Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft 2017
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Krafttraining nach dem Achtsamkeitsprinzip
Fit for the future Aufstiegskongress 2017 Mannheim
EUR 9,-
CHF 14,-
Von Birgit Schwarze Präsidentin DSSV e. V.
Uns gehört die Zukunft, wenn … Mehr als 10 Millionen Menschen in Deutschland begeistern sich für Fitnesstraining, nutzen das Angebot von über 8.600 kommerziellen Anlagen, und die Fitness- und Gesundheitsbranche erwirtschaftet einen Umsatz von über 5 Milliarden Euro, so die vom DSSV – Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen gemeinsam mit Deloitte und der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG durchgeführte Eckdaten-Studie 2017. Mehr als 150.000 Besucher aus 117 Nationen besuchten die FIBO in Köln, die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit, die therapie Leipzig vermeldet einen Aussteller- und Besucherrekord und bereits zum 36. Mal lud die IHRSA zur International Convention & Trade Show. Mehr als 7.200 Studierende, so viele wie noch nie, studieren derzeit an der DHfPG. Fitness und Gesundheit eilen von Rekord zu Rekord. Und das Beste: der Trend hält an. Die Fitness- und Gesundheitsbranche ist ein Zukunftsmarkt. … wir weitsichtig denken Wer hätte das vor mehr als 30 Jahren gedacht: 1984 bei der Gründung des DSSV, oder ein Jahr zuvor bei Gründung der BSA-Akademie, dem Schwesterunternehmen der DHfPG, oder ein Jahr später bei FIBO-Gründung. Die Professionalisierung der Branche und das gestiegene Interesse für das Thema Gesundheit begünstigen die positive Entwicklung. Die Reaktionsquote der Fitnessbranche, sprich der Anteil der Mitglieder in Fitness- und Gesundheits-Anlagen gemessen an der Gesamtbevölkerung, stieg in der für die Branche relevanten Kernzielgruppe der 15- bis 65-Jährigen auf 18,7 Prozent. Für immer
mehr Menschen gewinnt körperliche Betätigung an Bedeutung, ist sie ein wichtiger Faktor der aktiven Gesundheitsvorsorge und eine Investition in die Leistungsfähigkeit. Tendenz steigend. … und mitgliederorientiert handeln. Ohne Zweifel: 10 Millionen Mitglieder, 8.600 Anlagen und 5 Milliarden Euro Umsatz sind stattliche Kennziffern. Doch Selbstgenügsamkeit ist fehl am Platz. Wer heute denkt, das Potential sei ausgereizt, verspielt seine Zukunft. Stillstand bedeutet Rückschritt. Gemeinsam wollen wir weiter. Es liegt an uns, die Zukunft auch durch eine noch stärkere Anerkennung der Fitness-Anlage als Teil des Gesundheitssystems für uns zu gewinnen. Gemeinsam haben wir neue Ziele zu definieren, neue Maßstäbe zu setzten. Wir wollen die nächsten zehn Prozent Marktdurchdringung in Deutschland. Dabei wird die Branche neuen Zielgruppen begegnen, die unterschiedliche Bedürfnisse haben. Diese gilt es, durch attraktive Angebote und neue Betreuungskonzepte anzusprechen und zu bedienen. Prävention und Therapie, Fitness und Gesundheit, immer neue Trainingsformen, Qualifizierung, Zertifizierung nach der DIN-Norm 33961, Digitalisierung und Betriebliches Gesundheitsmanagement sind nur einige von vielen Themen, die für jeden Betreiber im Fitness- und Gesundheitsmarkt attraktive Perspektiven eröffnen. Wer hätte das vor 30 Jahren gedacht?
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INHALT 10
Foto: Jan Häselich
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Foto: DHfPG / BSA
Foto: Ellen Wieghaus
Royal Sports Spirit – Krafttraining nach dem Achtsamkeitsprinzip
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Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft 2017
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Aufstiegskongress 2017 Mannheim
03 Editorial 06 News 10 Royal Sports Spirit – Krafttraining nach dem Achtsamkeitsprinzip 14 Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft 2017 18 Mehr Erfolg im Selbstzahlerbereich 20 Modulation der arm ora ind alaststoffe essenziell 26 Physio Aktiv – Wissenstransfer und Austausch im Netzwerk 28 Fertigbau – Therapie und Fitness kombiniert 30 Körperanalyse – Jeder Topf hat seinen Deckel 32 Die Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland 34 Erschließung neuer Marktpotenziale durch BGM 36 Der Krankheitsstand in Deutschland 38 Im digitalen Zeitalter bewegt sich etwas
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Aufstiegskongress 2017 therapie Leipzig 2017 FIBO 2017 Corporate Health Convention 2017 Körperanalyse – Daten statt raten Problemen der sitzenden Gesellschaft entgegensteuern Innovations-Push für den Selbstzahlerbereich Warum wir uns Sportverletzungen antrainieren und wie wir sie vermeiden EMS-Training zwischen Studios und Studien EMS-Training – Richtlinie der Wissenschaft Fitnesstraining mindert depressive Verstimmungen Markt für Digital Health mit großem Wachstumspotenzial Buchtipp
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Impressum
fitness and healthcare
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Herausgeber & Verlag Birgit Schwarze & Refit Kamberovic Beutnerring 9 21077 Hamburg Telefon: +49 (0) 40 - 300 945 - 0 www.fitnessmanagement.de Chefredaktion Birgit Schwarze Telefon: +49 (0) 40 - 300 945 - 0 schwarze@medical-fitness-healthcare.de Redaktion Jennifer Kräge, Dustin Tusch, Thomas Kämmerling
Wissenschaftlicher Beirat Prof. Dr. Bernhard Allmann
Mitglied des Gesundheitsausschusses des DSSV e. V. Professor an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) Präventionsbeauftragter der IKK Südwest Tobias Niemann Mitglied des Gesundheitsausschusses des DSSV e. V. Mitglied der Bundesfachkommission Sozialpolitik des Wirtschaftsrates Geschäftsführer formedo
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Anzeigen & Aboservice Refit Kamberovic & Birgit Schwarze Telefon: +49 (0) 40 - 300 945 - 0 schwarze@medical-fitness-healthcare.de Art Direction Klaudia Lech Satz & Gestaltung Klaudia Lech, Khai Minh Le, Lars Marschalek, Stefanie Reifschneider Druck Meinders & Elstermann GmbH & Co. KG Weberstraße 7, 49191 Belm bei Osnabrück
Precor setzt im digitalen Wandel auf Partnerschaft mit eGym Auf der FIBO 2017 präsentierte Precor die neue Partnerschaft mit eGym und setzt dabei mittels Anbindung an die eGym Cloud auf ein noch intelligenter vernetztes Trainingserlebnis für Trainer und Studiomitglieder. Die Partnerschaft mit eGym ermöglicht zukünftig eine komplette Anbindung aller Precor Cardiogeräte an die führende eGym Technologie. Die nahtlose Schnittstelle zwischen den Cardiogeräten und dem innovativen eGym Trainingskonzept mit eGym Cloud und Apps für Trainer und Mitglieder stellt die digital gestützte Mitgliederbetreuung auf eine völlig neue Stufe. Sobald sich das Mitglied am Precor Cardiogerät
anmeldet, stellen sich alle Trainingsparameter entsprechend des Trainingsplans ein. Absolvierte Trainingseinheiten werden automatisch auf den kostenlosen Apps von eGym für Trainer und Mitglied nachvollziehbar – für optimale Betreuung und maximale Motivation der Mitglieder. Die Kunden trainieren deutlich effizienter, und die Auslastung unserer Geräte, sowie der gesamte Durchlauf im Studio wird optimiert. www.precor.com
Forschungskooperation zum EMS-Training zwischen der TU Kaiserslautern und der DHfPG
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EMS-Training wird immer beliebter. Gerade Personen, die wenig Zeit für Fitnesstraining aufbringen können, nutzen diese Trainingsmöglichkeit. Wie sich EMS-Training langfristig auf den Körper und die Leistungsfähigkeit auswirkt, evaluieren Sportwissenschaftler von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement und der TU Kaiserslautern in den nächsten drei Jahren in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben. Was die Reiz-Strom-Methode langfristig bewirkt, ist bislang in keiner wissenschaftlichen Studie untersucht worden. Dies möchten Professor Fröhlich und sein Doktorand Joshua Berger gemeinsam mit
Professor Dr. Christoph Eifler von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in den nächsten drei Jahren genauer untersuchen. „Im Kontext des EMS-Trainings ist die Trainingspraxis der Forschung voraus. Diese Lücke wollen wir mit der Forschungskooperation schließen“, erklärt Prof. Christoph Eifler. Einen ausführlichen Bericht zur Forschungskooperation finden Sie auf Seite 62.
gym80 and Intenza launchen Boutique Studio Concept Die enge strategische Zusammenarbeit der Premium-Fitness Kraft- und Cardiogerätehersteller gym80 und Healthstream konkretisiert sich ab sofort im Bereich der Mikro-Trainingskonzepte. Mit „Escalate Your Power“ startet ein innovatives Small-Group Personal-Training-Programm, das als integrierte Stu-
dio-Lösung das zukunftsweisende Business-Model der Boutique-Gyms bedient. Das profilierte MicroKonzept wurde auf den beiden größten internationalen Messen der Branche – IHRSA in Los Angeles und FIBO in Köln – dem nord-amerikanischen und europäischen Markt präsentiert. www.gym80.de
Bodystreet setzt auch in UK auf miha bodytec
Mit der Eröffnung seines ersten Studios in Milton Keynes, Großbritannien, in 2016 gelang dem mit über 240 Studios weltweit erfolgreichsten EMSSystem Bodystreet ein wichtiger Schritt bei der weiteren Internationalisierung. Die aktuelle Entscheidung, auch am britischen Standort auf miha
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bodytec zu setzen, fällt zeitlich zusammen mit der Expansion des Geräteherstellers: Seit Januar 2017 ist miha bodytec mit einer eigenen Niederlassung in der Londoner City vertreten. Foto: miha bodytec
Das größte EMS-Franchisesystem der Welt, Bodystreet, betreibt nun auch im Vereinigten Königreich seine Studios mit dem Gerät des führenden deutschen EMS-Geräteherstellers miha bodytec. Die Zusammenarbeit besteht seit 2009; auch in Deutschland und Österreich verwendet Bodystreet Geräte von miha bodytec.
Mark Holland (Bodystreet UK) li. und Thomas Ott (miha bodytec UK) re.
www.miha-bodytec.com
Power Plate goes 24/7
Fotos: Power Plate GmbH
Der Kunde kann, wann immer er möchte, die Power Plate mit der Station 24 Stunden/7 Tage die Woche nutzen. Der virtuelle Personal Trainer erwartet den Kunden dort per Touchscreen und absolviert mit ihm gemeinsam eine Vielzahl an unterschiedlichen
10 Minuten Programmen. Trendgerecht stehen Themen wie Functional, Faszien oder Yoga auf dem Programm. Wünscht der Kunde eine Verbesserung seiner sportlichen Leistungen, dann wählt er die Golf-Session, Ski-Gymnastik oder Biken. Aber auch Figurprogramme wie Fatburner, Bauch-Beine-Po oder das Anti-Cellulite Treatment stehen zur Verfügung. Gesundheitsthemen runden das Programm mit der Rücken-Session, Flexibilität oder Entspannungsmassagen ab. Bei allen Programmen steht den Trainierenden ein virtueller Trainer zur Seite und gibt die richtigen Ausführungs- und Sicherheitshinweise. www.powerplate.de
Kurz-Seminare: So funktioniert Betriebliches Gesundheitsmanagement richtig
Foto: DHfPG/BSA
Mit bundesweiten Kurz-Seminaren zum Thema „Praxiswissen BGM“ bekommen Fach- und Führungskräfte aus der Fitness- und Gesundheitsbranche an insgesamt sieben Terminen spezifische Kompetenzen von BGM-Experten der Deutschen
Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie vermittelt, um sich als externer Dienstleister im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement zu etablieren oder bereits bestehendes Fachwissen weiter auszubauen. Mit BGM erschließen sich Fitness- und Gesundheitsunternehmen neue Einnahmequellen. Sie können Partner von Betrieben im Rahmen eines umfassenden BGM-Projektes sein, wenn die speziell erforderlichen Kompetenzen vorliegen. In Verbindung mit der vorhandenen Infrastruktur sind Fitnessund Gesundheitsunternehmen damit nicht nur in der Lage, sich als Anbieter von einzelnen Maßnahmen wie z. B. Firmenfitness und Rückenschule zu positionieren, sondern können auch als externe Berater für die Umsetzung von langfristigen BGMProgrammen tätig werden. Teilnehmer des KurzSeminars profitieren von Praxistipps für die Umsetzung eines BGM in einem Unternehmen. Termine und Anmeldung unter: www.dhfpg.de/bgm-seminar
CoGAP revolutioniert den Markt der Abnehmshakes! Der MetaShake® ist ein Meta-Typ gerechter und einzigartiger Mahlzeitenersatz, welcher Ihre individuelle genetische Veranlagung berücksichtigt. Die vier Meta-Typen werden vom Center of Genetic Analysis and Prognosis (kurz CoGAP®) definiert. Für diese wird unter Einhaltung strengster Regularien und Normen jeweils ein passender Mahlzeitenersatz in Deutschland entwickelt und produziert. Der MetaShake® stellt v. a. in stressigen Situationen als auch für unterwegs eine hervorragende Alternative zu Meta-Typ gerechten Mahlzeiten dar. Foto: CoGAP®
www.metashake.de
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Hacking Fitness – Daten statt raten cardioscan und seca – ein voller Erfolg auf der FIBO. Training kann nur funktionieren, wenn man seine Werte kennt. Deswegen setzt cardioscan seit jeher auf die Wirkung von individuellen Ergebnissen und Foto: seca medizinisch genauem Training. Auf der FIBO 2017 konnte cardioscan seine Besucher mit Hacking Fitness begeistern. Es steht für den smarten Umgang mit smarten Tools für besonders smarte Ergebnisse.
Mit dem Anspruch, den Fitness- und Gesundheitszustand so präzise wie möglich zu bestimmen, setzt cardioscan seit der FIBO auf die Ermittlung der Körperzusammensetzung durch den medical Body Composition Analyzer (mBCA) von seca, dem Weltmarktführer im Bereich medizinischer Messsysteme und Waagen. Er liefert eine derartige Präzision, dass er in Bereichen wie der Adipositasund Krebstherapie zum Einsatz kommt. Mit dieser Genauigkeit auf medizinischem Level festigt cardioscan sein Angebot auf höchstem Niveau. www.cardioscan.de
GEN-Test MetaCheck POWER Die Entwickler des MetaCheck fitness Dr. Hossein Askari (CoGap), Tobias Niemann (for me do) und Dr. Orhan Özüak (CoGap) freuen sich einen weiteren GEN-Test, den MetaCheck POWER, auf der FIBO zu präsentieren. Der Test unterstützt Trainierende dabei ihr Muskelaufbautraining möglichst effektiv zu gestalten und durchzuführen. Mit den Ergebnissen
kann das Training auf Grundlage der individuellen genetischen Veranlagung angepasst werden. Dies führt zu einer besseren Muskelqualität und ihrer optimalen Zusammensetzung. Interessierte FitnessStudios und Personal Trainer können dieses innovative Produkt ihren Kunden ab sofort anbieten. www.metacheck-power.de
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Foto: myline
Erfolgreiche und inspirierende myline Unternehmertreffen im März Im März fand wieder die jährliche Unternehmerrunde der myline Deutschland GmbH statt. Die neu eingeführte Struktur der vergangenen Unternehmertreffen hat auch dieses Mal die rund 120 Teilnehmer begeistert! Im 1. Block des Tages wurden die neuen myline Kampagnen sowie die digitalen Innovationen vorgestellt und myline spezifische Themen für mehr Erfolg mit der Positionierung Abnehmen besprochen. Im 2. Block, und das ist neu
seit Herbst, ging es um den Erfahrungsaustausch zu allgemeinen Studiothemen. Hier entfaltete sich das ganze Potential der hochkarätigen Unternehmerrunde. Durch den offenen Austausch konnte jeder Unternehmer wertvolle Impulse und Innovationen mit nach Hause nehmen, die den eigenen Unternehmenserfolg deutlich steigern werden. „Wir sind begeistert von der erfolgreichen Unternehmerrunde und freuen uns schon auf das große myline Premiumevent mit allen myline Partnern im Oktober“, so Alexander Dillmann, Geschäftsführer der myline Deutschland GmbH. www.myline24.de
milon zeigt die Zukunft des Trainings milon, der Branchenpionier und Innovationsführer von computergestützten Trainingssystemen, hat auf der FIBO, der weltweit wichtigsten Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit, mit dem Credo „Experience The Future“ viele neue Highlights präsentiert. Unter anderem stellte milon die neue Geräteserie milon Q, den milonizer 3.0, die milon CARE, milon ME und viele weitere Neuigkeiten aus ihrem Portfolio vor. Auch dieses Jahr hat milon auf der FIBO wieder eine überwältigende Resonanz erfahren. www.milon.com
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Foto: Matthias Baumgartner
Royal Sports Spirit
Krafttraining nach dem Achtsamkeitsprinzip 10 Von Dustin Tusch
Armin und Victor Schwencke sind Urgesteine der Fitnessbranche. Mit dem Royal Sports Spirit im Norden Hamburgs sind die beiden Brüder seit mehr als drei Jahrzehnten eine feste Größe auf dem Fitnessmarkt der Hansestadt. Doch mit den Jahren am Markt erstarkte auch die Konkurrenz. Als Reaktion auf diese Entwicklung haben die beiden Einzelbetreiber ihre beiden größten persönlichen Leidenschaften, das Kraft- und Mentaltraining, im Royal Sports Spirit vereint und damit nicht nur ein neues Trainingskonzept, sondern auch eine Antwort auf die stetig steigende Zahl an psychischen Erkrankungen implementiert und damit ein Alleinstellungsmerkmal erschaffen. Armin und Victor chwencke sprachen mit medical fitness healthcare über das neuartige Konzept des Royal Sports Spirit. medical fitness and healthcare
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Noch nie gab es so viele Ausfalltage im Job wegen psychischer Erkrankungen Mit rund 246 Fehltagen je 100 Arbeitnehmer waren Seelenleiden 2016 auf einem historischen Höchststand. Die Zahl der Fehltage auf Grund psychischer Erkrankungen hat sich in den letzten 20 Jahren damit mehr als verdreifacht (1997: 77 Tage). Wegen keiner anderen Erkrankung fehlten Arbeitnehmer im vergangenen Jahr so lange am Arbeitsplatz. Das zeigt die aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit. Und Wissenschaftler sind sich weitgehend einig, worin der Grund für Burnout, Depression und Co. liegen. Neben der Enttabuisierung und der damit gestiegenen Behandlungsquote sei es vor allem der gesellschaftliche Leistungsdruck und die allgemeine Überforderung, die psychische Leiden in unserer modernen Welt zu einer Volkskrankheit hat werden lassen. Ein Angebot, das wegen dieser Entwicklung in den letzten Jahren stark nachgefragt wird, ist das Mentaltraining. Ob Yoga oder Meditation – Konzepte gegen Stress und Überlastung boomen. Die Inhaber des Royal Sports Spirit haben diese Entwicklung schon vor längerem vorhergesehen und positionieren sich mit ihrem breiten Kursangebot an Yoga, Qi Gong, Mentaltraining und Zen-Me-
Fotos: Jan Häselich
ditation im Bereich der psychischen Gesundheit. Doch Anfang 2017 sind die Schwenckes, selbst passionierte Anhänger der Meditation, noch einen Schritt weitergegangen und schufen ein mentales Trainingskonzept für die gesamte Anlage –
die Brüder tauften es „Training nach dem Achtsamkeitsprinzip“. Die Initialzündung für diesen Entschluss war die Einladung von Zen-Meister Hinnerk Polenski in das Kloster Chiemgau zu einem Führungskräfteseminar.
Entwicklung psychischer Erkrankungen: Fehltage und Krankheitsfälle Quelle: DAK-Gesundheitsreport 2017
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1978 Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Fachtrainer Karate B-Lizenz, Deutscher Karatebund, Reiseleiter, Sportanimateur 1983 Eröffnung Royal Athletics 1983 Geschäftsführender Gesellschafter 1988 Eröffnung Royal Sports Ibiza 1995 Eröffnung Ihr Sonnenstudio Hamburg-Volksdorf 1998 Eröffnung Ihr Sonnenstudio Ahrensburg 1999 Neubau Royal Sports Club Hamburg 2014 Neueröffnung Royal Sports Spirit
Fotos: Lara Washington
Armin Schwencke
Victor und Armin Schwencke (Royal Sports Spirit) mit Dustin Tusch (DSSV)
Studiofläche in qm
1200 + 200 m2 Dachgarten
Aufteilung der einzelnen Bereiche in qm Gerätetraining Cardiotraining Kursraum Thekenbereich Wellnessbereich Umkleiden Sonstiges
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350 150 90 + 60 50 200 100 200
Anzahl der Mitarbeiter in den einzelnen Bereichen Trainingsfläche Kursbereich Service Physio & Massage
16 18 19 2
Qualifikation der einzelnen Mitarbeiter Dipl. Fitnessökonom (BA), Trainer B-Lizenz, Dipl. Sportlehrer, Reha-Trainer, Gesundheitsmanager, Ökotrophologen, Physiotherapeuten, Dipl. Betriebswirt Struktur der Kunden nach Alter und Geschlecht Kundenanzahl
1200
Männer % Frauen %
47 53
Unter 18 18 - 30 30 - 45 45 - 60 Über 60
50 200 300 450 200
Victor Schwencke 1983 Sporthochschule Köln und BWL Hochschule Hamburg 1984 Ausbildung zum Bürokaufmann in einer Handelsvertretung 1985 Verkaufsrepräsentant Fa. Seidensticker/Alpenland 1989 Gründung Fa. Royal Sports F.C. Schwencke GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter 1995 und 1998 Eröffnung von 2 Sonnenstudios im Franchise System 1999 Neubau Royal Sports Club Hamburg 2014 Neueröffnung Royal Sports Spirit
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Bewusstes Trainieren ohne die Kunden esoterisch zu überfordern „Es war unsere Idee als erster Fitnessclub in Deutschland bewusstes Training nach dem Prinzip der Achtsamkeit für alle Trainierenden an allen Fitnessgeräten erlebbar machen zu können“, fasst Armin Schwencke die Grundidee der Verbindung von Kraft- und Mentaltraining zusammen. Vor drei Jahren starteten sein Bruder und er die Entwicklung des neuen Konzeptes. Die wichtigsten Kernpunkte des Trainings nach dem Achtsamkeitsprinzip, wie es im Royal Sports Spirit durchgeführt wird: bewusster beginnen, bewusster atmen, bewusster reflektieren, bewusster ausführen. Der Trainierende soll sich über seinen Befindlichkeitszustand im Klaren sein und mit dem Trainer über sein Tagesziel sprechen. Die Trainer des Royal Sports Spirit leiten die Mitglieder intensiv an und kontrollieren die Durchführung bei jeder Trainingseinheit. Armin Schwencke führt dazu aus: „Die Sehnsucht treibt uns an, ganz bei sich zu sein, Kraft zu tanken, den Stress los zu werden. Ohne Extra-Meditationstraining, ohne Guru, beim ganz simplen Krafttraining. Das bedienen wir, ohne den Sporttreibenden esoterisch zu überfordern und abzuschrecken.“
Fotos: Jan Häselich
Studien belegen positive Effekte von Fitnesstraining auf psychische Gesundheit Fragt man Kunden des Royal Sports Spirit, was sie nach ihrem Training empfinden, so geben sie zumeist an, dass sich ihr unmittelbares Wohlbefinden gesteigert hat. Und tatsächlich zeigen auch hier die Ergebnisse empirisch fundierter Studien eine Vielzahl positiver Effekte körperlicher Aktivität auf die psychische Gesundheit. Hierbei scheinen als physiologische Vermittler hormonale und metabolische Prozesse, Veränderungen von Neurotransmittersubstanzen, Endorphinbildung sowie eine gesteigerte Körpertemperatur eine wichtige Rolle zu spielen. Insbesondere das Krafttraining verbessert das subjektive Körperbild der Trainierenden, was wiederum zu einer Erhöhung der Selbstwirksamkeitserwartung und der allgemeinen Lebenszufriedenheit führt. Generell scheint sich eine regelmäßige, moderate bis anstrengende körperliche Aktivität – gleich ob kraft- oder ausdauerorientiert – positiv auf die Reduktion von depressiven Verstimmungen, Ängsten und Stress auszuwirken und zu einer Verbesserung des Selbstkonzeptes der Trainierenden zu führen. (mehr auf Seite 65). Genau auf diese positiven Begleiterscheinungen des Fitnesstrainings setzen die Schwenckes.
Die häufigsten Diagnosen beim Krankenstand 2016 1. Muskel-Skelett-System (22,2 %) 2. Psychische Erkrankungen (17,1 %) 3. Atmungssystem (14,7 %) 4. Verletzungen und Vergiftungen (11,9 %) 5. Verdauungssystem (5,1 %) 6. Infektionen (4,6 %) 7. Neubildungen (4,6 %) 8. Kreislaufsystem (4,4 %) 9. Nervensystem, Augen, Ohren (4,3 %) 10. Unspezifische Symptome (3,9 %)
30 % effektiveres Training durch das Achtsamkeitsprinzip Doch auch ein Mehr an Kraftzuwachs, eine höhere Trainingseffizienz und eine bessere Körperwahrnehmung sind positive Effekte des Krafttrainings nach dem Achtsamkeitsprinzip. Dass dies gelingt, belegen amerikanische Studien, die das Psychologische Institut der Sporthochschule Köln veröffentlicht hat: „Es wurde aufgezeigt, dass der der Kraftzunahme durch Bewegungswahrnehmungstraining primär zugrundeliegende Mechanismus auf im Nervensystem auftretenden Anpassungen basiert. So konnte beispielsweise nach vier Wochen Mentaltraining die Abduktionskraft des kleinen Fingers um 22 % gesteigert werden“, so Victor Schwencke. Hohe Betreuungsdichte und persönliche Zuwendung sind entscheidend Neben der Verbindung von Krafttraining und dem Achtsamkeitsprinzip ist es vor allem auf die hohe Betreuungsdichte und die breitgestreute Qualifikation der Mitarbeiter zurückzuführen, dass die Schwenckes seit mehr als drei Jahrzehnten erfolgreich positioniert sind. „55 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl unserer 1.200 Mitglieder. Zudem ist eine physiotherapeutische Praxis seit über einem Jahrzehnt fester Bestandteil unseres Hauses“, unterstreicht Victor Schwencke. Unter den Mitarbeitern sind neben Diplom-Sportlehrern und Reha-Trainern auch Fitnessökonomen und geprüfte Gymnastiklehrer angestellt. Doch bei allen positiven Effekten, die das Krafttraining in Kombination mit dem Achtsamkeitsprinzip auch hat: „Das Wichtigste“, so weiß Victor Schwencke, „bleibt aber die persönliche Zuwendung und Betreuung mit humorvollem Ton und natürlich der Spaß am Training.“
www.royal-sports.de
Quelle: DAK-Gesundheitsreport 2017
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Foto: Ellen Wieghaus
DSSV – Arbeitsgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen, Deloitte und Deutsche Hochschule für Prävention und Gesunheitsmanagement DHfPG präsentieren die Eckdaten 2017.
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Zukunftsmarkt Gesundheit 10 Millionen Mitglieder in Deutschland, 8.684 kommerzielle Studios, 5 Milliarden Euro Umsatz – Fitness- und Gesundheit eilen von Rekord zu Rekord, die Branche ist ein Treiber der deutschen Wirtschaft. Und das Beste: Der Trend hält an. Die Fitness- und Gesundheitsbranche ist ein Zukunftsmarkt. Die „Eckdaten 2017 der deutschen Fitness-Wirtschaft“, auch in diesem Jahr gemeinsam erstellt vom DSSV, dem Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheitsanlagen, vom Prüfungsund Beratungsunternehmen Deloitte und der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG, bestätigen die erfreuliche wie nachhaltige Entwicklung der Branche. Die Studie ist eine Sammlung ökonomischer und qualitativer Daten sowie eine fundierte Grundlage für den Austausch mit allen an der Branche Interessierten und Partnern. Die Veröffentlichung
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der „Eckdaten“ erfolgte am 20. März, die Präsentation am gleichen Tag in Köln. Die Studie hat Eindruck gemacht. Zahlreiche Leitmedien aus TV, Print und Online, wie ARD, ZDF und n-tv, vom Morgenmagazin über die Frankfurter Allgemeine Zeitung bis hin zu etlichen Online-Portalen griffen die positiven Kennzahlen auf. 10,08 Millionen Mitglieder: So viele wie noch nie
Fitness gewinnt für immer mehr Menschen an Bedeutung. Körperliche Betätigung ist ein wichtiger Faktor der aktiven Gesundheitsvorsorge und eine
lohnende Investition in die Leistungsfähigkeit. Die gute konjunkturelle Entwicklung und das gestiegene Interesse am Thema Gesundheit begünstigen dabei das Mitgliederwachstum. Erstmals zählte die Fitness- und Gesundheitsbranche mehr als 10 Millionen Mitglieder, gegenüber 2015 ein Anstieg um 6,6 Prozent oder eine Ausweitung um mehr als 600.000 neue Kunden. In den letzten fünf Jahren von 2012 bis 2016 verzeichnete die Branche eine Steigerung um 27,5 Prozent.
Die Zahl der Mikrostudios stieg im Berichtszeitraum um 9,5 Prozent auf 2.054 Anlagen, in den letzten fünf Jahren um mehr als 50 Prozent. Kennzeichnend für diese Anlagenform ist die größere Differenzierung der Anbieterkonzepte. Mikrostudios bieten vielfach „Nischenangebote“ wie beispielsweise Zirkeltraining, EMS-Training, Functional-Training oder Personal-Training. Anlagenentwicklung
Die Einzelbetriebe und die Ketten-Anlagen verzeichneten 2016 zusammen mehr als 9,5 Millionen Fitnesstreibende. Die Mikrostudios zählten 550.000 Mitglieder. Fitnesstraining war auch 2016 die mitgliederstärkste Trainingsform in Deutschland, weit vor Fußball (6,97 Millionen Mitglieder). Die Reaktionsquote der Fitnessbranche, sprich der Anteil der Mitglieder in Fitness- und GesundheitsAnlagen gemessen an der Gesamtbevölkerung, stieg auf 12,3 Prozent, in der für die Branche relevanten Kernzielgruppe der 15- bis 65-Jährigen sogar auf 18,7 Prozent. Mitgliederentwicklung (in Mio.)
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Alle drei Marktbereiche, Einzel-, Ketten- und Mikrostudios, haben vom Wachstum profitiert, haben 2016 Mitglieder gewonnen. Der Grund: Alle Marktbereiche wenden sich an unterschiedliche Zielgruppen, decken die Nachfrage der Kunden ideal ab.
(Quelle: Eckdaten 2017)
43,5 Prozent aller Studios setzen auf Gesundheit
Im Vergleich der Kategorien „Training“ (Verbesserung der Leistungsfähigkeit), „Lifestyle“ (Lebensstil, Trends, soziale Aspekte), „Gesundheit“ (Erhalt der Leistungsfähigkeit, Prävention) und „Wellness“ (Entspannung, Erholung, mentaler Ausgleich) setzen die meisten Anlagen auf „Gesundheit“. 43,5 Prozent aller Studios nannten bei der Positionierung ihrer Anlage „Gesundheit“ an erster Stelle, gefolgt von „Training“ (36,0 Prozent). Auch die Einzelbetriebe und Mikrostudios setzen auf „Gesundheit“. Bei den Kettenbetrieben liegt dieses Segment nach „Training“ auf Rang zwei.
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Anlagen nach Positionierung in der Kategorie Gesundheit (in %)
(Quelle: Eckdaten 2017)
Die positive Entwicklung der Fitness- und Gesundheitsbranche zeigt sich auch in der Entwicklung der Anlagenzahl. 8.684 kommerziell geführte Betriebsstätten zählte die Branche am Jahresende, eine Ausweitung um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Einzelbetriebe mit einer Gesamtfläche größer 200 Quadratmetern sind bezüglich der Anlagenzahl die häufigste Betriebsform. Mit 4.844 Studios stellt dieses Segment weit mehr als die Hälfte aller Anlagen. Das seit Jahren stärkste Anlagenwachstum aber weisen die Mikrostudios mit einer Fläche von bis zu 200 Quadratmetern aus.
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8.684 Anlagen: Rekord
(Quelle: Eckdaten 2017)
209.200 Mitarbeiter: Arbeitsmarkt Fitness- und Gesundheitsbranche zeigt sich robust
Mehr als 209.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren zum Stichtag am 31.12.2016 in der
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Fitness- und Gesundheitsbranche beschäftigt, ein Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (205.700). In Bezug auf die 8.684 Anlagen ergibt sich eine durchschnittliche Mitarbeiterzahl von rund 24 Mitarbeitern pro Anlage. Mitarbeiterentwicklung (in Tsd.)
dopplung in den letzten fünf Jahren (2011: 3.043). Der „Bachelor of Arts“ Fitnessökonomie war auch 2016 der beliebteste Studiengang mit annähernd der Hälfte aller Studierenden, gefolgt vom „Bachelor of Arts“ Gesundheitsmanagement mit einer Ausweitung der Studierendenzahl um 12,8 Prozent. Zertifizierung nach DIN-Norm 33961 – mehr als ein gutes Gefühl
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Immer mehr Betreiber von Fitness- und Gesundheitsanlagen schätzen die Vorteile einer Zertifizierung nach DIN-Norm 33961. Deutschland ist dabei das erste Land weltweit, das über eine demokratisch legitimierte Norm für Fitness-Studios verfügt. 56 Prozent aller Studios wollen in diesem Jahr in eine DIN-Zertifizierung wie zum Beispiel „ZertFit“ investieren. Betrachtet man nur die inhabergeführten Einzelstudios liegt der Anteil der Studios sogar bei 67 Prozent. Geplante Zertifizierung nach DIN-Norm 33961 (in %)
(Quelle: Eckdaten 2017)
Mehr als 80 Prozent aller Betriebe (rund 3.850 Anlagen) setzen auf dual Studierende, 99 Prozent aller Mikrostudios, annähernd 90 Prozent aller Kettenbetriebe und 79 Prozent aller Einzelstudios. Mitarbeiterentwicklung (in Tsd.) © DSSV
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Die zunehmende Qualifizierung ist und bleibt eine Investition in die Zukunft. 95 Prozent aller Betreiber wollen 2017 in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren, davon 100 Prozent aller Kettenbetreiber. Viele der weit mehr als 200.000 Mitarbeiter verfügen nicht nur über eine anerkannte Berufsausbildung, fast jeder fünfte Mitarbeiter hat sogar einschlägige akademische Abschlüsse.
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95 Prozent der Betriebe investieren in Weiterbildung
(Quelle: Eckdaten 2017)
2017: Das Hoch hält an Die Stimmung ist positiv, der Trend optimistisch, die Aussichten vielversprechend. Vier von fünf Studios glauben für 2017 an eine weitere Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation. Dabei setzen Fitness- und Gesundheits-Anlagen weiterhin auf ihre Kernkompetenzen, um auch zukünftig den Bedarf ihrer Zielgruppen nach qualifizierter Dienstleistung im Gesundheitssektor zu bedienen.
Die Fitness- und Gesundheitsbranche in Zahlen (Stichtag: 31.12.2016)
(Quelle: Eckdaten 2017)
Der Trend nach einem Studium in der Fitness- und Gesundheitsbranche hält an. 7.047 Studierende waren zum 31.12.2016 an der staatlich anerkannten Deutschen Hochschule für Fitness- und Gesundheitsmanagement DHfPG, dem Bildungspartner des DSSV, immatrikuliert, mehr als eine Ver-
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• 10,08 Millionen Mitglieder, + 6,6 Prozent • 8.684 Fitnessanlagen, + 4,2 Prozent • 5,05 Milliarden Euro Branchenumsatz, + 4,5 Prozent • 209.200 Beschäftigte, + 1,7 Prozent • 87 Prozent der Anlagen planen 2017 Investitionen • 56 Prozent der Betreiber beabsichtigen eine Zertifizierung nach der DIN-Norm 33961 • Einzel: 1 bis 4 Betriebsstätten, > 200 m2 • Kette: 5 und mehr Betriebsstätten, > 200 m2 • Mikro: beliebig viele Betriebsstätten, bis zu 200 m2
Hingucker: Die neue eGym Benutzeroberfläche. Fotos: eGym GmbH
Mit eGym Physio direkt zum Kunden
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Mehr Erfolg im Selbstzahlerbereich Mit der intelligenten Vernetzung von Partnergeräten, einer neuen Benutzeroberfläche für die Gerätemonitore und mit spezieller Trainingssoftware wertet eGym den Selbstzahlerbereich in physiotherapeutischen Praxen deutlich auf. Das Training selbst wird noch intuitiver und smarter, und die Therapeuten haben jederzeit und überall sämtliche Trainingsprozess-relevanten Mitgliedsdaten parat. Die Patienten trainieren erfolgreich und bleiben somit hoch motiviert. Immer mehr Partner-Equipment, darunter zahlreiche Kardiogeräte führender Hersteller, aber natürlich auch die neue efle-xx Serie aus dem eigenen Haus (s. dazu auch den Beitrag auf Seite 58 in dieser Ausgabe), sind an die eGym Cloud angebunden. Das heißt, dass sich der Patient einfach nur mit seinem eGym RFID-Chip am jeweiligen Gerät einloggt, und schon geht’s los! eGyms Open-Platform-Ansatz verbessert die individuelle Betreuung durch den Therapeuten, der mit der eGym Trainer App das Training nunmehr auch auf Partnergeräten ideal steuern kann. Der Patient wiederum sieht in der eGym Member App jetzt auch seine Trainingsdaten und -fortschritte an allen an die eGym Cloud angebundenen Partnergeräten.
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Zum ganzheitlichen eGym Betreuungskonzept gehören außerdem die eGym Trainer App und die eGym Member App für die optimale Interaktion zwischen Therapeut und Kunden. Die beiden Apps ermöglichen im Zusammenspiel die lückenlose Dokumentation aller Trainingsaktivitäten – sowohl in der Physiopraxis als auch außerhalb. So gibt der Therapeut seinen Patienten beispielsweise via eGym Member App „Hausaufgaben“ mit in Form von Übungen, die sie außerhalb der Praxis erledigen. Er kann diese kommentieren und selbstverständlich anhand seiner eigenen eGym Trainer App nachvollziehen, ob die Patienten ihre Übungen auch tatsächlich ausgeführt haben. Die eGym Trainingsdatenbank umfasst über 1.000 verschiedene Aufgaben; von klassischen physiotherapeutischen bis hin zu Theraband- und Geräteübungen. Besonders motivierend für die Patienten: Änderungen am Trainingszustand werden sofort visualisiert. Wichtig für Betreiber von Physiopraxen: Einzige Start-Voraussetzung für die Anbindung der Partnergeräte ist die aktivierte eGym Cloud. Die smarte, vernetzte Trainingsfläche mit eGym funktioniert somit für jeden, der sich für die kostenlose digitale Betreuungswelt mit eGym Apps entscheidet!
Mehr Motivation: Die neue eGym Benutzeroberfläche Die beliebte Benutzeroberfläche der eGym Gerätemonitore ist ein Hingucker im wahrsten Wortsinne. Sie leitet optisch ansprechend und zuverlässig durch das erfolgreiche Training und erhält jetzt ein umfassendes Update, bei dem Nutzererfahrungen mit der eGym Member App Pate standen: AnalyseFunktionen zeigen schon bald direkt am Gerät den Trainingsfortschritt, und neue Gamification-Elemente (Erfolgspunkte, Rankings, Level), die Kunden bisher nur aus der Member App kennen, sorgen für die Extraportion Motivation! Zudem steht mit dem neuen Design die Trainingskurve noch mehr im Mittelpunkt: Der Ball ist zentriert, der Patient behält während der gesamten Trainings seine optimale Körperhaltung bei. Und wie gewohnt wird das neue Design der Benutzeroberfläche auf allen Geräten kostenlos freigeschaltet.
Fotos: eGym GmbH
Trainingsziel Reha Fit Reha Fit, das schonende Aufbautraining, richtet sich an Physio-/Reha-Patienten, die z. B. nach einer Verletzung oder aufgrund von Beschwerden für das „normale“ Training im Zirkel noch nicht fit genug sind. Reha Fit bereitet die Patienten darauf vor. Anders als bei den anderen Trainingszielen fokussiert Reha Fit sehr stark auf isokinetisches Training mit sehr geringer Intensität sowie mittlerer Trainingsgeschwindigkeit bzw. Wiederholungszahl. Für diese Zielgruppe ist es besonders wichtig, dass die Trainingsgeräte einfach bedienbar sind. Die Patienten bzw. Kunden vertrauen der Fachmeinung ihres Therapeuten und halten sich in der Regel sehr diszipliniert an ihren Trainingsplan. Der Fokus liegt ganz klar auf Mobilisierung und Aktivierung für ein schonendes Training.
Explonic – die Trainingsmethode zur Steigerung der Schnellkraft Die Schnellkraft nimmt mit zunehmendem Alter deutlich früher und schneller ab als die Maximalkraft, nämlich schon ab ca. 30 Jahren. Mit konventionellen Geräten war spezifisches Schnellkrafttrai-
ning bislang nicht möglich. Daher hat eGym die Trainingsmethode Explonic entwickelt: Wissenschaftlich fundiertes Training am Leistungsoptimum. Die Explonic-Methodik besteht im geführten Schnellkrafttraining: Leichtes Gewicht, maximal beschleunigt. Dabei versucht der Trainierende, jede Wiederholung in der konzentrischen Phase so schnell wie möglich zu bewegen. Gleichzeitig wird das Trainingsgewicht so gewählt, dass pro Wiederholung die maximale Leistung erbracht werden kann. Das persönliche Leistungsoptimum je Gerät lässt sich ganz einfach über die dynamische Kraftmessung erfassen. Explonic trainiert die Leistungsfähigkeit des Muskels für Alltagsbelastungen, sozusagen eine „Schnellkraftmethode für Jedermann“. www.egym.de
19 Darum eGym Physio Eine erfolgreiche Physiopraxis lebt insbesondere von einem direkten Zugang zu potenziellen Kunden. Mit einem für alle Zielgruppen zuverlässig funktionierenden Trainingsbereich für Selbstzahler ist dies möglich. eGym Physio unterstützt Sie dabei, aus Ihren Patienten erfolgreiche und gesunde Kunden zu machen. Sie werden dabei zum Gesundheitscoach und begleiten Ihre Kunden auf ihrem individuellen Weg zu ihrem persönlichen Trainingsziel: 1. Bieten Sie Ihren Patienten die Möglichkeit, auch nach der Therapie-/Rehabilitationsphase in Ihrer Praxis zu trainieren. 2. Ein einzigartiges Trainingserlebnis schafft maximale Kundenzufriedenheit. 3. Ihren Personalaufwand halten Sie trotz vergrößertem Kundenstamm gering: Das intelligente Trainingssystem von eGym Physio ist einfach und sicher. 4. Sie verzeichnen steigende Umsätze und Gewinne. 5. Sie werden unabhängiger von Krankenkassen.
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eGym NEXT – erleben Sie efle-xx und die gesamte digitale Betreuungswelt von eGym live: Senden Sie einfach eine E-Mail an events@egym.de.
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Modulation der arm ora Sind Ballaststoffe essenziell? Als Darmflora wird die Gesamtheit der im Darmtrakt lebenden Mikroorganismen bezeichnet. Sie besteht zu 99 % aus Bakterien. Zirka 10 - 100 Billionen Bakterien und 500 - 1.000 verschiedene Keimarten machen die Darmflora aus. Der überwiegende Anteil der Keime zeigt keine krankheitsauslösenden Eigenschaften. Eine gewisse Menge bzw. Anzahl von Keimen mit erkrankungsauslösendem Potenzial lässt sich gewöhnlich jedoch immer nachweisen. Erkrankungen müssen daraus nicht resultieren, solange die krankheitsauslösenden und nicht krankheitsauslösenden Keime in einem kontrollierten Verhältnis zueinander stehen. Der überwiegende Anteil der Mikroorganismen ist im Dickdarm angesiedelt. In der Summe soll die Masse der Mikroorganismen 1 - 2 kg entsprechen. Die mikrobielle Zusammensetzung der Darmflora ist individuell verschieden. Bei der natürlichen Ge-
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burt wird das Neugeborene im Geburtskanal mit Keimen infiziert, woraus sich die erste Darmflora entwickelt. Weiterhin sind Keime der mütterlichen Darmflora in der Muttermilch zu finden. Beim Stillen gelangen die Keime mit der Milch in den Darmtrakt des Säuglings und siedeln sich dort an. Die erste Darmflora beim Kleinkind wird als Bifidusflora bezeichnet und besteht zum größten Teil aus Milchsäurebakterien. Die Darmflora entwickelt sich bis zum dritten Lebensjahr und zeigt sich dann bis ins Alter in der Zusammensetzung relativ konstant. Kinder, die per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, können nicht mit vaginalen Keimen in Berührung kommen. Anstelle dessen werden sie mit der Hautflora der Mutter infiziert. Die sich daraus entwickelnde Darmflora wird aus medizinischer Sicht als unnatürlich charakterisiert. Auch das Füttern mit Formulamilch kann die Entwicklung einer altersge-
rechten Darmflora stören. Gefütterte Kleinkinder weisen eine der Darmflora Erwachsener ähnliche Zusammensetzung auf. Die Bedeutung der Darmflora Die Darmflora weist vielfältige metabolische Eigenschaften und Funktionen auf, die letztlich unsere Gesundheit beeinflussen. Gemeinsam mit der Darmschleimhaut bildet sie eine mechanische und biologische Barriere gegen Krankheitserreger und Fremdkörper. Die Bakterien der Darmflora bilden antimikrobielle Proteine, welche der Bekämpfung krankheitsauslösender Keime dienen. Dabei interagieren sie mit dem Teil des Immunsystems, das für den Darm verantwortlich ist. Bestimmte Immunzellen erfassen den Zustand der Darmflora und beginnen wenn nötig, krankheitsauslösende Keime abzuwehren.
Abbildung 1: Darstellung der Interaktion von Darmflora und dem darmassoziierten Immunsystem. Über Dendritische Zellen, Toll like Receptors (TLR) und M-Zellen, die mit Makrophagen in Verbindung stehen, wird die Beschaffenheit der Darmflora vom Immunsystem erfasst. Die von diesen Zellen gebildeten Botenstoffe und Zytokine können Entzündungsreaktionen auslösen und die T-Zellen aktivieren. Die T-Zellen wiederum bilden Zytokine, welche die Antikörperproduktion der B-Zellen induzieren. Mithilfe der Entzündungsreaktionen und der Antikörper kann das Immunsystem auf pathogene Keime reagieren und gesundheitsschädigende Infektionen abwehren.
Aus dem Stoffwechsel der Keime der Darmflora gehen kurzkettige Fettsäuren, wie Essigsäure, Buttersäure und Propionsäure sowie Gase, wie Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff hervor. Die gebildeten Gase machen sich als Blähungen bemerkbar. Die Fettsäuren senken den pH-Wert und hemmen somit die Ansiedlung pathogener Keime. Insbesondere die Buttersäure zeigt zudem krebshemmende Eigenschaften: Sie hemmt den Transkriptionsfaktor Nuclear Factor kappa B (NFkB), hemmt entzündungsfördernde Zytokine, beeinflusst die Genexpression, hemmt das Wachstum von Krebszellen und fördert deren Absterben. Weiterhin ist die Darmflora an der Entgiftung von Xenobiotika, d. h., chemischen, körperfremden Stoffen mit gesundheitsgefährdendem Potenzial, beteiligt. Auf diese Weise kann Schädigungen des Darmgewebes, Infektionen, Unverträglichkeiten
und Vergiftungen bis hin zu Tumorerkrankungen vorgebeugt werden. Beobachtet werden konnte zudem eine funktionsfördernde Wirkung hinsichtlich der Darmperistaltik und der Verdauung.
Abbildung 2: Der Einfluss einer Dysbiose (links) vs. intakter Darmflora (rechts) auf das Entzündungsgeschehen und das Krebsrisiko im Dickdarm. Auf Dysbiosen reagiert das Immunsystem mit Entzündungsreaktionen. Die dabei aus den Immunzellen (Makrophagen) ausgeschütteten entzündungsfördernden Stoffe wie z. B. Interleukin 1ß (IL-1ß) und der Transkriptionsfaktor Nuclear Factor kappa B (NF-kB) können jedoch die Erbanlagen der Darmzellen schädigen und das Wachstum entarteter Zellen begünstigen. Bei einer Ballaststoffzufuhr von mindestens 30 g pro Tag kann eine physiologische Darmflora aufrechterhalten werden. Die Bakterien fermentieren Ballaststoffe u. a. zu kurzkettigen Fettsäuren (Acetat, Butyrat, Propionat), welche der Krebsentstehung entgegen wirken.
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Ballaststoffe als Nährmedium Die Mikroorganismen der Darmflora gewinnen ihre Energie bzw. decken ihren Nährstoffbedarf durch die Verstoffwechselung von Ballaststoffen. Vor allem die nicht verdaulichen Kohlenhydrate dienen als Energielieferanten. Ballaststoffe kommen in bedeutenden Mengen in Gemüse, Obst, Nüssen, Kernen, Samen, Vollkorngetreide/-produkten und Pilzen vor. Sie gelten entsprechend der klassischen Ernährungslehre als nicht lebensnotwendig (essenziell), aber funktionserhaltend auf den Magen-Darm-Trakt. Pauschal wird von den Ernährungs- und Gesundheitsgesellschaften empfohlen, täglich ca. 30 g Ballaststoffe zuzuführen. Die Zufuhrmenge wird z. B. durch den Verzehr von 15 g Leinsamen, 40 g Vollkornbrot, 200 g Brokkoli, 120 g Apfel, 30 g Mandeln, 150 g Gemüsepaprika, 120 g Birne und 50 g Datteln bereitgestellt. Bei stark defizitärer Ballaststoffzufuhr wird die Darmflora in ihrem Regenerations- und Wachstumspotenzial eingeschränkt. Dabei ist es möglich, dass die Biomasse an nicht pathogenen Keimen zurückgeht und sich krankheitsfördernde Keime zunehmend im Wachstum durchsetzen. In diesem Fall wird von einer Dysbiose bzw. Fehlbesiedlung mit Mikroorganismen gesprochen. Dysbiosen können in Abhängigkeit ihrer Ausprägung zu Ein-
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schränkungen in der Lebensqualität und zu manifesten Erkrankungen führen. Die Folgen der Dysbiose Aus dem vorangegangenen Abschnitt lässt sich ableiten, dass die unzureichende Ballaststoffzufuhr mit ungünstigen Veränderungen hinsichtlich der Beschaffenheit der Darmflora und nachfolgend mit gesundheitseinschränkenden Effekten einhergehen kann. Anhand der Aufgaben und Funktionen einer intakten Darmflora lässt sich nachvollziehen, welche möglichen gesundheitlichen Probleme dabei zu erwarten sind. Basierend auf der gestörten Interaktion zwischen der fehlbeschaffenen Darmflora und dem Darmimmunsystem können Immunsuppressionen resultieren. Dadurch erhöht sich die allgemeine Infektanfälligkeit. Die Dysbiose bedingt die Aktivierung von Immunzellen des Darmgewebes, welche nachfolgend verstärkt entzündungsfördernde Substanzen zur Bekämpfung pathogener Keime bilden. Verläuft die Dysbiose chronisch, greifen die entzündungsfördernden Stoffe zunehmend auch das Darmgewebe an. Dadurch können chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa ausgelöst werden. Auch das Reizdarmsyndrom und häufig auftretende Durchfälle werden auf Dysbiosen zurückgeführt. Gelingt es pathogenen Keimen, das Darmgewebe zu infizieren, können diese mit dem Blut oder der Lymphe im Körper transportiert und verteilt werden. Organschäden sind dabei nicht auszuschließen. Besiedlungslücken mit darmflorarelevanten Bakterien ermöglichen es Fremdkörpern, Xenobiotika, Allergenen usw. mit der Darmschleimhaut in Kontakt zu kommen und evtl. über Tight Junctions in die Blutbahn zu gelangen. Tight Junctions sind proteinkontrollierte Passagemöglichkeiten zwischen zwei Darmschleimhautzellen hindurch. Daraus können Unverträglichkeiten und Allergien resultieren, die sich u. a. in entsprechenden Hautreaktionen, wie z. B. Ausschlägen, äußern. Veränderungen in der Beschaffenheit der Darmflora können weiterhin mit Veränderungen in der intratestinalen Verwertung von Nährstoffen einhergehen. Dabei konnte beobachtet werden, dass die Bioverfügbarkeit von Monosacchariden gesteigert wird und es aufgrund einer erhöhten Energieversorgung zu Fettgewebezuwachs und Übergewichtigkeit kommt. Überwiegt dabei der viszerale Fettansatz, erhöhen sich zudem die Risiken für Insulinresistenz und Diabetes mellitus Typ 2. Geringe Zufuhrmengen von Ballaststoffen korrelieren zudem mit einem erhöhten Dickdarmkrebsrisiko. Einhergehend mit der verminderten Ballast-
stoffzufuhr produziert die Darmflora geringere Mengen an kurzkettigen Fettsäuren. Zum Beispiel durch Xenobiotika ausgelöste Zellentartungen können in dieser Situation weniger gut in deren weiterer Entwicklung gehemmt werden. Dysbiosebedingtes Übergewicht, Diabetes, schmerzliche Darmerkrankungen usw. beeinträchtigen das Wohlbefinden der betroffenen Personen. Dem schließen sich verstärkt Stimmungsschwankungen an, die durchaus auch das Niveau von Depressionen erreichen können. Untersuchen bestätigen diesen Mechanismus, da Menschen mit Dysbiosen häufiger zu Depressionen neigen. Darmsanierung Ballaststoffdefizite, Rauchen, Alkohol, die Behandlung mit Antibiotika usw. können Schäden der Darmflora bis hin zu Dysbiosen bedingen. Seit geraumer Zeit untersuchen Wissenschaftler, ob die Wiederherstellung einer intakten Darmflora mithilfe von bakteriellen Präparaten (Probiotika), Ballaststoffsupplementen (Prebiotika) oder Stuhleinläufen gelingen kann. Im Anschluss an die Anwendung von Antibiotika können Pro- und Prebiotika durchaus hilfreich darin sein, die medikamentenbedingten Durchfälle rasch zum Abklingen zu bringen und die Darmflora zu regenerieren. Weniger Durchfälle und Darmreizungen zeigen auch Untersuchungen zum Einsatz von Probiotika in Formulamilch für Säuglinge. Probiotische Wirkungen gehen allerdings nicht nur von speziellen Präparaten aus. Alle milchsäurevergorenen (nicht erhitzten) Lebensmittel wie Joghurt, Sauerkraut, saure Gurken usw. wirken probiotisch. Die Milchsäurebakterien allein sind jedoch nicht ausreichend. Damit sich diese ansiedeln und vermehren können, bedarf es, wie bereits dargestellt, auch der Ballaststoffe als Nährmedium. Nachgeholfen werden kann mit reinen Faserpräparaten wie z. B. Inulin, Oligofructosen oder Pektin. Allerdings sind die herkömmlichen Ballaststoffträger wie Obst, Gemüse, Nüsse und Vollkorn gleichsam geeignet, den Wiederaufbau der Darmflora zu begünstigen. Ein Großteil der Mikroorganismen der Darmflora lässt sich noch nicht kultivieren. Daher ist es nicht möglich, optimierte Präparate zur Darmsanierung herzustellen. Eine alternative Möglichkeit stellt die therapeutische Behandlung mit Stuhl dar. Mittels Sondeneinlauf wird eine aufbereitete Stuhlprobe (Stuhltransplantation) mit intakter Darmflora in den Darm der Person eingebracht, die von der Dysbiose betroffen ist.
pöse Mäuse verloren Körpergewicht, nachdem sie mit dem Fäzes von normalgewichtigen Mäusen behandelt wurden. Dabei konnte die adipositasauslösende Dysbiose beseitigt werden. Auch beim Menschen liegen vielversprechende Untersuchen vor. Bei einem Großteil der Patienten mit Clostridium difficile-Enterokolitis konnte innerhalb kurzer Zeit Beschwerdefreiheit erreicht werden. Im Rahmen dieser Erklärungen erhält auch der Blinddarm bzw. Wurmfortsatz einen neuen Stellenwert. Im Allgemeinen als unnötiger Ballast im Körper abgewertet, erweist sich der Blinddarm neuen Erkenntnissen nach eventuell sinnvoll für die Darmflora. Wenn Erkrankungen, Schadstoffe oder Medikamente zur Schädigung der Darmflora führen, bleibt im Blinddarm ein unberührter Rest der Darmflora erhalten. Sobald die Erkrankung abgeheilt ist und der Schadstoff oder das Medikament eliminiert worden sind, kann sich die Darmflora ausgehend vom Blinddarm regenerieren. Die Frage nach der Lebensnotwendigkeit Ballaststoffe gelten in der klassischen Ernährungslehre als nicht lebensnotwendig (essenziell). In Bezug auf die Darmflora und deren Einfluss auf die Gesundheit des Menschen mehren sich jedoch Stimmen, die eine Neubewertung der Ballaststoffe fordern. Ohne ausreichende Ballaststoffzufuhr kann die Darmflora keine optimale physiologische Beschaffenheit ausprägen. Dadurch bedingt können verschiedene gesundheitliche Störungen induziert und im Laufe der Zeit manifestiert werden.
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Jan Prinzhausen Der Ernährungswissenschaftler Jan Prinzhausen verfügt über langjährige Praxiserfahrung in der Ernährungsberatung von unterschiedlichen Zielgruppen. Als Dozent der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/ BSA-Akademie bildet er u. a. Mitarbeiter aus Fitness- und Gesundheitseinrichtungen als professionelle Ernährungsberater aus. Er hat bereits mehrere Fachbücher im Ernährungsbereich veröffentlicht (z. B.: „Erfolgreich mit Ernährungsberatung. Durchführung, Beispiele, Tipps und Tricks“) und hält regelmäßig Vorträge auf Fachkongressen und anderen Veranstaltungen.
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Für Ernährungsberater ergibt sich die Aufgabe, die Zufuhrmengen von Ballaststoffen und probiotischen Lebensmitteln in der Ernährung der Klienten zu kontrollieren und gegebenenfalls zu optimieren.
Info Ein praxisnahes Hochschulstudium im Bereich der Ernährungswissenschaften bietet das duale Studium zum „Bachelor of Arts“ Ernährungsberatung an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG. Die Absolventen werden zu Ernährungsspezialisten befähigt, die gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten wissenschaftlich fundiert vermitteln und dieses durch Bewegungsprogramme und psychologische Strategien dauerhaft stabilisieren können. Der Studiengang wurde von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) unter bestimmten Voraussetzungen anerkannt und ermöglicht eine Kooperation mit Krankenkassen.
Bereits Studien an Mäusen haben gezeigt, dass diese Vorgehensweise erfolgreich sein kann: Adi-
www.dhfpg.de/beb
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Literaturliste Bosscher, D., Breynaert, A., Pieters, L. & Hermans, N. (2009). Food-based strategies to modulate the composition of the intestinal microbiota and their associated health effects. J Physiol Pharmacol, 60 (Suppl 6), 5-11. Brandt LJ. (2013). American Journal of Gastroenterology Lecture: Intestinal microbiota and the role of fecal microbiota transplant (FMT) in treatment of C. difficile infection. Am J Gastroenterol, 108(2), 177-85. Park, J. & Floch, M.H. (2007). Prebiotics, probiotics, and dietary fiber in gastrointestinal disease. Gastroenterol Clin North Am, 36(1), 47-63. Rosenstiel P. (2013). Stories of love and hate: innate immunity and hostmicrobe crosstalk in the intestine. Curr Opin Gastroenterol, 29(2), 125-32.
Fotos: © milon industries GmbH
Physio Aktiv – Wissenstransfer und Austausch im Netzwerk
Mit Teamgeist auf Erfolgskurs 26
Vom Einzelkämpfer zum Partner mit Teammentalität – diese Transformation vollziehen alle Physiotherapeuten, die sich dem großen deutschlandweiten Physio Aktiv-Netzwerk anschließen. Eine Entscheidung, die bisher über 130 Physiotherapeuten getroffen haben und der stetig weitere folgen. Eine nachvollziehbare Entwicklung, denn Physiotherapeuten haben keinen leichten Stand in unserer Gesellschaft. Viele üben ihren helfenden Beruf zwar mit großer Leidenschaft und viel Kompetenz aus, doch durch die Abhängigkeit von der ärztlichen Verordnungspraxis und dem gesetzlichen Kassensystem zahlt sich das oft nicht wirtschaftlich aus. Diese Situation stellt nicht für wenige Therapeuten eine große Herausforderung dar. Es wird nach Möglichkeiten gesucht, die Liebe zum Beruf mit unternehmerischem Erfolg und einer sicheren Zukunft für die Praxis zu vereinen. An dieser Stelle setzt nun Physio Aktiv an und bietet Physiotherapeuten mit einem cleveren Konzept die Chance, mit effektivem Training für Selbstzahler – auf Basis der milon Gesundheitszirkel – ein attraktives zweites Standbein aufzubauen und so sinnvoll die Verbindung zwischen dem 1. und 2. Gesundheitsmarkt zu schaffen. Doch Physio Aktiv will mehr und setzt zusätzlich auf Austausch, Service und Information, um seinen Partnern einen
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Wissensvorsprung und klare Zukunftsstrategien an die Hand zu geben. Ein Plan, der aufgeht. Neue Horizonte für die Gemeinschaft „Wir sind ganz begeistert, dass unser Netzwerk immer mehr in Schwung kommt und das Feedback unserer Partner ganz klar zeigt, dass wir voll auf Kurs sind “, freut sich Nicolai Rolli, Geschäftsführer von Physio Aktiv. „Neue Horizonte“ sei nicht umsonst der Titel des großen Physio Aktiv Kongresses Anfang des Jahres in Frankfurt gewesen. „Wir möchten unseren Mitgliedern die Möglichkeit eröffnen, einen Blick über den Tellerrand des Praxisalltags zu werfen und die eigenen Horizonte zu erweitern“, erklärt Rolli. Das Konzept kommt an, der Kongress stieß auf überdurchschnittlich positive Resonanz. Den Grund sieht der Physio Aktiv-Geschäftsführer in der noch engeren Zusammenarbeit mit den Partnern im letzten Jahr: „Der Austausch innerhalb des Netzwerkes hat sich deutlich verstärkt. So verstehen wir immer besser, was unsere Physiotherapeuten wollen und brauchen und wie wir von Physio Aktiv das „Wissen der Vielen“ nutzen und in Strategien überführen können, von denen unsere Partner bestmöglich profitieren.“ Dazu gehöre neben vielen anderen das erfolgreich eingeführte Seminarwesen des Netzwerks und die Verstärkung des Partner Betreuer Teams für die Wissensvermittlung vor Ort.
Den Nerv der Physio Aktiv Partner getroffen Management, Verkaufsschulung und Trainingswissenschaft – in diesen drei Bereichen bietet Physio Aktiv zahlreiche Workshops und Seminare deutschlandweit für seine Partner an. Mit einer Auswahl an Themen wie der wertschätzenden Unternehmensführung über Firmenfitness und Mitgliederbetreuung bis hin zu trainingsbezogenen Informationen möchte Physio Aktiv die Verbindung von physiotherapeutischem Wissen und unternehmerischem Know-how schaffen. Das trifft den Nerv der Mitglieder. „Super Vortrag!“, fasst der Gesundheitswissenschaftler und Physiotherapeut Arno van Vonderen vom Physio Aktiv Celle kurz und knapp seine Begeisterung für die Ausführungen von Prof. Dr. Baum zusammen, den Physio Aktiv als wissenschaftlichen Beirat für das Netzwerk und in diesem Falle als Referent zum Thema „Training bei internistischen und orthopädischen Vorerkrankungen“ gewinnen konnte. Prof. Dr. Baum ist Physiologe und Leiter eines Gesundheitszentrums in Köln. Er konzentriert sich bei seinen Forschungen auf die Leistungsfähigkeit und Trainierbarkeit im Seniorenalter. Aus der Forschung in die Praxis „Trainingsmangel trägt erheblich zu den Rückgängen von Ausdauer, Kraft und Koordination im Alter bei. Das führt oft zu einem Kreislauf aus Leistungsverlust, Ängstlichkeit, Vermeidungsstrategien und Minderbelastung, der durch Krankheitsprozesse weiter beschleunigt wird“, erklärt der Professor. Um effektiv Abhilfe zu schaffen, erforscht er nicht nur die physiologischen Grundlagen der Leistung, sondern entwickelt mit seinem Team Trainingskonzepte, die darauf abzielen, den Leistungsverlust im
Alter zu verlangsamen oder umzukehren. In seinen Seminaren vermittelt er den Physio Aktiv-Partnern das nötige Hintergrundwissen zum Training mit der Generation 50 plus. Was muss bei Arthrose, bei chronischen Schmerzpatienten, bei Diabetes Typ2, bei Herz- und bei Gefäßerkrankungen im Training berücksichtigt werden? Wie beeinflussen die entsprechenden Medikamente die Trainingsgestaltung und -steuerung? Mit Antworten auf all diese Fragen überführt der Physiologe sein Wissen aus der Forschung direkt in die Praxis der Physio Aktiv-Partner. „Mit vielen Studienbeispielen hat Prof. Baum die Vorteile des Krafttrainings bei älteren Patienten mit fachlicher Betreuung untermauert. Es freut mich, dass seine Ausführungen genau zum milon Gesundheitstraining in den Physio Aktiv-Zentren passt und wir so seine Tipps gleich umsetzen und eine neue Zielgruppe für unser Angebot erschließen können“, sagt Seminarteilnehmer Arno von Vonderen. Schließlich liefert gerade die mittlere und ältere Generation das große Potenzial für den zweiten Gesundheitsmarkt. Den Alltag der Partner erleichtern Damit solche potenziellen neuen Kunden auch gezielt gewonnen werden können, gibt Physio Aktiv seinen Partnern gleich die passenden Marketingpakete an die Hand. „Wir versuchen, unseren Partnern mit unseren Angeboten bestmöglich den Alltag zu erleichtern, damit sie sich auf das konzentrieren können, was sie am besten können: die Arbeit mit ihren Patienten“, sagt Physio Aktiv Geschäftsführer Nicolai Rolli. Und da habe man in einem großen Netzwerk eben mehr Möglichkeiten als als Einzelkämpfer: „Wir haben nicht umsonst den Leitspruch ‚Gesundheit. Gemeinsam. Gestalten.’ gewählt.“
Prof. Dr. Baum
Nicolai Rolli
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NEUE HORIZONTE – die deutschlandweite Infotour von Physio Aktiv Mit Physio Aktiv auf Schnupperkurs – wer die Vorteile der Netzwerkgemeinschaft unverbindlich kennenlernen möchte, hat nun mehr Möglichkeiten, als nur die Website zu besuchen. Denn Physio Aktiv geht auf Tour. Jetzt neu: massgeschneiderter § 20 Kurs mit Zertifizierungs Service! Region
Datum
Ort
Mitte
06. Mai
97780 Gössenheim
Mitte
17. Juni + 15. Juli
68623 Lampertheim
Nord
13. Mai + 10. Juni
27412 Tamstedt
Ost
29. April + 20. Mai
09496 Marienberg
Ost
19. August
13055 Berlin
West
20. Mai
42477 Radevormwald
Süd West
10. Juni + 08. Juli
71254 Ditzingen
Süd
13. Mai + 10. Juni
86216 Maisach
Süd
22. Juli
93047 Regenburg
jeweils an Samstagen
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Bei Bau und Geschäft Trends erkannt
Therapie und Fitness kombiniert
Seine neuen Praxen baute Michael Niedermeier mit Haas Fertigbau. Fotos: Haas Fertigbau/Goossens
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Wer mit der eigenen Physiopraxis Erfolg haben will, braucht Zukunftsideen, einen funktionierenden Plan und eine zuverlässige Baufirma. Davon ist Michael Niedermeier, Inhaber von drei kombinierten PhysioFitnesscentern im Raum Ulm, überzeugt. Der Weg zum erfolgreichen Physiotherapeuten begann für Michael Niedermeier eher ungewöhnlich mit einer Ausbildung zum Maschinenschlosser. Dann baute der sportbegeisterte Hobbyringer 1987 ein Gewerbegebäude in Elchingen bei Ulm in ein FitnessStudio um. Zur gleichen Zeit absolvierte er eine Ausbildung beim Deutschen Bodybuilding- und Kraftsportverband zum Fitnesstrainer. „In den 80er Jahren fragte noch keiner nach Gesundheitssport. Damals ging es nur darum, den Körper zu definieren. Es hieß auch Bodybuilding und nicht Fitness“, erinnert sich Niedermeier. Doch er erkannte damals früh den Markttrend. „In den 90er Jahren wandelte sich der Bodybuildingmarkt quasi schleichend zum Gesundheitsmarkt. Mir war klar dass ich mich auf dem Gesundheitssektor weiterbilden muss, um den künftigen Ansprüchen zu genügen“, erinnert sich der Geschäftsmann. Gedacht, getan: Drei Jahre lang ließ sich Niedermeier in Ulm zum Physiotherapeuten ausbilden. Danach absolvierte er nochmals über 1.000 Fortbildungsstunden in Lymphdrainage, manueller Therapie und medizinischer Trainingstherapie, um tatsächlich ein breites Gesundheitsangebot zu bieten. Vision von Therapie und Training Sofort nach Abschluss der Aus- und Weiterbildung eröffnete der Physiotherapeut eigene Praxisräume in seinem Studio. Er machte damit seine Vision
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von kombinierter Gesundheitstherapie wahr und sein Kalkül ging auf. Das bisherige 1.000-Quadratmeter-Studio wurde bald zu eng. Folgerichtig trug sich Niedermeier 2006 mit dem Gedanken, eine Filiale zu eröffnen. Rückblickend zählt er auf, wie wichtig es für die rund 600.000,- EUR teure Investition war, die richtigen Entscheidungen zu treffen. „Ich kann nur empfehlen, für einen Neubau einen guten Gesamtplan zu haben, auch wenn das länger dauert“, meint der Unternehmer. Holz-Fertigbau als ideale Lösung Im Holz-Fertigbauunternehmen Haas aus Falkenberg / Niederbayern fand er einen Profi im Bau von kombinierten Physio-Fitnesspraxen. „Zunächst sind bei einem Neubau zahlreiche Vorschriften zu beachten. Wenn das Bauunternehmen hier Bescheid weiß, ist das ein unschätzbarer Vorteil. Dann wollte ich so ökonomisch wie möglich bauen, das heißt wenige Gänge und viel Platz für die Trainingsfläche“, beschreibt Niedermeier. Hier punktete der Baustoff Holz. Er kommt mit geringen Wandstärken aus. So wird Nutzfläche gewonnen. „Holz ist außerdem natürlich und CO2-neutral, für mich also das Material der Wahl für ein Gesundheitsgebäude.“ Auch zahlreiche praktische Ideen wurden vom Fertigbauer Haas umgesetzt. „Die Umkleidekabinen wurden zum Beispiel neben der Heizungsanlage geplant, damit die Leitungen kurz sind.“ Einzug nach drei Monaten Nie wird Michael Niedermeier den Tag vergessen, als die LKWs anrollten und die im Werk millimetergenau vorgefertigten Fertigteile zur Baustelle brachten. „Du hast wirklich das Gefühl: Hier rollt Deine Praxis an.“ Zwei Tage später stand die Au-
Michael Niedermeier besitzt heute drei kombinierte Physio-Fitnessstudios.
Die Geräte müssen modern sein. Hier macht Michael Niedermeier niemals Kompromisse.
ßenhülle, vom Spatenstich bis zum Einzug vergingen gerade einmal drei Monate. „Fertigbau ist wetterunabhängig, und die Zwischenfinanzierung während des Baus beschränkt sich auf sehr kurze Zeit“, stellt Niedermeier fest. Ein weiterer Vorteil sind für den „Quadratmeterfreak“ die flexiblen Trockenbauwände im Innenbereich, die leicht versetzt werden können. Auch mit der Planung und dem schlüsselfertigen Bau aus einer Hand hat der Bauherr gute Erfahrungen gemacht. „Die meisten Physiotherapeuten müssen während der Bauphase arbeiten und können sich nicht jeden Tag um den Bau kümmern. Hier empfehle ich dringend einen Unternehmer, der das Bauvorhaben zuverlässig von Anfang bis Ende betreut.“ Auch Niedermeiers drittes Gebäude, das er im Mai 2013 in Nersingen eröffnete, wurde von Haas Fertigbau errichtet – nach dem gleichen Konzept und auf dem Hintergrund der eigenen gemachten Erfahrungen. Diesmal gab es sogar Lob vom AOKPrüfpersonal für die intelligent gelöste Krankenkassenforderung nach getrennten Eingängen zum Fitnessbereich und zur Physiotherapie. Hier darf anscheinend immer noch nicht zusammenstehen, was laut Niedermeier schlicht zusammengehört. Auf seinem Erfolg wird sich der Gesundheitsunternehmer nicht ausruhen. „Der Gesundheitsmarkt ist im stetigen Wandel. Trends und neuen Entwicklungen kann sich keiner verschließen“, so Niedermeier. Allerdings rät er auch: „Jeder muss das machen, was zu ihm passt. So wie es für mich keine Physiotherapie ohne Gerätetraining gibt.“
www.haas-gewerbebau.de
Jeder Topf hat seinen Deckel © contrastwerkstatt - Fotolia.com
Foto: © InBody Deutschland / JP Global Markets GmbH
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Jonas Rehn ist zuständig für den Bereich Design und Entwicklung bei InBody Deutschland. Als diplomierter Designer promoviert er an der Bauhaus-Universität in Weimar zur Wirkung der Gestaltung auf das Gesundheitsverhalten.
Zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens muss das Tool zum Kunden passen. Auf dem Markt überschlagen sich Angebote und Dienstleistungen, die darauf abzielen Personen beim Einhalten Ihrer Diät zu unterstützen, sie zu mehr sportlicher Aktivität zu bewegen oder einfach an ihren persönlichen Zielen festzuhalten. Meist geht es um gesundheitspsychologische Aspekte wie Selbstregulierung, Motivation und Prokrastination, die durch Produkte und Dienste beeinflusst werden sollen. Doch da sich Kunden in Bezug auf Gewohnheiten, Interessen und Motivation stark unterscheiden können, sollte auch die Ansprache und das eingesetzte Werkzeug angepasst werden. Trainer und Therapeuten erleben hierbei des Öfteren, dass sie trotz umfangreichem Fachwissen und hochwertigen Geräten scheitern, ihre Kunden bzw. Patienten nachhaltig zu einem bestimmten Gesundheitsverhalten zu bewegen. Meist geht es dabei um die Änderung von Gewohnheiten – etwa in Bezug auf Ernährung, körperliche Aktivität, ärztliche Untersuchungen oder Risikoverhalten. Dabei scheint es nicht immer am Werkzeug oder dem Anwender zu liegen, ob ein Kunde oder Patient am Ball bleibt. Viel mehr sind Zeitpunkt und die Herangehensweise bedeutend. Das „Wann“ entscheidet - TTM als Routenplaner Die Gesundheitspsychologie bietet hierfür eine Vielzahl psychologischer Modelle, die in unterschiedlicher Weise darauf abzielen, das Gesundheitsverhalten zu erklären und vorherzusagen. Was einige dieser Modelle gemein haben, ist der Ansatz, dass Personen im Verlauf einer Verhaltensänderung (also z. B. das Rauchen einzustellen) unterschiedliche Phasen durchlaufen. Dabei ist es ein großer Unterschied, ob eine Person zunächst nur darüber nachdenkt, mit dem Rauchen aufzuhören, bereits die letzte Schachtel gekauft hat oder sogar seit einer Woche nicht mehr raucht und nun nach dem Abendessen mit Freunden mit dem Verlangen kämpft, wieder eine Zigarette anzuzünden. In der
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Darstellung der Stufen des Transtheoretischen Modells nach Prochaska (1997)
Raucherentwöhnung und anderen Programmen zum Gesundheitsverhalten hat sich das sogenannte „Transtheoretische Modell der Verhaltensänderung“ (TTM) bewährt. Die Autoren dieses Ansatzes betonen, dass motivierende Maßnahmen in Abhängigkeit zur Phase, in der sich eine Person befindet, immer speziell angepasst sein sollten. “Specific processes and principles of change need to be applied at specific stages if progress through the stages is to occur.” Im weiter unten beschriebenen Fallbeispiel “Oliver” wird dies noch deutlicher. Nutzercharakteristik und Kontext Doch nicht alleine der Zeitpunkt spielt eine Rolle bei der erfolgreichen Veränderung des Gesundheitsverhaltens, sondern auch die Eigenheit und der Lebenskontext der Nutzer. Wie den meisten Therapeuten und Trainern bewusst ist, unterscheiden sich Personen unter anderem auch darin, dass sie sich eher von sachlichen Fakten oder emotionalen und sozialen Faktoren überzeugen lassen. Dementsprechend nützt eine One-Size-Fits-AllStrategie in den seltesten Fällen allen. Vielmehr sollten Trainer und Therapeuten neben ihrer Fachkenntnis auf ihre Empathie und Menschenkenntnis bauen und das ihnen zur Verfügung stehende Werkzeug bewusst und individuell einsetzen.
Fallbeispiel „Oliver“ Stellen Sie sich eine sehr adipöse Person, namens Oliver vor. Er ist Anfang zwanzig, tritt recht unscheinbar auf und hat in einem eher medizinsch ausgerichteten Fitnessstudio eine Mitgliedschaft begonnen um sportlicher und attraktiver auszusehen. Beim ersten Treffen wirkt er eher schüchtern, unsicher und zögerlich. Er hat nach eigenen Angaben keine Erfahrung mit Trainingsgeräten und -methoden. Stattdessen hat es ihn sichtlich große Überwindung gekostet dieses Erstgespräch mit dem Trainer aufzusuchen. Normalerweise würde Ihr Standardvorgehen so ablaufen, dass Sie zunächst eine umfangreiche Körperzusammensetzungsanalyse mittels bioelektrischer Impedanzanalyse und weitere Check-Ups durchführen und die Ergebnisse dann intensiv besprechen, um darauf aufbauend konkrete Ziele festzulegen. Mit klaren Zahlen und Fakten würden Sie so Ihrem Kunden eindeutig vor Augen führen, wo seine massivsten Defizite zu finden sind und ihn davon überzeugen, dass Sie eine geeignete Lösung anbieten können. Mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit würde Oliver jedoch seine Mitgliedschaft noch im Probezeitraum beenden. Betrachtet man die Situation aus der Sicht des TTM befindet sich Oliver auf der Schwelle von der sogennanten „Vorbereitungsphase“ zur „Handlungsphase“. Nachdem er eine konkrete Absicht gebildet hat, etwas für seinen Körper zu unternehmen, nimmt er nun erste Schritte in Angriff. Motivationspsychologisch spricht man an dieser Stelle bereits von Volition, da er von einem bloßen Wollen (der Motivation) in ein selbstreguliertes Handeln (der Volition) übergeht. Das Bedeutsame hierbei ist, dass Oliver aktiv wurde. Das heißt, er ist bereits sensibilisiert und hat sich bewusst mit den Fakten und Zielen auseinandergesetzt. Personen sind insbesondere in der Vorbereitungsphase besonders motiviert und zeigen ein hohes Maß an Commitment. Sie wollen aktiv werden. Eine intensive Analyse dieser Situation wäre kontraproduktiv, weil sie die Ausgangssituation (Olivers eigentliche Beweggründe) weiter verschärfen würde. Befände sich Oliver in der Phase der „Absichtslosigkeit“, hätte also nicht das Vorhaben körperlich fitter zu werden, könnte ein Arzt in einem standardmäßigen Anamnesegespräch durchaus mit dem BIA-Befundbogen Oliver sensibilisieren und auf einen Handlungsbedarf aufmerksam machen. In der Vorbereitungs- bzw. Handlungsphase ist der Sachverhalt ein gänzlich anderer. In diesen Phasen, die als aktivste gelten, geht neues Verhalten in Alltagsroutinen über und das soziale Umfeld nimmt erste Veränderungen war. Es ist also leicht verständlich, dass die eine sehr instabile Phase ist und das Risiko für einen Rückfall (hier also Abbruch der Bemühungen) groß ist. Für den Trainer kann das z. B. bedeuten, dass er zunächst die BIA-Messung und weitere Check-Ups umsetzt, jedoch gar nicht bespricht. Es werden lediglich Referenzwerte für
einen späteren Folgecheck-Up gesammelt. Stattdessen wird direkt und sehr konkret zur Handlung übergegangen, Pläne erstellt und Übungen erklärt – jedoch auf einem Leistungsniveau, dass nicht überfordert, sondern Oliver bewusst macht, wieviel Potential in ihm steckt. Selbstwirksamkeit ist der Schlüssel zum Erfolg Hier spielt der Begriff „Selbstwirksamkeit“ eine besondere Rolle. Er beschreibt das Ausmaß, in dem eine Person meint, „neue oder schwierige Anforderungssituationen aufgrund eigener Kompetenz bewältigen zu können“. Sie wird auch „subjektive Kompetenzerwartung“ genannt. Damit Oliver am Ball bleibt, muss seine Selbstwirksamkeit im Fitnessstudio zunehmen. Daher sollten Trainingseinheiten und Geräte gewählt werden, die einen einfachen Einstieg ermöglichen und frühzeitig kleinere Erfolge sichtbar machen. Nach einer entsprechenden Phase des Trainings erfolgt dann der Folgecheck-Up. Zum zweiten Mal wird Oliver mittels BIA gemessen und der Befundbogen vom Erstgespräch wird mit diesem zweiten Befundbogen verglichen. Während Oliver vielleicht auf seiner Waage zuhause und insbesondere im Spiegel noch keine deutlichen Unterschiede feststellen konnte (und ggf. schon über einen Abbruch nachdachte) werden hier die Erfolge zum ersten Mal konkret sichtbar. Schwarz auf weiß zeigt sich eine Reduktion des prozentualen Körperfettes und eine Zunahme der Muskelmasse in allen Segmenten, insbesondere im Oberkörper. Auch der Grundumsatz ist gestiegen. Oliver versteht, dass so das Training auch wirkt, wenn er gerade nicht im Studio ist, da ein steigender Grundumsatz auch allgemein bedeutet, dass mehr Kalorien verbrannt werden. Kundenvielfalt bedeutet Angebotsvielfalt Oliver entspricht in vielen Aspekten nur einem bestimmten Kundentypus. Der Alltag im Studio und in der Praxis zeigt oft jedoch ein vielfältiges Bild unterschiedlicher Kunden. Um als Gesundheitsdienstleister nachhaltig erfolgreich zu sein, bedarf es daher oft einer Angebotsvielfalt. So kann es ebenso wirksam sein eine Gruppenchallenge zu organisieren, in der die kollektive Gewichtsreduktion auch auf sozialer Ebene motiviert. In anderen Fällen können auch gezielte Schulungen im Stil eines Laienseminars dazu führen, dass Kunden mehr über die Zusammenhänge in ihrem Körper wissen und so motivierter ins Training gehen. Gesundheitsdienstleistern bleibt daher aus gesundheitspsychologischer Sicht zu raten, die eigene Zielgruppe genau zu analysieren und den jeweiligen Kunden in der Beratung dort abzuholen, wo er gerade steht. Präzise Diagnostik gewinnt dabei insbesondere im Fitnessbereich zunehmend an Bedeutung, da die Messergebnisse neben der einfachen Erfolgskontrolle auch als Motivator und Schulungsmedium genutzt werden können.
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z.B. Faltermaier, Toni (2005): Gesundheitspsychologie. 1. Aufl. 22 Bände. Stuttgart: Kohlhammer Urban (Grundriss der Psychologie, 21). Prochaska, J. O.; Velicer, W. F. (1997): The Transtheoretical Model of behavior change. In: American Journal of Health Promotion (12), S. 38-48. Ebd., S. 41 Heckhausen, Heinz; Gollwitzer, Peter M. (1987): Thought contents and cognitive functioning in motivational versus volitional states of mind. In: Motiv Emot 11 (2), S. 101-120. DOI: 10.1007/BF00992338. Schwarzer, Ralf (2004): Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Einführung in die Gesundheitspsychologie. 3. Aufl. Göttingen [u.a.]: Hogrefe, S. 12
Die Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland © jd-photodesign - Fotolia.com
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Die große Mehrheit der 65- bis 85-Jährigen in Deutschland blickt zufrieden auf das eigene Leben. Die materielle Situation dieser Generation hat sich in den vergangenen vier Jahren nochmals verbessert und der Gesundheitszustand ist stabil positiv. Zu diesem Ergebnis kommt die Generali Altersstudie 2017, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Generali Deutschland AG nach 2013 zum zweiten Mal durchgeführt hat. Allerdings fallen Unterschiede zwischen sozialen Schichten und Regionen auf. Die Generali Altersstudie 2013 zeigte deutlich ein neues Bild vom Alter: Statt passiv und zurückgezogen sind ältere Menschen hierzulande mehrheitlich optimistisch, aktiv und motiviert. Dies bestätigt auch die repr sentati e euau age ei der .1 ersonen befragt wurden. Im Durchschnitt steigende Alterseinkommen, aber deutliche Unterschiede Fast zwei Drittel (62 Prozent) der 65- bis 85-Jährigen ziehen eine positive Bilanz ihrer wirtschaftlichen Lage. Zehn Prozent bezeichnen ihre finanzielle Situation als sehr gut, 52 Prozent als gut. 31 Prozent der älteren Menschen in Deutschland bezeichnen ihre eigene wirtschaftliche Lage als durchschnittlich, sechs Prozent stufen sie als eher schlecht oder schlecht ein.
www.generali.de
Insgesamt verfügen die 65- bis 85-Jährigen über ein Haushalts-Nettoeinkommen von durchschnittlich 2.410 Euro im Monat. Im Vergleich mit den Ergebnissen der Studie 2013 sind dies gut 200 Euro oder zehn Prozent mehr. Die persönlichen, frei verfügbaren Mittel der 65- bis 85-Jährigen sind in vier
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Jahren um 20 Prozent von monatlich 522 Euro auf 628 Euro gestiegen. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede: Das frei verfügbare Einkommen differiert zwischen 351 Euro bei Personen der Gruppe mit niedrigerem Einkommen und durchschnittlich 1.027 Euro bei Personen der Gruppe mit höherem Einkommen. Überwiegend positive Gesundheitsbilanz Die Unterschiede zwischen den sozialen Schichten zeigen sich nicht nur im Einkommen, sondern auch in der persönlichen Gesundheitsbilanz. 40 Prozent der 65- der 85-Jährigen bewerten ihren Gesundheitszustand als uneingeschränkt positiv. Doch während 52 Prozent der 65- bis 85-Jährigen aus den höheren sozialen Schichten eine positive Bilanz ihres Gesundheitszustandes ziehen,
ist dies nur bei 28 Prozent der Gleichaltrigen aus den unteren sozialen Schichten der Fall. Gleichzeitig kennen elf Prozent der 65- bis 85-Jährigen die Situation, auf Hilfe und Pflege durch andere angewiesen zu sein, bereits aus eigener Erfahrung. Diese Erfahrungen nehmen jenseits der 80 Jahre auf 21 Prozent zu. Insgesamt 20 Prozent der 65bis 85-Jährigen sind mit der Situation konfrontiert, dass ihr Partner Pflege benötigt. Soziale Kontakte essenziell Soziale Beziehungen, das ergab die Studie ebenso, sind gerade für ältere Menschen von immenser Bedeutung – und zwar innerhalb und außerhalb der eigenen Familie. So schätzen drei Viertel der 65bis 85-Jährigen das Zusammensein mit anderen und sind gerne unter Menschen. Insgesamt haben 73 Prozent der 65- bis 85-Jährigen Kinder und Enkelkinder. 25 Prozent der 65- bis 85-jährigen Eltern sehen ihre Kinder täglich oder fast täglich, weitere 29 Prozent mindestens einmal pro Woche. Zwei Drittel der 65- bis 85-Jährigen leben mit einem Partner zusammen. 69 Prozent können zudem auf einen festen Freundes- und Bekanntenkreis zurückgreifen, mit dem sie sich regelmäßig treffen. 41 Prozent der Älteren bezeichnen ihren Bekanntenkreis zudem als groß. Drei Viertel aller 65- bis 85-Jährigen wissen, dass sie sich in einer schwierigen Lage auf ihre Kinder verlassen können; zwei Drittel, dass sie sich auch auf ihren Partner verlassen können. 53 Prozent sind sich um die Unterstützung guter Freunde bewusst, 39 Prozent bauen auf die Nachbarschaftshilfe. Dass es niemanden gibt, an den man sich in einer schwierigen Lage wenden kann, sagt gerade einmal einer von Hundert der heute 65- bis 85-Jährigen.
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„Die Ergebnisse der Generali Altersstudie weisen auf einen gemeinsamen Auftrag an Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft hin. Es wird künftig noch stärker darum gehen, Eigenverantwortung und Prävention zu stärken und zu unterstützen. Wir richten unsere Produkte und Dienstleistungen konsequent darauf aus“, erläutert Dr. Andrea Timmesfeld, Head of Public Affairs & Community Engagement, verantwortlich für das politische und gesellschaftliche Engagement der Generali in Deutschland.
Methodik Für die repräsentative Generali Altersstudie wurden mehr als 4.000 ausgewählte Personen der Altersgruppe 65 bis 85 Jahre persönlichmündlich (face-to-face) befragt. Prof. Dr. Renate Köcher und Michael Sommer vom Institut für Demoskopie Allensbach sind die Autoren der Generali Altersstudie.
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© Julien Eichinger - Fotolia.com
Erschließung neuer Marktpotenziale durch BGM 34
Positive Entwicklung und verschärfter Wettbewerb Die Fitnessbranche verzeichnet weiterhin einen massiven Aufwärtstrend in Deutschland. Mit über 10 Mio. Trainierenden und über 8.600 Trainingsanlagen erzielt das Fitness-Segment Milliardenumsätze. Bei einer sich zuspitzenden Wettbewerbssituation wird das Sortiment der Betriebe derzeit noch dominiert von einem gerätegestützten Krafttraining. Tendenzen zu einem Ausbau der präventiven Produktangebote in der Zusammenarbeit mit den Sozialversicherungsträgern sind dabei unübersehbar und werden durch das Präventionsgesetz weiter begünstigt. Mit Strategieansätzen neue Marktpotenziale ausschöpfen Auf der Grundlage bewährter Strategie-Werkzeuge (z. B. der Vier-Felder-Matrix von Ansoff) lassen sich konkrete Ansätze ermitteln. Sie werden nachfolgend mit Branchenbeispielen unterlegt. Eine daraus abgeleitete Marktdurchdringung mit stärkerer Studioauslastung kann z. B. mittels adäquater Vertriebsaktivitäten und der Öffnung für ärztliche Präventionsempfehlungen erzielt werden. Mit zielgruppenspezifischen Angeboten, beispielsweise Frauen-, EMS- oder Seniorenfitness, erfolgt eine Marktentwicklung im Sinne der Ansoff-Matrix. Durch die Sortimentsausweitung hin zu Gesund-
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heitsprogrammen und Präventionskursen können die Kunden mit neuen Produkten im Sinne der Produktentwicklung angesprochen werden. Auch die Einführung sog. Boutique-Studiokonzepte und eine damit verbundene Nischenorientierung stellt eine überlegenswerte Alternative im Sinne der Ansoff-Strategiematrix dar. Aber auch eine gezielte Aufnahme von Food- oder Nonfood-Sortimenten ermöglicht signifikante Ertragssteigerungen. Schließlich können sich durch die Kooperation mit den Sozialversicherungsträgern (z. B. im Betrieblichen Gesundheitsmanagement) weitere Effekte im Sinne der Diversifikation ergeben. In die Prüfung und Auswahl der Strategieoptionen sind zudem sinnvolle und flankierende Digitalisierungschancen einzubeziehen. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) als Profilierungs- und Wachstumschance Im Rahmen des BGM werden die Mitarbeiter in Betrieben bei der Ausübung gesundheitsfördernder Aktivitäten und Verhaltensweisen unterstützt. Ein wesentliches Ziel ist die Erhaltung bzw. Verbesserung des Gesundheitszustandes der Belegschaften u. a. durch spezielles Training in qualitätsgesicherten Gesundheits- oder Fitnesscentern. Darüber hinaus zählen die Gestaltung entsprechender Arbeitsbedingungen, Prozesse und HR-Maßnahmen, wie ein Eingliederungs- und Fehlzeitenmanage-
der physischen und psychischen Konstitution zu erreichen. Der Profit für den kooperierenden Betrieb liegt auf der Hand: Gesündere Mitarbeiter, geringere Arbeitsunfähigkeitszeiten sowie eine nicht zu unterschätzende Unterstützung des Teambildungsprozesses. Die Fitness-Studios können im Sinne der Marktdurchdringung und -entwicklung neue Zielgruppen erschließen und an sich binden. Darüber hinaus werden sie Teil des BGM-Programmes und können sich den Betrieben als wertvoller Partner präsentieren. Die Krankenkasse profitiert schließlich von einer perspektivisch gesunderen Versichertenstruktur, die mittel- und langfristig zur Reduzierung der Leistungsausgaben beiträgt.
ment, zu den BGM-Aktivitäten. Unter bestimmten Voraussetzungen werden diese Maßnahmen durch den Gesetzgeber z. B. durch Steuererleichterungen und die Sozialversicherungsträger zusätzlich gefördert. Das Anbieten von Reha-Sport und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft vor Ort bei der Intensivierung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ermöglicht der Fitness-Branche weitere Profilierungs- und Wachstumsansätze. Nach Einschätzung des DSSV werden die Dynamik und die Einnahmen in diesem Umfeld in den kommenden Jahren sprunghaft ansteigen. Analysen zeigen, dass die Nutzung des Instrumentes in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) bisher selten erfolgt. Diese noch geringe Verbreitung verstärkt das vorhandene Potenzial. Eine Kooperation von Seiten der Studios mit den Sozialversicherungsträgern und den Unternehmen vor Ort bei dem Einsatz des BGM erscheint aus zahlreichen Gründen sehr vielversprechend. An folgendem Praxisbeispiel soll der Transfer näher erläutert werden.
Foto: M. Reinicke
Prof. Jörg Loth
Foto: Schmitt
Einsatzmöglichkeit des BGM mit konkretem Transfer am Praxisbeispiel Zur Unterstützung der präventiven Maßnahmen der am BGM-Programm teilnehmenden Betriebe und deren Mitarbeiter hat z. B. eine gesetzliche Krankenkasse ein Präventionsprogramm gegen Rückenbeschwerden „Rückenstark“ aufgelegt. Das Programm beinhaltet neben einer Einführungsphase eine medizinische Trainingsberatung sowie insbesondere ein persönliches Trainingsprogramm mit einer regelmäßigen Trainingskontrolle. Kooperationspartner der Krankenkasse sind dazu ausgewählte und qualitätsgesicherte Fitness-Studios, die bereits zu großen Teilen über eine Zertifizierung nach DIN 33961 verfügen. Die Beschäftigten der teilnehmenden BGM-Betriebe erhalten zur Inanspruchnahme der Leistungen in den Kooperationsstudios die Jobaktiv-Card des Versicherungsträgers im Wert von 150,- Euro jährlich. Voraussetzung ist hierzu, dass der Teilnehmer mindestens 12 Trainingseinheiten im jeweiligen Quartal im Fitness-Studio absolviert. Darüber hinaus erhält der Teilnehmer einen Bonus im Rahmen des Bonusprogrammes der Krankenkasse, der zusammen mit fünf weiteren Bonusaktivitäten (z. B. Erwerb des Sport- Schwimm- oder Wanderabzeichens, Teilnahme am Betriebssporttraining oder dem regelmäßigen Hautkrebs-Screening) einen weiteren jährlichen Bonuswert von bis zu 120,- Euro erreichen kann. Beim diesem Programm kann im Sinne des Transfergedankens von einer Win-WinSituation für alle Beteiligten gesprochen werden. Die Mitarbeiter haben so die Chance, in den Partnerstudios auf einem hohen Qualitätsniveau und einem individuellen Trainingskonzept bei einem attraktiven Kostenzuschuss Rückenbeschwerden vorzubeugen bzw. eine nachhaltige Verbesserung
Fazit und Ausblick Das Betriebliche Gesundheitsmanagement bietet allen Beteiligten und letztlich auch gesamtgesellschaftlich zahlreiche Vorteile. In diesem Beitrag wurden verschiedene Strategieansätze und der Transfer an dem Beispiel eines Betrieblichen Gesundheitsmanagement konzentriert dargestellt. Ausgangsbasis sind dabei Strategieelemente und ausgewählte Auszüge der ausführlichen Publikation im SteinbeisEdition-Verlag „Chancen der Sortimentsoptimierung in der Fitness- und Gesundheitsbranche“ (vgl. Loth / Recktenwald 2016).
Ralf Recktenwald
ist Vorstand der IKK Südwest und Professor für Ökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG in Saarbrücken. Nach einer Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten sowie einem Studium der Betriebswirtschaftslehre promovierte Loth zum Dr. rer. pol. am Lehrstuhl für Medizinmanagement der Universität Duisburg-Essen.
ist Interim Manager und Dozent an der ADG Business School an der Steinbeis-Hochschule Berlin. Seit vielen Jahren optimiert er Sortimente und Unternehmen. Neben zahlreichen Projekten verantwortete er über zehn Jahre die Bereiche Sortimentsmanagement und Vertriebscontrolling in (M)DAX Unternehmen.
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iwd Köln
Der Krankheitsstand in Deutschland Die Leiden 15,1
So viel Prozent der Krankheitstage entfielen 2015 auf ...
Psychische Störungen
4,7
16,7
Infektionen
Krankheiten des Atmungssystems
15,7
4,1
Sonstige Ursachen
Krankheiten des Kreislaufsystems
5,2
Krankheiten des Verdauungssystems
10,3
Verletzungen und Vergiftungen
3,5
Krebserkrankungen
24,7
Muskel- und Skeletterkrankungen
Arbeitsunfähigkeitstage: Kalendertage; Mitglieder der Betriebskrankenkassen einschließlich freiwilliger Versicherter und Empfängern von Arbeitslosengeld I und II, ohne Rentner
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Quelle: Dachverband der Betriebskrankenkassen ©2017 IW Medien • iwd 3
Obwohl es 2015 etwas weniger Muskel- und Skeletterkrankungen gab als 2014, geht nach wie vor jede vierte Krankschreibung auf Beschwerden des Bewegungsapparates zurück. Die Atemwegserkrankungen verdrängten zuletzt die seelischen Leider wieder von Rang zwei der häufigsten Krankheitsursachen. Angeschlagene Herz-Kreislauf-Systeme machen weniger als 5 Prozent aller Krankheitstage aus, obwohl die Genesung diese Fälle durchschnittlich fast drei Wochen dauert.
Die Krankheitstage
Das Alter
Durchschnittliche Arbeitsunfähigkeitstage je Pflichtmitglied der Betriebskrankenkassen
Durchschnittliche Arbeitsunfähigkeitstage 2015
25
24,8
10,2
20
17,3
15 10
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln www.iwkoeln.de
95
2000
05
2010
15
10,4
10,5
11,9
Unter 20- bis 25- bis 30- bis 35- bis 20-Jährige 24-Jährige 29-Jährige 34-Jährige 39-Jährige
13,8 1991
11,4
16,0
19,3
23,5
25,3
40- bis 45- bis 50- bis 55- bis 60- bis 44-Jährige 49-Jährige 54-Jährige 59-Jährige 64-Jährige
Arbeitsunfähigkeitstage: Kalendertage; pflichtversicherte Mitglieder der Betriebskrankenkassen einschließlich Empfängern von Arbeitslosengeld I und II, ohne Rentner
Arbeitsunfähigkeitstage: Kalendertage; Mitglieder der Betriebskrankenkassen einschließlich freiwilliger Mitglieder und Empfängern von Arbeitslosengeld I und II, ohne Rentner
Quelle: Dachverband der Betriebskrankenkassen ©2017 IW Medien • iwd 3
Quelle: Dachverband der Betriebskrankenkassen ©2017 IW Medien • iwd 3
Im Schnitt waren die Deutschen 2015 zweieinhalb Wochen krankgeschrieben. Damit setzt sich der 2014 eingeläutete Rückgang des Krankheitsstandes fort. Denn zwischen 2006 und 2013 war dieser sukzessive gestiegen. Möglicherweise hat die aktuelle Entspannung auch mit dem Engagement im betrieblichen Gesundheitsmanagement zu tun, das sich nun langsam auszuzahlen beginnt.
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Körperliche Verschleißerscheinungen oder schwerwiegende Erkrankungen treten eher im Alter auf. Kein Wunder also, dass die Genesung älterer Mitarbeiter mehr Zeit beansprucht. Die jungen Kolleginnen und Kollegen sind zwar häufiger krankgeschrieben, aber eben in der Regel auch schneller wieder auf dem Damm.
Die Branchen Durchschnittliche Arbeitsunfähigkeitstage je sozialversicherungspflichtig beschäftiges Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung 2015 für ausgewählte Branchen Verarbeitendes Gewerbe 17,2 16,5 16,5 14,9 14,8
Kfz-Bau Metallerzeugung und -bearbeitung Chemie Maschinenbau Elektronische und elektrotechnische Fertigung
Dienstleistungsgewerbe 22,8 19,8 18,6 15,5 12,3
Postdienste Verkehr Öffentliche Verwaltung, Sozialversicherung Gesundheitswesen Kredit- und Versicherungsgewerbe
Arbeitsunfähigkeitstage: Kalendertage; Hochrechnung für Pflichtversicherte und freiwillige Mitglieder aller gesetzlichen Krankenkassen, ohne Arbeitslose und Rentner Quelle: Dachverband der Betriebskrankenkassen ©2017 IW Medien • iwd 3
Das Vorurteil, Knochenjobs gäbe es vor allem in der Industrie, hat sich schon lange überlebt. Im branchenübergreifenden Durchschnitt waren die Arbeitnehmer 2015 rund 16 Tage krank-geschrieben – das entspricht in etwa den Ausfalltagen in der chemischen Industrie und in der Metall- und Elektro-Industrie. Ein Grund dafür ist, dass immer mehr Maschinen und Industrieroboter gefährliche Tätigkeiten übernehmen. Anders sieht es im Dienstleistungssektor aus. Die höchsten Ausfallzeiten haben Altenpfleger, Paketzusteller und Lokführer.
Die Bundesländer Durchschnittliche Arbeitsunfägigkeitstage je Fall 2015
12,9
13,8
SchleswigHolstein
11,7
12,5 Hamburg
Bremen 12,0 Niedersachsen
12,3 NordrheinWestfalen
11,0
MecklenburgVorpommern
13,8
13,9
SachsenAnhalt
13,5 11,7 Hessen
Saarland
Sachsen
13,1 11,4
10,9
Brandenburg
12,8
Thüringen
RheinlandPfalz
13,8
14,3
Berlin
Insgesamt
Bayern
BadenWürttemberg
Arbeitsunfähigkeitstage: Kalendertage; Mitglieder der Betriebskrankenkassen einschließlich freiwilliger Mitgleider und Empfängern von Arbeitslosengeld I und II, ohne Rentner Quelle: Dachverband der Betriebskrankenkassen ©2017 IW Medien • iwd 3
Im digitalen Zeitalter bewegt sich etwas Fotos: five-Konzept
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ie Kreati - chmiede fi e ringt in usammenar eit mit milon den ersten digitalen Beweglichkeitstest auf den Markt. Der milonizer ist ab sofort auch perfekter Assistent für alle Studios die mit der neuen Geräteserie fi e-touch ar eiten. Auf der FIBO 2017 von 06. bis 09. April war es endlich so weit, die Firma five stellte – nach Vorabankündigen an deren five-Heimat-Event – die neue Produktlinie five-touch der Öffentlichkeit vor. Die Geräte aus dem five-Basic-Parcours wurden zu Geräten mit Gedächtnis. Ab sofort kann der Parcours inklusive Digitalisierung bestellt werden. Dabei ist jedes Gerät der five-touch-Serie mit einem Tablet ausgestattet und mit einer eigens entwickelten Software versehen. Anhand einer einfachen Menüführung kann der Trainierende am Gerät seine optimalen Einstellungen einsehen um das Gerät auf seine individuellen Trainingsbedürfnisse vorzubereiten. Gespeichert werden diese Daten auf der eigenen Chipkarte, die bei Trainingsbeginn neben dem Display angelegt wird. Die Menüführung leitet den Trainierenden dann während der Übung an und der Nutzer sieht in einzelnen Schritten, wie er seine Übung durchzuführen hat, welche Trainingsdauer am Gerät einzuhalten ist und arbeitet zusätzlich mit einem Feedbacksystem. Mit der Neuerung an den Geräten kann bei five ab sofort dem Wunsch der Studios von „Vernetzung“ nachgekommen werden. Etwa ein Jahr lang ging die Firma aus dem Schwarzwald dem Ziel nach eine Digitalisierung auf den Markt zu bringen. Nachdem
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die Idee geboren war, ausgiebig reifen konnte und weiterentwickelt wurde, kam der langjährige Kooperationspartner milon mit ins Boot. Gemeinsam wurde ein umfassendes Konzept herausgearbeitet und die dazugehörige Software auf den Weg gebracht. Die entstandenen Vorteile sind ein digitaler Trainingsplan, der künftig die Version auf Papier ersetzen kann. Zudem ist die Dokumentierbarkeit und effektiveres Üben durch Trainingssteuerung gewährleistet. Auch wird der Trainer in seinen Aufgaben im five-Bereich entlastet und die Motivation der Trainierenden steigt durch ein Feedbacksystem, das in die Software integriert wurde. Der Trainer hat zu jeder Zeit Einblick wie sich der Kunde während des Trainings fühlt und ob er alle Geräte des Trainingsplans nutzt. Mithilfe dieses Feedbacks kann der Trainer entsprechend agieren und mögliche Änderungen im nächsten Kundentermin besprechen. Darüber hinaus kann den Interessen eines Studiobetreibers gerecht werden, indem die Software einen Gesamteinblick in das Training gewährt. Es kann eingesehen werden, wie oft der five-Bereich genutzt wird, welche Geräte am häufigsten im Einsatz sind und welche Mitglieder an den Geräten trainieren. Somit kann genau analysiert werden,
wie rentabel der five-Bereich für Ihr Studio ist. Zudem wird über die Software gewährleistet, dass nur der zahlende bzw. ausgewählte Kundenstamm an five trainiert, dem das Training gestattet ist. Der five-Trainer erstellt während eines ersten gemeinsamen Trainings den Trainingsplan mit den individuellen Einstellungen. Diese werden in der milon CARE hinterlegt, auf der die five-touch-Software basiert. Die erstellten Informationen wird der Trainierende dann ab sofort am Display der einzelnen five-Geräte einsehen und wird auf diese Weise optimal durch sein Training geführt. Wer den milonizer bereits besitzt oder kaufen möchte hat das empfohlene Komplettpaket. Der neue und speziell von five weiterentwickelte Beweglichkeitstest ist Grundstein für eine innovative, neue Traingsdimension. Mit dem milonizer wird der Trainierende mithilfe eines Scan-Systems vermessen. Eine Kamera nimmt die Gelenkpunkte der Person auf und berechnet alle Körperlängen und – neigungen, die während des Tests durchgeführt werden. Das Programm gibt sechs verschiedene Bewegungen vor, die vom Kunden ausgeführt werden. Daraus folgt ein umfassendes und wertvolles Messergebnis, welches die Beweglichkeit einzelner Körperbereiche aufzeigt. Zudem wird der aktuelle Schmerzzustand gesamt- sowie regionenspezifisch abgefragt. Durch die gelungene grafische Darstellung des Status Quo der Beweglichkeit sowie des Schmerzzustandes ergibt sich nach mehreren Wiederholungen eine Erfolgskurve. Die meisten bestehenden Medien wie Chipkarten und Transponderarmbänder eignen sich für das Abspeichern der Daten aus der milon CARE und den Check-in an den five-Geräten.
Die Einstellungen können in der milon CARE jederzeit durch den zuständigen Trainer verändert werden. So lassen sich Fortschritte und Verbesserungen anhand regelmäßiger Anpassungen im System gut analysieren. Hiermit schafft five ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich geräteorientiertes Beweglichkeitstraining und wird den Ansprüchen und Wünschen der heutigen Zeit gerecht. Alle five-Bestandskunden haben die Möglichkeit die five-touch-Software an den bestehenden Geräten nachträglich anbringen zu lassen. Um Umbaukosten zu vermeiden, laufen die Displays der touchGeräte anhand eines Powerbank-Akkus. Dieser hält je nach täglicher Laufzeit ca. 1,5 - 2 Tage und wird dann ausgetauscht. Darüber hinaus kann jedes five-Gerät der touch-Linie nach wie vor auf die herkömmliche Weise ohne Display genutzt werden. Somit ist ein Training in jedem Fall garantiert. „Mit unserer neuen digitalen Lösung ist ein weiterer, wichtiger Schritt zur Vernetzung deines Studios getan“, so five-Begründer Wolf Harwath, der gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Christoph Limberger auf eine spannende FIBO zurück blickt, auf der viel Interesse zur neuen Produktserie geäußert wurde. „Wir freuen uns mit der Weiterentwicklung unserer Geräte nun auch das Bedürfnis nach Digitalisierung befriedigen zu können“, so Harwath. Gemeinsam mit milon hat das Unternehmen hier den optimalen Partner gefunden. Besonders die Schnittstelle zwischen beiden Konzepten macht es für die Kunden nicht nur einfach, sondern gewährleistet somit die Software aus einer Hand. Dennoch ist die five-touch-Serie für jedes weitere Trainingssystem zugänglich.
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Fotos: DHfPG / BSA
Mehr als 900 Kongressteilnehmer in 2016
Der Fachkongress der Zukunftsbranche am 06. und 07.10.2017 in Mannheim
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Fit for the future Gesunde Zukunft gestalten Ihr Studio für die Herausforderungen der Zukunft fit machen indem Sie neue Zielgruppen gewinnen und diese für einen aktiven, gesunden Lebensstil begeistern. Wie Ihnen dies gelingt erfahren Sie bei den Vorträgen, Fach-Foren, Nachwuchsforen und Diskussionsrunden des diesjährigen Aufstiegskongresses unter dem Motto „Fit for the future – Gesunde Zukunft gemeinsam gestalten“. Nutzen Sie den Aufstiegskongress vom 06. - 07. Oktober 2017 in Mannheim als Team-Event. Als DSSV-Mitgliedsunternehmen können Sie so viele Mitarbeiter wie Sie möchten zum Vorzugspreis von 49,- Euro je Mitarbeiter anmelden. Hauptthema 2017: Fit for the future In der Zukunftsbranche Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit spielen der Mensch – Führungskraft, Mitarbeiter und Kunde – und die Beziehung zum Kunden, das Customer-Relationship, immer schon die entscheidende Rolle. Der demografische Wandel und die Entwicklung der Kundengenerationen bedingen im Laufe der Jahre jedoch
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veränderte Bedürfnisse, die es von den Unternehmen und seinen Mitarbeitern zu befriedigen gilt. So spielt bspw. für die Generation Y, d.h. die Menschen, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden, Work-Life-Balance und Digitalisierung eine immer größere Rolle. Sie informieren sich genauer, hinterfragen mehr und stellen hohe Ansprüche an die Dienstleistung. Ältere Generationen hingegen sind mit dem Umgang mit technischen Möglichkeiten oftmals weniger vertraut, stellen die Branche jedoch vor andere Herausforderungen, wie bspw. krankheitsbedingte Fehlzeiten am Arbeitsplatz. Viele Unternehmen erkennen den Wert von betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) für ihre Mitarbeiter und suchen nach qualitativ kompetenten Kooperationspartnern für die praktische Umsetzung von Bewegungsprogrammen. Hier entstehen neue Potenziale für die Branche. Was sind die Charakteristika dieser unterschiedlichen Zielgruppen und welche Bedürfnisse haben
sie? Wie sichern Sie sich eine individuelle Zielerreichung des Kunden und gleichzeitig einen perfekten persönlichen Service? Und wie müssen Sie Ihr Unternehmen zukünftig aufstellen, um Neukunden zu gewinnen, diese dauerhaft zu begeistern und an das Unternehmen zu binden? Dies gelingt durch die Qualifizierung auf bestimmte Zielgruppen und einem nachhaltigen Angebot an zielgruppenspezifischen Dienstleistungen. Hierfür sind qualifizierte und motivierende Mitarbeiter, stetige Aus- und Weiterbildungen und die Zusammenarbeit als Team unerlässlich. Die Herausforderung wird sein, Menschen für die Angebote zu begeistern und so Kundennutzen zu schaffen. Damit wird die Branche attraktiver auch für Menschen, deren Eigenmotivation für einen aktiven, gesunden Lebensstil nicht sehr ausgeprägt ist. Auch die Themen Vernetzung und Kooperation werden zukünftig immer wichtiger. Nicht nur in Bezug auf die digitale Vernetzung, z. B. durch Social Media, sondern auch in Bezug auf die Kooperationen mit Partnern wie Krankenkassen, Ärzten, Physiotherapeuten oder Unternehmen im Rahmen eines BGM. Gesunde Zukunft gemeinsam gestalten Die Akzeptanz der Branche ist sehr hoch und die Rahmenbedingungen für eine weitreichende Anerkennung wurden z. B. durch die „Fitnessnorm“ DIN 33961 geschaffen. Der Branche standen noch nie so viele Türen offen. Sei es durch die neuen Möglichkeiten, Präventionskurse nach § 20 SGB V anbieten zu können, digitale Lösungen, die dabei
helfen, Dienstleistungen attraktiver und innovativer zu machen, oder das steigende Bewusstsein von Unternehmen für Maßnahmen im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement. Wie Sie als Studiobetreiber dieses Potenzial für sich nutzen können, zeigt der Aufstiegskongress auf, der 2017 unter dem Motto „Fit for the future“ steht. Der offene Fachkongress wird darstellen, welche neuen Herausforderungen auf die Zukunftsbranche zukommen. Gleichzeitig bietet er praxisnahe Lösungen und Strategien, wie Sie mit Ihrem Unternehmen zukünftige Herausforderungen meistern und neue Zielgruppen ansprechen können, um diese für sich zu gewinnen und so gemeinsam eine gesunde Zukunft zu gestalten. Hochkarätige Vorträge An beiden Kongresstagen erwarten Sie hochkarätige Vorträge erstklassiger Referenten. Ob Keynote, Nachwuchsforum, Fach-Foren oder Diskussionsrunde, die Referenten des Aufstiegskongresses sind absolute Experten in ihrem jeweiligen Themengebiet. Sie legen darüber hinaus sehr großen Wert darauf, ihr umfangreiches Fachwissen speziell für Sie als Fach- und Führungskräfte der Fitnessund Gesundheitsbranche aufzubereiten und direkt in die Praxis übertragbar zu präsentieren. Wie bereits in den vergangenen Jahren konnten auch für diesen Aufstiegskongress wieder etliche renommierte Redner gewonnen werden. Freuen Sie sich in diesem Jahr unter anderem auf:
Dr. Oliver-Timo Henssler
Expertin für Ernährungsberatung von Personen mit unterschiedlichsten Erkrankungen
Experte für betriebliche Präventionssysteme und für BGM in der modernen Arbeitswelt
Dr. Stücher stellt Ihnen vor, wie Sie Ernährungs- und Bewegungscoaching für Personen mit einem metabolischen Syndrom anbieten können.
Dr. Hennsler beantwortet Ihnen die Frage, wie aktivierendes, zukunftsfähiges BGM in der modernen Arbeitswelt 4.0 aussehen kann und muss.
Prof. Dr. Jan Mayer
Klaus Brüggemann
Dipl.-Psychologe sowie Mentalcoach des Fußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim
langjähriges Aufsichtsrats- und Präsidiumsmitglied von Fußball-Bundesligist Hertha BSC Berlin
Anhand von Best Practice Beispielen aus dem Profi-Fußball zeigt Ihnen Prof. Dr. Mayer auf, wie Sie „People Analytics“ für die Diagnostik im Personalmanagement einsetzen können.
Wie Markenwerte in der Sportbranche gelebt werden, zeigt Ihnen anhand eines Erfahrungsberichts Klaus Brüggemann.
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Dr. Katrin Stücher
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Fach-Foren prägen zweiten Kongresstag Der zweite Kongresstag ist auch in diesem Jahr geprägt durch die beliebten Fach-Foren. Hier werden in Kurzvorträgen aktuelle Themen von Experten
BGM
„Warum Kunden kaufen“
„Die Zukunft des BGM – Alles digital?“
• Wie werden Kunden für sie passende Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen angeboten? • Wie funktioniert heutzutage zielgruppenadäquate Kundenansprache und Positionierung?
• Welche digitalen Lösungen sind für das BGM bereits verfügbar?
u.a. mit dem Präventions- und Gesundheitsexperten Thorsten Clemann
• Wie funktioniert Gamification in einem BGM und welche Möglichkeiten bieten Challenges? • Wie können digitale BGM-Lösungen im eigenen Unternehmen erfolgreich genutzt werden?
Sportmanagement
Ernährung
„Interne Markenführung – wertebasierte und zielorientierte Menschenführung“
„Trends der Ernährungsberatung im Fitnessstudio #Tertiärprävention“
u.a. mit dem BGM-Experten Oliver Walle
• Wie berate ich diesen ,,neuen“ Kunden hinsichtlich Ernährung und Training in der Praxis?
• Welche Relevanz hat die interne Markenführung für die Kundenbeziehungen? • Wie werden Marken in professionellen Fußballvereinen intern gelebt und welche Wirkungen können sie entfalten?
Fotos: DHfPG/BSA
Management • Wie funktioniert die weltweit bewährte „jobs to be done Methode“?
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aus der Praxis wissenschaftlich erarbeitet. In diesem Jahr erhalten Sie in den verschiedenen FachForen unter anderem Antworten auf folgende Fragen:
u.a. mit dem Sport-ökonom Jochen van Recum
• Was kann das besondere „etwas“ sein, das in keiner internen Markenführung fehlen darf?
Coaching
• Welche Trends bestehen in der Tertiärprävention der Ernährungsberatung? • Wo liegen mögliche Herausforderungen und Potentiale in der Tätigkeit als Ernährungsfachkraft und Trainer bzw. Fitnessstudiobetreiber?
u.a. mit der Ernährungsexpertin Jola Jaromin-Bowe
Training
„Digitalisierung im Coaching-Markt – die Potenziale von eCoaching und People Analytics“
„Training und Regeneration optimal gestalten – Forschung für die Trainingspraxis“
• Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung der aktuellen Coaching Praxis? • Was macht ein professionelles eCoaching als prozessorientierte Begleitung des Kunden aus? • Wie kann People Analytics als Instrument der Prävention in Unternehmen eingesetzt werden?
• Welche aktuellen Erkenntnisse liegen im Bereich der Krafttrainingsforschung der DHfPG vor? u.a. mit der Fitness- und Gesundheitsexpertin Sabine Kind
• Wie bedeutend ist der Faktor „Regeneration“ für eine gesunde Leistungsentwicklung? • Wie können wir das Regenerationsmanagement unserer Kunden optimieren?
u.a. mit dem Experten für Konditions- und Athletiktraining Prof. Dr. Daniel Kaptain
Weitere Referenten finden Sie unter: www.aufstiegskongress.de
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Das m:con Congress Center Rosengarten in Mannheim
Volle Lobby und Partner-Ausstellung
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In der Speakers Corner Gesprächsgelegenheit mit den Referenten
Partner-Ausstellung und Rahmenprogramm Auch in diesem Jahr erwartet Sie wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Zum Beispiel findet am Abend des ersten Kongresstages das „Come Together“ statt, der Treffpunkt für Teilnehmer und Partner inkl. Finger-Food Buffet und DJ. Zusätzlich wird es die Kongress-Lounge geben, in der Sie mit anderen Teilnehmern und Branchenfachleuten nützliche Kontakte knüpfen können. Die Kongress-Partner präsentieren ihr Angebot im Rahmen einer Ausstellung. Nutzen Sie in lockerer Atmosphäre die Chance, sich dort über Trends und Möglichkeiten unverbindlich zu informieren. Vielfältige Leistungen zum Vorzugspreis für DSSV-Mitglieder • Fachwissen: Einzigartiges Kongressprogramm mit tollen Vorträgen von renommierten Speakern • Netzwerken: Treffen Sie Kollegen zum Gedankenaustausch und erweitern Sie Kontakte zu Branchenfachleuten und der Fitnessindustrie
Podiumsdiskussion mit Branchenexperten
• Erfolgreiche Konzepte: Profitieren Sie von erfolgreichen Kollegen • Ausstellung: Die Partner präsentieren Ihnen unverbindlich ihr Angebot • Come Together: Treffpunkt für Teilnehmer und Partner inkl. Finger-Food Buffet und DJ • Preis-Leistungs-Verhältnis: Umfangreiches Paket aus Kongress, Come Together und Ausstellung zum günstigen Preis • Team-Event: DSSV-Mitglieder können beliebig viele Mitarbeiter zum Vorzugspreis von je 49,- Euro anmelden Mit dem Kongress-Newsletter immer top informiert Sie möchten immer über aktuelle Informationen rund um den Aufstiegskongress und das Kongressprogramm informiert sein? Dann melden Sie sich auf der Kongresswebseite für den kostenfreien Kongress-Newsletter an. Oder folgen Sie uns auf Facebook unter www.facebook.de/aufstiegskongress
Jetzt gleich anmelden! Melden Sie sich und Ihre Mitarbeiter als DSSV-Mitgliedsunternehmen noch heute zum Vorzugspreis von 49,- Euro pro Person zu diesem zweitägigen Event an. Eine Online-Anmeldung ist ab sofort möglich unter: www.aufstiegskongress.de Hier finden Sie auch Teilnehmerstimmen inkl. Videointerviews aus dem Jahr 2016. Veranstalter:
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Aussteller- und Besucherrekord bei der therapie Leipzig 44
Drei Tage lang war die Leipziger Messe in Bewegung. Auf ausgebuchter Ausstellungsfläche, mit hochkarätigen Vorträgen, Workshops und Seminaren zog die therapie Leipzig vom 16. bis 18. März 2017 über 16.100 Besucher an, darunter zahlreiche Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Ärzte, Sporttherapeuten, Sportwissenschaftler sowie Trainer des Reha- und Gesundheitssports, die sowohl vom Kongressprogramm als breitgefächerte, interdisziplinäre Fortbildung profitierten als auch die Gelegenheit zum fachlichen Austausch nutzten. „Mehr Besucher, mehr Aussteller und ein Zuwachs im Kongress führen eine Erfolgsgeschichte fort, die sich sehen lassen kann“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. Mit dem Besucherrekord von 16.100 Besuchern (2015: 15.300) hat die therapie Leipzig als Fachmesse mit Kongress für Therapie, medizinische Rehabilitation und Prävention ihre Position als wichtigster Branchentreff und größte Fortbildungsveranstaltung der Branche im deutschsprachigen Raum bestätigt. 354 Aussteller auf 20.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche (2015: 315 Aussteller auf 19.000 Quadratmeter) unterstrichen den Zuspruch der Industrie für diese besondere Verbindung aus Messe und Kongress. Zudem wurde die therapie Leipzig knapp ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl verstärkt als Plattform politischer Diskussionen genutzt.
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Plattform für Gesundheitspolitik Die Auftaktveranstaltung der therapie Leipzig ging der Frage nach, was in der Reha 2017 bis 2021 politisch passieren muss. Sie brachte neben Vertretern von BamR, der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) und des Bundesverbandes Geriatrie, die gesundheitspolitischen Sprecherinnen Maria Michalk (CDU/ CSU) sowie Hilde Mattheis (SPD) in einer Podiumsdiskussion zusammen. Dass Berufspolitik aktuell und persönlich ist, bewies die Veranstaltung des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände e. V. (SHV). In „SHV konkret“ ging es um Vergütung, Fachkräftemangel, Akademisierung und vor allem die Auswirkungen des Heil- und Hilfsmittelverordnungsgesetzes (HHVG). „Das HHVG ist ein wichtiger Baustein für uns Therapeuten“, unterstrich Ute Repschläger, Vorsitzende des SHV. „Es ebnet den Weg für höhere Vergütungen, die nun mit den Kassen verhandelt werden müssen.“ Für den SHV steht fest: Nur wenn es ausreichend Therapeuten gibt, die von ihrem Beruf leben können und deren Kompetenzen richtig zum Einsatz kommen, ist eine flächendeckende und therapeutische Patientenversorgung in Deutschland gesichert. Premieren, Fachforen und Aktionen auf der Messefläche Im Mittelpunkt der Fachmesse stand eine umfassende Angebotsübersicht zur medizinischen Re-
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habilitation und Prävention. Zu den erfolgreichen Ausstellern mit eigenem Messestand auf der insgesamt ausgebuchten Ausstellungsfläche gehörten in diesem Jahr auch die DSSV-Fördermitglieder: crosscorpo GmbH, eGym GmbH, ERGO-FIT GmbH & Co. KG, gym80 International GmbH, inBody, miha bodytec GmbH, milon industries GmbH und TechnoGym Germany GmbH. Des Weiteren präsentierte sich die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie im Rahmen einer neuen Kooperation im Bereich Sport- und Bewegungstherapie auf dem Stand des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS). Gleich mehrere Unternehmen nutzen die Branchenplattform, um Produktpremieren in den Markt einzuführen. So stellte zum Beispiel milon Healthcare das internetbasierte Therapie- und Trainingssystem milon Q zum ersten Mal dem breiten Fachpublikum vor. TechnoGym präsentierte erstmals das Skill Bill Connect, ein Laufband für das Athletic Performance Training. Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG informierte am Stand des DVGS erstmalig über ihr neues Hochschulangebot in Kooperation mit dem Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS). Ab dem Sommersemester 2017 bietet die akkreditierte private Hochschule mit Spezialisierung auf fünf duale Bachelorund drei Master-Studiengänge im Master-Studium „Prävention und Gesundheitsmanagement“ spezifische Studienschwerpunkte im Bereich der Sportund Bewegungstherapie an. Je nach Wahl der Studienschwerpunkte können Absolventen zusätzlich zu ihrem Master-Abschluss die Berufsbezeichnung „Sport und Bewegungstherapeut DVGS“ mit bis zu vier DVGS-Weiterbildungszertifikaten, bis zu 12 DVGS-Fortbildungslizenzen und bis zu 8 ZPP-zertifizierten DVGS-Präventionsprogrammen erwerben.
Foto: DHfPG/BSA
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Master-Absolventen können somit ihr Tätigkeitsfeld um abrechnungsfähige Leistungen in Prävention und Therapie erweitern und sind als therapeutisches Personal anerkannt. Insgesamt sorgten die Aussteller für viel Bewegung in der Messehalle. Aktionsflächen sowie Sonderschauen und nicht zuletzt die Aussteller selbst regten die interessierten Besucher dazu an, Übungen oder Geräte unter Anleitung eigenhändig auszuprobieren. Darüber hinaus wurden inmitten der Fachmesse in den insgesamt vier Vortragsforen halbstündige Kurzvorträge rund um Therapie, Neurologie und Orthopädie, Osteopathie sowie Medical Fitness und Wellness vorgestellt, die Impulse für die tägliche Arbeit lieferten. Kongressprogramm mit Symposien, Seminare und Workshops Beim diesjährigen Kongressprogramm der therapie Leipzig standen zwei Aspekte besonders im Vordergrund: die interdisziplinäre und interprofessionelle Ausrichtung der Themen sowie die Überleitung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis. In enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Berufsverbänden und wissenschaftlichen Gesellschaften ist es gelungen, an dieser größten nationalen Fortbildungsveranstaltung für Heilmittelerbringer ein anspruchsvolles Kongressprogramm mit einem breiten Spektrum der Physio- und Ergotherapie zu präsentieren. Bereits vorab war der Kongress zu großen Teilen ausgebucht. Mehr als 60 Symposien, Seminare und Workshops pro Tag wurden von den rund 3.100 Physio- und Ergotherapeuten, Masseuren, Ärzten, Sportwissenschaftlern und Sporttherapeuten sowie Führungskräften von ambulanten RehaZentren, Akut- und Reha-Kliniken zur Fort- und Weiterbildung u. a. in den Bereichen Physikalische und Rehabilitative Medizin, Neurologie, Orthopädie, Sportmedizin und Onkologie genutzt.
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Zunehmende Bedeutung von Bewegung in der Krebstherapie Beim Fachsymposium „Onkologie und Bewegungstherapie“ des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) zeigten Experten anschaulich das Potenzial von Bewegung in der Therapie von Krebserkrankungen. Wissenschaftler konnten in den letzten Jahren zunehmend die Effekte bewegungstherapeutischer Interventionen bei Krebsbehandlungen belegen. Den Auftakt dieser Veranstaltung übernahm Dr. Joachim Wiskemann, Leiter des Patientenprogramms „Bewegung und Krebs“ am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Universitätsklinikum Heidelberg, der in seinem Vortrag sehr anschaulich über die besondere Bedeutung der Sport- und Bewegungstherapie vor, während und nach einer Krebsbehandlung informierte. Wissenschaftlichen Studien zufolge werden hierdurch die Nebenwirkungen und Spätfolgen einer Erkrankung wirksam reduziert, die Lebensqualität verbessert bzw. erhalten und möglicherweise sogar die Lebenserwartung positiv beeinflusst. Während sich die Sport- und Bewegungstherapie bei inneren und orthopädischen Erkrankungen schon seit Längerem etabliert hat, ist die Verstetigung im Indikationsfeld Onkologie noch defizitär. Daher wies DSSV-Fördermitglieder auf der therapie Leipzig
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Dr. Wiskemann explizit darauf hin, dass Bewegungsfachkräfte benötigt werden, die Krebsbetroffene professionell betreuen können. In diesem Zusammenhang informierte er auch über das neue akademische Qualifizierungsangebot des DSSV-Bildungspartners Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG, die gemeinsam mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) im Rahmen des Master-Studiums „Prävention und Gesundheitsmanagement“ den Studienschwerpunkt „Lebensstilintervention und Krebs“ entwickelt hat, um diesen Tätigkeitsbereich zu professionalisieren und in Kooperation mit dem DVGS für Master-Absolventen die zusätzliche Berufsbezeichnung „Sport- und Bewegungstherapeut DVGS Onkologie“ möglich zu machen. Weitere Highlights der therapie Leipzig 2017 waren unter anderem der neue Programmpunkt „Physio meets OP“ mit der Live-Übertragung einer Kreuzbandoperation aus dem Operationssaal des St. Elisabeth-Krankenhauses in Leipzig. Vom Chirurgen wurde beispielsweise jeder Schritt der Kreuzbandoperation im Verlauf des Eingriffs erklärt, während das Publikum Fragen zu den einzelnen Vorgängen stellen konnte. Auch zur kommenden Veranstaltung 2019 wird „Physio meets OP“ wieder Bestandteil des Kongressprogramms sein.
Foto: Reed Exhibitions Deutschland GmbH
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Mehr als 150.000 Besucher Mehr Aussteller, eine gestiegene Internationalität und erneut mehr als 150.000 Besucher: Der Fitnessmarkt boomt. Das unterstreicht auch die FIBO, die als weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit auf Wachstumskurs bleibt. Insgesamt 1.019 Aussteller aus 49 Nationen (Vorjahr: 960 Aussteller / plus 6,1 % haben auf einer Fläche von 160.000 qm aktuelle Trends und Neuheiten aus der Fitness- und Gesundheitsbranche präsentiert. Erneut kamen mehr als 150.000 Besucher zur FIBO, darunter 83.000 Fachbesucher, mehr als jeder Vierte von ihnen aus dem Ausland. Damit stellte die FIBO den historischen Rekord des Vorjahres fast auf den Punkt genau ein. Fachbesucher aus 117 Nationen „Eine Punktlandung bei der Gesamtbesucherzahl und ein Qualitätsbeweis bei der weiter wachsenden internationalen Reichweite und Relevanz“, sagt Hans-Joachim Erbel, CEO des Veranstalters Reed Exhibitions Deutschland. Insgesamt 614 der 1.019 Aussteller kommen inzwischen aus dem Ausland: ein Anteil von 60,2 %. Auch auf Seiten der Fachbesucher hat die Internationalität noch einmal zugenommen. Egal ob aus Südafrika, Israel, Japan, Singapur, Thailand oder Brasilien und den USA – Besucher aus 117 Nationen kamen zur FIBO. Insgesamt sind das 27 %
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aller Fachbesucher. „Innerhalb der zurückliegenden fünf Jahre, in der sich alle Kennziffern nahezu verdoppelt haben, sind die FIBO und der gesamte Fitnessmarkt in eine neue Dimension vorgestoßen“, so Ralph Scholz, der FIBO Event Director. Fitnessmarkt europaweit dynamisch: Branchenumsatz von 26,3 Mrd. Euro Eine Einschätzung, die auch der „European Health & Fitness Market Report 2017“ belegt. Mehr als 56 Millionen Europäer sind inzwischen Mitglied in einem Fitness- und Gesundheitsstudio. Ein Wachstum von 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Der Branchenumsatz beläuft sich inzwischen auf 26,3 Mrd. Euro. Ein Plus von 3,1 %. Europa ist damit vor den USA der weltweit größte Markt. So das Ergebnis der von Deloitte erstellten Marktstudie, die traditionell im Rahmen des 4th European Health & Fitness Forum zum Start der FIBO vorgestellt wird. Deutscher Fitnessmarkt in Europa Nummer 1 Deutschland wiederum ist in Europa die Nummer 1 und in absoluten Zahlen die mitgliederstärkste Nation. Insgesamt 10,08 Millionen Bundesbürger haben einen Mitgliedsausweis für eines der 8.600 Fitness-Studios. Damit ist fast jeder achte Bundesbürger Studiomitglied. Den Branchenumsatz beziffert der DSSV – Arbeitgeberverband deutscher
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Fitness- und Gesundheits-Anlagen, Deloitte und die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG auf 5,05 Mrd. Euro. (mehr auf den Seiten 14-16) Gute Konjunkturaussichten Die guten Rahmenbedingungen prägten auch die Stimmung und den Geschäftsverlauf auf der FIBO. Das zeigt die repräsentative Konjunkturbefragung, die im Messeverlauf von einem unabhängigen Marktforschungsinstitut erhoben wurde. Demnach rechnen 69 % der befragten Unternehmen mit einer stark steigenden oder zumindest steigenden Marktentwicklung. Über 75 % glauben außerdem, dass sich die Märkte in Zukunft noch dynamischer entwickeln. Hohe Investitionsabsichten Entsprechend hoch waren die Investitionsabsichten. Rund 40 % der Fachbesucher kamen mit konkreten Projektanfragen nach Köln. Die Größenordnungen der Investments sind beachtlich. Ein Drittel plant Ausgaben von mehr als 50.000 Euro, weitere 16 % haben Anschaffungen von mehr als 200.000 Euro auf dem Zettel, davon 7 % in Höhe von über 1 Million Euro und mehr. FIBO im Fokus der Medien Auch medial rückte die FIBO die Themen Fitness und Gesundheit ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit. Fast 900 akkreditierte Journalisten aus 27 Nationen berichteten „live“ von der FIBO, darunter alle deutschen TV-Sender, Nachrichtenagenturen,
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IMPRESSIONEN VON DER FIBO 2017
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zahlreiche Hörfunkstationen und Tageszeitungen ebenso wie Online-Dienste, Vlogger und Blogger.
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Die FIBO ist ein Spiegelbild der Fitnessbranche. So, wie sich die gesamte Branche quantitativ und qualitativ in den letzten Jahren positiv entwickelt hat, so tut es auch die FIBO. Quantitativ in Form einer Ausstellerfläche von mittlerweile rund 22 Fußballfeldern sowie über 150.000 Besuchern. Qualitativ in Form von hochprofessionellen Anbietern, die sich nicht nur optisch beeindruckend präsentieren, sondern sich auch konzeptionell im Sinne der Studiobetreiber und Trainierenden aufstellen. Auch wenn sich die FIBO über die Jahre immer mehr von einer Verkaufsmesse zu einer emotionalen Leistungsshow entwickelt hat, bietet sie den verschiedenen Zielgruppen einen nahezu vollständigen Überblick über das aktuelle Angebot. Gleichzeitig ist die FIBO für die Fitnessund Gesundheitsbranche einer der wichtigsten Treffpunkte des Jahres. Dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird, ist wahrscheinlich. Denn auch in der Zukunft wird die FIBO von der Professionalisierung der Branche und deren Angeboten profitieren.
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Wolf Harwath (five) Benjamin Frisch (BURG) Cristina Brandtstetter und René Kalt (INJOY/INLINE/Migros) Sandra Trotzowsky (GFKL Inkasso Becker Wuppertal) Florian Hempen (State of the art) Dr. Hossein Askari (CoGAP), Tobias Niemann (for me do) und Dr. Orhan Özüak (CoGAP) Deniz Aytekin (fitnessmarkt.de) und KWS-Team Wolfgang Stahl (KS Einrichtungen) Kai Aschenbach (Aschenbach Audio Team) Simal Yilmaz und Arie van Winkelhof (gym80) Team von eGym und fle-xx Ulfert Böhme (Matrix) Christian Dietrich (Technogym) Andreas Kreil und Stefan Pufe (milon) Dr. Robert Schleip sowie Michael Heining (Greinwalder & Partner) Chang-Hun Jo (InBody) Heiko Höhl (4D PRO) Mareen Hengesbach und Dr. Marc Weitl (cardioscan)
Die kommende FIBO findet vom 12. bis 15. April 2018 auf dem Messegelände Köln statt.
Fotos: Jack Tillmanns
Corporate Health Convention 2017
Mit besserer Prävention hohe Krankenstände? Nein danke!
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Hohe Krankenstände unter Angestellten zählen zu den wesentlichen Faktoren, die zu Misserfolgen eines Unternehmens führen. Der volkswirtschaftliche Schaden körperlich und seelisch bedingter Fehlzeiten geht Experteneinschätzungen zu Folge in die Milliarden. Die Corporate Health Convention 2017 zeigt in diesem Zusammenhang vom 9. bis 10. Mai in Halle 1 der Messe Stuttgart, welche Maßnahmen Arbeitgeber in Punkto Prävention ergreifen können. Rund 30 Milliarden Stunden verbringen Arbeitnehmer jährlich sitzend am PC. Fehlhaltungen, meist evoziert durch fehlerhafte Sitzmöbeleinstellungen, führen schnell zu ungewollten körperlichen Beschwerden – auch langfristig. Wie Arbeitgeber solchen Belastungen und somit vermehrten Arbeitsausfällen vorbeugen können, erklärt Ergonomie-Beraterin Petra Stehle im Rahmen des interaktiven Programmformats „Meet the Author“. Ergonomie-Spezialisten in der Ausstellerschaft Auch unter den über 140 Ausstellern tummeln sich Spezialisten, die innovative Konzepte und Tools für optimierte ergonomische Arbeitsplatzbedingungen mit an Bord haben. Die Möbelhersteller MediSit und MeyChair etwa stellen ihr rückenschonendes Sortiment vor. Ob solche Produkte auch wirklich rückenfreundlich sind, überprüfen letztlich die medizinischen Experten von „Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.“ Sicherheit und Gesundheit im digitalen Zeitalter Inwiefern eine gesundheitsgerechte Führung zu motivierteren, leistungsfähigeren und fitteren Mitarbeitern führt und somit wesentlich zum Erfolg eines Unternehmens beiträgt, erklärt Unternehmer, Coach und Motivationstrainer Markus Daniel
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Weber in seinem Keynote-Vortrag am zweiten Messetag. Katja Hedke, VDSI-Mitarbeiterin und freiberufliche Sicherheitsingenieurin, erläutert am ersten Tag der Messe unter dem Titel „Prävention 4.0 – Aspekte des Arbeits- und Gesundheitsschutzes“, welche Chancen und Risiken von neuen digitalen Technologien im BGM ausgehen. Work-Life-Balance im Fokus Ein Plädoyer für eine ausgewogene Work-Life-Balance hält Just Functional – Your Personal Trainer, Dienstleister für die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), auf der diesjährigen Corporate Health Convention. Der Gesundheitszirkel präsentiert die Gemeinschaftsfläche „Work-Life-Areas“ und zeigt gemeinsam mit Partnerunternehmen auf, wie Bewegungs- und Präventionsangebote in Unternehmen integriert werden können. Der Weg aus dem Burnout Als Special Guest konnte Corporate Health-Botschafter und Ausnahmesportler Sven Hannawald gewonnen werden. In einem moderierten Talk wird er am zweiten Messetag über sein Lebensmotto „4 gewinnt! Erfolg in Balance“ sprechen und darlegen, wie sich dieses auf das betriebliche Gesundheitsmanagement eines Unternehmens anwenden lässt. Hotspot für HR-Themen läuft parallel Über die Gesundheit am Arbeitsplatz hinaus können sich interessierte Besucher auch über neuste Trends, Dienstleistungen und Produkte im Bereich Personalmanagement informieren – auf der Parallelveranstaltung PERSONAL2017 Süd in derselben Halle. www.corporate-health-convention.de
Foto: Anya Zuchold
Daten statt raten
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Anamnesen, Eingangschecks und Beratungsgespräche gehören für Gesundheitsexperten zum Alltag. Häufig lei t daf r edoch nur wenig eit und die outine sorgt für Ungenauigkeit. Dabei sind diese engen Kontakte zwischen Klienten und Health Coaches die wesentlichen Schlüsselmomente, die über Vertrauen, Motivation und Erfolg entscheiden. Die FIBO macht es vor. Wer dieses Jahr beim größten Branchenereignis in Köln durch die Gänge gelaufen ist, konnte es wahrscheinlich nicht nur sehen, sondern auch fühlen: Daten, Digitalisierung, Apps und Clouds. In den letzten Jahren boomt es in der Fitnessbranche nur so von neuen SoftwareCompanies. Daran kam hier keiner vorbei. Dass Training nur funktionieren kann, wenn man seine Werte kennt, ist schon seit mehr als 15 Jahren das Mantra von cardioscan. Deswegen setzen die Fitness Hacker seit jeher auf die Wirkung von
individuellen Ergebnissen und medizinisch genauem Training. Da sind Daten das Fundament, der richtige Umgang und die Interpretation ein lang geübtes Handwerkszeug und die Intelligenz ein Selbstverständnis. „In Zeiten von Fitnessarmbändern, Sportapps, Fitnessgurus auf Youtube und Abnehmprogrammen der Stars und Sternchen für zu Hause, sehen sich Fitnessstudios nicht nur mit ganz neuen Wettbewerbern konfrontiert, sondern auch mit steigenden Ansprüchen der Kunden. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht es heute mehr als die gute alte Hantelbank“, weiß Dr. Marc
cardioscan Checkpoint Der cardioscan Checkpoint vereint alle für einen Gesundheitscheck notwendigen Geräte in einem einzigen, übersichtlichen Messcenter. Der Checkpoint ist ein modulares System, das relevante Risikofaktoren misst und innerhalb von zehn Minuten ein individuelles Vitalitätsprofil erstellt. Die Module im Einzelnen:
Zeichnet ein EKG-genaues dreidimensionales Herzportrait und bestimmt den individuellen Stress-Index.
Präzise Stoffwechselanalyse mit individuellem Stoffwechselprofil, inkl. Fett- und Kohlenhydratverbrennung.
Misst den Blutdruck, bewertet relevante Risikofaktoren und errechnet ein persönliches Vitalitätsprofil.
Zeigt die Verteilung von Körperfett, fettfreier Masse, Körperwasser und Muskeln.
Ermittelt auf Basis einer ergo-spirometrischen Messung die anaerobe Schwelle und optimale Belastungsbereiche.
Der BackScan© vermisst die Wirbelsäule strahlenfrei und generiert übersichtliche grafische Darstellungen. © cardioscan GmbH
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Weitl, Gründer und Geschäftsführer von cardioscan. „Denn das beste Work-Out-Programm der Welt, ist eben ein Programm. Hoch individuell, maßgeschneidert und für den Trainierenden verständlich und umsetzbar.“ Als ehemalige Weltklasse-Turner hat er nämlich nicht nur die schillernden Seiten des Erfolges gesehen, sondern auch leider das, was während der Vorbereitung auf der Strecke bleibt: der gewissenhafte Umgang mit der Gesundheit, transparente und nachvollziehbare Tests und Messergebnisse, die am Ende zum Erfolg führen. Marc Weitl hatte deswegen die Idee, ein EKG für Blinde zu entwickeln. Daraus wurde schnell viel mehr. Heute ist cardioscan mit seinen Checkpoints die beste, verständlichste und schnellste Methode am Markt. Die Motivation von cardioscan auch das bestehende ganzheitliche System kontinuierlich zu verbessern, sorgt immer wieder für Innovationen und smarte Ergänzungen. Um die Präzision der Körperdaten noch einmal zu erhöhen und den Workflow in der Trainingsberatung zu optimieren, bündelt cardioscan seine Kompetenzen nun mit seca, dem Weltmarktführer für medizinisches Messen und Wiegen. Dr. Marc Weitl, cardioscan: „Durch die Implementierung unseres Testingkonzeptes sind Studiobetreiber und Trainer in der Lage, individuell und vor allem nachhaltig zu beraten und Erfolge zu erzielen. Die Messstationen von seca bieten unseren Partnern einen zusätzlichen USP: Zum einen verbessern sich durch die automatische Übertragung der Daten der Workflow und die Effizienz. Zum anderen liefert der seca mBCA wissenschaftlich validierte Parameter, die so genau sind, dass sie unter anderem in der Onkologie und Kardiologie eingesetzt werden.“ Erfolg ist nämlich wirklich messbar. Im Falle von cardioscan sogar anhand von 60 Parametern – und fast täglich werden es mehr, getreu dem Motto „Daten statt raten“.
seca Messstationen Die Messstation seca 287 bestimmt vollautomatisch die Körpergröße per Ultraschall und sendet diese per Funk an den seca mBCA. Dieser erfasst mittels bioelektrischer Impedanzanalyse (BIA) innerhalb von 17 Sekunden das Verhältnis von Muskelmasse, Fettmasse, extra- und intrazellulärem Wasser sowie den Phasenwinkel und speichert die Daten für die Verlaufsmessung in der cardioscan Software. Entwickelt für den medizinischen Einsatz des mBCA hat seca die Präzision der BIA-Parameter in einer multizentrischen Studie über verschiedene Ethnien hinweg gegen den jeweiligen Goldstandard validiert
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Problemen der sitzenden Gesellschaft entgegensteuern Das heutige Leben unserer modernen Gesellschaft hat einen entscheidenden Nachteil: es macht unbeweglich. Die meiste Zeit des Tages verbringen wir im Sitzen: am Arbeitsplatz, im Auto, vor dem TV. Für den Körper stellt dies eine enorme Herausforderung dar, denn grundsätzlich gilt: Der Mensch ist so jung wie seine Wirbelsäule flexibel ist. Nur wenn wir uns bewegen, und das in alle Richtungen, bleiben wir schmerzfrei. Ständiges Sitzen und eine nach vorn geneigte Haltung hat zur Folge, dass sich vor allem die Bauchmuskulatur immer mehr verkürzt. Dies nimmt nicht nur Einfluss auf unseren Rücken, sondern beispielsweise auch auf Knie und Hüfte. So werden die heute so weit verbreiteten Schmerzen in Rücken und Gelenken verursacht.
Foto: Steffen Egly
Jonas Löbert Sportwissenschaftler und Leiter des Trainingsbereichs des Rehamed in Neu-Ulm
Die Menschen haben so viele gesundheitliche Probleme wie nie Jonas Löbert, Sportwissenschaftler und Leiter des Trainingsbereichs des Rehamed in Neu-Ulm, beschäftigt sich täglich mit dieser Entwicklung und der daraus resultierenden Problematik für unseren Körper. Die Herausforderungen in der Gesundheitsbranche empfindet er als enorm: „Die Menschen haben so viele gesundheitliche Probleme wie nie
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und kommen mit multidimensionalen Beschwerdebildern in die Praxis oder ins Rehazentrum.“ Die Kassensätze für physiotherapeutische Behandlungen der Patienten sind aus finanzieller Sicht am unteren Limit. Die meisten Physiotherapiezentren oder praxen können davon kaum überleben. Häufig sind die Betreiber darauf angewiesen, darüber hinaus Leistungen für Selbstzahler anzubieten, um als Unternehmen langfristig finanzielle Sicherheit zu erreichen. Gleichzeitig ist es kaum möglich, dass ein Patient nach nur 20 Minuten Physiotherapie eine langfristige Besserung seiner Beschwerden empfindet. „Bei so kurzen therapeutischen Einheiten werden die Probleme der Patienten meist nur oberflächlich, symptomorientiert und nicht ursächlich behandelt“, so Löbert. So ist es auch für die Patienten vorteilhaft, wenn Rehazentren oder FitnessStudios Trainingsprogramme anbieten, die auf die verbreiteten Gesellschaftsbeschwerden ausgerichtet sind und langfristige Linderung versprechen. „Den Patienten ein adäquates Training an die Hand geben zu können, wertet die Therapiemöglichkeit und den Erfolg ungemein auf.“
Foto: Dominik Kramer
fle-xx bietet den perfekten Ausgleich zu unserer sitzenden Gesellschaft Seit dem Jahr 2011 können auch Selbstzahler im Medical Fitness Bereich im Rehamed an Geräten von fle-xx und eGym trainieren. Für Jonas Löbert gab es nie einen Zweifel, ob fle-xx das richtige Tool ist. „Es bietet den Ausgleich zu unserer sitzenden Gesellschaft und löst dadurch die Probleme unserer Kunden.“ Das fle-xx Konzept ist so entwickelt, dass sowohl Kunden als auch Studiobetreiber einen Nutzen erfahren. Durch die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Trainierendem, werden die Beschwerden analysiert und die dafür passende Lösung erarbeitet. fle-xx bietet hier einen optimalen Einstieg ins Training. Während der Übung spüren die Personen unmittelbar, in welchen Bereichen ihre Muskulatur eingeschränkt ist. Das speziell geschulte Personal zeigt dann den entsprechenden Weg auf, um beschwerdefrei zu werden. Schon nach wenigen Trainingseinheiten verspüren die Kunden bzw. Patienten eine Besserung. Chronische Rücken- und Gelenkschmerzen werden behoben Kein Wunder, dass die Erfolge für das Rehamed und seine Kunden nicht lange ausblieben. Nach den vier Jahren seit der Einführung von fle-xx zeigt die Erfahrung, dass Schmerzpatienten in den meisten Fällen eine massive Linderung erfahren. „Dass chronische Rücken- und Gelenkschmerzen behoben werden, passiert täglich“, berichtet Löbert. Auch die Physiotherapeuten hätten schnell gesehen, wie durchdacht fle-xx konzipiert ist und, dass es die Probleme ihrer Patienten zu beheben vermag. Anfängliche Zweifel der Trainierenden waren schon nach den ersten Trainingseinheiten verflogen. „Viele unserer Patienten kamen aus an-
deren Praxen zu uns. Sie hatten bisher mäßigen bis gar keinen Erfolg und keine Lösung für die Beschwerden gefunden. Schon nach kurzer Zeit schwärmen die meisten von unserer Einrichtung, dem Konzept sowie der Betreuung und bleiben uns langfristig treu.“ Gleichzeitig berichtet Löbert auch von Selbstzahlenden, die in klassischen oder Discountstudios trainiert haben, ihren Vertrag dort jedoch gekündigt haben, um mit den Geräten von fle-xx im Rehamed zu trainieren. „Das ist für uns sensationell und passiert nur, weil das fle-xx Konzept einfach funktioniert.“ Die meisten Trainierenden erfahren schon nach kurzer Zeit durch die regelmäßigen Übungen mit fle-xx spürbaren Erfolgen. Viele berichten Löbert, dass etwas fehlen würde, wenn sie nicht mit den speziell konzipierten Geräten trainieren. Vor allem dadurch ist die Fluktuation im Rehamed sehr gering. Hinzu kommen dann auch noch ganz besondere Erfolgsgeschichten: „Wir haben hier Patienten betreut, denen der Arzt einst sagte, sie würden nie wieder joggen gehen können. Doch bereits nach wenigen Wochen Training mit fle-xx war das wieder schmerzfrei möglich.“ Diese und weitere Fälle zeigen besonders deutlich, dass die heutigen Beschwerden unserer modernen Gesellschaft nur mit Hilfe von Experten behoben werden können. Weder die Ärzte noch die Masse an Discount-Fitnessstudios sind in der Lage, diesen gesundheitlichen Problemen entgegenzutreten. Gut ausgebildetes Personal und fundierte Trainingskonzepte wie fle-xx werden langfristig unverzichtbar sein. www.fle-xx.com
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Innovations-Push für den Selbstzahlerbereich
www.egym.de
Fotos: eGym GmbH
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Das Training mit fle-xx steht für zunehmende Beweglichkeit und ein geschmeidigeres Körpergefühl. Wie bei kaum einer anderen Geräteserie profitieren die Patienten schon nach der allerersten Anwendung von positiven Veränderungen. Jetzt bringt die fle-xx Muttergesellschaft eGym die neuen automatisierten und softwaregesteuerten eflexx Geräte mit Elektromotor auf den Markt. Für eine deutliche Aufwertung des Selbstzahlerbereichs. Das Muskellängen- und Beweglichkeitstraining mit efle-xx ist damit genauso einfach, wie man es von den eGym Geräten kennt: Der Therapeut stellt die efle-xx Geräte, unterstützt durch den Elektromotor, einmalig manuell ein. Ab dann meldet sich der Patient nur noch mit seinem eGym RFID-Chip an, und schon geht’ s los! Manuelles Abhaken von Trainingseinheiten war gestern – jetzt funktioniert nach dem Login alles vollautomatisch. Alle Übungen bzw. Trainingseinheiten werden in der eGym Cloud dokumentiert, und selbstverständlich sind die efle-xx Geräte bestens mit den eGym Apps vernetzt: Der Therapeut fügt die fle-xx Übungen per eGym Trainer App in den Trainingsplan des Kunden ein. Dieser sieht anhand der innovativen eGym Member App Features – Bio Age, Muskeldysbalancen, Activity Level – sofort seinen Trainingsfortschritt. Für die optimale Motivation! Gleichzeitig spart die automatische Einstellung der Geräte Zeit und stellt zudem sicher, dass alle Patienten sicher trainieren. eGym hat fle-xx im vergangenen Jahr übernommen und sich sofort darauf konzentriert, das wirksame und nachhaltige, aber betreuungsintensive fle-xx Konzept durch Softwaresteuerung und Elektromotor massenmarkttauglich zu machen. Die neue efle-xx Serie ist einfach, die Bedienelemente intuitiv, und das Training macht Spaß! Der Therapeut wird mit efle-xx von redundanten Rou-
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Die neuen efle-xx Geräte mit Software-Unterstützung und Elektromotor.
tineaufgaben entlastet, so dass ihm mehr Zeit für die individuelle Kundenbetreuung bleibt. fle-xx und die vollelektronischen Kraftgeräte von eGym ergänzen sich ideal: Der fle-xx Zirkel trainiert gezielt das Muskellängenwachstum, eine wichtige und grundlegende Voraussetzung, um auch im Alter beweglich zu bleiben. So verbessert der Patient mit fle-xx z. B. seine Körperstreckung nach hinten oder erreicht kontrolliert und sicher GelenkEndstellungen, die er an Kraftgeräten nicht ausführen könnte. Der Kunde wird durch fle-xx stabilisiert und damit ideal auf das Krafttraining an den eGym Geräten vorbereitet. Damit erhöht sich auch die Zahl potenzieller Nutzer der eGym Kraftgeräte in der Physiopraxis deutlich. Alle Geräte der fle-xx X-Serie sind zu efle-xx nachrüstbar. Für ein völlig neues Produkterlebnis, das die Kunden begeistert und sich ideal zur Verlängerung von Bestandskunden im Selbstzahlerbereich eignet. eGym NEXT – erleben Sie efle-xx und die gesamte digitale Betreuungswelt von eGym live: Senden Sie einfach eine E-Mail an events@egym.de.
Warum wir uns Sportverletzungen antrainieren und wie wir sie vermeiden Foto: Moritz Tewes
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Viele Sportler bereiten sich mit einem ambitionierten Fitnessprogramm für ihren Sport vor und dennoch kommt es bei ihnen immer wieder zu Verletzungen. Dies betrifft rofis und Freizeitsportler gleicherma en. Dr. Dr. med. Homayoun Gharavi vertritt die These, dass gerade übliche Trainingsmethoden das Verletzungsrisiko fördern. Dafür hat er gute Gründe: Aus seiner Sicht führt das Training vieler Sportler zu einer Dysbalance, das zwar hohe Kräfte antrainiert, diese aber nicht in die bei vielen Sportarten nötige Bewegung überführen kann. Speziell der Übergang von Beschleunigung in Entschleunigung (z. B. beim Wechsel von Bewegungsrhythmen), der viele Sportarten auszeichnet, stellt ein Verletzungsrisiko dar. Golfer beispielsweise führen bei ihren Schlägen einen langen Schwung aus, der parallel zur Verdrehung der Körperachse beschleunigt und gegen Ende abgebremst wird. Gerade bei den Sportprofis zeigt sich, dass genau die Spieler die Invalidenliste anführen, die am meisten Zeit in die Optimierung ihrer Athletik investieren. Die Kräftigung und Konditionierung, selbst unter Anleitung renommierter Personal Trainer, scheint also nachteilige Wirkung zu haben.
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Der Dreiklang der Leistung Drei Eckpunkte definieren sportliche Leistung: strukturelle Festigkeit, Belastbarkeit und Adaptabilität. Sie ergeben sich zwangsläufig aus der Natur des Körpers. Wer Kilos auf der Hantelbank stemmt, sagt Dr. Dr. Gharavi, baut Kraft auf und optimiert seine Abläufe beim Hantelstemmen, tut aber nichts für die sportspezifischen Belastungen, zum Beispiel beim Fußball, Tennis oder Golf. „Nahezu jeder Sport verlangt eine Dynamik in der Bewegung. Diese Dynamik im Bewegungswechsel aufrecht zu erhalten, definiert die Athletik in jedem Sport. Bewegung bedeutet, dass es zu keinem Zeitpunkt zum absoluten Stillstand kommt. Demgegenüber stehen all jene Übungen im Kraftraum, die Bewegung ausklammern. So werden oft starre Stellungen gehalten, im Glauben, diese seien später bei einem dynamischen Schwung, Schlag, Wurf, Schuss etc. förderlich für
Beschleunigung und Abfangen derselben“, erläutert Dr. Dr. Gharavi. Das als selbstverständlich angesehene Stabilitätstraining, welches sich völlig gegensätzlich zu physiologischen Gesetzen des Körpers verhält, ist für Dr. Dr. Gharavi das Kernproblem. Unser Körper besteht aus verschiedensten Strukturen, die jeweils ihre spezifische Funktion haben. Diese wirken in ihrer jeweiligen Belastung als gesundheitserhaltend. Wenn beispielsweise Knochen keinen Zug- und Druckbelastungen ausgesetzt sind, nehmen sie an Dichte ab und werden brüchig. Wenn der Muskulatur die Möglichkeit zur Kontraktion genommen wird, atrophiert sie. Die Faszien haben die Funktion, als elastische Gegenkraft Zugkräfte zu konservieren und die Muskulatur in der Initiierung von Beschleunigungskräften zu unterstützen. Dieses Phänomen leitet die für die Knochen gesunden Kräfte in Form einer Kettenreaktion auf diese weiter. Zwischen Wahn und Sinn von Stabi-Übungen „Unter Stabi-Übungen werden in der Regel Übungen verstanden, die den Rumpf in einer starren Halteposition halten. Dabei wird die Muskulatur ihrer natürlichen Funktion beraubt: anstelle von Kontraktion wird von ihr eine Haltefunktion verlangt, die eigentlich Ligamenten vorbehalten ist. Zudem werden die Gelenke stillgehalten, obwohl sie eigentlich die Bewegung suchen“, so Gharavi. „Das schlimmste Übel ist jedoch, dass die Ansteuerung vom Gehirn lediglich bis zur Muskulatur reicht, jedoch nicht bis in die Bewegung“. Der Gegenentwurf dazu sind Übungen, die intensiv in ihrer Belastung alle Strukturen mit einschließen. So können sich die Strukturen gleichmäßig an die Belastung der Sportart anpassen. Verletzungen sind stets ein Ausdruck von Überbelastung. Diese kann sich aus Volumen, Intensität, Ausführung (Technik) oder Mischung daraus ergeben. Je nachdem, wie stark die Belastung die Belastbarkeit übersteigt, kommt es zu akuten Verletzungen (z. B. Bänderriss im Sprunggelenk), zu chronischen Verläufen oder zu einer Mischform mit akutem Strukturschaden nach chronischer Fehl-/ Überbelastung. Dabei müssen diese Mechanismen von der strukturellen Seite (primäre Strukturschwäche) oder von der Belastung her (primär zu hohe Kräfte) betrachtet werden. Stressfrakturen deuten beispielsweise auf das Missverhältnis zwischen sehr guter Kraftentwicklung bei zu geringer knöcherner Festigkeit. Hier finden wir in der Vorbereitung im Normalfall zahlreiche Übungen, die die Rumpfmuskulatur sowie sämtliche Mus-
kelketten stark auftrainieren, jedoch nicht in gleichem Maße die Spannung auf Bindegewebe und Knochen übertragen können. Die zuverlässigste Versicherung gegen eine Verletzung ist die Sicherung und Verbesserung der Bewegungsqualität auf kompromisslos höchstem Niveau. Was bringt hier ein Bungee-Trainer? Gegenüber einem nicht elastischen Schlingentrainer hat der von Dr. Dr. Ghararvi erfundene elastische 4D PRO Bungee-Trainer klare Vorzüge. Zum einen werden Übungen nicht mit jeder Wiederholung langsamer – wie zum Beispiel Liegestütze im starren System – sondern sie werden auch nach Minuten dank der elastischen Bänder noch im gleichen Tempo absolviert. Zum anderen sind die Übungen mit dem 4D PRO Bungee-Trainer sehr gelenkschonend, da sie elastisch ausgeführt werden. Das ist vor allem bei Einschränkungen durch Beschwerden interessant, denn dann kann der Sportler gleich welchen Alters und welcher Leistungsklasse immer noch die volle Übung ausführen, ohne in Versuchung zu kommen, die Bewegungskontrolle – den wichtigsten Motor der Bewegung – schmerzbedingt verkümmern zu lassen. „Wenn es um die Rehabilitation geht, sind wir Ärzte große Meister in der restriktiven Verordnung: Nicht belasten, nur teilweise belasten, bloß nicht bewegen, nur passiv mobilisieren, etc.“, kritisiert Dr. Dr. Gharavi seine eigene Zunft. „Zu keinem Zeitpunkt in unserer Ausbildung lernen wir jedoch, was getan werden soll, maßen uns aber an, der Physiotherapie vorzuschreiben, was nicht geht. Mit dem 4D PRO Bungee Trainer gelingt es nun der Physiotherapie, jeder Reha-Phase gerecht zu werden und trotzdem die Motorik zu respektieren, egal unter welcher ärztlich angeordneten Restriktion.“
Beim 4D PRO Bungee-Training wird immer aus der Überstreckung des Rumpfes gearbeitet, die Körperelastizität wird so angesprochen und optimiert. In der Summe sind das Faktoren, die helfen, bereits in Reha und Training den Körper auf die Bewegungsabläufe im Sport oder im Wettkampf vorzubereiten und so Verletzungen proaktiv zu vermeiden. www.4dpro.de
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Dr.med. Dr.disc.pol. Homayun Gharavi Arzt und Sportwissenschaftler - Erfinder des 4D PRO Schlingentrainers - Seit fast 20 Jahren, international gebucht als Trainer und Berater im Profisport, u.a. von Jürgen Klinmann, Olympia Verband u.v.m. - 2004 gründete er die Deutsche Akademie für Angewandte Sportmedizin (DAASM)
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EMS-Training zwischen Studios und Studien
Trainieren mit Reizen „Wie zufrieden bist du mit EMS-Training?“ (alle 1.317 Befragten) (in %) 42,2
28,3
17,7
6,4
vergebene Punkte
0,5
0,4
1
2
1,7
0,5
0,9
1,4
3
4
5
6
7
8
9
10
sehr unzufrieden
sehr zufrieden
Alle Abbildungen: EMS-Studie 2017, durchgeführt von EMS-TRAINING.de
62 Ziele der Trainierenden (alle 1.317 Befragten) Körperstraffung
66,1 %
Muskelaufbau Allgemeine Fitness verbessern
65,2 %
Linderung von Rückenschmerzen
48,7 %
Abnehmen
43,9 %
Ausgleich zum Job
28,6 %
Leistungssteigerung
22,8 %
Muskelerhalt
21,9 %
Prävention
19,0 %
Cellulite-Reduktion
17,9 %
55,8 %
Rehabilitation
6,1 %
Sonstige
1,6 %
Kundenerwartungen an ein EMS-Studio (alle 1.317 Befragten) Kompetente Trainer mit Fachwissen
87,9 %
Gute Terminverfügbarkeit
63,2 %
Ambiente zum Wohlfühlen
56,5 %
Öffnungszeiten vor 9 Uhr
15,9 %
Öffnungszeiten nach 18 Uhr
42,9 %
Öffnungszeiten am Wochenende
35,8 %
TÜV-Zertifizierung
24,4 %
Regelmäßige Körperanalyse Ernährungsplan/ -konzept
55,3 %
Möglichkeit zum Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln
Ob Boom, Mode oder Trend: EMS (Elektromuskelstimulation)-Training hat sich als Trainingsform in der Fitnessbranche etabliert. Sei es in Form von spezialisierten Mikrostudios oder als Zusatzangebot in konventionellen Fitness- und Gesundheitsstudios. Annähernd jedes vierte Fitnessstudio setzt auf EMS, so die gemeinsam vom DSSV – Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen, von Deloitte und der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG herausgegebene Eckdaten-Studie 2017. Bei den Mikrostudios sind es sogar 44,6 Prozent; und zwei Drittel aller Mikrostudios wollen in diesem Jahr in EMS investieren. Grund für diese Entwicklung sind überwiegend zufriedene Kunden mit hoher Bereitschaft zur Weiterempfehlung. Zu diesem Ergebnis kommt die im April 2017 erschienene EMS-Studie 2017, durchgeführt von EMS-TRAINING.de. 1.317 EMSTrainierende hatten im Februar dieses Jahres an einer Online-Befragung teilgenommen, eine Rücklaufquote von knapp 23 Prozent. 88 Prozent der Befragten (1.161 Personen) stellten dem EMSTraining auf einer Skala von 1 (sehr unzufrieden) bis 10 (sehr zufrieden) mit einer Punktzahl von 8 und höher ein eindrucksvolles Zeugnis aus. Mit EMS verbinden Trainierende eindeutige Ziele. Körperstraffung, Muskelaufbau und die Verbesserung allgemeiner Fitness sind vorrangige Motive. Und fast die Hälfte aller an der Umfrage Teilnehmenden (48,7 Prozent) möchten mit EMS ihre Rückenschmerzen lindern. 91 Prozent der befragten EMS-Trainierenden bemerkten im ersten halben Jahr positive Effekte, annähernd die Hälfte in den ersten drei Monaten und jeder Vierte schon im ersten Monat. So zufrieden die Kunden, so klar umrissen die Trainingsziele, so eindeutig formulieren EMS-Trainierende auch ihre Erwartung an ein EMS-Studio: 87,9 Prozent wünschen sich „kompetente Trainer mit Fachwissen“, übrigens bei Frauen wie Männern, aber auch bei potenziellen Kunden auf Platz 1.
37,1 % 10,5 %
Duschmöglichkeiten Parkmöglichkeiten
50,3 %
Musik während des Trainings
42,3 %
Übrigens: Noch eindeutiger als die Frage nach der Zufriedenheit fällt die Antwort nach der Bereitschaft zur Weiterempfehlung aus: 95 Prozent aller Befrag-
53,0 %
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Diese Lücke wollen die TU Kaiserlautern und die DHfPG gemeinsam mit einem dreijährigen Forschungsprojekt schließen. „Wir wissen noch relativ wenig über die genauen Anpassungseffekte. Dass Ganzkörper-EMS-Training positive Effekte auf verschiedenen Kraftparameter, die Köperzusammensetzung, Parameter der Ausdauerleistung, den Stoffwechsel hat, konnte in zahlreichen Studien eindrucksvoll belegt werden“, so Michael Fröhlich, Professor für Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Bewegungs- und Trainingswissenschaft an der TU Kaiserslautern. „Wie diese Anpassungen zustande kommen, ist noch in weiten Teilen ungeklärt.“ Auch
In einem sind sich die Wissenschaftler der TU Kaiserlautern und der DHfPG schon heute einig. Ein EMS-Training sollte nur durch gut ausgebildete und geschulte Instruktoren angeleitet und überwacht werden. Ein alleiniges Training zuhause und ohne korrekte Unterweisung ist zu vermeiden. Dafür sprechen zwei Gründe: Zum einen die Unterstützung bei der korrekten und sicheren Übungsausführung, zum anderen die Sicherstellung, dass beim EMS-Training die Regulation der einzelnen Muskeln gerade bei höherer Reizkonfigurationen nicht zu einem Muskeltetanus beim Trainierenden führt und der Trainierende die Kontrolle über das Gerät verliert. Eine erste Einschätzung von EMS-Training trauen sich die Christoph Eifler und Michael Fröhlich aber schon heute zu: „Unter einer sachgerechten Anleitung und trainingsmethodisch fundierter Unterweisung ist das EMS-Training im Hinblick auf das Risiko-Nutzen-Verhältnis ein überaus lohnenswertes Unterfangen. Betrachtet man noch den Zeitaspekt, so dürfte das Ganzkörper-EMS-Training eine gute Bereicherung des Trainingsalltags darstellen.“
Micheal Fröhlich, TU Kaiserslautern
Foto: DHfPG/BSA
Bei aller Zustimmung von EMS-Trainierenden, wissenschaftliche Erkenntnisse über diese relativ neuartige geräteunterstützte Trainingstechnologie sind noch recht überschaubar. „Im Kontext des EMS-Trainings ist die Trainingspraxis der Forschung voraus“, stimmt Professor Dr. Christoph Eifler zu, Prorektor Forschung und Fachbereichsleiter Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG.
wollen Sportwissenschaftler beider Hochschulen evaluieren, wie sich die EMS-Methode langfristig auf die Muskelstruktur, den Körper und die Leistungsfähigkeit auswirkt.
Foto: Micheal Fröhlich
ten würden EMS-Training weiterempfehlen. Und nur drei Prozent aller Befragten würden den Vertrag nach Laufzeitende nicht verlängern.
Christoph Eifler, DHfPG
Für weitere Informationen: www.ems-training.de www.dhfpg.de/newsroom/aktuelles/ details/news/forschungskooperationzum-ems-training-unter-beteiligungder-deutschen-hochschule
Foto: Phocom Intermedia GmbH
EMS-Training
Richtlinie der Wissenschaft in die Praxis umgesetzt
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Nach aktuellen Studien gehört EMS-Training zu den „Top-Trends“ im deutschen Fitness-Markt. Die moderne Trainingsmethode hat sich mittlerweile als überaus zeiteffiziente Methode zur Verbesserung der physischen Fitness, zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und Gesundheit etabliert. Die hochentwickelte Technologie spielt dabei allerdings nicht die einzig entscheidende Rolle. Ebenso wichtig und für die Gewährleistung des Trainingserfolgs und eine sichere Anwendung sogar unentbehrlich ist der Trainer. Dieser kennt seinen Kunden und setzt das Werkzeug „EMS“ gezielt ein, um in kürzester Zeit einen trainingsrelevanten Reiz zu setzen. Er begleitet und betreut den Fortschritt und ist sogleich Ansprechpartner für die richtige Ernährung und einen gesunden Lebensstil. Der Termin und die Betreuung sorgen sogleich für die nötige Regelmäßigkeit und Motivation des Trainings, durch die persönliche Trainingsziele optimal erreicht werden. Bei der EMS-Anwendung spielt vor allem das Thema Sicherheit eine große Rolle. Die aktuellen wissenschaftlichen Studienergebnisse zeigen ganz klar, was alles für einen sicheren Einsatz der Technologie notwendig ist. Aus diesem Grund wurde auf Anregung der im EMS-Bereich forschenden Trainingswissenschaftler der Universitäten Köln, Kaiserslautern und Erlangen im Rahmen einer Konsensusveranstaltung mit Vertretern von Wissenschaft, Ausbildung und Geräteherstellern Richtlinien erarbeitet, die bei der
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EMS-Anwendung künftig Berücksichtigung finden sollen*. Die Richtlinien wenden sich sowohl an den Anwender wie auch den Betreiber und Trainer. Die daraus resultierenden Empfehlungen der Wissenschaft sind zwischenzeitlich Standard in den EMS-Ausbildungen und auch ein wichtiges Kriterium für die TÜV Zertifizierung für EMS-Anbieter. Für die Praxis lassen sich aus den Richtlinien einige wesentliche Empfehlungen ableiten: • Das Training muss immer in Begleitung eines dafür ausgebildeten Trainers erfolgen. Dieser kennt den Inhalt der Richtlinie und kann sie entsprechend umsetzen. • Ein Trainer kann maximal 2 Personen gleichzeitig mit EMS trainieren. • Die Pause zwischen zwei Trainingseinheiten sollte mindestens 4 Tage betragen.
Fazit EMS-Training gehört in verantwortungsvolle Hände. Es ist keine Anwendung für Gruppen- oder Hometraining. Auch nach einer Einweisungsphase für den Trainierenden ist EMS kein „Self-Service-Training“!
* Kemmler W, Froehlich M, von Stengel S, Kleinöder H.:Whole-Body Electromyostimulation – The Need for Common Sense! Rationale and Guideline for a Safe and Effective Training. Dtsch Z Sportmed. 2016; 67: 218-221
Fitnesstraining mindert depressive Verstimmungen, Ängste und Stress © Halfpoint - Fotolia.com
Weltweit steigt die Zahl der Menschen mit Depressionen nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rasant. 2015 sind nach Angaben der WHO rund 322 Millionen Menschen betroffen gewesen. Dies entspricht 4,4 % der Weltbevölkerung und bedeutet einen Anstieg von gut 18 % im Vergleich zu 2005. Das sei vor allem auf das Bevölkerungswachstum zurückzuführen und die längere Lebenserwartung, da besonders ältere Menschen von Depressionen betroffen seien. Auch Deutsche immer häufiger von Depressionen betroffen Für Deutschland schätzt die WHO die Zahl der Menschen mit Depressionen auf 4,1 Millionen, also 5,2 % der Bevölkerung. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe spricht von einer Volkskrankheit. Depressionen gehöre zu den häufigsten und mit Blick auf die Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Fitnesstraining hat positiven Effekt auf psychische Gesundheit Fragt man Kunden eines Fitness-Studios, was sie nach ihrem Training empfinden, so geben sie zumeist an, dass sich ihr unmittelbares Wohlbefinden gesteigert hat. Und tatsächlich zeigen die Ergebnisse empirisch fundierter Studien eine Vielzahl positiver Effekte körperlicher Aktivität auf unterschiedliche Faktoren psychischer Gesundheit. Generell hat eine regelmäßige körperliche Aktivität ob kraft- oder ausdauerorientiert einen positiven Einfluss auf die Reduktion von depressiven Verstimmungen, Ängsten und Stress und kann zu einer Verbesserung des Selbstkonzeptes der Trainierenden führen. www.gesundheitaktivgestalten.de/fachgebiete/ psychische-gesundheit/
Markt für Digital Health mit großem Wachstumspotenzial Gesundheits-Apps erfreuen sich großer Beliebtheit
Die neue Rückenschule Die effektivsten Übungen 128 Seiten, Flexi-Einband über 500 farbige Abbildungen ISBN 978-3-8310-2655-5 9,95 EUR (D) / 10,30 EUR (A)
Quelle: Bitkom Research
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Knapp jeder Zweite nutzt Gesundheits-Apps Ob Fitness-Tracker, Online-Sprechstunde oder elektronische Patientenakte: Die Bundesbürger stehen der Digitalisierung des Gesundheitswesens positiv gegenüber. Das hat eine Umfrage ergeben, die der Digitalverband Bitkom zusammen mit der Bayerischen TelemedAllianz (BTA) durchgeführt hat. So nutzen heute bereits 45 Prozent all jener, die ein Smartphone besitzen, Gesundheits-Apps. Solche Apps zeichnen etwa Körper- und Fitnessdaten auf, um die eigene Gesundheit zu verbessern. Weitere 45 Prozent können sich vorstellen, solche Apps künftig zu nutzen. Großes Interesse zeigen die Deutschen außerdem an der Digitalisierung ihrer Patientendaten: 32 Prozent haben Untersuchungsergebnisse wie zum Beispiel MRT-Befunde schon einmal auf CD bekommen, weitere 43 Prozent würden die Resultate künftig gerne in digitaler Form erhalten. „Die digitale Übertragung von Unterlagen erleichtert die Kommunikation zwischen Versicherten, Hausarzt, Facharzt und Krankenhaus und erspart Patienten viele Wege“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die Digitalisierung des Gesundheitswesens birgt ein riesiges Potenzial für eine bessere und effizientere Versorgung. Eine leistungsfähige Patientenversorgung funktioniert künftig nur noch mit digitaler Unterstützung.“ Digitalisierung im Gesundheitswesen nimmt langsam Fahrt auf Aber auch praktische digitale Services wie die Online-Terminvereinbarung und die Online-Erinnerung an Termine oder fällige Vorsorgeuntersuchungen schätzen die Bundesbürger: 18 Prozent haben bereits online einen Arzttermin vereinbart, 40 Prozent können sich vorstellen, dies künftig zu tun. 14 Prozent werden bereits per SMS oder Mail an Arzt-Termine erinnert, 45 Prozent wünschen sich diesen zusätzlichen Service für die Zukunft. „Viele Patienten würden gerne digitale Gesundheitsangebote in Anspruch nehmen. Gleichzeitig ist das Gesundheitswesen bisher eher wenig digitalisiert. Oftmals scheitert es daher noch am Angebot“, so Rohleder. Die Komplexität des Gesundheitssystems mit all seinen Beteiligten – Hersteller und Entwickler neuer Technologien, Leistungserbringer, Krankenkassen und Patienten – sei dabei die größte Hürde. „Mit dem E-Health-Gesetz wurde ein wichtiger Grundstein gelegt, jetzt muss die Digitalisierung im Gesundheitswesen endlich Fahrt aufnehmen. Krankenkassen, Ärzte und Kliniken müssen sich schneller bewegen und den Herausforderungen stellen“, so Prof. Dr. Siegfried Jedamzik, Geschäftsführer der Bayerischen TelemedAllianz. Methodik Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.003 Deutsche ab 14 Jahren befragt, darunter 798 Internetnutzer und 698 Smartphone-Nutzer.
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Die neue Rückenschule – Die effektivsten Übungen Rückenbeschwerden gehören zu den am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten, doch mit dem richtigen Training lässt sich das Risiko einer Erkrankung deutlich senken. Gezielte Übungen für einen gesunden und starken Rücken bietet dieser praktische Ratgeber. Im Mittelpunkt des Buchs stehen 109 Dehn- und Kräftigungsübungen, die in mehr als 500 farbigen Abbildungen anschaulich vermittelt und Schritt für Schritt erklärt werden. So lassen sich Rückenschmerzen effektiv lindern. In einem einführenden Teil werden zunächst medizinische Grundlagen vermittelt. Neben der Anatomie von Rücken und Hals wird auch das Zusammenwirken von Wirbelsäule und angrenzenden Nerven, Muskeln und Bändern erklärt. Zudem werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten von Rückenschmerzen vorgestellt, darunter auch alternative Heilmethoden. Eine Symptomübersicht ermöglicht es, die Ursache für Beschwerden im Hals- und Nackenbereich, im Bereich der Brustwirbelsäule sowie des unteren Rückens und der Beine zu finden. Der praktische Teil des Buchs bietet jede Menge anschauliche Tipps und Techniken für richtiges Sitzen, das Heben und Tragen von Gegenständen sowie rückenschonendes Verhalten bei Tätigkeiten im Haushalt und Garten. Ein breites Spektrum abwechslungsreicher Übungen hilft, Beweglichkeit, Kraft und Haltung deutlich zu verbessern. Die Übungen werden schrittweise an Bildern und Infografiken erklärt und lassen sich so ganz leicht zu Hause ausführen. Zum Autorenteam der British Medical Association (BMA) gehören: Dr. Michael Peters, der als medizinischer Berater für die BMA arbeitet, Dr. John Tanner, der sich als praktischer Arzt und Sportmediziner auf Rückenbehandlungen spezialisiert hat und Eva Niezgoda-Hadjidemetri, die als Physiotherapeutin arbeitet.