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Umweltpreis 2026

Diese Woche im Unwetterschäden ....................... S. 3

Stadt Rosenheim zeichnet Engagement für Natur- und Ressourcenschutz aus

Die Kindergruppe „Wildkatzen“ der BUNDjugend Bayern konnte sich über ein Presgeld von 1000 Euro freuen. h

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Die Kindergruppe „Wildkatzen“ wurde in der Kategorie Kindergärten, Horte und Schulen für ihr Projekt „Wildkatzen – dreckig, aber glücklich“ ausgezeichnet. Einmal im Monat erkunden 15–20 naturbegeisterte Kinder Wald und Wiesen rund um Rosenheim, lernen Pflanzen und Tiere kennen, bauen Nisthilfen oder Futterstationen und setzen sich bei Müllsammel-

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aktionen aktiv für ihre Umwelt ein. Es werden Imker besucht und mit Naturmaterialien gebastelt. Da viele Kinder zunehmend Zeit vor digitalen Medien verbringen und der direkte Bezug zur Natur verloren zu gehen droht, setzt die Gruppe bewusst einen Gegenpol. Die Jury würdigte insbesondere den gelungenen Ansatz, Kindern frühzeitig die Bedeutung von Natur- und Umweltschutz näherzubringen und ihnen gleichzeitig Raum für Bewegung, soziales Miteinander und gemeinschaftliche Erlebnisse in der Natur zu geben. Der Verein foodsharing Landkreis Rosenheim e.V. erhält den Umweltpreis für sein Projekt „Gemeinsam für mehr Lebensmittelwertschätzung“. Die Initiative rettet überschüssige, noch genießbare Lebensmittel vor der Entsorgung und trägt damit aktiv zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung bei. Seit Beginn der Aktivitäten im Jahr 2017 konnten gemeinsam mit regionalen Lebensmittelhändlern

Ihr Eigenheim von A-Z................ S. 5 Rosenheimer Sommerfestival S. 6-7 Maxlrainer Oldie Feeling.......... S. 10

Grundsicherungsreform Änderungen für Arbeitssuchende ab 1. Juli Auch der Verein „foodsharing“ Landkreis Rosenheim e.V. wurdeausgezeichnet.

und Partnerbetrieben rund 200.000 Kilogramm Lebensmittel in über 17.300 Einsätzen vor dem Wegwerfen bewahrt werden. Die geretteten Lebensmittel kommen dabei vorrangig bedürftigen Personen zugute. Darüber hinaus schaffen die derzeit 203 im Verein ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter mit Informationsund Bildungsangeboten mehr Bewusstsein im Umgang mit Lebensmitteln und für nachhaltigen Konsum. Damit fördert foodsharing nicht nur

Ressourcenschutz, sondern auch gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine Kultur der Verantwortung und Wertschätzung. Die Auswahl der Preisträger traf die Jury des Ausschusses für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Vergeben wird der Umweltpreis der Stadt Rosenheim alle zwei Jahre für herausragende Leistungen und Projekte zum Schutz der Umwelt und zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort.

Der Gesetzgeber reformiert die Grundsicherung für Arbeitsuchende: Ab dem 1. Juli 2026 ersetzt das neue Grundsicherungssystem das Bürgergeld. Der Vermittlung in Arbeit und Ausbildung wird dabei stärker Vorrang vor Weiterbildungen eingeräumt, zugleich werden Mitwirkungspflichten verbindlicher geregelt. Qualifizierungen bleiben möglich, wenn sie für eine nachhaltige Integration sinnvoller sind. Individuelle Lebenslagen sollen weiterhin durch Schutzmechanismen berücksichtigt werden, etwa bei psychischen

Erkrankungen oder in Bedarfsgemeinschaften mit Kindern. Die Jobcenter wenden die neue Rechtslage ab Juli 2026 automatisch an. Leistungsbeziehende müssen nicht selbst tätig werden, auch wenn in einzelnen Schreiben noch der Begriff Bürgergeld verwendet wird. Formulare und Bescheide werden schrittweise bis Ende 2026 angepasst; bereits erlassene Bescheide behalten ihre Gültigkeit. Zahlungen, Maßnahmen und Betreuung laufen ohne Unterbrechung weiter.

Vorbild für Inklusion in Bayern Stadt und Landkreis erhalten Prädikat des Bayerischen Kultusministeriums für vorbildliche Zusammenarbeit in Bildung, Jugendhilfe und Inklusion. x

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Landrat Otto Lederer. „Sie ist das Ergebnis des Engagements vieler Menschen, die sich Tag für Tag für Teilhabe und Chancengerechtigkeit einsetzen.“

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Mit dem Prädikat würdigt der Freistaat Regionen, in denen Schulen, Jugendhilfe, Kommunen und weitere Partner besonders eng zusammenarbeiten, um Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung bestmögliche Bildungs- und Entwicklungschancen zu eröffnen. „Die Auszeichnung macht

Schulamtsdirektorin Susanne Danzl nimmt die Glückwünsche von Oberbürgermeister Abuzar Erdogan (links) und Landrat Otto Lederer (rechts) entgegen. Foto: Landratsamt Rosenheim

sichtbar, was in unserer Region seit vielen Jahren gelebt wird: Inklusion gelingt dann, wenn alle Beteiligten gemein-

sam Verantwortung übernehmen und die Bedürfnisse aller Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen“, sagt

Auch Oberbürgermeister Abuzar Erdogan sieht in der Ernennung einen wichtigen Meilenstein: „Rosenheim steht für Vielfalt, Offenheit und Zusammenhalt. Mit unserer Beteiligung am Projekt ‚Inklusive Region‘ setzen wir ein klares Zeichen für mehr Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Unser gemeinsames Ziel ist es, die inklusiven schulischen Bildungsangebote in Rosenheim weiter zu stärken. Dafür werden wir bereichsübergreifend eng zusammenarbeiten, die Kompetenzen aller Partnerinnen und Partner bündeln und die inklusive Schullandschaft in unserer Stadt aktiv und zukunftsorientiert mitgestalten.“ Das Kultusministerium hob bei der Entscheidung insbesondere die außergewöhnlich

enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis, Schulen, Jugendhilfe und weiteren Partnern hervor. Ebenso wurden die gewachsenen Strukturen, das breit aufgestellte Beratungsnetzwerk und die Vielzahl bedarfsorientierter Angebote gewürdigt. o

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„Ich darf sein, der ich bin, und werden, der ich sein kann.“ Dieses Leitmotiv prägt unsere Vision einer kindgerechten Schule für alle Kinder und Jugendlichen“, so Schulamtsdirektorin Susanne Danzl, die den Weg zur Inklusiven Region gemeinsam mit der Steuergruppe Inklusion seit vier Jahren initiiert hat. Auch Kinder und Jugendliche mit individuellen Bedürfnissen sollen durch inklusiven Unterricht, multiprofessionelle Teams, ein inklusives Schulkonzept sowie externe Unterstützungssysteme bestmöglich begleitet werden. Dafür wurde ein starkes

Netzwerk geschaffen, das Schulen, Fachkräfte, Familien und außerschulische Partnerinnen und Partner verbindet und Teilhabe für alle Schülerinnen und Schüler ermöglicht. Aufgrund der Größe der Region sind dezentrale Angebote für das Netzwerk von großer Bedeutung. Deshalb wurden in den vergangenen Jahren in Stadt und Landkreis fünf Beratungszentren eingerichtet. Diese stärken die Schulpsychologie und die Schulberatung in ihrer Zuständigkeit für die Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Rosenheim und ergänzen die Standorte durch die Anbindung der Förderzentren und Beratungs- und Förderangebote. Mit der Auszeichnung ist die Arbeit noch lange nicht abgeschlossen. Stadt und Landkreis wollen die bestehende Zusammenarbeit weiter vertiefen, die inklusive Bildungslandschaft konsequent

weiterentwickeln und weiterhin mutig auch auf neuen Wegen vorangehen. Ziel bleibt, allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen die bestmöglichen Bildungs- und Teilhabechancen zu eröffnen. z

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Die Initiative „Inklusive Regionen“ wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales ins Leben gerufen. Sie fördert die enge Vernetzung schulischer und außerschulischer Partner, um individuelle Bildungs- und Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf zu stärken. Mit Stadt und Landkreis Rosenheim wächst das bayernweite Netzwerk der Inklusiven Regionen um einen weiteren starken Partner.


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