ECHTEDEL Das brillante EdelSteinLand-Magazin
EC H T | EDEL _Schmuck aus dem EdelSteinLand neu inszeniert W ER K S TAT T- GEHEIMNIS S E _Spannende Blicke hinter die Kulissen K EIN S T EIN ? _Überraschende Schmuck-Materialkompositionen
„Hier trifft echte Handwerkskunst auf innovatives Schmuckdesign“
Eintauchen in die Natur, quasi im Mikrobereich, mit Ehrfurcht vor dem Gewachsenen: Bei der Kette „Ringelei“ sind Achatplättchen so in die Metallelemente eingearbeitet, dass sie sich im Ring bewegen können. Jede Farbkombination ist ein Unikat. ESTHER ACKERMANN
4 | ECHTEDEL Peter Fischer liebt die kreative Vielfalt
intro
› Echt Edel! Begeisternd vielfältig und höchst individuell sind kreative Fantasie und kunsthandwerklicher Erfindungsreichtum der Schmuckschaffenden im EdelSteinLand. Das ist schon eine ganz besondere Szene, welche hier immer wieder überraschende und begehrenswerte Schmuckobjekte hervorbringt. Ob geheimnisvoll schimmernd oder von strahlender Brillanz, gefertigt aus klassischen oder ungeahnten Materialien – stets jedoch Ausdruck hoher Kunstfertigkeit und großer Faszination. Willkommen auf einer lohnenden Reise durch die Welt der Edelsteine und weit darüber hinaus!
inhalt echtedel 06 | Schmuck(e) Villa 14 | Werkstattbesuche 28, 38, 48, 66 | EE-Tipp: Dr. Heide Rezepa-Zabel 36 | Kein Stein? 42 | Schmuck im Industriedenkmal Bengel 54 | Damals und heute 62 | Artists in Residence 64 | Die Highlights im EdelSteinLand 70 | Wissenswertes, Kontakt und Impressum 72
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ECHT | EDEL* 6 | ECHTEDEL
Ohrhänger „Pummel“ – seidenmatter Bergkristall mit in Silber gefasstem Peridot. PETRA SCHWINN
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Der spielerische Umgang mit Farbe regt zu immer neuen Kombinationen an: Tropfencollier schwarzer Spinell – aus schwarz facettierten Spinelltropfen in Turmalinquarz, Citrin, Rhodolith und Peridot. Lichtpunkte setzen die Akoja-Perlen und eine gold plattierte Schließe. PETER WEYRICH
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Die Spirale ist immer wieder Thema meiner Arbeit – sie steht für Energie und Bewegung. Silberring mit Lagenachat. ANDREA SOHNE
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Die schönen Dinge im Alltäglichen zu entdecken, bereitet uns Freude und ist Antrieb für unser Schaffen. „Zweitwegkollektion“ – handgeschliffene Unikate aus Weinflaschen. So leicht und formvollendet kann Recycling sein. CLAUDIA ADAM & JÖRG STOFFEL
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Das Boutique-Hotel „Villa Horbach“ in Idar-Oberstein – eine spannende Foto-Location
SCHMUCK e | VILLA
EchtEdel – sind sowohl der Schmuck als auch die Locations im EdelSteinLand. Außen fast monumentale Sandsteinmauern, innen sanftes Licht, knarrendes Holzparkett und Art-Deco Möbelstücke, welche ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Im Keller eine pittoresk geheimnisvolle Sammlung historischer Maschinen und Artefakte aus dem 19. Jahrhundert. Warme Gemütlichkeit wartet in den Gästezimmern – ein perfektes Ambiente, einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Villa Horbach und Schmuck aus den vielfältigen Manufakturen des EdelSteinLandes: Das macht den Genussmoment einzigartig, passend für jede Stimmung und jede Gelegenheit. Mal heiter verspielt, mal urwüchsig natürlich, mal klassisch geradlinig …
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Inspiriert durch die Farben des Regenbogens – Goldringe aus Citrin, Granat, Rhodolith, Topas, Peridot, Amethyst, Safir und Turmalin. Von gold- und palmeirafarben über weinrot, brombeer, himmelblau, grasgrün, lavendelfarben, blau, rosa bis tiefgrün – verschiedene Formen und Schliffe bilden die Farben des Regenbogens. HAGEN STEIN
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Ein großer rosaroter Turmalin – lange im Tresor verborgen und auf der Suche nach einer passenden Begleitung. Rosaquarz harmoniert optimal mit der Farbe des Turmalins und konkurriert wegen seiner Transparenz nicht mit dem Edelstein. Der in Gold gefasste Turmalin wurde mit dem gebohrten Rosaquarz vereint. Elf Stränge dunkelvioletter, facettierter Amethyste halten das Kunstwerk zusammen. JÜRGEN STELLWAGEN & SIBYLLE DELZEIT
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Just an Illusion: Ein Anhänger der Kollektion „Magic light“ – rhodiniertes Silber mit facettiertem Amethyst, Karneol und Bergkristall. Kombination aus polierten und mattierten Flächen. Durch Lichtreflexion erinnert der spezielle Schliff an ein Kaleidoskop, magisch schön mit hypnotischer Wirkung. STEFANIE DINGEL
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Unikate aus der Natur: Links im Bild Calistemon Silber vergoldet – eines meiner aufwendigsten Schmuckstücke, basierend auf Samenständen aus Kreta, mittels Hohlform verewigt. In der Mitte: Mehrere Banksia-Samen zu einer Komposition zusammengefügt. Rechts: Schoten der Trompetenwinde aus dem Garten meiner besten Freundin, gegossen in Silber, vergoldet und beidseitig tragbar. SIMONE DRECHSEL
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Ich bin fasziniert von der Natur und ihren Pflanzen – dem Wachsen, Erblühen und Vergehen. In meinen Kollektionen, hier die „Mohnjuwelen“, verbindet sich diese Leidenschaft mit meiner Liebe zum Schmuckschaffen. Naturobjekte werden zu Naturschmuckstücken verwandelt und mittlerweile ist eine große Auswahl entstanden. Meist handelt es sich um Unikate, machmal auch um Kleinserien. Mittels Patinieren in Grün- und Brauntönen erblühen die lebendigen Farben der Natur. SIMONE DRECHSEL
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Wer glaubt schon an Zufälle, die das Leben bereithält? John und Tessa Horbach haben einen solchen erlebt, als sie erfuhren, dass ihre historische kunsthandwerkliche Zigaretten-Kugel, gefertigt in der Metallwarenfabrik Schmidt in Idar-Oberstein, zurückgehen könnte auf den ehemaligen Besitzer genau der Art-Deco Villa, welche sie kurz zuvor in Idar-Oberstein gekauft hatten. Diese außergewöhnliche Villa war Liebe auf den ersten Blick. Das niederländische Ehepaar war gleich Feuer und Flamme für das Projekt und eröffnete ein einzigartiges Boutique-Hotel in der Edelsteinstadt. Mit viel Liebe zum Detail entstand in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude ein charmantes Hotel mit historischen Elementen und modernem Komfort. Hier finden Gäste eine einzigartige Wohlfühloase mitten in der Stadt und zwar in kurzer Entfernung zu all den Sehenswürdigkeiten des EdelSteinLandes.
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Harmonisches Duo in GG750: Turmalin Tropfen Ring – ein asymmetrisches Einzelstück von großer Farbbrillanz und Raffinesse, Lieblingsring mit persönlicher Note. Dazu ein Tahiti Perlen Ring mit Brillant. PETER WEYRICH
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WERKSTATT GEHEIMNISSE » TIPP: Erleben kann das jeder … bei einem Besuch im EdelSteinLand. Das buchbare Angebot „ManufakTour“ ist vollgepackt mit edler Handwerkskunst, echter Leidenschaft, Kreativität und Authentizität. Dazu eine kleine Zeitreise in die spannende Geschichte und ganz viel echte Hunsrücker Gastlichkeit.
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Spannende Blicke hinter die Kulissen – von der Garage bis zur Stadtvilla Die vielfältigsten Schmuck-Manufakturen machen den Charme des Edel Stein Landes aus. Kleine Werkstätten mit kreativen Künstler*innen, deren Lebensgeschichten in ihre Schmuckkollektionen einfließen. Es sind genau diese Persönlichkeiten mit ihren regionalen Wurzeln und ihrer Naturverbundenheit, unter deren Händen ganz besondere, charaktervolle Schmuckstücke entstehen. Oftmals befinden sich die Werkstätten im Verborgenen, man stolpert nicht so einfach hinein, sondern klingelt an der Tür eines Privathauses, steigt eine schmale Treppe hinauf, betritt einen Hinterhof oder eine ehemalige Scheune, blickt in die private Wohnküche oder den blühenden Garten mit Ententeich. Es fühlt sich an wie ein Sonntagnachmittagskaffee bei lieben Bekannten.
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weißes Gold GABY WANDSCHER
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„Ich liebe es, in meiner Werkstatt zu sitzen und kreativ zu sein – hier kann ich alles vergessen und mich von meiner Inspiration treiben lassen. Der Kontrast von Porzellan zu warmem Gelbgold und die Kombination mit Brillanten und Perlen faszinieren mich stets aufs Neue. Welch eine wunderschöne Symbiose, wenn sich der Glanz des Porzellans mit dem der Perle steigert!“ Gaby Wandscher ist eine Künstlerin der besonderen Art und Porzellan das Herzstück ihrer Schmuckkollektion.
„Dieses außergewöhnlich charakterstarke Material ist die Basis meines Schmuckschaffens. Es begeistert mich immer wieder mit neuen Herausforderungen.“ Aus ihren Händen entstehen höchst poetische, einzigartige Porzellanschmuckstücke. Oft skulptural, regen sie die Fantasie an und führen zu Gesprächen über Wahrnehmung und Interpretation. „Somit ist es ein sehr kommunikativer Schmuck, der verbindet.“ Ein Stück Kunst, welches seine Geschichten erzählt und Emotionen weckt.
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Unglasierte Porzellan-Amphore mit Durchbrüchen & Brillanten an einer Süßwasserperlenkette: Das Licht durchdringt die Form und lässt sie transparent erscheinen. So wirken die Schmuckstücke weich, sanft und ruhig. Die kleinen, in Gold gefassten Brillanten funkeln wie Sterne im Schnee. „Für mich ist Schmuck etwas Beständiges … Erinnerung und Gefühl. Meine Stücke sind nicht nur kleine Skulpturen, sondern sie beginnen mit der Trägerin zu leben.“
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„Die Seele des Porzellans zeigt sich beim Arbeiten mit diesem besonderen Material. Es hat seinen ganz eigenen, zuweilen auch recht sturen Kopf. Es merkt sich jede Verformung im Rohzustand – diese Spannungen sind erst nach dem Brand als Risse oder unerwünschte Abweichungen zu sehen. Porzellan kann sich beim Brennen verziehen – ein Phänomen, das auch von Nutzen sein kann: Denn auf diesem Wege entstehen aus einer Form fast identische, aber doch variable Stücke mit eigener Handschrift – vergleichbar mit eineiigen Zwillingen.“ Je nach Stimmung und Vorlieben gibt es Schmuckstücke von verspielt pompös zu zart und still, geprägt durch unterschiedliche Bearbeitung und Materialkombinationen. So entsteht eine umfangreiche Gesamtkollektion. Die leichten Porzellanhohlkörper sind angenehm zu tragen, denn sie nehmen Körperwärme über die Haut auf und speichern sie. In der Kombination mit den weichen Grundformen entsteht eine sehr anschmiegsame Haptik. Gaby Wandscher zum Bild links: „Meine Frühlingswiese – Anhänger und Ringe mit grün-purpurfarbenem Dekor. Grüntöne wirken frisch und harmonisierend. Die purpurnen Erhebungen sprießen wie Blütenknospen aus der grün gemaserten Fläche. Zeit zum Träumen …“
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Illustration: LUISA JUNG
WertSchätzung Das musste ja so kommen, denn herausragende fachliche Kompetenz findet letztlich naturgegeben zusammen. Dr. Heide Rezepa-Zabel, allseits bekannt aus der ZDF-Sendereihe ›Bares für Rares‹, entdeckte aus diesem Anlass das EdelSteinLand, ist es doch seit langem weltbekannt für seine Expertise im Bereich der Edelsteinkunde. Durch ihre Begeisterung für edle Steine und schöne Preziosen entstand eine unverbrüchliche Zuneigung zur Region. Und genau hier konnte sie seinerzeit mit einer Ausbildung bei der ›Deutschen Gemmologischen Gesellschaft Idar-Oberstein‹ die Basis für ihr herausragendes Fachwissen legen. Heute ist die promovierte Kunsthistorikerin und ausgebildete Gemmologin wohl die bekannteste Expertin für alten Schmuck in Deutschland. Als unabhängige Sachverständige vermittelt sie praktisches Wissen und vertiefende Kenntnisse in Edelsteinkunde, Materialprüfung, historischer Stil- und Markenkunde sowie in kunstmarktrelevanten Bereichen. In Berlin ansässig, bietet sie dort Begutachtungen an und berät insbesondere beim An- und Verkauf hochwertiger Edelsteine und neuer Schmuckkreationen. Ihr berufliches Motto: „Es ist ein Glück, sich mit schönen Dingen umgeben und beschäftigen zu dürfen.“ Stets aufs Neue findet sie Anlässe für einen Besuch im EdelSteinLand, denn hier trifft jahrhundertealtes Wissen auf modernes Schmuck-Design. Aus gutem Grund gilt es unter Kennern schon lange als ›echt edler‹ Geheimtipp. Einmal entdeckt, erschließt sich sein rauher Charme mit unwiderstehlicher Anziehungskraft und wird bald zur großen WERTSCHÄTZUNG, welche ein Leben lang hält. „Das EdelSteinLand ist mit Idar-Oberstein für die Schmuck- & Edelstein-Branche herausragend. Erste urkundliche Erwähnungen von Achatfunden gehen auf das Jahr 1375 zurück. Es waren die Kostbarkeiten der Natur, welche die Menschen anzogen. Achate, Jaspis, Chalcedon und Bergkristall finden sich daher auch in den Kunst- und Wunderkammern frühneuzeitlicher Fürstenhäuser. Über Jahrhunderte hinweg entstandene Kameen, Intaglios, Gefäße, Statuetten, dekorative und religiöse Gegenstände sind heute im Deutschen Edelsteinmuseum und im Deutschen Mineralienmuseum zu bewundern. Die Edelsteinminen am Steinkaulenberg waren historisch eine wichtige Quelle für attraktive Achate. Spätestens im 19. Jahrhundert erlangte das Idar-Obersteiner Schleiferhandwerk Weltruf und belieferte die großen Schmuckfabriken im viktorianischen England und im Commonwealth. Die Zeit des Art Déco im 20. Jahrhundert war für die versierten Achatschleifer ebenfalls ein gutes Geschäft. Nicht zuletzt trug die Kupfergewinnung in der Grube Fischbach zum Aufschwung bei. Die Edelsteinschleifer verwendeten Kupferscheiben zum Schleifen und Polieren. Während man in Paris noch versuchte, kleine Perlen mit der stählernen Goldschmiedesäge zu teilen, gelang es dem Perlenhändler August Purper Ende des 19. Jahrhunderts, sie mit Kupferscheiben sauber zu sägen. So wurden aus einer zwei. Mit den ›halben Perlen‹ wurde Purper zum reichsten Mann der Stadt und sein Unternehmen zu einem der größten Perlenhändler der Welt. Er ließ eine prächtige Villa im Stil der Neorenaissance errichten, das ›Purper Schlösschen‹ – das heutige Deutsche Edelsteinmuseum.“ Dr. Heide Rezepa-Zabel / Kunsthistorikerin, Kunstsachverständige
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klare Kante
WOLFGANG WILD
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„Mein Schmuck zeigt ausgeprägtes Design in klaren Linien und Formen, abstrakt aber nicht kalt, sondern mit zeitlosem Charme in die Zukunft weisend. Bis zum heutigen Tag ist es mir gelungen, unabhängig von Trends und Entwicklungen meinen Stil auszuarbeiten.“ Unbeirrt folgt Wolfgang Wild seinem Weg, seit er 1977 die erste eigene Werkstatt im Elternhaus eröffnete. Ein selbst restauriertes Backhaus wurde dann zum idyllischen Zentrum seines Lebens und Arbeitens. Die Edelsteinstadt
Idar-Oberstein hat ihn geprägt, das Schmuckhandwerk liegt in der Familie – schon Vater und Großvater waren Edelsteinschleifer. „Ich liebe das Arbeiten mit besonderen Edelsteinen in schöner Umgebung und bei guter Musik. Die Inspiration zur Formgebung und Gestaltung erfahre ich aus Beobachtungen der vielfältigen Natur bei Spaziergängen am Meer und Wanderungen durch die schroffe Hunsrücklandschaft meiner Heimat sowie dem ständigen Wechselspiel der Jahreszeiten …“
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Zufallsfund – Anhänger aus braunem Topas und Turmalin. Wolfgang Wild: „Hier war mir gleich klar, ihn natürlich zu belassen.“
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„Wenn Steine eine Seele erhalten, individualisiert und emotionalisiert werden, dann sind sie vom Geheimnis der Kunst umhüllt. Stets habe ich es mir zum Ziel gesetzt, Leidenschaft zu erwecken und Menschen mit meinen Kreationen zu begeistern, ohne dabei die Natur des Steines als reines Kunstwerk in sich aus den Augen zu verlieren.“ Wolfgang Wild hat eine Vorliebe für Edelmetall und Edelsteine mit Einschlüssen und Naturkanten. „Der Stein, welcher mich am meisten fasziniert und in seinen mystischen Bann zieht, ist der braune Topas – als Symbol der Unzähmbarkeit und der Leidenschaft. Dies könnte auch mit meinem Sternzeichen Steinbock, dessen Temperament und Ausstrahlung verbunden sein.“
Ring aus Citrin, in Gelbgold gefasst
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Überraschend ungewöhnliche, hochwertig gelungene Schmuck- und Materialkompositionen
KEIN | STEIN?
„Das schönste am Schmuckmachen sind die unendlich vielen Möglichkeiten“ Kerstin Kavalirek
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Das EdelSteinLand ist ein Kreativitätspool. Hier geht traditionelles Handwerk neue Wege. Es wird experimentiert, Upcycling gelebt, nachhaltig produziert. Denn Schmuckdesign ist nicht nur durch hochwertige Materialien bestimmt – entscheidend ist die Kreativität in den Köpfen der Designer. Da kann auch mal ein Strohbündel, ein alter Knopf oder gar ein Computer-Teil zum tragbaren Designerstück werden. Letztlich macht das Handwerk und der Träger es zum wertvollen Einzelstück. Typisch EdelSteinLand! Seite 42 | Ring aus 100 Jahre altem Perlmuttknopf mit Brillant. Von einem englischen Knopfsammler inspiriert begann die Liebe zu alten Knöpfen. MARGOT HENN S 43 | „Gut vernetzt“ – Ohrhänger Bluelight aus Silber, Peridot und Strohmarketerie, handverlesenes Stroh in gehäkelter Silberfassung. KERSTIN KAVALIREK S 44 | WaldFlechtenKette: It's the Darkness that creates the Light – Anhänger u. a. aus Bergkristall, Edelsteinsplittern sowie Flechten und Moosen aus dem Stipshausener Wald. Diese natürlichen Materialien zeigen meine Liebe zum Wald am Idarkopf. JENNIFER SAUER
S 45 links | Heiermann-Ring: 5-Mark-Stück, geschwärztes Silber. Die Prägung wickelt sich wie ein Band um den Ring. Das individuelle Prägejahr kann man sich aussuchen, es ist auf dem Ring außen lesbar. In manchen Gegenden Deutschlands wurde das 5-Mark-Stück als „Heiermann“ bezeichnet. TANJA FALKENHAYNER S 45 rechts oben | Würfelkette: Aus den historischen Galalith*-Beständen des Industriedenkmals Bengel gefertigt. Eine kleine Tüte mit würfelförmigen, braunbeigen Steinchen weckte mein Interesse. Unbearbeitet sahen sie aus wie Holzstückchen – diesen Charakter sollten sie auch beibehalten. *Galalith (Milchstein) ist ein 1897 erfundener duroplastischer Casein-Kunststoff. SONJA GOTTLIEB S 45 rechts unten | Gute Laune Porzellan-Ringe: Diese Handschmeichler in bunten lebensfrohen Farben bringen Freude in den Alltag. Außen glasiert, innen unglasiert – ihre angenehme Haptik bekommen sie durch Glattschleifen und Abrunden der Innenseite. GABY WANDSCHER
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Zweitwegkollektion Voilà – Ringe aus Weinflaschenhälsen: Für verschiedene Ringgrößen werden unterschiedliche Halssegmente genutzt. Große Farben- und Formenvielfalt, samtweicher Innenschliff, als Unikat ausgearbeitete Außenform. Die Idee kam beim Entkorken einer Weinflasche. CLAUDIA ADAM & JÖRG STOFFEL
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Der Computer ist ein „Elektronengehirn“ – durch den Computer-Schmuck wird dessen Inneres nach außen gekehrt. Anhänger mit Zirkonia versetzt und in Silber gefasst. PETER FISCHER
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Land idyll
ESTHER ACKERMANN
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„Um kreativ arbeiten zu können, brauche ich vor allem den Blick ins Grüne. Ganz klar: Ich bin ein Naturmensch und Dorfkind. Geborgenheit, Familie, Glück und Demut (all das haben zu dürfen) – das ist mein Zuhause.“ Die Schmuckdesignerin Esther Ackermann ist gewiss ein Familienmensch im besten Sinne des Wortes. „Heimat ist da, wo ich entspannen kann und Zeit mit den Menschen verbringe, die ich mag. Meine Werkstatt gibt mir Ruhe und Inspiration. Die Kreativität befriedigt meinen
unablässigen Drang, immer Neues schaffen zu wollen. Zum Schmuckdesign kam ich auf ganz klassischem Wege – Ausbildung zum Juwelengoldschmied, dann Studium der Kunstgeschichte. Habe dann aber schnell gemerkt, wie sehr ich das Handwerkliche brauche und das entstandene Werk sehen und anfassen will. Dazu erinnere ich mich gerne an die schönen Begegnungen mit lieben Menschen in meiner Werkstatt, an die anregenden Gespräche und gemütlichen Kaffeepläusche.“
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„Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt eigentlich immer beim Edelstein. Dabei verwende ich sehr gerne die heimlichen Stars der Region, Achat und Bergkristall – oder ich suche immer wieder nach besonderen Steinen, um den Charakter meiner Arbeiten zu unterstützen und zu vervollständigen. Der Stein gibt also den Ton an und bestimmt, was er werden will, was er mit sich machen lässt. Ich mag es gerne, naturgewachsenen Stein zu bearbeiten, sein Wesen zu erfassen und dann mit Edelmetallen zu einer symbiotischen Gestaltung zu vereinen. Das eine kann ohne das andere nicht sein.“ Zufriedenheit mit einem Schmuckstück ist für Esther Ackermann gleichbedeutend mit Stillstand. „Das würde Stagnation in meinem Denken bedeuten. Es gibt immer etwas, das verändert werden kann. Aber Veränderung muss ja nicht negativ sein.“ Die Eindrücke des Lebens bleiben ihr im Gedächtnis und verdichten sich irgendwann zu einem Entwurf, schließlich dann zum Schmuckstück. Vielleicht ein wenig vergleichbar mit der › Ideenschublade für die Wintermonate ‹ aus Leo Lionnis preisgekröntem Kinderbuch ›Frederick‹.
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Die zylinderförmige Bergkristall-Schmuckschließe wirkt sowohl durch den Betrachter als auch den Träger stets in Bewegung. Sie ist rundum graviert mit einem floral anmutenden Muster – kleine Farbsteine setzen Akzente.
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Esther Ackermann: „Ich liebe es, Bewegung in meine Schmuckstücke zu bringen, wie die spielerische Interaktion der ›Triangel‹ Silber-Ohrhänger. Oder, dass es so aussieht, als ob sich im nächsten Moment gleich etwas bewegen wird.“
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Außergewöhnliche Schmuck-Unikate neu inszeniert in der historischen Ketten- & Bijouteriewarenfabrik Jakob Bengel
INDUSTRIE | DENKMAL
1 » Seite 54 - 55: Ringe „Under Pressure“ – tiefschwarz, kraftvoll und schwer. Die freien Formen entstehen durch Druck meiner Finger auf Wachs. TANJA FALKENHAYNER » Bild 1: Anhänger „Abendrot“ aus Galalith in einem magischen Rot mit unglaublicher Tiefe. Entworfen für die „Collection Art Déco“ der Stiftung Bengel. Das Collier wirkt fantastisch auf dem kleinen Schwarzen – da kann man den Blick kaum abwenden. SONJA GOTTLIEB » Bild 2: „Knopf-Kette“ handgemalt, aus einem ca. 120 Jahre alten japanischen Porzellanknopf. Damit die Stücke gut wirken, wähle ich schlichte Fassungen – abgestimmt auf ihre jeweiligen Träger. MARGOT HENN
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» Bild 3: Diese Galalith-Würfelkette mit Silberschließe hat eine wunderbar natürliche, ursprüngliche Anmutung und ist vom Industriedenkmal Bengel inspiriert. SONJA GOTTLIEB
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5 » Bild 4: Floral gravierte Doppelringe – auf den ersten Blick weiß man nicht, ob ein oder zwei Ringe!? Es bleibt ein Rätsel. Beide Zwillings-Steine ergänzen sich jeweils und ergeben dadurch ein schönes Bild. ANDREA SOHNE | » Bild 5: Das ungleiche Paar – Ohrschmuck mit verschiedenfarbigen Turmalinen – eine kleine Herausforderung für die Trägerin. Die Farbzusammenstellung entsteht im intuitiv kreativen Entwicklungs-Prozess. Und dazu als ideale Kombination ein klassischer Goldring mit einem farbintensiven Turmalin. Er funkelt mit dem Unikat-Ohrschmuck um die Wette. JÜRGEN STELLWAGEN & SIBYLLE DELZEIT
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» Bild 6: Bergkristalle mit Blumen – eine Kombination aus feiner Häkelarbeit und Bergkristallgravur. Sie bergen in sich ganze Welten mit wunderbaren Erinnerungen aus Kindertagen. Die faszinierenden Blüten wachsen durch den runden Bergkristallkörper zu großer Schönheit heran. Sie sind in die Kugel eingraviert und mit Blattgold ausgelegt. So entsteht eine Leichtigkeit, welche einfach fröhlich macht. KERSTIN KAVALIREK & ANDREA SOHNE » Bild 7: Anhänger Amyka – Achatdruse mit rauchigen Spitzen gekrönt, mit facettiertem Amethyst. Und Schmuckschließe Arikos – Sardonixdruse in Tropfenform als schmückende Kettenschließe. Die Formgebung wird inspiriert vom rohen Schmuckstein und erfolgt durch aufwendiges Sägen und Zuschleifen. Ich mag das Funkeln der vielen winzigen Kristalle. REGINA GRÄBER
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» LEGENDÄR – die Kollektion Jakob Bengel: Berühmte Mode-Ikonen wie Coco Chanel trugen sie, große Kaufhäuser wie „Harrods“ London oder die „Galeries Lafayette“ Paris machten sie salonfähig. Und heute sind viele dieser Schmuckstücke wertvolle, gesuchte Klassiker.
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DAMALS … UND HEUTE 1873 als Uhrenkettenfabrik gegründet, erschloss sich die Firma Jakob Bengel einen großen Markt in ganz Europa. Was als „Schmuck des Bürgertums“ begann und wenig schmeichelhaft als „unechter Schmuck“ bezeichnet wurde, erlangte in den 20er und 30er Jahren mit hervorragender Design-Qualität weltweite Bekanntheit. Ein Besuch des heutigen Industriedenkmals wird zur Zeitreise durch ein Jahrhundert kreativen Schmuckschaffens. Hier spiegeln sich die aktuellen Trends der jeweiligen Zeit wider. Von Historismus und Jugendstil über Bauhaus und Art Déco bis hin zu Informel und Zero: Die innovative Verarbeitung einfacher Materialien zu begehrenswerten Schmuckstücken bescherte Idar-Oberstein eine bedeutende Stellung in der weltweiten Modeschmuck-Produktion. » Die ganz besondere Atmosphäre inmitten historischer Maschinen, Werkzeuge, Musterbücher und Schmuckstücke bietet eine authentische Begegnung mit den Themen Modeschmuck und Industriekultur.
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Artists in Residence
TYPHAINE LE MONNIER, französische Designerin, schloss 2015 ihr Studium an der Hochschule Trier, Campus Idar-Oberstein mit einer eindrucksvollen Abschlusskollektion ab. Seitdem entstand ihr Atelier in Lissabon: Dort hat sie ihre Arbeit konsequent weiterentwickelt und ihre Stücke weltweit ausgestellt. Der ästhetische Ansatz der Künstlerin verbindet innovatives Denken mit spielerischem Experimentieren und stellt ganz bewusst konventionelle Vorstellungen von Tragbarkeit und Zierde in Frage.
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Neben der besonderen Gelegenheit, die Maschinen und Einrichtungen der Stiftung zu nutzen, erforscht sie derzeit die Verwendung und Produktion von Galalith, einem synthetischen Kunststoff auf Kaseinbasis, welcher häufig als dekoratives Element in der Bengel-Schmuckkollektion verwendet wird. Mit modernen Technologien wie dem Laserschneiden entwickelt die Designerin einen neuen Ausgangspunkt, inspiriert von den emblematischen Entwürfen der Kollektion Jakob Bengel.
ARTISTS IN RESIDENCE: National & international bekannte Schmuckkünstler*innen wohnen für einige Monate im früheren Bengelschen Arbeiterwohnhaus. Hier nutzen sie für ihre Arbeit Werkzeuge, Maschinen und Materialien der ehemaligen Ketten- und Schmuckfabrik. Als „Visitenkarte“ hinterlassen sie jeweils ein vor Ort entstandenes Schmuck-Objekt. » Links: Kette „Playtime“ von Typhaine Le Monnier.
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Taten drang PETER FISCHER
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„Meine Schmuckstücke sind für mich immer wieder eine solche Herausforderung, dass ich nicht locker lasse, bis das Ergebnis zu meiner vollsten Zufriedenheit erschaffen wurde. Dann kann ich nachts zu mir sagen: Arbeit schafft Zufriedenheit! Diese Herausforderungen stelle ich mir selbst und gehe zum Ausgleich in die Idar-Obersteiner Natur, um Mineralien zu sammeln. Ein Gefühl des Wohlbefindens. Steinreich und voller Ideen kehre ich in meine Werkstatt zurück.“ Peter Fischer schöpft
seine Energie aus unbändiger Schaffenskraft und steter Neugier. Als Goldschmiedemeister und staatlich geprüfter Edelstein-Schmuckgestalter arbeitet er gerne mit viel Konzentration, Muße und Liebe an seinen außergewöhnlichen ›Kunststücken‹. Dabei kennt er keine Grenzen – auch aus scheinbar unmöglichen Materialien entstehen wunderbare Schmuck-Unikate. „Ich hätte nie gedacht, damals als Lehrbub in meiner Geburtsstadt Graz, bei dem Baron Kübeck meine Berufung zu finden.“
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„Seit Mitte der 90er Jahre in Idar-Oberstein, mitten im Zentrum der Steine, fing ich damit an, meinen eigenen Schmuck zur kreieren. Die Ideen sprudelten nur so aus mir heraus – irgendwie ganz natürlich und von selbst. Aus eigener Willenskraft habe ich mir dann eine Werkstatt in meiner Garage eingerichtet, trotz ziemlich widriger Umstände. Endlich konnte es richtig losgehen mit einer Erweiterung der Inspiration und meiner daraus entstandenen Ergebnisse.“ Peter Fischer entdeckte für
sich auch alte Techniken wie das ›Ziselieren‹. In Kombinationen von Farbedelsteinen enstehen höchst interessante, fantasievolle Kunstwerke. Und dann gibt es bei ihm noch diese Absurditäten, wie Schmuck aus Teppichboden, Silber und Zirkonia (Seite 68) … oder aus Computerchips (Seite 47). Er muss einfach immer wieder Neues ausprobieren. Eine Sache noch zu seiner persönlichen Philosophie des Lebens: „Alle Menschen sind von Anfang bis Ende seit jeher EchtEdel!“
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Historische Weiherschleife
Deutsches Mineralienmuseum
Aussichtsturm Idarkopf
Kupferbergwerk Fischbach
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Idar-Oberstein
Edelsteinminen im Steinkaulenberg
Historisches Herrstein
Edelsteine, Natur und Kultur erleben – hier im EdelSteinLand & der Nationalparkregion Hunsrück-Hochwald ist das möglich! Mit weltberühmten Museen und historischen Orten, Schmuckateliers und Edelsteinschleifereien, geheimnisvollen Minen & verlassenen Bergwerken, wildromantischen Naturerlebnissen und Premium-Wanderwegen.
Felsenkirche
Deutsches Edelsteinmuseum
Nationalpark-Tor Wildenburg / Wildfreigehege
Tal der Jahrtausende: Schmidtburg/Altburg
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EDELSTEINLAND Frankfurt
Köln/Koblenz
Rhein
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Bingen
Trier
HERRSTEIN
Herborn
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Bad Sobernheim
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Saarbrücken
am Stein-Ebernburg
Odernheim
Oberreidenbach
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Bad Münster
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Baumholder
Bostalsee
Bad Kreuznach
Hochstetten-Dhaun
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Kaiserslautern
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MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG: WFG BIR mbH
Impressum HERAUSGEBER: Tourist-Information EdelSteinLand Hauptstraße 419, 55743 Idar-Oberstein, info@edelsteinland.de, Telefon: +49 6781 646040 www.edelsteinland.de IDEE, KONZEPT, LAYOUT, PRODUKTION, EDITORIAL-FOTOGRAFIE: © SOONTEAM CC, 55595 Münchwald, www.soonteam.com REDAKTION: soonteam cc / Radulf Jetter, EdelSteinLand / Karina Wagner FOTOGRAFIE / B ILDRECHTE: soonteam cc / René Nolte » alle Motive, außer Seite 62- 65: Stadtarchiv Idar-Oberstein, M. Ocana, M. Jahangard, G. Müller, S. 70 -71: R. Nolte, T. Volz, Wanderbüro Saar-Hunsrück / K.-P. Kappest, E. Dubois, S. Tatsch, K. Funk KLIMANEUTRALER DRUCK: Prinz-Druck Print Media GmbH & Co. KG
» EDELSTEINLAND ENTDECKEN: Alle Informationen, Unterkünfte & Ausflugstipps gibt es hier:
www.edelsteinland.de Infos zur Urlaubsregion Nahe: www.naheland.net
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TITELBILD: Ein spannendes Zusammenspiel polierter und seidenmatter Oberflächen – von der Natur inspiriert: Lampions, Knospen, Zapfen oder Zwiebeln aus Citirin, Amethyst, Rauchquarz, Prasiolith und Bergkristall. PETRA SCHWINN RÜCKSEITE: Schiefer/Pyrit-Anhänger, gefertigt aus einem Fundstück von den Schieferhalden im Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Die Gestaltung kombiniert wirkungsvoll den charakteristischen, mit goldglänzend kubisch-kristallinem Pyrit durchsetzten Schiefer mit feinen Applikationen aus 585er Gelbgold. SONJA GOTTLIEB
www.echtedel.com
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