ISSN 2509-422X
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AUSGABE 05/2019
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DIE WAHRE HÜRDE IST IM KOPF. ERFOLGREICH IM BEHINDERTENSPORT
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Leistungslust Ausgabe 05/2019
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The leading international trade show for fitness, wellness & health Exhibition Centre Cologne, 2 – 5 April 2020
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BEHINDERT – NICHT MIT UNS!
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Liebe LL-Freunde, der Begriff Behinderung konnotiert in seinem alltäglichen Gebrauch oft einen Mangel, zum Beispiel eine Seh-, Hör- oder Sprachbehinderung. Dabei muss ein Mangel nicht immer omnipräsent sein. Durch die Einschränkung eines Sinnes ist häufig ein anderer Sinn umso besser ausgeprägt; manchmal ist der andere dann sogar im Vorteil. Ich denke zum Beispiel an Johannes, er arbeitet bei uns im Verlag. Eine Zeit lang habe ich ihn morgens in der U-Bahn-Station getroffen. Er saß da in der Münchner Hektik und las ein Buch. Ich fragte ihn: „Wie kannst du morgens bei diesem Lärm lesen?“ Er sagte: „Ich habe meine Hörgeräte ausgeschaltet – ich kriege das gar nicht mit.“ Johannes hat einen Hörverlust von 95 Prozent. Zwar kann er durch Hörgeräte ein gewisses Hörvermögen generieren, in der Regel liest er allerdings von den Lippen ab. Jeder, der die Leistungslust durchblättert, kennt Johannes übrigens: Er macht nämlich das Layout. Bis so ein Heft fertig ist, braucht es viele einzelne Arbeitsschritte – die Anordnung der Texte, Bilder und vieles mehr. Redaktion und Layout arbeiten dann Hand in Hand. Vieles besprechen wir von Angesicht zu Angesicht; komplizierte Situationen klären wir über ein internes Chatprogramm. Die Hörschädigung spielt in unserem Arbeitsalltag kaum eine Rolle. Warum auch? Johannes hat vielleicht eine Behinderung, es liegt aber an uns, ob er behindert wird oder nicht. Wir haben alte Arbeitskonstrukte aufgelöst und bessere eingeführt. Ist Behinderung also eine Frage des Standpunktes und der Sichtweise? Ich sage eindeutig ja! Johannes ist für mich eine tolle Person und ein super Layouter. Seine Hörschädigung steht relativ weit unten in der Personenbeschreibung. Egal ob Arbeitsalltag oder im Sport, die Rahmenbedingungen bestimmen vieles. Jeder Trainer, Coach oder auch Privatpersonen können dazu beitragen. Statt zu behindern, könnte man doch auch Barrieren abbauen.
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In dieser Ausgabe mit dem Schwerpunkt Paralympics kommen die verschiedensten Akteure zu Wort, und am Ende entscheidet ihr: Was bedeutet Behinderung für euch? Eure Sabrina Harper, Redaktionsleiterin Leistungslust
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INHALTSVERZEICHNIS
TITELTHEMA
BESONDERES TRAINING MIT BESONDEREN MENSCHEN BERATUNG
• Auf nackten Sohlen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Pille absetzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Leselust. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
TRAINING
• Krafttraining bei Osteoporose. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Same same but different. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Sportliche Inklusion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Kniebeugen – Fakten und Mythen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Inklusion und Fußball der besonderen Art. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Trainergebrüll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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ERNÄHRUNG
• Oxidativer Stress und Infektneigung im Sport . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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SCHWERPUNKTTHEMA IN DIESER AUSGABE WIDMEN WIR UNS DEM B EHINDERTENSPORT.
Foto : eeln osiva
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VIEL SPASS BEIM LESEN!
REGENERATION
• Ich war behindert!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
FITNESSSZENE
• Gerätedesinfektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Trainerfokus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Marktplatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • News. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Neulich erlebt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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INTERVIEWS
• Keine Typen von Traurigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Genesung im Schritttempo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Radschlag im Trainerberuf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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AUTORENVORSTELLUNG
UNSERE EXPERTEN – FÜR DICH. NILS BORGSTEDT Nils ist freier Sportjournalist. Nach dem Studium der Medienwissenschaft hat er das Online-Sportportal netzathleten.de mit aufgebaut und als Chefredakteur geleitet. Danach war er zwei Jahre Redaktionsleiter der Leistungslust. Mit dem Sportjournalismus verbindet der Kletterer und Läufer seine Leidenschaften Sprache und Sport auf ideale Weise.
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Michelle ist seit Juni 2019 als Volontärin im Richard Pflaum Verlag sowohl im Buchbereich als auch in der Zeitschriftenredaktion tätig. Davor hat sie ein Masterstudium in Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz absolviert und nebenbei im Hörfunk gearbeitet. In ihrer Freizeit befasst sie sich leidenschaftlich gerne mit Literatur, Musik und Film.
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MICHELLE DIAN
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DANIELA DIHSMAIER Daniela ist systemischer Coach, Sport Mental Coach, Ernährungs- und Gesundheitstrainerin, erfolgreiche Amateur-Triathletin sowie Diplom-Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie arbeitet freiberuflich für die Hochschule München. Ihr eigenes Coaching-Unternehmen heißt FREIWASSER. Danielas Themen sind Leistungsfähigkeit, mentales Training, Hypnose, Persönlichkeits- und Teamentwicklung, Mitarbeiterführung und Laufbahnberatung.
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Sabrina ist Redaktionsleiterin der Leistungslust und der shape UP. Vor ihrem Volontariat beim Hörfunk studierte sie in der Schweiz Journalismus- und Organisationskommunikation. Zudem hat sie einen Abschluss als Fachwirt für Marketing und einen Abschluss im Gesundheitswesen als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Seit 2017 ist sie im Pflaum Verlag tätig.
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SABRINA HARPER
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MATHIEU JERZEWSKI Mathieu ist Diplom-Sportwissenschaftler, Personal Coach, ausgebildeter Athletiktrainer Fußball und Inhaber der DFB-B-Lizenz. Er ist hauptsächlich als Futsaltrainer, Athletiktrainer und Sporttherapeut für einen großen Verein nahe München tätig. Für diesen hat er unter anderem ein erfolgreiches funktionell-athletisches Trainingskonzept entwickelt.
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Tobias hat an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement studiert. Seit 2013 berät der Personal Trainer Firmen im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement und betreut Hobby- und Leistungssportler, darunter auch Profi-Kickboxer.
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TOBIAS KUHN
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FLORIAN MÜNCH Florian ist Personal Trainer, Autor und Gründer der „Sportlerei Akademie“. Der leidenschaftliche MTB-Downhill-Fahrer setzt beharrlich seinen Leitspruch „Qualität, nicht Quantität“ als Personal Trainer, Ausbilder und Redakteur um.
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Katrin ist seit zwei Jahren in ihrer Freizeit und beim Sport meist barfuß anzutreffen. Sie trainiert im Fitnessstudio in Barfußsocken, wandert barfuß und inspiriert mit ihrer Faszination für Füße als Wunderwerk der Natur. Letztes Jahr hat sie alleine barfuß die Alpen überquert. Die ausgebildete Fitnesstrainerin läuft auch barfuß Marathon.
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KATRIN NAGEL
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DR. MATHIAS OLDHAVER Mathias hat klinische Ernährung an der Academy of Clinical Nutrition studiert und ist als Heilpraktiker und Medizinjournalist tätig. Seine Schwerpunkte sind mikrobiologische Therapie, Mikronährstofftherapie, Phytomedizin und Apitherapie. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und zahlreicher Fachartikel in den Bereichen Naturheilkunde, Mikronährstoffe und Ernährung.
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Nik ist der Gründer von Fitness Glade und selbstständiger Personal Trainer. Er ist staatlich diplomierter Fitnessinstruktor, hat über zehn Jahre Berufserfahrung und einen Masterabschluss in Prävention und Gesundheitsmanagement. Neben der Selbstständigkeit ist er als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Nik lebt in Bern, Schweiz.
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NIK PAULENZ
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HERBERT PICHLER Herbert ist Mastertrainer bei LH Equal Sport in Liezen, Österreich, und verbindet hier seine jahrelange Trainingserfahrung mit seiner Funktion als Personal Trainer. Im Rahmen seines Ausbildungskonzeptes „Functional Evolution“ bildet er auch Trainer und Trainerinnen für das Training mit Menschen mit Handicap aus. 2015 gewann er den NEOS Award für Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement.
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Julia hat sich nach ihrer Promotion in mikrobieller Biochemie dazu entschlossen, ihre Leidenschaft für das Schreiben zu ihrem Beruf zu machen und als Wissenschaftsjournalistin zu arbeiten. Sie arbeitet seit Mai als Redakteurin beim Pflaum Verlag. Vinyasa Yoga ist mittlerweile ein fester Bestandteil ihrer Morgenroutine geworden. Wochenenden verbringt sie am liebsten in der Natur oder beim Schwimmen. Ansonsten ist sie begeisterte Cineastin.
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DR. JULIA RÖDER
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Training
SAME SAME BUT DIFFERENT Ein Beitrag von Nils Borgstedt
Gold! Auch im paralympischen Leistungssport ist das die Medaillenfarbe, die größte Glücksgefühle bei den Sportlern auslöst. Und wer das erreichen möchte, muss hart dafür arbeiten. Dass Paracycler dabei Radsportlern ohne Handicap in nichts nachstehen, berichtet Michael Teuber: Der Landestrainer des Bayerischen Behindertensportverbandes gibt einen Einblick in seine Für Eilige Arbeit und die Besonderheiten, die das Training mit Paraathleten bereithält. Beim Training mit gehandicapten Athleten gilt es einige Besonderheiten zu Und noch etwas mehr. Es gibt mitbringt. „Wir haben bei uns alles, von leicht beachten. Michael Teuber nicht den einen Trainingsplan, das behinderten Radfahrern, die im Grunde fast traiist Paracycler und Paracyclingeine Patentrezept für jedermann. nieren können wie ein nicht behinderter Fahrer, bis Landestrainer Bayern – er kennt die Es geht darum, jeden Sportler hin zu Schwerbehinderten, die mit dem Dreirad besonderen Herausforderungen individuell an sein gewünschtes oder dem Handbike unterwegs sind. Je schwerer die und Anforderungen an den Leistungsniveau heranzuführen. Einschränkung, desto mehr Support und Betreuung Trainer im Leistungssport. Dabei müssen verschiedene Kompobrauchen die Athleten – sowohl bei der TrainingsZentrales Stichwort: nenten beachtet werden, aus denen planung als auch beim Training selbst“, sagt Michael Individualität. sich die sportliche Leistungsfähigkeit Teuber, mehrfacher Paralympics-Sieger und Lanzusammensetzt (1): destrainer der Kader-Paracycler im Bayerischen Behindertensportverband (BVS). •• koordinative Fähigkeiten und Bewegungsfähigkeiten Technik
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psychische Fähigkeiten
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Anlage, Konstitution, Geschlecht, Alter, Gesundheit
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konditionelle Fähigkeiten (Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Flexibilität)
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soziale Fähigkeiten
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taktisch-kognitive Fähigkeiten
All diese Komponenten stehen in Wechselbeziehungen zueinander. Dazu kommen für den Trainer weitere exogene Faktoren, die bei der Trainings planung berücksichtigt werden müssen: unter anderem Budget, Trainingsequipment, Logistik, Zeit und Ernährung (1).
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Beim Training von Sportlern mit Handicap muss allerdings einem Aspekt besondere Aufmerksamkeit zuteil werden: der Einschränkung, die derjenige
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Herausforderung Heterogenität. Die unterschiedlichen Voraussetzungen der Athleten machen beim Körper nicht halt. Allein vier verschiedene Sportgeräte sind in Teubers Mannschaft im Einsatz: Handbike, Dreirad, Tandem und das normale Fahrrad. Hinzu kommen deutliche Altersunterschiede der Athleten und auch unterschiedliche Leistungsniveaus: Vom 20-Jährigen, der gerade beginnt, in den Leistungssport hineinzuschnuppern, über den 30-jährigen Quereinsteiger bis hin zum 50-jährigen „alten Hasen“ ist alles dabei. Diese Heterogenität der Gruppe stellt den Trainer vor eine besondere Herausforderung: Jeder Athlet ist noch individueller zu betreuen, als es schon bei gesunden Sportlern der Fall ist. „Ich kann nicht alle über einen Kamm scheren, wie das bei nicht eingeschränkten Sportlern der Fall sein kann“, erklärt Teuber. „Trainiere ich mit einer U19 von nicht gehandicapten Radsportlern, weiß
Foto: Maik Kern
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ich ziemlich genau, was jeder leisten muss, um in den Profibereich vorzustoßen. Vereinfacht gesagt, kann ich als Trainer von jedem die gleiche Leistung erwarten und fordern. Bei uns im Paracycling geht das nicht. Ich kann von einem Sportler mit Beinprothese nicht die gleichen Trainingsumfänge verlangen wie von einem Tandem, bei dem ich letztlich zwei voll leistungsfähige Athleten auf dem Rad sitzen habe. Und ein Querschnittsgelähmter kann nicht genauso trainieren wie jemand, dem ein Arm fehlt.“ Was man als Trainer im Paracycling wissen sollte. Die verschiedenen Voraussetzungen innerhalb der Gruppe erfordern , dass der Trainer sich mit den Behinderungen seiner Sportler auseinandersetzt und über mögliche Probleme – wie etwa Druckstellen bei Rollstuhlfahrern oder Prothesenträgern – Bescheid weiß. Diese Kenntnisse werden genutzt, um Trainingsumfänge und -intensitäten anzupassen.
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Darüber hinaus ist Wissen über die jeweiligen Disziplinen, Leistungsklassen und die Konkurrenzsituation obligatorisch. Die oftmals geringere Leistungsdichte im Paracycling ermöglicht Erfolge gegebenenfalls auch mit weniger Aufwand. Als Freifahrtschein für laxes Training sieht Teuber dies aber nicht. „Um es ganz klar zu sagen: Auch im Paracycling gilt, wer in der Spitze mitfahren will, trainiert professionell. Je weniger Einschränkung ein Athlet aufweist, desto näher rückt sein Training natürlich auch an das eines nicht behinderten
Sportlers heran. In einem Jahr kommen so schon mal bis zu 1.000 Trainingsstunden zusammen.“ Eigeninitiative gewollt. Damit das Training optimal ablaufen kann, setzt Teuber auf Eigeninitiative der Sportler. „Ich möchte selbstbestimmte Athleten haben. Daher bringe ich den Athleten die grundlegenden Trainingsprinzipien bei. Was ist Blockperiodisierung, wie sieht optimales Regenerationsmanagement aus? Wie gestalten sich die Makro-, Meso- und Mikrozyklen?“ Dieses Wissen hilft dem Sportler, sich mit seinem Training, seinem Körper und so seiner eigenen Leistungsfähigkeit auseinanderzusetzen. Teuber verfolgt den Ansatz, dass jeder Sportler im Laufe der Zeit selbst lernen muss, seinen Körper zu verstehen. Er muss die Balance finden zwischen Belastung und Überlastung. „Ich unterstütze ihn auf diesem Weg und stecke den groben Fahrplan ab. Aber: Er muss selbst wissen, wie und was bei ihm am besten funktioniert. Schon allein, weil jeder Paraathlet unterschiedliche Probleme mitbringt, selbst wenn sie in der gleichen Leistungsklasse starten.“ Kommunikation gefordert. Um die Betreuung so eng wie möglich zu halten, arbeiten viele der von Teuber betreuten Athleten auch mit einem Heimtrainer zusammen, der die tägliche Trainingssteuerung übernimmt. Anders ist die individuell notwendige Betreuung der Sportler für den Landestrainer in Teilzeit kaum zu bewerkstelligen. Regelmäßiger Austausch zwischen Athleten, Heim- und Landestrainern ist hierbei natürlich unerlässlich.
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Individualität bestimmt das Training. Individualität wird bereits im normalen Leistungssport großgeschrieben; im Paracycling erhält der Begriff noch mehr Bedeutung. Für Teuber als Trainer steckt gerade darin der Reiz. „Es ist für uns vielleicht ein bisschen kniffliger, das optimale Training zu finden. Aber genau das ist eine tolle Herausforderung und macht den Job für mich so spannend.“ Dass er dabei selbst Teil seiner Trainingsgruppe ist und ebenfalls eine Einschränkung hat – seit einem Autounfall ist er inkomplett querschnittsgelähmt –, sieht er als Vorteil, nicht jedoch als Voraussetzung für seinen Job. „Mir fällt es vielleicht etwas einfacher, mich in den Sportler und seine Problemsituationen hineinzuversetzen. Wer aber als gut ausgebildeter Trainer oder Sportwissenschaftler bereit ist, sich in die Materie einzuarbeiten, der kann auch als Nicht behinderter wunderbar im paralympischen Sport arbeiten.“ Denn eines ist auch klar: Die grundlegenden Trainingsprinzipien und Komponenten für Leistungsfähigkeit sind identisch mit denen von nicht behinderten Sportlern – das Handicap ist lediglich das Salz in der Suppe der Trainingsarbeit. •
Foto: Maik Kern
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Welche Highlights stehen in der kommenden Saison an, wie wird der Formaufbau strukturiert, welches Ergänzungstraining kommt zum Einsatz? „Ich zeige auf, wann welche Saisonhöhepunkte anstehen und wie wir uns den Weg dahin vorstellen. Die Athleten und Heimtrainer machen sich dann an die konkrete Umsetzung. Wer allerdings keinen Heimtrainer hat, kann sich auch individuell von mir betreuen lassen“, sagt der Landestrainer.
Michael Teuber –Paracycler und Landestrainer
Buchtipp „Aus eigener Kraft – Wie mich die größte Krise meines Lebens stark gemacht hat“ Von Michael Teuber mit Thilo Komma-Pöllath 224 Seiten ISBN: 978-3-8419-0341-9
Praxistipps •• •• ••
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LITERATUR
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1. Neumann G, Hottenrott K. 2016. Das große Buch vom Laufen. Aachen: Meyer & Meyer
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Setze dich intensiv mit den körperlichen Einschränkungen deiner Athleten auseinander – welche Bedeutung hat das für dein Training? Lehre deinen Sportler Eigenverantwortlichkeit. Die Heterogenität einer Paracycling-Gruppe verlangt eine sehr individuelle Betreuung in der Trainingsplanung und -steuerung.
FEBRUAR Durchstarten: Grundlegende Elemente im Trainerberuf 2020
APRIL Seetauglich: Training für Wassersportler
Wachse. Mit jeder Ausgabe!
JUNI Feuerflamme: Olympia 2020
AUGUST Landei: Training an Land
Flexible Abomodelle und attraktive Prämien findest du auf
leistungslust.de
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KEINE AUSGABE VERPASSEN!
OKTOBER Pustekuchen: Sport in der Luft
DEZEMBER Eiskalt: Training im Winter
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SECHS BEEINDRUCKENDE Libby Kosmala
Die Australierin Libby Kosmala ist heute 77Jahre alt, Großmutter, querschnittgelähmt – und eine Weltklasse-Sportschützin. Bei ihrer Geburt verletzten Ärzte ihre Wirbelsäule. London 2012 waren für sie die elften Spiele, kein Teilnehmer ist je häufiger angetreten und hat wohl so viele Medaillen gewonnen: 13 an der Zahl, davon neun goldene. Ihre letzten Medaillen gewann Kosmala 1988 in Seoul. Nach den Spielen in London erklärte sie ihren Rücktritt, da sie mehr Zeit mit ihren Enkelkindern verbringen wolle. Mit 74 Jahren trat sie 2016 dann doch noch einmal in Rio an. In ihrem Leben habe sie sich nie diskriminiert gefühlt, sagt sie, bis auf einmal – und da ging sie vor Gericht und gewann. Sie siegte damals in einem nationalen Wettkampf in Südaustralien, wurde dann allerdings disqualifiziert. Die Begründung: Nach internationalen Regeln müsse aus unterschiedlichsten Positionen geschossen werden, auch im Stehen. Tatyana McFadden
Fast schon eine hollywoodreife Geschichte: Tatyana McFadden wurde als behindertes russisches Findelkind von einem lesbischen Paar aus den USA adoptiert. McFadden, die unter einer Fehlbildung des Rückenmarks leidet, wurde dennoch Profisportlerin und holte ihre ersten paralympischen Medaillen mit 15 Jahren in Athen. Bis zum Jahr 2016 waren es bereits elf Stück. Für die Olympiade in Rio – bei der auch ihre Adoptivschwester Hannah, die aus Albanien adoptiert wurde, an den Start ging – hatte sie das Ziel, sieben Goldmedaillen zu gewinnen. Über 100, 400, 800, 1.500 und 5.000 Meter, bei der 4-mal-400-Meter-Staffel und im Marathon. Das zu schaffen, war selbst für McFadden außergewöhnlich. Am Ende wurden es vier Gold- und zwei Silbermedaillen. Nicht zu vergessen: Eine Silbermedaille gewann sie auch im Langlauf bei den Winterspielen in Sotschi. Respekt! Markus Rehm
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Markus Rehm, 28 Jahre alt, springt über acht Meter weit – mit einer Unterschenkelprothese. Aufgrund dieser Leistung wollte er bei den Olympischen Spielen starten. Jedoch konnte er nicht zweifelsfrei belegen, dass seine Prothese unterhalb des rechten Knies mit einem normalen Bein vergleichbar ist. Trotz vieler wissenschaftlicher Tests wurde die Vergleichbarkeit, von der er überzeugt ist, nicht akzeptiert. Mit seiner Sprungweite ist er bei den Paralympics konkurrenzlos, und dennoch sieht er das als den ultimativen sportlichen Höhepunkt an – einfach, weil ihm die paraathletische Sportbewegung, zu der er leistungsmäßig nicht unbedingt zählen kann, so am Herzen liegt.
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SPORTLER DER PARALYMPICS Ricardinho
Ricardo Steinmetz Alves, 27 Jahre alt und Ricardinho genannt, erblindete im Alter von acht Jahren aufgrund einer Netzhautschädigung. Wie so viele brasilianische Jungen träumte auch er von einer Fußballkarriere. Seine Blindheit hielt ihn nicht davon ab: Heute gilt Ricardinho als einer der besten Blindenfußballer der Welt. In der Selecão, der er seit seinem 15. Lebensjahr angehört, ist er der unumstrittene Zehner und Kapitän. Fünf Tore schoss er in seinem ersten Länderspiel. Seit 2004 ist Blindenfußball olympisch und seitdem hat immer Brasilien Gold gewonnen – die letzten drei Male davon mit Ricardinho, der die Spiele in Rio de Janeiro wegen eines Fußbruchs fast verpasst hätte. Wie so oft in seinem Leben kämpfte er sich aber durch und war mit dabei. Marieke Vervoort
Marieke Vervoort leidet seit ihrem 14. Lebensjahr an einer fortschreitenden Tetraplegie: eine unheilbare Lähmung der Extremitäten, die mit komplexen, teils unerträglichen Schmerzen einhergeht. Ursächlich hierfür sollen Deformationen des fünften und sechsten Halswirbels sein. Sie ist seit 2000 dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen. Und dennoch gewann die Belgierin 2012 in London im Rennrollstuhl Gold über 100 Meter und Silber über 200 Meter. Schlagzeilen machte sie auch durch ihre Aussage, nach dem Ende ihrer sportlichen Karriere die in Belgien erlaubte Sterbehilfe in Anspruch nehmen zu wollen. „Wir werden sehen, was das Leben danach für mich bereithält!“ 2019 wurde sie 40 Jahre alt. Der Sport halte sie am Leben, sagt sie – denn einfach so aufgeben, das hat sie noch nie getan.
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„Schaut nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft!“ Das sagt Ibrahim Al-Hussein, der 2012 im syrischen Bürgerkrieg seinen rechten Unterschenkel verlor. Er half einem verwundetem Freund und wurde selbst bei einem weiteren Raketenangriff getroffen. Er floh wie viele in einem Gummiboot übers Meer und baute sich in Griechenland ein neues Leben auf. Al-Hussein war schon immer ein guter Schwimmer und startete in Rio für das paralympische Flüchtlingsteam. Zudem durfte er auch die paralympische Fackel mittragen. Sein Abschnitt des Fackellaufs führte durch das Athener Flüchtlingslager „Eleonas“. Auch trug er die paralympische Flagge bei der Eröffnungszeremonie der Paralympics 2016. Er gewann keine Medaille. Seine Bestzeit von 28 Sekunden über 100 Meter Freistil liegt aber nur drei Sekunden über seiner Bestzeit ohne Behinderung.
Foto: e2dan / shutterstock.com
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Autorenhinweise
Profil Die Zeitschrift Leistungslust ist eine Fachzeitschrift für Sport- und Fitness-Trainer und richtet sich insbesondere an Fitness- und Personal Trainer, Sport- und Fitnesskaufleute, Betreiber von Fitnessstudios sowie Sportwissenschaftler und Sportmediziner. Frei nach dem Motto „Jederzeit praktisch informiert“ möchte Leistungslust direkt anwendbares Wissen für den Traineralltag vermitteln. Die Zeitschrift steht für den Transfer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Trainer- und Sportpraxis. Annahmekriterien Eingereichte Artikel sollen aktuelle und für die Zielgruppe relevante Informationen beinhalten, zum Beispiel Neuerungen und Trends, Anleitungen und Tipps für den Trainingsalltag oder Ernährungsempfehlungen für die Kunden. Wichtig dabei ist die wissenschaftliche Fundierung der Inhalte. Idealerweise begründen Autoren ihre Darstellung auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Redaktion nimmt nur Artikel an, die zuvor in keinem anderen Medium (Zeitschrift, Internet etc.) weder im In- noch im Ausland veröffentlicht worden sind und auch nicht zeitgleich anderen Zeitschriften angeboten werden. Der Verlag setzt voraus, dass der korrespondierende Autor von seinen Co-Autoren die Genehmigung zur Veröffentlichung hat. Der Autor garantiert mit Einreichung seines Manuskripts, dass er im Besitz der Urheberrechte an Text und Abbildungen ist und diese Autorenhinweise gelesen und akzeptiert hat. Urheberrecht Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen genießen urheberrechtlichen Schutz. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Mit der Annahme der Arbeit und seiner Veröffentlichung in der Zeitschrift geht das volle Verlagsrecht für alle Sprachen und Länder einschließlich des Rechtes zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten, zur Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen, zur Veröffentlichung in Datennetzen sowie Datenträgern jeglicher Art an den Verlag über. Dies bezieht sich namentlich auf die Darstellung im Rahmen von Internet- und Online-Dienstleistungen, auf die Herstellung von Sonderdrucken sowie Vervielfältigungen und gilt auch bei Abbildungen für die auszugsweise Wiedergabe (auch auf Titelseiten) und den Nachdruck. Allgemeine Richtlinien für die Einreichung von Manuskripten Grundsätzlich gelten die nachfolgend beschriebenen allgemeinen Regelungen. Zu Beginn des Manuskripts Kontaktdaten des Autors mit Adresse, E-Mailadresse und Telefonnummern aufführen. Eingereicht werden können Fachartikel mit Umfängen zwischen 3.000 und 6.000 Zeichen inkl. Leerzeichen. Autoren sollten im Vorfeld mit der Redaktion Kontakt aufnehmen, um Themenidee, Umsetzung und konkreten Umfang abzustimmen. Es gilt die neue deutsche Rechtschreibung; maßgebend sind die Richtlinien des Wörterbuchs medizinischer Fachbegriffe, 9. Aufl., Mannheim: Dudenverlag; eingedeutschte lateinische Wörter werden mit k und z statt mit c geschrieben. Das Manuskript möglichst unformatiert einsenden, also unter anderem keine Kästen, Textfelder, Farben, Unterstreichungen und automatische Aufzählungen einfügen. Bitte Schriftart Arial, Schriftgröße 11pt benutzen; Überschriften in Fett. Zum Manuskript gehört auch ein berufliches Kurzprofil des Autors (ca. 300 Zeichen) und ein separates Porträtbild in druckfähiger Qualität des Autors (s. u.).
Stil- und Schreibempfehlungen Achten Sie auf gute Verständlichkeit und vermeiden Sie Schachtelsätze. Fachbegriffe und Abkürzungen müssen erklärt beziehungsweise bei der ersten Nennung ausgeschrieben werden. Schreiben Sie im Aktiv statt im Passiv. Formulieren Sie die Inhalte praxisorientiert und instruktiv. Untermauern Sie Ihre Darstellungen und Empfehlungen wenn möglich mit wissenschaftlichen Grundlagen und aktuellen internationalen Forschungsergebnissen. Die Beiträge dürfen keinen werbenden Charakter für ein bestimmtes Konzept aufweisen. Schreiben Sie immer sachlich, informativ und fundiert. Literaturverweise im Text Die zitierten Publikationen entsprechend der Reihenfolge ihrer ersten Erwähnung im Text durch arabische Ziffern in runden Klammern kennzeichnen, zum Beispiel: Die Autoren stellten dar, dass … (1). Literaturverzeichnis am Ende des Artikels Zeitschriftennamen bitte nach den Richtlinien von World Medical Periodicals abkürzen. Literaturangaben am Ende des Artikels in numerischer Reihenfolge auflisten. Bei zwei Autoren werden beide Namen aufgeführt. Bei drei oder mehr Autoren wird nur der Erstautor genannt und das Kürzel et al. angefügt. Die genutzten Quellen müssen wie folgt zitiert werden. Zeitschriftenartikel: Denham J, et al. 2015. Four weeks of sprint interval training improves 5-km run performance. J. Strength Cond. Res. 29; 8:2137–2141 Buch: Hottenrott K, Neumann G. 2013. Trainingswissenschaft: Ein Lehrbuch in 14 Lektionen (Sportwissenschaft studieren). Aachen: Meyer & Meyer Buchkapitel: Pfeiffer M. 2013. Trainingswissenschaft. In: Einführung in die Sportwissenschaft. Herausgeber: V. Burk, M. Fahrner. Stuttgart: UTB GmbH Bitte exakt auf Reihenfolge und Vollständigkeit der bibliografischen Angaben achten; bei Internetquellen Institution / Autor / Verantwortlichen (laut Impressum), das Jahr, die vollständige Internetadresse und den Zugriffszeitpunkt (Datum) nennen. Abbildungen Fotos, Grafiken und Tabellen bitte nicht in den Fließtext einbinden, sondern als separate Dateien senden; Grafiken und Tabellen werden für den Satz ggf. nachbearbeitet; Abbildungen durchnummerieren; Auswahl anbieten (Hoch-/ Querformat); aussagekräftige Bildunterschriften und Quellenangaben bitte am Ende des Manuskripts; Verweise im Text (Abb. 1), (Tab. 1); Einwilligung von abgebildeten Personen schriftlich bestätigen lassen, bei Minderjährigen von den Erziehungsberechtigten. Dateiformate für Bilder: *.eps, *.tif, *.jpg; Bild-Auflösung mind. 300 dpi (Internetbilder sind nicht geeignet). Einreichung Manuskripte bitte elektronisch per E-Mail übermitteln an: leistungslust@pflaum.de, es können nur gängige Textverarbeitungsprogrammen / Datenaustauschformaten bearbeitet werden (*.doc, *.docx, *.rtf, *.txt) Korrektur Der korrespondierende Autor erhält eine redigierte Version des Artikels per E-Mail zur sorgfältigen Prüfung, umgehenden Rückmeldung und Freigabe an die Redaktion. Geringfügige Kürzungen und Änderungen, die die inhaltliche Aussage des Textes nicht beeinträchtigen, behält sich die Redaktion zu jedem Zeitpunkt vor. Haftung Für unverlangt eingesandte sowie verloren gegangene Manuskripte oder Abbildungsvorlagen kann der Verlag keine Haftung übernehmen.
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Dr. Tanja Boßmann Studierte Physiotherapeutin und Chefredakteurin der „pt Zeitschrift für Physiotherapeuten“ Johanna Fellner Fitnessexpertin, Coach und Reebok Mastertrainerin
Esther Nazzaro-Napierski International anerkannte Sporttherapeutin und Fitnessexpertin für das ZDF
Dr. Dr. Homayun Gharavi Arzt, Sportwissenschaftler und akademischer Direktor der Deutschen Akademie für Angewandte Sportmedizin (DAASM)
Wolfhard Cliff Savoy Physiotherapeut und Leiter des Therapie- und Trainingszentrums der Schön Klinik Harlaching
Dr. med. Markus Klingenberg Facharzt für Orthopädie und leitender Arzt der Beta Klinik in Bonn
Ingalena Schömburg-Heuck Sportwissenschaftlerin, Ernährungsberaterin und Laufexpertin
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Florian Münch Personal Trainer und Inhaber der Sportlerei Akademie
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SCHWERPUNKTTHEMA – ATHLETIKTRAINING FÜR WINTERSPORTLER
Nächste Ausgabe:
13.12.2019
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IMPRESSUM Leistungslust www.leistungslust.de ISSN 2509-422X
Redaktion Sabrina Harper, Florian Münch, Jenny Gisy, Maximilian Kreuzer, Dr. Julia Röder, Michelle Dian leistungslust@pflaum.de
Herausgeber und V.i.S.d.P. Agnes & Nils-Peter Hey Verlag Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG Postanschrift: Postfach 190737, 80607 München Paketanschrift: Lazarettstrasse 4, 80636 München, 089 / 12 607-0 Komplementär PFB Verwaltungs-GmbH
Leiter Mediavertrieb Yusuf Faki, yusuf.faki@pflaum.de Kundenerlebnis kundenerlebnis@pflaum.de, 089 / 12 607-0 Druck ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4 69181 Leimen Inhaltsverzeichnis Interviewpartner FeudMoth / shutterstock.com
Kommanditistin Edith Laubner, Verlegerin
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Geschäftsführerinnen Agnes Hey, Edith Laubner
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