ISSN 2509-422X
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AUSGABE 06/2019
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STEIL IST GEIL! ATHLETIKTRAINING IM WINTERSPORT
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Leistungslust Ausgabe 06/2019 
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CH CHF 20,00
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The leading international trade show for fitness, wellness & health Exhibition Centre Cologne, 2 – 5 April 2020
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fibo.com/leistungslust
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ENDE GUT, ALLES GUT! Was war das wieder für ein Jahr! Für die Leistungslust und den gesamten Pflaum Verlag war das Jahr 2019 ein besonderes: Der Verlag wurde 100 Jahre alt! Das ist heutzutage eine echte Marke – und noch schöner ist es, zu sehen, wie dieses alteingesessene Familienunternehmen professionell mit der Zeit geht und sich stetig weiterentwickelt. Seitens der LL-Redaktion gilt unser großer Dank natürlich auch unseren tollen Autorinnen und Autoren. Nur mit euch wird die Leistungslust auch 2020 fachlich kompetent ihren Erfolgsweg weitergehen. Wir sind ja alle Sportler, Stillstand ist da nicht!
Auch in dieser Ausgabe findet ihr wieder wissenschaftliche, motivierende und direkt umsetzbare Inhalte für euer Präventions-, Aufbau- und Rehabilitationstraining. Unser Titel beitrag zum Thema Balancetraining von Patrick Hartmann oder der Artikel zum neurozentrierten Training von Daniel Müller sind Beiträge, die euch in eurer Wintersportart definitiv besser und stabiler machen. Und wenn das Schlimmste doch nicht vermieden werden konnte, könnt ihr oder eure Kunden sicherlich von meinem Artikel zum Aufbautraining nach einem Kreuzbandriss profitieren. Wir klopfen aber mal auf Holz, dass alles gut bleibt.
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Allen, die ab sofort bis Weihnachten in der positiv kalorischen Energiebilanz verweilen, wird der Beitrag von Steven Graves zum höchst aktuellen Thema Ketose helfen, im neuen Jahr die genussvoll hinzugewonnenen Pfunde direkt wieder zu verlieren.
> Maximalkraft
Wichtiger als Gewichte pumpen:
Bescheid wissen über die Muskeln.
patentrechtlich geschützt
Wir danken selbstverständlich auch euch, unseren treuen Leserinnen und Lesern, und hoffen, ihr hattet ein gesundes und erfolgreiches Jahr! Sicherlich habt ihr Siege gefeiert, aber auch Niederlagen oder vielleicht sogar Verletzungen erlitten. Für Letzteres wünschen wir euch weiterhin alles Gute beziehungsweise hoffen, ihr habt es schon überstanden. Denn natürlich ist der Winter keine sportfreie Zeit: Es geht praktisch nahtlos in den Sport mit der weißen Pracht über. Deswegen liefern wir euch mit unserem Heftschwerpunkt „Wintersport“ Tipps und Know-how für mehr Glanz und Gloria auf der Piste, in der Loipe oder wo immer ihr dem Wintersport frönt.
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SoftwareVersion
ET 3.0 Die Software-Version 3.0 bietet eine optimierte Benutzeroberfläche und zahlreiche verbesserte Funktionen.
Ihre Mitglieder wollen Muskeln definieren. Doch welche Muskelgruppen haben es besonders nötig? Die Antwort liefert EasyTorque – die Analyse-Unit für mehr Umsatz und weniger Aufwand. Denn damit können Sie Mitgliedern (und künftigen Neu-Mitgliedern!) binnen weniger Minuten detailliert aufzeigen, wo angesetzt werden muss – der entscheidende Mehrwert gegenüber der Konkurrenz.
Jahresabschließend wünsche ich euch nun erst einmal viel Spaß mit unserer Wintersport-Ausgabe, ein besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in ein gesundes und friedliches Jahr 2020. Euer Florian Münch, Redakteur Leistungslust
HAUPTSITZ
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Rotenbergstraße 15 | 54313 Zemmer Fon +49(0)65 80-9 13 48 12 | Fax: +49(0)65 1 80-9 13 48 29 Mail: info@tonus-online.de | www.tonus-online.de
INHALTSVERZEICHNIS
TITELTHEMA
ALANCETRAINING B FÜR ALPIN-SKIFAHRER BERATUNG
• Authentizität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Leselust. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
TRAINING
• Periodisierung im Wintersport. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Alpiner Skisport. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Neurozentrierte Ansätze im Skifahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Auf die Piste, fertig, los. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Trainergebrüll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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ERNÄHRUNG
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• Ketogene Ernährung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Multitalent Brokkoli . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Esspiration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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SCHWERPUNKTTHEMA IN DIESER AUSGABE GEHT ES UM ATHLETIKTRAINING IM WINTERSPORT.
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VIEL SPASS BEIM LESEN!
REGENERATION
• Kreuzbandriss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
FITNESSSZENE
• Die richtige Prävention. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Die Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2019 der LL . . . . . . . . . . . • Neulich erlebt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • News. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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INTERVIEWS
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• Von viel kommt viel –
Im Gespräch mit Natalie Geisenberger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
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• Der Entroster –
Im Gespräch mit Silvester Neidhardt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
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AUTORENVORSTELLUNG
UNSERE EXPERTEN – FÜR DICH. STEFAN ARENZ ist Sportwissenschaftler und Gründer von 4D Athletics. Er betreut Leistungssportler und unterstützt Trainer in den Bereichen des Athletik- und Mentaltrainings, insbesondere im Nachwuchsleistungssport. In den letzten Jahren hat er sich auf die Themen Muskelfunktionsdiagnostik, Trainingssteuerung sowie Belastungs- und Regenerationsmanagement spezialisiert.
JACQUELINE BOY
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ist Personal Trainerin und systemischer Coach in Fürth. Neben dem Personal Training für Führungskräfte und Selbstständige bildet sie mit ihrem eigens entwickelten Ausbildungskonzept Personal Trainer aus. Mit ihrer Leidenschaft für Ausdauersport begleitete sie zahlreiche Klienten bei Lauf- und Triathlon-Veranstaltungen bis zur Finish Line. Heute arbeitet sie mit einem Team aus spezialisierten Personal Trainern zusammen.
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CHRISTIANE FIGURA ist Entwicklerin und Ausbilderin des Bewegungskonzeptes NIM® (Natural Intelligent Movement). Außerdem ist sie Autorin, betreibt seit zehn Jahren ein eigenes Studio für NIM-, Pilatesund Parcours-Training in der Nähe von Eckernförde, ist erfolgreiche Personal Trainerin (Neos-Award-Nominierung 2019) sowie Referentin und Presenterin.
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gilt seit vielen Jahren als Spezialist für unterschiedliche Bereiche des funktionellen Trainings. Die Kombination dieser sportlichen Kompetenz mit seinem zweiten Beruf als Psychologe, Coach und Therapeut im Bereich Gesundheitsprävention, Stressmanagement und Life Coaching macht Steven zu einem erfolgreichen und international gefragten Experten.
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STEVEN GRAVES
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OLIVER HAERTEL ist Sportwissenschaftler (B. A.) und studiert an der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport mit dem Schwerpunkt Talentdiagnostik. Neben der Arbeit für das Leichtathletik Förderzentrum München kann er auch auf Erfahrung mit Athleten aus Fußball, Handball und Triathlon zurückgreifen.
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ist Redaktionsleiterin der Leistungslust und der shape UP. Vor ihrem Volontariat beim Hörfunk studierte sie in der Schweiz Journalismus und Organisationskommunikation. Zudem hat sie einen Abschluss als Fachwirt für Marketing und einen Abschluss im Gesundheitswesen als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Seit 2017 ist sie im Pflaum Verlag tätig. Kontakt: sabrina.harper@pflaum.de
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SABRINA HARPER
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PATRICK HARTMANN ist Physiotherapeut, Sport- und Gymnastiklehrer / Sporttherapeut. An der University of Brighton in England studierte er Sports Injury Management (M. Sc.). Er ist als Fachlehrer für KGG und FOMT-Referent für orthopädische Rehabilitation, Sportphysiotherapie und KGG im In- und Ausland tätig. Als Fachautor publizierte er bereits viele Beiträge. Kontakt: ph@hpphysio.pro
DR. RER. NAT. ANJA BETTINA IRMLER
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studierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen Ernährungswissenschaften. Anschließend war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsanstalt im Institut für Weinanalytik und Getränketechnologie tätig. 2015 promovierte sie über sekundäre Pflanzenstoffe („Anthocyane in Fruchtsäften“). Derzeit unterrichtet sie an den Beruflichen Schulen Rheingau und arbeitet als Wissenschaftsautorin.
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DANIEL MÜLLER arbeitet als Sport- und Bewegungstherapeut mit Hochleistungssportlern des Olympiastützpunkts Sachsen-Anhalt und ist Athletiktrainer des SC Magdeburg in der 1. Handball-Bundesliga. Als Referent für Neurokinetic Therapy ist er international gefragt. Derzeit promoviert er im Bereich des visuellen Trainings im Sport.
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ist Gründer der „Sportlerei Akademie“ und arbeitet heute als freiberuflicher Dozent, Autor und Redakteur. Für den leidenschaftlichen MTB-Downhill-Fahrer führen im Sport, im Training und im Berufsleben Qualität, Disziplin und Spaß zum Erfolg. Kontakt: florian.muench@pflaum.de
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FLORIAN MÜNCH
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WOLFHARD SAVOY ist Leiter des Therapie- und Trainingszentrums der Schön Klinik Harlaching. Seit über 25 Jahren vertrauen Spitzensportler auf seine Expertise als Physiotherapeut und Reha-Trainer. Er begleitet die deutschen Ski- und Hockey-Nationalmannschaften und führt nach Verletzungen komplexe Funktionsanalysen für eine optimale Zurückführung in Training und Wettkampf durch.
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ist Sportwissenschaftler, A-Trainer Nordisch des Deutschen Skiverbands, aktiver Leistungssportler im Skilanglauf und Betreiber der Website training-planung.de. Er promoviert, arbeitet und lehrt am Sportzentrum der Universität Passau. Nebenberuflich betreut er Profi-, Nachwuchs- und Breitensportler in verschiedenen Ausdauersportarten.
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ANDREAS WEISHÄUPL
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Training
NEUROZENTRIERTE ANSÄTZE IM SKIFAHREN
WICHTIGE ERKENNTNISSE AUS DER NEUROATHLETIK Ein Beitrag von Daniel Müller
Über neurozentrierte Ansätze wird im Sportbereich und unter Athletiktrainern aktuell viel diskutiert. Die thematisierten Anwendungsmethoden betreffen den Fußballsport, aber auch die Leichtathletik und den Wintersport. Gerade der alpine Skisport ist ein sehr schneller und agiler Sport, bei dem durch neurozentriertes Training die Balance gezielt optimiert werden kann. Inwiefern das Gehirn dabei eine Rolle spielt, zeigt dieser Beitrag.
Balance ist nicht gleich Balance. Spätestens seit der Fußballweltmeisterschaft 2014 werden neurozentrierte Ansätze im Sport verstärkt beleuchtet. Auch im Wintersport haben die viel diskutierten Trainingsansätze bereits eine jünFür Eilige gere Vergangenheit. Worum handelt Neurozentriertes es sich bei diesem speziellen TraiTraining bedeutet, das Gehirn ning und welche Potenziale bieals Steuerorgan in seiner Gesamtten sich für den Skisportler heit zu erfassen, um sportliche und -athleten? Leistungen über die Verbesserung von
Input-Signalen zu optimieren. Im Neurozentriertes Training Skifahren ist eine gezielte Aktivierung des bedeutet allgemein, dass das Vestibularorgans von besonderer Nervensystem im Training für Bedeutung, da dieses vor allem an der die jeweilige Sportart gezielt reflektorischen Körperstabilität berücksichtigt wird. Das Gehirn und Aufrechterhaltung der als „Steuerorgan“ menschlicher Skiposition beteiligt ist. Bewegungen sowie aller peripheren Mechanismen, die für eine sportliche Leistung relevant sind, wird dabei in drei Schwerpunkten adressiert (1).
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1. Bewegungsanalyse
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Ein Trainer mit neurozentriertem Schwerpunkt analysiert Bewegungen nicht aus biomechanischer Sicht nach den biomechanischen Prinzipien, sondern aus Sicht der Bewegungssteuerung, die vom
Gehirn ausgeht. Jede Bewegung wird als Output betrachtet, der letztlich vom Gehirn gesteuert ist. Je nachdem, welche Auffälligkeiten in der Bewegung ersichtlich sind, können Rückschlüsse auf bestimmte Hirnareale und Regelkreise gezogen werden. Der Trainer erkennt beispielsweise, dass der Skifahrer in bestimmten Bewegungsrichtungen nicht stabil fährt und gelegentlich die Kontrolle verliert. Der Skifahrer berichtet ihm, dass er sich auf seinem linken Bein nicht ganz wohl fühlt; dies zeigt sich bei ihm besonders in Linkskurven. Auch hat er das Gefühl, manchmal in sich zusammenzufallen. Die reflexive Stabilisierung des Körpers und das Aufrechterhalten der Körperhaltung (Extensionsmuster) werden zu einem Großteil durch die Signalgebung des Vestibularorgans im Innenohr gesteuert. Empfängt das Gehirn keine klaren Signale von diesem wichtigen Organ, können die Muskeln auf der entsprechenden Seite nicht optimal stabilisieren (2). 2. Gezielte Assessments und Tests Je nachdem, welche Anforderungen die Sportart mit sich bringt und welche Schwerpunkte im Training adressiert werden sollen, nutzt der Trainer
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Ein wackelnder Kopf während der Heel-StrikePhase des menschlichen Gangs deutet etwa darauf hin, dass das Gleichgewichtsorgan im Innenohr nicht optimal mit den Augen zusammenarbeitet, die den Blick am Horizont stabilisieren. Dadurch ist beim Skifahren die Balancefähigkeit nicht hin reichend ausgeprägt, um den Körper in jeder Lage perfekt zu stabilisieren. Der Trainer überprüft nun beispielsweise die Funktion des linken Gleichgewichtsorgans anhand der Stabilität im Tandemstand (Abb. 2), während der Athlet seinen Kopf mehrmals nach links beschleunigt (Kopfrotation oder -neigung). Der Athlet kommt hier deutlich schneller aus dem Gleichgewicht als bei dem gleichen Test mit Beschleunigungen zur rechten Seite. Das heißt, dass das linke Innenohr weniger qualitative Signale sendet und der Athlet daher schneller seinen Muskeltonus in den Streckermuskeln sowie seine reflektorische Stabilität verliert, sobald sein Gehirn eine Beschleunigung nach links wahrnimmt. 3. Individuelles Coaching Der Athlet muss nun individuell in Assess- und Reassess-Prozessen gecoacht werden, um die entdeckten neurofunktionalen „Schutzmechanismen“ oder Minderfunktionen zu neutralisieren und so mehr Leistungsfähigkeit zu generieren. Das Gehirn reagiert sofort auf eingehende Reize, sodass mit einer zeitnahen Verbesserung der Bewegungsqualität gerechnet werden kann, wenn der Trainingsreiz adäquat ist. Das Vestibularorgan
In einer zunächst stabilen Position wird die Unteraktivität des linken Innenohrs aufgearbeitet. Eine Möglichkeit hierzu ist, im neutralen Stand mehrere Kopfbeschleunigungen in die linke Richtung auszuüben (Beispiel: drei- bis viermal 15 bis 20 Wiederholungen). Dies kann mit einem festen Blickpunkt oder mit geschlossenen Augen geschehen. Wenn circa ein bis zwei Minuten nach diesem Trainingsreiz der Tandemstand mit Kopfbeschleunigung nach links stabiler ausfällt (Reassessment), wird der Trainingsreiz vom Nervensystem positiv bewertet, der Athlet wird nicht durch eventuelle Schutzmechanismen gebremst.
Biopositive Anpassung = V erbesserung durch die Formierung neuer, leistungsfähigerer Trägerstrukturen
Wie an diesem Beispiel ersichtlich ist, kommt es beim neurozentrierten Training auf Präzision und Genauigkeit an. Herkömmliches Balancetraining wird oftmals auf unebenem Untergrund mit mehreren komplexen Störvariablen durchgeführt (Zusatzaufgaben, Gewichtsbeladung auf instabiler Oberfläche et cetera). Dies ist nur ein bedingt „reales“ Balancetraining, da das Nervensystem bei einem bestehenden Defizit im Bereich des Vestibularorgans oder der Augen hiermit völlig überfordert sein kann. Das im Beispiel angesprochene Defizit auf der linken Seite wird somit nicht ausgeglichen; der Athlet lernt vielmehr, wie er die fehlerhaften Signale der linken Seite kompensieren kann (3).
Vestibularorgan
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Das Gleichgewichtsorgan wird auch Vestibularorgan genannt und liegt im Innenohr (Abb. 1). Ein Großteil der vestibulären Informationen fließt mit Afferenzen aus dem visuellen und taktilen System in den Vestibulariskernen im Hirnstamm zusammen. Die verarbeiteten Informationen werden anschließend in unterschiedliche Bereiche des Gehirns und ins Rückenmark gesendet.
Jeder Trainingsreiz, bei dem der Trainer gezielte Strukturen adressieren möchte, sollte deswegen auf seine Wirkung hin überprüft werden. Der Trainer kann ebenso testen, ob nach einem Drill die Kraftfähigkeit oder Beweglichkeit besser wird. Dementsprechend sollten nur biopositive Reize trainiert werden, um das Nervensystem nicht zu überfordern.
Foto: Sedova Elena / shutterstock.com
gezielte Assessments und Tests, welche die Hirnareale und an der Bewegungssteuerung beteiligten Strukturen auf ihre Funktion überprüfen.
Abbildung 1: Vestibularorgan im Innenohr
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Training
Balance und Stabilisierung im Skisport. Wie kann mein eigenes Training also aussehen, wenn ich meine Balance- und Stabilisierungsfähigkeit für das Skifahren spezifischer trainieren möchte? Wie findet die Integration ins komplexe Training statt? Nachfolgend wird eine mögliche Progressionsmethodik vorgestellt. Bei den Stufen eins bis drei sollte die aufrechte Haltung gegeben sein und es ist auf saubere Halsbewegungen zu achten. Instabiles Balancetraining Balancetraining, bei dem mit extrem instabilen Untergründen gearbeitet wird, ist meist sehr unspezifisch, denn in realen Situationen wird die Aufrechterhaltung der Körperhaltung vor allem durch die Signalgebung der Augen und der Vestibularorgane gesteuert. Diese werden hier meist nicht gezielt angesprochen.
Stufe 1: Aktivierung des linken Innenohrs im Stand ••
Der Athlet steht im neutralen Stand und führt mit geschlossenen Augen Kopfrotationen und -seitneigungen nach links durch. Die Geschwindigkeit der Kopfbewegungen sollte nach links erhöht sein, die Rückführung der Kopfposition sollte langsam erfolgen. So wird primär das linke Innenohr vermehrt aktiviert.
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Umfang: zwei- bis dreimal zehn Rotationen nach links, zwei- bis dreimal zehn Seitneigungen nach links
Stufe 2: Aktivierung des linken Innenohrs im Vorwärtsgehen ••
Der Athlet läuft auf einer geraden Linie und führt mit offenen Augen, jedoch ohne festen Blickpunkt Kopfrotationen und -seitneigungen nach links durch. Die Geschwindigkeit der Kopfbewegungen sollte nach links erhöht sein, die Rückführung der Kopfposition sollte langsam erfolgen. So wird primär das linke Innenohr vermehrt aktiviert. Wenn diese Stufe stabil gemeistert wird, kann die Ganggeschwindigkeit erhöht werden.
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Umfang: zwei- bis dreimal zehn Rotationen nach links, zwei- bis dreimal zehn Seitneigungen nach links
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LE Abbildung 2: Test des Gleichgewichtssinns im Tandemstand
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Foto: Daniel Müller
Stufe 3: Aktivierung des linken Innenohrs im Vorwärtsgehen mit festem Blickpunkt ••
Der Athlet läuft auf einer geraden Linie und führt mit offenen Augen und festem Blickpunkt (zum Beispiel Buchstabe an der Wand) Kopfrotationen und -seitneigungen nach links durch. Die Geschwindigkeit der Kopfbewegungen sollte nach links erhöht sein, die Rückführung der Kopfposition sollte langsam erfolgen. Es ist absolut wichtig, dass die Kopfrotation nur so schnell erfolgt, dass der Blickpunkt immer noch stabil und scharf bleibt.
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Umfang: zwei- bis dreimal zehn Rotationen nach links, zwei- bis dreimal zehn Seitneigungen nach links
Wenn Stufe drei stabil gemeistert wird, kann hier ebenfalls die Ganggeschwindigkeit erhöht werden. Es können auch vollständige Seitneigungen der Wirbelsäule sowie einfache Split-Squat-Positionen integriert werden, die dem Bewegungsprofil im
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Skifahren nahekommen. Der Athlet sollte sich Zeit lassen, um jede Stufe zwei- bis dreimal täglich für mindestens sieben Tage zu trainieren – so erhält das Gehirn die Chance, die Unteraktivität im linken Innenohr immer weiter auszugleichen. Stufe 4: Aktivierung des linken Innenohrs beim Skifahren mit progressivem Tempo Nach zwei bis drei Wochen täglichem Training sollte eine deutliche Verbesserung der Stabilität im Gang und auch im Tandemstand zu spüren sein. Es ist nun an der Zeit, diese Fähigkeit in das Skifahren zu integrieren. Hier kommen noch einmal deutlich mehr Geschwindigkeit sowie komplexere Anforderungen wie vertikale Beschleunigungen und mehr muskuläre sowie kardiovaskuläre Anforderungen hinzu: ••
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Der Athlet aktiviert direkt auf der Piste sein linkes Innenohr durch die Übungen aus Stufe eins und zwei vor, mit jeweils einem Durchgang zu zehn Rotationen und zehn Seitneigungen. Er beginnt zunächst mit einer mittleren Geschwindigkeit, also auf keinen Fall gleich auf einer roten oder schwarzen Piste. Während der gemäßigten Abfahrt versucht der Athlet für einige Momente zwischendurch, einen stabilen Blickpunkt in der Ferne zu fixieren, und überprüft, ob er den Punkt scharf sehen kann, auch während er seinen Körper in verschiedene Richtungen beschleunigt. Kopfrotationen und -seitneigungen nach links können ebenfalls, wie bereits vorher im Gang trainiert, eingebaut werden, sobald die Körperstabilität gewährleistet ist.
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Wenn der Blickpunkt in der Ferne scharf zu sehen bleibt und der Athlet sich stabil und sicher fühlt, kann die Fahrgeschwindigkeit und auch die Komplexität erhöht werden.
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Sollten sich in bestimmten Positionen noch Defizite zeigen, sollte der Athlet auf weitere funktionale Prozesse überprüft werden.
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Neuroathletik ist weitaus umfangreicher. Wenn man mit Athleten neurozentriert arbeitet, beleuchtet man die Bewegungsqualität und die sportliche Leistungsfähigkeit aus einer sehr breiten, vielfältigen Perspektive. Dieser Beitrag beschränkt sich auf die Funktionen des Vestibularorgans. In der Realität
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wirken jedoch noch deutlich mehr Reize auf den Skiathleten ein. Jeder dieser Einflüsse auf das Nervensystem kann die Leistungsfähigkeit einschränken, daher sollte immer getestet werden, welche sensorischen Quellen fehlerhafte Signale senden. Das Balancetraining für Skifahrer sollte dabei auch die Kopfbeschleunigungen sowie die Kommunikation zwischen dem Innenohr und den Augen beinhalten, da diese die Stabilität und Kontrolle des Körpers maßgeblich beeinflussen. •
Buchtipp
Neuroathletiktraining Grundlagen und Praxis des neurozentrierten Trainings Autorin Ulla Schmid-Fetzer
Preise 19,95 € (AT 20,60 €, CH 29,95 CHF) Bestellung 978-3-7905-1055-3 buecher.pflaum.de
LITERATUR 1. Schmid-Fetzer U. 2018. Neuroathletiktraining. Grundlagen und Praxis des neurozentrierten Trainings. München: Pflaum Verlag 2. Mierau A, et al. 2017. Cortical correlates of human balance control. Brain Topogr. 30; 4:434–446 3. Huggenberger S, et al. 2019. Neuroanatomie des Menschen. Berlin: Springer
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DIE SPORTLERINNEN UND 1. Platz Malaika Mihambo
Malaika Mihambo ist 2019 im Weitsprung endgültig an die Weltspitze gesprungen: Die 25-jährige gebürtige Heidelbergerin gewann in diesem Jahr alle Wettbewerbe der Diamond League, bei denen sie gestartet war. Immer mit übersprungenen sieben Metern! Sie gewann ebenso die Deutsche Meisterschaft mit der drittbesten Weite in der deutschen Weitsprunggeschichte von 7,16 Metern. Ihre Saison krönte sie mit dem Weltmeistertitel bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha mit ihrer persönlichen Bestweite von 7,30 Metern – mit dieser Leistung ist sie die zwölftbeste Weitspringerin aller Zeiten. In Deutschland sprang bisher nur Heike Drechsler mit 7,48 Metern weiter.
2. Platz Anne Haug ist 36 Jahre alt und stammt aus Bayreuth. Sie wird Anne Haug als Führende in der Bestenliste deutscher Triathletinnen auf der Ironman-Distanz gelistet. Neben ihren Titeln als Deutsche Meisterin im Duathlon 2008 und 2009 gewann sie die Vize-Weltmeisterschaft im Triathlon im Jahr 2012. Ihr größter Erfolg aber ist der Sieg beim Ironman Hawaii 2019. Die zweifache Olympiateilnehmerin ist damit die erste deutsche Frau, der dies gelungen ist. Hinzu kam 2019 noch der Streckenrekord beim Ironman Copenhagen von 8:31:32 Stunden, womit sie den deutschen Rekord auf der Ironman-Distanz hält.
3. Platz Gesa F. Krause
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Gesa Felicitas Krause ist 27 Jahre alt und kommt aus Hessen. Die Spezialdisziplin der deutschen Leichtathletin ist der 3.000-Meter- Hindernislauf: Hier hält sie seit 2016 den deutschen Rekord. Ihre größten Erfolge sind die beiden Europameistertitel 2016 und 2018 sowie der Gewinn der Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften 2015, den sie 2019 bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha wiederholte. Unvergessen in der Leichtathletikszene bleibt auch ihre Leistung bei der Weltmeisterschaft 2017 in London: Nach einem Sturz, bei dem ihr auf den Knöchel getreten wurde, und einem Schlag auf den Kopf kämpfte sie sich im Finallauf noch auf Platz neun heran. Ebenfalls erwähnenswert ist ihr sechster Platz bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio.
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SPORTLER DES JAHRES DER LL 1. Platz Niklas Kaul
Niklas Kaul ist 21 Jahre jung und seit den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2019 in Doha jüngster Zehnkampf-Weltmeister aller Zeiten und erst der zweite deutsche Titelträger. Mit seiner konstanten Leistung und Nervenstärke hat er diesen Titel wahrhaft verdient, obwohl er vom Ausfall des französischen Favoriten Kevin Mayer profitierte. Gerade in seiner Paradedisziplin, dem Speerwurf, glänzte Kaul mit einem Zehnkampf-Weltrekord und seiner persönlichen Bestweite von 79,05 Metern. Auch im Kugelstoßen und Stabhochsprung stellte er persönliche Bestleistungen auf. Sein Erfolg in so jungen Jahren kommt nicht von ungefähr: Er gewann bereits einige Titel bei Junioren- Welt- und Europameisterschaften und stellte dabei mehrere Weltrekorde auf.
2. Platz Jan Frodeno
Jan Frodeno wuchs in Südafrika auf und startete mit 15 Jahren seine sportliche Karriere als Schwimmer. Die Fernsehbilder der Olympischen Spiele 2000 in Sydney waren für ihn die Motivation, mit Triathlon zu beginnen. 2019 gewann er zum dritten Mal nach 2015 und 2016 den Ironman Hawaii. Und das mit 38 Jahren und dem Streckenrekord von 7:51:13 Stunden. Er ist zudem der erste Athlet, der den Ironman Hawaii, die Ironman 70.3 World Championship und die Ironman European Championship im selben Jahr gewann, sowie der erste Olympiasieger, der auch bei der Ironman World Championship triumphieren konnte. Zudem hält er die Weltbestzeit in der Triathlon-Langdistanz von 7:35:39 Stunden seit der Challenge Roth 2016.
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„The German Wunderkind“ hat im Jahr 2019 nichts Großartiges gewonnen. Aber er ist eine Basketball-Legende und einer der sympathischsten Sportler aller Zeiten. Er hat den dritten Platz mehr als verdient, da er 2019 nach 20 Jahren seine NBA-Karriere beendete und der einzige deutsche NBA-Sieger (2010) sowie die Nummer sechs der All-Time-Scoring-Leader der NBA ist. Vor ihm stehen nur noch Legenden wie beispielsweise Kareem Abdul-Jabbar, LeBron James oder Michael Jordan. Nowitzkis Einzug in die Basketball Hall of Fame ist nur eine Frage der Zeit. Denn er ist auch der einzige Spieler in der Geschichte der NBA, der in seiner Karriere gleichzeitig mehr als 27.000 Punkte, 10.000 Rebounds, 3.000 Assists, 1.000 Blocks, 1.000 Steals und 1.500 erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe erzielt hat. „Thank you, Dirk, we will miss your fadeaway jump shot!“
Foto: areeya ann / shutterstock
3. Platz Dirk Nowitzki
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Autorenhinweise
Profil Die Zeitschrift Leistungslust ist eine Fachzeitschrift für Sport- und Fitness-Trainer und richtet sich insbesondere an Fitness- und Personal Trainer, Sport- und Fitnesskaufleute, Betreiber von Fitnessstudios sowie Sportwissenschaftler und Sportmediziner. Frei nach dem Motto „Jederzeit praktisch informiert“ möchte Leistungslust direkt anwendbares Wissen für den Traineralltag vermitteln. Die Zeitschrift steht für den Transfer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Trainer- und Sportpraxis. Annahmekriterien Eingereichte Artikel sollen aktuelle und für die Zielgruppe relevante Informationen beinhalten, zum Beispiel Neuerungen und Trends, Anleitungen und Tipps für den Trainingsalltag oder Ernährungsempfehlungen für die Kunden. Wichtig dabei ist die wissenschaftliche Fundierung der Inhalte. Idealerweise begründen Autoren ihre Darstellung auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Redaktion nimmt nur Artikel an, die zuvor in keinem anderen Medium (Zeitschrift, Internet etc.) weder im In- noch im Ausland veröffentlicht worden sind und auch nicht zeitgleich anderen Zeitschriften angeboten werden. Der Verlag setzt voraus, dass der korrespondierende Autor von seinen Co-Autoren die Genehmigung zur Veröffentlichung hat. Der Autor garantiert mit Einreichung seines Manuskripts, dass er im Besitz der Urheberrechte an Text und Abbildungen ist und diese Autorenhinweise gelesen und akzeptiert hat. Urheberrecht Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen genießen urheberrechtlichen Schutz. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Mit der Annahme der Arbeit und seiner Veröffentlichung in der Zeitschrift geht das volle Verlagsrecht für alle Sprachen und Länder einschließlich des Rechtes zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten, zur Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen, zur Veröffentlichung in Datennetzen sowie Datenträgern jeglicher Art an den Verlag über. Dies bezieht sich namentlich auf die Darstellung im Rahmen von Internet- und Online-Dienstleistungen, auf die Herstellung von Sonderdrucken sowie Vervielfältigungen und gilt auch bei Abbildungen für die auszugsweise Wiedergabe (auch auf Titelseiten) und den Nachdruck. Allgemeine Richtlinien für die Einreichung von Manuskripten Grundsätzlich gelten die nachfolgend beschriebenen allgemeinen Regelungen. Zu Beginn des Manuskripts Kontaktdaten des Autors mit Adresse, E-Mailadresse und Telefonnummern aufführen. Eingereicht werden können Fachartikel mit Umfängen zwischen 3.000 und 6.000 Zeichen inkl. Leerzeichen. Autoren sollten im Vorfeld mit der Redaktion Kontakt aufnehmen, um Themenidee, Umsetzung und konkreten Umfang abzustimmen. Es gilt die neue deutsche Rechtschreibung; maßgebend sind die Richtlinien des Wörterbuchs medizinischer Fachbegriffe, 9. Aufl., Mannheim: Dudenverlag; eingedeutschte lateinische Wörter werden mit k und z statt mit c geschrieben. Das Manuskript möglichst unformatiert einsenden, also unter anderem keine Kästen, Textfelder, Farben, Unterstreichungen und automatische Aufzählungen einfügen. Bitte Schriftart Arial, Schriftgröße 11pt benutzen; Überschriften in Fett. Zum Manuskript gehört auch ein berufliches Kurzprofil des Autors (ca. 300 Zeichen) und ein separates Porträtbild in druckfähiger Qualität des Autors (s. u.).
Stil- und Schreibempfehlungen Achten Sie auf gute Verständlichkeit und vermeiden Sie Schachtelsätze. Fachbegriffe und Abkürzungen müssen erklärt beziehungsweise bei der ersten Nennung ausgeschrieben werden. Schreiben Sie im Aktiv statt im Passiv. Formulieren Sie die Inhalte praxisorientiert und instruktiv. Untermauern Sie Ihre Darstellungen und Empfehlungen wenn möglich mit wissenschaftlichen Grundlagen und aktuellen internationalen Forschungsergebnissen. Die Beiträge dürfen keinen werbenden Charakter für ein bestimmtes Konzept aufweisen. Schreiben Sie immer sachlich, informativ und fundiert. Literaturverweise im Text Die zitierten Publikationen entsprechend der Reihenfolge ihrer ersten Erwähnung im Text durch arabische Ziffern in runden Klammern kennzeichnen, zum Beispiel: Die Autoren stellten dar, dass … (1). Literaturverzeichnis am Ende des Artikels Zeitschriftennamen bitte nach den Richtlinien von World Medical Periodicals abkürzen. Literaturangaben am Ende des Artikels in numerischer Reihenfolge auflisten. Bei zwei Autoren werden beide Namen aufgeführt. Bei drei oder mehr Autoren wird nur der Erstautor genannt und das Kürzel et al. angefügt. Die genutzten Quellen müssen wie folgt zitiert werden. Zeitschriftenartikel: Denham J, et al. 2015. Four weeks of sprint interval training improves 5-km run performance. J. Strength Cond. Res. 29; 8:2137–2141 Buch: Hottenrott K, Neumann G. 2013. Trainingswissenschaft: Ein Lehrbuch in 14 Lektionen (Sportwissenschaft studieren). Aachen: Meyer & Meyer Buchkapitel: Pfeiffer M. 2013. Trainingswissenschaft. In: Einführung in die Sportwissenschaft. Herausgeber: V. Burk, M. Fahrner. Stuttgart: UTB GmbH Bitte exakt auf Reihenfolge und Vollständigkeit der bibliografischen Angaben achten; bei Internetquellen Institution / Autor / Verantwortlichen (laut Impressum), das Jahr, die vollständige Internetadresse und den Zugriffszeitpunkt (Datum) nennen. Abbildungen Fotos, Grafiken und Tabellen bitte nicht in den Fließtext einbinden, sondern als separate Dateien senden; Grafiken und Tabellen werden für den Satz ggf. nachbearbeitet; Abbildungen durchnummerieren; Auswahl anbieten (Hoch-/ Querformat); aussagekräftige Bildunterschriften und Quellenangaben bitte am Ende des Manuskripts; Verweise im Text (Abb. 1), (Tab. 1); Einwilligung von abgebildeten Personen schriftlich bestätigen lassen, bei Minderjährigen von den Erziehungsberechtigten. Dateiformate für Bilder: *.eps, *.tif, *.jpg; Bild-Auflösung mind. 300 dpi (Internetbilder sind nicht geeignet). Einreichung Manuskripte bitte elektronisch per E-Mail übermitteln an: leistungslust@pflaum.de, es können nur gängige Textverarbeitungsprogrammen / Datenaustauschformaten bearbeitet werden (*.doc, *.docx, *.rtf, *.txt) Korrektur Der korrespondierende Autor erhält eine redigierte Version des Artikels per E-Mail zur sorgfältigen Prüfung, umgehenden Rückmeldung und Freigabe an die Redaktion. Geringfügige Kürzungen und Änderungen, die die inhaltliche Aussage des Textes nicht beeinträchtigen, behält sich die Redaktion zu jedem Zeitpunkt vor. Haftung Für unverlangt eingesandte sowie verloren gegangene Manuskripte oder Abbildungsvorlagen kann der Verlag keine Haftung übernehmen.
Fachbeirat
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Dr. Tanja Boßmann Studierte Physiotherapeutin und Chefredakteurin der „pt Zeitschrift für Physiotherapeuten“ Johanna Fellner Fitnessexpertin, Coach und Reebok Mastertrainerin
Esther Nazzaro-Napierski International anerkannte Sporttherapeutin und Fitnessexpertin für das ZDF
Dr. Dr. Homayun Gharavi Arzt, Sportwissenschaftler und akademischer Direktor der Deutschen Akademie für Angewandte Sportmedizin (DAASM)
Wolfhard Cliff Savoy Physiotherapeut und Leiter des Therapie- und Trainingszentrums der Schön Klinik Harlaching
Dr. med. Markus Klingenberg Facharzt für Orthopädie und leitender Arzt der Beta Klinik in Bonn
Ingalena Schömburg-Heuck Sportwissenschaftlerin, Ernährungsberaterin und Laufexpertin
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Florian Münch Personal Trainer und Inhaber der Sportlerei Akademie
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17.2.2020
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IMPRESSUM Leistungslust www.leistungslust.de ISSN 2509-422X
Redaktion Sabrina Harper, Florian Münch, Jenny Gisy, Maximilian Kreuzer, Dr. Julia Röder, Michelle Dian leistungslust@pflaum.de
Herausgeber und V.i.S.d.P. Agnes & Nils-Peter Hey Verlag Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG Postanschrift: Postfach 190737, 80607 München Paketanschrift: Lazarettstrasse 4, 80636 München, 089 / 12 607-0 Komplementär PFB Verwaltungs-GmbH
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Geschäftsführerinnen Agnes Hey, Edith Laubner
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