Junge
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Niveau 2
ELI-Lektüren: Texte für Leser jeden Alters. Von spannenden und aktuellen Geschichten bis hin zur zeitlosen Größe der Klassiker.
Gudrun Gotzmann
Themen Umwelt, Kriminalität, Familie, Freundschaft, Ferien, Freizeit
A1
(Fit 1)
Niveau 2
A2
(Fit 2)
Niveau 3
B1
(Zertifikat Deutsch für Jugendliche - ZD J)
Originaltext
B
IS
www.eligradedreaders.com
DAF A 2
N RE e l. Ü iv -8 .r. KT kt 04 I s LE ete 24 EL LI ltd 36E e 5 E w 8G m 8 N U 78JU Die N 9
Mit Audio-CD + vollständigem Hörtext als MP3-Download
Junge ELI Lektüren
Niveau 1
DIE UMWELTDETEKTIVE
- Text mit Erklärungen schwieriger Wörter in Fußnoten - Übungen zu Leseverständnis, Wortschatz und Grammatik - Übungen zur Prüfungsvorbereitung Fit in Deutsch 2 - Abschlusstest
GUDRUN GOTZMANN
Sechs Jugendliche verbringen die Sommerferien bei den Großeltern im Schwarzwald. Dort machen sie einen schrecklichen Fund und haben bald einen Verdacht ... Können sie den Fall lösen? Die Ferien werden zum Abenteuer ...
Niveau 2
Die Umweltdetektive
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ELI-Lektüren: Texte für Leser jeden Alters. Von spannenden und aktuellen Geschichten bis hin zur zeitlosen Größe der Klassiker. Eine anspruchsvolle redaktionelle Bearbeitung, ein klares didaktisches Konzept und ansprechende Illustrationen begleiten den Leser durch die Geschichten, und Deutsch lernt man wie von selbst!
A2
Illustrationen von Luca Tagliafico
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Gudrun Gotzmann Die Umweltdetektive Redaktion: Iris Faigle Illustrationen von Luca Tagliafico ELI-Lektüren Konzeption: Paola Accattoli, Grazia Ancillani, Daniele Garbuglia (Art Director) Grafische Gestaltung Airone Comunicazione - Sergio Elisei Produktionsleitung Francesco Capitano Layout Airone Comunicazione Fotos Shutterstock © 2018 ELI s.r.l B.P. 6 - 62019 Recanati - Italien Tel. +39 071 750701 Fax +39 071 977851 info@elionline.com www.elionline.com Verwendeter Schriftsatz: Monotype Dante 13/18 Druck in Italien: Tecnostampa – Pigini Group Printing Division – Loreto, Trevi (Italia) ERT 262.01 ISBN 978-88-536-2404-8 Erste Auflage: Februar 2018 www.eligradedreaders.com
Inhalt 6
Hauptfiguren
8
Vor dem Lesen
10
Kapitel 1 Endlich Ferien!
18
Aufgaben
20
Kapitel 2 Ein schrecklicher Fund
28
Aufgaben
30
Kapitel 3 Der Verdacht
38
Aufgaben
40
Kapitel 4 Nachts im Wald
48
Aufgaben
50
Kapitel 5 Die Umweltdetektive in Aktion
58
Aufgaben
60
Kapitel 6 Sie lösen den Fall!
70
Aufgaben
72
Zum Weiterlesen Der Schwarzwald
73
Zum Weiterlesen Tourismus
74
Zum Weiterlesen Flora und Fauna
76 Zum Weiterlesen Umweltaktion gegen Wasserverschmutzung 78
Teste dich selbst!
79
Syllabus
Zeichen für die Hörtexte auf der CD Anfang
Ende
Hauptfiguren
Vor dem Lesen 1 Welche Assoziationen hast du zu dem Wort „Sommerferien“? Schreibe alle Wörter auf, die dir einfallen.
Sommerferien
2 Welches Wort passt nicht? Streiche das nicht passende Wort in jeder Reihe durch. nebelig - kalt - warm - regnerisch - groß 1 lange schlafen - Hausaufgaben machen viel Zeit haben - sich ausruhen 2 Großeltern - Cousins – Onkel – Freundin - Schwester Bruder 3 Fußball spielen – schwimmen - Städte besichtigen Bücher lesen - einkaufen 4 Deutschland - Italien – Frankreich – der Schwarzwald – die Schweiz 5 Marktplatz - Tiere - Wald – Bäume - Fluss - Wiese
8
3 Welche Definition ist richtig? Schreibe den richtigen Buchstaben hinter den Begriff. 1 Wanderung 2 grillen 3 tot sein a b c d e f
4 Detektiv 5 einen Fall lösen
■ ■ ■
■ ■
nicht mehr leben Person, die Informationen über andere Personen sammelt Essen von mitgebrachten Speisen in der Natur längerer Weg zu Fuß durch die Natur eine kriminelle Tat erklären meist: Fleisch auf dem Grill zubereiten (oft: im Sommer im Garten oder Park)
4 Was ist was? Schreibe den richtigen Buchstaben hinter den Begriff. a
b c
d
e f
■ Taschenlampe ■ Umweltverschmutzung ■ Nitrat, Nitrit, Chlor…
■ Medikamente ■ Kompass ■ Tests
9
Kapitel 1
Endlich Ferien! 2
Familie Fischer sitzt am Frühstückstisch. Das sind Martin, Irene und Daniel, die Mutter Bettina und der Vater Christian. Heute ist Sonntag, aber kein gewöhnlicher Sonntag, sondern der erste Sonntag in den Sommerferien! In den nächsten sechs Wochen müssen die Geschwister nicht zur Schule gehen und können faulenzen1. Wie schön! „Wie sind denn nun eure Pläne für die Ferien?“, fragt der Vater. „Kommt ihr mit nach Italien?“, will die Mutter wissen. Die Eltern haben geplant, im Juli zwei Wochen in Italien zu verbringen. Sie wollen verschiedene Städte in der Toskana, wie Pisa, Florenz und Siena, besichtigen und danach Julia, eine Freundin der Mutter, besuchen. Sie lebt seit vielen Jahren in Bologna. „Julia freut sich, euch wiederzusehen. Außerdem ist eine Städtetour wirklich interessant“, versucht 1
faulenzen nichts tun, nicht arbeiten
10
Die Umweltdetektive
die Mutter, die drei zu überreden1. „Das kann sein“, meint Irene, „aber nicht bei der Hitze!“ Auch Daniel ist nicht begeistert:„Ich habe keine Lust auf Städte. Ich möchte in den Ferien lieber schwimmen gehen, Fußball spielen und etwas Aufregendes erleben.“ „Etwas Aufregendes erleben? Du? Du bist doch ein Angsthase2!“, ärgert Martin seinen jüngeren Bruder. „Also gut, ihr wollt nicht mit nach Italien fahren. Dann fahren Papa und ich eben allein. Wir bringen euch dann in der Zeit zu Oma und Opa nach Todtmoos.“ „Ich weiß nicht ... dort sind wir doch jeden Sommer. Wir kennen alles in Todtmoos und etwas Aufregendes kann man dort auch nicht erleben“, beschwert3 sich Daniel. „Dann musst du wohl einen Abenteuerurlaub4 buchen“, erwidert5 Irene und lacht. Die Mutter überlegt. Sie könnte ihren Bruder überreden die Meinung verändern wollen r Angsthase, n idiomatisch für: Person, die oft ängstlich ist 3 sich beschweren (über) etwas Negatives sagen
r Abenteuerurlaub, e Urlaub, in dem etwas Spannendes, Ungewöhnliches passiert 5 erwidern antworten, sagen
1
4
2
11
Kapitel 1
Michael anrufen und fragen, ob Anna, Marie und Max auch Ferien bei den Großeltern machen möchten. Zusammen mit ihren Cousinen und ihrem Cousin hätten Irene, Martin und Daniel bestimmt sehr viel Spaß. „Wir gehen jetzt ins Freibad. Die Sonne scheint und es ist schon warm. Los, packen wir unsere Sachen!“, sagt Martin zu seinen Geschwistern. Die Mutter nimmt das Telefon und wählt die Nummer ihres Bruders. Nach einer Weile meldet sich Michael:„Schuhmann.“ „Hallo Michael, hier ist deine Schwester Bettina“, sagt die Mutter. „Oh, hallo! Schön, dich zu hören. Wie geht es euch?“, fragt Michael. „Gut, danke. Ich rufe an, weil ich dich fragen möchte, was Anna, Marie und Max in den Sommerferien machen“, erklärt Bettina. „Also, so genau haben wir unseren Urlaub noch nicht geplant. Wir wollen vielleicht an die Nordsee fahren, wenn das Wetter schön ist ...“, antwortet Michael. „Ich habe eine Idee“, unterbricht1 ihn die unterbrechen, unterbricht, unterbrach, hat unterbrochen hier: sprechen, auch wenn jemand noch spricht 1
12
Die Umweltdetektive
13
Kapitel 1
Schwester, „Daniel, Irene und Martin wollen nicht mit Christian und mir nach Italien fahren. Wir könnten unsere Kinder zu unseren Eltern bringen. Ein Urlaub unter Cousins finden bestimmt alle gut. Was meinst du dazu, Michael?“ „Eine tolle Idee!“, ruft Michael begeistert1. „Wir sollten aber zuerst unsere Eltern fragen, ob sie einverstanden2 sind“, meint Bettina. „Das übernehme ich“, sagt ihr Bruder. „Ich rufe sie gleich an und melde3 mich anschließend bei dir.“ „Gut, bis später, Michael“, verabschiedet sich Bettina und legt auf. Die Großeltern sind mit der Idee einverstanden und auch ihre sechs Enkelkinder freuen sich, die Ferien gemeinsam bei ihnen zu verbringen. Es gibt nur ein Problem: Irene will sich nicht von ihrer Katze Perli trennen. Die Eltern meinen, dass Perli zu Hause bleiben soll. Ein Nachbar kann sich um sie kümmern, wenn die Eltern in Italien sind. Am Ende setzt4 sich aber Irene durch und die Katze darf auch Urlaub im Schwarzwald machen! begeistert enthusiastisch einverstanden sein für etwas sein 3 sich melden bei jmdm. hier: jmdn. kontaktieren
sich durchsetzen die eigenen Interessen mit Erfolg vertreten
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Die Umweltdetektive
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Kapitel 1
Zwei Wochen später sind alle in Todtmoos. Zum Glück haben die Großeltern ein großes Haus auf dem Land. Es gibt einen riesigen1 Garten und gleich nebenan befindet sich ein schöner Wald. Auch Perli fühlt sich wohl. „Hoffentlich verläuft2 sie sich nicht! Sie kennt die Umgebung ja nicht“, sagt Irene besorgt. „Und in der Nacht kommen die Tiere im Wald aus ihren Höhlen3. Das kann gefährlich für sie werden“, meint Daniel. „Aber Katzen können doch im Dunkeln sehen. Außerdem haben sie einen guten Orientierungssinn4. Macht euch keine Sorgen!“, beruhigt sie der Großvater. Die ersten Tage vergehen wie im Flug5. Die Cousins gehen ins Freibad, das ganz in der Nähe ist. Es gibt eine Wasserutsche6 und man kann dort Tischtennis und Volleyball spielen. Außerdem fahren sie oft mit ihren Inline-Skates und spielen Fußball mit den Jugendlichen aus dem Dorf. Daniel, Marie und Max helfen den Großeltern beim Einkaufen. Die älteren Cousins Martin, riesig sehr groß sich verlaufen, verläuft sich, verlief sich, hat sich verlaufen nicht mehr den richtigen Weg finden 3 e Höhle, n Wohnung von Tieren
r Orientierungssinn (nur Sing.) Fähigkeit, sich zu orientieren 5 wie im Flug idiomatisch für: sehr schnell 6 e Wasserrutsche, n Spielgerät, das im Wasser endet
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Die Umweltdetektive
Irene und Anna übernehmen die Gartenarbeiten: Sie mähen1 den Rasen, schneiden die Hecke2 und gießen3 die Blumen. Die erste Ferienwoche bei den Großeltern ist vergangen. Abends sitzen die Großeltern und die Cousins zusammen im Garten. „Na, wie hat euch die erste Woche bei uns gefallen?“, fragt der Großvater. „Sehr gut, Opa!“ rufen Max, Daniel, Anna und Irene. „Naja,“ sagt Daniel und stockt etwas, „ich würde gerne etwas Spannendes unternehmen.“ „Ja, zum Beispiel eine Wanderung, bei der wir Abenteuerliches erleben“, fügt Martin hinzu. „Ich habe eine Idee. Ihr könntet morgen einen Ausflug in den Wald machen“, sagt der Großvater. „Wir erforschen den gefährlichen Wald in Todtmoos!“ meint Daniel ironisch. „Ich gebe euch Proviant mit, damit ihr ein Picknick machen könnt“, schlägt die Großmutter vor.
1 2
mähen kürzer machen (Gras, Rasen) e Hecke, n eine Art Mauer aus Pflanzen
3
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gießen hier: bewässern
Aufgaben
Wortschatz 1 Setze die passenden Wörter in die Lücken ein. besichtigen • auf dem Land • frühstücken • Wald • planen • schwimmen gehen
frühstücken . Alle sitzen in der Küche und ............................... Familie Fischer will den Urlaub ............................... (1). Die Eltern möchten Städte in Italien ............................... (2). Die Geschwister möchten lieber ............................... (3) und andere Aktivitäten machen. Die Großeltern wohnen ............................... (4). Im ............................... kann man gut Wanderungen machen.
2 Finde die passenden Wortverbindungen. 1 Volleyball 2 Inline-Skates 3 schwimmen 4 Gartenarbeiten 5 den Rasen 6 die Blumen 7 die Hecke 8 Spaß
a übernehmen b gießen c mähen d schneiden e gehen f spielen g fahren h haben
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GOETHE-ZERTIFIKAT A2: Sprechen 3 Sprich über deine Sommerferien. Erzähle ca. 3-4 Minuten etwas zu den Punkten unten oder nenne andere Punkte. welche Aktivitäten?
mit wem? Sommerferien
wo?
Reise?
Grammatik 4 Formuliere die folgenden Sätze als Aufforderungssätze (im Imperativ). Achte auf die Person!
Martin soll beim Essen besser aufpassen. Die Mutter „Pass besser auf!“ sagt: ......................................................................................................
1 Die Eltern wollen, dass ihre Kinder mit nach Italien kommen. ................................................................................................................. 2 Die Mutter möchte, dass ihr Bruder Michael ihre Eltern anruft. ................................................................................................................. 3 Der Großvater meint, dass sich Irene keine Sorgen um ihre Katze machen soll. ................................................................................................................. 4 Er schlägt vor, dass die Enkel einen Ausflug in den Wald machen sollen. .................................................................................................................
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Zum Weiterlesen
Der Schwarzwald Geografie Die Römer waren es, die dem Schwarzwald seinen Namen gaben: „Silva nigra“, „schwarzer Wald“, nannten sie das Mittelgebirge. Der Schwarzwald liegt im Südwesten Baden-Würtembergs und ist das höchste deutsche Mittelgebirge. Von Nord nach Süd erstreckt sich der Schwarzwald über etwa 150 km. Im Süden erreicht seine Breite bis zu 50 km, im Norden bis zu 30 km. Der Feldberg im Südschwarzwald ist mit 1493 m der höchste Berg. Außerdem liegen dort auch das Herzogenhorn (1415 m) und der Belchen (1414 m). Neben zahlreichen Flüssen, wie z.B. der Enz (Nebenfluss des Neckars), gibt es im Schwarzwald viele Seen. Zu den bekanntesten gehören unter anderen der Titisee, der Mummelsee und der Feldsee. Diese Seen sind Gletscherseen.
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Zum Weiterlesen
Tourismus Die Region Schwarzwald bietet ökologischen Urlaub an. Es gibt insgesamt zehn Reiseziele, die vom Tourismusminister des Landes Baden-Württemberg als „nachhaltig“ ausgezeichnet wurden. („Nachhaltig“ bedeutet unter anderem, dass etwas für die Umwelt nicht schädlich ist. Man versucht, weniger Umweltressourcen zu verbrauchen.) Zu diesen Urlaubszielen gehört z.B. der Europa-Park in Rust.
Abenteuerurlaub Im Mai 2017 wurde im Norden des Naturparks „Schwarzwald Mitte/Nord“ der „Albtal-Abenteuer-Track“ eröffnet. Er ist ein Weg, der immer wieder von den normalen Wanderwegen abweicht. Wichtig ist das Wildnis-Erlebnis. Matsch, querliegende Bäume und Äste und schwierige Passagen gehören dazu. Wo es besonders steil und rutschig ist, benutzen die sportlichen Abenteurer Seile. Eine Etappe dauert einen ganzen Tag lang und ist etwa 23 Kilometer lang. Man überwindet Höhenunterschiede von 800 - 100 Metern.
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Zum Weiterlesen
Flora und Fauna Der Schwarzwald ist das größte geschlossene Waldgebiet Deutschlands und besteht zu 80 Prozent aus Tannen und Fichten - dem dunklen Nadelwald. Die einsamen Wälder bieten zahlreichen Tieren ein Zuhause. Rehe, Wildschweine, Füchse, Dachse und Hasen fühlen sich hier sehr wohl.
Die Wildkatze Nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts die Wildkatzen im Schwarzwald ausgestorben waren, gibt es jetzt wieder einige Exemplare. Die Wildkatze ist kaum von einer Hauskatze zu unterscheiden, auch wenn sie genetisch nicht verwandt sind. Die erwachsene Wildkatze kann man zum Beispiel an den schwarzen Ringen um den buschigen Schwanz erkennen. Ihren Lebensraum beschreibt der Wild- und Naturschützer Dieter Borck so: „Die drei W: Wald, Wasser, Wiese.“ In der Nacht jagt sie hauptsächlich Mäuse, manchmal auch Vögel oder Eidechsen. Am Tag zieht sie sich zum Schlafen in den Wald zurück.
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Der Waldkauz Der Waldkauz (Strix aluco) ist Europas häufigster Eulenvogel und im Schwarzwald kann man ihn oft antreffen. Er wird etwa 41 cm groß und hat eine Flügelspannweite (Länge der geöffneten Flügel) von bis zu einem Meter. Er hat einen relativ großen runden Kopf und schwarze Augen. Sein Gefieder kann grau, braun oder rot sein. Der Waldkauz besitzt einen dicken, gelblich gefärbten, stark gekrümmten Schnabel. Am wohlsten fühlt er sich in einem Laubwald. Er frisst Mäuse oder Ratten. Er kann aber auch Vögel jagen, was im Winter - besonderes bei geschlossener Schneedecke - von Vorteil ist.
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Umweltaktion gegen Wasserverschmutzung
Plastik aus Kosmetik- und Pflegeprodukten gelangt über den Abfluss in Flüsse und Meere – und über die Nahrungskette in Fischen auf unseren Teller. Greenpeace hat gezeigt, dass deutsche Hersteller von Kosmetik- und Pflegeprodukten weiterhin Kunststoffe einsetzen, sich aber mikroplastikfrei nennen dürfen. Weil es keine offizielle Definition von Mikroplastik gibt, bestimmen die Hersteller selbst, auf welche Kunststoffe sie verzichten. Die Greenpeace-Meeresbiologin Dr. Sandra Schöttner meint:„Um die Meere zu schützen, ist es nicht genug, nur einzelne Plastiksorten aus einzelnen Produkten zu entfernen. Kunststoffe in Kosmetik müssen vollständig verboten werden.“ Während einer Aktion der Organisation Greenpeace-Jugend protestierten Jugendliche im April 2017 in der Nähe des Haupsitzes in Hamburg gegen den Konzern Beiersdorf, weil dieser zur Herstellung seiner NIVEA-Produkte Mikroplastik verwendet. 76
Jugendarbeit im Umweltschutz In Deutschland gibt es viele Vereine, in denen Jugendliche sich für die Umwelt engagieren können. Es gibt zum Beispiel die JAG, was für die Greenpeace-Jugend steht. Hier können Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren aktiv werden. In vielen Orten gibt es Jugendgruppen, die unter anderem Aktionen und Kampagnen zu den Themen Klima, Atomenergie, Wälder, Meere und Gentechnik organisieren. Die WWF-Jugend setzt sich besonders für den Schutz bedrohter Arten und ihrer Lebensräume ein. Ziel ist es, die biologische Vielfalt der Erde zu bewahren und erneuerbare Ressourcen naturverträglich zu nutzen, Umweltverschmutzung zu verringern und auf verschwenderischen Konsum aufmerksam zu machen. BUND-Jugend führt Kampagnen, Protestaktionen und Projekten für die Umwelt durch. Sie macht sich stark für die Erhaltung der Natur, für eine gerechte Globalisierung und für erneuerbare Energien. In Jugendgruppen, Projekten, Aktionen, Seminaren und Freizeiten können Jugendliche viel über diese Themen lernen und auch selber aktiv werden.
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Teste dich selbst! Kreuze die richtigen Lösungen an (A,B oder C). 1 Zur Familie Fischer gehören A ■ die Mutter Bettina, der Vater Christian, Marie, Anna und Martin B ■ die Mutter Bettina, der Vater Christian, Irene, Martin und Daniel C ■ die Mutter Bettina, der Vater Michael, Irene, Martin und Daniel 2 In den Schwarzwald zu den Großeltern fahren A ■ alle sechs Enkel/innen B ■ die Geschwister Marie, Max und Marie C ■ die Geschwister Daniel, Martin und Irene 3 Bei den Großeltern A ■ langweilen sich die Jugendlichen die ganze Zeit. B ■ lösen die Jugendlichen einen Kriminalfall. C ■ gehen die Jugendlichen jeden Tag ins Schwimmbad. 4 Die Jugendlichen gehen oft in den Wald A ■ und machen dort Picknick. B ■ und beobachten die Tiere. C ■ , machen dort Picknick und beobachten den Förster. 5 Sie A ■ streiten sich oft mit den Großeltern. B ■ verstehen sich alle gut und haben eine gute Zeit miteinander. C ■ machen wenig gemeinsame Aktivitäten. 6 Am Ende A ■ bekommen die Jugendlichen ein Geschenk von der Bürgermeisterin. B ■ möchten sie wieder nach Hause zu den Eltern fahren. C ■ beschließen sie, nie wieder die Ferien im Schwarzwald zu verbringen.
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Syllabus Themen Umwelt, Kriminalität, Freundschaft/Familie, Ferien/Freizeit Sprachhandlungen über Ferien sprechen E-Mails und SMS schreiben Uhrzeit nennen Aufforderungen, Fragen und Antworten formulieren Wortverbindungen finden Texte verstehen Grammatik Verneinung Imperativ Fragewörter Adjektivdeklination Präpositionen trennbare Verben Perfekt
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Niveau 1 Brüder Grimm, Frau Holle Wilhelm Hauff, Der Zwerg Nase Niveau 2 Anonym, Till Eulenspiegel Mary Flagan, Das altägyptische Souvenir Friedrich Schiller, Wilhelm Tell Anonym, Das Nibelungenlied B. Brunetti, So nah, so fern Mary Flagan, Hannas Tagebuch Maureen Simpson, Tim und Claudia suchen ihren Freund E. T. A. Hoffmann, Nussknacker und Mausekönig Adelbert von Chamisso, Peter Schlemihls wundersame Geschichte Gudrun Gotzmann, Die Umweltdetektive Niveau 3 E. T. A. Hoffmann, Der Sandmann Maureen Simpson, Ziel: Karminia