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Kamine & Kachelöfen 2019

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FACH SCHRIFTEN VERLAG

Ofenarten Alles eine Typfrage

01l 2019 E 7,80

Österreich E 8,60; Schweiz sfr 15,20; BeNeLux E 9,00; Italien E 10,00; Portugal E 10,00; Slowenien E 10,00; Slowakei E 10,00

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EDITORIAL

MIT GUTEM

GEWISSEN

Wer mit dem regenerativen und CO2-neutralen Energieträger Holz heizt oder künftig heizen will, sieht sich immer wieder konfrontiert mit kritischen Fragen zu Umweltverträglichkeit und Emissionen, zu Verboten und zur richtigen Handhabung im Praxisbetrieb. Auch manche Beiträge in den Medien befeuern die Diskussion auf unsachliche Weise und verunsichern Sie als Verbraucher. Viele fragen sich: „Macht Heizen mit Holz noch Spaß oder eher ein schlechtes Gewissen?“ Muss man etwa fürchten, von Nachbarn, im Freundes- und Bekanntenkreis als Umweltsünder abgestempelt zu werden? Um es vorweg zu nehmen: Soziale Ächtung muss keiner befürchten, der einen modernen Kachelofen, Heizkamin, Kamin oder Kaminofen vorschriftsmäßig mit dem richtigen Holz befeuert. Die heutigen Geräte erfüllen alle die strengen gesetzlichen EmissionsGrenzwerte, die in der verschärften zweiten Stufe der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) festgelegt sind. Das Umweltbundesamt hat in einer Neuberechnung der Gesamtemissionen der Holzfeuerungsanlagen (Emissionsberichte bis 2015) jetzt auch die positiven Effekte durch moderne, saubere Neuanlagen und durch stillgelegte Altanlagen berücksichtigt. Zuvor wurden die Emissionsbilanzen des veralteten Anlagenbestands von 2005 abgeschätzt, was höhere Emissionen ergab. Nun zeigt sich: die Novelle der 1. BImSchV, die 2010 und 2015 die Staubgrenzwerte für Festbrennstofffeuerungen in zwei Stufen erheblich verschärft hat, wirkt sich ganz konkret aus. Von 2010 bis 2015 sanken die Feinstaubemissionen aus Holzfeuerungen insgesamt um rund ein Drittel. Ihr Rückgang war deutlich stärker als bei anderen Feinstaub-Quellen wie Straßenverkehr, Industrie, Energie und Landwirtschaft. Um es klar zu sagen: Heizen mit Holz ist nachhaltig, entlastet die Umwelt durch Einsparung von Kohlendioxid und fossilen Brennstoffen. Die heutige Generation an Festbrennstofffeuerstätten ist hinsichtlich ihrer Emissionen stark optimiert, mit moderner Verbrennungstechnik ausgestattet. Die Geräte emittieren sieben- bis zehnfach geringere Staubmengen als noch in den 70er-Jahren, haben hohe Wirkungsgrade und erfüllen die inzwischen verschärften Anforderungen. Moderne, emissionsarme Feuerstätten, die nach dem 1. Januar 2015 eingebaut wurden, dürfen deshalb auch bei Feinstaubalarm betrieben werden. Man kann die behagliche Zukunftswärme also guten Gewissens genießen. Wer eine Neuanschaffung oder einen Austausch seiner bestehenden Holzfeuerstätte plant, ist bei einem Ofen- und Luftheizungsbauer auf der sicheren Seite.

DAS FEUER

Hinweis: Ab Seite 38 dieser Ausgabe finden Sie eine spannende Reportage über den Austausch eines veralteten Heizeinsatzes in einen traditionellen Kachelofen.

Foto: Rekord

GENIESSEN

Michael Hieckmann

Michael Hieckmann, Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft (AdK)

Kamine & Kachelöfen

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INHALT

DESIGN-PREIS OFENFLAMME 2019

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Ausgezeichnete Öfen von kreativen Ofenkünstlern

Inhalt REPORTAGEN Ofenbau in Kroatien Heizkamin mit Mehrfachfunktion

32

Modernisierung Neue Technik inside

38

Zwei Öfen in Venedig Wohlbefinden vorprogrammiert

44

OFENWELTEN Vielseitig und individuell Für jeden Geschmack der richtige Ofen

10

DESIGN

PLANUNG MIT CAD

Vorab schon sehen, wie es hinterher aussieht

Wohnwelten Öfen im Umfeld von Urban Jungle, Skandi Look und Industrial Style 136

66

Design-Preis Ofenflamme 2019 Ausgezeichnete handwerkliche Kunst der Ofen- und Luftheizungsbauer 142

Titelfoto: Kalfire

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Kamine & Kachelöfen


MODERNISIERUNG

Neue Heiztechnik in traditionellem Gewand

38 OFENWELTEN

Feurige Auftritte in Hülle & Fülle

10

EXTRA

Ofenbauer in Ihrer Nähe

BASISWISSEN

IM FOKUS

Ofenarten Welcher Ofentyp sind Sie?

50

Brennstoffe Futter für die Öfen

54

Schornstein Unverzichtbar für die Feuerstelle

60

Was ist beim Kauf einer Feuerstätte zu beachten? Interview mit Daniel Jung

28

Moderne Holzöfen können emissionsarm betrieben werden Interview mit Tim Froitzheim

64

Ofenbauer Robert Mülleneisen Ein Handwerk, für das er brennt

102 104

Planen mit CAD Rückkehr des offenen Feuers in die Küche

66

Gaskamine Wärme auf Knopfdruck

Gütezeichen Geprüfte Qualität beim Ofenbau

70

SCHAUFENSTER

Ofenkacheln Traditionelles Material mit Zukunft 74 Herde & Backöfen Kochen drinnen und draußen Ofenplaner im Porträt Von der einfachen Handskizze zum fertigen Ofen

BRENNSTOFFE

82

Namhafte Hersteller aus der Branche präsentieren ihre Produkte 108

SERVICE & INFOS Magazin 6

96

Holz, Pellets, Gas & Co.

Marktübersicht: Wer liefert was?

158

Adressen und Impressum

162

54

KACHELKUNST

Jeder Ofen individuell gestaltet

74

Kamine & Kachelöfen

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MAGAZIN

Mit Holz betriebene Feuerstätten sind in Deutschland sehr beliebt, es gibt rund 10 bis 11 Millionen davon, in jedem 4. Haushalt steht ein Kamin- oder Kachelofen. Als CO2-neutrales Heizsystem leisten moderne Kachelöfen, Heizkamine, Kamine oder Kaminöfen, die den neuesten Umweltstandards entsprechen, einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz. Denn der erneuerbare Energieträger Holz reduziert CO2-Emissionen und spart fossile Brennstoffe. Dank moderner Verbrennungstechnik arbeiten moderne Geräte effizienter mit höheren Wirkungsgraden und verbrauchen weniger Brennholz. Um die Umwelt zu entlasten, schreibt der Gesetzgeber vor, alte Holzfeuerstätten, die nicht mehr den aktuellen Grenzwerten und Wirkungsgraden entsprechen, in mehrstufigen Übergangs-Fristen auszutauschen, nachzurüsten oder stillzulegen. Seit 1. Januar 2015 gilt für neue und bestehende Einzelraumfeuerstätten die zweite Stufe der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) – mit verschärften Emissions-Grenzwerten (Staub, Kohlenmonoxid) und Mindestwirkungsgraden. Im Rahmen der mehrstufigen Übergangsregelung endet die nächste Austauschfrist bereits zum 31.12.2020. Ein wichtiges Datum für Ofenbesitzer. Bis zu diesem Termin müssen Öfen (Datum auf dem Typschild: Baujahr von 1.1.1985 bis 31.12.1994), die vor dem 1. Januar 1995 in Betrieb genommen wurden, ausgetauscht oder nachgerüstet werden, um die Grenzwerte einzuhalten. Über die Online-Datenbank des HKI (Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V.) cert.hki-online.de/geraete kann man sich informieren, ob die eigene häusliche Feuerstätte für feste Brennstoffe die gesetzlichen Emissions- und Wirkungsgrad-Anforderungen einhält und den Anforderungen der 1. BImSchV entspricht.

ADK-INFOBUCH „KACHELOFENWELT“ Dieses Buch macht Lust auf einen handwerklichen Ofen und zeigt die große Bandbreite an Möglichkeiten bei modernen Kachelöfen, Heizkaminen, Kamin- und Pelletöfen – bis hin zu gasbefeuerten Öfen. Weiterhin erfahren Sie Wichtiges über die Technik und das Design von Öfen und verschaffen sich einen herstellerneutralen Überblick. Kostenlos zu bestellen bei der AdK – Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V., Gelderner Straße 128, 47623 Kevelaer, info@kachelofenwelt.de. Sie können es aber auch kostenlos downloaden unter www.kachelofenwelt.de

Indem der Verbraucher regional geschlagenes Brennholz kauft, hilft er auch beim notwendigen Umbau der Wälder – von Monokulturen aus Fichten und Kiefern hin zu artenreichen Mischwäldern. Denn diese Investition kostet Geld. Für alle Waldbesitzer – ganz gleich ob privat oder kommunal – ist der Holzverkauf eine wichtige Einnahmequelle. Somit kommen die Nutzung und der Verkauf von Brennholz direkt dem Umbau der Wälder zugute. Holz, das an die Sägewerke geht, ist von höherer Qualität. Hier werden nur gut gewachsene Stämme verarbeitet. Brennholz ist im Regelfall entweder Kronenholz oder Stammholz, das qualitativ schlechter gewachsen ist und daher für andere Verwendungen nicht geeignet ist.

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Kamine & Kachelöfen

Foto: Ruslan Ivantsov, adobestock.com

REGIONALES BRENNHOLZ HILFT DEM UMBAU DER WÄLDER

Foto: HKI

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MAGAZIN

KLIMASCHUTZ UND KAMINOFEN: MIT HEIMISCHEN HOLZFEUER EIN ZEICHEN SETZEN

Foto: HKI

Sparsam, effizient und umweltgerecht. Mit diesen drei Worten lässt sich die Nutzung einer modernen Holzfeuerung beschreiben. Wer zum Beispiel ein Drittel seiner Wärmeenergie mit Holz erzeugt, um die Zentralheizung zu entlasten, spart pro Jahr mehrere Hundert Liter Heizöl oder eine entsprechende Menge an Gas ein – und reduziert dabei den Ausstoß von Kohlendioxid deutlich. Die Rechnung geht so: Ein Liter Heizöl verursacht bei seiner Verbrennung 3,15 Kilogramm CO2. Zum Beheizen eines Wohnhauses mit normaler Dämmung und einer Grundfläche von 120 Quadratmetern benötigt man jährlich rund 1800 Liter Öl. Ofenbesitzer, die ein Drittel davon durch das Heizen mit Holz ersetzen, sparen also rund 600 Liter und vermeiden so knapp 1900 Kilogramm des zur Erderwärmung beitragenden Kohlendioxids. Das ist stattlich, denn im Durchschnitt verursacht jeder Bundesbürger rund 9000 Kilogramm pro Jahr und kann bereits mit dieser einen Maßnahme die eigene CO2-Bilanz spürbar senken.

RICHTIG HEIZEN MIT HOLZ UND BRIKETTS Wenn Sie wissen wollen, wie mit Holz und Briketts richtig geheizt wird, so ist Ihnen der Rekord-Teufel Luke und seine Menschenfreundin Lucie behilflich. Auf der Seite www.brikett-rekord.com sind anschauliche Filme zum Thema zu sehen. Hier zeigt Luke, wie die Regelung beim Anheizen bedient werden muss und wie Holz und Briketts gestapelt werden, um ein richtig effektives Feuer zu erhalten. Ein weiterer Film zeigt, wie der Ofen beschaffen ist, in dem man Briketts verbrennen darf.

NACHFRAGE UND PREIS BEI BRENNHOLZ SEIT JAHREN KONSTANT

Foto: HKI

Der Preis für Holz am Polter, das heißt bei eigener Abholung am Waldweg, ist seit Jahren konstant und liegt im Bundesdurchschnitt bei 40 Euro für den Raummeter. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage des HKI – Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchengeräte e.V., der die Hersteller moderner Feuerstätten vertritt. Die Umfrage wird seit 2013 alljährlich durchgeführt. Hierbei werden bundesweit 30 staatliche Forstämter zur Einschätzung der Versorgungslage und Preissituation von Brennholz befragt. Der ermittelte Durchschnittspreis von 40 Euro für den Raummeter ist seit sechs Jahren weitgehend konstant, wobei es immer wieder zu leichten Schwankungen kommt. Nachfrage und Preis ziehen insbesondere nach kalten Wintern oder bei steigenden Heizöl- und Gaspreisen regional leicht an, bewegen sich aber auf lange Sicht bei zirka 40 Euro. So berichteten in diesem Frühjahr rund ein Drittel der befragten Forstwirte von einer leicht zunehmenden Nachfrage, wobei ausreichend Brennholz vorhanden ist und alle Ofenbesitzer bedient werden können. Bundesweit schwankt der reguläre Preis für Holz zur Selbstabholung aus dem Wald zwischen 35 und 45 Euro pro Raummeter. Dieses entspricht in etwa einem Preis für den Festmeter zwischen 50 und 65 Euro. Bei einem Preisvergleich ist immer auf die Maßeinheit zu achten. Die Holzmenge von einem Raummeter entspricht 0,7 Festmetern.

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Kamine & Kachelöfen


Infinity Plus Line Heizen mit Feuer ist ein Genuss: mit Holz und Pellet. Innovative Technik, handgefertigte Majolikakeramik, eine Kollektion von erlesenem Design. BRENNSTOFFWECHSEL Sie können wählen, ob Sie mit Holz oder Pellet heizen wollen, und können ohne Betriebsunterbrechung von einem zum anderen Brennstoff umschalten. PROGRAMMIERUNG Praktisch ist, dass der programmierbare Pelletbetrieb automatisch auf den Betrieb mit Holz umschalten kann, wenn Scheite in den großen Feuerraum gelegt werden.

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Foto: Spartherm, Modell Arte U-90h

OFENWELTEN

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Kamine & Kachelรถfen


VIELSEITIGE OFENKUNST Wer sich einen Ofen kauft, steht vor der Frage: Darf es der smarte Kaminofen sein? Vielleicht auch der Heizkamin, der den Blick aufs Feuer freigibt oder aber der Kachelofen, der an Individualität nicht zu übertreffen ist. Streifen Sie mit uns durch die Welt der Öfen!

Kamine & Kachelöfen

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OFENWELTEN

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Kamine & Kachelรถfen


Formensprache der Extraklasse

„Bergen“ ist ein neues Modell aus der „Panoramic“-Serie mit spektakulärer Wirkung, das dank seiner gehobenen Performance eine optimale, umweltschonende Verbrennung mit reduzierten Emissionen gewährleistet. Dieser Kamin ist ein Beispiel für ein perfektes Zusammenspiel aus Feuertechnologie, einzigartigem Design und traditioneller, handgemachter Majolikakeramik. Außerdem bietet er eine 360-Grad-Feuersicht mit versenkbaren Glasscheiben. Der konische Rauchfang aus hochwertigem Stahl und der Feuertisch aus großflächiger Majolikakeramik in besonderer Form, setzen Akzente. Die farbliche Gestaltung kann aus der großen Farbpalette der Piazzetta-Glasuren gewählt und so jedem Ambiente angepasst werden. www.ofenwelten.de/piazzetta

Kamin mit Speicher holt das Beste aus dem Feuer

„Fina Plus“ eignet sich optimal für moderne Wohnräume mit reduziertem Heizbedarf. Vom Durchsichttunnel bis zur Eckversion, vom kompakten Grundofen bis zum traditionellen Kachelofen mit dem Heizkamineinsatz aus hochwertigem Guss lassen sich alle Gestaltungswünsche realisieren. Ist wenig Platz zur Verfügung, ist er mit Speicheraufsatz ideal. Denn dank der geringen Einbautiefe des Kamineinsatzes und dem Aufsetzen der Speicherflächen bleibt die Ofenanlage besonders schlank im Aufbau. Und während über die große Sichtscheibe schnell wohlige Temperaturen herrschen, hält der gussummantelte Schamottekern mit seinen 160 Kilogramm auch noch nach Erlöschen des Feuers im Innern die Wärme. Noch mehr Speicherkraft bietet der Kamineinsatz in Kombination mit sogenannten keramischen Nachheizflächen. www.ofenwelten.de/leda

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Gaskamin in exklusivem Design

Wer einen Kamin sucht, der mit herausragendem Design punktet und zudem variabel einsetzbar ist, wird vom „Maestro 75XTU Eco Wave“ begeistert sein. Seine Stärken beweist er zum Beispiel als Raumteiler, weil er von drei Seiten freie Sicht aufs Feuer gewährt. Aber auch in Ecken, wie man sie aus L-förmigen Wohnzimmern kennt, macht er eine gute Figur. Der Gas-Kamin lässt sich bequem mit der standardmäßig gelieferten Fernbedienung steuern. Wer für diese Funktion sein Tablet oder Smartphone einsetzen möchte, erhält ein Kommunikationsmodul, das die WLAN-Verbindung herstellt. www.ofenwelten.de/spartherm www.ofenwelten.de/dru

Dem Feuer ins Auge schauen

Wenn Augen der Spiegel der Seele sind, offenbart ein Blick in den Gaskamin „Lensfocus“ das innerste Wesen der Behaglichkeit selbst. Der äußerst reduzierte Wandkamin „schaut“ mit einem 84 Zentimeter durchmessenden gewölbtem Glas-Bullauge in den Raum und nimmt Blickkontakt auf mit seinem Gegenüber. Der Kamin wird bequem per Fernbedienung ein- und ausgeschaltet. Ein Luxus, den gerade häufge Nutzer zu schätzen wissen, wie natürlich auch die Tatsache, dass es keine Asche zu entsorgen gibt. www.ofenwelten.de/focus

Flammenspiel auf drei Seiten

Ein Heizkamin mit dreifacher Wirkung: Mit dem „Club Tre“ präsentiert sich ein eleganter Raumteiler in U-Form, der den Blick auf die Flammen von drei Seiten freigibt. Damit reagiert der Hersteller auf die Entwicklung hin zu großen, offenen Räumen, in denen die einzelnen Wohnbereiche fließend ineinander übergehen. Wie alle Modelle der Heizkamin-Reihe verbindet sich beim „Club Tre“ Extravaganz mit Behaglichkeit. www.ofenwelten.de/oranier

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Pellets oder Scheitholz?

Den alten Zwiespalt „Scheitholz oder Pellets?“ hat der innovative Ofenhersteller Rika clever gelöst: Die Kombiöfen aus der österreichischen Ideenschmiede können beides und außerdem sogar vollautomatisch den gewünschten Brennstoff wählen. Somit verbindet der „Paro“ den Komfort eines Pelletofens mit dem Erlebnis des klassischen Kaminfeuers. www.ofenwelten.de/rika

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Retro-Ofen aus Gusseisen: Ein feuriger Freund auf vier Füßen

Ein Freund, auf den man sich absolut verlassen kann? Der einem nichts als Warmherzigkeit entgegenbringt? Der einem schmeichelt und dabei auch noch gut aussieht? Wer träumt nicht davon. Die Antwort liefert der ostfriesische Hersteller Leda. Mit dem Kaminofen „Allegra“ hat er einen Wärmespender entwickelt, der alle Eigenschaften vereint, die man sich von einem guten Freund wünscht. Schon das Äußere punktet: Klein und kompakt konstruiert, findet der frei stehende Kaminofen in jeder Wohnstube seinen Platz. Und durch seinen eleganten Retro-Look in schwarzem Gusseisen ist er ein echter Hingucker. Besonders charmant: Der Ofen steht auf vier Füßen und ist damit ein bodenständiger Geselle. www.ofenwelten.de/leda

Drehung zum Betrachter

Klein im Format und feurig im Design. Die Öfen der „Rota“-Serie stehen für behaglichen Perspektivwechsel. Wenn gewünscht, lassen sie sich mit einem Dreh-Tableau zusätzlich bestücken. Damit fasziniert das Feuerspiel links oder rechts, ganz wie es der Betrachter drehen möchte. Zusätzlich entscheidet jeder selbst, welche Abdeckplatte den Ofen schmücken soll, da diese in vielen Farben und Materialien lieferbar ist. Noch mehr intensive Einblicke schenkt nur „Rota Tre 2.0“ mit seinen drei Panoramascheiben. Übrigens: Das Dreh-Tableau passt auch unter viele andere runde Kaminöfen. www.ofenwelten.de/oranier

Unikate von Meisterhand

Gutes Ofen-Design zeigt Eigenständigkeit und bringt Form und Funktion nachhaltig in Einklang. Insbesondere Kachelöfen sind Unikate, die in echter, traditioneller Handarbeit vom Kachelofenbauer gesetzt und deshalb hoch geschätzt werden. Naturmaterialien aus Deutschland, wie zum Beispiel Schamottesteine und die Keramik für die Ofenkacheln, machen den Kachelofen so einzigartig. Glasierte Ofenkacheln sind dauerhaft schön und leicht zu reinigen. Die Ofenkeramik wird in speziellen Manufakturen in einem aufwendigen Prozess hergestellt und ist in großer Design- und Variantenvielfalt für jeden Einrichtungsstil verfügbar. www.ofenwelten.de/gutbrod

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OFENWELTEN

Ofen und Schornstein als Einheit

Wärme spüren und Feuer erleben – so lautet der Wunsch von immer mehr Hausbesitzern. Das hat man bei Schiedel früh erkannt und erweitert deshalb die Produktpalette seiner einzigartigen platzsparenden Ofenlösungen stets um neue Modellvarianten. Der Bauherr hat damit aktuell die Wahl zwischen fünf Kingfire-Varianten: dem geradlinig gestalteten Modell „Lineare S“ mit durchgehender Glasfront, der abgerundeten Variante „Rondo S“, der klassischen Ausführung „Classico S“ und dem neuen dreiseitigen Modell „Grande S“. Darüber hinaus bietet der „Aqua S“ einen Wasserwärmetauscher zur zusätzlichen Unterstützung des Heizsystems. Alle Scheitholz-Ofenmodule der Produktreihe beeindrucken durch ihre platzsparende, kostengünstige Bauweise sowie hohen Bedienkomfort und ausgezeichnete Abgaswerte. Kompakt, mit einer Aufstellfläche von maximal 55 x 60 Zentimetern sind Kaminofen und Schornstein in einem Komplettbauteil vereint. Das Außenmaß in den darüberliegenden Geschossen beträgt sogar nur noch 36 x 50 Zentimeter. Durch das moderne Design und die verwendeten Materialien lässt sich der „Kingfire“ in jede Wohnsituation integrieren. Ob mitten im Raum als Raumteiler, in einer Wand eingebaut, als Eckverbau oder platzsparend im Treppenaufgang. Die Ofensysteme schaffen individuelle Lösungen für anspruchsvolle und kreative Raumarchitektur. www.ofenwelten.de/schiedel

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Sauber und umweltschonend

Eine saubere und umweltschonende Verbrennung wird immer wichtiger. Um diesem Stellenwert Rechnung zu tragen hat Camina & Schmid die Luftführung der bewährten „Ekko U“-Modelle dahingehend optimiert. Die Modelle zeichnen sich unter anderem durch mehrere synchron arbeitende Luftschieber aus, die für gleichmäßige Luftverteilung in der Brennkammer sorgen. Die Bedienung erfolgt dabei wie gewohnt über einen Stellhebel. Ergänzt wird die optimierte Luftführung durch eine Prallplatte aus Vermiculite, welche für eine bessere Haltbarkeit in einem massiven Stahlrahmen liegt. All das sorgt für einen stabilen Abbrand und saubere Scheiben, selbst bei schwankendem Schornsteindruck. www.ofenwelten.de/camina

Einzigartiges Design

Moderne und essenzielle Linien, die dem Feuer die Rolle des Hauptdarstellers im Wohnraum überlassen, so präsentiert sich der Scheitholzofen „Elsa“. „Elsa“ ist ein Sinnbild traditioneller Ästhetik: Die rechteckige, vertrauenserweckende Form, die starken Beine aus Gusseisen und die wertvolle Keramikverkleidung, die das Gefühl von Wärme und Komfort vermittelt. Im Bewusstsein, dass der Zauber des Holzes mit hoher Technologie und höchsten Leistungen vereinbar ist, wurde bei „Elsa“ gleichermaßen auf Schönheit, Effizienz und Zuverlässigkeit gesetzt. www.ofenwelten.de/palazzetti

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OFENWELTEN

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Um die Ecke geplant

Die Eckkamine von Austroflamm inszenieren das Feuer gleichzeitig an mehreren Positionen im Raum. Ein moderner Front-Kamineinsatz, wie der „38x38x57K“ benötigt neben Designideen auch enorme Entwicklungsarbeit im Bereich der Verbrennungstechnik. Ein wesentliches Beispiel dafür ist die Feuerraumauskleidung: Bei allen AustroflammKamineinsätzen bestehen diese Teile aus Keramott. Das Material zeichnet sich durch ein besonderes Verhältnis zwischen Wärmedämmung und Wärmeleitung aus, wodurch schneller hohe Brennraumtemperaturen erreicht werden. Erst dadurch wird eine „saubere“ und schadstoffarme Verbrennung mit dem Kamineinsatz möglich. Dabei ist das Material hochhitzebeständig bis zirka 1200 Grad Celisus. Zudem kann sich der Feuerraum des Heizeinsatzes dadurch auch „freibrennen“, die Auskleidung nimmt Ruß weniger an als vergleichbare Materialien und bleibt schön hell. Unterstützt wird dieser Effekt auch durch die Oberflächenstruktur von Keramott. www.ofenwelten.de/austroflamm

Dänen-Style

Der „900er“ kommt aus Dänemark und ist ein moderner Kaminofen. Als komfortables Feature verfügt dieser Ofen über einen großen 5-LiterAscheeimer, der das Leeren zu einer Seltenheit macht sowie einem 3-teiligen Kaminbesteck, welches in der Tür unterhalb der Brennkammer integriert ist. Heta, Lemvig/Dänemark

Tanzende Flammen

Ohne Schornsteinanschluss kommen Ethanol-Feuerstellen aus. Sie verursachen weder Ruß noch Rauch und die Verbrennung des flüssigen Brennstoffs erfolgt rückstandsfrei und nahezu geruchlos. Für das gewisse Extra sorgt die Fernbedienung: Mit ihr lässt sich der Brenner bequem ein- und ausschalten. Neben Standard-Modellen bietet Spartherm auch Sonderanfertigungen an: Freischwebend oder integriert in ein Regal- oder Sideboard-System, als solitäres Kaminmöbel in klassischem Dekor. Oder in der XXL-Version für ganz besondere Ansprüche. Auf diese Weise lassen sich Räume mit solch einem Kamin sichtbar und fühlbar veredeln. www.ofenwelten.de/spartherm

Ein echter Blickfang

Die runde Stahlverkleidung des „Logastyle Pulsus“-Kaminofens ist in Schwarz, Silber, Grau oder Ecru erhältlich und die flache Glasscheibe gibt den Blick auf die Flammen frei. Auch im täglichen Gebrauch überzeugt der Kaminofen: Die Intensität des Feuers lässt sich mit dem Verbrennungsluftschieber und dank klarer Symbolik besonders komfortabel steuern. Mit einer Nennwärmeleistung von 6 Kilowatt erzielt der Kaminofen die zweitbeste Effizienzklasse A+. Grund dafür ist unter anderem der Feuerraum aus Schamotte, denn das feuerfeste Material speichert die Wärme. Optional lässt sich der „Logastyle Pulsus“ auch mit Speichersteinen ausstatten. www.ofenwelten.de/buderus

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OFENWELTEN

Ohne Gas, Holz und Schornstein

„e-MatriX“, so heißt die neue Ofenserie aus dem Hause Faber. Das Besondere daran, sie wird weder mit Gas oder Holz beheizt, sondern ausschließlich mit Wasser. Der „e-MatriX“ ist für all diejenigen gedacht, die sich eine Feuerstelle da wünschen, wo es sonst nicht möglich wäre. www.ofenwelten.de/faber

Fantasievolle Unikate

Abseits vom Mainstream präsentieren sich die Öfen von Inderwies-Keramik. Sie bezaubern durch schwingende, fantasievolle und spritzige Ofen-Designs. Die Feuerstellen sind hocheffizient, erzeugen gesunde Strahlungswärme und speichern diese auch noch nach vielen Stunden. www.ofenwelten.de/inderwies

Speicherofen mit Wärmeabgabe über neun Stunden „Conte plus“ ist ein echter Speicherofen nach der Speicherofennorm DIN EN 15250 geprüft. Er kann einmalig mit 8 Kilogramm Holz bestückt werden und erreicht damit eine Wärmeabgabe von über 9 Stunden Dauer. Durch die besondere Führung der heißen Abgase und die damit verbundene längere Verweildauer im Ofen hat er einen Wirkungsgrad von über 80 Prozent und ist für Energiesparhäuser und raumluftunabhängigen Betrieb geprüft. www.ofenwelten.de/cera

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Specksteinöfen Karelia Kollektion

KOLI GRAFIA 21

Das Gefühl nordischer Wärme Wir haben uns immer schon um das Feuer versammelt, es hat uns Wärme und Sicherheit gegeben und uns bei der Essenszubereitung unterstützt. Das ist auch heute noch so. Ein eigener Ofen ist eine ökologische Wahl, die die Selbstversorgung ermöglicht. Ein Ofen bedeutet inmitten des hektischen Alltags Ruhe und Wärme.

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Tulikivi Oyj, Joensuuntie 1226B FI-83900 Juuka, Finnland Tel. 0800/0000 717 • www.tulikivi.de • tulikivi@tulikivi.fi


OFENWELTEN

Elegantes Design

„Marlena“, ein Holzofen aus Gusseisen mit hohem thermischen Wirkungsgrad, ist ein Produkt mit elegantem Design und runden Linien, das nicht auf hohe Leistungen und niedrige Emissionen verzichtet. Der Ofen ist mit einer großen Feuerstelle aus Nordiker-Gusseisen und einer großen Feuertür aus Gusseisen mit gewölbtem Glas für eine perfekte Sicht auf das Feuer ausgestattet. www.ofenwelten.de/lanordica-extraflame

Durch und durch eine runde Sache

„Rondotherm/Titan“ ist ein vielseitiger Speicherofen, der mit technischer Finesse und beeindruckender Gestalt überzeugt. Er ist der Speicherofen mit der „zweiten Außenhaut“. Er überzeugt mit einem Zwischenraum, durch den Konvektionsluft strömt, die erwärmt im oberen Bereich des Ofens austritt. Primär- und Sekundärluft sind durch einen einzigen Luftschieber bequem regelbar. www.ofenwelten.de/cera

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Ein Ofen aus Speckstein

Ein Raumteiler, der Haus und Herz erwärmt: Beim Heizkamin „Lamu“ kann das Flammenspiel von zwei Seiten aus betrachtet werden. Die Oberflächenvariante „Grafia“ besticht durch eine Specksteinoberfläche, der mit dem Wasserstrahlschnittverfahren eine glitzernde, schroffe Struktur verliehen wurde. www.ofenwelten.de/tulikivi

Bis zu drei Stunden Wärme mit einer Holzauflage

In einem herkömmlichen Kaminofen verbrennt eine Holzauflage von 3,2 Kilo – das sind drei Scheite – normalerweise innerhalb von 45 Minuten. Nicht so bei den Kaminöfen von Drooff, die mit der elektronischen Abbrandsteuerung „fire+“ ausgestattet sind. Diese Steuerung justiert ganz automatisch den Luftschieber je nach Holzmenge, Abbrandphase und Schornsteinzug und verdoppelt bei normaler Leistungsstufe die Abbrandzeit auf eineinhalb Stunden und bei geringer Leistungsstufe – der Fachmann spricht von „Schwachlast“ – sogar auf ganze drei Stunden. Und selbst dann ist noch so viel Glut vorhanden, dass nachgelegte Holzscheite von alleine aufs Neue entfachen. www.ofenwelten.de/drooff

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OFENWELTEN

Pelletofen im Querformat

Pelletofen „Ron“ funktioniert ohne Strom, dafür mit Gravitation. Das querformatige Design, ermöglicht eine besonders breite Pelletflamme. Das Seitenteil des Ofens ist mit Keramik verkleidet, die in vier Farben erhältlich ist. www.ofenwelten.de/ austroflamm

Raumplastik aus Keramik

Diese beheizbare Raumplastik mit handgefertigter Keramik besteht aus einem Heizkamin mit Nachheizfläche und Hinterfeuerung, bei dem der Treppenaufgang zur Galerie integriert ist. Der Aufgang ist mit einem geschwungenen Keramik-Handlauf ausgestattet. Die geschwungene Brüstung der Galerie ist ebenfalls mit Keramik eingekleidet. Thomas Kunkel, Bogen

Für jede Wohnsituation eine elegante Lösung Die Kaminanlage „Linea“ passt sich individuell an die Räumlichkeit an, da sie mit zweiteiliger Schiebetür sowohl in einer linksseitigen als auch rechtsseitigen Ausführung erhältlich ist. Die Farbauswahl für die Stahlverkleidung reicht dabei von Schwarz, Grau, Champagner bis zu Weiß. Ein weiterer Vorteil: Der Rauchrohranschluss ist optional hinten, oben oder seitlich und wird damit jeder baulichen Situation vor Ort gerecht. www.ofenwelten.de/cera

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DER KOMFORT VON GAS MIT DER OPTIK EINES HOLZFEUERS

Dafür haben wir zum Beispiel Eco Wave entwickelt. Über Ihr Tablet oder Smartphone steuern Sie den Verbrauch und gestalten die Modulation des Feuers in Intensität und Zeit, nach Ihren Wünschen.

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INTERVIEW

Daniel Jung, Referent Politik und Wirtschaft beim HKI.

Was ist beim Kauf einer Zurzeit werden jährlich etwa 300 000 Holzfeuerungen verkauft. Nach Branchenschätzungen sind mehr als 75 Prozent dieser Pellet-, Kamin- und Kachelöfen Ersatzgeräte für veraltete Anlagen. Bei der Modernisierung oder Anschaffung gibt es einiges zu beachten. Unsere Redaktion hat daher mit dem Referenten für moderne Feuerstätten beim HKI,

Kamine & Kachelöfen: Die Anschaffung einer modernen Feuerstätte ist eine Investition in die Zukunft. Wo kann sich der Verbraucher am besten über Öfen informieren? Daniel Jung: In Deutschland bieten rund 50 Hersteller über 1000 unterschiedliche Geräte und Varianten an. Es lohnt also, einen Blick auf die zahlreichen Internetauftritte der Hersteller zu werfen. Hier werden die Ofentypen und die vielen Modelle ausführlich vorgestellt. Zudem werden Geräte in großer Auswahl in Kaminstudios der Ofen- und Luftheizungsbauer und auch in Baumärkten angeboten. Da kann man die Öfen live erleben. Kamine & Kachelöfen: Muss ich den Schornsteinfeger informieren, wenn ich mir eine Feuerstätte anschaffen will? Daniel Jung: Ja, unbedingt, er ist der erste Ansprechpartner. Er kann sagen, ob ein vorhandener Schornstein für den Anschluss einer Feuerstätte geeignet ist, oder ob er saniert beziehungsweise erneuert werden 28

Kamine & Kachelöfen

muss. Er weiß auch ganz genau darüber Bescheid, ob eine vorhandene Holzfeuerung veraltet ist und aufgrund der aktuellen Gesetzeslage bis zum Jahr 2020 oder 2024 ausgetauscht oder nachgerüstet werden muss. Kamine & Kachelöfen: Was ist bei der Wahl der neuen Feuerstätte zu beachten oder entscheidet allein die Optik? Daniel Jung: Beim Kauf sollte bewusst ein Ofen gewählt werden, der nicht nur zum Wohnstil passt, sondern auch die richtige Heizleistung für die vorhandene Raumgröße hat. Hierfür ist der Ofen- und Luftheizungsbauer vor Ort der ideale Ansprechpartner. Er berechnet anhand bestimmter Parameter wie Raumgröße und Dämmstandard die optimale Heizleistung des Ofens. Ohne fachliche Beratung werden oft falsch dimensionierte Geräte gekauft, die den Raum überheizen oder nicht genügend Wärmeleistung erbringen. Und dann ist der Kunde nicht glücklich mit seinem Ofen.

Hintergrundgrafik: Designed by FreePik

Industrieverband Haus, Heiz- und Küchentechnik e. V. Daniel Jung gesprochen.


Feuerstätte zu beachten? Kamine & Kachelöfen: In Deutschland wird mittlerweile in jedem dritten Neubau eine Wärmepumpe zum Heizen verwendet. Lohnt sich hier die Kombination mit einem Kaminfeuer? Daniel Jung: Ja, absolut. Am besten ist in diesem Fall ein wasserführender Holz- oder Pelletofen. Die wasserführende Holzfeuerung speist in den gleichen Warm-Heizkreislauf wie die Wärmepumpe ein und kann im Winter die Kosten niedrig halten. Während in den Sommermonaten und in der Übergangszeit die Wärmepumpe die Versorgung übernimmt, kann in der kalten Jahreszeit das Kaminfeuer einen Teil des Wärmebedarfs decken und dabei die Heizungsanlage merklich entlasten. So lässt sich ein Einfamilienhaus das ganze Jahr über mit regenerativen Energien wirtschaftlich beheizen. Kamine & Kachelöfen: Und nach dem Kauf – wer baut die neue Feuerstelle ein? Daniel Jung: Der Einbau beziehungsweise die Installation einer Feuerstätte gehört zu den anspruchsvollen Arbeiten und erfordert einiges an Fachkenntnissen. Daher sollte eine Feuerstätte nur von einem Fachbetrieb installiert werden. Denn dort werden die Anleitungen der Hersteller zum Einbau und auch die Bestimmungen zum Brandschutz auf das genaueste beachtet. Auch ist in den Fachbetrieben stetige Weiterbildung Usus. So bleibt man dort technisch immer auf dem neuesten Stand. Ist die Feuerstätte dann an den Schornstein angeschlossen, überprüft der zuständige Schornsteinfeger die gesamte Anlage. Ist alles in Ordnung, erteilt dieser die offizielle Betriebserlaubnis.

Ob Austausch oder Neuinstallation – der Fachmann ist der richtige Ansprechpartner. Buderus

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INTERVIEW

Kamine & Kachelöfen: Öfen belasten die Umwelt, ein Thema, das ja immer wieder – pünktlich zur Heizperiode – durch die Medien geht. Ist da etwas dran, oder was muss beachtet werden? Daniel Jung: Überall wo geheizt wird, entstehen unweigerlich Emissionen. Hierbei sollte man aber die Relationen beachten: Seit 1995 sind die PM10-Feinstaub-Emissionen in Deutschland erheblich – um rund 40 Prozent – zurückgegangen, die PM2,5-Emissionen sogar um rund 50 Prozent. Aktuell stammen mehr als ein Drittel der PM10-Emissionen aus Produktionsprozessen und Schüttgutumschlägen, gut 20 Prozent aus dem Verkehrssektor und rund 15 Prozent aus der Landwirtschaft. Die Haushalte – einschließlich Holzfeuerstätten – machen nach Angaben des Umweltbundesamtes weniger als 10 Prozent der PM10-Emissionen aus. Bei den PM2,5-Emissionen tragen Holzfeuerstätten etwa 15 Prozent zum Gesamtaufkommen bei, mit fallender Tendenz. Dem gegenüber stehen die positiven Umwelteffekte einer modernen und nahezu CO2-neutralen Heiztechnik. Über 70 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien in Deutschland werden nachhaltig mit Holz erzeugt! Kamine & Kachelöfen: Mit der Novelle der Ersten Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) im Jahr 2010 wurden bereits fast zwei Millionen veraltete Holzfeuerstätten modernisiert. Hatte dies Auswirkungen auf die Emissionen? Daniel Jung: Die Emissionen der rund elf Millionen Feuerstätten in Deutschland sind seitdem deutlich und zwar um rund ein Drittel gesunken. Eine positive Bilanz, die die Emissionsberichterstattung des Umweltbundesamtes (UBA) belegt. Moderne Holzöfen verursachen um den Faktor 10 weniger Emissionen als alte Anlagen aus den 1980er- und 1990erJahren. Da weitere vier Millionen Öfen bis zum Jahr 2024 von der Verordnung betroffen sind, ist auch in den nächsten Jahren ein steter Rückgang der Emissionen aus Holzfeuerungen zu erwarten.

WAS SIND PM10 UND PM2,5? PM ist die Abkürzung des englischen Begriffs für Feinstaub (particulate matter). Feinstaub ist so klein, dass er in der Luft schwebt und sich nicht am Boden absetzt. Die Zahlen 10 und 2,5 stehen für unterschiedliche Größenkategorien. 10 beziehungsweise 2,5 sind alle Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser kleiner 10 Mikrometer (µm) beziehungsweise kleiner 2,5 µm. Feinstaub kann unterschiedliche chemische Zusammensetzungen haben und aus vielen verschiedenen Quellen stammen. Der Feinstaubanteil wird in Masse (µg) pro Luftvolumen (m³) angegeben. Die EU erlaubt eine Überschreitung des Tagesmittelwerts von 50 µg/m³ an maximal 35 Tagen im Kalenderjahr.

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Kamine & Kachelöfen: Design-Ofen oder Baumarktmodell? Wie wird geprüft, ob die neuen Öfen den geltenden Normen entsprechen? Daniel Jung: Grundsätzlich wird jedes häusliche Festbrennstoffgerät, das neu auf den Markt kommt, einer Typprüfung unterzogen, die auf europäischen EN-Normen für Festbrennstoffgeräte basiert. Und zwar unabhängig davon, ob es sich um ein preisgünstiges Gerät aus dem Baumarkt oder ein DesignModell aus dem Kaminstudio handelt. Die Geräteprüfung ist gesetzlich klar geregelt und erfolgt stets herstellerneutral in einer unabhängigen und staatlich benannten deutschen oder europäischen Prüfstelle. Gemessen werden unter anderem die Emissionen von Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen und Partikeln. Des Weiteren wird der Wirkungsgrad der Feuerstätte bestimmt. Das primäre Ziel einer Typprüfung ist es, die Eigenschaften einer Feuerstätte – deren Sicherheit und Energieeffizienz sowie eine schadstoffarme Verbrennung – unter definierten und stets gleichbleibenden Bedingungen zu ermitteln. Dabei spielen die Reproduzierbarkeit und Eindeutigkeit der Prüfmethoden eine entscheidende Rolle. Kamine & Kachelöfen: Kann der Bauherr auch etwas tun, um unnötige Emissionen zu vermeiden? Daniel Jung: Für den emissionsarmen Betrieb einer Feuerstätte ist auch das Heizverhalten des Ofenbesitzers von entscheidender Bedeutung. Durch sachkundiges Heizen kann er dazu beitragen, unnötige Emissionen zu vermeiden. Dies beginnt schon bei der Wahl des Brennmaterials. Neben Holz- und gegebenenfalls Braunkohlenbriketts dürfen ausschließlich trockene, unbehandelte Holzscheite eingesetzt werden. Frisch geschlagenes und gespaltenes Brennholz wird am besten getrocknet, indem man es an einem vor Witterung geschützten, aber luftigen Ort lagert. Da ist allerdings ein Lagerplatz nötig. Erst bei einer Restfeuchte des Holzes von unter 25 Prozent, kann es umweltgerecht zum Heizen eingesetzt werden. Die Holzfeuchte lässt sich mit einem entsprechenden Messgerät aus dem Fachhandel oder Baumarkt einfach überprüfen. Eine falsch eingestellte Verbrennungsluft-Zufuhr ist einer der häufigsten Bedienungsfehler. Während zu wenig Luft zu einer unvollständigen Verbrennung führt, kann zu viel Luft die Temperatur im Feuerraum extrem erhöhen. Beides reduziert den Wirkungsgrad der Feuerstätte und führt zu erhöhten Emissionen. Die jeweils richtige Einstellung ist in der Bedienungsanleitung zu finden. Kamine & Kachelöfen: Herr Jung, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. ❙


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REPORTAGE

Hier wird nicht nur geheizt, sondern auch gekocht.

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Ofenbau in Kroatien Ein Ehepaar aus Graz baute in einem Olivenhain auf der Insel Rava ein Ferienhaus. Vom Haus aus führt ein 150 Meter langer märchenhafter Weg hinunter zum Meer und einer kleinen Bucht, die drei bis vier Booten einen sicheren Hafen bietet. Zum Glück fehlte nur noch ein Ofen im Haus und da kam Jürgen Rajh aus Graz ins Spiel, der zeitgemäße Öfen baut.

Idyllisch gelegen: Das Feriendomizil, das einen Grundofen mit Herd beinhaltet.

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REPORTAGE

Der Ofen fügt sich zurückhaltend in die Architektur ein.

Foto: Benjamin Ivancic

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Jürgen Rajh, Ofenbauer

Die von mir beanspruchte Fläche für den Ofen gab ich eins zu eins als Sitzfläche, beziehungsweise Kochfeld zurück.

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ut geschützt zwischen der Insel Ugljan und der Insel Dugi Otok liegt die idyllische Insel Rava, die für Ruhe und Erholung steht. Auf der grünen mit Olivenbäumen und Weinbergen bebauten Insel im Archipel von Zadar leben nur knapp 120 Einheimische. Das es wenig Infrastruktur und keine Hotels auf der Insel gibt war ein Auswahlkriterium der Bauherren. Eine Terrasse nach Osten ist auf die Yogapassion der Bauherrin zugeschnitten, lädt zur Meditation ein und bietet der Gongleidenschaft des Hausherren Raum. Die Terrasse nach Westen bildet mit einem massiven Holztisch, den Duschen und einer Outdoor-Küche den profanen Alltag ab. Das Haus hat einen relativ kleinen Grundriss, ist aber mit Keller dreigeschossig. Jeder Platz ist sinnvoll genutzt, sogar der Ofen kann als Sitzbank genutzt werden. Ofenbauer Jürgen Rajh wurde spät zur Planung hinzugezogen. Der Tischler, der hier die gesamte Organisation der Inneneinrichtung übernommen hat, ist ein enger Freund des Bauherren und hat ihn empfohlen. Durch den späten Einstieg in die Planung waren der Ort des Kamins und seine Dimension bereits gegeben. Nach dem ersten klärenden Gespräch wurde der Wunsch nach einem Heizkamin zugunsten des Grundofens und der Kochmöglichkeit auf-

gegeben. Von der warmen Ofenbank aufs Meer zu schauen und die Reminiszenz an alte Zeiten (Omas Braten im Rohr) und eine krisenresistente ausfallssichere Feuerstelle wogen stärker als die repräsentative zur Schaustellung des Feuers. Jürgen Rajh wählte eine liegende Form anstelle des Hochformats und begnügte sich mit einer relativ kleinen Grundfläche. „Generell versuche ich mit dem mir zur Verfügung gestellten Platz sorgsam umzugehen, die kleine Gesamtgrundfläche des Hauses macht dies aber unumgänglich“, so Jürgen Rajh. Schon seit den 90er-Jahren verzichtet er auf den unbeheizten Sockel bei seinen Öfen, die klassische Gliederung mit Simsen habe er gleichzeitig aufgegeben, daraus entstanden die als „Heizkisten“ titulierten Öfen, die trotz großer Oberflächen sich immer zurückhaltend in die Architektur einfügen. Der Herd sorgt mit schneller Wärme für den ersten Energieschub im Haus. Mit einer Umschaltklappe versehen wird die Wärme später im Grundofen als Speicher abgelegt. Der Grundofen besteht aus einem langen L-förmigen bankhohen Sockel aus Beton. Das Rauchrohr (aus Rohstahl) wächst aus dem Sockel heraus. Der Herd in Form einer Kiste (ebenso Rohstahl – das warmgewalzte Blech mit changierenden Blau- bis Schwarztönen, ist so verarbeitet das keine Schweißnähte oder auch nur Verfärbungen durchs

Die Terrasse bietet einen tollen Blick auf das Meer.

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REPORTAGE

In den vorhandenen überdimensionierten Schornstein wurde ein passender mit kleinerem Querschnitt eingezogen.

Schweißen zu sehen sind) ruht am Ende des Sockels und kragt über diesen hinaus. Rohstahl, mit seiner lebendigen und leicht zu pflegenden Oberfläche, setzt Jürgen Rajh immer wieder als Material ein. Als sogenanntes ehrliches Material sieht es der Hausherr in Übereinstimmung zum Gesamtkonzept des Hauses. Farblich passt es zur dunklen aus Mooreiche gefertigten Küche. Das 4000 Jahre alte Holz stammt aus dem Schwemmgebiet der Save und hat somit einen örtlichen Bezug, es wurde wie im gesamten Haus als Massivholz verarbeitet. ❙ DATEN & FAKTEN Architektin Rujana Bergam Markovic´ Cvijete Zuzoric 1 HR 10000 Zagreb Kroatien Telefon 00385/91/2534499 www.arhitektri.hr Ofenbauer Jürgen Rajh Kapellenstraße 34 8020 Graz Österreich Telefon 0043/699/10035737 rajh@kachelofen.net www.kachelofen.net

Fotos: Dario Odak

Hier lässt es sich gut leben. Die vorgelagerte Terrasse dient diversen Freizeitaktivitäten.

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REPORTAGE

Neue Technik inside D Für Familie Kieren spielt der 25 Jahre alte Kachelofen mit seiner außergewöhnlichen Keramik eine große Rolle, wenn es um Wärme und ums Wohlfühlen geht. Um den Ofen auch weiterhin umweltfreundlich betreiben zu können, haben die Hausbesitzer einen Experten mit der Sanierung beauftragt. 38

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ie Hausbesitzer Ingrid und Wolfgang Kieren stellen klar: „Wer einen Kachelofen umweltfreundlich betreibt, spart auch eine Menge Brennstoff.“ Denn der hohe Holzverbrauch war der erste Impuls, um sich mit der Sanierung der Ofen-Heiztechnik auseinanderzusetzen. Und zu der Zeit lief in Rheinland-Pfalz auch noch das 1000-ÖfenFörderprogramm. Wolfgang Kieren ging das Vorhaben professionell an. Er ließ sich drei Angebote auf den Tisch legen, um die Leistungen der jeweiligen Ofenbauer vergleichen zu können. Seine Entscheidung für Günter Meurers Firma Ofenfreund war schnell klar: „Die anderen Mitbewerber konnten uns keine Garantie dafür geben, dass sie unseren Ofen so modernisieren, wie


In diesem Haus der Familie Kieren in Bad Kreuznach übernimmt der Kachelofen einen großen Teil der Wärmeversorgung. Da er zentral zwischen Ess- und Wohnzimmer liegt, kommt dem kompletten Erdgeschoss die angenehme Strahlungswärme zugute. Und wenn's richtig mollig warm werden soll, bietet die Ofen-Sitzbank den geeigneten Rückzugsort.

wir das wollten, nämlich dass die Kachelhülle nahezu unbeschädigt bleibt. Und es wäre auch noch meine Aufgabe gewesen, die neuen Kacheln zu besorgen.“

AUF NUMMER SICHER GEHEN Da zwei große Kacheln zu entfernen waren, hat Günter Meurer zur Sicherheit den Kontakt mit Rembserhof gesucht, dem Anbieter der Keramikware. Hier erhielt er die Zusage, dass bei Bedarf Ersatz geliefert werden kann. Es ging aber zum Glück nichts in die Brüche. Mit großer Sorgfalt und viel handwerklichem Geschick erneuerten die Ofenbauer das Innenleben der Holzfeuerstätte. Der moderne Heizeinsatz ist dabei das Herzstück, er ermöglicht eine effiziente

Die Hausbesitzer hatten in den letzten 25 Jahren gute Erfahrungen mit dem Brunner-Heizeinsatz des Kachelofens gemacht. Deshalb wollten sie wieder ein modernes Modell des Herstellers einbauen lassen. Der „HKD 2.2“, gerade Scheibe, schwarzer Anbaurahmen, passt mit seinen Abmessungen genau in den vorgegebenen Raum.

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REPORTAGE

Als Mittelpunkt des Hauses heizt der Kachelofen mit seiner formschönen Ofenbank etwa 200 Quadratmeter Wohnfläche. Durch eine Wendeltreppe gelangt auch viel warme Luft in das obere Stockwerk.

Günter Meurer, Ofenbauer

Mit einem modernen Heizeinsatz werden alte Kachelöfen und Kamine wieder zu zukunftsfähigen Holzfeuerstätten. Und das zum Nutzen für die Umwelt, aber auch für den Geldbeutel.

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Der Ofen hat ein klassisches Design, das typisch ist für den Westerwald. Die vielen Motivkacheln haben für die Hausbesitzer auch eine persönliche Bedeutung.

BEHUTSAM MIT NEUER TECHNIK AUSGESTATTET Der wichtigste Wunsch der Hausbesitzer: Die Motivkacheln des Ofens durften durch den Einbau der modernen Technik nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Das war nicht so ganz einfach, deshalb hat der Ofenbauer Günter Meurer vorgesorgt und sich mit Rembserhof Keramik in Verbindung gesetzt. Im Notfall hätte die Firma Kacheln nachproduziert – und das nach 25 Jahren. „Zum Glück ist nichts passiert, die Keramik blieb heil“, so Meurer. Neben dem Einbau eines neuen Heizeinsatzes gab es allerdings noch weiteren Sanierungsbedarf. Die Profis haben einige Schamottesteine ausgebessert, in der Abgasführung die Rauchrohre ersetzt und die Übergänge zum keramischen Zug erneuert. Richtig gutes Handwerk war gefragt. Links und kleines Foto rechts: Vorsichtig haben die Ofenbauer zwei Kacheln entfernt, um Zugriff auf die Abgasführung zu erhalten. Rauchrohre und die Übergänge zum keramischen Zug galt es zu erneuern. Ganz rechts: Perfekt, die beiden Frontkacheln sitzen wieder an ihrem Platz.

und gleichzeitig umweltfreundliche Verbrennung. Da die Kierens mit dem bisherigen Heizeinsatz und dem schönen großen Sichtfenster lange Jahre zufrieden waren, drängte sich das neueste Modell des Herstellers als Ersatz von selbst auf. Erst beim Öffnen der Anlage war erkennbar, dass einige Schamottesteine erneuert beziehungsweise ausgebessert werden mussten. „In der Abgasführung haben wir die Rauchrohre ersetzt und die Übergänge zum keramischen Zug erneuert. Wir haben praktisch den Ofen von innen auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Es war natürlich eine Überraschungskiste, weil wir ja nicht gewusst haben, was uns erwartet. Über diesen Aspekt haben wir auch offen mit den Hausbesitzern gesprochen“, so Günter Meurer.

Was hat sich für die Hausbesitzer geändert? Beim neuen Heizeinsatz gibt es Regelungsmöglichkeiten, die auch genutzt werden, um den Holzverbrauch zu reduzieren. Bei den Kierens erlischt im Winter das Ofen-Feuer nie so ganz. „Ich bestücke den Kachelofen am Abend nochmals, dann hat der morgens noch Glut und dann lege ich das nächste wieder auf – besser gesagt meine Frau. Denn ich gehe spät ins Bett und meine Frau steht früh auf “, so Wolfgang Kieren zur perfekten Arbeitsteilung. In der Übergangszeit wird die Feuerstelle nur nach Bedarf betrieben. An strengen Wintertagen, wenn es draußen an die Frostgrenze geht, kommt dagegen die Fußbodenheizung dazu. Ein Gasbrennwertgerät sorgt auch fürs warme Wasser im Haus.

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REPORTAGE

DATEN & FAKTEN Heizeinsatz „HKD 2.2“ von Brunner Keramik Rembserhof Keramik Achim Gelhard Forsthaus Rembserhof 56235 Ransbach-Baumbach Telefon 02623/2648 Telefax 02623/4712 info@rembserhof.de www.rembserhof.de Ofenbauer Günter Meurer Ofenfreund/Kachelofen- und Luftheizungsbau-Meisterbetrieb Alzeyer Straße 36 55543 Bad Kreuznach Telefon 0671/898989-0 Telefax 0671/898989-4 info@ofenfreund.de www.ofenfreund.de

Fotos: Steffen Henkel

Eine Frage, die sich bei Ofenbesitzern immer stellt: Wo kaufen Sie das Holz? Die Antwort bringt Wolfgang Kieren schnell auf den Punkt: „Wenn ich das Holz beim Brennstoffhändler kaufen muss, dann zahle ich je nach Holzart und Angebotszeitraum um die 90 Euro für den Raummeter, deswegen nehme ich das selbst in die Hand. Wir sind eine Gruppe von fünf Leuten, die zusammen in den Wald geht, um Holz zu machen. Dadurch, dass wir zu fünft sind, verfügen wir auch über entsprechendes Equipment.“ Wolfgang Kieren versucht, immer einen Vorrat von um die 30 Raummeter Holz auf Lager zu haben. Das genügt inzwischen, um fast zwei Jahre damit auszukommen. In Öl umgerechnet entspricht das so um die 5000 Liter, auch hier hängt das von der Holzart ab. „Wir sind sehr froh, dass wir unseren Ofen mit der neuen Technik und den wertvollen Kacheln erhalten konnten, denn er fügt sich perfekt in unser Wohnumfeld ein, passt wunderbar zu unseren Möbeln“, so das zufriedene Fazit von Ingrid und Wolfgang Kieren. ❙

Wolfgang Kieren macht sein Holz selbst und lagert es im Schnitt drei Jahre lang – nach Holzart und Jahrgang sortiert –, bis es den nötigen Trocknungsgrad erreicht hat. Mit dem neuen Heizeinsatz und der rundum sanierten Technik benötigt er pro Jahr nur noch etwa 16 Raummeter Holz, früher waren es auch schon mal bis zu 28 Raummeter.

MEHR TRANSPARENZ BEI EMISSIONEN VON EINZELRAUMFEUERSTÄTTEN In Zusammenarbeit mit dem HKI, Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hat der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks – Zentralinnungsverband (ZIV) – in Anlehnung an das bereits weithin bekannte Energielabel eine Ofenampel zum Emissionsverhalten von Einzelraumfeuerstätten entwickelt. Durch farbliche Abstufungen von Grün bis Rot soll diese Kennzeichnung die bereits vor Ort durchgeführten Emissionseinstufungen der Einzelraumfeuerstätten gemäß der 1. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) für den Verbraucher transparenter machen. Sie als Ofeninteressent möchten wissen, ob eine häusliche Feuerstätte für feste Brennstoffe bestimmte Emissionsgrenzen einhält? Dann gehen Sie einfach unter http://cert.hki-online.de ins Internet. Dort finden Sie eine immer wieder aktualisierte Datenbank.

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REPORTAGE

Eine der beiden Feuerstätten in der italienischen Villa: Für den Kamin „Plasma 115“ liegen die Holzscheite stets griffbereit.

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AUF DER SUCHE NACH

WOHLBEFINDEN Eine Villa im amerikanischen Stil, das wünschte sich der Bauherr dieser im Hinterland von Venedig gebauten Villa. Und zum Wohlbefinden gehörten für ihn ein Pool und zwei holzbeheizte Kamine, die zu jeder Jahreszeit für die perfekte Stimmung zu Hause sorgen.

A

ls er sich entschieden hat, die Villa zu kaufen, befand sich der Unternehmer Massimo Scatto an einem tief greifenden beruflichen und persönlichen Wendepunkt. Er hatte etliche Jahre als Vertriebsleiter eines großen Unternehmens gearbeitet und ein Leben geführt, in dem er ständig auf Reisen war und sich nur flüchtig und nur an den Wochenenden zu Hause aufhielt. Nun war der Zeitpunkt gekommen, eine eigene Firma zu gründen, mit wenigen Mitarbeitern und der Bequemlichkeit eines Büros, das nur zehn Minuten vom neuen Haus entfernt ist. Dieses Haus, das sich in einem Wohnviertel im Hinterland Venedigs befindet, präsentiert sich weiß und hell – mit großen Fensterfronten und einer bewusst einfachen Struktur. Das Gebäude erinnert an die Architektur des renommierten amerikanischen Architekten Richard Meier. Zum Zeitpunkt des Kaufs stand die äußere Hülle. Bei der Gestaltung von Garten und Innenbereichen hatte der Eigentümer ein Hauptziel im Auge: Er wollte eine Oase der Entspannung und des Wohlbefindens schaffen, wo er sich zu jeder Jahreszeit wie im Urlaub fühlen würde. In dem etwa 1000 Quadratmeter großen Außenbereich ist ein 12 x 4 Meter großer Pool untergebracht. Für diesen musste der Hausbesitzer zwar einen Teil des Gartens opfern, das Schwimmbecken wird aber im Sommer von allen Familienmitgliedern genutzt. Die 300 Quadratmeter Wohnfläche verteilen sich auf drei Ebenen. Im Souterrain, das der Erholung und Freizeit dient, sind eine gemütliche Fernsehecke, ein zusätzlicher Essbereich, ein Gästezimmer und eine Garage untergebracht. Das Erdgeschoss, eine großzügige offene Fläche von zirka 110 Quadratmetern, dient zum Kochen, Essen, Wohnen. Die erste Etage, in die man über eine Treppe aus Stahl und Glas gelangt, wird als Schlafbereich genutzt.

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REPORTAGE

Harmonisch integriert zeigt sich der „Plasma 115“ zwischen Ess- und Wohnbereich im Erdgeschoss.

Durch die Verkleidung des Kaminblocks ergaben sich auch Ablageflächen für Geschirr und Accessoires.

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Wichtig: Der natürliche Lichteinfall spielte bei der Planung eine große Rolle, er trägt heute in der Tat stark zum Charakter der Räumlichkeiten bei. Im Erdgeschoss und im ersten Stock öffnen sich große Fenster zum Pool hin und verbinden dadurch Innenund Außenbereich. Im Souterrain befindet sich ein Atrium, dank dem das ansonsten sehr dunkle Untergeschoss mit natürlichem Licht erhellt wird. Das Design der Innenbereiche, das der Eigentümer selbst bestimmte, bietet eine Mischung aus Schlichtheit und Raffinesse, die sich aus einer perfekten Balance der verwendeten Materialien (überwiegend Metall, Holz und Glas) ergibt. Eine besonders wichtige Rolle bei der Schaffung der passenden Atmosphäre kam den Kaminen zu, auf die der Hausbesitzer sehr großen Wert legte. Die zwei Kamine, die beide aus der Kollektion „Plasma“ von MCZ stammen, wurden in den Bereichen des Hauses aufgestellt, in denen das Zusammensein im Mittelpunkt steht: Im Souterrain schafft das dreiseitige Kaminmodell „Plasma „95T“ eine elegante Trennung zwischen dem zusätzlich gewünschten Ess- und Entspannungsbereich. Das Feuer ist von jedem Punkt des Zimmers aus sichtbar und verleiht so dem gesamten Raum Persönlichkeit. Protagonist des gesamten Erdgeschosses ist der große Kamin „Plasma 115“, der auf Basis natürlicher Konvektion funktioniert. Bei der aus feuerfestem Gipskarton bestehenden Verkleidung boten sich auf der rechten Seite Nischen mit Abstellmöglichkeiten an. Auf der Vorderseite, seitlich vom Kamin, liefert ein mit Metall verkleideter Holzbehälter zusätzlichen Nutzen. Dadurch entsteht ein vertikaler Schnitt, der die Gleichmäßigkeit der Vorderansicht unterbricht und durch die hier gelagerten Holzscheite eine warme Farbe hineinbringt. ❙

„Plasma 95T“: Der dreiseitig einsehbare Heizkamin befindet sich im Souterrain zwischen Ess- und Entspannungsbereich.

DATEN & FAKTEN

Fotos: MCZ Group

Architekt Centro Direzionale „La Vela”, Viale Ancona 24, 30172 Mestre Venezia, Italien, Telefon 0039/041/5319698, www.driussoassociati.com Haustechnik Zanella SNC di Zanella Fiorello & C. Via Volpago Sud 48, 31050 Ponzano V.to (TV), Italien, Telefon 0039/0422/440010 www.zanellapavimenti.com Maßnahmen: Fußbodenheizung, Fußbodenkühlung, verbunden mit einem System für Entfeuchtung und Luftumwälzung. Brennwertkessel mit Wärmepumpe. Wärmepumpe zur Kühlung, Photovoltaikanlage Hersteller Kamin „Plasma 95T“ und „Plasma 115“: MCZ Group, Planung: Paola Cesaro, Projektberaterin der MCZ Group, Via La Croce 8, 33074 Vigonovo di Fontanafredda (PN), Italien, Telefon 0039/0434/599599, www.mcz.it/de

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RATGEBER

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Foto: peshkova, adobestock.com

FRAGEN ÜBER FRAGEN Vor dem Kauf eines Ofens ergeben sich viele Fragen für die kommenden Eigentümer. Und wer sich bei der Suche nach Antworten nur auf das Internet verlässt, wird so manches Mal eher frustriert zurückbleiben. Deswegen haben wir für Sie in unserem Ratgeber-Teil die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Mit diesem Basiswissen können Sie gemeinsam mit dem Ofenbauer Ihres Vertrauens die Detailplanung starten.

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OFENARTEN

Welcher Ofentyp sind Sie? Ein kluger Ofenkauf ist längst nicht nur eine Geld- und Geschmacksfrage. Die höchst unterschiedliche Technik – vom Kachelofen bis zum Heizkamin – definiert maßgeblich den Charakter der Feuerstätte im Betrieb. Es gilt deshalb, für jeden Standort und angepasst an die individuellen Bedürfnisse der Bewohner die beste Ofenart zu finden. Ein Überblick.

Rundum wohlfühlen: Für jeden Wärmewunsch gibt es die passende häusliche Feuerstätte. Es lohnt sich, mit dem Ofenbauer über die gewünschten Merkmale und Besonderheiten zu sprechen. Leda

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Dieser Natursteinkamin ist mit einer Eck-Kaminkassette vom selben Hersteller ausgestattet. Camina & Schmid

Für offene Kamine ist nur noch ein gelegentlicher Betrieb erlaubt. Durch Nachrüstung mit einer Kaminkassette kann er hingegen wieder regelmäßig genutzt werden. Kleining

>OFFENER

KAMIN

Der offene Kamin war lange ein Statussymbol in gut situierten Villenvierteln und auf alten Schlössern. Heute spielen offene Kamine in Deutschland nur in historischen Gebäuden noch eine Rolle. Als Neubauten sind sie auch kaum noch gefragt, nicht zuletzt wegen der Zulassungsbeschränkungen durch die novellierte 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV), die für „Offene Kamine“ nur noch einen gelegentlichen Betrieb vorsieht. Der größte Nachteil eines offenen Kamins ist sein geringer Wirkungsgrad von nur rund 20 bis 30 Prozent, der damit zusammenhängt, dass der Feuerraum zum Wohnraum hin offen ist und sich die Verbrennungsluft nicht regeln lässt. Das bedeutet, dass 70 bis 80 Prozent der im Brennstoff enthaltenen Energie einfach so durch den Schornstein verschwinden. Außerdem verursachen offene Kamine beim Abbrand wegen niedriger Verbrennungstemperaturen und eines hohen Luftüberschusses viele Schadstoffe. Doch auch für einen vorhandenen offenen Kamin gibt es Möglichkeiten, ihn zu erhalten und regelmäßig zu nutzen. Durch eine Kaminkassette zum nachträglichen Einbau kann einerseits der Wirkungsgrad des Kamins maßgeblich verbessert werden und andererseits die Sicherheit erhöht werden, denn die Scheibe der Kaminkassette verhindert Funkenflug in den Raum und verringert das mögliche Rückströmen von Rauchgasen bei ungünstigen Zugbedingungen im Schornstein.

Das dreiseitig rahmenlos verglaste Modell „w90-47s“ ist ein typischer Heizkamin. Kalfire

Kamine mit Heizeinsatz/Warmlufteinsatz bieten über eine große Sichtscheibe denselben besonders großzügigen Feuerblick wie ein offener Kamin. Da die Scheibe allerdings für einen geschlossenen Feuerraum sorgt, lässt sich bei einem Heizkamin die Luftzufuhr genau regeln. Der Wirkungsgrad steigt auf teils deutlich über 80 Prozent. Über die große

>HEIZKAMIN/

WARMLUFTKAMIN

Sichtscheibe wird in kurzer Zeit viel Wärme abgegeben. Über Warmluft-Ausströmöffnungen in der Ofenhülle kann der Aufstellraum (und mit entsprechenden Luftkanälen auch angrenzende Räume) mit Konvektionswärme versorgt werden. Deshalb ist der Heizkamin ein „Sprinter“ unter den Feuerstätten und ideal für das schnelle Feuer am Feierabend, nicht jedoch für Menschen, die von ihrem Ofen über einen langen Zeitraum kontinuierliche, sanfte Wärme wünschen. Die sind mit einem Speicherofen besser bedient.

Heizkamine lassen sich individuell verkleiden, ganz wie der Kunde es möchte. Hier zu sehen: Der Einsatz „Varia-2Rh-4S“. Spartherm


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