A2 • B1
JUGENDMAGAZIN IN DEUTSCHER SPRACHE
1
JAHRGANG XXXIX Nr. 1 • September–Oktober 2026 • Imprimé à Taxe Réduite
06
Der FushimiInari-Taisha-Schrein
Entdeckungen …
07 ganz zufällig!
10 Charli d’Amelio Hörtexte zum Herunterladen
Typisch? Echt jetzt?!
Sind Deutsche wirklich immer pünktlich? www.elilanguagemagazines.com
Wirklich seltsame Tiere
Pfauenkrebse Dieses wunderschön gefärbte Tier ist ein Meereskrebs, der vor allem in den Gewässern des Indischen Ozeans und des Pazifiks lebt. Er lebt in einer Tiefe von 3 bis 10 Metern: Dort gräbt er sich eine U-förmige Höhle* und tarnt sich* zwischen den tausend Farben der Korallen, um Gefahren zu vermeiden. Sein Körper reicht von smaragdgrün bis blau, mit orangefarbenen, roten, weißen und blauen Partien:
Seine Farben ändern sich je nach Blickwinkel, genau wie die Federn von Pfauen und die Flügel einiger Schmetterlinge. Seine großen Augen an den Antennen ermöglichen der Pfauen-Heuschrecke eine sehr präzise 3D-Sicht, sodass sie hervorragend jagen kann. Sie hat eine rekordverdächtige Eigenschaft: Sie schlägt zu wie ein Geschoss* (80 km/h in einer Millisekunde) und mit enormer Kraft!
Ihr wissenschaftlicher Name lautet Odontodactylus scyllarus, aber sie ist auch als Mantisgarnele oder Pfauenmantis bekannt, weil ihre Antennen denen der Gottesanbeterin* ähneln.
info@elilanguagemagazines.com ELI srl, C.P. 6, 62019 Recanati, Tel. (071) 750701, Fax (071) 977851, E-Mail: info@elionline.com - www.elionline.com Direttore responsabile: Michele Casali. Realizzazione testi: Kerstin Salvador. Autorizzazione Trib. di Macerata N. 278/87 del 29 luglio 1987. Realizzazione: Tecnostampa, Loreto © ELI Italy 2026 COPYRIGHT BY ELI. JEDE NICHT GENEHMIGTE REPRODUKTION (EINSCHLIESSLICH FOTOKOPIEN) IST AUCH FÜR DIDAKTISCHE UND ANDERE ZWECKE UNTERSAGT. FOTOS: DER VERLEGER ERKLÄRT SICH JEDERZEIT BEREIT, DAS EVENTUELLE COPYRIGHT VON FOTOS ZU ERWERBEN, DEREN HERKUNFT NICHT ZU KLÄREN WAR.
Nicht genehmigte Fotokopien sind illegal.
www.elilanguagemagazines.com HÖRTEXTE ZUM HERUNTERLADEN Als Abonnent von Kinder haben Sie die Möglichkeit, im Internet unter www.elilanguagemagazines.com die Audioaufnahmen der jeweiligen Ausgabe im MP3-Format als Zusatzmaterialien gratis herunterzuladen.
HINWEIS FÜR DOZENTEN Für Lehrerinnen und Lehrer enthält das Zeitschriftenabonnement die Möglichkeit, neben dem Audiomaterial im MP3-Format auch die Lehrerhandreichungen und alle* verfügbaren Zeitschriften im PDF-Format kostenlos herunterzuladen.
Hallo, liebe Leserinnen und Leser,
Kerstin
willkommen zur neuen Ausgabe von Kinder! Seid ihr gut ins neue Schuljahr gestartet? Auch diesmal warten viele spannende Themen auf euch. Entdeckt auf Seite 2 den bunten Pfauenkrebs, erlebt einen Schultag in Berlin, Wien und Zürich und reist mit uns in die Alpen und nach Japan. Außerdem erfahrt ihr, wie zufällig manche Erfindungen entstehen, und lernt Charli D’Amelio besser kennen. Im großen Foto-Quiz könnt ihr euer Wissen testen. Und wir gehen der Frage nach: Sind Deutsche wirklich immer pünktlich? Viel Spaß beim Lesen und Mitmachen! Eure Kerstin
Inhalt Sommario Jugend in D-A-CH
4
Erinnerungsfoto
6
Reportage
7
Stars & Sternchen
10
Das große Quiz zu …
11
Typisch? Echt jetzt?!
12
Rätselspaß mit Kinder
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Sprache lebt!
16
Schule anders? Ein Tag in Berlin, Wien und Zürich Der Fushimi-Inari-Taisha-Schrein Entdeckungen … ganz zufällig! Charli D’Amelio Fotografie
Sind Deutsche wirklich immer pünktlich?
Kreuzworträtsel und Wortspiele So sprechen Jugendliche heute
G
Das K-Pop-Phänomen K-Pop Demon Hunters ist ein Netflix-Zeichentrickfilm (der meistgesehene in der Geschichte von Netflix mit 400 Millionen Aufrufen) mit einer einfachen Handlung: Drei junge K-Pop-Künstlerinnen (koreanischer Pop) führen ein geheimes Leben, in dem sie gegen Dämonen* kämpfen, die Seelen stehlen, und versuchen, diese mit ihren Stimmen von unserer Welt fernzuhalten. Der Film wurde zu einem weltweiten Phänomen und 2026 war der Song Golden der erste K-Pop-Song, der einen Grammy gewann! An Halloween haben sich unzählige Mädchen die Haare zu einem lila Zopf geflochten, genau wie Rumi, die Hauptfigur des Films, zusammen mit Mira und Zoey. Und nicht nur das: Überall auf der Welt haben Gruppen von Jungen und Mädchen die Tanzschritte des Trios gelernt, und Netflix hat spezielle Kinovorführungen organisiert, bei denen das Publikum mitsingt und jede Vorführung zu einer Party macht.
-
Hallo, ich bin Grammy. Mit mir lernst du in diesem Monat:
unpersönliche Form man historisches Präsens Präteritum Finalsätze unbestimmte Pronomen (jemand, niemand, alle) Adjektivdeklination Modalverben
Glossar
Dämonen: mächtige, sehr böse Wesen Geschoss: ein mit sehr hoher Geschwindigkeit abgeschossener Gegenstand Gottesanbeterin: großes, sehr auffälliges Insekt Höhle: Ort, an dem sich Tiere zurückziehen sich tarnen: sich in der Natur verstecken
Finde den Titel
80er-Jahre, Hawkins. Der kleine Will Byers verschwindet, und seine besten Freunde kämpfen – unterstützt von einem mysteriösen Mädchen mit Superkräften namens Elf – gegen monströse Wesen aus dem „Upside Down“, um ihn zu retten. Du hast gerade den Anfang der ersten Staffel einer der beliebtesten Netflix-Serien aller Zeiten gelesen. Schreib auf, wie sie heißt ………………………………….....................…….................................................…………… Die Lösung findest du auf Seite 14.
03
Jugend
in D-A-CH
Schule anders? Ein Tag in Berlin, Wien und Zürich
Wie leben Jugendliche in Deutschland, Österreich und der Schweiz? In dieser Rubrik schauen wir in ihren Alltag: Schule, Freizeit, Freunde und Trends. Dabei entdecken wir Gemeinsamkeiten – und viele spannende Unterschiede.
Drei Städte, drei Schultage
Montagmorgen, 7:00 Uhr: In Berlin, Wien und Zürich klingelt der Wecker. Viele Jugendliche sind noch müde – aber der Schultag beginnt. Obwohl alle Deutsch sprechen, ist Schule nicht überall gleich. Wir begleiten drei Jugendliche: Lena aus Berlin, Max aus Wien und Noah aus Zürich.
04
Der Stundenplan
Lena hat heute Deutsch, Mathe und Sport. „Mathe am Morgen ist nicht mein Lieblingsfach“ sagt sie. In Berlin beginnt der Unterricht oft um 8 Uhr und dauert 45 Minuten pro Stunde. Max in Wien startet ähnlich.
Er hat heute auch Englisch und Musik. „Musik ist cool – wir spielen Gitarre“ erzählt er. Noah aus Zürich hat einen anderen Rhythmus*: Am Montag hat er nur am Vormittag Unterricht. Am Nachmittag hat er frei – dafür geht es an anderen Tagen länger.
G
historisches Präsens; unbestimmte Pronomen; Adjektivdeklination
Schule und Freizeit
Nach der Schule ist noch nicht Schluss. Lena geht zweimal pro Woche in eine Theater-AG. Max spielt Fußball im Schulteam. „Training ist am Nachmittag – das macht Spaß“ sagt er. Noah trifft sich nach der Schule mit Freunden am See oder macht Hausaufgaben. Egal ob Berlin, Wien oder Zürich: Schule ist wichtig – aber genauso wichtig sind Freunde, Hobbys und Freizeit.
der Schule. Sie reden, hören Musik oder schauen aufs Handy. In Zürich geht Noah oft zum Mittagessen nach Hause. „Meine Mutter kocht – das ist besser als Mensa!“ meint er. Danach geht er wieder zurück in die Schule.
Noten und Lernen
Auch die Noten sind unterschiedlich. Lena bekommt eine 2 in Englisch – das ist gut.
Pausen und Mittag
In den Pausen treffen sich alle auf dem Schulhof. Lena kauft sich manchmal ein Brötchen in der Cafeteria*. „Oder ich esse das Pausenbrot von zu Hause“ sagt sie. Max bleibt mit seinen Freunden in
Quiz
Kreuze die richtige Antwort an. 1. In welcher Stadt heißt es, dass manche Kinder mittags nach Hause gehen? Berlin A Wien B C Zürich 2. Wann beginnt die Schule in Berlin meistens? A Um 7 Uhr B Um 8 Uhr C Um 9 Uhr Die Lösung steht auf Seite 14.
3. Welche Note ist in Deutschland die beste? A 1 B 6 C 10 4. Was ist in Zürich bei den Noten anders? A Es gibt keine Noten B Die 6 ist die beste Note C Die 1 ist die beste Note 5. Was sind „AGs“ in der Schule? A Prüfungen am Ende des Jahres B Extra-Unterricht in Mathe C Gruppen für Hobbys wie Sport oder Theater
In Deutschland ist die 1 die beste Note. Max kennt das System: in Österreich ist es ähnlich, aber die 5 ist die schlechteste Note. Noah aus Zürich muss manchmal lachen: „Bei uns ist die 6 die beste Note!“. Für Austauschschüler ist das oft verwirrend*.
Und du?
Was ist bei dir ähnlich – und was ist ganz anders?
Glossar
der Rhythmus: (hier) die Organisation der Zeit, z. B. wann Schule beginnt und endet die Cafeteria: ein Ort in der Schule, wo man Essen und Getränke kaufen kann verwirrend: etwas ist nicht klar und man versteht es nicht sofort
05
Erinnerungsfoto
G
unpersönliche Form man; historisches Präsens; Präteritum
Planst du eine Reise nach Japan? Dann darfst du auf keinen Fall nach Hause zurückkehren, ohne ein Erinnerungsfoto von einem der ikonischsten und spirituellsten Orte des Landes gemacht zu haben: dem FushimiInari-Taisha-Schrein!
Der Fushimi-Inari-Taisha-Schrein Er ist der wichtigste shintoistische Schrein*, der Inari gewidmet ist – der Gottheit des Reises, der guten Ernte und des geschäftlichen* Erfolgs – und befindet sich in Kyoto, Japan, mitten in den Wäldern eines 233 Meter hohen Berges. Das Wort Taisha bedeutet „großer Schrein“, denn in Japan gibt es viele InariSchreine, die oft sehr einfach sind, während dieser der größte und komplexeste ist. Man sagt, er sei ein echtes Symbol des Landes, und ein Foto hier zu machen ist ein Muss! Der Schrein ist bezaubernd – sowohl wegen seiner natürlichen Lage als auch wegen der langen Reihe orangefarbener Torii*, die endlos zu sein scheint. Besonders bei Sonnenuntergang ist der Ort unglaublich: Wenn das Sonnenlicht schwächer wird, gehen die Laternen an und beleuchten sanft den Weg entlang des Berges. Der Schrein ist immer geöffnet, er hat keine festen Öffnungs- oder Schließzeiten, und auch bei Sonnenaufgang hat er einen ganz besonderen Zauber. Zu diesen Tageszeiten sind weniger Menschen unterwegs, das Licht ist unvergesslich, und man hört überall die Geräusche der Natur. Die Japaner nennen sie senbon torii, also „tausend Torii“, aber es scheint,
Gefällt mir … oder gefällt mir nicht? Gefällt dir dieses Bild? Könnte es gut als Hintergrund für dein Handy oder deinen Computer passen? Was fällt dir besonders auf? Was gefällt dir nicht? Erkläre.
06
Begonnen wurde der Schrein im Jahr 711 von der Familie Hata auf dem Berg Inari. Jahrhunderte später wurde er – zusammen mit vielen Gebäuden in Kyoto – zerstört. Der heutige Schrein wurde im 15. Jahrhundert (um 1400) neu eingeweiht und über die gesamte Fläche des Berges erweitert. Seit 1909 gilt er als Nationalschatz des Landes. als wären es viele Tausende – große und kleine! Sicher ist: Durch diese orangefarbene Galerie zu gehen, ist wie ein Spaziergang durch ein endloses Märchen. Wenn man die Torii genauer betrachtet, einige sind sehr alt (sogar aus der Edo-Zeit), andere moderner, kann man Inschriften lesen: Es sind die Namen derjenigen, die sie gestiftet haben. Entlang des Weges sieht man auch verschiedene Statuen, die Füchse (Kitsune) darstellen – heilige Tiere in Japan und Boten* von Inari.
Glossar
Bote: Person, die Nachrichten von anderen überbringt geschäftlich: alles, was mit Arbeit, Firmen, Handel oder Geldverdienen zu tun hat Shinto-Schrein: Kultstätte des Shintō, der ältesten Religion Japans Torii: Tore, die den Eingang zu einem heiligen Bereich markieren – Grenze zwischen der menschlichen und der göttlichen Welt
Reportage
Entdeckungen … ganz zufällig!
Für manche heißt sie „Preußischblau“, weil es die Farbe der Soldaten des Königreichs Preußen* war; für die Franzosen „Nationalblau“, weil es die Farbe von Napoleons Armee war; andere nennen sie „Berliner Blau“.
Glaubst du, dass alle großen Entdeckungen und Erfindungen der Geschichte das Ergebnis jahrelanger Studien sind? Die meisten sicher – aber einige … sind wirklich ganz zufällig entstanden! Finden wir gemeinsam heraus, welche. Die Farbe Blau
Bis ins 18. Jahrhundert hatten Maler in Europa ein Problem: die Farbe Blau. Niemand konnte sie im Labor herstellen. Um ein schönes Blau zu bekommen, musste man Edelsteine zermahlen – ein sehr teures Verfahren. Doch 1706 in Berlin ändert sich alles!
Der Apotheker Johann Diesbach stellt gerade eine leuchtend rote Farbe her. Um sie dickflüssiger* zu machen, fügt er ein Kaliumsalz hinzu. Doch das Salz ist mit tierischem F ett verunreinigt – und plötzlich wird die Farbe Blau! So verändert Diesbach … die Geschichte der Malerei.
07
Reportage
Die Pommes frites
Wir schreiben das Jahr 1853 in Saratoga, einer kleinen Stadt im Bundesstaat New York. George Crum ist ein afroamerikanischer Koch und arbeitet im Restaurant Moon’s Lake House. Ein Kunde schickt einen Teller Pommes frites zurück in die Küche, weil sie zu dick geschnitten sind. Crum muss sie neu zubereiten. Doch die Pommes werden ein zweites Mal zurückgeschickt – und er hat genug: Er schneidet die Kartoffeln so dünn, dass man sie kaum mit der Gabel essen kann, und frittiert sie trotzdem. Das Ergebnis? Dieses Gericht wird zum beliebtesten auf der Speisekarte – und Crum wird ein berühmter Koch!
Die Schüssel
Der Physiker Isaac Newton liebt es, in einem kleinen Gartenhaus zu arbeiten – und möchte dabei nicht gestört werden. Nur seine Katze darf bei ihm sein. Doch sie stört ihn oft, weil sie den Milchteller umstößt. Jedes Mal muss Newton alles sauber machen – bis er eines Tages eine Idee hat. Um nicht mehr putzen zu müssen, erfindet er ein Gefäß für Milch, dessen Gewicht unten liegt. So richtet es sich immer wieder auf, wenn es gestoßen wird: die Schüssel! Eine einfache und geniale Lösung, die ein Problem in ein physikalisches Experiment verwandelt!
Gore-Tex
Wir sind im Jahr 1969. Robert Gore ist für Forschung und Entwicklung im Familienunternehmen verantwortlich. Er soll ein günstiges Dichtungsband* herstellen. Doch jedes Mal, wenn er das Material (Teflon) zieht, reißt es. Er ist es leid, es immer wieder zu versuchen – und zieht das Material aus Spaß plötzlich ganz schnell. Und siehe da: Es dehnt sich um 1000 %! Gore erkennt, dass dieses Material – heute sehr häufig für Sportkleidung und Raumanzüge verwendet – extrem elastisch ist und vor allem wasserabweisend. So entsteht eine milliardenschwere Entdeckung: Gore-Tex, also „Gores Stoff“!
08
Play-Doh
1920 erfindet Noah McVicker ein weiches, elastisches, weißes und ungiftiges Material, um Tapeten zu reinigen. Die Firma Kutol wird
damit zum weltweit führenden Hersteller von Reinigungsmittel* für Tapeten. Doch die Zeit vergeht, die 1950er-Jahre kommen – und niemand reinigt mehr Tapeten
G
historisches Präsens; Präteritum; Finalsätze
Der „Start“ des Autos
1886 hat Karl Benz das Automobil erfunden, aber nach zwei Jahren hat er noch kein einziges verkauft. Die Menschen vertrauen der Erfindung nicht. Es braucht ein starkes Zeichen, um die große Innovation verständlich zu machen. An diesem Punkt greift seine Frau Bertha Benz ein: heimlich, im Morgengrauen eines Augusttages, schiebt sie das Auto aus dem Haus und startet zu einer Reise von ganzen 100 Kilometern. Unterwegs hält sie in einer Apotheke*, um eine Substanz als Ersatz für Benzin zu kaufen (Tankstellen gibt es noch nicht!) – und macht so die größte Erfindung ihrer Zeit bekannt. auf diese Weise. Das Produkt wird überflüssig. Kay Zufall, Lehrerin und Verwandte der Familie McVicker, probiert die Masse im Unterricht für Weihnachtsdekorationen aus. Und siehe da: Es funktioniert wunderbar! So entsteht aus Kutol in verschiedenen Farben das beliebte Spielmaterial Play-Doh.
Kaffee aus Mokha
Mokha war ein Hafen im Jemen am Roten Meer, durch den Schiffe mit Gewürzen fuhren. Europäische Händler tranken gern ein Getränk aus dunklen, aromatischen und gerösteten Bohnen*: Sie nannten es Mokha-Kaffee. Alle wollten ihn probieren – er war lecker, duftend und gab viel Energie. Jahrhunderte später erfindet in Italien Herr Bialetti eine Kaffeemaschine*, die verspricht, zu Hause einen Kaffee zuzubereiten, der so gut ist wie im Café. Der Name? Mokka – als Hommage an den alten Hafen, der nach Gewürzen duftete!
Rate mal!
Das spektakulärste Restaurant der Welt heißt Alchemist. Das Menü besteht aus 50 besonderen Gerichten (einige leuchten sogar!), und man isst, während man von Raum zu Raum geht (der Hauptsaal ist ein großes IMAX-Kino). Der Koch heißt Rasmus Munk, und die Rechnung hat einen astronomischen* Preis! Wo befindet sich das Restaurant?
a. b. c.
Taipeh, Taiwan Kopenhagen, Dänemark Moskau, Russland Die Lösung
steht auf Seite 14.
Glossar
Apotheke: Geschäft, in dem man Medikamente kauft astronomischer Preis: (Redewendung) sehr hoher Preis Bohnen: kleine Körner einer Pflanze Dichtungsband: Material (meist aus Kunststoff oder Gummi), das man um Rohre oder Verbindungen legt, damit kein Wasser oder keine Luft entweicht dickflüssig: nicht sehr flüssig, eher fest Kaffeemaschine: Gerät zur Zubereitung von Kaffee zu Hause Preußen: historische Region Deutschlands Reinigungsmittel: Stoff zum Saubermachen
09
Heute bist du eine berühmte TikTokerin. Hast du mit Social Media angefangen? Nein, nein! Bevor ich Inhalte in sozialen Medien gepostet habe, war ich professionelle Tänzerin. Gegen Ende 2019 habe ich aus Spaß angefangen, Videos auf TikTok zu posten – vor allem Tanzvideos zu aktuellen Songs. Das allererste Video stammt aus dem Mai 2019: Ich habe zu Hause mit einer Freundin getanzt.
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Steckbrief
Ich weiß wirklich nicht, warum, aber es wurde ein riesiger Erfolg. Es war ein ganz normaler Tanz von zwei Mädchen zu Hause. Social Media sind ein Rätsel! J Von da an habe ich viele Videos veröffentlicht, in denen ich zu den beliebtesten Songs getanzt habe – und ganz viele Menschen haben angefangen, mit mir zu tanzen!
auf Instagram und verschiedene Kooperationen mit Kosmetik- und Modemarken. Meine Fans sind zwischen 8 und 40 Jahre alt. Ich fühle mich nicht als Influencerin – ich bin Unternehmerin*, Model und Tänzerin. Ich sehe mich als eher schüchterne und ruhige Person. Ich bin gern allein oder mit meinen Freunden.
Was bedeutet Tanzen für dich? Ich liebe das Tanzen. Ich tanze, seit ich 3 Jahre alt bin, und habe nie aufgehört: klassisches Ballett, Jazz, Und dann? Hip-Hop, Contemporary – ich habe Und dann ging alles ganz schnell: auch an nationalen Wettbewerben Die Sängerin Bebe Rexha hat mich teilgenommen. Sport ist sehr wichtig zu einem Konzert der Jonas Brothers für mein Wohlbefinden, genauso wie eingeladen, ich habe begonnen, gutes Essen, das auch Spaß macht. auf meinem YouTube-Vlog-Kanal Ich liebe energiereiche Frühstücke zu posten, Jennifer Lopez hat mich mit Smoothies und Haferflocken, gebeten, einen ihrer Songs zu promoten, amerikanische Gouverneure aber auch Brownies. Ich mag leichtes Fitness-Training und Pilates. In meiner haben mich gebeten, während der Freizeit surfe ich, gehe spazieren und Covid-19-Pandemie Botschaften zu verbreiten, und Jimmy Fallon hat mich entspanne mich beim Yoga. in seine Show eingeladen. In nur zehn Monaten war ich die erste Person, Glossar die 100 Millionen Follower auf TikTok erreicht hat! Textilunternehmen: Industrie, die Stoffe Fühlst du dich als Influencerin? herstellt und verarbeitet Ich habe nichts Außergewöhnliches Unternehmerin: Person, die ein gemacht, es war alles Zufall. Heute Unternehmen wirtschaftlich führt habe ich mehr als 150 Millionen Follower auf TikTok, 42 Millionen
Finalsätze; unbestimmte Pronomen
Vorname: Charli Grace Nachname: D’Amelio Geburtsort und -datum: Norwalk, USA, 1. Mai 2004 Beruf: Tänzerin und TikTokerin Besonderes Merkmal: 2021 produzierte die Plattform Hulu eine Reality-Show über den Alltag der Familie D’Amelio: The D’Amelio Show!
G
Hallo Charli! Erzähl uns von deiner Familie. Hallo! Ich bin meiner Familie sehr verbunden, besonders meiner älteren Schwester Dixie J Wir haben italienische Wurzeln: Mein Vater Marc ist ein ehemaliger republikanischer Kandidat für den Senat von Connecticut und hat ein Textilunternehmen*, während meine Mutter Heidi Fotografin ist und früher als Model gearbeitet hat. Meine Schwester und ich sind sehr eng verbunden. Wir machen viele Dinge zusammen – vom Fernsehen über das Tanzen bis hin zur Entwicklung unserer eigenen Modemarke und einer UNICEF-Kampagne gegen Mobbing.
Ch i o l a r i
Ballerina und weltweit bekannte Influencerin – aus ihrem Zimmer heraus wurde sie zum Star und war zwei Jahre lang die meistgefolgte Nutzerin auf TikTok! Kennst du Charli D’Amelio?
D ’A m e l
Stars & Sternchen
Das große Quiz zu …
Fotografie
Fotografie ist das einzige Medium, das Momente unseres Lebens festhalten und für immer bewahren kann. Wir benutzen oft Smartphones, aber Fotografie ist natürlich eine viel komplexere Kunst. Wie gut kennst du dich mit Fotos aus?
Wissenswertes zur Fotografie: Richtig oder falsch?
R
1 Das erste fotografische Experiment (1826) befindet sich in einem französischen Museum. 2 Auf dem Mond gibt es Kameras, die von der Apollo-Mission zurückgelassen wurden. 3 Fotografie in Bewegung nennt man „Panning“. 4 Das Wort „Fotografie“ bedeutet „mit Bildern schreiben“. 5 Jeden Tag werden weltweit mehr als 18,8 Milliarden Fotos gemacht. 6 Das meistgesehene Foto der Welt ist das „afghanische Mädchen“ von Steve McCurry. 7 Fotos wecken im Gehirn verborgene Erinnerungen. 8 Auf den ältesten Fotos haben die Menschen immer gelächelt.
Rate mal
A. Das erste berühmte Selfie stammt aus dem Jahr 2014. Wen zeigt es? 1 Berühmte Schauspieler bei den Oscars 2 Amerikanische Politiker während eines Kongresses 3 Sportler bei den Olympischen Spielen B. Die Brüder Lumière erfinden 1907 das Autochromverfahren. Was verwenden sie? 1 Kartoffelstärke 2 Zwiebeln 3 Grobes Salz C. Welche Farbe hat der Rand des Covers von National Geographic, einer der schönsten Fotozeitschriften der Welt? 1 Weiß 2 Rot 3 Gelb
F
Verbinde
Verbinde das berühmte Foto mit seinem Fotografen. A.
Der Kuss vor dem Hôtel de Ville
B.
Das Herz von Voh
C.
V-J Day am Times Square
D.
Der fallende Soldat
E.
Gandhi am Spinnrad
1 Yann Arthus-Bertrand 2 Margaret Bourke-White 3 Alfred Eisenstaedt 4 Robert Doisneau Die Lösungen findest du 5 Robert Capa
Es gibt einen Fotowettbewerb, der unsere Haustiere feiert und sie in lustigen Momenten zeigt. Er heißt Comedy Pet Photo Awards und zeichnet wirklich … besonders originelle und witzige Fotos aus! Schau doch mal auf www.comedypetphoto.com!
Glossar
Autochromie: Verfahren zur Farbfotografie Kongress: offizielles Treffen von Staatsoberhäuptern zur Diskussion wichtiger Themen Rand: äußerer Teil, Umriss
auf Seite 14.
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Typisch? Echt jetzt!
Alle kennen Klischees*: Deutsche sind pünktlich, Schweizer reich und Österreicher entspannt*. Aber stimmt das wirklich? In dieser Rubrik schauen wir genauer hin – und fragen: Was ist typisch, was ist nur ein Vorurteil*?
Sind Deutsche wirklich
immer pünktlich? „Ich bin gleich da!“
„Bin in 5 Minuten da!“ schreibt Tim in die WhatsAppGruppe. Seine Freunde warten schon vor dem Kino. Es ist 18:05 Uhr. Der Film beginnt um 18:15 Uhr. „Wo ist Tim?“ fragt Lea und schaut auf ihr Handy. „Bestimmt wieder zu spät“ sagt Jonas und lacht. Um 18:10 Uhr kommt Tim endlich angerannt. „Sorry, die Bahn hatte Verspätung!“ Seine Freunde grinsen: „Klar – typisch Deutsch: immer pünktlich!“ J
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Das Klischee von der Pünktlichkeit
Viele Menschen im Ausland denken: Deutsche sind immer pünktlich. Züge fahren genau zur Minute, Termine beginnen exakt zur geplanten Zeit, und niemand kommt zu spät. Und ja – ein bisschen stimmt das auch. In Deutschland spielt Zeit oft eine wichtige Rolle. Viele Menschen planen ihren Tag genau: Schule, Arbeit, Termine. „Wenn ich um 10 Uhr einen Termin habe, bin ich lieber um 9:55 Uhr da“ sagt Lea. Zu spät kommen? Das finden viele unhöflich.
G
unpersönliche Form man; historisches Präsens
Und im echten Leben?
In der Schule ist Pünktlichkeit besonders wichtig. Der Unterricht beginnt zu einer festen Zeit. Wer zu spät kommt, fällt auf* – und muss oft etwas sagen wie: „Entschuldigung, ich habe den Bus verpasst.“ Auch bei der Arbeit oder bei wichtigen Terminen gilt: Pünktlich sein zeigt Respekt. • Zum Beispiel: • beim Arzt • bei einem Vorstellungsgespräch • bei einem Treffen mit Lehrerinnen und Lehrern
Aber jetzt kommt die Überraschung: Nicht alle Deutschen sind immer pünktlich. Züge haben Verspätung*, Busse auch. Und Menschen? Natürlich auch! „Ich komme gleich!“ kann manchmal auch 10 oder 15 Minuten später bedeuten. Vor allem bei Treffen mit Freunden sind viele entspannter: „Wir treffen uns um 18 Uhr“ heißt oft: zwischen 18:00 und 18:15. Bei einer Party ist es sogar normal, später zu kommen.
Also: Sind Deutsche immer pünktlich? Nein. Aber: Viele finden Pünktlichkeit wichtig – besonders im „offiziellen Leben“. Im Alltag kommt es auf die Situation an. Und manchmal ist es wie überall auf der Welt.
Kleine Regeln für den Alltag
Es gibt also keine einfache Antwort. Aber viele kennen diese „Regeln“: Sehr wichtig: Schule, Arbeit, offizielle* Termine Nicht so streng*: Treffen mit Freunden Ganz locker: Partys oder Feste Tim hat daraus gelernt. Beim nächsten Kinoabend war er 10 Minuten zu früh da. „Heute bin ich der Erste!“ sagt er stolz. Seine Freunde lachen: „Wow – das ist neu!“
Hier ist es besser, ein paar Minuten zu früh zu kommen.
Und du?
Wenn die Einladung 19 Uhr sagt, kommen viele erst um 19:30 oder noch später.
Was passt?
Wann musst du pünktlich sein und wann ist es nicht so schlimm, wenn du zu spät kommst? Lies die Situationen und entscheide: P = Pünktlich sein ist wichti N = Nicht so streng
1 Du hast einen Termin beim Arzt. 2 Du triffst dich mit Freunden im Park. 3 Dein Unterricht beginnt um 8:00 Uhr. 4 Du gehst auf eine Geburtstagsparty. 5 Du hast ein wichtiges Gespräch für einen Job.
....................................... ....................................... ....................................... ....................................... ....................................... Die Lösung steht auf Seite 14.
Wie ist das in deinem Land? Kommst du immer pünktlich – oder auch mal zu spät? Und ganz ehrlich: Was bedeutet bei dir „Ich bin gleich da“?
Glossar
auffallen: Man wird bemerkt, weil man anders ist als die anderen. das Klischee: Eine typische Vorstellung über eine Gruppe von Menschen, die oft nicht ganz stimmt. das Vorurteil: eine Meinung über Menschen oder Dinge, ohne sie genau zu kennen die Verspätung: Wenn etwas später kommt als geplant, z. B. ein Zug oder Bus. entspannt: ruhig, locker, ohne Stress offiziell: Etwas ist formell oder wichtig, z. B. Schule, Arbeit oder Termine. streng: (hier) Regeln sind wichtig und man muss sie genau einhalten.
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Rätselspaß mit Kinder
Kreuzworträsel
Seit 2001 hat sich unser Leben verändert: Um für die Schule zu recherchieren 1 oder Informationen aller Art zu finden, 2 müssen wir nicht mehr in die Bibliothek 3 gehen oder Seite für 4 Seite durchblättern. Seit 25 Jahren gibt es eine 5 ständig aktualisierte, 6 digitale, kostenlose Enzyklopädie, die in 7 alle Sprachen 8 übersetzt ist. Welche ist das? Schreibe die Definitionen und 9 entdecke sie in der farbigen Spalte!
Unterstreiche das Gegenteil Unterstreiche in den drei Listen von Synonymen jeweils das einzige Wort, das ein Gegenteil ist!
1 Stadt im Bundesstaat Saratoga, in der Crum arbeitet. 2 Es gibt sie in der Apotheke. 3 Name des duftenden Hafens im Jemen. 4 Preußischblau, Nationalblau oder Berliner …
Entdeckung Erfindung Fund Schöpfung Verschwinden Enthüllung
5 Das Papier, das man mit der Kutol-Masse reinigte. 6 Stoff, der sehr häufig für Sportkleidung und Raumanzüge verwendet wird. 7 Die bunte Knete, die von Kindern viel benutzt wird. 8 Der Name des Italieners, der die Mokkakanne erfunden hat. 9 Die Zutat der French Fries.
berühmt unbekannt namhaft prominent bekannt populär
anhalten unterbrechen fixieren festhalten blockieren starten
Die Lösungen stehen hier unten.
Lösungen Seite 3: Finde den Titel: Stranger Things. Seite 4–5: Quiz: 1C, 2B, 3A, 4B, 5C. Seite 7–9: Rate mal! b) Kopenhagen, Dänemark. Seite 11: Richtig oder falsch? 1F (es ist französisch, heißt „Point de vue du Gras“, befindet sich aber in einem Museum in Texas), 2R, 3R, 4F (es bedeutet „mit Licht schreiben“, aus dem Griechischen), 5R, 6F (es ist der Hintergrund von Windows XP – der grüne Hügel mit blauem Himmel, fotografiert in Kalifornien), 7R, 8F (die Menschen haben nie gelächelt, um Figuren der klassischen Kunst zu ähneln). Rate mal! A1, B1, C3. Verbinde: A4, B1, C3, D5, E2. Seite 12–13: Was passt? 1P, 2N, 3P, 4N, 5P. Seite 14: Kreuzworträtsel: 1 New York, 2 medikamente, 3 Moka, 4 Berlin, 5 Tapete, 6 Gore-Tex, 7 Play-Doh, 8 Bialetti, 9 Kartoffel: Wikipedia. Unterstreiche das Gegenteil: Verschwinden, unbekannnt, starten.
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Stoff für deine Klasse Hörtexte zum herunterladen English
Fortgeschrittene Mittelstufe
Mittelstufe Untere Mittelstufe
Grundstufe
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Absolute Anfänger
Untere Mittelstufe
Mittelstufe
Fortgeschrittene Mittelstu fe
e Grundstuf Absolute Anfänger
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Deutsch
Untere
tufe
Mittels
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Sprache lebt!
So sprechen Jugendliche heute Jugendwort des Jahres – Was bedeutet das?
So sprechen Jugendliche im Alltag
Jugendsprache hört man überall, zum Beispiel in der Schule oder in Chats. Jugendliche sprechen oft kurz und direkt. Typische Sätze sind: „Das ist voll cringe!“, „Ich bin heute total lost“ oder „Dein Outfit ist stabil!“ Viele Erwachsene verstehen diese Wörter zuerst nicht – und fragen nach.
Woher kommen diese Wörter?
Viele Jugendwörter kommen aus dem Internet, besonders aus sozialen Medien wie TikTok oder Instagram. Auch das Englische spielt eine große Rolle. Andere Wörter entstehen im Freundeskreis oder in der Schule. Manche verschwinden schnell, andere bleiben länger. So verändert sich die Sprache ständig.
Dein Jugendwort: ............................................................................... Tipp: Gibt es auch in deiner Sprache Jugendwörter? Schreib sie auf und erkläre sie deiner Klasse!
Mini-Abstimmung Welche Wörter findest du am besten? Stimme ab! A
Cringe
B
Lost
C
Stabil
Kinder N° 4 - 2026 - Poste Italiane S.P.A. - Sped. in abb. post. - D.L. 353/2003 (Conv. in L. 27/02/2004 n. 46) Art. 1, comma 1, DCB - Ancona
Tassa Riscossa / Taxe Perçue
Jedes Jahr wählen Jugendliche in Deutschland das „Jugendwort des Jahres“. Das ist ein Wort oder Ausdruck, den viele junge Leute gerade oft benutzen und der zeigt, wie sich die Sprache verändert. Ein Beispiel ist „cringe“. Das bedeutet: etwas ist peinlich oder unangenehm. „Lost“ beschreibt eine Person, die nichts versteht oder verwirrt ist. Und „stabil“ heißt so viel wie „sehr gut“ oder „cool“.