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Gartenjahr am Bodensee

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Naturerlebnis zu jeder Jahreszeit

www.gartenjahr2023.eu

Die Insel Mainau im Bodensee ist ein Naturerlebnis zu jeder Jahreszeit. Der ganzjährig geöffnete Park mit barocker Schlossanlage aus dem 18. Jahrhundert beherbergt u.a. auch eines der größten Schmetterlingshäuser Deutschlands sowie eine über 150 Jahre alte Baumsammlung. Das Frühjahr startet mit rund einer Millionen Tulpen und anderen Frühlingsblumen, hunderten Rhododendren und duftenden Rosen versüßen den Sommer, über 11.000 farbenfrohe Dahlien machen den Herbst unvergesslich und in der kalten Jahreszeit verwandelt sich die Blumeninsel in einen magischen Wintergarten. Neben Natur- und Garteninteressierten sowie Erholungssuchenden kommen auch viele Familien auf die Insel. Ob Eltern und Kinder, Großeltern und Enkel oder alle gemeinsam – machen Sie die Insel Mainau zu Ihrem Familienerlebnis. Das beliebte Ausflugsziel lädt ein, den hektischen Alltag zu vergessen und sich bewusst an den Schönheiten und die Ruhe der Natur zu erfreuen.

Foto: Kartause Ittiingen, Sandro Schmid

www.echt-bodensee.de

Der Bodensee ist ein Paradies für Gartenfreunde. Jeder Garten, ob Schlosspark oder Bauerngarten, hat seine eigene Geschichte. Schon viele blaublütige Hobbygärtner oder geweihte Botaniker wussten das gute Klima zu schätzen und zu nutzen. Damit wird ein Besuch in den Parks und Gärten zwischen Lindau und Stockach zu einer prima Auszeit im Alltag und zu einer spannenden Zeitreise durch die Epochen der Gartenkultur. Neben dem Fahrrad ist der öffentliche Nahverkehr eine bequeme und wetterunabhängige Möglichkeit, die hiesigen Gärten zu entdecken.

Kartause Ittingen

Kultur, Gärten, Genuss

Geschichte, Kunst und idyllische Gärten Traumhafte Gärten mit über tausend Rosenstöcken laden ein zum Flanieren, während das Ittinger Museum authentischen Einblick in das Leben der Mönche gibt und das Kunstmuseum Thurgau wechselnde Ausstellungen präsentiert.

Grune Fursten am Bodensee GARTENJAHR G A RT TE NJAHR HR

AM B BODENSEE ODE NSEE KULTUR K ULT UR

Museen M Mu seen Thurgau Thur u gau a

Foto: Florian Trykowski

DIE MULTIFUNKTIONALE AUSSTELLUNG ZUM GARTENJAHR

Genuss aus dem Garten Alles, was in und um die Anlage wächst und gedeiht, wird für die Restaurant- und Hotelgäste und für den Klosterladen verarbeitet: Getreide, Obst, Milch und Fleisch vom Gutsbetrieb und der Metzgerei, Kräuter und Gemüse aus der Gärtnerei, Käse und Milchprodukte aus der Käserei, Forellen aus der Fischzucht, knuspriges Brot aus dem Holzofen sowie Wein und Edelbrände aus der Kelterei. Besteht ein Gericht ausschließlich aus Ittinger Produkten, erhält es den Stempel „0 km Menu“.

Foto: ÜÜberlingen Marketing und Tourismus GmbH

Direkt am Bodensee-Radweg gelegen, laden die Kunstwerke im Skulpturengarten Erwachsene und Kinder zum Staunen ein.

Gartenkulturpfad Überlingen

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Mit Badgarten, Villengärten und Stadtgarten besitzt Überlingen ein Ensemble von hochwertigen Parkanlagen, das über die begrünten Stadtgräben mit dem Panoramagarten des Städtischen Museums, den Rosenobelgärten und den Menzinger Gärten verbunden ist.

Naturmuseum und Museum für Archäologie Thurgau 9 www.naturmuseum.tg.ch www.archaeologisches-museum.tg.ch Zum Jahr der Grünen Fürsten zeigen die beiden Thurgauer Museen in Frauenfeld wie Mitte des 19. Jahrhunderts gejagt wurde sowie Napoléon III. als Parkgestalter und Archäologiefreund.

Insel Reichenau

Voller Gartengenuss

WelterbeInsel, GemüseInsel, WeinInsel

Die Bregenzer Seeanlagen erstrecken sich in prachtvollen Farben vom Festspielhaus Bregenz bis zu den Sunsetstufen am Hafen. Voller Gartengenuss mit historischem Baumbestand, Blumeninseln und der Weite des Bodensees.

Die Reichenau ist ein großer Garten mit vielfältigen Genüssen. Erleben Sie das Welterbe Reichenau bei einer Führung oder bei einem individuellen Rundgang. Ab 2024 sind die neugestalteten Klostergärten zu besichtigen.

www.neues-schloss-meersburg.de

www.gruene-fuersten-bodensee.eu

www.gruene-fuersten-bodensee.eu

www.gruene-fuersten-bodensee.eu

Eine originelle Lösung

Ein vielseitiges Projekt der neuen Wege

Mainau: Fürst Nikolaus II. Esterházy

Das Neue Schloss Meersburg begeistert nicht nur durch seine Architektur und die prächtigen Innenräume, sondern auch mit seiner Gartenterrasse, die dem Besucher einen grandiosen Panoramablick auf den Bodensee bis hin zu den Alpen bietet. Der Architekt und Benediktinermönch Johann Christoph Gessinger legte ab 1712 den Hofgarten im französischen Stil auf zwei Terrassen und mit einem Teehäuschen an. Er schuf damit eine Musteranlage für originelle Lösungen auf beengtem Platz, wobei ihm das Palais Schönborn in Wien als Vorbild diente.

2023 steht ganz im Zeichen von Grünen Fürsten. Von Menschen, die den Gartenbau prägten. Im Zentrum stehen die Familie Bonaparte (Paris / Konstanz / Schloss Arenenberg) und die Familie Esterházy-Plaideux (Wien / Konstanz / Insel Mainau). Ihnen zur Seite treten die Großherzöge bzw. Markgrafen von Baden (Salem) und bürgerliche Familien wie die Fehrs (Frauenfeld / Kartause Ittingen) oder Gartenarchitekten, die deren Werk in der Moderne weiterführten. Das Napoleonmuseum auf dem Arenenberg, die Blumeninsel Mainau, das Kunst- und Ittinger-Museum in Warth sowie das Thurgauer Naturmuseum und Museum für Archäologie veranstalten größere und kleinere Ausstellungen zu dem genannten Themenkreis.

Areneneberg: Prinz Louis Napoléon – Kaiser Napoleon III.

Kloster und Schloss Salem 5

Zielsetzung: Neugierde wecken Übergeordnetes Ziel der Ausstellung(en) ist es, das vorbildhafte Wirken der Grünen Fürsten und ihres Umfeldes am Bodensee als Impulsgeber für Gartengestaltung, Landwirtschaft, kulturelles Leben, Architektur, Wissenschaft, Technik und die schönen Künste (Malerei, Musik, Dichtung) in Europa aufzuzeigen. Dabei widmen sich die Ausstellungen bewusst nicht nur dem historischen, sondern auch dem ökologischen bzw. bildungsorientierten Ansatz der Protagonisten.

Vom Klostergarten zum Schlosspark Seit dem Mittelalter waren Klöster die Bewahrer der Gartenkultur in Europa – so auch Salem! Das ehemalige Zisterzienserkloster wurde 1134 gegründet und ist heute eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Bodenseeregion. Die barocke Gartenanlage mit Springbrunnen und zwei Labyrinthen steht für die Ziergärten, die es damals gab. Zu Klosterzeiten befand sich an dieser Stelle der „Kuchlgarten“. Im 19. Jh. wurden Teile der klösterlichen Nutzhöfe in einen englischen Landschaftspark integriert. Alter Baumbestand, darunter einige Exoten, sind Zeugen dieser Epoche.

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www.reichenau-tourismus.de

Grüne Fürsten

www.salem.de Alte Werte neu gelebt Die ehemalige Klosteranlage liegt nur einige Minuten von Frauenfeld und vom Bodensee entfernt. Rund 700 Jahre lebten hier Mönche. Heute ist sie ein lebendiges Kultur- und Seminarzentrum.

Ernährungsfeld Vaduz

Grüne Fürsten

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www.ueberlingen-bodensee.de/gartenkulturpfad

Gärten und Ernährung – das Ernährungsfeld im Haberfeld in Vaduz zeigt die durchschnittlich benötigte Fläche zur Ernährung eines Menschen. Angebaut werden spezielle Nahrungspflanzen zur regionalen Vermarktung unter Miteinbezug der Öffentlichkeit.

www.kartause.ch, www.kunstmuseum.tg.ch

ECHT nachhaltig Mit der ECHT BODENSEE CARD (EBC) genießen Übernachtungsgäste sogar freie Fahrt im gesamten bodoVerkehrsverbund und auch das Rad fährt größtenteils kostenfrei mit. Außerdem bringt die EBC noch weitere Vorteile mit sich, die sich prima mit einem Besuch der Bodenseegärten verbinden lassen. So bieten manche Weinkellereien und Destillerien mit der EBC Gratis-Verkostungen und weitere Vorteile an. Weitere Informationen zu unseren Gärten und zur EBC finden Sie auf www.echt-bodensee.de/garten

NEUGIERIG? SCHNELL NACHSCHAUEN: www.gruene-fuersten-bodensee.eu

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Überlingen

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www.wuerth-haus-rorschach.ch/kunst

www.bregenz.travel

Neues Schloss Meersburg

Forum Würth Rorschach

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www.tourismus.li

Bregenzer Seeanlagen

Blühende & historische Gärten

Mit der ECHT BODENSEE CARD entdecken

Fürstentum Liechtenstein

Foto: Arenenberg, Manuel Paul

Übersichtskarte

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www.mainau.de

Foto: REGIO Bodensee-Konstanz-Hegau e.V., KD-Studio

Garten & Kultur

Insel Mainau

Rund um das traumhaft gelegene Schloss Arenenberg mit dem Napoleonmuseum breitet sich die „Arenenberger Gartenwelt“ aus. Im Landschaftspark und in den Schul- und Sortengärten des Gutsbetriebs unternehmen Besucher eine Zeitreise durch die Epochen der Gartenbaukultur. Neben einem mittelalterlichen Patriziergarten und dem historischen Park mit Elementen aus Barock und Renaissance stehen hier auch die Reben, Felder, Gärten und Ställe des Schlossguts offen. Der klimafreundliche Milchviehstall, ein mobiler Hühnerstall, das Bienenhaus sowie Baum-, Schul- und Sortengärten zeigen die vielen Facetten von Landwirtschaft und Gartenkultur. Hier lässt sich genüsslich Zeit verbringen und dabei das Schloss mit seinen Schätzen entdecken, im Park flanieren, die Aussicht und im Bistro herzhaftfeine regionale Küche genießen. Für Gruppen steht ein breites Angebot offen: Von einer Zeitreise durch die Schlossgärten bis hin zu einer Weinwanderung durch die kaiserlichen Rebberge mit Degustation.

Der Freundeskreis des Napoleonmuseums widmet sich der Erforschung und Wiederherstellung des Arenenberger Parks.

Fotomontag Neue Klostergärten Reichenau, Stoffler Mennel Saur

Die Region Westlicher Bodensee rollt das ganze Jahr über ihren grün-bunten Teppich aus und lädt zum GartenHopping auf Schweizer und deutscher Seite ein. Viele Privatleute öffnen dann auch ihre Gartentore und empfangen Interessierte beim „Grenzenlosen GartenRendezvous“ in ihren Refugien. In naturnahen Bauerngärten, liebevoll gestalteten Kräutergärtchen, romantischen Familiengärten, phantasievollen Künstlergärten sowie Schloss-, Kloster-, Insel- und Landschaftsparks erleben die Gäste lebendige GartenKultur in inspirierenden Variationen. Jeder der 71 Gärten erzählt seine eigene Geschichte. Beim Besuch sollte man Zeit mitbringen, denn der Austausch mit den Gartenbesitzern gehört beim GartenRendezvous einfach dazu. Sie alle zeigen die Handschrift und die Leidenschaft ihrer Besitzer. Informationen zu Öffnungszeiten und Kontaktdaten, aber auch zu Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomieangeboten in den Gärten finden sich in der Broschüre „Grenzenloses GartenRendezvous“ und auf www.bodenseewest.eu. Dort stehen auch vier „Gartenrouten per Pedal“ zum Download bereit.

Grand Tour

Foto: Achim Mende

K U LT U R

Gartenwelt am Bodensee

Foto: xxxxxxxxxxxxxxxx

Grenzenloses GartenRendezvous

www.stiftungnapoleon.ch

Foto: Skulpturengarten Forum Würth Rorschach

www.napoleonmuseum.ch

Stiftung Napoléon III

Foto: archäobot. Garten

www.bodenseewest.de

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Foto: Liechtenstein Marketing

Arenenberg Foto: Insel Mainau, Achim Mende

GARTENJAHR AM BODENSEE

Westlicher Bodensee

Die umgebende «Kulturlandschaft» bildet das verbindende Glied zwischen den beteiligten Orten. Sie dient als ergänzende Bühne für die Geschichte der Grünen Fürsten und ihrer Familien. Teilnehmende Orte werden über (historische) Wege und die Schifffahrt miteinander verbunden. Heutige Gäste erfahren, wie sich die Reisenden vor 200 Jahren gefühlt haben, wenn sie auf Kavaliers- bzw. Bildungstour gingen. Wie ihre Vorfahren begeben sie sich auf eine Grand Tour am Bodensee.

A

Nikolaus II. Esterházy ist der Fürst mit dem Grünen Daumen. Schon in seiner ursprünglichen Heimat, dem Burgenland und Wien, liess er eine Vielzahl von grösseren und kleineren Parkanlagen schaffen. Nikolaus II. verfügt über unermesslichen Reichtum, den er mit beiden Händen für alle schönen Dinge ausgibt: Kunst, Mätressen, Gärten, Schlösser, Musik sind nur einige seiner Leidenschaften. Mit seinem kaisergleichen Leben überspannt er allerdings den Bogen. Kaiser Franz weist ihn aus Österreich aus. Zusammen mit Marie-Louise Plaideux, seiner grossen Liebe, kauft der Fürst die Insel Mainau und baut sie zum Feenreich im Bodensee um. Die „Innere Ausstellung“ auf Schloss Mainau widmet sich dem traumhaften Leben und der Persönlichkeit des Fürsten. Zu seinen glanzvollen Feste war die Hautevolee geladen. Die „Äussere Ausstellung“ widmet sich seinem Grünen Wirken auf der Mainau und den Einflüssen aus England, Italien und vor allem aus Frankreich mit dem Garten der Kaiserin Joséphine, Grossmutter Napoleons III. Die Figuren erzählen ineinander übergehend auf unterhaltsame Weise die Geschichte der Grünen Fürsten.

Grüne Fürsten

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Napoleon III. ist der Kaiser mit dem Grünen Daumen. Als Prinz prägte er den Park von Schloss Arenenberg, seines Elternhauses am Bodensee. Es folgten die Gärten von Schloss Gottlieben bei Konstanz, danach Brodick-Castle in Schottland. Als Kaiser legte er bei vielen Parks und Gärten in Frankreich selbst mit Hand an. Er plante sie aber nicht nur, sondern stand – sehr zum Schrecken seiner Höflinge – persönlich in den Anlagen und arbeitete mit den Gärtnern. Die „Innere Ausstellung“ auf Arenenberg zeigt anhand von aktuellen Fotografien und historischen Abbildungen das kaum überschaubare gärtnerische Schaffen Napoleons III. in ganz Europa. Die „Äussere Ausstellung“ widmet sich dem Grünen Wirken und den Einflüssen am Bodensee. In der weitläufigen Parkanlage erklären spezielle Protagonisten den Zusammenhang mit der Kulturlandschaft am westlichen Bodensee. Sie erstreckt sich vom Arenenberg über Konstanz, die Reichenau und den Bodanrück auf die Insel Mainau. Von dort aus weiter über den See nach Überlingen bis nach Salem. Die Figuren erzählen ineinander übergehend auf unterhaltsame Weise die Geschichte der Grünen Fürsten.


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