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Leistungslust 03/2019 Leseprobe

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ISSN 2509-422X

D EUR 10,90

AUSGABE 03/2019

A EUR 11, 90

CH CHF 20,00

DER STRIPPENZIEHER

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Leistungslust Ausgabe 03/2019 

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EINE HAND TRAINIERT DIE ANDERE.

Knallharte Fachinformation für Sport- und Fitnesstrainer

Sehr praxisorientierte Aufbereitung

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Entdecke uns auf leistungslust.de

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Abos im Web

Newsletter 02.04.19, 09)24

Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier. LEISTUNGSLUST ist eine Publikation des Pflaum Verlags.

Ein langer Atem! Liebe LL-Freunde, laut dem Meinungsforschungsinstitut YouGov hält fast die Hälfte der Deutschen die Formel 1 für nicht mehr zeitgemäß. Die Verantwortlichen greifen deshalb zu Gegenmaßnahmen. Und zwar: Die Formel 1 will umweltfreundlicher werden! Aha – im Zuge der Ökologisierung wird Autorennen nun umweltfreundlich. Wie soll das vonstattengehen: kommen die PS nun von Pferdekutschen statt von Autobauern? Natürlich nicht – die Rede ist von der Formel E. Die Elektroautos sollen es richten. Zwei große Autobauer sind schon am Start, der Rest soll folgen. Schauen wir mal, wer den längsten Atem hat! Bisher wird aber noch wie gewohnt gefahren – in Shanghai findet Mitte April der 1000. Grand Prix statt. Eure Sabrina, Redaktionsleiterin Leistungslust

INHALT Studie Faszien – was ist los mit euch? News FIBO und virtuelle Realitäten Vorschau Leistungslust 02/2019

STUDIE

Faszien – was ist los mit euch?

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Über kaum ein Thema wird so viel diskutiert. Man kann fast von Faszien-Gegnern und Faszien-Jüngern sprechen. Aber was ist denn nun wissenschaftlich dran am Thema Faszien? In der aktuellen Ausgabe stellt Annemarie Frank die Frage: Faszien – plastisch, elastisch, fantastisch? In einem wissenschaftlichen Update beschreibt sie unter anderem, dass ein positiver Einfluss auf die Bewegung des Knies in der Flexion und eine erhöhte Dehnungstoleranz vorliegt.

Literatur Leistungslust. 2019. Faszien – plastisch, elastisch, fantastisch? 2019; 2: 60-2

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OnlineLeseprobe

FachBücher

Foto: Carlos Banyuls / shutterstock.com

Sechs mal im Jahr umfassendes Wissen


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GEMEINSAM STATT EINSAM! Liebe LL-Freunde, in dieser Ausgabe dreht sich vieles um Teambuilding und Gruppendynamik. Im Sport kann ein gutes Team einiges reißen. Erst letzten Monat konnten wir das beim Spiel des FC Liverpool gegen den FC Barcelona erleben. Der S­ trippenzieher im Hintergrund: Jürgen Klopp. Erfolgreiche Leader schaffen eine Gruppendynamik und einen Teamgeist, der beflügelt. Dieses Zugehörigkeitsgefühl gilt auch abseits des Spielfeldes: im Berufsleben, der Freizeit oder in der Familie. Die Firma veranstaltet ein Teamevent, Freunde fahren zusammen zum Paintball und die Familie macht einen Ausflug in den Kletterpark. Danach ist das Wir-Gefühl meist besser als zuvor. Außerdem ist der Gruppensport ein echter Ort der Inklusion. Menschen mit Handicap finden Anschluss und vermeintliche Außenseiter ein Zuhause – unabhängig von Herkunft, Religion oder sonstigem Schubladendenken. Wusstet ihr, dass in fast jeder Schulklasse ein Mobbingopfer sitzt? Und laut verdi sind auch etwa 1,8 Millionen Erwerbstätige in Deutschland von Mobbing betroffen. Das sind harte und traurige Fakten. Die Dynamik einer Gruppe bietet die Chance, etwas zu verändern. Diese Ausgabe gibt euch neuen und hilfreichen Input, um alle, die noch nicht dazugehören, mit einzuschließen und in Teams vorhandene Bande zu stärken. Werdet erfolgreiche Strippenzieher! Eure Sabrina Harper, Redaktionsleiterin Leistungslust

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INHALTSVERZEICHNIS

TITELTHEMA

THLETISCHE ­BETREUUNG A IM FUSSBALL BERATUNG

• Outdoor-Training – mehr als nur frische Luft!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Trainingsprinzipien – können sie mir helfen?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Leselust. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

TRAINING

• Rudern – ein hocheffektiver Ganzkörpersport. . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Sportpsychologische Aspekte im Mannschaftsgefüge. . . . . . . . . . . . . • Elf Freunde müsst ihr sein! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Das individuelle Belastungs­empfinden in

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der Trainingssteuerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 50

• Laktat – Freund oder Feind?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Die Musik macht’s –

Athletiktrainer in der Basketball-Bundesliga . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 57 58

• Studien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Trainergebrüll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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ERNÄHRUNG

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• Kohlenhydrate und Insulinresistenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Esspsychologie – unterm Teller ist viel los. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Esspiration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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SCHWERPUNKTTHEMA IN DIESER AUSGABE STEHT DAS GRUPPEN- UND M ­ ANNSCHAFTSTRAINING IM FOKUS.

Foto :  Z

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VIEL SPASS BEIM LESEN!

REGENERATION

• Unter Druck: Was bringen Recovery Boots für

die passive Regeneration?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74 78

• Minus und Minus ergibt Plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

FITNESSSZENE

• Geht nicht gibt’s nicht!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Marktplatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • News. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Neulich erlebt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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INTERVIEWS • Ein Dude macht Strecke –

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Im Gespräch mit Florian Neuschwander. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88

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AUTORENVORSTELLUNG

UNSERE EXPERTEN – FÜR DICH. STEFAN ARENZ Stefan ist Sportwissenschaftler und Gründer von 4D Athletics. Er betreut Leistungssportler und unterstützt Trainer in den Bereichen des Athletik- und Mentaltrainings, insbesondere im ­Nachwuchsleistungssport. In den letzten Jahren hat er sich auf die Themen Muskelfunktionsdiagnostik, Trainingssteuerung sowie Belastungs- und Regenerationsmanagement spezialisiert.

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Thomas ist Sportwissenschaftler und Physiotherapeut und hat sich während seines Studiums mit medizinischem Fitnesstraining und Functional Training befasst. Er arbeitet als Therapeut, Trainer, Dozent und Journalist und lebt in Bremen.

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THOMAS COLSHORN

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DANIELA DIHSMAIER Daniela ist systemischer Coach, Sport Mental Coach, Ernährungs- und Gesundheitstrainerin, erfolgreiche Amateur-Triathletin sowie Diplom-Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie arbeitet ­freiberuflich für die Hochschule München. Ihr eigenes Coaching-Unternehmen heißt ­FREIWASSER. Danielas Themen sind Leistungsfähigkeit, mentales Training, Hypnose, Persönlichkeits- und Teamentwicklung, Mitarbeiterführung und Laufbahnberatung.

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Christiane ist Geschäftsführerin von Figura Bewegt GbR und Entwicklerin des NIM Bewegungskonzeptes. Mit diesem ist sie unter anderem für die IFAA und die Meridian Academy Hamburg seit 2018 als Trainerausbilderin tätig. Außerdem betreibt sie ein ­eigenes Studio für ihr Natural Movement, Pilates- und Parcours-Training in der Nähe von Eckernförde.

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CHRISTIANE FIGURA

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DOROTHEA HÄFNER Doro ist ausgebildete Sport- und Physiotherapeutin sowie selbstständige Personal Trainerin. Sie leitet Sportgruppen vom Kindes- bis zum Seniorenalter. Die ehemalige Leistungssportlerin im Langlauf powert sich heute am liebsten als Piloxing-Instructor aus oder setzt ihre Klienten und Patienten zusätzlich mit EMS unter Strom.

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Sebastian ist Mittelschullehrer, der im Hauptfach Sport an der FAU Erlangen-Nürnberg studiert hat. Als Fachberater und Multiplikator hält er regelmäßig Lehrerfortbildungen im Bereich Sicherheitserziehung und Sportunterricht für alle Schularten. Seine Freizeit verbringt er als Fußballtrainer im Kinder- und Herrenbereich oder ist selbst sportlich aktiv.

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SEBASTIAN HÄFNER

SYLVIA HERBERG Sylvia ist Diätassistentin und Diplom-Oecotrophologin und hat sich auf die Themen Ernährungstherapie bei Essstörungen und Esspsychologie spezialisiert. Sie ist zusätzlich ausgebildete NLP-Trainerin.


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DR. TOBIAS KAEDING Tobias ist promovierter Sport- und Gesundheitswissenschaftler. Nach zahlreichen Stationen in der universitären Lehre und Forschung leitet er mittlerweile die Abteilung Health & Safety des Gleichordnungskonzerns Hamburg Wasser. Tobias ist Autor zahlreicher Fachzeitschriftenartikel und Fachbücher und hat während seines Studiums der Sportwissenschaft selbst über sieben Jahre als Fitnesstrainer gearbeitet.

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Kerstin ist Sportwissenschaftlerin und Head of Product Development bei Mrs.Sporty. Getreu ihrem Motto „Inspire the world to move“ entwickelt sie das Trainingskonzept der Frauenfitness-Marke weiter und integrierte neben der Fokussierung auf funktio­nelles Training das Faszientraining, die Recovery Boots und Corrective Exercises.

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KERSTIN KOLATA

CHRIS LEY Chris ist Umsetzungscoach und Speaker. Er stellte einen Weltrekord im SUP auf und berät Persönlichkeiten aus Politik und Spitzensport. Nach zehn Jahren Coaching entwickelte er seine Life Challenge Strategie®, die hilft, scheinbar Unmögliches zu erreichen. Für seine Arbeit wurde Chris mit dem Coaching Award 2018 ausgezeichnet.

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Dominik ist Sportwissenschaftler und Konditionstrainer. Er arbeitet und promoviert am Sportzentrum der Universität Passau und ist neben der Lehre hauptsächlich für das leistungsdiagnostische Forschungslabor zuständig. Zudem ist er freiberuflich im Personal- sowie Athletiktraining und im Group-Fitness-Bereich tätig.

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DOMINIK LUDWIG

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STEPHAN NÜSSER

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Stephan ist ehemaliger Profisportler, Sportwissenschaftler und hat für fünf Jahre das Kompetenzzentrum für Leistungsdiagnostik der Deutschen Sporthochschule Köln geleitet. Als selbstständiger Sportwissenschaftler hat er sich in seiner Praxis in Burscheid auf Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung spezialisiert und betreut sowohl Top-Athleten wie auch Nachwuchs- und Breitensportler. Neben der Leistungsphysiologie ist das Zusammenspiel von Ernährung und Training ein weiterer Arbeitsschwerpunkt.

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Nik ist der Gründer von Fitness Glade und selbstständiger Personal Trainer. Er ist staatlich diplomierter Fitness-Instruktor, hat über zehn Jahre Berufserfahrung und einen Master-Abschluss in Prävention und Gesundheitsmanagement. Neben der Selbstständigkeit ist er als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Nik lebt in Bern, Schweiz.

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NIK PAULENZ

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JESPER SCHWARZ Jesper ist Sportwissenschaftler und Inhaber der DFB-A-Lizenz. Er arbeitet seit 2013 als Rehaund Athletiktrainer in einem Nachwuchsleistungszentrum. Zudem ist er Gründer des Trainingskonzepts „SoccAthletix – spielend fit werden“, das die athletische Entwicklung im Nachwuchsbereich vorantreiben und verbessern will.

Lisa ist Diplom-Fitnessökonomin, Spa-Managerin und Faszientherapeutin sowie Ausbilderin für IRON SYSTEM®. Sie lebt in Innsbruck, macht leidenschaftlich gerne CrossFit und ist Sommer wie Winter in den Bergen unterwegs. Sie beschäftigt sich vor allem mit den Themen Kraftsport, Regeneration und Balance.

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LISA-MARIE STANGIER

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Training

ELF FREUNDE * MÜSST IHR SEIN! Ein Beitrag von Dorothea und Sebastian Häfner

Wer im Gruppenbereich tätig ist, benötigt nicht nur sportliche Kompetenzen. Kommunikationsstärke und ein Gefühl für die Gruppendynamik sind ebenso wichtige Instrumente, um ein Team erfolgreich zu führen. Von diesen Fähigkeiten profitiert nicht nur die Gruppe: Trainer generieren dadurch wichtige Unterscheidungsmerkmale gegenüber anderen Wettbewerbern.

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Ein Team ist mehr als jeder Einzelne. Auch wenn das berühmte Elf-Freunde-Zitat* nicht wie häufig behauptet von Weltmeistertrainer Sepp Herberger stammt, sondern wesentlich älter ist – der Inhalt wird bis heute von vielen Fußballexperten als Grundlage für eine erfolgreiche Mannschaft gesehen. Die Anzahl der Freunde kann dabei variieren, wie uns die deutsche Skisprung-Nationalmannschaft bei der WM in Seefeld im Februar 2019 eindrucksvoll bewies: Nach dem Gewinn der Goldmedaille im Teamspringen feierten im Schanzenauslauf nicht nur die vier aktiven Springer, auch Für Eilige Ersatzmann Andreas WelAls Trainer im linger jubelte für und mit Amateur- und Freizeitsport seinen Kameraden. Als kann man sich Teambuilding-Maßtags zuvor Markus nahmen zunutze machen. Durch ein Eisenbichler beim Gruppengefühl sowie eine gute verbale Einzelspringen in und nonverbale Kommunikation steigt die Innsbruck seinen Motivation. Kennt man die theoretischen Teamkollegen Karl Hintergründe, spart man sich die Geiger mit dem letzSurvivalcamps mitten im Wald und kann ten Sprung von Platz Teambuilding in sein tägliches eins verdrängte, sah Trainingsprogramm aufnehmen man, wie sich der in – egal ob mit Mannschaftsdies em Moment oder Einzel­sportlern. geschlagene Geiger euphorisch mit seinem Kontrahenten freute.

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Der scheidende Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster bekräftigte in zahlreichen Interviews, wie wichtig es für jeden Einzelsportler ist, Teil einer funktionierenden Mannschaft zu sein (1). Diese

Denkweise hat mittlerweile auch in den beruflichen Alltag Einzug gehalten. Firmen versuchen die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter durch die Förderung des Gemeinschaftsgefühls und die Verfolgung eines gemeinsamen Zieles zu steigern. Doch wie wird aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Persönlichkeiten ein Team, in dem man sich gemeinsam zu Höchstleistungen pusht? Und welchen Vorteil hat es für (Amateur-)Trainer oder Übungsleiter, in ihrer Gruppe den Teamgedanken zu stärken? Hier hilft es zu Beginn, zu verdeutlichen, was genau ein Team ausmacht. Becker (2) beschreibt ein Team als Form einer Gruppe von mindestens zwei Personen, die sich einer gemeinsamen Aufgabe stellen und diese durch soziale Interaktion bewältigen. In diesem Kontext kann jede Trainings- und Sportgruppe als Team gesehen werden. Je nach Zusammensetzung der Gruppe wird unterschieden, ob deren Mitglieder miteinander interagieren (Mannschaftssportler) oder koagieren (Einzelsportler, Sportgruppen). Dass nicht aus jeder Sportgruppe ein homogenes Team entsteht, zeigt die Tatsache, dass selbst Profifußballmannschaften, die aus vielen sehr guten Einzelspielern bestehen, gegen vermeintliche Underdogs verlieren können – und das, obwohl im Profisport teamfördernde Maßnahmen zum Standardprogramm in der Vorbereitungs- und Wettkampfphase gehören. Die herausfordernde Aufgabe des Trainers ist es, aus der Vielzahl von Teambildungsmaßnahmen die für seine Sportler passenden Methoden herauszufinden und diese dann geschickt in den Trainings- oder Kursbetrieb zu integrieren.


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Teamtheorie. Das Durchlaufen der vier Phasen Forming, Storming, Norming und Performing nach Tuckman ist enorm wichtig. Das in der Normierungsphase entstehende Wir-Gefühl ermöglicht ein gegenseitiges Vertrauen, das sich positiv auf die Atmosphäre einer emotionalen Sicherheit auswirkt. Dadurch orientieren sich die einzelnen Teammitglieder mehr am Gruppenziel und erreichen eine Leistungssteigerung über das durchschnittliche individuelle Maß hinaus. Ebenso wird die Eigenaktivität erhöht und die einzelnen Personen bringen sich selbst mehr für das Team ein (3). Dadurch entwickelt sich im Mannschaftssport eine Steigerung der Teamleistung. Auch Einzelsportler – zu denen auch Teilnehmer von Sportkursen zählen – werden durch das Gruppengefüge zu einer größeren Leistungsbereitschaft angespornt. Sobald ein Gruppenmitglied eintritt oder ausscheidet, beginnt dieser Prozess von vorn und die Gemeinschaft ordnet sich neu (4).

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Baumann (5) beschreibt in seinem Buch über Mannschaftspsychologie das Schaffen einer sozialen Einheit. Dies wird bei Mannschaftssportlern bereits durch die gemeinsame Spielkleidung und den einheitlichen Mannschaftsnamen verdeutlicht. Diese Parameter erleichtern es, das Teamgefüge zu verstärken. Jedoch spielen die inneren Faktoren der sozialen Einheit eine wesentlichere Rolle. Durch die gemeinsame Zielsetzung der Gruppe entstehen Siege. Daraus ergibt sich sowohl die Parallele zum Einzelsportler (Ziel: der Sieg) als auch zum

Freizeitsportler in einer Hobbygruppe (Ziel: Freude an der Bewegung, Gesundheitsbewusstsein, Gewichts­reduzierung et cetera). Teambildung bei Freizeitgruppen. Die entscheidende Frage für den Übungsleiter ist: Wie forme ich aus der Gruppe eine soziale Einheit und wie stärke ich das Wir-Gefühl? Trainer von Mannschaften finden in der Literatur zahlreiche kleine und große Übungs- und Aktionsformen. Weitaus anspruchsvoller gestaltet sich die Schaffung eines Teams in Freizeitsportgruppen, denn hier steht nicht das gemeinsame Ziel des Siegens im Fokus. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Führungsverhalten des Übungsleiters gegenüber seinen Sportlern. Die Kunden sind freiwillig da und geben dafür Geld aus. Ein absolut autoritärer Führungsstil ist daher – mit Ausnahme von Bootcamps – selbstredend auszuschließen. Gleichzeitig benötigt jede Gruppe eine gewisse Führung, um erfolgreich zu sein. Vertrauensbasis Grundlage einer erfolgreichen Führung ist der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen Trainer und Sportler. Dem trägt zum Beispiel die weitverbreitete Schnupperstunde zu Beginn eines Kurses Rechnung. Neben den fachlichen Kompetenzen spielt der menschliche Umgang des Trainers mit seinen Schützlingen eine wichtige Rolle. Klare Ansagen gehören für einen erfolgreichen Coach ebenso

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dazu wie das Gespür, auf die Bedürfnisse der Gruppenmitglieder einzugehen und ihre möglichen Ängste und Sorgen ernst zu nehmen. Auf dem Weg zu diesem gewünschten Vertrauensverhältnis ist die Kommunikation zwischen dem Übungsleiter und seinen Schützlingen das Mittel zum Erfolg. Kommunikation Eine erfolgreiche Kommunikation stellt die nächste Hürde auf dem Weg zu einer gelungenen Teambildung dar. Die Aussage des polnischen Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick, „Man kann nicht nicht kommunizieren“ (6), wird am deutlichsten, wenn man mit Kindern arbeitet: Sie nehmen viel stärker die Mimik und Gestik des Gegenübers wahr und reflektieren diese in ihrem eigenen Verhalten. Deshalb sollten Übungsleiter stets auf ihre Aussagen und die Körperhaltung vor der Gruppe sowie im Zwiegespräch mit einzelnen Teilnehmern achten. Auch Erwachsene reagieren auf saloppe Äußerungen oder falsch verstandene Ironie und übernehmen dieses Verhalten in ihren Umgang mit den anderen Teilnehmern – nach dem Motto: „Wenn der Coach so redet, dann darf ich das auch.“ Dies kann zu Spannungen unter den Sportlern führen, die das Gruppengefüge stören. Spricht der Trainer in Ich-Botschaften, hat der Sportler die Möglichkeit, seine Sicht der Dinge darzulegen. „Ich bin mit deiner Leistung im letzten Training unzufrieden, weil …“ ist eine kooperative Aussage und lädt zum Dialog ein. „Du hast schlecht trainiert“ ist hingegen konfrontativ, das Gegenüber kommt in eine Situation der Rechtfertigung.

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Auf der anderen Seite muss der Trainer stets alle seine Teilnehmer nicht nur unter dem Leistungsaspekt beobachten. Körperhaltung, Mimik und Gestik jedes Einzelnen geben Aufschluss über den Gemütszustand. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf eine positive Stimmung in der Gruppe ziehen. Verrät der Ausdruck eine eher passive und zurückgezogene Haltung, sollte durch ein Einzelgespräch herausgefunden werden, worin dies begründet liegt und welche Lösungswege sich anbieten.

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Eine positive Verstärkung einzelner Leistungen trägt in diesen Gesprächen zu einer Steigerung des Selbstbewusstseins bei, was wiederum eine zufriedenere Haltung in der Gruppe bewirkt.

Teamgeist. Baumann (5) unterscheidet bei der Entstehung von Teamgeist zwei Formen des Zusammenhalts: Aufgabenzusammenhalt und sozialer Zusammenhalt. Der Aufgabenzusammenhalt entsteht aus einem gemeinsamen Ziel oder einer Aufgabe, welche die Teammitglieder als Gruppe bewältigen möchten. Persönliche Missgunst rückt auf dem Weg zum Erreichen des Ziels weitestgehend in den Hintergrund. Der soziale Zusammenhalt besteht darin, dass die Mitglieder das Miteinander in der Gruppe genießen, einander schätzen und mögen. Gerade für Hobby- und Freizeitsportler ist diese zweite Ebene des Zusammenhaltes ein entscheidender Motivationsfaktor.

Gemeinsame Not

Gemeinsamer Gegner

(zum Beispiel Abstiegsangst)

(„Wir zeigen es ihnen!“)

Gemeinsamer Vorteil (Motivation von außen durch Aussicht auf Belohnung)

Gemeinsame Freude (Vorfreude oder Freude über Erreichen des Ziels)

Abbildung 1: Zielsetzungen im Mannschaftssport

Um mit der Gruppe an der Mannschaftsbildung zu arbeiten, können Trainer vier verschiedene Ziele nutzen (Abb. 1). Grundsätzlich lassen sich alle Ziele für jede Sportgruppe anwenden. Zum Zweck der Motivation ist es jedoch besser, die gemeinsame Freude oder den gemeinsamen Vorteil in den Mittelpunkt zu stellen. Die beiden verbleibenden Ziele „gemeinsamer Gegner“ und „gemeinsame Not“ sind eher für leistungsorientierte Sportgruppen von Bedeutung. Soziale Faultiere. Bei einem Leistungsgefälle zwischen ambitionierten und weniger ambitionierten Sportlern besteht die Gefahr, dass sich eine soziale Faulheit einstellt. Gute Sportler strengen sich weniger an, da sie aus ihrer Sicht den anderen überlegen sind.


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Schwächere Sportler verlassen sich auf die Topleute und zeigen deshalb weniger Leistungsbereitschaft. Dieses Phänomen gilt es frühzeitig zu erkennen und die Athleten durch individuelle Ziele an ihre persönliche Leistungsgrenze heranzuführen (7). Praktische Beispiele für die Entwicklung des Teamgedankens gibt es in der Literatur und im Internet zuhauf. Die Kunst des Trainers ist es, aus der Masse der Angebote die für seine Gruppe und Situation passenden Übungsformen herauszufiltern. Ein erster Kontakt zwischen neuen Teammitgliedern lässt sich bei Mannschaftssportlern durch einfache Fangspiele herstellen, bei denen man nicht gefangen werden kann, wenn sich die Spieler paarweise zusammenfinden. Partnerübungen sind auch in Sportgruppen ein geeignetes Mittel, um den Teilnehmern einen Erstkontakt untereinander zu ermöglichen. Selbst wenn sich das nicht anbietet, erzeugt der Trainer durch eine Veränderung der Aufstellungsform eine nonverbale Kommunikation unter den Teilnehmern. Es ist ein Unterschied, ob Teilnehmer einander paarweise oder gruppenweise gegenüberstehen. Weniger leistungsorientierte Sportler rücken beispielsweise etwas mehr in den Fokus, da sie sich beim Gegenüberstehen beobachtet fühlen. Das Vertrauen wird erst zwischen den einzelnen Sportlern aufgebaut und im Verlauf auf das ganze Spiel übertragen. Egal für welche Übungsform der Trainer sich entscheidet: Er muss versuchen, seinen Sportlern diese so zu verkaufen, dass sie unterbewusst die Erfahrung machen, zusammen stärker zu sein. Dieser positive Effekt überträgt sich auf alle Mitglieder der Trainingsgruppe – ob Freizeit-, Mannschafts- oder Einzelsportler. •

LITERATUR 1. Honndorf R. 2018. Schuster sieht sein Team auf dem richtigen Weg. https://www.mdr.de/sport/ andere_sportarten/werner-schuster-ausblickneue-saison-100.html; Zugriff am 7.5.2019 2. Becker F. 2016. Teamarbeit, Teampsychologie, Teamentwicklung – so führen Sie Teams! Berlin, Heidelberg: Springer-Verlag 3. Stein R. 2002. It’s team time. Scheinfeld: Hans Meyer Verlag 4. Migge B. 2005. Handbuch Coaching und Beratung. Weinheim: Beltz Verlag 5. Baumann S. 2008. Mannschaftspsychologie – Methoden und Techniken. Aachen: Meyer & Meyer Verlag 6. Bender S. 2014. Die fünf Axiome von Paul Watzlawick. https://www.paulwatzlawick.de/ axiome.html; Zugriff am 8.5.2019 7. Linz L. 2014. Erfolgreiches Teamcoaching. Aachen: Meyer & Meyer Verlag

Lesetipp Mehr zu den Phasen der Teamentwicklung nach Tuckman findest du in dieser Ausgabe im Beitrag „Sportpsychologische Aspekte im Mannschaftsgefüge“.

Praxistipps •• Integriere Partner- und Teamaufgaben in das

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tägliche Training. •• Sei als Trainer ein Vorbild in Umgangsformen und -ton. •• Verliere nie den Blick für den Einzelnen. •• Greife bei Konflikten frühzeitig ein. •• Beginne mit Partnerübungen zum Kennenlernen.

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Training

DIE MUSIK MACHT’S

ATHLETIKTRAINER IN DER BASKETBALL-BUNDESLIGA Ein Beitrag von Sabrina Harper

Deutschlands Exporte Basketball zählt zu den bekanntesten Gruppensportarten. Hierzulande ist der Hype zwar nicht so groß wie in den USA – die deutschen Aushängeschilder Detlef Schrempf und Dirk Nowitzki haben die Sportart allerdings per Slam Dunk in die Köpfe der Deutschen gepresst. Schaut man in die aktuelle NBA, heißt die nächste deutsche Hoffnung ­Dennis Schröder.

Historie

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Deutsches Urgestein Die Giessen 46ers haben die aktuelle Saison auf dem 13. Platz abgeschlossen. Bis auf eine kleine Unterbrechung zwischen 2010 und 2013 können sie sich fest zur Bundesliga-Familie zählen. Die Basketball-­ Mannschaft spielt insgesamt schon seit fast 50 Jahren auf dem höchsten Niveau mit.

Der Ursprung der Sportart liegt schon über 1.000 Jahre zurück. Bereits die Mayas, Azteken und Inkas warfen einen Ball in eine Art Ring. Offiziell wurde Basketball 1891 erfunden: Der Kanadier Dr. James Naismith dachte sich den Sport für Studenten aus. Damals spielten noch neun Personen in einer Mannschaft; Tritte gegen das Schienbein oder ein ausgefahrener Ellenbogen waren durchaus erlaubt. Sieben Jahre später entstand die erste Profiliga, 1936 wurde Basketball erstmals eine olympische Disziplin. In den weiteren Jahren etablierte sich der Sport, wie wir ihn heute kennen. Die Gründung der National Basketball Association (NBA) fiel auf das Jahr 1946, Deutschland zog drei Jahre später mit dem Deutschen Basketball Bund (DBB) nach.

Lukas Lai ist seit einigen Jahren der Athletiktrainer des Teams – er kennt sich also mit Gruppentraining aus. Regelmäßig trainiert er mit zwölf bis 14 Basketballern Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Kraft. Neben dem Training trifft er die Spieler auch immer mal wieder auf seiner Behandlungsliege: Als gelernter Physiotherapeut kümmert er sich dann um körperliche Beschwerden. Manchmal wird die Behandlungsbank auch zur Gesprächscouch – gerade nach Niederlagen besteht bei den Spielern ab und an Redebedarf. •

Gruppendynamik

Wie Lukas Lai sein Gruppentraining bei den Giessen 46ers gestaltet und welche Rolle HipHop dabei spielt, erzählt er im LL-Interview.

Beim Basketball ist der Mehrwert eines Teams besonders deutlich von außen zu sehen. Schon allein der körperliche Unterschied zwischen Point Guard und Center schreit: Dein Vorteil ist mein Nachteil. Während der Aufbauspieler klein und wendig ist, dominiert der große Center unter dem

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Korb. Wie in anderen Sportarten ergänzen sich die Teammitglieder und tragen die Mannschaft bestenfalls gemeinsam zum Sieg.

Nachgefragt

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KRAFTSTOFF.

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DER LEISTUNGSLUSTNEWSLETTER Ein langer Atem! Liebe LL-Freunde, laut dem Meinungsforschungsinstitut YouGov hält fast die Hälfte der Deutschen die Formel 1 für nicht mehr zeitgemäß. Die Verantwortlichen greifen deshalb zu Gegenmaßnahmen. Und zwar: Die Formel 1 will umweltfreundlicher werden! Aha – im Zuge der Ökologisierung wird Autorennen nun umweltfreundlich. Wie soll das vonstattengehen: kommen die PS nun von Pferdekutschen statt von Autobauern? Natürlich nicht – die Rede ist von der Formel E. Die Elektroautos sollen es richten. Zwei große Autobauer sind schon am Start, der Rest soll folgen. Schauen wir mal, wer den längsten Atem hat! Bisher wird aber noch wie gewohnt gefahren – in Shanghai findet Mitte April der 1000. Grand Prix statt. Eure Sabrina, Redaktionsleiterin Leistungslust

Studien Fachbeiträge Empfehlungen und Tipps Interviews News und Termine

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Faszien – was ist los mit euch? Über kaum ein Thema wird so viel diskutiert. Man kann fast von Faszien-Gegnern und Faszien-Jüngern sprechen. Aber was ist denn nun wissenschaftlich dran am Thema Faszien? In der aktuellen Ausgabe stellt Annemarie Frank die Frage: Faszien – plastisch, elastisch, fantastisch? In einem wissenschaftlichen Update beschreibt sie unter anderem, dass ein positiver Einfluss auf die Bewegung des Knies in der Flexion und eine erhöhte Dehnungstoleranz vorliegt.

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KOSTENLOS, MONATLICH, AKTUELL. Literatur Leistungslust. 2019. Faszien – plastisch, elastisch, fantastisch? 2019; 2: 60-2

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STUDIE


Autorenhinweise

Profil Die Zeitschrift Leistungslust ist eine Fachzeitschrift für Sport- und Fitness-Trainer und richtet sich insbesondere an Fitness- und Personal Trainer, Sport- und Fitnesskaufleute, Betreiber von Fitnessstudios sowie Sportwissenschaftler und Sportmediziner. Frei nach dem Motto „Jederzeit praktisch informiert“ möchte Leistungslust direkt anwendbares Wissen für den Traineralltag vermitteln. Die Zeitschrift steht für den Transfer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Trainer- und Sportpraxis. Annahmekriterien Eingereichte Artikel sollen aktuelle und für die Zielgruppe relevante Informationen beinhalten, zum Beispiel Neuerungen und Trends, Anleitungen und Tipps für den Trainingsalltag oder Ernährungsempfehlungen für die Kunden. Wichtig dabei ist die wissenschaftliche Fundierung der Inhalte. Idealerweise begründen Autoren ihre Darstellung auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Redaktion nimmt nur Artikel an, die zuvor in keinem anderen Medium (Zeitschrift, Internet etc.) weder im In- noch im Ausland veröffentlicht worden sind und auch nicht zeitgleich anderen Zeitschriften angeboten werden. Der Verlag setzt voraus, dass der korrespondierende Autor von seinen Co-Autoren die Genehmigung zur Veröffentlichung hat. Der Autor garantiert mit Einreichung seines Manuskripts, dass er im Besitz der Urheberrechte an Text und Abbildungen ist und diese Autorenhinweise gelesen und akzeptiert hat. Urheberrecht Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen genießen urheberrechtlichen Schutz. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Mit der Annahme der Arbeit und seiner Veröffentlichung in der Zeitschrift geht das volle Verlagsrecht für alle Sprachen und Länder einschließlich des Rechtes zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten, zur Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen, zur Veröffentlichung in Datennetzen sowie Datenträgern jeglicher Art an den Verlag über. Dies bezieht sich namentlich auf die Darstellung im Rahmen von Internet- und Online-Dienstleistungen, auf die Herstellung von Sonderdrucken sowie Vervielfältigungen und gilt auch bei Abbildungen für die auszugsweise Wiedergabe (auch auf Titelseiten) und den Nachdruck. Allgemeine Richtlinien für die Einreichung von Manuskripten Grundsätzlich gelten die nachfolgend beschriebenen allgemeinen Regelungen. Zu Beginn des Manuskripts Kontaktdaten des Autors mit Adresse, ­E-Mailadresse und Telefonnummern aufführen. Eingereicht werden können Fachartikel mit Umfängen zwischen 3.000 und 6.000 Zeichen inkl. Leerzeichen. Autoren sollten im Vorfeld mit der Redaktion Kontakt aufnehmen, um Themenidee, Umsetzung und konkreten Umfang abzustimmen. Es gilt die neue deutsche Rechtschreibung; maßgebend sind die Richtlinien des Wörterbuchs medizinischer Fachbegriffe, 9. Aufl., Mannheim: Dudenverlag; eingedeutschte lateinische Wörter werden mit k und z statt mit c geschrieben. Das Manuskript möglichst unformatiert einsenden, also unter anderem keine Kästen, Textfelder, Farben, Unterstreichungen und automatische Aufzählungen einfügen. Bitte Schriftart Arial, Schriftgröße 11pt benutzen; Überschriften in Fett. Zum Manuskript gehört auch ein berufliches Kurzprofil des Autors (ca. 300 Zeichen) und ein separates Porträtbild in druckfähiger Qualität des Autors (s. u.).

Stil- und Schreibempfehlungen Achten Sie auf gute Verständlichkeit und vermeiden Sie Schachtelsätze. Fachbegriffe und Abkürzungen müssen erklärt beziehungsweise bei der ersten Nennung ausgeschrieben werden. Schreiben Sie im Aktiv statt im Passiv. Formulieren Sie die Inhalte praxisorientiert und instruktiv. Untermauern Sie Ihre Darstellungen und Empfehlungen wenn möglich mit wissenschaftlichen Grundlagen und aktuellen internationalen Forschungsergebnissen. Die Beiträge dürfen keinen werbenden Charakter für ein bestimmtes Konzept aufweisen. Schreiben Sie immer sachlich, informativ und fundiert. Literaturverweise im Text Die zitierten Publikationen entsprechend der Reihenfolge ihrer ersten Erwähnung im Text durch arabische Ziffern in runden Klammern kennzeichnen, zum Beispiel: Die Autoren stellten dar, dass … (1). Literaturverzeichnis am Ende des Artikels Zeitschriftennamen bitte nach den Richtlinien von World Medical Periodicals abkürzen. Literaturangaben am Ende des Artikels in numerischer Reihenfolge auflisten. Bei zwei Autoren werden beide Namen aufgeführt. Bei drei oder mehr Autoren wird nur der Erstautor genannt und das Kürzel et al. angefügt. Die genutzten Quellen müssen wie folgt zitiert werden. Zeitschriftenartikel: Denham J, et al. 2015. Four weeks of sprint interval training improves 5-km run performance. J. Strength Cond. Res. 29; 8:2137–2141 Buch: Hottenrott K, Neumann G. 2013. Trainingswissenschaft: Ein Lehrbuch in 14 Lektionen (Sportwissenschaft studieren). Aachen: Meyer & Meyer Buchkapitel: Pfeiffer M. 2013. Trainingswissenschaft. In: Einführung in die Sportwissenschaft. Herausgeber: V. Burk, M. Fahrner. Stuttgart: UTB GmbH Bitte exakt auf Reihenfolge und Vollständigkeit der bibliografischen Angaben achten; bei Internetquellen Institution / Autor / Verantwortlichen (laut Impressum), das Jahr, die vollständige Internetadresse und den Zugriffszeitpunkt (Datum) nennen. Abbildungen Fotos, Grafiken und Tabellen bitte nicht in den Fließtext einbinden, sondern als separate Dateien senden; Grafiken und Tabellen werden für den Satz ggf. nachbearbeitet; Abbildungen durchnummerieren; Auswahl anbieten (Hoch-/ Querformat); aussagekräftige Bildunterschriften und Quellenangaben bitte am Ende des Manuskripts; Verweise im Text (Abb. 1), (Tab. 1); Einwilligung von abgebildeten Personen schriftlich bestätigen lassen, bei Minderjährigen von den Erziehungsberechtigten. Dateiformate für Bilder: *.eps, *.tif, *.jpg; Bild-Auflösung mind. 300 dpi (Internetbilder sind nicht geeignet). Einreichung Manuskripte bitte elektronisch per E-Mail übermitteln an: leistungslust@pflaum.de, es können nur gängige Textverarbeitungsprogrammen / Datenaustauschformaten bearbeitet werden (*.doc, *.docx, *.rtf, *.txt) Korrektur Der korrespondierende Autor erhält eine redigierte Version des Artikels per E-Mail zur sorgfältigen Prüfung, umgehenden Rückmeldung und Freigabe an die Redaktion. Geringfügige Kürzungen und Änderungen, die die inhaltliche Aussage des Textes nicht beeinträchtigen, behält sich die Redaktion zu jedem Zeitpunkt vor. Haftung Für unverlangt eingesandte sowie verloren gegangene Manuskripte oder Abbildungsvorlagen kann der Verlag keine Haftung übernehmen.

Fachbeirat

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Esther Nazzaro-Napierski International anerkannte Sporttherapeutin und Fitnessexpertin für das ZDF

Johanna Fellner Fitnessexpertin, Coach und Reebok Mastertrainerin

Wolfhard Cliff Savoy Physiotherapeut und Leiter des Therapie- und Trainingszentrums der Schön Klinik Harlaching

Dr. Dr. Homayun Gharavi Arzt, Sportwissenschaftler und akademischer Direktor der Deutschen Akademie für Angewandte Sportmedizin (DAASM)

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Dr. med. Markus Klingenberg Facharzt für Orthopädie und leitender Arzt der Beta Klinik in Bonn Florian Münch Personal Trainer und Inhaber der Sportlerei Akademie

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Dr. Tanja Boßmann Studierte Physiotherapeutin und Chefredakteurin der „pt Zeitschrift für Physiotherapeuten“

Oliver Schmidtlein Gründer und Inhaber der Praxis OSPHYSIO training & therapie Ingalena Schömburg-Heuck Sportwissenschaftlerin, Ernährungsberaterin und Laufexpertin


VORSCHAU & IMPRESSUM

VORSCHAU

SCHWERPUNKTTHEMA – OBERKÖRPER

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Fo to:  B shuojan tte Mil rst in oc kov k.c / om

TRAININGSPLANUNG

14.8.2019

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Nächste Ausgabe:

ÜBUNGEN UND VIELE PRAXISTIPPS

AKTUELLE NEWS AUS DER FITNESSSZENE Und vieles mehr in den Rubriken Beratung, Training, Ernährung & Regeneration

IMPRESSUM

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Leistungslust www.leistungslust.de ISSN 2509-422X Herausgeber und V.i.S.d.P. Agnes & Nils-Peter Hey Verlag Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG Postanschrift: Postfach 190737, 80607 München Paketanschrift: Lazarettstrasse 4, 80636 München, 089 / 12 607-0 Komplementär PFB Verwaltungs-GmbH Kommanditistin Edith Laubner, Verlegerin Geschäftsführerinnen Agnes Hey, Edith Laubner

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Weitere Publikationen des Pflaum Verlags

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NATUR HEIL PRAXIS

Fachzeitschrift für Naturheilkunde

Redaktion Sabrina Harper, Florian Münch, Jenny Gisy, Maximilian Kreuzer leistungslust@pflaum.de Leiter Mediavertrieb Siegfried Kunert, siegfried.kunert@pflaum.de Kundenerlebnis kundenerlebnis@pflaum.de, 089 / 12 607-0 Druck ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4 69181 Leimen Inhaltsverzeichnis Interviewpartner FeudMoth / shutterstock.com Titelfoto Update Images / shutterstock.com


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