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edelweiss experience 01/2026

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EINE WELT IN BLAU

Cartagena, Tiflis, Halifax, Oman –und viele weitere Traumziele

Gemacht für

mehr Realität

«Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.»
OSCAR WILDE

Liebe Leserinnen und Leser,

Reisen bedeutet Begegnung – mit Menschen, Kulturen, Landschaften und manchmal auch mit sich selbst. In dieser Ausgabe von edelweiss experience nehmen wir Sie mit auf eine besonders vielfältige Reise durch Genuss, Abenteuer und Entdeckungen.

In Georgien erwartet Sie eine Küche, die Geschichten erzählt. Zwischen würzigen Eintöpfen und süssem Churchkhela spürt man die Herzlichkeit der georgischen Gastfreundschaft bei jedem Bissen. Wer lieber die Stille sucht, findet sie in der Weite der omanischen Wüste. Glamping unter dem Sternenhimmel, umgeben von Sanddünen, die sich im Wind verändern – ein Erlebnis, das entschleunigt und inspiriert.

Die wunderschönen Inseln dieser Welt dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Wir entführen Sie nach Griechenland, Sardinien und darüber hinaus. Orte, die mit türkisblauem Wasser, mediterraner Leichtigkeit und dem Duft von Pinien und Meersalz verzaubern.

Ein besonderes Highlight: Windhoek. Ab Sommer 2026 fliegen wir Sie in die Hauptstadt Namibias. Ein idealer Ausgangspunkt für Rundreisen, Begegnungen mit Nashörnern und unvergessliche Naturerlebnisse. Wir geben Ihnen erste Tipps für Ihre Reiseplanung.

In der Dominikanischen Republik haben wir den Reporter, Fotografen und Autor Philipp Lichterbeck getroffen. Im Interview erzählt er von seinen Eindrücken, Begegnungen und Momenten, die bleiben. Und wer die wilde Schönheit Montenegros entdecken möchte, sollte die grossartigen Nationalparks des Landes nicht verpassen –ein Geheimtipp für Naturliebhaber und Ruhesuchende.

Haben Sie viel Freude beim Lesen, Träumen und Planen. Vielleicht ist Ihre nächste Reise ja schon näher, als Sie denken.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Flug und erholsame und schöne Ferien.

Ihr Bernd Bauer, CEO

»Travel improves the mind wonderfully, and does away with all one’s prejudices.«

OSCAR WILDE

Dear Readers,

EN To travel is to learn about people, cultures – and sometimes even yourself. In this issue of edelweiss experience, we take you on a journey of pleasure and adventure. Discover the cuisine of Georgia and its warm hospitality. If deceleration is more for you, explore the vastness of the Omani desert and go glamping under the starry sky. Or how about an island holiday? We take you to Greece, Sardinia and beyond where Mediterranean style, the scent of pine trees and sea salt await. Windhoek is a new highlight destination summer 2026: the capital of Namibia is an ideal starting point for safaris. In the Dominican Republic, we met reporter, photographer and author Philipp Lichterbeck who shared some memorable encounters and moments. Or discover the wild beauty of Montenegro in the country’s magnificent national parks. Enjoy reading, dreaming and planning. Your next trip may be closer than you think!

I wish you a pleasant flight and a relaxing, enjoyable holiday.

Yours,

Bernd Bauer, CEO

Bernd Bauer CEO Edelweiss Air AG

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FERNWEH  Sehnsuchtsorte überall: Kolumbien, Vancouver und Sri Lanka EN WANDERLUST  Paradisiacal places: Colombia, Vancouver and Sri Lanka

12 NEWS  Unsere Entdeckungen weltweit EN NEWS  Top finds around the world

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TIFLIS  Es muss nicht immer deftig sein –ein Streifzug durch die georgische Küche EN TBLISI  Georgian cuisine is a delight waiting to be discovered

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MENORCA  Der ultimative Inselferienplan: Shops und Strände, Weingüter und Outlets EN MENORCA  Beaches, shops and wine: our tips take you to the island's top spots

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SANTIAGO DE COMPOSTELA  Galicische Schätze, Kathedralen und Fischerdörfer EN SANTIAGO DE COMPOSTELA Galician treasures, cathedrals and beaches

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BILBAO  Weltkunst, Märkte, Kirchen, Pintxo-Bars und eine besondere «Maman» EN BILBAO  Meet a giant spider, browse market halls and feast on pintxo snacks

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TIVAT  Felsen, Bergseen und wilde Wälder: fantastische Nationalparks in Montenegro EN TIVAT  Hiking through Montenegro’s spectacular national parks

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MASKAT  In der Wüste von Wahiba Sands lässt sich luxuriöses Glamping erleben EN MUSCAT  Go offline in the desert and glamping in the dunes

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edelweiss experience

INSELTRÄUME  Das Meer gibt nicht nur die Farben vor – Lieblingsinseln für den nächsten Sommer EN ISLAND DREAMS  Our favourite islands for next summer

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AZULEJOS  Magische Kacheln: An der Algarve lässt sich lernen, wie man sie kunstvoll bemalt EN AZULEJOS  Richly decorated windows onto the Portugese soul

46 FARO-TIPPS  Höhlen, Surfreviere, Korkeichen und reichlich Flamingos EN FARO  Discover caves, cork oaks and flocks of flamingos

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INS BLAUE  Jenseits von Himmel und Ozean: Blaue Momente gibt es auch an unerwarteten Orten

EN BLUE SKY THINKING  We celebrate the unexpected

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GANZ SCHÖN BLAU  Maler und Briefmarkenfreundinnen, Ingenieure, Musikerinnen und Jeans-Fan: Alle lieben die coolste Farbe der Welt EN TRUE BLUE  Artists, philatelists, engineers, musicians and jeans enthusiasts: everyone loves the world's coolest colour

Blau –viel mehr als eine Farbe

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MEIN ERSTES MA L IN  ...

… Varna: Thermalbäder, Beach-Clubs und der älteste Goldschatz der Welt

EN MY FIRST TIME

VISITING... Varna: thermal baths and the world's oldest gold treasure

Impressum

Edelweiss Air AG

Projektleitung: Nina Wach, Sabrina Sieber

Redaktion: An dreas Marti, Fabienne Herzog, Laura Solenthaler Vertrieb: Michele Cattaneo, Corinne Römer

Druck: Schellenberg Druck AG

Territory

Geschäftsführung: Oliver Reinke, Stefan Schumacher

Projektleitung: Christian Brunschede

Redaktionsleitung: Helge Hopp

Art Director: Jürgen Kaffer (fr), Max Nelles

Textredaktion: Katarina Baric, Carina Kroß, David Schumacher, Anna Sola

Bildredaktion: Silke Jochum

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WINDHOEK  Lockruf der Wildnis und Wüste: ein Roadtrip quer durch Namibia EN WINDHOEK  A road trip across Namibia, from dunes to rocky coasts

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SEATTLE  Kaffee, Geister oder Architektur: Zu jedem Thema gibt es originelle Touren EN SEATTLE  Coffee, ghosts and architecture: the best tours of the city

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HALIFAX  Fjorde, Leuchttürme, endlose Wälder – Highlights in Atlantic Canada EN HALIFAX  Highlights in Atlantic Canada with fjords, lighthouses and endless forests

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CANCÚN  Die Küste der acht Schönheiten: faszinierende Inseln vor Quintana Roo EN CANCÚN  Ruins, reefs and nature reserves on the islands off Quintana Roo

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DOMINIKANISCHE REPUBLIK  Nichts als Sonne, Strand und Resorts? Von wegen! EN DOMINICAN REPUBLIC  A whole island world awaits beyond the beaches

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PODCAST  Heisse Quellen, Sterne über Nevada – tolle Tipps aus den «Travel Tales» EN PODCASTS  Stars and rock pools: our top tips from Travel Tales

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STRECKENPLAN Wie Edelweiss für Sie nach neuen Traumzielen sucht EN ROUTE NETWORK  How Edelweiss selects new dream destinations

edelweiss experience

Zona Cafetera – Kolumbien Zona Cafetera – Colombia
Negombo Beach – Sri Lanka
EN Negombo Beach – Sri Lanka

Wo Sie gerade da sind …

Spannende Touren, neue Attraktionen und Abenteuer –News für alle, die gern auf Entdeckungsreisen gehen

Mapou – Mauritius HAUSBESUCH

Umgeben von üppigen Obstgärten und Zuckerrohrfeldern liess der dänische Geschäftsmann Christian Wiehe 1859 das Château de Labourdonnais im Norden von Mauritius errichten. 2006 wurde das Herrenhaus fachkundig restauriert. Heute präsentiert es sich als lebendiges Zeugnis mauritischer Handwerkskunst, Geschichte und Gartenkultur. In den eleganten Innenräumen mit Teakholzarbeiten und viktorianischem Mobiliar können Sie an Rundgängen teilnehmen und Ausstellungen über die Insel und das Anwesen besuchen.

EN To the manor born

The Château de Labourdonnais was built on an estate surrounded by lush orchards and sugar cane fields in northern Mauritius in 1859 by the Danish businessman Christian Wiehe. In 2006, the manor house was expertly restored and now stands as a living testament to Mauritian craftsmanship, history and horticulture. Admire the elegant interiors with intricate teak woodwork and Victorian furnishings on a guided tour and learn about the island and the estate.

domainedelabourdonnais. com

Glommersträsk/Luleå –Schweden

RUDEL-BILDUNG

Der Huskykennel «Lappland Nature Dreams» im Herzen Schwedisch-Lapplands setzt – abseits rasanter Schlittenfahrten – auf Entschleunigung. Die junge Familie hält ihren Gästekreis bewusst klein: für persönliche Touren, die authentische Abenteuer versprechen. Mit eigenem Schlitten und Husky-Team geht es über zugefrorene Seen und durch verschneite Wälder. Übernachtet wird in gemütlichen Wildnishütten oder Zelten. So entstehen intensive Momente und besondere Verbindungen zwischen Mensch und Hund.

EN Join the pack

Lappland Nature Dreams, a family-run kennel at the heart of Swedish Lapland, offers slow immersion rather than fast-paced sleigh rides. With their own sleigh and husky team the young owners cater to small groups with personalised tours and authentic adventures. Guests are taken on rides across frozen lakes and through snow-covered forests and get to spend the night in cosy wilderness huts or tents, deeply connecting with nature and forging a special bond with the dogs.

lappland-nature-dreams. com

Papagayo/Liberia –Costa Rica

Von der Talstation am Strand von Agadir schwebt eine Seilbahn in fünf Minuten zur historischen Kasbah Oufella, die auf einem 236 Meter hohen Hügel über Agadir thront. Im 16. Jahrhundert als Festung gegen portugiesische Streitkräfte errichtet, entwickelte sie sich zu einem lebendigen Zentrum mit engen Gassen, Wohnhäusern und Marktplätzen. Beim Erdbeben von 1960 wurde die Kasbah zu grossen Teilen zerstört. Neben den Ruinen lässt sich auf dem Hügel ein grandioses Panorama bewundern: die Stadt, der Hafen und der Atlantik.

EN Going up

From the valley station on Agadir beach, a five-minute cable car ride takes you to the historic Kasbah Oufella, perched 236 metres above Agadir. Built in the 16th century as a fortress against Portuguese attackers, it became a lively centre with busy lanes, residential buildings and market squares, but was largely destroyed in the 1960 earthquake. From the ruins of the kasbah on the hill, admire the magnificent panorama view of the city, the harbour and the Atlantic Ocean.

agadir-oufella.ma/en/cablecar-agadir/

Eingebettet zwischen zwei türkisblauen Buchten der Halbinsel Papagayo liegt das Nekajui (A Ritz-Carlton Reserve) – ein Rückzugsort, der Luxus und Natur harmonisch vereint. Die Architektur zitiert die Traditionen Guanacastes, mit Details aus spanischer und Sabanero-Kultur. Besonders reizvoll: die Glamping-Zelte, in denen sich Weite und Wohlgefühl begegnen. Private Plunge Pools, Meeresrauschen und der Duft des Tropenwaldes erschaffen ein Gefühl von Ruhe und Rückkehr zur Natur – nur eben mit Stil.

EN Luxury in the jungle Nestled between two turquoise bays on the Papagayo peninsula in Costa Rica lies Nekajui (A Ritz-Carlton Reserve) – a retreat that harmoniously combines luxury and nature. The architecture references the traditions of Guanacaste, with details from Spanish and Sabanero culture. The lovely treetop tents take well-being to the next level. Private plunge pools, the sound of the sea and the scent of the tropical forest set a tranquil scene that takes you back to nature – but in style.

ritzcarlton.com/en/hotels/ lirrz-nekajui-peninsula-papagayo-a-ritz-carlton-reserve

Agadir – Marokko LIFT NACH OBEN

Ormana/Antalya – Türkei

KNOPF AUS HOLZ

Die «Knopfhäuser» sind das architektonische Wahrzeichen des Dorfes Ormana im Taurusgebirge. Sie sind etwa 350 Jahre alt und wurden aus Steinen und Zedernholz erbaut – ohne Nägel oder Mörtel. Dank der einzigartigen Bauweise sehen die sichtbaren Teile des Holzrahmens wie Knöpfe aus. Einige der Häuser wurden restauriert und in Boutiquehotels umgewandelt. Ein Ausflug in die Gegend lohnt sich: Von Ormana aus führen Wanderwege etwa zur Altınbeşik-Höhle mit dem drittgrössten Höhlensee der Welt.

EN Button up

The “button houses” are the architectural landmark of the village of Ormana in Turkey’s Taurus Mountains. These houses are around 350 years old and were built from stone and cedar wood without nails or mortar: the visible parts of the wooden frame look like buttons. Some of the houses have been restored and converted into boutique hotels. The area is well worth a visit: hiking trails lead from Ormana to Altınbeşik Cave, which contains the third largest cave lake in the world.

Alcúdia/Mallorca –Spanien

GROSSE KUNST

Ein wenig abseits des berühmten Strip erzählt das Grant Philipo’s Showgirl Museum von der goldenen Ära der sogenannten «Spectaculars» – aufwendige Casino-Produktionen, die Musik, Tanz, Schauspiel und atemberaubende Kostüme vereinten. Mehr als 40’000 Exponate gibt es zu bestaunen, darunter Requisiten, Bühnenbilder und die Originaljuwelen des Pariser Lido. Das wertvollste Stück ist das «Million Dollar Dress», ein bodenlanges Kleid, besetzt mit Swarovski-Steinen und gewagtem Rückenschlitz.

EN Glitz and glamour

A little off Las Vegas’ famous Strip, Grant Philipo’s Showgirl Museum tells the story of the golden era of the so-called “spectaculars” – elaborate casino productions that combined music, dance, drama and eye-popping costumes. There are more than 40,000 exhibits to marvel at, including props, stage sets and the original jewels from the Lido de Paris. The most valuable piece is the Million Dollar Dress, a floor-length gown with a revealing back slit and studded with Swarovski crystals.

lasvegasshowgirlmuseum.com

Inmitten eines Skulpturenparks mit Blick auf die Bucht von Pollença verbirgt sich eine der faszinierendsten Privatsammlungen Mallorcas: das Museu Sa Bassa Blanca. Das Künstlerpaar Yannick und Ben Jakober schuf auf einem ehemaligen Militärgelände einen Ort für Kunst und Erinnerung. Im weissen Haus des Architekten Hassan Fathy vereinen sie Meisterwerke und Fundstücke aus aller Welt, ergänzt um eigene Skulpturen sowie eine einzigartige Sammlung von Kinderporträts aus dem 15. bis 19. Jahrhundert.

EN Big art

Tucked away at the heart of a sculpture park overlooking the bay of Pollença is one of the most fascinating private collections on Mallorca: the Museu Sa Bassa Blanca. Artists Yannick and Ben Jakober have created a place for art on a former military site. The white house, designed by architect Hassan Fathy, contains masterpieces and objects trouvés from all over the world, complemented by their own sculptures and a one-of-a-kind collection of children’s portraits dating from the 15th to 19th centuries.

msbb.org

Las Vegas – USA GLITZERNDE GESCHICHTE

Tunesien

HÄUSERKUNST

Ein starkes Monument jüdischen Lebens findet sich in Erriadh, südlich der djerbischen Hauptstadt Houmt Souk. Die Synagoge wurde der Legende nach im 6. Jahrhundert erbaut und ist somit das älteste jüdische Gebetshaus Nordafrikas. Noch ein Grund für einen Ausflug: Zahlreiche StreetArt-Kunstwerke zieren die Hauswände der verwinkelten kleinen Stadt. 2014 lud man rund 250 Künstlerinnen und Künstler ein, die Hauswände zu verschönern. Die Einwohnerschaft waren zunächst skeptisch, heute sind alle stolz auf diese einzigartigen Kunstwerke.

EN Street art

The 6th-century synagogue in Erriadh, south of the Djerbian capital Houmt Souk, is a monument to Jewish life and the oldest Jewish house of prayer in North Africa. The small town also boasts numerous artworks on the walls of the winding streets. In 2014, around 250 artists were invited to paint murals in a project called Djerbahood. Locals were sceptical at first, but these unique works of art are now a great source of pride.

djerbahood.com

Vista do Mar/Mahé –Seychellen LUXUSDOMIZIL

Womit beginnen? Mit dem acht Meter langen Infinitypool? Mit dem Blick auf den Indischen Ozean und die Nachbarinsel Silhouette? Mit den fünf smart-minimalistischen, doch originell gestalteten Schlafzimmern, mit dem elegant in den Bau integrierten Granitfelsen? Die Maison Gaia, nördlich von Mahé an der Westküste gelegen und von der renommierten Schweizer Designfirma Livingdreams eingerichtet, verführt zum hemmungslosen Schwärmen … doch wie bloss wieder damit aufhören?

Im Nordosten Teneriffas, tief im Anaga-Gebirge, verbirgt sich der Bosque de las Mercedes. Flechten und Farne überziehen die moosbewachsenen Stämme, Lianen und Efeu hängen von bis zu 30 Meter hohen Lorbeerbäumen herab, deren knorrige Äste natürliche Tunnel formen. Dazwischen wabern dichte Nebelschwaden, gespeist von den Passatwinden, die hier ein fast tropisches Klima schaffen. Ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen durch diesen Zauberwald ist der Aussichtspunkt Cruz del Carmen – mit weitem Blick über das mystische Herz des Anaga-Gebirges.

EN Enchanted forest

Bosque de las Mercedes is hidden deep in the Anaga Mountains in the northeast of Tenerife. Lichens and ferns cover mossy trunks, creepers and ivy dangle from towering laurel trees; gnarled branches form natural tunnels. At ground level, dense fog swirls, fed by the trade winds that create an almost tropical climate. A starting point for a hike through this enchanted forest is the Cruz del Carmen viewpoint with its sweeping views over the mystical heart of the Anaga Mountains.

EN Serene style Where to begin? With the eight-metre infinity pool? Or the panoramic view of the Indian Ocean and neighbouring Silhouette Island? Or the five minimalist bedrooms with their elegant furnishings? Maison Gaia, located in northern Mahé on the west coast and designed by the renowned Swiss creative company Livingdreams, gives you plenty of reasons to wax lyrical...

maisongaiaseychelles.com

FOTONACHWEIS: Edelweiss S. 01 Loren Bedeli, S. 03 Edelweiss, S. 10-11 Loren Bedeli, S. 16 Loren Bedeli, S. 17 Loren Bedeli (3x), S. 18 Loren Bedeli (2x), S. 19 Loren Bedeli (2x), S. 20-21 Catriona Paffhausen, S. 25 Loren Bedeli, S. 30 Loren Bedeli, S. 41 Loren Bedeli, S. 57 Loren Bedeli, S. 70 Loren Bedeli, S. 73 Loren Bedeli, S. 86-87 Lufthansa Aviation Training, S.88-89 Edelweiss, S. 90 Remo Schmitter, S. 90-91 Catriona Paffhausen, S. 94-98 Catriona Paffhausen AdobeStock S. 04 Gorilla, S. 05 SabryArdore, S. 15 Christine, S. 18 Hihitetlin, S. 19 NKmotion, S. 22-23 Formatoriginal, S. 23 Alfonsodetomas, Mike Workman, saiko3p, S. 24 dudlajzov, S. 25 Michael, S. 26 EMrpize, S. 27 Sandra, S. 28 benediktmarkota, darezare, S. 34 Balate Dorin, S. 37 kucherav, S. 38 Fokke Baarssen, dudlajzov, nataliaderiabina, S. 39 Dennis Gross, S. 42 hectorchristiaen (3x), Atypique, Francesco Scatena, S. 43 vvoe, homydesign, nelson garrido silva, hectorchristiaen, S. 46 ronnybas, joyt, S. 46-47 Mauro Rodrigues, S. 47 Renate Wefers, S. 48-49 Gilles Rivest, S. 53 Igor Kondler/Wirestock Creators, cineuno, William, S. 54 Fotokon, S. 56 c11yg, S. 57 Diamon jewelry, S. 58 merla, ohrim, S. 59 f8grapher, S. 60-61 francoisloubser, S. 62 Daniel, S. 62-63 Radek, tunedin, S. 64 GetAbroadPhotography, S. 65 homocosmicos, lucas, Nick Dale, S. 67 Delphotostock, S. 72 Brad, S. 73 EyesTravelling, S. 74 Irina, S. 77 Emmanuel, S. 78 feel4nature, S. 80 Nikolay N. Antonov, S. 82 Yakov, Mariusz Świtulski, S. 85 Patrick, RealityImages Alamy Stock Photo S. 12 Roy Conchie, S. 29 Ashley Whitworth, S. 40 Jon Arnold Images Ltd, S. 50 the Canadian Press, ZUMA Press, Inc., Leonardo Diaz Romero, S. 51 Jim Corwin, Matjaz Corel, S. 52 Photononstop, S. 56 V. Dorosz, S. 57 United Archives GmbH, S. 70 Julie Quarry, Jerry Fornarotto, S. 75 RGB Ventures / SuperStock, S. 81 GAUTIER Stephane, S. 82 Tatiana Morozova

AKG S. 56 akg-images, S. 57 akg-images (2x) GettyImages S. 04 Simon Dux, S. 13 pixitive, S. 27 Neil Bussey, Starcevic, S. 29 Maximiliano Diaz, S. 31 EyeEm Mobile GmbH, S. 32 Sascha Kilmer, S. 42 flicker.com/photos/hadock, S. 43 Dave G Kelly, S. 57 akarelias, S. 58 Tony Anderson, S. 73 Brigitte Smith, S. 82 Peeter Viisimaa Shutterstock S. 06-07 Javier Crespo, S. 08-09 Engel Ching, S. 12 Rafal Michal Gadomski, S. 13 HSBortecin, Mark Green, S. 14 Darcos73, Mario-Noah, S. 25 Mimadeo, S. 29 Altug Galip, S. 34 Vladimir Korostyshevskiy, S. 35 Marina Zanotti, S. 36 nabyh, S. 42 Elenapavlova, TravelPhotoBloggers, S. 44 Mauro Rodrigues, S. 47 Mazur Travel, Kris Hoobaer, S. 50 George Wirt, S. 51 meunierd, pploylp, S. 53 shu2260, S. 56 Claudio Briones, 360b, FooTToo, S. 57 Maria_Domnikova, S. 70 SnapASkyline, S. 84 Xenia_Photography, Kaca Skokanova Weiter S. 12 © Lappland Nature Dreams, Treetop Tent, S. 14 Maison Gaia, S. 15 Desmond And Leah Tutu Legacy Foundation, S. 44 Privat, S. 57 Blue Note Records, S. 58 Ulpotha, S. 59 Ibiza Gran Hotel / Luana Failla, Ayada Maldives, Silfra Spa Iceland, S. 84 Privat, TanjaMikolcic, finge, jityosworld, S. 85 Simon-Ginceberg, Privat

La Laguna/Teneriffa – Spanien TUNNEL IM ZAUBERWALD

Cartagena – Kolumbien

KÖSTLICHE

KARIBIK

Für seine visionäre Küche wurde das Celele in Cartagena von «The World's 50 Best Restaurants» mit dem «Sustainable Restaurant Award 2025» ausgezeichnet. Chefkoch Jaime Rodríguez verbindet in seinen Menüs die Aromen der kolumbianischen Karibikküste mit nachhaltiger Philosophie: 90 Prozent der Zutaten stammen aus der Region, viele davon wild gesammelt. Darunter seltene Früchte wie die Pomarrosa, die nach Rosenwasser duftet.

EN Visionary cuisine

Celele in Cartagena was awarded the Sustainable Restaurant Award 2025 by The World’s 50 Best Restaurants. Chef Jaime Rodríguez combines the flavours of the Colombian Caribbean coast with a sustainable philosophy: 90 per cent of the ingredients are regional, many of them wild­harvested, including rare fruits such as pomarrosa, which smells deliciously of rose water.

celelerestaurante.com

Kapstadt – Südafrika WAHRHEITSKUNDE

In der Desmond & Leah Tutu Legacy Foundation lebt das Vermächtnis zweier Menschen fort, die Südafrika verändert haben. Die 2011 gegründete Stiftung bewahrt das reiche Archiv des Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu und dessen Frau Leah. Herzstück ist die Ausstellung «Truth to Power», die den Kampf der Tutus gegen Apartheid, Hass und Ungleichheit eindrucksvoll erfahrbar macht – nicht nur als Erinnerung, sondern als gutes Beispiel.

EN Dedicated to truth

The Desmond & Leah Tutu Legacy Foundation in Cape Town keeps alive the legacy of two people who truly changed South Africa. Founded in 2011, the foundation preserves the rich archives of Nobel Peace Prize winner Desmond Tutu and his wife Leah. At its heart is the exhibition Truth to Power, which shows the Tutus’ struggle against apartheid, hatred and inequality, serving not only as a reminder, but as a good example for us all.

tutu.org.za

Georgische Genüsse

Wer nach Georgien reist, erlebt herzliche Gastfreundschaft, eine der besten Küchen des Kaukasus und eine jahrtausendealte Weinkultur. Da bleibt nur zu sagen: guten Appetit!

Die georgische Küche vereint scheinbar Gegensätzliches: sie ist deftig, aber von feinen Aromen geprägt. Sie ist nicht wirklich scharf, aber würzig. Natürlich hat jede Region des Landes ihre eigenen Spezialitäten, aber typisch für alle ist die Vielzahl an frischen Gewürzen und Kräutern, mit denen Gerichte verfeinert werden. Baumnüsse spielen eine grosse Rolle – ganz, püriert oder als Konfekt. Ein ebenso wichtiger Bestandteil eines jeden Festmahls ist der traditionell in Amphoren vergorene Wein. Lassen Sie sich überraschen von den kulinarischen Genüssen Georgiens – und ja, auch für Vegetarier ist etwas dabei!

EN Visitors to Georgia can look forward to warm hospitality, one of the best cuisines in the Caucasus and a wine culture that dates back thousands of years. Georgian cuisine brings together elements that fuse to create something magnificent. Each region has its own specialities, all incorporating a variety of fresh spices and herbs. Walnuts play a starring role. An equally important part of any meal is wine, traditionally fermented in clay jars. Georgia’s cuisine is a delight waiting to be explored – and yes, vegetarians can also expect a feast!

Vorspeisen / Appetizers

CHINKALI

Ursprünglich aus dem Hochgebirge stammend, sind Chinkali ein fester Bestandteil der georgischen Esskultur. Die hübschen Teigtaschen werden wahlweise mit Fleisch, Pilzen oder Käse samt Kräutern und Gewürzen gefüllt und in Salzwasser gegart. Das offene Ende der Chinkali wird zum Verschliessen gefaltet, wodurch ein kleiner Griff entsteht, an dem man die Teigtasche gut festhalten kann – denn gegessen wird sie mit den Fingern. Traditionell beisst man erst ein kleines Loch hinein und schlürft die Brühe heraus, bevor man den Rest verspeist.

EN A dish that originates in the mountains, khinkali are an integral part of Georgian food culture. These attractive dumplings are filled with meat, mushrooms or cheese flavoured with herbs and spices, and cooked in salted water. The open end of the khinkali is twisted to seal it, creating a small handle that makes it easy to hold the dumpling. The correct etiquette is to hold the khinkali with your fingers and bite a small hole to suck out the broth before eating the rest.

CHATSCHAPURI

Das inoffizielle Nationalgericht, an dem man in Georgien schlicht nicht vorbeikommt: Chatschapuri. Dahinter verbirgt sich eine Art Käsebrot mit einem Teig aus Wasser, Weizenmehl und Joghurt, der mit Käse gefüllt und überbacken wird. Man bekommt es zum Frühstück, als Snack am Kiosk oder als Beilage zum Abendessen. Jede Region hat ihre eigene Variante, berühmt ist das Atscharuli Chatschapuri. Dafür wird der Teig in Form eines Schiffchens gebacken, im Anschluss kommt noch Butter und ein rohes Ei auf den Käse, bevor man mit der Gabel alles vermischt und Brotstückchen hineintunkt. Diese Variante ist besonders beliebt bei Festen und Familienfeiern.

EN Khachapuri, Georgia’s unofficial and ubiquitous national dish, is a bread made from a dough of water, wheat flour and yoghurt, which is filled with cheese and baked. It is served for breakfast, as a snack at kiosks or as a side dish for dinner. Each region has its own variation, the most famous being adjaruli khachapuri, which is baked in the shape of a boat and topped with butter and a raw egg.

PCHALI

Was auf den ersten Blick aussieht wie ein knallbuntes Dessert, ist tatsächlich eine vegetarische Vorspeise, die aus Gemüse wie Spinat, Rande oder Kabis samt Baumnüssen, Knoblauch und Gewürzen zubereitet wird. Die fein gehackte Mischung wird zu kleinen Kugeln geformt und mit Granatapfelkernen garniert. Die grünen oder roten Kugeln mit rotem Topping sind echte Hingucker und werden oft als Teil eines Festmahls serviert – eine willkommene Abwechslung von den deftigen Fleischgerichten.

EN What looks like a brightly coloured dessert is actually a tasty vegetarian starter called pkhali. It is made from vegetables such as spinach, beetroot and cabbage, along with walnuts, garlic and spices. The finely chopped mixture is shaped into small balls and garnished with pomegranate seeds. The attractively coloured balls with the red topping are real eye­catchers and are often served as part of a festive meal – a welcome change from the rich meat dishes.

LOBIO

Gut zu wissen: Fasten bedeutet in Georgien traditionell, lediglich auf Fleisch zu verzichten. Der aromatische Bohnen-Baumnuss-Eintopf Lobio wird meist mit frischem Koriander, Granatapfelkernen, Maisbrot und eingelegtem Gemüse serviert, sodass man hier nicht wirklich von Verzicht sprechen kann. Typischerweise wird er in einem Terrakotta-Gefäss serviert. Auch ausserhalb der Fastenzeit kommt der Eintopf häufig auf den Tisch, besonders beliebt ist er auch als Beilage bei Familientreffen und zu besonderen Anlässen.

EN In Georgia, fasting traditionally means abstaining only from meat. Lobio, an aromatic bean and walnut stew served with fresh coriander, pomegranate seeds, cornbread and pickled vegetables, is so delicious you might even be tempted to consider “fasting” as a full-time option. Often served outside of Lent and always in a clay pot, this stew is popular as a side dish at family gatherings and special occasions.

SATSIVI

Zu festlichen Anlässen, etwa Silvester, wenn Familien und Freunde sich zum Feiern versammeln, wird in Georgien gerne Satsivi gekocht. Das Gericht besteht aus im Ofen gegartem Geflügel (wahlweise Huhn oder Truthahn) mit einer cremigen Sauce aus Baumnüssen, Knoblauch, Zwiebeln und Gewürzen, darunter Koriander, Bockshornklee und Safran. Nach dem Kochen lässt man die Speise abkühlen, bis sie kalt serviert werden kann («tsivi» bedeutet «kalt»). Häufig wird Satsivi noch mit Granatapfelkernen garniert.

EN Satsivi is often cooked in Georgia on festive occasions, such as New Year’s Eve, when families and friends gather to celebrate. The dish consists of oven-baked chicken or turkey in a creamy sauce made from walnuts, garlic, onions and spices, including coriander, fenugreek and saffron, with a garnish of pomegranate seeds. After cooking, the dish is left to cool before serving (“tsivi” means cold).

Hauptgerichte / Main courses

Zum Wohl: Gemeinsam genossen wird jedes Menü zum Festmahl – jedenfalls in Georgien EN Conviviality: in Georgia, every meal becomes a feast when enjoyed together

Flugzeit: 04:20 Std.

Distanz: 3'130 km

Flüge: 1–3x/Woche (ausser Februar)

Nachtisch / Desserts

Wein / Wine

TSCHURTSCHCHELA

Kann man das essen? Auf den ersten Blick sehen sie aus wie knallbunte Kerzen, die in langen Reihen an georgischen Marktständen hängen. Es handelt sich aber um eine traditionelle Süssigkeit, für die Baumnüsse oder Haselnüsse auf eine Schnur gefädelt werden und immer wieder in eingedickten Traubensaft getaucht werden, bis eine dicke, wachsähnliche Schicht entsteht. Anschliessend muss das Konfekt 2–3 Monate reifen, bis es weich wird. Die farbenfrohe Köstlichkeit ist die perfekte Verpflegung für lange Wanderungen oder Autofahrten.

EN Can you really eat that? At first glance, churchkhela look like brightly coloured candles hanging in long rows at Georgian market stalls. But they are actually a traditional sweet made by threading walnuts or hazelnuts onto a string and dipping them repeatedly in thickened grape juice until a thick, waxy coating forms. The confection then matures for 2–3 months until it becomes soft. This colourful delicacy is the perfect snack for long hikes or car journeys.

TKLAPI

Ein praktischer Snack für unterwegs aus pürierten Früchten, die dünn ausgestrichen und in der Sonne getrocknet werden (gern auch auf der Wäscheleine!), bis eine Art «Fruchtleder» entsteht, das zusammengerollt werden kann. Die süsse Variante wird aus Aprikosen oder Pfirsichen hergestellt, während die saure Variante meist aus Pflaumen gemacht wird. Diese Variante wird auch in einigen Suppen und Eintöpfen zum Würzen verwendet. Tklapi ist nicht nur bei Kindern beliebt.

EN Tklapi is a tasty treat made from puréed fruit spread thinly and dried in the sun (often on a washing line!) until it forms a kind of fruit leather. The sweet version is made from apricots or peaches, while the sour version is usually made from plums and is also used to flavour soups and stews. Tklapi is popular with young and old in Georgia.

WEIN

Georgien wird aufgrund seiner rund 8’000 Jahre alten Weinkultur auch als «Wiege des Weins» bezeichnet. Saperavi ist die bekannteste Rebsorte und stammt aus dem Alasani-Tal in der Region Kachetien im Osten des Landes. Der Rebsaft wird hier in Amphoren aus Ton vergoren und gelagert, was dem Wein später Tiefe und Komplexität verleiht. Wörtlich übersetzt bedeutet Saperavi «Färber». Dieser kräftige, sehr dunkle Rotwein harmoniert hervorragend mit der deftigen Küche Georgiens und darf bei keiner Supra, dem traditionellen Festmahl, fehlen. Tipp: Um Tiflis herum gibt es viele Winzer, die Weinproben anbieten –auch mit Übernachtungen!

EN With a wine culture that dates back around 8,000 years, Georgia is known as the “cradle of wine”. Saperavi is the most important grape variety, originating from the Alasani Valley in the Kakheti region in the east of the country. Wine is made here by leaving grape juice to ferment in clay jars, which gives the wine depth and complexity. The literal translation of saperavi is “to impart colour”, and this deep, ruby-red wine goes perfectly with Georgia's hearty cuisine and is an essential part of any supra, the traditional festive meal. There are many winegrowers around Tbilisi who offer wine tastings – including overnight stays!

Der perfekte

Inselplan: Menorca

Nichts gegen Mallorca, aber manchmal ist die «kleine Schwester» lässiger, entspannter und für Überraschungen gut –wir stellen Ihnen unsere 9 Favoriten vor

Mercadal
Monte
Alaior

01

FORT ISABELLA II In den unterirdischen Gängen und Verteidigungsanlagen der weitläufigen Festung aus dem Jahr 1875 kann man sich in eine andere Zeit zurückversetzt fühlen.

EN Step back in time and explore the underground passages and defensive walls of this sprawling fortress, which was built in 1875.

fortalesalamola.com

02

BODEGAS BINIFADET Man kann eine Tour über das wunderschöne Weingut buchen, mit oder ohne Köstlichkeiten beim Dinner.

EN B ook a tour of this stunning vineyard – and stay to enjoy local cuisine accompanied by a glass or two of their wine. binifadet.com

03

AGROTURISME SES TALAIES Ein schickes, kleines, ruhiges Agriturismo in modernem Design liegt bei Ciutadella de Menorca. Die Umgebung mit Obstbäumen und Olivenhainen ist bezaubernd – und das Meer ist nah.

EN This stylish, tranquil agriturismo, close to the sea near Ciutadella de Menorca, sits in enchanting countryside with fruit trees and olive groves. sestalaies.com

04

LÍTHICA In diesem alten Steinbruch bei Ciutadella wurde einst MarésStein abgebaut. Heute ist es ein einzigartiger Ort mit Labyrinth, üppigen Gärten und kubischem Amphitheater für Konzerte – ein Fest für HobbyFotografinnen und -fotografen.

EN Marés stone was once excavated here; now, this old quarry near Ciutadella is a centre with a labyrinth, gardens and an amphitheatre. lithica.es/visita

05

ARTRUX SEA CLUB Restaurierter Leuchtturm mit Restaurant: feines Essen und Ausblick bei klarem Himmel bis Mallorca. Für abends: reservieren.

EN A lighthouse with a restaurant, great food and a view all the way to Mallorca. Reservations recommended if you want to go in the evening. artrutx.com

06

CALA DE PILAR Einer von vielen tollen, unberührten Stränden. Man läuft ca. 20 Minuten zum meist wenig besuchten Strand. Vor Ort erwartet Sie rötlicher Sand in einer kleinen Bucht.

EN One of many lovely, unspoilt beaches. A 20-minute walk gets you to this one with its reddish sand and a small bay. menorca.es/de/Cala_Pilar/8535

07

MACARELLATA Traumhaft ruhige Bucht mit klarem Meer und feinem Sandstrand, umrahmt von Pinienwäldern. In der Nähe auch zu empfehlen: die grössere Variante Cala Macarella.

EN A peaceful bay with clear water and a fine sandy beach, surrounded by fragrant pine forests. We also recommend the larger version, Cala Macarella, which is nearby. menorca.es/de/Macarelleta/8555

08

RIA MENORCA Eine Besonderheit von Menorca sind die Avarcas, die typischen Sandalen mit ihrem unverwechselbaren Aussehen. In Feereries können Sie direkt die Fabrik besuchen – ein Ausflug, der sich lohnt.

EN Avarcas are typical Menorcan sandals; step into the factory at Feereries and see them being made. riamenorca.com

09

CAMI DE CAVALLS 20 Etappen, 185 Kilometer, einmal rund um die Insel, immer küstennah, durch Wälder, Felder und entlang der Klippen – famos!

EN A 185-kilometre circuit of the island in 20 stages, close to the coast, through forests, fields and along the cliffs – unforgettable! spain.info/de/wanderrouten/cami-decavalls-wandern-spanien/

Flugzeit: 1:45 Std. Distanz: 1'092 km Flüge: 1–5x/Woche (März–November)

Pilgern für die Kunst

Sie müssen nicht unbedingt zu Fuss nach Santiago kommen, um die grössten Attraktionen Galiciens kennenzulernen – und wer ausser reichlich Kultur auch Stunden im Café und Tage an skurrilen Stränden schätzt, ist im Nordwesten Spaniens gut aufgehoben

Der berühmte Wallfahrtsort am Ende des Jakobswegs ist ein lebendiger Superlativ. Ziel der Pilgerscharen ist die Catedral de Santiago de Compostela, wo die Gebeine des Apostels Jakobus bestattet sein sollen. Auch wenn Sie Santiago de Compostela bequemer erreicht haben, ist die Kathedrale einen Besuch wert. Die Plaza do Obradoiro davor ist zugleich der ideale Ausgangspunkt, um die mittelalterlichen Gassen zu erkunden und neben Souvenirshops lokale Läden und Marktstände zu entdecken. Danach: zum Apéro in die Altstadt. Auf den Hügeln Monte Gaiás, gegenüber dem Stadtzentrum, liegt die Cidade da Cultura, das meistdiskutierte Bauwerk Santiagos. Der riesige Bau mit zwei Museen, einem Theater und einer Bibliothek ist in die Hügel eingebettet und soll eine Muschel darstellen. Haben Sie noch einen Tag mehr, empfiehlt sich ein Besuch des Galicischen Zentrums für zeitgenössische Kunst (CGAC): umfangreiche Sammlungen der Moderne, dazu Terrassen mit grossartigem Blick auf die Altstadt. Wer mehr von der Region sehen und ans Meer will, fährt in nordöstlicher Richtung zur Kleinstadt Ribadeo und «As Catedrales», dem legendären Strand der Kathedralen. Wind und Wasser haben hier bizarre Felsformationen gebildet, bei Ebbe kann man barfuss zwischen steinernen Torbögen spazieren (Juli–September nur nach Anmeldung). Fischig, aber im guten Sinne, wird es, fährt man weiter Richtung Bilbao. Die Küstenstadt Gijón ist aus dem schönsten Fischerviertel des Nordens erwachsen. Das Dorf Cimadevilla, heute die Altstadt, wurde im 16. Jahrhundert gegründet und sieht ungeheuer romantisch aus. Statt Fischerhütten hat es hier jetzt Restaurants, Bars und Boutiquen. Auf dem Hügel Santa Catalina wurde ein Skulpturenpark angelegt, in der Nähe liegt der historische Revillagigedo-Palast, ein internationales Kunstzentrum.

Santiago de Compostela

Flugzeit: 02:10 Std.

Distanz: 1'610 km

Flüge: 1–2/Woche (Dez/Jan; Jun–Aug)

Art and bizarre beaches

EN Santiago de Compostela is packed with some of Galicia’s biggest attractions – and you don’t have to go on a walking pilgrimage to enjoy them. If culture, cafes and beaches sound good to you, then north-western Spain is definitely worth visiting. The famous city at the end of the Way of St. James boasts the Catedral de Santiago de Compostela, where the bones of Saint James are said to be buried. Start from Plaza do Obradoiro, browse the local market stalls and souvenir shops and treat yourself to an aperitif. Opposite the city centre, on Monte Gaiás, lies the Cidade da Cultura, a huge, shell-shaped building with museums, a theatre and a library. If you have an extra day, we recommend visiting the Galician Centre for Contemporary Art (CGAC) with its large modern art collection. Head out of the city and north-east to the small town of Ribadeo and As Catedrales, the legendary beach with its bizarre rock formations. At low tide you can walk barefoot between stone archways (July–September by appointment only). Continue on towards Bilbao and stop off at the coastal town of Gijón. Refuel in the romantic 16th century village of Cimadevilla with its great choice of restaurants and bars. Other attractions in the region include a sculpture park on Santa Catalina hill, and the historic Revillagigedo Palace, now an international art centre.

Galicische Schönheiten: Die Kathedrale von Santiago, Strand bei Ribadeo, die felsige Costa Verde und die Hafenpromenade von Gijon

EN Galician beauties: Santiago cathedral, Ribadeo beach, the rocky Costa Verde and the colourful harbour promenade of Gijón

Im Zeichen der Spinne

Ferien bei den Basken: Bilbao bietet den perfekten Mix aus Spitzenkunst, magischen Kirchen und endlosen kulinarischen Streifzügen

Für den Gaumen: die Markhalle La Ribera; für den Kunstsinn: Louise Bourgeois’ «Maman» vor dem GuggenheimMuseum

EN Treat your tastebuds at La Ribera market hall and feast your eyes at the Guggenheim Museum with Louise Bourgeois’ Maman sculpture

\Wie ein mächtiges Schiff liegt La Ribera, Europas grösste Markthalle, am Ufer des Nervión. Das Gebäude, entworfen vom GaudíSchüler Pedro Ispizua, ist im rationalistischen Stil gehalten und mit Art-déco-Elementen geschmückt. Auf drei Etagen und 10’000 Quadratmetern können Sie hier die frischesten Lebensmittel aus der Region kaufen – oder an einem der vielen Imbissstände nordspanische Spezialitäten probieren, etwa Peperoni-Pintxos in über 30 Zubereitungsvarianten oder Ibérico-Schinken. Die Café-Bar La Ribera im Erdgeschoss lädt zu einem besonderen Genuss-Erlebnis ein: Sie gehen mit einem der Köche auf dem Markt einkaufen und bereiten mit ihm aus den Einkäufen ein Essen zu, das Sie vor Ort verspeisen.

Dank des Museo Guggenheim Bilbao, einem extravaganten Bau des kanadisch-US-amerikanischen Architekten Frank O. Gehry, ist die Stadt zu einer Spitzenadresse in der globalen Kulturlandschaft geworden. Millionen besuchen Bilbao wegen dieses Kunsttempels – was prompt den Begriff «Bilbao-Effekt» schuf. Jeff Koons, Richard Serra, Louise Bourgeois, deren Riesenspinne «Maman» den Vorplatz schmückt, und Joseph Beuys sind nur einige der weltberühmten Künstlerinnen und Künstler, deren grossformatige Arbeiten in der Dauerausstellung des Guggenheim-Ablegers zu sehen sind.

Die dreischiffige Kathedrale in der Altstadt, das älteste Gebäude der Stadt, wurde auf den Überresten einer Wallfahrtskapelle zu Ehren des Heiligen Jakobus aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Sie stammt, bis auf die neugotische Portalfassade, aus der Zeit vom Ende des 14. bis Anfang des 16. Jahrhunderts. Besonders schön sind der Chor und der spätgotische Kreuzgang, auch die stimmigen Proportionen des Baus gelten als beispielhaft. An jedem letzten Samstag im Monat werden auf dem Vorplatz baskische Tänze aufgeführt.

Bilbao

Flugzeit: 02:00 Std.

Distanz: 1'100 km

Flüge: 2–6x/Woche

Country

EN Bilbao offers the perfect combination of great art, magical churches and tasty foodie treats. La Ribera, Europe’s largest market hall, lies like a mighty ship on the banks of the Nervión. With three floors and 10,000 square metres, this is the place to head to for artisan regional produce or if you fancy sampling northern Spanish specialities, like the more than 30 different varieties of pepper pintxos or Ibérico ham. La Ribera bar offers a special culinary experience: go shopping with one of the chefs, prepare a meal under his expert eye and then enjoy the results in the restaurant. The Guggenheim Museum Bilbao, designed by Frank O. Gehry, has turned the city into a top destination, with millions coming to Bilbao to visit this temple of art. Jeff Koons, Richard Serra, Louise Bourgeois, whose giant spider Maman adorns the forecourt, and Joseph Beuys are just a few of the artists on display. The basilica cathedral in the old town, the oldest building in the city, was built on the site of a 13th-century chapel. Most of the harmoniously proportioned church dates back to the late 14th century. Basque dances are performed outside it on the last Saturday of every month.

Bilbao – the treasure of the Basque
Die imposante Kathedrale überstrahlt die Altstadt, in deren Gassen hat es überall Pintxo-Bars
EN The impressive cathedral stands tall in the old centre, surrounded by lanes packed with pintxo bars

Hochgefühle

Mächtige Gipfel und tiefe Schluchten, malerische Seen und idyllische Wanderrouten – die fünf Nationalparks von Montenegro bieten Natur pur

Trnovačko-See (links) und Schafe im Durmitor-Nationalpark (unten); ein Tunnel führt zur Grabkapelle des Dichters Petar II. Petrovic-Njegoš (oben); Boote am Skadarsee

\50 Berge über 2'000 Meter Höhe in nur einem Nationalpark – allein das ist schon ungewöhnlich. Der Durmitor, 1952 im Nordwesten des Landes begründet, steht seit 1980 auf der UNESCO-Liste des Weltnatur- und Kulturerbes. Der höchste Gipfel, der Bobotov, ist 2’525 Meter hoch. Sehr beeindruckend ist auch der Tara-Canyon, die tiefste Schlucht Europas, durch den gleichnamigen Fluss geformt: 82 Kilometer lang und bis zu 1’300 Meter tief. Der Biogradska-Gora -Nationalpark, ebenfalls 1952 gegründet, liegt im Nordosten Montenegros zwischen den Flüssen Tara und Lim. Er ist 5’650 Hektar gross und Heimat eines der letzten drei Urwälder Europas. Der bekannteste Gletscher des Nationalparks ist der Biogradsko-See auf 1’094 Meter Höhe, ein beliebtes Ausflugsziel. Montenegro bedeutet «schwarzer Berg», ein Name,

Lake Trnovačko (far left), sheep in Durmitor National Park (below), the burial chapel of poet Petar II Petrovic-Njegoš (above) and boats on Lake

National parks in Montenegro

EN Fifty mountains over 2,000 metres in one national park: Durmitor in the north-west has been on the UNESCO World Natural and Cultural Heritage List since 1980. The highest peak, Bobotov, is 2,525 metres and the Tara Canyon, the deepest gorge in Europe, is 82 kilometres long and up to 1,300 metres deep. Biogradska Gora National Park is located in north-eastern Montenegro between the Tara and Lim rivers. It is home to one of the last three primeval forests in Europe. A famous sight is the glacier at Lake Biogradsko at an altitude of 1,094 metres. The name Montenegro, or “black mountain”, comes from the dark forests of Lovćen National Park, located in the Dinaric Alps. As well as great hiking trails, a key attraction here is the mausoleum of the ruler and poet Petar II Petrovic-Njegoš. For Montenegrins, the mountain and tomb are important national symbols. Skadar National Park gets its name from Lake Skadar, the largest in southern Europe. The landscape is varied, featuring mountains, picturesque villages, islets and ancient fortresses. Prokletije on the border between Albania and Kosovo is the youngest national park in Montenegro.

der auf die dunklen Wälder des LovćenNationalparks verweist. Der Park liegt in den Dinara-Alpen und bietet tolle Wandermöglichkeiten. Eine Attraktion ist das Mausoleum des Herrschers, Dichters und Bischofs Petar II. Petrovic-Njegoš. Der Bau, zunächst nur eine Grabkapelle, wurde 1851 auf dem Lovćen-Berg begonnen. Doch erst seit 1974, mittlerweile zum Mausoleum erweitert, ist er für die Öffentlichkeit zugänglich. Für die Montenegriner sind Berg und Grab bedeutende Symbole ihrer Nation. Der Skadar-Nationalpark verdankt seinen Namen dem gleichnamigen See, dem grössten Südeuropas. Die Landschaft ist abwechslungsreich, ein reiner Augenschmaus: Berge, malerische Fischerdörfer, Inselchen und alte Festungen. Der Prokletije ist der jüngste Nationalpark in Montenegro – er wurde erst 2009 gegründet. Er liegt an der Grenze zu Albanien und dem Kosovo, die Region gilt im Volksglauben des Landes als verwunschen. Dem entspricht die Landschaft: ursprünglich und wild, auch schwer zugänglich. Gerade diese Ursprünglichkeit sichert den Bestand vieler seltener Tier- und Pflanzenarten.

TivatFlugzeit: 1:55 Std.

Distanz: 1'150 km

Flüge: 1–4x/Woche (Juni–Oktober)

EN
Skadar

Die Wahiba Sands im Osten des Oman sind wie ein goldgelber Ozean: 12’500 Quadratkilometer Sand, riesige Dünen, teils über einhundert Meter hoch. Dazwischen Oasen, Büsche, einzelne Akazien – eine Glamping-Nacht in der Wüste ist ein einzigartiges Verwöhn-Erlebnis

16:30

Aufbruch ins Abenteuer

Am späten Nachmittag versammeln wir uns in einer kleinen Gruppe am Rand der Wüste. Jeeps stehen bereit, mit ihnen fahren wir eine 20 Kilometer lange Offroad-Strecke durch den Sand. Staub hängt in der Luft. An einer kleinen Oase halten wir. Sechs Kamele warten dort auf uns. In gelassenem, gleichmässigem Schritt tragen sie das Gepäck auf die Dünen. Von dort öffnet sich ein weiter Blick: der Himmel färbt sich von sattem Blau zu Orange, während die Sonne langsam hinter den Sandbergen versinkt.

18:00

Ankommen im Abendlicht

Nach dem Ritt öffnet sich unser Camp wie eine kleine Bühne in den Dünen der Wahiba-Wüste. In der Mitte steht ein Majlis, das traditionelle Wohnzimmer der Beduinen, ein Treffpunkt für Familie und Freunde. Rundherum verteilen sich vier Zelte, in denen wir die Nacht verbringen werden. An einem langen Esstisch erwartet uns Ali, der Camp-Manager. Er reicht uns einen Willkommens-Drink, während hinter ihm bereits das Feuer glüht, über dem das Abendessen gart. Strom liefert die Sonne, Funkempfang gibt es keinen.

In den Wahiba Sands kommen auch HobbyRallyefahrer auf ihre Kosten, andere brauchen nur ein Surfbrett für den Adrenalin-Kick; Erholung und Schlaf finden die Gäste in luxuriösen Zelten, der Sonnenuntergang ist eine ganz eigene Show

EN Go off-road in the Wahiba Sands in eastern Oman, or surf the dunes for the ultimate adrenaline kick; relax and sleep in luxurious tents as you enjoy the glow of the spectacular sunsets

18:30

Glamping in den Dünen

Das Zelt, in das wir für die Nacht einziehen, ist hell und einladend. Ein breites Bett mit weichen Kissen, Teppiche aus Naturfasern und eine kleine Holztruhe am Fussende – ein Domizil für Majestäten. In geflochtenen Körben liegen Handtücher, Bademäntel und Pflegeprodukte bereit. Jedes Zelt verfügt über ein privates Badezelt mit Regendusche, Toilette und Waschbecken – auf Holzplattformen, mitten im Sand. Noch vor dem Abendessen duschen wir im Badezelt (mit Sternenpanorama!), während die Dämmerung über die Wüste zieht.

19:15

Geschmack der Wüste

Wir setzen uns ans Lagerfeuer, beobachten die Koch-Crew und geniessen die besondere Stimmung im Dämmerlicht. Abdul bereitet das Huhn vor, das mit Gemüse und Thymian unter der Glut gart. Faheem knetet den Teig für frisches Fladenbrot, rollt ihn am Feuer aus und backt ihn über der Glut. Das Team kocht arabische Gerichte, die Zutaten sind alle frisch eingekauft auf den Märkten der Umgebung. Es schmeckt köstlich, zart, würzig. Nach dem Essen legt sich Dunkelheit über das Camp, und der Sternenhimmel breitet sich über der Wüste aus. Nun wirken die Zelte besonders eindrucksvoll: Das warme Licht dutzender Laternen lässt die weissen Stoffwände golden erstrahlen.

21:00

Geschichten unter Sternen

Der Himmel ist so klar, wie ich ihn noch nie zuvor gesehen habe – kein künstliches Licht, keine Spur von Luftverschmutzung. Wir sitzen im Kreis unter freiem Himmel und spielen Karten, während Ali und sein Team Geschichten erzählen: von alten Traditionen, von den Beduinen und von den Tieren, die seit Jahrhunderten in dieser Wüste leben und sich an den Sand angepasst haben.

30 edelweiss experience

Offline in the desert

EN

4.30 pm – The adventure begins

In the late afternoon, our small group assembles at the edge of the desert. Jeeps are waiting for us, and we drive twenty kilometres off-road across the sand and through the dust-laden air. Our first stop is a small oasis where six camels await. With solemn, steady steps, they carry our luggage up the dunes where a mind-blowing view opens up before our eyes: the sky shifts from a deep, rich blue to orange as the sun slowly dips behind the mountains of sand.

6 pm – Arrival in the evening glow

We pull into our camp after the ride, which sits like a small arena surrounded by the dunes of the Wahiba Desert. At the centre is a majlis, the traditional Bedouin living space, a meeting place for family and friends. Scattered around it are four tents – our sleeping quarters for the night. Ali, the camp manager, beckons us to the long dining table and hands us a welcome drink. Behind him the fire glows as dinner cooks fragrantly. Electricity is provided by the sun, and there is no mobile signal.

6.30 pm – Glamping in the dunes

My bedroom tent is bright and inviting. There’s a wide bed with soft pillows, natural fibre rugs and a small wooden chest at the foot. Towels, bathrobes and toiletries are provided in woven baskets. Each tent has a private bathroom section with a rainfall shower, toilet and washbasin, raised on wooden platforms above the surrounding sand. I take a predinner shower under the open sky as dusk falls over the desert.

7.15 pm – Desert cuisine

Sitting around the campfire, we watch the cooking crew and enjoy the special atmosphere in the twilight. Faheem kneads the dough for flatbreads, rolls them out by the fire and bakes them over the embers. Abdul prepares the chicken, which is cooked under the embers with vegetables and thyme. The team cooks traditional regional favourites with fresh ingredients sourced from local markets. The results are delicious, tender and spicy. As darkness descends on the camp, the starry sky takes over the desert. The tents are transformed into glowing jewels as the warm light of dozens of lanterns illuminates the white fabric walls.

9 pm – Stories under the stars

The sky is clearer than I have ever seen it – no artificial light, no trace of air pollution. We sit in a circle under the open sky and play cards while Ali and his team tell stories: of ancient traditions, of Bedouins and the animals that populate this ancient landscape.

6.30 am – Sunrise breakfast

It’s worth getting up early, even before breakfast. The sun slowly rises above the edge of the dunes and bathes the landscape in warm light –it's a truly breathtaking panorama. Breakfast is served: omelettes, flatbread with toppings, freshly squeezed orange juice, fruit salad, fragrant Arabic coffee and dates. The next activity is sandboarding, and it’s a real highlight. As I skim down the steep dune slopes, the sand swirls around me and the warm wind buffets my face. Finally, it’s time to say goodbye and we board the jeeps that will take us back to the edge of the desert. I turn around for a last glimpse of the dunes, now shimmering in the bright morning light, and know that I’ll be back!

06:30

Ein gedeckter Tisch im Sand

Noch vor dem Frühstück lohnt sich das frühe Aufstehen. Langsam steigt die Sonne über den Dünenrand und taucht die Landschaft in warmes Licht – ein einzigartiges Panorama. Das Frühstück wird mitten im Sand serviert: Omeletts, Fladenbrot mit Aufstrichen, frisch gepresster Orangensaft und Obstsalat, dazu arabischer Kaffee mit Datteln. Danach folgt ein Höhepunkt: das Sandboarden. Auf den steilen Dünenhängen geht es rasant bergab, der Sand wirbelt auf, der warme Wind trifft ins Gesicht. Schliesslich heisst es Abschied nehmen. Die Jeeps warten schon und bringen uns zurück an den Rand der Wüste. Noch einmal fällt der Blick auf die Dünen, die nun im hellen Morgenlicht glänzen. Ich komme wieder – ganz bestimmt.

Supported by

Flugzeit: 11:00 Std.

Distanz: 8'520 km

Flüge: 1–2x/Woche (Oktober–Mai)

DIE KUNST, DAS LEBEN VON SEINER PRICKELNDEN SEITE ZU GENIESSEN

Lassen Sie den Alltag hinter sich – und heben Sie Ihr Glas, wenn Sie auf 30'000 Fuss steigen. Auf lebendige Perlage, goldenes Licht und einen Geschmack, der Sie direkt in Ihre Reise eintauchen lässt. Denn jede grosse Reise verdient einen prickelnden Beginn.

THE

ART

OF LIVING ON THE SPARKLING SIDE

Leave the everyday behind and as you rise to 30'000 feet raise your glass to soft bubbles, golden light, and a taste that carries you straight to your journey.

Because every great journey deserves a sparkling beginning.

Es ist angerichtet – niemand soll hungrig in morgendliche WüstenAbenteuer starten müssen
EN Breakfast is served – your adventure in the desert starts with local treats

Das Meer ist blau, weil Wasser rotes

Licht stärker absorbiert als blaues; das verbliebene blaue

Licht wird gestreut und reflektiert

EN The sea is blue because water absorbs red light more than blue light; the remaining blue light is scattered and reflected

Der Himmel erscheint blau, weil das Sonnenlicht in der Erdatmosphäre gestreut wird – ein physikalisches Phänomen, das Rayleigh-Streuung genannt wird

EN The sky appears blue because the sunlight is deflected in the Earth’s atmosphere; this physical phenomenon is called Rayleigh scattering

Schnee wirkt blau, wenn das Licht tief genug eindringt, sodass die roten Anteile absorbiert und nur die blauen Anteile gestreut werden. Je dicker, kompakter und reiner der Schnee (oder das Eis), desto stärker der blaue Farbton

EN Snow appears blue when light penetrates and absorbs the red faction, reflecting the blue. The thicker, more compact and purer the snow (or ice), the stronger the blue hue

BLAU Inselträume Blaue Kulturstunde Azulejos

In den Ferien ist die ganze Welt himmelblau? Oder doch meeresblau? Planen Sie Ihre Reisen oder fahren Sie lieber ins Blaue? So oder so – wir zeigen, wo der «blaue Planet» seinem Namen die schönste Ehre macht

Blue Planet

From holiday moments to art and natural phenomena, join us as we look at some spectacular spots where the Blue Planet really lives up to its name

Faro-Tipps

Inselträume

Ein schneebedeckter Berg in der Mitte? Okay. Auch ein paar grüne Wälder und Gärten lassen wir uns gefallen – doch letztlich ist es das Blau (nicht nur) des Meeres, das uns alle zu den sonnigen Inseln zieht

Island hopping

A snowcapped mountain?

Green forests and gardens?

All well and good. But ultimately what makes the heart hop is an island in the sun surrounded by sparkling blue skies and water

Blau in (fast) allen Variationen des Meeres: Cala d’Hort im Westen von Ibiza, eine der schönsten Buchten der Insel (oben links); die 1608 errichtete Treppe mit farbigen Fliesen an ihren 142 Stufen führt im sizilianischen Caltagirone zur Kirche Santa Maria del Monte (unten); die orthodoxe PanagiaKirche in Oia zählt zu den beliebtesten Fotomotiven auf Santorin (rechts).

EN Ocean blue in (almost) all variations: Cala d’Hort in the west of Ibiza, one of the most beautiful bays on the island (top left); the staircase built in 1608 with 142 coloured tiled steps leads to the church of Santa Maria del Monte in Caltagirone, Sicily (below); the Orthodox Panagia Church in Oia is one of the most popular photo motifs on Santorini (right).

IBIZA – SPANIEN

Vaadhoo Island nennt man auch die «Sea of Stars»-Insel, weil nachts die Wellen und das Ufer hell bläulich leuchten – verursacht von biolumineszenten Planktonorganismen. Viele Tiefseefische, Kalmare und Planktonarten nutzen Biolumineszenz zur Tarnung, Jagd oder Kommunikation. Auch auf den anderen Atollen der Malediven lässt sich das Phänomen bestaunen.

EN Vaadhoo Island is known as the “Sea of Stars” island: at night bioluminescent plankton make the waves and the shoreline glow blue. Many deep-sea fish, squid and plankton species use bioluminescence for camouflage, hunting or communication. This phenomenon can also be admired on other atolls in the Maldives.

Cala La Pelosa ist ein 330 Meter langer Strand im Nordwesten Sardiniens. Er bietet glasklares Wasser und ist von Felsklippen sowie kräftiger Macchia gesäumt – und dem Torre della Pelosa. Der vor allzu kräftigen Winden geschützte Strand ist perfekt für Familien mit Kindern, eine Bar und ein Restaurant bilden die kulinarische Grundversorgung. Während der Sommersaison (1. Juni bis 31. Oktober) ist ein tägliches Ticket für den Besuch nötig.

EN Cala La Pelosa in north-western Sardinia has clear blue water, rocky cliffs and the Torre della Pelosa tower. Protected from strong winds, the beach is perfect for families. Day tickets are required during the summer season (1 June to 31 October).

MYKONOS – GRIECHENLAND

Navagio Beach ist eine Bucht im Nordwesten von Zakynthos, unterhalb eines steilen Kliffs gelegen und somit nur über das Meer zu erreichen.

Der Strand, auch als Drehort von TV-Serien und -Filmen bekannt geworden, erhielt seinen Namen von einem Schiffswrack (griechisch: Navagio), das 1980 dort sank.

EN Navagio Beach north-west of Zakynthos sits at the bottom of a steep cliff and is only accessible from the sea. The beach got its name from the shipwreck (Greek: navagio) of a boat which sank there in 1980.

Obere Reihe: bunte Gasse in Mykonos; Kapelle Santo Antonio in Ajuda da Bretanha auf der Azoreninsel São Miguel; die Buracona-Meereshöhle, bekannt als «Blaues Auge», auf Sal. Besonders gut zu sehen ist die Reflexion zwischen 11 und 13 Uhr.

EN Colourful houses in Mykonos;

Der perfekte Begleiter über den Wolken – aus Apulien direkt ins Glas. Für eine Reise, die wunderschön beginnt. Wenn’s Keine Worte BrauchtSenza Parole.

The perfect companion above the clouds – from Puglia straight into your glass. For a journey that begins beautifully, When No Words are Needed - Senza Parole.

Santo Antonio Chapel in Ajuda da Bretanha on the Azores island of São Miguel; the Buracona sea cave, known as the Blue Eye, on Sal – the best time to see it is between 11 am and 1 pm.
PALMEIRA/SAL – KAPVERDEN

Igreja do Senhor Santo Cristo, auch genannt Igreja da Misericórdia, ist ein Bauwerk, das seine Geschichte an der Fassade dokumentiert. Zuerst errichtet wurde die Kirche 1521, im Jahre 1821 brannte sie nieder. Bereits drei Jahre später, vermerkt es eine dritte, stolze Inschrift, war sie wieder aufgebaut. Nach dem Erdbeben 1980 war eine umfangreiche Sanierung nötig, damit auch die fantastischen Altäre wieder glänzen konnten.

EN The history of the Portugese church Igreja do Senhor Santo Cristo, also known as Igreja da Misericórdia, is documented on its facade. The church was built in 1521, burned down in 1821 and was rebuilt only three years later, as is noted with pride on a plaque. After the earthquake in 1980, extensive work was needed to restore the lovely altars to their former glory.

Rund um Bonifacio im Süden Korsikas hat es zahlreiche interessante Wanderwege. Besonders zu empfehlen: der Campu Rumanilu. Der Weg schlängelt sich über Kalksteinklippen am Meer, Begegnungen mit Möwenscharen sind nahezu garantiert. Die Route Richtung Süden führt zum Capu Pertusatu und dem Strand von Saint-Antoine

EN There are many fascinating hiking trails around Bonifacio in southern Corsica. Our top tip is Campu Rumanilu. The trail winds its way along limestone cliffs by the sea, where encounters with flocks of seagulls are guaranteed. The route south takes you to Capu Pertusatu and Saint-Antoine beach.

edelweiss

Azulejos Fenster in Portugals Seele

Ornamente und Tiere, religiöse und historische Szenen: die meist blau bemalten Keramikfliesen schmücken nicht nur Häuser, Kirchen und Plätze – sie sind wahre Geschichtenerzähler

Rhapsody in blue Patterns and animals, religious and historical scenes: the ceramic tiles decorate houses, churches and squares – and are a window onto the Portuguese soul

Der Name «Azulejo» leitet sich aus dem Arabischen «al-zulayj» ab und bedeutet «kleiner polierter Stein». Der Begriff hat nichts mit dem portugiesischen Wort «azul» (blau) zu tun, obwohl das Verwenden von Blau für die Bemalung der Fliesen typisch ist

EN The name azulejo is derived from the Arabic “al-zulayj” and means “small polished stone”. Although it sounds like the Portuguese word “azul” (blue), the two words are not related

Bunt bemalte Fliesen prägen das Stadtbild von Lissabon, Porto und Coimbra, auch in der Algarve begegnet man ihnen überall: Azulejos. Ob als einzelne Fliese oder als Teil eines riesigen Wandbilds oder Kirchengewölbes, sind Azulejos fester Bestandteil der portugiesischen Identität und Kultur. Ursprünglich kamen die damals ausschliesslich mit geometrischen Mustern verzierten Fliesen im 8. Jahrhundert durch die Mauren auf die iberische Halbinsel. Ab dem 16. Jahrhundert entwickelte sich jedoch eine eigene portugiesische Tradition, beeinflusst durch die italienische Majolika-Technik (Bemalung auf Rohglasur) und die blau-weissen Fliesen aus Delft in den Niederlanden.

Neben ihrer dekorativen Wirkung erfüllen Azulejos auch praktische Funktionen; als Fassadenverkleidung bieten sie Schutz vor Feuchtigkeit und Hitze. Nach dem grossen Erdbeben von 1755 waren geometrische Muster die am häufigsten verwendeten Azulejo-Designs. Sie liessen sich schnell und günstig produzieren, was während des Wiederaufbaus – besonders in Lissabon – wichtig war. Dort dokumentiert das Museu Nacional do Azulejo die Geschichte dieser faszinierenden Kunstform.

Die Keramikerin Carla Guerreiro stammt aus Palmela, südlich von Lissabon, wo Azulejos eine lange Tradition haben. Sie kam schon früh mit ihnen in Berührung, beschloss, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen und verschiedene Keramik- und Glasurtechniken zu studieren. Guerreiro liebt an Azulejos, dass sie Räumen und Wän-

den Leben einhauchen und Bedeutung verleihen, egal ob es die Fassade eines Gebäudes oder ein Wandbild in einem Palast ist. An der Algarve, wo sie heute lebt und arbeitet, empfiehlt sie die Azulejos der Kirchen São Lourenço in Almancil und Misericórdia in Tavira, die biblische Szenen darstellen. In Portimão, im Jardim 1º de Dezembro, zeigen sie wichtige Momente aus der Geschichte Portugals.

«Azulejos erzählen von wichtigen Momenten unserer Existenz, unserem Alltag und unseren Errungenschaften. Das portugiesische Volk wird auf den Azulejos dargestellt, sie sind definitiv Teil der portugiesischen Identität», erklärt Carla Guerreiro. In Ferragudo, rund eine Autostunde von Faro entfernt, sind Azulejos der Künstlerin zu sehen. Dort befindet sich auch ihr Atelier, wo sie Wokshops zum Bemalen von Azulejos anbietet. Neben verschiedenen Techniken lernen Teilnehmerinnen und Teilnehmer allerlei über Azulejos – und haben später ein perfektes Souvenir zum Mitnehmen.

Carla Guerreiros Faszination für Azulejos begann schon in der Jugend. Heute hat sie ihr eigenes Atelier und bietet regelmässig Kurse an. Dort kann man verschiedene Techniken erlernen und eigene Azulejos bemalen

EN Carla Guerreiro’s fascination with azulejos began in her youth. In her studio she offers classes where participants can learn various techniques and decorate their own azulejos

arti-arte-azulejar.pt

Miles of decorative blue tiles in the Algarve

EN If you’ve visited the Algarve, you’ll have spotted the iconic azulejos. Used on their own, on churches or as part of a mural, azulejos are an integral part of Portuguese identity and culture.

The tiles, originally decorated with geometric patterns, were brought to the Iberian Peninsula by the Moors in the 8th century. From the 16th century onwards, a distinct Portuguese tradition emerged, influenced by the Italian majolica technique (painting on raw glaze) and the blue and white Delft tiles from the Netherlands.

As well as their decorative effect, azulejos perform a practical function by protecting the facade against rain and heat. After the great earthquake of 1755, when cheap, easy to produce building materials were desperately needed, the tiles became widespread, especially in Lisbon. The city’s Museu Nacional do Azulejo documents the history of this fascinating art form. Ceramicist Carla Guerreiro comes from Palmela, where azulejos have a long tradition. Fascinated by the tiles and their ability to breathe life and meaning into rooms and walls, she turned her passion into a career, studying the different ceramic and glazing techniques. Colourfully painted tiles define the look of Lisbon, Porto and Coimbra, as well as the Algarve, where she now lives and works. Her top azulejo tips are the churches of São Lourenço in Almancil and Misericórdia in Tavira, which depict biblical scenes, and the Jardim 1o de Dezembro in Portimão, where they celebrate significant events in Portuguese history.

“Azulejos tell of important moments in our existence, our everyday lives and our achievements. With their depiction of Portuguese life and people, the tiles are a key element of our national identity”, explains Carla Guerreiro. The artist’s azulejos can be admired in her studio in Ferragudo, about an hour’s drive from Faro. Guerreiro also offers azulejo painting workshops, where participants can paint a tile to take home as the perfect souvenir.

edelweiss experience 46

Egal ob Sie Surfen lernen, Vögel beobachten, wandern, Kultur erleben, shoppen oder gutes Essen geniessen wollen – im Süden Portugals finden Sie die perfekten Zutaten für Ihre Traumferien

ALGARVE-GUIDE 6 Erlebnisse ab Faro

Die Algarve ist für farbenprächtige Felsformationen bekannt. In einigen davon sind über Millionen von Jahren durch Erosion imposante Höhlen entstanden. Die schönste von ihnen, die Benagil-Höhle, wird auch «Die Kathedrale» genannt. Sie liegt zwischen Albufeira und Portimão, man erreicht sie am besten per Seekajak. Im Inneren der Höhle sorgt ein Loch in der Decke für wechselnde Lichtstimmungen.

EN The Algarve is famous for its beautiful rock formations, including some very impressive caves, carved out over millions of years by erosion. The most beautiful one, Benagil Cave, is also known as The Cathedral. It is located between Albufeira and Portimão and is best reached from the sea by kayak. A hole in the cave ceiling creates magical light effects inside.

Zwischen der wilden Costa Vicentina und den geschützten Buchten der Südküste liegt eines der besten Surfgebiete Europas. Dank ihrer zwei unterschiedlich ausgerichteten Küsten bietet die Region ganzjährig ideale Bedingungen. Wo könnte man also besser Surfen lernen als hier? Im Winter lockt das milde Klima und vergleichsweise warmes Wasser. Rund um Arrifana, Aljezur, Carrapateira und Sagres finden sich Spots und Kurse für alle Levels.

EN Between the wild Costa Vicentina and the sheltered bays of the south coast lies one of the best surfing areas in Europe. The region offers ideal conditions all year round and is the perfect spot for learners. In winter, the mild climate and comparatively warm water attract surfing fans. There are spots and courses for all levels around Arrifana, Aljezur, Carrapateira and Sagres.

Zwischen Faro und dem offenen Meer liegt der Parque Natural da Ria Formosa, ein einzigartiges Lagunensystem mit Dünen, Marschgebieten und kleinen Inseln. Das von den Gezeiten geprägte Feuchtgebiet beheimatet eine Vielzahl von Tieren. Über 50 Fischarten sowie Reiher, Flamingos und das seltene Purpurhuhn sind hier zu Hause. Perfekt für Vogelbeobachtungen. Tipp: Den besten Eindruck bekommt man per Bootstour von Faro aus.

EN Sitting between Faro and the open sea is the Parque Natural da Ria Formosa, a unique lagoon system with dunes, marshlands and small islands. This tidal wetland is home to many different species, including herons, flamingos and the rare purple swamphen. All in all, it’s perfect for bird watching, ideally on a boat tour from Faro.

Abseits der schroffen Küste zeigt die Algarve ihre sanfte Seite: grüne Hügel und Täler voller duftender Wildkräuter und Korkeichen. Ein beliebtes Ziel ist die Fonte Benémola, ein Gebiet mit gut ausgeschilderten Wegen. Erfahrenen Wanderern bietet die Via Algarviana (GR13) eine grössere Herausforderung: Der rund 300 km lange Fernwanderweg führt in 14 Etappen vom Alcoutim im Nordosten bis zum Cabo de São Vicente im Südwesten.

EN As you leave the rugged coastline, you’ll see a gentler side of the Algarve: green hills and valleys full of fragrant wild herbs and cork oaks. A popular destination is Fonte Benémola, which features well-signposted trails. Experienced hikers will love the 300-kilometre hiking trail Via Algarviana (GR13), which takes you from Alcoutim in the north-east to Cabo de São Vicente in the south-west.

Silves, einst kulturelles Zentrum der Mauren, liegt rund 15 Kilometer von der Küste entfernt oberhalb des Rio Arade. Wahrzeichen der Stadt sind die imposante Burg mit ihren roten Sandsteinmauern und Türmen und die Kathedrale, die älteste Kirche der Algarve. Kein Wunder, dass die Stadt jeden August zur Kulisse eines Mittelalterfestes wird – die Feira Medieval ist ein absolutes Highlight.

EN Silves, once the cultural centre of the Moors, is located about 15 kilometres from the coast above the Rio Arade. The town’s landmarks are the imposing castle with red sandstone walls and towers, and the cathedral, the oldest church in the Algarve. Every August, the town becomes the setting for the Feira Medieval, an absolute highlight.

Direkt an der Hafenpromenade von Olhão liegen die Mercados de Olhão, geöffnet Montag bis Samstag ab 7:30 Uhr. Die westliche Markthalle ist Fisch und Meeresfrüchten vorbehalten, die östliche offeriert Fleisch, Käse, Obst, Gemüse und regionale Spezialitäten, darunter Honig, Gebäck, Gewürze und natürlich Piri-Piri-Sauce. Rund um die Markthallen bieten auch Cafés lokale Küche an – perfekt für alle, die ihr Reiseziel auch kulinarisch kennenlernen möchten.

EN The Mercados de Olhão on the harbour promenade of Olhão is open Monday to Saturday from 7.30 am. The western market hall is for fish and seafood; the eastern hall sells meat, cheese, fruit, vegetables and regional specialities, including honey, pastries, spices and, of course, piri-piri sauce. The cafes around the market halls are great for enjoying local cuisine.

noch mehr Erleben Sie blaue Wunder!

Man darf nicht allzu blauäugig auf die Dinge schauen – doch andererseits gilt auch auf den folgenden Seiten: Die ganze Welt ist himmel… wenn ich in deine Augen schau – genau!

Blue skies ahead Blue in all its different hues is a truly magical colour - as the following pages prove. Join us on a trip into the blue! 48 edelweiss experience

Der französische Maler Jacques Majorelle legte 1923 einen farbenfrohen und fantastischen Garten an, der seit 1947 öffentlich zugänglich ist. 1980 wurde er vom Modedesigner Yves Saint Laurent und seinem Lebensgefährten Pierre Bergé erworben. Das Majorelle-Blau fand sich auch in vielen Entwürfen Saint Laurents wieder.

EN In 1923, French artist Jacques Majorelle created a colourful, fantastical garden in Marrakech, which has been open to the public since 1947. In 1980, it was acquired by fashion designer Yves Saint Laurent and his partner Pierre Bergé. Majorelle blue featured in many of Saint Laurent’s designs.

BOGOTÁ – KOLUMBIEN
CARTAGENA – KOLUMBIEN
CANCÚN – MEXIKO
VANCOUVER – KANADA

FAIAL/FUNCHAL – PORTUGAL

TIFLIS – GEORGIEN

An einigen Edelweiss Destinationen beziehen sich die blau dominierten Street-Art-Werke auf die maritime Lage, aber es geht auch anders. So zeigen es das Atrium des Woodward-Gebäudes in Vancouver, das Historienbild in Tiflis und das Wandgemälde in Bogotá: Dort wird dem Gesundheitspersonal für die Arbeit während der Corona-Pandemie gedankt.

EN In some Edelweiss destinations, blue street art references the maritime location. Exceptions include the Woodward building in Vancouver and a mural in Bogotá, which thanks healthcare workers for their efforts during the Covid-19 pandemic.

Gross ist sie nicht, diese blaue Höhle auf der Insel Biševo: 24 Meter lang, 10–20 Meter breit, bis zu 15 Meter hoch, maximal 16 Meter tief. Der Zugang ist nicht so leicht: ein etwa 1,50 Meter hoher und 2,50 Meter breiter Meerestunnel. Das Sonnenlicht taucht das Innere in einen blauen Farbton. Offiziell entdeckt wurde die Grotte 1884, erreichbar nur für Taucher – noch im selben Jahr schuf man den Eingang.

EN This blue cave on the island of Biševo is not large: 24 metres long, 10–20 metres wide, up to 15 metres high and a maximum depth of 16 metres. Access, through a narrow sea tunnel, is not easy but is worth it to see the sunlight bathing the interior in a blue hue. The cave was officially discovered in 1884 and was initially only accessible to divers – until the entrance was built later that year.

Neugierig blickt der über zwölf

Meter grosse «Big Blue Bear» in das Kongresszentrum.

Ursprünglich sollte die Skulptur einen Erdton erhalten. Ein Druckfehler zeigte den Bären auf einem Entwurf blau – das gefiel dem Künstler Lawrence Argent so gut, dass er sich umentschied – dabei blieb es.

EN The Big Blue Bear gazes into the convention centre. A printing error turned the bear blue in a draft design, and artist Lawrence Argent kept it that way.

Gedacht war es 2011 als Werbung für den Film «Die Schlümpfe». Doch den Einheimischen gefiel es –und so wurde die andalusische Gemeinde das erste Schlumpfdorf der Welt.

EN Conceived in 2011 as an ad for the film The Smurfs, it was so beloved by the locals that this Andalusian community became the world’s first Smurf village.

DENVER – USA

Es liegt direkt in der Fussgängerzone (mit Terrasse für sonnige Tage), es ist rustikalmärchenhaft eingerichtet, bietet den mit Abstand besten Kuchen der Stadt – auch vegan –, und der Kaffee ist ganz ausgezeichnet. Das sind eine Menge guter Gründe für einen Besuch im «Bláa Kannan Cafe».

EN There are many good reasons to visit the Bláa Kannan Café: it is located in the pedestrian zone (with a terrace for sunny days), it has a pretty décor, offers by far the best cakes in town –including vegan options –and the coffee is excellent.

AKUREYRI – ISLAND

Ein Duft, der verbindet

Wenn ein Duft von frisch gebackenem Brot durch die Kabine zieht, beginnt eine Reise, die weit über die Wolken hinausgeht. Denn was bei Edelweiss auf dem Tablett liegt, hat seinen Ursprung in Kloten, wo Nachhaltigkeit nicht nur ein Wort, sondern gelebte Tradition ist: bei der Bertschi Bäckerei. Hier beginnt alles mit einem Korn – genauer gesagt mit IP-SUISSE Getreide, das auf Schweizer Feldern wächst, nach strengen Vorgaben. Wichtig sind uns der Respekt gegenüber Natur und Mensch.

Die Milch kommt aus der Ostschweiz, die Eier von einem Hof ganz in der Nähe. Was einfach klingt, ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels aus ökologischer Verantwortung, sozialem Engagement und handwerklicher Leidenschaft.

BERTSCHI BÄCKEREI

Wie Brot Geschichten erzählt

Vertrauen, das mitfliegt

«Wir backen nicht nur Brot – wir backen Vertrauen», sagt ein Mitarbeiter, während er einen Laib aus dem Ofen zieht. Dieses Vertrauen reist mit, wenn Edelweiss Fluggäste in den Genuss eines Bertschi-Brots kommen. Es ist ein Stück Heimat, das mitfliegt. Und vielleicht schmeckt man beim ersten Bissen auch ein bisschen die Sonne, die das Korn reifen liess. Ein Geschmack, der Geschichten erzählt – vom Respekt gegenüber der Natur und von einem Handwerk, das nach wie vor mit viel Liebe und Engagement gepflegt und bewahrt wird. So wird aus einem einfachen Snack ein Erlebnis, das verbindet: Himmel und Erde, Genuss und Gewissen, Tradition und Zukunft.

Wertmarke

500 Exemplare der «Blauen Mauritius» wurden 1847 in der britischen Kronkolonie ausgegeben, heute gibt es noch 12

EN Of the 500 Blue Mauritius stamps issued in 1847, only 12 are still in existence

Wirkungsstätte

Die «Casa Azul» war das Eltern- und Wohnhaus von Frida Kahlo in Mexico City und ist heute das Frida-Kahlo-Museum

EN Casa Azul, formerly the Kahlo family home in Mexico City, is now the Frida Kahlo Museum

Jeans & Co.

Die Indigopflanze liefert den Farbstoff zur Färbung von Bekleidung

EN The dye sourced from the indigo plant is used to colour cloth

Brückentage

Die Blue Man Group entstand 1988 in New York, mittlerweile gibt es weltweit Ableger der Show

EN Founded in New York in 1988, there are now branches of The Blue Man Group show worldwide

Meerestiere und Korallen zählen zu den Lieblingsmotiven im Museum Chihuly Garden and Glas in Seattle

EN Sea creatures and corals at the Chihuly Garden and Glass museum in Seattle

Glasklar

Die Stahlbrücke über die Elbe, «Blaues Wunder» genannt, verbindet seit 1893 die Dresdner Stadtteile Blasewitz und Loschwitz

EN The iron bridge over the Elbe, known as the “Blue Wonder”, has connected the Dresden districts of Blasewitz and Loschwitz since 1893

Wissen pur: Wir haben es hier mit einem Gemenge aus Lasurit, Pyrit, Calcit, Diopsid und Sodalith zu tun

EN This deep blue rock (lapis lazuli) is composed of lazurite, pyrite, calcite, diopside and sodalite

Lapislazuli

Prachtbau

Neben «Drei Farben: Blau» (hier das spanische Plakat) schrieb u. a. auch «Blue Velvet» Filmgeschichte …

Es gibt sie reichlich, die «Blauen Moscheen», diese hier ist in Maskat zu besichtigen

EN There are many Blue Mosques around the world; this particular one is in Muscat

Kunststücke

«Blauer Frauenakt I» (1952) heisst eines der bekanntesten Werke von Henri Matisse

EN “Blue Female Nude I” (1952) is one of Henri Matisse’s most famous works

Blue Zones

In diesen Regionen (fünf weltweit) werden viele Menschen besonders alt

EN People here enjoy a very long life

Paolas «Blue Bayou», «Rhapsody in Blue», das legendäre Jazzlabel –Blau ist die Farbe samtweicher Töne

EN Blue is famous as the tone of mellow, velvety sounds.

Im Kino, im Kleiderschrank, in Museen und Konzerten –diese Farbe hat überall Spuren hinterlassen

True blue On screen, on jeans, in museums and concerts – this colour is everywhere

EN Blue stars in film history, like in “Three Colours: Blue” and “Blue Velvet”

Alles blau?

Denn wie man sich bettet …

Gut gelegen und ganz auf Bewegung eingestellt: Die besten, elegantesten, luxuriösesten und originellsten Hotels für (fast) alle, die gern Sport treiben

KINO INKLUSIVE

Im Schein der Sonne beginnt der Tag im Paradis Plage Hotel auf dem Holzdeck: erste Bewegungen im offenen Yogaraum mit Blick auf den Atlantik. Wenige Schritte weiter liegt das Surf House, eine Lounge direkt am Strand. Hier werden Surfkurse angeboten, ebenso Transfers zu entfernteren Breaks – einige der besten Wellen Marokkos sind ganz in der Nähe. Das Hotel liegt etwa eine Stunde nördlich von Agadir, zwischen Atlasgebirge und Atlantik. Neben Surf- und Yogaeinheiten gibt es Rückzugsorte: Hängematten im Garten oder das Freiluftkino hinter dem Surf House.

EN A day at Paradis Plage Hotel – north of Agadir, between the Atlas Mountains and the Atlantic Ocean – starts with exercises on the wooden deck of the open yoga space. A few steps away is the Surf House, a beach-side lounge, where you can take surfing lessons. As well as the more exerting activities, the hotel has cosy places to relax, from hammocks in the garden to an open-air cinema.

paradisplage.com

Phuket – Thailand SCHLAGFERTIG

Unter hohen Palmen beginnt das Schwimmtraining, das Rugby-Team trainiert nebenan. Das Hotel Thanyapura ist auf Bewegung ausgerichtet – in jeder Form und für jedes Niveau. Auf einem Teil des Geländes liegt das Hotel mit Blick auf das bewaldete Bergmassiv, auf dem anderen liegen Trainingshallen. Über 100 Gruppenkurse pro Woche stehen auf dem Plan, dazu über 50 Einzeltrainings – von Yoga über Thai-Boxen und Laufen bis Velofahren. Wer mit einem konkreten Ziel anreist, etwa zur Vorbereitung auf einen Triathlon, wird von einem persönlichen Coach begleitet.

EN From swimming sessions under tall palm trees to rugby practice: Thanyapura Hotel on Phuket focuses on exercise – in every form and for every level. The schedule lists over 100 group classes per week, plus more than 50 individual training sessions, including yoga, Thai boxing, running and cycling. Personal trainers are on hand for those who come with a specific goal in mind, like preparing for a triathlon.

thanyapura-phuket.com

Ulpotha/Colombo –Sri Lanka DSCHUNGEL-YOGA

Barfuss durch hohes Gras gehen oder im von Lotusblumen gesäumten See schwimmen: In Ulpotha geht es um Entschleunigung und Bewegung. Das Yoga-Retreat liegt im Landesinneren Sri Lankas – ohne Strom und Handy-Empfang. Der Tag beginnt mit einer Yogaeinheit, auch mal unter freiem Himmel mitten im Dschungel. Die Stile wechseln, mit Platz für Einsteiger wie Geübte. Gäste wohnen in einer der elf traditionellen Lehmhütten mit Palmwedeldächern. Gekocht wird mit regionalen Zutaten – fast ausschliesslich vegan und glutenfrei.

EN Walk barefoot through tall grass or swim in a lake of lotus blossoms: Ulpotha yoga retreat in central Sri Lanka, where there’s no electricity or mobile signal, is all about deceleration. The day starts with a yoga session. The styles vary, accommodating novices and advanced practitioners alike. Guests sleep in a traditional mud hut with palm frond roofs and enjoy local vegan and gluten-free cuisine.

ulpotha.com

BRETTSPIELE

Das Osmosis Kiteboarding Centre liegt am privaten Strand des Club Paradisio in El Gouna. Sie sind Teil der Lagunenstadt El Gouna nördlich von Hurghada. Konstante Windbedingungen und flaches Wasser bieten perfekte Voraussetzungen zum Kitesurfen – gut für Einsteiger, angenehm für Fortgeschrittene. Für alle, die mehr Technik trainieren möchten, gibt es einen Deep-Water-Bereich. Wer nicht aufs Board steigt, nutzt das Stand-up-PaddleAngebot oder beobachtet das Geschehen gelassen vom Strand aus.

EN The Osmosis Kiteboarding Centre is located on the private beach of Club Paradisio in the lagoon city of El Gouna north of Hurghada. The constant winds and shallow water make this the ideal playground for kitesurfing beginners and pleasantly challenging for more advanced surfers. Kitesurfing not your thing? Try standup paddleboarding or watch the action from the beach.

elgouna.com/de/hotels/ club-paradisio-el-gouna

Agadir – Marokko
El Gouna/Hurghada –Ägypten

Eivissa/Ibiza – Spanien SCHÖN GEDEHNT

Im Ibiza Gran Hotel beginnt das Training per Klick, der virtuelle Trainer erscheint auf dem Bildschirm. Zur Auswahl stehen Yogaeinheiten, Kraftübungen oder Stretching – individuell wählbar, im eigenen Tempo. Wer gezielter arbeiten möchte, bucht eine Session mit einem der Coaches. Für alle, die lieber unter sich bleiben, steht ein privates Set­up bereit, mit allen Tools für ein vollständiges Workout. Zur Regeneration danach lädt der grosszügige Spa­Bereich ein – mit Hydrotherapie­Pools und Massagen.

EN A simple tap brings your virtual trainer to the screen at the Ibiza Gran Hotel. With a great choice of yoga sessions, strength exercises or stretching, you set your own pace. If you want a more personal workout you can book a one­on­one session with a trainer, or order a training kit and work out in the privacy of your suite. Afterwards, relax in the spacious spa and regenerate with hydrotherapy pools and massages.

ibizagranhotel.com

Tsada/Larnaca – Zypern GENIALES GRÜN

Zwischen Weinbergen und Wacholder liegt das Minthis Resort am Hang, mit Blick auf das Troodos­Gebirge. Das Herzstück: ein 18­LochGolfplatz, der sich durch hügeliges Gelände zieht, vorbei an einem Kloster aus dem 12. Jahrhundert. Entworfen wurde er vom renommierten Golfarchitekten Donald Steel. Die hauseigene Golf Academy bietet individuelles Training mit PGA­Profi, abgestimmt auf Spielniveau und Ziel. Übernachtet wird in Suiten, mit Blick ins Grüne – auf den Golfplatz oder die Berge.

EN Nestled between vineyards and juniper trees, the Minthis Resort sits on a hillside overlooking the Troodos Mountains in Cyprus. At its heart is an 18­hole golf course designed by top golf architect Donald Steel, which winds its way through hilly terrain, past a 12th­century monastery. The resort’s golf academy offers individual sessions with a PGA professional to suit your playing level and goals. The lovely suites have views of the golf course or the mountains.

minthisresort.com

Maguhdhuvaa/Male –Malediven WUNDERWELLEN

Ein paar Schritte nur über den Steg, dann geht es zu einigen der besten Surfspots der Malediven. Das Boot legt direkt am Hotel Ayada Maldives ab, in der Umgebung finden sich Wellen für jedes Niveau. Das Resort liegt auf der Insel Maguhdhuvaa, rund eine Stunde von Malé entfernt. Die freistehenden Villen verteilen sich zwischen Palmen und Strand, einige mit Pool oder Zugang zur Lagune. Wer nach dem Surfen neue Perspektiven sucht, kann beim Parasailing die Insel aus der Luft betrachten – oder am Hausriff schnorcheln.

EN From the jetty at Ayada Maldives hotel a short boat trip takes you to some of the best surf spots in the Maldives, with waves for all skill levels. The resort, located on Maguhdhuvaa, about an hour from Malé, offers detached villas, some with pools or access to the lagoon. If you fancy a new perspective after surfing, view the island from the above while parasailing – or snorkel around the house reef.

ayadamaldives.com

Reykjavík – Island

RUHE & KRAFT

Reykjavík ist für Abenteurer: Vulkankrater, Polarlichter, Gletscher. Doch nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt existiert ein Rückzugsort für Körper und Geist: Im Hótel Ísland bietet ein lichtdurchflutetes Fitnessstudio Raum für Personal Training – allein oder in der Kleingruppe. Die Silfra Spa­Kurse fördern Balance, Beweglichkeit und Haltung, ideal zur Stärkung von Körpergefühl und Muskulatur. Ergänzt wird das Angebot durch Pilatesstunden – offen für alle Niveaus.

EN Reykjavík, with its volcanic craters, northern lights and glaciers, is perfect for active adventurers. But if your focus is more on body and soul, head to Silfra Spa at Hótel Ísland, a few minutes from the centre. The training sessions – alone or in small groups at the lightfilled gym – include courses to hone your balance, flexibility and posture, to strengthen body awareness and muscles and Pilates classes for all levels.

hotelisland.is/de

Entdecken Sie die Schönheit Namibias auf eigene Faust : eine fantastische Rundreise für Selbstfahrerinnen und -fahrer

EN A popular motif: iron oxide gives the dunes in Sossusvlei their orange colour

Beliebtestes Motiv: Die orangene Farbe der Dünen im Sossusvlei entsteht durch Eisenoxid

In Namibia warten endlose Weiten, spektakuläre Landschaften und eine faszinierende Tierwelt darauf, entdeckt zu werden. Von den imposanten Dünen und Salzpfannen des Sossusvlei über die raue Atlantikküste bis hin zu den kulturellen Traditionen der Damara und mitreissenden Tierbegegnungen im Etosha-Nationalpark – jede Station unserer Rundreise ist einen Aufenthalt wert. Das Beste: Als Selbstfahrer oder -fahrerin bestimmen Sie, wo Sie wie lange bleiben.

Vom Hochland in die Wüste Namib

Zum Start geht es von Windhoek aus durch das zentrale Hochland Namibias bis zur Namib-Wüste. Mit Glück sieht man unterwegs Oryx oder Kudus. Highlight ist der Aussichtspunkt am Spreetshoogte-Pass, der einen tollen Blick auf die schier endlose Namib-Wüste bietet, besonders schön bei Sonnenuntergang. Übernachten kann man auf der Spreetshoogte Campsite. Von Spreetshoogte geht es weiter zum Sesriem-Canyon im Namib-Naukluft-Nationalpark, für den man ein Permit braucht. Der Name rührt daher, dass frühe Siedler sechs Lederriemen (Afrikaans: «ses rieme») aneinanderknoten mussten, um nach der Regenzeit, meist von Januar bis März, Wasser aus der tiefen Schlucht zu schöpfen, die der Tsauchab-Fluss über Jahrtausende in den Fels gegraben hat.

Riesendünen und Robbenkolonien

Nicht weit vom Sesriem-Canyon liegt das ikonische NamibiaMotiv schlechthin: weisse Ebenen mit toten Bäumen, umgeben von leuchtend roten Dünen. Zu finden ebenfalls im Namib-Naukluft-Nationalpark, bei den berühmten Salzpfannen Sossusvlei und Deadvlei. Die Namib ist Heimat der höchsten Dünen der Welt: Big Daddy, Big Mama, Dune 45. Tipp: Frühmorgens erst auf die Dünen kraxeln, dann die Salzpfannen erkunden, sonst wird es schnell zu heiss.

Eine Stärkung gefällig? Im charmanten Örtchen Solitaire gibt es neben einer Tankstelle die kultige Moose McGregor‘s Desert Bakery. Ein Stück des berühmten Apfelkuchens ist ein Muss auf dem Weg nach Swakopmund. Die Strecke führt vorbei an bizarren Felsformationen am Gaub-Pass und Kuiseb-Canyon, Treffpunkt von Nord- und Südnamib. Von dort geht es weiter in die Küstenstadt Swakopmund.

Das Kolonialstädtchen Swakopmund ist eine ideale Basis für Ausflüge in die Umgebung. Nicht verpassen: Sandwich Harbour, wo hohe Dünen direkt in den Atlantik stürzen. Die spektakuläre Natur erlebt man am besten auf einer geführten 4x4-Tour. Zu den beliebtesten Aktivitäten gehören

EN With a little luck and patience, you can spot the Big 5 on your round trip plus many other fascinating animals

Mit Glück und Geduld begegnet man auf der Rundreise nicht nur den Big 5, sondern auch vielen anderen faszinierenden Tieren

Buckle up!

Want to experience the beauty of Namibia and its incredible landscapes at close quarters? Hire a car and take a road trip.

EN Namibia is full of savannahs, spectacular landscapes and fascinating wildlife, all waiting to be discovered. From the dunes and salt pans of Sossusvlei to the rugged Atlantic coast, the cultural traditions of the Damara people and wildlife encounters in Etosha National Park – every stop on our tour is worth a visit. Best of all, because you’re behind the wheel, you set the pace!

From the highlands to the Namib Desert

The tour starts in Windhoek and crosses the central highlands to the Namib Desert. With a bit of luck, you may spot oryx or kudu along the way. Your first highlight is the viewpoint at Spreetshoogte Pass, which offers a magnificent view of the seemingly endless desert – it’s especially beautiful at sunset. Spreetshoogte Campsite is the perfect spot to touch down for the night. From Spreetshoogte, your journey continues to Sesriem Canyon in Namib-Naukluft National Park, for which you will need a permit. The name comes from the early settlers, who after the rainy season – usually from January to March – had to join six leather thongs (Afrikaans: “ses rieme”) to draw water from the deep gorge carved by the Tsauchab River into the rock over millennia.

Giant dunes and seal colonies

As you leave Sesriem Canyon, you come to what is Namibia’s most iconic landscape: white plains dotted with dead trees, surrounded by red dunes. Continue on and you cross into Namib-Naukluft National Park, where you’ll find the famous salt pans of Sossusvlei and Deadvlei. The Namib Desert has the highest dunes in the world: Big Daddy, Big Mama and Dune 45. We recommend visiting the dunes early in the morning before it gets too hot, then explore the salt pans. Need a refreshment? Next to the petrol station in the charming little village of Solitaire is the iconic Moose McGregor’s Desert Bakery. A slice of their famous apple pie is a must on your way to Swakopmund. The road passes bizarre rock formations at Gaub Pass and Kuiseb Canyon, where the northern and southern Namib meet.

Die Organ Pipes aus Basalt sind 150 Mio. Jahre alt und entstanden durch das Eindringen von Lava EN The organ pipes were formed 150 million years ago by lava flowing into the basalt rock

EN Low water in the Tsauchab River in Sesriem Canyon

Wasser führt der Tsauchab im Sesriem-Canyon selten

EN If you can read animal tracks, you’ll know which animals are nearby and can keep a lookout for them

Wer Tierspuren deuten kann, weiss, welche Tiere in der Nähe sind und kann gezielt Ausschau halten

Twyfelfontein

Cape Cross

Roadtrip

Etosha National Park

Swakopmund

Solitaire

Windhoek

Spreetshoogte Pass

Sesriem-Canyon

Deadvlei

Sandboarding oder Quadbiking in den Dünen. Wer Wasser bevorzugt, macht eine Bootstour nach Walvis Bay und bestaunt dort eine Lagune voller Flamingos, Delfine und Robben. Highlight ist eine Kajaktour entlang der Bucht, Robbenfans machen einen Schlenker nach Cape Cross an der berühmten Skeleton Coast. Direkt an der Atlantikküste lebt hier eine Kolonie von 100‘000 Ohrenrobben.

Tradition und Weltkulturerbe

Von der Küste geht es zurück ins Innere Namibias, vorbei am Brandberg-Massiv, dem höchsten Berg des Landes. Auf einer kurzen Wanderung geht es zur «White Lady», einer berühmten Felszeichnung. Ein Muss ist das Damara Living Museum, wo die Damara, eine der Ureinwohner-Gruppen Namibias, Einblicke in ihre traditionelle Kultur bieten.

Im nahen Twyfelfontein gibt es einiges zu sehen: Die Organ Pipes sind eine Formation aus Basaltsäulen, die wie riesige Orgelpfeifen aussehen. Daneben liegt der Burnt Mountain, dessen dunkler Fels bei Sonnenauf- oder -untergang in knalligen Farben leuchtet. Das Highlight hier sind die Felsgravuren: Über 2’500 Symbole und Tierdarstellungen zeugen von der jahrtausendealten Kultur der San und zählen zum Weltkulturerbe.

Rendezvous mit den Big 5: Der Etosha-Nationalpark Weiter geht's zu einem Hotspot für Tiersichtungen. Der Etosha-Nationalpark ist eine der Hauptattraktionen Namibias, hier trifft man die Big 5 vor einer Traumkulisse. An den Wasserlöchern lassen sich Elefanten, Löwen, Büffel, Nashörner und Leoparden aus nächster Nähe beobachten. Besonders beeindruckend ist die riesige Salzpfanne, die sich nach Regenfällen in ein Vogelparadies verwandelt. Die bunte Landschaft und die gute Infrastruktur machen Etosha ideal für alle Selbstfahrer und Safari-Fans. Selbstverständlich werden auch geführte Touren angeboten; die beste Reisezeit ist Juni bis September.

After this, your next stop is the coastal town of Swakopmund. This is the ideal base to explore the surrounding area. Don’t miss Sandwich Harbour, where high dunes plunge directly into the Atlantic Ocean. Take a guided 4x4 tour and experience this spectacular place at close quarters. Popular activities include sandboarding and quad biking in the dunes. Prefer water to sand? Take a boat trip to Walvis Bay and marvel at the lagoon with flamingos, dolphins and seals, then take a kayak tour along the bay. Seal fans should make a short detour to Cape Cross on the Skeleton Coast of the Atlantic to see the colony of 100,000 eared seals.

Tradition and World Heritage

From the coast, head back into the interior, past the Brandberg Massif, the highest mountain in the country. A short hike takes you to the White Lady, a famous rock painting. Another must-see is the Damara Living Museum, where the Damara, one of Namibia’s indigenous peoples, offer insights into their traditional culture. There is plenty to see in nearby Twyfelfontein. The Organ Pipes are a formation of basalt columns. Next up is Burnt Mountain, whose dark rock glows crimson at sunrise and sunset. A highlight here are the rock carvings: over 2,500 symbols and animal depictions at this World Heritage Site bear witness to the millennia-old culture of the San nation.

Meet the Big 5 in Etosha National Park

Your next stop is a veritable hotspot for wildlife sightings. Etosha National Park is one of Namibia’s main attractions, a stunning landscape where your chances of seeing the Big 5 are high. Elephants, lions, buffalos, rhinos and leopards can be observed at close range at the waterholes. The huge and deeply impressive salt pan attracts thousands of birds after rainfall. The colourful landscape and good infrastructure make Etosha ideal for all motoring visitors and safari fans. Guided tours are also available and the best time to visit is from June to September.

Flugzeit: 09:30 Std. Distanz: 8'300 km

Flüge: 2x/Woche (Juni–Oktober)

NAMIBIA
BOTSWANA
SÜDAFRIKA
ANGOLA

DIE BIG FIVE FÜRS GEPÄCK

Eine lange Packliste ist nicht nötig, vor allem muss die richtige Ausrüstung mit. Transa, die Spezialistin für Equipment rund ums Reisen und Draussensein, gibt Tipps für eine sichere und entspannte Reise in Namibia.

1. SCHUTZ

Drei in eins: Die Kleider von Craghoppers Nosilife schützen vor Insekten, sehen chic aus und viele Modelle bieten einen SPF 50 Sonnenschutz.

NosiLife Akona Long Sleeved

Top, Art.-Nr.: 316271-001, CHF 64.90

Falls doch mal eine Mücke gestochen hat: Der kleine «Heat it» mindert mithilfe von Hitze den Juckreiz. Einfach am Smartphone aufladen. heat it pro USB-C, Art.-Nr.: 328732-001, CHF 59.90

Einen kühlen Kopf bewahrt man sich am besten mit einem Hut mit Krempe. Auf Safari sehr praktisch, weil es sich mit einer Sonnenbrille nicht gut durch einen Feldstecher schauen lässt. Sunbriolet Sun Hat, Art.-Nr.: 050523-013, CHF 69.90

Sonnenschutzmittel und Insektenspray gehören unbedingt mit. Zuerst die Sonnencreme auftragen, etwa eine halbe Stunde einwirken lassen, anschliessend das Insektenspray.

Sports Spray SPF50, Art.-Nr.: 117643-001015, CHF 42.90 Nobite Kleidung, Art.-Nr.: 089501-002010, CHF 19.90

2. WASSER

Lodges wollen aus Umweltgründen vermehrt auf Plastikflaschen verzichten und bieten häufig Trinkwasser zum Abfüllen an.

Wide Mouth Bottle Sustain, Art.-Nr.: 296796-015, CHF 19.90

Für Individualreisen beispielsweise mit einem Dachzelt lohnt sich ein Wasserfilter. Hiker Pro Filter, Art.-Nr.: 142762-001, CHF 109.90

Damit sind Giraffe, Elefant und Antilope plötzlich ganz nah.

Safari UltraSharp 10x26, Art.-Nr.: 085971-002001, CHF 139.90

Ob auf dem Klapptischlein im Flugzeug oder nach den meist frühen Sonnenuntergängen wegen der Äquatornähe:

Brändi Dog im Kleinformat sorgt für Unterhaltung.

Brändi Dog XS, Art.-Nr.: 298043-001, CHF 62.90

Alle wichtigen Dokumente und Tickets beisammen und schnell zur Hand.

Organizer Vista, Art.-Nr.: 328716-003, CHF 18.90

Mit Packbeuteln bleibt das Gepäck ordentlich – das spart Nerven und Zeit bei der Weiterreise.

Packing Cube Ultralight, Art.-Nr.: 183584-004, CHF 19.90

In Namibia sind verschiedene Steckdosen in Gebrauch, manche passen auf zweipolige Stecker aus der Schweiz, andere nicht. Dieser Adapter passt weltweit.

World Travel Adapter Pro World, Art.-Nr.: 142854-001, CHF 45.90

Diese wasser- und stossfeste Powerbank eignet sich perfekt für Abenteuerreisen. Mit einer Kapazität von 20‘000 Milliamperestunden (mAh) dürfen sie auch wie vorgeschrieben ins Handgepäck der meisten Fluggesellschaften.

Gravity 20 Extreme Pro, Art.-Nr.: 342136-001, CHF 99.90

THE BIG FIVE FOR YOUR LUGGAGE

You don’t need a long packing list, you just need to make sure you have the right equipment. Transa, the specialist for travel and outdoor equipment, has some tips for a safe and relaxed trip to Namibia.

PROTECTION

1. Three in one: the Craghoppers Nosilife dresses protect against insects, look chic and many models also offer SPF 50 sun protection.

2. If a mosquito does bite you, the little «Heat it» uses warmth to help reduce itchiness. Simply charge it using your smartphone.

3. The best way to keep a cool head is to wear a hat with a brim. It’s very practical on safari, because it’s not easy to look through binoculars with sunglasses.

4. Sun cream and insect spray are a must. First apply the sun cream, wait for about half an hour so it can take effect, then add the insect spray.

WATER

5. Lodges increasingly want to avoid plastic bottles for environmental reasons and often offer drinking water for refills.

6. For individual trips, for example with a rooftop tent, it’s worth taking a water filter.

ENJOYMENT

7. Keep giraffes, elephants and antelope close by!

8. Whether on the tray table in the plane or after the early sunsets close to the equator: the small-format Brändi Dog game is sure to keep you entertained.

ORGANISATION

9. Keep all your important documents and tickets together and have them close at hand..

10. Packing cubes keep your luggage tidy – which saves time and stress during the onward journey.

ELECTRICITY

11. A range of plug sockets are used in Namibia – some fit with two-pin plugs from Switzerland, others do not. This adaptor works all over the world.

12. This waterproof and shockproof powerbank is perfect for adventure trips. With a capacity of 20,000 milliampere-hours (mAh), most airline regulations let you take it in your hand luggage. .

For more than 45 years, Transa Travel & Outdoor has been the centre of excellence for high-quality travel and outdoor equipment. Transa lives by the slogan ‘Outside. But properly.’ and can advise you on your adventures in Switzerland and abroad. The range includes more than 42,000 products from around 550 brands. Do you want to get ‘Outside. But properly.’? You can find more information here: www.transa.ch

Seit mehr als 45 Jahren ist Transa Travel & Outdoor das Kompetenzzentrum für hochwertige Reise- und Outdoorausrüstung. Transa lebt «Raus. Aber richtig.» und beratet Sie für Ihre Abenteuer in der Schweiz und im Ausland. Über 42’000 Produkte von rund 550 Marken machen das Sortiment aus. Wollen Sie «Raus. Aber richtig.»?

Hier gibt’s weitere Informationen: www.transa.ch

Genuss und Gespenster

Sie schwärmen für Feinkostmärkte, interessieren sich für Geheimnisse der Kaffee-Kultur, für Art-déco, Architektur oder das Leben zur Geisterstunde? In Seattle gibt es für alle die passende Tour – zu Fuss, per Velo oder mit dem Boot

Coffee, ghosts and fish: the best Seattle tours

Seattle von allen Seiten: Treppe zum Doppler Building, bei Victrola Coffee Roasters, Union Station und der Gourmet-Treff Pike Place Market

EN Snapshots of Seattle: stairs to the Doppler Building, Victrola Coffee Roasters, Union Station and gourmet hotspot Pike Place Market

\Wenn Sie die Seele einer Stadt kennenlernen wollen, müssen Sie dahin gehen, wo genossen, wo gegessen und getrunken wird. Pike Place Market im Herzen von Downtown ist einer dieser Orte. Seit über 100 Jahren verkaufen Händler aller Art hier ihre Waren, es hat zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars. Sehr zu empfehlen sind Food-Touren mit Tastings, bei denen man nebenbei noch allerlei Wissenswertes erfährt, unter anderem über Barack Obamas Lieblingsschokolade. Der Markt pflegt seine skurrilen Traditionen: Eine der Fischhändler ist es, den bestellten Fisch über den Stand zu einem Kollegen zu werfen, bevor der ihn verpackt. Dieser Gag wurde über die Jahre zu einer beliebten Show, sodass gern mal ein Fisch Richtung Publikum fliegt – passen Sie also gut auf! Seattle ist auch, und nicht nur wegen der Starbucks-Gründung ebenhier, die Kaffee-Hauptstadt der USA, der ideale Ort, um mehr über den Zubereitungsprozess von der Bohne bis zur Tasse zu erfahren. Auf einer Tour durch den hippen Stadtteil Capitol Hill können Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über diverse Arten des Röstens lernen. Auf der Coffee Tour werden Cafés und Röstereien besucht, drei Kaffeeproben und weitere Tipps für Cafés und Restaurants sind inklusive. Klüger werden sollen auch alle, die sich für gebaute Geschichte interessieren. Eine der beliebtesten Touren der Architecture Foundation führt in die 1920er-Jahre. Damals begann die Architektur, moderne strukturelle Fortschritte mit schönen, organischen Designs zu verbinden: Art déco. Zu den Highlights gehören das Exchange Building, Seattle Tower und der Washington Athletic Club. Man lernt, wie Technologie, Archäologie und französisches Design die gelungensten Bauten beeinflusst haben. Wem das bereits zu historisch ist – auch Wolkenkratzer-Touren sind im Angebot. Und das ist noch längst nicht alles: Es gibt Erkundungen per Velo und zu Fuss, es gibt allnächtlich moderat gruselige Geister- und sogar Untergrundtouren (Beneath-The-Streets-Tour) durch Gänge, die einst normale Strassen waren, bevor die Stadt 1889 abbrannte.

EN Love food markets, coffee culture, architecture or ghost stories? Seattle has the perfect tour for you! To meet a city's soul, go where people enjoy themselves, eat and drink. Like Pike Place Market in the heart of downtown. For over 100 years, merchants have been selling their wares here, and there are umpteen restaurants, cafés and bars. Take a food tour and learn interesting facts, including what Barack Obama's favourite chocolate is. The market has some quirky traditions: one of the fishmongers throws the fish over the stall to a colleague before packing it. This has become a popular show, so keep your eyes peeled for low-flying fish! As the cradle of Starbucks, Seattle is the ideal place to learn about coffee, from bean to cup. Take a coffee tour through the Capitol Hill district and learn all about the beverage in cafés and roasteries, with three coffee tastings. If buildings are more your thing, an Architecture Foundation tour looks back at Art Deco and the 1920s. Highlights include the Exchange Building, Seattle Tower and the Washington Athletic Club. If that's too historical for you, skyscraper tours are also available. And that's not all: there are walking and cycling tours, spooky ghost walks every night and even underground tours (Beneath The Streets Tour) through passages that were once normal streets before the city burned down in 1889.

Seattle

1–4x/Woche

72 edelweiss experience

Natur für alle Fälle

Atlantic Canada ist der wahr gewordene Traum aller OutdoorFans: Erkunden Sie die grossartigen Nationalparks mit ihren wildromantischen Küsten und malerischen Fischerorten, erwandern Sie das sattgrüne Hochland und die ausgedehnten Wälder

\ Wälder, überall Wälder! Einer der grössten liegt im Fundy-Nationalpark. Auf Wanderwegen von über 100 Kilometern sieht man dort Biber beim Dammbau und rauschende Wasserfälle, mittendrin stösst man auf kleine Seen, in denen man auch schwimmen kann. Die Wege führen weiter bis zur felsigen Küste, der Bay of Fundy , Schauplatz der grössten Gezeiten der Welt. Täglich gibt es Unterschiede von 13–16 Metern zwischen Ebbe und Flut. Am Ufer liegen die Hopewell Rocks, die an riesige Blumenvasen erinnern, manche bilden sogar Bögen und Brücken.

Den Spuren der indigenen Gruppe der Mi’kmaq lässt sich im Südwesten von Nova Scotia nachgehen, dort liegt der Kejimkujik-Nationalpark. Uralte Kanurouten führen durch ein Gebiet mit über 20 verschiedenen Waldarten. Ein Besuch im Herbst ist ideal, um die bunten Blätter zu sehen. An der Westküste von Neufundland liegt der Gros-Morne-

Im Norden von Prince Edward Island treffen Sandsteinklippen auf weite Dünenlandschaften; der Kejimkujikund der Gros-Morne-Nationalpark laden zu Kajak-Touren und Wanderungen ein; die bunten Holzhäuser von Lunenburg gehören seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe

EN In the north of Prince Edward Island, sandstone cliffs meet vast dune landscapes; Kejimkujik and Gros Morne National Parks are ideal for kayaking and hiking; the colourful wooden houses of Lunenburg have been a UNESCO World Heritage Site since 1995

Halifax – gateway to the great outdoors

Halifax

Flugzeit: 7:30 Std.

Distanz: 5'610 km

Flüge: 2x/Woche (Mai–Oktober)

Nationalpark. Hier hat es 20 Wanderwege über steile Klippen und vorbei an riesigen Fjorden. Highlight sind die Tablelands – dort kann man einen Teil des Erdmantels, der an die Oberfläche getragen wurde, sehen und sogar anfassen. Prince Edward Island hat wunderschöne Küsten und Sandstrände sowie Dutzende Leuchttürme. Von Charlottetown aus erreicht man in knapp einer Stunde das ikonische Cape Tryon Lighthouse. Das Wasser am Sankt-Lorenz-Golf ist fast warm, dem Golfstrom sei Dank. Wer die Küste vom Wasser aus erkunden möchte, bucht eine Kajaktour, am besten um die Rustico Bay herum. Hymnisch verehrt – und das völlig zu Recht – wird der Skyline Trail im Cape-Breton-Highlands-Nationalpark. Auf diesem 7,5-Kilometer-Rundweg geniessen Sie Meerblicke, wandern durch knallbunte Hochlandwiesen und üppige Wälder. Und mit etwas Geduld erblicken Sie sogar einen Elch.

EN Atlantic Canada, with its forests and national parks, is a dream for fans of wild nature. One of the region’s largest forests is in Fundy National Park. On 100 kilometres of hiking trails, you can see waterfalls, lakes and beavers building dams. The world's highest tides occur on the rocky coastline of the Bay of Fundy, with a difference of 13-16 metres between high and low tide. Paddle along the ancient canoe routes of the indigenous Mi'kmaq tribe in Kejimkujik National Park in south-western Nova Scotia. On the west coast of Newfoundland lies Gros Morne National Park with 20 hiking trails over steep cliffs and past huge fjords. A highlight are the Tablelands, where you can see and touch part of the Earth’s mantle that has been pushed up to the surface. Prince Edward Island has beautiful coastlines, sandy beaches and dozens of lighthouses. From Charlottetown, you can reach the iconic Cape Tryon Lighthouse in just under an hour and explore the coast on a kayak tour. The stunning Skyline Trail in Cape Breton Highlands National Park is a 7.5-kilometre circular trail with sea views, highland meadows and lush forests. With a little luck, you might even spot a moose or two.

Vor der Küste von Quintana Roo lockt eine Reihe von Inseln mit Ruinen, Riffen und Reservaten, die schon vergangene Kulturen staunen liessen

Playa der Maya

1 Isla Blanca

Wo «Los nortes» kräftig wehen

Am Flughafen von Cancún steigt man in den Mietwagen und fährt Richtung Norden, das Meer zur Rechten, Land und Stadt zur Linken. Immer weiter, vorbei an Strandresorts und Kitesurfschulen, bis der Asphalt in eine Schotterpiste übergeht und die Strasse schliesslich endet. Isla Blanca bedeutet «Weisse Insel», aber tatsächlich ist es eine schmale Halbinsel – es sei denn, ein Hurrikan überspült ihre engsten Stellen. Isla Blanca trennt das Karibische Meer von der Lagune Chacmuchuch, und die möchte befahren werden. Wenn die kräftigen Nord- oder Nordostwinde namens «Los nortes» wehen, leiht man sich eine Kitesurf-Ausrüstung. Wenn die karibische Windmaschine eine Pause einlegt, dann eben gemütlich per SUP oder Kajak – so hat man auch mehr Musse, die zahlreichen Pelikane und Flamingos zu beobachten.

Isla Blanca – Where «Los nortes» winds blow EN Pick up your hire car at Cancún Airport and drive due north, keeping the ocean on your right and land on your left. Keep going, past colorful beach resorts and kitesurfing schools, until the asphalt turns into gravel and the road finally comes to an end: welcome to Isla Blanca. While the name means “White Island”, this strip of land is actually a narrow peninsula, prone to flooding at its narrowest points during hurricane season. Isla Blanca separates the Caribbean Sea from Chacmuchuch Lagoon, creating a perfect sailing area. Hire kitesurfing equipment and harness the power of the strong north or north-east winds known as Los nortes or, if the wind eases off, take it easy on a standup paddleboard or kayak and watch the pelicans and flamingos as you drift along.

2

Isla Mujeres Kunst in Salzwasser

Die Spuren, die der Mensch in den Meeren hinterlassen hat, ehren ihn nicht immer. Anders vor der Südspitze der Isla Mujeres. Mehr als 500 Skulpturen bilden das Unterwassermuseum MUSA, gegliedert in mehrere Galerien. Der Meeresbiologe Jaime González Cano und der Künstler Jason deCaires Taylor bieten ein Tauchziel, das die natürlichen Riffs entlasten soll. Die Kunstwerke –menschliche Figuren, ein VW Käfer, Hütten, Tiere – können auch per Tour mit dem Glasbodenboot bewundert werden. Von Cancúns Stränden kann man fast herüberschwimmen. Es empfiehlt sich aber, eine der regelmässigen Fähren zu besteigen und den Blick über die luxuriösen Hotelanlagen schweifen zu lassen, auch dies imposante Spuren der Menschheit.

Isla Mujeres – Underwater art

EN Over the course of history, humans have left their mark on the ocean, and not always for the better. The southern tip of Isla Mujeres is an exception: here, more than 500 sculptures make up the several galleries of the MUSA underwater museum. Marine biologist Jaime González Cano and artist Jason deCaires Taylor created a diving destination that aims to take the pressure off the natural reefs. The artworks – human figures, a VW Beetle, huts, animals – can also be admired from above in a glassbottom boat. You could almost swim across from Cancún’s beaches. However, we recommend boarding one of the regular ferries and letting your gaze wander over the luxurious hotels and resorts, which are also impressive, if slightly less artistic signs of human activity.

Isla Mujeres

3 Isla Contoy Besuch im Refugium

Der Zugang zum Paradies, das liegt in der Natur der Sache, ist beschränkt. Nur 200 Menschen dürfen die Insel etwa 30 Kilometer nördlich von Cancún pro Tag besuchen – und müssen sie am Nachmittag wieder verlassen. Rauchen und die Benutzung von Sonnencreme sind nicht gestattet. Für die Zurückhaltung danken mehr als 100 Vogelarten, die hier leben, darunter der sehr seltene Rötelreiher. Vier Schildkrötenarten nutzen die Strände, um hier ihre Eier abzulegen. Die Zeit im Paradies ist knapp und der Bewuchs zum Teil undurchdringlich. Ohnehin darf der überwiegende Teil der Inselfläche nicht betreten werden. Es lohnt sich, den zwölf Meter hohen Turm am Besucherzentrum zu besteigen und durch das Fernglas zu spähen. An der Nordspitze ist der alte Leuchtturm zu erkennen, der seit 1900 seine Signale ins Karibische Meer sendet.

Isla Contoy – Paradise revisited

EN Access to paradise is, by its very nature, limited. Only 200 people a day are allowed to visit the island, located about 30 kilometres north of Cancún – and they must leave again in the afternoon. To protect the island and the more than 100 bird species that live here, including the very rare rufous heron, smoking and the use of sunscreen are not permitted. Four species of turtle lay their eggs on the beaches. Your time in paradise is short, most of the island is off-limits and much of the vegetation is impenetrable. So climb the 12-metre-high tower at the visitor centre and admire things through a pair of binoculars. At the northern tip, you can see the old lighthouse, which has been signalling across the Caribbean Sea since 1900.

4 Punta Allen

Himmel auf Erden

Wie will man einen Ort nennen, wo sich kristallklare Wasseradern durch Regenwald und Mangroven schlängeln? Wo Jaguar, Tapir und farbenfrohe Vögel wie der Keilschnabeltukan durchs Grün streifen? Wo Meereskühe, Delfine und Schildkröten das Meerwasser durchpflügen und mehr als 300 Vogelarten Lebensraum finden? Ursprung des Himmels – so lässt sich der Name des Biosphärenreservats Sian Ka’an aus der Sprache der Maya übersetzen. Und das ist nicht tiefgestapelt. Einheimische haben Kooperativen gegründet, die Fischerei und Tourismus in dem 5’280 Quadratkilometer grossen Schutzgebiet auf nachhaltige Weise betreiben. Man setzt sich in eines der Strandlokale im entlegenen Punta Allen und lässt sich erzählen: vom Land, vom Meer – und vom Himmel darüber.

Punta Allen – Heaven on earth

EN What do you call a place where crystal-clear streams wind their way through the rainforest and mangroves? Where jaguars, tapirs and over 300 species of vividly plumaged birds such as the keel-billed toucan populate the greenery? Where manatees, dolphins and turtles plough through the water? The Maya called it Sian Ka’an, or the Origin of the Sky, which is now the name of this biosphere reserve. Visitors will agree that it is more than apt for this beautiful spot. In the 5,280-square-kilometre protected area locals have set up cooperatives that offer sustainable fishing and tourism projects. Take a seat in one of the beach bars in remote Punta Allen and listen to stories about the land, the sea – and the sky stretching above them.

5 El Rey Majestät der Mayas

«Das Gesicht, welches sehr gut (wenngleich grob) modelliert ist», schrieb der britische Arzt und Archäologe Thomas Gann 1924, «hat einen grausamen und bösen Ausdruck.» Er beschrieb eine steinerne Skulptur, die heute eines der Hauptexponate im Museo Maya de Cancún bildet. Seines ausladenden Kopfschmucks wegen schrieben Forscher ihm den Status eines Herrschers über die einstige Maya­Stadt zu. Daher der heutige Name des archäologischen Parks: El Rey, der König. In Spazierdistanz von den Hotelanlagen von Cancún befinden sich gleich mehrere Ruinenstätten. Die Säulen, Treppen und Mauern zeugen von einer Kultur, deren Blütezeit Archäologen auf etwa um 1200 bis 1500 n. Chr. datieren. Wer sich von all diesem Wissen erst mal erholen muss, hat es nicht weit zum Playa Delfines, einem der schönsten Strände dieser Landzunge vor Cancún.

El Rey – Mayan majesty EN “The face, which is very well (albeit roughly) modelled”, wrote British physician and archaeologist Thomas Gann in 1924, “has a cruel and evil expression.” He was describing a stone sculpture which is now one of the main exhibits in the Museo Maya de Cancún. On account of the elaborate headdress, it is believed to be a depiction of a ruler of the old Mayan city, hence the name of the archaeological park: El Rey, the King. Several ruins are within walking distance of the hotels in Cancún. The columns, steps and walls bear witness to a culture whose heyday archaeologists date to around 1200 to 1500 AD. If you need some downtime to absorb these new facts: the beach of Playa Delfines is close by.

Cozumel

Rundum schön

Das Erlebnis ist so schön, fast möchte man die Top-Triathleten beneiden. Die dürfen den VeloRundweg um die Insel gleich dreimal absolvieren, wenn sie zum jährlichen Ironman-Wettbewerb auf Cozumel antreten. Weniger ambitionierte Hobby-Sportler haben einen Vorteil, wenn sie die etwa 65 Kilometer lange Strecke fahren: Sie können beliebig Pausen einlegen. Anlässe gibt es genug. Da gibt es die gestapelten Buchstaben, die den Inselnamen ergeben – ein beliebtes Fotomotiv am Hafen. Etwa auf der Hälfte der Strecke lohnt sich eine Rast am Punta Sur Eco Beach Park. Der weiss getünchte Celerain-Leuchtturm beherbergt ein Museum und lässt sich besteigen. Die Rundstrecke ist fast eben. Wenn doch einmal der Schweiss rinnt: Alle paar Kilometer erstreckt sich ein Strand und lädt zur Abkühlung ein.

Cozumel – A well-rounded island

EN The experience is so exhilarating that you may find yourself envying the top triathletes who get to cycle around the island three times during the annual Ironman competition on Cozumel. Admittedly, there is an advantage to not having the competition hot on your heels when cycling the approximately 65-kilometre circular route: you can take a break whenever you want – and there are plenty of reasons to do so. The stacked letters that spell out the name of the island are a popular photo opportunity down by the harbour. About halfway round the trail, you can take a break at Punta Sur Eco Beach Park to climb the whitewashed Celerain lighthouse and visit the museum. Worked up a sweat? There’s a beach every few kilometres where you can cool off.

Cozumel

7

Holbox Sanfte Riesen

Der grösste Fisch der Welt ist ein gemütliches Wesen. Es sperrt sein eineinhalb Meter breites Maul auf und lässt Meerwasser durch seine etwa 3‘600 Zähnchen spülen, die in 300 Reihen stehen. Darin verfängt sich Plankton, die Hauptnahrungsquelle des Riesen, der bis zu 20 Meter lang werden kann. So sanftmütig ist der Walhai, dass er sich anstandslos von Tauchern umwimmeln lässt. Das geht ihm kaum unter die Haihaut, die mit 15 Zentimetern die dickste im ganzen Tierreich ist. Mit dieser Entspanntheit passt er gut in die Gewässer rund um Holbox. Die Insel ist autofrei, die Häuser zieren Wandgemälde, die sogenannten «Muralistas». Tausende Flamingos stehen gemächlich in Sichtweite im flachen Wasser der Bucht. Dass hier einmal ein Piratennest war? Wohl eine hübsche Legende aus vergangenen Zeiten.

Holbox – Gentle giants

EN

The whale shark, the largest fish in the world, is a gentle giant that can grow up to 20 metres long. Its main food source is plankton, which it catches by opening its 1.5-metre-wide mouth and letting seawater wash through roughly 3,600 tiny teeth arranged in 300 rows. Whale sharks are so placid that divers can swim around them; their skin, 15 centimetres thick, is the thickest in the entire animal kingdom. Their laid-back nature makes them a natural match for the waters around the tranquil island of Holbox. The island is car-free, the houses are decorated with murals and thousands of flamingos stand in the shallow waters of the bay. Was this really once a pirate’s nest? That is probably just a fanciful legend from a bygone age.

Cancún

Flugzeit: 11:30 Std.

Distanz: 9'100 km

Flüge: 1–3x/Woche

8 Banco Chinchorro Date mit der Echse

Man muss es ja nicht gleich mit einem Crocodylus acutus aufnehmen. Etwa 400 Exemplare schlängeln sich durch die flachen Gewässer rund um das Banco Chinchorro. Das Spitzkrokodil wird bis zu fünf Meter lang und ist laut Statistik 100-mal gefährlicher als jeder Hai, wie kundige Reporter nach Unterwasser-Besuchen bei den Riesenechsen errechneten. Das Korallenatoll gehört zum Mesoamerikanischen Riff. Es erstreckt sich über gut 1‘000 Kilometer entlang der Küste, grösser ist nur das Great Barrier Reef in Australien. Ein geschütztes Biosphärenreservat, das Hunderten Tierarten Lebensraum bietet, darunter Rochen, Schildkröten, Zackenbarsche und Hummer. Fast so häufig wie Krokodile anzutreffen sind Wracks von Schiffen, denen in den vergangenen Jahrhunderten die Untiefen rund um die Riffe zum Verhängnis wurden. Banco Chinchorro – The reef of crocodiles

EN By no means do we recommend tussling with a Crocodylus acutus, commonly known as the American crocodile. The shallow waters around Banco Chinchorro are populated by around 400 of these reptiles, which can grow up to five metres long and, according to statistics, are 100 times more dangerous than any shark. The coral atoll is part of the Mesoamerican Reef. It stretches more than 1,000 kilometres along the coast and is second in size only to the Great Barrier Reef in Australia. The reef is a protected biosphere reserve that provides an important habitat for hundreds of different species of underwater animals, including rays, turtles, groupers and lobsters. Almost as common as crocodiles here are shipwrecks, the remains of unfortunate vessels lured to their doom over the centuries in the shallows around the reefs.

Holbox

www.journeysnamibia.com

www.desertair.com.na

www.desertafricasafaris.com

From the dunes to the distant horizons — Namibia’s wild heart unfolds beneath you.

Discover the beauty of connection: Journeys Namibia, Desert Air, and Desert Africa Safaris — working together to take you beyond the map and into the soul of this land.

edelweiss experience

Die können auch anders!

Die Dominikanische Republik hat weit mehr zu bieten als klassischen Urlaub unter Palmen. Hier warten majestätische Berge, geschichtsträchtige Städte, geheimnisvolle Höhlen und sogar eine echte Wüste auf Ihren Besuch. Wer auch mal das Hotel oder Resort verlässt, erlebt ein Land voller Abenteuer, Kultur und Vielfalt

\Auf den ersten, vielleicht sogar auf den zweiten Blick ist die Dominikanische Republik «nur» ein Strandparadies. Das ist, man muss es so klar sagen, ein grosser Irrtum. Wir haben uns den Inselstaat einmal genauer angesehen. Von der Küste aus geht es zunächst hoch hinauf: Im Herzen der Insel erhebt sich das mächtige Cordillera-Zentralgebirge mit dem Pico Duarte – mit 3'101 Metern der höchste Berg der Karibik. Der mehrtägige Aufstieg ist nur mit offiziellen Bergführern erlaubt, aber der Aufwand wird durch herrliche Bergpanoramen belohnt. Ein Ausgangspunkt ist La Ciénaga, etwa 30 Kilometer vom beliebten Bergresort Jarabacoa entfernt. Eine Gegend, die ob ihres Landschaftsbilds auch als «Dominikanische Schweiz» bezeichnet wird. Zu Beginn geht es durch tropische Landschaften, dann durchquert man Kiefer- und Laubwälder, vorbei an Bergbächen, bis man die felsige Gipfellandschaft erreicht. Wer nicht bis zum Gipfel möchte, findet in den angrenzenden Nationalparks Armando Bermúdez and José del Carmen Ramírez viele leichtere Wanderwege. Zeit für Kultur: Die Hauptstadt Santo Domingo ist die älteste Stadt der Neuen Welt und heute UNESCOWeltkulturerbe. Die koloniale Altstadt, 1498 im Schachbrettmuster angelegt, wirkt wie ein Freilichtmuseum, das man beim Flanieren durch die mit farbenfrohen Gebäuden gesäumten Strassen erkunden kann. Hier steht die Kathedrale de Santo Domingo aus dem 16. Jahrhundert, die älteste Kathedrale Amerikas. Die Geschichte der Dominikanischen Republik wäre aber nicht kom-

plett ohne die Kultur der indigenen Taíno und weiterer archaischer Traditionen, denen das Centro Cultural Taíno Casa de Cordón gewidmet ist. Auf die Taíno geht der Anbau von Tabak zurück – noch heute sieht man überall auf der Insel Tabakplantagen. Auch das Wort Tabak selbst kommt aus ihrer Sprache. Spuren der Taíno findet man auch in Form von über 500 Höhlenmalereien, die in der Cueva de las Maravillas an der Südküste zu sehen sind. Auch unabhängig davon ist ein Besuch der dramatisch ausgeleuchteten Tropfsteinhöhle mit barrierefrei ausgebauten Wegen ein absolutes Highlight. Selbstverständlich gibt es auch moderne Kunst. Einer der bedeutendsten Vertreter ist der Maler Ricardo Arsenio Toribio, der sich selbst als Volkskünstler bezeichnet. Sein Stil, oft als magischer Realismus beschrieben, ist durch farbenfrohe Fantasiewelten geprägt. Ein wiederkehrendes Motiv sind kleine Schiffe mit Bäumen, die durch imaginäre Landschaften fliegen – Sinnbilder einer vor-kolonialen Inselwelt. Seine Werke findet man im Museum für Moderne Kunst in Santo Domingo und im Centro León in Santiago, der zweitgrössten Stadt.

Raus aus der Stadt: Nur eine Autostunde von Santo Domingo entfernt liegt ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen: die Dunas de Baní auf der Halbinsel Las Calderas, der grössten Dünenlandschaft der Karibik. Auf rund 20 Quadratkilometern erstrecken sich bis zu 35 Meter hohe Dünen entlang der Bahía de las Calderas. Sie schützen die Küstenregion vor starken Winden und

Wie Sand am Meer? Auf der Halbinsel Las Calderas bilden die Dunas de Baní die grösste Wüstenlandschaft der gesamten Karibik
EN The Dunas de Baní on the Las Calderas peninsula form the largest desert landscape in the Caribbean

Das koloniale Santo Domingo wurde 1498 gegründet, es zählt zum UNESCOWeltkulturerbe. Noch älter ist die Kultur der indigenen Taíno, denen in Santo Domingo ein Museum gewidmet ist

EN Santo Domingo, a UNESCO World Heritage Site, was founded in 1498. The culture of the Taíno predates this and a museum in the city is dedicated to this indigenous people

bieten Lebensraum für Pflanzen wie Strandtrauben und Kakteen. Auch die Tierwelt ist vielfältig – von Vögeln bis zu Reptilien. Für Naturfreunde lohnt sich der 1,5 Kilometer kurze Lehrpfad Santanilla, der Einblicke in Flora und Geologie bietet. In der Bucht von Las Calderas wird Salz abgebaut – ein wichtiger Wirtschaftszweig für die Region. Wer mag, kann die Salzfelder besichtigen, während Surfer die Wellen von Las Salinas geniessen. Ein Roadtrip auf der Strasse 44 rund um die Halbinsel Pedernales offenbart eine weitere unterschätzte Seite des Landes. Von Barahona, einer vom Zuckerrohr geprägten Stadt, führt die Route durch grüne Landschaften und am Ufer von Flüssen, in deren Becken man baden kann, bis zur Spitze der Halbinsel, die einem Haifischzahn ähnelt. Dort erwartet Reisende die salzhaltige Lagune de Oviedo – mit einer Kolonie rosa Flamingos. Weiter geht es durch eine Wüstenlandschaft voller Kakteen und Leguanen bis zur Grenze zu Haiti, wo zweimal pro Woche ein trubeliger Markt stattfindet, auf dem man von Gemüse und Obst über Handwerk bis hin zu Elektronik alles Mögliche erwerben kann –ein Erlebnis! Und wo Sie schon mal da sind: Auch der Strand Bahía de Las Águilas ist wunderschön.

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Beyond the beaches

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The Dominican Republic has much more to offer than just lovely beach holidays. Majestic mountains, historic cities, mysterious caves and even a real desert await. Venture outside your resort and you’ll discover an island nation bursting with adventure, culture and diversity.

Start by heading inland to centre and explore the island’s mighty Cordillera Central range with Pico Duarte – at 3,101 metres, the highest mountain in the Caribbean. You’ll need an official guide to undertake the multi-day ascent, but your efforts will be rewarded with magnificent mountain panoramas. Start from La Ciénaga, about 30 kilometres from the popular mountain resort of Jarabacoa and hike through tropical landscapes and forests, past mountain streams, until you reach the rocky summit. There are many easier hiking trails in the adjacent Armando Bermúdez and José del Carmen Ramírez National Parks.

Time for culture: The capital city of Santo Domingo, a UNESCO World Heritage Site, is the oldest city in the New World. Explore the old town, laid out in a chessboard pattern in 1498, and the 16th-century Cathedral of Santo Domingo, the oldest cathedral in the Americas. Take some time to learn about the culture of the indigenous Taíno at the Centro Cultural Taíno Casa de Cordón. The Taíno brought tobacco cultivation to the island, and the word “tobacco” comes from their language. Further traces of the Taíno include more than 500 cave paintings at Cueva de las Maravillas on the south coast. A visit to this dramatically lit stalactite cave is an absolute highlight.

The island has plenty of more modern art as well. One of the most renowned local folk artists is Ricardo Arsenio Toribio. His style, often described as magical realism, features delicately rendered dream worlds. A recurring motif is a small ship with trees flying through a dreamscapes – a symbol of a pre-colonial island world. His works can be found in the Museum of Modern Art in Santo Domingo and in the Centro León in Santiago, the second largest city.

Leave the city behind and drive from Santo Domingo to the Dunas de Baní on the Las Calderas peninsula, the largest dune landscape in the Caribbean. Dunes up to 35 metres high stretch along the Bahía de las Calderas, protecting the coast from strong winds and providing a habitat for beach grapes, cacti and other plants. You can also spot lots of birds and reptiles. Nature lovers will enjoy the short Santanilla nature trail, which offers insights into the local flora and geology. Salt, an important industry for the region, is mined in Las Calderas Bay. Visitors can tour the salt fields, and surfers will enjoy the waves at Las Salinas.

Puerto Plata

Flugzeit: 09:35 Std.

Distanz: 7'535 km

Flüge: 1–2x/Woche (Oktober–April)

Punta Cana

Flugzeit: 10:00 Std. Distanz: 7'780 km Flüge: 2–4x/Woche

A road trip along Route 44 around the Pedernales Peninsula reveals another side of the country. From Barahona, a town dominated by sugar cane, the route takes you through green landscapes and along the banks of rivers – perfect for swimming – to the tip of the peninsula. The saltwater Laguna de Oviedo here is home to a chattering colony of pink flamingos. The route continues through a desert landscape full of cacti and iguanas to the border with Haiti, where a bustling market is held twice a week, offering everything from vegetables and fruit to handicrafts and electronics – an unmissable experience! And while you’re there, don’t forget to visit the beautiful Bahía de Las Águilas beach...

Santo Domingo Punta Cana
Pedernales Barahona
Pico Duarte
Puerto Plata
Bani

Zur Nachahmung empfohlen!

Im Edelweiss Travel Tales-Podcast verraten Locals, Reisebuchautorinnen und Globetrotter unseren Hosts Erik Lorenz und Janna Olsson ihre persönlichen Reise-Tipps. Hier sind einige unserer Favoriten

AZOREN: TIPP VON JANNA OLSON

Ab ins heisse Nass

Die Atlantikwellen brechen mit voller Wucht am Lavagestein der Ponta da Ferraria an der Südwestküste São Miguels. Kein klassisches Badewetter, aber Wanderguide Oliver Handler kennt sich aus. Dank einer heissen Quelle hat das Meer hier 40 Grad. Unsere Moderatorin Janna Olson findet den Einstieg in den Felsenpool bei Wind und Wellen ungewöhnlich, aber kurz darauf fühlt sie sich absolut angekommen auf der Insel.

EN On the rocks The Atlantic waves crash against the rocks of Ponta da Ferraria on the coast of São Miguel. It’s not typical bathing weather, but hiking guide Oliver Handler knows exactly where a hot spring keeps the sea at a cosy 40 degrees. Podcaster Janna Olson is apprehensive at first, but soon finds her footing in the rock pool and gives in to the embrace of the island.

pontadaferraria.com

Zwischen August und Dezember werden die Strände der Ostional Wildlife Refuge auf der Nicoya-Halbinsel in der Woche vor Neumond von bis zu 500’000 Olive Ridley-Weibchen aufgesucht. Diese Meeresschildkröten kehren immer an denselben Strand zurück, um dort ihre Eier zu legen – ein Spektakel, das Touristinnen, Tierschützer und Meeresbiologinnen gleichermassen fasziniert.

EN Moonstruck Between August and December in the week before the new moon, up to 500,000 female olive ridley sea turtles visit the beaches of the Ostional Wildlife Refuge on Costa Rica’s Nicoya Peninsula. The turtles always return to the same beach to lay their eggs – a spectacle that fascinates tourists, conservationists and marine biologists alike.

costarica.org/de/straende/guanacaste/ostional-wildlife-refuge

COSTA RICA: TIPP VON CHRISTINE FIGGENER Im Bann des Mondes

Hier geht's zum Podcast! Einfach QR-Code scannen und die Travel Tales-Folgen zu unseren Tipps sowie vielen weiteren Traumzielen hören. Kein WLAN? Alle Folgen gibt es auch im Inflight Enter-

LOFOTEN: TIPP VON PAUL KÜMMERER

Aktiv

entschleunigen

Entschleunigen inmitten atemberaubender Kulisse, und trotzdem aktiv sein? Das geht im Lofoten Beach Camp. Eigentlich wollte Paul nur ein wenig Wohnmobil-Ferien auf den Lofoten machen, mittlerweile ist er ausgewandert und arbeitet im Beach Camp am Skagsanden Strand in Flakstad, der von einer dramatischen Bergkette gerahmt wird. Das Wasser ist kalt, doch die Wellen sind ideal zum Surfen, und mit Glück gleiten Delfine neben einem durchs türkisfarbene Wasser. Zum Aufwärmen geht's in die Sauna.

EN Active relaxation Breathtaking scenery, deceleration and exercise? Lofoten Beach Camp ticks all the boxes. Paul originally wanted to spend a brief holiday in Lofoten but now works at the camp on Skagsanden Beach in Flakstad. Framed by a dramatic mountain range, the water is cold, but the waves are ideal for surfing and you may see dolphins. To warm up, head to the sauna.

lofotenbeachcamp.no

Ein Himmel voller Sterne

Fernab des Strip und der Sphere gibt es in Las Vegas nicht nur echte «Stars», sondern sogar Planeten und ganze Galaxien zu sehen. Mig Ponce, Präsident der Las Vegas Astronomical Society, bietet nächtliche Touren in die Wüste an, auf denen man dank professioneller Teleskope und null Lichtverschmutzung einen Sternenhimmel erleben kann, wie viele ihn bisher nur aus dem Planetarium kennen.

EN A galaxy of stars In Las Vegas you can spot plenty of human stars on the Strip. But head out a little further and you can see real stars, planets and entire galaxies. Mig Ponce, president of the Las Vegas Astronomical Society, offers night-time tours into the desert, where thanks to professional telescopes and zero light pollution, visitors can experience a breathtaking starry sky.

stardustastrotours.com

den Maasai

Auf Jeep-Safaris durch den Ngorongoro-Krater am Rande der Serengeti sind Sichtungen der Big 5 garantiert, aber Reisebuchautorin Monika Czernin empfiehlt, auch zu Fuss mit den Maasai durch die Ngorongoro Conservation Area oberhalb des Kraters zu gehen, wo viele Siedlungen liegen. Auch hier sieht man Tiere, vor allem aber lernt man mehr über die Menschen vor Ort, deutet Tierspuren und kann sich auf die Umgebung einlassen. Vom Kraterrand schaut man auf ein einzigartiges Panorama.

EN Walk with the Maasai Rather than a jeep safari of the Ngorongoro Crater on the edge of the Serengeti, travel writer Monika Czernin recommends walking with the Maasai through the Ngorongoro Conservation Area. You can spot animals, learn about the local people and how to read animal tracks, plus you can enjoy a panoramic view from the crater rim. maasai-tours.com/walking-safari-land-leute

LAS VEGAS: TIPP VON ERIK LORENZ
TANSANIA: TIPP VON MONIKA CZERNIN Unterwegs mit

edelweiss experience

Edelweiss engagiert sich mit der Hilfsorganisation help alliance für saubere Strände und neue Perspektiven in Mexiko

Im Team: Hilfe vor Ort

\Einsatz gegen den Müll: Kolleginnen und Kollegen von Edelweiss und der help alliance helfen bei der Strandreinigung, damit Babyschildkröten den Weg zum Wasser finden

EN Fighting litter: colleagues from Edelweiss and the help alliance help clean up the beach so that baby turtles can find their way to the water

Mahahual im Süden Mexikos, das klingt nach Postkartenidylle: weisser Sand, türkisblaues Meer und Meeresschildkröten, die hier ihre Eier ablegen. Doch die Realität sieht anders aus. Jeden Tag spülen Strömungen Plastikabfälle an die Küste. Da es vor Ort kein funktionierendes Recycling gibt, landet der Müll oft auf einer Deponie – mit enormen Folgen für Natur und Menschen. Um das zu ändern, unterstützt Edelweiss seit 2022 mit der help alliance das Projekt «Plastiksammler». Vor Ort arbeiten wir mit den Partnern Menos Plástico es Fantástico und Tide Ocean zusammen. Gemeinsam organisieren diese regelmässige Strandreinigungen, an denen sich allein im Jahr 2024 über 1’200 Menschen beteiligt haben. Dank dieses Einsatzes konnten fast 17'000 Babyschildkröten deutlich sicherer den Weg ins Meer antreten. Auch einige unserer Mitarbeitenden reisten nach Mahahual, um das Projekt hautnah zu erleben und selbst mitanzupacken. Beim Sammeln von Abfall am Strand wurde schnell klar, wie gross die Herausforderung ist – und wie viel durch gemeinsames Engagement bewegt werden kann. Das Projekt geht jedoch über das Aufräumen hinaus: In einer Sammelstelle wird der Plastik sortiert und gepresst. Anschliessend verarbeitet Tide Ocean ihn mit Schweizer Technologie zu hochwertigem Granulat, das in Mexiko weiterverwendet wird, zum Beispiel für Taschen, Becher oder Sitzbezüge. So entsteht aus Abfall ein wertvoller Rohstoff, der neue Arbeitsplätze schafft und den Menschen in der Region eine Perspektive gibt.

Edelweiss help alliance

Team clean-up in Mexico

EN Edelweiss works with the help alliance, Lufthansa Group’s aid organisation, to keep beaches in Mexico clean and free from plastic. At first glance, it may look like a postcard idyll: white sand, turquoise blue sea and sea turtles laying their eggs. A closer look reveals the reality: plastic waste is constantly washed up onto the coast and, with no recycling system in place, the majority of it ends up in landfill – with dramatic consequences for the environment and humans. Luckily, a project has been set up to tackle this situation, called the Plastic Collectors. Edelweiss and the help alliance have been supporting this project since 2022, working locally with our partners Menos Plástico es Fantástico and Tide Ocean. They organise regular beach clean-up sessions, assisted in 2024 by more than 1,200 volunteers. Thanks to this collective effort, almost 17,000 baby turtles have been able to make their way to the sea in safety. A group of Edelweiss employees travelled to Mahahual to visit the project and lend a hand themselves. As they collected rubbish on the beach, the scale of the challenge became clear – and how important teamwork is. The project goes beyond simply cleaing up the shoreline: the plastic is sorted and pressed at a collection point. Tide Ocean then uses Swiss technology to process it into high-quality granulate, which is reused in Mexico to make bags, cups or seat covers. This process turns waste into a valuable raw material, creating new jobs and giving people in the region the prospect of a better future.

Die help alliance ist die Hilfsorganisation der Lufthansa Group und unterstützt weltweit soziale und ökologische Projekte. Edelweiss ist seit 2017 Partnerin und setzt sich seither mit Spendenaktionen an Bord, kreativem Fundraising und Freiwilligeneinsätzen von Mitarbeitenden dafür ein. Mitarbeitende von Edelweiss können eigene Projektideen einreichen und so den Anstoss für neue Engagements geben. Unsere Teams haben bereits Projekte in Costa Rica, Vietnam, der Dominikanischen Republik und Sri Lanka unterstützt. Gemeinsam mit unseren Gästen leisten wir so einen Beitrag für Menschen und Natur – weltweit.

Neue Horizonte entdecken

Wie Edelweiss Reiseziele sucht, findet und plant, die berühren

Céline Vautravers, Oliver Lenz, David Nufer vom Team Network Planning & Development (Bild rechts)
EN Céline Vautravers, Oliver Lenz and David Nufer from the Network Planning & Development team (on the right)
Zürich
Las Vegas
Vancouver Seattle
Mauritius
Kapstadt
Male (Malediven)
Mahé (Seychellen)
Tampa Bay
Cancún
Punta Cana
Cartagena Bogotá Puerto Plata
Calgary
Denver
Halifax Montego Bay
Sansibar
Kilimandscharo
Maskat
Salalah
Liberia (Guanacaste) San José
Windhoek

\Was macht einen Ort zu einem Edelweiss Ziel? Manchmal ist es das türkisblaue Meer, das uns träumen lässt. Manchmal ein Gespräch mit einem lokalen Partner, einem Hotelier, einer Spitzenköchin, das neue Perspektiven öffnet. Und manchmal ist es einfach ein Bauchgefühl, das sagt: Hier müssen wir hin.

Oliver Lenz kennt diese Momente gut. Als Netzwerkplaner bei Edelweiss ist er mit seinem Team ständig unterwegs – gedanklich und geografisch –, immer auf der Suche nach Orten, die mehr sind als nur Punkte auf der Landkarte. Orte, die Geschichten erzählen. Die Sehnsucht wecken. Die überraschen. «Wir haben eine Liste mit über 100 Destinationen, die wir regelmässig monitoren», berichtet Lenz, «manche davon begleiten uns über Jahre, wie Namibia – ein Land voller Weite, Farben und Kontraste.» Ab Sommer 2026 wird Windhoek direkt angeflogen. Möglich macht dies das Wachstum auf der Langstrecke mit dem Airbus A350, der mit seiner Reichweite auch neue Chancen eröffnet.

Natürlich bleiben Klassiker wie die Karibik oder Südostasien wichtige Fixpunkte. Doch Edelweiss denkt weiter. Die Kapverden sind ein Beispiel dafür: Neben den bekannten Badeinseln fliegen wir künftig auch Praia und São Vicente an. Orte, die Kultur, Wandern und Meer auf besondere Weise verbinden.

Nicht immer gibt es klare Daten zur bestehenden Nachfrage. Dann zählt der Dialog. Mit Reiseveranstaltern, mit Menschen vor Ort. Gemeinsam entsteht ein Markt, ein Erlebnis, ein Ziel. Es ist ein kreativer Prozess zwischen Vision und Realität. Neue Flugzeuge wie der Airbus A320neo oder der Airbus A350 verändern, wie und wohin wir fliegen können. Sie sind leiser, effizienter und eröffnen Strecken, die zuvor nicht möglich waren. So rücken auf der Destinationsliste auch weiter entfernte Ziele in den Fokus. Wo entsteht gerade ein neuer Trend? Das schaut sich das Netzplanungsteam genau an, stets auf der Suche nach dem magischen Moment.

Putting destinations on the map

EN What makes a place an Edelweiss destination? Sometimes it’s the crystal-clear water and dreamy white beaches. Sometimes new perspectives open up during a chat with a local partner, a hotelier or a top chef. And sometimes it’s just an instinct that tells us: we need to go here. Oliver Lenz knows these moments well. As a network planner at Edelweiss, he and his team are constantly on the move – mentally and geographically – and always on the lookout for places that are more than just dots on a map. Places that tell stories and inspire. “We have a list of over 100 destinations we monitor regularly”, says Lenz, “some of which have been in the pipeline for years, like Namibia.” From summer 2026, Edelweiss will be operating direct flights to Windhoek with Airbus A350 aircraft whose range opens up a wealth of new opportunities and destinations. While classic destinations such as the Caribbean and Southeast Asia remain important fixtures, Edelweiss is always thinking ahead. Cape Verde for example: as well as services to the well-known beach islands, in future we’ll also be flying to Praia and São Vicente – both destinations that uniquely combine culture, hiking and the seaside. Often, there is no clear data on existing demand. That’s where dialogue comes in – with tour operators, with locals. By working together, a market, an experience, a destination emerges in a creative process that straddles vision and reality. New aircraft like the Airbus A320neo or the Airbus A350 are changing how and where we can fly. Quieter and more efficient, they open up routes that were previously not feasible. For us, this means we can start including more distant places in our route network. Where are new trends bubbling under? The network planning team keeps a close eye on emerging destinations – always on the lookout for that truly magical spark.

Zürich
Mauritius
Kapstadt
Male (Malediven)
Colombo
Mahé (Seychellen)
Phuket
Sansibar
Kilimandscharo
Maskat
Salalah
Windhoek

Der Hinflug: grosse Vorfreude – auf Wanderungen, auf faule Tage am Strand oder am Pool, auf fantastische Sonnenuntergänge, wilde Tiere in Sichtweite, auf Tauchen und Schnorcheln, auf … Und der Rückflug: Vorfreude auf zu Hause. Dann bald wieder: Fernweh, Vorfreude … gewiss mit Edelweiss!

EN Outward bound, you look forward to hikes, lazy days on the beach or by the pool, fantastic sunsets, wild animals at close quarters, diving and snorkelling, and so much more. Homeward bound, you start looking forward to being back. Very soon, though, you’ll probably feel that longing to hit the skies again –with Edelweiss!

Happy Landing!

© Andreas Witt

@lgav_spotter

@aviation.schmid

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Edelweiss Destinationen –Langstrecken

edelweiss experience

Tampa Bay
Cancún
Punta Cana
Cartagena
Bogotá
Puerto Plata Calgary Denver
Halifax Montego Bay
Liberia (Guanacaste) San José

Anzahl/Number in fleet: 16 (April 2026)

Reichweite/Range: 4’950 km

Geschwindigkeit/Speed: 850 km/h

Spannweite/Wingspan: 34,1 m

Sitzplätze/Seats: 174

Anzahl/Number in fleet: 3

Reichweite/Range: 12’400 km

Geschwindigkeit/Speed: 875 km/h

Spannweite/Wingspan: 60,3 m

Sitzplätze/Seats: 314

Anzahl/Number in fleet: 4

Reichweite/Range: 15’000 km

Geschwindigkeit/Speed: 910 km/h

Spannweite/Wingspan: 64,75 m

Sitzplätze/Seats: 339

Zürich
Mauritius
Kapstadt
Male (Malediven)
Colombo
Mahé (Seychellen)
Phuket
Sansibar
Kilimandscharo
Maskat
Salalah
Windhoek
NEW
A320
A340
A350

Edelweiss Destinationen –Kurz- und Mittelstrecken

São Vicente (Kapverden)

Sal (Kapverden)

Boa

Praia / Insel Santiago (Kapverden)

edelweiss experience

Cork
Edinburgh
Newquay
Bristol
Bilbao
Biarritz
Santiago de Compostela
Sevilla
Faro
Jerez de la Frontera
Ibiza
Marrakesch
Agadir
Gran Canaria
Teneriffa
Funchal (Madeira)
La Palma
Lanzarote
Fuerteventura
Ponta Delgada (Azoren)
Terceira (Azoren)
Reykjavik
Akureyri
Vista (Kapverden)

Spitzbergen*

Evenes/Lofoten

Pula

Split Zadar

Calvi

Figari

Mahón Olbia

Cagliari

Palma de Mallorca

Tivat

Bari

Lamezia

Catania

Skopje Ohrid

Korfu Preveza/ Lefkada Chania

Skiathos Mykonos

Samos Zakynthos Kalamata

Bodrum Kos

Rhodos

Dalaman

Djerba
Heraklion
Santorini
Antalya
Larnaca
Pristina
Marsa Alam
Luxor
Gizeh/Kairo Sphinx
Hurghada
Sharm El Sheikh
Akaba
Amman
Varna
Tiflis
Zürich
Bergen
Tromsø
Kittilä
Ivalo
Rovaniemi
Kuusamo
Luleå

Mein erstes Mal in …

Varna

Meine erste Reise nach Varna endete im August 1995 an der rumänisch-bulgarischen Grenze. Ich benötigte ein Visum, zu zahlen in West-Devisen. Das überstieg die Barmittel, die ich, neugierig, doch arm, damals mit mir führte. So blieb Varna lediglich ein Kapitel in meiner zerfledderten Ausgabe des Reiseführers «Eastern Europe on a shoestring». Dann eben 30 Jahre später. Während ich das Varna von heute anschaue, versuche ich, mich in den David von damals zu versetzen. Seit jeher beginne ich eine Erkundung mit einem Ausblick. Hinauf zum Glockenturm der prächtigen Kathedrale Mariä Himmelfahrt im Stadtzentrum, 1886 im neobyzantinischen Stil errichtet, führen 133 Stufen. Der Blick über die 335‘000-Einwohner-Stadt erstreckt sich vom Varna-See im Binnenland über den Hafen bis zu den Zypressen des Meeresgartens. Auf dem Weg dorthin schlendere ich durch die Fussgängerzone, an der Staatsoper vorbei, ein blassrot getünchtes Gebäude mit weissen Säulen und Stuckelementen. Viele der Wohnhäuser stammen aus der Blütezeit der Stadt um 1900 und sind restauriert worden. Vor 30 Jahren hätte ich die meisten davon im baufälligen Zustand erlebt, berichten Einheimische. Ich stosse auf die Ruinen der Römischen Thermen von Varna, das in der Antike den Namen Odessos trug. Grösser waren nur die antiken Wellnessanlagen in Rom und Trier. Führung nur nach Voranmeldung. Das hätte mein jugendliches Ich sicher versäumt. Stattdessen hätte ich Fotos der bis zu 22 Meter hohen Thermalbad-Mauern gemacht. Ich hätte mir ein Banitsa, einen Snack aus Blätterteig, und einen Boza, ein fermentiertes Weizengetränk, besorgt und wäre weiterspaziert. Ich mäandere zwischen Strand und Meeresgarten. Vor 30 Jahren hätte ich im Beachclub mit der besten Musik ein lokales Bier bestellt – und wohl meinen Schlafsack im Freien unter einer Zypresse ausgerollt. Heute bevorzuge ich ein Hotelbett, um morgen ausgeruht das Archäologische Museum zu besuchen. Dort wartet der älteste Goldschatz der Welt, etwa 6‘500 Jahre alt. Jeder der 3‘000 Gegenstände – Ringe, Ketten, Broschen, Armreifen – ist sicher tausendmal mehr wert als die Visumgebühr von damals.

My first time in ... Varna

EN  My first trip to Varna ended in August 1995 at the Romanian-Bulgarian border. I needed a visa, payable in Western currency. It was more than the cash I had with me, so Varna remained an unfinished chapter in my tattered copy of “Eastern Europe on a Shoestring”. Fast forward 30 years. I am in Varna, trying to see it through the young David’s eyes. I always start my explorations with a panorama and climb the 133 steps up to the bell tower of the magnificent Neo-Byzantine Cathedral of the Assumption in the city centre, built in 1886. The view over the city of 335,000 inhabitants stretches from Lake Varna inland, across the harbour to the cypress trees of the seaside garden. On the way there, I stroll through the pedestrian zone and the State Opera House. Many of the residential buildings date back to the city’s heyday around 1900.

I come across the ruins of the Roman baths of Varna, which in ancient times was called Odessos. Only the baths in Rome and Trier were larger. Guided tours are by appointment only. My younger self would have skipped this, instead taking photos of the outside walls. Back then, I would have bought a banitsa, a puff pastry snack, and a boza, a fermented wheat drink, and continued on my way. I meander between the beach and the seaside gardens. Thirty years ago, I would have ordered a local beer at the beach club with the best music – and rolled out my sleeping bag outdoors under a cypress tree. Present-day me prefers a hotel bed for a good night’s sleep before visiting the Archaeological Museum the next day, where the world's most venerable gold treasure, around 6,500 years old, awaits. Each of the 3,000 objects – rings, necklaces, brooches, bracelets – is worth a thousand times more than my visa fee back then.

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