01 2018 JANUAR / FEBRUAR CHF 4.50
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Neil Patrick Harris
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...und ab in die Pampa.
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Süße Träume garantieren diese Schlafmasken.
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Contributors Editor’s Choice The Look Man The Look Woman The Look Beauty What they say Let’s face it Short Trip
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Coole Mode für graue Tage zeigt Caren Detje im Editorial „Right here, right now“.
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Im Winter trotzdem stylisch bleiben: mit unserem Look Woman.
Eat & Drink Travel Beauty Fashion
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Anne Clark Soufian
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Diese Socken sind cool und wärmen gleichzeitig kalte Füße.
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Mobil sein heißt frei sein. Wir zeigen die Behausungen moderner Nomaden.
Falten und Linien in Promi-Gesichtern sind ein Fall für Pietro Sassi. Diesen Monat ist Neil Patrick Harris dran.
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Raus in die Welt! Wir sagen Ihnen, wohin wir jetzt verreisen.
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Hübsche Büchse: Lipbalms gibt’s in den Goods.
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#GiveBrilliant BRILLANZ FÜR ALLE MIT DER FESTTAGSKOLLEKTION
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Editorial „Right here, right now“ by Caren Detje Editorial „Arty Party“ by Philippe Arlt
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Legen Sie Ihren Kopf auf eines dieser Kissen: gute Nacht!
Wir bestaunen nackte Betonklötze und feiern den Brutalismus.
Interview: Ladina Steinegger Insider: LYN Lingerie Story: Wrangler
Story 34 64 80
Am Arsch der Welt: Pampa Save the Giants Vagabondi
The Goods 89
Vol. 01/2018
Events
110 MagicMonday, Blumen Krämer, Zürich 112 Afterwork Party, Grieder, Zürich
Last Facts 114 Schneesport
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Nachdem Sie unser Interview mit LYN Lingerie gelesen haben, kaufen Sie nie wieder Unterwäsche bei Victoria’s Secret.
Wie aus Wrangler einer der größten Denim-Player der Welt wurde.
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Ladina Steinegger erzählt uns von der Mode und wie die Liebe sie nach Rom brachte.
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Unser Autor sucht in Argentinien den Arsch der Welt.
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Cover
Model: Samile Bermannelli Image: Showbit Look von Viktor & Rolf.
In diesen Slippern fühlen wir uns, als wären wir bereits im Bett.
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Mode und Kunst gehen in unserer Strecke „Arty Party“ Hand in Hand.
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Impressum F A C E S
Herausgeber
C O N T R I B U T O R S
Stefan Berger – berger@faces.ch Patrick Pierazzoli – pierazzoli@faces.ch
Chefredakteur Patrick Pierazzoli
Creative Consultants Florian Ribisch Alex Wiederin
Redaktionsleitung
Marina Warth – marina@faces.ch
Grafikleitung
Meret Ackermann – grafik@faces.ch Gina Boffa – grafik@faces.ch
Maximilian Reich
Wenn du einen suchst, der sich für eine gute Story von Stieren durch Pamplona jagen lässt, ist Maximilian Reich dein Mann. Der Münchner schreibt für alle lauten Tiere des Mediendschungels, darunter Playboy, Neon, Postillon und FACES. Reich hält nie die Klappe, genauso, wie es sich für einen guten Journalisten gebührt. Vielleicht hat er Hartnäckigkeit auch im Studium gelernt, aber wir sind froh, ist Maximilian Reich nicht bei BWL hängengeblieben. Sonst müssten wir nämlich auf seine Reiseberichte verzichten – zuletzt schickten wir ihn in die Pampa nach Argentinien. Lesen Sie selbst, auf Seite 34 geht’s los.
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Phili
Tiere und Landschaften haben ihre Faszination, aber Menschen und Mode zu fotografieren, hat ihren ganz eigenen Reiz. Deshalb hat Philippe Arlt seine Leidenschaft von der einen in die andere Branche verlegt und fotografiert seitdem für Werbeund Modekunden. Trotzdem zieht es ihn wie die Vögel im Winter Richtung Süden, genauer gesagt ans Kap in Südafrika – Arlts Art, der europäischen Kälte den Stinkefinger zu zeigen. Den Rest des Jahres lebt der 26-jährige Fotograf in München, von wo aus er auch unser Editorial „Arty Party“ geshootet hat. Die Bilder sehen Sie auf Seite 72. 8
Redaktion
Caren Detje
Meret Ackermann & Gina Boffa
Ohne Gina Boffa und Meret Ackermann wären wir so hilflos wie der Weihnachtsmann ohne seinen Schlitten. Die beiden teilen sich nämlich die Leitung in unserer Grafik und sorgen jeden Monat dafür, dass Texte, Schriften, Bilder und Farben zueinander finden. Gina wohnt in Zürich, mit Mann, Hund, Katzen und der neunmonatigen Tochter, die der Grund ist, warum wir einige Zeit auf sie verzichten mussten. Meret hat während Ginas Abwesenheit die Stellung gehalten und das so gut gemacht, dass wir die Walliserin mit Faible fürs Klettern, Häkeln und Surfen nicht mehr gehen lassen wollten. Umso schöner, dass wir jetzt zwei Grafikerinnen haben, denen wir an dieser Stelle von Herzen danken können.
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Ihre Freunde waren die Models, ihre Küche die Dunkelkammer: Als Caren Detje mit 15 Jahren mit dem Fotografieren begann, musste herhalten, was da war. Der Spaß wurde zur Leidenschaft, das Hobby zum Beruf – und das ganz ohne Ausbildung oder Studium. Detje hört lieber auf ihr Bauchgefühl und lässt sich für ihre Fotos von Melodien und Songtexten inspirieren. Und das funktioniert, wie sie uns während des Shootings unseres Editorials „Right here, right now“ bewiesen hat, dessen Bilder Sie auf Seite 42 begutachten können.
FACES Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich Tel. +41 43 322 05 23 redaktion@faces.ch
Redaktion
Jessica Auer – jessica@faces.ch Angela Bacchini – angela@faces.ch
Design/Layout Lisa Kraan
Autoren
Jessica Auer, Angela Bacchini, Linda Freutel, Maximilian Reich, Marco Rüegg, Pietro Sassi, Marina Warth
Fotos & Illustrationen
Philippe Arlt, Caren Detje, Philip Jodidio, Maximilian Reich, Park Books, pa picture alliance (dpa), Showbit, Taschen Verlag, Wenn
Verlag
Fairlane Consulting GmbH Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich
Anzeigen Schweiz und international
Fairlane Consulting GmbH Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich Tel. +41 43 322 05 37 Stefan Berger – berger@faces.ch Angela Meleti – meleti@faces.ch Serap Yavuz – yavuz@faces.ch
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Samile Bermannelli kommt aus derselben brasilianischen Kleinstadt wie Adriana Lima. Und läuft mittlerweile genauso oft den Laufsteg runter wie ihr Idol – zum Beispiel für Victoria’s Secret, für die 19-Jährige ein wahr gewordener Traum. Eigentlich wollte sie ja Anwältin werden, weil sie so gerne diskutiert, und könnte sie sich eine Superpower aussuchen, dann wäre sie gerne unsichtbar. Nun ja, bei letzterem können wir nicht behilflich sein, denn wir drucken Samile Bermannelli diesen Monat auf unser Cover. /
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Abonnementspreise
FACES erscheint 10 Mal im Jahr. Einzelverkaufspreis CHF 4.50 Jahresabo CHF 45.– / 15.–* *FACES-Member profitieren von einem Spezialangebot. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Anmeldung unter: member.faces.ch © Copyright 2018 Fairlane Consulting GmbH Der FACES-Schriftzug/-Stern sind eingetragene Markenzeichen der Fairlane Consulting GmbH und dürfen nicht ohne deren Zustimmung verwendet werden. Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.
FACES wird ausschließlich auf PEFC-zertifiziertes Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gedruckt.
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Patrick Pierazzoli, Chefredakteur Marco Rüegg, Redakteur
Marina Warth, Leitende Redakteurin
Girasole Space Cowboy Was von Weihnachten bleibt, sind Wachsflecken auf dem Parkett und stapelweise Geschenkpapier. Vier Wochen fiebert die Welt auf diesen Abend hin, notiert Wünsche, trinkt Glühwein, backt Kekse und isst davon solche Unmengen, dass die Fitnesscenter Anfang Januar voller sind als die Geschäfte am Black Friday. Und stehen die Zeiger am Vierundzwanzigsten fünf vor Zwölf verraucht der Zauber, der sich am Tag darauf höchstens noch in den Baumkugeln findet, die dort weiterhin unschuldig zwischen den Zweigen hängen. Bei mir gibt’s weder Baum noch Kranz, aber Gefunkel, das sich auch nach dem ganzen Weihnachtstamtam noch sehen lassen kann: Nämlich den coolen Astronautenhänger (Globus, ca. 13.–), der Lametta und Co. locker in den Schatten stellt.
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Es gibt Menschen, die lieben den Winter, den Schnee und die Kälte. Ich gehöre nicht zu ihnen. Ich friere. Mir genügt die Gewissheit, dass ich jederzeit ins romantische Winterwunderland in die Berge fahren kann – ich brauche es nicht vor der Haustüre. Da hätte ich immer lieber Strand, Meer und Palmen. Aber eben: Es ist, wie es ist. Deshalb muss ich mich jedes Jahr dick einpacken, sobald die letzten Blätter gefallen sind, um es unbeschadet bis in den Frühling zu schaffen. Durch diesen Winter bringt mich der dicke Piumino von Duvetica – da beißen sich die Minusgrade die Zähne aus. Das schönste aber ist die Farbe: Girasole. Goldgelb wie eine Sonnenblume wärmt diese Jacke nicht nur den Körper, sondern auch die Seele, und auf einmal freue ich mich fast ein bisschen auf den Schnee.
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Jungle Jingle Da kursiert gerade ein basslastiges Dschungelvirus, das den Permafrost aus den Gliedern scheucht. Es schwirrt durch die Ohrmuschel, legt Feuer unter der Schädeldecke, brät dem Denkapparat die Sicherungen durch und spielt Bongo mit den Gehörknöcheln. Downtempo, einen dezent getakteten 100-Bpm-Soundteppich. Diesen weben Felipe Salmón und Rafael Pereira, wenn sie als Dengue Dengue Dengue die Clubs befallen, in freaky Masken. Ein audiovisueller Psychoflash! Online verbreiten die zwei Peruaner ihren trippy Ayahuasca-Cumbia via Soundcloud. Der SchamanenTechno treibt die Körpertemperatur in die Höhe, dass Sie durch den Alltag gleiten wie durch warmes Badewasser. Schlottern Sie noch, oder wippen Sie schon?
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WENN MAN DAVON TRÄUMEN KANN, KANN MAN ES AUCH KAUFEN. GSA T N SON RKAUF 7. VE 0. & 1 1 BER AM Z EM HR DE 1 8U 0 1
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Es ist Zeit, endlich mal wieder was zu erleben. Also weg vom Sofa und auf in den Schnee! Damit wir uns dort keine Frostbeulen holen, sorgen wir mit dicken Strickpullovern, Mützen und warmen Handschuhen vor. Eine Daunenjacke gehört so selbstverständlich zur Grundausstattung wie Schuhe, mit denen wir 9 uns dank fester Sohle und ordentlich Gripp auf dem Eis nicht bäuchlings hinlegen. Bei Moncler Gamme Bleu und Etro stehen alle Zeichen auf Blau, wobei mit einigen Klecksen ruhig Akzente gesetzt werden dürfen. Ob wir beim Aufstieg auf den Gipfel nach dem nächsten Ötzi oder dem Yeti Ausschau halten? Vielleicht doch eher nach der besten Piste, um später auf dem Schlitten talwärts zu donnern.
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1 DSquared2, „Ski skier intarsia“, Pullover aus Wolle, ca. 649.– (farfetch.com) 2 Alexander McQueen, Handschuhe aus Leder, ca. 346.– 3 Wrangler, Socken aus Baumwolle und Nylon, ca. 15.– 4 Moncler, Schal aus Wolle, ca. 215.– 5 Dragon, „Verge Flash Blue NFXS“, Skibrille aus Polykarbonat und Polyurethan, ca. 125.– (freestyleextreme.com) 6 Fendi, Rucksack aus Leder, ca. 1'619.– (farfetch.com) 7 Kenzo, Daunenjacke aus Polyester mit Fütterung aus Daunenfedern, ca. 797.– 8 Gucci, Pullover aus Wolle, ca. 1'050.– 9 424 fairfax, „Alias“, Jogginghosen aus Baumwolle, ca. 307.– 10 Guidi, „Cordovan“, Stiefel aus Leder, ca.1'415.– (farfetch.com) 11 Victorinox, „I.N.O.X Titanium Sky High Limited Edition“, mit Armband aus Technora und Titangehäuse, ca. 845.– 12 Absolut, „Absolut Facet“, Vodka 40 %. 0,7 l, ca. 19.– 13 Alltimers, Beanie aus Acryl, ca. 54.– (farfetch.com) 14 3R, faltbarer Schlitten aus Eschenholz, ca. 359.– (intersport.com) 15 Bally, „Champions Boots“, Stiefel aus Kalbsleder, ca. 750.– 12
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Auf der Piste spielt Mode keine Rolle. Was zählt, sind die Skills. Für alle, die nie übers Posieren im Schnee hinauskommen, gibt’s Après Ski. Man trifft sich genauso in Vollmontur, als hätte man den Berg bezwungen anstelle des Ein-Liter-Biers. Musik dröhnt aus den Boxen, es wird geschunkelt und getanzt, bis sich die Nacht über die Berge schiebt. Bei Minusgraden braucht’s dennoch ordentlich Gegenwehr, am besten mit Sweatern mit Aufdruck, Strickmützen und Boots, die den eisigen Weg zum Catwalk machen. Die Daunenjacke im MichelinDesign lassen wir dabei schön im Schrank und greifen stattdessen zum coolen Bomber, den wir uns an der Bar locker über die Schultern werfen.
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1 Kru, Oversized-Jacke aus Polyester, ca. 1'951.– (farfetch.com) 2 Maison Scotch, T-Shirt aus Baumwolle ca. 89.– 3 Salomon, „Rocker2 100“, Skis mit einem reinen Holzkern, ca. 783.– 4 Twin Set, „Hearts Strass Leather Gloves“, aus Leder, ca. 119.– 5 Y-3, Gürtel mit Kontrastschnalle, ca. 80.– 6 The Body Shop, „White Musk“, Eau de Toilette mit Maiglöckchen und Jasmin. 60 ml, ca. 55.– 7 Alexander Wang, „Roxy Cage“, Beuteltasche aus Leder, ca. 915.– (net-a-porter.com) 8 Fenty x Puma, wattierte Cropped-Jacke aus Polyester, ca. 585.– 9 Moschino, Hoodie aus Baumwolle, ca. 481.– 10 Ann Demeulemeester, „June“, Rock aus Seide, ca. 902.– (farfetch.com) 11 Marc Jacobs, „Ryder“, Stiefeletten mit Schnürung aus Leder, ca. 595.– 12 Mido, „Ocean Star Caliber 80“, mit Titangehäuse, Kautschukarmband und Automatikwerk, ca. 990.– 13 Moncler, Schal aus Lacknylon, ca. 305.– 14 Dolce & Gabbana, Beanie aus Wolle, ca. 292.– (net-a-porter.com) 15 Off-White, Stiefeletten mit Kontrastband aus Wildleder, ca. 1'102.– 16 Ultimate Ears, „UE Wonderboom“, Lautsprecher in der Farbe „Fireball Red“, ca. 99.– 14
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Schneeweiß Die Geschichte kennt jeder: sieben Zwerge, viele Berge und ein Mädchen, das auf seinen Prinzen wartet. Und während sie das tut, wechselt die Jahreszeit, der Winter ist da, nur der Erwartete noch immer nicht. Nichtstun ist doof, Rumsitzen ebenfalls. Also vertreibt sie sich die Zeit, pudert das weiße Näschen, tuscht die Wimpern Pechschwarz und sucht lange nach dem richtigen Rot, das die Lippen so saftig macht wie einen frisch gepflückten Apfel. Das Haar glänzt – Maske und Conditioner sei Dank –, die Nägel schimmern dezent. Die Zeit vergeht, während sich die Ungeduld auftürmt wie Schneekristalle am Fenster. Die Uhr tickt, der Zeiger wandert. Irgendwann hat sie es satt zu warten, schlüpft in Mantel und unter die Kapuze und macht sich auf in die Nacht. Selbst ist die Frau, als hätten wir es nicht schon immer gewusst.
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Rooney Mara im SchneewittchenLook.
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1 Longchamp, „La Baronne“, Ankle-Boots mit Velours-Ziegen- und Kalbslackleder, ca. 620.– 2 Giorgio Armani, „Code Satin“, Parfum mit Jasmin und Orangenblüten. 50 ml, ca. 99.– 3 Caudalie, Vinoperfect Getöntes Fluid in „01 Light“, ölfreie Pflege 40 ml, ca. 34.– 4 La Roche Posay, Rouge à Lèvres Novalip Duo in „191 Pur Rouge“, ca. 27.– 5 Clarins, „Masque-Sérum Liftant“, Vliesmaske, ca. 109.– 6 Bobbi Brown, „Extra Repair Nourishing Milk“, Feuchtigkeitspflege, ca. 120.– 7 Weleda, „Granatapfel Straffende Augenpflege“, für mehr Elastizität. 10 ml, ca. 32.– 8 The Body Shop, „Roots of Strength“, Gesichtsserum. 30 ml, ca. 70.– 9 R+Co, „Foil“, Anti-Frizz-Haarspray. 150 ml, ca. 38.– 10 Rituals, „The Ritual of Ayurveda Vata Dosha“, nährendes Trockenöl. 100 ml, ca. 27.– 11 Lavera, „Fine Loose Mineral Powder“, transparentes Puder, ca. 11.– 12 Sally Hansen, Complete Salon Manicure in „110 Clear for Takeoff“, Nagellack, ca. 14.– 13 Bourjois, „Volume Reveal Mascara“, mit Vergrößerungsspiegel, ca. 23.– 14 Chanel, Joues Contraste in „N°380 So Close“, Wangenrouge, ca. 60.– 15 KMS California, „Tame Frizz De-Frizz Oil“, Haaröl 100 ml, ca. 35.– 16
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Ellen DeGeneres MÖCHTE looks like NICHT DIE somebody GANZE ZEIT punched her immer selbst MIT ELLEN in the face. in der Hand ZUSAMMEN Howard Stern gehalten. SEIN?
Sie hat ihr eigenes
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Schicksal Simon Cowell
She has such great charm.
Portia Rossi, Ehefrau
You are brave, you are kind – you are a terrible person to go shopping with – and I absolutely adore you.
Cappy McGarr, TV-Produzent
Ich weiß nicht, wie Ellen mit ihren aktuellen Autoren umgeht, aber ich kann Ihnen sagen, wie sie die letzten behandelt hat:
Michelle Obama
I LOVE YOU ELLEN DEGENERES,
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Hätte ich gewusst, dass sie später einmal Ellen DeGeneres wird, hätte ich mehr Fotos gemacht.
Betty DeGeneres, Mutter
WORKING FOR AMERICA’S FAVORITE LESBIAN IS HARDER THAN FANS MIGHT THINK. Greg Fitzsimmons, Comedian
Thank you Ellen for YOU’RE A wie Scheiße. being HYPOCRITE. degenerous. EVERYONE HEARTS Ich kann es nicht I think Blogger Surgical Strikes, ehemaliger Autor
Joseph A. Wulfsohn, Journalist
beweisen, aber diese Person mit den kurzen blonden Haaren hat eine böse Seite, und ganz Hollywood weiß davon.Kathy Griffin
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Ellen DEGENERES. DeGeneres WHAT’S is just NOT TO hysterical. LOVE? Paul Rudd
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Der Abstand zwischen Lid und Braue ist im ersten Drittel des Auges am größten, was für einen analytischen und systematisch vorgehenden Menschen spricht. Erst wenn Harris Situationen erfasst und beurteilt hat, reagiert er.
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Harris ist ein Alphatier, ein Anführer, der entscheidet, wie und wo es langgeht. Woher wir das wissen? Ein Blick auf die Nasenquerfalte genügt.
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Neil Patrick Harris ist für jeden Spaß zu haben. Und Dank YouTube können wir wohl auch noch in Jahren dabei zusehen, wenn er bei Ellen Degeneres den Clown gibt. Diese Verrücktheit lesen wir am geknickten Außenohr ab.
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Breite Nasen sind kein Fall für den Beauty-Doc, sondern ein Zeichen für die hohe Belastbarkeit ihrer Träger.
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Ein hängendes Ohrläppchen ist ein Indikator für eine strapazierfähige Gesundheit.
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Wenn das äußere so stark übers innere Ohr hinausragt, lässt das nur eine Interpretation zu: Dieser Mensch hat ein extremes Selbstbewusstsein.
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Der Amorbogen ist zwar nur leicht ausgeprägt, aber dennoch vorhanden. Deshalb wissen wir, dass sich Neil Patrick Harris durchaus in andere Menschen hineinfühlen kann.
Große Reden zu schwingen ist für Neil Patrick Harris kein Problem. Das verwundert uns kaum, schließlich attestieren wir ihm nach dem Erkennen seiner Kinnquerfalte eine gute verbale Ausdruckskraft.
Neil Patrick Harris Text: Marina Warth, Analyse: Pietro Sassi
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eil Patrick Harris ist immer gut gelaunt. Selten sieht man den Amerikaner mit hängenden Mundwinkeln. Dazu hätte er auch keinen Grund, schließlich läuft das Leben für den Schauspieler so rund wie ein Uhrwerk. Schon als Kind spielt er an 20
der Seite von Whoopi Goldberg – und wird für diese erste Rolle sogar für den Golden Globe nominiert. Den Durchbruch schafft er dann aber mit der TV-Serie „How I Met Your Mother“, in der er von 2005 bis 2014 den Frauenaufreißer Barney Stinson F A C E S
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verkörpert. Privat spielt Harris jedoch für die Gegenseite, lernt bei den Dreharbeiten für die Sitcom seinen Lebensgefährten kennen, mit dem er seit 2010 zwei Kinder hat. Für die Familie schaltet Harris seinen Beruf auf Sparflamme – zumindest, was /
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Leinwand- und TV-Engagements angeht. Denn am liebsten steht er auf der Bühne, singt in Musicals, spielt Theater oder moderiert auch mal die eine oder andere Show. Was es sonst noch aus dem Schauspieler herauszukitzeln gibt, weiß Pietro Sassi.
*Pietro Sassi ist Experte in der Kunst des Gesichterlesens. Sein Wissen vermittelt er als selbstständiger Coach an Firmen und Privatpersonen in ganz Europa. Die aktuelle Analyse wurde aufgrund von Fotos erstellt. Für eine präzise Ermittlung von Neigungen und Fähigkeiten ist eine Live-Analyse unumgänglich. Mehr Infos unter: www.sassi.ch
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Köln
ArtyFarty Bar sowie der Pan Tau Nightclub, in dem sich alle Stilrichtungen die Hand geben.
Quartiere
Während alle wie blinde Herdentiere nach Berlin pilgern, machen wir uns auf nach Köln. Da gibt’s nämlich nicht nur den besseren Überblick, sondern auch Ecken und Kanten, die noch nicht bis zur blanken Politur abgeschliffen sind. Köln ist wie der Cousin zweiten Grades, der durchs Leben springt wie ein unaufhaltsames Flummi und auch die härteste Kurve im vierten Gang nimmt. Keine Angst vor dem Leben, keine Furcht vor Neuem. In Köln brodelt es gerade in allen Kesseln, während wir an der Hand von Hannah Wüst durch die Viertel streifen und die coolsten Spots entdecken.
Wohnen
Von außen wie ein Bunker, innen ein echtes Schmuckstück: Das Burns Hotel Köln zelebriert Design von der Lobby bis in die Zimmer. In der Altstadt Kölns findet sich das The Qvest Hideaway, ein Domizil mit Loft-Charakter und Minimalismus-Chic, in dessen Betten man besser schläft als die Englein im Himmel. Apropos Loft: Bei Gallery Loft Cologne stehen richtige Schätzchen im Programm, die einem selbst in einer fremden Stadt das Gefühl geben, zuhause zu sein. Das Hotel Chelsea wurde von Kölner Künstlern designt und eingerichtet, was einen Besuch umso spannender macht.
legt. Eine gefüllte Kartoffel mit ordentlich Leckereien obendrauf ist eines der besten Mittagessen auf die Hand. Bei Mr. Kumpir in Ehrenfeld gibt’s die leckersten Knollen. Bei Carmelädchen kommen Süßliebhaber auf ihre Kosten: 40 Marmeladensorten und diverse hausgemachte Kuchen warten hier darauf, verkostet zu werden. Sandwiches, nach denen man sich noch Tage später sehnt, macht das Bad Ape, das auch sonst Gerichte auf den Tisch bringt, die es nicht an jeder Ecke gibt. Bowls, Zucchettinudeln und Salate, die garantiert satt machen, serviert das Edelgrün.
Quartiert befindet sich Magasin 2, in dem sie und er die neuen Kollektionen der coolsten Labels finden. Auf der Suche nach Wohnaccessoires kommt man nicht am How We Live vorbei, mit dessen Sortiment man sein ganzes Zuhause umstylen könnte. Das Buchgeschäft Siebter Himmel stapelt coole Coffee Table Books und Geschenke, die jedem eine Freude machen. Wer nach Hipster-Plätzen Ausschau hält, muss ins Schee, einen Concept Store mit Interieur- und Living-Artikeln, die wir bereits auf unserer Wunschliste stehen haben.
Essen
Shopping
Party
Im Café Bo isst man sich durch alle Frühstücksklassiker, vom knusprigen Croissant über amerikanische Pancakes bis zu French Toast. Egal, ob Veganer oder Fleischtiger, im Café Sehnsucht wird jeder Frühstückstraum erfüllt. Wer sein Essen instragramable haben will, setzt sich ins Hinz&Kunz, wo die Küchencrew Wert auf Geschmack und Optik
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Sneakers und coole Treter verkauft The Good Will Out in der Nähe des Rudolfplatzes. Handgemachte Süßigkeiten kann man bei Ciuciu zusammenstellen und davon so lange naschen, bis einem schlecht ist. Im Belgischen
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Die Kölner Ringe sind Kölns Ausgehmeilen. Hier befinden sich das Vanity und der Diamond Club sowie das Nachtflug, auch nach Jahren noch ein Szenetreffpunkt. Wer im Heliosviertel Party machen will, tut das im Helios37 oder dem mit Industriecharme trumpfenden Heinz Gaul. Weitere Adressen sind die
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Die Altstadt Kölns ist zwar touristisch wie der New Yorker Times Square, dafür aber besonders schön dank ihrer bunten Häuschen. Rund um den Rudolfplatz versammeln sich die Hipster der Stadt und alle, die ein bisschen anders sind. Im Belgischen Viertel ploppen Boutiquen und Cafés wie Pilze aus der Erde, und in Ehrenfeld befinden sich rund um den Bahnhof die coolsten Wandbilder der Kölner Street-Art-Szene.
Must do
Den Kölner Dom kann man nicht übersehen, und auch an der Hohenzollernbrücke gibt’s kein Vorbeikommen. Danach unbedingt in einem der zahlreichen Brauhäuser einkehren und sich vom unfreundlichen Kellner nicht abschrecken lassen – diese Art gehört zu Köln wie Alle der Dom.
Events
China Light-Festival bis 6.1. Der Kölner Zoo und die Tierwelt erstrahlen im Lichterglanz und präsentieren sich im asiatischen Stil. Hannah Wüst ist Kellnerin aus Leidenschaft. liebt Gin Tonic. hasst Gin ohne Tonic.
Adressen gibt’s auf faces.ch
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Die Medusa von der Kunstschule Hier der Hashtag #metoo. Dort ein Frauenarsch in pinken Strümpfen und Leoparden-Tanga. Anne Clarks Kunstfigur St. Vincent schießt ein Feuerwerk aus Provokation und Performance ab. Damit hat sie Cara Delevingne rumgekriegt. Unter anderem. Text: Marco Rüegg
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N D I E S E R E H A U G E N möchten wir hineinklettern. Und uns in der wilden Lockenmähne verirren, auf diesem schmalen Kopf, der vor schrägen Ideen fast platzt. Er sitzt auf einem derart zierlichen Körper, dass all die Talente seiner Besitzerin eigentlich gar nicht reinpassen dürften. Anne Clark würde selbst Messi ausdribbeln (siehe YouTube: „St. Vincent Rainbow kick“), klimpert als Gitarristin in der Champions League (unter anderem bei Taylor Swift) und schickt als Solokünstlerin unsere Synapsen auf Achterbahnfahrt. Was lieb aussieht, muss nicht immer nett sein: Auf der aktuellen Platte drückt sie uns zwei Pobacken aufs Auge (ihre eigenen natürlich), getrennt von einem RaubtierString. Als abgrundkitschige Discoschlampe aalt sich die personifizierte Selbstinszenierung im Grenzbereich zum Softporno. Strenger Blick, den einst silbern gefärbten Wuschelkopf zum pechschwarzen Bob gezähmt. Lackstiefel, Strapse, Chiffon... Ein Frauenbild, das empören könnte, heute, da eine digitale Lawine anprangernder Ichauch-Bekenntnisse über die Weinsteins der Männerwelt niedergeht. Könnte. Wäre da nicht der Intellekto-Twist, der St. Vincent vom silikonbrüstigen Sexobjekt abhebt, welches das Kapital der Weiblichkeit in mediale Aufmerksamkeit investiert. Perfide Erotik, Exzess und dunkle Trips bilden die textlichen Leitmotive von „Masseducation“, gebündelt zu 13 kurz angebundenen Liedern. Angriffige Refrains, catchy Melodien, smoothe Synthies – ungewohnt für eine, welche die Aufmerksamkeitsspanne des Durchschnittskonsumenten bisher überforderte, den Spaßfaktor aus der Musik ausklammerte. Exzentrisch, distanziert, unfassbar, quasi Lady Gaga für Kopfmenschen. So macht die nach New York abgewanderte Texanerin zwar 2014 das Rennen um den Alternative-Grammy, bleibt in den Königsdisziplinen jedoch auf der Strecke. Bis das Artpop-Aschen-
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puttel auf der großen Bühne mitmischt, vergehen 34 Lebensjahre, vier Alben – und ein medienwirksames Techtelmechtel. Oder sogar zwei? Wie sie Cara Delevingne um den Finger wickelt und sich in einer schmerzlichen Trennung verheddert, dokumentieren Gossip-Seiten
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in aller Ausführlichkeit. War da zum Trost ein Flirt mit Vampir-Barbie Kristen Stewart? Umstritten. Und irgendwie auch egal. Was wirklich zählt: Aus dem Scherbenhaufen zerbrochener Liebe kleistert Anne Clark die vielleicht wohlklingendsten 42 Minuten dieses Jahres zusammen.
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Glückskind Der krasseste Zufall nützt nix, wenn man danach nicht zu performen weiß. Rapper Soufian hingegen war zur rechten Zeit am rechten Ort – und liefert seitdem vor allem eine echt gute Show ab. Text: Linda Freutel
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U S H O L LY W O O D K E N N T man solche Tellerwäscher-Geschichten zuhauf. Aber aus Offenbach? Im Ernst: Hier vermutet doch keiner, dass er über die Straße schlendert und dabei hinterrücks von Fortuna in den Schoß seines neuen Mentors geschubst wird. Eigentlich war es ein trister Dienstagnachmittag; wie immer halt. Die Jungs wissen nicht so recht wohin mit sich. Und dann... dann stoppt die Ampel diesen fetten Jaguar. Die Gang grölt ihm übermütig entgegen, doch was sie nicht ahnen: Der Fahrer des Wagens springt auf den Lärm an, kurbelt die Scheibe runter und lässt die vorlauten Teenies damit ziemlich doof aus der Wäsche gucken. Alle. Bis auf einen. Soufian zählt nämlich flink eins und eins zusammen und macht etwas, was er sich im Nachhinein gar nicht wirklich erklären kann. „Ich habe nicht gedacht, sondern einfach gehandelt. Das war so ein mieser Flash, Bruder“, berichtet der Rapper und meint damit den Moment, als er dem Fahrer des Wagens seine Kopfhörer unter die Nase gehalten und ihn aufgefordert hat seinen eigenen Song zu
hören. Vor ihm saß nämlich niemand Geringeres als „Haftbefehl“, Soufians großes Idol und Offenbachs Hip-HopExport Nummer eins, der wahrscheinlich auch nicht wirklich damit gerechnet hat, zwischen diesem Haufen Halbstarker seinen nächsten NachwuchsKünstler zu finden. Doch Fortuna wollte es so: Hier haben sich zwei gefunden. Und das trotz der mahnenden Worte von Soufians Vater. Der Marokkaner hätte seinen Sohn nämlich lieber auf der Uni als auf der Bühne gesehen. Doch heute macht sich Papa keine Sorgen mehr. Mit einem auf Anhieb dritten Platz in den deutschen Charts, Platz zehn in Österreich und der Schweiz sowie wiederholten Rekord-Click-Zahlen der Online-Videos sind die Karriereaussichten schließlich nicht ganz so finster. Und abgesehen davon definiert sich Erfolg ohnehin nicht immer nur über Zahlen. Der kulturelle Input, den die Songs des 29-Jährigen liefern, wird ideell bereits ziemlich hoch gehandelt. Was Soufian im Mix aus deutschem Straßen-Slang, Französisch, Arabisch und sogar ganz eigenen Wort-Kreationen auf die Stra-
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ßen trällert, ist nämlich nicht irgendein Ghetto-Kauderwelsch, sondern Sozialkritik auf feinstem Feuilleton-Niveau. Gefüttert mit fetten Beats hört sich das Ganze dann auch noch cool genug an, dass es nicht nur in den Gehörgängen stecken bleibt, sondern bei den meisten tatsächlich tiefer geht. Das einzige, was den Newcomer stört, sind journalistische Klugscheißer, die seine Stücke gern in einzelne Zeilen zerhacken, anstatt den Kontext zu sehen. Aber bitte, lieber Soufian, ärgere dich nicht. Die Menschen sind oft so, dass sie nicht das große Ganze sehen wollen. Oder was glaubst du wäre wohl die allgemeine Reaktion, wenn man in Zeiten der Flüchtlingskrise die Geschichte von einem Marokkaner erzählen würde, dem es als Deutsch-Rapper nicht nur gelingt, die hier beheimateten Kollegen zu überholen, sondern in seinen Songs auch noch den Zeitgeist souverän am Schopfe zu packen? Wahrscheinlich würden sie sagen, dass es sich um einen Glückstreffer handelt. Sollen Sie doch. Wir wissen schließlich, dass Fortuna nur schubsen kann. Weiterlaufen muss man allein.
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„Whiskey smells like a girl who didn’t shower and just splashed a lot of perfume on.“
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Detektivarbeit
All eyes on you
Zu zweit ist besser als alleine. Deshalb schließen sich nicht nur H&M und Erdem oder Hay und Ikea zuTäglich landen sammen, sondern Unmengen an Lebensmitteln im Abfall. Eine Sauerei, besonders auch Evian und ob der Tatsache, dass anderswo Menschen Hunger leiden. Ein Thurgauer JungChiara Ferragni. unternehmen macht jetzt den ersten Schritt gegen Food Waste und produziert Für eine limiaus unverkauftem Brot leckeres Bier. Das simpel benannte „Bread Beer“ entsteht tierte Edition aus getrocknetem und zu Bröseln verarbeitetem Brot, das beim Brauprozess bis bringt die zu einem Drittel des Malzes ersetzt. Die restlichen Zutaten bleiben: Wasser, Hefe, Italienerin ihre Hopfen, ein wenig Gerstenmalz – liebsten Icons und eben das Brot, das ansonsten einfach in der Tonne landen würde. auf die bekannte Das Ergebnis ist ein bernsteinfarbenes Glasflasche: Bier, das wunderbar die Kehle runterHerzen, Sterne, fließt. Und dabei wie ein Held gegen Berge und das Lebensmittelverschwendung einsteht. Auge, das auch in Damn Good Food & Beverages AG, ihren eigenen „Bread Beer“, 6 x 33 cl, ca. 17.– Kollektionen (zum Beispiel über www.farmy.ch) einen prominenten Platz hat. Längst ist aus „The APP Blonde Salad“-Bloggerin e süßer, desto besser. Ferragni eine knallharte Mads Mikkelsen Besonders Kinder konsuGeschäftsfrau geworden: mieren bis zu drei Mal so viel Forbes listete sie Zucker, wie sie eigentlich 2015 unter seinen „30 sollten. Kein einflussreichsten Menschen unter 30“, mit über Wunder, 10 Millionen Dollar soll sie dank Webseite, in Joghurt, Kollaborationen und dem eigenen Müsli oder Modelabel ihr Konto jährlich Softaufstocken. Seit sieben Jahren getränken tanzt Ferragni auf dem Modesteckt meist viel parkett – eine beträchtliche mehr Zucker Zeit, aber trotzdem noch nicht als erwartet. die 15 Jahre, die das Die App Sugar Smart Mineralwasser der Cachat hilft beim Aufspüren süßer Quelle in Évian-les-Bains Sünden, hält sie doch über durch das Gestein der 100'000 Produkte in ihrer Datenbank, Alpen fließt, bis es bei die über den eingescannten Barcode Evian in der Flasche erkannt werden. Scannen und landet. staunen: Denn Sugar Smart zeigt in Evian X Chiara Ferragni, einer Pyramide aus Würfeln die Limited Edition, genaue Menge enthaltenen Zuckers an. Glasflasche à 0.75 l, Change4Life Sugar Smart, ca. 4.– kostenlos für iOS 2 0 1 8
NICE
Per Anhalter
Wer weder PS noch Motorhauben mag, ist im V8 Designhotel in Stuttgart falsch. Autoliebhaber und Formel-1-Fans kommen dagegen ganz auf ihre Kosten. Hier ruht man im gepolsterten Mercedes oder im umgebauten Rennwagen – je nachdem, ob man sich für das Themenzimmer Route 66, Car Wash oder beispielsweise das Motto Tankstelle entscheidet. Ein bisschen kitschig sind die zehn Zimmer ja schon, dafür gibt’s hier Tische aus Motoren oder Autoreifen so selbstverständlich wie Formel-1-Flaggen überm Bett. Für jeden, dessen Adrenalinpegel beim Aufheulen des Motors in die Höhe prescht, ist ein Besuch im V8 Designhotel Pflicht. Doppelzimmer pro Nacht ab ca. 159.–, V8 Designhotel, Graf-Zeppelin-Platz 1, 71034 Böblingen, www.v8hotel.de
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KNOW
roßstädte sind Energiefresser. Hier steigt der Stresspegel mit jedem hupenden Taxi um ein paar Millimeter und schießt wegen Umwelt- und Lärmbelastung, Arbeitslosigkeit und Bevölkerungswachstum erst recht mächtig in die Höhe. Zipjet hat anhand dieser und weiterer Faktoren die stressreichsten und stressärmsten Städte der Welt bestimmt. Zu den gechilltesten Orten gehören hinter Stuttgart, Luxemburg und Hannover auch Bern, München und Bordeaux – Zürich liegt auf dem elften, Berlin etwas abgeschlagen auf dem 47. Platz. Die hinteren Ränge teilen sich Neu-Delhi
Stresspegel
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W EBSITE
Volcano Island Islands Landschaft ist nicht von dieser Welt. Was da an Grün und Gletschern vor uns liegt, raubt den Atem, lähmt die Sinne. Jürgen Wettke hatte Eis und Schnee vor der Linse, Gras und Geröll, Lavastein und Wassermassen: In „Iceland – Nature of the North“ bannt er Islands Schönheit auf 208 Seiten. Der entstandene Bildband versucht, Naturgewalten und Elemente zu zähmen, die uns selbst beim Betrachten von den Stühlen hauen. Jürgen Wettke, „Iceland – Nature of the North“, teNeues, ca. 80.–
Königin Elizabeth II. ist eine harte Nuss. Die britische Monarchin sitzt seit 65 Jahren auf dem Thron und hat während dieser Zeit ordentlich Kilometer wett gemacht. TravelSupermarket hat die Reisen der Queen nachgezeichnet und kommt auf 57 Prozent der ganzen Welt, die Elizabeth II. bereits gesehen hat. Online können wir selbst Fähnchen in die bereits bereisten Länder stecken und uns danach mit der Königin messen. www.travelsupermarket. com/en-gb/ holidays/ adventurois/ world-scratchmap/
More to go
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in Indien, das iranische Teheran, Kairo (Ägypten), Dakar (Senegal), Lagos (Nigeria) und Kabul (Afghanistan) vor dem Schlusslicht Bagdad (Irak).
„In Europe and Sweden, we see boobs on TV, and it’s not a big deal.“
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Countdown is on
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Der Cocktail ist für Erwachsene, was die Erdbeermilch für die Kids. Was da im Glas hübsch gschüttelt vor sich hin schwappt, berauscht nicht nur die Sinne, sondern lockert auch die Zunge. Und die verrät uns daraufhin ein Geheimnis, nämlich, dass wir auf das Aroma von leckerem Campari auch außerhalb der Bar nicht mehr verzichten müssen: Uslu Airlines hat gemeinsam mit Campari nämlich einen Nagellack entwickelt, der nicht nur aussieht wie der bittere Apéro-Klassiker, sondern genauso duftet. Wie alle Lacke von Uslu Airlines bekommt auch dieser einen Flughafencode: FLR, die Abkürzung für Florenz, eine Hommage an den Campari-Erfinder Graf Negroni. Uslu Airlines X Campari, „FLR“, ca. 21.–
Wenn sich zwei zusammentun, die beide auf Farbe stehen, gibt’s eine bunte Explosion! So geschehen bei The Body Shop und dem britischen Label House of Holland. Coole Slogans und poppige Namen finden sich auf Masken, Bodylotions oder Parfums, die dank dem Duft von weißem und schwarzem Moschus zusätzlich zum Seh- auch den Geruchssinn verwöhnen. Um das neue Jahr gebührend zu feiern, finden sich die Produkte in süßen Verpackungen zusammen, deren Designs viel zu schön sind, um unter billigem Geschenkpapier zu verschwinden. Am liebsten behalten wir diese Sets sowieso für uns selber. The Body Shop X House of Holland, einzelne Produkte und Sets ab ca. 17.–
„The secret of my success is my hairspray.“
Aufmerksamkeit!
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HAVE
Unsere Tasche ist wie der Schlund vom Weißen Hai. Einmal drin, finden wir weder Lippenstift noch Parfum so schnell wieder. Deshalb sortieren wir unser Make-up ab sofort nur noch in die süßen Pouches von Wouf ein, die mit ihren farbenfrohen Designs auch im tiefsten Dunkeln unserer Tasche nach Aufmerksamkeit schreien wie Anhalter am Straßenrand. Wouf, Beauty-Bags, ca. 36.– (www.littlehipstar.com)
Richard Gere
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PERFUME
Couch Potato
Wir machen es wie Bär und Hase und halten ab sofort Winterschlaf. Vielleicht nicht bis zum Frühling, aber mindestens ein Wochenende lang. Und damit wir uns zuhause richtig wohl fühlen, holen wir uns olfaktorische Unterstützung von Lushs neuem Parfum „I’m Home“ aus der Volume-IV-Kollektion. Vanille, Kakao und Benzoeharz vereinen sich zu einem warmen Duft so köstlich wie eine Tasse heiße Schokolade und gemütlich wie das eigene Bett. Mit diesem Geruch in der Nase fühlen wir uns auch noch zuhause, wenn wir nach der kleinen Auszeit längst wieder im Büro sitzen. Lush, „I’m Home“, 30 ml, ca. 42.–
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3 Gemeinsam macht’s immer noch am meisten Spaß. Mit ein Grund, diesen Winter endlich mal mutig zu sein und sich richtig tief in die eigene Farbpalette zu knien. Gelb zu Grün und Rosa, Violett mit Orange oder Rot mit Braun: Die Möglichkeiten sind endlos. Testen Sie sich deshalb ruhig durch alle Variationen, und suchen Sie die für Sie passendste raus. Wer sich noch etwas zaghaft gibt, tastet sich am besten mit farbigen Kajalstiften ran, die nebeneinander am unteren und oberen Lid aufgetragen werden. Allzu akkurat sollte das ganze nicht sein – verspielt und fröhlich ist dieser Look, für den wir uns bei Maison Margiela oder House of Holland Inspiration holen. Experimentieren Sie dabei ruhig mit feucht aufgetragenen Lidschatten, das gibt dem Make-up einen neuen Twist und verleiht dem Look spannende Effekte. Auch matte und schimmernde Töne dürfen gemischt werden: Toben Sie sich aus! 5
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Mittendurch
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1 Kiko, Bright Duo Baked Eyeshadow in „Pearly Lilac“ und „Satin Khol“, ca. 11.– 2 L’Oréal, Color Riche Quad in „E8 Bleu Marinière“, ca. 22.– 3 Sephora, „Colorful Duo“, Matt und Glitter, ca. 13.– (manor.ch) 4 Maybelline, Color Tattoo 24HR in „Nr. 05 Eternal Gold“, ca. 13.– 5 NYX Professional Makeup, „Avant Pop!“, Lidschatten-Palette, ca. 20.– 6 The Body Shop, weicher Kajalstift 6 in „Turquoise“, ca. 18.–
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ir wollen weder zu kurz noch zu lang, sondern einfach mittendurch. Ja, manchmal ist der Durchschnitt eben gerade richtig, die goldene Mitte das angepeilte Tor. Halblanges Haar bis knapp übers Kinn ist ein Evergreen, mit dem jede Menge Frisuren möglich sind. Ob gerades Haar, Locken oder bloß leichte Wellen – dieser Schnitt passt immer. Besonders angesagt ist diesen Winter die dunkelbraune Variante, die mit Spray und Gel auf Hochglanz getrimmt wird. Föhnen Sie das Haar ruhig mal ganz ohne Bürste und nur mit dem Einsatz Ihrer Finger trocken, das ergibt diesen lässigen messy Look und dieses Gefühl, etwas mal mit Absicht anders gemacht zu haben. Versuchen Sie sich auch mal an verschiedenen Scheitelvariationen, die verleihen dem mittellangen Bob im Nu ein anderes Antlitz. Und wenn Sie Ihre Frisur dann doch mal satt haben sollten, ist sie unter einer Mütze schnell versteckt.
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1 BaByliss, „Steam Pure 2 in 1 Styler“, glättet und lockt, ca. 180.– 2 John Frieda, „Frizz Ease“, Shampoo für mehr Geschmeidigkeit. 250 ml, ca. 15.– 3 L’Oréal, „Liss Unlimited“, 1 Maske mit Glätteeffekt. 250 ml, ca. 18.– 4 Tigi, „Work It“, Haarspray für flexiblen Halt. 300 ml, ca. 22.–
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Chronicles
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Part of the Factory
n Andy Warhols Factory ging’s zur Sache. Drogen und Alkohol beflügelten die Kreativität. Aber so ist das mit den Künstlern, nur ein Beispiel unter vielen. Wie auch immer: Warhols Werke sind unvergessen und diesen Winter umso präsenter, wenn Eastpak die Collagen auf seine Rucksäcke und Taschen bringt. Als SchwarzWeiß- und im bunten Siebdruck tragen wir Andy Warhol nun durch die Welt – als Hommage an einen großen Künstler. Eastpak X Andy Warhol, Gürteltasche ab ca. 39.–, Padded Pak’r ab ca. 69.–, Handgepäck ab ca. 159.–
Amerikanische Wolle gehört zu Woolrich wie die wetterbeständigen Parkas. Um noch mehr auf sein liebstes Rohmaterial hinzuweisen, hat das Label vergangenes Jahr das „Woolrich Wool Project“ ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit Labels wie OVO, Supreme oder New Balance entstanden dabei bereits verschiedene Decken – diesen Winter gesellen sich nun erstmals Taschen zur wollenen Runde. Verantwortlich dafür: die New Yorker Designerin Chiharu Hayashi NIC E T O H A V E und ihr Label Bags in er bei SchlangenProgress. Gleich zwei köpfen nicht an grieTotes und eine Clutch, chische Mythologie denkt, die sich von beiden hat im Geschichtsunterricht Seiten tragen lassen, eindeutig gepennt. Bei entstanden aus Wolle Gucci sind die Götter aus dem Olymp jedenfalls aus dem Woolrichomnipräsent, und die neue Archiv. Uhr aus der DionysusWoolrich X Bags in Kollektion (ca. 16'500.–) Progress, „The Woolgefällt uns von allen Teilen am allerbesten. Zwei rich Wool Project“, Schlangen Taschen erhältlich ab aus 18 Karat Gold und ca. 200.–
Medusa
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geschmückt mit grünen TsavoritSteinen umgarnen das Zifferblatt aus Perlmutt, auf dessen Zwölf das GucciLogo thront wie Zeus auf dem Thron. Um diese Uhr hätten sich bestimmt nicht nur Athene und Aphrodite gestritten. 30
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„When you love fashion, there is no weekend.“ Carine Roitfeld
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TIPP
Im Winter geht nichts ohne Kaschmir. Damit Pulli, Mütze und Co. besonders lange schön flauschig bleiben, gibt’s einige Tricks: Die Teile nach vier Mal tragen bei maximal 30 Grad oder am allerbesten kalt und von Hand mit flüssigem Wollwaschmittel waschen, dabei Knöpfe öffnen und Reißverschlüsse schließen und höchstens zwei bis drei Stücke miteinander waschen, damit nicht zu viel Reibung entsteht. Jedes Kleidungsstück danach auf einer saugfähigen Unterlage in Form ziehen und liegend trocknen lassen. Und: Knötchen auf keinen Fall rasieren oder kämmen, sondern von Hand entfernen.
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J 1 Giuseppe Zanotti, „Luce“, aus Tüll mit Velourslederbesatz, ca. 810.–
2 Polly Plume, „Ally Sparkling“, aus Leder, ca. 399.– (farfetch.com)
e dunkler die Nacht, desto mehr feiern wir Glitzer und Pailletten. Deshalb kreischen wir umso lauter beim Anblick der schimmernden Boots, mit denen die Models bei Marco De Vincenzo oder Saint Laurent über den Catwalk laufen. Silberfarben, Golden, farbenfroh – wie sich die neuen Schuhe präsentieren, ist Nebensache, sofern sie dennoch blitzen und funkeln wie die Lichter am Weihnachtsbaum. Stiefel stehen nicht jedem, auch wenn die Teile gerade ihr Revival feiern – Ankle Boots gefallen uns ebenso. Vorausgesetzt, sie strahlen heller als die Sterne am Himmelszelt und das selbst in pechschwarzer Nacht. 5 Jimmy Choo, „Hanover 85“, aus Leder, ca. 1'013.–
Saint Laurent
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Shining Light
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4 Bams, aus Leder, ca. 431.– (farfetch.com)
3 Sam Edelman, „Calexa“, aus StretchTwill, ca. 136.–
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Milchstraße
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1 Jc De Castelbajac Vintage, Kapuzenjacke aus Polyester, ca. 636.– (farfetch.com) 2 Moschino, Jogginghose aus Baumwolle, ca. 424.– (farfetch.com) 3 Anni Carlsson, „Marie Lise Spaceman“, Rock aus Polyester, ca. 319.– 4 Dolce & Gabbana, Mini Schultertasche aus Leder, ca. 674.–(farfetch.com) 5 mbyM, „Space Girl“, T-Shirt aus Baumwolle, ca. 55.– (zalando.com) 6 Franke Morello, Kleid aus Polyester und Polyamid, ca. 432.–
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Der Weltraum lässt sich nicht fassen. Und je mehr wir über Planeten nachdenken und über Aliens philosophieren, desto mehr steigt die Neugierde auf das, was da draußen auf uns wartet. Nun denn, wir arbeiten weder bei der Nasa noch im Observatorium, aber unsere Faszination fürs All drücken wir jetzt mit unserer Kleidung aus. Auf Röcken, Pullovern, Jacken, Taschen und Kleidern tummeln sich deshalb Astronauten, Raketen oder ganze Planetensysteme. Sind wir Geeks? Wenn Sie uns deshalb so nennen wollen, dann tun Sie es ruhig. Wir setzen uns derweil hin und sehen uns zum hundertdritten Mal Hollywoods „E.T.“ an. 5
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COFFEE DELUXE Zu gewinnen auf www.faces.ch
Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Aber wer denkt, es käme nur auf die Bohne an, der irrt: Mahlwerk, Temperatur und Co. leisten ebenfalls ihren Teil. Doch keine Sorge, der neue Kaffeevollautomat Saeco Xelsis übernimmt für Sie alle Handgriffe, Sie geben lediglich die Anweisungen. Kaffeestärke, Geschmack, Füllmenge von Kaffee, Milch und Milchschaum, Temperatur und die Reihenfolge von Kaffee und Milch: Sie entscheiden, was Ihnen schmeckt. So können Sie bis zu 15 verschiedene Kaffeespezialitäten zaubern und Ihre Favoriten individuell abspeichern. Damit der Kaffee danach möglichst
Products of the Month
Wir begeben uns für Sie jeden Monat auf Schatzsuche. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen Produkte, die Sie zum Lächeln bringen, nicht nur heute und morgen, sondern für immer.
GLAM NIGHT James Bonds Leben gibt Stoff für mehrere Geschichten. Und so reiht sich nicht nur im Film ein Abenteuer ans nächste: Der Duft 007 for Women III ist die Fortsetzung von Women I und II, eine Melange aus Ananas und Papaya, frisch, fruchtig und spritzig, die sich mit Ylang-Ylang und Frangipani verbindet. Amber, Sandelholz und Patchouli verleihen diesem Parfum die sinnliche Note und die Wärme, nach der wir uns besonders in der kalten Jahreszeit so sehr sehnen. Der dunkelviolette Flakon von 007 for Women III
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lange heiß bleibt, wartet die Saeco Xelsis mit einer indirekt beheizten Abstellfläche für die Tasse auf. Und natürlich gibt’s noch mehr, dass diese Maschine zum absoluten Luxusgerät macht: Bis zu 5'000 Tassen können Sie nämlich genießen, ohne den Wassertank entkalken zu müssen – dem AquaClean-Wasserfilter sei Dank! Der Milchkreislauf wird überdies mit heißem Dampf vollautomatisch gereinigt, sodass Sie sich ganz auf den Genuss Ihres Kaffees konzentrieren können. Holen Sie sich unseren Liebling unter den Kaffeemaschinen, und gewinnen Sie die Saeco Xelsis SM7683/00 im Wert von ca 2'199.– bei uns einmal.
GIVE YOUR HEART unterstreicht die mystische Eleganz, die diesen Duft umgibt. Gewinnen Sie bei uns eines von zehn Sets aus je einem Eau de Parfum (50 ml) und einer Bodylotion (150 ml) von 007 for Women III im Wert von je ca. 57.–.
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Das Leben braucht Liebe. Und hat man diese einmal gefunden, lässt man sie nicht mehr los. Umso wichtiger ist es – und das besonders an Weihnachten – seine Gefühle auszudrücken und einfach mal zu sagen, wie es ist: Ich liebe dich. Mit den schlichten Schmuckstücken von Calvin Klein verleihen Sie Ihren Worten Nachdruck und erinnern den Beschenkten an die großen drei Worte. Besonders schön: Die Calvin Klein hook Ringe und Armbänder aus Edelstahl, mit PDV-Gelb- oder
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Roségoldbeschichtung oder schwarzem PVD mit markantem „Love“-Schriftzug. Ein Geschenk, das seine volle Wirkung erst an Finger oder Handgelenk des geliebten Schatzes entfaltet. Suchen Sie nicht weiter nach dem perfekten Geschenk, sondern gewinnen Sie bei uns ein Set aus Fingerring und Armbändern von Calvin Klein hook.
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„Wo bitteschön geht es zur Pampa?“
Die Pampa ist die größte Region in Argentinien. Das nächste Wifi? Befindet sich zehn Kilometer entfernt...
Reiseberichte über längst bekannte Traumorte wie Santorin oder Marrakesch langweilen uns. Wir schicken unseren Autor Maximilian Reich lieber regelmäßig an die entlegensten Orte der Welt, um stattdessen den Arsch der Welt zu erforschen. Diesmal: die Pampa.
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Text und Fotos: Maximilian Reich
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Ich sitze im 23. Stock einer
In Buenos Aires leben drei Millionen Menschen. Das ist bestimmt nicht der Arsch der Welt.
Rooftop Bar
und blicke hinab auf die funkelnden Lichter von Buenos Aires. Vor mir liegt ein saftiges Steak. Das nenne ich mal einen appetitlichen Arsch. Die FACES-Redaktion fand es eine lustige Idee, mich für unsere Reise-Serie diesmal tatsächlich zum Inbegriff vom Arsch der Welt zu schicken: in die Pampa. Und unter uns: Bis dahin dachte ich, das wäre bloß ein Synonym für Einöde. Aber nachdem ich die Pampa gegoogelt hatte, wusste ich, dass die Pampa wirklich existiert und eigentlich „La Pampa“ heißt und die größte Region in
17'000 Einwohner und 120 Kilometer außerhalb von Buenos Aires: San Antonio de Areco, zwar ein Kaff, aber noch immer nicht die Pampa.
„Es gibt nur eine Pampa.“
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Nächstes Wifi in zehn Kilometern Das 17'000-Einwohner-Städchen liegt 120 Kilometer westlich von Buenos Aires. Mit dem Bus zahlt man umgerechnet etwa sechs Franken und braucht ziemlich genau zwei Stunden. Ich hatte kurzfristig online ein Zimmer in einer Estancia etwas außerhalb gebucht, eine Art idyllisches Landgut, auf dem man unbedingt mal schlafen sollte, wenn man in Argentinien ist. Hier kann man noch echte Gauchos sehen. Die beiden Eigentümer Michael und Rosario holen mich mit einem Pickup ab. Wir verlassen das Zentrum und die geteerte Straße und biegen auf einen Feldweg. Links und rechts sehe ich jetzt kilometerweit nur noch grüne Grasebene. Die Pampa ist unterteilt in zwei Teile: die Pampa Humeda mit saftigen Grasflächen wie hier – und die Pampa Seca, der trockene Teil der Pampa. Nach einer zehnminütigen Fahrt ins Nirgendwo erreichen wir unsere kleine Farm. Ein kleines Steinhäuschen, das auf einer riesengroßen grünen Wiese im Schatten eines Baumes steht. An dem Baum hängt ein Hinweisschild: „Nächstes Wifi in zehn Kilometern.“ Ich mache ein Foto davon und schicke es meinem Chef mit dem Hinweis: „Zufrieden? Grüße aus San Antonio de Areco.“ Ich stelle meinen Trolli in ein geräumiges Zimmer mit einem Steinfußboden und einem großen Bett in der Mitte, über das ein Fliegengitter gespannt ist. Dann setze ich mich auf die Terrasse und lasse mir die Sonne ins Gesicht scheinen. Rosaria bringt mir ein Glas selbstgemachte Limonade. Auf der Weide vor mir grast ein Pferd. Das ist der friedlichste Ort, an dem ich je war. Nach dem Uterus meiner Mutter. Diese Stille. Diese Ruhe, diese... mein Handy klingelt. Eine SMS von meinem Chef: „Witzbold. Das ist ein bekannter Kurort. Geht auch nicht.“ Ich könnte vor Wut in den selbstgeschnitzten Holztisch vor mir beißen. Aber es hilft nichts. Schweren Herzens gehe ich in die Küche, wo meine Gastgeber gerade das Abendessen zubereiten. Es riecht köstlich. „Michael, Rosaria, wir müssen reden.“ Ich mache eine kurze Pause und suche die richtigen Worte. Ich fühle mich, als ob ich eine Beziehung beenden würde. Ich will hier doch eigentlich gar nicht weg. „Ich fühle mich wirklich sehr wohl bei euch...“ Die beiden gucken mich an wie Bambi das Christkind. Oh Mann, das ist echt brutal. „Ich muss leider morgen früh schon wieder abreisen.“ „Kein Problem“, sagt Michael. „Ich hoffe, dass wir trotzdem in Kontakt bleiben können.“ „Du musst aber trotzdem den vollen Preis bezahlen“, sagt Rosaria. „Es liegt nicht an euch, sondern an mir. Genauer gesagt an meinem Chef...“ „Ok“, sagt Michael. „Bitte seid nicht böse...“ „Sind wir ni...“ „...wisst ihr: Ich suche nach der Original-Pampa, versteht ihr?“ Die beiden gucken sich fragend an. „Das hier ist die Pampa.“ „Ja, aber ich suche einen Ort, wo so gut wie keine Menschen leben und keine Touristen hinkommen. Wo niemand hin will, weil es dort nichts gibt.“ Die beiden legen die Stirn in Falten. Schließlich ruft Rosaria ihre Tante an. Die hat vor ein paar Jahren mal eine Fotoreportage gemacht über verlassene Ortschaften in Argentinien. Von ihr bekomme ich den Tipp, nach Vagues zu fahren. Ein kleines Kaff, sechs Kilometer entfernt. Also schleife
Argentinien ist. Ihre Hauptstadt ist ebenfalls Buenos Aires. Das Epizentrum des Tangos, Geburtsort des saftigen Steaks, die Quelle der weiblichen Leidenschaft. Ich wollte immer schon dorthin. Klar mach ich das, hab ich meinem Chefredakteur in einer SMS geschrieben und bin nach Buenos Aires geflogen. Auf Redaktionskosten, versteht sich.
Die richtige Pampa Ich ersaufe gerade ein Stück Fleisch in Ketchup, als er anruft. „Hallo Max. Na, wie ist es in der Pampa?“ Er klingt gut gelaunt. „Großartig. Schön, dass ihr endlich mal ein Thema gefunden habt, das mir auch zusagt. Du wirst es nicht bereuen“, schmatze ich. „Wirklich?“ Mein Chefredakteur klingt erstaunt. „Wo bist du denn gerade genau?“ „In Buenos Aires’ angesagtester Dachterrassen-Bar. Mehr sag ich nicht, liest du alles im Artik...“ „Max?“ unterbricht mich mein Chef. „Buenos Aires zählt nicht.“ Jetzt bin ich erstaunt. „Wie? Zählt nicht? Das ist die Hauptstadt der Pampa!“ „Eben. Dort leben drei Millionen Menschen. Das ist doch nicht der Arsch der Welt. Sorry, aber du musst noch viel tiefer ins Innere.“ Dann legt er auf. Die Bedienung kommt an meinen Tisch und fragt, ob ich noch etwas bräuchte. Mir wäre grad nach einer festen Umarmung, aber ich bin schüchtern. Deswegen sage ich bloß in schlechtem Spanisch:„Eine Wegbeschreibung, wie ich in die Pampa komme, wäre toll.“ Sie guckt irritiert. „Das hier ist die Pampa“ „Ich weiß. Aber andere Pampa?“ „Es gibt nur eine Pampa.“ „Kleinere Pampa. Ohne Hotels und Brummbrumm.“ Ich forme erst mit den Händen ein Lenkrad, und anschließend mache ich mit dem Zeigefinger eine Scheibenwischer-Bewegung. Ich sehe aus wie ein Umweltaktivist mit der Botschaft: Ich sage nein zu Autos. „Aber viel dreckig“, füge ich hinzu und strecke grinsend den Daumen nach oben. Sie muss mich für einen Idioten halten. „San Antonio de Areco?“, sagt sie schließlich zögerlich. Es klingt mehr wie eine Frage. Ich beschließe, es trotzdem zu versuchen. F A C E S
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ich am nächsten Morgen meinen Trolli zwei Stunden auf einer einsamen Straße hinter mir her. Der Schweiß pappt meine Haarsträhnen an die Stirn. Vagues ist nicht mehr als eine Ansammlung von fünf heruntergekommenen Häusern an einer Straßenkurve. Bewohner sind weit und breit nicht zu sehen. Und nun? Ich müsste an einer Haustür klingeln und fragen, ob ich eine Nacht dort schlafen kann. Das Problem ist bloß: Ich trau mich nicht. „Guten Tag, ich würde gerne bei Ihnen schlafen.“ Wie blöd ist das denn? Nur Postboten, Zeugen Jehovas und Serienkiller klingeln an fremden Türen.
Alles auf Anfang Ich fühl mich nicht wohl, als ich auf die Klingel eines heruntergekommenen Häuschens drücke. Ein Hund kläfft. Sonst passiert nichts. Ich drücke nochmal, aber es macht niemand auf. Etwas unschlüssig stehe ich auf der Straße, als ein Polizeiauto neben mir hält. Eine kleine, etwas untersetzte Frau in Uniform steigt aus und fragt, ob ich Spanisch spreche. Ich schüttle den Kopf. Einen Moment gucken wir uns beide ratlos an. Dann zückt sie ihr Handy, spricht hinein – und hält es mir vors Gesicht. Eine metallisch klingende Stimme fragt auf Englisch: „Wo möchten Sie hin?“ Ich nehme der korpulenten Gesetzeshüterin das Handy aus der Hand und tippe meine Antwort in die Übersetzungs-App. „Ich suche ein Hotel“, sagt die Metall-Stimme. Es klingt, als ob Darth Vader sich verlaufen hätte. „Hier ist kein Hotel. Der nächste Ort mit Übernachtungsmöglichkeiten ist San Antonio de Areco, sagt die Polizistin mittels der App und befiehlt mir, in den Streifenwagen zu steigen. Sie wirkt nicht so, als ob ich eine andere Wahl hätte. Wohl ist mir nicht dabei. Komme ich nun auch ins Gefängnis als politische Geisel – so wie es in der Türkei zurzeit wohl immer mehr deutschen Touristen passiert? Sollte ich meinen Anwalt anrufen? Dabei fällt mir ein: Ich habe überhaupt keinen Anwalt. Ich müsste erst einen googeln und mir auf Yelp seine Bewertungen angucken. Das kann dauern. Ich brauch doch schon eine Stunde, um mich für einen Pizza-Lieferanten zu entscheiden. Zum Glück stellt sich heraus, dass das gar nicht notwendig war. Die Polizisten wollten mir nur helfen. Am Marktplatz von San Antonio de Areco werfen sie mich raus. Ich bin also wieder am Anfang.
Von Schlangen und tellergroßen Spinnen Ich habe keine Ahnung, was ich jetzt machen soll. Also tue ich das, was jeder professionelle Reise-Journalist macht: Ich öffne auf meinem Handy eine Karte der Pampa-Region, schließe die Augen und tippe blind auf einen Fleck. „La Reforma“ steht winzig klein darunter. Eine erste GoogleRecherche hat wenig ergeben. Ich erfahre bloß zwei Dinge. Erstens: In dem Nest leben 221 Menschen. Zweitens: Es wäre unkomplizierter von meinem Standpunkt aus zum Nordpol zu kommen. Ich muss mit dem Bus zurück nach Buenos Aires fahren. Dort muss ich umsteigen und neun Stunden (!) nach Santa Rosa fahren, wo ich um sieben Uhr am nächsten Morgen ankomme. Dort habe ich elf Stunden Aufenthalt, bis ein Bus für 23 Franken 50 nach La Reforma fährt. Santa Rosa. Umsteigen bei Regen. Der Akku hält. Nicht. Ich muss dringend mein Handy aufladen. Ohne Google Maps bin ich komplett aufgeschmissen. Ich trete aus dem Bahnhofshäuschen hinaus und frage mich die nasse Straße entlang, wo ich einen Adapter bekomme, mit dem mein Aufladekabel in die argentinische Steckdose passt. In einem Gemischtwarenladen ein paar hundert Meter weiter werde ich schließlich fündig. Als die Dame hinter dem Kassen-Tresen erfährt, 38
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Fünf Häuser an einer Straßenkurve: Ist Vagues die Original-Pampa?
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„Kann man dort spazieren gehen?“
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„Nun, das hängt davon ab, was Sie unter sicher verstehen...“
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Ein paar Häuser und viel Staub, mehr gibt es hier nicht. Voilà: La Pampa!
Das Credo: fernhalten von Fremden. Besonders bei Dunkelheit. 40
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muss man mir lassen: Mein Abgang war Chef. „Entschuldigung, wo ist das nächste Hotel“, frage ich die alte Verkäuferin. Sie guckt mich erstaunt an. Scheint eine argentinische Macke zu sein. Jedes Mal wenn ich hier jemanden frage, werde ich erstaunt angeguckt. „Nein? Kein Hostel, keine Gastfamilie, nichts?“, hake ich nach. Ich bekomme ein flaues Gefühl im Magen. Die übrigen Fahrgäste haben mittlerweile ihre Einkäufe zur Kasse gebracht und eine Traube um mich gebildet, um gemeinsam eine Lösung für mein Problem zu finden. „Zwei Straßen weiter vermietet doch ein Gasthaus Zimmer“, schlägt eine Dame vor. Hoffnung keimt in mir auf. „Die haben vor einem halben Jahr zugemacht“, sagt eine andere. Mist. Am Ende bleibt mir nichts anderes übrig: Ich muss zwei Stunden weiterfahren bis nach „25 de Mayo“, wo es ein Hotel geben soll. Mit einem verlegenen Lächeln klettere ich am Fahrer vorbei in den Todes-Bus.
dass ich aus Deutschland komme, ruft sie ihren Mann. Ein hagerer Mann mittleren Alters, der ein Fan von Deutschland ist. Warum auch immer. Als ich ihm erzähle, wo ich hinfahre, rät er mir davon ab. „Ich muss, mein Chef zwingt mich dazu“, sage ich kleinlaut. „Was haben Sie denn für einen sadistischen Chef?“ „Fragen Sie mich nicht“, seufze ich. „Ist es dort denn sicher?“ „Nun, das hängt davon ab, was Sie unter sicher verstehen...“ „Kann man dort spazieren gehen?“ „Spazieren? Um Gottes Willen.“ „Gibt es dort Schlangen?“, frage ich eingeschüchtert. „Oh ja“, sagt der Mann. „Oh nein“, seufze ich. „Aber die sind das kleinere Übel. Viel schlimmer sind die Spinnen.“ „Spinnen?“ „Tellergroße Biester, überall.“ „Ach du Scheiße. Und die Menschen dort?“ „Naja, an sich sind wir Argentinier sehr gastfreundlich und hilfsbereit. Aber in diesen Gegenden kann man nie wissen. Halten Sie sich lieber fern von Fremden. Besonders bei Dunkelheit.“ Der Mann weiß, wie man Urlaubsfreude verbreitet. Am Ende schreibt er mir noch seine Telefonnummer und seine Emailadresse auf. Für den Notfall. Dann verabschiede ich mich und warte den Rest des Tages in einem Café darauf, dass der Bus mich in die Hölle fährt.
Nur Bares ist Wahres Das Hotel Lorca wirkt eher wie eine Jugendherberge. Kalt und schäbig. Weil über der Dusche ein Loch ist und ich noch die Warnungen meines Freundes aus Santa Rosa im Ohr habe, lege ich mich mit Klamotten ins Bett und mache kein Auge zu. Viel zu groß ist die Angst vor den tellergroßen Spinnen. Ich bin froh, als die Sonne aufgeht und ich draußen im Ort schnell ein paar Fotos für meinen Chef machen kann. Es gibt ein heruntergekommenes Fitnessstudio, eine kleine Einkaufsmöglichkeit und eine Schule. Das war's. Sonst nur noch ein paar Häuser und viel Staub. „Zufrieden?“ maile ich meinem Chef. Seine Antwort kommt postwendend zurück: „Na also, geht doch.“ So, das war's für mich. Dann kann ich ja jetzt nach Hause fahren. Aber als ich am Busbahnhof eine Rückfahrkarte nach Buenos Aires kaufen möchte, gibt es ein Problem: Die Dame an der Kasse akzeptiert nur Bargeld, und die Banco de la Pampa akzeptiert meine Visa-Karte nicht. Ich bin hier in der Einöde gestrandet. Jetzt zuckt auch mein zweites Auge. Die Dame an der Kasse hat zum Glück eine Idee: Mein Bargeld reicht für eine Fahrkarte an die Grenze zu Patagonien. Das ist eine Drei-Stunden-Fahrt in die entgegengesetzte Richtung. Aber dort gibt es eine Santander-Bank, wo ich Geld abheben und ein Ticket nach Buenos Aires kaufen kann. Und so mache ich es notgedrungen auch. Mit einer Ausnahme: Ich fahr bloß bis San Antonio de Areco. Dort sitze ich einen Tag später auf der Veranda. Diese Ruhe brauche ich jetzt nach den Reisestrapazen. Hier fühle ich mich wohl. Ich lese ein Buch und lasse mir von Rosaria ein Glas selbstgemachte Limonade einschenken, als mein Chef anruft. Ich nehme das Handy in die Hand – und drücke ihn weg.
Kein Hoch auf den Busfahrer Als wir um 18 Uhr endlich nach La Reforma aufbrechen, bin ich vollgepumpt mit Cappuccino. Schwer zu sagen, ob es an der nervlichen Belastung oder am Koffein liegt, aber mein Auge zuckt. Und an Schlaf ist auch nicht zudenken. Das liegt auch am Busfahrer, der sich auf die Bucket-List geschrieben hat, uns heute alle umzubringen. Viel zu schnell rast er in der Dunkelheit auf der schmalen Landstraße an den entgegenkommenden LKWs vorbei und guckt dabei mehr auf sein Handy als auf die Fahrbahn vor ihm. Immer wieder setzen die anderen Fahrer die Lichthupe. Ich habe Todesangst. Die einheimischen Passagiere sitzen derweil entspannt auf ihren Plätzen und tragen riesige Pakete und Tüten auf ihren Schößen, die sie in Santa Rosa eingekauft haben. Der Bus ist so vollgepackt, dass der Fahrer bei jedem Stopp erstmal fünf Minuten braucht, um Koffer und Pakete aus dem Bus zu laden, damit die Passagiere überhaupt rauskommen – und anschließend nochmal fünf Minuten, um die Gepäckstücke wieder in das Gefährt zu quetschen. Am späten Abend und mit zwei Stunden Verspätung hält der Bus endlich in La Reforma vor einem kleinen Kiosk. Mit zittrigen Beinen stürze ich aus dem Fahrzeug, froh sicheren Boden unter den Füßen zu haben. Nach der Erleichterung kommt die Wut. „Du Depp hast wohl den Arsch offen“, schimpfe ich den Busfahrer an, der auf der Straße seine Zigarette raucht. „Du hättest uns fast umgebracht.“ Der Busfahrer guckt verdutzt. „Na hören Sie mal...“ „Leck mich“, hab ich gesagt und bin in den Kiosk gestürmt. Wo sich ein paar der Fahrgäste mit Proviant eindecken. Das F A C E S
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„Das muss man mir lassen: Mein Abgang war Chef.“
Neugierig geworden, was unser Autor am Arsch der Welt noch alles erlebt? Begleiten Sie ihn auf Instagram (maximilian_ reich) bei seinen Reisen, und sehen Sie, wohin es ihn als nächstes verschlägt... falls er dort Internet hat.
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Right here, Photography: CAREN DETJE
Styling: Julia May-Yen Wu Hair & Make-up: Evelyn Innerhofer using Davines @ Bigoudi Art Direction: Julia May-Yen Wu & Caren Detje Model: Sasha Sergeeva @ PRM agency
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Bluse von PAUL & JOE. Hose von KELLY DAWN RIOT.
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right now Nicht gestern, nicht morgen. Was zählt, geschieht heute, wichtig ist nur der Moment. Und so machen wir uns auf, genießen, leben und tun für einmal einfach nur, wonach uns gerade ist.
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Links: Bluse von KELLY DAWN RIOT. Rechts: Mantel von GESTUZ. Bluse von PAUL & JOE. Hose von KELLY DAWN RIOT. Schuhe von UNISA.
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Links: Jacke von KELLY DAWN RIOT. Bluse von BAUM UND PFERDGARTEN. Rechts: Jacke von KELLY DAWN RIOT. Rock von BAUM UND PFERDGARTEN.
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Links: Bluse von BAUM UND PFERDGARTEN. Hose von HAUSACH. Mantel von KELLY DAWN RIOT. Schuhe von GESTUZ. Rechts: Pullover von KELLY DAWN RIOT. Kleid von HAUSACH.
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Links: Mantel von MARINA HOERMANSEDER. Hose von KELLY DAWN RIOT. Rechts: Kleid von GESTUZ. Jacke von PAUL & JOE.
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Ramona Keller und Evelyn Bozzolini sind mit ihrem Label LYN Lingerie fester Bestandteil des Schweizer Modeevents Mode Suisse.
Insider Bequem, aber sexy: So soll Unterwäsche sein. Und zum Glück gibt’s neben chinesischer Massenware und amerikanischer Push-upPhilosophie noch Labels wie LYN Lingerie, dessen hauchzarte Dessous in Zürich von Evelyn Bozzolini und Ramona Keller designt und produziert werden. Ein Interview mit dem Schweizer Duo übers gegenseitige Motivieren, den Gang nach Paris und Designen als Traumberuf.
Interview: Marina Warth Fotos: Sara Merz, Alexander Palacios
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FACES: Wie seid ihr zur Lingerie und zu eurem Label LYN Lingerie gekommen? Evelyn Bozzolini: Ich habe zuerst Damenschneiderin gelernt und danach Modedesign studiert, wo ich dann meine Diplomarbeit der Unterwäsche gewidmet habe. Ich war total fasziniert von den Stoffen, Passformen und Schnitttechniken. Kurz darauf haben Ramona und ich uns kennengelernt und fortan bei vielen Projekten zusammengearbeitet. F: Was ist das Großartige an Lingerie? Ich stelle mir den Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu normaler Kleidung deutlich höher vor. Ramona Keller: Lingerie ist natürlich in Sachen Verarbeitung etwas komplett anderes als normale Kleidung. Du erlernst die Verarbeitung und Herstellung von Unterwäsche nämlich gar nicht während der Ausbildung – weder beim Schneidern noch in der Design-Ausbildung. Lingerie wird immer nur am Rande behandelt. Schon die Schnitttechnik ist deshalb beispielsweise eine große Herausforderung, eine weitere stellt die Tatsache dar, dass man Unterwäsche direkt auf der Haut trägt. Ebenfalls schwierig: Dir steht bei Lingerie nur ein gewisser Raum zur Verfügung, es sind viele kleine Teile, aus denen du etwas Schönes machen musst. EB: Und die Materialbesorgung ist ebenfalls sehr schwierig. Wir können uns wahnsinnig glücklich schätzen, dass St. Gallen als Stickereihochburg so nahe liegt und wir uns dort Stoffe und Materialien für unsere Kollektionen besorgen können. Aber besonders die Kleinteile – ein BH besteht aus so unglaublich vielen Einzelteilen – waren für uns zu Beginn eine riesige Herausforderung. Mittlerweile haben wir unsere fi xen Lieferanten und uns ein gutes Netzwerk aufgebaut – bis hierhin hat es aber sehr viel Zeit gebraucht. F: Was sind andere Steine, die ihr in den vergangenen Jahren aus dem Weg räumen musstet? EB: Den ganzen Weg. (lacht) RK: Das Dranbleiben, weitermachen und durchhalten. EB: Wir mussten uns immer wieder von Neuem motivieren. F: Wie motiviert ihr euch denn? RK: Es hilft extrem, dass wir als Duo agieren. Wir schaffen es immer wieder aufs Neue, uns gegenseitig aufzubauen. Wir wechseln uns da immer ab: Hat die eine gerade ihr Tief, hat die andere ihr Hoch. EB: Man gibt sich gegenseitig Kraft. Auch Events wie die Mode Suisse oder andere Ausstellungen und Modeschauen motivieren einen dazu weiterzumachen. F: Es ist für die Mode eine schwierige Zeit. Man thematisiert ständig, wo Kleidung herkommt, wo sie produziert und verarbeitet wird; der Konsument ist heute viel kritischer als früher und informiert sich zusätzlich über die sozialen Medien. Erschwert dieser Umstand eure Arbeit? EB: Ehrlich gesagt ist der Druck für uns deutlich leichter geworden als zu Beginn. Da war es wirklich schlimm, und es hat lange gedauert, bis es endlich besser wurde. Die vergangene Saison ist für uns extrem gut gelaufen, auch weil wir unsere Schnitte ausgebaut und für unsere Kunden zugänglicher gemacht haben. Wir sind etwas vom Abstrakten weggekommen und haben diese Saison vermehrt auf klare Linien gesetzt. Unsere Herausforderung ist, dass die Teile tragbar sein müssen und dass man sie ohne Nachdenken in die
„Designer ist nicht einfach nur ein Beruf. Man muss es lieben.“
Der BH besteht aus 20 bis 50 Teilen: Bei LYN Lingerie ist jeder Schritt Handarbeit. F A C E S
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Waschmaschine geben kann. RK: Die Produktion war bei uns nie ein großes Thema, weil wir von Beginn weg alles selber und in der Schweiz produziert haben. Wir haben schon immer darauf geachtet, dass wir unsere Materialien in der Schweiz oder in Europa beziehen. In China zu produzieren, kam für uns gar nie in Frage. F: Die Preise eurer Dessous liegen nicht weit weg von denen der Kollektionen namhafter Hersteller, die in Kambodscha oder Bangladesch produzieren lassen. EB: Wir machen unsere Berechnungen und legen unsere Margen fest. Außerdem nähen wir extrem schnell und optimieren unsere Schnitte während der Produktion fortlaufend, um effizient arbeiten zu können und unsere Teile in ein Preissegment zu bringen, indem sich unsere Kunden wohlfühlen. Da kalkulieren wir nicht extra in die Höhe, um unsere Gewinne zu steigern. F: Dann ist es doch erschreckend, wenn man sieht, dass andere einfach riesige Margen auf ihre billig produzierte Ware knallen. EB: Das ist leider so. F: Dessous sind etwas, das jeder braucht. Trotzdem befindet ihr euch mit euren Kollektionen in einem Nischenmarkt, indem ihr als kleiner Player gegen große Konkurrenz antritt. Wie behauptet ihr euch gegen die anderen? EB: Unsere Argumente liegen auf der Hand: Die Kollektionen sind handgemacht, unsere Designs überraschen, und die Materialien stammen aus der Schweiz oder dem nahen Ausland. Aber man kann es natürlich nicht schön reden: Der Konsument muss unseren Ansatz verstehen und sich dafür begeistern, um unsere Kollektionen zu kaufen. F: Sind Schweizer in Sachen Dessous offen? EB: Eher nicht. (lacht) Ich habe das Gefühl, die Herangehensweise lockert sich von Zeit zu Zeit, aber der Unterschied zum Ausland ist enorm. Wir haben mit der Mode Suisse auch in London und Paris ausgestellt, und dort ist der Bezug der Menschen zur Unterwäsche ein ganz anderer. F: Wie nehmt ihr die Reputation der Schweizer Designer im Ausland wahr? EB: In Paris hören wir stets: „Ach, ihr seid aus der Schweiz?!“ Die Wahrnehmung Schweizer Designer im Ausland verbessert sich aber merklich. Wir sind eben ein kleines Land, aber die Stichworte „Swissness“ und „Swiss made“ ziehen und stehen für Qualität. Ein Nachteil ist aber, dass alle immer denken, unsere Teile seien wahnsinnig teuer – das ist so ein Vorurteil, was andere über Schweizer Produkte haben. F: Werden eure Preise fürs Ausland nochmals angepasst? RK: Je nachdem passen wir die Preise etwas an, vor allem wenn der Dollar so stark schwankt, wie er das aktuell tut. F: Und andere Labels haben auch hier wahnsinnig große Unterschiede in den Preisen in der Schweiz und im Ausland. RK: Generell fragt man sich, wie andere ihre BHs für knapp zehn Franken verkaufen können. Ein BH hat normalerweise zwischen 20 und 50 Teilen und dauert in der Großproduktion circa 25 Minuten. Zum Vergleich: Eine Jeans zu fertigen, dauert nur neun Minuten. EB: Es ist traurig, darüber darfst du nicht nachdenken. F: Und bei euch steht vorher noch der Designprozess an. EB: Es ist ein wahnsinnig langer Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt. Man experimentiert mit Materialien, die dann nicht so wollen wie man selbst, man testet einen Proto-
typ und verändert diesen immer und immer wieder. Aber das Gute daran ist, dass wir selber immer mehr dazulernen und uns fortlaufend verbessern. F: Ihr hattet früher ein eigenes Geschäft und direkten Kundenkontakt, heute vertreibt ihr eure Kollektionen im eigenen Onlineshop und über andere Shops. Vermisst ihr den direkten Kundenkontakt? EB: Wir haben diesen immer sehr geschätzt, es war für uns aber definitiv die richtige Entscheidung, unser eigenes Geschäft abzugeben. Einen eigenen Laden zu führen, die Kollektionen aufzubauen und zu produzieren, Shows zu realisieren und unsere Kollektionen auszustellen war mit der Zeit einfach zu viel für uns – wir mussten uns an einem Punkt einfach entscheiden. Dessous-Geschäft oder eigene Kollektion: Das war für uns eine so einfache Entscheidung. Wir sind Designer, keine Verkäufer. F: Wie wichtig ist Weiterentwicklung für euch? EB: Wir wollten unbedingt ins Ausland, das war für uns der wichtigste Schritt. Die Schweiz ist einfach ein unglaublich kleiner Markt. F: International gibt es aber natürlich noch viel mehr Konkurrenz – zum Beispiel Victoria’s Secret... EB: Das ist einfach eine ganz andere Story als unsere. RK: Sehr amerikanisch! Ihr Verkaufsargument ist ja eigentlich der Push-up-BH, bei dem man allerdings gar nichts sehen darf. Sozusagen das absolute Gegenteil von uns; wir machen viel mehr leichte und feine Designs, die den natürlichen weiblichen Körper unterstützen und diesen nicht in etwas quetschen, was er nicht ist. F: Schaut ihr auf die Trends der großen Player? EB: Wir machen unsere eigenen Trends. (lacht) Natürlich informieren wir uns über die Farbtrends zum Beispiel, wir arbeiten aber dennoch sehr viel mit Schwarz und Weiß, und das macht uns viel Spaß. RK: Und trotzdem ist es wichtig, Ohren und Augen offen zu halten und im Blick zu haben, was andere tun. Wir setzen dann Trends aber auch so um, wie es uns gefällt. F: Wie ist der Umgang mit den anderen Schweizer Designern? EB: Es ist ein sehr freundschaftlicher Umgang. Wir sind sehr offen miteinander, die Stimmung ist sehr gut. RK: Die Schweiz ist so klein, und gerade deshalb muss man doch zusammenhalten und am selben Strang ziehen. Das Bild der Schweizer Designer gegen außen soll einheitlich sein. F: Soll man sich in euren Dessous wohl oder sexy fühlen? RK: Das eine soll das andere nicht ausschließen – und genau das ist unser Credo. Unsere Teile müssen bequem sein, sollen einem aber auch ein gutes Gefühl geben. Es geht mehr um einen selber als um die Sicht von außen. F: Gibt es Dinge in eurem Alltag als Designer, die euch gar nicht gefallen? RK: Zuschneiden. (lacht) Ich finde unseren Ablauf extrem spannend, das macht unseren Beruf auch so vielseitig. Man beginnt mal mit Designen, sucht dann Materialien und fährt danach mit der Produktion fort. EB: Nach einer intensiven Produktionsphase freut man sich dann aber schon mal wieder aufs Designen. Wenn auch einfach mal zu nähen und zu produzieren den Kopf frei machen. Jeder Monat ist anders, und das ist total spannend. F: Seid ihr vor der Präsentation eurer Kollektionen
„Fehler zu machen war wichtig, um daraus zu lernen.“
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noch nervös? EB: Mit Kritik muss man leben. Zu Beginn haben wir uns jede Kritik extrem zu Herzen genommen – und das soll man auch, solange diese gerechtfertigt ist. Mittlerweile haben wir aber gelernt, damit umzugehen. In Paris waren wir extrem nervös, weil wir da vor Fachpublikum der Unterwäschebranche präsentiert haben. Und die entscheiden dann innerhalb von drei Sekunden, ob die Kollektion für sie in Frage kommt oder nicht. Da weiß man aber zumindest immer, woran man ist. F: Was macht einen guten Tag aus? RK: Der Kaffee am Morgen. (lacht) EB: Die richtig tollen Tage sind, wenn du abends nach Hause gehst und weißt, dass du ein neues Teil entworfen hast. Darüber freue ich mich riesig, über ein neues Design und einen gelungenen Prototyp. Solche Tage liebe ich. F: Rückblick: Was habt ihr früher falsch gemacht? RK: Wir hätten früher ins Ausland gehen sollen. Das ist so ein typisches Schweizer Ding, dass man nicht über seinen eigenen Schatten springt und ein wenig zu bescheiden ist. Wir haben lange gedacht, wir wären noch nicht so weit gewesen. EB: Ja, dieser Schritt dauerte wirklich ewig. Paris hatte uns sogar schon angefragt, und wir hatten ihnen damals abgesagt... F: Nein! Weshalb? EB: Sie meinten dann irgendwann: „Ihr könnt da im Lafayette in einem Pop-up-Store verkaufen, habt ihr euch das gut überlegt?“ Und dann meinten wir dann, ja gut, das machen wir. Die Erklärung ist einfach: Wir hatten einfach Angst, diesen Schritt zu machen. Im Nachhinein war das so cool, und wir waren selbst überrascht, wie gut LYN Lingerie angekommen ist. F: Also ein bisschen mehr Selbstvertrauen für die Zukunft. EB: Ja unbedingt! Wir sind eben verletzlicher, gerade weil uns jedes Teil so sehr am Herzen liegt. RK: Es ist schwierig, weil man in der Schweiz nicht so viele Vergleichsmöglichkeiten hat. Wir sind da etwas alleine. EB: International stehst du neben 100 anderen Labels. Da muss man schon den Mut haben, loszugehen. Und es ist auch ein finanzielles Wagnis. F: Ist Designer für euch ein normaler Beruf? EB: Man muss mit Leib und Seele dabei sein, Designer ist nicht einfach nur ein Beruf. Man muss es lieben, denn man opfert auch sein Privatleben. RK: Es ist definitiv nicht der einfachste Weg. Vielleicht wäre ein Wirtschaftsstudium besser gewesen. (lacht) EB: Wir könnten uns heute kein anderes Leben vorstellen, wir kommen jeden Morgen gerne ins Atelier, arbeiten auch am Abend oder am Sonntag, dafür sind wir selbstständig und können alles selber entscheiden. F: Fahrt ihr denn auch in den Urlaub? EB: Mittlerweile ja, wir nehmen klassisch Urlaub und haben unser Arbeitspensum. Es gab schon Jahre, in denen wir weniger Urlaub hatten... RK: Aber da waren wir dann auch weniger produktiv. F: Irgendwo muss man ja seine Kreativität herholen. EB: Genau! Das waren Fehler, die wir früher gemacht haben! Wir haben früher um neun Uhr früh das Geschäft geöffnet und wollten bis halb acht Uhr abends ausharren. Und dann haben wir erst gemerkt, dass die Leute vor elf Uhr morgens gar keine Unterwäsche einkaufen. Da haben wir F A C E S
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uns früher schon selbst Steine in den Weg gelegt, als wir die Erfahrung noch nicht hatten. Wir haben uns damals auch nur knapp zwei Wochen Urlaub gegönnt – aber das war einfach nichts. Wir mussten das auch erst lernen. F: Ein zusammengefasster Rat an euer jüngeres Ich? EB: Nimm es etwas lockerer, mach keine Schnellschüsse, denk besser darüber nach, welche Dinge für einen selbst und das Label wirklich Sinn machen. Vermeide Dinge, die unglaublich viel Aufwand bedeuten und bei denen dann nicht so viel rausschaut. Man muss sich konzentrieren und auch nur die Events mitmachen, die einen weiterbringen. Irgendwie war es aber trotzdem wichtig, diese Fehler zu machen, um daraus zu lernen. RK: Man soll sich selber treu bleiben, das ist ganz wichtig. F: Fast schon abgedroschen, aber wahr. RK: Absolut abgedroschen. (lacht) EB: Aber es ist genauso, man darf sich nicht verbiegen. /
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Interview
FACES: Wieso bist du Designerin geworden? Ladina Steinegger: Das hat sich ganz natürlich ergeben:
wissenschaften der Universitäten Bern und Zürich und außerdem einen Master in Textile and Fashion Design von der NABA (Nuova Accademia di Belle Arti) Milano. Danach habe ich drei Jahre lang im Design Office der berühmten Seidendruckerei Ratti Spa in Como gearbeitet, wo ich Prints für große französische Modehäuser wie Givenchy, Balenciaga oder Saint Laurent entwickelt habe und mein Know-how für
Mein Background in Kunst, Textil und Mode und meine Leidenschaft fürs Visuelle und Zeitgenössische findet in meinem Beruf als Textil-Designerin die perfekte Ausdrucksform. F: Welche Ausbildung hast du? LS: Ich habe den Bachelor in Kunstgeschichte und Film56
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Woher kommen eigentlich die bunten Muster auf Pullovern und Shirts, nach denen wir uns auf der Straße den Hals verdrehen? Zum Beispiel aus dem Kopf von Ladina Steinegger. Die Schweizer Designerin hat lange Prints für Givenchy oder Balenciaga entworfen, bevor sie 2016 ihre erste eigene Kollektion präsentierte. Heute lebt Steinegger in Rom und genießt dort nicht nur die italienische Mode, sondern auch die Liebe.
Aus der Schweiz nach Italien: „Dieser Entscheid war der beste meines Lebens.“
Interview: Marina Warth
F: Was waren bisher die größten Hürden? LS: Knochenjobs zu Hungerlöhnen und hierarchische,
traditionelles und digitales Printing vertiefen konnte. F: Wann wusstest du, dass du Mode machen willst? LS: In Mailand machte ich ein Praktikum in einer berühmten Galerie für zeitgenössische Kunst. Vom Büro aus habe ich direkt in das Design Studio von Gianfranco Ferré gesehen und konnte die Designer beim Entwerfen beobachten. Da wurde mir klar, dass ich lieber im Atelier nebenan arbeiten würde... F A C E S
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patriarchalische Arbeitsverhältnisse. Aber ich möchte nichts missen. F: Wie fordert dich die Modebranche heraus? LS: Es ist eine echte Herausforderung 2017 etwas zu entwerfen, das nicht schon designt, gesehen und getragen wurde. /
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Meine Designs sollen zukunftsorientiert sein, meine Stoffe innovativ, ich versuche essentielle Teile zu entwerfen, die dank klarer Linien und schlichten Formen einfach zu tragen sind. Keine Dekoration, aber mit viel Aufmerksamkeit aufs Detail. Diese Essenz in Kleider umzuwandeln, ist meine tägliche Herausforderung und Sinn meines Schaffens. F: Wie verändern die sozialen Medien deine Arbeit? LS: Social Media sind eine tolle Plattform, um meine neuen Print-Kollektionen zu lancieren und mich mit anderen Designern und Künstlern auszutauschen. Ich poste gerne, wenn ich etwas zu posten habe, bin aber keine fanatische Followerin und kann deshalb tagelang ohne Facebook und Instagram auskommen. F: Was gefällt dir am besten an deiner Arbeit? LS: Die Auswahl neuer Stoffe in meiner Druckerei in Como, das Designen neuer Muster, das Aufgeregtsein, wenn die ersten Probedrucke meiner neuen Muster fertig sind – und wenn ich auf der Straße meine Kreationen getragen sehe. F: Wer soll deine Kleidung tragen? LS: Contemporary Modernettes jeglichen Alters. F: Wie nimmst du die Reputation von Schweizer Designern im Ausland wahr? LS: Es ist toll, in Rom eine Exotin zu sein. Ich spüre, dass ich einen anderen Hintergrund habe. Meine Designs, meine Farben und Schnitte haben einen nordischeren Touch, das gefällt den Italienerinnen. Zurück in der Schweiz komme ich mir dann wie eine Italienerin vor, sobald mich mein Vater am Flughafen abholt und meint: „Mit diesen Schuhen kannst du in Bern nicht rumlaufen.“ (lacht) F: Woran muss die Schweizer Modeszene noch feilen? LS: Ich finde, die Schweiz hat eine tolle Modeszene, das beweist stets die Mode Suisse, eine super professionelle Plattform mit starken Designern. F: Mit welchen drei Worten beschreibst du dein Label? LS: Contemporary, colorful, minimalism. F: Wie viele Leute arbeiten für dich? LS: Eine Modellistin, eine Schneiderin und ein Inkjet Drucker in Como. F: Bist du eine gute Chefin? LS: Ich bin sehr exakt und perfektionistisch veranlagt, weil ich Sternzeichen und Aszendent Jungfrau bin, und stelle hohe Erwartung an meine Mitarbeiter. Das ist manchmal schwierig, weil wir mittlerweile alle gute Freunde geworden sind. F: Was fühlst du vor deinen Shows? LS: Konzentration, Emotion und ganz viel Spaß und Freude, meine neuen Prints zeigen zu können. F: Und was denkst du, bevor du nach einer Show auf den Laufsteg trittst? LS: Hoffentlich stolpere ich nicht mit meinen Absätzen... F: Welche Schlagzeile würdest du gerne über dich lesen? LS: „LS Store Opening in Rome and L.A.“ F: Du lebst aktuell in Rom. Weshalb? LS: Amore für einen Römer. F: Wie unterscheiden sich der italienische und der Schweizer Stil? LS: Italiener sind klassischer und traditioneller, legen mehr Wert auf Qualität, haben den Sinn für Stil bereits in ihrer DNA und kleiden sich toll, aber auch ein wenig monoton. Die Schweizer sind da unkomplizierter, unkonventionel-
ler und dabei schlussendlich mutiger und farbiger. F: Wer ist stylischer: Römer oder Zürcher? LS: Ein Duell zwischen Demna Gvasalia (Vêtements) und Alessandro Michele (Gucci)! Beide Städte sind modetechnisch gerade ziemlich in, und es gibt tolle Streetstyles zu sehen. F: Wann ist Rom am schönsten? LS: Ich liebe Rom im August, wenn die Stadt sich leert, die Tage endlos scheinen und die Temperaturen Höchstwerte erreichen. F: Was sind deine Lieblingsplätze in Rom? LS: Mein Quartier Trastevere, die Bar San Calisto, der Mercato Monteverde und Porta Portese, die Kirche Sant Ivo alla Sapienza, der Palazzo dei Congressi von Adalberto Libera und das ganze EUR-Quartier, das Cinema Trevi, das Forte Prenestino in Centocelle, der Flohmarkt Borghetto Flaminio, ein Spaziergang oder eine Tour mit dem Motorrad auf der Appia Antica und die tolle Aussicht auf die Stadt auf den Hügeln des Gianicolos. F: Was hat Rom, was Zürich nicht hat? LS: Endlose Sommer und südländischen Lifestyle. F: Und womit übertrifft Zürich die italienische Hauptstadt? LS: Mit Effizienz und Modernität und natürlich den Luxemburgerli von Sprüngli. F: Was vermisst du in der Ferne? LS: Die öffentlichen Verkehrsmittel der Schweiz. F: Was vermisst du in der Heimat? LS: Alles, außer den ÖV und die Familie. Italien ist trotz Politik und Wirtschaftskrise meine zweite Heimat geworden. F: Der Soundtrack deines Lebens? LS: Ohne Musik läuft bei mir nichts! Meine Favoriten: Mikki Blanco, Ladytron, Planningtorock, TRUST, Monster Magnet und viele mehr. F: Wen willst du noch treffen? LS: Miuccia Prada, sie ist mein Vorbild. F: Wurdest du in der richtigen Zeit geboren? LS: Ich habe nicht viel für die Nostalgie früherer und besserer Zeiten übrig: Life is now. F: Was macht einen Tag richtig gut? LS: Jogging am Lungotevere, Caffè Americano und Veneziana in der Bar Checco, danach Arbeiten im Atelier und am Abend ein Glas Wein mit Freunden in der Enoteca Goccetto und eine Caccio e Peppe bei Augustarello. F: Was motiviert dich? LS: Wenn ich auf der Straße Frauen sehe, die meine Kleidung tragen. F: Was ist typisch Ladina? LS: Lippenstift. F: Wann warst du am glücklichsten? LS: An dem Tag, an dem ich meine Koffer für Rom gepackt habe. F: In welchen Geschäften wirst du schwach? LS: Bei Opening Ceremony in Los Angeles. F: Hast du versteckte Talente? LS: Den Rekord im 100-Meter-Sprint! F: Wovon träumst du? LS: Zurzeit arbeite ich an einem eigenen Online-Store. Es wäre aber toll, eines Tages einen richtigen Shop in Rom zu eröffnen. F: Was würdest du nie wieder tun? LS: Im Nachhinein ist man immer schlauer. F: Was rätst du deinem jüngeren Ich? LS: Zu mehr Selbstbewusstsein und mehr Unbekümmertheit. F: Sind Künstler bessere Menschen? LS: Womöglich bessere Liebhaber.
„Es ist toll, in Rom eine Exotin zu sein.“
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„Miucca Prada ist mein Vorbild.“
Farbenfrohe Prints sind das Markenzeichen von Ladina Steinegger.
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Blue Revolution Aus den Sätteln amerikanischer Cowboys an unsere Hintern: Die Jeans musste weite Wege gehen, um es von der Arbeiter- zur Freizeithose zu schaffen. Das Label Wrangler war eines der ersten, das der Jeans zum weltweiten Durchbruch verhalf und dafßr sorgte, dass selbst Leinwandhelden Denim trugen. Text: Marina Warth Fotos: Wrangler
Der Kreuzzug der Jeans: vom Wilden Westen auf in die Welt.
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Nähte, Taschen, Gürtelschlaufen: Bis zur perfekten Cowboy-Jeans wird an jedem Detail getüftelt.
D E N I M U N D J A M E S D E A N sind wie Marlon Brando und seine Zigarette. Das eine geht nicht ohne das andere. In den 50ern und 60ern waren es diese Männer, die der Jeans zum Durchbruch verhalfen und damit auch Brands wie Wrangler aus der Ecke der Arbeitskleidung holten. Denn die Geschichte des Jeanslabels, das heute seinen 70. Geburtstag feiert, beginnt früher – nämlich im amerikanischen Nirgendwo, in der Stadt Greensboro in North Carolina. Dort spuckt der junge C.C. Hudson große Töne und verwettet darauf sein letztes Hemd, groß rauszukommen und die Textilindustrie zu revolutionieren. Die anderen schütteln den Kopf. Das ist 1897, und Hudson verdient gerade mal 25 Cent pro Tag. Wenig Geld, das der Junge aus Tennessee allerdings brav unters Kopfkissen legt, anstatt damit ordentlich einen drauf zu machen. Ein paar Jahre später wurden aus den Cents richtige Dollar, mit denen sich Hudson seine ersten Nähmaschinen kauft, einen Raum oberhalb eines Lebensmittelgeschäfts mietet und seine erste Firma gründet: die Overall Company. Der Name steht für das Produkt: Gemeinsam mit seinem Bruder und ein paar Freunden produziert Hudson fortan Overalls für Bau- und Bahnarbeiter. Letztere sind von ihrer Kleidung so überzeugt, dass sie der Firma 1919 eine riesige
1994 verdreht Paula Abbott in einem Wrangler-Werbespot den Cowboys den Kopf. Danach stiegen die Absätze der Jeans um 140 Prozent. F A C E S
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In den 60ern erobert Wrangler mit seinen Jeans auch die Damenwelt.
Dank Rodeo Ben tragen die Cowboys noch heute Jeans, die auch noch so wilde Ritte mitmachen.
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Wranglers Winterkollektion 2017 ist cool und edgy und zollt den Wurzeln des Brands Tribut.
Glocke schenken, die früher Teil einer Dampflokomotive war. Das Geschenk kommt so gut an, dass die Glocke fortan über den Köpfen der Arbeiter hängt und bald genauso mit blauem Staub zugedeckt ist wie die Gesichter von Hudson und Co., die ihr Unternehmen unter Gelächter in „Blue Bell Overall Company“ umbenennen.
Howdy, Rodeo Ben! Die „Blue Bell Overall Company“ ist bald nicht mehr zu übersehen. Und so kommt es, dass die „Big Ben Manufacturing“ die Firma für über eine halbe Million Dollar übernimmt. Blue Bell existiert jedoch weiter und entscheidet sich Mitte der 40er Jahre dafür, ein eigenes Jeans-Label zu gründen. Ein Wettbewerb unter den Mitarbeitern bringt den Namen hervor: Wrangler. Die Idee reift wie eine Kaktusblüte unter der sengenden Sonne: Denim soll alltagstauglich werden, weg von der Arbeits- und rein in die Freizeitkleidung. Doch der Weg ist lang und staubig mit dazu. Wrangler holt Ben Liechtenstein ins Boot, der nicht nur mit Nadel und Faden umzugehen weiß, sondern auch mit Pferden. Liechtenstein ist nämlich auch Rodeo Ben, ein Mann, der schnell erkennt, dass die Wahnsinnigen auf dem Rücken von Pferden mehr brauchen als eine normale Jeans. Es wird getüftelt, genäht und ausgetestet, bis schließlich die „day five-pocket straight leg jean“ auf dem Tisch liegt. Rodeo Ben lässt das Modell von seinen Cowboy-Freunden testen, nimmt Vorschläge und Wünsche entgegen und bringt 1947 endlich die fertige Jeans auf den Markt, die „Cowboy Cut“. Körperbetont, robust und seit jeher die einzige Jeans, die von der PRCA (Professional Rodeo Cowboys Association) anerkannt wird. Wer im Sattel sitzt, trägt Wrangler-Jeans. Hohe Hosentaschen, sieben anstatt fünf Gürtelschlaufen, feine Nähte, hoher Schnitt, ausgestelltes Bein und ein Reißverschluss, der sich auch mit angezogenen Handschuhen öffnen lässt: Das sind die Attribute, die aus der Wrangler „Cowboy Cut“ eine der beliebtesten Jeans der Welt machen.
„Die Jeans ist keine Hose, sondern ein Statement.“
Rule the world Die Cowboys sind überzeugt. Nun ist der Rest der Welt dran. Wrangler schafft den Sprung vom Country zum Rock’n’Roll und bedankt sich dafür bei Leinwandhelden wie James Dean oder Marlon Brando. Die Jeans ist keine Hose, sondern ein Statement. Ein Zeichen von Rebellion und Freiheit, das die Jugend von den Eltern trennt und die Rebellen von den Angepassten. Wer Denim trägt, ist cool. Wrangler profitiert in den 50ern und 60ern von der blauen Welle, die über Amerika und Europa hinwegdonnert. 1986 zeigt VF Corporation, zu der heute auch Marken wie Lee, Timberland, The North Face oder Vans gehören, Interesse am Unternehmen Blue Bell und damit an Wrangler. Hände werden geschüttelt, der Deal steht. In den folgenden Jahren baut die amerikanische VF Corporation ihre Umsätze stetig aus und wird damit laut Forbes nach Nike, Kering oder Inditex zu einem der größten Bekleidungshersteller der Welt. Denn: Jeder trägt heute Denim. Weil der Stoff bequem ist, das Material robust und die Schnitte so vielfältig, dass mittlerweile bei jedem Deutschen durchschnittlich acht Paar Jeans im Schrank schlummern. Zu seinem Jubiläum schaut Wrangler auf seine 70-jährige Geschichte zurück und feiert diese mit einer Kollektion aus bunten Denim-Hemden und ausgestellten Jeanshosen. Darüber hätte sich bestimmt auch Rodeo Ben gefreut. F A C E S
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Der Glanz der Spätfünfziger bröckelt – und mit ihm die splitternackten Betonfassaden der begehbaren Nachkriegsmonster, die dem vom britischen Architektenpaar Alison und Peter Smithson geprägten Stil des Brutalismus zugeordnet sind. Museen, Schulen, Kirchen... Es waren Bunker, Bollwerke, massive Statements für Stabilität und Standhaftigkeit – doch inzwischen steht der Zeiger für einen Großteil von ihnen auf fünf vor Abrissbirne. Was nun jene aufrüttelt, welche in ihren Mauern ästhetische Zeitzeugen erkennen. Ein Rundgang in Bildern. Fotos: Park Books
Birmingham City Library, Birmingham, Großbritannien Architekt: John Madin 1969-1973 abgerissen: 2016 (Foto: Jason Hood)
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La Pyramide, Abidjan, ElfenbeinkĂźste
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Architekt : Rinaldo Olivieri 1968-1973
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Dreifaltigkeitskirche, Wien-Mauer, Österreich Architekt: Fritz Wotruba 1971-1976 (Foto: Wolfgang Leeb)
Rückendeckung für Beton-Bollwerke: #SOSBrutalism
Aber hier leben? Nein danke! Viel mehr hat sich die Kampagne mit dem Hashtag #SOSBrutalism den Erhalt der wuchtigen Bauten zum Ziel gesetzt. Via Social Media bündeln Liebhaber die Kräfte, um eine schützende Hand über jene der mehr als tausend katalogisierten Objekte zu halten, für die es fünf vor Erdbodengleich steht. Rund jedem zehnten droht nämlich das gleiche Schicksal wie dem Frankfurter AfE-Turm, der kürzlich in einer Staubwolke im Erdboden versank. Das digitale Herz des Movements schlägt auf sosbrutalism.org, im österreichischen Burgenland eröffnete zudem ein 67 brutalistisches Kulturzentrum.
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Pahlavi-Universität (heute: Universität Schiras), Schiras, Iran Architekt: Minoru Yamasaki 1960-1979 (Foto: Hamidreza Bani)
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Boston City Hall, Boston, Massachusetts, USA
Architekten: Kallmann McKinnell & Knowles, Campbell, Aldrich & Nulty 1962-1969 (Foto: Bill Lebovic)
Ben Gurion University Campus, Be’er Scheva, Israel Architekten: Avraham Yasky, Yaakov Gil, Ada Karmi-Melamed, Bracha and Michael Hayutin, Nadler Nadler Bixon Gil, Amnon Niv and Rafi Reifer, Ram Karmi, Chaim Ketzef, Ben Peleg 1968-1995 (Foto: Gili Merin)
Wohnhochhaus Gosstroi, Baku, Aserbaidschan
Architekten: Alexander Belokon, V. Sulimova 1975 (Foto: Simona Rota)
Ein Ungetüm zwischen Kartondeckeln: Mit 716 Seiten schenkt der Wälzer „SOS Brutalism – A Global Survey“ ein, eine Kollaboration der Stiftung Wüstenrot und des Deutschen Architekturmuseums DAM in Frankfurt. Die Buchführer Oliver Elser, Philip Kurz und Peter Cachola Schmal versammeln zwischen Fotografien der in Sichtbeton gegossenen Giganten (von Arlington bis Sydney und von Brasilia bis Hamburg) diverse Essays von Verfechtern des britisch geprägten Architekturgenres. Noch bis zum 2. April 2018 läuft im DAM die begleitende Ausstellung mit Modellen von einzelnen Schlüsselgebäuden. Oliver Elser, Philip Kurz und Peter Cachola Schmal, „SOS Brutalism – A Global Survey“, Park Books, ca. 68.–
Alexandra and Ainsworth Estate, London, Großbritannien
Architekten: London Borough of Camden Architect’s Department (Neave Brown) 1967-1979 (Foto: Gili Merin)
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Gymnasium, HĂźckelhoven, Deutschland
Christchurch Town Hall, Christchurch, Neuseeland
Architekten: Brigitte & Christoph Parade 1963-1974 (Foto: Christoph Parade)
Architekten: Warren & Mahoney 1972 (Foto: Warren & Mahoney)
Institut fĂźr Stadtplanung, Belgrad, Serbien
Rozzol Melara, Triest, Italien
Architekten: IACP (Carlo & Luciano Celli) 1969-1982 (Foto: Paolo Mazzo)
Architekt: Branislav Jovin 1967-1970 (Foto: Relja Ivanic)
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Links: Kleid von SELF PORTRAIT (stylebop.com). Schuhe von PAUL SMITH. Tasche von YOANNY GARCIA (saxastore.net). Ring von TIFFANY & CO. Rechts: Body von MANOKHI (saxastore.net). Cape von GIVENCHY. Halskette von COCCINELLE. Tasche von ZEADORA. Schuhe von DOLCE & GABBANA.
Photography: PHILIPPE ARLT
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Styling: Grace Maier Hair & Make-up: Rada Jurkovic Production: Maier Agency Video: Alex Beck Model: Eloisa @ Munich Models Production: Maier Agency in Kooperation mit Fotogen 2 0 1 8 Productions
Ob aus der SprĂźhdose oder vom Pinsel: Kunst hat viele Gesichter. Genauso wie die Mode. Und ein bisschen exzentrisch darf neides sein
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Links: Bluse von STEFANEL. Rock von MARCIANO BY GUESS. Weste von MANUEL FORSTER. Rechts: Body von SAMADANESH. Cardigan von KARIN FRAIDENRAIJ. Choker von MANOKHI (saxastore.net).
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Links: Bluse von DOLCE & GABBANA. Kleid von PRADA. Gürtel von GUCCI. Rechts: Jumpsuit von VALENTINO (stylebop.com). Jacke von MAX MACCHINA. F A C E S
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Links: Blazer von MIN FASHION. Bluse von SELF PORTRAIT (stylebop.com). Rechts: Kleid von TALBOT RUNHOF. Schuhe von KENNEL & SCHMENGER. Ring von SWAROVSKI. Choker von MANOKHI (saxastore.net).
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Walking House, Kopenhagen, Dänemark
FOTO:
N55
Solarzellen und Windräder erzeugen Strom und bringen das Walking House voran. Damit bis zu vier Bewohner einen Teil ihrer Nahrung selbst anbauen können, gibt’s ein kleines Gewächshaus – außerdem befinden sich eine Komposttoilette, ein Holzofen sowie ein RegenwasserSammelsystem in dem Gebäude.
Frei sein, unabhängig, immer auf dem Sprung. Heute das Meer vor der Nase, morgen die Weide. Moderne Nomaden leben in Yacht oder Jurte, Zelt oder Campingwagen und zelebrieren den Gedanken: Mobilität ist Freiheit. Sie ziehen unkonventionelles Wohnen einem Haus aus Holz und Stein vor und drehen der traditionellen Lebensweise den Rücken. Daheim sind sie trotzdem, Philip Jodidio hat sie in ihrem Zuhause besucht. Fotos: Philip Jodidio, Jodidio Taschen Verlag
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Tentsile Tree Tents, London, Großbritannien
Ábaton Portable Home ÁPH80, Madrid, Spanien
Das mobile Haus enthält einen Wohnraum mit Küche, ein voll ausgestattetes Bad und ein Schlafzimmer. Fast alle verwendeten Materialien sind recycelbar; das Holz stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Die Konstruktion kann innerhalb von acht Wochen produziert und an einem Tag aufgestellt werden.
FOTO:
BUREAU
DES
MÉTIERS
FOTO:
ANDREW
WALMSLEY
Tensile produziert sechs verschiedene Arten hängender Zelte namens Stingray, Connect, Flite, Vista, Trillium und das T-Mini für bis zu drei Personen. Die aus Polyester- und Nylon bestehenden Zelte sind innerhalb von 15 Minuten aufgestellt, tragen bis zu 40 kg und werden mit Autosicherheitsgurten in die Bäume gehängt.
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MIKAEL
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Manta Underwater Room, The Manta Resort, Pemba Island, Sansibar, Tansania Der Manta Underwater Room besteht aus je einem Teil Ăźber und unter Wasser. Auf dem Landdeck befinden sich Wohnraum und Bad, unter dem Meeresspiegel steht ein Doppelbett, von dessen Matratze aus sich Oktopusse, Mantas und andere Meeresbewohner beobachten lassen.
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Ecocapsule
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ECOCAPSULE
HOLDING
Ecocapsule ist ein intelligentes Mikrohaus, das Solar- und Windenergie nutzt, und das als Hütte, Pop-up-Hotel, Wohnwagen und sogar als Ladestation für Elektroautos dient. Die Kugelform maximiert die Aufnahme von Regen- und Tauwasser, die Außenhaut minimiert gleichzeitig den Energieverbrauch.
Floating House, Großbritannien
FOTO:
CARL
TURNER
ARCHITECTS
Die Gefahr von Überschwemmungen war der Grund für den Bau dieses schwimmenden, klimaneutralen und autarken Zuhauses. Die Pläne des aus Beton, Stahl, Brettschichtholz, Polykarbonat und Sperrholzmobiliar bestehenden Hauses sind als Open-Source-Software bei paperhouses.co/architect/carl-turnerarchitects verfügbar.
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Nomadic Homes. Architektur in Bewegung.
SURI, Suricatta Systems, La Marina, Alicante, Spanien
Es gibt so viel mehr Möglichkeiten, als sich in einem Haus aus Stein im Vorort einer Stadt niederzulassen. Zelt, Jurte, Hausboot – das sind nur drei von vielen Beispielen, die Philip Jodidio für sein Buch „Nomadic Homes“ gesammelt hat. Der Autor traf dafür auf Menschen, die ihr Zuhause mit sich nehmen und auf normales Wohnen pfeifen. Dafür reiste Jodidio etwa nach Wales oder Sansibar, fotografierte in Wüste und Wald und entdeckte schließlich, dass das Gefühl des Zuhause-seins nichts mit dem Leben in vier Wänden zu tun hat. Philip Jodidio, „Nomadic Homes. Architektur in Bewegung“, Taschen, ca. 50.–
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FRUTOS/BIS
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Eigentlich für den Katastropheneinsatz nach dem Erdbeben in Lorca 2011 bestimmt, kann die SURI-Unterkunft auch als temporäre Wohnung genutzt werden. Der Vorteil: Das System benötigt kein Fundament, die Außenwände werden aus Sandsäcken errichtet und gewährleisten gleichzeitig Wärmeschutz und Stabilität. Alle Materialien sind wiederverwendbar oder biologisch abbaubar.
Wikkelhouse, Amsterdam, Niederlande
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YVONNE
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Wikkelhouse ist ein modulares Konstruktionssystem aus Bauelementen aus Pappkarton, die innerhalb eines Tages ohne Fundament aufgestellt werden können. Die miteinander verzahnten, 1,2 m langen und jeweils 500 kg wiegenden Pappteile können zu einem Wohnhaus oder einem Gebäude für jede beliebige Nutzung verbunden werden. Unter Verwendung eines „umweltfreundlichen“ Klebers werden 24 Schichten Pappkarton um eine patentierte Hausform gewickelt.
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Clevere Tipps ...
Detox – so entgiften Sie Haut und Haar Viele von uns wagen im Januar einen Neustart. Der ideale Zeitpunkt, um auch Haut und Haar zu regenerieren
und wieder fit für das neue Jahr zu machen. Verwöhnen Sie sich mit unserem ganzheitlichen Detox-Programm
... rund um die Themen Haare und Beauty bekommen Sie in unseren Specials. Finden Sie Ihre ganz persönlichen Schönheitstricks fürs neue Jahr. Viel Spass beim Entdecken! Ihr BeautyQueen.ch-Team.
oder picken Sie sich einzelne Tipps heraus. So wird 2018 garantiert zu einem perfekt gepflegten Jahr.
Detox für die Haut 1
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1. Schwarzer Power-Reiniger
Aktivkohle ist das Trendprodukt auf dem Detox-Markt. Überzeugen Sie sich selbst von der entgiftenden Wirkung mit dieser Reinigung, die Schmutz, Schadstoffe und Make-up entfernt. CLINIQUE CITY BLOCK DETOX – PURIFYING CHARCOAL GEL (150 ML), CHF 25.60, Art.-Nr. 10962
2. Entgiftung über Nacht
4. Nahrung für den Körper
3. Eine Pause für die Haut
5. Hände und Füsse nicht vergessen
Eine besonders gute Detox-Wirkung lässt sich über Nacht erzielen. Tragen Sie abends eine grosszügige Menge von einer entgiftenden Nachtcreme auf und erwachen Sie regene regeneriert. ESTÉE LAUDER NIGHTWEAR PLUS – ANTI-OXIDANT NIGHT DETOX CRÈME (50 ML), CHF 63.20, Art.-Nr. 11576
Gönnen Sie Ihrer Haut eine Make-up-Pause mit dem Detox Fluid von Clarins. Es bringt die Haut wieder ins Gleichgewicht und belebt die Ausstrahlung. CLARINS BB SKIN – DETOX FLUID FAIR 00 (45 ML), CHF 44.55, Art.-Nr. 13209
Von Winter ausgetrocknete Haut braucht intensive Pflege, um zu regenerieren. Verwöhnen Sie Ihren Körper, indem Sie grosszügig ein nahrhaftes Body-Öl auftragen. BIOTHERM OIL THERAPY – OIL CONCENTRATE (125 ML), CHF 44.00, Art.-Nr. 12669
Auch Hände und Füsse sollen nicht zu kurz kommen. Cremen Sie beide Partien grosszügig mit Hand- und Fusscreme ein und lassen Sie die Pflege über Nacht einwirken. AHAVA DEADSEA MUD – MUD-RICH MOMENTS FOOT & HAND TREAT, CHF 49.00, Art.-Nr. 15959
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Detox für die Haare 9
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6. Pflegende Tiefenreinigung
Das Detox-Set von Grown Alchemist reinigt Ihr Haar in der Tiefe und versorgt es mit Feuchtigkeit und Pflege. Die Produkte sind vegan und schadstofffrei – perfekt für eine Detox-Anwendung. GROWN ALCHEMIST HAIR – DETOX SET (2 x 200 ML), CHF 44.00, Art.-Nr. 14805
7. Verwöhnprogramm für die Kopfhaut
Die Kopfhaut wird oft vernachlässigt. Mit diesem Scalp-Peeling, das gleichzeitig reinigt, beruhigt und Feuchtigkeit spendet, verwöhnen Sie die empfindliche Kopfhaut mit allem, was sie braucht. CHRISTOPHE ROBIN – SCRUB LAVANT PURIFIANT AU SEL MARIN (250 ML), CHF 56.00, Art.-Nr. 1017912
8. Feuchtigkeit bis in die Spitzen
Kein Schönheitsprogramm kommt ohne Feuchtigkeit aus. Gönnen Sie Ihren Haaren eine regenerierende Feuchtigkeitspflege, beispielsweise mit einer intensiven Maske. So starten auch die Haare glänzend und gepflegt ins neue Jahr. MOROCCANOIL – INTENSIVE FEUCHTIGKEITSMASKE (250 ML), CHF 43.20, Art.-Nr. 206111
9. Keratin zum Aufbauen und Schützen
Keratin ist der Hauptbestandteil des Haares. Es sorgt für strapazierfähiges, kraftvolles Haar. Gönnen Sie Ihrer Mähne eine Extra-Dosis und schützen Sie die Haare gleichzeitig vor Schäden durch Hitzebehandlungen. KÉRASTASE DISCIPLINE – KERATINE THERMIQUE (150 ML), CHF 25.90, Art.-Nr. 1015134
10. Veredelndes Finish
Mit einem edlen Finish-Produkt verleihen Sie Ihren tiefengereinigten und frisch verwöhnten Haaren den letzten Schliff. Ein leichtes Öl pflegt und hinterlässt einen zarten Schimmer. ORIBE CARE – GOLD LUST NOURISHING HAIR OIL (100 ML), CHF 60.00, Art.-Nr. 11239
11. Detox von innen
Auch von innen können Sie Ihre Haut pflegen, nämlich mit einem Schönheitsdrink. Die Skinside Antiox Cosmetic Drinks enthalten bioaktives Collagen, das die Haut regeneriert und vor oxidativem Stress schützt. SKINSIDE – ANTIOX COSMETIC DRINK (16 STÜCK), CHF 79.00, Art.-Nr. 1016404
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Brrr, wir frieren und kriechen lieber nochmals unter die Decke. Dort machen wir es uns mit Pyjamas, Slippers, Socken und Schlafmasken gemütlich und kuscheln mit Kissen und Wärmflasche, während Clooney und Co. in Gambling-Filmen über den Bildschirm flimmern. Und während Kerzen in ihren Haltern flackern, pflegen wir strapazierte Winterhaut mit Handcremes, Lipbalms und Produkten mit Honig wieder streichelzart.
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„When I lay my head on the pillow at night I feel beautiful.“ Drew Barrymore
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Serien gucken, Siesta am Mittag und Dinner vom Pizzakurier – das vertrödelte Wochenende ist Königsdisziplin des Wintersports! Und was dem Curler sein Besen und dem HockeyCrack der Stock, das ist der Pyjama für den Sonntagskater. 3
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1 Calvin Klein Underwear, aus weicher Voile, ca. 57.– (net-a-porter.com) 2 Anna Field, „Nachtwäsche Set Ivory“, aus Polyester, ca. 35.– 3 Olivia von Halle, „Lila Crystal Pyjama Set“, aus Seide, ca. 518.– (harrods.com) 4 Frame Denim, aus Seide, ca. 402.– (stylebop.com) 5 Alexander McQueen, aus Seide, ca. 927.– 6 Fleur du Mal, Seidengemisch, ca. 363.– (farfetch.com) 7 Natasha Zinko, aus Seide, ca. 499.– 8 Otis Batterbee, aus Baumwolle. Set, ca. 204.– (farfetch.com) 9 Meng, aus Seide, ca. 434.– 10 Etam, „JANE“, aus Polyester, ca. 33.– 11 F.R.S for Restless Sleepers, „Rea“, aus Seide, ca. 798.– 12 Morgan Lane, „Ruthie“, aus Seidengemisch, ca. 461.– 13 Red Valentino, aus Seide, ca. 561.– (stylebop.com)
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Antiletten
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Slippers für sie
Sie hätten gern die Zeitung. Und die liegt im Briefkasten. Und von diesem trennt sie eine sekundenlange Winterwanderung durch sibirische Eiswüste. Easy, Tigerin! Auf diesen Samtpfoten kriegst du keine kalten Füße.
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1 Joshua Sanders, aus Leder mit Hasenpelz, ca. 502.– (farfetch.com) 2 Giannico, aus Samt mit Kristallbrosche, ca. 629.– 3 Gucci, „Princetown“, aus Lammfell, ca. 1'590.– 4 Gianna Meliani, aus Samt mit Shearling, ca. 269.– (farfetch.com) 5 Weekend Max Mara, aus Textil, ca. 265.– 6 Ted Baker, „Kerriy“, aus Textil, ca. 210.– 7 Robert Clergerie, aus Samt, ca. 331.– (stylebop.com) 8 Twin Set, aus Leder und Schafsfell, ca. 259.– 9 Charlotte Olympia, „House Cats“, aus Satin, ca. 329.– (net-a-porter.com) 10 Dolce & Gabbana, aus besticktem Samt, ca. 769.– (net-a-porter.com) 11 Miu Miu, aus Shearling mit Nieten, ca. 808.– 12 Giuseppe Zanotti, „The Dazzling Elsa“, aus Samt mit Kristallen, ca. 676.– 13 Jil Sander, Slippers aus Kalbsleder, ca. 571.– 14 Manolo Blahnik, „Hangisi Flats“, aus Leder und Seidensatin, ca. 967.–
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Extra-Volumen
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Daunenjacken für sie
Wen eine Verpflichtung vor die Haustür zwingt, wem die Bettdecke aber grad der beste Freund ist, dem raten wir zur mindestens ebenso federweich gestopften Rüstung gegen Väterchen Frost.
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1 Salvatore Ferragamo, aus Kunstfasern, ca. 1'150.– 2 Gestuz, aus Nylon mit Daunen und Federn, ca. 395.– (zalando.com) 3 Off-White, aus Baumwolle mit Daunen und Federn, ca. 1'250.– (mytheresa.com) 4 Moncler, „Clairette“, aus Polyamid mit Daunenfedern, ca. 1'865.– 5 Chen Peng, aus Polyester mit Daunenfedern, ca. 1'261.– (farfetch.com) 6 Lenki Ienki, aus Polyester mit Daunenfedern, ca. 1'149.– 7 Ganni, „Fountain“, aus Polyester mit Daunenfütterung, ca. 341.– (shopbop.com) 8 Prada, aus Polyamid mit Daunenfedern, ca. 1'360.– 9 Magda Butrym, „Starling Kurtka“, aus Seide mit Gänsedaunen, ca. 1'394.– 10 Bogner, „Dia“, aus Lammleder, ca. 5'828.– 11 Acne Studios, „Cilla“, aus Nylon mit Daunen- und Federnfüllung, ca. 991.– 12 Kru, aus Polyester, ca. 1'322.– 13 Naf Naf, „Buerty“, aus Polyester mit Daunen- und Federnfüllung, ca. 185.– (zalando.com)
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Michelin-Style
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Daunenjacken für ihn
Auch wenn Mann das ungern zugibt, zählen für ihn nicht nur die inneren Werte. Seine Winterjacke muss daher nicht bloß wärmstens gefüttert, sondern auch hübsch anzusehen sein, quasi cool und kuschelig in einem.
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1 Paul Smith, aus Polyester, ca. 995.– 2 Tommy Hilfiger, „Tommy Tartan Salsa“, aus Polyester, ca. 329.– 3 Off-White, „Diagonal“, aus Polyamid und Daunenfedern, ca. 1'747.– 4 Marcelo Burlon County Of Milan, „Patak“, aus Polyester mit Daunenfedern, ca. 718.– (farfetch.com) 5 Lc23, aus Wolle mit Daunenfedern, ca. 573.– 6 Versus Versace, aus Viskose mit Daunen und Federn, ca. 1'106.– 7 Canada Goose, „Brookvale“, mit Entendaunen, ca. 497.– 8 Burberry, „Langleigh“, aus Polyester mit Gänsedaunen, ca. 795.– 9 Valentino, aus Polyester mit Daunen, ca. 1'462.– 10 Fendi, im „Bag Bugs-Design“ aus Polyamid und Elastan, ca. 1'538.– (farfetch.com) 11 Blauer, aus Polyester mit Daunen, ca. 377.– 12 Marc O’Polo, „Arctic Bomber Jacket“, aus Nylon mit Daunen-Federn-Mix, ca. 449.– 13 Marni, aus Polyamid mit Gänsefedern und Entendaune, ca. 1'370.– (stylebop.com)
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Woll-Lust
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Strickjacken für ihn
Geschickt verstrickt, von formell zu casual: Der Cardigan kommt übers Hemd beim BusinessLunch, übers Shirt beim Feierabendbier – und bewahrt die männliche Hühnerbrust während jeder Rauchpause vor Gänsehaut.
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1 Valentino, aus Schurwoll-Mohairwollgemisch, ca. 2'274.– (farfetch.com) 2 Prada, aus Neuwolle, ca. 2'457.– 3 Sacai, „Fisherman Cardigan“, aus Wolle und Baumwolle, ca. 1'346.– (farfetch.com) 4 Esprit, aus Baumwolle, Viskose und Wolle, ca. 140.– 5 Burberry, aus Wolle und Kaschmir, ca. 985.– (mrporter.com) 6 Etro, aus Baumwolle und Leinen mit Knöpfen aus Horn, ca. 1'182.– 7 Scotch & Soda, aus Polyester und Wolle, ca. 349.– 8 Missoni, aus Wollgemisch mit Stickerei, ca. 1'594.– (farfetch.com) 9 Polo Ralph Lauren, aus Wolle mit einem Anteil an Alpaka und Kaschmir, ca. 1'500.– 10 Le Temps des Cerises, „Hector“, aus Acryl, ca. 115.– 11 Gucci, aus Wolle, ca. 3'170.– 12 Faith Connexion, aus Wollmischung, ca. 2'209.– (farfetch.com) 13 Givenchy, aus Wolle mit Kontrastknöpfen, ca. 1'975.–
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Walk a smile
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Socken für ihn
„Wozu Socken?“, fragte Albert Einstein, „die schaffen nur Löcher.“ Die Hippies gingen dann aus Prinzip unten-ohne durchs Leben und bewahrten die Füße mit Liebe und LSD vor der Kälte. Falls in Ihnen weder ein Blumenkind noch ein Mathe-Genie steckt, voilà! 3
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1 Bad Deal, aus Baumwollstretchgemisch, ca. 32.– (farfetch.com) 2 Diesel, aus Baumwollgemisch, ca. 20.– (farfetch.com) 3 My Sock Factory, „Milky Way“, aus Baumwolle, ca. 14.– 4 Vetements x Reebok, aus Baumwolle und Nylon, ca. 85.– (matchesfashion.com) 5 Gucci, aus Baumwolle, ca. 110.– 6 Henrik Vibskov, „Crossing Lane“, aus Baumwollstretchgemisch, ca. 32.– 7 Kapital, „Smilie“, aus Baumwollgemisch, ca. 40.– (mrporter.com) 8 GCDS, aus Baumwollgemisch, ca. 26.– (farfetch.com) 9 H&M, aus Baumwolle und Polyamid, ca. 5.– 10 Alexander McQueen, aus Baumwolle und Seide, ca. 75.– 11 Etro, aus Baumwolle und Polyamid, ca. 145.– 12 Corgi, aus Baumwollgemisch, ca. 25.– (mrporter.com) 13 Paul Smith, aus Baumwollgemisch, ca. 30.– 14 Scotch & Soda, aus Baumwolle und Polyester, ca. 29.–
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Lucky Strike
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Badebomben
Hinaus ins Grau, wieder heim im Stockdunkeln, dazwischen kaum ein Schimmer Tageslicht? Ihr Alltag benötigt einen Neuanstrich! Diese sprudelnden Farbkugeln machen aus dem feierabendlichen Bad eine kleine WellnessExplosion! 3
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1 Badefee, „Mango Surprise“, mit Kakao- und Sheabutter, ca. 5.– 2 Soul And Soap, „Sleeping Unicorn“, duftet nach Ananas und Himbeere, ca. 8.– 3 Seifenmanufaktur Wurm, „Maiglöckchen“, ca. 2.– 4 Latika Body Essentials, „Sun tans & Coconuts“, mit Kokosnuss, ca. 6.– 5 Lashuma, im Dreierpack, ca. 14.– 6 Jewelbath, „Sweetheart“, mit integriertem Schmuckstück, ca. 29.– 7 Ancient Wisdom, „Retro“, entspannend, ca. 4.– 8 Bomb Cosmetics, „Ripple-Licious Butter Loop“, mit Magnolienöl, ca. 8.– 9 Einseifer, „Engelskuss“, mit ätherischen Ölen, ca. 4.– 10 Bomb Cosmetics, „Sweetie Pie Bath Blaster“, duftet nach Himbeeren, ca. 4.– 11 Lush, „Rocket Science“, duftet nach Bergamotte und Zitrone, ca. 9.– 12 The Goat Milk Soap Store, „What A Melon“, ca. 3.– 13 Heavenly Bubbles, „Strawberry Bon Bon“, mit Sheabutter, ca. 5.–
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Weichmacher
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Lipbalm
Mit allem Pflegebalsam, der pro Jahr auf Schweizer Lippen landet, könnte man fünf asiatische Elefanten aufwiegen: 25 Tonnen, von Mango bis Cotton Candy. Nur mit Banane haben wir leider keinen gefunden.
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1 Lush, „Honey Trap“, mit Honig und Haferschrot, ca. 15.– 2 Douglas, Les Délices Silky Lip Balm in „Cotton Candy“, duftet nach Zuckerwatte, ca. 4.– 3 Bath House, „Gin & Tonic Lip Balm“, mit Kokosnussöl, ca. 8.– (amazon.com) 4 Too Cool For School, Lippenpflege in „1 Spilled Wine“, ca. 18.– 5 Eve Lom, Kiss Mix in „Cheeky“, ca. 23.– 6 Bobbi Brown, „Lip Balm SPF 15“, ca. 32.– 7 Rituals, „Magic Balm“, mit Sheabutter, ca. 14.– 8 Rosebud Smith’s, „Mocha Rose Lip Balm“, mit Vanille, ca. 9.– 9 Korres, Lip Butter in „4 Quince“, mit Distelöl, ca. 13.– 10 The Body Shop, „Mango Lip Butter“,mit Sheabutter, ca. 10.– 11 MOR, Lip Macaron in „Blood Orange“, mit Vitamin E, ca. 8.– (feelunique.com) 12 L’Occitane, „Bio Karité Butter“, für Lippen, Haut und Haare, ca. 12.–13 Sephora, „Super Smoothing Lip Butter“, glättend, ca. 9.–
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Geschmiert
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Handcremes
Handschuhe, Heizungen, heulender Wind – empfindliche Hände sind im Januar oftmals so trocken wie das Death Valley im Hoch sommer. Außer, sie werden regelmäßig mit solchen Wundermitteln geschmiert.
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1 Korres, „Almond Oil Handcreme“, schnell einziehend. 75 ml, ca. 16.– (douglas.com) 2 Grown Alchemist, „Intensive Hand Cream Persian Rose & Argan Extract“, nicht fettende Pflege. 65 ml, ca. 26.– (perfecthair.ch) 3 Clarins, „Crème Jeunesse des Mains“, mit Mandarinenblatt. 30 ml, ca. 13.– 4 Artdeco, „New Energy Hydrating Hand Cream“, mit fruchtigem Duft. 75 ml, ca. 7.– (douglas.com) 5 Roger & Gallet, „Fleur de Figuier“, mit Feigenextrakt und Aloe Vera. 30 ml, ca. 9.– 6 Douglas, „Les Délices Gentle Hand Cream Toffee Apple“, mit Sheabutter. 75 ml, ca. 4.– 7 Lavera, „Anti-Âge Crème Mains“, mit Bio-Cranberry- und Arganöl. 75 ml, ca. 6.– 8 Clinique, „Deep Comfort Hand and Cuticle Cream“, Hand- und Nagelhautpflege. 75 ml, ca. 32.– 9 H&M, „Sweet Lemon Hand Cream“, mit Sheabutter und Granatapfelkernöl. 75 ml, ca. 10.– 10 Molton Brown, „Gingerlily Replenishing Hand Cream“, mit Tamanu-Nussöl. 40 ml, ca. 17.– (douglas.com) 11 L’Occitane, „Pivoine Flora Hand Cream“, mit Karitébutter und Pfingstrosenextrakt. 75 ml, ca. 24.– 12 The Body Shop, „British Rose Hand Cream“, nicht fettende Textur. 30 ml, ca. 10.–
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Versiegelt
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Nagelöl
Der Hammer für Ihre Nägel: Eine Pflege, die dem empflindlichen Häutchen Feuchtigkeit spendet und seiner spröden Oberfläche den Glanz eines frisch gewachsten Parkettbodens verleiht.
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1 Barry M, „So Cute-icle!“, mit Kokosnuss- und Marulaöl, ca. 5.– (feelunique.com) 2 Essie, „Fortify with Guava“, mit Öl, Serum und Wasserbasis, ca. 17.– 3 Microcell 2000, „Nail Rescue Oil“, fördert das Nagelwachstum, ca. 18.– (douglas.com) 4 Deborah Lippmann, „Cuticle Oil“, schnell einziehende Nagelhautpflege, ca. 30.– (niche-beauty.com) 5 H&M, mit Vitamin E und Zitronenöl, ca. 9.– 6 Lavera, „Intense Nail Gel“, mit Aloe Vera und Ananas-Extrakt, ca. 6.– 7 Ciaté, „Marula Cuticle Oil“, für brüchige Nägel, ca. 18.– (feelunique.com) 8 Sally Hansen, „Color Therapy Nail & Cuticle Oil“, für Nagel und Nagelhaut, ca. 15.– 9 Essence, „Nail Repairing Oil“, mit Mandel- und Arganöl, ca. 3.– 10 Sephora, „Cuticle Care“, Detox-Pflege mit Aprikosenduft, ca. 11.– 11 Misslyn, „Care Cocktail 3-Phase Nail Oil“, mit Jojoba- und Mandelöl, ca. 8.– (douglas.com) 12 Grown Alchemist, „Cuticle Oil“, verwöhnt die Nagelhaut, ca. 30.– (perfecthair.ch)
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Queen Bee
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Cocooning-Produkte
Sterben die Bienen, lebt der Mensch nicht mehr lang. Sagen Wissenschaftler. Wir glauben ihnen, denn wir wollen uns kein Dasein ohne das süße Erzeugnis vorstellen, das Brot, Tee und diese Spa-Produkte veredelt.
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1 Label.m, „Honey & Oat Mask“, leichte Maske für trockenes Haar. 120 ml, ca. 34.– (perfecthair.ch) 2 Wibo, „Nail Spa Serum“, Nagelserum mit Keratin für starke Nägel, ca. 10.– (amazon.com) 3 Lavera, „Sanfte Bodylotion“, mit Bio-Mandelmilch und süssem Duft. 200 ml, ca. 9.– 4 Garnier, „Botanischer Balm“, 3-in-1-Pflege als Maske, Tages- und Nachtcreme. 140 ml, ca. 10.– 5 Burt’s Bees, „Honey & Grapeseed Hand Cream“, nährende Handcreme mit Traubenkernöl. 73.7 g, ca. 17.– 6 Nuxe, „Rêve de Miel Ultra Comfortable Face Cream“, beruhigende Tagescreme. 50 ml, ca. 35.– 7 bee naturals, „Queen Bee Milk Bath“, Badezusatz mit Vanilleduft, ca. 13.– (iherb.com) 8 Nyx Professional Makeup, „Honey Dew Me Up“, Primer, ab Februar 2018 in der Schweiz erhältlich, ca. 17.– 9 Laura Mercier, „Crème Brûlée Honey Bath“, süss duftende Duschcreme. 300 g, ca. 62.– 10 Lancôme, „Miel-EnMousse“, 2-in-1 Make-Up Entferner. 200 ml, ca. 36.– 11 Skinfood, „Black Sugar Honey Mask Wash Off“, nährende Peelingmaske. 100 g, ca. 19.–
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12 Sanct Bernhard, „Bienenköniginnen Schönheits-Creme“, glättende Gesichtscreme. 100 ml, ca. 29.– (kraeuterhaus.de) 13 Stop the Water, „Lemon Honey Soap“, Handseife mit Zitronenduft. 500 ml, ca. 30.– (changemaker.ch) 14 Manuka Doctor, „Brightening Facial Oil“, Anti-Age-Gesichtsöl. 25 ml, ca. 29.– (lookfantastic.de) 15 Jo Malone, „Nectarine Blossom & Honey Body & Hand Wash“, Körper- und Handwaschgel. 250 ml, ca. 47.– 16 Biokosma, „Straffendes Körperöl“, mit Aprikosenkernöl. 100 ml, ca. 22.– 17 Dermasel, „Totes Meer Badesalz Milch & Honig“, Badezusatz für geschmeidige Haut. 420 g, ca. 7.– 18 Shiseido, „Waso Quick Gentle Cleanser“, alkohol- und ölfreies Gesichtsreinigungsgel. 150 ml, ca. 41.– 19 Perlier, „Honey Bath & Shower Cream“, sanfte Dusch- und Badecreme. 500 ml, ca. 20.– 20 Guerlain, „Abeille Royale Youth Watery Oil“, aufpolsterndes Gesichtsöl. 30 ml, ca. 119.– 21 Kiehl’s, „Whipped Body Butter“, feuchtigkeitsspendende Körpercreme. 226 g, ca. 56.– 22 The Body Shop, „Almond Milk & Honey Cleansing Bar“, Seife für empfindliche Haut, ca. 5.– 23 Lush, „Srubee“, Peelingbutter. 100 g, ca. 17.– 24 Le Petit Marseillais, „Mandelmilch & Honig Duschcreme“, hydratisierende Pflege. 250 ml, ca. 5.– 25 Sephora Collection, „Honey Mask“, Sheet Maske, ca. 6.– (sephora.com)
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Tick tick
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Stahluhren
Das Mammut? Mausetot. Die Telefonzelle? Akut vom Aussterben bedroht. Und womöglich macht das digitale Zeitalter schon bald der Armbanduhr den Garaus. Sichern Sie sich also Ihr Lieblingsteil, bevor es zum Fossil verkommt!
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Artyficial
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Abstrakte Ohrringe
Angesichts der Tatsache, dass manche Menschen eher fürs Auge als für den Magen kochen, finden wir es nur angebracht, dass es nun abstrakte Kunst für die Ohren gibt. Wer möchte sich denn nicht einen kleinen Kandinsky ans Läppchen hängen? 3
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1 Sarah & Sebastian, „Long Face Earring“, aus 14K Gelbgold, ca. 842.– 2 Nina Kastens, „Mop Face Earrings“, aus 18K, ca. 384.– 3 Madewell, „Face It Earrings“, aus Sterlingsilber, ca. 34.– (shopbop.com) 4 Romwe, „Open Face Drop Earrings“, aus Metall, ca. 15.– 5 Knobbly x Laurie Franck, „Nude No. 2 Earring“, aus Draht, ca. 168.– 6 Jouval, aus Zinklegierung, ca. 5.– 7 Lady Grey, „Silhouette Earring“, aus vergoldeter Bronze, ca. 178.– 8 Topshop, „Shaped Wire Drop Earrings“, aus Formdraht, ca. 28.– 9 J.W. Anderson, „Moon Face“, aus Messing, ca. 555.– 10 Happiness Boutique, aus Nickel- und bleifreiem Zink, ca. 19.– 11 Rosie Assoulin, „Half Face Earring“, aus Messing, ca. 1'327.– 12 Lingma, aus Zink-Legierung, ca. 4.– 13 Open House, „Sister Earrings“, aus Sterlingsilber, ca. 266.– 14 L’Enchanteur, „Face Your Fears“, aus 14K Gold, ca. 213.–
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Headbanger
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Kissen
Where I lay my head is home? Fair enough, wir haben aber durchaus Ansprüche an die Unterlage, auf die wir unser Haupt betten. Denn produktive Erholung ist vor allem Kopfsache.
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1 H&M, Kissenhülle mit Textdruck, ca. 13.– 2 Ikea, „MAJBRITT“, beidseitig verwendbar, ca. 8.– 3 Galaxy Eyes, „Zigazig“, ca. 35.– (juniqe.ch) 4 Amy Hamilton, „Little Panda“, ca. 35.– 5 Maisons du Monde, aus bedruckter Baumwolle, ca. 30.– 6 Home24, „Vilamar“, ca. 120.– 7 De Kussenfabriek, „Sansone Gold“, ca. 92.– 8 Kruth Design, „Gin“, ca. 35.– 9 Charlotte Winter, „Ripley“, ca. 35.– (juniqe.ch) 10 Claudi, „Marmori Vintage Blue“, ca. 80.– (wilhelminadesigns.com) 11 Elisabeth Fredriksson, „Soft Blue Gradient Cubes“, ca. 40.– 12 La Redoute Interieurs, „Shakhra“, ca. 25.– 13 Interio, „Kalmar“, ca. 50.–
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Darkness
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Schlafmasken
Was tun, wenn man eine ganze Arche voller Schäfchen abgezählt und sich einen fetten Milchbauch angetrunken hat, ohne in süße Träume abzugleiten? Man drückt sich das da aufs Auge!
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14 1 Sephora, „Winter Wonderland Fox“, ca. 7.– 2 GlossvintSleep, „Cloud“, ca. 21.– (etsy.com) 3 East Majik, mit Blumenumrahmung, ca. 23.– (amazon.com) 4 Anilouka, mit französischem Zitat, ca. 21.– 5 Blancho, aus Seide, ca. 12.– 6 hannahdoodle, „Pineapple Sleep Mask“, ca. 14.– (etsy.com) 7 Queen of Cases, „Cute Potted Cactus On Pink“, ca. 16.– (amazon.com) 8 Drasawee Kawaii, mit Eis füllbar, ca. 21.– (pflegewelt.de) 9 WuKong, aus hypoallergener Seide, ca. 9.– (sears.com) 10 The Sleepy Cottage, „Gypsy Chic“, ca. 15.– 11 Lemonyjen, „Whatever“, ca. 14.– 12 SilkyEyeMask, „Eat Sleep CHEER Repeat“, ca. 10.– 13 Paper Plane, „It’s Motherfucking Bedtime“, ca. 10.– 14 The Sleepy Cottage, „Confetti Dreams“, ca. 14.–
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Unter einer Decke
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Wärmeflaschen
Manche wollen einen Millionär im Bett, andere einen Waschbrettbauch oder einen Partylöwen. Falls das mal nicht klappt, haben wir eine Alternative für jedes Beuteschema. Serviert zwar kein Frühstück ans Bett, schnarcht aber auch nicht und gibt vor allem wohlig warm. 3
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1 Fashy, „Einhorn“, ca. 20.– (medpex.de) 2 Dorothee Lehnen, „Hirsch“, ca. 45.– (najoba.de) 3 Twisted Twee, „Gin“, ca. 33.– (etsy.com) 4 Donna Wilson, „Dougal“, ca. 59.– 5 Buri, mit 1,7 Liter Fassvermögen, ca. 7.– 6 UndPaula, „Paulinchen“, ca. 33.– (dawanda.com) 7 Hugo Frosch, „Mops“, ca. 17.– 8 Hylsi, „Suse“, ca. 28.– (dawanda.com) 9 NPW, „Hug“, ca. 46.–10 Paperchase, „Avocado“, ca. 20.– 11 Rice, mit Frauengesicht, ca. 29.– (living-sweets.com) 12 MoonglowArt, mit aufgedruckter Eule, ca. 26.– (notonthehighstreet.com) 13 Oliver Bonas, „Sleepy Face“, ca. 33.–
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Ritual
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Kerzenhalter
Wo kommen gelangweilte Wachsstangen unter, wenn die Tannenbäume ab- und die Adventskränze auf den Dachboden geräumt sind? Wir haben uns nach hübschen Arbeitsplätzen umgesehen.
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14 1 Maisons du Monde, Windlicht aus Metall, ca. 9.– 2 WMF, „Leuchter 5-flammig“, ca. 139.– (houseware.ch) 3 H&M, dreieckiger, goldfarbener Kerzenhalter, ca. 20.– 4 Westwing, „Josie“, ca. 39.– 5 Tom Dixon, „Candelabra“, ca. 186.– 6 Hay, „Lup“, ca. 28.– 7 Love Crafted, „Kerzenhalter Stern“, ca. 28.– 8 Zara Home, Vierarmiger Kerzenständer aus Metall, ca. 50.– 9 Ikea, „PÄRLBAND“, ca. 8.– 10 Mikaela Dörfel, in Zusammenarbeit mit „Menu“, ca. 188.– (goodform.ch) 11 Menu, aus Stahl in der Farbe „Grau“, ca. 40.– 12 Möbel Pfister, „Ciri“, ca. 20.– 13 La Redoute Interieurs, „Estello“, ca. 17.– 14 Villa Collection, aus Metall und Glas, ca. 18.–
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Full House
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Gambling-Filme
„Easy Rider“ für Motorradfreaks, „Big Lebowski“ für Bowling-Fanatiker und „Hangover“ für Frischverlobte... Jeder Szene ihren Signature-Movie. Wobei, für Kartenmischler gibt es davon eine ganze Seite.
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1 Tartan, „the cooler“, ca. 4.– 2 Miramax, „Rounders“, ca. 12.– 3 Naedomi Media, „All In: The Poker Movie“, ca. 9.– 4 Sony Pictures Home, „Casino Royale“, ca. 5.– 5 Warner Home Vidéo, „Maverick“, ca. 3.– 6 Walt Disney, „Die Farbe des Geldes“, ca. 16.– 7 Lighthouse, „Nichts geht mehr – das Millionenspiel des Dan Mahowny“, ca. 7.– 8 Twentieth Century Fox, „Runner Runner – nur einer kann gewinnen“, ca. 7.– 9 Sony Pictures Home Entertainment, „21“, ca. 12.– 10 Warner Brothers, „High Roller: The Stu Ungar Story“, ca. 15.– 11 Warner Home Video, „Ocean’s Eleven“, ca. 13.– 12 Warner Home Video, „Cincinnati Kid“, ca. 13.– 13 Universal Pictures Video, „Casino“, ca. 12.–
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À la carte
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Kartenspiele
Endlich frisches Blut im House of Cards! Die angestaubten Schwarzen Peter, Kuhhändler und Werwölfe kriegen Nachwuchs. Und dem rollen wir noch so gern den roten (Jass-)Teppich aus.
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1 Pegasus, „Bam!“, das unanständig gute Wortspiel, ca. 25.– 2 K&S Design, „No Limit“, für alle, die sich trauen, ca. 16.– 3 Goods & Gadgets, „Drogen Quartett“, das Rauschgift Kartenspiel, ca. 14.– 4 Kosmos, „Halt mal kurz“, das Känguru-Spiel, ca. 8.– 5 Rappel, „Minderheiten Quartett“, der politisch semikorrekte Satire-Klassiker, ca. 14.– 6 INI, „Never Have I Ever“, das Spiel der schlechten Lebensentscheidungen, ca. 25.– 7 Arslonga, „Hipsterquartett“, ca. 20.– 8 Pattloch, „Choaskarten“, für den Junggesellinnenabschied, ca. 10.– 9 Erfinderladen, „Arsch Karte“, wie schwarzer Peter, nur geiler, ca. 10.– 10 XI Media Games, „Codenames“, streng geheim, ca. 26.– 11 Moses, „Black Stories- Office Edition“, rabenschwarze Rätsel, ca. 11.– 12 Player Ten, „Hot Seat“, it’s all about you, ca. 25.– 13 The Voting Game, „NSFW Expansion“, die Suche nach den wahren Freunden, ca. 10.–
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Genie in a Bottle 6.11., magicMonday @ Blumen Krämer, Zürich
Text: Angela Bacchini Fotos: Jennifer Spirgi, Spirgi Raphael Bondt (Photobooth), (Photobooth) David Biedert Drei Engel für die Wunderlampe: Claudia Lässer, Christa Rigozzi und Karin Haug.
Hat den Ernst des Anlasses nicht vergessen: Gregorio Boiano.
Niemand mag Montage, zumindest bis jetzt. Das Büro 10 organisierte am 6. November bei Blumen Krämer in Zürich den magicMonday zugunsten der Stiftung Wunderlampe. Die Non-Profit-Organisation erfüllt seit 2001 in der Schweiz Herzenswünsche von schwerkranken oder behinderten Kindern und konnte schon rund 1'800 kleine Gesichter zum Strahlen bringen. Der Abend ließ keine Wünsche offen, denn mit einem Beitrag an die Stiftung leistete man nicht nur eine großzüge Spende, sondern wurde auch mit diversen Häppchen und Drinks von der Hiltl kulinarisch verwöhnt. Christa Rigozzi und Claudia Lässer moderierten souverän durch den Abend, und für Unterhaltung sorgten Bigi, Todesco und Mister Saxr. Highlights: Die Akteure vor und hinter der Bühne arbeiten ehrenamtlich, um der Stiftung den größtmöglichen Anteil der Spenden zukommen zu lassen – Hut ab! Fazit: Für einen Abend, der unzählige Wünsche erfüllt, greifen wir gerne in die Tasche.
Sorgt sich um Jung und Alt: Mitglied der „Age-Stiftung“ Benjamin Vetterli mit Ehefrau Elizabeta.
Mit Thomas Denzler und Bernhard Bigler ist an diesem Abend auch die Immobilienbranche mit von der Partie.
Daniel Matter kämpft für die Herzenswünsche der Kinder
Die beiden Ladys beweisen ein Herz für Kinder.
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Nicht nur auf der Bühne ein starkes Duo: Roni Haug und Hugo Bigi
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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – oder wie es das Team Hiltl macht, nämlich beides zusammen. Das Unterhaltungskomitee Gino Todesco und Hugo Bigi in ihrem Element.
Ehepaar Willi und Edith Hefel schweben auf Wolke sieben.
Partylöwe Reto Hanselmann lässt sich mit Begleitung Marnie Baldessari auch diese Gelegenheit zum Feiern nicht entgehen.
David Biedert kann auch in der Photobooth die Finger nicht von seiner Kamera lassen.
Florist Paul Fleischli hat ein geschultes Auge für die schönen Dinge. Girls just wanna have fun: Claudia Lässer und Christa Rigozzi versprühen sichtlich gute Laune.
Diese drei sorgen für einen reibungslosen Abend: Claudia Fehr, Melanie Schafroth und Karin Haug.
Roni Haug, alias Mister Saxr, macht seinem Namen alle Ehre.
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Fashion Paradise 16.11., Afterwork Party @ Grieder, Grieder Zürich
Müsste Jesko zwischen den zwei hübschen Damen, Nadja und Sina, nicht ein wenig mehr strahlen?
Text: Jessica Auer Fotos: Daniel Pochetti
Wir fühlten uns zwar wie Carrie Bradshaw, ersetzten aber die 5th Avenue durch die Zürcher Bahnhofstraße und trugen statt eines pinken Tutu feine Abendgarderobe, während wir mit großer Freude Grieders Aufruf zur Afterwork Party folgten. Das Geschäft Grieder bewies sich an diesem Abend nicht nur als Paradies für Shopaholics, sondern auch als erstklassige Partylocation. Während der DJ mit der richtigen Musik für gute Stimmung sorgte, entdeckten wir die neue Casual-Etage mit ihren Schätzen für uns. Dazwischen verköstigten wir uns mit den Hotdogs von Happy Souls und den Häppchen vom Restaurant Bärengasse. Als wir uns dann zur späten Stunde glückselig mit vollgepackten Einkaufstüten auf den Heimweg machten, blieb nur ein Wunsch offen: ein baldiges Wiedersehen!
Wie es scheint, genießen auch Brigitte und Natascha einen schönen Abend. Es gibt nichts Schöneres als Zeit zu zweit: Stefano und Jennifer D’Aguanno.
Highlights: Die Freude der Gewinnerin der stylischen MooseKnuckles-Jacke. Fazit: Ein Event wie ein verfrühtes Weihnachtsfest.
Ob sich Jasmina und Veronica nur für uns so schön herausgeputzt haben? Ein Hoch auf Moose Knuckles und die Gesichter hinter dem Brand: Gigi Schöb und Ianiz Corica (Modeagentur für Moose Knuckles Schweiz) mit Monica.
Ursula und Valentina heben die Gläser auf einen gelungenen Abend.
Einmal Sadina links und einmal Karina rechts: Peer hat alles im Griff.
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Grieder’s next Topmodels? Alena, Jana und Anastasia posieren für die Kamera.
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Hat gut zu lachen: Die glückliche Gewinnerin Julia Iavicoli durfte eine Jacke von Moose Knuckles mit nach Hause nehmen.
Oliver und Miriam sind hoffentlich auch beim nächsten Mal wieder dabei.
An einer guten Party muss kein Gast auf dem Trockenen sitzen: Margrit und Monika.
Giusi und Fabio überzeugen mit guter Kleiderwahl – das Lächeln perfektionieren wir dann beim nächsten Mal.
Haben die Coolness im Blut: Mirko Loko und Raphael.
Marianne Eschbach (Cote Magazine) und Monique Heinrich (Annabelle) nehmen Claudia Torrequadra (Communication Manager Grieder) in die Mitte.
Martina und Timea geben ein starkes Doppel ab.
Hier mangelt es nicht an guter Laune und Spaß: Daniela, Gabi und Franzi geben Vollgas. Marijana und Lea funktionieren nicht nur vor der Kamera perfekt zusammen.
Jasmin von Happy Souls sorgt nicht nur für leckeres Essen, sondern sieht dabei auch noch gut aus.
Nancy und Milena holen sich Inspiration für die passende warme Wintergarderobe.
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Die Grieder-Girls Giovanna, Ola und Fatime sorgten für ein unvergessliches Shopping-Erlebnis.
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Schneesport Anstatt uns depressiv unter der warmen Bettdecke zu verkriechen, machen wir uns auf in die Berge. Die klare Luft wirkt im Kopf wie ein Frühjahrsputz, der Schnee unter den Füßen wie eine Verjüngungskur. Ob Board oder Skier: Der Helm ist Pflicht und Vorsicht sowieso – vor Lawinen, Stürzen und dem Yeti, der irgendwo in seiner Höhle lauert. Bevor wir ins Tal preschen, nehmen wir uns aber noch Zeit für ein paar wissenswerte Fakten, mit denen wir am Skilift für ordentlich Unterhaltung sorgen.
1908 wurde der erste Skilift im Hochschwarzwald gebaut, Skiläufer mussten sich damals noch mit speziellen Zangen am Seil festhalten. Der erste moderne Bügellift wurde 1934 in Davos in Betrieb genommen. Die USA, Frankreich und Österreich sind mit über 50 Millionen jährlichen Skier-Days die meistbesuchten Wintersport-
nationen. Die Schweiz liegt mit ca. 25 Millionen auf dem sechsten Platz, Deutschland mit ca. 15 Millionen auf dem achten. Die Schweiz und Österreich haben im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl die meisten Schneesportler. Schneeflocken fallen im Schnitt ganz entspannt mit 4 km/h zu Boden. In einer Lawine brettert der Schnee mit bis zu 300 km/h ins Tal.
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Alle Eiskristalle teilen eine Gemeinsamkeit: die sechseckige Grundform. Das Wassermolekül ist schuld daran. Aufgrund der Winkelstellung zwischen dem Sauerstoffatom und
Die längste Skipiste ist über 17 km lang und befindet sich in der Schweiz. Sie führt vom kleinen Matterhorn nach Zermatt. Gestartet wird auf 3'820 Metern Höhe – an der höchsten Bergstation einer Seilbahn in Europa.
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92 Prozent der Ski- und Snowboardfahrer tragen einen Helm, bei den 0- bis 17-Jährigen beträgt die Quote sogar 99 Prozent. Über 90 Prozent aller Schneesportunfälle sind selbstverursacht. Skifahrer verletzen sich bei Unfällen am meisten am Knie. Drei von fünf Verletzten sind Anfänger. 33 Prozent der Verletzungen sind schwer, 1.5 Prozent enden im Tod.
Weltweit gibt es 125 Millionen Skifahrer – Tendenz stark steigend, wenn die Lust am Skifahren auch in Asien weiter steigt. Der Prozentsatz der Skifahrer schlägt denjenigen der Snowboarder fast um das Vierfache (64:15).
Kunstschnee hat keine sechseckige Form wie Naturschnee, seine Flocken sind rund. Aus diesem Grund ist seine
den beiden Wasserstoffatomen entsteht ein Kristallgitter aus sechseckigen Waben.
255 km/h Im März 2016 wurde von Ivan Origone der Geschwindigkeitsrekord auf Skiern aufgestellt. Er liegt bei 255km/h. Die schnellste Frau der Welt erreichte eine Geschwindigkeit von 247km/h.
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Dichte höher, und er bleibt länger liegen. Das schafft Probleme mit der Natur: Die Erholungsphase der Pflanzen wird verkürzt, als Folge entwickeln sich braune Hänge im Sommer.
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2.5 Mio. Paradiski ist mit 2,5 Millionen Besuchern jährlich das Skigebiet mit den meisten Skifahrern weltweit. Der Vanoise Express ist die schnellste Doppelstockseilbahn der Welt und verbindet die beiden Skigebiete Les Coches (La Plagne) und PeiseyVallandry (Les Arcs) miteinander. Paradiski bietet über 425 Kilometer Skipiste, drei Gletscher und zwei Bergspitzen, die über 3'000 Meter Höhe erreichen! Mathias Zdarsky gilt als Begründer der alpinen Skilauftechnik, wie man sie heute kennt. Bereits 1896 schrieb er das erste Skilehrbuch. Dank seiner Idee, kürzere und tailliertere Skier sowie eine Stahlsohlenbindung mit seitlichem Halt zu entwickeln, wurden kurvige Schwünge möglich. Er entwickelte auch die Stemmbogentechnik und steckte 1905 als Erster Slalom-Fähnchen in einen Hang.
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Weltweit gibt es in 80 Ländern insgesamt 6'000 Skiorte, die sich 2'000 Skigebiete teilen, in denen rund 27'000 Bergbahnen in Betrieb sind. Dazu gibt es welt-
weit 43 Skihallen. Die längste Indoorpiste ist 640 Meter lang und liegt im Alpincenter Bottrop. Snowboarden ist nach Fußball und Eishockey die drittgefährlichste Sportart. Snowboarder verletzen sich am meisten an den oberen Extremitäten (Schulter bis Hand). Vier von fünf Verletzten sind Anfänger. Über 60 Prozent der Unfälle ereignen sich wegen Fahrfehlern, 8 Prozent aufgrund von zu hohem Tempo und 7 Prozent wegen Müdigkeit. 55 Prozent der Verletzungen sind schwer, 2.5 Prozent enden im Tod.
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