Junge
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Niveau 3
ELI-Lektüren: Texte für Leser jeden Alters. Von spannenden und aktuellen Geschichten bis hin zur zeitlosen Größe der Klassiker.
Maureen Simpson
Themen Freundschaft, Abenteuer
A1
(Fit 1)
Niveau 2
A2
(Fit 2)
Niveau 3
B1
(Zertifikat Deutsch für Jugendliche - ZD J)
Originaltext
BN
IS
9
www.eligradedreaders.com
DAF B 1
N RE -0 l. Ü .r. KT ia 45 I s LE in 05 EL LI arm 365 E E l K 8G e 8 N Zi 78-
JU
Mit CD-Audio
Maureen Simpson
Junge ELI Lektüren
Niveau 1
ZIEL KARMINIA
Originaltext mit Erklärung schwieriger Wörter als Fußnoten - Übungen zu Leseverständnis, Wortschatz und Grammatik - Übungen zur Prüfungsvorbereitung „Zertifikat Deutsch für Jugendliche - ZD J “ - Abschlusstest
MAUREEN SIMPSON
Alex, Kerstin und Eva aus Freiburg im Schwarzwald helfen der Archäologin Sonja Peng bei der Entdeckung der antiken Stadt Karminia. Die drei Freunde erleben aufregende Tage als Hobby-Archäologen. Jeder steuert bei, was er am besten kann, und am Ende wird sogar einem Betrüger ein Strich durch die Rechnung gemacht...
Niveau 3
Ziel Karminia
Illustrationen von Simone Pontieri
DAF B1
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ELI-Lektüren: Texte für Leser jeden Alters. Von spannenden und aktuellen Geschichten bis hin zur zeitlosen Größe der Klassiker. Eine anspruchsvolle redaktionelle Bearbeitung, ein klares didaktisches Konzept und ansprechende Illustrationen begleiten den Leser durch die Geschichten und Deutsch lernt man wie von selbst!
B1
Die FSC-Zertifizierung garantiert, dass das für diese Veröffentlichung verwendete Papier aus zertifizierten Wäldern stammt und damit weltweit eine verantwortungsvolle Forstwirtschaft unterstützt wird.
Für diese Reihe an Lektüreheften wurden 5000 Bäume gepflanzt.
Maureen Simpson
Ziel Karminia Illustrationen von Simone Pontieri
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Ziel Karminia von Maureen Simpson Deutsche Version: Iris Faigle Übungen und Dossiers: Iris Faigle Illustrationen: Simone Pontieri Neubearbeitung des Textes und Redaktion: Jacqueline Tschiesche ELI-Lektüren Konzeption Paola Accattoli, Grazia Ancillani, Daniele Garbuglia (Art Director) Grafische Gestaltung Sergio Elisei Layout Romina Duranti Bildbeschaffung Giorgia D’Angelo Produktionsleitung Francesco Capitano Fotos Shutterstock © 2010 ELI S.r.l B.P. 6 - 62019 Recanati - Italien Tel. +39 071 750701 Fax +39 071 977851 info@elionline.com www.elionline.com Verwendeter Schriftsatz: Monotype Dante 13/18 Druck in Italien: Tecnostampa Recanati ERT317.01 ISBN 978-88-536-0545-0 Erste Auflage: Februar 2010 www.elireaders.com
Inhalt 6
Figuren
8
Vor dem Lesen
10
Kapitel 1 AAA. Archäologiefreunde gesucht
18
Aufgaben
20
Kapitel 2 Die ersten Erfolge
28
Aufgaben
30
Kapitel 3 Frisch gewagt ist halb gewonnen
38
Aufgaben
40
Kapitel 4 Am Ziel
48
Aufgaben
50
Kapitel 5 Gewusst wie!
56
Aufgaben
58
Zum Weiterlesen Archäologie zum Mitmachen
60
Zum Weiterlesen Schwarzwaldhaus 1902
62
Teste dich selbst
63
Syllabus
Zeichen für die Hörtexte auf der CD Anfang Ende
5
Sonia Peng
Figuren
Eva
Philip Zahl
6
Kerstin Hans Gärtn Anton Gär er tner
Alex
7
Vor dem Lesen 1 Wortgruppen. Ordne folgende Begriffe den passenden
Kategorien zu. lehren – die Website – mangelhaft der Schulleiter – der Lehrstuhl – unterrichten der Bildschirm – die Taste – das Fach die Forschungsarbeit – der Professor – die E-Mail die Archäologie – der Notendurchschnitt Schule
Universität
Computer
unterrichten
2 Welche Schulfächer findest du wie? Ordne den
Adjektiven je ein Fach zu. Fach einfach spannend klar praxisnah konkret schwierig langweilig kompliziert theoretisch abstrakt
8
3 Wortigel. Ergänze mit deinen Ideen und Assoziationen.
Indiana Jones
Archäologie
Ausgrabungen
antike Kulturen
4 Schreibe mit diesen Elementen in ein paar Sätzen den
möglichen Verlauf der Geschichte. drei Schulfreunde – eine Archäologieprofessorin ein profitgieriger Geschäftsmann – eine antike Landkarte – eine versunkene Stadt
5 Bei deiner Geschichte handelt es sich um … ■ eine Liebesgeschichte. ■ eine Abenteuergeschichte. ■ eine Fantasy-Geschichte. ■ einen Western. ■ einen Krimi.
9
Kapitel 1
AAA. Archäologiefreunde gesucht 2
Ein grauer Regentag in Freiburg im Schwarzwald. Alex ist bei seiner Freundin Eva, die wie üblich1 im Internet surft. Immer auf der Suche nach interessanten Websites. Er steht am Fenster und wartet voller Ungeduld2 auf ihre gemeinsame Freundin Kerstin. „Wo bleibt sie denn nur! Wir müssen doch das Referat für die Schule vorbereiten. Diesmal muss ich unbedingt3 eine gute Note kriegen, sonst wird mein Notendurchschnitt noch schlechter.“ „Du hast ja sowieso schon überall mangelhaft4!“ „Das ist doch nicht meine Schuld: Nicht alle Fächer sind interessant! Ich finde zum Beispiel Archäologie spannend. Warum gibt es das nicht als Fach an der Schule? Ich könnte dem Schulleiter vorschlagen, einen Nachmittagskurs für Archäologie zu organisieren. Das wäre doch interessant, meinst du nicht?“ „Ja! Gar keine schlechte Idee! Aber wo bleibt Kerstin denn! Sie ist doch sonst immer so pünktlich5…“, erwidert6 das Mädchen. üblich, wie ü. wie immer; etwas, was normal ist e Ungeduld, voller U. nervös, ohne Lust zu warten 3 unbedingt absolut, auf jeden Fall 4 mangelhaft im deutschen Notensystem von 1 bis 6 entspricht „mangelhaft“ der 5, die beste Note ist 1 5 pünktlich genau zu der Zeit, die verabredet war 6 erwidern antworten 1
2
10
Ziel Karminia
Endlich klingelt1 es an der Tür. Alex macht auf. Kerstin steht vor ihm, von Kopf bis Fuß voller Schlamm2. Trotzdem macht sie ein sehr zufriedenes Gesicht. „Genau achtundzwanzig Minuten! Nicht schlecht für eine Anfängerin!“, ruft sie und zeigt ihre ölverschmierten3 Hände. „Achtundzwanzig Minuten später als verabredet, meinst du wohl!“, antwortet Alex und schaut auf die Uhr. „Ich hatte eine Reifenpanne mit dem Mofa. Zum Reifenwechseln habe ich genau achtundzwanzig Minuten gebraucht … bin ich nicht gut?“, fragt Kerstin. „Hm … mit etwas Übung kann sie ja vielleicht noch besser werden, oder Eva?“, fragt Alex ironisch und schaut das andere Mädchen an. „Nicht jetzt“, erwidert Eva, ohne den Blick von ihrem heiß geliebten Computer zu lösen. „Ich habe eben eine ganz komische E-Mail bekommen. Hört mal zu: AAA. An alle Surfer, die sich für Archäologie interessieren. Seid ihr startbereit? Ziel Karminia. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, geht auf die Website www. karminia.de. Evas Finger fliegen über die Tasten4 und bald erscheint auf
klingeln, es klingelt jemand läutet die Türglocke r Schlamm (nur Sg.) sehr nasse Erde 3 ölverschmiert mit Öl beschmutzt 4 e Taste, n, die Finger fliegen über die Tasten jemand schreibt sehr schnell und geübt am Computer 1
2
11
Kapitel 1
dem Bildschirm die Website, die in der E-Mail angegeben war. „Da haben wir sie, die Seite, um die es geht. Sie gehört einer gewissen Sonja Peng. Sie lehrt Archäologie. Sie ist noch sehr jung, hat aber schon einen Lehrstuhl1 an der Universität …“, sagt Eva. „Und sie ist auch sehr hübsch“, kommentiert Alex. „Hier steht, dass Sonja Peng nach jahrelanger Forschungsarbeit in einer Bibliothek eine alte Landkarte gefunden hat. Sie enthält2 alle nötigen Informationen, um Karminia wieder ans Licht3 zu bringen. Karminia, die historische Stadt der roten Dächer “, sagt Eva. „Die Stadt wurde vor vielen Jahrhunderten bei einem Erdbeben4 zerstört. Wertvolle Gemälde und Statuen wurden begraben. Die Professorin sucht archäologiebegeisterte Mitarbeiter, die sofort zum Auf bruch bereit sind. Ziel Karminia!“ „Mensch, klasse! Das scheint mir doch sehr interessant, oder?“, ruft Alex. „Seht mal, hier ist auch ihre Adresse. Ich antworte sofort per E-Mail und dann … wollen wir sie nicht einfach besuchen?“, schlägt Eva vor. Die Freunde finden Evas Vorschlag5 super. r Lehrstuhl, e eine feste Stelle als Professor oder Professorin an der Universität enthalten, enthielt, enthalten in sich haben 3 s Licht, ans L. bringen finden, sichtbar machen 4 s Erdbeben, - eine Naturkatastrophe, bei der sich die Erde bewegt 5 r Vorschlag, e Rat oder Empfehlung, etwas Bestimmtes zu tun 1
2
12
Kapitel 1
Wenig später stehen sie vor dem Haus mit der Adresse, die auf der Website angegeben ist. „79102 Freiburg, Schillerstraße 303, da ist es“, sagt Alex. „Hoffentlich ist sie zu Hause.“ „Peng“, liest Kerstin auf dem Türschild1. „Soll ich klingeln?“ Driiing. „Hallo, wer ist da?“ „Guten Tag, wir suchen Frau Peng …“, sagt Alex. „Das bin ich! Kommt rauf“, antwortet eine sympathische Stimme über die Sprechanlage2. „Hallo! Ich nehme an, ihr seid Eva, Alex und Kerstin!“ sagt die junge Frau und begrüßt die Freunde, als die drei vor ihrer Wohnungstür stehen. „Ich habe eben eure E-Mail gelesen! Hereinspaziert3!“ „Wir haben sofort geantwortet, weil die Nachricht einfach super ist!“ ruft Alex. „Ja, ich bin sicher, dass jetzt die Suche nach Karminia beginnen kann! Ich habe alle nötigen Informationen. Ich muss nur noch die richtigen Mitarbeiter finden, dann kann das Abenteuer losgehen.“ „Eben deswegen sind wir ja hier“, antwortet Alex.
s Türschild, er hier stehen an der Haustür die Namen der Personen, die in dem Haus wohnen e Sprechanlage, n manche Häuser haben eine akustische Anlage, mit der man von der Wohnung aus mit der Person vor der Tür sprechen kann 3 hereinspaziert spontane Aufforderung, einzutreten 1
2
14
Ziel Karminia
„An Begeisterung fehlt es euch nicht! Und das ist schon eine große Hilfe. Und jetzt trinken wir eine Tasse Tee und ich erzähle euch alle Einzelheiten1“, sagt Sonja. Inzwischen hat die Nachricht, die Sonja auf der Suche nach Personen, die sich für Archäologie begeistern, ins Internet gestellt hat, auch Philip Zahl erreicht. Dieser geldgierige2 Unternehmer hat wenig Interesse an Archäologie, dafür aber eine besondere Schwäche3 für Betrug4 und leicht verdientes Geld. „Sieh einer an … das scheint ja sehr interessant zu sein! Ein wichtiger archäologischer Fund … diese Dinge rufen bei den Leuten immer großes Interesse hervor, und wo viele Leute sind, gibt es auch immer die Möglichkeit, viel Geld zu machen! Ha, ha!“, lacht Philip vor sich hin und ist sich sicher, ein gutes Geschäft aufgespürt5 zu haben. „Diese Frau Professor Peng möchte ich doch gern kennenlernen …“, denkt er. Unsere Freunde sitzen bei Sonja und vergessen völlig, ihren Tee zu trinken, so interessant ist das, was sie über Karminia erzählt. „So, das ist alles!“, sagt Sonja am Ende. „Jetzt habe ich euch die Geschichte von Karminia erzählt … und nun müsst ihr nur e Einzelheit, en das Detail geldgierig wenn man immer mehr Geld haben will 3 e Schwäche, n, eine S. für etwas haben etwas sehr interessant finden 4 r Betrug (nur Sg) eine Handlung, mit der man jemanden bewusst täuscht 5 aufspüren nach intensiver Suche finden 1
2
15
Kapitel 1
entscheiden1, ob ihr an meinem Forschungsprojekt teilnehmen wollt oder nicht.“ „Wow!“, ruft Kerstin, der die unglaubliche Geschichte ganz die Sprache verschlagen2 hat. „Wann geht’s los?“, fragt Alex voller Begeisterung3. „Erst müssen wir hören, was deine Freundinnen dazu meinen“, antwortet Sonja. „Das ist ein sehr interessantes Projekt, aber sind Sie sicher, dass wir ihnen helfen können?“, fragt Eva. „Na klar, ihr könnt mir sehr gut helfen. Aber was ist mit der Schule?“, fragt Sonja. „Ab morgen haben wir eine Woche Ferien. Und außerdem können wir diese Reise als Projektarbeit präsentieren“, antwortet Alex. „Na dann gibt es ja keine Probleme, und eine Woche ist auch mehr als genug, um die Forschungsarbeiten durchzuführen. Ich hatte vor, höchstens4 fünf Tage wegzubleiben“, erklärt Sonja. „Klasse!“ antworten Alex, Eva und Kerstin im Chor5. „Um wie viel Uhr geht’s los?“
entscheiden, entschied, entschieden eine Wahl treffen verschlagen, verschlug, verschlagen, die Sprache v. etwas ist so faszinierend oder überraschend, dass einem die Worte fehlen 3 e Begeisterung (nur Sg) der Enthusiasmus 4 höchstens maximal 5 r Chor,“e, im C. antworten zusammen, gleichzeitig antworten 1
2
16
Lesen & Lernen 1 Richtig oder falsch? Oder gibt es dazu keine
Informationen im Text?
R F ? Eva ist eine leidenschaftliche Mofafahrerin. 1 Alex ist nicht besonders gut in der Schule. 2 Karminia ist der Name einer Universität. 3 Sonja Peng wohnt in Freiburg. 4 Alex, Kerstin und Eva haben eine Woche lang keine Schule.
■ ■ ■ ■
3 ■ ■ ■ ■
■ ■ ■ ■
■ ■ ■
Worte & Wörter 2 Komposita. Welche Worthälften passen zusammen? 1 2 3 4 5 6
Nachmittags - Regen - Reifen - Netz - Land - Tür Studien -
aufenthalt karte panne schild kurs surfer tag
3 Was bedeutet das? Verbinde die Ausrufe mit der
richtigen Erklärung. 1 2 3 4 5 6
Wo bleibt sie denn nur! Das ist doch nicht meine Schuld. Das sieht ihr gar nicht ähnlich. Sieh einer an. Wann geht’s los? Klasse!
18
a b c d e
Das ist aber interessant! Dafür kann ich nichts. Das ist fantastisch. Wann kommt sie endlich? So etwas macht sie normalerweise nicht. f Wann beginnen wir die Arbeit?
Fit für ZD J - Selektives Verstehen 4 Du möchtest einem Freund ein Buch schenken. Er
interessiert sich sehr für die Steinzeit, vor allem die Aspekte des täglichen Lebens, und bastelt gern. Welches Buch schenkst du ihm?
A
Die Steinzeit von Almut Bick Von der Altsteinzeit bis hin zum Aufbruch in eine neue Zeit (zu den ersten Metallen) reicht der umfassende Überblick dieses Buchs. „Steinzeit” aus der Reihe „WissenKompakt” bietet interessante Einsichten in die faszinierende Welt der Steinzeit. Der Autorin Almut Bick gelingt es, Geschichte lebendig zu vermitteln. Sie erzählt Details archäologischer Grabungen so, dass uns unsere Vorfahren näher rücken. Wussten Sie beispielsweise, dass schon die Neandertaler der Altsteinzeit sich um behinderte Mitmenschen kümmerten?
B
Steinzeit selbst erleben! Waffen, Schmuck und Instrumente - nachgebaut und ausprobiert Von Friedrich Seeberger Wie stellten unsere Vorfahren Waffen, Arbeitsgeräte, Schmuck und Musikinstrumente her? Dieses Buch ist die gelungene Antwort auf diese Frage. Es gibt neben den Arbeitsanleitungen und Hinweisen zur Materialbeschaffung auch archäologische Hintergrundinformationen zu den einzelnen Gerätschaften. In ergänzenden Kapiteln wird die denkbare Entstehung verschiedener Gegenstände beschrieben, wobei sich die geschilderten, prähistorischen Lebensumstände an den archäologischen Forschungsergebnissen orientieren.
19
Kapitel 2
Die ersten Erfolge 3
„Wir treffen uns hier morgen früh um 6 Uhr. Unser erstes Ziel ist der Feldberg. Dort suchen wir dann nach weiteren Hinweisen1. Zwei Dinge sind wichtig: Kommt pünktlich und nehmt einen Rucksack mit allem Notwendigen mit. Packt aber nicht zu viel ein, sonst wird er zu schwer!“, sagt Sonja. „In Ordnung, Frau Peng“, antwortet Eva. „Nennt mich ruhig Sonja … jetzt sind wir ja Kollegen!“, antwortet sie. „Was sollen wir denn mitnehmen, Sonja?“, fragt Alex lächelnd. „Denkt daran, dass es auf dem Feldberg nachts sehr kalt ist, dass wir nicht immer Zeit zum Kochen haben, dass es nicht überall2 Wasser gibt und die Wege schwierig sind … das heißt, wir brauchen die passende Ausrüstung3!“ Draußen vor dem Fenster, im Halbschatten4 versteckt, steht Philip Zahl und hört mit. Der Plan von Sonja und den Freunden ist für einen Typ wie ihn ist ein bisschen zu anstrengend5.
r Hinweis, e eine Information oder ein Indiz überall an jedem Ort 3 e Ausrüstung, en alles, was man zu einem bestimmten Zweck braucht 4 r Halbschatten, - zwischen Licht und Schatten; dort sind die Dinge schwer zu erkennen 5 anstrengend strapaziös 1
2
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Ziel Karminia
„Ich muss ja nicht dabei sein … gleich geht mein Hubschrauber nach Florenz. Ein paar Tage Urlaub in der Toskana habe ich mir wirklich verdient“, überlegt er. „Ich kann sie ja beschatten1 lassen! Erst wenn sie Karminia gefunden haben, trete ich in Erscheinung2 … und mache ihnen dann ein Angebot, das sie einfach nicht ausschlagen3 können“, denkt Philip. Am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang warten die drei Freunde mit verschlafenen Gesichtern4 vor Sonjas Tür. Die Archäologin kommt voller Energie und Elan aus dem Haus. „Schaut mal! Ich habe dieses Telegramm bekommen! Jemand wünscht mir alles Gute für die Expedition, … aber ich habe gar niemandem erzählt, dass ich wegfahre“, bemerkt Sonja. „Und ihr?“ „Nur unsere Eltern wissen Bescheid5“, antworten die Freunde. „Das ist wirklich seltsam … vielleicht hat es ein Kollege geschickt, der meine Nachricht im Internet gelesen hat …“, sagt Sonja nachdenklich. Auch die Männer von Philip Zahl sind startbereit, wenn auch mit etwas weniger Begeisterung: „Der Chef hat uns beschatten jemandem folgen und ihn beobachtet, ohne dass er es merkt e Erscheinung, en, in E. treten auftauchen, sich sehen lassen 3 ausschlagen, schlug aus, ausgeschlagen, ein Angebot a. ein Angebot ablehnen 4 s Gesicht, er, mit verschlafenem G. man sieht, dass jemand noch müde ist 5 Bescheid, (ohne Art., nur Sg.) B. wissen informiert sein 1
2
21
Kapitel 2
buchstäblich1 aus dem Bett geschmissen2!“, jammert3 Hans. Sein Handy klingelt. Philip Zahl ist dran: „Hans! Hörst du mich?“ „Na klar, Chef!“, antwortet er ohne zu zögern. „Lasst sie keine Sekunde aus den Augen! Ruft mich JEDEN ABEND an und berichtet mir alles, und vor allem, lasst euch nicht sehen! Für gute Arbeit winkt ein reicher Lohn4! Das ist alles!“ „Geht in Ordnung, Chef! Du kannst dich auf uns verlassen“, antwortet Hans. „Wir fahren sofort Richtung Feldberg!“ Nach einer kurzen Reise erreichen unsere Freunde den Feldberg, ihr erstes Ziel. Dort halten sie eine Besprechung5 ab, um ihre Expedition aufs Beste zu organisieren. „Das ist die Karte, die ich in der Bibliothek gefunden habe …“, erklärt Sonja den Freunden. „Hier steht, dass an vier Punkten des Feldbergs die Informationen versteckt sind, die zur Entdeckung der Stadt Karminia notwendig sind. Wir müssen versuchen, sie zu finden. Im entscheidenden Moment sind sie sicher sehr wichtig!“ buchstäblich wortwörtlich, genau so, wie es gesagt wird aus dem Bett schmeißen unsanft aufwecken 3 jammern sich weinerlich beschweren 4 es winkt ein reicher Lohn es ist eine gute Bezahlung vorgesehen 5 eine Besprechung abhalten etwas diskutieren 1
2
22
Kapitel 2
„Die Karte weist auf die vier Himmelsrichtungen1 hin“, murmelt die junge Archäologin. „Ich denke, wir beginnen im Norden“, sagt sie schließlich. Sonja und ihre jungen Assistenten orientieren sich am Kompass2 und laufen lange Zeit nach Norden. Sie befinden sich inmitten eines sehr dichten Waldes voll Büsche und hoher Bäume. „Hier, das ist der nördlichste Punkt des Feldbergs“, erklärt sie. „Die Karte sagt: Wo Kälte herrscht, findest du eine strahlende Sonne.“ „Es muss eine Lösung geben“, überlegt Alex. „Es gibt einen Moment im Laufe des Tages, an dem die Sonne durch das Blätterdach dringt3.“ „Aber sicher! Es ist ganz einfach! Punkt zwölf Uhr steht die Sonne genau über uns, und NUR in diesem Augenblick schaffen die Sonnenstrahlen es, senkrecht in den Wald zu fallen … wir müssen nur warten …“. Und er hat recht! Am Mittag dringt die Sonne durch das Blätterdach und das Lichterspiel lässt unsere Freunde verstummen4.
e Himmelsrichtung, en Norden, Osten, Süden, Westen r Kompass, e ein Instrument, das die Himmelsrichtungen anzeigt 3 dringen, drang, gedrungen, d. durch sich einen Weg bahnen durch 4 verstummen kein Wort mehr sagen 1
2
24
Ziel Karminia
„Und das ist noch nicht alles“, ruft Sonja und zeigt auf ein starkes Licht, das vom Boden kommt. „Seht her! Hier unten ist ein wunderschönes Fragment von einem Mosaik aus vielen rötlichen Steinen! Das ist genau das, wonach wir suchen“, sagt Alex. „Wir haben das erste wichtige Indiz gefunden! Seht mal die Farbe … das ist genau das Karminrot, von dem der Name der antiken Stadt herrührt1 Das ist für mich wirklich ein denkwürdiger2 Augenblick! Seit Jahren habe ich darauf gewartet!“ ruft Sonja. Während Sonja aufmerksam das Fragment betrachtet, das Alex aufgehoben hat, berichten Hans und Anton Gärtner ganz in der Nähe im Schutz der dichten Vegetation ihrem Chef von dem wichtigen Fund. Unsere Freunde wissen nicht, dass jemand alle ihre Schritte verfolgt und setzen ihre Forschungsarbeit fort. „Und wo gehen wir jetzt hin?“, fragt Alex. „Schauen wir noch einmal auf die Karte. Hier steht: Der nächste Schritt führt Richtung Sonnenaufgang “, erklärt Sonja. „Das heißt also nach Osten …“, überlegt Eva. „Osten ist in dieser Richtung. Lasst uns gehen“, schlägt das Mädchen vor.
1 2
herrühren von kommen von denkwürdig daran erinnert man sich auch später
25
Kapitel 2
Nach einer einstündigen Wanderung erreichen die Freunde einen sehr steilen Weg mit etwa 1000 Stufen. Schwitzend und müde erreichen die Freunde die Ostspitze des Feldbergs. Auf dem Gipfel1 erwartet sie aber eine Überraschung.
1
r Gipfel, - die Spitze eines Berges
26
Lesen & Lernen 1 Weißt du die Antwort? 1 Wer hört vor dem Fenster mit? .............................................................................................................................. 2 Wessen Handy klingelt? ..............................................................................................................................
3 Wo hat Sonja die Karte gefunden? ..............................................................................................................................
4 5 6
Um wie viel Uhr fallen die Sonnenstrahlen in den Wald? ..............................................................................................................................
Woher rührt der Name der Stadt Karminia? ..............................................................................................................................
Wie heißt der Bruder von Hans Gärtner? .............................................................................................................................
Worte & Wörter 2 Eindringling. Ein Wort passt nicht in die Gruppe. Welches? 1 2 3 4 5 6
der Rucksack – das Zelt – der Monitor – der Schlafsack – der Campingkocher der Busch – die Kälte – der Baum – die Blume – das Gras der Gipfel – der Berg – das Tal – der Sonnenstrahl – die Schlucht die Karte – der Kompass – die Sonne – die Wanderung - die Himmelsrichtung müde – steil – hart – anstrengend – schwierig die Tasche – der Koffer – der Rucksack– der Pass – der Beutel das Fahrrad – das Schiff – der Zug– der Hubschrauber – das Flugzeug
28
Sprechen & Sprache 3 Vermutungen. Auf dem Gipfel erwartet sie eine Überraschung ... Worum könnte es sich handeln? Formuliere Hypothesen. 1 Vielleicht ......................................................................................................... 2 Wahrscheinlich ........................................................................................... 3 Vermutlich ......................................................................................................
Fit für ZD J – Sprachbausteine 4 Wähle für jede Lücke die passende Lösung. Liebe Erika, nach meinem internationalen Feriencamp in Süddeutschland bin ich jetzt wieder zu Hause. Wie du ja weißt, wollte ich eigentlich nach England, (1) ........... meine Eltern waren dagegen. Aber dann habe ich dieses tolle Angebot in (2)........... Zeitung gefunden. Ich (3) ........... zwei Wochen dort geblieben. Das Sportangebot war sehr interessant, wir konnten reiten, schwimmen, Kanu fahren, und vieles mehr. Ich war zwar nicht in England, konnte aber (4) ........... viel Englisch sprechen, die offiziellen Campsprachen waren nämlich Deutsch und Englisch. Ich habe in dieser Zeit viele (5) ............ Freunde aus den unterschiedlichsten Ländern kennengelernt. Und wie geht es dir? Lass von dir hören, deine Corinne 1 2 3 4 5
A A A A A
aber eine bin wegen neues
B denn B einen B habe B trotzdem B neuen
C sondern C einer C wurde C weshalb C neue
29
Kapitel 3
Frisch gewagt ist halb gewonnen 4
„Ein Sessellift1!“, ruft Kerstin. „Das ist doch nicht möglich! Das ist eine Halluzination!“, erwidert Eva. „Und die beiden da?“, fragt Sonja. „Hallo, entschuldigen Sie! Ja, Sie meine ich!“, ruft Alex zu Hans und Anton Gärtner. „Wo haben Sie denn diesen Sessellift genommen!?“ „Hm … der spricht mit uns“, flüstert2 Hans besorgt3 seinem Bruder zu. „Los, antworte, worauf wartest du denn? Die können doch gar keinen Verdacht4 haben“, sagt Anton und antwortet auf die Frage von Alex. „Dieser Sessellift fährt unten im Tal ab! Wenn man den Weg mit den vielen Steinstufen vermeiden5 will, ist das die ideale Lösung!“ „Komische Typen! Die Frage von Alex war ihnen irgendwie unangenehm, findest du nicht auch? Dabei war es doch eine ganz normale Frage“, kommentiert Eva. Sonja hat inzwischen ein weiteres Mosaikfragment entdeckt, r Sessellift, e eine Seilbahn, mit der man auf einem besonderen Stuhl auf den Berg getragen wird flüstern leise sprechen 3 besorgt von Angst erfüllt 4 r Verdacht (nur Sg.) Annahme, dass etwas nicht in Ordnung ist 5 vermeiden, vermied, vermieden nicht machen 1
2
30
Ziel Karminia
das vom Gras überwachsen in der Erde steckt. Sie hebt es auf und betrachtet es aufmerksam. „Kommt mal her!“, ruft sie ihren jungen Helfern zu. „Ich bin sicher, dass ich ein weiteres Indiz gefunden habe! Es hat sich also doch gelohnt, die ganzen Stufen hochzusteigen.“ „Sicher! Wir sind ja auch keine Touristen! Und außerdem ist es einfach toll, durch diese Landschaft zu wandern“, antwortet Eva. „Aber ich habe doch nur Spaß gemacht!“, sagt Alex. „Ich liebe es, in der Mittagssonne Steinstufen hinaufzusteigen!“, ruft er und trocknet sich den Schweiß von der Stirn. „Möchtest du einen Schluck Wasser? Meine Flasche ist noch voll“, sagt Kerstin. „Wow, ein Schluck Wasser und schon habe ich die Anstrengung und die Hitze vergessen!“ Alex nimmt einen Schluck und nähert sich Sonja, die das Fragment untersucht. „Zu meinem größten Vergnügen kann ich euch den Fund des zweiten Tonfragments verkünden1!“, sagt Sonja voller Begeisterung. „Ich halte ein weiteres Stück der Geschichte Karminias in den Händen!“
1
verkünden: bekannt geben
31
Kapitel 3
„Hmm ... ich habe den Verdacht, dass nicht nur Karminia voller Geheimnisse ist“, überlegt Eva, während sie Hans und Anton Gärtner beobachtet, die inzwischen ziemlich weit entfernt sind. „Scheinen euch die beiden Typen auf dem Sessellift nicht auch ein bisschen verdächtig?“, fragt das Mädchen die Freunde. „Machst du dir Sorgen wegen der Konkurrenz?“, fragt Kerstin. „Sie sind doch schon weit weg, und außerdem ... sie sehen nicht gerade wie Archäologen aus!“ „Ich bin sicher, da steckt etwas dahinter1! Während sie sich entfernten, haben sie sich zu oft umgedreht und uns kontrolliert“, behauptet Eva. Und Evas siebter Sinn2 hat sich nicht getäuscht. Während unsere Freunde auf der Suche nach der antiken Stadt Karminia sind, verfolgt Philip Zahl in seiner Villa in der Toskana über die Webcam jeden ihrer Schritte. „Hans! Anton! Wo seid ihr? Ich will den neusten Stand wissen!“ „Wir sind hinter der Gruppe, Chef! Wir haben sie nie aus den Augen gelassen!“, antwortet Hans. „Bisher haben sie noch
1 2
dahinter stecken bedeuten r Sinn, e, der siebte S. eine besondere Sensibilität
32
Ziel Karminia
nichts Interessantes gefunden, nur ein paar Tonscherben1“. “Philip unterbricht Hans brüsk: „… Nur???“, ruft er. „Wir sprechen hier von Archäologie! Jedes Fragment, auch das kleinste kann wesentlich sein,“ schreit Philip weiter. „Ok, Chef!“, antwortet Hans zerknirscht2. Unsere Freunde bereiten sich auf die Nacht im Freien vor. Am nächsten Morgen machen sie sich wieder auf den Weg. Diesmal geht’s nach Westen. Sie erreichen das Ufer des Titisees. Auf dem Grund des Sees befindet sich ein Bleikästchen3“, kommentiert Sonja. „Das einzige Problem: Man muss es bergen4!“ „Hust! Hust! Ich habe starken Husten! Ich glaube nicht, dass ich ins Wasser springen kann ...“, sagt Eva. „Hatschiii!“, niest Kerstin geräuschvoll. „Ich habe den Reifen des Mofas im strömenden Regen gewechselt und das ist das Ergebnis: eine handfeste5 Erkältung!“ „Und ich kann nicht schwimmen!“, sagt Sonja. „Offensichtlich bin ich der Einzige, der diese unvorhergesehene6 Tauchaktion ausführen kann … hm …Aber im Grunde ist es so warm, dass ein Bad eigentlich genau das Richtige ist! Wie heißt dieser See nochmal?“, fragt Alex einen e Tonscherbe, n Stück eines gebrochenen Tongegenstandes zerknirscht ist sich seiner Schuld bewusst 3 s Bleikästchen, - eine kleine Kiste aus schwerem, grauen Metall 4 bergen, birgt, barg, geborgen aus dem Wasser holen 5 handfest (her) echt, ernsthaft 6 unvorhergesehene: nicht geplant 1
2
33
Kapitel 3
Moment, bevor er ins Wasser springt. Das Ganze geht sehr schnell. Alex taucht aus dem Wasser des Sees auf und zittert vor Kälte, gerade rechtzeitig1, um die Antwort von Eva zu hören. „Wenn ich mich nicht täusche, nennen die die Bewohner dieser Gegend den See auch Eiswassersee, weil selbst in den heißesten Stunden des Tages das Wasser noch relativ kühl ist.“ „Relativ kühl? Ich fühle mich, als wäre ich in einen Gletschersee2 gesprungen!“, ruft Alex. „Da schaut mal!“, ruft Sonja. „Hier ist das dritte Tonfragment!“ Vorsichtig nimmt sie es aus dem Kästchen, das Alex geborgen hat und steckt es in den Rucksack. „Jetzt haben wir den ersten Teil unserer Suche fast abgeschlossen! Wir müssen nun nach Süden weitergehen und das letzte Fragment finden! Die Karte sagt, dass es sich in einer Höhle3 befindet.“ Die Freunde kommen schließlich an dem Punkt an, der auf der Karte angegeben ist, aber sie stellen fest, dass die Sache schwieriger ist, als sie sie sich vorgestellt haben. Die Höhle befindet sich in einer Felswand. Sie ist nur über eine wackelige4 Hängebrücke zu erreichen, die über eine steil abfallende Schlucht5 führt. rechtzeitig früh genug r Gletschersee, n ein See im Gebirge, der von Eis umgeben und immer sehr kalt ist 3 e Höhle, n Grotte, eine Öffnung im Berg 4 wackelig nicht stabil 5 e Schlucht, en ein tiefer Felsspalt 1
2
34
Kapitel 3
„Um in die Höhle zu gelangen, muss man einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn haben“, sagt Alex. „Eva und Kerstin machen seit Jahren Kunstturnen und die Übungen auf dem Schwebebalken waren schon immer ihre Spezialität, nicht wahr?!“ „Diese Schlucht ist ein bisschen beunruhigend. Man darf nur nicht in die Tiefe blicken!“, überlegt Kerstin. „Nehmt eine Taschenlampe und einen Stock“, sagt Sonja zu den beiden Mädchen, „in Höhlen ist es normalerweise dunkel.“ „Und der Stock? Wozu brauchen wir den?“, fragt Eva. „Dunkle, einsame Höhlen können ein bequemes Nest1 für Tiere sein“, erklärt Sonja. „Ich bin sicher, dass da keine drin sind, aber … es ist immer besser, etwas zum Schutz zu haben.“ Trotz der Aufregung, die Sonja mit ihren Worten verursacht2 hat, erreichen Eva und Kerstin ohne Probleme die Höhle und kehren erfolgreich mit einem weiteren wertvollen Fundstück zurück. „Wir haben es gefunden!“, sagt Eva. „Kaum hatten wir die Taschenlampe angemacht, haben wir das Fragment entdeckt! Das Karminrot war unübersehbar und inzwischen kennen wir es ja“, erklärt das Mädchen. „War alles in Ordnung in der Höhle?“, fragt Sonja. „Hattet ihr Angst?“ „Es gab überhaupt kein Problem! Nichts, vor dem man Angst haben müsste“, sagt Kerstin. 1 2
s Nest, er ein Schlafplatz von Tieren verursachen hervorrufen
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Lesen & Lernen
1 Was ist richtig? 1 A ■ Hans hat Angst, dass die Freunde Verdacht schöpfen. 1 B ■ Anton hat Angst, dass die Freunde Verdacht schöpfen. 1 C ■ Kerstin hat Angst, dass Hans und Alex Verdacht schöpfen. 2 A ■ Kerstin kann nicht schwimmen. 2 B ■ Sonja ist erkältet. 2 C ■ Eva hat Husten. 3 A ■ Kerstin und Eva konnten das letzte Fragment leicht ausfindig machen. 3 B ■ Kerstin und Eva hatten Probleme, das letzte Fragment zu finden. 3 C ■ Kerstin und Eva hatten Angst, das letzte Fragment zu finden.
Strukturen & Satzbau 2 Setze die Adjektive an der richtigen Stelle und in der
richtigen Form ein. geräuschvoll – warm – unvorhergesehen – stark – strömend – einzig – handfest Auf dem Grund dieses Sees befindet sich ein Bleikästchen“, einzige Problem: Man muss es bergen!“ kommentiert Sonja. „Das ............... „Hust! Hust! Ich habe (1) ................................ Husten! Ich glaube nicht, dass ich ins Wasser springen kann ...“, sagt Eva. „Hatschiii!!!“, niest Kerstin (2)................................. „Ich habe den Reifen des Mofas im (3) .............................. Regen gewechselt und das ist das Ergebnis: eine (4) ................................ Erkältung!“ „Ich kann nicht schwimmen!“ sagt Sonja. „Offensichtlich bin ich der Einzige, der diese (5) ............................ Tauchaktion ausführen kann … hm … im Grund ist es so (6) ...... ......................., dass ein Bad eigentlich genau das Richtige ist!
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Worte & Wörter 3 Kreuzworträtsel. Finde die passenden Wörter. 1 2 3 4 5
Ein sehr kalter See im Gebirge. Eine Seilbahn, die einen sitzend auf den Berg bringt. Eine wenig stabile Brücke aus Seilen. Sie ist nützlich, wenn man im Dunkeln unterwegs ist. Eine Treppe im Fels. 1 2
3 4 5
Fit für ZD J – Schreiben 4 Schreibe eine E-Mail an einen Freund oder eine Freundin. Behandle dabei folgende Punkte: -
wann und wohin du diesen Ausflug gemacht hast. welche Ausrüstung du mitgenommen hast. wie das Wetter war. was dir besonders gut gefallen hat.
Schreibe zu jedem Punkt mindestens zwei Sätze. Vergiss auch Anrede, Schlusssatz und Grüße nicht.
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Kapitel 4
Am Ziel
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Auch der zweite Tag war voller Aufregungen und Überraschungen. Mit den vier Fundstücken im Rucksack legten die Freunde noch ein Stück Weg zurück. „Hier sind wir! Dieser Monolith1 ist die letzte Etappe unserer Expedition! Das ist ein heiliger Felsen. Hier holten die Bewohner von Karminia das rote Pulver, aus dem sie das Karminrot gewannen2“, erklärt Sonja. „Sie betrachteten diesen Fels als das wertvollste Geschenk, das eine antike Gottheit den Menschen machen konnte! Er war einfach zu schön, und zu schön und einzigartig3 war die Farbe, die man aus diesem Felsen gewinnen konnte! Sie verwendeten sie, um die Dächer ihrer Häuser zu bemalen, weil sie glaubten, dass die Farbe den Göttern gefallen und die bösen Geister fern halten würde.“ „Wenn ich mich nicht irre, heißt er Fels der aufgehenden Sonne“, sagt Alex. „Jetzt ist es schon dunkel! Ich denke, wir lassen uns für diese Nacht hier nieder4“, schlägt Sonja vor. „Das war vielleicht ein abenteuerlicher Tag “, kommentiert Eva.
r Monolith, e ein isolierter Felsblock gewinnen, gewann, gewonnen, g. aus (hier) herstellen aus 3 einzigartig besonders 4 sich niederlassen, ließ nieder, niedergelassen ein Lager aufschlagen 1
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Ziel Karminia
Im Morgengrauen wird der Fels der aufgehenden Sonne von den ersten Sonnenstrahlen berührt. Eva, Alex, Kerstin und Sonja liegen noch in ihren Schlafsäcken und bewundern das fantastische Naturschauspiel. Die jahrhundertealten Eichen, die um den enormen Monolith stehen, werfen ihre Schatten auf die Felswand. Die ersten Sonnenstrahlen des Tages tauchen den Fels in ein tiefes und warmes Rot! In der Nacht hat Sonja die Fundstücke zusammengesetzt und jetzt zeigt sie den Freunden das Ergebnis1: „Die Fragmente ergeben ein Symbol, und unter dem Symbol steht ein Satz, der darauf hinweist, wie man Karminia finden kann. Wir müssen die Zeichen auf den Fundstücken entziffern2.“ „Karminia stand auf dem Feldberg, genau hier auf der Hochebene3, wo wir heute Nacht gelagert haben“, erklärt die junge Lehrerin. „Aber ein Erdbeben hat die Stadt zerstört. Sie wurde praktisch von der Erde verschluckt4. Hier ist die Information, wo sich die Stadt befand. Die Anweisung, um den genauen Punkt herauszufinden, heisst: „Gehe von der Mitte des X aus und tauche in die Geschichte Karminias ein.“ „Die Mitte des X …“, wiederholt Alex. „Lasst uns den Felsen genau
s Ergebnis, se das Resultat entziffern richtig interpretieren 3 e Hochebene, n ein flaches Gelände im Gebirge 4 verschlucken, von der Erde verschluckt vom Erdboden verschwunden 1
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Kapitel 4
untersuchen! Vielleicht finden wir ein Zeichen in Form eines X .“ Alex denkt weiter über diesen geheimnisvollen Satz nach, gähnt¹ verschlafen und stützt sich dann müde mit einer Hand auf den Felsen, und zwar genau an dem Punkt, wo die Schatten zweier riesiger² Eichen ein großes X bilden… In diesem Moment beginnt der Monolith zu zittern und es öffnet sich ein Spalt. Alex wird von dem Spalt, der sich unter dem Druck seiner Hand geöffnet hat, verschluckt. „He, was ist hier eigentlich los?“, fragt Kerstin. „Alex hat das Geheimnis des Satzes gelüftet³! Er hat die Mitte des X gefunden“, ruft Sonja. „Seht doch diese beiden Eichen: Der Wind hat sie gebeugt4. Achtet auf den Schatten, den sie auf den Felsen werfen! Das sieht aus wie ein X und Alex hat seine Hand genau auf die Mitte gelegt und einen Mechanismus betätigt, der einen Felsspalt öffnet … wir haben den Zugang zu Karminia gefunden!“ „Er ist von der Mitte des X ausgegangen und in die Geschichte Karminias eingetaucht“, fährt Eva fort. „Es bleibt uns nichts anderes übrig als ihm zu folgen!“, sagt Sonja zuversichtlich.
gähnen wenn man sehr müde ist, gähnt man riesig enorm 3 lüften, ein Geheimnis l. ein Geheimnis aufdecken, ein Rätsel lösen 4 beugen nach unten biegen 1
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Kapitel 4
Nach einer aufregenden Rutschpartie¹ in einem dunklen Tunnel erreichen auch die anderen die Stadt Karminia. Sie landen mitten in einem großen Saal, wo Alex auf sie wartet. Er sitzt auf einem imposanten Thron aus Stein. „Da seid ihr ja endlich!“, ruft Alex. „Sind alle Knochen heil?“ „Du hättest uns ja Bescheid geben können, wie schnell und steil es hier runter geht!“, kommentiert Eva und massiert sich ihr Bein. „Liebe Freundinnen, vergesst den alten Alex! ICH habe als erster diesen Thron erobert2 und habe das Recht, meine Macht über euch auszuüben! Ihr steht vor dem neuen KÖNIG von Karminia.“ „Hoheit! Welche Ehre, Ihre Bekanntschaft zu machen!“, sagt Kerstin und verbeugt3 sich tief vor dem Herrscher. „Die Reste von Karminia! Das ist ja einfach phantastisch!“, ruft Sonja. „Ohne eure Hilfe hätte ich das nie geschafft!“ Unsere Freunde machen sich sofort an die Arbeit und versuchen, eine Öffnung nach draußen zu graben: Sie müssen versuchen, hinauszukommen, bevor es dunkel wird. „Hoheit, wir brauchen auch Ihre Hilfe! Können Sie uns diese Ehre4 gewähren?“, fragt Kerstin lachend.
e Rutschpartie, n eine Reise nach unten, bei der man jeden Halt verliert erobern für sich gewinnen 3 verbeugen, sich v. jmdm. seine Ehre bezeugen, Respekt zeigen 4 e Ehre, (nur Sg.), Können Sie uns diese E. gewähren: Könnten Sie so freundlich sein 1
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Kapitel 4
Während Eva, Alex und Kerstin mit Graben beschäftigt sind, setzt Sonja die vier Tonfragmente, die sie auf dem Feldberg gefunden haben, in den Thron ein, um das Wappen von Karminia zu vervollständigen1. Ohne sich dessen bewusst2 zu sein, löst sie damit einen geräuschvollen Mechanismus aus, der den Thron nach oben hebt und ihn noch herrschaftlicher erscheinen lässt. „Ich habe das Stadtwappen3 wieder zusammengesetzt! Es ist unsere Pflicht4, uns um diese archäologischen Fundstätte zu kümmern und die ganze Welt von ihrer Schönheit wissen zu lassen! Wir können Führungen organisieren, eine CD-Rom produzieren und müssen natürlich eine Website kreieren.“ „Vor Sonnenuntergang müssen wir aber unbedingt draußen sein, um die Universität zu informieren und den Fund bekanntzugeben!“ Bei Sonnenuntergang tauchen Eva, Alex, Kerstin und Sonja endlich aus dem Dunkel der Erde auf. Sie haben den ganzen Tag gegraben, wissen aber nicht, dass draußen eine böse Überraschung auf sie wartet. „Herzlich willkommen!“, verkündete Philip Zahl ironisch, der gerade mit seinem persönlichen Hubschrauber angekommen vervollständigen komplettieren bewusst, ohne sich dessen bewusst zu sein ohne es zu wissen 3 s Stadtwappen, - jede Stadt hat ein Symbol mit einer bestimmten Zeichnung und bestimmten Farben 4 e Pflicht, en etwas, das man tun muss 1
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Ziel Karminia
war. „Mein Name ist Philip Zahl! Ich bin der Verantwortliche einer fantastischen archäologischen Entdeckung! Sie werden es nicht glauben, aber … gerade heute ist es mir gelungen1, die antike Stadt Karminia ausfindig zu machen. In kürzester Zeit werde ich sie ans Tageslicht befördern und den größten Ausgrabungsort der Welt schaffen!“ „Herr Zahl, der Tag war sehr heiß, die starke Sonne wird Ihnen ein wenig zugesetzt2 haben!“, antwortet Alex genauso ironisch. Aber die Ironie von Alex kann den gierigen Unternehmer nicht bremsen3. „Ich sehe keine Zeugen4!“, antwortet Zahl. „Meine Mitarbeiter werden dafür sorgen, dass ihr verschwindet. Ich habe mich bereits mit der Presse in Verbindung gesetzt und werde ein Exklusivinterview geben... “ „Die zwei Typen auf dem Sessellift!“, ruft Eva, die Zahls Mitarbeiter erkannt hat. „Hallo, Fräulein“, sagt Hans Gärtner, bevor er das Mädchen am Arm packt. „Au! …“, schreit Eva, die sich nicht befreien kann. „Lass mich los, du blöder Affe!“ Auch Kerstin versucht, sich gegen den Griff von Anton Gärtner zu wehren, der sie gepackt hat. gelingen, gelang, gelungen schaffen zusetzen Probleme verursachen 3 bremsen stoppen 4 r Zeuge, n eine Person, die dabei war und gesehen hat, was passiert ist 1
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Lesen & Lernen 1 Ordne die Sätze in die richtige Reihenfolge. A ■ Als sie sich am Abend durch die Erde nach draußen gegraben haben, erwartet sie eine böse Überraschung. B ■ Am zweiten Tag kommen die Freunde an den Fels der aufgehenden Sonne und übernachten dort. C ■ Philip Zahl gibt sich als Entdecker Karminias aus. D ■ Alex lüftet zufällig das Geheimnis und landet in Karminia. Die Freunde folgen ihm umgehend. E ■ Am nächsten Tag versuchen sie, die Anweisungen auf den Fundstücken zu entziffern.
Worte & Wörter 2 Ergänze die fehlenden Buchstaben in den Vokabeln aus
diesem Kapitel. Das senkrechte Wort sagt dir, was Alex in Karminia findet.
1 2
S
N 3 4 5
F
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M
E
Fit für ZD J – Globales Lesen 3 Ordne den Artikeln die passenden Titel zu. 1 Ausstellung zum Abschluss der Grabungsarbeiten in Fildern 2 90 archäologische Ausgrabungen 3 Thüringen hat Probleme mit Archäologen 4 Volunteers graben auf den Fildern A Erfurt. Archäologen haben im Jahr 2009 an rund 90 Orten Ausgrabungen vorgenommen. Gegraben werde vor allem bei Bauarbeiten an Autobahnen oder Schienentrassen, hieß es beim Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. Zu den wichtigen Grabungsstellen zähle die Baustelle der Autobahn A71 bei Leubingen im Kreis Sömmerda. Dort gehe es um die Bronzezeit. Bemerkenswert sei auch das jüngst gefundene Gräberfeld der fränkischen Adeligen bei Sondershausen. Probleme bereiten den Archäologen nach wie vor Raubgräber. Jedes Jahr würden in Thüringen durchschnittlich zehn illegale Grabungen angezeigt.
B Immer wieder im Sommer graben engagierte »Volunteers« im Rahmen eines Projektes des Landkreises Esslingen und des Stadtseniorenrates Leinfelden-Echterdingen in Stetten auf den Fildern. Unter Leitung des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg wird dabei eine wissenschaftlich interessante und durch Ackerbau gefährdete Fundstelle archäologisch untersucht. Da das Projekt auf enormes öffentliches Interesse gestoßen ist, wurden erste Resultate der bisherigen Arbeiten schon in einer Ausstellung gezeigt. Die Ausgrabungen haben Ergebnisse zutage gebracht, die über die Lokalgeschichte hinaus auch für die Kulturgeschichte der Kelten, Römer und Alamannen in Südwestdeutschland von Bedeutung sind.
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Kapitel 5
Gewusst wie! 6
Auch Sonja versucht sich mit allen Kräften zu verteidigen, sie kann Karminia einfach nicht an diese bösartige Person verlieren. Sie versucht Philip anzugreifen1, der blitzschnell ihre Hände packt und ihr jede Bewegung unmöglich macht. „Ihr scheint ja voller Begeisterung und Enthusiasmus, aber“, sagt der Unternehmer mit schneidender Stimme, „ihr habt verloren. Findet euch damit ab2! Ich werde der absolute Herrscher von Karminia sein! Ich werde Besucher aus der ganzen Welt zusammentrommeln3 und diesen Ort bis aufs Letzte vermarkten. Ich werde mit hässlichen Souvenirs haufenweise4 Geld verdienen! Ha, ha, ha, ha! Verlasst sofort den Fels der aufgehenden Sonne und euch wird nichts geschehen! Es handelt sich nur noch um ein paar Minuten. Die Presse ist gleich da, und dann will ich euch hier nicht mehr sehen!“ „Sie müssen sofort diesen Ort verlassen!“, befiehlt Alex mit drohendem Ton. „Hände hoch!“ Philip Zahl spürt eine Pistole im Rücken. „He, he! Nun mach mal keine Witze!“, ruft er. „Wir können angreifen, griff an, angegriffen eine Attacke starten sich abfinden, fand ab, abgefunden, sich a. mit etwas: etwas akzeptieren, weil man es nicht ändern kann 3 zusammentrommeln herbeirufen 4 haufenweise in großen Mengen 1
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Ziel Karminia
uns doch einigen! Wir machen einfach eine Gesellschaft und teilen den Profit! Das wäre doch eine ideale Lösung, für mich und für euch! Wir können ja alle daran verdienen!“ „Ja, wir könnten mit euch zusammen arbeiten!“, sagt Hans Gärtner. „Natürlich. Wir könnten die Touristen führen! Inzwischen kennen wir die Gegend ja recht gut! Ist das nicht eine gute Idee?“, hakt Anton Gärtner nach1 und versucht Alex davon zu überzeugen, seinem Chef nichts anzutun. Alex verliert Philip Zahl nicht aus den Augen. Der hat die Hände gehoben und Sonja freigelassen. Auch Hans und Anton haben vor Schreck2 die Mädchen losgelassen und heben die Hände. Eva, Kerstin und Sonja betrachten Alex voller Staunen, wie er die drei Gestalten zwingt3, in den Hubschrauber zu steigen, der bereits abflugbereit ist. „Macht euch aus dem Staub. Aber schnell! Lasst uns in Frieden!“, sagt Alex drohend. „Niemand von uns will sich bereichern! Wir haben andere Pläne! Wir wollen die Schönheit Karminias allen zugänglich machen! Wir wollen uns um diese Fundstelle kümmern und vermeiden, dass sie in die Hände von skrupellosen Ausbeutern4 fällt!“ nachhaken nachfragen, hinzufügen r Schreck (nur Sg.): plötzliches starkes Gefühl der Angst 3 zwingen, zwang, gezwungen keine andere Wahl lassen 4 r Ausbeuter, - eine Person, die ohne Rücksicht nur ihre Vorteile sucht, viel Geld dabei verdient und sich keine moralischen Fragen stellt 1
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Kapitel 5
„He, Chef! Der meint das ernst!“, sagt Anton Gärtner besorgt. „Ich glaube, wir fliegen lieber nach Hause, bevor noch etwas passiert!“, fügt Hans Gärtner hinzu. „Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen! Philip Zahl gibt nie auf! Ihr werdet noch von mir hören!“ Die Mädchen nähern sich ihrem Freund: „Alex! Wir wussten ja gar nicht, dass du bewaffnet bist!“ „Hier, das ist meine Waffe!“ antwortet Alex und zeigt den Freundinnen … seine Taschenlampe. „Ich habe sie ausgetrickst. Die sind darauf reingefallen1 wie kleine Kinder. Ha, ha!“, lacht Alex zufrieden. Während unsere Freunde glücklich das bestandene Abenteuer feiern, landet auf der Hochebene ein zweiter Hubschrauber, aus dem zögernd2 ein junger Journalist steigt. „Hm! Guten Abend! Ich bin Hugo Druck vom SchwarzwaldKurier! Ich habe eine Nachricht erhalten, dass die antike Stadt Karminia entdeckt wurde. Wissen Sie etwas davon?“ „Sicher! Frau Professor Sonja Peng“, sagt Kerstin und zeigt
1 2
reinfallen, fällt rein, fiel rein, reingefallen, r. auf von jemandem getäuscht werden zögernd langsam und unsicher
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Kapitel 5
auf Sonja, „hat nach vielen Jahren Arbeit und Forschung eine unglaubliche Expedition zum Feldberg organisiert und die Reste der legendenumwobenen1 Stadt Karminia ans Licht gebracht!“ „Frau Professor Peng? Wissen Sie, wo ich sie finden kann? Ich möchte gern ein Interview mit ihr machen!“, sagt der Journalist. „Angenehm! Das bin ich“, antwortet Sonja. „Ich freue mich, diesen unglaublichen Fund bekannt machen zu können! Sie können die Nachricht über ihre Zeitung verbreiten.“ „Wir können einen Vertrag abschließen, mit dem wir Ihnen die Exklusivrechte überlassen2!“, sagt Eva zum Journalisten. „Wow! Seit Jahren warte ich auf solch eine Gelegenheit“, ruft Hugo Druck begeistert aus. „Kommen Sie in ein paar Tagen wieder! Wir müssen den Besuch der archäologischen Fundstätte3 erst organisieren“, erklärt Alex. Ein paar Tage später kehrt Hugo Druck nach Karminia zurück, um den interessantesten Artikel seiner Karriere zu schreiben, mit dem er sicher zum Chefredaktuer befördert4 wird. Alex, Eva, Kerstin und Sonja arbeiten inzwischen gemeinsam legendenumwoben darüber gibt es viele Geschichten und Erzählungen zwischen Fantasie und Realität 2 überlassen, überlässt, überließ, überlassen zur Verfügung stellen 3 e Fundstätte, n Ausgrabungsort 4 befördert werden einen Schritt nach oben in der beruflichen Karriere machen 1
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Ziel Karminia
an einem Projekt: „Ich habe unsere neue Website fertig, www. karminia-neu.de. Mit dieser Adresse machen wir Karminia im Internet bekannt“, sagt Eva. „Hier gibt es Informationen, Kurioses, Geschichte! Und sogar die Möglichkeit, der Stadt einen virtuellen Besuch abzustatten1.“ „Wir haben ganz schön viel riskiert! Wir hätten alles verlieren können!“ meint Sonja. „Da hat nun tatsächlich eine falsche Waffe gereicht, diesen Typen mit seinen beiden Kumpanen2 in die Flucht zu schlagen! Wenn Alex nicht gewesen wäre …“ „Danke! Sehr lieb von euch“, antwortet Alex. „Hoffentlich sehen wir die nie wieder!“ „Ich glaube, dass er die nächsten Jahre wenig Gelegenheit hat, sich sehen zu lassen“, sagt Sonja und zeigt auf einen Artikel im Schwarzwald-Kurier. „Philip Zahl und seine Kumpanen sind seit kurzem hinter Gittern3! „Zahl hatte also Recht, als er gesagt hat, dass wir noch von ihm hören würden! Ha, ha!“, antwortet Alex.
abstatten, einen Besuch a. besuchen r Kumpan, en (umgangssprachlich) Freund 3 s Gitter, -,hinter Gittern im Gefängnis 1
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Lesen & Lernen 1 Welche Antwort ist richtig? 1 Als Philip Zahl die Freunde sieht, A ■ versucht er sie anzugreifen. B ■ kritisiert er, dass sie zu wenig Einsatzbereitschaft zeigen. C ■ fordert er sie auf, zu gehen. 2 Die ideale Lösung für Philip Zahl wäre, A ■ sich den Erlös zu teilen. B ■ gemeinsam die Touristen zu führen. C ■ Anton und Hans frei zu lassen. 3 Der Journalist Hugo Druck vom Schwarzwald-Kurier A ■ hat eine Nachricht von Alex bekommen. B ■ hat eine Expedition zum Feldberg organisiert. C ■ möchte ein Interview mit Sonja Peng machen.
Strukturen & Satzbau 2 So tun als ob. Formuliere Sätze. 1 Herr Zahl tut so, als ob er ...................................................... (Karminia entdeckt haben) 2 Herr Zahl tut so, als ob Sonja Peng .................................... .................... (kein Recht an der Entdeckung haben) 3 Alex tut so, als ob er ........................................................ (bewaffnet sein) 4 Alex tut so, als ob er Herrn Zahl eine Pistole .......................... ................................ (auf den Rücken halten) 5 Herr Zahl tut so, als ob er .................................................... (einen Kompromiss finden wollen)
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Worte & Wörter 3 Buchstabensalat. Diese Wörter aus dem letzten Kapitel
haben mit Tourismus und Vermarktung zu tun. Kannst du sie erkennen?
1 EVIUOSNR 2 FPOIRT 3 ITNORESTU 4 IVXRCEUTKHLES 5 ERTVARG
.............................................................. .............................................................. .............................................................. .............................................................. ..............................................................
Fit für ZD J - Mündlicher Ausdruck 4 Gemeinsam eine Aufgabe lösen. Du sollst mit einem Partner/einer Partnerin eine Aufgabe lösen. Dabei sollt ihr euch gegenseitig Ideen vortragen, Vorschläge machen und auf Vorschläge reagieren. Du willst mit einem Klassenkameraden oder einer Klassenkameradin die Ausgrabungsstätte Karminia dem Publikum zugänglich machen. Überlegt euch, was zu tun ist und wer welche Aufgabe übernimmt. Auf einem Zettel habt ihr schon ein paar Notizen: Öffnungszeiten? .............................................................................................. Eintrittspreis? .................................................................................................... Website? .............................................................................................................. Werbung? ........................................................................................................... Wer führt die Touristen? ............................................................................ Nur im der Sommersaison oder auch im Winter? .......................
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Zum Weiterlesen
Archäologie zum Mitmachen
Welches Kind (und welcher Erwachsene) würde nicht gerne einmal an einer archäologischen Ausgrabung teilnehmen und bedeutende Funde machen? Die Technologie macht es möglich! Mit einer
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entsprechenden CD-ROM wird dieser Wunsch (virtuelle) Wirklichkeit und man kann eine Reise durch die Kulturgeschichte von der Steinzeit bis zur Wikingerzeit machen.
Lernen im virtuellen Raum
Vor Ort Als eine der ersten Aufgabe muss man anhand der vagen Andeutungen die genaue Fundstelle identifizieren. Wenn der Bagger2 die Humusschicht abgezogen hat, kann es losgehen: Markierungsschnur spannen, auf der Fläche Schicht für Schicht hinuntergraben und die Funde freilegen. Dafür stehen dem Spieler verschiedene Geräte zur Verfügung, von der Spitzhacke bis zum Pinsel. Erscheint ein Fund, muss er per Mausklick und entsprechendem Gerät geputzt, mit der Digitalkamera fotografiert und in die Fundkiste gelegt werden.
Vorbereitung der Ausstellung Dann beginnt die Arbeit an der Ausstellung: Texttafel für die Vitrine ausfüllen, einen Film mit der eigenen Theorie zum einstigen Geschehen am Fundort schneiden, die Funde in die Vitrine legen. Der Computer fügt anschließend eine Rekonstruktion von Klima und Vegetation hinzu. Wenn all diese Aufgaben gelöst sind, kann man mit dem Hubschrauber zum nächsten Ausgrabungsort fliegen. Am Ende des Spiels wird feierlich die aus zehn Vitrinen bestehende Ausstellung eröffnet und dem Spieler eine Urkunde überreicht.
Ein Professor für Archäologie sucht z.B. dringend Hilfe, um Grabungen durchzuführen und die Abteilung für Vor- und Frühgeschichte im Museum einzurichten. Da ist der Spieler gefragt, der - nach einer kurzen Einführung in die Grundprinzipien der Stratigraphie1 am Beispiel eines modernen Mülleimers - per Hubschrauber in das erste von insgesamt zehn archäologisch interessanten Gebieten geflogen wird.
Analyse der Fundstücke Mit den Funden geht es per Hubschrauber zurück zum Museum und zu den Experten im Keller: Sie helfen bei der Bestimmung der Gegenstände, der Restaurator bei der Wiederherstellung ihres Originalzustandes. Knochenfunde kann man zur Osteologin bringen, die sofort eine Zuordnung der knöchernen Überreste von Menschen und Tieren vornimmt. Bei manchen Objekten kann die Kulturanthropologin etwas über ihren möglichen Verwendungszweck verraten. Je nach Fund kann der Spieler außerdem im Labor eine Radiokarbon-Datierung vornehmen. Sämtliche Informationen speichert das digitale “Notizbuch” automatisch. Fachbegriffe kann man im Archäologie-Handbuch nachschlagen.
e Stratigraphie, en Analyse verschiedener Bodenschichten 2 r Bagger, - große, fahrbare Maschine, mit der man große Mengen von Erde und Steinen ausgraben kann 1
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Zum Weiterlesen
Schwarzwaldhaus 1902 Leben wie vor 100 Jahren. Wie fühlt sich Vergangenheit an? Wie konnte man die harte Arbeit und fehlende Freizeit verkraften? Wie genügend Geld verdienen? Wie schmeckte das Essen? Ein Filmteam begleitet die Berliner Familie Boro auf ihrer Zeitreise in den Schwarzwald von vor 100 Jahren.
Schwarzwaldhaus 1902 ist der Titel eines vierteiligen Films, der das Leben einer Bauernfamilie im Jahre 1902 dokumentiert. Gedreht wurde auf dem Kaltwasserhof in Münstertal/Schwarzwald. Alles beginnt in Berlin. Frau Boro sieht in einer CastingSendung den Aufruf zu Schwarzwaldhaus 1902 . Sie überredet ihre Familie, sich zu bewerben. Die Boros, Marianne (46) und Ismail (49), die Töchter Reya (20) und Sera (17) sowie Sohn Akay (12) setzen sich gegen 700 Familien aus ganz Deutschland durch. Dann wurde das Schwarzwaldhaus
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detailgetreu nachgebaut und auf den technischen Stand von 1902 zurückgefahren: kein Strom, kein fließendes Wasser, Plumpsklo1 statt WC. Keine Handys, keine Armbanduhren, keine Zigarettenpausen, kein Fast Food. Auch das Drehteam musste sich an die strengen Vorgaben halten, nur die moderne Kameraausrüstung war erlaubt. Auch im Tal wurden die Uhren zurückgedreht und die Supermarkt-Filiale so präpariert, dass die Boros nur das kaufen durften, was es schon 1902 gab. Auch die Preise waren von damals und man bezahlte … in Reichsmark.
Architektur im Schwarzwald Das typische Schwarzwaldhaus ist ein Wohnstallhaus2, das sich vor allem im mittleren und südlichen Schwarzwald findet. Typisch ist das an den Seiten weit herabgezogene Dach. Diese Gebäude sind den Besonderheiten des Schwarzwalds angepasst: Hanglage, weite Wege, große Schneemengen und starke Windbelastungen.
Die Kuckucksuhren „Es zieht uns immer wieder in den Schwarzwald zurück“, erzählt Marianne Hege-Boro. Und bei einem Besuch hat sie eine der wenigen Familienbetriebe kennengelernt, die noch in Handarbeit die originalen Schwarzwälder Kuckucksuhren herstellen. Dieses Handwerk, das früher viele Höfe zum Überleben als Nebenberuf ausübten, hat Familie Boro sehr beeindruckt und der Kuckuck hat in Berlin, in Boro´s guter Stube, eine neue Heimat gefunden.
Der Bollenhut Dieser Hut gehört seit etwa 1750 in verschiedenen Schwarzwald-Dörfern zur Tracht der Frauen. Bei unverheirateten jungen Mädchen sind die „Bollen“ rot, bei verheirateten Frauen schwarz. Nicht zuletzt auch durch diverse Heimatfilme wurde der Bollenhut zum allgemein bekannten Symbol für den Schwarzwald. Trachten werden auch heute noch in vielen Schwarzwaldorten an bestimmten Feiertagen, zu Prozessionen und traditionellen Festen getragen. 1 2
s Plumpsklo, s eine Toilette ohne Wasserspülung s Wohnstallhaus, ”er ein Haus in dem Tiere und Menschen unter einem Dach wohnen
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Teste dich selbst 1 Richtig oder Falsch?
R F
1 Auf dem Feldberg ist es nachts meistens nicht besonders warm.
2 Die Abreise zum Feldberg ist für den späten Vormittag geplant.
■ ■
3 Alex steht nicht gern früh auf.
■ ■ ■ ■
4 Alex, Eva und Kerstin haben ihren Eltern gesagt, wohin sie gehen.
■ ■
5 Sonja hat die antike Landkarte im Internet gefunden.
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6 Die Anweisungen auf der Karte sind klar und leicht zu verstehen.
■ ■
7 Der Name Karminia ist von der Farbe Karminrot abgeleitet.
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8 Man kann mit der Straßenbahn auf den Feldberg fahren.
■ ■
9 Eva findet, Anton und Hans Gärtner verhalten sich verdächtig.
■ ■
10 Das dritte Fragment befindet sich in einer Höhle.
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11 Man erreicht Karminia durch eine tiefe Schlucht.
12 Hugo Druck ist am Ende seiner Karriere.
■ ■ ■ ■
2 Wer ist wer? 1 Wer kann nicht schwimmen? ......................... 2 Wer kann sich als Mechaniker arrangieren? ......................... 3 Wer ist nicht besonders gut in der Schule? ......................... 4 Wer hat eine Schwäche für leicht verdientes Geld? .......................... 5 Wer arbeitet für Philip Zahl? .........................
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Syllabus Themen Schule Computer Universität Archäologie Reiseplanung Tagesablauf Landschaft Natur Klima Fremdenverkehr Brauchtum Journalismus Sprachhandlungen - über Vorlieben oder Noten in der Schule sprechen - Vorschläge machen oder darauf reagieren - duzen und siezen, das „Du” anbieten - einen Ausflug organisieren: über Zeitplan und Ausrüstung entscheiden - Gefühle ausdrücken: Begeisterung, Überraschung, Schreck, Ärger - Überlegungen anstellen, um ein Problem oder eine Aufgabe zu lösen - nachgeben, Kompromisse finden Grammatik Adjektivdeklination Konjunktiv
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Junge
LektĂźren
Niveau 1 In Vorbereitung Niveau 2 Till Eulenspiegel Maureen Simpson, Tim und Claudia suchen ihren Freund B. Brunetti, So nah, so fern Mary Flagan, Das altägyptische Souvenir Mary Flagan, Hannas Tagebuch Niveau 3 Maureen Simpson, Ziel Karminia