Nachhaltigkeit an der FH JOANNEUM Annual Report 2024 – 2025
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Inhaltsverzeichnis Vorwort
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Teil 1 Impact & Value Nachhaltigkeit in der Lehre
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Nachhaltigkeit in Forschung und Initiativen
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Teil 2 VSME-Nachhaltigkeitserklärung B1 – Grundlagen der Berichterstattung
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C1 – Strategie: Geschäftsmodell und nachhaltigkeitsbezogene Initiativen
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B2/C2 – Praktiken, Konzepte und zukünftige Initiativen für den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft
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B3 – Energie und Treibhausgasemissionen
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C3 – THG-Reduktionsziele und Klimatransformation
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C4 – Klimarisiken
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B4 – Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden
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B5 – Biodiversität
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B6 – Wasser
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B7 – Ressourcennutzung, Kreislaufwirtschaft und Abfallmanagement
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B8 – Arbeitskräfte – Allgemeine Merkmale
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C5/C6/C7 – Zusätzliche Merkmale der Arbeitskräfte und Informationen im Zusammenhang mit Menschenrechten
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B9 – Arbeitskräfte – Gesundheit und Sicherheit
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B10 – Arbeitskräfte – Vergütung, Tarifverhandlungen und Schulung
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B11 – Verurteilungen und Geldstrafen wegen Korruption und Bestechung
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C8 – Umsätze aus bestimmten Sektoren und Ausschluss von EU-Referenz-Benchmarks
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C9 – Geschlechtervielfalt in Leitungsorganen
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Anhang A – Stakeholder:innen und Wesentlichkeit
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Anhang B – Entwicklung der THG-Emissionen
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Anhang C – Entwicklung der Verkehrsleistung bei Dienstreisen
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Anhang D – Entwicklung der Verkehrsleistung bei Auslandsmobilitäten der Studierenden
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Annual Report 2024 – 2025
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Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs)
KEINE ARMUT
KEIN HUNGER
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GESUNDHEIT UND WOHLERGEHEN
HOCHWERTIGE BILDUNG
GESCHLECHTER GLEICHHEIT
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SAUBERES WASSER UND SANITÄR EINRICHTUNGEN
BEZAHLBARE UND SAUBERE ENERGIE
MENSCHENWÜRDIGE ARBEIT UND WIRTSCHAFTSWACHSTUM
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INDUSTRIE, INNOVATION UND INFRASTRUKTUR
WENIGER UNGLEICHHEITEN
NACHHALTIGE STÄDTE UND GEMEINDEN
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NACHHALTIGER KONSUM UND NACH HALTIGE PRODUKTION
MASSNAHMEN ZUM KLIMASCHUTZ
LEBEN UNTER WASSER
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LEBEN AN LAND
FRIEDEN, GERECHTIGKEIT UND STARKE INSTITUTIONEN
PARTNERSCHAFTEN ZUR ERREICHUNG DER ZIELE
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Annual Report 2024 – 2025
Vorwort In meiner Verantwortung für Forschungs-, Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement sehe ich diesen Bericht als wesentliches Steuerungsund Entwicklungs instrument. Mag. Dr. Roswitha Wiedenhofer-Bornemann Prokuristin und Leiterin der Abteilung Forschungsorganisation und -services der FH JOANNEUM
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ie Europäische Union hat mit dem Green Deal, der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und den neuen European Sustainability Reporting Standards einen grundlegenden Transformationsprozess eingeleitet: Nachhaltigkeit ist nicht mehr Ergänzung, sondern zentrale Steuerungsgröße für Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft. Hochschulen kommt dabei eine besondere Verantwortung zu – als Wissensinstitutionen, als Arbeitgeber und als zentrale Akteure gesellschaftlicher Entwicklung. Die FH JOANNEUM nimmt diese Verantwortung seit vielen Jahren aktiv wahr. Mit dem vorliegenden Nachhaltigkeitsbericht setzen wir diesen Weg konsequent fort: Erstmals berichten wir freiwillig nach dem VSME Comprehensive Standard und verbinden diese strukturierte, CSRD-orientierte Berichterstattung mit unserem bewährten Handabdruck-Bericht, den
Annual Report 2024 – 2025
wir seit 2016 kontinuierlich führen. Diese Verbindung aus formaler Transparenz und konkreten Aktivitäten ist für uns ein zentrales Anliegen. Der Handabdruck-Teil macht sichtbar, wie unsere Lehre, Forschung und Initiativen in der Gesellschaft wirken: durch regionale Kooperationen, internationale Projekte, soziale Innovation und Beiträge zu den Sustainable Development Goals. Der VSME-Teil zeigt, wie wir Nachhaltigkeit systematisch in Governance, Organisation und Betriebsprozesse integrieren – von Klimabilanz und Energieeffizienz über Arbeits- und Organisationskultur bis hin zu Risikound Transformationsmanagement.
strategischen Themenfelder: Defossilisierung, Digitalisierung, Demografie, Demokratie und Didaktik. Damit übernehmen wir bewusst eine RoleModel-Funktion – für Studierende, Partnerinstitutionen, Wirtschaft und Region.
In meiner Verantwortung für Forschungs-, Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement sehe ich diesen Bericht als wesentliches Steuerungsund Entwicklungsinstrument. Nachhaltigkeit ist für die FH JOANNEUM integraler Bestandteil ihrer Hochschulstrategie und prägt unsere fünf
Ich lade Sie ein, diesen Bericht als Einladung zum Dialog zu lesen – über Verantwortung, Wirkung und die gemeinsame Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft.
Dass dieser Bericht freiwillig erfolgt, ist Ausdruck unseres Anspruchs, nicht nur Anforderungen zu erfüllen, sondern Orientierung zu geben, Transparenz zu schaffen und nachhaltige Entwicklung aktiv mitzugestalten. In Zeiten tiefgreifender Transformation verstehen wir dies als Teil unseres gesellschaftlichen Auftrags.
Mag. Dr. Roswitha Wiedenhofer- Bornemann
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Annual Report 2024 – 2025
Teil 01
Impact & Value Creation
Zum Einstieg In diesem ersten Teil des Nachhaltigkeitsberichts stellen wir exemplarisch Projekte und Initiativen vor, die den Handabdruck unserer Hochschule sichtbar machen: jenes Engagement und jene positive Wirkung, mit denen wir aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Wie bereits in den vergangenen Jahren präsentieren wir verschiedene Aktivitäten, die einen messbaren Beitrag zu den Sustainable Development Goals (SDGs) leisten. Einige Projekte erzielen direkte ökologische Verbesserungen, andere fördern Bewusstseinsbildung, Innovation oder gesellschaftliche Resilienz. Manche wirken unmittelbar auf die Umwelt ein, während andere soziale Nachhaltigkeit stärken oder die Anpassung an klimatische und gesellschaftliche Herausforderungen unterstützen. Annual Report 2024 – 2025
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Nachhaltigkeit an der FH JOANNEUM Ökologische Perspektive
Soziale Perspektive Bezogen auf bestimmte Gesellschaftsgruppen
Allgemein karitativ
Grüne FMA-Initiative
hochschuleundfamilie
Kleidertauschbörse
Grüne ZIT-Initiative
Initiative „Menschen auf der Flucht“
Satt in den Tag
VSME-Nachhaltigkeitserklärung
Second-Hand-Raum: REuse:RElove:REpeat
Umsetzungsprojekte in der Forschung, zum Beispiel:
Umsetzungsprojekte in der Forschung, zum Beispiel:
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Bridges 5.0 (bridges5-0.eu) DIVAGRI ECOViP ICPIH IRON LIQORNE PINE ReWaste F Sys.Wood
Arbeitsgruppe Exoskelette GEMEINSAM G’SUND GENIESSEN daheim & unterwegs
Umsetzungsprojekte in der Lehre und/oder Weiterbildung, zum Beispiel:
Umsetzungsprojekte in der Lehre und/oder Weiterbildung, zum Beispiel:
Umsetzungsprojekte in der Lehre und/oder Weiterbildung, zum Beispiel:
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BIO – logisch im Tourismus CATALYST CLIMATIX E-Repair Café GenESG Green Energy Solutions Award KODECET Next Incubator TUNE Workshopangebot Umweltmanagement Zukunftskompetenz Umweltmanagement
AIDEDU Diverse Courses
Anzahl
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4
4
Zielwert
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3
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Ökologische und soziale Perspektive In der ökologischen sowie in der sozialen Perspektive – einerseits mit Fokus auf ganz bestimmte gesellschaftliche Gruppen, andererseits im Sinne allgemein karitativen Engagements – sollen jeweils mindestens drei „Zielpunkte“ erreicht werden.
Demokratie, heast!
te in Lehre und Forschung müssen zumindest ein konkretes Beispiel aus dem aktuellen Wirtschaftsjahr beinhalten. Für die Bewertung zählt jede Kategorie unabhängig von der Anzahl der Aktivitäten einen Punkt, sofern mindestens ein Projekt vorliegt.
Als Initiative gelten dabei Aktivitäten, an denen mindestens zwei Institute oder eine zentrale Abteilung der FH JOANNEUM beteiligt sind. Projek-
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Annual Report 2024 – 2025
Nachhaltigkeit in der Lehre Bildung ist die Grundlage für positive Veränderung, Nachhaltigkeit ein Schlüssel für die Zukunft. Vor dem Hintergrund unserer Zukunftsstrategie und der fünf D – Defossilisierung, Digitalisierung, Demografie, Demokratie und Didaktik – verankern wir Nachhaltigkeit systematisch in unseren Studienangeboten. Insbesondere die Defossilisierung als zentrale Antwort auf Klimawandel und Ressourcenknappheit prägt die Weiterentwicklung unserer Curricula. So vermitteln wir gezielt „Green Skills“, stärken die Employability unserer Absolvent:innen und bereiten sie darauf vor, gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Transformationsprozesse aktiv mitzugestalten. Neuer Studiengang zu Nachhaltigkeit im Studienjahr 2024/25 Der Masterstudiengang European Green Transformation wurde interdisziplinär mit dem Institut International Management and Entrepreneurship der FH JOANNEUM Graz entwickelt und ist ein Online-Studiengang mit Kurzpräsenzphasen, und damit ideal für Berufstätige. Das Studium greift neben den Grundlagen nachhaltiger Technologien vor allem die Themen Management, Recht und Leadership in der grünen Transformation auf. Der Zugang zu diesem Masterstudiengang ist für alle Fachrichtungen offen gestaltet, da das Thema Nachhaltigkeit Bereiche von Technik bis Management betrifft. Die Unterrichtssprache ist Englisch. Uwe Trattnig, Leiter des Instituts Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement der FH JOANNEUM: „Europa strebt eine nachhaltige Zukunft an und hat den Europäischen Green Deal verabschiedet. Jetzt ist es an der Zeit, dass transformative Führungskräfte und Mitarbeitende in unterschiedlichen Abteilungen diese ehrgeizigen Ziele in die Tat umsetzen. Daher erweitern wir unser Studienangebot und setzen stark auf berufsbegleitende, flexible Ausbildungen zur Weiterqualifikation auf dem Arbeitsmarkt. Die richtige Weiterbildung kann ein Unternehmen perfekt auf die ‚Green
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Transformation‘ vorbereiten und eine zeitgemäße Unternehmensentwicklung ermöglichen.“ Unsere Studien- und Lehrgänge mit klarem Nachhaltigkeitsfokus: Bachelorstudiengänge: • Umweltmanagement VZ/BB • Nachhaltiges Lebensmittelmanagement Masterstudiengänge: • Energy and Transport Management • European Green Transformation • Digital and Sustainable Manufacturing Engineering (ab 2026) • Lebensmittel: Produkt- und Prozessentwicklung • Global Strategic Management, Studienrichtung Global Green and Social Business • Gesundheits-, Tourismus- und Sportmanagement, Studienrichtung Lebensqualität und Nachhaltigkeit im Tourismus JOANNEUM Academy – Akademischer Lehrgang: • Nachhaltigkeitskommunikation und Klimajournalismus
Beispiele aus der Lehre: Neben Studienangeboten mit direktem Nachhaltigkeitsbezug wird das Thema auch in Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge aufgegriffen – und so in ganz unterschiedlichen Fachbereichen verankert. Stellvertretend für die vielen unterschiedlichen Lehrangebote wollen wir drei Lehrveranstaltungen vorstellen: Global Green and Social Business Ziel der Lehrveranstaltung ist es, gemeinsam mit den Studierenden aktuelle Nachhaltigkeitsherausforderungen von Gesellschaft und Unternehmen zu analysieren. Dabei wird aufgezeigt, wie nachhaltiges Handeln gemeinsame Vorteile schaffen kann. Die Lehrenden fördern Beiträge der Studierenden sowie kritisches Denken, da es keinen universellen Ansatz zur Umsetzung nachhaltiger Lösungen gibt. Studiengang: Global Strategic Management Lehrende: Thomas Winkler, Fabian Gems Nachhaltige Industrie & Produktion Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegendes Wissen zu nachhaltigen Industrieprozessen. Behandelt werden die Bedeutung eines nachhaltigen Mindsets, die Rolle der Industrie im globalen Nachhaltigkeitskontext sowie klimaschonenAnnual Report 2024 – 2025
de Fertigungsansätze und Energieeffizienz. Studierende erweitern ihr Denken um ökologische und soziale Aspekte und leiten Ideen für nachhaltigere Industriepraktiken ab. Studiengang: Industrial Management Lehrende: Michael Friedmann, Bastien Huber, Sabrina Romina Sorko Chromatographische und spektrometrische Verfahren Im Geschäftsjahr 2024/25 wurde der Syllabus der Vorlesung überarbeitet, um Bildung für nachhaltige Entwicklung und SDGs zu integrieren. Neue Lernziele fokussieren auf Grüne Ana-
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lytische Chemie sowie ökologische, soziale und ökonomische Aspekte. Fallstudien fördern eine nachhaltigere Laborpraxis. Seit dem Wintersemester 2025/26 ist Nachhaltigkeit dauerhaft in der Lehrveranstaltung verankert. Studiengang: Massenspektrometrie und molekulare Analytik Lehrende: Simone M. Pieber, Miriam Reßler
Ziel der Lehrveranstaltung ist es, gemeinsam mit den Studierenden aktuelle Nachhaltigkeitsherausforderungen von Gesellschaft und Unternehmen zu analysieren.
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Nachhaltigkeit in Forschung und Initiativen An der FH JOANNEUM werden wissenschaftliche Expertise, praxisnahe Projekte und gesellschaftliches Engagement gezielt verbunden, um konkrete Lösungen für ökologische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. In interdisziplinären Forschungsprojekten und Initiativen entstehen neue Ansätze, die regional verankert sind und zugleich internationale Wirkung entfalten. So trägt die Hochschule aktiv zu einer nachhaltigen Transformation bei und stärkt den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
Nachhaltigkeit verankern – Hochschule transformieren Grüne FMA-Initiative Die FH JOANNEUM setzt an mehreren Standorten Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Ressourcenschonung um. Am Gesundheitscampus Kapfenberg wurden durch das Facility Management Photovoltaik, Fernwärme, E-Ladestationen und ein präzises Energiemonitoring umgesetzt; der Neubau erhielt die Zertifizierung klimaaktiv Gold, der Umbau Silber. An der Alten Poststraße wurden Gebäudeleittechnik und Heizungspumpen erneuert sowie ein energiesparendes Kühlsystem für Serverräume installiert. Zudem wurden abfallbezogene Maßnahmen standortübergreifend an die neue Verpackungsverordnung angepasst. Ansprechperson: Hubert Bauer, Facility Management SDG 7: Bezahlbare und saubere Energie | SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz Grüne ZIT-Initiative Im IT-Bereich wurde durch die Abteilung Zentrale IT-Services ein Projekt zur Einführung eines digitalen Unterschriftsprozesses umgesetzt, wodurch Papierverbrauch und Transportaufwand erheblich reduziert werden. Gleichzeitig wurde ein weiterer
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Schwerpunkt auf die Verbesserung der Barrierefreiheit von Webseiten gelegt, um einen inklusiven und uneingeschränkten Zugang zu Informationen für alle Nutzer:innen sicherzustellen. Beide Maßnahmen tragen dazu bei, Arbeitsabläufe zu modernisieren und die digitale Umwelt der Hochschule nachhaltig zu stärken. Ansprechpersonen: Verena Schantl und Richard Hasiba, Zentrale IT-Services SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz | SDG 10: Weniger Ungleichheiten hochschuleundfamilie Die FH JOANNEUM wurde im Rahmen des Audits „hochschuleundfamilie“ am 12.09.2024 zum zweiten Mal mit dem staatlichen Gütezeichen für Familienfreundlichkeit ausgezeichnet. Im Mittelpunkt der aktuellen, bis September 2027 gültigen Zielvereinbarung stehen Maßnahmen wie die verstärkte Auseinandersetzung mit Modellen für ein flexibles Studium in besonderen Lebenssituationen sowie der Ausbau von Informations- und Vernetzungsangeboten für Karenzierte und Eltern, um deren Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie weiter zu unterstützen. Ansprechperson: Christina Neumeister, Betriebliches Gesundheitsmanagement
SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 5: Geschlechtergleichheit | SDG 10: Weniger Ungleichheiten Initiative „Menschen auf der Flucht“ Die Initiative „Menschen auf der Flucht – die FH JOANNEUM hilft!“ schafft seit zehn Jahren nachhaltigen Mehrwert für Geflüchtete und die Hochschule. Seit März 2022 unterstützt die FH JOANNEUM auch aus der Ukraine Vertriebene mit einem umfassenden Maßnahmenpaket. Schwerpunkte sind die Beratung studieninteressierter Ukrainer:innen sowie der Zertifikatslehrgang Studienvorbereitung Deutsch. Zentral ist zudem die Durchführung von Deutschkursen am CAMPUS LinguaNEUM, an denen bis Juni 2025 über 1100 Personen teilnahmen. Ansprechpersonen: Birgit Hernády und Christoph Hofrichter, Internationale Beziehungen SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 10: Weniger Ungleichheiten Kleidertauschbörse Der Kleidertausch im Audimax der FH JOANNEUM Graz bietet die Möglichkeit, gut erhaltene Kleidung nachhaltig weiterzugeben. Die Aktion folgt dem Prinzip Bringen oder Nehmen: Kleidung kann abgegeben werden, es ist jedoch ebenso möglich, ausschließlich Stücke mitzunehmen. Annual Report 2024 – 2025
Grüne FMA-Initiative am Gesundheitscampus Kapfenberg
Ziel ist es, Ressourcen zu schonen und Textilien vor der Entsorgung zu bewahren. Die Veranstaltung stärkt gemeinschaftliches Engagement, schafft einen niedrigschwelligen Zugang zu nachhaltigen Konsumformen und zeigt praktische Wege für ressourcenschonendes Verhalten im Alltag auf.
Ansprechperson: Christina Neumeister, Betriebliches Gesundheitsmanagement
ierlicher Austausch von Kleidung, Bettwäsche, Geschirr und kleinen Elektrogeräten. Alle Artikel sind kostenlos verfügbar und fördern einen ressourcenschonenden Umgang. Ansprechpersonen: Birgit Hernády und Christoph Hofrichter, Internationale Beziehungen
Ansprechperson: Barbara PöllingerZierler, Institut Angewandte Produktionswissenschaften
SDG 10: Weniger Ungleichheiten | SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen
SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster | SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
Nachhaltigkeit erforschen – Wissen vertiefen
Satt in den Tag Das Projekt „Satt in den Tag“ hat das Ziel, leistbare Lebensmittel für Menschen bereitzustellen, die diese dringend benötigen. Im Rahmen der Initiative, die im Frühjahr 2025 wieder stattfand, werden Lebensmittel und Drogerieartikel für Sozialmärkte in der Steiermark gesammelt, um Engpässen durch steigende Kund:innenzahlen entgegenzuwirken. Die Vinzimärkte in Graz ermöglichen Menschen mit geringem Einkommen den Einkauf gespendeter Waren zu günstigen Preisen. Die gesammelten Produkte werden Sozialmärkten in Graz, Leibnitz, Voitsberg, Judenburg, Wien, Gleisdorf und Leoben zur Verfügung gestellt.
Annual Report 2024 – 2025
Satt in den Tag
SDG 2: Kein Hunger | SDG 10: Weniger Ungleichheiten Second-Hand-Raum: REuse:RElove:REpeat Die Idee für den Second-Hand-Raum an der FH JOANNEUM stammt von Hanna Pavlícková, Absolventin des Studiengangs Informationsdesign, die während ihres Austauschs einen niederschwelligen Zugang zu Alltagsgegenständen vermisste. Sie entwickelte auch die Grafiken und Infotafeln des Raums. Durch die Beteiligung von Studierenden und Mitarbeiter:innen entsteht ein kontinu-
Bridges 5.0 (bridges5-0.eu) Bridges 5.0 ist ein internationales EU-Leitprojekt, das sich mit Industrie 5.0 Workforce Skills beschäftigt. Bis Ende 2026 beforschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Interessensvertretungen und Unternehmen europaweit die Frage, welche Kompetenzen in einer Welt der Industrie 5.0 nötig sind. Zudem werden Empfehlungen für die Gesetzgebung ausgearbeitet. Adressiert werden inhaltlich alle drei Säulen von Industrie 5.0 und damit alle Aspekte rund um Humanzentrierung, ökologische Nachhaltigkeit und Resilienz – etwa, um Systeme gegen Krisen zu stärken. Ansprechperson: Sabrina Romina
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ICPIH – Inductive Coupled Plasma for Industrial Heating
Sorko, Institut Industrial Management SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum | SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur DIVAGRI – Revenue Diversification Pathways in Africa through Bio-based and Circular Agricultural Innovations Das Forschungs- und Innovationsprojekt DIVAGRI zielt darauf ab, die landwirtschaftliche Produktivität, wirtschaftliche Rentabilität und ökologische Resilienz von Klein- und Familienbetrieben in ariden und semiariden Regionen Afrikas nachhaltig zu stärken. Im Rahmen des Projekts werden in enger Kooperation mit 21 afrikanischen und europäischen Partnern innovative Technologien entwickelt und in afrikanischen Partnerländern implementiert. Diese adressieren insbesondere zentrale Herausforderungen des Wassermanagements sowie der Kreislaufwirtschaft in kleinbäuerlichen Betrieben. Ansprechpersonen: Monika Grasser, Eva Arhar, Ulrike Seebacher, Hartmut Derler und Christine Wöls, Institut Angewandte Produktionswissenschaften SDG 1: Keine Armut | SDG 2: Kein Hunger | SDG 6: Sauberes Wasser und
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Sanitäreinrichtungen | SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion | SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele ECOViP – Fostering Innovation and Entrepreneurship in Ecotourism to support sustainable development in Vietnam and the Philippines Das ERASMUS+ Projekt ECOViP zielt darauf ab, unternehmerische und innovative Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung im Tourismus in Vietnam und den Philippinen aufzubauen. Im Mittelpunkt steht dabei die Stärkung praxisorientierter Fähigkeiten, die langfristig zur nachhaltigen Gestaltung touristischer Angebote beitragen. Das Projekt verfolgt insbesondere das Ziel, die Entwicklung innovativer, interdisziplinärer und unternehmerischer Ökotourismusprojekte zu fördern, die von Studierenden in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft erarbeitet werden. Ansprechpersonen: Dimitrios Doukas, Institut International Management and Entrepreneurship sowie Harald Friedl, Institut Gesundheitsund Tourismusmanagement SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden | SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster
ICPIH – Inductively Coupled Plasma for Industrial Heating Das Projekt ICPIH ist ein Gemeinschaftsprojekt der Thermal Processing Solutions GmbH und des Instituts Electronic Engineering, gefördert von der FFG. Ziel ist die Umrüstung erdgasbetriebener Industrieöfen auf Plasmabrenner. Das Institut entwickelt dafür die gesamte Leistungselektronik und baut Prototypen. Hierbei sollen bei Frequenzen von über 200 kHz bis zu 1 MW an Leistung in die Brenner induktiv eingekoppelt werden. Die Technologie dient dem Schmelzen von Sekundäraluminium und leistet einen wichtigen Beitrag zur CO₂-Reduktion der Metall-, Glas-, Keramik-, Kalk- und Zementindustrie. Ansprechperson: Hubert Berger, Institut Electronic Engineering SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur | SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster | SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz IRON LIQORNE Flüssigwasserstoff besitzt großes Potenzial für klimaneutrale Antriebe, erfordert jedoch die Erforschung komplexer technischer Herausforderungen. Im Projekt IRON LIQORNE entsteht ein flexibel modifizierbarer Flüssigstickstoff-Forschungsprüfstand, mit dem Gesamtsysteme und Annual Report 2024 – 2025
ReWaste F
IRON LIQORNE
Einzelkomponenten unter kryogenen Bedingungen getestet werden können. Verdampfung, Boil-off, Vereisung oder Strömungsverhalten lassen sich realitätsnah untersuchen. Ergänzend unterstützen thermodynamische Modelle und CFD-Simulationen die Optimierung künftiger LH₂Antriebssysteme. Ansprechpersonen: Andreas Tramposch, Fynn Thilker, Simon Pfeifer und Philip Kirschnek, Institut Luftfahrt SDG 7: Bezahlbare und Saubere Energie | SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur | SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
Annual Report 2024 – 2025
PINE Das PINE-Projekt untersucht, wie steigende Temperaturen und veränderte Niederschlagsmuster die Terpenzusammensetzung in Nadeln der Waldkiefer beeinflussen. Mit GCMS-Analysen von Nadelproben aus Laborexperimenten und einer Langzeitfeldstudie werden Verschiebungen in Mono- und Sesquiterpenprofilen erfasst. Ziel ist die Identifikation molekularer Biomarker, die frühe Stresssymptome anzeigen und eine Risikoabschätzung der Waldgesundheit ermöglichen. Die Ergebnisse sollen präventive Managementstrategien unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Chemie, Ökologie und Forstwirtschaft stärken. Initiiert und primär durchgeführt wird das Forschungsprojekt an der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in der Schweiz. Die FH JOANNEUM trägt mit Auftragsanalytik und wissenschaftlicher Expertise in chemischer Analytik zur erfolgreichen Umsetzung bei. Ansprechpersonen: Simone M. Pieber, Miriam Reßler und Monika Koch, Institut Biomedizinische Analytik SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur | SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden | SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster | SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
ReWaste F Unter der Konsortialführerschaft der Montanuniversität Leoben wurden im Projekt „Smart Waste Factory“ über fünf Jahre digitale Möglichkeiten zur Optimierung des Wertstroms von Gewerbemüll untersucht. Der Forschungsschwerpunkt der FH JOANNEUM umfasste die Evaluierung von Sensoren, die Validierung des Einsatzes des MTP-Protokolls für eine Steuerungsplattform sowie die Erkennung von Störstoffen während Aufbereitung und Sortierung. Aus diesen Arbeiten ging eine Erfindung hervor, die sich derzeit im Patentanmeldeprozess befindet. Ansprechpersonen: Sabine Hanusch, Helmut Ropin, Stefan Wallner und Hannes Wallner, Institut Industrial Management sowie Michael Hammer, Institut Wirtschaftsinformatik und Data Science SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur | SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden | SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster | SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz Sys.Wood Im Mittelpunkt des Projekts stehen digitale Planungsmethoden, resiliente Hochbaudetails, Qualitätsmanagement im Holzbau sowie Lebenszyklus- und Kreislaufansätze. Das
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E-Repair Café
Projekt widmet sich einem zukunftsorientierten Holzbau, der digital, zirkulär und ganzheitlich gedacht ist. Praxisbeispiele aus österreichischen Unternehmen zeigen das Zusammenspiel von Forschung und Umsetzung. Angesprochen werden Fachleute aus Wissenschaft, Planung und Ausführung. Ziel ist es, neue Perspektiven für einen nachhaltigen und vernetzten Holz-Hochbau zu entwickeln. Das Projekt wurde durchgeführt in Kooperation mit der TU Wien, TU Graz, BOKU, Holzcluster Steiermark, ENW Wohnbaugruppe, Nussmüller Architekten ZT GmbH, O.K. Energie Haus GmbH, Ludwig Pöll GmbH, RWT PLUS ZT GmbH, Strobl Bau – Holzbau GmbH, Weissenseer Holz-System-Bau GmbH und Woodplan GmbH. Ansprechpersonen: Markus WallnerNovak, Katharina Schachner, Ewald Hasler, Marianne Alb und Tim Wakonig-Lüking, Institut Architektur und Bauingenieurwesen SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur | SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden | SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster
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Nachhaltigkeit teilen – Wirkung entfalten BIO – logisch im Tourismus Im Tourismus gewinnt der Einsatz von regionalen BIO-Lebensmitteln zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Sustainable Rural Tourism“ im Sommersemester 2025 analysierten acht Studierende des Bachelorstudiums Gesundheitsmanagement im Tourismus zentrale Herausforderungen rund um den Weg dieser Produkte vom Feld auf den Teller. Darauf aufbauend entwickelten sie Projektideen mit konkreten Lösungsansätzen – etwa die Wissens- und Vernetzungsapp „WhatsBIO“ oder ein Logistiknetzwerk, das bestehende Verkehrsströme nutzt. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit BIOHOF Steki, BIOHOF Krenn, Sonnenhaus Grandl, Schlosshotel Kapfenstein und dem Verband BIO Ernte Steiermark mit der BIO-Modellregion Steirisches Vulkanland durchgeführt. Ansprechperson: Stefanie Wilfling, Institut Gesundheits- und Tourismusmanagement SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum | SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster | SDG 15: Leben an Land
CATALYST Das Projekt CATALYST stärkt die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit von Fachkräften, Studierenden und insbesondere KMU, indem es gezielte Weiter- und Neuqualifizierungen fördert. Es vermittelt Teilnehmenden in beruflichen Aus- und Weiterbildungsprogrammen die nötigen Fähigkeiten, um wirksamer zu arbeiten und neue Technologien erfolgreich zu nutzen. Durch die Maßnahmen sollen der europäische Green Deal und die neuen Industrie- und KMUStrategien in Europa vorangetrieben werden. Die Änderungen werden auf nationaler, regionaler und europäischer Ebene angestrebt. Ansprechpersonen: Ingrid Kienberger, Rene Wenzel, Petra Renner, Doris Kiendl und Johannes Oberndorfer, Institut International Management and Entrepreneurship sowie Harald Friedl, Institut Gesundheits- und Tourismusmanagement SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur CLIMATIX Das Projekt CLIMATIX entwickelt eine digitale Lernplattform, die darauf abzielt, Kompetenzen im Bereich Klimarisikomanagement für die Versicherungswirtschaft zu stärken. Das Projekt verbindet innovative Annual Report 2024 – 2025
Next Incubator
KI-gestützte Risikomodelle mit interaktiven Lernmodulen, Fallstudien und praxisorientierten Szenarien zu Extremwetterereignissen wie Überschwemmungen und Waldbränden. Das Ziel besteht darin, Fachkräfte auf die zunehmenden klimabedingten Risiken vorzubereiten und den Übergang zu nachhaltigen Versicherungsstrategien zu fördern. Ansprechpersonen: Anita Macek, Michael Murg, Institut Bank und Versicherungswirtschaft SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum | SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur | SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
E-Repair Café Das E-Repair Café des Instituts Electronic Engineering fördert ökologische Nachhaltigkeit, indem defekte Elektrogeräte gemeinsam mit Studierenden und Mitarbeiter:innen repariert statt entsorgt werden. Besucher:innen bringen nach Anmeldung ihre Geräte mit und begleiten die Reparatur, wodurch Wissen zur nachhaltigen Nutzung und Lebensdauerverlängerung vermittelt wird. Die kostenlosen Reparaturen ermöglichen die Weiterverwendung funktionstüchtiger Kleingeräte und Computer und tragen dazu bei, Elektroschrott zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. Ansprechpersonen: Andreas Läßer und Bernadette Walter, Institut Electronic Engineering SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster | SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
CLIMATIX
Annual Report 2024 – 2025
GenESG GenESG reagiert auf den wachsenden Bedarf an Kompetenzen im Bereich nachhaltiger Finanzen und entwickelt ein Mikro-Lernsystem, das von generativer KI unterstützt wird. Das Projekt umfasst ein neues ESG-Curriculum, KI-basiertes Microlearning sowie einen interaktiven Lern-Chatbot für Studierende und Lehrende. Ziel ist es, nachhaltige Finanzkompetenzen in der Hochschullehre zu
verankern und digitale, innovative Lernformate zu stärken. Damit fördert GenESG sowohl die digitale als auch die ökologische Transformation im Bildungssektor und in der Finanzbranche. Ansprechpersonen: Anita Macek und Michael Murg, Institut Bank und Versicherungswirtschaft SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum | SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur | SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz Green Energy Solutions Award Eine zweiwöchige Projektwoche im Juni 2025 brachte Schüler:innen der HTL BULME und Studierende der FH JOANNEUM zusammen, um gemeinsame Ideen für nachhaltige Energiesysteme zu entwickeln. In gemischten Teams entstanden Konzepte für Unternehmen und Gemeinden, darunter neue Speicherlösungen und intelligent gesteuerte Energienetze. Expert:innenvorträge vermittelten Einblicke in technische Innovation, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz. Den Abschluss bildete eine Präsentation vor einer Fachjury, die das beste Konzept mit dem „Green Energy Solutions Award“ auszeichnete. Das Projekt entstand in Kooperation mit den folgenden Partnern:
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AIDEdu – Accessible, Inclusive & Digitized Education
HTL Bulme-Gösting, Furnierwerk Merkscha, Holztechnik Zwickl, LPLEnergie Industriepark Greinbach, Bäckerei Sorger, Frutura, Gemeinde Seiersberg-Pirka und CRAISS. Ansprechpersonen: Melanie Horn, Jürgen Fluch und Leo Ilic, Institut Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 7: Bezahlbare und saubere Energie | SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz KODECET Das KODECET-Projekt stärkt Hochschulen in Asien und Europa, indem es Prinzipien der nachhaltigen und zirkulären Wirtschaft (SACE) systematisch in Curricula integriert und dafür offene Bildungsressourcen bereitstellt. Kern des Projekts sind vier Digi-SUSTEACH-Zentren in Indien und Thailand, die als regionale Hubs für SACE-Wissen dienen und die Ausbildung von Lehrenden, Studierenden und jungen Fachkräften unterstützen. Durch die Zusammenarbeit mit europäischen Universitäten wird gezielt Kapazität in asiatischen Institutionen aufgebaut. Ansprechpersonen: Ingrid Kienberger, Rene Wenzel, Petra Renner, Thomas Winkler, Doris Kiendl und Johannes Oberndorfer, Institut International Management and Entrepreneurship
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SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster | SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele Next Incubator Im Rahmen eines Kooperationsprojekts entwickelten Studierende des Masterstudiengangs Ausstellungsdesign ein Ausstellungskonzept für die Energie Steiermark. Ausgangspunkt waren Ideen aus dem Workshop „How to speak energy? Clear communication for everyone” des Innovations-Hubs Next Incubator, in dem Communication- und Interactiondesigner:innen Kommunikationsstrategien zur Energiewende erarbeiteten. Das entstandene Ausstellungskonzept wurde beim European Young Innovators Festival in der „Nachhaltigen Kreisslerei“ in Graz erprobt. Ansprechpersonen: Sigrid Bürstmayr, Lucia Jarosova, Daniel Fabry und Dietmar Mosbacher, Institut Design und Kommunikation SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele TUNE – Nurture Future Green Leaders Grüne Arbeitsplätze verbinden ökologische Nachhaltigkeit mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit. Das ERASMUS+ Projekt TUNE unterstützt diese Ziele, indem es Hochschulen dabei hilft, die Ausbildung im Bereich grüner
Jobs zu stärken und zukünftige grüne Führungskräfte auszubilden. Es zielt darauf ab, Bildung, Berufsberatung, Jobvermittlung und Curricula zu verbessern, um Kapazitäten für eine nachhaltige und inklusive Zukunft aufzubauen. Das Projekt stützt sich auf drei Säulen: Analyse und Training, institutionelle Stärkung und strategische Entwicklung sowie Sichtbarkeit, Qualität und Management. Ansprechpersonen: Dimitrios Doukas und Thomas Winkler, Institut International Management and Entrepreneurship SDG 4: Hochwertige Bildung Workshopangebote zum Thema Nachhaltigkeit Die FH JOANNEUM bietet praxisorientierte Workshops und Vorträge zu nachhaltigen Themen für Schüler:innen als Ergänzung zum Unterricht an. Das Angebot umfasst ein breites Spektrum an Formaten rund um das Thema Nachhaltigkeit, die Wissen vertiefen und zum aktiven Handeln anregen. Dazu zählen etwa die Workshops „Nachhaltigkeit konkret: Wie wir heute wirken können“ und „Energie und Verantwortung: Vom Verbrauch zum Bewusstsein“, die praxisnah vermitteln, wie nachhaltiges Verhalten gestaltet und im Alltag umgesetzt werden kann. Annual Report 2024 – 2025
Ansprechpersonen: Melanie Horn, Leo Ilic, Jennifer Jolly, Karin Kuchler und Jeannine Schieder, Institut Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden | SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion | SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz Zukunftskompetenz Umwelt management In einer Kooperation zwischen der FH JOANNEUM und der HAK Bruck an der Mur setzen sich Schüler:innen praxisnah mit Abfall- und Umweltmanagement auseinander. Impulsvorträge von Expertinnen und begleitende Projektarbeit unterstützen sie dabei, eigenständig Lösungen für Herausforderungen in Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Das Projekt endet mit Präsentationen und einer Preisverleihung. Die Teilnehmenden erhalten die Auszeichnung „Green Future Expert“, die ihr Engagement und ihre erworbenen Kompetenzen sichtbar macht. Ansprechpersonen: Jeannine Schieder und Melanie Horn, Institut Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion | SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
Nachhaltigkeit fördern – Gemeinschaft stärken Arbeitsgruppe Exoskelette Die Arbeitsgruppe des Instituts Industrial Management beforscht die Potenziale von Exoskeletten in industriellen Arbeitsumgebungen mit besonderem Fokus auf betriebliche Gesundheit und Ergonomie. Dabei Annual Report 2024 – 2025
werden gezielt Studierende einbezogen, die im Sinne einer transdisziplinären, forschungsgeleiteten Lehre frühzeitig für das Thema sensibilisiert werden. Der Wissensaufbau konzentriert sich auf den humanzentrierten Einsatz der Technologie und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit innerhalb moderner Arbeitsprozesse. Ansprechperson: Lena Leitenbauer, Institut Industrial Management sowie Klaus Gasperl-Krachler, Institut Ergotherapie SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen | SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum AIDEdu – Accessible, Inclusive & Digitized Education Das Projekt AIDEdu des Instituts International Management and Entrepreneurship verfolgt das Ziel, in Indien und Nepal an mehreren Hochschulinstitutionen „Teaching & Learning Centres of Excellence“ zu etablieren, um eine inklusive, digital gestützte Management-Lehre zu ermöglichen. Ergänzend stärkt das Vorhaben den Aufbau von Lehrerkompetenzen, die Digitalisierung von Lernprozessen und die internationale Vernetzung. Durch moderne IKT-Systeme sowie gezielte Weiterbildungsprogramme sollen Bildungszugang, Qualität und Chancengerechtigkeit nachhaltig verbessert werden. Ansprechpersonen: Rupert Beinhauer, Waltraud-Jelinek Krickl, Ligia Pasqualin und Petra Renner, Institut International Management and Entrepreneurship SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 10: Weniger Ungleichheit | SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Demokratie, heast!
Demokratie, heast! Im Rahmen eines Workshops mit der Staatlichen Akademie für Design und Kunst Charkiw gestalten Studierende der Studienrichtung Communication Design im Projekt „Demokratie, heast!“ DEMOCRACY POSTERS auf Basis der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte unter der Leitung von Illya Pavlov und Oleg Veklenko. Die Ausstellung verbindet aktuelle Diskurse mit Grazer Stadtgeschichte, vermittelt Wissen zu demokratischen Prozessen, lädt zur Reflexion ein und betont die Bedeutung des Zuhörens im gesellschaftlichen Austausch. Das Projekt wurde in Kooperation mit der Akademie für Design und Kunst Charkiw durchgeführt. Ansprechpersonen: Illya Pavlov, Institut Design und Kommunikation SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen Diverse Courses Die Erasmus+-Kooperationspartnerschaft „Diverse Courses“ widmet sich Diversität in der Erwachsenenbildung. Ziel ist es, Inklusion zu fördern, indem Lehrkräfte dabei unterstützt werden, heterogene Gruppen und unterschiedliche Bedürfnisse ihrer Studierenden zu berücksichtigen. Das Projekt fokussiert die Mikroebene von Lern- und Lehrprozessen und
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entwickelt innovative Ressourcen, die didaktische Ansätze verbessern. Die Partnerschaft umfasst sechs Institutionen aus fünf Ländern und wird vom Institut für Soziale Arbeit der FH JOANNEUM koordiniert. Ansprechpersonen: Barbara Hönig, Florian Singer, Karen Meixner, Sylvia Hojnik, Institut Soziale Arbeit SDG 4: Hochwertige Bildung | SDG 10: Weniger Ungleichheiten | SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
GEMEINSAM G’SUND GENIESSEN daheim & unterwegs Das Projekt verbessert die Ernährung, reduziert ernährungsbedingte Erkrankungen und stärkt die Gesundheit vulnerabler Gruppen. Kostenlose, niederschwellige Ernährungsberatung leistet einen direkten Beitrag zur Prävention und Gesundheitsgerechtigkeit. Steiermarkweit bieten Diätolog:innen prophylaktische und therapeutische Beratungen an, um Ernährung nachhaltig zu verbessern und Chancengerechtigkeit zu fördern. Der Fokus liegt auf sozioökonomisch benachteiligten Menschen sowie Personen mit Übergewicht oder höherem Alter.
Ansprechpersonen: Manuela Hatz, Theresa Draxler, Anna Auer, Bianca Fuchs-Neuhold, Elisabeth Pail, Daniela Grach, Manuela Konrad, Wolfgang Staubmann und Angelika Reinprecht, Institut Diätologie SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen
Nennung der SDGs bei Initiativen und Projekten der FH JOANNEUM
SDG 4: Hochwertige Bildung SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz SDG 12: Nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur SDG 10: Weniger Ungleichheiten SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden SDG 7: Bezahlbare und saubere Energie SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen SDG 2: Kein Hunger SDG 6: Sauberes Wasser und Sanitärversorgung SDG 5: Geschlechtergleichheit SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen SDG 15: Leben am Land SDG 1: Keine Armut SDG 14: Leben unter Wasser 0
20
5
10
15
20
Annual Report 2024 – 2025
Teil 02
VSMENachhaltigkeits‑ erklärung
Zum Einstieg Die Europäische Kommission empfiehlt kleineren und mittleren Unternehmen, die nicht in die Berichtspflicht der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) fallen, einen freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht auf Basis des EFRAG Voluntary Sustainability Reporting Standards for non-listed SMEs (VSME)1 zu erstellen. Dies ist unser erster Nachhaltigkeitsbericht in dieser Form. Er markiert den Beginn eines Prozesses, in dem wir unsere Maßnahmen, Ziele und die Berichterstattung Schritt für Schritt weiter ausbauen und verbessern werden. Wir berichten nicht, weil wir dazu verpflichtet sind, sondern aus Überzeugung: Transparenz und Verantwortung sind zentrale Prinzipien einer zeitgemäßen Unternehmensführung. Zugleich verstehen wir diesen Bericht als Wegweiser für eine nachhaltige Zukunft und als Ausdruck unseres Selbstverständnisses als Zukunftshochschule. 1
https://www.efrag.org/sites/default/files/sites/webpublishing/SiteAssets/VSME%20Standard.pdf
B1 – Grundlagen der Berichterstattung Für das Geschäftsjahr 2024/25 hat die FH JOANNEUM die freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung nach dem aktuellen Standard VSME (Dezember 2024), Modul Comprehensive, gewählt. Mit dieser Entscheidung bekräftigen wir unser Ziel, unseren Stakeholder:innen transparente und umfassende Informationen zu unseren Nachhaltigkeitspraktiken und -leistungen bereitzustellen. Wir verstehen diesen Bericht als weiteren Schritt in einem kontinuierlichen Prozess und unser Ziel ist es, das ESG-Datenmanagement und unsere Berichterstattung in den kommenden Jahren sukzessive zu erweitern und zu vertiefen. Der Bericht umfasst alle Standorte der FH JOANNEUM. Analog zum finanziellen Lagebericht werden Beteiligungen in dieser Nachhaltigkeitserklärung nicht konsolidiert. Der Berichtszeitraum ist das Geschäftsjahr 2024/25 (01.07.2024 – 30.06.2025). Die Treibhausgasbilanz wurde für das Kalenderjahr 2024 (01.01.2024 – 31.12.2024) berechnet. Die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts wurde mit 03.03.2026 finalisiert.
organisiert. Die Tätigkeiten der FH JOANNEUM fallen in Sektoren, die den NACE-Codes 85.42 (Tertiärer Unterricht) und 72 (Forschung und Entwicklung) zuzuordnen sind. Primärer Tätigkeitsort ist Österreich. Die Bilanzsumme und die Umsatzerlöse (herangezogen zur Berechnung der Kennzahlen zur THG-Intensität) decken sich mit den Angaben in der Unternehmensbilanz zum 30. Juni 2025. Hinweis zum Einsatz von KI-Tools: Für die sprachliche Überarbeitung einzelner Textpassagen wurden KI-gestützte Werkzeuge (NetCero, Microsoft Copilot) eingesetzt. Die Verantwortung für die fachlichen Inhalte und Bewertungen liegt vollständig beim Autor.
Leistungskennzahlen Bilanzsumme
EUR 86.518.052,52
Gesamtumsatz
EUR 10.471.028,50
Anzahl der angestellten Mitarbeiter:innen (Köpfe)
815
Es wurden keine vertraulichen oder klassifizierten Daten von der Berichterstattung ausgeschlossen. Nicht alle Datenpunkte des VSME-Standards sind im Kontext einer Hochschule eindeutig übertragbar bzw. wurden Informationen zusätzlich aufgenommen. Einzelne Datenpunkte können derzeit nur eingeschränkt bereitgestellt werden, da beispielsweise Teile der Gebäudeinfrastruktur von externen Partnern verwaltet werden und nicht vollständig in unserem Verantwortungsbereich liegen. Wir arbeiten daran, die fehlenden Angaben in Abstimmung mit den zuständigen Stellen künftig zu dokumentieren. Das Unternehmen ist als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
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Annual Report 2024 – 2025
Geografische Lage der Standorte Standort Graz
Standort Kapfenberg
Standort Bad Gleichenberg
Campus
Adresse
Koordinaten
Campus Graz West
Alte Poststraße 149, 8020 Graz
47°04'08.6" 15°24'36.1"
Campus Graz Ost
Auenbruggerplatz 24, 8036 Graz
47°05'10.5" 15°28'04.4"
Campus Graz Bergstraße
Bergstraße 28, 8020 Graz
47°04'44.2" 15°23'36.7"
High-Tech Campus Kapfenberg
Werk-VI-Straße 46, 8605 Kapfenberg
47°27'13.4" 15°19'54.1"
Gesundheitscampus Kapfenberg
Wiener Straße 25, 8605 Kapfenberg
47°26'32.7" 15°17'23.5"
Campus Bad Gleichenberg
Kaiser-Franz-Josef-Straße 24, 8344 Bad Gleichenberg
46°52'22.3" 15°54'23.6"
Nachhaltigkeitsbezogene Zertifizierungen Die FH JOANNEUM verfügt über folgende nachhaltigkeitsbezogene Zertifizierungen: • ÖKOPROFIT Gütesiegel 2024 (Umweltamt der Stadt Graz, 26. 11. 2024) • hochschuleundfamilie Zertifikat 2024 (Familie & Beruf Management GmbH, 29. 01. 2025) • Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) Gütesiegel 2025 (Österreichische Gesundheitskasse, 13. 03. 2025)
„Als Zukunftshochschule tragen wir Verantwortung für unsere Zukunft. Bildung allein reicht nicht – wir gehen voran und reduzieren unsere Emissionen konsequent.” Annual Report 2024 – 2025
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C1 – Strategie: Geschäftsmodell und nachhaltigkeitsbezogene Initiativen Beschreibung der wesentlichen Produkt- und Dienstleistungsgruppen Die FH JOANNEUM ist an drei Standorten – Graz, Kapfenberg und Bad Gleichenberg – vertreten. Sie bietet in sechs Departments (Angewandte Informatik; Bauen, Umwelt und Gesellschaft; Gesundheitsstudien; Management und Business; Medien und Design; Technik) insgesamt 28 Bachelor- und 25 Masterstudiengänge an. Über die JOANNEUM ACADEMY ergänzt die Hochschule ihr Angebot durch Masterlehrgänge und akademische Weiterbildungsprogramme, die sich an Berufstätige und Unternehmen richten. Im Berichtszeitraum studierten rund 5.200 Studierende an der FH JOANNEUM. Neben der Lehre ist die Hochschule auch ein starker Partner in Forschung und Entwicklung: Sie beteiligt sich national und international an Förder- und Auftragsprojekten und unterstützt Unternehmen sowie Institutionen bei der Umsetzung innovativer Lösungen. Beschreibung der wesentlichen Märkte Die FH JOANNEUM bedient mehrere zentrale Märkte, die sich aus ihrem Bildungs- und Forschungsauftrag ableiten. Im Bildungsmarkt richtet sich das Angebot sowohl an österreichische als auch an internationale Studieninteressierte sowie an Berufstätige und Unternehmen mit Bedarf an akademischer Weiterbildung. Im Forschungs- und Innovationsmarkt ist die Hochschule national und international in Förderprogrammen sowie in Auftragsprojekten für Unternehmen und öffentliche Institutionen aktiv. Darüber hinaus ist die FH JOANNEUM eng mit dem regionalen Wirtschaftsund Arbeitsmarkt vernetzt und kooperiert mit Leitbetrieben, KMU und Start-ups zur Entwicklung von Fach-
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kräften und innovativen Lösungen. Internationale Märkte werden durch strategische Partnerschaften mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Austauschprogramme und insbesondere durch das Engagement in der European University Alliance EU4Dual erschlossen. Beschreibung der wichtigsten Geschäftsbeziehungen Die wesentlichen Geschäftsbeziehungen der FH JOANNEUM bestehen im Berichtszeitraum umsatzseitig vor allem mit Immobilienvermietern, Energieversorgungsunternehmen sowie mit Anbietern von IT-, Medienund Büroausstattung. Darüber hinaus zählen IT-Dienstleister, Telekommunikationsunternehmen und der Hochschul- und Forschungssektor zu den zentralen Partnern. Mit Blick auf das Geschäftsfeld Forschung & Entwicklung zählen Fördergeber, Organisationen aus Wirtschaft und öffentlicher Hand im In- und Ausland zu unseren wichtigsten Geschäftspartnern. Im Zentrum unserer Geschäftstätigkeit stehen die Beziehungen zu unseren Studierenden – sowohl national als auch international. Sie bilden die wichtigste Anspruchsgruppe und sind maßgeblich für die Ausrichtung unserer Leistungen in Lehre, Forschung und Service. Beschreibung der nachhaltigkeitsbezogenen Kernelemente der Unternehmensstrategie Die FH JOANNEUM versteht sich in ihrem Leitbild als innovative Hochschule, nachhaltige Organisation, verantwortungsvoller Arbeitgeber und ressourceneffizientes Unternehmen. Nachhaltigkeit ist dabei ein integraler Bestandteil unserer Gesamtstrategie und wird im Einklang mit den UN Sustainable Development Goals (SDGs) umfassend interpretiert.
In der aktuellen Hochschulstrategie der FH JOANNEUM werden die zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit durch fünf strategische Themenfelder adressiert: • Defossilisierung – Beitrag zur Klimaneutralität und Energiewende • Digitalisierung – Nutzung digitaler Technologien für Innovation und Effizienz • Demografie – Gestaltung einer inklusiven und zukunftsfähigen Gesellschaft • Demokratie – Förderung von Partizipation und gesellschaftlicher Verantwortung • Didaktik – Weiterentwicklung von Lehre und Lernqualität Die Nachhaltigkeitsstrategie der FH JOANNEUM umfasst ökologische, soziale und Governance-Ziele (ESG): • Das ökologische Ziel besteht in der Umsetzung der Zero-EmissionRoadmap mit dem Ziel, die Gesamtemissionen der Hochschule bis 2030 um 50 % zu reduzieren. • Das soziale Ziel fokussiert die Fortführung des staatlichen Gütezeichens „hochschuleundfamilie“ zur Förderung der Familienfreundlichkeit der Hochschule. • Als Governance Ziele wird die Einführung eines freiwilligen jährlichen Nachhaltigkeitsreportings und die Erarbeitung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen inklusive der Erarbeitung der finanziellen Zielgrößen für Investitionen vorgesehen sowie ein aktives Stakeholdermanagement auf Hochschul-, lokaler und überregionaler Ebene. Darüber hinaus ist Nachhaltigkeit fest in unseren Qualitätszielen für die Lehre verankert: Wir integrieren Nachhaltigkeit systematisch in unsere Studienangebote, um den wachsenden Bedarf der Wirtschaft an Fachkräften mit „Green Skills“ zu decken und die Beschäftigungsfähigkeit unserer Absolvent:innen weiter zu stärken. Annual Report 2024 – 2025
B2/C2 – Praktiken, Konzepte und zukünftige Initiativen für den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft Im Rahmen unserer Bemühungen um eine nachhaltigere Wirtschaft implementieren wir unterschiedliche Initiativen, die sich auf verschiedene Nachhaltigkeitsfragen konzentrieren. Diese Initiativen sind darauf ausgelegt, sowohl interne als auch externe Stakeholder:innen zu berücksichtigen und die Auswirkungen auf die Umwelt sowie die Gesellschaft zu minimieren. Einige Aktivitäten erzielen direkte ökologische Verbesserungen, andere fördern Bewusstsein und Innovation, während weitere Resilienz stärken, die Anpassung an Klimarisiken unterstützen oder soziale Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen. Die nachfolgenden Kategorien und Maßnahmen verdeutlichen unser Engagement in den Bereichen Klimawandel, Umweltverschmutzung, Kreislaufwirtschaft und soziale Verantwortung.2 Klimawandel • Verfahrensweisen, Praktiken, Initiativen: jährliche Erstellung und Veröffentlichung einer Treibhausgasbilanz; detaillierte Ausarbeitung einer Klimaschutz-Roadmap mit Zielpfaden und Maßnahmen zur entsprechenden Umsetzung der Roadmap; Ableitung des Klimapfades; Einführung eines Sustainability Think Tanks; stärkere Einbindung von Stakeholder:innen, insbesondere Studierende; Bewusstseinsbildung und Wissensvermittlung unter den Stakeholder:innen; Unterstützung „Klima-Pakt für ein klimaneutrales Graz 2040“ • Richtlinien: existieren und haben Ziele; THG-Bilanz ist veröffentlicht, Klimaschutz-Roadmap ist noch in Finalisierung und derzeit noch nicht öffentlich zugänglich • Ziele: Reduktion der TreibhausAnnual Report 2024 – 2025
gasemissionen um 50% bis 2030, transparente Kommunikation der Roadmap und der Zielpfade • Verantwortlich: Abteilungsleitung FOS Umweltverschmutzung • Verfahrensweisen, Praktiken, Initiativen: Maßnahmen entsprechend dem Umweltmanagementprogramm ÖKOPROFIT, insbesondere im Bereich Energie und Kühlung • Richtlinien: existieren und haben Ziele, sind derzeit nicht öffentlich zugänglich • Ziele: Fortführung des Umweltmanagementprogramms, Verbesserung der Datengrundlage an allen Standorten • Verantwortlich: Abteilungsleitung FMA Biodiversität • Verfahrensweisen, Praktiken, Initiativen: derzeit noch nicht vorhanden, Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität in Planung Kreislaufwirtschaft • Verfahrensweisen, Praktiken, Initiativen: Maßnahmen entsprechend dem Umweltmanagementprogramm ÖKOPROFIT; Verbesserung der Erfassung von Abfalldaten und Reduktion der Abfallmengen; Maßnahmen innerhalb des Facility Managements und der Zentralen IT-Services • Richtlinien: existieren und haben Ziele, sind derzeit nicht öffentlich zugänglich • Ziele: Implementierung von Maßnahmen zur Verbesserung der Kreislaufwirtschaft; verbesserte Datengrundlage an allen Standorten; erhöhte Nutzungsdauer; weitere Reduktion der Abfallmengen • Verantwortlich: Abteilungsleitung FMA
Arbeitskräfte des Unternehmens • Verfahrensweisen, Praktiken, Initiativen: Maßnahmen im Kontext von hochschuleundfamilie, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Maßnahmenplan für Diversität und Gleichstellung • Richtlinien: existieren und haben Ziele, sind derzeit nicht öffentlich zugänglich; der Maßnahmenplan für Diversität und Gleichstellung ist öffentlich zugänglich • Ziele: Fortführung der jeweiligen Zertifikate, Umsetzung des Maßnahmenplans für Diversität und Gleichstellung • Verantwortlich: Abteilungsleitung PER, Stabstelle Gleichbehandlung und Vielfalt Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette • Verfahrensweisen, Praktiken, Initiativen: derzeit noch nicht vorhanden Betroffene Gemeinschaften • Verfahrensweisen, Praktiken, Initiativen: unterschiedlichste Initiativen der einzelnen Organisationseinheiten, insbesondere im sozialen Bereich (z. B. „E-RepairCafé“, „Menschen auf der Flucht“, „Satt in den Tag“) • Richtlinien: derzeit noch nicht vorhanden • Ziele: Fortführung der Initiativen • Verantwortlich: Leitung der jeweiligen Organisationseinheiten (themenbezogen)
Das Thema Wasser- und Meeresressourcen wurde für die FH JOANNEUM als nicht wesentlich eingestuft. 2
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Verbraucher:innen und Endnutzer:innen
B3 – Energie und Treibhausgasemissionen
• Verfahrensweisen, Praktiken, Initiativen: Ombudsstelle für Studierende; klare Kommunikation von Allgemeinen Bedingungen und Vertragsgrundlagen für Studierende; Angebote für Inklusion sowie Vereinbarkeit; Maßnahmen im Bereich Mental Health • Richtlinien: existieren und haben Ziele, sind derzeit nicht öffentlich zugänglich; Allgemeine Bedingungen und Vertragsgrundlagen sowie veröffentlichungspflichtige Berichte sind öffentlich zugänglich • Ziele: Fortführung der Initiativen; bessere Kommunikation der Angebote • Verantwortlich: Leitung der jeweiligen Organisationseinheiten (themenbezogen)
Die nachfolgend dargestellten Treibhausgasemissionen wurden mit dem für den Hochschulsektor entwickelten Tool ClimCalc3 für die Kalenderjahre 2023 (01.01.2023 – 01.12.2023) und 2024 (01.01.2024 – 31.12.2024) berechnet. Die Methodik umfasst die für den tertiären Bildungsbereich wesentlichen Emissionskategorien, deckt jedoch nicht alle Kategorien des GHG-Protokolls vollständig ab.4 Die aktuell verfügbare Version ClimCalc_2023_Version-2026-03-03 basiert auf den Emissionsfaktoren des Jahres 2023. Die THG-Bilanz für das Jahr 2023 ist die erste THG-Bilanz der FH JOANNEUM und bildet die Referenzbilanz für die Reduktion der THG-Emissionen. Die THG-Bilanz 2024 ist als vorläufiges Ergebnis zu betrachten.
Unternehmensführung • Verfahrensweisen, Praktiken, Initiativen: Arbeiten an Rahmenbedingungen für Corporate Governance und Compliance; Verbesserung der Kommunikation bzw. Schulungen zu diesen Themen • Richtlinien: in Ausarbeitung • Verantwortlich: Geschäftsführung
3 4
Angaben zum Gesamtenergieverbrauch Stromverbrauch Stromverbrauch 2023 [MWh]
Stromverbrauch 2024 [MWh]
Selbst erzeugter Strom 2023 [MWh]
Selbst erzeugter Strom 2024 [MWh]
Erneuerbare Energien
4.275
4.177
0
247
Nicht-erneuerbare Energien
0
0
0
0
Allianz Nachhaltige Universitäten, https://nachhaltigeuniversitaeten.at/arbeitsgruppen/co2-neutrale-universitaeten/ Allianz Nachhaltige Universitäten: Factsheet Systemgrenzen, https://nachhaltigeuniversitaeten.at/wp-content/uploads/2017/05/Factsheet-Systemgrenzen.pdf
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Annual Report 2024 – 2025
Wärmeverbrauch Fernwärme
2023 [MWh]
2024 [MWh]
5.056
5.101
Für die an unseren drei Standorten bezogene Fernwärme liegen uns derzeit nur die jeweiligen Gesamtwärmemengen vor. Angaben zum Anteil erneuerbarer Energie wollen wir künftig im Nachhaltigkeitsbericht ausweisen.
Brutto-Treibhausgasemissionen (THG) Die Gesamtemissionen der FH JOANNEUM betrugen im Kalenderjahr 2024 (vorläufige Bilanz) 5.773,68 t CO2e (standortbasierte Berechnungsmethode) bzw. 5.181,00 t CO2e (marktbasierte Berechnungsmethode).
Treibhausgasemissionen THG-Emissionen 2023 [t CO2e]
THG-Emissionen 2024 (vorläufig) [t CO2e]
49
40
Scope-2-THG-Emissionen (standortbasiert)
1.425
1.412
Scope-2-THG-Emissionen (marktbasiert)
900
898
Scope-3-THG-Emissionen (standortbasiert)
4.415
4.322
Scope-3-THG-Emissionen (marktbasiert)
4.334
4.243
3.1 Erworbene Waren und Dienstleistungen
215
192
3.3 Tätigkeiten im Zusammenhang mit Brennstoffen und Energie (nicht in Scope 1 oder Scope 2 enthalten) – marktbasiert
494
502
3.3 Tätigkeiten im Zusammenhang mit Brennstoffen und Energie (nicht in Scope 1 oder Scope 2 enthalten) – standortbasiert
575
581
3.6 Geschäftsreisen
1.067
991
3.7 Pendeln der Arbeitnehmer:innen
2.558
2.558
Gesamt-THG-Emissionen (standortbasiert)
5.888
5.774
Gesamt-THG-Emissionen (marktbasiert)
5.282
5.181
Scope-1-THG-Emissionen Scope-1-THG-Emissionen Scope-2-THG-Emissionen
Scope-3-THG-Emissionen
Scope-3-THG-Emissionen nach GHG-Kategorien
Gesamtemissionen
Annual Report 2024 – 2025
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Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus Quellen, die sich im Besitz oder unter der Kontrolle der Organisation befinden. Für die FH JOANNEUM kommen diese Emissionen aus dem eigenen Fuhrpark, von einer geringen Menge von Treibstoffeinsätzen im Prüffeld der Fahrzeugtechnik sowie von Kältemittelentweichungen.5 Der Anteil von Scope-1-Emissionen am gesamten THG-Fußabdruck beträgt ca. 0,7 %. Scope 2 umfasst indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie wie Strom und Fernwärme. Für die FH JOANNEUM machen die Scope-2-Emissionen etwa ein Viertel der gesamten Treibhausgasemissionen aus. Scope 3 umfasst alle indirekten Emissionen, die im Zusammenhang mit den Aktivitäten der Hochschule entstehen. Dazu zählen insbesondere der Pendelverkehr von Mitarbeiter:innen, externen Lehrenden und Studierenden, Dienstreisen, internationale Mobilitäten von Studierenden, die anteiligen indirekten Emissionen aus Strom- und Fernwärmenutzung sowie Emissionen aus eingekauften Materialien und IT-Geräten. Ca. 75 % der standortbasierten Treibhausgasemissionen der FH JOANNEUM entfallen auf Scope 3. Die Kategorie 3.1 Erworbene Waren und Dienstleistungen umfasst den Papierverbrauch und den Einsatz von IT-Geräten. Die Kategorie 3.3. Brennstoff- und energiebezogene Aktivitäten umfasst die Scope-3-Emissionen aus dem Strom- und Fernwärmeverbrauch, dem Treibstoffeinsatz im Fahrzeugtechnik-Prüffeld, aus Kältemitteln sowie aus dem eigenen Fuhrpark. Die Kategorie 3.6 Geschäftsreisen umfasst Dienstreisen der Mitarbeitenden sowie die Reisen für Auslandsaufenthalte von Studierenden. Für die Berechnung dieser Emissionen wurden die mit den jeweiligen Verkehrsmitteln zurückgelegten Distanzen herangezogen. Diese Daten stammen aus der Aus-
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wertung der Spesenabrechnungen der Mitarbeiter:innen bzw. aus den Meldungen der Studierenden. Die Kategorie 3.7 Pendeln der Arbeitnehmer:innen beinhaltet das Pendeln aller Hochschulangehörigen (Mitarbeitender, Studierender und externer Lehrender). Die Berechnung dieser Emissionen basiert auf einer hochschulweiten Mobilitätserhebung, die im Dezember 2023 durchgeführt wurde. Kategorie 3.5 Abfall ist in der aktuellen THG-Bilanz noch nicht berücksichtigt, soll aber künftig aufgenommen werden. Die übrigen Scope-3-Kategorien sind für die FH JOANNEUM dzt. nicht wesentlich. THG-Intensität der Emissionen (standortbasiert) Bezogen auf die Umsatzerlöse der Geschäftsjahre 2023/24 bzw. 2024/25 ergeben sich folgende Werte für THG-Intensität der Emissionen (standortbasiert): THG-Intensität 2023 [t CO2e/Mio. €]
THG-Intensität 2024 [t CO2e/Mio. €]
THG-Intensität von Scope 1 und Scope 2 Emissionen
134
139
THG-Intensität von Scope 1, Scope 2 und Scope 3 Emissionen
537
551
THG-Emissionen nach Scope-Ebenen 2024 (vorläufige Bilanz, standortbasierte Berechnungsmethode) 0,7 % 24,5 %
Scope 1
Scope 2
74,9 %
5
Scope 3
2024 erfolgten keine Nachfüllungen.
Annual Report 2024 – 2025
C3 – THG-Reduktionsziele und Klimatransformation Die FH JOANNEUM hat für 2023 erstmalig eine THG-Bilanz erstellt. 2023 gilt als Basisjahr für die THG-Reduktionsziele. Es wird angestrebt, bis 2030 50 % der Emissionen zu reduzieren. Langfristiges Ziel der FH JOANNEUM ist es, bis 2040 Netto-NullEmissionen auszuweisen.
Eine detaillierte Roadmap für die Reduktion der THG-Emissionen ist aktuell in Ausarbeitung und wird nach Fertigstellung veröffentlicht. Die FH JOANNEUM hat keine Tätigkeiten in klimaintensiven Sektoren gemäß den NACE-Abschnitten A bis H und Abschnitt L.
C4 – Klimarisiken Bei einer ersten Einschätzung klimabezogener Risiken der Standorte auf Basis einer Auswertung in HORA6 wurden folgende potenzielle Gefährdungen durch klimabedingte Naturgefahren als hoch ausgewiesen: Potenzielle klimabedingte Naturgefahren Gefährdung durch Hochwasser Standort Graz
Standort Kapfenberg
Gefährdung durch Gefährdung Rutschung durch Hagel
Campus Graz West
Campus Graz Ost
Campus Graz Bergstraße
High-Tech Campus Kapfenberg Gesundheitscampus Kapfenberg
Standort Bad Gleichenberg
Gefährdung durch Oberflächenabfluss
Campus Bad Gleichenberg
Die Vulnerabilität der einzelnen Standorte soll in einem nächsten Schritt noch einmal detailliert bewertet werden, um Auswirkungen zu bestimmen und entsprechende Maßnahmen ableiten zu können.
6
Natural Hazard Overview & Risk Assessment Austria, https://hora.gv.at
Annual Report 2024 – 2025
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B4 – Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden Durch die Unternehmenstätigkeit der FH JOANNEUM fallen keine Schadstoffemissionen in Luft, Wasser und Boden an. B5 – Biodiversität Die FH JOANNEUM hat derzeit noch keinen Biodiversitätsplan. Der Standort Bad Gleichenberg befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Gleichenberger Kogel, Kapfenstein, Straden Kogel. Der Campus Graz Ost (Auenbruggerplatz 24) grenzt an das Landschaftsschutzgebiet Nördliches und östliches Hügelland von Graz. Angaben zur Flächennutzung und den versiegelten Flächen können derzeit nur eingeschränkt für den Standort Graz gemacht werden. Hier stehen ca. 24.317 m² verbauter Fläche 7.724 m² Grünfläche gegenüber. Zukünftig ist vorgesehen, die zur Beschreibung der Flächennutzung erforderlichen Daten präziser zu erheben.
Die Entsorgung erfolgt über zertifizierte Abfallentsorger, die auch für die Wiederverwendung und Verwertung verantwortlich sind. Angaben zu den tatsächlich weitergeleiteten Mengen für Wiederverwendung oder Verwertung liegen derzeit nicht vor. Detaillierte Abfallmengen liegen uns aktuell für das Geschäftsjahr 2023/24 für den Standort Graz vor, das Volumen wurde aus einer Füllgraderhebung errechnet8:
Abfallaufkommen am Standort Graz Abfallaufkommen [t] Nichtgefährliche Abfälle gesamt
114,39
Gefährliche Abfälle gesamt
4,56
Künftig sollen Informationen zu Abfallmengen an allen Standorten und den tatsächlich weitergeleiteten Mengen für Wiederverwendung oder stoffliche Verwertung erhoben werden.
B6 – Wasser Die FH JOANNEUM hat – bezogen auf die Anzahl der Hochschulangehörigen – einen durchschnittlichen Wasserverbrauch. An allen Standorten sind die Gebäude an das lokale Trinkwasserversorgungssystem angebunden und befinden sich laut Water Risk Atlas7 in Gebieten mit niedrigem Wasserstress. Angaben über die Wasserentnahme können aktuell nur für den Standort Graz gemacht werden, der Wert liegt bei 8.318 m³. B7 – Ressourcennutzung, Kreislaufwirtschaft und Abfallmanagement Die FH JOANNEUM verfügt über ein Abfallwirtschaftskonzept und verfolgt das Ziel, die Ressourcennutzung weiter zu optimieren und Abfall zu reduzieren. 7 8
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Aquedukt Water Risk Atlas, https://www.wri.org/applications/aqueduct/water-risk-atlas/ Datenquelle ÖKOPROFIT Teilnahmebericht 2024
Annual Report 2024 – 2025
B8 – Arbeitskräfte – Allgemeine Merkmale Mitarbeiter:innendaten nach Vertragsart und Geschlecht Geschlecht
Unbefristeter Vertrag
Befristeter Vertrag
Männlich
267
69
Weiblich
369
110
Fluktuationsrate der Mitarbeiter:innen für den Berichtszeitraum Gesamtzahl der Beschäftigten, die das Unternehmen im Berichtszeitraum verlassen haben (Köpfe) Quote der Mitarbeitendenfluktuation
C5/C6/C7 – Zusätzliche Merkmale der Arbeitskräfte und Informationen im Zusammenhang mit Menschenrechten Das Verhältnis von Frauen zu Männern auf Managementebene (Führungskräfte) im Berichtszeitraum betrug 69,2 %. Es wurden keine Leiharbeitskräfte von Unternehmen bereitgestellt, deren Haupttätigkeit im Bereich „Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften“ liegt. Informationen über die Anzahl der Selbstständigen, die ausschließlich für die FH JOANNEUM tätig sind und kein eigenes Personal haben, liegen nicht vor. Die FH JOANNEUM verfügt über eine Verfahrensanweisung zur Vermeidung von Befangenheit sowie über ein Meldesystem für Hinweisgeber:innen. Derzeit besteht kein formeller Verhaltenskodex zur Achtung der Menschenrechte. Ungeachtet dessen bekennt sich das Unternehmen klar zur Achtung der Menschenrechte sowie zu den Grundsätzen der Gleichstellung, Diversität und Inklusion. Unter den Arbeitskräften des Unternehmens sind keine Vorfälle im Zusammenhang mit Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Menschenhandel oder Diskriminierung aufgetreten. Es liegen uns keine Informationen über bestätigte menschenrechtliche Vorfälle in unserer Wertschöpfungskette oder bei beAnnual Report 2024 – 2025
72 8,8 %
troffenen Gemeinschaften, Verbraucher:innen und Endnutzer:innen vor. B9 – Arbeitskräfte – Gesundheit und Sicherheit Im Berichtszeitraum ereigneten sich keine Todesfälle durch arbeitsbedingte Verletzungen. Es kam unter den eigenen Beschäftigten bei rund einer Million geleisteten Arbeitsstunden zu einem Arbeitsunfall, der zu einem Krankenstand geführt hat. B10 – Arbeitskräfte – Vergütung, Tarifverhandlungen und Schulung Für den Fachhochschulsektor gibt es derzeit keine kollektivvertragliche Regelung. Angestellte Mitarbeiter:innen der FH JOANNEUM unterliegen entweder dem Dienstrecht der FH JOANNEUM, dem Metaller-KV oder sind über das Land Steiermark dienstzugewiesen. Die prozentuale Lohnlücke zwischen Frauen und Männern beträgt in der Gruppe des allgemeinen Hochschulpersonals (Gehaltsgruppen V3 – V7 und M5) 12,5 %, in der Gruppe des Lehr- und Forschungspersonals (Gehaltsgruppen L1 – L7, M3 und M4) 6,5 %. Diese Werte wurden auf Basis des Jahres-Durchschnittsarbeitsentgeltes (brutto) im Kalenderjahr 2023 (Einkommensbericht 2023-2024) errechnet. Die durchschnittlichen Schulungs-
stunden der Mitarbeitenden werden an der FH JOANNEUM aktuell nicht systematisch erfasst. B11 – Verurteilungen und Geldstrafen wegen Korruption und Bestechung Im Berichtszeitraum wurden keine Verurteilungen oder Geldstrafen aufgrund von Verstößen gegen Anti-Korruptions- und Anti-Bestechungsgesetze festgestellt. Wir verfolgen einen proaktiven Ansatz zur Vermeidung von Korruption und Bestechung und werden unsere internen Strukturen kontinuierlich weiterentwickeln, um auch künftig frei von derartigen Vorfällen zu bleiben. C8 – Umsätze aus bestimmten Sektoren und Ausschluss von EU-ReferenzBenchmarks Die FH JOANNEUM verzeichnet keine Umsätze aus den als kontrovers geltenden Sektoren wie Kohle, Öl, Gas, Tabak, Chemikalienproduktion und kontroverse Waffen. C9 – Geschlechtervielfalt in Leitungsorganen Die FH JOANNEUM weist derzeit eine Geschlechterparität im Leitungsorgan (Geschäftsführungsebene) auf. Wir setzen uns dafür ein, die Förderung von Geschlechtervielfalt in allen Unternehmensbereichen weiter voranzutreiben.
33
Anhang A – Stakeholder:innen und Wesentlichkeit Stakeholder:innen Um die tatsächlichen und potenziellen – positiven wie negativen – Auswirkungen der Hochschule auf Menschen, Umwelt und ihre finanziellen
Implikationen bewerten zu können, ist die Einbeziehung der betroffenen Interessengruppen unerlässlich. Die FH JOANNEUM verfolgt das Ziel, ihre Stakeholdergruppen zu unterschiedlichen Themen aktiv einzubinden und den Dialog kontinuierlich auszubauen.
Stakeholdergruppen Interne Stakeholder:innen
Mitarbeiter:innen (Lehre, Forschung, Admin) Studierende Externe Lehrende Geschäftsführung Aufsichtsrat Kollegium Betriebsrat ÖH
Externe Stakeholder:innen
Absolvent:innen Bewerber:innen Land Steiermark BMFWF und andere Ministerien Bürger:innen Standortgemeinden und Anwohnende Soziale Einrichtungen und gesellschaftliche Organisationen Unternehmen und Interessensvertretungen der Wirtschaft Wissenschaftliche Community F&E Kooperationspartner, F&E Auftraggeber und F&E Fördergeber Lieferanten Schulen Hochschulen Fachhochschulkonferenz Steirische Hochschulkonferenz Nationale und internationale Netzwerke EU4Dual Partner Medien
Stille Stakeholder:innen
Zukünftige Generationen Natur
34
Annual Report 2024 – 2025
Ermittlung der wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen Die Berichtsinhalte dieser Nachhaltigkeitserklärung sind durch den VSME-Standard definiert und eine formale Wesentlichkeitsanalyse ist nicht verpflichtend. Dennoch erachten wir die Erarbeitung wesentlicher Themen als wichtigen Schritt für die zukünftige Weiterentwicklung der Organisation. Aus diesem Grund wurde im Dezember 2024 im Rahmen eines hochschulinternen Workshops eine erste Bewertung der in den ESRS definierten Berichtsthemen vorgenommen. Die Identifikation der für die FH JOANNEUM relevanten Nachhaltigkeitsthemen erfolgte auf Grundlage der European Sustainability Repor-
ting Standards (ESRS), Stand 2024, sowie durch die Analyse weiterer etablierter Rahmenwerke (GRI, SASB, STARS, ENCORE), interner Dokumente und eines Benchmarkings mit anderen Hochschulen. Die Bewertung orientierte sich an der Prozesslandkarte der FH JOANNEUM und folgte dem Prinzip der doppelten Wesentlichkeit. Nachfolgend werden die bisher abgeleiteten Themenbereiche zusammengefasst. Es ist geplant, die Themen im Austausch mit Stakeholder:innen und nach dem Grundsatz der doppelten Wesentlichkeit weiter zu überprüfen.
Wesentliche ESG-Themen
9
Dimension
Thema
Unterthema
Umwelt
Klimawandel
• Klimaschutz • Anpassung an den Klimawandel • Energie
Soziales
Eigene Belegschaft
• Arbeitsbedingungen • Sonstige arbeitsbezogene Rechte
Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette9
• Arbeitsbedingungen • Sonstige arbeitsbezogene Rechte
Betroffene Gemeinschaften
• Regionaler Einfluss • Gesellschaftliches Nachhaltigkeitsengagement
Verbraucher:innen und Endnutzer:innen
• Informationsbezogene Auswirkungen für Verbraucher:innen und/oder Endnutzer:innen • Persönliche Sicherheit von Verbraucher:innen und/oder Endnutzer:innen • Soziale Inklusion von Verbraucher:innen und/oder Endnutzer:innen
Governance
Unternehmenspolitik
• Unternehmenskultur • Schutz von Hinweisgeber:innen (Whistleblowers) • Management der Beziehungen zu Lieferant:innen, einschließlich Zahlungspraktiken • Korruption und Bestechung
Hochschule
Lehre
• Qualitätsziele der Lehre
Forschung
• SDG-relevante Forschungsprojekte • Interdisziplinäre Forschung
Gesellschaftliches Engagement
• Förderung der regionalen Entwicklung • Entrepreneurship und Wissenstransfer • Initiativen zur öffentlichen Einbindung
Dieses Thema ist für die Hochschule wesentlich, da sich der Hochschulbetrieb in hohem Maße auch auf eine große Gruppe externer Lehrender stützt.
Annual Report 2024 – 2025
35
Anhang B – Entwicklung der THGEmissionen Die nachfolgende Aufstellung zeigt die THG-Bilanz für 2023 (Referenzbilanz) sowie die vorläufige THGBilanz für 2024 in den in ClimCalc verwendeten Kategorien. Aufgrund unterschiedlicher Emissionsfaktoren sowie methodischer Anpassungen (verbesserte Datenauswertung, neue Flugkategorien) ist die Vergleichbarkeit einiger Kategorien der beiden Bilanzen nur bedingt gegeben.
Entwicklung der Treibhausgasemissionen nach ClimCalc-Kategorien Kategorien in ClimCalc
Emissionen 2023 [t CO2e]
Emissionen 2024 (vorläufige Bilanz) [t CO2e]
Pendeln (Studierende)
1.903
1.903
Pendeln (Bedienstete)
655
655
Auslandsaufenthalte Studierende
545
587
Dienstreisen
522
404
Fuhrpark
57
57
Fernwärme
1.329
1.327
Strom (standortbasiert)
650
635
Strom (marktbasiert)
44
43
PV-Strom Eigenverbrauch
0
10
Sonstige Treibstoffeinsätze
3
4
IT-Geräte
170
153
Papier
45
39
Kältemittel
10
-
Gesamt (standortbasierte Methode)
5.888
5.774
Gesamt (marktbasierte Methode)
5.282
5.181
36
Annual Report 2024 – 2025
Annual Report 2024 – 2025 522 404
Dienstreisen
3 4 Sonstige Treibstoffeinsätze
45 39 10
Papier
Kältemittel
170 153
0 10 PV-Strom Eigenverbrauch
1.329 1.327
1.903 1.903
2023
IT-Geräte
44 43 Strom (marktbasiert)
Strom (standortbasiert)
Fernwärme
650 635
545 587
Auslandsaufenthalte Studierende
Fuhrpark
655 655
57 57
2.000 1.800 1.600 1.400 1.200 1.000 800 600 400 200 0 Pendeln (Bedienstete)
Pendeln (Studierende)
THG-Emissionen 2023 und 2024 (vorläufige Bilanz) [t CO2e] 2024
37
Anhang C – Entwicklung der Verkehrsleistung bei Dienstreisen Entwicklung der Verkehrsleistung bei Dienstreisen Verkehrsleistung 2023 [Mio. km]
Verkehrsleistung 2024 [Mio. km]
Bahn
0,19
0,13
Fernbus
0,02
0,01
Privat-PKW
0,22
0,21
Fuhrpark
0,22
0,22
Kurzstreckenflug (bis 750 km)
0,16
0,17
Langstreckenflug (> 750 km)
1,51
1,30
Inlandsflug (AT)
-
0,01
Kurz-/Mittelstrecke (bis 1.000 km)
-
0,22
Kurze Langstrecke (bis 4.000 km)
-
0,51
Langstrecke (> 4.000 km) Gesamt
-
0,73
2,32
2,04
Anmerkung: Flugreisen wurden bislang in den Kategorien Kurzstreckenflüge (bis 750 km) und Langstreckenflüge (> 750 km) erfasst. Ab Version 2025_02_02 von ClimCalc werden vier Flugkategorien unterschieden (Inland, bis 1.000 km, bis 4.000 km sowie > 4.000 km). Zur besseren Vergleichbarkeit mit den Daten aus 2023 werden die Flüge des Jahres 2024 in beiden Kategoriensystemen ausgewiesen.
2024
1,51
2023
1,60
1,30
Dienstreisen 2023 und 2024 (Mio. km)
1,40 1,20 1,00 0,17
0,16
0,22
0,22
0,22
Privat-PKW
0,21
0,02 0,01 Fernbus
0,40
0,19 0,13
0,60
Bahn
0,80
0,20
38
Langstreckenflug
Kurzstreckenflug
Fuhrpark
0,00
Annual Report 2024 – 2025
Anhang D – Entwicklung der Verkehrsleistung bei Auslandsmobilitäten der Studierenden Entwicklung der Verkehrsleistung bei Auslandsmobilitäten der Studierenden Verkehrsleistung 2023 [Mio. km]
Verkehrsleistung 2024 [Mio. km]
Bahn
0,27
0,30
Fernbus
0,06
0,04
Privat-PKW
0,19
0,15
E-PKW
0,01
0,00
Kurzstreckenflug (bis 750 km)
0,04
0,05
Langstreckenflug (> 750 km)
1,83
2,02
Gesamt
2,41
2,57
2023
2024
1,83
3,00
2,02
Auslandsaufenthalte 2023 und 2024 (Mio. km)
2,50 2,00
0,05
0,04
0,00
0,01
0,15
0,19
0,04
0,06
0,30
0,50
0,27
1,50
Annual Report 2024 – 2025
Langstreckenflug
Kurzstreckenflug
E-PKW
Privat-PKW
Fernbus
Bahn
0,00
39
IMPRESSUM Für den Inhalt verantwortlich: Rektorin (FH) FH-Prof. Dr. mont. Corinna Engelhardt-Nowitzki Mag. Martin Payer, MBA Mag. Dr. Roswitha Wiedenhofer-Bornemann Stefanie Eibel, BA DI Dr.techn. Harald Wipfler Lektorat: Stefanie Eibel, BA Mag. Marion Velik, Scribbr Gestaltung: Manfred Terler Fotos: FH JOANNEUM Fabian Hasler, BA unsplash David Schreyer Shutterstock
FH JOANNEUM Graz University of Applied Sciences Alte Poststraße 149 8020 Graz, AUSTRIA T: +43 (0)316 5453-0 info@fh-joanneum.at www.fh-joanneum.at
FH JOANNEUM Kapfenberg University of Applied Sciences Werk-VI-Straße 46 8605 Kapfenberg, AUSTRIA T: +43 (0)3862 33600-8300 info@fh-joanneum.at www.fh-joanneum.at
FH JOANNEUM Bad Gleichenberg University of Applied Sciences Kaiser-Franz-Josef-Straße 24 8344 Bad Gleichenberg, AUSTRIA T: +43 (0)316 5453-6700 info@fh-joanneum.at www.fh-joanneum.at