05 2017 MAI CHF 4.50
Jason Williamson Milo Moiré PEOPLE, STYLE & STORIES CHF
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Justin Timberlake Palina Rojinski Jeremy Hackett
Surfer im Arktischen Meer, ein englischer Gentleman und coole Sachen für den Frühling.
...und alles über Tattoos.
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Wir sprechen mit Jeremy Hackett über seine Liebe zu navyblauen Blazern.
Contributors Editor’s Choice The Look Man The Look Woman The Look Beauty What they say Let’s face it Short Trip
Shortcuts 24 26 27 28 30
Baselworld Eat & Drink Travel Beauty Fashion
People 22 23
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Milo Moiré Jason Williamson
Bei uns gibt’s die coolsten Band-Shirts in den Goods.
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Fürs Editorial „Waves of Joy“ begeben wir uns an den Strand.
Alle Teile für den süßen CheerleaderStyle gibt’s im Look Woman.
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Staunen Sie über die größten ArchitekturFlops der Welt.
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Alles natürlich: hübsche Pflegeprodukte ohne böse Inhaltsstoffe.
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Da lacht er noch... aber Justin Timberlake weiß ja noch gar nicht, was hinter seinem Rücken gelästert wird.
Beauty Shortcuts die aktuellen Trends und die neusten Produkte finden Sie hier.
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Nur diese Flaschenöffner stehen noch zwischen uns und dem erfrischenden Schluck.
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Insider: Jeremy Hackett Backstage: Guerlain Backstage: Piaget Story: The Design Studio
Stories 32 76
In unserem Editorial „Good at Sports“ wird’s sportlich.
Editorial „Waves Waves of Joy“ Joy by Peter Schreiber & Oliver Rauh Editorial „Good Good at Sports“ Sports by Sarah Kehoe
Style
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Reportage: Die arktischen Reiter Big Fail: Archiflop
Pietro Sassi liest im Gesicht von Palina Rojinski.
The Goods 89
Vol. 04/2017
Events
108 FACES Afterwork Vernissage, Zürich 110 Samsung Galaxy S8 Launch, Zürich 112 Cartoneros y sus Chicos, Zürich
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Lettie und Sally Pattinson kreieren unter dem Namen The Design Studio die schönsten Fake-Fur-Bomberjacken.
Last Facts 114 Tattoos
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Holen Sie sich ein Paar der neuen Ledersneakers. Oder auch zwei.
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Für diese Chips strampeln wir auf dem Fahrrad gerne eine Runde länger.
Diesen Monat auf unserem Heldenpodest: Jason Williamson.
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Cover
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Naturkosmetik für fröhlich bunte Make-up-Looks sehen Sie in unseren Goods.
Photography: Sarah Kehoe Styling: Argy Koutsothanasis Grooming: Scott McMahan Model: Grey Ohrringe von Obey. Tank-Top von Junk Food. Rollkragentop von Alexander Wang.
Madrigal Lady Oval II
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Impressum F A C E S
Herausgeber
C O N T R I B U T O R S
Stefan Berger – berger@faces.ch Patrick Pierazzoli – pierazzoli@faces.ch
Chefredakteur Patrick Pierazzoli
Creative Consultants Florian Ribisch Alex Wiederin
Redaktionsleitung
Marina Warth – marina@faces.ch
Grafikleitung
Meret Ackermann – meret@faces.ch
Alessandro Biamonti
Ruinen faszinieren Alessandro Biamonti. Weshalb? Weil sie Geschichten erzählen anstatt nur schön in der Gegend rumzustehen. Für sein Buch „Archiflop“ hat Biamonti die Sünden der Architektur zusammengetragen, deren besten Bilder wir ab Seite 76 zeigen. Der Italiener kennt sich aus, schließlich ist er selber Architekt und Kurator und unterrichtet Design in Mailand. Deshalb schmerzt es ihn umso mehr, verfallende Vergnügungsparks oder verlassene Geisterstädte zu sehen, die einst mit so viel Hoffnung, guten Ideen und noch mehr Geld aufgebaut wurden. Da bleibt nur, seine eigenen Lehren aus dem Versagen anderer Architekten zu ziehen.
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Moritz Röder
Peter Schreiber
Weder Sandstürme noch Schneeböen halten Peter Schreiber vom perfekten Schuss ab. Der Münchner gibt alles für seine Fotos – und nimmt jede noch so hohe Hürde mit Humor. Mit ein Grund, weshalb man mit ihm so gerne zusammenarbeitet. Wenn man ihn denn mal erwischt, denn Schreiber ist ständig unterwegs, jettet von München nach Kapstadt und macht dazwischen noch Halt in New York, Mailand oder Miami. Aber: Wir haben es geschafft und dann so lieb gefragt, dass Peter Schreiber nicht ablehnen konnte. Seine Arbeit sehen Sie in unserem Editorial „Waves of Joy“ auf Seite 42.
Mit seinem Lachen entschärft Oliver Rauh jede brenzlige Situation. Und davon gibt’s im Leben des Stylisten und Fotografen genug. Etwa, wenn er Lady Gaga einkleidet und fotografiert. Rauh arbeitete erst als PR- und Marketing-Manager, danach als Werbechef bei Hugo Boss und ist heute als Style-Consultant international gefragt. Aufträge für BMW, Hermès, Falke, Condé Nast oder Sony Music schmücken sein Portfolio genauso wie unser neustes Editorial „Waves of Joy“, für das Rauh als Stylist und Fotograf fungierte. 8
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Moritz Röder ist ein harter Hund. Seinen ersten Auftrag fotografierte er hinter Gittern für den Playboy. Ein Spaziergang im Vergleich mit seiner Arbeit während des arabischen Frühlings in Kairo oder in einem jordanischen Flüchtlingscamp. 2015 begleitete der heute 35-jährige Deutsche Sherpas durchs HimalayaGebirge, und für uns machte er sich auf nach Norwegen zu den Eissurfern in Unstad. Die Bilder sehen Sie in unserer Story „Die arktischen Reiter“ ab Seite 32.
Redaktion
FACES Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich Tel. +41 43 322 05 23 redaktion@faces.ch
Redaktion
Tamara von Allmen – tamara@faces.ch Vanessa Büchel – vanessa@faces.ch Annika Kellenberger – annika@faces.ch
Design/Layout Gina Boffa Helen Ingold Sonia Tao
Autoren
Tamara von Allmen, Vanessa Büchel, Linda Freutel, Maximilian Reich, Pietro Sassi, Marina Warth
Fotos & Illustrationen Sarah Kehoe, Oliver Rauh, Moritz Röder, Peter Schreiber, pa picture alliance (dpa), Showbit, Wenn
Verlag
Fairlane Consulting GmbH Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich
Anzeigen Schweiz und Deutschland
Sarah
Kehoe
Sarah Kehoe springt kopfüber in den Ozean des Lebens. Yoga, Surfen und grüne Smoothies geben der Fotografin die Power, jeden Tag Vollgas zu geben. Mit den Meilen, die sie durchs Pendeln zwischen Los Angeles und New York sammelt, könnte sie mehrfach kostenlos um den Globus fliegen – doch eigentlich gefällt es ihr an der Küste doch am besten. Dort lebt sie mit Mann und Hund, erkundet am Wochenende die Gegend und trifft Menschen, die sie für ihre Arbeit hinter der Kamera inspirieren. Wie etwa unser Cover-Model Grey, mit der sie für unser Editorial „Good at Sports“ ein paar Bälle warf. Die ganze Strecke gibt’s ab Seite 66. 2 0 1 7
Fairlane Consulting GmbH Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich Tel. +41 43 322 05 37 Stefan Berger – berger@faces.ch Angela Meleti – meleti@faces.ch
Abonnementspreise
FACES erscheint 10 Mal im Jahr. Einzelverkaufspreis CHF 4.50 Jahresabo CHF 45.– / 15.–* *FACES-Member profitieren von einem Spezialangebot. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Anmeldung unter: member.faces.ch © Copyright 2017 Fairlane Consulting GmbH Der FACES-Schriftzug/-Stern sind eingetragene Markenzeichen der Fairlane Consulting GmbH und dürfen nicht ohne deren Zustimmung verwendet werden. Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.
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Tamara von Allmen, Redaktionsassistentin
Cool Running Die alten fallen auseinander. Haben ihren Zweck erfüllt, ihre Arbeit getan. Ohne schlechtes Gewissen lege ich mir diesen Frühling nach fast sieben Jahren ein frisches Pärchen Laufschuhe zu. Die Air Max Sequent 2 von Nike (ca. 140.–) werden es wohl sein, damit laufe ich dank starker Dämpfung wie auf Wolken. Und dann geht’s endlich wieder nach draußen, ab auf den Asphalt, ab in den Wald. Mucke auf die Ohren, und nach den ersten paar mühsamen Metern kommt es auf, das Gefühl von Grenzenlosigkeit. Von Freiheit. Mit jedem Schritt werden Sorgen kleiner, zu unbedeutend, um sie weiter auf meiner Reise mitzutragen. Dann gibt mir das Laufen am meisten, als Seelentherapie. Bikinifigur bis Sommer? Hat damit nichts zu tun.
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Marina Warth, Leitende Redakteurin
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Patrick Pierazzoli, Chefredakteur
Lieber Uwe
Taschen sind die Bermudadreiecke der Mode. Was in ihrem Schlund verschwindet, findest du nie wieder. Oder nur mit enormem Aufwand. Alles ausleeren, suchen, neu sortieren. Mühsam – da verstehe ich schon, weshalb Männer nur die Geldbörse mitnehmen und sich alles andere (Kugelschreiber, Kaugummi, Kopfschmerztablette) von der Freundin borgen. Kluge Idee, auch wenn mir diese Abhängigkeit zu schaffen machte. Da spielst du ja täglich Russisches Roulette und bist dann nämlich richtig aufgeschmissen, wenn im heftigsten Pollenflug kein Taschentuch zur Hand ist. Wie auch immer, ich hasse die Suche nach dem Schlüssel, der genau dann wie weggezaubert ist, wenn ich nachts alleine vor verschlossener Türe stehe. Mit ein Grund, weshalb ich mir den verspiegelten Schlüsselring von MM6 holen sollte (ca. 95.–), der so schön aus der dunklen Tasche funkelt und dank langem Lederband am Reißverschluss festgemacht werden kann.
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Ich halte dein Buch in meinen Händen. „Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe“. Jahrelang haben wir darüber gesprochen, haben all deine Freunde und Bewunderer dich gedrängt und darum gebettelt, dass du dieses Buch schreibst. Jetzt ist es endlich da. Doch du bist nicht mehr da. Der Scheißkrebs hat dir gerade noch genug Zeit gegeben, dein Werk zu beenden, die Buchvernissage solltest du nicht mehr erleben. Die wäre dir zwar eh ein Graus gewesen – gesellschaftlichen Firlefanz hast du verabscheut, fast mehr noch als Anglizismen, Adjektive oder viel zu lange Sätze wie diesen, aber das Leben hast du geliebt, insbesondere Frauen und Alkohol, und natürlich die Sprache. Ich kann dein Buch nicht lesen, lieber Uwe. Noch nicht. Ich weiß, dass es fantastisch ist, aber das ist gerade das Problem. Mehr als hundert Geschichten hast du mir geschrieben, eine schöner als die andere. Dieses Glücksgefühl, einen neuen Text von dir zu lesen, werde ich jetzt nur noch ein Mal haben, und ich bin noch nicht bereit dafür. Erst trinke ich noch ein Jever auf dich, mein Freund.
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CONTACT: +41 (0) 44 857 80 00 SWISS@THOMASSABO.COM
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Las Vegas ist mehr als eine Stadt. Für die einen ein Paradies, für die anderen die Hölle. Ein Ort, an dem sich Glück und Pech überlagern wie Dollarscheine in der Tasche. Hierher kommt, wer spielen will. Ums große Geld? Oder das Leben? Wie auch immer. Wer am Tisch sein Pokerface beweist, der tut das in angemessener Kleidung. Es geht darum, Können zu demonstrieren. Und da kann ein bisschen mehr nicht schaden: ein langer Doppelreiher wie auf dem Laufsteg bei Dolce & Gabbana, gemusterte Hemden, blankpolierte Schuhe und eine zurechtgebundene Fliege. Prints sind gefragt: Punkte oder Palmblätter, wer es besonders extravagant mag, der setzt auf Animalprint in Glitzeroptik. Dazu viel Schwarz, viel Weiß – ein Balanceakt wie derjenige zwischen Sieg und Niederlage.
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1 Golden Goose, Mantel mit Zweier-Knopfreihe, ca. 941.– (farfetch.com) 2 Warner Bros. Entertainment, „Ocean’s Trilogie“, DVD, ca. 28.– 3 Santoni, Schuhe aus Kalbsleder, ca. 761.– 4 United Colors of Benetton, Hosenträger, ca. 21.– 5 Scotch & Soda, bedruckte Socken, ca. 29.– 6 Bacardi, „Grey Goose“, Vodka auf Basis von französischem Weizen. 70cl, ca. 50.– 7 Dolce & Gabbana, Slim-Fit-Hemd aus Baumwolle, ca. 585.– (mrporter.com) 8 DSquared2, „Tiger Flash Jacket“, Jacke mit Pailletten, ca. 2'660.– 9 H&M, Hose aus Baumwolle, ca. 60.– 10 Tommy Hilfiger, Fliege aus Seide, ca. 89.– 11 Zign, „Fisherman-Sneaker-Sandals“, aus Leder, ca. 107.– (zalando.com) 12 Thomas Sabo, Manschettenknöpfe aus Sterlingsilber, ca. 229.– 13 Audemars Piguet, „Royal Oak Offshore Diver“, Armbanduhr mit Stahlgehäuse und weißem Kautschukband, ca. 18'600.– 14 Coach, „Canyon Quilt Tech Case“, iPad-Hülle aus Leder, ca. 187.– 15 HugoBoss, „Boss Bottled Tonic“, Duft aus Zitrus-, Gewürz- und Holznoten. 100 ml, ca. 98.– 16 Jackpot, Pokerkoffer aus Aluminium mit 300 Chips, ca. 35.– 12
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Go Sports! Sie stehen am Spielfeldrand und schleudern die Parolen genauso in die Luft wie ihre Pom Poms: Cheerleader, die heimlichen Helden des Sports. Sie verpacken Motivation in waghalsige Akrobatik und geben der Euphorie ein Gesicht. Süße Mädels, freundlich und nett – von wegen! Alles Fassade, denn Cheerleader sind knallhart und weit mehr als hübsche Mädchen in kurzen Röcken. Dazu passen die Looks von Anna Sui und Dolce & Gabbana, die Blau mit Rot und Weiß oder Rosa mit Schwarz gekonnt kombinieren: Shorts und geknöpfte Shirts, Kniesocken, Turnschuhe, Bänder im Haar und die Bomberjacke über den Schultern. Herzchen, Sternchen – das volle Programm. Cool und sexy, diese Mischung ist das, was den sportlichen Cheerleader-Look so interessant macht. Trotzdem: Siege und Erfolge machen das Leben nicht aus. Feiern sollten wir so oder so.
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als Madonna gibt der f au r de Cheerlea s. ga Bühne Voll
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1 Fossil, Ohrstecker aus Edelstahl, ca. 35.– 2 Woolrich, „W’s Popeline Skirt“, Tellerrockaus aus Baumwolle, ca. 145.– 3 Bijou Brigitte, „Bow & Dots“, Haargummis, ca. 4.– 4 AGL, Sneakers aus Kalbsleder, ca. 326.– 5 Jil Sander, „Sun Pop Coral Pop“, blumiger Duft aus Mandarinen, Freesien, Moschus und Amber. 100 ml, ca. 61.– 6 Maison Scotch, Jutebeutel aus Baumwolle, ca. 69.– 7 Swatch, „Pinkline“, Armbanduhr mit und Silikonband, ca. 60.– 8 Partyartikel-Shop, Pompoms mit Kunststoff-Griffen und Fäden aus Lametta, ca. 6.–9 Hunkemöller, „The Game“, Sport-BH, ca. 38.– (zalando.com) 10 Diesel, „G-Flory“, Bomberjacke, ca. 653.– 11 Lee, „Missdent Dobby“, ärmelloses 90s-Style-Shirt aus Baumwolle, ca. 69.– 12 Hilfiger Denim, Shorts aus Ponte-Roma-Jersey, ca. 129.– 13 Burlington, „Flying Heart Söckchen“, Socken aus Baumwolle, ca. 15.– 14 Saint Laurent, „California Rollers“, Rollschuhe aus Kalbsleder, Gummi und Metall, ca. 1'185.– (farfetch.com) 15 Sigg, Trinkflasche aus Aluminium, ca. 52.– 16 Sandro, Pantoletten aus Schafsleder, ca. 262.– 17 Gucci, Schultertasche aus Leder mit Gothic-Graffiti, ca. 3'090.– 14
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Dickicht, Dunkelheit. Der Dschungel ist ein spannender Platz – unberechenbar und mysteriös, der perfekte Ort für ein Abenteuer. Hier herrschen andere Gesetze, was zählt sind Mut und Neugier. Und so verzichten wir beim Make-up auf liebliche Farben und setzen auf das, was uns zwischen Blättern und Bäumen unsichtbar werden lässt. Braune Lidschatten in allen Variationen, mit und ohne Schimmer, werden großflächig und über das Lid hinaus aufgestäubt. Mit einem Kajal werden die untere und obere Wasserlinie betont und die Augen zusätzlich in den Fokus gerückt. Ein ebenmäßiger Teint ist die Zoe Saldana mit Grundlage dieses Looks, der aufregend schimmernden nur hie und da etwas AkzenCat Eyes. tuierung benötigt. Wild nach oben gekämmte 10 Augenbrauen und ein glossiger Mund vervollständigen dieses Make-up, das Sie mindestens so anmutig erscheinen lässt wie eine Raubkatze. 13
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1 Thomas Sabo, Ohrringe aus Sterlingsilber, ca. 309.– 2 Pepe Jeans, „Raina“, Tasche aus Baumwolle, ca. 100.– 3 Cartier, „La Panthère“, duftet nach Gardenien, Birne und Moschus. 75 ml, ca. 153.– 4 Clarins, „Poudre Soleil & Blush“, Bronzer, ca. 62.– 5 Max Factor, „Natural Brow Styler“, Brauengel, ca. 19.– 6 Bobbi Brown, Art Stick Liquid Lip in „Boysenberry“, ca. 41.– 7 Ahava, „Dead Sea Crystal Osmoter“, Serum. 30 ml, ca. 89.– 8 Grown Alchemist, „Body Cleanser Chamomile, Bergamot & Rosewood“, Duschgel. 300 ml, ca. 30.– 9 The Body Shop, „Coconut Body Scrub“, Körperpeeling. 250 ml, ca. 25.– 10 Kiehl’s, „Pineapple Papaya Facial Scrub“, Gesichtspeeling. 100 ml, ca. 45.– 11 Chantecaille, Kabuki, ca. 75.– (niche-beauty.com) 12 Aveda, Nourish-mint Smoothing Lip Color in „Coral Sands“, ca. 29.– 13 Yves Saint Laurent, La Laque Couture in „Asphalt Grey“, Nagellack, ca. 38.– 14 Nars, Lip Gloss in „Asphalt Jungle“, ca. 34.– 15 Giorgio Armani, „Power Fabric Longwear High Cover Foundation“, Flüssig-Make-up. 30 ml, ca. 75.– 16 Nyx, Full Throttle Shadow Palette in „Take Over Control“, Lidschattenpalette, ca. 13.– 16
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FIRMING RITUAL Mit der Kraft der Natur zur Bikini-Figur
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Wir lieben uns wie Brüder, und wir hassen uns wie Brüder.
Lance Bass, *NSYNC
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Man schaut I can’t say ihm einfach I would be gerne zu. upset when David Fincher
Du ziehst deine Hosen immer noch an wie jeder andere auch. Ein Bein nach dem anderen. ICH GLAUBE, Er ist eine Art ER WIRD EIN GROSSARTIGER Gary Grant. Ich liebe ihn. DAD. Und ich liebe es, mit ihm zu arbeiten.
Lynn Harless, Mutter
Joey Fatone, *NSYNC
He’s frickin’ weird in movies. He’s
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Madonna
so bizarre and hilarious. I say that with great respect to his character and what he’s done! Cameron Diaz
someone compares me to him.
Justin Bieber
Er unterstützt mich in allem, was ich tue. Deshalb ist er so ein
wundervoller Partner.
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Jessica Biel
Cool it,
JUSTIN AND I ARE honeybadgers. FRIENDS. We are just WE PLAY friends and GOLF have been for TOGETHER, years. WE INTERACT Lucky Justin SOCIALLY. Timberlake JUSTIN’S has Jessica COOL. Biel. I think I almost she would just be the kicked Olivia Wilde
HE WORKS I DON’T THINK WE CAN EVER BE HIS TAIL FRIENDS OFF, BECAUSE YOU’RE AND HE coolest girl JUST TOO MUCH. YOU’RE TOO KNOWS to hang out STUFF. with. GOOD! HIS STUFF Adele
Justin Timberlake did not illegally sample music from a disco band. Will.I.Am
Amy Adams
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Kellan Lutz
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Samuel L. Jackson
Justin Timberlake’s ass! Dax Shepard
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Palina Rojinski ist ein einfühlsamer Mensch, der gut mit anderen interagieren und kommunizieren kann. Dieses soziale Verständnis steht ihr in Form ihrer senkrechten Stirn sogar ins Gesicht geschrieben.
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Sport und Medien sind gleichfalls keine Branchen, in denen man die Füße baumeln lassen könnte. Belastbarkeit ist Rojinskis Ass im Ärmel – abzulesen an der breiten Nase.
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Wir raten: Bei Rojinski zuhause hat alles seinen Platz. Diese Ordentlichkeit schlägt jedoch ab und an in Pingeligkeit um... meint uns zumindest der Abstand zwischen Braue und Lid zu sagen.
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Diese Frau hat keine Berührungsängste – im Gegenteil. Ihre knuffigen Backen attestieren der Moderatorin ein verschmustes Ich.
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Spitze Nasenkanten sind ein klares Zeichen für Menschen mit starkem Optimierungsdrang.
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Genuss
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Die Zusammenarbeit mit Palina Rojinski muss eine angenehme sein, denn ihr Dominanzanspruch (abzulesen am Übergang von Nase zur Lippe) ist absolut ausgewogen.
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Dicke Unterlippen sprechen für sich: Dieser Mensch ist ein leidenschaftlicher Genießer.
Palina Rojinski Text: Marina Warth, Analyse: Pietro Sassi
V
on Russland nach Deutschland: Palina Rojinski kam im Alter von sechs Jahren mit ihren Eltern nach Berlin. Hier musste sie sich erst einmal zurechtfinden, die Sprache lernen, Anschluss knüpfen. Gymnastik war ihr Ding, als Juniorin stand sie bei den
deutschen Meisterschaften zwei Mal ganz oben auf dem Treppchen. Stundenlanges Training, der Druck, dazu der Drill – irgendwann machte der Sport keinen Spaß mehr, und Palina hörte auf. Das tat der schulischen Leistung gut, Rojinski machte Abitur und
studierte. Doch tief drinnen schlummerte da schon immer diese Ulknudel, dieses Mädchen, das für jeden Spaß zu haben ist und selbst vor harten Sprüchen nicht Halt macht. Eins kam zum anderen und Palina zu MTV, Viva und schließlich zum Team von Joko und
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Klaas. Die große Schnauze blieb keinem verborgen und so moderiert die hübsche Rothaarige heute auch noch zahlreiche Events, ja steht sogar für Kinofilme vor der Kamera. Was da noch kommt? No clue, vielleicht verraten die Gesichtszüge ja mehr.
*Pietro Sassi ist Experte in der Kunst des Gesichterlesens. Sein Wissen vermittelt er als selbstständiger Coach an Firmen und Privatpersonen in ganz Europa. Die aktuelle Analyse wurde aufgrund von Fotos erstellt. Für eine präzise Ermittlung von Neigungen und Fähigkeiten ist eine Live-Analyse unumgänglich. Mehr Infos unter: www.sassi.ch
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Brügge und 15. Jahrhundert mit ihren Fassaden punkten.
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Eine Bootsfahrt durch die Grachten – wenn nicht sogar zwei. Nicht umsonst nennt sich Brügge auch „das Venedig des Nordens“. Und ganz viel Kirschbier trinken.
Brügge ist nichts für Menschen, die die Neon-Schilder am New Yorker Times Square lieben oder auf das Gewusel am Londoner Oxford Circle stehen. Die knapp 120'000 Menschen starke Stadt in Belgien ist das besonnene Kind und ganz bestimmt nicht das, das laut nach Aufmerksamkeit schreit. Deshalb lässt es sich hier so schön abschalten, während man durch die gepflasterten Gassen schlendert und sich an jeder Ecke mit Kalorien vollstopft. Schokolade, Waffeln, Pommes... nur gut, geht man hier sowieso zu Fuß wie uns Martijn Revson verrät.
Wohnen
Im von zwei Engländern geführten Colliers B&B fühlt man sich wie zu Gast bei Freunden. Es stehen zwar nur drei Zimmer bereit, aber wer Glück hat, darf sich vom Gastgeberpaar umsorgen lassen. Etwas gehobener ist das Martin’s Hotel Brugge. Das Hotel liegt im historischen Zentrum der Stadt und ist der ideale Ausgangspunkt fürs Erkunden von Brügge. Noch schöner: Man bucht sein eigenes Apartment bei White Rooms Bruges und quartiert sich in seinen eigenen vier Wänden ein. Der Vorteil: Man ist sein eigener Chef!
Essen
Naschkatzen kommen in Brügge ganz auf ihre Kosten. Belgische Waffeln duften an jeder Ecke, die
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besten gibt’s jedoch bei Chez Albert und richtig leckere, fluffige Macarons kauft man bei Crevin. Bei Juliette’s Artisanale Koekenbakkerij kann man sogar beim Backen zuschauen, und die frischen Spekulatius sind einfach ein Traum. Was wäre ein Besuch in Belgien, wenn nicht auch Schokolade auf dem Programm stehen würde! Deshalb geht’s schnurstracks ab zu The Chocolate Line, dem Geschäft von Dominique Persoone, dessen Pralinen mit Geschmacksrichtungen wie Zwiebel, Wasabi oder Cola die Konditorkunst auf die Spitze treibt. Klassischeres Konfekt produziert Konditorin Mary, übrigens die erste weibliche Chocolatier in Flandern. Nach dem vielen Süßen muss auch mal was Herzhaftes her, zum Beispiel Rippchen und Bier bei Ribs’n’Beer, wer es etwas schicker und edler mag, reserviert bei Zeno, etwas jünger und gemütlicher ist das Rock-Fort. Durch ganze 300 unterschiedliche Biere könnte man sich bei ’t Brugs Beertje
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testen, sofern die Trinkfestigkeit es zuließe.
Shopping
Freunde von coolen Backutensilien und süßem Krimskrams für die Küche shoppen bei Dille & Kamille und bei De Ark van Zarren. Alles, was es zum
Fahrradfahren außer dem fahrtüchtigen Drahtesel sonst noch so braucht, findet man bei Exceller Bikes. Von Mitte März bis Mitte November lohnt sich samstags und sonntags ein Abstecher zum Flohmarkt am Diyver, wo zwischen knallhart verhandelnden Antik-Verkäufern auch der eine oder andere Markt-Grünschnabel seine abgelegte Kleidung feilbietet.
Quartiere
Im Königin Astrid Park kann man einfach mal die Seele baumeln lassen und der Natur beim Wachsen zuhören. Viel geschäftiger ist das Hanseviertel, dessen Häuser aus dem 14.
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Events
Zandfeesten 2. 7. Von weit her kommen Schnäppchenjäger und Marktfans, um auf Flanderns größtem Antiquitäten- und Flohmarkt auf dem ’t Zand, Beursplein und im Koning Albertpark nach Kleidung, Schmuck und Möbeln Ausschau zu halten. Cactus Festival 7. bis 9.7. Im Minnewaterpark spielen RockBands, Reggae-Musiker und DJs Alle Adressen gibt’s auf faces.ch
ihre Musik und feiern den Sommer bis spät in die Nacht. Martijn Revson ist Gitarrist. liebt Pralinen. hasst Wasabi.
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Being Eve Mit nichts am Leib katapultiert sich Milo Moiré im Boulevard ganz nach oben. Kritik? Don’t give a damn shit. Denn eigentlich geht’s ja darum, die Aufmerksamkeit auf wichtige Aussagen zu lenken. Was beim Anblick der nackten Schönen schwerfallen dürfte. Text: Marina Warth
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N T B L Ö S S T E N I P P E L S I N D ein Garant für Schlagzeilen. Und das selbst in einer Zeit, in der der nächste Nackedei nur wenige Klicks entfernt ist. Bei Milo Moiré gibt’s außer nackten Brüsten aber noch viel mehr zu sehen. Was die Schweizerin allerdings von den Mädels aus dem Nachmitternachtsprogramm unterscheidet, ist der Grund für ihr Blankziehen. Moiré will aufrütteln, schockieren, die Menschen zum Nachdenken bringen – sofern das Hirn bei so viel Offenheit nicht auf Durchzug stellt. Geboren ist Milo Moiré als Sue Pruzina in der Schweiz. In Luzern besucht sie die Schule und wird später selber Lehrerin. Irgendwas brodelt da unter der weißhäutigen Oberfläche – der Wunsch nach Aufmerksamkeit vielleicht? Jedenfalls wird sie erst Model, dreht 2004 dann als Moneygirl im Schweizer TV auf hohen Absätzen ihre Runden und findet
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sich 2005 als Miss Bodensee auf dem Titel der Regionalblätter. Aber eine Schönheitskönigin will keiner wirklich sprechen hören. Und schön sein, das reicht nicht, um die Massen zu bewegen. Irgendwann macht es dann klick bei der jungen Hübschen, die zwischendurch Psychologie studiert. Vielleicht, als sie auf den Düsseldorfer Fotografen Peter Palm trifft – ein Mann, der weiß, was sich verkauft. Oder als Sue Pruzina ein Interview mit Marina Abramovic im Radio hört. Abramovic, die serbische Performance-Künstlerin, die sich öffentlich eine Rasierklinge in den Bauch rammt, schreit, bis die Stimme versagt, oder sich auspeitscht und nackt auf einen Eisblock legt. Der Deckmantel der Kunst, ein eigenartiges Gebilde, legitim, weil subjektiv, und geduldet, weil Kritiker als verklemmte Banausen verschrien sind. Für Pruzina ist klar: So schauen die MenF A C E S
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schen hin. Die Kleider fallen, schwarzes Plastikhaar bedeckt den blonden Schopf. Da ist sie, die Kunstfigur Milo Moiré, die von nun an mit Farbe gefüllte Eier aus der Vagina schießt, oder nackt mit aufgemalten Wörtern wie „Slip“ oder „Bra“ vor der Art Basel hin- und herspaziert. Einlass gibt’s für sie nämlich keinen, da kennen die Kunstfreunde kein Pardon. Die ignorieren Moiré generell – vielleicht, weil sich Nacktheit nicht ganz so lukrativ verkaufen lässt wie Damien Hirsts Tiere in Formaldehyd. Aber auch andere rümpfen die Nase, etwa die Pariser Polizei, die 2015 die Handschellen klicken lässt, als Moiré Passanten zum gemeinsamen Selfie animiert – hüllenlos versteht sich. Kunstkritikerin Ewa Hess verurteilt sie als „Paris Hilton der Kunst“, andere betiteln sie als „Vaginalkünstlerin“. Erst als Moiré nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht 2015 vor der Domplatte für mehr Respekt vor der Frau demonstriert, dreht sich der Wind. Von ersten „richtigen Aussagen“ ist die Rede, trotzdem bleibt der Applaus verhalten. Denn Moirés Auftritte rufen Gaffer auf den Plan, eklige Würmer, die fotografieren ohne nachzudenken und sich damit die zehn Euro für den nächsten Schmuddelfilm sparen wollen. Mit ein Grund, weshalb ihr Name so oft im Porno-Becken landet. Was macht Milo Moiré mit diesem Schund? Den streift sie so locker von den Schultern wie Bluse und BH.
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Der Anti-Rocker Er ist ein Rockstar. Doch er findet seinen Job alles andere als geil. Deshalb aber wieder im Sozialamt arbeiten, will Jason Williamson auch nicht. Seine Geschichte klingt irgendwie ernüchternd. Ist aber durchaus lehrreich! Text: Linda Freutel
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I E S E R R A T I S T für alle, die als Kind davon geträumt hatten, Astronaut zu werden. Und für alle, die heute noch fest daran glauben, dass es wahre Helden gibt; und zwar solche, die sich einzig und allein von Freiheit lenken lassen und täglich neu ins Leben springen, als wäre es ein randvolles Whisky-Fass. Euch allen, die ihr das glaubt, sei gesagt, dass Jason Williamson wahrscheinlich nicht euer Held werden wird. Denn auch wenn der Sleaford -Mod-Frontmann on Stage wütet wie ein Hurrikan, der vor hat, nach seinem Abgang nichts als nacktes Neuland zu hinterlassen; selbst wenn der 46-Jährige seine sozial-kritischen Pöbeleien so lange ins Mikrofon kotzt, bis auch der letzte Speichelrest von den Stimmbändern geflogen ist und die brachiale Klanggewalt in ein heiseres Kratzen kippt; selbst dann, wenn sich Williamson noch so abstrampelt, flucht und überschäumt, müssen wir am Ende des Tages nämlich leider feststellen, dass tief in der verschwitzten Lederjacke in Wahrheit nichts anderes steckt als ein bausparender, kleinbürgerlicher Spießer. Zwar immerhin einer, der nach 35 Lebensjahren des Nörgelns den Arsch hoch genug bekommen hat, um den miefigen Behörden-Job zu schmeißen. Statt Sozialleistungen abzustempeln, gibt Williamson heute Gigs, Interviews und schreibt Songs. Und natürlich ist das cool. Doch das allein macht ihn noch lange nicht zum Rocker. Oder würde eine echte Rampensau die prüde Anstandsdame raushängen lassen, die ihren Fans das Rauchen verbietet? „Hört auf mit dem Qualmen. Ich will meine Stimme scho-
nen“, keift Williamson ins Publikum. Und pünktlich ins Bett muss der alte Mann aus Nottingham auch. Von wegen After-Show-Attacke mit zerschlagenen Gitarren und promillestarken Siegesfeiern. Nichts da; unser feiner Familienvater legt Wert darauf, am nächsten Tag fit zu sein. Warum er das tut? „Weil Sleaford Mod meinen Lebensunterhalt sichert“, sagt er und ergänzt: „Denn letztlich ist das Leben als Rockstar nämlich auch nicht anders als jeder andere Job auch. Vielleicht ist der sogar eher noch etwas beschissener. Man ist ständig müde, immer unterwegs und einsam, weil man seine Familie so gut wie gar nicht
mehr sieht. Und Kohle fließt auch nicht im Überfluss.“ Wie bitte? Was ist denn aus unseren guten alten Punk-Helden geworden? Wo sind unsere Freigeister, die sich gerade nicht von Konventionen und Kommerz geißeln lassen? Was ist mit unseren Vorbildern? Und Träumen? Und wie willst du, lieber Jason, überhaupt noch authentischen Rock schreiben, wenn du letztlich auch nicht mehr bist als ein kleinkarierter Kopfmensch? „Keine Sorge“, kontert der Hüne, „nur weil ich meinen Job ernst nehme, fickt mich das Leben noch genug, um die Inspiration und nötige Portion Wut, die es für meine Songs braucht, nicht enden zu lassen. Am Ende ist es vielleicht auch meine eigene schmerzliche Erkenntnis, Wenn Jason dass ich einfach nur den einen Williamson eintönigen Alltag gegen ein auf der anderes Hamsterrad getauscht Bühne habe, die mich ernüchtert – darum bittet, machen wir zugleich aber immer wieder auch gerne inspiriert.“ Wer einen guten die Fluppe Job machen will – und zwar aus. Aber egal welchen – muss nun mal nur, damit wir fit sein; statt versoffen. Und seine Stimme wenn wir ehrlich sind, ist das umso länger auch eigentlich keine Form hören können. von Spießigkeit, sondern von Erwachsen-sein. Und das wiederrum könnte die beste Voraussetzung sein, um in Sachen Sozial-Kritik wirklich ernst genommen zu werden. Vielleicht müssen wir also einfach unser Heldentum neu definieren? Vielleicht ist Vernunft der neue Punk?
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Fancy Feelings
Es interessiert, was andere zu sagen haben. Deshalb lässt Gucci in seinem neusten Projekt #TFWGUCCI (That Feel When) Künstler aus der ganzen Welt zu Worte kommen. Das Ziel: neue Blickwinkel auf Guccis ikonische Designmotive zu werfen. Und so werfen Kreative wie etwa die Kalifornierin Amanda Charchian oder der zwischen New York und Zürich pendelnde Olaf Breuning ihren persönlichen Blick auf Guccis Uhren. Für Inspiration sorgen dabei etwa die mit Bienen, Schlangen oder Tigern geschmückten Zifferblätter sowie die typischen Gucci-Farben Rot und Grün. Das Ergebnis sind lustige Collagen und Fotografien, die in Form von Memes auf der Webseite http://digital.gucci.com/tfwgucci/p/1 gesammelt werden.
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Kristallschloss
Im grauen Alltag kommt etwas Glitzer und Schimmer gerade recht. Deshalb setzen wir jetzt auf die neue Crystalline Hours Quartz von Swarovski, eine Neuinterpretation der Automatik-Innovation von 2016. Gespart wird woanders, aber bestimmt nicht an den 2'000 Kristallen, die das Innere der Uhr zum Funkeln bringen. Und unsere Augen genauso, denn das neue Modell ist in so vielen Farben erhältlich, dass wir uns für jeden Wochentag eine aussuchen könnten. Swarovki, „Crystalline Hours Quartz“, ab August 2017 erhältlich, ca. 400.–
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HAPPY
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Pop up 2017 geht Calvin Klein watches+jewelry neue Wege: Mit Raf Simons als neuem Chief Creative Officer und Carlo Giordanetti als neuem Präsidenten gelangen frische Ideen in das Unternehmen. Die Inspirationen lassen großes Erahnen: Jugend, Pop, Konfrontation, Amerika. Pünktlich zum neuen Startschuss feiert das Unternehmen das 20. jährige Jubiläum seiner Uhrenkollektionen, die seit 1997 auf dem Markt sind. Zu diesem Anlass wird die ikonische Unisex-Linie minimal neu aufgelegt. Schlichtes Design, klassisch und zeitlos: Die Modelle minimal sind in acht Ausführungen entweder mit einem Band aus Mesh oder Leder und in den drei Farben Braun, Schwarz, Oliv, Cool Grey, Grau und Silber erhältlich, wobei Calvin Klein seine Initialen als kleines Highlight auf dem Zifferblatt positioniert.
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aie sind keine Bestien, keine im Ozean umherschwimmenden Killer, triebgesteuert und stets auf der Suche nach dem nächsten Opfer. Tatsächlich sind viele Haiarten vom Aussterben bedroht – darunter besonders die Hammerhaie. Oris zieht mit seiner neusten Uhr, der Oris Hammerhead Limited Edition, in den Kampf und spendet den Verkaufserlös dieses Modells zugunsten der Erhaltung dieses faszinierenden Tiers. Unterstützt wird die Non-ProfitOrganisation Pelagios Kakunjá, die die Migrationsrouten der Haie erforscht. Durch ihr aktuelles Projekt wurde klar: Der Bestand der Hammerhaie ist in den vergangenen 30 Jahren um 90 Prozent zurückgegangen. Erschreckende Zahlen, gegen die man etwas unternehmen muss. Deshalb setzt sich auch OrisAmbassador Jérôme Delafosse, selbst Profitaucher, mit ein. Ein lobenswertes Projekt, für das sich die Investition in die neue Oris Hammerhead Limited Edition lohnt. Oris, „Hammerhead Limited Edition“, Kaliber 752, wasserdicht bis 500 Meter und limitiert auf 2'000 Stück, ab Juni 2017 erhältlich, ca. 2'550.–
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„The clock ticks life away.“ Linkin Park
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Gourmet-Mekka Essen und Trinken macht gemeinsam am meisten Spaß. Am Genuss Film Festival sind Sie bestimmt nicht alleine, denn hier versammeln sich diese Jahr zum dritten Mal Gourmets und Schleckmäuler zum vereinten Schlemmen. Vom 4. bis 11. Mai 2017 wartet am Zuger Seeufer ein spannendes Programm auf die Besucher: Während das Kino Seehof diverse Spiel- und Dokumentarfilme zum Thema zeigt – darunter „Der Koch“, „Toast“ oder „Soul Kitchen“ –, kann man sich im Genuss-Zelt an der Promenade vom Können zahlreicher Profiköche überzeugen. Auch bildlich wird dem Genuss Tribut gezollt: Fünf Fotografen zeigen im Rahmen der Ausstellung „Essen, Trinken, Genuss“ ihre Werke, außerdem werden aus 50 öffentlich eingereichten Fotografien die besten drei prämiert. Genuss Film Festival: 4. bis 11. Mai 2017, Zug, Schweiz, www.genussfilm.ch T O
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b sofort begeben wir uns von zuhause aus auf kulinarische Weltreise. Und zwar mit einer Box voller süßer Leckereien aus der ganzen Welt. Darin befinden sich etwa sündigeErdnussbutterpralinen aus den USA oder fruchtiger Mango-Pudding aus Thailand – Naschkram aus aller Herren Länder, an den man nicht ganz so locker rankommt wie an die Schokolade vom Kiosk. Geschenkbox „Süße Weltreise“, ca. 30.–, www.monsterzeug.de
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Trouvaillen Polen ist nicht unbedingt für seine Küche bekannt. Sollte es aber, denn Piroggen sind nur eines von vielen leckeren Gerichten, die sich in den heimischen Küchen verstecken. Gekocht wird mit Sauerkraut, Kartoffeln und viel Fleisch – da geht bestimmt keiner hungrig vom Tisch. Für ihr Buch „Polska“ hat die Autorin Zuza Zak polnische Spezialitäten aus den verstaubten Kochbüchern der Großmütter hervorgekramt und neu interpretiert. Dabei zeigt sie nicht nur, was Polen kulinarisch so alles draufhat, sondern erzählt auch von der Geschichte ihrer Heimat und den Menschen hinter dem Herd. „Polska. Die neue polnische Küche“, Zuza Zak, Knesebeck Verlag, ca. 30.– F A C E S
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Dass Big Mac und Pommes für die Gesundheit etwa sind wie Kim Jong-un für den Weltfrieden ist kein Geheimnis. Trotzdem ist es bemerkenswert, wie die leckeren Sünden McDonald’s zur größten Fast-FoodKette überhaupt machten. Der Film „The Founder“ erzählt die Geschichte von Ray Kroc, einem mäßig erfolgreichen Vertreter für MilchshakeMixer, der das Schnellrestaurant der Brüder Mac und Dick McDonald zum weltweiten Erfolg führte. In rund 36'000 Filialen können sich Fast-Food-Fans heute Happy Meals und McFlurrys schmecken lassen – Ray Kroc sei Dank. „The Founder“, ab 20. April 2017 im Kino
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„Ich brauche mindestens fünf Portionen Zucker am Tag.“ Kim Kardashian
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enn Architekten träumen, entsteht sowas wie La Muralla Roja. Zwischen den steinigen Klippen von Calpe im spanischen Alicante erhebt sich die rote Festung von Ricardo Bofill über dem Meer. Treppen, die ins Nichts führen, zu hohe Mauern, verwinkelte Ecken, rosarote Wände – trotzdem ist La Muralla Roja nicht nur ein architektonisches Wunderwerk, sondern ein Urlaubsdomizil. Rund 50 Apartments mit Flächen zwischen 60 und 120 Quadratmetern befinden sich im in den 70ern errichteten Gebäude. Begehrte Wohnungen, die es mittlerweile endlich auch auf Airbnb geschafft haben. Ab ca. 70.– pro Nacht sind einzelne Unterkünfte hier zu haben – direkt gelegen an der Costa Blanca und T O HA V E mit Zugang zum Rooftop-Pool. La Moralla Roja, Partida Manzanera, 3, Calpe, Spanien, www.airbnb.com
Bucketlist Wir wünschen uns ein Leben voller Abenteuer. Zuhause geht das nicht – oder zumindest nur begrenzt. Deshalb machen wir uns auf den Weg und entdecken die Welt. Welche 100 Orte und Sehenswürdigkeiten wir dabei auf keinen Fall verpassen sollten, fasst das Poster „100 places you must visit before you die“ zusammen. Die Blaue Moschee in Istanbul gehört genauso dazu wie die Chinesische Mauer, Barcelonas Sagrada Familia, Londons Big Ben oder die Wüste Namib. Losgehen, sehen, staunen – und danach zuhause auf dem Poster das entsprechende Feld entfernen. Doiy, „100 places you must visit before you die“, ca. 30.–, www.doiydesign.com
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Tequilaland Louis Vuitton kreiert nicht nur Taschen, für die wir gerne das Sparschwein schlachten, sondern auch hübsche Reiseführer. Diesen Frühling gesellt sich zur Serie Travel Books neben Tokio und Hawaii auch Mexiko. Auf 152 zeigt der französische Comiczeichner Nicolas de Crécy seine Vision des Landes, das weit mehr zu bieten hat als Fajitas und Sombreros. Zahlreiche Illustrationen fangen Straßen und Sehenswürdigkeiten ein und bringen die Faszination Mexikos zu Papier. Louis Vuitton, „The Travel Book: Mexico“, von Nicolas de Crécy, ca. 45.–, www.louisvuitton.com
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„I like the Eiffel Tower in Las Vegas more than the actual one.“ David LaChapelle
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Ehe, Haus, Kind. Ist das die richtige Reihenfolge? Und wenn ja, was tun wir dazwischen, bis das Leben irgendwann zu Ende ist? Mit diesen Fragen im Kopf haben Filmemacher Felix Starck und Sängerin Selima Taibi kurzerhand ihre Berliner Wohnung verlassen und sich ins Flugzeug gesetzt. Ihr Ziel: Amerika. Der Plan: von Alaska bis nach Mexiko zu reisen. Mit dabei sind Hund Rudi und ein eigens dafür umgebauter Schulbus, das „Loft on Wheels“. Was so einfach klingt, wird zum Kampf mit der Natur und gegen die eigenen Grenzen. Im Dokumentarfilm „Expedition Happiness“, der ab dem 4. Mai in den Kinos zu sehen ist, zeigen die beiden ihre gemeinsame Reise, die nicht nur an Wölfen, Elchen und Grizzlys vorbei und durch Wüsten und Wälder führt, sondern sie selbst auch fordert, wie kein Abenteuer zuvor. „Expedition Happiness“, ab 4. Mai 2017 im Kino
Ein Hoch auf den Busfahrer
Rosa Wolken
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s ist höchste Zeit, Stellung zu beziehen. The Body Shop tut das seit 30 Jahren und feiert 2017 sein Community-Trade-Programm, in dessen Rahmen für die Herstellung der eigenen Produkte mindestens ein fair produzierter Rohstoff eingesetzt wird. Ein gutes Ziel. The Body Shop geht allerdings noch weiter und setzt bei zahlreichen Linien bereits auf 100 Prozent natürliche Inhaltsstoffe. So ein Produkt ist etwa der Amazonian SaviourTM Multi-Purpose Balm, der trockene Haut mit Feuchtigkeit versorgt und Tattoos oder Narben besonders intensiv pflegt. Gerade mal neun Inhaltsstoffe finden sich in dem Balm, darunter etwa Bio-Babassu-Öl aus Brasilien und Bienenwachs aus Kamerun. Die Inspiration für den Namen kommt von den Amazonas-Völkern, die natürliche Öle seit Jahrhunderten für die Pflege von Wunden und Tattoos verwenden. Sie sehen, Gründe gibt’s genug, um sich den Amazonian SaviourTM Multi-Purpose Balm schleunigst zuzulegen, aber wir liefern noch einen mehr: Für jedes verkaufte Produkt unterstützt The Body Shop den Wiederaufbau des Regenwaldes mit 1.–. The Body Shop, „Amazonian Amazonian SaviourTM Multi-Purpose Balm““, ca. 10.–
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Sandra Bullock
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Spring Thing Wie wir ihn hassen, diesen Frühjahrsputz! Dieses Jahr versüßt uns allerdings Moschinos neuer Duft „Moschino Pink Fresh Couture“ die leidige Arbeit. Zugegeben (und Gott sei Dank): Außer der Flasche hat das Wässerchen mit einem Putzmittel nichts gemein. Rosafarben schwappt darin nämlich eine erfrischende Mixtur aus pinker Grapefruit, Cassis und Maiglöckchen, die dank Granatapfelkernen, Wildrosen und Zedernholz ihre besondere Note erhält. Trotzdem: Wir hegen die Hoffnung positiver Suggestion und verstecken diesen Flakon garantiert nicht im Putzschrank. Moschino, „Moschino Pink Fresh Couture“, 50 ml, ca. 69.– 28
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„Make up is scary.“
infach mal machen, das war der Gedanke der Brüder Keston und Jeremy Muijs. 2008 brachten die beiden Melbourner ihre Naturkosmetik unter dem Namen Grown Alchemist erstmals auf den Markt. Keine synthetischen Inhaltsstoffe, in ihre Tiegel kommen nur natürliche Zutaten. Die Philosophie ist klar: Gesundheit geht über Essen und Trinken hinaus und schließt Hautpflege mit ein. Und so brüten die MuijsBrüder genauso über Verpackungen, die ihre Cremes und Seren schützen, konservieren und auf keinen Fall verändern, wie über den ideal dezenten Duft einer Rosmarin basierten Bodycreme. Seit Neustem sind auch Haarprodukte wie Shampoo und Conditioner erhältlich, die das Haar reparieren und gleichzeitig schützen.
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Bücherwurm Kindle und Tablet? Vergessen Sie es – wenn wir lesen, dann in einem richtigen Buch. Den Reiz dicker Schmöker hat auch Designerin Olympia Le-Tan erkannt und daraus Kapital geschlagen Ihre Clutches in Buchform und mit liebevoll verzierten Covern sind Liebhaberstücke, die man nicht mehr aus der Hand geben möchte. Für eine limitierte Kollektion arbeitet die Pariser Designerin nun mit Lancôme zusammen und findet sich damit für einmal in der Welt des Make-ups wieder. Ab August 2017 soll es dann Lidschatten und Lippenstifte im Le-Tan-Design zu kaufen geben.
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Mit Gold um den Hals steht man vielleicht auf dem Treppchen ganz oben. Wer in Sachen Lidschatten jetzt jedoch auf Silber setzt, punktet mindestens genauso. Metallisch lassen wir unsere Lider schimmern und holen uns dazu Inspiration bei Lutz Hülle oder Vivetta. Großflächig und kompakt aufgetragen wirkt die Farbe am schönsten, sparen können Sie woanders. Zum Beispiel bei der Mascara oder dem Rest des Make-ups. Zu viel Konkurrenz verträgt Silber nämlich nicht. Damit der Lidschatten nicht auf e die Wangen bröckelt, sollten Sie vor dem Schminl el Hu ken eine gute Base verwenden oder zu pulvrige z t Lu Texturen mit etwas Wasser oder Gloss mischen. Ein Fixierspray kann ebenfalls nicht schaden, also ruhig her damit. Silber kennt keine Diskriminierung, sondern steht Hell- und Dunkelhaarigen gleichsam und macht auch zwischen oliv- oder rosastichiger Haut keinen Unterschied. 1 The Body Shop, Down to Earth in „Scandinavia Steel“, ca. 7.– 2 Catrice, Eye’Matic Eyepowder Pen in „West White Story“, ca. 5.– 3 Wet’n’Wild, Photo Focus Eyeshadow Primer in „Only A Matter of Prime“, ca. 7.– 4 Clarins, Ombre Iridescente in „Silver Grey“, ca. 36.– 5 H&M, „Fluid Foil Eye Colour“, Lidschatten. ca. 15.– 6 Nyx, Face Body Glitter in „Ice“, ca. 8.– 7 Urban Decay, Heavy Metal Glitter 3 Eyeliner in „Glamrock“. ca. 27.–
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s steht Ihnen dick auf die Stirn geschrieben. Geben Sie es ruhig zu: WTF?! Zugegeben, Vokuhilas stehen gemeinsam mit Arschgeweihen oder Ed-Hardy-Shirts auf der Liste derjenigen Trends, die besser vergraben und nie wieder auferstehen sollten. Zumindest bis jetzt. Denn für diesen Sommer zeigen Labels wie Creatures of the Wind oder Lanvin moderne Formen dieser Frisur. Und ja, an Models sehen die vorne kurzen und hinten längeren Strähnen eben auch besser aus als an Rudi Völler. Wer zu feines oder nur wenig Haar hat, sollte jedoch auch 2017 die Finger vom Vokuhila lassen. Denn die La n vi n Gefahr ist groß, eher wie ein gerupftes Huhn denn wie eine stylische Fashionista auszusehen.
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1 Paul Mitchell, „Express Ionround XL“, Rundbürste, ca. 42.– 2 R+Co, „Analog“, Conditioner. 177 ml, ca. 36.– 3 Batiste, „Heavenly Volume“, Trockenshampoo. 200 ml, ca. 10.– 4 L’Oréal Paris, „Coriander Strength Source“, Conditioner Balm. 200 ml, ca. 10.–
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eit vergeht. Ob wir es wollen oder nicht. Dabei haben wir noch so viel vor. Und für die ganzen Abenteuer brauchen wir eine Uhr, die alles mitmacht. Da kommen die neuen Modelle der Swatch SKIN Kollektion gerade richtig. Elf Modelle stehen zur Auswahl, bunt wie Bonbons oder schlicht und elegant wie das Kleine Schwarze. Vom gedeckten Nudeton bis zum aufregenden Schwarz-Weiß-Look ist alles dabei – die Entscheidung liegt bei uns. Besonders innovativ: das ultraflache Gehäuse, das uns mit einer Dicke von gerade mal 5,4 Millimetern richtig viel Freiheit lässt. Front- und Rückseite sind dabei durch eine geschwungene Welle getrennt – das Ergebnis eines innovativen Doppelspritzguss-Gehäuses und damit ein weiterer Eyecatcher der besonderen SKIN-Modelle von Swatch. Mit einer dieser Uhren am Handgelenk tanzen wir bis spät in die Nacht oder klettern so hoch, bis uns der Himmel Grenzen setzt. Die neue SKIN Kollektion von Swatch umfasst elf Modelle, die ab ca. 115.– zu haben sind.
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Tropicana Wir erwarten sehnlichst den Sommer und hoffen auf heiße Tage unter der Sonne. Bis es soweit ist und wir endlich unter Palmen an unserem Piña Colada nuckeln, träumen wir im herrlich bunten PineapplePyjama von Dolce & Gabbana (ca. 1'065.–). Das ist Sommerlaune stylisch verpackt.
„Fashion is mysterious.“ Diane von Fürstenberg
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s gibt so viele Designer wie Partikel in der Atmosphäre. Gar nicht so einfach, hier den Überblick zu behalten. Die finnische App Ivalo sammelt die coolste Mode von Nachwuchsdesignern und jungen Labels. A la Tinder kann man sich durch die Kleidung wischen und nach neuen Styles Ausschau halten, die auf der Straße garantiert noch keiner trägt. Zurzeit konzentriert sich Ivalo auf finnische Marken, fügt aber laufend auch die Kollektionen aus anderen Ländern hinzu. Nach dem fröhlichen Durchwischen von Schmuck, Accessoires und Kleidungsstücken findet man alles, was einen interessiert, zusammengefasst auf einer Liste – mit Facebook einloggen und die neuen Lieblinge kaufen, und schon gibt’s Abwechslung im Kleiderschrank. Ivalo, kostenlos für iOS und Android
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The Forest T-Shirts gibt’s wie Schauspieler in Hollywood. Da kommt es auf den Unterschied an. Und genau den macht das Startup-Unternehmen wijld mit seiner Kleidung aus Holz. Richtig gehört, was sonst zum Feuern oder Bauen verwendet wird, eignet sich auch zur Produktion richtig cooler Shirts. Diese werden in Europa und aus lokal bezogenem Rohstoff hergestellt – umweltfreundlich und fair. Der aus Holz gefertigte Stoff transportiert Wärme, Kälte und Feuchtigkeit optimal und wirkt überdies sogar antibakteriell. Für das Design sind zahlreiche Künstler verantwortlich, deren Kollektionen auf www.wijld.com betrachtet werden können. Wer mag, kann auch sein eigenes Shirts kreieren und dabei nach eigenem Gusto Passform, Farbe und Print wählen. Wijld, Woodshirts, ab ca. 25.–, www.wijld.com
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ürtel sind längst nicht mehr bloß Mittel zum Zweck. Heute tragen wir die ledernen oder aus Stoff gefertigten Teile ganz stolz zur Schau – am liebsten in der Teile, wo sie für extra Silhouette sorgen. Und so feiert der Alleskönner sein Dasein auf dem Laufsteg und in unserem Kleiderschrank in einer richtig langen Variante. Keine aufwändigen Bindearten, keine komplizierten Knoten: Diese 4 Saison machen uns Labels wie Versace, Tibi oder Lucio Vanotti vor, wie leicht es gehen kann. Den Gürtel um die Taille schnüren, festzurren, und das Ende locker hängen lassen. Besonders cool wirken in dieser Form eingesetzte Gürtel in Kombination mit langen Kleidern oder Mänteln. Dabei gilt: Je länger das Gürtelende, desto besser.
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1 Isabel Marant Étoile, „Carpet“, aus Baumwolle und Leinen, ca. 48.– (net-a-porter.com) 2 Etro, „Beaded Tassel Belt“, aus Baumwolle, Polyester und Glas, ca. 634.– 3 H&M, aus Leder, ca. 45.– 4 Jil Sander, aus Lammleder, ca. 204.– 5 Philosophy di Lorenzo Serafini, „Stitched Stud Belt“, aus Kalbsleder und Metall, ca. 407.– (farfetch.com)
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Es geht ums Spiel mit den Reizen. Früher schockierte man mit entblößten Knöcheln, heute braucht es dafür definitiv mehr. Provokation ist der Motor der Mode, halten Sie das im Hinterkopf, wenn Sie sich am Netz-Trend versuchen. Auf der Straße geben Netzstrumpfhosen gerade den Ton an, während Giambattista Valli und Yang Li auf dem Laufsteg die grobmaschige Slipdress-Variante zeigen, die im Alltag besonders am Strand zum Einsatz kommt. Es gilt: Je enger die Maschen, desto weniger aufreizend wirken sie. Neben dem AlloverLook gibt es jedoch zahlreiche abgeschwächte Varianten, um diesen Trend aufzugreifen. Mit Schuhen, Cardigans oder Jupes im angesagten Netz-Design (geknüpft, geflochten oder Lasercut) tasten Sie sich Stück für Stück ran.
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Samsøe & Samsøe, „Henin SS Shirt 7705“, Shirt aus Baumwolle, ca. 139.– 2 H&M, „Netz Jupe“, Rock aus Polyester und Elastan, ca. 30.– 3 Mint&Berry, Pumps aus Leder, ca. 75.– (zalando.com) 4 Christian Louboutin, „Mix“, flache Schuhe aus Lackleder und besticktem Mesh mit spitzer Kappe und Nieten, ca. 592.– (net-a-porter.com) 5 Ba&sh, „Pull Emita“, Strickjacke aus Baumwolle, ca. 195.– 6 Bally, „Cordelia“, Schultertasche aus Ziegenleder in Metallic, ca. 1'150.– 7 Elisabetta Franchi, BH aus Mischgewebe, ca. 133.–
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Text: Maximilian Reich
Fotos: Moritz Rรถder
Trotz peitschendem Wind und Minustemperaturen strahlen Emily und Austin wie Honeymooner in der Karibik. F A C E S
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Die Bucht von Unstad in Norwegen gehÜrt zu den beliebtesten Surf-Spots Europas. Im Winter kommen die härtesten Surfer aus der ganzen Welt hierher, um die eiskalten Wellen zu reiten.
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Bei einer Wassertemperatur von fünf Grad setzt ohne Neoprenanzug nach 15 Minuten die Unterkühlung ein. Als erstes beginnen deine Muskeln zu zittern. Ein stechender Schmerz fährt dir durch die Finger, Arme und Beine als würde man mit einem Taschenmesser hineinritzen wie in einen Baumstamm. Anschließend wird dein Herzschlag langsamer, du verlierst die Orientierung, deine Muskeln versteifen sich, Schwimmbewegungen sind kaum mehr möglich, und das Blut verwandelt sich in einen dickflüssigen Brei, der nur noch langsam durch deine Adern sickert, bis dein Kreislauf schließlich zusammenbricht, und du stirbst. Oder um es kurz zu sagen: Das Wasser in der kleinen Bucht von Unstad in Norwegen ist einfach nicht besonders angenehm – und trotzdem will Austin da jetzt unbedingt hinein.
Zwei Stunden Autofahrt für eine Pizza Schneeregen prasselt in der Nachmittagsdämmerung auf den Strand und sprengt kleine Löcher in den braunen Sand wie winzige Bomben. Minus 1 Grad zeigt das Thermometer, und der Wind peitscht Austin mit 70 Stundenkilometern ins Gesicht. Jede Böe ist eine schallende Ohrfeige. Seine Hände sind von der Kälte knallrot. Mit schmerzverzerrtem Gesicht hilft er seiner Freundin Emily in den Neoprenanzug, während sich die Feuchtigkeit in sein Fleisch beisst. Egal. Zähne zusammenbeißen. Die beiden wollen es schließlich nicht anders. Dafür sind sie extra aus dem sommerlichen San Diego, USA um die halbe Welt nach Unstadt geflogen, einem kleinen von Bergen umgebenen Ort auf den Lofoten, mit 13 Einwohnern und ein paar rotgestrichenen Einfamilienhäusern, die in der verschneiten Umgebung liegen wie Windpocken auf blasser Haut. Eine Verordnung schreibt vor, dass jedes Haus im Ort in die gleiche Windrichtung gebaut werden muss, weil der Wind hier so stark ist, dass er die Dächer sonst abtragen würde. Es gibt nur eine Straße, die hierher führt, und die nächste Pizzeria ist zwei Stunden mit dem Auto entfernt. Sonst gibt es hier nichts. Bloß die atemberaubende Landschaft und die eiskalten Wellen, die von Grönland bisher her an die Lofotenküste rollen.
Augen zu und rein da Kaltwasser-Surfen heißt der Trend, der bei Wellenreitern immer beliebter wird. Statt sich auf den übervölkerten Stränden von Hawaii, Australien, Bali und Portugal um die besten Wellen zu streiten, zieht es immer mehr von ihnen 34
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Ohne Neoprenanzug geht beim Eissurfen gar nichts. Denn bei einer Wassertemperatur von gerade mal fßnf Grad gibt’s nicht mehr viel zu lachen.
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Das Surfbrett in der Hand und die Nordlichter ßber sich: Besser geht’s wirklich nicht.
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„Heute Nacht will er nochmal raus und unter Polarlichtern surfen.“
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Die Wellen kommen pĂźnktlich und Schlag auf Schlag. Das KunststĂźck: es hinter ihren Brechpunkt zu schaffen. Aber das kostet Kraft.
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in den Norden von Europa. Der Winter ist die beste Zeit zum Surfen, sagt man hier. Die Strände sind leer und die Wellen hoch. Dazu bieten die schneebedeckten Berge am Rande der Küste einen fantastischen Anblick. Einen Augenblick bleiben Austin und Emily vor der atemberaubenden Kulisse stehen. Ob man kurz ein Foto von ihnen machen könnte? Das müssen die Freunde in Kalifornien schließlich sehen. Klar, kein Problem. Emily macht ein paar Dehnübungen. Die Muskeln müssen warm bleiben, damit man beweglicher ist und sich nicht vielleicht noch eine Zerrung zuzieht. Außerdem hilft es, sich an den Neoprenanzug zu gewöhnen. Die beiden surfen seit 16 Jahren fast jeden Tag, aber ohne Schutzanzug. Die 6 Millimeter dicke Haut schränkt die Bewegungsfreiheit ordentlich ein. Und dann greifen sich die 25- und der 27-Jährige plötzlich an der Hand und stürzen sich mit ihren Surfboards in das Eismeer als hätten sie Angst doch noch einen Rückzieher zu machen, wenn sie noch eine Sekunde länger darüber nachdenken.
„Wie ein RodeoCowboy auf seinem Bullen zähmt der Amerikaner die Welle.“
Icebucket-Challenge
Es ist die Lage von Unstad, die das Dorf so beliebt macht unter EiswasserSurfern. Es liegt in einer Grube und wird von den Bergen ringsherum eingekesselt. Dadurch herrscht ein stetiger Offshore-Wind hier am Strand. Der Wind bläst von der Küste hinaus gegen das Wasser, wodurch sich die Wellen steiler aufbauen und erst sehr viel später brechen, was für Surfer eigentlich ideal ist. Auch an diesem Tag kommen sie in regelmäßigen Abständen fein säuberlich aufgereiht in die Bucht. Das Kunststück ist, es hinter ihren Brechpunkt zu schaffen. Das kostet Kraft. Immer wieder wird Emily beim Versuch das sogenannte Line-Up zu erreichen von den anrollenden Wellen zurückgeworfen, während Austin bereits die erste Welle reitet. Wie ein Rodeo-Cowboy auf seinem Bullen zähmt der Amerikaner die widerspenstige Welle. Seine einzigen Zuschauer dabei sind ein paar Schafe, die am Rand des Festlandes stehen. Eine Stunde kann man damit bei einem Wetter wie heute in dem Neoprenanzuges im Wasser bleiben. Austin und Emily kommen bereits nach einer guten halben Stunde zitternd wieder heraus. „Wenn dein Gesicht im Wasser ist, fühlt es sich an als ob man bei einer Icebucket-Challenge einen Kübel mit Eiswürfeln über den Kopf gekippt bekommt. Ich dachte, mein Gehirn friert ein“, sagt Austin und lacht. „Stimmt. Aber ich finde es draußen eigentlich schlimmer als im Wasser“, erzählt Emily und umklammert ihren Körper in der Hoffnung auf ein bisschen Wärme. An manchen Tagen steht ein Anhänger hier am Strand mit einer mobilen Sauna und einem kleinen Pool mit warmem Wasser für die Surfer, um sich aufzuwärmen. Heute war es aber zu windig, um den Anhänger aufzustellen. Der Wind hätte ihn über den ganzen Strand gepustet. Deswegen klemmen sich Austin und Emily die Bretter unter den Arm und machen sich schnell auf zu ihrer Hütte. Einheimische Bauern, die unterwegs entgegen kommen, grüßen freundlich mit einem Nicken. In ein paar Jahren machen sie vielleicht auch den Surfer-Gruß mit Daumen und Zeigefinger. F A C E S
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Der Rettungsjetski ist eingefroren 200 Meter vom Strand entfernt liegt das Unstad Arctic Surf Camp. Ein kleines Grundstück mit einem großen Haupthaus darauf und drum herum acht kleinen Holzkabinen, mannshohe Mini-Hütten, in denen nur ein Doppelbett und ein kleiner Schrank steht. Wenn der Wind um sich schlägt wie heute, schütteln sie sich wie nasse Hunde. Tommy sitzt im Haupthaus im Gemeinschaftsraum auf dem Sofa vor dem lodernden Kamin und checkt am Laptop die Wetterprognosen. Heute kommt er nicht dazu, ins Wasser zu gehen. Der blonde Hüne mit den markanten Gesichtszügen und den zerzausten Haaren hat noch jede Menge Arbeit. „Morgen vielleicht. Die Wellen sollen episch werden“, sagt er und nippt an seinem Kaffee. Sein Schwiegervater Thor Frantzen brachte in den 60er Jahren das Surfen auf die Lofoten. In Australien sahen er und ein Freund zum ersten Mal Menschen auf Wellen reiten, und die beiden dachten sich: Das können wir an unserem Strand in Norwegen doch auch machen. Die beiden begannen daraufhin, Surfbretter zu vermieten. Später übernahm seine Tochter Marion das Geschäft, obwohl selbst ihr Vater davon abriet, weil es nicht genügend Kundschaft gäbe. Sie kaufte zusammen mit ihrem Mann Tommy eine alte Schule und baute sie 2003 zum „Artic Surf Camp“ um. „Wir waren gerade zurück in unser altes Heimatdorf gezogen und hielten es für ein tolles Hobby“, erzählt Tommy und erinnert sich an die Anfänge. „Die übrigen Einheimischen hielten uns verrückt, wenn wir auf das Wasser hinaus wollten, weil die Strömung viel zu stark ist“, sagt er und warnt seine Gäste: „Geht bloß nicht ohne Brett raus. Sonst heißt euer nächster Stop New York’. Da kann euch keiner helfen. Der Rettungsjetski ist eingefroren.“
„Ich finde es draußen eigentlich schlimmer als im Wasser.“ Thor Frantzen brachte das Surfen in den 60ern von einem Sydney-Trip nach Norwegen. Heute surfen rund 5'000 Gäste jährlich im von seiner Tochter übernommenen Arctic Surf Camp.
Surfen und Skifahren Seitdem bauen die beiden an ihrem Projekt und machen dabei alles selber, vom Frühstück bis Sanierung der Duschräume. Heute muss die Rezeption renoviert werden. Am Anfang stand auf dem Camp eine Kabine – mittlerweile kommen knapp 5'000 Gäste jedes Jahr hierher ins Arctic Surf Camp, ein Drittel davon im Winter. Wo klassische Surfcamps in Portugal und Frankreich noch Kurse wie Schnorcheln und Yoga anbieten, kann man hier Ski-Ausflüge dazu buchen. „Vor zwei Jahren habe ich meinen Job als Sanitäter aufgegeben, um das hier nun hauptsächlich machen zu können“, erzählt Tommy und klappt den Laptop zu. Marion kommt aus der Küche mit einem Tablett selbstgebackener Zimtschnecken. Austin und Emily greifen dankbar zu. „Amerikaner kamen sogar schon 2000 zu uns nach Unstad zum Surfen“, sagt Tommy und erzählt stolz, wie vor ein paar Monaten selbst der dreifache Surfweltmeister Mick Fenning vorbei kam, um die kalten Wellen von Unstad zu reiten. „Ich denke, es ist die Kombination von großartigen Wellen und der fantastischen Natur, die diesen Ort so einmalig macht. Und natürlich die Tatsache, dass du hier im Winter unter Nordlichtern und im Sommer 24 Stunden bei Tageslicht surfen kannst.“ Austin nickt. Heute Nacht will er nochmal raus und unter Polarlichtern surfen. Emily verzieht das Gesicht. Kaltes Wasser hat sie erst mal genug abbekommen. Das macht aber nichts – einer muss schließlich sowieso das Foto von Austin unter den Lichtern schießen. 40
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Unstad Arctic Surf Es war eine Reise nach Sydney, die die beiden Norweger Thor Frantzen und Hans Egil Krane zum Surfen brachte. Als Kinder hatten sie auf Schiffen gearbeitet und durften als junge Erwachsene zum ersten Mal für eine Tour mit an Bord. Zurück zuhause, mit Ehrgeiz im Herzen und dem Kopf voller Bilder, bastelten sie unter der Vorlage des „Surfin’ Safari“Albums der Beach Boys an eigenen Brettern und stürzten sich am Strand von Unstad in die heimischen Wellen. Eine Hand voll Spinner schloss sich den beiden Freunden an, irgendwann erschien dann mal ein Artikel in einem Surfer Magazin. 1999 verschafften Sam Lamiroy und Spencer Hargraves Unstad mit ihrem epischen Surferfilm „E2K“ neue Aufmerksamkeit. 2003 entschieden sich Thor Frantzen und seine Frau Randi dazu, rund um Unstad ein Surfercamp zu errichten – mit Unterkunft, Restaurant und allem, was es braucht, um der Wellen Herr zu werden. Später übernahm Thor und Randis Tochter Marion das Camp und machte daraus Unstad Arctic Surf.
Catch the wave!
Im Unstadt Arctic Surf Camp versammeln sich Surfer aus aller Welt. Hier entstehen
Freundschaften, während man gemeinsam gen Horizont paddelt und nach den höchsten Wellen Ausschau hält. Jeden Sommer finden ab Juni mehrtägige Camps statt, während denen Anfänger und Fortgeschrittene gemeinsam die Lofoten erkunden.
3-Tage Surfcamp
In diesem dreitägigen Crashkurs erfahren Sie alles über Sicherheit, Paddling und Wellen und machen Ihre ersten Schritte auf dem Bord. Wetsuits und Surfbretter stehen bereit, und wer zwischendurch Abwechslung braucht, geht fischen oder auf eine Tour durch die Berge. Mit dabei: Surf-CrashKurs, Equipment, 2 Übernachtungen im Camp (TV, WIFI, Sauna, Hot Tub, Küche und Bad), Vollpension Nächste Daten: 23.- 25.6. und 14.16.8.2017 ab ca. 436.– So kommt man hin: Ab Oslo Flughafen (OSL) mit SAS oder Norwegian bis Bodø (BOO) und von dort entweder weiter mit Widerøe Airlines nach Leknes (LKN) oder mit der Fähre in vier Stunden Bootsfahrt durch die Hurtigruten nach Stamsund. Danach geht’s weiter mit dem Mietauto (ca. 35 Minuten bis Unstad, größere Gruppen werden vom Unstad Surf Camp auch gegen Aufpreis ab Leknes oder Stamsund abgeholt).
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Unstad ist kein gemütlicher Fleck. Dank der Wellen, Seen und Berge aber ein Ort für Abenteuerer. Im Winter steht nach dem Surfen glücklicherweise der Hot Tub bereit.
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Hell schäumt die Gischt, Dunkel schaukelt das Pardon, peitscht uns unermüdlich um die Ohren die locker an unserem Körper hängt. Die Möwen Konzert, während wir auf den Horizont starren Ausschau halten.
Meer. Der Wind kennt kein und zerrt an der Kleidung, schreien gemeinsam ihr und nach Veränderung
Waves of
Joy Photography: PETER SCHREIBER & OLIVER RAUH 42
Styling: Oliver Rauh Make-up & Hair: Gaby Speckbacher @ Ballsall using Sisley Paris & Christophe Robin Models: Jordan Vandervyver @ Boss Models Capetown Produktion: Gavin Schneider Production
Bluse und Rock von DRYKORN. Armreif von PRIVATE SUITE.
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Links: Overall von MARCIANO BY GUESS. Rechts: Kleid von MARCIANO BY GUESS. Armreifen von SARINA ARNOLD.
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Links: Top und Hose von PLEATS PLEASE. Sonnenbrille von FENDI. Rechts: Jumpsuit von ELISABETTA FRANCHI. Ringe von LOLA AND GRACE.
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Links: Kleid von PATRIZIA PEPE. Armreif von LOLA AND GRACE. Rechts: Korsett von ANITA. Ringe von LOLA AND GRACE.
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Links: Mantel von LIU JO. Ohrringe von PRIVATE SUITE. Rechts: Overall von M MISSONI. Armbänder von LOLA AND GRACE.
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Summer Awakening Fashion Night Den Sommer, die neue Mode oder uns selbst? Gründe, endlich mal wieder zu feiern, gibt es genug. Am Samstag, 29. April 2017 rocken wir jedenfalls gemeinsam mit euch das Shoppi Tivoli in Spreitenbach. Seid mit dabei! Shoppen, tanzen, gemeinsam feiern: Am 29. April
Tivoli ab 20.30 Uhr die neue Sommermode auf dem
2017 lohnt es sich umso mehr, ins Shoppi Tivoli nach
Laufsteg präsentiert. Die große Fashionshow ist
Spreitenbach zu fahren. Nach einem ausgiebigen
das Highlight dieses Abends: Nationale Topmodels
Shopping-Tag lassen wir den Summer Awakening
zeigen die neusten Teile der Kollektionen von PKZ,
Saturday mit noch mehr Spaß ausklingen, denn
The Gallery, Van Graaf, Esprit, C&A und Co. und dazu
ab 19 Uhr geben wir richtig Gas! Für coolen Sound
die coolsten Schuhe von Walder und Vögele Shoes.
sorgt das britische DJ Team Maribou State, wäh-
Ordentlich was auf die Ohren gibt’s dabei von
rend die Crew von Teki Tequa ihre Dancemoves
Electro-Wunder Jessiquoi, die den Sommer musika-
zum Besten gibt. Dazu gibt’s Drinks von Mikks,
lisch nach Spreitenbach bringt. Macht euch schick,
Fotobooths,
und seid dabei, wenn wir am Samstag, 29. April 2017
sowie
Tattoo-Ecken
leckeres
Fingerfood,
und
Make-up-Corner
bevor
euch
Shoppi
gemeinsam die neue Saison begrüßen!
Summer Awakening Fashion Night Samstag, 29. April 2017, ab 19 Uhr Shoppi Tivoli, Spreitenbach
Summer Awakening Woche im Shoppi Tivoli
Vom 24. bis 29. April 2017 zelebriert das Shoppi Tivoli den Sommer. Während der Summer Awakening Woche trumpft das größte Einkaufszentrum der Schweiz mit einem Programm, das euch garantiert von den Socken haut: Jeden Abend wird zu coolem DJ-Sound gefeiert, dazu gibt’s Open-Yoga-Sessions, Handmassagen und One-MinuteMeditationen sowie zahlreiche Überraschungen. Montag und Dienstag starten zudem mit einem Comedy-Programm, das eure Lachmuskeln kitzelt. Am Mittwoch sind eure Modelqualitäten gefragt, denn dann sucht FACES gemeinsam mit Shoppi Tivoli nach frischen Gesichtern für FACES Studio und die große Fashion-Kampagne von Shoppi Tivoli. Posiert vor unserer Jury und überzeugt unter anderem Ex-GNTM-Juror und Modelagent Peyman Amin und Profifotografin Elin Anderegg mit euren Moves. Schlag auf Schlag geht’s am Donnerstag weiter, wenn Schweizer Jungdesigner im Shoppi Tivoli ihre Kollektionen präsentieren, zudem erwarten euch Clomes und Berenik mit ihren Pop-up-Stores und das große Konzert von Wolfman. Der Freitag steht ganz im Zeichen des Mannes: Formel-1-Simulator, Barbershop, Tischkicker, Slotcar-Bahn und Gratis-Tattoos machen diesen Tag zum Man’s Day. Zum Abschluss der Summer Awakening Woche veranstaltet das Shoppi Tivoli eine große Modenschau, zu der ihr alle herzlich eingeladen seid. Gefeiert wird mit Drinks, Food und Musik des DJ-Duos Maribou State. Jetzt kann der Sommer kommen!
Summer Awakening Woche – Montag, 24. April bis Samstag, 29. April 2017 – Shoppi Tivoli, Spreitenbach
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Showacts: Maribou State Jessiquoi Teki Tequa Fashionshow
Samstag, 29. April 2017
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Insider
„Schwarz zu tragen, deprimiert mich“, sagt Jeremy Hackett und setzt bei seiner eigenen Kleidung lieber auf Grau oder seine Lieblingsfarbe Navyblau.
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Interview: Marina Warth
Jeremy Hackett weiß genau, woran man einen guten Anzug erkennt. Schließlich hat er sein Handwerk in der Londoner Savile Row gelernt und verkauft unter seinem Label Hackett London seit 1983 Kleidung für Männer. Im Interview spricht er über seine Leidenschaft für navyblaue Blazer und verrät uns seine liebsten Plätze in London. FACES: Brauchen wir überhaupt noch Mode-Nachhilfe? Jeremy Hackett: Natürlich, wahrscheinlich heute sogar
umso mehr. Es gibt viel zu viele Trends und ständig neue Kollektionen – dabei den Überblick zu behalten, ist nicht so einfach. Unsere Kunden haben sehr viele Informationen, aber erst im Gespräch wird klar, dass sie eigentlich sehr wenig von dem wirklich verstehen, was sie wissen. Das ist, als würde ich mir ein neues Auto kaufen – da achte ich als Laie auch nur auf das Äußere. Es ist in der Mode dasselbe. F: Also kennen sich die Menschen doch nicht so gut aus, wie sie denken? JH: Genau. Viele Männer wissen zum Beispiel nicht, wie man eine Fliege oder eine Krawatte richtig bindet und dass es dabei auch noch unterschiedliche Arten gibt. Die freuen sich dann, wenn man es ihnen einmal richtig zeigt. Sie schätzen unseren Rat. F: Verraten Sie uns Ihr bestgehütetes Styling-Geheimnis? JH: Halte es einfach! Es geht darum, Farben und Texturen auf spannende Art und Weise zueinander zu bringen. Wir Engländer sind darin sehr gut. F: Ganz so leicht ist dieses Zusammenfügen von Farben und Mustern aber nicht? JH: Das stimmt schon, man braucht dafür ein gewisses Händchen. Aber was auch immer Sie tun, Sie sollen sich beim Styling Mühe geben. Es ist dieser feine Unterschied aus „sich kleiden“ und „sich anziehen“, der die Mode erst spannend macht.
F: Die Trends ändern sich jede Saison, doch Klassiker bleiben. In welches Kleidungsstück lohnt sich die Investition? JH: In einen navyblauen Blazer. Er ist quasi das Äquivalent zum Kleinen Schwarzen für die Frau. Es gibt ihn in so vielen Ausführungen – aus Baumwolle oder Leinen zum Beispiel, sehr auf Figur geschnitten oder etwas lockerer. Wichtig ist einfach die Farbe Navyblau. F: Sie sind offensichtlich ein riesiger Fan von Navyblau! JH: Das ist richtig, ich habe absolut kein einziges schwarzes Kleidungsstück. Als wir mit Hackett London begonnen hatten, hatten wir einige schwarze Teile in unseren Kollektionen. Aber die haben wir überhaupt nie verkauft. Manchmal kamen Kunden und suchten einen Bademantel in Schwarz, die haben wir dann zu Prada geschickt. F: Weshalb ist Navyblau besser als Schwarz? JH: Das ist Einstellungssache. Navyblau ist lebendiger und frischer. Ich verstehe, dass viele Menschen Schwarz tragen, und ich akzeptiere diese Farbe an ihnen, aber selbst Schwarz zu tragen, deprimiert mich. F: Viele Designer haben ihre eigene Uniform, die nicht selten aus sehr einfachen Outfits besteht. JH: Da gebe ich Ihnen recht. Dries Van Noten, Marc Jacobs, die bekannten Modefotografen, alle tragen ein weißes T-Shirt und ein Paar Jeans. Und genau diese Menschen sind es, die anderen diktieren, was sie die kommende Saison tragen sollen.
„Auch Designer sind nur einfache Menschen.“
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Die schönste Gegend: „Chelsea. Ich habe lange dort gewohnt und hier mit Hackett London auch das erste Geschäft eröffnet.“ Der liebste Park: „St. James’s Park repräsentiert das alte London, ich bin dort sehr oft.“ Das beste Frühstück: „Ich liebe Brunch! Am liebsten mag ich Rühreier mit Räucherlachs und Tee. Ab und zu gönne ich mir dieses Frühstück im Claridge’s Hotel.“ Das leckerste Mittagessen: „Ich esse sehr oft im Sartoria in der Savile Row in Mayfair.“ Der eindrücklichste Afternoon Tea: „Dafür gehe ich oft zu Fortnum & Mason, ein absoluter Klassiker!“ Das beste Restaurant: „J Sheekey in Covent Garden, die servieren den besten Fisch, und The Colony Grill Room mit dem leckersten Steak. Ich besuche immer dieselben Restaurants, denn als Stammgast erhält man am leichtesten einen Tisch.“ Das schönste Hotel: „The Beaumont Hotel ist ein sehr schöner Ort, um in London zu residieren.“ Das Schlimmste an Londonern: „Sie versuchen alle so krampfhaft individuell zu sein, dass sie in der Masse schon wieder untergehen.“ Das Tollste an London: „London hat diese unglaubliche Diversität und diese großartigen Gebäude und eindrückliche Architektur.“
In London hat Jeremy Hackett das Schneiderhandwerk gelernt und hier auch sein eigenes Label Hackett London gegründet.
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F: Ist das nicht sogar etwas heuchlerisch? JH: Nein, das würde ich nicht sagen. Sie tragen diese
Uniformen, weil sie einfach sind und sie selbst den ganzen Tag über mit Mode zu tun haben. Das ist auf jeden Fall eine interessante Diskussion und bringt auf den Punkt, dass auch Designer nur einfache Menschen sind. F: Folgen Sie auch solchen vorgegebenen Trends? JH: Ich mag die Idee nicht, dass ich es tue. Wie ein Sklave der Mode hinterherzurennen, macht einen zum Opfer. Wenn ich etwas sehe, das für Hackett London in Frage kommt, dann verarbeite ich das. Ob das nun ein Trend ist oder nicht. Man muss als Brand seine eigene Linie finden und dabei authentisch und echt bleiben. Wenn die Menschen deine Philosophie verstehen, können sie dir auch vertrauen. Und genau das ist in der Mode so wichtig. F: Weshalb sollten Ihre Kunden Ihnen und Hackett London vertrauen? JH: Wir haben unser Geschäft 1983 in London gegründet und uns dort schon eine loyale Kundschaft aufgebaut. Diese Menschen sind uns bis heute treu geblieben, und der Grund ist für mich klar: Was wir verkaufen, hat Qualität. Wir achten sehr auf gute Verarbeitung und eine gute Preisposition, und genau das mögen die Menschen. Es ist wie in einer Beziehung, man kümmert sich um den anderen und möchte für ihn nur das Beste. F: Sie müssen den Kunden also genauso verstehen und kennen. JH: Absolut. Und wir bieten einen Service, den es so nicht mehr häufig gibt. Wenn ich irgendwo in einem Einkaufszentrum einkaufe, dann ärgere ich mich oft über den Service, der eigentlich gar nicht mehr vorhanden ist. Man wird ignoriert, oder die Verkäufer haben überhaupt keine Ahnung, das ist grässlich. F: Ist der Service bei Hackett London typisch britisch? JH: Typisch britisch? Ich würde eher sagen, britisch mit einem Schweizer Touch. (lacht) Die Schweizer sind ein so freundliches und höfliches Volk, und ich denke, wir können von ihnen eine Menge lernen. Aber eigentlich empfinde ich einen guten Service als etwas sehr einfaches. Man öffnet dem Kunden die Tür, man begrüßt ihn und kümmert sich sofort um seine Wünsche – das ist doch selbstverständlich. F: Sie haben Ihre Karriere damit begonnen, Secondhand-Kleidung zu verkaufen. Tragen Sie selbst auch noch Secondhand-Mode? JH: Nicht mehr ganz so oft, aber ich kaufe sie noch immer. Ich liebe es, auf Flohmärkten oder in Charity-Shops nach tollen Kleidungsstücken Ausschau zu halten. Ich kann diesem Gefühl einfach nicht widerstehen, nicht zu wissen, was man findet. Das ist so aufregend. Manchmal findet man so richtig schöne Teile, rahmengenähte Schuhe etwa oder einen bunten Seidenschal. F: Wo stöbern Sie am liebsten nach Secondhand-Mode? JH: Am allerliebsten spaziere ich samstags ganz früh am Morgen über den Londoner Portobello Markt, manchmal besuche ich auch den Spitalfields Markt, dessen Preise allerdings sehr teuer geworden sind. Es ist lustig, die Leute nennen ihre Kleidung einfach nicht mehr Secondhand, sondern Vintage und verkaufen diese dann noch teurer. Wie Couture-Secondhand. (lacht) F: Auch in Zürich gibt es sehr viele SecondhandGeschäfte, deren Teile beinahe teurer sind als das
neue Stück. JH: Secondhand-Kleidung ist einmalig, ein Unikat. Deshalb kann man es sich leisten, die Preise entsprechend zu erhöhen. Keiner will mehr einfache Massenware, die jeder kaufen kann. F: Verraten Sie uns einige Tricks, wie man dennoch gute Schnäppchen ergattern kann? JH: Ich habe in der Savile Row gearbeitet und das Schneiderhandwerk von der Pieke auf gelernt. Aus diesem Grund fällt es mir leicht, gute von schlechter Qualität zu unterscheiden. Man sieht das beispielsweise an der Art, wie ein Knopf angenäht wurde, oder durch bloßes Erfühlen des Stoffs. Es ist mir tatsächlich passiert, dass ich auf dem Flohmarkt aus einer Reihe von Anzügen einen hervorgezogen habe, ein tolles Stück, handgemacht in der Savile Row und großartig verarbeitet. Dieser Anzug muss neu mindestens 2'000 Pfund gekostet haben. Und die Dame, die mir diese Anzüge verkaufen wollte, meinte: „Das ist keine bekannte Marke, nehmen Sie doch lieber diesen hier von Marks & Spencer, der ist qualitativ hochwertiger.“ Sie hatte nun mal keine Ahnung davon, was ein Savile-Row-Anzug war, weil dieser kein Label trug. F: Sie haben bestimmt noch weitere solche Geschichten auf Lager! JH: Natürlich. Einmal stöberte ich ebenfalls über den Portobello Markt und sah einen ganzen Kleiderständer voll mit Blazern. Ich zog einen heraus, dessen Preis teurer war als die anderen. Und ich fragte die Verkäuferin danach, weshalb das so sei. Sie meinte: „Der ist von Hackett London, wissen Sie!“ F: Ein großartiges Erlebnis! Haben Sie diesen Blazer noch? JH: Leider nicht. Ich besitze generell nicht viel Kleidung, weil ich nichts behalte, was ich nicht auch wirklich trage. In meinem Kleiderschrank befinden sich nur Lieblingsstücke, die ich so lange trage, bis sie kaputt sind. Ich erinnere mich an einen Pullover, der an den Ellbogen Löcher bekam, sodass man das Hemd durch sah. Ich fand das richtig cool und entwarf für die nächste Kollektion von Hackett London sofort Pullover mit Löchern an den Ellbogen. Die Kunden haben das aber leider nicht verstanden. (lacht) F: Wie haben die sozialen Medien die Modebranche verändert? JH: Die Menschen sind hungrig auf schöne Bilder und schnell wechselnde Trends. Das setzt uns Designer natürlich zusätzlich unter Druck. Wir müssen schnell sein, besonders auf Instagram. F: Sind Sie dort ebenfalls unterwegs? JH: Ich bin ein großer Fan von Instagram, besonders weil ich selbst sehr gerne fotografiere. Ich folge selbst vielen Künstlern, Fotografen und Architekten und klicke mich durch deren Bilder. Mode muss ich mir auf Instagram nicht ansehen, das langweilt mich etwas, ich beschäftige mich ja bereits den ganzen Tag damit. F: Sie sind mit Herz und Seele Designer. Wollten Sie nie etwas anderes machen? JH: Früher wollte ich immer Schauspieler werden, ich habe dann aber die Aufnahmeprüfung an die Schauspielschule nicht geschafft. Mein Vater sagte damals zu mir: „Junge, wenn du nicht aufpasst, dann endest du als Verkäufer in einem Geschäft!“ Und sehen Sie, wo ich heute bin. (lacht)
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Für den Kampagnenfilm „Notes of a Woman“ reiste Angelina Jolie in die Provence.
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Un souvenir
Der Vierpass-Flakon wurde bereits 1908 vom französischen KristallglasHersteller Baccarat entworfen und für Mon Guerlain neu interpretiert.
Mit Thierry Wasser wird das Handwerk des Parfumeurs in den Mittelpunkt gestellt.
„Das Parfum ist die intensivste Form der Erinnerung“, sagte Jean-Paul Guerlain einmal. Dazu kann Angelina Jolie, das Testimonial für den neuen Duft Mon Guerlain, ihre ganz eigene Geschichte erzählen. Text: Tamara von Allmen Fotos: Alexei Hay
N A C H V E I L C H E N U N D Iris duftete sie, die GuerlainPuderdose ihrer Mutter. Nach Weiblichkeit und Eleganz. Eine Erinnerung aus ihrer Kindheit verbindet Angelina Jolie mit dem Haus Guerlain und bewegte sie zu ihrer ersten DuftKampagne – für Mon Guerlain. Thierry Wasser, der fünfte Parfumeur von Guerlain, kreierte Mon Guerlain aus Lavendel, Sandelholz, Jasmin und Vanille. Aromen, die Geschichten erzählen und Erinnerungen wecken. An Südfrankreich etwa, wo der Carla Lavendel in 1'300 Meter Höhe wächst. Oder an Indien, wo der Jasminum sambac für Mon Guerlain geerntet wird. Guerlain setzt sich seit Jahren für die Nachhaltigkeit 58
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seiner Rohstoffe und für eine enge Beziehung mit deren Herstellern ein. Ein Commitment, das auch Angelina Jolie schätzt. Denn für die engagierte Schauspielerin war es wichtig, dass sie vollumfänglich hinter dem Haus Guerlain stehen kann. Seit dem ersten Treffen mit Guerlain in Kambodscha verbindet sie – neben der alten Puderdose ihrer Mutter – eine neue Erinnerung mit dem Parfumhaus. Angelina Jolie drehte gerade ihren neuen Film „First They Killed My Father“. Sie habe nach Dreck und Insektenspray gerochen, gesteht sie lachend, als sie zum ersten Mal an Mon Guerlain schnupperte. 2 0 1 7
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Backstage
The magical number six
Türkisfarbene Kleidung und rosa Blumen – die Possession-Kampagne ist so farbenfroh wie die Farbtöne der aktuellen Kollektion.
Stilikone Olivia Palermo ist das Gesicht der neuen Werbekampagne der Piaget Possession-Kollektion. Im Mittelpunkt stehen die sechs neuen Farben der Schmuckstücke. Text: Vanessa Büchel Fotos: Johannes Huebl
S E I T 1 8 74 S T E H T Piaget für Schmuckstücke und extravagante Zeitmesser. Und schon 25 Jahre lang nennt die exklusive Uhren- und Schmuckmarke die PossessionKollektion ihr Eigen. Ursprünglich in Gold und mit funkelnden Diamanten gehalten, erstrahlt der traditionelle Possession-Schmuck dieses Jahr in sechs neuen Farben. „Possession“ steht für Besitztum – und wir begehren die neuen leuchtenden Farben der Kollektionsteile: das lebhafte Türkis, das Grün des Malachits, das intensive Blau des Lapislazuli, das tiefdunkle Schwarz des Onyx, klassisches Gold und das verführerische Karneol-Rot. Wie ein roter Faden zieht sich der typische Drehring des Schmucks durch
die Kollektion, der sich auch in der Kampagne mit Olivia Palermo zeigt. Der neue Clip zeigt Palermo in sechs verschiedenen Szenen ihres Lebens, in denen sechs unterschiedliche Seiten ihrer Welt dargestellt werden. Vom beschenkten Geburtstagskind über das Model, das vom eigenen Mann Johannes Huebl abgelichtet wird, bis hin zur ganz gewöhnlichen Frau, die Spaß daran hat manchmal ihr inneres Kind raus zu lassen, wird Palermo stets von einem Schmuckstück der neuen Possession-Kollektion begleitet. Mit jederSzene dreht das Fashion-Girl am Drehring und schafft so den Übergang zum nächsten Teil ihres facettenreichen Charakters.
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Mit bunten Bomberjacken aus Kunstpelz erobern The Design Studio die Kleiderschränke von Kanada bis Japan.
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Furreal Friends
Story
Sally und Lettie Pattinson entwickeln die Ideen für neue Entwürfe gemeinsam.
Sally und Lettie Pattinson zeigen mit ihren Bomberjacken aus Fake Fur großen Modehäusern, dass es höchste Zeit ist, endlich auf Echtpelz zu verzichten. Was sie unter ihrem Label The Design Studio im privaten Atelier in einem walisischen Kaff produzieren, verkauft sich über Instagram wie Eiscreme an einem heißen Sommertag. Text: Marina Warth Fotos: wenn, The Design Studio
Heute noch Echtpelz zu tragen, ist wie Atomraketen zu horten. Die Gründe sprechen für sich: Fake Fur ist nicht nur besser fürs Gewissen, sondern auch günstiger, einfacher F A C E S
produziert und in mehr Ausführungen erhältlich. Und wenn aus dem flauschigen Material auch noch so coole Kleidung entsteht wie die Bomberjacken von The Design Studio gibt es M A I
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tatsächlich keine Ausrede mehr, nicht aufs künstliche Fell zu setzen. The Design Studio ist ein kleines, walisisches Label, das den Großen in Mailand oder Paris zeigt, dass es auch anders geht. Sally und Lettie Pattinson heißen die beiden Gründerinnen – ein Gespann aus Mutter und Tochter, beide Tierfreunde und Modefans. Über 30 Jahre hat Sally in der Modewelt gearbeitet und das Handwerk noch von der Pieke auf gelernt. Ihr Wissen über Schnitte und Stoffe hat sie lange als Lehrerin weitergegeben, diesen Job aber zugunsten des eigenen Labels an den Nagel gehängt. Wie es dazu kam? Lettie trug schon immer, was die Mutter für sie schneiderte. Und das fiel auf. „Während meines Studiums in Liverpool wurde ich ständig auf meine Kleidung angesprochen“, erinnert sich Lettie. „Als ich dann erzählte, dass meine Mutter dahinter steckt, konnten es die Menschen kaum glauben.“ So eröffnete die junge Marketing-Studentin kurzerhand einen eigenen Instagram-Account und postete munter Fotos von dem, was Mutter Sally an der Nähmaschine so fabrizierte. Das Interesse, die Kommentare und Likes gaben den Anstoß weiterzumachen. Die Idee zu The Design Studio war geboren.
zigartige Stücke zu einem guten Preis kreieren, bei denen du sicher weißt, dass nur du sie im Kleiderschrank hast“, erklärt Lettie Pattinson ihr Konzept. Ein guter Ansatz. Und in Sachen Preis macht ihnen so schnell keiner was vor. Ab 90 Pfund sind ihre Kleidungsstücke zu haben, das teuerste kostet rund 250 Pfund. Damit wird klar: Ein großer Teil ihres Lohns ist die Anerkennung ihrer Kunden. Die honorieren die coolen Jacken mit eigenen Posts, mit begeisterten Kommentaren und Weiterempfehlungen. Instagram macht’s möglich. Lettie steht hinter ihrem Social-Media-Konzept: „Über Instagram kannst du so viele Menschen erreichen und dich mit ihnen vernetzen. Ich glaube, unsere Kunden schätzen auch die Möglichkeit, direkt mit uns in Kontakt zu treten und uns persönliche Nachrichten schicken zu können.“ Ihre Jacken schicken The Design Studio nach Dubai, Australien, Japan, in die USA und nach Kanada, den größten Absatz generieren sie jedoch in Belgien, wo Lettie und Sally mit zahlreichen Boutiquen zusammenarbeiten, denen sie alle ein bis zwei Wochen ihre neusten Teile schicken. Über 37'000 Followers hat The Design Studio auf Instagram, und stetig werden es mehr. Auch Kanye West und Suki Waterhouse gehören zu Sallys und Letties Fans, die den Hype um das kleine, walisische Label weiter ankurbeln.
„Einflussreiche Modehäuser müssen damit aufhören, Echtpelz zu verkaufen.“
Dreamteam Sally hat schon immer genäht und ihre eigene Kleidung gefertigt. Erst für sich selbst, dann für Kunden und die eigene Tochter. Dass sie jetzt sogar für ihr eigenes Label produziert, ist die logische Konsequenz. 2015 startet sie gemeinsam mit Tochter Lettie The Design Studio. Gemeinsam brüten sie über passender Kleidung und beschließen schlussendlich, sich auf ein Teil zu konzentrieren, das aufgrund von Größe und Passform zahlreichen Körperformen passt und vielfältig wandelbar ist: die Bomberjacke. Produziert wird in Hawarden, einem 2'000-Seelen-Dorf im britischen Wales in der Nähe von Liverpool. Die 58-jährige Sally näht jedes einzelne Stück selbst, und jedes davon nur einmal. Es sind Unikate, gefertigt aus unterschiedlichstem Kunstpelz, den die beiden gemeinsam aussuchen. Während die Mutter an der Nähmaschine ihr Können zeigt, tut die 23-jährige Lettie, was sie am besten kann: Sie schießt Fotos und postet diese fleißig auf Instagram. Keine perfekten Modelshots, sondern authentische Bilder, die mit den Charme von The Design Studio ausmachen. Eine schöne Abwechslung zu all den bis zur Unkenntlichkeit überphotoshoppten Kampagnen großer Labels. Sallys und Letties Entwürfe sind so farbig wie der Regenbogen über Liverpool und so ausgefallen wie ihre eigene Geschichte.
Die Jacken von The Design Studio haben in Sophie Turner oder Suki Waterhouse bereits prominente Fans gefunden.
Die Social-Media-Fliegenfalle Bis heute haben Sally und Lettie über 5'000 Bomber jacken produziert. Wem eine der Jacken gefällt, der schreibt den beiden über Instagram oder seit kurzem auch über die eigene Webseite. Jedes Stück ist einmalig. Wäre es nicht leichter, mit einzelnen Designs in Großproduktion zu gehen? „Es gestaltet sich extrem schwierig, sich in der heutigen Zeit noch individuell zu kleiden. Alle tragen dieselben Teile. Wir wollen ein62
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Interview mit Lettie Pattinson
FACES: Inwiefern unterscheidet sich The Design Studio von anderen Labels? Lettie Pattinson: Wir sind ein Mutter-Tochter-Duo, was in der Modebranche nicht allzu oft vorkommt. Alle unsere Kleidungsstücke produzieren wir in unserem Studio in einer kleinen Stadt auf dem Land im Norden von Wales. Jedes Teil ist ein Einzelstück, und wir designen alles selbst. F: Weshalb verkauft ihr eure Kollektionen über Instagram? LP: Zuerst haben wir damit begonnen, über Instagram zu verkaufen, weil wir innert kürzester Zeit enorm viele Followers generieren konnten, die Interesse zeigten, unsere Jacken auch zu kaufen. Es war ein sehr außergewöhnlicher Weg, seine Produkte zu verkaufen, den noch kaum jemand anderes nutzte. Es hat so viel Spaß gemacht zuzusehen, wie sich mit wenigen Backstage-Posts ein solcher Hype um unsere Kleidung bildete. Ich glaube, unsere Kunden mögen auch dieses Gefühl von Exklusivität, wenn sie bei uns über Instagram etwas kaufen können. F: Ist Instagram eher Fluch oder Segen? LP: Zu Beginn war Instagram einfach ideal, ein absoluter Segen. Es ist kostenlos, und du kannst dich mit so vielen Menschen in Verbindung setzen. Jeder kann dank Instagram sein eigenes Label gründen und sich mit Fotos und Bildern kreativ ausdrücken. Aber wir leben in einer Welt, die heute besessen ist von Social Media und von dem, was andere Menschen tragen und tun. Der Druck steigt, und ich mache
Echtpelz? Kommt nicht in Frage! Sally und Lettie verarbeiten nichts, was Tieren schaden würde.
mir viele Gedanken darüber, wie die Community auf unsere Fotos reagiert, ob sie sie mögen oder nicht und wie die Kommentare aussehen könnten. F: Welche Vision hattet ihr, als ihr The Design Studio gegründet habt? LP: Wir wollten exklusive, handgefertigte und individuelle Jacken herstellen und diese an Menschen verkaufen, die sich für neue Labels interessieren und die in etwas investieren möchten, bevor der Hype die Masse erreicht. Viele unsere Kunden bleiben mit uns in Kontakt, schreiben uns und oder schicken Fotos – das ist toll! F: Wie ist es als Mutter-Tochter-Team zusammenzuarbeiten? LP: Glücklicherweise verstehen wir uns richtig gut. Wir kennen die Talente des jeweils anderen und hören auch auf unsere gegenseitigen Ratschläge. Ich arbeite oft die ganze Nacht durch, um die verschiedenen Zeitzonen unserer Kunden berücksichtigen zu können, während meine Mutter ein absoluter Frühaufsteher ist. Sie ist für mich eine große Inspiration und war bereits während meiner Schulzeit
die stylischste Mutter. Ihre Schuhe passen immer zum Schal oder ihre Ohrringe zu ihrer Halskette. F: Welche Lektionen habt ihr während eurer Zeit in der Modebranche gelernt? LP: Wichtig ist, nicht jedem immer blind zu vertrauen – manchmal gibt es versteckte Kosten oder Nachteile, die du zu Beginn nicht erkennst. Du musst dir bewusst sein, dass nicht jeder immer dein Bestes will. Wir versuchen, unsere Erwartungen realistisch zu halten, um später nicht enttäuscht zu werden. Viele haben uns schon falsche Versprechungen gemacht. Realistisch zu sein, ist der Schlüssel. Die Modebranche ist keine freundliche Welt. F: Mit welchem Model würdet ihr gerne zusammenarbeiten? LP: Es gibt so viele Models, die in unseren Jacken grandios aussehen würden! Über Instagram lernen wir aber jede Menge Models kennen, die nicht unbedingt berühmt oder bereits unter Vertrag sind, deren Look aber sehr gut zu The Design Studio passt. Wenn ich mir jedoch jemanden aussuchen dürfte, wäre das Bella Hadid.
„Wir leben in einer Welt, die besessen ist von Social Media.“
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Sie wirkt sehr cool und hat einen großartigen Stil, unsere Bomberjacken würden ihr fantastisch stehen. F: Welchen Vorteil hat Kunstpelz im Vergleich zum echten? LP: Kunstpelz ist ethisch korrekt, weil damit keine Tiere zu Schaden kommen. Aber auch die große Auswahl an Farben, Texturen und Mustern macht die Arbeit damit viel leichter. Und man kann Fake Fur zu jeder Jahreszeit tragen – in Pastell zum Beispiel sogar im Sommer! F: Wie steht ihr zu Echtpelz? LP: Ich liebe Tiere und habe deshalb noch nie etwas aus Echtpelz gekauft. Es ist toll zu sehen, dass sich heute so viele Menschen dagegen aussprechen und auch gegen die großen Modehäuser demonstrieren, die nach wie vor sehr viel echten Pelz zeigen. Es gibt keinen Grund dafür! Mit Kunstpelz kannst du genauso luxuriös und glamourös sein, und er hält genauso warm wie echter Pelz. Es ist traurig, dass gewisse Menschen trotz der öffentlich gemachten Fakten zur grausamen Pelzproduktion nach wie vor solche Produkte kaufen. Auch einflussreiche Modehäuser müssen damit aufhören, Echtpelz zu verkaufen.
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Wenn wir uns bewegen, sind wir frei. Einfach mal den Kopf abschalten und den Körper machen lassen. Damit wir beim Dribbeln und Springen richtig Vollgas geben können, tragen wir coole Tops und bequeme Hosen, in denen wir uns vor dem Spiel schon wie Sieger fühlen.
Photography: SARAH KEHOE Styling: Argy Koutsothanasis Grooming: Scott McMahan Models: Matt, Grey, Jesse & Darius
Ohrringe von OBEY. Brille von SEE EYEWEAR. Tank-Top von JUNK FOOD. Rollkragentop von ALEXANDER WANG. Leggings von DAVID LERNER.
Jesse: Jacke, Ärmel und Sneakers von NIKE. Shorts von REEBOK. Socken von URBAN OUTFITTERS. Matt: Tank-Top von PUMA. Sweatshirt von GAP. Hose und Sneakers von NIKE. Brille von GUCCI. Grey: Ohrringe von OBEY. Brille von SEE EYEWEAR. Tank-Top von JUNK FOOD. Rollkragentop von ALEXANDER WANG. Leggings von DAVID LERNER. Sneakers von FIT MAMA. Darius: Mütze von URBAN OUTFITTERS. Sweatshirt von SPLENDID MILLS. Shirt von TOPMAN. Hose von ADIDAS ORIGINALS. Sneakers von NIKE.
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Mütze von URBAN OUTFITTERS. Sweatshirt von SPLENDID MILLS. Shirt von TOPMAN. Hose von ADIDAS ORIGINALS. Sneakers von NIKE.
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Matt: Tank-Top von PUMA. Sweatshirt von GAP. Grey: Ohrringe von OBEY. Tank-Top von JUNK FOOD. Rollkragentop von ALEXANDER WANG. Leggings von DAVID LERNER.
Tank-Top von REEBOK.
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Pullover von SPLENDID MILLS. Shirt von TOPMAN. Hose von ADIDAS ORIGINALS.
Sweatshirt von SPLENDID MILLS. Hose von NIKE.
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Darius: Jacke von STUSSY. Shirt von ALTERNATIVE. Grey: Jacke von ADIDAS ORIGINALS. Leggings von ADIDAS. Jesse: Mütze von AMERICAN APPAREL. Pullover von LACOSTE. Hose von ADIDAS ORIGINALS.
Darius: Hut von NIXON. Sweatshirt von FOR FREEDOMS. Shirt von NIKE. Hose von PUMA. Socken von ADIDAS ORIGINALS. Sneakers von ASICS. Grey: Jacke von RAG & BONE. TankTop von ISABEL MARANT. Hose von TORY SPORT. Sneakers von PUMA. Ohrringe von OBEY.
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Fail
Scheitern ist niemals schön. Und öffentliches schon gar nicht. Der Mailänder Architektund Designdozent Alessandro Biamonti zeigt in seinem Bildband „Archiflop“ marode Türme oder leere Vergnügungsparks – Bauten, die zu Pannen wurden und zu Denkmälern architektonischen Scheiterns. Bilder: Alessandro Biamonti
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Sanzhi Pod City
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Ort........... Sanzhi, New Taipei City, .............. Taiwan, Asien Baubeginn..... 1978 Abbruch....... 2008 Errichtet als Feriensiedlung; genutzt auch von amerikanischen Offizieren, die in Ostasien stationiert waren.
Ursprünglich als Feriendomizile für reiche Großstädter gedacht, sind die Ufo-Häuser von Sanzhi Pod City heute Geschichte. Die aus glasfaserverstärktem Polyester, Polyurethan und Acrylglas erbauten Kokons waren vier Meter hoch und hatten einen Durchmesser von acht Metern. Die Idee zum Bau kam vom Kunststoffhersteller Sanjhih Township Yu-choi Co., der 1978 mit dem Bau begann. Kurz darauf kam der erste Unterbruch, 1980 wurde das Projekt aufgegeben. Die Gründe: Die auf diesem Grund begrabenen holländischen Soldaten würden durch die Bauarbeiten gestört und sowieso hätte der Lärm eine Drachenstatue in der Straße nebenan verärgert. Wahrscheinlicher als diese Legenden sind jedoch finanzielle Schwierigkeiten, die schließlich dafür sorgten, dass die Ufo-Häuser 30 Jahre lang unbewohnt blieben, bevor man sie bis 2010 alle abriss.
©Jauder Ho/Getty Images F A C E S
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Ryugyong-Hotel
Groß waren die Erwartungen: Das Ryugyong-Hotel sollte Mitte der 80er Jahre zum größten Gebäude Koreas und mit 330 Metern Höhe und 105 Stockwerken zum siebthöchsten Bau der Welt werden. Damit wollte es der damalige Diktator Kim JongII der südkoreanischen SsangYong-Gruppe zeigen, die in Singapur mit dem Westin Stamford Hotel 1986 das damals größte Hotel der Welt erbaute. 750 Millionen Dollar wurden für das Ryugyong-Hotel veranschlagt – Geld, das schnell verschwand. Dann kam die Wirtschaftskrise, und die Fertigstellung verzögerte sich abermals. Keine Fenster, kein Strom, keine Hydraulik: So stand das Hotel 16 Jahre lang da, ohne das etwas geschah. 2008 kam dank Investitionen der ägyptischen Telekommunikationsfirma Orascom neuer Wind auf. Der Plan: Bis zum 100. Geburtstag des Diktators 2012 würde das Hotel fertig sein. Ehrlich gesagt wartet man noch heute.
Ort........... Pjöngjang, Nordkorea, Asien Baubeginn..... 1987 Selbst nordkoreanische Institutionen bezeichneten den 300 Meter hohen Betonbau als katastrophal. Sie gaben modifizierte Karten und Stadtpläne heraus, die „bezeugen“, dass der Betonbau nicht existiert.
©Reuters 78
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Metroline Châtelet
Ort........... Charleroi, Belgien, Europa Baubeginn..... 1980er Jahre Niemals für das Publikum eröffnet.
©Veronique Mergaux
Eine Metro, die nie eröffnet wurde: In den 60ern plante man in Charleroi ein großes Verkehrssystem mit acht Abzweigungen und 69 Stationen, die das Stadtzentrum mit den äußeren Bezirken verbinden sollte. 1974 begann der Bau, bis heute sind allerdings nur vier Linien in Betrieb. Die Krise der Stahlwirtschaft drängte die Menschen zur Abwanderung, eine Metrolinie wurde dadurch überflüssig. Seit mehr als 30 Jahren befindet sich das Projekt im Stillstand – einzelne Linien und Stationen wären fixfertig, andere befinden sich noch im Rohbau. Was man zu Geld machen kann, wurde gestohlen. Toiletten und Rolltreppen funktionieren, wenn auch die elektrische Energie fehlt. F A C E S
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Palast der kommunistischen Partei
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Ort........... Busludscha, Bulgarien, Europa Baubeginn..... 1974 Die Legende berichtet von einer hier einbetonierten Zeitkapsel, die die Bedeutung des Gebäudes deutlich macht.
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Zu Ehren der kommunistischen Partei ist in den 50er Jahren in Bulgarien ein Palast entstanden, der jedem Science-Fiction-Fan Freude macht. Das Gebäude liegt auf 1'440 Metern Höhe in der Nähe des Schipka-Passes und wurde während sieben Jahren von rund 6'000 Arbeitern errichtet. Sieben Milliarden Euro verschlang das Projekt, das mit staatlichen Mitteln Bulgariens und durch Spenden finanziert wurde. Zahlreiche bulgarische Künstler leisteten ihren Beitrag in Form von Mosaiken, Inschriften und Wandbildern, die die sowjetische Propaganda verherrlichten. Als 1989 die Regierung fiel, übernahm der bulgarische Staat das Palast-Eigentum. Kunstwerke wurden gestohlen, das Gebäude zerfiel. Heute versinnbildlicht der große rote und von Pistolenschüssen durchsiebte Stern auf der Gebäudespitze den Niedergang des Kommunismus.
©Impact Press Group F A C E S
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Nara Dreamland
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Ort........... Nara, Japan, Asien Eröffnet...... 1961 Geschlossen am 31. August 2006 Nara Dreamland sollte das japanische Disneyland werden, aber sein Erfinder erreichte in der Frage der Nutzung der Disney-Figuren keine Einigung.
Nach seinem Besuch in den USA wollte der Japaner Kunizo Matsuo das Disneyland unbedingt nach Japan holen. Die Macher des kalifornischen Vorreiters in Anaheim sollten ob des imposanten Zwillings im japanischen Nara vor Neid erblassen. Das Dornröschenschloss, das Piratenschiff, die Unterwasserreise – alles wurde nach dem amerikanischen Vorbild gebaut. Die größte Attraktion aber war die 1'081 Meter lange Holz-Achterbahn Aska, auf der man mit einer Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern auf bis zu 30 Metern Höhe fuhr. Nara Dreamland war fertig, alles war für die Einweihung bereit. Wären da nicht die Lizenzen gewesen, über die sich Matsuo mit Walt Disney nicht einig wurde. Kurzerhand wurden eigene Maskottchen entworfen, danach ging das Ganze 22 Jahre lang gut. Mit der Eröffnung von Disneyland Tokio blieben die Besucher jedoch aus, und der Park wurde 2006 geschlossen.
©Dawid Gusiak
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Hashima
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Ort........... Nagasaki, Japan, Asien Baubeginn..... 1810 Im Jahr 1959 wurde hier die höchste Bevölkerungsdichte der Welt erreicht.
Die künstlich aufgeschüttete Insel Hashima gehört zu einer von 505 unbewohnten Inseln der Präfektur Nagasaki. 1810 begann man mit dem Bau, nachdem hier unterseeische Kohlevorkommen entdeckt wurden. Für die Arbeiter und deren Familien baute man Häuser, Geschäfte, Restaurants und Kinos. In ihrer Blütezeit beheimatete die Stadt 1959 3'450 Einwohner pro Quadratkilometer. Aber die Zustände waren schlecht: Die Menschen verhungerten oder gingen wegen der katastrophalen hygienischen Bedingungen zu Grunde. Als dann das Öl den Platz der Kohle einnahm, schloss man 1974 die Mine. Seitdem zerfällt Hashima Stück für Stück.
Spreepark
Ort........... Berlin, Deutschland, Europa Gebaut........ 1969 Der einzige Vergnügungspark der Deutschen Demokratischen Republik wurde 2001 wegen zu geringer Besucherzahlen aufgegeben.
©The Asahi Shimbun/Getty Images
Abraham-Lincoln-Turm
Ort........... Rio de Janeiro, Brasilien, Südamerika Baubeginn..... 1969 Von den 454 Appartements haben etwa 250 einen Käufer gefunden.
©Athanasios Gioumpasis/Getty Images
©Fabio Motta/dpa F A C E S
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Mit Sprüchen wie „Das Paradies existiert“ oder „Die neue Art zu leben“ warb man in den 60ern für die Wohnungen in den Zwillingstürmen Abraham Lincoln und Charles de Gaulle im Stadtteil Barra in Rio de Janeiro. Die Türme waren Teil eines städtebaulichen Entwicklungsprojektes und überzeugten zu Beginn noch mit ihren ausufernden Beschreibungen: 110 Meter hoch sollte jeder Turm sein, 37 Stockwerke beinhalten und 454 Wohnungen. Bald nach dem Bau begann der Traum vom Paradies jedoch zu bröckeln. Pfusch beim Material, Zweifel am Grundriss, Insolvenz der Baufirma. Die Besitzer der bereits verkauften Appartements im Abraham-Lincoln-Turm guckten in die Röhre – und tun es bis heute, denn der Bau ist nach wie vor nicht fertiggestellt. Wer allerdings in den Zwillingsturm Charles de Gaulle investiert hat, genießt im voll funktionstüchtigen Gebäude heute die Aussicht aufs Meer.
Schwer zu glauben, aber die DDR hatte tatsächlich einen Vergnügungspark. 1969 wurde der nach dem danebenliegenden Waldstück benannte Spreepark eröffnet, der mit einem 45 Meter hohen Riesenrad, diversen Karussells, Achterbahnen, Wasserläufen und Kiosken das obligatorische Ausflugsziel für Familien in der DDR darstellte. Nach Einführung eines pauschalen Eintrittspreises sanken die Besucherzahlen, und mit dem Fall der Berliner Mauer wurde der Druck anderer Konkurrenten zu groß. In den 90ern wurde die Zone unter Landschaftsschutz gestellt, bevor der Park 2001 geschlossen wurde. Erst dienten die stetig zerfallenden Dinosaurier-Attrappen und Fahrgeschäfte neugierigen Städtern als Erkundungsziel. Seitdem 2014 jedoch große Park-Teile durch einen Brand zerstört wurden, interessiert sich kaum einer mehr für den ehemals so schillernden Vergnügungsort.
Alessandro Biamonti, „Archiflop. Gescheiterte Visionen. Die spektakulärsten Ruinen der modernen Architektur“. Aus dem Italienischen von Ulrike Stopfel. DVA, 192 Seiten, ca. 30.–
Dank Visionen erdacht und mit jeder Menge Kohle umgesetzt: Was großkotzige Bauherren und idealistische Architekten an Parks, Hotels oder Wohnungen in die Welt setzten, passt auf genau 192 Seiten in Alessandro Biamontis Bildband „Archiflop“. Der Mailänder ist selbst Architekt, unterrichtet sogar Design und stellt in seinem Buch von Deutschland bis Japan die spektakulärsten Architekturflops vor.
Kernkraftwerk Krim
Als man noch an Atomenergie glaubte, begann man 1975 mit den Arbeiten am Kernkraftwerk Krim. Die 20'000 Menschen der Stadt Schtscholkine sollten später mit Strom versorgt werden, soweit die Vision. Dann kam die Katastrophe von Tschernobyl, die Proteste von Umweltschützern nach sich zog. Plötzlich diskutierte man über den Standort der Anlage, der aus geologischer und seismologischer Sicht doch nicht ganz so günstig sei. Die Konsequenz: Man ließ das Projekt fallen. Trotzdem wurde das Kraftwerk als teuerstes der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen und ist heute ein von Touristen vielbesuchtes Überbleibsel der ehemaligen Sowjetunion.
©Alexander Zaitsev
Ort........... Kasantyp, Krim, Europa Baubeginn..... 1982 Als teuerster Kernreaktor der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen.
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Love you Mom
T ä g li c g e w in h z u n www. en auf faces. ch.
Ohne sie wären wir nicht, was wir heute sind. Deshalb sollten wir unseren Müttern nicht nur am 14. Mai besonders danken, sondern eigentlich jeden Tag. Danke, dass ihr für uns den Klempner spielt, uns die verhassten Blusen bügelt und das auf den Teller bringt, was wir selbst nach dem Studieren mehrerer YouTube-Videos nicht schaffen. Danke, dass ihr für uns da seid, wenn die Tränen rollen und die Welt aus den Fugen gerät. Danke für alles, ihr lieben Mütter! Ihr hättet sie alle verdient, jedes einzelne Geschenk auf diesen Seiten, also versucht einfach euer Glück!
LICHTERMEER SCHMEICHLER
Die Provence ist ein magischer Ort. Hier scheint alles möglich und die Welt zum Greifen nah. Träume werden zu Ideen und Wünsche Realität. Kein Wunder, wollen wir hier nicht wieder weg. Doch wir können diesen Zauber mit nach Hause nehmen, dieses Gefühl von Licht und Wärme: L’Occitanes neuer Duft Terre de Lumière fängt diesen Funken ein, eine Melange aus Lavendelhonig, süß und zart, Bittermandel und Tonkabohne. Sonnenlicht im Flakon, Strahlen im Herzen. So umgeben wir uns selbst im grausten Frühlingsregen mit dieser besonderen Atmosphäre, die uns an die Sonne am Horizont denken lässt, an Freiheit und Glück, duftende Lavendelblüten und an vom Wind zerzaustes Haar. Begeben Sie sich auf diese besondere Reise in die Provence, und holen Sie sich einen von fünf Flakons von L’Occitanes Terre de Lumière (90 ml, ca. 109.–).
Endlich zuhause! Jetzt nur noch raus aus dem Alltag und runter mit dem Make-up. Damit wir unsere Haut dabei porentief reinigen und ihr gleichzeitig eine WellnessBehandlung der Extraklasse verpassen, nutzen wir dafür den Braun FaceSpa. Dieses Gerät kombiniert Epilation und Reinigung in einem und lässt sich dank sechs unterschiedlichen Aufsätzen individuell an unsere Bedürfnisse anpassen. Der Epilieraufsatz entfernt unerwünschte Gesichtshärchen, während die Haut mit dem Massagepad von ganzen 100 Silikonnoppen gepeelt und gereinigt wird. Dazu kommen die beiden Aufsätze Pure Beauty und Sensitive Beauty, deren dichte Nylonfasern Make-up und Schmutz entfernen und das Gesicht schonend und porentief reinigen. Einmal pro Woche sorgt der Young-Beauty-Aufsatz für eine Extrareinigung bis in die Tiefe, und mit dem FaceSpa-Beauty-Schwamm können sogar Make-upund Pflegeprodukte präzise aufgetragen werden. Der Braun FaceSpa ist ein Multitalent, das wir im Bad nicht mehr länger missen wollen. Deshalb verlosen wir das gute Stück im Wert von ca. 108.– auch drei Mal.
CLEAN SHEET Wir zelebrieren den Minimalismus und tun dies von Kopf bis Fuß. Klar, dass wir da bei der Uhr nicht Halt machen und uns deshalb die Calvin Klein chic ums Handgelenk legen. Schwarz trifft Stahl – eine elegante Kombination, die das Einfache zelebriert. Keine Ziffern, kein Datum. Das Leben ist kompliziert genug, da brauchen wir keine Komplikationen. Das Modell chic von Calvin Klein macht seinem Namen dabei alle Ehre und sorgt für einen Eyecatcher, der sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern dem Träger den Vorrang lässt. Holen Sie sich dieses schmucke Stück, und gewinnen Sie bei uns einmal die Uhr Calvin Klein chic.
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BLOOM Dieser Duft, wenn sich der Frühling endlich zeigt: unbezahlbar! Bäume blühen, Blumen strecken ihre Köpfe ins Licht. Die Natur erwacht, und wir tun es ihr gleich. Während wir über Wiesen tanzen und verträumt in die Sonne blinzeln, tragen wir White Musk L’Eau von The Body Shop. Ein Parfum, leicht und frisch, wie ein Windhauch an einem warmen Tag. Maiglöckchen, Jasmin und Rose finden sich im schlichten Flakon genauso wie Birne, Koriander und Zitrusnoten. White Musk L’Eau ist die Entwicklung des Klassikers White Musk, der als erster Moschusduft ohne tierische Inhaltsstoffe auskam. 30 Jahre ist dessen Erstlancierung nun her, und The Body Shop bleibt seiner Linie treu. White Musk L’Eau ist vegan, und der verwendete Alkohol stammt aus dem eigenen Community-TradeProgramm in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Unternehmen Native. So spüren wir beim Tragen des fröhlichen Duftes nicht nur den Frühling auf unserer Haut, sondern erfreuen uns ebenfalls eines guten Gewissens. Gewinnen Sie bei uns eines von zehn Sets von White Musk L’Eau von The Body Shop, bestehend aus je einem Eau de Toilette und einer Bodylotion im Wert von je ca. 130.–.
RUHEOASE Wir brauchen Entspannung. Und die finden wir in einer Tasse Tee, für deren Zubereitung wir nicht mal selber Wasser kochen müssen, sondern uns ganz auf unsere SPECIAL.T-Maschine verlassen können. So entfalten sich die Aromen des Tees perfekt – und wir können uns ganz dem Entspannen widmen, während die Maschine die hochwertigen Blatt-Tees individuell mit der perfekten Temperatur und Ziehzeit zubereitet. Kräutertee lässt uns von saftigen Wiesen und Ausflügen in die Berge träumen, während wir beim Genuss von Rooibos oder Grüntee in fremde Welten reisen und von neuen Abenteuern fantasieren. Zurücklehnen und entspannen – das ist Wellness 2.0! 35 Sorten stehen bei SPECIAL.T übrigens zur Auswahl – genug, um jeden Tag einen neuen Tee zu entdecken. Gewinnen Sie bei uns eine von fünf SPECIAL.T-Maschinen „MY.T Lights“, und entdecken Sie online auf ch.special-t.ch die gesamte Welt von SPECIAL.T. Mit dem Code „FACES2017“ erhalten Sie Ihre MY.TMaschine außerdem zum Spezialpreis von CHF 99.– anstatt für CHF 129.–.
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Es ist Zeit, wieder richtig abzurocken! Unseren liebsten Musikern zollen wir mit den passenden Shirts Tribut, dazu tragen wir Jeans- und Military-Jacken, Ledersneakers und Rucksäcke. Aufs Gesicht kommt nur natürliche Pflege und Make-up ohne Sünden, bei ihm braucht’s nicht viel, eine gute Waschlotion und ein Bartöl, that’s it. Denn wenn wir endlich wieder draußen sind, sind Chips, Feuerzeuge und Flaschenöffner für gelungene Abende sowieso wichtiger.
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„Ich packe meinen Rucksack und fahre einfach los. Das ist Glück.“ Piper Perabo
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Denim Catch
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Jeansjacken
Gut für Sie, wenn in Ihrem Schrank noch ein Exemplar aus den Neunzigern rumhängt. Ansonsten gehört eine mit bunten Patches bestückte Jeansjacke zur weisen Investition in einen erfolgreichen Modesommer. Denn die ist wieder schwer angesagt. 3
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1 H&M, aus Baumwolle, ca. 70.– 2 Off-white, „Roses Denim Jacket“, aus Baumwolle im Vintage-Style, ca. 802.– 3 Wrangler, „Authentic Jacket – Fading Light“, aus Baumwolle und Elastan, ca. 149.– 4 Alexander McQueen, aus Baumwolle, ca. 2'991.– (stylebop.com) 5 Kenzo, „Badges Denim Jacket“, aus Denim mit Cartoon-Patches, ca. 551.– 6 Philipp Plein, „Blejan“, aus Baumwolle und Elastan, ca. 978.– 7 Lee, aus Denim, Baumwolle, Polyester und Elastan, ca. 129.– 8 Marco Bologna, aus Baumwolle, ca. 1'719.– (farfetch.com) 9 Dolce & Gabbana, „Cropped Denim Jacket“, aus Baumwolle, ca. 1'554.– 10 DSquared2, „Cotton Patch Denim Jacket“, aus Denim, ca. 1'071.– 11 Guess, aus Baumwolle, ca. 257.– 12 Ashish, aus Baumwolle, ca. 1'791.– (farfetch.com) 13 Hilfiger Collection, aus Baumwolle, ca. 525.–
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Groupie
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Band-Shirts
Man war untröstlich, als das Konzert seines Lebens vorbei war. Dann kaufte man sich an einem klapprigen Merchandise-Stand ein Shirt seiner Seelenverwandten. Damit alle Welt wusste, dass das Herz für sie schlug.
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13 1 DSquared2, aus Bamwolljersey, ca. 248.– 2 Urban Classics, „2PAC“, aus Polyester, ca. 28.– (zalando.com) 3 H&M, aus Baumwolle, ca. 30.– 4 Live Nation, „Rihanna Anti Tour Bikini Tee“, aus Baumwolle, ca. 37.– (rihanna.shop.livenation.com) 5 Nil&Mon, „ACID“, aus Baumwolle, ca. 112.– 6 Juniqe, „Elvis Blue“, aus Baumwolljersey, ca. 32.– 7 Madeworn, „David Bowie Ziggy“, aus Baumwolljersey, ca. 160.– (net-a-porter.com) 8 Review, aus Baumwolle, ca. 21.– (aboutyou.ch) 9 EMP, „Ramones T-Shirt Seal“, aus Baumwolle und Viskose, ca. 25.– 10 Only, aus Baumwolle, ca. 25.– 11 Even&Odd, aus Baumwolle, ca. 20.– (zalando.com) 12 R13, „Sonic Youth boy t“, aus Baumwolle und Kaschmir, ca. 223.– 13 Coach, „Elvis“, Shirt der 1941 Kollektion aus Baumwolle mit Applikationen, ca. 316.–
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Rucksäcke
Liebe auf den ersten Blick. Wie zu Schulzeiten, als der erste Ranzen Ausdruck der eigenen Persönlichkeit bedeutete und Globi, Barbie und Co. allen verkündeten, wer wir damals waren. Heute sind sie gewiss etwas cooler und auch etwas teurer, aber an Individualität kann man doch eh kein Preisschild hängen, oder? 3
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1 Anya Hindmarch, „All Over Sticker Mini Backpack“, aus Leder und Stoff, ca. 2'029.– 2 Versus Vesace, aus Nylon und Baumwolle, ca. 416.– 3 Moschino, aus Polyurethan, ca. 569.– (stylebop.com) 4 Etro, aus Nylon, ca. 642.– 5 MSGM, aus Kalbsleder mit Logo-Aufdruck, ca. 673.– (farfetch.com) 6 Furla, „Icaro M Backpack“, aus Leder, ca. 480.– 7 Gucci, aus Brokat mit Applikationen, ca. 1'410.– 8 Fendi, aus hellem Leder, ca. 2'141.– 9 Benetton, aus Polyester und Polyurethan, ca. 86.– 10 Kenzo, „Rizo Backpack“, aus Leder mit Gummi-, Glitzer- und Strass-Patches, ca. 1'049.– 11 Marc Jacobs, „Paradise Biker Backpack“, aus Kalbsleder, Baumwolle, Polyester und PVC, ca. 996.– (farfetch.com) 12 Chiara Ferragni, „Flirting Backpack Heart“, aus Kunstleder, ca. 657.– 13 H&M, aus Polyester, ca. 40.–
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Selbstläufer
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Schlappen
Wir mögen es bequem. Wer mag sich denn in hohen Hacken quälen, wenn die Sonne brennt, und jeder Stadtbrunnen nur darauf wartet, dass wir unseren überhitzten Tretern eine Abkühlung verpassen. Das geht mit diesen Schlappen nämlich ruckzuck. 2
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1 Miu Miu, „Slippers“, aus Gummi, ca. 260.– 2 Aquazzura, „Wild Thing Slide“, aus Nappaleder, ca. 375.– 3 H&M, aus Polyester, ca. 30.– 4 Michael Michael Kors, „Mercer“, aus Ziegen-Wildleder, ca. 139.– 5 Gianvito Rossi, „Barth Flat“, aus Satin, ca. 530.– 6 Casadei, „Daytime“, aus Bast und Wildleder, ca. 482.– 7 Prada, aus strukturiertem Leder in MetallicOptik, ca. 600.– 8 Dolce & Gabbana, aus Leder mit Kristallen und Bast, ca. 691.– (farfetch.com) 9 Sergio Rossi, „Tresor“, aus Ziegenleder und Gummi, ca. 696.– 10 Giuseppe Zanotti Design, „Cadence“, aus Lackleder, ca. 446.– 11 Max&Co., aus Rindleder und Viskose, ca. 224.– 12 Fendi, aus Leder und Textilgewebe, ca. 632.– 13 Stuart Weitzman, „Buttoncandy“, aus Leder und Wildleder, ca. 445.– 14 Jimmy Choo, „Lisa“, aus Leder, ca. 625.–
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Revolución
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Military-Jacken
Wenn ein Trend jedes Jahr aufs Neue aufflammt, dann darf man ihn getrost als Klassiker betiteln. So geschehen bei diesen Militärjacken, die sich jetzt endgültig einen festen Platz in unserem Kleiderschrank gesichert haben.
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1 Wrangler, „Dusty Olive“, aus Baumwolle, ca. 119.– 2 Le Temps des Cerises, „Militaire Camo“, aus Baumwolle, ca. 105.– 3 Woolrich, „UPLAND BLU“, aus Baumwolle, ca. 320.– 4 Marc O’Polo, aus Baumwolle und Leinen, ca. 229.– 5 Fay, „Shirt F** (Double Star) Washed“, aus Baumwolle und Leinen, ca. 580.– 6 Lee, „Field Jacket“, aus Baumwolle, ca. 139.– 7 Peuterey, „ANT DL PPT“, aus Polyamid, ca. 640.– 8 Valentino, aus Baumwolle, ca. 1'819.– (stylebop.com) 9 Tom Tailor, „Military Parka“, aus Baumwolle, ca. 64.– 10 Replay, aus Baumwollsatin mit Camouflagemuster, ca. 349.– 11 Alexander McQueen, aus Baumwolle, ca. 744.– (stylebop.com) 12 Scotch & Soda, aus Baumwolle, ca. 199.– 13 WE Fashion, „Gregory“, aus Baumwolle, ca. 150.–
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Läuft
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Ledersneakers
Mit dem Tragen eines dieser ledernen Schuhwerke verzichtet der Mann von heute zwar auf den Anspruch, der coolste Cowboy der ganzen Stadt zu sein. Und auch ein Rocker-Image geht mit gutgeschnürten Senkeln verloren. Aber wir schreiben 2017, und wir stehen auf Bodenständigkeit. 2
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Clean Pep
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Naturkosmetik: Make-up
Wer trotz ausgereifter Überzeugung gegen laborgezüchtete Inhaltsstoffe nicht auf das bisschen Glitz auf dem Antlitz verzichten will, der greift zu einer dieser Kosmetikgranaten – garantiert Natur pur.
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1 Absolution, „Crème du Teint – getönte Creme Light“, getönte Tagescreme. 30 ml, ca. 55.– 2 Priti NYC, aus der Luxury Nail Polish Collection in „Coronation“. 12,6 ml, ca. 21.– 3 Annemarie Börlind, schützender Lip Gloss in der Farbe „Soft Pink“. 9,5 ml, ca. 21.– 4 Lush, „Charme“, Lippenstift aus Bio-Jojobaöl, Candelilla- und Rosenwachs, ca. 24.– 5 Aveda, Nourish-Mint Smoothing Lip Color in „Pink Zinnia“, mit feuchtigkeitsspendenden Pflanzen- und Fruchtwachsen, ca. 29.– 6 Benecos, „Natural BB Cream 8 in 1“, getönter Pflegebalm. 30 ml, ca. 6.– 7 RMS, Beauty Nail Polish in „Curious“, parabenfrei. 9 ml, ca. 21.– 8 Lavera, Illuminating Eyeshadow Quattro in „Indian Dream“, ca. 8.– 9 Origins, KissZing in „Peach Peck“, mit Mangoöl, Jojoba und Sheabutter. 3 g, ca. 30.– 10 La Biosthetique, „Teint Naturel“, Anti-Aging-Make-up mit schützendem Vitamin C und E. 30 ml, ca. 48.– 11 Ilia, Lipstick Crayon in „Come Undone“, aus heilendem Sesam-, Rosehip- und Papayaöl, ca. 34.– 12 Yves Rocher, „Végétale – Turquoise Agave“, Nagellack, ca. 7.– 13 Dr. Hauschka, Eyeshadow Trio in „Jade“, ca. 39.–
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Clean Prep
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Naturkosmetik: Pflege
Mutter Natur hat so einige Asse im Ärmel und sorgt dafür, dass wir uns auch ohne Hilfe chemischer Zusätze in unserer Haut pudelwohl fühlen. Schätze, ob aus dem Meer oder aus Pflanzenextrakten, pflegen, hegen, schmeicheln, reparieren, schützen den Körper – und machen uns natürlich schöner. 3
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1 Grown Alchemist, „Purifying Body Exfoliant: Pearl, Peppermint & Ylang Ylang“,Körperpeeling mit bioaktiven Inhaltsstoffen. 170 ml, ca. 37.– 2 Stop the water while using me!, „ All Natural White Sage Cedar Shower Gel“, mit weißem Salbei und Zederholz. 500 ml ca. 30.– 3 Cowshed, „Knackered Cow“, Conditioner. 30 ml, ca. 31.– 4 Aveda, „Tulasara Wedding Masque“, Overnight-Maske für die Augenpartie. 15 ml, ca. 62.– 5 Korres, „Water Lily“, feuchtigkeitsspendende Körpermilch. 200 ml, ca. 17.– 6 Dr. Bronner’s Magic Soaps, „Reine Naturseife Neutral-Mild“, aus biologischen Kokosnuss-, Oliven-, Jojoba- und Hanfölen. 473 ml, ca. 20.– 7 Caudalie, „Vineactiv“, hydratisierende 3-in-1 Anti-Falten Pflege mit Hyaluronsäure und Vitamin C. 40 ml, ca. 36.– 8 Origins, „Zero Oil“, porenverfeinerndes Gesichtswasser. 150 ml, ca. 28.– 9 La Biosthetique, „La Capsule Hydratante“, mit Seefenchel und Friesenkraut aus dem Meer. 7 Kapseln, ca. 15.– 10 Aésop, „Geranium Leaf Body Balm“, feuchtigkeitsspendender Balsam. 120 ml, ca. 35.– 11 Björn Axén, „Organic Caring Hair Oil“, Haaröl. 30 ml, ca. 45.– 12 L:A Bruket, „113 Bodylotion Vildros“, Körperlotion aus Wildrosen- und Kokosnussöl. 250 ml, ca. 39.– 13 Les Fleurs de Bach, „Anti-Stress-Gesichtsmaske“, glättet Gesichtszüge. 60 ml, ca. 45.–
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Vikings
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Bartöle
Alles was von ungezähmten Abenteurern noch übrig ist, sind penibel gestutzte und wohlriechende Bartträger, die vielleicht noch etwas an die wilden Zeiten erinnern. Beschweren wollen wir uns nicht. Dafür sehen die mit einer dieser Essenzen geölten Bärte einfach zu unverschämt gut aus. 3
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1 The Bearded Man Company, „Rio“, mit Vanille-Akzenten. 10 ml, ca. 15.– 2 Rumble 59, „Bart Öl Lavendel-Duft“, auf rein natürlicher Mandelöl-Basis. 50 ml, ca. 35.– 3 Avere la barba, „Rugiada“, entfernt Knoten. 50 ml, ca. 35.– 4 Men’s Society, „BEARD OIL“, mit Vitaminen und Mineralien. 60 ml, ca. 40.– 5 L’Occitane, „Huile de Rasage – Cade“, mit ätherischen Ölen aus Bio-Anbau. 30 ml, ca. 27.– 6 L:A Bruket, „154 Skäggtvätt Lagerblad“, aus Hamamelis-, Kastanien-, Lorbeerblatt- und Bergamotten-Extrakten. 60 ml, ca. 13.– 7 Jojack, „Beard Oil“, aus Kokosnuss-, Passionsfrucht-, Rosmarinund Zitronenölen. 12 ml, ca. 13.– 8 Bullfrog, „Olio Da Barba Multifunzione“, hält lange Bärte weich. 50 ml, ca. 25.– 9 Barba Italiana, „Tiziano“, aus Traubenkern-, Palmen- und Argan-Öl sowie Sheabutter und Vitamin E. 100 ml, ca. 35.– 10 Kiehl’s, „Nourishing Beard Grooming Oil“, aus Zedernholz, Sandelholz und Eukalyptusöl. 30 ml, ca. 38.– 11 Leonis Barbam, „Blackbeard Bartöl“, aus Traubenkern-, Jojoba-, Argan- und Kokosnussöl. 50 ml ca. 42.– 12 Bartmann, „Mentum Bartöl“, duftet nach frischem Holz und Zitrone. 30 ml, ca. 29.–
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Männersache
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Waschlotion
Als Mann darf man den Inhalt seines Badezimmerschrankes ohne schlechtes Gewissen reduzieren, ja minimieren – aufs Nötigste. Solange unter den letzten Überlebenden eine dieser pflegenden Waschlotions ist, die ihn auch nach mehrmaligen Nachkauf nicht zum metrosexuellen Gockel machen. 3
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1 Anthony for Men, „Glycolic Facial Cleanser“, parabenfrei. 237 ml, ca. 52.– 2 Biotherm, „T-Pur Nettoyant“, befreit Poren. 129 ml, ca. 39.– 3 L’Occitane, „Nettoyant Pur – Cédrat“, mit feuchtigkeitsspendendem Bio-Zedrat-Zitronenextrakt. 150 ml, ca. 24.– 4 Clarins, „Nettoyant Exfoliant“, aus Seifenkrautextrakt. 125 ml, ca. 35.– 5 Kiehl’s, „Facial Fuel Energizing Face Wash“, befreit die Haut gründlich von Schmutz. 75, ca. 14.– 6 Clinique, „Oil Control Face Wash“, für normale bis ölige Haut. 2 00 ml, ca. 39.– 7 Aésop, „Fabulous Face Cleanse“, mit feuchtigkeitsspendender Aloe Vera und Grüntee-Antioxidantien. 100 ml, ca. 33.– 8 LAB Series, „MAX LS, Daily Renewing Cleanser“, für normale bis reife Haut. 150 ml, ca. 34.– 9 The Body Shop, „For Men Maca Root Face Wash“, seifenfrei. 50 ml, ca. 12.– 10 Womo, „Daily Face Cleansing Gel“, mit Aloe Vera und Kamillenextrakt. ca. 14.– 11 Grown Alchemist, „Gentle Gel Cleanser Geranium Leaf, Bergamot & Rose-Bud“, duftet nach Rosenknospen und Geranienblättern. 200 ml, ca. 40.– 12 La Colline, „Cellular Cleansing and Exfoliating Gel“, 2-in-1-Produkt. 125 ml, ca. 83.–
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No nothing
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Deos ohne Aluminiumsalze
Aluminiumsalze in herkömmlichen Deos verstopfen die Poren und werden als Risikofaktoren für Krankheiten wie etwa Brustkrebs gehandelt. Gruselig. Wer auf Nummer sicher gehen will, bedient sich ab sofort der großen Auswahl an Deodorants ohne Aluminium und schwitzt weiter sorgenfrei. 3
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1 Dr. Hauschka, „Rosen Deomilch“, alkoholarm. 50 ml, ca. 20.– 2 Annemarie Börlind, „Body Lind Fresh“, mit dezentem Zitrusduft. 75 ml, ca. 17.– 3 Borotalco, „Pure“, zart-blumiger Duft. 150 ml, ca. 6.– 4 Vichy, „Déodorant Minéral“, mit Thermalwasser. 50 ml, ca. 17.– 5 Malin+Goetz, „Eucalyptus Deodorant“, für sensible Haut. 73 g, ca. 26.– 6 Adidas, „Adipure“, bis zu 24 h Schutz. 150 ml, ca. 5.– 7 Farfalla, „Intense Fragipani Deo Roll-on“, aus Aloe-Vera- und Oliven-Extrakten. 50 ml, ca. 14.– 8 Nivea, „Deodorant Pure & Natural Action“, mit Jasminduft. 50 ml, ca. 3.– 9 Yves Rocher, „Frisches Deodorant Granatapfel aus Spanien“, mit belebendem Granatapfel-Duft. 50 ml, ca. 9.– 10 Weleda, „Citrus 24h Deo Roll-On“, mit Süßholzwurzelextrakt. 50 ml, ca. 10.– 11 L’Occitane, „Sommer-Verbene Deo-Stick“, duftet nach Zitrusfrüchten. 50 g, ca. 26.– 12 Lavera, „Bio-Orange-Sanddorn Deodorant Roller“, schützt dank regulierenden Bambusfasern sensible Haut. 50 ml, ca. 8.–
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Durstlöscher
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Hydrating Mists
Die etwas sanftere Variante zur kalten Dusche am Morgen ist ein Spritzer ins Gesicht mit einem dieser feuchtigkeitsspendenden Sprays. Inhaltsstoffe wie Rosenextrakte und Vitamin C beruhigen zusätzlich und sorgen für einen gesunden Glow. 3
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1 Kenzo, „Fresh Lotus Water“, wirkt erfrischend, entspannend und beruhigend. 125 ml, ca. 43.– 2 Clinique, „Moisture Surge Face Spray“, mit Aloe Vera. 125 ml, ca. 44.– 3 Herbivore, „Rose Hibiscus Hydrating Face Mist“, mit Kokosnuss, Hibiskus und Rosen angereichert. 118 ml, ca. 32.– 4 Avène, „Thermalwasser Spray“, direkt aus der Quelle gewonnen. 150 ml, ca. 11.– 5 La Mer, „The Mist – Le Brume d’Éveil“, für Energie und Vitalität. 100 ml, ca. 95.– 6 The Body Shop, „Vitamin C Face Mist“, glättet die Haut. 100 ml, ca. 20.– 7 La Roche-Posay, „Thermalwasser Spray“, beruhigt irritierte Haut. 150 g, ca. 8.– 8 Vichy, „Eau Thermale Minéralisante“, reich an wohltuenden Mineralstoffen. 150 g, ca. 12.– 9 Aésop, „Immediate Moisture Facial Hydrosol“, erfrischender floraler Duft. 60 ml, ca. 23.– 10 Kiehl’s, „Cactus Flower & Tibetan Ginseng Hydrating Mist“, erfrischt mit Kaktusblumen- und Ginsengextrakten. 125 ml, ca. 32.– 11 L’Occitane, „Pivoine Sublime“, korrigiert sichtbare Unregelmäßigkeiten. 100 ml, ca. 15.– 12 Aveda, „Botanical Kinetics Toning Mist“, bringt normale bis ölige Haut wieder ins Gleichgewicht. 150 ml, ca. 39.–
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Watch out
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Baselworld-News
Was heute en vogue ist, ist morgen passé. Gilt zumindest in der Modebranche. In der Welt der Uhren geht es beständiger zu und her. Welche Modelle wir für eine ganze Weile nicht mehr von unseren Handgelenken lassen, das zeigte uns heuer die Messe Baselworld. 3
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14 1 Ebel, „Sport Classic“, ca. 2'600.– 2 Gucci, „Le Marché des Merveilles“, ca. 830.– 3 Fossil, „Vintage Muse“, ca. 139.– 4 Emporio Armani, „Kappa“, ca. 269.– 5 Maurice Lacroix, „AIKON Ladies“, ca. 1'040.– 6 Marc Jacobs, „Roxy“, ca. 199.– 7 Carl F. Bucherer, „Manero Flyback“, ca. 7'900.– 8 Hublot, „Classic Fusion Chronograph Italia Independent“, ca. 14'300.– 9 Hugo Boss, „Grand Prix“,ca. 395.– 10 Chopard, „L.U.C XPS Twist“, ca. 18'480.– 11 Breitling, „Navitimer Rattrapante“, ca. 32'400.– 12 Certina, „S Podium Chronograph 1/10sec“, ca. 495.– 13 Blancpain, „Tribute to Fifty Fathoms MIL-SPEC“, auf 500 Exemplare limitiert, ca. 13'200.– 14 Calvin Klein watches+jewelry, „Calvin Klein minimal“, ca. 260.–
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30 15 Swarovski, „Graceful Lady“, ca. 279.– 16 Montblanc, „Montblanc 1858 Automatic Dual Time“, ca. 5'100.– 17 Mondaine, „Helvetica Light Herbstkollektion“, ca. 425.– 18 Swatch, „SKINSKIN“, ca. 120.– 19 Balmain, „Orithia II B4779.42.86“, ca. 395.– 20 Longines, „The Longines Heritage 1945“, ca. 1'700.– 21 William L. 1985, „Small Chronographe“, ca. 199.– 22 Hermès, „Nantucket“, ca. 2'300. 23 Tissot, „Ballada“, ca. 920.– 24 TAG Heuer, „Carrera Calibre Heuer 01“, ca. 9'050.– 25 Thomas Sabo, „Rebel with Karma“, ca. 319.– 26 Mido, „Belluna Blueray, ca. 890.– 27 Rado, „DiaMaster Grande Seconde“, ca. 2'850.– 28 Victorinox, „I.N.O.X. V“, ca. 565.– 29 Zenith, „El Primero Range Rover Velar“, ca. 8'900.– 30 Oris, „Aquis Date“, ca. 1'750.–
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Wisch und weg
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Servietten
Wenn bei Ihren Gästen Smalltalk-Themen aufgebraucht sind, dann retten vielleicht diese lustigen Serviettenmotive den Abend und sorgen für etwas – wenn auch dürftigen – Gesprächsstoff. Ansonsten sind die Dinger auch beim Mundabwischen dienlich. 3
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1 Loriot, ca. 6.– (butlers.com) 2 Redwood & Vine, ca. 36.– 3 Bloomingville, ca. 16.– (westwing.ch) 4 Ferm Living, ca. 5.– (nordish.ch) 5 Ppd, ca. 7.– (globus.ch) 6 Bombino Designs, ca. 40.– 7 Après, ca. 6.– (butlers.com) 8 Aardvark Apparel, ca. 38.– 9 Ambiente, ca. 4.– 10 Partydeko.ch, ca. 2.– 11 Zazzle, ca. 36.– 12 Paper Design, ca. 4.– 13 H&M, ca. 3.–
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Sünde
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Chips
Wenn schon, denn schon: reinhauen! Diese Kalorienbomben sind es Wert, dass wir auch mal eine Extrarunde auf dem Laufband einlegen. Chips mit Trüffelgeschmack, im Kessel gebacken oder aus blauen Kartoffeln. Hauptsache extravagant. 2
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13 1 Tyrrell’s, „Smoked Paprika“, 150 g, ca. 6.– 2 Manomasa, „Chipotle & Lime“, 160 g, ca. 4.– 3 Inspiral, „Crispy Beetroot & Acerola Kale Chips“, 60 g, ca. 6.– (globus.ch) 4 Eat Real, „Hummus Chips“, 135 g, ca. 4.– 5 True Spirit, „Warm & Smokey Paprika“, 120 g, ca. 4.– (globus.ch) 6 Burts, „Sea Salt & Malted Vinegar“, 40 g, ca. 2.– 7 Keogh’s, „Shamrock and Sour Cream“, 125 g, ca. 6.– 8 Zweifel, „Hofladen Chips Du Terroir mit Tomaten, Schweizer Gartenkräutern & Alpensalz“, 110 g, ca. 4.– 9 Mei Yang, „Kroepoek Crevettenchips“, 75 g, ca. 2.– 10 Luke’s Organic, „Kale Multigrain & Seed Chips“, 142 g, ca. 5.– 11 Alnatura, „Chips Chili Mango“, 125 g, ca. 3.– 12 Royal Chips, „Blue“, 100 g, ca. 3.– 13 Sibell, „Chips à la Truffe“, 100 g, ca. 7.–
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Brandstifter
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Feuerzeuge
Wie wär’s, wenn Sie am nächsten Konzert statt dem Smartphone eines dieser saucoolen Feuerzeuge in die Luft hielten? Die Rockstars auf der Bühne würden glatt den Glauben an den Rock’n’Roll wiederfinden.
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1 Pink & Dolphin, ca. 45.– 2 Topsense, ca. 22.– (amazon.de) 3 Taylor Two Shop, ca. 16.– (etsy.com) 4 Oramics, „Moustache“, ca. 13.– (amazon.de) 5 S.T. Dupont, „Minijet Leopard“, ca. 134.– (agnato.ch) 6 Bravado, „The Rolling Stones Zippo“, ca. 64.– 7 Perix Shop, ca. 14.– (etsy.com) 8 Kivors, ca. 20.– (amazon.de) 9 Smoke-clever.ch, „Hipster“,ca. 55.– 10 Cartier, ca. 1'060.– 11 Zippo, ca. 46.– 12 Volkswagen, ca. 16.– (amazon.de) 13 Relags, ca. 6.– (outdoortrends.de) 14 Zippo, ca. 54.–
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Opening Party
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Flaschenöffner
Früher beeindruckte man anwesende Damen noch mit coolem Flaschenöffnen am Tischrand. Glauben Sie uns, wer eine dieser schmucken Utensilien vorzeigen kann, dem fliegen heute die Herzen zu.
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1 Miniinthebox.com, ca. 8.– 2 Emporium Home, ca. 85.– 3 Ryezen, ca. 5.– (etsy.com) 4 Troika, „Circus“, ca. 19.– (connox.ch) 5 Georg Jensen, ca. 37.– (heals.com) 6 Anthroplogie, „Cheers“, ca. 12.– 7 Hay, „Cap“, ca. 16.– (amara.com) 8 Two’s Company, ca. 20.– (shopbob.com) 9 Sisters of Los Angeles, ca. 12.– 10 Fort Standard, „Crest 04“, ca. 59.– (clomes.ch) 11 Emp, ca. 10.– 12 Militärshop.ch, ca. 10.– 13 My Shop My Items, ca. 6.– 14 Enjoymedia.ch, „Luchador“, ca. 10.–
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Welcome to the World of FACES
Lächeln bitte: Unsere FACESFriends Muriel Voigt, Sabrina Paolino und Sandra Bensch strahlen über beide Ohren.
30.3., Kaufleuten FACES Afterwork Lounge, Zürich Vernissage, Kaufleuten Lounge, Zürich Text: Vanessa Büchel Fotos:Debora Debora Eliyo-Zeyrek, www.diamondphoto.ch Eduard Meltzer, www.eddiemotion.ch
Am Stand von Calvin Klein dürfen die Partygäste den neuen CK Duft „all“ erschnuppern.
FACES-Herausgeber Stefan Berger stößt mit Julia, Annette und Yvonne an – ein Hoch auf die neue Ausgabe.
lines h ore Air ingap vski sind sic S n o v o i r a iz r w b S von a Fa Jessic ina Stump . ig ar und K chnisch ein te g n li y st 108
Wir haben gefeiert und das ganz zu Ehren unserer neuen Ausgabe. Nicht nur mit der FACES-Familie und unseren Freunden, sondern auch mit unseren Lesern und all denjenigen, die unser Magazin Monat für Monat möglich machen. Am 30. März haben wir der Kaufleuten Lounge so richtig eingeheizt und unsere Gläser auf Seiten voller Mode, Beauty und Lifestyle erhoben und einen Toast ausgesprochen: auf die kommenden Ausgaben, die neue Saison und eine Menge tolle Leute. Wir danken für das zahlreiche Erscheinen und die große Anzahl Partygäste, die wir kennen lernen durften und die mit uns an der FACES Afterwork Vernissage die Korken knallen ließen. Neben einem Welcome-Drink von Grey Goose wurden die Besucher mit guter Musik, bester Stimmung und Goodies von Swarovski, MINI und Calvin Klein Parfums verwöhnt. Ab sofort feiern wir gemeinsam mit euch jede zweite Ausgabe in der Kaufleuten Lounge in Zürich. Am 25. Mai heißt es dann wieder: It’s Party Time! Highlights: Warme Temperaturen und Sonnenschein – genauso wollen wir das! Fazit: Gemeinsam feiert es sich doch am besten.
Marketing-Managerin von Skincode, Monika Matla, und Patrick Iseli besprechen hitzig die neusten Themen der FACES-April-Ausgabe.
Sabrina Paolino von Anisch & the PowerDanceGroup steht auf unsere neuste F A C E S M A I 2 0 1 7 Ausgabe.
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Der Drink des Abends: „Le Grand Fizz“ von Grey Goose aus Vodka, Limetten, Holunderlikör und Sodawasser auf Eis lockert die Stimmung.
Ganz nach dem Motto „Nicht ohne mein Team“ posieren Janine Eylin und Sabrina Paolino von der PowerDanceGroup mit Freunden.
Pretty Girls: Diese zwei FACESLeserinnen haben sich für uns fein rausgeputzt.
Dank dem schönen Wetter dürfen wir den Abend drinnen und draußen genießen.
Networking: Auch Chiara Simona von Coty mischt sich unters Partyvolk.
Simon Scherrer, der heute seine Ideen in Energy Zürich reinsteckt, blickt wehmütig auf seine Zeit als Key Account Manager bei FACES zurück. Die Goodie-Bags sind reichlich gefüllt mit Geschenken von Swarovski, MINI und Calvin Klein Parfums – und die FACES April-Ausgabe darf natürlich auch nicht fehlen.
Wir sind dann mal da, wo es funkelt und glitzert, nämlich am Stand von Swarovski. Hier gibt’s die aktuellsten Schmuckstücke von Atelier Swarovski und die neue „Fiona Collection“ zu bewundern.
Genießen das schöne Wetter im Hof der Kaufleuten Lounge: Marc Schlittler von PRfact und Marc Maurer von Atelier Swarovski.
Kleine Häppchen gegen das Grummeln im Magen.
Ist immer in Bewegung: Anisch von Anisch & the PowerDanceGroup. Francesco De Marinis, Inhaber von wowmedia, überlegt sich gerade, ob er sich noch einen Drink genehmigen soll.
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Wir erwischen Fotograf Enzo di Caprio hier mal vor anstatt hinter der Linse.
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Ferne Galaxien
6.4., Schweizer Samsung Galaxy S8 Launch Event, Samsung Hall, Zürich Text: Tamara von Allmen Fotos: PPR/Nick Soland, Selina Meier
Erwischt! Vier Freundinnen, ein Selfie.
Für das neue Baby aus dem Hause Samsung wurde eigens der blaue Teppich ausgerollt. Und über den pilgerten internationale Größen wie auch Lokalmatadoren, um das neue Galaxy S8 zu begutachten. Ehrengast Nicole Scherzinger brachte gar etwas Hollywood-Glam in die Limmatstadt. Wer einen simplen Smartphone-Launch im Stile Steve Jobs’ erwartete, wurde mit Tanzeinlagen, Art Battles und feinster Mucke direkt ab den Plattentellern von Fanta-4-Sänger Michi Beck an die Wand gespielt. Dazu Häppchen und kühle Drinks en masse. So feiert man eben in Zürich – bis die ersten Trams wieder fahren. Aber keine Angst, die neue Samsung Hall haben wir trotz fetter Party dann doch stehen lassen.
Beim Art-Battle-Showdown konnte man zeigen wie viel Kreativität in einem schlummert. Auf die Spraydosen, fertig, los!
Ganz ohne Stress nahm es Erfolgsmodel Ronja Furrer gemütlich.
Das hat sie wohl so einiges an Training gekostet: die Tanzgruppe Morning Owl aus Südkorea.
Highlights: Die neuen Samsung-Smartphones Galaxy S8 und S8+ mit ihren Infinity-Displays. Fazit: Neue Eventhalle, neues Smartphone und ein uraltes PartyKonzept: Feiern bis die Bude wackelt.
Ein Strahlen aus den eigenen Reihen: FACES Key Account Manager Angela Meleti war für uns dabei.
Rote Lippen soll man fotografieren: Nicole Scherzinger küsst die Luft fürs perfekte Selfie.
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Schmeckte so wie es aussieht: verboten gut!
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Bloggerin Michèle Krüsi und ihr Freund Stefan Benninger genossen den Abend zu zweit.
Das schöne Lachen haben wir gleich eingefangen.
Bis am 28. April müssen wir uns noch gedulden. Dann kommen das Samsung Galaxy S8 und das Galaxy S8+ in die Schweizer Geschäfte.
Sales Director Samsung Schweiz Dario Casari eröffnete den Event.
Let them eat cake!
Fantastisch zu viert, aber auch fantastisch alleine: Michi Beck legte auf, bis die ersten Vögelchen wieder zwitscherten.
And the winner is…
Die Features des neuen Galaxy S8 wurden gleich auf Herz und Nieren geprüft.
Sero Demir hat den Model-Off-Duty-Look drauf.
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Do something good
14.3., Charity-Abend „Cartoneros y sus Chicos“, Aura, Zürich
Der Hahn im Korb: LatinoSänger Miguel Angel Silva fühlt sich sichtlich wohl zwischen Daniela Jenkner, Alexandra Skreta-Renner und Patricia Kopp Schaub.
Text: Vanessa Büchel Fotos: undknup ag
Feiern und etwas Gutes tun – das war das Motto des 6. Charity-Abends von „Cartoneros y sus Chicos“. Rund 300 Gäste versammelten sich am 14. März im Zürcher Aura, um das Projekt der Hilfsorganisation und dessen Fortschritte zu ehren. Unter ihnen Antonio Trombetta, der argentinische Botschafter in der Schweiz, oder der Filmproduzent und Regisseur Arthur Cohn. Unterstützt werden die sogenannten „Cartoneros“ und deren Kinder, die in Buenos Aires leben und mit dem Verkauf von Müll ihr Geld verdienen. Damit die Kinder Zukunftsmöglichkeiten haben, sammelt die von Renata Jacobs gegründete Organisation Spendengelder, mit denen sie Nachhilfeunterricht ermöglicht und Schulmaterialien bezahlt. Durch Auktionen kamen an diesem Abend insgesamt 200'000.– zusammen. Daneben führte Kurt Aeschbacher durch das abwechslungsreiche Programm: Francesco Bortugnos Magic Comedy Show, The Powerdance Group, ein faszinierender Spaziergang zu den Sternen oder romantische Latino-Songs von Miguel Angel Silva.
Der Schweizer Fernsehmoderator Kurt Aeschbacher ist die Stimme des Abends und führt gewohnt souverän durch das Programm.
Prof. Dr. med. Christian Breymann hat Vanda Moor fest im Griff.
Highlights: Die Auktion stand im Mittelpunkt des Abends und war ein riesiger Erfolg. Rund 200'000.– hat die Hilfsorganisation von Renata Jacobs als Unterstützung für das kommende Schuljahr erhalten. Fazit: Kleine Taten können ganz Großes bewirken.
Während des gesamten CharityAnlasses herrscht entspannte Stimmung.
Bringt alle Frauenherzen im Saal zum Schmelzen: Miguel Angel Silva aus Ibiza verzaubert die Gäste mit romantischen Latino-Songs.
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Wer stiehlt hier wem die Show? Rebeca Castrovillari und Avishan Knobel kommen Ton in Ton.
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Martina Steiger ersteigert die Bilder der Künstlerin Jen Miller aus Monaco und darf anschließend mit ihr für ein Erinnerungsfoto in die Kamera lächeln.
Selbst ist der Mann: Michel Pernet von Blofeld Communications packt mit an und hilft schon mal bei den Aufräumarbeiten.
Der Astrophysiker der Uni ZH, Prof. Ben Moore, hebt ab und fasziniert das Publikum mit einem Spaziergang zu den Sternen.
Andreas Pfisterer, Pascal Mauerhofer und Maria Mendoza genießen das vielfältige Programm.
Hoher Besuch: Filmproduzent, Regisseur und sechsfacher Oscar-Preisträger Arthur Cohn.
Auch Erika Egli und Nicolas Jacobs sind von der Show sichtlich hingerissen.
DJ Carol Fernandez steht für den guten Zweck am Mischpult und sorgt für Gute-Laune-Musik.
Steht auch auf dem Programm: „The Voice of Germany“-Kandidat, Marc Amacher, begeistert mit seiner One-Man-Show die Menge.
Auch Sarah Laura Peyrel, Miss Earth Schweiz 2017, mischt sich unters Partyvolk – mit dem Krönchen auf dem Kopf versteht sich.
The Powerdance Group sorgt für Pep im Programm und heizt dem Aura richtig ein.
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Tattoo
Der Begriff „Tattoo“ setzt sich aus zwei Wörtern der tahitianischen Sprache zusammen. „Ta“ steht für Zeichnen, und das ganze Wort stellt eine Markierung in der Haut dar. Der Naturwissenschaftler Joseph Banks war 1769 mit Kapitän Cooks auf Entdeckungsreise. Er schrieb über die Eingeborenen von Tahiti und erwähnte erstmals den Begriff „tattau“.
Im Christentum sind Tätowierungen bis heute verpönt. Die Bibel lehrt, dass der Körper, wie Gott ihn geschaffen hat, nicht verändert werden soll – also auch nicht durch irgendwelche Körperkunst. Streng religiöse Christen verbinden Tätowierungen mit Aberglaube und Heidentum. Maoris ordnen der Körperkunst eine traditionelle Bedeutung zu. Besonders typisch ist das sogenannte „Moko“, das Gesichtstattoo. Bei Männern geben sie den Rang, Abstammung und Wert des Kriegers an.
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Die ältesten Tätowierungen auf einem erhaltenen Körper sind auf der Eismumie Ötzi zu finden. Er lebte vor ungefähr 5'300 Jahren und hatte bei seinem Fund 15 Tätowierungen auf seiner Haut. Sie befinden sich alle an der Hauptakupunkturlinie, weshalb man heute glaubt, dass sie der Linderung von Schmerzen dienten.
In den 90er Jahren erlebten Tätowierungen einen regelrechten Boom. Da viele Musiker, Sportler oder Schauspieler sich tätowieren liessen und ihre Fans es ihnen gleich taten. Eine entscheidende Rolle spielten dabei Pamela Anderson und ihr Stacheldraht am Oberarm.
Von der JahrmarktAttraktion zum Trendsetter: Kapitän Cook brachte 1774 von seiner Entdeckungsreise einen Ureinwohner Tahitis mit nach England. Omai war ein tätowierter Prinz und anschließend die Attraktion in Londons Adelshäusern.
1774
Tattau
Seemänner begannen sich aus Angst und Hoffnung verschiedenste Motive zu tätowieren. So stand ein Anker für eine gute Fahrt und vor allem eine wohlbehaltene Wiederkehr. Hatte jemand ein Grab tätowiert, so sollte ihm das Glück bringen und ihn vor dem Ertrinken bewahren. Ein Herz gab den Seeleuten Erinnerung an das Zuhause und die Geliebte, zu der sie hofften irgendwann zurückkehren zu können.
47 Prozent
Bei der US-Armee werden Tätowierte bisher abgewiesen. Einer Studie zu Folge sind in den USA inzwischen aber 47 Prozent aller Bürger tätowiert, die in den 80er- oder 90er Jahren geboren wurden. Deshalb will die US-Armee die Aufnahmekriterien nun lockern.
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Es sind mehr Frauen als Männer tätowiert. Knapp die Hälfte aller Tätowierten hat mehr als ein Tattoo. Die meistgestochenen Körperteile sind unterer Rücken, Handgelenk, Fuß, Knöchel, Rücken, Arm, Brust und Nacken. Die beliebtesten Motive sind Herzen und Engel.. Lange vor unserer Zeit wurde die Kunst des Tätowierens als Strafe genutzt. So übernahmen die Griechen die Körpermalerei von den Persern und brandmarkten Verbrecher sowie Sklaven, damit man sie finden konnte, falls diese versuchen sollten zu fliehen. Anfangs wurden für Tattoofarben meist Urin und Asche miteinander vermischt. Inzwischen regeln Gesetze und Verordnungen, mit welchen Farben tätowiert werden kann. Das ist insofern wichtig, als dass schlechte Tattoofarben Spuren von Arsen, Nickel, Blei, Halbmetall und Antimon enthalten können.
Risky & poor
Mutprobe, Liebe, Schönheitsgedanke: Die Gründe dafür, sich ein Tattoo stechen zu lassen, sind mindestens so divers wie die Motive. Und ja, es schmerzt durchaus, wenn sich die Nadeln mit durchschnittlichen 4'500 Bewegungen pro Minute durch die Haut fressen. Dafür bleiben Namen, Herzen oder Trend-Tattoos wie das Arschgeweih oder das Oberarm-Tribal dann für immer und ewig. Oder zumindest, bis Mut und Kohle für den Gang zum Laser-Doc oder dem Cover-up-Tätowierer reichen. Statistisch gesehen sind tätowierte Erwachsene risikofreudiger als Nichttätowierte. Allerdings verdienen sie laut einer deutschen Studie weniger: So sind in Deutschland 16% aller Menschen tätowiert, die weniger als 1'000 Euro netto verdienen. Bei denen, die 2'500 Euro oder mehr monatlich verdienen, sind nur 8% tätowiert.
1870 verbot die Regierung Japans das Tätowieren. Nur die Yakuza waren mutig genug, sich dem Verbot zu wiedersetzten. 1948 wurde das Verbot aufgehoben, aber die Vorurteile sind bis heute in den Köpfen der Japaner verankert – und die Angst vor Tätowierten bleibt. In öffentlichen Bädern, Schwimmhallen und fast allen japanischen Thermalbädern sind Tätowierungen aus diesem Grund verboten.
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