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FiS Februar 2026 Gesamtausgabe

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Die Familie in Südtirol

DIE ZEITSCHRIFT DES NR. 1 · FEBRUAR 2026

„Offline ist der neue Luxus“

FAMILIEN LEBEN

KFS für ein umfassendes Klimagesetz

Margareth Mair Engl und Valentin Mair S.

GLAUBEN

Fastenzeit zuhause feiern: Weil das Gute wachsen will Manuela Unterthiner Mitterrutzner und Lisa Huber

S. 14

WEBINAR

Eltern sein – Paar bleiben

Zeitraum: 11. Februar 2026 um 20 Uhr, über Zoom

Zielgruppe: Eltern, Paare, Interessierte

Referentin: Manuela Zelger – Pädagogin & systemische Familien- und Paarberaterin

WEBINAR

Schimpfen, drohen und strafen: muss das sein?

Zeitraum: 24. Februar 2026 um 20 Uhr, über Zoom

Zielgruppe: Eltern, Interessierte

Referentin: Alexandra Schreiner Hirsch – Dipl. Sozialpädagogin, Staatl. anerkannte Erzieherin, Zertifizierte FamilienTeam®-Trainerin, Mutter von 2 Kindern

WEBINAR

Unverschämt weiblich. Mentale

Stärke & Selbstentfaltung für Frauen

Zeitraum: 5. März 2026 um 20 Uhr, über Zoom

Zielgruppe: Frauen, Interessierte

Referentin: Ruth Rieder – Trainerin für Feelgood- und StressManagement, Neuro- Mentaltraining und Naturcoaching

WEBINAR

ETFs und

die

WEBINAR

Künstliche Intelligenz im Familienalltag. Chancen erkennen, Risiken verstehen

Zeitraum: 12. März 2026 um 20 Uhr, über Zoom

Zielgruppe: Eltern und Interessierte, die Kinder im digitalen Alltag begleiten und eigene Medienkompetenz ausbauen möchten

Referent: Elmar Albertini – IT-Berater und -Trainer

Psychologie des Geldes

Zeitraum: 24. März 2026 um 20 Uhr, über Zoom

Zielgruppe: Erwachsene, Interessierte

Referent: Felix Brugger – Selbstständiger Vermögensberater, Referent für finanzielle Bildung, eingetragen im nationalen Register der AIEF

Lust auf mehr?

Das vollständige Kursprogramm finden

Sie auf der KFS-Webseite.

Infos und Anmeldung: Tel. 0471 974 778 | info@familienverband.it www.familienverband.it

ALLE WEBINARE SIND FÜR KFS-MITGLIEDER KOSTENLOS! Voraussetzung ist die KFS-Mitgliedschaft (Jahresbeitrag 18 €).

gefördert von der Familienagentur

Liebe Familien, liebe Leserinnen und Leser,

diese Ausgabe der FiS steht ganz im Zeichen des bewussten Innehaltens, des Miteinanders und der Verantwortung füreinander. Zugleich ist sie eingebettet in ein besonderes Jahr: Der Katholische Familienverband feiert 2026 sein 60-jähriges Bestehen, die FiS blickt auf 50 Jahre zurück. Diese Jubiläen laden uns ein, dankbar zurückzuschauen und zugleich mit Zuversicht nach vorne zu blicken.

Themen wie die Fastenzeit, der achtsame Umgang mit digitalen Medien, freiwilliges Engagement und gesellschaftliche Verantwortung zeigen, wie sehr unser Familienleben heute von Tempo und Anforderungen geprägt ist, aber auch von großen Chancen. Die Fastenzeit lädt uns jedes Jahr neu ein, den Alltag zu entschleunigen und Wesentliches wieder in den Mittelpunkt zu rücken.

„Offline ist der neue Luxus“, dieser Gedanke bringt es treffend auf den Punkt: Nicht der Verzicht an sich, sondern das bewusste Maß schafft Raum für echte Begegnungen, Gespräche und ge-

meinsames Erleben. Gerade für Familien kann dies ein wertvoller Impuls sein, neue Rituale zu entdecken und das Miteinander zu stärken.

Im Jubiläumsjahr wird deutlich, was den KFS seit sechs Jahrzehnten trägt: Solidarität, Engagement und gelebte Gemeinschaft. Projekte wie „Freiwillige für Familien“ zeigen eindrucksvoll, wie viel Kraft im freiwilligen Einsatz stecktfür jene, die Unterstützung erhalten, ebenso wie für jene, die Zeit, Nähe und Herz schenken. Familie lebt nicht isoliert, sondern eingebettet in tragende Netzwerke.

Auch gesellschaftliche Fragen wie Klimaschutz, rechtliche Orientierung im digitalen Alltag unserer Kinder oder die finanzielle Absicherung von Familien finden in dieser Ausgabe ihren Platz. Sie machen deutlich: Familienpolitik ist immer Zukunftspolitik und braucht gemeinsame Verantwortung.

Unser 60-Jahr-Jubiläum feiern wir im Laufe des Jahres mit verschiedenen

Veranstaltungen. Den Auftakt bildet am 6. März 2026 eine gemeinsame Feier, zu der wir herzlich einladen. Dieses Jubiläum ist nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch Auftrag, Bewährtes weiterzutragen und offen zu bleiben für neue Wege.

Als FiS ist es uns seit 50 Jahren ein großes Anliegen, Familien zu informieren, zu stärken und zu begleiten. Möge diese Ausgabe euch Anregungen geben, Mut machen und euch durch dieses besondere Jahr begleiten.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine bereichernde Lektüre.

Herzlichst

Sieglinde Aberham Präsidentin

06

Familien Leben

Freiwillige für Familien: Zeit schenken. Nähe geben. Familien stärken.

08 Die Familienagentur informiert

Familien: jetzt an die Altersvorsorge denken

09 Fachleute informieren

Smart Watch: Wo und wann dürfen/sollen Eltern Grenzen setzen?

Aktion Verzicht - Impulse für die Fastenzeit

„Offline ist der neue Luxus“

Unter dem Motto „Offline ist der neue Luxus“ lädt die Aktion Verzicht in der Fastenzeit vom 18. Februar bis 4. April zu bewussten Pausen vom digitalen Alltag ein. Familien und Einzelpersonen sind eingeladen, ihren Smartphone-Gebrauch zu reflektieren und das Gleichgewicht zwischen Online und Offline neu zu finden.

Seit über zwei Jahrzehnten begleitet die Aktion Verzicht die Fastenzeit als bewusste Einladung, nicht nur auf Genussmittel zu verzichten, sondern auch Einstellungen und Gewohnheiten zu hinterfragen.

Heuer liegt der Schwerpunkt besonders auf dem Umgang mit Smartphone, Social Media und ständiger Erreichbarkeit. Ziel ist es, ein gesundes und alltagstaugliches Gleichgewicht zwischen Online und Offline zu fördern, ohne digitale Medien grundsätzlich in Frage zu stellen.

Die „Offline-KFS-Familienchallenge“ – Mach mit Der KFS richtet in der Fastenzeit eine besondere Einladung an Familien: Mit der „Offline-KFS-Familienchallenge“ werden Familien ermutigt, bewusst handyfreie Momente in ih-

ren Alltag einzubauen und neue gemeinsame Rituale zu entdecken.

Über die Kanäle des KFS auf Facebook, Instagram und WhatsApp werden wöchentlich kurze Impulse und konkrete Anregungen zum Mitmachen geteilt. Diese reichen von der digitalfreien Mahlzeit über gemeinsame Gespräche und Spiele bis hin zu einer festen täglichen Offline-Zeit. Ergänzend dazu wurde eine Liste mit 100 Anregungen und Ideen erstellt, die zum Selbertun motivieren sollen. Zusätzlich stellt der KFS ein Bild zur Verfügung, das jene, die mitmachen, in ihrem Status posten können, wenn sie sich bewusst für eine Offline-Zeit entscheiden. Auf diese Weise kann das eigene Umfeld informiert und gleichzeitig ein sichtbares Zeichen für bewussten Medienumgang gesetzt werden. Die Liste sowie weitere Informationen zur Aktion finden sich unter www.aktionverzicht.it

Entspannung. Digitale Medien sorgen zwar für kurzfristige Dopaminschübe (intensive Wahrnehmung der Umwelt), führen jedoch nicht zu nachhaltiger Zufriedenheit. Tiefes Wohlbefinden entsteht vielmehr durch Bewegung, echte soziale Nähe, kreative Tätigkeiten und Naturerfahrungen. Bewusste digitale Pausen schaffen dafür den nötigen Raum.

Reflektieren statt verbieten Ein zentrales Anliegen der Aktion Verzicht ist die bewusste Reflexion des eigenen Medienverhaltens. Für

Warum Offline-Zeiten wichtig sind Unser Gehirn ist nicht für dauerhafte Reizüberflutung ausgelegt. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass ständige digitale Stimulation, etwa durch Smartphones und Social Media, das Stressniveau erhöht und die mentale Erholung erschwert. Um gesund zu bleiben, braucht das Nervensystem regelmäßige Pausen sowie eine Balance zwischen Anspannung und

TRÄGER DER AKTION: Federführend getragen wird die Aktion vom Forum Prävention gemeinsam mit der Caritas, dem Katholischen Familienverband Südtirol, dem deutschen und ladinischen Bildungsressort sowie der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste. Unterstützt wird die Initiative von über 40 öffentlichen und privaten Einrichtungen, Institutionen und Vereinen sowie von Beginn an vom Südtiroler Sanitätsbetrieb. Weitere Informationen, Termine und Materialien zur Aktion finden sich unter www.aktionverzicht.it

Familien bedeutet das, gemeinsam hinzuschauen, wie digitale Medien den Alltag prägen und wo sie wertvolle Zeit und Aufmerksamkeit verdrängen. Eltern nehmen dabei eine wichtige Vorbildrolle ein, denn Kinder und Jugendliche orientieren sich stark am Verhalten der Erwachsenen.

Plakate, Lesezeichen, Türhänger und weitere Materialien begleiten die Aktion während der Fastenzeit und laden dazu ein, immer wieder innezuhalten. Sie erinnern daran, dass Offline-Zeit kein Verzicht, sondern ein Gewinn sein kann für Gesundheit, Beziehungen und das gemeinsame Familienleben.

Silvia Di Panfilo Pädagogische Leitung im KFS

Fastenzeit: Herkunft, Sinn, neue Chancen

Drei Fragen an Manuela Unterthiner Mitterrutzner, geistliche Assistentin im KFS

KFS: Woher stammt der christliche Fastenbrauch, und wie hat sich seine Bedeutung im Lauf der Zeit entwickelt?  Manuela Unterthiner Mitterrutzner: Die christliche Fastenzeit hat im Lauf der Jahrhunderte einen deutlichen Wandel erfahren. In der Urkirche begann sie als kurzes Osterfasten am Karfreitag und Karsamstag, geprägt von Trauer. Ab dem 4. Jahrhundert entwickelte sich daraus die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern, vor allem zur Vorbereitung der Taufbewerber. Im Mittelalter wurde das Fasten streng geregelt und als harte Bußpraxis verstanden. Heute liegt der Schwerpunkt weniger auf gesetzlichen Verboten als auf innerer Umkehr: Fasten will Raum schaffen für Gott und den Mitmenschen – durch bewussten Verzicht ebenso wie durch ein „Mehr“ an Gebet, Verantwortung und Nächstenliebe.

Welche Rolle spielen Rituale, Gebet oder gemeinsames Innehalten in der Fastenzeit?

Rituale helfen Familien, die Fastenzeit im Alltag spürbar zu machen.

Die Fastenzeit bietet eine enorme Chance zur Entschleunigung und Neuausrichtung.

Ein kurzes gemeinsames Gebet am Morgen, eine Kerze am Abend, ein ganz bewusstes Handy-Aus für ein Gespräch – all das schafft kleine Inseln der Aufmerksamkeit.

Der Verzicht bekommt so ein Gesicht: weniger Ablenkung, mehr Zeit füreinander und für Gott. Gemeinsame Zeichen wie das Aschenkreuz oder eine Kreuzwegandacht zeigen außerdem: Wir gehen diesen Weg nicht jeder für sich, sondern miteinander. Der Fokus soll auch auf der Frage liegen: Was können wir von all diesen Dingen für unser Leben und unseren Familienalltag lernen? Was tut gut und ist hilfreich im Alltag?

Die Fastenzeit bereitet auf Ostern vor: Welche Hoffnung und welche Chance eröffnet diese Zeit aus Ihrer Sicht für Familien?

Die Fastenzeit wird oft als „schwere“ Zeit wahrgenommen, doch für Familien bietet sie eine enorme Chance zur Entschleunigung und Neuausrichtung: Die Fastenzeit kann eine Einladung sein, gemeinsam auf Konsum oder digitale Medien zu verzichten. Die dadurch gewonnene Zeit ist ein Geschenk. Man entdeckt sich als Familie neu.

Kinder lernen durch das Fasten auch, dass Dinge nicht selbstverständlich sind. Wenn man sieben Wochen auf eine bestimmte Leckerei verzichtet hat, schmeckt sie am Ostersonntag ganz anders. Diese bewusste Wert-

Manuela Unterthiner Mitterrutzner

schätzung der Schöpfung und der täglichen Gaben stärkt die seelische Widerstandskraft (Resilienz) der Kinder. Und ganz wichtig: Die Fastenzeit stellt die Frage: „Was brauchen wir wirklich, um glücklich zu sein?“ Für Familien ist das die Chance, zu erkennen, dass die Sonne im Herzen (die Liebe zueinander und zu Gott) wichtiger ist als jeder materielle Besitz.

Beatrix Unterhofer Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit

Freiwillige für Familien: Zeit schenken. Nähe geben. Familien stärken.

Manchmal braucht es im Leben kein großes Konzept, sondern einfach jemanden, der da ist. Genau hier setzt das Projekt „Freiwillige für Familien“ im Rahmen der Frühen Hilfen an. Seit mehreren Jahren begleiten engagierte Freiwillige junge Familien in herausfordernden Lebensphasen – niederschwellig, alltagsnah und mit viel Herz.

Ein Jahr „Freiwillige für Familien“ – ein Rückblick

Als Projektleiterin beim Katholischen Familienverband Südtirol erlebte

Isabella Thurin-Tammerle immer wieder, wie kleine Gesten Großes bewirken: ein Spaziergang mit dem Baby, ein offenes Ohr, ein bisschen Entlastung im Alltag. Und sie sah, wie sehr auch die Freiwilligen selbst davon profitieren. In unserem Interview berichtet sie über ein Jahr „Freiwillige für Familien“.

FiS: Isabella, wenn du auf deine Tätigkeit 2025 für dieses Projekt zurückblickst, was ist 2025 passiert?

Isabella Thurin: 2025 war ein intensives und sehr lebendiges Jahr. In mehreren Regionen Südtirols, im Pustertal, Wipptal und Überetsch, haben unsere Freiwilligen Familien begleitet und unterstützt. Insgesamt wurden über 550 Stunden freiwilliger Einsatz geleistet. Das zeigt,

wie groß das Engagement und die Verlässlichkeit unserer Ehrenamtlichen sind. Im Eisacktal befindet sich das Projekt aktuell im Aufbau.

Was macht das Projekt für Freiwillige besonders?

Ganz klar die Begleitung und der Austausch. Niemand wird allein gelassen. Wir bieten bis zu vier Austauschtreffen pro Jahr, kombiniert mit Fortbildungen und Supervisionen. Das schafft Sicherheit, Qualität und Gemeinschaft.

Wie werden die Freiwilligen fachlich begleitet?

Unsere Fortbildungen verbinden Supervision, entwicklungspsychologisches Wissen und praxisnahe Methoden. In der systemischen Supervision mit Evelyn Haller wurde sichtbar, dass Familien immer auch als Systeme verstanden werden können.

Monika Kompatscher hat das Thema Mental Load auf-

Isabella Thurin-Tammerle Zuständige bis Ende 2025 für das Projekt Freiwillige für die Familie

gegriffen und deutlich gemacht, wie viel Unsichtbares im Familienalltag mitgetragen wird. Sehr lebendig waren außerdem Workshops zur Evolutionspädagogik sowie zur Emotionellen Ersten Hilfe,

WIR

in denen deutlich wurde, wie eng Körper, Gefühle und Beziehung zusammenwirken. Immer geht es darum, Freiwillige zu stärken und ihnen Sicherheit im Tun zu geben.

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→ Du bist offen & herzlich, interessiert an Familien und hast Erfahrung mit Kleinkindern?

→ Wir bieten tolle Fortbildungen und Austauschtreffen sowie die Betreuung vom KFS & den Frühe-Hilfen-Teams vor Ort

Wir freuen uns, wenn du Teil von „Freiwillige für Familien“ wirst!

Komm ins Team und melde dich einfach bei:

Silvia Di Panfilo bildung@familienverband.it Tel. 0471974 778

Oder scanne einfach den QR-Code oben!

Wir freuen uns auf dich!

Warum Freiwillige so wichtig sind

Freiwillige ersetzen keine Fachkräfte, sie ergänzen sie. Sie bringen Zeit, Menschlichkeit und eine andere Form von Nähe ein. Für viele Familien ist genau das entscheidend: jemand, der nicht bewertet, sondern begleitet. Und für die Freiwilligen selbst zeigt sich immer wieder, wie stärkend dieses Engagement ist. Ganz oft hören wir den Satz: „Die Zeit mit den Kindern gibt mir unglaublich viel Kraft.“ Oder auch: „Ich gehe gestärkt aus dem Einsatz zurück.“

Diese Rückmeldungen machen deutlich, dass Freiwilligenarbeit nicht nur Unterstützung schenkt, sondern auch Energie gibt.

Foto rechts:

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Heidi Mittermair in Bruneck
Andrea Lantschner in Eppan

Familien: jetzt an die Altersvorsorge denken

In einer Zeit gesellschaftlicher und demografischer Veränderung ist es für Familien wichtiger denn je, frühzeitig für das Alter vorzusorgen. Dies betrifft nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder. Wer früh mit Einzahlungen in einen Zusatzrentenfonds beginnt, kann über die Jahre ein Vermögen für die Rente aufbauen – und erhält dabei Unterstützung von der Region Trentino–Südtirol.

„Eine frühzeitige Vorsorge schafft finanzielle Stabilität im Alter“, sagt Familien- und Soziallandesrätin Rosmarie Pamer. Deshalb ist es für Familien wichtig, früh daran zu denken, insbesondere für jene, die für die Betreuung ihrer Kinder oder pflegebedürftige Familienmitglieder ihre Erwerbstätigkeit reduzieren, so Pamer. Immer älter werdende Leute und weniger Geburten stellen die Rentensysteme in Italien und ganz Europa vor große Herausforderungen. Die künftigen Renten werden im Verhältnis zum letzten Einkommen voraussichtlich immer geringer ausfallen. Eine zusätzliche Vorsorge kann dabei helfen, diese Rentenlücke zu füllen und damit die eigene Rente zu verbessern. Gerade für junge Familien ist es ratsam, nicht allein auf die staatliche Rente zu setzen. Jede Person – ob im öffentlichen Dienst, in der Privatwirtschaft oder selbstständig tätig – kann eine Zusatzrente aufbauen. Auch Kinder oder Ehepartner ohne eigenes Einkommen können einem Zusatzrentenfonds beitreten und später eine private Rente beziehen. Diese Zusatzvorsorge ist eine freiwillige Vorsorgeform, welche die Pflichtrente ergänzt.

Beitrag für Neugeborene zur Zusatzvorsorge

Die Region Trentino-Südtirol unterstützt Familien beim Aufbau einer Zusatzvorsorge. Ein neues Gesetz sieht einen finanziellen Beitrag für alle Neugeborenen, Adoptiv- oder Pflegekinder vor,

Beitrag, sofern weiterhin Rentenbeiträge – auch in einen Zusatzrentenfonds – eingezahlt werden. Dieses Angebot richtet sich an Angestellte der Privatwirtschaft, Selbständige und Freiberufler, ist mit dem Mutterschaftsurlaub vereinbar und unabhängig vom Einkommen. Die Jahresbeiträge liegen derzeit zwischen 2.000 und 9.000 Euro. Auch Personen, die zur Pflege von schwer pflegebedürftigen Angehörigen oder vollzeitlich anvertrauten Minderjährigen der Arbeit fernbleiben, können einen Beitrag zur rentenmäßigen Absicherung beantragen.

Sich früh mit Vorsorge zu beschäftigen, ist entscheidend, um finanzielle Lücken im Alter zu schließen.

die ab dem 1. Januar 2025 geboren, adoptiert oder in Pflege genommen wurden. Voraussetzung ist, dass das Kind in Südtirol ansässig ist und in einen Zusatzrentenfonds eingeschrieben wird. Der Beitrag wird bis zum fünften Lebensjahr bzw. bis zu fünf Jahre nach Adoption oder familiärer Anvertrauung gezahlt, jedoch maximal bis zum 18. Lebensjahr.

Es gibt verschiedene Arten von Zusatzrentenfonds: Geschlossene Fonds, wie etwa der Laborfonds, stehen bestimmten Arbeitnehmergruppen oder Regionen offen. Offene Fonds werden von Banken, Versicherungen oder Finanzgesellschaften angeboten und sind für alle zugänglich.

Kinder und Pflege: Beiträge bei Einzahlung von Rentenbeiträgen Mütter und Väter, die für die Betreuung von Kleinkindern nicht arbeiten gehen, erhalten einen finanziellen

FA/GB

Weitere Informationen und die genauen Voraussetzungen finden Sie mittels QR-Code:

Beitrag zur Einschreibung von Neugeborenen in die Zusatzvorsorge

Rentenmäßige Absicherung Erziehungszeiten

Rentenmäßige Absicherung Pflegezeiten

gefördert von der Familienagentur

Smart Watch: Wo und wann dürfen/ sollen Eltern Grenzen setzen?

Die Nutzung von Smartwatches durch Kinder und Jugendliche ist rechtlich nicht grundsätzlich untersagt, unterliegt jedoch klaren gesetzlichen Vorgaben. Gemäß Artikel 8 der EU-Datenschutz-Grundverordnung dürfen personenbezogene Daten von Kindern im Zusammenhang mit Diensten der Informationsgesellschaft nur unter besonderen Voraussetzungen verarbeitet werden.

Italien hat diesbezüglich festgelegt, dass Minderjährige erst ab Vollendung des 14. Lebensjahres selbst wirksam in die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten einwilligen können. Unter 14 Jahren ist die Zustimmung der Eltern oder Erziehungsverantwortlichen erforderlich. Da Smartwatches

den sind, fällt ihre Nutzung eindeutig in den Anwendungsbereich dieser Vorschriften. Damit verbunden sind Risiken, wie unbefugter Zugriff, dauerhafte Überwachung oder unklare Datenweitergabe.

Eltern trifft daher eine besondere Sorgfaltspflicht bei Auswahl, Einrichtung und Nutzung des Geräts. Neben dem Datenschutzrecht ist das italienische Zivilrecht maßgeblich, wonach Eltern verpflichtet sind, ihre Kinder zu erziehen, zu beaufsichtigen und vor Gefahren zu schützen. Diese Verantwortung umfasst auch die Entscheidung über den Einsatz digitaler Geräte, die Festlegung von Nutzungsregeln, die Einschränkung oder Untersagung bestimmter Funkti-

onen und die Kontrolle der Nutzung, soweit dies altersgerecht und verhältnismäßig ist. Eltern sollten insbesondere prüfen, welche Daten erhoben und gespeichert werden, nur notwendige Funktionen aktivieren, klare Regeln zu Zeit, Ort und Zweck der Nutzung festlegen, Datenschutzbestimmungen der Anbieter lesen und ihre Kinder altersgerecht über einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Gerät und über Gefahren informieren.

Als Eltern sind Sie daher nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet, Grenzen für die Nutzung der Smartwatch zu setzen. Eine bewusste elterliche Steuerung dient dem Schutz des Kindes und der rechtlichen Absicherung der Eltern.

Franz von Assisi begegnen

KFS-Pilgerfahrt nach Assisi: 04.–07. November 2026 (Herbst-Schulferienwoche) 2026 ist ein Franziskus-Jahr: 1226, vor 800 Jahren, ist Franz von Assisi gestorben Zu diesem Anlass wollen wir uns auf seine Spuren begeben. In der wunderbaren und inspirierenden Heimat des Heiligen wollen wir Gemeinschaft und Stille erfahren und neue Impulse für unser Leben erhalten

Diese Pilgerreise ist für Familien mit Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren geeignet und lädt dazu ein, Glauben gemeinsam zu entdecken und zu vertiefen Anregungen gibt auch der junge heilige Carlo Acutis, der in Assisi begraben liegt und der zeigt, wie Glaube heute lebendig sein kann. Sei dabei und erlebe eine besondere Pilgerreise!

Aperitivo lungo mit Konzert

Flying Service von der Landes­

hotelfachschule Bruneck

Reinerlös zugunsten

Fr., 06.03.2026 ab 18 Uhr Bruneck, NOBIS, Pustertal

Infos und Anmeldung:

Einfach QR-Code scannen!

Feiern. Danken. Weitertragen.

Kulinarisches Schülerprojekt

Eine Projektgruppe mit den Schülerinnen Nadia Galiani, Simone Perecini, Magdalena Mitterhofer und Miriam Weissteiner aus den Maturaklassen 5d und 5c der Landeshotelfachschule Bruneck wird sich um das kulinarische Wohl bei unserer Auftaktveranstaltung im NOBIS am 6. März 2026 kümmern. Freuen dürfen wir uns auf einen „Aperitivo lungo“ vor dem Konzert der Grupper „Frisch g‘strichn“. Die Schülerinnen haben sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie sie unsere Gäste verwöhnen können. Hier seien vorab schon mal zwei der Rezepte abgedruckt, die zum Nachkochen einladen und mit Vorfreude – auch auf das kulinarische Vergnügen – blicken wir dieser ersten Veranstaltung im KFS-Jubiläumsjahr entgegen.

Frühlingszwiebelsuppe für 4 Portionen

Zutaten: 200 g mehlige Kartoffeln ∙ 150 g Frühlingszwiebeln ∙ 1 kleine Zwiebel ∙ 0,5 Liter Gemüsebrühe ∙ 1 Becher Sahne ∙ 2 EL Butter ∙ 1 EL Zitronensaft ∙ Salz und Pfeffer ∙ Frühlingszwiebeln zum Garnieren

Zubereitung: Zwiebel und Frühlingszwiebel fein hacken und in Butter glasig andünsten • Die Kartoffeln schälen und würfeln. Kartoffeln und Brühe hinzugeben und aufkochen lassen. Auf mittlerer Stufe 30 Minuten kochen • Die Suppe abkühlen lassen und anschließend pürieren • Die Suppe erhitzen. Sahne hinzugeben und salzen und pfeffern. Mit fein gehackten Frühlingszwiebeln garnieren.

Couscous

Zutaten: 1 Aubergine ∙ 1 rote Paprika ∙ 1 gelbe Paprika ∙ 1 Zucchini ∙ 1 Tomate ∙ Salz nach Geschmack ∙ Olivenöl ∙ 100 g Couscous ∙ 120 ml Wasser

Zubereitung: Das Gemüse waschen. Bei den Paprika Stiele, Kerne und weiße Innenfasern entfernen. Aubergine, Paprika, Zucchini und Tomate in Würfel schneiden • Das Gemüse in eine Auflaufform geben, salzen und mit Olivenöl gut vermengen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Umluft etwa 1 Stunde backen. Dabei regelmäßig umrühren und darauf achten, dass das Gemüse nicht anbrennt • Kurz bevor das Gemüse fertig ist, den Couscous in eine Schüssel geben. Salz und etwas Olivenöl hinzufügen und mit dem kochenden Wasser übergießen. Abdecken und 10 Minuten quellen lassen, anschließend mit einer Gabel auflockern • Einen Teil des gegarten Gemüses unter den Couscous mischen. Die Portionen in vorbereitete Behälter füllen und mit dem restlichen Ofengemüse garnieren. Kurz vor dem Servieren mit frischen Basilikumblättern bestreuen • Reste im Kühlschrank aufbewahren, mit Frischhaltefolie abdecken und innerhalb von zwei Tagen verzehren.

Von links nach rechts: Galiani Nadia (5d), Perecini Simone (5d), Mitterhofer Magdalena (5c), Weissteiner Miriam (5c).

KFS für ein

umfassendes Klimagesetz

Zusammen mit anderen 49 Verbänden und Vereinen unterstützt der KFS den Vorschlag für ein Landesklimagesetz. Initiatoren dazu waren der Dachverband für Natur- und Umweltschutz, der Heimatpflegeverband

Südtirol und Climate Action South Tyrol

Klimaschutz in allen Entscheidungen berücksichtigen

Das angestrebte Landesgesetz soll die Klimaneutralität bis 2040 gesetzlich verankern, Etappenziele für 2030 und 2037 definieren und Land und Gemeinden verpflichten, Klimaschutz in allen Entscheidungen zu berücksichtigen.

Weitere Kernpunkte sind Anreize für klimafreundliche Investitionen sowie die Einrichtung eines Klimakompetenzzentrums und Weiteres mehr. Bürger/innen sollen aktiv mitgestalten, etwa über eine Online-Plattform. Zugleich sind soziale Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen.

Einige darin enthaltene Punkte:

• das Land Südtirol sorgt dafür, dass die Treibhausgasemissionen bis 2040 Null betragen (Netto-Null-Ziel)

• den Ausbau der Versorgung mit erneuerbarer Energie durch Beratung, Investitionen,

Förderung, Forschung… forcieren

• genaue Datenbasen sollen Grundlage für Evaluation und Monitoring darstellen

• die Gemeinden sind verpflichtet, einen kommunalen Wärmeplan zu erstellen

• das Land trägt mit geeigneten Maßnahmen dafür Sorge, dass die vom Land und den Ge-

meinden getragenen Klimaschutzmaßnahmen sozial ausgewogen erfolgen und keine Mehrbelastung für Haushalte mit geringem Einkommen und Vermögen mit sich bringen

Das gesamte Dokument – als QR-Code

Anregungen und Ideen im Alltag

Die durch menschliche Aktivitäten verursachten Emissionen sind der Hauptgrund für die globale Klimaerwärmung. Die Summe der Emissionen pro Sektor ist ein wichtiger Indikator für den Klimawandel, da sie anzeigt, wie stark unser Verhalten das Klima beeinflusst.

Die größten CO2-Produzenten in Südtirol sind der Sektor der  Mobilität (insbesondere Straßenverkehr und LKW-Transit), die  Wärme und die Industrie. Der hohe Anteil fossiler Brennstoffe an den Emissionen, der über 80 % ausmacht, ist ein wichtiger Grund für die CO2-Produktion.

Alle WOLLEN, SOLLEN, DÜRFEN dazu beitragen: Wir wollen hier Anregungen bringen, wie wir als Südtiroler Familien einen Beitrag leisten können.

Gruppenfoto beim 2. Workshop zur Erarbeitung des Klimagesetzes

Mobilität:

zu Fuß gehen, Rad fahren, Car Sharing, Öffis benutzen, Elektroauto, autofreier Urlaub, überdachte Fahrradabstellanlagen auch beim Arbeitgeber/-in anfragen, aktiv auf fehlende Radverbindungen hinweisen, Netzwerken mit Schulen: Fahrradführerschein, autofreie Schulwoche, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen, Mobilitätskoffer des Landes für Kindergarten/Schule.

Biodiversität:

Sparsam mit Trinkwasser umgehen, naturnahe Gärten mit Auswahl von Bäumen und Stauden, Blumen, welche insektenfreundlich sind (Blumenwiese, Insektenhotel).

Lokale Kreisläufe:

• lokale Produkte einkaufen

• verstärkt regionale Produkte anfragen (Gastronomie, Kindergarten- und Schulmensa, Nahversorgung)

• Kommunikation und Sensibilisierung im Gespräch (Mundwerbung)

Klima-Gemeinden in Südtirol

Zurzeit nehmen über 30 Gemeinden am Programm Klima Gemeinde teil – das sind mehr als 65 % der Südtiroler Bevölkerung! Klima-Gemeinden in Gold: Gemeinde Bozen, Sand in Taufers, Innichen, Meran und Bruneck.

Energiesparen:

Ein großer Schritt: Wärmeverluste entdecken mit Energieberatern. In Südtirol gibt es von mehreren Stellen Angebote für unabhängige und fachlich versierte Energieberatung: Verbraucherzentrale, AFB (Bildungs- und Energieforum, Bozen) und Klimahaus. Es gibt viele weitere Möglichkeiten, hier sind nur einige Beispiele aufgelistet.

Müll:

• bei Angeboten für Müllsammelaktionen mitmachen

• sich über richtiges Mülltrennen informieren

• Plastikverpackungen vermeiden

• Lebensmittelreste verwerten und -abfälle reduzieren bzw. vermeiden

• wiederverwenden, reparieren statt wegwerfen (Tauschmarkt)

• Gib alten Dingen eine zweite Chance

Eine konkrete Unterstützung: der EuregioFamilyPass!

Dieser wurde ab Juni 2025 erneuert bzw. die Form abgeändert.

Aktuelle Informationen finden Sie hier: https://familie.provinz. bz.it/de/euregiofamilypass

Radfahren, Radwege: die BikeMap gibt umfassende Infos dazu

Insgesamt findet man in Südtirol über 500 Kilometer abwechslungsreiche beschilderte Radrouten. Für die täglichen kürzeren Wege, Pendelstrecken und für die Freizeit ist das Fahrrad und besonders das E-Bike sehr gut geeignet. Der Link zur BikeMap befindet sich im QR-Code rechts.

Fastenzeit zuhause feiern: Weil das Gute wachsen will

Die Fastenzeit ist in unserer heutigen, oft so atemlosen Welt weit mehr als nur ein Verzicht auf Schokolade oder das Handy; sie ist eine wertvolle Einladung an uns als Familien, gemeinsam innezuhalten und den Blick für das Wesentliche zu schärfen.

Theologisch betrachtet ist diese vierzigtägige Vorbereitungszeit auf Ostern eine Chance zur „inneren Umkehr“, was eigentlich bedeutet, den Kompass des Herzens neu auszurichten und Platz für das Wirken Gottes in unserem Alltag zu schaffen. Gerade im Frühling, wenn die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht, dürfen wir entdecken, dass Fasten auch mit dem Wachstum des Guten in uns selbst und in unseren Beziehungen zu tun hat. Es ist eine Zeit der Erneuerung, in der wir – wie das kleine Senfkorn aus dem Evangelium – darauf vertrauen dürfen, dass aus kleinen Taten der Liebe und Momenten der Achtsamkeit etwas Großes, Lebendiges und Besonderes entstehen kann.

Die folgenden Impulse unserer Bezirksleiterin Lisa Huber laden euch ein, dieses Geheimnis des Wachsens gemeinsam als Familie zu entdecken, beim Spazierengehen ins Gespräch zu kommen und die Kraft des Neuanfangs ganz praktisch zu erleben.

Beim Spazieren ins Reden kommen Macht einen Spaziergang. Was will da grad Neues wachsen? Seht ihr einen Krokus oder eine Schlüsselblume? Vielleicht Veilchen oder die

Spitzen der Tulpen? Überlegt: Warum können Pflanzen wachsen? Wie wissen die Pflanzen, wie sie wachsen sollen? Wann hast du gemerkt, dass du wächst? Ist etwas gut, wenn es ausgewachsen ist?

Zusammenkommen und feiern

Jesus erzählt vom Wachsen. Die Freunde fragen Jesus: Wie ist das Reich von Gott?

Jesus sagt: Schaut euch dieses Senfkorn an. Das Senfkorn ist so klein! Es ist winzig. Aber wenn das Korn in die Erde kommt, und genug Sonne und Wasser kriegt, dann fängt es an zu wachsen und wird groß. So groß, dass sogar die Vögel ein Nest im Strauch bauen können. Das Senfkorn ist am Ende riesig. Und so ist auch das Reich von Gott. Das Reich Gottes kann wachsen, wenn wir mithelfen. Wenn wir Gutes tun. Wenn wir jemanden helfen...

In der Fastenzeit will das Gute in uns wachsen. Wie geht das?

Ihr könnt euch vornehmen, jemanden aus der Familie etwas Gutes zu tun, ganz konkret. Schreibt auf einem Zettel eine lange Liste von guten Dingen, die man tun könnte... Wo könnte die Liste hängen, damit ihr euch immer wieder daran erinnert? Was wollt ihr tun, wenn jemand etwas von der Liste geschafft hat?

Betet dann miteinander:

Guter Gott, Jesus hat die Menschen geheilt, er hat sie getröstet und mit vielen seine Zeit geteilt. Auch wir wollen in dieser Fastenzeit das Gute

wachsen lassen. Jetzt kann jeder von uns sagen, was er/sie in dieser Fastenzeit tun möchte. ... Gott, hilf uns dabei. Begleite uns mit dem Segen. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Beim Wachsen zusehen

Kresse kann man beim Wachsen zusehen. Innerhalb von nur vier bis fünf Tagen keimt der Samen und schiebt zwei kleine Blättchen nach oben. Kresse kann man dann essen, schmeckt wunderbar auf einem Butterbrot. So geht’s: Ihr braucht einen (Milch-)Tetrapack. Schneidet ihn fünf Zentimeter oberhalb des Bodens ab, sodass ein kleiner Behälter entsteht. Jetzt kommt etwas Erde, oder Küchenpapier in den kleinen Behälter. Ihr befeuchtet ihn und legt die Kressesamen drauf. Jetzt müsst ihr bloß schauen, dass die Samen in den nächsten Tagen immer feucht bleiben.

Manuela Unterthiner Mitterrutzner geistliche Assistentin im KFS

Ideale Geschenke aus dem KFS-Büro für

besondere Anlässe: zur Taufe, Erstkommunion,

Firmung, zur Fastenzeit oder zu Ostern!

BIBELBILDCHEN

Eindrucksvoll sind die 16 Bildchen, gemalt von Brigitte Seiwald mit Bibeltexten von Toni Fiung und Karl Tschurtschenthaler. Die Bildchen können passend zum Evangelium bei den Gottesdiensten an die Kinder verteilt werden, erhältlich in Packungen zu 50 Stück pro Motiv.

FAMILIENKREUZE

für Mitglieder

Dieses handgefertigte Familienkreuz aus hochwertigem Ahornholz ist in vier verschiedenen Größen erhältlich (zwischen 13 und 38 cm) und passt in jedes Zuhause oder Büro. Wähle aus sieben edlen Ausführungen: natur, gewachst, patiniert, multipatiniert, oder farblich koloriert in hell, dunkel, oder gold.

FASTENWÜRFEL

Der Fastenwürfel soll uns in der Fastenzeit begleiten. Das tägliche Würfeln und die damit verbundenen „Aufgaben“ fördern das Gespräch und die Gemeinschaft in der Familie. Die 40 Tage bis Ostern erhalten damit wieder einen besonderen Stellenwert.

FASTENKALENDER

Der KFS hat gemeinsam mit den 2. Klassen der Mittelschule Ursulinen Bruneck ein farbenfrohes Projekt auf den Weg gebracht – nämlich die Gestaltung eines Tischkalenders für die Fastenzeit, bei dem es nicht ums Verzichten, sondern darum geht, anderen etwas Gutes zu tun und einen positiven Impuls weiterzugeben.

KREUZWEG FÜR KINDER UND ERWACHSENE

Preis auf Anfrage

Wenn wir miteinander die Kreuzwegstationen betrachten, so ist das eine schwierige Angelegenheit. Denn wir begleiten dabei Jesus auf seinem letzten Weg, der mit dem Tod am Kreuz endet. Der Kreuzweg ist aber auch ein Weg der Liebe, der Hoffnung und der Zuversicht. Der Bauer Simon, Veronika, die weinenden Frauen, die Mutter Jesu und schließlich Jesus selbst zeigen uns, wie wir handeln können, um Menschen in Not zu helfen.

Für Mitglieder: kostenloser Versand bei Abholung in einem unserer vorgegebenen Standorte. Bestellung über das KFS-Verbandsbüro. E-Mail: info@familienverband.it

Einfach scannen um den KFS-Shop zu besuchen

0,50 € für Mitglieder

Zertifikatsverleihung 2025

20.11.2025

Der audit familieundberuf ist ein Zertifizierungsprozess in Südtirol, der Unternehmen und Organisationen dabei hilft, eine familienfreundliche Personalpolitik zu entwickeln, die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben zu fördern und so ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Er wird gemeinsam von der  Familienagentur des Landes und

der Handelskammer Bozen gesteuert, mit einem  audit-Rat, in welchem der KFS mit der Geschäftsleiterin Samantha Endrizzi und der Präsidentin Sieglinde Aberham (im Bild 2. Reihe von links nach rechts) als deren Stellvertreterinnen vertreten ist.

Auf Antrittsbesuch im ganzen Land ...

… waren KFS-Präsidentin Sieglinde Aberham, KFS-Vizepräsident Julian Stuefer, KFS-Vizepräsidentin Angelika Mitterrutzner und KFS-Geschäftsleiterin Samantha Endrizzi.

30.09.2025 13.11.2025 04.12.2025

Im September 2025 bei Johanna Brunner vom Amt für Ehe und Familie (links).

Im November bei der Katholischen Männerbewegung (kmb), vertreten durch Edl Huber (1. von links), Vorsitzender, und Günther Beghella (2. von links), Stellvertreter.

Im Dezember bei der Verabschiedung des Ex-Geschäftsführers des Dachverband für Soziales Georg Leimstädtner (rechts außen).

10.12.2025

Auf Besuch beim Katholischen Verband der Werktätigen (KVW) vertreten von Heinrich Fliri (1. v. l.), Bez.-Vors. Vinschgau und Vorstandsmitglied, Werner Steiner (3. v. r.) Landesvorsitzender, Christian Wenter (2. v. r.), Vorsitzender der KVW Senioren und Vorstandmitglied, sowie Margherita Plaickner (rechts außen), Vorstandsmitglied, ...

11.12.2025

... am nächsten Tag bei der Katholischen Frauenbewegung (kfb), vertreten durch Sabine Bordonetti (1. von links), Geschäftsführerin, und Irene Vieider (2. von links), Diözesanvorsitzende,...

12.12.2025

... und abschließend beim Besuch des Landesrats Philipp Achammer (Mitte) mit Übergabe des neuen KFSJahreskalenders.

Neugründung der 122. KFS-Zweigstelle

Oberinn/Wangen

Die ersten Gespräche zur Gründung einer neuen KFS-Zweigstelle, fanden in Oberinn am Ritten statt. Dort zeigte sich schnell, dass der Wunsch besteht, auch das Nachbardorf Wangen, in die Neugründung einer KFS-Zweigstelle einzubeziehen. So entstand die Idee, eine gemeinsame Zweigstelle der beiden Nachbarsdörfer zu gründen, um die Dorfgemeinschaften zu vereinen und gemeinsam für Familien, Kinder und Menschen aller Altersgruppen da zu sein.

Am Ende fanden sich 11 Frauen aus beiden Dörfern, die sich bereit erklärten, im Zweigstellenausschuss mitzuarbeiten und die zukünftigen Angebote gemeinsam zu gestalten.

24.11.2025

Sitzend von links: Lisa Huber, Andrea Rottensteiner, Kathrin Schwienbacher, Cornelia Fischnaller, Marlene Lobis, Christine Kuppelwieser. Stehend von links: Thea Lobis, Johanna Rottensteiner, Thea Niederstätter, Erika Rauch, Kathrin Treutinger, Verena Rottensteiner, Astrid Mair (Hauptamtliche KFS-Mitarbeiterin Betreuung Bezirke und Zweigstellen)

Die offizielle Gründung der 122. Zweigstelle des Katholischen Familienverbandes Südtirol fand am 24. November 2025, in Oberinn statt und wurde von Astrid Mair, hauptamtlichen Mitarbeiterin des KFS, sowie von Lisa Huber, Bezirksleiterin Bezirk Bozen, durchgeführt. Mit dieser neuen gemeinsamen Zweigstelle, setzt der KFS ein Zeichen für Zusammenarbeit, Zusammenhalt und für ein familienfreundliches Dorfleben in beiden Orten.

Advent in Lichtenstern –Gemeinsam auf dem Weg zur Krippe

14.12.2025

Am Sonntag, den 14. Dezember 2025, fand im Haus der Familie, das jährliche Treffen „Advent in Lichtenstern“ statt. Der Katholische Familienverband Südtirol, lud die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, sowie ihre Familien, zu einem gemeinsamen besinnlichen Adventssonntag ein, um ihnen für ihr großes Engagement und für ihren wertvollen Einsatz für Familien in den Zweigstellen zu danken. Die zahlreiche Teilnahme zeigte eindrucksvoll, wie wichtig diese Begegnungen und das gemeinsame Innehalten im Advent sind.

Unter dem Motto „Licht werden auf dem Weg zur Krippe“, erwartete die Familien ein abwechslungsreiches Programm. Es wurden Weihnachtsgeschichten vorgelesen, gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, und ein fröhliches Kasperletheater sorgte für leuchtende Kinderaugen. Für Erwachsene gab es eine besinnliche Meditation, die Raum für Ruhe und Einkehr bot. Vor allem wurde den ganzen Tag über mit viel Eifer und Kreativität für das bevorstehende Weihnachtsfest gebastelt und gemeinsam eine

ganz persönliche Weihnachtskerze gestaltet.

Auch die Präsidentin Sieglinde Aberham zeigte sich begeistert. Sie erlebte diesen besonderen Tag erstmals im Haus der Familie und freute sich sehr, die spürbare Begeisterung und das lebendige Miteinander der Familien erfahren zu dürfen.

Der Advent in Lichtenstern war ein Tag voller Licht, Gemeinschaft und Dankbarkeit, ein wertvoller Moment der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest.

Gemeinsam Familien in Not unterstützen

Bereits im Herbst war die KFS-Vizepräsidentin Angelika Mitterrutzner als Studiogast bei Radio Holiday zu hören. In der Sendung stellte sie den Spendenfonds „KFS-Familie in Not (FiN)“ vor und kündigte die begleitete karitative Weihnachts-Spendenaktion an, die in Kooperation mit Radio Holiday am 12. und 13. Dezember 2025 am Brunecker Weihnachtsmarkt stattfand. Die Aktion stieß auf große Resonanz: An den beiden Tagen konnte eine beachtliche Spendensumme gesam-

melt werden, die direkt Familien in schwierigen Lebenssituationen zugutekommt. Die Details dazu sind in dieser FiS-Ausgabe auf den Seiten 35 und 36 nachzulesen.

Ein herzlicher Dank gilt Angelika Mitterrutzner und dem KFS-FiN-Fachausschuss für das engagierte Mitwirken und den unermüdlichen Einsatz. Der Spendenfonds „KFS-Familie in Not (FiN)“ trägt das Spendensiegel „Sicher Spenden“ und steht damit für Transparenz und Vertrauenswürdigkeit.

MutterNacht 2026

Gemeinsam können wir weiterhin Hoffnung schenken und Familien unkompliziert unterstützen.

12. + 13.12.2025

Das vollständige Gespräch sowie weitere Informationen zum Weihnachtsradio sind unter www.weihnachtsradio.it abrufbar.

Ungesagt. Mutter. Tabus, über die ich nicht spreche

Zwölf Jahre nach der ersten MutterNacht fragt die Sensibilisierungskampagne MutterNacht 2026 erneut, wie es den Müttern in Südtirol wirklich geht und warum so vieles weiterhin unausgesprochen bleibt. 25 Organisationen aus dem ganzen Land, die zu Familienund Mütterthemen arbeiten, gehören zum Netzwerk, darunter der Katholische Familienverband Südriol (KFS).

Mit der zwölften Ausgabe der MutterNacht 2026 richtet sich der Blick bewusst zurück auf die Anfänge im Jahr 2015. Nach elf Jahresthemen, die die Schattenseiten des Mutter- und Elternseins beleuchtet haben, steht diesmal im Zentrum, wie Mütter ihren Alltag erleben und welche Belastungen sie tragen, ohne dass darüber offen gesprochen wird. Die Sensibilisierungskampagne MutterNacht macht seit ihrer Gründung die wenig sichtbaren Seiten des Mutter- und Elternseins sichtbar und greift Themen auf, die gesellschaftlich oft verdrängt, tabuisiert oder individualisiert werden. In der zweiten Jahreshälfte führt das Netzwerk MutterNacht eine anonyme Online-Umfrage über Google Forms durch. Die Umfrage wird über die Netzwerke von MutterNacht, über

die Kanäle des KFS, per E-Mail, Newsletter und über Instagram und Facebook verbreitet. Mütter aus dem ganzen Land werden eingeladen, in wenigen Worten zu benennen, wo es aktuell unter den Nägeln brennt und welche Erfahrungen sie als tabu erleben. Die Antworten bleiben anonym und fließen in eine qualitative Auswertung ein. Der Katholische Familienverband begleitet die MutterNacht seit ihrer Entstehung und gehört seit der ersten Ausgabe zum Netzwerk. Die Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes, Sieglinde Aberham, hält fest, dass sich viele Themen leider kaum verändert haben. Auch jene Inhalte, die bereits vor zwölf Jahren bei der MutterNacht als akut benannt wurden, seien nach wie vor aktuell und könnten unverändert neu aufgelegt werden. Das ist sehr bedenklich, betont sie, insbesondere mit Blick auf Dauerbelastungen wie Mental Load und andere strukturelle Überforderungen von Müttern. Die Ergebnisse der Umfrage werden zu gegebener Zeit der Öffentlichkeit präsentiert. Die zentralen Themen werden gebündelt, sichtbar gemacht

und in der Folge gemeinsam im Netzwerk weiterbearbeitet. Ziel ist es, diese Anliegen nicht nur punktuell zu benennen, sondern sie ab 2027 in den Ausgaben der MutterNacht vertieft zu behandeln. Weiterführende Informationen werden rechtzeitig unter www.mutternacht.hdf.it bereitgestellt.

Maria Lobis selbständige PR-Fachfrau und Journalistin

TIPPS & HITS FÜR DIE FIS-LESER/INNEN

LUST AUF FAMILIE DER KFS-JUBILÄUMSPODCAST

60 Jahre KFS (Katholischer Familienverband Südtirols), 50 Jahre Verbandszeitschrift FiS (Familien in Südtirol): Ein so feierfreudiges Jubiläumsjahr lädt zum Zurückschauen und Vorausblicken ein. In 12 Folgen werden wir Themen der FiS beleuchten, sie mit jungen und erfahrenen Familien auf die Praxis abprüfen und damit aufzeigen, dass die Themen im KFS relevant sind, berühren und viel bewegen können. Die erste Folge ist bereits online! Verschiedene Orte haben verschiedene Funktionen. So ist es in der Welt, aber auch in jedem Haus. Wir gehen der Frage nach, was am Esstisch so passiert, welchen Sinn dieser haben kann und besprechen auch, ob mehr als Essen dort Platz finden kann. Ein Blick ins FiSArchiv zeigt uns zudem, was bei einem Gespräch wichtig sein kann. Also viel zu besprechen, zu reflektieren und zu bedenken. Vor allem, wenn ihr wie wir Lust auf Familie habt! Das hört ihr euch am besten selbst an unter https://open.spotify.com/show/2S6PM5yb1UwczM5GtqubMZ

LUST AUF FAMILIE Podcast: Julian Stuefer. KFS 2026. Jetzt anhören auf Spotify. oder einfach QR-Code scannen!

DIE KUNST ZUFRIEDEN ZU SEIN

Wahre Zufriedenheit beginnt dort, wo du dir selbst begegnest – und genau hier startet deine Reise … Leo, ein Hase mit menschenähnlichen Zügen, kommt mit einem außergewöhnlichen Merkmal auf die Welt – einem kleinen Loch mitten auf seiner Brust. Dieses ungewöhnliche Merkmal birgt ein großes Geheimnis und wird zu einem zentralen Element seines Lebens. Ständig an seiner Seite: die Natur in ihrer Echtheit, Vielfalt und Vergänglichkeit, die dem ganzen Geschehen eine tiefere magische Dimension verleiht. Eine Inspirationsquelle für ein bewusstes Leben in Hingabe, Wertschätzung und Liebe. Eine inspirierende Geschichte für Erwachsene, die sich selbst neu entdecken wollen.

DIE KUNST ZUFRIEDEN ZU SEIN Text und Illustrationen: Erika

OMA HASE RETTET OSTERN

Wie jedes Jahr am Gründonnerstag macht sich der Osterhase Jakob gemeinsam mit seinen Freunden Lilo, Pauli und Anni auf den Weg in die Ostereierfabrik. Dort werden die Ostereier bunt bemalt. Doch dieses Jahr wurden keine Farben geliefert. Was nun? Aufgeregt laufen die vier Freunde zu Oma Hase. Wie immer hat sie die rettende Idee. Ein liebevoll gestaltetes Vorlese- und Lesebuch zum Thema „Ostereier mit natürlichen Materialien färben“. Die Geschichte animiert zum Ausprobieren. Die Rezepte wurden von der Südtiroler Bäuerinnenorganisation zur Verfügung gestellt. Für Kinder von 2 bis 8 Jahren.

MIT DER NATUR

LERNEN WACHSEN LEBEN

BAUSTEINE DER NATURPÄDAGOGIK

Wenn die Natur ihr Gesicht verändert, beginnt eine Reise voller Farben, Klänge und Geschichten. Das neue Buch „Mit der Natur LERNEN, WACHSEN, LEBEN“ der Sozialegenos-

senschaft Mit Bäuerinnen lernen wachsen leben lädt dazu ein, die Welt draußen bewusst wahrzunehmen und selbst aktiv zu werden: mit Naturmaterialien kreativ zu gestal-

Naturprozess

Entfalten und Wachsen

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwacht die Natur aus ihrem langen Winterschlaf und schenkt der Welt neues Leben. Der Frühling bringt Bewegung, Farben und Lebendigkeit in die Landschaft. Es zieht uns magisch hinaus ins Freie, wo das Entfalten und Wachsen überall spürbar wird. Die Natur scheint förmlich aufzublühen, und jeden Tag gibt es neue Veränderungen zu bestaunen: Die ersten zarten Blätter sprießen an Bäumen und Sträuchern, während bunte Frühblüher die Wiesen mit ihren leuchtenden Farben schmücken. Schneeglöckchen und Krokusse öffnen ihre Blütenkelche und verleihen der Natur einen Hauch von Leichtigkeit. Die Wiesen sind von weiß leuchtenden Gänseblümchen geschmückt, und spätestens, wenn die Apfelbäume mit ihren rosa-weißen Blüten den Frühling endgültig willkommen

ten, Musik, Tanz und Spiel auszuprobieren, Tiere und Pflanzen aus nächster Nähe zu entdecken und die Schätze der Natur in der Küche zu nutzen.

heißen, wird die ganze Landschaft zum lebendigen Kunstwerk. Bienen und Hummeln summen unermüdlich von Blüte zu Blüte und tragen fleißig den Blütenstaub weiter. Die Luft ist erfüllt von den fröhlichen Gesängen der Vögel, die ihre Reviere markieren und Nester bauen. Zugvögel wie Schwalben und Kraniche kehren aus dem Süden zurück und bereichern die Vogelwelt, während in den Teichen und Bächen Frösche und Kröten mit ihrer Laichzeit beginnen. Schon bald wimmelt es dort von kleinen, quirligen Kaulquappen. Der Boden erwärmt sich und wird zur Grundlage für neues Leben. Erste Feldfrüchte werden gesät, und im Garten sprießen frisches Gemüse und aromatische Kräuter. Obwohl der Frühling noch keine reifen Früchte bringt, gedeihen an Wäldern, Wegrändern und in Gärten viele

MIT DER NATUR LERNEN, WACHSEN, LEBEN

Konzept und Texte: Angelika Rederlechner. Text: Angelika Rederlechner.

Der nachfolgende Text stammt aus dem Buch und zeigt ganz konkret, wie sich diese Ideen im Alltag umsetzen lassen –einfach, kreativ und zum direkten Nachmachen.

junge Wildpflanzen. Giersch, Löwenzahn und Brennnessel überraschen mit ihrem Geschmack und bringen frischen Genuss in die Küche.

Der Frühling ist eine Jahreszeit voller Zauber und Aufbruch – eine Zeit, in der sich alles in einem harmonischen Rhythmus entfaltet und wächst. Er ist ein lebendiger Beweis für die unerschöpfliche Kraft, die Schönheit und die Erneuerung der Natur.

Im ganzen Land

Vorweihnachtszeit, spannend und geheimnisvoll zugleich. Jedes Jahr kehrt sie wieder und jedes Jahr wird sie sehnsüchtig von Großen und Kleinen erwartet. Der Duft nach Tannengrün, Lebkuchen, Zimt und Kerzenwachs erfüllt das ganze Haus und so manches Geheimnis wird streng gehütet – ganze 24 Tage lang und dann…?

Bearbeitet von

Unsere Gitarrenkurskinder spielten beim Vorabendrorate getragene Melodien, die zu Herzen gingen und stimmten mit besinnlichen Adventliedern auf die Vorweihnachtszeit ein.

Passend zur Weihnachtszeit haben wir Rauchfässer aus Ton modelliert. Sie konnten individuell gestaltet werden und sind einzigartig ansprechend geworden. Nun freuen wir uns auf die Rauchnächte, bei denen sie sicherlich zum Einsatz kommen werden.

Im Frühjahr organisierten wir einen Vortrag mit dem Sicherheitsexperten Marco Buraschi zum Thema Sicherheit und Selbstschutz. Im Herbst folgte die Buchvorstellung mit wertvollen Tipps und praxisnahen Anregungen, wie man sich und die eigene Familie präventiv schützen kann.

Wie jedes Jahr war es uns auch heuer eine besondere Freude, die Kinder aus dem Dorf nach dem Rorate bei uns zum Frühstück willkommen zu heißen und sie mit einem reichhaltigen Frühstück zu verwöhnen.

 ANTHOLZ / MITTERTAL
 GIRLAN
 ALGUND

Noch schnell zum Kindergarten- und Schulbeginn einen coolen Haarschnitt oder eine flotte Frisur – wäre doch perfekt oder? Das dachten sich Mamis, und Mara Ploner aus Aldein verpasste vielen Kids eine neue Frisur. Der Ansturm übertraf alle Erwartungen. Danke Mara!

Auch heuer haben wir unsere selbstgemachten Adventskränze zum Kauf angeboten. Viele fleißige Hände aus dem Ort haben mitgeholfen und bezaubernde Kränzchen und Gestecke gefertigt. Den Reinerlös rundeten wir auf und spendeten € 2.000 der Kinderkrebshilfe Peter Pan.

Anfang Dezember lernten interessierte Mädchen im Jugendalter beim Beauty-Workshop mit Juliane Stricker wie man Pflegeprodukte ganz einfach selbst herstellen kann. Das machte allen Spaß und schont zusätzlich die Umwelt und die eigene Geldtasche.

An zwei Tagen im Advent boten wir bei unserem Adventsmarktl Kränze, Deko, Tee und etwas Süßes an. Auch gab es die Möglichkeit zum Selbergestalten von Adventskränzen, wobei der Erlös wieder an „KFS-Familie in Not (FiN)“ ging.

Auch heuer luden wir zur Adventfensteraktion ein. Diese verwandelte das Dorf in der Vorweihnachtszeit in einen lebendigen Adventskalender und schuf Raum für Begegnung, Besinnung und Gemeinschaft. Jeden Abend freuten sich alle über ein neues festlich gestaltetes Fenster.

Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe vom Tourismusverein haben wir unser Dorf weihnachtlich geschmückt und hoffen damit zu einer besinnlichen Weihnachtsstimmung im Dorf beizutragen.

 HAFLING
 INNICHEN
 KORTSCH
 LATZFONS / GARN
 LAAS
 GUMMER

Einige Kinder nahmen mit Begeisterung am Krippenbaukurs, begleitet von den Krippenfreunden St. Johann, teil. Durch ihre kreativen Ideen und dem handwerklichen Geschick entstanden liebevoll dekorierte Miniaturhäuschen, die unter dem Christbaum einen würdigen Platz bekamen.

Wir haben auch heuer wieder die Sternsingeraktion organisiert: Fleißige Kinder brachten trotz Minusgraden mit viel Engagement und Herz die frohe Botschaft in alle Häuser und verteilten Weihrauch für das Räuchern am Vorabend des Dreikönigfestes.

Unter dem Motto ‚Auf dem Weg‘ fand in der Pfarrkirche unser Taizé-Gebet statt. Die Gruppe Amici übernahm die musikalische Gestaltung. Zahlreiche Lichter und Texte sorgten für eine besondere Atmosphäre und verliehen der Feier eine eindrucksvolle Stimmung.

Zum zweiten Mal haben wir unsere Mitgliedsfamilien zum Lichteradvent ins St. Felix Kirchlein eingeladen. Etliche sind dieser Einladung gefolgt. Nach der kurzen, stimmungsvollen Laternenwanderung und einer besinnlichen Andacht gab es warme Getränke und Lebkuchen für alle.

Auch heuer haben wir uns zum Basteln von Allerheiligenkerzen für die Verstorbenen des vergangenen Jahres getroffen und Kerzen verziert. An Allerheiligen wurden diese den Angehörigen übergeben und anschließend an den Gottesdienst brannten sie auf den Gräbern der Toten.

In unserer Weihnachtsbäckerei wurde fleißig geknetet, ausgestochen, verziert, gebacken und so manchmal auch heimlich geschleckt- ein fröhlicher Vormittag voller leckerer Düfte, Spaß und Weihnachtszauber bot sich unseren Kindern und machte Lust auf mehr.

 NALS
 OBERBOZEN
 MARLING
 LUTTACH

Wir luden alle Kids zu einem Bastelnachmittag ein. Sie bemalten Steine mit Friedenssymbolen. Gemeinsam mit den Minis gestalteten wir den Sonntagsgottesdienst, und schlossen die Bitte an, die gesegneten Steine mitzunehmen und so die Friedensbotschaft in die Welt zu tragen.

Im November organisierten wir einen Hula-Hoop-Kurs, den die Kinder begeistert besuchten. An drei Nachmittagen konnten sie ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und bei Abschluss des Kurses ihren Eltern vorführen.

Am ersten Adventsonntag luden wir zur Fackelwanderung entlang des Lichtweges ein. An verschiedenen Stationen wurden besinnliche Texte gelesen und eine kleine Stärkung gab es auch. Wir sammelten bei der Gelegenheit die Mitgliedsbeiträge ein und verteilten die Kalender.

Dreißig Seniorinnen und Senioren erlebten eine stimmungsvolle Wort-Gottes–Feier mit Manuela Unterthiner Mitterrutzner. Sie erzählte anschließend aus ihrem Leben und von ihrem Werdegang. Wir servierten Strudel und unsere „Schuichplattla“ umrahmten die Feier schwungvoll.

Der alljährliche Suppensonntag war wieder ein großer Erfolg. Die Gäste ließen sich die Suppen schmecken. Für die Kleinen gab es eine kurzweilige Animation. Das reichhaltige Kuchenbuffet begeisterte alle. Ein gelungenes Fest – dank der zahlreichen Helferinnen und Helfer!

Knusper knusper knäuschen – fertig ist das Lebkuchenhäuschen! Begeisterte Kinder bauten mit großer Begeisterung das eigene bunte und leckere Lebkuchenhaus und freuten sich über ihre gelungene Arbeit.

 SAND IN TAUFERS
 SEIS
 ST. MARTIN / GSIES
 ST. MARTIN IN THURN
 REIN
 REISCHACH

Im Sommer fanden unsere Sommermärsche statt. Die Wanderungen gingen über kleine, gemütliche Wege bis hin zu anspruchsvollen Gipfeltouren. Begeisterte Wanderkids machten mit und sammelten fleißig Wanderkilometer. Bei der Prämierung im Herbst erhielten alle ein Handtuch.

In Zusammenarbeit mit der Fotografin Barbara Mathà boten wir im Herbst unseren Familien die Gelegenheit, Erinnerungen zu schaffen und professionelle Familienfotos zu machen. Zudem nutzten wir diese Gelegenheit, Gruppenfotos vom Ausschuss zu machen.

Am Heiligabend fand ein besinnlicher Wortgottesdienst mit einem Kinderkrippenspiel statt. Kinder der Grundschule und der Kinderchor zeigten die Weihnachtsbotschaft mit viel Freude auf der Bühne. Zum Abschluss freuten sich alle über ein kleines gebasteltes Mitbringsel.

Ein Nachmittag bei Kerzenlicht, Keksen, Tee und einer wunderschönen Fotopräsentation, vorgestellt von Matthias Molling, boten wir als Einstimmung auf den Advent. Anschließend ging es zur Messe, bei der selbstgestaltete Adventkränze für einen guten Zweck verkauft wurden.

Beim Adventskranzwinden und Dekorieren haben unsere Kleinen Großartiges geschaffen. Vor allem machte es aber allen Spaß. Die Vorfreude auf Weihnachten machte sich breit und alle freuten sich nun auf die kommenden Abende bei Kerzenschein und Adventsgeschichten.

Im November kamen viele Familien zum traditionellen Familienfrühstück zusammen. Klein und Groß waren vom reichhaltigen Büffet überwältigt und begeistert. Alle ließen sich die angebotenen Köstlichkeiten schmecken und genossen das Zusammensein in entspannter Atmosphäre.

 STULS
 TAISTEN
 TRENS
 UTTENHEIM
 STEGEN
 ST. VALENTIN

Bei der Kinderchristmette waren viele Familien anwesend. Marlies fand besinnliche Worte, musikalisch begleitet von Thea, Hanna und Jeremia. Die Kinder erlebten das Krippenspiel auf Augenhöhe vor dem Altar.

 WIESEN

Nach dem Verkauf der Adventkränze haben wir gemeinsam mit den Familien das 40-jährige Bestehen der Zweigstelle gefeiert. Nach dem offiziellen Teil mit Dankesworten, Glückwünschen und Ehrungen wurde bei einem gemütlichen Weihnachtsumtrunk noch lange gefeiert und gelacht.

Im Herbst organisierten wir einen Yoga-Kurs mit der Yogalehrerin und Beckenbodentrainerin Melanie Boschetti. Wir trafen uns abends im Vereinshaus und steigerten unser Wohlbefinden in entspannter Atmosphäre durch gezielte Atemübungen und sanften Dehnungen.

Ein Licht der Erinnerung zu Allerheiligen: Zu Allerheiligen verwandeln sich unsere Friedhöfe in Orte der Ruhe und des Gedenkens. Eine brennende Kerze schenkt uns in diesen stillen Momenten Wärme, Trost und innere Ruhe.

Klimaneutraler Druck, umweltfreundliche Prozesse und Papier aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Wir tragen Verantwortung für Mensch und Umwelt. Zahlreiche Zertifizierungen bestätigen unser Bemühen um Nachhaltigkeit.

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 WINNEBACH
 VILLNÖSS
 WALTEN

St. Martin und unser guter Nikolaus ...

... sind aus unseren Familien nicht mehr wegzudenken. Sie sind es, die allen bewusst machen: Jetzt naht die Winterszeit mit ihrem vielseitigen Brauchtum, der nicht zuletzt von unseren Zweigstellen in den Dörfern getragen und gelebt wird.

ST. MARTIN IM GANZEN LAND

 FELDTHURNS    INNICHEN
LATSCH
OLANG
PERCHA
NEUMARKT
OBERBOZEN  KORTSCH
LATZFONS / GARN
GIRLAN
GLURNS
HAFLING
ST. MARTIN / PASSEIER  TRENS
 STILFS MIT FRAKTIONEN
 ST. PETER / AHRNTAL  ST. PANKRAZ
ST. SIGMUND
STULS
WALTEN
Illustration:

NIKOLAUS IM GANZEN LAND

 ALGUND
 FELDTHURNS
 KIENS / HOFERN  LÜSEN  NALS  PFALZEN
NEUMARKT
PICHL
NIEDERDORF
PLAUS  LAAS
LATSCH
HAFLING
KORTSCH
LATZFONS / GARN
 ST. PETER / AHRNTAL  STEGEN
STULS
ST. SIGMUND
UTTENHEIM
TAISTEN
PRAGS
RABLAND
REISCHACH
SAND IN TAUFERS
 ST. MAGDALENA / GSIES  ST. MARTIN / PASSEIER
 ST. JOHANN / AHRNTAL

Landesversammlung ab 9 Uhr Bozen, Salewa

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Die Zukunft der Kinder abzusichern, ist für viele Eltern eine Herzensangelegenheit. Aber wie gelingt ein sinnvoller Start in die Altersvorsorge? Die Region Trentino-Südtirol unterstützt junge Familien mit dem neuen “Baby-Bonus” und setzt damit ein starkes Signal für eine frühzeitige finanzielle Vorsorge.

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Herausfordernde Verhaltensweisen von Kindern verstehen und begleiten

Liebes Team des Familienratgebers, wir kommen zunehmend an unsere Grenzen, wenn es um das herausfordernde Verhalten unseres Kindes geht. Es wird oft wütend oder ignoriert unsere Anweisungen. Besonders in stressigen Momenten fällt es uns schwer, ruhig zu bleiben. Was können wir tun, um damit besser umzugehen?

Liebe Eltern, es ist völlig normal, dass Sie manchmal an ihre Grenzen stoßen, wenn Kinder herausforderndes Verhalten zeigen. Besonders, wenn Kinder mit starken Emotionen wie Wut oder Frustration kämpfen, kann es schwierig sein, ruhig zu bleiben und angemessen zu reagieren. Wichtig ist zu wissen, dass solches Verhalten oft ein Ausdruck von Bedürfnissen ist, die das Kind noch nicht anders kommunizieren kann. In solchen Momenten ist es hilfreich, sich auf eine bedürfnisorientierte Erziehung zu stützen. Diese besagt, dass jedes Verhalten eines Kindes eine tiefere Ursache oder ein unerfülltes Bedürfnis hat. Wut oder Trotz können beispielsweise auf Überforderung, Unverständnis oder auch auf das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Nähe hindeuten. Stellen Sie sich stets die Fragen: Was will mein Kind mir mitteilen? Was braucht es von uns?

Wichtig ist, zwischen Bedürfnissen und Wünschen zu unterscheiden. Bedürfnisorientierte Erziehung bedeutet nicht, jedem Wunsch nachzugeben, sondern essenzielle Bedürfnisse zu erkennen und zu erfüllen – denn diese

sind für eine gesunde Entwicklung unerlässlich. Dies fördert die emotionale Sicherheit des Kindes und stärkt auch die Eltern-Kind-Beziehung, das Vertrauen und das gegenseitige Verständnis nachhaltig.

Setzen Sie klare, aber liebevolle Grenzen. Kinder brauchen Struktur und Verlässlichkeit, aber diese sollte immer im Einklang mit ihren Bedürfnissen stehen. Wenn ein Kind merkt, dass seine Bedürfnisse verstanden werden, fällt es ihm leichter, sich an Regeln zu halten und sich zu beruhigen. Und auch, wenn es manchmal schwierig ist, blei-

ben Sie konsequent – Kinder fühlen sich sicher, wenn sie wissen, was sie erwarten können.

Erlauben Sie sich selbst, auch in schwierigen Momenten eine Pause einzulegen, um nicht aus der eigenen Erschöpfung heraus zu reagieren. Gönnen Sie sich regelmäßig Auszeiten, damit Sie gestärkt auf die Herausforderungen reagieren können.

Ich hoffe, diese Perspektiven helfen Ihnen, gelassener zu reagieren und das Verhalten Ihres Kindes besser zu verstehen.

Daniela Klotz Dipl. Sozialpädagogin, Unternehmensmanagerin im Bereich Weiterbildung und Beratung Kinderund Jugendbetreuung, www.danielaklotz.com; daniela_klotz@outlook.com; +39 339 4987101

Spenden im Advent

LAAS MIT FRAKTIONEN

Gemeinschaft, die hilft: „Loos'r

Liachtl“ sammelt für Familien in Not

Das Lååsr Liachtl erzielte heuer eine beeindruckende Gesamtspendensumme von 23.746,82 Euro. In der Adventszeit übernahmen 20 Vereine und private Gruppen jeweils einen Abend am Standl und sammelten für zwölf verschiedene Spendenempfänger. Ein Teil der Spenden

kam auch dem Spendenfonds „KFS-Familie in Not (FiN)“ zugute. Die Trägerschaft übernahm die Zweigstelle Laas mit Fraktionen. Ein herzlicher Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren sowie allen Mitwirkenden, die diese Aktion mit viel Engagement möglich gemacht haben.

Weihnachtsradio

2025: Gemeinsam

Gutes tun

Im Dezember 2025 fand die zweite Auflage des Weihnachtsradios statt. Am 12. und 13. Dezember 2025 sorgte ein vielfältiges musikalisches Programm mit Wunschhits, heißen Getränken und selbstgemachten Leckereien für eine stimmungsvolle vorweihnachtliche Atmosphäre am

Gilmplatz in Bruneck. Der gesamte Erlös der Benefizveranstaltung ging zu gleichen Teilen an den Spendenfonds „KFS-Familie in Not“ und „Kinderherz Südtirol“. Mit der Spendensumme von 20.352,49 Euro zeigte das Weihnachtsradio eindrucksvoll, was gemeinsames Engagement bewirken kann.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Radio Holiday, dem Jugenddienst Bruneck und Bruneck Kronplatz Tourismus. Der KFS bedankt sich herzlich bei

den Organisatorinnen und Organisatoren, bei allen Sponsorinnen und Sponsoren sowie bei den Spenderinnen und Spendern für die wertvolle Unterstützung.

Dank „KFS-Familie in Not“ geht

SPENDEN FÜR „KFS-FAMILIE IN NOT“ IM ZEITRAUM NOVEMBER – DEZEMBER 2025

30,00 Euro: ZW Reischach (Erlös Allerheiligenkerzen)

75,00 Euro: anonyme Spende

197,00 Euro: ZW Stilfs

250,00 Euro: fünf anonyme Spenden á 50 Euro

300,00 Euro: zwei anonyme Spenden á 150 Euro

300,00 Euro: anonyme Spende

400,00 Euro: vier anonyme Spenden á 100 Euro

400,00 Euro: zwei anonyme Spenden á 200 Euro

400,00 Euro: ZW Nals / anonyme Spende (Laternenumzug Vellau)

401,50 Euro: ZW Pfarre Olang (Nikolausaktion)

500,00 Euro: zwei anonyme Spenden á 250 Euro

500,00 Euro: ZW St. Valentin / ZW Laas (Teilbetrag „Loos'r Liachtl“)

600,00 Euro: anonyme Spende

600,00 Euro: ZW Hafling (Erlös Adventmarktl)

627,00 Euro: ZW St. Lorenzen (Erlös Adventkranzaktion)

700,00 Euro: ZW Vöran (Erlös Adventkranzaktion)

1.000,00 Euro: ZW Ehrenburg (Erlös Benefizessen) / ZW St. Georgen

1.500,00 Euro: ZW Latsch

2.358,50 Euro: Physio HandMed d. Mayr Lukas (Erlös Spendenaktion)

5.000,00 Euro: Progress Group

15.000,00 Euro: Alpitronic

40.535,20 Euro: Südtirol hilft

Wir danken allen Spender/innen für die Unterstützung. Ihr Beitrag hilft Familien, die in Not geraten sind. Auch in Zukunft bitten wir um Ihre wertvolle Hilfe. Als Verband haben wir uns an die neuen Vorgaben zum Schutz Ihrer personenbezogenen Daten angepasst. Die Namen der Spender/innen werden daher nicht mehr automatisch veröffentlicht. Gerne möchten wir Sie aber auch künftig als Spender/innen nennen. Senden Sie uns hierfür bitte eine E-Mail an geschaeftsleitung@familienverband.it mit dem Text: „Ich möchte in der Zeitschrift FiS als Spender/in genannt werden.“ Andernfalls bleibt die Spende anonym, was deren Wert keineswegs mindert. Das Spendenkonto, lautend auf „Katholischer Familienverband Südtirol – Familie in Not“, ist bei der Raiffeisenkasse Bozen eingerichtet, IT71N0808111600000300010014. Herzlichen Dank sagt „KFS-Familie in Not“! Weitere Informationen unter https://www.familienverband.it/familie-in-not/hilfsfonds

gefördert von der Familienagentur

FiS-Förderpartner. Wir sagen Danke!

Die nächste FiS erscheint am 3. April 2026 | Redaktionsschluss ist der 3. März 2026

Erscheinungsweise

Sechsmal jährlich. Die Zusendung erfolgt kostenlos an alle KFS-Mitglieder. Das Abonnement ist im jährlichen KFS-Mitgliedsbeitrag enthalten.

Auflage 16.000

Redaktionsanschrift & Anzeigenverwaltung

Katholischer Familienverband Südtirol (KFS), Wangergasse 29, 39100 Bozen

Tel. +39 0471 974 778 - info@familienverband.it www.familienverband.it

Herausgeber und Eigentümer

Katholischer Familienverband Südtirol (KFS)

Eintragung beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 18/75 vom 25.11.1975

Presserechtlich verantwortlich

Dr. Alfons Gruber

Schriftleitung Beatrix Unterhofer

Redaktion Beatrix Unterhofer, Sieglinde Aberham, Angelika Mitterrutzner, Samantha Endrizzi, Silvia Di Panfilo, Inge Lunger, Lisa Huber, Julian Stuefer, Manuela Unterthiner Mitterrutzner

Fotos KFS, www.stock.adobe.com Layout www.effekt.it

Druck Ferrari Auer, Bozen

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors wieder. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden fallweise personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form angeführt. Sie beziehen sich selbstverständlich auf alle Geschlechter in gleicher Weise.

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