Giazetta dal Turissem November 2025 – Engadin Tourismus AG – ediziun 09
Winter Kickoff 025
mber 2 3. Deze 5 Uhr ab 16.1 inella aud Hotel L ritz St. Mo
© Rega
«Es nützt nichts, überstürzt loszufliegen» Peter-Christian Müller hat seinen Bubentraum, Pilot zu werden, wahr gemacht. Als Helikopterpilot und Basisleiter der Rega in Samedan fliegt er Tag und Nacht Einsätze für Gäste und Einheimische. Er ist Keynote-Referent am kommenden Winter Kickoff zum Thema Zeit. Die Rettungsfliegerei sei auch für den Tourismus wichtig, sagt er. Beim Stichwort «Eisrettung» verliert Peter-Christian Müller keine unnötige Zeit. Bricht eine Person durch das Eis eines zugefrorenen Sees, ist es oft nur eine Frage von Minuten, bis die Kälte sie so entkräftet hat, dass jede Hilfe zu spät kommt. Dank seiner Rettungswinde
kann ein Rega-Helikopter eingebrochene Personen blitzschnell aus eisigem Wasser bergen und innert Minuten in ein nahe gelegenes Spital bringen. «Zum Helikopter rennen tun wir aber nie», sagt Müller. «Wer rennt, stolpert.» Die eigene Sicherheit und die seiner Crew steht für den Leiter der Einsatzbasis in Samedan immer an oberster Stelle. Jeden Morgen werden deshalb Sicherheitskon trollen am Helikopter und an der Ausrüstung gemacht, damit die Crew nach einem Alarm ohne Zeitverzögerung in der Luft sein kann. Manchmal dauert es auch einige Zeit, bis Abklärungen zum Wetter, dem genauen Einsatzort und der genauen Stelle, an der die oder der Verletzte sich befindet, gemacht sind und der Helikopter losfliegen kann. «Es nützt nichts, überstürzt zu starten, um dann festzustellen, dass vielleicht Spezialausrüstung fehlt oder das Wetter vor Ort eine Rettung gar nicht zulässt.»
Genaue Abklärungen vor einem Flug gehören zum Handwerk aller Pilot:innen. In den Bergen ändert sich das Wetter manchmal innert Minuten, hohe Temperaturen mindern die Leistung des Helikopters oder ein Patiententransport ins Unterland erfordert besonders viel Treibstoff in den Tanks. Für Müller, den in Fliegerkreisen alle nur «Mulo» nennen, war das nichts Neues, als er 2016 zur Rega kam. Für die Swiss war er acht Jahre lang grosse Jets auf allen Kontinenten geflogen. «Man sieht die Welt», sagt er zum Job des Linienpiloten, den er immer gern gemacht hat. «Die Chance, ins Engadin zurückzukehren, haben wir dann aber begeistert gepackt», erinnert sich Müller, der mit seiner Frau Daniela zwölf Jahre im Unterland gewohnt hatte. » Seite 2
Kinderträume für den Winter
Schneeschuhe und Schneehasen
Von der Information zur Beratung
Fünf Kinder haben ihre Wünsche für den kommenden Winter im Engadin gezeichnet und gebastelt. Ihre Träume entführen uns in den Streichelzoo, zum Fondueessen in ein Iglu oder in ein Labyrinth aus frischem Engadiner Schnee. » Seite 3
Wildtiere kämpfen jeden Winter ums Überleben. Umso wichtiger ist, dass sie nicht gestört werden. Warum der Schutz von Wildtieren so wichtig ist und wie man trotzdem schöne Schneeschuhtouren machen kann, erklären ein Biologe und eine Schneeschuhwanderleiterin. » Seite 4
Die Tourist Informationen in unseren Dörfern sind für viele Gäste ein wichtiger Anlaufpunkt für Fragen oder die Planung von Ausflügen. Wie haben sich die Gästebedürfnisse in den letzten Jahren gewandelt? Wir haben nachgefragt. » Seite 7