt sich die Brücke von Adam und Eva in einem der ältesten

Stadtteile, der einst Zentrum landwirtschaftlicher und fluvialer Tätigkeiten war. Die beiden Statuen aus dem 18. Jahrhundert, die Jupiter und Juno darstellen und vom Volk als Adam und Eva gedeutet

wurden, gaben der Brücke ihren heutigen Namen. Heute verbindet dieser Ort Natur, Geschichte und Mythos und zählt zu den poetischsten Winkeln der Stadt Pordenone.

CORSO GARIBALDI UND DER GLOCKENTURM VON SAN GIORGIO

Der Corso Garibaldi gilt als pulsierendes Herz von Pordenone und präsentiert sich als elegante Fußgängerzone, die Geschichte, Kultur und Alltagsleben miteinander verbindet. Historische Stadtpalais, stilvolle Geschäfte,

einladende Cafés und typische Restaurants reihen sich hier aneinander und schaffen eine ebenso lebendige wie raffinierte Atmosphäre, die zum Flanieren einlädt und den Charme dieser Stadt preisgibt. Das Stadtbild wird von dem

imposanten Glockenturm von San Giorgio beherrscht, einem der bekanntesten Wahrzeichen Pordenones. Hoch und schlank erhebt er sich als dorische Säule, gekrönt von der Statue des Heiligen Georg.

KIRCHE SANTA MARIA DEGLI ANGELI (GENANNT CHRISTUSKIRCHE)

Die Kirche Santa Maria degli Angeli wurde im 14. Jahrhundert von der Bruderschaft der Battuti gegründet und zeichnet sich durch ihr Portal von 1510 aus des Pilacorte sowie durch das

Seitenportal von 1555 mit der Statue des Heiligen Rochus aus. Der Backsteinglockenturm erinnert an den romanischen Stil. Im Inneren finden sich Fresken aus dem 14.

Jahrhundert, ein steinernes Portal und ein kostbares hölzernes Kruzifix, von dem sich der heutige Name der Kirche –Christuskirche – ableitet.

PIAZZA DELLA MOTTA UND DAS EHEMALIGE FRANZISKANERKLOSTER SAN FRANCESCO

Die Piazza della Motta, einer der ältesten Plätze Pordenones, war einst ein Ort des Handels und der Märkte und ist bis heute ein symbolträchtiger Ort, umgeben von historischen

Gebäuden. An den Platz grenzt das ehemalige Franziskanerkloster aus dem 13. Jahrhundert, das mit seiner schlichten und strengen Architektur heute als

multifunktionaler Kulturraum genutzt wird.

STÄDTISCHES KUNSTMUSEUM –PALAZZO RICCHIERI

Der Palazzo Ricchieri am Corso Vittorio Emanuele II zählt zu den bedeutendsten historischen Residenzen Pordenones und beherbergt heute das Städtische Kunstmuseum. Das im 13. Jahrhundert als befestigter Turm der Familie Ricchieri errichtete Gebäude wurde zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert zu einem herrschaftlichen Wohnsitz mit Arkaden, Loggien und Fresken umgestaltet. Die Fassade bewahrt spätgotische Elemente mit ritterlichen und heraldischen Motiven, während im Inneren insbesondere die reich verzierten Holzdecken und Fresken aus dem 15. Jahrhundert hervorstechen, darunter der Zyklus zur „Geschichte von Tristan und Isolde“. Das Museum zeigt Werke vom 13. bis zum 19. Jahrhundert mit besonderem Schwerpunkt auf der friulanischen Kunst und dem Werk des Pordenone.

NATURHISTORISCHES MUSEUM SILVIA ZENARI

Das Museum Silvia Zenari, das im Palazzo Amalteo aus dem 16. Jahrhundert untergebracht ist, bewahrt wertvolle Sammlungen aus den Bereichen Geologie, Paläontologie, Zoologie, Botanik und Entomologie, mit besonderem Fokus auf die lokalen Ökosysteme. Ein idealer Ort, um die Biodiversität sowie das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt zu erkunden.

PALAZZO DEL FUMETTO

Der Palazzo del Fumetto, ein sorgfältig restauriertes historisches Gebäude, fungiert als zentraler Treffpunkt für zeitgenössische Kunst und Popkultur. Er bietet Raum für verschiedene Dauerund Wanderausstellungen, Workshops und Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern, bei denen sich alles um Comic, Illustration und Animation dreht. In einer kreativen und zugänglichen Atmosphäre spricht er Besucher aller Altersgruppen an.

DIÖZESANMUSEUM FÜR SAKRALE KUNST

Das im Diözesanzentrum für pastorale Aktivitäten gelegene Museum bewahrt Skulpturen, Gemälde, Fresken, Textilien und sakrale Ausstattungsstücke aus dem 7. bis 20. Jahrhundert, die überwiegend aus den Kirchen der Diözese stammen. Die nach Typologie und Funktion gegliederte Ausstellung umfasst Werke friulanischer und venezianischer Künstler wie des Pordenone und Pomponio Amalteo.

IMMAGINARIO SCIENTIFICO – DAS WISSENSCHAFTSIMAGINARIUM

Das Wissenschaftsmuseum Immaginario Scientifico in den ehemaligen Färbereiwerkstätten der früheren Baumwollspinnerei von Torre bietet interaktive Rundgänge zu Naturphänomenen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Mit sechs Themenbereichen und praxisnahen Versuchsstationen fördert es Neugier und Kreativität und lädt Groß und Klein dazu ein, Wissenschaft auf direkte und mitreißende Weise zu entdecken.

ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM

DES WESTLICHEN FRIAULS

Das Archäologische Museum des Westlichen Friauls, im Castello di Torre unweit des Stadtzentrums von Pordenone gelegen, zeichnet die Geschichte der oberen pordenonesischen Ebene vom Paläolithikum bis zur Renaissance nach. Anhand von Rekonstruktionen und Fundstücken erzählt es von neolithischen Siedlungen, den als „Castellieri“ bezeichneten befestigten Siedlungen der Bronze- und Eisenzeit, der römischen Villa von Torre, spätrömischen Nekropolen und Keramiken des 15. Jahrhunderts. Zur Sammlung gehören auch die UNESCO-Funde von Palù di Livenza sowie die Geschichte des Schlosses und des Grafen Giuseppe di Ragogna.

DIE STÄDTISCHEN PARKANLAGEN

Die Parkanlagen von Pordenone sind grüne Oasen der Erholung. Der Parco San Valentino eignet sich ideal für Spaziergänge und Picknicks inmitten jahrhundertealter Bäume; der kleinere Parco Galvani bietet jede Menge Platz im Schatten zum Spielen. Hier befindet sich auch das Museo Itinerario della Rosa Antica (MIRA), ein historisch-didaktischer Museumsrundgang zwischen alten Rosensorten, der die Besonderheiten, Geschichte und botanischen Zusammenhänge dieser Pflanzengattung vermittelt. Der Parco del Seminario entlang des Flusses Noncello vereint Wiesen, kleine Waldstücke und Feuchtgebiete und ist somit perfekt für Spaziergänge und Vogelbeobachtungen. Schließlich verbindet der Parco Martiri delle Foibe (ehemals Laghetti di Rorai) mit seinen drei Wasserflächen Natur und Erinnerung – ein Ort der Ruhe für Spaziergänge und Kontemplation.

Pordenone verfügt über eine lebendige Sammlung von Murals, die einst graue Mauern in echte Freiluftgalerien verwandeln. Im Stadtteil Torre schmücken riesige Tierfiguren ganze Hausfassaden, während in der zentral gelegenen Gasse Vicolo delle Acque der weiße Gorilla von Davide Toffolo hervorsticht – eine Hommage an den Albino-Gorilla Schneeflöckchen. Lokale und internationale Künstlerinnen und Künstler haben der Stadt mit Farben und Kreativität neues Leben eingehaucht und laden dazu ein, weitere Werke an den Mauern und Wohnhäusern der Stadt zu entdecken.

PORDENONE AUF ZWEI RÄDERN. DIE PERFEKTE STADT FÜR RADFAHRER

In Pordenone ist das Fahrrad nicht nur ein Verkehrsmittel, sondern ein Lebensstil. Mit dutzenden Kilometern sicherer und gut vernetzter Radwege lädt die Stadt dazu ein, die Freude an einer langsamen, nachhaltigen und landschaftlich reizvollen Fortbewegung neu zu entdecken. Von den ruhigen innerstädtischen Radwegen durch Parks und Wohnviertel bis hin zu den grüneren Routen entlang des Flusses Noncello oder in Richtung des Seengebiets Laghetti di Rorai – jede Strecke bietet die Möglichkeit, die Stadt aus einer neuen Perspektive zu erleben. Radfahren in Pordenone bedeutet Freiheit, frische Luft und das Entdecken versteckter Winkel zwischen Kunst, Natur und Moderne. Ob Radtourist, Pendler oder Genussradler – hier ist das Fahrrad immer willkommen.

GIOVANNI ANTONIO DE’ SACCHIS ALIAS „IL PORDENONE“ (PORDENONE

1483/84 – FERRARA 1539)

Giovanni Antonio de’ Sacchis, geboren in Pordenone zwischen 1483 und 1484, gilt als einer der bedeutendsten Maler der italienischen Renaissance. Er ist berühmt für seine intensiven und dramatischen Fresken und verband kraftvolle Kompositionen mit leuchtenden, dynamischen Farben. Seine vor allem in Friaul und Venetien verbreiteten Werke beeinflussten zahlreiche Schüler und Zeitgenossen nachhaltig.

TORRE – KIRCHE DER HEILIGEN ILARIUS UND TATIANUS

Der Bau der ersten Kirche geht auf das 7. Jahrhundert zurück, während das heutige Gotteshaus in den Jahren 1880–1885 im neoklassizistischen Stil errichtet und in den folgenden Jahrzehnten weiter ausgeschmückt wurde. Im Inneren befindet sich eine Kopie eines der kraftvollsten Werke des Pordenone: das Hochaltarbild, das die Madonna mit den Heiligen Hilarius und Tatianus, Antonius dem Einsiedler und Johannes dem Täufer darstellt (1519 (?)–1521). Das Original wird im Diözesanmuseum für Sakrale Kunst von Concordia-Pordenone aufbewahrt. Das Taufbecken ist ein Werk von Giovanni Antonio Pilacorte.

VALLENONCELLO – KIRCHE DER HEILIGEN RUPERT UND LEONHARD

Die 1438 geweihte Kirche wurde zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert erweitert. Sie bewahrt das Gemälde Madonna mit dem Kind zwischen den Heiligen von „Il Pordenone“ sowie das Fresko Anbetung der Hirten von Calderari, einem Schüler des Meisters.

VILLANOVA – KIRCHE DES HEILIGEN ULRICH

Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist seit 1542 Pfarrkirche. Sie bewahrt bedeutende Fresken des Pordenone aus dem Jahr 1514, die unter anderem die Kirchenväter, Propheten und Evangelisten sowie die Krönung der Jungfrau Maria und musizierende Engel darstellen. Die Werke zeichnen sich durch leuchtende Farbtöne und große malerische Freiheit aus, die besonders im kraftvollen Propheten Jeremia deutlich wird.

RORAI GRANDE –KIRCHE DES HEILIGEN LAURENTIUS VON ROM

Die Kirche San Lorenzo in Rorai Grande, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf älteren Baustrukturen errichtet wurde, bewahrt Fresken von „Il Pordenone“ (1516) und Marcello Fogolino. Dargestellt sind die Jungfrau Maria, die Kirchenväter und die Evangelisten, gekennzeichnet sind die Arbeiten durch ihren ausgeprägten Realismus und ihre dunklen, intensiven Farbtöne.

FRESKEN UND SKULPTUREN

KUNSTROUTE IM HERZEN

DES WESTLICHEN FRIAULS

Eine Kunstroute im Westlichen Friaul auf den Spuren des Pordenone (1483–1539), seiner Schüler und des Bildhauers Giovanni Antonio Pilacorte (1455–1531) vorbei an freskengeschmückte Kirchen, Altarbildern und kunstvoll gemeißelten Portalen. Malerei und Skulptur verschmelzen hier harmonisch und erzählen von einer Reise durch die Schönheit dieses Landstrichs.

VALERIANO – PFARRKIRCHE DES HEILIGEN STEPHANUS UND ORATORIUM SANTA MARIA DEI BATTUTI

In Valeriano beherbergt die Kirche des Heiligen Stephanus das früheste gesicherte Fresko des Pordenone (1506). Das Oratorium Santa Maria dei Battuti zeigt an der Fassade Heiligendarstellungen und eine Madonna desselben Künstlers und bewahrt im Inneren die Geburt Christi von 1524 – ein absolutes Meisterwerk in Sachen Anmut und Realismus.

SAN MARTINO AL TAGLIAMENTO –PFARRKIRCHE

Die Pfarrkirche von San Martino al Tagliamento bewahrt bedeutende Zeugnisse der friulanischen Kunst des 16. Jahrhunderts. An der Außenwand befindet sich ein großformatiges Fresko des heiligen Christophorus, das „Il Pordenone“ um 1518 schuf. Obwohl es heute etwas verblasst ist, lässt sich seine Großartigkeit aber immer noch erkennen. Im Inneren sind zwei wertvolle Altarbilder von Pomponio Amalteo erhalten, die Christus in der Glorie mit Heiligen sowie eine Madonna mit dem Kind und Heiligen darstellen. Eine weitere Komposition zeigt die Heiligen Martin, Stephanus, Johannes den Täufer und Georg. Diese Werke zeugen von der vollen künstlerischen Reife Amalteos und seiner engen Verbundenheit mit dem Erbe des Pordenone.

PINZANO AL TAGLIAMENTO –KIRCHE DES HEILIGEN MARTIN

In der Kirche San Martino schuf „Il Pordenone“ mit der Madonna mit dem Kind sowie dem Martyrium des Heiligen Sebastian, datiert auf die Jahre 1525–1528, wahrlich monumentale Fresken. Zudem wird hier ein Altarbild von Giovanni Antonio Guardi aufbewahrt, einem bedeutenden Vertreter der venezianischen Malerei des 18. Jahrhunderts.

TRAVESIO – PFARRKIRCHE SAN PIETRO APOSTOLO

Der umfangreichste Freskenzyklus, den „Il Pordenone“ im Friaul geschaffen hat, befindet sich in der Kirche San Pietro Apostolo in Travesio. Der Künstler arbeitete hier in mehreren Phasen zwischen 1516 und 1524/27 und schmückte die Apsis mit den Geschichten des Heiligen Petrus: Ein spektakulärer und komplexer Zyklus, geprägt von intensiver Lebendigkeit, Dynamik und Figurenreichtum. Die Pfarrkirche bewahrt außerdem ein Altarbild von Pomponio Amalteo, Schüler und Schwiegersohn des Pordenone, der dessen stilistische Lehre weiterführte. Zum künstlerischen Erbe der Kirche zählen zudem ein prachtvolles Portal und ein Taufbecken mit musizierenden Putten – zwei der gelungensten Werke des berühmten Bildhauers Pilacorte.

LESTANS – KIRCHE SANTA MARIA ASSUNTA

Im Chor der Kirche Santa Maria Assunta ist einer der bedeutendsten Freskenzyklen von Pomponio Amalteo erhalten, einem der wichtigsten Künstler der friulanischen Renaissance und direktem Fortführer des Werks des Pordenone. Die Fresken zeigen Episoden aus dem Alten und Neuen Testament und zeichnen sich durch große erzählerische Intensität und hohe technische Meisterschaft aus. Amalteo verbindet das kompositorische Erbe seines Meisters mit einem sehr persönlichen Feingefühl für Farbgestaltung und Ausdruckskraft der Figuren. Das Ergebnis ist ein reifer und harmonischer Zyklus, der auf eindrucksvolle Weise von der künstlerischen Lebendigkeit der sakralen Malerei im Friaul des 16. Jahrhunderts zeugt.

PFARRKIRCHE

SAN MARTINO

D’ASIO

Die alte Pfarrkirche von San Martino d’Asio erreicht man über einen hübschen Weg, der auch mit dem Auto zurückgelegt werden kann und sich den südlichen Hang des Monte Pala zwischen Felsen, Sträuchern und atemberaubenden Ausblicken auf das Tal des Flusses Tagliamento entlangschlängelt. Im Inneren der Pfarrkirche aus dem 16. Jahrhundert befindet sich eines der absoluten Meisterwerke der friulanischen Renaissanceplastik: Der imposanteste steinerne Altar der Region, der von Giovanni Antonio Pilacorte zwischen 1525 und 1528 geschaffen wurde. Der Altar ist in zwei Figurenreihen aufgebaut und mit einem reichen ornamentalen und dekorativen Repertoire geschmückt. Im Zuge einer sorgfältigen Restaurierung – derzeit noch im Gange – sollen die ursprüngliche, raffinierte Farbigkeit und die kostbare Detailarbeit der fein gearbeiteten Skulpturen wieder zum Vorschein gebracht werden.

TAURIANO – KIRCHE SAN NICOLÒ

VACILE KIRCHE SAN LORENZO

Hier hat „Il Pordenone“ um 1508 den Chor mit Fresken geschmückt. In dem von kräftigen Kreuzrippen gegliederten Gewölbe sind der auferstandene Christus mit Evangelisten, Kirchenlehrern und Propheten dargestellt. Im Unterbogen sind Heiligenfiguren mit dem Symbol des Martyriums zu sehen.

Die Kirche San Nicolò liegt eingebettet in die Hügellandschaft um Pordenone und gilt als bedeutender Zwischenstopp, um mehr über die Verbreitung der Renaissancemalerei rund um die Schule des Pordenone zu erfahren.

Im Inneren befindet sich ein Freskenzyklus aus dem 16. Jahrhundert, der mehreren Künstlern aus seinem Umkreis zugeschrieben wird und Szenen aus dem Leben Christi und der Heiligen zeigt, wobei die Figuren des heiligen Nikolaus und des heiligen Sebastian besonders eindrucksvoll zur Geltung kommen. Die farbintensive und ausdrucksstarke Dekoration spiegelt die Vitalität der friulanischen Sakralkunst auch in eher beschaulichen Kontexten wider.

Die Kirche San Marco erhebt sich auf einem Felsvorsprung mit weitem Panoramablick über das Tal des Tagliamento. Sie wurde 1490 auf Wunsch von Alvise di Spilimbergo erbaut und dem Evangelisten Markus geweiht. Das Hauptportal stammt von Giovanni Antonio Pilacorte und zeigt den Markuslöwen sowie florale Dekorationen. Im Inneren bewahrt die Kirche Fresken aus dem 15. Jahrhundert, darunter Werke des Pordenone und den Zyklus zur Geschichte von Tristan und Isolde, sowie reich geschmückte hölzerne Kassettendecken.

GAIO – KIRCHE SAN MARCO

IM DER UMGEBUNG VON PORDENONE

Die Umgebung von Pordenone lädt zu einer Reise durch Geschichte, Kunst und Natur ein. Alte Burgen, befestigte Dörfer und kleine Kunststädte bewahren den Zauber des Mittelalters und der Renaissance und bieten Besucherinnen und Besuchern stimmungsvolle Atmosphären und eindrucksvolle Ausblicke. Inmitten von Arkaden, Fresken, Adelspalais und einladenden Plätzen erzählt jeder Ort von Jahrhunderten voller Ereignisse und Traditionen. Neben dem reichen historisch-künstlerischen Erbe bewahrt das Gebiet auch ein dichtes Geflecht handwerklicher Kenntnisse, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden: Von der Holzverarbeitung über die Keramikkunst bis hin zu kostbaren Spitzen und Stickereien – sie zeugen von einer kreativen Begabung, die den Menschen hier bis heute eigen ist. Ebenso außergewöhnlich ist das natürliche Umfeld: Die als Magredi bezeichneten Steppenlandschaften präsentieren sich als ein in Europa äußerst seltenes Ökosystem, in dem die biologische Vielfalt in einzigartigen Pflanzen- und Tierarten zur Entfaltung kommt. Diese auf den ersten Blick kargen Landschaften bergen in Wirklichkeit einen überraschenden ökologischen Reichtum und bilden den idealen Ort für Wanderungen, Spaziergänge und Momente der Kontemplation. Nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt finden sich zudem landwirtschaftliche Betriebe, die hervorragende regionale Produkte anbieten – darunter erlesene Weine und gastronomische Spezialitäten, die von der tiefen Verbundenheit zwischen Mensch und Landschaft erzählen. So erweist sich die Umgebung von Pordenone als ein harmonisches Mosaik, in dem Kunst, Geschichte, Natur und Traditionen zusammenfinden und all jenen, die sie erkunden, authentische und stets neue Erlebnisse schenken.

12,5 KM

Die Gemeinde Sacile, die auch als der „Garten der Serenissima“ bezeichnet wird, verbindet Wasser und Land in einem Geflecht aus Brücken, Gassen und Adelspalais. Im Altstadtzentrum ragt der Palazzo Ragazzoni hervor, dessen Salone d’Onore 1583 von dem Manieristen Francesco Montemezzano ausgemalt wurde. Sechs –kürzlich sorgfältig restaurierte – großformatige Szenen feiern die Taten der Brüder Ragazzoni mit leuchtenden Farben und im veronesischen Stil.

CANEVA UND PALÙ DI LIVENZA

21 KM

Am Fuße der Friauler Voralpen begeistert Caneva mit grünen Landschaften, authentischen Weilersiedlungen und der imposanten Burg, die das Tal überragt. Das Gebiet ist von großem archäologischem Interesse und weist Zeugnisse auf, die vom Neolithikum bis in die Langobardenzeit reichen. Zu den bedeutendsten Stätten zählt Palù di Livenza, ein prähistorisches Pfahlbaudorf aus der Jungsteinzeit, das als UNESCO-Welterbe anerkannt ist. Eingebettet in eine unberührte Landschaft aus Quellen, Schilfgürteln und Wasserflächen bewahrt der Ort die Überreste einer Siedlung von außerordentlichem historischem und ökologischem Wert. Die Pfahlbausiedlung Palù di Livenza bietet ein einzigartiges Erlebnis, bei dem Archäologie und Biodiversität in absoluter Harmonie zusammenwirken und eindrucksvolle Szenerien sowie eine authentische Begegnung mit der ältesten Geschichte des Gebiets ermöglichen.

POLCENIGO

18 KM

Polcenigo, eines der schönsten Dörfer Italiens, vereint Geschichte, Architektur und Natur. Zwischen eleganten Villen, Palais aus dem 17. Jahrhundert und kopfsteingepflasterten Gassen schaffen das klare Wasser des Flusses Livenza und die Quellen des Gorgazzo bezaubernde Szenerien. Das historische Zentrum mit seinen alten Mühlen und seiner zeitlosen Atmosphäre eignet sich ideal für Spaziergänge, Ausflüge und genussvolle kulinarische Routen durch das Grün der Friauler Voralpen.

CASTEL D’AVIANO

15 KM

Castel d’Aviano am Fuße der Friauler Dolomiten verbindet sanfte Hügellandschaften mit jahrtausendealter Geschichte. Das von seiner alten Burg dominierte Dorf bewahrt mit seinen venezianischen Villen, freskengeschmückten Kapellen und kopfsteingepflasterten Gassen den Charme vergangener Zeiten.

PIANCAVALLO

29 KM

Die auf 1.280 Metern Höhe gelegene Ortschaft Piancavallo gilt zu jeder Jahreszeit als ideales Reiseziel. Im Winter lädt der Ort zum Skifahren, Snowboarden und Schneeschuhwandern ein, während der Erlebnispark für Familienspaß sorgt. Im Sommer kann man hier Wanderungen sowie Mountainbike- und Klettertouren unternehmen und weite Ausblicke bis zum Meer genießen. Natur, Sport und Erholung verbinden sich hier mit Berghütten und regionalen Produkten zu einem rundum stimmigen Erlebnis.

NATURSCHUTZGEBIET

FORRA DEL CELLINA

31 KM

Im Herzen des Valcellina eröffnet das Naturschutzgebiet Forra del Cellina spektakuläre Landschaften mit Schluchten, Wasserfällen und einem türkisfarbenen Fluss, der sich zwischen den Felsen hindurchschlängelt. Die alte Panoramastraße, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann, ermöglicht es, Hängebrücken, Tunnel und eindrucksvolle Aussichtspunkte zu entdecken. Das Schutzgebiet ist Lebensraum für Steinadler, Gämsen, Falken und eine artenreiche Pflanzenwelt und bietet ein einzigartiges Erlebnis inmitten von Natur, Abenteuer und unberührter Schönheit.

BARCIS

31 KM

Eingebettet in die Friauler Dolomiten bezaubert Barcis mit seinem türkisfarbenen See, dichten Wäldern und imposanten Gipfeln. Der Ort ist ideal für Sport, Wanderungen, Erholung und Fotografie und bietet Aktivitäten am See, panoramareiche Wanderwege und eine herzliche Gastfreundschaft. Sehenswert sind insbesondere die Forra del Cellina, der See und die lokalen Veranstaltungen. Barcis ist zudem ein wichtiger Ausgangspunkt für den Naturpark der Friauler Dolomiten, der zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.

ERTO UND CASSO

58 KM

Eingeschlossen von den Friauler Dolomiten erzählen Erto und Casso von Geschichte, Widerstandskraft und wilder Schönheit. Zwischen Steinhäusern und Holzdächern scheint die Zeit stillzustehen und bietet Raum für Stille, Nachdenken und eindrucksvolle Ausblicke. Diese in der Nähe der Vajont-Staumauer gelegenen Orte sind Schauplätze, an denen sich Geschichte und Bergwelt auf eindringliche Weise miteinander verbinden

51 KM

Die im Naturpark der Friauler Dolomiten gelegene Gemeinde Claut ist ein ideales Reiseziel für Natur- und Sportliebhaber. Im Winter bietet der Ort verschieden Möglichkeiten zum Langlaufen, Rodeln, Eisklettern und Klettern. Im Sommer besticht Claut mit Wanderungen und Canyoning sowie mit Höhlenbesuchen und Fundstellen mit Dinosaurierspuren. Das Dorf bewahrt typische Steinhäuser und beherbergt Museen wie die Casa Clautana, die Ciasa da Fum und das CLAPP, ein interaktives Zentrum, das besonders für Familien geeignet ist.

NATURPARK DER FRIAULER DOLOMITEN

51 KM

Die Friulanischen Dolomiten bieten spektakuläre Panoramen und zahlreiche Wanderwege für kurze Touren oder mehrtägige Etappen. Zu den bedeutendsten zählen der Rundweg durch die Friulanischen Dolomiten und die Alta Via di Forni, die es ermöglichen, eindrucksvolle Orte wie den Campanile di Val Montanaia zu bewundern. Der Park bewahrt authentische Dörfer und wilde Täler für Liebhaber unberührter Natur.

ANDREIS, POFFABRO, FRISANCO

33 KM

Andreis, Poffabro und Frisanco sind drei Dörfer in den Friauler Dolomiten, die eng mit Geschichte, Natur und lokalen Traditionen verbunden sind. Andreis ist besonders bekannt für seine Daltz, die typischen hölzernen Laubengänge, die zum Trocknen landwirtschaftlicher Produkte und als Verbindungsräume genutzt wurden, sowie für sein Museum, das verschiedene lokale Alltagsgegenstände des 20. Jahrhunderts bewahrt.

MANIAGO

25 KM

Der Ort Maniago ist weltweit bekannt für seine hochentwickelte Handwerkstradition: die Herstellung von Messern und Klingen. Das Museum für Schmiedekunst und Schneidwaren erzählt auf elegante Weise von der jahrhundertealten Geschichte dieser Fertigkeit, die das Herzstück der lokalen Identität bildet. Im Laufe des letzten Jahrhunderts reichte der Ruhm Maniagos weit über die regionalen Grenzen hinaus bis nach Hollywood: Die Schwerter, die in Kultfilmen wie Braveheart, Robin Hood und Indiana Jones und der letzte Kreuzzug zu sehen sind, wurden hier von erfahrenen Kunstschmieden gefertigt.

VAL TRAMONTINA

50 KM

Die Dörfer des Tals Val Tramontina im Herzen der Karnischen Voralpen bieten Ruhe, Natur und steinerne Architektur, die vom bäuerlichen Leben vergangener Zeiten erzählt. Sehenswert sind die verlassenen Siedlungen Tamar und Palcoda, die Überreste von Movada im Redona-See sowie die Pozze Smeraldine – natürliche Becken mit türkisfarbenem Wasser mitten im Wald.

CLAUZETTO UND DIE GRÜNEN HÖHLEN VON PRADIS

52 KM

Die Gemeinde Clauzetto, die für ihre herzliche Gastfreundschaft bekannt ist, bietet eindrucksvolle Naturerlebnisse und außergewöhnliche Panoramen. Wanderwege führen zu spektakulären Schluchten und zu den Grünen Höhlen von Pradis di Sotto. Ein Rundweg erschließt die Madonnengrotte, die bis zu tausend Personen aufnehmen kann und in der jedes Jahr am 24. Dezember eine Weihnachtsmesse gefeiert wird. In den Höhlen kamen prähistorische Funde, Fossilien und Werkzeuge aus Feuerstein zutage, die heute im nahe gelegenen Grottenmuseum von Pradis ausgestellt sind.

SEQUALS

34 KM

Sequals ist vor allem als Geburtsort des legendären Boxers Primo Carnera bekannt (die Villa Carnera kann hier übrigens besichtigt werden). Der Ort verbindet ländliche Tradition mit sportlicher Erinnerung. Das historische Zentrum bewahrt die typische Atmosphäre friulanischer Dörfer mit Steinhäusern, Innenhöfen und alten Kapellen. In der Umgebung laden Naturpfade zu Spaziergängen und Radtouren ein, während die hiesigen Weingüter ausgezeichnete lokale Weine produzieren.

SPILIMBERGO

31 KM

Die Kleinstadt Spilimbergo, die auch als Stadt des Mosaiks bekannt ist, beherbergt die renommierte Scuola Mosaicisti del Friuli, ein weltweit anerkanntes Exzellenzzentrum der Mosaikkunst. Im Altstadtzentrum befindet sich der Dom der „sieben Augen“, der eine reich verzierte Orgel aus dem 16. Jahrhundert mit Dekorationen von „Il Pordenone“ sowie Fresken aus dem 14. Jahrhundert beherbergt – Zeugnisse der bedeutenden künstlerischen Tradition dieses Ortes.

VALVASONE ARZENE

19 KM

Im Herzen von Valvasone Arzene, einem der schönsten Dörfer Italiens, bieten elegante historische Residenzen wahrlich malerische Ausblicke. Sehenswert sind insbesondere das Schloss aus dem 12. Jahrhundert mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert, venezianischen Fußböden, einer Kapelle und einem kleinen Theater aus dem 18. Jahrhundert, sowie der Dom, der das einzige noch funktionierende venezianische Orgelinstrument aus dem 16. Jahrhundert in Italien beherbergt. Die bemalten Orgelklappen stammen von „Il Pordenone“.

CASARSA DELLA DELIZIA UND

PIER PAOLO PASOLINI

21 KM

Pier Paolo Pasolini verbrachte lange Zeit in Casarsa della Delizia, dem Heimatort seiner Mutter. Das Geburtshaus der Mutter beherbergt heute das Centro Studi Pier Paolo Pasolini und ist Ausgangspunkt für eine Entdeckungsreise an jene Orte, die den Schriftsteller inspirierten: die Kirche Santa Croce, die als Vorlage für I Turcs tal Friúl diente, das Dorf Versuta mit der Kirche Sant’Antonio Abate sowie der Ortsteil San Giovanni, in dem Pasolini sein politisches Bewusstsein entwickelte. Pasolini ist auf dem Friedhof des Ortes zusammen mit seiner Familie begraben – ein eindrucksvolles Zeichen seiner tiefen Verbundenheit mit dieser Landschaft.

SESTO AL REGHENA

25 KM

Sesto al Reghena bewahrt eine der bedeutendsten Benediktinerabteien der Region Friaul-Julisch Venetien: Santa Maria in Sylvis, gegründet in langobardischer Zeit. Im Hochmittelalter fungierte die Abtei als Machtzentrum und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer regelrechten befestigten Klosterstadt mit Türmen und Wassergräben zum Schutz der Klosteranlage. Von außergewöhnlichem künstlerischem Wert sind die Fresken aus dem 13. Jahrhundert, die die Innenräume schmücken.

CORDOVADO

29 KM

Cordovado, eines der schönsten Dörfer Italiens, ist ein mittelalterlicher Ort mit hervorragend erhaltenem historischem Zentrum. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das Schloss, die Pfarrkirche Sant’Andrea, die Wallfahrtskirche Madonna delle Grazie mit dem ehemaligen Dominikanerkloster sowie der Rundweg, der den befestigten Ortskern mit dem renaissancezeitlichen Borgo Nuovo verbindet. Sehenswert sind außerdem die Adelsresidenzen des 18. Jahrhunderts, Villa Freschi-Piccolomini e Palazzo Bozza-Marrubini.

20 KM

San Vito al Tagliamento, eine malerische mittelalterliche Kleinstadt, verfügt über ein freskengeschmücktes Schloss mit Wassergraben und drei Türmen, elegante Adelspaläste sowie bedeutende Sakralbauten. Besonders hervorzuheben sind der Dom, die Kirche Santa Maria dei Battuti mit Werken von Pomponio Amalteo und dem Portal von Pilacorte sowie die Kirche der Verkündigung mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Ergänzt wird das Flair dieser Kleinstadt durch das Teatro Sociale Gian Giacomo Arrigoni, ein elegantes Zeugnis venezianischer Theaterarchitektur des 18. Jahrhunderts.

I MAGREDI

20 KM

Im Herzen von Friaul-Julisch Venetien, in einem Gebiet, das die kiesigen Schwemmebenen der Oberläufe der Bäche Cellina und Meduna umfasst, erstrecken sich die Magredi. Dieses Schutzgebiet beherbergt Orchideen, seltene Schmetterlinge und widerstandsfähige Graslandschaften –ein einzigartiges Ökosystem, das sich in den Gemeinden San Quirino, Vivaro, Sequals, San Giorgio della Richinvelda, Cordenons und Zoppola entwickelt hat. Vivaro gilt als „grünes Herz“ der Magredi und bietet verschiedene Wege für Wanderungen zu Fuß, Fahrradausflüge oder Ausritte mit dem Pferd. Das Besucherzentrum der Magredi vermittelt Wissenswertes über Flora, Fauna und die geologischen Besonderheiten des Gebiets.

MONTEREALE VALCELLINA

20 KM

In Malnisio, einem Ortsteil von Montereale Valcellina, kann das ehemalige Wasserkraftwerk Pitter besichtigt werden – ein elegantes Beispiel für industrielle Architektur des frühen 20. Jahrhunderts. Ebenfalls sehenswert sind das Archäologische Museum mit Funden aus der Bronze- und Eisenzeit sowie römischen und langobardischen Zeugnissen und die Kirche San Rocco, die mit Fresken von Calderari aus der Schule des Pordenone geschmückt ist.

MEDUNO E TRAVESIO

37 KM

Die zwischen den Karnischen Voralpen und dem Wildbach Cosa gelegene Gemeinde Meduno verbindet den Charme von Steinhäusern und freskengeschmückten Kirchen mit panoramareichen Wegen, die sich ideal für Wanderungen und Outdoor-Aktivitäten eignen. Vom nahe gelegenen Monte Valinis eröffnet sich ein spektakulärer Blick über die umliegenden Täler. Der angrenzende Ortsteil Toppo, eines der schönsten Dörfer Italiens, erstreckt sich zwischen den Masi di Toppo und der Borgata di Pino und wird vom eleganten Palazzo Toppo-Wassermann geprägt. Ein kurzer Waldweg führt zu den Überresten der Burg von Toppo und zur Kapelle Sant’Antonio Abate, die einen stimmungsvollen Ausblick auf die darunterliegende Ebene bietet.

CIMOLAIS

48 KM

Cimolais, am Rand des Naturparks der Friauler Dolomiten gelegen, ist ein kleines, stilles Dorf mit Steinhäusern und blumengeschmückten Winkeln. Vom Ort aus führen Wanderwege und alte Saumpfade in wilde Täler und zu hoch gelegenen Almen und Wiesen, die mit atemberaubenden Panoramen belohnen.

FANNA, CAVASSO NUOVO, ARBA, CASTELNOVO DEL FRIULI, PINZANO AL TAGLIAMENTO

28 KM

Im Herzen der Vorgebirgslandschaft von Pordenone bieten Fanna, Cavasso Nuovo, Arba, Castelnovo del Friuli und Pinzano al Tagliamento eine Vielfalt an Landschaften, Traditionen und regionalen Genüssen. Fanna begeistert mit weiten Ausblicken auf die Voralpen und die Wallfahrtskirche Madonna di Strada. Cavasso Nuovo bewahrt steinerne Höfe zwischen Feldern und Wäldern. Arba vereint Flusslandschaften, sanfte Hügel und historische Kapellen. Castelnovo del Friuli besticht durch Kapellen, Villen und wunderschöne Aussichten. Pinzano thront über dem gleichnamigen Fluss und bietet spektakuläre Ausblicke sowie abwechslungsreiche Naturpfade.

OUTDOORERLEBNISSE

Die Region um Pordenone ist das ideale Ziel für alle, die das Gebiet mit aller Ruhe entdecken möchten – im langsamen Tempo eines Spaziergangs oder einer Radtour. Hier wird die Natur zum ständigen Begleiter: Die Wege führen durch grüne Landschaften und offene Ebenen die Flüsse entlang und eröffnen immer neue, eindrucksvolle Ausblicke. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad hier unterwegs zu sein bedeutet, in eine authentische Landschaft einzutauchen, in der die Stille der Natur mit Geschichte und lokaler Kultur verschmilzt. Neben der Ruhe der ländlichen Umgebung und dem Reiz der Wasserläufe lassen sich kleine Dörfer mit altem Flair, elegante Villen im Grünen und Museen entdecken, die wertvolle Zeugnisse der Vergangenheit bewahren.

So wird jede Route zu einem ganzheitlichen Erlebnis – eine bewusste, entschleunigte Reise, die es ermöglicht, die Vielfalt des Gebiets in all ihren Facetten zu genießen, inmitten von unberührter Natur, Traditionen und künstlerischen Schätzen.

ROUTEN IN DER STADT PORDENONE

Mit dem Fahrrad durch das grüne Herz von Pordenone (R066)

Die Route verläuft überwiegend entlang der städtischen Radwege und bietet ein angenehmes Erlebnis für Radfahrerinnen und Radfahrer aller Leistungsstufen.

https://www.turismofvg.it/it/ bike/in-bici-nel-cuore-verde-dipordenone-r066

ROUTEN IN PORDENONE UND UMGEBUNG

RUNDTOUR SACILE – PORDENONE (R0001)

Diese radtouristische Route verbindet Sacile mit Pordenone und ermöglicht eine genussvolle Fahrt durch die Landschaft mit alten venezianischen Villen, in denen noch heute die zeitlose Atmosphäre der Serenissima spürbar ist.

https://www.turismofvg.it/it/bike/ anello-di-sacile-e-pordenone-r001

RUNDTOUR ANELLO DEL PATRIARCA E DELLA VITE (R020)

Eine Fahrradtour, die in der Renaissance-Stadt des Mosaiks, Spilimbergo, beginnt und in die faszinierende Naturlandschaft der Magredi von Meduna und Cellina eintaucht.

https://www.turismofvg.it/it/ bike/anello-del-patriarca-e-dellavite-r020

RUNDTOUR ANELLO PASOLINIANO (R021)

Eine kulturelle Radroute rund um Casarsa della Delizia, jenen Ort, an dem Pier Paolo Pasolinis erste literarische und künstlerische Erfahrungen ihren Anfang nahmen.

https://www.turismofvg.it/it/ bike/anello-pasoliniano-r021

ROUTE

„10000

PASSI DI SALUTE” (10.000 SCHRITTE FÜR DIE GESUNDHEIT) „PORDENONE ZWISCHEN GRÜN UND WASSER ENTDECKEN“

Der Rundweg startet an der Brücke von Adam und Eva entlang des Flusses Noncello und führt durch zahlreiche Stadtparks: Galvani (mit MIRA und dem Palazzo del Fumetto), Seminario, Castello mit dem Archäologischen Museum, San Carlo, San Valentino, Immacolata, Cimolai, Via Casarsa, Laghetti di Rorai, Burida, Querini und IV Novembre. Entlang der Strecke kommt man auch an kulturellen Orten und städtischen Sehenswürdigkeiten wie der Römischen Villa und dem Literaturpark pordenonelegge vorbei, bevor der Rundweg wieder den Ausgangspunkt erreicht.

CAMMINO DI SAN CRISTOFORO (PILGERWEG DES HEILIGEN CHRISTOPHORUS)

Der Weg gliedert sich in drei unterschiedliche Routen: eine führt durch das Vorgebirge, eine zweite durch die Ebene der Magredi und die Quellgebiete und die dritte führt in das eindrucksvolle Tal Val Meduna hinein. Die Hauptroute folgt der Vorgebirgszone und durchquert das Gebiet zwischen den Flüssen

Livenza und Tagliamento, das seit jeher nicht nur die physische, sondern auch die kulturelle Geografie des westlichen Friauls prägen. Von Caneva bis Spilimbergo erstreckt sich der Weg über mehr als 150 Kilometer und lädt dazu ein, diese an Geschichte, Natur und Traditionen reiche Landschaft zu Fuß zu entdecken.

FESTIVALS

Pordenone ist eine lebendige Kulturstadt, in der Kunst, Musik, Literatur und Kino jedes Jahr Plätze und urbane Räume beleben und die Stadt in eine offene Bühne für Tausende von Besucherinnen und Besuchern verwandeln.

LITERATUR UND KULTUR

PORDENONELEGGE

Organisiert von der Stiftung Fondazione Pordenonelegge. Jedes Jahr im September wird die Stadt im Rahmen von „Pordenonelegge“ selbst zum Festival. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine Veranstaltung, die in der Stadt und ihrer Umgebung stattfindet, sondern um ein Erlebnis, das Straßen und Plätze in Orte der Begegnung und Entdeckung verwandelt. Pordenonelegge ist ein Fest der und für Bücher, bei dem Autorinnen und Autoren, Leserinnen und Leser sowie Neugierige miteinander ins Gespräch kommen – über Geschichten, Ideen und Welten, die in einen lebendigen Dialog mit der Gegenwart treten. Romane und Lyrik sowie Essays zu Wirtschaft, Medizin, Gesellschaft und Geopolitik: Jedes Thema wird zu einer Gelegenheit für gemeinsames Wissen und geteilte Vorstellungskraft. www.pordenonelegge.it

DEDICA FESTIVAL

Organisiert von THESIS Associazione Culturale. „DedicaFestival“ ist eine in Italien einzigartige Veranstaltung, die sich voll und ganz einer herausragenden Persönlichkeit der internationalen Kulturszene widmet. Jede Ausgabe lädt das Publikum ein, den intellektuellen, kreativen und menschlichen Werdegang eines großen Autors oder einer großen Autorin zu entdecken – durch ein vielfältiges Programm aus Begegnungen, Theateraufführungen, Buchpräsentationen, Konzerten, Ausstellungen und Filmvorführungen. Ziel des Festivals ist es, einen Raum für Dialog und Austausch zu schaffen, in dem die Künste zum Mittel werden, um Ideen, Reflexionen und unterschiedliche Sichtweisen zu erkunden. www.dedicafestival.it

PORDENONEPENSA

„PordenonePensa“ ist ein vom Circolo Culturale Eureka initiiertes Kulturfestival, das seit 2009 aktiv ist und sich dem Pluralismus, der Gedankenfreiheit und einer zugänglichen Wissensvermittlung fernab von Elitismus und Konformismus verschrieben hat. Seit 2015 wird im Rahmen der Veranstaltung das „Festival del Confronto“ (Festival des Dialogs) organisiert, ein zentrales Format, das auf Debatten zwischen Gästen mit unterschiedlichen Positionen basiert und dazu anregt, über die großen Themen der Gegenwart nachzudenken. Ergänzt wird das Programm durch verschiedene thematische Veranstaltungsreihen:

- PordenonePensa in Giallo, bei dem sich alles um Kriminalfälle, Rätsel und Ermittlungsarbeit dreht.

- PordenonePensa Scienza, für alle, die Wissenschaft von Astronomie bis Genetik in klarer und fesselnder Form erleben möchten.www.pnpensa.it

STUMMFILMFESTIVAL „LE GIORNATE DEL CINEMA MUTO“

(Die Stummfilmtage „Giornate del Cinema Muto“ zählen zu den bedeutendsten internationalen Filmveranstaltungen, die der Wiederentdeckung und Erforschung des Stummfilms und des frühen Kinos gewidmet sind. In Begleitung von Live-Musik und im Beisein verschiedener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Filmhistoriker und Stummfilmliebhaber aus aller Welt werden hier seltene Filmwerke gezeigt. Das Festival wurde 1982 von der Cineteca del Friuli und Cinemazero ins Leben gerufen und gilt bis heute als weltweiter Fixpunkt für Stummfilmforschung www.giornatedelcinemamuto.it

PORDENONEDOCFEST – DIE

STIMMEN DES DOKUMENTARFILMS

Jedes Jahr verwandelt dieses Festival die Stadt in einen zentralen Treffpunkt für den Dokumentarfilm. Gezeigt werden international preisgekrönte Produktionen, nationale Premieren sowie Filme italienischer und internationaler Gäste. Begegnungen und Begleitveranstaltungen ermöglichen einen tiefer gehenden Einblick in die zeitgenössische Wirklichkeit. www.pordenonedocsfest.it

FMK – INTERNATIONALES KURZFILMFESTIVAL

Das „FMK International Short Film Festival“, organisiert von Cinemazero, feiert die interessantesten, originellsten und international anerkannten Kurzfilme. Die Auswahl entsteht durch eine kontinuierliche Sichtung der wichtigsten internationalen Festivals sowie spezialisierter Online-Plattformen. www.fmk-festival.it

MUSIK

DAS FESTIVAL „PORDENONE BLUES & CO“

In Pordenone belebt Musik die Stadt mit Veranstaltungen für jeden Geschmack. Das „Pordenone Blues & Co Festival“ feiert das Beste aus der Welt von Blues, Soul und Rock und bringt nationale wie internationale Künstlerinnen und Künstler auf die Bühne. Jedes Jahr bietet das Festival mitreißende Konzerte, Workshops und eine einzigartige Atmosphäre, die Musikliebhaber aller Generationen verbindet. www.pordenonebluesfestival.it

JAZZINSIEME

„JazzInsieme“ fördert sowohl aufstrebende Talente als auch große internationale Interpreten und schafft einen Dialog zwischen Tradition und Innovation. Das Programm umfasst Konzerte, Jam-Sessions, Workshops und Stadtführungen unter musikalischer Begleitung. www.jazzinsieme.com

MUSIC IN VILLAGE

„Music in Village“ verwandelt die Plätze der Stadt in Bühnen für Live-Musik. Die Veranstaltungsreihe bringt Konzerte, Events und Aktivitäten nach Pordenone und widmet sich der Musik in all ihren Facetten. www.musicinvillage.it

PIANO CITY PORDENONE

„Piano City“ ist ein dezentrales Festival, das dem Klavier gewidmet ist und Konzerte in Theatern, auf Plätzen und an ungewöhnlichen Orten der Stadt bietet. Ein Ereignis, das Pordenone in eine klingende Bühne verwandelt und ein breites Publikum für den Zauber der Klaviermusik begeistert. www.pianocitypordenone.it

WEIN UND KULINARIK

Das Gebiet von Pordenone verfügt über ein reiches und vielfältiges kulinarisches Erbe, das aus alten Traditionen und einer tiefen Verbundenheit mit dem Land hervorgegangen ist.

Das Gebiet von Pordenone verfügt über ein reiches und vielfältiges kulinarisches Erbe, das aus alten Traditionen und einer tiefen Verbundenheit mit dem Land hervorgegangen ist. Zu den typischen Spezialitäten zählt die Pitina g.g.A., eine Art geräucherter Fleischklops aus Schafs- oder Ziegenfleisch, der Mitte des 19. Jahrhunderts zur Haltbarmachung des Fleischs nicht mehr produktiver Tiere entstand. Die mit aromatischen Kräutern und Salz gewürzte, zweimal geräucherte und anschließend gereifte Spezialität entwickelt so ihren kräftigen Geschmack mit feiner Rauchnote. Die süße und knackige rote Zwiebel aus dem Cavasso und Val Cosa war einst nahezu verschwunden und wurde dank des Engagements der lokalen Gemeinschaft wiederbelebt. Aus dem Val Cellina und dem Val Vajont stammt der Pestith, eine fermentierte Zubereitung aus runden Steckrüben mit violettem Hals. In San Quirino wird eine seltene, längliche

Bohnensorte angebaut, die von Hand geerntet wird und sich ideal für Suppen und Eintöpfe eignet. Vor dem Vergessen gerettet wurde diese Bohne übrigens dank dem Einsatz junger Landwirte. Die alten Apfelsorten des Oberen Friauls hingegen zeugen von der langen Obstbautradition der Region, die heute durch Schutzprojekte für kleine Produzenten aufgewertet wird. In Sachen Weinbau finden sich hier die Weinbaugebiete DOC Friuli Grave mit Rebsorten wie Ribolla Gialla, Friulano, Pinot Grigio und Prosecco sowie DOCG Lison, das als Heimat des Tocai Friulano gilt. Weingüter und Weinberge bieten intensive Erlebnisse – von touristischen Weinlesen bis hin zu geführten Verkostungen. Unter den Süßspeisen und Früchten finden sich die Keksspezialität Biscotto Pordenone, die seit den 1940er-Jahren aus Mais- und Hartweizenmehl, Mandeln und einem Hauch Grappa zubereitet werden, sowie die hiesige Obstsorte FigoMoro di Caneva,

eine kleine, besonders süße Feige, die mit einem eigenen Fest gefeiert wird. Zu den lokalen Käsespezialitäten zählen der Asìno aus dem Val d’Arzino, die klassischen Molkereikäsesorten sowie der Grubenkäse aus dem Val Tramontina, der in unterirdischen Räumen reift und intensive, charakteristische Aromen entwickelt. Die Ziegenhaltung liefert hochwertige Milch für die Käseherstellung, mit Spitzenprodukten wie denen der Käserei San Gregorio di Aviano Zu den Nischenproduktionen gehört der Safran von Dardago, der auf kleinen Parzellen angebaut und von Hand geerntet wird, sowie der Grappa, der während der Weinlese aus Trester destilliert wird. Auch handwerklich gebrautes Bier hat in Pordenone historische Wurzeln und erlebt in den zahlreichen lokalen Mikrobrauereien heute eine neue Blüte – somit wird es zum Ausdruck von Identität und kreativer Vielfalt.

GASTFREUNDSCHAFT IN PORDENONE UND IM PORDENONER GEBIET

Pordenone und Umgebung

Die Berge von Pordenone

Liste der PromoTurismoFVG-Infopoints

Aquileia Infopoint

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33050 Marano Lagunare (UD) Cell. +39 334 6835248 info.marano@promoturismo.fvg.it

Miramare Infopoint

Porta della Bora, adiacente all’ingresso del Viale dei Lecci

34121 Trieste

Cell. +39 333 6121377 info.miramare@promoturismo.fvg.it

Muggia Infopoint

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Tel. +39 040 9571085 info.muggia@promoturismo.fvg.it

Palmanova Infopoint

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Piancavallo Infopoint (Wintersaison und Sommersaison)

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Pordenone Infopoint

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Trieste Infopoint

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ANREISE

MIT DEM AUTO

Autobahnen:

A4 Torino/Trieste

A23 Palmanova/Udine/Tarvisio

A28 Portogruaro/Conegliano

A27/A4 Trieste/Belluno

MIT DEM FLUGZEUG

Regional ughafen Triest www.triesteairport.it

40 km von Trieste und Udine

80 km von Pordenone

130 km von Venezia

120 km von Lubiana

MIT DEM ZUG www.trenitalia.it www.italotreno.it

MIT DEM FAHRRAD www.alpe-adria-radweg.com www.adriabike.eu

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MIT DEM BOOT

Segeln der Küste entlang un durch die Kanäle der Lagune

48 Stunden oder 7 Tage voller Spannung, Kultur und ... Spaß.

Eine einzige Card für die gesamte Region Friaul-Julisch Venetien, und das schon ab 30€!

Wie sehr lohnt es sich?

Mit der Card in der Region Pordenone kannst du dich frei bewegen:

Du erhältst Eintritt in alle Museen von Pordenone, besuchst das Messermuseum in Maniago, leihst Audioguides in Pordenone, Spilimbergo und Sacile und vieles mehr. Und natürlich kannst du sie auch nutzen, um die gesamte Region zu entdecken.

In der Karte ist Folgendes kostenlos enthalten

• Die wichtigsten Museen und Attraktionen der Region Friaul-Julisch Venetien

• Geführte Besichtigungen

• Audioguides

• Wanderausflüge in die Berge und Hügel

Verkaufsstellen

• Infopoint PromoTurismoFVG

• Angeschlossene Einrichtungen

• Online: www.turismofvg.it/fvg-card

Die Karte ist auch für 1 Kind unter 12 Jahren gültig. Die kostenlosen Serviceleistungen können nur einmal pro Serviceeinrichtung genutzt werden. Die Rabatte werden ausschließlich dem Eigentümer der FVGcard gewährt.

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