Ausgabe 2/2019 · 7. Jahrgang · www.kuecheundarchitektur.de
Das Magazin für professionelles Einrichten
Küchendesign wächst über sich hinaus · Hersteller fit für neue Räume Dunstabzugshauben – wann sind sie wirklich effizient? · Neue wissenschaftliche Abhandlung klärt auf AMK Jahreshauptversammlung 2019 · Come together der Branche
FUNKTION. ELEGANZ. HARMONIE.
www.leicht.com
Editorial
Multichannel – über Amazon, Ikea und den Küchenfachhandel
G
eschäfte werden zwischen Menschen gemacht, das wird sich wohl nie ändern. Heute und morgen gefragt sind Geschäfte, in denen man sich beraten lassen kann, die anders als das Internet wieder mit allen Sinnen erlebbare Warenwelt und Sozialkontakt garantieren. Geschäfts- und Ladenbaukonzepte, wie sie vom Küchenfachhandel bereits seit Jahren professionell betrieben werden. Es ist letztendlich der Konsument, dessen ver ändertes Kaufverhalten ein entsprechendes, zeitgemäßes Konzept erfordert. Der Kunde bzw. die Kunden, entscheiden, wo, wann und wie sie kaufen. Seitdem es möglich ist alles, von Bekleidung über Elektrogeräten und Möbel bis hin zu Medikamenten ganz einfach vom Sofa aus per Mausklick einkaufen zu können, fühlt sich der stationäre Handel oft noch stärker unter Wettbewerbsdruck. Entsprechend aktiv werden vom Handel eigene Onlineplattformen aufgebaut. Nicht unbedingt im Format eines Online-Shops, aber als inspirierende Informationsplattform, die den Konsumenten bei der Kaufentscheidung unterstützen soll. Meist vermittelt diese Homepage dem Kaufinteressenten bereits ein Bild über die Produkt- und Service-Philosophie des Betreibers. Dessen Ziel ist es – gemäß dem Slogan: „Business is local“ – den Interessenten zu überzeugen und zu Beratung, Erlebnis und Kauf ins nahegelegene Fachgeschäft zu be wegen. Auch Ikea, von der Küchenbranche als einer der stärksten Wettbewerber gesehen, steht vor dieser Herausforderung. Der schwedische Handelsgigant baut seine Internet-Aktivitäten kontinuierlich aus. Dabei betreibt er seine Domain in Form einer Mixtur aus Informa tion, Inspiration und Shop. Auf das stationäre Handelsgeschäft möchte er dabei jedoch nicht verzichten. Vielmehr sieht man bei Ikea die räumliche Entfernung von den Kunden mittlerweile als Manko und plant auch in dieser Hinsicht näher an sie heranzurücken und sich in Innen-
städten zu präsentieren. Bis dato sind die blau-gelben Möbelriesen in Stadtrandlagen zu finden und mit dem PKW für den Großteil ihrer Kunden durchschnittlich in knapp einer Stunde zu erreichen. In Zukunft soll sich diese Anfahrtszeit auf zwischen 15 bis 20 Minuten reduzieren – und das sowohl per Auto als auch mit Bus oder Fahrrad. Mehr Kundennähe und eine noch intensivere Kundenbindung lautet auch die Devise des Online-Riesen Amazon und zwar online und stationär. In den USA scheint Amazon nicht nur den Ausbau des Filialnetzes der 2017 gekauften Supermarktkette Whole Foods, sondern auch auf die Eröffnung weiterer Filialen seiner teilautomatisierten Amazon Go und seiner 4-Stars-Kaufhäuser voranzutreiben. Und auch in Deutschland unternahm Amazon im „Centro“, Oberhausen, erste Gehversuche im stationären Handel. 2016 zunächst als Pop-Up-Store mit einem auf AmazonProdukte konzentrierten Sortiment inmitten von Schuhgeschäften, Parfümerien, Süßwaren läden usw. fürs Weihnachtsgeschäft geplant, wurde der Amazon-Store nun doch längerfristig aufrecht erhalten. Warum diese Anstrengungen überhaupt unternommen werden, beschreibt die Aussage von Amazon Deutschland-Chef Ralf Kleber, der kürzlich im Managermagazin formulierte, dass 90 Prozent aller Transaktionen offline stattfänden. Es bringe daher nichts, sich auf die zehn Prozent zu konzentrieren, die online einkauften. Summa summarum erkennt der traditionelle Handel mehr und mehr die Möglichkeiten des Online-Handels. Und reine Online-Vermarkter erkennen zunehmend, dass stationäre Geschäfte Teil ihres Erfolgskonzepts sein müssen. Es sind vor allem Faktoren wie Kundenorientierung, räumliche Nähe, persönliche Beratung und emotionales Kauferlebnis, die den hier beschriebenen Unternehmen und Vertriebsformen gemein sind. Ihre Beispiele belegen bereits heute den Erfolg einer Verschmelzung von analoger und digitaler Welt im Sinne der Konsumenten.
Yvonne Davy Chefredakteurin
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Foto: Kesseböhmer
Der Tandem von Kesseböhmer überzeugt durch die Kombi nation aus Türregal und Tabla ren sowie seine intelligente zweigeteilte Auszugtechnik. Mit nur einem Handgriff erschließt sich dem Nutzer nicht nur ein charakteris tisches Öffnungserlebnis, sondern auch volle Übersicht und komfortabler Zugriff auf alle Vorräte gleichzeitig. Damit lassen sich Kühlschrank und Vorratsschrank in der Küche gut nebeneinander platzieren; der Tandem geht aber noch einen Schritt weiter: Beim Öffnen schwingt das vordere Regal mit der Tür auf, die hinteren Tablarebenen fahren sanft dem Nutzer entgegen – alle Elemente sind in einer fließenden Bewegung mit einander verbunden, ein emotionaler Moment, der durch seine Funktion das Kühlschrankprinzip übertrifft. Dank der modularen Aus stattung bietet sich dem Küchenhersteller der Vorteil, die Stauraumorganisation preislich und wertig fein abzustufen (s. S. 44). www.kesseboehmer.de
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1 Multichannel – über Amazon,
29 küchenwohntrends und
Ikea und den Küchenfachhandel
möbel austria 2019
Editorial
Modern einrichten heute
4 Gerhard Göbel – Man muss
30 Dunstabzugshauben –
brennen, um andere zu entzünden
wann sind sie wirklich effizient?
„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“
Neue wissenschaftliche Abhandlung klärt auf
(Thomas Morus)
8 Küchendesign wächst über sich hinaus Hersteller fit für neue Räume
23 Die Schönheit feiner Formen Siluet 60 R in TitanCeram
24 Leicht Küchen AG initiiert Architekturwerkstatt in Löhne Fünf Premium-Hersteller unter einem Dach
26 Nobilia erzielt größtes Wachstum der Unternehmensgeschichte Bald mit vier Werken am Start
36 more+less by Egger – Individualität versus Harmonie Design- und Oberflächentrends 2019
40 interzum 2019 Innenarchitektur heute und morgen
41 Style your life! Durchgängigkeit und Flexibilität – Schüco Alu Competence
42 „moving ideas” – für und mit den Kunden Blum mit neuem Markenauftritt zur interzum 2019
Impressum Verlag: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Höhenstraße 17 · 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-1 · Fax 0711/5206-300 www.fachschriften-verlag.de VERLAGSLEITUNG: Tilmann Münch Christian Schikora Redaktionsbüro: küche+architektur Weißheimerstraße 7 · 67549 Worms Herausgeberin und Chefredakteurin: Yvonne Davy Tel. 06241/979708-10 Fax 06241/979708-17 davy@fachschriften.de
Inhalt 2/2019
Redaktionsassistenz und Anzeigenverkauf: Sabine Metz-Lieb Tel. 06241/979708-12 metz-lieb@fachschriften.de Layout: Simone Steinbrech post@steinbrech-design.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4 · 69181 Leimen Preisliste für Anzeigen: zur Zeit Nr. 7, gültig seit 1. 1. 2019 Preis Einzelheft: 10,00 Euro (inkl. Versand und MwSt.)
43 Schrankinnenräume gewinnen Ninka mit Facia ID und Qantoe
44 Differenzieren mit Modularität Kesseböhmers „Tandem“-Familie
45 Überhohe Möbelfronten Kamat macht’s möglich
46 Oberflächen mit Mehrwert Edel im Design, praktisch im Alltag
46 Von außen nach innen … … mit Eclipse von Salice
47 Komfort im Fokus Hailo mit Neuheiten und neugestalteten Klassikern
48 Mit Multifunktionalität zu Multiroom-Talents Hettich – Spürbar mehr Komfort
51 Gestaltungskraft für Komfort in der Küche Zubehör-Spezialist Naber
52 Hettich nimmt Milliarden-Hürde Mit Innovation, Investition und Weitblick zum Erfolg
54 MHK – Auf Wachstum eingestellt Sechs Milliarden Euro-Marke im Sprung genommen
58 Der Küchentreff beweist … … „Typen machen Marke“
60 AMK Jahreshauptversammlung Come together der Branche
63 Die guten Adressen der Branche Visitenkarten
Preis Jahresabo: (6 Ausgaben inklusive ePaper) Inland: 53,00 Euro; Ausland: 62,00 Euro (Preise inkl. Versand und MwSt.) Abonnement-Service: Fachschriften-Verlag GmbH & Co. KG Abo-Service Höhenstraße 17 · 70736 Fellbach Tel. 0711/5206-306 Fax 0711/5206-307 abo@fachschriften.de Bankkonten: HypoVereinsbank IBAN: DE72 670 201 900 025 059 506 BIC: HYVEDEMM489 Steuer-Nr.: 90492/10407 EG Ust.-Id.Nr.: DE 147321116 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlags. Artikel oder Zuschriften mit Namen des Verfassers stellen die Meinung des Autors, nicht unbedingt die der Redaktion dar. Der FachschriftenVerlag ist förderndes Mitglied im Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), Bad Honnef, und im Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), Stuttgart. Im Fachschriften-Verlag erscheinen außerdem: Althaus modernisieren, bauen!, Bauen & Renovieren, Effizienzhäuser, pro fertighaus, Schwimmbad+Sauna und weitere Sonderhefte für Bauherren und Modernisierer Fotonachweise: Seite 63: auremar / fotolia
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unternehmen + köpfe
Gerhard Göbel – Man muss brennen, um andere zu entzünden „Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“ (Thomas Morus)
Zwanzig Jahre sind ins Land gegangen, seit Gerhard Göbel den Entschluss fasste, sich in Form eines ManagementBuy-Outs gemeinsam mit zwei Partnern selbständig zu machen und Systemceram zu gründen. Ein Ent schluss, den er bis heute nicht bereut. Zufrieden zurückblickend und erwar tungsvoll vorausschauend kann sich der sympathische Westerwälder nun aus dem operativen Geschäft zurückziehen. Er übergibt das „Siershahner Feuer“ in die Hände der nächsten Unternehmer generation: sein Sohn Kevin Göbel und Felix Engel, Sohn seines Partners Manfred Engel.
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Gerhard Göbel im März 2018 bei der Erweiterung der Geschäftsführung um die beiden Söhne der Unternehmensgründer, Kevin Göbel und Felix Engel.
D
ie Firmengründer Gerhard Göbel, Manfred Engel und auch Ein starkes Fundament Peter Noll können stolz auf das Erreichte sein. Hätte das Drei- Auf dieser Basis hat sich das Unternehmen sukzessive weiterent gestirn 1999 nicht den Mut und die Weitsicht gehabt, die heu- wickelt. Jahr für Jahr ist Systemceram gewachsen. Alle drei Geschäftstige Systemceram aufzubauen und den Bereich aus der damals zum felder konnten ausgebaut werden. Der Umsatz liegt heute bei über Verkauf anstehenden Muttergesellschaft Ke34 Millionen Euro. Mitgetragen wird diese ramchemie herauszukaufen, gäbe es diesen erfolgreiche Entwicklung von mittlerweile Wesentliche Eigenschaften, Spezialisten in Sachen Feinsteinzeug heute 221 Mitarbeitern. „Als Familienunternehmen die einen erfolgreichen wohl nicht mehr und ein Stück Historie und sind wir sehr stolz darauf, dass wir nahezu keiUnternehmensgründer auszeichnen: Kultur wäre verloren gegangen. Zudem bene Fluktuation haben“, betont Gerhard Göbel. *** Visionär sein *** traf es 110 Mitarbeiter, die in diesem Bereich Nicht umsonst beteiligt Systemceram seine Die Vision ist das Wichtigste beschäftigt waren. Weit ins 19. Jahrhundert Mitarbeiter kontinuierlich am Erfolg des Unfür einen Unternehmer. hinein dominierte in Siershahn die Landwirtternehmens. Überzeugungskraft *** *** schaft, bis der Ort sich durch den Bau der Die beiden Junioren, die seit März letzten Jahres Eisenbahn (1884) als Verkehrsknoten für den gemeinsam mit Gerhard Göbel, das Geschäfts Ausdauer *** *** Abtransport von Ton und Tonerzeugnissen führungsteam bilden, wissen um den Wert ihrer *** Leidenschaft *** aus dem Kannenbäckerland etablierte. DaMitarbeiter. Beide kennen die Abläufe und vor mals verpflichteten sich die Grubenbetreiber, allem auch die Menschen. Sie sind seit jeher *** Kreativität und Mut *** die um Siershahn Ton abbauten, in Siershahn die Säulen des mittelständischen Unterneh*** Führungstauglichkeit *** eine Stein- und Plattenfabrik aufzubauen, die mens. „Und das sowohl auf Mitarbeiter- als *** Soziale Kompetenz *** zwei Drittel des im Umland gewonnenen Tons auch auf Kundenseite“, betont Gerhard Göbel. verarbeitete. Ein Versprechen, an das sich Sys„Das gilt im Übrigen auch für unsere zweite temceram im Rahmen der brauchbaren Tone heute noch hält. Noch Führungsebene, die sich aus langjährigen Mitarbeitern zusammenheute profitiert das Unternehmen von der hohen Materialdichte und setzt, die das Know-how aller Schlüsselpositionen, nämlich Verkauf, Belastbarkeit des Feinsteinzeugs. Kaum ein anderer Werkstoff verbin- Produktion, Controlling und EDV-Kommunikation innerhalb der det Hygiene- und Pflegeeigenschaften mit so viel unverwechselbarer Systemceram vereinen. Gemeinsam werden sie sich den Herausforund langlebiger Ästhetik in Küche, Labor oder Bad gleichermaßen. derungen der Zukunft stellen.“
Stema 86 SL F Satin flächenbündig mit großem Becken und verkürzter Abtropffläche.
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Mera Twin Satin – Diese keramische Doppelspüle kann sowohl als Auflagespüle einge setzt, flächenbündig mit oder ohne Hahnlochbank integriert werden und ist außerdem als Unterbau variante lieferbar. Damit reagierte man auf die gestiegene Nachfrage nach flächenbündig integrierten und untergebauten Spülen, deren Anteil bei Systemceram bereits über 20 % beträgt.
Gerhard Göbel sinniert: „Wenn man bedenkt, dass wir damals 7,5 Millionen Euro aufbringen mussten, um das Management-Buy-Out vollziehen zu können …! Ich werde mich stets daran erinnern, wie ich unser Konzept meiner Familie vorstellte. Dazu mussten wir unser Haus beleihen. Aber … meine Frau und meine Kinder habe das Risiko mitgetragen. Sogar ihre Selbständigkeit als Friseurmeisterin gab meine Frau letztlich für Systemceram auf. Meine eigene felsenfeste Überzeugung führte dazu, dass ich andere von meinem Vorhaben überzeugen konnte.“ Gerhard Göbel wusste genau, wovon er redete, denn bevor die Keramchemie-Gruppe damals durch den neuen Eigentümer des Goldschmidt-Konzerns verkauft wurde, war die Keramik-Sparte das einzige der vier Geschäftsfelder, das von einem kaufmännischen Vorstand repräsentiert wurde. Dieser formte aus dem Controller Gerhard Göbel auch einen vertriebs- und produktionsorientierten Führungsmitarbeiter, der fortan die Geschicke der Keramiksparte leiten sollte. „Während meiner Tätigkeit in der Keramchemie-Gruppe habe ich viel gelernt“, stellt Gerhard Göbel noch heute dankbar fest. „Die Einblicke und Kenntnisse, die ich hier sammeln konnte, gestalteten sich später als die Grundlage für das Zutrauen in das Unternehmen und seine Menschen und damit für den Weg in die Selbständigkeit.“ Unternehmerischer Mut trotzt Ungewissheit War der Blick in die Glaskugel erhellend für Sie?, wollen wir wissen. „Natürlich gab es Ungewissheiten: Was würde geschehen, wenn Kera mik als Werkstoff nicht mehr gefragt wäre? Diese Ängste bescherten uns in den Anfangszeiten so manche schlaflose Nacht,“ stellt der Unternehmer fest. „Doch die Nachfrage nach Keramik ist bis heute ungebrochen. Anfänglich wurde unsere Firma überwiegend von der Nachfrage für Laborkeramik getragen, während der Küchenbereich weniger als die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmachte. Mehr und mehr ent wickelte sich die Küchenkeramik zum Hauptumsatzträger und das neu geschaffene Produkt Badkeramik nahm Dynamik auf.“ Die Erfolge, die Systemceram im OEM-Geschäft mit der Badkeramik erzielte, bestätigen das: In 2017 generierte das Unternehmen mit seiner Bad-Sparte ein zweistelliges Umsatzplus, das in den ersten acht 6 | küche + architektur
Monaten des Jahres 2018 noch einmal erheblich gesteigert werden konnte. „Diese positive Entwicklung lässt uns auch von der Perspek tive auf die Marktseite aus, positiv in die Zukunft sehen“, bekräftigt der versierte Betriebswirt. Investitionen für heute und morgen „Die Weichen für eine positive Unternehmensentwicklung sind gestellt“, betont Gerhard Göbel. „Die Investitionen in moderneste technische Anlagen haben wir in den Jahren zuvor kontinuierlich getätigt. Als weitere Investitionsmaßnahmen stehen noch Hochregallager und moderne Büros mit neuem Showroom in Kürze an: Der größte Teil der Gewinne wurde reinvestiert. Wie bereits Manfred Engel und ich, so profitiert auch die neue Unternehmergeneration von der klaren Inhaberstruktur, die es erlaubt, schnell und unkompliziert zu handeln und sich flexibel auf den Wandel der Märke einzustellen. Damit das künftig auch so bleibt, haben wir gemeinsam alle notwendigen Schrit-
Waschbecken Patera 40, Farbe Fango aufgesetzt …
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te unternommen, um dies zu gewährleisten. Die Geschwister beider Seiten haben Verzichtserklärungen zur Geschäftsführung unter schrieben und mein Sohn Kevin wurde zum Sprecher der neuen Geschäftsführung ernannt. Dies gewährleistet, dass das Unternehmen immer beschlussfähig ist. Dennoch ist es Ziel, Beschlüsse grundsätzlich gemeinschaftlich auch mit der zweiten Führungsebene zu treffen.“ Überdies wäre der weitsichtige Unternehmer nicht er selbst, hätte er nicht ein in regelmäßigen Abständen stattfindendes Strategie-Meeting etabliert, in dem er sich und Manfred Engel über die Vorhaben und Pläne der Geschäftsführung informieren lässt. „Außerdem habe ich jetzt auch selbst etwas mehr Zeit, um mich abseits vom unmittelbaren Tagesgeschäft mit der zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens auseinanderzusetzen“, verrät Gerhard Göbel. „Wozu ich mich immer über die Marktentwicklung informieren werde“. Wir schreiben diesen Artikel einige Wochen, nachdem wir Gerhard Göbel als Privatier in unserer Redaktion interviewen durften. Mittlerweile haben wir auch Kevin Göbel und Vertriebsleiter Christoph Erll getroffen. Beide erkennen sein konsequentes Verhalten positiv überrascht an: „Mein Vater lässt sich nur so ein- bis zweimal wöchentlich in der Firma sehen. Der Staffelstab liegt nun in unserer Hand“, be kräftigen beide als Repräsentanten der Next Generation. Währenddessen pflegt Gerhard Göbel all das, was jahrelang zu kurz kam oder ihm versagt war: langes Ausschlafen, der gemütliche Start in den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück, auch Verreisen gehört dazu. Mit der Bürgerstiftung, die er gemeinsam mit seiner Frau Helga und drei weiteren Personen ins Leben rief, fördert er soziale Projekte in seiner Region und in seinem Heimatort Dreikirchen. Mittlerweile verfügt die Stiftung über ein Kapital von fast einer viertel Million Euro. Weitere 241.400 Euro wurden bereits über die Jahre verteilt gespendet. „Unterstützt wurden und werden dabei Projekte aus den Bereichen Heimatpflege, Kirche, Umwelt- und Naturschutz bis hin zu Projekten der Sport-, Kinder- und Jugendarbeit. Diesen Aufgaben werde ich mich natürlich auch weiterhin widmen.“ Und nicht zuletzt freut sich der sechsfache Großvater auf Spiel und Spaß im Umgang mit seinen Enkelkindern. Nicht nur für uns gehört Gerhard Göbel eindeutig zu den Top-Unternehmern der mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. www.systemceram.de
So individuell wie du. Individualisierbares Design – immer mehr Möbelkäufer legen Wert darauf. Doch wie lassen sich individuelle Varianten markttauglich und wirtschaftlich realisieren?
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Foto: Schüller
Architektur + Trend | Küchen
Küchendesign wächst über sich hinaus Hersteller fit für neue Räume
Um kostbare Wohnflächen optimal zu nutzen, zeigen die meisten Neubauten eine moderne Flächenaufteilung. Ehemals durch Mauerwerk und Türen separierte Funktionseinheiten werden in einem großen Raum zu sammengeführt. Diese neue Art der Raumnutzung dient der Flächenoptimierung und wird damit Entwick lungen wie Urbanisierung, soziodemographischer Wandel und Mobilität gerecht. Aber selbst unabhängig davon sind fließende Übergänge zwischen Küche, Ess- und Wohnbereich gefragt. One-Room-Solutions zeigen sich damit großzügiger, kommunikativer und freizügiger. So kommt es, dass auch bei der einen oder anderen Sanierung Wände fallen, um künftig von der neuen Offenheit zu profitieren. Für die Möbelindustrie und die Küchen- und oder Einrichtungsplaner ist diese Entwicklung Chance und Herausforderung zugleich.
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Küchen | Architektur + Trend
Hans-Joachim Kalek, Vertriebsleiter Beckermann Küchen
Gisela Rehm, Häcker KüchenMarketingleiterin
Stefan Waldenmaier, Vorstandsvorsitzender der Leicht AG
Eckhard Wefing, Nolte Küchen Geschäftsführer
Matthias Rempp, geschäftsführender Gesellschafter Rempp Küchen
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ie wichtigste Regel für modernes Wohnen lautet: Es gibt keine! Modernes Wohnen kann vieles, muss aber nichts. Modern ist, was den heutigen Lebensbedingungen entspricht – und vor allem den Vorlieben und Vorstellungen des jeweiligen Konsumenten. Wie denkt die Küchenmöbelindustrie über diese Entwicklung? Wie richtet sie sich auf diese Trends aus? Welche Rolle spielen Typenvielfalt und Varianz? Unterstützt sie ihre Kunden im Umgang mit der neuen, noch mehr der Innenarchitektur verpflichteten Aufgabe? Sieht sie Potenzial für neue Vertriebskanäle? Hans-Joachim Kalek, Vertriebsleiter Beckermann Küchen, Häcker Küchen-Marketingleiterin Gisela Rehm, Stefan Waldenmaier, Vorstandsvorsitzender der Leicht AG, Nolte Küchen Geschäftsführer Eckhard Wefing, Matthias Rempp, geschäftsführender Gesellschafter Rempp Küchen, Sven Herden, Marketing-Geschäftsführer Rotpunkt Küchen, Markus Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der Schüller Möbelwerke, Zeyko Geschäftsführer Dr. Christian Hilz ziehen Bilanz.
Sven Herden, Marketing-Geschäftsführer Rotpunkt Küchen
Markus Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der Schüller Möbelwerke
Dr. Christian Hilz, Geschäftsführer Zeyko
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Foto: Nolte-Küchen
Architektur + Trend | Küchen
„Die ehemals starren Grenzen zwischen den Bereichen Essen, Kochen und Wohnen verschmelzen zusehends, der gestalterische Aspekt wird immer wichtiger. Unser Sortiment muss daher so flexibel sein, dass es individuellen Ansprüchen gerecht wird. Nicht nur Funktionalität ist heute gefragt, sondern Multifunktionalität: Aus einer Arbeitsplatte wird ein Tisch, aus Schränken ein Sideboard oder sogar eine Sitzbank. Unsere Aufgabe als Hersteller ist es, dem Planer das Material für harmonisch gestaltete Wohnräume zur Verfügung zu stellen.“ Nolte-Küchen Geschäftsführer Eckhard Wefing
„Durch die zunehmende Öffnung der Küche Richtung Wohnraum sehen wir uns mit einem zunehmenden Bedürfnis nach Individualität konfrontiert“, stellt Markus Schüller, geschäftsführender Gesellschafter Schüller Möbelwerke fest und resümiert: „Da der Endkunde viel Zeit in diesem übergreifenden Lebensraum verbringt, ist es wichtig, ihn durch die Integration wohnlicher Elemente oder Lichtlösungen emotional „abzuholen“.“ „Die ehemals starren Grenzen zwischen den Bereichen Essen, Kochen und Wohnen verschmelzen zusehends, der gestalterische Aspekt wird immer wichtiger“, weiß Nolte-Küchen Geschäftsführer Eckhard Wefing aus Erfahrung. Sein Fazit: „Unser Sortiment muss daher so flexibel sein, dass es individuellen Ansprüchen gerecht wird. Nicht nur Funktionalität ist heute gefragt, sondern Multifunktionalität: Aus einer Arbeitsplatte wird ein Tisch, aus Schränken ein Sideboard oder sogar eine Sitzbank. Unsere Aufgabe als Hersteller ist es, dem Planer das Material für harmonisch gestaltete Wohnräume zur Verfügung zu stellen.“ 10 | küche + architektur
„Dieser Trend begleitet uns schon lange und je nach Markt, erfüllen wir bereits heute in hohem Maße die Anforderung für den kompletten Innenausbau,“ beschreibt Vorstandsvorsitzender Stefan Waldenmaier die Position von Leicht und präzisiert: „Dabei wird deutlich, dass vor allem zwei Aspekte stimmen müssen: Sie benötigen einen Fertigungsbetrieb der durch eine hohe Fertigungstiefe geprägt ist und die vielfältigen Anforderungen hinsichtlich Abmessungen, konstruktiven Beson derheiten und Materialität/Oberflächen abdecken können und dann benötigen Sie ein Setup aus Designern, Architekten und Ingenieuren, die die Machbarkeiten aufzeigen. Daneben und nicht zuletzt benötigen Sie Handelspartner, die damit umgehen können und wollen.“ „Auslöser für diesen Trend ist auf alle Fälle insbesondere die moderne und offene Architektur“, stellt Häcker Küchen-Marketingleiterin Gisela Rehm fest. „Und, in einem Großteil der aktuellen Neubauten“, ergänzt Zeyko-Geschäftsführer Dr. Christian Hilz, „wird nicht mehr zwischen der Küche und dem Wohnraum differenziert. Die Menschen sehen diesen Lebens- und Kommunikationsraum als Spiegel ihres
Küchen | Architektur + Trend
individuellen Lifestyles. Das stellt die Küchenmöbelindustrie vor große Herausforderungen, da die wesentlichen Impulse für die Gestaltung des Lebensraums nun aus der Innenarchitektur kommen.“ „Einen weiteren Ansatz liefern die neuen Tiny Houses, wo es aufgrund der reduzierten Größe zu einer Verschmelzung von Küche und Wohnbereich kommt“, sinniert Gisela Rehm, Häcker Küchen. „Außerdem beobachten wir den Megatrend Food bzw. Essen. Dieser rückt das Thema Küche mehr in den Fokus. Das bringt uns zu der Frage, was denn die Erweiterung des Küchenbereichs in den Wohnbereich mit sich bringt? Wie müssen unsere Produkte hierfür geeignet sein, damit sie diesem Trend gerecht werden? Für den Bereich Küchendesign bedeuten sie, allgemeine Wohntrends zu berücksichtigen und in die Gestaltung von Küchen einfließen zu lassen. Hier sind wir mit unserem 25-köpfigen Team aus Designern und Architekten nicht nur am Puls der Zeit, sondern z. B. durch Kontakte zu Hochschulen und internationalen Designern einige Schritte voraus“, zeigt sie sich überzeugt. „Die Anforderungen an Hersteller bestehen aus unserer Sicht darin, dass wir es unseren Handelspartnern ermöglichen müssen, diesem Trend zu folgen, gleichzeitig aber die funktionalen Aspekte einer Küche hinsichtlich Planung, Materialität etc. mit berücksichtigen müssen“, schildert Sven Herden, Marketing-Geschäftsführer Rotpunkt Küchen, seine Sicht der Dinge. „Zudem sollte bei der Betrachtung der Küche als integrativer Bestandteil der Innenarchitektur unserer Meinung nach auch besonders das Thema Nachhaltigkeit einen wichtigen Platz einnehmen.“
„Also wir sehen den Trend zu offenen Wohnraumlösungen durchaus als Chance“, betont Matthias Rempp. „Als mittelständisches Familien unternehmen haben wir uns der Fertigung von Küchen mit hohem Qualitäts- und Designanspruch verschrieben. Aufgrund der von uns angebotenen Vielfalt an Typen, Maßen und natürlich Materialien sind wir in der Lage, individuelle Einrichtungsszenarien rund um die Bereiche Küche, Essen und Wohnen und darüber hinaus zu kreieren. Zudem erfordern fließend ineinander übergehende Raumlösungen unserer Erkenntnis nach, deutlich wertigere, nachhaltigere Materialien und Oberflächen wie z. B. unsere Mineralpulverbeschichtung in Steinoptik. Das entspricht unserem Anspruch an die Fertigung langlebiger Investitionsgüter. Und was das Thema Individualität anbelangt, können sich unsere Handelspartner mit uns so besser denn je von der Großfläche differenzieren.“ Differenzierung durch Flexibilität und Individualität, das ist auch die oberste Prämisse des Cappelner Herstellers Beckermann Küchen: „Ein höherer Prozentsatz unserer nationalen und internationalen Kunden widmet sich bereits seit Jahren der innenarchitektonischen Einrichtung von Räumlichkeiten über die Küche hinaus. Um diesen hohen, jedoch ganz unterschiedlichen Anforderungen unserer Partner im Handel gerecht zu werden, haben wir unsere Fertigung entsprechend effizient und flexibel ausgerichtet. Sie ermöglicht es uns, mit einem Höchstmaß an Qualität mit System, raumübergreifende Einrichtungslösungen herzustellen, so dass wir uns für die Zukunft gut gerüstet sehen“, so Hans- Joachim Kalek Vertriebsleiter Beckermann Küchen.
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DIESE KÜcHE AUS DEM PROGRAMM RIVA 888 EIcHE DAKOTA NAcHBILDUNG bietet auf kleiner Fläche alles, was man braucht. Zu ihrer Wohnlichkeit tragen neben dem warmen Holzton die hinterleuchteten Glasfronten in Schwarzglas der Vitrinen bei. Und da Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen heute vielfach nicht mehr unterkellert werden, erlebt der Hauswirtschaftsraum eine Renaissance. Vorräte, Reinigungsgeräte, Putzmittel, die Waschmaschine, die Bügelstation, eine funktionsgerechte und ergonomische Planung mit cleveren Lösungen ist das A und O. Mit „More than kitchen“ zeigt Nobilia auch hier den Weg von der perfekten Küche zum wohnlichen Ganzen. www.nobilia.de
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Architektur + trEnd architEktur Trend | Küchen | wohnen
KÜcHE, ESSBEREIcH UND WOHNEN WAcHSEN ZUSAMMEN – Da sind Kochgeräte, die den Koch bei der Zubereitung der Mahlzeiten leise und zuverlässig ohne Anbrennen und Überkochen unterstützen, hochwillkommen. Noch dazu, wenn sie erlauben, wertvolle Lebensmittel schonend gegart und schmackhaft auf den Tisch zu bringen. Das bisher fortschrittlichste InduktionsKochfeld SensePro von AEG mit dem weltweit ersten kabellosen und batterielosen Lebensmittelsensor steht dabei in erster Reihe. Sein Touchscreen informiert darüber, wann die Pfanne oder das Öl zum Garen bereit ist und bietet eine präzise Temperaturregelung innerhalb von 1 Grad celsius an. Dies ermöglichen Sensoren, die die Temperatur der Pfanne oder des Topfes messen und die Leistung je nach Bedarf automatisch anpassen und konstant halten. Erweiterte SenseFry und SenseBoilFunktionen des Kochfelds stoppen den Vorgang automatisch, wenn das gewünschte Ergebnis erreicht ist – und stellen auf diese Weise sicher, dass Milch, Soßen und Wasser nicht überkochen. Darüberhinaus steuert die Hob2HoodFunktion Dunstabzugshaube und Beleuchtung, für volle Konzentration auf das Kochen. Auf völlig neue Art und Weise lassen sich Mahlzeiten mit dem HimalayaSalzblock zubereiten: Das rosafarbene HimalayaSalz enthält über 80 Spurenmineralien und intensiviert so das natürliche Aroma von Fleisch, Fisch oder Gemüse. Mit einem Schmelz punkt von knapp 800 Grad ist er besonders temperaturbeständig, und deshalb hervorragend für das Kochen bei starker Hitze geeignet. Aufgrund der kristallinen Struktur des HimalayaSalzes breitet sich die Wärme gleichmäßig durch den gesamten Block aus, sodass das Gargut an jeder Stelle gleichmäßig erhitzt wird. Und auch auf dem Esstisch macht er eine gute Figur.
Fotos: AEG
www.aeg.de
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Foto: Rempp
Küchen | Architektur + Trend
„… Zudem erfordern fließend ineinander übergehende Raumlösungen unserer Erkenntnis nach, deutlich wertigere, nachhaltigere Materialien und Oberflächen …. Das entspricht unserem Anspruch an die Fertigung langlebiger Investitionsgüter.“ Matthias Rempp, geschäftsführender Gesellschafter Rempp Küchen Möbeldesign über die Küche hinaus Zeyko-Geschäftsführer Dr. Christian Hilz setzt verstärkter denn je auf den Faktor Design: „Die Küchenmöbel müssen einen hohen Designanspruch erfüllen und „selfieworth“ sein, attraktiv und repräsentativ aussehen und eben NICHT wie eine Einbau-Küche“, betont er. Dem Anspruch individuelle, optisch reizvolle Lösungen für anspruchsvolle Kunden zu bieten, stellt sich das Familienunternehmen Rempp seit jeher. Der Hersteller versteht es, seinen Kunden die Symbiose aus Maßanfertigung und industrieller Fertigung zu nutze zu machen. „Zahlreiche unserer Partner im Handel nutzen bereits seit Jahren unser breitgefächertes Leistungsspektrum. Losgröße 1 ist für uns schon seit langer Zeit ein Maßstab“, unterstreicht Matthias Rempp. „Aus diesem Grund begrüßen wir den Trend, Räume bzw. Funktionsbereiche übergreifend einzurichten und stehen unseren Kunden dabei mit Rat und Tat zur Seite.“ Ähnliches gilt natürlich auch für die schwarzwälder Ideenschmiede Zeyko: „Wir stellen uns diesem Anspruch durch unsere besonderen, hochwertigen Oberflächen wie z.B. Schiefer, Beton oder Metall – sowie über attraktive Designelemente wie unser Longboard und die zeyko Flybridge und über Funktionslösungen wie den Eck-Aufsatzschrank zeyko Cargo, der eine durchgängig gleiche Oberfläche bis ins Eck bei maximaler Funktionalität ermöglich, oder die Abschluss-Funktionswangen mit umlaufendem Frontmaterial. Eine weitere Herausforderung ist es, die Teile der Küche, die nicht immer „tip-top“ aufgeräumt sind, zu verbergen. Dazu eignen sich Falt-Schiebetüren optimal. An weiteren Lösungen hierzu arbeiten wir gerade. Und dann gibt es na-
türlich den Wunsch des Kunden, die Optik der Küchenmöbel mit den Designansprüchen im Ess- oder Wohnbereich abzugleichen. Sowohl auf der Küchenwohntrends in Salzburg als auch auf der Küchenmeile im Herbst 2019 werden wir hierzu einige Lösungen zeigen können.“ „Zu den wesentlichen Lösungsgrundlagen gehören für uns auf alle Fälle die Vielfalt und ein sehr hoher Individualisierungsgrad, gemäß unserem Slogan „power of possibilities“. Vom Grundsatz her entscheidet aber unser Kunden, ob und wie er die Vielfalt nutzt“, verdeutlicht Sven Herden den Stellenwert der Rotpunkt-Handelspartnern. Die bestmögliche Unterstützung für seine Handelspartner strebt auch Nolte Küchen an: „In Anlehnung an den Trend zu offenen Wohnraumlösungen bieten wir unseren Handelspartnern zum einen eine Kollektion mit wohnlichen Materialien und Oberflächen. Das setzen wir so konsequent um, dass der Kunde nahezu immer die Wahl zwischen hochwertigen echten Materialien und authentischen Reproduktionen hat – ganz nach Geschmack und Budget“, beschreibt Eckhard Wefing seine Strategie. „Zum anderen verfügen wir über ein Typenspektrum, das die Möglichkeit bietet, über die reine Küche hinaus zu denken. Nicht zu vergessen, die zahlreichen wohnlichen Möbel elemente, die sowohl für den Einsatz in der Küche als auch für den Übergang in den Wohnbereich geeignet sind. Wie etwa Regale und Vitrinen mit integrierter Beleuchtung für atmosphärisches Licht.“ „Wir widmen uns bereits seit geraumer Zeit der Verschmelzung der Küche mit angrenzenden Bereichen wie Ess-, Wohnbereich und Hauswirtschaftsraum“, stellt Markus Schüller fest. „So entstand bei unserer Premiummarke next125 zum Beispiel eine eigene Collection küche + architektur | 15