Holzbetonverbund: Interaktion zwischen Frischbeton und Holzoberfläche
LaNaSys – Holzbausystems aus Laub- und Nadelholz
Ressourceneffizientes Bauen mit Holz und Holzwerkstoffen Teile 1 & 2
Stefan Winter, Mandy Peter (Hrsg.)
Holzbau-Taschenbuch
Grundlagen
- neueste Entwicklungen im Bereich Werkstoffe oder Mehrgeschossiger Holzbau wurden aufgenommen
- umfasst die wichtigsten Bereiche des Holzbaus und ist damit ein ideales Nachschlagewerk
Mit der 10. Auflage wird dieses Standardwerk in vollständig neu b earbeiteter und aktualisierter Form vorgelegt. Neueste Normungen sowie Erkenntnisse aus Forschung und Praxis wurden umfassend eingearbeitet.
* Der €-Preis gilt ausschließlich für Deutschland. Inkl. MwSt.
Zum Titelbild: Das „David Rubenstein Treehouse at Harvard University“ ist Harvards erstes Konferenzzentrum, das erste Gebäude in Holzbauweise und ein Meilenstein für nachhaltige Universitätsarchitektur. Das von Studio Gang entworfene Gebäude im Bostoner Stadtteil Allston ist Teil des neuen Enterprise Research Campus und interpretiert den Typus des Konferenzzentrums als offenen, gemeinschaftsorientierten Ort neu. Prägend ist das sichtbare Tragwerk aus rund 750 m3 Brettschichtholz aus Fichte, gefertigt als blockverklebte Verbundbauteile nach EN 14080. Die Holzbauweise verbindet hohe architektonische Qualität mit Tragfähigkeit und Ressourceneffizienz und unterstützt Harvards Ziel eines klimabewussten, fossilfreien Gebäudebetriebs. (Foto: Jason O’Rear). Siehe auch Beitrag A4–A5.
Bautechnik Inhalt Sonderheft Holzbau
AUFS ÄTZE
Moritz Tronnier, Mike Sieder, Peter Lothar Niebuhr 17 Ermüdungsverhalten selbstbohrender Holzschrauben unter axialer Beanspruchung
Thomas Moosbrugger, Harald Krenn, Ulrich Hübner, Susan Seppi, Eugen Spitaler, Andreas Neumüller 26 Holzbetonverbund: Teil 2 – Feuchteinteraktion zwischen Frischbeton und Holz in der Kervenkontaktfläche
Nils Schumacher, Lucas Viereck 39 LaNaSys – Entwicklung eines Holzbausystems aus Laubund Nadelholz
BERICHTE
Daniel Dieren, Mike Sieder 56 Ressourceneffizientes Bauen mit Holz und Holzwerkstoffen – Teil 1
Daniel Dieren, Mike Sieder, Michael Müller 65 Ressourceneffizientes Bauen mit Holz und Holzwerkstoffen – Teil 2
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BAUTECHNIK Aktuell 78 VERANSTALTUNGSKALENDER
Produkte & Objekte
A4 Zum Titel
A6 Holzbau
103. Jahrgang
April 2026, Ausgabe 1
ISSN 0932-8351 (print) ISSN 1437-0999 (online)
Peer-reviewed journal
Die Bautechnik ist im Journal Citation Report von Clarivate Analytics (vormals Thomson Reuters) sowie bei Scopus von Elsevier gelistet.
Impact Factor 2024: 0,5
CiteScore 2024: 1,4
http://wileyonlinelibrary.com/journal/bate
Das David Rubenstein Treehouse: Harvards erstes Konferenzzentrum und erstes Gebäude in Holzbauweise
Bild 1 Das Gebäude öffnet sich großzügig zur Umgebung durch mehrere Eingänge und schattige Außenbereiche, wodurch ein nahtloser Übergang zwischen Innen und Außen entsteht und seine Rolle als einladendes und zugängliches Konferenzzentrum in Holzbauweise unterstreicht.
Das Rubenstein Treehouse markiert einen wahren meilenstein, für den modernen Holzbau ebenso wie für die Nachhaltigkeitsstrategie einer der renommiertesten universitäten der Welt: die Harvard universität. Im Bostoner Stadtteil Allston gelegen und eingebettet in den neu entstehenden „Enterprise Research Campus“, ist das Gebäude gleich in zweifacher Hinsicht ein Novum: Es ist das erste Bauwerk in Holzbauweise auf dem Harvard-Campus und zugleich das erste universitäre Konferenzzentrum der universität. Studio Gang hat mit diesem Entwurf den klassischen Typus des Konferenzzentrums neu gedacht: als offenen, gemeinschaftsorientierten Ort, der Austausch und Vernetzung fördert, weit über die Grenzen der universität hinaus.
Brettschichtholz-Tragwerk aus blockverklebten Elementen
Ein prägendes Merkmal der Gebäudestruktur ist der konsequente und gestalterisch bewusste Einsatz von Brettschichtholz (BSH). Rund 750 m 3 Fichten-Brettschichtholz wurden für das Projekt bereitgestellt, überwiegend als Verbundbauteil nach EN 14080, gefertigt am Standort der HASSLACHER Gruppe in Hermagor (HASSLACHER Holzbausysteme GmbH).
Verbundbauteile kommen immer dann zum Einsatz, wenn die Breite eines herkömmlichen Brettschichtholzbauteiles an produktionstechnische Grenzen stößt. Mehrere Einzelquerschnitte werden dabei mittels f ugenfüllenden Klebstoffs monolithisch miteinander verbunden. Ein Verfahren, das in der HASSLACHER Gruppe
Bild 2 Das sichtbare Holztragwerk ist integraler Bestandteil des Raumerlebnisses, mit verzweigten Brettschichtholz-Stützen und auskragenden Formen.
durch hydraulische Pressen mit besonders hohem Pressdruck realisiert wird.
Das Ergebnis: eine garantiert dünne, hochbelastbare Verbundbauteilklebefuge und ein Bauteil, das höchsten statischen Anforderungen standhält. Gerade im mehrgeschossigen Holzbau sind diese blockverklebten Stützenquerschnitte eine relevante Lösung. Denn diese vereinen architektonische hohe Ansprüche mit hoher Tragfähigkeit. Zudem können die Verbundbauteile in hohen Festigkeitsk lassen geliefert werden, was Ressourcen und Kosten gleichermaßen schont.
Gestaltung und Funktion
Der Name ist Programm: Das Rubenstein Treehouse lässt die Besucher buchstäblich in ein Baumhaus aufsteigen. Eine zentrale Treppe, von Oberlichtern in natürliches Licht getaucht, windet sich um zwei freistehende Aufzüge und verbindet Besprechungsund Veranstaltungsräume auf mehreren Ebenen miteinander.
Das sichtbare Holztragwerk ist dabei kein bloßes Strukturelement. Es ist integraler Bestandteil des Raumerlebnisses: Verzweigte Brettschichtholz-Stützen und auskragende Formen verlei hen dem Gebäude seinen unverwechselbaren, organischen Charakter.
Nachhaltigkeit in der Praxis – verantwortungsbewusster Ingenieurholzbau
Das Rubenstein Treehouse ist mehr als ein architektonisches Statement – es ist ein funktionierendes Modell für ressourcenschonendes und zukunftsfähiges Bauen:
– K limawirksamer Kohlenstoffspeicher: Die Holzbauweise bindet Kohlenstoff langfristig im Bauteil. Das verwendete Brettschichtholz ist wiederverwendbar, der gespeicherte Kohlenstoff bleibt damit über den gesamten Lebenszyklus des Bauteils erhalten.
– Fossilfreier Betrieb: Das Gebäude ist auf einen vollständigen Verzicht auf fossile Brennstoffe ausgelegt. Photovoltaikanlagen auf dem Dach, der Anschluss an Harvards District Energy Facility (Fernwärmenetz) sowie weitere Maßnahmen tragen zu einer deutlichen Reduktion des Energieverbrauchs bei.
– I ntelligentes Regenwassermanagement: Bioswales, das sind begrünte Regenwassermulden, arbeiten in Kombination mit einem Dachauffangsystem, um Niederschlagswasser zurückzuhalten und wiederzuverwenden.
– Gesunde Innenräume: Alle Innenraummaterialien wurden nach strengen Gesundheits- und Umweltstandards ausgewählt, konsequent im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der Harvard University.
Das Rubenstein Treehouse zeigt, wie innovative Holzbautechniken und architektonische Gestaltungsambition zusammenwirken können. Tragwerke aus qualitativ hochwertigen, massiven Holzbauteilen, die präzise entwickelt und gefertigt wurden, erfüllen die Anforderungen institutioneller Architektur auf höchstem Niveau: statisch anspruchsvoll, ästhetisch überzeugend und konsequent nachhaltig.
www.hasslacher.com
Bild 3 Die bereitgestellten Brettschichtholz-Stützen der Holzart Fichte, größtenteils als Verbundbauteil nach EN 14080, wurden am Standort Hermagor (HASSLACHER Holzbausysteme GmbH) produziert.
4 Die Materialien im Innenbereich wurden gezielt nach hohen Gesundheits- und Umweltstandards ausgewählt und erfüllen die hochgesteckten Nachhaltigkeitsziele der Harvard University
Im modernen Holzbau müssen Bauteile häufig mehrere bauphysikalische Anforderungen gleichzeitig erfüllen. Neben Wärmedämmung und Feuchteregulierung rücken zunehmend auch Brandschutz und Raumakustik in den Fokus der Planung. Eine neu entwickelte Verbundplatte kombiniert eine Holzwolle-Deckschicht mit einer Holzfaser-Dämmplatte und vereint damit mehrere Funktionen in einem Bauteil – von Wärmeschutz über Schallschutz bis hin zur attraktiven Sichtoberfläche, wodurch keine weitere Innenbekleidung notwendig ist.
Kombination zweier materialien
Die Dämmplatte Fibro WOOD besteht aus einer 10 mm starken Holzwolle-Deckschicht sowie einer 40 oder 100 mm starken Holzfaser-Dämmplatte, die werkseitig zu einem Verbundelement kombiniert werden. Durch diese Kombination entsteht ein funktionales Bauteil, welches direkt mehrere Anwendungsbereiche abdecken kann und damit die Planung erleichtert.
Die Holzwolleplatte bildet eine robuste und formstabile Oberfläche. Sie schützt die darunterliegende Dämmung während Transport und Montage. Zudem bildet sie eine optisch ansprechende und zugleich akustisch wirksame Oberfläche.
Alternativ kann sie als Putzträger für verschiedene mineralische und natürliche Putzsysteme dienen. Aufgrund ihrer offenen Struktur bietet sie eine gute Haftgrundlage für Lehm-, Kalk- oder KalkZementputze, sodass zusätzliche Putzträger in vielen Anwendungen entfallen können.
Die integrierte Holzfaser-Dämmplatte übernimmt die wärmetechnische Funktion des Systems. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,038 W/(mK) erreicht die Platte bei einer Gesamtdicke von 50 oder
Bild 1 Fertigungsdetail – Palette mit Fibro-WOOD-Platten in der Produktion. Der industrielle Herstellungsprozess gewährleistet gleichbleibende Qualität und hohe Maßhaltigkeit.
Bild 2 Produktdarstellung – Fibro WOOD ist ein neu entwickelter, faserbasierter Werkstoff für Anwendungen im modernen Holzbau. Das Material zeichnet sich durch eine homogene Struktur und präzise Bearbeitbarkeit aus.
110 mm einen Wärmedurchlasswiderstand (R) von etwa 1,17 bzw. 2 ,75 m 2 K/W.
Einfache und wirtschaftliche montage
Ein weiterer Vorteil der Verbundplatte liegt in der einfachen Verarbeitung auf der Baustelle. Die Montage kann direkt durch Verschraubung auf geeigneten Untergründen erfolgen. Auf Holzunterkonstruktionen wird die Platte mit entsprechenden Schnellbauschrauben befestigt, während bei massiven Untergründen wie Beton entsprechende Betonschrauben zum Einsatz kommen. Die Befestigung erfolgt somit in einem Arbeitsgang, was den Montageaufwand reduziert und eine schnelle sowie wirtschaftliche Ausführung ermöglicht.
Brandschutz als Planungsaspekt
Ein zentrales Merkmal der Verbundplatte ist ihre Brandschutzklassifizierung B - s1, d0, schwerentflammbar nach DIN EN 13501-1. Diese steht für schwere Entflammbarkeit, ein sehr begrenztes Rauchentwicklungsverhalten sowie das Ausbleiben brennender Tropfen im Brandfall.
Damit erweitert sich das Einsatzspektrum gegenüber vielen konventionellen Holzfaser-Dämmstoffen, insbesondere in Bauvorhaben mit erhöhten Anforderungen an den Brandschutz. Dazu zählen etwa mehrgeschossige Holzbauten, öffentliche Gebäude oder Bauaufgaben mit spezifischen brandschutztechnischen Nachweisen.
Raumakustische Eigenschaften
Neben der Wärmedämmung und dem Brandschutz kann die Platte auch raumakustische Funktionen übernehmen. Die offenporige
(Quelle:
Fibrolith)
(Quelle: Fibrolith)
Struktur der Holzwolle in Kombination mit der Holzweichfaser wirkt schallabsorbierend und reduziert die Reflexion von Schall im Raum.
Wird die Oberfläche sichtbar belassen, kann die Platte daher als akustisch wirksame Sichtoberfläche eingesetzt werden. Dies ist insbesondere in Bereichen relevant, in denen neben der Dämmfunktion auch eine Verbesserung der Raumakustik erforderlich ist, etwa in:
– Wohnräumen mit großen Raumvolumen
– Büro- und Arbeitsbereichen
– Bildungs- und Aufenthaltsräumen
– Mehrzweck- oder Gemeinschaftsräumen im Holzbau – Kellerräume
Bauphysikalische Eigenschaften
Die Kombination aus Holzwolle und Holzfaser ist diffusionsoffen und kapillaraktiv. Feuchtigkeit kann aufgenommen und wieder abgegeben werden, wodurch Feuchtespitzen im Bauteil reduziert werden können.
Diese Eigenschaften unterstützen ein ausgeglichenes Raumklima und können dazu beitragen, Feuchteschäden in Bauteilen vorzubeugen. Gerade im Holzbau ist diese Eigenschaft von Bedeutung, da hier häufig diffusionsoffene Konstruktionen bevorzugt werden.
Nachhaltige materialbasis und gebundenes CO2
Beide Komponenten der Verbundplatte bestehen größtenteils aus nachwachsenden Rohstoffen. Für die Produktion der Holzwolleschicht wird zu mindestens 90 % PEFC-zertifiziertes Fichtenholz verwendet, bei der Holzweichfaserplatte sind es mindestens 70 % PEFC-zertifiziertes Material aus europäischen Wäldern.1 Darüber hinaus bindet das Material während seines Produktionsprozesses 7,25 kg CO₂-äq pro produzierten Quadratmeter 2 und kann damit zur Reduktion der gebäudebezogenen Emissionen beitragen.
Die Kombination aus natürlichen Rohstoffen und diffusionsoffener Bauweise macht das System insbesondere für Bauprojekte mit Fokus auf ökologische Baustoffe und nachhaltige Gebäudekonzepte interessant.
Einsatzbereiche
Durch die Verbindung von Dämmung, stabiler Oberfläche, Putzträgerfunktion und akustischer Wirksamkeit lässt sich die Platte in unterschiedlichen Anwendungen einsetzen. Dazu zählen unter anderem:
– Dämmung von Holzrahmen- und Holzständerwänden
– a kustisch wirksame Wand- oder Deckenverkleidung
– Kellerdeckendämmungen
– P utzträger mit integrierter Wärmedämmung für innen und außen unter Putz
– bauphysikalische Ertüchtigung historischer Wände, beispielsweise in Kombination mit Lehmputzen
Nachhaltigkeitsnachweise:
1. PEFC-Zertifikate SGSCH-PEFC-COC-050011 und WOODBE-PEFC-COC-001665
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Die ARGE 9grad architektur + BSS Architekten setzen auf innovative und nachhaltige lösungen. Im Auftrag der Klinik Arlesheim realisieren sie im massivholz-System Holz100 einen einzigartigen Krankenhausneubau.
Die Klinik im schweizerischen Arlesheim blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die anthroposophische Medizin wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Dr. Ita Wegman und Rudolf Steiner entwickelt. 1921 gründete Ita Wegman die erste und heutige Klinik Arlesheim. Es ist der Klinik gelungen, sich ständig den Entwicklungen und Veränderungen anzupassen und auch die Zukunft zu antizipieren. Dazu gehört neben dem Ersatzneubau der Klinik auch die Neuerrichtung des Heilmittellabors, das ebenfalls von der ARGE 9grad + BSS geplant und 2023 erfolgreich in Betrieb genommen wurde.
massivholzbauweise
Die beiden Neubauten – Heilmittellabor und Klinik – werden auf zeitgemäße Weise in die bestehende Umgebung eingebettet. Beide Gebäude werden mit dem Holz-Bausystem Holz100 errichtet. Bei dieser Massivholzbauweise kommen Verbindungen mit Holzdübeln zum Einsatz. Auf Leim, Metall, Chemie oder Holzschutzmittel wird wo immer möglich verzichtet. Die Klinik hat sich aufgrund der gesundheitsfördernden, ökologischen und ästhetischen Eigenschaften bewusst für das System Holz100 entschieden. Verwendet wird ausschließlich sogenanntes Mondholz, das lediglich bei abnehmendem sowie bei Neumond geschlagen wird. Dieses Holz ist dichter, dauerhafter und widerstandsfähiger gegenüber Schädlingen.
Organische Gestaltung
Die Gesundheit und die Vitalität des Menschen stehen bei der Architektur im Mittelpunkt. Da Architektur großen Einfluss auf das menschliche Befinden ausübt, ist es sehr wichtig, ein Bewusstsein für die im eigenen Körper wirkenden Gesundheitsphänomene zu entwickeln. Der Architektur liegt ein ästhetischer und gesundheitsfördernder Gestaltungsansatz zugrunde: Die Suche nach einer Architektur mit ausgewogenen Proportionen und der richtigen Balance zwischen Polaritäten. Ein Gebäude, das sich als Gesamtgestalt zeigt. Ein Gebäude, bei dem die Gestaltung – von Innen und Außen, Außen und Innen, Haupt- und Nebengebäude, Detail und Gesamtheit – aufeinander abgestimmt ist.
Die in der Fassade des Heilmittellabors vorhandene geometrischflächige Bogenform verwandelt sich im Krankenhaus zu einer skulpturalen dreidimensionalen Fassade mit halbkreisförmigen
Fenstern. Die sich wiederholenden Fensterformen und die Plastizität der Holzfassade lassen das Gebäude „ein- und ausatmen“. Entsprechend der funktionalen Bedeutung sind die Patientenzimmer in der oberen Etage als Krone der Klinik platziert.
Heilende umgebung
Mit dem Ansatz der heilenden Architektur will man erreichen, dass sich die positiven Wirkungen des Gebäudes auf die Vitalität der Menschen auswirken. Diese heilenden Aspekte der Architektur stehen im Mittelpunkt des Gestaltungsprozesses und verlangen eine intensive Auseinandersetzung mit Themen wie Akustik, Optik, Material, Geruch, Tageslicht, Farbe und Orientierung. Beispielsweise ist die Wegeführung so angelegt, dass sich in Blickrichtung der wesentlichen Achsen Fenster befinden. Das hilft der Orientierung und gibt einen Bezug nach außen. Mit einem sanften Verlauf führt das Farbkonzept den Besucher intuitiv durch das Gebäude: Grüntöne sind unten in der Eingangsebene, als Bezug zum umgebenen Park. Von unten nach oben werden die Farben immer wärmer, als Referenz an die energiegeladene Sonne. Im obersten Geschoss begleiten Orangetöne den Patienten und bieten eine schützende Umgebung. Im Entwurfsprozess wurde gemeinsam ein Bewusstsein für diese Themen entwickelt mit dem Ziel, ein Gebäude zu schaffen, das die Lebenskräfte unterstützt, Stress abbaut und Ruhe ausstrahlt.
Besondere Zusammenarbeit
Der Entwurf für den Neubau ist das Ergebnis einer internationalen Zusammenarbeit zwischen der Bauherrschaft, der ARGE 9grad +
Bild 1 Klinikgebäude mit unbehandelter Lärchenfassade
Bild 2 Visualisierung Gartenansicht
Bild 3 Visualisierung Demetergarten
BSS. Jedes Planungsbüro hat spezielles Fachwissen und individuelle Erfahrung eingebracht. Die BSS Architekten kennen die Schweizer Bautechnik und -vorschriften aus ihrer über 40-jährigen Erfahrung bei den verschiedensten Projekten in der Schweiz und wissen, wie ein Schweizer Bauprozess reibungslos abläuft. 9grad architektur ist erfahren in der zeitgemäßen Umsetzung anthroposophischer und organischer Architektur. Die unterschiedlichen Stärken sowie die verschiedenen Bildungshintergründe der einzelnen Teammitglieder haben differenzierte Problemanalysen und kreative Lösungsansätze ermöglicht. MedPlan Engineering AG erarbeitet als Krankenhaus- und Medizintechnikplaner zusammen mit den Nutzerinnen und Nutzer die optimalen Soll-Prozesse sowie die individuelle medizinische Ausstattung der zukünftigen Klinik. Die Einbringung der jeweiligen Fähigkeiten und der konstruktive Prozess haben einen intelligenten, zeitgemäßen und organischen Entwurf hervorgebracht.
Nachhaltigkeit und Baubiologie
Die Klinik Arlesheim zeigt mit dem Bauvorhaben ihren hohen Nachhaltigkeitsanspruch. In einem interaktiven Prozess wurden fünf Nachhaltigkeitsthemen mit baubiologischen Schwerpunkten erarbeitet. Zunächst einmal ist es wichtig, dass die verwendeten Materialien natürlich und unverfälscht sind. Es wurden möglichst natürliche und nachwachsende Rohstoffe ausgewählt, die sich positiv auf die Umwelt auswirken. Die verwendeten Materialien werden authentisch und möglichst wahrnehmbar verarbeitet: Holz bleibt Holz, Beton bleibt Beton. Zweitens ist die Wirkung des Gebäudes zentral. Materialien müssen neben einem angenehmen Duft auch frei von giftigen Dämpfen, Toxinen und Allergenen sein. Das dritte Thema ist die natürliche Feuchtigkeitsregulierung durch dampfdurchlässige Materialien wie Holz und Lehm.
Thema vier dreht sich um den konsequenten Einsatz von erneuerbaren Energiequellen. Im Neubau kommt eine innovative Bauteilaktiv ierung zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Niedertemperatursystem, bei dem im Kern der Holz100-Decken Rohre mit erwärmtem oder gekühltem Wasser verlegt werden. Dadurch entsteht ein sehr angenehmes, gesundes und behagliches Raumklima. Das letzte Thema konzentriert sich auf die lokale und regionale Herkunft der Rohstoffe. Das besondere Mondholz stammt zum Beispiel aus der Schweiz und dem nahegelegenen Schwarzwald. Das Resultat ist eine Minimierung des Energieverbrauchs, das Erreichen der M inergie P-Standards und das Binden von über 2.000.000 kg CO2
Bautafel
Neubau H4H Klinik Arlesheim
Projektadresse: Pfeffingerweg 1, 4144 Arlesheim
Bauherr: Klinik Arlesheim AG
Architekt und Bauleitung: ARGE 9grad architektur + BSS Architekten
Holz-Systembau: Thoma Holz100, Steinen
Tragwerksplanung Holzbau:Makiol Wiederkehr AG, Beinwil am See
Bild 4 Holz100 mit Bauteilaktivierung Dach über Atrium, runde Oberlichter mit Holzverkleidung 2. OG
Bild 5 Dachgeschoss mit geschwungener Bogenform als „Krone“ des Gebäudes.
Bild 6 Holz100 mit Bauteilaktivierung Decke und Außenwand mit Rundbogenfenster 2. OG
(Fotos
Rehazentrum in Holzbauweise auf Tiefgarage: Neubau der Therapiehalle für die Orthopädische Klinik Tegernsee
Übergänge zwischen Innen- und Außenraum schaffen starke Verbindungen zur umliegenden Natur.
Ein neues Therapiegebäude, das in der Wahrnehmung vom gegenüberliegenden ufer des Tegernsees nicht als Fremdkörper erscheint und das landschaftsbild nicht beeinträchtigt, war gefordert. Entstanden ist ein als klimakulturkompetent ausgezeichneter Gesundheitsbau, der sich sanft in die umgebung einfügt, in der Bevölkerung anliegender Gemeinden des Tegernsees akzeptiert ist und von Patientinnen und Patienten als Wohlfühlort wahrgenommen wird.
Der Ursprung des architektonischen Konzepts von LUDES für das neue Gebäude der Orthopädischen Klinik Tegernsee liegt in der Vermittlerfunktion des Baukörpers zwischen Klinikbestand und dem umgebenden Landschaftsbild.
Das Grundstück der Klinik in der Stadt Tegernsee verfügt über einen direkten Zugang zum See. Die Bestandsgebäude sind in mehreren Abschnitten zwischen den Jahren 1968 bis 2003 entstanden und teilweise zwischenzeitlich umgebaut worden. Der Baugrund befindet sich in Hanglage auf dem Südteil des Grundstücks der Orthopädischen Klinik, ca. 40 m vom See entfernt. Begrenzt durch die Seestraße, liegt der Bestand auf dem nördlichen Teil des Areals. Südlich der Baufläche befindet sich eine grüne teilöffentliche Parkanlage, die zum Tegernsee hinab führt.
Der im Jahr 2023 fertiggestellte eingeschossige Neubau bildet in exponierter Lage den Vermittler zwischen der bestehenden Orthopädischen Klinik und dem See mit seinen umliegenden Ortschaften. Durch die elementierte Holzfassade aus Lärchenholz erhält der Neubau des Rehazentrums ein identitätsstiftendes und selbstbewusstes, modernes Gesicht. Der in Holzbauweise mit entspiegelten Fensterflächen errichtete Baukörper fügt sich harmonisch in die umliegende Landschaft ein. Aus der Perspektive von ufernahen Anliegern der gegenüberliegenden Seeseite und Besucherinnen und Besuchern tritt das Gebäude sanft über dem See zutage und sorgt so für hohe Akzeptanz in der Region. Patientinnen und Patienten erscheint die Therapiehalle als niederschwelliger Ort der Heilung.
Effizient in der Anordnung der Funktionen – Wohlfühlort zur medizinischen Rehabilitation
Das architektonische Konzept des Gesundheitsbaus setzt im Grundriss auf eine sinnvolle Anordnung der Funktionen: Räume
Die Therapiehalle fügt sich als Vermittler zwischen Klinikbestand und Tegernsee harmonisch in die umgebende Landschaft ein.
für Therapie- und Behandlungsbereiche, Technik und Administration. Kurze, barrierefreie Wege für das Personal und für die zumeist orthopädisch eingeschränkten Patienten stellen die Bedürfnisse der Menschen, die in dem Gesundheitsgebäude arbeiten oder Therapie und Erholung erfahren, in den Mittelpunkt.
Eine offene Innenraumgestaltung und der Einsatz bodennaher Fenster – dominant innerhalb der Südfassade – mit Blickrichtung zum Tegernsee, schaffen unmittelbare Verbindungen zur Natur. Die in der Therapiehalle trainierenden Patientinnen und Patienten genießen jederzeit den freien Blick in die umgebende bergige Landschaft und zum See. Warme Farben und natürliche Materialien im Innenraum sowie ein Lichtkonzept, das viel Tageslicht integriert, sorgen für eine angenehme, Wohlgefühl erzeugende Atmosphäre und das kann sich förderlich auf die Genesung auswirken. Auch im Außenbereich umgesetzt, stellt die architektonische Gestaltung das Wohl der Nutzenden in den Mittelpunkt.
Geschaffen wurden teilöffentliche Flächen zur Erholung – mit hoher Aufenthaltsqualität und direktem Bezug zum Tegernsee. Sitzplätze mit wassergebundener Decke und Panoramaliegen bieten zusätzliche Möglichkeiten, Ausblicke in die umgebende Landschaft zu genießen. Ein öffentlicher Seewanderweg ist erhalten geblieben.
Bild 3 Identitätsstiftende Fassade aus Lärchenholz mit großzügigen Fensterflächen, die den freien Blick hinab zum See ermöglichen.
Bild 1
Bild 2
Der natürliche Luftstrom vom Tegernsee zum Gebäude hin, wurde bei der Ausführung der städtebaulichen Setzung berücksichtigt, dieser ist ungebrochen. In einem neu angelegten Therapiegarten im Freien lernen Reha-Patienten auf verschiedenen Bodenbelägen und Stufenhöhen wieder zu laufen.
Nachhaltige Konzepte schonen das Klima und fördern die Artenvielfalt
Nachhaltige Maßnahmen wie Dachbegrünung, Erhaltung des Baumbestands und biodiversitätsfördernde Bepflanzung schützen die Natur und heben die Aufenthaltsqualität der Außenanlagen. Bestehende Grünflächen sowie Baumbestände wurden in das Landschaftsarchitekturkonzept integriert und sind erhalten geblieben: 14 wertvolle Buchen-, Ahorn- und Lindenbestände. Zusätzlich wurden standortgerechte klimaresiliente Bäume, Sträucher und Stauden gepflanzt. Die gesamte Dachfläche mit 1370 m² ist extensiv komplett begrünt.
Das in dem Bauprojekt realisierte klimaschonende Energie- und Nachhaltigkeitskonzept zeigt sich besonders in seiner Holzbauweise durch hervorragende Wärmeschutzeigenschaften des nachwachsenden Rohstoffs Holz und durch die Einsparung versiegelter Flächen. Regenwasser wird auf dem Gelände versickert. Während der Planungsphase wurde der gesamte Lebenszyklus des Bauwerks betrachtet. Die Vorteile für Umwelt und Klimaschutz durch die Holzkonstruktion sind z. B. Energieeinsparung, CO2 -Reduzierung sowie die gute Rückbau- und Recyclingfähigkeit. Die Therapiehalle wird energetisch zentral über das Klinikhauptgebäude versorgt, sie ist an das Nahwärmenetz der bestehenden Heizzentrale der Orthopädischen Klinik angeschlossen.
im
Holzbau braucht Lösungen, die MEHR können.
Fibro WOOD 2 N 040
Die Verbundplatte aus Holzwolle und Holzfaser:
• Wärmedämmung
• Brandschutz B-s1, d0
• Schallabsorbierend
• Diffusionsoffene Bauweise
Systembaustoffe auf Holzbasis – von Fibrolith.
bindet
7,25 kg CO2-äq/ produziertem m²
siehe EPD-FIB-20250756-IBA1-DE (www.ibu-epd.com)
Fibrolith Dämmstoffe GmbH
An der L83 · D-56746 Kempenich
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bild 5 Viel natürliches Licht
großen Trainingsraum, Kassettendecke –Holzfachwerk mit weitgespannten Holzbindern.
bild 4 Nicht nur die Fassade, sondern auch tragende und aussteifende Bauteile bestehen aus Holz.
Bild 6 Die Therapiehalle gründet auf einer bestehenden Tiefgarage und ist über einen Verbindungsgang an den Klinikbestand angeschlossen.
Holz in der Konstruktion und Innenraumgestaltung
Die Konstruktion des Gebäudes ist mit Außen- und Innenstützen in Holzbauweise realisiert – nichttragende Wände sind in Trockenbau ausgeführt. Decken sind in Holzfachwerk mit weitgespannten Holzbindern als Kassettendecke erstellt. Das Dachtragwerk ist eine Holz-Flachdachkonstruktion – Warmdachkonstruktion mit hinterlüfteter Dachschalung. Die Holzfassade wurde in elementierter Holz-Sandwichbauweise als hinterlüftete Holzlamellenfassade umgesetzt, Fenster sind in Holzkonstruktion mit Sonnenschutzlamellen ausgeführt. Der Bodenbelag besteht in weiten Teilen aus Naturstein, in sonstigen Therapiebereichen liegt Linoleum. Die nach innen hin in ihrer Sichtbarkeit fortgeführte Holzkonstruktion sorgt für eine warme, freundliche Atmosphäre des Gesundheitsbaus.
Flächenschonende Gründung auf einer Tiefgarage
Das Therapiezentrum mit Behandlungs- und Therapieräumen ist auf dem Dach einer bestehenden Tiefgarage errichtet. Die Gründung erfolgte mit Ausgleich zur horizontalen Bettung über Stützen, Streifenfundamente und Auflagerung auf Glasschaumschotter zwischen Bestandsdecke und der neuen tragenden Betonbodenplatte, ohne direkten Kontakt zum Baugrund. Aufgrund der flächenschonenden, den Versieglungsgrad reduzierenden Errichtung auf der Tiefgarage des Klinikbestands, des Erhalts des Baumbestands und teilöffentlicher Flächen sowie weiterer umgesetzter Aspekte des Nachhaltigen Bauens, ist die Therapiehalle mit dem Prädikat KlimaKulturKompetenz (ByAK) in der Kategorie Klimaanpassungen ausgezeichnet worden. Mit dem Prädikat werden
Bild 7 Natürliche Materialien wie Holz und Steinfußböden erhöhen die Aufenthaltsqualität im Innenraum.
Bauten ausgezeichnet, die ökologische, ökonomische und soziale Kompetenzen stärken.
Der behutsam in das Landschaftsbild eingefügte Neubau reduziert den CO2 -Fußabdruck durch die Holzbauweise und schafft mit der Umsetzung des architektonischen Konzepts einen Ort der Heilung, an dem sich Patientinnen und Patienten wohlfühlen und in natürlicher Umgebung genesen können. Die Therapiehalle gehört zur Auswahl Beispielhafte Bauten in Bayern (ByAK) und zu den ausgezeichneten Projekten Healing Architecture 2025.
Bautafel
Bauherr: Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd, Standort München
Architekt: Maximilian Ludes, LUDES ArchitektenIngenieure GmbH, München
Schnitt Neubau mit Verbindungsgang zum Bestand (Grafik: LUDES ArchitektenIngenieure GmbH)
Bild 8
(Fotos
1–7: Mark Wohlrab)
Brücken im Einklang mit Seenlandschaften –
Bild 1 Das Tragwerk der Brücke Terslius besteht aus drei parallel verlaufenden, geradlinigen Brettschichtholzträgern, die durch eine Stahlbeton-Fahrbahnplatte gekoppelt und als integrales Rahmentragwerk ausgebildet sind.
Das Wohnviertel „meerstad“ liegt zwar nicht direkt am meer, jedoch in unmittelbarer Nähe des Sees „Woldmeer“, östlich von Groningen in den Niederlanden. Hier entsteht ein großzügiges, naturnahes Wohnprojekt: weitläufig, nachhaltig, mitten im Grünen und von viel Wasser und Schilf umgeben. Für dieses neue Quartier wurde eine Brückenfamilie entworfen, die sich dezent in die naturbelassene Weite einfügt. Die Fahrradbrücke über den traditionsreichen Wasserlauf am Deich „Borgsloot“ sowie die Schwerlastbrücke zur Insel „Tersluis“ sind die ersten realisierten Bauwerke dieser Familie. Eine klare und einheitliche Formensprache in Brückenpfeilern, Trägern und Geländern verbindet die Bauwerke gestalterisch miteinander.
Die Brücke Tersluis ersetzt einen bestehenden Damm, der keinen durchgehenden Bootsverkehr erlaubte. Mit einem Freiraumprofil von 1,5 × 4,0 m ermöglicht sie nun eine Bootsdurchfahrt.
Dasselbe Freiraumprofil wurde auch bei der Brücke Borgsloot umgesetzt. Beide Brücken wurden in einem „Holz-Beton-Verbundsystem“ (HBV) ausgeführt, das eine nahtlose Verbindung von Holz und Beton gewährleistet und dadurch besonders wartungsarm ist.
Die Straßenbrücke Tersluis ist für Verkehrslasten bis 30 t ausgelegt. Ihr Tragwerk besteht aus drei parallel verlaufenden, geradlinigen Brettschichtholzträgern, die durch eine Stahlbeton-Fahrbahnplatte gekoppelt und als integrales Rahmentragwerk ausgebildet sind. Die Holzträger sind biegesteif in den Widerlagern verankert, während die seitlich auskragende Fahrbahnplatte die Träger vor Schlagregen
Bild 2 Die Straßenbrücke Tersluis ist für Verkehrslasten bis 30 t ausgelegt. Einfache Linien der Holzträger und der Widerlager schaffen visuelle Ruhe und Klarheit.
(Foto: Ingenieurbüro Miebach)
Bild 3 Die Brücke zur Insel „Tersluis“ ersetzt einen bestehenden Damm, der keinen durchgehenden Bootsverkehr erlaubte. Mit einem Freiraumprofil von 1,5 × 4,0 m ermöglicht sie nun eine Bootsdurchfahrt.
schützt. Kerven im Holz sichern den Schubverbund, Schrauben übernehmen die Stabilisierung gegen abhebende Kräfte.
Bei der Brücke Borgsloot sind zwei parallel verlaufende Brettschichtholzträger über Querträger und der Stahlbeton-Fahrbahnplatte miteinander verbunden. Der geschwungene Grundriss der Brücke Borgsloot folgt der Radwegachse und fügt sich harmonisch in die Topografie ein. Die blockverleimten Holzträger ermöglichen eine dynamische Höhenentwicklung: von 0,4 m am westlichen Widerlager über 1,5 m am Flusspfeiler bis auf wieder 0,5 m am
Hallenbau · Brückenbau · Brettschichtholz
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SCHFFITZEL
Schaffitzel Holzindustrie GmbH + Co. KG www.Schaffitzel.de
(Foto: LAOS landscape urbanism, NL)
Bild 4 Blockverleimte Holzträger ermöglichen bei der Brücke Borgsloot eine dynamische Höhenentwicklung: von 40 cm am westlichen Widerlager über 150 cm am Flusspfeiler bis auf 50 cm am östlichen Widerlager
(Foto: LAOS landscape urbanism, NL)
östlichen Widerlager. Seitliche Abstufungen schützen die Träger zusätzlich vor Witterungseinflüssen.
Bei beiden Brücken bildet das wellenförmige Geländer ein prägnantes Designelement, inspiriert von der Bewegung des Wassers. Mehrere Stahlprofile fügen sich zu einem fließenden Muster zusammen und werden durch einen Handlauf aus Accoya ergänzt.
Die Brücken überzeugen durch die gelungene Verbindung von Funktionalität und natürlicher Ästhetik: klare Linien der Holzträger, visuell ruhige Widerlager und architektonische Details, die die Formsprache des Wassers aufgreifen, schaffen Bauwerke, die sich aufmerksam und doch wie selbstverständlich in ihre Umgebung einfügen.
www.schaffitzel.de
Für Brand-, Wärme-, Schall- und Feuchteschutz im Holzbau: Außenwandelemente wirtschaftlich vorfertigen
Bild 1 Viele Holzbauunternehmen schätzen die guten Verarbeitungseigenschaften von Steinwolle für die Dämmung von Gefachen und die Fassadendämmung.
Dämmstoffe aus Steinwolle verbessern den Brand-, Wärme-, Schallund Feuchteschutz im Holzbau. Besonders ihre brandschutztechnischen Eigenschaften sind von immenser Bedeutung, da sie eine sichere, in vielen Fällen zugleich einfache Konstruktion von Wandelementen und Decken ermöglichen, die den bauaufsichtlichen Vorgaben entsprechen. Wand- und Deckenkonstruktionen aus Holz und Steinwolle sind auch für Gebäude der Klassen 4 und 5 zugelassen. Auf der DACH+HOlZ in Köln beriet die Deutsche Rockwool zu ihren bewährten lösungen für den Holzbau und der Verarbeitung von verschiedenen Dämmstoffen in der Elementfertigung.
Speziell für den Holzmodul- und -elementbau wird der gefragte Einblasdämmstoff „Fillrock RG Plus“ zukünftig auch im Großgebinde angeboten. Er bietet mit einem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(m K) einen außerordentlich guten Wärmeschutz auch in schlanken Konstruktionen. Die einzelnen Flocken verzahnen sich zu einer dauerhaft stabilen und homogenen Dämmschicht, die der Struktur einer Dämmstoffplatte ähnelt und die Anforderungen der Musterholzbaurichtlinie MHolzBauRL (aktuelle und neue Fassung 2024) an den Brandschutz erfüllt. Das neue Großgebinde ist 1200 × 800 x 1200 mm groß und enthält Granulat für Hohlräume bis circa 2 m 3. ROCKWOOL empfiehlt, mit einer Einblasrohdichte von 70–80 kg/m 3, ab einer Hohlraumtiefe von 160 mm mit einer Dichte von 75–85 kg/m 3 zu arbeiten. Im Falle eines Rückbaus lässt sich „Fillrock RG Plus“ problemlos absaugen,
Bild 2 Das flockenförmige Steinwolle-Granulat „Fillrock RG Plus“ wird ab sofort auch im Großgebinde angeboten.
recyceln und ohne Wertverluste zu neuen Produkten aus Steinwolle verarbeiten.
Wände in Passivhausqualität
Durch die Kombination von „Fillrock“ Einblasgranulat in den Gefachen mit der „Woodrock Protect“ als Außendämmung entsteht eine hoch wärmedämmende Außenwandkonstruktion nahezu ohne Wärmebrücken. Bei der „Woodrock Protect“ handelt es sich um eine formstabile und direkt zu verschraubende Fassadendämmplatte. Ob in Holzrahmen-, Holztafel- oder Holzmassivbauweise –mit „Woodrock Protect“ entstehen Außenwände mit einem U-Wert unter 0,20 W/(m·K) bereits durch schlanke Konstruktionen. Gemäß der neuen MHolzBauRL (2024) kann sie auf Außenwänden andere zwar ebenfalls brandschutztechnisch wirksame, aber weniger wärmedämmende Bekleidungen ersetzen. Damit unterstützt sie die Arbeit mit besonders schlanken und leichten Konstruktionen in allen Gebäudeklassen. Die Wärme- und Schalldämmwerte sowie die Feuerwiderstandsdauer beispielhafter Außenwandkonstruktionen mit „Woodrock Protect“ vergleicht eine informative Broschüre, die auf der Website der Deutschen Rockwool unter www.rockwool.de/woodrock-protect zum Download bereitsteht. Ein neues Video zeigt ihre Verarbeitung: www.rockwool.de/video-woodrock-protect
„Bemessungsservice Woodrock Protect“
Bild 3
Ob in Holzrahmen-, Holztafel- oder Holzmassivbauweise – mit „Woodrock Protect“ entstehen Außenwände mit einem U-Wert unter 0,20 W/(m K) bereits durch schlanke Konstruktionen. Gemäß der neuen MHolzBauRL (2024) kann die direkt zu verschraubende Dämmplatte auf Außenwänden andere zwar ebenfalls brandschutztechnisch wirksame, aber weniger wärmedämmende Bekleidungen ersetzen.
Die wohngesunde Holzbauplatte
Durch ihre extra verdichtete Decklage ist die „Woodrock Protect“ besonders robust und trotzdem leicht im Handling. Dank ihrer hohen Druckfestigkeit kann sie direkt befestigt werden. Die zur Befestigung empfohlene Anzahl von „Meisterdach Plus“ Doppelgewindeschrauben berechnet kostenlos der Technische Service der Deutschen Rockwool gemäß DIN EN 1995-1:2012-12 und ETA-19/0553. Objektbezogen werden Länge, Anzahl und Abstand der Schrauben zur Aufnahme der gesamten Schub- und Windsogkräfte berechnet. Wer den „Bemessungsservice Woodrock Protect“ in Anspruch nehmen möchte, kann in einem Formular sehr einfach die Objektdaten erfassen. Es steht auf der Rockwool Webseite unter „Downloads und Services / Planungshilfen“ bereit: www.rockwool.de/bemessungsservice-woodrock-protect
Recycling gesichert – heute und morgen
Verschnittreste aus der Montage einer Dämmung mit „Woodrock Protect“ können über den Rücknahmeservice Rockcycle® einer Wiederverwertung durch die Deutsche Rockwool zugeführt werden. Aus dem Recyclat werden neue Produkte aus Steinwolle hergestellt, die ihrerseits am Ende ihrer Nutzung erneut dem Recycling zugeführt werden können.
Vielfältige Prüfzeugnisse
Der Technische Service der Deutschen Rockwool berät Planer und Verarbeiter der „Woodrock Protect“ bei allen Fragen zur Anwendung. Darüber hinaus stellt er Nachweise zum Wärme-, Schall- und Brandschutz bereit. Einen vollständigen Überblick über alle Produkte des Unternehmens für den Holzbau gibt eine umfangreiche Broschüre. Sie steht unter www.rockwool.de/broschuere-holzbau zum Download bereit.
www.rockwool.de
(Bilder: Deutsche Rockwool GmbH & Co. KG)
Die gesunde Alternative zu herkömmlichen Holzwerkstoffplatten
In unsere esb-Plus kommt Frischholz in Fichte. Riechen Sie den Unterschied!
✓ Heimisches, frisches Fichtenholz –aus der Region, geruchsneutral!
✓ Geringer Formaldehydgehalt (0,03 ppm) 70% unter der Europäischen Norm!
✓ Splitterarme Verarbeitung und geschliffene, homogene Oberfläche
✓ Verarbeitungs- & recyclingfreundlich
✓ Kräftiger Halt durch hohe Schrauben- und Nagelauszugswerte
✓ Biegefestigkeit in beide Richtungen gleich für optimale Plattenausbeute
✓ Höhere Diffusionsoffenheit dadurch weniger schimmelanfällig
✓ Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2025 (Unternehmen)
Bild 4
Auf der DACH+HOLZ in Köln berieten die Fachleute der Deutschen Rockwool zu ihren Lösungen für den Brand-, Wärme-, Schall- und Feuchteschutz im Holzbau.
leistungsstarker Verbinder für Holz und Hybridbau inklusive Bemessungstool
Bild (1+2): Das Megant-Bemessungstool ermöglicht eine komfortable und präzise Bemessung von Hauptträger-Nebenträger- und Stützen-NebenträgerAnschlüssen.
mit dem Knapp megant lassen sich leistungsfähige Holz-, Stahl- und Betonanschlüsse mit Bemessungslasten bis zu 340 kN realisieren. Individuelle lösungen ermöglichen sogar Tragfähigkeiten bis 768 kN. Ein Bemessungstool unterstützt bei der Planung.
Der Verbinder ist drehfedersteif und überträgt hohe Querkräfte sowie Einspann- und Kippmomente des Nebenträgers. Dadurch eignet er sich insbesondere für die Befestigung von hohen schlanken Brettschichtholzträgern mit großer Spannweite und Bemessungslasten (bis zu 340 kN, individuell bis 768 kN).
Seine Stärken spielt der Megant beispielsweise bei Holz-, Stahl- und Betonanschlüssen in Sport-, Werk- oder Lagerhallen sowie mehrgeschossigen Holzskelettbauten, in denen hohe Querkräfte zu übertragen sind, aus.
Für den Einsatz in Hybridbauten kann die Knapp-Lösung zur sicheren Montage an Betonbauteilen mit einer Stahl-Ankerplatte kombiniert werden. Je nach Projektanforderung stehen drei Varianten zur Verfügung.
Zum einen kann die einnivellierte Ankerplatte mit eingeklebten Gewindestangen oder mit Fischer Betonhochleistungsankern in der Betonkonstruktion verankert werden. Dabei wird die Verbinderplatte anschließend mit M8x30 oder M10x30 Senkschrauben an der Ankerplatte befestigt. Zum anderen kann die Peiko SBKL Ankerplatte planvertieft einbetoniert werden.
Alternativ erfolgt die Verankerung der Ankerplatte über den Halfen HSC-B Stahlbauanschluss gemäß Zulassung Z-1.8-1974. Die Halfen-Ankerschienen mit SK-Verschrauben werden ebenfalls planvertieft einbetoniert.
Soll der Verbinder auf der Baustelle für den Betonanschluss einn ivelliert werden, ist eine zusätzliche Stahlplatte mit identischen Abmessungen (Breite × Höhe) erforderlich. Diese Zusatzstahlplatte wird auf die Ankerplatte aufgeschweißt. Der Megant wird anschließend mit M8x30 / M10x30 Senkschrauben auf die Zusatzstahlplatte geschraubt.
megant Bemessungstool
Um den Einsatz des Verbinders weiter zu vereinfachen, bietet Knapp zusätzlich einen umfassenden Planungs- und Berechnungsservice an. Im Zentrum steht ein Bemessungstool zur komfortablen
und präzisen Bemessung von Hauptträger-Nebenträger-Anschlüssen und von Stützen-Nebenträger-Anschlüssen.
Die Berechnung sowie die Dokumentation erfolgen gemäß den aktuellen Vorgaben der im April 2025 erteilten ETA-Zulassung für den Megant. Damit ist eine normgerechte und rechtssichere Planung gewährleistet.
Das Bemessungstool ist in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar und verbindet außergewöhnliche Leistungsfähigkeit mit praxisorientierten Funktionen, darunter vielfältige Materialoptionen. Mit dem Tool können alle Sortierklassen von Nadelvollholz, Laubvollholz, Brettschichtholz und Furnierschichtholz (z. B. BauBuche, Kerto) berechnet werden.
Des Weiteren kann das Einspannmoment aus der Drehfedersteifigkeit direkt mit dem Tool bemessen werden. Gleiches gilt für Verstärkungen wie Zugbänder und kreuzweise Horizontalschrauben mit Druckverstärkungen des Megant Verbinders.
Eine übersichtliche Eingabe- und Ausgabemaske maximiert die Benutzerfreundlichkeit. Die Ausgabe umfasst eine prüffähige Statik mit detaillierten Formelerläuterungen.
Systemvorteile Knapp megant (u. a.) –
ETA-Nachweis zur Torsionsfestigkeit für Anschlüsse an torsionssteife und torsionsweiche Hauptträger
– Korrosionsbeständig (z. B. für den Einsatz in Hallenbädern)
– f ür Holzbreiten ab 100 mm bis 190 mm
– i n alle 4 Richtungen belastbar mit Übertragung des Torsionsmoments vom Nebenträger
– weitere Holzwerkstoffe wie LVL, CLT, Parallam, Intrallam aus Laub- u. Nadelholz möglich
– Montage ohne zu Verkanten
– Brandschutz: durch dreiseitig verdeckte fugenlose Verarbeitung
– Montage durch Einhängen des Nebenträgers von oben und von unten möglich
– kurze Kranzeiten durch hohen Vorfertigungsgrad mit nur 2 cm Einhängeweg
– Demontierbar (zum Ab- und Wiederaufbau)
– C E ETA Zulassung 15/0667 mit Edelstahl Schrauben und Gewindestangen und für Anschlüsse in Nadel- und Laubholzbrettschichtholz
www.knapp-verbinder.com
(Quelle: Knapp GmbH)
sichtbar aus Holz, gemeinschaftlich gebaut
Bild 1 Offene Küche mit sichtbar belassenen, unbehandelten esb-Holzbauplatten von elka-Holzwerke. Die Platten übernehmen hier sowohl konstruktive als auch raumprägende Funktionen und unterstreichen den Anspruch an wohngesundes, materialehrliches Bauen.
Wie zeitgemäßer, nachhaltiger Holzbau heute aussehen kann, zeigt ein im Jahr 2024/25 errichtetes Zweifamilienhaus im Raum Bad liebenzell. Das Gebäude, geplant und realisiert mit dem SystemBaukasten SI-mODulAR, vereint klare Architektur, hohe Eigenleistung der Bauherren und konsequent wohngesunde materialien. Zum Einsatz kamen Holzbauprodukte der elka-Holzwerke GmbH, darunter esb-Holzbauplatten sowie vita-Dreischichtplatten aus Fichte. Bereits mitte 2025 sind beide Wohneinheiten bezogen – und dienen heute als überzeugendes Beispiel dafür, wie nachhaltiges Bauen, architektonischer Anspruch und Alltagstauglichkeit zusammenfinden können.
Architektur und Konzept: Zwei Häuser, ein Gedanke
Das teilunterkellerte Zweifamilienhaus mit einer Gesamtwohnfläche von rund 270 m 2 besteht aus zwei zweigeschossigen Baukörpern mit Pultdach-Tragwerken, verbunden über einen gemeinsamen Erschließungsgang. Die klare Kubatur und die reduzierte Formsprache folgen einem Prinzip: Konzentration auf Material, Funktion und langfristige Wohnqualität.
Ein prägendes Merkmal ist die karbonisierte Holzfassade. Sie verleiht dem Gebäude nicht nur eine markante, tiefschwarze Anmutung, sondern steht zugleich für Dauerhaftigkeit und geringen Wartungsaufwand. Entgegen gängiger Vermutungen berichten die Bewohner, dass sich das Gebäude selbst an warmen Sommertagen nicht übermäßig aufheizt – ein Zusammenspiel aus durchdachtem Wandaufbau, Dämmkonzept und Haustechnik.
Sichtbarer Holzbau als bewusstes Gestaltungselement
Ein zentrales Anliegen der beiden Baufamilien war es, Holz nicht zu verstecken, sondern sichtbar erlebbar zu machen – außen wie innen. Entsprechend wurden die Materialien bewusst unbehandelt belassen. Besonders auffällig: die sichtbare esb-Holzbauplatte.
Die Entscheidung, esb nicht nur konstruktiv, sondern auch gestalterisch einzusetzen, ging maßgeblich von den Bauherren selbst aus – einer der Beteiligten ist Grafikdesigner. In einem der beiden Hausteile wurde die esb-Platte konsequent sichtbar eingesetzt, im anderen partiell. Bis heute sind die Platten unbehandelt und prägen die Räume durch ihre natürliche Oberfläche und ruhige Struktur. Wohngesund,
Bild 2 Die beiden eigenständigen Wohneinheiten wurden von zwei Familien gemeinschaftlich geplant und realisiert. Klare Baukörper mit karbonisierter Holzfassade, nachhaltige Haustechnik und ein hoher Anteil an Eigenleistung prägen das Projekt.
Ergänzt wird der Innenausbau durch vita-Dreischichtplatten aus Fichte, die mit ihrer hochwertigen Sichtqualität, Maßhaltigkeit und warmen Ausstrahlung insbesondere in Wohn- und Schlafbereichen überzeugen.
Wohngesund bauen – spürbar im Alltag
Der Wandaufbau kombiniert 80 mm Holzweichfaser, 220 mm Steinwolle sowie 22 mm esb-Holzbauplatten. Diese Konstruktion
Bild 3 Die unbehandelten esb-Platten strukturieren den Grundriss, bilden robuste Wandflächen und stehen im Kontrast zu den fein ausgearbeiteten Oberflächen aus vita-Dreischichtplatten aus Fichte. Das Zusammenspiel aus Konstruktion, Ausbau und Möblierung unterstreicht den Anspruch an wohngesundes und ökologisches Bauen.
verbindet hohe Dämmleistung mit Diffusionsoffenheit und einem ausgeglichenen Raumklima. Unterstützt wird das Gesamtkonzept durch eine moderne technische Ausstattung mit Photovoltaikanlage, Luftwärmepumpe und Warmwasserspeicher.
Beide Familien berichten von einer sehr hohen Wohnqualität –nicht nur in Bezug auf Temperatur und Akustik, sondern auch auf das subjektive Wohlbefinden. Besonders die insgesamt fünf Kinder erleben das Haus als großzügigen, warmen und vielseitigen Lebensraum. Gleichzeitig wird auch geschätzt, dass Rückzug möglich ist: „Die Türen dürfen – und müssen – manchmal auch geschlossen werden“, betonen die Eltern schmunzelnd.
Eigenleistung als Stärke des modularen Systems
Eine besondere Qualität dieses Projekts liegt im hohen Anteil an Eigenleistung. Beide Familien sowie deren Angehörige waren intensiv in den Bauprozess eingebunden – vom Ausbau bis zu gestalterischen Details. Möglich wurde dies durch das Baukastensystem SI-MODULAR von STELLINNOVATION, welches hand-
werklich versierten Bauherren erlaubt, aktiv mitzuwirken, ohne auf planerische Sicherheit und Qualität zu verzichten.
Gerade für Bauherren, die Verantwortung übernehmen, Kosten steuern und gleichzeitig nachhaltig bauen möchten, zeigt dieses Projekt das Potenzial modularer Holzbausysteme in Kombination mit hochwertigen, wohngesunden Materialien.
Fazit: Ein Haus, das Haltung zeigt
Dieses Zweifamilienhaus steht exemplarisch für eine neue Generation des Holzbaus: nachhaltig, sichtbar, individuell und gemeinschaftlich realisiert. Die Kombination aus einer Pre-Fab Lösung von STELL INNOVATION, der hohen Eigenleistung der Bauherren und den Holzbauprodukten der elka-Holzwerke macht das Projekt zu einem überzeugenden Referenzobjekt – für Architekten, Handwerker und alle, die ein gesundes Zuhause aus Holz planen.
www.elka-holzwerke.eu
Geprüfte Brandschutzlösungen für die sichere Bekleidung von Holzbalkendecken
Holzbalkendecken stellen besondere Anforderungen an den baulichen Brandschutz – insbesondere im Bestand und vor dem Hintergrund der aktuellen Vorgaben der muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (mVV). Als jahrzehntelanger Spezialist für passiven Brandschutz bietet Promat geprüfte, rechtssichere Konstruktionen, die speziell für die brandschutztechnische Bekleidung von Holzbalkendecken entwickelt wurden.
Die Promat-Lösungen basieren auf allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen (ABP) und ermöglichen Feuerwiderstandsklassen von F 30-B bis F 90-B. Für die neu definierten Vorgaben der Klassen F 60-B und F 90-B stehen geprüfte Konstruktionen zur Verfügung, die den aktuellen rechtlichen Anforderungen entsprechen und damit eine verlässliche Grundlage für Planung und Ausführung schaffen.
Für Holzbalkendecken kommen unter anderem die Promat-Konstruktionen 128.22 für F 60-B sowie 128.10/128.20/128.30 für F 30-B bis F 90-B zum Einsatz. Die Bekleidung erfolgt mit PROMAXON®, Typ A Brandschutzbauplatten, die sich durch Nichtbrennbarkeit, hohe Formstabilität und eine zuverlässige Schutzwirkung im Brandfall auszeichnen. Je nach baulicher Situation können die Decken unterseitig direkt bekleidet, abgehängt oder – insbesondere im sensiblen Bestands- und Denkmalbereich – ausschließlich von der Deckenoberseite ertüchtigt werden.
Die oberseitig zu montierende Konstruktion 128.22 eignet sich besonders für Holzbalkendecken mit dekorativen oder historisch wertvollen Untersichten, da diese im Originalzustand erhalten bleiben können. Unterseitige Direktbekleidungen 128.10/128.20/128.30 ermöglichen hingegen wirtschaftliche Lösungen bei geringer Raumhöhe oder bei nachträglichen Anschlüssen weiterer Ausbaukonstruktionen. Große Balkenabstände sowie vorhandene Füll- oder Altputzschichten können dabei ohne aufwendige Rückbaumaßnahmen berücksichtigt werden.
Bild 1 Geprüfte Promat-Konstruktion 128.22 zur brandschutztechnischen Bekleidung von Holzbalkendecken mit einer Feuerwiderstandsdauer von F 60-B, nachgewiesen durch ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (ABP).
Bild 2 Geprüfte Promat-Konstruktion 128.10/128.20/128.30 zur brandschutztechnischen Bekleidung von Holzbalkendecken mit einer Feuerwiderstandsdauer von F 30-B bis F 90-B, einsetzbar im Neubau und im Bestand gemäß aktuellen bauaufsichtlichen Anforderungen.
Mit systemgeprüften Konstruktionen, hoher Anwendungsflexibilität und umfassender technischer Dokumentation unterstreicht Promat seine Kompetenz als verlässlicher Partner für den vorbeugenden Brandschutz und bietet Planern sowie Ausführenden ein hohes Maß an Sicherheit bei der brandschutztechnischen Bekleidung von Holzbalkendecken im Neubau und Bestand.
gemesseneWerte(MessungperMessschieber,Stichprobe derMessung n = 5),beiallenanderenWertenumNennwerte.DieBuchstabenA–CbezeichnendenHersteller, TGundVG,obdieSchraubeneinTeil-oderVollgewinde aufweisen.
MitNenndurchmessernvon dn = 8 mm und dn = 10 mm bildendieseSchraubenbaupraktischrelevanteGrößen ab.AlleuntersuchtenSchraubeneinesSchraubentyps stammenjeweilsausderselbenCharge.BeidenSchraubenB-TG1undB-TG2handeltessichumzweiverschiedeneSchraubentypengleicherDimensionvomgleichen Hersteller.
nien(KlemmunginStahlform)ermittelt.DerVergleich zwischenbeidenLastspielzahlenistinBild7dargestellt. ZusätzlichistimDiagrammdieerwarteteStreuspanne von T = 2dargestellt.
Bild8 AbrollenderLamellenindenQuerlagenvonaufgelöstemBSPinfolgeQuerzuginAbhängigkeitvonderLamellenbreite w und-dicke t:a)großes w/t-Verhältnis, b)kleines w/t-Verhältnis
Rolling-OffofthelaminationsinthecrosslayersofdisintegratedCLTduetotensionperpendiculartothegraindependingonthelaminationwidth w andthicknes t: a)high w/t ratio,b)low w/t ratio
[16]Cherubini,F.etal.(2011) CO2 emissionsfrombiomasscombustionforbioenergy:atmosphericdecayandcontributionto globalwarming.GlobalChangeBiologyBioenergy3,H.5,S. 413–426.https://doi.org/10.1111/j.1757-1707.2011.01102.x
–MaterialgerechterBauteilentwurf:TreibhausgasreduzierteHolzbauteileentstehendurcheinenabgestimmtenAufbauvonDämmung,Brandschutzbeplankung undTragwerk(ggf.ergänztdurcheineAussteifungsebene).DerEinsatzemissionsarmerMaterialienund LeichtbauprinzipiensowiederVerzichtaufredundanteSchichtensolltenunterEinhaltungnormativerundbaurechtlicherVorgabensorgfältiggeprüft werden.
Korrosion und Korrosionsschutz der Verbindungsmittel und Anbauteile in der Befestigungstechnik
erstes und einziges Referenzwerk für alle Bauarten im konstruktiven Ingenieurbau
mit Schadensbeispielen, Regelwerken und konkreten Handlungsempfehlungen
Material- und Baustoffkunde kompakt und verständlich aufbereitet
Dieses Buch liefert das entscheidende Know-how, um Korrosionsschäden zu vermeiden – von der Planung über die Ausführung bis zur Instandsetzung. Es deckt nicht nur die Korrosionsmechanismen und Schutzmaßnahmen für eine Vielzahl von Verbindungsmitteln und Materialien ab, sondern liefert auch konkrete Schadensbeispiele, Vergleichsstudien und aktuelle Regelwerke.
Unverzichtbares Nachschlagewerk und einziges Referenzwerk für die Planung, Ausführung und Instandhaltung langlebiger Bauwerke
Für eine Nachhaltige Architektur der Stadt 78 Veranstaltungskalender 78
BAUTECHNIK aktuell Sonderheft
Holzbau Ausgabe 1
FIRMEN UND VERBÄNDE
Holzbauplanung – Kompendium für die Praxis
Ein Leitfaden für effiziente, integrierte und qualitätsorientierte Holzbauprojekte
Die Publikation „Holzbauplanung – Kompendium für die Praxis“ bietet einen umfassenden Überblick über die Anforderungen und Methoden des modernen Holzbaus. Es richtet sich insbesondere an Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Fachplanerinnen und Fachplaner und beschreibt deren Rollen, Kompetenzen und Schnittstellen in allen Projektphasen detailliert.
NACHRICHTEN
Die Studie untersucht die Entwicklung und Leistungsfähigkeit modifizierter Glutinklebstoffe für den Einsatz im konstruktiven Holzbau, insbesondere zur Verklebung von eingeklebten Stäben (Gluedin Rods, GiR). Vor dem Hintergrund der zunehmenden Nachfrage nach nachhaltigen, biobasierten Alternativen zu petrochemischen Klebstoffen rücken Glutinklebstoffe aufgrund ihrer natürlichen Herkunft und historischen Nutzung wieder in den Fokus. Ihre Anwendung im strukturellen Bereich war bislang jedoch durch unzureichende Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und erhöhten Temperaturen limitiert.
Um diese Schwächen zu überwinden, wurden verschiedene Modifikationsstrategien
Der moderne Holzbau ist geprägt von hohem Vorfertigungsgrad, industriellen Produktionsprozessen und der engen Verzahnung von Planung und Ausführung. Daraus ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Koordination aller Beteiligten sowie an transparente und effiziente Planungsabläufe. Das Kompendium macht diese Prozesse nachvollziehbar und unterstützt als praxisnahes Nachschlagewerk bei der qualitäts und kostenorientierten Projektgestaltung. Auf 156 Seiten werden grundlegende Planungsprinzipien, Produktionswissen sowie der Einsatz digitaler Methoden wie Building Information Modeling (BIM) behandelt. Ebenso erklärt werden die Bedeutung von Bauteilkatalogen, die Koordination von GewerkeSchnittstellen sowie Aspekte der Ausschreibung, Vergabe und Objektüberwachung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der frühzeitigen und vollständigen Bedarfsplanung sowie der konsequenten 3DPlanung.
machen Holzbau nachhaltiger
erprobt. Dazu zählten die Reduktion des Wassergehalts, die Zugabe von Füllstoffen wie Kreide oder Sägemehl sowie die Verwendung phenolischer Vernetzer wie Tanninsäure und Gallussäure. Die mechanischen Eigenschaften der modifizierten Klebstoffe wurden auf drei Skalen getestet: in LapShearProben, in mittelgroßen und in großformatigen GiRVerbindungen.
Die Ergebnisse zeigen, dass einige der modifizierten Glutinklebstoffe – insbesondere die Formulierungen M31 (Kreide + Gallussäure) und M35 (Kreide + Tanninsäure) –unter moderaten klimatischen Bedingungen (45 °C, 50–65 % relative Luftfeuchtigkeit) Scherfestigkeiten von über 6 MPa erreichten. Diese Werte liegen im Bereich
Das Werk betont zudem, wie wichtig es ist, Holzbaukompetenz von Beginn an in alle Projektphasen einzubinden. Leitgedanken, Grundregeln und Erfolgsfaktoren geben konkrete Orientierung für eine strukturierte Umsetzung in der Praxis. Die Autoren –ein Architekt, ein Bauingenieur und ein Holzbauplaner – verdeutlichen, dass wirtschaftliche und qualitätsgesicherte Holzbauprojekte nur durch integrative, holzbaugerechte und digital gestützte Planung erreicht werden können. Weitere Informationen: ibo.at
Das Kompendium ist somit ein wertvolles Werkzeug für alle, die Holzbauprojekte verantwortungsvoll, effizient und auf dem aktuellen Stand der Technik planen und umsetzen möchten.
konventioneller Epoxidharzklebstoffe, die als Referenz dienten. Unter extremen Bedingungen (60 °C, 85 % r.F.) kam es jedoch zu einem deutlichen Festigkeitsverlust, wobei der Versagensmodus von Holzversagen zu adhäsivem Versagen wechselte.
Die Studie zeigt zudem, dass die Klebschichtdicke, die Holzart der eingeklebten Stäbe (Buche, Eiche, Esche) sowie deren Oberflächenstruktur (glatt oder geriffelt) die Festigkeit der Verbindungen beeinflussen. Esche erwies sich als besonders leistungsfähig. Die modifizierten Glutinklebstoffe zeigten unter moderaten Bedingungen eine vergleichbare Performance zu Epoxidharzen, jedoch mit Einschränkungen bei hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
aktuell / Veranstaltungskalender
Insgesamt belegt die Untersuchung, dass durch einfache, kostengünstige Modifikationen die hygrothermische Stabilität von Glutinklebstoffen signifikant verbessert werden kann. Für Anwendungen im konstruktiven Holzbau unter gemäßigten klimatischen Be
NACHRICHTEN
dingungen stellen diese Klebstoffe eine vielversprechende, nachhaltige Alternative dar
Kolbe, J.; Koesling, S.; Steinberg, T.; Haupt, J.; Schröder, L.; Vallée, T.; Grunwald, C. (2026) Modified glutine adhesives for struc-
Für eine Nachhaltige Architektur der Stadt
Jens Jakob Happ, Helmut KleineKraneburg (Hrsg.) Verlag Klaus Wagenbach (2025) 160 S., Softcover, 15 Euro
Nachhaltigkeit ist zu einem Leitmotiv des Bauens geworden, und der Sammelband „Für eine nachhaltige Architektur der Stadt“ zeigt, wie breit und vielschichtig die Diskussion darüber inzwischen geführt wird. Er versammelt Stimmen aus Architektur, Stadtplanung, Ökonomie und Kultur und macht deutlich, dass eine zukunftsfähige Baukultur weit über Fragen technischer Effizienz hinausgeht.
Im Zentrum stehen Beiträge verschiedener Autor:innen, die unterschiedliche Aspekte nachhaltiger Stadtentwicklung beleuchten: Volker Mosbrugger beschreibt die Dringlichkeit einer systemischen Nachhaltigkeit und betont die Verbindung von Human, Natur und Wirtschaftskapital. Gerrit Confurius entwickelt die Idee der Permanenz und erklärt, warum Umnutzung und Weiterbauen historisch gewachsene Konstanten der Architektur sind. Ernst Böhm fordert eine radikale Neuordnung des Wohnungsbaus, von der Priorisierung des Bestands über Bürokratieabbau bis hin zu steuerlichen Anreizen. Michael Mönninger analysiert die Eigentumsfrage und zeigt, wie Bodenpolitik, Marktmechanismen und soziale Erwartungen das Bauen prägen. Jutta Albus und Kirsten E. HollmannSchröter widmen sich dem Potenzial serieller und modularer Bauweisen, während Dirk E. Hebel und Felix Heisel Wege in eine echte Kreislaufwirtschaft aufzeigen. Auch der Baustoff Lehm erhält mit dem Gespräch mit Anna
Kongresse – Symposien – Seminare – Messen
tural bonding of glued-in rods in timber engineering International Journal of Adhesion and Adhesives 144. https://doi. org/10.1016/j.ijadhadh.2025.104164
Heringer ein starkes Plädoyer für regionale Materialien und materielle Authentizität. Diese Vielfalt macht sichtbar, wie eng ökologische, soziale, ökonomische und ästhetische Fragen miteinander verwoben sind.
„Für eine nachhaltige Architektur der Stadt“ überzeugt durch Klarheit der Analysen und Offenheit der Diskussion. Es werden keine einfachen Rezepte geboten, sondern ein produktiver Denkraum geöffnet, in dem Konflikte sichtbar bleiben und zugleich neue Perspektiven entstehen. Die Mischung aus Theorie, Praxisbeispielen und politischen Impulsen macht das Buch zu einem kleinen Kompass für alle, die an einer verantwortungsvollen Weiterentwicklung unserer gebauten Umwelt interessiert sind. Es ist ein anregendes, vielschichtiges und aktuelles Grundsatzwerk – und eine klare Einladung, Architektur wieder als kulturelle Aufgabe zu begreifen, die weit über das Planen und Bauen hinausreicht.
Änderungen vorbehalten – bitte beachten Sie die aktuellen Informationen der jeweiligen Veranstalter:innen.
- ein eigenes Kapitel ist der Schwingungsberechnung und Erdbebenbemessung gewidmet
Das Buch umfasst wichtige Grundlagen der Berechnungsmethoden und des Tragwerksentwurfs für Verbindungen, Tragelemente und Gesamttragwerke. Es vermittelt über das Basiswissen und die Normenanwendung hinaus ein grundlegendes Verständnis der Phänomene und der Zusammenhänge.
* Der €-Preis gilt ausschließlich für Deutschland. Inkl. MwSt.
Ingenieurholzbau
Vertiefung: Tragwerke und Berechnungsmethoden
2021 · 208 Seiten · 184 Abbildungen ·
56 Tabellen Softcover
ISBN 978-3-433-03234-3 € 59* eBundle (Print + PDF)
ISBN 978-3-433-03235-0 € 79*
BiP
Bauingenieur-Praxis
Werner Seim
Impressum
Bautechnik – Fachzeitschrift für Entwurf und Konstruktion, Berechnung und Ausführung, Brücken- und Verkehrsbau, Ingenieurhoch-, Holz- und Mauerwerksbau, Grundbau, Wasserbau, Bauwerkserhaltung und Baukultur.
Die in der Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form – durch Fotokopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen, verwendbare Sprache übertragen werden. Auch die Rechte der Wiedergabe durch Vortrag, Funk oder Fernsehsendung bleiben vorbehalten. Warenbezeichnungen, Handelsnamen oder Gebrauchsnamen, die in der Zeitschrift veröffentlicht werden, sind nicht als frei im Sinne der Markenschutz- und Warenzeichen-Gesetze zu betrachten, auch wenn sie nicht eigens als geschützte Bezeichnungen gekennzeichnet sind.
Hinweise zur Einreichung von Manuskripten: www.ernst-und-sohn.de/hinweise-für-zeitschriftenautorinnen-und-zeitschriftenautoren Aktuelle Bezugspreise
Die Zeitschrift „Bautechnik“ erscheint mit zwölf Ausgaben pro Jahr. Neben „Bautechnik print“ steht „Bautechnik online“ im PDF-Format über den Online-Dienst Wiley Online Library im Abonnement zur Verfügung.
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Prof. Dr. Ing. Klaus Bollinger B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH Westhafenplatz 1 60327 Frankfurt am Main kbollinger@bollinger-grohmann.de
Prof. Dr.-Ing. Steffen Franke ETH Zürich Institut für Baustatik und Konstruktion (IBK) Stefano-Franscini-Platz 5 8093 Zürich steffen.franke@ibk.baug.ethz.ch
Prof. Dr.-Ing. Benno Hoffmeister RWTH Aachen University Ingenieurholzbau | Timber Structures Mies-van-der-Rohe-Str. 1 52074 Aachen hoff@stb.rwth-aachen.de
Simon Schmid ZÜBLIN Timber GmbH Industriestr. 2 86551 Aichach simon.schmid@zueblin.de
Prof. Dr.-Ing. Mike Sieder Technische Universität Braunschweig Institut für Baukonstruktion und Holzbau Schleinitzstraße 21 A 38106 Braunschweig m.sieder@tu-braunschweig.de
Em.o.Univ.Prof. DDI Wolfgang Winter Technische Universität Wien Karlsplatz 13 1040 Wien winter@iti.tuwien.ac.at
Steinwolle – Ihr starker Partner im Holzbau
Moderner Holzbau mit Woodrock Protect
Woodrock Protect ist die auf den Holzbau zugeschnittene Fassadendämmplatte von ROCKWOOL. Sie überzeugt durch starken Brand- und Wärmeschutz und eignet sich ideal für hinterlüftete Außenwände. Entdecken Sie vielfältige Konstruktionen, konform zur neuen MHolzBauRL 2024. www.rockwool.de/woodrock-protect