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Leistungslust 02/2019 Leseprobe

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ISSN 2509-422X

D EUR 10,90

AUSGABE 02/2019

A EUR 11, 90

DIE PILLE FÜR ALLES.

CH CHF 20,00

Schleichwerbung

Mit diesem neuartigen und altbewährten Mittel erreichen Sie in kurzer Zeit in allen Lebensbereichen neue Dimensionen. Egal ob Hüftschwung, Erektionsfähigkeit, ­Lebensund Schaffensfreude, Liebe zum Chef, Binde­ gewebe, Powerschlaf oder was auch immer Sie sich wünschen: Mit einer leichten Überdosis „Ausdauersport“ entdecken Sie völlig neue Seiten an sich. Einfach regelmäßig anwenden, denn wer länger kann, ist immer voraus. Mit Faulheit-weg-Formel Neue Anti-Komplex-Rezeptur Das Nackt-besser-aussehen-Geheimnis Die leichte Überdosis für jeden Tag

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Leistungslust Ausgabe 02/2019

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TRAINIEREN SIE ‚STEHEN IM STURM‘, BEVOR ES ERNST WIRD!

* * Andreas Schneider – ein kühler Kopf. Cooler als ein Gletscher. Kursleiter im Aufbau-Training

„Unternehmenssprecher/in BAW“

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Starke Chefs sichern ihre Marken und Unternehmen durch gute Vorbereitung. Shitstorms, Hacker, Fehler, blöde Zufälle … Krisen kommen oft überraschend. Gut, wenn darauf jemand in Ihrem Unternehmen vorbereitet ist. Gestählt an der BAW – von Persönlichkeiten, die wissen, wie man überlebt.

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„Unternehmenssprecher/in BAW“: Das Überlebenstraining für starke Marken.

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AUSDAUER IST ­ MEHR ALS KONDITION Liebe LL-Freunde, diese Ausgabe steht im Zeichen des Ausdauersports. Dabei benötigt nicht nur der Sportler Ausdauer, sondern auch sein Umfeld – ich spreche da aus eigener Erfahrung, wie ihr in der Rubrik „Neulich erlebt“ lesen werdet. Trainer, Familie, Freunde – alle sind Teil des Erfolgs. Sportler tanken in ihrem Umfeld Motivation und sind bestenfalls von einem positiven Mindset umgeben. Der Trainer ist Ansprechpartner in vielen Lebenslagen, nicht nur, was den Trainingsplan betrifft. Betrachtet man Ausdauer in diesem Kontext, dann steht der Begriff neben der Kondition auch für die Geduld, Beständigkeit und Toleranz aller Beteiligten. Auch die Erstellung dieses Heftes braucht Ausdauer. Meine Vorgänger und ich gaben und geben uns große Mühe, die Inhalte stetig weiterzuentwickeln, den Puls der Zeit und den Geschmack unserer Leser zu treffen. Manches ist sofort ein Knaller, anderes nicht. Wir bleiben aber immer weiter dran! Ich freue mich, die Leistungslust zukünftig aktiv mitzugestalten und zusammen mit dem Team und den Lesern weiterzuentwickeln. Feedback ist ausdrücklich erwünscht – denn jeder Leser ist Teil des Teams! Eure Sabrina Harper, Redaktionsleiterin Leistungslust

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INHALTSVERZEICHNIS

TITELTHEMA

PDATE U AUSDAUERTRAINING BERATUNG

• Mountainbiken versus Laufen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Wie der Trainer motiviert bleibt! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Leselust. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

TRAINING

• Ausdauer ist mehr, als man denkt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Okklusionstraining. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Koordination. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Elemente aus der Akrobatik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Concurrent Training. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Ausdauertraining zur Gewichtsreduktion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Studie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Trainergebrüll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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ERNÄHRUNG

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• Kampf dem Krampf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Esspiration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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SCHWERPUNKTTHEMA DIESE AUSGABE ­WIDMET SICH DER THEMATIK A ­ USDAUER.

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Foto :  pho tosch

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VIEL SPASS BEIM LESEN!

REGENERATION

• Wer nicht ausreichend regeneriert, verliert!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Entspannter coachen und leben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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• Trainerfokus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Marktplatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Starke Typen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • News. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • Neulich erlebt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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AUTORENVORSTELLUNG

UNSERE EXPERTEN – FÜR DICH. KATRIN BÖNING Kati ist Under Armour Ambassador, Personal Trainerin, Buchautorin und Inhaberin von „Bodyconcept – Gesundheit bewegt“; sie ist Dozentin für die Sportlerei Akademie und das Institut für Bildung und Entwicklung der Caritas.

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Daniela ist systemischer Coach, Sport Mental Coach, Ernährungs- und Gesundheitstrainerin, erfolgreiche Amateur-Triathletin sowie Diplom-Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie arbeitet freiberuflich für die Hochschule München. Ihr eigenes Coaching-Unternehmen heißt FREIWASSER. Danielas Themen sind Leistungsfähigkeit, mentales Training, Hypnose, Persönlichkeits- und Teamentwicklung, Mitarbeiterführung und Laufbahnberatung.

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DANIELA DIHSMAIER

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ANNEMARIE FRANK Annemarie ist Physiotherapeutin mit doppelter Staatsbürgerschaft (deutsch/brasilianisch). Von 1998 bis 2001 absolvierte sie ihre Ausbildung an der Berufsfachschule in Ingolstadt und war anschließend bis 2013 am Klinikum Ingolstadt tätig. Aktuell arbeitet sie als Selbstständige in einer Physiotherapiepraxis in Porto Alegre. Ihre Schwerpunkte sind muskuloskelettale Schmerzen und Musikergesundheit.

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Lars ist Physiotherapeut, Reha-Trainer und Mitbegründer der BlackBoard GbR. Man muss es einfach so sagen: Lars steht auf Füße. Vor vier Jahren hat er das BlackBoard ­entwickelt, ein Trainingsgerät, das eine neue Form des Fußmuskel- und Gleichgewichtstrainings ermöglicht. Seitdem nimmt das Thema Fuß und alles, was dazugehört, einen großen Teil seines Alltags ein. Privat lebt Lars mit seiner Familie auf Gran Canaria, wo er eine eigene Praxis betreibt.

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LARS GRANDJOT

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SABRINA HARPER Sabrina ist Redaktionsleiterin der Leistungslust und der Shape UP. Vor ihrem Volontariat beim Hörfunk hat sie in der Schweiz Journalismus- und Organisationskommunikation studiert. Zudem hat sie einen Abschluss als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Seit 2017 ist sie im Pflaum Verlag tätig.

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Patrick ist Physiotherapeut (M. Sc.), Sport- und Gymnastiklehrer und Sporttherapeut. Er ist Inhaber von hpPHYSIO. Zudem ist er bei der FOMT als Referent für Krankengymnastik am Gerät, Sportphysiotherapie und orthopädische Rehabilitation im In- und Ausland tätig.

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PATRICK HARTMANN

ANDREW HEY Andrew ist Sportwissenschaftler (B. A.), Personal Trainer, Athletiktrainer und 4D Pro Prehab ­ aster. Er ist Inhaber von Outdoor Performance Training und einem Personal-Training-Studio M in Wiesbaden. Zu seinen Zusatzqualifikationen zählen u. a. Übungsleiter für Leistungssport (DOSB) und Trainer für Sportrehabilitation (BSA).


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DR. MED. MARKUS KLINGENBERG Markus ist Facharzt für Orthopädie und leitender Arzt der Beta Klinik in Bonn. Sein Spezialgebiet sind minimalinvasive Schulter-, Knie- und Sprunggelenk-OPs. In der Sportmedizin ­liegen seine Schwerpunkte im Bereich Verletzungsprophylaxe und Rehabilitation. Nebenher ist Markus gefragter Autor und Referent bei Fortbildungen für Ärzte und Trainer.

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Tobias hat an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement studiert. Seit 2013 berät der Personal Trainer Firmen im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement und betreut Hobby- und Leistungssportler, darunter auch ­Profi-Kickboxer. Er betreibt ein eigenes Personal-Training-Studio in Freising.

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TOBIAS KUHN

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ANTONIA LIEF Antonia hat Teile des betrieblichen Gesundheitsmanagements, Bildungswissenschaften, Sport und Biologie studiert. Seit 2015 ist sie selbstständige Personal Trainerin, Online-Coach mit eigener App und baut gerade ihre eigene Lebensmittel-Produktlinie auf. Als Buchautorin beschäftigt sie sich intensiv mit den Themen Gesundheitsförderung und Koordination.

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Florian ist Personal Trainer, Autor und Gründer der Sportlerei Akademie. Der leidenschaftliche MTB-Downhill-Fahrer setzt beharrlich seinen Leitspruch „Qualität, nicht Quantität“ als Personal Trainer, Ausbilder und Redakteur um.

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FLORIAN MÜNCH

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DR. SABINE NUNIUS Nach einer Laufbahn im universitären Bereich widmet sich Sabine heute ganz dem Personal Training und Coaching. Mit SaNu Training setzt sie dabei auf einen ganzheitlichen Ansatz, der unter anderem Aspekte aus Functional Training, Yoga und Yogatherapie integriert und vor allem die Freude an (gesunder) Bewegung vermitteln möchte.

ROBERT WEINDL

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Timo ist Fitness-Coach und Athletiktrainer im Leistungssport. Seine Begeisterung für die Wissenschaft macht seine Arbeit evidenzbasiert. Die größte Herausforderung des Trainings sieht er in der Leistungssteigerung in Kombination mit der Funktionalität und dem präventiven Effekt.

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TIMO ÜLSMANN

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Robert ist Bewegungsfachkraft bei der AOK und Fitnessökonom bei Physio Luckner. Er inte­ ressiert sich für BGM, Personal Training und Fitnesstrainings. Seine Schwerpunkte liegen hier vor allem im funktionellen Training sowie präventiven und rehabilitativen Training. Er konnte bereits einige Trainerlizenzen absolvieren, darunter die Fitnesstrainer-B-Lizenz. Privat betreibt Robert alle möglichen Sportarten.

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Training

AUSDAUER IST MEHR, ALS MAN DENKT EFFIZIENTE FUSSARBEIT FÜR OPTIMALEN VORTRIEB Ein Beitrag von Lars Grandjot

Ausdauer ist die Fähigkeit, eine Leistung über einen bestimmten Zeitraum aufrechtzuerhalten und dabei möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Hierbei spielen viele Faktoren eine Rolle; einige sind uns hinlänglich bekannt, nämlich die Energiebereitstellungssysteme unseres Körpers, das Herz-KreislaufSystem oder unser Stoffwechsel. Andere wiederum, wie elastische und starke Sehnen sowie ausreichende Gelenk- und Muskelbeweglichkeit, kommen uns nicht direkt in den Sinn, wenn wir über Effizienz im Ausdauertraining nachdenken.

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Unter dem Begriff „Ausdauer“ sind viele unterschiedliche Ausdauerformen zusammengefasst. Er beschreibt Für Eilige die allgemeine Ausdauer ebenso Will man beim Sport wie die lokale Ausdauer; lange durchhalten, muss das beide lassen sich zusätzlich Feintuning stimmen. Alle Stoffin aerob und anaerob, wechselprozesse sollten sowohl dynamisch und statisch einzeln als auch untereinander einsowie laktazid und alaktawandfrei ablaufen. Außerdem muss die zid unterteilen. Wenn wir Hardware – unsere Muskeln, Gelenke heute das Wort verwenden, und Sehnen – funktionieren, damit meinen wir in der Regel die Bewegung mit der höchstmögallgemeine, aerobe, dynamilichen Effizienz stattfinden sche Ausdauer. Darunter verkann. steht man eine dynamische Arbeit unter Einsatz von mehr als einem Siebtel der gesamten Skelettmuskulatur, was in etwa der Muskelmasse eines Beines entspricht (1). In diesem Artikel bezieht sich der Begriff „Ausdauer“, sofern nicht anderweitig gekennzeichnet, auf die allgemeine, aerobe, dynamische Ausdauer.

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Was ist nötig, um die Ausdauerleistung zu ver­ bessern? Parameter wie das Herz-Kreislauf-System und das Atmungs- und Stoffwechselsystem sind allgemein bekannte Größen, die wir messen, um

Ausdauerleistung sichtbar zu machen und zu trainieren. Die Fragen, mit denen wir uns heute beschäftigen, lauten unter anderem: Was macht die maximale Sauerstoffaufnahme wichtiger als eine starke Achillessehne, die in der Lage sein kann, bis zu 35 Prozent der aufgebrachten Energie zurückzugewinnen (2)? Was bringt ein gut funktionierendes muskuläres Kreatinkinase-Gen (CKMM) – das in Verbindung mit der maximalen Sauerstoffaufnahme gesehen wird –, wenn dein Fußgewölbe keine Spannung entwickeln kann, um dich explosiv vom Boden abzudrücken? Anders ausgedrückt: Was nutzt dir ein 400 PS starkes Auto, wenn du mit platten Reifen unterwegs bist? Und dann bleibt noch die Frage nach dem Huhn und dem Ei: Baue ich erst den 400-PS-Motor in mein Auto ein oder greife ich zur Leistungsverbesserung zunächst einmal auf mein ungenutztes Potenzial zurück, indem ich meinen Reifendruck anpasse? Wer lange und weit laufen möchte, muss mit sei­ nen Energiereserven haushalten. Eine fehlende Elastizität meiner Achillessehne führt unweigerlich zu Energieverlust und bringt mich im Vergleich zu meinem Kontrahenten mit starker und elastischer Achillessehne schon vor dem Start ins Hintertreffen. Das Gleiche passiert, wenn mein Fuß- oder


Foto:  ESB Professional / shutterstock.com

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Es geht also beim Ausdauertraining nicht einzig und allein um Laktatwerte und maximale Sauerstoffaufnahme, sondern darum, dass viele unterschiedliche Parameter unsere Ausdauerleistung beeinflussen. Um die Ausdauerleistung zu verbessern, ist es wichtig, effizient mit der kinetischen Energie umzugehen. Kinetische Energie ist die Energie, welche unseren Körper in Bewegung versetzt. Um sie nutzen zu können, benötigen wir die Schwerkraft sowie einen fixen Angriffspunkt, an dem die Energie wirken kann. Beim Joggen ist das zum Beispiel der Boden, auf dem wir laufen.

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Wir widmen uns nun zwei Systemen, mit denen es möglich ist, mehr als 50 Prozent der aufgebrachten Energie zurückzugewinnen. Unsere Achillessehen und die Plantarfaszien unserer Füße sind auf diesem Gebiet wahre Meister. Dabei nutzen sie – ähnlich wie Formel-eins-Wagen, bei denen bis vor einigen Jahren das KERS zur Rückgewinnung kinetischer Energie eingesetzt wurde – ihre Elastizität, um Aufprallenergie in Vortriebsenergie umzuwandeln. Wie bereits erwähnt, ist die Achillessehne in der Lage, bis zu 35 Prozent der eingesetzten Energie zu speichern und zurückzugewinnen. In Kombination mit den 17 Prozent (3), die unsere Plantarfaszie zurückgeben kann, kommen wir auf stattliche 52 Prozent. Damit die Achillessehne zu einem effizienten Energieumwandler wird, muss sie sich in Längsrichtung verlängern und wieder zusammenziehen können.

Wie bereiten wir die Achillessehne bestmöglich auf die Energierückgewinnung vor? Die Achillessehne setzt dorsomedial am Kalkaneus (der Ferse) an und stabilisiert das Fersenbein beim Fußaufsatz zunächst auf der Innenseite beim ersten Bodenkontakt bis zur mittleren Standphase (4). Durch das kontrollierte Abkippen der Ferse nach innen (Eversion) wird die Achillessehne von ihrem am meisten distal gelegenen Punkt her gedehnt. Dies führt dazu, dass alle Fasern der Sehne eine Dehnung erfahren und die Kraft gleichmäßig in das Gewebe verteilt wird. Für die Einwärtsdrehung des Fersenbeins sind zwei Voraussetzungen notwendig: Erstens muss das untere Sprunggelenk frei beweglich sein – das Sprungbein (Talus) muss also auf dem Fersenbein nach innen und unten gleiten können; zweitens muss der Vorfuß die Last auf seiner Außenseite entlang nach vorn zum Fußballen übertragen können. Dieser Kraftübertrag erfordert ein freies Gelenkspiel zwischen Fußwurzel und Mittelfuß, das heißt zwischen Fersenbein (Kalkaneus), Kahnbein (Naviculare) und Würfelbein (Cuboideum) sowie zwischen Würfelbein, den drei Keilbeinen (Cuneiformii) und den Mittelfußknochen (Metatarsii). Dieser Bereich – auch als Chopart’sches und Lisfranc’sches Gelenk bekannt – ist maßgeblich für die Längsdehnung der gesamten Achillessehne und

Foto:  BlackBoard GbR

Hüftgelenk eingeschränkt ist oder meine Muskeln nicht ausreichend lang sind, um meine Gelenke in die Positionen zu bringen, die für einen effizienten Laufstil benötigt werden. Das ist vergleichbar damit, dass ich mich in meinen Wagen setze und mit halb angezogener Handbremse losfahre. Das macht den Bremsscheiben keinen Spaß – ebenso wenig wie unseren Gelenken – und es lässt die Tankanzeige im freien Fall Richtung „leer“ sinken. Wir verbrauchen mit angezogener Handbremse deutlich mehr Energie als mit gelöster.

dorsomedial = zum Rücken und zur Körpermitte

Kinetic Energy Recovery System (KERS) = meist elektrisches System zur Bremsenergierückgewinnung

Kreatinkinase = enzymatische Reaktion, durch die Adenosintri­phos­ phat (ATP), die universelle Energiequelle in allen Zellen, regeneriert wird.

Abbildung 1: Eversion des Fußes von vorne

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Eversion = Auswärtsdrehung des Fußes oder der Hand

Foto:  BlackBoard GbR

Training

muskulärer Überlastung und nicht selten zu einer Entzündung der Achillessehne oder der Plantarfaszie. Den Betroffenen wird in vielen Fällen zu einer Schuh­innenrandverstärkung, der sogenannten Pronationsstütze, geraten. Dass diese Stütze das Problem nicht löst, sondern in eine Abhängigkeit führt, sollte uns nun klar geworden sein. Die Schuhindustrie freut sich – doch deine Füße und deine Ausdauer leiden darunter. •

Abbildung 2: Eversion des rechten Fußes von hinten

hier aller Fasern der Achillessehne verantwortlich (5). Über den gleichen Mechanismus wird das Fußgewölbe ebenfalls in Längsrichtung belastet und die Plantarfaszie auf ihrer kompletten Länge funktionell gedehnt; jede Faser bekommt also einen funktionellen Reiz und wird von Schritt zu Schritt belastbarer und stärker. Das Einwärtsdrehen des Fußes oder seine Eversion wird dadurch zu einer sehr wichtigen Bewegung für unsere Energieeffizienz und somit für die Ausdauer. Das kontrollierte Einwärtsdrehen des Fußes bezie­ hungsweise seine Eversion ist ein relevanter Fak­ tor für die Energiereserven und die Ausdauer. Läufer mit einer zu schwach oder zu stark ausgeprägten Eversion lassen viele Leistungsreserven ungenutzt und haben ein höheres Risiko, eines Tages unter Achillessehnen- oder Plantarfaszienbeschwerden zu leiden.

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Menschen mit Knickfuß, Knick-Senkfuß oder Plattfuß haben auf den ersten Blick diese Positionierung und sollten daher über einen effizienten Energiespeicher verfügen. Was diesen Personen fehlt, ist genügend muskuläre Spannung; das KERS ist sozusagen ausgefallen. Was in der Formel eins ein großes Problem ist – das KERS-System wiegt um die 20 Kilogramm, das bedeutet zusätzliche Last, aber keine extra Energie –, macht sich ebenso in unserem Körper bemerkbar. Der Fuß ist oftmals steif und unbeweglich, die Sehnen werden nicht funktionell gedehnt, sondern häufig gar nicht in das Abrollverhalten einbezogen. Dies führt zu

Praxistipps •• Ausdauer beginnt bei deinen Füßen: Ein

funktioneller und beweglicher Fuß hilft dir, effizienter mit deinen Energiereserven umzugehen. •• Über die kontrollierte Eversion kann dein Fuß in Kombination mit der Achillessehne bis zu 52 Prozent der aufgebrachten Energie zurückgewinnen. •• Eine Pronationsstütze im Laufschuh kann deine Symptomatik vorübergehend lindern, löst jedoch nicht das zugrunde liegende Problem.

LITERATUR 1. Hollmann W, Strüder HK. 2009. Sportmedizin: Grundlagen von körperlicher Aktivität, Training und Präventivmedizin. Stuttgart: Schattauer 2. Lieberman D. 2013. Unser Körper – Geschichte, Gegenwart, Zunkunft. Frankfurt a. M.: S. Fischer 3. Ker RF, et al. 1987. The spring in the arch of the human foot. Nature 325; 7000:147–149 4. Ludwig O. 2015. Ganganalyse in der Praxis: Anwendung in Prävention, Therapie und Versorgung. Geislingen an der Steige: C. Maurer Fachmedien 5. Tiberio D. 2019. Calcaneal Eversion: The Switch that Turns On the Engine. https://www. grayinstitute.com/videos/article-details/360/ calcaneal-eversion-the-switch-that-turns-on-theengine; Zugriff am 22.2.2019


EINE HAND TRAINIERT DIE ANDERE.

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Leistungslust Ausgabe 06/2018

Monate im Heft

Dezember

2018

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Sechs mal im Jahr umfassendes Wissen

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DIE SECHS HÄRTESTEN Bereit, eine Legende zu werden?

Die alten Griechen erfanden den Marathonlauf. Da verwundert es nicht, dass inzwischen auch eine Extremvariante in Griechenland darauf wartet, absolviert zu werden. Aufgrund des geschichtlichen Hintergrunds ist der Spartathlon in Griechenland einer der prestigeträchtigsten Ultras der Welt. Auf 246 Kilometern geht es von Athen nach Sparta – bei zermürbender Hitze. Die Veranstalter setzen noch einen drauf: Aufgrund eines strengen Zeitreglements dürfen kaum Ruhepausen abgehalten werden. Um ins Ziel zu kommen, bleiben lediglich 36 Stunden; wer länger braucht, ist raus. Nur 40 Prozent aller Teilnehmer schaffen es, in die Ruhmeshalle am Läuferhimmel aufgenommen zu werden.

Alpenglühen für

Der TDG – auch „the Tor“ genannt – lässt ein ehrfürchtiges RauFortgeschrittene nen selbst durch die Reihen erfahrener Ultraläufer gehen. Hier einige Fakten: 336 Kilometer, insgesamt 24 Kilometer Anstieg, 25 Berge über 2.000 Meter. Durch die Höhe der italienischen Alpen herrschen beim TDG eiskalte Temperaturen und man sollte sich bisweilen vor dem kräftigen Wind in Acht nehmen, der die Läufer nur zu gerne vom Berg wehen möchte. Auf der anderen Seite werden die Teilnehmer mit spektakulären Sonnenaufgängen, sternklaren Nächten und einem Bilderbuchpanorama belohnt. Trotz aller Bergromantik kann nur einer gewinnen. Die Rekordzeit beträgt drei Tage, die Abbrecherquote liegt bei 50 Prozent.

Die „Diagonale der Verrückten“ auf der Insel La Réunion macht ihrem Namen alle Ehre. Auf 164 Kilometern warten 9.917 Meter Steigung auf die Läufer – damit erklärt sich auch der mythische Status der Diagonale. „Wenn du anfällig bist für Höhenangst, dann such dir ein anderes Rennen aus, denn ein paar Abschnitte werden dir den Angstschweiß auf die Stirn jagen“, fasst ein Profi zusammen. Wem das noch nicht verrückt genug ist, für den hält die Insel weitere Eigenheiten bereit: Dank des tropischen Klimas wechseln sich extreme Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit, dicker Nebel und ausgiebige Regengüsse permanent ab. Als i-Tüpfelchen besteht der Untergrund des Ultramarathons aus Vulkanstein, der an den Füßen schmerzt.

Tanz auf dem Vulkan

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Text:  Maximilian Kreuzer

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­ULTRAMARATHONS DER WELT Höher, schneller, weiter

Bei La Ultra 333 geht es hoch hinaus. Der Spitzname dieses einstufigen Rennens lautet nicht umsonst „The High“. In weniger als 72 Stunden müssen die Läufer eine Strecke von 33 Kilometern absolvieren und nebenbei drei Pässe mit einer Höhe von 5.000 Metern überqueren. Im indischen Himalayagebirge droht durch den Sauerstoffmangel zudem die Höhenkrankheit. Die Veranstalter warnen davor, während des Ultramarathons Rivalitäten auszutragen, weil jeder Teilnehmer seine Kräfte so gut es geht schonen sollte, um ins Ziel zu kommen. Aufgrund der hohen Gebirgslage ist das Wetter unberechenbar und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Dafür wird man jedoch mit einer gigantischen Aussicht entschädigt, falls man sich auf sie konzentrieren kann.

Man sagt, der Montane Yukon Arctic Ultra in Kanada sei der kälteste und härteste Ultramarathon der Welt. Grund sind die außergewöhnCool bleiben lichen Bedingungen: extreme Kälte gepaart mit sehr weichen und damit auch langsamen Trails, für die ganz Harten winkt die Ziellinie erst nach 700 Kilometern. Währenddessen müssen die Teilnehmer einen Schlitten ziehen, in dem sich die vorgeschriebene Ausrüstung und der Proviant befinden. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen zwölf und 25 Grad minus, allein das Überleben wird hier schon zur Herausforderung. „Wenn nachts die Kälte einbricht, darf man keine Fehler machen“, sagt Jacob Hastrup, der den extremen Lauf bereits absolviert hat.

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Man sollte sich vom Namen nicht täuschen lassen: Beim Hardrock Endurance Run 100 im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado müssen keine Kilometer, sondern Meilen absolviert werden. Der Hardrock 100 gilt als anspruchsvollster 100-­Meilen-Lauf der USA und findet in einer durchschnittlichen Höhe von 3.500 Metern statt. Das Terrain ist technisch ambitioniert, Gewitter sind an der Tagesordnung. „Bei diesem Event sind Bergsteigerfahrung, Survivaltraining in der Wildnis und Navigationskenntnisse genauso wichtig wie die Kondition“, so die Organisatoren. Am Ende küssen die Läufer den „Hardrock“ – das Bild eines Widderkopfes, der auf Stein gemalt wurde.

Foto:  ginzlinger / shutterstock.com

100 Prozent für 100 Meilen!

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Autorenhinweise

Profil Die Zeitschrift Leistungslust ist eine Fachzeitschrift für Sport- und Fitness-Trainer und richtet sich insbesondere an Fitness- und Personal Trainer, Sport- und Fitnesskaufleute, Betreiber von Fitnessstudios sowie Sportwissenschaftler und Sportmediziner. Frei nach dem Motto „Jederzeit praktisch informiert“ möchte Leistungslust direkt anwendbares Wissen für den Traineralltag vermitteln. Die Zeitschrift steht für den Transfer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Trainer- und Sportpraxis. Annahmekriterien Eingereichte Artikel sollen aktuelle und für die Zielgruppe relevante Informationen beinhalten, zum Beispiel Neuerungen und Trends, Anleitungen und Tipps für den Trainingsalltag oder Ernährungsempfehlungen für die Kunden. Wichtig dabei ist die wissenschaftliche Fundierung der Inhalte. Idealerweise begründen Autoren ihre Darstellung auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Redaktion nimmt nur Artikel an, die zuvor in keinem anderen Medium (Zeitschrift, Internet etc.) weder im In- noch im Ausland veröffentlicht worden sind und auch nicht zeitgleich anderen Zeitschriften angeboten werden. Der Verlag setzt voraus, dass der korrespondierende Autor von seinen Co-Autoren die Genehmigung zur Veröffentlichung hat. Der Autor garantiert mit Einreichung seines Manuskripts, dass er im Besitz der Urheberrechte an Text und Abbildungen ist und diese Autorenhinweise gelesen und akzeptiert hat. Urheberrecht Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen genießen urheberrechtlichen Schutz. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Mit der Annahme der Arbeit und seiner Veröffentlichung in der Zeitschrift geht das volle Verlagsrecht für alle Sprachen und Länder einschließlich des Rechtes zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten, zur Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen, zur Veröffentlichung in Datennetzen sowie Datenträgern jeglicher Art an den Verlag über. Dies bezieht sich namentlich auf die Darstellung im Rahmen von Internet- und Online-Dienstleistungen, auf die Herstellung von Sonderdrucken sowie Vervielfältigungen und gilt auch bei Abbildungen für die auszugsweise Wiedergabe (auch auf Titelseiten) und den Nachdruck. Allgemeine Richtlinien für die Einreichung von Manuskripten Grundsätzlich gelten die nachfolgend beschriebenen allgemeinen Regelungen. Zu Beginn des Manuskripts Kontaktdaten des Autors mit Adresse, ­E-Mailadresse und Telefonnummern aufführen. Eingereicht werden können Fachartikel mit Umfängen zwischen 3.000 und 6.000 Zeichen inkl. Leerzeichen. Autoren sollten im Vorfeld mit der Redaktion Kontakt aufnehmen, um Themenidee, Umsetzung und konkreten Umfang abzustimmen. Es gilt die neue deutsche Rechtschreibung; maßgebend sind die Richtlinien des Wörterbuchs medizinischer Fachbegriffe, 9. Aufl., Mannheim: Dudenverlag; eingedeutschte lateinische Wörter werden mit k und z statt mit c geschrieben. Das Manuskript möglichst unformatiert einsenden, also unter anderem keine Kästen, Textfelder, Farben, Unterstreichungen und automatische Aufzählungen einfügen. Bitte Schriftart Arial, Schriftgröße 11pt benutzen; Überschriften in Fett. Zum Manuskript gehört auch ein berufliches Kurzprofil des Autors (ca. 300 Zeichen) und ein separates Porträtbild in druckfähiger Qualität des Autors (s. u.).

Stil- und Schreibempfehlungen Achten Sie auf gute Verständlichkeit und vermeiden Sie Schachtelsätze. Fachbegriffe und Abkürzungen müssen erklärt beziehungsweise bei der ersten Nennung ausgeschrieben werden. Schreiben Sie im Aktiv statt im Passiv. Formulieren Sie die Inhalte praxisorientiert und instruktiv. Untermauern Sie Ihre Darstellungen und Empfehlungen wenn möglich mit wissenschaftlichen Grundlagen und aktuellen internationalen Forschungsergebnissen. Die Beiträge dürfen keinen werbenden Charakter für ein bestimmtes Konzept aufweisen. Schreiben Sie immer sachlich, informativ und fundiert. Literaturverweise im Text Die zitierten Publikationen entsprechend der Reihenfolge ihrer ersten Erwähnung im Text durch arabische Ziffern in runden Klammern kennzeichnen, zum Beispiel: Die Autoren stellten dar, dass … (1). Literaturverzeichnis am Ende des Artikels Zeitschriftennamen bitte nach den Richtlinien von World Medical Periodicals abkürzen. Literaturangaben am Ende des Artikels in numerischer Reihenfolge auflisten. Bei zwei Autoren werden beide Namen aufgeführt. Bei drei oder mehr Autoren wird nur der Erstautor genannt und das Kürzel et al. angefügt. Die genutzten Quellen müssen wie folgt zitiert werden. Zeitschriftenartikel: Denham J, et al. 2015. Four weeks of sprint interval training improves 5-km run performance. J. Strength Cond. Res. 29; 8:2137–2141 Buch: Hottenrott K, Neumann G. 2013. Trainingswissenschaft: Ein Lehrbuch in 14 Lektionen (Sportwissenschaft studieren). Aachen: Meyer & Meyer Buchkapitel: Pfeiffer M. 2013. Trainingswissenschaft. In: Einführung in die Sportwissenschaft. Herausgeber: V. Burk, M. Fahrner. Stuttgart: UTB GmbH Bitte exakt auf Reihenfolge und Vollständigkeit der bibliografischen Angaben achten; bei Internetquellen Institution / Autor / Verantwortlichen (laut Impressum), das Jahr, die vollständige Internetadresse und den Zugriffszeitpunkt (Datum) nennen. Abbildungen Fotos, Grafiken und Tabellen bitte nicht in den Fließtext einbinden, sondern als separate Dateien senden; Grafiken und Tabellen werden für den Satz ggf. nachbearbeitet; Abbildungen durchnummerieren; Auswahl anbieten (Hoch-/ Querformat); aussagekräftige Bildunterschriften und Quellenangaben bitte am Ende des Manuskripts; Verweise im Text (Abb. 1), (Tab. 1); Einwilligung von abgebildeten Personen schriftlich bestätigen lassen, bei Minderjährigen von den Erziehungsberechtigten. Dateiformate für Bilder: *.eps, *.tif, *.jpg; Bild-Auflösung mind. 300 dpi (Internetbilder sind nicht geeignet). Einreichung Manuskripte bitte elektronisch per E-Mail übermitteln an: leistungslust@pflaum.de, es können nur gängige Textverarbeitungsprogrammen / Datenaustauschformaten bearbeitet werden (*.doc, *.docx, *.rtf, *.txt) Korrektur Der korrespondierende Autor erhält eine redigierte Version des Artikels per E-Mail zur sorgfältigen Prüfung, umgehenden Rückmeldung und Freigabe an die Redaktion. Geringfügige Kürzungen und Änderungen, die die inhaltliche Aussage des Textes nicht beeinträchtigen, behält sich die Redaktion zu jedem Zeitpunkt vor. Haftung Für unverlangt eingesandte sowie verloren gegangene Manuskripte oder Abbildungsvorlagen kann der Verlag keine Haftung übernehmen.

Fachbeirat

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Esther Nazzaro-Napierski International anerkannte Sporttherapeutin und Fitnessexpertin für das ZDF

Johanna Fellner Fitnessexpertin, Coach und Reebok Mastertrainerin

Wolfhard Cliff Savoy Physiotherapeut und Leiter des Therapie- und Trainingszentrums der Schön Klinik Harlaching

Dr. Dr. Homayun Gharavi Arzt, Sportwissenschaftler und akademischer Direktor der Deutschen Akademie für Angewandte Sportmedizin (DAASM)

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Dr. med. Markus Klingenberg Facharzt für Orthopädie und leitender Arzt der Beta Klinik in Bonn Florian Münch Personal Trainer und Inhaber der Sportlerei Akademie

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Dr. Tanja Boßmann Studierte Physiotherapeutin und Chefredakteurin der „pt Zeitschrift für Physiotherapeuten“

Oliver Schmidtlein Gründer und Inhaber der Praxis OSPHYSIO training & therapie Ingalena Schömburg-Heuck Sportwissenschaftlerin, Ernährungsberaterin und Laufexpertin


VORSCHAU

Nächste Ausgabe:

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SCHWERPUNKTTHEMA GRUPPEN- UND MANNSCHAFTSTRAINING 14.6.2019

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AKTUELLE NEWS AUS DER FITNESSSZENE

Und vieles mehr in den Rubriken Beratung, Training, Ernährung & Regeneration

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Leistungslust www.leistungslust.de ISSN 2509-422X Herausgeber und V.i.S.d.P. Agnes & Nils-Peter Hey Verlag Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG Postanschrift: Postfach 190737, 80607 München Paketanschrift: Lazarettstrasse 4, 80636 München, 089 / 12 607-0 Komplementär PFB Verwaltungs-GmbH Kommanditistin Edith Laubner, Verlegerin Geschäftsführerinnen Agnes Hey, Edith Laubner Redaktion Sabrina Harper, Florian Münch, Maximilian Kreuzer leistungslust@pflaum.de

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Fachzeitschrift für Naturheilkunde

Leiter Mediavertrieb Siegfried Kunert, siegfried.kunert@pflaum.de Kundenerlebnis kundenerlebnis@pflaum.de, 089 / 12 607-0 Druck ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4 69181 Leimen Inhaltsverzeichnis Interviewpartner FeudMoth / shutterstock.com Titelfoto photoschmidt / shutterstock.com Zonda / shutterstock.com GN ILLUSTRATOR / shutterstock.com Miceking / shutterstock.com Oakview Studios / shutterstock.com tatianasun / shutterstock.com


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