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Functional Yoga – Leseprobe

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Functional Yoga

Mit einem Vorwort von Young Ho Kim

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Andrea Szodruch Florian Münch

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Eine leistungssteigernde Ergänzung im Sport

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pflaum.de

Andrea Szodruch Florian Münch Functional Yoga

Functional Training ist seit Jahren ein Trend, der auch in der Zukunft anhalten wird. Dies liegt daran, dass funktionelles Training nicht neu ist, sondern dass ein freies Training mit dem Körperwiderstand oder verschiedenen Trainingstools schon immer praktiziert wurde. Auch Yoga ist nicht neu. Jedoch brachte der funktionelle Trend das Yoga immer mehr auch in den Fokus von Sportlern und Leistungsathleten. Aus gutem Grund. Die Adressaten profitieren von den Zielen und Effekten des Yoga, nämlich der Verbesserung der Beweglichkeit, der Atmung, der Körperwahrnehmung, also der gesamten Funktionsfähigkeit des Körpers und dementsprechend auch seiner Leistungsfähigkeit. Aber auch die innere Einstellung zu sich und seinem Leben und damit die persönliche Fähigkeit, auch schwierige Trainings- und Wettkampf-Phasen mit mentaler Entspannung meistern zu können, werden gefördert. Yoga kann somit jede Sportart ergänzen, wenn seine Inhalte den persönlichen Bedürfnissen des Athleten und dem Anforderungsprofil seiner Sportart angepasst werden. Hierzu ist dieses Buch Inspiration und Anleitung zugleich.

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FUNCTIONAL YOGA – Eine leistungssteigernde ­Ergänzung im Sport

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Andrea Szodruch Florian Münch


Impressum Autoren

Andrea Szodruch Email info@andrea-szodruch.de Website www.andrea-szodruch.de Florian Münch Email fm@sportlerei-akademie.de Website www.sportlerei-akademie.de

Hinweis

Die medizinische Entwicklung schreitet permanent fort. Neue Erkenntnisse, was Medikation und Behandlung angeht, sind die Folge. Autor und Verlag haben alle Texte mit großer Sorgfalt erarbeitet, um alle Angaben dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung anzupassen. Dennoch ist der Leser aufgefordert, ­Dosierungen und Kontraindikationen aller verwendeten Präparate und medizinischen ­Behandlungungsverfahren anhand etwaiger Beipackzettel und Bedienungsanleitungen eigenverantwortlich zu prüfen, um eventuelle Abweichungen festzustellen.

ISBN

ISBN 978-3-7905-1057-7

Urheber- und Nutzungsrechte

© 2018 by Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG, Lazarettstraße 4, 80636 München

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Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen, Bearbeitung sonstiger Art sowie für die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Dies gilt auch für die Entnahme von einzelnen Abbildungen und bei auszugsweiser Verwendung von Texten. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichenund Markenschutzgesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften. Wir übernehmen auch keine Gewähr, dass die in diesem Buch enthaltenen Angaben frei von Patentrechten sind; durch diese Veröffentlichung wird weder stillschweigend noch sonst wie eine Lizenz auf etwa bestehende Patente gewährt. Sommer media GmbH & Co. KG, Feuchtwangen

Bibliografische Information

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Druck

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

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INHALT

Vorwort Einleitung Danksagung

14 15 1

Was ist Yoga? Ab Seite 19

Inhalt

1 Geschichte und Philosophie des Yoga Yoga im Westen

21 21

1.2 1.2.1 1.2.2 1.2.3 1.2.4

Die vier Hauptrichtungen des Yoga Karma Yoga Bhakti Yoga Jnana Yoga Raja Yoga/Ashtanga Yoga

23 23 23 23 23

1.3 1.3.1 1.3.2 1.3.3 1.3.4 1.3.5 1.3.6 1.3.7 1.3.8

Der achtgliedrige Pfad des Patanjali – Die Yoga Sutra 1. Glied: Die Yamas – der Umgang mit Anderen und der Welt 2. Glied: Die Niyamas – der Umgang mit sich selbst 3. Glied: Asanas 4. Glied: Pranayama – Atemkontrolle 5. Glied: Pratyahara – das Zurückziehen der Sinne 6. Glied: Dharana – Konzentration 7. Glied: Dhyana – Meditation 8. Glied: Samadhi – Zustand von erfülltem Frieden

24 24 25 26 26 27 27 27 27

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1.1 1.1.1

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Inhalt

Functional Yoga Ab Seite 31

2 2.1 2.1.1 2.1.2 2.1.3 2.1.4

Was ist Functional Yoga? Auswirkungen auf die körperliche Ebene Yoga in der Schwangerschaft Yoga bei Rückenleiden Effekte des Yoga auf körperlicher Ebene

33 34 34 38 42

2.2

Effekte des Yoga auf mentaler Ebene

44

2.3 2.3.1 2.3.2 2.3.3 2.3.4 2.3.5

Die fünf Säulen im Überblick 1. Säule: Atmung 2. Säule: Innerer und äußerer Fokus 3. Säule: Flow/Vinyasa 4. Säule: Meditation 5. Säule: Stunden-Schwerpunkte

46 46 46 46 47 47

3.1 3.1.1 3.1.2 3.1.3 6

Pranayama – Atemkontrolle Wirkungsweisen des Pranayama Vorsichtsregeln bei Pranayama Die Phasen bei Pranayama

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Pranayama – Atemkontrolle Ab Seite 49

51 51 51 52


Verschiedene Atemtechniken Tiefe Bauchatmung Die Vierer-Atmung Die Ujjayi-Atmung Wechselatmung

53 53 53 54 54

Inhalt

3.2 3.2.1 3.2.2 3.2.3 3.2.4

Sonnengruß A und B – Surya Namaskar A und B Ab Seite 57

Sonnengruß A – Surya Namaskar A Grundstellung – Samasthiti Berg – Urdhva Hastasana Tiefe Vorbeuge – Uttanasana Der gerade Rücken – Ardha Uttanasana Ausfallschritt Übergang in die Planke Die Planke Tiefe Planke – Chaturanga Dandasana Die Kobra – Bhujangasana Der heraufschauende Hund – Urdva Mukha Svanasana Der herabschauende Hund – Adho Mukha Svanasana Ausfallschritt Übergang in den Stand Der gerade Rücken – Ardha Uttanasana Tiefe Vorbeuge – Uttanasana Berg – Urdhva Hastasana Grundstellung – Samasthiti

59 61 61 62 63 64 64 65 66 67 68 69 70 70 71 71

4.2 4.2.1 4.2.2

Sonnengruß B – Surya Namaskar B Der Blitz/Die Starke – Utkatasana Krieger 1 – Virabhadrasana

72 75 76

4.3 4.3.1

Einfügungen zum Sonnengruß Einbeiniger herabschauender Hund – Variation A Eka Pada Adho Mukha Shvanasana Einbeiniger herabschauender Hund Variation B – Eka Pada Adho Mukha Shvanasana

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4.3.2

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4.1 4.1.1 4.1.2 4.1.3 4.1.4 4.1.5 4.1.6 4.1.7 4.1.8 4.1.9 4.1.10 4.1.11 4.1.12 4.1.13 4.1.14 4.1.15

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78 79

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Inhalt

Energetische Anatomie Ab Seite 81

5 5.1 5.1.1 5.1.2

Feinstofflicher Körper Nadis Die 3 Hauptenergiekanäle im Körper: Ida – Pingala – Sushumna

83 83 83

Aufbau, Elemente und Zeiteinteilung einer Yoga-Stunde Ab Seite 87

6 89 89 89 91 92 93 94 95

6.2 6.2.1

Aufbau einer Yoga-Stunde Zeiteinteilung einer 60-minütigen Stunde

96 96

6.3

Sicherheitshinweise

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Elemente einer Yoga-Stunde und deren Wirkungsweise Mobilisation Vorbeugen Rückbeugen Rotationen (Twists) Umkehrhaltungen Balancen (Stand- und Armbalancen) Seitneigen

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6.1 6.1.1 6.1.2 6.1.3 6.1.4 6.1.5 6.1.6 6.1.7

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Inhalt

Rahmenbedingungen Ab Seite 101

7 7.1 7.1.1 7.1.2 7.1.3 7.1.4

Äußere Rahmenbedingungen Übungsraum Trainer Übender/Sportler Kleidung

103 103 103 103 103

7.2 7.2.1

Innere Rahmenbedingungen für den Einstieg ins Yoga Yoga und der Wettkampfgedanke

104 104

Asanas und Variationen Ab Seite 107

Standhaltungen Der Krieger 2 – Virabhadrasana Der Krieger 3 – Virabhadrasana Tänzer – Natarajasana Baum – Vrkshasana Hand – Zeh Streckung A – Utthita Hasta Padangushtasana Halbmond – Ardha Chandrasana Brustkorbdehnung im Stand

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8.1 8.1.1 8.1.2 8.1.3 8.1.4 8.1.5 8.1.6 8.1.7

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8.3 Vorbeugen 8.3.1 Das Doppelte T Variation A – Prasarita Padottanasana 8.3.2 Das Doppelte T Variation B und C – Prasarita Padottanasana B und C 8.3.3 Vorwärtsstreckung – Parsvottanasana 8.3.4 Lumpenpuppe – Variation Uttanasana 8.3.5 Vorwärtsbeuge, Finger greifen die Zehen – ­Padangushtasana 8.3.6 Vorwärtsbeuge, Hände unter den Füßen – Padahastasana 8.3.7 Vorwärtsbeuge mit gekreuzten Beinen 8.3.8 Sitzende Vorwärtsbeuge – Pashimottanasana 8.3.9 Kopf-Kniestellung – Janu Shirsasana 8.3.10 Kaninchen

121 121

8.4 Körpermitte/Kraft 8.4.1 Boot – Navasana 8.4.2 Seitliche Planke – Vashistasana 8.4.3 Delfin – Makarasana

132 132 133 134

8.5 Sitzhaltungen 8.5.1 Heldensitz – Virasana 8.5.2 Der Stabsitz – Dandasana 8.5.3 Seitliche Flankendehnung im Sitz

136 136 137 138

8.6 Hüftöffnung 8.6.1 Die Taube 8.6.2 90/90 Stretch 8.6.3 Runner’s Stretch 8.6.4 Der Drache 8.6.5 Kuhmaul – Gomukhasana 8.6.6 Der Sitzende Winkel A – Baddha Konasana A 8.6.7 Der sitzende Winkel B – Baddha Konasana B 8.6.8 Die tiefe Hocke – Malasana 8.6.9 Happy Baby 8.6.10 Adler – Garudasana 8.6.11 Beindehnung im Liegen

139 139 140 141 142 143 144 146 147 148 149 150

8.7 Rotationen 8.7.1 Gebetsdrehung (Prayers Twist) – Parivritta Utkatasana 8.7.2 Umgekehrter seitlicher Winkel – Parvrtta Parshavakonasana 8.7.3 Der Drehsitz mit gestrecktem Bein – Ardha Matsyendrasana 8.7.4 Drehsitz B – Ardha Matsyendrasana

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Inhalt 10

8.2 Seitneigen 8.2.1 Dreieck – Utthita Trikonasana 8.2.2 Seitlicher Winkel – Parshavakonasana

154 155


Seitlicher Schultertwist Krokodil-Drehung – Jatthara Parvrittasana

156 157

8.8 8.8.1 8.8.2 8.8.3

Umkehrhaltungen Der Schulterstand – Salamba Sarvangasana Der Pflug – Halasana Der Handstand – Adho Mukha Vrkshasana

158 158 159 161

8.9 8.9.1 8.9.2

Hand-/Armbalancing Die Krähe – Bakasana Seitliche Krähe – Parsva Bakasana

163 163 164

8.10 8.10.1 8.10.2 8.10.3 8.10.4 8.10.5 8.10.6 8.10.7 8.10.8

Rückbeugen Die Schulterbrücke – Urdhva Danurasana Das Kamel – Ustrasana Heuschrecke – Shalabhasana Der Bogen – Urdhva Danurasana Herzöffnung im Vierfüßlerstand Der Tisch Das Rad – Chakrasana Der Fisch – Matsyasana

165 165 166 167 168 169 170 171 172

8.11 Entspannung 8.11.1 Stellung des Kindes – Balasana 8.11.2 Die Entspannungshaltung – Savasana

Inhalt

8.7.5 8.7.6

173 173 174

Korrektur und Didaktik Ab Seite 177

Korrektur- und „Hands on“-Techniken – Adjustments Die verschiedenen Kommunikationskanäle

179 179

9.2 9.2.1 9.2.2 9.2.3

Die verschiedenen Korrektur-Techniken Leichte Korrektur Mittelfeste Korrektur Harte Korrektur

182 182 182 182

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9.1 9.1.1

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Inhalt

9.3

Yoga Alignment – Prinzipien der Korrektur

183

9.4

Alignment-/Ausrichtungsprinzipien

185

Wie sich Yoga auf den Sport auswirkt Ab Seite 187

10 10.1

Warum verbessert Yoga die Leistungsfähigkeit?

189

10.2

Wie hilft Yoga Sportlern mental weiter?

190

10.3

Einfluss der Atmung beim Yoga auf Ausdauersportler

191

Übungsprogramme für spezielle Zielgruppen Ab Seite 193

11 Yoga für Läufer

195

11.2

Yoga für Kraftathleten

199

11.3

Yoga für Fußballer

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11.1


Inhalt

Entspannung und Meditation Ab Seite 209

12 12.1 12.1.1 12.1.2 12.1.3

Entspannung Meditation Definition Meditation Ziel der Meditation

211 212 213 213

12.2 12.2.1 12.2.2 12.2.3 12.2.4

Kรถrperliche und Physiologische Effekte der Meditation Physiologische Effekte der Meditation Kรถrperliche Effekte der Meditation Aktive Meditation Passive Meditation

215 215 216 217 218

Anhang

Ab Seite 221

222

Abbildungsverzeichnis

223

Bildnachweise

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Literaturempfehlung

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Die Autoren

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Vorwort

VORWORT Als Andrea mich fragte, ob ich ein Vorwort zu ihrem Buch verfassen würde, war ich anfänglich skeptisch, gibt es doch bereits eine ganze Reihe an Büchern über das Yoga. Je mehr ich jedoch in ihrem Manuskript las, desto positiver wurde ich überrascht. Andrea schafft es, die Brücke zwischen den kritisch und pragmatisch denkenden Menschen, zu denen übrigens auch ich gehöre, und der doch zu Unrecht in die esoterische Ecke gedrängten Praxis namens Yoga, zu schlagen. Das Buch ist pragmatisch, undogmatisch und wissenschaftlich! Ohne Menschen bekehren zu wollen, wird mit Sachlichkeit und Charme geschrieben, so dass der Leser richtig Lust bekommt, mit Yoga anzufangen. Wenn Du gerne Sport machst, aber noch keinen Bezug zum Yoga hast, könnte das Buch der Anfang einer wunderbaren Begegnung mit Dir selbst sein. Namaste

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Young Ho Kim Gründer von Inside Yoga


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1997, ich war damals 14 Jahre alt, befand ich mich in einer Klinik in Marburg. Ich ging dort über den Flur und konnte durch ein Fenster in ein Zimmer sehen. Dort lag ein Junge mit blonden Engelslocken und einer Nasensonde. Er war leichenblass. Dieser Anblick hat mir einen richtigen Schock versetzt. Schlagartig dachte ich: Entweder bekomme ich jetzt mein Leben wieder auf die Reihe und werde gesund, oder ich liege irgendwann selbst in einem ähnlichen Zustand da. Zu diesem Zeitpunkt brachte ich nur noch 37 kg auf die Waage. Ich habe dann für mich die Entscheidung getroffen, wieder gesund werden zu wollen und mein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Nach einem dreimonatigen Klinikaufenthalt wurde ich entlassen und hatte in den nächsten Jahren noch einige Höhen und Tiefen. Bis zu dem Zeitpunkt als ich mich in einem Fitness-Studio anmeldete und durch Sport und gesunde Ernährungsweise meinen Körper wieder lieben und auch leben gelernt habe. Ab diesem Zeitpunkt wurde Sport zu einem festen Bestandteil meines Lebens und ich absolvierte 2001 ein duales Studium als Dipl. Sport- und Gesundheitstrainerin und Fitnesskauffrau. In den folgenden Jahren leitete ich viele Kurse und erstellte unzählige Trainingspläne. 2007 verschlug es mich dann für drei Jahre ins Ausland, wo ich für verschiedene Robinson Clubs in der Türkei, in Österreich und Spanien arbeitete. Dort kam ich dann auch das erste Mal mit Yoga in Berührung. Mein erster Gedanke damals war: das ist mir zu viel Ohmmmm und viel zu wenig Action. Ich habe mich dann von einer mittlerweile sehr guten Freundin überzeugen lassen, es doch einfach mal auszuprobieren. Ich nahm an einer Vinyasa Yoga1-Stunde teil, die sie gegeben hat. Am Anfang haben sich Atmung und Bewegungen noch etwas komisch und ungewohnt angefühlt. Nach der Hälfte der Stunde stellte sich aber ein angenehmes Gefühl ein und Gedanken über das, was ich heute noch alles erledigen muss, waren weg. Die ein oder andere Haltung war auch durchaus herausfordernd und spätestens als meine Oberschenkel im Krieger brannten und wir noch ein paar weitere Atemzüge in dieser Position verweilen sollten, wusste ich, dass diese Art von Yoga anders ist und mich auch körperlich forderte. Genau das, was ich die letzten Jahre auch immer wollte: Power, alles geben, den Körper spüren. Als wir dann am Ende der Stunde in Savasana2, der Endentspannung, lagen, hatte ich ein wohliges und angenehmes Gefühl der absoluten Entspannung in mir. Ich war total relaxed.

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Bücher über Yoga gibt es schon einige. Aber der Aspekt der Leistungssteigerung im Sport durch Yoga wurde dabei kaum berücksichtigt. Das war der Auslöser für mich, dieses Buch zu schreiben. Im Folgenden erzähle ich über meine Motivation, den Sportlern und Lesern diese Thematik näherzubringen.

Einleitung

EINLEITUNG

Vinyasa Yoga ist ein indisches Hatha Yoga-System, welches hauptsächlich Asana (Körperhaltungen) und Pranayama ­(Atemkontrolle) beinhaltet.

1

Totenstellung, eine Asana im Hatha Yoga: Entspannungslage auf dem Rücken.

2

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Einleitung

Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, Yoga bedeutet nicht nur Ohmmmm und Verrenkungen machen, sondern es hilft, sich zu entspannen, die eigenen Grenzen zu erfahren und alles um einen herum zu vergessen. Somit beschloss ich, eine Yoga-Ausbildung zu absolvieren. Ich suchte nach etwas, das nicht zu spirituell war und den sportlichen Aspekt berücksichtigte und habe schließlich auch eine solche Ausbildung gefunden. Ich machte eine Yoga-Grundausbildung und arbeitete weitere zwei Jahre in Ferienclubs. 2010 zog ich nach München. Da ich mein Jobprofil als Personal Trainerin ausbauen, mich persönlich weiterentwickeln wollte und mich Yoga immer mehr faszinierte, absolvierte ich eine 200 Stunden-Ausbildung im Yoga und ließ mich bei der Yoga Alliance als Ausbilderin zertifizieren. So habe ich mir dann Step by Step meine Selbstständigkeit als Personal Trainerin und Yogalehrerin aufgebaut. 2015 erfüllte ich mir einen persönlichen Traum und beschloss, bei einem Wettkampf im Bodybuilding in der Bikiniklasse mitzumachen. Dies war harte Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Ich erreichte den 3. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft. In den nächsten Jahren hatte ich immer mehr das Verlangen, auch Menschen außerhalb von München von Fitness und Yoga zu begeistern und ihnen zu zeigen, dass man durch Sport Vieles im Leben verändern und alles erreichen kann, wenn man möchte. Egal ob abnehmen, zunehmen oder einfach nur fitter werden. Aus diesem Grunde entwickelte ich eigene Online-Trainingsprogramme und startete meinen eigenen Pod­cast. In den letzten zwei Jahren habe ich sehr intensiv Krafttraining und auch CrossFit betrieben und hatte herausfordernde Zeiten im Alltag. Das Yoga hat mir dabei sehr geholfen. Zum einen, um entspannter und gelassener durch den Alltag zu gehen, zum anderen, um den sportlichen Aspekt abzudecken. Im Fitnessstudio oder auch in der CrossFit Box werde ich immer wieder damit konfrontiert, dass viele Sportler aufgrund mangelnder Beweglichkeit die verschiedensten Bewegungen nicht richtig ausführen können. Die eingeschränkte Beweglichkeit ruft nicht selten Verletzungen hervor. Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie eine regelmäßige Yogapraxis die Regeneration verbessert. Die bewusste und tiefe Atmung hilft mir, im Training besser durchzuhalten, bei Wettkämpfen meinen Fokus zu bewahren und mich auf mich selbst konzentrieren zu können.

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Wenn ich dann im Studio oder in der Box den Trainingspartnern mal empfohlen habe, Yoga zu machen, kamen ähnliche Einwände, wie ich sie damals auch hatte: Zu spirituell, dafür bin ich zu unbeweglich, usw.

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Daraus entstand die Idee, den Sportlern Yoga in Form von Workshops näherzubringen. Die Workshops riefen bei den Teilnehmern durchwegs Momente der Erkenntnis hervor und sie spürten, wie gut ihnen Yoga tat. Daraus entstand dann der Gedanke, dieses Buch zu schreiben. Es gibt so viele Athleten und Sportler, die durch Yoga ihre Leistung auf das nächste Level heben könnten und gar nicht wissen, was sie verpas-


In diesem Buch geht es darum, den Sportlern, die bisher Yoga gegenüber abgeneigt waren, zu verdeutlichen, wie sie damit ihre Leistung verbessern können und aufzuzeigen, welchen enormen Mehrwert Yoga dabei bietet. Mit dieser „unspirituellen“ Art des Yoga wird jeder, der offen ist für Neues, einen Einblick in die Yoga-Praxis bekommen. Danach kann jeder entscheiden, ob er oder sie sich noch intensiver mit Themen, wie z. B. Meditation oder Atemübungen, auseinandersetzen möchte. Wir konzentrieren uns hier in erster Linie auf die körperlichen und mentalen Aspekte und weniger auf die spirituellen Elemente. Dieses Buch bietet einen kleinen Einblick in die Geschichte des Yoga und ich erkläre die Sinnhaftigkeit des Functional Yoga für jeden Sportler. Außerdem befinden sich hier Übungspläne für verschiedene Sportprofile, die in die jeweilige Trainingsroutine eingebaut werden können.

Einleitung / Danksagung

sen. Viele bekannte Leistungssportler, wie z. B. Dirk Nowitzki und diverse Fußballprofis, machen bereits Yoga. Es gibt aber noch viel Potential, sowohl im Leistungs-, als auch im Amateur- und Freizeitbereich. Diesen Menschen möchte ich es gern ermöglichen, Yoga auszuprobieren und in ihre Trainingsroutine einzubauen.

Ich freue mich, die Leser mit diesem Buch mit Yoga vertraut zu machen und durch gezielte Übungen die sportliche Leistung eine Stufe höher zu bringen. Alles Liebe und Namasté Deine Andrea

DANKSAGUNG

Ich wünsche Euch allen viel Freude mit diesem Buch!

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Vielen Dank an alle meine Ausbilder und Lehrer, die mich im Sport- und Fitnessbereich zu dem gemacht haben, was ich heute bin. Katja Sterzenbach, die mich zum Yoga inspiriert und die mir zusammen mit Slatco Sterzenbach beigebracht hat, dass man Träume verwirklichen muss. Danke an meinen Soulmate Daniel, der mich in den letzten Wochen unterstützt und mir die Power und Energie gegeben hat, bis zum Schluss durchzuhalten!

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Schon lange stand der Wunsch, ein Buch zu schreiben, auf meinem Vision Board. Ohne, dass ich bewusst darüber nachdachte oder aktiv einen Vorstoß machte, wurde diese Vision Realität. Vielen Dank an meinen Co-Autor Florian Münch, der mich dabei unterstützt hat und natürlich auch an Christian Wittmann vom Verlag, der mir das Vertrauen geschenkt hat, dieses Buch zu veröffentlichen und immer ein offenes Ohr hatte für meine Fragen.

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Was ist Yoga?

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1.2 DIE VIER HAUPTRICHTUNGEN DES YOGA

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1.3 DER ACHTGLIEDRIGE PFAD DES PATANJALI – DIE YOGA SUTRA

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1.1 GESCHICHTE UND PHILOSOPHIE DES YOGA


Kapitel 1

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Überblick Kapitel 1

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• Spiritualität • Das „Ich“ im Mittelpunkt • Yogapraxis • Ziele des Yoga


1.1 GESCHICHTE UND ­PHILOSOPHIE DES YOGA

Kapitel 1

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Yoga wird seit hunderten von Jahren praktiziert. Die ersten historischen Belege darüber wurden in Indien gefunden und stammen aus der Zeit um 2500–3000 v. Chr. Es handelt sich zum Beispiel um in Stein gemeißelte sowie aufgemalte Yoga-Übungen. Die wichtigsten Schriftstücke in der Yoga-Historie sind zum einen die Bhagavad Gita von ca. 300 v. Chr. und die Yoga Sutras des Patanjali von ca. 400 bis 200 v. Chr. In der Bhagavad Gita, einer der wichtigsten und berühmtesten Texte, die den Yoga-Weg beschreiben, werden drei der vier Hauptrichtungen des Yoga aufgezeigt. Im Folgenden werden die vier Hauptrichtungen genauer erläutert. Der Begriff Yoga wird meist als „Vereinigung“ übersetzt und bezieht sich vor allem auf die Vereinigung des individuellen Selbst mit dem höchsten Selbst oder auch auf die Vereinigung von Körper, Geist und Seele. Yoga ist eine Technik, um Samadi, das höchste Ziel, zu erlangen. Dabei kommt der Mensch in einen andauernden Zustand ekstatischer Freude des höchsten Selbst. Man kann auch von einer Art Seelenbefreiung sprechen, von einer Art, in der Welt zu leben, ohne in ihr zu sein. Ursprünglich wurden Wissen und Erfahrung des Yoga ausschließlich von einem Guru an den Schüler weitergegeben. Der Guru sollte dabei ein Mensch sein, der bereits die Erleuchtung oder Befreiung erlangt hat. Somit kann er seine Schüler nicht nur über verstandesmäßiges Wissen, sondern auch in spiritueller und energetischer Hinsicht weiterbringen. Ein Schüler musste sich bei einem Guru „bewerben“, um für eine langjährige Lehrzeit bei ihm akzeptiert zu werden. Die emotionale und spirituelle Reife des Schülers wurde vom Guru zuerst eingehend geprüft, denn nur spirituell reife Menschen durften in das entsprechende Wissen eingeweiht werden. Das esoterische Erbe sollte nie an unbestimmte und unqualifizierte Personen weitergegeben werden. Grund hierfür war die Befürchtung, man könnte es zum Schaden anderer missbrauchen.

Yoga im Westen

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Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich bei uns im Westen eine sehr moderne Art des Yoga entwickelt, dessen Schwerpunkt in erster Linie bei der praktischen Ausführung der Übungen liegt, die manchmal meditativ, manchmal eher körperbezogen sein können. Betrachtet man die positiven Auswirkungen des Yoga, geht es in der westlichen Welt in erster Linie um persönliche Bereicherung und gesundheitliche Aspekte, unabhängig von der religiösen oder spirituellen Ausrichtung der Schüler.

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1.1.1

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Kapitel 1

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In unserer heutigen Zeit geht es häufig darum, besser und schneller zu sein und weiter zu kommen. Wir wollen immer mehr von allem und möglichst viel gleichzeitig machen. Wir sind nicht mehr nur bei einer Sache, sondern das Multitasking ist zu einem Normalzustand in unserer Gesellschaft geworden. Wir sind kaum mehr im Moment, also im Hier und Jetzt. Immer mehr Menschen praktizieren deswegen heutzutage Yoga, da sie mehr und mehr nach Stressausgleich durch Entspannung, Horizonterweiterung durch die Reise nach innen und die Harmonisierung der eigenen Körperenergien streben. Im Yoga geht es darum, den Menschen ihre Ruhe und Ausgeglichenheit wieder zu geben. Den Weg zu sich selbst wieder zu finden und seine eigenen Kraftquellen zu mobilisieren. Je regelmäßiger und häufiger man übt, desto schneller kommt der Körper zur Ruhe und man schöpft wieder neue Kraft aus dem Inneren. Das Ziel der eigenen Yogapraxis ist es, irgendwann in die Übungen eintauchen zu können und dadurch eine sehr tiefe Entspannung und Konzentration erleben zu dürfen. Eins zu werden mit sich und seinem Körper und alles andere herum zu vergessen. Das ist das Ziel.

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Wichtig: Wer Yoga anderen vermitteln möchte, sollte sich immer wieder bewusstmachen, wie wichtig die eigene Praxis ist. Nur was du selbst erfahren und gespürt hast, kannst du an andere weitergeben.


1.2 DIE VIER HAUPTRICH­ TUNGEN DES YOGA

Kapitel 1

1

Im Yoga gibt es vier Hauptrichtungen, die im Folgenden genauer erläutert werden. In der Bhagavad Gita, einer der wichtigsten und berühmtesten Texte, die den Yoga-Weg beschreiben, werden drei der vier Hauptrichtungen des Yoga aufgezeigt.

1.2.1 Karma1 Yoga Karma Yoga wird oft auch als „Yoga des selbstlosen Dienstes“ verstanden, das Yoga der Tat. Jede Handlung hat einen Effekt auf das Umfeld, auf Personen und Lebewesen. Karma-Yoga lehrt, neutral und bewusst zu handeln und nicht nach eigenen Vorlieben oder Abneigungen. Es neutralisiert sozusagen das Ego.

1.2.2 Bhakti2 Yoga Bhakti ist die Liebe zu Gott und bedeutet auch die absolute Hingabe an einen Guru. Bhakti Yoga lehrt selbstloses Handeln ohne eigene Erwartungen. Bhakti ist unbedingt: „Ich liebe Dich, was auch immer u tust, sagst oder denkst!“. Jede Handlung beginnt dabei mit dem Willen, die göttliche Vollkommenheit zu erfahren.

1.2.3 Jnana3 Yoga Jnana Yoga bezieht sich auf weltliches, wissenschaftliches und spirituelles Wissen. ­Sozusagen der Weg der Erkenntnis (der höchsten Wahrheit).

Karma = machen, tun

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Bhaj = dienen, Hingabe

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Jnana = Wissen, Erkenntnis

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Yoga des Königs, königlicher Yoga

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Ergänzt werden diese drei Wege des Yoga aus der Bhagavad Gita durch die Yoga Sutras des Pantajali, in denen der Raja Yoga beschrieben wird. Die Herrschaft über den Geist ist das Ziel des Raja Yoga. Man kennt es auch unter dem Namen Ashtanga Yoga. Daraus entwickelte Patanjali die Yoga Sutras. Patanjali war ein indischer Weiser, der schätzungsweise zwischen dem 2. und 4. Jh. n. Chr. gelebt hatte. Er verfasste das Yoga Sutra und gilt deswegen als Vater des Yoga.

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1.2.4 Raja Yoga/Ashtanga Yoga4

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Functional Yoga

Eine leistungssteigernde Ergänzung im Sport

Andrea Szodruch Florian Münch

Mit einem Vorwort von Young Ho Kim

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pflaum.de

Andrea Szodruch Florian Münch Functional Yoga

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Functional Training ist seit Jahren ein Trend, der auch in der Zukunft anhalten wird. Dies liegt daran, dass funktionelles Training nicht neu ist, sondern dass ein freies Training mit dem Körperwiderstand oder verschiedenen Trainingstools schon immer praktiziert wurde. Auch Yoga ist nicht neu. Jedoch brachte der funktionelle Trend das Yoga immer mehr auch in den Fokus von Sportlern und Leistungsathleten. Aus gutem Grund. Die Adressaten profitieren von den Zielen und Effekten des Yoga, nämlich der Verbesserung der Beweglichkeit, der Atmung, der Körperwahrnehmung, also der gesamten Funktionsfähigkeit des Körpers und dementsprechend auch seiner Leistungsfähigkeit. Aber auch die innere Einstellung zu sich und seinem Leben und damit die persönliche Fähigkeit, auch schwierige Trainings- und Wettkampf-Phasen mit mentaler Entspannung meistern zu können, werden gefördert. Yoga kann somit jede Sportart ergänzen, wenn seine Inhalte den persönlichen Bedürfnissen des Athleten und dem Anforderungsprofil seiner Sportart angepasst werden. Hierzu ist dieses Buch Inspiration und Anleitung zugleich.

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Functional Yoga – Leseprobe by Fischfell - Issuu