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Edita_22_2026_online

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Die Küche ist der Beginn eines jeden Abenteuers.

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Bei uns finden Sie Ihre Traumküche

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Brigitte B´s Küchenkultur Küchenstudio GmbH | Ferdinand-Porsche-Str. 21 | 67269 Grünstadt www.brigitte-bs.kuechen.de

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www.brigitte-bs.kuechen.de

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So trägt man Pelz!

Und zwar lebendig auf dem Arm, bitte!

Ja, es ist warm – aber das Thema ist einfach wichtig: Pelz ist und bleibt ein absolutes No-Go. Diese Qualen, die Tiere über Jahre ertragen müssen, und Menschen, die noch immer Bommel, Jacken oder Accessoires aus echtem Pelz tragen, lassen mir ehrlich gesagt die Ader auf der Stirn pulsieren. Wir Menschen nehmen uns auf dieser Welt ohnehin schon viel zu viel heraus. Und eigentlich dachte man doch, wir wären längst raus aus dieser Pelznummer. Offenbar leider nicht. Ein Blick auf Social Media und manche Straßenbilder zeigt leider das Gegenteil. Deshalb gibt es diesmal auch wieder eine kritische Titelstory.

Diese Ausgabe steckt aber auch voller Emotionen, schöner Geschichten und toller Menschen. Da ist zum Beispiel Anne, die gerade alles dafür gibt, Mio einen speziellen Rollstuhl zu ermöglichen, damit er wieder mehr am Leben teilnehmen kann. Und ihr könnt helfen – mit Spenden oder sogar handwerklichem Einsatz. Außerdem stellen wir euch ein großartiges Restaurant vor, das mit Liebe, guten Lebensmitteln und echter Handwerkskunst arbeitet. Christian und Christiane vom Gutsausschank Petri haben mich mit ihrer Philosophie einfach begeistert.

Überhaupt stecken hinter vielen kleinen Geschäften unglaublich engagierte Menschen. Deshalb: Geht raus, unterstützt eure lokalen Läden und eure Innenstadt. Ich kann es nicht oft genug sagen – Amazon & Co. braucht es nicht für alles im Alltag. Sonst haben wir irgendwann wirklich nur noch Dönerläden, Barbershops und Billigmärkte.

Und natürlich steckt auch ganz viel Herzblut im neuen BEAUTYBLOCK. Der erste ist letztes Jahr gestartet, wir haben viel gelernt und entwickeln ihn ständig weiter. Deshalb wird die zweite Ausgabe Ende des Jahres noch cooler – mit mehr Benefits und dieses Mal auch KOSTENLOS für euch. Denn genau darum geht’s: tolle Dienstleister entdecken und nutzen. Mehr Infos findet ihr auf Instagram unter BEAUTYBLOCK_RLP.

In diesem Sinne: Seid nett zueinander, unterstützt eure Stadt – und tragt keinen beschissenen Pelz!

Chefredakteurin/Auftragsgrillerin und Foodloverin

Haarspalterei mit Folgen: Wenn aus einem Bommel ein Problem wird

Ja es ist gerade warm draussen, aber das Thema ist immer aktuell. Denn das ganze Jahr über werden Tiere gequält damit irgend eine Luxus-Uschi nen Pelz tragen kann. Da könnt ich kotzen.

Jetzt kann man sagen, Moment du isst ja auch Fleisch. Ja das stimmt und ich schaue auch auf die Herkunft. Wenig und selten aber kein Massenhaltung. Ja auch in guter Haltung sterben Tiere aber Pelz ist nochmal ne Nummer krasser. Hier geht es auch um die Art der Haltung. Die Qualen, die die Tiere jahrelang aushalten müssen.

Pelz wirkt oft wie ein „Luxus-Detail“ am Kragen oder als süßer Bommel auf der Mütze. In Wahrheit steckt dahinter aber häufig eine ziemlich unschöne Realität, die man im Laden selten sieht: Tiere in engen Käfigen, Stress, Verletzungen, und eine Industrie, die bewusst Unsichtbarkeit verkauft. Und ja: Das Thema ist gerade wieder im Kommen. Nicht, weil Pelz plötzlich „ethisch“ geworden wäre, sondern weil alte Muster in neuer Verpackung zurückkommen.

Vintage, Fake-Glanz, Social Media Trends. Und plötzlich hängt wieder etwas Tierisches an Jacken, das so „harmlos“ aussehen soll wie ein Accessoire.

Pelz heute: oft nicht das, was draufsteht

Viele denken: „Pelz erkenne ich doch sofort.“

Die Realität ist komplizierter.

1. Echt vs. Kunstpelz ist schwer zu unterscheiden

Moderne Kunstpelze sind extrem gut geworden:

• glänzend

• weich

• unterschiedlich lange Haare

• teils sogar mit „Unterwolle“-Effekt

Gleichzeitig wird echter Pelz oft „getrickst“:

• geschoren und gefärbt

• als Bommel verarbeitet

• in kleine Stücke zerlegt

Das Ergebnis: Selbst Profis liegen manchmal daneben.

BILD

TITELSTORY

2. Die Bommel-Falle (besonders bei Mützen)

Viele denken bei Fellbommeln an „harmlos dekoriert“. Tatsächlich wurden in der Vergangenheit (und teilweise immer noch) echte Tierfelle verwendet, z. B.: Kaninchen, Fuchs, Marderhund (raccoon dog). Das Problem: Auf Etiketten steht oft nur „Fell“ oder „Pelzbesatz“, ohne klare Tierart.

3. „China & Herkunft“ – was stimmt wirklich?

Hier muss man sauber bleiben:

• Es gibt sowohl Kunstpelzproduktion als auch echte Pelzproduktion in verschiedenen Ländern

• Herkunftsangaben sind oft unklar oder unvollständig

• Missbrauch von falscher Kennzeichnung ist dokumentiert, aber nicht pauschal auf ein Land reduzierbar.

Wichtiger Punkt: Das eigentliche Problem ist weniger das Land, sondern die fehlende Transparenz in globalen Lieferketten.

4. Warum Pelz so kritisch ist

Unabhängig vom Herkunftsland gelten bei echtem Pelz häufig:

• Käfighaltung statt artgerechter Haltung

• hoher Stress und Verletzungsrisiko

• Tötung für Modeprodukte „Nebenprodukt“-Narrativ ist oft Marketing, kein Standard.

5. Kunstpelz ist nicht automatisch „unschuldig“

Auch Kunstpelz hat eine Schattenseite:

• Meist aus Kunststoff (Mikroplastik beim Waschen),

• umweltbelastend in der Herstellung

Aber: Er verursacht kein Tierleid in der Produktion. Das ist der zentrale ethische Unterschied.

6. Wie erkennt man echten Pelz grob?

Keine Methode ist 100% sicher, aber Hinweise: Eher Echtpelz:

• unregelmäßige Haarlänge

• sehr feine Unterwolle + längere Deckhaare

• Lederhaut als Basis (nicht Stoff).

• Haare lassen sich schwer gleichmäßig scheiteln. Eher Kunstpelz:

• Sehr gleichmäßige Haarstruktur

• Stoffrückseite sichtbar

• „plastischer“ Glanz

• Haare wirken zu perfekt sortiert.

Vorsicht: Diese Merkmale können manipuliert sein.

7. Der Kern der Debatte

Pelz ist heute weniger „Notwendigkeit“ als ImageEntscheidung. Und genau da wird es unbequem: Wenn Mode wieder Tierkörper als dekoratives Material nutzt, stellt sich nicht die Frage „sieht es gut aus?“, sondern eher: Wer zahlt den Preis für dieses Detail am Kragen?

Quellen

Quellen (Fakten & Hintergrundwissen) Humane Society International – Fur farming & animal welfare reports https://www.hsi.org/issues/fur/ | PETA – Informationen zu Pelzindustrie und Tierhaltung https://www.peta.org/ issues/animals-used-for-clothing/fur/ | European Commission – Animal welfare & fur farming context https://food. ec.europa.eu/animals/animal-welfare_en | Fur Free Alliance – globale Kampagne & Marktübersichten https://www. furfreealliance.com/ |CITES (Convention on International Trade in Endangered Species) – Handel mit Tierprodukten https://cites.org/

Zwei Looks. Ein neuer Beautyblock.

Der BEAUTYBLOCK geht in die nächste Runde – und diesmal KOSTENLOS!

Nach dem tollen Start Ende 2025 mit 43 Gutscheinen und vielen großartigen Beauty- & Lifestyle-Dienstleistern haben wir gemerkt, wie viel Freude es macht, neue Lieblingsadressen in der Region zu entdecken und dabei echte Benefits zu genießen. Bisher wurde der Block für 29,90 € verkauft. Für die neue Ausgabe haben wir uns aber

bewusst entschieden, noch mehr Menschen zu erreichen und den BEAUTYBLOCK kostenlos in ausgewählten Auslegestellen anzubieten. Was nix kostet ist nix Wert! Bullshit! Denn genau wie unser regionales Magazin EDITA & EMIL, das seit über 10 Jahren kostenfrei erscheint, soll auch dieses Projekt möglichst viele Menschen erreichen. So hat jeder was davon.

Mit viel Zeit, Herz und Liebe zum Detail arbeiten wir bereits an der neuen Ausgabe, die im Oktober/November erscheint – mit noch mehr Mehrwert für alle. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten möchten wir gemeinsam Reichweite, Freude und echte Vorteile schaffen. Folgt uns um nix mehr zu verpassen auf Instagram: beautyblock_rlp

OLALA! - MODE FÜR SELBSTBEWUSSTE FRAUEN

Seit über vier Jahrzehnten prägt Manfred Orth mit seinem Olala! die Modeszene in Worms. Jede Woche gibt es neue Trends aus Italien, Paris und ausgewählte „Made in Germany“-Kollektionen. Die Beratung ist ehrlich, typgerecht und von echtem Modegefühl geprägt, die Atmosphäre ungezwungen und besonders. Man fühlt sich direkt wohl in dem schönen Laden, in bester Citylage, nahe Ludwigsplatz. Das Olala! in der Kämmererstraße 42 bietet Mode in kleinen und größeren Größen – immer hochwertig, immer besonders und zu fairen Preisen. Manfreds Kundinnen finden hier immer ein tolles Teil, das auf Anhieb gefällt. Parken kann man bequem im Parkhaus Kaiserpassage, das Olala! befindet sich direkt nebenan in der Fußgängerzone. Wer Mode mit Stil und Persönlichkeit sucht, wird hier garantiert fündig. Hier geht es nicht nur um Kleidung, sondern um das gute Gefühl, sich selbst neu zu entdecken. Jedes Stück erzählt seine eigene kleine Geschichte und lädt dazu ein, den eigenen Stil mutig zu unterstreichen. Stammkundinnen schätzen die persönliche Note ebenso wie die überraschenden Neuentdeckungen bei jedem Besuch. Ein Abstecher ins Olala! wird so schnell zu einem kleinen Highlight im Alltag.

Olala! Mode & Accessoires

In der Fußgängerzone, NICHT in der Kaiserpassage!

Kämmererstraße 42 | 67547 Worms

Telefon: 06241-30 92 41

fb: Olala-Mode-Accessoires

Insta: olala.mode.accessoires

Zwischen Schwitzabdruck und Style-Ikone

Es gibt Schuhe, in die ich mich SOFORT schockverliebe. Und es gibt Birkenstock.

Ein Schuh, den ich letztes Jahr noch mit einer Mischung aus Arroganz und gutem Geschmack boykottiert habe. Bis meine Teenie-Tochter plötzlich mit ungefähr 37 Pinterest-OutfitCollagen um die Ecke kam. Alle gleich. Alle stylisch. Alle… mit Birkenstock.

Also habe ich kapituliert. Wir haben welche gekauft. Weil ja plötzlich ALLE welche haben. Und jetzt stehe ich hier. Kombiniere sie selbst. Und versuche dabei nicht auszusehen, als würde ich gleich Keramik glasieren.

Fakt ist: Sie sind unsexy. Wirklich. Schmerzhaft unsexy. So unsexy, dass „Plattfuß-Ästhetik“ keine Beleidigung mehr ist, sondern eine Kategorie. Und wer mich kennt, weiß: Mein Gang war noch nie mein stärkstes Accessoire. Diese leicht schlurfende „Ich hab innerlich aufgegeben“-Bewegung in Birkenstocks hilft da… exakt gar nicht.

Die absolute Endstufe der Unsexyness? Birkenstock an Männerfüßen. Ich bin da rigoros: Männer + Sandalen = nein. Die müssen schon keine Kinder kriegen und kämpfen nicht mit Hitzewallungen – da dürfen die Füße auch einfach mal leiden. Gern geschehen.

Aber leider… und das tut fast weh zu sagen: Der Schuh funktioniert. Ich habe mich durchkombiniert und muss zugeben: Er passt zu Allem.

Zum Beispiel zum Hosenanzug. Dieser „Ich hab mein Leben im Griff“-Look bekommt plötzlich so einen herrlich egalen Twist. Mit Socken wird’s dann richtig edgy – perfekt, um mit einem überteuerten Matcha in der Hand ein Foto für Insta zu machen.Machen ja auch alle.

Zur Jeans sowieso. Basic, Lederjacke, Cap – fertig ist der „Ich hab’s nicht versucht, sehe aber trotzdem gut aus“Look.

Und dann natürlich Kleider und Röcke. Erste Sonne, Sonnenbrille ins Gesicht, einmal demonstrativ Richtung Frühling blinzeln – und tadaaa: Auch hier, Birkenstock. Die Teenies tragen Socken dazu. Ich gehe barfuß. Und hinterlasse diesen ikonischen Schwitzabdruck in der Sohle. Quasi meine persönliche Signatur.

Fazit: Ein Schuh, der jedes Outfit gleichzeitig ruiniert… und rettet. Vor ein paar Monaten noch: NIEMALS. Jetzt: „Ich geh nur kurz zum Bäcker“… und komme offensichtlich erst im September wieder zurück.

Bequem schlägt Charakter. Und in Taupe kriegt mich sowieso alles.

Also: Schlurft stilvoll durch den Sommer, ignoriert eure Würde und bestellt euch noch ein Weinchen.

Cheers, eure Modemuddi

Frischer Wind im Gutsausschank: Ehrlich. Regional. Mit Herz gekocht.

Manchmal schmeckt man sofort, wenn Menschen ihren Beruf lieben. Im Gutsausschank Petri ist genau das der Fall. Seit April 2025 führen Christiane und Christian das Haus – und bringen dabei nicht nur Erfahrung, sondern vor allem Leidenschaft auf den Teller.

Christiane ist seit über 20 Jahren in der Gastronomie zu Hause. Vom Start als Schüleraushilfe bis zur ausgebildeten Hotelfachfrau und Hotelbetriebswirtin hat sie ihren Weg konsequent aufgebaut – immer mit einem klaren Fokus: das Restauranterlebnis. An ihrer Seite steht Christian, seit acht Jahren Koch mit einem klaren Anspruch an Qualität. Hier geht es nicht einfach ums Essen. Es geht um ein Gefühl. Um Gerichte, die nach Heimat schmecken, nach Kindheit, nach „wie bei Muddern“ – nur mit dem gewissen Extra. Die Speisekarte ist bewusst klein gehalten, dafür aber durch und durch saisonal und mit viel Sorgfalt zusammengestellt. Alles wird selbst gemacht, Convenience-Produkte haben in dieser Küche

keinen Platz. Selbst Klassiker wie Markklößchensuppe oder die Gnocchi entstehen hier von Grund auf in Handarbeit. Es landen stets frische, saisonale Zutaten aus der Region auf dem Teller, viele davon von lokalen Partnern, vom familiären Demeter-Hof oder aus der Pfälzer Markthalle – Regionalität ist den Betreibern eine echte Herzensangelegenheit.

Auch im Detail spürt man diese Haltung: Zum Kaffee gibt es einen kleinen, selbstgemachten Keks dazu – eine Geste, die zeigt, wie viel Wert hier auf das gewisse Extra gelegt wird. Und auch bei den Desserts wird nichts dem Zufall überlassen: Ob Mousse au Chocolat oder Tiramisu –alles wird frisch und hausgemacht zubereitet. Das Ergebnis: ehrliche Küche, die die Aromen der Jahreszeiten einfängt – bodenständig, aber alles andere als langweilig. Für zusätzliche Abwechslung sorgen regelmäßig wechselnde Tagesempfehlungen, die immer wieder neue Akzente setzen und Lust machen, öfter wiederzukommen.

AUFGETISCHT

Ob im lichtdurchfluteten Wintergarten mit 40 Plätzen, in den gemütlichen Nebenräumen oder draußen auf der großzügigen Terrasse mit Platz für bis zu 70 Gäste – hier findet jeder seinen Lieblingsplatz.

Besonders der wunderschön begrünte Wintergarten mit seinen großen, ausladenden Pflanzen schafft eine ganz eigene Atmosphäre. An warmen Tagen lässt sich das Dach öffnen, sodass ein angenehmes Lüftchen durch den Raum zieht – fast wie draußen, nur noch ein bisschen gemütlicher.

Man kann hier aber nicht nur entspannt essen, sondern auch besondere Momente feiern. Ob Geburtstag, Familienfeier oder Hochzeit: Das Team plant individuelle Veranstaltungen mit viel Liebe zum Detail – für Gruppen von etwa 20 bis 70 Personen. Dabei steht eines immer im Mittelpunkt: Gastfreundschaft. Kinder sind herzlich willkommen, Hunde ebenfalls – und auch auf Allergien wird Rücksicht genommen.

Kurz gesagt: Wer Lust auf ehrliche Küche, regionale Zutaten und eine Atmosphäre hat, die sich ein bisschen wie Zuhause anfühlt, sollte hier unbedingt vorbeischauen.

Öffnungszeiten:

Montag und Dienstag 17:00-21:30 Uhr

Mittwoch und Donnerstag Ruhetag

Freitag 14:00-21:30 Uhr

Samstag 12:00-21:30 Uhr

Sonntag 12:00-20:30 Uhr

Gutsauschank Petri

Weinstr. 79 | 67273 Herxheim am Berg

Insta/fb: Gutsausschank-Petri www.gutsausschankpetri.de

Weingut Petri

Weinstraße 43 67273 Herxheim am Berg www.weingut-petri.de

Neuhof Goyert

Neuhof 1 und 2

67317 Altleiningen www.neuhof-goyert.de

Pfälzer Markthalle

Ferdinand-Porsche-Straße 13 67269 Grünstadt www.pfaelzer-markthalle.de

Zutaten:

500 g Pizzamehl Tipo 00 (mind. 12 g Eiweiß) oder Weizenmehl Type 550 375 g kaltes Wasser

1 g Trockenhefe (oder 3 g frische Hefe) 12 g Salz

15 g Olivenöl (für den Teig) 2–3 EL Olivenöl (für Form & Oberfläche)

Zum Bestreuen: frischer Rosmarin, gehackt grobes Meersalz oder Salzflocken

Mehl und kaltes Wasser in einer Schüssel kurz, aber gründlich vermischen, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Abgedeckt 60 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Hefe zum Teig geben und in der Küchenmaschine 5–7 Minuten kneten. Dann Salz und Olivenöl hinzufügen und weitere 6–8 Minuten kräftig kneten, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Teig abgedeckt bei Raumtemperatur insgesamt 120 Minuten gehen lassen. Dabei nach 40 Minuten, nach 80 Minuten und am Ende jeweils eine Runde „Stretch & Fold“ durchführen (Teig mit nassen Händen dehnen und über sich selbst falten). In Form bringen. Eine Form (ca. 25×35 cm) großzügig mit Olivenöl einfetten. Teig hineingeben, Oberfläche leicht einölen und vorsichtig verteilen,

It´s FRIDAYso What! HECK?

ohne die Luft herauszudrücken. Mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen, bis der Teig sichtbar aufgegangen ist. Backen vorbereiten. Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mit den Fingerspitzen Mulden in den Teig drücken, mit Olivenöl beträufeln und mit Rosmarin sowie grobem Salz bestreuen oder auch toll mit Kirschtomaten und Knobi, auf was man Lust hat. Erst 10 Minuten bei 250°C backen, dann Temperatur auf 220°C reduzieren und weitere 15 Minuten backen, bis die Focaccia goldbraun ist. Klugscheisser-Tipps: Mehl mit hohem Eiweißgehalt sorgt für die typische luftige Struktur. Die Dehn- und Falttechnik ersetzt einen Teil des Knetens und hält die Luft im Teig. Nicht zu stark drücken beim Formen, sonst verschwinden die schönen Blasen.

Im Weingut Heck trifft rheinhessische Bodenständigkeit auf echte Lebensfreude – und manchmal denkt man sich einfach: WHAT THE HECK!?, genau so muss es sein. Lotte und Dieter Heck sind Gastgeber mit Herz und Haltung. Locker, authentisch und immer in Bewegung, stecken sie spürbar viel Liebe in ihre Events. Hier geht’s nicht nur um Wein, sondern ums Zusammensein, ums Genießen und um genau die richtige Kombination aus gutem Food und starken Tropfen. Denn das Weingut liebt Food & Wine Pairing – und daraus ist auch der fridays cHECKin for wine entstanden: entspannte Abende mit feinem Streetfood aus dem Foodtruck, charakterstarken Weinen und dieser besonderen Atmosphäre, die man nicht planen kann – nur fühlen. Klassisch als FEIER.ABEND oder mal was ganz Neues ausprobieren. Frei nach dem Motto „Girls just wanna dance & have wine“ geht es am 04. Juli mal nur um die Mädels – Open Air, Musik, Winevibes und Tanzfläche mitten im Weingut. Mit dabei ein POP UP STORE der lieben anikoo conceptstore aus Dexheim. Mehr geht nicht. Die fridays cHECK-in for wine finden von Mai bis Juli statt. Save the date: 05. Juni oder 10. Juli ab 18 Uhr. Come as you are. Bei über 20 Hektar Rebfläche rund um Alsheim ist der Anspruch klar: Herkunft zeigen, Persönlichkeit leben. Oder wie sie selbst sagen: ONLY BEST STUFF, denn nur aus gesunden Trauben wird ein geiler Wein ohne schnickschnack. Geprägt von ihren Lagen, von Handarbeit und echter Hingabe. Weniger blabla – mehr Wein.

Mühlstraße 29 ] 67577 Alsheim

Tel.06249-42 49 | Fb/insta weingutheck www.weingut-heck.de

Bild:

Alles eine Frage der Diplomatie

Zwiebel-Dip (für ca. 6–8 Personen)

Zutaten:

4 große Zwiebeln

4 EL Olivenöl (oder Butter)

400 g Frischkäse

200 g Sauerrahm (oder gr. Joghurt)

4 EL Mayonnaise

4 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, optional Zitronensaft frische Kräuter (z. B. Schnittlauch)

Zubereitung:

Zwiebeln in Scheiben schneiden und in Öl bei mittlerer Hitze 20–30 Minuten goldbraun karamellisieren. Knoblauch kurz mitbraten, dann abkühlen lassen.Frischkäse, Sauerrahm und Mayonnaise glatt rühren, Zwiebelmischung unterheben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Vegan:

Frischkäse, Sauerrahm und Mayonnaise einfach durch pflanzliche Alternativen ersetzen.

Echtes Handwerk mit viel Liebe zum Produkt

Die Bäckerei Blüm in Bürstadt steht für echtes Handwerk, gelebte Leidenschaft und den Leitspruch: „Happiness is handmade“. Andreas Blüm und sein Team setzen konsequent auf lange Teigführung, hochwertige Rohstoffe und eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten – vom Mehl aus der kleinen Mühle bis zu weiteren sorgfältig ausgewählten Zutaten. Hier entsteht Brot mit Charakter: aromatisch, bekömmlich und mit viel Liebe zum Detail gefertigt. Besonders die Baguettes genießen Kultstatus – ob das „Pain Noir“ mit dunkler Kruste und fruchtiger Cranberry-Note oder das „Blümetto“ mit seiner markanten Pfefferkruste. Auch vegane Optionen sind fester Bestandteil des Brotsortimens. Genießer kommen auf jeden Fall voll auf ihre Kosten. Neben dem Backhandwerk überzeugt die Bäckerei auch als Ort zum Verweilen. In stilvollem Ambiente mit warmem Licht, moderner Betonoptik und ausgewählten Akzenten wie Ledersesseln lässt sich hier exzellenter Kaffee aus der Siebträgermaschine genießen. Einige Sitzplätze laden dazu ein, den Moment bewusst auszukosten. Andreas Blüm lebt sein Handwerk mit Überzeugung und steht hinter jedem einzelnen Produkt, das die Theke verlässt. Diese Hingabe spürt man in jedem Bissen. Wer die Bäckerei nicht direkt in Bürstadt besucht, trifft sie samstags auf dem Wochenmarkt in Bensheim – dort bringt der Brot-Truck die Qualität und Leidenschaft direkt zu den Menschen.

Nibelungenstr. 133 | 68642 Bürstadt  Tel: 06206-6142 | Insta: baeckerbluem www.baeckerbluem.de

Smoky PaprikaTomaten Dip

(für 6-8 Personen)

Paprika im Ofen oder auf dem Grill rösten, bis die Haut dunkel wird, dann abgedeckt kurz schwitzen lassen und die Haut abziehen. Anschließend Paprika zusammen mit den eingelegten Tomaten, Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft, Süße und Gewürzen in einen Mixer geben und glatt pürieren. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas mehr Zitrone oder Süße abschmecken und optional mit Nüssen für extra Cremigkeit verfeinern.

zutaten

2 rote Paprika 10–12 eingelegte, getrocknete Tomaten (in Öl)

2 Knoblauchzehen

4 EL Olivenöl

2 TL Zitronensaft

2 TL Reissirup/Dattelsirup, Honig oder was ihr mögt nach Belieben 1–1½ TL geräuchertes Paprikapulver Salz & Pfeffer optional: eine kleine Handvoll (ca. 50–70 g) Cashews oder Mandeln

Cremiger Kräuter-Dip

Kräuter grob hacken und zusammen mit Joghurt, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch und Senf in einen Mixer oder eine Schüssel geben.

Alles cremig pürieren oder verrühren, bis die Kräuter fein verteilt sind, aber noch etwas Struktur behalten. Mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Süße oder mehr Zitrone abschmecken.

zutaten

1 Handvoll frische Petersilie

1 Handvoll frischer Schnittlauch

optional: etwas Dill oder Basilikum für mehr Tiefe

150 g Joghurt (oder vegan auf Soja- oder Kokosbasis)

1–2 EL Olivenöl

1 TL Zitronensaft

1 kleine Knoblauchzehe

1 TL Senf

Salz & Pfeffer

optional: ein kleiner Spritzer Ahornsirup oder Agave für Balance

Frische, die ankommt. Seit über 35 Jahren.

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Die Pfälzer Markthalle ist ein inhabergeführtes Unternehmen und seit über 35 Jahren zuverlässiger Partner für Gastronomie, Hotellerie, Handel und Catering. Hier dreht sich alles um frische Produkte, kurze Wege und eine unkomplizierte Zusammenarbeit. Das Sortiment: täglich verfügbar, vielseitig und immer auf TopNiveau – von Obst, Gemüse und Salaten aus der Pfalz bis hin zu Ware aus den besten Anbaugebieten Europas und Übersee. Durch Eigenimporte und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern bleibt alles flexibel, frisch und genau auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt.

Bestellungen? Ganz entspannt bis 24 Uhr möglich. Geliefert wird zuverlässig mit dem eigenen Fuhrpark –und wenn’s mal kurzfristig wird, ist sogar ein 7-Tage-Notdienst am Start. Eben mehr als nur eine Markthalle mit Frischwaren. Ein echtes Plus sind die küchenfertigen Produkte aus eigener Herstellung: frische Salatmischungen, geputztes Gemüse oder geschnittene Früchte – perfekt für alle, die in der Küche Zeit sparen wollen, ohne bei der Qualität Abstriche zu machen. Auch individuelle Wünsche werden schnell und unkompliziert umgesetzt. Ob große Mengen oder kleinere Anbruchware –die Pfälzer Markthalle liefert genau das, was gebraucht wird. Frisch, flexibel und auf den Punkt.

Auftragsannahme: bis 24 Uhr

Service & Notdienst: 7 Tage die Woche

Lagerverkauf: Mo bis Fr von 8 bis 12 Uhr

Sa von 10 bis 12 Uhr

Ferdinand-Porsche-Straße 13, 67269 Grünstadt

Telefon: 06359/801640 | info@pfaelzer-markthalle.de

Rollstuhl 2.0 und plötzlich wird aus Liegen Leben.

Mio ist ein kleiner Junge, der nach einem epileptischen Anfall mit nur einem Jahr heute fast nichts mehr selbst steuern kann – außer einen kleinen Finger. Sitzen war für ihn jahrelang unmöglich. Doch im Hospiz passierte etwas, das alles verändert hat: Mit der richtigen Lagerung konnte Mio plötzlich eine Stunde sitzen. Nach sieben Jahren Liegen. Und das ist nicht nur ein Moment –das ist Lebensqualität. Teilhabe. Bessere Atmung. Verdauung. Weniger Komplikationen. Ein Stück Würde zurück. Hinter dieser Veränderung steht Anne Leisener, Physiotherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung. Sie hat erkannt, dass viele Hilfsmittel nicht mehr dem heutigen Stand entsprechen. Also hat sie angefangen, selbst eine Lösung zu entwickeln. Einfach mit Stift und Papier. Heute ist daraus ein Herzensprojekt geworden – getragen von Menschen, die daran glauben. Für Mio wird gerade ein individuell angepasster Rollstuhl gebaut. Ein Anfang. Aber es geht um mehr: Damit auch andere Kinder diese Chance bekommen, werden noch 40.000 € benötigt. Und jetzt kommt’s auf uns alle an. Ob mit Spenden, Reichweite, Ideen, Kontakten oder einfach durch Teilen – jede Unterstützung zählt. Lasst uns gemeinsam etwas bewegen. Für Mio. Und für viele weitere Kinder, die diese Chance verdienen. Wie kann man helfen?

Es gibt viele Möglichkeiten zu unterstützen:

• Charity-Veranstaltungen

• Benefizkonzerte

• Interviews und mediale Aufmerksamkeit

• TV-Auftritte (wenn möglich)

• und ganz wichtig: teilen, teilen, teilen

• Schaut mal auf insta unter Rollstuhl_2.0

• Jeder kann was tun egal ob Anpacken oder Spenden

Altstadt-Goldschmiede Alzey - wo Liebe Form annimmt.

Mitten in der historischen Altstadt liegt eine kleine Schmiede, die mehr ist als nur ein Geschäft: ein Ort voller Geschichten, Begegnungen und funkelnder Ideen. Inhaberin Nicola Milch-Espenschied führt das Familienhandwerk bereits in vierter Generation – und man spürt sofort, dass sie ihren Beruf nicht nur ausübt, sondern lebt. Hier entstehen keine Schmuckstücke von der Stange, sondern echte Unikate. Ob aus Gold, Silber oder Platin – jedes Stück wird individuell entworfen und mit viel Feingefühl umgesetzt. Nicola MilchEspenschied hat ein besonderes Auge für filigrane Arbeiten und außergewöhnliches Design. Sie nimmt sich Zeit für jeden einzelnen Kunden, hört zu, berät und verwandelt

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Wünsche in tragbare Erinnerungen. Dabei sind es oft die persönlichen Geschichten hinter den Stücken, die ihre Arbeit so besonders machen. Ein echtes Highlight sind die Trauringkurse: Paare haben hier die Möglichkeit, ihre Ringe selbst zu schmieden – begleitet von fachkundiger Anleitung und in einer Atmosphäre, die diesen Moment unvergesslich macht. So entstehen nicht nur Ringe, sondern Symbole mit ganz eigener Bedeutung. Doch die Altstadt-Goldschmiede steht für weit mehr als Trauringe. Ketten, Armbänder, Ohrringe oder individuelle Anfertigungen – hier findet alles seinen Platz, was Augen zum Leuchten bringt. Auch Reparaturen und Umarbeitungen werden mit derselben Sorgfalt umgesetzt, die jedes neue Stück auszeichnet. Die liebevoll eingerichtete Schmiede verbindet traditionelles Handwerk mit persönlicher Nähe. Hier geht es nicht nur um Schmuck, sondern um das, was er ausdrückt–Persönlichkeit, Emotion und die kleinen, besonderen Momente im Leben.

Altstadt-Goldschmiede Alzey

St.-Georgen-Straße 20 | 55232 Alzey F.: Altstadt-Goldschmiede Alzey | I.: Altstadtgoldschmiede.az Telefon: 06731-54 99 72 | www.goldschmiede-alzey.de

BILD
SARAH GRUND

Klugscheisser-Wissen mit Edita & Emil

Wer jeden Tag 10 Minuten bei der Arbeit auf dem Klo verbringt, wird am Ende des Jahres für 42 Stunden auf dem Klo bezahlt.

Auf Orange reimt sich kein deutsches Wort.

Die heilige Stadt Varanasi (Benarés) ist bekannt dafür, dass Fleischkonsum und -verkauf aufgrund religiöser Traditionen stark eingeschränkt oder verboten sind, was sie für vegane/vegetarische Urlauber attraktiv macht. Ein absolutes, gesetzliches Verbot gilt jedoch primär für die Stadt Palitana im Bundesstaat Gujarat, die als erste rein vegetarische Stadt der Welt gilt.

Varanasi (Benarés): Als bedeutende hinduistische Pilgerstadt ist das kulinarische Angebot in vielen Teilen, besonders nahe dem Ganges, rein vegetarisch. Fleisch wird oft nur versteckt oder in bestimmten Stadtteilen angeboten.

Palitana (Gujarat): Hier ist der Verkauf und Konsum von Fleisch, Fisch und Eiern vollständig verboten. Hintergrund: Diese Verbote beruhen oft auf dem AhimsaPrinzip (Gewaltlosigkeit) des Jainismus und Hinduismus.  Besucher sollten beachten, dass sich diese Regeln primär auf öffentliche Verkaufsstellen beziehen. Die fleischlose Kultur bietet jedoch eine riesige Auswahl an vegetarischen (und zunehmend veganen) Optionen.

Das Spiel Monopoly wurde von Lizzie Magie (eigentlich Elizabeth Magie Phillips) erfunden, einer Kapitalismuskritiker, die mit dem Spiel eine Botschaft gegen das Wirtschaftssystem setzen wollte.

Sie erfand das Spiel 1904 unter dem Namen "The Landlord‘s Game“. Als Anhängerin des Georgismus (eine Wirtschaftslehre, die Monopole und Landbesitz kritisiert) wollte sie spielerisch zeigen, wie Immobilienbesitz zu Armut führt und Monopole die Wirtschaft zerstören.

Quellennachweis : CR8 Washrooms Blog: What is the average time spent in the bathroom at work? Wiktionary: Kategorie Reime im Deutschen (Rhymes: German), velivery.com, Jacobin.com

BILD: AURORAGEN

Schnelle Fladenbrote

GLUTENFREI (10 Stück, zum Füllen)

Zutaten:

400 ml lauwarmes Wasser (max. 35–38°C)

20 g frische Hefe (oder 2 TL Trockenhefe)

3 TL Rohrzucker

320 g Reismehl

160 g Tapiokamehl

4 TL Flohsamenschalenpulver

1 TL Salz

4 TL Olivenöl

Etwas schwarzen Sesam zum Bestreuen

Wasser auf lauwarm (nicht heiß!) ca. 35–38°C bringen. Hefe + Zucker einrühren und 5–10 Minuten stehen lassen, bis es leicht schäumt. Alle trockenen Zutaten mischen. Hefemischung + Öl dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren, dann kurz durchkneten.

Abgedeckt 45–60 Minuten bei warmer Raumtemperatur oder leicht warmem Ofen (max. 35–38°C) gehen lassen, bis der Teig sichtbar aufgeht.

Ein Hof, viele Händeein gemeinsamer Gedanke

Der Demeter-zertifizierte Neuhof vereint Landwirtschaft, Gärtnerei, Hofladen und eine kleine hofeigene Bäckerei unter einem Dach. Wer den idyllisch gelegenen Hof mit Blick in die Wälder erreicht, spürt sofort den Gedanken eines natürlichen und nachhaltigen Kreislaufs.

Im Hofladen gibt es mehrmals wöchentlich frisches Gemüse, Obst, Eier, Milchprodukte, Fleisch, Wurst und weitere regionale Produkte. Der Hofladen ist auch 3 mal in der Woche auf Märkten zu finden: Limburger Hof am Donnerstag, Frankenthal am Freitag und Grünstadt am Samstag. Die Bäckerei bietet zweimal pro Woche frisches Brot, die Gärtnerei ist außerdem samstags zusätzlich auf dem Mannheimer Wochenmarkt vertreten.

Auf rund 40 Hektar Ackerfläche, Wiesen und Grünland wachsen Getreide, Hackfrüchte und Feldfutter. Das hofeigene Futter versorgt die Tiere und macht den Betrieb in vielen Bereichen autark. Die seltenen Pustertaler Rinder, rund 3.000 Legehennen sowie im Sommer etwa 100 Mastgänse leben artgerecht. Schweine verwerten Gemüse- und Hofreste und sind Teil des gesunden Hofkreislaufs.

Teig in 10 gleich große Portionen teilen, zu Kugeln formen.

Kurz entspannen lassen, dann dünn (ca. 0,5–0,6 cm) ausrollen, mit Sesam bestreuen.

Pfanne gut vorheizen (mittlere bis hohe Hitze). Fladenbrot 1–2 Minuten pro Seite backen. Ideal: Sie blähen sich auf und bilden eine Tasche.

Tipps:

Temperatur beim Gehenlassen ist entscheidend: warm, aber nie heiß Zu dick ausgerollt = weniger Aufblähen Flohsamenschalen bleiben wichtig für Struktur und Elastizität.

Der Neuhof zeigt, wie moderne Landwirtschaft heute aussehen kann: regional, verantwortungsvoll und mit echter Leidenschaft geführt.

Neuhof 1 und 2 67317 Altleiningen www.neuhof-goyert.de

Brennnessel-Knusperküchle mit Zitronencreme

Brennnessel ist ein echtes Wildkraut-Powerpaket und perfekt für kreative Zero-Waste-Sommerküche. Kostenlos, intensiv im Geschmack und voller Nährstoffe.

Zutaten:

• junge Brennnesselspitzen (Handschuhe beim Sammeln!)

• 1 Ei (oder vegane Alternative)

• 2–3 EL Mehl

• Reste von Frühlingszwiebeln oder Kräuterstielen

• Salz, Pfeffer

• Öl zum Braten

• Joghurt

• Zitronensaft

Brennnesseln kurz 10–20 Sekunden blanchieren, damit die Brennhaare neutralisiert werden. Danach gut ausdrücken und grob hacken. Mit Ei, Mehl, Gewürzen und klein geschnittenen Resten vermengen. Kleine Küchle formen und in einer Pfanne mit Öl goldbraun und knusprig ausbraten.

Zitronencreme:

Joghurt mit Zitronensaft, Salz und etwas Honig verrühren. Frisch und perfekt als Kontrast zu den knusprigen Küchle. Die blanchierten Brennnesseln kannst du auch mit Öl mixen -> ergibt ein intensives, leuchtend grünes Kräuteröl.

Nährwerte & Facts (pro 100 g frisch):

• ca. 40 kcal

• 7–8 g Eiweiß (sehr hoch für ein Blattgemüse)

• reich an Ballaststoffen

• viel Eisen (mehr als Spinat)

• Vitamin C, A und K

• Calcium & Magnesium

• Warum Brennnessel?

Sie schmeckt intensiver als Spinat, bringt eine satte grüne Farbe und ist ein echtes Naturprodukt ohne Kosten. Nach dem Blanchieren ist sie komplett harmlos und vielseitig einsetzbar.

Wichtig:

Nur junge Blätter verwenden und nicht an Straßen oder stark frequentierten Wegen sammeln. Brennnessel ist kein Notbehelf, sondern ein unterschätztes Superfood mit Charakter – perfekt für kreative, nachhaltige Küche.

Kaupers Kapellenhof in

Selzen

WEINLIEBEND, GENUßSÜCHTIG, AUTHENTISCH

Wer Kaupers Kapellenhof betritt, taucht in eine andere Welt ein — voller Genuss, Gefühl und besonderer Atmosphäre. Bewusst klein gehalten mit nur 12 Sitzplätzen, entsteht hier eine Intimität, die den Abend zu etwas ganz Besonderem macht.

Seit 15 Jahren trägt das Restaurant einen Michelin Stern. Sebastian Kauper kocht leicht, präzise und mit einer Stilistik, die den Gaumen von Gang zu Gang beschwingt verwöhnt. Nora Kauper begleitet ihre Gäste mit Empathie, Charme und echter Herzlichkeit durch den Abend. Die Weinreise führt mitten durch Rheinhessen, alternativ bietet die Weinkarte über 400 Positionen aus aller Welt. Auch die alkoholfreie Begleitung mit hausgemachten Essenzen und Kombuchas ist ein Erlebnis für sich und

perfekt auf die Gerichte abgestimmt. Im Sommer lädt die Dachterrasse zum Träumen ein: Der Blick schweift über alte Baumkronen, während Vogelstimmen den Abend begleiten und der Sonnenuntergang langsam in den Sternenhimmel übergeht.

Besonders beliebt ist der legendäre Late Lunch jeden Sonntag: das vollständige Abendmenü ab 14 Uhr — entspannt, genussvoll und wie ein kleiner Feiertag zum Wochenende.

Hier wird mit Leib, Herz und Seele gekocht. Wer einmal dort war, fährt beseelt und voller Eindrücke nach Hause — und kommt meistens gerne wieder.

Kirschgartenstraße 13 | 55278 Selzen Fb/ insta kaupersganznah www.kaupers-kapellenhof.de

MEHR ALS BURGER, BIER + BÄRTE

Autohaus Schläfer GmbH.

Ihr Hyundai Händler in Grünstadt, Bürstadt und Bad Dürkheim – in Ihrer Region!

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Forsthausstraße 14-16 | Tel.: 06206 95115-0

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Nicht das Alter ist das Problem, sondern unsere Einstellung

Wir alle werden älter – und machen uns Gedanken darüber, wie das wohl irgendwann sein wird. Bleiben wir gesund und fit? Wie sehen wir später aus? Wann gilt man eigentlich als alt? Und vor allem: Reicht die Rente irgendwann noch zum Leben oder nur noch zum Überleben? Bekommen wir überhaupt noch eine? Gerade im Alltag sieht man immer wieder, wie viele ältere Menschen kämpfen müssen. Beim Einkaufen, im Gespräch oder wenn man an der Tafel vorbeifährt – Altersarmut ist längst kein Randthema mehr. Deshalb widmen wir uns in dieser Ausgabe genau diesem wichtigen Thema.

Auch im EMIL-Part wird es emotional. Eigentlich hätte Oliver Brandt wieder mit seiner besonderen Art die Musikkolumne geschrieben. Doch Anfang des Jahres wurde er viel zu plötzlich aus dem Leben gerissen – mit gerade einmal 63 Jahren. Oli fehlt uns allen sehr. Und genau das zeigt auch: Lebt, liebt und zerdenkt nicht alles. Seid nett zu euren Mitmenschen und nutzt niemanden aus. Oli war ein wunderbarer Mensch – immer positiv, voller Wissen über Musikgeschichte und für jeden da. Deshalb widmen wir ihm diese Seite im Magazin. Du fehlst!

Natürlich gibt es auch diesmal wieder Unterhaltung, Emotionen und tolle Rezepte für die warme Jahreszeit. Menschen mit Herz und Leidenschaft, die ihren Job lieben und genau das spürt man. Außerdem bereichert Michael Meinecke die Ausgabe erneut mit seiner Kolumne und wir haben im Autoteil hilfreiche Tipps rund ums Autofahren im Sommer.

Und zum Schluss einfach mal Danke an alle, die unser Magazin lesen, verstehen und unterstützen. Nur dadurch können wir EDITA & EMIL weiterhin kostenlos auslegen. Dieses Jahr feiern wir tatsächlich schon 10 Jahre – und das geht nur mit eurem Support. DANKE!

Eure Silvi

Leiterin der Weltherrschaftzentrale bei Edita & Emil Ausführendes Organ von Gehirnfürzen

BILD: KATI NOWICKI

Alt werden ist nichts für Feiglinge Arm im Alter

Ich stehe im Supermarkt an der Kasse. Vor mir eine alte Frau. Sie ist sicher über 80. In ihrem Wagen: ein Beutel fettarme Milch, ein Beutel Vollmilch, etwas Gemüse, Nudeln, Kartoffeln – und eine kleine blaue Plastikgießkanne. Sie bittet die Kassiererin nachzusehen, was die Gießkanne kostet. „4,99 Euro“, sagt diese. Die Frau nickt schwer. „Dann lasse ich sie da.“

Dann nimmt sie die beiden Milchbeutel wieder aus dem Wagen und fragt leise, welche Milch günstiger ist. Die Kassiererin prüft es, nennt die Preise. Die Frau entscheidet sich für die günstigere fettarme Milch. Ich stehe direkt dahinter. In meiner Hand ein Pfandbon über 7 Euro und ein paar zerquetschte.

Während die zierliche Frau in ihrem fast leeren Geldbeutel nach Kleingeld sucht, schiebe ich den Bon zur Kassiererin und nicke ihr zu. Sie versteht sofort. Ganz leise, damit es niemand groß mitbekommt – die Menschen hinter mir hängen ohnehin an ihren Smartphones – wird der Betrag verrechnet. Die Frau bekommt sogar noch Wechselgeld zurück. Die Kassiererin sagt freundlich: „Ach, das hat ja doch gereicht, passt schon.“ Die Frau schaut überrascht, dann lächelt sie. Sie nimmt die Gießkanne mit.

Die Vollmilch bleibt trotzdem stehen.Sparsamkeit wird im Alter zur Lebensstrategie. Und mir zerreißt es jedes Mal ein Stück das Herz.

TITELSTORY

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie euer Alltag im Alter aussehen wird? Vielleicht seid ihr schon in Rente und lest das gerade. Wird die Rente reichen? Wird sie überhaupt reichen können? Viele Menschen arbeiten ein Leben lang hart – und am Ende reicht es trotzdem nicht für ein würdiges Leben. In Deutschland gelten rund 3,2 Millionen Menschen über 65 als armutsgefährdet, Tendenz steigend. Etwa jeder Fünfte im Alter ist betroffen. Frauen häufiger als Männer, oft wegen geringerer Einkommen, Teilzeit oder Pflegezeiten im Leben. Viele liegen mit ihrer Rente nur knapp über oder sogar unter 1.400 Euro netto im Monat – während Mieten, Energie und Lebensmittel weiter steigen. Wer nicht genug hat, kann Grundsicherung im Alter beantragen. Doch viele tun es nicht. Aus Stolz. Aus Scham. Aus Unsicherheit. Oder weil der Weg durch die Bürokratie zu schwer erscheint. Und so leben Hunderttausende Menschen in einem Land, das eigentlich für Sicherheit im Alter stehen sollte, jeden Tag am Limit. Wir alle werden alt. Die Frage ist nur, wie wir dann leben – und wie wir heute miteinander umgehen.

Vielleicht reicht manchmal schon ein kurzer Blick weg vom Smartphone. Eine kleine Geste. Ein bisschen Aufmerksamkeit.Denn niemand sollte im Alter an der Kasse stehen und entscheiden müssen, ob die Gießkanne oder die Vollmilch wichtiger ist.

Unterstützung für Rentner mit wenig Geld (durch Außenstehende)

Alltagsentlastung

• Kleine Einkäufe übernehmen oder mitbezahlen (diskret und ohne Bloßstellung)

• Beim Tragen schwerer Taschen helfen

• Aufmerksamkeit im direkten Umfeld

• Aufklären über Altersarmut im Umfeld

• Gemeinsam einkaufen gehen, um Kostenbewusstsein und Sicherheit zu geben

• Lebensmittel oder Basics gelegentlich „mitbringen“ (z. B. Brot, Obst, Milch)

• Gutscheine für Supermärkte oder Drogerien schenken

• Unterstützung bei unerwarteten kleinen Ausgaben (Apotheke, Haushaltsbedarf)

• Soziale Unterstützung gegen Isolation

• Regelmäßige Besuche oder kurze Gespräche im Alltag

• Einladen zu gemeinsamen Aktivitäten (Spaziergang, Kaffee, Essen)

• Einfach da sein und zuhören – oft der wichtigste Punkt überhaupt

• Nachbarn im Blick behalten (Einsamkeit, Überforderung erkennen)

• Hilfe anbieten, bevor aktiv danach gefragt wird

• Bei Bedarf gemeinsam Lösungen suchen (z. B. Einkaufshilfe organisieren)

• Indirekte Hilfe durch Engagement

• Unterstützung von Tafeln, Sozialkaufhäusern oder Hilfsprojekten

• Ehrenamtliche Mitarbeit in lokalen Seniorenprojekten

Die wirksamste Hilfe kommt oft nicht aus großen Spenden, sondern aus regelmäßiger, unauffälliger und praktischer Unterstützung im Alltag. Sie stärkt nicht nur finanziell, sondern auch Würde und Teilhabe

Quellen:

iamexpat.de – Risk of pensioner poverty in Germany

Trading Economics – At-risk-of-poverty rate of elderly people

DW.com – Older women at risk of poverty

Euronews – Older Germans reliant on social security

Frankfurter Rundschau – Hilfe vom Staat

arXiv – Non-use of social benefits by older people

Vom Feierabendbier bis zur Büroversorgung

GEGROS ist seit Jahren bekannt für seine beeindruckende Auswahl an Getränken. Über 350 verschiedene Biersorten – von fränkischen und bayerischen Klassikern über alkoholfreie Varianten bis hin zu internationalen Spezialitäten – machen das Sortiment zu einem der vielfältigsten in der Region. Ergänzt wird das Angebot durch regionale Weine, Bio-Limonaden, innovative TrendGetränke wie Schwarzwälder Kirsch Limo oder Matcha Limo sowie eine große Vielfalt an Bio-Säften, von Roter Bete bis Mango.

Auch Feinschmecker kommen bei GEGROS auf ihre Kosten: Sirups für alkoholfreie Longdrinks, edle Liköre der Destille Deheck mit Geschenkaufklebern für jeden Anlass oder feines Popcorn der Chocolaterie Holzderber aus Worms runden das Sortiment ab.

Neben der Getränkevielfalt überzeugt GEGROS vor allem mit exzellentem Kundenservice. Das Team steht für persönliche Beratung, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft – bis hin zum Verladen der Kästen ins Auto. Für einen bequemen Einkauf stehen zudem zahlreiche Parkplätze direkt vor der Tür bereit. GEGROS – Ihr Partner für Getränkevielfalt, Regionalität und besten Service.

IMPRESSUM

Herausgeber, Geschäftsführung und ausführendes Organ von Gehirnfürzen: Silvia Vatter, verantwortlich im Sinne des Presserechts, namentlich gekennzeichnete Artikel verantworten die Autoren selbst.

Redaktion: Silvia Vatter

Medienberatung: Silvia Vatter Telefonische Anzeigenberatung: 0174-47 97 489 Magazinsatz: Silvia Vatter, Michael Myk Meyer, bzw. je nach Quellenangabe

Druck: Heinrich Fischer

Rheinische Druckerei GmbH Fotografen: Silvia Vatter, bzw. je nach Quellenangabe

Verlag/Weltherrschaftszentrale:

Edita & Emil - Food & Lifestyle Verlag & Werbeagentur Tränkgasse 3 | 67590 Monsheim

Alzeyer Str. 60 67549 Worms

Tel.: 06241-20 51 94

Körnerstr. 4-6 | 67547 Worms

Tel.: 06241-49 585 Insta + fb gegros_worms www.gegros.de

Mail: mehl@edita-verlag.de Website: www.edita-verlag.de

Hinweis: Es bestehen keinerlei Beteiligungsverhältnisse an diesem Magazin. 100%ig produziert und finanziert vom Edita & Emil Food & Lifestyle Verlag.

Erscheint 2x im Jahr Auflage: 10 000

Nicht jeder kann bei Edita & Emil mitwerben! Nur die besten Adressen hat unsere Food & Lifestyle-Force für Euch zusammengestellt!

Ihr habt selbst ein Unternehmen und wollt es noch bekannter machen?

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little corner-exklusive Wohnzimmerkonzerte in Hamm & Monzernheim

Ein privates Wohnzimmer, rund 40 Gäste, Wein, Fingerfood und außergewöhnliche Künstler: Genau daraus entsteht in der little corner eine Atmosphäre, die Kultur ganz nahbar macht. Die exklusiven Wohnzimmerkonzerte verbinden Musik, Literatur, Comedy und Kunst mit echter Nähe und besonderen Begegnungen. Persönlich, gemütlich und bewusst klein gehalten entstehen hier Abende voller Gefühl, Leichtigkeit und Live-Momente. Künstler wie das Lightshy Duo, Rolf Stahlhofen, Charly Klauser, Kosho oder

Zwischen Platten und Menschen: Abschied von Oli Brandt

Eigentlich sollte an dieser Stelle jetzt die Musik-Kolumne von Oli Brandt stehen.

Es gibt Menschen, bei denen merkt man erst im Nachhinein, wie sehr sie einen Ort geprägt haben – und wie still es plötzlich wird, wenn sie fehlen. Oli Brandt vom Heaven Record Store in Worms war genau so ein Mensch. Mir laufen die Tränen, während ich diesen Text schreibe, und der Kloß im Hals wird immer größer. Es ist der gefühlt hundertste Versuch, die passenden Worte zu finden, die ausdrücken, was er für ein toller Mensch war. Ende Januar verstarb Oli plötzlich, und für die ganze Heaven-Familie war das ein riesiger Schock.

Sein Plattenladen war nie nur einfach ein Laden. Er war ein Treffpunkt, ein Zufluchtsort, ein kleines Universum aus Vinyl, Gesprächen und Begegnungen. Zwischen Regalen voller Musik traf man dort die unterschiedlichsten Menschen – vereint durch etwas, das Oli wie kaum ein anderer verkörpert hat: echte Offenheit. Egal, wer hereinkam, er hatte Zeit, ein Ohr, ein ehrliches Wort. Und vor allem: echtes Interesse.

Oli war einer der warmherzigsten Menschen, die man sich vorstellen kann. Niemand, der ihn kannte, erinnert sich daran, je ein böses Wort von ihm gehört zu haben. Stattdessen war da immer dieses große Herz, diese Ruhe, diese Art, Menschen einfach anzunehmen, wie sie sind. Seine Leidenschaft für Musik war dabei ebenso beeindruckend wie sein feines Gespür für Menschen und Momente. Man konnte stundenlang mit ihm über Platten und Musik sprechen, sich darin verlieren und wiederfinden – oder einfach still gemeinsam Musik hören. Sein Leben war nicht nur leicht. Der Verlust seines langjährigen Partners Jorg hat ihn tief getroffen. Es hat Zeit gebraucht, bis er wieder Licht in die Tage lassen konnte. Umso berührender war es zu sehen, dass er später noch einmal Liebe und Nähe mit Christoph erleben durfte.

Mit Oli verbanden viele mehr als nur der Plattenladen. Es gab gemeinsame Abende, Essen, Kochen, Gespräche, die lange nachwirkten. Sein Laden war ein Ort, an dem Menschen zusammenkamen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären. Musikliebhaber, Vinyl-Sammler, Suchende, Zufallsbesucher – alle fanden bei ihm einen Platz.

Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine Lücke, die schwer in Worte zu fassen ist. Für jeden von uns auf eine andere Art und Weise, aber trotzdem fühlt es sich für alle unwirklich an. Und vielleicht ist genau das, was bleibt, ein leiser, aber klarer Gedanke: nicht alles zerdenken, nicht alles verschieben. Leben, machen, lieben – und das mit voller Leidenschaft.

Oli hat das vorgemacht – mit offenem Herzen, mit Zeit für andere, mit Liebe zur Musik und zum Leben. Und genau so wird er bleiben: in Erinnerungen, in Gesprächen, in jeder Platte, die irgendwo auf den Teller gelegt wird, oder in gewissen Songs, die wir mit ihm verbinden. Mach’s gut, Oli.

Heaven is a place in Worms.

BILD: THOMAS DÜRR

Gurken-LimettenBasilikum-Limo

Zutaten

300 g Salatgurke

50 ml Limettensaft

30 g frische Basilikumblätter 60 g Honig oder Süße nach Wahl 200 ml Wasser

1 Liter Mineralwasser mit Kohlensäure

Zubereitung

Gurke, Limettensaft, Basilikum, Honig und 200 ml Wasser in einen Mixer geben. Alles fein pürieren, bis eine möglichst glatte Mischung entsteht. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb abseihen, damit nur der klare Saft übrig bleibt. Den Saft in eine große Karaffe füllen und mit 1 Liter Mineralwasser aufgießen. Gut umrühren und kalt servieren — am besten mit Eiswürfeln und frischem Basilikum.

Ananas-MinzeLimette-Limo

Zutaten

300 g Ananas geschnitten ohne Schale!

50 ml Limettensaft | 20 g frische Minzeblätter

50–60 g Süße nach Wahl | 200 ml Wasser

1 Liter Mineralwasser mit Kohlensäure

Zubereitung

Ananas, Limettensaft, Minze, Süße und 200 ml Wasser in einen Mixer geben. Fein pürieren, bis alles möglichst glatt ist. Die Mischung durch ein feines Sieb abseihen. Den Saft in eine Karaffe geben und mit 1 Liter Mineralwasser auffüllen. Gut umrühren und eisgekühlt servieren.

Optional: Mit ein paar Minzblättern und Limettenscheiben garnieren.

10 Sommer-Hacks fürs Auto - cool bleiben bei Hitze“

Wenn die Temperaturen steigen, wird das Auto schnell zur Hitzefalle. Schon nach 20 Minuten in der Sonne können im Innenraum über 60 °C entstehen – für Technik, Material und Fahrer eine echte Belastungsprobe. Mit ein paar einfachen Tricks bleibt dein Fahrzeug aber deutlich kühler, sicherer und entspannter im Alltag.

1. Erst lüften, dann losfahren Bevor du die Klimaanlage einschaltest: alle Türen kurz öffnen und die heiße Luft rauslassen. Das senkt die Starttemperatur spürbar und spart Energie.

2. Klimaanlage clever nutzen Nicht sofort auf „Maximal-Kälte“ stellen. Besser: erst moderat kühlen, dann konstant halten. Das ist effizienter und angenehmer.

3. Sonne draußen halten Sonnenblenden oder reflektierende Frontscheibenabdeckungen reduzieren die Aufheizung im Stand deutlich.

4. Lenkrad & Sitze schützen Ein einfaches Handtuch oder helle Sitzbezüge verhindern, dass du dich beim Einsteigen verbrennst.

5. Keine Technik in der Sonne Handy, Powerbank oder Navi gehören nicht aufs Armaturenbrett – Hitze schadet Akku und Display dauerhaft.

6. Reifendruck checken Bei Hitze steigt der Druck automatisch. Zu wenig oder zu viel kann im Sommer schneller gefährlich werden.

7. Leicht packen Jedes unnötige Kilo erhöht Verbrauch und Belastung –besonders auf langen Urlaubsfahrten.

8. Schatten nutzen Schon ein Baum oder Parkhaus kann die Innenraumtemperatur um mehrere Grad senken.

9. Flüssigkeit mitnehmen Nicht nur fürs Auto wichtig: Wasser im Fahrzeug hilft dir selbst bei Stau und Hitze.

10. Motor im Blick behalten Bei langen Fahrten auf Temperaturanzeige achten – besonders bei Stau oder Anhängerbetrieb.

20 Jahre Autohaus Schläfer GmbH

Die Autohaus Schläfer GmbH in Grünstadt feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen – ein Meilenstein, der für Kontinuität, Wachstum und gelebte Kundennähe steht. Was 2006 mit einer klaren Vision und einem kleinen Team begann, hat sich in zwei Jahrzehnten zu einer erfolgreichen Autohausgruppe mit drei Standorten und überregionaler Bekanntheit entwickelt.

Firmengründer Michael Schläfer legte von Beginn an großen Wert auf persönliche Beratung, zuverlässigen Service und eine partnerschaftliche Beziehung zu seinen Kunden. Diese Werte prägen das Unternehmen bis heute. Aus dem einst kleinen Betrieb in Grünstadt entstand Schritt für Schritt ein modernes Autohaus mit umfangreichem Leistungsangebot, das heute weit über die Region hinaus geschätzt wird. „Wir haben uns kontinuierlich weiterentwickelt, sind gesund gewachsen und haben für unsere Entwicklung immer wieder strategisch gute Entscheidungen getroffen,“ so Michael Schläfer, der das Unternehmen gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer leitet. Trotz der stetigen Entwicklung und dem Wachstum blieb das Autohaus

seinen familiären Wurzeln treu – ein Faktor, den Kunden wie Mitarbeiter schätzen. Heute beschäftigt die Autohaus Schläfer GmbH rund 100 Mitarbeiter an drei Standorten. Darunter knapp 20 Auszubildende, denn die Förderung und Qualifizierung junger Menschen sieht das Unternehmen als wichtige Investition in die Zukunft.

Das 20-jährige Jubiläum erfüllt den Unternehmer mit Stolz, aber auch Dankbarkeit: „Wir haben ein tolles Team, und mit der Marke Hyundai ein starkes Produkt und viele langjährige Partner an unserer Seite - eine Kombination, die viel dazu beigetragen hat, dass wir auch heute, in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten, noch erfolgreich sind,“ so Michael Schläfer. Gemeinsam blickt das Autohaus Schläfer optimistisch in die Zukunft – mit dem Ziel, auch in den kommenden Jahren Mobilität, Service und Kundenzufriedenheit auf höchstem Niveau zu bieten, gemäß dem Firmenslogan „Einfach besser“.

Mehr auf insta: autohausschlaefer oder unter www.autohaus-schlaefer.de

Immobilien mit Vertrauen und Persönlichkeit

Salvatore Corrado ist Immobilienberater im Raum Worms und Umland und begleitet seine Kundinnen und Kunden bei Kauf und Verkauf von Immobilien mit viel Engagement, Erfahrung und echter Leidenschaft für seinen Beruf. Für ihn stehen Menschen und ihre individuellen Wünsche im Mittelpunkt, nicht nur Objekte oder Zahlen. Er legt großen Wert auf Kundenzufriedenheit, ehrliche Beratung und transparente Kommunikation. Jede Immobilie und jede Situation wird von ihm individuell betrachtet, um passende und realistische Lösungen zu finden. Dabei verbindet er Marktkenntnis mit einem guten Gespür für Menschen und deren Bedürfnisse. In Worms und der Region ist er gut vernetzt und kennt den lokalen Immobilienmarkt genau. Das hilft ihm sowohl bei der gezielten Suche nach passenden Objekten als auch bei der erfolgreichen Vermarktung von Immobilien.

Gerade beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie spielen Vertrauen, Sicherheit und eine klare Begleitung eine wichtige Rolle. Salvatore Corrado nimmt sich Zeit für persönliche Gespräche, hört genau zu und begleitet seine Kundinnen und Kunden Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess. Vom ersten Kennenlernen bis zum erfolgreichen Abschluss steht er zuverlässig an der Seite seiner Kunden und sorgt dafür, dass Entscheidungen mit einem guten Gefühl getroffen werden können. Seine ruhige, offene Art und die persönliche Betreuung werden dabei besonders geschätzt.

Wer eine Immobilie kaufen oder verkaufen möchte, findet in Salvatore Corrado einen Ansprechpartner, der Fachwissen mit Menschlichkeit verbindet und jederzeit erreichbar bleibt. Ob erste Orientierung oder konkrete Entscheidung – er unterstützt professionell, persönlich und mit viel Herzblut.

Salvatore Corrado steht für Immobilienberatung mit Herz, Klarheit und Verlässlichkeit im Raum Worms und Umgebung.

Salvatore Corrado

Martinsgasse 1, 67547 Worms

Tel: 0174 1742526 www.deutsche-bank-immobilien.de/worms

+49(0)06241 6961 www.denschlag.de

Zuhause ist kein Ort, Zuhause ist ein Gefühl!

denschlag@denschlag.de

Emil’s Morgen-Bowl

Alles mischen, kurz quellen lassen, fertig. Wirkung: Hafer, Leinsamen und Chia sorgen für langanhaltende Energie, Eiweiß aus Joghurt unterstützt die Verdauungsarbeit, Zimt und Beeren geben einen frischen Kick. Ergebnis: gleichmäßige Energie statt Zuckerhoch und -tief.

zutaten

1 reife Banane

1 Handvoll

Haferflocken

1 TL Chiasamen

1 TL Leinsamen

1 TL Honig

150 g Naturjoghurt oder pflanzliche

Alternative Prise Zimt

Emil’s grüner Power-Shake

Alles mixen bis es grün & smooth ist. Frisch, leicht aktivierend, reich an Mikronährstoffen. Unterstützt den Körper dabei, morgens „hochzufahren“.

Wichtig zu wissen: Diese Rezepte „boosten“ den Stoffwechsel nicht magisch, sondern: stabilisieren den Blutzucker, liefern gute Nährstoffe unterstützen eine gleichmäßige Energieversorgung. Der echte StoffwechselTurbo ist ein Mix aus Ernährung, Bewegung und Schlaf – nicht ein einzelnes Lebensmittel.

Zwischen Pfälzer Herz und Toskana-Gefühl

Wer Daniel Hinz noch aus Zeiten der Bockenheimer Weinstube kennt, weiß eigentlich sofort, was einen heute im Kollektur erwartet: ehrliche Gastfreundschaft, viel Herzblut und eine Küche, die nicht versucht irgendwas zu sein, sondern einfach richtig gut schmeckt. Über viele Jahre war die Bockenheimer Weinstube bekannt für pfälzische Hausmannskost mit Seele – Gerichte, die mit Liebe gekocht waren und bei denen man gemerkt hat, dass hier jemand Gastronomie wirklich lebt. Zwischenzeitlich wurde dort auch kulinarisch etwas experimentiert und moderner gearbeitet. Spannende Ideen waren dabei auf jeden Fall zu sehen, aber viele Gäste haben trotzdem genau das vermisst, wofür Daniel eigentlich immer stand: Wärme, Bodenständigkeit und dieses besondere Gefühl, willkommen zu sein. Und genau das findet man jetzt wieder im Gasthaus Kollektur. Gemeinsam mit seiner neuen Küchencrew bringt Daniel Hinz wieder genau die Mischung auf den Teller, die ihn über Jahre ausgezeichnet hat. Selbstgemachte Pasta, tolle pfälzische Küche, hochwertige Produkte und Gerichte, die nicht verkopft wirken, sondern einfach Freude machen. Alles fühlt sich wieder ehrlich und mit ganzem Herzen gemacht an. Dass die Weinkarte dabei locker mithalten kann, versteht sich bei Daniel fast von selbsteine außergewöhnliche Auswahl, die die Region und ihre

1 Apfel

½ Banane

1 Handvoll Spinat Saft von ½ Zitrone 200 ml Wasser oder Kokoswasser kleines Stück Ingwer

besten Winzer vom Gutswein bis zum Großen Gewächs abbildet. Und das zu Preisen, die wirklich fair sind. Dazu kommt diese Terrasse mit ihrem unglaublichen Ausblick über die Weinberge – manchmal hat man wirklich das Gefühl, man sitzt irgendwo in der Toskana und nicht mitten in der Pfalz. Vor allem aber merkt man: Daniel ist wieder komplett in seinem Element. Er ist Gastgeber durch und durch, kennt seine Gäste, nimmt sich Zeit und schafft genau diese Atmosphäre, wegen der man nicht einfach nur essen geht, sondern gerne wiederkommt.

Gasthaus Kollektur

Zeller Hauptstraße 19 | D-67308 Zellertal

Tel.: +49 6355-95 45 40 insta/fb: gasthaus.kollektur / Gasthaus Kollektur www.kollektur.de

BILD KI GENERIERT

HEISEL Männermode - Weil es Mainstream schon genug gibt

Mitten in der Heidelberger City sticht ein kleiner Fashion Shop besonders raus. Vintage-Fans kommen an diesem Laden in der Heidelberger Hauptstraße nicht vorbei. Das retrogelbe Firmenschild fällt sofort ins Auge. Es fühlt sich an wie eine kleine Zeitreise, wenn man HEISEL Herrenmode betritt: warme Holztöne, Chinos und Männerhosen in allen Farben, Accessoires, Socken, Gürtel und Hüte – alles handverlesen, alles passt perfekt. Hier geht es nicht um Online-Shopping, sondern um Beratung, Geschichten und den kleinen „Schnack“, der Mode lebendig macht. Das kann eben das Shopping im Netz nicht. Und darum geht es doch auch. Kauft man hochwertig, hat man an einem Teil im ersten Fall ewig Spaß. Hochwertige Stoffe, angenehmes Tragegefühl und eben dieses besondere Einkaufserlebnis. Außerdem ist es doch viel besser, direkt im Laden zu schauen, was einem steht, und auch die Passform ist wichtig, zurückschicken ist zeitaufwendig. Die Auswahl ist außergewöhnlich: Unter anderem klassische Krawatten von Ascot, edle Socken von Bresciani, Hüte von Stetson und Mäntel von Lodenfrey – Stücke, die man spürt und liebt. Das sind nur einige der Marken, die hier geführt werden. HEISEL ist für Männer, die Stil schätzen, Nostalgie genießen und Kleidung mit Persönlichkeit tragen wollen. Und auch auf Maß bekommt man(n) hier perfekt passende Herrenmode.

Es gibt nix Schlimmeres, wenn ein Kleidungsstück einfach nicht passt. Ob zu klein oder zu groß. Sonderwünsche werden daher auch nicht abgeschmettert, es wird alles in der Macht Stehende getan. Ein Laden zum Eintauchen, Staunen und Wohlfühlen.

HEISEL Männermode Hauptstraße 48 | 69117 Heidelberg Instagram heisel_herrenmode www.heisel.com

BBQ-Lack für Fleisch, Fisch, Gemüse und Tofu

(4 Wochen haltbar)

Zutaten:

• 120 ml Sojasauce

• 120 ml Apfelessig oder Reisessig

• 80 ml Ahornsirup (oder Honig)

• 60 ml Wasser

• 2 EL Öl (neutral oder leicht nussig)

• 1 TL Dijon-Senf

• 1 TL geräuchertes Paprikapulver

• ½ TL schwarzer Pfeffer

• optional: kleine Prise Chili

• 1 TL Miso

Einfach und schnell für viel Geschmack auf dem Teller. Alles in einen Topf geben. 10–15 Minuten leise köcheln lassen, bis es leicht sirupartig wird. Heiß in ein steriles Glas füllen, verschließen, abkühlen lassen. Balanciert: süß + sauer + salzig + rauchig. Nicht klebrig-schwer, sondern glänzend & fein. Passt zu allem, ohne alles zu überdecken. Fertiges Grillgut damit betreichen und nochmal kurz sanfte Hitze hinzufügen. Also am Ende des Grillens lackieren.

Finish-Upgrade (beim Servieren frisch dazu): Damit bleibt dein Vorratsglas stabil, aber du bekommst jedes Mal „frisch gekocht“-Vibes:

• Beim Fisch und Tofu -> Limettenabrieb + bisschen Ingwer

• Beim Fleisch -> frischer Knoblauch + schwarzer Pfeffer

• Beim Gemüse -> Kräuter + ein Spritzer Zitrone

Haltbarkeit

• ca. 3–4 Wochen im Kühlschrank

• sauber entnehmen (kein „benutzter Löffel rein“)

Von der beleidigten Leberwurst bis zur Chilipeitsche - Mehr als Standard

Die Metzgerei Kratz in Osthofen verbindet traditionelles Fleischerhandwerk mit einem modernen Bewusstsein für Qualität und Verantwortung. Seit vielen Jahren steht der Familienbetrieb für Frische, Geschmack und ehrliche Produkte, alles transparent eben. Ein entscheidender Baustein ist die Herkunft: Das Fleisch stammt von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall und garantiert gentechnikfreie Qualität sowie transparente Erzeugung. Daraus entstehen Spezialitäten, die nicht nur handwerklich überzeugen, sondern auch geschmacklich Maßstäbe setzen. Volker Kratz bringt dabei immer wieder frischen Wind in die Theke. Mit kreativen Aktionen sorgt er für Abwechslung – etwa mit der augenzwinkernden „beleidigten Leberwurst“ samt Smiley oder liebevoll zusammengestellten Antipasti-Platten, die sich perfekt zum Vorbestellen und Genießen zuhause eignen. Auch der Mittagstisch hat sich längst einen Namen gemacht: Hier treffen Klassiker der deutschen Küche auf ehrliche, herzhafte Küche. Besonders gefragt sind zudem die hausgemachten Dauerwürste wie die „ToskanaKnacker“ oder die würzigen „Chilipeitschen“. Für alle, die es unkompliziert mögen, gibt es fertige Gerichte in der Dose – von Chili con Carne bis zur Markklößchensuppe. So hat man immer Vorrat zuhause. Über die Region hinaus sind ausgewählte Produkte auch in verschiedenen Edeka-Märkten sowie in einigen Kaufland-Filialen erhältlich. Weitere Informationen und eine Übersicht gibt es unter www.landmetzgerei-kratz. de. Die Metzgerei Kratz steht für echtes Handwerk, Qualität mit Herkunft und immer wieder neue Ideen, die bei den Kunden gut ankommen. Für noch mehr schaut mal auf Instagram oder Facebook unter landmetzgereikratz Friedrich-Ebert-Straße 18 | 67574 Osthofen | Telefon: 06242-79 15

Gurken-SesamLimetten-Salat

Für 6 Personen

2 große Salatgurken

1 kleine rote Zwiebel

2 EL Sesam (geröstet)

2 EL Reisessig oder milder Essig

1 EL Limettensaft

1–2 TL Ahornsirup oder Zucker

2 EL Sesamöl

Salz, Pfeffer

optional: frischer Koriander oder Minze

Gurken in dünne Scheiben schneiden, Zwiebel fein hobeln. Alles mit Essig, Limettensaft, Sesamöl und Süße vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss den gerösteten Sesam unterheben. Kurz ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.

Gerösteter KarottenFeta-Zitronen-Salat

(vegan optional ohne Feta)

Für 6 Personen

600 g Karotten

2 EL Olivenöl

1 TL Honig oder Ahornsirup

1 TL Kreuzkümmel

1 Knoblauchzehe

1 Zitrone (Saft + Abrieb)

100 g Feta (optional, oder veganer Feta / weglassen) frische Petersilie oder Minze

Salz, Pfeffer

Karotten in Stücke schneiden, mit Öl, Honig, Kreuzkümmel, Knoblauch, Salz und Pfeffer mischen und im Ofen oder auf dem Grill rösten, bis sie leicht karamellisieren. Abkühlen lassen, dann mit Zitronensaft, Kräutern und optional zerbröseltem Feta vermengen. Final abschmecken und lauwarm oder kalt servieren.

Begegnungen, die leiser machen

Es ist für mich ein großes Geschenk, dass inzwischen über 50 % meiner Kundinnen und Kunden über 70 sind – viele von ihnen begleite ich im Rahmen meines Angebots Fit im Alter. Mein ältester Kunde wird sagenhafte 98. Und jedes Mal, wenn ich bei ihnen bin, wird es ein bisschen leiser in mir.

Diese Menschen haben Dinge erlebt, die ich nur aus Geschichtsbüchern kenne. Krieg, Verlust, Wiederaufbau. Ein Leben, in dem es nicht darum ging, sich zu verwirklichen oder den „richtigen Weg“ zu finden, sondern einfach weiterzugehen. Tag für Tag. Mit dem, was da war. Und oft war das nicht viel. Ich merke in diesen Momenten, wie klein meine eigenen Themen manchmal werden, wie schnell ich Dinge kompliziert mache, für die es vielleicht gar keine große Lösung braucht, und wie selbstverständlich ich Dinge nehme, die für andere nie selbstverständlich waren. Sie kommen aus einer Zeit, in der man oft nur ein einziges Paar Schuhe hatte – und selbst das wurde manchmal geschont und nicht getragen, damit es möglichst lange hält. Und wir? Wir kaufen uns heute das nächste Paar, weil es vielleicht besser zur neuen Hose passt. Es geht dabei nicht um richtig oder falsch. Es zeigt mir einfach, wie sehr sich unser Blick auf die Dinge verändert hat.

Wenn ich mit ihnen arbeite, geht es nicht um Leistung. Es geht um Aufstehen, um Stabilität, um einen sicheren Schritt. Und ich sehe, mit welcher Selbstverständlichkeit sie das tun. Nicht, weil es leicht ist, sondern weil es notwendig ist. Ohne Klagen, ohne großes Nachdenken. Was mich dabei am meisten bewegt, ist nicht das, was sie sagen, sondern das, was sie nicht sagen. Da ist keine große Inszenierung, kein Bedürfnis, etwas darzustellen. Nur ein ruhiges „Es geht schon.“ Und plötzlich bekommt dieser Satz eine Tiefe, die ich früher nie verstanden hätte. Ich beginne anders auf Dinge zu schauen. Auf meinen Körper, auf meine Zeit, auf das, was ich jeden Tag tue – oder eben nicht tue. Und ich merke, wie viel wir eigentlich hätten tun können, bevor es notwendig wird. Diese Menschen zeigen mir, was es bedeutet, den eigenen Körper nicht aufzugeben. Nicht, weil es ein Ziel gibt, sondern weil es das Leben erleichtert. Weil es Freiheit bedeutet, sich noch bewegen zu können, selbst entscheiden zu können, teilzunehmen.

Und gleichzeitig spüre ich, wie dankbar ich bin, das heute schon verstehen zu dürfen, nicht erst dann, wenn es zu spät ist. Wir haben heute so viele Möglichkeiten – mehr Wissen, mehr Zugang, mehr Auswahl als jede Generation vor uns. Und vielleicht genau deshalb verlieren wir manchmal das Gefühl dafür, wie wertvoll das alles ist. Diese Begegnungen holen mich zurück. Nicht laut, nicht belehrend, sondern still.

Ich gehe oft anders nach Hause, ruhiger, wacher – mit dem Gefühl, mehr gelernt zu haben, als ich selbst weitergegeben habe.

Und dann wird mir klar, wie viel wir heute investieren, um uns weiterzuentwickeln. Seminare, Coachings, Programme – wir geben Tausende von Euro aus, auf der Suche nach mehr Klarheit, mehr Bewusstsein, mehr von uns selbst.

Und gleichzeitig sitzen da Menschen, die ein ganzes Leben in sich tragen. Erfahrung, die nicht gelernt, sondern gelebt wurde.

Vielleicht liegt genau dort die größte Form von Persönlichkeitsentwicklung. Und der Schlüssel zum glücklich sein

Nicht im nächsten Seminar. Sondern im Zuhören. Im Dasein.

In der Zeit, die wir uns nehmen.

Und in dem Respekt und der Liebe, die wir diesen Menschen entgegenbringen sollten.

BILD: ANIKA HOLZHÄUSER

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