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Einfach Wanderbar

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Liebe Wanderfreunde,

Willkommen im Fränkischen Weinland – einer Region, die wie geschaffen ist für alle, die die Natur, den Wein und das Wandern lieben! Mit unserer Broschüre »Einfach wanderbar« möchten wir Sie einladen, diese facettenreiche Landschaft zu erleben.

Das Wandernetz im Fränkischen Weinland erstreckt sich über zig Kilometer gut ausgeschilderter Wanderwege. Hier findet wirklich jeder die passende Route: Ob entspannte Spaziergänge für Einsteiger oder anspruchsvolle Touren für erfahrene Wanderfans – die Vielfalt lässt keine Wünsche offen.

Die unterschiedlichen Regionen des Fränkischen Weinlands bündeln ihre Wanderrouten oft in gut durchdachte Wegesysteme, die das Erkunden der Landschaft besonders spannend machen.

Um Ihnen einen authentischen und hautnahen Eindruck von diesem Wanderparadies unserer Heimat zu vermitteln, haben wir wahre Kenner der Region ins Boot geholt. Experten und Ortskundige teilen mit uns ihre persönlichen Lieblingsstrecken und verraten die schönsten Highlights, die man entlang der Wege entdecken kann.

Lassen Sie sich von ihren Tipps inspirieren und lernen Sie das Fränkische Weinland von seiner schönsten Seite kennen.

Wir wünschen Ihnen eine wanderbare Zeit!

Ihr Team der Fränkischen Weinland Tourismus GmbH

Alles aus einer Hand! Der Atlas – Orte, Erlebnisse und Geschichten des Fränkischen Weinlands in neun Rubriken entdecken. Jetzt bestellen:

Wanderbare Inspirationen

24 Wege und Erlebnisse im Fränkischen Weinland

Gochsheim Lohr am Main

Ruhe

Aussicht“ und

Zu allen vier Jahreszeiten ist der 43 km lange Panoramaweg Weinsteiger in Gerolzhofen eine Reise in die Seele der fränkischen Weinlandschaft! Uralte Weinberge, verwunschene Dörfer und kulturelle Besonderheiten laden dazu ein, den nördlichen Steigerwald zu erkunden. Von Familienwanderungen bis hin zu anspruchsvolleren Etappen, führt der Weg über atemberaubende Aussichtspunkte und lädt an zahlreichen Rastmöglichkeit zum Verweilen ein.

Monika Lindner ist Vorsitzende des Tourismusvereins in Oberschwarzach, begeisterte Wanderin und überzeugt von der Schönheit des Steigerwaldes. Empfehlen kann sie die spektakulären Ausblicke am sogenannten Zabelstein oder dem terroir f Punkt, als magischer Ort des

Monika Lindner

Vorsitzende des Tourismusvereins in Oberschwarzach

Frankenweins an der Stollburg. Von der 14-Nothelfer-Kapelle, reicht der Blick bis zur Rhön, der Mainschleife und dem Schwanberg. Eine Besonderheit sind die vielen kleinen Weinbergshütten, die zur Rast einladen oder dem Panoramapavillon am Huttershügel, von dem aus man über das Vorland des Steigerwalds blicken kann.

Die ehemalige Weinkönigin Monika Lindner spannt den Bogen über die beeindruckenden Panoramen hin zu dem achtsamen Blick für die detailreiche Natur, die sich durch die Jahreszeiten hindurch offenbart. »Ein Rebblatt lebt 90 Tage«, erklärt sie und ermutigt mit offenen Augen einen entschleunigenden Spaziergang durch diese belebte Vielfalt der Natur zu machen. Wer den Steigerwald von seiner schönsten Seite kennenlernen möchte, sollte den Weinsteiger unbedingt erkunden – zu Fuß, im eigenen Tempo und mit einer Entdeckerlust für diese vielfältige Region!

Weinsteiger Gerolzhofen | Steigerwald

Frankens Vielfalt im Kleinen

Wandern und Weingenuss gepaart mit traumhaft schönen Aussichten – das ist das »Weinpanorama Steigerwald« an den son nenverwöhnten Westhängen des nördlichen Steigerwaldes, genauer gesagt: zwischen Zabelstein und Stollburg. Hier finden Sie »Frankens Vielfalt im Kleinen« in einer ursprünglichen Landschaft, abwechslungsreich und bodenständig. Die Wanderwege in der Region lassen Wanderherzen höherschlagen. Der prämierte »Steigerwald Panoramaweg« führt von Nord nach Süd durch das Gebiet. Dazu bildet der »WeinSteiger« attraktive Schleifen und garantiert traumhafte Ausblicke.

Marktplatz 20, 97447 Gerolzhofen Tel. 09382/903512, info@weinpanorama-steigerwald.de www.weinpanorama-steigerwald.de

Länge: 43,3 km

Gehzeit ca.: begehbar in zwei Teilabschnitten

Ausgangspunkt: Donnersdorf, Gerolzhofen

Wegebeschaffenheit: 46% versiegelt, 54% unversiegelt, kaum Verkehrsaufkommen

Parkplätze: in jeder Ortschaft möglich

Rastplätze: 10 Stück

Einkehren: je nach Wochentag

Empfohlenes Schuhwerk: Wander- oder Trekkingschuhe

Aussichtspunkte: Zabelstein, Huttershügel, Alter Berg, Stollburg, Herrenberg

Webseite: www.weinpanorama-steigerwald.de

Konzept: Panoramaweg

derWanderrouten Region Wein- panorama Steigerwald:

Spaß für die ganze Familie

Wer mehr über den Mittelwald, Hutewald und das Naturwaldreservat Wolfsee erfahren möchte, kann das auf drei LIFE+ Naturerlebniswegen. Die Wege laden Wanderer auf naturnahen Wegen dazu ein, die Tiere, Pflanzen und Bäume rund um Iphofen kennenzulernen. Ob Rotwild und Gelbvieh beobachten, Klettern, Verweilen auf der Plattform am Wolfsee oder an verschiedenen Aktionspunkten mehr über den Wald erfahren, bei den ca. 3 Kilometer langen Wanderungen ist Spaß für die ganze Familie garantiert.

Kirchplatz 1, 97346 Iphofen

Tel. 09323/870306, tourist@iphofen.de www.iphofen.de Naturerlebniswege Iphofen

Länge: 2,4 – 3,2 km

Gehzeit ca.: 40 – 60 Minuten

Ausgangspunkte: am Mittelwaldpavillon, an der Hutung Hellmitzheim, am Wolfsee

Aufstieg: ca. 20 m

Abstieg: ca. 20 m

Parkplätze: Bildeiche/Mittelwaldpavillon, Hutung Hellmitzheim, Wanderparkplatz Dornheim

Rastplätze: 1 – 2 pro Weg

Einkehren: keine direkt am Weg, Möglichkeiten in Iphofen und Ortsteilen

Empfohlenes Schuhwerk: feste Schuhe

Wegebeschaffenheit: naturnahe Wege, Wald- und Wiesenwege; Hutewaldweg ist für Kinderwagen geeignet

Aussichtspunkte: Mittelwaldpavillon, Aussichtsturm an der Hutungsfläche, Plattform am Wolfsee Route auf komoot: Naturerlebniswege im Kulturerbe Mittelwald Iphofen

Webseite: www.iphofen.de/natur/wandern/ naturerlebniswege.html

Wege Anzahl: 3

Konzept: Wissenswege

„Mein

Pfad durch

Genuss Geschichte“

Weinentdeckerrunde Iphofen

Jeder Schritt auf der Weinentdeckerrunde in Iphofen lässt den Zauber der Region spürbar werden. Ein Wechselspiel aus den sanften Hügeln Frankens, der endlosen Symmetrie zahlloser Weinberge und ein preisgekröntes Panorama vom Julius-Echter-Berg aus wartet auf dem 6 Kilometer langen Spazierweg.

Der Lieblingsplatz von Claudia Bellanti, der Leiterin der Tourist Information, ist der Geschichtsweinberg: »dass sich die Perspektive mit jeder Stufe nach oben verändert«, schwärmt die gebürtige Unterfränkin. Seit 24 Jahren lebt, arbeitet und genießt sie diese verzauberte Region, in der »die Weinberge Bilder in die Landschaft malen«.

Die Weinentdeckerrunde führt entlang des gekonnt angelegten Rebsortenlehrpfads, über den Geschichtsweinberg, vorbei an zwei

terroir f-Aussichtspunkten, den magischen Orten des Frankenweins, und zahlreichen Rastmöglichkeiten, an denen sich der Blick über die Region weitet. Doch der Weg bietet nicht nur etwas für das Auge: die vielen, gastfreundlichen Iphöfer Winzer laden im Anschluss an die Wanderung zu Gesprächen, einem Glas Wein oder geführten Wanderungen und Besichtigungen ein. Geeignet ist der Weg für die ganze Familie und wer mag, kann die Weinentdeckerrunde mit den zahlreichen anderen Pfaden, Abstechern und Wanderwegen kombinieren.

Claudia Bellanti beginnt den perfekten Tag mit einem gemütlichen Frühstück in einer der Iphöfer Bäckereien. Mit einer Brotzeit im Gepäck geht es dann auf die Weinentdeckerrunde. Eine wohlverdiente Pause auf der Wellenliege am Geschichtsweinberg bietet Gelegenheit, in der Ruhe der Natur neue Kraft zu tanken. Wenn sich die Wanderung dem Ende zuneigt, laden Weinbistros und Vinotheken dazu ein, den Tag bei einem edlen Tropfen ausklingen zu lassen und wer die kulinarischen Köstlichkeiten Frankens schätzt, kann den Abend in einem der heimischen Gasthäuser krönen.

Route der Weinentdeckerrunde auf komoot:

Leiterin der Tourist Information

Claudia Bellanti
Foto:
Foto:

„Magische

Sonnenuntergänge inklusive“

Ein Wanderweg mit vielen Panoramablicken verbindet die Ortschaften des Weinparadieses und ist vor allem eines: abwechslungsreich.

Zum Wandern ging Kerstin Kloha immer schon gerne. Doch eine professionelle Leidenschaft für Wanderwege hat die Reuscherin erst entwickelt, als sie vor sieben Jahren die Geschäftsführung der »Arbeitsgemeinschaft Weinparadies Franken« übernahm. »Seitdem wandere ich mit einem ganz anderen Blick. Und seitdem sehe ich, was gerade unseren Weinparadiesweg so besonders macht.«

Dieser Weg beginnt bei Weigenheim, führt durch ursprüngliche Landschaften bei Reusch und kommt an Schloss Frankenberg und am Naturschutzgebiet in den Ippesheimer Weinbergen vorbei. Weiter geht es mit grandiosen Weitblicken in den Bullenheimer Weinbergen, der Weinparadiesscheune und den Aussichtspunkten Seinsheimer Hohenbühl und Hüttenheimer Tannenberg. »An einem klaren Tag reicht der Blick bis in die Rhön«, sagt Kerstin Kloha begeistert. Nach 19 Kilometern weinbergstypischem Auf und Ab endet der Weg in Nenzenheim. Einkehr ist möglich, und zwar hier: Die Weinparadiesscheune freut sich von Mittwoch bis Sonntag über Gäste. An den Wochenenden haben saisonal auch viele (Hecken-)Wirtschaften in den Orten geöffnet, außerdem die am Weg gelegene Taubenlochhütte und das Amtshaus auf Schloss Frankenberg.

Was aber macht den Weinparadiesweg für Kerstin Kloha aus? »Ich habe mich in die kleinen Weinbergshütten verliebt. Jede ist ein Unikat. Früher nutzten die Winzer sie als Lagerraum oder Schlechtwetterschutz. Heute sind sie schöne Zeitzeugen.« Und weiter: »Über die Jahre ist der Weinparadiesweg einfach ,mein Weg‘ geworden«, sagt Kerstin Kloha. »Oft laufe ich Teilstücke als Abend- oder Sonntagsspaziergang, magische Sonnenuntergänge inklusive.«

Viel zu sehen!

Vom Weigenheimer Kapellberg bis Nenzen heim zieht sich der Weg über 19 km. Durch ursprüngliche Landschaften bei Weigenheim über das »Taubenloch«, Schloss Frankenberg mit und das Naturschutzgebiet »Holzöd« bei Ippesheim gelangen Wanderer zum Bullenheimer Berg. Hier laufen sie zwischen Wald und Weinbergen entlang bis zur Weinparadiesscheune. Nach einer Rast geht es weiter über den Aussichtspunkt »Seinsheimer Hohenbühl« und den »Hüttenheimer Tannenberg« bis zum Wanderparkplatz in Nenzenheim. Sie können den Weinparadiesweg auch in umgekehrter Reihenfolge oder in Teilstücken laufen.

Kerstin Kloha

Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft

Weinparadies Franken

Schlossplatz 1, 97258 Ippesheim Tel. 09339/991565, info@weinparadies-franken.de www.weinparadies-franken.de

Länge: 19 km

Gehzeit ca.: 5 Stunden

Ausgangspunkt: Weigenheim oder Nenzenheim

Aufstieg: 390 m

Wegebeschaffenheit: z. T. befestigt

Parkplätze: Wanderparkplatz Nenzenheim oder Weigenheim

Rastplätze: 5

Einkehren: 3 unterwegs sowie in den Orten

Empfohlenes Schuhwerk: feste Schuhe

Route auf komoot: www.komoot.com/de-de/ tour/365418616

Webseite: www.weinparadies-franken.de/erleben/ weinwanderungen

Auszeichnungen: Wein.Schöner.Land – Weinwanderweg

Konzept: Genussweg

Weinparadiesscheune

Unsere Wanderkarte können Sie kostenlos mit einer Mail an das Weinparadies (info@weinparadies-Franken

bestellen.

Rundwanderweg K1 Karlstadt

Einzigartige Landschaft genießen

Der Rundwanderweg K1 präsentiert sich besonders abwechslungsreich. Von der historischen Altstadt Karlstadt, über Naturschutzgebiete mit seltenen Pflanzen, Weinbergsterrassen bis hin zum geologischen Lehrpfad lässt sich auf ihm Vieles entdecken. Vor allem aber eine einzigartige Landschaft genießen. Höhenpunkt ist zweifelsohne der sagenhafte Ausblick am »Edelweiß«. Der Aussichtspunkt auf der 300 m hohen Felswand glänzt mit einem fantastischen Ausblick über Karlstadt hinaus ins Maintal und entlohnt für den Aufstieg.

Hauptstraße 9, 97753 Karlstadt Tel. 09353/79022700, tourismus@karlstadt.de www.karlstadt.de

Länge: 14 km (K1), insgesamt über 150 km

Gehzeit ca.: 3 – 4 Stunden

Ausgangspunkt: Karlstadt (Altstadt)

Aufstieg: ca. 150 m

Abstieg: ca. 150 m

Parkplätze: Karlstadt oder Gambach

Rastplätze: mehrere

Einkehren: Karlstadt (diverse Möglichkeiten)

Empfohlenes Schuhwerk: feste Schuhe

Wegebeschaffenheit: überwiegend gut begehbar Schotter und loser Untergrund

Aussichtspunkte: Edelweiß

Route auf komoot: Edelweiß – Naturschutzgebiet Kalbenstein Runde von Karlstadt

Webseite: www.karlstadt.de

Wegeanzahl: 15 (Rundwanderwege Karlstadt)

Edelweiß

„Ein perfekter

Wandertag“

Rundwanderwege K5 & K6

Die Wanderwege heißen K5 und K6 und können von Karlstadt aus als 18-km-langer Rundweg gewandert werden. Das Besondere daran: Die Strecke ist abwechslungsreich und führt an viel Geschichtsträchtigem vorbei: an einem Barockschloss, einer alten Synagoge, einem jüdischen Friedhof und einer imposanten mittelalterlichen Ruine.

Der perfekte Wandertag beginnt für Barbara Roos in der Altstadt von Karlstadt, und zwar mit einem Frühstück bei einem der Bäcker oder im Stadtladen. Dann schnallt sich die Mitarbeiterin der Tourist-Information Karlstadt den Rucksack mit dem Proviant auf den Rücken und macht sich auf in Richtung Main. In Laudenbach, einer der ältesten jüdischen Gemeinden Mainfrankens, hält sie bei der ehemaligen Synagoge an: »Dieser Ort der Begegnung und Erinnerung ist mein Startpunkt für eine kleine Zeitreise«, sagt sie und läuft am Schloss Laudenbach und der ehemaligen Mühle den Schlossberg hinauf – es ist dies der K6. Oben angekommen erwartet sie einer ihrer Lieblingsorte auf der Strecke: der ehemalige jüdische Friedhof. »Hier spähe ich über die Mauer oder durch das Tor. Ich lasse mir Zeit, denn erst dann offenbart sich die besondere Atmosphäre des Ortes.«

In die Gegenwart zurück holt sie dann ein kurzer Abstecher zum Steinbruch der Firma Schwenk: »Mit seinen Dimensionen ist er auf ganz andere Art beeindruckend«,

sagt sie. Weiter geht’s erst durch den Wald, dann über Feldwege nach Stadelhofen. »Dort mache ich Rast und wandere auf dem K5 nach Karlstadt zurück.« Kurz davor ist ein letzter Höhepunkt der Wanderung erreicht: die Ruine Karlsburg mit ihrem beeindruckenden Blick hinunter auf Main und Altstadt. »Meinen Wandertag lasse ich dort bei einem Gläschen Wein und einem leckeren Essen gemütlich ausklingen.«

Barbara Roos

Mitarbeiterin der Tourist-Information

Karlstadt

Alle Routen der Rundwanderwege Karlstadt:

TraumRunden | Kitzinger Land

Wanderglück im Kitzinger Land

Natur pur, traumhafte Ausblicke, Erholung und viele Highlights: Im Kitzinger Land findet jeder Wandernde sein persönliches Wanderglück bei einer Wanderung auf einer der 15 TraumRunden. Die Rundwanderwege führen über naturnahe Pfade durch Weinberge, blühende Wiesen, Felder und sanfte Wälder, tolle Aussichtspunkte inklusive.

Kulturelle Schätze entlang der Wege sorgen zusätzlich für Begeisterung. Eine Symbiose aus Naturerlebnis und Erholung mit schönen Einkehrmöglichkeiten zum Genießen, Durchatmen und Glücklichsein.

Kaiserstraße 4, 97318 Kitzingen Tel. O9321/9281104, tourismus@kitzingen.de www.kitzinger-land.de

Länge: 7 – 15 km

Gehzeit ca.: 2 – 4 Stunden ohne Pause, gut geeignet für Halbtages- bis Tagestouren

Ausgangspunkte: in der Broschüre, Einstiege auch alternativ möglich

Aufstieg: 100 – 311 m (je nach Strecke)

Abstieg: 100 – 311 m (je nach Strecke)

Parkplätze: in Broschüre ausgewiesen

Rastplätze: auf jeder TraumRunde

Einkehren: Gastbetriebe und Einkehrmöglichkeiten in den Ortschaften. Picknickangebote nach Vorbestellung entlang einiger TraumRunden

Empfohlenes Schuhwerk: feste Schuhe

Wegbeschaffenheit: weite Strecken auf weichem Boden, hoher Anteil naturbelassener Wege, wenig Verbunddecken

Aussichtspunkte: traumhafte Ausblicke und einladende Fotospots auf jeder Tour

Route auf outdooractive: TraumRunden

Wege Anzahl: 15

TraumRunden-Übersicht

Abtswind: 8,3 km

Castell: 12,3 km

Dettelbach: 11 km

Dettelbacher Dörfer: 14,8 km

Dornheim: 15,5 km

Geiselwind: 8,1 km

Hüttenheim-Seinsheim: 8,4 km

Iphofen: 12,9 km

Kitzingen-Sulzfeld: 12,3 km

Markt Einersheim: 10,1 km

Marktbreit-Obernbreit: 11 km

Prichsenstadt: 8,3 km

Rödelsee: 9 km

Schwanberg: 7 km

Wiesenbronn: 10,7 km

Sammlerglück für Wanderer im Kitzinger Land

Die jüngste Idee: Momente des Wanderglücks kann man jetzt auch sammeln.

Seit letztem Jahr können Gäste bei den Touristinformationen oder dem Dachmarketing Kitzinger Land den TraumRunden-Stempelpass bekommen. Denn an jeder TraumRunde steht mittlerweile eine Stempelstation. Damit drücken fleißige Wanderer das jeweilige Siegel als Prägestempel in ihren TraumRunden-Pass. Für fünf erwanderte Rundwege winkt die silberne, für 15 die goldene Wandernadel.

Man kann sich seine Wanderertreue zum Kitzinger Land aber auch digital bonieren lassen. Das geht so: Jede Tour hat ihre schönsten Stellen – Aussichten, Votivsäulen, Seen und vieles mehr. Wer sie besucht, genießt nicht nur diese Etappe, sondern bekommt auch noch eine digitale Belohnung. Mit Hilfe der App SummitLynx wird ihr oder ihm eine virtuelle Wandernadel auf das Smartphone gespielt. Für 120 solcher Punkte erhält man eine silberne, für 325 Punkte eine goldene Anstecknadel. Nähere Informationen geben die neuen

TraumRunden-Broschüren, die in den regionalen Touristinformationen ausliegen.

Wanderer dokumentieren ihr Erlebnis einer TraumRunde gern mit einem Selfie oder einer Gruppenaufnahme vor dem Logo dieser Rundwege. Auf jeder Strecke ziert dieser dynamische Kringel eine besonders schöne Aussicht. Dazu gibt es noch zwei große mobile TraumRundenFotospots, die selbst von einer TraumRunde zur nächsten wandern. Und wer Fotos auf Instagram teilen möchte, findet bei traumrunden _ kitzinger-land gleich mehrere Hashtags für Gleichgesinnte.

Die Broschüre »TraumRunden – Wanderglück im Kitzinger Land« können Sie kostenfrei beim Dach- marketing Kitzinger Land anfordern.

TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld

Märchenhafte

Entdeckungen und historische „Lost Places“

Die Tour führt entlang der verwunschenen Wälder der Kitzinger Klinge mit weiten Blicken in die Ferne, märchenhaften Entdeckungen und vorbei an Zeugen der wehrhaften Vergangenheit mit »Lost Places«. Zwischendrin taucht man ein in die romantische Kopfsteingassenwelt von Sulzfeld am Main. Umrahmt wird der Ort von den Weinlagen »Maustal« und »Cyriakusberg«.

„Danke für den

Augenblick!“

Schrannenstraße 1, 97318 Kitzingen Tel. 09321/208888, tourismus@stadt-kitzingen.de www.visit-kitzingen.de

Länge: 12,1 km

Gehzeit ca.: 3 Stunden

Ausgangspunkt: Oberhalb Römerhof (Kitzingen) Mainlände, Kitzinger Straße (Sulzfeld)

Aufstieg: 135 m

Abstieg: 134 m

Parkplätze: oberhalb Römerhof, Parkplatz Hirsch, vor den Toren von Sulzfeld

Rastplätze: ca. 6 Stück

Einkehren: ca 7 (2 in Kitzingen, 5 in Sulzfeld)

Empfohlenes Schuhwerk: feste Schuhe

Trinkwasserquellen: Nonnenbrünnle

Aussichtspunkte: in den Sulzfelder Weinbergen

Wegebeschaffenheit: Naturweg, Schotter, Asphalt, Pfad

Webseite: www.kitzinger-land.de

Route auf komoot: ja

Detlef Hildebrand ist der Wegewart der TraumRunde Kitzingen-Sulzfeld und tief mit dieser Region verbunden. Dem gebürtigen Kitzinger ist jede Ecke dieser malerischen Landschaft vertraut, und zugleich ist die Natur sein Rückzugsort: »Ich muss immer raus – ob in den Wald oder am Main entlang«. Seit 10 Jahren ist der Naturliebhaber als Hafenmeister und Wegewart für die Stadt Kitzingen unterwegs. Obwohl er selbst nicht an der Planung der TraumRunde beteiligt war, begeistert ihn der 12 Kilometer lange Weg über »Wald, Wiesen, Weinberge« sehr.

Obwohl der Weg offiziell an der Eherieder Mühle beginnt, empfiehlt er einen Besuch der charmanten Stadt Kitzingen: kleine Cafés laden hier zum

Verweilen ein, das einzigartige Fastnachtmuseum lockt und die wunderschöne Altstadt verzaubert mit ihrem Charme. Er empfiehlt, sich hier ein wenig Reiseproviant zu besorgen, bevor die Wanderung beginnt. Als prägendes und abenteuerliches Highlight warten die

ehemaligen Munitionsanlagen der amerikanischen Truppen, die bis 2006 in Kitzingen stationiert waren und die Detlef Hildebrand an vergangene Zeiten erinnern. Heute sind diese Anlagen spannende »Lost Places« zum Erkunden!

Von hier aus führt der Weg weiter bis zur ehemaligen Sternwarte, dem Viehweghäusle, von wo aus sich ein malerischer Blick über den Steigerwald im Osten und die Höhenzüge des fränkischen Landes eröffnet. Hildebrand schwärmt von diesem Ort: »An nichts denken müssen – abschalten!«. Er berichtet von den Oasen, die manchmal gar nicht so fern auf einen warten, und lächelt: »Danke für den Augenblick!«

Foto: Florian Trykowski

„Das ist mein

Naherholungsweg!“

Ochsenfurter Forst

Ein besonders schöner Fleck im Landkreis Würzburg ist der Ochsenfurter Forst – ein Rundwanderweg schlängelt sich durch und um den prächtigen Laub- und Mischwald.

Alte Bäume, Lichtungen, verzweigte Pfade –es ist einer der Lieblingswege der gebürtigen Ochsenfurterin Sabine Krüger. »Das ist mein Naherholungsweg!«, sprudelt es begeistert aus ihr heraus. Schon am Eingang in den Forst erwartet die Wanderfreudigen eine Aussicht über Ochsenfurt und die weitere Umgebung – einer der Lieblingsplätze von Sabine Krüger.

Je nach Tagesform kann eine 5, 8 oder 11 km lange Runde genommen werden. Eine »gute Beschilderung des Weges, so dass auch nicht Ortskundige den Weg ohne Probleme wandern können«, sei ihr wichtig. Als Mitarbeiterin der Tourist Information Ochsenfurt freut sie sich besonders, wenn sie Gäste der Stadt für diesen Weg begeistern kann. Wer dem Zeichen des MainDreiecks mit dem Schriftzug »Im Ochsenfurter Forst« folgt, kommt über Felder am verträumten Ochsensee und Zeubelrieder Moor vorbei. Am liebsten geht Sabine Krüger mit anderen Menschen wandern: »Früher bin ich ganz oft mit meinem Papa gewandert« und später mit ihren eigenen Kindern und ihrer »Clique«.

Für den Weg empfiehlt sie, Proviant und genug Wasser einzupacken – zwischendurch warten gemütliche Rastmöglichkeiten. »Das schöne Zusammensein, die Pausen in der freien Natur, die Ruhe und das evtl. Sichten eines Waldbewohners, das gefällt mir am besten«, schwärmt sie von den Ausflügen in den Ochsenfurter Forst.

Highlightswanderbare

terroir f – die magischen Orte des Frankenweins

Die Welt des Weines ist faszinierend. Im Weinland Franken ist es mit einem für Europa einzigartigen Projekt gelungen, diese Faszination in Verbindung mit der atemberaubenden Weinkulturlandschaft, ihrer Geschichte und unterschiedlichsten Kultur- und Lebensbereichen tief erlebbar zu machen. Im Laufe der letzten zwölf Jahre sind gestaltete Landmarken entstanden, die auf ganz besondere Weise die Vielschichtigkeit der Region erzählen – die sogenannten magischen Orte des Frankenweins – terroir f genannt. Es sind Orte, an denen einem der Ausblick den Atem raubt. Die neue Web-App präsentiert all das auf einen Blick und viele informative Extras dazu!

Information Ochsenfurt

Erleben Sie die terroir f Punkte auch digital mit der neuen, „magischen“ Web-App!

Alle terroir f Punkte im Fränkischen Weinland finden Sie verortet auf der nächsten

Im Tourismusgebiet Fränkisches Weinland befinden sich, in viele Wegenetze integriert, 18 von insgesamt 22 dieser magischen Orte. Mit der neuen terroir f-Web-App werden Gäste im Weinland genauso wie Naherholende oder Anwohner mit Lust auf Weitblick sicher zu den Plätzen geleitet – die überall mit drei Fahnen auf sich aufmerksam machen. Dort kann man eintauchen in unterschiedliche, dicht mit dem jeweiligen Ort verwobene Themenwelten. Mal ist die Steillage das Thema, dann die Terrassenlage, der Weitblick, das schmucke Weindorf, die Mythologie, die Wissenschaft, die Ökologie oder auch der Glaube. Dank der guten Vorbereitungsmöglichkeiten mit der App lässt sich die Reise zu diesen besonderen Orten im Weinland Franken bestens als mehrtägige Rundtour gestalten – Inspiration und Wissensvermittlung inklusive.

Einfach von A nach B

Öffentliche Verkehrsmittel im Fränkischen Weinland

Partnerorte des Fränkischen Weinlands sind in schwarzer Schrift dargestellt

Freizeitlinienbusse mit Stopps (weitere Informationen siehe Rückseite)

Bocksbeutel-Express

Mainschleifen-Shuttle & Mainschleifen-Express

Touristinformation

terroir f: Magische Orte des Frankenweins

Wertheim

Triefenstein

Geldersheim

Niederwerrn

Margetsöchheim

Zell a. Main

Kreuzwertheim Güntersleben Rimpar

Höchberg

Reicholzheim

Escherndorf

Neuses a. Berg Stammheim

Prichsenstadt

Wiesentheid

Frickenhausen

Eine mit»FränkischesGebietskarteWeinland« Regions- und Ortinfos, Freizeittipps und allen Informationen zu den Freizeit- buslinien können Sie hier kostenfrei bestellen!

„Eine Wanderung

wie im Märchen“

Verwunschenen Pfaden folgen, die Stille der Wälder einatmen und an besonderen Orten den Blick schweifen lassen – all das bietet der 8 km lange Wanderweg mit dem märchenhaften Namen »Höllental und Mainblick«.

Hubert Feuchter, der Revierleiter von Mainberg bei den Bayerischen Staatsforsten und Bezirksvorsitzender des BDF (Bund Deutscher Forstleute), schwärmt von den naturbelassenen Wegen und den atemberaubenden Ausblicken. Besonders der Blick vom Neuberg oberhalb der Ortschaft Mainberg eröffnet einen sensationellen Ausblick auf das Schloss Mainberg und die Schonunger Bucht – sogar der Steigerwaldanstieg ist von hier aus zu bewundern.

Entlang des Weges finden sich 12 Informationstafeln. Der Revierleiter erklärt: »Die Informationstafeln gewähren interessante Einblicke in Fauna, Flora und historische Hintergründe zum Weinbau und den Gebäuden auf der Route.«

Seine perfekte Wanderung würde er in Mainberg starten, den Anstieg durch den Laubwald in

Richtung Dianenslusthütte folgen. In der Nähe befindet sich der Biergarten »Am Almrösel«, wo eine erste Rast eingelegt werden kann. »Anschließend geht es weiter in Richtung Schindturm und zurück nach Mainberg über den Jägerpfad« – ein schmaler Pfad, der sich durch die Weinberge zwischen Peterstirn und Mainberg schlängelt. »Zum Abschluss gibt es noch ein Gläschen fränkischen Wein und eine Brotzeit in der Weinstube Martins in Mainberg.«

Dieser abwechslungsreiche Rundwanderweg ist ideal für alle, die sich mit der Natur verbunden fühlen, in der besonderen Atmosphäre des Waldes Ruhe tanken und weite Blicke über das Land genießen möchten.

Höllental & Mainblick | Schweinfurter Wanderlust

Entlang der Mainleite

Zwischen Mainberg und Schweinfurt liegt oberhalb der Mainleite eines der beliebtesten Wander- und Spaziergebiete der Schweinfurter Bürger.

Hier, wo der Main durch die Standhaftig keit des Berges um fast 90 Grad nach Süden abgelenkt wird, präsentieren sich der Wald und die Mainhänge vielfältig und kurzweilig. Entlang der Mainleite bieten sich immer wieder Aussichten auf den Mainbogen. Kulturhistorisch ist das Höllental von großer Bedeutung, denn hier befand sich einst eine der ersten Siedlungen, aus denen sich später die Stadt Schweinfurt entwickelte.

Hubert Feuchter

Revierleiter von Mainberg bei den Bayerischen Staatsforsten und Bezirksvorsitzender des BDF

Markt 1, 97421 Schweinfurt Tel. 09721/513600, tourismus@schweinfurt360.de www.schweinfurt360.de

Länge: 7,7 km

Gehzeit ca.: 2,5 Stunden

Ausgangspunkt: Parkplatz neben Biotop Höllental

Aufstieg: 140 m, höchster Punkt: 346 m

Abstieg: 139 m, niedrigster Punkt: 250 m

Parkplätze: Wanderparkplatz Mainleite/ Peterstirn und Parkplatz Biotop/Höllental

Rastplätze: 2

Einkehren: 1

Empfohlenes Schuhwerk: feste Schuhe

Wegebeschaffenheit: naturbelassen, Schotterstraße, zum Teil Treppenstufen

Aussichtspunkte: Bismarckhöhe, Schindturm, Beerenhüterturm, Rastplatz Mainberg

Route auf komoot: Höllental und Mainblick

Konzept: Panoramarundweg, geeignet für Familien

Schloss Mainberg

Willis Schnecken-Weg | Sommerhausen

Spannende Aufgaben für die ganze Familie

Entdeckt Sommerhausen und seine Weinberge auf Willis Schnecken-Weg – garantierter Spaß für die ganze Familie! Holt euch den Fragebogen im Rathaus oder ladet ihn euch bequem runter und dann geht’s los. Die kleine Weinbergschnecke Willi hat spannende Aufgaben für euch, die ihr an den Infotafeln in den Weinbergen lösen könnt. An vielen Stationen könnt ihr hüpfen, werfen, malen oder zählen. Ein Highlight ist der Barfußpfad in Form einer Schnecke. Viel Spaß beim Entdecken und Staunen!

Der Weg ist für Jung und Alt leicht begehbar –auch mit Kinderwagen oder Laufrad lässt sich der drei Kilometer lange Pfad problemlos erkun den. Er entspricht dem Wein-Kultur-Weg, des sen Symbol die Schnecke ist – beide führen an einer steinernen Schneckenskulptur vorbei. In der Tourist-Information wartet ein Fragebogen auf die Wandernden, darauf stehen spannende Fragen zu Themen wie Ausblick, Geschichte oder Kultur. Eine der Aufgaben verrät Valentin: »Die Türme zählen – das ist eine besondere Frage für mich«. Denn an einer bestimmten Stelle des Weges soll man sich umdrehen und zählen, wie viele Türme man erspäht – und mit ein wenig Zeit entdeckt man immer noch einen mehr.

Hauptstraße 15, 97286 Sommerhausen Tel. 09333/8256, touristinfo@sommerhausen.de www.sommerhausen.de

Länge: 3,3 km

Gehzeit ca.: 2 – 3 Stunden

Ausgangspunkt: Rathaus, Hauptstraße 15

Aufstieg: 60 m

Abstieg: 70 m

Parkplätze: am Main

Rastplätze: 2

Einkehren: 1 – 5 (am Ende der Route)

Empfohlenes Schuhwerk: feste Schuhe

Wegebeschaffenheit: hauptsächlich Asphalt, ein steiler Aufstieg mit Stufen (alternative Kinderwagenroute vorhanden)

Aussichtspunkte: Schnecke, terroir f Route auf komoot: Willis Schnecken-Weg Sommerhausen

Webseite: www.sommerhausen.de/

Der Weg ist auf dem Boden mit Schnecken markiert und führt an Hüpf- und Wurfspielen sowie

„Mein

Weinbau haben: Lesesteine, Weinbergstickel, Fassdauben, Rebholz … »Das Weinbergsholz piekt manchmal ein bisschen, dann laufe ich schnell drüber – und dann kommt der Sand, da ist es gut!«, schwärmt er. Ein Weg, der die ganze Familie begeistert und einlädt sich Zeit zum Wahrnehmen und für die Freude am Entdecken zu nehmen.

Lieblingsweg“

Valentin ist 10 Jahre alt und gebürtiger Sommerhäuser. Besonders gerne ist er draußen unterwegs – am liebsten erkundet er den Schnecken-Weg über den Dächern seines Heimatdorfes.

Route des Schnecken-Wegs auf komoot:

Für jeden etwas

Wandern in und um Veitshöchheim ist besonders vielfältig. Die Touren des Zweckverbands, z.B. der Eichblattweg, führen durch den Edelmannswald überwiegend auf naturnahem Grund, die Nordic-WalkingStrecken verlaufen dagegen auf befestigten Wegen durch Wald und Feld. Mehrere Themenwege bieten Informationen z.B. über Bio-Landwirtschaft oder verschiedene Baumarten. Überörtliche bzw. überregionale Routen, wie der beliebte Mainwanderweg oder der ZweiUferPanoramaweg, laden zu größeren Touren ein – Panoramablick inklusive.

Tipp: Die meisten Routen finden Sie in unserer komoot-Collection!

geografischer Mittelpunkt der EU

Lachen ist gut für das Herz, so sagt man. Ein Grund mehr, den Narr-Erholungs-Weg zu er kunden – den 5 km langen Spazierweg, der an einem besonderen Ort beginnt: dem geografi schen Mittelpunkt der Europäischen Union.

Die beiden ausgebildeten Wanderführerinnen Christel Schramm und Brigitte Schabel-Unger wandern seit ihrer Kindheit leidenschaftlich ger ne. Als engagierte Mitglieder der Naturfreunde bieten sie jährlich fünf geführte Wanderungen an und markieren zudem ein beeindruckendes Wandergebiet von 145 Kilometern Länge.

Mainlände 1, 97209 Veitshöchheim Tel. 0931/78090025 touristik@veitshoechheim.de www.tourismus-veitshoechheim.de

Länge: 600 m – 11,8 km

Gehzeit ca.: 30 Minuten – 4 Stunden

Ausgangspunkt: Naturfreundehaus u. a.

Parkplätze: Naturfreundehaus, am Talbergweg, am Steinernen Weg

Wege Anzahl: 13

Einkehren: Viele Möglichkeiten im Ort

Aussichtspunkte: Mittelpunkt der EU, Rastplatz am Weinlehrpfad Routen auf komoot: www.komoot.com/de-de/ user/veitshoechheim

Besonders empfehlen sie die Markuskapelle, den runden Tisch am EU-Mittelpunkt mit wehenden Flaggen oder die Blumenfelder, auf denen je nach Jahreszeit Zinnien, Dahlien, Tulpen oder Pfingstrosen erblühen. Entlang des Narr-Erholungs-Weges vermitteln Informationstafeln, passend zur Tradition der Fastnacht in Veits-

Einkehrmöglichkeit. Wer möchte, kann den Narr-Erholungs-Weg mit anderen markierten Wanderwegen kombinieren und die Region weiter erkunden. Die Wanderführerinnen haben einen besonderen Wunsch: Wanderfreudige sollen sich eingeladen fühlen, diesen besonderen Ort europäischer Völkerverständigung, reicher Geschichte und vielfältiger Natur zu erleben und dabei die Welt ein Stück leichter zu sehen – wie »Gott in Franken«.

„Lachen ist

gut für‘s Herz“

Narr-Erholungs-Weg

Christel Schramm und Brigitte Schabel-Unger Ausgebildete Wanderführerinnen

Die Broschürekostenlose zum Narr-Erholungs-Weg bekommen Sie in Tourist-Informationder Veitshöchheim.

Mit den Fähren über den Main übersetzen, durch urige Städtchen wandern und Denkmäler bewundern, dem Wasser entlang bis zu Aussichtspunkten folgen – all dies bietet der 17,6 km lange Fährwanderweg von Nordheim über Volkach, Fahr und Stammheim! Drei schwimmende Brücken bringen die Wanderenden sicher ans andere Ufer und bieten außergewöhnliche Perspektiven auf die Region.

Eine davon ist die alte Fähre »Schorsch« und ihr Fährmann Philipp in Fahr, die seit 2019 unzertrennlich sind. Der gebürtige Thüringer zog wegen der Liebe nach Fahr und fand diese nicht nur privat sondern auch beruflich als er zum ersten Mal die Fähre namens »Schorsch« erblickte. Ein absolutes Highlight ist es, wenn die Fähre ihren Mainschleifenwalzer mitten auf dem Fluss tanzt – doch der Fährmann ist gelassen, wissend, dass er sich auf seinen »Schorsch«

verlassen kann. Für einen entspannten Tag empfiehlt der Fährmann einen Schoppen Frankenwein von der Weinbude direkt an der Fähre (samstags / sonn- und feiertags). »Und wenn man dem Fährmann ein bisschen Trinkgeld gibt, dann gibt es auch einen Fährwalzer«, verspricht er schmunzelnd.

Am anderen Ufer geht es weiter: vorbei an Obstwiesen, Feldern, Wäldern und Weinbergen, an atemberaubenden Aussichtspunkten und inspirierenden Baudenkmäler und Kunstschätze, wie die »Madonna mit Rosenkranz« von Tilman Riemenschneider von 1524 in der Wallfahrtskirche »Maria im Weingarten« bei Volkach. Eine Region die sich niemand entgehen lassen sollte! Denn der Fährwanderweg bietet eine perfekte Kombination aus Natur, Kultur und Genuss in der malerischen Region der Mainschleife.

Schorsch

„Mit‘m über‘n Main“

Mainfähren-Wanderweg

Erlebnis- & Themenwege | Volkacher Mainschleife

Erlebniskarte

„Wandern & Radfahren“

Die Erlebniskarte Volkacher Mainschlei fe »Wandern & Radfahren« (Maßstab 1:20.000) bietet insgesamt 22 Erlebnis- und Themenwege. Sie beinhaltet alle Radwege aus dem Landkreis-Radwegesystem, die die Urlaubsregion Volkacher Mainschleife betreffen. Darüber hinaus sind in der Karte 17 Erlebniswanderwege mit verschiedenen Themen-Schwerpunkten zu finden. Entdecken Sie kleinere und größere Routen mit Einkehrmöglichkeiten, Aussichtspunkten und vielem mehr.

Marktplatz 1, 97332 Volkach Tel. 09381/40112, tourismus@volkach.de www.volkach.de

Länge: 1,3 km – 21,8 km

Gehzeit ca.: 20 min – 5 Stunden

Ausgangspunkt: z.B. Parkplatz Wallfahrtskirche, Fähre Wipfeld, Parkplatz Vogelsburg

Aufstieg: ca. 100 m

Abstieg: ca. 100 m

Parkplätze: an den Ausgangspunkten

Rastplätze: 48

Einkehren: 23 (noch mehr Möglichkeiten in den Ortschaften)

Empfohlenes Schuhwerk: feste Schuhe

Wegebeschaffenheit: Asphalt, Schotter (naturbelassende Wanderwege)

Aussichtspunkte: v. a. Aussicht auf Mainschleife, Volkacher Ratsherr,...

Webseite: www.volkach.de

Wege Anzahl: 17

Panoramaweg Wipfeld

Rund um Wipfeld

Herrliche Ausblicke auf Weinberge, Wiesen und Flusslandschaften bietet der Panora maweg rund um Wipfeld. Die Tour über Schwanfeld bietet überraschende Aussichten auf Weinberge, Wiesen, Streuobstwiesen und den Main sowie auf den Steigerwald, die Haßberge und die Rhön am Horizont. Steile Gässchen und Treppen leiten zu Beginn der Wandertour in Wipfeld hinauf zur Kirche St. Johannes der Täufer. Unten im Maintal schiebt sich die Fähre langsam über den Fluss. Am höchsten Punkt, dem Kreuz auf der Luisenhöhe, schweift der Blick über das gesamte Schweinfurter Becken. Von Schwanfeld aus führt der Weg dann wieder bergauf in Richtung Obereisenheim an Schloss Klingenberg vorbei zum Ausgangspunkt Wipfeld zurück.

Sehenswert: Kirche St. Johannes der Täufer, Literaturhaus Wipfeld, Bandkeramikmuseum Schwanfeld.

Marktplatz 1, 97537 Wipfeld, Tel. 09384/364 gemeinde@wipfeld.de, www.wipfeld.de

Länge: 13 km

Gehzeit ca.: 4 Stunden

Ausgangspunkt: Marktplatz Wipfeld

Aufstieg: 309 m

Abstieg: 309 m

Parkplätze: bei der Mainfähre

Aussichtspunkte: Luisenhöhe, Speiersberg

Einkehren: 5

Rastplätze: 3

Route auf komoot: www.komoot.com/de-de/ tour/295458658

Wegverlauf desrundPanoramawegs um Wipfeld:

Vinomagie f – das Online-Magazin rund um die magische Welt des Frankenweins bringt spannende Geschichten, Neuigkeiten und Geheimtipps aus dem Fränkischen Weinland.

St. Johannes der Täufer

Käppele – Frankenwarte – Steinbachtal – Mainauen

Rund um das Käppele in Würzburg

Vom Spitäle am westlichen Ende der Alten Mainbrücke führt die reizvolle Wanderung zunächst über den Nikolausberg durchs waldreiche Steinbachtal. Anschließend geht es auf gut ausgebauten Wanderwegen ins Naherholungsgebiet Mainauen. Der Aufstieg zur Wallfahrtskirche Käppele (erbaut von Balthasar Neumann) erfordert bei 50 Höhenmetern mit steileren Abschnitten etwas Kondition. Vom Käppele bietet sich ein schöner Panoramablick auf Würzburg.

Tourist Information & Ticket Service

Falkenhaus am Markt, 97070 Würzburg Tel. 0931/372398, touristinfo@stadt.wuerzburg.de www.wuerzburg.de/wandern

Länge: 9,64 km

Gehzeit ca.: 2,5 Stunden

Ausgangspunkt: Spitäle, Alte Mainbrücke

Aufstieg: 200 m

Abstieg: 200 m

Parkplätze: Parkhaus Alte Mainbrücke

Aussichtspunkt: Wallfahrtskirche Käppele

Einkehren: 5

Wegebeschaffenheit: Asphalt, befestigte Waldwege

Webseite: www.wuerzburg.de/405619

Route auf komoot: www.komoot.com/de-de/ collection/987807

Ein Spazierweg über den Dächern Würzburgs durch eine der besten Weinlagen Frankens: der

Vier Kilometer lang schlängelt er sich entlang der Weinberge und eröffnet »einen wunderbaren Blick auf die alte Bischofsstadt Würzburg«, schwärmt Martina Reiss. Vor 25 Jahren zog sie nach Würzburg, übernahm mit ihrem Mann das Weingut Reiss und ist »eine begeisterte Würz burgerin« geworden. »Weil wir kulturell so viel zu bieten haben – Weingenuss und Kultur, Lebensfreude – das vereinen wir hier in Würzburg ungemein!«, erklärt sie ihre Liebe zu dieser Region.

Einen perfekten Tag in Würzburg würde sie in der Altstadt beginnen und dort die Würzburger Residenz oder ein Museum besuchen. Nach einem kleinen Mittagessen lässt sich der Nachmittag perfekt mit der Erkundung des Würz-

Aus der Stimme der Weinerlebnisführerin spricht Begeisterung, wenn »ich im Sommer am Abend die letzten Sonnenstrahlen genießen kann, wenn der Rücken von den sonnenwarmen Steinmauern gewärmt wird«. Zum Ende eines Tages empfiehlt die stellvertretende Vorsitzende des Vereins der Gästeführer Weinerlebnis Franken den Besuch eines der Würzburger Weingüter mit Kellerführung. Für Weinliebhabende,

Reiss

Besitzerin des Weingut Reiss und Gästeführerin aus Würzburg

„Für wahre

auf www.wuerzburgersteinweinpfad.de:

Martina

WanderErlebnis-Routen | Landkreis Würzburg

WanderErlebnis anspruchsvoll | Aub

Anspruchsvoll,

kulturell, weinseelig, familienfreundlich

Der Landkreis Würzburg verfügt über ein Wanderwegenetz von weit mehr als 1.600 km. Ein besonderes Highlight sind die »WanderErlebnis«-Routen. Sie machen sowohl die vielfältige und reizvolle Landschaft erlebbar, vermitteln aber auch Kultur und Tradition oder bieten einfach eine kurze Auszeit aus dem Alltag. Ob Groß oder Klein, Alt oder Jung, Tourist oder Naherholungssuchender, ambitionierter oder Genuß-Wanderer, jeder wird ein passendes »WanderErlebnis« finden können. Sie sind in vier verschiedene Kategorien unterteilt: anspruchsvoll, weinseelig, kulturell und familienfreundlich. Zu finden sind die Routen auf der Landkreis-Website unter www.landkreis-wuerzburg.de/urlaubdahemm und über die interaktive Freizeitkarte des Landkreises Würzburg unter www.vianovis.net/lkr-wuerzburg, auf welcher sowohl Beschreibungen der einzelnen Wege, Bilder von Sehenswürdigkeiten und dem Markierungssymbolen sowie die GPS-Daten zum Download abrufbar sind.

Das Konzept:

Die »WanderErlebnis«-Routen...

• sind Rundwanderwege

• bilden die landschaftliche Vielfalt der Region ab

• sind perfekt ausgeschildert und markiert

• erfüllen einen Qualitätsstandard

• garantieren ein gutes und erfüllendes Wandererlebnis

WanderErlebnis kulturell

Theilheim-Eibelstadt-Lindelbach

WanderErlebnis weinseelig |Thüngersheim

WanderErlebnis familienfreundlich Zell am Main

Zeppelinstraße 15, 97074 Würzburg Tel. 0931/80035115, h.groeger@lra-wue.bayern.de www.landkreis-wuerzburg.de

„Der Weg ist

idyllisch“

WanderErlebnis anspruchsvoll

Gollachtal & Kunigundenkapelle Aub

Eingebettet in die sanften Hügel des südlichen Landkreises Würzburg bietet der Rundwanderweg eine Mischung aus Natur, Geschichte und absoluter Ruhe.

Die vielen schattigen Abschnitte ermöglichen die Tour sogar im Sommer. Zudem sind Wanderer auf der Strecke oft allein auf den Wegen, was Ruhe und Erholung perfekt macht. Wer also die Hektik des Alltags hinter sich lassen und gleichzeitig die idyllische Landschaft entlang der Gollach erkunden will, startet in Aub, einer hübschen Kleinstadt im Gollachtal. Von hier aus geht es gollachabwärts in Richtung Baldersheim.

Richard Stock hat Glück. Er wohnt auf der Hochfläche zwischen Main und Tauber, einem der schönsten Flecken der Gegend. Einer seiner Lieblingsplätze der WanderErlebnis-Route ist die Burgruine Reichelsburg – ein echtes Highlight mit historischem Flair. »Hier ist für mich

Heimat. Hier schalte ich ab«, sagt Richard Stock. Im Sommer kann man sonntags auf den über 23 Meter hohen Bergfried steigen und hat von dort aus, bei klarem Wetter, einen grandiosen Rundumblick. Die Gollach mit ihrem plätschernden Wasser und der umgebenden Vegetation bietet jede Menge einzigartige Fotomotive. Ein weiterer Höhepunkt der Strecke ist die Kunigundenkapelle bei Burgerroth mit ihrer »Tausendjährigen« Linde – ein Ort, der sich ideal für eine Rast eignet.

Vor dort aus geht es wieder zurück, erst hinunter ins Gollachtal und dann, nach Überquerung der Gollach, durch den Wald zurück nach Aub, der Heimat von Christian Melber. Wer jetzt nicht gleich einkehren mag, kann nun entweder das charmante Städtchen erkunden, das sich sein mittelalterliches Stadtbild bewahrt hat, oder das deutschlandweit einmalige Fränkische Spitalmuseum besuchen.

Richard Stock & Christian Melber

Im Gollachtal daheim

Alle Routen auf unsererFreizeitkarte:interaktiven

„Hier spüre ich die

Geschichte Heimat“

meiner

WanderErlebnis kulturell

Kulturweg

„Mein Tipp

Weinlehrpfad Thüngersheim als Weinprinzessin“

WanderErlebnis weinseelig

Theilheim-Eibelstadt-Lindelbach

Ein verlassener Steinbruch, Streuobstwiesen, die ehemalige Quelle einer seit 600 Jahren verlassenen Siedlung – der ungewöhnliche Kulturweg namens »der Charme der zweiten Reihe« besitzt seine ganz eigene Anziehungskraft.

Das bestätigt der Ortschronist Theilheims Siegfried Faulhaber, der diesen abseits der üblichen Pfade gelegenen Weg, mitkonzipiert hat. »Ich habe mich seit meiner Kindheit umfassend für die Geschichte und die Landschaft meiner Heimat interessiert«, erzählt der heute pensionierte Landvermesser. Die 13 km lange Nordschleife des Wegs steht unter dem Motto »Meefisch, Marsberg und Moneten« und »geht auf ein spezielles Randersackerer Fischgericht, die längere Passage des Wanderweges durch die Weinlage Marsberg und die Gründung der ersten bayerischen Darlehenskasse 1877 in Theilheim zurück«, erklärt Siegfried Faulhaber. Für eine entspannte Rast empfiehlt er die »Ruhebank in der Weinlage Altenberg«, von wo sich eine wunderschöne Aussicht in das Maintal ergibt »oder vom sog. Urlaubsturm mit den historischen Trockenmauern und Steinrutschen«. Die 14 km lange Südschleife führt

durch Streuobstwiesen, entlang einer Quelle, die einst die heute verlassene Siedlung in Lützelfeld versorgte bis hin zu einem Lost Place: dem Muschelkalksteinbruch von Lindelbach. Die besondere Erfahrung auf dem Grat der Zeit zu wandeln, abseits der üblichen touristischen Ziele der Geschichte dieser Region nachzuspüren gepaart mit beeindruckenden Ausblicken über diese Kulturlandschaft, machen diesen Kulturweg zu einem wahren Erlebnis!

Wandern, Aussicht, etwas lernen und dann auch noch ein Picknick: Wer den Tipps von Weinprinzessin Rebeca Bunzel folgt, kann rund um Thüngersheim eine schöne Zeit verleben.

Nun gehört das Wandern ja nicht unbedingt zur Job-Beschreibung einer Weinprinzessin. Doch Rebeca Bunzel, Weinprinzessin von Thüngersheim, tauscht immer wieder ihre edlen Prinzessinen-Schuhe mit den Sportschuhen und geht dann auf dem Weinlehrpfad Thüngersheim spazieren. Wobei: »Spazieren« trifft es nicht ganz, meint Rebeca Bunzel: »Die knapp viereinhalb Kilometer lassen sich zwar gut gehen. Aber es sind doch zwei ziemliche Steigungen dabei.«

Die Mühe wird aber belohnt: Von oben haben die Wanderer beste Aussicht auf das Flusstal des Mains und auf das hübsche Weinörtchen an seinem Ufer, von wo der Rundweg am Ortsausgang Richtung Güntersleben startet.

In eineinhalb Stunden ist der Weg gut zu schaffen, doch die meisten Leute brauchen länger. Die Ablenkung am Wegesrand ist zu groß, nicht nur durch die vielen Lehrstationen, die über Rebsorten oder ihren An- und Ausbau informieren. Auch die Bänke am Wegesrand locken – und wer im Rucksack einen Wein dabeihat, kann ihn passend vor Ort gleich probieren, schlägt die Weinprinzessin vor.

Über den Weinbergen streift der Weinlehrpfad die Höhfeldplatte – dies ist ein weiteres Highlight der Strecke, sagt Rebeca Bunzel. Dort auf der Hochfläche über dem Maintal wachsen viele seltenen Pflanzen und es gibt einen extra Orchideen-Lehrpfad. Zurück auf der gut ausgeschilderten Strecke des Weinlehrpfads ist dann auch Rebeca Bunzels Lieblingsbank nicht weit: Es ist die am Waldrand, genannt Waldesruh. »Ein Thüngersheimer Winzer liefert eine Brotzeitkiste direkt dorthin.«

Rebeca Bunzel

Weinprinzessin von Thüngersheim

Alle Routen auf unsererFreizeitkarte:interaktiven

Silvia Popp

Bürgerin von Zell am Main

„Mein

Rückzugsort in der Natur“

WanderErlebnis familienfreundlich

Naturlehrpfad Zell am Main

Ein Spaziergang durch ein Wasserschutzgebiet ist ein ganz besonderes Erlebnis für die ganze Familie! Über acht Quadratkilometer erstreckt sich der größte Schutzraum für Trinkwasser im Landkreis Würzburg.

Silvia Popp, Bürgerin von Zell am Main, erzählt begeistert: »Das Wandern im Wasserschutzgebiet Zell bringt mir viel Erholung, Entspannung und Freude in meinen Alltag.« Sie erklärt weiter: »Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren hier ist einfach einzigartig!«

Entlang des 2,8 km langen Naturlehrpfads gibt es viele spannende Informationstafeln, die alles über die heimische Flora und Fauna sowie die Beschaffenheit von Boden und Gestein erklären. »Der Weg ist ideal für große und kleine Wanderer«, weiß Silvia Popp.

Dieses Gebiet wurde vor 35 Jahren zum ökologischen Wasserschutzgebiet erklärt und bietet mit seinem seltenen Kalkmagerrasen einen perfekten Lebensraum für viele verschiedene Pflanzen und Tiere. Hier wachsen mittlerweile 42 Pflanzenarten, die auf der bayerischen Roten Liste stehen. Silvia Popp, die sich seit über 30 Jahren für den Umweltschutz einsetzt, sagt: »Die Natur ist intakt und geschützt. Ich hoffe, das bleibt auch so!«

Das wunderschöne, naturbelassene Areal verspricht der gesamten Familie ein kurzweiliges Erlebnis. Und das Beste: Es ist geplant, das Gebiet auf 66 Quadratkilometer zu erweitern! So wird auch in Zukunft sichergestellt, dass kommende Generationen mit frischem Trinkwasser versorgt werden und die Vielfalt der Pflanzen geschützt bleibt.

ZweiUferPanoramaweg

Auf der Höh`sein

... ist das Motto des ZweiUferPanorama wegs, der in acht Etappen links und rechts des Mains durch Wald, Wiesen und Wein berge führt. Immer wieder werden einem herrliche Ausblicke auf das Maintal und die »Fränkische Platte« geboten. Ein besonderes Highlight ist die »Breitfeldhöhe«, von hier hat man einen spektakulären 360 Grad Ausblick über das Maindreieck. Der ca. 50 km lange Wanderweg kann in Teilstrecken zurückgelegt werden, ein Abstieg ins Tal lässt den Wanderer zum Ausgangsort zurückkehren. Das ZweiUferLand ist ein Tourismusgebiet, zu dem sich acht Gemeinden zusammengeschlossen haben. Hierzu zählen Zell am Main, Margetshöchheim, Erlabrunn, Leinach, Zellingen/Retzbach, Retzstadt, Thüngersheim und Veitshöchheim.

ZweiUferLand Tourismus e. V. Mainlände 1, 97209 Veitshöchheim Tel. 0931/30408778, info@zweiuferland.de www.zweiuferland.de erlebnis.zweiuferland.de

Länge: 50 km, in 8 Etappen zu ca. 7 km

Gehzeit ca.: gesamt 12 Stunden, Einzeletappe 2 – 3 Stunden

Ausgangspunkt: in jeder Mitgliedsgemeinde

Aufstieg: 240 m

Abstieg: 240 m

Parkplätze: in jeder Mitgliedsgemeinde

Rastplätze: in regelmäßigen Abständen

Einkehren: örtliche Gaststätten und Dorfläden

Empfohlenes Schuhwerk: feste Schuhe

Wegebeschaffenheit: Feld-, Wald-, Weinbergswege

Aussichtspunkte: Breitfeld, höchster Punkt des Maindreiecks

Prospekte, Karten- und Infomaterial zum ZweiUferLand:

Foto: R. Grunert-Held
Foto: Fotokoppter
Foto: Th. Zitzmann

Fränkisches Weinland Tourismus GmbH tourismus@fraenkisches-weinland.de www.fraenkisches-weinland.de

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