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2026.09_fegmagazin

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«Jede Gemeinde ist ein neuer Leuchtturm der Hoffnung.»

«Allein geht manches schneller, gemeinsam kommen wir weiter.»

Matthias Loup, Vision Schweiz

Doris Meister, Vision Europa

Ausgabe September 2026


Impressum Gratis-Zeitschrift der Freien Evangelischen Gemeinden in der Schweiz fegmagazin 09/26 | 120. Jahrgang erscheint 10-mal jährlich (Doppelnummern 07/08 und 12/01) HERAUSGEBER Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz Witzbergstrasse 7, 8330 Pfäffikon ZH 043 288 62 20 sekretariat@feg.ch | www.feg.ch REDAKTION Deborah Vassen Kommunikation FEG Schweiz redaktion@feg.ch LAYOUT FEG Kommunikation, Deborah Vassen Carmen Buchegger, gndruck Bachenbülach

LEKTORAT Hansueli Kägi, Ferdi Ammann BILDNACHWEIS Symbolbilder: unsplash+ DRUCK gndruck Bachenbülach REDAKTIONSSCHLUSS FÜR TEXTE UND INSERATE: Für fegmagazin 11/2026: 08. September 2026 Für fegmagazin 12-01/2026: 08. Oktober 2026 redaktion@feg.ch | inserate@feg.ch SPENDEN FEG Schweiz, PC-Konto 30-6865-6 IBAN CH55 0900 0000 3000 6865 6 BIC POFICHBEXXX Online-Spenden unter www.feg.ch/spenden DU FINDEST UNS AUCH UNTER www.feg.ch instagram: @fegschweiz facebook: www.facebook.com/fegschweiz whatsapp: www.feg.ch/whatsapp

Inhalt Vision EU

FEG Schweiz 3 4 5 7 8 10 12 13

Was uns bewegt … | Leitung FEG Schweiz «Kirche für Andere» | Vorsitzender FEG Schweiz Lass mein Volk ziehen … | Bettag 2026 Ein bewegender Augenblick | DV FEG Schweiz FEGcraft: Glaube trifft Gaming | FEG Jugend Der Auftrag bleibt | FEG Laupen Erlebe Kirche, die verbindet | FEG Stans Grizzlys am BESJ-Masters | BESJ Kirche Wigarten

Vision CH 14

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Vision global 23 24

September 2026 — fegmagazin

Än Güggel statt Pralinés | SAM Global Glaube, der aufblüht | Indien

Usem Läbe ...

Das Ende naht! | Missionsleitung

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Auf der Suche nach verlorenen Herzen | Polen Wenn alles teurer wird | Leitung Manchmal schliessen Kirchen … | Frankreich Gemeinde ist kein Inselparadies | Italien

Die FEG Schweiz im 2. Weltkrieg | Geschichte Wettbewerb Wendepunkte des Lebens Termine, Personelle Mutationen | FEG Schweiz Ich bin die Tür. | Deborah Vassen


FEG Schweiz

Was uns bewegt ... «Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.» Joh 15,5 Keinen anderen Vers habe ich so oft gehört – und so oft falsch verstanden.

Jonas Eggenberger Pastor FEG Kloten jonas.eggenberger @feg-kloten.ch

Die längste Zeit meines Christenlebens habe ich gedacht, ich wäre eine Rebe, die am Stamm, an Jesus, angehängt ist und seine ganze Kraft aus diesem Stamm schöpft. Dabei hätte mir nach dem hundertsten Mal Lesen doch auffallen müssen, dass sich Jesus gar nicht als den Stamm bezeichnet, an dem die Reben dran sind. Er bezeichnet sich als Weinstock, von dem die Reben ein Teil sind. Wir sind nicht an Jesus – sondern wir sind in Jesus. Der kleine Unterschied verändert alles. Der Grund, warum wir ohne Jesus nichts tun können, ist nicht, weil wir nur von ihm Kraft bekommen; sondern weil alles, was wir tun, gar nicht wir tun, sondern Jesus durch uns. Ohne Jesus haben wir nicht nur keine Kraft, etwas zu tun – sondern ohne Jesus ist gar niemand da, der etwas tun könnte. Ich bin die Rebe – doch gleichzeitig ist Jesus auch selbst die Rebe, die alle Frucht bringt. Er bringt viel Frucht und wir bringen gar keine. Doch wenn wir ein Teil von ihm sind, dann bringen auch wir viel Frucht – nämlich seine Frucht.

Was die Leitung FEG Schweiz bewegt Vom 23.–24. Juni 2026 traf sich die LFS zur JahresRetraite, die in das DACHI-Treffen mit Verbänden aus Deutschland, Österreich und Italien überging. Die Schwerpunkte lagen auf der Neubesetzung im Bereich Mission, der Weiterentwicklung von «Kirche für Andere» sowie Strategien zur pastoralen Nachwuchsförderung. Aus der Reflexion über «Gemeinde mit Mission» wird deutlich: Eine Kulturveränderung erfolgt nicht durch Programme, sondern durch nachhaltige Gewohnheiten – auch im Gebetsleben. Deshalb soll «Kirche für Andere» von einer Gebetsbewegung getragen werden. Das Finanzierungskonzept wurde überarbeitet, um die Konferenz möglichst vielen zugänglich zu machen und regionalen Unterschieden Rechnung zu tragen. Wir ermutigen alle Gemeinden, der für den 19.–20. März 2027 geplanten Konferenz mit dem nationalen Abschlussgottesdienst per Livestream am 21. März höchste Priorität einzuräumen. Nach Beschluss der Delegiertenkonferenz bestätigte die LFS Mike Scheuzger als Leiter FEG Lobpreis für weitere vier Jahre; sein Pensum steigt von 30 auf 40%. Die LFS nahm zur Kenntnis, dass die neu geschaffene Stiftungsaufsicht sich am 5. Juni 2026 konstituierte – Stefan Stumpf übernimmt den Vorsitz, Benjamin Keller die Stellvertretung. Christian Zwicky berichtet, dass das Melo-Festival mit rund 1000 Teilnehmenden positiv erlebt wurde. Die Frage eines Mitveranstalter-Status der FEG Schweiz wird in der zweiten Jahreshälfte behandelt. Die Lohnbänder 2027 werden analog zur Teuerungsrate (Referenzmonat Mai 2026) um 0,6% angehoben, was inklusive Dienstalterszuschlag eine empfohlene Lohnerhöhung um 1,2% ergibt. Zudem steigen nach zehn Jahren die Dienstvergütungen für Predigtdienste von 200 auf 250 CHF bzw. von 300 auf 350 CHF (bei Gemeinden ohne Pastor).

Daniel Rath Vorsitzender FEG Schweiz daniel.rath@feg.ch

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Vorsitzender FEG Schweiz

«Kirche für Andere» könnte deiner Gemeinde schaden! Was im Gebet und Hören auf Gott einen Anfang hatte und bei anderen Verbandsleitungen auf Gegenseitigkeit stiess, ist mittlerweile zu einer Bewegung geworden, an der fünfzehn freikirchliche Verbände aller Sprachregionen in der Schweiz beteiligt sind.

Mehr als eine Idee

Daniel Rath Vorsitzender FEG Schweiz daniel.rath@feg.ch

«Nichts ist mächtiger als eine Idee zur richtigen Zeit» sagte einst der grosse Schriftsteller Victor Hugo. Viele träumen davon, «die richtige Idee zur richtigen Zeit» zu haben und viral zu gehen, einen Hype auszulösen oder auf andere Weise erfolgreich zu sein. Aber darum ging es uns nie. Die Ausweitung der Zusammenarbeit hatte einen anderen Hintergrund: Die innere Wahrnehmung, hier ist Gott am Werk, und es steht uns nicht zu, dieses Werk durch eigenmächtige Einschränkungen zu behindern. Was dann geschah und geschieht, überrascht uns selbst. Es weckt in uns eine grössere Sehnsucht, mit Gottes Plänen synchron zu laufen, und fordert uns zugleich enorm heraus. Dabei wird uns im Kernteam immer wichtiger: «Kirche für Andere» muss mehr sein als Aktivismus.

Mehr als Aktivismus Der Titel ist kein Fake, sondern eine tiefe Überzeugung. «Kirche für Andere» könnte einer Gemeinde schaden, wenn daraus nur eine weitere Aktion oder Kampagne mit Appellcharakter würde. Das würde die Gemeinde ermüden und auslaugen. Kirche für andere wird man nicht durch eine Konferenz, eine weitere Predigtreihe oder ein Seminar, nicht durch strategische Planungen, nicht durch Papiere und Konzepte. So gut und hilfreich das alles sein kann. «Kirche für Andere» braucht einen geistgewirkten Kulturwandel. Ein Kulturwandel findet nur dort statt, wo Menschen ihr Verhalten wirklich und nachhaltig ändern. Und dazu braucht es eine intrinsische Motivation.

Ein Werk des Heiligen Geistes Der einzige, der eine solche Motivation bewirken kann, ist der Heilige Geist. Der Prophet Haggai (1,14) beschreibt einen solchen Kulturwandel in Israel mit

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den Worten: «Und der HERR erweckte den Geist Serubbabels (…) und den Geist aller Übrigen vom Volk, dass sie kamen und arbeiteten am Hause des HERRN Zebaoth, ihres Gottes». Genau dieses Wirken wünschen wir uns.

Eine Bewegung des Gebets An der Kick-Off-Veranstaltung am 8. Mai 2026 haben wir deshalb festgehalten: Die Bewegung «Kirche für Andere» darf nicht einfach ein inspirierendes Projekt oder eine kluge Strategie sein. Wenn daraus langfristig Frucht entstehen soll, dann muss «Kirche für Andere» eine Gebetsbewegung sein, geboren in der Gegenwart Gottes, getragen durch Gebet und geprägt vom Reden und Wirken des Heiligen Geistes. Spürst du den Ruf? Dann sei dabei und lass uns mit Hingabe und kontinuierlich genau dafür beten!


FEG Schweiz – Bettag 2026

Lass mein Volk ziehen, dass es mir dient Dieser Satz traf mich mitten ins Herz. Während eines Gebetstags landete ich in der Exodusgeschichte Israels. Sechs Mal wiederholt sich der Befehl an den Pharao – und spricht heute in unser Leben.

Der Kleine Westminster Katechismus (1647) beschreibt des Menschen höchstes Ziel so: «Gott zu verherrlichen und ihn vollkommen zu geniessen in alle Ewigkeit». Wenn Sünde die Verfehlung dieses Lebensziels ist, dann ist sie nicht zuerst moralische Verfehlung, sondern der gott-lose Lebensvollzug per se: ein Leben ohne Liebe von Gott, Freude in Gott und Liebe für Gott und die Nächsten. Daniel Rath Vorsitzender FEG Schweiz daniel.rath@feg.ch

Ägypten symbolisiert ein unerlöstes Leben in Sünde und Gefangenschaft. Es steht für Vertrauen auf weltliche Macht, materielle Absicherung und falsche Götzen. Der Exodus dreht sich um Gottes Befreiung zur Gemeinschaft und zum Dienst für ihn. Was bedeutet dann heute: «Lass mein Volk ziehen, dass es mir dient»? Wie damals in Ägypten ruft Gott auch heute in das spätmoderne Europa. Auch unsere Jesus-Nachfolge ist ein Exodus – nicht aus der Welt, sondern aus der Sklaverei dieser Welt, die gemäss Hebräer 2,15 ihre Ursache in der Existenzangst hat. Als ich fragte, wie dieser Exodus praktisch wird, las ich auf der nächsten Seite meines Notizbuchs das Zitat: «Das Gebet ist die Tür aus dem Gefängnis unserer Sorge». Gebet ist ein Schlüssel, um Ägypten zu entfliehen. Es befreit aus Angst und führt ins Zentrum unserer Berufung: Gemeinschaft mit Gott und Anbetung.

Bete, geniesse und bete an! Der Artikel zum Bettag endet meist mit dem Aufruf zur Bettagskollekte. Ich habe jedoch eine grössere Bitte: Bete allezeit! Führe dein Leben als Gebet und entzieh dich dem modernen Ägypten: dem Vertrauen auf eigene Kraft, menschliche Macht, Materialismus und falsche Götzen. Schenke Zeit und Aufmerksamkeit dem, der dich berufen hat, ihn zu verherrlichen und zu geniessen in alle Ewigkeit.

Herzlichen Dank für deine Grosszügigkeit!

Daniel Rath Vorsitzender FEG Schweiz

Online spenden: www.feg.ch/bettag

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Gesellschaft und Hilfe im Alltag. Wir gehen mit Ihnen spazieren, hören einfach zu, helfen bei der Wäsche und auch kochen können wir.

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Delegiertenkonferenz FEG Schweiz

Ein bewegender Augenblick Am Samstag, 30. Mai 2026, fanden sich bei herrlichem Sonnenschein 101 Delegierte und 14 Gäste für die Frühlings-Delegiertenkonferenz der FEG Schweiz in der FEG Langenthal ein. Neben der Aufnahme der FEG LuzernSüd war die einstimmige Annahme des Antrages zur Einrichtung des Arbeitszweigs FEG Lobpreis ein Highlight.

Berufen wie Nehemia

Daniel Rath Vorsitzender FEG Schweiz daniel.rath@feg.ch

Zu Beginn nahm Reinhard Dannecker, Mitglied der Leitung FEG Schweiz, die Anwesenden mit in die Berufungsgeschichte aus Nehemia 1,1–4 und formulierte den Wunsch: FEG-Gemeinden sollen wieder vermehrt zu Orten werden, an denen Menschen ihre Berufung erkennen und ergreifen. Er sagte dies insbesondere auch im Blick auf den grossen Bedarf an Nachwuchs von pastoralen Mitarbeitenden.

Neue Bundesgemeinde willkommen Das Highlight des Vormittags war die einstimmige Aufnahme der FEG LuzernSüd als Bundesgemeinde. Hanspeter Nufer, Mitglied des Missionsrats, sprach der Gemeinde Jesaja 62,3 zu, Pastor Markus Wüthrich stellte die Gemeinde und ihre Geschichte vor. Wieder einmal spürten wir, dass Gemeindegründung nicht ohne Kampf zu haben ist. Aber am Ende ist jeder Aufwand gerechtfertigt. In einer darauffolgenden

Zeit von Dank, Lobpreis und Anbetung wurde die Aufnahme gefeiert – ein bewegender Augenblick für alle Anwesenden.

FEG Lobpreis bekommt Perspektive Ein weiterer Meilenstein bestand in der Zustimmung zum Antrag, das Pilotprojekt FEG Lobpreis in eine neue Phase zu überführen. Mike Scheuzger präsentierte die drei Arbeitsfelder und den Mehrwert. Die Leitung beantragte eine auf vier Jahre befristete 40%-Stelle für den Zeitraum 2026–2030, wobei eine Verlängerung darüber hinaus der expliziten Zustimmung der DK bedarf. Der Antrag wurde ohne Gegenstimme angenommen. Weitere Traktanden – Die Jahresrechnung und der Jahresbericht 2025 wurden einstimmig genehmigt und der LFS Décharge erteilt. Ebenso einstimmig erfolgte die Statutenänderung zur Einrichtung einer Stiftungsaufsicht FEG Schweiz; Hans Rudolf Maag, Stefan Stumpf und Benjamin Keller wurden als deren Mitglieder gewählt. Der PRUK-Fonds wurde aufgelöst.

Vielfältige Berichte am Nachmittag Den Nachmittag prägten Berichte aus den verschiedenen Arbeitsbereichen der FEG Schweiz und ihrer Missionswerke. Während des Tages gab es immer wieder Zeiten der Fürbitte in kleinen Gruppen, ein Ausdruck der Sehnsucht, nach einer von Gebet getragenen Bewegung mit grosser geistlicher Dynamik, denn ohne das Wirken des Heiligen Geistes bleiben alle menschlichen Bemühungen kraftlos.

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FEG Jugend

FEGCraft: Glaube trifft Gaming Die Abschiedsworte von Jesus sind unmissverständlich: «Deshalb geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, meine Jünger zu werden!» Doch gerade diese Welt hat sich in den letzten Jahren stark verändert – es ist eine digitale Parallelwelt entstanden. Wir brauchen nicht mehr nur Missionare, die ins In- oder Ausland gehen. Sondern auch solche, die sich in allen Welten auskennen – und dazu gehört auch die digitale Welt. Dort sein, wo Jugendliche eh schon sind: Das ist die Idee hinter FEGCraft.

Daniel Sierra (Jugendpastor FEG Leimental), Jonas Eggenberger (Pastor FEG Kloten) und Simeon Schär (FEG Kloten) haben gemeinsam einen FEG-MinecraftServer gestartet. Minecraft ist eines der meistgespielten Computerspiele weltweit. Jugendliche bauen darin eigene Welten, lösen Aufgaben und verbringen Zeit miteinander. Daniel Sierra Jugendpastor FEG Leimental daniel.sierra @feg-leimental.ch

Jonas Eggenberger

Simeon Schär

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Was war der «Moment», der euch gesagt hat: «Lasst uns einen Minecraft-Server für die FEG machen!»? Die Idee ist in Gesprächen entstanden: Warum schaffen wir nicht einen Ort, an dem sich Jugendliche aus den FEGs der ganzen Schweiz auch unter der Woche begegnen können? Was passiert konkret auf FEGCraft? Im Vordergrund steht natürlich Minecraft: Gemeinsam bauen, Abenteuer erleben und Spass haben. Gleichzeitig möchten wir aber auch einen Ort schaffen, an dem Jugendliche aus verschiedenen Gemeinden einander kennenlernen und ihre Freunde mitbringen können. So entstehen ganz natürlich Gespräche – auch über den Glauben. Langfristig träumen wir sogar von gemeinsamen Gottesdiensten und Events auf dem Server, an denen viele FEGs der Schweiz teilnehmen. Wovon träumt ihr? Wir wünschen uns, dass Jugendliche aus möglichst allen FEGs miteinander vernetzt werden und echte Freundschaften entstehen. Stell dir vor: Ein Jugendlicher aus der FEG A baut plötzlich mit jemandem aus der FEG B eine Burg. Zwei Wochen später reden sie nicht mehr nur über Blöcke, sondern über Schule, Leben und Glauben. Besonders freut uns, dass FEGCraft auch Jugendlichen einen Platz bietet, die sich in grossen Gruppen eher schwertun und online leichter Anschluss finden.

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Was sind eure ersten Erfahrungen? Bereits sechs FEGs sind vertreten und bauen ihre eigenen Dörfer (inkl. Kirche) auf. Gleichzeitig entstehen gemeinsame Projekte, bei denen Jugendliche verschiedener Gemeinden zusammenarbeiten. Wir stehen noch am Anfang, sehen aber schon jetzt, wie erste Kontakte und Freundschaften entstehen. Gab es schon Momente, in denen jemand über den Glauben gesprochen hat? Ja, solche Gespräche sind schon mehrmals entstanden. Wir bauen in unserer Minecraft-Welt immer wieder Symbole, die auf den christlichen Glauben hinweisen und zu solchen Gesprächen anregen. Der Austausch über den Glauben entsteht ganz natürlich, sobald man sich kennengelernt hat und gemeinsam die virtuelle Welt erkundet. Wir hatten auch schon Gespräche mit Jugendlichen, die nicht in eine Kirche gehen und während dem Spielen Fragen zum Glauben stellen. Das freut uns natürlich ganz besonders, dass wir unseren Glauben auf diese Weise weitergeben können – und dass sogar eine virtuelle Welt auf Gott verweisen kann.


Was ist die grösste Chance – und die grösste Herausforderung? Die grösste Chance ist, dass Jugendliche über Gemeindegrenzen hinweg Gemeinschaft erleben und ihre Freunde mitbringen, die Jesus noch nicht kennen. Die grösste Herausforderung ist, diesen Fokus zu behalten. Die Idee ist nicht, Jugendliche noch mehr vor den Bildschirm zu bringen. FEGCraft soll nie einfach nur ein weiterer Minecraft-Server sein, sondern ein Ort, an dem Gemeinschaft und Glaube im Mittelpunkt stehen. So gibt es z.B. eine Lounge, die dem Garten Eden ähnelt. Jeder, der FEGCraft betritt, landet zuerst in dieser Idylle. Sobald man den Garten aber verlässt, kann man nie wieder zurückkehren.

Ist Gaming nur ein Mittel oder ein echter Begegnungsraum? Gaming ist sehr vielfältig. Nicht jedes Spiel eignet sich gleich gut für echte Begegnungen. Doch auch bei «ungeeigneten» Spielen kann Gott wirken! Ich, Daniel, weiss noch, wie bei meiner Taufe vor 12 Jahren auch ein anderer Jugendlicher getauft wurde, der durch COD (einem Ballerspiel :O) zum Glauben gefunden hatte. Gute Gespräche über den Glauben können also an vielen Orten entstehen. Dennoch: Minecraft fördert Kreativität, Zusammenarbeit und Gemeinschaft – und genau dadurch entstehen Beziehungen. Wo echte Beziehungen wachsen, entstehen auch Gespräche über den Glauben. Deshalb sehen wir Minecraft als echten Begegnungsraum.

Wie kann man sich als Jugendlicher oder Jugendpastor einhängen? Normalerweise würden wir an die Jugendpastoren appellieren, ihre Jugendlichen zu motivieren, aber ich glaube, dass es diesmal genau andersherum läuft: Die Jugendlichen sind so motiviert, dass sie ihre Jugendpastoren anfeuern, mitzumachen. Und das gibt dem Ganzen echt einen besonderen Dreh. Trotzdem freuen wir uns, wenn auch Jugendleiter unser Projekt in ihrer Jugendgruppe bekanntmachen. Wenn du mitmachen möchtest, kannst du einfach über den QR-Code unserem Netzwerk beitreten oder dich direkt bei Simeon, Daniel oder Jonas melden. Das Projekt lebt davon, dass wir Freunde und Bekannte aus der Gemeinde, aber auch der Schule oder dem Sportverein zum gemeinsamen Spielen einladen.

«Vertiefung zu Gaming & Glauben auf die Ohren?»

FEGCRAFT @ Discord

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Gemeindeporträt FEG Laupen

Der Auftrag bleibt Wir sind die einzige Gewächshaus-Gemeinde der FEG Schweiz! Im Jahr 2020 mussten wir wegen Corona unser bisheriges, gemietetes Ladenlokal mitten im altehrwürdigen Städtchen Laupen aufgeben. Wir fanden in einem stillgelegten Gewächshaus genügend Platz. Die diensthabenden Pastoren haben immer gesagt, dass dies ein gutes Umfeld für das Wachstum der Gemeinde ist.

Geschichtliches

Heinz Eichenberger Kontaktperson und Gemeindeleiter ruheieich @gmail.com

Die Gemeinde hatte mal 70 bis 80 Gottesdienstbesucher. Leider brachte ein Streit die Gemeinde an den Rand des Untergangs. Mit der Unterstützung einiger weitsichtiger Pastoren wurden Personen ermutigt, Schritte zu unternehmen, damit die Arbeit weitergeführt werden kann. Mit den verbleibenden Mitgliedern wurde nach Wegen gesucht. Laupen ist der Hauptort des kleinen bernischen Amtsbezirks Laupen. Dieser liegt eingebettet zwischen den Flüssen Sense, Saane und Aare. Im Osten liegt die Stadt Bern. Die Region ist freikirchlich ein weisser Fleck.

Der Auftrag bleibt Wir haben den Eindruck, dass wir nicht zufällig da sind, wo wir sind. Vor 33 Jahren wurden wir in diese Region gesendet. Wir haben von unserem Herrn Jesus Christus den Auftrag erhalten, zusammen mit der «Gemeinde für Christus» Salz und Licht in dieser Gegend zu sein. Gewiss, wenn wir eine «grosse» Gemeinde wären, wäre für uns alles viel einfacher. Was soll der ganze Aufwand? Das fragen wir uns in schwachen Minuten auch – aber wo bliebe da der Auftrag? Ist Dir, lieber Leser, auch schon aufgefallen, dass wir oft beten: «Dein Reich komme, Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel»? Da müssen wir uns doch fragen: Was macht das mit mir, meine ich das wirklich ernst? Es gab eine Zeit, da hatten wir als Familien unsere eigenen Kinder. Heute sind diese ausgeflogen. In unseren vor etlichen Jahren regelmässig stattfindenden Kinderwochen beteiligten sich 60–80 Kinder, auch

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Kinder aus aussenstehenden Familien. Da wurde sehr viel gesät. Wir hatten Gemeindewochenenden und Evangelisationswochen und vieles andere. Gott allein weiss, wie viel Frucht dabei entstanden ist. Heute haben wir ca. 20 Gottesdienstbesucher. Wir planen hie und da einen Gästegottesdienst. Der letzte war ermutigend. Zudem führen wir von September bis Juni monatlich einen Seniorennachmittag (wir sind ja hauptsächlich Senioren) durch. Allerdings dürfen wir feststellen, dass fast regelmässig aussenstehende Personen da sind. Auch das ist ermutigend.

Gemeinde fürs Sensetal Wir haben zwar einen guten Zusammenhalt in der Gemeinde, aber das ist nicht unsere Hauptaufgabe. Wir möchten da sein für unsere Mitmenschen. Wir haben die Vision, dass sich alle Menschen im Sensetal bekehren. Das ist unsere Bitte. Ist das übertrieben? Wir haben einen grossen Gott, und er ist letztlich der Herr!


Elisabeth Mast Leiterin vom Lobpreisteam

In unserer Gemeinde haben sich immer wieder Menschen bekehrt. Dafür sind wir sehr dankbar. Aber es wurden auch Menschen gestärkt, ermutigt, weitergeführt. Gott der Herr hat Grosses getan. Wir durften Ehepaare in die Mission senden: nach Peru, Tansania, Südfrankreich. Jemand dient als Pastor in einer grösseren Gemeinde in der Schweiz. Sie alle sind einmal für kürzere oder längere Zeit durch unsere Gemeinde gegangen oder sogar von der FEG Laupen-Bösingen ausgesandt worden. Ehre sei dem Herrn.

Stimmen aus der Gemeinde Was gefällt dir an unserer Gemeinde? Was wünschst du für unsere Gemeinde?

Tabea Benz Moderatorin bei Gottesdiensten

Elisabeth Mast (65 J.) Leiterin vom Lobpreisteam Wir haben einen sehr schönen, wertvollen Zusammenhalt, sind füreinander da, unterstützen uns gegenseitig, wenn nötig und alle helfen bei Anlässen tatkräftig mit. Das ist ein Privileg und ermutigt immer wieder zum Weitermachen. Ich wünsche mir, dass die Gemeinde bestehen bleibt, dass wir die richtigen Leute bekommen, die uns dabei helfen, denn es wäre so schade und traurig, wenn es nicht weitergehen würde, schon weil wir einen Auftrag für die Verlorenen in dieser Gegend haben, aber ohne Gottes Eingreifen geht es nicht weiter.

Renate Burkhalter Hilft im Lobpreisteam mit

Tabea Benz (82 J.) Moderatorin bei Gottesdiensten Mir gefällt die persönliche, familiäre Gemeinde. Da vor zwei Jahren mein Ehemann heimgerufen wurde, ist sie eine Heimat für mich geworden. Dankbar bin ich auch für die klaren biblischen Predigten.

Renate Burkhalter (60 J.) Hilft im Lobpreisteam mit Ich schätze die Gottesdienste im Gewächshaus, unsere Gemeinschaft, die interessanten Missionsgottesdienste und das füreinander Beten sehr. Mein Wunsch ist, dass die Gemeinde wächst und Menschen aller Altersgruppen dazu kommen.

Marcel und Elisabeth Baeriswyl (beide 74 J.) «Allrounder» Uns gefällt die familiäre Gemeinschaft. Wir wünschen, dass die Gemeinde weiter besteht und wächst.

Ich wünsche mir sehr, dass Menschen, besonders Familien, zur Gemeinde finden. Das ist mein Gebet.

Marcel und Elisabeth Baeriswyl «Allrounder»

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FEG Innovation – FEG Stans

Erlebe Kirche, die verbindet Wir möchten in dieser Rubrik sichtbar machen, wie Innovation in den Freien Evangelischen Gemeinden gelebt wird. Von kreativen Projekten bis zu wegweisenden Angeboten – wir machen innovative Ideen sichtbar und zugänglich. Lass dich inspirieren und entdecke, was andere Gemeinden bewegen.

Was hat es mit «Erlebe Kirche, die verbindet» auf sich? Alle 7 Jahre findet die «Iheimisch» in Nidwalden statt, dass ist die Kantonale Gewerbe- und Erlebnisausstellung. Es ist jeweils ein wahres Volksfest. Dieses Jahr mit über 30’000 Besuchern, bei einem Kanton mit 45’000 Einwohnern ist das schon ein relevantes Ereignis Matthias Loup Pastor FEG Stans +41 79 723 36 64 matthias.loup @feg-stans.ch

Wie seid ihr auf die Idee gekommen? Da wollten wir auch dabei sein und haben uns mit der anderen Freikirche des Kantons zusammengetan. Wir erarbeiteten aus vielen guten Ideen ein Konzept. Es entstand ein Stand mit dem Slogan: Erlebe Kirche, die verbindet. Was hat Gott durch euch getan? Auf der einen Seite hat es uns näher zur anderen Freikirche gebracht und es hat einen evangelistischen Hunger in der Gemeinde geweckt. Auf der anderen Seite durften wir erfahren, dass wir gar nicht so kritisch angesehen werden von der Bevölkerung, wie wir manchmal meinen.

Was ist ein Highlight? Viele Menschen haben sich beteiligt: 18 Standbotschafter betreuten den Stand. Wir verteilten tausende Flyer und «Änischüächli», boten ein attraktives Spiel an, das viele Besucher anzog und zum Verweilen einlud. Wir produzierten einen Kurzfilm, der die wichtigsten Merkmale unser Gemeinden vorstellt. Wo liegen eure Herausforderungen? Uns gemeinsam als Nidwaldner Freikirchen vorzustellen und bei der Bevölkerung Interesse zu wecken. Dies mit einem schönen Stand, an dem etwas Spannendes passiert und Menschen das Wichtigste über Freikirchen und das, was wir glauben, erfahren und eingeladen werden können. Was sollte man beachten, wenn man mit einem ähnlichen Projekt starten möchte? Seid mutig! Und rechnet genug Zeit ein: Ideen müssen gedeihen, sich entwickeln, bis sie richtig gut sind. Und ja, beim Aufstellen braucht es dann doch hohe Flexibilität, weil einiges doch nicht so ist wie gedacht.

Echt cooler Kurzfilm www.youtube.com/ watch?v=F4kXAuGXS5A

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BESJ – Kirche Wigarten

Grizzlys am BESJ-Masters BESJ-Masters U13

Wir Grizzlys stehen für mehr als nur Unihockey. Als Teil von «Unihockey am Greifensee» bieten wir Kindern und Jugendlichen zwischen Fällanden und Volketswil eine sportliche Heimat. Rund 115 Kinder und Teenager sind aktuell Teil unserer Grizzlys-Familie. Neben dem Unihockey ist es uns Trainerteam wichtig, den Spieler/-innen ein ganzheitliches und sportartübergreifendes Erlebnis zu ermöglichen, in dem biblische Werte vermittelt und vorgelebt werden.

Jana Moor Trainerin U13Mastersteam jana@grizzlys.club

Elia Martin Trainer U16Mastersteam

BESJ-Masters U16

Als Trainer von Unihockey am Greifensee dürfen wir auf eine besondere Saison zurückblicken. Mit insgesamt 12 Teams in den Kategorien U9 bis U16 traten wir in der Zone ZH an acht Spieltagen gegen Mannschaften aus sechs Gemeinden an. Ein besonderes Highlight ist auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich mit den stärksten Teams der fünf BESJ-Zonen beim Masters um den Schweizermeistertitel zu messen.

BESJ-Masters U13 Für mich, Jana Moor, und mein U13-Trainerteam kam die Qualifikation eher überraschend. Umso grösser war die Vorfreude auf das Masters am 9. Mai 2026 in Pfäffikon ZH. Besonders beeindruckt hat mich der Input der U17-Nationaltorhüterin Michelle Dennenmoser. Sie erzählte offen und ehrlich, wie sie gelernt hat, ihre Identität nicht ans Unihockey zu knüpfen, sondern sie in Jesus zu finden. Diese ehrliche und mutige Botschaft hat uns alle berührt. Mit viel Einsatz, Herzblut und grossem Teamgeist kämpften sich unsere U13-Spieler/-innen bis in den Final. Auch wenn dieser verloren ging, bleibt der hervorragende zweite Rang ein unvergessliches Erlebnis.

beeindruckend war die Haltung der Spieler/-innen. Obwohl sie in drei Teams aufliefen, blieb der GrizzlysTeamgeist grossartig. Neben Sport und Gemeinschaft hinterliessen die Inputs bleibende Spuren. Unsere Teenager nahmen die Gedanken mit, dass Gott ein stabiles Fundament ist, dass schwierige Situationen zu etwas Gutem gehören können und dass man jederzeit zu Jesus beten kann. Besonders berührt hat uns die Geschichte von Jonas Wittwer, dem ehemaligen Nati-Torhüter, der trotz vieler Rückschläge dankbar auf den Weg zurückblickt, den Gott mit ihm gegangen ist.

elia@grizzlys.club

BESJ-Masters U16 Auch für unsere U16 war das BESJ-Masters vom 30.–31. Mai 26 in Zofingen ein Saison-Höhepunkt. Wir durften mit drei Mannschaften an der Schweizermeisterschaft und dem Masters dabei sein. Das zweitägige Doppel-Turnier war weit mehr als ein sportlicher Wettkampf. Für mich, Elia Martin, stärkten gerade die gemeinsamen Busfahrten, Mahlzeiten, Gespräche und die Zeit neben dem Spielfeld die Beziehungen und liessen den Teamgeist wachsen. Sportlich überzeugten die Mannschaften ebenfalls. Besonders

Infos unter grizzlys.club.ch

besj.ch/unihockey/ BESJ-Masters.php

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Vision Schweiz – Missionsleitung

Das Ende naht!

Als ich diesen Artikel schrieb, steckte die Schweiz mitten in einer Hitzewelle. Gleichzeitig zeigten die Nachrichten Bilder von gescheiterten Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran. Kriege, Klimakrise, wirtschaftliche Unsicherheit – manchmal scheint die Welt Schlagzeile für Schlagzeile ein Stück dunkler zu werden. Vielleicht hast du dir auch schon die Frage gestellt: Wie lange geht das noch gut? Ob Jesus morgen wiederkommt oder erst in tausend Jahren, weiss niemand.

Mutig, dass du bis hierher weiterliest. Vielleicht fragst du dich inzwischen, was das alles mit Gemeindegründung zu tun hat. Ehrlich gesagt: ziemlich viel.

Nicht einfach nur warten Matthias Loup ist Teil des Missionsrates der Vision Schweiz matthias.loup @feg-stans.ch

Als Jesus mit seinen Jüngern über das Ende der Zeit sprach, verschwieg er ihnen die schwierigen Seiten nicht. Er sprach von Kriegen, Hungersnöten, Erdbeben, Verfolgung und Erschütterungen. Doch er wollte nicht, dass seine Nachfolger voller Angst in den Himmel starren und auf das Ende warten. Im Gegenteil. Mitten in seiner Endzeitrede erzählt Jesus das Gleichnis vom treuen und klugen Verwalter (Matthäus 24,45– 51). Er beschreibt einen Menschen, der Verantwortung übernimmt. Einen Menschen, der weiss, dass sein Herr wiederkommen wird – und gerade deshalb die Zeit sinnvoll nutzt. Er kümmert sich treu um das, was ihm anvertraut wurde.

immer Menschen, die ihn kennenlernen. Und eines seiner wichtigsten Werkzeuge dafür ist seine Gemeinde.

Gesucht und geliebt Kirche ist der Ort, an dem Menschen Gott begegnen, gemeinsam im Glauben wachsen und lernen, Jesus nachzufolgen. Gleichzeitig ist sie der Ort, von dem Christen wieder ausgesandt werden – mitten in ihre Quartiere, Dörfer und Städte –, um andere einzuladen, dieselbe Hoffnung zu entdecken. Darum brauchen wir neue Gemeinden. Nicht, weil mehr Kirchen automatisch besser wären. Sondern weil jede neue Gemeinde die Chance bietet, Menschen zu erreichen, die bisher kaum oder gar keine Berührung mit dem Evangelium hatten. Jede Gemeinde ist ein neuer Leuchtturm der Hoffnung – ein Ort, an dem Gottes Liebe sichtbar wird und Menschen erleben können, dass sie von ihm gesucht und geliebt sind.

Hoffnung für die Zukunft Für mich ist dieser Verwalter ein Bild für die Gemeinde. Wir stehen in dieser Welt stellvertretend für unseren König. Wir halten nicht einfach die Stellung, bis Jesus wiederkommt. Wir leben und arbeiten in seinem Auftrag. Jeder Tag bis zu seiner Wiederkunft ist eine Gelegenheit, das zu tun, was ihm am Herzen liegt. Wir warten nicht einfach auf Jesus. Wir arbeiten mit ihm und für ihn. Wir investieren in Menschen. Wir erzählen von seiner Hoffnung. Wir begleiten Menschen auf ihrem Weg des Glaubens. Und wir gründen Gemeinden. Nicht, weil wir Angst vor der Zukunft haben, sondern weil wir Hoffnung für die Zukunft haben. Denn Gott ist mit dieser Welt noch nicht fertig. Er sucht noch

«Jede Gemeinde ist ein neuer Leuchtturm der Hoffnung – ein Ort, an dem Gottes Liebe sichtbar wird und Menschen erleben können, dass sie von ihm gesucht und geliebt sind.»

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Gottes Reich sichtbar machen Genau das erleben wir bei Vision Schweiz immer wieder. Menschen finden zum Glauben. Gemeinden wachsen in die Selbstständigkeit hinein. Neue Leiterinnen und Leiter werden ausgebildet. Menschen lassen sich taufen. Gemeinden senden Leute aus, damit an einem neuen Ort wieder eine neue Gemeinde entstehen kann. Und an manchen Orten dürfen wir erleben, wie sich Gemeinden Gedanken darüber machen, wie sie sich weiter multiplizieren können. Dabei geht es nie darum, möglichst beeindruckende Zahlen präsentieren zu können. Es geht um Menschen. Menschen, die Hoffnung brauchen. Menschen, die in Jesus neue Hoffnung finden. Menschen, deren Leben verändert wird. Menschen, die dem Ende – egal ob dem Ende ihres eigenen Lebens oder dem Ende dieser Welt – mit Zuversicht entgegensehen können. Denn für Christen ist das Ende nicht der Untergang. Es ist die Vollendung dessen, was Gott schon heute begonnen hat. Darum träumen wir von neuen Gemeinden. Gemeinden, die Hoffnung weitergeben. Gemeinden, die Gottes Reich sichtbar machen. Gemeinden, die Menschen zu Jesus führen. Bis der König wiederkommt – Machst du mit?

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September 2026 — fegmagazin

Du kannst ganz konkret Teil dieser Vision werden: Bete regelmässig für unsere Gemeindegründungsprojekte. Prüft als Gemeinde, ob Gott euch vielleicht dazu beruft, selbst eine neue Gemeinde zu gründen oder ein Gründungsteam auszusenden. Unterstütze Vision Schweiz finanziell, damit neue Projekte entstehen und wachsen können. Investiere dich vor Ort – in deiner Gemeinde, deiner Nachbarschaft und deinem Umfeld –, damit Menschen Jesus kennenlernen und Hoffnung finden. Denn bis Jesus wiederkommt, ist unser Auftrag derselbe geblieben.


Vision Europa – Polen

Auf der Suche nach verlorenen Herzen Diesen Sommer begannen wir mit einer Evangelisationsfreizeit, an der fast 70 Personen teilnahmen. Viele Teilnehmer betonten, dass es eine aussergewöhnliche Zeit der geistlichen Erneuerung, des Aufbaus von Beziehungen und der Erfahrung von Gottes Wirken war. Wir wollen weiterhin aktiv Menschen erreichen, die verloren sind, auf der Suche nach der Wahrheit leben oder sich von Christus entfernt haben (Spr 24,11).

Dazu planen wir unter anderem folgende Aktivitäten: •

Jan Puchacz Gemeindegründer in Łódź

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jarcel@o2.pl

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«Von Tür zu Tür»-Dienst: Ich habe einen Traktat überarbeitet, den ich bereits im Jahr 1995 geschrieben hatte. Er wurde inzwischen gedruckt. Im Juli planen wir, insgesamt etwa 10'000 Traktate von Haus zu Haus sowie auf den Strassen zu verteilen. Acht Tage lang werden wir mit verschiedenen evangelistischen Strassenaktionen in Łódź unterwegs sein. Aktion «Kostenlose Bibel für Łódź» – An mehreren Orten der Stadt werden Menschen von uns eine Bibel, einen Traktat sowie Einladungen zu verschiedenen Veranstaltungen erhalten. Schweizer Abend Kanadischer Abend Bibelausstellung Zwei evangelistische Konzerte eines Mennonitenchors (im August) in einem Kulturzentrum und in einem Seniorenheim.

Der August wird für uns eine weitere Gelegenheit sein, mit den «verlorenen Schafen» in Kontakt zu treten – Menschen, die sich von der Gemeinde entfernt haben, in die Welt zurückgekehrt sind oder anderen Lehren gefolgt sind und die Gemeinde verlassen haben. Ende August planen wir auch eine Glaubenstaufe (Anastazja, Tania, Gracjan, Maxim, Karolina).

Bitte betet für •

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die Nacharbeit und die Herbsttreffen mit den Menschen, die wir im Sommer kennen lernen oder schon kennen gelernt haben und die Interesse am Evangelium zeigen, die Hochzeiten von zwei Paaren aus unserer Gemeinde, Gottes weitere Versorgung mit finanziellen Mitteln für unserer Gemeindegebäude. Wir hoffen, dass wir uns bereits Anfang des kommenden Jahres in diesem Gebäude zu den Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen treffen können.

Möge der Herr diese Arbeit segnen und viele Herzen zu sich ziehen. Im Christus verbunden Jan Puchacz

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Leitung Vision Schweiz und Europa

Wenn alles teurer wird Im August stellen wir als Vision Europa das Budget für das kommende Jahr auf. Dabei spielen die Löhne unserer Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle. In der Schweiz haben viele von uns die letzten Jahre als finanziell relativ stabil erlebt. Die Inflation war spürbar, aber überschaubar. Unsere Spenden sind im Grossen und Ganzen auf einem ähnlichen Niveau geblieben, wofür wir sehr dankbar sind.

Da ich selbst in Österreich lebe, nehme ich dieses Land als Beispiel: Dort sind die Lebenshaltungskosten in fünf Jahren um rund 28 Prozent gestiegen. Mieten, Energie, Lebensmittel – vieles ist deutlich teurer geworden. Die Gehälter unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten mit dieser Entwicklung nur bedingt Schritt halten. Wir haben die Löhne angepasst, aber nie in diesem Ausmass. Jürg Wüthrich Leitung FEG Schweiz, Missionen Leiter Vision Europa juerg.wüthrich @feg.ch

Das bedeutet: Mit den gleichen Schweizer Spenden können wir heute in Österreich real weniger finanzieren als noch vor fünf Jahren. Das spüren unsere Mitarbeitenden ganz konkret in ihrem Alltag. Wir wollen nicht, dass diejenigen, die in Österreich Gemeinden gründen und missionarisch arbeiten, den Preis für diese Entwicklung allein tragen müssen. Deshalb wollen wir ihre Gehälter – soweit es unsere Mittel erlauben – schrittweise anpassen.

Wenn Sie können, prüfen Sie vor Gott, ob Sie Ihre bestehende Unterstützung leicht erhöhen oder eine einmalige Zusatzgabe ermöglichen können. Jeder Beitrag hilft, unsere Mitarbeitenden fair zu behandeln – und so Gemeindegründung in Österreich langfristig zu stärken. Österreich ist das deutlichste Beispiel. Aber auch in Frankreich, Italien, Spanien und Polen war die Inflation deutlich höher als in der Schweiz. Deswegen sind wir Beter und Spender enorm dankbar.

Spendenbarometer Vision Schweiz

Vision Europa

152‘000

401‘000

356‘000

108‘000

Budget

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Ist

Budget

Ist


Herzlichen Dank für deine Unterstützung! Möchtest du für ein bestimmtes Land, Projekt oder einen konkreten Mitarbeiter spenden, kannst du dies online unter www.feg.ch/spenden tun, oder kontaktiere die Geschäftsstelle für einen personalisierten QR-Zahlschein: 043 288 62 20 | sekretariat@feg.ch | info@feg.ch

Bankverbindungen (manuelle Eingabe):

Codes für Banking-App:

TWINT-Codes:

FEG Schweiz IBAN CH45 0900 0000 3000 1257 6 BIC POFICHBEXXX lautend auf: Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz, 8330 Pfäffikon ZH

Vision Schweiz IBAN CH45 0900 0000 3000 1257 6 BIC POFICHBEXXX lautend auf: Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz, Vision Schweiz, 8330 Pfäffikon ZH

Vision Europa IBAN CH45 0900 0000 3000 1257 6 BIC POFICHBEXXX lautend auf: Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz, Vision Europa, 8330 Pfäffikon ZH

Vision global IBAN CH45 0900 0000 3000 1257 6 BIC POFICHBEXXX lautend auf: Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz, Vision Global, 8330 Pfäffikon ZH

www.feg.ch/spenden

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Vision Europa – Frankreich

Manchmal schliessen Kirchen … … aber die Kirche Jesu Christi wächst weiter! Nach fast elf Jahren Gemeindegründungsarbeit hat unser kleines Netzwerk von Gemeinden im Grossraum Lille (Les Ch’tites églises en réseau) im Juni seine Tätigkeit eingestellt – jedoch nicht ohne uns über all die Früchte zu freuen, die diese Arbeit hervorgebracht hat!

Seit mehreren Jahren arbeitete unser Gemeindegründungsteam mit reduzierter Besetzung und ohne Aussicht auf neue Mitglieder. Im vergangenen Januar teilten uns unsere Teamkollegen mit, dass aus verschiedenen Gründen (Erschöpfung, Entmutigung, Zweifel, persönliche und berufliche Veränderungen) für sie der Zeitpunkt gekommen sei, die Gemeindegründungsarbeit zu beenden. Marjorie Okoro Gemeindegründerin in Lille marjorie.okoro @gemission.org

Zum Wohle aller und weil es nicht sinnvoll wäre, eine Arbeit, die für ein Team aus mehreren Vollzeitmissionaren in einem weitläufigen Gebiet konzipiert wurde, allein fortzusetzen, haben wir in Absprache mit der Mission «France Pour Christ», dem Partner von Vision Europa in Frankreich, beschlossen, diese im Aufbau befindliche Gemeinde zu schliessen. Konkret bedeutet dies, dass wir jedes Mitglied dabei begleitet haben, eine neue Glaubensgemeinschaft zu finden, in der es im Glauben weiterwachsen kann. Bedeutet das, dass dieses Projekt gescheitert ist? – Keineswegs! Allein im vergangenen Jahr haben sieben Menschen Jesus Christus als ihren Erlöser angenommen und wurden auf ihrem Weg als Jünger begleitet! Dutzende weitere haben das Evangelium gehört.

«Bedeutet das, dass dieses Projekt gescheitert ist? – Keineswegs!»

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In all diesen Jahren hat Gott sein verwandelndes Wirken in den Herzen vollbracht. Er hat viele Gebete erhört und durch Sein Wort gesprochen. Er hat uns beschützt, ermutigt und herausgefordert, Ihm zu gehorchen und Ihm zu vertrauen. Er hat seine Kinder aus der Schweiz (euch!), den Vereinigten Staaten und Frankreich zusammengeführt, damit das Evangelium in der Metropole Lille verkündet wird. Ihm allein sei die Ehre! Am 14. Juni dieses Jahres haben wir bei einem Abschlussfest gemeinsam Gottes Wohltaten gezählt. Wir haben den Herrn für alles, was Er getan hat, angebetet und Ihm gedankt, und wir haben Ihm auch alles andere übergeben (unsere Fragen, unsere Enttäuschungen, das Unvollendete…), im Bewusstsein, dass Er sein Werk fortsetzt, auch wenn sich die Strukturen ändern. Um dies zu symbolisieren, haben wir bunte Luftballons in den Himmel steigen lassen. Durch euer finanzielles Engagement, eure brüderliche Liebe und eure Gebete habt ihr zum Wachstum des Reiches Gottes in Frankreich beigetragen. Von gan-


Heute endet die Partnerschaft mit Vision Europa offiziell, doch die brüderlichen Bande bleiben bestehen. Wenn ihr weiterhin Neuigkeiten von uns erhalten und für uns beten möchtet, zögert nicht, uns zu schreiben, um unseren Gebetsbrief zu erhalten! Wir leben in einer Gemeinde in der Nähe von Lille mit 30 000 Einwohnern, in der es keine einzige protestantische (evangelische) Kirche gibt. Wir glauben, dass Gott uns vielleicht dazu beruft, dort, wo wir sind, eine Gemeinde zu gründen. In den kommenden Monaten werden wir uns die Zeit nehmen, diesen Weg im Gebet zu erkunden, weiterhin das Evangelium zu verkünden und die wesentlichen Fragen für die Gründung einer Gemeinde zu prüfen. Dabei werden wir nicht allein sein. Wir werden von der Greater Europe Mission begleitet, mit der wir ebenfalls zusammenarbeiten, und die Mission France pour Christ wird ein wichtiger Ansprechpartner bei unseren Überlegungen bleiben.

zem Herzen: DANKE!

Abschluss der Zusammenarbeit von Vision-Europa mit Marjorie und Stanley Okoro Im Rahmen der Partnerschaft mit «Mission France pour Christ» (Frankreich für Christus) unterstützt Vision Europa Marjorie seit 2015. In all diesen Jahren haben wir sie und Stanley begleitet und sehr geschätzt. Es gab finstere Täler, doch Marjorie und Stanley waren uns durch ihr Vertrauen in Gott echte Vorbilder. Und Gott hat ihnen seine Treue erwiesen.

Pierre Loup Länderverantwortlicher Frankreich

Das Ende der Zusammenarbeit mit der Familie Okoro stimmt uns traurig, aber wir sind überzeugt, dass das, was in den vielen Jahren gesät wurde, nicht verloren gegangen ist.

An dieser Stelle möchten wir Marjorie und Stanley herzlich für ihren Einsatz in Nordfrankreich danken. Wir beten, dass Gott ihnen bald zeigt, was er mit ihnen vorhat, und dass sie weiter am Reich Gottes bauen. Wir möchten uns bei allen bedanken, die Marjorie und Stanley in all den Jahren unterstützt haben. Auch wenn das Projekt zu Ende geht, war eure Arbeit und Unterstützung nicht umsonst.

pierre.loup @sunrise.ch

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Vision Europa – Italien

Gemeinde ist kein Inselparadies

Hand aufs Herz: Manchmal wäre das Leben auf einer einsamen Insel doch beschaulich. Aber Gemeinde ist kein Inselparadies. Und das ist gut so, denn wir Menschen – und auch unsere Gemeinden – sind auf Beziehung hin angelegt. Allein geht manches schneller, gemeinsam aber kommen wir weiter.

Ein Teil meines Dienstes ist die Mitarbeit in der Bundesleitung unseres Gemeindeverbandes hier in Italien. Das ist ein echtes Vorrecht für mich. Aktuell gehören 47 Gemeinden zu unserem Bund – während der letzten Delegiertenkonferenz durften wir drei neue aufnehmen. In den letzten Jahren habe ich immer wieder neu gelernt: Das heisst bei uns nicht nur «mehr», sondern vor allem «mehr Miteinander». Doris Meister … ist Gemeindegründerin in der Groane, Italien. meister.groane @gmail.com

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Eine meiner schönsten Erfahrungen: unser regionaler Gottesdienst, den wir schon zum dritten Mal feiern durften. Stellt euch vor – ein Festzelt mitten in der Stadt, sieben Gemeinden gestalten gemeinsam einen Gottesdienst, jede bringt sich ein. Was dabei entsteht, ist für mich jedes Mal mehr als ein «Programm». Danach wird nicht aufgeräumt und gegangen, sondern gegessen! Ein gemeinsames italienisches Picknick mit Gesprächen, Lachen und neuen Begegnungen. Kinder spielen, Erwachsene tauschen sich aus. Und weil unser Platz mitten im Wohngebiet liegt, bleiben auch Passanten stehen und hören zu. Gemeinde wird sichtbar – ganz ohne grosse Strategie, einfach weil sie da ist und lebt.

September 2026 — fegmagazin

Natürlich besteht meine Arbeit nicht nur aus solchen Highlights. Oft sind es die unspektakulären Dienste im Hintergrund: eine Predigt hier, ein klärendes Gespräch dort, das Vernetzen von Gemeinden. Gerade kleinere Gemeinden im Bund profitieren davon, wenn sie merken: Wir sind nicht allein unterwegs. Auch wir als italienische UCBC-Bundesleitung brauchen Austausch. Deshalb freue ich mich jedes Jahr auf das DACHI-Treffen mit Vertretern aus befreundeten Bünden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und uns aus Italien. Wir hören einander zu und lernen voneinander – gerade in Fragen, wie wir als Gemeinden relevant bleiben und Menschen erreichen. Zum Schluss: Danke für eure treuen Gebete und euer Mittragen. Eure Gebete sind wie unsichtbare Brücken zwischen unseren Ländern. Ich freue mich, euch bei der einen oder anderen Gelegenheit wieder persönlich zu begegnen. Möge Gott uns weiterhin helfen, Gemeinde nicht als Insel zu leben, sondern als lebendiges Netzwerk seiner Gnade. Herzliche Grüsse aus der Groane (Italien) Doris Meister


SAM global

Än Güggel statt Pralinés Das ganze Dorf ist auf den Beinen. Vom Lautsprecher der Moschee werden wir angekündigt. Wir, die Besucher aus der Schweiz, die mitgeholfen haben, dass in ihrem Dorf ein Kindergarten gestartet werden konnte. Dankesreden werden gehalten. Zum Abschied erhalte ich einen lebenden Hahn und weiss nicht so recht, was ich mit ihm machen soll.

Albert Zimmerli Kommunikation SAM global albert.zimmerli @sam-global.org

Ich spreche hier von einem Dorf in Westafrika (Guinea), in dem es keine «Weissen» gibt. Niemanden, der westlich geprägt ist, weder kulturell noch religiös. In diesem Dorf durften wir zusammen mit Einheimischen einen Kindergarten aufbauen, die Kinder auf die Schule und auf das Leben vorbereiten. In Absprache mit den Dorfältesten wurde uns gerne erlaubt, biblische Geschichten zu erzählen. Zuerst aus dem Alten Testament, dann auch Geschichten von Jesus Christus. Während wir bei uns in der Schweiz darüber diskutieren und debattieren, wie wir den Erstklässlern das ABC am besten beibringen können, sind sie einfach froh über alles, was ihre Kinder lernen dürfen. Eine Generation wird geprägt von den Wahrheiten der Bibel und begegnet der Liebe ihres Schöpfers. Solche und ähnliche Geschichten lassen mich seit über 34 Jahren motiviert in der Homebase von SAM global arbeiten. Im Hintergrund – ich spiele leidenschaftlich gerne die zweite Geige, denn ich weiss um die Wichtigkeit der zweiten Stimme. So trage ich mei-

nen Teil dazu bei, dass die Gute Nachricht von Jesus Christus auf der ganzen Welt gehört werden kann.

Mitenand gots wiiter! Dass die Arbeit von SAM global nur getan werden kann, weil sehr viele Menschen daran beteiligt sind, hat mich von Anfang an begeistert. Da sind einerseits Christen, die sich von Gott ins Ausland rufen lassen, sich gründlich vorbereiten und ausreisen. Auf der anderen Seite sehe ich Gemeinden, die ihre Mitarbeitenden ziehen lassen, sie begleiten und unterstützen. Weiter denke ich an die Beterinnen und Beter, die teils über viele Jahrzehnte ihren wichtigen Dienst im Hintergrund treu tun. Nicht zu vergessen all die Unterstützenden, die mit ihren Finanzen helfen. Und was wären wir ohne die «Zeitspender», die uns in den Gremien mit Rat und Tat zur Seite stehen oder ganz praktisch mit anpacken?! «Alleine gehen wir schneller, aber gemeinsam kommen wir weiter», sagt ein afrikanisches Sprichwort. Und so ist es: Keiner ist überflüssig, alle werden gebraucht und bringen ihren Teil, damit Menschen Gottes Liebe ganz praktisch erleben.

Weitere Infos zum Projekt: www.sam-global.org/projekt/ actionvivre-nord

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Vision Global – Indien

Glaube, der aufblüht

Eine der neuesten Initiativen von HFCI bringt den Glauben in den Alltag des Berufslebens. Das «Family Business Training» rüstet Christen in Nordindien aus — mit Integrität, unternehmerischem Wissen und einem Herz für die Menschen, denen sie täglich begegnen. Sristys Geschichte zeigt, was möglich wird, wenn Glaube und Arbeit zusammenkommen.

Letztes Jahr reisten vier Mitarbeitende von HFCI nach Nepal — um sich als Trainer ausbilden zu lassen. Sie kehrten mit einer klaren Vision zurück: Christen in Nordindien zu befähigen, ihre Unternehmen nicht nur mit Kompetenz, sondern mit Glauben zu führen. So entstand das «Family Business Training», kurz FBT.

Dolly Patt Leiterin Vision Global dolly.patt@feg.ch

FBT umfasst vier einwöchige Intensiv-Sessions pro Jahr, ergänzt durch Online-Kurse, gemeinsame Lektüre, Gruppengespräche und persönliches Mentoring. Doch FBT ist mehr als Unternehmensschulung. Es ist Jüngerschaft im Alltag. Die Überzeugung dahinter: Jeder christliche Unternehmer kann ein Zeuge sein – durch die Art, wie er arbeitet, wie er mit Kunden umgeht, wie er führt. Und durch das Vertrauen, dass alles, was wir empfangen, aus Gottes Hand kommt – und dass treue Haushalterschaft damit beginnt, Ihm zu vertrauen. Sristy gehört zu den ersten, die dieses Training durchlaufen haben. Ihre Geschichte berührt – weil Gott darin von Anfang an dabei war:

«Das ‹Family Business Training› will Christen in Nordindien befähigen, ihr Unternehmen nicht nur mit Kompetenz, sondern mit Glauben zu führen.»

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Es begann mit Blumen auf einem Balkon Vorbeigehende blieben stehen. Sie bewunderten die Blumen, fragten, ob sie zu kaufen seien. Sristys Familie begann, einen Topf nach dem anderen zu verkaufen — ohne zu ahnen, was daraus werden würde. In jener Zeit verbrachte Sristys Mutter viele Stunden im Gebet. Sie empfing eine Vision: ein Blumengeschäft. Die Familie verstand sie nicht vollständig. Aber sie entschied sich, im Glauben vorwärtszugehen. Der Anfang war nicht leicht. Blumen brauchen ständige Pflege, Geduld und Aufmerksamkeit. Es gab Rückschläge, Unsicherheiten, schwierige Zeiten. Doch sie vertrauten Gott — und arbeiteten weiter. Langsam begann zu wachsen, was auf einem Balkon begonnen hatte.


«Sristy ist ein Beispiel dafür, was Glaube, harte Arbeit und gute Begleitung aufbauen können.»

«Vor FBT fühlte ich mich oft verloren. Danach hatte ich eine klarere Vision – und wusste, dass Gott mich führt.» Sristy lernte, Mitarbeitende zu leiten, Herausfor­der­ ungen mit Weisheit zu begegnen und den eigenen Weg zu gehen – ohne sich ständig mit anderen zu vergleichen. Ihre Familie wuchs wieder zusammen. Und ihr Glaube wuchs in die Tiefe. Heute ist Sristy nicht nur Absolventin von FBT. Sie ist selbst Mentorin. Sie begleitet andere Unternehmer auf deren Weg – und die Menschen, die sie begleitet, sehen in ihr ein lebendiges Beispiel dafür, was Glaube, harte Arbeit und gute Begleitung aufbauen können.

Wachstum allein reicht nicht Als das Geschäft grösser wurde, erkannte Sristy etwas Unbequemes: Sie führten es ohne klare Ausrichtung. Es fehlte an finanzieller Disziplin, an Führungskompetenz, an gemeinsamer Vision. Und still und leise litten die Familienbeziehungen – begraben unter dem Alltag, sie hatten kaum noch Zeit füreinander.

Wenn sie heute auf Sristy Nursery schaut – auf das, was mit ein paar Blumentöpfen auf einem Balkon begann – sieht sie mehr als ein Unternehmen. Sie sieht ein Zeugnis. Dass Gott auch die kleinsten Anfänge segnet, wenn wir Ihm vertrauen. Wir sind dankbar – für HFCI, für jeden Menschen, der diesen Weg mitgeht, und für die FEG Schweiz, die Vision Global trägt und solche Geschichten möglich macht.

www.vision-global.ch

Aber Gott war treu. Durch ihre HFCI-Gemeinde hörte Sristys Familie von FBT. Sie fühlten sich berufen, teilzunehmen. Was folgte, veränderte alles — das Unternehmen, die Familie, und tief in Sristy selbst etwas, das sie kaum in Worte fassen kann.

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Usem Läbe ...

Die FEG Schweiz im 2. Weltkrieg Im Rahmen meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welche Haltung der Bund FEG Schweiz in dieser Zeit zu Themen wie Krieg in Europa, Nationalsozialismus und Antisemitismus eingenommen hat. Dabei bin ich auf spannende Ergebnisse gestossen. Als Quellen für meine Arbeit standen mir vor allem die Protokolle der Bundesleitung sowie alle Ausgaben des «Gemeindegrusses» (fegmagazin) zur Verfügung.

FEG Schweiz 1933

Carmen Buchegger Studierte kommunikative Theologie am Theologischen Seminar St. Chrischona und arbeitet bei der FEG Buchs als Leiterin Administration und FEG Schweiz im Kommunikationsteam. carmen.buchegger @feg.ch

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1910 wurde der heutige Bund FEG Schweiz in der Schweiz gegründet. Er bestand 1933 aus 26 lokalen Gemeinden in der deutschsprachigen Schweiz. Zur Leitung gehörten rund zehn Männer, teils Pastoren lokaler FEGs, teils Laien. Neben der Leitung gab es diverse Kommissionen, wie die Jugend-, Missionsund Literaturkommission.

Krieg in Europa Die Auswirkungen des Krieges in Europa bemerkte man auch in der selbst nicht vom aktiven Kriegsgeschehen betroffenen Schweiz und dem Bund FEG. Jugendtreffen mussten aufgrund der Mobilmachung abgesagt werden. Soldatenerlebnisse wurden im Gemeindegruss abgedruckt. Die Angst vor einem bevorstehenden Krieg in der Schweiz schien den Blick für das Kriegsgeschehen in Europa etwas auszublenden. Auch wenn man über viele internationale Geschehnisse Bescheid wusste, war man vor allem bemüht, den Krieg innerhalb des Bundes geistlich und endzeitlich einzuordnen. Friede wurde betont. Dabei wurde immer wieder zum Gebet aufgerufen, was sehr lobenswert ist. Vor allem erstaunte mich aber die tiefe Dankbarkeit, die sich durch die ganzen Kriegsjahre zog. Dankbarkeit für Bewahrung, aber auch vor allem für die Regierung der Schweiz, waren prägend. Nach dem Krieg unterstützte man die Notleidenden in Deutschland zudem mit diversen Gabentransporten.

September 2026 — fegmagazin

Deutschland und der Nationalsozialismus Die Beziehungen insbesondere zur FeG Deutschland waren vor Kriegsausbruch so tief wie seither nie mehr. Sie ermöglichten vor allem eine differenzierte und im Gegensatz zu anderen Ländern eher positive Grundeinstellung zu Deutschland vor und während den Kriegsjahren. Man unterschied klar zwischen politischen Entwicklungen und der Bevölkerung, was sehr erfreulich ist. Christen wurden als Glaubensgeschwister gesehen, die unter den politischen Umständen litten. Entwicklungen wie die Deutschen Christen oder das NS-Regime wurden kritisch beobachtet oder sogar bereits früh abgelehnt. Leider verhinderte diese gute Beziehung zu Deutschland aber auch eine scharfsichtigere Beurteilung der Entwicklungen, insbesondere auch der (freikirchlichen) Christen. Die Deutschen Christen oder auch die Hitlerjugend wurden zwar kritisiert, allerdings nur, sobald sie eine Gefahr für das Christentum darstellten. Zu politischen Ereignissen wie der Machtergreifung Hitlers wird komplett


Treffen aller internationalen FEGs nach dem Krieg – die IFFEC Konferenz in Malmö. Die Schweiz hat sich da sehr dafür eingesetzt, dass Deutschland weiterhin teilnehmen darf und kann.

Götzendienstes befiehlt und nicht, weil das Blut verunreinigt werden könnte. Leider finden sich in den eigenen Texten und auch in der empfohlenen Literatur immer wieder solche theologische Fehlschlüsse, die den damaligen Umgang mit den Juden eher legitimierten.

«Mein Wunsch ist es, dass wir in den FEGs Theologie nicht mit Rechtgläubigkeit verwechseln, sondern die Bibel unser Denken UND unser Handeln prägt.»» Und jetzt?

geschwiegen. Freikirchliche Christen wurden nie kritisiert, obwohl z.B. die FeG Deutschland auch für die damalige Zeit fragwürdige Aussagen zu Hitler veröffentlichte. Redner, die bereits 1933 (und teilweise bis 1945) der NSDAP angehörten, wurden für Konferenzen eingeladen usw. Aus meiner Sicht hätten solche Dinge (mehr) kritisiert werden müssen.

Was ich aus meiner Arbeit gelernt habe, ist, dass eine vermeintlich «biblische Theologie» auch blind machen kann. Eine theologische Sicht wird dann falsch, wenn sie Bibelaussagen ausklammert, die dazu nicht passen. Wenn wir ein theologisches Gedankengebäude begründen wollen, statt z.B. Aussagen von Jesus zum Umgang mit Verfolgten und Unterdrückten praktisch zu leben. Mein Wunsch ist es, dass wir in den FEGs Theologie nicht mit Rechtgläubigkeit verwechseln, sondern die Bibel unser Denken UND unser Handeln prägt.

Antisemitismus Am überraschendsten war wohl der Umgang mit den Juden. Rassisch-biologischer Antisemitismus wurde zwar klar abgelehnt, jedoch kann sich leider auch die FEG Schweiz nicht von religiösem Antisemitismus freisprechen. Ein Beispiel: Es wurde die Meinung vertreten, dass die Rassentrennung für die Juden Gottes Wille ist, da Gott dem Volk Israel im AT bereits verbietet, sich mit anderen Völkern zu vermischen. Dabei wird ignoriert, dass Gott dies aus Gründen des

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n o i t a r e n e g t x e n INSPIRATION² Inspirationstreffen für Gemeindeleitende, Pastoren und Verantwortliche in der Arbeit mit Kindern, Teens und Jugendlichen

11.09. FEG Sirnach (19:00-22:00) 12.09. FEG Langenthal (09:00-12:00)

DEINE DNA Gottes Meisterstück 20.-22. November 2026

Auszeit für Frauen mit Maria Fiechter Dialoghotel Eckstein Baar

Eine Wochenend-Auszeit für Frauen – tiefgehend, entspannend, göttlich. Kennst du deine wahre Identität, die Essenz eines Lebens, täglich mit Jesus unterwegs zu sein?

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Wettbewerb Wie heisst die Abkürzung des italienischen Bund FEG (vier Buchstaben)? Gewinnen Sie einen BücherGutschein im Wert von CHF 100, einlösbar in jedem Buchladen.

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Antwort bis am 20. August einsenden an: Deborah Vassen, FEG Kommunikation Calandastr. 38, 7000 Chur oder per Mail an: wettbewerb@feg.ch

E-Mail:

Gewinner Juni: Manuel Lombardo, Wallisellen

Teilnahmebedingungen Die Teilnahme am Wettbewerb steht allen Personen offen. Ausgeschlossen sind Mitarbeitende der FEG Schweiz (und deren Angehörige). Alle richtigen Antworten kommen in die Verlosung. Der/die Gewinner/in werden schriftlich informiert. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Preis kann weder umgetauscht noch in bar ausbezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Usem Läbe ...

Wendepunkte des Lebens Geburten FEG Aarau 4. Juni 2026: Pietro Tabita und Renato Canonica Steinekirche Basel 11. Mai: Timea Elisa, von Sonja und Christoph Blum FEG Bern 06. Juni: Emma Grace, von Helena und Stephan Oppliger 24. Juni: Nathanael Elias Manhim, von Ho-Yan und Dominic Fehler

FEG Thayngen 12. Juni 2026: Hendrik Benedikt, von Natalie und Benedikt Rheingans 14. Juni 2026: Josia David, von Lena und Andrés Sigg

FEG Buchs 29. Mai: Fernando Jamin, von Gabriel und Larissa Saluz 14. Mai: Boas, von Jonas und Flurina Wachter

FEG Utzenstorf 07. Juni 26: Gabriella Camille, von Nadja und Samuel Herrmann

FEG Effretikon 27. Mai: Ben, von Sophia und Steve Meili 29. Mai: Anna, von Anastasiia und Anton Sytnykova

Trauungen

FEG Embrach Am 21. April 24 geboren, am 10. April 26 zur Familie gekommen: Lian Levi, von Olivia und Mario Furrer FEG Münsingen 17. Mai: Anina Sophia, von Daniel & Seraina Nydegger FEG Rheinfelden 4. April 2026: Nora, von Noemi und Florian Aschwanden

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September 2026 — fegmagazin

Todesfälle Steinekirche Basel 11. Mai: Rosmary Hachen-Schmidt, geboren am 23. Dezember 1934 FEG Bubikon 4. Mai 2026: Hugo Gassmann, geboren am 28. Juli 1938 FEG Gwatt 23. Mai: Monika Langhart, geboren am 25. November 1969

FEG Aarau 30. Juni: Noémie Bürki und Ralf Peter FEG Bern 06. Juni: Luz und Adrian Hasler 27. Juni: Tamara Wälti und Jonathan Barben 04. Juni: Noa Gartner und Gian Meyer

FEG Langenthal 22. Mai: Greti Rickli, geboren am 11. August 1941 FEG Rheinfelden 6. April: Annemarie Burkhard-Bringolf, geboren am 13. Februar 1934

FEG Buchs 4. Juli: Florence Buschor und Isaiah Rau

Aktuelle Termine unter www.feg.ch/agenda


Usem Läbe ...

Was läuft in der FEG Schweiz? Termine FEG Schweiz 11. September 2026 Inspirationsabend Next Generation FEG Sirnach www.feg.ch/inspiration2 12. September 2026 Inspirationsmorgen Next Generation FEG Langenthal www.feg.ch/inspiration2 23. September 2026 FEG KINDER online Impuls & Austausch für neue Hauptleiter/-innen online, www.feg.ch/kinder 4.–17. Oktober 2026 Untilager I & II www.untilager.ch 19.– 21. März 2027 – Kirchenkonferenz «Kirche für andere» Konferenz mit Viva Kirche Schweiz, VFMG und FEG Schweiz www.kirchefuerandere

Personelle Mutationen Eintritte Per 01.03.26 FEG Gwatt, Berg, Isabel, Leiterin Administration 01.04.26 FEG Wil, Küng, Joel, Pastor 16.04.26 FEG Basel, Block, Thomas, Pastor Per 01.05.26 FEG Wetzikon, Füllemann, Barbara, Sekretariat

Per 01.06.26 FEG Thun, Bächli, Gisella, Pastorin FEG Ennenda, Geitz, Johannes, Pastor Per 01.07.26 KJS – FEG Rapperswil – Prisma, Beusch, Nadina, pastorale Jugendarbeiterin IMPACT Per 01.08.26 FEG Baden Wettingen, Lederer, Eliane, Leiterin Administration FEG Steffisburg, Lüthi, Gabriel, Jugendpastor und Gemeindemitarbeiter

Austritte

Per 30.04.26 FEG Wetzikon, Heusser, Sara, Sekretariat Per 30.06.26 FEG Ennenda, Maag, Andreas, Pastor

Per 31.07.26 FEG Wallisellen, Stalder, Corinne, Gemeindemitarbeiterin Per 31.08.26 FEG Hauptwil, Bär, Lukas, Pastor Prisma Kirche Rapperswil, Pelli, Thayssa, Jugendpastorin

Gemeindewechsel

01.08.26 Von der FEG Gwatt nach FEG Benaja Aeschi Bigler, Frank, Pastor

Todesfall

23.05.26 FEG Gwatt, Langhart, Monika, Leiterin Administration

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Ich bin die Tür. Manche Menschen sehen mich von Weitem und basteln sich in Gedanken eine Fassade um mich herum, sagen dann: Ah, oh, wie schön das von aussen aussieht! Oder manche sagen: Wenn das schon äusserlich so ist, dann will ich lieber gar nicht erst eintreten. Womöglich werden mir noch Regeln und Gesetze aufgezwängt, wenn ich mich darauf einlasse. Manche Menschen kommen zu mir, lesen lange und behutsam das Klingelschild an meiner Seite. Sie überlegen, was sie als Nächstes tun sollen. Manche klingeln und ich lasse sie ein. Manche drehen sich auf dem Absatz und gehen bestimmt ihres Weges – in die entgegengesetzte Richtung. Manche Menschen machen bei mir Halt. Sie lehnen sich müde an meinen Türpfosten, um ein bisschen Atem zu schöpfen. Ich versuche dann jeweils, den Leuten zu sagen, dass sie doch eintreten sollen. Dass drin viel mehr Erfrischung und Erholung auf sie warten, weil sie zu einer neuen Kreatur werden. Weil sie sich dann nicht mehr abmühen müssen, vor anderen Menschen etwas anderes darzustellen als sie in Wirklichkeit sind. Weil dann meine Kraft sie tragen und begleiten würde. Manche Menschen haben lange nach mir gesucht. Ich habe sie schliesslich gefunden und eingelassen. Ich beobachte dann, wie sie sich verändern, wenn sie eingetreten sind. Wie ihr Leben auf einmal Sinn bekommt. Und wie sie dann zielstrebig wieder hinausgehen, um ihre Freunde, ihre Familienmitglieder und Bekannten vor mich, die Tür, zu schleppen, um ihnen den Eingang zu zeigen. Ich sehe ihre unbändige Freude, wenn ihre Freunde auch eintreten, wenn sie gemeinsam in meinem Haus leben. Aber ich sehe auch die abgrundtiefe Verzweiflung, wenn jemand, der ihnen so wichtig ist, nicht eintreten will und sich von ihnen abwendet. Manchmal versuchen Menschen dann, auf anderem Weg hineinzukommen. Durch ein selbstgezimmertes Fenster zum Beispiel. Aber das funktioniert nicht. Ich bin die Tür. Der einzige Weg in Gottes Reich.

Deborah Vassen Leiterin Kommunikation FEG Schweiz deborah.vassen@feg.ch


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