30 Jahre FHJ Beilage Kleine Zeitung

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STUDY WITH PURPOSE

Unsere Absolvent:innen

Seite 06

Unsere Geschichte

Seite 10

Unsere Studierenden

Seite 14

Unsere Partner:innen

Seite 29

www.fh-joanneum.at

Liebe Leser:innen!

Mit dieser Ausgabe des FH Journals laden wir Sie herzlich ein, mit uns auf eine besondere Zeitreise zu gehen: 30 Jahre FH JOANNEUM – das bedeutet drei Jahrzehnte voller Ideen, mutiger Schritte und Menschen, die Zukunft gestalten. Wir blicken zurück zu den Anfängen Mitte der 1990er-Jahre, als aus einer visionären Idee eine praxisorientierte Hochschule entstand, die seither stetig wächst und sich immer wieder neu erfindet – Stichwort Zukunftshochschule. Das wollen wir sein!

Auf dem Weg unserer Hochschule liegen zahlreiche

Meilensteine: neue Studiengänge, starke Partnerschaften, internationale Projekte, erfolgreiche Forschung – und vor allem engagierte Studierende, Lehrende und Mitarbeitende, die diese Hochschule geprägt haben. Ihre Geschichten machen unsere Entwicklung lebendig.

Dieses Jubiläum ist nicht nur eine Rückschau, sondern auch ein Ausblick. Denn unsere Zeitreise führt weiter – hin zu einer Hochschule, die nachhaltig, international und zukunftsorientiert bleibt.

Ihr Redaktionsteam der FH JOANNEUM

04 IM GESPRÄCH

06 ABSOLVENT:INNEN

10 TIMELINE – 30 JAHRE

14 ANGEWANDTE INFORMATIK

16 BAUEN, UMWELT UND GESELLSCHAFT

18 GESUNDHEITSSTUDIEN

20 MANAGEMENT UND BUSINESS

22 MEDIEN UND DESIGN

24 TECHNIK

26 ROUND TABLE DER ZUKUNFTSHOCHSCHULE

29 UNTERNEHMENSKOOPERATIONEN

32 DER GESUNDHEITSCAMPUS IN KAPFENBERG

HIGHLIGHTS

Impressum: Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: FH JOANNEUM Gesellschaft mbH, Alte Poststraße 149, 8020 Graz, AUSTRIA, Tel.: +43 (0)316 5453-0, Fax: DW 8801, E-Mail: info@fh-joanneum.at, www. fh-joanneum.at • Für den Inhalt verantwortlich: Corinna EngelhardtNowitzki, Martin Payer • Redaktion: Marion Velik, Natanja Pascottini, Anna-Magdalena Druško, Stefanie Eibel • Fotos: Fabian Hasler, Stefan Pajman, Alex Krischner, cstorbl, JOANNEUM RESEARCH/Bergmann, Oliver Wolf, David Schreyer, FH JOANNEUM, Julian Reischl, Marija Kanizaj, Marion Luttenberger, Marek Knopp, Manfred Terler, Stefan Leitner, Hannah Wasserfaller, Unsplash, Miriam Weiss, Bernica, Canva Dreamlab, Kevin Trau, Eva Steinz, K1 Group, Christa Strobl, AVL, Alex Krischner, David Schrexer, EU4Dual, Pexels-tima-miroshnichenko, joanneum Aeronautics, Marie-Therese Maier, Edgar Strasser, OeAD APA-Fotoservice Hetfleisch, Jim Winslet, Lex Karelly, Martin Egger, Croce & Wir

Gestaltung und Produktion: Manfred Terler • Lektorat: Stefanie Eibel, Marion Velik, Scribbr • Druck: Kleine Zeitung

30 JAHRE MUT, MENSCHEN, MÖGLICHKEITEN

Seit 30 Jahren wachsen an der FH JOANNEUM Ideen, Mut und Gemeinschaft. Ein Gespräch mit der Geschäftsführung über Zugehörigkeit, Aufbruch und das, was Menschen miteinander möglich machen.

Text: Natanja Pascottini

Wenn Corinna EngelhardtNowitzki das Jubiläum der FH JOANNEUM reflektiert, taucht bei ihr sofort ein Bild auf: Menschen, die lehren, lernen, neugierig sind – und damit seit drei Jahrzehnten eine Hochschule formen, die sich konsequent weiterentwickelt. Für sie ist es vor allem diese gemeinsame Energie, die die FH ausmacht: Ideen, die überall entstehen können, intrinsische Motivation, die man sofort spürt, und eine Kultur, die Studierende wie Mitarbeitende gleichermaßen trägt. „Dreißig Jahre Erfolg, der ganz viel mit Menschen zu tun hat“, fasst sie zusammen.

Zugehörigkeit und gemeinsamer Spirit

Für Martin Payer entsteht Zugehörigkeit dort, wo Menschen gemeinsam an etwas arbeiten, das größer ist als sie selbst. Er beschreibt die FH JOANNEUM als einen Ort, an dem Teams über Jahre hinweg eine Haltung entwickeln, die neue Kolleg:innen sofort spüren: Begeisterung, Verlässlichkeit und ein Miteinander, das weit über Abteilungen hinausreicht. Die -

ser Spirit entsteht durch die Vielfalt der Menschen, die seit Jahrzehnten an der Entwicklung der Hochschule beteiligt sind – und durch das Bewusstsein, dass jede und jeder einen Beitrag dazu leistet, wohin sich die FH bewegt.

Von einer Idee zum gemeinsamen Weg

Die Frage, die Martin Payer einer Gründungsperson der FH JOANNEUM heute gerne stellen würde: Woher kam vor 30 Jahren diese Vision? Und wie entstand der Mut, aus einer kleinen Idee eine Hochschule zu formen, die heute zu den bedeutendsten in Österreich zählt? Denn das Fundament ist bis heute spürbar: der Wille, Zukunft zu gestalten – und der Glaube daran, dass Bildung Veränderung schafft.

Was bleibt, was weiterführt

Dass sich die FH JOANNEUM in drei Jahrzehnten immer wieder neu erfunden hat, liegt für beide an der Haltung: neugierig bleiben, offen

FH JOANNEUM

sein, mutig denken. Oder wie Corinna Engelhardt-Nowitzki die Essenz zusammenfasst: „Menschen. Motivation. Möglichkeiten.“

Eine Geschichte, die längst nicht abgeschlossen ist. Denn Zukunft – das wird in diesen Gesprächen klar – entsteht nicht durch Strukturen, sondern durch jene, die sie mit Leben füllen.

„Die Hochschule hat mich eingenommen – all die Ideen, die Motivation, der Spirit, der überall spürbar ist.“

Corinna Engelhardt-Nowitzki

„Zugehörigkeit entsteht, wenn man das Gefühl hat, dass man ein Team ist und Menschen um sich hat, die die gleiche Begeisterung mittragen.“

Martin Payer

UNSERE ABSOLVENT:INNEN

Seit 30 Jahren begleitet die FH JOANNEUM Menschen auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft. Drei Jahrzehnte, in denen rund 25.000 Absolvent:innen unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit ihrer Expertise bereichern.

Mit Neugier und Gestaltungswillen tragen sie ihr Wissen in die unterschiedlichsten Bereiche und verbinden Praxis mit neuen Ideen. Durch unsere Absolvent:innen wird sichtbar, wie viel Kraft in einer zukunftsorientierten Ausbildung steckt.

Text: Anna-Magdalena Druško

resa, aber die fünf Jahre Bachelor- und Masterstudium haben sie nicht nur fachlich auf ihren Beruf vorbereitet, sondern auch stressresistenter gemacht. Heute arbeitet sie als Head of Regulatory Affairs bei APELEON und sorgt dafür, dass die entwickelten Luftfahrzeuge des Unternehmens alle gültigen Vorschriften erfüllen. Das facettenreiche Curriculum bot ihr eine gute Grundlage, um die Regularien aller Fachbereiche zu verstehen und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.

„Die rechtlichen Grundlagen über das österreichische Sozialsystem sowie vernetztes und multiperspektivisches Denken lernt man garantiert im Studium“, erinnert sich Aaron, der nach seinem Bachelorabschluss ein Graduiertenpraktikum in Peru absolvierte. Heute ist er Sozialarbeiter in Tirol und begleitet psychisch erkrankte Menschen beim Psychosozialen Pflegedienst. Dabei sind ihm die Arbeit mit Klient:innen auf Augenhöhe und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen ein großes Anliegen.

Wir sind stolz auf unsere Absolvent:innen, ihre Vielfalt und ihre beruflichen Erfolge.

In unserem Podcast „Lebensg’schichten & Studiensachen“ möchten wir das hörbar machen. In regelmäßigen Abständen fragen wir Absolvent:innen unserer sechs Departments, was sie nach dem Studium gemacht haben, wollen herausfinden, warum sie das machen, was sie machen, und geben Einblicke in ihre Karrierewege und ihr Leben abseits der Hochschule.

Hier reinhören: Absolvent:innenpodcast

Barbara Tscheliessnigg, Absolventin Wirtschaftsinformatik

Für Barbara war das Studium breit gefächert und rich tungsweisend. Die Kombination aus Technik und Wirt schaft gab ihr Orientierung und stärkte ihr Interesse – ein USP, der heute zu ihrem größten Erfolgsfaktor zählt. Im Studium lernte sie effizientes Zeitmanagement und was man durch Zusammenarbeit erreichen kann. Dieses Fundament begleitet sie heute als Chief Operating Officer bei Neuroth, wo sie nicht nur die HR und IT verantwortet, sondern auch Prozesse und Projekte gestaltet, die die Weiterentwicklung des Unternehmens ermöglichen.

als Designerin unter Techniker:innen, denn als Team Leaderin und Senior User Experience Designerin gestaltet sie Softwarelösungen für technische Expert:innen. Das Arbeiten mit Menschen, das Erkennen ihrer Bedürfnisse und Problemlösungen machen heute ihren kreativen Alltag aus.

Was war das coolste Praktikum und wie war das Auslandssemester? Was war die beste Lehrveranstaltung und wo gab es Herausforderungen? Was schätzt man am derzeitigen Job und wie hat man den eigentlich bekommen? Diese Fragen und noch viel mehr beantworten unsere Absolvent:innen in ihren Porträts.

Wo unsere Absolvent:innen arbeiten, was sie aus dem Studium in die Berufswelt mitgenommen haben und wie sie ihre Studienabschlüsse gefeiert haben, kann in unseren Absolvent:innenporträts nachgelesen werden.

Hier gehts zu den Absolvent:innenporträts:

Absolvent Bank- und Versicherungsmanagement

Wolfgang ist Absolvent des ersten Jahrgangs des Studiengangs Bank- und Versicherungswirtschaft und schätzt heute noch die vielfältigen Netzwerke aus seiner Studienzeit. Im Studium hat er gelernt, komplexe Zusammenhänge in der Versicherungswirtschaft zu analysieren, passende Lösungen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Als Abteilungsleiter bei der GRAWE bringt er sein Fachwissen und ein Talent für gutes Zeitmanagement mit.

andergreifen. Ihren Weg dorthin ebnete ihr Studium der Gesundheits- und Krankenpflege, in dem sie nicht nur praktische Fähigkeiten wie Blutabnahme, Verbandstechniken oder das Erkennen kritischer Vitalzeichen gelernt hat, sondern auch Durchhaltevermögen und Mut für herausfordernden Situationen mitnehmen konnte.

EINE GESCHICHTE MIT ZUKUNFT

Drei Jahrzehnte, drei Standorte und unzählige

Meilensteine: Die FH JOANNEUM erzählt eine Geschichte von Mut, Gestaltungskraft und Menschen, die Bildung und Innovation auch über die Steiermark hinaus prägen.

Text: Natanja Pascottini

Start des Studienbetriebs mit vier Diplomstudiengängen in Graz und Kapfenberg

Eröffnung des FH-Campus in der Alten Poststraße in Graz

FH JOANNEUM

Der dritte Standort Bad Gleichenberg wird eröffnet

Start des Studierenden-Projekts Joanneum Racing Graz

Akademisierung von Gesundheitsberufen

Eröffnung des Smart Production Labs in Kapfenberg

Gründung der ersten Tochtergesellschaft AIRlabs Austria GmbH

Start des Josef Ressel Zentrums für Zeitreihenbasierte Fehlervorhersage und -vermeidung

Als die FH JOANNEUM 1995 mit den Studiengängen Industrielle Elektronik und Industriewirtschaft in Kapfenberg sowie Industrial Design und Bauplanung und Bauwirtschaft in Graz gegründet wurde, war sie mehr Vision als Ins titution. Studierende, Lehrende und Pionier:innen begannen, eine Hoch schule aufzubauen, die praxisnah, neugierig und offen für Neues ist. Robert Okorn, Assoziierter Professor und Mitarbeiter seit der ersten Stun de, beschreibt diese Gründungsjahre rückblickend als „unglaublich span nende und erfüllende Zeit, geprägt von einer Aufbruchstimmung, die uns getragen hat, während wir diese Hochschule Stück für Stück form ten.“

auch heute noch ausmacht“, erinnert sich Eva Adamer-König, Studiengangsleiterin seit der ersten Stunde.

Erzherzog Johann als Namensgeber war und ist mehr als eine historische Referenz: Es ist ein Bekenntnis zu einem Geist, der die Steiermark bis heute prägt.

Erzherzog Johann als Namensgeber war und ist mehr als eine historische Referenz: Es ist ein Bekenntnis zu einem Geist, der die Steiermark bis heute prägt: Der Erzherzog war ein Visionär, der Forschung, Bildung und regionales Wachstum stets zusammendachte – und damit eine Grundlage schuf, auf der die Hochschule weiterbaut. Sein Verständnis von Innovation als gesellschaftlichem Auftrag zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der FH JOANNEUM: mutig vorangehen, dort wirken, wo Menschen leben, und Zukunft nicht verwalten, sondern gestalten. Dieses Erbe ist bis heute spürbar – in den Studiengängen, in den Forschungsprojekten und in der Überzeugung, dass Fortschritt immer beim Menschen beginnt.

Regional stärker verwurzeln

Es war 2001, als eine weitere Region ihren FH JOANNEUM-Standort eröffnete: Der Campus Bad Gleichenberg startete seinen Studienbetrieb – und mit ihm eine unverwechselbare Kultur der Nähe und Gemeinschaft. „Von Anfang an haben wir auf Familiarität und die Nähe zu unseren Studierenden Wert gelegt. Das ist es, was uns

Kurt Steiner Institutsleiter Fahrzeugtechnik / Automotive Engineering

Wachstum in Bildung und Haltung

In den folgenden Jahren entstanden neue Studiengänge, Institute, Labore – und eine Haltung, die heute die DNA der Hochschule bildet: Innovation entsteht dort, wo Menschen Freiraum haben, Neues auszuprobieren. Das zeigte sich besonders deutlich 2004, als die ersten Studierenden mit dem Joanneum Racing Team an internationalen Wettbewerben teilnahmen. „Damals waren wir die Underdogs“, erzählt Kurt Steiner, Institutsleiter von Fahrzeugtechnik / Automotive Engineering. „Heute sind wir im internationalen Spitzenfeld. Unsere Studierenden brillieren – und das zeigt uns, dass wir in unserer Ausbildung alles richtig machen.“

2006 setzte die Steiermark ein klares Zeichen und akademisierte die medizinisch-therapeutischen Gesundheitsberufe. Die FH JOANNEUM wuchs damit nicht nur inhaltlich, sondern übernahm eine zentrale Rolle in der Gesundheitsbildung. „Jetzt sind wir das größte Department der

Hochschule. Da ist wirklich Großartiges passiert“, sagt Beate Salchinger, Institutsleiterin von Physiotherapie sowie Wegbereiterin und -begleiterin der Akademisierung.

trial Management. „Es ist ein Makerspace, eine Spielwiese für die Studierenden und für die gesamte Region.“

2020 folgte ein weiterer Meilenstein: die Gründung der ersten Forschungstochter AIRlabs Austria. Roswitha Wiedenhofer-Bornemann erinnert sich schmunzelnd: „Wir haben die Geburtsurkunde unterschrieben –und seither sind wir wie gute Eltern schlaflos, um unser Projekt und unsere Testinfrastrukturen weiterzu entwickeln.“

Gegenwart mit Zukunftsgewicht

Im Jahr 2025 setzte die FH JOAN NEUM erneut ein starkes Zeichen: Die Eröffnung des Gesundheitscampus Kapfenberg markiert einen weiteren sichtbaren Schritt in Richtung Zu kunft. „Es war ein herausforderndes Projekt“, sagt Bauprojektleiter David Aldrian, „aber wir haben es gemein sam geschafft – und sind stolz, dass der Campus jetzt seine Türen für Stu

Neue Räume, neue Möglichkeiten

Die 2010er-Jahre brachten eine Phase des Aufbruchs. 2018 eröffnete das Smart Production Lab, ein Labor, das Lehre, Forschung und Praxis verbindet und für die Region wie ein Motor wirkt. „Es ist nicht nur eine Lernforschungsfabrik“, betont Martin Tschandl, Leiter des Instituts Indus-

Der neue Standort zeigt, wie die Hochschule heute denkt: regional verankert, international vernetzt und getragen von Menschen, die an Bildung als Zukunftskraft glauben.

Drei Jahrzehnte, die verbinden

Von Bad Gleichenberg bis Kapfenberg, von Racing-Teams bis Forschungs töchtern, von vier Studiengängen zu 53 Studiengängen, von den ersten 149 Studierenden zu 5.700 Studierenden und 23.500 Absolvent:innen – die Geschichte der FH JOANNEUM ist eine Geschichte der Möglichkeiten. Sie zeigt, was entsteht, wenn Menschen Ideen Raum geben: die drittgrößte Hochschule der Steiermark, die zweit größte Fachhochschule Österreichs, die stetig wächst, sich neu erfindet und dabei ihren Kern bewahrt – Mut, Neugier und die Bereitschaft, Zukunft zu gestalten.

ANGEWANDTE INFORMATIK

DEVELOP WITH PURPOSE

fühle ich mich nicht als eine Nummer unter vielen.

Deine „Best Moments“ an der FH JOANNEUM?

Als ich bei den Welcome Days der FH JOANNEUM als Mentor mein Wissen an neue Studierende weitergeben und sie dadurch unterstützen durfte.

Deine Zukunftspläne?

Nach dem Bachelor einen berufsbegleitenden Master anhängen. Ich möchte später in der IT arbeiten, in den Bereichen Datensicherheit und Cloud-Technologien.

Valentin Seracin studiert im Bachelor Wirtschaftsinformatik in Graz

sche Zentrum für Angewandte Informatik in Südösterreich. Die Verantwor tung dafür trägt das neu formierte Führungsteam des Instituts Software Design und Security: Wolfgang Granigg, der die Leitung des Instituts sowie der Masterstudiengänge übernommen hat, und Elmar Krainz, stellvertretender Institutsleiter und Leiter der Bachelorstudiengänge. Gemeinsam wollen sie Lehre, Forschung und Unternehmertum gezielt weiterentwickeln und stärken.

Digitale Hilfe gegen das Vergessen

Das Institut eHealth entwickelt mit Partnern eine App, die Demenzrisikofaktoren erkennen und gezielt beeinflussen soll. Zentraler Bestandteil des von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) unterstützten Forschungsvorhabens LETHE-AT ist eine Studie mit Personen, die bereits ein erhöhtes Risiko aufweisen.

Künstliche Intelligenz sinnvoll nutzen

Das von der FFG geförderte COINProjekt RADIUS – Research in Artificial Intelligence for Development, Innovation and Upgraded Security – stärkt die Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz an der FH JOANNEUM: Das Forschungsteam widmet sich Themen wie der generativen KI und Large Language Models für die Bereiche Software Engineering und IT Security.

BAUEN, UMWELT UND GESELLSCHAFT

BUILD WITH PURPOSE

„Study with Purpose“ –Warum hast du dich für dein Studium entschieden?

Ich möchte einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation leisten und etwas Sinnstiftendes studieren.

Warum hast du dich für die FH JOANNEUM entschieden?

Graz bietet die Möglichkeit, sehr einfach nach Kapfenberg an die FH JOANNEUM zu pendeln. Mich haben auch die Online-Interviews mit Studierenden überzeugt, die auf der Website nachzulesen sind.

Deine „Best Moments“ an der FH JOANNEUM?

Praxisorientierte Projekte wie die Erstellung eines fiktiven Energiekonzepts für eine Stadt, die Gemeinschaft im Studiengang, der Austausch mit meinen Mitstudierenden.

Deine Visionen?

Beruflich möchte ich im Energiebereich tätig sein und etwas bewirken, wie etwa Unternehmen von den Vorteilen der erneuerbaren Energien zu überzeugen.

Jana Sieger studiert im Master Energy Technologies in Kapfenberg

KI-Leitfaden für steirische Betriebe

Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) sozial nachhaltig in Unternehmen umgesetzt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Institute Soziale Arbeit sowie Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement im Forschungsprojekt Sustainable WorkingAI. Auf Grundlage einer Datenanalyse und Gruppendiskussionen mit Betroffenen entstand ein praxisorientierter Leitfaden, der Betriebe dabei unterstützt, KI-Technologien zu integrieren. Das Projekt wurde vom Zukunftsfonds des Landes Steiermark gefördert.

Klimafreundlich unterwegs

Frische Impulse für Planen und Bauen

CLARC – CLimate friendly and Active mobility Readiness in Communities – ist ein Projekt der FH JOANNEUM mit Styria Vitalis, Prime Mobility und Radlobby ARGUS Steiermark. Das Projekt fördert Gemeinden bei der Entwicklung klimafreundlicher und mobilitätsfördernder Maßnahmen. Fördergeber ist die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft.

Das Institut Architektur und Bauingenieurwesen hat die Veranstaltungsreihe „Zukunftsplattform“ ins Leben gerufen. Jährlich treffen sich Partner:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft, Absolvent:innen, Mitarbeitende und Interessierte an der FH JOANNEUM, um Zukunftsthemen wie „Innovationen beim Planen und Bauen im Bestand“ zu diskutieren.

GESUNDHEITSSTUDIEN

CARE WITH PURPOSE

„Study with Purpose“ –Warum hast du dich für dein Studium entschieden?

Es ist die große Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen und der Wunsch, anderen zu helfen. Außerdem fasziniert mich der menschliche Körper.

Warum fiel deine Wahl auf die FH JOANNEUM?

Die FH JOANNEUM hat einen sehr guten Ruf und Graz war mein Traumstudienort.

Deine „Best Moments“ an der FH JOANNEUM?

Die Gemeinschaft mit meinen Studienkolleg:innen sowie die perfekte Mischung aus Praxis und Theorie im Unterricht, die ich sehr schätze. Ebenso das Zusammenwachsen in Lerngruppen, wo wir uns gegenseitig unterstützen.

Deine Visionen?

Ich möchte Menschen Lebensqualität zurückgeben und ihnen helfen, selbstständig zu werden. Außerdem will ich Prävention fördern und die Freude an der Bewegung vermitteln.

Antonia Albrecht studiert im Bachelor Physiotherapie in Graz

Eintauchen ins anatomische Erbe

Das Forschungsvorhaben XR-Anatomica – eXtended Reality for Open Anatomical and Medical Heritage Exploration, Innovation, and Cultural Accessibility –entwickelt digitale Interaktionsräume. Im Mittelpunkt stehen medizin-historische menschliche Präparate, die von der FH JOANNEUM, der Medizinischen Universität Graz, der Midlight GmbH/Chax.at und der Fraunhofer Austria Research GmbH als immersive Lern- und Ausstellungsszenarien erlebbar gemacht werden. Die Konsortialleitung erfolgt durch die Institute Radiologietechnologie und Logopädie. Die Förderung kommt von der FFG.

Ernährungswissen grenzenlos lehren

Das Erasmus+-Projekt „Building Educational and Research Capacities in Nutrition and Dietetics in Central Asia“, kurz BERNICA, stärkt in Zentralasien die Ernährungsforschung und -medizin im Medizinstudium. Das Institut Diätologie und die Abteilung Learning, Innovation and Technology der FH JOANNEUM entwickeln unter anderem Lehrinhalte für Partneruniversitäten.

Im Dialog mit der KI

Die FH JOANNEUM ist Partner im FFG-geförderten Forschungsprojekt AID-CC – AI Driven Clinical Communication. Ziel der Forschenden ist es, ein hybrides, auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Dialogsystem zu entwickeln, das etwa Patient:innen beim Abrufen und Erklären von Informationen aus medizinischen Dokumenten unterstützt.

LEAD WITH PURPOSE

„Study with Purpose“ –Warum hast du dich für dein Studium entschieden?

Ich wollte mein Wissen im Managementbereich vertiefen. Da ich bereits in der Sport- und Eventbranche arbeite, passt der berufsbegleitende Studiengang zu meiner jetzigen Lebenssituation.

Warum fiel deine Wahl auf die FH JOANNEUM?

Die Struktur und die Planbarkeit haben mich überzeugt. Außerdem ist man hier keine „Nummer“, sondern wird ernst genommen. Lehrende und Administration sind zudem stets sehr unterstützend.

Deine „Best Moments“ an der FH JOANNEUM?

Das familiäre Umfeld am Campus der FH JOANNEUM in Bad Gleichenberg und das gute Miteinander im Masterstudium.

Deine Visionen?

Ich möchte meine Selbstständigkeit als Eventplanerin im Murtal ausbauen und damit auch das Miteinander in der Region beflügeln.

Eva Maria Janisch studiert im Master Sportund Eventmanagement in Bad Gleichenberg

Wie entstehen die Werkstoffe von morgen?

Immer häufiger nicht mehr nur im Labor, sondern virtuell am Computer. Am Campus Kapfenberg erforscht das Wirtschaftsingenieur-Institut Industrial Management in seiner Lehr- und Forschungsfabrik Smart Production Lab gemeinsam mit dem COMET-Forschungszentrum IC-MPPE neue digitale Wege der Materialentwicklung. Digitale Zwillinge machen es möglich, Materialien, Prozesse und Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette virtuell abzubilden – von der ersten Idee bis zum fertigen Bauteil. Das beschleunigt Entwicklung, steigert Effizienz und unterstützt nachhaltige industrielle Innovation.

Neue Wege für Finanzkarrieren

Die neue Studienrichtung Finanzmanagement im berufsbegleitenden Masterstudium Bank- und Versicherungsmanagement bereitet auf leitende Funktionen im Finanzwesen vor. Im Bereich Bankmanagement gibt es die neuen Lehrgänge Certified Retail Banking Expert, Certified Corporate Banking Expert, Certified Banking Professional und den MBA Bankmanagement.

Regionale Nachhaltigkeit leben

ENNE+ ist ein EU-Projekt, das innovative Ansätze für Berufsbildung stärkt. Es unterstützt Berufsbildungsanbieter:innen dabei, durch Vernetzung, Weiterbildung und öko-innovative Aktivitäten nachhaltige Veränderungen in ihren Regionen voranzutreiben. Vonseiten der FH JOANNEUM ist das Institut International Management and Entrepreneurship beteiligt.

MEDIEN UND DESIGN

CREATE WITH PURPOSE

„Study with Purpose“ –Warum hast du dich für dein Studium entschieden?

Es war das Interesse an Videos, Kameras, Social Media und mein großer Wunsch journalistisch zu arbeiten.

Warum fiel deine Wahl auf die FH JOANNEUM?

Mich haben das Open House, die vielen Informationen auf der Website sowie der Social MediaAuftritt der FH JOANNEUM überzeugt.

Junges Design auf der großen Bühne

Deine „Best Moments“ an der FH JOANNEUM?

Die starke Gemeinschaft im Jahrgang, praxisnahe Projekte wie meine Arbeit bei der „Annenpost“ und dass wir mit unseren Lehrenden auf Augenhöhe sind.

Deine Visionen?

Ich möchte im multimedialen Journalismus tätig sein und mit Video, Moderation und gutem Storytelling Menschen informieren und berühren.

Nico Kammeritsch studiert im Bachelor Journalismus und Public Relations in Graz

Begehrte nationale und internationale Auszeichnungen gingen an das Institut Industrial Design der FH JOANNEUM: Masterstudent Philipp Niechoj erhielt für sein Konzept finGrip den European Product Design Award 2024 Top Design Winner in der Kategorie Health Accessories - Student. Beim James Dyson Award Austria 2025 überzeugte Eva Steinz mit ihrer Schwimmweste Vitapack und gewann den ersten Platz, während Metka Antolic mit dem modularen Pflanztisch Sprout den zweiten Platz erreichte.

Leben auf Proxima Centauri B

Vier Studierende des Studiengangs Interaction Design nahmen am i2P Design for Future Programm teil, organisiert von CERN IdeaSquare, LAB Lahti und der FH JOANNEUM. In Genf entwickelten sie gemeinsam mit Studierenden aus Finnland Konzepte für das Leben auf dem erdähnlichen Planeten Proxima Centauri B – inspiriert von Expert:innen des CERN und der NASA.

Gemma Klima!

Im Forschungsprojekt GEMMA KLIMA unterstützt das Institut Journalismus und Digitale Medien mit Partnern Initiativen, um klimaschonende Lebensweisen zu fördern. Ziel ist es, Wege zur Klimaneutralität zu erproben und das Engagement der Zivilgesellschaft zu stärken. Die Förderung kommt vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur und vom Klima- und Energiefonds.

INVENT WITH PURPOSE

„Study with Purpose“ –Warum hast du dich für dein Studium entschieden?

Nach dem Bachelor in Fahrzeugtechnik wollte ich durch ein Masterstudium tiefer in die Materie eintauchen.

Warum fiel deine Wahl auf die FH JOANNEUM?

Ich habe mich aufgrund des starken Praxisbezugs und der Möglichkeit, das Studium in Regelstudienzeit abzuschließen, für die FH entschieden.

Deine „Best Moments“ an der FH JOANNEUM?

Die Erfolge mit dem Studierendenteam Joanneum Racing Graz und das Knüpfen von Freundschaften mit vielen unterschiedlichen Menschen.

Deine Visionen?

Der berufliche Einstieg in den Motorsport, wo ich mein Wissen nutzen will, um Innovationen voranzutreiben und Autos schneller und effizienter zu machen.

Vishal Chander studiert im Master Fahrzeugtechnik / Automotive Engineering in Graz

Hoffnung Wasserstoff

Im Projekt IRON LIQORNE entwickelt die Arbeitsgruppe T&T Aircraft Propulsion Systems am Institut Luftfahrt / Aviation der FH JOANNEUM Wasserstoff-Technologien für nachhaltige Flugzeugantriebe. Wasserstoff ist ein vielversprechender, jedoch auch anspruchsvoller Treibstoff, der hauptsächlich Wasser ausstößt. Ziel der Forschenden ist es, Österreich als Zentrum der wasserstoffbasierten Luftfahrt zu stärken. Das Vorhaben wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert.

Einmal Mehlkäfer, bitte!

Immer häufiger landen Insekten als proteinreiches Nahrungsmittel auf der Speisekarte. Wie aber können Mehlkäfer und Co. möglichst nachhaltig, ressourcenschonend und sicher für den Verzehr gezüchtet werden? Dieser Frage widmet sich das internationale Forschungsvorhaben ITSAFE, an dem vonseiten der FH JOANNEUM das Institut Angewandte Produktionswissenschaften beteiligt ist.

Metallproduktion klimafit machen

Energieintensive Industrien wie die Metallindustrie verursachen hohe Emissionen. Der Umstieg von erdgasbetriebenen auf elektrische Hochtemperatur-Plasma-Brenner in Schmelzöfen soll diese Belastung deutlich senken. Im FFG-Projekt ICPIH – Inductive Coupled Plasma for Industrial Heating, unter der Leitung von Hubert Berger, bringt das Institut Electronic Engineering sein Know-how zu leistungselektronischen Konvertern ein.

EIN GEMEINSAMER BLICK

IN DIE ZUKUNFT – ROUND TABLE ZU

30 JAHREN FH JOANNEUM

Ein später Nachmittag im Labor des Instituts Angewandte Produktionswissenschaften: Zwischen CNC-Fräsen, Werkzeugwagen und 3D-Drucker kommen Vertreter:innen aus Wirtschaft und Forschung mit der Geschäftsführung der FH JOANNEUM zusammen, um anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der FH JOANNEUM darüber zu sprechen, wie Lehre, Praxis und Innovation in Zukunft zusammenspielen.

Text: Marion Velik

Seit drei Jahrzehnten prägt die FH JOANNEUM als steirische Zukunftshochschule Bildung und Innovation. Drei Jahrzehnte, die von Mut und Zukunftsgeist gekennzeichnet sind. Beides spiegelt sich auch in den Themen wider, die im Round Table diskutiert werden: Anforderungen der Wirtschaft an Studierende und Absolvent:innen, KI-Kompetenzen, internationale Erfahrungen und die enge Verknüpfung von Hochschule und Wirtschaft.

Lernen hat sich verändert

Ein zentrales Thema gleich zu Beginn des Gesprächs: die veränderte Lernkultur. Julia Konrad, Projektmanagerin bei K1 Group, bringt jene Qualitäten auf den Punkt, die junge Menschen aus Arbeitgeber:innensicht mitbringen sollten: „Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, projektbasiertes und problemlösendes Arbeiten, vorausschauendes Denken und vor allem Mitdenken.“ Und stellt fest: „Genau das ist der Ansatz der FH JOANNEUM mit ihrem Fokus auf praxisorientierte Ausbildung, besonders in den dualen Studiengängen.“

Schnell kommt in diesem Zusammenhang das Thema Künstliche Intelligenz (KI) auf. Corinna Engelhardt-Nowitzki, wissenschaftliche Geschäftsführerin der FH JOANNEUM, setzt sich dafür ein, dass Studierende KI im Lernprozess nicht als den einfachsten Weg verwenden: „Studierende sollten ChatGPT und ähnliche Tools nicht gleich nach der Lösung, sondern vielmehr nach dem Lösungsweg fragen. Wir wollen, dass unsere Studierende diesen Extraweg gehen und ihre Fähigkeiten durch Lernen, Diskussion und Anwenden erwerben.“

Julia Konrad ist Projektmanagerin bei der K1 Management und Consulting GmbH. Das auf Immobilienmanagement spezialisierte Unternehmen vermietet seit vielen Jahren Räumlichkeiten an die FH JOANNEUM.

Dietmar Weinstein leitet den Vertriebsbereich Krankenversicherungen bei der GRAWE. Das Unternehmen verleiht die High Potential Awards an Absolvent:innen der FH JOANNEUM.

Fachkompetenz bleibt Kern

Corinna Engelhardt-Nowitzki ist Rektorin (FH) und wissenschaftliche Geschäftsführerin der FH JOANNEUM

KI als Werkzeug einsetzen

Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben und so sind sich alle Gesprächspartner:innen einig: Wie einst Office-Programme wird KI zur Basisfertigkeit. Doch sie verlangt ein tiefes Verständnis und ist kein Ersatz für das Verstehen. „Programme wie ChatGPT sind eine enorme Arbeitserleichterung – aber nur für jene, die wissen, wovon sie sprechen“, betont auch Dietmar Weinstein, Leiter des Vertriebsbereichs Krankenversicherungen bei der Grazer Wechselseitige Versicherung AG (GRAWE).

Trotz fortschreitender Digitalisierung bleibt das Fachwissen die Grundlage. Heinz Mayer, Geschäftsführer von JOANNEUM RESEARCH: „Die fachliche Kompetenz neuer Mitarbeiter:innen und jener, die schon länger im Unternehmen sind, steht bei uns an erster Stelle. Außerdem sollen sie Neugier und Lust auf Technik mitbringen. Dahingehend sind die Anforderungen gleichgeblieben. Verändert haben sich zusätzliche Werkzeuge wie eben KI, die Mitarbeitende jetzt beherrschen sollten.“

Heinz Mayer ist Geschäftsführer von JOANNEUM RESEARCH, Österreichs zweitgrößter außeruniversitärer Forschungseinrichtung.

Christina Bramberger, Leiterin des Bereichs Talent Acquisition bei der AVL List GmbH, ergänzt: „Es ist wichtig, eine solide fachliche Ausbildung zu haben. Wir suchen aber auch Personen, die kritisch hinterfragen und in Schnittstellen und Systemen denken, denn in unserer Hightech-Branche geht es nicht mehr darum: Bin ich rein Maschinenbautechniker, bin ich rein Fahrzeugentwicklerin oder bin ich rein Softwareentwickler?“

Christina Bramberger ist Global Head Center of Excellence – Talent Acquisition bei der AVL List GmbH. Das steirische Hightech-Unternehmen kooperiert in der Lehre und Forschung mit der FH JOANNEUM.

Interkulturelle Kompetenz

Aus Sicht der AVL List GmbH ist auch globales Denken eine wichtige Fähigkeit, die bereits im Studium vermittelt werden soll. „Teams sind über den ganzen Globus verteilt und es ist immer wieder eine Herausforderung, gemeinsam den bestmöglichen Output zu liefern“, erklärt Christina Bramberger. Julia Konrad hat bereits während ihrer Studienzeit Auslandserfahrungen gesammelt: „Man muss in einem fremden Land Dinge selbst anpacken und lernt dadurch.“

Hands-On also, ein Stichwort, das Martin Payer, kaufmännischer Geschäftsführer der FH JOANNEUM aufgreift: „Wir sind überzeugt, dass trotz der Digitalisierung gerade unser Laborwesen – das Bereitstellen von Infrastruktur, an der man etwas ausprobieren kann – ein entscheidender Unterschied zu anderen Hochschulen ist. Wenn Studierende an einer Maschine lernen, die Prinzipien verstehen und dieses Wissen mit digitalen Werkzeugen wie ChatGPT ergänzen, entsteht genau jener Mehrwert, der sie für die Zukunft stärkt.“ Und hier schließt sich der Kreis: Denn angewendet wird das Wissen in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen wie jenen, die am Round Table teilnehmen. Martin Payer: „Ich denke an Praktika, die unsere Studierenden bei Partnerunternehmen machen, wo sie ihre digitalen und auch sozialen Fähigkeiten, die auch sehr wichtig sind, einbringen. Dann hat man ein rundes Paket, für das wir als FH JOANNEUM stehen wollen.“

Blick in die Zukunft

Der Round Table zeigt: Die Anforderungen wachsen, aber ebenso die Chancen. Die Fragen der Zukunft sind komplex, aber lösbar – wenn Hochschule, Unternehmen und Forschung gemeinsam anpacken. So wie vor 30 Jahren, als die FH JOANNEUM gegründet wurde. „Wir sollten uns an unserem Namensgeber orientieren“, stellt Martin Payer abschließend fest: „Erzherzog Johann hat Innovation in die Steiermark gebracht – und genauso mutig waren jene, die vor mehr als 30 Jahren die FH JOANNEUM gegründet haben. Wenn man nun in 30 Jahren zurückblickt, soll es heißen: Ja, es wurden die richtigen Entscheidungen getroffen, die richtigen Ausbildungsformate an der FH JOANNEUM angeboten und Inhalte unterrichtet, damit es qualifizierte Fachkräfte am Stand-

ort Steiermark gibt. Das bedeutet, wir müssen jetzt schon einen Schritt weiterdenken.“

Seit drei Jahrzehnten prägt die FH JOANNEUM als steirische Zukunftshochschule Bildung und Innovation.

Unsere Partner:innen

Sie schaffen Möglichkeiten und gestalten unsere Hochschule mit – auch wenn sie nicht immer sichtbar sind oder direkt im Hörsaal sitzen: Unsere Partnerschaften sind ein zentraler Erfolgsfaktor in der sich ständig wandelnden Arbeits- und Bildungswelt.

Unsere vielfältigen Kooperationen schaffen wertvolle Verbindungen zwischen Unternehmen und Hochschule. Sie fördern Innovation, sichern qualifizierten Nachwuchs und ermöglichen gegenseitiges Wachstum.

Text: Anna-Magdalena Druško

wicklung und Leitung von Immobilienprojekten, die einen Fokus auf hochwertige und nachhaltige Bauweise haben.

Stefan Konrad, Projektmanager: „Seit vielen Jahren schaffen wir für die FH JOANNEUM Raum zum Wachsen und erleben live mit, wie sich die Bedürfnisse von Lehre, Campusleben und Studierenden verändern. Eine Zusammenarbeit, die verlässlich ist und uns zugleich immer wieder inspiriert.“

nenorientierung und Weiterbildung für Pflegekräfte zu ermöglichen, die dieser Komplexität mit vielfältigen Kompetenzen gewachsen sind.

Thomas Bredenfeldt, Direktor Personal: „Unsere strategische Partnerschaft stellt die Ausbildung von hochqualifiziertem Gesundheitspersonal in der Steiermark sicher und ebnet Studierenden den Weg in eine zukunftssichere Karriere.“

gen hinweg und verdeutlicht, wie digitale Kommunikation gemeinsam, verantwortungsvoll und aktiv gestaltet werden kann.

Xenia Daum, Geschäftsführerin Kleine Zeitung: „Absolvent:innen der FH JOANNEUM prägen unser Unternehmen seit vielen Jahren mit frischem Denken, fundierter Expertise und großer Leidenschaft. Sie bringen fachliches Rüstzeug für den digitalen Alltag mit und haben einen klaren Blick in die Zukunft.“

ches Verständnis mitbringen – genau das, was wir in der sich wandelnden Versicherungsbranche brauchen.“

gang zu talentierten Nachwuchskräften, die mit aktuellstem Wissen und praktischer Erfahrung die Mobilität von morgen mitgestalten.“

formation zu einem klimaneutralen Energiesystem benötigen – praxisorientiert, innovativ und mit regionalem Bezug.“

JOANNEUM RESEARCH

Die enge Kooperation zwischen der JOANNEUM RESEARCH und der FH JOANNEUM verbindet Spitzenforschung mit praxisorientierter Lehre. Sie zeigt sich in gemeinsamen F&E-Projekten, im Austausch von Forscher:innen sowie in der gezielten Nutzung von Synergien in Lehre und Forschung. Studierende profitieren vom Zugang zu modernster Forschungsinfrastruktur und aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen, während gleichzeitig der Forschungsund Innovationsstandort Steiermark nachhaltig gestärkt wird.

Heinz Mayer, Geschäftsführer: „Die Partnerschaft mit der FH JOANNEUM verbindet außeruniversitäre Spitzenforschung mit praxisorientierter Lehre. Das eröffnet sowohl der JOANNEUM RESEARCH als auch Studierenden einzigartige Entwicklungsmöglichkeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis.“

WKO Steiermark

Als Interessenvertretung der steirischen Wirtschaft ist der WKO Steiermark die Verbindung zwischen Unternehmen und Hochschule besonders wichtig. Die Kooperation mit der FH JOANNEUM stärkt den Wirtschaftsstandort, fördert unternehmerisches Denken und sorgt dafür, dass Ausbildungsinhalte mit den Anforderungen der Wirtschaft Schritt halten.

Josef Herk, Unternehmer und Präsident der WKO Steiermark: „Unsere Partnerschaft ist ein Erfolgsfaktor für die gesamte steirische Wirtschaft. Gemeinsam gestalten wir Ausbildungsangebote, die genau auf die Bedürfnisse unserer Unternehmen zugeschnitten sind und Innovation in der Region vorantreiben.“

Volksbank Steiermark

Die Volksbank Steiermark unter stützt die FH JOANNEUM bei der Ausbildung künftiger Fachkräfte im Finanzsektor. Die Zusammenarbeit zeigt, wie regionale Verwurzelung und innovative Ausbildungskonzepte Hand in Hand gehen, um junge Talente für eine Karriere im Bankwesen zu begeistern.

ort durch praxisnahe Forschung, Innovation und die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte für technologieorientierte Unternehmen.

Monika Cisar-Leibetseder, Generaldirektorin Volksbank Steiermark: „Als Regionalbank ist uns der Nachwuchs aus der Region besonders wichtig. Die FH JOANNEUM bildet praxisorientierte Absolvent:innen aus, die sowohl digitale Kompetenz als auch Kund:innennähe verstehen. Diese Kombination aus fachlicher Expertise und sozialer Kompetenz ist perfekt für unsere Zukunft.

Christoph Robinson, Geschäftsführer: „Die Kooperation von Wissenschaft, Forschung und Industrie ist eine steirische Besonderheit und zeichnet uns aus. Die FH JOANNEUM ist ein Innovationsmotor für unsere Industrie. Ihre anwendungsorientierte Forschung und exzellente Ausbildung sichern unseren Unternehmen Zukunftsmacher:innen, die sie für internationale Wettbewerbsfähigkeit brauchen.“

Miteinander forschen, voneinander lernen.

Weitere Partner:innen unseres Jubiläumsjahres:

Pankl Racing Systems

Die Softwaregärtner WareTec IT Solutions

Conversory Digitalagentur

Mit dem Standort in Kapfenberg setzt die FH JOANNEUM ein klares

Zeichen: Pflegeausbildung muss auch regional gedacht werden.

WO BERUFUNG RAUM FINDET

Mit der Eröffnung des neuen Gesundheitscampus der FH JOANNEUM in Kapfenberg schreiben wir ein neues Kapitel in der Pflegeausbildung und senden ein starkes Signal für die Region. Ein Ort, an dem Ausbildung, Engagement und

220 Studienplätze im Endausbau

raum, der vorbereitet – auf echte He rausforderungen, echte Bedürfnisse, echte Zukunft.

Bildung, die ankommt

Mit dem Standort in Kapfenberg setzt die FH JOANNEUM ein klares Zeichen: Pflegeausbildung muss auch regional gedacht werden. Der Campus bringt nicht nur Studierende in Obersteiermark zusammen, sondern schafft auch eine direkte Anbindung an Gesundheitseinrichtungen in der Region. „Mit dem Gesundheitscampus in Kapfenberg setzen wir den Ausbau der Studienplätze im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe konsequent fort und tragen dem steigenden Bedarf an Pflegekräften Rechnung“, betonte Landesrat Willibald Ehrenhöfer bei der Eröffnung.

Ein Ort mit Herz und Weitblick

Für die Geschäftsführung der FH JOANNEUM ist der Campus eine Einladung an junge Menschen, Quereinsteiger:innen oder jene mit dem Wunsch, etwas zu bewegen. „Die Studierenden werden von akademisch hochqualifizierten Lehrenden unterrichtet, die aus der Praxis kommen. Wir freuen uns, mit diesem Standort viele Menschen für die Pflege begeistern zu können“, so Corinna Engelhardt-Nowitzki und Martin Payer.

Der Campus am Mürzufer – ein saniertes Gebäude mit Zubau für rund 4.000 Quadratmeter – getragen durch eine rund 20 Millionen Euro starke Investition des Landes Steiermark, ist nicht nur räumlich, sondern auch symbolisch ein neuer Mittelpunkt für Ausbildung, Gesundheit und regionale Entwicklung.

Mehr als Mauern

Dieser neue Campus ist ein Versprechen: an die Region, an die Menschen, die Pflege brauchen, und an jene, die sie erlernen. Damit schafft die FH JOANNEUM einen Ort, der nicht nur ausbildet, sondern Hoffnung, Stärke und neue Perspektiven schenkt.

2.300 Praxisstunden während des Bachelorstudiums

4.000

Quadratmeter Gesundheitscampus

20 Millionen Euro Investitionsvolumen

Ein Ort, der nicht nur ausbildet, sondern Hoffnung, Stärke und neue Perspektiven schenkt.

HIGHLIGHTS

Die FH JOANNEUM setzt Maßstäbe in Forschung, Lehre und Innovation. Von preisgekrönten Designprojekten über nachhaltige Technologien bis zu internationalen Kooperationen – die Vielfalt und Exzellenz zeigen, wie praxisnah und zukunftsorientiert wir sind.

Expedition ins ewige Eis

Studierende und Lehrende des neuen Forschungsprojekts JOANNEUM Arctic Expedition Team (AET) waren zu Gast in der Sermilik-Forschungsstation in Grönland, die von der Universität Graz mit der Universität Kopenhagen betrieben wird. Ziel von AET ist es, interdisziplinär und studiengangsübergreifend die Welt der Arktis zu erforschen.

Boxenstopp an der FH JOANNEUM

Europäisches Leuchtturmprojekt EU4Dual

Seit drei Jahren ist die FH JOANNEUM Teil der Hochschulallianz EU4Dual, die sich für die Stärkung des dualen Studiums in Europa einsetzt. Die FH JOANNEUM trägt maßgeblich zur Entwicklung von drei Joint Dual Masterprogrammen bei. Der erste Joint Dual Master Digital and Sustainable Manufacturing Engineering wurde bereits akkreditiert.

Der steirische Landesrat Willibald Ehrenhöfer besuchte die FH JOANNEUM und gratulierte den Studierendenteams Joanneum Racing Graz zum Sieg bei Formula Student Austria und joanneum Aeronautics zum Erfolg beim Design-Build-Fly-Wettbewerb. Er zeigte sich beeindruckt vom Können der Teams, dem Engagement und Teamgeist.

Wenn es rüttelt, zählt jede Zelle

Das Projekt VibraShock am Institut Fahrzeugtechnik untersucht, wie Stöße und Vibrationen bei verschiedenen Temperaturen die Alterung von Lithium-Ionen-Zellen und Hybrid-Superkondensatoren beeinflussen. Ziel ist eine Diagnosemethode, die innere mechanische Schäden erkennt und bewertet. Fördergeber ist die FFG.

Besucher:innenrekord beim Open House 2025

Die FH JOANNEUM öffnete beim Open House ihre Türen für alle Interessierten in Graz, Kapfenberg und Bad Gleichenberg. Auf dem Programm standen Informationen über das Studienangebot, den Studienalltag und die unterschiedlichen Berufschancen. Geboten wurden auch Probevorlesungen und Einblicke in Labore. Das Highlight: über 5.000 Besucher:innen an den drei Standorten.

Zukunft zum Anfassen: Gelungener erster Future Day

Bei der Premiere des Future Day bot die FH JOANNEUM jungen Menschen Einblicke in Forschung und Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz (KI). Die Besucher:innen nahmen an Workshops und Mitmachstationen teil. Höhepunkte waren die Prämierung des KI-Fotowettbewerbs für Schulen und die Auszeichnung von VWA-Arbeiten.

Handwerk neu gedacht

Mit dem Projekt Digitalisierung im Handwerk leistet die FH JOANNEUM einen Beitrag zur Umsetzung der Wirtschaftsstrategie 2030 der Stadt Graz. Ziel ist es, Handwerksbetriebe beim digitalen Wandel zu unterstützen und den Zugang zu praxisnahen, maßgeschneiderten Lösungen zu erleichtern. Konkrete, kostenfreie Angebote stehen über den Digital Innovation Hub Süd zur Verfügung.

Best-of-BeSt: Neuer Messestand räumt ab

Das Veranstaltungsteam der Berufs- und Studieninformationsmesse BeSt kürte den Messestand der FH JOANNEUM zum „Best-of-BeSt“. Der Infostand punktete bei der Jury mit seinem Look, den angebotenen Informationen sowie der Beratungskompetenz des FH JOANNEUM-Messeteams. Herzstück des Stands ist der bunte Pop-up-Trailer.

Politik trifft Praxis

Der steirische Landeshauptmann Mario Kunasek besuchte die FH JOANNEUM, um sich über die praxisorientierte Lehre und Forschung zu informieren. Auf dem Programm stand unter anderem die Besichtigung des Luftfahrtlabors. Außerdem tauschte er sich auf der FH JOANNEUMJobmesse Future Engineers mit Technik-Studierenden und Vertreter:innen der ausstellenden Unternehmen aus.

Ehre, wem Ehre gebührt

Weitere FH-Professor:innen an Bord

Die FH JOANNEUM ehrte im Rahmen einer akademischen Feier herausragende Persönlichkeiten. Nach der Eröffnung und der Festrede von Landesrat Willibald Ehrenhöfer wurden die Honorarprofessuren an Hans Aubauer, Gerhard Kunisch und Wolfgang Thelesklav verliehen. Anschließend erhielten Stefan Bardel, Regina Friedrich und Günther Witamwas den Ehrensenator:innen-Titel für ihre besonderen Verdienste um die FH JOANNEUM.

Die Verleihung des Funktionstitels FH-Professor:in stellt eine besondere Auszeichnung für Mitarbeitende dar, die sich durch ihr Engagement in unterschiedlichen Bereichen der Lehre und Forschung besonders qualifiziert haben. Wir gratulieren den neu ernannten Professor:innen Gudrun Schappacher-Tilp (Institut Electronic Engineering) und Christian Friedl (International Management and Entrepreneurship).

Am ersten Platz gelandet

Beim internationalen Design, Build, Fly-Wettbewerb in den USA feierte das Studierendenteam joanneum Aeronautics des Instituts Luftfahrt / Aviation einen historischen Erfolg: Mit seinem selbst entwickelten und gebauten Modellflugzeug Seeschwalbe sicherte sich das Team erstmals in der Vereinsgeschichte den Gesamtsieg. Der Wettbewerb zählt zu den renommiertesten Veranstaltungen für Luftfahrtstudierende.

Schnell, schneller – Joanneum Racing Graz

Großer Erfolg für Joanneum Racing Graz: Das Studierendenteam des Instituts Fahrzeugtechnik / Automotive Engineering sicherte sich beim Formula Student AustriaWettbewerb am legendären Red Bull Ring den Gesamtsieg in der Elektroklasse – mit dem selbst entwickelten Rennwagen JR25. In fünf intensiven Wettkampftagen setzte sich das Team gegen 39 internationale Teams durch. Ein weiterer Gesamtsieg folgte beim Rennen am Autodrom Most in Tschechien.

GRAWE ehrt Talente der FH JOANNEUM

Wolfgang Thelesklav, Honorarprofessor der FH JOANNEUM, Prokurist und Leiter der Personalabteilung der GRAWE, überreichte den GRAWE High Potential Award an Selina Vielhaber, Matthias Bartholomäus, Max Pfisterer, Lukas Riegler und Michael Tassis vom Institut Software Design und Security. Am Institut Bank- und Versicherungswirtschaft wurden Anna Elisabeth Maier und Sebastian David Ruf geehrt, am Institut International Management and Entrepreneurship Hannah Jurak, Vanessa Scherr und Irene Michl.

Young Talents & High Potentials geehrt

Bei den Graduierungen der Institute Ergotherapie sowie Gesundheits- und Tourismusmanagement der FH JOANNEUM Bad Gleichenberg wurden Absolvent:innen geehrt. Der Hans-Werner Frömmel Young Talent Award in der Kategorie „Ambassador“ ging an Gerald Leitgeb. In der Kategorie „High Potential“ wurden Antonia Drexler, Sarah Caroline Gartner, Sandra Puntigam und Lisa Ruth Mariolina Almer ausgezeichnet. Den ERgotherapieLEBEN Award für die beste Bachelorarbeit bekam Katharina Schlemmer.

Magna

Charta Universitatum

Die FH JOANNEUM ist die erste österreichische Hochschule für angewandte Wissenschaften, die die Magna Charta Universitatum (MCU2020) unterzeichnet hat. Rektorin (FH) Corinna Engelhardt-Nowitzki bekräftigte bei der feierlichen Unterzeichnung im King’s College London das Bekenntnis der FH JOANNEUM zu akademischer Autonomie, sozialer Verantwortung sowie zu Werten wie Toleranz, Inklusion und Respekt.

FH JOANNEUM setzt Maßstäbe in Internationalisierung

Das Institut Diätologie der FH JOANNEUM gewann beim Internationalisation Award den ersten Platz für das Projekt „Mobilität möglich machen in der Diätologie: von der Ausnahme zur Struktur“. Es ermöglicht ein Auslandssemester ohne Verlängerung der Studienzeit. Der neue Award wurde vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) und der OeAD, Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung, ins Leben gerufen.

Lehre mit Auszeichnung

Jedes Jahr wird an der FH JOANNEUM ein großer Moment gefeiert: die Verleihung der Teaching Awards. Das Besondere daran: Studierende nominieren ihre Lehrenden und zeigen damit ihre Anerkennung für besondere Leistungen in der Lehre. Eine Fachjury wählt schließlich jene Preisträger:innen aus, die mit Herzblut und Leidenschaft die Lehre an unserer Hochschule prägen.

Wir gratulieren den Teaching Award Gewinner:innen 2025: Markus Bödenler, Institut eHealth, Anna Eichmann und Hannes Aftenberger, Institut Physiotherapie, Jürgen Fluch, Institut Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement, Chiara Mayer, Institut Angewandte Produktionswissenschaften, Roman Pürcher, Institut Design & Kommunikation und Patrick Schlauer, Institut Journalismus und Digitale Medien.

Teaching Award Plus

Der Teaching Award Plus 2025 wurde für das beste eingereichte didaktische Konzept zum Spezialthema „Kompetenzorientierte Leistungsüberprüfung“ vergeben. Wir gratulieren den Gewinner:innen Tanja Psoder und Jan Werner vom Institut Architektur und Bauingenieurwesen.

Markus Bödenler, Institut eHealth
Jürgen Fluch, Institut Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement
Patrick Schlauer, Institut Journalismus und Digitale Medien
Anna Eichmann, Institut Physiotherapie
Chiara Mayer, Institut Angewandte Produktionswissenschaften
Tanja Psonder, Institut Architektur und Bauingenieurwesen
Hannes Aftenberger, Institut Physiotherapie
Roman Pürcher, Institut Design & Kommunikation
Jan Werner, Institut Architektur und Bauingenieurwesen

DIE STUDIENGÄNGE DER FH JOANNEUM

ANGEWANDTE INFORMATIK

• Bachelorstudiengänge

Gesundheitsinformatik / eHealth (BSc)

• Mobile Software Development (BSc)

• Software Design and Cloud Computing (BSc) Wirtschaftsinformatik (BSc)

• Masterstudiengänge

Business Informatics (DI)

• Cybersecurity and Ethical Hacking (MSc)

• Data Science and Artificial Intelligence (MSc) eHealth (MSc)

• IT-Recht und Management (MA)

BAUEN, UMWELT UND GESELLSCHAFT

• Bachelorstudiengänge

• Bauplanung und Bauwirtschaft (BSc) Umweltmanagement (BSc)

• Soziale Arbeit (BA)

• Masterstudiengänge

• Architektur (DI)

• Baumanagement und Ingenieurbau (DI) Energy and Transport Management (MSc)

• European Green Transformation (MSc)

• Soziale Arbeit (MA)

GESUNDHEITSSTUDIEN

• Bachelorstudiengänge

• Biomedizinische Analytik (BSc) Diätologie (BSc)

• Ergotherapie (BSc)

• Gesundheits- und Krankenpflege (BSc) Hebammen (BSc)

• Logopädie (BSc)

• Physiotherapie (BSc) Radiologietechnologie (BSc)

• Masterstudiengang Massenspektrometrie und molekulare Analytik (MSc)

MANAGEMENT UND BUSINESS

• Bachelorstudiengänge Bank-, Versicherungs- und Finazwirtschaft (BA)

• Gesundheits- und Tourismusmanagement (BA)

• Industrial Management (BSc) Internationales Management (BA)

• Masterstudiengänge

Bank- und Versicherungsmanagement (MA)

• Digital Entrepreneurship and Innovation (MA)

• Gesundheits-, Tourismus- und Sportmanagement (MA) Global Strategic Management (MA)

• International Industrial Management (DI)

MEDIEN UND DESIGN

• Bachelorstudiengänge

• Industrial Design (BA) Informationsdesign (BA)

• Journalismus und Public Relations (PR) (BA)

• Masterstudiengänge

• Communication and Exhibition Design* (MA)

• Interaction, Media and Sound Design*,** (MA) Content Strategy (MA)

• Industrial Design (MA)

TECHNIK

• Bachelorstudiengänge

• Elektronik und Computer Engineering (BSc)

• Fahrzeugtechnik / Automotive Engineering (BSc) Industrielle Mechatronik (BSc)

• Luftfahrt / Aviation (BSc)

• Nachhaltiges Lebensmittelmanagement (BSc) Produktionstechnik und Organisation (BSc)

• Masterstudiengänge Electronic Engineering (MSc)

• Engineering and Production Management (MSc)

• Fahrzeugtechnik / Automotive Engineering (DI) Lebensmittel: Produkt- und Prozessentwicklung (MSc)

• Luftfahrt / Aviation (MSc)

* vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Gremien

** in Kooperation mit der Kunstuniversität Graz

Erleben Sie die FH JOANNEUM

Open House

FH JOANNEUM

Bad Gleichenberg

6. März 2026

FH JOANNEUM

Kapfenberg

6. März 2026

Bildungsmesse BeSt Wien

Messe Wien

12. bis 15. März 2026

Lange Nacht der Forschung

FH JOANNEUM Graz und Kapfenberg

24. April 2026

Future Day

FH JOANNEUM Graz

21. Mai 2026

FH JOANNEUM Graz

21. März 2026

Hören Sie in die Podcasts der FH JOANNEUM rein.

„Lebensg‘schichten und Studiensachen“

– der Absolvent:innenpodcast unserer Hochschule

„Neugier – Schlauer werden durch Wissenschaft“

– der Expert:innenpodcast der FH JOANNEUM

Ready, Study, Go! – der Podcast der FH JOANNEUM Studienberatung

FH JOANNEUM

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