FRIZZ - Das Magazin für Darmstadt - 3 / 2026 - Ausgabe 516
Das Magazin für Darmstadt & Umgebung
Generationsübergreifendes Teamwork in der Radiologie Darmstadt
Dr. Armin Dick und Dr. Christian Harjung
KRIMITAGE
Unheimlich gute Geschichten im Visier und Ana Wetherall-Grujic im Interview
KOMMUNALWAHL
Alle reden vom 15. März. Wir auch. Fragen und Antworten
Da wird Euch geholfen: 19 mal geballte Expertise
›› COACHING
Arztvortrag „Medizin im Dialog“
Schmerzen in Knie oder Hüfte?
Ihr Weg zur Mobilität mit modernem Hüft- und Kniegelenkersatz
#Erfahrung #Präzision #Vertrauen
Referent:
Prof. Dr. med. Georg Köster
Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin
Die Arbeitsenthusiastin
Prof. Dr. Nina Janich ist eng verwachsen mit ihrer Familie, der TU Darmstadt und der Natur.
W Die in Marburg aufgewachsene Linguistin wächst beruflich sowie privat stetig über sich hinaus und verhilft anderen Menschen zum persönlichen Wachstum.
Einer dieser anderen Menschen bin ich, Nadine, Redakteurin beim FRIZZmag. Für mich ist es eine Ehre, ein Porträt über meine ehemalige Dozentin Prof. Dr. Nina Janich zu schreiben. Ich habe jahrelang ihre Vorlesungen, Seminare und Übungen zum Beispiel zu Werbe- oder Jugendsprache besucht, habe viel von ihr gelernt und sie stets als Vorbild betrachtet. Schließlich war Nina schon zu meinen Studienzeiten (bis 2013) dreifache Mutter und neben ihrer Tätigkeit an der TU Darmstadt Jurymitglied und dann auch Sprecherin des »Unwort des Jahres«. Ich fragte mich schon immer: Wie macht sie das nur? –Familie und ihren zeitintensiven Beruf unter einen Hut zu bringen. Nun weiß ich es endlich. Denn Nina hat mir all meine Fragen rund um ihre Funktion an der TU Darmstadt und über den fachlichen Tellerrand hinaus beantwortet. Herausgekommen ist ein Interview, das hinter die Brille einer auf allen Ebenen erfolgreichen Lehrenden in ihr Inneres blicken lässt und ihre starke Verbindung zu Darmstadt sichtbar werden lässt. Würde sie eines
VON NADINE PUSTELNIK | FOTO: PRIVAT
Tages einmal von der Wissenschaftsstadt beauftragt werden, einen Slogan über Darmstadt zu kreieren, würde dieser lauten: »Komm mit in den Park!« Denn Nina hält sich gerne im Schlossgraben, auf dem Schlosswall oder im Herrngarten auf, wenn sie zwischen ihren Veranstaltungen freie Zeit zur Verfügung hat. Prof. Dr. Nina Janichs Werdegang als Professorin für Germanistische Linguistik an der TU Darmstadt (seit 2021 mit geänderter Denomination: Professur für Germanistik –Angewandte Linguistik) beginnt Anfang der 2000er Jahre, nachdem sie an der Universität in Regensburg 1997 promovierte und 2003 dort auch habilitierte. Zuvor absolvierte sie ihr Magister-Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in Germanistik, Mittlerer und Neuerer Geschichte sowie Publizistik. »Ich habe zwischen Promotion und Habilitation noch ein Verlagspraktikum gemacht. Als ich danach in Regensburg wieder zur Uni gegangen bin, habe ich eindeutig gespürt, dass das – die Universität – der Ort ist, zu dem ich immer dazugehören möchte. Also nicht nur als Gast zum Beispiel. Also habe ich weitergemacht und mich später bei verschiedenen Unis beworben. Bis heute bin ich dankbar für dieses Erlebnis – danach gab es nie mehr wirkliche Zweifel an meinem Weg.«
An der TU Darmstadt war dann die thematische Passung für Ninas fachliche Schwerpunkte und ihre interdisziplinären Interessen gegeben.
»Mich haben immer schon Fachsprachenforschung und Fachkommunikation interessiert. Und das hat hier sehr gut gepasst, und auch das Umfeld Technische Universität klang für mich spannend. Da man dafür einen „Ruf“ braucht, war es natürlich nicht allein meine Entscheidung, als Professorin an die TU zu gehen – aber ich hatte Glück und habe die Stelle bekommen. Das war 2003, 2004 bin ich hier zur Professorin ernannt worden. Was mich bis heute hier gehalten hat, ist, dass wir einerseits Kinder bekommen haben und ich mich an meinem Wohnort an der Bergstraße sehr wohl fühle. Anderer seits weiß ich die interdisziplinäre Offenheit der TU Darmstadt sehr zu schätzen. Das ist eine Besonderheit, die es eher selten so aus geprägt an Unis gibt. Das starke Bekenntnis der TU zur Interdisziplinarität wirkt sich in Forschung und in der Lehre aus – diese Auf geschlossenheit, die flachen Hierarchien, die raschen Kontakte auf einer persönlichen Ebe ne mag ich. Zudem haben wir ein kleines In stitut hier und kennen die meisten unserer Studierenden – das ist sehr familiär.«
Obwohl Nina zwar ortsmäßig festen Fuß gefasst hat, weil sie sich in der Region mit ihrer Familie sehr wohl fühlt, bleibt sie beruflich niemals stehen. Heute ist ihr Schwerpunkt an der TU Darmstadt Wissenschaftskommunikation.
»Auf der einen Seite widme ich mich Wissenschaftskommunikation als Forschungsgegenstand und arbeite unter anderem an der Frage, wie man diese praktisch befördern kann. Und auf der anderen Seite untersuchen wir ökologische Diskurse zu Themen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Chemikalienverschmutzung und so weiter. Gerade hier arbeiten wir oft interdisziplinär, also zum Beispiel zusammen mit Ökologie, Politikwissenschaft und Philosophie. Wir haben uns mit dem insektenfreundlichen Mähen von Grünflächen auseinandergesetzt – da war unter anderem auch die Stadt Darmstadt beteiligt –, oder auch mit Konflikten rund um den Wald. Aus diesem letzten Projekt ist ein „Walddenkpfad“ entstanden, den wir gerade in die Praxis umsetzen. An der Bergstraße kann man ihn am Alsbacher Schloss als 3 Kilometer langen Rundweg schon ablaufen. Wir machen also – wo möglich – immer auch selbst Wissenschaftskommunikation zu unseren Projekten.«
Doch wann schaltet Nina, die »Arbeitsenthusiastin«, wie ihr Ehemann sie manchmal kopfschüttelnd nennt, mal ab? Was sie erdet, ist vor allem eine richtige Auszeit mit ihrer Familie jedes Jahr im dreiwöchigen gemeinsamen Sommerurlaub. Entschleunigung erfährt sie auch durch das Einkochen von Marmelade, durch ihre Natur- und Kulturfotografie, die sie auf ihrem Instagram-Account teilt, oder im Landschaftspflegeverein in Zwingenberg, in dem sie ehrenamtlich tätig ist.
Nina sammelt nicht nur gerne neue Lebenseindrücke, sondern seit ihrer Jugend zudem Kartenspiele wie Skat- oder Bridge-Karten. Ihre Sammlung besteht aus über 360 Kartenspielen aus 33 verschiedenen Ländern (darunter auch noch die Sowjetunion, die DDR und Jugoslawien). Ihre ältesten Spiele stammen aus dem 19. Jahrhundert aus Deutschland, aber sie hat zum Beispiel auch ein spanisches Spiel aus den 1920er oder schwedische aus den 1950er Jahren. Am originellsten ist ihr indisches Spiel aus Palmblättern. »Mich haben Kartenspiele irgendwie immer schon fasziniert. Ich weiß nicht, woher das kommt. Als Sammlerin bin ich Fan vor allem von unterschiedlichen Vorderseiten. Wenn Bube, Dame und König beispielsweise in Trachten aus unterschiedlichen
Regionen gekleidet sind oder von Künstler:innen oder auch satirisch gestaltet wurden, dann bin ich glücklich.«
Sich auf so unterschiedlichen Ebenen selbst verwirklichen kann Nina vor allem, weil sie viel Kraft von ihrer Familie und ihrem Arbeitsteam erfährt. »Mein Mann hielt mir beruflich immer den Rücken frei und hat mich in all meinen Vorhaben bestärkt. Meine Töchter, die mittlerweile schon 16, 18 und 20 Jahre alt sind, halten mich jung, zum Beispiel, wenn sie mir Social Media erklären. Wir lernen alle voneinander und entwickeln uns gemeinsam weiter. Hinzu kommt, dass ich wirklich gerne arbeite und ein tolles Team um mich habe. Alles greift irgendwie gut ineinander, und das macht mich sehr glücklich.«, verrät Nina.
Weitere Infos: M www.instagram.com/nina_geht_raus M www.linglit.tu-darmstadt.de
und Lattenkopfball Lidberg (77.). Unbefriedigender Punktgewinn. Prime-Time-Gala am Bölle gegen Kaiserslautern. 4:0 und Übernahme der Tabellenspitze. Frühe Führung (5.) durch Elfer von Hornby nach Foul an Marseiler, 2:0 (29.) durch Lakenmacher, Vertreter des erkrankten Lidbergs, 3:0 (45.) Klefisch per Kopf nach Ecke. In der 2. Halbzeit verwalten die Lilien das Spiel, Marseiler macht kurz vor Schluss den Deckel drauf. Lieberknecht glaubt, den ersten Aufsteiger in die 1. BuLi gesehen zu haben. Im Braunschweig wieder das Auswärtsgesicht. Schwache 1. Hälfte, die Eintracht, ungemütlich wie das Wetter, geht per Elfer in der 41. in Führung und setzt das 2:0 kurz mit dem Pausenpfiff drauf. Mit Schmidt für Akiyama kommt die Wende. Maglica übernimmt in der 56. und 78. die Rolle der fehlenden Lidberg und Hornby. Gerechtes 2:2, die Lilien rutschen hinter Schalke auf Platz 2. Samstags drauf am Bölle ein glückliches 2:1 gegen die Fortuna. Schnelle Führung durch Hornby (7.), schneller Düsseldorfer Ausgleich (12.). In der Folge ein zähes, nickliges Spiel mit Vorteilen für das Team von Ex-Trainer Anfang. Gegen Ende werden die Lilien stärker, Torjäger Maglica köpft nach Ecke zum Sieg (88.). Debüt für Raoul Petretta in der 69. für Ex-Käpt’n Holland. Die Lilien festigen Platz 2. Weiter gehts mit dem Februarfinale freitags in Dresden, das 7. Lilienspiel ever. Dynamo spielt in der Rückrunde vorne mit, doch die Lilien-Bilanz in Sachsen ist bestens: nur eine Pleite vor 7 Jahren, der 7. Sieg steht an. Samstags drauf am Bölle gegen Kiel. Heimbilanz: 2 Niederlagen, 2 Remis, 3 Siege. Der BuLi-Absteiger hängt in der unteren Tabellenhälfte fest, ein Heimdreier muss drin sein. Dann wieder ein Flutlichtfreitag, diesmal Magedeburg. Vor einem Jahr gabs dort ne 1:4-Klatsche, davor 4 Siege. Daran sollte man anknüpfen, zumal der 1. FC in der Heimtabelle letzter ist. Zum Frühlingsanfangssamstag das PrimeTime-Flutlicht-Highlight am Bölle: Schalke kommt. Dort gabs die bis dato letzte Niederlage, 5 Tage später im Pokal zuhause wurden die Knappen mit 4:0 vom Platz gefegt. Gerne wiederholen und singen: Oh Lilie, oh Lilie, oh Lilie! LILLIE OHL
Fr., 27.2., 18:30 Uhr, Dynamo Dresden (A) Sa., 7.3., 13 Uhr, Holstein Kiel (H)
Fr., 13.3., 18:30 Uhr, 1. FC Magdeburg (A)
Sa., 21.3., 20:30 Uhr, FC Schalke 04 (H)
Wörtliche Offenbarungen
Darmstadt-Glosse #211
Gerettet, sag ich, ist schon ein seltsames Wording, ein wei terer Aktivist gerettet, klingt eher nach guter Tat als nach Polizeigewalt. Sei doch froh, sagt meine Mutter, dass die Räumung friedlich verlaufen ist. Bin ich ja, sag ich, aber war das denn alles nötig? Dass das Besucherzentrum auf dem Osthang gebaut wird, sagt meine Mutter, hat eine große Mehrheit demokratisch entschieden. Ja, ja, sag ich, sonst warst du auch nicht so zimperlich, wenn für demokratisch legitimierte Autobahnen und Startbahnen Bäume gerodet wurden. Das ist ja wohl ein Unterschied, sagt meine Mutter.
Ah ja, welcher, frag ich, Papa, sagst du auch mal was? Die sprachliche Verharmlosung von staatlicher Gewalt, sagt mein Vater, hat Tradition. Ich weiß, sag ich, dein Lieblingsbeispiel »finaler Rettungsschuss« statt »gezielter Todesschuss«, aber das meine ich nicht. Ich fand den Protest mehr als legitim, sagt mein Vater, inzwischen offenbaren sich ja ein paar Entscheidungsgrundlagen etwas anders. Den Grünen, sag ich, ist das Ganze offenbar nicht mehr ganz geheuer, kommen plötzlich mit nem Kulturzentrum um die Ecke und einem breiten Beteiligungsprozess.
Hi, ich bin Thea Nivea. Nivea hab ich von meinem Vater. Weil ich als Kind mal Nivea gegessen habe. Erklärt er mir heute noch. Überhaupt erklärt er reichlich viel. Inzwischen erklär ich ihm aber eher mal was. Bzw. wir reden drüber, über Darmstadt, über Politik oder Fußball, halt was gerade so los ist. Meine Mutter mischt da auch ordentlich mit. Was dabei raus kommt, könnt ihr hier lesen.
Wenn ihr auch mitmischen wollt, schreibt mir einfach: t.nivea@frizzmag.de
Es muss doch erlaubt sein, sagt meine Mutter, dass Politik auf gesellschaftliche Entwicklungen eingeht. Wieder so ein Verharmlosungssprech, sag ich. Wahlkampfwording, sagt mein Vater, die haben Schiss, dass ihnen die kulturbewegten Wähler wegrennen. Und Wählerinnen, so viel Zeit muss sein, sag ich, deshalb wird UFFBASSE zweistellig. Sind wir damit schon, fragt meine Mutter, beim Wahlergebnis tippen? Gerne, sag ich, mein zweiter Tipp: 12 von 15 kommen rein.
Der FDP sei Dank, sagt mein Vater. Ironisch oder ernst gemeint, frag ich. Ernst, sagt mein Vater, ich hab mich gefreut, dass sie die Klage gewonnen haben und es beim alten Auszählungsverfahren bleibt. Da bist du aber nicht auf Parteilinie, sagt meine Mutter. Aber auf klarem demokratischen Kurs, sagt mein Vater. Also dann deine Ansage, sag ich. Gut, sagt mein Vater, die Grünen verlieren ordentlich, bleiben aber stärk-
ste Fraktion knapp vor der SPD, die CDU bleibt Dritter, dann UFFBASSE, der Rest einstellig bis gegen Null. Nix hinzuzufügen, sag ich, vielleicht noch die Linke, die kommt auf Platz 5. Im Prinzip, sagt meine Mutter, seh ichs genauso. Volt hätten wir fast vergessen, sag ich, die sind auch für 7-8% gut, die warn bei mir im VOTO auf Platz 2, 87% Übereinstimmung. Sind ja auch in der Regierung, sagt meine Mutter. In einer Minderheitskoalition, um korrekt zu sein, sagt mein Vater. Und wer ist, fragt mich meine Mutter, bei dir bei VOTO auf 1? Wieder mal, sag ich, die Tierschutzpartei. Bei mir, sagt mein Vater, sind die auch immer ganz oben. Eigentlich komisch, sag ich, dass man sie dann doch nicht wählt. Das Manko des vermeintlich Monothematischen, sagt mein Vater. Typischer Papa-Satz, sag ich, wenn man den auf Anhieb versteht, hat er seinen Zweck verfehlt. Herrschaftssprache eben, sagt meine Mutter, ich halte es lieber mit der Giraffensprache. Die Stadt hat die Müllgebühren drastisch erhöht, sagt mein Vater, darf man das in Giraffensprache so sagen? Gebühren werden nie erhöht, sag ich, nur angepasst, das ist auch so ein Beschönigungssprech. Und zu welcher Sprache gehört »Life-StyleTeilzeit«, fragt mein Vater. Zu den Unwortfavoriten, sagt meine Mutter. Wusstet ihr, sag ich, dass in Bundesbehörden die Krankheitstage im Schnitt bei 20,96 liegen? Was sagt Merz dazu, fragt mein Vater, dem sind doch schon 14,8 zu viel.
Das Darmstädter Klinikum, sagt meine Mutter, hat nur 6% Kranke. Nein, sagt mein Vater, 100%. Weil, sag ich, Gesunde werden sofort entlassen. Haha, sagt meine Mutter, ihr wisst genau, was ich meine, diskutiert mal schön alleine weiter, ich geh zu meinem Stricktreff. Ah, sag ich, Mama ist voll im Trend, geht zum Barstricken in die Strickbar. In die Centralstation, sagt meine Mutter. Früher Rudelsingen, sag ich, jetzt Rudelstricken. Damit rettet sie sich aus allen politischen Verstrickungen, sagt mein Vater. Nur wir verketten uns weiter wörtlich im Diskurs, sag ich. Offenbar, sagt mein Vater, bar jeder Vernunft.
SV98.DE
Debütant Raoul Petretta
Kleider – Keller – Katze
Frau Hempel auf´m Sofa
Die Lifestyle-Kolumne #54
Noch ist es kühl, noch liegt der Winter in den Ecken, aber das Licht verändert bereits den Blick. Plötzlich fällt auf, was sich angesammelt hat. In Schränken. In Kellern. In Gedanken. Der Wunsch nach Aufräumen entsteht nicht aus Ordnungsliebe, sondern aus dem Bedürfnis nach Luft, Platz und Klarheit. Ausmisten ist mehr als Sortieren. Es ist eine Form von Selbstklärung.
Es beginnt meist harmlos. Mit einem Stapel Kleidung auf dem Bett. Einer Kiste im Keller. Dem Vorsatz, nur kurz Ordnung zu schaffen. Und endet nicht selten in einem Nachmittag voller Erinnerungen, Entscheidungen und leiser Fragen: Was davon brauche ich noch? Was darf gehen? Und was erzählt von vergangenen Zeiten?
Da sind die Kleider. Sie stehen uns näher als viele andere Dinge. Sie begleiten uns durch Tage, Rollen, Lebensphasen. Kleidung schützt, zeigt, verbirgt, unterstreicht Persönlichkeit. Sie erzählt Geschichten: von früheren Versionen unserer selbst, von Hoffnungen, Übergängen, manchmal auch von Abschieden. Ein Kleidungsstück wegzugeben bedeutet selten nur, Platz im Schrank zu schaffen. Es bedeutet, sich innerlich neu zu justieren. Zu spüren: Was passt noch zu mir – und was nicht mehr?
Dann ist da der Keller. Der Ort für alles, was keinen festen Platz hat. Dinge, die wir nicht wegwerfen können. Dinge, die wir vielleicht noch brauchen. Dinge, die zu schade sind. Der Keller ist oft ein Archiv der Unentschiedenheit. Beim Aufräumen dort begegnen wir nicht nur Gegenständen, sondern aufgeschobenen Entscheidungen oder uns selbst aus einer vergangenen Lebensphase. Manche Gegenstände behandeln wir gar wie ein lebendiges Wesen, welches Fürsorge braucht. Sie können, Sie dürfen die alten Sachen einfach weggeben. Ja, sie waren mal teuer oder man hat sogar darauf gespart – aber ein Ding, das nur noch Platz beansprucht und keinen Nutzen mehr für uns hat, ist keine Katze. Es braucht keinen guten neuen Platz, keine besondere Begleitung oder Fürsorge – es darf gehen.
Anmeldung und Infos: merck.de/ jugendforscht
Beim hessischen Landeswettbewerb präsentieren junge Forscherinnen und Forscher ihre Ideen zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Umwelt oder Robotik.
Schaut vorbei – und entdeckt, was in der nächsten Generation steckt!
Donnerstag, 19. März, 13.30 Uhr bis 15.15 Uhr, Merck Conference Center, Frankfurter Straße 250, Darmstadt Hier forscht, wer morgen
So entsteht wieder Raum – in den Zimmern, im Kopf und in den Gedanken. Ich wünsche Ihnen die nötige Klarheit im Blick und den Mut zum Loslassen, um für das, was wachsen will, Platz zu schaffen.
ANNETTE HEMPEL
Cassita II Ausgezeichnet mit:
#MeineMarkise Cassita II Ausgezeichnet mit:
Jetz t schon an Ihren
#MeineMarkise
früher plant, hat‘s schneller schön!
Jetz t schon an Ihren Sonnenschutz denken. R ufen Sie un s an! Wer früher plant, hat‘s schneller schön!
Zukunft entdecken!
»Jugend forscht« bei Merck erleben
Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck in Darmstadt wird am 19. März zum Schauplatz eines aufregenden Ereignisses: Der hessische Landeswettbewerb von »Jugend forscht« wird von Merck im Merck Conference Center ausgetragen, und das schon seit nunmehr 30 Jahren in Folge. Das sind sozusagen die Hessenmeisterschaften der Nachwuchsforscherinnen und -forscher. Dazu sind auch Besucherinnen und Besucher willkommen: Von 13:30 bis 15:15 Uhr lassen sich die kreativen Projekte entdecken, die sich mit Themen wie Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung, Umwelt und Robotik beschäftigen. Was ist »Jugend forscht«?
»Jugend forscht« ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb für junge Talente in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Seit seiner Gründung im Jahr 1965 hat der Wettbewerb über 11.000 junge Forscher motiviert, ihre Ideen und Projekte zu präsentieren. Jedes Jahr nehmen zehntausende Schülerinnen und Schüler an regionalen, Landes- und Bundeswettbewerben teil, um ihre innovativen Ansätze einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Dieser Wettbewerb bietet nicht nur eine Plattform für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern fördert auch das Interesse an MINT-Fächern und trägt zur Entwicklung kreativer Problemlösungsfähigkeiten bei. Die Projekte, die in Darmstadt präsentiert werden, sind das Ergebnis monatelanger harter Arbeit, Forschung und Leidenschaft. Und sie gehören zu den besten Deutschlands: Im vergangenen Jahr holten sich Mia und Misha (beide 15) mit ihrem Projekt zur umweltschonenden Schädlingsbekämpfung den Bundessieg in der Biologie (Foto).
Ein Blick auf die Projekte
Besucher können sich auf eine Vielzahl beeindruckender Projekte freuen. Teilnehmer präsentieren hier immer wieder innovative Ansätze, wie etwa eine Smartphone-App, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Wärmebildtechnologie Schlangenbisse schneller identifiziert, oder ein Virtual-Reality-Programm, das gehörlosen Menschen hilft, Musik durch visuelle Darstellungen zu erleben.
Diese Projekte zeigen nicht nur die Kreativität und den Einfallsreichtum der jungen Forscherinnen und Forscher, sondern auch deren Engagement, Lösungen für reale Herausforderungen zu finden. Einladung an die Darmstädter Bevölkerung
Seien Sie dabei und entdecken Sie, was in der nächsten Generation steckt! Merck lädt alle Darmstädterinnen und Darmstädter ein, am 19. März vorbeizukommen und die faszinierenden Ideen der nächsten Generation zu entdecken. Kommen Sie mit Ihrer Familie, Freunden oder der ganzen Schulklasse und unterstützen Sie die jungen Talente auf ihrem Weg. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie, wie die Zukunft der Wissenschaft in Darmstadt gestaltet wird. FM Merck Conference Center, Frankfurter Straße 250, 64293 Darmstadt Platz sichern und kostenfrei voranmelden: M www.merck.de/jugendforscht
Sorgt für Frühlingsgefühle
Der Markt der schönen Dinge in der Orangerie
Wer an Ostern wie aus dem Ei gepellt zur Feier erscheinen möchte, geht am besten schon vorher auf Schnäppchenjagd beim Markt der schönen Dinge. Denn hier findet ihr alles, was das Shoppingherz begehrt, und zwar abseits von Fast-Fashionketten. Diesmal lautet das Motto des Frühlingsmarkts »Shop small & support small!«. 55 verschiedene Labels begrüßen alle, die noch auf der Suche nach dem passenden Ostergeschenk für ihre Liebsten oder sich selbst sind und kleine regionale Labels unterstützen wollen. Selbst gemachte Leckereien und spannende Workshops versüßen das Shoppingevent in der Orangerie. Hmm, wie das jetzt schon nach Frühling duftet! NP So., 15.3., 11 – 18 Uhr, Orangerie, Bessunger Straße 44, Darmstadt M www.apavi.de
Spaß, Spiel und Fantasie
Darmstadt erobert die Outdoor-Bühne
Darmstadt wird zur Bühne für außergewöhnliche Outdoor-Shows: Beim Jagdschloss Kranichstein entführt Kay Vonderlage als »Hieronymus« das Publikum auf einen humorvollen Spaziergang mit Baron Münchhausen – irgendwo zwischen Wahrheit und Fantasie. Am Steinbrücker Teich lädt seine Odenwälder Dabbejagd zu einem abendlichen Kult-Spaß unter freiem Himmel ein: Mit Witz, Charme und originellen Einlagen dreht sich alles um die drolligen Sagenvögel „Dabbe“ – eine Show voller Humor, überraschender Begegnungen und der besonderen Atmosphäre Darmstadts. Auf der Mathildenhöhe fordert ’s QUISS Teams mit Wissen, Kreativität und Geschick – inklusive regionaler Themen rund um Jugendstil und Künstlerkolonie. Drei Formate, ein Prinzip: Mitmachen, staunen und gemeinsam unvergessliche Momente erleben. FM M www.odenwaldtouren.de
SHIRAZ DARMSTADT
RESTAURANT | CATERING | LIEFERSERVICE
Geheimtipp
Vollkornbrote, Baguette, Brötchen, Kuchen, Kaffeeteilchen und pikante Quiche.
Vieles ist aus 100% Dinkel!
Schulsstr. 3 • Darmstadt • 06151 / 296138
Haben mehr zu beaten als ein Doppelkonzert
Baba Shrimp Gang x Scheiba am 20.3. in der Centralstation
Waschechte Heiner:innen kennen die beiden Darmstädter Indie-Bands
Baba Shrimp Gang und Scheiba nicht nur vom Hörensagen, sondern vor allem von ihren mitreißenden Gigs in der Region, die ihnen unter anderem durch ihre Connection zur Huetten-Kulturlegende Kai Schuber-Seel ermöglicht wurden. Kennengelernt haben sich die fünfköpfige Baba Shrimp Gang und die sechsköpfige Band Scheiba bei einem Bandcontest in der Krone 2022. Das war kurz nach der Gründung der beiden Indie-Bands, deren Songs es faustdick hinter den Ohren haben. So schreibt Scheiba-Sänger Sebi seine Texte aus der Introperspektive, um seine tiefsten Gedanken über Themen wie die Entwicklung und das Scheitern von Beziehungen oder das Erwachsenwerden nach außen zu tragen – immer in Abstimmung mit dem Rest der Band. Spoiler-Alarm: Bald wird es also neue Scheiba-Songs über genau diese beiden Themenkomplexe geben. Auch die Baba Shrimp Gang konzentriert sich derzeit auf ernstere Lyrics. Ihre neue EP wird den Titel »1969#« tragen. Das ist der Türcode von Daniels Ex. Und Daniel ist wiederum der Sänger der Baba Shrimp Gang. Liebeskummer spielt also eine zentrale Rolle. Doch die Baba Shrimp Gang und Scheiba verbindet nicht nur die Liebe fürs energiegeladene Musikmachen und die Emotionalität in ihren Songs, die ihre Fans zum Tanzen anstecken, sondern auch die Ambition, am 20. März in der Centralstation mehr zu beaten als ein klassisches Doppelkonzert. In circa zwei Stunden Spielzeit möchten sie ihrem Publikum eine völlig neue Konzerterfahrung mit Magic Moments ans Herz legen. FRIZZmag wird euch in der ersten Reihe anfeuern, Jungs! NP Fr., 20.3., 20 Uhr, Centralstation Darmstadt www.centralstation-darmstadt.de
Unternehmungslustig aufblühen in Darmstadt
Mit den Heinermania-Kulturtipps
Zum Frühlingsbeginn blüht Darmstadt wieder so richtig auf – mit den Heinermania-Kulturtipps. Das neue unternehmungslustige Format der Podcast-Macher Sabine Schiner und Stefan Benz präsentiert ab sofort zum Monatsanfang eine bunte Auswahl an Veranstaltungen rund um die Kulturszene der Region. Ihre erste Ausgabe widmen die Hosts dem Weltfrauentag: So stellen Schiner und Benz drei Powerfrauen vor: Chloe Zhao und ihren oscarnominierten Kinofilm »Hamnet«, Annegret Soltau und ihre Arbeiten im Kunstforum der TU Darmstadt, Anna Bergmann und ihre Inszenierungen »Sturmhöhe« und »Prima Facie« am Staatstheater Darmstadt. FRIZZmag ist jetzt schon ganz Ohr und freut sich auf viele inspirierende Kulturbeiträge. NP Zum Heinermania-Podcast geht’s hier entlang: heinermania.podigee.io
Leckereien wie aus 1001er Nacht
#mydesign 4 democracy
Hessenweiter Jugendfotowettbewerb des Fotoclubs Darmstadt startet zum WDC 2026
Der hessenweite Jugendfotowettbewerb „#mydesign 4 democracy“, organisiert vom Fotoclub Darmstadt, startet im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind eingeladen, ihre fotografischen Perspektiven auf das Thema Demokratie einzureichen. „Fotografie ermöglicht es jungen Menschen, ihre Sicht auf die Welt auszudrücken und gesellschaftliche Themen sichtbar zu machen“, sagen die Organisatorinnen Rosel Grassmann und Leila Martin. Einsendeschluss ist der 15. März. Zur Vorbereitung findet am 9. März ein kostenloser Workshop statt, der den Einfluss von KI auf die Fotografie zeigt. Die besten 60 Arbeiten werden am 17. April im Justus-Liebig-Haus präsentiert. MN
Anmeldung unter:
12. März, 19 Uhr • Kinopolis am
Darmstadt. Bezahlbar. Für alle.
Jan van Aken
linke-darmstadt.de
Politische Anzeige. Der Sponsor ist Die Linke Darmstadt. Die Linke Darmstadt ist Teil der Partei Die Linke.
Die Anzeige steht im Zusammenhang mit der Kommunalwahl am 15.3.2026. Mehr Informationen: linke-darmstadt.de/aktuelles/kommunalwahl-2026/gfkw26/
V.i.S.d.P.: Die Linke Kreisverband Darmstadt, Jakob Migenda, Landraf-Philipps-Anlage 32, 64283 Darmstadt
Ein soziales Projekt, das Früchte trägt
Die Orangentauschaktion der Alice-Eleonoren-Schule Darmstadt
Bei der Berufsschule Alice-Eleonoren-Schule werden Sozialverhalten und Nachhaltigkeit groß geschrieben. Im März 2016 fand die erste »Orangentauschaktion« unter der Projektleitung von Lehrerin Claudia Kötzsch statt, die sich seitdem jährlich fest etabliert hat. So wurden in der Vergangenheit von Schüler:innen aus unterschiedlichen Klassen bereits Spenden in Höhe von 2300 Euro für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien und für die Ukraine-Hilfe gesammelt. Und auch dieses Jahr ist die Zeit wieder reif, die nächste Aktion am Dienstag, den 3.3., von 12 bis 15 Uhr in der Darmstädter Fußgängerzone zu starten. Vor dem Café Salve wird es einen Informationsstand über den Verein »Aus der Not Darmstadt e.V.« geben, an den dieses Jahr der gesamte Spendenerlös gehen wird. FRIZZmag hatte bereits im Januar über den von Petra Bier gegründeten Verein, der sich für obdachlose Menschen einsetzt, berichtet. Edeka Patschull in Arheilgen ist auch wieder dabei und spendet der Schule 800 bis 1000 Orangen NP M www.alice-eleonoren-schule.de M www.aus-der-not-darmstadt.org
Auf unserer Website finden Sie viele weitere spannende Eventfahrten Check our website for many more exciting event-cruises Und viele mehr! Andmany more!
Sitzt fest im Sattel
Der Ridestall in der Saalbaustraße kommt gut an
Ob Beginner, Midlevel, Profi, Crewmitglied oder nicht, die Türen des Ridestall Cycling Club stehen allen offen, die sich fürs Rennradfahren begeistern. Wer bisher noch nicht mitgefahren ist, kann sich bei den Season-Opening-Touren am 18. April einreihen, die einmal im Jahr zusammen mit dem RSV Pumpe, der Schotterradbande und den Slow-Ridern veranstaltet werden. Im Rahmen des Events gibt es viele verschiedene Ausfahren für jedes Leistungsniveau mit Pause an der Verpflegungsstation im Odenwald. Wo die Strecken lang führen, erfahrt man einige Wochen vorher via Instagram und Strava. Die regelmäßigen »Relaxed Ride«-Ausfahrten ohne Pause finden im Winter immer sonntags und im Sommer montags statt. Danach kehrt man meist noch auf ein Bierchen in den Club-Räumlichkeiten des ehemaligen Kreissaals ein, ein Radladen, der zuvor von Kajetan Matyja geführt wurde und über den sich viele Ridestall-Members kennengelernt haben. 2023 zog der Kreissaal in die Neckarstraße. Der perfekte Startschuss für Martin Neitzke und Noah Baader ein Cycling-Clubhouse in den freistehenden Räumlichkeiten zu gründen. Die Idee, einen Ort der Zusammenkunft für Rennradfahrende zu schaffen und eine neue Community aufzubauen, kam Martin und Noah, nachdem Martin vor ein paar Jahren das Race Across America gefahren ist. So haben Martin und Noah zusammen mit ihren Rennrad-Friends Julie, Theresa, Martina, Georg die Räumlichkeiten in der Saalbaustraße übernommen und damals noch mit Kajetan den Verein gegründet. Seitdem wächst die Community kontinuierlich: Der Ridestall zählt mittlerweile über 100 Mitgliedschaften. Das Kern-Orga-Team besteht aus acht Radfahrenden. FRIZZmag hat mit den drei Ridestall-Ladies Theresa, Martina und Bianca gesprochen, um den Cycling Club näher kennenzulernen. Eine sympathische Truppe, die mit ganz viel Herzblut dabei ist. So gibt es beispielsweise ein Member-Gimmick, wenn man in den Club einsteigt: Ein Fahrradkettenglied mit einer Erkennungsnummer darauf. Wer mitmachen möchte, sattelt die Hühner und schaut einfach mal vorbei. NP
Ridestall e.V., Saalbaustraße 42, Darmstadt M www.ridestall.cc
Hier geht es nicht um stille Ehrfurcht, sondern um lebendige Begegnung. Die vier Konzerte in der Orangerie bilden das Herzstück. Mit dem Programmen in unterschiedlichen Besetzungen spannen sie den Bogen von intimer Duo-Konstellation bis zu farbenreichen Ensembleklängen. Mit dabei Isang Enders, Simon Höfele, Kit Armstrong, Yeree Suh, Alexi Kenney, Liisa Randalu. Ein besonderes Highlight ist das Wandelkonzert im Hessisches Landesmuseum. Statt Sitzplätzen erwartet die Besucher ein musikalischer Parcours durch Architektur und Ausstellung. Die beiden Late Nights in der Bessunger Kirche und der Stadtkirche zeigen eine andere Seite des Festivals: In intimer Atmosphäre wird experimentiert, improvisiert und kombiniert. FM verlost 2 x 2 Tickets für das Eröffnungskonzert. Siehe Seite 46. ES: 17.4. Tickets gibt´s bei FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt und online unter: M www.neuland-darmstadt.de
Holz, das Geschichten trägt
Maßgefertigte Unikate aus dem Odenwald
Matalia Möbel & Objekte steht für Möbelbau mit Haltung. In der Werkstatt im Odenwald entstehen aus regionalem Massivholz maßgefertigte Tische und Küchen – geplant in enger Abstimmung, von der Auswahl des Holzes bis zur Fertigung. In der Darmstädter Ausstellung wird Beratung zum Dialog, Idee zum Entwurf. Auch Möbelstücke mit Geschichte erfahren hier mehr als Restaurierung: Sie werden behutsam weitergedacht und, wenn gewünscht, mit einer zeitgemäßen Note ergänzt. Jedes Detail trägt Handschrift – ehrlich, greifbar, nicht von der Stange. So entstehen langlebige Begleiter, die Räume prägen und Generationen überdauern können.
Jedes 10. Cybercrime-Opfer erlitt laut Cybersicherheitsmonitor 2025 einen Fremdzugriff auf einen Online-Account, so das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Auf nur zwei Seiten hat das BSI eine allgemeinverständliche „Checkliste für den Ernstfall: Gehackter Account“ zusammengestellt. Schnelles, strukturiertes Handeln ist erforderlich. Denn wenn Hacker erst mal „drin“ sind, können sie beispielsweise sensible Daten auslesen, Fake-EMails an hinterlegte Kontakte verschicken, unter Umständen Logins und Passwörter bei weiteren Benutzerkonten zurücksetzen. reinheimer_systemloesungen hat zentrale Maßnahmen aus dem BSI-Papier zusammengestellt, wie der Schaden begrenzt werden kann. FM M www.systemloesungen.de
15. März, 19 Uhr Solo Bernhardo spielt Dean Martin
28. März, 17.30 Uhr 2 Jahre Ristorante Hammermühle Livemusik mit Toni Ruvio
Hammergasse 9 64372 Ober-Ramstadt
Reservierung:
Warum dein Körper mehr braucht als Alltag
FRIZZ Tipp: »Nutrition« von Christiane Dölz #7
Alltag hält uns in Bewegung – aber selten in echter Herausforderung. Haushalt, Einkaufen oder ein paar Wege zu Fuß sind besser als nichts, reichen für einen kräftigen Körper aber meist nicht aus. Muskeln brauchen Reize: Heben, Drücken, Ziehen, Widerstand. Genau deshalb ist gezieltes Training sinnvoll – nicht als Zwang, sondern als Ergänzung. Der Körper unterscheidet nicht zwischen Fitnessstudio und Alltag, sondern zwischen „zu wenig“ und „ausreichend“. Wer nur leicht bewegt ist, bleibt unterfordert. Wer Training und Alltagsbewegung kombiniert, baut Kraft, Stabilität und Belastbarkeit auf. Bewegung darf selbstverständlich sein – und Training bewusst fordernd. Beides zusammen macht langfristig stark.
DARMSTADT QUIZZT!
Wissen trifft Spielspaß
Kllaus Mai
Erfahrung trifft auf technische Präzision
MVZ Radiologie Darmstadt versorgt Prostata-Patienten mit moderner MRT-Diagnostik.
W 37 Prozent der Prostata-Untersuchungen in Hessen zeigen einen auffälligen Befund – nicht immer steckt Krebs dahinter. An zwei Standorten stehen beim MVZ Radiologie Darmstadt modernste Geräte und erfahrene Ärzte für eine sichere Diagnostik bereit. Dr. Armin Dick und Dr. Christian Harjung im Gespräch.
FRIZZmag: Was erwartet die Patienten im MVZ Radiologie Darmstadt?
Dr. Dick: Am Standort Grafenstraße am Klinikum untersuchen wir Patienten mit einem Siemens 3-Tesla-Gerät. Dessen Genauigkeit und Exzellenz wird am Alice-Campus sogar noch durch den neuen Siemens Lumina 3-Tesla-Scanner übertroffen, da wir durch den Einsatz der Künstlichen Intelligenz ein besonders hohes Maß an Genauigkeit bei kürzerer Untersuchungszeit und gleichzeitig sehr hoher Bildqualität erreichen. Durch die höhere Trennschärfe lassen sich zellreiche Gewebsareale noch präziser erkennen.
Nach jeder Prostata-Kernspinuntersuchung nehmen wir uns Zeit für ein ausführliches, erklärendes Gespräch mit den Patienten und erläutern alle Aspekte der
Bildgebung. Am liebsten ist uns natürlich, wenn wir dabei einen zuvor bestehenden Krebsverdacht entkräften können.
Seit einem halben Jahr verstärkt Dr. Christian Harjung unser Ärzteteam im MVZ Radiologie Darmstadt. Er verjüngt unser Team und bringt frischen Schwung ebenso wie fundiertes radiologisches Fachwissen mit. Der gebürtige Darmstädter verfügt über Erfahrungen u.a. in der Neuroradiologie, der Mammodiagnostik und eben auch in der Prostata-MRT-Diagnostik. Das passt sehr gut zu dem neuen Campus am Alice-Hospital mit modernster Bildgebung und angenehmer Atmosphäre. Er möchte die Kooperationen mit der Ärzteschaft und Institutionen weiter ausbauen. Wir beurteilen die Prostata-MRTs gemeinsam nach dem Vier-Augen-Prinzip und tauschen unser Wissen und unsere Erfahrung regelmäßig aus. Eine gute Nachricht für unsere Patienten: Da wir an zwei Standorten arbeiten, sind die Wartezeiten kurz und wir können uns weitgehend nach den Terminwünschen richten.
Letztes Jahr hat das MVZ Radiologie Darmstadt die Q2-Zertifizierung erhalten. Was bedeutet das für Sie?
Dr. Harjung: Dieser Qualitätsnachweis ist für uns Ansporn und Bestätigung zugleich.
Hessenweit können nur wenige Praxen diese Zertifizierungsstufe vorweisen. Grundlage ist unsere langjährige Erfahrung: Wir führen jährlich mehr als 500 Prostata-MRT- Untersuchungen durch. Abhängig vom Ergebnis werden meist nur noch bei verdächtigen Auffälligkeiten gezielte Stanzbiopsien durch die Urolog:innen durchgeführt. Wir stehen in engem Austausch mit den Patholog:innen und vergleichen regelmäßig unsere Beurteilungen. Das verbessert die diagnostische Genauigkeit deutlich. Weniger falsch Positive – und damit weniger unnötige Gewebeentnahmen mit unangenehmen Nebenwirkungen – sind das Ergebnis. Dieser zusätzliche Aufwand war auch ein wesentliches Vergabekriterium bei der Q2-Zertifizierung.
In welchen Fällen hilft der Erkenntnisvorsprung besonders?
Dr. Dick: Da sprechen Sie ein sehr aktuelles Thema an. In der Behandlung von Karzinomen mit geringerem Risiko hat sich in den letzten Jahren ein Paradigmenwechsel vollzogen. Fachgesellschaften empfehlen bei niedriggradigen Prostatakarzinomen (Gleason 6) ein angepasstes Vorgehen. Diese Tumore machen rund 20 Prozent aller Prostatakarzinome aus, verlaufen aber glücklicherweise sehr
VON MARTINA NOLTEMEIER | FOTOS: CHRISTIAN GRAU
Dr. Christian Harjung und Dr. Armin Dick in der Radiologie Darmstadt (v.l.n.r.)
gutartig. Sie wachsen nur sehr langsam und metastasieren selten. Neu ist, dass statt einer sofortigen Behandlung mit Bestrahlung oder Operation eine aktive Überwachung empfohlen wird. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die negativen Seiten einer sofortigen Behandlung können vermieden werden.
Diese Strategie setzt eine aktive Überwachung voraus, um ein mögliches späteres Fortschreiten zu bösartigeren Tumorstadien zuverlässig und rechtzeitig zu erkennen. Dabei spielt die MRT mit regelmäßigen (jährlichen) Kontrolluntersuchungen eine Schlüsselrolle. Sowohl das sichere Erkennen eines Fortschreitens als auch dessen Ausschluss stellen besonders hohe Anforderungen an die Gerätetechnik ebenso wie an die Erfahrung in der Beurteilung. Um echte, oft sehr subtile Änderungen in der Bildgebung sicher zu erkennen, müssen Qualitätsmaßstäbe und Messbedingungen über Monate und Jahre hinweg konstant bleiben und entsprechende Erfahrung vorhanden sein. Nicht zuletzt fordern die Fachgesellschaften eine Q2-Zertifizierung für die aktive Überwachung. Welche Möglichkeiten bietet die MRT-Bildgebung grundsätzlich?
Dr. Harjung: Die leitliniengerecht durchgeführte, sogenannte multiparametrische
MRT/Kernspinuntersuchung der Prostata schafft in den meisten Fällen Klarheit: Sie gilt als die genaueste Art der Abklärung, wenn der PSA-Wert auffällig ansteigt. Anzahl und genaue Lage verdächtiger Gewebsareale lassen sich exakt bestimmen. Auch bei einem auffälligen Tastbefund oder einer auffälligen Ultraschalluntersuchung liefert das MRT die Ursache mit sehr hoher Genauigkeit. Sie unterscheidet zwischen Prostataentzündungen, gutartiger, knotiger Prostatavergrößerung und Prostatakrebs ebenso wie weiteren, selteneren Ursachen. Außerdem lässt sich die Ausdehnung der Erkrankung beurteilen, ob sie innerhalb der Prostata liegt oder über die Organgrenze hinausgeht, ob bereits Absiedelungen (Lymphknoten, knöchernes Becken)
vorliegen. Die MRT liefert wichtige Hinweise auf den Grad der Bösartigkeit. Können Sie etwas zu den Kosten für die Untersuchung sagen?
Dr. Dick: Die privaten Krankenversicherungen übernehmen in der Regel sämtliche Kosten. Innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherungen haben wir einzelne Selektivverträge geschlossen, beispielsweise mit der Merck BKK (bitte fragen Sie vorher bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse nach, welche Kosten übernommen werden). Bei allen übrigen Patienten mit Gesetzlicher Krankenversicherung erfolgt die Untersuchung als IgeL-Leistung (Selbstzahlung).
Prostata Hotline: 0 61 51 - 39 42 571 oder E-Mail an: armin.dick@lifelink-medical.com oder christian.harjung@lifelink-medical.com Doctolib ist nicht freigeschaltet, da im Rahmen des Anmeldeprozesses noch mehrere Fragen zu klären sind.
LifeLink MVZ Radiologie Darmstadt Dieburger Straße 29-31, Darmstadt M www.radiologie-darmstadt.de
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Dr. Christian Harjung bei der Auswertung von Bildaufnahmen am Standort Grafenstraße.
Bewerberinnen und Bewerber in verschiedenen dabei jeder Person auf dem Stimmzettel bis zu drei oder einzeln vergeben wollen oder noch Stimmen übrig haben,
kennzeichnen . In diesem Fall hat das Ankreuzen und Bewerbern des betreffenden Wahlvorschlags in der weitereStimmezugerechnetwird,bisalleStimmenverbraucht
3Sozialdemokratische Partei Deutschlands
301 Kaffenberger, Bijan
302 Beller, Rita
303 Sackreuther, Tim
304 Brahm, Christina
305 Lach, Rainer
Christopher
ChristianMarc-André
Heiko Lukas
Martin, Christian Brosien, Christiane Temmer, Alla Geißer, Axel Holler, Sabine Elbert, Siegfried Adelseck, Lothar Trautmann, Sven Dr.Ballhorn, Reinhard Mende, Daniel
218 Heidenblut, Frank
219 Weber, Ludwig
220 Brosien, Dieter
221 Dr.Swars, Holger
222 Dr.Schöhl, Wolfgang
223 Dr.Vocke-Schöhl, Katharina
224 Mohr, Sabine
225 Morche, Bernd
fürdieWahlzurStadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt am 15. März
Sie haben 71 Stimmen!
Bitte Stimmzettel nach innen falten.
Die Linke
4BÜNDNIS90/DIEGRÜNEN GRÜNE
401 Bredow-Cordier, Eva
402 Depner, Heiko
403 Seeger, Sandra
404 Löwel, Philipp
405 Förster-Heldmann, Hildegard
406 Akdeniz, Yücel
5 Freie Demokratische Partei
501 Gebek, Viola
502 Blum, Leif
503 Beißwenger, Sven
504 Guerdan, Marie
505 Arnemann, Ralf
506 Kehrer, Maximilian
Alle reden vom 15. März. Wir auch.
306 Schmidbauer, Ulrike
307 Siebel, Michael
308 Reibold, Jenna
309 Reis, Tobias
407 Scholz-Willenbockel, Stefanie
408 Ewald, Andreas
409 Frölich, Nicole Friderike
410 Opitz, Stefan
507 Hesse, Gerburg
508 Hentzen, Christoph
509 May, Andreas
510 Dr.Rohloff, Christoph
511 Rothermel, Mark
512 Dr.Molter, Dierk
513 Balzer, Heike
411 Rüger, Ulrike
412 Dr.Seyfried, Stefan
310 Dr.Raschke, Anna Laura
311 Huß, Tim
312 Prochaska, Jutta
313 Trah-Bente, Kevin
314 Waßmuth, Melissa
315 Umberti, Santi
316 Durmuș, Canan
317 Zeybek, Rodan
318 Buske-Benz, Nadine
319 Borchardt, Mathieu
320 Härter, Samantha
321 Freitag, Benedikt
226 Holler, Moritz-Serafin
227 Göbel, Sören
Fragen und Antworten zur Kommunalwahl
413 Böhler, Heike
414 Rimkus, Jakob Felix
415 Grenzer, Marie
416 Duyster, Martin
514 Becker, Denise 515 Baur, Christof 516 Lamp, Norbert 517 Irmscher, Peter 518 Kuhlmann, Herbert 519 Theis, Marion
417 Zimmermann, ZarahZoé
418 Krense, Sascha
Wie viele Menschen sitzen in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung?
419 Stricker, Claudia
420 Eppich, Axel
421 Schmütz, Anika
422 Dr.Gantner, Gösta
423 Dr.Urdze, Sigita
424 Arnold, Wolfgang
322 Dr.GüntherJorns, Gudrun
323 Lemmertz, Timm
324 Marquardt, Anne
325 Stetz, Thomas
326 Pfankuch, Nora
327 Schwarz, Christian
328 Weber, Barbara
329 Grupe, Wilfrid
W 15. März? Das ist ein Sonntag und das ist Kommunalwahl. Genauer: der letzte Tag der Kommunalwahl. Infos über sich selbst haben die Parteien in den letzten Wochen ausführlich verbreitet, wir im FRIZZmag haben kurz und bündig das Wichtigste zusammengestellt. In unserem FRIZZmag-Special beantworten wir Fragen, die viele schon immer mal beantwortet haben wollten. Oder vielleicht gar nicht wussten, dass man sie stellen kann.
330 Möller, Ruth
331 Klebe, Felix
Wann genau ist die Kommunalwahl?
332 Dr.Herget, Katharina
333 Pfeiffer, Robert
334 Heinrich, Manuela
Am Sonntag, 15. März. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wer schon jetzt weiß, dass er da nicht kann oder nicht ins Wahllokal gehen will oder weil der Stimmzettel besser zu Hause auf den Tapeziertisch passt – kann Briefwahl beantragen. Wie geht Briefwahl?
335 Schiffer, Norbert
71. Das sieht die hessische Gemeindeordnung für Städte mit 100.001-250.000 Einwohner*innen so vor. 59, also eine Einwohnerstufe niedriger, oder eine ungerade Anzahl zwischen 59 und 71 wären auch möglich, um z. B. Kosten zu sparen. Das hätte die Stadtverordnetenversammlung aber rechtzeitig vor der Wahl beschließen müssen. Aber es kandidieren doch Parteien, keine einzelnen Menschen?
425 Bachmann, Iris
426 Walter, Marko
427 Hoeppe, Lena
428 Hitzinger, Johannes
429 Todt, Malena
430 Ahrnt, Robert 431 Henry-Perret, Marianne
432 Dr.Deicke, JürgenPeter
433 Schär, Christiane
434 Emanuel, Markus
435 Rihm, SusanneAstrid
336 vonBorzyskowski, Ellen
337 Ponzi, André
338 Schad, Anna-Christina
339 Lamprecht, Stefano
340 Vogel, Katrin
341 Salameh, Fady
342 vanGeldere, Michèle
343 Reindel, Max
Das steht auf der Wahlbenachrichtigung, die alle Wahlberechtigten Anfang Februar per Post geschickt bekommen haben. Wer ist alles wahlberechtigt?
Ja, die Parteien bzw. Initiativen reichen Listen ein, auf denen ihre Kandidat:innen stehen. Über die Reihenfolge der Kandidat:innen auf der jeweiligen Liste entscheiden Parteiversammlungen. Wie viele Kandidat:innen einer Liste ins Stadtparlament kommen, hängt vom Wahlergebnis der Partei ab. Also die Bürger:innen wählen die Stadtverordneten. Und die Stadtverordneten wählen die Stadtregierung?
346 Hoffmeister, Klaus
347 Thiel, Mia
348 Horn, Patrick
349 Koueis, Amal
Wahlberechtigt sind alle EU-Bürger:innen, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten, also seit dem 15. Dezember 2025, ihren Hauptwohnsitz in Darmstadt haben. Wer oder was genau wird eigentlich gewählt?
350 Dr.Wöhlermann, Katharina
351 Stadlbauer, Ulrich
352 MedinaAlcantara, Walkiria
353 Schumacher, Marvin
354 Geist, Simone
355 Morgenroth, Tino
356 Amini, Yara
357 Hechler, Arthur
358 Ogrin, Sabine
359 Raupp, Horst
360 Lücke, Barbara
440 Siche, Holger 441 Schoormann, Nina 442 Heyd, Martin
443 Müller, Stephanie
444 Keller, Benedikt Malte
445 Bassus, Petra 446 Rohmig, Klaus 447 Masendorf, Laura
448 Maier, Jürgen 449 Böckenhauer, Janne
450 Keil, Lothar
451 Weis, Nina
452 Biebricher, Anton 453 Glück, Kirsten
520 Albert, Christian 521 Bergmann, Jörg 522 Behrens, Andreas 523 Pfeng-Kalbhenn, Hannelore 524 Thuleweit, Michael
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Darmstadt. Außerdem finden noch die Ortsbeiratswahlen in Wixhausen statt sowie die Wahlen zum Ausländerbeirat.
Ja, den Magistrat. Die hauptamtlichen Beigeordnete/Dezernenten werden für eine Amtszeit von 6 Jahren gewählt, derzeit sind es in Darmstadt 5: Bürgermeisterin Barbara Akdeniz (bis Juli 2027), Michael Kolmer (bis Juni 2027), Stadtkämmerer André Schellenberg (bis Juni 2029), Holger Klötzner (bis Juli 2027) und Paul Wandrey (bis September 2028). Die 10 ehrenamtlichen Magistratsmitglieder werden von den neu gewählten Stadtverordneten bei der konstituierenden Sitzung gewählt. OB Hanno Benz wurde direkt, also von den Bürger:innen gewählt, seine Amtszeit endet am 23. Juni 2029.
361 Sackreuther, Werner
362 Simpfendörfer, Helena
363 Rein, Werner
364 Crawack-Bönsel, Annegret
365 Dr.Dahlhaus, Elias
366 Meier, Birgit
367 Emmerich, Wolfgang
368 Plötz, Ursula
369 Grabow, Udo 370 Krüger, Gerda Jannis
454 Deppisch, Sebastian
457 Jost-Göckel, Irene
458 Bachem, Jörn 459 Stümpel, Patricia
460 Daum, Monika
461 Goebel, Kathrin
525 Peters, Dieter 526 Weber, Wolfgang 527 Genschow, Moritz
528 Dr.Hund, Reinhard
529 Dr.Müller, Eberhard
Die Linke
601 Winter, Doris 602 Böck, Karl-Heinz 603 Kremer, Regina 604 Franke, Uli 605 Otto, Jana 606 Krone, Werner 607 Hanstein, Tamara 608 Migenda, Jakob 609 Becker, Kristina 610 Piel, Lukas 611 Draxler, Andrea 612 Keil, RainerGeorg 613 Sinsel, Leah 614 Bilbay,Ümit 615 Schweizer, Fabienne 616 Frischkorn, Thomas 617 Weingarten, Sharon 618 Schreiner, Aaron 619 Dr.Rieger, Erika
Und können die Stadtverordneten die Stadtregierung auch wieder abwählen?
530 Blankenburg, Dietrich 531 Casez, Jacques 532 Gilbert, Rüdiger 533 Grütters-SantiagoQuintero, Eckard
534 Eichler, Ulrich
Ja, bei den hauptamtlichen Beigeordneten in einer kreisfreien Stadt geht das. In den ersten 6 Monaten nach der Kommunalwahl reicht dazu sogar die einfache Mehrheit, also 36 Stadtverordnete, danach müssen es mindesten zwei Drittel, also 48 sein. Und wie geht das jetzt ganz praktisch mit dem Wählen? Und wie sieht so ein Stimmzettel aus?
625 Förster, Lydia 626 Schadt, Trutz 627 Späh, Maria 628 Falter, Dieter Peter 629 Haßelbeck, Eva 630 Haug, Friedrich 7 Volt
Weil die Stadtverordnetenversammlung in Darmstadt 71 Sitze hat, kann jede:r Wähler:in 71 Stimmen vergeben. Der Stimmzettel enthält zu jedem Wahlvorschlag (Liste) den Namen, die Kurzbezeichnung der Partei oder Wählergruppe, die dazugehörige Listennummer und die Namen von höchstens 71 Bewerber:innen. Wie kann ich meine Stimmen auf dem Stimmzettel verteilen?
455 Schocke, Anke 456 Bode-Böckenhauer, Michael Dieter
462 Stockhardt, JürgenAugust
463 Müller, Monika 464 Hoheisel, Philip
535 Hentzen, Alexander 536 Dr.Dr.Berg, Peter 537 Griesbach, Marvin 538 Haas, Tim 539 Höhne, Leon 540 Eberle, Konstantin 541 Elsäßer, Fridolin Baltasar 542 Pondes, Philipp 543 Vitinius, Markus 544 Wiesner, Maximilian 545 Brandherm, Florian 546 Weller, Jens 547 Emmerich, Hans 548 Türk, Moritz 549 Krüger, Kai 550 Kirchhof, David 551 Jendretschak, Christopher 552 Steinigeweg, Dieter 553 Dr.Blaum, Ursula 6
Man kann seine Stimmen einzeln an beliebige Bewerber:innen vergeben und dabei auch aus verschiedenen Listen auswählen – das nennt man „panaschieren“. Dabei kann man jede:r Bewerbe:rin eine, zwei oder höchstens drei Stimmen geben – dieses Anhäufen von Stimmen auf eine:n Kandidat:in nennt man „kumulieren“. Aber aufpassen: Wenn man mehr als 71 Stimmen vergibt, ist der Stimmzettel ungültig. Muss ich überhaupt Stimmen einzeln vergeben?
465 Beckers, Gabriele
466 Dr.Deppert, Alexander
467 Pörtner, Birgit
468 Lindscheid, Brigitte
469 Fröhlich, Doris
470 Partsch, Jochen
471 Wagner, Daniela
Nein. Man kann seine 71 Stimmen auch komplett abgeben, indem man eine Liste in dem dafür vorgesehenen Kreis in der Kopfzeile ankreuzt. Das Listenkreuz bewirkt, dass bei der Auszählung die Bewerber:innen in
der Reihenfolge auf der Liste von oben nach unten jeweils eine Stimme erhalten. Sind danach noch nicht alle 71 Stimmen aufgeteilt, weil auf einer Liste weniger als 71 Namen stehen, gehts von vorne los, so lange, bis entweder alle 71 Stimmen aufgebraucht sind oder jede:r Kandidat:in die höchstzulässige Zahl von drei Stimmen erhalten hat. Das heißt ja, es müssen mindestens 24 Namen auf der Liste stehen?
708 Dietze, Malte
709 Schäffer, Franziska
710 FreiherrvonRotberg, Wolfram
711 Wagner, Stefanie
Stimme für
1301 Cengiz,Ümit
1302 Altintas, Senay
1303 Adam, Yousef
1304 Helmand, Zahedullah
1305 Yildiz, Davut
1306 Lange, Lena Marie
712 Hettich, Daniel 713 Temür, Katharina
802 Schmitt, Sebastian 803 Mootz, Till 804 Herrmann, Arne 805 Uhrig, Wolfgang 806 Martin, Wolfgang 807 Kohlmaier, Dominik 808 Mohrhard, Lion 809 Arnold, Marc 810 Arnold, Mari-Lynn 811 Fuchs, Stefan 812 Holtzem, Stefan 813 Otto, Manfred 814 Hang, Brigitte 815 Stockert, Carmen 816 Lau, SörenTitus
Ja, wenn keine Stimmen verfallen sollen. Stehen wie z. B. bei Liste 12 – Teilhabe in Darmstadt – nur 20 Namen auf einer Liste, kann diese Liste höchstens 60 Stimmen pro Wähler:in bekommen.
Kann ich auch nur einen Teil meiner Stimmen einzeln vergeben?
714 Tiedje, Johannes 715 Rühl, Carol-Anne 716 Helker, Frederik 717 Bamberger, Malina 718 Öztürk, Cem 719 Dumke, Stefanie
720 Reininger, Pascal 721 Peter, Sina 722 Haak, Frederik 723 Kaliwe, Hans Thomas 724 Fischer, Jannis David 725 Peppler, Dorothee 726 Quetscher, Frederik 727 Keser, Hanna 728 Müller, Nico 729 Gerlach, Andrea 730 Brieskorn, Till 731 Ahlbrecht, Johanna 732 NollRios, Manuel 733 Nolting, Carina 734 Schwede, Steffen
Ja, mit dem Endergebnis ist wahrscheinlich am Mittwoch, 18. März, zu rechnen. Am Wahlabend gibt es aber immerhin einen ersten Trend. Grundlage dafür sind die Stimmzettel, die ausschließlich ein Listenkreuz erhalten haben.
Wann treten die neu gewählten Stadtverordneten das erste Mal zusammen?
Die konstituierende Sitzung wird am 16. April stattfinden.
Letzte Frage: Lohnt es sich eigentlich, Stadtverordnete:r zu werden, also finanziell?
817 Wolf, Barbara Rosa 818 Baridon-Schmitt, Andreas
819 Nebhuth, Anka
820 Werner, Jochen
821 Schmidt, Jo 822 Arnold, Charlotte
Ja. Wenn der Rest der Stimmen nicht verfallen soll, kann man zusätzlich eine Liste ankreuzen. Dann werden dieser Liste die restlichen Stimmen wie gehabt von oben nach unten zugeteilt. Kann ich Bewerberinnen und Bewerber streichen?
823 Reichert, Thorsten 824 Schüler, Jürgen
825 Koslowski, Frank 826 Beckmann, Tim 827 Brückner, Sebastian
9Wählergemeinschaft Darmstadt
Ja. Wenn man eine Liste in der Kopfleiste angekreuzt hat, kann man einzelne Namen aus der Liste streichen. Das führt dazu, dass die gestrichenen Kandidat:innen keine Stimmen erhalten. Die dadurch frei gewordenen Stimmen werden wieder von oben nach unten verteilt. Damit kann man die von den Parteien oder Wählergruppen beschlossene Reihenfolge ja ganz schön durcheinanderbringen, oder?
735 Peters, Dirk 736 Schmidt, Felix 737 Bruns, Robert 738 Chevallier, Marc 739 Peppler, Simon 740 Orendi, Jonathan 741 Kempf, Christian 742 Rothe, Thomas 743 Woiske, Miklas 744 Hueber, Robin 745 Rohlfs, Anton 746 Gerlach-Klemm, Timo 747 Kunz, Niklas 748 Brandstädter, Heiko 749 Bordon, Louis 750 Mangel, Mario 751 Fuhrmann, Roland 752 Fendel, Benedikt
Ja. Genau das ist der Sinn dieses etwas aufwendigen Verfahrens. Bis einschließlich zur Wahl 1997 war das nicht möglich, da hatten Kandidat:innen auf den hinteren Plätzen keine Chance. Jetzt kann es passieren, dass Kandidat:innen von hinten nach vorne gewählt werden und umgekehrt. Und wie werden dann die 71 Sitze auf die Listen verteilt?
Die Sitzverteilung erfolgt nach dem Hare/ Niemeyer-Verfahren. Die zu verteilenden Sitze werden mit der Stimmenzahl jeder Liste multipliziert und durch die Summe aller Stimmen der teilnehmenden Parteien/ Listen geteilt. Als Ergebnis dieser Verhältnisrechnung erhält man für jede Partei/Liste eine Kommazahl. Jede Liste erhält zunächst so viele Sitze, wie ganze Zahlen, also links vom Komma auf sie entfallen. Verbleibende, also noch nicht verteilte Sitze, erhalten die Parteien in der Reihenfolge der größten Bruchteile, also rechts vom Komma.
Die einer Liste zugefallenen Sitze werden den Kandidat:innen in der Reihenfolge der erhaltenen Personenstimmen zugeteilt, die vorherige Reihenfolge in der Listen spielt keine Rolle mehr.
Dann kann die Auszählung ja etwas länger dauern, oder?
1001 Uhl, Harald 1002 Schindler, Frank 1003 Pasquay, Caroline 1004 Trebing, Andreas 1005 Harbrecht, Jörg 1006 PuñalGamboa, David 1007 Bergdolt, Torsten 1008 Brühl, Martin 1009 DiStasi, Mario 1010 Merkel, HanneloreBärbel 1011 Baum, Axel 1012 Dr.Greiner-Bechert, Lutz 1013 Felder, Thorsten 1014 Schmidt, Oliver 1015 Oblaski, Joseph 1016 Goes, Björn 1017 Pfaff, Alexander 1018 Feller, Daniel 1019 Jung, Werner 1020 Feldmann, Nicole 1021 Grygowski, Joanna 1022 Bergdolt, Jacqueline 1023 Bergdolt, Bianca
11 PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ
Stadtverordnete:r zu sein, ist ein Ehrenamt. Der geschätzte Arbeitsaufwand liegt bei etwa 25-30 Stunden pro Monat, denn neben der Stadtverordnetenversammlung selbst gibt es noch Ausschüsse und Fraktionssitzungen. Und natürlich Gespräche etc. mit den Bürger:innen. Dafür gibt es eine Aufwandsentschädigung von 490 Euro monatlich. Fraktionsvorsitzende, Ausschussvorsitzende oder Stadtverordnetenvorsteher erhalten Zusatzentschädigungen. In der Regel wird ein Teil der Aufwandsentschädigungen an die Fraktion abgegeben.
WGD
1307 Kunzmann, Johanna Nesrin
1308 Demirci, Bilal
parteien .statements
1309 Kiliç, Hüseyin
Hinweis: Die Reihenfolge entspricht dem Stimmzettel
W Welche 3 Orte machen für euch Darmstadt aus, Orte, ohne die Darmstadt nicht Darmstadt wäre?
909 Herrmann, Eva 910 Abram, Christian 911 Dr.Rennung, Frank 912 Müller, Daniel 913 Dr.Mehrling, Peter 914 Langohr, Erika 915 Horn, Peter 916 Dr.Kuhberg, Heinz 917 Egly, Ilse
918 Schiller, Georg 919 Schröder, Margot
W Stellt euch vor, ihr kriegt die absolute Mehrheit. Was würdet ihr als Erstes sofort ändern?
W Welche Partei / Wählervereinigung sollten die Bürgerinnen und Bürger wählen und warum?
920 Joswig, Helmut 921 Eisenblätter, Rala 922 Stender, Holger 923 Konietschke, Gabriele 924 Possmann, Achim 925 Dupper, Ute 926 Weidauer, Gisela 927 Eisenblätter, Wolfgang 928 Nissen, Jes Peter Kuhnke-Nissen, Gabriele
Und die Parteien antworten, ab 8 März auf unserem Instagram-Channel.
Unsere Stadt braucht eine Politik, die verlässlich, vernünftig und in der Mitte der Gesellschaft verankert ist.
Soziale Gerechtigkeit, Verantwortung, Respekt und Solidarität bilden den Maßstab unseres Handelns, getragen von einer faktenbasierten, pragmatischen Politik für Darmstadt.
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WGD
Wir wollen der Wissenschaftsstadt Darmstadt ein neues, frisches und grünes Gesicht geben – damit es sich auch in Zukunft lohnt, hier zu leben und sich zu engagieren.
Wir vertreten die Belange des Gemeinwohls in der Stadt Darmstadt. Gemeinsam wollen wir die Stadt wieder mit mehr Lebensqualität gestalten.
M www.freiewaehler-darmstadt.de
Tierschutzpartei
1501 Kortt, John 1502 Steinle, Maximilian 1503 Schuchmann, Till 1504 Kollmar, Paula Ellen 1505 Huschka, Fabian 1506 Czanderle, Anna 1507 Kollmar, Lion 1508 Huschka, Maria 1509 Laumann, Luke 1510 Czanderle, Sarah 1511 Geib, Marius 1512 Wittor, Sarah 1513 Dr.Weber, Niklas 1514 Kraft, Jennifer 1515 Dietz, Lars 1516 Dr.Krah, Simon 1517 Liesch, Noah 1518 Feldner, Paul 1519 Behrendt, Marcel 1520 Schäfer, Tom 1521 Miltenberger, 1522 Meißner, Manuel
Eine konsequente, mitfühlende und zukunftsorientierte Politik, die sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützt, ist möglich.
M dadi.tierschutzpartei.de
BSW
Wir wollen, dass gute Argumente und Konzepte wieder eine Chance bekommen, konkrete Politik zu werden.
M www.bsw-vg.de
SfD
Unsere Stadt braucht keine Ideologie, sondern gesunden Menschenverstand.
M www.stimmefuerdarmstadt.de
DaGe
Wir glauben an eine Stadt, in der niemand allein sein muss – weil Teilhabe möglich ist, weil Gemeinschaft spürbar wird.
1201 Aydin,Özlem 1202 Armbruster, Klaus 1203 Pätzke, Henning 1204 Fischer, Hanns 1205 Gludovacz, Markus 1206 Kainer, Dirk 1207 Dr.Miethe, Ingrid 1208 Maier, Peter 1209 Çelik, Suna 1210 Gajfullin, Wadim 1211 Repina, Marina 1212 Polk, Monika 1213 Baum, Karina 1214 Kohl, AngelaVioleta 1215 Braun, Armin 1216 Celik, Yusuf 1217 Hunsicker, Stefan 1218 Alamdari, Laila 1219 Asbrand, Jürgen 1220 Erb, WalterOskar 1221 Kabol, Yavuz 1222 Diallo, AissatouDjenabou 1223 Heß, Steffen 1224 Nadermahmoodi, Farhad 1225 Vogel, Reiner 1226 Bender, Wolfgang
M www.darmstadt-gemeinsam.de
Nguyễn,ThànhLong
Das Krimifestival in Darmstadt
Unheimlich gute Geschichten im Visier
Darmstädter Krimitage in der Bessunger Knabenschule
VON NADINE PUSTELNIK
BEGINN 20:00 UHR
W Ob im Affekt oder geplant: Die Darmstädter Krimitage sind immer einen Besuch wert und killen jegliche Art von Langeweile. Die Tatwaffe: Verdächtig spannende Krimis. Der Tatort: Die Bessunger Knabenschule. Der Tatzeitraum: zwischen 8. und 13. März, ab 20 Uhr. Die Täter:innen: Autor:innen, die im Duo nacheinander Hochspannung erzeugen. Das Motiv: Crime-Fans vom Hocker hauen. Bereits zum elften Mal schlägt die beliebte Literaturveranstaltung zu und trifft jedes Jahr mitten ins Herz. Für ordentlich Adrenalinmomente sorgt diesmal, passend zum Internationalen Weltfrauentag, das Thema körperliche und sexualisierte Gewalt an Frauen.
Den Auftakt machen am Sonntag, den 8. März, Ana Wetherall-Grujic mit »Blutsschwestern« und Susanne Kaiser mit »Riot Girl. Ein Fall für Obalski«. Zwei Romane, die Frauen in ungewöhnlichen Rollen ins Rampenlicht rücken. So handelt das 2025 mit dem GLAUSER-Krimipreis ausgezeichnete Buch »Blutsschwestern« von der misshandelten Ljiljana und deren Schwester Sanja, die auf der Flucht vor einer Mafiafehde sind und auf ihrem Roadtrip Gewalterfahrungen machen und zudem damit zu kämpfen haben, sich nicht in moralischen Abgründen zu verlieren. »Riot Girl. Ein
EINTRITT: 14 € | ERMÄSSIGT: 12 € FESTIVALPASS:
Fall für Obalski« erzählt die Geschichte von einer Gruppe junger Frauen, die in Deutschland mit provozierenden und gefährlichen Protestaktionen Aufsehen erregt. Um den Frauen das Handwerk zu legen, wird LKA-Ermittlerin Obalski eingeschaltet, die sich undercover ins Münchner Jugendamt einschleicht. Ihr Auftrag: Sie soll heimlich Informationen über die Bewegung, ihre Methoden und Ziele beschaffen. So findet sie heraus, dass die Proteste wahrscheinlich Folgen einer viel schlimmeren Serie von Gewalttaten sind. Auch in diesem Fall werden moralische Grenzen überschritten. Beide Lesungen bilden eine Überleitung zum Montagabend, der das Publikum nicht nur über die Landesgrenzen hinaus entführt, sondern auch die Grenzen im zwischenmenschlichen Zusammenleben markiert. Der dritte Abend spielt mit den verschwimmenden Grenzen von Eigen- und Fremdwahrnehmung und der Erkenntnis, dass vielleicht nicht alles so war, wie man es selbst in Erinnerung hat. Und auch der Mittwoch gestaltet sich sa(r)genhaft spannend: So rücken das Beerdigungsgeschäft und ein ermittelnder Trauerredner in den thematischen Fokus. Am Donnerstag geht es kulinarisch zu. Die Settings: Hamburgs exotische Küchen, die für außergewöhnliche Geschmackserlebnisse sorgen.
Der Abschlussfreitag ist gekrönt von zwei lokalen Autoren: So führt Michael Kibler ne-
ben Literatur-Bloger Sascha Kreim als Moderator durch den Abend und stellt seinen neuesten Darmstadt-Krimi »Bunkermädchen« vor. Ivar Leon Menger liest aus seinem aktuellen Thriller »Der Tower«. Beide Werke öffnen an dem Abend die Türen in eine unheimliche Welt, die sich um große und gefährliche Bauten dreht.
Wer vorab schon mal Blut lecken möchte – FRIZZmag hat die Newcomer-Schriftstellerin Ana Wetherall-Grujic (Foto) ins Verhör genommen:
FRIZZmag: Du machst als angepriesene Newcomerin den Auftakt der Darmstädter Krimitage 2026. Wann hast Du Dein Talent zum Schreiben entdeckt?
Ana Wetherall-Grujic: Meine Leidenschaft fürs Schreiben ist in der Schulzeit entstan-
krimitage .programm
8. März
Ana Wetherall-Grujic »Blutsschwestern«
Susanne Kaiser »Riot Girl. Ein Fall für Obalski«
9. März
Mark Fahnert »Die Fährte des Wolfs«
Anna Schneider »Grenzfall. Ihr Grab in den Fluten«
10. März
Petra Johann »Wem Du traust«
Iver Niklas Schwarz »Kummersee«
11. März
Andreas Izquierdo »Über die Toten nur Gutes«
Dietmar Bittrich »Grab tiefer!«
12. März
Henrik Siebold
»Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm«
Timo Blunck »Ein kleines Lied über das Sterben«
13. März
Michael Kibler »Bunkermädchen«
Ivar Leon Menger »Der Tower«
Beginn aller Lesungen: 20 Uhr
den. Ich habe schon damals gerne viel gelesen und fantasievolle Geschichten im Deutschunterricht geschrieben. Ein besonderer Schlüsselmoment war, als mein Lehrer zu mir sagte: »Ana, Du bist so eine richtige Geschichtenerzählerin«. Das motiviert mich bis heute. Und ich freue mich total auf Darmstadt und bin sehr dankbar für die Einladung zu den Krimitagen.
Was war das für ein Gefühl, als Du 2025 den GLAUSERKrimipreis verliehen bekommen hast?
Unglaublich. Ich denke heute noch: Das ist krass. Es ist surreal und gleichzeitig ein großartiges Gefühl. Es war für mich so ein Dream-comes-true-Erlebnis, bei dieser Preisverleihung nominiert zu sein, weil da einfach so viele tolle bekannte Krimi-Autor:innen vertreten sind, die ein Panoptikum an Zugängen und Meinungen haben zu Literatur. Das ist eine ganz eigene Welt. Und wenn ich bei meinen Lesungen oder in Gesprächen meinem Publikum eine Message mitgeben will, dann eben die, dass man kein Ernest Hemingway sein muss, der an seiner Schreibmaschine mit einem Glas Whiskey sitzt. Du musst kein Genie sein, du kannst eine normale Frau oder Mensch sein und trotzdem eine gute Geschichte erzählen. Und, was treibt Dich beim Geschichtenerzählen an?
Ich hatte ganz lange das Gefühl, dass was einen antreibt, muss so eine ganz große Liebe oder Begeisterung sein. Bis ich dann merkte, bei mir ist es eher umgekehrt, es ist eine Art Wut, die mich zum Schreiben bringt. Das hat mich im Journalismus stark angetrieben: Ich habe all meine Frustration über gesellschaftlich-feministische Themen wie alleinerziehende Frauen, sexuelle Übergriffe, Chancengleichheit, so diesen ganzen Themenkomplex geschrieben. Und dann war das eben auch das, was mich bei meinem ersten Buch »Das Baby ist nicht das verdammte Problem« angetrieben hat. – Das Scheintrügerische der Gesellschaft nach außen. Dass das Mutterdasein immer so eine Bilderbuchgeschichte abbilden muss, aber die Realität ganz anders aussieht. Und auch bei »Blutsschwestern« hat mich die soziale Realität inspiriert. Die Geschichte ist insofern fiktiv, dass ich die Handlung frei erfunden habe, aber die Motive leider sehr real sind. Also diese Gewalt von Männern gegen Frauen in Beziehungen, teilweise tödliche Gewalt. Und diese Realität war so ein bisschen der Ausgangspunkt, den Roman zu schreiben.
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»Man entkommt seiner Vergangenheit ja nicht, dann kann man sie auch gleich erzählen.«
Kurt Drawert wird siebzig.
W »Jetzt keine siebzig zu werden« wäre das größte Geschenk, wenn er am 15. März seinen 70. Geburtstag feiert. Aus diesem Anlass findet am 31. März im Literaturhaus Darmstadt eine Veranstaltung zu seinem Werk statt. FRIZZmag sprach mit dem renommierten Autor.
FRIZZmag: Lieber Kurt, seit ziemlich genau 30 Jahren wohnst du in Darmstadt. Ist Darmstadt zu deiner zweiten Heimat geworden?
Kurt Drawert: Früher hätte ich gesagt: die einzige Heimat, die ich kenne, ist meine Sprache. Das war die richtige Antwort, als ich aus der DDR kam. Mit dem Älterwerden änderte sich das. Heimat empfinde ich heute vor allem als Landschaft, und da sind die frühen Jahre der Kindheit sehr prägend, die ich an der Havel nördlich von Berlin verbracht habe. In Darmstadt lebe ich nun fast die Hälfte meines Lebens, und natürlich ist mir die Stadt und die wunderschöne Landschaft, von der sie umgeben ist, auch zur Heimat geworden, zur Heimat meiner Arbeit als Schriftsteller, und dann sind wir schon auch wieder dort, wo ich sagte, die Sprache ist meine Heimat.
Du bist in Hennigsdorf geboren, mit 11 Jahren nach Dresden gezogen und dort aufgewachsen. Was verbindet dich heute mit Dresden?
VON
MICHAEL HÜTTENBERGER | FOTO: UTE DÖRING
Dazu habe ich einen Roman geschrieben, der »Dresden. Die zweite Zeit« heißt und 2020 erschienen ist. Ich glaube, da steht so ziemlich alles dazu geschrieben. Anlass war ein Stadtschreiber-Stipendium 2018, das mir die Möglichkeit bot, genau das zu erfahren, was es heißt, nach einem halben Jahrhundert an einen Ort zurückzukommen, der für mich der vielleicht schwierigste war und sich mir recht schmerzhaft ins Gedächtnis eingeschrieben hat. Interessant war, wie sich mir die Vergangenheit immer wieder aufgedrängt hat und ihre Bilder und Szenen die Gegenwart überzeichnet haben, als wären sie ganz aktuell und gerade eben passiert. Alles ist vergangen und gleichzeitig lebendig, auch affektiv und emotional, das war die wichtigste Erfahrung.
Deine erste Begegnung mit Darmstadt war anlässlich des Leonce-und-Lena-Preises 1989? Welche Erinnerungen hast du an den März 1989, die Mauer war ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht gefallen?
Nein, die erste Begegnung mit Darmstadt hatte ich knapp ein Jahr zuvor, als ich Karl Krolow besuchte, um mit ihm ein Gespräch für eine Werkausgabe bei Reclam zu führen, die ich edieren durfte. Das waren unbeschreiblich intensive Momente. Über ihn erfuhr ich vom Leonce-und-Lena-Wettbewerb, zu dem ich dann eingeladen wurde, zusam-
men mit Grünbein und Schedlinski, der mir später als IM Gerhard wiederbegegnet ist. Es war eine politisch sehr aufgeheizte Situation, mit uns drei DDR-Autoren, die zum ersten Mal bei einem Wettbewerb im Westen waren. Und die Mauer war noch immer eine Metapher für die Ewigkeit, die dann bekanntlich in kürzester Frist ihr Ende erreichte. Davon aber war im Frühjahr 89 noch nichts zu spüren, gar nichts. Dass ich dann auch noch den Preis gewann und damit augenblicklich bekannt geworden bin, war im Grunde der Anfang, auch für eine Geschichte, die in Darmstadt begann und mich mit Darmstadt verbindet.
Dein Weg führte dann schnell in den Westen und sehr bald nach Darmstadt. Warum Darmstadt und nicht z.B. Rom oder Worpswede?
Nach dem Leonce-und-Lena-Preis erschien 1990 bei Suhrkamp mein erster Gedichtband »Privateigentum«. Unterdessen war das Land offen, meine Frau und ich konnten reisen, ich bekam Stipendien, Preise, unser Sohn war geboren, es war eine atemlose Zeit, in der wir aus Kisten und Koffern lebten und hauptsächlich im Auto. Ich bin als Schriftsteller offen und mit großer Anerkennung empfangen worden, das war schon großartig. Aber auch das hatte einen Preis, nämlich ein fragmentarisches Leben zu führen, über die Stationen
meiner Stipendien, München, Worpswede, Stuttgart, Rom. Und dann, nach einer Lesung am Staatstheater Darmstadt, nachdem ich 1993 den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt gewann, kam OB Peter Benz auf mich zu und erkundigte sich sehr wohlwollend nach uns. Das war die Initiation hierher zu ziehen. Und ich sage es ohne Pathos: Es war, nach vielen Jahren herumgereicht werden und einem Land im Rücken, das nicht mehr existierte, außer im Schmerz, ein Geschenk. Wird man auch darüber noch lesen können?
Ja, wenn ich noch etwas Zeit dafür bekomme. Ich arbeite seit Jahren an einer Trilogie.»Die Leipziger Jahre«, so der Titel meines nächsten Romanes, der wie mein Dresden-Roman autobiografisch grundiert ist. Hier erzähle ich von der Zeit der 1980er Jahre in Leipzig, wo ich Schriftsteller wurde, was immer das heißt. Die Entstehung und Bedeutung von Literatur und Kunst vor dem Hintergrund einer Diktatur interessiert mich daran hauptsächlich. Man entkommt seiner Vergangenheit ja nicht, dann kann man sie auch gleich erzählen. Aber man erzählt natürlich immer etwas anderes dabei, das größer und wichtiger ist als man selbst.
Du kümmerst dich seit über 25 Jahren um den literarischen Nachwuchs. Die von dir gegründete Darmstädter Textwerkstatt und das Zentrum für neue Literatur haben ein hohes Renommee und sicher auch einen hohen organisatorischen Aufwand. Welche Unterstützung bekommst du?
Wir können hier etwas machen, das, soweit ich sehe, einmalig ist und im gesamten deutschen Sprachraum wahrgenommen und genutzt wird. Wir bekommen Bewerbungen von überall her, im letzten Jahr sogar aus Italien oder der Schweiz. Das Wunderbare daran ist, dass ich ein so hohes Textniveau durchsetzen kann und starke Begabungen finden und fördern. Man sieht es später, wenn sie publiziert und Preise bekommen haben. Natürlich macht das viel Arbeit, aber ich bekomme von der Stadt, ohne deren großartige Literaturförderung gar nichts gehen würde, immer auch zuverlässige und engagierte Unterstützung. Wenn du dir zum Geburtstag wünschen könntest, etwas nicht mehr tun zu müssen, was wäre das?
Keine Umsatzsteuervoranmeldungen mehr ausfüllen zu müssen. Und was wäre das größte Geschenk für dich?
Jetzt keine siebzig zu werden.
*15.3.1956 in Hennigsdorf (Brandenburg), verheiratet, 2 Söhne. Kindheit in Borgsdorf und Hohen-Neuendorf (bei Berlin), 1967 Umzug nach Dresden, Ausbildung zum Facharbeiter für Elektronik, 1982-1985 Studium am Institut für Literatur, Leipzig, 1984 Umzug nach Leipzig, 1996 Umzug nach Darmstadt. Seit 1998 Leiter der Darmstädter Textwerkstatt, seit 2004 Leiter »Zentrum für neue Literatur«, Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.
Aktuelle Publikationen:
»Alles neigt sich zum Unverständlichen hin.«
Langgedicht, C. H. Beck, München 2024, Hardcover, 175 S. 21,95 Euro, ISBN: 978-3-406-69801-9
»Dresden. Die zweite Zeit.« Roman, Softcover, C. H. Beck, München 2026, 294 S. 18,- Euro, ISBN: 978-3-406-84605-2
»Nach Osten ans Ende der Welt / America Metaphern« 2 Erzählungen, axel-dielmann Verlag, Frankfurt a. M. 2026 Hardcover mit Lesebändchen, 104 S. 22,- Euro, ISBN: 978-3-86638-075-2
»Das Gegenteil von gar nichts. Die Stücke« axel-dielmann Verlag, Frankfurt a. M. 2026 Klappenbroschur, 364 S. 22,- Euro, ISBN: 978-3-86638-076-9
Weitere Infos: www.kurtdrawert.de
magazin.kultur&kunst
Ein Vermögen, das keines ist … Fotoausstellung zum Unwort des Jahres
„Sondervermögen“ ist das Unwort des Jahres 2025. Laut Jury ist der Begriff irreführend und verschleiert die wahre Bedeutung der Schuldenaufnahme. Auch in diesem Jahr setzen sich Darmstädter Fotograf:innen wieder in einer facetten- und ideenreichen Ausstellung mit dem „Unwort des Jahres“ auseinander. Dieses Jahr findet die Ausstellung im Foyer des ehemaligen BuchPartner-Gebäudes in der Mainzer Straße statt. Begleitend zur Ausstellung werden freitags um 18 Uhr, sonntags um 15 Uhr sowie auf Anfrage Führungen angeboten. Die teilnehmenden Fotografen:innen und eine Illustratorin sind: Lotte Bräuning (Illustration), Stefan Daub, Jens Mangelsen, Jens Steingässer, Nouki, Stella Weiß und Andreas Zierhut. MN 12. März, 19 Uhr (Vernissage), Ausstellung: 13. – 23. März Im Foyer des ehemaligen BuchPartner-Gebäudes, Mainzer Straße 79, Darmstadt
Die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach zählt zu den bedeutendsten Werken der Musikgeschichte und somit zum Bildungskanon. Um die Passionsgeschichte nach dem Evangelium des Johannes, die von der Gefangennahme und Kreuzigung Jesu Christi handelt, auch der Nachwuchsgeneration näher zu bringen, führen das Vocalensemble Darmstadt, das Main-Barockorchester Frankfurt sowie Gesangssolistinnen und -solisten ein Doppelkonzert auf: eine ca. 60-minütige Familienversion für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren sowie in einem Abendkonzert. Die Spätfassung aus dem Jahr 1749 nimmt das Publikum mit auf eine Reise in die Welt des Barocks, die durch den fulminanten Chor »Herr, unser Herrscher« eingeleitet wird. NP Familienkonzert: So., 29.3., 16 Uhr, Abendkonzert: So., 29.3., 18 Uhr
Kath. Kirche St. Josef, Schwanenstr. 56, Darmstadt Tickets gibt’s bei FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt, Tel.: 0 61 51 / 915 888 oder online unter: www.ztix.de
M www.dotter-stiftung.de/dotter-konzerte
Kunstwerk mit Poesie
Shylight. Kinetische Lichtinstallation im HLMD
Zarte Blüten aus Seide, die sich in der Mittelachse der Haupthalle wie nach einer ferngesteuerten Choreografie auf und ab bewegen und sich dabei öffnen, entfalten und wieder schließen. Feinste Seide und ein ausgeklügeltes Computerprogramm bestimmen die fast schwerelose Anmutung der zeitgenössischen Lichtinstallation in stimmigem Kontrast zum klassizistischen Interieur des Messel-Baus. Die kinetische Installation SHYLIGHT der Amsterdamer DRIFT STUDIOS ist an der Schönheit der Natur orientiert, greift mit dem Öffnen und Schließen der Blüten ein Naturphänomen auf und zieht auf geheimnisvolle Weise das Publikum in Bann. DRIFT hat viele herausragende Installationen rund um die Welt realisiert und bevorzugt für die Umsetzung seiner Kunstwerke hohe Räume. BK
Der Erwerb der Installation wäre ohne die Unterstützung zahlreicher Sponsoren nicht möglich, allen voran die Freunde des Landesmuseums e.V.
M www.hlmd.de
empfiehlt!
Buch des Monats März 2026
Joanna Bator: »Die Flucht der Bärin« Aus dem Polnischen von Lisa Palmes
DER BÄRIN
Begründung der Jury: Wenn sich in einem Text Menschen in Tiere verwandeln, hat man es nicht unbedingt mit einem Märchen oder einem Mythos zu tun. Man denke nur an Franz Kafkas »Die Verwandlung«. Auch in »Die Flucht der Bärin« der 1968 geborenen polnischen Autorin Joanna Bator sind die Grenzen von Mensch zu Tier gelegentlich fließend. Da verwandelt sich eine seltsame Alte, die sich um Fledermäuse sorgt, irgendwann selbst in ein zartflügeliges Nachttier, da sprechen Schildkröten mit einer modernen Eremitin. Dabei sind die sechzehn Erzählungen des Bandes, die sich gleichermaßen einzeln, wie auch miteinander verwoben lesen lassen, alles andere als phantastische Literatur. Bators Blick auf ihre Figuren geht über das Dokumentarische und Realistische hinaus. Sie schaut in Abgründe hinter dem Alltäglichen und bemerkt Seltsamkeiten und Unheimliches hinter glatten Fassaden. Bator erzählt von Menschen, die sich und einander fremd geworden sind oder es schon immer waren. Ihre Rückgriffe auf Mythen, Märchenmotive und die phantastische Literatur charakterisieren das Unbewusste und Verdrängte ihrer Figuren. Sie leben in einer Welt, in der seltsame Haarzöpfe aus Gefäßen wachsen, wenn man den Deckel öffnet, plötzlich starke Gerüche nach Aas und Domestos oder reifer Melone auftreten, Kinder, die sich mit Knollenblätterpilzen vergiftet haben und vor dem Gartentor einer Frau stehen und vor deren Augen sterben. Damit steht »Die Flucht der Bärin« in einer Tradition von Texten wie E.T.A. Hoffmanns »Der Sandmann«, Haruki Murakamis »Kafka am Strand« oder Peter Weirs Kultfilm »Picknick am Valentinstag« – und auf all diese Texte und Filme wird in Erzählungen tatsächlich angespielt, die zu lesen die Augen öffnet und das Denken weitet.
BEATE TRÖGER (JURY BUCH DES MONATS) Suhrkamp, Berlin 2026, 317 Seiten; ISBN 978-3-518-43285-3; 26,- €
JOANNA BA TOR DIE FLUCHT
D. Haustein, HLMD DRIFT, SHYLIGHT 1, 2025
World Design Capital RheinMain 2026
Die Highlight-Events im März in Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden
Wie können wir unsere Städte in der RheinMain Region gemeinsam gestalten, dass sie einen Beitrag zur Demokratie leisten und deren Werte stärken? Die drei auserwählten WDC Veranstaltungen im März finden darauf viele kreative Antworten:
Young Urban Future Labs und DemokratieKioske in Darmstadt und der RheinMain Region
Die Zukunft unserer Demokratie liegt auch in den Händen der Gen Z: Die »Young Urban Future Labs« bringen ab März einen »DemokratieWagen«, ein erlebnisorientiertes Plan-
spiel, direkt an die Schulen in der RheinMain Region. Zudem werden elf bestehende Kioske zu »DemokratieKioske« umgestaltet, die mit 75 Tages- und 45 Abendveranstaltungen zur kreativen Auseinandersetzungen mit Demokratie anregen.
City of WOW! in Frankfurt
Auch Frankfurt kommt ins Staunen bei so viel Gestaltungsspielraum: Ab März macht die großformatige immersive Inszenierung »City of WOW!« in dem ehemaligen Aktenlager in der Gutleutstraße 324 die wirtschaftliche Rolle Frankfurts als Messe-, Handels-,
Finanz- und Innovationsstandort von den mittelalterlichen Messeprivilegien bis in die Gegenwart erfahrbar.
Motion Creation Design in Wiesbaden Für bewegende Demokratieerfahrungen sorgt zudem das Hessische Staatsballett in Wiesbaden, indem es vom 27.2. bis 1.3. Choreografien und Workshops als Kommunikationsmittel eingesetzt, um Wissen kreativ zu interpretieren und menschliche Bewegung in visuelle Assoziationen zu übersetzen – mit Hilfe von generativen KI-Systemen. NP M www.wdc2026.org/de
»Ich muss zurückkommen –und ich will zurückkommen«
Rainald Grebe im März zu Gast in der »Centralstation«
W Mit seinen gefeierten Soloprogrammen und Konzertabenden mit der »Kapelle der Versöhnung« war Rainald Grebe über viele Jahre eine feste Größe der Kleinkunstszene. 2017 stoppte ein Schlaganfall abrupt diesen Weg. Seitdem ist vieles anders - Auftritte verlangen Vorbereitung, Leichtigkeit ist seltener geworden. Und doch kehrt Grebe Schritt für Schritt auf die Bühne zurück: konzentrierter, verletzlicher, aber mit unverändertem Wunsch nach Öffentlichkeit, Begegnung und Normalität. Im Interview spricht er über Humor, Rückschläge und leise neue Pläne.
FRIZZmag: Du warst lange als vielseitiger Bühnenkünstler unterwegs — Musiker, Theatermacher, Kabarettist — und hast große Erfolge gefeiert. Wenn du auf diese Zeit vor der Diagnose zurückblickst: Was erscheint dir heute daran besonders weit weg, was ist geblieben?
Rainald Grebe: Die Leichtigkeit ist weg. Dass man einfach alles so machen konnte und das alles einfach und spontan ging. Heute muss ich mich sehr gut vorbereiten, damit ich das alles gut schaffe. Das ist schon ein sehr großer Unterschied.
2017 kam der Schlaganfall mitten während einer Vorstellung — ein radikaler Einschnitt.
Kann man so einen Moment überhaupt begreifen, oder funktioniert man zunächst einfach weiter?
Das war schon ein heftiger Einschnitt. Ich bin quasi von der Bühne ins Krankenhaus. Mein Techniker, mit dem ich auch gut befreundet bin, ist noch schnell auf die Bühne und hat mich beim Publikum verabschiedet mit den Worten »wir kommen wieder«. In Düsseldorf war das damals. Das hat sich sehr merkwürdig angefühlt und war sehr hart. Erst nach mehreren Rückschlägen wurde klar, dass eine seltene Gefäßerkrankung hinter den Schlaganfällen steckt. Was macht diese Diagnose mit dem eigenen Selbstbild als Künstler — und als Mensch?
Man ist aus der Reihe, gewissermaßen. Ich bin von gestern. So fühlt sich das an. Ich war lange nicht auf der Bühne und das ist einfach immer meine Arbeit gewesen. Man fühlt sich dann einfach nicht mehr »normal«, verstehst du, was ich meine. Das ist einfach mein Leben. Ich muss zurückkommen und ich will zurückkommen. Und ich bin froh, dass es so halbwegs so langsam wieder geht: rauskommen, in andere Städte fahren, Leute treffen. Einfach wieder dazuzugehören… das ist schon toll! Du hast einmal beschrieben, dass Sprache plötzlich unsicher wird — ausgerechnet das wichtigste Werkzeug deiner Arbeit.
Wie verändert das dein Verhältnis zu Text, Timing und Bühnenpräsenz?
Das hat sich schon ziemlich verändert. Ich kann jetzt beispielsweise nicht mehr mein ganzes Programm im Kopf haben und parallel mit den Leuten reden. Das ist in der Regel schon sehr anstrengend. Ich muss mich voll auf das Programm konzentrieren, nehme jedes Wort für sich, dann das nächste. Ich arbeite da eng mit meiner Logopädin zusammen und bereite mich auf einen Abend wie bei euch in Darmstadt vor wie auf eine Show in der Waldbühne.
Humor war immer ein zentraler Bestandteil deiner Kunst. Ist Humor in dieser Situation Schutzmechanismus, künstlerische Strategie — oder einfach Charakter?
Da liegt auf jeden Fall mehr Verzweiflung in meinem Lachen jetzt. Meine Freundin meint, ich würde auf einmal so komisch lachen. Das kannte sie vorher so nicht von mir. Das hat sich einfach so ergeben und zieht sich auch durch meinen kompletten Alltag. Viele normale Handlungen, wie Gehen, Stehen, Laufen, Kaffeetrinken, sind heute für mich eben nicht mehr so normal und das hat neben einer Verzweiflung auch was Komisches und bringt mich eben mitunter zum Lachen. Auch wenn ich traurig bin, lache ich heute recht oft. Die Dokumentation »Der Tod im Leben« zeigt deinen Weg zurück auf die Bühne und kulminiert im Waldbühnen-Konzert 2023 vor tausenden Menschen. Was hat dich angetrieben, dieses scheinbar absurde Ziel überhaupt zu verfolgen?
In der Waldbühne zu spielen, ist natürlich das Größte für einen Kleinkünstler. Natürlich war das schon ziemlich anspruchsvoll, die Leute zusammenzutrommeln und den Abend zu gestalten. Und es hat sich auch sehr gelohnt – alles hat geklappt und es ist ein super Abend geworden! Aber damals ging es mir auch noch besser. Ich wollte danach, 2024, auch nochmal mit der »Kapelle der Versöhnung« auf Jubiläumstour, aber es ging nicht. 2024 war das Horrorjahr mit vielen Schlaganfällen und einer Biopsie. Alles war vernebelt, nichts ging mehr. Wir mussten die Tour dann schweren Herzens absagen. Wie gehst du konkret mit diesem Damoklesschwert während einer Vorstellung um?
Da denke ich überhaupt nicht dran. Das geht auch gar nicht. Aber die letzten Untersuchungen in der »Charité« stimmen eher positiv. Sie haben aktuell nichts gefunden. Mein Gehirn ist momentan wohl frei von Entzündungen. Und es ist auch schon länger ruhig – keine Schlaganfälle mehr. Die letzten Konzerte liefen auch sehr gut. Ich konnte mein Programm normal spielen und brauchte keine Spickzettel mehr. Das macht Hoffnung, dass es weiter besser wird.
VON BENJAMIN METZ | FOTO: CHRISTOPH BUSSE
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Du hast nach Krankenhaus- und Rehazeiten neue Wege gefunden, Texte und Musik zu präsentieren — reduzierter, konzentrierter. Entsteht daraus eine andere Form von Kunst als früher?
Das weiß ich nicht. Ein Freund von mir, ein Schauspieler, meinte ich sei jetzt irgendwie »zarter« auf der Bühne. Das liegt aber sicher auch daran, dass ich einfach nicht diese Power habe, die ich früher auf der Bühne gezeigt habe. Die habe ich einfach nicht mehr. Jetzt sage ich, dass ich krank bin, dass ich schwächer bin. Aber es kann schon sein, dass das meinen Abenden eine neue, andere Qualität gibt. Dein aktuelles Programm bewegt sich zwischen Erinnerung, Verletzlichkeit und leiser Zuversicht. Würdest du sagen, dass sich dein Blick auf Öffentlichkeit und Publikum verändert hat?
Manchmal denke ich, dass ich überhaupt kein Bild mehr habe von dieser Öffentlichkeit. Die Krankheit macht sehr vieles mit mir und vieles geht wie schon gesagt nicht mehr wie früher. Ich lese zum Beispiel nur noch sehr wenig Zeitung. Ich weiß, dass Trump jetzt in den USA am Ruder ist, aber so ganz genau habe ich das alles gar nicht mitbekommen. Das ändert meinen Blick auf die Welt. Mein Blick richtet sich viel stärker nach innen.
Gibt es Momente auf der Bühne heute, die intensiver oder wertvoller sind als früher?
Meine Stimme war eine ganze Zeit ziemlich angeschlagen und daneben. Dass ich wieder singen kann, empfinde ich daher sehr intensiv und positiv.
Nach all den Rückschlägen immer wieder auf die Bühne zurückzukehren — was bedeutet dir das Auftreten heute ganz persönlich?
Das ist mein Leben. Endlich wieder Normalität, oder was man dafür hält. Backstage sein, schlechtes Catering, durch die Lande fahren, in einem Hotel schlafen. Das Frühstücksbuffet, der Cappuccino am Morgen. Das alles wieder erfahren zu dürfen, bedeutet mir sehr viel. Am 17. März kommst du, gemeinsam mit dem Gitarristen der »Kapelle der Versöhnung«, Marcus Baumgart, zu uns nach Darmstadt in die »Centralstation«.
Genau, dann fahren wir wieder direkt bei euch durch die Einkaufspassage (lacht).
Das Programm, das ihr präsentiert, heißt »Ich erinnere mich – glaube ich«. Was erwartet das Publikum — und was erwartest du selbst von so einem Abend?
Zum Teil Lieder, die so alt sind, dass sie kaum noch jemand kennt (lacht). Ansonsten hoffe ich einfach, dass das ein guter Abend wird. Dass er gut läuft, dass ich gut singe und die Leute applaudieren. Das wäre schön.
Wenn Krankheit Teil der eigenen Biografie bleibt: Plant man dann überhaupt noch langfristig — oder lebt und arbeitet man stärker im Moment?
Sehr lange habe ich überhaupt nicht mehr langfristig geplant. Überhaupt das Wort »planen« - das gab’s quasi nicht mehr. Aber in der »Charité« haben sie mir neulich gesagt, dass jetzt alles wieder besser wird, dass ich wieder planen kann. Und so ganz leise mache ich wieder kleine Pläne, auch wenn ich mich daran erst noch gewöhnen muss.
Und kannst du schon etwas über diese kleinen Pläne verraten?
Ich plane gerade ein Songwriting-Seminar, das ich im Sommer gerne geben möchte. Ich werde mich da demnächst hinsetzen und überlegen, wen ich da einladen möchte und was ich den Leuten beibringen könnte.
Vielen Dank für das Gespräch.
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Bretagne - Land im Meer
Hartmut Krinitz ist von der Magie dieses Landes angezogen
VON MARTINA NOLTEMEIER
W Zahlreiche Leuchttürme, endlose Sandstrände, Europas höchste Tidenhübe, Fischerdörfer und verzauberte Städte: das ist die Bretagne. Beim WeitsichtFestival nimmt Hartmut Krinitz sein Publikum mit zu besonderen Charakteren und mystischen Landschaften.
Zum ersten Mal war Hartmut Krinitz in der Bretagne, als er mit seiner Frau Eli den Fernwanderweg GR 34 an der Küste entlang wanderte. Die Bretagne geriet später wieder in seinen Fokus, als er auf der Suche nach magischen Orten in Europa die berühmte Megalithanlage von Carnac fotografierte. Zahlreich sind die Legenden und mythische Orte in diesem Landstrich: die Monts d’Arée, einer der ältesten Bergzüge der Welt – ergänzt durch die von gewaltigen Findlingen durchsetzten Wälder des Huelgoat. In der Brocéliande umschließen Baumriesen Stätten der Artussage wie Merlins Grab. Morlaix, Saint-Malo, Brest, Roscoff oder Concarneau erzählen vom Leben des Menschen an und mit der See. Bei
den zahlreichen Festen erwachen Trachten und Traditionen zum Leben.
Einer der Lieblingsorte des Fotografen ist die vorgelagerte Insel Ouessant. Auf der nur 16 qm große Insel erlebten Eli und Hartmut Krinitz eine starke Gemeinschaft. Faszinierend sind auch die fantastischen Steinskulpturen entlang der Küste. Auch die Belle-Ile bildet eine eigene Welt, ihre Küsten sind von der Wucht der Winterstürme gezeichnet. Besondere Landstriche ziehen ungewöhnliche Charaktere an. Hartmut Krinitz stellt den Zuschauenden Joséphine vor, deren Weg sie von der Bankerkarriere in eine der größten Fischauktionshallen Frankreichs geführt hat. Myrdhin gilt als einer der bedeutenden Harfenisten und Druiden Frankreichs. Eric Baron hat es mit seinem Bio-Cidre bis in die Weinkeller des Élysée-Palastes geschafft und der Paludier Matthieu erntet in der Guérande das Fleur de Sel. „Um Menschen zu portraitieren, braucht es Zeit.“ Noch heute stehen Eli und Hartmut Krinitz mit einigen von ihnen in Kontakt. Denn letztendlich erinnern
wir uns nach Reisen vor allem an die Begegnungen mit Menschen, sagen die Beiden.
Auf dem Fernwanderweg GR34 waren die Reisenden mit dem Rucksack unterwegs, außerdem mit einem alten Traditionssegler zu den Glénan-Inseln. Ein motorisierter Gleitschirm trug Hartmut Krinitz über das Cap Sizun und die Pointe du Raz hinaus zur Insel Sein – dabei entstanden Fotos mit atemberaubenden Aussichten.
Mit mehr als 1.500 Veranstaltungen zählt Hartmut Krinitz zu den gefragtesten Vortragsreferenten im deutschsprachigen Raum. Er vereint hochklassige Fotografie, authentische Musik, Literaturauszüge und fundierte Live-Moderation. Sein Schwerpunkt ist Europa: Denn auch hier gibt es noch so viele exotische und magische Orte zu entdecken – wie die Bretagne.
1. November 2026, 10 Uhr,, darmstadtium, Darmstadt
Tickets: u.a. bei FRIZZ-Tickets, Rheinstr. 30, Darmstadt
M www.hartmut-krinitz.de
M www.weitsicht-darmstadt.de
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BIKE2FUTURE bietet riesige Auswahl auf 2.000 qm
W Wer den BIKE2FUTURE-Store in Weiterstadt betritt, ist zunächst erstaunt. Von wegen gebraucht! Hier werden 1.000 hochwertige Fahrräder von über 400 Marken im neuen Look präsentiert. Ein Paradies für alle, die gerne mit dem Rad unterwegs sind.
»Mit dieser Größenordnung und Vielfalt an hochwertigen Fahrrädern sind wir einzigartig in Deutschland.« Selbst Stefan Trauth (Foto), der seit 37 Jahren im Bike-Business tätig ist, ist immer wieder überrascht. Woche für Woche treffen bei BIKE2FUTURE Fahrräder aus beendeten Leasingverträgen ein. »Hier kommen manchmal Markenräder an, deren Namen ich noch nie gehört habe«, sagt Trauth, Head of Resale.
Verkauft werden Fahrräder, die von rund 80.000 Unternehmen und deren Mitarbeitenden zurückkommen. Die Philosophie des Premium-Gebrauchthändlers basiert auf Nachhaltigkeit nach dem Leitsatz: »Gute Räder fahren weiter«. In der eigenen Werkstatt werden alle Räder gereinigt und professionell überholt, sodass sie technisch und optisch einem neuen Bike nahekommen. Die im November 2024 eröffnete BIKE2FUTURE ist
Teil der BLS Bikeleasing-Gruppe, dem zweitgrößten Anbieter für Dienstrad-Leasing in Deutschland.
Das Sortiment umfasst E-Bikes, Gravelbikes, Rennräder, Mountainbikes, Trekkingund Cityräder sowie Lastenräder und Zubehör. Insgesamt stehen rund 1.000 Fahrräder zur Auswahl. Vertreten sind Marken wie Cube, Canyon, Specialized, KTM, Trek, Riese & Müller und Scott. Nur Kinderräder sind selten zu finden. Es gibt für jedes gebrauchte E-Bike eine erweiterte Garantie von zwei Jahren auf Akku und Motor. Der Preis liegt 20 bis 70 Prozent unter dem ursprünglichen Neupreis.
Ergänzt wird das Angebot durch einen Shop-in-Shop mit maßgefertigten Performancebikes des Herstellers Benotti. Zudem engagiert sich das Unternehmen sozial und kooperiert mit Sportvereinen, Influencern und in Mobilitätsprojekten.
Testwochen, Fitting-Service und Leasing Beratung spielt eine zentrale Rolle. »Mein Team und ich setzen auf ehrliche Beratung. Ziel ist, unsere Kunden mit einem Rundum-Sorglos-Paket glücklich zu machen. Wir setzen alles in Bewegung, damit Kunden ihr Traumrad finden.« Dafür gibt es eine la-
Am 28. März ist Action angesagt: BIKE2FUTURE veranstaltet ein Season-Opening-Event mit leckerem Essen, Getränken, Musik, Gewinnspielen und Live-Action, um die neue Saison einzuläuten. bike2future .info
sergestützte Fitting-Station und eine Sattelvermessung – und im Loungebereich Kaffee und etwas Süßes. Interessierte können ihr Wunschrad eine Woche lang testen und herausfinden, ob das Rad auch wirklich passt.
BIKE2FUTURE bietet verschiedene Modelle des Dienstrad-Leasings für Unternehmen und Solo-Selbständige, auch Abos ab 19 Euro im Monat. Die Werkstatt ist auch für Fremdräder geöffnet, on top gibt es einen Bring- und Hol-Service sowie Leihräder. Es ist geplant, die ehemalige Eissporthalle stärker für Events zu nutzen. BIKE2FUTURE ist für alle, deren Herz fürs Radfahren schlägt.
Neustart mit Perspektive! Die Heilpraktikerschule Sissouno bietet angehenden Heilpraktiker:innen in Darmstadt eine fundierte und praxisnahe Ausbildung zur Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung beim Gesundheitsamt. Dabei werden verschiedene Lernfelder durchlaufen. Die Ausbildung findet in Kleingruppen statt, wodurch eine intensive Betreuung gewährleistet ist. Zusätzlich ist eine Online-Teilnahme möglich. Die Teilnehmenden werden auf prüfungsrelevante Fächer wie Anatomie, Physiologie und Pathologie vorbereitet. Christine Sissouno bringt langjährige Unterrichtserfahrung mit. Mit Expertise, persönlicher Begleitung und klar strukturierten Lernfeldern bietet die Heilpraktikerschule eine qualifizierte Grundlage für alle, die den Weg in den Heilpraktikerberuf einschlagen möchten. Der Einstieg ist zu festen Terminen möglich: Lernfeld Labor: ab Dienstag, 24. März, um 10.00 Uhr; Lernfeld Zelle, Gewebe, allgemeine Pathologie am Donnerstag, 9. April, um 9.30 Uhr. MN
Gesundheit & Pflege
Berufseinstieg in Pflege und Therapie mit Perspektive F+U Fachschulzentrum, Poststraße 4-6, Darmstadt www.fachschulzentrum.de
Beruflich im Gesundheitswesen ankommen. Das F+U Fachschulzentrum Darmstadt stellt Ausbildungen im Bereich Gesundheit und Pflege vor, die praxisnah qualifizieren und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.
Zum Ausbildungsangebot gehören Altenpflegehilfe, Pflegefachkraft und die Pharmazeutisch-technische Assistenz (PTA). Für die therapeutischen Ausbildungen Physiotherapie und Ergotherapie besteht zudem die Möglichkeit, ein Studium zu kombinieren.
Je nach Bildungsweg lassen sich in vier bis fünf Jahren mehrere Abschlüsse erreichen. Neben der staatlich anerkannten Ausbildung kann ein Bachelor of Science Therapiewissenschaften erworben werden. Die Verbindung von fundierter Theorie und intensiver Praxis schafft verlässliche Qualifikationen und stabile Perspektiven im Gesundheitsbereich. FM
Coaching ... ... da wird Euch geholfen
Fendel & Partner
Coaching I Facilitation I Organisationsentwicklung
Alles beginnt damit, Beziehungen zu gestalten: zu sich selbst, zu anderen und in komplexen Feldern. »Wir haben Sichtweisen und Werkzeuge entwickelt, die sich intuitiv und spontan einsetzen lassen«, berichten Dorothée und Franz Fendel. Es wird spürbar, dass der eigene Führungsstil weiterführt. Und alle anderen spüren es auch. Man erlebt, dass man etwas bewirken und bewegen kann. Vor allem in besonders feinen Momenten, in denen alle Beteiligten merken, dass sich etwas löst und dass eine neue Basis entsteht. Dann ergeben sich Möglichkeiten, die zuvor nicht sichtbar waren.
Leistungen, die unterstützen Unterschiedliche Situationen und Kontexte brauchen angepasste
Sich selbst führen. Beziehungen und Konflikte konstruktiv gestalten. Gute Verbindung zu Sinn und Glück finden. Berufliches und Privates ins Gleichgewicht bringen.
Zusammenarbeiten erleichtern. Bewegung und Beweglichkeit entdecken. Gesunde Dynamiken fördern. Positionen sprechen lassen. Verbindendes spüren. Trennendes respektieren. Den Spirit ehren. Das werden
ORGANISATIONSENTWICKLUNG: Worum geht es wirklich? Anders hinsehen. Manchmal Nein sagen. Sicherheit gewinnen. Festgefahrenes wieder flott machen. Menschen wichtig nehmen. Leben-
LEADERSHIP ENTFALTEN: Dank der eigenen Ressourcen richtig gut werden. Werkzeuge kennenlernen, die funktionieren. Den eigenen Führungsstil entwickeln.
Eins-zu-eins oder im Team
Wenn Fendel & Partner bei Kunden mit Teams arbeiten, tun sie das am liebsten selbst auch im Team. Das erlaubt stärkere Dynamiken und macht vieles nachhaltig schneller.
Im Team gibt es vielfältige Branchen- und Projekterfahrungen. Systemisches Wissen wird durch Feld- und Prozess-Orientierung erweitert.
Hier können Interessierte den monatlichen Newsletter zu Führen & Sich-führen-lassen kostenlos abonnieren!
DR. SUSANNE SCHEER
Berufliches Coaching - Klar sehen. Wege finden. Selbst sein. 64289 Darmstadt
Übergänge zu gestalten, schwierige Situationen zu meistern oder Entscheidungen zu treffen, ist herausfordernd. Gerade in solchen Phasen ist es entscheidend, innezuhalten, Klarheit zu gewinnen und die nächsten Schritte bewusst anzugehen. Dr. Susanne Scheer, systemische Coach und Expertin für Personal- und Persönlichkeitsentwicklung, verfügt über 20 Jahre Erfahrung in Wirtschaft und Wissenschaft. Als Karriere- und Führungscoach begleitet sie Menschen dabei, ihre beruflichen Herausforderungen zu bewältigen und ihre Wege zu gehen. Für alle, die etwas bewirken und sich selbst dabei treu bleiben möchten.
Die wichtigste Liebesbeziehung des Lebens – viele Frauen sehnen sich nach einer erfüllenden Partnerschaft. Diese beginnt jedoch nicht im Außen, sondern im Inneren. Jeder Mensch ist beziehungsfähig – der Weg in eine Beziehung auf Augenhöhe beginnt mit Selbstliebe, dem Ja zu sich selbst. Klarheit entsteht, wenn Frauen sich zur Priorität machen und sich wertschätzen. Verena Voigtländer ist Beziehungsexpertin und Mentorin für Frauen und begleitet sie live oder online auf dem Weg zu ihrem Ziel – für mehr Harmonie in der Partnerschaft oder das Finden eines passenden Partners oder einer
»Damit Veränderung gelingt.« lautet das Motto von Jürgen Heßdörfer. Als Coach der Wirtschaft (IHK) unterstützt er Führungskräfte und Unternehmen dabei, sich neuen Aufgaben zu stellen, neue Perspektiven zu entdecken und die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Über 30 Jahre Berufserfahrung prägen seine praxisnahe Arbeit. Die Kunden schätzen vor allem seine ruhige Präsenz, Empathie und analytische Tiefe. Passend zu den individuellen Zielen und Bedürfnissen werden gemeinsam Strategien und konkrete Empfehlungen entwickelt und so Selbstsicherheit und Klarheit bei Entscheidungen gestärkt. Heßdörfer bietet maßgeschneiderte Workshops zur Führungskräfteentwicklung und Einzelcoachings an. Zudem begleitet er mit dem Programm »COACHING100« Führungskräfte in ihren ersten 100 Tagen in einer neuen Position. Gemeinsam werden individuelle Konzepte für den Neustart entwickelt, die sich in der Praxis positiv auswirken. »Ich arbeite nicht nur an Konzepten, ich setze sie mit meinen Kunden um.«
Wer zu Pia Horneff kommt, steht auf der Koppel – dem Zuhause ihrer Großpferde und Shetlandponys. Diese begleiten empathisch »Bewegte Einblicke« – individuelle systemische Coachings. Persönliche Weiterentwicklung, beruflich oder privat, Herausforderungen meistern, Konflikte bewältigen: Jede:r trägt Themen in sich, die bewegen. Welche Entscheidung ist die richtige? Wohin führt mich mein Weg? Mit einem Coaching-Prozess gerät Inneres in Bewegung – Worte, Gedanken und Emotionen.
Coaching
Direkt zur Location auf Google Maps
Pia Horneff ist systemischer Business Coach mit Zusatzqualifikation zum Pferdegestützten Coaching und hat eine Ausbildung für Systemische Familienberatung. Sie bietet Einzelcoachings für Menschen aller Altersstufen, Paarberatung, Trauerbegleitung, systemisches Führungskräftetraining, Teambuilding-Workshops/Events sowie Fortbildungen an. Die Coachings für Menschen, die nicht mit Pferden arbeiten, finden in ihrem liebevoll gestalteten Bauwagen statt. Dort können Interessierte auch ein Mini-Retreat buchen.
Bei »Bewegte Einblicke« wird gemeinsam der Blick nach innen gerichtet. Wenn das Gedankenkarussell uns ausbremst, braucht es Lösungsmöglichkeiten, Türen und Wege, die sich neu eröffnen. Im Systemischen Coaching arbeitet Pia Horneff mit vielfältigen Methoden. Hier gibt es keine Lösung von der Stange. »Ich glaube an nachhaltige Veränderung durch Erleben, Reflexion und echte Verbindung«, sagt sie.
Ein Coaching mit Pferden bietet Raum für neue Perspektiven. Das Fluchttier Pferd nimmt seine Umwelt sehr genau wahr, die Pferde lassen ihr eigenes Erleben in den Coaching-Prozess einfließen. Diese Impulse können bei Menschen einen Perspektivwechsel herbeiführen und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen. Denn: Der entstehende Kontakt zu einem Pferd baut im Menschen Brücken zwischen Kopf und Bauch. Während des Coachings wird nicht geritten; das Pferd wird geführt.
Pia Horneff bietet auch Teambuilding-Workshops an, die kreativ mit einem Escape-Game starten. Danach bewältigt das Team gemeinsam mit den Pferden einen Parcours. In der anschließenden Reflexion wird besprochen, was Vertrauen entstehen ließ, was Mut brauchte und welche Erkenntnisse für die Zusammenarbeit gewonnen wurden. In der Trauerbegleitung bietet Pia Horneff einen geschützten Ort, an dem Klient:innen ankommen, fühlen und loslassen können. Ihre Pferde begleiten diesen Prozess feinfühlig und urteilsfrei, besonders dann, wenn Worte fehlen.
Neu im Angebot ist die Zertifikatsfortbildung »Pferdegestützte Trauerbegleitung für Kinder & Jugendliche«. Sie richtet sich an Fachpersonen, Coaches, Berater:innen und Trauerbegleter:innen sowie pädagogische, psychosoziale und therapeutische Fachkräfte.
Steffi Schmall Fotografie
Foto Studio Hirch
Katharina Kniejski
Katharina Kniejski
»Erfüllt dich schon, was du tust, oder erfüllst du noch, was von dir erwartet wird?«. Diese Frage stellen sich viele Frauen über 40 und merken erschöpft: »Ich sage Ja, obwohl ich Nein fühle …«
Christina Bronisch-Mann, DiplomSozialpädagogin, ist traumasensibler Coach in Darmstadt. Sie begleitet Frauen, die viel getragen und geleistet haben, zurück in einen gesunden inneren Kontakt mit sich selbst: Durch Anhalten, Spüren, Fühlen – statt noch mehr Selbstoptimierung –kann Klarheit entstehen. Damit sie nicht länger Erwartungen erfüllen, sondern wieder leben, was sie selbst gerne erleben möchten.
Potenziale entdecken, Erfolge gestalten – dafür steht empower2act. Das Angebot richtet sich an Menschen, die sich privat oder beruflich weiterentwickeln und ihr Potenzial wirksam entfalten möchten. Christiane Kleyna begleitet Führungskräfte, Teams und Privatpersonen – besonders Frauen – mit 1:1 Business Coaching, Female Empowerment in Kleingruppen sowie Team Coaching und einer Team-WaldAuszeit. Gemeinsam werden Selbstführung, Selbstwirksamkeit und Beziehungskompetenz für ein selbstbewusstes Handeln gestärkt. Für akute Situationen wie entscheidende Gespräche bietet Kleyna Just-in-Time Coaching an.
Stephanie Heitz hat einen »Raum für Heilung« geschaffen, in dem Menschen Ruhe finden, neue Kraft schöpfen und ihren eigenen Potenzialen spürbar näherkommen können. Mit viel Erfahrung, Intuition und Achtsamkeit kombiniert sie Coaching mit energetischer Behandlung. Ihr Ziel: Menschen in ihre innere Balance zu begleiten und Wohlbefinden zu stärken. »Es geht nicht darum, etwas zu bewältigen«, sagt sie. »Oftmals ist es hilfreicher, loszulassen und zu spüren, dass Veränderung leicht sein kann.« Seit nunmehr sechzehn Jahren begleitet sie Menschen, die sich persönlich weiterentwickeln möchten, ebenso Hilfesuchende, die unter Stress, alten Mustern und privaten, beruflichen oder gesundheitlichen Herausforderungen leiden. Mit der Methode »Energy-Hands« setzt sie sanfte Impulse, um Stress abzubauen und Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Jede Sitzung ist individuell, mal inspirierende Gespräche, mal meditative Energiearbeit. Im beruflichen Kontext unterstützt sie Menschen, ihre Potenziale zu entfalten, Selbstvertrauen zu stärken und Visionen zu entwickeln.
Werte, Sinn, Perspektive: Orientierung in komplexen Zeiten
In einer Ära des ständigen Umbruchs wird die Suche nach tragfähigen Konstanten zur zentralen Aufgabe – im Beruf wie im Privaten. Wenn gewohnte Sicherheiten wegbrechen und das klassische »Höher, Schneller, Weiter« an seine Grenzen stößt, rückt eine existentielle Frage ins Zentrum: Wofür das alles?
Genau hier setzt das Coaching-Angebot von Ute Lorenz an. Als Psychologin, Coach und Supervisorin begleitet sie Menschen dabei, zum Wesentlichen vorzudringen: zu den eigenen Werten, zu Sinnhaftigkeit und zu einer authentischen Lebensgestaltung. Gemeinsam blicken Klient:innen und Coach hinter die Kulissen beruflicher wie privater Rollen, um ein stabiles Fundament zu entwickeln, das auch in stürmischen Zeiten trägt.
Ute Lorenz verbindet in ihrer Arbeit psychologische Fundiertheit mit Kreativität und Lösungsorientierung. Sie unterstützt dabei, das komplexe Bild des (Berufs-)Lebens neu zu ordnen, um Sinnhaftigkeit und Leistungsfähigkeit wieder in Einklang zu bringen. So entstehen Perspektiven, die den individuellen Werten entsprechen und nachhaltige Wirkung entfalten. Wer sich Zeit für das Wesentliche nehmen möchte, findet bei Ute Lorenz einen Raum für Klärung, Orientierung und Entwicklung.
Monika Reetz ist systemische Eltern- und Familiencoachin sowie Pädagogin und arbeitet ebenfalls im Coaching Center Eberstadt. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Thema »Familienresilienz«. Wie kann eine Familie dafür sorgen, kräftig zu bleiben, Krisen gut zu meistern? Wodurch genau können alle Familienmitglieder ihre Widerstandskräfte stärken? Ein begleiteter, empathischer Blick von außen kann die elterliche Sicht auf wiederkehrende Stresssituationen klären. Neue Perspektiven helfen, festgefahrene Muster zu lösen und Stressthemen konstruktiv anzugehen.
Das Coaching Center Eberstadt
Im vergangenen Jahr hat Ute Lorenz die Räumlichkeiten in Eberstadt als Hauptmieterin übernommen und das Coaching Center Eberstadt gegründet. Dieses wird auch von Monika Reetz genutzt. Das Coaching Center bietet Raum für persönliche und fachliche Entwicklung. Es ist ein Ort der Vernetzung, der professionelle Supervision, gezielte Weiterbildung und den Austausch in Peergroups für (angehende) Coaches unter einem Dach vereint.
Von Sprechen zu Wirken – das ist der Leitsatz von Melanie Gaug, Stimm- und Präsenztrainerin. Ihre Wurzeln liegen im Schauspiel und in der Theaterpädagogik. Heute begleitet sie Menschen dabei, ihre Stimme, ihre Körpersprache und ihre innere Haltung so ein zusetzen, dass sie klar, souverän und authentisch wirken – online wie live. Ihr Ansatz verbindet professionelle Techniken aus der Schauspielarbeit mit modernem Stimm- und Präsenztraining. So entstehen Ausdruck, Wirkung und Auftrittssicherheit – im Business, auf der Bühne und im Alltag. Ihr zentrales Anliegen: Menschen sichtbar zu machen, ohne sie zu verbiegen.
Ein voller Kleiderschrank – und trotzdem nichts Passendes anzuziehen? Ein wichtiger Termin, aber kein Outfit mit Ausstrahlung? Oft fehlt nicht die Auswahl, sondern das Wissen um meine Farben und Schnitte, die den Teint und die Persönlichkeit strahlen lassen. Kleidung beeinflusst Wirkung und Selbstsicherheit – im Alltag wie im Business. Im individuellen Color- und Style-Coaching mit Evelyn Abelshauser (Farb- und Stilberatung) entsteht ein typgerechtes Erscheinungsbild auf Basis eines modernen Farbsystems. Farben werden gezielt genutzt, um Präsenz, Kompetenz und Authentizität sichtbar zu machen.
Sie kennen Annette Hempel aus mittlerweile über 50 Lifestyle-Kolumnen im FRIZZmag. Ihr eigentlicher Beruf besteht jedoch aus der Begleitung von Teams, Führungskräften, Mitarbeitenden wie auch Privatpersonen, die Wert auf eine unabhängige, kritische und ehrliche Reflexion ihres Handelns legen. Ihr Angebot umfasst Supervision, Coaching, Workshops, Konflikt-Moderation, Team-, Klausur- und Konzeptionstage - alles maßgeschneidert, auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden abgestimmt und auf Wunsch auch professionell im Online-Format gestaltet. Sie arbeitet mit ihren Klient:innen an deren Anliegen, Perspektiven und Haltung. Thematisch reichen diese von grundlegenden Fragen, über Konflikte zwischen Mitarbeitenden bis hin zu organisatorischen Abläufen, die sie hilft zu entwickeln. Annette Hempel begleitet Sie kompetent, empathisch, ressourcen- und lösungsorientiert. Lernen Sie sie näher kennen, indem Sie ihre Website besuchen und den Newsletter abonnieren oder vereinbaren Sie direkt Ihren kostenfreien Kennenlerntermin!
Regina Rilling begleitet Kinder, Eltern und Erwachsene auf dem Weg zu innerer Stärke, Selbstvertrauen und Resilienz. Mit über 20 Jahren Erfahrung als Pädagogin und Judotrainerin unterstützt sie achtsam bei Persönlichkeitsstärkung, Emotionsregulation, Konfliktlösung und Mobbingprävention. Ihre 1:1 Coachings für Kinder und Erwachsene aktivieren Ressourcen, fördern Selbstwirksamkeit und ermöglichen nachhaltige Veränderungen – l(i)ebenswert stark. Ihr Familiencoaching hilft Eltern, entspannt zu bleiben, klare Strukturen im Alltag zu schaffen und mehr Harmonie zu Hause zu erleben. Als Supervisorin stärkt Regina Rilling Kita-Teams und Leitungen in (Selbst-)Führung, Konfliktlösung, klarer Kommunikation und wertschätzender Teamkultur – praxisnah und direkt umsetzbar. Sie verbindet pädagogisches Fachwissen, psychologische Methoden und Herzensarbeit, um Menschen in ihrer Einzigartigkeit zu begleiten – mit dem Ziel, innere Stärke, Mut und Klarheit zu entfalten. Ein kostenfreies Kennenlerngespräch kann vereinbart werden.
Viele Menschen fühlen sich gestresst und vom Alltag überfordert. Andere wünschen sich Unterstützung bei der Lösung begrenzender Glaubenssätze und festgefahrener Muster. Die ganzheitlichen Achtsamkeitsangebote von Kathrin Skoupil verbinden körperorientierte Psychotherapie und achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung sowie Selbstfürsorge. Sie begleitet Menschen in belastenden Lebensphasen ebenso wie alle, die bewusster, gelassener und kraftvoller leben möchten. Für Firmen und pädagogische Einrichtungen bietet sie Workshops und Trainings zu Stresskompetenz, Resilienz und gesunder Selbstführung an.
Nur darüber reden, reicht nicht. Gibt es wiederkehrende, ungelöste Konflikte in der Familie? Viele ahnen bereits, dass der Ursprung bei ihren Großeltern oder weiter zurückliegt. Nicht nur Gene werden weiter vererbt, auch traumatische Erlebnisse und daraus erworbene Stärken. Karin Heidt begleitet Menschen mit Methoden, die über das »darüber sprechen« hinausgehen: mit Familienaufstellungen – einzeln und in Gruppen – um Verstrickungen aufzulösen. Mit Somatic Experiencing®, einem körperorientierten Ansatz zur Auflösung von traumatischem Stress. Sie bietet Info-Abende, Gruppen und Workshops an.
Adrian
Noltemeier
Executive Coaching für Führungskräfte & Hochschulberatung & Coach-the-Coach
Systemisches Coaching (dvtc) und psychologische Beratung
Tel.: 0 177 / 69 30 919
www.werth-coaching.de
Als Hochschullehrerin für Organi sation, Management und Leadership bringt Marlies W. Fröse eine langjährige organisationsanaly tische und sozialpsychologische Expertise mit. Die Supervisorin, Organisationsberaterin und Seni orcoach begleitet Führungskräfte im mittleren und oberen Ma nagement und an Hochschulen. Führung ist nicht nur auf rationale Steuerungsmodelle reduzierbar, sondern auch durch emotionale, oft unsichtbare Dynamiken ge prägt. Marlies W. Fröse bietet einen reflexiven Zugang zur Be arbeitung von Führungsfragen, Rollenwechseln, Karriere, Ent scheidungsdilemmata und organi sationalen Spannungsfeldern.
Seit vielen Jahren begleitet Eva Werth, zertifizierte Beraterin und Coach, Menschen auf ihrem Weg der persönlichen und beruflichen Entwicklung. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Unterstützung – auch kurzfristig – in Krisen, sowie bei der Suche nach individuellen Lösungen und nach positiven Lebensveränderungen. Ihr Angebot umfasst Coaching, Konfliktmanagement, Stressregulierung und Selbstmitgefühl-Training für Einzelpersonen und Gruppen. Ihre wertschätzende, empathische Haltung und die Freude am gemeinsamen Gestalten neuer Sichtweisen und Lebensperspektiven machen sie und ihre Arbeit aus.
PERSONALITY PROFILER dabei. Basis im ganzheitlichen LINC Personality Profiler ist dabei das psychologische Standardmodell für Persönlichkeit - die BIG FIVE. Gemeinsam betrachten sie die Bausteine der Persönlichkeit und hinterfragen, wie sie Verhalten und Rollen beeinflussen: Charakter - wie verhalte ich mich zum Beispiel in Kommunikation oder Führung? Motive - was treibt mich an und warum? Kompetenzen - was fällt mir leicht und was eher schwer?
Dabei geht es um das gesamte Potenzial. Denn andere für sich einzunehmen und von sich zu überzeugen, hängt sehr von unserer Wirkung, unserem Türöffner Stimme und der klaren Kommunikation ab.
Darum geht es bei Sabine Berg – Thala-Beratung Für Sabine Berg gehört das untrennbar zusammen. Ausgeklügelte Formulierungen und der Auftritt sagt etwas anderes? Wohldurchdachte Wortwahl und die Stimme bricht und verrät uns? Wenig authentisch. Der Dreiklang aus Stimme, Präsenz und Kommunikation wirkt in allen Situationen und die Persönlichkeit spricht immer mit. Ein Kunde fragte sie einmal, ob er ihre Formu-
lierung als Führungskraft nutzen dürfte. Sie sagte ihm, dass ihr Satz bei ihm wohl wenig authentisch wirke. Ihr Rat, er solle seine eigenen Worte nutzen und sicherstellen, dabei glaubhaft zu sein. Daran haben sie gemeinsam gearbeitet und auch den Blick auf die Persönlichkeit gelenkt. Denn stimmliche Kraft, Kommunikationsverhalten und Wirkung zu kennen ist nur ein Teil. Handeln, Denken und den eigenen Führungsstil besser zu verstehen und zu hinterfragen ist ein weiterer Teil.
Dies tut Sabine Berg als Coach, Beraterin, Trainerin und innerbetriebliche Mediatorin in diversen Formaten. Auch in der Bildungswoche Frauen und Führung inklusive LINC Personality Profiler und Einzelcoaching über das femkom Frauenkompetenz-Zentrum in Darmstadt. Power- Potential- Profil: Persönliche und berufliche Entwicklung für Frauen in Leitungspositionen. Sabine Berg liebt Sprache, Wortwitz und singt für ihr Leben gern. Dies kombinierte sie und verhilft Kundinnen und Kunden zu einem stimmigen Auftritt und publikumswirksamer Präsenz. Schon mit 10 Jahren stand sie als Solosängerin auf der Bühne. Heute begleitet sie Menschen bei Neuausrichtung und starkem Auftritt, Führungskräfte bei Finden und Entwickeln des eigenen Führungsstils, Teams bei Zusammenwachsen und Konfliktlösung und begeistert ihr Publikum mit Vortrag, Sketch oder Live-Gesang.
Clueso
Mo., 23.3., 20 Uhr, Festhalle, Frankfurt
Clueso gehört zu den Konstanten der deutschsprachigen Poplandschaft – ohne große Gesten, aber mit Songs, die bleiben. Auf seiner »Déjà-Vu Tour« kommt er am 23. März in die »Festhalle Frankfurt« und zeigt einmal mehr, warum seine Mischung aus Pop, Hip-HopWurzeln und Songwriter-Erzählhaltung seit zwei Jahrzehnten ein breites Publikum erreicht. Seine meist ausverkauften Shows im Rhein-Main-Neckar-Raum belegen dabei, welchen festen Platz er hier hat. Zwischen neuen Stücken und vertrauten Klassikern geht es live weniger um Effekt als um Atmosphäre und Nähe zur Band. Wer Clueso kennt, weiß: Seine Konzerte leben von Dynamik, Spielfreude und einem Publikum, das die Texte längst verinnerlicht hat. BM verlost 2 x 2 Tickets. ES: 18.3.
Zwischen Popmelodie, Rapfluss und R’n’B-Gefühl bewegt sich Kayef seit Jahren souverän durch den deutschsprachigen Mainstream — getragen von einer Fanbasis, die weit über Streamingzahlen hinausgeht. Nach einer bewusst reduzierten Akustikphase zeigt er seine Songs nun wieder im voll produzierten Band-Setting: direkter, größer, emotional aufgeladen. In der Clubatmosphäre der »Batschkapp« dürfte diese Mischung aus Intimität und Druck besonders gut funktionieren — nah dran, statt Distanz durch Arenaformat. BM
»Fortuna Ehrenfeld« bewegen sich seit Jahren jenseits gängiger Indie-Pop-Formeln, getragen von der eigenwilligen Poesie ihres Kopfes Martin Bechler, der Songs zwischen Melancholie, Humor und Abgrund schreibt. Nach einer selbstverordneten Pause meldet sich das Kölner Trio nun mit neuer Tour zurück. Ihre Konzerte leben von dieser schwer greifbaren Mischung aus Intimität, Eskalation und Textzeilen, die sich nicht anbiedern, sondern hängen bleiben. Wer deutschsprachigen Pop mit Haltung und eigenem Ton sucht, dürfte hier gut aufgehoben sein.
verlost 2 x 2 Tickets. ES: 5.3.
Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA
M www.frizz-tickets.de
BM
Tash Sultanas Aufstieg von den Straßen Melbournes in die großen Hallen der Welt ist längst erzählt — zuletzt auch bei ihrem Gastspiel 2021 in der Jahrhunderthalle. Nun folgt die Festhalle. Ein neues Album steht noch aus, stattdessen markieren die EPs »Sugar« (2023) und »Return to the Roots« (2025) eine bewusst reduzierte, introspektive Phase und die Rückbesinnung auf frühe Loop-Experimente. Live bleibt das Prinzip einzigartig: eine einzelne Person im Zentrum, umgeben von Instrumenten, die Schicht für Schicht zu dichten Klanglandschaften wachsen. Songs entstehen sichtbar im Moment — organisch, präzise, körperlich spürbar. Wer Tash Sultana erlebt hat, weiß: Das sind keine gewöhnlichen Konzerte. Support: Jeremy Loops, South Summit. BM verlost 2 x 2 Tickets. ES: 10.3.
»Grandbrothers« kehren mit neuem Material auf die Bühne zurück und machen am 5. März in der »Centralstation« Station. Mit ihrem fünften Album »Elsewhere« erweitern sie ihre charakteristische Verbindung aus präpariertem Klavier und elektronischen Strukturen um analoge Synths, Drum Machines und eine spürbar direktere Live-Dynamik. Das Ergebnis bleibt ihrem Klangkosmos treu, öffnet aber neue Räume zwischen Minimalismus, Rhythmus und cineastischer Weite. Die überarbeitete Bühnengestaltung greift diesen Wandel auf und verstärkt das Wechselspiel aus Intimität und Energie, das ihre Konzerte prägt. Support: Evan Gildersleeve.
BM verlost 3 x 2 Tickets. ES: 2.3.
präsentiert!
20 Jahre »A Certain Trigger«: »Maxïmo Park« feiern das Jubiläum ihres prägenden Debütalbums mit einer besonderen Liveshow im »Schlachthof«. Die Band um Paul Smith brachte Mitte der 2000er frischen Schwung in den britischen Indie-Rock und landete mit Songs wie »Apply Some Pressure« oder »The Coast Is Always Changing« Szene-Klassiker zwischen Post-Punk-Drive und Pop-Melodie. Auf dem Programm steht das Album in voller Länge – ergänzt um weitere Highlights aus der Bandgeschichte. Support kommt von den nicht minder kultigen »Art Brut«. BM verlost 2 x 2 Tickets. ES: 12.3.
Elektronischer Groove, Jazz-Impro & analoge Synths, Visuals von KOLTER
So 08.03. / 16:00
Frauenrechte unter Druck –Zwischen Unterdrückung und Flucht Erfahrungsberichte, Diskussion und künstlerisches Programm
Fr 13.03. / 20:00
Dancing for Goldies
Tanz, Musik und pure Lebensfreude!
Sa 14.03. / 20:30
Mit Gitarre und Ukulele kehrt Sarah Lesch zurück in die »Centralstation« – und bringt einmal mehr poetischen Protest auf die Bühne. Ihre Songs verbinden feinsinnige Lyrik mit klarer Haltung, intime Folkballaden mit kluger Gesellschaftsanalyse. Zwischen leisen Zwischentönen und entschlossenen Statements entsteht ein Abend, der berührt, unterhält und zugleich Position bezieht.
BM
verlost 3 x 2 Tickets. ES: 2.3.
Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA
Weitere Infos: M www.frizz-tickets.de
Das Leben ist viel zu kurz für schlechte Bilder präsentiert! präsentiert!
Die irische Post-Punk-Band »Sprints« aus Dublin kommt mit ihrer »All That Is Over«-Tour ins Kesselhaus. Ihr Sound ist dringlich, rau und voller Spannung – zwischen Alternative-Wucht, kantigen Riffs und klarer Haltung. Frontfrau Karla Chubb führt die Songs mit intensiver Präsenz durch persönliche wie gesellschaftliche Themen. Als Special Guest ist »Marathon« dabei und ergänzt den Abend mit eigener, energetischer Note. BM verlost 2 x 2 Tickets. ES: 25.3.
Tickets: FRIZZ Tickets, Rheinstr. 30, DA M www.frizz-tickets.de
Live: Nicky Marquez Y Son A Tres Kubanische Rhythmen, Mojitos und Tanz Fr 20.03. / 20:00
Die Besondere Platte # 77 Vinyl und Geschichten
Sa 28.03. / 20:00
Live: ACCENT CIRCONFLEXE
Live-Techno, analog, improvisiert und pur So 29.03. / 20:15
Gute Stube: Tim Brownlow (UK) „Nosferatu – The Journal of a Broken Man“ Live-Musik trifft Murnaus Meisterwerk
Bluegrass aus Oberbayern: Johnny & the Yooahoos bringen seit 2018 frischen Schwung in die europäische Folk-Szene. Vom Start auf kleinen süddeutschen Bühnen führte ihr Weg auf internationale Festivals – und 2025 als Gewinner des »IBMA International Band Grant« sogar auf eine fünfwöchige USA-Tour mit Stationen wie der »Grand Ole Opry« in Nashville. Mit Banjo, Mandoline, Gitarre und Kontrabass setzen sie auf pure Akustik und dreistimmigen Gesang – mal energiegeladen, mal atmosphärisch, immer mitreißend. BM
Wir lieben die Vision, Bilder zu schaffen, die euch bei eurer Eisernen Hochzeit noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Gerne auch schon viel früher. Am liebsten immer, wenn ihr sie anschaut.
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Drei energiegeladene Rock- und Metal-Acts bringen am Samstag die Goldene Krone zum Beben. »Buzztronaut« kombiniert harten Rock mit Grunge- und Punk-Einflüssen, »Precipitation« liefert melodischen Metal mit progressiven Akzenten und viel Bühnenerfahrung, und »Third Wave« (Foto) steht seit Jahren für modernen Metal mit packender Dynamik. Zwischen druckvollen Riffs, markanten Hooks und ehrlicher Live-Energie verspricht der Abend eine geballte Ladung Gitarrenpower abseits des Mainstreams. BM M www.goldene-krone.de
Ein Wandler zwischen Jazz und Elektronik: Der Rüsselsheimer Pianist und Produzent Matthias Vogt verbindet seit den 90ern jazzige Raffinesse mit clubtauglicher Innovation. Als musikalischer Kopf von [re:jazz] prägte er das Konzept akustischer Jazzversionen elektronischer Tracks, daneben stehen zahlreiche Soloalben und Remix-Arbeiten. Sein neuer Solo-Live-Act – visuell unterstützt von Sebastian Rieker – schöpft aus diesem reichen Erfahrungsschatz und verspricht einen atmosphärisch dichten Abend zwischen Improvisation, Beat und Klangexperiment. Der Eintritt ist frei. BM Weitere Infos & Tickets: M www.knabenschule.de
Come to the Dance | DJ Markos
Do., 27.3., 19 Uhr, Pädagogtheater, Darmstadt
Accent Circonflexe
Sa., 28.3., 20 Uhr, Hoffart, Darmstadt
Mit »Come to the Dance« hat DJ Markos eine der verlässlichsten Wohlfühl-Partys der Stadt etabliert. Zwischen World Pop, R’n’B und friendly Hip Hop liefert die EARLY EDITION ab 20 Uhr tanzbare Tunes mit garantiertem Bewegungsdrang – und sorgt gleichzeitig für ein schlaffreundliches Ende um 2 Uhr. Ideal für alle, die feiern wollen, ohne den nächsten Tag abzuschreiben. Eintritt 5 Euro (20–21 Uhr), danach 10 Euro.
Weitere Infos & Tickets: M www.paedagogtheater.de
BM
Improvisierter Live-Techno ohne doppelten Boden: »accent circonflexe« schicken ihr Publikum auf unvorhersehbare Klangexpeditionen – roh, analog und kompromisslos direkt. Hier kommt kein Laptop zum Einsatz, keine vorproduzierten Spuren, keine Backings. Stattdessen werden Sounds und Beats live an Drumcomputern und analogen Synthesizern geschraubt, gespielt und in Echtzeit aufgenommen. Nicht perfekt, aber echt – und genau darin liegt der Reiz.
Weitere Infos & Tickets: M www.hoffart-theater.de
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bühne am Kloster Schiffenberg zurück und verspricht einmal mehr ein stilistisch breites Open-Air-Programm zwischen Pop, Rock, Indie und Rap. Mit dabei sind unter anderem Rocklegende »Uriah Heep«, die »Kings of Rap« um Kool Savas sowie internationale Acts wie James Arthur und die Techno-Marching-Band »MEUTE« (Foto). Ein Highlight ist der Auftritt von Wincent Weiss: Die Show am 30. August ist bereits ausverkauft, weshalb kurzfristig eine Zusatzshow am 31. August in den Verkauf gegangen ist.
Zum 10. Jubiläum spannt das »Zeltfestival Rhein-Neckar« im Juni wieder seine Zelte in Mannheim auf und bietet ein facettenreiches Programm aus Pop, Hip-Hop, Rock, Schlager und mehr – live und wetterunabhängig im großen Palastzelt. Mit dabei sind internationale und nationale Acts quer durch die Genres, darunter u.a. »The Streets« (11.6.), Álvaro Soler (14.6.), Christian Steiffen (20.6., Foto), »IDLES« (21.6.), Ben Zucker (25.6.) und »Deine Freunde« (28.6.). Die besondere Atmosphäre im Festivalzelt sorgt dabei für intensive Live-Momente zwischen Clubgefühl und Arena-Show. Ein vielseitiger Konzertmonat, der Mannheim im Juni erneut zum musikalischen Treffpunkt der Region macht.
verlost 1 x 2 Tickets für die Show von Christian Steiffen am 20.6.. ES: 31.3.
Mder großes Live-Programm nach Mittelhessen: ZZ Top (3.7.), die US-Rock-Legenden mit stadiontauglichen Klassikern, eröffnen dendio-Hits und emotionalen Songs für Energie sorgt. Am 11.7. steigt die 90s Super Show mit zahlreichen Stars der 90er-Dekade, bevor am 12.7. Roland Kaiser mit seiner Open-Air-Show den Sommerabend-Konzertreihe beschließt. Das Festivalformat zählt mit bis zu rund 35.000 Besucher*innen zu den größten Open-Air-Events der Region und kombiniert Musik unter freiem Himmel mit einer stimmungsvollen Bühne mitten auf der Seewiese. BM verlost 1 x 2 Tickets für Mark Forster am 10.7... ES: 31.3.
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Das Abenteuer ruft Premieren im Staatstheater Darmstadt (12.3. & 18.3.)
Kürzlich haben Forscher einen Mini-Dino in Spanien entdeckt und die ganze Welt befindet sich im Saurier-Fieber. So auch das Staatsthe ater Darmstadt. Mit der Premiere von »Jurassic Park: Tödliche Illusionen« begibt sich Regisseur Klaus Gehre sich in die abenteuerliche Welt von Steven Spielberg, in einen Freizeitpark, in dem sich geklonte Dinosaurier verstecken und zerbrochene Illusionen eine entscheidende Rolle spielen. Das Klassenzimmerstück »PAUL*« rückt hingegen Geschlechteridentitäten und -rollen ins Rampenlicht, um diesen kritisch und gleichzeitig sensibel sowie humorvoll auf die Spur zu kommen. NP
Fingerabdruck trifft
Fingerspitzengefühl
Britta Habekost im Theater Mobile Zwingenberg (15.3.)
Wer gerne zwischen den Zeilen liest, sollte sich unbedingt Karten für »Melodien des Bösen« sichern. Denn hinter der schaurigen Geschichte um Kommissar Julien Vioric, der in einem dubiosen Mordfall auf dem Friedhof Père Lachaise ermittelt, lauern Jazz-Trompeter Thomas Siffling und Kontrabassist Matthias Debus. Gemeinsam wird das Duo in gewohnt eleganter Weise den Kriminalroman von Britta Habekost unterstreichen und für eine Extra-Portion Spannung auf musikalischer Ebene sorgen. NP M www.mobile-zwingenberg.de
Wer schnarcht hier?
Insomnia im Theater Moller Haus (15.3.)
Wer kennt es nicht? Man möchte die Kinder ins Bett bringen und nähert sich einem alltäglichen Drama. Alina Huppertz & Team können ein Liedchen davon singen. In Insomnia begeben sie sich auf die Suche nach Ruhe und Geborgenheit, um die im Kleiderschrank lauernden Monster zu verdrängen. Das Publikum ist eingeladen, mit Kids, in Schlafanzug oder mit Kuscheltier zu kommen und sich ab 15 Uhr der musikalischen Relaxed Performance bei einem kleinen Nickerchen entspannt hinzugeben. NP M www.theatermollerhaus.de
Lachfalten to go
Peter Vollmer Theater Mobile Zwingenberg (20.3.)
Peter Vollmer gibt seine Jubiläumsshow und steht nach 40 Jahren immer noch voll im Saft. Schließlich hält das Leben unvorhersehbare Überraschungen bereit, die ihn bühnenfit halten. So könnte er sich vorstellen, als Casting-Kandidat bei »Deutschland sucht den grauen Star« noch ganz goß raus zu kommen. An nur einem Abend reist der Comedian mit seinem Publikum durch die letzten vier Jahrzehnte und bestaunt die dramatischen Veränderungen, die wir in all den Jahren durchlebt haben. NP M www.halbneuntheater.de
Ein
Drahtseilakt
Malarina im Theater Sapperlot in Lorsch (12.3.)
Wenn andere Mädchen früher Ballerina werden wollten, war es bei Malarina eher der sarkastische Drahtseilakt, den die serbische Newcomerin der österreichischen Kabarett-Szene perfekt beherrscht. Sie baut Brücken zwischen Kapitalismus und Kommunismus, der Europäischen Union und China, um die Wege der modernen Kolonialisierung scherzhaft zu interpretieren. Dabei jongliert sie mit den Klischees, die unter Österreichern über die Balkanmentalität herrschen und treibt sie auf die Spitze.
M www.theatersapperlot.de
NP
Geheimnisse humorvoll rauskitzeln
Wladimir Kaminer in der Centralstation Darmstadt (27.3.)
Wladimir Kaminer hat eine unglaubliche Gabe, Menschen zu beobachten und aus ihren Verhaltensweisen lustige Geschichten herauszukitzeln. Das macht ihn zu einem der besten Autoren deutschlandweit und über die Grenzen des Landes hinaus. Fast das ganze Jahr über tourt er durch große Städte und kleinere Ortschaften, um sein Publikum zum Lachen zu bringen. Denn das ist der schönste Lohn für Kaminer – den Menschen gute Laune machen. Ende März beglückt er Darmstadt mit seinem Schalk im Nacken. Der ist immer dabei. Sein neues Buch »Das geheime Leben der Deutschen« bringt er natürlich auch mit. Cheers! NP verlost 2 x 2 Tickets. Siehe Seite 46. ES: 23.3.
Tickets: FRIZZ
Der Frühling wird stürmisch
Woche junger Schauspieler im Parktheater Bensheim (8.–27.3.)spielerinnen und Schauspieler« außergewöhnlich frischen Wind in die Theaterszene – mit fünf herausragende Inszenierungen aus dem deutschsprachigen Raum. Neu aufgewirbelt werden Themen wie Identität, Macht, Erinnerung, Körperbilder und Geschlechterrollen. Theaterschaffende der jüngeren Generation ziehen das Publikum in ihren Bann, indem sie zu einer intensiven ästhetischen und inhaltlichen Auseinandersetzung anregen.
Den Auftakt bildet ein Kennenlerngespräch am Sonntag, 8. März, um 18.30 Uhr mit den für die Gastspiele verantwortlichen Regisseur:innen und Dramaturg:innen, das von der Jury – Johanna Wehner (Vorsitz), Amina Eisner, Bernd Isele und Katrin Spira – geleitet wird. Ab 20 Uhr darf sich das Publikum auf die Inszenierung »Kostja« freuen: Darin erzählt Regisseurin Alessa Bollack die Geschichte eines Menschen, der sich aus der physischen Welt auf die Reise in ein digitales Nachleben macht – in Begleitung seiner selbst erschaffenen Künstlichen Intelligenz, die Gedanken, Stimmen und Körper Verstorbener weiterleben lassen.
Emotional aufwühlend und humorvoll geht es am Donnerstag, 19. März, um 19.30 Uhr zu: »Die Gesetzlosen« von Regisseurin Anne Sophie Kapsner spielt mit Motiven des klassischen Westerns und lädt sie vollkommen neu auf: Die Protagonisten sind queere Außenseiter:innen, die sich in einer von Krankheit und religiösem Dogmatismus geprägten Gesellschaft verbünden, um auf patriarchale Normen mit modernen Gegenbildern zu reagieren. NP M www.stadtkultur-bensheim.de
Rheinstr.
TICKETS
SEBASTIAN LEHMANN 16.04.2026 Darmstadt, Centralstation
Deutsche Philharmonie Merck im Staatstheater Darmstadt
Die deutsche Philharmonie Merck präsentiert den Cellisten Petar Pejcic in einem Konzert der letzten Sinfonie von Tschaikowsky – »Pathétique«. Pejcic gehört mittlerweile zur Spitze der neuen Generation klassischer Musiker. Kein Wunder, denn seine musikalische Hochbegabung wurde ihm in die Wiege gelegt: Pejcic stammt aus einer Musikerfamilie und spielt seit dem vierten Lebensjahr Cello. Seine professionelle Laufbahn als Musiker führte er fort, nachdem er mit fünfzehn Jahren nach Leipzig umzog und eine Ausbildung bei dem renommierten Pädagogen Prof. Peter Bruns begann, um letztendlich von der Elite-Ausbildungsstätte Kronberg Academy aufgenommen zu werden. NP So., 22.3., 18 Uhr, Staatstheater, Georg-Büchner-Platz 1, Darmstadt
Happy Birthday Mr. Red Horn
Nils Landgren Konzert in der Alten Oper Frankfurt
Was könnte es Schöneres geben, als sich zum 70. Lebensjahr selbst ein Ständchen zu singen und zu posaunen. Mr. Red Horn zelebrierte erst im Februar seinen runden Geburtstag und lädt nun alle Jazzfans zur nachträglichen Geburtstagsfeier ein. Seine Herzenswünsche sind längst in Erfüllung gegangen: So schwärmt er auch an diesem Abend, von der »klanggewaltigen Umarmung seines Sinfonieorchesters«, in Begleitung von Komponist Vince Mendoza, der die besten Songs aus der Karriere des umtriebigen schwedischen Posaunisten, Komponisten, Produzenten und Sängers für die Sause zusammengestellt hat. Erneut zeigt der Mann mit der roten Posaune, dass sein größtes Geschenk im Leben die Jazzmusik ist.
26.3., 20 Uhr, Alte Oper Frankfurt, Opernplatz 1 M www.alteoper.de
Er hat einen unverwechselbar eleganten und leichten Tastenanschlag, begleitet von einer eindringlichen Spannung und farbenreichen Klangwelten. Bruce Liu, dessen Künstlername an eine Martial-Arts-Ikone erinnert, spielt in der ersten Klassikliga. In seinen Stücken lässt Liu seine kulturellen Hintergründe gefühlvoll einfließen, die ihm seine Größe als internationalen Künstler verleihen. Geboren in Paris, aufgewachsen in Kanada mit asiatischen Wurzeln, seine vielseitigen Eindrücke spiegeln sich in seinen Konzerten wider. In Einklang mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra stellt Liu sein facettenreiches Talent unter Beweis –u.a. mit Stücken von Tschaikowsky und Modest Mussorgsky. NP So., 8.3.,19 Uhr, Alte Oper Frankfurt / City of Birmingham Symphony Orchestra M www.proarte-frankfurt.de
Ein bewegendes Ostererlebnis
Das Karfreitagskonzert »Matthäuspassion«
Es ist sozusagen ein Osterbrauch des Konzertchor Darmstadt: Das traditionelle Karfreitagskonzert findet dieses Jahr im darmstadtium statt, um sein Publikum mit der monumentalen »Matthäuspassion« von Johann Sebastian Bach in Osterstimmung zu versetzen und das Barockstück neu zu erleben: als zeitloses Werk von großer musikalischer Kraft, das existenzielle Fragen aufgreift und tief unter die Haut geht. So verschmelzen in dieser Aufführung Musik und Körper miteinander. Chor und Solisten drücken ausgewählte Passagen in Bewegungen aus und integrieren den Raum in ihren Vortrag. Ein vielschichtiges Werk wird auf diese Weise zum Leben erweckt, das Leid, Schuld, Mitgefühl und Hoffnung gleichermaßen thematisiert. NP Karfreitag, 3.4., 17 Uhr, darmstadtium, Schlossgraben 1, Darmstadt M www.konzertchor-darmstadt.de
Jurassic Park: Tödliche Illusionen
Kain und Abel / Psalm 130 – De profundis
Oper in einem Akt von Felix Weingartner / Psalm von Lili Boulanger / filmisch-szenische Fassung / in deutscher und französischer Sprache mit deutschen Übertiteln / ab 16 Jahren
ab 28.03. ab 12.03.
abgebildeten Personen sind künstlich
Die
generiert. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind satirisch gemeint und dienen der künstlerischen Auseinandersetzung im Rahmen des Theaterprogramms. Es handelt sich nicht um eine tatsächliche Darstellung oder Aussage der gezeigten Person.
von Klaus Gehre frei nach Steven Spielberg, Michael Crichton und anderen / ab 14 Jahrenn
SCHAUSPIEL
MUSIKTHEATER
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eeemotion
Frankfurter Straße 26 64293 Darmstadt www.eeemotion.de
Zukunft braucht Erinnerung Förderverein
Liberale Synagoge Darmstadt e.V. Verein für aktive Erinnerungskultur
150 Jahre Liberale Synagoge (1876 – 2026)
Jüdisches Darmstadt-Rundgang: Auf den Spuren der Liberale Synagoge, Otto Wolfskehls, Friedrich Gundolfs und Rabbi Bruno Italieners
Tre punkt: Wolfskehl-Gedenktafel im Wolfskehlschen Garten, Karlstr. (Treppe gegenüber dem Restaurant Wilhelminenhof)
FLS-Online-Vortrag: Heinrich Blumenthal zum 125. Todestag: Wer war der Gründervater des Darmstädter Johannesviertels?
Do., 26. März, 20 Uhr Einchecken um 19.45, Zoom-Link wird nach Voranmeldung verschickt
Bitte voranmelden: martin.frenzel@liberale-synagoge-darmstadt.de Darmstadt braucht eine Rabbi-Bruno-Italiener-Straße und einen Julius-Goldstein-Platz mit Gedenktafel Herbst 2026
www.liberale-synagoge-darmstadt.de
verlosung .spielregeln
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impressum
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Wladimir Kaminer
27.3., Centralstation, Darmstadt
M
Timm’s Café
Sich im Johannesviertel gemütlich ins Zimtschneckenhaus zurückziehen – das kann man wunderbar in Timm’s Café. Hier gibt’s nämlich die besten Cinamonrolls in ganz Darmstadt: 100 % hausgemacht, vegan und sojafrei, jeden Morgen frisch aus dem Ofen und mit Zuckerguss verziert. Dazu noch ein bisschen im neuen FRIZZmag blättern. Klingt dufte, oder? NP
Landwehrstr. 13, Darmstadt
Tel.: 0 61 51 / 39 27 469
M www.timmscafe.de
Die Ausgabe April 2026 | #517 erscheint am 31. März
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