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FACES Magazin Schweiz, Aprilausgabe 2018

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04 2018 APRIL CHF 4.50

Yasmine Hamdan Al Pacino PEOPLE, STYLE & STORIES CHF

4.50

Barry Keoghan Linda Cantello

Make it up Der große Beauty Report.

...und schöne freie Parkplätze.


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Starters 8 10 16 18 20 14 12

Contributors Editor’s Choice The Look Man The Look Woman The Look Beauty Short Trip What they say

Look Woman: Wir haben Spaß mit Denim.

Shortcuts 24 26 32 28

Yasmine Hamdan Barry Keoghan

Beauty 54

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Sportliche Mode vor hektischem Hintergrund: Für unser Editorial „Times Square“ zog es uns nach New York.

Eat & Drink Travel Beauty Fashion

People 22 23

A P R I L

Schmuck kann man nie genug haben. Jetzt haben wir die passenden Ständer.

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Beauty Report

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Die neuen Foundations perfektionieren unseren Teint.

Ab sofort betrachten wir uns nur noch in diesen Spiegeln.

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Was wir jetzt auf Lider und Lippen pinseln, verraten wir im großen Beauty Report.

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Abgefahrene Sneakers zeigen wir in den Goods.


ATLANTIC PARKA woolrich.eu


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Fashion 36

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Editorial „Renaissance Reborn“ by Sandra Weimar Editorial „Times Square“ by Billy Coleman

Style 52 48

Insider: Linda Cantello Story: Aésop

Story 94

Open Space

The Goods

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107 Vol. 3/2018

Events

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Das Modekarussell dreht sich viel zu schnell. Deshalb sorgen wir mit den Fashion Shortcuts für einen klaren Kopf.

Was mal war, kommt wieder. Und das feiern wir im Editorial „Renaissance Reborn“.

126 Miu Miu Afterparty, Paris 128 Anna dello Russo Night, Mailand

Last Facts

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130 Wasser

Barry Keoghan macht alles anders. Und ist deshalb einer unserer Helden.

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An diese Bustiers haben wir unser Herz verloren.

Cover

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Al Pacino hat viele Freunde. Und auch ein paar Feinde, die im What they say ungehemmt vom Leder ziehen.

Mit floralen Halsketten schmücken wir jetzt unser Dekolleté.

Wir schauen bei Aésop hinter die minimalistischen Kulissen.

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Model: Alexandra Micu. Look: Fendi. Foto: Showbit.


S T A R T E R S

Impressum F A C E S

Herausgeber

C O N T R I B U T O R S

Stefan Berger – berger@faces.ch Patrick Pierazzoli – pierazzoli@faces.ch

Chefredakteur Patrick Pierazzoli

Creative Consultants Florian Ribisch Alex Wiederin

Redaktionsleitung

Alexandra Micu Marina Warth

Schwarz ist ihr Ding, ja das ist immer ein Thema. Aber so ist das mit den Kreativen, die Saison für Saison mehr Buntes sehen als der abgefuckteste Junkie auf seinem besten Trip. Unsere leitende Redakteurin Marina Warth ist aber auch ohne Pillen gut drauf, lacht, scherzt und quasselt solange, bis auch der Letzte begriffen hat, worum’s in Sachen Mode und Beauty diesen Sommer eigentlich geht. Manchmal sind Bilder aber besser als Worte, und so zeigt uns Marina ab Seite 54 die Beauty-Trends, an denen es jetzt kein Vorbeikommen gibt.

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Car vis

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Da

Für New York brauchst du nicht nur Mut, sondern richtig dicke Eier. Davis Carrasquillo hat sich durchgeschlagen, durch die Stadt mit den tausend Gesichtern. Der Creative Director spart nicht mit Adjektiven, wenn er über sich selber spricht, und vielleicht ist genau dieses Selbstbewusstsein das, was ihm den Erfolg gebracht hat. Vogue, Elle, W, Marie Claire – sie alle schmücken sein Portfolio, das seit diesem Monat um unsere Modestrecke „Times Square“ (Seite 84) reicher ist. 8

Meret Ackermann & Gina Boffa

Unser Magazin ist kein starres Gebilde, sondern ein Kunstwerk, in dem Text und Bild jeden Monat zueinander finden. Gina Boffa und Meret Ackermann ist es zu verdanken, dass unsere Artikel einen Rahmen kriegen – und das tun sie Monat für Monat gemeinsam, die beiden teilen sich nämlich die Leitung unserer Grafik. Gina ist Zürcherin und lebt mit Blick auf den Flughafen zusammen mit Tochter, Mann, Hund und Katzen. Das Wallis ist Merets eigentliches Zuhause, wo sie am Wochenende die Berge erkundet – im Winter auf dem Board, im Sommer an der Steilwand. Den beiden Grafikerinnen kann man für ihren Einsatz nicht genug danken, deshalb tun wir es diesen Monat mal wieder an prominenter Stelle.

F A C E S

Alexandra Micu ist der lebende Beweis dafür, dass CastingShows und Model-Competitions nicht nur für Unterhaltung sorgen, sondern tatsächlich Karrierestarter sind. Die 1 Meter 79 große Schöne hat nämlich 2014 den Elite Model Look in ihrer Heimat Rumänien gewonnen. Seitdem spaziert Micu die Laufstege rauf und runter oder platziert sich so prominent auf dem Cover wie diesen Monat bei uns. Mit allem, was sie beim Modeln verdient, unterstützt sie die Familie, die zuhause fleißig ihre Fotos aus Zeitschriften ausschneidet und ihr für jeden Job die Daumen drückt.

Marina Warth – marina@faces.ch

Grafikleitung

Meret Ackermann – grafik@faces.ch Gina Boffa – grafik@faces.ch

Redaktion

FACES Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich Tel. +41 43 322 05 23 redaktion@faces.ch

Redaktion

Jessica Auer – jessica@faces.ch Angela Bacchini – angela@faces.ch Kim Strohmaier – kim@faces.ch

Design/Layout Yasmin Cherkaoui Lisa Kraan

Autoren

Angela Bacchini, Marco Rüegg, Marina Warth

Fotos & Illustrationen

Erik Chmil, Billy Coleman, Sandra Weimar, pa picture alliance (dpa), Showbit, Wenn

Verlag

Fairlane Consulting GmbH Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich

Anzeigen Schweiz und international

Sandra Weimar

Aus der fränkischen Kleinstadt hinaus in die Welt: Nach der fotografischen Ausbildung zog es Sandra Weimar in die USA, wo sie ihren CV mit vielen großen Namen füllte. Zurück in Deutschland durfte sich die Hamburger Werbeagentur Economia glücklich schätzen, die mittlerweile zur Modefotografin gereifte Weimar zum Team zu zählen. 2007 machte sie sich selbständig und jettet seitdem von Hannover aus um die Welt. Für uns produzierte sie zuletzt das Editorial „Renaissance Reborn“, das Sie auf Seite 36 finden. Doch Weimar kann noch mehr als coole Fotos zu schießen und so produziert sie Taschen und Wohnaccessoires für ihr eigenes Label We are all connected. A P R I L

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Fairlane Consulting GmbH Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich Tel. +41 43 322 05 37 Stefan Berger – berger@faces.ch Angela Meleti – meleti@faces.ch Serap Yavuz – yavuz@faces.ch

Abonnementspreise

FACES erscheint 10 Mal im Jahr. Einzelverkaufspreis CHF 4.50 Jahresabo CHF 45.– / 15.–* *FACES-Member profitieren von einem Spezialangebot. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Anmeldung unter: member.faces.ch © Copyright 2018 Fairlane Consulting GmbH Der FACES-Schriftzug/-Stern sind eingetragene Markenzeichen der Fairlane Consulting GmbH und dürfen nicht ohne deren Zustimmung verwendet werden. Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.

FACES wird ausschließlich auf PEFC-zertifiziertes Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gedruckt.


S T A R T E R S

D I E

L I E B L I N G E

D E R

R E D A K T I O N

I N

D I E S E M

M O N A T

Marco Rüegg, Redakteur Patrick Pierazzoli, Chefredakteur Marina Warth, Leitende Redakteurin

Smells like my spirit Warum konnte sie nicht bei Toys’R’us arbeiten? Nein, die Mutter verkaufte – unheimlich puppenhaft geschminkt – bunte Fläschchen in einer Parfümerie. Mäßig spannend für einen Jungen im Plastiksoldaten-Alter. Kaum interessierte sich dieser jedoch mehr für pubertierende Mädchen als für kriegerisches Spielzeug, stellte die Frau ihrem Sohn einen dunkelblauen Flacon neben den Badezimmerspiegel. Und dort steht er immer noch. Ein Tag ohne Davidoff Cool Water erscheint mir heute ähnlich trist wie eine Kindheit ohne Träume. Wenn ich schon nie meine Liebe fürs Leben fand (auch wenn ich das einmal dachte), so doch immerhin meinen Duft. Danke, Mami!

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Goldie

Carpe noctem

Ich habe mich frisch verliebt. In Mailand habe ich sie getroffen. Eine Engländerin. Wie ich war sie zur Fashion Week angereist, und wie viele Engländerinnen war sie fast ein bisschen too much. Ganz in Gold gehüllt strahlte sie mich geradezu unverschämt an und traf direkt ins Schwarze. Liebe auf den ersten Blick. Es gibt nur ein Problem: meine Frau. Sollte ich das geile Teil mit nach Hause bringen, wird sie es mir augenblicklich ausspannen. Kein Wunder, schließlich stammt das Modell 729 C1 Aviator (für 985 Euro auf www.lindafarrow.com) nicht nur aus bestem Haus und sieht umwerfend aus, die Pilotenbrille von Linda Farrow ist auch von feinster Beschaffenheit: ein superleichter Rahmen aus Titan, komplett mit 18 bis 22-karätigem Gold überzogen. Understatement sieht anders aus, aber im Fake-Zeitalter ist es wichtig, dass manches, was glänzt, auch wirklich Gold ist.

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die ihre freien Tage im Bett verbringen. Ausschlafen? Kenn ich nicht. Ich verstehe schon: Schlaf muss sein, Regeneration, Ruhe, Verarbeitung von Emotionen und Abenteuern, die ich im Wachzustand bewältige. Das Leben ist zu kostbar, um es zu verschlafen. Studien sprechen von 24 Jahren, die man durchschnittlich so verpennt. 24 Jahre?! In der Zeit könnte ich surfen lernen, mich auf eine Expedition zum Nanga Parbat vorbereiten oder zu Fuß die Erde umrunden. Sie werden denken, „entspann dich mal“, und das versuche ich jetzt auch. Aber wenn ich mich dann schon ins Bett lege, auf eine Matratze, die mehr kostet als mein Netflix-Abo für die nächsten zehn Jahre, dann möchte ich das mit der Bettwäsche „Sturmwolken“ von ZigZagZurich tun, für die die Schweizer Designerin Carmen Boog mit Bleiche Schritt für Schritt hypnotische Effekte kreiert. In Italien hergestellt, öko-text-zertifiziert und für 149.– zu haben.

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NIGHT SHOPPING. FÜR ALLE NACHT SCHWÄRMER.

G, A T S R E DONNÄRZ 2018 29. M hops 50 S Alle 1 2 Uhr bis 2 et! geöffn


S T A R T E R S

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Ü B E R

HONESTLY, YOU JUST MAY BE THE FINEST ACTOR OF OUR GENERATION. WITH THE POSSIBLE EXCEPTION OF ME, FRANKLY.

Robert de Niro

YOU’VE INSPIRED US AND WILL CONTINUE TO INSPIRE ACTORS FOR GENERATIONS TO COME. YOU’RE VAN GOGH, YOU’RE MODIGLIANI, AND THAT’S WHO YOU

ARE.

GOTT NAHM SICH ZEIT, ALS ER DICH SCHUF, MACHTE DANN 30 MINUTEN PAUSE UND SAGTE: ,DER WAR.

GUT.‘

Monat gerade ist.

Ich mag seinen Humor,, wir AL PACINO Humor lachen viel. Andererseits kann er LOOKS LIKE streng sein, HE’S BEING es gab auch Hausarrest. FILMED John Goodman

NEVER 12

Some actors play characters. Al Pacino becomes them.

Lee Strasberg

If you put Robert de Niro in a dryer you get Al Pacino.

Pacino musste bei ,Der Pate‘ dabei sein.

But he’s also just a vulnerable guy who’s kind of a mess and really funny and

disarming. Jennifer Garner

ICH GLAUBE NICHT AN GOTT, ICH GLAUBE AN AL PACINO.

Mario Puzo

Wenn er arbeitet, dann weiß er die meiste Zeit nicht mal welcher

Will Poulter

P A C I N O

Robin Williams

Jamie Foxx

Andy Garcia

A L

Julie Pacino, Tochter

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Javier Bardem

All I could see was Al Pacino’s face in that camera. I couldn’t get him out of my head. Francis Ford Coppola

ICH DURFTE MIT AL PACINO SPIELEN, UND DAS BEDEUTET MIR MEHR ALS IRGENDWAS. Samuel L. Jackson

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GE

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SWISS@THOMASSABO.COM | CONTACT: +41 (0) 44 857 80 00


S T A R T E R S

S or Sh ort rt Tr T ip i I M

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S I N D

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I N . . .

Stuttgart

in den Climax Institutes zur Musik der bekanntesten Scheibendreher der Szene.

Quartiere

Stuttgart ist nicht zu groß und nicht zu klein. Keiner, der zu viel Radau macht, aber auch nicht in der Maße untergeht. Die schwäbische Hauptstadt ist cool, ohne verpeilt zu sein, seriös, aber nicht steif, und lässig, aber nicht ungehobelt. Es ist ein Ort zum Ankommen, der einem nicht so viel abverlangt wie Berlin oder so sehr an einem zerrt wie London. Hier ist man sich selbst, arbeitet, flaniert, lebt und tut vor allem eines: genießen. Schließlich liegen Wald und Wiesen so nah am Kern und auch Weinberge, die einen der besten Tropfen stellen. Kai hat Christian zum Bleiben gebracht und gemeinsam versuchen die beiden diesen Monat, auch uns zu überzeugen.

Wohnen

Wer nach Stuttgart kommt, wohnt am besten bei Freunden. Coole Hotels sind rar, dafür gibt’s tolle Apartments, zum Beispiel bei Visionapartments an der Wolframstraße 41-43. Wer trotzdem lieber nächtigt, wo er sein Bett nicht selber machen muss, der bucht sein Zimmer im Boutique-Hotel Zauberlehrling oder im Motel One.

Essen

Das Noir hält, was der Name verspricht: Das Interieur des Restaurants am Marienplatz ist ganz in Schwarz gehalten. Serviert werden allerdings bunte Gerichte der vietnamesischen Küche. Besonders zu empfehlen: die Sommerrollen. Moderne Küche im alten Gemäuer gibt’s im Ochsen am Bihlplatz, und wer nur kurz vorbeischauen mag, tut das in der eigenen Brasserie nebenan.

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Tolle Gastgeber, Essen auf Sterneniveau und ein Menü, das einen immer aus den Socken haut, bietet das Restaurant Hupperts. Achtung: Hier wird nur abends gegessen. Sobald die Sonne sich wieder stärker zeigt, ist das Café Kaiserbau am Marienplatz die meistbesuchte Gelateria der Stadt – gut und gerne 100 Meter zählt die Schlange, die überwinden muss, wer leckeres Eis schlecken will.

Shopping

Das Kaufhaus Breuninger ist das KaDeWe Stuttgarts – wer Mode liebt und Spaß am Geldausgeben hat, der kommt um diesen Tempel nicht herum. Bei Ave gibt’s coole Kleidung diverser Designer und Labels, deren Teile noch nicht jeder kennt. Individuell, nischig, alternativ und damit genau das richtige Geschäft für Menschen, die den Begriff Fashion Victim als Beleidigung auffassen. Fluxus ist eine temporär geöffnete Concept Mall, in der man alles findet, was den Geldbeutel leichter und die Laune besser macht. Cooles für Zuhause

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kauft man bei Merz & Benzing und holt sich hier gleich noch ein paar Deko-Tipps fürs gemütlichstylische Wohnen. Auch bei France Meubles – La Maison dreht sich alles um Interieur und das vornehmlich um Deko und Haushaltartikel aus Frankreich. Der Blumenladen hat es nicht nötig, mit einem ausgefallenen Namen für sich zu werben: Hier verkauft man Blumen und tut das mit Herz und mit Seele, so dass man die erworbenen Sträuße umso vorsichtiger nach Hause trägt.

Party

Wer auf House steht, kommt ums Kowalski nicht rum. Hier brummt der Laden genauso wie der Schädel am Tag danach, wenn man mal wieder richtig Gas gegeben hat. Die Sausen von Beefcake im Freund + Kupferstecher sind ein Garant für lockere Stimmung, coole Musik und Partygänger, die einander weder nach dem Äußeren noch nach dem Tanzstil bewerten. Das gemeinsame Ziel: having fun! Ab 18 Jahren ist jeder willkommen, der den O-Ton der 70er, 80er und 90er als angenehmes Déjà-vu mit offenen Armen empfängt. Wer auf fette LED-Panels und krasse Beleuchtungseffekte steht, feiert

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Vom Teehaus Stuttgart, einem Biergarten, der viel mehr bietet als seine Bezeichnung, hat man die beste Sicht über die Stadt. Rund um den Hansim-Glück-Platz ist immer was los – hier befinden sich zahlreiche Kneipen und Cafés, wo man für einen Sitzplatz schon mal die eine oder andere halbe Stunde in Kauf nehmen muss.

Must do

Stuttgart ist bekannt für seine Bäder. Im Sommer planscht man im Bad Berg in Mineralwasser,

im Winter im Leuze. Eine Prise Kultur tut jedem gut, deshalb empfiehlt sich ein Besuch der Ballettkompanien vom Alle Stuttgarter Ballett. Vom Adressen Fernsehturm aus liegt gibt’s auf faces.ch einem die Stadt zu Füßen, und während einer Seilbahnfahrt zum Waldfriedhof genießt man einfach mal die Aussicht. Auch schön: Wilhelma, Zoo und botanischer Garten in einem.

Events

80. Stuttgarter Frühlingsfest 21.4. bis 13.5. Schöner lässt sich der Frühling kaum feiern. Christian und Kai sind Produktentwickler und Sales Director. lieben das Schöne. hassen nichts.


Man wird dich fragen, ob du was genommen hast. Deine Antwort ist die Hemp & Peace der Beauty Ampoule Concentrates – mit natürlichem Hanfsamenöl besonders reich an Omega-6-Fettsäuren. Für deine Megadosis Feuchtigkeitspflege und den Extra-Kick an Energie. Beauty to go. Anytime. Anywhere. Ask for more.

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#festivalofampoules


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Straßen Auf Mailands coole so n ma findet hier. en es Typen wie di

Schmutzfink

Hugo Boss

Prada

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Willkommen in der Hochburg des Testosterons: der Autogarage. Ein Ort, wo Funken sprühen, Karrenschmiere Sexappeal hat und nackte Haut auf Schweiß trifft. Ein letztes Fleckchen Erde, wo Männlichkeit noch als Synonym von Handwerkskunst gilt und die Luft nach Tatendrang riecht. Niemand fühlt sich hier mehr zu Hause als der Mechaniker. Zwischen Kabelschrott trinkt er zur späten Stunde sein gekühltes Bier und streichelt liebevoll über die in altem Glanz strahlenden Kurven seiner Ladies. Dass ebendieser Mann modisches Feingespür an den Tag legt, scheint anfänglich widersprüchlich – und doch überzeugt er uns, indem er hippe Sneakers mit mondänen Hemden kombiniert. Zeit, sich endgültig von der Vorstellung des Mechanikers im weißen Tanktop zu verabschieden.

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1 Resteröds, Hemd aus Baumwolle, ca. 155.– 2 Wrangler, Cap aus Baumwolle, ca. 49.– 3 Budweiser, Bier im 6-Pack, ca. 7.– (brewcall.com) 4 Chopard, „Mille Miglia Racing Colour“, Armbanduhr, ca. 5'350.– 5 Kiehl’s, „Facial Fuel“, mit Vitaminen angereicherte Feuchtigkeitscreme. 75 ml, ca. 40.– 6 Moncler, Rucksack aus Nylon, ca. 640.– 7 Calvin Klein, Hemd aus der „205W39NYC SS18“ Kollektion aus Baumwolle, ca. 583.– 8 Prada, Jacke aus Wolle und Mohair, ca. 1'690.– 9 Alexander McQueen, „Explorer Denim Jumpsuit“, ca. 1'970.– 10 Rossignol, „Abel 07“, Sneakers aus Nappaleder mit Wildleder-Applikationen, ca. 199.– 11 The Body Shop, Deodorant ohne Aluminium, ca. 17.– 12 Hunter, „Men’s Original Sneaker High Canvas“, aus Naturkautschuk und Leinen-Stoff, ca. 133.– 13 Heron Preston, Gürtel aus Polyamid und Polyester, ca. 129.– (farfetch.com) 14 Maisons du Monde, „William“, Aufbewahrungskiste aus Metall, ca. 110.–

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DENIM ICONS TO SHARE


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Fun Denim

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rzinger Nicole Sche m. Spaß in Deni

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Wer Denim trägt, ist cool. Und wer das nach dem Vorbild von Annakiki, MSGM und Co. tut, hat’s faustdick hinter den Ohren. Getreu dem Motto „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ verwandeln wir die einstige Arbeiterhose in ein trendverdächtiges Meisterstück, kramen den Bootcut aus dem Archiv und experimentieren mit Farben und Mustern drauflos. Denim kombiniert mit Statement-Shirt, ein paar Klunkern und einem ausgefallenen Schuh: Das ist ein Look für alle, die aus den langweiligen Trends ausbrechen und ihre exzentrische Persönlichkeit nach außen tragen. So entsteht ein Outfit, das die Erinnerung an die 80er Jahre neu aufleben lässt und ein wildes Austoben im Kleiderschrank verspricht.

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1 H&M, Jeanskleid aus Baumwolle, ca. 40.– 2 Dr. Martens, „Sinclair“, Stiefel aus Canvas im „Wanderlust“-Print, ca. 138.– 3 Dolce & Gabbana, „DG“, Ohrringe aus Messing, Harz und Kristallen, ca. 673.– (farfetch.com) 4 Diane Von Furstenberg, „Bonne Soirée“, Schultertasche aus Kalbsleder, ca. 235.– 5 Wrangler, Shorts aus Baumwolle, ca. 179.– 6 Ultimate Ears, Lautsprecher aus der WONDERBOOM „Freestyle Collection“, ca. 119.– 7 Moschino, Jeansjacke, ca. 692.– 8 Lee, T-Shirt aus Baumwolle, ca. 98.– 9 Swatch, „Pinkmazing“, mit transparentem Zifferblatt und Silikonarmband, ca. 80.– 10 Gucci, handgebleichte Jeans aus Baumwolle, ca. 598.– 11 See by Chloé, Rucksack aus Baumwolle und Polyester, ca. 261.– 12 Thomas Sabo, „Single Earring Stern“, Ohrring aus der Kollektion „Generation Charm Club“ aus Sterlingsilber, ca. 65.– 13 Galaxy Eyes, „Girls Black“, Poster im Kunststoffrahmen, ca. 31.– (juniqe.com) 14 Alexander McQueen, „105“, Stiefeletten aus Leder, ca. 1’025.– 15 Zadig & Voltaire, „This is Her!“, Eau de Parfum mit blumiger Duftnote. 50 ml, ca. 95.– 18

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hat


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Die Himmelsrichtungen sind ihr Zuhause, das da draußen ist ihr Daheim. Als Nomadin reist sie vom einen zum anderen Ort, erlebt Abenteuer und übersteht Gefahren. Sie ist stark – oder gibt sich zumindest so, damit Wüste und Sonne nur ihr Äußeres zeichnen, nicht aber am Selbstbewusstsein kratzen. Das Haar schützt sie unter einem kunstvoll geknoteten Tuch, die Haut pflegt sie gut. Öle und Seren bewahren letztere vor dem Austrocknen in der erbarmungslosen Hitze und fungieren wie eine Oase nach einem langen Marsch. Die mit Kajal umrandeten und mit Eyeliner akzentuierten Augen dieser Zoë Kravitz’ Look ist Frau haben schon viel genauso stark wie die gesehen – Schönes und Schauspielerin selbst. Schlechtes und von beidem genug, um am 10 Lagerfeuer stundenlang Geschichten zu erzählen. 14

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1 Gold of Morocco, „Moisture Argan Oil Shampoo“, reichhaltig. 250 ml, ca. 29.– (clickandcare.ch) 2 Wet’n’Wild, „Photo Focus Foundation“, ohne Parabene, Sulfate und Duftstoffe, ca. 9.– 3 Cartier, Halskette aus der Kollektion „Amulette de Cartier“, Gelbgold mit Diamanten, ca. 65'000.– 4 Anny, langanhaltender Nagellack in „044 Mystic Rouge“, ca. 13.– 5 Rituals, „Miracle Bronzing Powder“, in Bronze, ca. 35.– 6 Elie Saab, „In White“, Duft mit Orangen- und Jasmin-Blüten. 50 ml, ca. 113.– 7 Kiko, „Lasting Gel Eyeliner“, für eine Anwendung mit Pinsel, ca. 12.– 8 Mac, „Large Angled Contour Brush“, 54.– 9 Dr. Jart+, „Rubber Mask Bright Lover“, Gesichtsmaske inkl. Ampulle, ca. 14.– 10 Guerlain, „Roll’Ink Liner“, wasserfester Eyeliner, ca. 43.– 11 Argan Beauty, „1001 Nights“, Bodylotion mit Amber und Moschus. 250 ml, ca. 54.– 12 Aquazzura, „Jaipur 75“, Sandalen aus Wildleder, ca. 1'149.– (farfetch.com) 13 Covergirl, „Katy Kat Eye“, Mascara, ca. 12.– 14 The Body Shop, „Oils Of Life Intensely Revitalising Eye Cream-Gel“, frische Augenpflege. 20 ml, ca. 40.– 15 Yves Saint Laurent, „Le Compact Encre de Peau“, Kompaktpuder, ca. 74.– 20

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H E L D E N

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Die Madonna aus dem Morgenland God save the Queen? Nein, Allah segne Yasmine Hamdan! Wäre Aladdin ein Punk, der König der Diebe wollte an seiner Seite diese schwarze Madonna in knallengen Lederhosen. Scharf wie der Säbel des Sultans – und betörender als das am goldenen Halbmond gezogene Opium. Text: Marco Rüegg Foto: Daniel Deme

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S T L I C H V O N I S T A N B U L und südlich von Lampedusa vermuten manche das Ende der Zivilisation. Und klar, es kann einen irritieren, die fromm betenden Rauschebärte, die starren Geschlechterrollen mancher Regionen des Abendlandes. Doch unter jeder fundamentalistischen Kruste wuchert die Subkultur, man muss nur genau hinschauen. Und in Beirut tun wir das besonders gern, denn hier hat sie eine höllisch himmlische Blüte getrieben. Gut, Yasmine Hamdan ist inzwischen nach Paris gezogen, samt ihrem silberhaarigen Filmemacher Elia Suleiman. Die Schöne und der Bohème. Sowieso, die meisten ihrer 41 Lebensjahre verbringt sie als Nomadin. Als Kind die Flucht vor dem Bürgerkrieg, Griechenland, dann eine Odyssee durch halb Vorderasien. Rückkehr in eine zerschossene Geisterstadt aus Staub und Ruinen. Sie singt bei Soapkills, angeblich erste Indie-Band des Nahen Ostens. In heruntergekommenen Spelunken spielen sie lasziv-düsteren Electro-Pop,

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provozieren mit arabischen Texten, mit englischen finden sie Gehör im Ausland. Sie stellt die Tradition in Frage, in ihren Songs, mit ihrem Auftritt, dem orientalischen Sex-Appeal. Auf Bleistift-Absätzen balanciert sie entlang der Grenzlinie zwischen dem Klischeedenken des Westens und den verbohrten Gesellschaftsstrukturen des Orients. Sie kollaboriert mit den Weirdo-Sisters von Coco Rosie, tritt als Barsängerin in Jim Jarmuschs Interpretation eines Vampirmärchens auf. Gleichzeitig intoniert sie auf ihren Solo-Alben (zuletzt: „Al Jamilat“) immer wieder arabische Volksweisen, in deren Gesang sie einst geschult wurde. Doch statt regelkonform in Viertelnoten über die Tonleiter zu huschen, führt ihre F A C E S

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Stimme das Liedgut über die emotionale Ebene in musikalische Anarchie. Als sei der Punk aus einem tausendundeine Nacht langen Dornröschenschlaf erwacht. Statt ihre Kultur zu verleugnen, betont die Frau mit der Wespentaille und der spitzen Zunge deren mysteriösen Charme, die Lebensfreude, die Erotik zwischen den Zeilen traditioneller Lieder. Sie trägt verschnörkelte Schriftzeichen auf den Oberarm tätowiert, dazu die bauchfreien Bustiers der Bauchtänzerinnen, Metallreifen, Perlen, Glitzerschmuck. Doch sie kombiniert dies mit knallengem Leder, transparentem Chiffon, kriminell kurzen Röcken – halt unanständig viel unanständig schöne Haut. Farbton? Café au Lait!


H E L D E N

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Ticking the list Großmaul oder naiver Youngster? Nur weil sich Barry Keoghan die Ziele höher steckt als ein Everest-Besteiger seine Fahne, knickt er beim Klettern an Hollywoods Nordwand noch lange nicht ein. Ganz oben verändern sich Luft und Perspektive und lassen selbst die härtesten Schritte zu Pipifax werden. Text: Marina Warth Foto: Lia Toby

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Barry Keoghans Mama, eine Frau, der das Heroin gibt, was ihr das Leben verwehrt. Fünf Kerzen brennen auf dem Kuchen, als die Mutter für immer geht. Zurück bleiben zwei Brüder, durch knapp ein Jahr getrennt, die man von einer zur nächsten Pflegefamilie und schließlich ins Heim schickt. So was prägt Geist und Charakter und gibt die Tiefe, die einer braucht, der später auch im Rampenlicht derselbe bleibt. Und dem die Hollywood’sche Maschinerie nicht das Genick bricht. Irgendwann ist Schluss mit dem Herumgereiche, die Großmutter steigt ein und gibt zweien ein Zuhause, für die ein solches lediglich aus vier Wänden und einem Dach besteht. Sie ist es auch, die den Enkel in die Factory schickt, einen Ort, wo Künstler adlergleich die Flügel spannen. 2010 hängt da dieser Zettel, mit Tesa im Schaufenster eines Geschäfts in Dublin One befestigt: „Schauspieler gesucht.“ Barry Keoghans Chance und der erste Schritt vor die Kamera. In der irischen

TV-Serie „Love/Hate“ mimt er den verstörten Katzen-Killer, im SundanceDrama „Mammal“ den jugendlichen Obdachlosen. Rollen, denen sich nicht jeder stellt. Geschweige denn stellen kann. Aber der junge Ire hat einen Plan, mehr noch: eine Liste. Darauf ganz oben: drei Oscars in drei Kategorien. Ein hochgestecktes Ziel, das er eben nicht mit typischen Filmen erreichen will, die während zwei Wochen im Kino abgefeiert werden, danach aber in der NetflixBibliothek verstauben. „Ob sie mir Arbeit geben, wenn ich Hollywoods Liebling bin? Fucking hell!“, spuckt Keoghan ins Mikro, wenn man seine Wahl in Frage stellt. Und auch sonst hält er es anders als Jungschauspieler, die nach dem ersten Erfolg Richtung L.A. schippern. Das sind die zwei Leben des Barry Keoghan, eines im Blitzlicht der Traumfabrik, das andere zuhause bei Granny, die nicht davor zurück schreckt, dem Enkel die Ohren langzuziehen, wenn er sein Bett nicht ordentlich gemacht hat.

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E R R O T E T E P P I C H ist Hollywoods Olymp. Da willst du stehen, wenn du Filme drehst. Geknipst von den Kameras, befragt von den Journalisten. Die ganze Welt sieht dich, wenn auch nur die Hülle. Und das weiß Barry Keoghan genau. Barry who? Dem Blockbuster-Publikum dürfte der 25-jährige Ire bisher durch die Lappen gegangen sein, auch wenn er in Christopher Nolans „Dunkirk“ zu sehen war. War er das? Wer hier nur auf OneDirection-Häschen Harry Styles achtete, hat definitiv was verpasst. Die nächste Chance ist „Killing of a Sacred Deer“, wo Keoghan den gruseligen Psychopathen mimt. Einfach anschauen, unsere Empfehlung. Abgesehen von der Rollenwahl, die weit an Maze-Runner-Teenie-Streifen und dem x-ten Marvel-Sequel vorbeizielt, und dem offensichtlichen Talent, interessiert am irischen HollywoodYoungster besonders die Vergangenheit. Und Barry Keoghan hat nichts dagegen, darin rumzuwühlen wie schnäppchengeile Shopper in sale-beschilderten Kisten. Keoghan kommt aus Dublin – nicht der schönen, sondern der dreckigen Ecke. Dublin One nennt sich das Viertel, das seine Krallen ihn in geschlagen hat wie eine ängstliche Katze. Hier treffen sich in den 90ern die Fixer, drücken sich in die Vene, was der Straßenkiosk hergibt, und feiern den Rauschzustand wie Bienen den Frühling. Darunter ist auch F A C E S

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Lagerfeuer

Der Winterschlaf ist vorbei, ab sofort gehen wir wieder raus! Am liebsten direkt zum Campen in die wilde Natur, wo wir überm knisternden Feuer Marshmallows und Hot Dogs grillen. Inspirationen für Leckeres vom Outdoor-Grill holen wir uns im Buch „The Great Outdoors“, das kulinarisch über Schlangenbrot und Wurst am Stock hinausgeht. Besonders toll: Das reich bebilderte Kochbuch liefert nicht nur vielfältige Ideen für Menüs unter freiem Himmel, sondern auch den Anstoß für die Planung des nächsten Outdoor-Abenteuers. Markus Sämmer, „The Great Outdoors“, Umschau Verlag, ca. 34.– UNF U C K

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E V E NT

Gourmets aufgepasst: Vom 3. bis 10. Mai 2018 stehen in Zug alle Zeichen auf Genuss. Am Genuss Film Festival dreht sich während acht Tagen alles um Essen und Trinken. Köche, die mit ihren Gerichten nicht nur kochen, sondern wahre Wunder vollbringen, verzücken die Gäste im Genuss-Pavillon an der Zuger Seepromenade und geben ihre Erfahrungen in der Küche später in den Talks ans Publikum weiter. Parallel dazu flimmern im Kino Seehof Spiel- und Dokumentarfilme über die Leinwand, die sich ganz dem Thema Food widmen. Zusätzliches Highlight: Im Gasthaus Rathauskeller zeigen Künstler, wie sie Genuss und Geschmack fotografisch interpretieren und festhalten. Das Programm ist gut gefüllt – auf dass es Hirn und Magen nach dem Besuch des Genuss Film Festivals genauso geht. Genuss Film Festival Zug, NEW PRODUCT 3. bis 10. Mai 2018, www.genussfilm.ch

Culinary Delights

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Summer

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in a Bottle

Kältekammer

Gemüseschalen und Fruchtabfälle gehören in den Kompost. Weiß eigentlich jeder – nur: Mit steigenden Temperaturen gammelt das Zeug dann vor sich hin, stinkt und dient als Spielplatz für Fruchtfliegen und Krabbeltier. Drei Schweizer haben aus Anlass dieses Problems den „Freezyboy“ entwickelt: einen funktionalen Komposteimer, der Küchenabfälle auf minus fünf Grad kühlt und diese damit hygienisch aufbewahrt. Für ihre Idee haben die drei Freunde ihre Jobs gekündigt und mittels Crowdfunding nach Investoren gesucht – innert kürzester Zeit kam damit genügend Geld zusammen, um die Produktion und die nachfolgende Testphase zu finanzieren. Seit Februar ist „FreezyGeoffrey Rush boy“ nun im eigenen Webshop für ca. 800.– erhältlich. www.freezyboy.com

„I always had a fantasy of being a chef, because I like kitchen life.“

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Evian verbindet für seine Getränke aus der Reihe Fruits & Plantes natürliches Wasser aus den Alpen mit spannenden Geschmacksnoten – ganz ohne künstliche Farb- oder zugesetzte Süßstoffe. Neu gesellt sich die Bio-Variante Pflaume und Zitronengras dazu, die besonders bei steigenden Temperaturen wunderbar erfrischt. Evian, Fruits & Plantes Prune & Citronelle, ca. 3.–


PLA C E S

Himmelsstürmer Als bräuchte Kapstadt einen Grund mehr für einen Besuch: Das Grand Daddy Boutique Hotel liefert mit seinen Vintage-Trailern gleich sieben nach. Neben normalen Suiten und Zimmern befindet sich auf dem Dach des Hotels an der Long Street ein Trailerpark mit sieben individualisierten Unterkünften. Die ausrangierten Trailer sind nach unterschiedlichen südafrikanischen Regionen benannt. Besonders cool: City Flights, dessen Inneres mit alten Flugkarten ausgekleidet wurde. Sind beim Südafrika-Besuch alle Rooftop-Trailer besetzt, kann man sich dennoch aufs Dach setzen und in der hoteleigenen Sky Bar hoch über Kapstadt einen Cocktail genießen. Grand Daddy Boutique Hotel Kapstadt, Airstream Trailer Rooftop Park, Trailer ab ca. 45.– pro Nacht, www.granddaddy.co.za

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Der eine schwärmt für London, der andere für Rom. In einem sind wir uns jedenfalls einig: Städte sind wunderbare Inspirationsquellen. Und zwar so gute, dass Musiker ihren Lieblingsorten sogar Songs widmen. Holidu und Musixmatch haben 14 Millionen Songs verschiedener Künstler ausgewertet und ein Ranking der Städte erstellt, die am meisten besungen werden. Im globalen Vergleich führt New York mit 30'867 Songs die Rangliste an, dahinter kommen mit 20'007 Nennungen Paris und mit 14'805 Songs London. In die Top Ten schaffen es außerdem Rom, New Orleans, Miami, Berlin, Atlanta, Houston und auf dem zehnten Platz Tokio mit gerade noch 4'719 Oden.

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By my side Mühsam, wenn man beim Reisen ständig in der Tasche nach Pass und Flugdokumenten kramen muss. Passiert uns nicht mehr, seit wir unsere wichtigsten Unterlagen in der LederPouch von Tila March (ca. 250.–) ver verstauen. Und: Die Prints liefern zusätzlich Inspiration für kommende Reisen.

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an könnte meinen, Heiraten wäre aufregend genug. Doch manchen Menschen reichen Standesamt oder Kirche längst nicht mehr. Schon in den 1880er Jahren begannen Paare damit, sich in den Körben von Heißluftballons trauen zu lassen, 1912 sagten erstmals zwei Glückliche in einem Flugzeug „Ja“ zueinander. Der englische Flughafen in Gloucestershire treibt die Heiratswut nun auf die Spitze: Dank einer besonderen Lizenz dürfen sich hier ab sofort auch Paare trauen lassen. Dafür wurde extra eine Boeing 747 umgebaut, um den Heiratsfreudigen eine spektakuläre Kulisse zu ermöglichen.

Yes, I will

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„The road ahead is as long as you make it. Make it worth the trip.“ Jon Bon Jovi

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Querdenker Sugar

Designer und Labels, sie kommen und gehen. Künstler bleiben. Martin Margiela ist einer von ihnen, der die Modewelt nicht nur prägte, sondern bis zum Kreislaufkollaps aufrüttelte. Neben seinem eigenen Labels arbeitete er für Jean-Paul Gaultier oder Hermès, wo er von 1997 bis 2003 die Türen aus N I C E TO HAVE ihren ScharZu warm für den nieren hob. Winter, W inter, zu kalt für Nun zollt das den Frü hling. Pariser MAD Was wir brauchen, (Musée des Arts Décoratifs) dem ist irgendwas Belgier, für den Mode mehr Kunst da z wischen. Und so denn Kleidung ist, entsprechend holen wir u ns die Tribut. Zeitgleich beleuchtet die Ausbu nte Kastenjacke stellung „Margiela / Galliera, 1989von Wra ngler by Peter Ma x 2009“ im Palais Galliera die Arbeit (ca. 265.–), Margielas. Zwei auf einen Streich – die u nsere dafür nehmen wir gerne die kurze Stim mu ng mit TGV-Fahrt nach Paris auf uns. Pin k u nd mit Prints so Margiela, les années Hermès, 22. richtig März bis 2. September 2018, Musée aufdes Arts Décoratifs, Paris Margiela / polier t. Galliera, 1989-2009, 3. März bis 15. Juli 2018, Palais Galliera, Paris NEW

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Hofnarr

„My style says: Look at me, do don’t n’t look at me.“

Rumwitzeln, spaßen, lustig sein, das ist Joko Winterscheidts Beruf. Früher sammelte er in der Sendung „Das Duell um die Welt“ für einen guten Joke Meile um Meile. Und heute? Da erlaubt er sich für seine neue Kollektion mit s.Oliver genauso einen Scherz. Denn Winterscheidt ist kein Model, das sich vor der Kamera in Pose schmeißt – zumindest nicht ernsthaft. Also hampelt er etwas rum und lässt sich von kompetenten Grafikern danach besagte Poloshirts und Sneakers auf den Körper retuschieren. Letztere sind ab dem 29. März bei s.Oliver in diversen Farben erhältlich. www.soliver.com 28

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ie Mode ist ein schmutziges Gewässer. JJeder eder wettert über die Ölindustrie, dabei ist die Textilbranche auf Platz zwei der größten Umweltsünder. Besonders übel: die Denim-Produktion. Die verschwendet nämlich zu viel Wasser, nutzt giftige Pestizide und gefährdet damit nicht nur die Umwelt, sondern auch die Arbeiter, die auf Baumwollplantagen schuften. Greenpeace spricht von 7'000 Litern Wasser, die pro Jeans fließen, und die nach ihrer Verwendung erst noch zahlreiche Flüsse verseuchen. Bis das Kleidungsstück danach im Geschäft hängt, legt es überdies rund 50'000 Kilometer zurück. G-Star kämpft seit Jahren gegen das schmutzige Denim-Geschäft und bringt jetzt mit seiner neuen Jeans Elwood RFTPi eine Hose auf den Markt, die dank der Umstellung auf Bio-Baumwolle und eine neue Färbetechnik mit rund 70 Prozent weniger Chemikalien und ganz ohne den Zusatz von Salzen hergestellt wird. Das verwendete Wasser wird nach der Produktion aufbereitet und zu 98 Prozent wiederverwendet. Damit erntet G-Star nicht nur unsere Anerkennung, sondern sichert sich mit der Gold-Plakette der Nachhaltigkeitsorganisation Cradle to Cradle auch die höchste nachhaltige Auszeichnung überhaupt. G-Star, „Elwood RFTPi“, ca. 180.–

Becoming a hero

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as Tanktop gehört zu den Klassikern unserer Garderobe. Viele tragen es unterm Pulli und über der Haut, gegen den Frost und die Kälte. Wenn aber Lang- das Kurzarmshirt ablöst, gehen wir lieber gleich aufs Ganze und geben dem Tanktop den wohlverdienten Auftritt. Dieses Teil tanzt nämlich überall, auf Hochzeiten, Verlobungen, Geburtstagen oder ganz einfach auf der Straße. Rock oder Hose, Jupe oder Shorts – ein klassisch weißes Tanktop lässt sich zu allem kombinieren, verwandelt sich in geballte Coolness im Spiel mit Leder oder Fransen oder wird zum edlen Begleiter gepaart mit Samt oder Seide. Zusätzlich ist dieser Klassiker die weiße Leinwand der Mode, zeigt sich mal mit Print oder Schriftzug, mit breiteren oder dünneren Trägern, in der verkürzten oder extra langen Version. 4

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Mode und Selbstbewusstsein gehören zusammen. Das eine pusht das andere – und umgekehrt. Diesen Frühling setzen die Designer jedoch noch einen drauf und beweisen ihr Ego. Logos und Labels prangen jetzt riesengroß auf T-Shirts, Jacken oder Taschen – von farbenfrohen LogoMustern bis unübersehbaren Labelnamen ist alles dabei. Nun gut, wir stehen auf Statements und begrüßen ein gesundes Selbstbewusstsein – solange dieses nicht in Narzissmus mündet. Sich gut zu finden, ist das eine, jedem auf die Nase zu binden, wie toll man denn sei, eine Zumutung. Deshalb setzen wir lieber auf Logo-Prints denn riesige Lettern, die anderen lediglich klar machen sollen, dass man für besagte Teile ein Vermögen auf den Tresen geblättert hat.

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Alexander Wang

1 Diesel, aus Viskose und Polyester, ca. 128.– 2 Dorothee Schumacher, aus Baumwollgemisch, ca. 201.– (farfetch.com) 3 Boutique Moschino, aus Polyester und Elastan, ca. 297.– 4 Dolce & Gabbana, aus Baumwolle, ca. 290.– 5 Zadig & Voltaire, aus Baumwolle, ca. 79.– 6 Y-3, aus Baumwollstretch, ca. 93.– (farfetch.com)

1 Miu Miu, Mütze aus Baumwolle, ca. 222.– (farfetch.com) 2 Versus, Schlappen aus PVC , ca. 143.– 3 Dolce & Gabbana, gesteppte Clutch aus Kalbsleder, ca. 1'529.– 4 Fendi, Sporthosen aus Polyamid und Elastan, ca. 232.– 5 Moschino, Badeanzug aus Nylon und Elastan, ca. 302.– 6 Love Moschino, T-Shirt aus Baumwolle, ca. 131.–

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Sein Fuß brachte David Beckham Ruhm und Ehre, doch es ist sein Look, der ihn auch neben dem Platz bestehen lässt. Die Tattoos, das Haar, der Bart. Beckham kümmert sich eben ums Äußere und wird damit zum Stilvorbild. Für den nächsten Coup verteilen wir zwar keine Pokale, spenden dafür aber umso lauter Applaus: Beckham lanciert unter dem Namen House 99 nämlich seine eigene Beauty-Linie. Dabei geht’s um Grooming, ums Frisieren von Bart und Haar und darum, sich auch als Mann schöne Pflegeprodukte ins Bad stellen zu können. Neben diversen Rasierprodukten stellt Beckham auch Shampoo, Body Wash oder Gesichtspflege bereit. Das coolste Produkt: Bold Statement, eine Pflegecreme für Tätowierte, die UV-Strahlen blockiert und die Haut sowie das Tattoo pflegt und schützt. Dabei duftet die gesamte Pflegelinie nach Bergamotte, Vetiver, Grapefruit und Amber – oder, N I C E TO HAVE wie Beckham es ausdrückt – nach einem Londoner Barbershop. Hanf besänfHouse 99 tigt nicht nur den by David Geist, sondern auch Beckham, die Haut. In Form der ab Ampullenkur Hemp & ca.15.–

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„The most important rule of beauty is: who cares?“

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Peace von Babor fördert Hanfsamenöl die Regeneration und beruhigt die Haut gleichzeitig. Aloe Vera und Kaktus mischen ebenfalls mit und spenden zusätzlich Feuchtigkeit. Kurze Nächte, wenig Schlaf? Schütteln wir mit den Ampullen von Babor locker von der Schulter. Babor, „Hemp & Peace“, 7 x 2 ml, ca. 32.–

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Heat the Beat

Bunte Vögel gibt’s in der Modebranche genug. Jeremy Scott ist aber nicht einfach nur ausgeflippt, sondern ein Mann, der mit seinen Designs Statements kreiert. Sein neustes: eine limitierte Makeup-Kollektion für Mac, deren Lidschattenpaletten an CDs, Kassetten oder Ghettoblaster erinnern. Frech, cool und anders als es andere machen würden. Das passt zum Designer – und genauso zu Mac. Jeremy Scott X Mac, ab 4. Mai 2018 erhältlich APP

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ie war das noch gleich mit dem Lidstrich? Oder dem Fischgrätenzopf? Wer sich auf der Suche nach hilfreichen Beauty-Tutorials durch YouTube klickt, wird an der Fülle und mangelnden Qualität der Beiträge verzweifeln. Einfacher: Mittels der App Cleo zeigen professionelle Make-upund Hair Artists, wie einzelne Looks und Trends nachgeschminkt und -frisiert werden. Und das ganz ohne stundenlanges Geplapper. Cleo, kostenlos für iOS und Android

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lle, die kleiner sind als 1 Meter 70, sind sich sowieso gewohnt, dass man auf sie runterschaut. Da kann man den Großen auch gleich eine richtige Show bieten. Labels wie Aigner, Dries Van Noten oder Alberto Zambelli geben deshalb ganz oben richtig Gas und lenken die Aufmerksamkeit auf unsere Scheitel. So zeigen sich diese – egal ob mittig oder seitlich angesetzt – jetzt richtig protzig: nämlich verziert mit StraßSteinchen oder auswaschbarer Farbe.

1 H&M, „Tail Comb“, Kamm mit Spitze, ca. 7.– 2 Kevin Murphy, Color Bug in „Orange“, ca. 25.– 3 Bumble and Bumble, Spray Chalk in „Mint", ca. 17.– 4 Joico, Instatint in „Amethys“. 50 ml, ca. 12.– 5 L’Oréal, Colovista Spray 1-Day Color in „#Pinkhair“. 75 ml, ca. 12.– 6 BlueBD, silberne Straßsteine, 3 500 Stück, ca. 8.– (amazon.de)

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Rot kann jeder. Doch Orange, das pinseln sich diesen Frühling nur Leute auf die Lippen, die auch mit Fallschirm aus Flugzeugen springen. Die Farbe der Saison fühlt sich in etwa genauso an: wie ein Sprung aus dem Alltag, eine Suche nach Adrenalin. Achten Sie auf den richtigen Ton – je dunkler Ihr Teint, desto transparenter und schimmernder darf die Farbe sein, Bleichgesichter setzen besser auf kräftige Nuancen und versuchen sich an matten Lippenstiften. 5

1 Asos, Matte Lipstick in „A’ Game“, ca. 10.– 2 Shiseido, Rouge Rouge in „Fire Topaz“, ca. 40.– 3 Kat Von D, Studded Kiss Lipstick in „A Go Go“, ca. 24.– 4 Lancôme, L’Absolue Rouge Matte in „184 Magique“, ca. 45.– 5 Nyx Professional Makeup, Butter Lipstick in „Bonfire“, ca. 9.–

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Das neue Eau de Parfum floral


Renaissance Reborn Photography : SANDRA WEIMAR

Concept, Art Direction, Creative Direction & Set Design: Stephan Brammen @ The Style Council, Digital Operator: Stefan Grossjohann, Grossjohann Styling: Martina Nelles, Setbau & Propos: Timo Zickuhr, Hair & Make-up: Christian Olivier @ Ballsaal using Balmain Hair & Chanel, Casting & Produktion: GHP Retouche: Bling Imaging GmbH

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Sinnlich und weiblich. Zwei Attribute, so nah wie Schwestern und so eng wie Liebende. Vor dunklem Hintergrund strahlen die beiden noch mehr, stechen hervor wie Sterne am Himmelszelt und das Licht in der Nacht. Das war schon immer so, damals wie heute. Jetzt verlieben wir uns neu in diese Kombination aus Spitze, Seide und Prints, die unseren Outfits die TiefgrĂźndigkeit verleiht, die uns beim Anblick den Atem raubt.

Links: Catsuit von ZARA. Rechts: Mantel von ALBERTA FERRETTI (Apropos The Concept Store). Kleid von PERSERVERANCE (Apropos The Concept Store).

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Links: Kleid von ELISABETTA FRANCHI. Rechts: Kleid von TED BAKER.

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Bluse von F.R.S. (Mytheresa.com).

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Links: Kleid von BLUMARINE. Rechts: Kleid von ALEXANDER MCQUEEN (Breuninger). Mantel von ETRO (Breuninger). Hose von WOLFORD. Schuhe von ZARA.


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Links: Bluse von BRUNELLO CUCINELLI. Mantel von STEFFEN SCHRAUT. Hose von F.R.S. (Mytheresa.com). Rechts: Bluse von ELISABETTA FRANCHI. Ohrring und Fingerringe von FOOLSGOLD.

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Products of the Month

Wir begeben uns für Sie jeden Monat auf Schatzsuche. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen Produkte, die Sie zum Lächeln bringen, nicht nur heute und morgen, sondern für immer.

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An unserer Haut lässt es sich als erstes ablesen, wie es uns wirklich geht. Sind wir gereizt, ist sie es auch, zeigen wir uns ausgeglichen, strahlt sie genauso. Das Ganze funktioniert auch umgekehrt, weshalb wir uns umso mehr um das Wohlbefinden unserer Haut kümmern sollten. Bei Yves Rocher weiß man, dass eine gesunde Haut nur durch die richtige Versorgung mit Feuchtigkeit entsteht. Die neue Pflege-

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BLUE CRUSH linie Hydra Végétal setzt genau hier an und sorgt mit ihren Produkten für eine nachhaltig gepflegte Haut mit Non-Stop Feuchtigkeit. Das Zellwasser der Sukkulente Edulis unterstützt den Feuchtigkeitshaushalt jedes Hauttyps und bewahrt uns vor den Folgen von Stress und Hautalterung. Spannungsgefühl oder Trockenheitsfältchen? Entstehen erst gar nicht, wenn unsere Haut mit den erfrischenden Produkten von Yves Rocher Hydra Végétal gepflegt wird. Testen Sie selbst, und gewinnen Sie bei uns eines von fünf Paketen von Yves Rochers neuer Hydra Végétal Pflegelinie mit Reinigungsgel, Gesichtswasser, Gel-Creme und Augenpflege.

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Gigi Hadid ist keines der Models, die nur vor der Kamera Gas geben. Sie feiert das Leben und sprüht vor Lebendigkeit – wohl zwei der vielen Gründe, weshalb sie von Tommy Hilfiger zur Gallionsfigur seines Labels auserkoren wurde. Diese Freundschaft geht weiter und macht auch bei den Uhren nicht halt. Die neuen Zeitmesser präsentieren sich diese Saison als wahre Statements in Blau. Bei uns treffen zwei Modelle aufeinander – eines für sie, das andere für ihn –,

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die Hilfigers Vielfalt präsentieren: Die eine modern und elegant, aus Stahl gefertigt und mit goldenen Details versehen, die andere sportlich und elegant. Letztere punktet mit einem Silikonband, das Tommy Hilfigers Flagge in Rot, Weiß und Blau gekonnt ins Design miteinbezieht. Diese Uhren verschönern jedes Handgelenk – und bald auch Ihres, denn bei uns gibt’s die beiden Modelle von Tommy Hilfiger im Wert von 249.– bzw. 229.– je drei Mal zu gewinnen.


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Nude ist nicht Nude. Und vielleicht suchen wir genau deshalb so verzweifelt nach der für uns perfekten Nude-Farbe, die unsere Lippen dezent verschönert. In der neuen Velvet The Lipstick Nude Collection von Bourjois werden wir nun sicher fündig: Von Pfirsich über Rosa bis Braun präsentieren sich die Farben in allen NudeSchattierungen, damit jeder die zum eigenen Teint und seiner Lippenfarbe passende Nuance findet. Die Lippenstifte der Bourjois Velvet The Lipstick Nude Collection treffen mit ihrem matten Finish genau den Trend und locken überdies mit so verführerischen Namen wie Caramelody

ROCK ON Wrangler zollt seinen Wurzeln Tribut und tut dies im kommenden Sommer mit einer Kollektion, die die Coolness von Cowboys in die Stadt transferiert. Coole Silhouetten, ausgefranste Kanten, farbige Prints und bunte Patches sind die Markenzeichen der neuen Teile, die uns selbst im grausten Alltag von staubigen Roadtrips und schwindelerregenden Festivals träumen lassen.

oder Brownette. Zu den acht trendigen NudeTönen gesellen sich außerdem sieben Konturstifte, die dafür sorgen, dass die Farbe auf den Lippen bleibt und nicht ausläuft. Damit Sie mit Schminken direkt loslegen können, verlosen wir zehn Sets aus je vier Lippenstiften der neuen Bourjois Velvet The Lipstick Nude Collection.

BLESSED Von hier bis zum Horizont tragen uns unsere Jeans, strapazierfähig wie eh und je und dank neuer Schnitte noch viel cooler. Die neuen Teile der Sommerkollektion von Wrangler haben jetzt schon Favoritenstatus. Besondere Lieblinge: das Festival-Shirt aus reiner Baumwolle, das wir zur Rolling-Stoneinspirierten Denim-Jacke tragen. Bis zum Sommer dauert’s noch eine Weile – da haben wir Zeit genug, um schon mal an unserer Garderobe zu feilen. Deshalb verlosen wir vier Gutscheine à je 500.–, die Sie im Geschäft von Wrangler in Ebikon einlösen können.

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Falten muss man nicht mit Botox und Co. zu Leibe rücken. Wir setzen da lieber auf eine intensive Pflege wie Blue Hawaiis Instant Facelift & Hyaluron Elixir Ipo. Hochdosiertes Hyaluron polstert Fältchen und Unebenheiten auf, während hawaiianisches Kukuinussöl die Haut samtweich und geschmeidig macht. Ipo wird morgens und abends nach der Reinigung überall dort aufs Gesicht aufgetragen, wo Not am Mann ist. Mimikund Trockenheitsfalten sind schon nach Kurzem gehemmt, die Haut ist befeuchtet und regeneriert. Bei Blue Hawaii kommt nur Gutes ins Fläschchen, deshalb bleiben bedenkliche Inhaltsstoffe und Allergene draußen. Noch mehr gutes Karma erhalten alle

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In AĂŠsops Hauptquartier in Melborne wird die MinimalismusSchiene gnadenlos durchgezogen.

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Aésop wirbt mit „maximaler Ehrlichkeit“. Wenn überhaupt geworben wird, denn eigentlich steht die australische Marke auf Understatement. So wird auch nicht mit Schampus auf das kürzliche 30-Jährige angestoßen – denn das würde nicht zu diesem Unternehmen passen, das seine Produkte als Teil eines gesunden Lifestyles betrachtet. Text: Marina Warth Fotos: Aésop

SCHÖNHEIT KANN MAN kaufen. Das jedenfalls verspricht uns die Beauty-Industrie. Faltenfrei, straff, verjüngt – mit diesen Worten verkaufen sich Cremes besser als Regenschirme bei Niederschlag. Von Plakaten lächelnde Promis verdrehen uns zusätzlich den Kopf, während gephotoshoppte Gesichter in TV-Spots die ewige Jugend beschwören. Neben den lauten, den großen, den omnipräsenten Labels gibt es auch jene, die leise im Regal schlummern und sich nur denjenigen offenbaren, die sich nicht von Julia Roberts und Co. einlullen lassen. Aésop ist anders. Und das ist die Strategie des australischen Beauty-Labels, dessen Gründung über 30 Jahre zurückliegt.

Ein Grieche in Australien

Vom Friseur zum BeautyProduzent: Dennis Paphitis.

Da war dieser Friseur, Dennis Paphitis, ein Grieche, damals 24 und gerade dabei, seinen eigenen Haar-Salon im australischen Armadale groß zu machen. Paphitis verstand es immer, sich mit seinen Kunden zu unterhalten. Während er ihnen die Haare wusch oder die Spitzen schnitt, warf er bereits damals mit Sprüchen um sich, die er noch aus dem abgebrochenen Philosophie-Studium kannte. Einer seiner liebsten, ein Zitat von Albert Camus, sollte es später sogar auf die Flaschen seiner eigenen Pflegelinie schaffen: „Keiner erkennt, dass so viele Menschen ihre Energie dafür verwenden, einfach normal zu sein.“ Normalität, Standard – damit wollte sich Paphitis schon damals nicht zufrieden geben, wenn er sich über den beissenden Ammoniak-Geruch von Haarfärbemitteln ärgerte. Wohlriechende Öle waren die Lösung – und gleichzeitig der erste Dominostein, der Paphitis weg vom Salon und hin zum eigenen Label führen sollte. F A C E S

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Das Aésop-Motto „Weniger ist mehr“ zeigt sich auch in der Einrichtung des Hauptquartiers.

Uniformierung Aésop-Style mit brauner Flasche und beigefarbenem Etikett.

In jedem Geschäft darf sich ein anderer Architekt austoben. 50

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Die Idee: weniger Ingredienzen zu verwenden, dafür umso bessere. Dennis Paphitis tüftelte erst selbst, zog dann eine Chemikerin hinzu und gründete 1987 sein eigenes Label. Für den Namen griff er auf den griechischen Dichter Äsop zurück, änderte die Schreibweise und betitelte so seine Produkte: Aésop war da. Paphitis suchte nicht nach neuen Zutaten, nach Ingredienzen mit coolen Namen oder nach trendigen Bestandteilen, die er verkaufsfördernd auf die Etiketten seiner Produkte drucken konnte. Sein Erfolg gründete im Minimalismus.

Gutes rein, Böses raus 2018 ist es ein minimalistisches Kalkül, 1987 war es der reine Pragmatismus, der den jungen Aésop-Gründer Dennis Paphitis dazu brachte, seine Cremes und Seifen in dunkelbraune Glasflaschen zu füllen. Dunkel gelagert und geschützt vor der Sonne kommen diese so nämlich ohne viele Konservierungsstoffe aus – etwas, das die Menschen damals noch nicht so richtig wertschätzten. Schließlich war es die Zeit der stark parfümierten Cremes und der über Kilometer hinweg duftenden Shampoos. Heute achtet man mehr aufs Etikett und das Kleingedruckte und weiß, dass in Sachen Ingredienzen mehr nicht unbedingt besser ist. Ein Credo, das Paphitis mit Aésop seit Beginn verfolgt. Er füllt das Gute in die Flaschen und lässt das Böse draußen: Keine Tierversuche, auf Parabene, Sulfate, Mineralölderivate und künstliche Duftstoffe wird bewusst verzichtet, während man auf viele natürliche Inhaltsstoffe setzt. Aber nicht nur, möchte man doch auf die Erfolge aus dem Labor nicht verzichten. Wissenschaft trifft Natur – eine Symbiose, die aufgeht. An Formulierungen tüftelt man bei Aésop schon mal gut und gerne ein paar Jahre, während andere Saison für Saison haufenweise Produkte auf den Markt schleudern. Alleine auf Aésops SPF 15 Gesichtscreme muss der Konsument zehn Jahre lang warten. Und das, obwohl die reine Optik keinesfalls auf das kostbare Innere schließen lässt. Die Flaschen und Tiegel sehen nämlich alle gleich aus: dunkelbraunes Glas, beigefarbene Etikette, schwarzer Druck. Darauf zu sehen: der Name, die Ingredienzen und Zitate, die Paphitis noch heute am liebsten selbst aussucht. „Un-designed Design“, nennt das der Gründer. Es ist diese Philosophie – entdeckt zu werden, anstatt selber auf die Jagd zu gehen – die die Faszination ausmacht. Demselben Motto haben sich auch die Stores verschrieben, seit Aésop 2004 seine ersten Kunden in einem Keller im Melbourner Viertel St. Kilda empfing. Über 140

Geschäfte sind es heute weltweit an der Zahl, neun davon alleine in Melbourne, 40 sollen jährlich dazu kommen. Wenn nicht bei den Produkten, wird jedenfalls hier auf Individualität gesetzt. Neues Geschäft, neuer Architekt – jeder Shop ist einzigartig. Das einzige, was allen gleich bleibt, ist diese Aura einer alten Apotheke. Die Verkäufer halten sich zurück, das Inventar erinnert mal an ein HipsterWohnzimmer, mal an eine japanische Druckerei. Waschbecken sind zentraler Bestandteil der Aésop-Strategie, beginnt doch jeder Besuch eines Kunden mit dem Waschen der Hände. Das schafft Nähe und zerstört Barrieren. Wenn auch nur diejenige, für 500 Milliliter Seife 30 Euro auszugeben.

„Aésop füllt das Gute in die Flaschen und lässt das Böse draußen.“

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Neue Freunde Dennis Paphitis ist heute 55 und nur noch als Berater im Aésop-Hauptquartier in Melbourne zu Besuch. „Director of Quote Searching“ nennt er sich spaßeshalber selbst. Denn es stehen andere Projekte in der Pipeline: Flüchtlingsinitiativen, Concept-Stores, ja Paphitis hat noch mehr Ideen. „Ich definiere Luxus nicht darüber, was man behält, sondern über das, was man entfernt“, sagt der Aésop-Gründer. Das gilt wohl auch für die eigene Firma: 2010 verkauft er einen Großteil des Unternehmens an die Harbert Australia Private Equity und überlässt den Chefposten dem sechs Jahre jüngeren Michael O’Keeffe, mit dem er bereits seit 2003 gemeinsam am Erfolg von Aésop bastelt. O’Keeffe kommt aus der Finanzberatung, einer der staubigen Ecken der Geldscheffel-Branche. Doch er lebt für die Marke, wirft in Interviews selbstbewusst mit Phrasen um sich und donnert laut: „Anders zu sein, ist wirkungsvoller und nachhaltiger als besser zu sein.“ Damit führt er weiter, was Paphitis begann, über den O’Keeffe liebevoll vom „Künstler und Philosophen“ spricht. Seit 2012 mischt übrigens auch der brasilianische Kosmetikkonzern Natura Cosmeticos bei Aésop mit – und zwar mit 65 Prozent Anteilen. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Naturkosmetik, macht sich stark für Biodiversität, Nachhaltigkeit und regionale Produktion und setzt sich gegen Tierversuche ein. Seit Ende 2017 gehört auch Kosmetikkollege The Body Shop zum brasilianischen Superkonzern, dem größten Beauty-Unternehmen Südamerikas. Es ist ein neuer Spieler, der sich gegen die Großen aus Frankreich stellt und der das Rennen um die Plätze im Badezimmerschrank endlich wieder spannend macht.

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The Icon Linda Cantello gehört zum Adel der Make-up-Artists. Die Looks bei Giorgio Armani gehen seit Jahren auf ihr Konto, das sich nicht nur mit Lob, sondern auch mit zahlreichen Erfahrungen füllt. Im Interview nimmt sie kein Blatt vor den Mund: Sie erklärt die Veränderung ihres Berufsverständnisses, lacht über Make-up-Katastrophen und erklärt, wie Instagram die Beauty-Branche banalisiert. Interview: Marina Warth

FACES: Du bist Make-up-Artist bei Giorgio Armani. Wieso hast du überhaupt diesen Beruf ergriffen? Linda Cantello: Ich hatte mich immer heimlich mit den Produkten meiner Mutter geschminkt. Sie besaß aber lediglich blauen Lidschatten, und um meinen eigenen herzu52

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stellen, mixte ich ihre Foundation mit Mascara. Voilà, das Ergebnis war brauner Lidschatten. In der Schule begann ich allmählich damit, den Mädchen Tipps für ihr Make-up zu geben. Später habe ich mich dann mit meinen Freunden zusammengetan, die alle Model, Friseur oder Fotograf

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werden wollten – und so machten wir die ersten Shootings. Durch meinen Freund Sam (Sam McKnight, Hairstylist) kam ich nach New York, wo ich mich quasi selber als Make-upArtist erfunden habe. F: Und wie ging es dann weiter? LC: Tatsächlich arbeitete ich in New York als allererstes mit Irving Penn. Dadurch lernte ich dann die damalige Beauty-Redakteurin der amerikanischen Vogue, Andrea Robinson, kennen, die Sam und mich quasi adoptierte. Damals war ich 24, und diese Begegnung veränderte unser Leben: Sam und ich waren plötzlich die Baby-Stars der amerikanischen Vogue. F: Das klingt nach einem fulminanten Start. LC: Ich konnte es gar nicht glauben, denn eigentlich wusste ich gar nichts über Make-up. Damals hatte der Beruf des Make-up-Artists eine ganz andere Bedeutung, da wurde noch nicht alles nachträglich digital verändert. Du bekamst genau das, was du geschminkt hast. Das war eine ganz andere Herausforderung als heute. F: Lass uns etwas über diese Veränderungen sprechen. Was sind die größten Unterschiede zu heute? LC: Es gibt heute zu viele Menschen, die behaupten, Make-up-Artist zu sein. Online siehst du so viele fantastische Leute, die Tutorials produzieren, und dann gibt es Tonnen anderer, bei denen du denkst: „Was zur Hölle tust du da?!“ Die meisten sprechen nicht zu den Frauen, sondern über sich selbst. Interessiert das jemanden? Nein! Viele verstehen gar nicht, was ein Make-up-Artist ist. Ein Make-up-Artist ist jemand, der einen anderen schminkt, nicht sich selbst, und der versucht, den Frauen zu helfen. F: Viele junge Mädchen versuchen durch Tutorials ihrem Traum von diesem Beruf näher zu kommen. LC: Die meisten tun es aus den falschen Gründen. Sie wollen berühmt und reich werden. Das waren nie meine Ziele. Das Problem ist, dass viele junge Menschen heute sehen, dass sie sich über Instagram inszenieren können und ihnen andere auch noch dabei zusehen. Dabei geht die Leidenschaft für das eigentliche Handwerk verloren. F: Betrifft dieser Prozess nur die Beauty-Branche? LC: Nein, meiner Meinung nach passiert dasselbe in der Mode oder in der Fotografie. Es geht immer nur ums Geld. Als ich ganz am Anfang stand, arbeitete ich meistens kostenlos. Ich tat es, weil ich es liebte. F: Dieser Wandel ist eigentlich traurig. LC: Ich werde wahnsinnig zynisch, wenn ich darüber spreche. Die Kreativität geht komplett verloren, wenn sich alles nur noch um Selbstinszenierung und Profit dreht. F: Die Inspirationen sind heute vielleicht auch andere. LC: Wir haben damals noch richtige Looks erfunden. Dafür blätterten wir lange in Büchern und suchten nach passenden Bildern. Aber heute klebt ja jeder an seinem iPad – ein Klick, und du bekommst den pfannenfertigen SixtiesLook. Dabei denkt keiner mehr selbständig nach – sie erfinden lediglich neu, was schon mal da war. F: Was hältst du von Make-up-Trends, die von InstagramStars wie Kylie Jenner kommen? LC: Gar nichts. (lacht) Die Amerikaner sind ganz verrückt danach. Ich wurde einmal gebeten, diese grässlichen, beigen Lippen zu schminken. Erstens: Die schmeicheln niemandem. Zweitens: Als die herauskamen, waren sie bereits wieder out.

Und drittens: Was weiß Kylie Jenner überhaupt über Makeup? Sie ist höchstens ein Beispiel für plastische Chirurgie. F: Rihanna hat sich ebenfalls als Make-up-Artist versucht. LC: Sie hatte einen guten Ansatz. Wer macht sonst noch einen auf Make-up-Guru? Lindsay Lohan gibt sogar Tipps, ist das zu fassen? F: Die Kardashians verkaufen auch ihr eigenes Make-up. LC: Ich empfinde das als Frechheit. Was ist denn deren Expertise? Sie produzieren ein paar Farben und verkaufen die dann für einen horrend hohen Preis. Und nicht nur das: Menschen wie Kylie Jenner sexualisieren sich selbst, dabei sind ihre Followers viel zu jung. Warum sollte jemand überhaupt aussehen wollen wie eine Schlampe? F: Du sagst die Wahrheit. Keiner traut sich, das wirklich auszusprechen. LC: Ich habe weder Instagram noch Facebook, es kümmert mich nicht. Es interessiert mich nicht, ob und wie viele Followers ich habe. Ich bin nur jemand, der die Welt beobachtet und sagt, was er sieht. Jeder versucht heute, politisch korrekt zu sein, um ja niemanden zu beleidigen. Aber wenn keiner den Mund aufmacht, wird alles nur noch schlimmer. F: Hat Social Media deine Arbeit verändert? LC: Nicht im Geringsten. Meine Kinder motivieren mich immer, solche Profile zu erstellen. Aber ich will das nicht. Ich habe sowieso viel zu viel um die Ohren. Dieser ganze Hype um Social Media ist eine wahnsinnig traurige Reflexion unserer Gesellschaft. F: Wir haben leider nicht mehr viel Zeit. Ich möchte jedoch noch über Giorgio Armani sprechen. Wie ist die Zusammenarbeit mit dem Maestro persönlich? LC: Giorgio Armani teilt glücklicherweise viele meiner Ansichten. Er ist eine wahnsinnig ehrliche Person und extrem inspirierend. Natürlich ist es manchmal auch eine große Herausforderung, in seinen Kopf zu sehen und zu verstehen, wie er sich den Look seiner Models vorstellt. Denn er versteht zwar das Make-up, aber als Designer natürlich nicht den Prozess dahin. Wenn er seine Wünsche äußert, kann ich nicht nein sagen. (lacht) Ich muss einen Weg finden, seine Vorstellungen umzusetzen. Er ist unglaublich – mit 83 Jahren hat er diese Energie, die unglaublich ansteckend ist. Er achtet auf alles, sieht alles, will alles perfekt machen. Viele mögen ihn kritisieren, sollten dabei aber nicht vergessen, wie sehr er die Mode mit seinen Entwürfen in den 80ern revolutionierte. F: Kannst du dich an die größte Katastrophe erinnern, die jemals backstage passiert ist? LC: Davon gab es so wahnsinnig viele. (lacht) F: Vielleicht gibt es ein Highlight? LC: Vor ein paar Jahren schminkte ich für die Show von Armani Privé, und die Anweisung, die ich vom Design-Team für den Look erhielt, war eine Schwarz-Weiß-Kopie einer verblichenen Schwarz-Weiß-Fotografie. Dazu hieß es: „Couture.“ Ich verstand es nicht, aber wir versuchten uns einfach daran. Dann kam Giorgio Armani, verscheuchte all meine Assistenten und sagte: „Du wirst alle Looks selber machen.“ Also schminkte ich alleine 44 Mädchen. So was passiert eben. Aber auch das war kein Desaster – denn auch Desaster sind lediglich Herausforderungen. Wenn ich für Armani arbeite, trete ich komplett in sein Universum ein und lasse mein Ego draußen. Meine Aufgabe ist es, ihn als Designer glücklich zu machen. Es geht um Giorgio Armani, nicht um mich.

„Was weiß Kylie Jenner überhaupt über Make-up?“

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Beauty Report N°1

Schönheit ist nichts für die Ewigkeit. Aber Selbstbewusstsein, das hält ein Leben lang. Und so überpinseln wir unsere Gesichter diese Saison nicht bis zur Unkenntlichkeit, sondern unterstützen unseren Typ, unseren Stil, unser Ich mit Lidschatten, Lippenstift und Puder. Die Trends vom Laufsteg verstehen wir nicht als Befehl, sondern als Inspiration, uns ab und an neu zu erfinden.

Redaktion: Marina Warth Bilder: Showbit, wenn, pa picture alliance

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Bei Ermanno Scervino kommt auĂ&#x;er knalligem Lippenstift nichts aufs Gesicht.

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Eyes

Was aussieht wie gefroren, ist eigentlich tonnenweise Farbe. Hellblau, aufgetragen auf Brauen und Wimpern und gesehen bei der Show von PH5 in New York. Wir verstehen diesen Look als Erinnerung daran, uns mal wieder was zu trauen, anstatt regelkonform immer nur dasselbe zu 56 wie alle tun anderen.

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Ordinary Experimental 's

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L'OrĂŠal

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Chanel

Man muss nicht immer alles so machen, wie es die Masse tut. Deshalb experimentieren wir mit Farbe und Texturen wild drauflos.

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Bourj

Harte Konturbalken will keiner mehr sehen. Viel schรถner: ohne Hemmungen aufgetragenes Blush.

Guerlain

Ein bisschen Konstanz muss sein. Und die holen wir uns jetzt mit roten Lippen.

Yves Saint Laurent

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Clinique

The

Bod

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Guerlain

Trendy Classic

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Nars

Contour Blush


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The Professionals: Dominique Ropion und Fanny Bal Für „L’Eau d’Issey Pure“ von Issey Miyake haben die Parfumeure FANNY BAL und DOMINIQUE ROPION zusammengearbeitet.

FACES: Wie findet man sein persönliches Parfum? Fanny Bal: Da gibt es nicht den einen Weg. Parfum ist so persönlich und stark mit olfaktorischen Momenten verknüpft, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. F: Wie tragen Sie Ihr Parfum auf? FB: Normalerweise trage ich morgens immer einen Tropfen davon auf meinen Hals auf, um perfekt in den Tag zu starten. Ich sprühe mein Parfum auch dann auf, wenn ich mich mit Freunden oder meiner Familie treffe. DR: Da ich den ganzen Tag von Gerüchten umgeben bin, trage ich Parfum nur zu besonderen Gelegenheiten. Ich mag es, den Duft, den ich gerade kreiere, selbst zu tragen und zu beobachten, wie er sich auf meiner Haut entwickelt. F: Statement-Parfum oder Trend-Duft: Was ziehen Sie vor? FB: Ein Statement-Parfum begleitet mich überallhin, und ich bin ihm vollkommen treu. Ich mag es jedoch, meine Parfums von Zeit zu Zeit zu wechseln und auf die jeweilige Saison anzupassen. DR: Ich bin ein loyaler Mann und bevorzuge deshalb das Statement-Parfum. F: Welche Trends erkennen Sie in Sachen Parfums zurzeit? FB: Es gibt viele unterschiedliche Trends, die sich ständig verändern. Wir müssen allem gegenüber offen sein, was kommt. DR: Gourmand-Noten sind ein großer Trend, obwohl wir eine Verschiebung hin zu anderen süchtigmachenden Noten beobachten. F: Was steckt hinter Ihrer neusten Kreation „L’Eau d’Issey Pure“ für Issey Miyake? F A C E S

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FB: Dieses Projekt war für mich eine ganz neue Erfahrung, da ich dafür mit meinem Mentor Dominique Ropion zusammen gearbeitet habe. Ich war sofort von seiner Vision verzaubert und konnte mich vom Universum von Issey Miyake inspirieren lassen. Wir formten einen Duft rund um Rosenblütennektar, dem wir eine starke und kraftvolle Signatur verleihen wollten. DR: Diesen neuen Moment von „L’Eau d’Issey Pure“ zu kreieren, war eine Ehre, und mich dafür mit Fanny austauschen zu können, war eine ganz wunderbare Möglichkeit. Unsere Idee war es, die süchtigmachenden Facetten von Rosenblütennektar zu zeigen. F: Was war die Herausforderung bei diesem Duft? FB & DR: Die originale Signatur beizubehalten und eine neue Facette hinzuzufügen. Wir wollten diesem blumigen Duft mehr Sinnlichkeit verleihen und fügten deshalb Birne und Honig dazu und diese extrem weibliche Note von Rose Absolue. Sandelholz verleiht dem Duft dann seine Wärme. F: Tragen wir Parfum für uns selbst oder für die Menschen um uns herum? FB: In erster Linie tragen wir Parfums für uns selber, da sie Emotionen transportieren. Allerdings ist es für uns auch wichtig, dass wir für andere wohlriechend duften – ich freue mich immer darüber, wenn jemand mir diesbezüglich ein Kompliment macht. DR: Beides! Natürlich ist es für einen selbst wichtig, für das eigene Selbstbewusstsein und um Männlichkeit oder Weiblichkeit auszudrücken. Darüber hinaus freuen wir uns aber auch darüber, wenn andere unseren Duft wahrnehmen. 2 0 1 8

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Coach

Jonathan Simkhai Tod’s

Andreas Kronthaler

Manish Arora

Grinko

Leonard Paris

Yohji Yamamoto

Leonard Paris

Byblos Milano

Delpozo

Thom Browne

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Antonio Marras Dion Lee

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Custo Barcelona

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Coach Antonio Marras

Jeremy Scott

Yang-Li

Fendi

Coach Y Project

Andreas Kronthaler

Masha Ma

Paul’n’Joe

Blumarine

Leonard Paris

Issey Miya ke

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Uma Wa ng

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The Jeremy Scott wies Makeup-Artist Kabuki an, unter den Augen jedes Models genau drei Kristalle zu platzieren. Nicht mehr, nicht weniger.

Der von den MACStylisten verwendete Anteil an BeautyProdukten während der Fashion Week SS18 beträgt: 28 % für die Augen, 22 % für die Lippen, 18 % Hautpflegeprodukte, 12 % für den Teint, je 7 % für Glitzer oder Pigmente sowie diverse Accessoires und 6 % für Wangenprodukte.

Inside View Change is in the air! Die Fashion Week in New York punktete diese Saison mit der Diversität ihrer Models: 36.9 Prozent aller gecasteten Models waren farbig, wobei zusätzlich rund 90 Plus-SizeGirls, 28 Transgender, 3 geschlechtsneutrale und zehn Frauen über 50 ausgesucht wurden.

Für rund 40 Shows wurden in New York 3'571 Haarprodukte von label.m verbraucht.

Was aussieht wie ungeschminkt, ist eine Menge Arbeit. Bei Michael Kors und Victoria Beckham nutzten die Make-up-Artists jede Menge Concealer und Highlighter, um die Gesichter der Models so schön „nackt“ zu schminken.

Wenige Nageldesignerin Stunden Marian Newman vor seiner achtete backstage bei Show Roland Mouret genau wollte darauf, welchem Jason Wu den Look seiner Model sie welche Models ändern und teilte Farbe auf die Nägel dies Make-up-Artist Yadim pinselte. Perfekte per SMS mit. Das Ergebnis: Nägel wurden mit Bronzer gebräunte mit Louboutins Haut, viele Highlights mit nudefarbenem „La Favorita“ Schimmerpuder und ein oder dem tiefschwarzen mit dunkelgrünem „Miss Mars“ verschönert, Lidschatten aufgetupfter, wer seine eigene Maniküre nachlässiger Lidstrich. vernachlässigte, musste sich mit „Very Prive“, einem Burgunderrot, zufrieden geben. Charlee Fraser ist mit 20 Shows das am häufigsten gebuchte Model der Saison, hinter ihr folgen mit 16 Shows McKenna Hellam und mit 14 Buchungen die Chinesin He Cong. Léa Julian, Birgit Kos und Lena Hardt zählen je 13 Laufsteg-Auftritte, die Brasilianerin Aira Ferreira, Cara Taylor, Kiki Willems, Camille Hurel und die Koreanerin Sora Choi je 12.

Vor der Show von Balmain glättete Make-up-Artist Val Garland die Lippen der Models mit Hilfe einer Zahnbürste.

Der Mann weiß sich zu helfen: Sam McKnight, Haar-Stylist bei Chanel, nutzte einen Staubsauger, um die Haare der Models akkurat in Plexiglasrohren zu platzieren.

Make-up-Artist Karim Rahman nutzte für den ausgefallenen Lidstrich bei Lanvin einen Strohhalm, betupfte dessen Mittelstück mit Eyeliner und tupfte diesen auf die Lider der Models.

Vogue-Journalist Anders Christian Madsen beschrieb den Look der Models bei Alexander McQueen mit den Worten: „Wet-haired as if they’d been caught in the rain whilst gardening.“

1'000? Oder mehr? HaarStylist Orlando Pita hat die Haarklammern irgendwann nicht mehr mitgezählt, die er bei Tom Ford für das Hochstecken der langen Modelmähnen zum fransigen Shag verwendet hat. Wären Perücken nicht einfacher gewesen? „Wigs are tired“, so Pita. Na dann!


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Look Adwoa Aboah ist eine starke Frau. Ihr Look schlägt ein wie der Blitz, ihre Attitüde folgt als Donnerschlag. Die gebleichten Augenbrauen, der makellos geschminkte Teint und die auffälligen Cat Eyes bei Versus machen aus dem Model ein Statement.

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So Ra Choi

kommt aus Südkorea ist 25 Jahre alt misst 179 cm und 76-58-86 lief für Louis Vuitton, Dolce & Gabbana, Missoni, Marni

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So Ra Choi ist wandelbar. Die Koreanerin kann süß, weiblich, cool – aber am besten steht ihr neben der Kleidung bekennender Fans wie Alexander Wang oder Domenica Dolce und Stefano Gabbana immer noch ihr eigener Stil. Und der ist rockig und unkonventionell, eine Mischung aus Metal und koreanischem Animé – kein Wunder, holt sich die 25-Jährige die Inspiration für den eigenen Look doch schließlich aus ihrem Lieblingscomic „Nana“. Choi steht auf Games, liebt League of Legends, Warcraft oder Blade & Soul. Zum Modeln kam sie zufällig, als sie eine Freundin zu einem Casting begleitete, die sich alleine nicht traute. Man entschied sich für Choi, steckte sie 2012 in die Show „Korea’s Next Top Model“ (die sie auch noch für sich entschied) und 2015 in ihre erste Runway-Show. Seitdem lieben sie nicht nur Designer und Publikum, sondern besonders die Fotografen, die nach den Shows warten. Denn So Ra Choi ist nicht nur Model, sondern fast schon sowas wie eine Ikone.

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Adam Selman

Manchmal hat man einfach keinen Bock auf komplizierte Augen-Make-ups. Lidschatten, Eyeliner und Co. bleiben in diesem Fall im Täschchen, dafür holen wir eine der angesagten Sonnenbrillen hervor. Und von diesen gibt’s diesen Sommer garantiert mehr als effektive Sonnenstunden. no Byblos Mila

Off White ano Christia n Siri

Emporio Arma ni

House of Holland

Krizia

Giorgio Ar ma ni

Laura Biagiotti

Liselore Frow jin

Ca rolina

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Rejina Pyo

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Cristiano Burani

Dolce & Ga bbana

Custo Barcelona

Gucci Kenzo

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Maison Ma rgiela

Missoni

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Prada

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The Professional: Rolf Baettig Für ROLF BAETTIG sind Haare kein einfaches Accessoire. Der Schweizer Coiffeur und Sisley-Botschafter kennt die neusten Trends und weiß, wie man aus störrischen Zotteln glänzende Mähnen zaubert.

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FACES: Welche Haartrends darf man diese

F: Was ist das meistunterschätzte

Saison nicht verpassen? Rolf Baettig: Sinnlichkeit. Schwere Konturen ohne Stufen lassen jeden Look sexy und chic aussehen. Curly, wild oder straight! F: Gibt es eine It-Frisur? RB: 2-in-1-Cut: Ein Schnitt ermöglicht zwei Looks. Einen für den Tag und einen fürs spezielle Date. F: Muss man im Sommer auf eine spezielle Haarpflege achten? RB: Die Haare pflegen und verwöhnen! Am Anfang des Pflegerituals steht die Wahl des passenden Shampoos. Der Soin Lavant Revitalisant Volumateur von Sisley reinigt das Haar sanft und versorgt es mit Vitaminen und Mineralien, die für die Vitalität der Kopfhaut und der Haarlängen vor allem nach Sonne, Salzwasser oder Chlor erforderlich sind. Anschließend verbessert die Crème Démêlante Restructurante die Widerstandsfähigkeit und gibt dem Haar seinen natürlichen Glanz zurück. F: Was ist das Schlimmste, mit dem man sein Haar foltern kann? RB: Extensions. Diese sind nicht nur schwierig zu pflegen und zu stylen, sondern verunmöglichen auch den angesagten Nasslook. F: Wie schützt man seine Haarfarbe vor dem Verblassen? RB: Mit dem Tragen eines Hutes oder eines Seidentuchs und der Verwendung von hochfeuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten. F: Welches Styling empfehlen Sie für den Strand? RB: Lassen Sie die Haare im natürlichen Zustand, tragen Sie morgens eine Haarmaske auf, und lassen Sie diese am Strand im Pferdeschwanz einwirken. Ausreichend Wasser trinken nicht vergessen!

Haarpflegeprodukt? RB: Innovative Produkte wie Seren. Das Sérum Revitalisant Fortifiant von Sisley ist so eines, denn es vermindert dank hoher Konzentration an Mineralien, Vitaminen, Extrakten pflanzlicher Herkunft und Proteinen den Haarausfall und trägt zu kräftigerem und dichterem Haarwuchs bei. F: Wie benutzt man Shampoo, Conditioner und Spray richtig? RB: Mit dem Auftragen des Shampoos immer im Nacken beginnen, und danach einen Conditioner anwenden, der jedoch gründlich ausgespült werden muss. Haarspray immer mit genügend Abstand von 20 bis 30 Zentimetern aufsprühen. F: Sollte und darf man sein Haar täglich waschen? RB: Das ist individuell und hängt von dem Aufwand der Erstellung der Frisur, der eigenen Talgproduktion und dem persönlichen Lifestyle ab. F: Lohnt es sich, eine Haarmaske zu verwenden? RB: Um die Haare längerfristig von der Wurzel bis in die Spitzen aufzubauen auf jeden Fall. Die Masque Soin Régénérant von Sisley ermöglicht der Kopfhaut und den Haarlängen durch das Einmassieren und die 10-minütige Einwirkungszeit eine umfassende Regeneration. F: Was ist das Besondere am neuen SisleyShampoo aus der Linie Hair Rituel? RB: Durch das enthaltene Öl (Karité-Öl, Kamelienöl, Haselnussöl) im Soin Lavant Revitalisant Volumateur kann man das Haar perfekt kämmen, ohne dass Volumen verloren geht.

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Liselore Frowijn gibt Mexiko mit ihrer Sommerkollektion eine Stimme. Die Looks erinnern an Frida Kahlo, die Worte „Furiosa“ und „No wall“ an die politischen Konflikte des Landes, das eigentlich nur nach Freiheit strebt.

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Nicopanda ist Nicola Formichettis Spielwiese. Seinen Freifahrtschein nutzt Lady Gagas ehemaliger Stylist für lässige JapanStyles, die allerdings vom begleitenden Make-up beinahe in den Hintergrund gedrängt werden. Oder wo schauen Sie bei diesem Look als erstes hin?

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Straight Curls

John Freda

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Giorgio Armani

Eyeliner und Kajal sind zum Spielen da.

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Weg mit dem Streckeisen, und her mit den Locken!

Made up Clean

Nars

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NatĂźrlichkeit ist das Credo, nach dem wir nun unsere Gesichter schminken.

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„I was inspired by young girls „The look who don’t is slightly dangerous, „My inspiration know a punky, how to but very was rockabilly expensive!“ group of girls.“ do their make-up well.“ „The aim was for the models to look ultra made-up without being perfect.“ Peter Philips, Make-up-Artist bei Dior

„Our makeup told the tale of the queen having gone dancing all night in a harlem jazz club in the forties.It’s 3am, she’s been drinking rum and her skin is a little moist.“

„One of the hottest hair trends is going to be the bowl cut. Remember linda evangelista in the 80s that kind of boyish androgynous look.“ Ken O’Rourke, Hair-Stylist

Val Garland, Make-upArtist bei Erdem

„This is the kind of makeup that remains after a party.“ Gato, Make-up-Artist bei Cushnie et Ochs

Pat McGrath, Make-up-Artist bei Tom Ford

Christelle Cocquet, Make-up-Artist bei John Galliano

„Metallic blondes and pastel yellow colour trends are making a breakthrough in 2018.“

„We wanted a fresh and gorgeous 70s inspired girl, with full bushy brows, tons of lashes, shimmery peachy pink eyes, flushed cheeks and a nude lip.“

Jack Howard, Colorist

„Long straight hair is set to take the industry by storm.“ Paul Edmonds, Hair-Stylist

„Strong colour doesn’t have to be fantasy.“ Terry Barber, Director of Makeup Artistry MAC

Sada Ito, Nars Lead Artist

„The simplicity of a fresh pastel manicure should not be underestimated.“ Nicola Hammon, Nail-Artist iZ Beauty

Linda Cantello, Make-upArtist bei Emporio Armani

„When creating the makeup for Issey Miyake i thought about the light of the icelandic landscape.“

„There are so many moods that eye liner can project.“ „It’s all about Alex Box, Make-up-Artist

Lyne Desnoyers, Executive Director of Makeup Artistry MAC

„This season is all about the girl that does the opposite of what everyone expects.“ Mark Carrasquillo, Nars Make-up-Artist

a healthy glowing complexion that’s been kissed by the riviera sun.“ Charlotte Tilbury, Make-up-Artist

„If you’re looking for hair direction, there is something for everyone: there’s the long, the short and everything in between.“ Jessica Diner, Vogue Beauty & Livestyle Director


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Glitzer trifft Matt: Bei Jeremy Scott spielen die Nageldesigner mit Kontrasten. Akkurat geklebte Kunstnägel in mattem Orange werden umspielt von silberfarbenen GlitzerPartikeln. Eine schöne Abwechslung und der Anstoß dafür, ruhig mal wieder die Grenzen zu sprengen.

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Piercings sind die neuen Lieblinge auf dem Laufsteg. An Septum-Ringen haben wir uns sattgesehen, wir setzen wieder auf den klassischen Nasenschmuck. Obwohl: Was Ashish unter diesem Adjektiv versteht, ist weit weg vom peinlichen BlingBling-Klunker.

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Accessory


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The Professional: Sandro Allenbach Der Sommer wird bunt. Das verrät uns Clarins-Make-up-Artist SANDRO ALLENBACH, als wir mit ihm über die neuen Lidschattenund Lippenfarben sprechen.

FACES: Welches sind die drei größten Make-up-

Trends des Sommers? Sandro Allenbach: Im Sommer sehe ich viel Glow und knallige Farben für Augen und Lippen. Nach den tristen Tagen darf es im Sommer richtig bunt werden. F: Welche Farben gehen, welche bleiben? SA: Wir verabschieden uns von Gold und Kupfer in der neuen Saison und läuten Pink, Rot, Orange, Violett und tolle Türkistöne ein. F: Gibt es neue Produkte, die das Schminken im Sommer erleichtern? SA: Bei Clarins liegt der Fokus dieses Jahr ganz klar auf unseren SOS-Primern. Eine gute Basis darf im Sommer für einen lang anhaltenden Look nicht fehlen. Ein weiteres Highlight der Saison ist unser 4-in-1-Farben-Stift für Augen und Lippen, der in drei neuen Farbharmonien zurückkommt, perfekt für alle Sommer-Festivals und Events. F: Contouring verabschiedet sich langsam, was kommt stattdessen? SA: Nach dem Schatten-Spiel der vergangenen Jahre kommen nun die Highlights zur Geltung. Was gibt es Schöneres, als seine besten Seiten hervorzuheben? Unser neuer „Catch’Light“Highlighter der White Flower Collection macht genau dies. Es geht vor allem darum, LichtAkzente zu setzen. F: Ungeschminkt geschminkt? Wie schafft man den perfekten Nude-Look? SA: Für den perfekten Nude-Look braucht man eigentlich nicht viel. Auch hier ist es von Vorteil, zunächst einen Primer zu benutzen, um Rötungen, Unebenheiten, Flecken oder einen fahlen Teint zu kaschieren. Im Anschluss empfehle ich ein Mineral-Glow-Puder wie das Clarins Skin Illusion Puder. Photoshop-Effekt garantiert. Für die Lider etwas Ombre Matte 02 F A C E S

als Grundierung sowie die Nummer 08 auf dem Jochbogen auftragen. Als Abschluss den Supra Volume Mascara auf die Wimpern und den Embellisseur Lèvres 02 auf die Lippen geben und fertig! F: Wie geht man mit Glitzer richtig um? SA: Bei allen Produkten, die glitzern, ist es wichtig, diese Produkte nicht großflächig, sondern nur punktuell aufzutragen, um Highlights zu setzen. F: Was ist der perfekte Look für den Strand? SA: Die Basis für jeden Strandlook ist zunächst einmal die passende Sonnencreme. Ohne diese geht gar nichts. Für alle Sonnen-Anbeterinnen, die im Sommer noch nicht die passende Bräune haben, gibt es den Clarins SOS Primer 06 mit Bronzing-Effekt. Für die Lippen empfehlen wir unsere Lippen-Öle, garantiert pflegend und nicht klebend. F: Blush ist zurück! Wo trägt man es auf? SA: Das Blush am besten mit einem kleinen Rouge-Pinsel auf die Wangen geben und mit kreisenden Bewegungen Richtung Schläfe hin über die Wangenknochen auslaufen lassen. Für ein möglichst natürliches Ergebnis zum Schluss noch mal mit einem großen Pinsel über das Rouge gehen. F: Welches Make-up-Produkt ist das Must-Have der Saison? SA: Mit den neuen Water Lip Stains kann man sich ein maßgeschneidertes Farbresultat zaubern und zwischen einem soften und einem intensiven Effekt variieren. Die Formel ist matt und so schwerelos, dass man sie auf den Lippen gar nicht spürt. Was will man mehr.

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Thom Browne Marco di Vincenzo

ona Custo Barcel Moncler Gamm e Rouge

Antonio Marras

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Shiatzy Chen

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Jeremy Scott

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Blumarine

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Custo Barc elona

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Desigual

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Giorgio Arma ni

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Leitmotiv

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Schubladendenken war gestern. Zeigen Sie Ihr wahres Ich, und lassen Sie sich von Definitionen nicht aufhalten.

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Stereotypes Unisex

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Totgeschminkte Gesichter will keiner mehr sehen. Besser: Teints mit Glow und Lippen mit Gloss.

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Schubladendenken war gestern. Zeigen Sie Ihr wahres Ich, und lassen Sie sich von Definitionen nicht aufhalten.

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Calvin Klein

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Totgeschminkte Gesichter will keiner mehr sehen. Besser: Teints mit Glow und Lippen mit Gloss.

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Versehentlich in die Steckdose gefasst oder zu lange mit elektrostatischer Ladung experimentiert? Die Frisuren bei Wendy Jim sind alles andere als gewรถhnlich und gerade deshalb ein absoluter Hingucker.


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Fotografen sind oftmals mehr als reine Dokumentaristen. So entstehen Schüsse wie dieses hinter den Kulissen von Dan Liu – die perfekte Kombination aus Licht und Schatten, die auf einen Look trifft, so besonders und auffällig, dass in diesem Moment eines entsteht: Magie.

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Editor’s Pick

Schönheit hat nichts mit Perfektion zu tun. Deshalb freue ich mich über Trends, die felsengleich aus dem Trend-Sumpf emporragen und aus schönen Modelgesichtern Persönlichkeiten machen. Was diese Saison für mich besonders gelungen macht, zeige ich Ihnen deshalb auf dieser Seite.

Kleiner Handgriff, große Wirkung. Bei Maison Margiela stehen die pinkfarben geschminkten Lippen im Fokus.

Blush ist zurück und schafft Frische im Gesicht. Das flüssige Rouge von Giorgio Armani verleiht dem Teint diesen unauffälligen Hauch von Frühling.

Weg mit den Blumenkränzen, bei Alexis Mabille tragen die Models Blumengirlanden als Ohrschmuck.

Orangefarbener Lidstrich trifft Glitzerlidschatten: Bei Delpozo setzt man auf minimalistische Extravaganz. Giambattista Valli

Veränderung bringt Erfolg. So gesehen bei Model Celine Bouly, die dank ihres kurzen Haarschnitts nun karrieretechnisch durch die Decke schießt.

Finally! Mode schert sich nicht um Unterschiede und zeigt auf dem Laufsteg endlich mehr Diversität.

Weiße Nägel sind wie eine Leinwand, die als Projektionsfläche für die eigene Kreativität dient. Denken Sie mal darüber nach.

Out of bed. Chaos pur. Es gibt viele Möglichkeiten, das Haarstyling bei Moncler Gamme Rouge zu betiteln.

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Times Square

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Creative Director & Fashion Stylist: Davis Carrasquillo, Make-up & Hair: Kim White, Model: Valentina Ferrer @ Elite Models, Retouche: Jordan Hartley

Photography: BILLY COLEMAN

Links und rechts: Grauer Sweater von PHILISTINE. Sport-Leggings von ALEXANDER ACOSTA. Sport-BH von NIKE. Sneakers von UNDER ARMOUR. Kopfhรถrer von BEATS.

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Billboards, Lichter, Hupkonzert: Der New Yorker Times Square ist kein einfacher Platz, sondern eine Herausforderung. Wer in diesem Parcours aus Taxis, Menschen und Neonschildern bestehen will, zieht seine Gelassenheit nicht nur aus der eigenen Coolness, sondern auch aus der sportlichen Kleidung, die die StraĂ&#x;e zum Sportplatz macht.

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Hoodie von ALALA. Hose von PHILISTINE. Leggings von WOLFORD. Boots von BALENCIAGA. Rucksack von NIKE.

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Weste von ASOS. T-Shirt von ADIDAS. Mütze von VANS.

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Jacke von GYPSY SPORT. Sweater von LACOSTE. Mesh-Rock von ALEXANDER WANG. Sport-Leggings von ALEXANDER ACOSTA. Sonnenbrille von GUCCI.

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Links und rechts: Jacke von ADIDAS. Leggings von ALEXANDER ACOSTA. Rucksack von JOSHU + VELA. Sneakers von UNDER ARMOUR.

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Links und rechts: Mesh-Shirt von ALEXANDER WANG. Graues Sweatshirt von POLO RALPH LAUREN. SportBH von NIKE. Jogging-Hose von PINK VICTORIA’S SECRET. Boots von BALENCIAGA. Sonnenbrille von CUTLER AND GROSS. Kopfhörer von BEATS.


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Open Fotos: Erik Chmil

Ligurien, Italien


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Space Parkplätze sind wie Wartezimmer. Orte, an denen die Zeit still steht, wo der eine kommt und der andere geht und zum Schluss keiner zurückbleibt. Dann kramt Erik Chmil seine Kamera hervor und hält diese Plätze fest, die für ihn eben mehr sind als reine Zwecknutzung. Er sieht die Schönheit in weißen Linien und gelben Feldern, erkennt die Trostlosigkeit riesiger Wasserpfützen und zielt mit dem Objektiv gerade auf diese Merkmale, die aus dem Parkplatz richtige Kunst machen.

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Pueblo, USA

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Barcelona, Spanien

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Hongkong, China

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Chicago, USA

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CefalĂš, Italien

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Solitude

Andere fotografieren Autos, Erik Chmil lieber die Plätze, auf denen diese stehen. Rund um den Globus ist er gereist, um für sein Buch „Solitude“ nach den einsamsten und verlassensten Parkplätzen der Welt zu suchen. Früher hat auch Chmil Fahrzeuge inszeniert, sie für die Automobilbranche zu Models gemacht und ihnen durch seine Kamera Leben eingehaucht. Aber weil konventionell manchmal auch langweilig ist, macht der Fotograf nun alles anders. Mit „Solitude“ ist ein Werk entstanden, das mit seinen Fotografien Stille und Einsamkeit zwischen zwei Buchdeckel presst und dabei gleichzeitig die Mystik des Alltäglichen einfängt. Erik Chmil, „Solitude“, Hirmer Verlag, ca. 40.–

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Member Love

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Handzahm und zuckersüß waren wir noch nie. Deshalb verstecken wir den inneren Punk nicht länger und demonstrieren Rebellion mit Shirts und Sneakers, die sonst nicht jeder trägt. Dazu schnallen wir Uhren mit Textilband ums Handgelenk und hängen lässige Tote Bags über die Schulter, während im Bad nicht nur bunte Lidschatten und ausgefallene Duftkreationen, sondern auch richtig coole Seifenspender und -schalen auf uns warten.

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„Don’t shake hands with the cactus – well, why not?“ Benedict Cumberbatch

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Low

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Sneakers für sie

Speckröllchen gepaart mit schlechtem Gewissen stopfen wir auch diesen Sommer mit in den Koffer. Damit wir beim Ferienflirt dann aber trotzdem keine schlechte Figur machen, kaschieren wir die Wahrheit gekonnt mit sportlichen Sneakers und machen uns bereit für unseren Spurt in den Sonnenuntergang. 2

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1 Dolce & Gabbana, aus bedrucktem Kalbsleder, ca. 1'100.– 2 Philipp Plein, aus Leder, ca. 1'053.– 3 Etro, aus Kalbsleder und Baumwolle, ca. 509.– (farfetch.com) 4 Anya Hindmarch, aus Leder, ca. 601.– 5 Chiara Ferragni, aus Leder mit Pailletten, ca. 292.– 6 Prada, aus Leder, ca. 583.– 7 Marco De Vincenzo, „The Treccia“, aus Leder und Polyamid, ca. 675.– (farfetch.com) 8 Hogan, aus Leder, ca. 305.– 9 Miu Miu, aus Leder, ca. 640.– (luisaviaroma.com) 10 Veja x Deyrolle, „Esplar“ aus organischer agro-ökologischer Baumwolle, ca. 189.– (bei Aeschbach Chaussures und Mode Weber) 11 Palm Angels, aus Leder und Baumwolle, ca. 423.– 12 Giuseppe Zanotti Design, „May London“, aus Kalbsleder, ca. 686.– 13 Burberry, im „House“-Karomuster aus Baumwolle, ca. 355.– 14 Fabi, „Box-Bottom“, aus Baumwolle mit Lederinserts aus Kalbsleder, ca. 424.–


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Take-Away

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Tote Bags

Kein Spiel weckt mehr Erinnerung an die lange Autofahrt in den Süden als „Ich packe in meinen Koffer...“. Dem über die Jahre hinweg entstehenden Platzproblem wirken wir mit dem Kauf einer neuen Tote Bag entgegen und freuen uns wie Kinder, deren Leere zu füllen. 2

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13 1 Marc Jacobs, aus Polyurethan, ca. 417.– (farfetch.com) 2 Saint Laurent, „Rive Gauche“, aus Canvas und Leder, ca. 969.– 3 Anya Hindmarch, „Smiley Ebury“, aus Leder, ca. 843.– 4 Isabel Marant, „Bagya“, aus Leder mit bestickten Tragegriffen, ca. 755.– (stylebop.com) 5 Etro, aus PVC, ca. 498.– 6 See By Chloé, „Andy“, aus Leinen, ca. 185.– 7 Carmina Campus, „Life-Jacket“, aus Leder und Nylon, ca. 443.– (farfetch.com) 8 Emilio Pucci, aus Kalbsleder und Polyester, ca. 604.– 9 Burberry, aus Leder und Baumwoll-Jutegemisch, ca. 715.– 10 Givenchy, aus Baumwolle, ca. 921.– 11 Moschino, aus Kalbsleder, ca. 1’272.– 12 Miu Miu, aus Baumwolle, ca. 475.– (farfetch.com) 13 Michael Kors Collection, aus Leder, ca. 870.–

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Paradiesvogel

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Shirts für sie

Während der Freund nach Ibiza austanzt und die Freundinnen in den Malediven brutzeln, finden Sie sich in den Klauen der schwülen Stadthitze wieder. Vergraulen Sie das letzte Quäntchen gute Laune aber nicht in den Eisschrank, sondern holen Sie es in Form von viel Farbe und Print aufs Shirt. 3

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1 Etro, aus Baumwolle, ca. 323.– (farfetch.com) 2 Anni Carlsson, aus Seide, ca. 369.– 3 Blumarine, aus Polyester und Viskose, ca. 520.– 4 Romance Was Born, „Eyeconic“, aus Baumwolle, ca. 164.– 5 Dolce & Gabbana, aus Baumwolle, ca. 449.– 6 Proenza Schouler, aus Baumwolle, ca. 268.– 7 Kenzo, aus Seide und Polyester, ca. 350.– 8 House Of Holland, aus Baumwolle, ca. 95.– 9 Love Moschino, aus Baumwolle und Elastan, ca. 132.– 10 Versace, aus Baumwolle, ca. 806.– 11 Tommy Hilfiger, aus Baumwolle, ca. 170.– 12 Emilio Pucci, aus Seide, ca. 580.– (farfetch.com) 13 MSGM, aus Baumwolle, ca. 187.–

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Sexual Healing

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Bustiers

Wir stellen Brigitte Bardot nach oder machen es wie Marilyn Monroe. Weil wir aber weder Schmollmund noch Lüftungsgitter haben, holen wir uns Hilfe bei Givenchy und Kenzo: Deren Bustiers garantieren diesen Sommer nämlich feurige Temperaturen und schmelzende Männerherzen. 2

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13 1 Roseanna, aus Baumwolle und Viskose, ca. 280.– (farfetch.com) 2 H&M, aus Baumwolle, Polyester und Elastan ca. 30.– 3 Silvia Tcherassi, aus Baumwolle und Elastan, ca. 335.– (farfetch.com) 4 Versace, aus Seide und Viskose, ca. 654.– 5 Eric Schlosberg, „Bandana Top“, aus Baumwolle, ca. 602.– (farfetch.com) 6 Kenzo, aus Baumwolle und Nylon, ca. 273.– 7 Amir Slama, aus Polyamid und Elastan, ca. 170.– 8 Givenchy, aus Baumwolle, ca. 896.– 9 NK, aus Polyester und Viskose, ca. 339.– 10 P.E Nation, aus Polyester, ca. 96.– (farfetch.com) 11 Fleur du Mal, aus Baumwolle und Polyester, ca. 201.– 12 David Koma, aus Wollgemisch, ca. 654.– 13 Bordelle, aus Seidengemisch, ca. 349.–

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High

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Sneakers für ihn

Diesen Sommer flüchten wir. Vor Deadlines, verrückten Ex-Freundinnen und dem Alltagstrott. Damit wir bei unserem Ausbruch nicht bereits auf den ersten Metern über die Schnürsenkel stolpern, sorgen wir vor. Mit diesen Sneakers kann unserem Plan nichts mehr in die Quere kommen, und wir spurten los Richtung Freiheit. 2

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1 Marc Jacobs, aus Leder und Wildleder, ca. 653.– (farfetch.com) 2 Gucci, „Ace“, aus Kalbsleder, ca. 658.– 3 Off-White, aus Leder, ca. 476.– 4 Lanvin, aus Kalbsleder, Polyamid und Elastan, ca. 589.– 5 Prada, aus Baumwolle, ca. 615.– 6 Burberry, aus Canvas mit Baumwoll-Futter, ca. 450.– 7 Both, aus Pferdeleder, ca. 455.– (farfetch.com) 8 Nike, „Special Field Air Force 1“, aus Wildleder und Nylon, ca. 168.– (farfetch.com) 9 Diesel, „S-Nentish“, aus Baumwolle und Kunstharz, ca. 238.– 10 Rubirosa, „Ariza Grey“, aus Leder, ca. 389.– (rubirosa.ch) 11 Ann Demeulemeester Blanche, aus Leder, ca. 780.– (farfetch.com) 12 Philipp Plein, „Alec“, aus Leder, ca. 1'010.– (farfetch.com) 13 Fendi, aus Kalbs- und Lammleder und Viskose, ca. 1'000.– (farfetch.com) 14 Jimmy Choo, „Argyle“, aus Leder, ca. 888.– (farfetch.com)

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Visage

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Shirts für ihn

Big Brother schaut immer öfters weg, und das Image des FBI trauert goldenen Tagen nach. So ist es wohl vonnöten, die Sicherheit des Landes selbst in die Hand zu nehmen. Weil bekanntlich gilt, dass doppelt besser sieht, holen wir dafür die Augen von Elvis Presley oder Mona Lisa ins Team. Oder aufs Shirt. 2

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13 1 R13, aus Baumwoll-Kaschmirgemisch, ca. 232.– (farfetch.com) 2 Enfants Riches Déprimés, „What is Attachment“, aus Baumwolle, ca. 448.– (farfetch.com) 3 Vivienne Westwood, aus Baumwolle, ca. 205.– 4 Blood Brother, „Liberty Exclusive Adore“, aus Baumwolle, ca. 74.– 5 Raf Simons, aus Baumwolle, ca. 245.– 6 ih nom uh nit, aus Baumwolle, ca. 196.– (farfetch.com) 7 OAMC, aus Baumwolle, ca. 154.– 8 Stella McCartney, aus Baumwolle, ca. 237.– 9 Off-White, aus Baumwolle, ca. 290.– 10 Neil Barrett, aus Baumwolle, ca. 245.– 11 limitato, aus Baumwolle, ca. 143.– 12 Givenchy, aus Baumwolle, ca. 371.– 13 Lost & Found Ria Dunn, aus Baumwolle, ca. 244.–

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Lidschattenpaletten

Willy Wonka und Haribo können einpacken, denn diese Lidschattenpaletten setzen neue Standards. Dabei erinnern sie uns an frühere Zeiten, in denen wir im Süßwarenladen für 50 Rappen Großeinkäufe tätigten – nicht ganz so günstig, doch mindestens so ausgelassen können wir uns auf unseren Augenlidern austoben. 3

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1 Lancôme, „Spring Look French Temptation Eye Sugar Palette“, mit zehn matten und glitzernden Pastell-Tönen, ca. 59.– 2 Juvia’s Place, „The Zulu Eye Shadow Palette“, neun matte und metallisch-schimmernde Farben, ca. 16.– 3 Mac, Eye Shadow X4 in „Desert Dusk“, vier schimmernde, samtige und matte Farben, ca. 66.– 4 Yves Saint Laurent, Couture Palette in „11 Ballets Russes“, fünf matte und schimmernde Farben, ca. 95.– 5 Wet’n’Wild, ColorIcon Eyeshadow Trio in „I’m getting sunburned“, drei glitzernde Farben, ca. 3.– 6 Kiko, Smart Cult Eyeshadow Palette in „01 Matte Revolution“, 12 matte Farben, ca. 24.– 7 Nyx Professional Makeup, Ultimate Shadow Palette in „Brights“, 16 Farben mit Matt-, Satin-, Schimmer- und Metallic-Finish, ca. 22.– 8 Chanel, „Les 9 Ombres“, neun schimmernde Farben, ca. 100.– 9 Urban Decay, „Moondust Palette“, acht Farben mit 3D-Glitzerpigmenten, ca. 61.– 10 By Terry, Game Lighter Palette in „Fun’Tasia“, acht matte und glitzernde Farben, ca. 50.– 11 Makeup Revolution, Redemption Palette in „Acid Brights“, zwölf schimmernde und matte Farben, ca. 10.– (beautypalast.ch)

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Cover up

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Foundations

Einige Tage schreien förmlich danach, sich unter der Bettdecke zu verkriechen und von niemandem gesehen zu werden. Doch da der tägliche Gang aus dem Haus niemandem erspart bleibt, naht mit diesen neuen Foundations die Rettung, denn sie rüsten uns mit Teebaumöl, Hyaluron und Lichtschutzfaktor. 3

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1 Clarins, „Teint Haute Tenue+“, mit SPF 15. 30 ml, ca. 56.– 2 Yves Saint Laurent, „All Hours Encre de Peau“, ölfreie Formel. 25 ml, ca. 71.– 3 Lancôme, „Teint Miracle Fluid Foundation“, feuchtigkeitsspendend. 30 ml, ca. 62.– 4 Bobbi Brown, „Skin Long-Wear Weightless Foundation“, mit SPF 15. 30 ml, ca. 61.– 5 Chanel, „Le Teint Ultra Fluide“, für normale bis ölige Haut. 30 ml, ca. 66.– 6 The Body Shop, „Matte Clay Foundation“, mit Teebaumöl. 30 ml, ca. 25.– 7 Mac, „Studio Waterweight Foundation“, mit Pipette. 30 ml, ca. 46.– 8 Shiseido, „Synchro Skin Glow“, mit SPF 20. 30 ml, ca. 59.– 9 Nars, „Natural Radiant Longwear Foundation“, für ein verfeinertes Hautbild. 30 ml, ca. 67.– 10 Rituals, „Miracle Foundation“, mittlere Deckkraft. 30 ml, ca. 33.– 11 Laura Mercier, „Flawless Fusion Ultra-Longwear Foundation“, wasser- und schweissresistent. 30 ml, ca. 59.– 12 Nyx Professional Makeup, „Total Control Drop Foundation“, mit Pipette. 13 ml, ca. 20.–

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Augencremes

Die Augen sind die Achillesverse aller Party Girls, Business Ladys und frischgebackener Mamas. Wenn durchzechte Nächte und anstrengende Tage an unserer feinsten Haut zerren, wissen diese neuen Augencremes, was zu tun ist und versorgen uns mit Hyaluron, Vitamin C und Gurkenextrakt. 3

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1 Rituals, „Firm & Lift Eye Cream“, mit Lotus und Gotu Kola. 15 ml, ca. 44.– 2 Helena Rubinstein, „Re-Plasty Age Recovery Eye Strap“, feuchtigkeitsspendend und glättend. 15 ml, ca. 255.– 3 Origins, „Three Part Harmony“, erneuert und repariert. 30 ml, ca. 96.– 4 Estée Lauder, „Resilience Lift Cooling / Lifting Eye GelCreme“, kühlt und glättet. 15 ml, ca. 84.– 5 Sensai, „Wrinkle Repair Eye Cream“, für eine frische Ausstrahlung. 15 ml, ca. 203.– 6 Valmont, „Moisturizing Eye-C-Gel“, aufpolsternd und kühlend. 15 ml, ca. 105.– 7 The Body Shop, „Drops Of Youth Bouncy Eye Mask“, mit Gurkenextrakt. 20 ml, ca. 28.– 8 La Mer, „Genaissance The Eye and Expression Cream“, verjüngt und repariert. 15 ml, ca. 495.– 9 BareMinerals, „Ageless Genius Firming & Wrinkle Smoothing Eye Cream“, ohne Parabene und Sulfate. 15 g, ca. 45.– 10 Guerlain, „Orchidée Impériale Eye & Lip Contour Cream“, entgiftend. 15 ml, ca. 240.– 11 Perricone MD, „Cold Plasma Plus Eye“, mit Omega 3 und Vitamin C. 15 ml, ca. 181.–

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Alleskönner

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Wo eine Creme zu schwer ist und ein reines Öl zu reichhaltig, springt das Serum ein. Diese neuen Kreationen versorgen uns mit Hyaluron, Vitaminen und Traubenkernextrakt und sind somit die auserkorenen, wenn es um Hautprobleme jeglicher Art geht. 3

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1 Sisley, „Sérum Intensif Aux Résines Tropicales“, gegen Hautunreinheiten. 30 ml, ca. 162.– 2 Rituals, „Firm & Lift Active Serum“, für einen ebenmäßigen Hautton. 30 ml, ca. 55.– 3 Shiseido, „LiftDynamic Serum“, für mehr Elastizität. 30 ml, ca. 146.– 4 Caudalie, „Premier Cru Serum“, revitalisiert und korrigiert. 30 ml, ca. 116.– 5 Nuxe, „Nuxuriance Ultra Serum“, strafft und verdichtet. 30 ml, ca. 59.– 6 Clarins, „Double Serum“, 2-Phasen-Formel. 30 ml, ca. 110.– 7 Biotherm, „Aquasource Aura Leaf Concentrate“, zwei-Phasen-Formel. 50 ml, ca. 67.– 8 La Roche-Posay, „Hyalu B5 Serum“, mit Hyaluronsäure und Vitamin B5. 30 ml, ca. 43.– 9 Lancôme, „Advanced Génifique Sensitive“, einmonatige Nachtkur. 20 ml, ca. 99.– 10 Annayake, „Ultratime Sérum Perfecteur Anti-Rides“, für neue Strahlkraft. 30 ml, ca. 105.– 11 La Prairie, „Platinum Rare Cellular Night Elixir“, verjüngende Nachtpflege. 20 ml, ca. 1'347.– 12 The Body Shop, „Roots Of Strength Serum“, festigend und formend. 30 ml, ca. 60.–

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Holzfäller

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Neue Düfte für ihn

Nicht umsonst finden die Stadt-Hipster ihren Ursprung beim hochgekrempelten Holzfällerhemd und dem gegroomten Zwei-Wochen-Bart. Doch wo die Natur fehlt, vereinen sich in diesen Düften Zedernholz mit Gewürzen und Zitrusnoten und verleihen dem Ganzen noch einen Schuss authentische Männlichkeit. 3

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1 Azzaro, „Chrome Pure“, mit orientalisch-holzigen Noten. 50 ml, ca. 73.– 2 Chanel, „Allure Homme Sport“, frisch mit Zedernholz. 300 ml, ca. 285.– 3 Prada, „L’Homme Prada L’Eau“, mit Kardamom und Neroli. 50 ml, ca. 91.– 4 Cartier, „Déclaration“, würzig und holzig. 50 ml, ca. 106.– 5 Paco Rabanne, „Invictus Aqua“, mit holzigem Amber. 50 ml, ca. 71.– 6 Davidoff, „Cool Water Carribbean Summer Edition“, frisch. 125 ml, ca. 103 .– 7 Dolce & Gabbana, „Light Blue Italian Zest“, fruchtig mit Zitrone. 75 ml, ca. 86.– 8 Hugo Boss, „Urban Journey Limited Edition“, mit aromatischem schwarzen Tee. 75 ml, ca. 61.– 9 Narciso Rodriguez, „Bleu Noir“, mit Zedernholz und Moschus. 50 ml, ca. 86.– 10 Zadig & Voltaire, „This is Him!“, aus der Virginia Elwood Capsule Collection. 50 ml, ca. 76.– 11 Thomas Sabo, „Rebel At Heart Dark Woods“, holzig und würzig. 50 ml, ca. 55.–

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Blütenstaub

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Neue Düfte für sie

Wir wissen, wo die Blumen sind, denn sie verstecken sich zusammen mit süßer Vanille und fruchtigen Noten in diesen hübschen Flakons. Die neuen Duftkompositionen läuten die sonnigeren Tage ein und lassen uns auch ohne frisches Blumenbouquet voller Frühlingsgefühle durch die Straßen schlendern. 2

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1 Azzaro, „Mademoiselle Azzaro“, blumig und fruchtig. 50 ml, ca. 76.– 2 Alaïa Paris, „Nude“, mit holzigen und blumigen Noten. 50 ml, ca. 113.– 3 Chloé, „Nomade“, fruchtig und floral. 50 ml, ca. 128.– 4 Roberto Cavalli, „Florence“, mit süßer Kopfnote. 50 ml, ca. 92.– 5 Paco Rabanne, „Olympéa Aqua“, mit Vanille. 50 ml, ca. 85.– 6 Dolce & Gabbana, „Dolce Garden“, mit fruchtigen Noten. 50 ml, ca. 115.– 7 Thierry Mugler, „Alien Flora Futura“, mit weißer Ambra und Sandelholz. 60 ml, ca. 89.– 8 The Body Shop, „Japanese Cherry Blossom Strawberry Kiss“, blumig und süß. 50 ml, ca. 40.– 9 Chanel, „Coco Mademoiselle“, mit Patschuli, Rose und Jasmin. 50 ml, ca. 127.– 10 Moschino, „Gold Fresh Couture“, fruchtig und blumig. 50 ml, ca. 76.– 11 Versace, „Dylan Blue“, holzig mit süßer Note. 50 ml, ca. 109.–

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Guter Stoff

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Uhren mit Textilarmband

An Leder und Stahl haben wir uns genauso sattgesehen wie an der hundertsten Wiederholung von „Two and a Half Men“. Neuer Stoff muss her! Gutes Stichwort, deshalb setzen wir an unserem Handgelenk jetzt alles auf weiches Textilband, das unsere Haut umschmeichelt wie Charlie Sheen die nächste Blondine. 3

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14 1 Mondaine, „SBB Classic“, ca. 215.– 2 Chopard, „Chronograph Mille Miglia Racing Colours“, ca. 5'350.– 3 Skagen, „Signatur Solar SKW6452“, ca. 199.– 4 Zenith, „Chronomaster El Primero Open“, ca. 8'900.– 5 Tissot, „Quickster Nato Chronograph“, ca. 395.– 6 Omega, „Seamaster Aqua Terra Master Chronometer“, ca. 5'400.– 7 Victorinox, „I.N.O.X.“, ca. 565.– 8 TAG Heuer, „Formula 1“, ca. 1'350.– 9 Hublot, „Classix Fusion Chronograph Italia Independent Prince-De-Galles King Gold“, ca. 33'000.– 10 Gucci, „G-Timeless“, ca. 870.– 11 Flik Flak, „Orange Line“, ca. 45.– 12 Fendi, „Selleria Man“, mit Selleria Nastro Strap, ca. 2'990.– 13 Oris, „Big Crown Pro Pilot Worldtimer“, ca 3'400.– 14 Breitling, „Avenger Hurricane Military“, ca. 8'685.–

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Blumenkind

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Halsketten

Der Frühling steht vor der Tür, und wir tragen die frohe Botschaft stolz um den Hals. Auch wenn diese Blumengestecke nicht nach echten Rosen, Lilien und Hibiskusblüten duften, zaubern sie uns garantiert ein sonniges Gemüt und verwandeln unsere Schmuckdose in eine buntes Blumenbeet. 3

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1 Marni, „Floral Statement Necklace“, ca. 609.– (lyst.com) 2 Shourouk, „Floral Pendant Necklace“, ca. 532.– (farfetch.com) 3 Radà, Halskette mit strassbesetzter Blume aus Messing, ca. 273.– 4 Dolce & Gabbana, „Rose Embellished Necklace“, ca. 1'717.– (matchesfashion.com) 5 Kate Spade New York, „Lavish Blooms Statement Necklace“, ca. 157.– 6 Venessa Arizaga, „Smiley Flowers Necklace“, ca. 233.– 7 Lizzi Fortunao, „Poinsettia Collar Necklace“, ca. 387.– (shopbop.com) 8 Essentiel Antwerp, „Pugnac Necklace P1Cl“, ca. 80.– 9 Maria Calderara, „Embellished Oversized Necklace“, ca. 713.– (luxodo.com) 10 Oscar de la Renta, „Black Botanical Scribble Necklace“, ca. 654.– 11 Erickson Beamon, „Wild Flower Necklace“, ca. 1'032.– 12 DSquared2, Halsband aus Satin mit Blumendetail, ca. 420.– (luisaviaroma.com) 13 P.A.R.O.S.H., „Flowers Necklace“, ca. 238.–

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Vis-à-vis

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Spiegel

Wer ist die Schönste im ganzen Land? Sie natürlich, und mit diesen Spiegeln fällt es Ihnen nun umso leichter, dies zu glauben. Sie hängen als kleine Schmuckstücke an unseren Wänden und sind dabei ein Abbild unserer inneren Schönheit. 3

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1 Eva Padberg, „Istres“, ca. 140.– (home24.ch) 2 Skagerak, „Turn Mirror“, ca. 248.– 3 Anderson, „Yara“, Set aus drei Spiegeln, ca. 249.– (westwingnow.ch) 4 Harto, „Lubin“, ca. 139.– (connox.ch) 5 A Simple Mess, „Liva“, ca. 81.– 6 Jill & Jim Designs, „Tera“, ca. 160.– 7 Umbra, „Mira“, ca. 115.– 8 Petite Friture, „Panache“, mit austauschbaren Tassels, ca. 196.– (goodform.ch) 9 Renwil, „Cella Mirror“, ca. 339.– (nordstrom.ch) 10 Westwing, „Zain“, ca. 64.– 11 &Klevering, „Bamboo“, ca. 58.– 12 Notre Monde, Durchmesser 61 cm, ca. 240.– (moebelfactory.ch) 13 Interio, „Dania“, ca. 100.–

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Exhibition

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Schmuckhalter

Dass Accessoires um unseren Hals, Arm oder am Ohr am besten aussehen, ist klar. Doch mit diesen Schmuckständern wird das abendliche Ablegen der Schmuck-Rüstung zur wahren Zeremonie und sieht auch bei Unordnung nach einem errungenen Siegespokal aus, der nicht ignoriert werden kann. 2

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1 Sass & Belle, „Gold Cactus Jewellery Stand“, ca. 22.– 2 Betty Bossi, mit individuell zusammensteckbaren Ständern, ca. 28.– 3 Enjoymedia, „Skeletthand“, mit biegsamen Fingergliedern, ca. 50.– 4 Vertbaudet, mit Spiegel, ca. 35.– 5 Möbel Pfister, „Glora“, ca. 20.– 6 Kikkerland, „Jewelry Holder Ladder“, ca. 23.– 7 Anthropologie, „Totemic“, ca. 45.– 8 West Emory, „Jewelry Tree“, mit stoffbezogenem Armband-Halter, ca. 30.– (bedbathandbeyond.com) 9 Oliver Bonas, „Copper & Marble Three Tier Jewellery Stand“, ca. 53.– 10 Kendra Scott, „Large T-Bar Jewelry Stand“, ca. 88.– (nordstrom.com) 11 Badden, aus grünem Marmor und Messing, ca. 37.– (made.com) 12 Gate Noir by Greengate, mit verspiegeltem Tablett, ca. 44.– (geliebtes-zuhause.de) 13 Umbra, „Poise Accessory Tray Brass“, ca. 30.–

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Abwasch

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Seifenspender

Und während das Flugzeug in Richtung Heimat losrollt, denken wir zurück: an Nächte die heißer als die Tage waren, und an Taten, die mit etwas Abstand plötzlich schamlos wirken. Zeit, sich alten Schandtaten zu entledigen und sich mit unserer stylischen Auswahl von Seifenspendern von Sünden rein zu waschen. 3

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14 1 Bloomingville, „Aurora“, aus Glas und Metall, ca. 17.– 2 Depot, aus Steingut, ca. 14.– 3 Kela, „Liam“, aus Kunststoff, ca. 27.– (galaxus.ch) 4 H&M, aus Porzellan, ca. 15.– 5 Galzone, „Suza“, aus Steingut und Edelstahl, ca. 13.– (westwingnow.ch) 6 Möve, aus Teakholz, ca. 50.– 7 Barbara Becker, „Amira“, aus Steinzeug, ca. 25.– (galaxus.ch) 8 Pfister, „AquaCobre“, aus Edelstahl, ca. 45.– 9 Decor Walther, „Mikado SSP“, aus Kupfer, ca. 154.– 10 Schnaps Idee, aus Glas mit Pumpkopf aus Edelstahl, ca. 38.– 11 Zone, „Saxo“, aus Beton und Edelstahl, ca. 44.– 12 Villa Collection, „Pure Soap“, aus Glas, ca. 27.– 13 Interio, „Ines“, aus Keramik, ca. 20.– 14 Andrea House, „Nero“, aus Schiefer, ca. 24.– (westwingnow.ch)

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Flutsch

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Seifenschalen

Die Stuckseife, Bestandteil eines jeden Badezimmers. Eine Seife, glatt wie eine Eisfläche und de facto unhygienischer als eine Kanalratte. À la express verbannen wir darum Lavendel und Flieder in Seifenschalen und müssen feststellen, dass sie als Vorzeigeobjekte wunderbar fungieren. 2

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1 Spirella, aus Porzellan, ca. 20.– 2 Depot, „Scandy“, aus Steinzeug und Eiche, ca. 16.– 3 Aquanova, aus Keramik und Buchenholz, ca. 17.– (raumtraum-dekoshop.de) 4 InterDesign, mit Stahlrahmen und Kunststoffeinsatz, ca. 10.– (amazon.com) 5 Zara Home, aus ungesättigtem Polyesterharz, ca. 16.– 6 Decor Walther, aus Glas und Metall, ca. 103.– (reuter.de) 7 Möve, „Copper“, aus Porzellan und Kupfer, ca. 39.– (galaxus.ch) 8 Interio, „Fidelio“, aus Holz, ca. 17.– 9 Pfister, „Doty“, aus Keramik, ca.15.– 10 Kela, „Varda“, aus Mamor, ca. 32.– (brack.ch) 11 Globus, aus Marmor, ca. 20.– 12 Zone, „Saxo“, aus Beton und Edelstahl, ca. 21.– (westwingnow.ch) 13 Vipp, aus lackiertem Edelstahl, Gummi und Kunststoff, ca. 80.– 14 Wenko, aus Keramik mit eingearbeiteter Glanzstruktur, ca. 11.– (fruugo.com)

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Headbanger

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In-Ear-Kopfhörer

New year, new me – eine Challenge, die uns diese Bluetooth-Kopfhörer noch etwas spaßiger gestalten, denn mit ihnen können Sie während ihres Workouts nicht nur Musik hören und sich ohne Bedenken bei Wind und Wetter austoben, sie übertönen womöglich auch den inneren Schweinehund. 3

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14 1 Urbanears, „Stadion“ in Team, mit Mikrofon, ca. 109.– 2 Jaybird, „Run“ in Drift, wasserdicht, ca. 229.– 3 Sony, „WF-SP700N“ in Rosa, ca. 229.– 4 Fitbit, „Flyer“ in Mondgrau, mit Mikrofon, ca. 140.– (galaxus.ch) 5 Plantronics, „BackBeat Fit 305“ in Koralle / Grau, ca. 130.– 6 Urbanista, „Madrid“ in Rose Gold, mit Mikrofon, ca. 50.– (digitec.ch) 7 Aftershokz, „Trekz Titanium“, wasserresistent, ca. 119.– (galaxus.ch) 8 Bang & Olufsen, „Beoplay H5“ in Dusty Rose, mit Mikrofon, ca. 249.– 9 Beats, „Powerbeats3 Wireless“ in Asphalt, wasserbeständig, ca. 199.– 10 Beyerdynamic, „Byron BT“, mit Mikrofon, ca. 89.– 11 Teufel, „Move BT“, ca. 139.– 12 Samsung, „Gear IconX“ in Grau, ca. 229.– 13 Sennheiser, „CX 6.00BT“, ca. 109.– 14 Optoma, „NuForce Be Free8“, ca. 200.–

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Best Bash

Mädelsrunde: Giorgia Tordini, Ece Sükan, Elisa Nalin, Leaf Greener.

6.3., Miu Miu Afterparty, Hotel Bourbon, Paris Text: Marina Warth Fotos: Miu Miu

Die Mode, die Show. Reines Business das Ganze und für die Designer die Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Richtig los geht’s eigentlich erst danach – wie am 6. März in Paris, wo Miu Miu anlässlich der Präsentation seiner Winterkollektion eine Party schmiss, deren Gästeliste sich las wie das ABC von Hollywood. Elle Fanning, Zoe Kazan, Melanie Laurent, Stacy Martin, Marc Jacobs... wer zu den Coolen gehört, durfte auf dieser Sause nicht fehlen. Und weil Celebrities davon leben, zwischen anderen A-bis-Z-Promis aufzufallen, gab’s auch modisch allerhand zu sehen. Wer sich genau mit wem in den dunklen Ecken des Hotels Bourbon herumtrieb, bleibt vorerst geheim. Oder zumindest so lange, bis wir die neuen Teile von Miu Miu endlich tragen können.

Heute mal blond: Stylistin Tina Leung.

Highlights: Die Kleidung der Partygäste. Fazit: Betrunken sind auch Stars nur Menschen.

Der Nachname öffnet alle Türen: Morgane Polanski.

Designerin Vika Gazinskaya sammelt bei Miu Miu Inspiration. Diese beiden lernen das richtige Foto-Lächeln...

...von diesen Lädels!

Show me what you got: Model Slick Woods.

le: R t c oup Cutes ynton. o B L uc y

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ale ami M

k und

Glauben Sie uns, dass Schauspielerin Rowan Blanchard erst 17 Jahre alt ist?

Cheers, Lou Doillon!

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Schauspielerinnen unter sich: Zoe Kazan, Rachel Brosnahan und Lucy Boynton.

Hier macht die gute Laune mal kurz Pause: Michael Amzallag, Katie Grand und Camille Bidault Waddington. Siobhan Bell gibt hinterm DJ-Pult Vollgas.

Ein Herz und eine Seele: Elle Fanning und Marc Jacobs.

Wir lassen die BlondinenWitze und kommen zum Punkt: Das sind Caro Daur und Nicola Peltz

Zwei Lockenköpfe unter sich.

Neue Frisur, neuer Style: Schauspieler Paul Dano erfindet sich neu.

Das nennen wir einen Schlafzimmer-Blick: Emmanuelle Seigner

Polarisiert mit seiner Musik und seinen Outfits: Casey Spooner.

Eine hübscher als die andere: Georgia May Jagger, Rebecca Dayan und Audrey Marnay.

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Jerry Stafford und Gwendoline Christie rücken fürs Foto extra nah zusammen.

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Das Tüpfelchen auf dem „i” – oder die Anna auf der Torte.

Frühlingsputz

24.2., Anna dello Russo Night, Mailand Text:Angela Angela Bacchini Fotos: Camera Nationale Della Moda Italiana Valentina Scambia glänzt im bodenlangen Blumenkleid.

Ob da schon der Wein floss? Anna dello Russo mit Dee Ocleppo und Tommy Hilfiger.

Hat’s im Kleiderschrank keinen Platz mehr, räumt man die alten Sachen weg, geht auf den Flohmarkt, verschenkt sie an Freunde und Familie. Heißt man Anna dello Russo, tut man dies im Rahmen einer Modenschau und erzielt damit einen satten Erlös von 147'000 Euro. Doch die Maximalistin in Sachen Mode plant nicht etwa, ihr Inventar damit wieder aufzustocken, denn der gesamte Betrag kommt der Swarovski Stiftung zugute, die mit einem Scholarship-Programm junge Mode-Talente unterstützt. Eröffnet wurde die Auktion in Mailand von der 55-Jährigen selbst, die einen ausdrucksstarken Auftritt auf dem Laufsteg hinlegte, gefolgt von Models wie Hailey Baldwin und Izabel Goulart, die dello Russos Archiv von über 30 Jahren wieder neu aufleben ließen. Im Anschluss fanden sich geladene Gäste bei einem exklusiven Dinner wieder, und – ganz die Exzentrikerin – ließ Anna dello Russo den Abend mit einer ausschweifenden Party ausklingen.

Rita-Ora-Lookalike Jasmine Sanders.

Hailey Clauson erinnert an ein stolzes Nummerngirl aus dem Boxring.

Highlight: Anna dello Russos Auftritt auf dem Laufsteg. Fazit: Mode für Mode: So geht richtiges Engagement!

Es geht auch lässig: Nicolo Oddi mit Giuliano Carparelli.

Mehr Anna dello Rosso geht nicht.

Bei all dem Pelz muss man schon fast nach Eleonora Carisi suchen.

Chic in

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L ac k

eder und L

: Ec e

Perfekt im Kontrast: Mohammed Al Turki, Evangelo Bousis, Nga Nguyen, Peter Dundas und Natasha Poly.

n. Suka

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Verrückte Hühner.

Candela Pelizza mag’s rot.

So sieht subtile Glückseligkeit aus: Net-à-Porter-CEO Federico Marchetti mit Partnerin Kerry Olsen. Alina Baikova besticht nicht nur mit ihren blauen Augen.

Auch Bloggerin Caroline Daur ist mit von der Partie.

Die Extravaganz in Person: Caroline Vreeland.

Star DJane Jodie Harsh liefert bei der abschließenden Party die passenden Beats.

Cooler Style: Model Blanca Padilla.

Hailey Baldwin ist das Küken der Show.

Legt einen starken Auftritt hin: Anna dello Russo.

Hat nicht nur den Laufsteg im Griff: HadidSpross Anwar mit Freundin Nicola Peltz.

Bei Modeikone Giovanna Battaglia und Gatte Oscar Engelberg glitzerts und funkelts.

Schau mir in die Augen, Kleines. F A C E S

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Wasser Ohne Wasser wären wir alle nur ein Haufen Staub. Kein Leben, kein Sein. Wir brauchen das H2O so dringend und tragen den Beständen doch viel zu wenig Sorge. Am 22. März rufen die Vereinten Nationen zur Achtsamkeit auf: Zu viele Menschen leben ohne sauberes Wasser, während andere der Verschwendung frönen. Deshalb leisten wir unseren Beitrag und hoffen darauf, dass Sie nach der Lektüre dieser Seite beim Zähneputzen endlich den Hahn zudrehen.

Für ein Kilo Stahl etwa 18 Liter und für ein Blatt Papier knapp drei Liter.

3 Tage Der menschliche Körper kann in der Regel nicht mehr als drei Tage ohne Wasser auskommen. 10% Wasserverlust erzeugt schwere Mangelerscheinungen. Wasserverlust von über 20% kann zum Tod führen. Der Mensch trinkt pro Jahr ungefähr das Fünffache seines eigenen Körpergewichts an Wasser. Bis zu unserem Tod trinken wir etwa 25'000 bis 30'000 Liter Wasser.

Die Erdoberfläche ist zu 72% mit Wasser bedeckt. Dieses Wasser teilt sich auf in 97% Meerwasser, 2,7% Süßwasser und nur 0,3% Trinkwasser. Der durchschnittliche Regentropfen hat einen Durchmesser von ein bis zwei Millimetern. 110'000 Kubikkilometer Regen fallen jährlich auf die Erde. Wie viele Regentropfen sind das insgesamt? Dreisatz? Jemand?

43 Liter

92% des menschlichen Blutes besteht aus Wasser. Das Gehirn setzt sich zu 90%, die Muskeln zu 75%, die Leber zu 69% und die Knochen zu 22% aus Wasser zusammen. Der durchschnittliche erwachsene Körper enthält etwa 43 Liter Wasser.

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Bei seiner Geburt besteht der Mensch aus ungefähr 97% Wasser. Ist er erwachsen, beträgt der Wasseranteil nur noch 70%, da mit zunehmendem Alter der Körper verhärtet und sein Wasserbindungsvermögen schwindet.

So viel Wasser wird zur Herstellung von 1 kg (oder 1 l) benötigt: Fleisch = 15'455 l, Käse = 5'000 l, Reis = 3'400 l, Zucker = 1'500 l, Milch = 1'000 l, Bier = 300 l, Kartoffeln = 255 l. Ein Fast-FoodMenü bestehend aus Hamburger, Pommes und Soft-Drink verbraucht ungefähr 6'000 Liter Wasser.

Durch verschmutztes Wasser können Krankheiten wie Durchfall, Cholera, Typhus und Polio übertragen werden. Verschmutztes Trinkwasser verursacht Schätzungen zufolge jedes Jahr mehr als 502'000 Todesfälle aufgrund von Durchfallerkrankungen.

2050 n. Chr.

Nicht nur Lebensmittel, sondern auch Industrieproduktionen verschlingen eine Menge Wasser. Um ein Auto zu produzieren, werden ca. 20'000 Liter Wasser benötigt.

Laut OECDUmweltausblick wird der globale Wasserverbrauch bis 2050 um 55% steigen durch Mehrbedarf im verarbeitenden Gewerbe (+400%), der thermischen Stromerzeugung (+140%) und in Privathaushalten (+130%). Dieser Bedarf wird mit der Wassernutzung der Landwirte konkurrieren. 2,3 Milliarden Menschen mehr als heute werden in Gebieten mit extremer Wasserknappheit leben.

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Der Wasser verbrauch eines Café Latte to go beträgt alles in allem – inklusive Treibstoff und Maschinen des Farmers, Wässerung, Reinigung und Veredelung des Kaffees sowie Produktion von Milch, Zucker und Kartonbecher – rund 200 Liter Wasser.

Wasser kommt als einzige Substanz auf der Erde gleichzeitig in den drei verschiedenen Zustandsformen fest, flüssig und gasförmig vor. Und nach Sauerstoff ist Wasser die Substanz, die wir am meisten brauchen und der wir am wenigsten misstrauen.

69% des weltweit verfügbaren Süßwassers werden heute in der Landwirtschaft verbraucht. Auf die Industrie entfallen 19%, während lediglich 12% der Wasserentnahme auf das Konto der Haushalte und Gemeinden gehen.

Der Verbrauch von Wasser pro Person und Tag schwankt stark nach Regionen. Spitzenreiter ist Dubai mit 500 Litern, gefolgt von den USA (295 l), Japan (278 l), Spanien (270 l) und Russland (270 l). Die Schweizer liegen mit 237 Litern knapp dahinter, während die Deutschen nur gut die Hälfte verbrauchen (122 l)


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