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>Wohlfühloasen schaffen< Rosenheimer Citymanagerin Kathrin Schrubar über ihre Erfahrungen der ersten Monate Kathrin Schrubar ist seit November 2024 die neue Geschäftsführerin des City Managements Rosenheim e.V. Nachdem es Vorgänger Axel Klug nach nur etwa einem Jahr aus familiären Gründen in seine Heimat im Norden zog, ist mit der Neubeurerin Schrubar nun eine >Rückkehrerin< mit ihrem Team für Veranstaltungen wie dem Faschingstreiben, dem Stadtfest, >Rosenheim in Bewegung<, >Rosige Zeiten< und einige mehr verantwortlich - aber auch für die Planung Gestaltung der Zukunft. Vor ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin des City-Managements Rosenheim ab November 2024 sammelte Kathrin Schrubar umfangreiche Erfahrungen im Event- und Marketingbereich sowie in der Mitarbeiterführung, sowohl auf Agentur- als auch auf Konzernseite. Zuletzt leitete sie sieben Jahre lang eine mittelgroße Agentur in Ottobrunn bei München. Mit ihr sprach das echo über ihre ersten Erfahrungen. Wie lief es denn in den ersten Monaten, Frau Schrubar?
zahlreicher werdenden Touristen. Da gibt es natürlich schon Vorstellungen, aber konkret wird es erst noch werden.<
Kathrin Schrubar ist zurück in Rosenheim.
>Meine erste große Veranstaltung war das Faschingstreiben auf dem Max-JosefsPlatz. Da hatten wir natürlich großes Glück mit dem prächtigen Wetter. Um die massiv gestiegenen Mehrkosten für die GEMA, aber auch die Sicherheit stemmen zu können, mussten wir deutlich mehr Getränke- und Essensstände auf den Platz stellen. Im kommenden Jahr werden wir uns hier ein anderes Konzept ein-
fallen lassen.< Gibt es denn schon Visionen und Projekte, die ihnen vorschweben? >Es galt und gilt, erst einmal einen kompletten Jahresablauf mitzumachen, um einen richtigen Überblick zu bekommen. Aber natürlich gibt es Ziele. Die Stadt soll voll sein und attraktiv. Für die Rosenheimer, die Bevölkerung aus den Landkreisgemeinden und die immer
Die Fußgängerzone in der Münchener Straße, die nach nur drei Monaten vorläufig wieder aufgegeben wurde, war so ein potenzieller Wohlfühlfaktor, oder? >Ich finde es auf jeden Fall gut, wenn sie wiederkommt. Vielleicht hätte man das Konzept zur Hebung der Attraktivität des angrenzenden Salingartens zuerst durchziehen sollen, aber nachher ist man oft gescheiter. So eine Flaniermeile bringt Vorteile für alle. Je angenehmer es ist, dort zu verbleiben und Zeit zu verbringen, desto besser ist es für alle, auch für den Einzelhandel. Parkplätze sind wichtig und zum Beispiel durch die naheliegenden Parkhäuser in der Innenstadt auch vorhanden, wenn auch nicht für alle Geschäfte in direkter Reichweite. In diesem Zusammenhang ist es auch gut, dass die Parkgebühren auf der Loretowiese gesenkt wurden. Generell gilt auch in diesen Fragen: Am besten ist es zu
schauen, wie lebe ich mit einer neuen Situation, wie mache ich das Beste daraus. Der Generationenwechsel auf allen Seiten ist bei der Einstellung zu solchen Fragen aber schon deutlich zu bemerken.< Nehmen sie andere Städte zum Vorbild? >Natürlich sind wir im Austausch mit vergleichbaren Städten wie Traunstein, Bad Aibling und anderen, auch im Rahmen der Verbandsarbeit werden hier Anregungen gegeben und angenommen, Erfahrungswerte ausgetauscht.<
Diese Woche im Biergärten und Ausflugsziele........ S. 4 Alles Liebe zum Muttertag! Blumensträuße zu gewinnen.......... S. 5 Musikschule Rosenheim 65 Jahre.. S. 7 Hochzeit........................................... S. 9 Gut versorgt im Alter & Tag der Pflege........................ S. 10 + 11 Rosenheimer Ausbildungsmesse. S. 13
Apropos Zusammenarbeit: Wie läuft die denn zwischen dem Wirtschaftlichen Verband für Stadt und Landkreis Rosenheim e.V., der Stadt und dem City-Management? >Die Zusammenarbeit läuft sehr gut und das freut mich auch sehr. Wir haben ja alle gemeinsame Ziele, die wir auch gemeinsam verfolgen. Das gilt zum Beispiel auch für das Erarbeiten von Sicherheitskonzepten für die diversen Veranstaltungen, die in Zusammenarbeit entstehen.< Fortsetzung auf Seite 2
Nach 100 Tagen Trump BIHK-Hauptgeschäftsführer: Bayerische Wirtschaft setzt auf China
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Die bayerische Wirtschaft richtet sich als Reaktion auf die Handelspolitik von USPräsident Trump offenbar auf neue Partner aus. Die Firmen sehen deutlich bessere Aussichten für ihre China-Geschäfte als vor der US-Wahl. Auch die EU-Länder und andere europäische und asiatische Staaten gewinnen an Attraktivität. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) unter fast 900 bayerischen Unternehmen. >Nach den Zoll-Eskapaden der ersten 100 Tage sind die USA nur noch für jedes siebte Unternehmen ein verlässlicher Handelspartner. Dieser Wert markiert einen bis vor kurzem kaum vorstellbaren Tiefpunkt<, sagt BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl. Zwei Drittel der Befragten sehen US-Zölle und andere Handelshemmnisse als Risiko
für ihr Unternehmen, rund 60 Prozent befürchten dadurch negative Auswirkungen auf andere Weltmärkte, gut die Hälfte sorgt sich um die Stabilität der Finanzmärkte. Im Vergleich der globalen Supermächte USA und China schwingt das Pendel nun eindeutig Richtung China. Erwarteten vor der US-Wahl rund 40 Prozent der bayerischen Firmen langfristig bessere oder gleichbleibende Beziehungen mit China, sind es nun fast zwei Drittel. Im Verhältnis zu den USA erwartet dagegen jetzt nur noch ein Viertel bessere oder gleichbleibende Verhältnisse. Gefragt, welche Auslandsmärkte aufgrund der US-Politik attraktiver werden, nannten knapp drei Viertel die Eurozone, gut 40 Prozent andere europäische Länder und ein knappes Viertel den Asien-Pazifik-Raum. >Die Hausaufga-
ben sind klar: Brüssel muss bestehende Hürden im Binnenmarkt wegräumen, insbesondere bei Dienstleistungen und auf den Kapitalmärkten. Nach außen muss die EUHandelspolitik die Wirtschaft pragmatisch und mit Hochdruck beim Erschließen neuer Märkte unterstützen, dafür ideologischen Ballast abwerfen und flankierende Handelsabkommen abschließen<, unterstreicht BIHK-Chef Gößl. Ein Hoffnungsschimmer aber bleibt im USA-Geschäft: An ihren bestehenden Beziehungen halten die bayerischen Unternehmen fest. Mehr als die Hälfte der Befragten will ihre USA-Strategie nicht ändern. Nur 12 Prozent wollen ihr Engagement reduzieren, andererseits wollen es auch nur fünf Prozent vertiefen. Als Zeichen der aktuell großen Unsicherheit kann ein Viertel dazu noch keine Angabe machen.
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