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Leistungslust 3/2016 - Leseprobe

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AUSGABE 03 D EUR 10,90

A EUR 11, 90

CH CHF 20,00

VON DEN MACHERN DER

TRAINER-TRÄNEN BEIM (FUNKTIONELLEN) TRAINING

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akademie BERATUNG

WIR MACHEN DICH ZUM

FUNCTIONAL FITNESS

TRAINER VIELFÄLTIGE AUSBILDUNGEN INKL. TRAININGSKONZEPTEN

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Edi tor i a l

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PREISFRAGE: WAS KOSTET UNABHÄNGIGKEIT?

Ihr habt uns schon häufiger gefragt: „Warum ist die Leistungslust im Abonnement mit 9,80 € pro Ausgabe vergleichsweise teuer?“ Immerhin kostet einer der Wettbewerber nur etwas mehr als einen Heiermann auf Euro-Basis. Die Antwort ist leicht: Weil wir unseren Redakteuren, Fachbeiräten und Autoren marktgerechte Honorare zahlen. Andere arbeiten nicht selten nach dem Motto: „Du machst das kostenlos, dafür machen wir dich berühmt“. Hier werden hochmotivierte Fachleute ausgenutzt, denn wer kein Honorar bekommt, zahlt effektiv für die Veröffentlichung. Echtes Wissen aus erster Hand, das euch praktizierenden Trainern dient, darf man als Autor jedoch nicht verschenken. Schließlich arbeitet ihr auch nicht umsonst, oder? Es geht aber weiter: Für euch recherchieren, schreiben, fotografieren, filmen, redigieren und korrigieren wir, während andere ihr Heft seitenweise mit „Advertorials“ auffüllen. Advertorials sind FirmenBeiträge in redaktioneller Optik. Sieht wie Zeitschrift aus, ist aber Werbung. Das ist doppelt praktisch: Es macht keine Arbeit und wird auch noch bezahlt. Das Trennungsgebot von redaktionellem Inhalt und Werbung reizt man so bis zur Schmerzgrenze aus. Der Gipfel: Beim vergangenen „Functional Training Summit“ des Geräte-Händlers „Perform Better“ verweigerte man der Leistungslust-Redaktion die Akkreditierung – mutmaßlich zugunsten des kürzlich wiederbelebten und mittlerweile gut getarnten „Functional Training Magazins“. Nachvollziehbare Absagegründe blieben jedenfalls aus. Reine Hofberichterstattung also. Unabhängigkeit? Fehlanzeige. Wir finden also: Neun achtzig ist ein angemessener Preis für eine Fachzeitschrift, die sich um den fairen Ausgleich aller – Leser, Redaktion, Autoren, Verlag und Industrie – bemüht und nicht nur den Säckel der Inhaber im Blick hat. Werbliche Information gehört ohne Frage zu einer ausgewogenen Fachzeitschrift dazu und ist wichtig, um den Bezugspreis für euch Leser in einem angenehmen Rahmen zu halten. Aber es muss klar sein, was von wem kommt.

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In diesem Sinne wünschen wir euch einen schönen Restsommer. Wir lesen uns in der nächsten Leistungslust im Oktober! Feedback zu dieser Ausgabe ist wie immer äußerst erwünscht an herausgeber@ leistungslust.de. Eure Agnes Hartmann & Nils-Peter Hey, Herausgeber

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BERATUNG

In hal t s ve r z e ichn is

TITELTHEMA

TRAINER-TRÄNEN BEIM (FUNKTIONELLEN) TRAINING BERATUNG

„Gewichtmachen“ Fit durch die Schwangerschaft Die tiefe Kniebeuge – sinnvoll oder gefährlich? Leselust von Kati Esspiration von Ramona

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ERNÄHRUNG Nutzen von Tribulus terrestris im Fitnesssport Ernährungsmythen im Visier

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Funktionelles Training mit Kindern und Jugendlichen Roll dich stark! Sinn und Unsinn von „Functional Fitness“ Ein Kurs ist kein Training für den Instruktor! Medizinballwürfe – wieder im Trend? Funktionelles Training zuhause und im Büro Flossing – und der Schmerz lässt nach! Training mit Kopf und Körper

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SCHWERPUNKTTHEMA IN DIESER AUSGABE FINDET IHR VIELFÄLTIGE BEITRÄGE RUND UM DAS FUNKTIONELLE TRAINING. VIEL SPASS BEIM LESEN!

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REGENERATION Stress – Freund oder Feind?

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INTERVIEWPARTNER IN DIESER AUSGABE

FITNESSSZENE

80 83 87 91 92

NICOLA STEFANI – ERFOLGREICHE MRS. SPORTY FRANCHISENEHMERIN TAREK AYAD – EHEMALIGER TEILNEHMER AN DEN OLYMPISCHEN SPIELEN 2000 IN SYDNEY

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Leistungslust mittendrin bei Mrs.Sporty Ein Kämpfer, Unternehmer und Freund Interview mit Bettina Heinzen Marktplatz Aus- und Weiterbildung

BETTINA HEINZEN – FRISCH ,,GEBACKENE“ EUROPAMEISTERIN IM KRAFTDREIKAMPF

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AUTORENVORSTELLUNG

UNSERE EXPERTEN – FÜR DICH. ANDREAS AHLHORN Andreas ist Physiotherapeut B. Sc. Gesundheit und Pflege (KH Mainz). Er leitet das Physical Academy Fortbildungszentrum und ist Lehrbeauftragter für Sportphysiotherapie. Entwickler von Medical Flossing.

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Kati ist Under Armour Ambassador, Personal Trainerin, Buchautorin und Inhaberin von „Bodyconcept – Gesundheit bewegt“. Sie ist Dozentin für die Sportlerei-Akademie und das Institut für Bildung und Entwicklung der Caritas.

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KATRIN BÖNING

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THOMAS COLSHORN Thomas Colshorn ist Sportwissenschaftler und Physiotherapeut, und hat sich während seines Studiums mit medizinischem Fitnesstraining und Functional Training befasst. Er arbeitet als Therapeut, Trainer, Dozent und Journalist und lebt in Bremen.

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Sascha ist Assistent der Leitung des Sportzentrums, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an der Universität Augsburg. Er habilitiert zum Thema „Diagnostik und Training der Kraft im Gesundheits- und Fitnesssport“.

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DR. SASCHA GAIL

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DR. DANIEL GÄRTNER Daniel ist Sportwissenschaftler, Sportlehrer und Fitnesstrainer. Er arbeitet als Dozent und Forscher, Trainer, Kursleiter und Medien-Presenter. Außerdem ist Daniel Dozent für angewandte Sportwissenschaft an der Technischen Universität München.

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Thomas arbeitet als zertifizierter Sport- und Gesundheitstrainer (IST) in einem Fitnessstudio. Er beschäftigt sich besonders gerne mit den Bereichen Krafttraining und Sporternährung. In seiner Freizeit spielt er aktiv American Football.

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THOMAS JÄGER

SARAH KLEBER

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Wolfgang ist studierter Physiotherapeut und fester Bestandteil von TymGym – Transform your Movements. Neben seiner Arbeit als Physiotherapeut arbeitet er gemeinsam mit TymGym an wissenschaftlichen Arbeiten rund um das Thema Faszien und deren Behandlung, Training und Taping.

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WOLFGANG KLEINER

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Sarah ist ausgebildete Personal Trainerin und hat ihre sportlichen Wurzeln in der Leichtathletik und dem Judo. Sarah ist spezialisiert auf die hormonelle Stoffwechselregulation durch Ernährung und Training. 2016 eröffnet sie im Rahmen ihrer eigenen Firma YourPERFORMCoach ihre eigene Praxis in Stuttgart.


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DENNIS KRÄMER Dennis ist Erfinder der FMT-Methodik. Er arbeitet als Sportphysiotherapeut, Personal Trainer und ist angehender Osteopath. Mit seinem Partner Berengar Buschmann gründete er „TYMGYM® – Transform Your Movements“. Hier stehen ganzheitliche Betreuung, aussagekräftige Diagnostik und Bewegungsoptimierung im Vordergrund.

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Tobias hat an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement studiert. Seit 2013 berät der Personal Trainer Firmen im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement und betreut Hobby- und Leistungssportler, darunter auch Profi-Kickboxer.

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TOBIAS KUHN

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STEFAN LIEBEZEIT Stefan ist Dipl. Sportlehrer mit dem Schwerpunkt Breiten- & Wettkampfsport und Head of Education bei Transatlantic Fitness. Er ist Mitbegründer und Inhaber der MUNICH PERSONAL TRAINING LOUNGE. Als Referent und Ausbilder liegen seine Schwerpunkte im Functional Training.

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Florian ist Personal Trainer, Autor und Inhaber der „Sportlerei Akademie“. Seine Motivation und Beharrlichkeit setzt er als Ausbilder, Unternehmer und Athletik Coach für die Weiterbildung seiner Studenten und den Wettkampferfolg seiner Sportler ein.

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FLORIAN MÜNCH

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ESTHER NAZZARO-NAPIERSKI Esther ist international anerkannte Sporttherapeutin. Ihre Energie setzt sie als Referentin und Ausbilderin ein. Rücken, Faszien, Personal- und Functional-Training sowie Ernährung sind Ihre Metiers – auch als Fitnessexpertin für das ZDF. Ihre DVDs über Faszien gehören zu den gefragtesten Medien im deutschen Markt.

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Torsten hat an der TU München Wissenschaftliche Grundlagen des Sports (B.Sc.) und Bewegung und Gesundheit (M.Sc.) studiert. Seit 2012 ist er Athletiktrainer beim ASV Dachau, 2. Volleyball Bundesliga. Seit 2015 ist Torsten Sporttherapeut bei PAT-Therapie.

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TORSTEN POHL

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ROBERT RIMOCZI

INGALENA SCHÖMBURG-HEUCK

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Ingalena ist Sportwissenschaftlerin und Ernährungsberaterin. Als Langstreckenläuferin hat sie viele Titel geholt und war auch Deutsche Meisterin im Halbmarathon. Heute arbeitet sie freiberuflich als Beraterin und Trainerin. Darüber hinaus seit kurzem selbst Mama.

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Robert hat mehr als 30 Jahre Erfahrung im Kampf- und Kraftsporttraining. Er ist Gründer der Kraft- und Bewegungsakademie KRABA und hat maßgeblich an der deutschen Markteinführung unter anderem von RKC, FMS, PCC und Primat Move mitgewirkt. Außerdem unterrichtet Robert als Master RKC in der Kettlebell Instruktorenausbildung.

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BERATUNG

DIE TIEFE KNIEBEUGE – SINNVOLL ODER GEFÄHRLICH?

Foto: Sportlerei Akademie

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Ei n Be i trag von Th omas Col sh orn

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Für viele Sportler und Trainierende ist die Kniebeuge fester und grundlegender Bestandteil des Trainings – und das zu Recht, denn keine andere Übung aktiviert gleichzeitig so viele und so große Muskelgruppen und baut Beinkraft auf. Noch immer aber hält sich hartnäckig die Ansicht, eine tiefe Kniebeuge sei potenziell gefährlich für die Gelenke. Aber stimmt das wirklich? Der Autor erklärt dir, warum das nicht so ist und wieso tiefe Kniebeugen durchaus sinnvoll sind.


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Was man immer noch in Fitnessstudios hört. Noch immer lautet vor allem in Fitnessstudios die Ansage, die Knie nicht mehr als 90 Grad zu beugen und dabei immer hinter den Fußspitzen zu halten. Als Begründung dafür wird meist angegeben, die Gelenke seien andernfalls zu hohen und schädigenden Belastungen ausgesetzt. Tatsächlich ist es richtig, dass beim sogenannten „restricted squat“ – also einer maximal parallelen Kniebeuge, bei der die Knie möglichst hinter den Fußspitzen gehalten werden – die Kniegelenke weniger belastet werden als bei einer tiefen Kniebeuge. Gleichzeitig steigt beim „restricted squat“ aber die Belastung an Scherkräften im Beckenbereich um fast das Hundertfache an (1). Was bedeutet das für die Praxis und dich als Trainer? Kannst du deine Kunden dennoch guten Gewissens in eine tiefe Kniebeuge führen? Schauen wir uns dazu einmal die aktuelle Studienlage an: Wie werden die Knie in dieser Position belastet, und sind diese Belastungen wirklich potenziell gefährlich? Im Fokus dieser Fragen stehen dabei vor allem die passiven Strukturen, namentlich Kreuzbänder, Patella sowie Gelenkknorpel und Menisken. Aber auch die Muskelaktivität soll grundsätzlich betrachtet werden.

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Wie sehr belastet die Tiefkniebeuge die Kreuzbänder? Für Sportler sind die Kreuzbänder ein sensibler Bereich, da sie insbesondere bei Spielsportarten verletzungsanfällig sind, wobei das vordere Kreuzband (VKB) deutlich häufiger betroffen ist als das hintere Kreuzband (HKB). Wie werden sie jedoch bei einer tiefen Kniebeuge belastet? Um es kurz zu machen: Nur geringfügig! Die größten Belastungen für das VKB entstehen demnach in den ersten 30 Grad der Flexion und damit in der Anfangsphase der Bewegung (2, 4); dazu zählt

Für Eilige auch die NeutralNull-Stellung, also Nach aktuellem Wissensstand die Ausgangsstelsind tiefe Squats vermutlich nicht lung mit gestreckgefährlich für das Kniegelenk. Der Körper tem Knie. Ab 60 ist für solche Anforderungen ausgelegt, die Grad Flexion verBiomechanik des Kniegelenks so konstruiert, dass ringert sich die höhere Belastungen mit Hilfe von KompensationsBelastung dann mechanismen abgefangen werden oder durch signifikant und Anpassungsreaktionen ausgeglichen werden. Dabei bleibt bis zum gelten diese Verhältnisse für gesunde Kniegelenke. Sollten beim Trainierenden Knieprobleme bzw. Erreichen der Schmerzsymptome auftreten, muss selbstverEndstellung ständlich abgeklärt werden, was die auf annäUrsache ist, bevor tiefe Kniebeugen hernd dem gleiauf dem Programm stehen. chen Level. Erst bei einer Beugung über 150 Grad hinaus steigt sie wieder leicht an, bleibt aber immer noch unterhalb der physiologischen Belastbarkeitsgrenze (2, 4). Ähnliches gilt für das HKB: Hier liegt die absolute Belastungsspitze zwischen 70 Grad und 100 Grad Beugung. Bei einer Bewegung darüber hinaus verBeim Gewichtringert sich die Belastung bis hin zur Endposition, heben ist die in der sie nur noch minimal vorhanden ist (3, 4). tiefe Position erreicht, wenn die Hüftfalte (zw. Oberschenkel und vorderem Beckenkamm) unterhalb der Patellaspitze liegt.

Foto: Sportlerei Akademie

Was ist eine tiefe Kniebeuge? Bevor wir uns der Frage widmen, ob tiefe Kniebeugen wirklich Gefahren für das Knie bergen, müssen wir definieren, was genau „tief “ in diesem Zusammenhang bedeutet. Gemeint sind damit Kniebeugen von mehr als 90 Grad oder auch tiefer als der sogenannte „parallel squat“, bei dem die Oberkante der Oberschenkel parallel zum Boden verläuft. Eine tiefe Kniebeuge wird bis zum Maximum des möglichen Gelenkwinkels ausgeführt, der physiologisch bei ungefähr 160 Grad liegt. Eine Beugung darüber hinaus wird vor allem durch die einsetzende Weichteilhemmung durch die ischiocrurale Muskulatur und Wadenmuskulatur verhindert.

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kaudal = „ nach unten hin“ oder „zu den Füßen“

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Wie sehr belastet die Tiefkniebeuge die Muskulatur? Auch die Muskulatur wird während der tiefen Kniebeuge anders und in den meisten Fällen stärker belastet als bei einem „restricted squad“ oder einem „parallel squat“. So ist mit zunehmend tiefer Kniebeuge eine höhere Aktivität in der Glutealmuskulatur messbar (6), was sich vermutlich aus einer erhöhten Vorspannung ergibt. Bezogen auf den M. quadriceps gehen die Erkenntnisse auseinander, allerdings ist ein Trend erkennbar: Die Mehrzahl der Studien fand signifikante Unterschiede zugunsten einer erhöhten Aktivität des M.

Rein logisch ist dieser Verlauf zunächst nicht nachvollziehbar; betrachtet man aber die physikalischen Verhältnisse etwas genauer, wird die Sache klar: Mit zunehmender Knieflexion steigt nicht nur der Anpressdruck, auch die Kontaktfläche zwischen Patella und Gelenkknorpel vergrößert sich. Damit wird der anfallende Druck auf eine größere Fläche verteilt, was einen weiteren Anstieg verhindert. Hinzu kommt der sogenannte „Umwicklungseffekt“ nach Goymann, der besagt, dass mit zunehmender Beugung die Patella nach kaudal wandert. Dadurch wird die Patellarsehne stärker in die Facies patellaris femoris gepresst und nimmt einen Teil der Druckbelastung von der Knorpelfläche. Wie sehr belastet die Tiefkniebeuge den Gelenkknorpel und die Menisken? Nicht nur der Anpressdruck auf die Patella, auch der Druck auf die Gelenkflächen von Femur und Tibia steigt an, je tiefer man die Kniebeuge ausführt. Konkret geht es zum einen um den Gelenkknorpel des Knies, zum anderen um die Menisken. Noch immer geht man vor allem im Fitnessbereich davon aus, dass eine tiefe Beugebelastung diese Strukturen auf Dauer übermäßig fordert und letzten Endes schädigt. Nach einer Metastudie von Hartmann ist

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Wie sehr belastet die Tiefkniebeuge die Patella? Häufiger noch als den Hinweis auf die Kreuzbänder hört man Bedenken bezüglich der Drucksteigerung auf die Patella. Je tiefer die Kniebeuge, so die Argumentation, desto höher der Anpressdruck und damit die Belastung auf dem retropatellaren Knorpel. Aber auch diese Schlussfolgerung ist nicht ganz korrekt. Tatsächlich steigt der Druck zwar mit zunehmender Knieflexion an und erreicht seinen Peak bei etwa 100 Grad Knieflexion, aber ähnlich wie bei den Kreuzbändern verbleibt er anschließend auf nahezu gleichem Level (5).

aber auch das nicht der Fall (5). Es fanden sich im Gegenteil Hinweise darauf, dass derartige Belastungen vielmehr einen Anpassungs- und Wachstumsreiz auf Knorpel und Menisken ausüben. Entsprechend waren sowohl die untersuchten Gelenkknorpel als auch die Menisken von Gewichthebern aus dem Amateur- und Profibereich dicker und damit mechanisch stärker belastbar als bei Nichtsportlern.

Foto: Florian Münch

BERATUNG Die Tiefkniebeuge verlangt ausreichend Mobilität im Sprunggelenk und der Hüfte sowie eine ausgeprägte kniegelenkstabilisierende Muskulatur.

Eine tiefe Kniebeuge bis zum Ende des physiologischen Bewegungsausmaßes entlastet die Kreuzbänder also zunehmend – eine Schädigung ist bei gesunden Personen nicht zu erwarten. Zu erwähnen ist außerdem, dass selbst die maximal auftretenden Kräfte immer noch weit unterhalb der Belastungsgrenze gesunder Kreuzbänder liegen. Theoretisch wäre eine Kniebeuge also eine gute Reha-Übung für Kreuzbandpatienten, praktisch spielen hier natürlich noch andere Faktoren hinein, die ein derartiges Training nicht immer zulassen.


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quadriceps femoris (7); laut anderen wenigen Studien ist dagegen keine erwähnenswerte Aktivitätssteigerung festzustellen. Zu vernachlässigen sind dagegen die ischiocrurale Muskulatur und die Wadenmuskulatur: Hier findet sich nach übereinstimmenden Ergebnissen keine gesteigerte Aktivität bei tiefen gegenüber normalen Kniebeugen. Letztendlich ist die Tiefkniebeuge eine grundlegende Fähigkeit, die unser Körper können sollte und die wir als Kind noch perfekt beherrschten. Dieses Grundbewegungsmuster ist aber vielen Heranwachsenden schon nicht mehr möglich, und mit fortschreitendem Alter wird das oftmals nicht besser, da Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen, aber auch kraftintensives und beweglichkeitseinschränkendes Sporttreiben dabei zu Funktionseinschränkungen führen, insbesondere im oberen Sprunggelenk und in der Hüfte. Erfahre in der nächsten Ausgabe im zweiten Teil zum Thema Tiefkniebeuge mehr zu den funktionellen Voraussetzungen sowie zur sportlichen Zielsetzung und korrekten, individuellen Ausführung der Tiefkniebeuge.

PRAXISTIPPS Teste selbst die Tiefkniebeuge aus und beurteile die Belastung und deine eigene Funktionsweise. Kläre unbedingt vorher eventuell vorliegende Kontraindikationen und Schmerzen bei deinen Kunden ab. Nutze eine Funktionsdiagnostik, um funktionelle Einschränkungen bei deinen Kunden festzustellen. Führe deine Kunden progressiv an die freie Tiefkniebeuge heran.

LITERATUR 1. Fry A et al. 2003. Effect of Knee Position on Hip and Knee Torques During the Barbell Squat. J. Strength Cond. Res. 17; 4:629-633. 2. Escamilla R et al. 2012. Anterior Cruciate Ligament Strain and Tensile Forces for WeightBearing and Non-Weight-Bearing Exercises: A Guide to Exercise Selection. J. Orthop. Sports Phys. Ther. 42; 3:208-220 3. Li G et al. 2004. In situ forces of the anterior and posterior cruciate ligaments in high knee flexion: an in vitro investigation. J. Orthop. Res. 22; 2:293-297 4. Escamilla R. 2001. Knee biomechanics of the dynamic squat exercise. Med. Sci. Sports Exerc. 33; 1:127-141 5. Hartmann H. 2013. Analysis of the load on the knee joint and vertebral column with changes in squatting depth and weight load. Sports Med. 43; 10:993-1008 6. Caterisano A et al. 2002. The effect of back squat depth on the EMG activity of 4 superficial hip and thigh muscles. J. Strength Cond. Res. 16; 3:428-432 7. Bryanton MA et al. 2012. Effect of squat depth and barbell load on relative muscular effort in squatting. J. Strength Cond. Res. 26; 10:28202828

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TRAINING

FLOSSING – UND DER SCHMERZ LÄSST NACH! Ei n Be i trag von Andre as Ah l h orn

Sowohl Trainer als auch Therapeuten greifen zunehmend zum Latexband. Allerdings verwenden sie dieses nicht wie bisher als Widerstandsband oder Gymnastikband, sondern sie wickeln es um Gelenke, Muskeln und Faszien. Was hat es mit dem sogenannten Flossing auf sich?

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Die erste Entwicklung des Flossings ist auf Kelly Starret zurückzuführen, der das VooDooFlossing in der Crossfitszene vor allem in Amerika bekannt gemacht hat. Hierbei geht es vor allem um die Steigerung der Gelenkbeweglichkeit (Mobilitytraining). Ralf Blume, Für Eilige Chefphysiotherapeut Medical Flossing ist grundsätzvon Hannover 96, lich eine Therapiemethode, die sich und Andreas Ahlaber auch auf Trainingsreize adaptieren horn, Physiothelässt. Wichtig sowohl in der Therapie als rapeut und Persoauch im Training ist es, die individuelle nal Trainer aus Zielfrage zu beantworten und in der Lage zu Koblenz, sind auf sein, eine Applikation sinnvoll zu erklären. diese Anwendung Flossing arbeitet immer mit drei Wirkmechaaufmerksam gewornismen. Der Schwammeffekt, der Kinetic den und haben die Resolve und die subkutane Irritation Methode in medizisind verantwortlich für die schmerznische Interventionen lindernde Wirkung des eingebunden und das Flossings. Konzept Medical Flossing entwickelt. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse sind nicht unerheblich für deine Anwendung Hyperämie = im Trainingsbereich. Unterschiedliche Zielsetzunübermäßiges gen deiner Kunden lassen sich mit dem Flossing Blutangebot in im Training beeinflussen: einem Organ oder Gewebe, meistens Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit bedingt durch Ge Verbesserung der inter- und intrafaszialen fäßweitstellung Gleit­bewegungen

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Regenerationsbeschleunigungneuromuskuläre Unterstützung Beinachsenstabilisation bis hin zum Hypertrophietraining Die drei übergeordneten Grundwirkungsmechanismen nach Medical Flossing sind der Schwammeffekt, der Kinetic Resolve und die subkutane Irritation. Diese drei Effekte haben auf unterschiedliche Systeme im Körper einen Einfluss. Je nach Anlage stellt man das myofasziale System, das neurovaskuläre System oder das neuromuskuläre System in den Fokus des Trainings. Dabei darf man das vegetative, das psychosoziale und das lymphatische System nicht vergessen. Der Schwammeffekt beschreibt den Effekt, der durch die hohe Kompression auf das Gewebe entsteht. Der venöse Rückstrom wird nahezu blockiert und der arterielle Zustrom um ein Vielfaches gehemmt. Das extrazelluläre Gewebe wird „ausgepresst“, sodass lymphpflichtige Lasten dem Lymphsystem zugetragen und abtransportiert werden können. Auf die Muskulatur lässt sich dieser Schwammeffekt ebenfalls übertragen. Abfallprodukte werden aus den Muskelzellen und dem Endomysium heraustransportiert, und nach Entfernung der Applikation entsteht eine Hyperämie, die sowohl den Muskel als auch das extrazelluläre Gewebe und die Faszien mit Flüssigkeit und Energie versorgt.


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Die subkutane Irritation ist einer der wichtigsten Effekte zur Schmerzreduktion. Den theoretischen Hintergrund dafür bildet die Gate-Control-Theorie. Diese Theorie beschreibt die Möglichkeit, über Mechanorezeptoren, also Druck und Bewegungsimpulse Schmerzreize zu überlagern. Klassisch tritt dieses Phänomen beispielsweise auf, wenn man sich das Schienbein stößt. Der erste Impuls auf den Schmerz ist unbewusst das Reiben übers Schienbein, um durch den Druck- und Reibungsimpuls den Schmerz zu lindern (1, 2).

die Stabilisation der Becken-Bein-Achse (2). Applikation 1: Dein Patient weist noch leichte Bewegungseinschränkungen, vor allem in der Extension (Streckung), auf. Die Zielsetzung dieser Anlage ist die Bewegungsverbesserung in Streckung auf Gelenksebene. Die hier verwendete Gelenkanlage wird in maximal möglicher Streckung angelegt. Das Kniegelenk wird komplett eingewickelt, mit circa 50 Prozent Zug zirkulär. Unter dieser Anlage arbeitet der Patient zwei bis vier Minuten auf dem Trampolin, ebenfalls in Kniestreckung, durch Anheben und Absetzen der Ferse unter Vorfußkontakt. Durch die Kompression im Gelenk wird zum einen die Stabilität unterstützt und zum anderen die Gleitbewegung der Gelenkkomponenten verbessert. Dies führt zu verbesserter Trophik und zum Lösen von postoperativen Gewebeverklebungen.

Crosslinks sind Verfilzungen der Faszienstruktur, die letztendlich zu Beweglichkeitsdefiziten führen.

Fotos: Andreas Ahlhorn

Kinetic Resolve beschreibt die mechanische Wirkung vor allem auf das myofasziale System. Dabei geht es um das Lösen von inter- und intrafaszialen Crosslinks, die ein Faktor der Bewegungseinschränkung oder der Verminderung des neurovaskulären Durchflusses sein können. Dieser mechanische Effekt entsteht erst durch Bewegung, passiv oder aktiv. Dabei werden Verklebungen (Crosslinks) zwischen den Faszienschichten und der Muskulatur gelöst, was Schmerzen verursachen kann. So wird die Beweglichkeit unter den Gewebsschichten und weiterlaufend der angrenzenden Gelenke verbessert.

Je nach Applikationsmethode lassen sich die Effekte unterschiedlich stark ausprägen und auf das aktuelle Therapie- und Trainingsziel deiner Kunden adaptieren. Die Anlage lässt sich dabei durch einige Faktoren individualisieren: Druck (null bis 100 Prozent), Lokalisation des Drucks (zirkulär oder semizirkulär), Zugrichtung, Zugtechnik, Intervention oder Übung mit der Anlage, Bewegungsausmaß und nicht zuletzt die Voreinstellung (Gelenkposition bei der Anlage). In der Regel arbeitet der Athlet zwei bis vier Minuten mit einer Flossing-Anlage.

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Fallbeispiel: Im folgenden Fallbeispiel werden einige unterschiedliche Möglichkeiten zur Ein­ ­ bindung des Flossbands in die medizinische ­Trainingstherapie eines Patienten nach Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes beschrieben. Bei diesem Patienten kann man vom ersten Tag postoperativ das Flossband therapeutisch einsetzen, beispielsweise zur Ödemreduktion und zur Kombination mit manualtherapeutischen Interventionen. Im Fall­beispiel befinden wir uns bereits in der fünften Woche postoperativ. Zielsetzungen in dieser Phase sind vor allem die Normalisierung der Beweglichkeit, die Wiederherstellung koordinativer Fähigkeiten, die Belastungssteigerung und

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TRAINING Die FlossingAnlage gibt einen Rotationsimpuls.

Applikation 2: Die Zielsetzung hierbei ist die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten bezüglich der Beinachse. Die Applikation wird in Schrittstellung mit dem operierten Knie vorn und leichter Beugungsstellung angelegt. Das Band wird nur unterhalb der Kniescheibe und in Außenrotation mit erhöhtem Zug vorne innen angelegt. Es wird nur zur Hälfte angelegt; die andere Hälfte nutzt der Trainer zur Veränderung der Translationsimpulse, ähnlich einem klassischen Gymnastikband. Der Vorteil ist der klare Rotationsimpuls über die Flossing-Anlage, in diesem Fall in Außenrotation.

Die Anlage erfolgt in Rückenlage mit entspanntem Knie in leichter Beugestellung von circa 20

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Fotos: Andreas Ahlhorn

Applikation 3: Zielsetzung hierbei ist die Stabilisation der Becken-Bein-Achse unter Belastungssteigerung im Gehen und Laufen.

Fotos: Andreas Ahlhorn

Der Patient begibt sich in Schrittstellung mit dem operierten Knie vorn. Der Trainer steht seitlich vom Patienten und verändert die Zugstärke und Zugrichtung des Bandes. Steigerung durch Ausschluss der visuellen Kontrolle, indem der Patient die Augen schließt.


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Grad. Das Band wird unterhalb der Patella in Innenrotationsrichtung angelegt, erhöhter Zug von bis zu 80 Prozent vorne innen. Hinten ist ein Zug von circa 50 Prozent. Der Patient geht mit der Anlage auf das Laufband. Durch die Applikation bekommt der Patient während des Gangs einen Bewegungsimpuls in die Innenrotation und Beugung, sodass er in der Standbeinphase eine erhöhte Aktivität in Kniestreckung und Außenrotation leisten muss. Zudem erhöht die Applikation die myofasziale Mobilisation der dorsalen Faszien in der Kniekehle, was wiederum zu einer Verbesserung der Kniestreckung führen kann.

Die Applikation erhöht die myofasziale Mobili­ sation.

Fotos: Andreas Ahlhorn

Letztendlich kann man Flossing-Applikationen auch dazu nutzen, ein Funktionstraining zu variieren. Man ist so in der Lage, durch die Anlagen Funktionen zu verbessern und Bewegungsimpluse leichter werden zu lassen – oder man erschwert die Funktion mit einer Anlage, um mit erhöhtem Kraftaufwand in eine Richtung arbeiten zu ­müssen.

PRAXISTIPPS Folgende Fragen und Methodik muss man bei einer Anlage berücksichtigen:

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Welches Ziel möchte ich erreichen? Wie viel Druck muss ich aufsetzen? Wo setze ich den Druck auf (zirkulär, semizirkulär)? In welche Richtung ziehe ich das Band? Welchen Bewegungsreiz/Therapiereiz möchte ich setzen? Immer von distal nach proximal wickeln! Den Zug nicht beim Übergeben in die andere Hand verlieren! In die Position, in der ich die Applikation anlege, wird das Gelenk bei Aktivität in der Regel auch wieder zurückgezogen. Dauer circa zwei bis vier Minuten. CAVE: keinen ischämischen Schmerz auslösen, dann sofort die Applikation entfernen! Kontraindikationen beachten!

Internet Weitere Infos: www.medical-flossing.de

LITERATUR 1. Ahlhorn A, Krämer D. 2016. Flossing in Therapie und Training. München: riva Verlag 2. Ahlhorn A, 2015. Schmerzfrei durch Abbinden. Physiopraxis 9: 35–37 3. Eichhorn H-J, Hermann H. 2008. Nachbehandlungsstrategie nach Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes. SFA Arthroskopie Aktuell 21

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VORSCHAU & IMPRESSUM

VORSCHAU

SCHWERPUNKTTHEMA – KRAFT- UND ATHLETIKTRAINING Es erwarten euch wieder spannende und umsetzbare Inhalte.

Nächste Ausgabe:

TRAININGSPLANUNG

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15.10.2016

ÜBUNGEN UND VIELE PRAXISTIPPS

AKTUELLE NEWS AUS DER FITNESSSZENE

Und vieles mehr in den Rubriken Beratung, Training, Ernährung & Regeneration

IMPRESSUM Leistungslust www.leistungslust.de ISSN 2509-422X Herausgeber und V.i.S.d.P. Agnes Hartmann, Nils-Peter Hey Verlag Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG Postanschrift: Postfach 190737, 80607 München Paketanschrift: Lazarettstrasse 4, 80636 München, 0 89 / 1 26 07-0 Komplementär PFB Verwaltungs-GmbH Kommanditistin Edith Laubner, Verlegerin Geschäftsführerinnen Agnes Hartmann, Edith Laubner

Redaktion Florian Münch, Tanja Bossmann, Christian Wittmann leistungslust@pflaum.de Anzeigenleiterin Christine Seiler, seiler@pflaum.de Mediaberaterin Lisa Springer, springer@pflaum.de Kundenservice kundenservice@pflaum.de, 0 89 / 1 26 07-0 Druck pva Druck und Medien-Dienstleistungen GmbH Industriestraße 15 D-76829 Landau in der Pfalz Titelfoto Maik Kern, www.maik-kern.de


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