6/2020
Dez./Jan.
EUR 9,-
Nr. 152
sfr 14,-
C 31071
fitness MANAGEMENT international 6/2020 Nr. 152 Offizielles Organ DSSV e. V. und BfB e. V. Deutschland | Österreich | Schweiz
Markt Studio des Jahres 2020: „Wir sind Fitness!“
Gesundheit Wie Ernährung unser Immunsystem beeinflusst
Fitness Albert Busek über die Mind-Body-Connection
Management DHfPG-Studie: Fitness vor, während, nach der Krise
www.fitnessmanagement.de
DSSV Jahresrückblick 2020 und Ausblick auf 2021
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Birgit Schwarze Chefredakteurin
Fakten und Entschlossenheit Im Winter 2020 wird unsere Branche vor historische Herausforderungen gestellt: Zum zweiten Mal in diesem Jahr mussten Fitness- und Gesundheitsanlagen bundesweit schließen. Studiobetreibern bleibt nur die „Fahrt auf Sicht“, weil sich die Voraussetzungen für ihre Entscheidungen täglich ändern können. In dieser Situation ist es ausschlaggebend, Ruhe zu bewahren und sich nicht von Emotionen leiten zu lassen, denn Entscheidungen müssen rational getroffen werden. Fakt ist, dass unsere Branche einen sehr wertvollen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung leistet. Mit dem hoffentlich baldigen Abschwächen der Pandemie werden die Ängste der Mitglieder abnehmen und die Nachfrage nach Fitness und Gesundheit wird wieder steigen. Unsere Dienstleistung wird benötigt! Der DSSV hat dies über das Jahr 2020 fortwährend mit Gremien der Politik kommuniziert und die Interessen der Branche vielfach gegenüber der Presse vertreten. fitness MANAGEMENT (fM) hat die Branche über die Online-Kanäle tagesaktuell über alle Entwicklungen informiert. Wir haben für Sie die Aktivitäten des DSSV in diesem Jahr auf den Seiten 22 bis 24 in einer Übersicht zusammengefasst. Es ist ebenfalls Fakt, dass unsere Branche bereits vieles richtiggemacht hat! Die Ergebnisse der DSSV-Umfrage belegen: Investition in die Kundenbeziehung, aktive Kommunikation und das gegenseitige Vertrauen auszubauen zählen heute mehr denn je. Die Mitarbeiter der Fitness- und Gesundheitsanlagen sind dabei der Schlüssel zum Erfolg. Einen aktuellen wissenschaftlichen Beleg für die Bedeutung der Mitarbeiter liefert neben weiteren wichtigen Erkenntnissen eine Studie der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG), die die Zeit des ersten Lockdowns im Frühjahr untersucht hat. Sie dokumentiert, durch welche Maßnahmen unsere Branche bestmöglich durch die Krise kommen kann und welche Faktoren für den Erfolg ausschlaggebend sind. Die Studienergebnisse (S. 28 ff.) sind auch über die Krise hinaus von großer Bedeutung und liefern wichtige Erkenntnisse für die Kundenbindung. Das familiäre Miteinander der Mitglieder und Mitarbeiter sowie die gelebte Begeisterung für gutes Training sind auch für unser „Studio des Jahres 2020“ Faktoren, die den Unterschied machen. Das Pfitzenmeier Premium Resort Mannheim Airport ist eine 8.000 Quadratmeter große Anlage, die den DSSV und die fMi darüber hinaus durch ihr Trainingsangebot und ihre Ausstattung überzeugt hat. Ab Seite 14 stellen wir die Fitnessanlage der Superlative vor. Die Begeisterung für das Training ist auch für Albert Busek ein elementarer Faktor: In seinem Beitrag über die Mind-Body-Connection ab Seite 102 erläutert er eindrucksvoll, warum der Spaß am Training und das bewusste Wahrnehmen der einzelnen Bewegungen so wichtig für den langfristigen Erfolg jedes Sportlers sind. Das beste Beispiel hierfür ist sein langjähriger Weggefährte und guter Freund Arnold Schwarzenegger. Bei all den Herausforderungen dieses Jahres sollte wir aber auch unsere eigene Gesundheit im Auge behalten. Ein stabiles und gesundes Immunsystem ist ein wesentlicher Baustein, um gut durch den Winter 2020 zu kommen, weil es die meisten Erreger gut abwehren kann. Wie Sie, Ihre Mitarbeiter und Ihre Kunden die Immunabwehr zusätzlich zum Training durch Ihre Ernährung optimieren, erläutert Antje Ruhwedel ab Seite 108. Viel Spaß beim Lesen und bleiben Sie gesund!
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The leading international trade show for fitness, wellness & health Exhibition Centre Cologne
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INHALT 06/20
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DSSV 22 24 40 70 124
DSSV Jahresrückblick 2020 Kommentar: Ausblick 2021 Eckdaten 2021 – ein Aufruf zur Teilnahme an der Umfrage Neue Mitglieder und neues Fördermitglied Recht: Rechtliche Änderungen für Unternehmer ab 2021
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Jahresrückbli 2020
FITNESS milon und five: der neue Kraft-Beweglichkeitszirkel LES MILLS: erfolgreiches Gruppenfitnessmanagement Technogym: Excite Live, join the party! Life Fitness: neue Kraftgerätelinie – Axiom-Serie LES MILLS: Gruppenfitnessmanagement Online-Training SmartCircle: isodynamisches Ganzkörpertraining Scotfit präsentiert den Scotfit Rower Pro Kommentar Albert Busek: Mind-Body-Connection Landmine row to rotational press im Fokus der Wissenschaft
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DSSV Jahresrückblick 2020 Für die Branche: Politik, Pressearbeit und Mitgliederberatung im Jahr der Corona-Pandemie
GESUNDHEIT 78 80 82 86 108 110 122
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DHfPG-Studie: relevante Erfolgsfaktoren in der Krise Erfolgsfaktor Mitarbeiter am Beispiel EMS-Training Neues Zertifizierungsprogramm der BSA-Zert: Hygiene Umdenken in der Unternehmensführung: Wandel als Chance Kolumne Stefan Haase: die Macht Ihrer Worte Digitale Erfolgsstrategien für Studios und Industrie Urban Sports Club: Interview mit Benjamin Roth Wohlbefinden durch digitale Systeme Nach Zertifizierung: terra sports ist Testsieger DHfPG-Science-Lab: Digitale Tools unterstützen Führungskräfte Kolumne Antonio e Silva: Wir haben noch viel Potenzial
MARKT
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„Wir sind Fitness” – das Studio des Jahres 2020: Pfitzenmeier Premium Resort Mannheim Airport
Gregor Preuschoff
Dr. Sarah Kobel
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DHfPG-Studie: Fitnesstraining vor, während und nach „Corona“ Relevante Erfolgsfaktoren in der Krise
Antje Ruhwedel
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Wie Ernährung das Immunsystem stärkt
Foto: Albert Busek
Aktuelles aus der Fitness- und Gesundheitsbranche „Wir sind Fitness“ – Studio des Jahres 2020 FIBO 2021 wieder in Köln „Aufstiegskongress ONLINE ONLY“ noch bis 31. Dezember 2020 HOIST: Hausmesse mit Promifaktor Olimp startet digitalen 360-Grad-Service PANATTA: eine Marke, ein Name, eine Geschichte DHfPG/BSA Aktuell: Studium – Weiterbildung – Qualität Science News: Forschungsergebnisse für die Studiopraxis Personenporträt: Sarah Stock Erfolgreich netzwerken bei MEET THE TOP Fitness Buchtipp: Gewohneinheiten – Verstehen. Entwickeln. Verändern
Fotos: logaryphmic | contrastwerkstatt – stock.adobe.com
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Mannheim Airport
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Pfitzenmeier Premium Resort
EGYM: gesundheitsorientiertes Training Immunity Boost CoGap: Wie performt die Gen-Diät MetaCheck fitness® im Studio? MetaCheck fitness® – was hinter der Gen-Analyse steckt CyberConcept: Win-win-Situation durch Präventionskurse Ernährung für eine starke Immunabwehr Ernährungsmythen (Teil 6): Ist Brot tatsächlich ungesund? Besonnung: Wie wichtig Vitamin D für das Immunsystem ist
MANAGEMENT
des Jah res
Foto: Pfitzenmeier | Fitnessstudio Mannheim City Airport
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Hinweis zu den Inhalten dieser Ausgabe der fitness MANAGEMENT international
Beginn der Umfrage zu den „Eckdaten 2021“– Teilnahme jetzt wichtiger denn je!
Die dargestellten Meldungen und Artikel in dieser Ausgabe der fMi wurden entsprechend des Kenntnis- und Informationsstandes zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses verfasst. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Maßnahmen kann es sein, dass die dargestellten Informationen zum Erscheinungszeitpunkt der Ausgabe nicht mehr aktuell sind. Beachten Sie daher auch die Meldungen auf unserer Website.
Der DSSV, das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte und die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) führen ab sofort wieder die gemeinsame Datenerhebung und Analyse der Deutschen Fitness-Wirtschaft durch. Diese Arbeit stellt für die gesamte Branche bestehend aus Fitnessunternehmen, Industrie und Mitarbeitern einen wesentlichen Mehrwert dar, da sie allen Beteiligten umfangreiche Planungsdaten zur Verfügung stellt. Unter dem folgenden Link können Sie an der Befragung teilnehmen.
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Foto: DHfPG/BSA
Umfangreiches Unterstützungspaket für DHfPG-Ausbildungsbetriebe
jumpers fusioniert mit Ai Fitness und wird zu einem der größten Discountanbieter
Aufgrund der behördlich angeordneten Studioschließungen stellt die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) ihren Ausbildungsbetrieben ein umfassendes Unterstützungspaket bestehend aus Webinaren, Infomaterialien, Videos und Podcasts zur Verfügung. Darüber hinaus bietet sie praktische Hilfestellungen in den Bereichen Teamcoaching, Kundenbindung und Social-Media-Kommunikation in Krisenzeiten. Ausbildungsbetriebe können sich bei Fragen an das Studiensekretariat wenden.
Die Fitnesskette jumpers fitness mit Sitz in Rosenheim freut sich über den Zusammenschluss mit einem starken Player im Fitnessmarkt. Mit der Übernahme von Ai Fitness, die vor allem in Nordrhein-Westfalen vertreten sind, tätigt der im Premium-Discount-Bereich positionierte Anbieter eine signifikante Investition. Die neu gegründete BestFit Group vereint damit 64 Studios mit mehr als 210.000 Mitgliedern und 1.000 Mitarbeitern unter einem Dach und ist fortan einer der größten Anbieter Deutschlands im Discountsegment.
dhfpg.de/aktuelles
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Foto: insta_photos – stock.adobe.com
Foto: THE MIRAI GmbH & Co. KG
THE MIRAI wird zur digitalen Fitnessplattform und löst sich vom Standort Oberhausen
Lüften gegen das Virus: Die CO₂-App der DGUV sorgt für frische Luft
THE MIRAI passt sein Konzept aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie an. Das Projekt löst sich vom Standort Oberhausen und erschafft eine neue digitale Plattform. Diese soll sowohl die Bereiche Forschung und Entwicklung als auch die gesamte Fitnessbranche vorantreiben. Mittels Künstlicher Intelligenz, Virtual Reality und Co. sollen künftig internationale Fitness- und Gesundheitsdaten erhoben, analysiert und die Digitale Transformation der Branche so vorangetrieben werden.
In geschlossenen Räumen ist regelmäßiges Lüften gerade jetzt besonders wichtig. Als ein Indikator für eine gute Raumluft gilt die CO₂-Konzentration im Raum. Der allgemeingültige Wert von 1.000 ppm (parts per million) sollte in der Zeit der Epidemie so weit wie möglich unterschritten werden. Die CO₂-App der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V. (DGUV) kann durch einen Rechner sowie Timer die optimale Zeit und Frequenz zur Lüftung eines Raumes festlegen und erinnert per Wecksignal, wann es Zeit für die nächste Lüftung ist.
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bit.ly/co2-app
Foto: DHfPG/BSA
Bester Weiterbildungsanbieter: BSA-Akademie ist Testsieger In einer breit angelegten Studie hat DEUTSCHLAND TEST in Kooperation mit FOCUS-MONEY und dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (MWF) 24.000 Marken bzw. Unternehmen betrachtet. Die BSA-Akademie hat sich in der Kategorie „Weiterbildungsanbieter“ gegen 26 andere Unternehmen durchgesetzt. Als Branchensieger erhielt sie 100 von 100 möglichen Punkten und setzte damit den Maßstab für alle anderen untersuchten Unternehmen der Branche. bsa-akademie.de/aktuelles
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STUDIO DES JAHRES
PFITZENMEIER PREMIUM RESORT MANNHEIM AIRPORT
„WIR SIND FITNESS“
Der DSSV und fitness MANAGEMENT international zeichnen das Pfitzenmeier Premium Resort Mannheim Airport als „Studio des Jahres 2020“ aus. Als eines der größten Studios der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier überzeugt das Premium Resort aber nicht nur durch seine Angebotsvielfalt und seine State-of-the-ArtAusstattung, sondern – und das überrascht bei seiner Größe – vor allem durch das familiäre Miteinander und den Fokus auf das Training. Text: Jürgen Wolff
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as Pfitzenmeier Premium Resort Mannheim Airport ist ein Fitness-, Gesundheits- und Wellnesstempel der Superlative. Auf knapp 8.000 Quadratmetern wird Training für alle Zielgruppen und Präferenzen an Top-Geräten geboten. Das Studio verfügt über ein umfangreiches Kursprogramm, eine Yogalounge, Rehasport und ein Wellnessangebot mit verschiedenen Saunen, Saunaaufgussteams, einen Aquadome und Solebecken. Alle Kriterien für die Auszeichnung „Studio des Jahres“, verliehen von DSSV e. V. und fitness MANAGEMENT international (fMi), werden absolut erfüllt.
Mehr als ein großartiges Studio Die vielleicht stärksten Attribute des Pfitzenmeier Premium Resort Mannheim Airport – sowie auch der weiteren Anlagen der Unter14
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nehmensgruppe Pfitzenmeier – offenbaren sich aber erst beim genaueren Hinsehen: Es sind die Leidenschaft für gutes und effektives Training, die Freude an der Dienstleistung und an zufriedenen Kunden sowie die Verbundenheit mit der Region Rhein-Neckar, der Vorderpfalz und der Region Bergstraße.
20 Jahre Entwicklung am Standort Der Premiumclub in Mannheim besteht bereits seit dem Jahr 2000. Nach mehreren kleineren Umbauten und Renovierungen erfolgte von 2018 bis 2020 der große komplette Umbau – oder fast schon Neubau –, bei dem die bis dahin bestehende Fläche von 3.500 Quadratmetern mehr als verdoppelt wurde. Die neue Anlage wurde so konzipiert, dass die Mitglieder sich auf ihr Training konzentrieren und den Wellnessbereich – inklusive des größten Aquadomes der Unternehmensgruppe – genießen können. „2018 wollten wir die Resorts mit Aquadome, die wir bis dahin in Schwetzingen, Speyer, Neustadt, Bensheim und in Karlsruhe sehr erfolgreich betrieben hatten, um den wichtigen Standort Mannheim erweitern. Es lag auf der Hand, da es im Großraum so etwas nicht gab. Der Bedarf war einfach gegeben“, erklärt Bernhard Köllner, der Geschäftsleiter der Pfitzenmeier Premium Clubs und Resorts.
Erfolgreicher Restart nach erstem Lockdown Nach insgesamt 16 Monaten Umbau startete die Vorverkaufsphase für Mitgliedschaften bereits Ende November 2019 und lockte innerhalb von zwei Tagen über 3.000 Mitglieder und Interessierte an. Die Eröffnung des Premium Resorts am 1. und 2. Februar 2020 war ebenso überaus erfolgreich, aber dann kam der Ausbruch der COVID-19-Pandemie.
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Pfitzenmeier Premium Resort Mannheim Airport
2020
Fotos: Pfitzenmeier | Fitnessstudio Mannheim City Airport
„Vier Wochen nach Eröffnung mussten wir – wie die gesamte Branche – aufgrund des Corona-Lockdowns gleich wieder für fast 2,5 Monate schließen. Da herrschte natürlich große Enttäuschung. Nach der Wiedereröffnung im Juni hatten wir aber wieder guten Zulauf, was uns natürlich sehr glücklich macht“, so Bernhard Köllner.
Starker Unternehmensverbund Ein Alleinstellungsmerkmal des Pfitzenmeier Premium Resorts Mannheim Airport leitet sich aus der Stärke der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier ab: Kunden können mit einer Premiummitgliedschaft alle 47 Clubs in der Region nutzen. Kein Mitglied muss mehr als zehn Minuten fahren, um einen der Clubs besuchen zu können. Bernhard Köllner beschreibt die Wettbewerbssituation in der Region wie folgt: „Als traditionsreiches Unternehmen mit mehr als 40 Jahren kontinuierlichem Wachstum sind wir in der Region seit Jahren der Marktführer. Unser Netzwerk an Clubs, von Discount bis zum Resort, ist schon sehr beträchtlich. Über all die Jahre ist ein großer Vertrauensbonus bei unserer Kundschaft entstanden, den wir uns aber auch hart erarbeitet haben.“
Das Miteinander macht den Unterschied Der Slogan der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier lautet „Wir sind Fitness“ und das trifft es punktgenau. Das Unternehmen hat innerhalb der letzten 40 Jahre in der Metropolregion Rhein-Neckar kontinuierlich eine solide und wohlüberlegte Expansionsstrategie verfolgt. „Unsere Position als Marktführer war zu keiner Zeit selbstverständlich, sondern immer wieder eine große Herausforderung. Es steckt mehr als Herzblut in all unseren Projekten“, 06/20
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erklärt Werner Pfitzenmeier und beschreibt damit die Attribute, die neben dem herausragenden Angebot und dem Wohlfühlambiente für den Erfolg der Premiumanlage in Mannheim stehen. Auf die Frage nach speziellen Maßnahmen, Prozessen oder Tools, mit denen die Unternehmensgruppe Pfitzenmeier die Positionierung des „Studio des Jahres 2020“ und der anderen Anlagen untermauert, verdeutlicht Studioleiter Haki Kadria die ausgesprochen bodenständige Unternehmensphilosophie: „Die eigentliche Arbeit beginnt jetzt! Ja, es ist ein wunderschöner Club, aber den Unterschied machen die Mitarbeiter, die Mitglieder und das Miteinander. Man darf nicht nur am Anfang glänzen, sondern muss immer am Ball bleiben und innovativ sein. Das wollen wir immer und das ist unsere Philosophie.“ Für den DSSV und fitness MANAGEMENT international sind die Grundsätze, den Kunden immer das Beste zu bieten und der Dienstleistung und dem Training oberste Priorität zu geben, wesentliche Erfolgsfaktoren der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier.
darüber hinaus viele Mitglieder, die ausschließlich aufgrund des grandiosen Wellnessbereiches mit acht Saunen und mehreren Dampfbädern bei uns Mitglied geworden sind. Wir sind vielfältig, jeder kann hier das machen, was für ihn gut ist.“
Qualifizierte Mitarbeiter und Talententwicklung Auch in der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier haben die Mitarbeiter als Schnittstelle zu den Mitgliedern und Interessenten einen besonderen Stellenwert. „Im Kerngeschäft – das sind die Trainingsfläche und unsere Kurse – arbeiten wir mit ausgebildetem Personal: Sportlehrer, Hochschulabsolventen, Sport- und Fitnesskaufleute sowie Physios und so weiter“, erklärt Haki Kadria. Auch die Nachwuchsarbeit und Talententwicklung sind in der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier besonders wichtig. „Wir legen sehr viel Wert auf interne Ausbildung in der eigenen Akademie, der IFAA. Darüber hinaus beginnen jedes Jahr bei uns in den Clubs viele junge Leute ihre Ausbildung.“
Beeindruckendes regionales Netzwerk Vielfalt für alle Kundengruppen Die Nähe zu den Kunden wird gelebt. „Wir sind Kurpfälzer! Wir lieben den Austausch, das Gemeinsame. Trotz der Größe unseres Studios haben wir ein wunderbares Gemeinschaftsgefühl.“ Aufgrund des umfassenden Angebotes der Anlage in Mannheim trifft man hier alle Kundengruppen: junge Ambitionierte, ältere Menschen im Rehasport und viele Kursfans. „Mannheim ist das Kursstudio der Unternehmensgruppe“, betont Haki Kadria. „Es gibt 16
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Wie sehr die Unternehmensgruppe Pfitzenmeier in der RheinNeckar-Region verwurzelt ist, spiegelt sich auch in der Liste ihrer Partner wider. Neben vielen Vereinen aus der Region zählen dazu unter anderem die Rhein-Neckar Löwen (Handball, Bundesliga), die TSG Hoffenheim (Fußball, Bundesliga), die Adler Mannheim (Deutsche Eishockey Liga), der SV Sandhausen (Fußball, 2. Bundesliga), die MLP Academics Heidelberg (Basketball, 2. Bundesliga) sowie über 580 Firmen in der Region, die über das FirmenfitnessKonzept betreut werden.
Fotos: Pfitzenmeier | Fitnessstudio Mannheim City Airport
Digitalisierung? Klar, aber der Studiobetrieb ist entscheidend! Es werden keine bestimmten Leistungen oder Qualifikationen des Pfitzenmeier Premium Resort Mannheim Airport, die über das Marketing schwerpunktmäßig kommuniziert. „Das müssen wir nicht tun. Es ist einfach dieses große ‚Fitnessbuffet‘, das wir anbieten können. Unsere Kunden wissen das aber auch schon über all die Jahre“, erläutert Bernhard Köllner. Die Möglichkeiten der Digitalisierung wurden während des coronabedingten Lockdowns in ihrer ganzen Bandbreite genutzt. „Wir haben sofort nach Schließung alle Kursräume der Fitnessparks technisch aufgerüstet, sodass jedes Mitglied auch von zu Hause aus den Kurs bei dem Lieblingstrainer per Livestream mitmachen konnte. Alle Kurse im Studio auch zu Hause! Das war der absolute Hammer und vonseiten der Mitglieder gab es dafür sehr viel Lob“, erinnert sich Werner Pfitzenmeier. Die Unternehmensgruppe Pfitzenmeier hat Social Media seit mehreren Jahren fest in ihre Unternehmenskommunikation integriert. „Wir haben in unserer Zentrale neue Arbeitsplätze geschaffen und Social-Media-Beauftragte eingestellt, unsere Homepage neu gestaltet und unsere eigene App gemeinsam mit actinate entwickelt, um nur die wichtigsten Projekte zu nennen“, sagt Bernhard Köllner. Zum Abschluss betont er: „Der Fokus wird immer dem Studiobetrieb gelten. Dort entscheidet sich immer noch, wer erfolgreich sein wird oder eben nicht.“ 06/20
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Die Köpfe hinter dem Pfitzenmeier Premium Resort Mannheim Airport
Werner Pfitzenmeier Werner Pfitzenmeier begann als kraftsportbegeisterter Jugendlicher bereits 1977 in der Garage seiner Eltern, wo er improvisierte Langhanteln aus Beton herstellte und mit Schrottteilen verschiedenste Fitnessgeräte selbst konstruierte. Das „Start-up“ von damals hat sich heute als eines der renommiertesten Unternehmen der deutschen Fitnessbranche etabliert. Mit aktuell fast 50 Anlagen in der Metropolregion Rhein-Neckar, der Vorderpfalz sowie der Region Bergstraße und 170.000 Mitgliedern ist die Pfitzenmeier Unternehmensgruppe nicht nur regionaler Marktführer, sondern auch bundesweit der Inbegriff für Wellness, Fitness und Gesundheit auf höchstem Niveau. Bernhard Köllner Bernhard Köllner ist Prokurist und Geschäftsleiter der Pfitzenmeier Premium Clubs und Resorts. Der Diplom-Sportlehrer ist seit 1992 in der Unternehmensgruppe tätig und war über Jahre Leiter in zahlreichen Clubs. Seit ein paar Jahren ist er operativer Leiter, Vertriebs- und Geschäftsleiter der Premium Clubs und Resorts der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier.
Haki Kadria Das Premium Resort Mannheim Airport leitet Haki Kadria. Der diplomierte Sportlehrer ist seit 1997 im Unternehmen tätig. Heute ist er Sportlicher Direktor der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier, stellvertretender Geschäftsleiter und führt seit der Neueröffnung die Anlage in Mannheim.
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Fotos: Pfitzenmeier | Fitnessstudio Mannheim City Airport
Die Eckdaten des Pfitzenmeier Premium Resort Mannheim Airport Gesamtfläche des Studios: Flächen der Studiobereiche Trainingsfläche: 5 Kursräume: Wellnessbereich: Aquadome: Solebecken:
8.000 m2 1.830 m2 1.200 m2 1.600 m2 600 m2 120 m2
Ausstattung: Bei der Ausstattung der Pfitzenmeier Premium Resorts setzt die Unternehmensgruppe auf verschiedene Anbieter. Geschäftsleiter Bernhard Köllner: „Wir suchen für die einzelnen Bereiche immer nach den unserer Meinung jeweils besten Geräten.“ Mitarbeiter: 120 Mitarbeiter insgesamt, davon 13 Festangestellte, 6 Studierende und Azubis, 70 450-Euro-Kräfte und 25 Freiberufler Pfitzenmeier Premium Resort Mannheim Airport Seckenheimer Landstraße 166 | 68163 Mannheim www.pfitzenmeier.de/mannheim-city-airport
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DSSV
Jahresrückblick 2020 Rückblickend war 2020 vermutlich das turbulenteste Jahr, das die Fitnessund Gesundheitsbranche jemals miterlebt hat. Der DSSV e. V. als Europas größter Arbeitgeberverband für Fitness- und Gesundheits-Anlagen zieht ein Resümee zu den Geschehnissen der vergangenen Monate, den Aktivitäten der Branche sowie des Verbands und gibt einen Ausblick auf 2021.
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ie Corona-Pandemie hat unsere Branche, die über elf Millionen Menschen in Deutschland den Zugang zu einem gesünderen Lebensstil verschafft, nicht verschont. Im Frühjahr sowie im Herbst haben die deutschen Fitness- und Gesundheits-Anlagen wochenlang ihre Türen für Mitglieder und Interessenten schließen müssen. Gewichte wurden nicht mehr gehoben, Kurse nur noch online angeboten und Mitarbeiter mussten zum Teil in Kurzarbeit geschickt werden. Der erste und zweite Lockdown haben leider auch die Fitnessbranche zum Stillstand gebracht. Getreu dem Zitat: „Handeln ist das Gegenmittel zur Verzweiflung“ (Joan Baez, Sängerin) stand der DSSV als Europas größter Arbeitgeberverband für die Fitness- und Gesundheitsbranche Ihnen das gesamte Jahr über als starker Partner zur Seite. Wir haben Sie beraten und informiert, Ihnen Hilfestellung geboten, Sie aufgeklärt, sind für Sie an die Politik herangetreten und haben mithilfe der Medien immer wieder unmissverständlich vermittelt, wie essenziell unsere Branche für die gesamte deutsche Bevölkerung ist.
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täglich über den aktuellen Stand und sah sich als Verband auch in der Verpflichtung, neben der Beratung der DSSV-Mitglieder allen Fitness- und Gesundheits-Anlagen bundesweit wichtige Informationen bereitzustellen. Mit einem kostenfreien Newsletter-Service für alle Fitness- und Gesundheits-Anlagen hat der DSSV monatelang die gesamte Branche tagesaktuell beraten und informiert. Mithilfe der verbandseigenen Rechtsabteilung und der Fachexperten für steuerrechtliche und betriebswirtschaftliche Fragen hat der DSSV es geschafft, eine bestmögliche Beratung zu allen Fragen rund um die Corona-Pandemie zu leisten.
Beratungsleistung und Telefonservice
Die Beratung umfasste unter anderem Antworten auf Fragen zur Wiedereröffnung, zu Maßnahmen für eine Liquiditätsverbesserung, zum rechtssicheren Umgang mit Infizierten und Kontaktpersonen sowie zu zahlreichen Musterschreiben und -konzepten bezüglich der Themen: Kontaktpersonennachverfolgung, Kündigungsablehnung, Ruhezeitvereinbarungen, Sonderkündigungsrecht und Muster von Hygienekonzepten für Fitness- und GesundheitsAnlagen sowie Outdoor-Training.
Anfangs erreichten den DSSV viele Anfragen bezüglich eines optimalen Umgangs mit den Mitgliedern und den behördlich angeordneten Schließungen der Unternehmen. Der DSSV informierte dabei
Bereits vor der Corona-Pandemie, aber insbesondere zu Beginn des ersten Lockdowns war der DSSV im intensiven Austausch mit der
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Verwertungsgesellschaft GEMA. Dabei konnte er erreichen, dass die GEMA pragmatische und flexible Maßnahmen für Studiobetreiber auf den Weg brachte. Während der Zeit der behördlich angeordneten Schließung entfielen die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer sollte für den Zeitraum der Schließung mit GEMAGebühren belastet werden.
Politische Arbeit Der stetige und enge Kontakt zu den entscheidenden Politikern und Ministerien auf Bundes- und Landesebene hat einen wesentlichen Beitrag zur Wiedereröffnung der Studios im Mai und Juni geleistet. Seit Anfang März 2020 hat sich der DSSV bei allen zuständigen Instanzen für die Branche eingesetzt. Der DSSV konnte in mehreren Schreiben an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und die zuständigen Gesundheits-, Wirtschafts- und Arbeitsministerien auf Bundes- und Landesebene die Vorteile von Fitness- und Gesundheitstraining für die Gesellschaft plausibel darlegen und bekam hier von den Ansprechpartnern großen Zuspruch.
ist Online-Marketing eine wichtige, wenn nicht mittlerweile sogar die wichtigste Quelle zur Gewinnung von neuen Interessenten und Mitgliedern. Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie wurde ebenfalls klar vor Augen geführt, wie wichtig das Thema Kundenbindung ist. Oftmals stehen die Unternehmen vor Fragen wie: Welche Kanäle und welche Art der Inhalte sind überhaupt geeignet, um bestehende Mitglieder besser an das eigene Unternehmen zu binden? Im Online-Seminar erläuterte Roman Spitko, Referent der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) eben diese Fragen. Des Weiteren hat der DSSV im Rahmen der ersten digitalen FIBO 2020 Vorträge zu den Themen Existenzgründung und aktuelle Rechtsprechung gehalten. Die Teilnehmer des Existenzgründerseminars bekamen online wichtige Informationen rund um die Themen Businessplanerstellung, konzeptionelle Planung, Kostenplanung und Betriebserfolg vermittelt. Insgesamt gab es eine rege Teilnahme an den Online-Veranstaltungen sowie positives Feedback.
Der zweite Lockdown Zudem wurde das Hygienekonzept des DSSV an weitere politische Instanzen übermittelt. Durch dieses Konzept konnte visuell dargestellt werden, wie erforderliche Maßnahmen in Fitness- und Gesundheits-Anlagen umsetzbar sind. Diese Expertise wurde u. a. in die Beratungen über die Hygieneauflagen und weitere Lockerungen auf Bundes- und Landesebene miteinbezogen und übernommen.
Am 28. Oktober 2020 verkündete Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel den zweiten Lockdown, der ab dem 2. November gelten sollte. Neben der Gastronomie, Hotellerie sowie diversen kulturellen Angeboten mussten auch die Fitness- und Gesundheits-Anlagen in Deutschland erneut schließen. Damit war Deutschland die 15. Nation in Europa, die eine Schließung der Fitness- und Gesundheitsstudios angeordnet hatte.
Pressearbeit Mehr als 200 Presseanfragen, auch von Radio- und TV-Sendungen, erreichten uns in den letzten Monaten. Dabei forderte der DSSV wieder und wieder die Öffnung der Fitness- und GesundheitsAnlagen. In Schreiben an den Bundestag sowie an die Gesundheits- und Wirtschaftsminister der Länder appellierte der DSSV mehrmals an die Politik. Unter anderem wurde ein Hygienekonzept für Fitness- und Gesundheits-Anlagen entwickelt, das Bund und Ländern vorgestellt wurde. Auf Ebene der Landespolitik fand das Konzept sowie die Initiative Zuspruch und trug im Frühjahr dazu bei, die Wiedereröffnung in den Bundesländern zu beschleunigen.
Veranstaltungen In diesem Jahr fanden die DSSV-Veranstaltungen ausschließlich online statt. Im DSSV Online-Seminar „Vertragsrecht“ erläuterte DSSV-Juristin Andrea Elbl die Rechtsgrundlagen des Vertragsrechts in der Corona-Krise zu den Themen: Vertragslaufzeit, Gutscheinregelung, Beitragsreduzierungen, Risikogruppen und Kündigungen.
Kundenbindung durch Online-Marketing? Mit dieser Kernfrage beschäftigte sich das DSSV Online-Seminar „Online-Marketing Update“. Für Unternehmen der Fitness- und Gesundheitsbranche
Existenzgründung/-erweiterung Trotz der turbulenten Situation in der Fitness- und Gesundheitsbranche erreichen den DSSV ständig Anfragen von Existenzgründern, die sich demnächst mit einem Fitnessbetrieb selbstständig machen wollen. In diesem Bereich vereint der DSSV eine ausgesprochen große Anzahl von erfahrenen Fachleuten, die mit ausgezeichneten Hilfestellungen unterstützen können – angefangen von der Konzeption des Betriebes über Businesspläne bis hin zu Finanzierungsmöglichkeiten.
Foto: lizaelesina – stock.adobe.com
Im Juli fand ein weiteres DSSV Online-Seminar zum Thema „Hygiene im Fitnessstudio“ statt. Elmir Ohranovic, Hygiene-Experte und Geschäftsführer von DSSV-Fördermitglied MERUSAL, betonte darin die hohe Bedeutung der Hygieneregeln in Fitnessstudios und erklärte, welche Aspekte wirklich wichtig und sinnvoll sind. Zusätzlich informierte er die DSSV-Mitglieder über eine optimale Umsetzung der richtigen Hygienemaßnahmen und die rechtlichen Rahmenbedingungen.
Nach diesem Schock war erneut schnelles Handeln erforderlich: In Kooperation mit der fitness MANAGEMENT wurden über das letzte Oktoberwochenende alle neuen Verordnungen der 16 Bundesländer zusammengetragen und die relevanten Passagen wurden den Betreibern online zur Verfügung gestellt. Ebenfalls wurde ab November wieder der kostenfreie Newsletter-Service mit allen relevanten Informationen an die DSSV-Mitgliedsbetriebe sowie die gesamte Branche aufgenommen. Den DSSV-Mitgliedsstudios stand zusätzlich die telefonische Beratungsleistung durch die Geschäftsstelle in Hamburg zur Verfügung. Mit durchschnittlich 150 Anfragen pro Tag wurde dieses Angebot intensiv genutzt. Darüber erhielten die Betriebe wertvolle Informationen zu Themen wie bspw. Klageverfahren, Überbrückungshilfen, Mitgliedsbeiträge, Kurzarbeitergeld sowie Sonderregelungen in den Verordnungen.
Während der coronabedingten Schließungen haben darüber hinaus bestehende Fitness- und Gesundheits-Anlagen die Zeit der Schließung für Erweiterungs- und Umstrukturierungsplanungen genutzt, sodass auch in diesem Bereich zahlreiche Mitglieder kompetent beraten und unterstützt werden konnten.
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Foto: Klaudia Lech
Birgit Schwarze Präsidentin DSSV e. V.
Ausblick 2021 Diesen Winter wird die Fitness- und Gesundheitsbranche auf einen historischen Prüfstand gestellt. Die Studiobetreiber „fahren auf Sicht“ und müssen von Tag zu Tag neu entscheiden. Wichtig ist dabei, Ruhe zu bewahren, auch wenn dies schwerer denn je fällt. Entscheidungen müssen rational getroffen und dürfen nicht von Emotionen wie Frust, Wut und Verzweiflung beeinflusst werden. Das ist eine große Herausforderung für alle Entscheidungsträger in dieser stürmischen Zeit. Aber es gibt Hoffnung: Fakt ist, dass unsere Branche nach wie vor einen wertvollen und wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung leistet. Auch wenn die Unternehmen der Fitness- und Gesundheitsbranche in diesem Jahr gleich zwei Mal ihre Türen schließen mussten, wird unsere Dienstleistung mehr denn je benötigt. Mit dem hoffentlich baldigen Abschwächen der Pandemie wird auch die Angst unserer Mitglieder weniger und die Nachfrage nach Fitness und Gesundheit wieder steigen. Bis zu diesem Zeitpunkt muss unsere Branche durchhalten. Denn Fakt ist auch, dass die Branche vieles richtiggemacht hat, wie bspw. die Ergebnisse der DSSV-Umfrage belegen: Weiter in den Kunden zu „investieren“, aktiv die Kommunikation zu beginnen, Vertrauen zu schaffen und auszubauen – das ist das, was zählt, heute mehr denn je und auch in Zukunft. Hierbei sind die Mitarbeiter in den Fitness- und Gesundheits-Anlagen der Schlüssel zum Erfolg, denn sie arbeiten an und mit dem Kunden. Jetzt gilt es, auch das, was die Branche bisher geleistet hat, weiter konsequent umzusetzen. Der DSSV wird sich weiter für die Branche einsetzen und die Fitnessstudiobetreiber unterstützen. Im Namen des Verbands bedanke ich mich für das Vertrauen unserer bestehenden sowie der über 300 neuen DSSV-Mitglieder. Der Dank gilt ebenfalls den neuen Fördermitgliedern, die den DSSV in seiner Arbeit unterstützen. Mit ihrem Eintritt tragen sie dazu bei, dass Europas größter Arbeitgeberverband für Fitness- und Gesundheits-Anlagen jetzt und in Zukunft einen ausgezeichneten Job für die Fitnessbetriebe mit der Vertretung der gemeinsamen Interessen leistet und diese durch kompetente und engagierte Beratungen weiter nach vorn bringt! Ihr Zutun stärkt die Branche. Wir als Spitzenverband stellen dafür die Weichen!
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Foto: lizaelesina – stock.adobe.com
Birgit Schwarze
DUAL STUDIERENDE – WERTVOLLE MITARBEITER FÜR IHR STUDIO Duale Bachelor-Studiengänge ■ ■ ■ ■ ■ ■
Sport-/Gesundheitsinformatik Fitnessökonomie Sportökonomie Gesundheitsmanagement Fitnesstraining Ernährungsberatung
NEU
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement
dhfpg.de/fmi
University of Applied Sciences
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Besser le ben mit uns.
FACHARTIKEL MARKTENTWICKLUNG „CORONA“
DHfPG-Studie: Fitnesstraining vor, während und nach „Corona“
Relevante Erfolgsfaktoren in der Krise
Foto: Pixel-Shot – stock.adobe.com
Text: Dr. Sarah Kobel und Gregor Preuschoff
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Die Corona-Krise trifft Unternehmen verschiedenster Branchen auf der ganzen Welt schwer. Auch die Fitnessbranche bleibt nicht verschont. Eine repräsentative Studie der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG), die sich auf den ersten Lockdown im März bezieht, deckt auf, mithilfe welcher Erfolgsfaktoren die Branche die Krise meistern kann. Die nachfolgend dargestellten Zahlen bieten wichtige Erkenntnisse für Betriebe zur Bewältigung der Herausforderungen, die mit der Corona-Pandemie einhergehen.
L
ockdown – Im März wurden Fitness- und Gesundheitsanlagen in allen Bundesländern bis auf Weiteres geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war nicht absehbar, wie schwerwiegend die Auswirkungen sein würden. Fest stand, dass Fitnesstraining fortan auf unbestimmte Zeit nur außerhalb des Studios stattfinden konnte. Schnell waren Home-Fitnessgeräte ausverkauft. „Die Krise wird die Trainingsroutine der Deutschen nachhaltig verändern“, „Online ist das neue Fitness“ – solche Aussagen wurden vielfach medial kolportiert und damit die Vermutung aufgestellt, dass die Fitnesstreibenden Spaß an alternativen Trainingsformen finden würden: vielleicht den zeitsparenden Effekt eines Trainings zu Hause wertschätzen lernen oder auf Online-Angebote zurückgreifen und damit das klassische Training im Studio durch derartige Alternativen gänzlich ersetzt werden. Dieses Szenario ist nicht eingetreten, wie die Ergebnisse der bundesweiten repräsentativen Befragung von Mitgliedern in Einzel-, Ketten-, Mikro- und EMS-Anlagen (n = 3.591) durch die DHfPG zeigen.
gewichts- oder Ausdauertraining) nach der Wiedereröffnung einen denkbaren Ersatz für das Training im Studio darstellte. Der Gang ins Fitnessstudio blieb die Nummer eins, andere Trainingsformen wurden bestenfalls als Ergänzung betrachtet (vgl. Abb. 1). Während der ersten Schließung wurde nur wenig (15,0 % der Mitglieder nutzten diese gelegentlich, 13,1 % oft bzw. sehr oft) auf die Online-Programme der Studios zurückgegriffen. Lediglich 2,7 Prozent der Mitglieder nutzten sie vor dem zweiten Lockdown als Ergänzung. Dennoch erzeugten die Studios durch solche Angebote Nähe zu den Mitgliedern – eine, wie sich noch zeigen wird, zentrale Größe des Erfolgs in diesen Zeiten.
Positive Zahlungsmoral: Erfolgsfaktor „emotionale Bindung“ Ein erfreuliches Ergebnis zeigt sich mit Blick auf die Zahlungsmoral: Betrachtet über alle Anlagen zahlten 89,6 Prozent der Befragten ihre Beiträge während der Schließung weiter – ein Ergebnis, mit dem die Fitness- und Gesundheitsbranche in unruhigen Zeiten wie diesen vermutlich eher die Ausnahme darstellt und das die Anlagen durch ihr Verhalten selbst herbeigeführt haben: Verglichen mit denjenigen Mitgliedern, die ihre Beiträge während der Schließung reduzierten, fühlten sich die zahlenden Mitglieder
Training im Studio bleibt die klare Nummer eins Die Befragten erfahren im Studio ein unvergleichliches Trainingserlebnis. Hierin liegt einer der Gründe, weshalb keine der während des ersten Lockdowns praktizierten Trainingsformen (z. B. Körper-
Krafttraining (z. B. zu Hause)
Körpergewichtstraining
Ausdauer (z. B. Laufen, Radfahren)
Yoga
Achtsamkeitstraining
Betreiben Sie aktuell (Trainingsform) außerhalb des Studios? (Ja, als Ergänzung zum Training im Studio / Ja, als Ersatz zum Training im Studio) 60
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2,2 0 als Ergänzung zum Training im Studio
als Ersatz zum Training im Studio
Abb. 1: Aktuell häufig praktizierte Trainingsformen außerhalb des Studios (in %) (© DHfPG/BSA)
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Grafiken: Qualit Design | Benevector | bazzier | Good Studio – stock.adobe.com
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2
1 Ich habe mich auch während der Schließung gut von meinem Studio betreut gefühlt.
Das Studio hat sich mir gegenüber fair verhalten.
Ich fühle mich meinem Studio gegenüber sehr verbunden.
Einzel Kette Mikro EMS Abb. 2: Emotionale Bindung (nach Anlagen), (1 = stimme überhaupt nicht zu, 5 = stimme vollkommen zu) (© DHfPG/BSA)
besser von ihrem Studio betreut, fairer behandelt und sie wiesen ein stärkeres Gefühl der Verbundenheit auf. Es zeigt sich, was in der Wissenschaft bereits umfassend erforscht ist: Kunden möchten spüren, dass sich das Unternehmen um sie bemüht. Den Fitnessanlagen ist das, etwa durch das Anbieten von Trainingsalternativen, während des Lockdowns ab März gelungen. Dabei zeigte es sich als unerheblich, was konkret angeboten wurde und ob die Mitglieder die Angebote überhaupt in Anspruch genommen haben. Von Bedeutung war die Tatsache, dass etwas angeboten wurde – und das Studio seinen Mitgliedern ein Lebenszeichen sendete und Unterstützung signalisierte. Solche Mühen werden honoriert.
EMS-Anlagen als Vorreiter in puncto Kundennähe Dem Wunsch der Kunden nach Nähe zu entsprechen sowie ein „Kümmern“ – also ein ehrliches Interesse der Studios an ihren Mitgliedern – sind Themen, die sich wie ein roter Faden durch die Professionalisierung der Fitness- und Gesundheitsstudios ziehen. Hierbei sind es die EMS-Anlagen, die besonders positive Werte verzeichneten (vgl. Abb. 2). Dies könnte darin begründet liegen, dass die Eins-zu-eins- bzw. Eins-zu-zwei-Betreuung, die das EMS-Kon-
zept vorsieht, eine solche Bindung zwischen Mitglied und Mitarbeiter stärkt. Schließlich werden Kunden während der gesamten Trainingszeit von einem Trainer betreut. EMS-Anlagen lehren die Branche, dass es sich lohnt, stets weiter in die Mitarbeiter als wohl wichtigste Schnittstelle zwischen Mitglied und Studio zu investieren. (Eine ausführliche Darstellung der Studienergebnisse für EMS-Anlagen finden Sie in dieser Ausgabe ab Seite 34.)
Charakteristika der Trainierenden Mittels einer hierarchischen Clusteranalyse konnten im Rahmen der Studie der DHfPG folgende vier Fitnessstudio-Typen identifiziert werden, die aktuell Mitglieder in den Anlagen sind und sich in ihrer Motivation, Einstellung und Erwartung unterscheiden. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wichtig die Interaktion mit den Kunden und das Agieren auf einer individuellen Ebene sind. 1. Die Disziplinierten Diese Gruppe liebt das Fitnesstraining und ist sich der positiven Folgen bewusst. Sie haben den Fitness-Lifestyle aber noch nicht in der Form in ihr Leben integriert, dass Fitness einen Ausgleich dar-
Zufriedenheit mit dem Studio Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit Ihrem Fitness-/Gesundheitsstudio? (1 = überhaupt nicht zufrieden, 5 = sehr zufrieden) 4,58
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1 FitnessAntriebslosen treibende mit Leib und Seele
Rationale Fitnesstreibende
Abb. 3: Zufriedenheit und Treue nach Fitnessstudio-Typen (© DHfPG/BSA)
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4,66 4,60
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1 Disziplinierten
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Treue Dass ich auch weiterhin in diesem Studio trainieren werde, ist… (1 = überhaupt nicht wahrscheinlich, 5 = sehr wahrscheinlich)
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Disziplinierten
FitnessAntriebslosen treibende mit Leib und Seele
Rationale Fitnesstreibende
stellt, sondern derzeit noch zusätzlichen Aufwand bedeutet. Der Nutzen wurde von dieser Gruppe noch nicht verinnerlicht – Ziel ist es, einen Perspektivenwechsel zu erzeugen! Es gilt, verstärkt die positiven Wirkungen auf Körper (Wohlbefinden) und Geist („Kopf frei“) infolge des Trainings hervorzuheben. Ohne Studio erleidet diese Gruppe einen Motivationseinbruch, sie brauchen das Studio, um motiviert zu bleiben. Eventuell benötigen sie Routinen. Ein Verhalten wird dann zur Routine (d. h. Gewohnheiten etablieren sich), wenn es über einen gewissen Zeitraum (man geht von ca. 66 Tagen aus) wiederholt wird. Zur Schaffung solcher Regelmäßigkeiten sollten Trainingspläne an den Tagesablauf der Disziplinierten angepasst werden (z. B. flexible Trainingsgestaltung, intensive, dafür kurze Trainingseinheiten etc.). Auch kann auf diese Weise das Gefühl einer zusätzlichen Belastung reduziert und die Zufriedenheit mit der Zielerreichung gesteigert werden. 2. Fitnesstreibende mit Leib und Seele Fitnesstraining ist für sie pure Leidenschaft und aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Fortschritte spornen sie an. Trainierende dieser Gruppe sollten in ihrer Aktivität bestärkt werden und mit ihrer Euphorie andere Trainierende „anstecken“ sowie generell als Multiplikatoren fungieren. Ernst gemeintes Lob kann verstärkend wirken. Diese Gruppe braucht das Studio nicht, um sich zu motivieren, da Fitness aus innerer Überzeugung betrieben wird. Das Training im Studio erzeugt in ihnen ein unvergleichliches Wohlbefinden. Über weitere Interaktion kann die Bindung zum Studio und insbesondere zu den Trainern gestärkt und so eine familiäre Atmosphäre erzeugt und Loyalität gefördert werden.
3. Die Antriebslosen Sie sind sich der positiven Folgen des Fitnesstrainings mehr oder weniger bewusst, jedoch fehlt ihnen die Motivation sowie die innere Überzeugung. Bequemlichkeit hat einen höheren Stellenwert als Fitness. Ausreden wie keine Zeit zu haben sind typisch. Diese Gruppe hat durch den Lockdown im März ein Motivationstief und eine starke Frustration mit Blick auf die eigene Zielerreichung erfahren. Mitarbeiter sollten intensive Gespräche mit diesen Mitgliedern suchen – egal, ob persönlich oder digital –, um individuelle Ziele zu definieren und mithilfe eines geeigneten Trainingsplans fürs Studio oder für Zuhause schnell Erfolge sichtbar zu machen. Auch ihr körperliches Befinden bedarf einer Verbesserung, weshalb sich ein ganzheitliches Trainingskonzept (z. B. Trainings- und Ernährungsplan) anbietet. 4. Die rationalen Fitnesstreibenden Sie wissen um die positiven Folgen des Fitnesstrainings. Den Mitarbeitern muss es aber gelingen, auch deren Leidenschaft zu entfachen, um sie langfristig zu binden. Die Gruppe hat nach der ersten Wiedereröffnung ein Hoch des körperlichen Wohlbefindens erfahren. Sie haben bemerkt, wie schlecht es ihnen ohne das Training im Studio ging – und wie gut ihnen das Training im Studio tut! Die Zufriedenheit mit der eigenen Zielerreichung war ebenfalls seit Wiedereröffnung auf Höchstniveau, wenngleich noch immer „Luft nach oben“ war. Die Antriebslosen und die rationalen Fitnesstreibenden können damit zunächst eine ähnliche Behandlung durch die Mitarbeiter erfahren.
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FACHARTIKEL MARKTENTWICKLUNG „CORONA“ Einzel (n = 1.258)
9,3
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Mikro (n = 135)
Kette (n = 1.592)
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Disziplinierte
EMS (n = 605)
27,4
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19,5 37,0
Fitnesstreibende mit Leib und Seele
Antriebslose
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Rationale Fitnesstreibende
Abb. 4: Verteilung der Fitnessstudio-Typen auf die Anlagenarten (© DHfPG/BSA) Es kann zu rundungsbedingten Abweichungen kommen. Aufgrund fehlender Werte bei einzelnen Statements wurde n = 1 Befragter nicht in die Clusteranalyse miteinbezogen
Kundenzufriedenheit als wichtiger Gradmesser Dr. Sarah Kobel Die promovierte Betriebswirtin ist als Dozentin und Tutorin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) sowie der BSA-Akademie im Bereich Ökonomie tätig. Durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit und Promotion am Institut für Konsum- und Verhaltensforschung an der Universität des Saarlandes besitzt sie fundierte Kenntnisse in der Konzeption, Durchführung und Auswertung empirischer Untersuchungen.
Foto: DHfPG/BSA
Erfreulich ist die Tatsache, dass alle Fitnessstudio-Typen eine hohe Zufriedenheit mit ihrem Studio aufweisen und beabsichtigen, weiter dort zu trainieren (vgl. Abb. 3). Dass auch Typen wie die Antriebslosen positive Tendenzen aufwiesen, unterstreicht deutlich, dass die Studios vieles richtig gemacht haben und es die intrinsische Motivation der Mitglieder ist, die es zu entfachen bzw. zu steigern gilt. Da alle Typen in allen Anlagen vertreten sind (vgl. Abb. 4), gilt diese Empfehlung für alle Anlagen gleichermaßen.
www.dhfpg-bsa.de
Fazit
Die Studienergebnisse liefern Betreibern wichtige Erkenntnisse über relevante Erfolgsfaktoren im Rahmen der Kundenbindung und sind somit auch über die Krise hinaus von großer Bedeutung.
Gregor Preuschoff Gregor Preuschoff, Master of Business Administration (MBA) in International Management, ist Abteilungsleiter für Finanzen und Controlling an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG), der BSA-Akademie und der PIPG. Der Fitnessfachwirt (IHK) ist darüber hinaus seit zehn Jahren Dozent im Fachbereich Management.
Foto: DHfPG/BSA
Wesentlich für das erfolgreiche Überstehen der Krise war und ist es, den Mitgliedern Nähe und Präsenz zu zeigen – sowohl analog als auch digital – sowie deren Belangen auf einem individuellen Level zu begegnen. Eine zentrale Rolle im Erfolgsgefüge kommt hier den Mitarbeitern zu, die auch während eines Lockdowns als direkte Kundenkontaktpersonen agieren und die emotionale Verbundenheit der Mitglieder gegenüber dem Studio aufbauen und festigen können.
www.dhfpg-bsa.de
Dr. Sarah Kobel präsentiert die Ergebnisse der Studie beim diesjährigen „Aufstiegskongress ONLINE ONLY“. Weitere Informationen unter: aufstiegskongress.de
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FORSCHUNGSERGEBNISSE EMS-MARKT
Erfolgsfaktor Mitarbeiter am Beispiel EMS-Training
Der Kunde als König – und bester Freund Foto: DHfPG/BSA
Text: Dr. Sarah Kobel, Gregor Preuschoff und Florian Schmidt
EMS-Training hat sich in der Fitnessbranche fest etabliert. Der Grund hierfür ist nicht etwa ein neuartiges Trainingskonzept, sondern, dass EMS-Training ein Dienstleistungsmodell verkörpert, das die persönliche Zielerreichung der Trainierenden in den Fokus stellt. Sorge dafür tragen qualifizierte Mitarbeiter, die einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg des Konzepts für sich beanspruchen können. Während der coronabedingten Schließungen der Anlagen im Frühjahr solidarisierten sich die Mitglieder mit ihnen und leisteten Unterstützung – ein Plädoyer für die Investition in die Mitarbeiter als fundamentale „Bausteine“ des Erfolgs. Die hier vorgestellte Studie bezieht sich auf den Lockdown im Frühjahr 2020. Sie liefert wichtige Erkenntnisse für die kurz- und langfristigen Herausforderungen des zweiten Lockdowns.
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0 Ich habe mich auch während der Schließung gut von meinem Studio betreut gefühlt.
Das Studio hat sich mir gegenüber fair verhalten. Einzel
Kette
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Ich fühle mich meinem Studio gegenüber sehr verbunden. EMS
Abb. 1: Emotionale Bindung nach Anlagen (1 = stimme überhaupt nicht zu, 5 = stimme vollkommen zu) (© DHfPG/BSA)
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Erfolgsfaktor Mitarbeiterqualifikation
tellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie gehen, durchaus regelmäßig, mit Freunden in einem bestimmten Restaurant essen. Jedes Mal aufs Neue werden Sie dort von einem anderen Kellner begrüßt. Sie sind, mit Verlaub, einer von vielen unbekannten Gästen. Stellen Sie sich nun das Szenario vor, dass Sie in diesem Restaurant stets von demselben Mitarbeiter empfangen werden. Dieser begrüßt Sie, wenn Sie eintreten, freudig lächelnd mit den Worten „Bestellung wie immer?“ und weist Ihnen – so hat er es sich gemerkt – den Tisch hinten rechts am Fenster zu, da Sie dort am liebsten sitzen. In beiden Szenarien sind das Essen, der Preis und das Ambiente hervorragend. In welchem der beiden Szenarien aber fühlen Sie sich wohler bzw. dem Restaurant gegenüber verbundener? In welchem Szenario hätten Sie das Restaurant in Zeiten der Krise unterstützt, um dessen Überleben zu sichern? Die Antwort liegt, intuitiv nachvollziehbar, auf der Hand. Dort, wo man sich wahrgenommen, wertgeschätzt und gemocht fühlt, zeugt die Beziehung von Loyalität und Solidarität. Verschwindet man hingegen in der anonymen Masse, sieht man sich vermutlich nicht in der moralischen und emotionalen Pflicht, Unterstützung in schweren Zeiten zu leisten. Der zentrale Unterschied liegt hierbei in der Person des Mitarbeiters.
Grund für dieses positive Resultat, das zeigen die Ergebnisse der repräsentativen Befragung durchweg, sind insbesondere die Mitarbeiter und der persönliche Kontakt zu den Mitgliedern. Mehr als bei anderen Anlagen stehen beim EMS-Konzept die individuelle Auseinandersetzung und die persönliche Interaktion mit dem Kunden im Vordergrund. Empathie gilt als ein entscheidender Erfolgsfaktor: Der Mitarbeiter-Kunden-Beziehung wird durch die Eins-zu-einsbzw. Eins-zu-zwei-Betreuung eine besondere Intensität verliehen. Die entstehende Bindung wirkt sich schließlich positiv auf die Beziehung zum EMS-Anbieter selbst aus. Wie in nahezu allen Dienstleistungssituationen ist es nämlich der Mitarbeiter, der im direkten Kontakt mit dem Kunden steht und der dem Anbieter damit ein Gesicht verleiht. Im Beitrag „Welche Erfolgsfaktoren die Branche durch die Krise bringen“ ab Seite 30 wurde vor diesem Hintergrund herausgestellt, dass besonders die EMS-Anlagen die Branche lehren, in die Mitarbeiter als wohl wichtigste Schnittstelle zwischen Mitglied und Studio zu investieren. Keine Frage: Die Qualität der angebotenen Leistung stellt eine notwendige Bedingung des Erfolges einer Dienstleistung dar. Sie gilt im Sinne der Kundenzufriedenheit als Basisfaktor: Ihr Vorhandensein wird vorausgesetzt, das Nichtvorhandensein wird „bestraft“.
DHfPG-Studie zeigt: EMS-Konzept punktet Was aber verrät dieses branchenfremde Szenario über das Erfolgskonzept EMS? EMS hat sich – in Form spezialisierter Mikrostudios oder als Zusatzangebot in konventionellen Anlagen – längst in der Fitnessbranche etabliert. Und nicht nur das: Die Ergebnisse der von der DHfPG durchgeführten repräsentativen Befragung von Mitgliedern in Fitness- und Gesundheitsanlagen (n = 3.591 Trainierende aus Einzel-, Mikro-, Ketten- und EMS-Anlagen) zeigen, dass EMS-Studios sich in einigen Punkten sogar als Vorreiter in der Branche herauskristallisieren.
Qualität allein, so hat es auch das eingangs dargestellte Beispiel klar verdeutlicht, reicht aber nicht. Die entsprechende Kompetenz – in persönlicher und insbesondere auch fachlicher Hinsicht – zeichnet sich als zweiter tragender Erfolgsfaktor aus: Es ist an den Mitarbeitern, ihre Kompetenzen passgenau einzusetzen und dem Kunden einen ganzheitlichen Ansatz zu bieten. Dienstleistungsqualität ist in einer Zeit der „Anspruchsinflation“ vieler Kunden austauschbar, eine gefestigte emotionale Beziehung und ein kompetentes Adressieren individueller Kundenbedürfnisse sind es eben nicht. Besonders die EMS-Branche hat dieses Potenzial erkannt und setzt in großem Maße auf dual Studierende. Diese bringen ein interdisziplinär ausgerichtetes Gesamtpaket (u. a. trainings-, ernährungswissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Kenntnisse sowie die nötige Kundenorientierung) mit und können Kunden so optimal betreuen. Als Erkenntnis für die gesamte Branche zeigt sich hieran: Der Kunde sollte nicht nur König, sondern gleichzeitig der beste Freund sein. Schließlich will man das Beste für ihn – in puncto Betreuungsqualität, aber auch auf einer persönlich-emotionalen Ebene.
Während der ersten coronabedingten Schließungen der Studios fühlten sich Mitglieder in EMS-Anlagen besser betreut und fairer behandelt als in Einzel-, Mikro- oder Kettenanlagen. Zweifelsfrei fühlten sich auch Mitglieder in diesen Anlagen gut betreut (vgl. Abb. 1), die Werte bleiben aber dennoch hinter denen der EMS-Mitglieder zurück. Auch fühlen sich Mitglieder in EMS-Anlagen ihrem Studio gegenüber stärker verbunden als etwa Mitglieder in Einzel- und Kettenanlagen. Wie aber kann dieses Ergebnis erklärt werden?
Wie würden Sie Ihr körperliches Befinden vor der Schließung des Studios/während der Schließung/aktuell bewerten? (1 = sehr schlecht, 5 = sehr gut)
5
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3,24 vor dem Lockdown
während des Lockdowns
aktuell
körperliches Befinden Abb. 2: Körperliches Befinden der EMS-Mitglieder vor, während und nach dem Lockdown (© DHfPG/BSA)
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FORSCHUNGSERGEBNISSE EMS-MARKT
Hat Ihr Studio während der Zeit der Schließung Trainingsinhalte zur Verfügung gestellt?
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4,1 0 Kette
Einzel ja
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Abb. 3: Verfügbarkeit von Trainingsinhalten während der Zeit der Schließung (nach Anlagen, in %) (© DHfPG/BSA) Es kann zu rundungsbedingten Abweichungen kommen
Vom Angebot begeistert Hinreichend bekannt ist, dass eine starke emotionale Bindung zu einem Anbieter auch die Begeisterung für dessen Angebote entfacht und verstärkt. Man denke hier an den Pullover der absoluten Lieblingsmarke, den ein Jugendlicher voller Stolz trägt, oder das Auto der Marke X, das man schon immer fahren wollte. Selbiges gilt für das Training im EMS-Studio. Die Entwicklung der Trainingshäufigkeit vor, während und nach dem Lockdown im März untermauert genau diese Annahme: 90,8 Prozent der EMS-StudioMitglieder trainierten vor der Schließung, wie es die DIN 33961-5 empfiehlt, ein- oder zweimal pro Woche. Nach dem Lockdown weisen 89,7 Prozent diese Häufigkeit auf. Während der Schließung der EMS-Anlagen waren die Mitglieder jedoch gezwungen, sich alternativer Trainingsformen zu bedienen – und die Trainingshäufigkeit verschiebt sich hierbei deutlich nach oben: 32,9 Prozent und damit ein Drittel der befragten EMS-Mitglieder trainierten während des Lockdowns dreimal pro Woche oder sogar häufiger! Dies zeigt zum einen: EMS-Nutzer müssen deutlich häufiger trainieren, um das fehlende EMS-Training zu kompensieren. Gleichzeitig machen die Ergebnisse deutlich, dass das körperliche Wohlbefinden, das das EMS-Training den Mitgliedern verschafft, dennoch nicht erreicht werden kann (vgl. Abb. 2) – ein klares Indiz dafür, wie wichtig das EMS-Training für das Wohlbefinden der Mitglieder ist. Wie an der Entwicklung der Trainingshäufigkeiten zu sehen, vermissten die Mitglieder ihr EMS-Training und kehrten nach Wiedereröffnung der Anlagen zu diesem zurück. Müssen Alternativen, wie beispielsweise während des Lockdowns, herangezogen werden, bevorzugen EMS-Mitglieder diejenigen Trainingsformen, die ihrem EMS-Training am ehesten entsprechen: allgemeines Krafttraining mit moderaten Gewichten oder dem eigenen Körpergewicht. EMS-Nutzer bewegen sich auch bei alternativen Trainingsformen daher in „bekannten Gefilden“ – einen tatsächlichen Ersatz für das EMS-Training stellt, so zeigen es die Ergebnisse der Studie, keine der Alternativen dar.
Kommunikation während der Krise stärkt Bindung Ist eine persönliche Kommunikation und Interaktion, wie etwa 36
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während eines Lockdowns, nicht möglich, dienen auch Medien (insbesondere Social Media) dazu, den Kontakt zu und die Interaktion mit den Mitgliedern aufrechtzuerhalten. Auch in der digitalen Kommunikation zeigten EMS-Anlagen während der ersten Schließung der Anlagen die stärkste Präsenz. Insgesamt war es für Mitglieder unerheblich, welche Trainingsangebote die Anlagen ihnen während dieser Zeit konkret zur Verfügung gestellt haben. Allein die Tatsache, dass Inhalte abrufbar waren, wurde honoriert: Die Beiträge wurden während der Schließung fortgezahlt, ganz nach dem Motto: „Eine Hand wäscht die andere“. Oder besser: „Aufgrund der guten Kommunikation des Studios habe ich auf eine Reduzierung verzichtet“, „Ich habe mich weiterhin gegenüber meinem Studio verpflichtet gefühlt, sie waren für mich da“, wie es einige der Befragten (bei offener Antwortmöglichkeit) formulierten. Überraschend ist, dass jedes dritte Mitglied einer Kettenanlage keine Kenntnis über etwaige Angebote des Studios besaß. Bei Einzel- und Mikroanlagen bewegen sich diese Werte bei 19,6 bzw. 24,4 Prozent, während nur 15,9 Prozent der EMS-Mitglieder im Unklaren über Angebote während der Schließung waren (vgl. Abb. 3). Die Zahlen sind ein weiteres Indiz dafür, dass das Kommunikationsverhalten der EMS-Anlagen in dieser Situation gut funktioniert hat – wodurch auch die Bindung zwischen Anlage und Mitgliedern weiter aufrechterhalten werden konnte.
Gesundheit im Fokus: ganzheitliches Konzept Nicht nur die Tatsache, dass kommuniziert wurde, sondern auch die Inhalte, die transportiert worden sind, rücken EMS-Anlagen als ganzheitliche Gesundheitsdienstleister immer mehr in den Fokus. 44,1 Prozent der EMS-Studio-Mitglieder gaben an, dass ihr Studio während der Schließung im März u. a. auch Ernährungstipps zur Verfügung stellte – und damit den Gedanken des ganzheitlichen Ansatzes aus Fitness sowie Ernährung verinnerlicht hat und diesen bereits stärker nach außen transportiert als andere Anlagen (vgl. Abb. 4). Dieser Gedanke spiegelt sich auch im Rahmen der zunehmenden Professionalisierung der EMS-Branche wider: Gilt EMS-Training heute vielfach noch als Lifestyle-Trainingsform, so ist die Gesundheitsprävention doch zunehmend stark in diesem
Welche Angebote wurden zur Verfügung gestellt?
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87,9
82,6
80,5
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40 29,9
25,8 25,8 21,3
20 9,1
12,4
7,7
0 Einzel (n = 961) Trainingsprogramme (Text)
Kette (n = 784) Trainingsvideos
Mikro (n = 97) Live-Trainings
EMS (n = 431) Ernährungstipps
Abb. 4: Zur Verfügung gestellte Inhalte während der Zeit der Schließung (in %) (n = 2.273) (© DHfPG/BSA)
Dr. Sarah Kobel
Foto: DHfPG/BSA
Konzept verankert und wird von den Kunden immer häufiger in Anspruch genommen und wertgeschätzt. Dass Fitness gut für die Gesundheit ist und durch Berücksichtigung weiterer Komponenten wie insbesondere der Ernährung zusätzlich positive Ergebnisse erzielt werden können, ist ein wesentlicher Gedanke, der im Rahmen einer ganzheitlichen Trainingsbetreuung konsequent weiterverfolgt werden sollte. Hervorzuheben ist, dass kompetente und hochqualifizierte Trainer als Vertrauenspersonen vor, während und nach dem Training den Kunden noch individueller, bspw. über Ernährungstipps, betreuen können. Dadurch sind sie in der Lage, den Kunden zu binden, ggf. auch sinnvolle Zusatzverkäufe (Nahrungsergänzungsmittel etc.) zu generieren und so einen wichtigen gesundheitsrelevanten Beitrag für die Allgemeinheit zu leisten.
Die promovierte Betriebswirtin ist als Dozentin und Tutorin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) sowie der BSA-Akademie im Bereich Ökonomie tätig. Durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit und Promotion am Institut für Konsum- und Verhaltensforschung an der Universität des Saarlandes besitzt sie fundierte Kenntnisse in der Konzeption, Durchführung und Auswertung empirischer Untersuchungen. www.dhfpg-bsa.de
Fazit
Gregor Preuschoff, Master of Business Administration (MBA) in International Management, ist Abteilungsleiter für Finanzen und Controlling an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG), der BSA-Akademie und der PIPG. Der Fitnessfachwirt (IHK) ist darüber hinaus seit zehn Jahren Dozent im Fachbereich Management. www.dhfpg-bsa.de
Florian Schmidt
Foto: DHfPG/BSA
EMS-Anbieter haben angesichts der Studienergebnisse während des ersten Lockdowns vieles richtig gemacht. Was zählt, um auch in schwierigen Zeiten erfolgreich auf dem Markt zu agieren, ist also das große Ganze: Dazu gehört ein klares Fokussieren auf die Ganzheitlichkeit der Dienstleistung (Fitness und Gesundheit). Daneben ist es wesentlich, in die Mitarbeiterqualifikation und in eine fundierte Weiterbildung zu investieren. Gerade die EMS-Branche als Zukunftsmarkt bietet Nachwuchskräften, die diese interdisziplinären Kompetenzen mitbringen, attraktive Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten. Das ist ein Erfolgsmodell, wie sich zunehmend zeigt. Denn schließlich sind es vom Angebot überzeugte Mitarbeiter, die in der Praxis den Unterschied machen und Kunden mit ihrer eigenen Überzeugung „anstecken“ und langfristig begeistern.
Foto: DHfPG/BSA
Gregor Preuschoff
Florian Schmidt absolvierte nach einem Studium in Hotelmanagement und mehreren Jahren Berufserfahrung in der internationalen Hotellerie zusätzlich ein Master-Studium in Sportwissenschaft. Er ist als Dozent, Wissenschaftsredakteur und Tutor für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) sowie für die BSA-Akademie tätig. www.dhfpg-bsa.de
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Dank der Technogym Live Plattform bietet die neue Excite Linie jedem Nutzer eine individuell auf ihn zugeschnittene Trainingserfahrung. • Abwechslungsreiches Training: Maßgeschneiderte Workouts auf Abruf und ein umfangreiches Entertainment-Programm. • Mobile Verbindung: Personalisieren Sie Ihr Training, indem Sie Ihr Smartphone anschließen. Kabelloses Aufladen des Handys möglich. • Platzsparend: Dank des neuen Designs bietet Excite Live Run jetzt 13% mehr Lauffläche bei 30% weniger Platzbedarf. • Energiesparend: Die neue Excite Live Linie repräsentiert eine neue Ära nachhaltiger Geräte. Erfahren Sie mehr unter technogym.com/fmi
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ECKDATEN
„Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft 2021“ – ein Aufruf zur Teilnahme
Ihre Teilnahme an der Studie ist wichtiger denn je Text: Florian Kündgen
Der DSSV, das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte und die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) führen seit Jahren als zuverlässige Partner statistische Erhebungen zum deutschen Fitnessmarkt unter dem Titel „Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft“ (kurz: Eckdaten) durch. Die Datenerhebung zur deutschen Fitness-Wirtschaft für den Betrachtungszeitraum 2020 ist dieses Jahr wichtiger denn je, denn auch die Fitness- und Gesundheitsbranche ist von „Corona“ nicht verschont geblieben.
AUSMASS DER KRISE FESTSTELLEN Die Eckdaten geben seit 1989 einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen der Fitness- und Gesundheitsbranche bezüglich Umsatz, Mitgliederzahlen, Anlagenstrukturen und weiterer wichtiger Branchenkennzahlen. Die Eckdaten-Erhebung schafft als wissenschaftliche Studie Transparenz und liefert sowohl der Fitness- und Gesundheitsindustrie als auch der breiten Öffentlichkeit wichtige ökonomische Daten. Seit Jahren stellt die Datenerhebung einen großen Mehrwert für die Branche und damit auch für jedes einzelne Fitnessunternehmen dar. Durch die Eckdaten-Studie wird die Gesundheitsrelevanz und die ökonomische Kraft der Fitnessbranche transparent gemacht. Dies beeinflusst die Wahrnehmung unserer Branche auch an jedem einzelnen Standort der Fitnessunternehmen positiv. Die Studie dient als die regionale und bundesweite Branchen-Visitenkarte in der Außendarstellung gegenüber Politik, Kreditinstituten sowie der Presse und den Medien.
- Die Bestimmung der wirtschaftlichen Situation anhand von gewonnenen Maßstabs- und Normgrößen dient nicht nur der eigenen Existenzsicherung, sondern wird auch von betriebsexternen Institutionen genutzt, z. B. im Rahmen des Kreditratings der Hausbanken oder einer Kaufprüfung eines Investors. - Bei der Feststellung von negativen Veränderungen der Wirtschafts- und insbesondere der Ertragslage werden diese Daten als Begründung für die Beantragung von Förder- und Hilfsmitteln gegenüber Entscheidungsträgern der Politik auf Bundes- und Landesebene verwendet. - Für die Unternehmenssteuerung sowie das Controlling dienen diese Daten den Betreibern von Fitness- und Gesundheits-Anlagen als wichtiger Branchenbenchmark. Zudem ergibt sich für Existenzgründungen oder Erweiterungen ein fundiertes Zahlenwerk für die Erstellung der Geschäftsplanung.
TEILNAHME AN DER STUDIE
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Aus den oben genannten Gründen und wegen der weiterhin anhaltenden Corona-Krise ist es nun wichtiger denn je, die Eckdaten zu erheben. Es gilt, das Ausmaß der Corona-Krise für die FitnessWirtschaft im Betrachtungsjahr 2020 zu ermitteln. Das Ziel ist es, einen umfassenden Überblick zu schaffen und damit die Akzeptanz unserer Zukunftsbranche Prävention, Fitness und Gesundheit auch über die Branchengrenzen hinaus zu stärken.
Erste Untersuchungen durch den DSSV zum 30. Juni 2020 haben aufgezeigt, dass nach vielen Jahren des stetigen Wachstums erstmals eine Trendwende zu erwarten ist. Wir brauchen zuverlässige Zahlen, um dieses Ausmaß sachgerecht festzustellen. Mit Ihrer Teilnahme an der Studie tragen Sie als Betreiber von Fitness- und Gesundheits-Anlagen dazu bei, diese wichtigen Daten zu ermitteln. Den Online-Fragebogen finden Sie unter www.dhfpg.de/eckdaten.
FUNKTIONEN UND NUTZEN
PUBLIKATION DER ERGEBNISSE
Die Studie erfüllt mehrere Funktionen und stiftet nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der Fitness- und Gesundheitsbranche hohen Nutzen. An dieser Stelle werden die wichtigsten genannt:
Die Studienpartner garantieren für den sorgsamen Umgang mit allen vertraulichen Daten und werden die Ergebnisse ausschließlich anonymisiert und in aggregierter Form verwenden. Die Veröffentlichung der Ergebnisse findet im März 2021 statt.
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Die Visitenkarte der Zukunftsbranche Prävention, Fitness und Gesundheit
DIE FITNESSSACHVERSTÄNDIGEN
Teilnehmen mit dem Online-Fragebogen Alle Betreiber von Fitness- und Gesundheits-Anlagen in Deutschland sind aufgerufen, an der Online-Befragung teilzunehmen. Die Befragung ist anonymisiert und die Ergebnisse werden ausschließlich in aggregierter Form verwendt. Jetzt teilnehmen unter: www.dhfpg.de/eckdaten
Steuerberater und von der IHK Koblenz öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Wirtschaftlichkeitsberechnung für Fitnessund Freizeit-Anlagen.
Werner Kündgen
Foto: Dmitry Vereshchagin – stock.adobe.com
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 1 53501 Grafschaft (Ringen) Telefon: 02641 - 800 40 www.kuendgen.de
STUDIENPARTNER DSSV e. V. – Arbeitgeberverband Deutscher Fitnessund Gesundheits-Anlagen Europas größter Arbeitgeberverband für die Fitness-Wirtschaft. Er zählt zu den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, ist Mitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und über die Arbeitgebervereinigung BusinessEurope auf EU-Ebene vertreten. Seit über 35 Jahren ist es das Ziel des DSSV, die Interessen der Fitness-Wirtschaft in der Öffentlichkeit gegenüber politischen Entscheidungsträgern, Verbänden und anderen Organisationen und Kammern zu vertreten.
Von der IHK Bonn/Rhein-Sieg öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von Fitnessund Freizeit-Anlagen.
Günter Noll
DELOITTE Deloitte erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Risk Advisory, Steuerberatung, Financial Advisory und Consulting für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen; Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Mit einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150 Ländern verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit erstklassigen Leistungen und unterstützt Kunden bei der Lösung ihrer komplexen unternehmerischen Herausforderungen. Making an impact that matters – für die rund 312.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsames Leitbild und individueller Anspruch zugleich. DHfPG Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) ist eine unbefristet akkreditierte, staatlich anerkannte Hochschule mit Spezialisierung auf duale Bachelor- und Master-Studiengänge in den Bereichen Fitnessökonomie, Sportökonomie, Gesundheitsmanagement, Fitnesstraining, Ernährungsberatung, Sport-/Gesundheitsinformatik sowie Prävention und Gesundheitsmanagement. Zudem bietet sie ein Graduiertenprogramm an. An der DHfPG waren Anfang 2020 mehr als 8.400 Studierende eingeschrieben. Damit gehört sie zu den größten privaten Hochschulen Deutschlands.
Auf dem Freibogen 3 53127 Bonn Telefon: 0228 - 298 701 www.fitnesssachverstaendige.de
Von der IHK Koblenz öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Wirtschaftlichkeitsanalysen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), insbesondere Sport-, Fitnessund Gesundheits-Anlagen.
Sabrina Fütterer
Dahlenkehre 3i 21077 Hamburg Telefon: 040 - 648 343 57 www.fitnesssachverstaendige.de
NEUES ZERTIFIZIERUNGSPROGRAMM | ANZEIGE
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Hygiene als Qualitätsmerkmal sichtbar machen
Neues Zertifizierungsprogramm der BSA-Zert
Foto: Dusko – stock.adobe.com
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ygiene ist grundlegend für die Gesundheit. Seit „Corona“ ist das Hygienebewusstsein noch stärker ins Blickfeld gerückt. In Dienstleistungsunternehmen wie z. B. Fitness-, EMS- und Sonnenstudios oder auch Physiotherapiepraxen gehören intensive Hygienemaßnahmen zu den wichtigsten Faktoren, um Kunden zu gewinnen und auf Dauer zu überzeugen. Mit dem neuen Zertifizierungsprogramm der BSA-Zert kann Hygiene als geprüftes Qualitätsmerkmal für Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter sichtbar gemacht werden. Vor allem in Fitness- und Gesundheitsunternehmen muss eine Vielzahl an Punkten für die Gewährleistung einer umfassenden Hygiene beachtet werden. Diese Tatsache rückt immer mehr in das Bewusstsein der Kunden, wodurch deren Erwartungen an Betriebe der Fitness- und Gesundheitsbranche zunehmen.
Gestiegene Erwartungen der Kunden erfüllen Damit z. B. Fitness-, EMS- und Sonnenstudios oder auch Physiotherapiepraxen diesen gestiegenen Anforderungen gerecht werden, hat die BSA-Zert im Bereich Hygiene ein Zertifizierungsprogramm für Dienstleistungsbetriebe entwickelt. Dazu wurde eine Hygienenorm* definiert, die sicherstellen soll, dass hygienisch einwandfreie Bedingungen in Dienstleistungsunternehmen geschaffen und eingehalten werden. Neben der Reinigung und Desinfektion von Räumlichkeiten und Gerätschaften zählt hierzu auch ein korrektes Hygieneverhalten von Mitarbeitern und Kunden. Auf Basis dieser Norm können Betriebe ein passendes Hygienekonzept entwickeln, das dann im Zertifizierungsverfahren geprüft wird.
„Hygienebeauftragte/r (BSA)“ als Voraussetzung Zu den Anforderungen der Hygienenorm gehört u. a. auch, dass eine für die Hygiene beauftragte Person im Betrieb ernannt wird. Diese Person muss entweder über das gültige Zertifikat „Hygienebeauftragte/r (BSA)“ oder über eine entsprechend gleichwertige Qualifikation verfügen. Das Zertifikat „Hygienebeauftragte/r (BSA)“ kann nach der erfolgreichen Teilnahme an der gleichnamigen Qualifikation erlangt werden. Diese kann als Online-Lernmodul bei der BSA-Akademie, dem Bildungspartner der BSA-Zert, absolviert werden. Die Inhalte sind speziell auf die Anforderungen der BSA-Zert-Hygienenorm abgestimmt. Zusätzlich werden branchenspezifische Konzepte rund um „Corona“ thematisiert. 42
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Ablauf des Hygienezertifizierungsverfahrens Fordert ein Betrieb ein Zertifizierungsangebot an, prüft die BSA-Zert zunächst, ob eine grundsätzliche Zertifizierbarkeit vorliegt. Ist diese gegeben und wird anschließend das kostenfreie Vertragsangebot vom Betrieb angenommen, stellt die BSA-Zert eine Checkliste zur Verfügung, die alle notwendigen Dokumente umfasst, die der Kunde einreichen muss. Diese dienen als Nachweis, dass die Anforderungen der zur Zertifizierung beantragten Norm erfüllt werden. Nachdem die Unterlagen bei der BSA-Zert eingegangen sind, werden sie auf Normkonformität, ggf. im Remote-Audit (= Videotelefonat), geprüft. Sind alle Anforderungen erfüllt, wird die Hygienezertifizierung bestätigt. Direkt im Anschluss kann der Betrieb mit dem ausgestellten Hygienesiegel neue Zeichen in der Kundenkommunikation setzen.
Vielfache Vorteile nutzen Mit einer geprüften Hygienequalität schaffen Sie bei Kunden und Beschäftigten Sicherheit und Vertrauen in Ihr Unternehmen. Gleichzeitig liefern Sie Ihren Mitarbeitern mithilfe der Hygienenorm eine klare Orientierung, wodurch die internen Abläufe optimiert werden. Ein unverbindliches Angebot kann jederzeit auf der Website der BSA-Zert angefragt werden. ZertFit-Kunden erhalten die neue Hygienezertifizierung der BSA-Zert schon für 10 EUR pro Monat (zzgl. USt). Weitere Informationen zur Qualifikation: bsa-akademie.de/hygiene Mehr über die Zertifizierung erfahren: bsa-zert.de/hygiene * Gesetzliche Forderungen müssen unabhängig von dieser Hygienenorm erfüllt werden.
Weitere Zertifizierungsprogramme der BSA-Zert: • ZertFit: Zertifizierungsprüfung nach DIN EN 17229 und DIN 33961 (Teil 2 – 5) • Fachkraft UVSV: Personenzertifizierung gemäß UV-Schutz-Verordnung (UVSV) • Fachkunde EMF: Personenzertifizierung für EMS-Trainer/-innen nach der Strahlenschutzverordnung (NiSV)** ** Die BSA-Zert befindet sich mit diesem Programm im Antragsverfahren bei der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH).
bsa-zert.de
NEU: HYGIENEZERTIFIZIERUNG MACHEN SIE HYGIENE SICHTBAR!
BSA-Zert bsa-zert.de/hygiene
Zertifizierungsstelle der BSA-Akademie
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LEITMESSE | ANZEIGE
Die kommende FIBO wird nach einem Jahr pandemiebedingter Pause wieder als Face-toFace-Event stattfinden. Nach der digitalen Premiere der FIBO@business im Oktober 2020 setzt die FIBO im April 2021 parallel auch erfolgreiche digitale Formate fort. Veranstalter Reed Exhibitions Deutschland gibt erste Einblicke in die laufende Planung, Optimierungen und das umfassende Sicherheits- und Hygienekonzept.
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as Ziel ist klar: Gemeinsam durchstarten im neuen Jahr. Nach der Premiere der ersten digitalen FIBO@business laufen nun die Planungen für die FIBO 2021. Im kommenden April wird die internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit wieder auf dem Messegelände Köln stattfinden. Vom 8. bis 11. April 2021 gibt es dort das gewohnte „FIBO-Angebot“ für Fach- und Privatbesucher.
Zukunftsthemen in einem dynamischen Markt „Sport, Fitness, Wellness – das alles muss neu gedacht werden, weil es anders erlebt wird. Wir haben jetzt die Chance, innovative Produkte und Konzepte in einem dynamischen Markt ganz neu zu positionieren. Wir müssen die kleinen Trends und großen Entwicklungen unserer Branche genau beobachten, damit wir sie aktiv mitgestalten können“, so FIBO-Chefin Silke Frank. So setzt die FIBO 2021 konsequent Zukunftsthemen wie die Digitalisierung, neue Konzepte, Prävention und Gesundheit in den Fokus. „Wir müssen Präsenz zeigen, in Verbindung bleiben – jetzt mehr denn je.“
Key-Player und Verbände sind dabei Präsenz zeigen werden auf der FIBO 2021 zum Beispiel die KeyPlayer der Branche, die ihren Stand bereits gebucht haben: ACISO, Core Health & Fitness, DHZ, EGYM, gym80, JK, Keiser, LES MILLS und milon. Mit dem DSSV, dem DIFG und EuropeActive sind zudem die großen Verbände mit an Bord. Der DSSV präsentiert sich mit einer eigenen Standfläche und bietet seinen Mitgliedern und interessierten Studiobetreibern, die die Services des Verbandes nutzen möchten, eine Anlaufstelle vor Ort. Ebenfalls mit einem eigenen Stand dabei ist erneut der europäische Dachverband EuropeActive, der am 7. April einmal mehr das European Health & Fitness Forum (EHFF) organisiert und damit den Auftakt zur Messe bildet.
Optimierungen und Planung laufen
8. bis 11. April 2021, Koelnmesse
FIBO 2021 wieder in Köln
Die Belegung der Hallen auf dem Kölner Messegelände wird aktuell wie gewohnt geplant: Die FIBO 2021 wird in den Nordhallen 6, 7, 8 und 9 sowie in den Hallen 4.2, 5.2, 10.1 und 10.2 im mittleren Teil des Messegeländes stattfinden. Die Hallen 6 und 7 widmen sich den Klassikern der Fitnesswelt und damit Trainingsgeräten jeder Art und Größe. Dabei steht die Halle 7 ganz im Zeichen der Digitalisierung und der „Future of Fitness“. Mit diesen Themen wird sich hier unter anderem das Future Forum befassen, das zusammen mit den Partnern FitTech Summit und ECC Köln umgesetzt wird. Die Halle 8 setzt den Schwerpunkt auf Gesundheit und Prävention. Die FIBO bietet hier eine Übersicht über die Bereiche Health
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Training Equipment, Wellness & Spa sowie Interior & Hotel Business. Auch die Body & Mind Area ist erneut hier untergebracht, während der neue Meetingpoint Health and Wellness mit einem umfassenden Vortragsprogramm Gesundheits- und Wellnessthemen ganzheitlich aufgreift und damit eine Weiterführung des Meetingpoint Health darstellt. Ergänzt wird das Weiterbildungsangebot unter anderem durch den neuen Fachkongress in Kooperation mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und der BSA-Akademie.
Coronakonforme Group Fitness In der Halle 5.2 werden Group Fitness und Functional Training miteinander verbunden. Hier werden die neuesten Functional-Training-Methoden, spannende Ausbildungskonzepte für Trainer und Instruktoren sowie viele zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten und Trends geboten. Das neu konzipierte Functional Forum verbindet dabei die Theorie mit der Praxis. Geplant ist darüber hinaus eine Group-Fitness-Bühne, auf der coronakonform die neuesten Workouts vorgestellt werden sollen.
Durchdachtes Hygienekonzept Grundlage aller Planungen ist ein mit den Experten der Koelnmesse erarbeitetes Sicherheitskonzept unter Wahrung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln. Als Orientierung dienen die Erfahrungen verschiedener Fach- und Endverbrauchermessen, die in den vergangenen Monaten bereits erfolgreich stattgefunden haben. Im Fokus steht die bereits bestens bekannte „AHA-Regel“: Abstand halten, Hygiene wahren, Alltagsmaske tragen. „Das Konzept ist gut durchdacht und bietet genug Fläche“, so Silke Frank. „Wir sind sehr optimistisch und freuen uns auf die FIBO!“
Digitale Formate werden integriert Die kommende FIBO wird hybrid: Nach der erfolgreichen Durchführung der FIBO@business und FIBO@home im Oktober 2020, die gemeinsam fast 30.000 Besucher zusammenbrachten und rund 100 Programm-Sessions anboten, führt die FIBO im April 2021 verschiedene der digitalen Formate fort. So werden ausgewählte Vorträge auch zum Streamen angeboten, sodass alle, die nicht persönlich nach Köln reisen können, dem Content folgen können.
Fotos: Behrendt und Rausch
Business steht in Halle 4.2 im Fokus, zum Beispiel in den Newcomer Pavillons, wo sich die neuen Gesichter der Branche sowie junge Fitness-Start-ups mit frischen Konzepten präsentieren. Auch die „jungen innovativen Unternehmen”, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), stellen dem Markt hier ihre Ideen vor.
Fashion für Bodybuilder. Und auch die Stars der nationalen wie internationalen Bodybuilding-Szene sind dann vor Ort und stehen ebenfalls für ein Meet and Greet zur Verfügung.
In der Matchmaking Area haben Aussteller und Besucher außerdem die Möglichkeit, sich in entspannter Business-Atmosphäre zu vernetzen, während auch die VIP Area Raum für entspannte Gespräche bietet. Ebenfalls in Halle 4.2 finden Healthy-Food-Anhänger ein breites Nutrition-Angebot.
Von Fashion und Lifestyle bis Bodybuilding Um neue Gesichter geht es auch im neuen FIBO Power Newcomer Pavillon in Halle 10.1. Erstmals werden in der Halle zudem die Bereiche Fashion und Lifestyle zusammengeführt. Gemeinsam mit dem Besuchermagneten, dem CATWALK, der zuvor in Halle 4.2 zu finden war, ziehen die Bereiche in die Halle 10.1. Nach wie vor präsentieren professionelle Models auf dem großen Laufsteg der Fitnessszene mehrmals täglich die Highlights der aktuellen Kollektionen. Erstmals haben zudem auch die Aussteller die Gelegenheit, ihre Produkte auf dem Laufsteg zu inszenieren. Und auch das „starke Programm“ beginnt bereits in Halle 10.1. So treten beim FIBO Showdown beispielsweise Crossfitter im Wettkampf gegeneinander an. In der Meet & Greet Area haben Fitnessfans die Chance, die bekanntesten Influencer der Szene zu treffen. Sie stehen hier – unter Berücksichtigung sämtlicher Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen – für Interviews und Autogramme zur Verfügung. Das Angebot in Halle 10.2 basiert auf einem hybriden Konzept. So liegt der Fokus an den traditionellen Fachbesuchertagen, also dem FIBO-Donnerstag und -Freitag, auf einem umfangreichen Angebot für die Fachbesucher, die hier neue Kontakte knüpfen, ihr Vertriebsnetz ausbauen und internationale Distributoren treffen können. Am Wochenende kommen dann, zusätzlich zu den Fachbesuchern, auch die Privatbesucher bei verschiedenen Wettbewerben, Bühnenshows und Talkrunden auf ihre Kosten. Zusätzlich finden sie hier neben einem breiten Supplement-Angebot auch
TICKETS FÜR DIE FIBO 2021 SIND BEREITS ONLINE ERHÄLTLICH
www.fibo.com
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VERANSTALTUNGEN | ANZEIGE
Foto: DHfPG/BSA
„Aufstiegskongress ONLINE ONLY“
Noch bis 31. Dezember 2020 dabei sein! Bereits mehr als 2.600 Online-Besucher – Das ist die vorläufige Bilanz des „Aufstiegskongress ONLINE ONLY“! Noch bis zum 31. Dezember 2020 können sich Interessierte auf der Webseite www.aufstiegskongress.de registrieren und alle Videos zu den Vorträgen kostenfrei abrufen. Nutzen Sie noch Ihre Chance und melden Sie sich zu DEM Fachkongress für aktive Gesundheitsgestalter an, der in diesem Jahr erstmals als reine Online-Veranstaltung verfügbar ist.
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as Jahr 2020 ist ungewöhnlich, denn es ist vor allem geprägt durch die Corona-Krise: Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, strenge Hygienemaßnahmen, Herunterfahren des öffentlichen Lebens. Das trifft auch die Fitness- und Gesundheitsbranche schwer.
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Die Veranstalter des Kongresses haben sich aufgrund der Situation dazu entschieden, diesen erstmals digital anzubieten. Dadurch soll es zum Beispiel Fitnessstudios, Gesundheitsanlagen und Physiotherapiepraxen in der „neuen Normalität“ ermöglicht werden, sich über die aktuellsten Themen der Branche zu informieren, um so frischen Input für die Bewältigung der gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der Krise zu erhalten. Bisher haben über 2.600 Online-Besucher dieses Angebot genutzt und die mehr als 25 Vorträge der renommierten Referenten abgerufen. Der „Aufstiegskongress ONLINE ONLY“ ist jetzt schon ein voller Erfolg! Nutzen Sie daher noch bis zum 31. Dezember 2020 die Gelegenheit und registrieren Sie sich kostenfrei für den OnlineKongress, dessen Inhalte beispielsweise auch für interne Schulungen genutzt werden können.
Mehr Informationen sowie das Programm finden Sie unter www.aufstiegskongress.de.
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KOMMENTAR UNTERNEHMENSPSYCHOLOGIE
Umdenken im Rahmen der Unternehmensführung
Reinventing Organizations: Wandel als Chance Text: Nicolai Rolli
Wir befinden uns mitten in einem Wandel. Schon mehrfach haben sich in der Geschichte der Menschheit gerade in Zeiten des Umbruchs neue Weltsichten und Denkweisen entwickelt. Wir können den aktuellen Wandel und die Krise als Chance sowie als Einladung verstehen, unsere Sicht in Bezug auf die eigene Unternehmensführung zu überdenken. Wie dabei der ReinventingOrganizations-Ansatz von Management-Vordenker Frédéric Laloux weiterhelfen kann, erfahren Sie in diesem Kommentar.
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it Betreibern aus dem Fitness- und Gesundheitsbereich habe ich in den letzten Wochen viele persönliche Gespräche geführt. Durch diese Gespräche wurde deutlich, welche Auswirkungen die Corona-Krise voraussichtlich auf unsere Branche haben wird bzw. bereits hatte. Eine zentrale Frage dabei war, ob die coronabedingten Veränderungen zu einem dauerhaften Bestandteil unseres Geschäftsmodells werden.
Bestehende Prozesse hinterfragen Einige Betreiber sehen in der Krise eine Chance, das eigene Unternehmen weiterzuentwickeln. Nach dem ersten Lockdown wurde vieles auf den Prüfstand gestellt und teilweise neu „gedacht“. Auf einmal bot sich uns ein strategisches Fenster, um von unseren Mitgliedern eine verbindliche Online-Kurs- oder Trainingsan52
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meldung einzufordern. Die behördlich vorgegebenen maximalen Flächenauslastungszahlen und das damit verbundene geringere Infektionsrisiko für unsere Mitglieder konnten durch ein solches Online-Anmeldeverhalten effektiv organisiert werden – den zweiten Lockdown konnten wir dennoch nicht verhindern. Die Digitalisierung der Trainingsbetreuung bietet Betreibern während und auch nach der Krise viele Vorteile, u. a. Peak-Zeiten-Steuerung, Trainer-Einsatzplanung, Kursauslastungskontrolle usw. In Zeiten, in denen u. a. reservierte Timeslots und Online-Buchungen von Terminen branchenübergreifend bereits zum „New Normal“ gehören, muss man sich selbst organisieren und kann eben nicht mehr spontan jede Einrichtung besuchen. Betreiber berichten, dass sich ältere Menschen nach der ersten Wiedereröffnung der Studios extra ein Smartphone zugelegt haben, um die StudioApp zur Buchung ihres Trainings nutzen zu können. Wenn wir die
onen befeuert unsere Sehnsucht nach mehr Sicherheit und Vorhersehbarkeit. Vielleicht entwickeln zwei Abiturienten gerade in Köln-Nippes in der Garage des Vaters eine Schlankheitspille, die dazu führt, dass Menschen zukünftig nicht mehr in Studios zum Training kommen müssen, um abzunehmen – wir wissen es nicht.
K = Komplexität Im Vietnamkrieg entstand der Begriff „Clusterfuck“ – zwar waren die Amerikaner militärisch überlegen, aber die Situation entsprach nicht dieser Überlegenheit: V. a. eine multidimensionale Umgebung kann demnach eine chaotische Situation verursachen. Laut Pfläging (2015) ist Komplexität als Maß für die Menge an Überraschungen zu verstehen. Bei umfassenden Vorgängen wie z. B. der Kommunikation mit einem Mitglied (Überraschungen können jederzeit auftreten) helfen uns Standards, Prozesse und Vorgaben (mit dem Ziel der Kontrolle der Komplexität) häufig nicht wirklich weiter – wir kommen mit unseren aktuellen Managementsystemen zunehmend an unsere Grenzen.
A = Ambiguität Foto: Blue Planet Studio – stock.adobe.com
Perspektive wechseln, ergeben sich daraus neue Chancen für jedes Unternehmen und für die gesamte Branche.
Willkommen in der VUKA-Welt Durch die Corona-Pandemie wird uns allen aufgezeigt, dass ein „kleines“ Virus einen großen Einfluss auf alle Lebensbereiche haben kann. VUKA (engl.: VUCA) beschreibt eine solche Welt, wie wir sie gerade erleben – es gilt, zu akzeptieren, dass es Umstände gibt, die nicht vorhersehbar bzw. veränderbar sind und die vom einen auf den anderen Tag zu großen Veränderungen gerade auch im Geschäftsleben führen können. Die VUKA-(Arbeits-)Welt wird wie folgt definiert:
V = Volatilität Angenommen im Januar 2020 hätte jemand zu Ihnen gesagt, dass zwei Monate später alle Geschäfte, Restaurants und v. a. alle Fitness- und Gesundheitseinrichtungen für einige Zeit behördlich verordnet schließen müssen und wir ca. acht Monate später erneut vor einer ähnlichen Situation stehen – hätten Sie das geglaubt? Das hört sich doch eher nach einem Blockbuster von Steven Spielberg an als nach der Realität, die wir bisher kannten. Volatilität beschreibt die schnelle Veränderungsrate der Welt, in der wir leben – die Welt dreht sich redensartlich immer schneller und der Wandel ist immer dynamischer. Der nächste Trend, der unseren Markt verändern kann, „sitzt“ bestimmt schon irgendwo in den Startlöchern.
U = Unsicherheit Wie häufig haben wir in den letzten Monaten von angeblich streng geheimen, aber natürlich „sehr verlässlichen“ Informationen von höchster politischer Ebene bzgl. des weiteren politischen Vorgehens (z. B. Zeitpunkt der Studioöffnungen) gehört? Die virale Verbreitung von (Fake-)Informati-
Hat die Krise nur negative Auswirkungen auf uns und unser Leben oder können sich hierdurch auch Dinge verbessern? Glasklares Wasser auf der einen Seite und eine wirtschaftliche Krise auf der anderen Seite zeigen am Beispiel der Lagunenstadt Venedig deutlich die Ambiguität, d. h. die Mehr- oder Doppeldeutigkeit in der Welt. Führt die Pandemie dazu, dass weniger Menschen zum Training kommen oder sprechen wir über das „neue“ Gesundheitsbewusstsein auch neue Zielgruppen an? Hier zeigt sich die Doppeldeutigkeit.
Fortschritt braucht Veränderung und Umdenkprozesse Welche Erkenntnis können wir aus der VUKA-Welt für uns persönlich und für unser Geschäft ziehen? Schon Heraklit von Ephesos sagte: „Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung“ – ohne eine hohe Anpassungsfähigkeit und v. a. eine hohe Anpassungsgeschwindigkeit (Survival of the fittest), ohne eine ständige Veränderungsbereitschaft und ohne unsere Fähigkeit zur Zusammenarbeit wird es schwierig, dauerhaft erfolgreich zu sein. Es ist möglich, die Pandemie als „Trainingsreiz“ zu verstehen – dieser Impuls kann uns zu einem persönlichen und unternehmerischen Wachstum und einer Potenzialentfaltung verhelfen. Gerade in Zeiten von Krisen haben sich häufig neue Weltsichten entwickelt. Jede Veränderung bietet die Chance für einen Entwicklungssprung. Wir können diese Phase nutzen, um neue Fähigkeiten zur Zusammenarbeit zu entwickeln. Unsere Unternehmen als Orte der Kooperation können wir jetzt neu formieren und damit anpassungsfähiger machen. Wie könnte ein Unternehmen aussehen, das neu „gedacht“ wird?
Reinventing Organizations – Unternehmen neu „denken“ Der ehemalige Partner bei McKinsey & Company, Frédéric Laloux, hat eine Antwort auf die Frage nach zukunftsfähigen Unternehmensformen. In seinem Buch „Reinventing Organizations“ beschreibt er an konkreten Beispielen von gewinnorientierten, erfolgreichen Unternehmen, wie integral-evolutionäre Organisationen aussehen und durch was sie sich hervortun. Seiner Meinung nach sind evolutionäre Organisationen (lebendige Systeme) durch folgende drei „Durchbrüche“, d. h. Veränderungen im Management, gekennzeichnet (Laloux, 2017): 06/20
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KOMMENTAR UNTERNEHMENSPSYCHOLOGIE
Selbstführung Eine Entwicklung weg von hierarchischen Strukturen, hin zu verteilter Autoritäts- und Teamverantwortung – nur so kann den Herausforderungen der heutigen Unternehmenswelt erfolgreich begegnet werden. Komplexität kann nur an der Peripherie des Unternehmens erfolgreich bewältigt werden (d. h. im Kontakt mit unseren Kunden). Konkret bedeutet das, dass die Trainer mehr Entscheidungsverantwortung bekommen und situativ im Sinne des Kunden flexibel reagieren können, z. B. bei Beschwerden.
Suche nach Ganzheit Wir Menschen wollen in unserer Ganzheit als authentische Persönlichkeiten (ohne Berufsmaske) gesehen und wertgeschätzt werden. Die gedankliche Trennung zwischen Berufs- und Privatleben schwindet völlig, integral-evolutionäre Unternehmen bieten die Sicherheit, sich als Mensch mit seinem ganzen Selbst zu zeigen. Das Zukunftsinstitut hat schon 2018 von dem „Siegeszug“ der Emotionen als wichtigen Trend berichtet. Für „Ego-Spielchen“ und Machtdemonstrationen gibt es keinen Platz in zukünftigen Unternehmen. Wer seinen Mitarbeitern kein Vertrauen entgegenbringt und diese nicht in ihrer ganzen Persön-
lichkeit ehrlich wertschätzt, kann nicht erwarten, dass Mitarbeiter hochmotiviert sind und sich trauen, sich selbst und ihre Ideen einzubringen. Emotionen sollen auch bei der Arbeit gelebt werden.
Evolutionärer Sinn Wir Menschen sind sinnorientiert – mit einem wirklichen, übergeordneten Unternehmenssinn gibt es keine direkte Konkurrenz zwischen den einzelnen Akteuren mehr, da jedes Unternehmen sein ganz eigenes individuelles Sinn-Ziel verfolgt. Planung und Kontrolle treten mehr und mehr in den Hintergrund – in der VUKA-Welt funktionieren diese aufgrund der fehlenden Vorhersehbarkeit nicht mehr gut. In integral-evolutionären Unternehmen geht es viel um Wahrnehmung und flexibles Reagieren – eine Organisation als lebendiges System hat die „…Freiheit, auf das zu reagieren, was ihrer Meinung nach gebraucht wird; sie werden nicht durch statische Stellenbeschreibungen, Reportingrichtlinien und funktionale Einheiten eingeengt“ (Laloux, 2017, S. 128). Langfristige strategische Planungen werden durch kürzere „Strategiesprints“ ersetzt, Menschen wollen den Sinn in ihrer Arbeit erkennen – Gewinne sind die Basis eines Unternehmens, aber sie können nicht der Sinn der Arbeit sein.
Fazit Komplexe Change-Prozesse sind allgegenwärtig. Sobald wir unser grundlegendes Denken über Veränderungen anpassen, beginnen wir, Unternehmen neu zu „denken“. Eine geführte Selbstreflexion des eigenen Unternehmens (Blick von außen) hilft besonders in Krisen zu erkennen, ob dieses zukunftsorientiert und flexibel aufgestellt ist. Gerade jetzt bietet sich eine gute Möglichkeit, Ihr Unternehmen auf die Zukunft, in der viele neue Herausforderungen auf uns warten, einzustellen. Also entwickeln Sie es gezielt weiter und profitieren Sie von diesen innovativen Denkanstößen.
Nicolai Rolli, Diplom-Sportwissenschaftler, ist u. a. Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) sowie an der BSA-Akademie. Nach seinem Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln, seiner Ausbildung zum Heilpraktiker und seinem betriebswirtschaftlichen Fernstudium arbeitete er jahrelang in personalverantwortlichen Positionen und als Geschäftsführer.
Foto: DHfPG/BSA
Nicolai Rolli
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www.dhfpg-bsa.de
Literaturliste Laloux, F. (2017). Reinventing Organizations visuell. München: Verlag Franz Vahlen GmbH. Pfläging, N., Hermann, S. (2015). Komplexithoden – Clevere Wege zur (Wieder)Belebung von Unternehmen und Arbeit in Komplexität. München: Redline Verlag. Unkrig, E. R. (2020). Mandate der Führung 4.0. Wiesbaden: Springer Gabler.
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KOLUMNE
Corporate Wording und Corporate Language
Die Macht Ihrer Worte Foto: CDSTOCK – stock.adobe.com
Text: Stefan Haase
Unternehmen unterscheiden sich in ihrer Darstellung nicht nur durch Logo, Farben und Design – sie „sprechen“ auch unterschiedlich. Jedes Unternehmen klingt anders. Da, wo BMW von der „Freude am Fahren“ spricht, ist bei Mercedes-Benz die Rede von der „neuen Form, Größe zu zeigen“. Damit transportieren die beiden Unternehmen verschiedene Inhalte und wenden sich an unterschiedliche Zielgruppen. Sie nutzen die Unternehmenssprache, um sich unverwechselbar zu machen (Doris Doppler/31.12.2008). Wie sieht es in unserer Branche mit diesem Corporate Wording aus? Klarheit und Wahrheit
„Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.“ (Mark Twain 1835 – 1910)
Um Klarheit in die Thematik zu bringen, müssen wir vorab erwähnen, dass die Corporate Language sich konsequent auf die jeweilige Zielgruppe eines Unternehmens beziehen soll. Es muss erhebliche sprachliche Unterschiede in der Ansprache zwischen den verschiedenen Marktsegmenten wie Premium und Luxus oder Discount geben.
Professionalität ist gefordert
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evor Sie den vorliegenden Artikel lesen, bitte ich Sie, dass Sie bei jedem Satz folgende Erkenntnis im Hinterkopf behalten: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler! Ich gebe Ihnen das mit auf den Weg, weil ich weiß, dass nicht jeder der nachfolgenden Sätze auf Akzeptanz stoßen wird.
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Es ist suboptimal, dass wir als Branche mit fast 12 Millionen Mitgliedern gegenüber den Profis aus der Großindustrie durch deren Spitzenagenturen hinsichtlich Wording und Textung signifikant zurückliegen. Folgende Beispiele verdeutlichen diesen Status quo: „Mitgliedschaft abschließen“ oder auch „Abschluss einer Mitgliedschaft“!
Der hier assoziierte und psychologisch bedeutende Wortstamm kommt von Abschluss bzw. Ende und regt nicht gerade zum Kauf an. Er ist eher negativ belegt. Der richtige Terminus sollte in diesem Fall „Mitgliedschaft beginnen“ oder auch „Beginn einer Mitgliedschaft“ lauten.
Vergleichbarkeit muss eliminiert werden Ein weiteres Beispiel sind Wörter wie „Rabatt“ oder „gratis“. Wenn Sie diese verwenden, begeben Sie sich sprachlich in den Beitragssektor eines Discountstudios. Verwenden Sie niemals die gleichen Begriffe wie der günstige Konkurrent. Durch ein vergleichbares, ähnliches Wording bewegen auch Sie Ihre Leistung in die Vergleichbarkeit. Das ist ein psychologischer Faktor. Stattdessen müssen sie Worte wie „Bonus“ oder „einmalige Vergünstigung“ verwenden. Gleiches gilt für die mittlerweile inflationäre Welle der möglichen Zugaben, also z. B. für den Beginn (!) einer Mitgliedschaft zwei, drei oder auch sechs Monate Beitragsbefreiung anzubieten. Hier sind Zugaben, z. B. PT-Stunden oder Wellnessleistungen, die elegantere Lösung, weil die Wertigkeit der Mitgliedschaft unangetastet bleibt. Ebenso problematisch ist eine Bezeichnung wie „Startpaket“ von einem Premium- oder Luxusanbieter, wenn der Low-Budget-Sektor im Umfeld auch ein „Startpaket“ anpreist. Als gehobene Anlage mit entsprechenden Qualitätspreisen müssen Sie Begriffe wählen, die sich vom Rest unterscheiden sowie Qualitäts- und Leistungsmerkmale widerspiegeln, wie zum Beispiel „Gesundheits-Check“ oder Ähnliches. Nur so können Sie eine qualitative Differenzierung auch sprachlich darstellen. Nachstehend finden Sie kurze Anregungen, die im täglichen Gespräch einer Premium- und Luxusanlage vorkommen: Kosten/Beitrag/Preis alternativ Investition Beschwerde/Tadel alternativ Anliegen Trainingsplan alternativ Programm Antwort/Bitte alternativ gerne oder sehr gerne Erstkontakt „Du“ alternativ „Sie“ (zwingend) usw.
schreiben einer Aussage, kombiniert mit zutreffenden Beispielen, in denen die Auswirkung bzw. der Nutzen des Sachverhaltes eindeutig zu verstehen ist.
Welcher Sprachstil passt zu Ihnen? Die dargestellten markanten Beobachtungspunkte erfordern die grundsätzliche Überlegung, welcher sprachliche Stil zu Ihrer Zielgruppe bzw. zu Ihrem Unternehmen passt. Wir unterscheiden hier primär, ob es sich um ein Dienstleistungsunternehmen handelt, wie in der Fitness- und Gesundheitsbranche, oder um Unternehmen, die mehr im fachlich-technischen Bereich arbeiten. In unserer Branche ist vorrangig ein Stil gefragt, der die Erfahrungen und Emotionen der Zielgruppe ansprechen soll. Anhand der nachstehenden Punkte müssen Sie prüfen, inwieweit Ihr Corporate Wording Ihre Zielgruppe anspricht: • Bringen Sie Ihre Unternehmensphilosophie in Verbindung mit Ihrer Marke in eine verständliche Sprache? • Welchen sprachlichen Ansatz müssen Sie wählen, um die Zielgruppe, die Sie definiert haben, emotional zu erreichen? • Muss ein gefühlsbetonter, empathischer Sprachstil eingebracht werden oder tendiert Ihr Unternehmen zu einem nüchternen und technischen, vernunftbetonten Ansatz? • Passend zu einem empathischen und sinnesbetonten Ansatz müssen alle Social-Media-Kanäle entsprechend „warm“ und die Bildsprache sorgsam aufgebaut sein.
Positiv- und Negativ-Wörter Wenn Sie ein Corporate Wording entwickeln wollen, das zu Ihrem Unternehmen und zu Ihrer Zielgruppe passt, müssen Sie herausfinden, welche Wörter für Ihre Zielgruppe positiv oder negativ belegt sind. Zu diesem Zweck sollten als positiv und negativ geprägte Wörter in einem Brainstorming mit Ihrem Team zusammengestellt werden. Diese Zusammenstellungen dienen als Basis für die Entwicklung Ihrer Corporate Language, wobei jedes Positiv-Wort die signifikanten Merkmale Ihres Unternehmens kennzeichnet und seinen Wiedererkennungswert verstärkt.
Denken Sie an Ihre Positionierung Die Corporate Language Ihres Unternehmens existiert aber nicht nur in gesprochenen Worten oder Sätzen, sondern ebenso in Texten aller Art, wie z. B. Anzeigen, Slogans und allen weiteren Medien. Dadurch ist zu erkennen, dass Ihre Kommunikation vollumfänglich Ihrer Positionierung entspricht.
Gehen Sie nicht von sich selbst aus Hauptmerkmal effektiver Kommunikation ist, dass Sie eine einfache und klare Sprache verwenden. Dies gilt für Texte jeglicher Art. Konsumenten habe so die Möglichkeit, Ihre Aussage schneller und besser zu speichern. Verzichten Sie auf technische Wörter und unverständliche Fachtermini, die vom Endverbraucher nicht verstanden werden. Ebenso gilt die Regel, Hauptwörter durch Verben zu ersetzen. Dies lässt Ihren Text kürzer und aktiver erscheinen. Als weiteres Element einer guten sprachlichen Darstellung ist das bildhafte Be-
Stefan Haase
Foto: DHfPG/BSA
Achten Sie darauf, dass Ihre Terminologie zu keinem Zeitpunkt und in keinem Medium unterbrochen wird, denn dies führt bei Interessenten und Mitgliedern zu Verwirrung und erzeugt ungewollte Interpretationen über die Ausrichtung Ihres Unternehmens. Es folgt der Verlust Ihrer Glaubwürdigkeit.
Positiv-Wörter müssen das Unternehmen und die Marke absolut treffen und immer wieder in der Kommunikation wiederholt werden. Beachten Sie den psychologischen Ansatz, dass „Wiederholung zur Verstärkung führt“. Ich wünsche Ihnen viel Spaß in den Teamsitzungen (kann ich versprechen!) und vor allem in der Umsetzung. Unterschätzen Sie das Thema nicht. Es wird sich lohnen!
Stefan Haase, Betriebswirt und Industriekaufmann, war langjähriger Partner einer renommierten Unternehmensberatung, zuletzt in der Funktion des betriebswirtschaftlichen Leiters. Er war Mitglied des DIN-/CEN-Normungsausschusses für Fitnessanlagen und ist zudem als Dozent, Autor und Tutor für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) tätig. www.dhfpg-bsa.de
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Digitalisierung als Herausforderung für Studios und Industrie
Digitale Erfolgsstrategien Text: Florian Schmidt und Jürgen Wolff
Die umfassende digitale Vernetzung der Studios beschäftigt die Betreiber schon seit Jahren und es wird zunehmend schwieriger, mit den schnelllebigen Entwicklungen Schritt zu halten. Durch die coronabedingt angeordneten Studioschließungen hat die Digitale Transformation zusätzlich an Dynamik gewonnen und sowohl Lücken bzw. Nachholbedarf als auch neue Potenziale aufgezeigt. fitness MANAGEMENT international (fMi) hat bei Monica Lanzendörfer (Fit-In-Haan) sowie Dominik Weirich und Pascal Braun (FACEFORCE) nachgefragt, wie sie die letzten Monate erlebt haben, wie ihre digitale Erfolgsstrategie aussieht und wie sie zukünftige Herausforderungen im Markt beurteilen.
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er digitale Fitness- und Gesundheitsmarkt hat in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt und wächst rasant. In Sachen Konnektivität und Studiovernetzung hat sich sehr viel getan, aber reicht das?
Wie smart und digital ist die Branche aktuell? Die Wearable-Technologie, vollständig digitalisierte Trainingsgeräte, smarte Körperwaagen, Studio-Apps, Online-Fitness-Communitys und Co. vermitteln den Kunden heute ein umfassendes Trainingserlebnis und bieten den Studiobetreibern zahlreiche Einsatzmöglichkeiten und Perspektiven. Diese werden bisher aber nur von den Wenigsten in vollem Umfang genutzt. Der erste coronabedingte Lockdown im März hat vielen Unternehmen den Stand der eigenen digitalen Transformation schonungslos aufgezeigt. Sofern nicht schon vorhanden, musste praktisch über 60
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Nacht am „Innovationsrad“ gedreht werden, um schnell digitale Lösungen und Alternativen zu finden.
Wo geht die digitale Reise hin? Spätestens angesichts des zweiten Lockdowns stellen sich spannende Fragen: Welche Lehren ziehen die Verantwortlichen aus der „Corona-Phase“? Wie können Neuerungen gewinnbringend auch über die Krise hinaus genutzt werden, um das Trainingserlebnis, die Betreuung sowie das Studiomanagement zukünftig noch effizienter, individueller und kundennäher zu gestalten? Um diese Fragen zu beantworten, haben wir mit den Köpfen der FACEFORCE GmbH, Dominik Weirich (CEO) und Pascal Braun (CFO), sowie mit Monica Lanzendörfer, Inhaberin des Fit-In-Haan, über ihre Erfahrungen, Pläne und Strategien für die kommenden Monate gesprochen.
fMi: Welchen Stellenwert hat das Thema „Digitale Transformation“ in Ihrem Unternehmen? Monica Lanzendörfer: Einen sehr großen! Die Welt wird immer digitaler und das jüngere Publikum sowie junge Mitarbeiter fordern vor allem die Kommunikation über Online-Kanäle und Social Media. fMi: Wer kümmert sich in Ihrem Unternehmen um die konkrete Umsetzung? Monica Lanzendörfer: Jeder Mitarbeiter kümmert sich in seinem Bereich darum, dass die digitalen Tools optimal eingesetzt werden. Den Überblick behalte aktuell noch ich, werde das aber zukünftig an meinen neuen dual Studierenden übergeben, der den B. Sc. Sport-/Gesundheitsinformatik an der DHfPG beginnt. fMi: Inwiefern hat die Corona-Krise aus Ihrer Sicht die Digitale Transformation beschleunigt? Monica Lanzendörfer: Durch die Corona-Krise wurde sozusagen der Turbo gezündet. Viele Projekte, die geplant waren, wurden in kürzester Zeit umgesetzt. fMi: In welchen Bereichen sind Sie aktuell digital besonders aktiv? Monica Lanzendörfer: In allen Bereichen. Unser Hauptaugenmerk liegt aber auf der Mitgliederkommunikation via eigener Studio-App, digitaler Kursplanbuchung, digitalen Trainingsplänen über Social Media, unseren Blog, Newsletter und WhatsApp. fMi: Welche Fähigkeiten erwarten Sie im Bereich Digitalisierung von Ihren Mitarbeitern? Monica Lanzendörfer: Ich erwarte, dass die Mitarbeiter in ihrem Bereich die digitalen Möglichkeiten weiterentwickeln, damit die Mitglieder und unser Studio langfristig davon profitieren. Die älteren Kunden müssen dabei unterstützt werden, die Angebote zu nutzen und Hemmungen abzubauen. fMi: Wie beurteilen Sie das Potenzial des neuen dualen Studiengangs B. Sc. Sport-/Gesundheitsinformatik? Monica Lanzendörfer: Der Studiengang wurde genau zur richtigen Zeit entwickelt. Ich habe direkt einen Studenten dieser Studienrichtung eingestellt. fMi: Wie stellen Sie sich das digitale Fitnessstudio 4.0 im Jahre 2030 vor? Monica Lanzendörfer: Als optimale Verbindung von digitaler und analoger Welt, in der die Kunden entscheiden – ähnlich wie bei einem Buffet –, was sie wie nutzen möchten, wie z. B. Training im Studio oder digital mit dem Trainer zu Hause.
Foto: privat
Monica Lanzendörfer, Fit-In-Haan
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professionelle Digitalisierung immer Zeitersparnis und zweitens ebenfalls die Verbesserung des Wirkungsgrades. Früher hat ein Mitgliederverwaltungssystem beim Check-in auf den Geburtstag hingewiesen. Heute ist es bereits möglich, dass automatisiert ein Blumenstrauß mit Grüßen versendet wird. Für eine Premiumanlage ist dieses Tool ein i-Tüpfelchen, wenn es um die Senkung der Fluktuation geht. fMi: Welche Erfolgspotenziale und auch Herausforderungen bringt die Digitale Transformation aus Ihrer Sicht mit sich? Dominik Weirich: Die Potenziale liegen wie eben beschrieben ganz klar im Bereich der Zeitoptimierung sowie der Erhöhung des Wirkungsgrades.
Dominik Weirich (CEO) und Pascal Braun (CFO), FACEFORCE GmbH
Foto: FACEFORCE GmbH
fMi: Welchen Stellenwert hat das Thema „Digitale Transformation“ für die Fitness- und Gesundheitsbranche? Dominik Weirich: Die Digitalisierung ist seit einem Jahrzehnt ein großes Thema in der Fitness- und Gesundheitsbranche. Ihr Stellenwert ist vor allem betriebswirtschaftlich enorm hoch. Für die Digitalisierung der Studios sind die drei wichtigsten Bereiche: Mitgliedergewinnung, Fluktuationssenkung und auch die Generierung von Zusatzumsätzen. Pascal Braun: Je nach Preissegment und Positionierung der Fitness- und Gesundheitsanlage ist der Grad der Digitalisierung unterschiedlich. Im Discountbereich ist so gut wie alles digitalisierbar, während im oberen Premiumsegment hingegen noch nicht alle Aspekte zufriedenstellend zu digitalisieren sind. fMi: Inwiefern hat die Corona-Krise die Digitale Transformation beschleunigt? Dominik Weirich: Die Corona-Krise hat die Digitale Transformation in unterschiedlichen Bereichen unterschiedlich stark beschleunigt. Schauen wir uns das neue Messsystem von cardioscan an, das ohne menschlichen Kontakt funktioniert. In Zeiten von Corona ist das natürlich ein echter Wettbewerbsvorteil. Auch Immunprogramme der digitalen Trainingsgeräte, wie z. B. bei EGYM, sind aktuell in aller Munde. Ähnlich verhält es sich bei 3D-Körpervermessungssystemen. So ist es mit HOLOSCAN möglich, kontaktlos und mit Abstand den Körperumfang von Kunden, die abnehmen möchten, zu dokumentieren und auf ihre Smartphones und somit in die Hosentasche der Interessenten zu transportieren. Solche Systeme beschleunigen aktuell maßgeblich die Digitale Transformation. fMi: Welche Unternehmensbereiche sind von der Digitalen Transformation besonders betroffen? Pascal Braun: Besonders erfolgreiche Fitness- und Gesundheitsanlagen werden durch einen zukunftsorientierten Unternehmergeist hervorgebracht. Daher nutzen besonders erfolgreiche Anlagen die Gunst der Stunde, indem alle Bereiche auf Vordermann gebracht werden. Dies beinhaltet zwangsläufig die Digitalisierung. Wer heute z. B. noch mit einer veralteten Mitgliederverwaltung arbeitet, dem entgehen einfach Potenziale. Erstens bedeutet 62
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Die Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, betreffen hauptsächlich die Mitarbeiter. Diese müssen auf der einen Seite fähig und auf der anderen Seite auch willens sein, die digitalisierten Abläufe anzunehmen. Hier braucht es ein gutes Management, um die digitalisierten Prozesse einzubinden und somit das volle Potenzial zu entfalten. fMi: Über welche Fähigkeiten müssen Mitarbeiter im Zuge der Digitalen Transformation verfügen? Pascal Braun: Durch die Digitale Transformation werden viele Aufgaben, die früher von Hand erledigt wurden, für die Mitarbeiter obsolet. Das bedeutet, dass mehr Zeit für die Mitgliederbetreuung zur Verfügung steht. Diese frei werdende Zeit wird zukünftig hauptsächlich durch die Anwendung von Soft Skills ausgefüllt werden. Das bedeutet für einen Trainer: Während z. B. der EGYM Zirkel die Trainingsanpassungen selbstständig leistet, muss der Trainer für Dinge wie Motivation, Spaß oder auch Verständnis bei den Mitgliedern sorgen. Früher musste der Trainer noch selbst das 1-RM berechnen, um das Trainingsgewicht einzustellen. Diese Skills werden in der Zukunft in einer volldigitalisierten Anlage nicht mehr gebraucht. Die Leistung der Trainer wird hauptsächlich durch die zwischenmenschlichen Fertigkeiten sichtbar. fMi: Wie beurteilen Sie das Potenzial des neuen Studiengangs B. Sc. Sport-/Gesundheitsinformatik? Dominik Weirich: Wir sehen diesen Studiengang sehr positiv und haben uns selbst dazu entschieden, einen dualen Studenten in diesem Bereich auszubilden. Digitalisierungsexperten der Fitnessindustrie werden zukünftig vermehrt diese Studenten einstellen. Die Betreiberseite kann von dem Studiengang profitieren, weil im Endeffekt die digitalen Produkte und Dienstleistungen der Fitnessindustrie besser werden. Alles in allem gute Aussichten!
Fazit Die Digitale Transformation unserer Branche umfasst eine Vielzahl von Faktoren und Schnittstellen, die zukünftig noch gezielter miteinander vernetzt werden müssen. Insellösungen gilt es zu vermeiden, weshalb die Weiterentwicklung des Fitnessstudios 4.0 ganzheitlich konzipiert und als komplexes Gesamtsystem verstanden werden muss. Nur wenn es gelingt, die neuen Möglichkeiten gewinnbringend zu implementieren und zu nutzen, können Kunden, Mitarbeiter und das Unternehmen davon langfristig profitieren. Eines ist sicher, das „digitale Innovationsrad“ dreht sich schnell weiter und wer nicht up to date bleibt, wird es künftig zunehmend schwerer haben, mit dem Fortschritt und den Innovationen Schritt zu halten.
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Interview mit Benjamin Roth, Urban Sports Club
Hybridangebote sind die Zukunft auf dem Fitnessmarkt Foto: Flamingo Images – stock.adobe.com
Urban Sports Club vernetzt seine Partner – Sport-, Fitness- und Wellnessanbieter – mit Firmen und privaten Mitgliedern. In den letzten Monaten hat die Plattform das Angebot erweitert: Neben Indoor- und Outdoor-Training werden Online-Kurse von Partnern live gestreamt. Wie nutzen die Mitglieder das Angebot und was zeigen die Trends? CEO und Mitgründer Benjamin Roth spricht über Hybrid-Angebote, Innovation und die Rolle der Sport- und Fitnessbranche als Botschafterin für Gesundheit und Bewegung. fMi: Durch die anhaltende Pandemie ist das Gesundheitsbewusstsein der Deutschen gestiegen. Können Sie das anhand Ihrer Erfahrungen bestätigen? Benjamin Roth: Ja, wir haben in den letzten Monaten noch mehr Anfragen von Firmenkunden erhalten, die etwas für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden tun möchten. Darunter sind auch zunehmend medizinische Einrichtungen, denen das Thema Wertschätzung für ihr Team sehr wichtig ist. Eine flexible Fitnessmitgliedschaft ist für viele Firmen ein sinnvoller Benefit – jetzt mehr denn je. fMi: In einigen Studios sind die Check-in-Zahlen verhalten, bei anderen wieder auf Normalniveau. Sehen Sie bei Ihren Mitgliedern und Standorten (z. B. urban vs. ländlich) ebenfalls Unterschiede? Benjamin Roth: Durch die Homeoffice-Situation haben sich neue Chancen für Studios in Randgebieten ergeben. Außerdem hat sich gezeigt, dass kleinere Studios, insbesondere aus dem Yoga-Bereich, sich im Sommer schneller wieder erholt haben als sehr große. Dies liegt möglicherweise mit an den LivestreamingKursen, die als Kundenbindungsinstrument genutzt wurden. Die monatliche Anzahl an Check-ins in ländlicheren Regionen ist im Vergleich zu den „urbanen“ Besuchen in Großstädten zwischen Januar und September 2020 noch stärker gewachsen. Generell sind die Mitglieder in ländlicheren Regionen im Sommer schneller 64
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zum Training in die Studios zurückgekehrt als diejenigen aus den Metropolen. fMi: Wie lässt sich das erklären und welche Tendenzen sehen Sie im Trainingsverhalten Ihrer Mitglieder? Benjamin Roth: In den Metropolen sind in der Regel die meisten Early Adopter, die in unserem Fall die Online-Live-Kurse als erste ausprobiert haben. Unser neues Hybrid-Angebot wird allgemein sehr gut angenommen, da die Menschen und Firmen die Flexibilität schätzen und derzeit dringend brauchen. Wir sehen allerdings, wie wichtig der persönliche Kontakt und die Standorte sind: Über 80 Prozent unserer Mitglieder haben im Sommer und Herbst wieder in den Studios oder bei Partnern im Freien trainiert. Die Nutzung des Online-Angebots per Livestream lag im Sommer bei ca. 10 bis 15 Prozent, je nach Land und Situation. Die meisten Mitglieder haben sich in den letzten Monaten auf Fitness konzentriert. Auch Yoga und Bouldern hatten allgemein starken Zuwachs. fMi: In den vergangenen Monaten wurden reine Online-/ On-Demand-Anbieter stärker nachgefragt. Wie werden sich diese Anbieter Ihrer Meinung nach in Zukunft entwickeln? Benjamin Roth: Online- und Offline-Angebote können sich gegenseitig beflügeln. Online-Angebote bekommen in Lockdown-Zeiten einen Schub und sind ein toller Zusatz, aber sie sind nicht das Allheilmittel. Selbst Online-Live-Kurse, die interaktiver
sind als On-Demand-Videos, motivieren nicht jedes Mitglied, sich allein zu Hause vor den Bildschirm zu stellen. Unsere Analyse hat ergeben, dass Kollegen und Kolleginnen von Firmenkunden vermehrt gemeinsam zum Sport zu den Partnern gehen. Die Community ist wichtiger denn je. fMi: Inwieweit findet die Digitalisierung in Fitnessstudios statt, und wie sieht diese konkret aus? Wo ergeben sich Chancen und wo bestehen Risiken? Benjamin Roth: Digitalisierung muss sinnvoll sein und sich an der Zielgruppe und dem Studio selbst orientieren. Eine Studiosoftware wie z. B. Fitogram erleichtert das Management der Kurse, sodass Kapazitäten und Räume optimal und nach den Hygieneregeln genutzt werden. Die Datenanalyse ergibt Aufschluss über die bestbesuchten Klassen und Tageszeiten. Online-Kurse ergeben nur für manche Sinn: Mitglieder, die gerne Kurse besuchen, sind auch für Livestreams offen. Marketing oder Vertrieb über eine Plattform kann für Studios interessant sein, die sich eine höhere Auslastung und Sichtbarkeit wünschen. fMi: Wie verändern sich die Business-Modelle im Sportund Fitnessbereich und welche dieser Konzepte setzen sich Ihrer Meinung nach durch? Benjamin Roth: Ganzheitliche Konzepte und solche, die klar auf spezielle Zielgruppen zugeschnitten sind, setzen sich mehr und mehr durch. Flexible Angebote und kürzere Laufzeiten sind gefragt. Dazu entstehen neue kreative Boutique-Konzepte, die Musik und Entertainment einbinden, teilweise innerhalb bestehender Räumlichkeiten. Beispielsweise hat das neue HIIT-Konzept von Holmes Place namens STORM diesen Erlebnischarakter. fMi: Was können Studios tun, um ihr Geschäftsmodell innovativer zu gestalten? Benjamin Roth: Daten analysieren, Zielgruppen und die kommenden Generationen befragen, um zu verstehen, welche Innovationen sich lohnen. Sich stärker auf bestimmte Zielgruppen fokussieren und den persönlichen Bezug zu den Menschen pflegen. Offen sein für technische Neuerungen und sinnvolle digitale Lösungen. Mit Plattformen Kooperationen schließen und gemeinsam Kräfte bündeln. fMi: Welche Trends und Entwicklungen sehen Sie für 2021? Benjamin Roth: Flexible Arbeitszeiten und -modelle zwischen Homeoffice und Büro sind der neue Standard. Wir werden lernen, mit der Pandemie zu leben und weiter an Hygienekonzepten und Hybridangeboten arbeiten. Die körperliche und die geistige Gesundheit sind zu Recht in den Fokus gerückt und es wird immer wichtiger, die Menschen zu Sport und Fitness zu motivieren. Kraftund Ausdauertraining werden zunehmend mit Meditation, Wellness und Entspannung verbunden. Eine beliebte Kombination bei unseren Mitgliedern ist zum Beispiel Fitness mit Yoga, Klettern und Schwimmen.
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fMi: Wo geht es hin mit der Fitnessbranche? Benjamin Roth: Die Nachfrage ist da. Wir werden als Branche 2021 weiter wachsen, denn wir nehmen eine sehr wichtige Rolle ein. Gemeinsam steigern wir das Bewusstsein für Achtsamkeit und motivieren zu mehr Bewegung. Ob Mitglieder Fitness, körperliche und mentale Gesundheit, Spaß am Sport oder Freundschaft in der Community suchen – sie werden es bei uns finden. Damit tragen wir einen enormen Teil zur Lösung bei, wenn es um die Verbesserung der allgemeinen Gesundheit geht.
Benjamin Roth, Mitgründer und CEO Urban Sports Club
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Teil 6: Anwendungen der Sport-/Gesundheitsinformatik
Wohlbefinden steigern durch digitale Systeme Text: Prof. Dr. Marco Speicher
Die Digitalisierung hat unser Leben in vielen Bereichen positiv beeinflusst und verändert. Gleichzeitig zählen eine anhaltende Informationsflut, Augenbelastungen und körperliche Fehlhaltungen zu den negativen Folgen. Damit wir aus der Digitalisierung ausschließlich positiven Nutzen ziehen können, wurden wiederum digitale Systeme entwickelt, die Probleme lösen und unser Wohlbefinden nachhaltig steigern können.
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in Schwerpunkt bei der Digitalisierung im Sport-, Fitness- und Gesundheitsbereich liegt auf der Nutzung von Sensordaten, um Menschen gesund zu halten (durch Prävention und Früherkennung) oder ihnen zu helfen, mit bestehenden Erkrankungen zurechtzukommen. Dabei wird sowohl das körperliche als auch das geistige Wohlbefinden berücksichtigt. Bei den Lösungen muss sich der Fokus aber auf Benutzerfreundlichkeit und Benutzerakzeptanz richten. Im Folgenden möchten wir Ihnen kleinere Beispiele vorstellen, wie digitale Assistenzsysteme Sie heute schon unterstützen können.
Digitale Informationsflut gezielt begrenzen Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones zeigt sich auch ein problematisches Phänomen: Die Menschen ändern ihre Gewohnheiten und können sogar süchtig nach verschiedenen Apps oder Diensten werden, die diese Geräte bieten. Bereits 2013 wurde zu Forschungszwecken eine App – AppDetox – entwickelt, mit der Benutzer bewusst Regeln erstellen können, die sie von der übermäßigen Nutzung bestimmter Apps abhalten. In einer Beobachtungsstudie mit über 11.700 Nutzern konnten die Forscher feststellen, dass die Probanden bei der Einschränkung des Gebrauchs von bestimmten Apps ziemlich rigoros vorgehen und 68
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dass sie die Nutzung von Social-Networking- und Messaging-Apps meist unterdrücken. Ein paar Jahre später wurde dem Betriebssystem der Smartphones eine Funktion hinzugefügt, die dafür sorgt, dass man nicht durch eine ständige Flut von E-Mails oder lustigen Videos abgelenkt wird. Dabei ist es ganz gleich, ob man sich auf die Arbeit konzentrieren muss, sich Zeit für die Familie nehmen oder einfach nur ein paar Stunden für sich selbst haben möchte. Dieser sogenannte Konzentrationsmodus (oder „Focus Mode“) ist im Grunde eine verfeinerte Version des „Nicht stören“-Modus. Während diese Funktion aktiv (also der Nutzer „konzentriert“) ist, blockiert sie Benachrichtigungen von bestimmten Anwendungen, entfernt offene Mitteilungen von ausgewählten Apps bzw. Diensten und verhindert, dass weitere Benachrichtigungen angezeigt werden. Darüber hinaus wird auch die Nutzung störender Apps während des Konzentrationsmodus blockiert, sodass man sie nicht „versehentlich“ öffnen kann, wenn man eigentlich etwas anderes tun sollte.
Dunkle Bildschirme senken Augenbelastung Jeder kennt das Problem, wenn man sich in einem dunklen Raum befindet und der weiße Bildschirm blendet. Viele beliebte Anwen-
Doch wann sollte man den „dunklen Modus“ nicht verwenden? Es sind nicht alle dunklen Hintergründe gut. Wenn man zum Beispiel ein Gerät in einem gut beleuchteten Raum oder in direktem Sonnenlicht verwendet, kann Text auf dunklem Hintergrund schwer lesbar sein und so wiederum die Augen belasten. Der einzige Grund, keinen Dunkelmodus anzubieten, wäre also, wenn man sich sicher ist, dass die App ausschließlich bei hellem Tageslicht benutzt wird, wie z. B. bei außerhäuslichen Sportaktivitäten. Aus diesem Grund könnte aber eine automatische Umschaltung von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang oder bei stark veränderten Lichtverhältnissen ein interessantes Feature einer App sein. Man kennt dieses Feature aber auch schon von Navigationsgeräten in Autos, die beispielsweise in Tunneln oder nachts automatisch umschalten.
Falsche Körperhaltung vermeiden
Smartphone erhält man dann konkrete Bewegungsempfehlungen von einem virtuellen Coach. Auch das Trainieren mit Biofeedback oder die Verbesserung der Körperhaltung können so möglich gemacht werden. Um dann auch weg von der üblichen Art der Notifikation zu kommen, nämlich der Pushnachricht auf dem Telefon, wäre eine weitere Kopplung an die Umgebung denkbar. Solche „Ambient Notifications“, wie zum Beispiel eine künstliche Zimmerpflanze im Blickfeld, die ihre Blätter hängen lässt, oder eine blinkende Schreibtischlampe wären Möglichkeiten, den „Benachrichtigungsdschungel“ zu entzerren und nicht alles an einem Ort zu bündeln.
Fazit Die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablets hat ihre Verwendung in der Sport-, Fitness- und Gesundheitsbranche besonders in der Form von Trainings- und Gesundheits-Apps gefördert und damit zur Entstehung des Begriffs mHealth (= mobile Health) geführt. mHealth-Lösungen wurden in den letzten Jahren sowohl für Ärzte als auch für Patienten entwickelt, die an einer Vielzahl von Krankheiten wie Tinnitus oder Depressionen leiden. Die Benutzerfreundlichkeit und -akzeptanz ist jedoch eines der Haupthindernisse für die Einführung von mHealth-Systemen. In benutzerfreundlichen Anwendungen hingegen mangelt es häufig an Fachwissen aus der Sport-, Fitness- und Gesundheitsbranche. Absolventen des neuen dualen Studiengangs B. Sc. Sport-/Gesundheitsinformatik vereinen Expertise aus diesen Gebieten und können so einen klaren Vorteil gegenüber existierenden Ansätzen, aber auch einen echten Mehrwert für die Zufriedenheit der Benutzer darstellen.
Leider verbringen die meisten Menschen in der heutigen modernen Welt den größten Teil ihrer Tage „zusammengefallen“ über einem Computerschreibtisch bei der Arbeit und abends gebückt vor digitalen Geräten. Nur selten am Tag befinden wir uns nicht in dieser gekrümmten Haltung. Hier können unterschiedliche digitale Assistenzsysteme unterstützen, wie beispielsweise ein simpler Erinnerungsdienst. In regelmäßigen Abständen lässt man sich so daran erinnern, eine gesunde Körperhaltung beizubehalten oder diese wiederherzustellen. Verschiedene Anbieter geben zudem auch über Browsererweiterungen oder mobile Apps hilfreiche Tipps in Form von Videos oder Illustrationen, wie man sich im Arbeitsalltag fit halten kann. Doch wie verhindert man, dass diese Form der Erinnerung nicht einfach nur eine weitere in der sowieso schon großen Flut an Mitteilungen und Benachrichtigungen wird? Die Idee wäre hier die Kopplung der Erinnerungsfunktion an körpernahe Sensoren oder instrumentierte Büromöbel, wie zum Beispiel einen Stuhl, der die Ergonomie erkennt und weiß, wie lange man bereits sitzt.
Prof. Dr. Marco Speicher
Ein Beispiel für körpernahe Sensoren könnte ein intelligenter Schultergurt sein, den man einfach unter der Kleidung tragen kann. So wäre eine Quantifizierung des Büroalltags möglich und man verfolgt die Bürofitness in Echtzeit. Nach einer Kopplung mit dem
www.dhfpg-bsa.de
Prof. Dr. Marco Speicher ist Dozent an der DHfPG. 2019 promovierte er im Fachbereich Informatik an der Universität des Saarlandes zum Thema „Measuring User Experience for Virtual Reality“. Von 2014 bis 2019 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Dort war er Teil des Forschungsund Entwicklungsteams des Ubiquitous Media Technologies Lab (UMTL) und des Innovative Retail Laboratory (IRL).
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dungen bieten daher neuerdings den „dunklen Modus“ als optionales Design an. Es handelt sich dabei um einen einfachen Umschalter, mit dem man die Hintergrundfarbe eines App-Fensters auf dunkel bzw. schwarz ändern kann. Es sind jedoch nicht nur die trockenen und schmerzhaften Augen, die man nach einem langen Tag an einem hellen blauen Bildschirm hat. Hier wird auch die Ausschüttung des Hormons Melatonin unterdrückt, das für den Schlaf wichtig ist. Ein Beispiel hierfür ist der Blauanteil im Licht, der bei sogenannten Tageslichtlampen höher als bei gewöhnlichen Schreibtischlampen ist und damit die Konzentration steigern soll.
Jetzt noch Studierende für das WS 2020 anmelden! Melden Sie jetzt noch Studierende zum neuen dualen Studiengang B. Sc. Sport-/Gesundheitsinformatik an und profitieren Sie von der Digitalisierung. Informationen zum neuen Studiengang erhalten Sie unter dhfpg.de/bsgi. Oder besuchen Sie online den „Aufstiegskongress ONLINE ONLY“ und erfahren Sie mehr über den B. Sc. Sport-/Gesundheitsinformatik. Mehr Informationen unter: aufstiegskongress.de
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Boulderwelt Frankfurt GmbH Peter Thomas 60433 Frankfurt am Main
Halfway There Performance GmbH David Nash 33689 Bielefeld
uniquesport GmbH Yucel Uzar 41564 Kaarst
Boulderwelt GmbH Standort Dortmund Peter Thomas 44149 Dortmund
Home of Athletics Ali AK 13509 Berlin
uniquesport GmbH Yucel Uzar 41469 Neuss
Boulderwelt München West GmbH Peter Thomas 81249 München
Injoy Ratingen Burkhard Westermann 40885 Ratingen
urbanhealthclub Philipp Maier 71636 Ludwigsburg
oulderwelt Regensburg GmbH B Peter Thomas 93059 Regensburg
Isomed Lünen Helmut Gärtner 44534 Lünen
wellyou Aurich GmbH Rolker Roese 26603 Aurich
Boulderwelt GmbH Standort Brunnthal Peter Thomas 85649 Brunnthal
J´s Sports & Health Club GmbH Ioannis Passalis 30519 Hannover
EMS-Lounge Rotenburg-Wümme Emelie Emme 27356 Rotenburg (Wümme)
just vib fitness GmbH Erden Akyüz 12109 Berlin
FIT25 Serkan Karaöz 33428 Harsewinkel
la Primavera Studio für Fitness, Sport & Prävention Claudia Ruhland 85221 Dachau
fitbox Koblenz Görresplatz Sabrina Katzwinkel 56068 Koblenz
MY Impuls EMS-Studio Kainer Ralf Kainer 48465 Schüttorf
FitFactory Dr. Tuncay Postaci 34212 Melsungen
Pilates Möhrendorf Christa Leppert 91096 Möhrendorf
Fitnessgrube Manuel Eberts 57368 Lennestadt
Plan Fitness invest GmbH Yücel Uzar 41515 Grevenbroich
Fitnessschule Harsum Willi Aschenbrenner 31177 Harsum
Reha-Fitness GbR Dobler & Schmid Bernhard Dobler und Rainer Schmid 83278 Traunstein
form-vollendet Katja Wesner 21339 Lüneburg
RÜCKEN-HELFER Marcel Vandeberg 41061 Mönchengladbach
GETICS – Gesundheits- und Athletikzentrum Wiebke Schandelle 40235 Düsseldorf
Sportpark Laupheim e. K. Patrick Romer 88471 Laupheim
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NEUES FÖRDERMITGLIED
Neues Fördermitglied PURE AIR BY ACTIVE COATING Wer Feinstaub, Viren, Bakterien, Keimen und Pollen ausgesetzt ist, besitzt ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen wie Asthma, Bronchitis oder gar Demenz, Alzheimer, Herzinfarkt und Krebs – darüber sind sich Wissenschaftler sowie Mediziner einig. Die Mikropartikel setzen sich in jedem Haushalt oder öffentlichen Gebäude ab und können nur mit neuartiger Technologie bekämpft werden. Active Coating, unser innovatives photokatalytisches Beschichtungsverfahren, sorgt für eine spürbare Verbesserung der Luftqualität von Innenräumen. Gerade im Sport- und Fitnessbereich sollten die Lungen mit gesunder Luft gefüllt werden. Nur ein reines Luftklima bietet die ideale Voraussetzung für ein fokussiertes, konzentriertes Training. Wer seinen Körper nicht bei jedem Atemzug mit Schadstoffpartikeln belastet, kann besser durchatmen und wird mit Sauerstoff versorgt – das macht leistungsfähig. Der Blutkreislauf funktioniert optimal und Sportler merken einen deutlichen Unterschied. Innerhalb von nur 90 Minuten werden durch PURE AIR bis zu 80 Prozent aller Schadstoffe aus der Innenraumluft gefiltert. PURE AIR verbindet sich mit der Glasoberfläche und benötigt für den sportlichen Alltag lediglich eine Lichtquelle – natürlich oder künstlich, da es die Luft mittels Photokatalyse reinigt. Auch Schimmelsporen und unangenehme Gerüche gehören somit der Vergangenheit an. Mit der einzigartigen Technologie Active Coating gegen Schadstoffe aller Art im Innenraum: Fitnessstudios, Sportcenter und Co., die sich mit PURE AIR ausstatten, sind somit Vorreiter hinsichtlich eines reinen Raumklimas und realisieren für ihre Kunden ein effektives und sicheres Training mit bester Atemluft und 30 Jahren Garantie. Bewusster und gesünder Leben leicht gemacht. www.active-coating.com
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FERDINAND, MARC UND JOHANNES LINZENICH Inhaber der Linzenich Fitnessgruppe OHG
KOMBI-ZIRKEL | ANZEIGE
Foto: five-Konzept
Die perfekte Kombination
milon und five: der neue Kraft-Beweglichkeitszirkel Tradition und Innovation sind fest verwurzelte Werte von milon und five, die Anfang des Jahres zu einer Unternehmensgruppe verschmolzen sind. Mit der neuen Kombination aus Kraftund Beweglichkeitstraining bündeln die beiden Unternehmen jetzt ihre Kernkompetenzen in einem Zirkel.
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ie Verbindung von Kraft und Ausdauer in einem Zirkel ist schon lange bekannt. Beweglichkeitsgeräte direkt in den Kraftzirkel zu integrieren, eröffnet jetzt aber ganz neue Möglichkeiten, erklärt Geschäftsführer Wolf Harwath:
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man nur mit der Kombination aus Kraft- und Beweglichkeitsreizen entgegensteuern kann. Der Kombi-Zirkel von milon und five eignet sich hierfür ideal. Das Beweglichkeitstraining wird zum ‚Standard‘. Der Trainierende absolviert dabei wie gewohnt sein Training, kommt aber nicht nur gekräftigt, sondern auch beweglicher wieder aus dem Zirkel heraus! Eine perfekte Kombination, die die Bedürfnisse des modernen Menschen in sich vereint!“ Um den Anforderungen eines Zirkeltrainings gerecht zu werden, kann auf den speziell angefertigten five-Geräten im Stehen und mit Schuhen trainiert werden. Zudem ist keine Anpassung der Taktung im Zirkel notwendig – somit steht einer einfachen Integration im Studio nichts im Wege.
„Lange Zeit galt, dass Beweglichkeitstraining direkt nach einem Krafttraining nicht sinnvoll oder sogar kontraproduktiv sei, weil es beispielsweise die Mikrotraumata im Muskel verstärke. Neue Studien und unsere Erfahrungswerte zeigen allerdings, dass eine Kombination viele Vorteile bringt.
Wer den kombinierten Kraft- und Beweglichkeitszirkel live vor Ort erleben möchte, kann ihn bei milon in Emersacker in einem persönlichen Beratungstermin ausgiebig testen.
Eingeschränkte Bewegungsmuster im Alltag führen zu Muskelverkürzungen und Verklebungen der faszialen Strukturen, denen
Five-Konzept GmbH & Co. KG Fon: 0771 / 92941230 | E-Mail: info@five-konzept.de | www.five-konzept.de
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DA S D I G I TA L E A B N E H M COAC H I N G D E R Z U K U N F T I N
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Der ehemalige Boxweltmeister Arthur Abraham an der RPL-5203 Rudermaschine
Testen und netzwerken bei HOIST Fitness in Köln
v. l.: Gastgeber Roland Bebak mit Fußballtrainer Christoph Daum und dem ehemaligen Boxweltmeister Felix Sturm
Roland Bebak (Mitte) unter anderem zusammen mit den drei Boxweltmeistern Manuel Charr (2. v. l.), Arthur Abraham (3. v. l.) und Marco Huck (2. v. r.)
Schauspieler Ralf Richter im Interview mit RTL
VIP-Hausmesse im HOIST Headquarter lockt Prominenz nach Köln
Hausmesse mit Promifaktor Von A wie Arthur Abraham über B wie Matthias Botthof und C wie Manuel Charr bis S wie Felix Sturm und Martin Semmelrogge: Jede Menge Prominenz hat sich auf der HOIST-Hausmesse in der Kölner Südstadt getroffen. Darunter Bodybuilding-Ikonen, Schauspieler, Fußballtrainer, Boxer und Künstler. Wir blicken zurück auf die Feierlichkeiten im HOIST Headquarter am 2. und 3. Oktober 2020.
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ekannte Gesichter soweit das Auge reicht: die Bodybuilding-Ikonen Markus Rühl und Matthias Botthof, die Boxweltmeister Felix Sturm, Arthur Abraham, Manuel Charr und Marco Huck, Fußballtrainer Christoph Daum, die Schauspieler Martin Semmelrogge und Ralf Richter oder der international erfolgreiche Künstler Anton Fuchs. Auch viele Wegbegleiter des Geschäftsführers von HOIST Fitness Deutschland, Roland Bebak, zählten zu den Gästen der zweitägigen Veranstaltung.
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Cleveres Hygienekonzept ermöglicht kleine Fitnessmesse Nach dem Ausfall der Fitnessleitmesse FIBO als Publikumsveranstaltung hat der Kraftgerätehersteller HOIST Fitness Deutschland allen Widrigkeiten getrotzt und eine eigene kleine Fitnessmesse auf die Beine gestellt. Mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept hatte das Team um Roland Bebak die Vor-Ort-Veranstaltung ermöglicht.
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Zwei Ikonen des deutschen Bodybuildings an der RPL-5102 Bizepsmaschine: Markus Rühl (links) und Matthias Botthof (rechts)
„The Boneshakers“ live im Boxring des ehemaligen Weltmeisters Felix Sturm
Schauspieler Martin Semmelrogge mit HOIST Key Account Manager Jens Reichert Fotos: Hoist-Fitness Germany GmbH
Was ursprünglich als regionales Event geplant war, wurde schnell zu einer nationalen Veranstaltung. Roland Bebak erklärt die Hintergründe: „Durch die durchweg positive Resonanz der gesamten Branche und das enorme Interesse unserer Kunden und Geschäftspartner wurde uns schnell klar, dass wir zu klein gedacht haben – also haben wir uns für eine nationale Messe entschieden.“
Austausch und Gerätetests in stilechtem Ambiente „Die Kunden kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, egal ob aus Berlin oder dem tiefsten Bayern, kein Weg schien zu weit“, freut sich Roland Bebak. Die Gäste hatten im Rahmen der Hausmesse ausgiebig Gelegenheit, die Geräte aus dem Portfolio von HOIST zu testen, sich untereinander auszutauschen und zu netzwerken. Stilecht zur US-amerikanischen Herkunft von HOIST Fitness wurden die Gäste mit Burgern versorgt und im Boxring des ehemaligen Weltmeisters Felix Sturm spielte die Band „The Boneshakers“ Acoustic Rockabilly.
Positive Resonanz macht Lust auf mehr Vor allem bei den HOIST-Kunden kam die Hausmesse besonders gut an. Das Fazit von Angela Krahl-Becher (Inhaberin Fitmaxx Friedberg) etwa lautet: „Ein mega Event mit tollen Gästen und außerdem eine gute Möglichkeit, sich mit Leuten aus der Branche auszutauschen, gerade in einem Jahr, in dem die FIBO ausgefallen ist. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team von HOIST Fitness für die tolle Organisation der Hausmesse.“ Roland Bebak zeigt sich überwältig von den vielen positiven Rückmeldungen und kündigt an: „Das war mit Sicherheit nicht die letzte Veranstaltung dieser Art von HOIST Fitness!“
Hoist-Fitness Germany GmbH Bonner Wall 122 | 50677 Köln www.hoist-fitness.com
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Gesundheitsorientiertes Training boomt!
EGYM Immunity Boost trifft ins Schwarze Foto: maikai.at
Sprechen Sie mit Immunity Boost perfekt die veränderten Bedürfnisse Ihrer Studiomitglieder an: Ein knappes Drittel entscheidet sich bei der Wahl eines Trainingsziels bereits für das neue, gesundheitsorientierte EGYM Trainingsprogramm, so die Ergebnisse einer EGYM Auswertung. Mit zunehmendem Alter steigt dieser Anteil rapide an und erreicht bei Personen ab 60 Jahren rund die Hälfte aller Nutzer.
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mmunity Boost ist ein kontrolliertes, progressives und genau dosiertes Training, das Überbelastung und damit die Erhöhung des Infektionsrisikos vermeidet. Aufgrund seiner einzigartigen Intensität unterstützt das Programm die Freisetzung von Myokinen (während des Trainings in den Muskeln produzierte Botenstoffe). Diese schützen vor Krankheiten und sind sozusagen die Ladestation des Immunsystems.
Das Krafttraining ist so gestaltet, dass es die Ausschüttung von Myokinen maximiert, ohne dabei den Patienten zu überlasten. Das Cardio-Cool-Down beschleunigt die Regeneration und reduziert den Open-Window-Effekt, durch den der Körper anfälliger für Krankheitserreger und somit auch für Infekte ist. Für die Kunden ist es sehr einfach, dem Programm zu folgen, denn die korrekte Ausführung wird durch Live-Feedback per EGYM Kurve kontrolliert. Erfahren sie hier mehr:
1-Prozent-Sonderleasing Smartes Training erfordert smartes Equipment: Dank regelmäßiger Software-Updates sind EGYM Geräte immer auf dem neuesten Stand. Mit einem 1-Prozent-Sonderleasing-Angebot bei einer Laufzeit von 72 Monaten ist der Einstieg in die vernetzte Welt von EGYM jetzt so einfach wie nie zuvor. Während des ersten halben Jahres beträgt die monatliche Leasingrate nur 99 EUR. Einfacher und schneller geht es kaum, denn die schlanke Bonitätsprüfung durch EGYM dauert gerade einmal zwei Tage ab Vorlage aller Unterlagen. Genau das richtige Paket, um mit dem Studio durchzustarten, in die Digitalisierung zu investieren und den Mitgliedern neue, innovative Trainings- und Gesundheitslösungen anzubieten. Dieses Leasingangebot bezieht sich exklusiv auf EGYM Smart Strength oder Smart Flex Geräte. Günstiger wird es garantiert nicht! Weitere Infos:
Mit EGYM+ einen echten Mehrwert bieten Um Ihren Kunden das bestmögliche Trainingserlebnis zu garantieren, erhalten Sie ab sofort EGYM+ (ehemals EGYM Premium) gratis. Entscheiden Sie selbst, wie Sie EGYM+ in Ihre Mitgliedschaftspläne integrieren bzw. ob Sie es ggf. sogar in einer separaten, höherwertigen Mitgliedschaft anbieten wollen.
Foto: EGYM GmbH
Kontakt Einsteinstraße 172 81677 München
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Tel.: +49 89 9213 105 100 egym.com sales@egym.com
EGYM+ bietet Ihren Mitgliedern durch die personalisierten Trainingsprogramme einen echten Mehrwert. Nach Auswahl des persönlichen Trainingsziels passen die EGYM Smart Strength Geräte alle Parameter, wie z. B. Trainingsmethode, Periodisierung, Wiederholungen und Gewicht automatisch an Ziel und Trainingszustand an. Sie schalten dabei die EGYM+ Trainingsprogramme individuell für jedes einzelne Mitglied frei. Erfahren Sie hier mehr:
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Interview zur Gen-Diät MetaCheck fitness® mit Joachim Paulsburg, Fitness Rondell Ulmen
„Ein Abnehmkonzept, das hält, was es verspricht!“
Fotos: privat
Das Gesundheits- und Fitnesscenter Fitness Rondell in Ulmen in der Eifel hat ein ganz einfaches Erfolgsrezept: eine InBody-Messung, ein Galileo® Trainingsprogramm und die Gen-Diät MetaCheck fitness®. Joachim Paulsburg, Inhaber des Fitness Rondells, war es schon immer wichtig, seinen Kunden nur das Beste für ihre Gesundheit anbieten zu können. Deshalb entschied er sich für ein Ernährungskonzept, das langfristig und nachhaltig funktioniert. Seitdem der MetaCheck fitness® in dem Fitnesscenter eingesetzt wird, kann er großartige Resultate verzeichnen. Der sichtbare Erfolg seiner Mitglieder spricht für sich.
fMi: Herr Paulsburg, warum haben Sie sich für den MetaCheck fitness® in Ihrem Gesundheitszentrum entschieden? Joachim Paulsburg: Die super Beratung durch die for me do GmbH und das Konzept der Gen-Diät MetaCheck fitness® haben mich von Anfang an überzeugt. Ich habe schon viele Konzepte 80
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kommen und gehen sehen, aber bei der original Gen-Diät fand ich den Ansatz einfach logisch: So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Gene und dementsprechend müssen sich auch ihre individuellen Abnehmprogramme unterscheiden. Das war so überzeugend, dass ich meinen Kunden dieses Konzept auch in meinem Zentrum anbieten wollte.
fMi: Wie kommt das MetaCheck fitness® Konzept bei Ihren Kunden an? Joachim Paulsburg: Die Kunden freuen sich. Sie sind froh, dass sie durch einen einmaligen Test herausfinden, welcher Schlüssel zu ihrem Abnehmerfolg passt. Mithilfe der tollen Schulung von for me do und dem angebotenen Inhalt sind die Handhabung und die Auswertung des MetaCheck fitness® so verständlich, dass die Beratung der Kunden für jeden Mitarbeiter im Bewegungs- und Gesundheitsbereich mühelos nachzuvollziehen und durchzuführen ist. So fühlen sich die Kunden nicht allein gelassen und werden motiviert, dranzubleiben. fMi: Wie wird der MetaCheck fitness® bei Ihnen konkret eingesetzt? Joachim Paulsburg: Die Werbematerialien, die for me do zur Verfügung stellt, machen die Kunden natürlich neugierig. Unser Gesundheitszentrum ist sehr nah am Kunden, deshalb tauschen wir in einem ersten Gespräch Erfahrungen zu den Themen Bewegung, Gesundheit und Ernährung aus und wir erklären, wie simpel und effektiv das Konzept der Gen-Diät ist. Meine Mitglieder finden es super, dass es an die eigenen Gene angepasste Ernährungspläne und Sportvorschläge gibt.
Foto: privat
Joachim Paulsburg Inhaber Fitness Rondell
Der kostenlose Zugang zum Ernährungsportal sowie eine neue webbasierte App mit individuellen Rezeptvorschlägen runden das Angebot noch ab. Dass man die Analyse nur ein einziges Mal am Anfang mithilfe eines simplen Wangenabstriches durchführen muss, kommt natürlich auch gut an. Für wenig Aufwand bekommt man sehr viel! Sobald die Ana-
lyse abgeschlossen ist, erhält der Kunde eine umfangreiche Auswertung mit allem, was er für eine individuelle und langfristige Ernährungsumstellung braucht. Eine typgerechte Shake-Kur für eine Woche ist ebenfalls im Paket enthalten und eine für das Mitglied passende Lebensmittelliste, die in den einfachen Ampelfarben gekennzeichnet ist, sowie ein Zugang zur webbasierten App. fMi: Welche Erfolge konnten Sie bisher mit dem MetaCheck fitness® verzeichnen? Joachim Paulsburg: Die Erfolge sprechen für sich und die Kunden sind der beste Beweis, dass die Gen-Diät MetaCheck fitness® funktioniert. Unser liebes Mitglied Ilona (Anm. der Red.: zu sehen auf den Vorher-Nachher-Fotos) hat es geschafft, innerhalb des ersten Jahres ihr Gewicht um 30 Kilo zu reduzieren! Sie hatte vorher schon viele Diäten probiert, doch erst mit dem MetaCheck fitness® hat es funktioniert und die Pfunde sind nur so gepurzelt – alles mithilfe der Gen-Diät MetaCheck fitness® und dem auf sie persönlich abgestimmten Ernährungs- und Sportplan. Die schnell einsetzenden Erfolge motivieren die Kunden natürlich, weiter dranzubleiben. Dass Ilona sich so schnell verändert hat und einen großartigen Abnehmerfolg verzeichnen konnte, blieb natürlich nicht unbemerkt, sodass auch weitere Mitglieder den MetaCheck fitness® durchgeführt haben. Ilona ist deutlich fitter, vitaler, beweglicher und hat bessere Laune, seitdem sie weiß, welche Form der Bewegung und Ernährung zu ihr und ihrem Körper am besten passt. fMi: Wie lautet Ihr Fazit zum MetaCheck fitness®? Joachim Paulsburg: Am schönsten ist es, meinen Kunden helfen zu können und sie auf dem Weg zu ihrem Wunschgewicht zu begleiten. Gerade auch bei denen, die schon viele andere Konzepte erfolglos ausprobiert haben, ist es schön, zu sehen, wie glücklich und motiviert sie auf einmal sind. Mit dem MetaCheck fitness® kann man seine Kunden absolut begeistern!
Das Center of Genetic Analysis and Prognosis – kurz CoGAP® – wurde 2009 gegründet und widmet sich seitdem der Entwicklung genetischer Analysen. Seit 2019 ist CoGAP® eine hundertprozentige Tochter der R-Biopharm AG. Der global agierende Diagnostikhersteller aus Darmstadt gehört zu den weltweit führenden Anbietern für klinische Diagnostik sowie Lebensmittel- und Futtermittelanalytik. Exklusiver Vertriebspartner: Die for me do GmbH ist exklusiver Vertriebspartner für den Bereich Fitness, Physiotherapie und Mikrostudios. Mit über 1.500 Beratern in Deutschland ist for me do Marktführer in diesem Segment. for me do GmbH Schloßbergstr. 28 | 38315 Hornburg | Tel.: 0 53 34 - 94 86 16 info@formedo.de | www.formedo.de
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Abnehmen, Muskelaufbau, Unverträglichkeiten und individualisierte Langzeitbetreuung
MetaCheck fitness® – was hinter der Gen-Analyse steckt
Die eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten und das Arbeiten im Homeoffice führen oft zu Bewegungsmangel. Ermöglichen Sie Ihren Kunden, ihren Körper mithilfe der MetaCheck fitness® Gen-Analyse besser kennenzulernen und verhelfen Sie ihnen auch im Winter-Lockdown zu mehr Gesundheit und körperlicher Fitness. Was ist der MetaCheck fitness® und wie funktioniert er? Beim MetaCheck fitness® handelt es sich um eine sogenannte nutrigenetische Analyse, die auf Basis eines Wangenschleimhautabstrichs individualisierte Ernährungs- und Trainingsempfehlungen ausspricht. Das Ergebnis liefern wir Ihnen als einfache und verständliche Darstellung des Meta-Typs.
Was erhalten Ihre Kunde? Der MetaCheck fitness® setzt auf eine ganzheitliche Betreuung, das gilt neben konkreten Ernährungs- und Trainingsempfehlungen auch für die Analyse individueller Tendenzen, um die Planung für den Kunden effektiver zu gestalten. Das Onlineportal rundet das Angebot durch Rezeptvorschläge und Folgepläne ab.
Wie wird die Ernährung umgestellt? In der Testung wird ermittelt, zu welchem der insgesamt vier MetaTypen Ihre Kunden gehören. Diese Meta-Typen unterscheiden sich in der Effizienz der Verstoffwechselung der Makronährstoffe. Basierend auf diesem Ergebnis erhalten Ihre Kunden eine individuelle Lebensmitteltabelle mit ca. 700 Lebensmitteln. Die Tabelle ist nach einem Ampelsystem geordnet und gibt Auskunft darüber, welche Lebensmittel Ihre Kunden bei ihrem Vorhaben bevorzugt zu sich nehmen und welche besser in Maßen genossen werden sollten.
Foto: Jacob Lund – stock.adobe.com
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Beispiel MetaCheck fitness® Auswertung: Übersicht der Ergebnisse
Um gleich richtig durchstarten zu können, liegt der Auswertung ein Vier-Wochen-Ernährungsplan bei. Damit die Umsetzung auch weiterhin Spaß macht, haben Ihre Kunden die Möglichkeit, sich auf dem Onlineportal Folgepläne erstellen zu lassen und Meta-Typ gerechte Rezeptvorschläge zu erhalten. Der Zugang zum Portal ist für Ihre Kunden natürlich kostenlos.
Wie wichtig ist Sport? Alle Meta-Typen weisen jeweils eine von zwei Sportvarianten auf. Die Ausdauervariante E (wie „Endurance“) ist durch einen besonders hohen Kalorienverbrauch bei Ausdauersportarten wie beispielsweise Joggen, Schwimmen oder Fahrradfahren bei gleichbleibender Intensität gekennzeichnet, während die Schnelligkeitsvariante S (wie „Speed“) einen höheren Kalorienverbrauch bei Schnelligkeitssportarten wie HIIT, Aerobic und Krafttraining aufweist. Kurs- oder wahlweise EMS-Empfehlungen werden ebenfalls ausgesprochen.
Welchen Aufwand habe ich als Studiobetreiber? Die ganzheitliche Herangehensweise ermöglicht es Ihnen als Studiobetreiber, dem Kunden das nötige Wissen an die Hand zu geben, das dieser zur Umsetzung seiner Abnehmziele benötigt, oder Betreuungskonzepte zu entwickeln, in denen der MetaCheck fitness® als Baustein fungiert. Durch wiederkehrende Re-Checks und Betreuungsgespräche erhöhen Sie die Bindung zu Ihren Kunden und können individuell auf deren Bedürfnisse eingehen.
• Analyse des persönlichen mTor-Signalwegs zur Gewährleistung einer funktionierenden Proteinbiosynthese • Ermittlung des Omega-3- und Antioxidantienbedarfs zur Optimierung der Erholungsphasen • Individuelle Empfehlung zur Einnahme von Koffein NEUHEIT: Den MetaCheck POWER® gibt es jetzt mit IgG-Nahrungsmittelunverträglichkeitstest. In diesem Test werden Unverträglichkeiten gegen 22 der gängigsten tierischen und pflanzlichen Proteinquellen getestet, die Sportler sowohl als Lebensmittel als auch als Supplemente zu sich nehmen. Der Test dient als Produkterweiterung des MetaCheck POWER® und hilft Ihren Kunden, die benötigten Nährstoffe aus den für sie geeigneten Quellen zu sich zu nehmen. Beide MetaCheck-Tests können auch in Zeiten von Studioschließungen online erworben und geschult werden! *Hinweis: Bitte beachten Sie, dass das MetaCheck®-Konzept die Genetik als weiteren Baustein im Rahmen eines herkömmlichen Abnehmkonzeptes einbezieht. Der Zusammenhang zwischen genetischer Veranlagung und Gewichtsveränderung ist allerdings bislang wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert. Wir sind jedoch davon überzeugt, Ihnen auf Basis der Gen-Diät MetaCheck® ein persönlich zugeschnittenes und erfolgreiches Ernährungs- und Trainingskonzept bieten zu können.
for me do GmbH Schloßbergstr. 28 | 38315 Hornburg | Tel.: 0 53 34 - 94 86 16 info@formedo.de | www.formedo.de
Wie geht es nach dem Erreichen des Zielgewichts weiter?
Ditte Kotzian
Der Gewichtsverlust ist für motivierte Kunden oft nur der Anfang. Die Informationen, die der MetaCheck fitness® liefert, können aber auch weiterhin zum Muskelaufbau verwendet werden. Es bietet sich an, die Betreuung mittels des Einsatzes des MetaCheck POWER® zu erweitern. Dieser zielt insbesondere auf Trainingsfragen ab. Diese Informationen liefert der MetaCheck POWER®: • Analyse der Muskelfaserzusammensetzung - Wie oft sollten meine Kunden trainieren? - Welches Training fördert das stärkste Muskelwachstum? - Wie viele Wiederholungen und wie viele Sätze eignen sich für meine Kunden am besten? - Wie sollten die Satzpausen gewählt werden?
Foto: privat
Ditte Kotzian, deutsche Wasserspringerin: „Als dreifache Olympiateilnehmerin und Medaillengewinnerin in Peking 2008, Yogalehrerin und Ernährungsberaterin bin ich begeistert von den heutigen Möglichkeiten, Ernährung und Training ganz präzise auf meine Klienten abstimmen zu können. Dadurch lassen sich Trainingsleistung und Figurziele viel schneller verwirklichen. Als MetaCheck® Beraterin sehe ich großes Potenzial nicht nur für den Breitensport, sondern besonders auch für den Hochleistungssport, da das individuelle Ausrichten von Ernährung und Trainingsreizen den entscheidenden Unterschied in der engen Leistungsspitze machen kann.“
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Erfolgreiches Gruppenfitnessmanagement ist Pflicht und keine Kür
Ein Must-have für den Kursbereich Fotos: LES MILLS International
Stefan Weiffen weist durch seine Tätigkeiten als Partner Experience Manager und LES MILLS Germany Urgestein langjährige Erfahrungen in der Fitnessbranche auf. In der fitness MANAGEMENT international (fMi) erläutert er, warum die Teilnahme am brandneuen Gruppenfitnessmanagement Online-Training ein Must-have für einen erfolgreichen Kursbereich ist. „Kunden besuchen Fitnessstudios, um motiviert zu werden, damit sie mit Spaß und großartigen Trainingserlebnissen ihre gewünschten Ziele erreichen können. Aber trainieren auch alle Kunden wirklich so motiviert und zielgerichtet und bieten Studios auch tatsächlich die perfekten Rahmenbedingungen, damit dies geschehen kann? Haben alle Studios einen hieb- und stichfesten Plan, wie sie Gruppenfitness erfolgreich machen und ihre Strategie nachhaltig verfolgen?“ Auf diese kritischen Fragen ist der erfahrene Referent Stefan Weiffen spezialisiert und er hilft während des Gruppenfitnessmanagement Online-Trainings dabei, die richtigen Bausteine zu nutzen, um den Erfolg zu steigern und eine Menge Arbeit zu sparen.
Der Erfolgsschlüssel für Gruppenfitnessmanagement Das Training besteht aus acht Erfolgsschlüsseln, einem abschließenden Live-Webinar für offene Fragen und direkten Austausch sowie einem individuellen Abschlusstermin, in dem Erlerntes konkret auf das eigene Studio angewendet wird. Die Erfolgsschlüssel beruhen auf den Erfahrungen, die LES MILLS über die letzten 50 Jahre mit den 20.000 Partnerstudios und 140.000 Instruktoren weltweit gesammelt, entwickelt sowie optimiert hat und umfasst dabei sämtliche Aspekte eines erfolgreichen Gruppenfitnessmanagements. Teilnehmer erfahren: 84
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• wie sie Kennzahlen festlegen, um die Ziele des Studios zu erreichen, • wie sie Kurspläne erstellen, mit denen die Gruppenfitness teilnahme gesteigert werden kann, • wie sie „Rockstar-Instruktoren“ erkennen, rekrutieren und motivieren. „Das Gruppenfitnessmanagement Online-Training bietet Absolventen alle notwendigen Materialien und Denkanstöße, um aus dem Gruppenfitnessbereich ein echtes Profitcenter zu machen. Der Erfolg im Kursbereich ist nämlich kein Zufall, sondern das Ergebnis von strategischem und zielgerichtetem Management.“ Der Tipp vom Profi: „Machen Sie das Gruppenfitnessmanagement Online-Training zu einem festen Bestandteil des Aus- und Fortbildungsplans Ihrer Mitarbeiter. Die Kompetenz Ihrer Mitarbeiter bringt Ihnen entscheidende Wettbewerbsvorteile in dieser Zeit der immer schneller werdenden Veränderungen in unserer Branche.“
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Win-win-Situation durch Präventionskurse Nach § 20 SGB V zertifizierte Online-Videokurse sind in Kombination mit persönlicher Betreuung im Fitnessstudio eine absolute Win-winSituation für Fitness- und Gesundheitsstudios sowie für Mitglieder und Krankenkassen. Mit dem Verkauf der Präventionsboxen von CyberPrävention können Studios neue Einnahmequellen schaffen – Krankenkassen übernehmen bis zu 100 Prozent der Präventionsfinanzierung.
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ie Präventionsboxen von CyberPrävention sind nach § 20 SGB V von der Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert. Aufgrund der Zertifizierung kann ein Studio ohne großen Aufwand, ohne Lizenzkosten und ohne zertifizierte Trainer vor Ort mit den Boxen von CyberPrävention digitale Präventionskurse anbieten, die von nahezu allen Krankenkassen unterstützt werden.
Neues Kundensegment erschließen Durch dieses Angebot erschließt sich für Fitnessstudios eine ganz neue Zielgruppe und eine äußerst effiziente Marketingstrategie: Mit den Präventionsboxen im Angebot wird ein Studio als Gesundheitsanbieter wahrgenommen und spricht Menschen an, die zunächst nur auf der Suche nach Gesundheitsförderung sind. „Fitnessstudios können die Online-Videokurse von CyberPrävention mit einem Personal Training oder Wiegetermin zu einem optimalen Betreuungspaket für die Mitglieder zusammenstellen. Menschen, die sich bisher noch nicht von einem Fitnessstudio angesprochen gefühlt haben, schnuppern durch CyberPrävention ungebunden in diese Welt hinein und finden mit dem richtigen Betreuungspaket eventuell auch langfristig Gefallen daran“, erklärt Marc Jürgens, Geschäftsführer von CyberConcept GmbH, den großen Vorteil für Studios.
Zielgerichtete Problemlösung Für mehrere Themenbereiche sind Präventionsboxen mit vielfältigen Programmen zielgerichtet entwickelt worden: „Rückencoaching“, „Erfolgreich Abnehmen“, „Yoga für Einsteiger“, „Ernährung und Vitalität“ oder „Diabetes Prävention“. Mit starken Kooperationspartnern an der Seite von CyberPrävention, wie z. B. der AOK Nordwest oder der AOK Bayern, wird das virtuelle Präventionstraining für Mitglieder zu 100 Prozent finanziert. „Das Angebot CyberPrävention in Fitnessstudios oder Physiotherapiepraxen bietet Präventionskandidaten flexibles Präventionstraining rund um die Uhr, entweder im CyberMoves Raum des Studios oder aber auch via Onlineportal von zu Hause aus“, so Marc Jürgens. 86
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Fotos: CyberConcept GmbH
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Thekenverkauf optimieren, Umsätze steigern, Verkauf digitalisieren
Olimp startet digitalen 360-Grad-Service Das Traditionsunternehmen Olimp Laboratories optimiert sein Vertriebskonzept in der DACH-Region und setzt dabei auf die Leistungsfähigkeit digitaler Tools. Neben der Vielfalt des Portfolios von Olimp Sport Nutrition und der Produktqualität steht der Nutzen für die Studiobetreiber als Partner des Unternehmens im Zentrum des neuen Vertriebes. In Kooperation mit fitness nation stellt Olimp seinen Partnern einen digitalen Rundum-sorglos-Service für den Thekenbereich, dessen Administration und für die Ernährungsberatung zur Verfügung.
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limp Laboratories (Olimp Labs, Olimp) strukturiert seine Präsenz in den Fitnessmärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz neu. Neben einem größeren Vertriebsteam, das in diesem Jahr um mehrere, erfahrene Branchenfachleute erweitert wurde, wird auch das komplette Vertriebskonzept für die Olimp Sport Nutrition neu gestaltet und digital modernisiert.
Der neue Marktauftritt beinhaltet starke digitale Tools, Automation des Verkaufs, Support bei der Sortimentgestaltung und -verwaltung, die auf die exakten Bedürfnisse jedes Studios zugeschnitten werden, bis hin zu einer digital optimierten Lagerhaltung. Das neue Vertriebskonzept kombiniert diese digitale Power mit effektiver, klassischer Verkaufsförderung und Starter-Events mit Olimp-Athleten.
Zählbarer Mehrwert durch Vertrieb 3.0 Ziel des Traditionsunternehmens ist es, seinen Kunden einen zählbaren Mehrwert zu bieten. Die Studiobetreiber sollen Freude daran haben, Olimp Sport Nutrition Produkte zu verkaufen und auch an dem Verkauf verdienen, wodurch viel Zeit für die Mitgliederbetreuung gewonnen werden soll.
Bargeldloser Thekenverkauf Ein wesentlicher Bestandteil des 360-Grad-Paketes ist eines der modernsten und innovativsten bargeldlosen Bezahlsysteme. Studiobetreiber profitieren von dem digitalen System, indem sie den Bargeldtransfer in ihrem Studio reduzieren. Es verringert sich der
Elemente des 360-Grad-Programms von Olimp und fitness nation
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360-Grad-Marketing
Digitaler und bargeldloser Verkauf
Hardware
• Customized Studio App • Fitness TV • Touchsystem-Software • Produktmarketing
• Thekenverkauf über studioeigene App • Automatenverkauf über studioeigene App • Online-Studio-Shop • Einkaufs- und Verkaufsreporting
• Vending-Automaten • TV-Displays • Kiosksysteme • Info- und Shopterminals
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Fotos: OLIMP LABORATORIES Sp.z.o.o.
Personalaufwand und das Risiko von Diebstählen wird minimiert. Durch das Bezahlsystem werden zusätzlich Anreize für Impulskäufe gesetzt, die den Umsatz steigen lassen. Darüber hinaus wird auch die steuerliche Darstellung automatisiert, wodurch ein Großteil des bürokratischen Aufwands entfällt und Ressourcen frei werden.
ermitteln regelmäßig den Bedarf und lösen automatisch die entsprechenden Bestellungen aus. Auch hier können Studios den Aufwand ihres Personals reduzieren, die Fehlerquote minimieren und ihren Ertrag erhöhen.
Digitales Marketing Studio-Shop-Plattform mit POS- und POI-Systemen sowie Nutrition-Coach Mit der digitalen Shop-Plattform können Studios einen Schritt in die Zukunft machen und das Portfolio ihrer Shops auf mehr als 200 Produkte erweitern, die jederzeit verfügbar sind. Der Versand erfolgt durch Olimp und seine Partner direkt an die Kunden des Studios. Dadurch entfallen die Kosten für die Lagerhaltung, es gibt keinen Schwund, also kein unternehmerisches Risiko. Die Kostenreduzierung ermöglicht eine attraktive und wettbewerbsfähige Preisgestaltung, wobei individuelle Aktionen und Angebote jederzeit möglich sind. Ein besonders wirksames Add-on ist der digitale Nutrition-Coach, der die Mitglieder anhand ihrer Trainingsziele und Geschmackspräferenzen bei der Produktauswahl berät.
Vending 2.0 – bargeldlose Automaten mit automatisierter Nachbestellung Der Verkauf von Waren durch Automaten (Vending) wird von Olimp und fitness nation für Fitness- und Gesundheitsanbieter auf ein neues Niveau gehoben: Vending 2.0. Das innovative VendingSystem minimiert die Kosten und maximiert den Ertrag der Studios. Die Automaten der neuesten Generation reduzieren den Personaleinsatz und den Aufwand zur steuerlichen Darstellung ebenso wie das Risiko von Diebstahl und Verlust. Die Bestände im Automaten werden digital überwacht und administriert. Bestellung und Versand der tatsächlich benötigten Waren kann automatisch erfolgen und das innovative Bezahlsystem funktioniert, ohne Bargeldtransfer, mittels NFC-fähigem Kartenlesegerät, QR-Code-Payment inklusive App-Anbindung oder über Transpondersysteme.
Bestände werden analysiert und optimiert
Das umfassende digitale Marketing von Olimp und fitness nation wird Studios dabei helfen, ihre Kunden zu erreichen und Umsätze zu steigern, weil es die Sprache der Kunden spricht. Die Unterstützung durch das Paket umfasst neben Werbematerial für den Point of Sale das gesamte Spektrum des volldigitalisierten Marketings inkl. Werbestreams, Produktplatzierungen und einer eigenen Informationsplattform in der Customized Studio App und im Fitness TV.
Attraktive Roll-out-Pakete Individualisierte und zielgerichtete Roll-out-Events helfen den Partnerstudios dabei, ihren Kunden die neuen Produkte und Systeme schnell und effektiv näherzubringen. Der Offline-Part der Pakete beinhaltet ein spektakuläres Roll-outEvent mit Produktverkostung, Mitarbeiterschulung sowie einem Meet and Greet mit Olimp-Athleten. Online wird der Roll-out über Kampagnen auf den Social-MediaKanälen des Studios und durch Gewinnspiele beworben. Darüber hinaus wird das Markenbewusstsein durch kooperative Maßnahmen des Studios mit Olimp und fitness nation gesteigert.
OLIMP Laboratories Germany Am Weiher 8 63505 Langenselbold www.olimpsport.com/de Customer Sales Service Tel.: 06184 / 932 880 E-Mail: css@olimp-labs.com
Die speziell entwickelten Algorithmen des intelligenten Systems 06/20
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VIRTUELLES TRAINING LIVE | ANZEIGE
Fotos: Technogym
Mehr Vielfalt durch Technogym Live User Interface
Excite Live, join the party! Technogym stellt die neue Excite Live Linie vor: ein revolutionäres Sortiment vollständig vernetzter Cardiogeräte. Die Linie ist mit der ultimativen Benutzeroberfläche Technogym Live ausgestattet, die den Nutzern dank einer umfassenden Auswahl an Trainingsinhalten und Entertainment-Optionen ein vollständig personalisiertes Trainingserlebnis bietet, das auf ihre Ziele und Bedürfnisse zugeschnitten ist. Durch das innovative Design vereint Excite Live Spaß sowie Performance und erfüllt so alle Anforderungen der Trainierenden.
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xcite Live wurde auf Basis von vier Hauptpfeilern konzipiert: maßgeschneiderte Trainingsvielfalt, Konnektivität, Platzersparnis und Nachhaltigkeit. Den Trainierenden wird eine sinnvolle, ansprechende und individuelle Trainingserfahrung geboten und den Betreibern werden Innovationen bereitgestellt, mit denen sie ihr Geschäftsfeld für die Zukunft erweitern können.
• Maßgeschneiderte Trainingsvielfalt Excite Live bietet unterschiedliche Inhalte und Übungseinheiten und hilft allen Nutzern, ihre Trainingsziele zu erreichen. Dank der Technogym Live Konsole haben Trainierende eine schier endlose Auswahl an Sessions, geleitet durch Trainer, sowie virtuellem OutdoorTraining, Routinen und einer breiten Palette an diversen Übungen.
• Konnektivität Nutzer können sich mit ihrem Smartphone oder ihrer Smartwatch anmelden und der Technogym Coach öffnet den persönlichen Bereich. Netflix schauen, im Internet surfen oder direkt mit den eigenen Social-Media-Kanälen verbinden – all das, während das Handy kabellos auflädt.
• Platzersparnis Excite Live bietet das beste Verhältnis zwischen Stell- und Trainingsfläche, um den Nutzern den Raum zu geben, sich frei und sicher zu bewegen. 90
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• Nachhaltigkeit Excite Live ist die neue Generation des nachhaltigen Equipments. Die sogenannte fully-connected human powered Version benötigt weder Strom noch Batterien. Alle Excite Live Produkte sind in zwei Farben erhältlich: Meteor Black und Lunar Grey. So sorgen sie auch in Kombination mit anderen Technogym Geräten für ein harmonisches Look and Feel, um ein einheitliches Design im Fitnessraum zu gewährleisten.
EXCITE LIVE SYNCHRO
EXCITE LIVE RUN Das revolutionäre Design dieses Laufbandes bietet mehr Stabilität und 13 Prozent mehr Platz zum Trainieren bei 30 Prozent weniger Stellfläche. Die gedämpfte Optimal Stride Oberfläche verbessert das Laufgefühl und passt sich jedem Laufstil an.
EXCITE LIVE BIKE Mit dem Design für einfachen Zugang und durch eine verbesserte Biomechanik spricht dieses stationäre Fahrrad ein breites Anwenderspektrum an. Zusammen mit den umfangreichen Trainingsinhalten wird das Excite Live Bike Benutzer dazu bringen, wieder in den Sattel zu steigen, egal ob sie gemütlich auf den virtuellen Outdoor-Strecken radeln wollen oder die Herausforderung eines hochintensiven Trainings annehmen.
EXCITE LIVE RECLINE Bringen Sie Radfahren auf ein neues Maß an Komfort. Vom breiten Durchgang über die Soft-Touch-Griffe bis zur verstellbaren Rückenlehne ist alles auf eine einfache Fahrt ausgelegt.
EXCITE LIVE SYNCHRO Der Ellipsentrainer vermittelt das Gefühl vollkommener Freiheit, wenn in einer flüssigen Bewegung die Arme gleichmäßig schwingen und die Beine mit einer Schrittlänge von bis zu 67 Zentimetern weit ausschreiten. Excite Live Synchro verfügt über eine einstellbare Rampe, deren Steigung von 5 bis 33 Grad gewählt werden kann und die so unterschiedliche Trainingslevel von Joggen in der Ebene bis zur Bewältigung von steilen Berganstiegen ermöglicht.
EXCITE LIVE TOP Der neue Oberkörpertrainer steigert mit einem abwechslungsreichen
Training Ihre Fitness, Muskelkraft und Ausdauer. Genießen Sie die Vorzüge des Oberkörper-Rotationstrainings aus einer anspruchsvolleren Position im Stehen oder relaxter auf dem ergonomischen Sitz.
EXCITE LIVE VARIO Dank perfekter Anpassung an das Schrittmuster mit fließenden, stoßfreien Bewegungen sorgt Excite Live Vario für ein angenehmes Ganzkörper- oder Unterkörpertraining, wobei die Kraftanstrengung als sehr gering wahrgenommen wird. Die Optimal Start-Vorrichtung verhindert ein mögliches Blockieren des Pedals beim ersten Schritt. Dank der automatischen Anpassung an die individuelle Schrittlänge von 0 bis 83 Zentimeter ist sowohl Steppen und Gehen als auch Laufen ganz einfach.
EXCITE LIVE CLIMB Verwenden Sie zum Aufsteigen als Hilfestellung die niedrige Courtesy Step und trainieren Sie mit unserem ToeSmart Design, ohne sich die Zehen zwischen den einzelnen Stufen zu klemmen. Mit der enorm tiefen Stufenfläche von 28 Zentimetern ist das Treppensteigen nun noch bequemer und sicherer. Dank der niedrigen Höhe passt der Excite Live Climb ideal in praktisch jeden Raum und wirkt auf jeden Trainierenden besonders einladend.
Sie möchten mehr über Excite Live erfahren? Kontaktieren Sie Technogym gerne jederzeit: Technogym Germany GmbH Frankfurter Straße 211 63263 Neu-Isenburg E-Mail: info_d@technogym.com Tel.: 0800 0 55 66 33 Website: www.technogym.com/fmi
EXCITE LIVE RUN
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EXCITE LIVE RECLINE
EXCITE LIVE TOP
EXCITE LIVE VARIO
EXCITE LIVE CLIMB
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KRAFTGERÄTELINIE | ANZEIGE
Fotos: Life Fitness
Der Kabelzug ist das Kernstück für Functional Training
Die niedrigen Gewichtstürme ermöglichen eine freie Sicht im Club
Neue Kraftgerätelinie von Life Fitness: Axiom-Serie
Attraktives Design und intuitive Funktionalität L
ife Fitness hat die neue Axiom-Serie mit 18 Kraftgeräten, einer Doppel-Kabelzugstation sowie zahlreichen Bänken und Ablagemöglichkeiten entwickelt. Die Gerätelinie vereint optimale Biomechanik mit Top-Design für Fitnessclubs, Gesundheitszentren und Hotelgyms.
Optische Aufwertung für jedes Studio Die Gewichtstürme der Axiom-Serie sind bewusst niedrig gehalten, um eine freie Sicht über die Trainingsfläche und eine optische Aufwertung für jedes Studio zu gewährleisten. Es gibt verschiedene Rahmen- und Polsterfarben, die auf die Innenarchitektur oder das Corporate Design des Kunden abgestimmt werden können. Die Axiom-Serie ist zudem extrem benutzerfreundlich und so für alle Alters- und Leistungsklassen gut zugänglich. Auf den Trainingsgeräten befinden sich Grafiken, die verdeutlichen, was dort wie am besten trainiert wird. Zusätzlich können Trainierende mit ihrem Smartphone die am Gerät angebrachten QR-Codes scannen, um so die Anleitungsvideos des jeweiligen Gerätes aufzurufen. Außerdem verfügt jedes Gerät über eine Halterung für Getränkeflasche, Handtuch und Handy. Ein Herzstück der neuen Produktlinie ist die Doppel-Kabelzugstation. Sie dient als Grundlage für Functional Training und ermöglicht so individuelle Workouts, Personal Training oder Group-TrainingEinheiten. Die optimierte Position der Gewichtstürme reduziert den Platzbedarf, ohne dabei Abstriche bei den Trainingsmöglichkeiten zu machen. Außerdem können die Einstellungen schnell und einfach variiert werden. Verstellbare Griffe, Fußschlaufen und ein Seil für das Trizepstraining sind standardmäßig inbegriffen. 92
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Höchste Qualität für komfortables Workout „Produktentwicklung beginnt bei uns immer im Einklang mit unseren Kunden“, sagt John Lindemeier, Product Director Strength von Life Fitness. Viele Studiobetreiber hätten darum gebeten, eine Mischung aus dem Design und einigen Features der Insignia-Serie sowie der optimalen und intuitiven Biomechanik der Hammer Strength Select Serie zu entwickeln. „Das Endergebnis für die perfekte Balance von attraktivem Design und intuitiver Funktionalität ist die Axiom-Serie.“ Die Bänke und Ablageflächen bieten viele Trainingsmöglichkeiten und Stauräume für Kurzhanteln, Langhanteln, Medizinbälle und weiteres Zubehör. Sie sind so kombinierbar, dass mit ihnen unterschiedliche Trainingsbereiche gestaltet werden können. „Die Gerätelinie bietet die nötige Vielfalt für alle Arten von Fitness- und Gesundheitseinrichtungen“, erklärt John Lindemeier. Für kleinere Studios oder Fitnessbereiche in Hotels eigneten sich vor allem die Dual-Geräte und der Kabelzug der Axiom-Serie. „Um den Trainierenden das Workout so einfach und komfortabel wie möglich zu machen, setzen wir auf höchste Qualität bei Gewichten, Bedienelementen, Rollen und Kabelzügen – allein dadurch sieht das Equipment in jedem Club gut aus.“
Life Fitness Europe GmbH Neuhofweg 9 85716 Unterschleißheim Telefon: 089 - 31 77 510 E-Mail: vertrieb@lifefitness.com www.lifefitness.de
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FOTOS: PANATTA
PANATTA: eine Marke, ein Name, eine Geschichte
100 % „Made in Italy“ Studiobetreiber, die sich für die Marke PANATTA entscheiden, profitieren von Geschichte und Tradition sowie von biomechanischer Exzellenz, höchster Qualität und italienischem Design.
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ANATTA ist der traditionsreichste italienische Hersteller von Fitnessgeräten, die vollständig „Made in Italy“ sind. Seit 50 Jahren ist Unternehmensgründer Rudy Panatta im Fitness- und Bodybuilding-Sektor einer der Protagonisten. PANATTA srl. entstand aus der Leidenschaft und Entschlossenheit von Rudy Panatta und hat seine Wurzeln in den Ursprüngen der Körperkultur.
aus über 2.000 Farbkombinationen für die individuelle Gestaltung von Rahmen und Polsterung der Geräte wählen können. Die interne Kontrolle des Entwicklungs- und des Produktionsprozesses jedes einzelnen Gerätes hat den Erfolg der Marke PANATTA weltweit geprägt. PANATTA ist in 85 Ländern vertreten und erwirtschaftet über 70 Prozent seines Umsatzes im Ausland.
Italienisches Design trifft perfekte Biomechanik Das Unternehmen aus Apiro hat es sich zur Aufgabe gemacht, Geräte für ein „echtes“ Körpertraining herzustellen, die schön, funktionell, zuverlässig und langlebig sind sowie ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Italienisches Design, jahrelange Erfahrung kombiniert mit perfekter Biomechanik, modernste Technologie und höchste Qualität sind die Merkmale der PANATTA Geräte. Sie werden in Italien entwickelt, hergestellt – alle Fertigungsschritte finden innerhalb des Unternehmens statt – und getestet. Ihre Funktionalität und ihre Qualität sind das Ergebnis fortlaufender Innovationen, der Optimierung der Produktion und der Leidenschaft für gutes Training.
Das komplette Spektrum des Trainings Das Produktportfolio von PANATTA ist eines der breitesten auf dem Markt. 20 Produktgruppen mit fast 350 verschiedenen Geräten beinhalten das komplette Spektrum für Cardiofitness und von Kraftgeräten – sowohl mit Steckgewichten als auch mit PlateLoaded-Maschinen – sowie Geräten für funktionelles und Gruppentraining. Innerhalb dieser Produktpalette haben Kunden die Möglichkeit, sich den Fitnessraum ihrer Träume zu schaffen, indem sie 94
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Das Fitness-Atelier Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Apiro im Herzen der Marken (Region in Mittelitalien). Hier befinden sich auf 20.000 Quadratmetern sowohl der Geschäfts- und Verwaltungssitz mit Verkaufsleitung, Marketingabteilung und Kundendienstzentrum als auch der Produktionsstandort mit vollständiger Kontrolle über den internen Produktionsprozess. Design und Entwicklung der Geräte werden hier von einem Team von Ingenieuren und Designern geleitet. Mit dem Showroom hat PANATTA in seinem Firmensitz ein wahres Paradies für Fitness-Enthusiasten geschaffen. Kunden können hier auf rund 1.500 Quadratmetern mehr als 220 Geräte anschauen und ausgiebig testen.
100 % „Made in Italy“ Besuchen Sie die Welt von PANATTA unter: www.panattasport.com @panattasport, @panattaofficial
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Die ersten Erfahrungen mit dem Gruppenfitnessmanagement
Gruppenfitnessmanager Florian Gsänger aus dem Athletic Gym Schwalmstadt gehört zu den ersten Teilnehmern, die erfolgreich das LES MILLS Gruppenfitnessmanagement Online-Training absolviert haben und ist begeistert von der gebotenen Themenvielfalt.
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eitdem das Coronavirus die Fitnessbranche und auch die LES MILLS-Welt auf eine harte Probe gestellt hat, treibt LES MILLS eines an: Den Studiopartnern die bestmögliche Unterstützung an die Hand zu geben, damit sie wieder Fuß fassen. Aus diesem Grund startete im August ein Gruppenfitnessmanagement OnlineTraining, das vermittelt, wie man mit acht einfachen Erfolgsschlüsseln dem Kursbereich jedes Studios neuen Glanz verleiht und ihn zum wahren Profitcenter macht. Die acht Erfolgsschlüssel umfassen sämtliche Aspekte des Gruppenfitnessmanagements (GFM) und beruhen auf den Erfahrungen, die der Group-Fitness-Pionier in den letzten 50 Jahren mit 20.000 Partnerstudios und 140.000 Instruktoren weltweit gesammelt, entwickelt und optimiert hat.
Die Wichtigkeit von ständiger Weiterbildung verdeutlichen Florian Gsänger, Gruppenfitnessmanager des Athletic Gym Schalmstadt, begab sich als einer der ersten Registrierten auf seine „GFM-Reise“. Von seiner Teilnahme am Online-Kurs erhoffte er sich neue Impulse und eine generelle Weiterbildung im Bereich Gruppenfitnessmanagement. Sein Fazit: „Das Gruppenfitnessmanagement Online-Training ist super aufgebaut und sehr durchdacht. Durch die Aufteilung des Trainings in verschiedene Kapitel und die Möglichkeit, nach jedem Kapitel eine Pause zu machen, kann man sich für jeden der Erfolgsschlüssel genug Zeit nehmen und sich die Kapitel auch auf mehrere Tage aufteilen. Ich suche immer nach Möglichkeiten, mich weiterzubilden, meine Augen in neue Richtungen zu lenken und zu schauen, was andere 96
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machen und meine eigenen Ideen darauf aufzubauen. Was mir persönlich sehr geholfen hat, war Erfolgsschlüssel vier ‚Entwickeln Sie einen Aus- und Fortbildungsplan‘. Dieser Abschnitt hat mir die Wichtigkeit von ständiger Weiterbildung meiner Trainer und Instruktoren verdeutlicht, denn erst Top-Instruktoren, die für das, was sie tun, brennen, können Teilnehmer auf Dauer im Kursraum halten und neue Menschen für Gruppenfitness begeistern. Das GFM-Seminar hat mir vor allem Motivation gegeben, die Dinge anzugehen, die ich mir schon länger vorgenommen habe, und zwar nicht planlos, sondern ganz gezielt.“
Der „On-Demand-Blick“ über den Tellerrand Vor allem die visuelle Aufbereitung der Inhalte überzeugt ihn zusätzlich: „Ich bin ein visueller Typ und deswegen fand ich es großartig, dass viele Videos und Abbildungen den Inhalt des Trainings aufgelockert haben. Zusätzlich helfen Quizrunden am Ende der Kapitel, den Inhalt des Erfolgsschlüssels nochmals zu festigen. Ich würde das GFM Online-Training von LES MILLS definitiv weiter empfehlen! Das Training ist vielfältig und blickt auch über den Tellerrand hinaus. Es ist unglaublich wertvoll, Anreize in verschiedenste Richtungen zu bekommen und ich kann mit Sicherheit sagen, dass bei jedem Teilnehmer in mindestens einem der Erfolgsschlüssel noch Optimierungsbedarf besteht.“
Sind Sie neugierig geworden? Dann informieren Sie sich unter www.lesmills.de/gfm und werden Sie selbst mit dem Training zum Gruppenfitnessmanagement-Experten in Ihrem Studio.
Foto: Florian Gsänger
„Ich würde das Online-Training definitiv weiterempfehlen!“
VERTRIEB
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Leise, stylisch und filigran
Foto: Sebastian Wülker
SmartCircle – isodynamisches Ganzkörpertraining
Claudia und Reinhard Lindner, Inhaber von PIA´s Frauen-Fitness
Das Frauenfitnessstudio PIA´s Frauen-Fitness im bayerischen Hemau bietet seinen Mitgliedern seit mehreren Monaten isodynamisches Ganzkörpertraining an den SmartCircle Trainingsgeräten. Warum sich die Inhaber Claudia und Reinhard Lindner für die SmartCircle Trainingsgeräte und auch für diese besondere Trainingsform entschieden haben, erklären sie im Interview. fMi: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben. Sie nutzen nun schon seit über einem Jahr die SmartCircle Trainingsgeräte. Was ist für Sie das Hauptziel beim SmartCircle Training? Claudia Lindner: Am wichtigsten sind hier vor allem die Verbesserung der Mobilität und natürlich der Erhalt der Gesundheit. fMi: Welche Zielgruppe nutzt denn hauptsächlich die SmartCircle Trainingsgeräte? Claudia Lindner: Alle Mitglieder nutzen die Geräte. Unser jüngstes Mitglied ist 17, unsere älteste Trainierende ist 72 Jahre alt. fMi: Wie schnell lernen die Trainierenden, die Übungen korrekt durchzuführen und ist es für sie kompliziert, das System mit dem Touchscreen zu bedienen? Claudia Lindner: Die korrekte Ausführung der Übungen beherrschen unsere Mitglieder eigentlich direkt bei bzw. nach der Einführung. Auch den Touchscreen können die meisten dann ohne Hilfe bedienen. fMi: Wie häufig trainieren Ihre Mitglieder an den SmartCircle Geräten? Claudia Lindner: Im Schnitt sind unsere Mitglieder dreimal wöchentlich an den Geräten.
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fMi: Warum haben Sie sich speziell für diese Form des Gerätetrainings entschieden? Claudia Lindner: Beim Training an Geräten mit isodynamischem Widerstand können die Trainierenden kaum etwas „falsch“ machen. Das Verletzungsrisiko ist außerdem sehr gering. fMi: Welche Werbe- bzw. Marketingmaßnahmen waren zu Beginn notwendig? Reinhard Lindner: Wir haben unser Studio komplett umgebaut und ihm dadurch einen neuen Look gegeben. Zusätzlich haben wir ein neues Logo entwickelt. Als Werbemaßnahme haben wir unseren Mitgliedern regelmäßig die „Etappen“ auf dem Weg zur Neueröffnung präsentiert. fMi: Haben Sie aktuell Wünsche bzw. besteht Verbesserungsbedarf? Reinhard Lindner: Es wäre super, wenn wir noch früher über die regelmäßigen Updates für die Software informiert würden – also was neu ist und wann das Update erscheint. fMi: Was mögen Sie am liebsten an den Geräten? Claudia Lindner: Die Geräte sind super leise, haben eine gute funktionelle Handhabung, sie sind stylisch und filigran.
fMi: Wie ist Ihre bisherige Erfahrung als Inhaberin in Bezug auf SmartCircle? Claudia Lindner: Der Aufwand für mich als Inhaberin ist wirklich sehr gering. Wir verzeichnen immer noch ein stetiges Wachstum. Dazu ist die Verteilung der Trainierenden, also die Auslastung, sehr gleichmäßig. Auch die Wirtschaftlichkeit ist aktuell sehr positiv zu bewerten.
Reinhard Lindner: Die Geräte sind unkompliziert, da sie kaum verstellt werden müssen.
fMi: Welche Erwartungen hatten Sie zu Beginn an das Zirkeltraining von SmartCircle und wie wurden diese erfüllt? Reinhard Lindner: Wir wollten vor allem die Attraktivität des Studios erhöhen, dieses Ziel wurde voll erfüllt.
SmartCircle Ansprechpartner: Sebastian Wülker Eper Str. 20a | 48599 Gronau | Telefon: 02562 - 9919173 sebastian.wuelker@smart-circle.eu | www.smart-circle.eu
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fMi: Herzlichen Dank für dieses Interview und weiterhin viel Erfolg.
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Scotfit präsentiert den Scotfit Rower Pro
Effektives Ganzkörpertraining SOFO L I E F E R BRT A R!
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aum ein anderer Ausdauersport ist derart effektiv wie das Rudern: 84 Prozent der Körpermuskulatur werden beansprucht. Somit ist Rudern ein Ganzkörpertraining, das alle funktionellen Muskelgruppen fordert und einen hohen Kalorienverbrauch gewährleistet, der z. B. durch Fahrradergometer oder Crosstrainer kaum erreicht werden kann.
Die ergonomische Fußhalterung ist für alle Fußgrößen geeignet und lässt sich mithilfe eines praktischen Verschlusses schnell einstellen.
Zudem ist Rudern durch den fließenden Bewegungsablauf ohne Stoßeinwirkung ein idealer Sport für alle, die eine ungefährliche, verletzungsarme und gelenkschonende Form der körperlichen Aktivität ausüben wollen. Das Rudern bietet einen besonders wirksamen Bewegungsimpuls für alle Gelenke, gerade im Zusammenhang mit Zivilisationskrankheiten. Daher eignet sich das Training auf dem Rudergerät insbesondere auch als Ausgleichssport für Menschen, die einen bewegungsarmen Beruf wie z. B. einen Job im Büro ausüben und durch eine schädigende Dauerbelastung des Rückens unter Haltungsschäden und Rückenbeschwerden leiden.
Durch das Luftwiderstandssystem mit acht verschiedenen Trainingsstufen wird den Trainierenden eine optimale Simulation des Ruderns auf dem Wasser geboten. Fotos: Scotfit GmbH
Ein Trainingsgefühl wie auf dem Wasser Der Scotfit Rower Pro von Scotfit ermöglicht alle Varianten eines Herz-Kreislauf-Trainings und eine effiziente Steigerung der Ausdauer. Das Gerät eignet sich grundsätzlich für Frauen und Männer jeglicher Fitnesslevel und aller Altersgruppen. Zu den Key Features des Scotfit Rower Pro gehört der speziell geformte Rahmen, der für eine geringere Reibung und einen gleichmäßigen Bewegungsablauf sorgt. Die Aluminiumschiene kann leicht gereinigt werden und ist rostfrei.
Scotfit GmbH Vierhausstraße 92 44807 Bochum Telefon: +49 234 43623 www.scotfit.de
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KOMMENTAR ALBERT BUSEK
Freude an Bewegung und Anstrengung
MIND-BODY-CONNECTION Die gezielte Aktivierung der Funktionen unseres Bewegungsapparates entspricht seit Menschengedenken einem elementaren Bedürfnis, das jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Im Alltag sind wir regelmäßig in Bewegung – häufig sehr einseitig –, was auf Dauer zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Gezielte Aktivierung mit partiellem Muskeltraining kann einer solchen Entwicklung hocheffektiv entgegenwirken und Defizite ausbalancieren. Dabei ist das Verletzungsrisiko äußerst gering, vorausgesetzt, man vertraut sich gut ausgebildeten Trainern und Betreuern an. Text und Fotos: Albert Busek
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Arnold Schwarzenegger strebte bei jeder Wiederholung die maximale Mind-Body-Connection an. Es war, als würde er von jetzt auf gleich einen „Konzentrationsschalter“ umlegen
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ugespitzt formuliert, reicht es in unserer digital sehr weit fortgeschrittenen Welt als Bewegung natürlich nicht aus, nur auf dem Touchscreen zu tippen und zu wischen. Man muss seinen „Allerwertesten“ schon erheben und das tun, was der Name „Bewegungsapparat“ vorgibt: sich bewegen! Im deutschsprachigen Raum bietet die Fitnessbranche heute flächendeckend ein so vielfältiges Angebot, dass es keine Ausreden mehr gibt – egal welche besonderen Ziele angestrebt werden. Für all diejenigen, die den Klassiker als Argument nutzen und von zu wenig Zeit sprechen, zitiere ich Arnold Schwarzenegger, der Folgendes seit Jahrzehnten unzählige Male öffentlich gesagt hat: „Für jeden von uns hat die Woche 7 x 24 Stunden. Wenn man in diesen 7 x 24 Stunden nicht wenigstens 2 x 1 Stunde Zeit für seinen Körper hat, sollte man sich überlegen, was einem wirklich wichtig ist.“ In den Medien wurde seit Beginn dieses Jahrhunderts mehr denn je über die Bedeutung der regelmäßigen Bewegung berichtet, wobei es zunächst nicht um das Wie ging, sondern darum, dass man sich überhaupt bewegt. Bereits 2006 kam DER SPIEGEL in seiner Titelstory über „Die Heilkraft der Bewegung“ zu dem Schluss, dass Bewegung sogar hilft, Krankheiten zu besiegen. Technologie und Sportwissenschaft sind heute auf einem so hohen Stand, dass es der größte Fehler wäre, diese grandiosen Möglichkeiten nicht zu nutzen – es wäre einfach dumm!
Mit Begeisterung trainieren Die „Work-out-Balance“ bildet den Rahmen. Dabei sollte man persönliche Präferenzen unbedingt berücksichtigen, um zu fördern, was für einen nachhaltigen Erfolg der gezielten Aktivität unabdingbar ist: FREUDE! Während meiner Zeit als Sportcenterinhaber habe ich tausende Menschen aller Altersgruppen betreut und dabei festgestellt, wie schwer es vielen fällt, die nötige Freude während der körperlichen Anstrengung zu entwickeln. Auf einem Langstreckenflug lernte ich einen deutschen Schriftsteller kennen, der mir erzählte, er habe das Training im Fitnessstudio aufgegeben, da es ihm zu
langweilig gewesen sei. Als gebildeter und außerordentlich belesener Mensch hatte er offensichtlich keine Freude für die notwendige Anstrengung entwickeln können. Die Freude am Tun ist aber auf Dauer das alles entscheidende Kriterium. Dabei ist es sehr hilfreich, sich intensiver mit dem Körper zu beschäftigen und ihn während der Aktivität sozusagen neu zu entdecken. Wer das nicht will, sollte sich in Erinnerung rufen, dass er nur diesen einen Körper hat und seine Pflege mehr ist als nur eine Investition von Zeit und Geld. In unserer schnelllebigen Leistungsgesellschaft ist körperliche Fitness die Voraussetzung für dauerhaften Erfolg. Letztlich sollte die Freude an der Bewegung und Anstrengung aus der Erkenntnis entstehen, dass der Körper ein Wunder der Schöpfung ist.
Vollkommen konzentriert zum Erfolg Und damit komme ich zur wahrscheinlich wichtigsten Voraussetzung, um diese Freude bei körperlicher Anstrengung so zu vertiefen, dass sie zur treibenden Kraft wird: die Mind-Body-Connection. Anstrengung ist per se nichts Negatives, im Gegenteil. Sie beweist, dass die Systeme funktionieren – und das kann nur positiv sein! Wenn man Arnold Schwarzeneggers Ausdruck im Moment der Anstrengung betrachtet, sieht man förmlich, dass seine MindBody-Connection durch nichts gestört wird und alle Energie in die Muskelfasern fließt. Eine solche „Arnold-Konzentration“ ist nicht jedermanns Sache, aber man sollte alles Störende unbedingt ausblenden und sich total auf die Momente der „gezielten Funktion“ konzentrieren. Dieser Prozess kann dauern, aber am Ende wird dann das seit Jahrzehnten immer wieder aufkommende Vorurteil aus tiefer Überzeugung widerlegt: Folterkammer? Freudenhalle! In diesem Sinne wünsche ich den allein in Deutschland über 11,6 Millionen „Familienmitgliedern“ der Fitnessbranche viel Erfolg für 2021 und beziehe auch alle „Familienmitglieder“ in Österreich und der Schweiz mit ein. Bleibt alle stark, gesund und neugierig! 06/20
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FACHARTIKEL INDIVIDUALTRAINING
Angewandte Trainingswissenschaft (Teil 4)
Landmine row to rotational press Text: Prof. Dr. Daniel Kaptain
Foto: Arsenii – stock.adobe.com
Im leistungsorientierten Athletiktraining sind Übungen zur Steigerung der Kraftkomponenten nicht mehr wegzudenken. Hierbei differenzieren sich diese jedoch von den klassischen Kraft- und Fitnessübungen. Ein Beispiel hierfür ist die sogenannte Landmine row to rotational press.
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ie Rotation, primär die Rumpfrotation um die Longitudinalachse (Längsachse), ist im Allgemeinen ein grundlegendes Bewegungsmuster, das sehr häufig in Sport und Alltag ausgeführt wird. Rotationsbewegungen werden stets von mehreren Körperregionen vollzogen bzw. verlaufen über mehrere Gelenke und invol-
Abb. 1: Bewegungsablauf beim Kugelstoßen (© DHfPG/BSA)
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vieren entsprechend viele Muskelschlingen. Neben der Aktivierung vieler großer Muskelgruppen führt eine dynamische Bewegungsausführung über eine Zahl an Wiederholungen gleichzeitig zu einem Trainingsreiz im Hinblick auf die Anforderungen an die anaerobe Ausdauerfähigkeit und Belastbarkeit.
Illustrationen: Kimberly Piersdorf
Die Übung Landmine row to rotational press eignet sich generell für alle Sportler, die Rotationsbewegungen aus dem Rumpf vollziehen bzw. kompensieren müssen. Dies trifft auf fast jede Sportart zu – im Speziellen sind hier u. a. Tennis und Judo zu nennen. Die zweite Bewegungskomponente, die unilaterale Pressbewegung über Kopf, dient vor allem denjenigen Athleten, die eine entsprechende Kraft und Belastbarkeit bei Über-Kopf-Bewegungen benötigen (bspw. Kugelstoßer, vgl. Abb. 1). Betrachtet man die komplette Bewegungsausführung, ist auf die letztgenannte Sportart, das Kugelstoßen, der Transfer am größten. Diese Erkenntnis wird durch das SAID-Prinzip (Specific Adaptation to Imposed Demands) ausgedrückt und stellt eine der Grundstrategien im Athletiktraining dar.
Eingesetzte Muskelgruppen Für die komplette Ausführung werden v. a. der M. latissimus dorsi (Zugbewegung in Abb. 2), die Rumpfrotatoren, M. obliquus internus und externus abdominis (Rotationsbewegung in Abb. 3), und für die Druckbewegung der M. pectoralis major sowie der M. deltoideus pars clavicularis (Druckbewegung in Abb. 4) genutzt. Des Weiteren erfordert die Übung das schnelle Zusammenwirken der diversen Muskelgruppen. Hierdurch wird die Bedeutung eines hohen Maßes an Stabilität und posturaler Kontrolle sichtbar, was notwendig ist, um die sich schnell ändernden Lastwirkungen zu kompensieren und eine ausreichende Gelenkstabilisierung (bspw. der unteren Extremitäten und der Wirbelsäule) zu gewährleisten.
Notwendige Vorübungen Die Übung setzt sich aus dem unilateralen vorgebeugten Rudern (Langhantel) und dem unilateralen Schulterdrücken zusammen. Um von der ersten Bewegungsphase (Rudern) zur Druck-/Pressbewegung (über dem Kopf) zu gelangen, ist die Rotation des Rumpfes und der unteren Extremitäten notwendig. Daran wird ersichtlich, dass nahezu alle großen Muskelgruppen involviert sind. Entsprechend dieser Abläufe sollte der Trainierende im Vorfeld Übungen wie unilaterales vorgebeugtes Rudern (Phase 1), Rotation am Seilzug oder an der Landmine mit der Langhantel (Phase 2) und unilaterales Schulterdrücken mit Kurzhantel oder Kettlebells (Phase 3) beherrschen. Um die im Folgenden beschriebene Übung durchführen zu können, werden eine Langhantel und eine Befestigung benötigt. Die Verankerung der Langhantel (Landmine/T-Bar Row Trainer) ermöglicht eine sichere Hantelführung während der gesamten drei Bewegungsphasen.
Übungsbeschreibung 1. Phase: einarmiges vorgebeugtes Rudern (engl.: bent over unilateral row) Es sollte eine etwa hüftbreite und vorgeneigte Körperhaltung und Standposition mit ca. 45 Grad Hüftflexionswinkel (die Wirbelsäule bleibt im physiologischen Lot) eingenommen werden. Die Hand umfasst im supinierten Griff die LangAbb. 2 – 4: Bewegungsausführung
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FACHARTIKEL INDIVIDUALTRAINING
Illustrationen: Kimberly Piersdorf
hantel am oberen Ende. Diese wird mittels Ellenbogenflexion und Schulterretroversion zur Körpermitte (Richtung Rippenbogen) gezogen. Die HWS bleibt neutral – der Blick ist leicht nach vorn gerichtet.
2. Phase: Rotation (engl.: transition phase) Nach erfolgter Zugbewegung wird initial ein Handwechsel (rechte Hand zu linker Hand; vgl. Abb. 6) vollzogen. Dieser findet simultan zur Körperrotation statt. Die Rotationsbewegung aus den unteren Extremitäten initiiert eine Drehung des Oberkörpers um 90 Grad nach rechts. Die Wirbelsäule bleibt dabei stets fixiert, die Rotation wird auf dem Vorderfuß durchgeführt.
Abb. 5: Handwechsel und Rotation
3. Phase: einarmige Schulterpresse (engl.: single-arm press) Nach erfolgtem Handwechsel wird die Hantel mittels Schulteranteversion und Ellenbogenextension diagonal nach vorne/oben explosiv bewegt. Gleichzeitig wird das ipsilaterale Bein (gleichseitiges Bein zum aktiven Arm) nach hinten geführt, um die Stemmachse zu stabilisieren. Die Abwärtsphase erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Abb. 6: Einleitung der unilateralen Drückbewegung
Tab. 1: Belastungsgefüge (eigene Darstellung modifiziert nach Bompa & Carerra, 2005)
Wiederholungen
Sätze
Pausen
TUT/Tempo
Last
5 – 7 je Seite
3–5
120 –150 Sek.
3-0-X (explosive Konzentrik)
Moderat (max. 60 % 1-RM)
Grundsätzliches Die Bewegungsausführung sollte möglichst explosiv erfolgen, was entsprechende koordinative Anforderungen mit sich bringt. Generell ist diese Übung entsprechend für Sportler interessant und relevant, die schnellkräftige/explosive Bewegungsmuster gegen hohen Widerstand ausführen bzw. explosive Beschleunigungen im beschriebenen Bewegungsmuster durchführen müssen. Die Lasten sollten so gewählt werden, dass eine technisch korrekte und möglichst explosive/dynamische Ausführung über die vorgegebene Wiederholungszahl aufrechterhalten werden kann. 106
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Da diese Übung mehrere Muskelschlingen (dorsal/lateral) einbindet und eine hohes Maß an neuronaler Aktivität erfordert, sollten die Pausen zwischen den Sätzen entsprechend lang gewählt werden. Allgemein sollte die „schwächere“ Seite als Indikator zuerst und bei starken muskulären Dysbalancen häufiger (aber mit moderater Last) trainiert werden, um Überbelastungen zu vermeiden. Dennoch ist anzumerken, dass bei den meisten Sportlern Links-Rechts-Asymmetrien als sportspezifische Anpassungen normale Folgen des Trainings sind.
Die Landmine row to rotational press ist eine ausgezeichnete Übung zur Entwicklung von Explosivität in den dargestellten Bewegungsphasen – jedoch erfordert sie eine gewisse Trainingsvorerfahrung und entsprechende Belastbarkeit der beanspruchten Strukturen. Der Trainer sollte stets versuchen, den Bezug zwischen Übungsauswahl und alltags- bzw. sportartspezifischem Nutzen herzustellen. Ist dies gegeben, kann mit einem Mehrwert durch die Steigerung der Leistungsfähigkeit im Sport sowie im Alltag gerechnet werden.
Foto: DHfPG/BSA
Fazit
Prof. Dr. Daniel Kaptain Prof. Dr. Daniel Kaptain ist u. a. Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und der BSA-Akademie. Er promovierte im Fachbereich Sportwissenschaften. Außerdem arbeitet er als Personal Trainer, Trainingstherapeut und Athletiktrainer. Darüber hinaus ist er Experte für Konditions- und Athletiktraining. www.dhfpg-bsa.de
Prof. Dr. Daniel Kaptain referiert beim diesjährigen „Aufstiegskongress ONLINE ONLY“ im Forum „Corona“ zum Thema „Immunsystem und Fitness“. Das Programm finden Sie unter: aufstiegskongress.de/programm
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FACHARTIKEL IMMUNABWEHR
„Fake News“ oder Wahrheit?
An apple a day keeps the doctor away Text: Antje Ruhwedel
Grafik: logaryphmic – stock.adobe.com Foto: contrastwerkstatt – stock.adobe.com
Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten – unzählige schädliche Mikroorganismen finden sich in der Umwelt. Die Immunabwehr ist unermüdlich im Einsatz und arbeitet dabei hocheffektiv. Das ist eine gigantische Leistung! Fest steht, eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für die Gesundheit. Aber insbesondere die Lebensmittelauswahl nimmt unmittelbaren Einfluss auf die Funktionstüchtigkeit des Abwehrsystems.
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om Immunsystem des Menschen hängt sein Überleben ab. Somit ist es enorm wichtig, dieses gesund zu halten und zu stärken, unabhängig von der Jahreszeit. Denn nicht nur bei Infektionen, Grippe oder ganz aktuell beim Coronavirus (COVID-19), sondern auch bei vielen anderen Krankheiten wie Allergien, Krebs, Arteriosklerose oder chronischen Entzündungen spielt das körpereigene Abwehrsystem eine wichtige Rolle. Wer seine Gesundheit erhalten will, sollte daher alle Möglichkeiten nutzen, seine Abwehrkräfte zu stärken. Ernährung kann einen wesentlichen Beitrag leisten. Allerdings bedeutet immungesundes Essen, nicht nur auf Vitamine und Mineralstoffe zu achten, sondern auch die Makronährstoffe zu berücksichtigen (Reuther, 2019). Generell kann sowohl ein Mangel als auch ein Überangebot an Nahrungsenergie die Effizienz des Abwehrsystems beeinflussen (Müller, 1998).
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Fettsäuren zur Prävention Das Fettsäuremuster der Ernährung, besonders im Hinblick auf mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFAs = polyunsaturated fatty acids), spielt eine wesentliche Rolle bei der Immunfunktion (Dayong, Erin, Munyong & Simin, 2018). Während Omega-6-Fettsäuren aus Getreide-, Distel- und Sonnenblumenöl sowie aus tierischen Lebensmitteln (z. B. Fleisch, Eier) die Immunabwehr eher herabsetzen, verbessern Omega-3-Fettsäuren aus fettreichem Fisch bzw. aus Fischöl sowie aus Lein-, Walnuss- und Hanföl die Immunfunktion. Das Verhältnis sollte laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) nicht größer als 5:1 sein (Reuther, 2019). Omega-3-reiche Nüsse und Samen – Empfehlung: 50 Gramm pro Tag (Martin, 2015) – sowie Pflanzenöl und fettreicher Seefisch versorgen den Körper mit dem richtigen Fett für das Immunsystem.
Kohlenhydrate sind nicht nur schlecht Es geht nicht darum, die komplette Nährstoffgruppe der Kohlenhydrate zu „verdammen“, sondern die historisch nie zuvor gekannten Mengen an isolierten Kohlenhydraten – konsumiert über Süßigkeiten, Knabbereien, Erfrischungsgetränke, Fertigprodukte, Fast Food und Co. – stark zu reduzieren (Kast, 2018). Die WHO empfiehlt, nur maximal zehn Prozent der gesamten täglichen Nahrungsenergie mit niedermolekularen Kohlenhydraten zu decken (Leitzmann & Keller, 2013). So führt eine hohe Zufuhr an Monound Disacchariden wie Glukose, Fruktose oder Saccharose aus zuckerreichen Lebensmitteln zu einem dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel, der dann die Entwicklung von Entzündungsprozessen im Körper fördert (Reuther, 2019). Demgegenüber liefern die Polysaccharide, eine weitere Gruppe der Kohlenhydrate, bestimmte Faserstrukturen, die von großer gesundheitlicher Bedeutung insbesondere für das Immunsystem sind: die Ballaststoffe (engl.: non-digestible polysaccharides). Diese bilden eine sehr komplexe Stoffgruppe mit verschiedensten Eigenschaften und Funktionen im Körper (European Commission, 2016). Vor allem der Darm, sozusagen das „Immunsystem undercover“, mit seiner zentralen Rolle in der Abwehr – 70 Prozent der Immunzellen befinden sich im Dünn- und Dickdarm; knapp 80 Prozent aller Abwehrreaktionen starten hier – profitiert von einer ballaststoffreichen Ernährung (Schwiertz, 2019). Wünschenswert sind 40 bis 50 Gramm pro Tag, gewonnen aus Gemüse, Hülsenfrüchten, Obst, Kartoffeln und Vollkornprodukten (von Koerber, Männle & Leitzmann, 2004). Dabei sollte die von der DGE vertretene Empfehlung „5 am Tag“ mit drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst besser in „4 plus 1“ geändert werden: viermal Gemüse und einmal Obst am Tag (Schwiertz, 2019).
auf einem spezifischeren Weg beeinflussen (Calder, 2013). Gute Eisenlieferanten sind Fleisch, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte und grünes Gemüse. Vitamin D wird mithilfe von UV-B-Strahlen aus dem Sonnenlicht gebildet. Geringe Mengen finden sich in Fettfischen (Reuther, 2019) Die EPIC-Studie (= European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) hat gezeigt, dass jeder Apfel, jede Kiwi und jede Paprika das Mortalitätsrisiko senken, vorausgesetzt, dass diese Gemüse- und Obstsorten täglich konsumiert werden (Diehm, 2017). Zudem enthalten sind sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Diese haben in ihren Ursprungspflanzen eine große Aufgabe: Schutz vor Krankheiten und Schädlingen. Und genauso wirken sie auch im menschlichen Körper. Wichtig für eine immunstärkende Ernährung ist, dass möglichst bunt und vielfältig gegessen wird, denn grüne, rote und gelbe Früchte oder Gemüsesorten liefern unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe (Reuther, 2019).
Fazit Ein stabiles und gesundes Immunsystem kann sich gegen die meisten Erreger gut wehren. Es lohnt sich also, das Abwehrsystem mit der richtigen Lebensmittelauswahl zu unterstützen. Der tägliche Speiseplan sollte aus reichlich Gemüse, Hülsenfrüchten und etwas Obst bestehen, die den Körper mit den nötigen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen sowie mit sekundären Pflanzenstoffen versorgen. Nüsse, Samen und Fisch liefern zudem wertvolles Protein und sorgen zusammen mit Omega-3-reichen Pflanzenölen für entzündungshemmende Fette. Mageres Fleisch, Eier und Milchprodukte liefern zusätzliches Protein und Vollkornprodukte runden die Lebensmittelauswahl durch Ballaststoffe ab.
Protein – nicht nur für Sportler wichtig
Ohne Vitamine macht die Abwehr schlapp Der Körper benötigt Vitamine, um gesund zu bleiben und gut zu funktionieren, kann sie aber – mit Ausnahme von Vitamin D – nicht selbst herstellen. Wer also starke Abwehrkräfte haben möchte, isst am besten möglichst oft frische oder selbst zubereitete pflanzliche Nahrungsmittel. Rohes oder schonend gegartes Gemüse und Obst liefern dem Körper wichtige Nährstoffe, die das Immunsystem stärken (Baumann, Hagenlocher & Lorentz, 2013). Vitamine wie C und E sowie die Vitamine des B-Komplexes nehmen dabei relativ unspezifisch, beispielsweise als Antioxidanzien, positiven Einfluss auf das Immunsystem, wohingegen die Vitamine A und D sowie die Spurenelemente Eisen, Selen und Zink das Immunsystem
Antje Ruhwedel
Foto: DHfPG/BSA
Der Grund ist ganz einfach: Verschiedene Zellen des menschlichen Immunsystems müssen ständig reproduziert werden. Kommt es zu Engpässen in der Proteinzufuhr, wird die Zellerneuerung gestört und die Abwehrkräfte lassen nach (Calder, 2013). Generell bildet somit eine adäquate Versorgung des Körpers mit Aminosäuren die Basis zur Erhaltung einer funktionsfähigen Immunkompetenz, um diesen vor pathogenen Keimen schützen zu können (Baumann, Hagenlocher & Lorenz, 2013). Eine Sonderstellung nehmen darüber hinaus die Aminosäuren Arginin und Glutamin ein. Arginin beispielsweise verbessert die zelluläre Immunantwort, trägt zur Bildung und Funktionalität von T-Lymphozyten bei und regt die Phagozytose (Vernichtung von Fremdsubstanzen) an (Reuther, 2019). Glutamin trägt zur Synthese von Genbausteinen bei. Daher haben alle Körperzellen, die sich häufig teilen bzw. erneuern, einen hohen Bedarf an Glutamin. Das gilt besonders für die Zellen der Darmwände und die Leukozyten (weiße Blutkörperchen). Auf diese Weise stärkt Glutamin das Immunsystem (Calder, 2013).
Antje Ruhwedel (B. A. Ernährungsberatung, M. A. Prävention und Gesundheitsmanagement) ist selbstständige, zertifizierte Ernährungsberaterin und Inhaberin eines Gesundheitsstudios. Sie ist als Dozentin für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und die BSAAkademie sowie als Referentin für verschiedene Krankenkassen und Kliniken tätig. www.dhfpg-bsa.de
Auszug aus der Literaturliste Dayong,W., Erin, D. L., Munyong, P. & Simin, N. M. (2018). Nutritional Modulation of Immune Function: Analysis of Evidence, Mechanisms, and Clinical Relevance. Front Immunol, 9, 3160. Schwiertz, A. (2019) Der Darm. Immunsystem undercover. UGB forum, 5, 123–126. Für eine vollständige Literaturliste kontaktieren Sie bitte marketing@dhfpg-bsa.de.
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FACHARTIKEL ERNÄHRUNG
BAKING
BREAD IST BROT TATSÄCHLICH UNGESUND? Text: Aline Emanuel
Es kursieren viele Mythen zum Thema Brot, z. B.: „Dunkles Brot ist gesünder als helles“ oder „Brot ist generell ungesund“. Wirkt ein solch traditionsreiches deutsches Lebensmittel wirklich gesundheitsgefährdend? Und warum wird Brot von immer mehr Personen nicht mehr vertragen? Auf was Sie bei Ihrem Brotverzehr achten sollten, erfahren Sie im folgenden Artikel.
Foto: Fotograf Daniel Mock – stock.adobe.com
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eutschland ist „Brotweltmeister“ – unser Brot ist auf der ganzen Welt bekannt und beliebt. Man findet deutsche Bäcker u. a. auf Teneriffa oder im noch weiter entfernten Las Vegas. Ob Schrippen, Semmeln oder Brötchen, mit mehr als 3.000 Brotsorten grenzen wir uns mit unserer Vielfalt klar von anderen Ländern ab. Nun ist seit einigen Jahren nicht einmal mehr der Gang zum Bäcker notwendig. Wir erhalten unser Brot bequem im Discounter oder am Backautomaten um die Ecke. Zum Glück aber gibt es trotz alledem weiterhin das Bäckerhandwerk, das sich immer mehr und öfter den traditionellen Backverfahren und Zutaten wieder zuwendet. Ein Brot besteht nämlich eigentlich nur aus Mehl, Wasser, Salz und Hefe bzw. Sauerteig. In Deutschland wurden 2013 pro Kopf 56 Kilogramm Brot verzehrt. Diese Menge entspricht ca. 150 Gramm oder drei Scheiben am Tag (Association of Plant Bakers, 2015). Die meisten in Deutschland angebotenen Brote stammen aus Großbäckereien. Dort wird oft mit Zusatzstoffen, Emulgatoren oder Enzymen gearbeitet. Verwendete Enzyme müssen beim Brot nicht gekennzeichnet werden, da diese im gebackenen Zustand nicht mehr nachweisbar sind. Zusatzstoffe, von denen ca. 200 Stück in unserem Land zugelassen sind, müssen hingegen ausgewiesen werden (ZZuIV, 2019). Im Tierversuch hat man festgestellt, dass bestimmte Emulgatoren zu einer Veränderung der mikrobiellen Darmflora und einer niedriggradigen Entzündung der Darmwand führen (Chassaing et al., 2015).
Brot ist nicht gleich Brot „Kauf lieber das dunkle Brot, das ist gesünder“, so heißt es oft. Aber stimmt das überhaupt? Ein Vollkornbrot hat von Natur aus eine eher graue Farbe. Mit Malz-, Zuckerrüben- oder Karamellsirup färben die Industrie und manche Bäcker unsere Brote, sodass sie eine dunklere Farbe bekommen und nebenbei auch noch süßer schmecken. Pumpernickel ist von Natur aus dunkler, was durch ein spezielles Backverfahren entsteht. Entsprechend kann man von einer dunklen Farbe keine Rückschlüsse auf ein gesünderes Brot ziehen.
„Kauf besser Vollkornbrot als helles Weißmehlbrot“, heißt es weiter. Doch stimmt diese Aussage? Hier muss man klar Ja sagen, denn im Vollkornbrot sind größere Mengen an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen enthalten. Doch ist wirklich jedes Vollkornbrot gut? Betrachtet man den Blutzuckerspiegel, lässt sich erkennen, dass dieser bei Weißbrot aus fein gemahlenem Auszugsmehl ähnliche Werte erreicht wie bei Vollkornbrot aus dem fein gemahlenen ganzen Korn (Mangiameli et al. 2011). Entscheidend ist also der Verarbeitungs- bzw. Vermahlungsgrad. Dieser sollte zum Schutz vor Gewichtszunahmen nach aktueller Studienlage bei allen Lebensmitteln möglichst gering sein (Hall et al., 2019). Fein gemahlenes Getreide, ob Weizen oder Vollkornmehl (übrigens auch in Vollkornnudeln enthalten), führt zu einem hohen Anstieg des Blutzuckerspiegels und somit zu einer starken Insulinausschüttung (Mangiameli et al., 2011). Durch die feine Mahlung können die Verdauungsenzyme gut und schnell auf die vorliegende Stärke zugreifen und diese in Einfachzucker spalten, der dann ins Blut übergeht. Dadurch wird man schneller wieder hungrig. Man isst somit eventuell öfter und führt deshalb über den Tag verteilt mehr Kalorien zu. Grobes Vollkornbrot, das einen hohen Anteil an ganzen Körnern und Schrot enthält, sättigt aufgrund des höheren Ballaststoffgehalts und des niedrigeren Verarbeitungsgrades länger.
Ist Brot ungesund? Zöliakie, Weizenallergie oder doch Glutensensitivität? Viele Menschen vermuten bei sich selbst eine „Glutenunverträglichkeit“, die aber nur selten ärztlich bestätigt ist. Laut aktueller Datenlage liegt bei ca. einem Prozent der Bevölkerung in Deutschland eine echte Zöliakie (Autoimmunerkrankung) vor (Laass et al. 2015). Trotz allem vertragen viele Deutsche ihr Brot nicht mehr. Verdauungsbeschwerden wie Blähbauch oder Krämpfe sind jedoch nicht gleich mit einer Zöliakie in Verbindung zu bringen. Viele Großbäckereien beachten aus Kostengründen nicht die Gehzeit des Teiges. Ein guter Sauerteig benötigt drei Tage Ruhezeit; ein Teig aus einer Backmischung ist für den Industriebäcker bereits nach einer halben Stunde backfertig.
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FACHARTIKEL ERNÄHRUNG
FODMAPs In diesen Broten mit kurzer Teigführung findet man oft kurzkettige fermentierbare Kohlenhydrate, sogenannte FODMAPs (vgl. Abb. 1), die auch häufig für das Reizdarmsyndrom verantwortlich gemacht werden. FODMAPs werden normalerweise während der Teigruhe von Hefe und ggf. Milchsäurebakterien (bei Sauerteig) abgebaut. Wird die Teigruhe allerdings nicht eingehalten, vergären unsere Darmbakterien die FODMAPs. Gase entstehen und Wasser wird in den Darm gezogen, was die typischen Beschwerden wie Blähbauch oder Durchfall verursacht. Kurz nach der Herstellung des Teiges ist der FODMAP-Gehalt am höchsten, nach vier Stunden Gehzeit sind FODMAPs bereits fast vollständig abgebaut. So lange warten viele Bäcker oder Großbäckereien aber nicht, denn wie überall gilt auch hier das Motto: „Zeit ist Geld“. Erfreulicherweise gibt es jedoch nach und nach immer mehr Bäcker auf dem Markt, die ihrem Brotteig wieder die entsprechende Ruhezeit „gönnen“. Diese Brote, auch wenn sie Weizenmehl enthalten, werden von den meisten Menschen wieder gut vertragen.
F
ERMENTABLE
O
LIGOSACCHARIDES
D
ISACCHARIDES
M
ONOSACCHARIDES
A
ND
P
OLYOLS
Abb. 1: FODMAPs
Maßvoll genießen Doch brauchen wir überhaupt so viel Brot in unserer Ernährung? Wir sollten die Menge, den Verarbeitungsgrad und schließlich auch den Belag beachten. Sinnvoll für den Brotbelag sind Proteine und eher weniger Fette, denn die Kombination aus Kohlenhydraten und Fetten führt bei inaktiven Menschen zum Fettgewebeaufbau und somit zur weiteren Steigerung der Übergewichts- und Adipositas-
REZEPT LOW-CARBBROT Zutaten (für 1 Brot): • 300 g Magerquark • 4 Eier • 100 g gemahlene Mandeln • 100 g geschrotete Leinsamen • 4 EL Haferkleie • 2 TL Guarkernmehl • 1 Pck. Backpulver • 1 TL Salz • 1 EL gehackte Haselnüsse zum Bestreuen
Zubereitung: • Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. • Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. • Den Teig in die Backform geben, glattstreichen und etwa 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. (Stäbchenprobe) • Nach Belieben mit Haselnüssen bestreuen. Foto: artpirat – stock.adobe.com
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Fazit Brot sollte per se nicht verteufelt werden. Wir sollten allerdings darauf achten, wo und wie es hergestellt wird und welche Zutaten dafür verwendet werden. Vermuten wir eine Unverträglichkeit, sollten wir erst einmal testen, ob dieses Unwohlsein auch bei ursprünglich hergestelltem Brot auftritt. Generell ist es aber empfehlenswert, sich von dem typisch deutschen Ritual zu lösen, zu jeder Mahlzeit konsequent Brot zu essen.
Aline Emanuel
Foto: DHfPG/BSA
quote. Wenn man Fette verwendet, sollte auf einfach ungesättigte Fettsäuren geachtet werden, z. B. Olivenöl. Brot mit etwas Olivenöl und Salz ist v. a. aus der mediterranen Küche bekannt. Oder probieren Sie mal ein Low-Carb-Brot-Rezept. Diese Brote haben meist einen hohen Ballaststoffanteil durch z. B. Leinsamen und Nüsse, einen hohen Proteinanteil und beinhalten gesundheitsfördernde Fette. Bei diesem Brot müssen Sie auch nicht zu sehr auf den Belag achten. Hier dürfen es auch gern mal zwei Scheiben Käse sein.
Aline Emanuel bringt als M. A. Prävention und Gesundheitsmanagement sowie B. A. Ernährungsberatung mehrjährige Erfahrung in der Ernährungsberatung verschiedener Zielgruppen mit. Sie ist als Dozentin, Tutorin und Autorin für die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) und als Leiterin des Fachbereichs Ernährung an der BSA-Akademie tätig. www.dhfpg-bsa.de
Auszug aus der Literaturliste Chassaing, B., Koren, O., Goodrich, J. K., Poole, A. C., Srinivasan, S., Ley, R. E. & Gewirtz, A. T. (2015). Dietary emulsifiers impact the mouse gut microbiota promoting colitis and metabolic syndrome. Nature, 519, 92–96. Hall, K. D., Ayuketah, A., Brychta, R., Cai, H., Cassimatis, T., Chen, K. Y., et al. (2019). Ultra-Processed Diets Cause Excess Calorie Intake and Weight Gain: An Inpatient Randomized Controlled Trial of Ad Libitum Food Intake. Cell Metabolism, 30, 1–11. Für eine vollständige Literaturliste kontaktieren Sie bitte marketing@dhfpg-bsa.de.
RÜHREIBROT MIT TOMATEN Zutaten (für 1 Person) • 4 Cherrytomaten • Ein wenig frische glatte Petersilie • 2 Eier • Salz, Pfeffer • 1 TL Butterschmalz • 2 Scheiben echtes Vollkornbrot oder Low-Carb-Brot
Zubereitung: • Tomaten waschen und vierteln. • Petersilie waschen, trocken schütteln und einzelne Blättchen abzupfen. • Eier verquirlen, mit Salz würzen. • Butterschmalz in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Eimasse hineingießen und unter gelegentlichem Zusammenschieben stocken lassen. Zum Schluss Tomaten zugeben und kurz mitbraten. • Tomatenrührei auf den Brotscheiben verteilen, mit Petersilie und Pfeffer bestreuen. Foto: Lumixera – stock.adobe.com
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BILDUNG | ANZEIGE
Studium – Weiterbildung – Qualität Informationen und Neuigkeiten der BSA-Akademie, der BSA-Zert und der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG)
Lehrgänge an der BSA-Akademie Bundesweite und regionale Fördermöglichkeiten Für Lehrgänge der BSA-Akademie stehen unterschiedliche Förderprogramme zur Verfügung. Lehrgangsteilnehmende können Förderungen auf regionaler (variiert je nach Bundesland) oder auf Bundesebene (z. B. durch die Bundesagentur für Arbeit) beantragen. Beispielsweise bekommen anspruchsberechtigte Personen in Rheinland-Pfalz 50 Prozent der Weiterbildungskosten erstattet (bis max. 1.500 EUR/Kalenderjahr). Bei betrieblichen Weiterbildungen können Unternehmen einen Anspruch auf bis zu 30.000 EUR Förderung pro Kalenderjahr haben. Das BSA-Service-Center unterstützt gern bei Fragen beispielsweise zu Fördermöglichkeiten sowie Anspruchsberechtigung und händigt alle notwendigen Unterlagen zur Beantragung aus. bsa-akademie.de/foerderung Foto: DHfPG/BSA
Neue Anforderung der NiSV EMS-Trainer bereits jetzt qualifizieren! In der Strahlenschutzverordnung (NiSV) wurden neue Anforderungen u. a. im Bereich EMS-Training gestellt. Nach dem 31. Dezember 2021 dürfen nur noch diejenigen Personen EMS-Training an Kunden anwenden, die nachweislich über die erforderliche „Fachkunde EMF“ (EMF = Elektromagnetische Felder) verfügen. Die „EMS-Trainer/in“-Qualifikation der BSA-Akademie erfüllt die Kompetenzanforderungen der „Fachkunde EMF“ und kann bereits jetzt absolviert werden. Die Erfüllung der Fachkundenachweispflicht wird mit einer Zertifizierungsprüfung durch die unabhängige Zertifizierungsstelle BSA-Zert sichergestellt. Die BSA-Zert befindet sich mit diesem Programm im Antragsverfahren bei der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH). bsa-akdemie.de/ems Foto: DHfPG/BSA
Studiengänge >> dhfpg.de
Lehrgänge >> bsa-akademie.de
Zertifizierung >> bsa-zert.de
Mehr Infos zum dualen Bachelor- und Master-Studium, zu den BSA-Lehrgängen oder zur Zertifizierung unter: Tel. +49 681 6855 143
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DIN EN 17229 und DIN 33961 Mit Qualität überzeugen Die BSA-Zert bietet Fitness- und EMS-Studios die Möglichkeit, sich nach der Europäischen Norm DIN EN 17229 und der DINNorm 33961 zertifizieren zu lassen. Die DIN EN-Norm sowie die DIN-Norm regeln die Anforderungen an die Ausstattung und den Betrieb von Fitness- und EMS-Studios. Die Zertifizierung bestätigt dem Unternehmen umfassend, neutral und unabhängig dessen Qualität in den jeweiligen Anforderungsbereichen. Ein unverbindliches Angebot kann jederzeit kostenfrei über die Website der BSAZert angefordert werden. bsa-zert.de Foto: DHfPG/BSA
M. A. Prävention und Gesundheitsmanagement Individuell qualifizieren durch Studienschwerpunkte Der Master-Studiengang Prävention und Gesundheitsmanagement der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) qualifiziert für die vielseitigen Handlungsbereiche im Zukunftsmarkt Gesundheit. Es können zwei der insgesamt 16 Studienschwerpunkte u. a. aus den Fachbereichen Ökonomie, Ernährungs- sowie Gesundheitswissenschaft gewählt werden. Spezielle Schwerpunkte im Bereich Sport- und Bewegungstherapie ermöglichen den Erwerb der zusätzlichen Berufsqualifikation „Sport- und Bewegungstherapeut DVGS“. dhfpg.de/mpgm Foto: DHfPG/BSA
Graduiertenprogramm der DHfPG Rundum betreut zum Doktortitel Das Graduiertenprogramm der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes (UdS) in Kooperation mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) bietet Master-Absolventen, die sich auf die Promotion zum Dr. rer. med. vorbereiten möchten, ein auf vier Semester ausgerichtetes, befristetes, systematisiertes Studien- und Forschungsprogramm. Die organisatorische Betreuung erfolgt durch die DHfPG, die inhaltliche durch die jeweilige Doktormutter/den jeweiligen Doktorvater der UdS. Bewerben Sie sich jetzt für das Graduiertenprogramm in 2021! dhfpg.de/graduiertenprogramm Foto: DHfPG/BSA
Über die BSA-Akademie und die DHfPG informieren Die BSA-Akademie und die DHfPG bieten „Online-Infoveranstaltungen“ an. Die Videos sind jederzeit auf den Websites der DHfPG und der BSA-Akademie abrufbar. >> dhfpg.de/events
>> bsa-akademie.de/events
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ZERTIFIZIERUNG
Stiftung Warentest kürt terra sports
Nach Zertifizierung zum Testsieger Text: Ronja Reuber
Die EMS-Kette terra sports, die ihre insgesamt 54 Filialen in Eigenregie betreibt, wurde nun von Stiftung Warentest als „Beste EMS-Kette“ ausgezeichnet. Vor allem bei der Durchführung des Probetrainings konnte der EMS-Anbieter überzeugen. Über diesen Erfolg und wie die Zertifizierung aller Filialen nach der DIN 33961 damit zusammenhängt, haben wir mit Julian Hermsen gesprochen. Der Diplom-Psychologe ist Berater von terra sports im Bereich „Schulung, Ausbildung und Weiterbildung“.
fMi: Herr Hermsen, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz bei Stiftung Warentest! Welche Dienstleistungen bietet terra sports an? Julian Hermsen: Vielen Dank! Wir bei terra sports bieten jedem unserer Kunden einmal pro Woche Personal Training nach einem individuellen Trainingsplan an, der natürlich auf die individuellen Wünsche, Bedürfnisse und Ziele zugeschnitten ist. Wir zeichnen uns durch reines EMS-Krafttraining aus. Hinzu kommt noch die Ernährungsberatung durch unsere Personal Trainer. fMi: Warum haben Sie sich für die neutrale Zertifizierung all Ihrer Studios nach der DIN-Norm entschieden? Julian Hermsen: Das Hauptargument für uns war – und ist es auch heute noch –, dass Qualität immer das wichtigste ist, was wir durch die Zertifizierung für alle sichtbar machen. Wir investieren tatsächlich sehr viel Energie, Zeit und natürlich auch Geld in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Diese findet dann bei der Global Fitness & Health Academy statt, wo wir alle relevanten Schulungen durchführen – auch als Vorbereitung auf die Zertifizierung. Damit vermitteln wir nicht nur unseren Kunden ein sicheres Gefühl, sondern auch unseren Mitarbeitern. fMi: Wie lange dauert das Verfahren insgesamt? Julian Hermsen: Ich denke, die Dauer hängt von der Verfügbarkeit der jeweiligen Schulung ab. Diese ist zwar nicht Teil des offiziellen Zertifizierungsverfahrens, aber wir nutzen sie als Vorbereitung für die Mitarbeiter in all unseren Filialen. Pro Studio ist die Zertifizierung innerhalb eines Monats jedoch machbar! 116
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Foto: terra sports
Foto: Global Fitness & Health Academy
Julian Hermsen Berater von terra sports im Bereich „Schulung, Ausbildung und Weiterbildung“
Die Mitarbeiter sind stolz auf die Zertifizierung der Studios
fMi: Haben Sie kommuniziert, dass terra sports zertifiziert ist und gab es schon Rückmeldungen dazu? Julian Hermsen: Ja, wir haben die News über unsere SocialMedia-Kanäle verbreitet und die Zertifikate in den Studios sichtbar ausgehängt. Wir haben mittlerweile über 9.000 Kunden und die Rückmeldungen waren zu 100 Prozent positiv! Das Zertifikat steht für Qualität und Sicherheit, was jeder begrüßt, vor allem, wenn es um das Thema Gesundheit geht. fMi: Welche Vorteile sehen Sie in der Zertifizierung? Julian Hermsen: Ganz klar: Wir machen unser oberstes Gebot, nämlich Qualität, sichtbar. Die Zertifizierung hat zudem eine große Rolle dabei gespielt, dass wir gerade zum Testsieger bei Stiftung Warentest gekürt worden sind. Da wurden unter anderem die Anforderungen der DIN-Norm geprüft, womit wir natürlich punkten konnten. fMi: Sehen Sie in der Zertifizierung Vorteile für Anbieter von Firmenfitness und Betrieblichem Gesundheitsmanagement, kurz BGM? Julian Hermsen: Wir arbeiten mit verschiedenen Unternehmen im Bereich BGM zusammen und haben die Erfahrung gemacht, dass Betriebe immer zertifizierte Studios präferieren, da die Zertifizierung nach DIN-Norm Sicherheit vermittelt. Ich glaube, dass wir damit schon einen enormen Wettbewerbsvorteil haben, was diesen Bereich angeht. Zum ganzen Erfahrungsbericht: bsa-zert.de/jhermsen
WIR BEGLEITEN SIE AUF IHREM WEG … … zur erfolgreichen Studiozertifizierung! Das „ZertFit“-Zertifikat bestätigt Fitnessstudios oder EMS-Anbietern unabhängig und neutral sowohl die Einhaltung der DIN EN 17229 als auch der DIN 33961. Jetzt kostenfreies Angebot anfordern!
bsa-zert.de
NEUES AUS DER WISSENSCHAFT
Digitale Tools als Unterstützung für Führungskräfte
ya
yas
: ya
fik Gra
Erfolgreich durch digitale Selbstführung Wahrgenommene Selbstführungsfähigkeit nach 6 Wochen
3,8 3,73 3,7
3,6
3,55
3,52
3,5 3,41 3,4
3,3
3,2 Gesamt EG
Gesamt KG
Abb. 1: Selbstführungsfähigkeit im Prä-Post-Vergleich
Digitaler Wandel ist in allen Unternehmensbereichen präsent – Prozesse laufen immer dynamischer, flexibler und gleichzeitig komplexer ab. Der unternehmerische Erfolg hängt mehr denn je von leistungsfähigen, gesunden Mitarbeitern ab. Führungskräften kommt hier eine Vorbildfunktion zu, die jedoch nur durch ein gesundes Selbstmanagement erreicht werden kann – „Führung durch Selbstführung“ lautet hier das Motto! Doch können solche Kompetenzen auch durch digitale Selbsttrainingsprogramme optimiert werden? Hintergrund Die Digitalisierung stellt Unternehmen und Führungskräfte branchenübergreifend vor immer neue Herausforderungen und wachsende Aufgaben. Um langfristig unternehmerisch erfolgreich zu bleiben, bedarf es nicht nur leistungsfähiger und motivierter, sondern auch gesunder Mitarbeiter. Hier kommt den Führungskräften eine Schlüsselrolle zu, denn sie tragen nicht nur für die digitale Transformation und Weiterentwicklung des Unternehmens Verantwortung, sondern auch für ihre eigene und die mitarbeiterbezogene Gesundheit. Eine erfolgreiche Führungskraft sollte deshalb selbst als gutes Beispiel vorangehen: Denn nur durch ein gesundes Selbstmanagement der Führungskraft können Mitarbeiter diese auch als authentisches Vorbild wahrnehmen und sie sind offen für Veränderungen und Innovationen. Im Hinblick auf solch eine Doppelfunktion ist eine stetige Weiterbildung der fachlichen und vor allem personellen Kompetenzen heute unerlässlich. Neben den bewährten analogen Beratungs- und Coaching-Angeboten zur Optimierung der Führungsqualitäten werden vermehrt ergänzende digitale Trainings zur Verbesserung der Selbstführungsfähigkeit, wie beispielsweise Online-Führungs118
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trainings, Webinare oder Coaching-Apps, angeboten. Inwieweit diese die Face-to-Face-Beratungen positiv unterstützen können, wurde in einer Master-Thesis der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) untersucht.
Methodik Im Rahmen der Studie wurden unternehmensübergreifend 34 Führungskräfte befragt. Es erfolgte eine klassische Prä-Post-Messung, d. h. die Selbstführungsfähigkeiten wurden vor und nach der Durchführung eines sechswöchigen digitalen Selbstführungstrainings mittels des Fragebogens RSLQ (= Revised Self-Leadership Questionnaire) erfasst. Der RSLQ besteht aus insgesamt 27 Items, die folgende neun Selbstführungseigenschaften abbilden: „Erfolgreiche Leistung imaginieren“, „Eigene Zielsetzung“, „Selbstgespräch“, „Selbstbelohnung“, „Überzeugung/Sichtweisen bewerten“, „Selbstbestrafung“, „Selbstbeobachtung“, „Natürliche Belohnungsstrategie“, „Selbsterinnerung“. Die untersuchte Stichprobe setzte sich aus einer Experimentalgruppe (kurz: EG; n = 18) und einer Kontrollgruppe (kurz: KG; n = 16) zusammen. Während die KG ausschließlich den Prä- und den Post-Test ohne eine Intervention absolvierte, führte die EG zwischen den beiden Testungen zusätzlich ein digi-
DHfPG-Science-Lab: Bachelor-Thesis Fachbereich Psychologie
Selbstführungsfähigkeiten von Führungskräften im Prä-Post-Vergleich
Mit digitalem Selbstcoaching (EG) Selbstführungsfähigkeiten EG
Ohne digitales Selbstcoaching (KG) Selbstführungsfähigkeiten KG
Erfolgreiche Leistung imaginieren
Erfolgreiche Leistung imaginieren
5
Selbsterinnerung
4
5
Eigene Zielsetzung
Selbsterinnerung
3
3
2
Natürliche Belohnungsstrategie
Selbstbeobachtung Selbstbestrafung
1
Eigene Zielsetzung
4 2
Selbstgespräch
0
Selbstbelohnung
Überzeugung/ Sichtweisen bewerten
Natürliche Belohnungsstrategie
1
Selbstgespräch
0
Selbstbelohnung
Selbstbeobachtung
Überzeugung/ Sichtweisen bewerten
Selbstbestrafung
Abb. 2: Ausgewählte Selbstführungseigenschaften der EG und KG im Prä-Post-Vergleich
tales Selbstführungstraining durch. Dieses Training beinhaltete 30 digitale Lerneinheiten, die sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Übungen zu folgenden Themenblöcken abbildeten: „Selbstführung und Verantwortung“, „Wenn-Dann-Ziele“, „Zufriedenheit“, „Zeitmanagement“, „Fehlermanagement“, „Delegation“, „Selbstbewusstsein“ und „Multitasking“.
Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen, dass in der EG die Selbstführungsfähigkeiten durch die Teilnahme an dem sechswöchigen digitalen Training im Vergleich zur KG positiv beeinflusst wurden (vgl. Abb. 2, 5 = trifft immer zu; 0 = trifft gar nicht zu). Konkret verbesserte sich die EG in sieben von neun Selbstführungseigenschaften – „Erfolgreiche Leistung imaginieren“ (z. B.: Manchmal stelle ich mir vor, wie ich wichtige Aufgaben erfolgreich ausführe), „Eigene Zielsetzung“ (z. B.: Ich setze mir ständig spezifische Ziele für meine eigene Arbeitsleistung), „Selbstgespräch“ (z. B.: In schwierigen Situationen diskutiere ich mit mir selbst, um sie zu bewältigen), „Selbstbestrafung“ (z. B.: Wenn ich schlechte Arbeit geleistet habe, neige ich dazu, mich selbst zu kritisieren), „Selbstbeobachtung“ (z. B.: Es interessiert mich, wie gut ich in meiner Arbeit bin), „Natürliche Belohnungsstrategien“ (z. B.: Ich plane gezielt Tätigkeiten, die mir Spaß machen), „Selbsterinnerung“ (z. B.: Zur Erledigung meiner Aufgaben mache ich mir regelmäßig Pläne). Lediglich in den Selbstführungseigenschaften „Selbstbelohnung“ (z. B.: Wenn ich eine Aufgabe besonders gut mache, gönne ich mir etwas) und „Überzeugungen und Sichtweisen bewerten“ (z. B.: Ich denke immer über meine Überzeugungen und Sichtweisen nach und beurteile sie) konnten keine klaren Veränderungen festgestellt werden. Mit Blick auf den Gesamtwert der Selbstführungsfähigkeit zeigte sich für die EG (im Gegensatz zur KG) ebenfalls eine deutliche Verbesserung (vgl. Abb. 1).
5 = trifft immer zu 0 = trifft gar nicht zu Prä Post
Das Ziel der Studie bestand darin, festzustellen, ob die Selbstführungsfähigkeiten von Managern und leitenden Kadermitarbeitern durch die Teilnahme an einem sechswöchigen digitalen Selbstführungstraining optimiert werden. Die Ergebnisse zeigen eine positive Veränderungstendenz bei sieben von neun untersuchten Eigenschaften. Solch ein digitales Hilfstool stellt somit eine sowohl innovative als auch effektive und zugleich effiziente Möglichkeit zur Verbesserung der eigenen Selbstführungskompetenzen dar. Bewährte analoge Beratungs- und Coaching-Angebote können so optimal ergänzt und intensiviert werden, um die Weiterbildung von fachlichen und personellen Kompetenzen positiv zu beeinflussen – wobei vor allem die Vorteile digitaler Möglichkeiten (z. B. jederzeit von überall abrufbar, zeitlich flexible Nutzung usw.) hier hilfreich sein können. Durch eine bessere Vernetzung solcher Angebote ist es möglich, die eigenen Führungskräfte in Zukunft noch zielführender zu coachen und auch digital weiterzubilden, damit sie ihre Mitarbeiter optimal führen und gleichzeitig gesund erhalten können. Im Rahmen der gesunden Führung und den immer komplexer werdenden Managementaufgaben gewinnen diese digitalen Unterstützungstools in den nächsten Jahren zunehmend an Bedeutung, denn eines ist klar: Nichts ist so sicher, wie der Wandel selbst.
MAREIKE ADOMAT Alter: 26 Jahre Duales Studium: FITCOMPANY GmbH Abschluss: M. A. Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) Aktuelle Tätigkeit: Referentin für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der BAHN-BKK
Foto: Studio Wiegel Fotobetriebs GmbH
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SCIENCE NEWS
Die Science News dieser Ausgabe stellen neue Forschungsergebnisse aus den Themenfeldern Management, Ernährung und Gesundheit dar. Die thematisierten Studien liefern aktuelle Kennzahlen, Handlungsempfehlungen sowie fundiertes Fachwissen für Führungskräfte unserer Branche und bieten damit eine Möglichkeit zur branchenbezogenen Information und Weiterbildung. BGM in Zeiten von „Corona“
Proteinzufuhr im leistungsorientierten Krafttraining
Aerobes Training als Schutz vor COVID-19-Folgen
#whatsnext2020 – Erfolgsfaktoren für gesundes Arbeiten in der digitalen Arbeitswelt
Nutritional Recommendations for Physique Athletes
Role of increasing the aerobic capacity on improving the function of immune and respiratory systems in patients with coronavirus (COVID-19): A review
Untersuchungsschwerpunkte Untersucht wurden innerhalb der Studie u. a. der Status quo in Sachen BGF bzw. BGM sowie aktuelle Herausforderungen rund um die Corona-Pandemie.
Untersuchungsschwerpunkte Die Untersuchung hatte unter anderem das Ziel, spezifische Proteinzufuhrempfehlungen für leistungsorientierte Sportler mit der Zielsetzung des bestmöglichen Muskelmasseaufbaus und -erhalts zu ermitteln.
Untersuchungsschwerpunkte Diese Übersichtsarbeit untersuchte, welche Effekte eine Steigerung der aeroben Kapazität auf das Immun- sowie das respiratorische System zum Schutz vor den Folgen einer COVID-19-Infektion hat.
Methode Umfangreiche Online-Befragung von 1.192 Wirtschaftsunternehmen und -einrichtungen des öffentlichen Dienstes in Deutschland.
Methode Recherche, Identifikation und Interpretation aller relevanten Studien der elektronischen Datenbanken PubMed, SPORTDiscus, Google Scholar und MEDLINE.
Methode Recherche, Identifikation und Interpretation aller relevanten Studien der elektronischen Datenbanken Web of Science, Scopus, EBSCO und MEDLINE.
Zentrale Ergebnisse Besonders in Krisenzeiten werden BGF-Maßnahmen und umfassende BGM-Konzepte von 81,3 Prozent der Befragten als „wichtig“ bzw. „immer wichtiger“ beurteilt. Unternehmen, die solche Angebote bereits erfolgreich etabliert haben, schätzen deren Rolle als signifikant wichtiger ein im Vergleich zu denjenigen, die aktuell erst an der Umsetzung/Planung sind.
Zentrale Ergebnisse Bei leistungsorientierten Kraftsportlern, die ihren Muskelaufbau optimieren oder ihre vorhandene Muskelmasse im Rahmen einer Kalorienrestriktion ohne Verluste erhalten wollen, unterstützt die aktuelle Evidenzlage eine Zufuhrempfehlung von 1,8 bis 2,7 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht.
Zentrale Ergebnisse Es konnte nachgewiesen werden, dass eine Steigerung der aeroben Kapazität die Funktion des Immun- sowie des respiratorischen Systems verbessern kann. Diese Funktionssteigerung hilft dabei, COVID-19-Infektionen besser zu überstehen und Krankheitsfolgen zu reduzieren.
Praxisrelevanz und Fazit Die Corona-Krise stellt Unternehmen in puncto „Gesunde Führung“ branchenübergreifend vor neue Herausforderungen. Vermehrtes Homeoffice, flexible Jobmodelle usw. verändern nicht nur die Zusammenarbeit im Team, sondern auch das BGM. V. a. digitale Tools bieten aus Sicht der Führungskräfte neue Möglichkeiten, um für mehr Mitarbeitergesundheit und Produktivität zu sorgen.
Praxisrelevanz und Fazit Diese aktualisierten Empfehlungen können bei der Betreuung ambitionierter Fitnesskunden helfen, damit diese ihre ästhetischen und sportlichen Ziele erreichen. Solch eine evidenzbasierte Beratung stärkt die Kundenbindung und sorgt für eine optimale Betreuungsqualität.
Praxisrelevanz und Fazit Zum Schutz vor schweren Verläufen und gesundheitlichen Spätfolgen bei COVID-19-Erkrankungen kann die Erhöhung der aeroben Kapazität eine protektive Rolle einnehmen. Diese Tatsache unterstreicht die Wichtigkeit des gesundheitsorientierten Fitnesstrainings im Rahmen der Prävention und stärkt die Position der Studios.
Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (Hrsg.) (2020). #whatsnext2020 – Erfolgsfaktoren für gesundes Arbeiten in der digitalen Arbeitswelt. Zugriff am 09.10.2020 unter https://www.tk.de/resource/blob/2090400/faed14b64a2793257941f2e9f12afda4/whatsnext-2020-data.pdf
Roberts, B. M., Helms, E. R., Trexler, E. T. & Fitschen, P. J. (2020). Nutritional Recommendations for Physique Athletes. Journal of Human Kinetics, 71, 79–108.
Mohamed, A. A. & Alawna, M. (2020). Role of increasing the aerobic capacity on improving the function of immune and respiratory systems in patients with coronavirus (COVID-19): A review. Diabetes & Metabolic Syndrome: Clinical Research & Reviews, 14 (4), 489–496.
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PERSONENPORTRÄT
DHfPG-Absolventin verwirklicht ihren Traum
Umweltmanagerin beim Deutschen Fußball-Bund Text: Felix Laufer
Umwelt, Nachhaltigkeit und Sport – drei Dinge, die Sarah Stock täglich antreiben. Nach ihrem Master-Abschluss im Studiengang Sportökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) hat es die 28-Jährige geschafft, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. Als Managerin für das Thema Umwelt beim Deutschen Fußball-Bund e. V. (DFB) unterstützt sie die Vision, nachhaltiges Bewusstsein im und durch den Fußball zu stärken.
S
arah Stock startete ihre akademische und berufliche Laufbahn mit dem Bachelor-Studium Bewegung und Gesundheit. Allerdings merkte sie bereits in ersten Praktika, dass sie das erworbene Wissen nicht in die Praxis umsetzen konnte. In gewisser Weise schien ihr etwas zu fehlen. Erst durch das Master-Studium an der DHfPG, das Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen vereint, hat sie diesen fehlenden Baustein gefunden.
Master-Studium an der DHfPG Nach dem erfolgreichen Bachelor-Abschluss sammelte die 28-Jährige als Sportanimateurin in Side (Türkei) erste Auslandserfahrungen. Zurück in Deutschland arbeitete sie als fest angestellte Mitarbeiterin in einem regionalen Rehazentrum. Doch in ihr reifte das Verlangen, mehr Verantwortung zu übernehmen und sich in administrativen und organisatorischen Aufgaben beweisen zu können. „Eine Kollegin machte mich dann in einem Gespräch auf die DHfPG aufmerksam.“ Kurz darauf entschied sie sich für den M. A. Sportökonomie, was ihr damaliger Arbeitgeber unterstützte. Ausschlaggebend für ihre Wahl war das Studiensystem, eine Kombination aus Fernstudium und kompakten Präsenzphasen. Dadurch konnte sie das Erlernte aus den Präsenzphasen direkt in ihrer täglichen beruflichen Praxis einsetzen. Das war der Aspekt, den sie im klassischen Vollzeitstudium immer vermisst hat.
einen Praktikumsplatz aufgab.“ Doch glücklicherweise entstand in ihrer Abteilung kurz nach dem Ende ihres Praktikums eine neue Stelle als Content-Manager. Nach einem Jahr ergab sich für die 28-Jährige die einmalige Chance, beim DFB einer weiteren persönlichen Leidenschaft, dem Thema Nachhaltigkeit und Umwelt, nachzugehen. „Der DFB suchte einen Manager für das Themengebiet Umwelt. Beruflich dem nachgehen zu können, was mich täglich antreibt, ist eine der tollsten Sachen, die ich mir vorstellen kann.“
„Einfach trauen, neue Dinge auszuprobieren“ Sarah Stock konnte durch das Studium an der DHfPG ihre Leidenschaft zum Beruf machen. Durch den hohen Praxisbezug, der durch das Studiensystem gewährleistet ist, konnte sie wichtige Erfahrungen sammeln, die ihren Berufsweg nachhaltig prägten. Ihr Erfolgsrezept: „Man sollte sich einfach trauen, neue Dinge auszuprobieren. Mutig sein, lautet die Devise.“ Zur ganzen Erfolgsgeschichte: dhfpg.de/sstock
Doch nicht nur die praxisnahe Vermittlung der Studieninhalte blieb positiv in Erinnerung. „Die Dozenten, die teilweise direkt aus der Praxis kamen, konnten aufzeigen, wie es im Sportbusiness ‚wirklich abläuft‘ und welche vielfältigen Berufschancen wir mit dem Studienabschluss und dem angeeigneten Wissen haben.“
Mit Master-Arbeit zum weltgrößten Sportverband „Unser Dozent hat uns empfohlen, ein Abschlussarbeitsthema zu wählen, das uns auch im beruflichen Kontext interessieren würde. Da ich in meiner Bachelor-Thesis bereits ein Trainingskonzept erstellt hatte, wollte ich mich diesmal mit einem anderen Gebiet befassen.“
Ein Schritt zurück – zwei Schritte vor Im April 2018 startete sie dann tatsächlich ihr Praktikum in der Abteilung Entwicklung und Innovation. „Einige haben mich natürlich für verrückt erklärt, weil ich eine unbefristete Festanstellung für
Foto: DHfPG/BSA
Die gebürtige Aschaffenburgerin schrieb viele Initiativbewerbungen. „Ich habe mich unter anderem beim DFB beworben und im Anschreiben erklärt, dass ich die Erstellung meiner Master-Thesis gerne mit einem Praktikum verknüpfen würde.“
Sarah Stock (28) ist Absolventin des M. A. Sportökonomie an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG)
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KOLUMNE
Foto: Jordan Wozniak – unsplash.com
Vitamin D: Sonne und Solarium in neuem Licht gesehen
Der Blick zur Sonne lohnt sich Text: Holger Ziegert
Um die Gefahr einer Ansteckung einzudämmen, verbringen die Menschen während der CoronaKrise deutlich mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Wie wichtig das Sonnenlicht und Vitamin D für die Immunabwehr des Körpers sind, wird dabei häufig vernachlässigt. Ein Appell von Holger Ziegert, Bundesfachverband Besonnung e. V. (BfB), für den vernünftigen Umgang mit der Sonne.
D
ie Corona-Krise schwebt noch immer wie ein Damoklesschwert über der deutschen Wirtschaft, der Teil-Lockdown im November verschärft die Lage. Kaum eine Branche im Dienstleistungsbereich oder im stationären Einzelhandel ist nicht betroffen. Die Politik mahnt zum Daheimbleiben und fordert die Bevölkerung damit indirekt zum Bewegungsmangel und wenig Sonnenexposition auf. Einhergehend mit häufigen Gängen zum heimischen Kühlschrank oder Weinregal fördert dies eine gesundheitliche Disbalance. Die unweigerliche Folge ist, dass das
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körpereigene Immunsystem geschwächt und anfälliger für virale Erkrankungen wird. Die Sommersonne oder das Solarium hatten in den letzten Jahren keinen guten Stand. Dermatologenverbände warnen in regelmäßigen Abständen davor, dass Sonnenlicht der Haut schadet. Wird dieses im Übermaß genossen, muss man den Hautärzten Recht geben. Jedoch geht in der Diskussion der über viele Jahrmillionen entwickelte genetische Nutzen des Sonnenlichtes unter. Die Reak-
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement
University of Applied Sciences
BSA-Akademie
BS
School for Health Management
Zer der
Prävention, Fitness, Gesundheit
Hrsg.: ESA European Sunlight Association in Kooperation mit Bundesfachverband Besonnung e. V., Deutschland Photomed Solarien Verband, Schweiz WKO – Die Freizeit- und Sportbetriebe, Österreich Seitenzahl: 44 Bezug über die Geschäftsstelle (Adresse siehe unten) gegen Einsendung eines mit 1,55 EUR frankierten und adressierten Rückumschlags
tion der Haut auf Besonnung mit UV-Licht ist für den Körper elementar, das (über-)lebenswichtige Vitamin D nützt nahezu jeder Zelle. Kosmetische Bräune ist dabei nur ein schützendes Nebenprodukt. Die Studienlage zeigt, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel in Zusammenhang mit Krankheiten wie der Coronavirusinfektion gebracht werden kann. Die WHO räumte erst kürzlich ein, dass Vitamin D das Immunsystem stärke und somit Atemwegserkrankungen vorbeugen könne. Aktuell sorgt die internationale und ressortübergreifende Studie von Alfredsson et al. für Aufsehen. So mahnen die Autoren, eine unzureichende Sonnenexposition sei Ursache für „signifikante Gesundheitsprobleme“. Allein in Europa werden diesem Umstand und dem damit einhergehenden Mangel an Vitamin D in der Bevölkerung jährlich 480.000 Todesfälle zugeordnet. Die Studie legt nahe, „dass die aktuellen Gesundheitsempfehlungen zur Sonnenexposition überdacht werden sollten.“
Foto: BfB e V.
Es ist Zeit, den Mahnungen Glauben zu schenken und damit aufzuhören, sich sowie seine Angehörigen bei jeder Gelegenheit mit hohen Lichtschutzfaktoren einzucremen. Immerhin belegen zahlreiche Studien, dass ein Mangel an Vitamin D das Immunsystem schwächen kann. Eine maßvolle Besonnung der Haut mit UV-Licht hat somit nicht nur positive kosmetische, sondern auch gesundheitliche Effekte. Ein gesundes Leben mit überlegtem Blick auf Ernährung, Bewegung und die naturgegebenen Eigenschaften des Körpers waren und sind noch immer der bessere Weg.
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Weißbuch Sonnenlicht und Solarien. Natürliche und künstliche UV-Strahlung
Holger Ziegert Der studierte Wirtschaftswissenschaftler Holger Ziegert ist Mitglied des BfB-Vorstands. Seit 2008 ist er u. a. als Geschäftsführer und Gesellschafter der AYK Gruppe mit Sitz in Köln aktiv und durchlief zuvor Führungs-, Geschäftsführerund Vorstandspositionen in Unternehmen der Medizintechnik sowie der Kosmetik- und Freizeitindustrie.
Bundesfachverband Besonnung e. V. (BfB) Talblick 24 77960 Seelbach Telefon: 07823 - 96 29 14 Telefax: 07823 - 96 29 15 www.bundesfachverband-besonnung.de
bsa-akademie.de/uvsv
RECHT
Goodbye 2020, hallo 2021!
Rechtliche Änderungen für Unternehmer ab 2021 Text: Iris Borrmann und Andrea Elbl
Auf was müssen Betreiber von Fitness- und Gesundheits-Anlagen in Deutschland achten, wenn das neue Jahr beginnt? Dieser Frage haben sich die DSSV-Juristen angenommen und geben einen kompakten Überblick. Insbesondere bei den Themenfeldern Verjährung von Zahlungsansprüchen, Urlaubsansprüche, Kurzarbeitergeld sowie dem neuen Mindestlohn besteht Handlungsbedarf.
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W
enn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, müssen die Inhaber eines Unternehmens aktiv werden. Es gilt, nicht nur zu prüfen, welche Ansprüche unbedingt noch im alten Jahr geltend gemacht werden müssen, sondern auch vorzubereiten, was im neuen Jahr auf das Studio zukommt. Die vorliegenden Hinweise sind nicht vollständig. Wir haben jedoch die Sachverhalte herausgesucht, die besonders ärgerlich sind, falls sie vergessen werden.
Verjährung beachten! Verschenken Sie keine Beiträge! In diesen Zeiten ist es besonders wichtig, darauf zu achten, dass keine berechtigten Zahlungsansprüche aufgrund eintretender Verjährung verfallen, denn die Regelungen gelten trotz „Corona“. Rechtzeitig vor dem Jahresende sollten Sie Ihre Mitgliedsverwaltung dahingehend überprüfen, ob noch Forderungen durchzusetzen sind, die anderenfalls am 31. Dezember 2020 unwiederbringlich verloren gehen: Wann verjähren Ihre Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis? Die regelmäßige Verjährungsfrist in Bezug auf die Mitgliedsbeiträge beträgt drei Jahre und beginnt immer am 31. Dezember des Jahres, in dem der Zahlungsanspruch entstanden ist. Das bedeutet, dass alle Ansprüche, die zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. Dezember 2017 entstanden sind, Ende dieses Jahres verloren sind, wenn sie nicht vor dem 31. Dezember 2020 eingefordert werden. Das Studio kann seinen Anspruch nicht mehr erfolgreich gerichtlich durchsetzen – obwohl dieser rechtlich gesehen weiterhin besteht –, wenn sich das Mitglied auf die Verjährung beruft.
Wie kann die Verjährung verhindert werden? Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass weder mündliche 124
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noch schriftliche Mahnungen die Verjährung verhindern. Es gibt aber drei Möglichkeiten, um sich den Anspruch dennoch zu erhalten: • Theoretisch kann das Mitglied ein Schuldanerkenntnis unterschreiben; dann beginnt die Verjährungsfrist ab Datum dieses Dokuments erneut. • Die zweite Variante ist, dass zwischen beiden Parteien eine schriftliche Vereinbarung abgeschlossen wird, dass die Verjährungsfrist verlängert wird. • Wenn keine dieser beiden Varianten erfolgt, muss der Anspruch gerichtlich geltend gemacht werden. Empfehlenswert ist die Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens, um die Verjährung von Forderungen zu hemmen. Die Alternative wäre, direkt eine Klage zu erheben. Dabei ist der Vorteil des gerichtlichen Mahnverfahrens, dass die Verjährung bereits durch den Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids gehemmt werden kann (§ 204 Abs. 1 Nr. 3 BGB). Für Forderungen aus dem Jahr 2017 muss dann möglichst noch vor Weihnachten 2020 ein Mahnbescheid beantragt werden. Dies kann auch online über www.mahngerichte.de erfolgen; spätestens muss der Antrag aber am 31. Dezember 2020 um 23.59 Uhr in den Gerichtsbriefkasten eingeworfen werden.
Urlaubsansprüche der Mitarbeiter prüfen! Bisher lautete die allgemeine Regel, dass der Urlaubsanspruch von Mitarbeitern, wenn er nicht bis zum 31. Dezember des laufenden Jahres oder bei Vorliegen von besonderen Gründen bis zum 31. März des Folgejahres genommen wird, verfällt. Dies ist nach einem Urteil des EuGH und nun auch des Bundesarbeitsgerichtes (BAG-Urteil vom 19.02.2019) nicht mehr so einfach. Jeder Arbeitgeber muss seinen Arbeitnehmer zumindest in Textform (also per E-Mail) daran erinnern, dass dieser noch (Rest-)Ur-
Foto: Dilok – stock.adobe.com
laubsansprüche hat. Das Bundesarbeitsgericht möchte sogar, dass der Inhaber seinen Mitarbeitern mitteilt, • ... wie hoch ihr Jahresurlaubsanspruch ist • ... wie viele Tage noch übrig sind • ... dass der Arbeitnehmer diese beantragen muss • ... dass die Ansprüche verfallen, wenn der Urlaub nicht mehr beantragt wird!
Kurzarbeitergeld – Einverständniserklärung der Arbeitnehmer einholen!
01.01.2021 – 30.06.2021: Mindestlohn 9,50 EUR 01.07.2021 – 31.12.2021: Mindestlohn 9,60 EUR 01.01.2022 – 30.06.2022: Mindestlohn 9,82 EUR 01.07.2022 – 31.12.2022: Mindestlohn 10,45 EUR Beachtenswert ist dies bei der Beschäftigung von Minijobbern zum Mindestlohn. Wird der gesamte Vergütungsumfang ausgeschöpft, darf der Minijobber unter Beachtung des Mindestlohnes in 2020 noch 11,11 Stunden wöchentlich arbeiten, ab 1. Januar 2021 sinkt dieser Wert auf unter 11 Stunden (10,93 Stunden/Woche).
Für die Fitnessstudios gilt es, jetzt zu überprüfen, ob die Einverständniserklärung für den weiteren Bezug von Kurzarbeitergeld noch vorliegt. Viele Studios haben befristete Vereinbarungen mit ihren Mitarbeitern geschlossen. Soll die Kurzarbeitszeit jetzt noch verlängert werden, bedarf es einer neuen Einverständniserklärung.
Mindestlohn anpassen! Der aktuelle gesetzliche Mindestlohn im Jahr 2020 beträgt 9,35 EUR pro Stunde. Auch hier wurden wieder Anpassungen vorgenommen. Im Bundesanzeiger vom 9. September 2020 wurde der Entwurf der Dritten Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns (Dritte Mindestlohnanpassungsverordnung – MiLoV3) gemäß § 11 Abs. 2 MiLoG veröffentlicht. Der Mindestlohn soll bis 2022 in vier Schritten von derzeit 9,35 EUR auf 10,45 EUR steigen. Daraus ergeben sich folgende Beträge:
Fotos: Klaudia Lech
Die Zweite Kurzarbeitergeldbezugsdauerverordnung (2. KugBeV) wurde am 20. Oktober 2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Verordnung tritt am 1. Januar 2021 in Kraft. Die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld für Betriebe, die mit der Kurzarbeit bis zum 31. Dezember 2020 begonnen haben, wird auf höchstens 24 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.
Iris Borrmann, DSSV-Syndikusanwältin
Andrea Elbl, DSSV-Juristin
Fragen? Zu allen rechtlichen Fragen rund um den Studioalltag bietet die Rechtsabteilung des DSSV im Rahmen einer bestehenden Mitgliedschaft die Möglichkeit, eine kostenlose rechtliche Erstberatung mit Einschätzung der Rechtslage zu erhalten, beispielsweise nach Erhalt einer Attestkündigung, zur Überprüfung von Vertragsklauseln oder zu arbeitsrechtlichen Themen. Tel.: 040 – 766 24 00, E-Mail: jurist@dssv.de
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Foto: MEET THE TOP
Erfolgreich Netzwerken bei MEET THE TOP Fitness
Premiumtreffen der Fitnessund Wellnessbranche Wie kaum ein anderes Event in der Fitnessbranche steht MEET THE TOP für produktive Gespräche, effektives Netzwerken, hochkarätige Teilnehmer und luxuriöses Ambiente. Vom 04. bis 07. März 2021 findet MEET THE TOP auf Mallorca statt – selbstverständlich mit Abstands- und Hygienekonzept.
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Das MEET THE TOP Eventteam freut sich auf Ihre Bewerbung für MEET THE TOP Fitness 2021!
Das Konzept
Um die Abstands- und Hygieneregeln auf Mallorca einhalten zu können, wird die Teilnehmerzahl für nächstes Jahr stärker beschränkt. Das Hygienekonzept wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Hotel erstellt und speziell an die Bedürfnisse einer Netzwerkveranstaltung angepasst.
b „qualitativ hochwertige Kontakte“, „sehr angenehmes Ambiente“, „gut selektierte Geschäftspartner“ oder „hervorragende Organisation“ – die Kommentare der Teilnehmer von MEET THE TOP Fitness aus den letzten Jahren sind sehr positiv. Wer neue Kontakte knüpfen oder alte Geschäftsbeziehungen pflegen möchte, trifft hier auf das Who is Who der Fitnessbranche.
Hauptbestandteil des Events sind die effizienten und intensiven 1:1-Meetings an zwei Tagen. Wer auf wen trifft, wird bereits im Vorfeld der Veranstaltung via Online-Wahl der Industrie bestimmt. Das Freizeit- und Sportprogramm am Nachmittag lädt zum Verbinden von Business und Spaß ein. Oder aber man besucht die interessanten Fachvorträge aus den unterschiedlichsten Themenbereichen der Fitness- und Gesundheitsbranche. Für den passenden Rahmen des Events sorgt die Location. Angefangen bei den Zimmern, über das Essen bis hin zu den Meetingräumen, dem SPA und der großzügigen Bar bietet sie ein exklusives und schönes Ambiente für MEET THE TOP Fitness.
Was bietet das Event für Fitnessclubbetreiber? Kaum eine andere Veranstaltung bietet die Möglichkeit, mehr Produkte und Dienstleistungen in dieser Ausführlichkeit kennenzulernen. Zudem können Betreiber bei MEET THE TOP neue Kontakte knüpfen, ihr Firmennetzwerk erweitern und sich mit Branchenkollegen austauschen. Als Clubbetreiber haben Sie die Möglichkeit, das Event kostenfrei (exkl. Flug) zu besuchen. 126
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Die Vorteile für Betreiber Hochwertige Kontakte knüpfen Luxuriöses Ambiente Top Organisation Leckere und vielfältige Küche Unterschiedliche Freizeitangebote Informative Fachvorträge Hervorragende Erreichbarkeit
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»Gewohneinheiten: Verstehen. Entwickeln. Verändern. Mit und ohne Corona« Gewohnheiten „organisieren“ unser Leben. Das reicht von unserem persönlichen Alltag über den Arbeitsrhythmus von Unternehmen bis hin zur Lebensstruktur von ganzen Gesellschaften. Dies geschieht mit höchster Effizienz und sie tragen damit maßgeblich zur Leistungsfähigkeit bei, denn Gewohnheiten schenken ein Gefühl der Sicherheit. Gleichzeitig verhindern sie die Entwicklung und Umsetzung von Neuem und erschweren so den Wandel.
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Solange alles normal läuft, werden Gewohnheiten nicht hinterfragt, agieren sozusagen aus dem Schatten des Bewusstseins und sind so selten offensichtlich. Erst bei Einschränkungen wie in der aktuellen Corona-Krise werden sie sichtbar und damit überprüfbar. Das führt zu Verunsicherung, birgt aber auch immer die Chance, etwas Neues entstehen zu lassen. Prof. Dr. Oliver Schumann spricht in seinem Buch bewusst von sogenannten Gewohneinheiten und hat untersucht, ob und wie diese sich verändern, wenn eine Krise stattfindet. Er stellt erste Erkenntnisse dazu vor, welche Rolle diese Gewohneinheiten in Zeiten des Coronavirus spielen und wirft damit interessante Fragen auf: • Was beeinflusst sie? • Wie lange sind wir bereit, auf Gewohneinheiten zu verzichten? • Und wie wird sich die „neue Normalität“ nach der Corona-Krise darstellen?
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Redaktionelle Mitarbeit
Lektorat
Mareike Adomat, Patrick Berndt,
Andrea Paulus,
Albert Busek, Iris Borrmann, Andrea Elbl,
Carolin Schmidt
Aline Emanuel, Antonio e Silva, Felix Laufer, Stefan Haase,
Layout und Bildbearbeitung
Prof. Dr. Daniel Kaptain, Dr. Sarah Kobel,
Klaudia Lech (Art Direktion),
Florian Kündgen, Gregor Preuschoff,
Lars Marschalek,
Ronja Reuber, Nicolai Rolli,
Kimberly Piersdorf,
Antje Ruhwedel, Florian Schmidt,
Stefanie Reifschneider
Anke Sörensen, Jürgen Wolff, Holger Ziegert
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KOLUMNE
Wir haben noch viel Potenzial R
und 13 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung sind Mitglied in einem Fitnesscenter. Vor fünf Jahren waren es lediglich ca. neun Prozent. In puncto Konsumententrend konnte die Fitnessindustrie in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren ein enormes Branchenwachstum verzeichnen. Doch Anfang Februar 2020 gab es offiziell den ersten Corona-Fall in Nordrhein-Westfalen und sämtliche Sportstätten mussten sich einem Shutdown beugen. Erst ab Mitte Mai durften Fitnessstudios unter strengen Auflagen bezüglich Abstandshaltung und Hygiene wieder öffnen, im November traf ein Teil-Lockdown erneut die Studios. Die Auswirkungen der Corona-Krise sind aus ökonomischer Sicht extrem belastend, nicht nur für Studiobetreiber, sondern für die gesamtdeutsche Wirtschaft.
Das aktuelle Dilemma der Fitnessbranche Während des Corona-Shutdowns wurden unter dem Hygieneaspekt verstärkt Renovierungsarbeiten in Fitnessstudios vorgenommen und aufgrund dieser Maßnahmen wurde deutlich investiert. Diese Vorgehensweise war unerlässlich. Nach der Wiedereröffnung gab es teilweise enorme Rückschläge für die Studiobesitzer: • Die Anzahl der Mitglieder, die regelmäßig zum Training kommen, ist gesunken. • Viele der Best Ager bleiben zu Hause oder haben unter Vorlage eines ärztlichen Attests (Corona-Risikopatient) gekündigt. • Ein Großteil der Rehasport-Kunden nimmt nicht mehr an den Kursen teil. Umso wichtiger sind jetzt effektive Marketingmaßnahmen.
Jetzt neue Fitnessstudiomitglieder gewinnen
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Drei Marketingtipps zur Kundengewinnung mit geringer Investition: 1. Partner-Plus-Card: Laden Sie den Partner des Kunden zum Probetraining ein. Parallel dazu bieten Sie einen deutlich günstigeren Partnertarif (zum halben Preis) für den Lebensgefährten an. Damit sind sowohl der Partner als auch Ihr Kunde zufrieden und Sie haben gleich zwei Fliegen – pardon, zwei Kunden – mit einer Klappe geschlagen. Informieren Sie Ihre Mitglieder mit einer Brief-/Mailing-Aktion über diese Maßnahme und begrenzen Sie die Entscheidungsfrist auf maximal sechs Wochen.
Antonio e Silva Experte für Gesundheitswirtschaft und Fitnessstudiomarketing
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Es wird erforderlich, dass Sie: a. Partner-Fitnessverträge auf eine identische Adresse hin überprüfen. b. Mitte Januar bis Ende Februar eine Ehepartner-Tarif-Kampagne starten. c. Anzeigen auf Facebook und Instagram
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posten beziehungsweise in kostenlosen Anzeigeblättern oder Stadtteilzeitungen platzieren. 2. Gäste zu einer Google-Bewertung auffordern: Sollten Ihnen Google-Bewertungen fehlen, bitten Sie langjährige, zufriedene Mitglieder darum, diese abzugeben. Die ehrliche Bewertung eines Mitglieds ist für einen Neukunden besonders wertvoll, denn sie hilft ihm, sich ein Bild Ihres Fitnessstudios zu machen und schafft Vertrauen. 3. Lead Boxes als Marketinginstrument: Vor einigen Jahrzehnten waren Lead Boxes die Königsdisziplin des Marketings in der Gesundheitsbranche. Obgleich inzwischen viele digitale Marketingtrends Einzug gehalten haben, sind Lead Boxes immer noch eine effektive Form des Marketings.
Lead Boxes sinnvoll einsetzen Wenn Sie die Boxen an den richtigen Stellen platzieren, eröffnet sich damit die Möglichkeit, ein breites Publikum zu erreichen. Denken Sie dabei an Ihre Mitglieder und wählen Sie Standorte, an denen diese sich gern aufhalten. Gibt es ein Café in der Nähe, das sie favorisieren oder einen beliebten Friseur? Bieten Sie dem Interessenten beim Ausfüllen eines Glücksloses zum Beispiel die Chance, eine kostenlose Jahresmitgliedschaft für zwei Personen zu gewinnen. Das sind vielversprechende Ansätze. Streben Sie fünf Lead Boxes in Ihrer unmittelbaren Umgebung an. Wenn Sie monatlich etwa 100 neue Interessenten erreichen, von denen lediglich ein geringer Prozentsatz Mitglied wird, können Sie Ihren Umsatz auf sehr kostengünstige Weise steigern.
Warum Kundenreferenzen so wertvoll sind Der wirksamste Weg zur Verbreitung von Kunden-Testimonials ist die visuelle Variante. Sobald Sie über ein Video-Testimonial verfügen, können Sie es auf Social Media teilen. Auch die Möglichkeit, Testimonials auf Ihrer Website, Facebook oder YouTube zu veröffentlichen, stellt ein wichtiges Tool dar, um Ihr Angebot weltweit zugänglich zu machen. Selbstverständlich kann es eine hohe Investition in Managementstrategien bedeuten, Menschen dazu zu motivieren, Ihr Fitnessstudio zu evaluieren und anschließend eine öffentliche Bewertung abzugeben. Diesbezüglich gibt es Empfehlungen, die angestrebten Inhalte (Aktionen) zu verwirklichen: • Bitten Sie Ihre Kunden nach einer hervorragenden Gruppentrainingseinheit um die Abgabe eines Video-Testimonials. • Fragen Sie Ihre Mitglieder in regelmäßigen Abständen, ob sie dazu bereit wären, bezüglich Ihres Studios eine ehrliche Bewertung abzugeben.
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DSSV Jahresrückblick 2020 und Ausblick auf 2021