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Hausträume 2-2019

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Foto: shutterstock, Elnur

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intelligente Haus Magazin für cleveres Wohnen

Das

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S I C H E R H E I T • E N E R G I E S PA R E N

intelligente Haus Das


E DITORIA L

Wunsch & Wirklichkeit

J

eder Hausbau beginnt mit einer Inspiration, einem Wunsch, einer Sehnsucht. Wer sich an die Umsetzung begibt, kommt früher oder später an den Punkt, an dem der Traum auf den meist etwas härteren Boden der Realität trifft. Selten können eigene Vorstellungen eins zu eins gebaut werden. Rechtliche Rahmenbedingungen, Voraussetzungen auf dem Baugrundstück oder beschränkte finanzielle Mittel sind regelmäßig Hürden, die geschickt mithilfe von kluger Planung, einer gehörigen Portion Fantasie sowie Kompromissbereitschaft überwunden werden wollen. Wann immer unterschiedliche Elemente aufeinandertreffen, entsteht aber auch Energie. Wer es versteht, die Aufprallenergie von Wunsch und Wirklichkeit geschickt zu nutzen, kann Besonderes schaffen. Die Hausträume, die wir Ihnen in diesem Magazin vorstellen, zeugen davon. Sie zeigen aber nicht nur das Ergebnis kreativer Kraft, sondern bergen auch viel innovatives Potenzial: Denn nicht nur architektonische Ästhetik und schickes Design verleihen einem Gebäude seinen Wert, sondern auch seine nachhaltige Bauweise und Haustechnik. Es lohnt sich daher, nicht nur die schönen Bilder zu betrachten, sondern auch den Details Aufmerksamkeit zu schenken – denn nicht selten liegt gerade in ihnen die Inspiration für den nötigen Mut zu Neuem! Viel Freude beim Entdecken wünscht Ihnen herzlichst, Ihre

Astrid Barsuhn, Chefredakteurin

JEDES HAUS EIN MEISTERSTÜCK! einhundertfünfzehn

Jahre Meisterstück-HAUS

jedeshaus@meisterstueck.de www.meisterstueck.de


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Wohnen wie im Urlaub

(ENT-)SPANNENDE

ARCHITEKTUR HausTräume 2/2019

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Inhalt

Maximale Transparenz: Villa im Taunus

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4  HAUSTRÄUME 2/2019

Raffiniertes Ferienhaus am Starnberger See


Eleganter Beton-Bungalow in Italien Auftakt Natürlich modern Insel-Glück Heim-Design

Urlaubsarchitektur Zwischen Meer & Dünen

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Wohnen wie im Urlaub: Ganz relaxed Bereit zum Sprung

Moderne Klassiker Weiße Würfel Zeitlose Architektur

Energie mit Weitblick

Elegant eben Ausblick rundum Schicke Bungalows

Moderne Villa Landhaus für zwei Wohlfühlhaus

Transparente Architektur Hang zur Fernsicht Beste Aussichten

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Traumhafte Bungalows . Zeitlose Villen . Moderne Landhäuser . Trend-Material Holz für Interiordesign und Hausbau . Wohnen wie im Urlaub: von hygge bis mediterran.

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HAUSTRÄUME 2/2019

Landhaus reloaded

AUSBLICK RUNDUM

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Villen . Bungalows . Landhäuser

SEITEN

40 EXTiteRktAur

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Relax! Wohnen wie im Urlaub

Das Titelbild zeigt das Haus „Kivi“ von Polar Life Haus, entworfen von Arch. Vertti Kivi. Die ausführliche Reportage dazu finden Sie ab Seite 10

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Wohngesundheit, Ökologie und stilvolle Architektur unter einem Dach

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SK U L P T URA L

Aus der Vogelperspektive erschließt sich die komplexe Dachlandschaft der „Valley Villa“. Das Dach des zum Obergeschoss um 120 Grad gedrehten Eingangsgeschosses ist teilweise begrünt, teilweise mit Holz belegt, sodass es als großzügige Terrasse fungiert. > www.arches.lt

Natürlich modern V

or den Toren der litauischen Hauptstadt Vilnius, auf einem parkähnlichen Grundstück steht die „Valley Villa“. Die Architekten von Arches platzierten das komplett mit Holz verschalte Gebäude an einen sonnigen Südhang vor die Kulisse eines ursprünglichen Kiefernwaldes. Dabei legte Arūnas Liola, Architekt bei Arches, nicht nur Wert darauf, dass sich das Bauwerk harmonisch in die umliegende Natur einfügt, sondern auch auf die Verwendung natürlicher Materialien. Die spitzen, asymmetrischen Satteldächer des Gebäudes sind eine Hommage an die traditionelle litauische Holzhausarchitektur.

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Die Villa besteht aus zwei nahezu V-förmigen Baukörpern: Das Hanggeschoss ist mit dunkelgrauem Kebony-Holz verschalt und schiebt sich mit seiner Öffnung in den Hügel. Auf seiner Rückseite bildet sich so eine Art Tiefhof mit Zufahrt zur Garage und dem Eingang zum Haus. Das Obergeschoss präsentiert sich mit einer helleren Holzhaut. Unter den bis zum First offenen Satteldächern bietet es weitläufige Wohn- und Privaträume, die über große, raumhohe Fenster den Blick in die umgebende Natur freigeben. Um die kristallartige Form des Baukörpers zu betonen, wurde sogar das Dach mit dem sehr robusten und langlebigen Kebony-Holz verschalt. ab


Fotos: Arches Architekten / Kebony Anschriften Seite 67

Dieses Domizil ziert ein traumhaftes Waldgrundstück in der Nähe der litauischen Hauptstadt Vilnius. Die „Valley Villa“ von Arches Architekten zitiert raffiniert regionale Bautradition und übersetzt sie in die Moderne. Vor den großen, raumhohen Fenstern des Wohnzimmers werden die Fassadendielen durch eine leichte Drehung zu Sicht- und Sonnenschutzlamellen. >www.kebony.com

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L I C H T & AUSSIC HT

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Einbeziehen der malerischen Aussicht auf das Meer und die Küstenlandschaft im Vordergrund. Wilhelmsen entwarf ein Gebäude, das auf einem Felsen über die Küste ragt. Natürliche und puristische Materialien wie Holz, Metall, Glas, Beton und Naturstein prägen das Gebäude innen wie außen und stellen einen Bezug zur umgebenden Natur her. Um die – je nach Witterung, spektakuläre oder idyllische - Aussicht auf das Meer in das Wohngeschehen einzubeziehen, entschied sich der Architekt für raumhohe Verglasungen, die das Gebäude auf beiden Wohnebenen großzügig zum Panorama öffnen. Dreifach verglaste, ebenso filligrane wie robuste Aluminiumfenster bieten jederzeit ungetrübte Aussichten – und dürften dafür sorgen, dass kaum Sehnsucht nach der Stadt entsteht. ab

Fotos: Sindre Ellingsen, Sandnes (NO)

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anz im Westen Norwegens, der Küste und dem Boknafjord vorgelagert, liegt die Insel Karmøy. Über Jahrtausende wurde sie von Witterung und Gezeiten geformt. Hier finden sich idyllische weiße Sandstrände ebenso wie felsige Küsten mit kargem, vom Winde verwehtem Bewuchs. An diesen Sehnsuchtsort – und weil ihre Heimatinsel – wollte eine Familie, nach 15 Jahren Leben im Zentrum der norwegischen Hauptstadt Oslo, zurückkehren. Glücklicherweise hatten sie hier ein bebaubares Küstengrundstück geerbt. So stand ihrem Wunsch, sich ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes, neues Heim zu bauen, nichts im Wege. Ihrem Architekten Tommie Wilhelmsen übergaben sie eine detaillierte Wunschliste für die Erstellung seines Entwurfes: Dabei stand vor allem das

Anschriften Seite 67

Insel-Glück


Das über der Küste platzierte Domizil öffnet sich mit großen, raumhohen Fenstern zur Aussicht über das Meer. Die Metallprofile der Dreifachverglasung sind hoch gedämmt und besonders witterungsbeständig. > www.schueco.com

Holz und Naturstein prägen die Wohnräume. Bei schönem Wetter lässt sich der Wohnbereich zum Balkon öffnen. Die sehr filigranen Fensterprofile sorgen für ungestörte Aussicht und maximalen Lichteinfall. > www.tommiewilhelmsen.no

Wer von einer Insel wie dem norwegischen Eiland Karmøy kommt, hat vermutlich immer etwas Heimweh. So wie eine fünfköpfige Familie, die nach vielen Jahren in Oslo zurück in die Heimat wollte. Architekt Tommie Wilhelmsen schuf ihnen dafür ein neues Heim, das die Schönheit der Natur in den Mittelpunkt rückt.

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F I N N I SCHE MOD ERNE

Heim-Design Bei Nacht verschwinden die Glas„Wände“ der Villa dank ausgeklügeltem Beleuchtungskonzept optisch fast komplett. Die moderne hoch gedämmte Bauweise sorgt ganzjährig für ein angenehmes Wohnklima. > www.polarlifehaus.de

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Anschriften Seite 67 Fotos: Hans Kostiainen / Polar Life Haus

Endlose Wälder, wilde Küsten, Mitternachtssonne und Polarlichtnächte: Finnland ist ein Land voller Gegensätze und seine Bewohner stark geprägt von der Natur. Das schlägt sich auch in Design und Architektur nieder, wie dieses Domizil des finnischen Innenarchitekten Vertti Kivi zeigt.

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ertti Kivi ist einer von Finnlands renommiertesten zeitgenössischen Innenarchitekten. Ob Shopdesign, Hotels oder Kreuzfahrtschiffe: Der Chef des Büros „dSign“ in Helsinki hat es sich zum Ziel gesetzt, zusammen mit seinem Team für jeden Nutzungszweck eine ebenso attraktive wie nachhaltige Gestaltung zu finden. Weit weg vom Trubel seines Kreativ-Büros in der finnischen Hauptstadt baute er für sich diese Villa auf einer kleinen Insel, zwischen Wald und Meer. Das moderne Blockbohlenhaus hat so gar nichts gemein mit dem rustikalen Charme, der sonst mit der massiven Holzbauweise assoziiert wird. Weit

öffnet sich der Wohnraum unter dem flachen Dach zur Aussicht über die Küste. Die raumhohen Glasfassaden holen die Schönheit der Natur ins Haus und verleihen ihr die Hauptrolle im Wohngeschehen. Die Schlafräume auf der Nordseite des Domizils bestechen durch Intimität und Ruhe. Die schwarze Holzfassade des Gebäudes wurde angelehnt an traditionelle japanische Methode eingefärbt. Im starken Kontrast dazu verwendete der Innenarchitekt im Hausinneren Holz in hellen natürlichen Tönen – typisch für modernes, finnisches Design. So entstand ein zeitlos modernes Wohnambiente mit großem Wohlfühlfaktor. ab

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U RL AUBSARC H I TEKTUR

Ein Haus in traumhafter Lage: Am Rand eines d ­ änischen Nordseeörtchens, vor sich nur noch Dünen und ein See. Dazu eine Architektur, die Aufmerksamkeit auf sich zieht und dabei doch eine harmonische Verbindung zur Umgebung schafft.

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asser, Strand, Dünen und Heide prägen die Landschaft rund um das „Light House“. Eine Landschaft, die man auch im Hausinnern überall wahrnehmen kann. Dafür sorgt die fassadenhohe Verglasung, die das Gebäude auf seiner attraktivsten Seite ­öffnet – zur Aussicht auf einen schilfgesäumten kleinen See und sanft geschwungene Dünen. Obwohl keineswegs einsam, sondern am Rand des dänischen Nordseeörtchens Agger gelegen, entsteht so der Eindruck, allein, in unberührter Natur zu wohnen. Dies ist der klugen Planung des Architekten Søren

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Sarup zu verdanken, der das Haus so auf dem Grundstück platzierte, dass die nachbarliche Bebauung im Wohnbereich nicht zu sehen ist. ­ Sträucher und niedrige Kiefern bilden einen guten Sichtschutz zur Straße und den Nachbarn. Generell bestand der Anspruch, das Gebäude sensibel in seine Umgebung einzufügen. Dazu gliederte Søren Sarup den Baukörper in zwei ­Bereiche: einen A-förmigen, nur aus Dach bestehenden und einen rechteckigen, mit einem flach geneigten Pultdach. Dank seiner Eingeschossigkeit integriert sich das Ensemble harmonisch,


Das mit Schiefer gedeckte Satteldach und die Holzverkleidung aus naturbe­lassener Douglasie inte­grieren sich har­monisch in die Dünenlandschaft. Nur ein schmales Fensterband durchbricht die Giebelfassade.

Zwischen Meer & Dünen


U RL AUBSARC H I TEKTUR

Eine schmale Treppe führt hoch in den Spitzboden des AHauses. Der einzige Raum, der sich nicht auf Erdgeschossebene befindet und damit ein idealer Rückzugsort.

Die abgehängte Decke im Wohn-Ess-Kochbereich folgt der Schräge des Pultdachs, sodass sich unterschiedliche Raum­ höhen ergeben. Der Heizkamin gliedert den großen Raum in der Horizontalen.

duckt sich gewissermaßen zwischen die Dünen. Das Nurdachhaus gibt sich überwiegend zugeknöpft. Die Schrägen ziehen sich mit ihren weit­ gehend geschlossenen Flächen schützend bis zum Boden, im ­straßenseitigen Giebel erstreckt sich ein schmales Fensterband bis hoch in den First. Auf der gegen­ überliegenden Seite macht eine Komplettver­ ­ glasung den Spitzboden zum spektakulären ­Aussichtsplatz. Der Flachdachbau öffnet seine komplette Nordfassade zum angrenzenden See und der

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­ ünenlandschaft. Profile gliedern die großen GlasD flächen. Zusammen mit dem leicht abfallenden Pultdach, der mittig aufragenden Satteldachspitze und der schlanken weißen Schornsteinsäule entsteht so das charakteristische Gesicht des Hauses. Nicht nur mit der Kubatur, auch mit der Materialwahl strebte der Architekt eine stimmige Einbindung in den Außenraum an. Deshalb wählte er als Fassadenmaterial eine Holzverkleidung aus unbehandelter Douglasie, deren Ton sich harmonisch in die Farbpalette der u ­ mgebenden Dünen einpasst.


Mattgraue Fronten set­zen in der Küche Akzente und machen sie zu einem Designstück. Praktisches Detail: die kniefreundliche Sitz­nische in der Koch­ insel.

Das Satteldach ist mit nordspanischem Schiefer eingedeckt, ein dauerhaftes Material mit einer natürlichen Ästhetik. Aus all diesen Elementen formt sich ein fein abgestimmtes Gesamtbild – eigenständig und doch im Einklang. Fließende Übergänge zwischen drinnen und draußen, Grenzen auflösen und Aufenthaltsorte erschließen, lautet das zentrale Thema bei diesem Gebäude. Die Umsetzung erfolgte zum einen durch eine glasreiche, transparente Architektur. Zum anderen sind rund ums Haus vier Terrassen

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U RL AUBSARC H I TEKTUR

Introvertierter wirken der Schlafraum und das Bad im Satteldach-Anbau. Im Vergleich zu den anderen Räumen verfügen sie über weniger Fenster­ fläche und Raumhöhe.

Das weiche Licht des Nordens, die Aussicht und das Geräusch des Windes im Schilf waren die Elemente, die mich bei der Planung inspirierten. Ich wollte eine Architektur ­erschaffen, in der man sich selbst verlieren kann.

Foto: Andreas Mikkel Mansen

Aussicht ohne Ende: Ob vom Bett aus oder in der Badewanne, dank deckenhoher Verglasungen ist die wunderbare Landschaft unmittelbar erlebbar.

Søren Sarup, Architekt

angeordnet. Drei davon sind durch Rücksprünge in der Fassade teilweise überdacht. Das bietet angenehmen Schatten. Auf dem Deck vor der Küche befinden sich ein großer Tisch und Stühle. Eine Tür verbindet die beiden Bereiche direkt miteinander. So steht der Mahlzeit im Freien höchstens Regen und Kälte entgegen. Dann speisen die Bewohner lieber im offenen Wohn-Ess-Kochbereich, zumal sie dort auch noch die Wärme und Gemütlichkeit eines Kaminfeuers genießen können. Und dank der Panoramaverglasung fühlen sie sich dabei fast wie im Freien. Der Grundriss wechselt zwischen offenen und separierten Räumen. Insgesamt können auf circa 150 Quadratmetern bis zu acht Personen unterkommen. Dabei sind zwei Schlafzimmer mit Türen versehen, während die anderen beiden nur durch ihre räumliche Anordnung Privatsphäre schaffen. Der eine liegt entgegengesetzt zum Wohnbereich, ist als Spielbereich gedacht und kann durch einen Vorhang abgetrennt werden. Der andere, im Spitzboden des A-Hauses, ist nur durch eine schmale Treppe zugänglich. Alles in allem ein besonderes Haus, an einem besonderen Ort, das jeder, der möchte, erleben kann, denn es wird als Ferienbs haus vermietet.

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In vielen Räumen sind die Decken höher als sonst üblich. Das schafft eine besondere Atmosphäre, vor allem im Nurdachhaus mit seinen schrägen Wänden.

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U RL AUBSARC H I TEKTUR

Ungewöhnliche Architektur: Søren Sarup setzte das Dach als separaten Anbau neben den Rest des Hauses. So fügt sich das flache Ensemble sensibel in die Landschaft ein.

BAD 9

SCHLAFEN 12

SCHLAFEN 12

FLUR 9

KÜCHE/ ESSEN/ WOHNEN 49

Erdgeschoss

DATEN & FAKTEN Light House von Puras Architecture Søren Sarup Klostergade 70B, DK-8000 Aarhus C Tel. 0045/29 85/07 75, www.puras.dk Wohnflächen: EG 116 m², OG 12 m² Konstruktion: Holzverbundkonstruktion mit 195 mm Mineralwolledämmung, Fassade Holzverschalung aus Douglasie; Satteldach und Flachdach, Eindeckung Schiefer;

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KIND 11

Fotos: Tina Stephansen, Studio 55

BAD 6

Anschriften Seite 67

DIELE 8


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Die Photovoltaik-Anlage wurde ins gestalterische Konzept eingebunden und senkrecht in die Fassade oberhalb des Fensterbandes über dem Pool integriert.

Außenbereich davor platzierten Wasserbeckens, werden einem Kunstwerk gleich, die Wellenbewegungen der Wasseroberfläche ins Innere des Hauses gespiegelt. Als sehr praktisch und angenehm empfinden die beiden Bewohner auch den Lastenaufzug, mit dem alle schweren Gegenstände und Einkäufe, wie beispielsweise Getränkekisten in die oberen Stockwerke befördert werden können. Dank guter Dämmung und ausgeklügeltem Technik-Konzept mit Photovoltaik-Anlage benötigt das als Effizienzhaus 40 gebaute Haus nach Angaben des Bauherrn zum Heizen, für die Lüftung und Strom lediglich rund 80 Euro im Monat. Die Photovoltaik-Anlage wurde dabei vertikal und kaum erkennbar in die Süd-Fassade integriert, zusätzlich zu weiteren PV-Elementen auf dem Dach. Die Anlage erzeugte im ersten Jahr circa 12 000 Kilowattstunden Strom. Lediglich in den kühleren Perioden befeuert das Paar den Designer-Kaminofen mit Holz – allerdings nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Freude am Kaminfeuer. ne

ANKLEIDE 10,5

SP 4

STUDIO 30

BAD 18

KOCHEN/ ESSEN 40

9,45 m

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Ein ausführliches Firmenporträt und weitere ausgewählte Entwürfe von Baufritz finden Sie im Internet unter www.bautipps.de/baufritz

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SCHLAFEN 18,5

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Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Holzofen, Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Flächenheizung, Photovoltaik Energiebedarf: Primärenergiebedarf: 17,4 kWh/m2a Heizwärmebedarf: 34 kWh/m2a Endenergiebedarf: 12,3 kWh/m2a Effizienzhaus 40 Kosten: Auf Anfrage beim Hersteller

15,08 m

Obergeschoss

SCHLAFEN 18,5

Anschriften Seite 67

Haus Pawliczec von Bau-Fritz Alpenweg 25 87746 Erkheim Tel. 08336/9000 www.baufritz.com Wohnflächen: EG 118,5 m², OG 105,5 m², UG 69 m² Konstruktion: Holztafelbau mit Großelementen, Holzfassade und ElektrosmogSchutzhülle, Hobelspandämmung U-Wert Außenwand 0,12 - 0,20 W/ m2K; Flachdach, U-Wert 0,13 W/m2K; Holzfenster mit Dreifach-Verglasung, Ug-Wert: 0,5 W/m2K

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DIELE 18 WOHNEN 41,5

DATEN & FAKTEN

Fotos: Baufritz

GARD WC 3 3

Das Bad im Obergeschoss ist hochwertig ausgestattet. Ein Oberlicht ermöglicht von der Badewanne aus bei Nacht einen Blick in den Sternenhimmel.


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