

Inhal tsverzeichnis
1 Zur Nachhaltigkeitsberichterstattung 2025
Die Nachhaltigkeitsberichterstattung zum Geschäftsjahr 2025 (1. Januar bis 31. Dezember) von Energie Wasser Bern (ewb) umfasst einerseits den ordentlichen und jährlich erscheinenden Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 sowie den vorliegenden ergänzenden Nachhaltigkeitsbericht 202 5, welcher alle zwei Jahre erscheint .
Dieser Bericht wurde gemäss den Vorgaben des GRI-Standards der Global Reporting Initiative (GRI, globalreporting.org ) erstellt und beinhaltet detaillierte Informationen zur Nachhaltigkeitsperformance von ewb. Der GRI -Index kann ab Seite 4 1eingesehen werden.
Mit diesem Reporting informiert ewb seine Anspruchsgruppen umfassend und transparent über die Erreichung der Nac hhaltigkeitszielsetzungen sowie über künftige Ausrichtung en
2 Nachhaltigkeit integriert in der Strategie
Energie Wasser Bern ist ein öffentlich-rechtliches Unternehmen der Stadt Bern. Die Eignerstrategie sowie das für ewb verbindliche Klimareglement der Stadt Bern bilden den Rahmen der Strategie ewb.
Energie Wasser Bern ist mit umfassenden Herausforderungen konfrontiert. Einerseits die Sicherstellung der Energieversorgung und andererseits die Anforderungen zur Erreichung der Energiewende stellen das Unternehmen vor grosse Herausforderungen Die Strategie ewb trägt diesen Herausforderungen Rechnung: Sie sorgt mit der Fokussierung auf das Kerngeschäft und klaren Stossrichtungen, Zielen und Massnahmen dafür, dass die Versorgungssicherheit gewährleisten ist und die Energiewende zukunftsorientiert um gesetzt wird.
In Abstimmung mit der Stadt Bern trägt Energie Wasser Bern wesentlich und nachhaltig zur Energiewende bei und setzt sich ein, erneuerbare Energien zu fördern und den Energieverbrauch bei unseren Kundinnen und Kunden aber auch im eigenen Unternehmen zu senken. Neben der Energiewende hat für ewb die Versorgungssicherheit oberste Priorität.
Energie Wasser Bern nimmt seine ökonomische , ökologische und soziale Verantwortung mit Blick auf die Energiewende wahr. Wir nutzen den unternehmerischen Handlungsspielraum und streben das Optimum für unsere Kundinnen und Kunden sowie für Energie Wasser Bern an. Wir tun dies ambitioniert und mit hoher Qualität. Im Zentrum steht dabei unser Versorgungsauftrag mit den Divisionen Elektrizität, Fernwärme , Wasser, Kehricht und Gas.

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Überblick der Geschäftstätigkeiten
ewb ist Produzent, Händler, Transporteur und Verkäufer von Energie und Wasser. Das Wasser wird von der Wasserverbund Region Bern AG (WVRB) und das Erdgas von der Gasverbund Mittelland AG (GVM) eingekauft. ewb ist an beiden Aktiengesellschaften beteiligt. Weitere Brenn - und Treibstoffe, Elektrizität und Materialien werden ergänzend auf den entsprechenden Märkten eingekauft. Zudem produziert ewb Elektrizität und Wärme in eigenen Anlagen sowie mittels Beteiligungen in Partnergesellschaften. Weitere Informationen zu Geschäftstätigkeiten von ewb sind im Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 festgehalten
Der Leistungsauftrag von ewb sowie welche politischen Verpflichtungen gelten und wie diese einbezogen werden, kann dem Kapitel 7.4, GRI 2-24 (S. 35) entnommen werden.
3.1 Kerngeschäft sbezogenen Tätigkeiten im Rahmen des Versorgungsauftrag es , bezüglich Energieerzeugung und -verteilung
Rund die Hälfte der eingekauften und produzierten Elektrizität – in eigenen Anlagen und in Beteiligungenwird an die Endkunden in der Stadt und Region Bern verkauft. Der Rest wird über den Handel abgesetzt . In der Energiezentrale Forsthaus und in Contracting -Anlagen wandelt Energie Wasser Bern Abfall, Holz, fossile Energie träger, Umgebungswärme und Strom in Energie um, die in Form von Wärme, Kälte und Strom wiederum an Endkunden verkauft wird. Die Tätigkeitsfelder von Energie Wasser Bern erstrecken sich somit über die gesamte Wertschöpfungskette und umfassen Produktion, Handel, Verteilung und Vertrieb.
Das nachfolgende Energiefl ussdiagramm visualisiert, die durch ewb produzierten, gehandelten und verteilten Energien.

Erläuterung zum Energiefl ussdiagramm 2025 von Energie Wasser Bern. Auf der rechten Bildhälfte sind die an die Kunden gelieferten Energien, auf der linken Seite deren Herkunft dargestellt. Die Pfeilstärke symbolisiert die Grösse des Energieflusses. Die absoluten Zahlen zu den Energieflüssen können dem Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , Seiten 26-33 entnommen werden.
Anteil Erneuerbarkeit in den Energien
Energie Wasser Bern hat den erneuerbaren Anteil in den Energien in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht . Die Fernwärme aus der Energiezentrale Forsthaus wurde im Berichtsjahr 2025 zu über 90 Prozent aus erneuerbaren Energien und hochwertiger Abwärme gewonnen. Das Gas (Brenn - und Treibstoff) enth ielt 2025 im Absatzgebiet einen durchschnittlichen Anteil von 20 Prozent Biogas. Die Stromkennzeichnung gemäss Energiegesetz zeigt auf, dass der Absatz von erneuerbarem Strom kontinuierlich zunimmt. 2024 bestand der Strom -Liefermix von Energie Wasser Bern zu 92 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen. Für das Jahr 202 5 liegt die Stromzusammensetzung nach Energieträgern noch nicht vor. Diese ist ab Juli 202 6 auf der Webseite stromkennzeichnung.ch oder der ewb -Webseite ewb.ch/stromkennzeichnung einsehbar.
Elektrizität
Der Strom stammt einerseits aus eigenen Anlagen (Wasserkraftwerke Felsenau, Matte und Engehalde; Energiezentrale Forsthaus; Blockheizkraftwerke; Solarkraftwerke), sowie aus Partnerwerken oder aus Gesellschaften , an denen ewb beteiligt ist ( Kernkraftwerk Gösgen -Däniken [KKG] AG, Kraftwerke Oberhasli AG [KWO] , Sanetsch, Officine Idroelettriche della Maggia SA [Ofima], Officine Idroelettriche di Blenio SA [Ofible], aventron Holding AG ) oder wird über den Handel beschafft.
Erd - und Biog as
Das Erdgas wird zur Hauptsache vom Gasverbund Mittelland bezogen. Im Versorgungsgebiet der ewb wird ungefähr 20% des Erdgases in der Energiezentrale Forsthaus und den Nahwärmverbünde n zu Strom und Wärme umgewandelt, die restlichen Mengen werden über das Gasnetz zu Endkunden oder Gastankstellen geliefert.
Das Biogas stammt einerseits aus einem Biogasreaktor der Abwasserreinigungsanlage Region Bern (ARA) , andererseits aus dem Ausland. Es wird vorwiegend zu Koch - und Heizzwecken , aber auch in Gastankstellen als Treibstoff verwendet. Der Anteil Erneuerbarkeit im Standardprodukt Gas von ewb wurde schrittweise erhöht und beträgt ab 01.0.1.2026 sogar 50%. Damit hat ewb schweizweit einen der höchsten Anteile an erneuerbarem Gas im Standardprodukt
Fernw ärme
Die Wärme in Form von Heisswasser oder Dampf produziert Energie Wasser Bern in eigenen Anlagen. Die Wärme wird über ein Fernwärmenetz an Haushalts -, industrielle und gewerbliche Kunden abgegeben. Kleinere Produktionsanlagen mit Erdwärme, Holz oder fossilen Energieträgen finden sich in lokalen Wärmeverbünden, in denen die Wärme über Areal - oder kurze Nahwärmenetze verteilt wird (z.B. Nahwärmeverbund Viktoria, diverse Contracting -Anlagen). Kälte wird im Zusammenhang mit ContractingAnlagen aus Strom und Fernwärme produziert und lokal verteilt.
Kehricht verwertung
In der Kehrichtverwertungsanlage der Energiezentrale Forsthaus verwertet Bern Siedlungsabfälle der Stadt Bern und 17Agglomerationsgemeinden gemäss dem kantonalen Sachplan Abfall sowie industriell gewerblichen Abfall. Die Anlieferung erfolgt über die öffentliche Kehrichtabfuhr sowie durch Entsorgungsfirmen, Unternehmen oder Privatpersonen. Die bei der Verbrennung des Keh richts entstehende Abwärme wird für die Produktion von Strom und Fernwärme genutzt. Die im Fernwärmenetz der KVA genutzte Abwärme aus der K ehrichtverbrennung gilt als CO 2-neutral, sie spielt deshalb eine wichtige Rolle beim Ersatz von fossilen Heizungen durch klimafreundliche Alternativen in der Stadt Bern.
Wasser
Energie Wasser Bern erfüllt den gesetzlichen Auftrag der Wasserversorgung für die Stadt Bern in Zusammenarbeit mit dem Wasserverbund Region Bern (WVRB) AG. Während die WVRB AG für die Fassung, den Transport und die Speicherung zuständig ist (Primärsystem), betreibt Energie Wasser Bern das Sekundärsystem (Feinverteilung), mit dem das Wasser an die Endkundinnen und Endkunden verteilt wird. Informationen zum Wasserversorgungsnetz der Region Bern können dem Jahresbericht WVRB entnommen werden.
Energiehandel
Energie Wasser Bern produziert Strom in eigenen Produktionsanlagen, in Anlagen von Partnerwerken und in Anlagen von Beteiligungen. Der Energiehandel erstellt Prognosen sämtlicher Produktionsarten und steuert die Produktions - oder Pumpmenge nach Bedarf und wirtschaftlichen Kriterien in den Speicherkraftwerken. Zeitliche Über - oder Unterkapazitäten zur benötigten Strommenge werden durch den Energiehandel auf dem Strommarkt verkauft oder beschafft. Im Weiteren bewirtschaftet der Energiehandel die Stromherkunft snachweise und die Ökostromzertifikate sowie den Energieträger Gas inkl. erneuerbares Gas und die CO2 -Zertifikate.
3.2 Geschäftstätigkeiten im Kerngeschäft zu Dienstleistungen
Energielösungen
Dies umfasst kundenorientierte Gesamtlösungen rund um das Thema Energie, beispielsweise den Bau und Betrieb dezentraler Produktionsanlagen und lokaler Netze (Strom, Wärme, Kälte) sowie Mobilitätslösungen (Ladeinfrastruktur für E -Fahrzeuge und wenige Gas betankungen) . Dabei liegt der Fokus auf erneuerbare Energien , aber auch auf die damit verbundene Speicherung sowie die intelligente Nutzung von Angebot und Nachfrage. Gesamtenergielösungen verknüpfen Produzenten, Konsumenten und Prosumenten mit lokalen Energi equellen und netzgebundenen Energien unter optimaler Berücksichtigung des Gesamtsystems. Die Energielösungen fokussieren sich auf die Stadt Bern und Agglomeration.
Netzdienstleistungen
Energie Wasser Bern plant, projektiert, baut und betreibt die Netzinfrastruktur der leitungsgebundenen Medien (Strom, Gas, Wasser, Fernwärme, Datenübermittlung ) und stellt die laufende Instandhaltung sicher. Des Weiteren sorgt ewb für alle Aspekte der öffentlichen Beleuchtung in der Stadt Bern . Zudem stellt ewb den Betrieb der öffentlichen Brünnen sicher Eine Pikettorganisation stellt sicher, dass bei allfälligen Störungen eine rasche Intervention auf allen MedienNetzen durchgehend gewährleistet ist.
Telecom
Ewb fokussiert sich im Bereich Telecom auf den Bau und Betrieb der Datenübertragungsinfrastruktur . Das FTTH -Netz wird verschiedenen Service -Providern vermietet sowie für eigene interne Anwendungen genutzt.
Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes
Management system
Energie Wasser Bern verpflichtet sich zu einer nachhaltigen, integrierten Unternehmensführung. Die Verpflichtung für die Nachhaltigkeit ist sowohl in der öffentlich zugänglichen Eignerstrategie als auch im internen Verhaltenskodex festgehalten. Dieses Versprechen widerspiegelt sich im integrierten Managementsystem: Das Drei säulenprinzip der Nachhaltigkeit mit den ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimensionen ist im Unternehmen fest verankert und nimmt im Tagesgeschäft einen hohen Stellenwert ein. Im Fokus steht dabei das Prozessmanagement.
Im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses überprüft und bewertet ewb regelmässig die eigenen Leistungen hinsichtlich deren Nachhaltigkeit. Ein System von Verbesserungsregelkreisen stellt dabei sicher, dass Kundenbeschwerden, fehlerhafte Leistungen durch Lieferanten, Vorschläge von Mitarbeitenden und interne Abweichungen be arbeitet werden. Der jährlich durchgeführte Management Review sowie die internen und externen Audits helfen, die Wirksamkeit des Gesamtsystems stetig zu überprüfen und zu optimieren.
ewb betreibt ein integriertes Managementsystem (IMS) nach High Level Structure (HLS) und ist seit 2011 nach den Normen für Qualitätsmanagement (ISO 9001 ) und Umweltmanagement (ISO 14001) , seit 2013 für Arbeits - und Gesundheitsschutz (ISO 45001) und seit 2023 für Informationssicherheit (ISO 27001) zertifiziert (vgl. ewb-Zertifikate) Spezifische Angaben zu Umwelt management und Arbeitss icherheit können dem Kapitel 6.4 und 6.6 entnommen werden, zu Informationssicherheit dem Kapitel 6.9 .


Energie Wasser Bern trägt ebenso zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele bei, die in den Sustainable Development Goals (kurz SDGs) formuliert wurden. Insbesondere zu den SDGZielen Nr. 6 «zuverlässige Versorgung mit sauberem Wasser», Ziel Nr. 7 «Bezahlbare und saubere Energie», zum «Ausbau der Infrastruktur» (im Ziel Nr. 9) sowie zu einer «nachhaltigen Entwicklung von Stadt und Region» (Ziel Nr. 11).
5 Berichterstattung gemäss GRI -Standards
5.1 Wesentlichkeitsanalyse und wesentliche Themen
Energie Wasser Bern weiss, was erwartet und kommen wird, und bereitet sich entsprechend vor Für ein Unternehmen wie ewb, ist Nachhaltigkeit ein facettenreiches Thema. Um den damit verbundenen Anforderungen gerecht zu werden, identifiziert das Unternehmen die für sich sowie für seine Stakeholder relevanten Themen, entwickelt diese kontinuierlich weiter und berichtet transparent darüber Obschon ewb nicht direkt von der Schweizer Gesetzgebung zur nicht -finanziellen Berichterstattung betroffen ist, orientiert sich das Unternehmen an den gängigen Praktiken in diesem Bereich. Bereits seit 2006 berichtet ewb umfassend zum Thema Nachhaltigkeit und wendet dabei die Standards der Global Re porting Initiative (GRI) an
Auch für dieses Berichtsjahr berichtet ewb über jene Nachhaltigkeitsthemen, die im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse nach dem Konzept der doppelten Wesentlichkeit ermittelt wurden. Die in einem mehrstufigen Prozess identifizierten Themen wurden sowohl hinsichtlich ihrer Geschäftsrelevanz als auch ihrer Auswirkungen auf Umwelt , Gesellschaft und Wirtschaft bewertet . Im Berichtsjahr wurden die so ermittelten Themen auf ihre Aktualität überprüft und bei Bedarf angepasst; dabei wurden einige Themen gebündelt u nd leicht umbenannt.
Die dargestellte Wesentlichkeitsmatrix zeigt die Ergebnisse von dieser Aktualisierung und umfasst Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt, Sozial und Governance. Obwohl die Wesentlichkeits-matrix eine Priorisierung vornimmt, sind alle aufgeführten Themen von Bedeutung. Entsprechend berichtet ewb in diesem ergänzenden Nachhaltigkeitsbericht sowie im Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 über alle genannten Aspekte
Wesentlichkeitsmatrix von Energie Wasser Bern

6 Berichterstattung zu den wesentlichen Themen
Wirtschaft
6.1 Nachhaltiges und stabil finanziertes Unternehmen
Gemäss der Eignerstrategie (vgl. Kapitel 2, Nachhaltigkeit integriert in der Strategie ) ist Energie Wasser Bern (ewb) als stadteigenes und bürgernahes Infrastruktur- und Dienstleistungsunternehmen im Sinne eines Service public in erster Linie den Kundinnen und Kunden der Stadt Bern verpflichtet. In einem teilweise liberalisierten Markt nimmt ewb seine Rolle als Grundversorger für Energie (Elektrizität, Wärme), Wasser, thermische Abfallverwertung und Datenübertragungsinfrastruktur effizient und zuverlässig wa hr.Damit gewährleitet das Unternehmen langfristig eine nachhaltige, sichere und qualitativ hochwertige Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft.
Im Rahmen der Energie - und Klimapolitik der Stadt Bern übernimmt ewb eine zentrale Rolle und stimmt den Ausbau der Energieinfrastruktur konsequent auf die Ziele der städtischen Energie - und Klimastrategie ab. Als Ansprech - und Kooperationspartnerin der Sta dt wird ewb aktiv in die Weiterentwicklung der städtischen Infrastruktur eingebunden, resp. bringt sich selbst aktiv ein. So erarbeitet das Amt für Umweltschutz der Stadt Bern in Abstimmung mit den wesentlichen Akteuren , wie Energie Wasser Bern, alle zwei Jahre einen Controllingbericht zur Energie - und Klimastrategie. Darin wird die Zielerreichung mit den darin definierten Massnahmen beurteilt. Die von ewb wesentlich beeinflussten Themen sind der Wärme - und Stromverbrauch auf dem Stadtgebiet. Der nächste Be richt wird im Herbst 2026 erscheinen.
Finanzielle Grundlage
Zur Erreichung dieser Zielsetzungen nutzt ewb entstehende finanzielle Spielräume für langfristig ausgerichtete Investitionen in die Steigerung der Energieeffizienz, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie in die Weiterentwicklung der erforderlichen Infrastrukturen. Ein zentrales Anliegen und Augenmerk liegt dabei auf dem Werterhalt beziehungsweise die Wertsteigerung des Unternehmens: ewb soll finanziell gesund und resilient bleiben, um dauerhaft eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen. Dies ist auch im Sinne de r Eignerstrategie. Seit 2016 besteht ein mit der Stadt vereinbartes Gewinnablieferungsmodell
Erwirtschaftet ewb ein Jahresergebnis von mehr als CHF 45 Mio., so werden derzeit 40% des darüber liegenden Betrags zweckgebunden und zusätzlich in den Ökofonds eingelegt (siehe Gemeinderat, Direktion Stadt Bern ). Der Gemeinderat bestimmt hierfür jeweils jährlich die Zweckbestimmung. Derzeit sollen diese zusätzlichen Ökofondseinlagen der Finanzierung des Ausbaus des Fernwärmenetzes dienen.
Die Aktivitäten in den Bereichen Effizienz, erneuerbare Energien, treibhausgasneutrale Wärmeversorgung, Kundenberatung, Dienstleistungen und Ökofonds werden eng mit der Stadt Bern koordiniert, um eine möglichst hohe Wirksamkeit zu erzielen. Zudem stellt ewb das Know-how und die Dienstleistungen im Rahmen der Geschäftstätigkeit zur Verfügung , um die öffentliche Hand bei der Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudeparks und der Energieverbraucher im Besitz der öffentlichen Hand zu unterstützen. Diese honoriert ewb die erbrachten Leistungen .
Generelle Herausforderungen durch den Klimawandel
Energie Wasser Bern unterliegt nur in begrenztem Umfang Pflichten zur nichtfinanziellen Berichterstattung ; insbesondere besteht keine Verpflichtung zur Berichterstattung über Klimabelange gemäss Art. 964a –c OR (vgl. GRI 2-23). Ungeachtet dessen kommt dem Klimawandel sowie der Transparenz über klimarelevante Aspekte für ewb eine hohe Bedeutung zu, da gesetzliche Entwicklungen , Erwartungen der Anspruchsgruppen und die materiellen Auswirkungen des Klimawandels die zukünftige Entwicklung des Unternehmens wesentlich beeinflussen.
Energie Wasser Bern unterscheidet bei den Ausführungen zu den möglichen finanziellen Folgen des Klimawandels die folgenden zwei Betrachtungen:
- Klimabedingte, physische Risiken, die sich aus direkten Klima - und Wetterereignissen ergeben und sich daher potenziell auf die operative Tätigkeit von ewb oder auf die Lieferkette auswirken können
- Übergangsrisiken, die sich aus der Dekarbonisierung der Wirtschaft und den daraus resultierenden rechtlichen, sozialen, wirtschaftlichen oder technologischen Bedingungen sowie Erwartungen von Anspruchsgruppen ergeben.
Als Energieversorgungsunternehmen ist Energie Wasser Bern mit physischen und Übergangsrisiken konfrontiert. Extreme Wetterereignisse (physische Risiken) können in Form von Starkregen und Hochwasser einerseits die Infrastruktur gefährden (zum Beispiel Überflutung von Wasserkraftwerken), andererseits wirk en sich Temperaturerhöhung en auf das Geschäftsmodell aus . Steigende Temperaturen im Winter reduzieren den Heizwärmebedarf , im Sommer jedoch erhöht sich de r Kältebedarf . Aus den sich ändernden Klimabedingungen ergeben sich auch Chancen .
Aktuelle Bedeutung klimabedingter Chancen und Risiken für ewb
Die physischen Risiken sind im Moment moderat. Erst in mittel - bis langfristiger Sicht könnten beispielsweise Trockenheit und Wassermangel die Trinkwasserversorgung und die Stromproduktion beinträchtigen, was mit Ertragsausfällen und reduzierter Versorgung ssicherheit verbunden wäre.
Die Dekarbonisierung der Wirtschaft (Übergangsrisiko) birgt für ewb gewisse finanzielle Risiken, so würde beispielsweise eine weitergehende CO₂ -Abgabe zusätzliche finanzielle Belastungen mit sich bringen Derzeit überwiegen für ewb jedoch die Chancen, die sich aus der Dekarbonisierung der Wirtschaft ergeben. Gesetzliche Vorgaben und veränderte gesellschaftliche Erwartungen entziehen fossilbasierten Dienstleistungen und Lösungen zunehmend die Grundlage. Daher entstehen neue Marktpotenziale für erneuerbare, CO₂-neutrale, intelligente und effiziente Energielösungen – alles Bereiche, in denen Energie Wasser Bern bereits heute aktiv ist. Beispielsweise bietet ewb Lösungen und Produkte an, die den Umstieg auf erneuerbare Energien ermöglichen, wie erneuerbare Wärmelösungen (Fernwärme und Wärmeverbünde) oder Wärme-/Kältelösungen mit Anergie.
Die Elektrizität wird in der zukünftigen Energiewelt eine Schlüsselrolle einnehmen. Als ein zentrales Kerngeschäft von ewb eröffnet diese Entwicklung zusätzliche strategische Perspektiven.
Energie Wasser Bern setzt sich mit der Eignerin, dem Verwaltungsrat und dem Management dafür ein, dass sich das Unternehmen im Sinne der Chancen weiterentwickelt und die Risiken minimiert
Fortschritt und Transformation mit Fokus auf das Kerngeschäft
Zukunftsorientierte Lösungen betreibt Energie Wasser Bern mit Fokus auf das Kerngeschäft . Basierend auf den Problemen und Bedürfnissen der Kunden oder Mitarbeitenden, sowie anhand von bestehenden, marktreifen sowie anwendbaren neuen Technologien, sollen diese zum Kerngeschäft von ewb sowie zur Energiewende beitragen.
Aktuelle Projekte/Massnahmen sind
• Prüfung und Bau innovative r Produktionsanlagen (Gewinnung von Wärme aus Aare -Wasser, aus überschüssigem Trinkwasser , Rauchgas der Energiezentrale Forsthaus , Erdsondenfeldern )
• Neue Wärme -Speicherlösungen (Tagesspeicher, Wochenspeicher, Saisonale Speicher)
• Aufbau von weiteren Wärmeverbünden (Ersatz fossiler Heizungen)
• Der Ersatz von Erdgas durch erneuerbares Gas in der Gasversorgung
• Der Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion, u.a. mit Photovoltaik
• Implementierung eines neuen Netzleitsystems inkl. der Steuerung der Hausstationen kundenseitig, welches eine intelligente Laststeuerung ermöglicht
• Zwischenlagerung von Abfall als Energiespeicher für die Strom - und Wärmeerzeugung im Winter oder einer Energiemangellage
• (siehe auch Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025 S. 2 - 11 )
Energie Wasser Bern baut Anlagen zur Produktion erneuerbarer Energie, die durch Mittel aus staatlichen Förderinstrumenten unterstützt werden. Insbesondere bei Planung , Bau und Betrieb von Wärme -verbünden sowie beim Bau von Photovoltaikanlagen profitiert ewb von der finanziellen Unterstützung nach Energiegesetz und CO 2-Gesetz. In der Regel nimmt ewb Investitionsbeiträge in Anspruch, je nach Art und Stand des Vorhabens können aber auch Fördergelder für Konzepte und Machbarkeitsstudien, Marktprämien oder Be triebskostenbeiträge zur Anwendung kommen. In den Jahren 2024 und 2025 hat ewb die Systematik zur Identifizierung und Nutzung von Fördergeld möglichkeiten weiterentwickelt. Energie Wasser Bern erhält ansonsten keine Zuwendungen durch die öffentliche Hand.
Optimier ung und Digitalisierung ewb ist bestrebt, seine Prozesse laufend zu optimieren und wo wichtig und wirtschaftlich sinnvoll zu digitalisieren. Ewb betreibt dazu ein Prozessmanagementsystem, welches einen zentralen Pfeiler des integrierten Managementsystems (siehe Kapitel 4) und damit die Basis der gesamten Unternehmensarchitektur bildet. Das Prozessmanagement unterstützt das Unternehmen bei der Verankerung der strategischen Ausrichtung und ist die Grundlage für die kontinuierliche Verbesserung (KVP).
Mittels gezielt eingesetzter Digitalisierung werden sowohl die internen Abläufe als auch die Dienst -leistungen, Produkte und Kundenschnittstellen optimiert, um die Effizienz als auch die Kundenzufriedenheit zu erhöhen (z.B. digitaler automatisierter Umzugs prozess via Online-Kundenportal) .
Ein weiteres Beispiel stellt die Digitalisierung der Netzinfrastruktur mit Smart Meter dar. Als einer der ersten grossen Energieversorger hat Energie Wasser Bern bis Ende 2025 97% der herkömmlichen Stromzähler im Versorgungsgebiet durch digitale Messgeräte ersetzt. Diese werden täglich durch das intelligente Messsystem automatisiert ausgelesen. Damit können Kundinnen und Kunden ihren Verbrauch im 15 Minuten -Takt selbständig im ewb-Kundenportal einsehen und auswerten.
Auch für die Sparte Fernwärme sind die Messstellen mit digitalen Messgeräten ausgerüstet, die denselben Automatisierungsgrad wie die Smart Meter im Bereich Elektrizität ermöglichen.
Damit die digitale Transformation sicher und zukunftsorientiert umgesetzt werden kann, hat Energie Wasser Bern in den letzten Jahren ein umfassendes Informationssicherheits -Managementsystem nach der Norm ISO 27001 aufgebaut (siehe Kapitel 6.9) Für weitere Beispiele wird auf den Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , verwiesen.
6.2 Versorgungssicherheit
Primärer Daseinszweck von Energie Wasser Bern ist die zuverlässige Versorgung der Stadt Bern mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme sowie die thermische Verwertung des Kehrichts (siehe Art. 4 des ewbReglements und die Eignerstrategie ). Während ewb bei der Fernwärmeversorgung ab EZF sowohl für die Produktion als auch die Verteilung verantwortlich ist, ist es bei den anderen Medien nur das Netz, das in voller Zuständigkeit von ewb liegt. Energie Wasser Bern hat zwar auch beim Strom eine relevante Produktion, die Stromversorgung der Stadt Bern wäre aber auch bei Ausfall derselben noch sichergestellt. In der Aufbauorgan isation von ewb ist die Verantwortung für die Versorgungssicherheit d en Betriebsleitenden der verschiedenen Medien und Diens tleistungen zugeordnet.
6.2.1 Strom
Das Stromnetz von ewb funktioniert sehr zuverlässig, die Anzahl Ausfälle und die Ausfalldauer sind gering. Folgende normierte Netzkennzahlen weist ewb zur Versorgungssicherheit aus:
Anzahl Ausfälle und Ausfalldauer 2025 202 1-2025 Angaben zum Wert
SAIFI 0.14 0.12
Anzahl pro Jahr von einem ungeplante n Unterbruch betroffen
7.85 Minuten pro Jahr ein ungepl anter Lieferunterbruch
84.25 67.17 Mittlere Zeitdauer in Minuten für die S törungsbehebung
Im Jahr 2025 waren die Ausfallzeiten etwas höher als im Durchschnitt der Vorjahre. Grund war im Wesentlichen ein einzelner gröss erer Stromausfall im Sommer 2025. Daneben gab es aber keine auffälligen Ereignisse zu verzeichnen. Die regelmässigen Treffen der Pikettorgan isationen werden genutzt, um die Ursachen von Stromausfällen zu analysieren und das Vorgehen bei Ereignissen zu schulen. Sind Stromausfälle auf Schwächen in der Infrastruktur zurückzuführen, werden Massnahmen bei der Instandhaltung und allenfalls Sanierung en umgesetzt.
Auch wenn die Stromversorgungssicherheit der Stadt Bern nicht direkt vom Kraftwerkspark von ewb abhängig ist, ist die Verfügbarkeit der Stromproduktionsanlagen eine relevante Grösse. Die folgenden Werte hatten die Kraftwerksanlagen in den beiden Berichtsjahren:
Durchschnittliche Verfügbarkeit der eigenen Kraftwerke
Energiezentrale Forsthaus
Die Verfügbarkeiten variieren über die Jahre vor allem in Abhängigkeit von grösseren Revisionsarbeiten.
Angaben zur Leistung der eigenen Produktionsanlagen finden sich im Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 auf S. 26.
6.2.2
Fernwärme
Bei der Fernwärme ab E nergiezentrale Forsthaus sind sowohl die Wärmeproduktion wie auch das Netz in der Zuständigkeit von ewb. Mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes im Westen von Bern steigt auch der Wärmebedarf (siehe klimafreundliche Energie für Bern ) In der Folge hat ewb im Westen Berns ein neues Holzheizwerk gebaut und 2024/2025 in Betrieb genomm en. Dessen Leistung wird mit dem Netzausbau kontinuierlich gesteigert. Weitere neue Produktionsanlagen in Berns Westen sowie ein grosses Projekt zur Erhöhung der Wärmenutzung in der Energiezentrale Forsthaus stellen sicher, dass die Wärmeversorgung auch in Zukunft sicher ist.
Dank der flexiblen Produktionskombination in der Energiezentrale Forsthaus (KVA, Holzheizkraftwerk, GuD und Spitzenlastkessel) war die Fernwärmeversorgung in den beiden Berichtsjahren zu 100% gewährleistet.
6.2.3
Gas
Wie beim Strom besteht der Beitrag von Energie Wasser Bern zur Gasversorgungssicherh eit in erster Linie im einwandfreien Betrieb und Unterhalt des Verteilnetzes Die Berner Gasversorgung ist zu einem grossen Teil von ausländischen Gaslieferungen abhängig, und diese wiederum von der Gasverfügbarkeit im europäischen Versorgungsnetz . Aus lokaler Produktion stammt das Biogas aus der Abwasserreinigungsanlage der Stadt Bern. Dieses wird insbesondere dazu benötigt, Gasheizungslösungen nach Kantonalem Energiegesetz zu ermöglichen (Standardlösung 12).
Trotz der hohen Aussenabhängigkeit war die Gasversorgung in den beiden Berichtsjahren mit Ausnahme kleiner Netzstörungen zu 100% gewährleistet.
6.2.4 Wasser
Auch beim Trinkwasser sorgt ewb für die lokale Verteilung an die Endkundinnen und Kunden, die Bereitstellung des Wassers erfolgt durch den Wasserverbund Region Bern (siehe WVRB ). Energie Wasser Bern ist am WVRB sub stanziell beteiligt und stellt zwei Mitglieder des Ver waltungsrates.
Das Trinkwasser kommt in hervorragender Qualität aus zwei ergiebigen Grundwasservorkommen im Aaretal und Emmental (siehe Integrierter Umeltschutz, Wasser/Abwassr) . Dank dieser komfortablen Quellen war die Wasserversorgung in den beiden Berichtsjahren mit Ausnahme kleiner Netzstörungen zu 100% gewährleistet .
Umwelt
6.3 Beitrag zur Energiewende der Stadt Bern
Die Stadt Bern hat eine neue Energie - und Klimastrategie mit Zielhorizont 2035 sowie ein Klimareglement aus dem Jahr 2022, das ein Netto-Null-Ziel bis 2045 definiert. Aus den Vorgaben ergibt sich auf dem Gebiet der Stadt Bern ein langfristiger A bsenkpfad für Treibhausgase gemäss folgender Grafik, der auch für Energie Wasser Bern als verbindlich e Vorgabe gilt.

Treibhausgas -Absenkpfad (rote Linie) der Stadt Bern gemäss Klimareglement. Farbige Säulen der Jahre 2019 bis 2023 sind Ist-Werte.
Die Vorgaben der Stadt werden über die Eignerstrategie , die 2026 erneuert wir d, auf die Zielsetzungen von ewb heruntergebrochen. Die Umsetzung, zum Beispiel im Ausbau des Fernwärmenetzes, gehört zu den unternehmerischen Topzielen, die von der Geschäftsleitung definiert werden (siehe Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , Seite 8 und 9).
Energie Wasser Bern leistet wichtige Beiträge zur Umsetzung der städtischen Energie - und Klimaziele:
6.3.1 Wärmeversorgung
Grösste Herausforderung der Energie - und Klimastrategie ist die Umstellung der meist fossil betriebenen Heizungsanlagen auf erneuerbare Energie und Abwärmenutzung. Energie Wasser Bern ermöglicht diese Umstellung mit dem Ausbau des bestehenden Fernwärmenetzes, mit der Prüfung eines neuen Fernwärmenetzes und dem Bau dezentraler Wärmeverbünde. Informationen zu diesem Teil der Energiewende finden sich hier
6.3.2 Stromversorgung
Den grössten Teil der Stromversorgung bestreitet ewb bereits heute mit erneuerbaren Energien (siehe Stromkennzeichnung und Grafik unten). Das Unternehmen investiert aber weiter in den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion, sowohl im lokalen Netz als auch ausserhalb de s eigenen Versorgungsgebietes ( siehe Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , Seite 10
Berner Strommix
Erneuerbare Energien Nicht erneuerbare Energien Abfälle
Entwicklung des Strom -Liefermixes von Energie Wasser Bern. Die Daten 2025 sind ab Juli 202 6 auf der Webseite stromkennzeichnung.ch oder der ewb -Webseite ewb.ch/stromkennzeichnung einsehbar.
6.3.3 Gasversorgung
Energie Wasser Bern hat im Herbst 2024 zum ersten Mal die Sti lllegung de r Gasversorgung angekündigt und ein Jahr später die betroffenen Kunden verbindlich über den Ausstiegszeitpunk t informiert (siehe Berner Weg zur Energiewende ) In gewissen Gebieten der Stadt wird ewb den Gaskundinnen und -kunden eine Wärmelösung anbieten kön nen (Fernwärme, Nahwärme), ausserhalb dieser Gebiete hab en die Hauseigentümer und -eigentümerinnen nun genügend Zeit, zusammen mit der Energieberatung der Stadt Bern eine individuelle Lösung zu finden. Wo Alternativen zur Gasversorgung sehr schwer zu realisieren sind, zum Beispiel in Berns unterer Altstadt, wird die Gasversorgung auch für Komfortwärme aufrechterhalten werden, aber zunehmend mit Biogas bestritten (siehe Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , Seiten 6 und 10).
6.3.4
Energieeffizienz
Energie Wasser Bern führt im eigenen Betrieb Energieeffizienzmassn ahmen durch und unterstützt Kundinnen und Kunden beim Energiesparen. Letzteres stellt den deutlich grösseren Hebel zur Reduktion des Energieverbrauchs und zur Umsetzung der Klimaziele dar. Zuständig für Letzteres ist das Ressort Dezentrale Energielösungen & Beratung. Zur Förderung von erneuerbaren Energien und energieeffizienten Anwendungen bei Endverbrauchern besteht ein Ökofonds, in welchen Energie Wasser Bern jährlich mindestens 10 Prozent der Ausschüttungen an die Stadt Bern einlegt (vgl. Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , S.14/15und 40/41). Aktuelle Förderprogramme: siehe ewb.ch/förderprogramme
Die neuen Energieeffizienz ziele für Energieversorgungsunternehmen nach Stromgesetz („Mantelerlass“) hat ewb bis jetzt mit Massn ahmen in den eigenen Anlagen umgesetzt und die erstmaligen Vorgaben , anwendbar im Jahr 2026, bereits übererfüllt. Der Zielwert von 3.6 GWh wurden dank Effizienzmassnahmen bei der öffentlichen Beleuchtung sowie bei der Beleuchtun gssanierung in der Energiezentrale Forsthaus deutlich übertroffen.
6.3.5 Treibhausgas emissionen von Energie Wasser Bern
Die Angaben zu den CO 2-Emissionen von ewb im Scope 1 finden sich im Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 unter Daten und Fakten Umwelt (Seiten 32 und 33) Die Emissionen sind in den letzten vier Jahren erheblich gesunken , insbesondere weil das GuD in der Energiezentrale Forsthaus nur noch reduziert in Betrieb war. Dieses wird ab Winter 2026/2027 Teil der Winterstromreserve der Schweiz und wird in der Folge nur noch in Strommangellagen betrieben (siehe Medienmitteilung des BFE ) Deshalb werden diese Emissionen auf sehr geringem Niveau bleiben. Vorläufig läuft das GuD aber noch wärm egeführt, mit Teilnahme am Emissio nshandelssystem. Der Energiezentrale Forsthaus oh ne KVA sind 2024 und 2025 jährlich je 7‘711Tonnen Emissionsrechte zugeteilt
6.3.6 Energieverbrauch ausserhalb der Organisation
Der nachgelagerte Energieverbrauch entspricht den von Energie Wasser Bern abgegebenen Energien gemäss folgender Tabelle:
6.4 Integrierter Umweltschutz
Energie Wasser Bern setzt zum Erfüllen des Versorgungsauftrages erhebliche M engen an Energie , Materialien, Chemikalien und Abfällen um, was wiederum zu Emissionen in Luft und Abwasser sowie zu Störfallrisiken führt. Die Vermeidung unnötiger Ressourcenverbräuche, Emissionen und Risiken gehört deshalb zu den wesentlichen Unternehmenspflichten, die ewb im Rahmen eines zertifizierten
Umweltmanagementsystems nach der Norm ISO 14001 wahrnimmt. Dies entspricht auch der Vorgabe von Artikel 6 des städtischen ewb-Reglements Die Verantwortung für das Umweltmanagement ist in der Unternehmensleitung verankert und wird durch ein Team von Beauftragten und Koordinatoren umgesetzt. Normative Grundlage ist der Verhaltenskodex , in dem die oberste Führung ihre Verpflichtung zur Nachhaltigkeit gegen innen und aussen darlegt. Alle wesentlichen Umweltschutzaspekte von ewb sind gesetzlich eng geregelt. Nicht zuletzt deshalb ist eines der Ziele des Umweltmanagements, alle gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, Messungen und Kont rollen durchzuführen sow ie Daten und Informationen gegenüber Behörden transparent offenzulegen. Zu diesem Zweck prüfen die Umweltmanagement -Beauftragten kontinuierlich die neuen gesetzlichen Bestimmungen oder sogar bereits die Vernehmlassungen, identifizieren aktuelle und zukünftige Anforderungen und ziehen die betroffenen Stellen in die Umsetzung der Vorgaben mit ein. Die Verantwortung für die Gesetzeseinhaltung bleibt dabei bei den zuständigen Linienvorgesetzten.
Im Geschäfts - und Nachhaltigkeitsb ericht finden sich einige grundl egende Informationen zum Nachhaltigkeitsverständnis von ewb (Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , Seiten 6 und 7). Im Folgenden liefern wir Detailangaben zu den wesentlichen Themen der ökologischen N achhaltigkeit bei ewb.
6.4.1 Energie verbrauch, Energieeffizienz im Betrieb von ewb
Das Thema Energie ist Teil des Umweltmanagementsystems nach der Norm ISO 14001. Eine gute Übersicht über die «Energ iewelt» von ewb findet sich im Energieflussdiagramm, welches die relevanten Energieflüsse nach Energieträgern visualisiert (siehe Kapitel 3, Energiefl ussdiagramm ). Wichtig im Bereich Energie ist di e Kantonale Zielvereinbarung mit dem Amt für Umwelt und Energie, die seit 2016 aktiv ist und im Jahr 2026 ausläuft. Von 2016 bis 2025 hat ewb in den Liegenschaften Monbijou und Holligen Effizienzmassnahmen im Umfang von mehr als 12Prozent umgesetzt (siehe Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , Seite 6), was etwas unter den Zielwerten ist. Grund dafür ist, dass ewb aufgrund des Neubauprojekts in Holligen nicht mehr alle Massnahmen der Zielvereinbarung umgesetzt hat
Energieverbrauch innerhalb der Organisation
Umweltkennzahlen
Die folgende n Massnahmen wurden 202 4 und 2025 im eigenen Betrieb im Bereich Mobilität und Gebäude umgesetzt:
- Gebäude: Weitere Umstellung von Beleuchtungen auf LED -Leuchten, Sanierung Kühlung im Serverraum Holligen.
- Mobilität: Beschaffung einer weiteren Tranche von Elektrofahrzeugen als Ersatz von Fahrzeugen mit fossilem Antrieb. Unterdessen sind mehr a ls 60% der Fahrzeugflotte mit Elektro -, Hybrid - oder Biogasantrieb ausgestattet.

Entwicklung von Energieverbrauch und CO 2-Ausstos der Betriebsfl otte von ewb
6.4.2 Materialien
Die bedeutendsten Materialmengen setzt ewb bei Instandhaltung und Ausbau der Versorgungsinfrastruktur sowie beim Betrieb der Energiezentrale Forsthaus ein (Abluft - und Abwasserreinigung). Bei Letzteren handelt es sich um gesundheits - und umweltgefährdende Chemikalien, die eine besondere Sorgfaltspflicht erfordern. In diesem Sinne werden auch die Verbrauchsmengen erhoben: Angaben zu verwendeten Materialien in der Energiezentrale Forsthaus:
Die Materialien für die Netzinfrastruktur bestehen im Wesentlichen aus Metallen und Kunststoffen und haben investiven Charakter. Deren Arten und Mengen werden intern detailliert erfasst und für die Erstellung der Treibhausgasbilanz Scope 3 (3.1. Eingekaufte Güter) verwendet.
Unter besonderer Beobachtung stehen die Materialien, die einer speziellen gesetzlichen Regelung unterstehen:
• Asbest: Bei Sanierung und Rückbau alter Gebäude und Anlagen (alt heisst: vor 1990 erstellt) muss mit dem Vorkommen von Asbest gerechnet werden. Entweder wird das Material durch externe Spezialisten entfernt (schwach gebundener Asbest), oder es wird durch i nterne Mitarbeitende mit entsprechender Instruktion entfernt, wenn die Gefahren gering sind (gebundener Asbest). Letzteres beispielsweise ist routinemässig bei Zählerwechseln relevant.
• In Klima- und Kälteanlagen sowie in elek trotechnischen Anlagen können ozonschichtabbauende und/oder in der Luft stabile Stoffe vorkommen. Beide werden bei ewb gemäss Vorgaben der Chemikalien-Risikoreduktions -Verordnung gehandhabt. Allfällige SF 6-Verluste werden an den VSE gemeldet.
• PCB: Es ist nicht ausgeschlossen, dass in alten Anlagen PCB -haltige Beschichtungen vorkommen. Die werden bei Sanierungsarbeiten im Zusammenhang mit der Projektvorbereitung abgeklärt.
In den Berichtsjahren 2024 und 2025 gab es bei ewb keine Unfälle oder Vorfälle mit Chemikalien.
6.4.3 Wasser/Abwasser
Im Zusammenhang mit dem Wasser -Abwasser -Kreislauf hat ewb mehrere relevante Rollen/Tätigkeiten: a) Versorgung der Stadt Bern mit Trinkwasser, b) Verbrauch von Trink- und Brauchwasser im eigenen Betrieb, c) Be trieb einer industriellen Abwasserreinigungsanlage , d) Ableitung von verschmutztem und unverschmutztem Abwasser in die kommunale Kläran lage oder direkt in die Aare.
a) Trinkwasserversorgung
Energie Wasser Bern stellt die Trinkwasserversorgung der Stadt Bern zusammen mit dem WVRB (Wasserverbund Region Bern) sicher. Der WVRB fördert das Wasser aus dem Grundwasser und transportiert es in die Reservoire Gurten, Könizberg und Mannenberg. Ab den Reservoiren übernimmt ewb das Wasser und verteilt es an die industriellen, gewerblichen und privaten Endverbraucher in der Stadt Bern. Dank umsichtiger Schutzzonenplanung durch den WVRB hat das Berner Trinkwasser bereits a ls Grundwasser eine hervorragende Qualität. Energie Wasser Bern führt zusammen mit dem Amt für Umweltschutz die Kontrollen des Trinkwassers durch und publiziert die Resultate auf der ewb-Homepage ( Beste Wasserqualität in Bern ).
b) Verbra uch von Trink - und Brauchwasser im Betrieb von ewb Energie Wasser Bern nutzt Trink- und Brauch wasser für allgemeine häusliche Zwecke (Toiletten, Lavabos, Duschen, Verpflegung) , für den Betrieb einer Grundwasser -Wärmepumpe sowie für die Abluftreinigungsanlage in der Energiezen trale Forsthaus. Die Verbrauchsmengen sind im Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , Seiten 32 und 33 ausgewiesen. Für den grössten Teil des Brauchwassers wird Grundwasser genutzt . Energie Wasser Bern hat je eine Konzession für die Wärmepumpe am Standort Ausserholligen und die Grundwass ernutzung in der Energiezentrale Forsthaus.
c) Industrielle Abwasserreinigungsanlage
In der Energiezentrale Forsthaus be treibt ewb eine industrielle Abwasserreinig ungsanlage , in der das Abwasser aus der nassen Abluftreinigung der KVA von Schadstoffen befreit wird. In der Regel kann das gereinigte Abwasser direkt in die Aare abgeleitet werden, bei Überschreitung der Anforderungen wird das Abwasser zur kommunalen Kläran lage zur Vorbehandlung umgeleitet, bevor es in den Vorfluter gelangt. Das industrielle Abwasser ist unter laufender Kontrolle des betriebsinternen Prozessleitsystems und wird periodisch durch das Amt für Umweltschutz umfassend überprüft. Grundlagen der Einleitanforderungen sind die Einleitbewilligung aus der Be triebsbewilligung sowie Anhang 3.2 der Gewässerschutzverordnung.
d) Ableitung von Abwasser aus dem Betrieb von ewb
Das häusliche Abwasser aus dem ewb -Betrieb wird in die kommunale Kläranlage abgeleitet . Als „Standardabwasser“ untersteht es keiner bestimmten Kontrolle. Das in Ausserholligen für die Wärmepumpe genutzte Grundwasser wird am Ort der Nutzung zurück in d en Boden versickert, unter Einhaltung der Temperaturwerte gemäss Konzession. Das für die Energiezentrale Forsthaus genutzte Grundwasser wird nicht in den Boden zurückgeführt, es wird teilweise über einen betriebsinternen Kreislauf wiederverwendet, über die Abwasserreinigungsanlage abgeleitet (siehe c) oder in die Atmosphäre verdampft.

Schematische Visualisierung der Wasser - und Abwasserströme von ewb
6.4.4 Biodiversität
Die meisten Gebäu de und Anlagen von ewb befinden sich i m urbanen Raum . Deshalb gibt es kaum Auswirkungen auf die Biodiversität und in der Folg e keine Ziele und Massnahmen. Trotzdem unternimmt ewb Anstrengungen zur Unterstützung der Biodiversität im Rahmen der Möglichkeiten bei Projekten und im laufenden Betrieb. Einige Beispiele:
• Bei Neubau des Unterwerks Engehalde wurden bauliche Vorrichtungen zur Ansiedlung von Mauerseglern angebracht .
• Fischtreppe Stauwehr Engehalde : Projektierung startet
• Fischtreppe Matteschwelle: Auf- und Abstieg umgesetzt
• An der Konzessionsstrecke des Wasserkraftwerks Felsenau entfernt ewb jährlich die invasiven Neophyten , um Schäden an den Aareuferpassagen zu verhindern.
• Renaturierungsmassnahmen des Fonds für erneuerbare Energien und des Ökofonds : siehe Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 Seite 15
Energie Wasser Bern betreibt keine Gebäude und Anlagen in Biodiversitäts -Schutzgebieten.
6.4.5
Abluftemissionen (nicht CO 2)
Die Emission von Schadstoffe n in die Luft i st vor allem beim Betrieb der Energiezentrale Forsthaus relevant. Diese wandelt als hocheffizientes Gesamtsystem Kehricht, regionales Holz und Erdgas zu Strom, Dampf und Fernwärme um. Eine aufwändige , mehrstufige Abluftreinigung sanlage reduziert die Schadstoffemissionen auf ein Minimum bzw. die in der Luftreinhalteverordnung und der Betriebsbewilligung definierten Grenzwerte.
Die Abluftemissionen werden kontinuierlich durch das Prozessleitsystem überwacht und alle drei Jahre durch eine externe Messfirma überprüft.
Im Jahr 2025 wurden in der Energiezentrale Forsthaus die folgenden Schadstofffrachten in Tonnen ausgestossen:
Anlagenteil
Andere Anlagen von ewb wie die Contracting - und Nahwärmeanlagen (Feuerungsanlagen und Blockheizkraftwerke) stossen ebenfalls Schadstoffe in die Luft aus, diese sind im Verhältnis zur EZF aber sehr gering. Si e unterstehen den periodischen Feuerungskontrollen, die du rch das Amt für Umweltschutz als Vollzugsbehörde veranlasst werden.
2024 und 202 5 gab es keine Verluste/Emissionen von FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) . Dies sind synthetische Gase, die als Kältemittel, Treibgase oder Treibstoffe genutzt w erden
6.4.6 Kreislaufwirtsc haft und Abfälle
Im Hinblick auf die Kreislauf - und Abfallwirtschaft sind bei ewb mehrere Aspekte wesentlich : a) Kehrichtve rbrennungsanlage ; b) Betriebliche Abfälle aus den Liegenschaften ; c) Abfälle aus der Instandhaltung und der Erweiterung der Versorgungsinfrastruktur; d) Baustellenabfälle
Für das Abfallmanagement hat ewb ein dokumentiertes Abfallkonzept und Abfalllisten mit Zuordnungen der Abfälle zu gesetzlichen Kategorien gemäss VEVA .
a) Kehrichtver brennungsanlage (KVA)
Die KVA ist einerseits ein zentraler Akteur der Kreislauf- und Abfallwirtschaft der ganzen Region Bern, sie hat andererseits aber auch eine sehr grosse Bedeutung für die Energieversorgung der Stadt .
Die Kehrichtabwärme ist das Rückgrat der Berner Fernwärmeversorgung und hat eine ausgezeichnete Ökobilanz (siehe Ökobilanzdaten auf der ewb -Homepage ). Aus den Verbrennungsrückständen wird Eisenschrott aussortiert und dem Recycling zugeführt, andere Metalle werden durch externe Spezialisten aus der Schlacke und den Hydroxidschlämmen zurückgewonnen. Die Daten zu den in der KVA thermisch verwerteten Siedlungsabfälle n und der daraus gewonnenen Energie finden sich im Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 auf den Seiten 31und 32.
Die folgenden Reststoffe blieben 2025 in der KVA nach der thermischen Verwertung der Abfälle und der Abluft - und Abwasserreinigung zurück:
b) Betrieblich A bfälle aus den Liege nschaften
Bei den Abfällen aus dem Liegenschaftsbetrieb 2025 handelt es sich um ungefährliche Materialien, die - mit Ausnahme der Siedlungsabfälle - ins Recycling und die stoffliche Verwertung gehen :
Abfälle Liegenschaften , in Tonnen oder m 3
Kaffeekapseln (stoffliche Verwertung/Recycling)
(stoffliche Verwertung)
Küchenabfälle (stoffliche und energetische Verwertung)
c) Abfälle aus der Instandhaltung/Erweiterung der Versorgungsinfrastruktur
Auch die Abfälle aus der Instandhaltung der Versorgungsinfra struktur gehen zu einem grossen Teil in die stoffliche Verwertung. Eine kleine Fraktion betrifft Sonderabfälle gemäss VeVA und eine dritte Fraktion
Abfälle zur Entsorgung (Ve rbrennung, Deponie ) Die Daten werden nicht jährlich im Detail ausgewertet, im Folgenden sind die Abfallmengen 2024 aufgeführt:
Abfälle Infrastruktur in t
Eisenschrott (Recycling) 113.6
Kupfer (Recycling):
Aluminium (Recycling):
Kabel (Recycling): 17.8
Transformatoren (Recycling/Verwertung): 42.7
Elektroschrott, FL -Röhren, Zähler (Recycling/Verwertung): 78.4
Sonderabfälle (z.B. Altöl, Batterien): 11.1
Abfälle zur Entsorgung (Verbrennung, Deponie): 45.7
d) Baustellenabfälle
Baustellenabfälle im engeren Sinne sind Strassenaufbruch, Altasp halt, Abbruchmaterial oder Aushubmaterial und dergleichen. Diese werden direkt von der Baustelle wegeführt und projektspezifisch gehandhabt. Über Art und Menge führt ewb keine zentrale Erfassung.
Soziale s
6.5 Aktives
Stakeholdermanagement
Folgende Stakeholdergruppen (Anspruchsgruppen) sind für Energie Wasser Bern besonders wichtig, weil sie entweder von den Geschäftsaktivitäten von Energie Wasser Bern betroffen sind oder einen signifikanten Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben: Kundinn en und Kunden, Mitarbeitende, Eignerin (Stadt Bern), Politik (Fraktionen und im Stadtparlament vertretene politische Parteien), städtische, kantonale und nationale Behörden, Anwohnerinnen und Anwohner bei Baustellen, Medien, Bevölkerung der Stadt Bern, Personalvertretung und Gewerkschaften, Umweltgremien und -verbände, Zuliefer - und PartnerUnternehmen.
Wir pflegen einen regelmässigen und offenen Dialog mit unseren Anspruchsgruppen. Das Stakeholdermanagement auf politischer Ebene erfolgt durch Public Affairs , auf kommunikativer Seite durch die Unternehmenskommunikation Folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Anspruchsgruppen die Art und Häufigkeit der Interaktionen und benennt die Anliegen:
Anspruchsgruppen Anliegen
Mitarbeitende Arbeitssicherheit
Information und Transparenz
Anwendung Arbeitsrechts und GAV, faire Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance
Weiterbildung
Feedback
Kundinnen und Kunden (Private, KMU und Grosskunden), Anwohner und Bevölkerung
Interaktion
Instruktionen, Schulungen, Übungen, interne und externe Audits, Zertifizierungen
Management- und Mitarbeitendenanlässe, Bereichs - und Teamsitzungen, Informationsveranstaltungen, Intranet, Mitarbeitendenmagazin «DiALOG», Newsletter, Strategieroadshow, Mitarbeitenden -App für Kurzinformationen
Regelmässige Verhandlungen im Rahmen der Paritätischen Kommission (PariKo)
Häufigkeit
Mehrmals jährlich
Fortlaufend
Mind. zweimal jährlich Personalvertretung Zwölfmal jährlich
Weiterbildungen, Seminare, interne Kurse und Schulungen Mehrmals jährlich
Mitarbeitendengespräche
Zweimal jährlich Mitarbeitendenzufriedenheitsmessung Alle drei Jahre Compliance Informationsveranstaltungen und Schulungen Jährlich
Versorgungssicherheit Energielieferung
Fortlaufend Service/Dienstleistungen Bau und Betrieb von Energieversorgungsanalgen von Kunden, Energie -, Mobilitäts- und Telekomdienstleistungen
Fortlaufend Energieeffizienz -Förderprogramme Mehrmals jährlich Beratung Persönliche Betreuung und individuelle Beratung durch Key Account Manager und Kundenberater
Fortlaufend Informationen und Auskünfte
Kundencenter, Beschwerdemanagement, DiREKT Magazin für Bern, Rechnungsbeilagen, ewb.ch, info@ewb.ch, Social Media, Kundenveranstaltungen, Baustelleninformation, Kampagnen, amtliche Mitteilungen
Energiedialog Besucherzentrum ewb «Erlebnis Energie». Sensibilisierung für Energiethemen und Nachhaltigkeit auf spielerische Art.
Transparenz Information Medienarbeit
Engagement für Umwelt, Gemeinwesen, Kultur und Sport
Fortlaufend
Fortlaufend
Fortlaufend Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht Jährlich
Sponsoring, Ökofonds
Fortlaufend
Eigentümerin und Vertreter der Politik (Gemeindeund Stadtrat)
Transparenz und Kontrolle
Information
Eigentümerin und Vertreter der Politik (Gemeindeund Stadtrat)
Stellungnahmen und Auskünfte
Behörden Information
Auskünfte
Regelmässiger Austausch mit Exekutive (Gemeinderat) und dem Parlament (Stadtrat, Fraktionen, Parteispitzen), Stellungnahmen bzw. Vernehmlassungen, Kennzahlensystem für den Gemeinderat
Regelmässige Verhandlungen im Rahmen der Paritätischen Kommission (PariKo)
Mehrmals jährlich
Mehrmals jährlich
Gemeinsame Kommunikation mit Stadt Mehrmals jährlich
Informations- und Besichtigungsveranstaltungen Mehrmals jährlich Stadtratsanlass Jährlich
Parlamentarische Vorstösse Wiederkehrend Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht Jährlich
Ausführlicher Nachhaltigkeitsbericht Alle zwei Jahre Erarbeitung und Überprüfung der Eignerstrategie Alle vier Jahre
Informations- und Wissensaustausch Fortlaufend
Beantwortung von Anfragen Fortlaufend
Stellungnahmen Teilnahme an Vernehmlassungen Fortlaufend
Zulieferer Information über Beschaffungen
Transparenz
Gewerkschaften Anwendung Arbeits rechts und GAV, faire Arbeitsbedin gungen und Work-Life-Balance
NGO Information
Öffentliche Ausschreibungen, Beschaffungsunterlagen Fortlaufend
Lieferantengespräche, Internetauftritt, Verhaltenskodex, Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht, Ausführlicher Nachhaltigkeitsbericht
Fortlaufend
Regelmässige Verhandlungen im Rahmen der Paritätischen Kommis sion Mind. zweimal jährlich
Austausch mit Personalvertretung und GL Zweimal jährlich Einladung der Sozialpartner zu Mitarbeitendenanlässen Jährlich
Medienmitteilungen, ewb.ch, Social Media Fortlaufend Stellungnahmen und Auskünfte
Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht Jährlich
Ausführlicher Nachhaltigkeitsbericht Alle zwei Jahre Gesprächsangebot Bei Bedarf
Medienmitteilungen, ewb.ch, Social Media Fortlaufend
Medien Information
Auskünfte
Transparenz und Kontrolle
Medienkonferenzen/-gespräche Mehrmals jährlich
Medienanfragen Fortlaufend
Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht Jährlich
Ausführlicher Nachhaltigkeitsbericht
Alle zwei Jahre
Proaktive Kommunikation mit lokalen Gemeinschaften
Energie Wasser Bern pflegt den direkten Austausch mit den von der Stadt Bern eingesetzten anerkannten Quartierorganisationen im Sinne von Art. 88 des Reglements über die politischen Rechte der Stadt Bern vom 16. Mai 2004 (SSSB 141.1). Dies vor allem zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses im Zusammenhang mit den Bauaktivitäten von Energie Wasser Bern in den Quartieren.
Das Unternehmen versucht bei seinen Aktivitäten, insbesondere bei Emissionen von Baustellen, die Beeinträchtigungen für die Betroffenen möglichst gering zu halten und Anwohner und Anwohnerinnen mittels Baustellenkommunikation rechtzeitig proaktiv zu inform ieren. Kommt es trotzdem zu Beschwerden oder Beanstandungen durch die Betroffenen, ist Energie Wasser Bern bestrebt, möglichst schnell und unkompliziert Hand zu bieten. Vor allem bei grösseren und längeren Baustellen, die zwangsläufig Einschränkungen und d emzufolge auch Beschwerden nach sich ziehen, bindet das Unternehmen die Betroffenen von Anfang an mit ein. Dies erfolgt beispielsweise mittels Infoschreiben oder Anwohneranlässen.
Politische Einflussnahme
Parteispenden
Politische Einflussnahme betrifft ewb ausschliesslich zur Sicherstellung der Rahmenbedingungen, die die Umsetzung des Leistungsauftrages ermöglichen . Dabei setzt sich ewb in Fach - und Branchenverbänden ein
Energie Wasser Bern lädt die Mitglieder des Stadtparlaments rund einmal jährlich zu einem informellen Austausch mit der Unternehmensleitung ein, verbunden mit Informationen über die aktuellen unternehmerischen Herausforderungen. Periodisch treffen sich die Unternehmensführung zudem zu informellen Gesprächen mit den Spit zen der Fraktionen des Berner Stadtparlaments. Die Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien erhalten dabei Gelegenheit, sich mit der Unternehmensleitung abseits des formellen Parlamentsbetriebs über alle relevanten Themen zum Unternehmen sowie zur Energiepolitik auszutauschen. Energie Wasser Bern bemüht sich um ein gutes Einvernehmen mit allen politischen Kräften und pflegt entsprechende Kontakte im Sinne eines proaktiven Public -Affairs- bzw. StakeholdermanagementAnsatzes.
Schliesslich treffen sich der Verwaltungsrat von Energie Wasser Bern und der Gemeinderat der Stadt Bern zweimal jährlich zu Gesprächen. Der Gemeinderat wird bei dieser Gelegenheit – zusätzlich zu den zwei umfassenden Berichten zum Kennzahlensystem – insbesondere über den aktuellen Geschäftsverlauf und das Risikomanagement orientiert.
Politische Spenden
Energie Wasser Bern führt den mit dem Gemeinderat der Stadt Bern vereinbarten Anteil am Gewinn an die Stadt Bern ab und zahlt Aufwandsentschädigungen für Verwaltungsratstätigkeiten an Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bern. Gemäss Verhaltenskodex sind Spenden und Zuwendungen an Politikerinnen und Politiker, politische Parteien, religiöse Institutionen, militärische Organisationen sowie an Einzelpersonen ausgeschlossen.
6.6 S icherheitsmanagement
Arbeitssicherheit , Gesundheitsschutz und Brandschutz sind für ewb als sozialverantwortliche r Arbeitgeber ein Thema mit sehr hoher Priorität. Zusammengefasst als Sicherheitsmanagement sollen so Ereignisse in diesen Bereichen vermieden werden.
Hohe Risiken gibt es besonders für Mitarbeitende, die mit gefährlichen Medien (Strom, Erdgas, Dampf) oder Chemikalien in Berührung kommen, da hier die Gefahr von schwerwiegenden Arbeitsunfällen grösser ist als in anderen Bereichen.
Die Sicherheit der Tätigkeiten in Produktions - und Netzanlagen ist durch gesetzliche Vorgaben eng geregelt. Energie Wasser Bern geht proaktiv mit der Umsetzung von Vorschriften um, damit das Risiko für Arbeitsunfälle oder Brandfälle auf ein Minimum reduziert werden kann.
Zertifiziert es Arbeitsschutzmanagementsystem
Im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (ASGS) betreibt Energie Wasser Bern ein Arbeitsschutzmanagementsystem, welches seit 2013 nach ISO 45001 zertifiziert ist (bis 2019 nach OHSAS 18001). Die Verantwortung für das Arbeits - und Gesundheitsschutzmanagementsysteme ist in der Unternehmensleitung verankert und wird durch ein Team von Beauftragten und Koordinatoren umgesetzt. Normative Grundlage ist der Verhaltenskodex , in dem die oberste Führung ihre Verpflichtung zur Nachhaltigkeit gegen innen und aussen darlegt. Weiter wird die Umsetzung regelmässig überprüft und Verbesserungsmassnahmen wo nötig umgesetzt. Wichtige Bestandteile des Systems sind auch die stufengerechte Instruktion und Sensibilisierung bei allen Mitarbeitenden, die gefährliche Arbeiten ausführen, sowie die regelmässigen Übungen der Notfallabläufe.
Im Bereich Brandschutz wurde ein analoges System nach dem PDCA -Zyklus aufgebaut. Dieses berücksichtigt die gesetzlichen Vorgaben, die Umsetzung im Betrieb sowie die Kontrolle und Verbesserung des Brandschutzes. Für Notfälle besteht eine Notfallorganisation.
Mit der Umsetzung d es Managementsystems erfüllt ewb die gesetzlichen Anforderungen (UVG, VUV) und die Anforderungen der Behörden (EKAS, SUVA, AWI , VKF, GVB ). Weiter wird sichergestellt, dass alle Mitarbeitenden von ewb sowie Personen von Drittfirmen, die für ewb Arbeiten ausführen, sicher arbeiten können.
Fortschritt durch gezielte Massnahmen
Die beiden Managementsysteme hinsichtlich Arbeitssicherheit und Brandschutz werden vom Sicherheitsbeauftragten ASGS und dem Brandschutzbeauftragten zusammen mit den Vorgesetzten i n den Bereichen bzw. mit den definierten Eigentümer n sowie den Nutzern der Gebäude umgesetzt. Die Sicherheitsbeauftragten unterstützen die Verantwortlichen in der Wahrnehmung ihrer Verantwortung. Die Arbeitnehmenden und Anwender werden durch die Beauftragten gezielt mittels Schulungen geschult und sensibilisiert
Sowohl im Bereich der Arbeitssicherheit als auch im Brandschutz werden regelmässig Rundgänge durch die Beauftragten durchgeführt, um die Situation vor Ort zu beurteilen. Die Wirksamkeit des Managementsystems wird des Weiteren durch folgende weitere Organisationen überprüft:
• Die Normkonformität nach ISO 45001 wird durch eine externe Zertifizierungsstelle jährlich überprüft, letztmals im Juni 2025.
• Im Rahmen der Systemkontrolle durch die SUVA am 02. September 2021.
• Von der Fachstelle Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz (AS/GS) des kantonalen Amts für Wirtschaft AWI im Rahmen der Vollzugskontrolle, letztmals im Februar 2016.
• Alle drei Jahre wird der Bereich der Energiezentrale Forsthaus im Rahmen der Branchenlösung nach EKAS 6508 durch den Verband der Betreiber Schweizerischer Abfallverwertungsanlagen (VBSA) auditiert, letztmals am 13. März 2024.
• Für die kantonale Bau - und Betriebsbewilligung für die Gasversorgung führt das Technische Inspektorat des Schweizerischen Vereins des Gasfaches (TISG) alle drei Jahre ein Sicherheitsaudit durch, das letzte am 5. April 2024
• Gemäss den Vorgaben der VKF werden die Brandfallsteuerungen regelmässig mit einem Integraltest überprüft. Im Jahr 2025 wurden zwei bestehende Anlagen und zwei neu erstellte Anlagen überprüft.
Die Anzahl der Berufsunfälle hat sich in den letzten 5-6 Jahren von durchschnittlich 25 -30 Fällen auf 15-20 Fälle pro Jahr (inkl. Bagatellunfälle) verringert. Dies infolge der systematischen Betreuung und Weiterentwicklung des gesamten Managementsystems.
6.7 Attraktiver Arbeitgeber
Energie Wasser Bern (ewb) beschäftigt r und 770 Mitarbeitende (siehe Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 S.34) die täglich zur sicheren Versorgung der Stadt und Region Bern mit Strom, Wärme und Wasser beitragen. Als sozialverantwortlicher Arbeitgeber bietet ewb anerkennenswerte Anstellungsbedingungen mit Fokus auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Work -Life-Balance sowie Gesundheit und Si cherheit am Arbeitsplatz (vgl. Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 S.7, 12 und 13).
Zu den zentralen Massnahmen zählen flexible Arbeitsmodelle (Teilzeitquote rund 30 %, Jahresarbeitszeit, mobiles Arbeiten) sowie umfassende Sozialleistungen insbesondere für die Betreuung von Angehörigen. Mitarbeitende haben Anspruch auf bis zu 15 bezahlte Arbeitstage pro Jahr zur Betreuung naher Angeh öriger und eigener Kinder. Ein grosses Engagement leistet ewb für die Arbeitssicherheit, die Gesundheitsvorsorge sowie für attraktive Aus - und Weiterbildungsm öglichkeiten.
Das systematische Vorgehen f ür gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen wurde 2025 mit dem Label «Friendly Work Space» erfolgreich rezertifiziert (vgl. Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 S.7)
Attraktivität als Arbeitgeber
Die Anstellungsbedingungen und personalpolitischen Massnahmen sind transparent auf der Karriereseite von ewb dargestellt. Die Mitarbeitenden erhalten herausragende Sozialleistungen insbesondere in der zweiten Säule sowie – bei Erfüllung definierter Voraussetzungen – eine erfolgsabhängige Vergütung.
Angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels entwickelt ewb die Arbeitgeberattraktivität gezielt weiter. Dazu gehören Benchmark Analysen der Anstellungsbedingungen, Massnahmen im Employer Branding sowie die Förderung von Entwicklungs - und Laufbahnperspektiven (neue Entwicklungslandschaft) für bestehende Mitarbeitende. Der interne Austausch wird durch gemeinsame Anlässe und digitale Kollaboration sformen unterstützt.
Wie alle zwei bis drei Jahre, wurde auch im Jahr 2025 eine Mitarbeitendenzufriedenheitsumfrage (MiZuMe) durchgeführt. Die Ergebnisse werden analysiert und Massnahmen zur Verbesserung abgeleitet.
Zur allgemeinen Verbesserung der Zusammenarbeit und des gezielten Prozessmanagements wurden Führungsschulungen und Führungsinstrumente wie Aufgaben -, Kompetenz - und Verantwortlichkeitsmodelle gezielt erarbeitet. Gleichzeitig wurde die interne Kommunikation ausgebaut, um Entscheidungen nachvollziehbar und zeitnah zu vermitteln. Die im Strategieprozess definierten Unternehmenswerte bilden die Grundlage für eine einheitliche Unternehmenskultur.
Führung
Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie. Ein systematischer Führungsentwicklungsprozess sowie interne Schulungsangebote (u. a. zu Mitarbeitenden Gesprächen, Gesundheitsmanagement und Führungsausbildungen) st ärken die F ührungsqualit ät und fördern ein einheitliches F ührungsverst ändnis.
6.7.1 Diversität und Chancengleichheit
Ewb setzt sich gemäss Art. 7 ewb-Reglements konsequent für die Gleichstellung von Frauen und M ännern ein. Seit 2021 wird das Thema Diversity Management durch eine eigene Fachstelle gest ärkt. Der ganzheitliche Ansatz umfasst die Dimensionen Geschlecht, Beeintr ächtigungen, Herkunft und Generationen. Ziel ist es, die gesellschaftliche Vielfalt m öglichst auch in der Belegschaft abzubilden.
Sensibilisierungs - und Kommunikationsmassnahmen wie Kampagnen, Workshops, Videos mit Mitarbeitenden sowie Netzwerktreffen fördern das gegenseitige Verständnis und eine inklusive Unternehmenskultur.
Die Entwicklung des Frauenanteils sowie der Anteil von Frauen in Führungspositionen werden regelmässig durch die Geschäftsleitung überprüft. Das Lohnsystem basiert auf Funktion, Erfahrung und Leistung und wird jährlich auf Diskriminierungsfreiheit geprüft. Zudem wird jährlich eine Logib Analyse durchgeführt, um dies statistisch zu überprüfen.
Vielfalt der Belegschaft
Der Frauenanteil lag 2025 bei 22,6 % über alle Hierarchiestufen hinweg; in F ührungspositionen betrug er 22,3%. Eine Übersicht der Zusammensetzung im Verwaltungsrat siehe Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 S.18/19 Familienfreundliche Arbeitsbedingungen und eine gezielte Ansprache weiblicher Fach - und F ührungskräfte bleiben zentrale Instrumente.
Im Berichtsjahr fanden zudem zwei Führungskräftehalbtage statt . Dabei wurde das Thema «Grenzen wahren, Grenzen setzen» intensiv diskutiert. Die Führungskräfte wurden damit für die Bedeutung von Grenzen im Arbeitsalltag sensibilisiert . (vgl. Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 S.12/13 )
Lohngerechtigkeit
Ewb ist seit 2014 mit dem Zertifikat «Excellence in Fair Compensation» ausgezeichnet. Die letzte erfolgreiche Rezertifizierung erfolgte 2022 und bestätigt die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern (gemäss Kapitel 6.7.1). Prüfung gemäss den Anforderungen nach Art. 13d des Gleichstellungsgesetzes (GIG) und Art. 7 der Verordnung über die Überprüfung der Lohngleichheitsanalyse (VUL).
Soziales Engagement
Energie Wasser Bern berücksichtigt die Genossenschaft Band und das Blinden - und Behindertenzentrum Bern für die Vergabe von Aufträgen. Ausserdem bietet ewb Praktikumsmöglichkeiten für Bewohner der Stiftung Schulungs - und Wohnheime Rossfeld an. Sportliche Ausnahmetalente können bei ewb eine Sportlerlehre mit besonderen Trainingszeiten absolvieren.
6.7.2 Aufbau und Bindung der Fachkräfte
Die Qualifikation und kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden sind zentrale Voraussetzungen für den langfristigen Unternehmenserfolg. Fachliche Aus - und Weiterbildungen werden geplant und gemäss Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstützt. Zusätzlich fördert ewb die Kompetenzentwicklung «on the job», beispielsweise durch Projektarbeit.
Das Ressort Human Resources verantwortet das übergreifende Personalentwicklungskonzept. Ergänzend zu Fachschulungen werden interne Trainings u. a. zu Cybersecurity, Verhaltenskodex und Compliance angeboten (vgl. Kapitel 6.9). Strukturierte Mitarbeitenden-Gespräche unterst ützen Leistungsbeurteilung, Zielerreichung und persönliche Entwicklung.
6.7.3 Weiterbildung
Ewb fördert lebenslanges Lernen durch interne und externe Angebote und begegnet dem demografischen Wandel mit systematischer Nachfolge und Personalplanung sowie zusätzlichen Ausbildungsplätzen. Jährlich finden mindestens zwei strukturierte Mitarbeitenden Gespräche für alle Mitarbeitenden statt; ergänzende Schulungen für Führungskräfte sichern die Qualität der Leistungsbeurteilung.
Die durchschnittliche Weiterbildungszeit betrug 14,2 Stunden pro Jahr f ür Mitarbeitende (bezogen auf Vollzeitäquivalente).
Ergänzend zu den klassischen Weiterbildungsformaten setz t ewb auch auf den systematischen Wissenstransfer und die individuelle Begleitung von Mitarbeitenden. Vor diesem Hintergrund wurde im Berichtsjahr erneut das Mentoring -Programm durchgeführt. Dieses bringt erfahrene Mitarbeitende mit jenen zusammen, die sich beis pielsweise in einer neuen oder herausfordernden Phase ihrer beruflichen Entwicklung befinden. (vgl. Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , S.12/13 )
6.7.4 Tarifverträge
88,4 Prozent der Belegschaft sind nach Gesamtarbeitsvertrag (GAV) angestellt. Mit Ausnahme der unten aufgeführten Kategorien sind alle Mitarbeitenden von Energie Wasser Bern dem GAV unterstellt.
Der GAV ist nicht anwendbar auf:
a. die Mitglieder der Geschäftsleitung sowie Angehörige des höheren Managements;
b. befristet angestellte Mitarbeitende bis insgesamt sechs Monate Anstellungsdauer;
c. Praktikantinnen oder Praktikanten; Lernende
d. Mitarbeitende, die für nicht planbare Einsätze auf Grund eines individuellen Rah menvertrags von Energie Wasser Bern aufgeboten werden und den einzelnen Einsatz ablehnen können (Gelegenheitsarbeit).
Governance
6.8 Compliance und Geschäftsethik
In der übergeordneten Leitlinie Compliance hat der Verwaltungsrat als Ziel die Sicherstellung einer wirksamen Compliance festgelegt, welche der Grösse und Risikoexposition von Energie Wasser Bern entspricht. Sie soll eine Unternehmenskultur schaffen und be wahren, welche neben der Einhaltung der gesetzlichen und internen Vorgaben auch ethischen und moralischen Grundwerten Rechnung trägt. Dazu tragen insbesondere die Compliance -Funktionen Compliance Officer und eine Compliance Fachstelle bei.
Verhaltenskodex :
Zentrales Instrument für die Compliance -Kultur ist der Verhaltenskodex , welcher verbindliche Verhaltensregeln für die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung sowie sämtlicher Mitarbeitenden von ewb enthält. Darin enthalten ist das Bekenntnis und die Verpflichtung zu Gesetzestreue und Integrität, insbesondere die Einhaltung der geltenden Gesetze sowie der internen Erlasse.
Sämtlichen Mitarbeitenden wird beim Eintritt in das Unternehmen durch die Compliance Fachstelle im Rahmen einer Einführungsveranstaltung Compliance sowie eines E -Learnings der Verhaltenskodex vermittelt. Damit und durch weitere Schulungen, die zu spezifisc hen Themen (z. B. Datenschutz) und risikoorientiert stattfinden, werden die Mitarbeitenden für die Fragestellungen sensibilisiert. Die Führungskräfte sorgen im Rahmen ihrer Führungsverantwortung dafür, dass die internen Vorgaben von den Mitarbeitenden in ihrer täglichen Arbeit eingehalten werden.
Die Einhaltung von Compliance wird durch diverse weitere Massnahmen in den Bereichen Prävention, Früherkennung, Reaktion und Kommunikation unterstützt, welche laufend überprüft werden.
Meldesystem
Zentral dabei ist das Compliance -Meldesystem: Tatsächliche, drohende oder vermutete Verstösse gegen gesetzliche Vorgaben, den Verhaltenskodex oder interne Erlasse können der Compliance Fachstelle von ewb oder der Ombudsstelle der Stadt Bern gemeldet werden. Für Meldungen an die Compliance Fachstelle wurde im Berichtszeitraum neu eine externe Plattform ( https://ewb.integrityline.io/) eingeführt und etabliert, welche für interne wie externe Personen eine vertrauliche und wunschweise anonyme Übermittlung und Kommunikation gewährleistet. Der Compliance Officer geht Hinweisen auf Regelverstössen nach, klärt diese ab und erstattet mindestens einmal jährlich Bericht an den Verwaltungsrat (ordentliche Berichterstattung). Bei ausserordentlichen Vorkommnissen, welche ein erhebliches Risiko für ewb darstellen könnten, informiert der Compliance Officer den Verwaltungsrat umgehend.
Bekämpfung von Korruption und wettbewerbswidrigem Verhalten
Energie Wasser Bern kauft jährlich in beträchtlichem Umfang Waren und Dienstleistungen ein. Das mit dem Einkauf verbundene potenzielle Korruptionsrisiko wird durch eine Vielzahl von Massnahmen (z. B. im Rahmen von Rekrutierungs -, Beschaffungs -, Freigabe - und Controllingprozessen), klarer Reglementierung sowie Schulungen adressiert.
Energie Wasser Bern bekennt sich im Verhaltenskodex zu einer integren und ehrlichen Geschäftsführung und zum Prinzip des fairen und lauteren Wettbewerbs. Korruptes oder wettbewerbswidriges Geschäftsverhalten werden nicht toleriert. Zur Sicherstellung eines gesetzeskonformen Verhaltens hat das Unternehmen verbindliche Weisungen erlassen: Eine Weisung mit entsprechenden Prozessen regelt generell den Einkauf und die Zuständigkeiten bei ewb unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben des öffentlichen Beschaffungsrechts. Weiter wurden im Berichtszeitraum die Weisungen zur informatorischen Entflechtung überarbeitet sowie eine neue Weisung zum Kartellrecht erlassen, unter Schulung der davo n betroffenen Mitarbeitenden zu beiden Themen. Schliesslich ist auch die Annahme und Gewährung von Geschenken und Einladunge n klar in einer Weisung geregelt. Diese wurde ebenfalls im Bereichszeitraum aktualisiert und verbietet die Annahme und Gewährung verschiedener Zuwendungen oder unterstellt solche
einer Bewilligungspflicht. Eine entsprechende Schulung fand im Rahmen eines E -Learnings statt. Zudem ist Thema Korruption auch Gegenstand der Compliance Einführungsveranstaltung und wird mit dem im Berichtszeitraum eingeführten Lieferantenkodex auch den Lieferanten gegenüber klar adressiert ( vgl. Kapitel 6.10.Nachhaltige Beschaffung ).
Für den Berichtszeitraum liegen keine Hinweise oder Meldungen zu Fällen von Korruption vor. Es fand keine spezifische Prüfung von Geschäftseinheiten auf Korruptionsrisiken hin statt. Rechtsverfahren aufgrund von wettbewerbswidrigem Verhalten oder Verstössen gegen das Kartell - und Monopolrecht während dem Berichtszeitraum sind keine bekannt.
Einen Überblick der Reglemente und Verordnungen kann der ewb-Homepage Rechtlichen Grundlagen entnommen werden.
Nichtdiskriminierung
Energie Wasser Bern setzt sich entsprechend den reglementarischen Vorgaben von Art. 7 ewb-Reglements für die Gleichstellung von Frau und Mann in allen Unternehmensbereichen ein. Weiter geben der Gesamtarbeitsvertrag (GAV), die gesetzlichen Bestimmungen sowie auch der Verhaltenskodex verbindliche Vorgaben im Hinblick auf den Diskriminierungsschutz. Energie Wasser Bern steht für ein respektvolles Miteinander ein und räumt dem Schutz der persönlichen Integrität eine zentrale Rolle ein. Der Umgang miteinander basiert auf Respekt, Anstand und Fairness. Es wird keine Form von sexueller Belästigung, Mobbing, Gewalt, Bedrohung oder Diskriminierung toleriert.
Zum Schutz der persönlichen Integrität stehen Merkblätter und weitere Informationen zur Verfügung, über die Mitarbeitende beim Eintritt informiert und sensibilisiert werden. Führungskräfte werden in Workshops für ihre Fürsorgepflicht geschult, Mitarbeitend e durch eine Videokampagne für einen achtsamen, respektvollen und grenzwahrenden Umgang sensibilisiert.
Generell können Mitarbeitende, welche sich unangemessen behandelt fühlen, mit ihren Anliegen an Human Resources, die Personalvertretung oder die Compliance Fachstelle gelangen. Als zusätzliche Anlaufstelle stehen den Mitarbeitenden ausserdem die Ombuds - sowie die Personalberatungsstelle der Stadt Bern zur Verfügung.
Für den Berichtszeitraum liegen keine Hinweise oder Meldungen zu Fällen von Diskriminierung im Unternehmen vor.
Marketing und Kennzeichnung
Die Vorgehensweise zur Produktkennzeichnung wird bei ewb in einem ganzheitlichen ProduktlebenszyklusAnsatz betrachtet und beginnt bereits bei der Produktion und den Produktionsvorgaben. Die Hauptprodukte wie Strom, Gas oder Fernwärme erhalten gezielte Vor gaben, damit sie eine Erneuerbarkeit und einen CO 2Fussabdruck haben, die in Einklang mit den Vorgaben von Energiestrategie 2050 des Bundes und des Energierichtplans der Stadt Bern sind.
Dank des ganzheitlichen Produktlebenszyklus -Ansatz es wird sichergestellt, dass die ökonomischen und ökologischen Produktmerkmale den Anforderungen der Kunden wie auch den anspruchsvollen Anforderungen aus energie - und umweltpolitischen Initiativen entsprechen.
Das Bundesamt für Energie (BFE) führt alle zwei Jahre eine Vergleichsstudie von Energieversorgungsunternehmen in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien durch. ewb konnte sich stetig verbessern und bestätigte die Top -Resultate der Studie 2021/22 in der aktuellen Vergleichsstudie 2023/2024 , welche im Januar 2025 publiziert wurde. In den Bereichen Strom und Gas belegte ewb erneut zweimal den ersten Platz, im Bereich Wärme den vierten Rang sowie als Querverbundunternehmen den 1. Rang. ( vgl. Web-Beitrag oder Medienmitteilung 01.2025 )
ewb veröffentlicht gegenüber Kundinnen und Kunden sowie gegenüber Behörden jährlich die Energieträger und die Herkunft des Stroms im Liefermix ( ewb.ch/stromkennzeichnung ; stromkennzeichnung.ch ). Den Kundinnen und Kunden wird die Deklaration auch in einer jährlich erscheinenden Rechnungsbeilage kommuniziert.
Die Deklaration der Fernwärme, sprich die Zusammensetzung des Brennstoffmix und die ökologischen Merkmale, wird in Form von Ökobilanz -Factsheets publiziert ( ewb.ch/oekobilanzdaten ).
Die Informationen über die Zusammensetzung des Gases sind auf der ewb -Homepage publiziert (ewb.ch/erdgas -und-biogas ). Der Anteil Erneuerbarkeit in den Produkte Gas von ewb wurde in der Vergangen schrittweise erhöht und beträgt im Standardprodukt 50% ab dem 01.01.2026. Damit hat ewb schweizweit einen der höchsten Anteile an erneuerbarem Gas im Standardprodukt
Laborwerte zur Wasserqualität werden laufend im Internet unter ewb.ch/wasserqualitaet aufgeführt . Die chemischen und biologischen Wasserproben werden in Zusammenarbeit mit dem Labor der Stadt Bern durchgeführt.
Für den Berichtszeitraum liegen keine Hinweise auf Verstösse gegen Kennzeichnungspflichten vor.
Beurteilung der Auswirkungen verschiedener Produkt - und Dienstleistungskategorien auf die Gesundheit und Sicherheit
Strom- und Gasversorgung, Trinkwasserversorgung und der Betrieb der Energiezentrale Forsthaus mit dem Fernwärmenetz unterstehen einem umfangreichen und anspruchsvollen gesetzlichen Regelwerk. Energie Wasser Bern bekennt sich im Verhaltenskodex dazu, alle gesetzlichen und anderen Verpflichtungen einzuhalten. Die Umsetzung dieser Verpflichtung wird durch ein zertifiziertes Managementsystem (vgl. Kapitel 4) und diverse Sicherheitskonze pte sichergestellt, die alle Prozesse und Produkte von ewb umfassen, sowie Drittfirmen / -personen in die Pflicht nehmen, die im Auftrag von ewb tätig sind.
Neben dem sorgfältigen Betrieb führt ewb in den Strom - und Gasversorgungsanlagen laufend Kontrollen durch, beispielsweise in Bezug auf die Entdeckung von Gaslecks oder von Schadstellen an Stromleitungen. Ausserdem führt ewb die Aufsicht über die privat dur chgeführten Kontrollen von Elektro - und Gasinstallationen, die sich im Eigentum der Kundinnen und Kunden befinden.
Das Trinkwasser, das in gemeinsamer Verantwortung mit dem WVRB an die Kundinnen und Kunden in der Stadt Bern abgegeben wird, wird täglich durch das Labor der Stadt Bern kontrolliert, die Daten werden laufend publiziert ( siehe 6.4.3).
Viele sicherheitsrelevante Tätigkeiten und Dienstleistungen von ewb sind unter Kontrolle und Überwachung von Behörden, namentlich die Arbeitssicherheit und der Gesundheitsschutz (SUVA, beco), die Stromversorgung (ESTI), die Gasversorgung (TISG), die Umweltaspekte (AWA, AUE , AFU ).
Im Berichtsjahr wurden der Compliance Stelle keine Vorfälle bekannt, in denen Vorschriften und freiwillige Verhaltensregeln in Bezug auf die Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen auf Gesundheit und Sicherheit nicht eingehalten wurden.
Weitere Angaben bezüglich Sorgfaltspflicht und -Prüfung, können Kapitel 7.4, GRI 2-23 entnommen werden.
6.9 Organisatorische Resilienz
Im Sinne der Versorgungssicherheit ist für Energie Wasser Bern als Energie - & Infrastrukturdienstleistungsunternehmen eine Widerstandsfähigkeit zur Sicherstellung der Dienstleistungen essenziell. Wie im Kapitel 6.2. zur Versorgungssicherheit erwähnt, gilt für Energie Wasser Bern als oberste Priorität die zuverlässige Versorgung der Stadt Bern mit Energie und Wasser sowie die thermische Verwertung des Kehrichts sicherzustellen ewb bereitet sich daher gezielt auf sich verändernde Beding ungen und plötzliche Störungen vor. Es gilt dabei diese möglichst vorhersagen zu können , korrekt darauf zu reagieren , sich anzupassen und kontinuierlich den Gegebenheiten entsprechend erfolgreich handlungsfähig zu blei ben. Nebst der Versorgungssicherheit gilt dies auch für die Bereiche rund um die Informationssicherheit sowie den Datenschutz.
Business Continuity Management (BCM)
Für die ganze Stadt Bern ist es essentiell, dass die Versorgungsleistungen von Energie Wasser Bern unterbruchlos funktionieren (vgl. Kapitel 6.2 Versorgungssicherheit) . Das Unternehmen betreibt deshalb einen erheblichen Aufwand, um Störungen und Notsituationen zu vermeiden und bei Ereignissen rasch reagieren zu können. Die Vermeidung von Störungen und Ausfällen ist Teil der täglichen Unternehmenskultur, indem Anlagen nach anerkannten Standards betrieben und instandgehalten werden und das Personal entsprechend a usgebildet und gesch ult ist.
Die Gesamtheit der Massnahmen bei Störungen, Ausfällen und anderen unerwünschten Ereignissen sind Gegenstand des Business Continuity Managements von ewb. Bei Störungen, sprich bei begrenzten kleineren Ausfällen von Versorgungsleistungen, tritt eine Piketto rganisation in Aktion, die eine rasche Schadensbehebung durchführt. Bei grösseren Ereignissen, die als Notfälle gehandhabt werden, wird zusätzliches Personal aufgeboten und eine Notfallkoordination sowie die Kommunikation mit betroffenen Anspruchsgruppen s ichergestellt.
Bei Grossereignissen, welche das gesamte Unternehmen in seinen Werten und Zielen bedrohen (z.B. grosser Ausfall vitaler Versorgungsleistungen über eine längere Zeit), tritt eine Krisenorganisation in Aktion, welche das Ereignis nach den Prinzipien der Kris enstabsarbeit bewältigen. Energie Wasser Bern hat in den Berichtsjahren 2024 und 2025 grosse Anstrengungen unternommen, um die Krisenorganisation und die Vorgehensweisen bei Krisen weiterzuentwickeln und zu testen. Die Weiterentwicklungsschritte wurden jeweils mit Schulungen und einer Krisenstabsübung abgeschlossen.
Informationssicherheit
Energie Wasser Bern legt grossen Wert auf die sichere und zuverlässige Versorgung sowie den verantwortungsvollen Umgang mit Informationen. Die organisatorische Resilienz im Bereich der Informationssicherheit sorgt dafür, dass Geschäftsprozesse stabil bleiben und Risiken systemati sch gesteuert werden. Ziel ist es, Vorfälle frühzeitig zu erkennen, zu verhindern und im Ernstfall schnell zu reagieren.
Informationssicherheit ist langfristig verankert und wird auf allen Ebenen unterstützt. Rollen und Verantwortlichkeiten sind klar definiert, und Mitarbeitende werden regelmässig geschult und sensibilisiert, damit Sicherheitsregeln im Alltag umgesetzt werde n.
Das Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) ist nach ISO/IEC 27001 :2022 zertifiziert und bildet einen strukturierten Rahmen für die Steuerung und kontinuierliche Verbesserung der Informationssicherheit. Zudem berücksichtigt Energie Wasser Bern die aktuellen Standards auf Bundesebene ( IKT-Minimalstandard), um ein einheitliches und nachvollziehbares Sicherheitsniveau für IT - und OT-Systeme sicherzustellen.
Zur Stärkung der Resilienz werden regelmässig Risikoanalysen, Überprüfungen von Sicherheitskontrollen sowie Tests von Notfall - und Wiederanlaufverfahren durchgeführt. Auch Partner, Dienstleister und Lieferanten werden – wo sinnvoll – in Sicherheitsprozesse eingebunden, um gemeinsame Anforderungen entlang der Wertschöpfungskette umzusetzen.
Mit dem ISMS erfüllt Energie Wasser Bern relevante gesetzliche, regulatorische und vertragliche Anforderungen. Gleichzeitig wird dadurch sichergestellt, dass alle Mitarbeitenden sowie externe Partner und Dienstleister angemessen in die Informationssicherheit eingebunden sind und so zur sicheren und resilienten Informationsverarbeitung beitragen.
Datenschutz
Der Schutz der Daten von Kundinnen und Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitenden wird bei der Bearbeitung gewährleistet und hat hohe Priorität (siehe auch Datenschutzerklärung ).
Energie Wasser Bern hat ein Datenschutzmanagementsystem mit den entsprechenden Prozessen eingeführt, welches die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen sicherstellt. Zuständig ist der Datenschutzverantwortliche zusammen mit der Datenschutzbeau ftragten. Das Datenschutzmanagementsystem hat sich bewährt und wird kontinuierlich weiterentwickelt.
Für den Berichtszeitraum liegen keine begründeten Beschwerden in Bezug auf Verletzung des Schutzes oder den Verlust von Kundendaten vor.
6.10
Nachhaltige Beschaffung
Die nachhaltige Beschaffung ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie von Energie Wasser Bern und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in den Dimensionen Umwelt, Soziales und Governance (ESG).
Der Einkauf fungiert als strategischer Hebel zur Steuerung nachhaltiger Wertschöpfungsketten. Die Beschaffungsstrategie von ewb basiert auf den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Transparenz und Gleichbehandlung gemäss öffentlichem Beschaffungsrecht und i ntegriert systematisch Nachhaltigkeitsaspekte. Diese sind im Lieferantenkodex sowie in den internen Beschaffungsrichtlinien verbindlich verankert.
Die Verantwortung für die nachhaltige Beschaffung liegt organisatorisch im strategischen Einkauf. Die Governance erfolgt in enger Abstimmung mit den Bereichen Nachhaltigkeit, Recht, Compliance und Risikomanagement. Die strategische Steuerung und Zieldefini tion erfolgen auf Ebene der Geschäftsleitung.
Integrierter Nachhaltigkei tsansatz ewb verfolgt einen integrierten Nachhaltigkeitsansatz entlang der Lieferkette, der ökologische, soziale und governancebezogene Kriterien berücksichtigt. Die bedeutet für die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit folgende Bedeutung.
Umwelt ewb berücksichtigt Umweltaspekte systematisch bei der Lieferantenauswahl und bei Beschaffungsentscheidungen. Dazu gehören insbesondere:
• Bevorzugung energieeffizienter, ressourcenschonender und langlebiger Produkte
• Berücksichtigung von Lebenszykluskosten (Total Cost of Ownership)
• Förderung klimafreundlicher Technologien, insbesondere im Bereich Energieund Infrastrukturlösungen
• Reduktion umweltbezogener Risiken entlang der Lieferkette, insbesondere in emissionsintensiven Warengruppen
Soziales ewb verpflichtet ihre Lieferanten zur Einhaltung grundlegender sozialer Standards, insbesondere:
• Achtung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)
• Verbot von Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Diskriminierung
• Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen und fairer Beschäftigungspraktiken
Governance Im Bereich Governance legt ewb besonderen Wert auf:
• Integrität und Korruptionsprävention
• Transparente und nachvollziehbare Vergabeprozesse
• Vertragliche Verankerung von Nachhaltigkeitsanforderungen
• Verbindlichen Supplier Code of Conduct für alle relevanten Lieferanten ewb definiert konkrete Ziele zur Weiterentwicklung der nachhaltigen Beschaffung und überwacht deren Umsetzung anhand ausgewählter Leistungsindikatoren (KPIs). Dazu zählen unter anderem:
• Anteil der Lieferanten, die den Supplier Code of Conduct akzeptiert haben,
• Anteil der Ausschreibungen mit integrierten Nachhaltigkeitskriterien,
• Anzahl durchgeführter ESG -Risikobewertungen bei Lieferanten,
Die Kennzahlen werden regelmässig überprüft und dienen der internen Steuerung sowie für externe Zwecke.
Lieferantenmanagement und Due Diligence ewb setzt auf ein strukturiertes Lieferantenmanagement, das Nachhaltigkeitsaspekte über den gesamten Beschaffungsprozess hinweg integriert. Nachhaltigkeitskriterien sind Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen sowie der Vertragsbedingungen und werden bere its in der Angebotsbewertung berücksichtigt. Zentrale Elemente des nachhaltigen Lieferantenmanagements sind:
• Verpflichtung der Lieferanten auf den Supplier Code of Conduct,
• Integration von Umwelt - und Sozialkriterien in Ausschreibungen,
• risikobasierte Bewertung von Lieferanten nach Warengruppe, Herkunftsregion und Kritikalität, unter anderem mittels EcoVadis,
• Berücksichtigung von ESG -Risiken bei strategischen Beschaffungsentscheidungen.
Für besonders relevante oder risikobehaftete Lieferanten nutzt ewb die EcoVadis -Plattform als zentrales Instrument zur Nachhaltigkeitsbewertung. Ergänzend werden bei Bedarf vertiefte Due -Diligence -Prüfungen durchgeführt. Diese umfassen Selbstauskünfte, Dok umentenanalysen sowie weitergehende Risikoanalysen. Ziel ist es, potenzielle negative ökologische oder soziale Auswirkungen frühzeitig zu identifizieren und geeignete Massnahmen abzuleiten.
Alle hinsichtlich Einkaufssumme oder Risikoexposition wesentlichen Lieferanten durchlaufen den Check entsprechend der beschriebenen internen Leitlinien. Dies gilt insbesondere auch für die neuen Lieferanten. Die Checks und das Monitoring bestehender Liefer anten zu Nachhaltigkeitskriterien haben im Geschäftsjahr 2025 in keinem Fall zur Auflösung eines Liefervertrages geführt.
Risiken, Herausforderungen und kontinuierliche Verbesserung
Die Umsetzung nachhaltiger Beschaffung ist mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Dazu gehören insbesondere begrenzte Transparenz in internationalen Lieferketten, unterschiedliche ESGReifegrade der Lieferanten sowie Zielkonflikte zwischen Wirtscha ftlichkeit und Nachhaltigkeitsanforderungen.
ewb begegnet diesen Herausforderungen mit folgenden Massnahmen:
• kontinuierliche Weiterentwicklung der Beschaffungsstrategie im Einklang mit regulatorischen Anforderungen,
• Schulung der Mitarbeitenden im Einkauf zu Nachhaltigkeit und ESG -Themen,
• Ausbau von Bewertungsinstrumenten und ESG -Kriterien,
ewb versteht nachhaltige Beschaffung als langfristigen Entwicklungsprozess und als strategischen Beitrag zur Stärkung der Resilienz der Lieferkette, zur Reduktion von Risiken und zur aktiven Mitgestaltung einer nachhaltigen Energie - und Versorgungswirtscha ft.
7 Allgemeine Angaben (gemäss GRI -Standard)
Alle, gemäss dem GRI -Standard gefordert Angaben, welche in diesem Bericht bisher nicht genannten wurden, werde in diesem Kapitel 7 abgehandelt . Informationen, welche bereits in öffentlich zugänglichen Quellen erläutert sind, werden direkt aus dem GRI -Index (Kapitel 8) referenziert und hier nicht noch einmal aufgeführt .
7.1 Die Organisation und ihre Berichterstattungspraktiken
GRI 2 -1 Organisationsprofil
Name der Organisation: Energie Wasser Bern
Aktivitäten, Marken, Produkte und Dienstleistungen: siehe Kapitel 3 «Überblick Geschäftstätigkeit»
Ort des Hauptsitzes: Bern
Anzahl der Länder, in denen die Organisation tätig ist: In der Schweiz sowie – im Rahmen von Kooperationen – in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich und Norwegen.
GRI 2 -2 Entitäten, die in der Nachhaltigkeitsberichterstattung der Organisation berücksichtigt werden
Der Bericht bezieht sich auf das Stammhaus Energie Wasser Bern, siehe Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , Corporate Governance, ab Seite 16
Tochtergesellschaften, Beteiligungen und Joint Ventures sind nicht Teil der Berichterstattung.
Im Berichtsjahr gab es keine Fusionen und Übernahmen. Änderungen der Berechnungsmethoden, Basisjahre oder Perioden sind beim jeweiligen Indikator vermerkt.
GRI 2 -3 Berichtszeitraum, Berichtshäufigkeit und Kontaktstelle
Energie Wasser Bern veröffentlicht jährlich einen Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht und alle zwei Jahre einen ergänzenden Nachhaltigkeitsbericht nach den GRI -Standards.
Der Berichtszeitraum der nicht -finanziellen Berichterstattung fällt mit dem Berichtszeitraum der finanziellen Berichterstattung zusammen (1. Januar bis 31. Dezember). In ausgewählten Fällen und Themen wird über zwei Kalenderjahre berichtet.
Anlaufstellen für Anfragen zur nicht -finanziellen Berichterstattung sind:
Philipp Oberli , Leiter Nachhaltigkeitsmanagement
Tel. 031 32136 90 , E-Mail:philipp.oberli@ewb.ch
Sabine Krähenbühl, Leiterin Kommunikation
Tel. 031 321 36 41, E -Mail:sabine.kraehenbuehl@ewb.ch
Adresse: Energie Wasser Bern, Monbijoustrasse 11, Postfach, 3001 Bern
GRI 2 -4 Richtigstellung oder Neudarstellung von Informationen
Es wurden keine im letzten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichten Informationen oder Daten korrigiert oder neu dargestellt.
GRI 2 -5 Externe Prüfung
Eine externe Prüfung der gesamten, umfassenden Nachhaltigkeitsberichterstattung dieses Berichtes liegt nicht vor.
7.2 Tätigkeiten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
GRI 2 -6 Aktivitäten, Wertschöpfungskette und andere Geschäftsbeziehungen Angaben zu Aktivitäten, Wertschöpfungskette und anderen Geschäftsbeziehungen können dem Kapitel 3 dieses Berichts sowie dem Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 entnommen werden.
GRI 2 -8 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die keine Angestellten sind
Im Jahr 202 5 beschäftigte ewb 221Mitarbeitende, die keine eigenen Angestellten sind, deren Arbeit jedoch unter Kontrolle/Anweisung des Unternehmens erfolgt. Die meisten Verträge waren Personalleihverträge, wovon 172 externe Fachspezialisten, 31Regiemitarbeitende und 18temporäre Mitarbeitende waren. Hauptsächlich wurden diese Fachkräfte für Aufgaben in Netzbau, -projektierung und -planung, bei der IT oder beim HR sowie für projektleitende Arbeiten eingesetzt.
Veränderungen bei Mitarbeitenden, die keine Angestellten sind 2025 2024 2023 2022
Anzahl
Die Gründe im Jahr 2025 für die steigende Anzahl der Mitarbeitenden die keine Angestellten sind divers. Folgende zwei Aspekte spielen unter anderem eine Rolle: Der allgemeine Fachkräftemangel bewirkt , dass nicht alle internen Stelle besetzt werden konnten sowie die unterschiedlichen Grossprojekte im Netzbau.
7.3 Unternehmensführung
Das höchste Kontrollorgan von ewb ist der Verwaltungsrat. Informationen zur Führungsstruktur und der Zusammensetzung des Verwaltungsrats sind im Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , Corporate Governance, S. 16-21zu entnehmen.
GRI 2 -13 Delegation der Verantwortung für das Management der Auswirkungen
Der Verwaltungsrat verabschiedet wesentliche Leitlinien zur Nachhaltigkeit und delegiert die entsprechenden Aufgaben an die Geschäftsleitung. Für die einzelnen Managementsystemthemen Qualität, Umwelt, Energie, Arbeits - und Informationssicherheit sowie Business Continuity Management (BCM) ist je ein Geschäftsleitungsmitglied zuständig («Verantwortliche»). Die operative Umsetzung der einzelnen Fachthemen erfolgt durch die entsprechenden Fachstellen («Beauftragte»).
Die Rapportierung an den Verwaltungsrat erfolgt mittels Quartalsberichterstattung, themenspezifischen Spezialreportings sowie dem VR -Kennzahlencockpit.
GRI 2 -14 Rolle des höchsten Kontrollorgans bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung
Die Vorgabe zur Geschäfts - und Nachhaltigkeitsberichterstattung erfolgt durch die Stadt Bern über die Eignerstrategie für deren Umsetzung der Verwaltungsrat verantwortlich ist und die entsprechenden Aufgaben an die Geschäftsleitung delegiert. Die Freigabe des jährlichen Geschäfts - und Nachhaltigkeitsberichts erfolgt zuerst durch den Verwaltungsrat und abschliessend durch den Gemeinderat der Stadt Bern. Alle zwei Jahre veröffentlicht ewb zusätzlich einen ergänzenden Nachhaltigkeitsbericht (vorliegendes Dokument). Dieser wird durch den Leiter Unternehmensentwicklung freigegeben.
GRI 2 -21 Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Siehe Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , Corporate Governance, S. 21, Daten, S. 34
Verhältnis der Jahresvergütungen 2025 2024 2023 2022
Höchste Jahresvergütung eines Mitglieds der Geschäftsleitung 1) 300’811 282’593 281’250 260’137 Median Mitarbeitendenvergütung 1) 2) 103’622 102’254 99’164 95’608
Verhältnis Höchste Jahresvergütung eines Mitglieds der Geschäftsleitung/Mitarbeitenden -Vergütung
1)Ohne Spesenentschädigungen, Sozialzulagen sowie allfällige durch Drittgesellschaften an Mitglieder der Geschäftsleitung bis z u dem vom Verwaltungsrat festgelegten Höchstbetrag ausgerichteten Honorare.
2) basierend auf 100% -Anstellung (ohne CEO Lohn)
7.4 Strategie, Richtlinien und Praktiken
GRI 2 -22 Anwendungserklärung zur Strategie für nachhaltige Entwicklung
Siehe Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , Rückblick und Ausblick, Vorwort Verwaltungsratspräsident und CEO, ab S.2 sowie diesen Bericht, Kapitel 2 bis 5.
GRI 2 -23 Verpflichtungserklärung zu Grundsätzen und Handlungsweisen
Die übergeordnete Basis der Geschäftstätigkeit bilden das ewb -Reglement ( ewb.ch/reglement ) und die Eignerstrategie der Stadt Bern. Ausführungen dazu erfolgten i m Kapitel 2 bis 4.
2022 wurde die Verbindlichkeit des Klimareglements in die Eignerstrategie aufgenommen (siehe ewb.ch/energie -und-klimastrategie ). Energie Wasser Bern ist in der Folge verpflichtet, den CO 2Absenkpfad nach Klimareglement in den eigenen Geschäftstätigkeiten umzusetzen. Ausführungen dazu erfolgten im Kapitel 6.3. Absatz T reibhausgasemissionen von ewb.
Als unternehmensinterne Basis hat Energie Wasser Bern eine Vision, Werte und einen Verhaltenskodex . Der Verhaltenskodex von Energie Wasser Bern wurde 2023 überarbeitet und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Ausführungen dazu erfolgten im Kapitel 6.8.
In Bezug auf die Lieferanten und Dienstleister von ewb sind die Erwartung im Verhaltenskodex sowie im Lieferantenkodex festgehalten. Ausführungen dazu erfolgten im Kapitel 6.8. und 6.10.
Sorgfalts pflicht, Sorg faltsprüfung und Menschenrechte Als öffentlich -rechtliches Unternehmen ist sich ewb seiner besonderen Verantwortung in Bezug auf die ökologische und soziale Nachhaltigkeit bewusst. Die entsprechende Sorgfaltspflicht erstreckt sich nicht nur auf den unternehmerischen Alltag an den Betrieb sstätten von ewb, sondern zu einem gewissen Grad auch auf die vorgelagerten Wertschöpfungsstufen in der Lieferkette. Gemäss den Regelungen des Obligationenrechts umfasst die Sorgfalts - und Transparenzpflicht die Klimabelange, die Mineralien und Metalle aus Konfliktgebieten und die Kinderarbeit. In den folgenden Absätzen legen wir im Sinne einer freiwilligen Berichterstattung Rechenschaft über diese drei Themen ab.
Die Transparenz bei Rohstoffunternehmen gemäss Obligationenrecht ist a priori nicht relevant, da ewb nicht direkt am Rohstoffhandel beteiligt ist.
Berichterstattung zu Klimabelangen
Die Berichterstattungspflicht über Klimabelange gilt für ewb nicht, da das Unternehmen keine Gesellschaft des öffentlichen Interesses bzw. keine Publikumsgesellschaft ist. Trotzdem hat Energie Wasser Bern eine sehr starke Relevanz bezüglich Treibhausgasemi ssionen, insbesondere im Hinblick auf die Klimaziele der Stadt Bern. Deshalb legt ewb die CO 2-Emissionen aus den eigenen Geschäfts - und Betriebstätigkeiten seit vielen Jahren im Geschäftsbericht offen. Die Emissionsdaten der Geschäftsjahre 202 4 und 2025 finden sich im Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , S.26-33 Bisher hat ewb im Geschäftsbericht nur die direkten Emissionen gemäss Scope 1 der TreibhausgasBilanzierungsregeln offengelegt (siehe GHG-Protocol ). Ausserdem hat ewb die Scope 1 -3-Emissionen der Fernwärme aus der Energiezentrale Forsthaus auf der ewb-Homepage publiziert (siehe ewb.ch/oekobilanzdaten ). Aktuell und in Zusammenhang mit dem Klimaschutzgesetz laufen nun Vorbereitungen zur Erstellung einer vollständigen unternehmerischen Treibhausgasbilanz über alle Scopes gemäss GHG-Protocol (vgl. Kapitel 6.3. Absatz Treibhausgasemissionen von ewb )
Mineralien und Metalle aus Konfliktgebieten
In den durch Energie Wasser Bern beschafften und verwendeten Anlagen und Geräten der Versorgungs - und Betriebsinfrastruktur dürften sehr wohl Metalle und Mineralien enthalten sein, die unter Beobachtung stehen (Wolfram, Tantal, Zinn und Gold sowie deren Erze, Konzentrate und Nebenprodukte) . Aber ewb führt weder entsprechende Metalle und Mineralien in Form von Rohstoffen ein , noch bearbeitet es solche in der Schweiz. Das Unternehmen untersteht in diesem Bereich deshalb keinen spezifischen Sorgfalts - und Berichterstattungspflichten. Über die in Anlagen und Geräten enthaltenen Komponenten fehlen bis heute
detaillierte Angaben zu den Inhaltsstoffen und deren Herkunft, damit gibt es auch keine Handhabe, hier steuernd einzugreifen oder Bericht zu erstatten. Allerdings ist ewb am Aufbau eines Instrumentariums zur Einbindung der ganzen Lieferkette in die Nachhal tigkeitsverpflichtung des Unternehmens, damit wird es zukünftig möglich sein, soziale und ökologische Standards in den Beschaffungsprozess zu implementieren. Weitere Definitionen und Ausführungen siehe Kapitel 6.10.
Kinderarbeit
Energie Wasser Bern und die lokalen Lieferanten sind nicht an Kinderarbeit beteiligt oder damit konfrontiert. Wie bei den Mineralien und Metallen ist es aber schwierig, Risiken für Kinderarbeit in der ganzen Lieferkette von Waren und Dienstleitungen zu erk ennen und zu steuern.
Eine beschaffte Warengruppe mit möglichen Risiken für Kinderarbeit in der Lieferkette sind beispielsweise Textilien. Energie Wasser Bern beschafft Arbeits - und Schutzbekleidung für Tätigkeiten in Werkstätten, auf Baustellen oder für gefährliche Arbeiten mi t Strom, Gas und Fernwärme. Es ist nicht auszuschliessen, dass Herkunft und/oder Verarbeitung der Produkte in Ländern mit Kinderarbeitsrisiken liegt. In solchen Fällen werden die nötigen Prüfungen und Bewertungen im Rahmen der nachhaltigen Beschaffung durc hgeführt (ausführlich dazu siehe Kapitel 6.10).
GRI 2 -24 Einbeziehung politischer Verpflichtungen
Der Leistungsauftrag von ewb ist im Reglement Energie Wasser Bern vom 15. März 2001 ( ewb.ch/reglement , ewr; SSSB 741.1) detailliert beschrieben (Art. 8) und auf der Website einsehbar ( ewb.ch/energie -undklimastrategie ). Im Jahr 2020 wurden das ewb -Reglement letztmals revidiert und an die heutigen Standards für eine zeitgemässe Public Corporate Governance (Steuerung und Aufsicht über öffentliche Unternehmen) angepasst. Während die operative und strategische Führung dem Unternehmen selbst obliegt, ist der Gemeinderat (Exekutive) für die Kontrolle der Unternehmensführung und der Stadtrat (Parlament) für die Oberaufsicht zuständig. Anlässlich dieser ewr -Revision wurden auch der Prozess sowie die Zuständigkeiten für die Erarbeitung und Überprüfung der Eignerstrategie reglementarisch verankert. Demnach legt der Gemeinderat unter Beachtung des reglementarischen Leistungsauftrags und nach Anhörung der zuständigen stadträtlichen Kommission jeweils für acht Jahre fest, welche strategischen Ziele die Stadt Bern als Eignerin von ewb erreichen will. Die Eignerstrategie wird dem Stadtrat zur Kenntnis gebracht und mindestens alle vier Jahre überprüft. Die Eignerstrategie wurde 2025 überarbeitet und soll 2026 verabschiedet werden .
Im Rahmen ihrer Energie - und Klimaziele hat die Stadt Bern auch eine Energie - und Klimastrategie, welche die Umsetzungsmassnahmen definiert. Die Energie - und Klimastrategie mit Zeithorizont 2035 wurde im Herbst 2024 vom Gemeinderat der Stadt Bern verabschiedet.
GRI 2-25 Verfahren zur Beseitigung negativer Auswirkungen und GRI 2 -26 Verfahren für die Einholung von Ratschlägen und die Meldung von Anliegen
Die Verfahren zur Verhinderung und Behandlung negativer Auswirkungen sind Standards eines jeden Managementsystems. Auch Energie Wasser Bern hat verschiedene Vorgehensweisen etabliert , um bei Abweichungen systematisch die Ursachen zu erfassen, die Auswirkungen zu korrigieren und ein erneutes Eintreten zu verhindern. Neben den Managementsystem -Standards führt ewb ein anonymisiertes Erfassungs portal für Compliance -Meldungen und für die Meldung von Beinahe -Unfällen. Wenn die ewbinternen Kanäle nicht passend erscheinen, steht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch die Ombudsstelle der Stadt Bern als Anlaufstelle zur Verfügung.
Kundinnen und Kunden können sich telefonisch oder per E-Mailan den Kundendi enst von ewb wenden, wenn es um Beschwerden zu den ewb -Dienstleistungen geht. Die Kunden meldungen werden im Bereich Marketing und Verkauf unter Einbezug der betroffenen ewb-internen Fachstellen behandelt. Bei ewbBaustellen stehen Tafeln mit Kontaktdaten, so dass Anfr agen zu Baustellen direkt an die zuständigen Projektverantwortlichen gerichtet werden können.
GRI 2 -27 Einhaltung von Gesetzen und Verordnungen
Eine Übersicht der nach Aussen kommunizierten rechtliche n Grundlagen , können der angegebenen Seite entnommen werden.
Die Informations- und Kontrollinstrumente gegenüber de r Geschäftsleitung sind im Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , Corporate Governance, ab S. 16erläutert
Energie Wasser Bern führt in einer Gesamt -Gesetzesliste ein Inventar der für das Unternehmen relevanten Gesetze und Ausführungsbestimmungen sowie Normen. Die Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement stellt mit regelmässigen Updates sicher, dass Gesetzesänderung en erkannt und die betroffenen Stellen informiert und bei der Umsetzung der Forderungen unterstützt werden. Im jährlichen Management Review wird Rechenschaft über den Stand der Gesetzeseinhaltung abgelegt.
Im Berichtsjahr musste das Unternehmen keine wesentlichen Bussgelder wegen Verstössen gegen Rechtsvorschriften oder wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften bezahlen.
GRI 2 -28 Mitgliedschaft in Verbänden und Interessengruppen
Energie Wasser Bern ist Mitglied in verschiedensten Organisationen sowie Branchen - und Fachverbänden und bringt sein Fachwissen und Praxiserfahrung in den Fachgruppen der folgenden Organisationen ein. Die wichtigsten Organisationen sind:
- Swisspower : Energie Wasser Bern ist Partnerwerk (Aktionär) der Swisspower AG, der strategischen Allianz von 2 0 Schweizer Stadtwerken und regionalen Unternehmen der Versorgungswirtschaft. Mit dem Masterplan Energiezukunft verpflichten sich die Partner zur Gestaltung eines zukunftsfähigen Energiesystems mit gesteigerter Energieeffizienz und dem Ziel einer vollständi g erneuerbaren Energieversorgung ohne CO 2-Emissionen. Die Swisspower AG koordiniert und vertritt die Gruppeninteressen in Politik und Öffentlichkeit und rep räsentiert ihre Aktionäre in den relevanten Branchenverbänden. ewb ist im Verwaltungsrat vertreten.
- Verband Schweizerischer Elektrizitätswerke VSE : Der VSE ist der Dachverband der Schweizer Stromwirtschaft und setzt sich für die Versorgungssicherheit, Klimaneutralität und Energieeffizienz der Schweiz ein. Er vertritt die Interessen der Mitglieder gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und fördert die Fachkräfte mit einem breiten Aus - und Weiterbildungsangebot.
- Verband der Schweizerischen Gasindustrie VSG: Der Verband vertritt national und international die branchen- und energiepolitischen Interessen der Schweizer Gaswirtschaft. Eines der Hauptziele ist, die Gasversorgung bis 2050 zu dekarbonisieren.
- Schweizerischer Verein des Gas - und Wasserfaches SVGW : Der SVGW ist die Wissens -, Fach - und Netzwerkorganisation der Schweizer Gas -, Fernwärme und Wasserversorgungen, und setzt sich für eine einwandfreie und nachhaltige Versorgung mit Gas, Wärme und Trinkwasser und die Aus - und Weiterbildung der Fachkräfte ein .
- Verband der Betreiber Schweizerischer Abfallverwertungsanlagen VBSA: Der Verband setzt sich für eine nachhaltige, umweltgerechte und professionelle Abfallwirtschaft ein.
ewb setzt sich , wo für die Geschäftstätigkeiten sinnvoll , in folgenden weiteren relevanten Organisationen ein. Infrawatt, Smart City Bern, Electrosuisse, European Power Network, Geothermie Schweiz, Klimaplattform der Wirtschaft Bern, öbu, Swisspower Women in Power, Schweizer Lichtgesellschaft, Hydrosuisse , suissetec, suissedigital , Swiss eMobility, VUE, Smart Grid Schweiz , AM Suisse, u.w.
8 GRI -Index

Energie Wasser Bern hat in Übereinstimmung mit den GRI -Standards für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 202 5 berichtet. Für den Content -Index - Essentials Service hat GRI -Services geprüft, ob der GRI -Index in einer Weise dargestellt wurde, die mit den Anforderungen für die Berichterstattung gemäss den GRI -Standards übereinstimmt, und ob die Informationen im GRI -Index klar dargestellt und für die Stakeholder zugänglich sind.
Abkürzungsverzeichnis:
eNB = vorliegender ergänzender Nachhaltigkeitsbericht 2025 von ewb
GB = Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , von ewb
Verwendeter GRI 1: GRI 1: Grundlagen 2021
Anwendbarer GRI -Branchenstandard: keiner
Allgemeine Angaben
GRI-Standard / andere Quelle Angabe
1. Die Organisation und ihre Berichterstattungspraktiken
GRI 2: Allgemeine Angaben 2021
2-1 Organisationsprofil
2-2 Entitäten, die in der Nachhaltigkeitsberichterstattung der Organisation berücksichtigt werden
2-3 Berichtszeitraum, Berichtshäufigkeit und Kontaktstelle
2-4 Richtigstellung oder Neudarstellung von Informationen
2-5 Externe Prüfung
2. Tätigkeiten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
GRI 2: Allgemeine Angaben 2021
3. Unternehmensführung
GRI 2: Allgemeine Angaben 2021
2-6 Aktivitäten, Wertschöpfungskette und andere Geschäftsbeziehungen
2-7 Angestellte
2-8 Mitarbeiter:innen, die keine Angestellten sind
2-9 Führungsstruktur und Zusammensetzung
2-10 Nominierung und Auswahl des höchsten Kontrollorgans
2-11 Vorsitzende:r des höchsten Kontrollorgans
2-12 Rolle des höchsten Kontrollorgans bei der Beaufsichtigung der Bewältigung der Auswirkungen
2-13 Delegation der Verantwortung für das Management der Auswirkungen
2-14 Rolle des höchsten Kontrollorgans bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung
2-15 Interessenkonflikte
2-16 Übermittlung kritischer Anliegen
2-17 Gesammeltes Wissen des höchsten Kontrollorgans
2-18 Bewertung der Leistung des höchsten Kontrollorgans
2-19 Vergütungspolitik
2-20 Verfahren zur Festlegung der Vergütung
2-21 Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Verweis/ Information Auslassung
eNB, S. 36
eNB S. 36
eNB S. 36
eNB S. 36
eNB, S. 3 6
eNB, S. 37
eNB, S.26 -28. und GB 34
eNB, S. 37
GB 18-21
GB 18-21
GB 18-21
GB 18-21
eNB, S.37
eNB, S.37
GB 18-21
eNB, S.29
GB 18-21
GB 18-21
GB 18-21
GB 18-21
eNB, S.37
4. Strategie, Richtlinien und Praktiken
GRI 2: Allgemeine Angaben 2021
2-22 Anwendungserklärung zur Strategie für nachhaltige Entwicklung
2-23 Verpflichtungserklärung zu Grundsätzen und Handlungsweisen
2-24 Einbeziehung politischer Verpflichtungen
2-25 Verfahren zur Beseitigung negativer Auswirkungen
2-26 Verfahren für die Einholung von Ratschlägen und die Meldung von Anliegen
2-27 Einhaltung von Gesetzen und Verordnungen
2-28 Mitgliedschaft in Verbänden und Interessengruppen
5. Einbindung von Stakeholder
GRI 2: Allgemeine Angaben 2021
Wesentliche Themen
2-29 Ansatz für die Einbindung von Stakeholdern
2-30 Tarifverträge
GRI-Standard / andere Quelle Angabe
GRI 3: Wesentliche Themen 2021
3-1 Verfahren zur Bestimmung wesentlicher Themen
3-2 Liste der wesentlichen Themen
Nachhaltiges und stabil finanziertes Unternehmen
GRI 3: Wesentliche Themen 2021
GRI 201: Wirtschaftliche Leistung 2016
GRI 203: Indirekte ökonomische Auswirkungen 2016
Versorgungssicherheit
3-3 Management von wesentlichen Themen
201-1 Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
201-2 Finanzielle Folgen des Klimawandels für die Organisation und andere mit dem Klimawandel verbundene Risiken und Chancen
201-4 Finanzielle Unterstützung durch die öffentliche Hand
203-1 Infrastrukturinvestitionen und geförderte Dienstleistungen
203-2 Erhebliche indirekte ökonomische Auswirkungen
GRI 3: Wesentliche Themen 2021 3-3 Management von wesentlichen Themen
Eigener Indikator Anzahl Stromausfälle je Endverbraucher/Jahr
Durchschnittliche Dauer eines Stromausfalls
Durchschnittliche Verfügbarkeit der Kraftwerke
Beitrag zur Energiewende der Stadt Bern
GRI 3: Wesentliche Themen 2021 3-3 Management von wesentlichen Themen
GRI 302: Energie 2016 302-2 Energieverbrauch außerhalb der Organisation
302-4 Verringerung des Energieverbrauchs
302-5 Senkung des Energiebedarfs für Produkte und Dienstleistungen
GRI 305: Emissionen 2016
305 -1 Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
305 -2 Indirekte energiebedingte THG -Emissionen (Scope 2)
305 -5 Senkung der Treibhausgasemissionen
eNB, S. 38
eNB, S. 38
eNB, S. 39
eNB, S. 39
eNB, S. 39
eNB, S. 40
eNB, S. 40
eNB, S. 22/23
eNB, S. 28
Verweis/ Information Auslassung
eNB, S. 7
eNB, S. 7
eNB, S. 8
eNB, S. 8
eNB, S. 9
eNB, S. 10
eNB, S. 8-10
eNB, S. 8-12
eNB, S. 11
eNB, S. 11
eNB, S. 11
eNB, S. 11
eNB, S. 13-15
eNB, S. 15
eNB, S. 16
eNB, S. 16
eNB, S. 15, 17,20
eNB, S. 15, 20
eNB, S. 15-20
Integrierter Umweltschutz
GRI 3: Wesentliche Themen 2021 3-3 Management von wesentlichen Themen
GRI 302: Energie 2016 302-1 Energieverbrauch innerhalb der Organisation
GRI 301: Materialien 2016
GRI 303: Wasser und Abwasser 2018
301-1 Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen
301-3 Wiederverwertete Produkte und ihre Verpackungsmaterialien
303-1 Wasser als gemeinsam genutzte Ressource
303-2 Umgang mit den Auswirkungen der Wasserrückführung
303-3 Wasserentnahme
303-4 Wasserrückführung
303-5 Wasserverbrauch
GRI 101: Biodiversität 2024 101-2 Management der Auswirkungen auf die Biodive rsität
101-5 Standorte mit Auswirkungen auf die Biodiversität
GRI 305: Emissionen 2016
GRI 306: Abfall 2020
305 -6 Emissionen Ozon abbauender Substanzen
305 -7 Stickstoffoxide (NOx), Schwefeloxide (SOx) und andere signifikante Luftemissionen
306 -1 Anfallender Abfall und erhebliche abfallbezogene Auswirkungen
306 -2 Management erheblicher abfallbezogener Auswirkungen
306 -3 Angefallener Abfall
306 -4 Von Entsorgung umgeleiteter Abfall
Aktives Stakeholder management
GRI 3: Wesentliche Themen 2021 3-3 Management von wesentlichen Themen
GRI 413: Lokale Gemeinschaften 2016 413-2 Geschäftstätigkeiten mit erheblichen oder potenziellen negativen Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften
GRI 415: Politische Einflussnahme 2016 415-1 Parteispenden
Sicherheitsmanagement
GRI 3: Wesentliche Themen 2021 3-3 Management von wesentlichen Themen
GRI 403: Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz 2018
403 -1 Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
403 -2 Gefahrenidentifizierung, Risikobewertung und Untersuchung von Vorfällen
403 -3 Arbeitsmedizinische Dienste
403 -4 Mitarbeiterbeteiligung, Konsultation und Kommunikation zu Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
403 -5 Mitarbeiterschulungen zu Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
403 -6 Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter
403 -7 Vermeidung und Abmilderung von direkt mit Geschäftsbeziehungen verbundenen Auswirkungen auf die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
403 -8 Mitarbeiter, die von einem Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz abgedeckt sind
eNB, S. 16-20
eNB, S. 16
eNB, S. 17, 20/21
eNB, S. 20/21
eNB, S. 18
eNB, S. 18
eNB, S. 18
eNB, S. 18
eNB, S. 18 und GB S. 30
eNB, S. 19 und GB S.15
eNB, S. 19, GB S.15, ewb.ch/förderprogramme
eNB, S. 20
eNB, S. 20
eNB, S. 20/21
eNB, S. 20/21
eNB, S. 20/21
eNB, S. 20/21
eNB, S. 22 und GRI 2 -29
eNB, S. 24
eNB, S. 24
eNB, S. 25
eNB, S. 25/26
eNB, S. 25/26
eNB, S. 25/26
eNB, S. 25/26 und GB S.12/13
eNB, S. 25/26
eNB, S. 25/26 und GB S.12/13
eNB, S. 25/26
eNB, S. 25/26
Attraktiver Arbeitgeber
GRI 3: Wesentliche Themen 2021 3-3 Management von wesentlichen Themen
GRI 401: Beschäftigung 2016
GRI 405: Diversität und Chancengleichheit 2016
GRI 404: Aus - und Weiterbildung 2016
401-1 Neu eingestellte Angestellte und Angestelltenfluktuation
401-2 Betriebliche Leistungen, die nur vollzeitbeschäftigten Angestellten, nicht aber Zeitarbeitnehmern oder teilzeitbeschäftigten Angestellten angeboten werden
405 -1 Diversität in Kontrollorganen und unter Angestellten
eNB, S. 26
eNB, S. 26 -28 und GB S.12/13 und 34
eNB, S. 26 -28 und GB S.12/13 und 34
eNB, S. 26/27 und GB S.12/13 405 -2 Verhältnis des Grundgehalts und der Vergütung von Frauen zum Grundgehalt und zur Vergütung von Männern
404 -1 Durchschnittliche Stundenzahl für Aus - und Weiterbildung pro Jahr und Angestellten
404 -2 Programme zur Verbesserung der Kompetenzen der Angestellten und zur Übergangshilfe
404 -3 Prozentsatz der Angestellten, die eine regelmäßige Beurteilung ihrer Leistung und ihrer beruflichen Entwicklung erhalten
Compliance und Geschäftsethik
GRI 3: Wesentliche Themen 2021 3-3 Management von wesentlichen Themen
GRI 205: Antikorruption 2016
GRI 206: Wettbewerbswidriges Verhalten 2016
GRI 406: Nichtdiskriminierung 2016
GRI 416: Kundengesundheit und -sicherheit 2016
205-1 Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden
205-2 Kommunikation und Schulungen zu Richtlinien und Verfahren zur Korruptionsbekämpfung
205-3 Bestätigte Korruptionsvorfälle und ergriffene Maßnahmen
206 -1 Rechtsverfahren aufgrund von wettbewerbswidrigem Verhalten, Kartell - und Monopolbildung
406 -1 Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen
416-1 Beurteilung der Auswirkungen verschiedener Produkt - und Dienstleistungskategorien auf die Gesundheit und Sicherheit
416-2 Verstöße im Zusammenhang mit den Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen auf die Gesundheit und Sicherheit
GRI 417: Marketing und Kennzeichnung 2016 417-2 Verstöße im Zusammenhang mit Produkt - und Dienstleistungsinformationen und der Kennzeichnung
Organisatorische Resilienz
GRI 3: Wesentliche Themen 2021 3-3 Management von wesentlichen Themen
GRI 418: Schutz der Kundendaten 2016 418-1 Begründete Beschwerden in Bezug auf die Verletzung des Schutzes von Kundendaten und den Verlust von Kundendaten
Nachhaltige Beschaffung
GRI 3: Wesentliche Themen 2021 3-3 Management von wesentlichen Themen
GRI 308: Umweltbewertung der Lieferanten 2016
GRI 414: Soziale Bewertung der Lieferanten 2016
308 -1 Neue Lieferanten, die anhand von Umweltkriterien überprüft wurden
414-1 Neue Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien überprüft wurden
eNB, S. 26/27
eNB, S. 28
eNB, S. 26, 28 und GB S.12/13
eNB, S. 26/28 und GB S.12/13
eNB, S. 29
eNB, S. 29 -31
eNB, S. 29 -31
eNB, S. 29 -31
eNB, S. 29 -31
eNB, S. 29 -31
eNB, S. 31
eNB, S. 31
eNB, S. 30-31
eNB, S. 32
eNB, S. 33
eNB, S. 34
eNB, S. 34/35
eNB, S. 34/35
9 Impressum
Herausgeber
Energie Wasser Bern
Monbijoustrasse 11
Postfach, 3001 Bern
Telefon 031 321 31 11 info@ewb.ch ewb.ch
Redaktion
Philipp Oberli
Texte & f achliche Mitarbeit
Philipp Oberli
Walter Schaad
Christof Scherrer
Peter Seiler
Sabine Krähenbühl
Emma Piller
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David Bruggisser
Sara Kurtovic
Isabelle Leiser
Luca Bürki
Martin Elis
André Häfliger
Caroline Ruprecht
Serge Baechler
Beratung Nachhaltigkeit und Berichterstattung nach den GRI -Standards: Sustainserv, Zürich
Foto Titelseite
Siehe Geschäfts - und Nachhaltigkeitsbericht 2025 , S.42