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Giazetta dal turissem – ediziun 10 | Juni 2026

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Juni 2026 – Engadin Tourismus AG – ediziun 10

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«Die Magie wartet ausserhalb der Komfortzone» Jedes Lebewesen richtet sich nach Energiequellen aus. Nur der Mensch verharrt oft lange in kräftezehrenden Situationen. Dr. Christian Lang berät Unternehmen und Einzelpersonen, wenn Perspektivenwechsel notwendig werden. Er ist KeynoteReferent am kommenden Sommer Kickoff zum Thema Deep Health Engadin. Menschen sind Gewohnheitstiere: Sie bleiben gern in ihrer Komfortzone und meiden die Risiken des Unbekannten. Doch Weiterentwicklung findet nur dort statt, wo Mut und Offenheit gelebt werden. Dazu gehöre auch der Mut, sich verletzlich zu zeigen, so Dr. Christian Lang. Der Wirtschaftspädagoge befasst sich in seinem Alltag

als Coach und Berater mit Themen wie Selbstmanagement, Leadership und Motivation. «Wenn wir Neues entdecken und es bewerten, klassieren wir es viel zu oft mit ‹gut› oder ‹schlecht›. Viel fruchtbarer wäre es, wenn wir neugieriger wären, und es als ‹interessant› betrachten würden.» Neugierde sei die Basis für jeden Fortschritt, aber oft schwinde die Neugier, je höher jemand in der Karriereleiter steige, sagt Lang. Das habe oft mit starren Rollendefinitionen und der eigenen Anspruchshaltung zu tun, ja keine Fehler zu machen. Erwachsene und gerade Führungskräfte sollten aber so neugierig sein wie Kinder. Studien belegen, dass Kinder in Gesprächen zu 80 Prozent Fragen stellen und nur zu 20 Prozent antworten. Bei Erwachsenen ist es genau umgekehrt. «Nur wenn wir den Mut finden, Routinen zu hinterfragen und zu

verändern, kann Wachstum stattfinden.» Dabei vergleicht Lang den persönlichen «Innovationsgeist» oder den «Willen zur Veränderung» mit einem Muskel. Wenn wir ihn nicht nutzen, verkümmert er. Wenn wir ihn aber trainieren, Herausforderungen meistern – und auch immer wieder Pausen gönnen, wächst er. Dieser positive Stress sei für die persönliche Weiterentwicklung elementar. «Er gibt uns eine enorme Lebensenergie», betont Lang. «Wir sollten diesen Planeten nicht verlassen müssen, ohne unsere ganz persönliche Erfüllung gefunden und gelebt zu haben.» Liegt eine offene und mutige Lebenseinstellung etwa auch in den Genen? Studien zeigen, dass rund 50 Prozent der eigenen Selbstwirksamkeit tatsächlich vererbt sind. » Seite 2

Ein Tal voller Kraftorte

Auf den Spuren von Giovanni Segantini

Ein Tee mit Kaspar Howald

Unsere Mitarbeitenden haben ihre Kraftorte zusammengetragen. Die Reise geht von der Val Susauna über die Halbinsel Chastè bis zur Ova Chamuera. Wer sich auf die Stimmung einlässt, wird anders zurückkommen.

Auf der Weitwanderung «Senda Segantini» können Einheimische und Gäste die Landschaften erleben, die das Leben und Schaffen des grossen Malers geprägt haben. Von Savognin geht es in vier Tagesetappen auf die Segantinihütte. » Seite 4

Er studierte Philosophie und Griechisch, ist nun Projektleiter «Deep Health Engadin» und freut sich jeden Tag über die unvergleichliche Engadiner Natur. Im Kurzinterview gibt er Einblicke in seinen Alltag.

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