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Keine Angst vor Demenz

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„Wir können mehr tun, als viele denken“ - Wolfram Bayer über Demenzprävention und Selbstbestimmung Demenz gehört zu den Erkrankungen, die bei vielen Menschen vor allem mit Angst und Unsicherheit verbunden sind. Doch es gibt auch Grund zur Zuversicht: Das persönliche Risiko lässt sich in vielen Bereichen beeinflussen, Veränderungen können früh erkannt werden und auch mit einer Demenzerkrankung sind Selbstständigkeit, Lebensqualität und ein möglichst selbstbestimmtes Leben lange möglich. Entscheidend ist dabei ein anderer Blick auf die Erkrankung – einer, der nicht allein die Einschränkungen, sondern vor allem die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wolfram Bayer, Beauftragter der Alzheimer-Gesellschaft Südostbayern für den Landkreis Rosenheim und Leiter des Arbeitskreises Demenz beim Seniorenbeirat ProSenior, hat sich genau diesen Perspektivwechsel zur Aufgabe gemacht. Im Interview spricht er über den Umgang mit der Angst vor Demenz, Möglichkeiten der Vorbeugung und darüber, was Menschen selbst tun können, um ihre geistige Gesundheit möglichst lange zu erhalten. –

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Ich beschäftige mich seit über 30 Jahren mit dem Thema Demenz. Einen ersten sehr

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„Beim Thema Demenz gibt es Grund zur Zuversicht: Wir können Risiken reduzieren, Veränderungen früh erkennen und viel dafür tun, Fähigkeiten, Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.“ - Wolfram Bayer steht Demenzerkrankten und ihren Angehörigen beratend zur Seite.

persönlichen Zugang hatte ich durch meine Großmutter, die bereits früh eine Demenz vom Alzheimer-Typ entwickelte. Während meines Medizinstudiums habe ich mich dann intensiv mit dem Thema beschäftigt und an der psychiatrischen Klinik in München Forschungsprojekte zu Demenzerkrankungen durchgeführt. Auch in meiner späteren ärztlichen Tätigkeit hat mich das Thema begleitet. Heute beschäftige ich mich vor allem mit den praktischen Herausforderungen, vor denen Betroffene und ihre Angehörigen im Alltag stehen. Eine zentrale Frage ist für mich: Wie kann ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben zu

Hause gelingen? Seit Anfang dieses Jahres leite ich gemeinsam mit Solveig Obermaier den Arbeitskreis Demenz beim Pro Senioren Rosenheim e.V.. Außerdem bin ich Beauftragter der Alzheimer-Gesellschaft Südostbayern für den Landkreis Rosenheim. Beide Tätigkeiten sind ehrenamtlich. Ich sehe meine Aufgabe dabei vor allem darin, eine Brücke zwischen den verschiedenen Angeboten und Akteuren zu sein, damit die vorhandene Kompetenz möglichst gut bei den Betroffenen und ihren Angehörigen ankommt. s

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Mit Ängsten beginnt es häufig. Betroffene selbst und auch ihre Angehörigen fragen sich: Was bedeutet die Erkrankung für mich, für meinen Vater oder meine Mutter und für unsere Familie? Diese Ängste entstehen auch durch Unwissenheit. Demenz ist nach wie vor mit einem gewissen Stigma verbunden. Menschen werden schnell auf ihre Defizite reduziert und bekommen den „Stempel“ eines Demenzkranken. Dabei wird leicht vergessen, dass vor einem immer noch ein Mensch mit einer Persönlichkeit, Gefühlen und Bedürfnissen steht. Deshalb ist es wichtig, den Blick zu verändern. Nicht nur zu fragen: Was kann dieser Mensch nicht mehr? Sondern vor allem: Was kann er noch? Was bereitet ihm Freude? Was gibt ihm Sicherheit? Und was können wir tun, damit diese Fähigkeiten möglichst lange erhalten bleiben? Auch die Vorstellung, mit einer Demenz sei das Leben eigentlich vorbei, ist zu pessimistisch. Natürlich verändert eine Demenzerkrankung das Leben eines Menschen und seiner Familie erheblich. Aber auch mit einer Demenz gibt es Lebensfreude, Beziehungen, Interessen und sehr viel Lebenswertes. Es gibt zudem zahlreiche Menschen, Ange-

Sommerlich, friedlich und sehr gut besucht Halbzeitbilanz des Rosenheimer Herbstfestes Nach der ersten Festwoche zieht der Wirtschaftliche Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim (WV), gemeinsam mit Schaustellern, Sicherheitskräften und Besuchern eine erfreuliche Halbzeitbilanz zum Rosenheimer Herbstfest 2026. „Die erste Festhälfte verlief bemerkenswert friedlich. Die Stimmung unter den vielen bisherigen Besuchern war vom Einzug weg ausgezeichnet“, sagt Klaus Hertreiter, Herbstfestleiter des WV. Das sommerliche Wetter war die beste Voraussetzung für ein hohes Besucheraufkommen schon ab der Mit-

traktionen der Rosenheimer Wiesn erfreuen sich großen Zuspruchs von Fahrgästen, Besuchern und Genießern jeden Alters.

Bilanz nach der ersten Halbzeit: Alle Schausteller, Gastronomen und Behörden zeigen sich mehr als zufrieden. tagszeit. Sämtliche Schausteller, Gastronomen sowie die involvierten Blaulichtorganisationen und Behörden zeigen sich allesamt zufrieden. „Be-

sonders hervorzuheben ist, dass alle Betriebe bisher vollkommen störungsfrei laufen“, so Hertreiter weiter. Die Fahrgeschäfte und At-

bote und Möglichkeiten, die Betroffene und Angehörige unterstützen können.

„Wir freuen uns über die ausgelassene Stimmung und das respektvolle Miteinander auf dem gesamten Festplatz“, ergänzt Denise Schurzmann, stellvertretende Vorsitzende des WV. Die Veranstalter blicken optimistisch auf die zweite Festhälfte und hoffen auf eine weiterhin beständige Wetterlage bei gleichbleibender positiver Stimmung der noch erwarteten Besucher.

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Ja. Das ist eine der wichtigen positiven Botschaften. Eine Demenzerkrankung lässt sich nicht sicher verhindern. Alter, genetische Faktoren und andere Einflüsse spielen eine wichtige Rolle. Wir wissen aber, dass eine Reihe von Risikofaktoren beeinflussbar ist - so können laut einer Studien der Lancet-Kommission rund 45 Prozent der Demenzerkrankungen durch eigenes Handeln positiv beeinflusst werden und die Wahrscheinlichkeit, selbst einmal an Demenz zu erkranken enorm verringert werden. Beim Thema Demenz gibt es mehr Handlungsmöglichkeiten, als viele Menschen glauben.“ ”

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Da hat es ja genau die richtigen erwischt, bei der echoSommerverlosung: Andrea Teyssen und ihre Tochter können den Hauptgewinn, einen Aufenthalt im Hotel Niederreiter in Maria Alm, so richtig genießen. Sie kamen erst vor Kurzem nach Rosenheim, Umzugsstress und eine schwere Zeit können jetzt beim Wellnessen vergessen werden. Verlagsleiter Kai Hengmith freut sich mit den beiden.

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Entscheidend ist nicht das eine Wundermittel, sondern die Kombination verschiedener Faktoren. Dazu gehören regelmäßige Bewegung, Nichtrauchen, wenig Alkohol und eine ausgewogene Ernährung. Ebenso wichtig ist es, Erkrankungen und Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhte Cholesterinwerte konsequent behandeln zu lassen. w

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