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REPORTAGE - MAYWEG GMBH
Darf’s ein bisschen mehr sein? Eine Anlage mit drei verschiedenen CNC-Maschinen verknüpfen und automatisch beladen lassen. Das soll alles vereinfachen, die Kapazität und die Prozesssicherheit erhöhen? Aber ja doch, genauso! Das ist Mayweg Der „FullservicePartner“ im Werkzeug und Formenbau. Von der Beratung und der Konstruktion, bis hin zur Lieferung fertig montierter und geprüfter Baugruppen, bietet sich Mayweg GmbH als Systemlieferant für Kunststoffteile an. 150 Mitarbeiter/ Innen sorgen täglich für partnerschaftliche Zusammenarbeit und visionäre Lösungen mit ihren Kunden. Diese sind aus den Branchen Elektrotechnik, Elektronik, Automobilbau, Bauelemente, Sanitärteile und Medizinaltechnik. Überlegungen Christopher Seeboth, Leiter Fertigung im Bereich Werkzeugbau ist laufend dabei, mit seinem Team kürzere Durchlaufzeiten und höhere Maschinenauslastung zu erzielen und dies bei wiederholbarer Qualität und mit Entlastung des Personals. Um diese Quadratur des Kreises zu erreichen, haben sich die Spezialisten von Mayweg, EROWA und Exeron zusammengesetzt und eine Lösung ausgetüftelt. Die Eckpunkte Senken der Durchlaufzeiten Heute, wo „sofort“ meist schon zu spät ist, darf es nicht mehr sein, dass Werkstücke, die einen Fertigungsschritt durchlaufen haben, herumliegen, bis die Maschine für den nächsten Schritt frei ist. Der Durchlauf muss zwingend so organisiert sein, dass Liegezeiten möglichst vermieden werden. Maschinen höher auslasten Eine klare Auswirkung beim Senken von Durchlaufzeiten ist die bessere (höhere) Auslastung der einzelnen Maschinen im Prozess. Die so integrierten Anlagen müssen schon etwas aushalten, wenn auf einmal 24/7 gefordert wird. Datenbank als Grundlage Erst wenn alle Entscheidungen in der Fertigung auf ein und derselben Datenbasis gefällt werden, sind Brüche im Prozess vermeidbar. Genau dahin zielen wir mit der Datenbank vom JMS 4.0 Prozessleitsystem.
Der EROWA Robot Dynamic 150 Linear ist äusserst kompakt gebaut und bietet auf wenig Platz viel Leistung
Hohe Verfügbarkeit Alles schön und gut, sagen Sie? Stimmt, wenn nun die Verfügbarkeit der gesamten Anlage auch noch stimmt, dann wird es richtig interessant in der Arbeitsvorbereitung. Bei der Verplanung von 7 mal 24 Stunden werden Kapazitäten frei, die man sich gar nicht vorgestellt hatte. Entsprechend wichtig ist es, dass die Stunden auch wirklich zur Verfügung stehen. Die Zuverlässigkeit der Anlage ist also eines der leitenden Kriterien in der Bewertung. Einfache Bedienung Dass die mehrfach verschachtelten Prozesse im Werkzeug- und Formenbau hochkomplex sind, das «schleckt die Geiss nicht weg». Genau hier setzt aber die volle Stärke des JMS 4.0 Prozessleitsystems ein. Komplexe Abläufe sind mit geeigneter Rechnerleistung und entsprechender Software zu beherrschen. Und zwar so, dass es von außen, für den Maschinenbediener einfach wird. Der Kern der Sache Die intensiven Diskussionen zum Schritt in die Automatisierung ergaben vor allem eines: Alles muss standardisiert werden. Das fängt beim Spannsystem für die Werkstücke und Elektroden an, geht weiter über die Nullpunkte auf den Maschinen und führt schlussendlich zu den Teilebezeichnungen, den CAD Parametern und den gesamten Arbeitsabläufen. Man mag sich fragen, ob das denn alles notwendig ist, und warum nicht auch mit etwas mehr Flexibilität dasselbe erreicht werden kann.