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FamilyHome 5-6/2026

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Rollläden nach Maß

Beschattungslösungen in höchster Qualität für jede Fensterform und jede Dachneigung

SCHANZ ALUMINIUM-ROLLLADENSYSTEME SIND IDEAL FÜR WINTERGÄRTEN UND ALLE FENSTERFORMEN. INDIVIDUELLES DESIGN FÜR EIN EINZIGARTIGES WOHNERLEBNIS!

EDITORIAL

wann ist ein Smart Home ein Smart Home? Die Hardliner behaupten: Erst dann, wenn es keine Taster mehr im Haus gibt. Wenn die Technik durchdacht ist, so argumentieren sie, übernimmt das Haus schließlich alle Handgriffe. Es weiß, wann es heizen muss, wann es das Licht anschaltet, wann es die Rollläden schließt oder das Garagentor öffnet. Die Pragmatiker wollen auf Taster nicht verzichten. Es gibt immer Situationen, in denen man die Automationen schnell überschreiben will. Und da bietet sich ein Taster einfach an. Den Minimalisten reicht ein smarter Rollladen. Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden: Sie profitieren davon, weil es Ihr Zuhause komfortabler sowie sicherer macht und Sie sogar noch Energie sparen. Wie genau? Das lesen Sie ab Seite zwölf. Wahrscheinlich haben Sie es auch mitbekommen: Im Februar gab es ein großes Blätterrauschen. Die Regierung hat sich ein neues Gesetz ausgedacht. Und – weil das ja inzwischen zum guten Ton gehört – einen entsprechend hakeligen Namen gleich mit dazu: „Gebäudemodernisierungsgesetz“. Immerhin gibt es schon eine schmissige Abkürzung: GMG. Doch gleich vorab: Als Neubau-Bauherren dürfen Sie das getrost ignorieren. Eine Wärmepumpe bleibt im Neubau – mit gutem Grund –Standard. Warum? Und was es sonst noch für Alternativen und Kombinierungsmöglichkeiten gibt, lesen Sie in unserem Spezial „Zukunft Heizen“ ab Seite 52.

Viel Spaß beim Lesen

FOLGEN & STAUNEN

Auf unserem Instagram-Kanal @familyhome_magazin warten tolle Gewinnspiele, Homestories, News aus der Baubranche und täglich neue Inspirationen auf Sie.

Mit 120 Jahren Know-How, heimischen Hölzern und natürlichen Materialien werden aus Ihren Wohnträumen individuelle Lebensmittelpunkte. Durchdacht, effizient und energetisch bis unters Dach.

MONIKA LÄUFLE

Inhalt

Finanzierung? Läuft!

Titelthema

12 Komfort & Sicherheit Smarte Dreifaltigkeit

16 Smart Home Mach du!

Wohntrends

44 Fenster Welcome to the Jungle!

48 Farben Futter für die Sinne

51 Interview Räume neu erzählt

Hausbau aktuell

70 Öko-Häuser Zukunftssicher

Titelthema

Smart Home

In diesen Häusern müssen Sie (fast) keinen Finger mehr rühren

8 Musterhaus Wie gemalt

68 Heizen & Lüften

Wo Technik auf Wohnkomfort trifft

78 Influencer

Geht eben doch! Ratgeber 32 Zinsen, Tilgung & Co. Finanzierung? Läuft!

Spezial

52 Wärmepumpe Retter in der Not

9 Wege, um Geld zu sparen

Neu gebaut, grün gedacht

60 Solarenergie

Bitte bedienen Sie sich

64 Pellets & Scheitholz Heizen mit Biomasse

66 Produktschau Technik-Trends

Titelfotos: Fingerhut Haus, Fertighaus Weiss, PNZ, Hargassner
Dr. Klein

GLEICH VORMERKEN

Wie plant man ein Fertighaus? Wo wird es hergestellt? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es am 25. und 26. April beim „Tag des deutschen Fertigbaus“. Vielerorts in ganz Deutschland öffnen die Unternehmen des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) ihre Werkstore für Familien und Bauinteressierte. Dort warten Werksführungen, Fachvorträge und unverbindliche Beratungsangebote auf die Besucher. Und natürlich ein buntes Rahmenprogramm sowie allerlei Köstlichkeiten.

LIVE DABEI

Fertighausproduktion zum Anfassen gibt es am „Tag des deutschen Fertigbaus“ Ende April bundesweit.

APP, APP, HURRA

BARBARA FUCHS

Die Inhaberin und Geschäftsführerin von HBB Holzbau Bayern betont: „Wir haben die Gelegenheit genutzt, uns neu aufzustellen und gehen gestärkt aus dieser Change-Situation hervor.“

Kennen Sie schon unsere „FamilyHome“-App? Mit ihr können Sie in wenigen Klicks unsere Hefte kaufen und online lesen. Zudem hören Sie darüber kostenlos alle unsere Podcasts und können gezielt nach Themen suchen. Die App ist sowohl für Apple- als auch für Android-Geräte erhältlich.

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News

BRANCHEN-NEWS

FischerHaus wird zur Marke

Neuer Geschäftsführer

Henrik Fork-Weigel ist neuer Geschäftsführer des Bauherren-Schutzbundes e.V. (BSB). Zuvor arbeitete er für den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), wo er das Vorstandsteam leitete und zudem geschäftsführender Vorstand der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz war. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Team des BSB sowie unserer Bauherrenberater- und Vertrauensanwaltschaft den Verbraucherschutz beim Hausbau und der Wohneigentumsbildung zu stärken, private Bauherren vor Ort zu beraten und die erfolgreiche Arbeit des BSB fortführen zu dürfen“, so Fork-Weigel. Er ist sich sicher: „Angesichts steigender Baukosten, komplexer Vorschriften und unsicherer Rahmenbedingungen beim Bauen und Modernisieren brauchen wir einen starken Verbraucherschutz und kompetente, unabhängige Beratung für private Bauherren.“

Ein Jahr ist es her, dass das Unternehmen FischerHaus die Gruber Holzwerke, deren Werk und einen Teil der Mitarbeiter nach deren Insolvenz übernommen hat. „Uns ging es damals darum, Kompetenz im Holzbau zu sichern, Know-how zu bündeln und gleichzeitig unsere Markenwelt zu erweitern“, erklärt Geschäftsführerin Barbara Fuchs. Auch für FischerHaus bedeutete es eine Neuausrichtung. Das Unternehmen hat sich zur HBB Holzbau Bayern GmbH & Co. KG umfirmiert. Unter diesem Dach führt das Unternehmen zwei eigenständige Marken mit klarer Ausrichtung: FischerHaus bleibt die Marke für das familienorientierte Zuhause, geprägt vom Leitgedanken ‚Liebe baut‘. Hier stehen individuell geplante Einfamilienhäuser im Mittelpunkt. Naturholzhaus steht für das wohngesunde Architektenhaus mit Manufakturanspruch. Rückblickend, so Fuchs, war die Übernahme von Gruber Naturholzhaus und die Neuausrichtung unter HBB Holzbau Bayern eine mutige, aber richtige Entscheidung. „Wir haben Kompetenzen gebündelt, unsere Marktposition gestärkt und eine tragfähige Basis für weiteres Wachstum geschaffen, im Einfamilienhaus ebenso wie im mehrgeschossigen Holz- und Holzhybridbau.“

HENRIK FORK-WEIGEL … … ist neuer Geschäftsführer des Bauherren-Schutzbundes e.V.

Foto: Die Hoffotografen
Foto: BDF/Haas Fertigbau

HOCHWERTIGE ALUMINIUM-HAUSTÜREN

Die „Exclusive“-Linie verbindet geprüfte Sicherheit bis RC3 mit hoher Gestaltungsfreiheit.

WILLKOMMEN

Die neue Haustüren-Serie „NovoPorta Home“ vereint Gestaltungsfreiheit, Komfort sowie geprüfte Sicherheit und deckt nahezu jede architektonische Anforderung und jedes Budget ab.

AUS EINEM GUSS

Alle Haustür-Modelle sind farbähnlich zu Novoferm Garagen-Sektionaltoren wählbar. Das sorgt für eine harmonische Hausansicht.

Erhältlich sind die neuen Haustüren in drei Linien: Die Aluminium-Hybrid-Konstruktion „Comfort“-Linie ist ein ideales Einstiegsmodell für Bauherren, die Wert auf Qualität und ein stimmiges Gesamtbild legen. Die „Design“-Linie verfügt über eine noch bessere Wärmedämmung und bietet – z.B. mit verschiedenen Griffvarianten und Glasausführungen – viel Spielraum für persönliche Akzente. Die „Exclusive“-Linie ermöglicht, den Hauseingang individuell zu gestalten – unter anderem durch verdeckt liegende Türbänder, Sonderfarben in feinstrukturierten RAL-Tönen oder architektonisch anspruchsvolle Türanlagen mit Seitenteilen und Oberlichtern. Unabhängig von der gewählten Linie verfügen alle Modelle serienmäßig über eine thermisch getrennte Bodenschiene, eine flügelüberdeckende Türfüllung sowie eine 5-fach-Sicherheitsverriegelung. Je nach Ausführung bieten die Haustüren zudem geprüften Einbruchschutz bis zur Widerstandsklasse RC3. Novoferm

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Etwas lauert bei der Hausplanung immer im Verborgenen: das Unerwartete. FingerHaus sorgt mit persönlicher und kompetenter Beratung für Klarheit von Anfang an. Unsere Experten begleiten Sie mit Erfahrung und Verlässlichkeit –vom ersten Beratungsgespräch, über die Planung und den Bau, bis zum Einzug in Ihr Finger-Haus.

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Wie gemalt

JUSTYNA CIBOROWSKA …

… leitet die Abteilung Architektur für Danwood. „Ich finde, Architekt ist der beste Beruf“, erzählt sie im Interview. „Wir Architekten sind Künstler mit einem Kopf für Technik.“

Wenn Architektin Justyna Ciborowska ein Musterhaus entwirft, fährt sie alles auf, was die Hauslinie zu bieten hat. Uns verrät sie ihre besten Ideen im Musterhaus „S-Line“ in Wuppertal und warum Sie es trotzdem nicht Eins-zu-eins nachbauen sollten.

Fotos: Danwood

GUT AUSGESTATTET

Im Standard-Ausstattungspaket sind unter anderem Terrassentüren, Luft-WasserWärmepumpe und zentrale Lüftungsanlage enthalten. PV, Holzfassade oder SmartHome-System sind Extra-Optionen.

1 | MITTELPUNKT

Abgetrenntes Treppenhaus oder trendige Treppe im Wohnzimmer? Den perfekten Kompromiss zeigt das Musterhaus und platziert die Treppe in der Mitte des Hauses im offenen Flur. Der Verkehrsweg läuft nicht mitten durch das Wohnzimmer, trotzdem präsentiert sich die Treppe als Designelement.

2 | WOHNKÜCHE

Warme Holztöne, helle Polsterstühle mit runden Lehnen und viel Licht machen die offene Küche wohnlich.

Wenn es um Musterhäuser geht, hat Justyna Ciborowska alle Fäden in der Hand. Es gibt keine Bauherren, um deren Leben herum die polnische Architektin das Haus gestalten muss. Stattdessen trägt das Haus ihre persönliche Handschrift. „Ich liebe es, zu designen“, verrät sie in einem fast atemlosen Wortwasserfall. „Ich liebe es, altbewährte Ideen mit neuen Trends zu verbinden. Ich liebe Wärme und Kontrast.“ Der Hersteller vertraut ihr. Seit über zehn Jahren ist sie als leitende Architektin dabei. Natürlich hält sie Rücksprache mit ihrem Team, aber eigentlich entstand dieses Musterhaus nur in ihrem Kopf – und auf ihrem Zeichenpapier.

Die Idee

„Ich wollte etwas Modernes erschaffen, das sich trotzdem warm anfühlt. Ein Zuhause eben“, erklärt die Architektin. Das spiegelt sich schon von Weitem in der dunklen Fassade, kontrastiert von hellem Holz. „Wenn Sie mit engerem Budget bauen, aber Ihr Zuhause sich trotzdem luxuriös anfühlen soll, würde ich immer auf solche Holzelemente setzen“, rät sie. „Das gibt dem Haus das besondere Etwas.“ Auf den ersten Blick wirkt das Haus mit seinem Satteldach klassisch. Dann fällt auf, dass das Erdgeschoss fast 30 Quadratmeter größer ist als die Etage darüber. „Hätte ich beide Stockwerke gleich groß gebaut, hätte das Haus wuchtig ausgesehen“, erklärt Justyna Ciborowska. „Also habe ich das große Erdgeschoss mit einem leichteren Dachgeschoss kombiniert und schaffe so ein elegantes Gesamtbild.“

Heimatgefühl

„Ich muss wissen, wie das ganze Haus aussieht, innen und außen. Ich habe die Vision“, sagt die Architektin und muss über den hochgestochenen Begriff selbst lachen. Justyna Ciborowska wollte den Kontrast: Außen dunkel, innen hell, minimalistisch und trotzdem heimelig. Zusammen mit dem Innendesigner entschied sie sich für warme Farben. Statt das Haus mit Materialien zu überladen, wählten sie eine einfachere Einrichtung, viel Holz und natürlich viel Licht. Bei den Fenstern hat sich die Architektin im Haus richtig ausgetobt. Eine gigantische Glasscheibe schaut vom Eingangsbereich in die Küche. Im Wohnzimmer beeindruckt die ber-Eck-Verglasung, im firstoffenen Schlafzimmer passen die trapezförmigen Fenster sich der gemütlichen Dachschräge an.

Baum im Haus

Besonders stolz ist Justyna Ciborowska auf eine Idee, die eigentlich traditionell ist, aber in modernen Häusern nur noch selten auftaucht: ein Innenhof. Von drei Seiten umgeben ihn schützende Hauswände, die vierte Seite führt in den Garten, in der Mitte steht ein kleiner Baum. Die Architektin liebt es, der Natur nah zu sein und wollte ein Haus für Gleichgesinnte bauen: „Es ist fast, als würde ein Baum im Haus wachsen“, schwärmt sie. Der Innenhof liegt geschützt vor Wind und neugierigen Blicken der Nachbarn. Vom Haus selbst sollen alle Blicke auf den Baum fallen. Ihn umgeben drei Panoramafenster. Vom Wohnzimmer, vom Home-Office, sogar hinter

der zentralen Treppe erhaschen MusterhausBesucher einen Blick auf das besondere Feature. Fühlen sich die Bewohner hinter dem ganzen Glas nicht wie Zootiere? Man hört förmlich das Kopfschütteln in ihrer Stimme. „Musterhäuser sind nicht wie normale Häuser“, erinnert sie an das, was eigentlich jeder weiß und doch so gern vergisst. „In Musterhäusern lebt niemand. Hier zeigen wir, was möglich ist.“

Ins echte Leben

Behalten Sie das im Kopf, wenn Sie auf Inspirationssuche durch Musterhäuser schlendern und vor Ideen übersprudeln. „Viele Kunden verlieben sich in dieses Haus, gerade weil es so modern, so offen ist“, erzählt Justyna Ciborowska, „aber sie haben Nachbarn, sie wünschen sich Privatsphäre und dann planen sie die Fenster wieder kleiner.“ Wenn sie Kundenhäuser entwirft, gibt es kein Erfolgsrezept. „Ich muss meine Bauherren wirklich kennenlernen, um ihr Traumhaus zu planen“, erzählt sie. Und dazu gehört, festzustellen, wann etwas zwar schön aussieht, aber einfach nicht zum eigenen Leben passt. Wenn Besucher das Musterhaus verlassen, fängt die eigentliche Denkarbeit also erst an.

Alltagsideen

Eine mehr als praktische Alltagsentscheidung traf die Architektin mit dem zehn Quadratmeter großen Technikraum. „Viele Bauherren planen den Technikraum zu klein, weil sie denken, dass der eh nur für Heizung und Co. da ist. Und dann wollen sie dafür nicht mehr als sechs Quadratme-

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1 | RUHEZONE

Das acht Quadratmeter große Badezimmer gehört zum Elternbereich. Perfekt zum Rückzugsort passt die freistehende Badewanne.

2 | EIN STÜCK NATUR

Die Terrasse ist von drei Seiten von Panoramafenstern umgeben. So wirkt der Baum, als würde er mitten im Haus stehen.

3 | MITTELWEG

Die neue „S-Line“ soll die Brücke zwischen Luxushäusern und Bezahlbarkeit schlagen. Luxuselemente wie die Über-Eck-Verglasung, offene Räume und hohe Decken veredeln das Haus.

FREIER KOPF

Der Kniestock ist 2,15 Meter hoch, die Decke offen bis unter den First. So wirkt das Schlafzimmer zugleich großzügig und gemütlich.

FÜR ZWEI ODER VIER?

Das Haus ist für ein Paar ohne Kinder mit zwei Büros vorgesehen. Die Arbeitsräume lassen sich leicht in Kinderzimmer umplanen.

Dachgeschoss 62,75 m²

Eine mit Fototapete in Szene gesetzte Wand trennt das Schlafzimmer von der offenen Ankleide.

ter hergeben“, verrät die Architektin. Das heißt aber: Die Waschmaschine müsste ihren Platz in der Küche oder im Bad fi nden. „Wenn Sie im Badezimmer entspannen und nicht an den Haushalt denken wollen, müssen Sie im Technikraum mehr Platz einplanen.“ Und natürlich ist der auch Stauraum – auch von dem gibt es erfahrungsgemäß nie genug. Vor allem wenn Kinder dazukommen.

Ein bisschen Luxus

Riesig ist auch der Schlafbereich: 26 Quadratmeter, offene Ankleide inklusive. Dazu gehört ein privater Wellnessbereich. Warum sind MasterSchlafzimmer in den letzten Jahren immer luxuriöser geworden? „Wir arbeiten die ganze Zeit“, sagt die Architektin. „Unser Leben ist so schnell geworden. Wir brauchen einen Ort, wo wir die Ruhe genießen können. Wir haben so hart für dieses Haus gearbeitet. Jetzt wollen wir das Leben auch genießen.“

Weltbewegend

Auf die Frage, wie lange sie ihren Beruf schon macht, sagt Justyna Ciborowska prompt: „Mein ganzes Leben lang!“ Schon als Kind hat sie im Computerspiel „Die Sims“ Häuser geplant. Auch ihre Mal-Leidenschaft ist Teil ihres Berufs. Die Visionen für ihre Häuser bannt sie zuerst auf Papier. „Architekten brauchen einen technischen Kopf und einen Künstlergeist“, erklärt sie. Für sie bedeutet Architektur, dass sie ihre Kunstwerke zum Leben erwecken darf. Menschen leben darin, das Haus bestimmt ihren Alltag, die kleinen Dinge, über die sie sich täglich ärgern oder freuen. „Meine Ideen bringen mehr Schönes in ihr Leben. Auf meine kleine Weise kann ich ihre Welt verändern.“ (tir)

HERSTELLER: Danwood

EIN STÜCK NATUR

Smarte Dreifaltigkeit

EEin Smart Home soll für Sicherheit sowie Komfort sorgen und nebenbei Energie sparen. Was ist dran an dem Versprechen?

rlauben Sie uns zu Beginn diesen plumpen Vergleich: Wer selbst Besitzer einer oldfashioned-Klobrille ohne Absenkautomatik ist, der hört sofort, welcher Besucher bereits im Besitz ebendieser ist. Der Besuch vergisst mit großer Wahrscheinlichkeit, dass er oder sie die Klobrille händisch sanft zurückklappen muss, und so rauscht diese, von der Schwerkraft getrieben, mit einem lauten RUMMS! nach unten. Peinlich für den Besuch, lustig für die Gastgeber, alles andere als schonend für das Material. Was hat dieses Beispiel bitteschön mit einem Smart Home zu tun? Es beweist, wie schnell man sich an Komfort gewöhnt. Kann man ohne leben? Natürlich. Es hat jahrzehntelang ohne funktioniert. Aber wesentlich angenehmer ist mit.

Komfort

Werden die Vorteile eines Smart Homes beworben, werden die immer drei gleichen Argumente ge-

nannt. Sozusagen die Dreifaltigkeit des Smart Homes: Energiesparen, Sicherheit und Komfort. Und ja, ein Smart-Home-System macht den Alltag definitiv komfortabler. Wer springt schließlich gerne durchs Haus und kurbelt händisch alle Rollläden herunter? Wer steht freudestrahlend auf, wenn der Film startet, weil man vergessen hat, das Licht auszuschalten? Wer schreit „Hurra!“, wenn ein Sturm aufkommt, und man nach draußen huschen muss, um die Markise einzukurbeln?

Automation vs. Szenario

All das sind Dinge, die Sie mit Automationen und Szenarien programmieren können. Erstere starten automatisch. Sie können, wie bei einer guten alten Zeitschaltuhr, Uhrzeiten programmieren. Oder besser noch: Sie koppeln das Smart-HomeSystem mit Sensoren. Die erlauben präzisere Automationen. Misst der Temperaturfühler, dass es zu heiß wird, fahren die Rollläden automatisch

DER SCHLÜSSEL ... ... unter der Fußmatte hat ausgedient. Einfach den Zugangscode in das „Homematic IP Keypad“ eingeben und der Türschlossantrieb öffnet das Zuhause wie von Zauberhand. Das smarte Keypad kontrolliert nicht nur die Haustür, sondern steuert auch Beleuchtung, Garagentor oder aktiviert den Alarmmodus. eQ-3

nach unten. Registriert der Helligkeitssensor, dass es blendet, ändern die Jalousien ihren Neigungswinkel. Erkennt der Sensor eine Bewegung, schalten sich abends die Lichter automatisch ein. Ob Heizung, Verschattung oder Licht: Sie können die Hände in die Hosentasche stecken, weil das Haus immer genau das macht, was Sie standardmäßig machen würden. Szenarien starten Sie händisch – per Taster, Smartphone oder Sprachbefehl. Steht ein Filmabend an, brauchen Sie nur „Hollywood“ zu rufen, und schon fahren die Rollläden herunter, der Fernseher schaltet sich ein und das Licht dimmt sich selbst herunter. Auch dafür brauchen Sie das Sofa nicht zu verlassen und sparen sich viele Handgriffe.

Energie sparen

Was ist mit dem zweiten Argument, dem Energiesparen? Vergessen Sie dauernd, die Heizung runterzudrehen? Ärgern Sie sich über Ihre Kinder, weil die ständig die Lichter brennen lassen? Haben Sie einen Heizkörper im oberen Badezimmer, der die ganze Nacht bollert, nur damit das Bad die 15 Minuten, die Sie morgens drin stehen, warm ist? Dann steckt in einem Smart Home ordentlich Einsparpotenzial. Richtig ist aber auch: Wer jetzt schon sparsam lebt, wird nicht viel sparen. Eine Automation ist kein Zauberwerk. Hinzu kommt: Ein Neubau heizt bereits sparsam. Eine Flächenheizung – meist eine Fußbodenheizung – ist Standard und braucht wesentlich geringere Vorlauftemperaturen als ein Heizkörper. Eine Wärmepumpe erhitzt in den meisten Neubauten das Heizungs- und Duschwasser, oft gekoppelt mit einer PV-Anlage. Dann heizen Sie mit eigenem Strom vom Dach und der kostenlosen Wärme der Luft oder Erde. Das ist schon effi zient und günstig, ohne dass ein Smart-Home-System involviert ist. Sinnvoll ist intelligente Technik aber auch hier. Sie werden immer Netzstrom zukaufen müssen. Selbst mit Stromspeicher und/oder einem Elektroauto schaffen Sie keine hundertprozentige Autarkie.

Ein Energiemanagement hilft, die Energie bestmöglich zu verteilen. Es schaltet die Spülmaschine ein, sobald die PV-Anlage Strom produziert, schickt Überschüsse in das E-Auto, heizt das Duschwasser für abends bereits mittags mit Sonnenstrom und kauft oder nutzt Netzstrom, wenn er dank dynamischer Stromtarife gerade besonders günstig ist.

Einbrüche verhindern

Selbst die zwei Gauner von „Kevin allein zu Haus“ haben es durchschaut: Auch Häuser, in denen das Licht angeht, können unbewohnt sein. Die Anwesenheitssimulation funktioniert nur, wenn sie durchdacht ist. Niemanden wird täuschen, wenn die Lichter jeden Abend zur selben Uhrzeit angehen – und dann auch noch gleichzeitig in allen Räumen. Wenn sie sich jeden Abend zu anderen Uhrzeiten anschalten und es so aussieht, als würde jemand durchs Haus gehen, weil das Licht in einem Zimmer ausgeht und im nächsten an, schon. Sicherheit beim Smart Home bedeutet: Wir wollen Einbrecher abschrecken. Wenn der Alarm anfängt zu heulen, sobald sie an den Fenstern rütteln oder eine Kamera jeden ihrer Schritte fi lmt, dann brechen sie

AUTOMATISCH GIESSEN

Der „smart Pipeline Water Control“ nutzt EchtzeitWetterdaten und eine Pflanzenbibliothek, um zu analysieren, wie viel Wasser die Pflanzen benötigen. Anhand dieser Infos passt der Wassercomputer die Zeitpläne der Pflanzen- und Rasenbewässerung an. Gardena

ihren Einbruchsversuch ab, bevor sie im Haus sind. Und wenn sie bis ins Haus kommen? Dann verjagen grell blinkende Lichter sie schnell aus dem Haus und verhindern, dass sie in die Schlafzimmer – die intimsten Räume des Hauses – vordringen. Wichtig: Ein Smart Home ist immer nur ein Sicherheits-Bonus. Basis bleiben einbruchhemmende Fenster und Türen. Sicherheit umfasst noch mehr als den Einbruchschutz. Wassersensoren erkennen platzende Rohre oder auslaufende Waschma-

EINFACH NACHRÜSTEN

Von der Steckdose mit Energiemessfunktion bis zum Raumthermostat kommunizieren alle Komponenten bei „Jung Home“ über den weltweiten Funkstandard „Bluetooth Mesh“ drahtlos miteinander – ohne Server, ohne Internet. Steckdosen und Taster, die ans konventionelle 230-Volt-Netz angeschlossen sind, verstärken eingehende Signale. Jung Home

VERSTECKT

Über das Panel steuern die Bewohner Licht, Gegensprechanlage, Beschattung und vieles mehr. Tolle Idee: Es „tarnt“ sich in der Bildergalerie. Peaknx

schinen. Smarte Rauchmelder informieren Sie per App, wenn sich irgendwo Rauch entwickelt. Gerade kleinen Kindern kann das das Leben retten. Bei Gefahr verkriechen sie sich lieber im Schrank als zu flüchten. Bei einem Brand wäre das fatal...

Mitdenken

Ein Smart Home übernimmt viele lästige Aufgaben. Mitdenken müssen Sie trotzdem. Zumindest, wenn Sie es installieren und programmieren. Ein Drehgriffsensor vermeidet, dass Sie Ihr smarter Rollladen auf dem Balkon aussperrt. Platzieren Sie den Bewegungssensor unterm Bett und nicht an der Decke, geht das Licht wirklich nur an, wenn Sie nachts auf Toilette müssen, und nicht, wenn Sie sich im Schlaf drehen. Auch wenn theoretisch ein Smart Home keine Taster bräuchte: Installieren Sie trotzdem welche. Egal, wie durchdacht die Automation ist: Sie sollten jederzeit händisch eingreifen können. Wenn Sie mit einer Erkältung krank im Bett liegen, können Sie Ihre Rollläden daran hindern, hochzufahren.

NIE WIEDER SCHLÜSSEL SUCHEN

Mit dem „Linus Smart Lock L2 Lite“ entriegeln Sie Ihre Tür per App und können den digitalen Schlüssel sogar sekundenschnell teilen. Das smarte Schloss lässt sich ganz ohne Bohren in wenigen Minuten nachrüsten. Yale

Kabel oder Funk

Bleibt noch die Gretchenfrage: Kabel oder Funk. Die Geräte kommunizieren via Kabel oder Funk. Das bringt Bauherren von Neubauten einen Vorteil: Sie können das Smart-Home-System von Beginn an einplanen und die KNX-Kabel gleich mitverlegen. Kabel-

VERJAGEN!

Das Alarmsystem vernetzt Tür- und Fensterkontakte, Bewegungsmelder, Rauchwarnmelder sowie Innen- und Außenkameras zu einem perfekt abgestimmten Sicherheitsnetz. Wird eine ungewöhnliche Aktivität erkannt, reagiert das System sofort und startet den Alarm – mit rot blinkenden Lampen, lauten Sirenen und Push-Benachrichtigungen. Bosch Smart Home

FRAGEBOGEN SMART-HOME

Entscheidungshilfe

Welche smarten Features sind sinnvoll? Welche unnötig? Das können Sie nur für sich selbst beantworten. Das IGT hat einen ausführlichen Fragebogen erarbeitet, der Ihnen bei der Planung hilft. Den Fragebogen finden Sie auf www.igt-institut.de/smart-home-fragebogen

HITZESCHUTZ

Sind Rollläden und Co. automatisiert, stoppen sie die Hitze, bevor sie ins Haus gelangt. Ganz ohne Klimaanlage senken sie die Raumtemperaturen um bis zu sieben Grad! Mit dem Smart-Home-Hub  „TaHoma Switch“ lassen sich Beschattungslösungen zentral vernetzen und abhängig von Tageszeit und Wetterbedingungen steuern. Somfy

gebundene Systeme sind stabiler und weniger störanfällig. Einzig die Kabellänge limitiert die Distanz zwischen den Geräten. Funkgeräte verlieren das Signal, wenn sie zu weit auseinanderstehen. Das kann beim Kabel nicht passieren. Die Stabilität hat ihren Preis. Für ein KNX-System müssen Sie mit mindestens 10.000 Euro rechnen. Günstiger sind Funk-Lösungen, mit denen Sie zudem flexibler sind. Diese Geräte können Sie überall im Haus aufstellen und müssen sich nicht nach festen Anschlüssen in der Wand richten. Repeater setzen Sie dort ein, wo die Verbindung schwächelt. Das Schöne: Es gibt kein Entweder-oder. Funk und Kabel lassen sich kombinieren. Auch herstellerübergreifend. Wichtig ist, dass der Funkstandard (wie ZigBee, EnOcean, WLAN oder Bluetooth) kompatibel ist und Sie idealerweise alle Geräte mit einer einzigen Zentrale steuern können. Der Verbindungsstandard „Matter“ hat sich zum Ziel gesetzt, dass wirklich alle Geräte miteinander kommunizieren. Wenn Sie beim Neubau – zum Beispiel aus Budgetgründen – aufs smarte System verzichten, bauen Sie Leerrohre ein. KNX-Kabel können nachträglich verlegt werden. Ein Funksystem lässt sich sogar (fast) ohne Umbauten im Nachgang einbauen. Und so profitieren Sie mit relativ wenig Aufwand von den drei Versprechen des Smart Homes. (mla)

Mehr Infos unter www.novoferm.de

RÜCKZUGSORT

Der vorgelagerte Balkon ist überdacht und schützt vor Sonnenbrand wie Regen.

Mach DU!

SO GEHT KÜCHE

Integrierte Schrankfront, „schwebender“ Dunstabzug, separater Küchenblock, offene Speis: Die Küche ist durchdacht.

TRAUM-AUSBLICK

Das Sitzfenster und die raumhohen Glasfronten zeigen Richtung Garten und das nahegelegene Naturschutzgebiet.

ENTSPANNEN

Eine Wellness-Oase ist die nach Norden hin ausgerichtete Sauna.

KOMFORT? UNBEDINGT!

Die Bauherren hatten eine klare Vision: Ihr Zuhause sollte der Ort sein, an dem sie wieder auftanken können. Wellness und Komfort spielen deshalb die Hauptrolle. Es gibt eine Sauna, eine Bibliothek, einen Fitnessraum und einen Weinkeller. Ebenso komfortabel, wenn auch versteckter, übernimmt die Hausautomation von Somfy lästige wie nützliche Alltagsaufgaben. Da die Beschattung mit Sonnen- und Windsensoren gekoppelt ist, können die Bauherren programmieren, dass die Rollläden an heißen oder windigen Tagen automatisch nach unten fahren. Auch Szenarien lassen sich einstellen. Alternativ können die Bauherren per Handsender, über die App oder direkt am Taster im jeweiligen Raum manuell eingreifen. Besonderen Wert legten die Bauherren auf Sicherheit. Deckenbewegungsmelder und Kontaktschalter an Fenster, Fenstertüren sowie Eingangstüren registrieren, wenn sich Unbefugte Zutritt verschaffen. Eine Außensirene verjagt Einbrecher. Zum Smart Home gehören eine Türsprechanlage mit Kamera und ein Innenmonitor. So erwartet die Bauherren keine unliebsame Überraschung vor der Haustür. Auch diese Funktionen werden über die App gesteuert.

Haus-Check

HERSTELLER: Regnauer HAUS: Moosthenning Wohnfläche: 145 m² zentrale Lüftungsanlage kühlende Fußbodenheizung

MEHR INFOS UNTER www.hurra-wir-bauen.de/FH/254

KLICK & GUT

Das Smart Home steuern die Bauherren über eine App. Darüber passen sie u.a. die Neigung der Jalousien an.

FREUND ODER FREMDER?

Die Kamera behält den Vorhof im Blick. So weiß das Paar schon, bevor es die Haustür öffnet, wer davorsteht.

BLICKFANG

Die partielle Wandverkleidung aus Holz hinter dem Fernseher macht die Couchecke noch gemütlicher.

SPARSAM

ENERGIEMANAGEMENT

AUFFÄLLIG

„Ich finde viele Fassaden sehr langweilig und gleichförmig“, gesteht Bauherr Tim Baltruschat. „Unser Haus sollte etwas Besonderes sein.“ Er entschied sich für einen Mix aus warmem Holz und hellgrauem Putz.

KEEP IT SIMPLE

Gegenüber ihrem alten Reihenhaus konnte Familie Baltruschat ihren Energieverbrauch um rund 25 Prozent senken. Wie hat sie das geschafft? Um unabhängiger von den großen Energieversorgern zu werden, ist das Haus mit einer Photovoltaik-Anlage mit 14 Modulen inklusive Batteriespeicher ausgestattet. Für die optimale Verteilung der Energie – egal ob Wärme oder Strom –sorgt die intelligente Haussteuerung „WeberLogic 2.0“, die Tim Baltruschat nach dem Einzug sogar noch erweitert hat. „Wir nutzen das Smart-Home-System für viele Aufgaben im Haus“, erklärt der Bauherr. Er überwacht damit seinen Energieverbrauch und passt ihn an, er regelt Heizung und Kühlung und steuert Rollläden und Licht. „Das geht sehr einfach“, betont er. Ihm gefällt zudem, wie individuell er das Ganze programmieren kann. „Ich kann beispielsweise die Rollläden timen, Lichtszenarien programmieren oder Anwesenheit während des Urlaubs simulieren.“ Besonders praktisch ist, dass er die Geokoordinaten hinterlegen kann. „Ich komme nach Hause und die Lichter in der Einfahrt und im Flur gehen an.“ Das funktioniert auch mit dem Türschloss, da braucht er keinen Schlüssel mehr. Damit beweist das Haus, dass Komfort und Energieeffizienz sich nicht ausschließen. Ganz im Gegenteil!

Haus-Check

HERSTELLER: WeberHaus

HAUS: Baltruschat (sunshine 210)

Wohnfläche: 145 m² Frischluft-Wärmetechnik mit Wärmerückgewinnung wohngesund

MEHR INFOS UNTER www.hurra-wir-bauen.de/FH/255

Beim Interieur lautete die Devise: Weniger ist mehr. Opulente Deko sucht man im Haus vergebens. Stattdessen konzentriert sich das Paar auf das, was es wirklich braucht.

DURCHBLICK

Weit reicht der Blick vom Fuß der Treppe bis hinauf zum First. „Die hohen Decken lassen noch mehr Licht in die Räume und wirken luxuriös“, freut sich der Bauherr.

SMART GEBÜNDELT

Dieses Haus trumpft mit jeder Menge smarter Highlights auf. Die Haustür öffnet sich mit einem Zahlencode oder mittels „NFC“Tags, die als Anhänger, Aufkleber oder Karten erhältlich sind. Wer es noch sicherer mag: NFC-Tag und Zahlencode können zu einer Zwei-Faktor-Authentifizierung kombiniert werden. Im Schlafzimmer wurde ein Aufputz-Präsenzmelder unterm Bett installiert. So stellen die Bewohner sicher, dass das Nachtlicht nur angeht, wenn die Füße den Boden berühren, und nicht, wenn sie sich im Schlaf auf die Seite drehen. Daneben, am Nachttischkästchen, ist der Taster „Loxone Touch“ installiert. Er verfügt über fünf Tastpunkte und bündelt die wichtigsten Funktionen eines Raumes – Beleuchtung, Beschattung, Audio und mehr. Zudem sind Temperatur- und Feuchtefühler bereits im Taster integriert. Die helfen, das Klima im Raum zu steuern. Apropos integriert: In der dimmbaren „Ceiling Light“-Deckenleuchte sind Bewegungsmelder und Helligkeitssensor verbaut. Das ist optisch ansprechender als separate Sensoren. Praktisch: Im Wohnbereich sind Steckdosen im Fußboden versenkt.

STADTVILLA

CLEANER LOOK

Die Küchenschranktür links? Ist eine versteckte Tür, die in die Spülküche inklusive Speisekammer führt.

LICHT & TON

Ein indirektes Schattenfugenkonzept und dimmbare Loxone-Einbauspots erzeugen eine stimmungsvolle Atmosphäre. Dezente Lautsprecher in den Decken sorgen für ein smartes Hörerlebnis.

Haus-Check

HERSTELLER: Luxhaus HAUS: Walmdach 404

Wohnfläche: 404 m² (inkl. Keller)

Sauna, Fitnessraum, Heimkino Spülküche hinter versteckter Tür

MEHR INFOS UNTER

www.hurra-wir-bauen.de/FH/256

ALL IN

Haustür, Garagentor, Einfahrtstor, Wallbox:

Auch diese sind im Smart Home integriert und lassen sich über das Panel steuern.

BADESPA SS

Der Pool lässt sich vollständig mit der Holzabdeckung verschließen. So entsteht eine durchgängige Terrassenfläche – ideal für gesellige Anlässe oder zusätzliche Spielfläche.

SMARTE TÜRKOMMUNIKATION

Sie möchten sehen, wer vor der Tür steht?

Der Hersteller bietet ein „Videosprechanlage“-Paket an.

WUNSCHKONZERT

MODULAR & ERWEITERBAR

BLICKFANG

Der Hersteller bietet seit März zwölf Jubiläumshäuser an. Eines der eindrucksvollsten ist das Haus „Bari“. Es denkt sogar an praktische Details – wie die Fahrrad-Aufhängung.

Sollen sich die Lichter automatisch anschalten, wenn der Bewegungssensor eine Bewegung erkennt? Sollen die Jalousien hochfahren, wenn die Wetterstation Sturm meldet? Soll die Heizung automatisch runterregeln, wenn die Fenster geöffnet werden oder die Außentemperatur steigt? Oder wollen Sie manuell eingreifen und per Fingertipp, Wischgeste oder Sprachbefehl Hunderte Funktionen steuern? Welche genau? Das können die Bewohner flexibel festlegen. Auf Wunsch stattet der Fertighaushersteller seine Häuser mit einem Smart-HomeSystem aus. „Rensch-Haus i-tec“ – so nennt der Hersteller sein System – wird in verschiedenen Paketen angeboten. Dem einen reicht das Grundpaket, der andere erweitert sein Smart Home mit Videosprechanlage oder Panikschalter. Das System kombiniert eine klassische, kabelgebundene Elektroinstallation mit Smart-Home-Technologie. Praktisch: Die Technik „Busch-free@ home“, auf der das System basiert, kann kabellos erweitert werden – so kann es ganz ohne aufwendige Verkabelung nachträglich angepasst oder ergänzt werden.

Haus-Check

HERSTELLER: Rensch-Haus HAUS: Bari

Wohnfläche: 179 m²

Wärmerückgewinnung und Kühlfunktion

Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher

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DUSCH-PARADIES

Das Bad ist mit knapp 14 Quadratmetern geräumig. So bleibt massig Platz für die ebenerdige Dusche.

TREPPEN-PLATZ

Die Podeste unter der Treppe werden zum Lieblingsplatz. Die Lichtstreifen in den Stufen erfüllen zwei Funktionen: Sie sorgen für Sicherheit – und fürs Ambiente.

LOFTCHARAKTER

Im Erdgeschoss sorgt die offene Raumstruktur für fließende Übergänge zwischen Eingangs- und Wohnbereich.

EINGEPLANT

In diesem Einfamilienhaus regelt die smarte Heizungs- und Klimatechnik automatisch die Temperatur. Auch die Beleuchtung wird intelligent gesteuert. Überwachungskameras, Bewegungsmelder und Tür- bzw. Fenstersensoren erhöhen die Sicherheit. Alles lässt sich bequem per Smartphone, Tablet oder Sprachsteuerung bedienen. Wer sich ein Smart Home wünscht, sollte das frühzeitig kommunizieren. So können Kosten optimiert und individuelle Wünsche einfacher umgesetzt werden. Übrigens: Bis zum 30. April schenkt der Haushersteller jedem Bauherrn, der in diesem Zeitraum einen Hausauftrag abschließt, ein Smart-Home-Sicherheitssystem von Bosch.

Haus-Check

HERSTELLER: Favorit Massivhaus HAUS: Citylife V Wohnfläche: 178 m² Ankleidezimmer Massivhaus

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AB NACH OBEN Über eine Betontreppe mit edlem Holzbelag gelangt die Familie in den privaten Rückzugsbereich.

SCHWITZEN ERWÜNSCHT

Die integrierte Sauna lädt zu entspannten Stunden nach einem langen Tag ein.

SCHLICHTE ELEGANZ

Das Haus wirkt mit weißer Putzfassade, anthrazitfarbenen Fensterrahmen und bodentiefen Fenstern zeitlos.

SICHER & SMART

EFFIZIENZHAUS

Das Effizienzhaus 40 geht besonders smart mit Energie um. Die KNX-Hausautomation steuert Lichter, Rollläden und Raffstores und die Einzelraumregelung für Heizen und Kühlen. So läuft die Heizung nie unnötig auf volle Pulle und in leeren Räumen brennende Lampen gehören der Vergangenheit an. Die smarte Haustechnik kann per Knopfdruck oder Sprache bedient werden. Auch die weitere Haustechnik zeigt sich effizient und nachhaltig. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die im Standard enthalten ist, sorgt für frische Luft und senkt zusätzlich die Energiekosten. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wandelt Sonnenlicht in Strom um, der die Luft-WasserWärmepumpe antreibt. Überschüssiger Strom wird in einer Batterie gespeichert. Das Musterhaus können Sie in der „FertighausWelt Schwarzwald“ in Kappel-Grafenhausen besichtigen.

Haus-Check

HERSTELLER: FingerHaus HAUS: Artis 400

Wohnfläche: 179 m²

Flachdacherker

Abstellkammer unter der Treppe

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MUSTERHAUS

STYLISCH

Die dunklen Holzmöbel, die schwarzen Einbaugeräte und das metallene Hängeregal harmonieren mit den Möbelfronten in Graugrün.

SCHICK & SICHER

Der LED-hinterleuchtete Handlauf taucht die keilgezinkte Eichen-Treppe in stimmungsvolles Licht und sorgt gleichzeitig für Sicherheit. Die Fliesen mit geometrischen Ornamenten werten die Diele optisch auf.

MEHR PLATZ

Der Flachdacherker mit der quarzgrauen Holzverschalung erweitert den Wohnraum.

INDUSTRIAL-LOOK

Hingucker im Elternbad: die freistehende Badewanne. Auch die Waschtischunterkonstruktion, die Glastüren und die Duschabtrennung im Industrial-Look ziehen die Blicke auf sich.

TECHNIKAFFIN

HANGLAGE

Großes Haus gleich hohe Energiekosten? Nicht, wenn das Haus energieeffizient ausgestattet ist. Bei diesem Haus sorgt eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach für nachhaltige und günstige Energie. Die SplitWärmepumpe sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung gewährleisten hohen Wohnkomfort bei gleichzeitig niedrigen Betriebskosten. Auch das KNX-System sorgt dafür, dass sich Komfort und Energiesparen nicht ausschließen. Es steuert Rollläden, Raffstores, Licht, Heizung und sogar die Dachflächenfenster. So sorgt das Smart-Home-System dafür, dass die Räume im Sommer nie überhitzen und die Heizung nie unnötig aufgedreht ist.

Haus-Check

HERSTELLER: Talbau-Haus HAUS: U489

Wohnfläche: 225 m²

Whirlpool

Luftraum/Galerie

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AB NACH DRAUSSEN Rund um das Haus verteilen sich mehrere Balkone und Terrassen, die zum Entspannen und Grillen einladen.

WOHNBEREICH

Highlights sind der dreiseitig verglaste Kamin, der schwarze Küchenblock, die 4,5 Meter breite Faltschiebetür und der Luftraum über dem Essbereich.

Zutrittskontrolle

Kamerasystem

Alarmsystem

Entspanntes Gefühl

Mit dem Homematic IP Türschlossantrieb hast du jederzeit Gewissheit, dass dein Zuhause sicher verschlossen ist. Einfach die App ö nen, den Status prüfen – und entspannt durchatmen. Deine Haustür ist nicht nur verriegelt, sondern auch zuverlässig gegen Einbruch gesichert.

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MUSTERHAUS

OMA HAT PLATZ

Im UG ist Platz für Einliegerwohnung, Haustechnik und Home-Office. Die Familie wohnt im EG, ganz oben befindet sich ein Atelier und eine riesige Dachterrasse.

VERSTECKT

Wie, keine Herdplatte? Doch doch, die gibt es. Das Kochfeld verschmilzt mit der Arbeitsplatte. Das zugehörige Bedienfeld versteckt sich in der Schublade.

ES HAT SICH AUSGESCHNARCHT

Das Bett in der Ein-Zimmer-Einliegerwohnung kann was: Der Bettrahmen überwacht Atem und Bewegung und schlägt im Notfall Alarm. Die KI-Matratze passt Härte und Neigung an, optimiert Schlafphasen und erkennt, wenn jemand schnarcht. Dann hebt sie den Oberkörper an.

STEUERN

Gardinen und Rollläden öffnen automatisch, Präsenzsensorik und Szenenautomationen erleichtern den Alltag. Manuell eingreifen lässt sich per Panel, Sprachbefehl oder Smartphone. Das KNX-basierte Smart-HomeSystem kann mit weiteren Features ergänzt werden.

KÜCHEN-IDEEN

Am Hydrotower werden Kräuter, Salate und Erdbeeren angebaut. Die Kochinsel können Sie wegrollen, den Familientisch ausziehen –das macht Flächen flexibel nutzbar.

Fotos: J. Lippert

SO GEHT TEILEN

Der Raumteiler bietet zugleich zwei Einbaubetten – das zweite befindet sich auf der Rückseite.

ZUKUNFTSVISION

Eigentlich stellen wir in unserem Magazin nur neu gebaute Häuser vor. Für dieses umgebaute Musterhaus machen wir eine Ausnahme. Dort wird Realität, was nach Science-Fiction klingt. Eine kleine Auswahl: Die Haustür erkennt die Gesichter der Bewohner und öffnet automatisch. Es gibt einen Fernseher mit transparentem OLED-Bildschirm und einen Trainings-Spiegel mit KI-Coach, der interaktive Yoga-Sessions, Meditation oder Krafttraining mit Echtzeitanalyse bietet. Der Solartisch auf der Terrasse lädt das E-Bike. Ein Sensor in der Toilette analysiert den Urin und misst Vitamin C-Wert, pH-Wert und Keton-Menge. Zudem sind zwei Sensoren im Toilettensitz verbaut. Drückt man die Daumen darauf, werden die Herzwerte gemessen. Bei Abweichungen werden die Bewohner gewarnt. Eine Wachhund-Drohne patrouilliert fliegend Haus und Garten. Wer die 36.000 Euro im Jahr nicht zahlen will, die es kostet, das Gerät zu leasen, entscheidet sich für ein ganz normales Smart Home mit Bewegungssensoren, Kameras, Sirenen und Fensterkontakten. Auch die sind im Musterhaus verbaut und sorgen – wie der Saugroboter mit integrierter Kamera – für Sicherheit. Das smarte Musterhaus können Sie in Oberstetten besichtigen. Falls der Weg zu weit ist: In fünf Folgen stellt das Wissensmagazin Galileo das Haus vor. Die Folgen finden Sie kostenlos auf Joyn.

Haus-Check

HERSTELLER: SchwörerHaus

HAUS: Galileo Haus der Zukunft

Wohnfläche Einliegerwohnung UG: 33 m²

Wohnfläche Familienbereich (EG+OG): 182 m²

Direktheizelemente an Wand bzw. Decke

Dachterrasse: 87 m²

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TROTZT JEDEM STURM –SEIT GENERATIONEN.

STURMSICHER IST PREFA SEIT 1946.

40 JAHRE GARANTIE – 80 JAHRE ERFAHRUNG

Neubau oder Sanierung?

PREFA Aluminiumdächer sind rund 17-mal leichter als Ziegeldächer und entlasten die Dachkonstruktion, ideal für Sanierungen und statisch sensible Gebäude. Seit 1946 steht PREFA für hochwertige Aluminium-Dachund Fassadensysteme, produziert in Deutschland und geprüft für extreme Witterungsbedingungen. Das stabile, recycelbare Material überzeugt durch Langlebigkeit, Widerstandsfähigkeit und nachhaltige Qualität. Mit durchdachter Systemtechnik und sturmsicherer Befestigung halten PREFA Dächer auch hohen Windlasten stand, bei minimalem Eigengewicht. 40 Jahre Garantie garantieren maximalen Schutz und Sicherheit.

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KUBISCH & ELEGANT

UMS ECK GEDACHT

Der 20 Quadratmeter große Wohnbereich ist von der Wohnküche abgetrennt und schafft einen Rückzugsort.

GRENZENLOS

Das Faltfenster neben der Kücheninsel lässt sich aufklappen. So wird die Wohnküche an warmen Tagen nahtlos zur Terrasse erweitert.

IN FORM GEBRACHT

Die Vorsprünge formen eine geschützte Terrasse. Die hellen Verblendsteine wirken zusammen mit den quarzgrauen Fensterrahmen wertig.

DESIGNVILLA

Die smarte Villa startet morgens sanft in den Tag, spart tagsüber Energie und sorgt abends für eine entspannte Atmosphäre. Die KNX-Basisinstallation ist in der Haus-Serie „Selection“, zu der die Villa gehört, bereits serienmäßig integriert. Das bedeutet: Licht, Rollläden und Raumklima lassen sich zentral steuern und intelligent aufeinander abstimmen. Morgens fahren die Rollläden automatisch hoch, die Räume haben bereits die gewünschte Temperatur, am Abend sorgt eine gespeicherte Lichtsituation für gemütliche Stimmung. Die intelligente Steuerung wird bereits in der Planungsphase berücksichtigt und professionell integriert. Sie ist jederzeit erweiterbar.

Haus-Check

HERSTELLER: Viebrockhaus HAUS: Edition 900 II Wohnfläche: 177 m²

KNX-Installation serienmäßig Massivhaus

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KINDERLEICHT

Ein Miniserver von Loxone steuert Beleuchtung, Beschattung und Heizung. Wenn die Präsenzmelder erkennen, dass sich niemand mehr im Raum aufhält, schaltet das Smart-Home-System die LED-Beleuchtung aus. Jalousien und Rollläden fahren automatisiert herauf und herunter und sorgen dafür, dass Sonnenlicht genutzt oder durch Beschattung aus dem Haus gehalten wird. Die Verschattung weiß, was zu tun ist, weil sie mit einer Wetterstation gekoppelt ist und weil die Bewohner ihre gewünschte Raumtemperatur einprogrammiert haben. Wichtig war den Bauherren, dass auch der Zutritt zum Haus und verschiedene Sicherheitsfeatures über das Smart Home geregelt werden. Die Familie bedient die Smart-Home-Funktionen über das Smartphone oder mittels „Tree-Taster“ von Loxone. Diese haben fünf Tastenpunkte und integrierte Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren. Praktisch: Die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung versorgt das 176 Quadratmeter große Haus immer mit frischer Luft. Und das energieeffizient.

Haus-Check

HERSTELLER: Fertighaus Weiss HAUS: Dietrich Wohnfläche: 176 m²

Leseecke Lüftungsanlage

MEHR INFOS UNTER

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IMMER PASSEND

Lichter und Heizung steuern sich selbst. Die Einstellung passt nicht? Mit einem schnellen Klick ändern die Bauherren das. Etwa über das Panel gleich neben der Küche.

KLUG GEPLANT

Die Verkehrsfläche wird zur Leseecke mit extra großem Fenster für viel Licht.

EINFACH

Welche Lichter sind an, welche aus?

Das Panel visualisiert das Smart Home und lässt sich kinderleicht bedienen.

RUNDUM SMART

SELBSTVERSORGER

Die Photovoltaik-Anlage sorgt mit Batteriespeicher für einen Autarkiegrad von rund 80 Prozent.

EINHEITSLOOK

Großformatige, graue Fliesen sind nicht nur in beiden Badezimmern verlegt, sondern auch im Flur und im Wohnbereich.

GRAUE AKZENTE

Die grauen Stuhl-Polster passen zu den Fliesen. Für optische Wärme sorgen die hölzernen Stuhlbeine und der Holz-Tisch.

NACHRÜSTEN

NACHTRÄGLICH SMART

HIGHLIGHT

„Im Wohn- und Essbereich mit Wintergarten verbringen wir die meiste Zeit und genießen es, die Jahreszeiten so intensiv miterleben zu können“, erzählt Larissa Schumann. Sie wohnt mit ihrem Mann Christopher und ihren zwei Kindern im Eigenheim.

Sie möchten die Entscheidung „Smart Home ja oder nein“ auf später vertagen? Unser Tipp: Sind die Rollläden elektrisch, lassen sie sich nachträglich mit geringem Aufwand per Funk in ein Smart-Home-System einbinden. Beispiel: Der Fertighaus-Hersteller Fingerhut Haus verbaut elektrische Rollladen-Motoren von Somfy im Standard. Sollen diese smart werden, brauchen die Bauherren nur die Smart-Home-Zentrale „TaHoma“. Mit ihr können die Bewohner die Verschattung per Sprache steuern und Zeitpläne sowie Szenarien programmieren. Dann fahren die Rollläden beispielsweise automatisch nach unten, sobald es anfängt zu dämmern. Zudem können sie eine intelligente Anwesenheitssimulation während des Urlaubs starten. Oder sie können von unterwegs die Rollläden per App nach unten fahren. Übrigens: Beim Haus dieser Bauherren ist bereits die Markise im Wintergarten elektrisch und könnte später problemlos ins Smart Home eingebunden werden.

Haus-Check

HERSTELLER: Fingerhut Haus HAUS: Vinon Wohnfläche: 151 m² PV-Anlage mit Wintergarten

MEHR INFOS UNTER www.hurra-wir-bauen.de/FH/264

So sparsam sind die Häuser von RENSCH-HAUS

Wer mit RENSCH-HAUS baut, baut für die Zukunft. Seit Generationen stehen wir im stetigen Austausch mit Wissenschaft und Forschung, um unseren Bauherren ein gesundes Wohnklima mit niedrigen Energieverbrauchswerten zu ermöglichen. Ein Teil davon ist die zukunftsorientierte Bauweise sowie der serienmäßige Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern auf Thermo-Fundamentplatte als Effizienzhaus 40. Informieren Sie sich jetzt auch über das nachhaltige Bauen mit RENSCH-HAUS: www.rensch-haus.com

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Temperaturregelung smart nachrüsten

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Dieser Gewinn erzeugt mit Ihrem Solarstrom direkt und effizient Wärme! Der Gleichstrom Power-Manager „SOL•THOR“ wandelt den Gleichstrom aus den Photovoltaik-Modulen um und überträgt ihn nahezu verlustfrei an einen angeschlossenen Heizstab. Das Heizelement, beispielsweise ein my-PV-Einschraubheizkörper, wird separat in den Wärmespeicher eingebaut. Dadurch können auch bereits vorhandene Heizstäbe in bestehenden Wärmespeichern mit dem „SOL•THOR“ gesteuert werden. So lässt sich ein ökologisches Heizsystem einfach nachrüsten und ökonomisch nutzen. Ein weiteres Merkmal des DC Power-Managers, der von 0 bis 3,6 kW stufenlos geregelt werden kann, ist seine autarke Betriebsweise. Das Gerät muss nicht mit dem Stromnetz verbunden werden, da es sich selbstständig vom PV-Generator mit Energie versorgt. Der „SOL•THOR“ lässt sich flexibel mit einer PV-Anlage von 1 bis zu 10 PV-Modulen einsetzen. my-PV

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Finanzierung? LÄUFT!

Wer ein Haus kauft, steht vor vielen Entscheidungen – die Baufinanzierung gehört mit zu den wichtigsten. Björn Pätzold weiß: Wer gut vorbereitet ist, ist vor teuren Fehlern geschützt.

Wer sich Geld von der Bank leiht, soll Zinsen vergleichen. Aber mal ehrlich: Macht eine Nachkommastelle so einen großen Unterschied?

Der Zinssatz hat den größten Einfluss auf die Gesamtkosten –schon minimale Zinsunterschiede von wenigen Prozentpunkten können sich über die Jahre zu erheblichen Beträgen von mehreren tausenden Euro summieren.

Neben den Zinsen beeinflusst die Tilgung, wie gut die Konditionen der Bank sind. Die Tilgung bestimmt, wie schnell das Darlehen zurückgeführt wird. Eine höhere Anfangstilgung erhöht zwar die monatliche Rate, senkt aber schneller die Restschuld und damit langfristig die gesamte Zinsbelastung.

Eine weitere zentrale Rolle spielt die Zinsbindung, da sie festlegt, wie lange der Zins für die Bauherren gleich bleibt. Da heißt es abwägen, wie viel Risiko man eingehen will, falls sich der Zins ändert. blich sind zehn Jahre. Längere Festschreibungen von oder 0 Jahren bieten zwar Stabilität und Planungssicherheit, sind jedoch meist teurer als kürzere, da dafür Zinsaufschläge anfallen.

Egal wie lange die Zinsbindung ist: Die zehn Jahre sollten sich Bauherren im Kalender markieren. Sie haben nach zehn Jahren gesetzlich das Recht auf eine Sonderkündigung gemäß BGB. Falls der Zins dann attraktiver ist, können sie umschulden. Da sie eine Kündigungsfrist von

Foto: Dr. Klein

BJÖRN PÄTZOLD

Baut der Drummer ein Haus ...

Er ist Spezialist für Baufinanzierung beim Baukreditvermittler

Dr. Klein in Mettmann bei Wuppertal.

sechs Monaten einhalten müssen, empfiehlt es sich, das Datum als Erinnerung im Darlehensvertrag zu notieren.

Ein weiterer großer Knackpunkt ist das Eigenkapital.

Das wirkt sich unmittelbar auf die Finanzierungskonditionen aus. Wer mehr Eigenmittel mitbringt, erhält meist bessere Zinssätze, weil er das Risiko für die Bank reduziert –und minimiert so die Gesamtkosten der Finanzierung.

Ich fasse zusammen. Den größten Einfluss haben Zinshöhe und -bindung, Tilgung und Eigenkapital. Was muss ich außer diesen vier Faktoren noch beachten?

Holen Sie sich mehrere Angebote ein und stellen Sie eine realistische Haushaltsrechnung auf. Wer Konditionen vergleicht, ausreichend Eigenkapital einbringt und die monatliche Rate mit genügend Puffer plant, schafft eine stabile Grundlage. Wichtig ist, dass die Finanzierung zur persönlichen Lebensplanung und Risikobereitschaft passt.

Was sind die größten Fehler, die Bauherren machen, die das erste Mal in ihrem Leben eine Baufinanzierung abschließen?

Die können durch Schönrechnen entstehen, wenn Kaufnebenkosten oder Modernisierungen unterschätzt werden. Aber auch eine zu knapp kalkulierte Rate ist heikel. Ebenso können eine zu niedrige Tilgung oder eine unpassende Zinsbindung die Finanzierung unnötig verteuern.

Wir kommen immer wieder auf diesen Punkt zurück: Sicherheit oder niedriger Zins? Was ist besser?

Es geht nicht darum, den vermeintlich günstigsten Kredit zu wählen, sondern das richtige Gleichgewicht zwischen Zinssicherheit und Flexibilität zu fi nden. Ein niedriger Zinssatz ist attraktiv – maßgeblich ist jedoch, wie lange er gilt. Eine längere Zinsbindung bietet Planungssicherheit

... wird die Terrasse zur Bühne.

„Wäre unser Haus ein Song, dann wär’s ein entspannter Surf Rock-Song“, beschreiben die Bergers ihr Zuhause: ein Haus mit gekonnten Brüchen. Mit Platz für Familie, Freunde, Gäste und Musik. Und diesem einzigartigen Duft von Holz in der Luft. Was Surf Rock mit Holzhäusern zu tun hat? Jetzt in der Homestory. QR-Code scannen oder Berger in die Suche auf baufritz.com eingeben.

und schützt vor steigenden Zinsen, kann aber etwas teurer sein. Kürzere Festschreibungen sind häufig günstiger, bergen jedoch das Risiko, dass die Anschlussfinanzierung teurer wird. Es ist auch eine Frage des Typs: Wer Wert auf maximale Sicherheit legt, setzt eher auf eine längere Zinsbindung und eine solide Tilgung. Wer mehr Flexibilität wünscht und das Risiko in Kauf nehmen will und kann, wenn sich Zinsen ändern, wählt kürzere Festschreibungen.

Ein Blick in die Glaskugel ist immer schwierig. Trotzdem will ich wissen: Wie werden sich die Bauzinsen 2026 entwickeln?

Für das Jahr rechnen wir bei Dr. Klein mit einer stabilen Bauzinsentwicklung, die durch eine leichte Aufwärtstendenz geprägt ist. Für zehnjährige Baufinanzierungen erwarten wir im ersten Halbjahr eine Top-Zinsspanne zwischen 3, und 3, Prozent – mit kurzfristigen Schwankungen innerhalb dieses Korridors. Eine Rückkehr zu dem extrem niedrigen Zinsniveau vergangener Jahre ist sehr unwahrscheinlich. Und natürlich können äußere Einflüsse, wie aktuell der Iran-Krieg, für kurzfristige Ausschläge sorgen.

Welche Stellschrauben werden bei der Baufinanzierung häufig unterschätzt, obwohl sie große finanzielle Auswirkungen haben?

Dass kleinste Dinge – wie minimale Zinsunterschiede – einen großen Unterschied machen, hatten wir bereits besprochen. Ebenso stark wirken sich Sondertilgungen aus: Dabei handelt es sich um eine oder mehrere zusätzliche Zahlungen, um ein Darlehen schneller zu begleichen. Das birgt Vorteile. Der

wohl größte liegt darin, dass Kreditnehmende ihre Restschuld schnell reduzieren können, und das spart einiges an Zinskosten. Wer die Option einer Sondertilgung in Anspruch nehmen will, muss diese im Baufinanzierungsvertrag unbedingt schriftlich festhalten.

Sparen lässt sich zudem mit der bundesweiten Neubau-Förderung. Hier leihen sich Bauherren einen Teil des Geldes von der KfW-Förderbank –meist zinsgünstiger als bei der Hausbank. Die Zinssätze schwanken bei der KfW aber ebenfalls. Zudem fallen Mehrkosten an, weil das Haus energieeffizienter sein muss als der Standard. Daher die Frage: Lohnt sich die Förderung immer? Förderprogramme der KfW können eine Baufinanzierung spürbar verbessern – wenn sie denn sinnvoll eingesetzt werden. Die zinsgünstigen Darlehen senken je nach Programm die monatliche Belastung und die Gesamtkosten deutlich, insbesondere bei einem energieeffizienten Neubau. Gerade bei hohen Investitionen in energetische Maßnahmen kann die Förderung einen entscheidenden finanziellen Hebel darstellen. Ob sie sich lohnt, hängt immer vom Einzelfall ab. Förderkredite sind – egal ob Neubau oder Renovierung – oft an bestimmte Standards, Nachweise und Fristen gebunden. Zudem müssen sie passend in die Gesamtfinanzierung eingebunden werden, da sie meist nur einen Teil der Darlehenssumme abdecken. Wichtig ist daher, Konditionen, Fördervoraussetzungen und Kombinationsmöglichkeiten genau zu prüfen. Das ist wie bei der gesamten Finanzierung: Wer genau hinsieht und prüft, kann viel Geld sparen (mla)

NEUBAU-FÖRDERUNGEN

Der Staat belohnt, wenn Sie beim Hausbau auf Energieeffizienz und Klimaschutz achten. Diese Förderungen gibt es bundesweit für neu gebaute Einfamilienhäuser

„Klimafreundlicher Neubau“ (Effizienzhaus 40) Für Bauherren am spannendsten ist die Förderung „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN). Ein Haus wird zum KFN, wenn es die Effizienzhaus-Stufe 40 erreicht – also sehr gut dämmt und wenig Energie verbraucht. Zudem darf es bei Bau, Betrieb und Rückbau nur wenig Treibhausgase verursachen und nicht mit Öl, Gas oder Biomasse beheizt werden. Wer die Bedingungen erfüllt, darf sich bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit leihen. Das bedeutet: Eine Einliegerwohnung kann sich lohnen, weil man die Förderung zweimal abgreift. Erfüllt das Haus zudem die strengeren Förderbedingungen des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude“ (QNG), dürfen sich die Bauherren bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit leihen.

Familienförderung („Wohneigentum für Familien“)

Bei der Familienförderung muss das Haus dieselben Bedingungen wie beim KFN erfüllen. Zudem muss die Baufamilie mindestens ein Kind haben, das jünger als 18 Jahre ist, und darf keine andere Immobilie besitzen. Auch nicht als Teil einer Erbengemeinschaft. Außerdem darf das zu versteuernde Haushaltseinkommen bei einem Kind nicht über 90.000 Euro liegen. Pro Kind steigt die Grenze um jeweils 10.000 Euro. Hier darf man sich – je nach Anzahl der Kinder und QNG-Siegel –zwischen 170.000 und 270.000 zinsgünstig leihen

Zur Vollständigkeit: Zudem wurde die KfW 55-Förderung wieder aufgelegt. Da dafür bereits eine gültige Baugenehmigung vorliegen muss, ist sie für die meisten angehenden privaten Bauherren irrelevant.

DURCHRECHNEN!

Welchen Unterschied machen Tilgungssatz, Monatsrate und Sonderzahlungen? Wir rechnen es anhand der fiktiven Familie Schneider durch.

Familie Schneider baut ein Haus. Das Haus kostet mit Grundstück 500.000 Euro. Die Nebenkosten* betragen 27.500 Euro. Die Familie konnte als Eigenkapital 102.500 Euro ansparen. Für die fehlenden 425.000 Euro nehmen Schneiders einen Kredit auf. Sie überlegen: Wie hoch soll unsere monatliche Rate sein? Das Rechenbeispiel** zeigt: Wenn sie nur ein Prozent tilgen, schrumpft der Schuldenberg sehr langsam. Obwohl sie in den 15 Jahren über 300.000 Euro an die Bank gezahlt haben, konnten sie damit nur knapp 86.000

Noch mehr Finanz-Tipps

HÖRTIPP

Euro tilgen. Mehr als das Doppelte ging für die Zinsen, also die Gebühr fürs Geldausleihen drauf. Über 220.000 Euro! Wenn sie doppelt oder dreifach so viel tilgen, wird die monatliche Rate zwar höher, aber von der wird mehr genutzt, um die Schulden abzuzahlen. Und auf einen kleineren Schuldenberg zahlen Schneiders weniger Zinsen. Die Beispielrechnung zeigt auch: Sondertilgungen lohnen sich! Selbst wer pro Jahr „nur“ 1.000 Euro sondertilgt – z.B. das Weihnachtsgeld dafür nimmt – reduziert die Restschuld spürbar.

GLEICH REINHÖREN

In unserem Podcast „hurra-wir-bauen“ wartet die geballte Ladung Finanzwissen auf Sie! In Folge 80 sprechen wir über den ehrlichen Blick auf die eigenen Finanzen. In Folge 70 und 71 reden wir über Grundbucheinträge, Testamente und übers Vererben. Und in Folge 45 und 46 wartet ein „Crash-Kurs Finanz-Blabla“ auf Sie. Unseren Podcast finden Sie u.a. auf Spotify und YouTube.

* Wir sind von Nebenkosten in Höhe von 5,5 % ausgegangen.

** Beispielrechnung stammt von Dr. Klein (www.drklein.de). Konditionen sind nicht allgemeingültig, sondern hängen von individuellen Faktoren ab.

Auf der Webseite von Dr. Klein fi nden Sie auch einen Baufi nanzierungs-Rechner.

um Geld zu sparen

9 Wege,

Sie können die Baukosten um mehrere 10.000 Euro senken. Wie? Der Bauherren-Schutzbund gibt Tipps.

ERIK STANGE

Pressesprecher des Bauherren-Schutzbundes e.V. (BSB)

1. Grundriss

Je größer das Haus, desto teurer. Mit jedem Quadratmeter, den Sie nicht bauen, sparen Sie mindestens 1.000 Euro ein. Welchen Platzbedarf haben Sie wirklich? Bei einem guten Grundriss reichen 130 Quadratmeter für vier Personen. Großzügige Dielen, Treppenaufgänge und Flure verbrauchen unnötig Fläche. Es ergibt wenig Sinn, ein Gästezimmer einzuplanen, wenn nur dreimal im Jahr Besuch kommt. Mit einem einfachen, funktionalen Grundriss lassen sich 20.000 Euro und mehr einsparen.

2. Gebäudeform

Das günstigste Einfamilienhaus hat vier geradlinige Wände und ein Satteldach. Extras wie Erker, Wintergarten und ein Walm- oder Zeltdach mit Gauben sind baulich – und später energetisch – aufwendiger. Auch der Balkon ist meist überflüssig und wird später oft nur für den Wäscheständer benutzt. Alle derartigen Extras kosten Sie 20.000 Euro.

3. Keller

Ein beheizter Keller kostet rund 700 Euro, ein unbeheizter 200 Euro je Quadratmeter. Hinterfragen Sie kritisch, ob Sie wirklich einen Keller benötigen. Alternativ können Sie Gartengeräte im Gartenhaus unterbringen. Ein Hauswirtschaftsraum bietet Stauraum für Waschmaschine, Gefrierschrank und Speisekammer. Ist eine massive Garage geplant, fi ndet sich hier Platz für Rasenmäher und Fahrräder.

4. Fenster gut planen

DIY SPART GELD

Laminatböden können Bauherren in der Regel selbst verlegen. Wohlfühl-Bonus: Der „Silentos“-Laminatboden reduziert den Trittschall um bis zu 30 Prozent und den Gehschall sogar um bis zu 50 Prozent. Logoclic/epr

Je besser der Grundriss, desto weniger Fenster brauchen Sie für eine gute Belichtung. Je höher die Oberkante der Fenster, desto weiter fällt das Licht in den Raum hinein und desto öfter können Sie die Lampen ausgeschaltet lassen. Je nach Qualität kostet der Quadratmeter Fenster mit Rahmen zwischen 00 und 600 Euro. Überall bodentiefe Fenster? Das ist teuer und hat Nachteile in puncto Privatsphäre. Außerdem: Wo passen Kommoden und Sofa hin? Sie sparen, wenn Sie auf Standardmaße zurückgreifen.

5. Fliesen, Duschen & Co.

Bei der Ausstattung gilt: einfach und langlebig. Unterputzarmaturen im Bad sind modern und sehen gut aus. Aber:

ÜBER DEN BSB

Der Bauherren-Schutzbund (BSB) unterstützt Bauherren bei ihren Bauvorhaben oder Modernisierungsprojekten. 160 unabhängige Bauherrenberater und Vertrauensanwälte bieten eine bedarfsgerechte bautechnische und baurechtliche Beratung aus einer Hand. Insgesamt führt der BSB deutschlandweit jährlich rund 25.000 Verbraucherberatungen durch und betreut mehr als 3.000 Bauvorhaben im Altund Neubau.

Weitere Infos: www.bsb-ev.de

Sind sie defekt, müssen die Fliesen von der Wand. Eine bodengleiche Dusche setzt voraus, dass die Fliesen perfekt abgedichtet sind. Eine niedrige Duschtasse ist einfacher und schneller zu installieren, weniger fehleranfällig und deshalb um bis zu 1.000 Euro günstiger. Vorsicht bei der Bemusterung: Vieles, was in einem Musterhaus verkaufsfördernd präsentiert wird, ist schick und teuer. Schreiben Sie sich vor der Bemusterung die wichtigsten Punkte auf und halten Sie sich stur an Ihren „Einkaufszettel“. Weichen Sie während des Bauens nicht von Ihrem Plan ab. Änderungen in dieser Phase sind doppelt so teuer.

6. Wärmeversorgung

Sparen Sie bei der Heizung nicht am falschen Ende. Die hat die nächsten 20 Jahre Einfluss auf Ihre Betriebskosten. Im Neubau kommt heutzutage mehrheitlich eine Wärmepumpe als Heizung zum Einsatz. Eine Luft-Luft-Wärmepumpe ist in der Anschaffung am günstigsten, eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit Tiefenbohrung ist die teuerste Variante. Die Wärmepumpe erspart zudem einen Schornstein, allerdings ist dann schwierig, einen Kaminofen nachzurüsten. Für die Wärmeverteilung ist die klassische Fußbodenheizung am günstigsten. Wandheizung oder Niedertemperaturheizkörper sind teurer und schränken Stellflächen ein.

7. Grundstück

Grundsätzlich sind Baugrundstücke in Ballungsregionen teurer als in Randlagen von Städten oder in ländlichen Regionen. Fragen Sie zudem nach, wie der Boden und das Grundstück beschaffen sind. Die beiden Faktoren können den Bau erheblich teurer machen. Hanglagen verteuern die Gründung des Gebäudes um 15 Prozent und mehr. Ist der Baugrund nicht tragfähig, muss der alte Boden ausgetauscht und entsorgt werden. Dabei können Kosten von mehr als 15.000 Euro anfallen. Ist der Grundwasserstand hoch? Dann muss der Keller extra abgedichtet werden. Außerdem kann das eine Drainage erfordern. All das kostet extra.

8. Außenanlagen

Muss es eine massive Garage sein oder reicht ein Carport oder sogar ein Stellplatz? Sollen Terrasse und Wege mit Betonsteinen einfach gepflastert oder mit teuren Natursteinen verlegt werden? Hat man Geduld und sät den Rasen selbst aus oder soll es schnell mit Rollrasen grün werden? Gibt man den Pflanzen Zeit zum Wachsen oder soll die Hecke sofort auf zwei Meter Höhe dicht sein? Reicht ein Maschendrahtzaun oder soll es eine Mauer zum Nachbarn werden? Hier sammeln sich viele kleinere Posten, bei denen Sie 10.000 Euro und mehr sparen können.

IN FORM GESPART Satteldach, vier geradlinige Wände –das ist die günstigste Bauform. Extras wie Erker sorgen für Wohnraum, kosten aber einen Aufpreis.

9. Eigenleistung

Grundsätzlich machen Eigenleistungen dort Sinn, wo der Lohnanteil hoch und der Materialanteil gering sind. Das Material bekommt der Handwerker über seinen Großmarkt oft günstiger als der Baumarktkunde. Sinnvoll ist, die Eigenleistungen erst am Ende des Bauablaufes einzuplanen – wie malern, Laminat verlegen oder die Außenanlage einzurichten. Übernehmen Sie ein Gewerk mitten im Bauablauf, müssen Sie den Zeitplan einhalten und die Arbeiten mängelfrei abliefern. Andernfalls werden sich nachfolgende Handwerker bei Problemen auf die schlechte Vorarbeit beziehen. Insgesamt können Sie 15.000 Euro und mehr durch Eigenleistungen sparen. Bedenken Sie: Mehr als 20 Wochenstunden bei voller Berufstätigkeit sind kaum zu leisten. Denken Sie außerdem unbedingt an den Versicherungsschutz für Ihre Bauhelfer und sich selbst. (mla)

Foto: Kampa

WIE VIEL TERRASSENFLÄCHE SOLLTEN BAUHERREN EINPLANEN?

Kinder, Freunde und Familie brauchen viel Platz.

Grundsätzlich gilt: Planen Sie so großzügig wie möglich. Für einen Esstisch mit sechs Personen rechnen Sie mindestens zwölf bis fünfzehn Quadratmeter ein. Dazu kommen Laufwege und vielleicht eine LoungeEcke. Durchschnittlich besitzen Terrassen circa 25 bis 40 Quadratmeter. Rechnen Sie je nach Belag und Unterbau mit 100 bis 250 Euro pro Quadratmeter. Wer sparen möchte, kann statt eines massiven Betonfundaments

stabile Stelzlager oder Kiesflächen als Unterbau wählen, die ausreichend Stabilität bieten. Auch kompakte Flächen von zwölf bis 20 Quadratmetern können sich mit kluger Planung lohnen. Konzentrieren Sie sich etwa auf eine zentrale Ess- oder Lounge-Zone. Bei Bedarf erweitern Sie mit mobilen Möbeln. Nutzen Sie helle Beläge und klare Linien, um die Fläche optisch zu vergrößern. So bleibt genug Gartenfläche für Kinder oder ein kleines Spielhäuschen.

Neu gebaut,GRÜN gedacht

Wir denken nicht nur Ihren Haustraum zu Ende, sondern auch Ihren Garten –und zeigen, wie aus einer leeren Fläche von Anfang an ein durchdachtes, lebendiges Zuhause im Grünen entsteht.

GUT SCHWITZ

Mit variablen Grundrissen und Panoramafenstern macht „Talo“ jedes Saunabad zu einem Erlebnis mitten in der Natur. Klafs

GOURMET IM GRÜNEN

Als skulpturaler Mittelpunkt im Freien verbindet die Gartenküche „MKA01“ rauen Stein mit Stahl – für den kulinarischen Genuss. hauser-naturstein.de

PAUSE MACHEN

Die integrierte 3D-Stereokamera mit KITechnologie erkennt verschiedene Oberflächen und Hindernisse wie Bäume oder Tiere und navigiert selbstständig um diese herum. Installiert wird der „RCX 4“-Mähroboter mithilfe der zugehörigen App. Kärcher

MORGENSONNE GENIESSEN

Ein clever geplanter Außenbereich in Richtung Osten ermöglicht der Familie ein energiegeladenes Frühstück unter der Markise. Warema

WARUM LOHNT SICH EIN MÄHROBOTER?

Kurz gesagt: Weil Zeit das knappste Gut im Neubaualltag ist. Ein Mähroboter mäht regelmäßig und in kleinen Intervallen. So bleibt der Rasen dichter, gesünder und gleichmäßiger als beim klassischen Wochenend-Großschnitt. Sie müssen weder Schnittgut entsorgen noch einen festen Mähtag blockieren. Während der Roboter arbeitet, spielen die Kinder im Garten oder Sie sitzen entspannt auf der Terrasse. Moderne Geräte arbeiten leise und energieeffizient. Sie starten automatisch, kehren selbstständig zur Ladestation zurück und reagieren auf Regen oder Hindernisse. Das spart Organisation und vermeidet Stress. Gute Geräte kosten zwischen 800 und 2.000 Euro.

HOLZ, KERAMIK ODER NATURSTEIN –WELCHER BODEN PASST ZUM FAMILIENGARTEN?

Holz fühlt sich angenehm warm an und schafft eine natürliche Atmosphäre, verlangt aber regelmäßige Pflege. Je nach Holzart müssen Sie Öl oder Lasur ein- bis zweimal jährlich auftragen, damit die Oberfläche langlebig bleibt. Harthölzer wie Bangkirai oder Lärche gelten als vergleichsweise widerstandsfähig. Keramikplatten sind robust, pflegeleicht und farbstabil. Sie lassen sich leicht reinigen, bleichen kaum aus und eignen sich auch für Familien mit Kindern oder Haustieren. Naturstein wirkt hochwertig und elegant, kann jedoch empfindlich auf

Flecken oder saure Substanzen reagieren und sollte bei Bedarf versiegelt werden. Gesteine wie Granit sind pflegeleichter als Kalkstein oder Marmor. Achten Sie bei allen Materialien auf rutschhemmende Oberflächen, vor allem bei Feuchtigkeit, und prüfen Sie, wie stark sich der Belag in der Sonne aufheizt – gerade auf dunklen Keramikplatten kann es an heißen Tagen unangenehm heiß werden. Wer sparen möchte, wählt Standardformate und bereitet den Unterbau selbst vor, etwa mit verdichtetem Schotter einer Betonplatte.

MARKISE, PERGOLA ODER SONNENSCHIRM –

WAS IST SINNVOLLER?

Eine Markise eignet sich, wenn Sie flexibel Schatten möchten und keine festen Pfosten wünschen. Gelenkarm- oder Kassettenmarkisen lassen sich einfach ausfahren und motorisiert per Knopfdruck bedienen. Sie kosten zwischen 1.500 und 5.000 Euro, abhängig von Größe, Stoffqualität und Montage. Praktisch sind integrierte Wind- oder Sonnensensoren, die die Markise automatisch ein- oder ausfahren. Eine Pergola wirkt architektonischer und kann mit Pflanzen oder Licht ausgestattet werden. Pergolen beginnen bei circa 5.000

Euro und steigen preislich je nach Ausstattung und Material. Sonnenschirme sind die flexibelste Lösung, gerade für junge Familien, die saisonal Schatten möchten oder mehrere Plätze auf der Terrasse beschatten wollen. Die Schirme lassen sich verschieben, aufklappen oder zusammenklappen. Gute Ampelschirme oder Freiarmschirme liegen je nach Größe und Qualität zwischen 200 und 1.000 Euro. Vorteil: Sie können die Sonnenschirme auch auf kleineren Flächen ausrichten, wenn die Terrasse kompakt ist.

DACH ÜBERM KOPF

Das Schirmdach des Pendelschirms „Hyperion“ lässt sich stufenlos neigen, der Mast kann frei um 360 Grad gedreht werden. Der seitliche Schwenkmechanismus sorgt dafür, dass der Schatten dort ist, wo er gebraucht wird. Knirps

Ob Bianco, Beige, Taupe, Creme oder Greige: Die Keramik-BetonVerbundplatte präsentiert sich in moderner Schieferoptik. Koll Steine/epr

IST EINE OUTDOORKÜCHE MEHR ALS LUXUS?

Wenn Sie gern draußen kochen und Gäste einladen, erweitert eine Outdoorküche den Wohnraum sinnvoll. Sie verlegen das Familienleben im Sommer nach draußen und vermeiden ständiges Hin- und Herlaufen. Planen Sie mit wetterfesten Materialien wie Edelstahl, Keramik oder beschichtetem Aluminium, ausreichendem Stauraum und kurzen Wegen ins Haus. Auch ein gut belüfteter Standort ist wichtig, damit sich Hitze und Rauch beim Grillen nicht stauen. Kleine Lösungen starten bei etwa 5.000 Euro, hochwertige Module mit Grill, Kühl-

schrank und Spüle liegen schnell bei 15.000 bis 30.000 Euro. Entscheidend ist die Ausstattung: Fragen Sie sich ehrlich, wie oft Sie wirklich kochen. Reicht vielleicht ein hochwertiger Grill mit Ablageflächen, oder wünschen Sie zusätzlich Seitenbrenner, Spüle und Kühlschrank?

Jede zusätzliche Funktion treibt Kosten und Installationsaufwand nach oben. Denken Sie frühzeitig an Strom- und Wasseranschlüsse sowie an eine geschützte Position, damit Wind und Regen die Nutzung nicht einschränken. Eventuell ist eine Überdachung sinnvoll.

GUT ZU FUSS

WIE LÄSST SICH EIN BESONDERS

PFLEGELEICHTER GARTEN PLANEN?

Reduzieren Sie große Rasenflächen, wenn Sie wenig Zeit haben. Ein Rasen verlangt regelmäßiges Mähen, Düngen und Bewässern. Arbeiten Sie mit klar gefassten Beeten, robusten Stauden und einer automatischen Bewässerung. Das spart Arbeit und Nerven. Wählen Sie heimische, mehrjährige Pflanzen, die mit dem Klima zurechtkommen und weniger Pflege brauchen. Bodendecker reduzieren Unkraut und schließen Lücken dauerhaft. Mulch aus Rinde oder Mineralmaterial hält Feuchtigkeit im Boden und spart Gießgänge. Legen Sie Wege großzügig an, damit Kinder, Bobbycar und

AB INS NASS

Treffen sich an warmen Sommertagen Familie und Freunde im eigenen Garten, wird der Pool zur persönlichen Wohlfühloase und sorgt für Badespaß. Balena GmbH –

TeichMeister Partnerverbund

POOL ODER NATURPOOL –

PASST ZU UNS?

Ein klassischer Pool bietet klares Wasser auf Knopfdruck und lässt sich technisch gut steuern. Filteranlage, Pumpe und Dosiersystem übernehmen einen Großteil der Arbeit, dennoch müssen Sie Wasserwerte kontrollieren und regelmäßig reinigen. Ein Naturpool fügt sich harmonischer in den Garten ein und kommt ohne klassische Chlorpflege aus, benötigt jedoch zusätzliche Fläche für die Regenerationszone mit Pflanzen. Rechnen Sie bei beiden Varianten mit Kosten ab 30.000 Euro aufwärts. Je nach Größe, Technik, Erdarbeiten und Terrassengestaltung kann der Preis schnell in Richtung 60.000 Euro steigen. Auch laufende Kosten für Strom, Wasser und Pflege sollten Sie einkalkulieren. Achten Sie bei Familien mit Kindern auf Sicherheitsaspekte wie flache Einstiegszonen, rutschfeste Randbereiche und eine Abdeckung, die vor Schmutz und Wärmeverlust schützt. Tipp: Ein kleiner, gut proportionierter Pool mit etwa sechs mal drei Metern reicht vielen Familien aus und senkt Bau- sowie Betriebskosten.

Rasenmäher Platz haben. Planen Sie früh Strom- und Wasseranschlüsse für Beleuchtung, Mähroboter oder Bewässerung. Nachträgliches Aufgraben kostet Zeit und Geld. Wer clever sparen möchte, gestaltet den Garten in Etappen. Konzentrieren Sie sich zunächst auf Terrasse, Rasenfläche und Grundbepflanzung. Zusätzliche Beete, Hochbeete oder Spielbereiche können Sie später ergänzen, wenn Budget und Zeit es zulassen. Für eine einfache Gartengestaltung mit Rasen und Bepflanzung sollten – je nach Größe und Ausstattung – etwa 15.000 bis 40.000 Euro eingeplant werden.

GESUND BLEIBEN

Nährstoffreiche

Leckerbissen von A wie Aubergine bis Z wie Zucchini lassen sich besonders gut in einem Gewächshaus kultivieren. Wama/epr

SÜDEN, OSTEN, WESTEN, NORDEN – WOHIN MIT DEM „GRÜN“?

Denken Sie schon bei der Planung darüber nach, wie Sie Ihren Outdoor-Bereich später nutzen möchten, und richten Sie ihn bewusst nach der Himmelsrichtung aus. Eine Terrasse nach Norden bleibt selbst an heißen Tagen angenehm schattig und bietet Rückzug, wenn die Sonne brennt. Wer den Tag gern mit einem Frühstück im Freien beginnt, profitiert von einer Ausrichtung nach Osten und genießt schon am Morgen die ersten Sonnenstrahlen. Sonnenliebhaber fühlen sich auf einer Südterrasse wohl, denn hier scheint die Sonne bereits ab dem späten Vormittag und begleitet den Tag mit viel Licht und Wärme. Und wenn Sie abends gern draußen sitzen und den Himmel in warmen Farben erleben, dann wählen Sie eine Ausrichtung nach Westen. Dort erleben Sie die letzten Sonnenstrahlen und stimmungsvolle Sonnenuntergänge direkt vor der eigenen Haustür.

PASST EIN GEWÄCHSHAUS

ZUM ALLTAG JUNGER FAMILIEN?

MIT FARBE

Die Markisentuch-Serie „FineLine“ bietet ein stimmiges Farbkonzept für noch mehr Auswahl und Kombinationsideen im Außenbereich. markilux

SAUBER BLEIBEN

Ein Gewächshaus bringt Kindern die Natur näher und verlängert die Erntesaison vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst. Tomaten, Gurken oder Erdbeeren wachsen geschützter und liefern verlässlichere Erträge als im freien Beet. Achten Sie auf stabile Aluminiumrahmen, die nicht rosten, und auf Sicherheitsglas oder bruchsicheres Polycarbonat, wenn Kinder im Garten spielen. Kleine Modelle kosten wenige 100 Euro, größere und isolierte Varianten mehrere 1.000 Euro. Wichtig sind ein tragfähiges Fundament und ein ebener Untergrund, damit Türen sauber schließen und die Konstruktion stabil bleibt. Gute Belüftung ist entscheidend, denn Hitze staut sich schnell. Dachfenster oder automatische Fensteröffner verhindern Überhitzung und schützen Pflanzen vor Schäden. Hochbeete oder Regale schaffen zusätzliche Anbaufläche auf kleinem Raum. Eine Regentonne direkt am Haus spart Wege und liefert kalkarmes Gießwasser. AUSSENSAUNA

Eine Außensauna schafft einen privaten Rückzugsort, gerade im dichten Familienalltag. Sie holen sich Wellness in den eigenen Garten und sparen Wege ins Spa. Gerade in Neubaugebieten lohnt es sich, den Standort früh zu planen: Prüfen Sie Abstände zu Nachbarn, Bebauungspläne und mögliche Auflagen. Wählen Sie einen geschützten Standort mit natürlichem Sichtschutz durch Hecken oder Wände, damit Sie sich wirklich entspannen. Kompakte Modelle beginnen bei etwa 5.000

Der Hochdruckreiniger „K 1154 TST“ liefert bis zu 140 bar Arbeitsdruck bei einer Wasserleistung von 10 Litern pro Minute. Kränzle

Euro, größere Saunahäuser liegen bei 10.000 bis 20.000 Euro, je nach Ausstattung und Holzqualität. Achten Sie auf hochwertige Hölzer wie Fichte oder Thermoholz, die Temperatur und Feuchtigkeit gut vertragen. Eine gute Dämmung reduziert Energieverbrauch und Aufheizzeit. Denken Sie auch hier frühzeitig an Stromanschluss, ausreichende Absicherung und ein stabiles Fundament. Ein kurzer, beleuchteter Weg ins Haus erhöht den Komfort besonders an kalten Wintertagen. (fri)

Rechteckig ist nicht immer besser.
Außer es ist die neue UltraRechteck-Deckung.

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Ultralanglebig. Ultragünstig. Die neue UltraRechteck-Deckung ist für alle, die bei ihrem Projekt einen drauflegen wollen. Denn dank der neuen Einfachdeckung sparen Sie mehrfach: durch weniger Materialeinsatz und verkürzte Arbeitszeiten für Ihren Dachdecker. Machen Sie Ihr Projekt ultra auf

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Einfachdeckung

WELCOME TO THE Jungle!

WUNSCHKONZERT

Das Holz-Alu-Fenster „Amber“ wird serienmäßig dreifach verglast verbaut. Sprossen, Farben, Holzarten und Griffe suchen Bauherren individuell aus. Josko

Liebe Häuslebauer: Sie haben es nicht leicht. Resistance Class, Uw -Wert, g-Wert… Wer soll da den Überblick behalten?

Wir schlagen uns mit Ihnen durch den Fenster-Fachwort-Dschungel.

SMART GEKIPPT

Mit dem motorisierten Antrieb

„Drive CL“ öffnen Sie Fenster oder schwer zu erreichende Oberlichter auf Knopfdruck. Siegenia

Welche Heizung Sie gerade wählen sollen, darüber streiten Politiker, Hersteller und Experten – kein Wunder bei dem Gesetzeschaos. Eine wirklich verlässliche Antwort gibt es nicht. Aber Sie können Ihr Zuhause vorbereiten: Indem Sie bestimmen, wie viel Heizwärme es überhaupt erst verliert. Denn auch die beste Heizung nützt wenig, wenn sich die Wärme durch die Fenster nach draußen verabschiedet. Wenn Sie neue Fenster kaufen, sollten Sie den UwWert berücksichtigen. Moment, was? Das müssen wir Ihnen genauer erklären, denn diese zwei Buchstaben werden später entscheiden, was auf Ihrer Heizrechnung steht.

U w -Wert

Am Uw-Wert erkennen Sie, wie gut ein Fenster gedämmt ist. Das tiefgestellte „w“ steht für „window“ und gibt an, wie viel Wärme über das gesamte Fenster in einer bestimmten Zeit verloren geht. Bei der Berechnung des Uw-Werts wird

GLEICH REINHÖREN

HÖRTIPP

In Ihrem neuen Haus soll es ein Dachfenster geben? Wo genau lag noch mal der Unterschied zwischen Cabrio-, Schwing- oder Klapp-Schwingfenster? Und was ist eigentlich ein Kaltraumfenster? Antworten erhalten Sie in Folge 14 „Dachfenster – Tipps zur Planung“ unseres Podcasts „hurra-wir-bauen“. Sie finden ihn u. a. auf Spotify, YouTube und unserer Mediathek auf hurra-wir-bauen.de

miteingerechnet, wieviel Wärme sowohl der Rahmen (Uf-Wert, das „f“ steht für „frame“) als auch die Fensterverglasung (Ug-Wert, das „g“ steht für „glazing“) durchlässt. Lange Rede, kurzer Sinn: Je niedriger der Uw-Wert, desto besser dämmt das Fenster und desto energieeffi zienter ist es. Fenster mit Zweifachverglasung erreichen Uw-Werte von 1,2 W/ (m 2K). Dreifachverglasungen legen noch einen drauf – wortwörtlich. Eine weitere Scheibe, ein zusätzlicher Zwischenraum mit Edelgas und meist eine zusätzliche Metalloxidschicht sorgen dafür, dass noch weniger Wärme verloren geht. Das Ergebnis: Uw-Werte von bis zu 0,79 W/(m²K). Bis hierhin alles klar? Dann

kommt nun ein weiterer Player dazu. Einer der beeinflusst, ob Sie an sonnigen Wintertagen die Heizung ein Stück weiter herunterdrehen können.

Der g-Wert …

… dreht den Spieß um. Während der UwWert fragt: „Wie viel Wärme geht verloren?“, fragt der g-Wert: „Wie viel Wärme bzw. Sonnenenergie kommt rein?“ In der Praxis liegt der g-Wert für Gläser zwischen 0 und 1. Ein Beispiel: Ein g-Wert von 0,6 lässt 60 Prozent der einstrahlenden Sonnenenergie in den Raum. Besonders im Winter zahlt sich das aus – die Sonne wird zur kostenlosen Heizung. Der Knackpunkt: Ein ho-

2

her g-Wert lässt sich schwer mit einem niedrigen Uw-Wert kombinieren. Denn – Sie erinnern sich – je niedriger der Uw-Wert, desto mehr Barrieren muss die Sonnenenergie auf ihrem Weg in den Innenraum überwinden. Aber wo liegt jetzt der perfekte Mittelweg zwischen gut gedämmten Fenstern und kostenloser Sonnenstrahlen-Heizung?

Die Lösung

Die Ausrichtung Ihrer Fenster ist entscheidend. Nordfenster bekommen wenig direkte Sonne ab, hier spielt der g-Wert kaum eine Rolle. Wichtiger ist ein niedriger Uw-Wert, so stellen Sie sicher, dass im Winter möglichst wenig

1 | BÜHNE FREI Viel natürliches Tageslicht, ein weiter Panoramablick und die Aufwertung des Dachgeschosses sind die Vorteile der XXL-Dachschiebefenster. Lideko

2 | HARTE SCHALE, WEICHER KERN Holzfenster versprühen einen natürlichen Charme, müssen aber regelmäßig gepflegt werden, sonst verwittern sie. Eine Alternative bieten Holz-Alu-Fenster wie das „HF 520“. Innen sorgt die Holzoberfläche für Wohnlichkeit, außen schützt eine Aluminiumschale vor Wind und Wetter. Internorm

KANN NOCH MEHR

PERSPEKTIVWECHSEL

Ein Rollladen schützt vor der Sonne, stellt Einbrechern eine zusätzliche Barriere in den Weg und hilft dabei, Energiekosten zu senken. Die isolierende Luftschicht zwischen Rollladenpanzer und Fensterscheibe sorgt dafür, dass die Heizwärme im Wohnraum bleibt. epr/Schanz

HINTER JALOUSIEN

Gerade nicht zu Hause und die Sonne kommt raus? Die Außenjalousien fahren automatisch herunter. So bleibt es bei sommerlicher Hitze kühl im Haus. Warema

Heizenergie flöten geht. Bei Süd- und Westfenstern müssen Sie sich dann doch entscheiden. Was ist Ihnen wichtiger? Eine bessere Dämmung oder zusätzliche solare Gewinne? Egal, worauf Ihre Wahl fällt, den Sonnenschutz sollten Sie von Anfang an mitdenken.

Sonnenschutz

Kein Platz für ein Fenster in der Wand? Das „Sky Vision Comfort Ecoline“-Oberlicht bringt Tageslicht von oben in den Raum. Das Oberlicht öffnet über einen Kettenmotor, so kann feuchte Luft nach dem Duschen abziehen. Glasolux

Die Sonne ist ein Gast mit zwei Gesichtern. Im Winter feiern wir jeden Strahl, der den Weg durch die Fenster in unsere Innenräume findet. Im Sommer schützen wir uns beinahe religiös davor. Bloß kein zusätzliches Grad mehr als nötig riskieren. Ein gutes Fenster schützt bis zu einem gewissen Punkt vor saunaähnlichen Temperaturen. Viel wichtiger aber ist das, was vor dem Fenster liegt. Ein außenliegender Sonnenschutz – etwa eine Jalousie oder ein Rollladen – fängt Sonnenstrahlen ab, bevor sie auf die Scheibe treffen und Ihre Räume aufheizen. Ist Ihr Sonnenschutz smart, steuern Sensoren die Verschattung automatisch, sobald ein zuvor definierter Komfortwert überschritten wird. Vor dem Überhitzen sind Ihre Räume nun geschützt – wie sieht es mit anderen Gefahren aus?

Resistance Class

Etwa alle sechs Minuten wird in Deutschland in ein Zuhause eingebrochen. Das geht aus den Daten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft hervor. Beliebte Einstiegspunkte für Diebe sind Terrassentüren und Fenster. Das Glas bleibt dabei meist verschont, weil es zu viel Krach macht, wenn es zerbricht. Stattdessen hebeln Diebe den Fensterflügel in wenigen Sekunden

HELFERLEIN

Den Funkempfänger „VarioControl VC420 DECT“ rüsten Sie ohne großen Aufwand nach. Dann steuert sich die Verschattung automatisiert. Becker-Antriebe

aus dem Rahmen. Mit einbruchhemmenden Fenstern sorgen Sie für Sicherheit. Die Widerstandsklasse, kurz RC (Resistance Class) genannt, gibt an, wie lange ein Fenster einem Einbruchsversuch standhält. Je widerstandsfähiger das Fenster, desto höher die RC-Klasse. Nutzt ein Einbrecher einfaches Werkzeug wie Schraubendreher, Keile oder Feile, um ein Fenster aufzubrechen, hält ein Fenster der Klasse R dem Langfi nger ganze drei Minuten stand. Das ist ausreichend für Einfamilienhäuser. Den höchsten Schutz bietet Klasse RC6. Sie werden im gewerblichen Bereich eingesetzt und halten einem Einbrecher mit Elektrowerkzeug sogar 20 Minuten stand. Sie haben sich bis hierher durchgeschlagen? Glückwunsch: Jetzt starten Sie informiert in die Fensterplanung und haben sich einen Schritt weiter durch den Dschungel der Fachbegriffe geschlagen. (lvl)

AUF ODER ZU?

Der Sensor „Door & Window“ erkennt, ob Fenster oder Türen offen oder geschlossen sind. Den Status können Sie auf Ihrem Smartphone einsehen. Eve

• Ausgefallenes Hausdesign

• Raumhohe Glasflächen, Terrassenschiebetüren und Eckfenster

• Höhere Räume im Erdgeschoss

• Extrahohe Haustüren

• Kubische Eingangsdächer

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• Großzügige Grundrisse mit schönen Wellnessbädern

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FUTTER FÜR DIE SINNE

Die Wohnpsychologin erklärt, warum wir Weiß nicht sehen, weshalb der Boden dunkler sein sollte als die Decke und wieso pauschale Farbvorschläge nicht für alle gelten.

VORBILDLICH

Das Zaubergefängnis „Askaban“ in den HarryPotter-Büchern raubt den Gefangenen jegliche Lebensfreude. Etwas Ähnliches können wir in unserer Welt schaffen: Indem wir Räume ganz in Weiß streichen.

Bei der „Weißen Folter“ wurden Gefängnisinsassen in einen komplett schallisolierten, weißen Raum gesetzt. Nach kurzer Zeit dieser gezielt eingesetzten Reizarmut hat man bei den Opfern – neben Halluzinationen, psychischen Zusammenbrüchen, Gefühlskälte und Desorientierung – vor allem aber bemerkt, dass sich ihre Sinneswahrnehmung komplett zurückgebildet hat. Die Studie zeigt: Um Emotionen erfahren zu können, brauchen wir unsere Sinne. Und die müssen wir füttern.

Aber warum tut uns Weiß nicht gut?

Unsere Augen, unsere Synapsen sind nicht darauf ausgerichtet. Wir nehmen Weiß nur kognitiv wahr, das heißt, wir haben „gelernt“, den Farbton zu sehen. Unser Körper kann ihn nicht sehen und versucht stattdessen, ihn immer wieder zu dekodieren. Das führt zu Stress.

Einerseits stresst uns der Farbton, gleichzeitig wirkt er monoton. Wie kann das sein?

Das ist so ein Missverständnis, was Stress eigentlich ist. Wir denken sofort an Hektik, an ein „zu viel“. Bei unserem Körper kann aber auch ein „zu wenig“ – Monotonie – Stress auslösen.

Weiche Stoffe, natürliche Materialien und wohngesunde Farben holen die Natur ins Haus. Alle 37 Farben der „Colors of Intuition“-Silikat-Kreidefarbe werden CO2-neutral im Altmühltal produziert.

DIANA JANSER

Die Innenarchitektin, Baubiologin und Expertin für Architekturpsychologie möchte Sie ermutigen, sich mehr Farbe in die Räume zu holen.

Wir müssen nicht komplett auf Weiß verzichten. Aber wir brauchen irgendwo Farbe. Welche?

Es gibt sehr viele Farbratgeber, allerdings sind die wissenschaftlich nicht fundiert. Und selbst die wissenschaftlichen Studien betrachte ich kritisch, weil sie nie ein Bild der Farbe abdrucken, über die gerade geforscht wird. In den Auswertungen wird über Rot, Gelb, Blau, Violett, Orange und Grün gesprochen. Aber: Wir Menschen nehmen über zwei Millionen Farben wahr. Über welches Blau sprechen wir? Über welches Rot? Über welches Gelb?

Zusätzlich nehmen wir Farbe auf unterschiedlichen Ebenen wahr.

Zum Beispiel auf der biologischen. Ein gutes Beispiel dafür: In einem blauen Raum drehen wir die Heizung auf, in einem roten Raum nicht, weil es sich trotz gleicher Temperatur im roten Zimmer vier Grad wärmer anfühlt.

PNZ

Was beeinflusst noch, wie wir Farbe wahrnehmen? In welcher Kultur sind wir aufgewachsen? Wie sind wir soziokulturell geprägt? Auch Farbsymboliken, Trends und unser evolutionäres Erbe prägen uns. Deshalb sehen wir Rot als Farbe des Blutes, als Alarmsignal und verbinden damit Verletzungen, aber auch Erregung oder eben sehr starke Emotionen. Gelb ist die Farbe der Sonne. Sie bringt Licht sowie Wärme und wird mit Heiterkeit und Lebendigkeit assoziiert. Grün wiederum ist die Farbe der Pflanzen. Deshalb steht sie oft für Hoffnung auf Nahrungsquellen und wirkt gleichzeitig beruhigend. Blau wird mit Wasser oder dem Himmel assoziiert, wirkt dadurch entspannend und beruhigend, kann aber ebenso Erfrischung und Abkühlung bringen.

Man hört raus: Es darf bunt werden. Wir müssen nur genau überlegen, welche Farbe wir in welchem Raum einsetzen. Mit der oberen Aufzählung kann man sich ganz gut an Räume herantasten. Fragen Sie sich: Welche Funktion hat dieser Raum? Was brauche ich dort? Habe ich ein Home-Office? Möchte ich mich konzentrieren oder kreativ arbeiten?

Was bei den Farben ebenfalls eine große Rolle spielt: Wie nehme ich individuell die Farbe wahr?

Die individuelle Ebene finde ich am spannendsten. Stichprobenartig zeigen Studien ganz oft genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich darstellen wollten. Individuelle Farbpräferenzen sind stark dadurch geprägt, welche Erlebnisse die Menschen mit diesen Farben hatten, ganz besonders in der Kindheit. Das macht den Unterschied, ob Sie sich in einem terrakottafarbenen Raum entspannen können oder in einem aquamarinfarbenen.

Jetzt bin ich verwirrt. Sollen wir pauschale Farbvorschläge ganz ignorieren?

Ignorieren brauchen Sie sie nicht, aber nehmen Sie die pauschalen Farbempfehlungen nicht für bare Münze. Was re-

ZWISCHEN SEEROSENBLÄTTERN … … verstecken sich Eisvögel und Otter. Die Tapete „Lily Pads“ ist vom Südwesten Wales inspiriert. Da viel auf der Tapete passiert, eignet sie sich gut für den Flur.

MUT ZUR FARBE

Little Greene

GLEICH REINHÖREN

HÖRTIPP

Nachschub gefällig?

Das Interview ist ein Auszug aus Podcast-Folge 78 „Farben, Formen, Materialien – mit diesen fühlen wir uns wohl“ Dort erfahren Sie außerdem, warum man in Räumen mit Streifenmustern schlecht entspannen kann und welche Materialien und Böden die Wohnpsychologie empfiehlt. Die Folge ist Teil unserer kleinen, dreiteiligen Wohnpsychologie-Reihe. Unseren Podcast „hurra-wir-bauen“ finden Sie u.a. auf Spotify und weiteren Podcast-Plattformen.

präsentativ bleibt: Der Vergleich zwischen einem weißen/ hellgrauen Raum und einem Raum, der in unterschiedlichen Farben gestrichen ist. Man hat mehrere Menschen für einige Stunden in diese Räume gesetzt und danach ihre Hirnaktivitäten gemessen. In dem bunten Raum wurde eine geringere Herzschlagfrequenz und gleichzeitig eine höhere kortikale Erregung gemessen. Das heißt: Das Gehirn wurde aktiviert, aber nicht überanstrengt. Die Aufmerksamkeit hat sich erhöht. Im Raum, der weiß oder hellgrau gestrichen war, hat man wenig emotionale Regung gemessen. Die Wissenschaftler haben das sogar als gelangweiltes Desinteresse ausgewertet.

Kurzum: Farben tun uns gut. Wenn wir uns nicht an Farbratgeber wenden sollen, was hilft uns dann? Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Orientieren Sie sich an den Farben der Natur. Suchen Sie sich ein Naturbild aus, das Ihnen gefällt. Dann haben Sie meistens zueinander passende Farbklänge. Außerdem empfehle ich, den Boden etwas dunkler zu gestalten als die Decke. Wie bei Himmel und Erde. Das erinnert uns unterbewusst an die Natur, da fühlen wir uns wohl.

Wichtig ist auch, wie glatt oder rau eine Wand ist. Wenn wir über Farbe sprechen, müssen wir uns auch die Untergründe anschauen. Die meisten Planer kennen an den Wänden nur noch die Qualitätsstufen Q1 bis Q3. Also die grobe Grund- oder die Feinverspachtelung. Es gibt aber viel strukturiertere Wandanstriche. Die empfehle ich, wenn Sie zum Beispiel nur helle Töne verwenden. Dann können Sie einen etwas gröberen Putz nehmen und einen Anstrich, der ein höheres Farbspiel hat und viel mehr Licht und Schatten darstellt. Das ist unglaublich anregend fürs Auge.

Was gibt es noch zu beachten?

Wir müssen über das Anstrichmittel sprechen, da die Wände eine erhebliche Fläche im Haus einnehmen. Ich rate zu natürlichen Farbanstrichen auf Lehmbasis, Kalk oder Reinsilikat. Die lassen die Wände atmen, sind also diffusionsoffen und haben feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften, was die Raumluft

Die Lehmfarbe ist frei von Schadstoffen, verzichtet auf Lösungsmittel und kommt auf allen saugfähigen Untergründen zum Einsatz. Leinos/epr

KUNTERBUNTES BAD

Lehmfarbe nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie dosiert wieder ab. Daher haben Stockflecken in Bädern, deren Wände mit Lehmfarben gestrichen sind, keine Chance. Volvox

SCHADSTOFFE UND ALLERGIEN

Menschen leiden zunehmend unter Allergien. Dies kann viele Ursachen haben. Viele Betroffene unterschätzen, dass Schadstoffe über die Innenraumluft Auslöser für ihre Symptome sein können.

Ein Blick auf die Baustoffe in den eigenen vier Wänden kann Aufschluss geben. VOCs (Volatile organic compounds) etwa können problematisch sein. Diese flüchtigen organischen Stoffe findet man in feucht eingebauten Materialien wie Lacken, Farben, Klebern und Dichtungsmassen. Sie gehen beim Austrocknen in die Raumluft über. Heimwerker verwenden diese Produkte oft. Auch trockene Innenausbaustoffe haben es in sich. Beispielsweise der Mottenschutz im Teppichboden oder der Flammschutz im Vorhangstoff. Alle diese Hilfsstoffe bleiben lange im Raum und gelangen so in den Körper des Menschen. Wer bauen oder sanieren will, informiert sich am besten vorher, welche Materialien sich verwenden lassen und vermeidet Schadstoffe möglichst schon beim Einkauf. Vor allem für empfindliche Menschen ist es ratsam, sich vorab von unabhängigen Sachverständigen beraten zu lassen. Und wenn problematische Produkte bereits eingebaut wurden? Dann hilft nur konsequentes Lüften, um die Schadstoffe aus dem Wohnraum zu entfernen. Das gilt auch für alle, die neu gebaut oder frisch renoviert haben. Nur so können Restfeuchte aus Putz und Estrich sowie eventuelle Schadstoffe aus Klebern und Dichtungsmassen schnell aus den Räumen entweichen. Unser Rat: Mehrmals täglich stoßlüften, um die Raumluft einmal komplett auszutauschen. Weitere Orientierung gibt der VPB mit dem „ABC Schadstoffe“ (s. QR-Code) und dem Ratgeber „Gesund Bauen – Gesund wohnen“ auf www.vpb.de

Quelle: Verband Privater Bauherren (VPB)

deutlich verbessern kann. Lehm kann zum Beispiel Schadstoffe aus der Luft filtern. Kalk und Reinsilikat wirken alkalisch und können Schimmel und Pilzbildungen entgegenwirken.

Immer wieder klingt an: Wir sollen uns an der Natur orientieren. Warum eigentlich?

Die Natur hat einen immensen positiven Einfluss auf unsere kognitiven und körperlichen Prozesse. Wir bauen besser und schneller Stress ab, sind konzentrierter, kreativer, trauen uns mehr zu. Unser Verdauungssystem läuft besser, unsere Herzfrequenz verlangsamt sich. Gleichzeitig werden unsere Sinne angeregt. Und die sind auf positive Stimuli angewiesen und stehen wie anfangs erwähnt in direktem Kontakt zu unseren Emotionen. Wir sind dann resilienter gegenüber bevorstehenden Herausforderungen. Für die Wohnpsychologie ist dies alles so relevant, weil wir uns immer mehr in die Räume zurückziehen. Inzwischen verbringt der Durchschnittsbürger 90 Prozent seiner Lebenszeit in Innenräumen. Also müssen wir irgendwo wieder diesen Bezug zur Natur herstellen und deshalb müssen wir die Natur in die Innenräume holen. (mla)

NATUR INS HAUS HOLEN

Ein massiver Holzfußboden ist ein Stück echte, gewachsene Natur und damit die ideale Grundlage für eine wohngesunde Raumgestaltung.

Osmo/epr

GESUNDES GRÜN

Die Grüntöne „moss green“ und „eucalyptus“ gehören zu der „Colours for life“-Farbkollektion. Die Lehmfarben sind frei von schädlichen Chemikalien und Lösungsmitteln. Auro

RÄUME ERZÄHLT

neu

Warum Teppichboden mehr kann als nur bequem sein – er verwandelt Räume und schafft ein Zuhause für die ganze Familie. Wir haben bei tretford nachgefragt.

Holz oder Fliesen im Neubau sind Standard. Wie bringt Teppichboden mehr Wohnlichkeit und Komfort in den Alltag – und in welchen Räumen lohnt er sich besonders?

Teppichboden schafft eine warme und behagliche Atmosphäre, die besonders im Familienalltag spürbar ist. Er fühlt sich angenehm unter den Füßen an, reduziert Trittschall und sorgt für eine ruhige Raumatmosphäre. Zum Beispiel im Schlafzimmer. Im Kinderzimmer schont er die Knie der Kleinen und die Ohren der Großen. Wer im Wohnzimmer nicht auf einen Holz- oder Fliesenboden verzichten möchte, ist mit abgepassten Teppichen bestens beraten. Sie bringen Farbe und Gemütlichkeit in den Raum.

Viele Bauherren wünschen sich Individualität, scheuen aber große Farbflächen – welche Ihrer Kollektionen 2026 zeigt, wie Farbe modern wirkt, ohne den Raum zu dominieren?

Mit 67 Farben bietet tretford Teppich, neben kräftigen Farben, auch sanfte, zurückhaltende Töne. Sowohl die 40 StandardFarben als auch die Trend-Kollektionen, wie „Voyage“, sind von der Natur inspiriert. Dem Bauherren eröffnen sich viele Gestaltungsmöglichkeiten, ohne dominant zu wirken. Sie verleihen Räumen optische Tiefe und lassen sich harmonisch mit unterschiedlichen Einrichtungskonzepten kombinieren.

Kinder wachsen, Bedürfnisse ändern sich. Welche Möglichkeiten gibt es, Teppichboden flexibel anzupassen und Räume später neu zu gestalten? Mit Teppichfliesen bleibt man besonders flexibel. Bei guter Bodenplanung lassen sich einzelne Fliesen leicht austauschen. So können Farben geändert oder Muster neu angeordnet werden. So wächst das Zimmer quasi mit – vom Baby- zum Spielzimmer und später zum Jugendzimmer.

Wie funktioniert Teppich in offenen Wohn-, Essund Küchenbereichen?

In offenen Grundrissen kann Teppichboden gezielt Zonen

definieren – zum Beispiel den Wohn- oder Essbereich. Abgepasste Teppiche eignen sich besonders gut. Sie sind quasi ein gestalterisches Werkzeug, das durch Farbe und Form Orientierung schafft und Räume optisch trennen oder auch verbinden kann.

Wie erleichtert Teppichboden den Familienalltag –etwa für mehr Sicherheit und Komfort?

Teppichboden bietet eine trittsichere Oberfläche. Das sorgt für mehr Komfort und Sicherheit – für Familienmitglieder jeden Alters und ihre Haustiere. Gleichzeitig ist ein Teppichboden robust und langlebig, sodass er auch in viel genutzten Bereichen, wie zum Beispiel Flur, Treppenhaus oder Wohnzimmer zuverlässig funktioniert. Übrigens: Auch Treppen lassen sich textil gestalten, entweder vollflächig oder mit einfach anzubringenden Stufenmatten. Diese sind komfortabel, farbig und rutschsicher.

Holzböden wirken selbst mit Makeln elegant. Was hält einen Teppichboden dauerhaft schön und edel?

Ein hochwertiger Teppichboden zeichnet sich durch strapazierfähige Materialien und eine langlebige Struktur aus. Regelmäßiges Staubsaugen und eine gelegentliche Grundreinigung sorgen dafür, dass er lange gepflegt aussieht. Bei modularen Lösungen wie Teppichfliesen lassen sich einzelne Elemente bei Bedarf ganz einfach selbst austauschen.

Textile Flächen und Haustiere – worauf kommt es im Alltag an?

Entscheidend sind robuste, pflegeleichte Materialien. Ob Teppichbahnen oder Fliesen, Läufer oder Stufenmatten, dank des Flormaterials mit Kaschmir-Ziegenhaar ist unser Teppich strapazierfähig und reduziert die Feinstaubbelastung in der Raumluft. Die natürliche Haarstruktur hält Staub und rumwirbelnde Partikel fest, die sich einfach absaugen lassen. Aufgrund des besonderen Herstellungsverfahrens können Tierkrallen keine Fäden ziehen. (fri)

IRENA CATANIA
Pressesprecherin von tretford

LEISTUNGSSTARK MIT NATÜRLICHEM KÄLTEMITTEL

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe „Daikin Altherma 4 H“ verwendet das natürliche Kältemittel Propan (R290).

Daikin

RETTER in der NOT

Das Thema Heizen polarisiert. Aber keine Sorge, für jedes Eigenheim lässt sich der passende Wärmeerzeuger finden. Wie wäre es denn mit einer Wärmepumpe?

Der Iran-Krieg hat einen massiven Preissprung bei fossilen Energien ausgelöst. Nicht nur der Sprit an der Zapfsäule erreichte ungeahnte Höhen, auch Heizöl und Erdgas haben sich stark verteuert. Glücklich dürfen sich diejenigen schätzen, die bei ihrer Wärmeversorgung nicht (länger) auf fossile Energien angewiesen sind. Für alle anderen ist es ein Weckruf: Fossile Heizkessel haben keine Zukunft! Sowohl aus der Perspektive von Bauherren als auch modernisierungswilligen Eigenheimbesitzern bietet die Wärmepumpe die besten Chancen, dass die Heizkosten auch in Zukunft bezahlbar bleiben –und der Klimaschutz profitiert ebenfalls.

GROSSE POWER

Dank kompakter Abmessungen, kann die „Ecodan“ Wärmepumpe einfach und platzsparend aufgestellt werden. Selbst tiefste Minustemperaturen beeinträchtigen die effiziente Heizleistung der Wärmepumpe nicht.

Mitsubishi Electric

1

Ohne Verbrennung

Eine Wärmepumpe heizt Ihr Zuhause ohne Verbrennungsprozess. Stattdessen nutzt sie die in der Luft, dem Erdreich oder Grundwasser gespeicherte Umweltwärme und bringt diese auf ein für Heizzwecke nutzbares Temperaturniveau. Und das, ohne klimaschädliche Emissionen freizusetzen! Angetrieben wird der Wärmepumpenprozess durch elektrischen Strom. Wie effizient die Wärmepumpe dabei ihre Arbeit verrichtet, lässt sich an der sogenannten Jahresarbeitszahl (JAZ) ablesen. Dabei gilt: Je höher, desto besser! Rund drei Viertel der Gesamtenergie, die Wärmepumpen für die Bereitstellung von Wärmeenergie benötigen, ist natürlichen Ursprungs. Nur etwa ein Viertel

1 | VIELSEITIG EINSETZBAR

diese auf ein für Heizzwecke nutzfreizusetzen! Angetrieben wird der Hier beträgt sie etwa 3

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe „HDG A11/18“ liefert Vorlauftemperaturen von bis zu 70 Grad. Sie arbeitet mit dem klimafreundlichen Kältemittel R290 (Propan).

HDG Bavaria

der für die Wärmeerzeugung eingesetzten Energie ist elektrischer Strom. In einem gut isolierten Neubau erzeugt eine Wärmepumpenanlage dabei aus jeder eingesetzten Kilowattstunde Strom etwa 4,5 bis 5,5 Kilowattstunden Heizwärme. In einem Altbau mit schlechterer Dämmung und dem daraus resultierenden höheren Heizwärmebedarf, liegt die JAZ tendenziell etwas niedriger. Hier beträgt sie etwa 3 bis 4. Das Heizen eines Neubaus mit einer Wärmepumpe ist für Bauherren uneingeschränkt zu empfehlen. Hier kann das Heizsystem dank hoher Dämmwerte und einer

2 | MAXIMALE UNABHÄNGIGKEIT

AUCH 2026 FÖRDERFÄHIG BEI DER RENOVIERUNG

2

Die „AeroWin Deluxe“ nutzt die kostenlose Energie der Luft und reduziert so die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Mit dem „Infinity Plus Hybridmanager“ lässt sich die Wärmepumpe nahtlos mit Holz- oder Pelletheizungen kombinieren. Windhager

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe „WPL-A-Plus“ liefert laut Hersteller selbst bei tiefen Temperaturen und Heizkörpern als Verteilsystem effizient Wärme. Das Gerät ist vor dem Hintergrund der deutlich verschärften Schallemissionsvorgaben weiterhin förderfähig bei einem Heizungstausch. Stiebel Eltron

HEIZEN UND KÜHLEN

Die Luft-Luft-Wärmepumpe „RVT Arctic“ bietet sowohl eine Heiz- als auch Kühlfunktion und erreicht in beiden Betriebsarten die Energieeffizienzklasse A+++. Bauherren können zwischen zwei Modellen wählen, die für Raumvolumen von bis zu 80 m³ und 110 m³ geeignet sind. Remko

KRAFTPAKET

Die Effizienz der Wärmepumpe „WP Aero Vento“ lässt sich in Verbindung mit PV- und Solarthermie-Modulen des Herstellers weiter steigern. Mit dieser intelligenten Kombination kann die Wärmepumpe weitgehend im optimalen Leistungsbereich arbeiten. Paradigma

Flächenheizung seine Stärken voll ausspielen. Klimaschutz bei gleichzeitig niedrigen Heizkosten sind garantiert. Der Einsatz einer Wärmepumpenheizung im Gebäudebestand muss dagegen wohlüberlegt und von Anfang bis Ende gut geplant sein. Meist lässt sich ein fossiles Heizsystem relativ geräuschlos durch eine Wärmepumpe ersetzen. Doch aufgrund schlechter Dämmwerten, einer Wärmeverteilung über Radiatoren und daraus resultierender hoher Heizlast ist bei einem Bestandsgebäude immer individuell zu prüfen, ob der Einbau einer Wärmepumpenheizung erfolgsversprechend

PROPAN-WÄRMEPUMPE

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe „AirPro“ liefert gemäß Herstellerangabe natürliche Umweltwärme bei einem SCOP von über 5 und das bei einer extrem niedrigen Lautstärke. Dank des natürlichen Kältemittels Propan genügt sie außerdem höchsten Umweltstandards. Hargassner

ist. Im schlimmsten Fall drohen Hauseigentümer nämlich zu hohe Stromkosten. Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte hilft bei der Klärung dieser Frage und sollte auf alle Fälle im Vorfeld um Rat gefragt werden.

Modellvielfalt

FÜR ALLE ANWENDUNGSFÄLLE

Die „aroTherm pro“ ist eine besonders kompakte, platzsparende Wärmepumpe, die in Neubauten und bei der Modernisierung für Wärmekomfort sorgt. Die „aroTherm pro“ ist in den Leistungsgrößen 5, 7 und 11 kW erhältlich. Vaillant

pumpenmodell mit der geringsten Effi zienz.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist das am häufigsten gewählte Wärmepumpenmodell der Deutschen. Kein Wunder, denn bei der Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sind keine teuren Erdarbeiten oder -bohrungen notwendig – ein klarer Preisvorteil. Allerdings ist die LuftWasser-Wärmepumpe auch dasjenige Wärmepumpenmodell mit der geringsten Effi zienz. Denn gerade dann, wenn Sie am meisten Heizwärme benötigen, nämlich an eisig kalten Wintertagen, lässt sich aus der Umgebungsluft am wenigsten Wärmeenergie beziehen. Das heißt, in solch einer Situation verbraucht die Wärmepumpe mehr Strom. Effi zienter sind Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen. Denn diese bedienen sich an der im Erdreich oder Grundwasser gespeicherten Wärmeenergie, die über das Jahr hin-

Unsere Luft / Wasser-Wärmepumpen verwenden das natürliche Kältemittel R290 (Propan) mit sehr geringem Treibhauspotenzial. Energieeffizienzklasse A+++.

NEUE GENERATION

Die neueste Generation der LuftWasser-Wärmepumpe „x-change dynamic pro“ überzeugt laut Hersteller mit besten Leistungswerten. Durch eine hohe COP und Energieeffizienzklasse A+++ steht möglichst geringen Betriebskosten nichts mehr im Weg. Kermi ten Wärmeenergie, die über das Jahr hin-

Die zukunftssichere Heizlösung für Ihr Zuhause von Mitsubishi Electric.

informieren: mitsubishi-les.com/waermepumpe

KOMFORT UND GESUNDE LUFT

weg ein nahezu konstantes Temperaturniveau zu bieten hat. Dafür muss jedoch ein höherer Montageaufwand in Kauf genommen werden.

Mit Flächenheizsystem

Damit Ihre Wärmepumpe durch einen geringen Stromverbrauch glänzen kann, muss die Temperaturdifferenz zwischen der gewählten Wärmequelle und dem Wärmeverteilsystem so niedrig wie nur möglich sein. Der perfekte Partner für Ihre neue Wärmepumpe ist darum eine Fußbodenheizung. Denn einer Fußbodenheizung genügt eine Vorlauftemperatur von gerade einmal 35 Grad Celsius, um Ihre Wohnräume angenehm zu temperieren. Doch nicht allein aus Effi zienzgründen weiß dieses Tandem aus Wärmepumpe und Flächenheizsystem Hauseigentümer zu überzeugen. Anders nämlich als etwa bei Heizkörpern, deren Konvektionswärme von vielen Menschen als weniger wohltuend empfunden wird, sorgt eine Fußbodenheizung mit ihrer gleichmäßigen Strahlungswärme für ausgewogene Raumtemperaturen. Übrigens ist ein Flächenheizsystem auch mit Blick auf das Thema Wohngesundheit von Vorteil: Fußbodenheizungen wirbeln nämlich so

Mit seinem schlanken Wanddesign fügt sich das wassergeführte Gebläsekonvektorgerät „FK1“ unauffällig in jedes Raumkonzept ein. Dank eines breiten Leistungsbereichs – Kühlung von 1,9 bis 5,2 kW und Heizung von 2,2 bis 5,3 kW – sind viele Einsatzszenarien möglich. Panasonic

gut wie keinen Staub auf. Ein Umstand, der besonders den leidgeplagten Allergikern unter den Hausbewohnern zu Gute kommt. Und schließlich, das zeigen Studien, senkt eine Fußbodenheizung die Gefahr, dass sich in den Wohnräumen gesundheitsschädlicher Schimmel bildet.

EINE FRAGE DER GRÖSSE

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe „GreenFox“ ist ab sofort auch eine Nummer größer erhältlich. Mit bis zu 18 kW bietet sie eine höhere Systemleistung, zusätzliche Flexibilität und Effizienz – vor allem in der Gebäudesanierung. ÖkoFen

Einsparpotenzial nutzen

Spezielle Wärmepumpen-Stromtarife bieten in der Regel günstigere Strompreise als herkömmliche Stromverträge, weil die Netzentgelte für diesen speziellen Verbrauch reduziert sind. Im Gegenzug erlaubt der Hauseigentümer dem Netzbetreiber, die Stromzufuhr zu seiner Wärmepumpe zeitweise zu unterbrechen oder zu drosseln, wenn das Stromnetz entlastet werden muss. Für die Nutzung eines Wärmepumpentarifs ist ein extra Stromzähler erforderlich, der den Verbrauch der Wärmepumpe misst. Das ermöglicht die getrennte Abrechnung sowie die Steuerung durch den Netzbetreiber. Durch den Einbau eines Smart Meters kann der Stromversorger aus der Ferne auf die Stromzufuhr zugreifen und so, falls nötig, die Stromversorgung zu Spitzenlastzeiten kurzzeitig unterbrechen. Die Bereitschaft des Anlagenbetreibers zu einer zeitweiligen Drosselung wird mit niedrigeren Netzentgelten belohnt, was zu einem um zehn bis 20 Prozent günstigeren Kilowattstundenpreis im Vergleich zum regulären Haushaltsstrom führt. Übrigens: Besitzer einer Photovoltaik-Anlage können den dafür notwendigen elektrischen Strom in der Zeit mit genügend hohem Solarertrag auch selbst erzeugen. Dadurch lassen sich die jährlichen Heizkosten noch weiter reduzieren. (bay)

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe „S2125“ bietet laut Hersteller hohe Vorlauftemperaturen, einen niedrigen Geräuschpegel und intelligente Funktionen. Bei Außentemperaturen von minus 25 Grad kann sie noch Vorlauftemperaturen von bis zu 65 Grad erzeugen. Nibe

Ein Doppelpack für alle Fälle: Mit unseren Wärmepumpen aroTHERM plus und aroTHERM pro sind Sie immer gut aufgestellt. Kompakter, effizienter und dank des einzigartigen Sicherheitskonzepts maximal fl exibel in der Aufstellung. Mit attraktiver staatlicher Förderung. Jetzt Heizung tauschen! www.vaillant.de

beachten Sie,

HÖCHSTE EFFIZIENZ

INKLUSIVE

Das System beinhaltet alle Komponenten, um eine reaktionsschnelle Fußbodenheizung zu bauen.

NTEAMWORK

„Bekotec-Therm“ ist ein energieeffizientes, dünnschichtiges Fußbodenheizungssystem, das sich ideal für eine Kombination mit regenerativen Energiequellen eignet.

Energieeffizient behaglich &

Die durchdachte Fußbodenheizung „Bekotec-Therm“ sorgt für komfortables Wohlfühlklima.

achhaltige und komfortable Wärme – das ist einer der Hauptwünsche von Bauherren und Modernisierern an ihre Heizung. Die dünnschichtige Fußbodenheizung „Bekotec-Therm“ von Schlüter-Systems erfüllt diese Anforderung und bietet weitere Vorteile. Mit niedrigen Vorlauftemperaturen für das Wasser in den Heizrohren arbeitet sie besonders reaktionsschnell und effi zient. Dabei nutzt sie die ausgezeichnete Wärmeleit- und Speicherfähigkeit von keramischen Fliesen oder Natursteinplatten. Dank des besonders niedrigen Aufbaus kommt die Wärme schnell an der Oberfläche an und wird dort gleichmäßig verteilt.

Hohe Energieausbeute

Diese Eigenschaften machen das System mit regenerativen Energiequellen kompatibel – es kann etwa mit Wärmepumpen oder PV-Anlagen kombiniert und so weitestgehend unabhängig

ANPASSUNGSFÄHIG

Verschiedene Aufbauvarianten lassen sich flexibel an Neubau- oder Sanierungsobjekte anpassen und ermöglichen in nahezu allen Räumen eine komfortable Fußbodenheizung.

von fossilen Brennstoffen betrieben werden. Damit sind dauerhaft niedrige Betriebskosten – unter anderem durch eine energiesparende Nachtabsenkung des Heizsystems – und eine schnellere Amortisation verbunden. Denn die geringen Vorlauftemperaturen im Zusammenspiel mit einer Wärmepumpe ermöglichen eine besonders hohe Energieausbeute über die gesamte Heizperiode. Ähnlich verhält es sich bei der Nutzung mit Solartechnik: Jedes Grad weniger Systemtemperatur steigert die Effizienz der Photovoltaik-Anlage. Gemäß einer wissenschaftlichen Studie des renommierten Instituts für Technische Gebäudeausrüstung (ITG) Dresden beträgt die Energieeinsparung in Kombination mit einer Wärmepumpe im Vergleich zu herkömmlichen Fußbodenheizungen bis zu 9,5 Prozent.

Einfacher Einbau

Bereits beim Einbau zeigt „Bekotec-Therm“ sein Einsparpotenzial: Dank der im Vergleich zu Standardsystemen deutlich geringeren Estrichüberdeckung werden weniger Rohstoffe wie Sand, Wasser und Zement benötigt. Varianten ab einer Konstruktionshöhe von nur 25 Millimetern plus Belag machen das System sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen attraktiv. So entsteht selbst in Räumen mit begrenzter Raumhöhe oder eingeschränkter statischer Belastbarkeit eine reaktionsschnelle, energieeffi ziente und zukunftsfähige Flächenheizung.

Weitere Informationen unter schlueter.de

NICHT WASSERGEFÄHRDEND

Flüssiggas kann problemlos in Wasserschutzund Hochwassergebieten eingesetzt werden.

Zukunftsfähige Wärmeversorgung

MIT FLÜSSIGGAS

Unabhängig vom Netz und flexibel mit Blick auf gesetzliche Anforderungen

Wer ein Haus bauen oder modernisieren möchte, beschäftigt sich zwangsläufig mit dem Heizsystem und der Frage, welche Wärmeversorgung Zukunft hat. Zu den erneuerbaren Energien gehört biogenes Flüssiggas, mit dem sich die gesetzlichen Vorgaben sowohl im Neubau als auch im Gebäudebestand erfüllen lassen – heute sowie im Hinblick auf die angekündigte Reform des Heizungsgesetzes. Denn egal welcher Anteil an erneuerbaren Energien gefordert wird: Bei Flüssiggas ist die biogene uote flexibel. Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer sind damit in nahezu jeder Situation zukunftsfähig aufgestellt.

Erneuerbare Variante

Futuria Propan ist das biogene Flüssiggas des Energieversorgers Primagas. Es wird aus nachwachsenden Rohstoffen sowie organischen Rest- und Abfallstoffen hergestellt und ist chemisch identisch mit konventionellem Flüssiggas. Darum können beide Energieträger in der Regel ohne technische Anpassungen in derselben Anlage genutzt werden. Flüssiggas wird in üblichen Gasbrennwertthermen verwendet, die in Millionen Haushalten installiert und seit vielen Jahren ein verlässlicher

NETZUNABHÄNGIG

Flüssiggas ist unabhängig von öffentlichen Netzen und lagert oberirdisch oder erdgedeckt in Tanks vor Ort.

Bestandteil der Wärmeversorgung sind – ebenfalls ein wichtiger Vorteil für alle, die beim Heizen Kosten sparen und gleichzeitig zukunftssicher aufgestellt sein möchten. Bestehende Elemente wie Heizkörper können meist weiterverwendet werden. Ob Privathaushalte, Gewerbe oder Industrie: Wer bereits Flüssiggas nutzt, kann mit einem biogenem Flüssiggas-Anteil jetzt und in Zukunft die gesetzlichen Anforderungen erfüllen.

Netzunabhängig und bewährt

Heute ebenso wie morgen bietet sich Futuria Propan für die Wärmeversorgung vor allem dort an, wo Netzunabhängigkeit gefragt ist. Flüssiggas lagert oberirdisch oder erdgedeckt in einem Tank vor Ort: Unabhängig von Pipelines und den öffentlichen Versorgungsnetzen ist es darum gerade für die Wärmewende in ländlichen Regionen die ideale Lösung. Ein weiterer Vorteil: Es fallen keine Netzentgelte an. Weil Flüssiggas nicht wassergefährdend ist, kann es darüber hinaus problemlos auch in Wasserschutz- und Hochwassergebieten eingesetzt werden.

Mehr Informationen finden Sie unter www.primagas.de und www.futuria-propan.de

PRIMAGAS Energie GmbH • www.primagas.de

BITTE BEDIENEN SIE SICH

Ein Eigenheim ohne Photovoltaik-Anlage ist nicht komplett. Warum ist es schlau, gerade jetzt in ein privates Solarkraftwerk zu investieren?

Strom aus der Steckdose ist teuer. Eine Tatsache, die leider noch immer von zu vielen Einfamilienhausbesitzern schicksalsergeben akzeptiert wird. Aber Moment! Warum drehen Sie den Spieß nicht einfach um und werden zu Ihrem eigenem Energieversorger? Alles was Sie dafür brauchen, ist eine Photovoltaik-Anlage auf Ihrem Dach und ein Batteriespeicher im Keller. Das gute Gefühl, mit Ihrem grünen Sonnenstrom das Klima zu schützen und autoritär regierten ÖlStaaten ein Schnippchen zu schlagen, gibt es umsonst oben drauf.

1 | HEIZWÄRME

Der „Sol•Thor“ ist ein von 0 bis 3,6 kW stufenlos geregelter DC Power-Manager für Photovoltaikwärme. Er nutzt den Gleichstrom der PV-Anlage, um damit direkt Wärme zu erzeugen. Das Gerät benötigt keine Verbindung zum Stromnetz. my-PV

Elektrisierend

SCHNELL LADEN

Die „Battery vision“ nutzt überschüssigen Solarstrom und günstigen Netzstrom optimal. Die Batterie ist vor Überhitzung und Überladung geschützt. In Verbindung mit dem „Inverter vision“ ermöglicht sie schnelles Laden und Entladen. Solarwatt

E-Auto statt Verbrenner, Wärmepumpe statt Öloder Gaskessel: Unser Strombedarf wird in den kommenden Jahren noch weiter ansteigen. Wenn es Sie schon heute vor Ihrer Stromrechnung graust, sollten Sie mit einer Photovoltaik-Anlage liebäugeln. Glücklicherweise können Sie sich den Traum vom eigenen Solarkraftwerk inzwischen relativ preiswert erfüllen. Die industrielle Massenfertigung hat die Kosten für PV-Anlagentechnik über die Jahre stark reduziert. Eine PV-Anlage inklusive Batteriespeicher, die für den Strombedarf eines typischen 4-Personen-Haushalts ausgelegt ist, kostet um die 20.000 Euro. Die Gestehungskosten, also Ihre durchschnittlichen Kosten pro erzeugte Kilowattstunde, belaufen sich aktuell auf etwa acht bis elf Cent. Konkurrenzlos günstig im Vergleich zum Strom von Ihrem Energieversorger.

Wie groß?

Aber wie groß müssen Sie Ihre PV-Anlage dimensionieren, um Ihren täglichen Strombedarf zu decken? Die optimale Größe bestimmen Sie anhand Ihres jährlichen Verbrauchs. Als Faustformel gilt: Pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch sollten Sie etwa 1 bis 1,5 kWp (Kilowatt-Peak) PhotovoltaikLeistung installieren. Bei einem 4-PersonenHaushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch ist Ihre PV-Anlage mit 7 bis 10 kWp Leistung ausreichend groß ausgelegt. Das entspricht etwa bis 60 uadratmeter Dachfläche. Gehört ein E-Auto zu Ihrem Fuhrpark, packen Sie am besten nochmal 2 bis 3 kWp-Leistung oben drauf. Und

wenn Sie Ihr Eigenheim mit einer Wärmepumpe heizen, dann ist eine Anlage mit etwa 15 kWp das Richtige für Sie, um auch in der Übergangszeit genügend Strom zur Verfügung zu haben.

Eigenverbrauch ist Trumpf

War früher dank attraktiver Förderkonditionen die Netzeinspeisung ein gutes Geschäft, steht heute der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms an erster Stelle. Damit sich Waschmaschine, Kühlschrank und Co. mit eigenem Sonnenstrom betreiben lassen, brauchen Sie neben der Photovoltaik-Anlage ein Batteriespeichersystem, das die Lücke zwischen Stromproduktion und -verbrauch schließt. Sie können zwischen verschiedenen Batteriespeichersystemen wählen, wobei die LithiumEisenphosphat-Technologie (LFP) zum Standard in Privathaushalten geworden ist. LFP-Akkus gelten nämlich als thermisch stabil. Das heißt, dass sie selbst bei mechanischen Beschädigungen, Kurzschlüssen oder Überladung nicht zum Explodieren oder Brennen neigen. Welche Speichergröße passt zu Ihrer Photovoltaik-Anlage? In der Regel wird eine Speicherkapazität von etwa einer Kilowattstunde pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch empfohlen. Für einen Haushalt mit einer 5 kWp-Anlage und einem jährlichen Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden empfiehlt sich also eine Speicherkapazität von etwa 5 kWh, um eine möglichst lange Lebensdauer des Akkus zu gewährleisten. Apropos Lebensdauer. Diese lässt sich nur schwer vorhersagen. Über den Daumen gepeilt können Sie aber mit MAXIMAL UNABHÄNGIG

GEBÄUDEHÜLLE DER ZUKUNFT

Mit der Solardachplatte bietet der Hersteller eine wegweisende Produktneuheit für die Gebäudehülle der Zukunft. Es handelt sich um ein Aluminiumelement mit einem integrierten Photovoltaikmodul, das fest mit der Grundplatte aus beschichtetem Aluminium verbunden ist. Prefa

Der Hersteller bietet für seine PV-Heimspeicher prognosebasiertes Laden: Damit wird der Stromspeicher automatisch dann be- und entladen, wenn es am günstigsten ist – basierend auf Vorhersagen zum Solarertrag, dem Stromverbrauch sowie aktuellen Strompreisen. Senec

Die „sonnenBatterie 10 performance+“ kommt zu Ihnen mit 12 kW Ladeleistung, inselfähiger Ersatzstromlösung und kontrollierter Schwarzstartfähigkeit nach Hause. Optimal laut Hersteller für größere PV-Anlagen oder Haushalte mit E-Auto oder Wärmepumpe. sonnen

GELD SPAREN

1 | AUFS SCHIEFERDACH

Das neue Aufdach-PV-System besteht aus Unterkonstruktion, Photovoltaik-Modulen sowie Seitenabdeckungen. So lässt sich die Gesamtlösung einfach auf Schieferdächern installieren. Rathscheck

2 | MACHT SICH BEZAHLT

Eine PV-Anlage ist eine Investition, die sich rechnen muss. Solaranlagen des Herstellers amortisieren sich laut eigener Angabe dank detailgenauer und auf Ihr Zuhause zugeschnittener Planung im Schnitt nach sieben bis zwölf Jahren. 1Komma5°

etwa zehn bis 15 Einsatzjahren planen, bevor Ihr Akku die Flügel streckt. Dann ist dessen Alterung, die sich durch eine sinkende Speicherkapazität bemerkbar macht, so weit vorangeschritten, dass ein Austausch vonnöten ist. Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Stromspeicher haben, gilt es darauf zu achten, hohe Ladestände über einen längeren Zeitraum zu vermeiden. Perfekt für die Batteriepflege ist es, wenn Sie Ihren Speicher über den Tag komplett befüllen und den Strom bis zum nächsten Morgen verbrauchen, um dann wieder mit einem neuen Ladezyklus zu beginnen.

Retter in der Not?

Die Integration von Windrädern, PV- und Biogasanlagen in das deutsche Stromnetz ist eine Herausforderung, die die vorhandene Infrastruktur immer wieder an ihre Belastungsgrenze bringt. Sorgen Sie sich darum vor Blackouts oder Strom-

abschaltungen? Um ein Haus bei einem Stromausfall weiterhin mit eigenem PV-Strom versorgen zu können, reicht eine Standard-PV-Anlage leider nicht aus. Denn diese schaltet sich aus Sicherheitsgründen bei Netzausfall automatisch ab. Für eine unterbrechungsfreie oder notdürftige Versorgung Ihres Zuhauses brauchen Sie einen Batteriespeicher, einen Hybrid-Wechselrichter, eine Umschalteinrichtung sowie eine Möglichkeit zur sogenannten „Schwarzstartfähigkeit“. Diese Funktion stellt sicher, dass sich das System nach einer vollständigen Entladung des Speichers bei Sonnenaufgang selbstständig wieder hochfährt. Aber Sie ahnen es bereits, all das kostet natürlich. Bei einer 10 kWp-Anlage belaufen sich die Mehrkosten für eine vollständige Ersatzstromfähigkeit im Vergleich zu einer Standard-PV-Anlage ohne Speicher auf etwa 7.000 bis 15.000 Euro. Ist es Ihnen das wert? (bay)

NICHTS VERSCHWENDEN

FLEXIBEL BLEIBEN

Durch den „flow“-Stromspeicher – als Komplettsystem mit Wechselrichter, Batteriewandler und Solarmodulen – wird die Energienutzung flexibel und effizient. Hager

Die PV-optimierte Wallbox „Fronius Wattpilot Flex“ schaltet automatisch zwischen 1 und 3 Phasen um, um die Kraft der Sonne bestmöglich zu nutzen. Von 1,38 bis 11 bzw. 22 kW werden PV-Überschüsse optimal verbraucht. So bleibt kein Sonnenstrahl ungenutzt. Fronius

Haus Vinoverde I

Heizen Biomasse mit

EFFIZIENT UND ZUVERLÄSSIG

Der „Peleo Optima BlueTech“ verbindet gemäß Hersteller einen hohen Wirkungsgrad mit kaum messbarer Feinstaubemission. Erreicht wird das durch eine speziell entwickelte Luftführung im Kessel – ganz ohne Filter. Paradigma

Wer nicht mit Öl oder Gas heizen möchte, der braucht eine zuverlässige Alternative. Eine davon ist der Energieträger Holz.

WARTUNGSARM

Der neue Pelletkessel „BioWin2 Deluxe“ punktet laut Herstellerangabe mit seiner robusten Verarbeitung sowie hohem Komfort. Neu ist die weiterentwickelte Kessel-Bedieneinheit „InfoWin Touch“, die auf einen Blick alle relevanten Daten liefert. Windhager

Auf mittlere Sicht führt Sie das Heizen mit fossilen Energieträgern in eine Sackgasse: Öl und Gas sind nicht nur besonders klimaschädlich, sondern verursachen auch immer höhere Heizkosten. Für Hauseigentümer, die ihrer Öl- oder Gasheizung abschwören und auf regenerative Heiztechnik umschwenken wollen, ist vielleicht das Heizen mit Biomasse genau das Richtige. Mit einer Pelletheizung geht das besonders komfortabel.

ZWEI IN EINEM

Der Scheitholz- und Pelletkessel „SP Dual compact“ kann dank integriertem Elektrofilter nun mit noch niedrigeren Emissionswerten punkten. Außerdem zeichnen ein geringer Stromverbrauch und hohe Wirkungsgrade den modernen Kombikessel aus. Fröling

Alles wird verwertet

Laut Deutschem Pelletinstitut (DEPI) werden die kleinen Holzpresslinge, mit denen Sie Ihr Eigenheim heizen, zu etwa 90 Prozent aus Spänen und Hobelrückständen gefertigt, die als Abfallprodukt in Holz- und Sägewerken anfallen. Gerade einmal zehn Prozent stammen aus nicht verwertbarem Rundholz, das bei der Holzernte und bei der Waldpflege anfällt und so eine Zweitverwertung als Energieholz zugeführt wird. Und das Gute daran: Holz verbrennt klimaneutral. Das mit

heißt, dass beim Verbrennungsprozess nur so viel klimaschädliches CO 2 in die Atmosphäre gelangt, wie der Baum zuvor in seiner Wachstumsphase der Atmosphäre entzogen und in seinem Holz eingelagert hat.

Komfortabel und preiswert

Sie legen großen Wert darauf, Ihre Heizwärme komfortabel, kostengünstig und klimafreundlich zu erzeugen? Dann ist eine Pelletheizung genau das Richtige für Sie. Anders nämlich als bei einem klassischen Scheitholzkessel, dem der Anlagenbetreiber viel mehr Aufmerksamkeit widmen muss, versorgt sich ein Pelletkessel von ganz allein mit Brennmaterial. Dadurch ist er im Alltag genauso komfortabel wie Sie es zum Beispiel von einer Öloder Gasheizung gewohnt sind. Eine Steuereinheit sorgt dafür, dass dem Heizkessel immer die richtige Menge an Holzpellets aus dem Pelletlager zugeführt wird, die es braucht, um den Wärmebedarf Ihres Eigenheims zu decken. In der Brennkammer angekommen, werden die Pellets automatisch entzündet. Für einen effizienten und schadstoffarmen Betrieb steht die Anlage permanent unter Überwachung von Sensoren, die den Abbrand regeln und die Zufuhr der Verbrennungsluft über ein Saugzuggebläse steuern. Übrigens: Beim Verbrennen von Pellets fallen vergleichsweise geringe Mengen Asche an. Holzpellets haben einen Aschegehalt von gerade einmal 0,5 Prozent. Das heißt, dass von einem Kilogramm Holzpellets nur etwa fünf

Gramm Asche zurückbleiben. Abhängig von seinem Fassungsvermögen, muss der Aschebehälter deshalb nur etwa zweimal im Jahr geleert werden.

Feuer frei!

Deutlich mehr Arbeit holen Sie sich ins Haus, wenn Sie Ihre Wärmeversorgung mit einem traditionellen Scheitholzkessel bestreiten möchten. Anders nämlich als bei einer Pelletheizung, muss das Brennmaterial bei einem Scheitholzkessel manuell in die Brennkammer geschichtet werden. Das verlangt nicht nur mehr persönliches Engagement, sondern sorgt auch für Schmutz und Staub. Außerdem muss der Aschekasten deutlich häufiger geleert und der Kessel gereinigt werden. Natürlich hat solch ein Heizsystem aber auch einen entscheidenden Vorteil. Nämlich dann, wenn Sie günstig an Brennholz gelangen. Dann ist ein Scheitholzkessel ein echtes Sparschwein.

Die Feinstaubproblematik

Klar ist aber auch, dass beim Heizen mit Biomasse trotz effi zienter Anlagentechnik unweigerlich gesundheitsschädlicher Feinstaub entsteht, der über den Schornstein in die Umwelt gelangt. Durch den Einbau eines Partikelfi lters lassen sich die Feinstaubemissionen aber auf ein vertretbares Maß reduzieren. (bay)

DIGITALES TOOL

Ein gut geplantes Pelletlager vermeidet spätere Kosten und Heizungsausfälle. Mit dem kostenlosen Online-Konfigurator planen Sie fachgerecht. Der Lagerkonfigurator ist kostenfrei unter www.depi.de verfügbar. Deutsches Pelletinstitut (DEPI)

HYBRID HEIZEN

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe „Airflow-M“ für Neubau und Sanierung erzielt laut Hersteller sehr gute Leistungszahlen. Außerdem kann sie problemlos mit einem Pelletkessel kombiniert werden. Dann heizt man immer mit dem kostengünstigsten Wärmeerzeuger. Hargassner

ENERGIEEFFIZIENT UND WOHNGESUND

Der Wandlüfter „Aeroplus WRG“ spart gemäß Herstellerangabe beim Lüften im Winter dank seiner Wärmerückgewinnung bis zu 93 Prozent wertvolle Heizenergie. Während der Sommermonate kühlt er passiv. Das kompakte Lüftungsgerät arbeitet flüsterleise. Für Energieeffizienz und bedarfsgerechtes Lüften sorgen zudem der integrierte Temperatur- und Feuchtesensor und die smarte, appgesteuerte Variante mit CO 2 -Sensorik. Siegenia

Technik-Trends

MEHR BEHAGLICHKEIT

Herkömmliche Heizkörper erwärmen die Luft als Transportmedium und verursachen dadurch Thermik, Temperaturschichtung und Staubaufwirbelung. Eine InfrarotDirektheizung arbeitet nach einem grundlegend anderen Prinzip: Sie liefert behagliche Strahlungswärme, wie man sie von der Sonne oder einem Kachelofen kennt. Das System eignet sich als alleinige Heizung oder im Verbund mit anderen Wärmeerzeugern – im Neubau, bei energetischer Sanierung, zum raumweisen Ersatz bestehender Systeme oder zur gezielten Bereichserwärmung. Vitramo

FÜR NEUBAU UND BESTAND

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe „BLW Eco.2“ sorgt für behagliche Wärme und bietet im Sommer eine Kühlfunktion. Kunden können zwischen fünf Leistungsstufen von 4 bis 14 kW wählen. Mit bis zu 75 Grad Vorlauftemperatur arbeitet sie als SoloWärmeerzeuger oder im Hybridbetrieb. Die Außeneinheit ist so kompakt, dass sie unter die meisten Küchenfenster passt. Dank dem umweltfreundlichen Kältemittel R290 (Propan) ist die Wärmepumpe laut Hersteller förderfähig beim Heizungstausch. Brötje

EINHEIZEN

Das Nachheizmodul „BoostBloC“ wurde entwickelt, um Wärmepumpensysteme elektrisch zu ergänzen. Die Station sorgt zuverlässig für Heiz- und Warmwasserkomfort – auch an Tagen, an denen die Wärmepumpe allein nicht ausreicht. Das Nachheizmodul arbeitet wie ein Durchlauferhitzer. Die benötigte thermische Energie wird direkt aus Netzstrom erzeugt. Mit einer Breite von 40,6 Zentimetern, einer Höhe von 71,1 Zentimetern und einer Tiefe von 20 Zentimetern lässt sich die Station platzsparend an der Wand installieren. PAW

DURCHATMEN

Das Einzelentlüftungsgerät „SimplAir-EC“ eignet sich in erster Linie zur Installation in fensterlosen Bädern und WCs. Dort stellt es die Abführung hoher Luftfeuchtigkeit, verbrauchter Luft und unangenehmer Gerüche sicher. Das Gerät arbeitet leise. Schon bei der StandardAusführung kann der Volumenstrom angepasst, eine Einschaltverzögerung eingestellt und die Nachlaufzeit festgelegt werden. Meltem

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Wo Technik auf

Wohnkomforttrifft

WEITSICHTIG

Für seinen Bungalow wünschte sich der Bauherr ein nachhaltiges Heiz- und Lüftungssystem.

Bei diesem Bungalow übernehmen Wärmepumpe, Speicher sowie Flächenheizung Heizen und Kühlen. Eine zentrale Lüftung hält das Raumklima im Gleichgewicht. Fotos: Kermi

HARMONISCH

Im Wohnraum hält sich die Wohnraumlüftung im Hintergrund – dank der dezenten Luftdurchlässe.

IM DOPPEL

Für eine effiziente Wärmeverteilung in den Räumen entschied sich der Bauherr für eine Flächenheizung/-kühlung. Eingesetzt wurde das „x-net C12“-Tackersystem.

Der Bungalow im bayerischen Tabertshausen bietet mit rund 100 Quadratmeter Wohnfläche Raum für zwei Personen –und unter dem Dach zusätzlich Platz für ein kleines Büro. In diesem Neubau in KfW- 0-Bauweise kommt ein auf erneuerbare Energien basierendes Heiz- und Lüftungskonzept zum Einsatz. Die Anlage kombiniert Wärmepumpe, Speichertechnik, Flächenheizung sowie eine zentrale Wohnraumlüftung zu einem abgestimmten Gesamtsystem. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine LuftWasser-Wärmepumpe, die im Außenbereich des Gebäudes aufgestellt ist. Sie übernimmt sowohl das Heizen als auch das Kühlen der Räume. Die robuste Bauweise ermöglicht den Betrieb bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen, der Geräuschpegel bleibt dabei niedrig.

Effizient & komfortabel

Das erhitzte Wasser wird in einem Kombispeicher gesammelt, der sowohl Heizungs- als auch Warmwasser bereithält. Mit getrennten Volumina für beide Bereiche ist er auf den Bedarf des Bungalows ausgelegt. Der Speicher eignet sich auch für den Kühlbetrieb. Integrierte Heizstäbe erlauben einen temporären Betrieb unabhängig von der Wärmepumpe, etwa während der Bau- oder

1 2

ZUSAMMENSPIEL

Der Puffer- und Warmwasserspeicher fasst 127 Liter für die Heizung und 231 Liter für das Trinkwasser. Er stammt wie die Wärmepumpe aus der „pro“-Familie.

SMART

Die Wärmepumpenregelung „x-center pro“ lässt sich unter anderem am Touch-Display oder per App auf PC, Tablet oder Smartphone bedienen.

HERZSTÜCK

Aufgestellt im Außenbereich versorgt die LuftWasser-Wärmepumpe den Neubau umweltfreundlich mit Wärme.

bergangsphasen. Die Regelungstechnik befi ndet sich im Speicher, wodurch kein separates Gehäuse erforderlich ist. Die Bedienung erfolgt über ein Display, webbasiert oder per App eine Fernwartung ist ebenfalls möglich. Nachträglich wurde eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher ergänzt. ber eine entsprechende Schnittstelle kann die Wärmepumpe überschüssigen Solarstrom für die Wärmeerzeugung nutzen. Für die Wärmeverteilung wurde eine Flächenheizung und -kühlung installiert. Im Bodenbereich verlegte das Team ein Tackersystem, das eine zügige Installation erlaubt. In einzelnen Zonen ergänzt eine Wandheizung das Konzept und reagiert dank geringer Rohrüberdeckung schnell auf Temperaturänderungen. Das alles rundet eine zentrale Wohnraumlüftung ab, die den Luftaustausch sicherstellt. Das im Technikraum installierte Gerät arbeitet mit Wärmerückgewinnung, sodass ein Großteil der in der Abluft enthaltenen Wärme im Gebäude verbleibt. Die Regelung der Luftmengen erfolgt bereits im Verteilerkasten. So bleibt der Betrieb in den Räumen besonders leise. (fri)

1 | LÄUFT

Bei der Inbetriebnahme der Wohnraumlüftung werden die Luftströme am Lüftungsgerät gemessen.

2 | ON AIR

Das zentrale Lüftungsgerät „x-well S280“ ermöglicht einen kontinuierlichen und leisen Luftaustausch.

STILPRÄGEND

Pastellfarbener Anstrich, weiße Sprossenfenster, große Dachüberstände, Veranda und spitze Satteldachgauben schenken

Haus „Minttu“ den klassischen Look. HAUSBAU

SZukunfts SICHER

Gut für Mensch und Umwelt?

Die Häuser auf den kommenden Seiten zeigen, wie die Kombi funktioniert.

chafwolle, Lehm, Massivholz… in Öko-Häusern sind bis unters

Dach Naturstoffe verbaut. Und das aus gutem Grund. Holz wächst nach, Schafwolle wird jährlich geschoren und Lehm lässt sich so einfach recyceln, dass er auch nach Jahrhunderten aufbereitet und weiter verbaut werden kann. Das richtige Material ist der erste Schritt. Der zweite: Fragen Sie sich, wo kommt es her? Wenn Sie Ihr Zuhause umweltbewusst bauen möchten und auch für Ihre Kinder und Kindeskinder noch Baumaterial vorhanden sein soll, müssen Sie tiefer recherchieren. Kommt das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft? Wenn ja, sind Sie im sicheren Bereich: Es wächst mindestens so viel nach, wie geschlagen wird. Aus welchem Land kommen Ihre Baumaterialien? Lange Transportwege vergrößern den CO2-Fußabdruck. Müssen die Baustoffe stark erhitzt oder

aufwendig bearbeitet werden? Dann braucht Ihr Haus bereits eine Menge Energie, bevor es überhaupt steht.

Allergiker aufgepasst!

Wenn Sie nach dem Einzug ins Öko-Haus plötzlich die übliche Frühjahrsgrippe überspringen, im Winter nicht mehr ihre trockene Haut Dauer-Eincremen und zum ersten Mal seit Jahren durchschlafen, ist das kein Zufall. Das Geheimwort lautet: Wohngesundheit. Viele der umweltfreundlichen Baustoffe haben Eigenschaften, die auch unseren Körpern guttun. Ein Beispiel: Holz und Lehm nehmen überflüssige Feuchtigkeit im Raum auf. Die entsteht, wenn wir kochen, duschen oder Pflanzen gießen. Wenn wir heizen, trocknet die Luft wieder aus – und somit wird auch unser Körper trocken und die Nase anfälliger für Viren und Bakterien. Genau dann

gibt die Wand die gespeicherte Feuchtigkeit wieder ab, das Raumklima gleicht sich aus. Das gibt einen positiven Dominoeffekt. Hausstaubmilben und Schimmel lieben feuchte Luft. Im perfekten Holzhaus-Raumklima haben sie kaum eine Chance. Durchlüften sollten Sie natürlich trotzdem, um Schadstoffe rausund frische Luft reinzulassen.

Platz anpassen

Auf den kommenden Seiten stellen wir Häuser von 60 bis 226 Quadratmeter Wohnfläche vor. Klar ist: Wer gerade groß genug baut, spart Rohstoffe ein. Wohnen Sie allein oder zu zweit, fi nden Sie hier Inspiration für Häuser im MiniFormat. Und wenn Sie Platz für drei Kinder, vier Hunde und ein Hausschwein einplanen möchten, fi nden Sie Vorbilder, die keinen Raum zu viel und doch genug Platz haben. (tir)

TRENNUNGSGRUND

Statt des trendigen offenen Wohn-, Ess- und Kochbereichs entschieden sich die Bauherren für eine gemütliche geschlossene Küche, die an das Wohnzimmer anschließt. So breiten sich Essensgerüche nicht im Häuschen aus.

URIG

WIE IM KINDERBUCH

Die Veranda erstreckt sich über die gesamte Hauslänge. Drei Fenstertüren führen vom Wohnzimmer nach draußen.

Die Bauherren wollten das Haus nicht mit Möbeln überladen. Sichtbare Deckenbalken und helle Holzwände und -böden machen es gemütlich.

MINIHAUS FÜR ZWEI

Mit 86 Quadratmetern ist „Minttu“ ein kuscheliges Landhaus, das perfekt auf kleine Grundstücke passt und genug Platz für einen Garten lässt. Wohnzimmer und Küche nehmen beinahe das ganze Erdgeschoss ein. Unter dem Dach ist Platz für Schlafzimmer, Bad und ein offenes Extra-Zimmer, das als HomeOffice dienen kann. Kleiner bauen bedeutet: Weniger versiegelte Bodenfläche, weniger Materialien und Energie. Die verwendeten Materialien sind sorgfältig ausgewählt: Die Holzwände bestehen aus massiver Fichte und sind mit Kork gedämmt.

HERSTELLER: LéonWood HAUS: Minttu

HERZSTÜCK

Ein traditioneller Kachelofen sorgt für gemütliche Wärme, dazu passen die Vorhänge und die blauen Akzente über der Küchentheke.

MATERIALMIX

„Ingolstadt“ ist ein massives Blockhaus. Weil sich die Bewohner mehr Kontraste in der Fassade wünschten, versteckt sich das Holz im Erdgeschoss hinter Putz. Oben ist das nachhaltige Baumaterial, die Blockbohlen, sichtbar. Auch im Haus verschwindet das Holz an den Wänden vielerorts hinter ökologischem Lehmputz. So wirken die Räume ruhiger und heller. Der Putz hat noch eine andere Funktion: Lehm nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Auch Schadstoffe und Gerüche „verschwinden“ in der Wand und werden gebunden oder abgebaut. Das heißt: Schimmel hat keine Chancen, Schleimhäute bleiben feucht und Allergiker atmen freier.

HERSTELLER: Chiemgauer Holzhaus HAUS: Ingolstadt

FÜR VIER

Auf 163 Quadratmetern bietet das Blockhaus genug Platz für eine Familie mit zwei Kindern.

STAU VERMEIDEN

Im Haus gibt es zwei Bäder: das Gäste-WC neben der Haustür und das großzügige Familienbad im Obergeschoss.

PUTZ & HOLZ

DESIGNERSTÜCK

Das „Treehouse“ steht zwischen typisch englischen Backsteinfassaden. Die vorgehobenen Holzstreifen verleihen der natürlichen Holzfassade Struktur und verbinden es mit dem Stil der umliegenden Häuser.

BLICKFANG

Es zieht alle Blicke auf sich: Das ungewöhnliche Erkerfenster, das um die Ecke zu blinzeln scheint. Es ist Teil eines Lichtkonzepts, das ein typisches Hausbau-Dilemma löst: Wie kriegen wir genug Tageslicht für unsere Gesundheit, ohne Privatsphäre zu verlieren? Durch das Erkerfenster kann niemand hineinsehen – ebenso wenig wie durch die Flachdachfenster. Oder die durchscheinenden, aber nicht durchsichtigen Scheiben, die im restlichen Obergeschoss verteilt sind. Das Erdgeschoss ist mit Sitzfenster und großen Schiebetüren offen gestaltet. Auch sonst kann sich das Haus in Sachen Wohngesundheit sehen lassen: Die Inneneinrichtung ist schadstoffgeprüft bis in die Details. Selbst Bodenkleber und Farben sind gesundheitlich unbedenklich. Biologische Holzspäne dämmen die 200 Quadratmeter Wohnfläche. Sogar die Leitungen sind abgeschirmt, um die Bewohner vor Elektrosmog zu schützen.

HERSTELLER: Baufritz HAUS: Treehouse

NATÜRLICH MODERN

UM DIE ECKE SCHAUEN

Das Erkerfenster bringt Licht ins Schlafzimmer. Der Winkel schützt die Bewohner vor neugierigen Blicken.

NATUR PUR

Organische Formen und viel Holz machen den ökologischen Grundgedanken im Haus sichtbar. Auch Licht spielt eine Hauptrolle und fällt vom Flachdachfenster durch das Treppenhaus bis ins Erdgeschoss.

BEHAGLICH

Unbehandelte Holzwände nehmen überflüssige Feuchtigkeit auf. So bleibt das Raumklima auch nach einem Bad in der freistehenden Badewanne angenehm.

LANDLEBEN

Früher stand hier ein ungenutztes Gebäude: ein Mostpresshaus mit Getreidespeicher. Die Familie beschloss, es durch ein Gästechalet zu ersetzen. Das neue Haus sollte kreislauffähig sein. Das heißt: Wandaufbauten aus reinem Holz, ohne chemisch-synthetische Stoffe. Ein Haus, das sich vollständig zurückbauen lässt, wenn es einmal an seinem Lebensende angekommen ist. Statt sie mit Leim oder Metall zu verbinden, werden die Holzbalken ineinander verkeilt. Diese sogenannten Gratleistenverbindungen machen sich die natürlichen Quelleigenschaften des Holzes zu Nutze und halten die Wandelemente stabil zusammen. Die Holzwände, -böden und -decken sind überall im Haus sichtbar. So genießen die Besucher auf dem Bauernhof sogar im Chalet die Nähe zur Natur.

HERSTELLER: holzius HAUS: Aigner

OLDIES

Im Haus wurden alte Materialien verwendet: Der Esstisch besteht aus einem alten Nussbaum vom Bauernhof. In der Ecke des Wohnbereichs darf die Mauer vom alten Mostpresshaus hervorlugen.

RUNDUM NACHHALTIG

Das Holz für das neue Gästechalet auf dem „Götschhof“ stammt aus PEFC-zertifizierten, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.

Fotos: Michael Liebert

TINY

HAUS

UNVERSIEGELT

Das 60 Quadratmeter große Tiny Haus „Franz“ steht auf Schraubfundamenten. Das heißt: kein Beton, keine Erdarbeiten. Der Boden bleibt unversiegelt. Die Umwelt freut‘s. Wasser kann weiterhin abfließen, Organismen im Boden haben Luft und Wasser zum Leben. Das Haus ist so geplant, dass Bauherren lange etwas davon haben: Die Materialien sind langlebig und der seniorenfreundliche Grundriss mit barrierefreien Einbaumöglichkeiten wie Rampe oder Haltegriffen macht es möglich, hier bis ins hohe Alter zu wohnen.

HERSTELLER: Wohnwagon HAUS: Franz

NATÜRLICH NATUR Massivholzwände, Schafwolldämmung und Lehmputz – auch in Sachen Baumaterialien ist „Franz“ nachhaltig.

BLOCKHAUS

GRÜNER SPEICHER

Blockhäuser sind natürliche Energiespeicher. Die Massivholzwände nehmen Wärme auf, speichern diese und geben sie bei Bedarf wieder ab. Das senkt den Energieverbrauch und reduziert den Heizwärmebedarf erheblich. Das Schleppdach auf dem Querbau und die grüne Farbe verleihen dem praktisch orientierten Haus „Ines“ Pepp. Bodentiefe Fenster und ein offenes Galerie-Zimmer lassen die 158 Quadratmeter noch größer wirken.

HERSTELLER: Allsend HAUS: Ines

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braucht Menschen, die mitfühlen.

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UNTER STROM

Haus „Tübingen“ kombiniert natürliche Holzfaserdämmung mit moderner Haustechnik. Eine Photovoltaik-Anlage versorgt die Luftwärmepumpe mit Strom. Die Wärme verteilt sich über eine Fußbodenheizung im Haus. Wem doch noch zu kalt ist, macht einen Ausflug in die Sauna im Elternbadezimmer. Auch die großen Südfenster tragen ihren Teil bei: Scheint die Wintersonne, bringt sie kostenlose Wärme mit. Innen dominiert warmes Holz die Einrichtung, außen zeigt das Haus seine Massivholzfassade aus Lärche nur im Obergeschoss. Die drei Giebelfenster und die Putzfassade im Erdgeschoss schaffen spannende Kontraste und Formen.

HERSTELLER: Sonnleitner HAUS: Tübingen

PLATZ SCHAFFEN

MITTELPUNKT

Die Küche wurde in der firmeneigenen Schreinerei maßgefertigt. Eichenfronten, Kücheninsel und Panoramablick machen sie zum Herzstück des Hauses.

ASYMMETRISCH

Der ungewöhnliche Quergiebel schenkt dem Bad Raumhöhe.

DREI

GIEBEL

Im 226 Quadratmeter großen Einfamilienhaus kommen drei Kinderzimmer, drei Bäder und ein Home-Office unter.

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THINK OUTSIDE THE BOX

Braucht es einen Architekten, der sich auf Einfamilienhäuser spezialisiert hat? Überhaupt nicht!

Martynas Architekt plant vor allem Clubs und Kaufhäuser.

BAUHERRIN Martyna

INSTAGRAMKANAL

@home_between_the_leaves

THEMEN

Interior-Inspirationen

BAUWEISE massiv

QUADRATMETER 348 m²

BESONDERHEITEN

XXL-Fenster und Lufträume

Geht eben

Ein Kamin, der sich dreht; eine Badewanne, die mitten im Schlafzimmer steht – wirklich besonders ist dieses Haus aus einem anderen Grund.

Fotos: @home_between_the_leaves

DESIGNERSTÜCK

Die Küche ist eine Maßanfertigung. Damit ist Martyna sogar günstiger gefahren als mit einer Standard-Markenküche. Ihr Tipp: „Angebote vergleichen lohnt sich.“

Das geht nicht! Das war der Satz, den Martyna und ihr Mann während des Hausbaus am häufigsten hörten. Damit zufrieden gegeben haben sie sich selten. „Geht nicht, gibt’s nicht“, erklärt die Bauherrin. Nicht jeder Handwerker oder Architekt hat Lust auf ausgefallene Projekte. „Aber immer mal wieder sind welche darunter, die sich freuen, wenn sie sich austoben dürfen.“ Genau diese Menschen musste das Paar für ihr Vorhaben finden – dafür brauchten sie mehrere Anläufe. Martyna erinnert sich an den ersten Architektenentwurf: Er enthielt alles, was sie nicht wollten. Zu nah am klassischen Einfamilienhaus. Zu wenig Persönlichkeit. „Wir wollten etwas Besonderes, etwas, von dem wir sagen können: Das sind wir.“

Suchen und Finden

Fündig wurden sie bei einem Architekten, der sonst vor allem Clubs und Kaufhäuser plante. Schon die ersten Skizzen überzeugten. Verschachtelte Baukörper, große Glasfronten, hohe Lufträume. Die architektonische Planung übernahm der

@home_between_the_leaves

KAMIN-SCHAU

Der schwebende Kaminofen lässt sich um 360 Grad drehen. Im Grunde wurde das Haus um den Ofen herum geplant.

Architekt. Aber: „Uns war wichtig, dass unsere Ideen im Haus sichtbar werden“, erzählt Martyna. Viele Details – von der Küche bis zur Treppe – sind nach ihren eigenen Entwürfen und Wünschen gestaltet. Darunter: ein schwebender Kaminofen, der sich um 360 Grad drehen lässt. „Dass wir den einbauen, stand für meinen Mann fest, bevor irgendetwas anderes beschlossen wurde.“ Anfangs musste sie über so viel Entschlossenheit schmunzeln. Ein ganzes Haus um einen Ofen herum zu planen, ist schließlich schon etwas verrückt. Heute kann sie sagen: Es war die richtige Entscheidung. Der Kaminofen wurde zum Design-Statement. Und es ist nur eines von vielen. Da wäre die Badewanne im Schlafzimmer. Das Waschbecken aus Kork und Kristallglas im Gästebad. Das Innenfenster im Eingangsbereich mit Blick in die Oldtimergarage. Das war eine ihrer „Think-outside-the-Box“Ideen. Martyna liebt’s. Die Deko im Flur kann sie sich sparen. „Das Fenster selbst liefert den nötigen Wow-Faktor.“

Wer soll das bezahlen?

Riesige Lufträume, bodentiefe Fenster –nicht jeder versteht den Luxus. Immer

wieder wird Martyna gefragt: „Wie habt ihr euch das leisten können?“ Ihre Antwort beginnt Jahre vor der Planung. Früher lebten sie bewusst sparsam. Kleine Wohnungen, „Ikea-only“Einrichtung. Gespart wurde mit dem Ziel Eigenheim. „Zusätzlich haben wir in einer Phase gebaut, in der wir fi nanziell mitten im Leben standen“, erklärt die Bauherrin. Ganz ohne Eigenleistung ging es trotzdem nicht. Den gesamten Innenausbau sowie große Teile der Technik setzten sie in Eigenregie um. „Das Setup – Hausbau mit Eigenleistung, plus kleines Kind zuhause und beide Eltern voll berufstätig – war nervenzehrend“, gibt sie rückblickend zu. Gelohnt hat es sich trotzdem. Das Ergebnis präsentiert die Bauherrin stolz auf ihrem Instagram-Kanal. Es ist zwar nicht alles fertig eingerichtet, aber sie nimmt es gelassen: „Wir lassen uns Zeit und sparen lieber länger, um am Ende genau das zu haben, was wir uns wünschen.“ Als nächstes Projekt hat sich Martyna den Garten vorgeknöpft. „Ich habe sogar extra eine Pflasterschulung gemacht“, erzählt sie lachend. Aber jetzt

BALI-STYLE

AUS DEM AUGE … … aus dem Sinn? Damit dieses Schicksal ihren Wagen nicht ereilt, blickt das Bauherrenpaar vom Eingangsbereich direkt in die Garage.

genießt sie erst einmal die Ruhe in ihrem Traumhaus. Wobei – ganz ruhig ist es selten. Sie teilen sich das Grundstück mit Freunden, die ebenfalls Kinder haben. „Die Kinder wachsen Tür an Tür auf und fl itzen oft gemeinsam zwischen den Häusern hin und her.“ Viele der Nachbarn gehören ebenfalls zum Freundeskreis. Und genau dieses Miteinander ist es, was das Haus für Martyna am Ende wirklich besonders macht. (lvl)

Das Badezimmer ist von ihren Bali-Reisen inspiriert: „Ich wollte dieses leichte, barfüßige Lebensgefühl und die Erinnerungen an eine schöne Zeit, mit Rucksack im Dschungel, in mein Bad holen“, erzählt die Influencerin.

FÜR DIE GÄSTE … … nur das Beste: Wandarmaturen, Säulenwaschbecken und indirektes Licht. Das Gästebad wird Mini-Ausstellungzurfür Interior-Liebhaber.

BADEN WIE EIN KÖNIG

Weil die Aussicht hier mehr überzeugte, wanderte die Badewanne kurzerhand ins Schlafzimmer.

gibt es auf Instagram unter @familyhome_magazin

1 KOMMA5° www.1komma5.de

Acamp +41 44 687291-0 www.acamp.de

Allsend 0911 681104 www.allsend.de

Assa Abloy 07431 123-530 www.assaabloy.de

Auro 0531 28141-0 www.auro.de

B alena 07262 60901-0 www.teichmeister.de

Baufritz 08336 900-0 www.baufritz.de

Bauherren-Schutzbund 03040 0339-500 www.bsb-ev.de

Becker-Antriebe 02772 507-0 www.becker-antriebe.de

Bosch Smart Home 0711 811-0 www.bosch-smarthome.com

Brötje 0440 280-0 www.broetje.de

Bundesverband

Deutscher Fertigbau 02224 9377-0 www.bdf-ev.de

Busch-Jaeger 02351 956-0 www.busch-jaeger.de

C

hiemgauer Holzhaus 0861 166192-0 www.chiemgauerholzhaus.de

Daikin 089 74427-0 www.daikin.de

Danwood 030 678239-80 www.danwood.de

DEPI Deutsches Pelletinstitut 030 6881599-55 www.depi.de

Doppler & Co. +43 772263205 www.dopplerschirme.com

Dr. Klein 0451 1408-0 www.drklein.de

EQ-3

0491 6008-600 www.eq-3.de

Eve Systems 0891 433390 www.evehome.com/de

Favorit Massivhaus 02924 9716-0 www.favorit-haus.de

Fertighaus Weiss 07977 9777-0 www.fertighaus-weiss.de

FingerHaus 06451 504-0 www.fingerhaus.de

Fingerhut Haus 02661 9564-0 www.fingerhuthaus.de

Fronius 06655 91694-0 www.fronius.de

Fröling +43 7248 606-0 www.froeling.com

G ardena 0731 490-0 www.gardena.com

Glasolux 0521 7701943-0 www.glasolux.com

H aas Fertigbau 08727 18-0 www.haas-fertighaus.de

HagerEnergy 0541 760268-0 www.e3dc.com

Hargassner +43 7723 5274 www.hargassner.at

Hauser Naturstein 0803 141696 www.hauser-naturstein.de

HBB Holzbau Bayern 09434 950-0 www.fischerhaus.de

HDG Bavaria 08724 897-0 www.hdg-bavaria.com

holzius +39 0473 618185 www.holzius.com

I GT - Institut für Gebäudetechnologie 089 665919-73 www.igt-institut.de

Internorm-Fenster 0941 46404-0 www.internorm-fenster.de

Josko +43 7763 2241-0 www.josko.at

Jung 02355 806-0 www.jung.de

Kampa www.kampa.de

Kärcher 07195 903-0 www.kaercher.de

Kermi 09931 501-0 www.kermi.de

KfW Förderbank 069 7431-0 www.kfw-foerderbank.de

KitchenAid 0800 5035005 www.kitchenaid.de

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Little Greene 089 55065757 www.littlegreene.de

Loxone +43 7287 7070-0 www.loxone.com

Luxhaus 09172 692-0 www.luxhaus.de

Leinos 04163 86747-0 www.leinos.de

LéonWood 035601 88888 www.leonwood.de

M arkilux 02572 1531-333 www.markilux.com/de

Meltem 08141 404179-0 www.meltem.com

Mitsubishi Electric 02102 486-0 www.mitsubishi-les.com

my-PV +43 7259 39328 www.my-pv.com

N ibe Systemtechnik 05141 7546-0 www.nibe.de

Novoferm 02850 910-0 www.novoferm.de

Osmo www.osmo.de

Panasonic 0611 235-0 www.aircon.panasonic.de

PAW 05151 9856-0 www.paw.eu

PEAKnx 06151 27918-14 www.peakinternational.com

PNZ 08465 17380 www.pnz.de

Prefa www.prefa.de

Primagas www.primagas.de

Quooker www.quooker.de

R aumverbunden

Diana Janser 0163 7610000 www.raumverbunden.de

Rathscheck 02651 955-0 www.rathscheck.de

Regnauer 08667 72-222 www.regnauer.de

Remko 05232 606-0 www.remko.de

Rensch-Haus 09742 910 www.rensch-haus.com

Ritter Energie www.ritter-energie.de

S chanz 07484 9291-0 www.schanz.de

Schlüter-Systems 02371 971-0 www.schlueter.de

SchwörerHaus 07387 16-0 www.schwoerer.de

Senec 0341 87057-0 www.senec-ies.com

Siegenia 0271 3931-0 www.siegenia.com

Solarlux 05422 9271-0 www.solarlux.de

Solarwatt 0351 8895-0 www.solarwatt.de

Somfy 07472 930-495 www.somfy.de

Sonnen 08304 92933-400 www.sonnenbatterie.de

Sonnleitner 08542 9611-0 www.sonnleitner.de

Stiebel Eltron 05531 702702 www.stiebel-eltron.de

Talbau-Haus 07191 361-0 www.talbau-haus.de

Therme Erding 08122 550-0 www.therme-erding.de

tretford 0281 819-10 www.tretford.de

Vaillant 02191 18-0 www.vaillant.de

Verband Privater Bauherren e.V. 030 278901-0 www.vpb.de

Viebrockhaus 04164 8991-0 www.viebrockhaus.de

Vitramo 09341 8495717 www.vitramo.com

Walter Mauden 02744 704 www.wamadirekt.de

Warema 09391 20-0 www.warema.de

WeberHaus 07853 83-0 www.weberhaus.de

Windhager 0821 21860-0 www.windhager.com/de

WW Wohnwagon +43 660 4814393 www.wohnwagon.at

ÖkoFen 08204 2980-0 www.pelletsheizung.de

SCHNELLFINDER

INSERENTEN DIESER AUSGABE

Bau-Fritz GmbH & Co. KG

Bauhaus AG / Logoclic

Bauherren-Schutzbund e.V.

Danwood Family

Danwood House

eQ-3 AG

Favorit Massivhaus GmbH & Co. KG

FingerHaus GmbH

Fingerhut Haus GmbH & Co. KG

Fröling Heizkessel- und Behälterbau GmbH

Hargassner GesmbH

Josef Kränzle GmbH & CO. KG

homeplaza

Albrecht Jung GmbH & Co. KG

LéonWood Holz-Blockhaus GmbH

LUXHAUS

Meisterstück-Haus Verkaufs GmbH

Mitsubishi Electric Europe B.V.

Novoferm Vertriebs GmbH

ÖkoFEN Heiztechnik GmbH

Prefa GmbH

PRIMAGAS Energie GmbH

Rathscheck Schiefer und Dachsysteme KG

RENSCH-HAUS GmbH

Schanz Rollladensysteme GmbH

Schlüter-Systems KG

SchwörerHaus KG

Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG

Verband Privater Bauherren e.V.

Ein Teil dieser Ausgabe enthält regionale Beihefter und Beilagen von:

Fertighaus Weiss GmbH

Keitel Haus GmbH

Regnauer Hausbau GmbH & Co. KG

Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG

S. 33

S. 5

S. 75

S. 43

S. 47

S. 23

S. 75

S. 7

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S. 67

S. 63

S. 37

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S. 63

S. 83

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S. 55

S. 15

S. 67

S. 25

S. 59

S. 43

S. 29

S. 2, 81

S. 58

S. 84

S. 57

S. 67

Informiert sein ist alles, am besten gezielt und schnell! Wie geht das? Mit dem Katalogservice. Hier finden Sie Angebote von Katalogen und Broschüren. Bei Interesse nehmen Sie einfach Kontakt zu den Anbietern auf. So erhalten Sie die gewünschten Unterlagen.

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Vorschau

am 29.05 .2026 erscheint die nächste Ausgabe.

Schmackofatz

IMPRESSUM

Verlag

Family Home Verlag GmbH Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart Tel. 0711 96666-0 www.hurra-wir-bauen.de

Chefredaktion

Klaus Vetterle (kv), klaus.vetterle@familyhome.de Tel. 0711 96666-435

Monika Läufle (mla), monika.laeufle@familyhome.de

Redaktion

Rebecca Frick (fri), rebecca.frick@familyhome.de

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