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DiREKT 1/2026

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DiREKT

Magazin von Energie Wasser Bern

Für heute und morgen

Energie lokal produzieren, speichern und nutzen

Heizen mit Aarewasser

Klimafreundliche Wärme für Berns Nordosten

Hochalpine Photovoltaikanlagen

Alpiner Solarstrom für den Winter

Ratgeber Nachhaltig in den Frühling

Impressum

Herausgeber: Energie Wasser Bern, Monbijoustrasse 11, 3001 Bern

Telefon 031 321 31 11, ewb.ch, info@ewb.ch

Redaktion

Energie Wasser Bern, Unternehmenskommunikation

Redaktionsleitung: Jasmin Dummermuth (dja)

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Wohin fliesst ihre Energie

Emmaus-Brockenhaus in Bümpliz

Autorinnen/Autoren: Maria Anello (anm), Rahel Bösch (bör), Jasmin Dummermuth (dja), Manuel Gnos (gnm), Sabine Krähenbühl (krs), Sprachwerk GmbH (spr), KOMET (kom)

Fotos: Adrian Moser, Stephan Wermuth (Seite 3), Daniel Lambing (Seite 4 (Grafik), Seiten 6, 12–13), Roswitha Strothenke (Seiten 4 und 5), Jorik Fuhrer/Peter Rosatti (Seite 7), APV Sidenplangg AG/ Sedrun Solar (Seiten 8 und 9)

Gestaltung: KOMET Werbeagentur AG, Bern

Druck: Stämpfli AG, Bern

Auflage: 90’000, Erscheinungsweise: 3-mal pro Jahr

Leserschaft: Kundinnen und Kunden von Energie Wasser Bern

Gut beraten in die Energiezukunft!

Energie ist eine der wichtigsten Ressourcen der Gegenwart. Wir nutzen sie täglich zum Heizen, Kochen, Beleuchten, Fortbewegen, Arbeiten. Neben der Endlichkeit der fossilen Energieträger und den damit verbundenen negativen Auswirkungen auf das Klima rückten in den letzten Jahren auch vermehrt die Risiken einer Mangelsituation ins Zentrum – aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir die Energie nachhaltig und erneuerbar produzieren, aber auch die vorhandene Energie sorgfältig und effizient nutzen.

Dieser «Suffizienzgedanke» lässt sich im Alltag auf verschiedene Arten umsetzen. Beispielsweise, indem wir unsere Wohnungen besser dämmen, energieeffiziente Haushaltgeräte verwenden, Solarstrom über die Mittagszeit nutzen und mit unseren Nachbarn teilen, oder auch mit kleinen Gewohnheiten: Zum Beispiel, wenn wir das Licht ausschalten, sobald wir einen Raum verlassen.

Energiesuffizienz ist kein moralischer Zeigefinger. Vielmehr hilft sie uns, dass Bern und unsere Region so lebenswert bleiben, wie sie heute sind. In dieser Ausgabe von DiREKT zeigen wir Ihnen gelungene Beispiele, wie Energie intelligent eingespart werden kann. Die Beispiele reichen vom Tierpark Dählhölzli, der von unserer Energieberatung profitieren konnte, bis zu privaten Liegenschaften, die dank nachhaltiger Sanierungsmassnahmen bis zu 70 Prozent weniger Energie benötigen als zuvor. Ausserdem geben wir praktische Tipps, wie Energie tagtäglich im Alltag eingespart werden kann. Mit verschiedenen Förderprogrammen und Anreizmassnahmen werden Sie von Energie Wasser Bern im Sinne eines Service public unterstützt. Und denken Sie daran, Energiesparen wirkt sofort.

Ich wünsche Ihnen eine gute Lektüre.

Moritz Bissegger

Leiter Marketing & Verkauf

Klimafreundliche Wärme für Berns Nordosten

Zukünftig heizen wir mit der Aare

Zur Erreichung der Klimaziele der Stadt Bern prüft Energie Wasser Bern die Erschliessung des Nordostens von Bern mit einem neuen Fernwärmenetz. Hauptpfeiler der neuen Wärmeversorgung soll die Nutzung von klimafreundlicher, lokal produzierter Wärme aus der Aare sein. Projektleiter Michael Balmer erklärt, wie wir die Aare künftig doppelt nutzen können: im Sommer als erfrischende Abkühlung und im Winter zum Heizen.

Michael Balmer Projektleiter

Energie Wasser Bern (ewb) gestaltet die Energiewende in der Stadt Bern aktiv mit und trägt mit dem Bau von nachhaltigen Wärmelösungen zur CO₂-Reduktion und zur Erreichung der Klimaziele bei. Dazu prüft ewb unter anderem, inwieweit die nordöstlichen Quartiere von Bern mit einer nachhaltigen Fernwärmelösung versorgt werden können.

Die Aare ist der Hauptpfeiler der lokalen und klimafreundlichen Wärmeversorgung Während die Wärme im Westen von Bern hauptsächlich von der Kehrichtverwertung der Energiezentrale Forsthaus stammt, muss im Nordosten der Stadt zuerst eine Wärmequelle, oder anders gesagt eine Produktionsinfrastruktur für erneuerbare Energie, aufgebaut werden. Der Hauptpfeiler dieser nachhaltigen Wärmeversorgung ist die Nutzung von Umweltwärme aus der Aare. «Eine grosse Herausforderung für den Bau von neuen Wärmenetzen ist das Finden eines Standorts für die Produktionsinfrastruktur», sagt Projektleiter Michael Balmer. «Im dicht besiedel-

ten städtischen Raum gibt es wenige Orte, die sich für den Bau einer Wärmeproduktionsanlage eignen.» Aus diesem Grund nutzt Energie Wasser Bern daher wo möglich eigene Parzellen, die noch Platz bieten oder Bauwerke, die nicht mehr benötigt werden und die sich für den Bau einer Anlage eignen. Fürs Fernwärmenetz ist das in diesem Fall eine historische Kaverne.

Historische Kaverne wird sinnvoll genutzt Am westlichen Aareufer auf der Höhe der Engehalde wird Aarewasser durch ein Fassungsbauwerk durch eine bestehende Kaverne von ewb leiten. Hier wird dem Wasser Wärme entzogen und über einen getrennten Kreislauf zu zwei Energiezentralen transportiert, welche die Liegenschaften in den benachbarten Quartieren mit der lokal produzierten klimafreundlichen Wärme versorgen. Der Kanton Bern hat die Konzession zur Nutzung des Aarewassers sowie die dafür notwendige Baubewilligung Anfang März 2026 erteilt.

Energiezentrale

Aare Engehalde

Aare Wärmetauscher

Fassungsbauwerk

Unbedenklich für Flora und Fauna

Der Aare Wärme entziehen und damit unsere Wohnung heizen tönt interessant, aber was passiert dann mit den Tieren und Pflanzen, die in der Aare leben? Bemerken die den Temperaturunterschied? «Die Wärmegewinnung aus der Aare hat keine spürbaren Auswirkungen auf Flora und Fauna», so sagt Gesamtprojektleiter Michael Balmer. «Die Nutzung lokaler Energie aus Aare unterliegt strengen, gesetzlichen Auflagen, die allesamt von ewb erfüllt werden.»

Interesse an nachhaltiger Heizlösung ist gross

Bis mit Aarewasser dann auch tatsächlich Wohnungen beheizt werden können, sind noch einige Schritte notwendig. «Aktuell läuft eine Umfrage bei den Liegenschaftseigentümer:innen im Nordquartier», die ihr Interesse bei ewb anmelden können. «Damit erhält ewb detaillierte Informationen zur Ausgestaltung des künftigen Fernwärmenetzes sowie der zu erschliessenden Gebiete», so Balmer. Danach kann man mit der Planung und Umsetzung des Netzbaus beginnen.

Energiezentrale

Aare Wyler

von der Aare getrennter Wasserkreislauf

Netzbau startet voraussichtlich ab 2029

Der Baustart erfolgt voraussichtlich Ende 2027. Gemeinsam mit der Stadt will man die Bautätigkeiten für Aufwertungsmassnahmen wie Entsiegelungen, Begrünungen oder Verkehrsberuhigungen nutzen. Erste Fernwärmelieferungen oder, anders gesagt, die erste mit Fernwärme beheizte Wohnung ist ab 2031 zu erwarten. Das neue Fernwärmenetz soll künftig rund 12'000 Haushalte nachhaltig mit Wärme versorgen.

Liegenschaftsbesitzer:innen aus dem Berner Nordquartier, die ihr Interesse an einem Fernwärmeanschluss anmelden möchten, können dies unter diesem Link machen:

ewb.ch/waermekarte

Batteriespeicher – mehr

Nutzen vom eigenen Solarstrom

Energie Wasser Bern unterstützt die Installation eines Batteriespeichers zur Verbesserung des Eigenverbrauchs.

Eine Photovoltaikanlage produziert bei Sonnenschein tagsüber jede Menge Solarstrom. In vielen Haushalten ist der Stromverbrauch jedoch am Abend am höchsten – dann, wenn gekocht wird, der Geschirrspüler läuft oder der Fernseher eingeschaltet ist. Mit einem Batteriespeicher lässt sich der tagsüber produzierte Solarstrom speichern und später nutzen. Energie Wasser Bern unterstützt die Installation eines Batteriespeichers mit Förderbeiträgen.

«Den Anstoss, eine längst geplante energetische Sanierung umzusetzen, gab der Ukrainekrieg», meinte Peter Rosatti, als er mit seiner Familie beschloss, die Mehrfamilienliegenschaft im Berner Breitenrainquartier zu sanieren. «Wir wollten unabhängig sein vom Gas aus Russland.» Deshalb setzten wir anstelle einer Gasheizung auf eine Erdsonden-Wärmepumpe. Auf dem neu isolierten Dach wurden Photovoltaikziegel mit einer Leistung von 17.67 kWp installiert. «Mit den Solarziegeln können wir die Fläche des Dachs optimal nutzen», begründet Rosatti den Entscheid für diesen Solaranlagen-Typ. Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ermöglicht es allen Wohnparteien den lokal produzierten Solarstrom gemeinsam zu nutzen. Zusätzlich verbessert ein Batteriespeicher die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage.

Solarstrom in den Abend retten

Das deckt sich mit den Erfahrungen von ewb: Mit einem Batteriespeicher kann der Eigenverbrauch der privaten PV-Anlage massiv verbessert werden. Während eine typische Photovoltaikanlage auf einen Solarstromeigenverbrauch von 30 Prozent kommt, erhöht der Batteriespeicher den Eigenverbrauch um auf bis zu 70 Prozent.

Energie Wasser Bern und der Ökofonds fördern die Installation eines Batteriespeichers mit einem einmaligen Beitrag in der Höhe von 100 Franken pro Kilowattstunde Speicherkapazität. Der Maximalbetrag liegt bei 5000 Franken. Zusätzlich richtet Energie Wasser Bern auch für den Umstieg auf nachhaltige Wärmelösungen Förderbeiträge aus. Mit den Förderprogrammen von ewb, dem Bund und dem Kanton wurden rund 13 Prozent der Kosten für die energetische Sanierung der Liegenschaft von Peter und Christine Rosatti finanziert.

«Insgesamt konnten wir den Energieverbrauch dank den Sanierungsmassnahmen von 81’000 kWh auf 26’200 kWh oder anders gesagt um rund 67 Prozent senken senken», erklärt Rosatti. «Die enorme Einsparung hat uns überrascht und das Ziel 'weg vom Gas' ist erreicht.»

Die Förderprogramme von ewb

Der Leistungsauftrag der Stadt Bern an Energie Wasser Bern umfasst unter anderem die Produktion und den Vertrieb von erneuerbaren Energien sowie die Förderung der Energieeffizienz. Natürlich möchte Energie Wasser Bern auch weitere Kundinnen und Kunden zum bewussten Umgang mit den Energieressourcen ermutigen. Die Förderprogramme erleichtern es, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Gemeinsam kann viel bewegt werden. (krs)

Mehr Infos zu den Förderprogrammen von ewb finden Sie unter: ewb.ch/foerderprogramme

Peter Rosatti

Alpiner Solarstrom für den Winter

Im Winterhalbjahr liefern Solaranlagen im Flachland wenig Strom –hochalpine Photovoltaikanlagen hingegen nutzen Sonneneinstrahlung, Kälte und Schneedecken, um zuverlässig Energie zu produzieren.

Mit der Beteiligung an zwei Projekten trägt ewb aktiv zur sicheren und nachhaltigen Stromversorgung bei.

Wenn im Winter Nebel und kurze Tage die Stromproduktion im Flachland bremsen, spielen hochalpine Solaranlagen ihre Stärken aus. Dank idealer Bedingungen liefern sie gerade dann Energie, wenn sie besonders gebraucht wird – und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit der Schweiz.

Die sichere Stromversorgung im Winter zählt zu den grössten energiepolitischen Herausforderungen der Schweiz. Während Photovoltaikanlagen im Mittelland in den kalten Monaten vergleichsweise wenig Strom produzieren, profitieren hochalpine Anlagen von mehreren Vorteilen: reflektierender Schnee, tiefere Temperaturen und eine intensivere Sonneneinstrahlung. Dadurch erzeugen sie im Winter bis zu fünfmal mehr Strom als Anlagen im Flachland. In den

Monaten März und April produzieren die Anlagen am meisten, da die Sonne länger scheint, jedoch weiterhin vom reflektierenden Schnee profitiert wird.

Beteiligung an alpinen Zukunftsprojekten

Über die Beteiligung an aventron, einer etablierten Produzentin von erneuerbarer Energie, bezieht ewb künftig Strom aus zwei hochalpinen Photovoltaikanlagen: Sedrun Solar in der Bündner Surselva und Sidenplangg im Kanton Uri. Nach dem geplanten Endausbau in den Jahren 2028/2029 werden beide Anlagen zusammen rund 9,5 Gigawattstunden Strom pro Jahr an ewb liefern. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von etwa 2300 Haushalten.

Die Projekte in Zahlen

Beanspruchte Fläche

330’000 m2

Wichtige Meilensteine erreicht

In den vergangenen Monaten konnten beide Projekte bedeutende Fortschritte verzeichnen.

Sedrun Solar, die grösste alpine Photovoltaikanlage der Schweiz, speiste Ende Oktober 2025 erstmals Strom ins Netz ein. Auch auf der Sidenplangg im Urner Schächental wurde erstmals alpine Solarenergie in der Zentralschweiz ins Netz eingespeist. Die Betreiberin Alpine-PV Sidenplangg (APV Sidenplangg) AG nahm die hochalpine PV-Anlage planmässig Ende 2025 in Betrieb. Bei beiden Anlagen sind rund 13 Prozent der Leistung in Betrieb.

Mit diesen Teilinbetriebnahmen fliesst bereits heute alpiner Solarstrom ins Schweizer Netz – insbesondere im Winterhalbjahr, für die Jahreszeit, in der Strom besonders wertvoll ist. ewb freut sich, Teil dieser zukunftsweisenden Projekte zu sein und damit einen konkreten Beitrag zur nachhaltigen und sicheren Energieversorgung zu leisten. (anm) Sedrun Solar

Ein Beitrag zur Versorgungssicherheit

Wusstest du schon? MWp (Megawattpeak) zeigt, wie viel Strom eine Solaranlage maximal unter optimalen Bedingungen erzeugen kann. MWh misst, wie viel Energie tatsächlich über einen Tag, Monat oder ein Jahr produziert wird.

Link zur Baustellenbesichtigung

Baustellenbesichtigungen – Sedrun Solar sedrun-solar.ch/baustellenbesichtigungen

Das grösste Sommerfest der Hauptstadt kehrt zurück

Vom 19.–21. Juni 2026 verwandelt sich die Berner Innenstadt erneut in eine lebendige Festmeile.

Das Bärner Stadtfest lädt Einheimische und Gäste aus der ganzen Region zu drei Tagen voller Begegnung, Musik, Kultur und kulinarischer Vielfalt ein.

«Üsi Stadt. Üses Fescht.» – unter diesem Motto steht das Stadtfest ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Offenheit und regionaler Vielfalt. Vereine, Kulturschaffende, Gastronomiebetreibende und lokale Initiativen sind aufgerufen, das Programm aktiv mitzugestalten. Von Livekonzerten über Performances und kreative Projekte bis zu kulinarischen Spezialitäten – überall in der Altstadt zwischen Bahnhof und Nydeggbrücke erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes, generationenübergreifendes Erlebnis.

Die Teilnahme ist für alle kostenfrei möglich. Wer das Fest und seine Initianten zusätzlich unterstützen möchte, kann ein Festbändel für 15 Franken erwerben – erhältlich an ausgewählten Vorverkaufsstellen sowie direkt vor Ort.

30 Festbändel für das Bärner Stadtfest zu gewinnen!

Wir verlosen 30 Festbändel im Wert von 15 Franken für das Stadtfest vom 19.–21. Juni 2026.

So machen Sie mit:

Schicken Sie uns bis zum 18. Mai 2026 eine E-Mail an direkt@ewb.ch mit dem Betreff «Festbändel», Namen und Adresse. Viel Glück!

Keine Barauszahlung möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ein besonderes Highlight ist der Musikwettbewerb «BÄRNsong 2026»: Musiktalente aus unterschiedlichsten Stilrichtungen haben die Chance, ihren Song zum offiziellen Sommerhit des Stadtfests zu machen und sich einen Slot auf der Festbühne zu sichern.

Partner, Förderung und Gemeinschaft

Das Bärner Stadtfest wird erneut als privat finanziertes Grossereignis mit starker regionaler Unterstützung durchgeführt. Sponsoringbeiträge bilden einen grossen Teil des Budgets und machen das Fest für alle kostenlos zugänglich. Die breite Beteiligung aus Wirtschaft, Gesellschaft und Behörden unterstreicht die enge Verankerung dieses Anlasses in Bern und der umliegenden Region. Energie Wasser Bern freut sich, als Gold-Partner wiederum mit einem Stand auf der Münsterplattform Teil dieses Anlasses zu sein – und gemeinsam mit der ganzen Stadt Bern ein unvergessliches Fest zu erleben. (dja)

Das vollständige Programm sowie alle Infos zur Mitwirkung finden Sie auf der offiziellen Website: www.bernerstadtfest.ch

Energetisch sanieren

ohne Risiko

Der Experte der Energieberatung Stadt Bern erklärt

Reto Trittibach Leiter Energieberatung

Eine energetische Sanierung verbessert nicht nur die Energieeffizienz, sondern erhöht auch den Wohnkomfort und macht Räume spürbar behaglicher. Damit dabei keine Bauschäden entstehen, ist eine fachgerechte Ausführung entscheidend. Denn die meisten Schäden an der Gebäudehülle entstehen, wenn Feuchtigkeit nicht richtig abgeführt werden kann. Der Grund dafür ist bauphysikalisch einfach: Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Kühlt die Luft in einer Konstruktion ab, kondensiert der Wasserdampf – Schimmel oder Fäulnis können die Folge sein. Damit Feuchte ungehindert entweichen kann, sollte ein Bauteil nach aussen hin zunehmend diffusionsoffen sein, also durchlässig für Wasserdampf.

Dämmungen sollen möglichst auf der Aussenseite bzw. auf der kalten Seite einer Konstruktion angebracht werden. Bei Gebäuden unter Denkmalschutz, bei denen keine Veränderungen an der Fassade erlaubt sind, ist eine Innendämmung prüfenswert. Diese birgt jedoch ein höheres Feuchterisiko in der Konstruktion und das Vorhaben sollte unbedingt von einer Fachperson begleitet werden. Einfach hingegen ist eine Dämmung der Kellerdecke oder des Estrichbodens: Sie wird auf der Kaltseite angebracht und kann mit diffusionsoffenen Materialien sogar in Eigenregie erfolgen. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Produkten, darunter auch ökologisch hochwertige Alternativen. (spr)

Ein GEAK Plus bietet die beste Grundlage für eine sorgfältige Sanierungsplanung und den Erhalt von Fördergeldern. Wer sanieren möchte, ist also mit dem GEAK Plus der Stadt Bern und der Beratung durch ein Bauphysikunternehmen bestens bedient. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Sanierung.

Die Gebäudehülle kann an verschiedenen Stellen gedämmt werden (blau). Bei einer Sanierung gilt es, gezielt Wärmebrücken an den Bauteilen (grün) zu reduzieren.

Technik, Tiere und Nachhaltigkeit

Der Tierpark Bern zeigt, wie sich ein anspruchsvoller Infrastrukturbetrieb und konsequente Energieeffizienz verbinden lassen. Seit 2018 nimmt der Park am Grossverbrauchermodell teil und arbeitet eng mit der Energieberatung von Energie Wasser Bern zusammen. Der Monitoringbericht 2025 bestätigt den Erfolg der Zielvereinbarung: Der Stromverbrauch wurde seit Projektstart um 44 Prozent reduziert – und das Einsparziel damit deutlich übertroffen. Im Interview erklärt Technikleiter Jürg Hadorn, welche Massnahmen entscheidend waren und wo die grössten Hebel liegen.

Seit 2018 arbeitet der Tierpark Bern mit der Energieberatung von ewb zusammen. Wie hat sich diese Partnerschaft über die Jahre entwickelt?

Die Partnerschaft hat sich im Laufe der Jahre zu einer echten Zusammenarbeit auf Augenhöhe entwickelt. Unsere Anliegen und Bedürfnisse werden ernst genommen, und gemeinsam suchen wir nach praktikablen und nachhaltigen Lösungen. Das schafft Vertrauen und ermöglicht es uns, Projekte effizient und zielgerichtet umzusetzen.

Die Energieberatung lobt das grosse Engagement des Tierparks in Sachen Energieeffizienz. Was motiviert Sie und Ihr Team, sich so konsequent für dieses Thema einzusetzen?

Als Tierpark arbeiten wir mit der Umwelt und für die Umwelt. Deshalb ist es für uns eine intrinsische Motivation, unsere Energieeffizienz kontinuierlich zu verbessern und damit unseren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Mich persönlich interessieren zudem die eingesetzten Technologien sehr. Ich finde es spannend, zu sehen, wie technische Innovationen konkret zur Nachhaltigkeit beitragen können, zum Beispiel durch moderne Pumpen mit Brushless-Motoren oder Systeme zur Feuchtigkeits- und Wärmerückgewinnung in unseren Lüftungsanlagen.

In den vergangenen sechs Jahren konnte der Energieverbrauch um 44 Prozent reduziert werden. Was waren aus Ihrer Sicht die wichtigsten Faktoren für diesen Erfolg?

Natürlich lassen sich die grössten Effekte oft am Anfang erzielen. Durch eine vorausschauende und langfristige Planung ist es uns jedoch gelungen, über mehrere Jahre hinweg kontinuierlich Massnahmen umzusetzen, die jeweils einen spürbaren Beitrag zur Effizienzsteigerung geleistet haben. Diese Konstanz war ein zentraler Erfolgsfaktor.

Welche umgesetzten Massnahmen haben den grössten Nutzen gebracht? Können Sie ein paar konkrete Beispiele nennen?

Den grössten Beitrag lieferten sicher unsere Energiegewinnungsanlagen, insbesondere das Trinkwasserkraftwerk und die Photovoltaikanlage. Gleichzeitig darf man die Sanierung der Gebäudetechnik sowie die vielen kleineren Optimierungsmassnahmen nicht unterschätzen – in der Summe haben auch sie wesentlich zum grossen Erfolg beigetragen.

Wo merken Sie im Arbeitsalltag am meisten, dass Ihnen die Energieberatung den Rücken freihält? Vor allem im Bereich Monitoring und Reporting werden wir stark unterstützt. Die systematische Auswertung der Daten und die verständliche Aufbereitung der Ergebnisse sind für uns eine grosse Entlastung und gleichzeitig eine wichtige Entscheidungsgrundlage.

Welche Vorteile hat die kontinuierliche Begleitung über mehrere Jahre?

Die kontinuierliche Begleitung sorgt dafür, dass das Thema Energieeffizienz im Alltag nicht in den Hintergrund rückt. Durch das regelmässige und gut aufbereitete Reporting haben wir jederzeit einen klaren Überblick über unsere Entwicklung und können Fortschritte wie auch Handlungsbedarf transparent aufzeigen. Das hilft uns nicht nur bei internen Entscheidungen, sondern auch dabei, gegenüber vorgesetzten Stellen fundiert zu argumentieren und neue Projekte zu lancieren.

Zudem entsteht über die Jahre ein tiefes Verständnis für unsere Anlagen und Abläufe, was die Beratung immer gezielter und wirksamer macht.

Was waren die grössten Herausforderungen bei der Umsetzung der Massnahmen?

Ganz klar: die Geduld nicht zu verlieren. In einem städtischen Umfeld können Planungs- und Bewilligungsprozesse sehr lange dauern, und manche Projekte benötigen mehrere Jahre, bis sie realisiert werden können. Umso wichtiger ist es, parallel dazu kleinere, unkompliziertere Massnahmen zu identifizieren – diese lassen sich zum Glück oft rasch umsetzen und zeigen schnell Wirkung.

Planen Sie, auch in Zukunft mit der Energieberatung von Energie Wasser Bern zusammenzuarbeiten?

Ja, auf jeden Fall. Für uns ist die Zusammenarbeit ein wichtiger Bestandteil unserer langfristigen Energie- und Nachhaltigkeitsstrategie.

Noch eine persönliche Frage zum Schluss, Jürg Hadorn: Wenn Sie morgens zur Arbeit in den Tier park kommen: Worauf freuen Sie sich am meisten? Am meisten freue ich mich auf den morgendlichen Kaffee bei einem ersten Streifzug durch unser wunderschönes Tropenhaus. (bör)

Herzlichen Dank für das Interview.

Noch mehr Tiere Einblicke in die Zusammenarbeit und hinter die Kulissen des Tierparks sehen Sie im Video.

Ein Ort, der Halt gibt

Zu Besuch bei Gregor Lehmann im Emmaus­ Brockenhaus in Bümpliz

Schon beim Betreten unseres Brockenhauses im Kleefeld merke ich jeweils: Bei uns geht es nicht nur um Möbel, Kleider oder Haushaltswaren. Es geht um Menschen. Um jene, die aus unterschiedlichsten Gründen aus dem Takt geraten sind. Und um jene, die täglich dafür sorgen, dass für erstere ein geregelter Alltag wieder möglich wird.

Ich arbeite seit 2017 bei Emmaus Bern. Zuerst war ich Teamleiter, seit 2021 leite ich die Gemeinschaft. Wir geben den Leuten einen Anker. Einen Ort, an dem sie sagen können: «Solange ich mich anständig verhalte, passiert mir hier nichts.»

Bei Emmaus bieten wir Menschen ohne festen Wohnsitz oder in prekären Lebenssituationen nicht einfach ein Dach über dem Kopf. Wer bei uns lebt, wohnt in einem der insgesamt zehn einfachen Einzelzimmer, isst gemeinsam mit den anderen

«Unser Brockenhaus soll sozial sein – nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner, sondern für alle.»

Gregor Lehmann, Leiter der Gemeinschaft Emmaus

und übernimmt Aufgaben im Betrieb. Ich spreche dabei bewusst nicht von Arbeit: Wir geben keine Arbeit, wir geben Struktur. Wer kann, hilft beim Aufbereiten der Ware fürs Brockenhaus, im Verkauf oder bei Hausräumungen. Entscheidend ist nicht die Leistung, sondern das Mitmachen.

Diese Struktur ist für viele zentral. Am Morgen wissen sie: Um halb neun geht es los. Das gibt Halt. Für ihren Einsatz erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner ein kleines Taschengeld.

Ich erlebe täglich, wie fragil die Lebenslagen der Menschen bei uns sein können. Viele kämpfen mit Sucht, mit Schulden oder mit gesundheitlichen Problemen. Diese Probleme können wir nicht lösen. Wir sind keine Therapeutinnen oder Sozialarbeiter. Wir sind Menschen mit Herz, die versuchen, einen niederschwelligen Rahmen zu bieten. Einen Rahmen, in dem Konflikte angesprochen werden können und in dem Regeln gelten.

Dass mich diese Arbeit viel Energie kostet, verschweige ich nicht. Ich bin oft rund um die Uhr erreichbar. Wenn nachts etwas passiert, werde ich angerufen. Aber die Arbeit hier gibt mir auch ein Glücksgefühl. Es ist der schönste Job, den ich je hatte. Emmaus ist für mich eine zweite Familie. Ich sehe, wie

sich Menschen entwickeln, wie sie wieder Verantwortung übernehmen – manchmal nach Jahren auf der Strasse.

Das Brockenhaus spielt dabei eine zentrale Rolle. Auf rund 700 Quadratmetern Verkaufsfläche verkaufen wir alles, was gespendet oder bei Räumungen abgeholt wird. Was wir erwirtschaften, fliesst zurück in den Betrieb – in Essen, Unterkunft und Begleitung. Wir wollen kostendeckend arbeiten und im unteren Preissegment bleiben. Unser Brockenhaus soll sozial sein – nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner, sondern für alle.

Diese Haltung zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen. Wir arbeiten mit der kirchlichen Gassenarbeit zusammen, geben Kleider ab, stellen Gutscheine aus. Vieles davon passiert leise, ohne grosse Sichtbarkeit. Es wird kaum erwähnt, was wir alles machen. Aber für die Betroffenen ist es enorm wichtig.

Manche Bilder lassen mich nicht los. Menschen rund um den Bahnhof oder bei der Heiliggeistkirche, ohne Perspektive. Dort kommst du kaum aus dem Teufelskreis raus. Emmaus kann nicht allen helfen und trotzdem machen wir, was wir können. Manchmal gebe ich einen Schlafsack ab oder organisiere einen Platz für eine Nacht. Gleichzeitig weiss ich: Ich muss mich abgrenzen. Sonst geht es mir selbst nicht mehr gut.

Was mich antreibt, ist kein einzelnes Schlüsselerlebnis. Es ist eher eine Haltung. Ich glaube daran, dass man weiterkommt, wenn man menschlich bleibt. Ich versuche, ruhig zu bleiben, mit Humor, nah bei den Leuten. Nicht als Chef auf dem Thron, sondern als jemand, der präsent ist. Diese Haltung prägt nicht nur mich, sondern auch das Team – und den Ort, an dem wir arbeiten.

In den nächsten Jahren stehen bei Emmaus Veränderungen an. Ein Umbau der Liegenschaft ist geplant, neue Teammitglieder übernehmen Verantwortung. Mir ist wichtig, diese Übergänge gut zu begleiten. Mein Wunsch ist, dass wir die Ruhe, die wir jetzt haben, behalten. Und dass eines Tages jemand aus dem Team sagt: «Ich übernehme.»

Meine Energie fliesst weiter in Emmaus – auch über meine offizielle Rolle hinaus. Es ist im Herzen. Vielleicht komme ich später als Freiwilliger zurück und unterstütze die Leute weiter. Sicher ist: Emmaus ist für mich mehr als ein Arbeitsplatz. Es ist ein Ort, an dem Engagement sichtbar wird – im Alltag, im Zuhören, im Dableiben. (gnm)

Nachhaltig in den Frühling mit Lenz Blume

Frühling – das ist der perfekte Zeitpunkt für einen umweltfreundlichen Neuanfang – zu Hause und im Alltag, im Kleiderschrank und im Garten. Unser Frühlingsbote Lenz Blume gibt Tipps, wie man mit einfachen Massnahmen Energie, Wasser und Ressourcen schont.

Nachhaltig putzen

Fenster putzen, Böden reinigen, Staub wischen und kräftig lüften – für Lenz Blume gehört das zum Start in die wärmere Jahreszeit einfach dazu. Und das geht auch ganz ohne Chemie: Ein selbst gemachter Allzweckreiniger schont das Abwasser und das Portemonnaie. Und auch Einwegputzlappen können eingespart werden, indem man alte T-Shirts oder Geschirrtücher weiterverwendet. Und wer das Wasser zum Putzen in einen Eimer füllt, anstatt den Lappen immer wieder unter fliessendem Wasser auszuspülen, spart wertvolle Liter.

Allzweckreiniger einfach selbst machen

Es gibt unzählige Rezepte für Allzweckreiniger.

Lenz Blume verrät hier zwei ganz einfache, die dank Zugabe von ätherischem Öl auch angenehm duften.

Einfach alle Zutaten in eine leere, alte Reinigerflasche geben und durch Schütteln mischen.

Essigreiniger, 750ml

5 dl weisser Essig

2,5 dl Wasser

20 Tropfen ätherisches Eukalyptus-, Teebaum-, oder Lavendelöl

Natronreiniger, 750ml

7,5 dl warmes Wasser

3 TL Natron

3 TL geriebene (und palmölfreie)

Kernseife

Ein paar Spritzer Zitronensaft

Nachhaltig gärtnern

Gerade im Frühling, wenn Neues gepflanzt und gesät wird, kann man viel für die Umwelt tun: Zum Beispiel insekten- und vor allem bienenfreundliche Kräuter und Wildblumen setzen – Lenz Blume empfiehlt wohlriechende Küchenkräuter wie Thymian, Rosmarin und Minze. Oder Regenwasser in einer Tonne sammeln und damit in Trockenperioden Pflanzen giessen und Garten bewässern. Oder statt torfhaltiger Erde verwenden, selbst kompostieren – Küchen- und Grünabfälle hat man ja meistens genug. Grössere Kompostbehälter für den Garten als auch handliche Wurmkomposter für Balkon und Küche findet man in jedem Baumarkt und Gartencenter.

Nachhaltig Kleider ausmisten

Jetzt werden Winterjacken und Wollpullis gegen Shorts, Shirts & Co. getauscht – eine gute Gelegenheit, sich nachhaltig von kaum getragenen Kleidungsstücken zu trennen. In Bern und Umgebung gibt es zahlreiche Institutionen und Geschäfte, die diesen Kleidern ein zweites Leben schenken, sei es als Vintage-Stück oder als Unterstützung für Bedürftige. Lenz Blume kennt einige bereits aus eigener Erfahrung.

Vintage-Kleider in Bern

Youmee Market, Bollwerk 19, 3011 Bern, www.youmee.market

Petite Puce, Spitalackerstrasse 60, 3013 Bern, www.petitepuce.ch

Smilla, Moserstrasse 42, 3014 Bern, www.smillastore.ch

Brocki Emmaus, Statthalterstrasse 101, 3018 Bern-Bümpliz, www.emmaus-be.ch

Bärner Brocki, Hofweg 5, 3013 Bern, www.baernerbrocki.ch

Heilsarmee Brocki, Bümplizstrasse 35, 3027 Bern, www.brocki.ch/de/filialen/bern

Nachhaltig bewegen

Wenn die Tage länger und wärmer werden, gibt es für Stubenhocker wie Lenz Blume keine Ausrede mehr: raus an die frische Luft, rein in die Lauf- und Wanderschuhe oder rauf aufs Velo. Das Handy bleibt dabei am besten zu Hause – so tut Bewegung nicht nur dem Körper, sondern auch Geist und Seele gut. Es geht aber auch spielerischer: In den Berner Parks und Freibädern lässt sich zum Beispiel wunderbar Federball, Tischtennis, Fuss- oder Volleyball spielen. Hauptsache, man bewegt sich draussen.

Outdoor-Aktivitäten in Bern und Umgebung

slowUp Murtensee und Emmental Oberaargau, 26. April und 13. September 2026, www.slowup.ch

Grand Prix Bern, 9. Mai 2026, www.gpbern.ch

Berner Rundfahrt, 9. Mai 2026, www.berner-rundfahrt.ch

Schweizer Frauenlauf Bern, 7. Juni 2026, www.frauenlauf.ch

Berner Wanderwege, www.bernerwanderwege.ch

Bastle dir einen ruhigen Schlaf.

Das brauchst du:

• Einen Ring aus Karton oder Holz mit 15–20 cm Durchmesser

• Wolle

• Farbige Perlen

• Drei Federn

• Schere

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Nimm ein langes Stück Wolle und knote es mit einem Ende an den Ring. Fädle nun zur Verzierung farbige Perlen daran auf. Spanne dann die Wolle kreuz und quer über die Mitte des Rings, sodass ein Netz entsteht. Knote schliesslich das Ende der Wolle auch am Ring fest.

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Jetzt oben noch einen Faden zum Aufhängen festknoten – fertig!

Knüpfe an die Tradition des indigenen Volks der Ojibwe in Nordamerika an und bastle dir einen Traumfänger. Über deinem Bett hängend sorgt er dafür, dass die guten Träume durchs Netz in der Mitte zu dir kommen, während schlechte Träume im Netz hängen bleiben und im Licht der Morgensonne verschwinden. Viel Spass und guten Schlaf!

Wickle die Wolle einmal rund um den ganzen Ring, bis er ganz bedeckt ist. Mach dann einen Knoten, damit sich die Wolle nicht mehr löst.

Schneide drei kürzere Wollfäden ab, knote sie unten am Ring fest und binde an jeden Faden eine Feder.

Unterwegs mit

Leandra Schär

Mein Name ist Leandra Schär. Als Junior Projektleiterin Elektro bei Energie Wasser Bern arbeite ich an Projekten, die entscheidend für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung der Stadt Bern sind. Mein Arbeitsalltag ist geprägt von Technik, Planung und Teamarbeit – und davon, Verantwortung zu übernehmen und ständig dazuzulernen.

Ein Arbeitstag zwischen Planung und Technik Morgens starte ich meinen Tag gern ruhig – mit Haferflöckli, Tee und Kaffee – und mache mich anschliessend zu Fuss auf den Weg zur Arbeit. Da ich keine ausgesprochene Frühaufsteherin bin, treffe ich, sofern es mein Kalender zulässt, meist gegen 8 Uhr oder etwas später im Büro ein. Mein Arbeitstag beginnt je nach Projektphase im Büro oder direkt auf der Baustelle. Ich prüfe Projektunterlagen, bespreche offene Punkte im Team und stimme mich mit Fachspezialistinnen und -spezialisten ab. Als Junior Projektleiterin unterstütze ich die Projektleitenden und übernehme bereits eigene Aufgaben und Verantwortung in der Planung, Koordination und Ausführung von elektrotechnischen Anlagen. Dabei sammle ich täglich wertvolle Praxiserfahrung. Aktuell arbeite ich unter anderem am Neubau des Unterwerks Wankdorf mit. Dieses Projekt ist für die Versorgungssicherheit der Stadt Bern von grosser Bedeutung und gleichzeitig ein wichtiger Schritt in Richtung Energiewende. Zu sehen, wie aus Plänen reale, zukunftsfähige Anlagen entstehen, motiviert mich jeden Tag aufs Neue.

Lernen, Verantwortung übernehmen und im Team wachsen

Was mir an meiner Arbeit besonders gefällt, ist die Kombination aus Theorie und Praxis. Ich kann mein im Studium erlerntes Wissen direkt anwenden und werde gleichzeitig von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen unterstützt. Der fachliche Austausch im Team ist für mich enorm wertvoll – Fragen stellen gehört hier genauso dazu wie gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Technik braucht Vielfalt

Auch wenn technische Berufe nach wie vor stark männerdominiert sind, erlebe ich mein Arbeitsumfeld bei ewb als offen und unterstützend. Ich bin überzeugt, dass gemischte Teams mit unterschiedlichen Perspektiven bessere Lösungen für komplexe Herausforderungen finden. Umso wichtiger ist es mir, technische Berufe sichtbarer zu machen – insbesondere für junge Frauen. Am Ende des Tages motiviert mich der Gedanke, mit meiner Arbeit Schritt für Schritt zu einer nachhaltigen Energiezukunft beitragen zu können. Da ich diesen Sommer mein Studium in Energie- und Umwelttechnik abschliessen werde, arbeite ich abends oft noch an meiner Bachelorarbeit. Wenn es die Zeit zulässt, finde ich Ausgleich im Balletttraining oder mit einem guten Krimi. (dja)

«Sei mutig. Sei neugierig. Sei visionär.»

Job Junior Projektleiterin Elektro

Bei Energie Wasser Bern seit 1. Oktober 2024

Hobbys Tanzen (Ballett, Salsa, Breakdance), Nähen, Krimis, Astronomie

Hier wimmelt es von gelb-schwarzen Gewinnen.

5× 2 YB-Tickets und 10 signierte YB-Wimmelbücher zu gewinnen

Machen Sie bei unserem Wettbewerb mit und zählen Sie die Unterschiede zwischen den beiden untenstehenden Wimmelbildern. Als stolzer Premium Partner der Berner Young Boys verlosen wir 5×2 Match-Tickets für das zweite YB Heimspiel in der Championship Group sowie 10 Exemplare des YB-Wimmelbuchs, exklusiv signiert von den beiden Illustratoren Luca Nicolai und Silvan Zurbriggen. Hopp YB!

Wie viele Unterschiede finden Sie?

Ausschnitt aus dem YB-Wimmelbuch von Luca Nicolai und Silvan Zurbriggen, © Verlag Vatter&Vatter, Bern, 2025. Erhältlich im Buchhandel und im YB-Fanshop.

Jetzt teilnehmen und mit etwas Glück gewinnen Senden Sie uns die richtige Lösungszahl, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer per E­Mail an direkt@ewb.ch und gewinnen Sie mit etwas Glück einen der gelb­schwarzen Preise. Teilnahmeschluss ist der 4. Mai 2026.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Keine Mehrfachgewinne. Keine Barauszahlung der Preise. Mitarbeitende von Energie Wasser Bern sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Energie Wasser Bern Monbijoustrasse 11 Postfach, 3001 Bern

ewb.ch info@ewb.ch Tel. 031 321 31 11

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