von und für
Hausbau
Helden
08/09
ARCHITEKTUR. ÖKOLOGIE. TECHNIK.
08/09-2020
August/September 2020 € 3,50 A 3,90 € • CH 6,90 sfr • Benelux 4,20 € • I/E/P (cont) 4,80 € • SLO/SK 4,80 € • GR 5,40 € • FIN 5,50 € • S 49,00 skr
bauen.
FACH SCHRIFTEN VERLAG
EXTRA 32 Seiten Architektur Öfen
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Sonnenschutz fürs Haus
Cool wohnen trotz Sommerhitze
Kreativ und individuell Häuser für Hanggrundstücke und Baulücken
Regenerative Energien nutzen Wie es funktioniert und was es bringt Welches Dach ist das beste? Materialien für Ihr perfektes Dach
Bad · Sauna · Pool
wellness @home
An. Da bist du ja. Hallo. Tschüss. Bis bald. Auf Wiedersehen. Das Kommen und Gehen hat seine eigene Sprache. Seine eigene Zeit. Hat es auch sein eigenes Design? Und kann ein Willkommen zugleich vorausschauend, elegant und intelligent sein? Ganz bestimmt. Zumindest in einer Welt mit Zwischentönen. In unserer Welt zwischen An und
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S I C H E R H E I T • E N E R G I E S PA R E N
intelligente Haus Magazin für cleveres Wohnen
Das
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S I C H E R H E I T • E N E R G I E S PA R E N
intelligente Haus Das
EDITORIAL•
Leben
Sie lieber ungewöhnlich
Liebe Leserin, lieber Leser, das Projekt Hausbau braucht Mut. Es kostet Zeit, Nerven, Geduld und vor allem auch Ausdauer. Allein ein passendes und bezahlbares Grundstück zu finden, kann sich als eine gerade zu unlösbare Aufgabe herausstellen. Wem sich da die Gelegenheit bietet, eine Baulücke oder ein Stück Bauland an einem steileren Hang zu ergattern, der kann sich mitunter mehr als glücklich schätzen: Nutzen Sie diese Chance, hier etwas Besonderes zu schaffen! Wie das gelingen kann, zeigen unsere Haus-Beispiele – entstanden auf herausfordernden Grundstücken, ab Seite 36. Für Individualität und das gewisse Extra plädieren wir außerdem in der Rubrik „Bad, Sauna, Pool“: Der Sommer ist da – und es verspricht wieder ein besonders heißer zu werden. Noch dazu fällt der Urlaub dieses Jahr weitestgehend ins Wasser bzw. muss auf Balkonien oder die Terrasse verlegt werden. Umso wichtiger ist es darum, jetzt an Gesundheit und Wohlbefinden zu denken und sich die Zeit zu Hause besonders angenehm zu gestalten. Wie Sie sich eine private Spa-Oase einrichten, lesen Sie ab Seite 56. Damit Sie außerdem zu Hause nicht allzu sehr ins Schwitzen kommen, haben wir Ihnen unsere besten Tipps für sommerlichen Wärmeschutz zusammengestellt (ab Seite 24). Und alle, die den Anspruch verfolgen, bestmöglich zu bauen – nachhaltig, zukunftsweisend und ökologisch – finden ab Seite 12 und Seite 68 Anregungen zu den Themen Plus-Energie-Haus und „Regenerative Energien speichern und nutzen“. Das bauen.-Team wünscht Ihnen viel Vergnügen beim Lesen dieser neuen Ausgabe, viele Inspirationen und hilfreiche Tipps für die Planung Ihres neuen Zuhauses! Lassen Sie es sich gut gehen, genießen Sie den Sommer und bleiben Sie gesund! Herzlichst, Ihre
Christine Meier, Redakteurin
„Ein Haus mit dem wunderbaren Werkstoff Holz schenkt seinen Bewohnern ein unnachahmliches Raumklima, eine Quelle der Kraft, und einen Ort, an den man sich sicher und geborgen fühlt.” INFOS: Tel.: +49 2247 9172-30 www.stommel-haus.de
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› Hang › Lücke › Hinterhof
Kluge Lösungen für bauliche Herausforderungen
Inspirierende Ideen fürs Wellnessbad
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Leben unterm Satteldach
Ein Klassiker mit gemütlichem Charme
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Architektur Hang, Lücke & Hinterhof
Die Wärme bleibt draußen!
36 Reportage: Seeblick inklusive 42 Wissen: Häuser für Hang und Lücke 52 Reportage: Hoch hinaus
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Regenerative Energien: So funktioniert die Produktion auf Abruf
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Hausbau
Helden
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ARCHITEKTUR. ÖKOLOGIE. TECHNIK.
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Häuser für Hang und Lücke
Kreativ und individuell Häuser für Hanggrundstücke und Baulücken
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Regenerative Energien
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Bad, Sauna & Pool Plus-Energie-Häuser
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Welches Dach ist das beste? Materialien für Ihr perfektes Dach
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Mit diesen Maßnahmen schützen Sie sich im und rund ums Haus vor der Hitze.
Sommerlicher Wärmeschutz
Materialien fürs Dach
Regenerative Energien nutzen Wie es funktioniert und was es bringt
Dach
96 Expertentipps für gute Bedachung
Sonnenschutz fürs Haus
Cool wohnen trotz Sommerhitze
.
Sommerlicher Wärmeschutz
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Ökologie
Roomservice
EXTRA 32 Seiten Architektur Öfen
56 Reportage: Wellness leben 62 Wissen: Private Spa
86 Reportage: Glück unterm Satteldach 92 Wissen: Perfekt gedeckt
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August/September 2020 € 3,50 A 3,90 € • CH 6,90 sfr • Benelux 4,20 € • I/E/P (cont) 4,80 € • SLO/SK 4,80 € • GR 5,40 € • FIN 5,50 € • S 49,00 skr
bauen.
FACH SCHRIFTEN VERLAG
Bad, Sauna & Pool
Bad · Sauna · Pool
wellness @home
46. Jahrgang, August/ September 2020
29.06.20 16:28
Die Titel-Aufnahme zeigt ein Haus von Luxhaus mit außen liegendem Wellnessbereich. Mehr dazu finden Sie ab Seite 56.
24 Reportage: Schöner Schatten 30 Wissen: Cool wohnen trotz Sommerhitze
Technik Regenerative Energien 12 Reportage: Maximale Unabhängigkeit 20 Wissen: Energie auf Abruf
Plus-Energie-Haus 68 Reportage: Ein Haus mit vielen Pluspunkten 74 Wissen: Energie im Überfluss
Geld & Recht 78
So finden Sie den perfekten Baupartner
Service
HAUSBAU HELDEN
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Energie meets Effizienz Wie Eigenheimbesitzer ihr Haus zum Plus-Energie-Haus machen
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03 Editorial 06 Magazin 81 Adressen 82 Ihre regionalen Baupartner 99 Impressum/Vorschau
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MAGAZIN•
Frischer Farbtupfer
Mit den strapazierfähigen, witterungs- und UVbeständigen Außenfarben des britischen Farbherstellers Little Greene lassen sich Outdoorbereiche stilund fantasievoll gestalten. Die umfangreiche Palette beinhaltet Farben, die sowohl für matte Oberflächen wie Mauerwerk oder Putz geeignet sind, als auch Glanzlacke, mit denen im Outdoorbereich befindliche Holz- und Metallflächen lackiert werden können. > www.littlegreene.de
Mit Sachverstand geprüft Seit mehr als 15 Jahren unterstützen Bausachverständige des Vereins zur Qualitätskontrolle am Bau e.V. Bauherren während ihres Bauvorhabens. Alle Prüfungen werden dokumentiert und danach in einem Prüfprotokoll gebündelt. Verliefen die Analysen erfolgreich, d.h. ohne Mängelbefund, wird ein VQC-Qualitätszertifikat ausgestellt. Ein Dokument, das für die Bauherren z.B. bei einem Wiederverkauf der Immobilie bedeutsam sein kann. > www.vau-zett.de
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NEUE BROSCHÜRE Basierend auf Ergebnissen von mehr als 40 Studien und Forschungsvorhaben fasst die Broschüre „Mit Ziegeln das Klima schützen“ die Nachhaltigkeitsvorteile des Baustoffs Ziegel zusammen. So haben zum Beispiel Ziegelhersteller in einem Pilotprojekt gemeinsam mit der TU Wien ein Verfahren zur energiesparenden Ziegeltrocknung entwickelt, mit dem eine CO2-Reduktion um bis zu 70 Prozent erzielt werden soll. Von der Politik wird bis 2050 eine möglichst treibhausgasneutrale Industrieproduktion in Europa angestrebt. > www.lebensraum-ziegel.de/de/ downloads/fachinformationen/ sonderdrucke.html
Hoch hinaus Tiny-Houses liegen im Trend. Um das begrenzte Raumangebot der Minihäusern geschickt zu nutzen, gilt es, bei der Ausstattung auch in die Höhe zu planen und, wie hier, z.B. das Bett nach oben zu verlagern. Regalbretter über den Fenstern, hohe Küchenunterschränke oder maßgenau bis unter die Decke eingepasste Regalsysteme sorgen für genügend Stauraum. Damit der Wohnraum nicht unruhig wirkt, empfiehlt es sich, Farbe nicht flächendeckend, sondern vorwiegend als Eyecatcher einzusetzen. > www.deinschrank.de
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BAUBESCHREIBUNGEN GEHEN OFT VON IDEALBEDINGUNGEN AUS
Private Bauherren, die ein schlüsselfertiges Haus bauen, haben das Recht auf eine detaillierte Baubeschreibung. Viele dieser Baubeschreibungen passen aber nicht zum Grundstück der Bauherren. Die meisten Baufirmen setzen bei ihren Angeboten Idealbedingungen voraus, die nicht den Gegebenheiten am zukünftigen Standort des Hauses entsprechen. So gehen Baufirmen in den Baubeschreibungen beispielsweise von einem ebenen, gut anfahrbaren Grundstück aus, einer Schneelastzone 1, mit wenig Schnee, einer Windzone 1, mit geringen Windstärken, und einer Erdbebenzone 0 ohne seismische Erschütterungen. Auch bei der Bodenfeuchte werden ideale Bedingungen angenommen, die keine besondere Abdichtung gegen Feuchtigkeit erfordern. Diese Idealbedingungen treffen aber fast nirgends zu. Mal ist die Erbebengefahr höher, mal weht der Wind stärker, mal fällt mehr Schnee. Folglich sind die mit den Idealwerten angebotenen Häuser so gut wie nirgendwo realisierbar. In der Regel müssen die Häuser technisch aufwendiger – und teurer – konstruiert werden. Das erfahren Bauherren oft erst nach der Vertragsunterzeichnung: Wenn für den Bauantrag die Statik erstellt wird, müssen die für den Bauort geltenden Anforderungen angesetzt werden. Dann kommen die Mehrkosten auf den Tisch. Damit Bauherren rechtzeitig erfahren, ob Mehraufwendungen anfallen, sollten sie den Bauvertrag vor der Unterzeichnung von unabhängigen Experten prüfen lassen. Die technisch höheren Anforderungen müssen zwar in jedem Fall erfüllt werden, aber die Bauherren wissen zumindest, was auf sie zukommt und können vor VertragsunterDipl.-Ing. Marc Ellinger, zeichnung gezielt danach fragen. Leiter des Regionalbüros > ww.vpb.de Freiburg-Südbaden
Junge Akzente Accessoires setzen Akzente, so auch der Schalterklassiker LS 990. Als weltweit einziges Unternehmen bietet Jung die Schalter, Dimmer und Steckdosen in den 63 originalen Les Couleurs® Le CorbusierFarben an. Die matte, leicht raue Oberfläche überzeugt nicht nur optisch, sondern fühlt sich auch gut an. > www.jung.de/lc
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MAGAZIN•
für die Bauabnahme
Die zentralen Lüftungssysteme von Zehnder erfüllen die Voraussetzungen der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) eines energieeffizienten Kombibetriebs von Wärmepumpe und Lüftung. Die Systeme werden aufgrunddessen im Rahmen des Klimapakets 2020 und des von der Bundesregierung verabschiedeten Förderprogramms „Heizen mit erneuerbaren Energien“ mit bis zu 45 Prozent gefördert. > www.zehnder-systems.de
ZEIT LASSEN
Bis zu 45 Prozent
Der Moment der Schlüsselübergabe wird von Bauherren stets mit Spannung erwartet. Dennoch sollte man sich für die Bauabnahme Zeit lassen, rät der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Denn damit billigt der Bauherr die vom Bauunternehmer erbrachte Leistung als im W esentlichen fertiggestellt und mangelfrei. Dies sollte vorher ausreichend und am b esten mit sachverständiger Unterstützung geprüft werden. Dabei werden bei einer Vorbegehung mit e inem Bausachverständigen offene Restleistungen und mögliche Mängel festgestellt, die bis zur Bauabnahme ausgeführt bzw. beseitigt werden müssen. Es ist ratsam, bei der Abnahme ein Abnahmeprotokoll zu erstellen, das von a llen Beteiligten unterzeichnet wird. Eine vollständige und fachlich korrekte Dokumentation aller Mängel hilft später bei einem möglichen Rechtsstreit. Zudem sollte man die vereinbarten Unterlagen und technischen Nachweise vom Bauunternehmer erhalten. Wer schon vorher in sein Haus ziehen möchte, sollte ausdrücklich festlegen, dass damit keine förmliche Abnahme verbunden ist. > www.bsb-ev.de
Faktor X = Komfort Das intelligente SmarthomeSystem Luxorliving von Theben ist komfortabel, leicht verständlich und intuitiv bedienbar. Unter anderem sind individuelle Beleuchtungsszenarien programmierbar, die z.B. als Anwesenheitssimulation eingesetzt werden und somit den Einbruchschutz verbessern können. Mit der „Zentral-Aus“Funktion lassen sich registrierte Geräte wie etwa Kaffeemaschine, Toaster etc. mit einem einzigen Tastendruck vom Strom nehmen. > www.luxorliving.de
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Der Schlüssel zum Glück: Wohngesundheit für meine Familie.
der Fertighaushersteller haben zurzeit mit schleppenden Baugenehmigungen als Auswirkung des Corona-Virus zu kämpfen. Dies ist das Ergebnis einer verbandsinternen Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Fertigbaus (BDF) unter rund 50 führenden Fertighausherstellern in Deutschland. Als nachgelagerte Industrie bekommen auch Fertighausunternehmen die Krise und ihre Auswirkungen immer mehr zu spüren. „Ausbleibende Baugenehmigungen könnten die Lage schließlich zum Kippen bringen“, befürchtet der Präsident des BDF, Hans-Volker Noller, auch vor dem Hintergrund, dass sich die Bauwirtschaft (noch) nicht unter einem staatlichen Schutzschirm befindet. Weiter führt er aus: „Die Schaffung von Wohnraum darf jetzt nicht einreißen, ebenso wenig dürfen es die Bemühungen um nachhaltiges und klimafreundliches Bauen, wie unsere Hersteller es seit Jahrzehnten mit dem nachwachsenden Baustoff Holz praktizieren.“ > www.fertigbau.de
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Verdiente Auszeichnung Das seit über 60 Jahren familiengeführte Unternehmen Weberhaus setzt auf ein hohes Maß an Wohngesundheit und erhielt dafür das Zertifikat „Fachunternehmen für gesünderes Bauen und Sanieren“ des Sentinel Haus Instituts. Die Geschäftsführer des Instituts Christoph Bährle (li.) und Peter Bachmann (2.v.li.) übergaben den Preis an die geschäftsführende Gesellschafterin von Weberhaus Heidi Weber-Mühleck und den Geschäftsführer Andreas Bayer (re.). > www.sentinel-haus.de, > www.weberhaus.de
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Da s Ma ga zin
für Be sse rba
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Hygge-H ype: So geht gemütlic h! Musterha
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Ziegelsteine gelten als ökologischer und wirtschaftlicher Baustoff. Sie werden aus den natürlichen Rohlstoffen Lehm und Ton hergestellt, sind regional verfügbar und nachweislich schadstoffarm. Ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit auszugleichen, wirkt sich positiv aufs Raumklima aus, die ausgezeichnete Wärmedämmeigenschaft hilft, Energiekosten zu sparen. Des Weiteren punkten Ziegel durch ihre Langlebig- und Wertbeständigkeit. > www.lebensraum-ziegel.de
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Besser bauen mit der Community!
Hinter den HausbauHelden steht das geballte Wissen der Neubauredaktion des Fachschriften-Verlags (v.l.): Astrid Barsuhn, Gerd Walther, Susanne Neutzling, Oliver Gerst, Barbara Stierle und Christine Meier.
Ein eigenes Haus zu bauen, ist der Traum vieler Menschen – ihn tatsächlich umzusetzen, eines der letzten echten Abenteuer! Da ist man froh über jeden guten Tipp, Ratschläge von Bauexperten und die Erfahrungen von Gleichgesinnten. All das bieten die „HausbauHelden“ als neue Online-Community für private Bauherren und alle, die es werden wollen. Auf unserem YouTube-Kanal zeigen wir in Haustouren Traumhäuser in Fertigbau-, Massiv- oder Skelettbauweise in bewegten Bildern. Wir besuchen echte Baufamilien, präsentieren die besten Musterhäuser und erklären in Experteninterviews und Ratgebern alles Wichtige rund ums Thema Hausbau. > www.youtube.com/hausbauhelden In unserer aktuellen Haustour macht HausbauHeldin Susanne Neutzling einen Rundgang durch das Musterhaus „Alona“ von Gussek Haus in der Fertighauswelt Günzburg und zeigt neben den Highlights des Hauses, warum es ein raffiniert geplantes Zuhause für Familien ist.
Der QR-Code führt zu allen aktuellen Videos: „Top 5 Bungalows“, „Ratgeber: das perfekte Grundstück finden“, „TraumhausCheck: Rensch-Haus“ u.v.m.
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T E C H N I K • REPORTAG E • Re ge n e rat i ve En e rg ien nutzen und sp eic hern
Maximal
unabhängig Unabhängigkeit vom Energieversorger ist laut Umfragen der wichtigste Grund, weshalb Bauherren sich für eine Solaranlage entscheiden. Auch Simone und Michael Hövel hatten diesen Wunsch, als sie mit der Planung ihres Eigenheims begannen.
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Familie Hövel bessert schon seit dem Einzug durch eingesparte Energiekosten ihre Haushaltskasse auf.
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T E C H N I K • REPORTAG E • Re ge n e rat i ve En e rg ien nutzen und sp eic hern
„Beim Wohnen und in der Mobilität sind wir im 21. Jahrhundert angekommen.“ Michael Hövel, Bauherr und Energieberater
Für die geringe Zusatzenergie, die notwendig ist, reicht der Kachelofen im Wohnzimmer aus. Er wurde nach den Vorstellungen der Bauleute gemauert.
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Kurz sind die Wege von der Küche zum Essplatz. Bei der Inneneinrichtung dominiert Holz.
D
ie Hövels entschieden sich für ein Sonnenhaus. Seit Mitte 2018 leben sie mit ihren beiden Söhnen darin. Die Energiebilanz nach einem Jahr bestätigt, dass sie ihre Ziele erreicht haben. Die großen Solarthermieund Photovoltaikanlagen auf dem Dach und an der Fassade erzeugen die Energie für Wärme, Strom und ein Elektroauto bilanziell CO2-frei, und auch real kommen sie nahe an die 100 Prozent CO2-freie Energieversorgung. Michael Hövel: „Das bedeutet minimale Energiekosten und maximale Unabhängigkeit.“ Bauen konnte die Familie auf einem Grundstück der Eltern im oberbayerischen Prien am Chiemsee. Der Bebauungsplan von 1974 verlangte einen bayerischen Baustil. Den musste Michael Hövel, der sich 2015 als Energieberater selbstständig gemacht und die gesamte Energietechnik geplant hat, mit den Anforderungen des Sonnenhaus-Bau- und Energiekonzeptes
vereinbaren. Die Architektin Helga Meinel gestaltete die Optik und gab dem Einfamilienhaus mit Büro ein oberbayerisches Aussehen mit Dachüberständen und Holzbalkonen an der Vorderseite. Gemäß Bebauungsplan musste das Wohnhaus ein Satteldach mit 22 Grad Neigung haben. Bei einem Sonnenhaus sollte die Fläche für die Solarkollektoren allerdings möglichst steil geneigt sein, damit im Winter viel Wärme erzeugt werden kann. Hövel beschloss deshalb, die 31 Quadratmeter Solarkollektoren an der Südfassade zu installieren. Die 90-GradNeigung eignet sich optimal für die Wärmeerzeugung: Die tief stehende Sonne scheint im Winter senkrecht auf die Fläche und kann so viel Energie abgeben. Die solar erzeugte Wärme wird in einem 4700 Liter fassenden Pufferspeicher „gelagert“. Das flache Dach erwies sich nun als vorteilhaft für die Produktion von Solarstrom. Es wurde 8/9-2020
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T E C H N I K • REPORTAG E • Re ge n e rat i ve En e rg ien nutzen und sp eic hern
eine PV-Anlage mit knapp 10 Kilowatt (kW) Leistung installiert. Auf dem Carport hat Hövel noch eine Anlage mit 4 kW Leistung montiert. Die Energiebilanz nach einem Jahr kann sich sehen lassen. Die Solarwärmeanlage deckt 70 Prozent des Wärmebedarfs für die Raumheizung und das warme Wasser. Für die geringe Zusatzenergie reicht der Kachelofen im Wohnzimmer aus. Das Brennholz stammt von einem Bauern in der Nähe.
Dank Speicher fast autark
Anschriften Seite 81
Energiezentrale: Im Keller stehen der Batteriespeicher für den Solarstrom und der 4 700 Liter fassende Solarwärmespeicher.
Fotos: Sonnenhaus-Institut/Markus Aichhorn, Ina Röpcke
Den selbst produzierten Solarstrom nutzt Michael Hövel auch für sein Elektroauto. Bei 25000 gefahrenen Kilometern im Jahr lohnt sich das allemal.
Der Haushalt und das Büro für den Ein-MannBetrieb werden zu 90 Prozent mit Solarstrom vom eigenen Dach versorgt. Da dieser zu großen Teilen von vormittags bis nachmittags erzeugt wird, also genau zu der Zeit, in der wenig Strom benötigt wird, hat Hövel einen Solarstromspeicher mit 19,5 Kilowattstunden Speicherkapazität einbauen lassen. So steht der selbst produzierte Strom auch abends zur Verfügung, wenn alle zu Hause sind. Sein Speichersystem, das aus drei Batteriemodulen besteht, ist an beide Photovoltaikanlagen gekoppelt und benötigt keinen zusätzlichen Wechselrichter. Den Solarstrom nutzt Hövel auch für den Elektro-Golf. Rund 25000 Kilometer fahren seine Frau und er damit im Jahr. gw •
16 bauen. 8/9-2020
Für ein Zuhause mit Zukunft.
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T E C H N I K • REPORTAG E • Re ge n e rat i ve En e rg ien nutzen und sp eic hern
Den Zustand seines „Kraftwerks Sonne“ hat Michael Hövel über dieses Display stets im Blick.
DATEN
& FAKTEN
Haus Hövel
• WOHNFLÄCHEN:
EG 72,5 m2, 75 OG m2
BAD 5
BAD 8
• BAUWEISE:
• TECHNIK:
Solarthermie 31 m2 mit Pufferspeicher (4700 l), Kachelofen, Fußbodenheizung, kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaikanlage (10 kWp auf dem Haus, 4 kWp auf dem Carport), Batteriespeicher (19,5 kWh)
KIND 16
FLUR 10
SCHLAFEN/ ANKLEIDE 19,5 KIND 16,5
OBERGESCHOSS
• ENERGIEBEDARF:
Primärenergiebedarf: 6,36 kWh/m2a Endenergiebedarf: 32,45 kWh/m2a Effizienzhaus 40 Plus
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Architektin Helga Meinel Staufenweg 1 83334 Inzell Tel. 08665/929122 www.helgameinel.de
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18 bauen. 8/9-2020
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Massivbauweise: Ziegelmauerwerk aus Poroton mit Perlitfüllung 42,5 cm, Dachgeschoss Holzständerbauweise mit Holzfaserdämmung, Holz- und Putzfassade, U-Wert der Außenwand 0,100 bis 0,155 W/m2K; Fenster mit Dreifach-Verglasung, U-Wert: 0,78 W/m2K; Satteldach 22 Grad geneigt, U-Wert Dach 0,124 W/m2K
T ECH N I K • W I SSEN • Re ge n e rat i ve En e rgi e n nutzen und sp eic hern
Foto: www.sonnen.de
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Energie auf Abruf Hausbesitzer können ihre Energiekosten deutlich senken, wenn sie die Kraft der Sonne zur Stromerzeugung, zur Warmwasserbereitung sowie zum Heizen nutzen. Da die Sonne aber nicht immer dann scheint, wenn die Energie benötigt wird, muss diese nach der Produktion auf Abruf gespeichert werden. 20 bauen. 8/9-2020
ie Photovoltaikanlage eines typischen Eigenheims kann normalerweise nicht an jedem Tag des Jahres den kompletten Strombedarf eines Haushalts decken. Zum einen scheint nachts keine Sonne und im Jahresverlauf schwankt die Solarernte witterungsbedingt. Hinzu kommt, dass das Solarstrom angebot und der Strombedarf im Haus öfter nicht deckungsgleich sind. Aus diesen Gründen sind Eigenversorgungsanteile von lediglich etwa 20 bis 25 Prozent typisch für ein durchschnittliches Eigenheim. Eigenverbrauchsanteile bis etwa 60 Prozent sind in der Regel nur in Verbindung mit einem leistungsfähigen Batteriespeicher möglich. Dieser nimmt in einstrahlungsstarken und verbrauchsarmen Phasen den überschüssigen Solarstrom auf, der sich dann zeitversetzt während der schwächeren Einstrahlzeiten nutzen lässt. Bei den Batterien hat sich im Eigenheimbereich inzwischen die Lithium-Ionen-Technologie klar gegenüber Blei durchgesetzt. Sie bietet vor allem technische Vorzüge, wie deutlich höhere Wirkungsgrade und Entladetiefen, mehr Be- und Entladezyklen sowie niedrigere Selbstentladung. Außerdem sind Lithium-Ionen-Batterien kompakter und einfacher zu installieren. Allerdings darf dabei die potenzielle Brandgefahr nicht außer Acht gelassen werden. Speziell für LithiumIonen-Heimspeicher gibt es deshalb einen Sicherheitsleitfaden. Lithium-Ionen-Speichersysteme gibt es in den verschiedensten Größen. Für den Eigenheimbereich typisch sind Batterien mit zwei bis acht Kilowattstunden Nennspeicherkapazität. Die durchschnittlichen Endverbraucherpreise sind rasant gefallen: seit Mitte 2013 von über 2600 auf etwa 1300 Euro pro Kilowattstunde (inklusive Leistungselektronik und Mehrwertsteuer) im Jahr 2019. Allerdings gibt es eine hohe Preisspannweite bei den Heim-
Mehr Infos Allgemeine Informationen zu Photovoltaik: > www.dgs.de > www.dgs-franken.de > www.solarwirtschaft.de Besonders ökologisch und sogar wirtschaftlich ist es, elektrisch betriebene Wärmepumpen mit selbst erzeugtem Strom von der eigenen Photovoltaikanlage zu betreiben. Überschüsse vom Tag können für die Nacht mithilfe von Hausbatterien gespeichert werden oder indem der Warmwasserspeicher des Hauses „auf Vorrat“ aufgeheizt wird. > www.vaillant.de
speichersystemen – abhängig von Hersteller, Ausstattung, Dimensionierung und Funktionalität, also ob zum Beispiel eine Art „Notstromversorgungs-Funktionalität“ möglich ist. Die Speicher-Dimensionierung muss individuell erfolgen. Zu den entscheidenden Kriterien gehören die Größe und Ausrichtung der Photovoltaikanlage, der Jahresstromverbrauch des Haushalts sowie das Nutzungsverhalten. Simulationsberechnungen helfen dabei, die Auswirkungen zu verdeutlichen und die jeweils optimale Speichergröße zu ermitteln.
Weitere Maßnahmen und Strategien Hausbesitzer, die einen Eigenverbrauchsanteil oder Autarkiegrad von über 60 bis zu 100 Prozent anstreben, müssen in zusätzliche Maßnahmen und Strategien investieren. Dazu gehören sehr großzügig dimensionierte Photovoltaikanlagen und Heimspeicher oder auch Elektrofahrzeuge, die gleichzeitig als Speicher und Verbraucher für den selbst produzierten Strom fungieren. Und in Niedrigenergiehäusern bietet sich der Einsatz von ElektroWärmepumpen und eventuell weiterer oder alternativer Produktlösungen an, um überschüssigen Solarstrom in Wärme umzuwandeln (Fachbegriff „Power-to-heat“) und in großen Heizwasserpufferspeichern zwischenzulagern. Voraussetzung dafür ist jedoch ein geeignetes EnergiemanagementSystem, welches das Solarstromangebot intelligent mit den Haushaltsstromverbrauchern und den Wärmeerzeugern verknüpft.
Kosten und Wirtschaftlichkeit mit oder ohne Speicher bzw. Elektroauto berechnen: > www.pv-now-easy.de Anlagenertrag berechnen: > www.solarserver.de/pvanlage-online-berechnen/ Wirtschaftlichkeit inkl. Steuervorteile berechnen: > www.test.de/Photovoltaik-Rechner-1391893-0/ Informationen zum Thema Stromspeicher: > www.die-sonne-speichern.de Informationen zu Solarthermie: > www.sonnenhausinstitut.de > www.solaranlage-ratgeber.de/solarthermie > www.iwr.de > www.solarwirtschaft.de
Solarstromspeicher können modular aufgebaut sein und so an den individuellen Strombedarf – auch nachträglich – angepasst werden. > www.solarwatt.de
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T ECH N I K • W I SSEN • Re ge n e rat i ve En e rgi e n nutzen und sp eic hern
Neben den Fördermöglichkeiten von Bund und Land (weitere Infos dazu finden Sie in unserem Ratgeber „Plus-Energie-Häuser“ ab Seite 74) existieren auch regionale Förderprogramme einzelner Städte und Gemeinden. In NordrheinWestfalen gewähren unter anderem Düsseldorf und Münster Zuschüsse bei der Installation eines Stromspeichers. In Bayern bietet München eine eigene Stromspeicher-Förderung an.
„Es macht keinen Sinn, zum Beispiel
eine günstige Ladestation fürs E-Auto (Wallbox) oder eine Wärmepumpe zu kaufen, die später nicht mit der Solaranlage kommunizieren kann“, erklärt Michael Vogtmann, Vorsitzender des Landesverband Franken der gemeinnützigen Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie, DGS. Den Stromspeicher kann man auch nachrüsten lassen, vielleicht in ein paar Jahren, wenn die Technologie noch preiswerter ist. Allerdings ist dann der günstige Vorsteuerabzug nicht möglich. Die Umsatzsteuer wird nämlich nur erstattet, wenn der Akkuspeicher gemeinsam mit dem Rest der Anlage angeschafft wird.
Solaranlage für Heizung und Warmwasser
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22 bauen. 8/9-2020
Eine thermische Solaranlage kann jährlich bis zu 65 Prozent der benötigten Energie für die Warmwasserbereitung liefern. Im Sommer sogar bis zu 100 Prozent, sodass in dieser Zeit die konventionelle Heizungsanlage oft komplett abgeschaltet werden kann. Allerdings bremsen die derzeit niedrigen Öl- und Gaspreise die Wirtschaftlichkeit von Solarthermiesystemen aus. Dennoch gibt es viele gute Gründe, sich für eine Investition in eine Kollektoranlage zu entscheiden. Die Solar-
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wärmenutzung ist generell in fast ganz Deutschland sinnvoll möglich. Mit Blick auf die Solareinstrahlung sind die südlichen Bundesländer zwar etwas im Vorteil. Doch letztlich entscheiden die konkreten Standortbedingungen, die eingesetzte Technik und die effiziente Einbindung in das Heizsystem des Gebäudes über die tatsächliche Höhe des Solarertrags. Die Solarkollektoren sind die erste Anlaufstation für die Sonne. Die beliebteste Bauart sind die rechteckigen Flachkollektoren, die eine Dachneigung von mindestens etwa 20 Grad benötigen. Aus Kostengründen werden sie meist oberhalb der Dachsteine montiert. Optisch schöner sind sogenannte Indachanlagen, die in die Dachhaut integriert sind.
Worauf es bei der SolarSpeicherwahl ankommt Die von den Kollektoren eingefangene Wärme wird über den Solarkreislauf, der aus zwei wärmegedämmten Rohrleitungen besteht, zum Solarspeicher transportiert. Im Inneren der Leitungen zirkuliert dazu eine frostsichere Solarflüssigkeit, die die Sonnenenergie über einen Wärmetauscher an das Wasser im Speicher abgibt. Eine Solarpumpe sorgt dafür, dass der Kreislauf vom und zum Dach in Schwung bleibt. Diese Pumpe darf vom Solarregler aber nur dann aktiviert werden, wenn genügend Sonnenenergie produziert wird. Im schlimmsten Fall kann es sonst
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Regionale Förderprogramme
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passieren, dass die im Speicher bereits vorhandene Solarwärme zum Dach befördert und dort abgekühlt wird. Der Solarspeicher dient zur Aufbewahrung des solar erwärmten Wassers, bis es im Haus für Heizzwecke oder zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Bei den heizungsunterstützenden Solaranlagen wird entweder ein Pufferoder Kombispeicher installiert, an den sich weitere Wärmeerzeuger, wie Öl- oder Gas-Brennwertkessel, anschließen lassen. Um die wertvolle Solarwärme möglichst verlustarm über einen längeren Zeitraum aufzubewahren, muss der Solarspeicher möglichst niedrige Wärmeverluste aufweisen. Gute Solarspeicher sind auf ihrer gesamten Oberfläche eng anliegend, lückenlos und dick gedämmt (etwa 10 bis 15 Zentimeter). Spezielle konstruktive Elemente wie Prallplatten, Konvektionsbremsen oder Schichtleitsysteme verbessern zusätzlich die Wärmeeinschichtung und somit die Energieeffizienz. Die Kombination mit einer sogenannten Frischwasserstation ermöglicht eine hygienische Warmwasserbereitung im Durchlaufsystem. Aus Energieeffizienzgründen sollte diese Station möglichst direkt am Speicher oder innerhalb des Speicherdämmmantels angebracht werden. Wichtig: Auch weitere Bauteile wie Armaturen, Rohre und Solarstation müssen gut dämmt werden. gw •
1 Auch wenn ein Batteriespeicher im Haus ist, können Elektrogeräte wie Waschmaschine oder Wäschetrockner ins System eingebunden werden. > www.senec-ies.de 2 Bei dieser heizungsunterstützenden Thermieanlage wird das solar erwärmte Wasser so lange im Pufferspeicher aufbewahrt, bis es benötigt wird. Bei zu niedrigen Temperaturen springt das Heizgerät an. > www.buderus.de 3 Hier sind ein Speichermodul zur Trinkwasserbereitung, ein Pufferspeicher und ein PV-Speichersystem kompakt und übersichtlich aufgestellt. > www.ecodan.de 4 + 5 Solarspeicher sollten über eine dicke Wärmedämmschicht verfügen. Praktisch ist die platzsparende Andockmöglichkeit für die wärmegedämmten Solar- und Frischwasser-Stationen mit der Regelung. > www.wolf.eu > www.vaillant.de
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