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01 l 2019 € 6,80
Österreich € 7,50; Schweiz sfr 13,60; BeNeLux € 7,90; Italien € 8,80; Spanien € 8,80; Portugal € 8,80 (cont.); Slowenien € 8,80; Slowakei € 8,80
Villen . Bungalows . Landhäuser
2 4 SE I
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A R T X E n ren bainuaenzie& f
Megatrend: Minimalismus
Tiny-Homes
weniger ist mehr!
OUTDOORWELLNESS Neue Inspirationen für Terrasse und Garten
40 x INSPIRIERENDE
EINFAMILIEN
HAUS ARCHITEKTUR
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EINSAMKEIT Exklusives Hideaway in den Dolomiten
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Ist weniger mehr?
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chicke Autos, Kleiderschränke voll teurer Markenklamotten, große Villen... alles Schnee von gestern: Der letzte Schrei heißt Minimalismus! Anstelle eine eigene Limousine zu besitzen, teilt man sich den fahrbaren Untersatz dank Car-Sharing mit anderen, mithilfe der Japanerin Marie Kondo wird der Inhalt des Kleiderschrankes auf das Notwendigste reduziert und weil man dank überall mobil verfügbarer Daten-Clouds keine Bücher und Platten mehr braucht, sondern alles einfach online abruft, wenn man Lust hat, werden meterlange Regalwände überflüssig. Somit sinkt theoretisch auch der Bedarf an Wohnraum rapide! Wird nun die bereits vor rund hundert Jahren von dem großen Architekten Mies van der Rohe propagierte Aussage „less is more“ – zu deutsch: „weniger ist mehr“ – gelebte Realität? Obwohl ich persönlich große Sympathie für die Reduktion auf das Wesentliche, für aufgeräumte und übersichtliche Wohnräume habe, halte ich die Vision, dass sich die Menschheit freiwillig auf das für ihr Leben Notwendige beschränkt, leider weiter für eine Utopie. Zu sehr sind wir alle Kinder einer von Konsum geprägten Welt. Dennoch: Sich bei der Verwirklichung seines persönlichen Haustraumes auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren, kann zu einem Ergebnis führen, das langfristig zufriedener macht, als dem klassischen Bild von Luxus zu folgen. Nachhaltige Materialien, gut proportionierte Räume und eine zukunftsorientierte, energieeffiziente und ökologische Bauweise sind Eigenschaften, die einem Wohnhaus eine lange Lebensdauer und Ihnen als Bewohner eine hohe Zufriedenheit mit Ihrem Zuhause garantieren werden. Deswegen präsentieren wir Ihnen in dieser Ausgabe von Hausträume auch – aber nicht nur – trendige Tiny-Homes, sondern individuelle Traumhäuser ganz unterschiedlicher Größe und Stilrichtungen. Wir freuen uns, wenn Sie unter diesen auch Ihren persönlichen Favoriten finden. Viel Freude beim Entdecken wünscht Ihnen herzlichst, Ihre
Astrid Barsuhn, Chefredakteurin
„Ein Haus mit dem wunderbaren Werkstoff Holz schenkt seinen Bewohnern ein unnachahmliches Raumklima, eine Quelle der Kraft, und einen Ort, an den man sich sicher und geborgen fühlt.” INFOS: Tel.: +49 2247 9172-30 www.stommel-haus.de
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Stadthaus in London
LUXURIÖSES KLEINOD
HausTräume 1/2019
Inhalt Wohngesunde Villa am Meer: Feriendomizil mit schönsten Zukunftsaussichten
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Paradiesisch leben im Traumhaus aus Holz und Glas
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Auftakt Villa im Wald Außen rot, innen roh! Kreativ & nachhaltig
Urbanes Domizil London Luxury Neue Perspektiven
Avantgarde Wohnen mit Stil Mediterrane Villa Moderne Bauhaus-Anleihe
Stilvolle Villen Glas statt Wände Anspruchsvolle Architektur
Wellness-Wohnen Grünes Paradies
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ALLES IM FLUSS:
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Gärten mit besonderen Akzenten bieten den perfekten Rahmen fürs Wohlfühlwohnen
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Blaumachen: Schöne Gärten mit Wellnessakzenten
Moderne Klassiker Garten-Refugium Der Natur so nah Zeitgenössisch und attraktiv
Tiny-Homes Eins mit der Natur Klein ganz groß
Landhaus reloaded Im Sommer & später Freie Entfaltung
Zeitlose Architektur Hochkaräter Besondere Domizile
Service Editorial Anschriften, Impressum
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Das Titelbild zeigt das Haus „De Silvestro“ von Rubner Haus, entworfen von Arch. Mariachiara De Silvestro. Die ausführliche Reportage dazu finden Sie ab Seite 68
54 60 62 68 74 84 90
Maxitrend Mini-Haus: Großartig wohnen auf kleinem Raum
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L I C H T & AUSSIC HT
Eine Wandscheibe mit integriertem Heizkamin trennt den Essplatz vom Wohnbereich. Eine „Raumtasche“ bietet Platz für ein kleines Sofa: Ein intimer Rückzugsort zum Lesen.
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Villa im Wald Fotos: Matthijs van Roon
Die Architekten Barbara Dujardin und Michiel Hofman entwarfen und bauten die „Villa Zeist 2“. Sie steht in der Nähe von Utrecht in den Niederlanden. > www.hofmandujardin.nl
Der Essplatz mit offener Küche liegt in der Mitte des Hauses und bietet über seine zweigeschossige Glasfassade ein vertikales Baumpanorama.
Diese moderne Villa, aus der Feder der niederländischen Architekten Hofman Dujardin, steht in einem lichten Kiefernwald. Zwischen die vertikal aufstrebenden Bäume setzten die Architekten ein leichtes, lichtdurchflutetes Backsteingebäude mit Beton-Horizontale.
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ie Baufamilie wünschte sich ein neues Zuhause, das zwei Gegensätze vereinen sollte: Die schöne Aussicht in den lichten Kiefernwald freigeben und maximale Privatsphäre bieten. Die Architekten entwickelten ein zweigeschossiges Gebäude, das sich in unterschiedliche Richtungen großzügig über geschosshohe Glasfassaden öffnet. Gelenkt werden die Ausblicke von sorgfältig platzierten, mit Backstein verkleideten massiven Wänden, die vor ungewollten Einblicken schützen. Die Planer beschreiben die so entstehenden Bereiche des Hauses als „Pockets“ - Taschen. Sie greifen ineinander, zonieren das Innere des
Hauses in verschiedene Nutzungsbereiche und bilden Räume sowie private Rückzugsbereiche, ohne das offene Raumgefüge zu unterbrechen. Äußerlich ist die „Villa Zeist 2“ geprägt von sorgfältig proportionierten Volumina, die durch die virtuose Verwendung der unterschiedlichen Fassadenmaterialien – Backstein, Glas und Holz – ihren ganz eigenen, leichten Charme entwickelt. Prägend für das Haus ist die horizontale Betonscheibe, die als Terrassenüberdachung sowie Sonnenschutz dient und zu den vertikal aufstrebenden Linien der Bäume im Garten ein architektonisches Gegengewicht bildet. ab
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WO HN SKULP T UR
Außen rot, innen roh! E
in Baugrundstück in München zu finden, ist einem Sechser im Lotto gleichzusetzen. Die Bauherren dieser roten Hausskulptur dürfen sich also zu Recht als Glückspilze bezeichnen. Ob sie sich deswegen für eine Fassade in kräftigem Fliegenpilz-Rot entschieden haben, ist nicht überliefert – aber auf Konventionen wurde beim Entwurf und Bau dieses Domizils ohnehin kein gesteigerter Wert gelegt. Es sollte „nicht wie sonst üblich glatt, geschleckt, gähnend langweilig“ werden, beschreibt es sein Architekt Jakob Bader. Entsprechend anders – nämlich bewusst „roh“ – präsentiert sich auch das Hausinnere, mit Sichtbetondecken,
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Zementestrich und einem gestrichenen Sichtmauerwerk aus großen KS-Quadro-Kalksandsteinen. Rechtlich entspricht „Haus V“ einem eingeschossigen Satteldachhaus – bietet aber zwei Wohnebenen. Oben befinden sich Schlafzimmer und Bad, Bibliothek und Arbeitsraum, unten kochen, essen und wohnen. Unkonventionell auch die Ausrichtung der Wohnräume nach Norden: Das Grundstück grenzt hier an eine Liegenschaft, die aufgrund von Heiztrassen unbebaubar und von wildem Grün überwuchert ist. Logische Konsequenz für Jakob Bader war es, seine rote Wohnskulptur zu dieser Seite hin großzügig zu öffnen. Unkonventionell – aber gut! ab
Fotos: Kai Arndt | Jakob Bader
Außen prägen die leuchtend rote Fassade und seine ungewöhnliche skulpturale Form das „Haus V“. Innen übernehmen seine Baumaterialien, Stahlbeton, Glas, und Kalksandstein die Gestaltungshoheit. Weitere Bilder zu diesem und weiteren KS-Original-Architektur-Projekten finden Sie unter > www.projekt-weiss.blog
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„Außen skulptural und zeichenhaft, innen rotzig, ruppig, roh.“ So beschreibt Architekt Jakob Bader seinen Entwurf „Haus V“. Sein leuchtendes Rot signalisiert dem Betrachter sofort, dass es sich hier um ein unkonventionelles Domizil handelt.
Anstelle einer Garage finden die Autos einen geschützten Stellplatz unter dem auskragenden Arbeitszimmer im Obergeschoss. Das Schlafzimmer mit blickgeschützter Sonnenterrasse liegt direkt über dem Wohnzimmer. Seine wintergartenartige Verglasung ist bestens isoliert und bietet vom Bett aus den Blick zu den Sternen. > www.jakobbader.de
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V ERWA N DLUN G SKÜ NSTLER
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orm follows function – der Leitgedanke des Bauhauses war einer der wichtigsten Aspekte von Innenarchitektin Wiebke Rütters bei der Planung ihres neuen Zuhauses: „Unser Haus sollte wandelbar sein und uns dabei unterstützen uns zu entfalten, anstatt uns einzuengen.“ Ihr Wohntraum im Bauhaus-Stil mit Flachdach und großen Fensterflächen gibt der Familie zum einen die Möglichkeit für Veränderung und bietet Raum für Kreativität. Die Funktionalität des Hauses wird durch großzügige Flächen und sein luftiges Interieur unterstrichen, ausgewählte Materialien und Designelemente verleihen ihm die gewünschte Sinnlichkeit.
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Neben optischen und funktionalen Aspekten legte die Bauherrin aber auch größten Wert auf eine nachhaltige Bauweise. So entschied sie sich für eine ökologische Erdwärmeheizung. Ein BusSystem übernimmt die smarte und energieeffiziente Steuerung des Hauses. Auch bei der Inneneinrichtung fiel die Wahl auf hochwertige und langlebige Produkte. Die stilvolle aber nachhaltige Auswahl an Materialien und Produkten arrangierte sie mit viel Liebe zum Detail.. So entstand eine ebenso sinnvolle wie sinnliche Kombination von Funktion und Design. Kurz: der persönliche Wohntraum von Wiebke Rütters. ab
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Kreativ & nachhaltig
Fotos: Werner Huthmacher Photography
Links: Das Bad ist für die ganze Familie einer der schönsten Räume im Haus. Hier begrüßen und beenden sie den Tag: „Durch die große Fensterfront lösen sich die Grenzen in den Garten scheinbar auf“, schwärmt die Hausherrin. Unten: Für die Bäder wählte Wiebke Rüters verchromte Armaturen der „Edition 400“ von Keuco. Sie integrieren sich perfekt in die modern zurückhaltende Raumgestaltung, sorgen aber dennoch für ein Highlight am Waschtisch. > www.keuco.com
Innenarchitektin Wiebke Rütters, die unter anderem auch bei Matteo Thun in Mailand arbeitete, zeigt mit ihrem eigenen, neuen Zuhause, wie sich Ästhetik, hohe Funktionalität und nachhaltige Bauprodukte perfekt unter ein Dach bringen lassen. Zentrum des Familienlebens ist der große Wohn- und Essbereich mit offener Küche. „Durch eine hervorragende Funktionalität der Raumanordnung und des Mobiliars mit Potenzial zur Umgestaltung, können meine Familie und ich ein harmonisches Alltagsabenteuer erleben“, sagt Wiebke Rütters.
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Impressionen britischen Unterstatements: Rechts die fast unscheinbare Vorderseite des „Narrow House“, links die schon deutlich beeindruckendere rückwärtige Glasfassade. Das Dachstudio scheint dem Stadtleben entrückt und ist von unten praktisch nicht zu sehen.
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London-Luxury Im angesagten Londoner Stadtviertel Covent Garden befindet sich das „Narrow House“: Ein luxuriöses Kleinod zwischen königlichem Opernhaus, hippen Shopping-Locations und Restaurants.
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rsprünglich als Wohnhaus erbaut, wurde das „Narrow House“ im Herzen von Londons Theaterviertel Covent Garden lange Jahre als Bürogebäude genutzt, bevor es durch die Architekten von FORMstudio wieder in ein modernes Townhouse zurückverwandelt wurde. Außen bis zur Unscheinbarkeit schmal, beeindruckt es innen mit wahrer Größe. So ist es vor allem der Charme der neugestalteten Wohnräume, mit dem das Reihenhaus heute begeistert. Auf
sechs Ebenen finden Bewohner und Gäste Raum für Ihre Wohn-Wünsche. Als Ouvertüre des virtuos konzertierten Wohnhauses fungiert eine moderne, offene Küche mit großem Essplatz, der eine Raumhöhe von rund sechs Metern aufweist. Man erreicht sie nach dem Durchqueren der langen Eingangshalle im Erdgeschoss. Rund um den Herd bieten hohe Schränke reichlich Stauraum, während die weiße Kochinsel durch beleuchtete Einbauregale in Szene gesetzt wird.
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Der hintere Teil des Dachstudios, gesehen von dem um fünf Stufen tieferliegenden vorderen Teil aus. Große Dachterrassen und ein behaglicher Gaskamin machen diesen Teil zum heimlichen Lebensmittelpunkt des „Narrow House“.
Links: Größe zeigt das schlanke Gebäude vor allem innen, etwa in der sechs Meter hohen Küche, deren Essplatz in einer über zwei Geschosse verglasten Galerie liegt. Beleuchtete Einbauregale setzen die alpinweiße Hi-Macs-Kochinsel in Szene.
Links der hintere (und höhere) Teil des Dachstudios, rechts der große Fitnessraum, der sich im Untergeschoss des Hauses befindet. Unten: Ein transparentes Glasgeländer erhöht den offenen, luftigen Charakter der Wohngalerie.
Per Treppe oder Fahrstuhl, gelangt man in die nächste Etage, die dem Wohnen vorbehalten ist. Zur Straße hin findet sich hier der Wohnbereich: extravagant eingerichtet, doch in Dimension und Lichtführung eher intim und gemütlich. Den passenden Kontrapunkt dazu setzt eine Wohngalerie auf der anderen Seite des Fahrstuhls, die sich hell und luftig über große Glasflächen in den Innenhof öffnet. Die beiden Geschosse darüber sind reine Schlafebenen. Höchst komfortabel bieten sie vier gut geschnittene Schlafräume. Typisch Englisch: jeweils mit eigenem Bad. Neben optischen Aspekten der Renovierung gehörte zum Umbau aber auch eine technische Sanierung. So wurden die historischen Backsteinwände von innen gedämmt. eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie eine mo-
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Oben der Wohnbereich im ersten Obergeschoss, In Dimension und Lichtführung sehr viel intimer und gemütlicher als die offene, luftige Galerie auf der anderen Seite des Fahrstuhls.
Die Treppe befindet sich in der Gebäudemitte und läuft in jeweils drei Podesten pro Geschoss rund um den zentralen Fahrstuhlschacht.
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derne Wärmepumpenheizung eingebaut. Wenn sich die Stadt an heißen Sommertagen aufheizt, sorgt Letztere für angenehme Kühle in den Innenräumen. Das macht sich beonders in den Oberen der fünf Wohnebenen bemerkbar: Die Krönung des Townhouses ist das Dachstudio mit weitem Blick über die Stadt. Mit einem Wohnraum in Split-Level-Bauweise, Gaskamin und zwei großen Dachterrassen entspuppt es sich als das eigentliche Zentrum des Stadhauses: Der ideale Ort, um sich am Abend zurückzuziehen und weitab vom Treiben der Großstadt die Hektik des Tages von sich abfallen zu lassen. Auch für typisch britische Regentage, bietet das „Narrow House“ ideale Räumlichkeiten: Dann absolvieren die aktiven Hausbewohner ihre Joggingrunde im Fitnessraum und die Cineasten genießen dem Komfort des Surround-Sound-Heimkinos im Untergeschoss. So entpuppt sich Ebene für Ebene hinter der schmalen, geradezu bescheidenen Fassade ein luxuriöses urbanes Kleinod. jm
Unten einer der komfortablen Schlafräume, hier in Richtung Straße gelegen. Zu jedem der vier Schlafzimmer gehört ein eigenes Bad, zwei mit Badewannen, zwei mit Duschen ausgestattet (links).
Über das Wärmepumpensystem kann man die beiden Hauptschlafräume, das Heimkino und den Fitnessraum auf komfortable Temperaturen herunterkühlen. Mike Neale, Architekt
DATEN & FAKTEN Narrow House Architektenbüro Formstudio Architekt Mike Neale Innenarchitektin Elizabeth Bowmann 1 Bermondsey Exchange 179-181 Bermondsey St London 0044/20-7407-3336 Wohnflächen: EG 62,5 m², 1. OG 66,5 m², 2. OG 72,5 m², 3. OG 72,5 m² (ohne Abb. wie 2.OG), 4. OG 33,5 m²
Konstruktion: Bestehende Backstein-Außenwand, innen mit 60 mm Celotex PL4000 (Verbund aus Gipkarton- und PIRDämmplatte) gedämmt und verkleidet Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Heiz- und Kühlfunktion, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Programmierbare Beleuchtung mit „all-off“-Schalter im Erdgeschoss, elektrische Rollläden und Stores, zentraler Video- und Audioverteiler, von jedem Raum aus per iPad bedienbar. Heimkino im Keller Kosten: Auf Anfrage beim Architekten
SCHLAFEN 28
KÜCHE/ ESSEN/ WOHNEN 38,5
Fotos: © Bruce Hemming, © Mike Neale
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GALERIE 25,5
BAD 9
TERRASSE
WOHNEN 33,5
FLUR 11,5
FLUR 10
FLUR/ HALLE 18 WC 3,5 GARD 2,5
BAD 4,5 WOHNEN 29,5
SCHLAFEN 21
Erdgeschoss
1. Obergeschoss
2+3. Obergeschoss
TERRASSE
4. Obergeschoss 1/2019 HAUSTRÄUME 17
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Die bildreiche Dokumentation des Wettbewerbs „Häuser des Jahres“ 2018 ist bei Callwey erschienen und für 59,95 Euro erhältlich unter > www.callwey.de
„Haus DI“ liegt in begehrter Lage am Pfänderhang über der Stadt Bregenz. Holz, Sichtbeton und Glas prägen das Innere des Hauses ebenso wie seine Fassaden > www.dietrich.untertrifaller.com
Neue Perspektiven
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Foto: stock.adobe.com, electriceye
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nter den 50 Einfamilienhäusern, die in der Dokumentation des jährlich stattfindenden Wettbewerbs „Häuser des Jahres“ 2018 von einer hochkarätigen Jury begutachtet, von Katharina Matzig und Max Scharnigg sorgfältig aufbereitet und beim Callwey Verlag erschienen ist, befindet sich auch dieses bemerkenswerte Einfamilienhaus von Dietrich Untertrifaller Architekten. Das Haus entwarf und baute Helmut Dietrich – Auftraggeberin war seine Frau. Es ist somit ein echtes Familienprojekt. Auf drei Ebenen verteilt sich das Raumprogramm. Von Norden her betritt man das Haus im untersten Geschoss, wo sich neben einer großen Garage auch die Haustechnik, ein Wellnessbereich und das zweigeschossige Entree des Hauses befinden. Vorbei an der mittleren Etage, wo Kinderund Gästezimmer sowie ein Büro untergebracht wurden, führt der Weg in das auskragende oberste Geschoss. Dieses beherbergt neben dem Elterntrakt einen großzügigen Wohn- und Essbereich mit offener Küche. Hier öffnet sich das von der Straße so massiv und geschlossen wirkende Haus mit einer vollständig verglasten Fassade zum wundervollen Blick über Bregenz und den Bodensee. ab
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