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Finanzbericht 2025

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Energie Wasser Bern

Finanzbericht 2025

Finanzieller Lagebericht Stammhaus 2025

Die nachfolgenden Zahlen und Kommentare beziehen sich auf die Jahresrechnung des Stammhauses (Einzelabschluss Energie Wasser Bern). Die Konzernrechnung inklusive Vorjahr ist ab Seite 28 abgebildet.

Das Finanzjahr im Überblick

Der Jahresgewinn 2025 von Energie Wasser Bern (ewb) beläuft sich auf 34.7 Mio. CHF und liegt damit deutlich unter dem Vorjahresergebnis von 90.3 Mio. CHF. Das diesjährige Resultat wurde insbesondere durch zwei Sondereffekte geprägt, die zwar als Risiko bekannt und ausgewiesen waren, im Berichtsjahr jedoch tatsächlich eingetreten sind:

Ende Mai wurde das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) im Rahmen einer geplanten Revision vom Netz genommen. Ergänzende sicherheitstechnische Abklärungen verzögerten die Wiederinbetriebnahme und führten zu einem ausserordentlichen Produktionsausfall mit Auswirkungen auf das Jahres ergebnis. Das Bundesgericht hat nach einem jahrelangen Verfahren zwischen der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) und ewb entgegen dem ursprünglichen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts und zugunsten der ElCom entschieden. Dieser Entscheid belastete das Jahresergebnis von ewb ebenfalls erheblich. Ohne diese Sondereffekte liegt das Jahresergebnis 2025 auf einem mit dem Vorjahr vergleichbaren Niveau.

Umfeld

Die Energiemärkte haben sich im Jahr 2025 etwas stabilisiert, obwohl die geopolitische Lage weiterhin angespannt war. Einzelne politische Ereignisse wie die US-Zölle sorgten für Volatilität auf den kurzfristigen Märkten, hatten aber keine nachhaltigen Auswirkungen. Die hohen Photovoltaik- und Windeinspeisungen führten auch im vergangenen Jahr regelmässig zu negativen Preisen, insbesondere während der Mittagszeit in den Sommermonaten. Die Verlängerung der Wartungsarbeiten am KKG Gösgen verteuerte die Winterproduktion, doch die Erwartung eines milden Winters sowie die überdurchschnittlich hohen Temperaturen in den ersten Wintermonaten führten insgesamt zu moderaten Energiepreisen. Auf dem Gasmarkt haben sich die Preise stabilisiert. Insbesondere die Aussicht auf Friedensverhandlungen mit der Ukraine könnte zu einer weiteren Abwärtsbewegung auf den Energiemärkten führen. Eine grosse Herausforderung war es, die Energiepreise weiter zu stabilisieren, während gleichzeitig massive Investitionen in die Energiewende notwendig wurden.

Ausblick

Es ist davon auszugehen, dass auch die kommenden Jahre aufgrund verschiedener geopolitischer Unsicherheiten von Instabilitäten geprägt sein werden. Der seit Jahren rückläufige Stromverbrauch könnte wieder zunehmen, Treiber dieser

Effekte sind Digitalisierung, industrielle Elektrifizierung sowie die grössere Verbreitung von Wärmepumpen und Elektro-Fahrzeugen. Gleichzeitig gilt es, die Strominfrastruktur für die neuen Herausforderungen der dezentralen Stromproduktion und der nachhaltigen Energiesysteme fit zu machen. Die Netzinfrastruktur ist das Rückgrat einer sicheren Stromversorgung, ohne sie kann eine Transformation der Energiesysteme nicht gelingen. Der rasche Ausbau der erneuerbaren Energien hat zu einem Anstieg der Null- und Negativpreise auf den Energiemärkten sowie zu verstärkten Preisschwankungen beigetragen.

Energie Wasser Bern steht vor der Herausforderung, die Sondereffekte der verzögerten Wiederinbetriebnahme des KKG Gösgen sowie des Bundesgerichtsurteils in den Tarifen abzubilden. Aufgrund der grossen, notwendigen Investitionen in die Instandhaltung und die Sanierung der Versorgungsnetze und -anlagen sowie in den Ausbau einer nachhaltigen Wärmeversorgung wird die Verschuldungssituation weiter zunehmen. Es ist davon auszugehen, dass sich zukünftige Gewinne von Energie Wasser Bern tendenziell auf dem Niveau des Berichtsjahres 2025 bewegen werden.

Risk Management

Das systematische Risikomanagement schafft Transparenz und fördert das Bewusstsein für die Chancen- und Risikosituation von Energie Wasser Bern. Dank unablässigem Überwachen des Geschäftsumfeldes sowie mittels Analysen und Interviews mit den internen Verantwortlichen können mögliche Chancen und Gefahren für die finanzielle Lage sowie die Reputation des Unternehmens frühzeitig erkannt werden. In einem standardisierten Risk-Management-Prozess unter Aufsicht eines RisikoKomitees werden die erkannten Chancen und Risiken bewertet und deren Eintrittswahrscheinlichkeit sowie das finanzielle Ausmass geschätzt. Zusätzlich werden Massnahmen zur Risikominimierung entwickelt, überarbeitet und ihre Umsetzung überwacht. Mittels jährlicher ordentlicher Berichte sowie Adhoc-Analysen bei ausserordentlichen Situationen werden die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern umfassend über die aktuelle Risikosituation informiert.

ewb.ch/geschaeftsbericht-2025 ewb.ch/finanzbericht-2025

Jahresergebnis

Jahresergebnis

0CHF5Mio.CHF10Mio.CHF15Mio.CHF20Mio.CHF25Mio.CHF30Mio.CHF35Mio.CHF40Mio.CHF45Mio.CHF50Mio.CHF55Mio.CHF60Mio.CHF65Mio.CHF70Mio.CHF75Mio.CHF80Mio.CHF85Mio.CHF90Mio.CHF95Mio.CHF

Free Cash Flow

Free Cash Flow

–55Mio.CHF–50Mio.CHF–45Mio.CHF–40Mio.CHF–35Mio.CHF–30Mio.CHF–25Mio.CHF–20Mio.CHF–15Mio.CHF–10Mio.CHF–5Mio.CHF0CHF5Mio.CHF10Mio.CHF15Mio.CHF20Mio.CHF25Mio.CHF30Mio.CHF35Mio.CHF40Mio.CHF45Mio.CHF50Mio.CHF55Mio.CHF60Mio.CHF65Mio.CHF70Mio.CHF75Mio.CHF80Mio.CHF85Mio.CHF

Der Free Cash Flow zeigt die – nach Abzug der Investitionen – zum Abbau der langfristigen Verbindlichkeiten zur Verfügung stehenden Mittel.

Investitionen in Sachanlagen

Eigenleistungen

Fremdleistungen

(Basiswerte gemäss Geldflussrechnung)

0CHF5Mio.CHF10Mio.CHF15Mio.CHF20Mio.CHF25Mio.CHF30Mio.CHF35Mio.CHF40Mio.CHF45Mio.CHF50Mio.CHF55Mio.CHF60Mio.CHF65Mio.CHF70Mio.CHF75Mio.CHF80Mio.CHF85Mio.CHF90Mio.CHF95Mio.CHF100Mio.CHF105Mio.CHF110Mio.CHF115Mio.CHF120Mio.CHF125Mio.CHF130Mio.CHF135Mio.CHF140Mio.CHF

Die Investitionen in Sachanlagen liegen knapp unter dem Vorjahresniveau, wurden aber im Projekt Ausbau Fernwärme mit 30.5 Mio. CHF aus dem Ökofonds unterstützt.

Abschluss

Erfolgsrechnung

aus Lieferungen und Leistungen

Bilanz

Geldflussrechnung

Veränderung Spezialfinanzierungen

Abschreibungen Sachanlagen / immaterielle Anlagen

Wertberichtigungen Finanzanlagen

Wertberichtigungen Sachanlagen / immaterielle Anlagen

Veränderung von fondsunwirksamen Rückstellungen

Nicht liquiditätswirksamer Erfolg

Verlust/Gewinn aus Abgängen des Anlagevermögens

Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Veränderung der Vorräte und nicht fakturierten Dienstleistungen

Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen

Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen 5’836 12’232

Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow)

Auszahlungen für Investitionen (Kauf) von Sachanlagen

Eigenleistungen für Investitionen

Einzahlungen aus Devestitionen (Verkauf) von Sachanlagen

Auszahlungen für Investitionen (Kauf) von immateriellen Anlagen

Auszahlungen für Investitionen (Kauf) von Beteiligungen

Einzahlungen aus Devestitionen (Verkauf) von Beteiligungen

–302

Auszahlungen für Investitionen (Kauf) von Finanzanlagen –126 –15’707

Einzahlungen aus Devestitionen (Verkauf) von Finanzanlagen

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

–146’261

Speisung Fonds für erneuerbare Energien aus Gewinn

von Finanzverbindlichkeiten

Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

Energie Wasser Bern definiert den Fonds wie folgt:

Mittel

Die Veränderung in den fondsunwirksamen Rückstellungen betrifft im Wesentlichen den Ökofonds Ausbau Fernwärme. Im nicht liquiditätswirksamen Erfolg sind die Veränderungen aus Deckungsdifferenzen im Umfang von –41.8 Mio. CHF (Vorjahr –2.9 Mio. CHF) sowie aus der Veränderung Bewertung von Finanzanlagen im Wert von 5.5 Mio. CHF (Vorjahr 2.7 Mio. CHF) berücksichtigt. Die Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen resultiert aus tieferen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten.

Der Geldfluss aus Betriebstätigkeit enthält Zuwendungen der öffentlichen Hand im Umfang von 0.03 Mio. CHF.

Die Wertbeeinträchtigungen (Impairment) im Vorjahr enthalten im Wesentlichen Korrekturen auf dem Netz Gas.

Veränderung des Eigenkapitals

an Stadt Bern

(Ökofonds)

an Stadt Bern

Anhang zur Jahresrechnung

Energie Wasser Bern ist eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt, die per 1. Januar 2006 aus der Stadtverwaltung Bern ausgegliedert wurde und dieser zu 100 Prozent gehört. Sie verfügt über ein Dotationskapital von 80 Mio. CHF. Energie Wasser Bern ist als Querverbundunternehmen vornehmlich im Grossraum Bern tätig und versorgt ihre Kundinnen und Kunden mit Produkten und Dienstleistungen zu Energie, Wasser und Telekom.

Grundsätze der Rechnungslegung

Swiss GAAP FER

Die Jahresrechnung Stammhaus (Einzelabschluss) wurde nach den Vorschriften des Gesetzes (Art. 957 ff. OR) und in Übereinstimmung mit den von der Fachkommission für Empfehlungen zur Rechnungslegung (Swiss GAAP FER) festgelegten Grundsätzen erstellt. Energie Wasser Bern wendet das gesamte Swiss-GAAP-FER-Regelwerk an.

Die Jahresrechnung vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und wird mit Ausnahme der Equity-Beteiligungen auf Basis von historischen Anschaffungskosten sowie unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit erstellt. Der Abschluss nach Swiss GAAP FER entspricht gleichzeitig dem handelsrechtlichen Abschluss.

Soweit nicht anders vermerkt, wurden alle Beträge auf das nächste Tausend gerundet. Dies kann zu Rundungsdifferenzen zwischen den Anmerkungen und den übrigen Bestandteilen der Jahresrechnung führen. Für die Berichterstattung wesentliche Änderungen werden in den jeweiligen Anmerkungen zu den Positionen der Erfolgsrechnung und der Bilanz kommentiert.

Geldflussrechnung

Der Fonds setzt sich zusammen aus den Flüssigen Mitteln und dem Kontokorrentkonto ewb bei der Stadt Bern; er bildet die Grundlage für den Ausweis der Geldflussrechnung. Der Geldfluss aus Betriebstätigkeit wird nach der indirekten Methode berechnet.

Umsatz und Ertragsrealisation

Der Nettoumsatz entspricht dem Forderungsbetrag abzüglich der Mehrwertsteuer auf den geleisteten Energie- und Wasserlieferungen (Elektrizität, Gas, Fernwärme – inkl. Energiehandel zur Bewirtschaftung des eigenen Produktportfolios) sowie den erbrachten Dienstleistungen in den Bereichen Contracting, Energie- und Netzdienstleistungen, Reststoffverwertung, Tele kom und Mobilität.

Die Umsätze gelten zum Zeitpunkt der Lieferung bzw. der Leistungserfüllung als realisiert. Umsätze mit nicht monatlich abgelesenen Daten von Kundinnen und Kunden werden abgegrenzt, Vorauszahlungen erfolgsneutral in der Bilanz erfasst.

Die Umsatzabgrenzungen werden ermittelt, indem auf Basis des bisherigen Verbrauchsverhaltens, der aktuellen klimatischen Entwicklungen über den Zeitraum und der tatsächlichen Einspeisemengen die zu erwartenden Absatzmengen der einzelnen Kundinnen und Kunden systemgestützt simuliert und zu den aktuellen Preisen bewertet werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand

Zuwendungen der öffentlichen Hand (Zuwendungen d.ö.H.) werden zu aktuellen Werten berücksichtigt, sofern eine angemessene Sicherheit darüber besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden. Vermögenswertbezogene Zuwendungen d.ö.H. werden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der entsprechenden Vermögenswerte in Abzug gebracht (Nettoprinzip). Erfolgsbezogene Zuwendungen d.ö.H. werden periodengerecht zu den angefallenen Aufwendungen berücksichtigt und unter der Position «Andere betriebliche Erträge» verbucht.

Flüssige Mittel und kurzfristig gehaltene Aktiven zum Börsenkurs

Die Flüssigen Mittel umfassen Kassenbestände, Postcheck- und Bankguthaben, kurzfristige Festgeldanlagen mit einer Restlaufzeit von höchstens 90 Tagen, welche zu Nominalwerten bewertet werden. Enthaltene kurzfristig gehaltene Aktiven mit Börsenkurs werden zu Marktwerten bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen werden zu Nominalwerten bilanziert und erkennbare Einzelrisiken durch entsprechende Wertberichtigungen einkalkuliert. Das allgemeine Bonitätsrisiko wird mittels einer stetig berechneten und pauschalen Wertberichtigung berücksichtigt. Diese basiert auf Erfahrungswerten (Durchschnitt der in den letzten drei Jahren effektiv eingetretenen Debitorenverluste in Prozent des Umsatzes).

Vorräte und nicht fakturierte Dienstleistungen

Die Vorräte sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Skontoabzüge behandelt Energie Wasser Bern als Anschaffungswertminderungen. Für inkurante Vorräte werden entsprechende Wertberichtigungen gebildet. Die nicht fakturierten Dienstleistungen werden zu Herstellungskosten bewertet und Anzahlungen von Kundinnen und Kunden in Abzug gebracht.

Sachanlagen

Bewertung

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. zu Herstellungskosten abzüglich notwendiger Abschreibungen. Diese erfolgen bei den nachfolgenden Anlagekategorien linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer gemäss Branchennormen, wobei in begründeten Fällen davon abgewichen wird. Unbebaute Grundstücke werden zum Kaufpreis inkl. Gebühren und Abgaben bilanziert. Bei Vorliegen einer Verpflichtung zum Rückbau von Anlagen werden die Barwerte der geschätzten Rückbaukosten in den Anschaffungsoder Herstellungskosten aktiviert.

Anlagekategorie Wirtschaftliche Nutzungsdauer in Jahren

Grundstücke und Anlagen im Bau

Abschreibung nur bei Werteinbusse

Gebäude 50–80

Kraftwerksanlagen 15–60

Verteilanlagen 15–80

Technische Anlagen Verteilung 15–40

Betriebseinrichtungen und Fahrzeuge 5–20

Aktivierte Eigenleistungen

Die selbst erstellten, im Betrieb verbleibenden Anlagegüter werden zu Herstellungskosten aktiviert. Die aktivierten Eigenleistungen entstehen hauptsächlich beim Bau und bei den Massnahmen zur Erweiterung von Versorgungsnetzen und Kraftwerksanlagen sowie bei immateriellen Anlagen, meist Informatikprojekten.

Contracting-Anlagen

Die Abschreibungen von Contracting-Anlagen richten sich nach den in den Verträgen mit den Contracting-Kundinnen und -Kunden festgelegten Bestimmungen. In der Regel erfolgt die Abschreibung über 10 bis 20 Jahre.

Bauzinsen

Bei Bauprojekten mit Bausummen von über 5.0 Mio. CHF und einer Erstellungsdauer von über einem Jahr werden die Fremdkapitalzinsen als Bauzinsen aktiviert. Als Berechnungsgrundlage dienen die durchschnittlich in den betreffenden Bauprojekten investierten Mittel (Bestand Anfang Jahr plus Bestand Ende Jahr, geteilt durch zwei) und der durchschnittliche Fremdkapitalzinssatz des betreffenden Geschäftsjahres.

Sachanlagen der Wasserversorgung

Anlagen der Wasserversorgung werden in Anwendung der diesbezüglichen kantonalen Richtlinien auf Basis des Wiederbeschaffungswerts abgeschrieben. Von diesem Abschreibungsbetrag werden 100 Prozent (Vorjahr 100 Prozent) als jährliche Abschreibungen auf den Wasseranlagen verbucht.

Anlagekategorie

Wirtschaftliche Nutzungsdauer (kantonale Richtwerte) in Jahren

Grundstücke Abschreibung nur bei Werteinbusse Wassertransport-, Entleerungsleitungen

50 Wasserverteilleitungen

Finanzanlagen

80

Die Beteiligungen an den Energieproduktionsgesellschaften (Partnerwerke) sind branchenüblich zum anteiligen Eigenkapital (at equity) bewertet. Übrige Beteiligungen sind zu Anschaffungswerten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschreibungen bewertet. In den Anschaffungswerten enthaltene, noch nicht bezahlte Kaufpreiskomponenten (earnouts) werden als Anschaffungswert aktiviert und bis zur Auszahlung in den Finanzverbindlichkeiten passiviert.

Finanzanlagen mit einer Fälligkeit von bis zu zwölf Monaten werden unter den kurzfristigen Forderungen bilanziert.

Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Währungsrisiken und zur Optimierung der Produktions- und Verbrauchsprofile werden bei Energie Wasser Bern derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Sie werden in der Bilanz erfasst, wenn sie die Definition eines Aktivums oder einer Verbindlichkeit erfüllen. Instrumente zur Absicherung von zukünftigen Cash Flows werden nicht bilanziert. Sie sind im Anhang offengelegt.

Immaterielle Anlagen

Die immateriellen Anlagen enthalten Rechte, Software und Investitionsbeiträge an Kundinnen und Kunden. Die Abschreibung der aktivierten Beiträge erfolgt linear über die jeweilige Nutzungs- oder Vertragsdauer. Die Nutzungsrechte aus dem koordinierten Bau des Glasfasernetzes werden über 35 Jahre abgeschrieben.

Wertbeeinträchtigungen (Impairment)

Die Werthaltigkeit der langfristigen Vermögenswerte wird an jedem Bilanzstichtag einer Beurteilung unterzogen. Liegen Hinweise einer nachhaltigen Wertverminderung vor, wird eine Berechnung des erzielbaren Werts (der höhere Wert von Marktwert oder Nutzwert) durchgeführt. Übersteigt der Buchwert den erzielbaren Wert, wird durch ausserplanmässige Abschreibungen eine erfolgswirksame Anpassung vorgenommen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zu Nominalwerten bilanziert.

Personalvorsorgeverpflichtungen

Arbeitnehmende und ehemalige Arbeitnehmende erhalten verschiedene Personalvorsorgeleistungen oder Altersrenten. Energie Wasser Bern ist der rechtlich selbstständigen Personalvorsorgekasse der Stadt Bern angeschlossen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der vorhandenen Vorsorgeeinrichtungen werden jährlich beurteilt und der daraus abgeleitete wirtschaftliche Nutzen oder die wirtschaftliche Verbindlichkeit bilanziert.

Rückstellungen

Für faktische und gesetzliche Verpflichtungen sowie für drohende Risiken und Verluste bildet Energie Wasser Bern Rückstellungen. Diese beziehen sich ausschliesslich auf Transaktionen, deren Ursache in der Vergangenheit liegt. Die Höhe der Rückstellungen basiert auf der Einschätzung der Geschäftsleitung und widerspiegelt die per Bilanzstichtag zu erwartenden künftigen Aufwendungen.

Rückstellungen Spezialfinanzierungen

Die Einlage in den Fonds für erneuerbare Energien (Ökofonds) erfolgt gemäss Reglement Energie Wasser Bern (ewr) Art. 25 Abs. 6. Über Ausschüttungen befindet die Ökofondskommission (siehe Seiten 14–15 im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025; www.ewb.ch/geschaeftsbericht-2025).

Die Äufnung/Auflösung der Spezialfinanzierung der Wasserrechnung richtet sich nach den betreffenden kantonalen Vorschriften.

Regulatorische Deckungsdifferenzen

Bei der Netznutzung Elektrizität und Gas sowie bei der Stromgrundversorgung können regulatorische Deckungsdifferenzen entstehen. Energie Wasser Bern kalkuliert die notwendigen Tarifeinnahmen und die Tarife basierend auf Plankosten und Planmengen ex ante. Durch Kosten- und Mengenabweichungen gegenüber der Kalkulation ergeben sich regelmässig Differenzen zwischen den Ist-Kosten und den Ist-Erlösen eines Jahres. Diese Differenzen werden als regulatorische Deckungsdifferenzen in den übrigen Forderungen (Unterdeckung) respektive übrigen Verbindlichkeiten (Überdeckung) verbucht und sind über die Folgejahre abzubauen. Eine Unterdeckung ergibt sich, wenn die effektiven Kosten die Tarifeinnahmen (jeweils des Abschlussjahres) übersteigen. Energie Wasser Bern baut diese Forderung schrittweise ab, indem jeweils ein Teil davon bei der Kalkulation der Tarife für die Folgejahre kostenerhöhend angerechnet wird. Sind die effektiven Kosten hingegen tiefer als die Tarifeinnahmen, entsteht eine Überdeckung, die Energie Wasser Bern schrittweise abbaut, indem jeweils ein Teil davon bei der Kalkulation der Tarife für die Folgejahre kostenmindernd angerechnet wird.

Erläuterungen zu Positionen der Jahresrechnung

Erfolgsrechnung

1 Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen

Nettoerlös aus Energielieferungen (Division)

Übrige Erlöse aus Lieferungen und Leistungen (Division)

Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen

Davon Lieferungen und Leistungen an

Stadt Bern einschliesslich übriger Stadtbetriebe

Die gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Nettoerlöse in der Division Elektrizität sind auf tiefere Strommarktpreise sowie auf den Umsatzrückgang bei Marktkunden zurückzuführen. Die Nettoerlöse in der Division Netzdienstleistungen enthalten im Abschlussjahr Nachverrechnungen für die öffentliche Beleuchtung von 2.8 Mio. CHF.

2 Andere betriebliche Erträge

Die anderen betrieblichen Erträge im Total von 2.9 Mio. CHF (Vorjahr 2.8 Mio. CHF) beinhalten Einnahmen aus Miet-, Pacht- und Baurechtszinsen der eigenen Anlagen in der Höhe von 2.1 Mio. CHF (Vorjahr 2.0 Mio. CHF), Gewinne aus dem Verkauf von Anlagen von 0.8 Mio. CHF (Vorjahr 0.5 Mio. CHF) sowie Zuwendungen d.ö.H. in der Höhe von 0.03 Mio. CHF (Vorjahr 0.05 Mio. CHF) für die Verwaltungskosten des Ökofonds sowie die Aufwertung Weiher Felsenau.

3 Energieaufwand und Wassereinkauf

Der Energieaufwand liegt um 57.1 Mio. CHF tiefer als im Vorjahr. Dies hauptsächlich aufgrund tieferer Beschaffungskosten für Strom und Gas.

4 Personalaufwand

Löhne und Gehälter 75’149 74’707 Sozialaufwand 19’220 18’613 Übriger

Der höhere Personalaufwand begründet sich vor allem in der Entwicklung des Personalbestands.

5 Andere betriebliche Aufwendungen

Dienstleistungen Dritte für Unterhalt 23’460 24’198

Dienstleistungen Dritte für Informatik 12’245 11’458

Konzessionsabgaben an Gemeinden 11’100 10’638

Aufwand für Werbung, Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit 2’749 2’859 Honoraraufwand 2’572 2’884

Entsorgungsaufwand 4’898 4’660

Versicherungsaufwand 895 2’478

Übrige betriebliche Aufwendungen 6’361 6’561

Total andere betriebliche Aufwendungen 64’280 65’735

Der tiefere Versicherungsaufwand ist im Wesentlichen in Verschiebungen (Abgrenzungen) zum Vorjahr zurückzuführen.

6 Finanzergebnis

TCHF

Zinsertrag aus Forderungen gegenüber Nahestehenden

Erfolg aus Beteiligungen gegenüber Nahestehenden

Übriger Finanzertrag

Aktivierte Bauzinsen

Zinsaufwand gegenüber der Stadt Bern

Übriger Finanzaufwand –3’056 –3’846

Total Finanzergebnis –4’202 –10’546

Die Position Erfolg aus Beteiligungen gegenüber Nahestehenden setzt sich aus Erträgen aus Dividenden und At-equity-Bewertungen zusammen. Der gegenüber dem Vorjahr tiefere Zinsaufwand gegenüber der Stadt Bern resultiert aus besseren Konditionen aus Refinanzierungen. Im Übrigen Finanzertrag sind realisierte sowie nicht realisierte Kursdifferenzen von 1.5 Mio. CHF (Vorjahr 1.5 Mio. CHF) enthalten, im Übrigen Finanzaufwand 1.4 Mio. CHF (Vorjahr 2.8 Mio. CHF).

7 Veränderung Spezialfinanzierungen

Die Division Wasser entnimmt der Spezialfinanzierung 7.9 Mio. CHF. Die Division Kehrichtverwertung legt 1.8 Mio. CHF in die Spezialfinanzierung ein.

8 Steuern

Energie Wasser Bern erfüllt in den Bereichen Elektrizität, Wärme, Wasser und Kehrichtverwertung auf dem Gemeindegebiet vorwiegend öffentliche Aufgaben. Diese sind – mit Ausnahme von Teilen des Energiehandels sowie des Marktkehrichts – nicht der Steuerpflicht unterworfen. Steuerbar sind der Bereich Energielösungen und Dienstleistungen, ausserhalb des Gemeindegebiets erwirtschaftete Ergebnisse sowie Einnahmen aus der Vermietung diverser Räumlichkeiten oder Liegenschaften.

9

Flüssige Mittel und kurzfristig gehaltene Aktiven mit Börsenkurs TCHF

Flüssige Mittel

Kurzfristig gehaltene Aktiven mit Börsenkurs 192 199

Total Flüssige Mittel und kurzfristig gehaltene Aktiven mit Börsenkurs

10 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Gegenüber Dritten

Gegenüber der Stadt Bern

5’462

Gegenüber Nahestehenden 1’406 1’663

Wertberichtigungen (Delkredere) –1’090 –994

Total Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 93’476 113’382

11 Übrige kurzfristige Forderungen

Gegenüber Dritten

Gegenüber der Stadt Bern

Gegenüber Nahestehenden

Total übrige kurzfristige Forderungen

3’747

3’032

Die übrigen kurzfristigen Forderungen gegenüber Dritten enthalten im Abschlussjahr Deckungsdifferenzen von 37.2 Mio. CHF (Vorjahr 78.9 Mio. CHF). Der tiefere Wert gegenüber dem Vorjahr resultiert auch aus der erfolgswirksamen Buchung im Umfang von total 26.1 Mio. CHF aus dem Bundesgerichtsentscheid zum langjährigen Verfahren zwischen der ElCom und ewb betreffend die Elektrizitätstarife 2009 und 2010.

12 Vorräte und nicht fakturierte Dienstleistungen

TCHF

Vorräte und nicht fakturierte Dienstleistungen

13 Aktive Rechnungsabgrenzung

Die tieferen aktiven Rechnungsabgrenzungen gegenüber Nahestehenden sind hauptsächlich auf die höhere Abgrenzung aus den Partnerkosten KKW Gösgen im Vorjahr zurückzuführen.

Sachanlagen

Per Bilanzstichtag wurden die Aktiven auf allfällige Anzeichen für Wertbeeinträchtigungen überprüft. Im Abschlussjahr erhielt Energie Wasser Bern Zuwendungen d.ö.H. in der Höhe von 30.9 Mio. CHF, grösstenteils für den Ausbau Fernwärme (30.5 Mio. CHF) sowie für PV-Anlagen und Hydranten. Die Zuwendungen wurden direkt von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten in Abzug gebracht.

Per 31. Dezember 2025 bestanden wie im Vorjahr keine verpfändeten Sachanlagen. Die Zugänge im Berichtsjahr begründen sich grösstenteils im Projekt Ausbau Fernwärme (nach Zuwendungen d.ö.H. 10.3 Mio. CHF; Vorjahr 36.8 Mio. CHF) sowie bei Netz Elektrizität (40.0 Mio. CHF; Vorjahr 53.9 Mio. CHF) und Netz Wasser (12.4 Mio. CHF; Vorjahr 11.7 Mio. CHF).

Die Wertbeeinträchtigungen im Vorjahr betrafen Impairments beim Gasnetz (Stilllegung in den Jahren 2040 und 2045) von 25.4 Mio. CHF und Geospeicher (Nutzung aufgrund zu kleiner Fliessrate nicht gegeben) von 9.3 Mio. CHF.

Immaterielle Anlagen

Anschaffungskosten

Abgänge

Kumulierte Wertberichtigungen

Wertbeeinträchtigungen

Kumulierte Wertberichtigungen

Planmässige Abschreibungen

Wertbeeinträchtigungen

Reklassifikation/Umbuchung

–7’461 –7’461

Per Bilanzstichtag wurden die Aktiven auf allfällige Anzeichen für Wertbeeinträchtigungen überprüft.

Die Zugänge im Berichtsjahr begründen sich im Wesentlichen aus Informatikprojekten (10.5 Mio. CHF) sowie dem Projekt Standortentwicklung Holligen (1.4 Mio. CHF).

Die Wertbeeinträchtigungen im Vorjahr betrafen im Wesentlichen ein Impairment auf aktivierten Projektkosten über 7.6 Mio. CHF sowie auf einer Software über 2.4 Mio. CHF.

gungen

mit geschätzter Fälligkeit < 12 Mte.

Bestand langfristig am 31.12.2025

1) Davon mit Rangrücktritt 8.21 Mio. CHF (Vorjahr 8.17 Mio. CHF)

Im Berichtsjahr wurden gesamthaft neue Darlehen im Umfang von 0.4 Mio. CHF (Vorjahr 5.9 Mio. CHF) gewährt oder Zinsen thesauriert sowie Darlehen über 1.4 Mio. CHF (Vorjahr 7.2 Mio. CHF) an Energie Wasser Bern zurückbezahlt. Unter den Abgängen sind die Verkäufe der Beteiligungen an Guggisberg Dachtechnik AG, MOVE Mobility SA sowie InnoWaste AG abgebildet.

Im Vorjahr erfolgte aufgrund geänderter Einschätzung des erzielbaren Werts eine Wertberichtigung von 13 Mio. CHF auf einer Beteiligung.

Wesentliche Beteiligungen von Energie Wasser Bern

Gesellschaft

Bären Elektro AG Bern Installationen

Bären Haustechnik AG (in Liquidation) Köniz Installationen

ewb Natur Energie AG Bern

Guggisberg Dachtechnik AG Köniz

energiecheck bern ag Bern Dienstleistungen in der Energiebranche

Wasserverbund Region Bern AG

Swiss Clever Energy AG Bern

InnoWaste AG Thun Dienstleistungen in der Abfallverwertung

Swiss Fibre Net AG Bern Dienstleistungen in der Telekombranche

Umwelt AG Thun

Mittelland AG 1)

Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG 1)

Maggia Kraftwerke AG Locarno

Blenio Kraftwerke AG Blenio

1) AW: Zum Anschaffungswert EQ: At equity LQ: Liquidiert

2) Mit abweichendem Abschluss-Stichtag 30.6.

3) Mit abweichendem Abschluss-Stichtag 30.9.

Gesellschaften, die aufgrund vertraglicher Vereinbarungen zwischen den Aktionären gemeinschaftlich geführt werden (insbesondere die Partnerwerke), werden als Joint Ventures behandelt. Joint Ventures bewertet Energie Wasser Bern unabhängig von der Beteiligungsquote nach der Equity-Methode.

Im Berichtsjahr hat Energie Wasser Bern die Anteile an den Beteiligungen von Guggisberg Dachtechnik AG, MOVE Mobility SA sowie InnoWaste AG vollständig verkauft.

Der Wasserverbund Region Bern AG hat eine Kapitalerhöhung durchgeführt (um weitere Gemeinden aufnehmen zu können), an welcher Energie Wasser Bern nicht teilgenommen hat.

Wesentliche indirekte Beteiligungen von Energie Wasser Bern

Parque Eólico Bandelera S.L. Madrid,

Eólico

17 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

18 Kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten

Gegenüber der Stadt Bern

kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten

Unter den kurzfristig verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Bern werden der negative Kontokorrentsaldo gegenüber der Stadt (im Vorjahr 2.1 Mio. CHF) sowie die im nächsten Jahr zur Rückzahlung resp. zur Refinanzierung fälligen Anteile bestehender Darlehen (im Vorjahr 150.0 Mio. CHF) ausgewiesen.

19 Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

Gegenüber Dritten

Gegenüber Nahestehenden

übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten beinhalten Verpflichtungen gegenüber staatlichen Stellen von 2.3 Mio. CHF (Vorjahr 7.7 Mio. CHF) sowie aus eingeräumten Nutzungsrechten von 4.4 Mio. CHF (Vorjahr 4.2 Mio. CHF).

20 Passive Rechnungsabgrenzungen

TCHF

Gegenüber Dritten 43’809 35’127

Gegenüber der Stadt Bern 2’212 3’409

Gegenüber Nahestehenden 2’163 215

Total passive Rechnungsabgrenzungen

Die Zunahme der passiven Rechnungsabgrenzungen gegenüber Dritten beinhaltet im Wesentlichen die im Berichtsjahr höhere Erlösabgrenzung Gas.

21 Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten

TCHF

Gegenüber Dritten 25’000 25’000

Gegenüber der Stadt Bern

Total langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten

davon fällig in 1–5 Jahren

75’000 nach 5 Jahren 855’000 755’000

Als Eigentümerin nimmt die Stadt Bern die benötigten Mittel für den Bau des Glasfasernetzes und den Ausbau der erneuerbaren Energieproduktion in Form von Darlehen oder Anleihen auf und stellt sie Energie Wasser Bern zur Verfügung. Innerhalb von zwölf Monaten fällige Beträge werden in der Position kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten (Ziffer 18) ausgewiesen.

22 Übrige langfristige Verbindlichkeiten

TCHF

Gegenüber Dritten

Gegenüber Nahestehenden

Total übrige langfristige Verbindlichkeiten

Die übrigen langfristigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen die passivierten Anteile aus Netznutzungsverträgen FTTH (Glasfasernetz), die über die Nutzungsdauer in Monatsraten auf die Erfolgsrechnung übertragen werden.

23 Rückstellungen

TCHF Rückstellungen für Vorsorgeverpflichtungen

Fälligkeit < 12 Mte.

mit geschätzter Fälligkeit > 12 Mte.

Im Bereich Telekom wurde im Berichtsjahr eine Rückstellung über 3.0 Mio. CHF gebildet, da eine rückwirkende Preisanpassung mit künftigen Zahlungen verrechnet wird.

24 Offene derivative Finanzinstrumente

25 Beziehungen zu Nahestehenden

Käufe und Dienstleistungen1)

und Abgrenzungen

1) Inkl. aktivierter Leistungen Sachanlagen

Als nahestehende Gesellschaften werden alle Beteiligungen mit einem Anteil von mehr als 20 Prozent und die At-equityBeteiligungen betrachtet. Transaktionen mit nahestehenden Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die Beteiligung am Gasverbund Mittelland qualifiziert sich aufgrund veränderter Partnerbedingungen neu als Finanzbeteiligung. Dies zeigt sich im Rückgang unter Kauf von Energie und Wasser.

26 Eventualverpflichtungen

Personalvorsorgekasse der Stadt Bern

Alle Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern sind der Personalvorsorgekasse der Stadt Bern angeschlossen und für Ruhestand, Todesfall und Invalidität versichert. Per 1. Januar 2018 hat der Gemeinderat das neue Reglement über die Personalvorsorgekasse der Stadt Bern in Kraft gesetzt. Dies hat zur Folge, dass seit diesem Datum alle Versicherten der Personalvorsorgekasse der Stadt Bern neu im Beitragsprimat versichert sind. Das finanzielle Gleichgewicht des Leistungsplans wurde aufgrund des Primatwechsels durch Leistungskürzungen und eine eventuelle freiwillige Beitragserhöhung bei den Arbeitgebern wiederhergestellt. Zudem wurde eine freiwillige jährliche Verzinsung der Deckungslücke durch die Arbeitgeber beschlossen.

Die Beurteilung des wirtschaftlichen Nutzens per 31. Dezember 2025 basiert auf dem letzten verfügbaren Jahresabschluss der Personalvorsorgekasse des Vorjahres (31. Dezember 2024).

Wirtschaftlicher Nutzen / wirtschaftliche Verpflichtung und Vorsorgeaufwand

Über-/ Unterdeckung gemäss FER 26

Wirtschaftlicher Anteil des Unternehmens

Veränderung zum Vorjahr1)

Abgegrenzte Beiträge2)

Vorsorgeaufwand im Personalaufwand

Einrichtungen mit Unterdeckung (Schweiz)

1) Bzw. erfolgswirksam im Geschäftsjahr

2) Effektive Beiträge für das Geschäftsjahr

Swissgrid AG

Aus dem Bilanzgruppenvertrag ergibt sich eine Bankgarantie über 1.4 Mio. EUR (1.3 Mio. CHF).

Gasverbund Mittelland AG

Aus dem Partnerschaftsvertrag mit der Gasverbund Mittelland AG ergibt sich eine Solidarhaftung.

Stilllegungs- und Entsorgungsfonds

Für alle Inhaber, Mitinhaber und Mitnutzer von Kernkraftwerken besteht in Bezug auf den Differenzbetrag zwischen Fondsausgleichszahlungen und den anteiligen Fondsguthaben für die nukleare Entsorgung, die Stilllegung und die Nachbetriebsphase eine Nachschusspflicht im Sinne einer Solidarhaftung.

Sanierung Gaswerkareal

Das Gaswerkareal verbleibt auch nach erfolgtem Verkauf an die Stadt Bern bzw. nach erfolgter Sanierung im Kataster der belasteten Standorte. Ein allfälliger Handlungsbedarf zur weiteren Sanierung besteht nur bei einer Umnutzung des Areals, bei der Auflagen in Bezug auf den Bodenaufbau, die Entwässerung und die Entsorgung des Aushubs erfüllt werden müssen. Energie Wasser Bern hat sich vertraglich gegenüber der Stadt Bern verpflichtet, sich hälftig, jedoch mit maximal 5.0 Mio. CHF, an den Mehrkosten bei der Entsorgung von belastetem Aushubmaterial zu beteiligen.

27 Offene Rechtsfälle

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist es kaum vermeidbar, dass Energie Wasser Bern auch in Rechtsstreitigkeiten verwickelt wird. Daraus zu erwartende Geldabflüsse werden entsprechend zurückgestellt.

28 Firma und Sitz

Energie Wasser Bern ist eine selbstständige, autonome, öffentlich-rechtliche Anstalt. Der Geschäftssitz ist Bern.

29 Anzahl Mitarbeitende

Anzahl Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt 714 694

30 Honorar der Revisionsstelle

TCHF

Honorar für Revisionsdienstleistungen 155 127

Honorar für andere Dienstleistungen 283 72

Honorar an Revisionsstelle 438 199

31 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben. Die Jahresrechnung wurde am 6. März 2026 vom Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern für die Sitzung des Gemeinderates vom 25. März 2026 vorgeschlagen.

Verwendung des Jahresergebnisses

Ergebnisverwendung in TCHF 2025

Jahresergebnis 2025 34’711

Fixe Ausschüttung an die Stadt Bern –16’200 Ordentliche Einlage in den Ökofonds (sonstige Rückstellungen) –1’800

Variable Gewinnablieferung als zweckgebundene zusätzliche Einlage in den Ökofonds

Einlage in die Reserven –16’711

Bericht der Revisionsstelle an den Gemeinderat der Stadt Bern zur Jahresrechnung der Energie Wasser Bern, Bern

Bericht zur Prüfung der Jahresrechnung

Prüfungsurteil

Wir haben die Jahresrechnung («Abschluss») der Energie Wasser Bern (die Gesellschaft) – bestehend aus der Erfolgsrechnung für das am 31. Dezember 2025 endende Jahr , der Bilanz zum 31. Dezember 2025, d er Geldflussrechnung und der Veränderung des Eigenkapitals für das dann endende Jahr sowie dem Anhang, einschliesslich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden – geprüft.

Nach unserer Beurteilung vermittelt die Jahresrechnung (Seiten 4 bis 23) ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens - und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2025 sowie deren Ertragslage und Cashflows für das dann endende Jahr in Übereinstimmung mit S wiss GAAP F ER und entspricht dem schweizerischen Gesetz.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Standards zur Abschlussprüfung (SA-CH) durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt «Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung» unseres Berichts weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den schweizerischen gesetzlichen Vorschriften u nd den Anforderungen des Berufsstands. Wir haben auch unsere sonstigen beruflichen Verhaltenspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, d ass die von u ns erlangten P rüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als eine Grundlage für unser Prüfungsurteil zu d ienen.

Sonstige Informationen

Der Verwaltungsrat ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen u mfassen die im Geschäftsbericht («Finanzbericht» und «Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht») enthaltenen Informationen, aber nicht d ie Jahresrechnung, die Konzernrechnung u nd unsere dazugehörigen Berichte.

Unser Prüfungsurteil zur Jahresrechnung erstreckt sich nicht auf die sonstigen Informationen, und wir bringen keinerlei Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu zum Ausdruck.

Im Zusammenhang mit unserer Abschlussprüfung haben wir die Verantwortlichkeit, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die s onstigen Informationen wesentliche U nstimmigkeiten zur Jahresrechnung oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

PricewaterhouseCoopers AG, Bahnhofplatz 10, 3011 Bern +41 58 792 75 00

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nic hts zu berichten.

Verantwortlichkeiten des Verwaltungsrats für die Jahresrechnung

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Aufstellung einer Jahresrechnung die in Übereinstimmung mit Swiss GAAP FER und den gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt, und für die internen Kontrollen, die der Verwaltungsrat als notwendig feststellt, um die Aufstellung einer Jahresrechnung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung der Jahresrechnung ist der Verwaltungsrat dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftstätigkeit – sofern zutreffend – anzugeben sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Geschäftstätigkeit anzuwenden, es sei denn, der Verwaltungsrat beabsichtigt, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder Geschäftstätigkeiten einzustellen, oder hat keine realistische Alternative dazu.

Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung

Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Jahresrechnung als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bericht abzugeben, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Mass an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den SA-CH durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich gewürdigt, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieser Jahresrechnung getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

Eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortlichkeiten für die Prüfung der Jahresrechnung befindet sich auf der Webseite von EXPERTsuisse: http://expertsuisse.ch/wirtschaftspruefung-revisionsbericht . Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Berichts.

Bericht zu sonstigen gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen

Bericht zu sonstigen gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen

In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und PS-CH 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrats ausgestaltetes Internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert. Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und PS-CH 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrats ausgestaltetes Internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert.

PricewaterhouseCoopers AG

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

PricewaterhouseCoopers AG

Matthias Zimny

Marie Scherrer

Zugelassener Revisionsexperte

Zugelassene Revisionsexpertin

Matthias Zimny

Leitender Revisor

Zugelassener Revisionsexperte

Leitender Revisor

Bern, 6. März 2026

Bern, 6. März 2026

Marie Scherrer

Zugelassene Revisionsexpertin

3 Bericht der Revisionsstelle an den Gemeinderat der Stadt Bern zur Jahresrechnung der Energie Wasser Bern, Bern

Wasser Bern, Bern

Konzernrechnung 2025

Konsolidierte

Erfolgsrechnung

vor Steuern und Minderheitsanteilen

inkl. Minderheitsanteilen

exkl. Minderheitsanteilen

1) davon Anteil Ergebnis assoziierte Gesellschaften: 4’425 TCHF (Vorjahr: 5’455 TCHF)

Konsolidierte Bilanz

Konsolidierte Geldflussrechnung

Konsolidierte Geldflussrechnung in TCHF 2025 2024

Jahresergebnis inkl. Minderheitsanteilen

35’351 100’560

Veränderung Spezialfinanzierungen –7’697 –1’433

Abschreibungen Sachanlagen / immaterielle Anlagen 89’057 79’554

Wertberichtigungen Finanzanlagen –122 256

Wertberichtigungen Sachanlagen / immaterielle Anlagen – 44’872

Erfolg Beteiligungen assoziierte Gesellschaften –1’606 –744

Veränderung von fondsunwirksamen Rückstellungen –13’936 18’096

Nicht liquiditätswirksamer Erfolg 37’237 –1’861

Verlust/Gewinn aus Abgängen des Anlagevermögens 4’737 5’419

Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20’792 7’821

Veränderung der Vorräte und nicht fakturierten Dienstleistungen 764 –803

Veränderung der übrigen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungen 15’379 24’760

Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 710 –18’472

Veränderung der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und passiven Rechnungsabgrenzungen 5’948 –19’210

Geldfluss aus Betriebstätigkeit (operativer Cash Flow) 186’614 238’815

Auszahlungen für Investitionen (Kauf) von Sachanlagen –115’090 –140’265

Eigenleistungen für Investitionen von Sachanlagen –24’153 –17’890

Einzahlungen aus Devestitionen (Verkauf) von Sachanlagen 3’806 756

Auszahlungen für Investitionen (Kauf) von immateriellen Anlagen –9’941 –7’679

Eigenleistungen für Investitionen von immateriellen Anlagen –5’069 –1’891

Einzahlungen aus Devestitionen (Verkauf) von immateriellen Anlagen – –

Einnahmen aus Verkauf konsolidierter Gesellschaften (abzüglich mitgegebener flüssiger Mittel) 3’836 –

Auszahlungen für Investitionen (Kauf) assoziierte Gesellschaften – –11’642

Einzahlungen aus Devestitionen (Verkauf) assoziierte Gesellschaften 128 6’053

Auszahlungen für Investitionen (Kauf) von Finanzanlagen –60 –6’129

Einzahlungen aus Devestitionen (Verkauf) von Finanzanlagen 1’080 10’299

Geldfluss aus Investitionstätigkeit –145’463 –168’388

Gewinnausschüttung –16’200 –16’200

Speisung Fonds für erneuerbare Energien aus Gewinn –19’935 –19’978

Gewinnausschüttung an Minderheiten –71 –75

Eigenkapitalzuführung von Minderheiten 7’090 –

Aufnahme von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten

532’524

Rückzahlung von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten –431’533 –814’184

Aufnahme von langfristigen Finanzverbindlichkeiten 191’000 295’899

Rückzahlung von langfristigen Finanzverbindlichkeiten –104 –4’471

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit –13’753 –26’483

Fonds am Anfang der Periode

Fonds am Ende der Periode

Energie Wasser Bern definiert den Fonds wie folgt:

Flüssige Mittel

Kontokorrent Stadt

Die Wertbeeinträchtigungen (Impairment) im Vorjahr enthalten im Wesentlichen Korrekturen auf dem Netz Gas. Die Veränderung in den fondsunwirksamen Rückstellungen betrifft im Wesentlichen den Ökofonds Ausbau Fernwärme. Im nicht liquiditätswirksamen Erfolg sind die Veränderungen aus Deckungsdifferenzen im Umfang von –41.8 Mio. CHF (Vorjahr –2.9 Mio. CHF).

Veränderung des konsolidierten Eigenkapitals

Anhang zur konsolidierten

Jahresrechnung

Energie Wasser Bern (ewb) und ihre Tochtergesellschaften (in Summe der Konzern) sind eine vornehmlich im Grossraum Bern tätige Unternehmensgruppe und versorgen ihre Kunden mit Produkten und Dienstleistungen zu Energie, Wasser und Telekom.

Grundsätze der Rechnungslegung

Swiss GAAP FER

Die Konzernrechnung wurde in Übereinstimmung mit den von der Fachkommission für Empfehlungen zur Rechnungslegung (Swiss GAAP FER) festgelegten Grundsätzen erstellt. Es wird das gesamte Swiss-GAAP-FER-Regelwerk angewendet.

Die Konzernrechnung vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und wird mit Ausnahme der Atequity-Beteiligungen auf Basis von historischen Anschaffungskosten sowie unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit erstellt.

Die Zahlen werden in Schweizer Franken (CHF) dargestellt. Ausnahme bildet der Ausweis des Grundkapitals der Beteiligungen an ausländischen Gesellschaften, der in Lokalwährung angegeben wird. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge auf das nächste Tausend gerundet. Dies kann zu Rundungsdifferenzen zwischen den Anmerkungen und den übrigen Bestandteilen der Konzernrechnung führen. Für die Berichterstattung wesentliche Änderungen werden in den jeweiligen Anmerkungen zu den Positionen der konsolidierten Erfolgsrechnung und der Bilanz kommentiert.

Geldflussrechnung

Der Fonds setzt sich zusammen aus den Flüssigen Mitteln und dem Kontokorrentkonto ewb bei der Stadt Bern; er bildet die Grundlage für den Ausweis der Geldflussrechnung. Der Geldfluss aus Betriebstätigkeit wird nach der indirekten Methode berechnet.

Umsatz und Ertragsrealisation

Der Nettoumsatz entspricht dem Forderungsbetrag abzüglich der Mehrwertsteuer auf den geleisteten Energieund Wasserlieferungen (Elektrizität, Gas, Fernwärme – inkl. Energiehandel zur Bewirtschaftung des eigenen Produktportfolios) sowie den erbrachten Dienstleistungen in den Bereichen Contracting, Energie- und Netzdienstleistungen, Reststoffverwertung, Telekom und Mobilität.

Die Umsätze gelten zum Zeitpunkt der Lieferung bzw. der Leistungserfüllung als realisiert. Umsätze mit nicht monatlich abgelesenen Daten von Kundinnen und Kunden werden abgegrenzt, Vorauszahlungen erfolgsneutral in der Bilanz erfasst.

Die Umsatzabgrenzungen werden ermittelt, indem auf Basis des bisherigen Verbrauchsverhaltens, der aktuellen klimatischen Entwicklungen über den Zeitraum und der tatsächlichen Einspeisemengen die zu erwartenden Absatzmengen der einzelnen Kundinnen und Kunden systemgestützt simuliert und zu den aktuellen Preisen bewertet werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand Zuwendungen der öffentlichen Hand (Zuwendungen d.ö.H.) werden zu aktuellen Werten berücksichtigt, sofern eine angemessene Sicherheit darüber besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden. Vermögenswertbezogene Zuwendungen d.ö.H. werden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der entsprechenden Vermögenswerte in Abzug gebracht (Nettoprinzip). Erfolgsbezogene Zuwendungen d.ö.H. werden periodengerecht zu den angefallenen Aufwendungen berücksichtigt und unter der Position «Andere betriebliche Erträge» verbucht.

Flüssige Mittel und kurzfristig gehaltene Aktiven zum Börsenkurs

Die Flüssigen Mittel umfassen Kassenbestände, Postcheckund Bankguthaben sowie kurzfristige Festgeldanlagen mit einer Restlaufzeit von höchstens 90 Tagen, welche zu Nominalwerten bewertet werden. Enthaltene kurzfristig gehaltene Aktiven mit Börsenkurs werden zu Marktwerten bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen werden zu Nominalwerten bilanziert und erkennbare Einzelrisiken durch entsprechende Wertberichtigungen einkalkuliert. Das allgemeine Bonitätsrisiko wird mittels einer stetig berechneten und pauschalen Wertberichtigung berücksichtigt. Diese basiert auf Erfahrungswerten (Durchschnitt der in den letzten drei Jahren effektiv eingetretenen Debitorenverluste in Prozent des Umsatzes).

Vorräte und nicht fakturierte Dienstleistungen

Die Vorräte sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Skontoabzüge werden als Anschaffungswertminderungen erfasst. Für inkurante Vorräte werden entsprechende Wertberichtigungen gebildet. Die nicht fakturierten Dienstleistungen werden zu Herstellungskosten bewertet und Anzahlungen von Kundinnen und Kunden in Abzug gebracht.

Sachanlagen

Bewertung

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. zu Herstellungskosten abzüglich notwendiger Abschreibungen. Diese erfolgen bei den nachfolgenden Anlagekategorien linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer gemäss Branchennormen, wobei in begründeten Fällen davon abgewichen wird. Unbebaute Grundstücke werden zum Kaufpreis inkl. Gebühren und Abgaben bilanziert. Bei Vorliegen einer Verpflichtung zum Rückbau von Anlagen werden die Barwerte der geschätzten Rückbaukosten in den Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Anlagekategorie Wirtschaftliche Nutzungsdauer in Jahren

Grundstücke und Anlagen im Bau

Abschreibung nur bei Werteinbusse

Gebäude 50–80

Kraftwerksanlagen 15–60

Verteilanlagen 15–80

Technische Anlagen Verteilung 15–40

Betriebseinrichtungen und Fahrzeuge

Aktivierte Eigenleistungen

Die selbst erstellten, im Betrieb verbleibenden Anlagegüter werden zu Herstellungskosten aktiviert. Die aktivierten Eigenleistungen entstehen hauptsächlich beim Bau und bei den Massnahmen zur Erweiterung von Versorgungsnetzen und Kraftwerksanlagen sowie bei immateriellen Anlagen, meist Informatikprojekten.

Contracting-Anlagen

Die Abschreibungen von Contracting-Anlagen richten sich nach den in den Verträgen mit den Contracting-Kundinnen und -Kunden festgelegten Bestimmungen. In der Regel erfolgt die Abschreibung progressiv über 10 bis 20 Jahre.

Bauzinsen

Bei Bauprojekten mit Bausummen von über 5.0 Mio. CHF und einer Erstellungsdauer von über einem Jahr werden die Fremdkapitalzinsen als Bauzinsen aktiviert. Als Berechnungsgrundlage dienen die durchschnittlich in den betreffenden Bauprojekten investierten Mittel (Bestand Anfang Jahr plus Bestand Ende Jahr, geteilt durch zwei) und der durchschnittliche Fremdkapitalzinssatz des betreffenden Geschäftsjahres.

Sachanlagen der Wasserversorgung

Anlagen der Wasserversorgung werden in Anwendung der diesbezüglichen kantonalen Richtlinien auf Basis des Wiederbeschaffungswerts abgeschrieben. Von diesem Abschreibungsbetrag werden 100 Prozent (Vorjahr 100 Prozent) als jährliche Abschreibungen auf den Wasseranlagen verbucht.

Anlagekategorie Wirtschaftliche Nutzungsdauer (kantonale Richtwerte) in Jahren Grundstücke Abschreibung nur bei Werteinbusse Wassertransport-, Entleerungsleitungen 50 Wasserverteilleitungen 80

Finanzanlagen

Die Beteiligungen an den Energieproduktionsgesellschaften (Partnerwerke) sind branchenüblich zum anteiligen Eigenkapital (at equity) bewertet. Übrige Beteiligungen sind zu Anschaffungswerten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschreibungen bewertet. In den Anschaffungswerten enthaltene, noch nicht bezahlte Kaufpreiskomponenten (earn outs) werden als Anschaffungswert aktiviert und bis zur Auszahlung in den Finanzverbindlichkeiten passiviert.

Finanzanlagen mit einer Fälligkeit von bis zu zwölf Monaten werden unter den kurzfristigen Forderungen bilanziert.

Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Währungsrisiken und zur Optimierung der Produktions- und Verbrauchsprofile werden im Konzern derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Sie werden in der Bilanz erfasst, wenn sie die Definition eines Aktivums oder einer Verbindlichkeit erfüllen. Instrumente zur Absicherung von zukünftigen Cash Flows werden nicht bilanziert. Sie sind im Anhang offengelegt.

Immaterielle Anlagen

Die immateriellen Anlagen enthalten Rechte, Software und Investitionsbeiträge an Kundinnen und Kunden. Die Abschreibung der aktivierten Beiträge erfolgt linear über die jeweilige Nutzungs- oder Vertragsdauer. Die Nutzungsrechte aus dem koordinierten Bau des Glasfasernetzes werden über 35 Jahre abgeschrieben.

Wertbeeinträchtigungen (Impairment)

Die Werthaltigkeit der langfristigen Vermögenswerte wird an jedem Bilanzstichtag einer Beurteilung unterzogen. Liegen Hinweise einer nachhaltigen Wertverminderung vor, wird eine Berechnung des erzielbaren Werts (der höhere Wert von Marktwert oder Nutzwert) durchgeführt. Übersteigt der Buchwert den erzielbaren Wert, wird durch ausserplanmässige Abschreibungen eine erfolgswirksame Anpassung vorgenommen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zu Nominalwerten bilanziert.

Personalvorsorgeverpflichtungen

Arbeitnehmende und ehemalige Arbeitnehmende erhalten verschiedene Personalvorsorgeleistungen oder Altersrenten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der vorhandenen Vorsorgeeinrichtungen werden jährlich beurteilt und der daraus abgeleitete wirtschaftliche Nutzen oder die wirtschaftliche Verbindlichkeit bilanziert.

Rückstellungen

Für faktische und gesetzliche Verpflichtungen sowie für drohende Risiken und Verluste werden Rückstellungen gebildet. Diese beziehen sich ausschliesslich auf Transaktionen, deren Ursache in der Vergangenheit liegt. Die Höhe der Rückstellungen basiert auf der Einschätzung der jeweiligen Geschäftsleitung und widerspiegelt die per Bilanzstichtag zu erwartenden künftigen Aufwendungen.

Rückstellungen Spezialfinanzierungen

Die Einlage in den Fonds für erneuerbare Energien (Ökofonds) erfolgt gemäss Reglement Energie Wasser Bern (ewr) Art. 25 Abs. 6. Über Ausschüttungen befindet die Ökofondskommission (siehe Seite 15 im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025; www.ewb.ch/geschaeftsbericht-2025).

Die Äufnung/Auflösung der Spezialfinanzierung der Wasserrechnung richtet sich nach den betreffenden kantonalen Vorschriften.

Regulatorische Deckungsdifferenzen

Bei der Netznutzung Elektrizität und Gas sowie bei der Stromgrundversorgung können regulatorische Deckungsdifferenzen entstehen. Die notwendigen Tarifeinnahmen und die Tarife werden basierend auf Plankosten und Planmengen ex ante kalkuliert. Durch Kosten- und Mengenabweichungen gegenüber der Kalkulation ergeben sich regelmässig Differenzen zwischen den Ist-Kosten und den Ist-Erlösen eines Jahres. Diese Differenzen werden als regulatorische Deckungsdifferenzen in den übrigen Forderungen (Unterdeckung) respektive übrigen Verbindlichkeiten (Überdeckung) verbucht und sind über die Folgejahre abzubauen. Eine Unterdeckung ergibt sich, wenn die effektiven Kosten die Tarifeinnahmen (jeweils des Abschlussjahres) übersteigen. Diese Forderung wird schrittweise abgebaut, indem jeweils ein Teil davon bei der Kalkulation der Tarife für die Folgejahre kostenerhöhend angerechnet wird. Sind die effektiven Kosten hingegen tiefer als die Tarifeinnahmen, entsteht eine Überdeckung, die schrittweise abgebaut wird, indem jeweils ein Teil davon bei der Kalkulation der Tarife für die Folgejahre kostenmindernd angerechnet wird.

Konsolidierungsgrundsätze der Konzernrechnung

Der Konzernabschluss beruht auf den jeweils per 31. Dezember nach einheitlichen Grundsätzen erstellten Jahresabschlüssen der zum ewb-Konzern gehörenden Gesellschaften. In den Konsolidierungskreis werden jene Gesellschaften aufgenommen, an deren Kapital Energie Wasser Bern eine direkte oder indirekte Beteiligung hält und bei denen sie die Mehrheit der Stimmrechte besitzt oder auf die sie anderweitig direkt oder indirekt massgeblich Einfluss nimmt. Beteiligungen von 20 bis 50 Prozent sowie Beteiligungen an Energieproduktionsgesellschaften (Partnerwerke) werden zum anteiligen Eigenkapital (at equity) bewertet. Sie werden in der Folge als «assoziierte Gesellschaften» bezeichnet. Minderheitsbeteiligungen von weniger als 20 Prozent werden zum Anschaffungswert abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Wertberichtigungen bilanziert.

Konsolidierungsmethode

Aktiven und Passiven sowie Aufwand und Ertrag der voll konsolidierten Gesellschaften erfasst Energie Wasser Bern zu 100 Prozent. Alle gruppeninternen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge werden vollständig eliminiert. Das Gleiche gilt für Gewinne aus gruppeninternen Lieferungen, die noch in den Vorräten enthalten sind.

Die Anteile der Minderheitsaktionäre am Eigenkapital und am Geschäftsergebnis werden separat ausgewiesen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der angelsächsischen Purchase-Methode. Dabei werden Beteiligungszugänge auf das Erwerbsdatum hin zu aktuellen Werten neu bewertet und ab diesem Zeitpunkt konsolidiert. Ein nach dieser Neubewertung verbleibender Goodwill – die Differenz zwischen Kaufpreis und den erworbenen Nettoaktiven der akquirierten Gesellschaft nach Neubewertung – wird aktiviert und in der Regel über die Nutzungsdauer von fünf Jahren, in Ausnahmefällen auch länger, erfolgswirksam abgeschrieben. Ein allfälliger Badwill wird passiviert und innerhalb von maximal fünf Jahren erfolgswirksam aufgelöst.

Fremdwährungsumrechnung

Jahresrechnungen von konsolidierten Gesellschaften in fremden Währungen werden wie folgt umgerechnet: Umlaufvermögen, Anlagevermögen und Fremdkapital zu Jahresendkursen (Bilanzstichtag), Eigenkapital zu historischen Kursen. Die Erfolgsrechnung, die Geldflussrechnung und Bewegungen in den Anlage- und Rückstellungsspiegeln werden zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Die dabei anfallenden Umrechnungsdifferenzen bucht Energie Wasser Bern erfolgsneutral über das Eigenkapital.

Veränderungen im Konsolidierungskreis

Im Berichtsjahr hat Energie Wasser Bern die Anteile an den Beteiligungen von Guggisberg Dachtechnik AG, MOVE Mobility SA sowie InnoWaste AG vollständig verkauft.

Der Wasserverbund Region Bern AG hat eine Kapitalerhöhung durchgeführt (um weitere Gemeinden aufnehmen zu können), an welcher Energie Wasser Bern nicht teilgenommen hat.

Der Konsolidierungskreis umfasst folgende Unternehmen

Gesellschaft

Bären Elektro AG

Natur Energie AG

Holding AG Münchenstein

Oberhasli AG Innertkirchen

Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG Däniken

Blenio Kraftwerke AG 3) Blenio

Kraftwerke AG 3) Locarno

AG 2) Thun Dienstleistungen

Solar Industries AG (in Liquidation) Glarus Nord Solartechnik

Mobility SA GrangesPaccot

Bären Haustechnik AG in Liquidation Köniz

1) VK: Voll konsolidiert EQ: At equity AW: Zum Anschaffungswert DK: Dekonsolidiert

2) Mit abweichendem Abschluss-Stichtag 30.6.

3) Mit abweichendem Abschluss-Stichtag 30.9.

Erläuterungen zu Positionen der Konzernrechnung

Konsolidierte Erfolgsrechnung

32 Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen

TCHF 2025 2024

Nettoerlös (Division)

Elektrizität

287’397 437’991

Gas 126’920 157’195

Fernwärme

40’227 36’827

Wasser 41’402 39’139

Kehrichtverbrennungsanlage

20’409 19’675

Telekom 4’980 7’703

Mobilität 1’712 2’177

Contracting 27’582 25’565

Energiedienstleistungen

Netzdienstleistungen

13’464 31’278

15’400 10’160

Services 82 143

Total Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen

Davon Lieferungen und Leistungen an

579’575 767’854

Dritte 528’923 721’473

Stadt Bern einschliesslich übriger Stadtbetriebe

44’429 37’346 assoziierte Gesellschaften 6’223 9’035

Die gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Nettoerlöse in der Division Elektrizität sind auf tiefere Strommarktpreise sowie auf den Umsatzrückgang bei Marktkunden zurückzuführen. Die Nettoerlöse in der Division Netzdienstleistungen enthalten im Abschlussjahr Nachverrechnungen für die öffentliche Beleuchtung von 2.8 Mio. CHF.

33 Andere betriebliche Erträge

Die anderen betrieblichen Erträge im Total von 3.0 Mio. CHF (Vorjahr 2.8 Mio. CHF) beinhalten Einnahmen aus Miet-, Pacht- und Baurechtszinsen der eigenen Anlagen in der Höhe von 2.1 Mio. CHF (Vorjahr 2.0 Mio. CHF), Gewinne aus dem Verkauf von Anlagen von 0.8 Mio. CHF (Vorjahr 0.5 Mio. CHF) sowie Zuwendungen d.ö.H. in der Höhe von 0.03 Mio. CHF (Vorjahr 0.05 Mio. CHF) für die Verwaltungskosten des Ökofonds sowie die Aufwertung Weiher Felsenau.

34 Energieaufwand und Wassereinkauf

Der Energieaufwand liegt um 57.1 Mio. CHF tiefer als im Vorjahr. Dies hauptsächlich aufgrund tieferer Beschaffungskosten für Strom und Gas.

35 Personalaufwand

TCHF

Löhne und Gehälter

90’948

Sozialaufwand 20’782 21’339

Übriger Personalaufwand 3’596 3’762

Total Personalaufwand

Der reduzierte Personalaufwand begründet sich aufgrund des Verkaufs der Guggisberg Dachtechnik AG.

36 Andere betriebliche Aufwendungen

TCHF

Dienstleistungen Dritte für Unterhalt

Dienstleistungen Stadt Bern für Unterhalt 2’122 1’860

Dienstleistungen assoziierte Gesellschaften 69 71

Entsorgungsaufwand Dritte

Entsorgungsaufwand Stadt Bern 33 55

Entsorgungsaufwand assoziierte Gesellschaften

Gebühren und Abgaben

49 21

7’746

Versicherungsaufwand 1’230 2’909

Administrationsaufwand 4’070 3’967

Übrige betriebliche Aufwendungen 5’569 6’165

Übrige betriebliche Aufwendungen Stadt Bern 9’761 6’464

Übrige betriebliche Aufwendungen assoziierte Gesellschaften

461 558

Total andere betriebliche Aufwendungen 72’891 68’991

Die höheren Kosten in der Position Dienstleistungen Dritte für Unterhalt und Übrige betriebliche Aufwendungen Stadt Bern sind auf erhöhte Bautätigkeiten zurückzuführen. Der tiefere Versicherungsaufwand begründet sich im Wesentlichen in Verschiebungen (Abgrenzungen) zum Vorjahr.

37 Finanzergebnis

TCHF 2025 2024

Zinsertrag Dritte 883 1’223

Zinsertrag assoziierte Gesellschaften 103 292

Zinsertrag gegenüber der Stadt Bern 4 –

Erfolg aus Beteiligungen Dritte 188 89

Erfolg aus Beteiligungen assoziierte Gesellschaften

3’371 –367 Übriger Finanzertrag 2’781 1’980

Aktivierte Bauzinsen 1’237 1’846

Zinsaufwand gegenüber Dritten

–2’971 –2’536

Zinsaufwand gegenüber der Stadt Bern –13’247 –17’102 Übriger Finanzaufwand –1’544 –3’676

Total Finanzergebnis –9’195 –18’251

Die Position Erfolg aus Beteiligungen assoziierte Gesellschaften setzt sich aus Erträgen aus Dividenden und At-equity-Bewertungen zusammen. Der gegenüber dem Vorjahr tiefere Zinsaufwand gegenüber der Stadt Bern resultiert aus besseren Konditionen aus Refinanzierungen. Die Differenz zum Vorjahr im Übrigen Finanzaufwand ist auf Währungsdifferenzen zurückzuführen.

38 Veränderung Spezialfinanzierungen

Die Division Wasser entnimmt der Spezialfinanzierung 9.5 Mio. CHF, die Division Kehrichtverwertung legt netto 1.8 Mio. CHF in die Spezialfinanzierungen ein.

39 Steuern

Energie Wasser Bern erfüllt in den Bereichen Elektrizität, Wärme, Wasser und Kehrichtverwertung auf dem Gemeindegebiet vorwiegend öffentliche Aufgaben. Diese sind – mit Ausnahme von Teilen des Energiehandels und des Marktkehrichts – nicht der Steuerpflicht unterworfen. Steuerbar sind die Bereiche Energielösungen und Dienstleistungen, ausserhalb des Gemeindegebiets erwirtschaftete Ergebnisse sowie Einnahmen aus der Vermietung diverser Räumlichkeiten oder Liegenschaften.

Die Tochterunternehmen unterliegen der ordentlichen Steuerpflicht.

Aufgrund unterschiedlicher Bewertungen zwischen den Einzelabschlüssen nach Obligationenrecht und dem Konzernabschluss nach Swiss GAAP FER bestehen Bewertungsreserven. Auf diesen wird die latente Steuerlast gemäss den massgeblichen Gewinnsteuersätzen abgegrenzt. Dieser Satz beträgt für Schweizer Gesellschaften gleich wie im Vorjahr 22 Prozent.

Konsolidierte Bilanz

40 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TCHF

Gegenüber Dritten 87’268 114’617

Gegenüber der Stadt Bern 9’361 5’462

Gegenüber assoziierten Gesellschaften 1’226 1’580

Wertberichtigungen (Delkredere) –1’178 –1’180

Total Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 96’677 120’479

41 Sonstige kurzfristige Forderungen

TCHF 31.12.2025 31.12.2024

Gegenüber Dritten

Gegenüber der Stadt Bern

45’150 85’420

33’217 3’747

Gegenüber assoziierten Gesellschaften 12’240 1’931

Total sonstige kurzfristige Forderungen 90’607 91’098

Die übrigen kurzfristigen Forderungen gegenüber Dritten enthalten im Abschlussjahr Deckungsdifferenzen von 37.2 Mio. CHF (Vorjahr 78.9 Mio. CHF). Der tiefere Wert gegenüber dem Vorjahr resultiert auch aus der erfolgswirksamen Buchung im Umfang von total 26.1 Mio. CHF aus dem Bundesgerichtsentscheid zum langjährigen Verfahren zwischen der ElCom und ewb betreffend die Elektrizitätstarife 2009 und 2010. Im Berichtsjahr ist in den Forderungen gegenüber der Stadt Bern der positive Kontokorrentsaldo enthalten.

42 Vorräte und nicht fakturierte Dienstleistungen

TCHF 31.12.2025

Material- und Warenvorräte

Nicht fakturierte Dienstleistungen

Wertberichtigungen

31.12.2024

7’491 8’084

630 1’056

–3’809 –2’357

Total Vorräte und nicht fakturierte Dienstleistungen 4’312 6’782

43 Aktive Rechnungsabgrenzungen

Gegenüber Dritten 23’072 35’890

Gegenüber assoziierten Gesellschaften 5’418 18’857 Total aktive Rechnungsabgrenzungen

Die tieferen aktiven Rechnungsabgrenzungen gegenüber assozierte Gesellschaften sind hauptsächlich auf die höhere Abgrenzung aus den Partnerkosten KKW Gösgen im Vorjahr zurückzuführen.

44 Finanzanlagen

TCHF At equity bewertete Beteiligungen

Anschaffungswert bewertete Beteiligungen

Beteiligungen

Finanzanlagen gegenüber Dritten

1) Assoziierte Gesellschaften und Nahestehende

Im Berichtsjahr hat Energie Wasser Bern ihre Anteile an Guggisberg Dachtechnik AG, MOVE Mobility SA sowie InnoWaste AG veräussert.

Gesamthaft wurden neue Darlehen im Umfang von 0.4 Mio. CHF gewährt oder Zinsen thesauriert. Mit der Umklassifizierung der Gasverbund Mittelland AG (vom Partnerwerk zu einer Finanzanlage) musste auch das Darlehen über 3.3 Mio. CHF verschoben werden.

Im Vorjahr hat sich Energie Wasser Bern an der Aktienkapitalerhöhung von Geo-Energie Jura SA beteiligt. ewb Natur Energie AG beteiligte sich an der Aktienkapitalerhöhung von aventron Holding AG. Weiter veräusserte sie ihre Anteile an der HelveticWind Italia S.r.l. und reduzierte ihren Anteil an HelveticWind Deutschland GmbH auf 1 Prozent.

Anschaffungskosten

Änderung Konsolidierungskreis

Kumulierte Wertberichtigungen

Änderung Konsolidierungskreis

Kumulierte Wertberichtigungen

Wertbeeinträchtigungen (Impairment)

Per Bilanzstichtag wurden die Aktiven auf allfällige Anzeichen für Wertbeeinträchtigungen überprüft. Im Abschlussjahr erhielt Energie Wasser Bern Zuwendungen d.ö.H. in der Höhe von 30.9 Mio. CHF, grösstenteils für den Ausbau Fernwärme (30.5 Mio. CHF) sowie für PV-Anlagen und Hydranten. Der Wasserverbund Region Bern AG erhielt Zuwendungen d.ö.H. für Transportleitungen (6.7 Mio. CHF) sowie für Fassungen (0.4 Mio. CHF). Die Zuwendungen wurden direkt von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten in Abzug gebracht.

Die Zugänge im Berichtsjahr begründen sich grösstenteils im Projekt Ausbau Fernwärme sowie bei Netz Elektrizität und Netz Wasser durch Energie Wasser Bern sowie bei der Wasserverbund Region Bern AG

Immaterielle Anlagen

Änderung Konsolidierungskreis

Kumulierte Wertberichtigungen Stand per 1.1.2025

Änderung Konsolidierungskreis

Planmässige Abschreibungen

Wertbeeinträchtigungen (Impairment)

Reklassifikation/Umbuchung

Nettobuchwerte per 31.12.2025

Per Bilanzstichtag wurden die Aktiven auf allfällige Anzeichen für Wertbeeinträchtigungen überprüft.

Die Zugänge im Berichtsjahr begründen sich im Wesentlichen aus Informatikprojekten (10.5 Mio. CHF) sowie dem Projekt Standortentwicklung Holligen (1.4 Mio. CHF). Der Abgang aus Veränderung Konsolidierungskreis ist auf den Verkauf der Guggisberg Dachtechnik AG zurückzuführen.

Die Wertbeeinträchtigungen im Vorjahr betrafen im Wesentlichen ein Impairment auf aktivierten Projektkosten über 7.6 Mio. CHF sowie auf einer Software über 2.4 Mio. CHF.

47 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TCHF

Gegenüber Dritten 55’979 44’001

Gegenüber der Stadt Bern 973 463

Gegenüber assoziierten Gesellschaften 602 15’904

Total Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 57’554 60’368

48 Kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten

Gegenüber Dritten 15’193 25’889

Gegenüber der Stadt Bern – 152’086

Total kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten 15’193 177’975

Die Abweichung gegenüber dem Vorjahr sind umgegliederte Darlehen, welche im Berichtsjahr unter den langfristigen verzinslichen Verbindlichkeiten gezeigt werden.

49 Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten TCHF

Gegenüber Dritten 9’082 13’103

Gegenüber assoziierten Gesellschaften 1’646 1’584

Total sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 10’728 14’687

Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten beinhalten Verpflichtungen gegenüber staatlichen Stellen von 2.7 Mio. CHF (Vorjahr 8.3 Mio. CHF) sowie aus eingeräumten Nutzungsrechten von 4.4 Mio. CHF (Vorjahr 4.2 Mio. CHF).

50 Passive Rechnungsabgrenzungen TCHF

Gegenüber Dritten

Gegenüber der Stadt Bern

Gegenüber assoziierten Gesellschaften

Total passive Rechnungsabgrenzungen

45’845 37’584

2’212 3’409

2’140 167

50’197 41’160

Die Zunahme der passiven Rechnungsabgrenzungen gegenüber Dritten beinhaltet im Wesentlichen die im Berichtsjahr höhere Erlösabgrenzung Gas.

51 Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten

TCHF

Gegenüber Dritten 160’309 134’484

Gegenüber der Stadt Bern 955’000 805’000

Total langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten 1’115’309 939’484

davon fällig in 1–5 Jahren

125’495 nach 5 Jahren 986’416 813’989

Die Abweichung gegenüber dem Vorjahr sind umgegliederte Darlehen, welche im Vorjahr unter den kurzfristigen verzinslichen Verbindlichkeiten gezeigt wurden.

52 Sonstige langfristige Verbindlichkeiten

TCHF

Gegenüber Dritten

Gegenüber assoziierten Gesellschaften

Total sonstige langfristige Verbindlichkeiten

Die sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen die passivierten Anteile aus Netznutzungsverträgen FTTH (Glasfasernetz), die über die Nutzungsdauer in Monatsraten auf die Erfolgsrechnung übertragen werden.

53 Rückstellungen

stellungen

lungen für Vorsorgeverpflichtungen

Im Berichtsjahr wurde in den sonstigen Rückstellungen eine Rückstellung über 3.0 Mio. CHF gebildet, da eine rückwirkende Preisanpassung mit künftigen Zahlungen verrechnet wird.

54 Nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen

Nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen Folgejahr

Nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen 2–5

Nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen > 5 Jahre

55 Offene derivative Finanzinstrumente

56 Beziehungen zu Nahestehenden und assoziierten Gesellschaften

1) Inkl. aktivierter Leistungen Sachanlagen

Energie Wasser Bern hatte mit Nahestehenden und assoziierten Gesellschaften finanzielle Beziehungen. Alle Transaktionen wurden, wenn nicht anders vermerkt, zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Die Differenz auf der Position Verbindlichkeiten und Abgrenzungen von 150 Mio. CHF ist auf eine Refinanzierung zurückzuführen.

Einrichtungen zur Personalvorsorge

Alle Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern sind der Personalvorsorgekasse der Stadt Bern angeschlossen und für Ruhestand, Todesfall und Invalidität versichert. Per 1. Januar 2018 hat der Gemeinderat das neue Reglement über die Personalvorsorgekasse der Stadt Bern in Kraft gesetzt. Dies hat zur Folge, dass seit diesem Datum alle Versicherten der Personalvorsorgekasse der Stadt Bern neu im Beitragsprimat versichert sind. Das finanzielle Gleichgewicht des Leistungsplans wurde aufgrund des Primatwechsels durch Leistungskürzungen und eine eventuelle, freiwillige Beitragserhöhung bei den Arbeitgebern wiederhergestellt. Zudem wurde eine freiwillige jährliche Verzinsung der Deckungslücke durch die Arbeitgeber beschlossen.

Die Mitarbeitenden der übrigen Gesellschaften waren bereits im Beitragsprimat versichert.

Die Beurteilung des wirtschaftlichen Nutzens per 31. Dezember 2025 basiert auf dem letzten verfügbaren Jahresabschluss der Personalvorsorgekasse des Vorjahres (31. Dezember 2024).

Tatsächliche wirtschaftliche Auswirkungen von Vorsorgeplänen auf den Konzern werden auf den Bilanzstichtag bewertet und bilanziert. Bei den Vorsorgeplänen von Energie Wasser Bern und den Tochtergesellschaften handelt es sich um beitragsorientierte Pläne.

Wirtschaftlicher Nutzen / wirtschaftliche Verpflichtung und Vorsorgeaufwand

Einrichtungen mit Unterdeckung (Schweiz)

Einrichtungen ohne Über-/Unterdeckung (Schweiz)

Swissgrid AG

Über-/ Unterdeckung gemäss FER 26

Wirtschaftlicher Anteil des Unternehmens Veränderung zum Vorjahr bzw. erfolgswirksam im GJ

Auf die Periode abgegrenzte Beiträge

Aus dem Bilanzgruppenvertrag ergibt sich eine Bankgarantie über 1.4 Mio. EUR (1.3 Mio. CHF).

Gasverbund Mittelland AG

Aus dem Partnerschaftsvertrag mit der Gasverbund Mittelland AG ergibt sich eine Solidarhaftung.

Vorsorgeaufwand im Personalaufwand

Stilllegungs- und Entsorgungsfonds

Für alle Inhaber, Mitinhaber und Mitnutzer von Kernanlagen besteht in Bezug auf den Differenzbetrag zwischen Fondsausgleichszahlungen und den anteiligen Fondsguthaben für die nukleare Entsorgung, die Stilllegung und die Nachbetriebsphase eine Nachschusspflicht im Sinne einer Solidarhaftung.

Sanierung Gaswerkareal

Das Gaswerkareal verbleibt auch nach erfolgtem Verkauf an die Stadt Bern bzw. nach erfolgter Sanierung im Kataster der belasteten Standorte. Ein allfälliger Handlungsbedarf zur weiteren Sanierung besteht nur bei einer Umnutzung des Areals, bei der Auflagen in Bezug auf den Bodenaufbau, die Entwässerung und die Entsorgung des Aushubs erfüllt werden müssen. Energie Wasser Bern hat sich vertraglich gegenüber der Stadt Bern verpflichtet, sich hälftig, jedoch mit maximal 5.0 Mio. CHF, an den Mehrkosten bei der Entsorgung von belastetem Aushubmaterial zu beteiligen.

Beteiligungen an einfachen Gesellschaften

Der Konzern ist an mehreren einfachen Gesellschaften beteiligt. Gemäss Art. 544 Abs. 3 OR haften die Gesellschafter von einfachen Gesellschaften solidarisch.

58 Offene Rechtsfälle

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist es kaum vermeidbar, dass Energie Wasser Bern auch in Rechtsstreitigkeiten verwickelt wird. Daraus zu erwartende Geldabflüsse werden entsprechend zurückgestellt.

59 Anzahl Mitarbeitende TCHF

Anzahl Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt

Der Wert entspricht den Vollzeitstellen inkl. Lernpersonal. Der tiefere Personalbestand im Berichtsjahr ist im Wesentlichen auf den Verkauf der Guggisberg Dachtechnik AG zurückzuführen.

60 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben. Die Jahresrechnung wurde am 6. März 2026 vom Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern für die Sitzung des Gemeinderates vom 25. März 2026 vorgeschlagen.

Bericht der Revisionsstelle an den Gemeinderat der Stadt Bern zur Konzernrechnung der Energie Wasser Bern , Bern

Bericht zur Prüfung der Konzernrechnung

Prüfungsurteil

Wir haben die Konzernrechnung der Energie Wasser Bern und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) –bestehend aus der konsolidierten Erfolgsrechnung für das am 31. Dezember 2025 endende Jahr, der konsolidierten Bilanz zum 31. Dezember 2025 , der konsolidierten Geldflussrechnung und der Veränderung des konsolidierten Eigenkapitals für das dann endende Jahr sowie dem Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung , einschliesslich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden – geprüft.

Nach unserer Beurteilung vermittelt die Konzernrechnung (Seiten 28 bis 47 ) ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der konsolidierten Vermögens - und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2025 sowie dessen konsolidierter Ertragslage und Cashflows für das dann endende Jahr in Übereinstimmung mit Swiss GAAP FER und entspricht dem schweizerischen Gesetz.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Standards zur Abschlussprüfung (SA -CH) durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt «Verantwortlichk eiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Konzernrechnung» unseres Berichts weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den schweizerischen gesetzlichen Vorschriften und den Anforderungen des Berufsstands. Wir haben auch unsere sonstigen beruflichen Verhaltenspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als eine Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.

Sonstige Informationen

Der Verwaltungsrat ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Geschäftsbericht («Finanzbericht» und «Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht») enthaltenen Informationen, aber nicht die Jahresrechnung, die Konzernrechnung und unsere dazugehörigen Berichte.

Unser Prüfungsurteil zur Konzernrechnung erstreckt sich nicht auf die sonstigen Informationen, und wir bringen keinerlei Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu zum Ausdruck.

Im Zusammenhang mit unserer Abschlussprüfung haben wir die Verantwortlichkeit, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten

PricewaterhouseCoopers AG, Bahnhofplatz 10, 3011 Bern +41 58 792 75 00

zur Konzernrechnung oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nic hts zu berichten.

Verantwortlichkeiten des Verwaltungsrats für die Konzernrechnung

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Aufstellung einer Konzernrechnung, die in Übereinstimmung mit Swiss GAAP FER und den gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt, und für die internen Kontrollen , die der Verwaltungsrat als notwendig feststellt, um die Aufstellung einer Konzernrechnung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung der Konzernrechnung ist der Verwaltungsrat dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftstätigkeit – sofern zutreffend – anzugeben sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Geschäftstätigkeit anzuwenden, es sei denn, der Verwaltungsrat beabsichtigt, entweder den Konzern zu liquidieren oder Geschäftstätigkeiten einzustellen, oder hat keine realistische Alternative dazu.

Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Konzernrechnung

Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Konzernrechnung als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bericht abzugeben, der unser Prüfungsurteil beinhal tet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Mass an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den SA -CH durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorli egt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich gewürdigt, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieser Konzernrechnung getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

Eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortlichkeiten für die Prüfung der Konzernrechnung befindet sich auf der Webseite von EXPERTsuisse: http://expertsuisse.ch/wirtschaftspruefung -revisionsbericht . Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Berichts.

Bericht zu sonstigen gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen

Bericht zu sonstigen gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen

In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und PS -CH 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrats ausgestaltetes Internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Konzernrechnung existiert.

In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und PS -CH 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrats ausgestaltetes Internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Konzernrechnung existiert.

Wir empfehlen, die vorliegende Konzernrechnung zu genehmigen.

Wir empfehlen, die vorliegende Konzernrechnung zu genehmigen.

PricewaterhouseCoopers AG

PricewaterhouseCoopers AG

Matthias Zimny

Zugelassener Revisionsexperte

Marie Scherrer

Zugelassene Revisionsexpertin

Matthias Zimny

Leitender Revisor

Zugelassener Revisionsexperte

Leitender Revisor

Bern, 6. März 2026

Bern, 6. März 2026

Marie Scherrer

Zugelassene Revisionsexpertin

3 Bericht der Revisionsstelle an den Gemeinderat der Stadt Bern zur Konzernrechnung der Energie Wasser Bern, Bern

Wasser Bern, Bern

Impressum

Herausgeber

Energie Wasser Bern (ewb) Monbijoustrasse 11, Postfach

3001 Bern

Telefon 031 321 31 11 info@ewb.ch ewb.ch

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