Februar/März 2024 € 4,80
EXTRA: 16 Seiten Sonnenschutz
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DAS NEUE HEIZUNGSGESETZ So heizen wir ab 2024
Jahre
BODENBELÄGE Schöne Basis für alle Lebensräume GEMEINSAM BAUEN Tolle Konzepte für Mehrfamilienhäuser
FERTIGHÄUSER
INDIVIDUELL ÖKOLOGISCH MIT FESTPREIS
… ABER UNSER ZUHAUSE IST GANZ NACH UNSEREM GESCHMACK. Mit Sicherheit ein Unikat: Individualisieren Sie Ihr Fertihaus ganz nach Ihren Vorstellungen und Wünschen. Bei uns ge nießen Sie volle Freiheit bei gleichzeitig hoher Planungs sicherheit. Entdecken Sie unsere exklusiven Mehrwerte für Ihr Zuhause – unsere FingerHaus VorteilsFünf.
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EDITORIAL
Jahre Feiern, trotz Krise! Liebe Leserin, lieber Leser, der Redaktionsschluss dieser bauen. liegt kurz vor dem Jahreswechsel. Wir blicken nach vorne auf das Jahr 2024 und freuen uns auf unser großes Jubiläum: bauen. wird 50 Jahre alt! Aber wir schauen auch zurück auf 2023, das Jahr, in dem sich die Baukrise vor allem anhand der schwindenden Zahl der Baugenehmigungen manifestierte: Die aktuellsten Daten des Statistischen Bundesamtes vom 18.12.2023 attestieren für den Zeitraum von Januar bis Oktober 2023 26,7 Prozent weniger Baugenehmigungen für Wohnungen als im Vorjahreszeitraum. Davon waren nur 41 400 Einfamilienhäuser – deren Genehmigungszahlen um sage und schreibe 38,2 Prozent einbrachen. Das sind Zahlen, die unsere Feierlaune durchaus trüben. Doch was folgt daraus für Menschen wie Sie? Die auf der Suche nach ihrem Taumhaus sind? Sie können tatsächlich profitieren. Bei vielen Hausherstellern sind zum Beispiel die zuletzt sehr
langen Wartezeiten zwischen Vertragsabschluss und Baubeginn deutlich kürzer geworden. Es gibt jetzt wieder einige Hersteller, die Ihnen noch binnen Jahresfrist Ihr schlüsselfertiges neues Zuhause fertigstellen können. Auch in puncto Kosten können Sie nun Vorteile nutzen. Das beginnt bei den insgesamt stagnierenden Immobilienpreisen. Vielerorts kann man nun wieder zu vernünftigeren Beträgen Baugrundstücke erwerben und viele Haushersteller bieten momentan Aktionshäuser zu besonders guten Konditionen an. Ob die Bau- und Finanzierungskosten kommendes Jahr insgesamt merklich zurückgehen werden, ist noch nicht ausgemacht. Hier auf nennenswerte Rückgänge zu setzen, ist reine Spekulation. Eine gute Planung ist, heute wie auch die letzten 50 Jahre, das beste Fundament für Ihr Traumhaus. Dabei wollen wir Sie mit dieser Jubiläumsausgabe unterstützen und wünschen beim Lesen viel Vergnügen, herzlichst Ihre
Astrid Barsuhn, Chefredakteurin
Foto: Oliver Röckle
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INHALT
INNOVATIVE HEIZSYSTEME
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SERIELLES BAUEN: TOLLE UNIKATE
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STROM SPAREN IM HAUS
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BÖDEN PRÄGEN RÄUME
ARCHITEKTUR 60
Fußböden Individuell: Die große Vielfalt
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Mehrfamilienhäuser Wissen: Gemeinsam bauen Reportage: Ideenreich Reportage: Familienverbund Reportage: Buntes Quartier
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Individuelles Holzhaus Reportage: Jetzt oder nie!
ÖKOLOGIE
IDEENREICHE MEHRFAMILIENHÄUSER
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Fertighäuser Wissen: Individuell in Serie Reportage: Gewagt & gewonnen Wissen: Jedes Haus ein Unikat Wissen: Fertigbau? Ja bitte!
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Nachhaltig bauen und wohnen Wissen: Schön und gut
JUBILÄUM 30
50 Jahre bauen.
TECHNIK 40
Strom sparen Wissen: Jetzt wird gespart
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Innovative Heizsysteme Reportage: Umweltfreundlich Wissen: So heizen wir jetzt
GELD & RECHT 56
Wissen: Ein friedliches Miteinander
SERVICE 03 06 89 90 99
Editorial Magazin Impressum Ihre regionalen Baupartner Vorschau
Titelfoto: Weberhaus
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Foto: Warema
Ein ungewöhnlicher Unikat-Sonnenschutz für ein zweigeschossiges Wohnhaus zieht in München die Blicke auf sich. Wie ein Gewand ummantelt eine 25 Meter lange Bahn aus wetterfestem Stoff die Fassade. Auf dem Stoff erweckt ein digitaler Großflächendruck den Anschein, als ob die umliegenden Baumkronen ihre natürlichen Schatten auf das Haus werfen. Perfekt integriert sind dabei fünf Fenster, die durch eine Markise von Warema vor der Sonne geschützt werden. Die Markise hat den gleichen Farbton wie der Textilumhang und führt auf den Außenseiten die Schattenbilder fort. Selbst halbgeöffnet entstehen keine grafischen Lücken auf der Außenfassade. Ist der Sonnenschutz oben, spiegeln sich indes die Bäume im Fensterglas wieder. > www.warema.de
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Foto: Trex
Haustiere und Barfußgänger schätzen WPC-Dielen auf der Terrasse. Schließlich drohen keine Holzsplitter oder Spreißel. Doch was genau ist eigentlich WPC? Optisch unterscheidet sich das Produkt ja nicht von Holz. Inhaltlich schon, denn beim „Wood Plastic Composite“ handelt es sich um ein Holz-Kunststoff-Gemisch. Beim WPC-Erfinder Trex Company bestehen die splitterfreien Dielen zu 95 Prozent aus recycelten PE-Folien und industriellen Holzresten. Wasser und Seife reichen laut Hersteller aus, um sie zu reinigen. > www.de.trex.com
Eine smarte City Nachhaltig, innovativ und smart: Im Herbst 2023 wurde die Smart City von Viebrockhaus in Harsefeld eröffnet. In dem Wohnquartier mit 19 Einfamilienhäusern trifft bezahlbarer Wohnraum auf intelligente Energieeffizienz und Ressourcenschutz. So hat die „Klimaangepasste Siedlung“ zum Beispiel Zisternen in allen Gärten, um gegen Starkregen gewappnet zu sein. Großflächige Photovoltaikanlage versorgen das Quartier mit Energie. Beim Bau verwendete der Bauträger CO2-neutrale oder CO2-arme Baustoffe. > www.viebrockhaus.de
Foto: Viebrockhaus
Individueller Sonnenschutz
WPC-Dielen
MAGAZIN•
Mein Beitrag ... ... zum Klimaschutz.
Nachhaltig leben. In rundum ökologischen und energieeffizienten Häusern, in denen man gut, gern und gesünder wohnt. Und sich jeden Tag über eine ausgezeichnete Raumluftqualität freut, die weit über den Standard hinausgeht.
weberhaus.de
MAGAZIN•
Foto: nuzza11/ZVSHK – stock.adobe.com
Kreativ mit Filz Filzfliesen in den persönlichen Lieblingsfarben setzen in Kinderzimmern tolle Akzente. Doch Filz bietet mehr als nur schönes Design: Hergestellt aus dem hochwertigen Rohstoff Schafwolle bringt das Allroundtalent Filz bereits von Natur aus eine feuchtigkeitsregulierende, wärmedämmende sowie die Raumluft verbessernde Wirkung mit. Darüberhinaus lässt sich mit der Nutzung der verschiedenen Filzlösungen an der Wand die Akustik im Raum
In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sauberes Trinkwasser selbstverständlich. Damit das so bleibt, wurde in Deutschland die Trinkwasserverordnung überarbeitet. Erstmals sind Grenzwerte für bestimmte chemische Stoffe (PFAS) definiert. Dass diese eingehalten werden, dafür sind die örtlichen Wasserwerke verantwortlich. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen will, sollte regelmäßig das eigene Trinkwassersystem überprüfen lassen. Profis aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk klären beim Check der Installation auch ab, wie hoch die Legionellengefahr ist. Die Bakterien befallen gerne Trinkwasserleitungen, die nicht regelmäßig benutzt werden. > www.wasserwaermeluft.de
Foto: epr/Monofaktur
Qualität des Trinkwassers regelmäßig checken
optimieren, da sie Schall spürbar absorbieren. Das sorgt im Kinderzimmer für mehr Ruhe, unterstützt aber auch beim Arbeiten im Home-Ofice. Der Anbieter Monufaktur arbeitet auf Maß, und erstellt so individuelle Filzelemente für die Wand. > www.monofaktur.de
Die Nacht der Musterhäuser
Freitag, den 02.02.2024
Wir feiern in unseren beleuchteten Ausstellungen die Nacht der Musterhäuser mit freiem Eintritt und gratis Glas Sekt von 18 – 22 Uhr* bzw. 17 – 22 Uhr**. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. * Bad Vilbel & Fellbach / **Poing Ausstellung
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Bauinteressierte haben am 2. Februar 2024 von 18 bis 22 Uhr die Gelegenheit, sich in den drei Musterhausstellungen Bad Vilbel, Fellbach und Poing in mehr als 150 Musterhäusern umzusehen. In Bad Vilbel bei Frankfurt stehen rund 65 Musterhäuser, in Fellbach bei Stuttgart rund 55 Musterhäuser und im Bauzentrum Poing bei München rund 60 Musterhäuser. In diesen drei Musterhausausstellungen erwartet die Besucherinnen und Besucher an dem besonderen Freitagabend eine einzigartige Atmosphäre, entspannte Gespräche mit kompetenten Beraterinnen und Beratern sowie viele Informationen rund ums Thema Fertighaus. Die „Nacht der Musterhäuser“ hat sich zum stimmungsvollen Jahresauftakt etabliert und lockt mit winterlich-romantischer Atmosphäre auf den hell erleuchteten Ausstellungsgeländen. > www.musterhaus-online.de
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Sonne
auf Vorrat tanken.
50 Jahre Bauen Herzlichen Glückwunsch
Kostenoptimiert laden mit automatischer Phasenumschaltung. Mit witty solar werden Ladeströme optimiert und Kosten gespart: Die automatische Phasenumschaltung der Ladesäule sorgt für die effizienteste Nutzung des PV-Stroms. witty solar passt permanent den Ladestrom an die aktuelle Leistung der Solaranlage an. So entsteht die optimale Vollladung bei geringen Stromkosten und mit der flow Visualisierung haben Sie Ihre Verbräuche immer im Blick.
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MAGAZIN•
Tolle Farbkombis
Menschen lebten 2022 bundesweit in Haushalten, die nach eigener Einschätzung aus finanziellen Gründen ihr Haus oder ihre Wohnung nicht angemessen warmhalten konnten. Laut dem Statistischen Bundesamt waren demnach rund 6,6 Prozent der Bevölkerung betroffen. Ihr Anteil hat sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Besonders häufig waren Alleinerziehende (14,1 Prozent), Haushalte mit zwei Erwachsenen und mindestens drei Kindern (9,7 Prozent) sowie Alleinlebende (7,3 Prozent) betroffen. EU-weit liegt die Quote bei 9,3 Prozent; Schlusslicht ist Bulgarien mit 20 Prozent. > www.destatis.de
Weniger Wasser, schönes Design Die neue Armaturenlinie „Tecturis“ von Hansgrohe präsentiert sich in zwei Designvarianten. „Tecturis S“ punktet mit sanften Rundungen und weichen Linien. Reduziert und gradlinig sind dagegen die Attribute von „Tecturis E“. Beide Linien gibt es in den Oberflächen Chrom, Mattschwarz, Mattweiß und Brushed Bronze. Dank Eco Smart-Technologie verbrauchen sie maximal vier Liter pro Minute. > www.hansgrohe.de Foto: Hansgrohe
Foto: Alpina
Millionen
Einfach und effektiv können Räume mit Wandfarbe neu gestaltet werden. Durch die Verwendung von zwei unterschiedlichen Farben lässt sich ein Zimmer beispielsweise optisch in verschiedene Bereiche unterteilen - der Wohnbereich grenzt sich farblich vom Essbereich ab, der Schlafvom Arbeitsbereich. Mit verschiedenen Wandfarben lassen sich aber auch architektonische Details wie Säulen, Nischen oder Erker hervorheben. Wer unsicher ist, ob und welche Farben zusammenpassen, kann auf die Profis von Alpina setzen. Sie empfehlen 20 Farbkombinationen. > www.alpina-farben.de
Frostfreie Außenarmaturen Früher war es üblich, mit Beginn der kalten Jahreszeit die Außenwasseranschlüsse im Garten abzustellen und die Leitungen zu entleeren. Schließlich gefriert das in den Rohren gestaute Wasser ab einer Außentemperatur von 0 Grad Celsius und dehnt sich aus. Kann es nicht ablaufen, sprengt es die Leitung. Die Folge sind Feuchteschäden in den Außenwänden, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Wer heute baut, kann dem vorbeugen: In Neubauten werden inzwischen fast ausschließlich frostfreie Außenarmaturen eingebaut. Vorteil: die wasserzuführenden Leitungen müssen nicht mehr entleert werden.
Ein Stück Komfort für Hausbesitzer also, vorausgesetzt, die Armaturen werden richtig angeschlossen. VPBBerater empfehlen, die frostfreien Außenarmaturen unbedingt mit einer Ringleitung anzuschließen und nicht mit einer Stichleitung, denn dort steht das Wasser den Winter über. Und weil sich dann Keime entwickeln können, besteht das Risiko, dass das ganze Leitungssystem verunreinigt wird. Bauherren sparen sich mit der modernen Technik die Entleerung der Außenwasserleitungen. Sie sollten aber bei Planung und Einbau auf die Leitungsführung achten. > www.vpb.de
Grafik: Arcady – stock.adobe.com
5,5
Foto: Gussek Haus
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Individuell in Serie Die Trümpfe des Holzfertigbaus liegen auf der Hand: Höchste Qualität bei voller Kosten- und Terminkontrolle und ein hohes Maß an individueller Planung – ein Gesamtpaket, das für Bauherren eine Menge Sicherheit beinhaltet. Serielles Bauen punktet mit ökologischen und innovativen Systemen und obendrauf gibt’s eine Extraportion Stressfreiheit.
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Gewagt & gewonnen
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1 DAS BEIGE UND WEISS der Fassade bildet eine harmonische Farbkomposition. Dunkle Elemente, wie die Haustür, setzen Akzente. 2 HIER HEISSEN DIE jungen Bauherren ihre Gäste immer herzlich willkommen. Dank eines Flachdachvordachs am Eingang muss niemand im Regen stehen. 3 DRAUSSEN ESSEN ODER nur auf einen Drink? Die übereck angelegte Terrasse ist groß genug, um sie in unterschiedliche Zonen einzuteilen.
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Gerade mal Anfang 20, ließ sich das junge Ehepaar Sarah und Philipp Gäckle schon auf das Abenteuer Hausbau ein. Eine Beratung auf Augenhöhe lag ihnen dabei sehr am Herzen, mit einem Baupartner, bei dem sie sich fachlich und menschlich gut betreut sahen.
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1 WERDEN VIELE GÄSTE erwartet, ist im Bereich Wohnen und Essen reichlich Platz für alle. Bodentiefe Fenster bilden die Verbindung zur Terrasse. 2 GLEICH NEBEN DER KÜCHE gelangt man zum Eingangsbereich. Im Erdgeschoss befinden sich zudem – je nach Bedarf – Gästezimmer oder Büro.
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3 JACKEN UND MÄNTEL sind in der praktischen, stilvoll gestalteten Nische bestens aufgehoben. Die Tür rechts davor führt ins Home-Office, in dem ein Aquarium für Entschleunigung sorgt.
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4 IM DACHGESCHOSS entschieden sich die beiden anstelle einer offenen Galerie mit Luftraum über dem Wohnbereich für einen geschlossenen Flur mit Dachfenster. 5 DIE RUSTIKALE NOTE des charmanten „Gartenzauns" hinterm Bett passt perfekt zu dem in Fischgrätoptik verlegten Vinyl-Fußboden. 6 VON DER STYLISCHEN Kochinsel aus hat man einen freien Blick auf den Essplatz und die gemütliche Sitzecke. So ist man auch beim Kochen mitten im Geschehen.
„Modern, minimalistisch, aber trotzdem gemütlich.“ Sarah Gäckle, Bauherrin
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ls sie das Glück hatten, ein Baugrundstück zu ergattern, wollten Sarah und Philipp Gäckle ihr Bauvorhaben schnell in die Tat umsetzen – auch wenn sie beide noch recht jung waren. Um den Markt zu sichten, besuchten sie Musterhausparks und wurden beim Fertighaushersteller Fingerhaus fündig. Von Anfang an fühlten sie sich dort ernst genommen und schätzten die Beratung „auf Augenhöhe". Das NEO 211, für das sie sich entschieden, „passte sowohl von der Größe, der Raumaufteilung als auch vom Budget perfekt zu uns", so der stolze Hausbesitzer Philipp.
SO VIELE MÖGLICHKEITEN
1 BEVOR das Baby kommt, schaut Sarah, dass alles schon liebevoll vorbereitet ist. 2 SCHÖN groß und hübsch eingerichtet: In diesem Kinderzimmer wird sich der Nachwuchs sicherlich wohlfühlen. 2
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Das Konzept bietet viele Optionen, z. B. auch eine Spiegelung des Grundrisses. So geschehen mit dem offenen Wohn-Ess- und Kochbereich, damit der Blick von innen in Richtung Straße führt. Bodentiefe Fenster fluten den großen „Living"Bereich geradezu mit Licht und sorgen für eine tolle Wohnatmosphäre. Im Winter ist daran auch wärmend ein schicker Kaminofen beteiligt. Den Vinylboden haben die Bauherren selbst verlegt. Auf Geschossebene dient ein Zimmer in Eingangsnähe noch als Home-Office und Aquariumherberge, ein kleines Bad und ein Abstellraum komplettieren die Räume. Ein für Sarah Gäckle entscheidendes Argument fürs NEO-Hauskonzept war auch die vom Ein-
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gangsbereich nach oben führende, gerade Holztreppe mit geschlossenem, weißem Geländer.
OBEN ANGEKOMMEN Gehen die beiden ins obere Stockwerk, kommt Freude auf. Denn dort wartet schon das kindgerecht und von Sarah liebevoll eingerichtete Kinderzimmer auf baldiges Baby-Glück. Und wer weiß, vielleicht bekommt ja das Zimmer nebenan später auch irgendwann einen kleinen Bewohner. Ist der Nachwuchs einmal älter, braucht er nur ein paar Schritte über den Flur, um sich ins elterliche Schlafzimmer zu schleichen. Dort hat sich das junge Paar eine Ruheinsel geschaffen, gekoppelt – zur großen Freude von Sarah – mit einer durch eine Schiebetür abgetrennten Ankleide. Das durch ein Dachfenster angenehm helle Badezimmer nutzt die ganze Familie gemeinsam. Am langen Waschbecken mit zwei Wasserhähnen wird dort sicher so manche Zahnputzsession stattfinden.
UND NOCH EIN WENIG TECHNIK Diese befindet sich im Keller und ist eine Heizungsanlage mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, gekoppelt mit der Fußbodenheizung. Einen weiteren, kleineren Raum nutzen sie als Abstell- und Vorratsraum, beim dritten mit immerhin 34 Quadratmetern Fläche haben sich Sarah und Philipp für ein Revival des Partyraums entschieden und feiern dort unten ganz gern mal ein Fest. Die eigenen Wünsche mit dem verfügbaren Budget in Einklang zu bringen, empfanden die beiden als Herausforderung, die Unterstützung von Fingerhaus, u.a. bei der Fassadengestaltung als vorbildlich. Die beiden wünschten sich dafür optisch etwas Pep,der sich nun in farbigem Putz im Dachgeschossbereich manifestiert und eine teurere Holzverschalung verzichtbar machte. Mit dem Gefühl, den Hausbau gewagt und alles richtig gemacht zu haben, sieht sich die junge Familie nun als glückliche Hausbesitzer. • sc
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1 SEHR STYLISCH ist die Glasschiebetür mit schwarzem Metallrahmen zwischen Ankleide und Schlafzimmer.
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2 AUCH IM BADEZIMMER bewies das junge Paar Geschmack bei der schlichten, eleganten Einrichtung.
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„Es waren die Faktoren Bauzeit, Festpreis und Leistungen aus einer Hand, die für ein Fertighaus sprachen.“ Philipp Gäckle, Bauherr DATEN + FAKTEN Hauskonzept NEO 211 • WOHNFLÄCHEN:
EG 69 m2, OG 67 m2
• BAUWEISE:
BAD 9
ANKLEIDE 6
Holzrahmenkonstruktion in Großtafelbauweise, Mineralwolledämmung, Putzfassade, U-Wert Thermo+-Außenwand 0,123 W/m2K, Satteldach 32 Grad, 1,60 m Meter Kniestock
• TECHNIK:
Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Somfy io-Homecontrol inklusive elektrische Funk-Rollladenantriebe
ELTERN 15
FLUR 9
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KIND 1 14
• ENERGIEBEDARF:
Primärenergiebedarf: 34,8 kWh/m2a Endenergiebedarf: 19,32 kWh/m2a, Effizienzhaus 55
• HERSTELLER:
Fotos: Fingerhaus
• UNTERNEHMEN & PORTFOLIO:
Der Hersteller Fingerhaus baut individuell geplante Ein- und Zweifamilienhäuser in umweltbewusster und energieeffizienter Holzfertigbauweise. Das Familienunternehmen wurde 1820 als Zimmerei nahe Frankenberg/ Eder gegründet. Seit 1948 erfolgt die Fertighaus-Produktion mit inzwischen mehr als 15 000 realisierten Häusern; über 900 Mitarbeiter sind aktuell im Unternehmen tätig.
OBERGESCHOSS 10,71 m 8,01 m
Fingerhaus GmbH Auestraße 45, 35066 Frankenberg/Eder Tel. 06451/504-0, www.fingerhaus.de
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GAST 9
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• LIEFERRADIUS:
Deutschland, Österreich, Schweiz und auf Anfrage DU/WC 3,5
Weitere Infos zum Hersteller und ausgewählte Entwürfe finden Sie im Internet unter www.HausbauHelden.de/hersteller/fingerhaus
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ERDGESCHOSS
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WOHNEN/ESSEN/ KÜCHE 42
Jedes Haus ein Unikat Ö K O L O G I E • W I SSEN • Fe r t i gh ä u se r
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Ist ein Fertighaus ein Haus von der Stange? Keinesfalls! Bauen in Holzfertigbauweise bietet viele Vorteile (mehr auf Seite 28/29). Und dass die Individualität keineswegs zu kurz kommt, zeigen unsere ausgewählten Hausporträts, die allein vom Aussehen her kaum unterschiedlicher sein könnten.
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1 DER BEZUG zum Thema Holz wird nach außen hin auch in der Teilholzfassade sichtbar gemacht. 2 IN DER KÜCHE sorgt ein breites Fensterband für den Einfall von hellem Tageslicht. 3 DIE KINDERZIMMER sind gerecht geplant und haben beide exakt die gleiche Größe. 4 PLATZ fürs gemeinsame Miteinander im WohnEssbereich war der Bauherrenfamilie sehr wichtig. 3
Fotos: Schwörer Haus
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Marzena und Michael Schubert entschieden sich beim Hausbau für einen Satteldach-Klassiker in Holzbauweise. Der gefällige Look mit weißer Putzfassade, geringem Dachüberstand und grauer Dachabdeckung sowie die Teilholzfassade gefiel dem Bauherrenpaar. Bodentiefe Terrassentüren und höher liegende Fensterbänder erfüllen den Wunsch nach viel Tageslicht. Der Grundriss folgt dem bewährten Schema unten Gemeinschafts- oben Privaträume. Ein „Multifunktionszimmer“ mit Duschbad nebenan dient als Home-Office und als Unterschlupf für den Familienbesuch aus Köln. > www.schwoererhaus.de
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Ö K O L O G I E • W I SSEN • Fe r t i gh ä u se r
Gemeinsamer Zugang zum getrennten Privatleben im Erd- und Obergeschoss.
Das „Vitalhaus Feldkirchen“ bietet mit separaten Wohneinheiten Lebensraum für zwei Familien. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt über ein gemeinsames Treppenhaus. Üppige Glasflächen lassen reichlich Tageslicht ins Innere, im Erdgeschoss über den Wintergarten, im Obergeschoss über eine verglaste Loggia. Die 114 Quadratmeter der unteren Wohneinheit eignen sich mit großzügigem Wohn-Essbereich, einem Schlafzimmer mit Ankleide und Wellness-Bad für ein Leben als Paar. Das Obergeschoss hält auf 107 Quadratmetern ein weiteres Zimmer für Kinder oder zum Arbeiten bereit. Die sogenannte „Regnauer Vitalwand“ mit Holzfaserdämmung und zusätzlicher Beplankung aus einer 25 Millimeter starken Gipsschicht ist optimale Schall- und Wärmeisolierung und wirkungsvoller Hitzeschutz im Sommer. > www.regnauer.de 1
Fotos: Regnauer
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1 VON DER LOGGIA AUS bietet sich ein herrlicher Blick nach draußen. Im Sommer gelangt man über Schiebetüren bequem auf den Balkon. 2 DER BAUSTOFF HOLZ prägt in Kombination mit der großflächigen Verglasung die Optik der Fassade. 3 MIT HILFE EINER Glasflügeltür wird in der oberen Wohnung die Diele vom Wohnbereich abgetrennt. 4 DAS WANDELEMENT separiert die dahinter befindliche Dusche vom Rest des Badezimmers, zu dem im OG auch eine Badewanne gehört. 4
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