ZKZ 82603 · Nummer 01 · 2. quartal 2020 · EUR 8,90
FIBO 2020 LEITMESSE VERSCHOBEN
FITTES DESIGN MEHR ATMOSPHÄRE IM STUDIO
NEUE IMPULSE DAS EDUCATION -SPECIAL
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SMARTFIT
DIE ZUKUNFT FEUERT AUS ALLEN ROHREN
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INHALTSVERZEICHNIS MAGAZIN
FIBO SPEZIAL
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CHEFSACHE
Impulse statt Bodensatz
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BRANCHENNEWS
Weltmeister bleiben ist schwerer als Weltmeister werden
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SCHWERPUNKT Abb.: FIBO
Investition in die nächste Generation
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Optimalprogramm für Optimierer
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Training ist nicht alles?!
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BERATUNG & BETREUUNG
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FIBO 2020 verschoben
Phantastisch
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VISIONEN Abb.: SFIO CRACHO / shutterstock.com
Design follows Fitness
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Präventionskurse § 20
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Hilfestellung im Ernstfall
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Healthy Life
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Abb.: Preechar Bowonkitwanchai / Shutterstock.com
Abb.: Masson / shutterstock.com
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Wie fit sind unsere Studios?
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Big Data
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Kündigung
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SERVICE
Functional goes digital
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Programmdirektor
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LESERSERVICE SHAPE UP 1 / 2020 _ 1
Abb.: FIBO
FIBO Spezial
FIBO 2020 VERSCHOBEN DIE FIBO FINDET DIESES JAHR VOM 1. BIS 4. OKTOBER STATT Die FIBO, die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit, wurde aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus verschoben. Ursprünglich hätte die FIBO im April stattfinden sollen. Die FIBO wird zum neuen Termin mit einer neuen Hallenkonstellation antreten und die südlichen Geländeteile des Kölner Messegeländes belegen. Der Zugang erfolgt über die Eingänge Ost, West und Süd. Bereits gekaufte Messetickets behalten ihre Gültigkeit. Jetzt herrscht mehr Klarheit – für die Aussteller, aber auch für alle Trainer, Studiobetreiber und Physiotherapeuten, die einen Messebesuch geplant haben.
DIE ENTSCHEIDUNG
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Silke Frank, Event Director von FIBO G lobal Fitness Events, bringt es wie folgt auf den Punkt: „Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht; unsere Kunden, Partner und das FIBOTeam haben unglaublich hart an dieser Veranstaltung gearbeitet. Obwohl es enttäuschend ist, die Veranstaltung zu verschieben, ist es unerlässlich, dass wir der Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten Priorität einräumen. Unser Ziel bleibt es, allen Ausstellern und Besuchern der SHAPE UP 1 / 2020 _ 26
FIBO den besten Nutzen zu bieten. Mit dem neuen Termin im Herbst entsprechen wir dem Wunsch vieler Aussteller, im laufenden Geschäftsjahr einen alternativen Termin anzubieten. Wir freuen uns deshalb sehr, in den Gesprächen mit der Koelnmesse Ausstellungen zeitnah eine Termin- und Platzlösung gefunden zu haben.“ Ob man den Corona-Virus als bedrohlich oder eher als überschätzt einstuft: Gerade die Veranstalter von Großevents tragen ein hohes Maß an Verantwortung für Kunden, Besucher und Mitarbeiter. Es war also eine schwierige Entscheidung und sie wurde zeitnah getroffen und sauber kommuniziert. Auch für uns als Heftmacher
war das wichtig. Wir saßen auf heißen ohlen und wollten diese Ausgabe K abschließen.
SO GEHT ES WEITER
In den kommenden Wochen wird man von Seiten der FIBO intensiv mit den Kunden und Partnern reden, um die globale Fitness- und Gesundheitsbranche auf Kurs zu halten. Wir drücken alle Daumen und wünschen dem FIBO-Team Nerven wie Drahtseile.
WARUM BETRIFFT UNS DAS?
Für viele Unternehmen, die ihre Produkte im europäischen Fitness- und Gesundheitsmarkt vertreiben, ist die FIBO Dreh- und Angelpunkt im Vertriebsjahr.
FIBO Spezial
Unzählige Neuerscheinungen oder Relaunches werden jedes Jahr genau auf die FIBO hin terminiert. Was tun, wenn Monate in ein Produkt oder Design investiert wurde und jetzt die Möglichkeit zur Präsentation bei den Kunden entfällt? Eine Lösung kann eine Verstärkung der Marketingpräsenz in Print- und Online-Kanälen sein oder man startet eigene, regionale Kleinevents. Auch eine Veränderung der Vertriebsstrategie mit mehr Kundenbesuchen vor Ort ist denkbar. Gleichzeitig ist für zahlreiche Unternehmen – auch für immer mehr Anbieter auf dem Gesundheitsmarkt – das erste Halbjahr von entscheidender Bedeutung, was den Vertrieb anbelangt: Umsatz, der hier nicht gemacht wird, ist in dieser Form vielleicht nicht eins-zu-eins nachholbar. Eine solche Verschiebung kann daher auch Auswirkungen auf die Gesamteinnahmen 2020 und auf die Planung für das Folgejahr haben. Dabei ist nicht nur der mögliche Umsatzausfall erheblich, auch die Vielzahl
an Kontakten, die man auf einer solchen Messe macht, ist eine wirtschaftliche Größe. Es heißt also, Ruhe zu bewahren und zeitnah zu reagieren.
WEITERE BAUSTELLEN
Viele Firmen, die im April auf der FIBO vertreten gewesen wären, kämpfen mit weiteren Fragen: Können wir Hotelzimmer noch stornieren? Wie sieht es mit Flugund Bahntickets aus? Was tun, wenn Vertriebsmitarbeiter bei einem neuen Termin nicht verfügbar sind? Auch hierfür sind Antworten zu finden. Der neue Messetermin im Herbst stellt insbesondere diejenigen Aussteller und Besucher vor Herausforderungen, die für diese Jahreszeit bereits viele Termine im Kalender stehen haben. Und wie sieht es mit den Athleten aus, die zur FIBO reisen wollten, um sich in diversen Wettkämpfen zu messen? Wenn hier wie bei der Strongmen-ClassX Punkte für Bestenlisten erworben werden, kann eine Verschiebung auf einen späteren Termin schwierig
Silke Frank
werden. Auch lässt sich sportliche Bestform nicht einfach abrufen, sondern erfordert eine genaue Planung und eine langwierige Vorbereitung.
SOLIDARITÄT IST GEFRAGT
Statt auf Panik zu setzen, hilft auch im geschäftlichen Umfeld ein gutes Maß an Gleichmut, gepaart mit einer ordentlichen Dosis Vernunft. Dann sehen wir uns alle gewohnt fit, motiviert und engagiert wieder – auf der nächsten FIBO in Köln!
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IMPULSE STATT BODENSATZ BE
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EXPERTEN-INTERVIEW MIT MATTHIAS HOLZ ZUM THEMA MITARBEITERENTWICKLUNG
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Abb.: BAW
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Die hochwertige Qualifikation des Teams bringt in der Unternehmenspraxis gleich mehrere Vorteile, die immer noch gern unterschätzt werden: So meistern versierte Fachkräfte ihre täglichen Aufgaben im Betrieb erfolgreicher und deutlich effizienter. Gleichzeitig treten sie gegenüber Kunden und Partnern auch glaubwürdiger auf. Nicht minder wertvoll ist die Bindungswirkung der Aus- und Weiterbildung beim Mitarbeiter, der sich wertgeschätzt und unterstützt sieht: Ein Faktor, der insbesondere für Studios in der Zukunft entscheidend ist, da sich Mitglieder eher mit ihrem Trainer identifizieren als mit dem Studio selbst.
Herr Holz, wo steht die deutsche Unternehmenslandschaft bei der Entwicklung ihrer Mitarbeiter heute?
Ein einfaches Beispiel, das die Situation ziemlich gut beschreibt: Im vergangenen Jahr haben wir bei der BAW eine Ausbildung entwickelt, die sich in Werkstattcharakter mit dem dringlichen Thema Innovation beschäftigt. Die Resonanz darauf war großartig. Aber: Unsere Interessenten sind alle aus persönlicher Motivation zu uns gestoßen. In den notwendigen Gesprächen mit Inhabern oder Vorgesetzten wurde weder die Notwendigkeit gesehen noch wurden Budgets dafür freigegeben. Hier herrscht scheinbar große Angst vor neuen Ideen oder es spielen noch weitere Motive eine Rolle. Wir mussten uns also eingestehen, dass dieses Programm gegenüber der Zielgruppe Unternehmen nicht vermittelbar ist. Ganz ehrlich, wir sind damit gescheitert – und haben dazugelernt.
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Natürlich hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Beispielsweise ist die Personalentwicklung in vielen Unternehmen zum festen Bestandteil innerhalb der Organisation geworden. Und das ist auch gut so, denn eine abgestimmte arbeitsplatznahe und berufsbegleitende Aussowie Weiterbildung trägt wesentlich zur gesunden und – verzeihen Sie mir die überstrapazierte Wortwahl – nachhaltigen Organisationsentwicklung bei.
Also alles Sonnenschein?
Leider nein. Allzu oft handelt es sich um Lippenbekenntnisse. In vielen Gesprächen und Beratungen stelle ich fest, dass die Motivation für eine weitere berufliche Entwicklung meist sehr stark vom einzelnen Mitarbeiter ausgehen muss. Zudem halten Arbeitgeber, Unternehmer oder Vorgesetzte derartige Maßnahmen nicht selten für ein Incentive, also ein Goodie für die Mitarbeiter. Darüber hinaus verstecken sich viele Firmenchefs hinter pauschalem Compliance-Gedöns. Das sind Punkte, die einer Entwicklung des Personals für ein gesundes Unternehmen im Wege stehen. Natürlich stehen die Betriebe vor einem Dilemma: Befähigen sie ihre Mitarbeiter zu souveränen Persönlichkeiten, können diese abgeworben werden oder ziehen von sich aus weiter. Wird nicht qualifiziert, bleiben die Mitarbeiter – vielleicht. Aber denken wir dies doch einmal einen Schritt weiter. Was passiert denn, wenn gerade diese Mitarbeiter bleiben? Welches Unternehmen kann ernsthaft Interesse daran haben, genau mit diesem personellen Bodensatz in die Zukunft zu gehen?
Wir sprechen von Einzelfällen?
Meiner Erfahrung nach wird dieser Missstand in Menschenberufen besonders deutlich – und dazu gehören ganz klar die Trainer und Physiotherapeuten: Hier stehen die Mitarbeiter im direkten Kontakt mit den Kunden – und dies nicht durch bunte Broschüren geschönt, sondern ganz real. Sie repräsentieren das Unternehmen im Hinblick auf Kultur und Werte. Kommt es hier zu einer Diskrepanz von Schein und gelebter Wirklichkeit, spürt der Kunde dies sofort und zieht seine Konsequenzen.
Können Sie uns skizzieren, wie eine gute Ausbildung heute aussehen sollte?
Vorneweg: In der Regel kommen Mitarbeiter grundlegend gut qualifiziert – sei es durch eine berufliche Ausbildung, einen akademischen Abschluss oder auf anderem Wege gewonnener Qualifizierung – in die Unternehmen und verfügen über geeignetes Handwerkszeug, um im beruflichen Alltag zunächst bestehen zu können. In den Studios kann das beispielsweise ein ein schlägiges Studium sein oder eine entsprechende Ausbildung, beispielsweise eine Abb.: Unitone Vector / Shutterstock
Wie sieht es mit der Ausbildungsbereitschaft der Unternehmer heute aus? Und wie viel digital muss sein beziehungsweise wie viel ist wirklich sinnvoll? Wir fragen nach bei Matthias Holz von der Bayerischen Akademie für Wirtschaftskommunikation. Als Vorsitzender des BAW-Vorstandes ist er von fachlicher Seite her regelmäßig in die Entwicklung innovativer Qualifikationen involviert.
Gewinnen Mitarbeiter an Wissen, gewinnt auch das Unternehmen SHAPE UP 1 / 2020 _ 37
Education FitnesstrainerB-Lizenz. Nun wissen wir aber alle, dass ein berufliches Jahr eben nicht nur aus Alltäglichem besteht. Erst wenn Mitarbeiter in ungewohnten Situationen souverän reagieren oder notwendiger stetiger Veränderung und Wandel aufgeschlossen und vor allem ohne Ängste gegenüberstehen, ja, erst dann haben Unternehmen ein wertvolles Team gewonnen. Einzelne Mitarbeiter brauchen Aufmerksamkeit. Eine gelungene (Weiter-) Qualifizierung kann nur dann erfolgreich für alle Seiten sein, wenn diese von den Beteiligten gemeinsam getragen wird. Jeder Mitarbeiter hat individuelle Ecken und Kanten, persönliche Stärken und Schwächen, unterschiedliche Lebensentwürfe. Dem gilt es Rechnung zu tragen.
Sie meinen individuelles Coaching?
Leider verabschieden sich viele Qualifizierungsanbieter dann mit der Übergabe von Diplomen, Zertifikaten oder Bescheinigungen von ihrer Verantwortung. Nach der Präsenz gilt es aber, die Teilnehmer bei der Umsetzung ihrer eigenen Projekte im beruflichen Umfeld zu begleiten und Hilfestellungen – nennen wir es vielleicht besser Sparring als Coaching – zur Implementierung ihrer Ideen im Betrieb zu geben. Dieser Schritt, dieses Nachfassen, ist immens wichtig, um gemeinsam und nachhaltig zum gewünschten Erfolg zu kommen. Ansonsten scheitert die Mitarbeiterentwicklung auf halber Strecke und führt zu den vielerorts zu beobachtbaren Vorbehalten gegenüber berufsbegleitender Qualifizierung. Noch einmal kurz zusammengefasst: Alles, was Basic ist, im Vorfeld in digitale Elemente verlagern. Die in meinen Augen absolut Abb.: mrmohock / Shutterstock
Jein, Coaching trifft es nicht ganz. Für mich besteht eine zielführende Qualifi zierung aus drei aufeinanderfolgenden und sich gegenseitig bedingenden Elementen: Alles, was inhaltliches Allgemeingut ist, wie beispielsweise Grundlagen oder Theorien, lässt sich wunderbar in einem vorgelagerten Modul abbilden. Hier sind digitale E-Learning-Komponenten sehr hilfreich, denn so können die T eilnehmer ganz individuell ihr jeweiliges Lerntempo bestimmen oder gegebenenfalls einzelne Sachverhalte intensivieren und auch wiederholen. Gleichzeitig hat dies den wertvollen Nebenaspekt, dass Teilnehmer auf einem relativ homogenen Wissensniveau in die Präsenzphase übergehen.
Präsenz ist Qualitätszeit. Im Unternehmen werden die beruflichen Aufgaben in der Regel nicht von anderen übernommen und bleiben daher meist liegen. Deshalb muss diese Phase so intensiv wie nur möglich genutzt und gestaltet werden. Didaktisch liegen die Schwerpunkte hier auf dem Training der Inhalte, der Orientierung an Best Cases, auf Dos and Don'ts und der begleitenden Bearbeitung von Aufgabenstellungen aus dem eigenen beruflichen Umfeld. Die Relevanz der Formel «Wissen gepaart mit Anwendung führt zum Können» kann in diesem Zusammenhang gar nicht hoch genug gehängt werden.
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Projektarbeiten fördern das Zusammenwachsen der Kursteilnehmer und legen bereits Grundlagen für individuelles Netzwerken SHAPE UP 1 / 2020 _ 38
notwendige Präsenz zur Anwendung und zum Training nutzen. Und dann die Teilnehmer in der Umsetzung begleiten. Werden diese drei Komponenten abgedeckt, ist der Kreis der Anbieter sehr klein geworden und erleichtert somit die Auswahl. Natürlich hat dies alles seinen Preis, und ich meine in erster Linie gar nicht die Teilnahmegebühren. Andere Ressourcen, wie beispielsweise Freistellungen oder Spesen, fallen ebenso ins Gewicht. Dennoch sollten sich vor allem auch kleinere Unternehmen hiermit intensiv beschäftigen, da der Klein- und Mittelstand bei potentiellen Mitarbeitern in der Auseinandersetzung mit beruflichen Möglichkeiten oft – wenn auch genauso oft zu Unrecht – den Kürzeren gegenüber großen Brands zieht.
Wie viel digital braucht es wirklich?
Wie gesagt, digitale Elemente können unterstützen, soferns sie sinnvoll und an der richtigen Stelle eingesetzt werden. Ich sehe hier vor allem Möglichkeiten, Wissen – ich spreche hier eben nicht von Können – zu vermitteln. Aber bei sämtlichen digitalen Lösungen fehlt ganz einfach der soziale Klebstoff. Es fehlt die Verbindlichkeit, der gemeinsame Austausch, vielleicht auch ein kollektives Scheitern in Teamarbeiten. Und was ich immer wieder ganz deutlich sehe, es ist für die Teilnehmer einer Qualifizierung enorm wichtig zu verstehen, dass sie mit ihren Defiziten, mit ihren Herausforderungen nicht alleine sind. Dass ein Trainer beispielsweise sieht, dass es anderen genauso geht und diese in ihren Studios mit ganz ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Das sind sehr wichtige Erfahrungen, um sich selbst zu justieren und die eigene berufliche Tätigkeit und das dazugehörige Umfeld wieder zu erden – dies kann weder digital noch online bieten. Einen weiteren Gedanken möchte ich in diesem Zusammenhang ins Spiel bringen: Neben allen anderen fachlichen Aspekten ist der Auf- und Ausbau des persönlichen Netzwerks für die berufliche Entwicklung entscheidend. Eine Qualifizierung ist hierbei die perfekte Möglichkeit, stabile Kontakte zu knüpfen, die jedes digitale Adden dauerhaft überleben und einen
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Abb.: Who is Danny / Shutterstock
wohltuenden Blick über den eigenen Tellerrand hinaus garantiert. Gerade für Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich ist das essenziell. Studio-Mitarbeiter können hier – sowohl für sich als auch für das Studio – wertvolle Kontakte zu Netzwerkpartnern beispielsweise Ärzten, Firmen oder Physiotherapeuten, knüpfen. Und, um den gesetzten Hype über die Ausschließlichkeit von E-Learning, Webinaren oder Ähnlichem zu begegnen, eine Frage von meiner Seite: «Wer vertraut sich einem Herzspezialisten an, der sein Wissen ausschließlich über Webinare erworben hat?» Diese Frage muss sich wohl jeder selbst beantworten.
Wie wichtig ist Qualifizierung als Teil nachhaltiger Unternehmensführung?
Hier gehe ich soweit, dass ich das Thema Qualifizierung und vieles, was damit zusammenhängt, als scharfes Schwert auch in der CSR-Thematik bezeichne. Wir stehen durch die Digitalisierung vor gewaltigen Umwälzungen, auch was die Arbeitsmarktsituation betrifft. Schon heute ist es für viele Studios schwierig, erst gute Mitarbeiter zu finden und dann auch noch zu halten. Rechne ich hierzu auch noch den Fachkräftemangel und das Selbstbewusstsein sowie die Souveränität der nachfolgenden Generationen hinzu: In der Summe sind das für das einzelne Unternehmen kaum lösbare Probleme. Kontinuierliche berufliche und persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter und gleichzeitiges Aufzeigen von Perspektiven ebenso für den beruflichen und persönlichen Lebensentwurf sind ein unabdingbares Muss in der Mitarbeitergewinnung und -bindung. Ohne Plan und ohne Ziel kann das nicht gelingen, vor allem nicht im nationalen und internationalen Wettbewerb um genau diese motivierten Persönlichkeiten.
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Vergessen wir eins nicht: Deutschland steht definitiv nicht mehr an der Spitze, was den Innovationsgeist oder die Freude im Umgang mit Veränderung betrifft. Ein Manko, dem möglichst schnell etwas entgegengesetzt werden muss. Das gelingt eben auch mit einem (be-)fähigten Team. Denn jede – aber auch wirklich jede – Qualifizierung von
Qualifikation ist eine wichtige Basis für eigene Innovationen, denn hier werden neue Impulse gesetzt
Mitarbeitern setzt Impulse für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens. Man muss es nur zulassen und eine Kultur schaffen, in der dies möglich ist und eben nicht eine erhöhte Frustration beim Einzelnen schafft. Und wir sprachen vom Netzwerk: Ich bin absolut überzeugt davon, dass einige Unternehmen es nicht allein schaffen werden. Zur Beruhigung: Das müssen sie auch nicht. Für eine zukunftsfähige Entwicklung braucht es vielerorts eine Rückbesinnung auf die jeweiligen Kernkompetenzen, ein Teilen von Know-how und Wissen, das Formen eines kollaborierten Arbeitens – vielleicht nur situativ oder eben auch langfristig –, um Innovation, Inspiration und Zukunftsgestaltung nachhaltig zu implementieren. Dazu braucht es allerdings eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe, nicht nur auf Vorstandsebene, sondern auch – und ganz speziell – in den Teams. Wenn beispielsweise im Rahmen einer Qualifizierung gemeinsam in Teamarbeiten geschwitzt, kreative Lösungen generiert und präsentiert wurden – ja dann, dann stärkt dies das notwendige Vertrauen in den Anderen und reduziert die Furcht vor Ideen-Klau auf ein Minimum. Gerade inhabergeführte Studios sehen sich heute wachsendem Druck von Mitbewerbern ausgesetzt, nicht nur, aber auch aus dem Billigpreissegment. Wer sich
hier langfristig als professioneller Gesundheitsanbieter von der Konkurrenz abgrenzen möchte, benötigt ein glaubwürdiges und fundiertes Netzwerk. Hierzu können andere Experten aus dem Sportbereich gehören wie PersonalTrainer; besonders wertvoll sind jedoch auch hochwertige Kontakte aus dem medizinischen Sektor wie Kliniken, Ärzte und Physiotherapeuten.
Was sind die entscheidenden Fakten für die eigene Umsetzung?
Nichts und niemand (re-)präsentiert das Unternehmen besser als die einzelnen Mitarbeiter. Das war schon immer so, heute sprechen wir von Corporate Influencern. Je abgeholter, je motivierter, je zufriedener das Team das Unternehmensgesicht nach außen trägt, umso glaubwürdiger wird die Unternehmensmarke wahrgenommen und umso stärker findet die Bindung der Kunden statt. Denn es sind die Menschen, die den Unterschied machen. Das gilt insbesondere für Fitness- und Gesundheitseinrichtungen: Denn hier stehen die Mitarbeiter nicht nur vor Ort im Betrieb an vorderster Kundenfront, sondern werden auch in den Sozialen Medien immer mehr zum Aushängeschild für ihren Arbeitgeber.
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WIE FIT SIND UNSERE STUDIOS?
BRANCHENREPORT FÜR DIE FITNESSWIRTSCHAFT 2019 BE
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Abb.: SFIO CRACHO / shutterstock.com
Beratung & Betreuung
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Der Branchenreport wird einmal im Jahr vom Deutschen Industrieverband für Fitness und Gesundheit e. V. (DIFG) und der Creditreform Rating AG (CRAG) herausgegeben (1). Er listet wichtige Kennzahlen aus der Studiopraxis auf, die wir hier auszugsweise vorstellen. Ein Blick auf diese Daten und Fakten lohnt in mehrerlei Hinsicht: "Auch im Sinne von Nachhaltigkeit, sozialer Verantwortung und Qualitätsorientierung stellt Wirtschaftlichkeit das Fundament für den Erfolg eines Unternehmens dar", wie es der 1. Vorsitzende des DIFG, Ralf Scholz, und der Geschäftsstellenleiter Prof. Nils Nagel zu Beginn des Reports auf den Punkt bringen. Die Insolvenzsituation der Branche hat sich laut Report deutlich gebessert: Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ging im Jahr 2017 von 69 registrierten Fällen auf 42 zurück. Dies entspricht einem Rückgang um 39,1 Prozent. Die Anzahl der Firmenpleiten befand sich im letzten Jahr 55,3 Prozent unter dem Niveau von vor zehn Jahren.
Der Bonitätsindex deutscher Studios hat laut Branchenreport 2018 erneut leicht abgenommen: Mit einem durchschnittlichen Bonitätsindex von 278 Punkten hat sich die Bonitätsbewertung gegenüber 2017 um drei Punkte verschlechtert. Damit sank die Kreditwürdigkeit deutscher Fitnessstudios zum dritten Mal hintereinander. Gleichzeitig befindet sich die Branche aber immer noch in der gleichen Bonitätskategorie wie die Gesamtwirtschaft.
VOM OSTEN LERNEN
Die durchschnittliche Kreditwürdigkeit der Studios kann je nach Bundesland deutlich variieren. Dabei machen die ostdeutschen Bundesländer vor, wie es geht: Mecklenburg-Vorpommern liegt – gemessen am Bonitätsindex – nach wie vor an der Spitze. Im Mittel verfügen die Studios dort über eine Bewertung von 269 Punkten. An z weiter Stelle befindet sich Sachsen mit 270 Punkten. Erst auf Platz drei erscheint mit Baden-Württemberg ein westdeutsches Bundesland. Studios in Berlin weisen mit einem durchschnittlichen Indexstand von 297 Punkten die geringste Solvenz aller Bundesländer auf. Erst nach einer Lücke von elf Punkten folgen Hamburg mit 286 und Nordrhein-Westfalen mit 285.
DYNAMISCHE BRANCHE
Das Ausfallrisiko ist ebenfalls eine relevante Kennzahl für die Studiopraxis und wird auch als Verlustrisiko bezeichnet. Es macht die Gefahr der teilweisen oder völligen Undurchsetzbarkeit eines Zahlungsanspruchs sichtbar, die verschiedene Ursachen haben kann, wie beispielsweise Zahlungsunfähigkeit (3). Das Ausfallrisiko der Studios hat – gemessen am Creditreform Risikoindikator (CRI) – einen neuen Tiefstand erreicht. Der CRI auf gesamtwirtschaftlicher Ebene ist gleichermaßen rückläufig, weist aber eine nicht ganz so dynamische Entwicklung wie unsere Branche auf. Klar über dem bundesweiten Schnitt von 1,42 Prozent notieren die Ausfallrisiken von Studios in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Hessen. Deutlich besser sieht es bei den Anlagen in Thüringen und Rheinland-Pfalz aus: Rheinland-Pfalz befindet sich mit einem CRI von 0,46 Prozent an letzter Stelle. Die d ortigen Studios weisen damit das n iedrigste Ausfallrisiko auf. Auch in T hüringen ist die Insolvenzgefahr relativ gering. Es folgen Saarland, Niedersachsen und Bayern.
Abb.: Khakimullin Aleksandr / Shutterstock.com
Wie fit die deutschen Studios sind: Dies in Erfahrung zu bringen, genau das ist das Ziel des Branchenreports für die Fitnesswirtschaft. Studiobetreibern bietet dieser Bericht relevante Daten und Fakten für die erfolgreiche Kommunikation mit ihren jeweiligen Partnern, aber auch mit Geldgebern und Investoren.
VERBESSERTE KREDITWÜRDIGKEIT
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Ein weitere wichtige Kennzahl für die Unternehmenspraxis ist der Bonitätsindex: Er beziffert das Maß für die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalles. Gemäß den Berechnungen der Creditreform kann er einen Wert von 100 bis 500 oder 600 annehmen. Das umfasst das Spektrum zwischen einer ausgezeichneten Bonität und der Zahlungseinstellung (2). Ein Wert zwischen 250 und 299 Punkten entspricht dabei einer mittleren K reditwürdigkeit.
Die Umsatzrentabilität in den deutschen Studios ist immer noch überdurchschnittlich hoch SHAPE UP 1 / 2020 _ 49
Beratung & Betreuung ZAHLUNGEN INSGESAMT ZUVERLÄSSIGER
Im vergangenen Jahr haben die Fitnesseinrichtungen ihre offenen Rechnungen schneller beglichen als 2017. Die Zahlungsmoral wurde im Report mittels Days Sales Outstanding (DSO) gemessen. Die durchschnittliche DSO sank deutlich von 13,47 Tagen im Jahr 2017 auf 12,34 Tage im Folgejahr. Die Fitnessbranche zeigte im dritten Jahr hintereinander einen DSO-Rückgang: 2015 waren es 14,53 Tage. Damit hat sich der Abstand zwischen Studios und Gesamtwirtschaft verringert, wobei diese weiterhin bessere DSO-Werte aufweist. Es ist also noch Luft nach oben.
HOHE RENTABILITÄT
Die Umsatzrentabilität der deutschen Studios ist im Jahr 2017 leicht zurückgegangen. Die Rentabilität umschreibt das Verhältnis einer Erfolgsgröße zum eingesetzten Kapital einer Rechnungsperiode. Beide Größen können zahlungsund bilanzorientiert gemessen werden (4). Insgesamt betrachtet liegt die Umsatzrentabilität der Studios aber immer noch überdurchschnittlich hoch. Sie stellt sich im Vergleich mit der deutschen Wirtschaft deutlich vorteilhaft dar, denn die durchschnittliche Rentabilität der Fitnessbranche übertrifft weiter den Vergleichswert des gesamten deutschen Unternehmenssektors. Die Eigenkapitalbasis deutscher Studios blieb 2017 weitestgehend stabil. Während die Eigenmittel im Jahr 2016 noch 12,9 Prozent am Gesamtkapital ausgemacht hatten, fiel die Eigenkapitalquote im Jahr 2017 leicht um 0,2 Prozentpunkte. Die Eigenkapitalpolster unserer Branche sind weiterhin deutlich geringer als in der Gesamtwirtschaft (30,8 Prozent). Laut einem Vergleich mit dem kompletten Dienstleistungssektor, zu dem die Fitnessbranche gehört, ist der Anteil der Fitnesseinrichtungen mit einem geringen Eigenkapitalpolster als relativ hoch zu bezeichnen (1).
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Der Verschuldungsgrad wird als Indikator für das finanzwirtschaftliche Risiko herangezogen. Er zeigt an, inwieweit die Unternehmen einer Branche fremdfinanziert sind, indem das Fremdkapital in Beziehung zu den bereinigten Eigenmitteln SHAPE UP 1 / 2020 _ 50
gesetzt wird (1). Ein niedriger Verschuldungsgrad steht für ein geringeres finanzwirtschaftliches Risiko, da damit eine bessere Bewältigung des Kapitaldienstes sicherzustellen ist. Der Verschuldungsgrad lässt sich mit folgender Formel berechnen: Verschuldungsgrad = Fremdkapital / Eigenkapital (5). Laut Report setzte sich die Ausweitung der Fremdfinanzierung in 2017 nicht fort, sodass vorerst von einer Stabilisierung der Verschuldung deutscher Fitnessstudios gesprochen werden. Nichtsdestotrotz liegt der Quotient aus Fremd- und Eigenkapital in unserer Branche weiterhin deutlich über dem Wert von 2, der einen Indikator für ein erhöhtes Finanzierungsrisiko darstellt. Im Vergleich dazu liegt der Verschuldungsgrad der Gesamtwirtschaft klar unter dieser Schwelle und notiert in 2017 mit 1,60 leicht erhöht zum Vorjahr (2016: 1,58). Verglichen mit der gesamten Wirtschaft ist die Fitnessbranche damit weiterhin in stärkerem Maße auf Fremdkapital angewiesen.
PERSONAL BLEIBT WICHTIG
FAKTEN FÜR DIE ZUKUNFT
Wer weiter vorne mit dabei sein möchte, benötigt neben innovativen Konzepten und geschultem Personal auch die richtigen Partner und Investoren. Gerade für Gespräche mit Kooperationspartnern und Geldgebern bietet der vorliegende Report hilfreiche Argumente. Für die individuelle Auslegung und Bewertung empfiehlt sich dabei die fachmännische Unterstützung durch Unternehmensund Steuerberater, die möglichst über einschlägiges Wissen aus der Branche verfügen sollten. Wer sich für die Gesamtdarstellung interessiert, dem sei der Branchenreport selbst ans Herz gelegt, der beim Verband angefordert werden kann. Er kann gegen eine Schutzgebühr von 25 Euro beim Deutschen Industrieverband für Fitness und Gesundheit (info@difg-verband.de) angefordert werden.
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Die Personalaufwandsquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, welche Quellen den Personalaufwand in ein Verhältnis zur 1. Deutscher Industrieverband für Fitness und Gesamtleistung eines Unternehmens Gesundheit. 2019. Branchenreport 2019. Die setzt (6). Sie berechnet sich wie folgt: wirtschaftliche Lage der Fitnesswirtschaft Personalaufwandsquote = Personalauf- 2. Creditreform. Bonität und Risikobewertung. wand / Gesamtleistung (7). Zugriff am 13.1.2020; https://su.rpv.media/6b Die Personalaufwandsquote der Branche hat im Bemessungszeitraum ihren langfristigen Aufwärtstrend wieder aufgenommen. Nachdem sich die Personalaufwandskosten von 2015 auf 2016 um 1,4 Prozent leicht verringerten und unter 30 Prozent lagen, ist das diesmal anders: Es wurde ein Anstieg auf 30,9 Prozent registriert. Unter anderem könnte der Trend zu betreuungsintensiven Angeboten eine Rolle spielen. Für den einzelnen Betreiber ein Argument, noch intensiver an seinem Ruf als „Arbeitgeber mit Zukunft“ zu arbeiten. Gleichzeitig scheinen die deutschen Studios laut Report im Vergleich mit den konsumnahen Dienstleistungen immer noch verhältnismäßig geringe Personalkosten zu haben. Zum Vergleich: Unternehmen ab einem P rozentsatz von über 50 gelten als kostenintensiv (6).
3. Gabler Wirtschaftslexikon. Ausfallrisiko. Zugriff am 13.01.2020; https://su.rpv.media/6c 4. Gabler Wirtschaftslexikon. Rentabilität. Zugriff am 14.1.2020; https://su.rpv.media/6d 5. Welt der BWL. Verschuldungsgrad. Zugriff am 14.01.2020; https://su.rpv.media/6e 6. Refa Service. Personalaufwandsquote. Zugriff am 14.01.2020; https://su.rpv.media/6f 7. Welt der BWL. Personalaufwandsquote. Zugriff am 14.01.2020; https://su.rpv.media/6g
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Branchennews
Der altersbedingte Schwund von Muskelmasse, ‑kraft und ‑funktion – auch Sarkopenie genannt – beginnt bereits in den 40ern. Ein wichtiger Hebel gegen Sarkopenie ist ein aktiver Lebensstil. Für Alexander Goebel von Tanita ist es daher "entscheidend, dass jeder auf die eigenen, individuellen Voraussetzungen achtet und seine Ernährungs‑ oder Trainingspläne entsprechend anpasst: abhängig von Alter, Fitness und Gesundheitszustand. Im fortgeschrittenen Alter, wenn Sarkopenie zunehmend ein Thema wird, sind therapeutische Programme sinnvoll, die Kraft, Mobilität und Lebensqualität verbessern. Spätestens ab dem 50. Lebensjahr sollte jeder ein gezieltes Training ins Auge fassen.“
Abb.: Tanita Europe
WENN DIE MUSKELN SCHWINDEN Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) mache dann die konkreten Erfolge greifbar: „Mit der präzisen, nicht‑invasiven Methode messen Ärzte und Trainer regelmäßig die Muskelmasse der Betroffenen – bereits in jüngeren Jahren und heruntergebrochen auf Gliedmaßen. Nutzer erkennen mit den Messungen Trends und identifizieren einen Muskelschwund frühzeitig. Das gilt besonders für Menschen, die viel sitzen. Zugleich kann die Körperanalyse helfen, neue Fitnessziele zu setzen.“ Quelle https://su.rpv.media/7b
IMPRESSUM SHAPE UP BUSINESS ISSN 1869-7267
REDAKTIONSLEITERIN Sabine Mack
HERAUSGEBER UND V.I.S.D.P. Agnes & Nils-Peter Hey
REDAKTION Sabrina Harper, Christian Deucker, Jenny Gisy, Julia Röder, Maximilian Kreuzer, Michelle Dian, Burkhard Lüpke redaktion@shapeup-magazin.de
VERLAG Fitness Network Medien & Marketing GmbH Lazarettstraße 4, 80636 München Die Fitness Network Medien & Marketing GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG, www.pflaum.de. GESCHÄFTSFÜHRERIN Agnes Hey
MEDIAVERTRIEB Yusuf Faki, Annegret Lüpke anzeigen@shapeup-magazin.de KUNDENSERVICE abo@shapeup-magazin.de +49 89 126 07 - 0
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BEZUGSPREISE Einzelheft 8,90 € (D), 9,90 € (Ausland) Abonnement 31,60 € (D), 35,60 € (Ausland) Weitere Details, Tarife und Versandkosten siehe www.shapeup-magazin.de DRUCK Griebsch & Rochol Druck GmbH Gabelsbergerstraße 1, 59069 Hamm TITELFOTO Masson / shutterstock.com TRANSPARENZ Die Rubrik „Brandneue Produkte“ basiert auf Unternehmensinformationen.
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Blocksbergstraße 165 – 66955 Pirmasens Tel.: 06331 2461-0 – info @ ergo-fit.de – www.ergo-fit.de – MADE IN GERMANY