wenn Sie dieses Magazin in Händen halten, dürfen Sie es hoffentlich bei angeneh men Temperaturen durchblättern und lesen. Während ich das Editorial schreibe, hat es draußen knapp unter 40 Grad Celsius. Wir alle schwitzen jetzt bereits fast zwei Wochen an einem Stück. Glücklich, wer zu Hause ein System einsetzen kann, das zu jeder Jahreszeit für ein angenehmes Wohnklima sorgt. Verfügt eine Wärmepumpe zum Beispiel über eine Kühlfunktion, kann sie den Heizprozess im Sommer einfach mal umkehren. Statt Wärme aus der Umwelt ins Gebäude zu transportieren, wird überschüssige Wärme aus den Innenräumen abgeführt. Über das Verteilsystem – ideal sind Fußboden-, Wand- oder Deckenheizsysteme oder Wärmepumpenheizkörper – zirkuliert dabei angenehm temperiertes Wasser, das die Raumtemperatur sanft senkt. Wer unter der Schräge lebt, hat ein zusätzliches Problem mit dem Wärmeeintrag über die Dachflächenfenster. Hitzeschutz können Rollläden bieten, dazu mehr ab Seite 58 in dieser Ausgabe. Fakt ist: Perspektivisch benötigen wir Menschen ein ganzes Bündel an Sonnenund Hitzeschutzlösungen, damit wir bei veränderten Klimabedingungen vernünftig leben können. Dafür müssen die Häuser entsprechend umgebaut und saniert werden. Wer im Eigenheim lebt, hat es in der eigenen Hand, die nötigen Maßnahmen umzusetzen.
Seit über 50 Jahren publizieren wir in „Althaus modernisieren“ Ratgeberbeiträge, die sich mit den Themen Dämmung, Fenster, Heizung und Klima auseinandersetzen. Da jedes Haus in gewisser Weise ein Solitär ist, benötigen die Modernisierungswilligen vorab einen Sanierungsfahrplan, der von Experten erstellt wird. Dann lassen sich die Maßnahmen in vernünftige Schritte einteilen.
Ein anderes Thema: Es geht um eine Schnapszahl. Genauer gesagt um die Zahl 33. Damit Sie sich nicht verwundert die Augen reiben, kommt nach der kurzen Vorrede sogleich die Auflösung: Im Sommer 1993 habe ich die Chefredaktion von „Althaus modernisieren“ übernommen. Jetzt ist es doch mal an der Zeit, vor allem Ihnen als treue Leserinnen und Leser zu danken. Ohne Ihr Vertrauen in die Zeitschrift wäre diese Erfolgsgeschichte nicht möglich gewesen. Und natürlich, so viel Ehrlichkeit muss sein, haben wir es unseren Anzeigenkunden zu verdanken, dass Sie unser Magazin in gedruckter Form zu einem vernünftigen Preis erwerben können. Was die Zukunft bringt – die digitale Welt und vor allem KI lassen grüßen – das wissen wir im Augenblick noch nicht, aber das wusste ich vor 33 Jahren auch nicht so genau.
Und jetzt viel Freude beim Lesen unseres Magazins.
Kurt Jeni, Chefredakteur
VIEL MEHR TAGESLICHT FÜRS FAMILIENLEBEN UNTERM DACH
REPORTAGEN
Glasanbau
10 Rückzugsort im Wienerwald Bäckerhaus
18 Der alte Charme blieb erhalten Reihenhaus
24 Der Star ist die neue Wärmepumpe Bauernhaus
76 Lebensmittelpunkt unterm Dach
RATGEBER
30 Wärmepumpen ersetzen Öl und Gas
51 Garagen & Carports mit viel Nutzen
54 Haustür als Multifunktionstalent
58 Hitzeschutz unterm Dach: Rollläden
LIVE VOR ORT
60 Wohlfühlklima für die Zukunft: Bei der umfassenden Sanierung einer Altbauwohnung haben Klimaplatten auch das Schimmelproblem gelöst HAUSTÜR SAGT
LIVING
64 Die neuen Bäder präsentieren sich als persönliche Rückzugsorte
70 Bei der Inneneinrichtung zeigen sich vermehrt farbenfrohe Optiken
SERVICE
03 Editorial
06 News & Trends
74 Schaufenster: Für Sie ausgesucht
82 Vorschau
83 Adressen/Impressum
100 Jahre Einbauküche
Als Ernst May, Architekt und Stadtplaner 1925 im Rahmen des Wohnungsbauprojektes „Neues Frankfurt“ die erste studierte Architektin Österreichs, Margarete Schütte-Lihotzky, nach Frankfurt holte, sollte sie bei der Planung passender Einbauküchen vor allem den Forderungen der Zeit gerecht werden: nach Standardisierung, schneller, kostengünstiger Produktion, effizienter Raumnutzung auf wenigen Quadratmetern sowie Ergonomie, Hygiene und Pflegeleichtigkeit. Das Ziel war es, Formen und Funktionen der Küche so genau aufeinander abzustimmen, dass die tägliche Küchenarbeit schnell und leicht von der Hand ging. Was dabei entstand, ging allerdings weit über diese historischen Entstehungsbedingungen hinaus, denn Schütte-Lihotzkys „Frankfurter Küche“ wurde zum Urtyp der modernen Einbauküche, wie wir sie heute kennen – und damit zu einem Meilenstein der Architekturgeschichte.
Anlässlich dieses besonderen Jubiläums bringt Häcker die „Limited Edition 1926“ heraus, welche die Qualitätsansprüche und die Einfachheit der Frankfurter Küche von 1926 aufgreift und neu interpretiert. www.haecker-kuechen.de
Beispielhafte Darstellung der „Limited Edition 1926“ (individuell konfigurierbar) in Panorama-Blau.
Intelligente Kombination von Solar- und Klimaanlagen
Klimaanlagen haben in Deutschland einen denkbar schlechten Ruf – sie gelten als teuer, energiehungrig und umweltschädlich. Doch trotz eines schlechten Leumunds und vergleichsweise moderater Durchschnittstemperaturen in Mitteleuropa zog die Nachfrage nach Klimaanlagen in den letzten Jahren deutlich an. Den hohen Stromverbrauch von Klimaanlagen spüren die Betreiber im Geldbeutel. Wird die Klimaanlage mit Netzstrom betrieben, summieren sich die Kosten für die Kühlung eines Raums schnell auf 150 Euro im Jahr. „Wer hingegen Solarstrom vom eigenen Dach nutzt, kann die Stromkosten für die Klimaanlage um rund 65 Prozent senken“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. „Damit der steigende Energiebedarf für Klimaanlagen und industrielle Kühlprozesse nicht dazu führt, dass mehr teurer Graustrom genutzt wird und in Folge der CO₂-Ausstoß steigt und die weltweiten Klimaschutzziele gerissen werden, muss Kälte in Zukunft zwingend aus Erneuerbaren Energien erzeugt werden. Die perfekte Lösung ist die Kombination von Solar- und Klimaanlagen, denn die Sonne scheint immer dann, wenn auch der Bedarf nach Hitzeschutz am höchsten ist – an warmen, sonnigen Sommertagen.“ www.solarwirtschaft.de
Matthias Zott, SchwäbischHall-Bausparexperte
Lohnt sich Bausparen für junge Leute? In Deutschland gibt es derzeit zwischen 22 und 27 Millionen Bausparverträge – rechnerisch hat damit etwa jeder zweite Haushalt einen. Lange galt Bausparen als Standardweg ins Eigenheim. Doch passt das noch? Gerade in unsicheren Zeiten wächst der Wunsch nach planbarer Finanzierung. Schwäbisch Hall-Bausparexperte Matthias Zott ordnet ein: Gerade für junge Menschen bietet Bausparen oft einen guten Einstieg in den Vermögensaufbau. Wer früh beginnt, hat mehr Zeit, Eigenkapital für spätere Wohnvorhaben aufzubauen. Zudem profitieren insbesondere Berufseinsteiger mit niedrigeren Einkommen von staatlichen Förderungen wie der Wohnungsbauprämie, der Arbeitnehmersparzulage oder Wohn-Riester beziehungsweise künftig der neuen Eigenheimrenten-Förderung. Wer seinen Bausparvertrag vor dem 25. Lebensjahr abschließt, kann das angesparte Guthaben inklusive Wohnungsbauprämie später auch ohne wohnwirtschaftliche Bindung verwenden. „Was vielen nicht bewusst ist: Die Einkommensgrenzen für Förderungen wurden angehoben. Damit können zum Beispiel heute rund 70 Prozent der Bevölkerung die Wohnungsbauprämie bekommen. Es profitieren also nicht nur junge Menschen, sondern auch Familien, Sanierer oder Anschlussfinanzierer“, sagt Zott. www.schwaebisch-hall.de
Expertentipp des VPB
Bestandsaufnahme Haus: Keller
Vor dem Kauf eines Hauses gilt es, sich ein genaues Bild von der Bausubstanz zu machen. Auch wer bereits im Eigenheim lebt, sollte den Zustand im Blick behalten. So vermeidet man Folgeschäden, erspart sich unnötige Kosten – und erhält den Wert des Hauses. „Bauphysikalisch sollte man sein Haus immer als Gesamtsystem betrachten“, rät Klaus-Dieter Hammes, der das Regionalbüro des Verbands Privater Bauherren (VPB) in Aachen leitet. „Eine darauf abgestimmte, professionelle und unabhängige Beratung ist unverzichtbar, um Schäden durch falsch konzipierte Sanierungen zu vermeiden.“ Zu den wichtigen Einzelbereichen des Hauses zählt der Keller. „Da dort in der Regel niedrige Raumtemperatur und hohe Luftfeuchtigkeit zusammenkommen, sind Keller anfällig für Schimmel“, weiß Hammes. „Wer ein Haus im Bestand kaufen möchte, sollte dort besonders gut hingucken.“ Am besten, man zieht einen unabhängigen Bausachverständigen wie die aus dem Netzwerk des VPB zurate. Ein Kennerblick entdeckt auch Mängel, die Laien nicht auffallen würden. Dies vermeidet spätere böse Überraschungen und Kosten. Hausbesitzer können Schimmelbildung vorbeugen, indem sie ihren Keller im Frühling gründlich durchlüften. „Damit die Luft optimal zirkulieren kann, sollten die Außenwände frei sein“, empfiehlt Hammes. „Wer Möbel und Gegenstände ein Stück in den Raum hineinrückt, hat außerdem freie Sicht auf die Wände, um diese zu prüfen.“ Wichtig sei, betont Hammes, den Keller in den warmen Monaten nur bei kühlen Außentemperaturen zu lüften: „Warme Luft speichert mehr Feuchtigkeit, die sie beim Einströmen in die kühlen Kellerräume in Form von Kondenswasser an die Wände abgibt.“ Dies begünstigt Schimmelbildung. Den Keller gilt es auch in anderer Hinsicht trocken zu halten: indem man die Rückstausicherung an Waschmaschine, Spülbecken oder in Bodenabläufen auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. „Rückstausicherungen sind notwendig, wenn Abwasser unterhalb der sogenannten Rückstauebene – üblicherweise die Straßenkante – abgeleitet wird“, erklärt Hammes. Der Hintergrund: Wenn heftige Niederschläge die Kanalisation überlasten, drücken diese das Abwasser zurück in die Grundstücksentwässerungsanlagen der umliegenden Häuser. „In Abstellräumen reicht häufig ein Rückstauverschluss mit Pendelklappe“, sagt Hammes. „Auch wenn kein Gefälle zum Kanal besteht, ist eine kontinuierliche Entwässerung von Nöten.“ Dann kommt üblicherweise eine Abwasserhebeanlage zum Einsatz. www.vpb.de
So sehen viele Kellerwände bei Altbauten aus: Feuchtigkeit hat zu Abplatzungen und Schäden an der Putzoberfläche geführt. Der Sachverständige misst im Bild die Feuchtigkeit und gibt dann Empfehlungen für die fachgerechte Sanierung.
Zum Tag des Bades am 19. September 2026 laden die Bad-Profis in Ihrer Nähe unter dem Motto „Mein gutes Bad“ dazu ein, sich in ihren Ausstellungen inspirieren und ganz unverbindlich beraten zu lassen.
Hilfestellung beim Badumbau: Eine professionelle Vorbereitung ist die beste Grundlage für eine moderne Badsanierung. Denn das Bad von der Stange gibt es nicht. Professionelle Badplaner sind in den Badstudios des Handwerks und den Ausstellungen des Großhandels zu finden.
Tag des Bades 2026
Wie Ihr Bad-Traum Realität werden kann
Träumen Sie immer noch von einem schönen neuen Bad? Und fragen sich, wie es ausgestattet sein muss, damit es auch in zehn Jahren noch auf dem neuesten Stand ist? Oder sich Ihren steigenden Komfortbedürfnissen anpassen kann? Ihrem Lifestyle, Ihrem Geschmack? Welche Einrichtungsund Styling-Trends sich heute im Bad umsetzen lassen? Antworten erhalten Sie am Tag des Bades. Dann laden die Bad-Profis in Ihrer Nähe unter dem Motto „Mein gutes Bad“ dazu ein, sich in ihren Ausstellungen inspirieren und ganz unverbindlich beraten zu lassen.
Ein Bad zu planen und zu realisieren ist keine Kleinigkeit. Kosten- und Gestaltungsfragen sind so aufwendig und komplex wie bei kaum einem anderen Wohnbereich. Zudem ist die Planung von persönlichen Bedürfnissen bestimmt. Schließlich geht es nicht nur um eine reibungslose Organisation des Alltags, sondern auch um Körperpflege und Regeneration, um Gesundheit und Selbstständigkeit.
Illustration: Björn Steinmetzler, Vereinigung
Mit dem Tag des Bades am 19. September wollen wir sichtbar machen: Mein gutes Bad –das ist so individuell wie mein Lebensstil.
erklärt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. (VDS), den Zweck des Aktionstags.
Aber mit der richtigen Unterstützung ist die Realisierung eines neuen Badezimmers vielleicht leichter, als man denkt.
Nur ein Bad, das passt, ist ein gutes Bad Professionelle Beratung fängt nicht bei dem Design Ihres Traumbads an, sondern bei der Frage, was Sie brauchen, um sich im Bad wohlzufühlen, welche Funktionen es erfüllen soll, und wie es sich am besten in Ihre Lebensplanung einfügen kann – technisch, energetisch, architektonisch, zeitlich, budgetär. Und natürlich in einem Stil, der zu Ihnen passt. Nur so erhalten Sie ein nachhaltig gutes Bad.
Moderner Bad-Standard für mehr Komfort im Alltag, Sicherheit und Lifestyle-Feeling Ein gutes Bad ist den Aufwand wert. Bodenebene Dusche, bedienungsfreundliche und energiesparende (Thermostat-) Armaturen, ergonomische Badewanne, Waschplatz und moderne Badmöbel mit gut strukturiertem Stauraum und integrierter LED-Beleuchtung, Handtuchheizkörper oder Fußbodenheizung, reinigungsfreundliche Oberflächen oder ein modernes, eventuell mit Duschfunktion ausgestattetes WC: Der Komfortgewinn durch eine moderne Ausstattung
wertet den Alltag auf und wirkt belebend – das Bad wird zum Rückzugsort. Als Altersvorsorge begriffen ist ein modernes, sich an verändernde Anforderungen anpassbares Badezimmer zudem die beste Garantie für ein lange selbstbestimmtes Leben.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt
„Das Bad ist kein Zimmer wie jedes andere – es ist der einzige Raum, den wir wirklich für uns allein haben, und damit ein Stück Lebensqualität. Genau das wollen wir mit dem Tag des Bades sichtbar machen: Mein gutes Bad – das ist so individuell wie mein Lebensstil“, erklärt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. (VDS), den Zweck des Aktionstags. „In Zeiten großer Veränderungen ist es schwer, den Mut und den richtigen Zeitpunkt für Bau- oder Umbau-Projekte zu finden. Es ist kaum absehbar, wie es morgen mit Förderungen und der allgemeinen Kostenentwicklung aussieht. Sicher ist hingegen der Sanierungsbedarf vieler privater Bäder in Deutschland zur Bewältigung der Energiewende und der Altersentwicklung unserer Gesellschaft. Da muss früher oder später jeder ran – heute besser als morgen.“ www.gutesbad.de
Foto: Oliver Dietze; Vereinigung
Deut sche
Ein zweites Zuhause im Grünen
Mitten im Biosphärenpark Wienerwald hat sich eine Familie ihren Traum vom Leben im Grünen erfüllt. Aus einem sanierungsbedürftigen Einfamilienhaus aus den 1970er-Jahren ist ein moderner Rückzugsort entstanden.
VORHER: Ein Abriss des Gebäudes war nie eine Option. Die Familie entschied sich bewusst für den behutsamen Umgang mit Bestand und Ressourcen.
Die Sanierung zeigt eindrucksvoll, wie selbst problematischer Bausubstanz mit Kreativität und Sorgfalt neues Leben eingehaucht werden kann.
Foto: Christoph Welkovits
Der alte Anbau wich einer klaren, modernen Erweiterung: offen, hell und ohne räumliche Begrenzung.
Anstelle eines Abrisses entschieden sich die Bauleute bewusst für die Sanierung. Die alten Mauern sollten nicht weichen, sondern Grundlage für Neues sein, nachhaltig und mit Respekt vor dem, was bereits da war. Mit dem Studio Stark fanden sie den passenden Partner für ihre Idee: ein Architekturbüro, das denselben Anspruch an ressourcenschonendes Bauen und klare Gestaltung teilt. „Abriss ist für uns nicht mehr zeitgemäß“, erklärt Architekt Birk Stauber vom Wiener Büro. „Wir wollten die graue Energie bewahren und zeigen, welche Qualitäten in unscheinbaren Gebäuden schlummern können.“ Da ein Teil der Bausubstanz durch frühere Umbauten kaum erhaltenswert war, erforderte es hier Fingerspitzengefühl. Doch den Bauleuten – einer amerikanischen Familie – ging es nicht allein um ökologisches Bauen, sondern um ein Zuhause, das ihre Lebensfreude, ihren Sinn für Schönheit und ihre Liebe zu gemeinsamen Momenten widerspiegelt.
Wohnen mit Ideenreichtum: Mit einem flexiblen Grundriss und viel Kreativität verwandelten die Architekten das Haus in ein helles, großzügiges Zuhause. Der bestehende, marode Anbau wurde entfernt und
Ein offener, barrierefreier Raum bildet das Herz des Hauses. Ein Ort zum Kochen, Spielen, Arbeiten und Feiern, an dem die Familie zusammenkommt.
Zusammengefaltet und als unauffälliges Glaspaket auf der Terrasse geparkt, öffnet die Glas-Faltwand den Innenraum vollständig zur Landschaft.
Uns war wichtig, dass die Konstruktion so leicht wie möglich wirkt. Die Profile treten optisch zurück – übrig bleiben Raum, Licht und Landschaft.
Birk Stauber, Architekt
Hochwertige und natürliche Materialien wie Sichtbeton, Holz und Glas unterstreichen das nachhaltige Gestaltungskonzept.
Fließende Übergänge zwischen drinnen und draußen – auch die Outdoor-Küche ist perfekt ins attraktive Wohnen eingebunden.
durch einen neuen ersetzt. Dabei wurde der Grundriss vollständig neu strukturiert: Der ursprüngliche Eingangsbereich wich einem lichtdurchfluteten Homeoffice – ein Ort, der Arbeit und Rückzug harmonisch verbindet.
Eine neu angelegte Terrasse mit Pool und Außenküche lädt dazu ein, den Sommer vor allem draußen zu genießen.
Innen entstanden offene, von Tageslicht durchflutete Räume: ein neuer Eingangsbereich, ein helles Homeoffice und im Dachgeschoss ein großzügiger Spielraum für die Kinder, mit Netzen und Kletterelementen als kleine Abenteuerlandschaft.
Zur Südterrasse hin lassen sich die GlasFaltwände flexibel in zwei Richtungen öffnen. Der wegfaltbare Eckpfosten schafft eine komplett offene Ecke – für ein Wohnerlebnis ohne Trennung.
Herzstück des Hauses ist ein offener Begegnungsbereich, der weit mehr bietet als eine klassische Wohnküche. Hier kommt alles zusammen – Kochen, Spielen, Arbeiten und Feiern. Großzügige Glas-Faltwände öffnen den Raum zur sonnigen Terrasse und lassen das Familienleben mühelos zwischen drinnen und draußen stattfinden.
Offenheit, die verbindet: Für diese außergewöhnliche Transparenz entschieden sich Architekt und Bauherren für das Glas-FaltwandSystem „Ecoline“ von Solarlux. Zwei über Eck angeordnete Anlagen – eine mit fünf, die andere mit sechs Flügeln – bieten maximale
Handwerkskunst mit Detail: Die von einem örtlichen Schreiner gefertigte Treppe kommt ohne sichtbare Verschraubungen aus und fügt sich mit ihrer filigranen Anmutung harmonisch in das Gesamtbild des Hauses ein.
Gestaltungsfreiheit. Die Elemente lassen sich nach rechts oder links bewegen und parken im geöffneten Zustand platzsparend zur Seite.
Ausschlaggebend für die Wahl war, so Architekt Birk Stauber, die hohe Wertigkeit und Vielseitigkeit des Systems: „Wir haben verschiedene Systeme geprüft, doch Solarlux überzeugte uns durch seine technische Qualität – insbesondere durch den wegfahrbaren Eckpfosten und die Möglichkeit, die Glasflächen vollständig zu öffnen.“
Auch im geschlossenen Zustand bleibt das Wohnerlebnis flexibel: Eine integrierte Drehtür, die sich um 180 Grad öffnen lässt, dient als komfortabler Zugang zur Terrasse.
Durch ihre filigrane Profilkonstruktion mit einer Ansichtsbreite von nur 99 Millimetern wirkt die Glas-Faltwand besonders leicht und elegant. „Ist die Glas-Faltwand geöffnet, scheint sich das Haus aufzulösen. Innen und Außen verschmelzen zu einer Einheit. Genau das war unser Ziel: Freiheit und Offenheit erlebbar zu machen,“ fasst Stauber zusammen.
Natürlich schön und langlebig: Auch bei der Materialwahl stand Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Sichtbeton, Holz und Glas bilden ein harmonisches Zusammenspiel. Ehrlich, robust und zeitlos schön. Die Architektur darf Patina bekommen, darf zeigen, dass sie mit der Zeit lebt.
Im Badezimmer wurden alte Dachbalken freigelegt und mit viel Sorgfalt restauriert. Ein schönes Detail, das Geschichte sichtbar macht.
Begrünte Flachdächer, energieeffiziente Haustechnik und die Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben ergänzen das ökologische Konzept. So entstand aus einem sanierungsbedürftigen Gebäude ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Bestand und Zukunft harmonieren können. Dieses Haus strahlt Nachhaltigkeit, Schönheit, Verbundenheit und Spielfreude aus – Werte, die den Bauherren besonders am Herzen liegen. I
Haus mitten in der Natur
BAUJAHR 1970er-Jahre
NUTZFLÄCHE 240 m2
AUFGABE
aufwendige Sanierung mit Anpassung an die modernen Bedürfnisse seiner Bewohner
MATERIALIEN
Sichtbeton, Holz und Glas, Glas-Faltwand-System „Ecoline“, Hersteller Solarlux, www.solarlux.com
ARCHITEKTEN
Studio Stark, www.studiostark.at
Der liebevoll gestaltete Spielraum lädt zum Toben ein. Er entstand aus dem einst abgehängten Dachstuhl.
Fotos: Christoph Welkovits für Solarlux
Klassik neu erweckt: Die historische Fassadenstruktur wurde behutsam mit Stuckarbeiten nachgebildet. Die Fensterproportionen, Tiefe, Sprossen und helle Farbe betonen den ruhigen, ausgewogenen Rhythmus der Fassade.
Ein Haus mit Geschichte
Wenn Häuser erzählen könnten, würde dieses hier ganze Kapitel über vergangene Jahrhunderte füllen. Jetzt wurde es behutsam renoviert, ohne den alten Charme zu zerstören.
Pure Harmonie: Warme Beigetöne, an den Wänden, Holzboden und sanfte Deckenrundungen erzählen still von einem Haus, das viel gesehen hat.
Im Esszimmer unter dem sanft geschwungenen Gewölbe wird die Geschichte des Hauses spürbar. Weiches Tageslicht macht den Moment stiller.
Im Inneren zeigt sich die Persönlichkeit des Hauses: Kein Winkel ist rechtwinklig – jede Wand folgt dem Straßenverlauf. Spuren der Zeit.
Das Fenstermodell Amber: charmant, Holz/Aluminium, schlanke, proportional ausgewogene Rahmen – ideal für Sanierungen. Weiße, versetzte Rahmen mit Sprossen wirken klassisch und zeitlos. Sie passen perfekt zum Wohnstil dieses Hauses.
Wir haben mit der Renovierung sogar ein Jahr gewartet, um genau dieses Fenstermodell einbauen zu können. Denn wir wussten: Es wird perfekt zu unserem Haus passen. Baufamilie
Helles, liebevoll gestaltetes Badezimmer – das sanfte Tageslicht sorgt sofort für Ruhe und Wohlbefinden.
Die Farbharmonie erhält durch die Vorhänge einen gestalterischen Akzent. Die auch formal stimmige Fenstertür in der Nische ermöglicht den Zugang ins Freie.
Ruhiges, harmonisches Schlafzimmer. Das Fenster setzt einen eleganten Akzent und bringt angenehme Helligkeit. Naturtöne, warme Stoffe und die strukturierte Wand hinter dem Bett schaffen Gemütlichkeit.
Die Bauherren hatten ein Ziel: Dieses Haus sollte nicht einfach nur erneuert, sondern in seinem ursprünglichen Charakter wieder erlebbar werden. Das sogenannte „Bäckerhaus“ – ein Gebäude mit Geschichte, das seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts besteht – wurde mit viel Liebe, Feingefühl und Respekt vor seiner Vergangenheit restauriert. Die Seele blieb erhalten, das feine Gespür für Ästhetik ist an jeder Stelle des Gebäudes zu spüren. Das beginnt schon bei der Fassade. Die historische Fassadenstruktur wurde behutsam durch präzise Stuckarbeiten und eine harmonische Neuaufteilung der Fenster nachgebildet. Die dezente Farbgestaltung sorgt dafür, dass sich das Haus unaufdringlich in die Umgebung eingliedert. Gerade die Fenster spielen hier überhaupt eine Schlüsselrolle: Ihre Proportionen, Tiefe, die Sprossen und die helle Farbe fügen sich nahtlos in die klassische Gestaltung ein und betonen den ruhigen, ausgewogenen Rhythmus der Fassade.
Der besondere Charme blieb erhalten Im Inneren offenbart das Haus seine ganz eigene Persönlichkeit. Kein Winkel ist rechtwinklig – jede Wand folgt dem ursprünglichen Straßenverlauf. Besonders im Esszimmer, unter dem sanft geschwungenen Gewölbe, wird die Geschichte des Hauses spürbar. Durch die Fenster fällt weiches Tageslicht. Das warme Beige der Wände, der Holzboden und die zarten Rundungen der Decke erzählen von einem Haus, das schon vieles gesehen hat. Die Fenster fügen sich durch die Sprossen und die feine Profilierung harmonisch in die historischen Räume ein.
Wunsch der Baufamilie war ein helles, liebevoll gestaltetes Badezimmer, das durch das sanfte Tageslicht sofort eine wohltuende Stimmung ausstrahlen sollte. Dazu ein ruhiges, harmonisches Schlafzimmer: Naturtöne, warme Stoffe und eine strukturierte Wand sorgen für eine gemütliche, entspannte Atmosphäre.
Bei der Auswahl der Fenster fiel die Entscheidung bewusst auf Josko. Ursprünglich war geplant, klassische Kastenfenster einzubauen, doch der Wunsch, die historischen Laibungen zu erhalten, führte zu einer anderen Lösung. Das gewählte Fenstermodell Amber vereint die Wärme von Holz im Innenraum mit der Langlebigkeit von Aluminium außen – ein Fenster für Generationen.
Das Haus zur alten Bäckerei im Innviertel ist ein Beispiel dafür, wie historische Architektur in neuem Licht erstrahlen kann. I
Haus zur alten Bäckerei
OBJEKTTYP
Einfamilienhaus
BAUJAHR zweite Hälfte 18. Jahrhundert
PROJEKTART
Sanierung Stil New Classic
PRODUKTE
Fenster, Ganzglassysteme, Terrassentür: Amber Holz/Aluminium Innen: Fichte in einem warmen Weiß
Außen: Aluminium in Seidengrau
HERSTELLER
Josko Fenster und Türen
Josko Straße 1
A-4794 Kopfing
Telefon +43 (0)7763/2241-0 office@josko.at www.josko.com
Die Fenster mit dem elegantem Griff bieten viel Licht und setzen einen ruhigen, klaren Kontrast zur lebendigen Wandgestaltung.
Fotos: Heidemarie Pleschko für Josko
Das Ruheplätzchen vor dem Haus mit der Außeneinheit der Luft/Wasser-Wärmepumpe als fotogener Hintergrund: Cathrin Geils sieht der Zukunft des Heizens ganz entspannt entgegen, denn mit der Wärmepumpen-PVKombination ist ihr Haus zu einem beträchtlichen Anteil energetisch unabhängig.
Jetzt energetisch zukunftsfähig
Mit nur wenigen Maßnahmen und ohne zusätzliche Fassadendämmung hat Familie Geils aus Rotenburg an der Wümme ihr Reihenhaus auf eine Luft/WasserWärmepumpe umgestellt.
Das eigene Reihenhaus energetisch zukunftsfähig zu machen, also auch ohne Gasheizung, das war das Ziel von Frank und Cathrin Geils. Ihre Wahl fiel auf eine Luft/Wasser-Wärmepumpe, die sie zu über 50 Prozent mit eigenproduziertem Strom betreiben. Damit ist die Familie vor unkalkulierbaren Kostensteigerungen von fossilen Brennstoffen sicher. Das Reihenhaus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche ist typisch für das Baujahr 1968 –solide, aber energetisch ineffizient. Die Gebäudehülle ließ Familie Geils größtenteils unberührt und entschied sich für kleine Maßnahmen mit großer Wirkung. Der Umbau erfolgte demnach
mit minimalinvasivem Aufwand: Keine Dachoder Fassadendämmung, kein Fenstertausch, sondern nur die Dämmung der obersten Geschossdecke und der Fensternischen hinter den Heizkörpern sowie der Einbau drei neuer Heizkörper für eine effizientere Verteilung der von der neuen Luft/Wasser-Wärmepumpe gelieferten Wärme.
Die Außeneinheit der Luft/Wasser-Wärmepumpe platzierte Frank Geils neben der Haustür unter dem Küchenfenster – installationstechnisch optimal, weil die Anbindeleitungen in den ehemaligen Heizungskeller nur kurz sind. Und auch die geringen Laufgeräusche stören niemanden.
„Zusätzlich wurde eine PV-Anlage installiert. Meine Nachbarn konnten also ganz konkret sehen, wie einfach auch energetisch nicht so günstige Bestandsgebäude auf diese nachhaltige Wärmetechnik umgestellt werden können. Das hat einen spürbaren Sogeffekt erzeugt“, erzählt Frank Geils.
„Unser Heizungstausch hat wie eine Initialzündung gewirkt“, berichtet Frank Geils. Als der SHK-Handwerksmeister vor rund zwei Jahren im Rahmen der Renovierung seines Reihenhauses den Heizungstausch vornahm, war das schnell das Gesprächsthema in der Nachbarschaft. Inzwischen haben die beiden Nachbarhäuser und diverse andere in der Siedlung nachgezogen. Nicht ohne Grund, denn die Umstellung zahlt sich aus.
Das Energiekonzept im Detail: Das Herzstück des neuen Heizsystems bildet die Luft/ Wasser-Wärmepumpe „aroTHERM plus“ mit 5,4 Kilowattstunden Heizleistung. Ergänzt wird sie durch einen Warmwasserspeicher vom Typ „uniTOWER plus“ sowie eine Photovoltaik-
Der Standort der Außeneinheiten jeweils im Eingangsbereich war nur kurz ein Thema: Die Wärmepumpen sind so leise, dass sie selbst unter Volllast kaum zu hören sind, so die Anwohner.
Mit der neuen Heiztechnik lässt es sich während der kalten Jahreszeiten in allen Räumen einfach schöner und behaglicher wohnen.
anlage mit 5,7 Kilowattpeak Leistung und einem Batteriespeicher.
In den vergangenen zwei Jahren hat das berufstätige Ehepaar pro Jahr im Schnitt etwa 7000 Kilowattstunden Strom verbraucht. Mehr als die Hälfte dieses Verbrauchs haben sie über die eigene PV-Anlage erzeugt und zu gut zwei Drittel selbst direkt verbraucht und 1346 Kilowattstunden haben sie eingespeist, wie die Auswertung über die „myVaillant“-App
Eine Häuserzeile aus vier Einheiten, energetisch unterschiedlich saniert – aber drei davon werden bereits durch identische Luft/WasserWärmepumpen vom Typ „aroTHERM plus“ beheizt.
Effiziente Stromerzeugung auf dem eigenen Hausdach: Inzwischen verfügen weitere Reihenhäuser über Photovoltaikanlagen.
„In aller Regel reicht die vorhandene Wärmeverteilung auch in nur teilsanierten Altbauten mehr als aus, um die Wärmepumpen effizient betreiben zu können“
Frank Geils, SHK-Handwerksmeister
SHK-Handwerksmeister Frank Geils (rechts) und Vaillant-Verkaufsberater
Stefan Reichelt sehen die Luft/Wasser-Wärmepumpe auch in nur teilsanierten Bestandsbauten als wesentlichen Baustein der Wärmewende.
Die witterungsgeführte Funk-Regelung „sensoCOMFORT“ ist einfach zu bedienen und hilft dabei, Energie zu sparen.
zeigt. „Im Ergebnis haben wir also noch etwa 4300 Kilowattstunden Strom zukaufen müssen“, rechnet Frank Geils vor: „Bei einem Strompreis von 30 Cent pro Kilowattsunde macht das am Ende Energiekosten von nur noch 1290 Euro pro Jahr aus.“
Reihenhaus
BAUJAHR 1968
WOHNFLÄCHE 140 m²
DÄMMUNG
Geschossdecke und Fensternischen hinter den Heizkörpern
PHOTOVOLTAIK
Module mit 5,7 Kilowattpeak
Leistung, Batteriespeicher
HEIZECHNIK
Luft/Wasser-Wärmepumpe aroTHERM plus WARMWASSER
uniTOWER plus, 185 Liter, 3 neue Heizkörper
HERSTELLER
Vaillant www.vaillant.de
Die Modernisierungskosten von rund 50 000 Euro für die Luft/Wasser-Wärmepumpe samt Warmwasserspeicher und PV-Anlage hat eine staatliche Förderung von rund 20 000 Euro spürbar abgefedert. Auf den ersten Blick erschien die Investition höher als bei einem konventionellen Heizungstausch. Doch wie Cathrin Geils betont: „Mit der CO₂-Bepreisung auf Gas ist das eine Milchmädchenrechnung. Die Preise für fossile Brennstoffe werden künftig stärker steigen als bisher. Mit der elektrischen Luft/Wasser-Wärmepumpe, die zu über 50 Prozent durch Strom vom eigenen Hausdach angetrieben wird, sind wir aber vor diesen unkalkulierbaren Kostensteigerungen sicher.“ I Reportage Wärmepumpe
Aber die Umstellung zahlt nicht nur auf die Energiekosten, sondern auch auf Nachhaltigkeit ein. Denn auf einen Teil Antriebsenergie
kommen fast drei Teile nachhaltige Umweltwärme. Frank Geils betont: „Wir schonen mit unserer neuen Heizungsanlage nicht nur die Umwelt, sondern gleichzeitig den Geldbeutel – und das auf Jahre hinaus.“
Die Kosten-Nutzen-Analyse
Fotos: Vaillant
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Ratgeber
Die smarte Wahl
Wenn die Heizanlage in einem Altbau modernisiert werden soll, stellen sich Eigentümer häufig folgende Frage: Sind Wärmepumpen eine realistische Alternative zu Gas oder Öl? Entgegen der weitverbreiteten Annahme, Wärmepumpen seien nur für Neubauten rentabel, belegen Studien aus der Praxis längst das Gegenteil.
Lange Zeit herrschte der Irrglaube, dass die Wärmepumpe eine ineffiziente und teure Lösung für alte Gebäude ist. Diese Skepsis speiste sich vor allem aus den Kinderkrankheiten früherer Gerätegenerationen, die den spezifischen Anforderungen von Bestandsbauten oft nicht gewachsen waren. Doch die technologische Entwicklung ist seither rasant vorangeschritten. Heutige Systeme sind leistungsfähiger, flexibler und arbeiten unter Bedingungen, die vor einem Jahrzehnt noch als undenkbar galten. Um die tatsächliche Leistungs-
fähigkeit moderner Wärmepumpen zu bewerten, ist daher ein Blick auf aktuelle, empirische Daten unerlässlich.
Effizienz ist keine Frage des Baujahrs
Der Schlüsselindikator für die Effizienz einer Wärmepumpe ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie beschreibt das Verhältnis von erzeugter Wärme zum eingesetzten Strom im Jahresdurchschnitt. Mithilfe von entsprechenden Rechnern lässt sich diese messen. Beispiel: Produziert eine Anlage aus einem Teil Strom drei
Teile Wärme, beträgt die JAZ 3. Für Altbauten gilt ein solcher Wert bereits als wirtschaftlich.
Die Ergebnisse von wissenschaftlichen Feldtests wie denen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) widerlegen alte Vorurteile gegenüber Wärmepumpen eindrücklich. Die Studienergebnisse zeigen, dass marktübliche Luft-Wasser-Wärmepumpen in Bestandsgebäuden im Schnitt Werte von 3,1 bis 3,3 erreichen. Systeme, die auf Erdwärme zurückgreifen, erreichten sogar eine JAZ von durchschnittlich 4,1.
Selbst Sorgen vor außergewöhnlich strengen Wintern sind unbegründet.
Während einer Kälteperiode mit Durchschnittstemperaturen von –3,6 Grad Celsius arbeiteten die Anlagen laut ISE immer noch mit einer JAZ von 2,3 – sie lieferten also mehr als doppelt so viel Wärmeenergie, wie sie an Strom verbrauchten. Ein Blick nach Skandinavien, wo pro Kopf am häufigsten Wärmepumpen verbaut werden, bestätigt die uneingeschränkte Wintertauglichkeit der Technologie.
Technologischer Fortschritt macht es möglich
Zwei Innovationen waren entscheidend für die effiziente Nutzung von Wärmepumpen im Gebäudebestand.
Zum einen ermöglichen moderne Hochtemperatur-Wärmepumpen mittlerweile einen effizienten Betrieb bei Vorlauftemperaturen von bis zu 80 Grad Celsius. Früher wäre dies nicht ausreichend gewesen, um genug Wärme für die Heizkörper zu erzeugen. Technisch wird dies oft über spezielle Kältekreisläufe wie Zweikreis-Systeme oder neue
Aktuelle Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten mit dem natürlichen Kältemittel Propan, sind leiser und lassen sich flexibler aufstellen. Vaillant
Kältemittel realisiert. Dies ist besonders wichtig für Gebäude, die weiterhin auf ein bestehendes System aus klassischen Heizkörpern setzen.
Zweitens treibt der Einsatz natürlicher Kältemittel wie Propan (R290) die Effizienz voran. Die vorteilhaften thermodynamischen Eigenschaften von Propan ermöglichen auch bei einfacheren Einkreis-Systemen Vorlauftemperaturen von bis zu 75 Grad Celsius. Der Einsatz ist zudem deutlich klimaschonender als bei seinen synthetischen Vorgängern.
Wichtig ist, dass die Wärmepumpen stabil auf einem Fundament stehen und dass das Kondenswasser fachgerecht abgeführt wird. Der Handwerker erklärt bei der Einweisung, worauf die Nutzer achten sollten. Wolf
Unsere Luft / Wasser-Wärmepumpen verwenden das natürliche Kältemittel R290 (Propan) mit sehr geringem Treibhauspotenzial. Energieeffizienzklasse A+++.
Die fürs Heizen und Warmwasserbereitung ausgelegte „Altherma 4“ zeichnet sich durch eine saisonale Energieeffizienz von A++ bei der Warmwasserbereitung aus und sorgt so das ganze Jahr über nachhaltig für Komfort. Daikin
Ein Umstieg auf ein solches Kältemittel wird vom Staat zusätzlich mit einem Effizienzbonus von fünf Prozent honoriert. (siehe Tabelle unten, Stand: Juli 2026)
Gezielte Maßnahmen statt Komplettsanierung
Um eine Wärmepumpe effizient zu betreiben, sind keine radikalen Umbauten nötig. Entscheidend ist, zunächst den Wärmeverlust des Gebäudes zu begrenzen, sodass eine „doppelte Dividende“ entsteht: Eine bessere Dämmung senkt beispielsweise den gesamten Energiebedarf und ermöglicht niedrigere Vorlauftemperaturen. Dazu gehört häufig die Dämmung der obersten Geschossdecke oder der Austausch von alten Fenstern.
Grundförderung 30 % Alle Antragsteller Einbau förderfähiger Heizung auf Basis erneuerbarer Energien
Klimageschwindigkeitsbonus + 16 % Selbstnutzende Eigentümer Frühzeitiger Austausch funktionstüchtiger fossiler/ alter Heizung (Fristen/Bedingungen beachten); Bonus sinkt halbjährlich um 4 Prozentpunkte ab 1. Februar 2027
Einkommensbonus + 10–40 % Selbstnutzende Eigentümer Abhängig vom zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen (je +10.000 € Freibetrag für Familien mit minderjährigen Kindern)
Maximale Förderung Bis zu 70 % Förderfähige Kosten für 1. Wohneinheit: maximal 28 000 €, sinkt ab Februar 2027
Maximaler Zuschuss 12 880–22 400 € Abhängig von Einkommensgruppe und Antragszeitpunkt –bitte aktuelle KfW-Konditionen prüfen.
BEG-Heizungsförderung (Stand: Juli 2026)
Luft-Wasser-Wärmepumpen bestehen aus einem Außen- und Innengerät, die miteinander verrohrt und verkabelt werden. Bei größeren Abständen vom Haus und bei Kellerräumen verlaufen die Leitungen meist teilweise im Erdboden. LG
Mit der richtigen Planung ist die WärmepumpenTechnologie auch in Bestandsgebäuden eine ökologische und ökonomische Lösung.
Astrid Drechsel-Grau, Chief Strategy & Engagement Officer bei Consors Finanz
Auch die vorhandenen Heizkörper müssen nicht zwangsläufig durch eine Fußbodenheizung ersetzt werden. Ein einfacher Test gibt Aufschluss: Kann das Haus an einem kalten Tag bei einer auf 55 Grad Celsius begrenzten Vorlauftemperatur noch angenehm beheizt werden, sind die Heizkörper in der Regel kompatibel. Andernfalls genügt oft schon der gezielte Austausch einzelner Heizkörper gegen größere Niedertemperatur-Modelle. Diese laufen teils bei einer Vorlauftemperatur von nur 45 Grad Celsius, da kleine, integrierte Lüfter die Wärmeverteilung optimieren. Ein Forschungsprojekt des Umweltbundesamts zeigte, dass be-
Die „Ecodan“-Luft-Wasser-Wärmepumpe mit dem Kältemittel R290 in Monoblock-Ausführung. Hier befindet sich der komplette Kältemittelkreislauf direkt in der Außeneinheit und ist daher einfach zu installieren: ideale Lösung für die Sanierung in bestehenden Objekten. Mitsubishi Electric
*Bitte beachten Sie, dass auf sämtliche Fördermittel kein Rechtsanspruch besteht. Die konkreten Voraussetzungen und Bedingungen für eine Förderung bei einem Wechsel von einer alten Heizung zu einem klimafreundlichen Heizgerät finden Sie unter www.vaillant.de. DIE ERSTEN WÄRMEPUMPEN,
Ein Doppelpack für alle Fälle: Mit unseren Wärmepumpen aroTHERM plus und aroTHERM pro sind Sie immer gut aufgestellt. Kompakter, effizienter und dank des einzigartigen Sicherheitskonzepts maximal flexibel in der Aufstellung. Mit attraktiver staatlicher Förderung. Jetzt Heizung tauschen! www.vaillant.de
Ratgeber Wärmepumpe
reits der Austausch von sieben Prozent der Heizkörper die notwendige Vorlauftemperatur von 75 auf 55 Grad Celsius reduzieren konnte. Als Brückentechnologie kann eine Wärmepumpe zudem mit einer bestehenden Gas- oder Ölheizung kombiniert werden. Sie dient dann zur Abdeckung von Lastspitzen, wobei hier die höhere Komplexität und potenzielle Wartungskosten zu bedenken sind.
Staatliche Förderung und Finanzierung nutzen
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt den Umstieg. Immobilieneigentümer können eine Basis-Förderung von 30 Prozent auf die Investition erhalten, die bei der KfW-Bank zu beantragen ist. Diese Grundförderung kann noch deutlich anwachsen.
Wichtig ist, den Antrag vor der Auftragsvergabe zu stellen und die technischen Mindestanforderungen zu erfüllen; ein hydraulischer Abgleich des Heizsystems ist dabei stets verpflichtend.
Die förderfähigen Kosten wurden zum 21. Juli 2026 auf 28 000 Euro abgesenkt und sinken ab 1. Februar 2027 halbjährlich weiter um 750 Euro. Die konkret erreichbare Förderquote hängt seither stärker von Einkommen und Antragszeitpunkt ab – eine individuelle Prüfung der aktuellen KfW-Konditionen ist daher empfehlenswert. Um verbleibende Finanzierungslücken zu schließen, bieten spezialisierte Kreditinstitute wie Consors Finanz auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Darlehen an. Solche Angebote helfen, die Restkosten mit planbaren Raten zu decken und den Weg in eine zukunftssichere Wärmeversorgung zu ebnen.
Fazit: Mut zur Modernisierung
Mit dem im Juli 2026 verabschiedeten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist die Pflicht entfallen, neue Heizanlagen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Neu eingebaute Gas- und Ölheizungen müssen stattdessen ab 2029 schrittweise wach-
Dank ihrer sehr kompakten Maße lässt sich die Sole-Wasser-Wärmepumpe – rechts unten – flexibel in nahezu jedem Raum platzieren. Ergänzend gibt es verschiedene, zum System passende Speicherlösungen –wie zum Beispiel der in der Mitte abgebildete dunkle Puffer- und Warmwasserspeicher.
sende Anteile CO₂-armer Brennstoffe einsetzen. Die BEG-Förderung bleibt zwar grundsätzlich bestehen – die Fördersätze wurden jedoch zum 21. Juli 2026 angepasst und werden schrittweise weiter abgesenkt.
Wer eine Modernisierung plant, sollte die aktuell geltenden Konditionen daher individuell prüfen. Wirtschaftliche Argumente wie niedrigere Betriebskosten und steigende Energieautarkie sprechen nach wie vor für die Wärmepumpe. Die Annahme, eine Wärmepumpe sei im Altbau fehl am Platz, gehört der Vergangenheit an. Technologische Reife und Praxistests zeigen, dass diese Heizform auch in Bestandsimmobilien zuverlässig und sparsam arbeitet. In Kombination mit den staatlichen Zuschüssen und maßgeschneiderten Finanzierungsmodellen wird der Umstieg von einer einst großen Hürde zu einem kalkulierbaren und intelligenten Schritt in eine autarkere sowie klimafreundlichere Zukunft.
Adressen Seite 83 I
Erdwärmepumpen stehen im Eigenheim standardmäßig im Gebäude. Bei der abgebildeten Baureihe ist es möglich, einen Warmwasserspeicher mit 180 Liter Inhalt zu integrieren, hier spricht man von der Towervariante. Alternativ lässt sich ein anderes, größeres Warmwassersystem separat platzieren. Bosch
Die geringe Füllmenge des Kältemittels R290 erleichtert die Installation bei dieser Erdwärmepumpe, da sie ohne Abluftverrohrung oder aufwendig zu wartende Sicherheitstechnik auskommt. Alpha Innotec
Quelle:
Kermi
von u n d für
Hausba uHelden
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Oder Enkel? Deren Welt wird, wenn sie erwachsen sind, ganz anders aussehen als unsere heute. Die Folgen des Klimawandels werden sie vor neue Herausforderungen stellen. Deswegen ist es so wichtig, beim Hausbau und der -sanierung heute schon an morgen zu denken!
Nach der Energiekrise infolge des Ukraine-Kriegs 2022, wurden wir dieses Frühjahr wieder daran erinnert, dass uns fossile Energien teuer zu stehen kommen können: Der Krieg im Nahen Osten hat die Lieferketten u. a. für Erdöl und -gas gestört und dadurch ihre Preise deutlich in die Höhe schnellen lassen. Nun ist es Sommer und wir spüren hohe Kosten vornehmlich beim Tanken unseres Autos und (noch) nicht beim Heizen. Trotzdem führt die Energiekostenunsicherheit bei vielen Menschen zu einem Umdenken, was folgende Zahlen zeigen:
• Der Anteil an Elektroautos bei den Neuzulassungen stieg 2026 deutlich, auf rund 24 Prozent*, an.
• Immobilien der Effizienzklasse A werden im Durchschnitt um 9,0 Prozent teurer verkauft als Immobilien der Klasse B. Pro Effizienzklasse sinkt der Quadratmeterpreis um durchschnittlich 4,2 Prozent. Der größte Unterschied mit einem Abschlag von 12,3 pro Quadratmeter besteht zwischen den Klassen B und C.**
Langfristig betrachtet – und eine Immobilie ist in der Regel eine langfristige Investition – lohnt es sich also finanziell, die Energieeffizienz seines Hauses zu optimieren.
Resilienz gegen die Folgen des Klimawandels Gebäude müssen künftig nicht nur energieeffizient sein, sondern möglichst resilient gegen Wetterextreme wie Hitze und Starkregen. Folgen des Klimawandels, die wir schon heute spüren und die künftig vermutlich häufiger werden. Die gute Nachricht: Mehr Resilienz einer Immobilie gegen die Folgen extremen Wetters lässt sich gezielt planen. Dazu gehören ein guter sommerlicher Hitzeschutz, mit optimaler Wärmedämmung der gesamten Haushülle, wirksamer Verschattung der Fenster und effizienter, regenerativer Haustechnik, die ein kühles Innenraumklima unterstützt. Ebenso wichtig ist der Schutz vor Starkregen und Hochwasser: Versickerungsoffene Beläge für Terrassen, Wege und Zufahrten gehören dazu, aber auch Rückstauklappen, die davor schützen, dass bei Überlastung von Kanälen das Abwasser ins Haus drückt. Besonders wichtig, für alle, die das Gros ihres Vermögens in ihre Immobilie investieren: Sparen Sie nicht an der Gebäudeversicherung und gönnen Sie sich eine Elementarschadenversicherung, die u. a. auch Schäden durch Überschwemmung oder Starkregen übernimmt. So sichern Sie Ihr Haus und Vermögen – für Ihre Zukunft und Ihre Kinder.
Am 30.9.2026 erscheint das Buch „Einfach Sanieren“ von Energieberater und YouTuber Carsten Herbert, alias „Der Energiesparkommissar“, in dem er 25 Maßnahmen für Ihr Haus vorstellt, die sich mit überschaubarem Budget oder auch ganz ohne Kosten umsetzen lassen und große Wirkung erzielen können. Der praxisnahe Ratgeber kostet 24,90 Euro und kann schon jetzt vorbestellt werden unter www.test.de/shop
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Mit energiesparender Bauweise, Gründach und PV-Anlage sowie seiner regenerativen Heiztechnik wird dieses Musterhaus zum nachhaltigen, förderfähigen Effizienzhaus.
FIT FÜR DIE ZUKUNFT
Seinen Nachhaltigkeitsanspruch zeigt das moderne Musterhaus mit begrüntem Dach und PV-Anlage in der Ausstellung in Mülheim-Kärlich schon von außen.
Vor allem der Innenraum zeigt sich mit einladend skandinavischem Flair. Gedeckte Pastelltöne, helles Holz und viel Tageslicht prägen den Wohnraum. Einen lichten, gemütlichen Platz bietet im Wohn-Essbereich das Sitzfenster am Esstisch.
Was zeichnet ein rundum nachhaltiges Haus aus? Das Musterhaus „Juno 300“ in der Musterhaus-Ausstellung in Mülheim-Kärlich zeigt dies beispielhaft: Es verbindet eine nachhaltige Bauweise mit Funktionalität und modernem Design. Im Zusammenspiel der durchdachten modernen Holzfertigbauweise mit dem Einsatz regenerativer Heiztechnik erfüllt das Effizienzhaus 40 Plus alle Voraussetzungen für Förderungen der KfW. Ob in der Stadt oder im Grünen: Das moderne Hauskonzept eignet sich für verschiedenste Grundstücke und fügt
Die Sofaecke liegt in geschützter Nische übereck, und bietet hier einen kuscheligen Rückzugsort. Das helle Fischgrätparkett sorgt im gesamten Raum für Behaglichkeit im modernen Look.
sich mit seinem zeitlosen Äußeren sowohl in urbaner als auch in ländlicher Umgebung gekonnt ein. Optisch markant, fallen das extensiv begrünte Satteldach und die große Photovoltaik-Anlage direkt ins Auge. Neben der natürlichen Anmutung spielt die Begrünung auch eine wichtige Rolle bei der Klimaregulierung, indem sie Regenwasser speichert und sowohl die Dämmwirkung verbessert, als auch positive Auswirkungen aufs Mikroklima schafft. Die charakteristische Putzfassade in einem hellen Mokkaton wird durch quarzgraue Akzente ergänzt, die dem Gebäude einen modernen Look verleihen. Im Inneren überzeugt das Haus durch eine hochwertige Einrichtung im skandinavischen Stil. Helle Möbel, natürliche Leinenstoffe und viel Holz schaffen eine wohnliche Atmosphäre. Auf rund 170 Quadratmetern Wohnfläche bietet das Haus dank seiner cleveren Raumaufteilung hohen Wohnkomfort auf zwei Etagen. Variable Anbauten ermöglichen zudem viel Flexibilität bei der Grundrissgestaltung
Die Küchenzeile profitiert von der großen Verglasung und dem zusätzlichen Platz durch den leicht auskragenden Erker.
Eine halbgewendelte Eichentreppe führt ins obere Geschoss, wo neben dem Elternbereich auch zwei gleich große Kinderzimmer untergebracht sind.
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und Anpassung an das jeweilige Grundstück. Während das Erdgeschoss mit einem weitläufigen, in L-Form angelegten Wohn-Essbereich auf maximale Offenheit und Helligkeit ausgelegt ist, bietet das Obergeschoss gemütliche private Rückzugsorte: Zwei gleich große Kinder- und ein geräumiges Elternschlafzimmer mit En-suite-Ankleide sowie ein großzügiges Familienbad. Praktisch im Familienalltag sind beispielsweise auch der Abstellraum unter der Treppe sowie ein Zusatzzimmer – im Musterhaus als Büro genutzt – das auch Gäste- oder Jugendzimmer sein kann und durch eine Dusche/WC daneben ergänzt wird. Durch diese Anordnung wird ein separater Arbeits- oder Gästetrakt ge -
schaffen, der Ruhe und Privatsphäre bietet. Diese flexiblen Nutzungsmöglichkeiten machen das Familienhaus langfristig gut bewohnbar – ein Pluspunkt auf der Nachhaltigkeitsliste. Dank der modernen Holzrahmenbauweise mit „Thermo+“-Gebäudehülle, deren wärmedämmende Eigenschaften maßgeblich zu der förderfähigen Effizienz des Hauses beitragen, werden Nachhaltigkeit und Komfort vereint. In Kombination mit der Photovoltaik-Anlage und Stromspeicher sowie der Luft-Wasser-Wärmepumpe profitieren die Bewohner langfristig von geringen Energiekosten. Umwelt und Geldbeutel werden auf diesem Weg gleichermaßen geschont. Die zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Kühlfunktion ge -
währleistet ein gesundes Raumklima und Wohlfühltemperaturen im ganzen Haus – im Sommer wie im Winter. Zusätzlichen Komfort bietet die intelligente KNX-Gebäudeautomation, die es den Bewohnern ermöglicht, Beleuchtung, Rollläden und Heizung zu jeder Zeit und von überall ganz nach Bedarf zu steuern.
So bietet das Familienhaus ein zukunftsweisendes Wohnkonzept: In wohngesunder, energieeffizienter Bauweise, mit modernster Haustechnik und einzigartigem Charakter, stilvoll gestaltet und dank durchdachter Grundrissplanung sowie cleveren Details flexibel nutzbar, wird es insgesamt zum langfristig behaglichen und komfortablen Zuhause – ein wahres Futurehome. sg/cm#H4F
VIDEO-TIPP
Eine Haustour zum Musterhaus „Juno 300“ finden Sie unter www.youtube.com/ @HausbauHelden
Ein wahres Highlight: Mit großer Verglasung verbindet der auskragende Erker Innen und Außen und erweitert den Raum so auf angenehme Weise.
Viel Gemütlichkeit und dennoch gute Möblierungsmöglichkeit hält das obere Geschoss bereit. Der Schlafraum der Eltern wird durch eine angegliederte Ankleide ergänzt.
Das großzügige Familienbad bietet durch geschickte Planung viel Raum für eine Walk-in-Dusche, Doppelwaschtisch und eine frei stehende Badewanne.
Konstruktion: Holzrahmenkonstruktion in Großtafelbauweise, Mineralwolledämmung, Putz, U-Wert Außenwand 0,123 W/m²K, Kunststofffenster mit Dreifachverglasung, UgWert 0,5 W/m²K; Satteldach, 40 Grad Neigung, U-Wert Dach 0,147 W/m²K
Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Fußbodenheizung, Photovoltaik-Anlage mit Stromspeicher, KNX-Gebäudeautomationssystem Energiebedarf:
Primärenergiebedarf: 18,6 kWh/m2 a Endenergiebedarf: 10,4 kWh/m2 a Effizienzhaus 40 plus Wohnflächen: EG 93,5 m², OG 75,5 m²
Weitere Infos zum Hersteller sowie ausgewählte Entwürfe finden Sie unter www.HausbauHelden.de/ hersteller/finger-haus
Fotos:
#gebäudemodernisierungsgesetz #sinnvoll_sanieren
#förderung_heizungstausch
MEHR FREIHEIT, ABER ...
Wer künftig sicher niedrige Heizkosten haben möchte, sollte auf eine Wärmepumpe setzen: Die „X-change dynamic eco“ ist eine sehr leise arbeitende Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Außenaufstellung, die nicht nur heizen, sondern auch kühlen kann. www.kermi.com
... auch mehr Eigenverantwortung bringt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)
Bauherren und Sanierern bei den Entscheidungen rund um die energetische Qualität der Gebäudehülle und der Wahl der Heizung.
Lesen Sie, was das für Ihr Haus bedeutet.
Foto: Kermi GmbH
Dreifachverglaste Fenster, kombiniert mit einem effektiven, außenliegenden Sonnenschutz wie dem „Easy Screen Zip“ sorgen winters wie sommers für einen optimalen Wärmeschutz und ein angenehmes Wohnklima. www.josko.com
Wenn es nach der Bundesregierung geht, soll das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ab Herbst 2026 das bislang gültige Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen. Vor allem die CDU/CSU-Fraktion hatte sich dafür stark gemacht, das „Habecksche Heizungsgesetz“ abzuschaffen. Nun soll die „Freiheit“ wieder in den Heizungskeller einziehen: Bauherren und Sanierer sollen unter anderem künftig auch wieder Öl- und Gasheizungen einbauen düfen.
Was ändert sich mit dem GModG?
Der Kabinettsbeschluss vom 13.5.2026 zum Gebäudemodernisierungsgesetz ist aber erst der Anfang des Gesetzgebungsverfahrens. Läuft dieses ohne
größere Veränderungen durch, könnte ab Herbst unter anderem Folgendes gelten:
• Die Beratungspflicht bei der Heizungsmodernisierung entfällt.
• Die 65-Prozent-Erneuerbare-Pflicht für neu eingebaute Heizungen ent-
WÄRMEPUMPE MIT HEIZKÖRPERN?
Der Wärmepumpen-Heizkörper „x-flair“ mit integriertem Lüftersystem sorgt für schnelle Erwärmung und hohen Wärmekomfort schon ab 35 Grad Vorlauftemperatur. www.kermi.com
Viele Immobilienbesitzer zweifeln, ob eine Wärmepumpenheizung auch in Kombination mit Heizkörpern für komfortable Raumtemperaturen im Winter sorgen kann. Der Einbau, z. B. einer Fußbodenheizung, ist vielen Hausbesitzern zu aufwendig und zu teuer. Die gute Nachricht: auch in Kombination mit Heizkörpern funktioniert die Wärmepumpe, wichtig sind die richtigen. Experten empfehlen Niedertemperatur-Heizkörper oder Flächenheizkörper mit großer Oberfläche. Eine detaillierte Wärmebedarfsberechnung zeigt, ob vorhandene Heizkörper ausreichen oder durch neue ersetzt werden müssen.
fällt. Das heißt, künftig können auch wieder moderne Öl- oder Gasheizungen eingebaut werden.
• Fossile Heizungen müssen ab 2029 mit schrittweise steigenden Anteilen klimaneutraler Brennstoffe versorgt werden, wie zum Beispiel Biomethan, synthetischem Methan oder Wasserstoffanteilen. Die Beimischungsquoten sollen bis 2040 auf 60 Prozent ansteigen – das ist die sogenannte Bio-Treppe.
• Wer in seinem Haus eine oder mehrere Wohnungen vermietet, die fossil beheizt werden, muss sich künftig an den CO₂-Kosten, den höheren Kosten der beigemischten biogenen Kraftstoffe und den Netzentgelten seiner Mieter beteiligen.
• Der Jahres-Primärenergiebedarf eines neu zu errichtenden Gebäudes darf künftig 100 Prozent des Referenzgebäudes betragen – bislang galt eine Obergrenze von 55 Prozent.
• Bei umfassenden Sanierungen gelten die gesetzlichen Anforderungen künftig als erfüllt, wenn ein geändertes Wohngebäude den Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes um bis zu 50 Prozent statt bislang 40 Prozent überschreitet.
• Ab dem 1.1.2030 muss jedes neu zu errichtende Gebäude als Nullemissionsgebäude errichtet werden.
• Die Förderung für den Heizungstausch von fossil zu regnerativ soll bis 2029 gesichert sein.
Unter anderem sollen diese Maßnahmen das Bauen und Sanieren, laut zuständigem Ministerium, künftig einfacher und günstiger machen. Doch stimmt das tatsächlich?
Wer heute eine neue Heizung einbaut, trifft eine Entscheidung für die nächsten zwanzig Jahre – und damit auch für die zukünftigen Energiekosten. Die neue „co2online Heizkostenprognose“ zeigt: Das Heizen mit Gas- oder Ölheizung wird in den kommenden zwanzig Jahren deutlich teurer als mit klimafreundlichen Alternativen wie Wärmepumpen. www.co2online.de
GModG: Besser & wirtschaftlicher?
Zweifel sind angebracht, unter anderem wegen folgender Punkte:
• Der Wegfall der Beratungspflicht beim Heizungstausch ist zwar eine finanzielle und organisatorische Entlastung für Hausbesitzer, aber eventuell erhalten sie jetzt nicht mehr alle für ihre langfristig richtige Heizungsentscheidung nötigen Informationen.
• Wer sich aufgrund der geringeren Anschaffungs- und Installationskosten dafür entscheidet, eine mit Gas oder Öl betriebene neue Heizung zuzulegen, riskiert künftig deutlich höhere Brennstoffpreise. Denn fossile Energien werden nicht nur mit sukzessive steigenden CO 2 -Abgaben besteuert, sondern sind auch aufgrund der heute nicht absehbaren Kosten für Bio-Brennstoffe ein Kostenrisiko. Dazu kommt, dass die Gas-Netzentgelte vermutlich steigen werden. Denn je weniger Haushalte ans Netz angeschlossen sind, auf desto weniger verteilen sich die Kosten dafür.
• Um Mieter mit den steigenden Kosten für fossile Energieträger nicht
alleine zu lassen, müssen Vermieter, die eine neue fossile Heizung einbauen, künftig einen Teil der Mehrkosten für Biogas oder -öl, die CO 2 -Kosten und die gestiegenen Netzentgelte übernehmen.
• Sehr gute Dämmstandards bei der Gebäudehülle, egal ob in der Sanierung oder im Neubau, sorgen für eine Reduzierung des Wärmebedarfs von Gebäuden, was die beste Grundlage für einen dauerhaft niedrigen Wärmebedarf ist – egal mit welchem Energieträger man heizt.
Aufgrund unter anderem dieser Punkte, äußerten sich nicht nur zahlreiche Industrie- und Umweltverbände kritisch zum Entwurf des GModG. Auch der Bundesrat warnte vor den Kostenrisiken und neuer Bürokratie aufgrund der Bio-Treppe. Umweltverbände und die Klimaunion haben angekündigt, Klage gegen das Gesetz beim Bundesverfassungsgericht einzureichen.
Wie sich Energieeffizienz auswirkt Unabhängig davon, ob und in welcher Form das GModG in Kraft tritt, sollte sich jeder Hausbesitzer und Neubau -
herr auf jeden Fall die Frage stellen, wie sich seine individuelle Entscheidungen für klimaschonende Bau- und Sanierungsmaßnahmen langfristig auf die Investition, die laufenden Kosten und den Werterhalt der eigenen Immobilie auswirken? Wie die Grafik (oben) zeigt, sind die jährlichen Heizkosten für ein Einfamilienhaus mit einer Wärmepumpe schon heute nur rund halb so hoch, wie jene mit fossilen Energieträgern oder Fernwärme. Dieser Kostenunterschied wird sich nach Einschätzung der Experten von co2online künftig noch deutlich vergrößern. Laut einer aktuellen Umfrage schlägt sich schon heute die Energieeffizienz einer Immobilie auf deren Wert nieder. Genau untersucht hat den Zusammenhang zwischen Effizienzklasse eines Einfamilienhauses und seinem Verkaufspreis das unabhängige Beratungsunternehmen Wüest Gruppe und kam dabei unter anderem zu dem Ergebnis: „Der durchschnittliche Kaufpreis bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern sinkt je Energieeffizienzklasse um 107 Euro pro Quadratmeter. Der mittlere Kauf-
NEUBAU UNTER DEM GMODG
Für Neubauherren bringt das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) vor allem mehr Freiheit bei der Wahl der Heiztechnik. Die bisherige 65-Prozent-ErneuerbarenPflicht für neue Heizungen soll entfallen. Gleichzeitig sollen die energetischen Mindestanforderungen an Neubauten gelockert werden. Das kann die Baukosten senken und die Planung vereinfachen. Trotzdem sollten Bauherren nicht allein auf das gesetzliche Minimum setzen. Auch künftig spielen Energieeffizienz, Betriebskosten und die Anforderungen der EU-Gebäuderichtlinie eine wichtige Rolle. Wer heute baut, legt seine Energiekosten für die nächsten Jahrzehnte fest. Eine hochwertige Gebäudehülle, eine effiziente Heiztechnik und die Nutzung erneuerbarer Energien können zwar höhere Investitionen erfordern, sorgen aber langfristig für niedrigere Energiekosten und eine höhere Wertstabilität der Immobilie.
Tipp: Orientieren Sie sich beim Hausbau an den langfristigen Betriebs- und Energiekosten Ihres Hauses. Das schützt vor teuren Nachrüstungen und steigenden Energiepreisen.
preis von Objekten mit nichtfossilem Energieträger liegt rund 728 Euro pro Quadratmeter über dem Kaufpreis von Objekten mit fossilem Energieträger.“ Auch Banken und Baufinanzierer betrachten eine mangelhafte Energieeffizienz von Gebäuden als wertmindernd, was zu Nachteilen bei der Finanzierung führen kann. Es ist ungewiss, wie sich die Preise für fossile Energien und CO 2 -Abgaben entwickeln, aber wir wissen, aus den Erfahrungen der letzten Monate und Jahre, dass die Abhängigkeiten von einem krisengeschüttelten Weltmarkt zu Kostenexplosionen führen. Wer sich künftig für eine gute Dämmung und eine regenerative Haustechnik
#ökologisch #wohngesund #zeitlos
Im Innenbereich des Sommerhauses „Lindesnes Cabin“ dominieren maßgefertigte Holzmöbel und eine Sperrholzverkleidung. Diese schaffen eine einladende Atmosphäre und Nähe zur Natur. www.kebony.de
NATÜRLICH SCHÖN
Foto: Kristian Alveo
Ressourcen schonen, gesund wohnen und sich rundum wohlfühlen – ein nachhaltiger Innenausbau macht genau das möglich. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie mit natürlichen Materialien nicht nur der Umwelt etwas Gutes tun, sondern auch das Wohngefühl spürbar verbessern können.
GESUNDES RAUMKLIMA
Im Durchschnitt halten wir uns 90 Prozent der Zeit in Innenräumen auf. Da ist es kaum verwunderlich, dass das Raumklima und die Raumluftqualität einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden haben.
Die Europäische Gesellschaft für Gesundes Bauen und Innenraumhygiene (EGGBi) definiert den Begriff „wohngesund“ als einen „Gebäudezustand, (Zustand von Räumen), der durch Minimierung von schädlichen/störenden Einflüssen/Belastungen bestmögliche Bedingungen für die Gesundheit der Nutzer schafft“. Ziel ist es, die Gesundheit möglichst zu erhalten, Menschen mit besonderen Sensitivitäten gegenüber Umwelteinflüssen eine „Reduzierung“ ihrer Befindlichkeiten zu bieten und das Wohlbefinden zu steigern.
Die Begriffe „nachhaltig“, „öko“ oder „biologisch“ werden häufig mit „wohngesund“ gleichgesetzt. In der Natur vorkommende Stoffe können zwar gesund sein, das ist aber nicht zwangsläufig der Fall. Es ist auch möglich, dass natürliche Materialien unsere Gesundheit beeinträchtigen. So gibt es Natur-Bauprodukte, die allergieauslösende Stoffe enthalten. Wichtig ist daher, sich deren Eigenschaften zunächst genau anzusehen. Holz sorgt beispielsweise für weniger Lärm, weil es Schall absorbiert und besitzt die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben. Dadurch reguliert es die Luftfeuchtigkeit und sorgt für ein angenehmes Raumklima.
Die hypoallergenen Naturoberflächen „Organoid“ aus Heu, Blüten und Pflanzen steigern das Wohlbefinden und verbessern das Raumklima. Sie eignen sich für vielseitige Anwendungen auf beispielsweise Wand und Decke sowie Holz. Dabei bringen sie den Duft, die Optik und Haptik der Natur in die Innenräume. www.organoids.de
NACHHALTIGE BASIS
Echtholzböden punkten durch ihre Umweltbilanz, weil sie aus einem nachwachsenden Rohstoff bestehen. Parkett überzeugt außerdem durch Langlebigkeit, da seine Nutzschicht mehrfach abgeschliffen werden kann. www.meisterwerke.com
Das Haus „Holztraum“ überrascht mit einem Scheunencharakter, der durch moderne architektonische Akzente ergänzt wurde. Schlanke Fenstersysteme, viel Tageslicht und eine Holzdecke prägen die Raumwirkung des Wohnzimmers.
www.josko.com
Der größte Teil unserer bisherigen Bauwirtschaft ist geprägt von fossilen Rohstoffen: Doch diese sind endliche Güter auf dieser Erde. Im Gegensatz dazu wächst beispielsweise Holz immer wieder nach. Der Einsatz solcher sogenannten nachwachsenden Rohstoffe oder wiederverwertbarer Bauprodukte ist besonders ressourcenschonend.
Obwohl Holz theoretisch endlos verfügbar ist, sieht es in der Praxis anders aus. Der natürliche Baustoff sollte daher aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen, wo nur so viel Holz entnommen wird, wie wieder nachwächst. Ökologisch wertvoll ist der Baustoff außerdem, weil jedes Holzprodukt während seiner Nutzungsphase so viel CO2 speichert, wie der Baum während seines Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hat.
Allerdings sind nicht nur die verwendeten Materialien selbst für Gesundheit und Umwelt ausschlaggebend, sondern auch deren Herstellung und Verarbeitung. Daher sollte der gesamte Lebenszyklus der Baumaterialien, von der Herstellung, über deren Nutzung bis hin zur Recyclingfähigkeit in Augenschein genommen werden. Weil dieser Gesamtprozess schwer zu überblicken ist, gibt es eine Vielzahl von Gütezeichen, die Aussagen über die gesundheitliche Qualität und Nachhaltigkeit eines Produkts treffen.
Foto: Heidemarie Pleschko
Josko:
Schlanke Fensterrahmen für mehr Tageslicht
Wer schön und gesund wohnen möchte, sollte auch Fenstern besondere Aufmerksamkeit schenken. Schlanke Rahmen sind entscheidend: Sie wirken eleganter, fluten Räume mit Tageslicht und eröffnen weitere Ausblicke.
Woran erkennt man schöne Fenster? Premiumanbieter
Josko ist überzeugt: Schlanke Rahmen machen den entscheidenden Unterschied – denn sie wirken ästhetischer als die am Markt üblichen, wuchtigen Profile. Dies gilt für große Glasflächen und Schiebetüren genauso wie für kleine zweiflügelige Fenster.
Hellere Räume für mehr Wohlbefinden
Die Fensterrahmen von Josko sind im Durchschnitt mehr als 12 Prozent schlanker als jene vergleichbarer Fenstersysteme – bei gleichzeitig exzellenter Wärmedämmung. Das schlankste System im modernen Stil, ONE, kommt auf nur 5 cm Rahmenansichtsbreite.
Weniger Rahmenbreite bedeutet mehr Glasfläche – und damit auch mehr natürliches Tageslicht. Räume wirken heller, offener und einladender. Das fördert nachweislich unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
Bei Sanierungen zählt jeder Millimeter
Gerade bei Sanierungen, wo Maueröffnungen meist kleiner und fix vorgegeben sind, zählt jeder Millimeter. Mit Fenstern von Josko ergibt sich gegenüber Fenstern aus früheren Jahrzehnten sogar eine Reduktion der Rahmenbreite um bis zu 20 Prozent. Eine professionelle Fensterberatung ist hier essenziell, um das Maximum aus den bestehenden Gegebenheiten herauszuholen.
Symmetrisch und minimalistisch: Die Rahmen der Alu-Fensterfamilie ONE sind kaum drei Finger breit.
Josko bietet ein Sortiment an ausschließlich schlanken Fenstern über viele Materialien, Designlinien, Budgets und Öffnungsvarianten hinweg. Hier zu sehen: das beliebte Holz-/ Alu-Fenster Platin. Es eignet sich für den Neubau genauso wie für Sanierungen.
Über den QR-Code findest du den Josko Partner in deiner Nähe. josko.com
Foto:
Josko
Foto:
Adrien
Williams
Diese B Corp™-zertifizierten, langlebigen Massivholzmöbel werden in traditioneller Tischlerarbeit hergestellt. In einem Upcycling-Atelier können die Möbel zudem repariert, aufgearbeitet oder umgestaltet werden. www.tikamoon.de
MÖBEL
& EINRICHTUNG
Nachhaltige Möbel werden aus umweltfreundlichen, ressourcenschonenden Naturmaterialien und unter fairen Bedingungen produziert. Die Auswahl reicht von Massivholzmöbeln aus zertifizierter Forstwirtschaft, über Secondhand-Möbel bis hin zu Upcycling-Möbel. Wichtig ist, dass sie schadstofffrei und langlebig sind.
Zu den Klassikern der nachhaltigen Einrichtung zählen Möbel aus Massivholz. Ihre Ausführung reicht von eleganten Einzelstücken bis hin zu maßgefertigten Einbaumöbeln. Idealerweise stammt das Holz aus zertifizierter Forstwirtschaft und die Oberflächen werden mit natürlichen Ölen oder Wachsen behandelt. Das Ergebnis sind robuste Möbel, die zu Ende ihres Lebenszyklus wieder vollständig recycelt werden können. Es gibt allerdings noch weitere nachhaltige Materialien, die infrage kommen. Hierzu zählen Kork, Hanffasern, recyceltes Aluminium und Bio-Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.
Für Upcycling-Möbel lassen sich einige Baustoffe leichter weiterverwerten als andere. Entscheidend ist neben der Materialität, dass sie möglichst sortenrein und frei von Schadstoffen sind. Beim Einbau der Baustoffe sollten diese außerdem nicht mit Verklebungen, Beschichtungen oder Farben in Kontakt kommen, die den Recyclingprozess oder die Wiederverwendbarkeit beeinträchtigen könnten. Auf diesem Weg lassen sich die Materialien nach der Verwendung wieder rückstandsfrei in den ursprünglichen Stoffkreislauf einbringen.
GEPRÜFTE GÜTEZEICHEN
Weil es kein Label gibt, das all die verschiedenen Gütezeichen überwacht, kann jeder sogenannte Zeichengeber ein eigenes Zeichen entwerfen. Sowohl für Laien als auch für Baufachleute ist es daher schwierig, die Orientierung zu behalten. Obwohl Gütesiegel kaum zu vergleichen sind, weil unterschiedliche Schadstoffe getestet und verschiedene Messmethoden angewandt werden, gibt es einige geprüfte Labels, die sich mit Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Gesundheit befassen. Hierzu zählen zum Beispiel Der „Blaue Engel“, „natureplus“, „Forest Stewardship Council“ und „GEV-Emicode“. Interessant sind zudem Produkte nach dem sogenannten „Cradle to Cradle“- Designprinzip (C2C), das das Ziel verfolgt, Ressourcenverschwendung zu beenden, indem nach dem Vorbild der Natur aus jeglichem Abfall Nährstoffe für etwas Neues geschaffen werden. Hierfür kommen nur kreislauffähige und gesunde Materialien zum Einsatz, die für ihren vorgesehenen Nutzen geeignet sind.
Foto: tikamoon
Mehr als nur Schutz fürs Auto
Garagen und Carports übernehmen vielfältige Aufgaben: Sie schützen das Auto, versorgen es bei
Bedarf mit elektrischem Strom und bieten Abstellmöglichkeiten für Fahrräder & Co.
Überschwemmungsgefahr durch Starkregen: Mit dem Hochwasserschutz-Tor bleiben Garage und Auto bestmöglich trocken. Für die Abdichtung sorgen links und rechts in der Laibung montierte Stahlecken, die einen optimalen Anpressdruck gewährleisten. MyDoor
Die Vorteile einer abgeschlossenen Garage liegen auf der Hand: Sie schützt das Auto rundum, erschwert Diebstahl und bietet häufig noch die Möglichkeit zur Unterbringung und Lagerung von Reifen, Fahrrädern und Werkzeugen. Besonders gefragt sind Fertiggaragen aus robustem und langlebigem Beton. Das Bayreuther Unternehmen Zapf hat die Vorzüge des Materials früh erkannt und sich seit den 1960er-Jahren auf die Herstellung von Fertigteilgaragen spezialisiert. Die beliebte Einzelgarage überzeugt mit der kompakten Form. Die Maße liegen bei
Das Sektional-Garagentor „UniPro SNP“ basiert auf den 40 Millimeter starken Stahlsegmenten mit FCKW-freier PU-Schaumfüllung. Damit können viele Garagenträume realisiert werden. Die robuste Technik überzeugt bis ins Detail. Zu dem Gesamtpaket gehören zum Beispiel umlaufende Tordichtungen, Tragkonstruktionen aus verzinktem Stahl, sowie geräuscharme, kugelgelagerte Rollen. Dazu gibt es den modernen Torantrieb „Moto“, der zusammen mit Somfy entstand, mit zwei Handsendern, den erforderlichen Schienen und der Antriebskette. Wiśniowski
2,78 Meter bis 2,98 Meter in der Breite und 5,50 Meter bis 7,50 Meter in der Länge. Das schlichte Design wirkt stets modern und passt sich jeder Umgebung harmonisch an.
Sektionaltor, Türen und Fenster, „E-Mobility-ready“ oder Dachbegrünung – eine Vielzahl flexibler Ausstattungsmöglichkeiten sorgt dafür, dass keine Wünsche offenbleiben. Zukünftige Garagenbesitzer erwartet neben ausgezeichneter Funktionalität und attraktivem Design ein Rundum-sorglos-Service: Angefangen bei den individuellen Gestaltungsmöglichkeiten per praktischem Konfigurator und
Foto: epr/MyDoor/Katarzyna Bialasiewicz
In einem modernen Garagen-Sektionaltor ist der Einbruchschutz bereits ab Werk integriert und kann durch zusätzliche Technik weiter erhöht werden. So sind beispielsweise ISO-45-Modelle in der Sicherheitsklasse RC 2 erhältlich. Novoferm
der Visualisierungsoption mittels AR-App über langjähriges Know-how und präzise Handarbeit bei der Produktion „made in Germany“ bis hin zur termin- und fachgerechten Montage.
Innovatives Torsystem
Wer in einem hochwassergefährdeten Gebiet lebt, muss sich weitere Gedanken machen. Kommt es nämlich zu Überschwemmungen durch Starkregen, kann auch die Garage volllaufen – das Auto und andere darin untergebrachte Besitztümer können Schaden nehmen. Hier kommt zum Beispiel MyDoor ins Spiel: Das baden-württembergische Unternehmen, das sich auf Dienstleistungen rund um Produkte wie automatische Tore
Ein Solarcarport verbindet E-Mobilität und Unabhängigkeit vom Energiemarkt. Unmittelbar am Stellplatz des E-Autos erzeugt, steht der selbst gewonnene Strom zum Laden des Pkw ebenso direkt zur Verfügung wie für den Hausstrom oder die Wärmepumpe. Solarterrassen & Carportwerk
der Sommer Group spezialisiert hat, bietet auch ein innovatives HochwasserschutzTorsystem an, das besonders vor Starkregen und Hochwasser schützt. Mit nur einem Knopfdruck auf der Fernbedienung schließt sich das Sektionaltor und alles innerhalb der Garage – auch das Auto –ist gesichert. Für Überflutungssicherheit sorgen links und rechts in der Laibung montierte Stahlecken, die einen optimalen Anpressdruck gewährleisten. Je nach Beschaffenheit des Bodens lässt sich außerdem ein Aluminiumblech für eine vollkommen ebene Dichtfläche auf der Torunterseite ergänzen. Die maximale Hochwasserschutzhöhe: 50 Zentimeter, bei einer maximalen Torbreite von 6 Metern. Das auf Maß gefertigte Hoch-
wasserschutz-Tor zeichnet sich durch ein platzsparendes Design aus, das sich ideal für niedrige und schmale Toröffnungen eignet. Verschiedene Farben und Oberflächen, eine intelligente Torautomation sowie weitere Ausstattungsoptionen runden das durch den Europaverband Hochwasserschutz e. V. zertifizierte Torsystem ab. Die fachgerechte Installation erfolgt bundesweit durch eigene Monteure und Fachpartner.
Solarcarport für mehr E-Mobilität Mit Blick auf die Anzeigetafel der Tankstellen sind Sorgenfalten aktuell eher die Regel als die Ausnahme. Enorme Spritpreise und unvorhersehbare Schwankungen machen die Ausgaben für Benzin & Co.
Durch äußere Einflüsse kann es zu Verschmutzungen auf dem Torblatt kommen und zu leichten Kratzern, die beim Aufrollen des Tores entstehen. Um dem vorzubeugen, hat der Hersteller einen zusätzlichen Oberflächenschutz für Garagen-Rolltore – die Wickeleinheit „DuraBelt“ – entwickelt. Hörmann
Foto: epr/Solarterrassen & Carportwerk GmbH
für die meisten derzeit weder plan- noch langfristig stemmbar. Gleichzeitig wächst der Wunsch, sich unabhängiger von instabilen Märkten wie der Rohstoff- oder Energiebranche zu machen. Hierfür wird der Umstieg auf Elektromobilität zunehmend attraktiv – und zwar verbunden mit der Frage, wie sich diese auf lange Sicht möglichst autark und wirtschaftlich gestalten lässt.
Eine ebenso naheliegende wie zukunftsweisende Antwort liefert die Firma Solarterrassen & Carportwerk mit ihrem innovativen Solarcarport. Denn statt die Energie fürs E-Auto teuer zu Hause oder an öffentlichen Ladesäulen einzukaufen, wird sie einfach dort erzeugt, wo sie benötigt wird: am Stellplatz des eigenen Pkw. Der Solarcarport verfügt über hochwertige Solarglas-Module, die direkt ins Carportdach integriert sind. Diese wandeln eintreffendes Sonnenlicht effizient in Strom um, der unmittelbar zum Laden des Autos, aber natürlich auch für Hausstrom oder Wärmepumpe zur Verfügung steht. So lassen sich mit 15 Quadratmetern Dachfläche bereits bis zu 2500 kWh/Jahr erzeugen. In Kombination mit der optional erhältlichen Wallbox entsteht damit eine komfortable private Lademöglichkeit, die unabhängiger von Strompreisen macht. Wer zusätzlich auf einen Speicher setzt, kann überschüssig gewonnenen Solarstrom „zwischenlagern“ und erst dann darauf zugreifen, wenn dieser – etwa in den Abendstunden – im Haushalt benötigt wird. Adressen Seite 83 I
Der Seitenantrieb „NovoPort Speed“ bietet eine bis zu 50 Prozent schnellere Toröffnung im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben. Darüber hinaus lässt sich der Seitenantrieb problemlos in bestehende Smart-Home-Systeme integrieren, was die Bedienung erleichtert. Novoferm
Der Garagenkonfigurator ermöglicht es, die Traumgarage nach individuellem Geschmack und persönlichen Bedürfnissen in nur wenigen Klicks zusammenzustellen.
GARAGENPLANUNG LEICHT GEMACHT
Die Möglichkeit, die eigenen vier Wände von A bis Z individuell zu gestalten, macht es einfacher als je zuvor, persönlichen Stil und praktische Bedürfnisse zu vereinen. Dasselbe gilt für eine neue Garage, schließlich sollten Optik und Funktion mit Blick auf den Standort, die Fahrzeuggröße und die weiteren Nutzungsmöglichkeiten ausgewählt werden. Einen praktischen 3-D-Garagenkonfigurator bietet beispielsweise Zapf. Die Profis für Fertiggaragen aus Beton ermöglichen mit ihrem innovativen Online-Tool die individuelle Gestaltung der Traumgarage in wenigen Klicks. In sechs einfachen Schritten werden Garagentyp, Torvariante und technische sowie optische Details festgelegt. Steht der Entwurf der Traumgarage, lässt sie sich in einem Beratungsgespräch mithilfe einer AR-App noch virtuell auf dem eigenen Grundstück platzieren. https://konfigurator.zapf-garagen.de
Die Tag-Nacht-Ansicht (siehe auch unten) zeigt eindrucksvoll die Wirkung eines Doorlights. Die realistische Darstellung erleichtert die Wahl des passenden Zubehörs.
Ob direkt aneinandergereiht oder versetzt aufgestellt: Eine Doppelgarage im Fertigbau ist vielseitig nutzbar und bietet einen wettergeschützten Parkplatz für ein zweites Auto oder praktischen Stauraum.
Form, Farbe & Technik
Die Haustür ist eines der wichtigsten Elemente für das eigene Zuhause. Wer durch sie hindurchschreitet, möchte sich wohlfühlen und seinen Gästen einen positiven ersten Eindruck vermitteln. Die Wahl der Haustür sollte also neben grundlegenden Aspekten wie Einbruchsicherheit, Wärmeschutzklasse und Barrierefreiheit auch Designaspekte berücksichtigen.
Moderne Türen setzen auf eine schlichte, konsistente Formensprache. Schon wenige geometrische Formen genügen, um die Türfläche zu gliedern. Gläserne Lichtausschnitte und schmale Zierleisten, sogenannte Lisenen, oder in die Oberfläche gefräste Ziernuten
strukturieren die meist einfarbig gehaltene Türfläche. So erhält der Eingangsbereich trotz minimalistischer Architektur einen ausdrucksstarken Charakter. Optische Highlights bilden häufig Lichtausschnitte, die es in vielen Varianten gibt. Sie lassen Tageslicht ins Haus und machen das Entree freundlicher, ohne
zu viel vom Inneren preiszugeben. Mögliche Gliederungsoptionen ergeben sich beispielsweise durch einen vertikal verlaufenden Glasausschnitt als zentralen Blickfang oder durch voll verglaste Seitenteile und Oberlichter. Letztere lassen zusätzliches Tageslicht ins Haus und schaffen somit Großzügigkeit.
Der Name ist Programm: Die Haustüren-Kollektion „UniqueLine“ vereint modernes Design, hochwertige Materialien wie die angesagten Holz-Paneele und intelligente Technik – für einen rundum individuellen Eingangsbereich. Unilux
Jede Haustür aus dem niedersächsischen Goldenstedt ist ein Unikat. Klassisch und zugleich verspielt – die filigranen Sprossen und handwerklichen Details dieses Modells harmonieren wunderbar mit dem rustikalen Klinker. Kowa
Mit der Einführung der Haustürserie „NovoPorta Home“ erweitert Novoferm sein Angebot im Bereich Tür- und Torsysteme um hochwertige Haustüren für den Wohnbau. NovoPorta-HomeHaustüren vereinen hochwertige Technik, geprüfte Sicherheit sowie ein harmonisches Design – und sind in drei durchdachten Produktlinien für unterschiedliche Anforderungen, Gestaltungswünsche sowie Budgets verfügbar. Novoferm
Modernes Design heißt nicht schmuckloses
Design. Neuartige Materialkombinationen sowie Effekte durch Lichtausschnitte bieten
individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für jeden Geschmack.
Frank Lange, Geschäftsführer Verband Fenster + Fassade (VFF)
Foto:
epr/KOWA
Foto:
epr/UNILUX
Flächenbündige Schwarzstahl-Lisenen sind die perfekte Kombination zu edlen LignumOberflächen. Sie können in verschiedenen Ausführungen realisiert werden und entfalten besonders zusammen mit Rahmen und Griffstangen in Schwarzstahl-Optik ihren vollen Vintage-Charme. Rodenberg
Moderne Optik trifft auf funktionale Eleganz: Haustüren mit Laserpunkt- und Glasdruck-Motiv samt LEDEinsatz avancieren nicht nur in den Abendstunden zum buchstäblichen Highlight im Eingangsbereich. Die facettenreichen DesignHaustüren setzen das Entree zu jeder Zeit individuell in Szene. Noblesse
Farben: Zurückhaltung in Grau
Die wichtigsten Materialien bei Haustüren sind Holz, Kunststoff und Aluminium, die mit den unterschiedlichen Eigenschaften punkten. Was die Optik anbelangt, gehören anthrazitfarbene und tiefgrau lackierte Türen zu den beliebtesten Optionen. Das Design folgt damit einer allgemeinen Entwicklung, die sich ebenfalls bei Autos oder Möbelstücken beobachten lässt. Grau verkörpert einen aufgeräumten Stil und harmoniert mit dem aktuellen minimalistischen Architekturgeschmack. Häufig sind Türen dabei farblich und im Material an die Fenster angepasst. Ein Grund für die farbliche Zurückhaltung ist die Pflegeleichtigkeit. Denn auf matten, dunklen Oberflächen sind Verschmutzungen oder kleine Kratzer weniger sichtbar. Sie müssen daher seltener gereinigt werden.
Das Smart Home bietet scheinbar unbegrenzte Digitalisierungsmöglichkeiten. Doch besonders gefragt sind Lösungen, die sich im Alltag überaus praktisch zeigen. Beliebt sind daher elektronische Schließsysteme, die sich per Smartphone steuern lassen.
Technik: Smart-Home-Systeme
Mit einer App kann die Tür geöffnet, geschlossen oder kontrolliert werden –egal, ob man zu Hause oder unterwegs ist. Praktisch ist auch die einfache Verwaltung der Zugangsrechte, etwa wenn Handwerker ins Haus müssen oder ein Familienmitglied für eine Weile zu Gast ist. Ebenfalls beliebt sind FingerprintSysteme: Sie reagieren schnell und ermöglichen einen sicheren Zutritt ohne Code- oder Schlüsselsuche.
Ein auffälliger Außengriff verleiht der Haustür einen exklusiven Charakter und prägt maßgeblich das Erscheinungsbild der Haustür. Kombiniert mit den tiefschwarzen Türrahmen wirken die Außengriffe in der „black.edition“ besonders elegant. Optional stehen aufgesetzte Lisenen zur Wahl, was dem Türblatt einen individuellen Touch verleiht. Hörmann
Foto: epr/Rodenberg
Ein Social-Media-Trend erreicht Haustüren
In Videos von Influencern sind sie überall im Hintergrund zu sehen: Wandpaneele aus Holz, die eigentlich zur Verbesserung der Raumakustik dienen. Das löste einen regelrechten Hype im Interior Design aus. Viele wünschen sich diese Paneele fürs eigene Zuhause – nicht unbedingt wegen der guten Akustik, sondern wegen der trendigen Optik. Und der Hype um die Holz-Paneele hat nun auch das Design von Außentüren erfasst: Der Verkauf von Haustüren mit Paneel-Optik steigt stark an. Um Akustik geht es hier nicht: Die klar gegliederte Oberfläche der Paneele harmoniert einfach gut mit der minimalistischen Formensprache des aktuellen Türdesigns.
Die Holz-Paneele korrespondieren dabei mit dem Manufaktur-Stil, der scheinbar unbehandelte Materialien inszeniert. Im Mittelpunkt steht die Oberfläche: Moderne Verbundwerkstoffe wie Art-Beton oder Keramikoberflächen wirken durch ihre unregelmäßige Oberflächenstruktur wie handgefertigte Einzelstücke. Sie heben sich optisch von den bekannten Materialien ab. Adressen Seite 83 I
Mattschwarz verleiht auch hier Fenster und Türen neben dem trendigen, eleganten Look auch noch eine besondere Haptik. Das liegt vor allem an dem niedrigen Glanzgrad. Denn so bekommen die Türen ein geradezu samtiges Aussehen. Weru
HAUSTÜRVORDACH: ENTREE MIT DEM GEWISSEN ETWAS
Von Format und Farbe über Material und Montagesystem bis hin zu Sonderausstattungen wie Briefkasten, Klingelschild oder DepotOption bieten die kubischen Rechteckvordächer der BS- bzw. BSPlus-Serie von Gutta facettenreiche Variationsmöglichkeiten. Standardmaß oder XL-Variante, mit Seitenteil, mit Pfosten oder schwebend montiert, mit innovativem Echtholz-Inlay oder mit effektvoller Zebraplatte ausgestattet? Erlaubt ist, was gefällt. Dabei verfügen alle Vordächer standardmäßig über extrastabile Aluminium-Rahmenkonstruktionen mit einer korrosionsbeständigen FeinstrukturPulverbeschichtung in zeitlos-elegantem Anthrazit, eine integrierte Entwässerung und frontseitige LED-Lichtleisten samt optionalem Bewegungsmelder. Dabei liefert der Hersteller all seine „made in Germany“-Modelle in komplett konfektionierten Bausätzen direkt nach Hause und gewährt on top 15 Jahre Garantie. https://vordachkonfigurator.gutta.de
Haustürvordächer lassen sich mit dem praktischen Vordachkonfigurator ganz nach persönlichen Wünschen designen. Die „BS Timber-Line“ zum Beispiel steht für die trendstarke Symbiose aus Aluminium, Glas und Echtholz und verleiht dem Eingangsbereich eine naturnahe Note.
Beim Rechteckvordach „BS 3D-Line“ handelt es sich um ein freischwebendes Modell mit einem witterungsstabilen Aluminium-Rahmen. Der Clou: Die Abdeckung besteht aus einer innovativen Zebraplatte, die dank des Wechsels aus klaren und dunklen Streifen einen außergewöhnlichen 3-D-Effekt erzeugt.
Quelle:
So bleibt es kühl unterm Dach
Dachfenster lassen besonders viel Tageslicht und auch Wärme in die Wohnung. Was von Herbst bis Frühjahr sehr angenehm ist, kann im Sommer herausfordernd werden. Deshalb ist effizienter Hitzeschutz gefragt.
Durch Rollläden ist eine bis zu 7,5 Grad Celsius reduzierte
Raumtemperatur im Sommer möglich.
Wesentliche Voraussetzungen für erholsamen Schlaf sind eine angenehme Temperatur und Dunkelheit. In den Sommermonaten kann es allerdings schwierig werden, beides zu erreichen – insbesondere im Dachgeschoss. Denn Dachfenster zeichnen sich durch ihre Lage im Schrägdach dadurch aus, dass die Sonnenstrahlen
direkt auf die Fensterscheiben treffen. Innen Rollos anzubringen, kann zwar Räume abdunkeln, hilft aber kaum gegen ein Aufheizen des Zimmers. Deutlich effektiver ist außenliegender Hitzeschutz, der verhindert, dass die energiereichen Strahlen der Sonne überhaupt auf die Scheibe treffen. Der Effekt ist beachtlich: Rollläden vor den Dachfenstern ermöglichen bis zu 7,5 Grad Celsius niedrigere
Raumtemperaturen. Das ergab eine interne Simulation von Hersteller Velux, bei der ein südorientierter Raum mit zwei Dachfenstern untersucht wurde. Welchen Vorteil es für einen erholsamen Schlaf bietet, etwa bei 22,5 Grad Celsius statt bei 30 Grad Celsius schlafen zu gehen, ist mehr als offensichtlich. Auch tagsüber profitieren Erwachsene, Kinder und auch Haustiere, für die die hohen
Temperaturen besonders belastend sein können, von dem kühleren, angenehmeren Raumklima – ob im Homeoffice, bei den Hausaufgaben oder zum Entspannen nach einem Spaziergang in der Sommerhitze. Zudem können Rollläden Räume komplett verdunkeln, sodass sogar für den Mittagsschlaf beste Schlafbedingungen möglich sind.
Neuer Velux-Rollladen macht Selbstmontage möglich
Wer seine Dachfenster mit Hitzeschutz nachrüsten will, profitiert von dem neu entwickelten Rollladen von Velux. Bei diesem gestaltet sich der Einbau so einfach, dass handwerklich begabte Personen auf einen Handwerksbetrieb verzichten und diesen selbst montieren können. Dafür benötigt man nur einen Akkuschrauber für die zum Einbau je nach Fenstertyp erforderlichen sechs oder acht Schrauben. Das Dach muss dafür nicht betreten werden. Neben der klassischen Anleitung kann zusätzlich eine Animation per QRCode abgerufen werden, die Schritt für Schritt den Einbau visualisiert. Dank der Montage auf dem Flügel der Fenster sind diese unabhängig vom Rollladen
komplett flexibel bedienbar. Auch bei ausgefahrenem Hitzeschutz lassen sie sich zum Lüften weit öffnen.
Die Bedienung ist mit der im Lieferumfang enthaltenen Funksteuerung problemlos möglich, mit entsprechendem Zubehör auch per Smartphone oder automatisch auf Basis von Sensorwerten für die Optimierung des Raumklimas.
Um das passende Modell für das eigene Velux-Fenster zu Hause online oder im Handel zu finden, genügt der Code auf dem Typenschild: Bei geöffnetem Dachfenster lässt er sich ganz einfach auf der Rückseite der Griffleiste finden. Unter www.velux.de/rollladen sind noch mehr Informationen zu erhalten.
Adressen Seite 83 I
Die neuen Rollläden werden direkt auf den Flügel des Dachfensters montiert. Das ermöglicht das Öffnen des Fensters auch bei ausgefahrenem Rollladen.
Mit Rollläden lassen sich Räume komplett verdunkeln. Das erleichtert Kindern das Einschlafen, wenn es draußen noch hell ist.
Auch Haustiere, für die hohe Temperaturen in der Wohnung besonders belastend sein können, profitieren von dem kühleren Raumklima durch außenliegendem Hitzeschutz mit Rollläden.
Wesentliche Voraussetzungen für erholsamen Schlaf sind eine angenehme Temperatur und Dunkelheit. Rollläden helfen dabei, dies zu erreichen.
Fotos: Velux
Wohlfühlklima für die Zukunft
Insgesamt wurden in allen Räumen mit Außenwänden – sämtliche Wohn- und Schlafzimmer sowie Küche – rund 100 Quadratmeter Wandoberfläche mit „KlimaTec IP 3500+“ ausgekleidet.
Bei der umfassenden Sanierung einer Altbauwohnung aus den 1920er-Jahren legten Klimaplatten das Fundament für ein energieeffizientes, bauphysikalisch zuverlässiges sowie wohngesundes Zuhause.
Als der Bauherr die 108 Quadratmeter große Erdgeschosswohnung im Recklinghäuser Norden besichtigte, war schnell klar: In dieser Immobilie steckt Potenzial für so viel mehr.
Mit dem Ziel, den historischen Charakter der 1925 erbauten Altbauwohnung aus dem „Dornröschenschlaf“ zu holen, ihn zeitgemäß zu interpretieren und die gesamte Wohneinheit gestalterisch aufzuwerten, plante die junge Familie direkt nach dem Kauf eine umfassende Sanierung. Bei der Entkernung sah sie sich jedoch mit einem Sammelsurium an Sanierungssünden aus den letzten Jahrzehnten konfrontiert und – ausgerechnet im künftigen Kinderzimmer – einem nicht unerheblichen Schimmelbefall.
Als zusätzliche Challenge sah das Sanierungskonzept eine energetische Optimierung der Wohnung vor, deren Umsetzung allerdings
nicht über eine Außendämmung erfolgen konnte. Es musste also eine ganzheitliche Lösung „von innen heraus“ her.
Mehr Schein als Sein
Auf den ersten Blick wirkte der Zustand der Wohnung gut. Nicht neu, aber gepflegt. „Wir wollten aber nicht nur nötige Bereiche modernisieren, sondern stellten hohe gestalterische Anforderungen an unser neues Zuhause“, betont der Bauherr. „Diese bedingten eine umfangreiche Neuordnung der Wohnung.“ So wurden der Grundriss angepasst, ein zusätzliches Kinderzimmer geschaffen, der Blick in den Garten durch eine Hebeschiebetür aufwendig vergrößert und sämtliche Elektrik sowie die Sanitärleitungen erneuert.
Parallel dazu entstand ein klares Gestaltungskonzept auf der Basis von reduzierten Materialien, bündigen Übergängen, viel Licht
1 Unkomplizierte Verarbeitung, verlässliche Dämmwirkung, gestalterische Flexibilität: Dank Erfurt-KlimaTec entstand nach der Sanierung eine stilvolle Altbauwohnung zum Wohlfühlen.
2+3 Maroder Putz, unsachgemäße Dämmung, Schimmelbefall, energetischer Optimierungsbedarf: Hier musste eine ganzheitliche Lösung „von innen heraus“ her, die die Bauherren zum Glück auch fanden.
4 Beim Neuaufbau der ErkerVerkleidung gelang es den Handwerkern, die sanfte Rundung mit den „IP 3500+“Platten präzise nachzubilden.
Fotos: Erfurt Tapeten/Philip Kistner
Dank „KlimaTec“ sind beste Voraussetzungen für ein wohngesundes Umfeld geschaffen worden. Und die Familie hat nun ein rundum sicheres Gefühl.
Uns war es wichtig, dass jedes
Detail gestalterisch stimmig wirkt. Mit KlimaTec konnten wir unsere Wünsche in voller Konsequenz und ohne Abstriche realisieren. Bauherr
und einem hohen Maß an Qualität und Wohngesundheit. Dazu zählte auch, die historische Substanz der Wohnung behutsam freizulegen. Bestes Beispiel: Der Erker im Wohnbereich, dessen Rundung – vermutlich aufgrund handwerklicher Vereinfachung – regelrecht eckig gebaut worden war. „Weiterhin entdeckten wir hinter einer Vorwandkonstruktion großflächig verbaute Styroporplatten und waren uns sicher, dass diese zu bauphysikalischen Problemen führen könnten“, so der Bauherr weiter. Diese Vermutung bestätigte sich, als bei der Entfernung der diffusionsdichten Platten im Bereich der Fensterlaibungen Schimmel zu Tage kam. „Für uns war ab diesem Moment klar: Wir müssen konsequent zurück- und anschließend bauphysikalisch sauber neu aufbauen, um wirklich nachhaltig zu sanieren.“
Innendämmung mit Klimaplatten
Das aufgrund der energetischen Aufwertung durch neue Fenster und eine Fußbodenheizung notwendig gewordene Dämmungs-Upgrade ließ sich nicht von außen realisieren – der bauliche Bestand sowie die Eigentümergemeinschaft sprachen dagegen. Also musste auch hier eine Alternative her. „Auf der Suche nach einer Lösung kam mir das „KlimaTec“-System von Erfurt in den Sinn“, erinnert sich der Bauherr. „Ich kannte das Unternehmen bereits aus meinem beruflichen Umfeld und mir schien, dass das System mit seiner Kombination aus unkomplizierter Verarbeitung, verlässlicher
Fotos: Erfurt Tapeten/Philip Kistner
Dämmwirkung und gestalterischer Flexibilität ideal zu unserem Projekt passen könnte.“
Und genau so war es auch. Nach sorgfältiger Beratung und Prüfung durch die Experten des Herstellers entschieden sich die Bauherren für den Einsatz von „KlimaTec IP 3500+“, sinnvoll ergänzt durch die dünnere „KlimaTec IP 2500+“ sowie die Laibungsplatte „LP 1000+“ an den Fensteranschlüssen. Durch die ausgewählten Klimaplatten lässt sich der Wärmedurchgangswiderstand über die Außenwände um bis zu 61 Prozent verbessern. In ihrer Dämmfunktion verringern die Platten spürbar den Wärmefluss nach außen, sodass eine Optimierung der Wärmedurchgangswiderstände des Gebäudes ohne großen Aufwand erreicht werden kann. Auch ein sogenannter Tauwassernachweis war nicht nötig. „Allein diese Vorteile waren für uns schon überzeugend“, so der Bauherr. „Doch zeigte sich schnell, dass wir auch in Sachen Schimmelprävention und Wohngesundheit profitieren.“ So ließ sich die Oberflächentemperatur an den Wandinnenseiten um bis zu sechs Grad Celsius anheben. Damit wird kühlen Wandbereichen – den Entstehungsorten von Kondenswasser und somit von Schimmel – effektiv entgegengewirkt. Auch die Platten selbst wirken dank ihrer mineralischen Oberfläche schimmelhemmend. Als weiteres Plus fürs Raumklima sind die Platten diffusionsoffen und kapillaraktiv, wodurch die im Mauerwerk enthaltene Feuchtigkeit ausdiffundieren kann. Auch ein Übermaß an Feuchtigkeit im Raum wird zwischengespeichert und schrittweise wieder abgegeben. „Gleich nach dem Einbau der Platten empfanden wir es in den Räumen behaglicher und die Raumluft angenehmer.“
Altbauwohnung
BAUJAHR 1925 WOHNFLÄCHE 108 m2
MASSNAHMEN
Neue Fenster Fußbodenheizung
Innendämmung/Schimmelsanierung: KlimaTec IP 3500+, KlimaTec IP 2500+, Laibungsplatte LP 1000+
HERSTELLER
Erfurt & Sohn
Telefon 0202/6110-0 www.erfurt.com www.klimatec.pro
Sicheres Handling
Die Verarbeitung selbst verlief ebenfalls reibungslos: Die Platten sind leicht, lassen sich präzise zuschneiden und sicher verarbeiten. Dabei bietet das KlimaTec-System gerade im Vergleich zu früheren Flickwerk-Lösungen mit Styropor und anderen improvisierten Materialien einen entscheidenden Vorteil: Alle Komponenten sind ideal aufeinander abgestimmt, sodass für jede Anforderung eine passende Lösung innerhalb des Systems bereitsteht. Zudem ermöglicht die Zweikomponentenplatte aus einer Schicht Blähglasgranulat auf einem Dämmvlies die schnelle Anbringung der Innendämmung in nur einem Schritt.
Großer Gestaltungsspielraum
Besonders eindrucksvoll zeigten sich die Vorteile des Systems beim Erker, der im Laufe der Jahre zu einem Vieleck verkommen war. Beim Neuaufbau der Verkleidung gelang es den Handwerkern, die sanfte Rundung präzise nachzubilden. Dazu wurden die Platten senkrecht mit einer Oberfräse angeritzt und anschließend leicht gebogen. Die Schneidfugen wurden mit passendem Systemkleber aufgefüllt, sodass eine dauerhaft stabile, homogen gedämmte Fläche entstand, die sich millimetergenau der eleganten Rundung anpasste.
„Wir sind absolut froh, dass der Erker wieder zu seiner gestalterisch eindrucksvollen Wirkung gefunden hat“, freut sich der Bauherr. Auch bei der Anbringung der zurückversetzten Sockelleisten, die bündig in die Wandgestaltung integriert werden sollten, spielte die Flexibilität von KlimaTec den Eigentümern in die Karten. Nicht zuletzt sorgten die Platten im Bereich der Fensterlaibungen für ein durchgängiges Erscheinungsbild. Da durch neue Raffstore-Anlagen alle Fenster rund 20 Zentimeter in den Raum rückten, mussten die Laibungstiefen optisch angeglichen werden. Selbst dort, wo bereits eine Außendämmung vorhanden war, wurde nachgearbeitet, um ein gleichmäßiges Bild zu schaffen.
Fazit: Das Ergebnis der Altbausanierung in Recklinghausen kann sich sehen lassen. „Für uns war KlimaTec die perfekte Lösung“, resümiert der Bauherr. „Wir konnten unsere hohen Ansprüche an Gestaltung und Wohnqualität umsetzen. Besonders wertvoll war für uns, dass Erfurt die Balance zwischen technischer Expertise und gestalterischen Fragen verstanden hat. Das hat die Umsetzung unserer anspruchsvollen Pläne deutlich vereinfacht. Wir können das System nur empfehlen.“ I
Überzeugend auch in der Praxis: Die Platten sind leicht, lassen sich präzise zuschneiden und verarbeiten.
Fotos: Erfurt Tapeten/Philip Kistner
Entspannen & genießen
Das Bad wird mehr denn je zu einem Ort des Erlebens.
Funktionalität tritt in den Hintergrund. Stattdessen entstehen Räume, die verschiedene Sinne ansprechen. Das Badezimmer wird zum persönlichen Rückzugsort, wo Komfort, Wohlbefinden und tägliche Routinen aufeinandertreffen.
Foto: Roth Werke
Badezimmer wird Wohnzimmer Streng geradlinig für ein konsequent minimalistisches Design? Oder doch lieber weich gerundete Formen für ein freundliches Bad-Ambiente, in dem man sich garantiert willkommen fühlt? Die „sys20“-Designlinie „Oteo“ verbindet beides zu einer hochwertigen, ausgesprochen eleganten Badmöbelserie. Dabei spielt Oteo dezent mit den Elementen des trendaktuellen SoftedgeDesigns, ohne dabei die minimalistisch-klare Linie aufzugeben, die einen zeitlos-modernen Look garantiert. www.burgbad.de
Farbiger Akzent trifft technische Präzision
Die Glasdusche „Pastel“ steht für reduzierte Eleganz und zugleich hohe Variabilität. Ob als Nischenlösung oder Ecklösung – das System fügt sich harmonisch in unterschiedliche Badgrundrisse ein und bietet Planern wie Installateuren flexible Einsatzmöglichkeiten. Besonderes Merkmal sind die Profile aus eloxiertem Aluminium, die in sieben Farbvarianten erhältlich sind. Damit lassen sich gezielt Akzente setzen: Von dezent bis bewusst kontrastierend. Gerade im hochwertigen Badsegment, in dem Farbe zunehmend als Gestaltungselement eingesetzt wird, bietet die Glasdusche Pastel eine attraktive Lösung für individuelle Badkonzepte. www.roth-werke.de
Zusammenspiel von Form und Farbe Besonders entspannend ist die Auszeit im Bad, wenn bei der Gestaltung neben funktionalen Features auch ästhetische Aspekte berücksichtigt werden. Beispiel Farbgebung: Weiß- und Beigetöne wirken elegant und lassen Räume optisch größer erscheinen. Ergänzend dazu können mit bunten Farbtupfern gezielt Akzente gesetzt werden. Dass nicht nur Accessoires wie Badteppiche, Matten oder Handtücher Farbe ins Spiel bringen, beweisen attraktive Design-Heizkörper. Sie sind in klassischem Weiß, aber auch in vielen weiteren ansprechenden Farbnuancen erhältlich. https://zgde.gmbh/farbeimbad
Gebündelte Gestaltungskompetenz
Unter dem Motto „Signature Design. Crafted in Finishes“ bieten Dornbracht und Jung gemeinsame Oberflächen an, die Armaturen und Schalter der LSSerie visuell und haptisch miteinander verbinden. Gerade in Bad und Küche treffen häufig Armaturen, Schalter oder Leuchten aufeinander, deren Oberflächen zwar ähnlich, aber selten exakt aufeinander abgestimmt sind. Die Kooperation von Dornbracht und Jung setzt genau hier an: Durch gemeinsame, einheitliche Finishes wird ein durchgängiges Erscheinungsbild im gesamten Raum geschaffen. „Wenn unterschiedliche Kompetenzen zusammenkommen, entsteht Qualität an den Schnittstellen“, erklärt Deniz Turgut, Marketingleiter bei Jung. Unterschiedliche Verfahren wie Galvanik oder PVD-Beschichtung garantieren langlebige, beständige Oberflächen, die durch Farbtiefe, und Brillanz überzeugen. Als Premiumhersteller für Gebäudetechnik fertigt Jung Schalter und Steckdosen aus Echtmetallen mit absoluter Präzision und handwerklicher Sorgfalt. „Die Zusammenarbeit mit Jung ist getragen von einem gemeinsamen Qualitäts- und Luxusverständnis”, so Caroline Schmitt, Geschäftsführung Dornbracht. „An unserem Standort in Iserlohn entstehen so Oberflächen von höchstem Anspruch, die über Produktkategorien hinweg perfekt harmonieren und Architektur als ganzheitliches Erlebnis denken.“
Die gemeinsame warme Oberfläche Bronze gebürstet verbindet die Armatur der Serie „Vaia“ von Dornbracht mit dem Jung-Taster „F 40“ mit vier Bedienstellen und der passenden Steckdose „LS 990“ visuell und haptisch. www.dornbracht.com, www.jung.de
Fotos:
Komfortfaktor steigern
Mit barrierefreien Lösungen sind zeit- und kostensparende Teilrenovierungen schnell und unkompliziert realisiert. Allem voran sollte die Badewanne einer bodenebenen Dusche weichen. Die ultraflache „Squaro Infinity“ lässt sich flexibel an die vorhandene Bausituation anpassen und harmoniert dank fünf aktueller Trendfarben auch farblich mit jedem Ambiente. Sie sorgt mit der höchsten Rutschhemmung für maximale Sicherheit. Sie ist angenehm warm, robust und pflegeleicht. www.villeroy-boch.com
TRAUMBÄDER
Unterschiedliche Oberflächen und Materialien laden zum Anfassen ein, während Produkte durch ihre angenehme Haptik die Bedienung intuitiver und sinnlicher machen. Gegensätze wie geriffelte und polierte Oberflächen schaffen ein lebendiges Zusammenspiel, während Farbpaletten aus kühlen Metalltönen und lebendigen Akzentfarben Tiefe, Raffinesse und visuelle Spannung erzeugen.
Natürliche Nuancen
Während der erste Trend das sinnliche Erleben in den Vordergrund stellt, laden natürliche Nuancen dazu ein, die Ruhe und Ausgeglichenheit der Natur ins Badezimmer zu holen. Geprägt von organischen Formen, sanften Farben und authentischen Materialien entstehen Räume, die Achtsamkeit und bewusstes Wohnen fördern. Erdige und neutrale Töne treffen auf zarte Blau-, warme Terrakotta- sowie tiefe Bronzetöne und schaffen so eine harmonische Farbwelt, die Geborgenheit und Balance ausstrahlt. Subtile Texturen und edle Oberflächen
Top Bad-Ideen
Die neue Ausgabe der EXKLUSIVEN TRAUMBÄDER
zeigt den Badraum als Ort, in dem wir entschleunigen und zur Ruhe kommen. Ob Wannen, Duschen, Armaturen, Waschbecken, Fliesen, Möbel, Accessoires oder Lichtlösungen: Die Leserinnen und Leser finden hier alles, um ein Exklusivbad hochwertig auszustatten. Schöne Reportagen präsentieren darüber hinaus zeitgemäße Bäder auf hohem Niveau. 84 Seiten, Preis: 7,80 Euro. Direkt zu bestellen unter www.renovieren.de/shop-start
schaffen ein Gefühl von Wärme und Natürlichkeit. So wird das Badezimmer zu einem Ort der Ruhe, an dem liebevoll gestaltete Details für eine entschleunigende Atmosphäre sorgen.
Das Comeback metallischer Farben
Während die vorherigen Trends Sinnlichkeit und natürliche Ruhe in den Fokus rücken, feiern metallische Oberflächen ein glänzendes Revival. Polierte Finishes bringen neue Strahlkraft ins Badezimmer und vereinen Funktionalität mit ausdrucksstarkem Design. In einer Welt, die ständig nach Neuem strebt, überzeugen diese zeitlosen Materialien durch Beständigkeit. Gleichzeitig punkten sie mit Langlebigkeit und einfacher Pflege und bilden damit die ideale Basis für stark frequentierte Räume. Lebendige Farben und handwerkliche Details setzen spielerische Akzente und ermöglichen eine individuelle Gestaltung, ohne dabei auf Funktion und Ästhetik zu verzichten. So entstehen flexible, wandelbare Räume, die unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden und dabei stilvoll und harmonisch bleiben. I
Mit gutesBad.de auf dem Weg zum neuen Bad
Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. v. (VDS) stellt den Relaunch der Website www.gutesbad.de vor. Unter dem Motto „Gut informiert, gut geplant, gut realisiert.“ soll sie als zentrales Informations- und Inspirationsportal für alle Endkunden dienen, die sich für Badplanung und Badmodernisierung interessieren. Das modernisierte Online-Angebot kann mit magazinartigem Look & Feel überzeugen und bietet ein breites Spektrum an Beiträgen. Die herstellerneutrale Informationsplattform von Handwerk, Handel und Markenunternehmen aus Deutschland ist als digitaler Hub angelegt und will Interessenten über den inspirierenden Besuch in den Bad-Fachausstellungen bis zum Fachhandwerkerkontakt begleiten – und darüber hinaus. Diverse Service-Tools helfen zusätzlich auf dem Weg zum neuen Bad. www.gutesbad.de
Magnetische Badaccessoires mit Wow-Effekt
Mit dem „RenoMag“-System bringen Nutzer Badaccessoires lediglich mit Magnetkraft sicher und fest an der Wand an. So finden Duschablagen, Glaswischer, Handbrausehalter und Co. im Handumdrehen ihren neuen Platz inner- und außerhalb der Duschkabine – und das ganz ohne Bohren. Das birgt sowohl ästhetische als auch praktische Vorteile. So lässt sich die Duschsituation – etwa durch die Höhenverstellung des Halters für die Handbrause – ganz intuitiv an die Körpergröße des Anwenders anpassen. www.hsk.de
Quelle: Patrick Speck, Leader, Lixil Global Design, Emena
Inspiriert vom Lichtspiel der Natur Licht hinter Glas, ausgestrahlt von einem schmalen Band, das um den Spiegelschrank verläuft. Beim „GLOW D2W“ treffen hochwertige Materialien, klares Design und optische Brillanz auf durchdachte Funktionalität. Der Spiegelschrank vom Schweizer Hersteller Schneider präsentiert sich als Inbegriff eleganter 360-Grad-Leuchtkraft. Die Lichtfarbe lässt sich stufenlos von warmem Kerzenlicht bis zu hellem Tageslicht anpassen, wodurch er eine Atmosphäre schafft, die an die beruhigenden Reflexionen eines Sees erinnern. www.wschneider.com
Wie Licht das Bad verwandelt Modernes Baddesign endet nicht bei Fliesen, Keramik und Möbel. Erst die richtige Beleuchtung macht den Raum vollständig. „Das Lichtkonzept ist ein entscheidendes Gestaltungselement bei der Badplanung“, sagt Hanna Rehring. Die Badexpertin betreut die badpunkt-Ausstellungen in ganz Deutschland. „Wenn mehrere Lichtquellen harmonisch aufeinander abgestimmt sind, entsteht eine wohltuende Atmosphäre.“ Mit Dimmern und unterschiedlichen Lichtmodi lässt sich das Badezimmer inszenieren. Foto: Pendelleuchten setzen bewusst Akzente und lassen sich stilvoll mit beleuchteten Spiegeln kombinieren. www.badpunkt.de
Foto: Sanipa
Urlaub im Zuhause
Die Summer Vibes stehen das ganze Jahr hindurch für Urlaubsfeeling. Mediterrane wie auch künstlerische Prints, freche Streifen, Unis, feine Strukturen und natürliche Optiken prägen die Inneneinrichtung.
Mit einem Mix & Match in Farben, Strukturen und Dessins in Cotto-Nuancen mit Caramel, Coral sowie Türkis inszenieren die Hersteller MHZ, Höpke und Infloor Girloon eine sommerliche LoungeAtmosphäre. Das führt zu einer individuellen, ganzheitlichen Raumgestaltung, die on top eine Vielzahl an funktionalen Vorzügen wie Hitzeschutz, Kälteschutz, Energieeffizienz und viel Komfort bietet.
Komfort wird großgeschrieben Die stattliche Plissee-Anlage lässt sich bequem mit „PowerView“ steuern. Hier ist die Fernbedienung in einem matten Schwarz ausgeführt.
Plissee-Doppelanlage mit dem Uni-Stoff Stella und dem Vasendessin Antonio. Auffallend: Die beiden Wandfarben symbolisieren unten die Erde und oben den Himmel. So täuschen sie auch mehr Raumhöhe vor. Der Teppichboden überzeugt mit einem präzisen Druck, geschmeidigen Farbverläufen, brillanten Farben und dem individuellen Dessin.
Schönes Sitzen Die ausladenden Loungemodule kombinieren einen rosé-cottofarbigen langfädigen Samt mit einem Ethnostoff und unterstreichen so den exklusiven, hochwertigen Look.
PRODUKTE UND HERSTELLER
Plissee-Anlage: Stairway L mit PowerViewFernbedienung, MHZ
Plissee-Doppelanlage: Vasenmotiv Antonio, Stoff uni Stella, MHZ
Vorhang/Store: Lucis, MHZ
Kissen: Alma 886, Marla 816, Höpke
Teppichboden: Individual Print Fading auf Corso 650, Infloor Girloon
Wandfarbe: canyon sunset, crystal blue, Alpina
Sideboard: Figaro, Kare
Beistelltisch: Geer, Tchibo
Dessin auf Lounge-Möbel: Aurina 826, Edelweiß 856, Höpke
Die Besonderheit des Microchenille-Stoffs Alma 886 liegt in der eingewebten Struktur, die dem Textil einen charakteristischen Hoch-Tief-Effekt verleiht, der lebendige Oberflächen schafft. Darunter fasziniert das Marla-816-Kissen aus Microfaser in Lederoptik mit türkiser Borte.
Highlight ist hier das XXL-Plissee im künstlerischen Treppen-Dessin in fast südamerikanischer Anmutung. Leichte semitransparente Vorhänge in Coral bringen das südamerikanische Flair noch mehr zur Geltung. Perfektioniert wird das Interieur durch den Design-Teppichboden mit einem Fading von Türkis zu Cotto.
Fotografie: Olaf Szczepaniak.
Inszenierung, Produktion, Styling: Miriam Medri
Feuerstelle und Grill
Hochwertige, aus Feuerbeton gefertigte Grillkamine verbinden auf einzigartige Weise die Gemütlichkeit einer offenen Feuerstelle mit den kulinarischen Highlights einer Grillstation und setzen mit ihrem zeitlosen, monolithischen Design stilvolle Akzente im Außenbereich. Sie verfügen über einen integrierten Rauchabzug und können sowohl mit Holz als auch mit Holzkohle befeuert werden – je nachdem, ob das typische „Look & Feel“ einer nostalgischen LagerfeuerAtmosphäre oder die unkomplizierte, schnelle Zubereitung von Grillgut im Fokus stehen soll. www.buschbeck.de
Wasser einfach und effektiv enthärten
Immer mehr Privathaushalte wissen die Vorzüge von enthärtetem Wasser zu schätzen. Damit gehören verkalkte Leitungen, Armaturen, Haushaltsgeräte etc. der Vergangenheit an. Die „softliQ:SE“ von Grünbeck erleichtert die Entscheidung für eine Kleinenthärtungsanlage. Denn noch nie war eine solche so einfach zu installieren, zu bedienen und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz gleichzeitig so effizient. Ein weiteres Highlight: Die vollkommen neue Bedienoberfläche ist klar strukturiert und doch vertraut. Die Konfiguration und Überwachung funktioniert zudem in bekannter Form auch von unterwegs – mit der ebenso verbesserten und neu gestalteten „Grünbeck myProduct“-App. Deren Navigation wurde an die Bedienoberfläche der Anlage angepasst, vereinfacht und vereinheitlicht. Die softliQ:SE weiß, wann wie viel Wasser in welcher Qualität benötigt wird.
Dieser sogenannte „iQ-Mode“ gewährleistet erstklassige Wasserqualität. www.gruenbeck.de
Die jüngste Generation „softliQ:SE“ punktet durch sekundenschnelle „cliQlock“Installation, beste Bedienbarkeit und den intelligent gesteuerten Betriebsmodus.
Tierisch gute Hausbauideen!
Wissen ist immer noch der beste Baustoff – wer gerade seinen Hausbau plant oder mittendrin steckt, ist für schlaue Ratschläge und gute Empfehlungen dankbar. Eine reichhaltige Informationsquelle findet sich unter www.homeplaza.de.
Foto: epr/Buschbeck
Besser mit unabhängiger Beratung
• Modernisierung und Umbau
• Energetische Sanierung
Die Logoclic-Edition 2026 umfasst jeweils drei Dekore in 7 mm bzw. 8 mm Stärke. Hier zu sehen: die Variante 7 mm im Dekor Solario.
Renovierungsfreundlich
Ein hochwertiger Boden drängt sich nicht in den Vordergrund, verändert aber dennoch die Wirkung eines gesamten Raumes. Wie überzeugend das gelingen kann, beweist Laminatexperte Logoclic mit der „Edition 2026“. Die insgesamt sechs ausgesuchten und exklusiv bei Bauhaus erhältlichen Trend-Dekore in 7 mm bzw. 8 mm Stärke sind dank ihres schlanken Designs und der unkomplizierten Verlegung per „1clic2go Pure+“-Klicksystem besonders renovierungsfreundlich und punkten dank PEFC-Zertifizierung und der Auszeichnung mit dem Blauen Engel auch auf wohngesunder Ebene. Die Edition 7 mm bietet ein Höchstmaß an Robustheit und Pflegeleichtigkeit bei einem gleichzeitig familienfreundlichen Preis. Sie widersteht mühelos Druck, Kratzern und Schmutz, lässt sich einfach reinigen und bringt 15 Jahre Garantie mit. Die Edition 8 mm wiederum präsentiert sich als perfekte Alternative zu teuren Holzfußböden, da ihre Oberfläche aus glänzenden und matten Synchronporen die Optik und Haptik von Echtholz absolut authentisch nachbildet. www.logoclic.info | www.bauhaus.info
Die Edition 8 mm im Dekor Sunshine Oak bringt die natürliche Wärme von sonnengeküsstem Holz in den Wohnraum.
Unsere Sachverständigen bieten individuelle Unterstützung bei Umbau- und Modernisierungsvorhaben. Unabhängig. Kompetent. Vor Ort.
Das neue Obergeschoss bewahrt die Dimension des alten – so konnte der Charakter und Charme des alten Bauernhauses erhalten bleiben.
Fünf Dachfenster auf der Südseite des Bauernhofs lassen Tageslicht in das neue Dachgeschoss. Die hier bei den drei linken Dachfenstern zu sehenden Hitzeschutz-Markisen verhindern im Sommer ein Aufheizen des Dachgeschosses. Die dunkle Lattenfarbe der Holzverkleidung orientiert sich an den Bestandsgebäuden.
Wie viel Potenzial in der Sanierung historischer Bestandsbauten steckt, zeigt unser Beispiel eines alten Bauernhof-Ensembles in Grafenau. Trotz einiger Hürden im Bauprozess konnte hier eine fünfköpfige Familie ihren Wohntraum verwirklichen.
Dank neun Dachfenstern fällt das Tageslicht sogar bis in die Mitte des Raumes, sodass es überall im großen Wohn-, Koch- und Essbereich angenehm hell ist. Auf Kunstlicht kann daher lange verzichtet werden. Die großflächig verglaste Giebelseite und der sich anschließende Balkon ermöglichen attraktive Ausblicke in die grüne Umgebung, was auch den Hund der Familie freut.
Wir wollten unbedingt dieses alte, charmante Hof-Ensemble zu neuem Leben erwecken. Wir bereuen nichts. Wir sind absolut glücklich mit unserer Entscheidung für dieses Haus.
Baufamilie
Die Kehlbalken konnten zum Teil noch aus dem alten Bestand übernommen werden. Die Galerie, die sich über Schlafzimmer und Bad befindet, nutzt die Familie als Fernsehbereich.
Im Erdgeschoss konnte viel vom Bestand - wie etwa die bis zu 60 Zentimeter dicken, historischen Außenwände – erhalten werden. Heute beherbergt der ehemalige Kuhstall den Hobby- und Fitnessraum. Bei Bedarf kann dieser Bereich in eine barrierefreie Einliegerwohnung umgebaut werden und ermöglicht so ein Mehrgenerationenwohnen.
Das Treppenhaus konnte an seinem ursprünglichen Platz bleiben. Die Treppe führt vom Erd- bis ins Dachgeschoss. Dort oben fällt das Tageslicht durch das VeluxDachfenster direkt auf die Treppenstufen.
Eine Familie aus Stuttgart verliebte sich auf den ersten Blick in den alten Bauernhof in Grafenau im Landkreis Böblingen. Und obwohl das Ensemble aus dem 17. Jahrhundert dank vorheriger Sanierungen der damaligen Eigentümer kein Baudenkmal ist, war schnell klar, dass die notwendige Modernisierung und Sanierung nur mit Hilfe eines Experten oder einer Expertin gelingen kann. In dem Architekten Thilo Holzer fanden sie den gewünschten Fachmann, mit seinem Büro in Stuttgart ist er spezialisiert auf das Umbauen im Bestand.
Sanierung mit Schwierigkeiten
Der Charme des ehemaligen Bauernhauses sollte auf jeden Fall erhalten bleiben. Umso größer war der Schreck, als sich nach den ersten Arbeiten zeigte, dass das Obergeschoss nicht zu retten war, sogar ein Abbruch stand im Raum. Doch Holzer überzeugte die Familie mit seinem schlüssigen Sanierungskonzept davon, den Umbau fortzuführen. Das Obergeschoss wurde zurückgebaut, der neue Holzaufbau bekam aber die gleiche Dimension, sodass der ursprüngliche Charakter des Baukörpers erhalten wurde. „Die dunkle Lattenfassade ist
ein gestalterisches Element, orientiert sich an den bestehenden Hofgebäuden und schließt die auskragenden Balkone mit ein“, erklärt Thilo Holzer. Das Erdgeschoss konnte glücklicherweise nahezu komplett erhalten bleiben.
Lichtdurchflutetes Dachgeschoss
Holzer ließ im Dachgeschoss 15 Fenster von Velux einbauen: Zehn Dachfenster auf zwei Ebenen auf der Nordseite des Daches, fünf Fenster auf einer Ebene auf der Südseite. Durch die deutlich größere Fensterfläche fällt ein Vielfaches an natürlichem Licht ins Dachgeschoss, was die Atmosphäre und die räumliche Wirkung grundlegend verändert. Anders als bei den meisten Einfamilienhäusern befindet sich das Zentrum des Familienlebens – der Wohn-, Koch- und Essbereich – nun im Dachgeschoss. Dank der Entscheidung für Klapp-SchwingFenster mit ihrem besonders großen Öffnungswinkel von bis zu 45 Grad und dem großflächig verglasten Giebel kann sich die Familie heute über Panoramausblicke in gleich drei Himmelsrichtungen freuen. Auch die Mitte des sowohl breiten als auch tiefen Raumes wird dank der vielen Dachfenster bestens mit Tageslicht versorgt, sodass tagsüber kaum künstliches Licht
DACHGESCHOSS
Das Dachgeschoss ist wegen der besonderen Lichtstimmung dank insgesamt 15 Dachfenstern nun zum Wohn-, Ess- und Kochbereich geworden. Auch das Elternschlafzimmer sowie das Bad sind unter dem Dach untergebracht.
OBERGESCHOSS
Das Obergeschoss ist zum Kinderreich geworden: drei Kinderzimmer sowie ein Badezimmer gibt es in diesem Stockwerk.
ERDGESCHOSS
ARBEITSZIMMER/FITNESSRAUM SPÄTER EINLIEGERWOHNUNG BARRIEREFREI -> MEHRGENERATIONENWOHNEN (EHEMALS KUHSTALL)
DIELE/ TREPPENHAUS
ABSTELL/ KELLER/HWR (EHEMALS PFERDESTALL)
Das Erdgeschoss mit den bis zu 60 cm dicken Wänden konnte erhalten bleiben und bietet nun Platz für einen Abstell-/ Kellerraum und die Pelletheizung. Der ehemalige Kuhstall beherbergt heute den Hobby- und Fitnessraum. Bei Bedarf kann dieser Bereich in eine barrierefreie Einliegerwohnung umgebaut werden und ermöglicht so ein Mehrgenerationenwohnen.
nötig ist. Zusätzliches Plus: Werden auf beiden Seiten des Raumes die Dachfenster geöffnet, können beispielsweise Kochgerüche durch das besonders effektive Querlüften schnell entweichen. Highlight: Die Galerie wird gern zum Fernsehen und Entspannen genutzt. Ebenfalls im Dachgeschoss befinden sich das Elternschlafzimmer sowie Bad und WC. Außenliegende Hitzeschutz-Markisen an den Dachfenstern verhindern ein Aufheizen. Dank des transparenten Stoffs fällt trotzdem noch Tageslicht in die Räume. Das darunterliegende Obergeschoss beherbergt die drei Kinderzimmer sowie ebenfalls ein Bad und WC. Das Erdgeschoss bietet Platz für die Heizung und für einen Hauswirtschaftsraum. Bei Bedarf kann der Hobby- und Fitnessraum in eine barrierefreie Einliegerwohnung umgebaut werden.
Energie- und Klimakonzept
Da große Teile der vorhandenen Bausubstanz erhalten wurden, konnte der Material- und Energieaufwand bei der Sanierung reduziert werden. So wurden mehrere schadstofffreie Holzbalken der ursprünglichen Konstruktion aufgearbeitet und wiederverwendet. Die Kombination aus massivem Bestandsbau und neuem, gut gedämmten Holzaufbau ergibt eine energieeffiziente Gebäudehülle. Dank der guten und engen Zusammenarbeit zwischen Architekt Holzer und der Baufamilie wurde das alte Bauernhof-Ensemble trotz aller Herausforderungen bei der Sanierung zum erhofften Traumhaus. I
Fakten
PROJEKT
Umbau Bauernhaus
BAUMASSNAHME Sanierung, Modernisierung
BAUKOSTEN
Ca. 550 000 Euro
WOHNFLÄCHE
250 m2
PRODUKTE
• 15 Klapp-Schwing-Fenster der Größe 94 x 140 cm in der Ausführung mit kunststoffbeschichtetem Holzkern
• Außenliegende Hitzeschutz-Markisen mit transparentem Stoff
HERSTELLER
Velux
Gazellenkamp 168 22527 Hamburg Telefon 040/54707-0 www.velux.de
ARCHITEKT
Holzerarchitekten Am Oberen Berg 23 70597 Stuttgart Telefon 0711/46906408 www.holzerarchitekten.de
Das Elternbad im Dachgeschoss wirkt durch das viele Tageslicht hell und freundlich.
Fotos:
Velux/Zooey
Braun, Vorherfoto:
Thilo
Holzer
HEIZUNG
Vorschau
Die nächsteAusgabeerscheint18.9.2026am
Kamine und Kachelöfen
Der nächste Winter kommt bestimmt, es wird auch wieder kalt. Und dann bieten Kamine und Kachelöfen neben angenehmer Wärme auch jede Menge Wohlfühlatmosphäre. Wir zeigen eine große Auswahl an attraktiven Ofenmodellen.
UMBAU NACH MASS
Unsere Reportagen zeigen, wie andere Bauherren ihr Eigenheim bereits zukunftsfähig umgebaut und modernisiert haben. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Wünsche der Bewohner nach einem individuellen Wohnen.
Sanierungsfahrplan
Die richtige Basis: Der Sanierungsfahrplan stimmt die einzelnen Maßnahmen so aufeinander ab, dass die Sanierung die größtmöglichen Einsparpotenziale bei kleinstmöglichem Kostenaufwand erzielt.
txn-Foto: VZBV/Adobe@Stockwerk- Fotodesign
Terrassen und Balkone
An schönen Herbsttagen lässt sich das Leben im Freien nochmals so richtig genießen. Wer vorab für eine entsprechende Ausstattung sorgt, kann sich beruhigt zurücklehnen. Wir geben praktische Tipps.
Einbruchschutz
Zwar sind Einbrecher das ganze Jahr unterwegs, aber in den dunklen Jahreszeiten steigt die Zahl der Straftaten nochmals an. Es gibt eine Menge sinnvoller Möglichkeiten sich rechtzeitig davor zu schützen.
Impressum
Althaus modernisieren
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