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EBL Geschäftsbericht 2025

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2025

◀ Was aussieht wie ein Raumschiff, ist das Innenleben einer unserer Windturbinen.

MIT KLARHEIT GEMEINSAM VIEL ERREICHEN

Das Geschäftsjahr 2025 hat einmal mehr gezeigt, was möglich ist, wenn Klarheit in der Strategie und ein starkes genossenschaftliches Fundament zusammenkommen. Unser Anspruch ist und bleibt eine sichere, zuverlässige und klimafreundliche Energieversorgung für unsere Kundinnen und Kunden.

Das Umfeld, in dem wir uns bewegen, ist anspruchsvoll und es wird nicht einfacher. Märkte sind volatil, regulatorische Rahmenbedingungen im Wandel, die Erwartungen an Klimaschutz und Versorgungssicherheit hoch. Umso wichtiger ist eine konsequente und langfristig ausgerichtete Strategie. Die EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) hat diesen Weg im vergangenen Jahr mit Augenmass und Verlässlichkeit weiterverfolgt und gezielt in die Energiezukunft investiert – in erneuerbare Energien, in leistungsfähige Netze und in den Ausbau effizienter Wärmeverbünde. Damit stärken wir nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern leisten auch einen konkreten Beitrag zur Dekarbonisierung.

Als Genossenschaft wissen wir, wem wir verpflichtet sind. Unsere Genossenschafterinnen und Genossenschafter stehen bei unseren Handlungen stets im Zentrum. Eine offene und verständliche Kommunikation mit ihnen sowie den Delegierten ist für uns von grosser Wichtigkeit. Im vergangenen Jahr haben wir den Dialog gepflegt und die Transparenz weiter erhöht. Gleichzeitig ist es unser Anspruch, die Kommunikation zwischen Unternehmen und Genossenschaft in Zukunft weiter auszubauen und den Austausch kontinuierlich zu stärken.

Unsere Strategie verbindet wirtschaftliche Stabilität mit ökologischer Verantwortung und regionaler Wertschöpfung. Sie zeigt sich in konkreten Projekten – etwa in neuen Wärmeverbünden, im Ausbau des Verteilnetzes und in intelligenten Energiespeichern. Mit der neuen Sparte «Strategy, Assurance und Group IT» unter der Leitung von Dr. Markus A. Meier haben wir zudem intern das organisatorische Fundament gestärkt, um den wachsenden Anforderungen in den Bereichen Strategie und Governance strukturiert zu begegnen. So übernehmen wir Verantwortung für unsere Region und tragen dazu bei, die Energiezukunft aktiv und nachhaltig mitzugestalten.

Martin Thommen

Präsident des Verwaltungsrats

Die Transformation des Energiesystems wird uns weiter fordern. Als EBL begegnen wir diesen Herausforderungen mit Besonnenheit, Innovationskraft und einem klaren Fokus auf die langfristigen Interessen unserer Genossenschafterinnen und Genossenschafter.

Mein herzlicher Dank gilt unseren Kundinnen und Kunden für das Vertrauen in die EBL. Ebenso danke ich unseren Mitarbeitenden, der Geschäftsleitung sowie meinen Kolleginnen und Kollegen im Verwaltungsrat für ihr grosses Engagement. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage dafür, dass die EBL auch in Zukunft eine starke, unabhängige und verantwortungsvolle Energieversorgerin bleibt.

HIGHLIGHTS EBL-GRUPPE

Entschuldungsfaktor

In 2,2 Jahren kann die EBL ihre Finanzschulden aus eigener Kraft zurückzahlen.

EBITDA

Gewinn vor Finanzerfolg, Steuern und Abschreibungen.

65,7 MCHF

EBIT

Gewinn vor Finanzerfolg und Steuern.

24,7

496

per 31.12.2025 ( entspricht 466,1 FTE1) )

Anzahl Mitarbeitende 1) «Full ­ time employees» (Vollzeitstellen).

Strom und Netz

Der Stromabsatz der EBL in der Schweiz betrug insgesamt 610 GWh.

48 000 Haushalte Wir versorgen mit Strom:

SAIDI: Ein:e Endverbraucher:in war im Durchschnitt 14,78 Minuten pro Jahr unterbrochen.1)

SAIFI: Ein:e Endverbraucher:in war im Durchschnitt mit 0,50 Unterbrechungen pro Jahr betroffen.

CAIDI: Trat ein solches Ereignis ein, so war diese:r Endverbraucher:in im Durchschnitt innert 29,41 Minuten wieder mit Energie versorgt.

Wärme

Der Energieabsatz aller von der EBL betriebenen Wärmeverbünde betrug 309,5 GWh. Die Anlagen verfügen über eine Leistung von 209,9 MW.

Dies führt zu einer Einsparung von 69 900 Tonnen CO 2 pro Jahr, was mehr als 26,4 Millionen Litern Heizöl entspricht .

58 900 Personen aus 52 Anlagen Wir versorgen mit Wärme:

25 600 Haushalte

1) Die Anzahl der Zählerwechsel im Jahr 2025 belaufen sich aufgrund des Smartmeter­ Rollouts auf 19 398 Stück. Zum Vergleich werden in einem normalen Jahr ca. 2 500 Zähler gewechselt. Dies erhöht den SAIDI im Jahr 2025 um 4,20 min/a.

AUF KURS IN DYNAMISCHEN ZEITEN –

DIE STRATEGIE

2025–29

Die EBL hat sich für die Jahre 2025–29 viel vorgenommen. Das Motto dieses Geschäftsberichts heisst deshalb auch «Strategie 2025–29: wirtschaftlich, nachhaltig, wegweisend». Wie würden Sie die neue Strategie in einem Satz zusammenfassen, Herr Andrist?

Die Strategie 2025–29 richtet die EBL konsequent auf eine wirtschaftlich gesunde, ökologisch nachhaltige und technologisch wegweisende Energiezukunft aus.

Was bedeutet «wirtschaftlich» in diesem Strategiezeitraum konkret für die EBL?

Wirtschaftlich heisst für uns, unsere Mittel verantwortungsvoll und mit langfristiger Perspektive einzusetzen. Wir investieren gezielt in Anlagen und Infrastrukturen, die unsere Versorgungssicherheit stärken, den Ausbau erneuerbarer Energien ermöglichen und die EBL wirtschaftlich nachhaltig festigen. Dazu gehören moderne Netze, schlanke Prozesse und der gezielte Einsatz digitaler Lösungen.

Zugleich achten wir auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen attraktiven Preisen für unsere Kunden und stabilen, verlässlichen Erträgen für die EBL auf der anderen Seite. Gelingt dies, dann ist eine solide Basis geschaffen, um unseren Genossenschafterinnen und Genossenschaftern, Kundinnen und Kunden sowie Partnern – aber auch für die EBL – nachhaltige Sicherheit in der Energieversorgung zu bieten. Unser Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Investitionen, Effizienz und finanzieller Stabilität –heute und für künftige Generationen.

Welche zusätzlichen Akzente setzt die Strategie 2025–29 im Bereich Nachhaltigkeit?

Wir bauen die Produktion erneuerbarer Energien aus, stärken die Fernwärme und investieren in klimafreundliche Infrastrukturen. Dabei orientieren wir uns an einem lebenszyklus ­ und risikobasierten Asset Management: Investitionen fliessen dorthin, wo sie Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und strategische Ziele am wirkungsvollsten unterstützen. Jede Massnahme basiert auf einer strukturierten Analyse von Risiken, Lebensdauer, Kosten und Nutzen – so setzen wir Kapital gezielt ein und stärken die Resilienz unserer Energieinfrastrukturen.

Was bedeutet «wegweisend» für die EBL?

Wegweisend heisst für uns, neue Lösungen frühzeitig zu testen und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln –etwa bei intelligenten Netzen, Speichersystemen oder digitalen Dienstleistungen. Wir wägen Chancen und Risiken sorgfältig ab, bleiben aber offen für Fortschritt, wenn er einen klaren Nutzen bringt.

Wie stellen Sie sicher, dass die Strategie intern und extern nachvollziehbar bleibt?

Indem wir klar, verständlich und konsequent kommunizieren – und die Strategie im täglichen Handeln sichtbar machen. Entscheidend ist, dass sie ambitioniert bleibt, aber gleichzeitig realistisch und umsetzbar ist. Glaubwürdigkeit entsteht erst durch gelebte Praxis.

Seit 2025 bilden «Strategy, Assurance und Group IT» eine eigene Sparte. Wie stärkt die neue Sparte die Ausrichtung auf die Strategieziele 2025–29 –und welche zusätzlichen Möglichkeiten entstehen durch die Professionalisierung dieses Bereichs?

Strategy, Assurance und Group IT waren schon immer zentrale Pfeiler unserer Unternehmensführung. Mit der neuen Sparte stärken wir jedoch ihren Handlungsspielraum und bündeln Aufgaben, die bisher verteilt waren. Dadurch gewinnen wir an strategischer Schärfe, Transparenz und Geschwindigkeit.

Die Zusammenführung dieser Bereiche ermöglicht es uns, Risiken, Chancen und technologische Entwicklungen noch fundierter zu bewerten und unsere Initiativen konsequent auf die Strategieziele 2025–29 auszurichten. Kurz gesagt: Wir machen heute systematischer und koordinierter, was uns schon vorher wichtig war – und erhöhen damit die Wirkung, die Professionalität und die ukunftsfähigkeit unseres Handelns.

«Glaubwürdigkeit entsteht erst durch
Tobias Andrist CEO

GEZIELTE INVESTITIONEN –STABILE LEISTUNG

Mit der Akquisition der Agro Energiezentrum Rigi AG sowie des Fernwärmeverbunds der ECOGEN Rigi Genossenschaft in Küssnacht am Rigi konnte die Sparte Wärme ihre Marktstellung deutlich stärken. Im Geschäftsjahr 2025 hat die EBL ihre strategische Ausrichtung konsequent fortgeführt und trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen ein sehr gutes operatives Ergebnis erzielt. Die Energiemärkte zeigten eine weitere Normalisierung, blieben jedoch volatil, was sowohl die Beschaffungsseite als auch die Absatzmärkte beeinflusste. In diesem Umfeld konnte die EBL ihre Position in zentralen Geschäftsfeldern stärken, wichtige Investitionen tätigen und die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleisten.

Netz

Die hohe Investitionsdynamik im Stromnetz prägte das Berichtsjahr. Modernisierungen, der Roll ­ out der SmartMeter­Technologie sowie Netzertüchtigungen führten zu einer Erhöhung der regulierten Anlagenbasis, während der behördlich festgelegte WACC von 4,13 % auf 3,98 % sank. Der Netzabsatz stieg, und Tarifanpassungen ermöglichten eine Reduktion der Deckungsdifferenzen um 3,9 MCHF. Die Versorgungskennzahlen blieben stabil: Die durchschnittliche Unterbrechungsdauer pro Endverbraucher lag bei 14,78 Minuten (inkl. 4,20 Minuten aufgrund Smart­ Meter­ Ausrollung). Zudem wurde die Integration der Saphir Group AG weiter vorangetrieben.

Stromhandel und ­ vertrieb

Tiefere Marktpreise reduzierten im Marktgeschäft die Umsätze, wirkten sich jedoch positiv auf die Beschaffungskosten aus. Die Deckungsdifferenzen der Grundversorgung konnten dank stabilen Kundentarifen und günstigerer Beschaffung von 12,1 MCHF Ende 2024 auf 2,1 MCHF reduziert werden. Die Nachfrage im Stromvertrieb blieb solide, und es konnten zahlreiche Lieferverträge erneuert und neu abgeschlossen werden. Die Kosten für Ausgleichsenergie stiegen gegenüber dem Vorjahr. Entsprechend investiert die EBL aktiv in die Optimierung von Prognosekompetenzen sowie Intraday ­ Handel.

Stromproduktion

Die Produktion erreichte 146 GWh, was 1,4 % über der Soll ­ Produktion, jedoch 13 % unter der langjährigen Erwartung liegt. Während die Produktion in Deutschland aufgrund eines windschwachen Jahres tiefer ausfiel, blieb die Wasserkraft in der Schweiz stabil. Regulatorische Korrekturen wirkten sich positiv auf das Ergebnis in Spanien aus. Im Versorgungsgebiet wurden zusätzliche Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen, darunter die innovative Gewächshausanlage Voltiris in Füllinsdorf. Aus dem alpinen PV­ Projekt am Monte Tamaro hat sich die EBL zurückgezogen. Beim Geothermieprojekt in HauteSorne wurde erfolgreich die Teststimulation durchgeführt. Internationale Entwicklungsprojekte mussten teilweise wertberichtigt werden; das Portfolio wurde konsolidiert und auf baureife Projekte fokussiert.

Wärme

Die Wärmesparte entwickelte sich sehr positiv: Der Energieabsatz stieg um 10,9 % auf 239,7 GWh, und der Anteil erneuerbarer Wärme erreichte mit über 87 % einen Höchstwert. Trotz punktueller Herausforderungen – etwa Unterbrechungen bei Abwärmelieferungen – war der Betrieb der grossen Verbünde planmässig. Der neue Wärme­

verbund Worblental wurde offiziell in Betrieb genommen. Projekte in Moutier und Opfikon mussten hingegen aus wirtschaftlichen bzw. regulatorischen Gründen eingestellt werden. Mit der Akquisition der Agro Energiezentrum Rigi AG und des Fernwärmeverbunds der ECOGEN Rigi Genossenschaft stärkte die EBL ihre Wertschöpfungskette in den Bereichen Pellets, Wärme und Strom. Die EBL gehört nun zu den drei grössten Pelletproduzenten der Schweiz.

Corporate

Die Corporate Functions konzentrierten sich auf die Weiterentwicklung der IT­ und Assurance: Die Migration des ERP ­ Systems in die Cloud, der Roll ­ out von M365 sowie der Aufbau eines konsistenten Projekt­ und Assurance ­ Managements verbesserten Effizienz und Transparenz.

Ausblick

2026 tritt das zweite Umsetzungspaket des Mantelerlasses in Kraft. Für die EBL stehen insbesondere die Umstellung der Beschaffungsstrategie in der Grundversorgung, die Einhaltung neuer Energieeffizienzziele, zusätzliche Anforderungen an die Stromkennzeichnung sowie die Regulierung von Flexibilitäten im Fokus. Auch die einheitliche Vergütung dezentraler Einspeisungen und der Ausbau virtueller ZEV ­ Strukturen (vZEV) erfordern Anpassungen in Netz, IT und Kundenprozessen.

Der WACC1) für die Stromnetze wird 2026 auf 3,43 % und 2027 auf 3,28 % reduziert.

Der Krieg im Nahen Osten sorgt 2026 für geopolitische Verunsicherungen, die kurzfristig nicht abnehmen werden. Entsprechend hoch wird auch die Volatilität in den europäischen Energiemärkten bleiben.

1) WACC (Weighted Average Cost of Capital) bezeichnet den kalkulatorischen Zinssatz für das im Stromnetz gebundene Kapital.

STRATEGISCHE FOKUSSIERUNG TREIBT

FORTSCHRITT IN DER ENERGIEWIRTSCHAFT VORAN

Die

EBL stärkt in der Sparte Strom ihre Wirtschaftlichkeit, baut in der Strategie 2025–29 nachhaltige Geschäftsmodelle auf und setzt auf Innovation – mit klarem Fokus auf Kernkompetenzen und dem Mut, konsequent Prioritäten zu setzen.

Die Sparte stärkt ihre Wirtschaftlichkeit durch eine zielstrebige Fokussierung auf profitable Wert schöpfungsfelder und ein kontinuierliches Kostenmanagement. Prozesse werden vereinfacht und automatisiert, nicht wesentliche Dienstleistungen reduziert und die Profitabilität in den strategischen Geschäftseinheiten Asset­ Backed Trading1), Stromvertrieb, Flexibilitätsmanagement und Energieberatung gezielt erhöht. Diese Massnahmen unterstützen die strategische Ausrichtung 2025–29 und bilden die Grundlage für ein solides, nachhaltig finanziertes Wachstum.

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Treiber der Weiterentwicklung. Besonders im Bereich der Batteriespeicher baut die Sparte ihre Position deutlich aus: Sie entwickelt Lösungen für die Vermarktung und Optimierung grosser Speicheranlagen weiter und treibt den Ausbau des Flexibilitätspools systematisch voran. Batteriespeicher werden damit zu einem strategischen Kernelement, das sowohl die Integration erneuerbarer Energien unterstützt als auch die Stabilität des Stromsystems erhöht.

Innovation hat innerhalb der Sparte einen hohen Stellenwert. Der Einsatz von Machine Learning, Power BI und automatisierten Prozessen erhöht die Transparenz und verbessert die Steuerbarkeit des Geschäfts. Das intern aufgebaute Know ­ how im Bereich Quantitative Analytics 2) ermöglicht dabei eine hohe Wirkung, auch spartenübergreifend, und professionalisiert das Asset­ Backed Trading durch unabhängige Marktmeinungen.

1) Asset ­ Backed Trading bezeichnet Handelsaktivitäten, die durch reale Vermögenswerte (Assets) abgesichert sind und deren Risiken und Erträge direkt auf diesen Assets beruhen.

2) Quantitative Analytics bezeichnet die systematische Auswertung von Daten mit mathematischen und statistischen Methoden zur fundierten Analyse, Bewertung und Entscheidungsunterstützung.

WACHSTUM MIT ERNEUERBAREN ENERGIEN UND KLARER RISIKOSTEUERUNG

Die Sparte Stromproduktion verfolgt eine klar strukturierte Wachstums- und Wirtschaftlichkeitsstrategie, mit der sie den Ausbau ihres Geschäfts gezielt vorantreibt.

Ein zentraler Hebel ist das Geschäft mit Assets under Management1): Die über den Fonds EBL X Invest eingeworbenen Mittel werden rasch in konkrete, profitable Projekte investiert und generieren über die Laufzeit der Anlagen wiederkehrende Erträge aus dem Fonds ­ und Asset­ Management; ergänzend wird pro akquiriertem Megawatt eine einmalige Pauschalvergütung erzielt. Parallel dazu werden Prozesse gezielt weiterentwickelt, um das geplante Wachstum effizient umzusetzen und eine steigende Anzahl von Anlagen betreuen zu können.

Die Wirtschaftlichkeit der Stromproduktion ist eng mit den Entwicklungen am Strommarkt verknüpft. Entsprechend beobachtet die Sparte Markt­ und Preistrends laufend und nutzt gezielt Opportunitäten, um attraktive Strompreise über definierte Zeiträume abzusichern, etwa mittels langfristiger Stromabnahmeverträge. Um wetterabhängige Stromproduktion wirtschaftlich und systemstabil nutzen zu können, engagiert sich die Sparte zusammen mit der Sparte Strom zudem im Bereich der Batteriespeicher als integralen Bestandteil eines flexiblen und ausgewogenen Energiesystems.

Nachhaltigkeit ist fest in der Strategie 2025–29 verankert. Die Sparte investiert ausschliesslich in erneuerbare Energieinfrastruktur und entwickelt in Spanien, Italien und Deutschland ein Photovoltaikportfolio mit einer geplanten Gesamtleistung von rund 800 MWp. Ergänzend investiert die EBL auch in der Schweiz gezielt in Photovoltaikprojekte mit einer Leistung von rund 1 MWp pro Jahr und stärkt damit die erneuerbare Stromproduktion in der Region.

1) Assets under Management (AuM) (Deutsch: verwaltetes Vermögen) bezeichnen den Gesamtwert der Vermögenswerte, die die EBL im Auftrag von Investorinnen und Investoren professionell bewirtschaftet und betreibt, ohne diese selbst zu besitzen.

EIN STARKES NETZ MIT STRATEGIE UND LANGFRISTIGEM MEHRWERT

Die Sparte Netz konzentriert sich konsequent auf ihre Kernaufgaben: den Bau, den Betrieb und den Unterhalt einer leistungsfähigen und zukunftssicheren Stromnetzinfrastruktur.

Bereits für das Tarifjahr 2026 können die Netztarife um 2,6 % gesenkt werden. Gleichzeitig optimiert die EBL ihre Kostenstrukturen kontinuierlich mit dem klaren Ziel, spätestens ab 2028 wieder gut im Benchmark im Vergleich zu allen anderen Verteilnetzbetreibern in der Schweiz zu sein. Ergänzend ist die Tochtergesellschaft Saphir Group erfolgreich am Markt tätig. Sie erbringt Netzdienstleistungen für Industriekunden und weitere Verteilnetzbetreiber und entwickelt sich gezielt zu einem Kompetenzzentrum für Stromnetze.

Als regionale Energieversorgerin des oberen Baselbiets setzt die EBL auf langfristige und verlässliche Partnerschaften mit den Gemeinden. Aus diesem Grund wurden

2025 sämtliche Konzessionsverträge mit allen 50 Gemeinden im Versorgungsgebiet neu verhandelt. Seit dem 1. Januar 2026 sind die neuen Verträge in Kraft. Sie schaffen mehr Transparenz, erfüllen die aktuellen gesetzlichen Anforderungen und bieten den Gemeinden in den meisten Fällen eine attraktivere Vergütungsstruktur – ohne Mehrkosten für die Kundinnen und Kunden der EBL. Ergänzend wurden mit allen Gemeinden Serviceverträge für den Unterhalt der öffentlichen Beleuchtung abgeschlossen. Beide Vertragswerke bilden eine stabile Grundlage für die weitere Zusammenarbeit.

Die Umsetzung der Energiestrategie 2025–29 schreitet planmässig voran. Im Jahr 2025 investierte die EBL rund 26 Mio. CHF in den Ausbau und die Erneuerung der Netzinfrastruktur. Der Fokus lag dabei auf dem Anschluss nachhaltiger Lösungen wie Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität. Ein zentrales Schlüsselprojekt ist der Smart­ Meter­ Rollout, der per Ende 2025 bei über 70 % der Kundinnen und Kunden umgesetzt ist. Parallel dazu stärkt eine neue Netzleitstelle die Versorgungssicherheit und Effizienz im Netzbetrieb.

Die zunehmende Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten im Kundenkontakt. Seit Ende 2025 steht ein Kundenportal zur Verfügung, in dem erste Nutzerinnen und Nutzer ihren Stromverbrauch online einsehen können; weitere Funktionen folgen schrittweise. Auch für neue gesetzliche Modelle wie ZEV, vZEV und LEG stellt die EBL digitale Datenservices bereit, begleitet die Umsetzung und tritt dabei bewusst nicht selbst als Abrechnungsdienstleisterin auf.

WÄRME IM WANDEL: NACHHALTIGE LÖSUNGEN UND DIGITALE SERVICES

2025 war für die Sparte Wärme ein Jahr voller Dynamik: neue Technologien, digitale Services und Investitionen in die Versorgungssicherheit prägten den Weg zu einer erneuerbaren Zukunft.

Die Sparte Wärme verfolgte ihre strategischen Ziele mit Nachdruck: risikobasierte Asset­ Bewirtschaftung, Verdichtung bestehender Wärmeverbünde und die Ausrichtung auf eine hundertprozentig erneuerbare Wärmeproduktion bis 2035. Um Wirtschaftlichkeit und emissionsarme Versorgung zu vereinen, setzt die Sparte auf intelligente Digitalisierung und den Bau moderner Speicheranlagen. Die Sparte arbeitet konsequent an spartenübergreifenden Synergien in den Bereichen Digitalisierung, Flexibilitätsmanagement und nachhaltiger Energieproduktion.

Wichtige Meilensteine: Der Wärmeverbund Worblental ging ans Netz und die sanierte Südleitung in Liestal ersetzt die alte Leitung aus den Sechzigerjahren – ein Plus für die Versorgungssicherheit. Zusätzlich trägt die neue Power­ to ­ Heat­ Anlage1) in Liestal zur Stabilität des Stromnetzes bei. Zwei digitale Services ergänzen das Angebot: Der Dienst «SMS ­ Push» informiert Kundinnen und Kunden zeitnah über Unterbrüche, und die Plattform wärmecheck.ch zeigt auf, ob ein Anschluss an ein Fernwärmenetz der EBL möglich ist.

Die EBL baut ihr Engagement in der Innerschweiz aus Am 7. Februar 2025 wurde die Übernahme des regionalen Wärmeverbunds in Küssnacht am Rigi nach einer intensiven und sorgfältigen Due ­ Diligence ­ Phase bekanntgegeben. Der Wärmeverbund versorgt die Luzerner Gemeinden Adligenswil und Greppen sowie das schwyzerische Küssnacht am Rigi mit Fernwärme. Die Energieproduktion für das grösste Wärmenetz der Region befindet sich in Haltikon, wo neben Wärme auch Strom und Pellets produziert werden. Mit der Energiezentrale in Haltikon wurde das Portfolio der Sparte Wärme entscheidend erweitert. Unter dem Auftritt EBL Energie Rigi sind die drei Gesellschaften EBL Fernwärme Rigi AG, EBL Energiezentrum Rigi AG und EBL Pellets Rigi AG vereint. Sie beschäftigt 19 Mitarbeitende. Die Übernahme markiert einen strategischen Meilenstein für die Präsenz in der Zentralschweiz und stärkt die Position als führende Anbieterin nachhaltiger Wärmeversorgung.

Regional verankert, schweizweit verbunden

Die EBL Energie Rigi steht für regionale Wertschöpfung und ökologische Verantwortung. Die Energiezentrale in Haltikon bildet das Herzstück des neuen Verbunds. Sie gewährleistet eine stabile Wärme ­ und Stromproduktion und ermöglicht die Verdichtung und Erweiterung des Fernwärmenetzes in der Region. Das Pelletwerk ergänzt die Versorgung mit Brennstoffen höchster Qualität und unterstreicht den Anspruch, auf erneuerbare Energien zu setzen. Die EBL Energie Rigi ist damit ein starkes Fundament für die Zukunft – regional verankert, ökologisch ausgerichtet und strategisch positioniert.

1) Power ­ to ­ Heat (Deutsch: «Energie zu Wärme») bedeutet die Umwandlung von überschüssigem Strom in Wärme. Diese wird – wie in Liestal – in einem Wasserspeicher zwischengespeichert und später für die Wärmeversorgung genutzt.

DIE GESCHÄFTSLEITUNG

Von links nach rechts:

Norbert Bäckert | Netz

Tobias Andrist | CEO

Yves Grebenarov | Stromproduktion

Susanne Obert | Strom

Alain Jourdan | Stv. CEO, Finanzen und Dienste

Roger Scheidegger | Wärme

Markus A. Meier | Strategy, Assurance und Group IT

DER VERWALTUNGSRAT

Von links nach rechts:

Alexander Heinzelmann, Ramlinsburg

Stefan Weber, Arboldswil

Beat Zeller, Tecknau

Roland Küng, Maisprach

Martin Thommen, Sissach | Präsident

Damaris Armbruster, Ramlinsburg

Christoph Buser, Füllinsdorf

Thomas de Courten, Rünenberg | Vizepräsident

CORPORATE GOVERNANCE

Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat (VR) ist verantwortlich für die Oberleitung und die strategische Ausrichtung der EBL­ Gruppe sowie für die Aufsicht über die Geschäftsleitung. Er umfasst maximal neun Mitglieder.

Der Verwaltungsrat versammelte sich im Berichtsjahr zu 11 Sitzungen. Die Mitglieder des Verwaltungsrates erfüllen keine operativen Führungsaufgaben.

Die Amtsdauer der Mitglieder des VR beträgt drei Jahre; eine sofortige Wiederwahl ist zulässig. Verwaltungsräte, die das 70. Altersjahr erreicht haben, scheiden an der in dem betreffenden Jahr stattfindenden ordentlichen Delegiertenversammlung aus.

Die Befugnisse und Kompetenzen des VR ergeben sich aus dem Gesetz und den Statuten sowie aus dem vom VR erlassenen Organisationsreglement.

Die Mitglieder des VR erhalten eine feste Entschädigung, deren Höhe je nach Funktion abgestuft ist. Es bestehen keine langfristigen vertraglichen Bindungen mit VR ­ Mitgliedern. Abgangsentschädigungen wurden keine vereinbart. Die EBL gewährte ihren VR ­ Mitgliedern keine Darlehen, Vorschüsse oder Sicherheiten. Da die Mitglieder des VR nicht bei der EBL angestellt sind, gelten, unter dem Vorbehalt allfälliger Interessenkonflikte, keine Einschränkungen bezüglich der Annahme weiterer Mandate und Entschädigungen.

Die Entschädigungen des Verwaltungsrates sind auf Seite 27 dieses Geschäftsberichts ausgewiesen.

Geschäftsleitung

Der VR der EBL delegierte die Geschäftsführung und die Vertretung der EBL und der EBL­ Gruppe im Rahmen der Statuten und des Organisationsreglements an den CEO. Dieser führt die laufenden Geschäfte und vertritt die EBL und die EBL­ Gruppe nach innen und nach aussen gemäss Massgabe von Gesetz, Statuten, Reglementen, Leitbild und Weisungen des VR. Er delegiert einzelne Aufgaben und Kompetenzen an die weiteren Mitglieder der Geschäftsleitung.

Die Befugnisse und Kompetenzen des CEO ergeben sich aus dem vom VR erlassenen Organisationsreglement.

Die Mitglieder der Geschäftsleitung sind auf Basis der arbeitsvertraglichen Regelungen des Obligationenrechts angestellt. Es bestehen keine langfristigen vertraglichen Bindungen mit ihnen. Abgangsentschädigungen wurden keine vereinbart. Neben dem Grundgehalt erhalten die Mitglieder der Geschäftsleitung, abhängig von der finanziellen und persönlichen Zielerreichung, eine variable Vergütung, welche durch den Verwaltungsrat genehmigt wird. Zudem haben die Mitglieder Anrecht auf Spesen.

Für die Ausübung von geschäftlichen Mandaten in Gruppen ­ oder Beteiligungsgesellschaften der EBL gilt, dass keine Entschädigungen ausgerichtet werden bzw. allfällige Entschädigungen direkt an die EBL auszurichten sind.

Die Entschädigungen der Geschäftsleitung sind auf Seite 27 dieses Geschäftsberichts ausgewiesen.

ZAHLEN 2025

Trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds, geprägt von sinkenden Strompreisen sowie einem weiterhin volatilen Beschaffungsumfeld, konnte die EBL-Gruppe im Geschäftsjahr 2025 ein robustes Ergebnis erzielen. Während die Strompreise erneut substanziell tiefer waren, kompensierten ein deutlich gesteigerter Umsatz in der Sparte Wärme sowie positive Einmaleffekte aus regulatorischen Anpassungen und nachhaltig höhere Erträge aus Beteiligungen die Gruppenleistung. Der EBIT beträgt 24,7 MCHF und liegt damit 13,4 % über dem Vorjahr. Insbesondere der um 29,5 MCHF gestiegene Bruttogewinn sowie geringere Betriebskosten wirkten sich positiv auf die Ertragslage aus. Mit einer Eigenkapitalquote von 69,8 % und einem Entschuldungsfaktor (Nettoschulden/EBITDA) von 2,2 bleibt die Gruppe solide finanziert, wenn auch mit einem spürbaren Anstieg der Nettoverschuldung infolge hoher Investitionstätigkeiten und der Integration von Rigi.

Umsatz

Der Gruppenumsatz beträgt 285,4 MCHF und liegt damit leicht unter dem Vorjahreswert (–0,9 %). Die Entwicklung der einzelnen Sparten zeigt ein heterogenes Bild:

Stromhandel und ­ vertrieb

Der Umsatz der Sparte sinkt auf 99,5 MCHF (Vorjahr 127,5 MCHF). Hauptgründe sind der deutliche Rückgang der Endkundenpreise sowohl in der Grundversorgung wie auch bei den Marktkunden von durchschnittlich 162,3 CHF/MWh im Vorjahr auf 128,7 CHF/MWh sowie ein Absatzrückgang von rund 22 GWh. In der Grundversorgung beträgt der Umsatzrückgang 9,3 MCHF und es konnten beträchtliche Deckungsdifferenzen, d. h. Guthaben aus Vorjahren gegenüber den Kundinnen und Kunden, abgebaut werden.

Stromnetz

Im Stromnetz liegt der Umsatz mit 101,3 MCHF um 5,0 % unter dem Vorjahr. Da der Netzabsatz gegenüber 2024 um 9 GWh auf 617 GWh gestiegen ist und die Tarife im Durchschnitt um 5,5 % erhöht wurden, konnten Deckungsdifferenzen abgebaut werden. Tiefere Abgaben aufgrund der Reduktion der Stromreserve von insgesamt 3,7 MCHF sowie ein tieferer Umsatz im TelecomNetzbaugeschäft von 5,6 MCHF begründen den Umsatzrückgang.

Stromproduktion

Der Umsatz beträgt 16,4 MCHF und ist 4,0 MCHF über dem Vorjahr. Massgeblich für den Anstieg ist die Rückvergütung von 2,6 MCHF infolge einer gesetzlichen Anpassung für das Jahr 2024 bei Tubo Sol PE2. Der Windpark Möthlitz liegt aufgrund schwacher Windverhältnisse

unter Vorjahresniveau, während kleinere PV­ und Wasserkraftanlagen stabile Beiträge liefern.

Wärme

Die Sparte Wärme steigert den Umsatz deutlich auf 71,3 MCHF (+27,0 MCHF), wovon 23,9 MCHF auf das akquisitorische Wachstum der Rigi ­ Gruppe zurückzuführen sind. Der Energieabsatz ist gegenüber dem Vorjahr organisch um 10,9 % auf 239,7 GWh gewachsen: Die Heizgradtage übersteigen das Vorjahr um 8,4 % und erfolgreiche Netzerweiterungen in Liestal, Worblental, Frenkendorf und Pratteln stützen das Wachstum.

Bruttogewinn

Der Bruttogewinn steigt auf 144,0 MCHF und liegt damit 29,5 MCHF über dem Vorjahr. Haupttreiber sind das akquisitorische Wachstum von 9,9 MCHF durch die Rigi ­ Gruppe, die um 14,6 MCHF tieferen Beschaffungskosten, der Einmaleffekt aus der Rückvergütung bei Tubo Sol PE2 sowie der deutlich höhere Bruttogewinn aus dem organischen Wachstum in der Sparte Wärme von 3,0 MCHF.

Kosten

Die Personalkosten betragen 59,3 MCHF und liegen 4,8 MCHF über dem Vorjahr. Gründe sind 2,1 MCHF aufgrund der Akquisition der Rigi ­ Gruppe sowie ein organisches Personalwachstum von 27,1 FTE.

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen steigen auf 30,3 MCHF (+8,8 MCHF). Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen im Vorjahr von 9,5 MCHF gegenüber Auflösungen im Berichtsjahr von 1,5 MCHF.

Die Abschreibungen erhöhen sich deutlich auf 41,7 MCHF (Vorjahr 29,0 MCHF). Enthalten sind unter anderem Sonderabschreibungen in der Stromproduktion von 10,2 MCHF für Entwicklungs ­ und Bauprojekte, eine Aufwertung von 6,3 MCHF auf der Solarthermieanlage TuboSol PE2 sowie Sonderabschreibungen in der Wärme von 1,5 MCHF und 3,8 MCHF auf dem Magazingebäude in Liestal aufgrund des Rückbauentscheids.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis beträgt 5,3 MCHF und liegt 3,8 MCHF unter Vorjahr. Während die Erträge aus Beteiligungen um 3,3 MCHF über Vorjahr liegen, ist der Zinsaufwand um 1,5 MCHF gestiegen, die Abschreibungen auf Finanzanlagen sind um 2,4 MCHF höher. Gegenüber Vorjahr ist der Nettofremdwährungsverlust um 0,7 MCHF höher und die Zinserträge sind aufgrund des tieferen Zinsniveaus 0,5 MCHF tiefer.

Geldflussrechnung

Der betriebliche Cashflow liegt mit 68,3 MCHF deutlich über dem Vorjahr (+19,7 MCHF). Insgesamt wurden 75,1 MCHF in Sach ­ , immaterielle und Finanzanlagen investiert.

Eigenkapital

Das Eigenkapital steigt auf 707,7 MCHF und entspricht einer Quote von 69,8 %. Die Nettoverschuldung beträgt 145,4 MCHF (Vorjahr 52,6 MCHF). Der Entschuldungsfaktor ist von 1,0 im Vorjahr auf 2,2 im Berichtsjahr gestiegen und reflektiert die strategisch erhöhte Investitionstätigkeit. Die unabhängige Ratingagentur Fedafin stellt der EBL ein Rating von A+ aus, was die solide Finanzkraft der EBL untermauert.

KONSOLIDIERTE ERFOLGSRECHNUNG

KONSOLIDIERTE BILANZ

Kurzfristige Verbindlichkeiten

Langfristige Verbindlichkeiten

KONSOLIDIERTE GELDFLUSSRECHNUNG

nach Minderheitsanteilen

Abschreibung / Zuschreibung des Anlagevermögens

Zunahme / Abnahme von fondsunwirksamen Rückstellungen

Sonstige fondsunwirksame Aufwendungen / Erträge

Verlust / Gewinn aus Abgängen des Anlagevermögens

Geldfluss aus Betriebstätigkeit vor Veränderung Nettoumlaufvermögen

/ Zunahme von kurzfristigen Forderungen

/

Abnahme / Zunahme

/

/

KONSOLIDIERTER EIGENKAPITALSPIEGEL

ANHANG ZUR KONZERNRECHNUNG

Grundsätze zur Rechnungslegung

Konsolidierungsgrundlagen

Die Konzernrechnung wird in Übereinstimmung mit dem Regelwerk der Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (Swiss GAAP FER) erstellt. Sie vermittelt ein Bild, welches den tatsächlichen Verhältnissen der Vermögens ­ und Ertragslage der EBL­ Gruppe entspricht.

Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem Bericht nicht genau zur angegebenen Summe aufaddieren lassen. Totale, Kennzahlen und Veränderungen werden unter Verwendung des exakten Betrages und nicht aufgrund des angegebenen, gerundeten Wertes berechnet.

Konsolidierungsmethode

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der angelsächsischen Purchase ­ Methode. Erstmals in die Konsolidierung einbezogene Beteiligungsgesellschaften werden neu bewertet. Eine allfällige Differenz zwischen dem Kaufpreis und den anteiligen erworbenen Nettoaktiven wird als Goodwill aktiviert bzw. passiviert und über fünf Jahre erfolgswirksam abgeschrieben.

Vollkonsolidiert werden alle Gesellschaften, an denen die EBL eine stimmenmässige Beteiligung von über 50 Prozent hält oder wo sie durch vertragliche Vereinbarung die Leitung ausübt. Der Anteil von Drittaktionären am Eigenkapital wie am Gruppengewinn wird separat ausgewiesen.

Nach der Equity ­ Methode werden Beteiligungen ab 20 Prozent bis 50 Prozent berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt nach dem anteilsmässigen Eigenkapital, der entsprechende Erfolg wird im Finanzertrag ausgewiesen.

Beteiligungen unter 20 Prozent werden nicht konsolidiert und zu Anschaffungswerten abzüglich notwendiger Wertberichtigung unter den Finanzanlagen bilanziert. Beteiligungen ab 20 Prozent werden zu Anschaffungswerten bilanziert, wenn die strategische Absicht besteht, diese mittelfristig unter 20 Prozent zu halten.

Konsolidierungskreis

Die in der Konsolidierung einbezogenen Beteiligungen und die dabei angewandte Konsolidierungsmethode sowie weitere Angaben zu den Beteiligungen sind aus dem Beteiligungsverzeichnis ersichtlich.

Datum des Rechnungsabschlusses

Die Rechnungen aller in der Konsolidierung berücksichtigten Unternehmen werden per 31. Dezember abgeschlossen.

Gruppeninterne Beziehungen

Die Grundlage für die Konzernrechnung bilden die geprüften Abschlüsse der einzelnen Gesellschaften. Der ausgewiesene Umsatz umfasst nur Verkäufe an Dritte. Gruppeninterne Forderungen, Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen werden miteinander verrechnet. Zwischengewinne aus gruppeninternen Lieferungen und Leistungen sind unwesentlich und werden deshalb nicht eliminiert.

Fremdwährungsumrechnung

Die zu konsolidierenden Jahresrechnungen in fremder Währung werden in die Währung der Konzernrechnung umgerechnet. Diese Umrechnung erfolgt nach der Stichtagskursmethode. Dabei werden umgerechnet:

– die Aktiven und Verbindlichkeiten mit dem Tageskurs am Bilanzstichtag (Euro 2025: 0.9314; 2024: 0.9412) – das Eigenkapital zu historischen Kursen – die Erfolgs ­ und Geldflussrechnung mit dem Durchschnittskurs des Jahres (Euro 2025: 0.93710; 2024: 0.95260)

– die Bewegungen im Anlage ­ und im Rückstellungsspiegel mit dem Durchschnittskurs des Jahres

Umsatz

Die Erlösquellen der EBL sind die strategischen Sparten Strom und Wärme. Die entsprechenden Umsätze sind in den Erläuterungen des Geschäftsberichts unter Erläuterung 1 «Details Nettoerlöse» dargestellt.

Die Umsätze werden im Zeitpunkt der Lieferung respektive der Leistungserfüllung bei Dienstleistungen realisiert und erfolgswirksam zum Forderungsbetrag abzüglich Mehrwertsteuer verbucht. Die Umsätze mit den nicht monatlich abgelesenen Kunden werden abgegrenzt.

Skonti

Lieferantenskonti werden als Anschaffungspreisminderungen verbucht.

Bewertungsgrundsätze

Allgemeines

Die Aktiven werden grundsätzlich nach dem Anschaffungswertprinzip bewertet. Dabei werden die Anschaffungskosten oder allenfalls tiefere Marktwerte berücksichtigt. Die Abschreibung erfolgt linear über die ganze Nutzungsdauer. Die Werthaltigkeit wird jährlich überprüft. Ist diese nicht mehr gegeben, werden zusätzliche Abschreibungen vorgenommen.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten bilanziert. Sie beinhalten Kassen ­ , Post­ und Bankguthaben sowie Geldmarktanlagen mit Laufzeiten von bis zu 90 Tagen.

Wertschriften

In den Wertschriften werden marktgängige, leicht realisierbare Titel gehalten. Diese sind zu Kurswerten per Bilanzstichtag bewertet. Kursschwankungen werden erfolgswirksam über die Erfolgsrechnung verbucht.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen sind zu Nominalwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen bilanziert. Auf dem verbleibenden Bestand wird eine pauschale Wertberichtigung berechnet. Diese basiert auf Erfahrungswerten (Fälligkeiten von 61 bis 90 Tagen werden mit 25 %, Fälligkeiten von 91 bis 180 Tagen werden mit 50 % und Fälligkeiten über 181 Tage werden zu 100 % wertberichtigt).

Aktive Rechnungsabgrenzungen

Die aktiven Rechnungsabgrenzungen dienen der korrekten Darstellung des Vermögens und der periodengerechten Ertragserfassung. Zur periodengerechten Erfassung des Energiegeschäfts wird eine Abgrenzung sämtlicher nicht abgelesenen Zählerstände gebucht.

Vorräte und angefangene Arbeiten

Die Bewertung von Material und Brennstoffvorräten erfolgt zum durchschnittlichen Einstandspreis. Die angefangenen Arbeiten sind zu den aufgelaufenen Herstellkosten bewertet.

Sachanlagen

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs ­ oder Herstellkosten, abzüglich der betriebswirtschaftlich notwendigen Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer. Ausserplanmässige Abschreibungen werden bei einem Schadenfall oder bei Wertminderung vorgenommen. Bei Anzeichen einer Wertbeeinträchtigung am Bilanzstichtag wird ein Impairment­Test durchgeführt. Übersteigt weder der Netto ­ Marktwert noch der Nutzwert den Buchwert, wird der Buchwert auf den höheren der beiden anderen Werte erfolgswirksam reduziert. Anschlusskostenbeiträge werden vom Anschaffungswert der Verteilnetzanlagen abgezogen und über die Nutzungsdauer der Anlage abgeschrieben. Die Nutzungsdauern werden betriebswirtschaftlich festgelegt und bewegen sich innerhalb von definierten Bandbreiten. Diese werden in den Erläuterungen detailliert dargestellt. Vermögenswertbezogene Zuwendungen der öffentlichen Hand werden mit dem Vermögenswert verrechnet (NettoMethode).

Finanzanlagen

Unter den Beteiligungen werden die Unternehmungen der EBL­ Gruppe bilanziert, die nach der Equity ­ Methode bzw. zu Anschaffungswerten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen bewertet werden.

Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden eingesetzt, um Zinssatzänderungs ­ und Währungsrisiken abzusichern. Die derivativen Finanzinstrumente werden nach den gleichen Grundsätzen bewertet wie das abgesicherte Grundgeschäft. Zudem werden im Energiehandel Terminkontrakte abgeschlossen, um offene Positionen abzusichern. Diese Absicherungsgeschäfte werden nicht bilanziert, da sie der Absicherung zukünftiger Cashflows dienen.

Immaterielle Anlagen

Unter den immateriellen Anlagen werden Goodwill, erworbene Kundenverträge, Nutzungsrechte, Entwicklungskosten, Lizenzen und Software bilanziert. Der Goodwill wird linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Verbindlichkeiten und Rückstellungen

Verbindlichkeiten werden zum Nominalwert eingesetzt. Rückstellungen werden auf der Basis der wahrscheinlichen Mittelabflüsse bewertet und aufgrund der Neubeurteilung erhöht, beibehalten oder aufgelöst.

Passive Rechnungsabgrenzungen

Die passiven Rechnungsabgrenzungen dienen der korrekten Darstellung der Verbindlichkeiten und der periodengerechten Aufwandserfassung. Hierbei werden primär noch nicht erhaltene Lieferantenrechnungen als Aufwand abgegrenzt.

Vorsorgeverpflichtungen

Die in der Schweiz angestellten Mitarbeitenden der EBLGruppe waren per 31. Dezember in der «TRANSPARENTA Sammelstiftung für berufliche Vorsorge» oder der «Bâloise ­ Sammelstiftung für die obligatorische berufliche Vorsorge» versichert. Die in Spanien angestellten Mitarbeitenden waren bei der staatlichen Vorsorge versichert. Die wirtschaftlichen Auswirkungen aus Vorsorgeverpflichtungen auf die EBL­ Gruppe werden im Anhang unter «16 Vorsorgeaufwand» unter Anwendung von FER 16 dargestellt.

Steuern

Die Steuern auf dem laufenden Ergebnis werden vollständig unter den passiven Rechnungsabgrenzungen zurückgestellt.

Auf Bewertungsdifferenzen zwischen den nach konzerneinheitlichen Richtlinien bewerteten Aktiven und Passiven im Vergleich zu den steuerrechtlich massgebenden

Werten sind latente Ertragssteuern berücksichtigt worden. Für die Berechnung der jährlich abzugrenzenden latenten Ertragssteuern wurde ein durchschnittlich zu erwartender landesspezifischer Steuersatz angewendet. Der Ausweis passiver latenter Ertragssteuern erfolgt unter den langfristigen Rückstellungen. Aktive latente Ertragssteuern auf steuerlichen Verlustvorträgen werden nicht bilanziert.

Nahestehende Personen

Als nahestehende Personen gelten sämtliche nach der Equity ­ Methode bilanzierten Gesellschaften sowie die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung. Die Bestandespositionen gegenüber assoziierten Gesellschaften sind in den jeweiligen Positionen im Anhang ausgewiesen.

Geldflussrechnung

Als Fonds werden die flüssigen Mittel ohne Wertschriften verwendet. Der Fonds setzt sich somit aus Kassenbeständen, Sichtguthaben bei der Post und bei Banken sowie Festgeldern und Geldmarktforderungen mit einer Laufzeit von unter 90 Tagen zusammen.

ERLÄUTERUNGEN I

die Geschäftsleitung ausbezahlte Gesamtentschädigung (Bruttolohn, variable

* Exklusive Arbeitgeberbeiträge für Pensionskasse und Sozialversicherungen

ERLÄUTERUNGEN II

3

4

5

6 Details Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

7 Details Vorräte und angefangene Arbeiten

8 Details

ERLÄUTERUNGEN III

8.1

Beteiligungen

Sparte/Gesellschaft

Schweiz

Alpiq Holding AG

ColoBâle AG

EBL Infrastruktur Management AG 2)

EBL Stromproduktion AG

EBLS Schweiz Strom AG

EBL Wind Invest AG 1|2)

Energie Jura SA

Energie Suisse AG

Kraftwerk Birsfelden AG

AG

Saphir Group AG

Saphir Group Networks AG 2)

Saphir Group Immobilien AG 2)

% Anschaffungswert

Bewertung at­

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

Swisseldex AG CHF 1 000 000 5,2 % 5,2 % Anschaffungswert

Deutschland

EBL NEE D GmbH 2) EUR 25 000

EBL Verwaltungs GmbH 2)

EBLD Schweiz Strom GmbH i. L.

EBLD Windpark Möthlitz GmbH 2)

Grebbiner Solar GmbH & Co. KG 2)

Jämlitz Klein Düben Solar GmbH & Co. KG 2)

Kostebrau Solar GmbH & Co. KG 2)

Saphir Group Networks Deutschland GmbH 2)

Schönholz Solar GmbH & Co. KG 2)

Vetschau Solar GmbH & Co. KG 2)

Wittstock Dosse Solar GmbH & Co. KG 2)

Italien

Bilancia PV S.r.l.

EBL Italia PV Investments S.r.l. 2)

EBL Italia Services S.r.l.

Feudo II S.r.l. 2)

%

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

Bewertung at­ Equity

Vollkonsolidierung

Vollkonsolidierung

Vollkonsolidierung Gavitella S.r.l. 2/3)

Vollkonsolidierung

Bewertung at­ Equity Mercurio S.r.l. 2)

Vollkonsolidierung Sette S.r.l. 2)

S.r.l. 2)

Vollkonsolidierung

Vollkonsolidierung

Sparte/Gesellschaft

Luxemburg

EBL Management Solutions GP S.à r.l. 2)

EBL Power Generation Luxembourg S.à r.l. 2)

EBL X INVEST SCSp, SICAV ­ RAIF 2)

Spanien

Besolar Energy S.L.U. 2)

EBL Espana PV Investments S.L.U. 2)

EBL Espana Services S.L.U. 2)

Huerta del Padules S.L.U. 2)

Inversiones Ribareno S.L.U. 2)

Renomosa S.L.U. 2)

Salinas Energy S.L.U. 2)

Tubo Sol PE2, SL. 2)

Villenlar S.L.U. 2)

Wärme AVARI AG 2)

AWV Abwasserwärmeverbund Sissach AG

EBL Energiezentrum Rigi AG

EBL Fernwärme AG

EBL Fernwärme Rigi AG 4)

EBL Pellets Rigi AG 2)

Wärme Bödeli AG

Wärme Mittelland AG

Wärmeverbund Zollikofen AG

WL Wärmeversorgung Lausen AG

Übrige

Autobus AG Liestal

Biopower Nordwestschweiz AG

NIS AG

%

%

% Vollkonsolidierung

Bewertung at­ Equity

% Vollkonsolidierung

Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

Bewertung at­ Equity

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Vollkonsolidierung

% Bewertung at­ Equity

% Bewertung at­ Equity

% Vollkonsolidierung

% Anschaffungswert

% Bewertung at­ Equity

% Anschaffungswert

1) Firmengruppe bestehend aus 14 operativen Windparks (14 im Vorjahr) und 3 Management­ Gesellschaften (3 im Vorjahr) in Deutschland sowie Holding in der Schweiz

2) Indirekt gehalten

3) Abgespalten von Ponticello S.r.l.

4) Ehemals EBL Erneuerbare Energien AG, wurde mit ECOGEN Rigi Genossenschaft fusioniert und in EBL Fernwärme Rigi AG umbenannt

ERLÄUTERUNGEN IV

8.2 Erwerb von konsolidierten Unternehmen

Bilanzen per Übernahmezeitpunkt 2024 in TCHF

Bilanzen per Übernahmezeitpunkt 2025 in TCHF

Einfluss der Nettoerlöse gekaufter Gesellschaften 2024 in TCHF

Vetschau Solar GmbH & Co. KG 01.01.2024

Jämlitz ­ Klein Düben Solar GmbH & Co. KG 01.09.2024

Wittstock Dosse Solar GmbH & Co. KG 01.10.2024

Einfluss der Nettoerlöse gekaufter Gesellschaften 2025 in TCHF

ERLÄUTERUNGEN V

9 Sachanlagenspiegel 2025

Anschaffungswerte

Unbebaute Grundstücke

Grundstücke und Bauten Anlagen und Einrichtungen

ERLÄUTERUNGEN VI

Anschaffungswerte

Die immateriellen Anlagen umfassen IT­ Software, erworbene Kundenlisten, Goodwill, Nutzungsrechte, Entwicklungskosten und Technologielizenzen.

11

12 Details Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

ERLÄUTERUNGEN VII

13 Details sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

kurzfristige Verbindlichkeiten

14 Details Rückstellungen

Kurzfristige Rückstellungen

Langfristige Rückstellungen

Bei den langfristigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Marktrisiken. In den Rückstellungen enthalten ist ein negativer Goodwill in der Höhe von 1,8 MCHF per Ende 2025 (1,4 MCHF per Ende 2024).

16 Vorsorgeaufwand Überdeckung per 31.12. Wirtschaftlicher Nutzen per 31.12. Vorsorgeaufwand

17 Arbeitgeberbeitragsreserve

Nominalwert Verwendungsverzicht Bilanz

Änderung Konsolidierungskreis Abgänge Bilanz

18 Garantien und verpfändete Aktiven Bürgschaften und Garantieverpflichtungen Vom Konzern gewährte Bürgschaften und Garantien zugunsten Dritter belaufen sich auf 288 TCHF (2024: 3 491 TCHF).

Ergebnis aus AGBR im Finanzergebnis

Verpfändete Aktiven zur Sicherung eigener Verpflichtungen Die zur Sicherung eigener Verpflichtungen verpfändeten Aktiven belaufen sich auf 132 305 TCHF (2024: 65 143 TCHF). Es handelt sich dabei um Sicherstellungen der kurz ­ und langfristigen Finanzverbindlichkeiten.

19 Derivative Finanzinstrumente Zweck 31.12.2024 31.12.2025 Wiederbeschaffungswerte Wiederbeschaffungswerte TCHF TCHF positiv negativ positiv negativ

Devisen ­Termingeschäft

20 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag bis zur Freigabe der Jahresrechnung durch den Verwaltungsrat am 22. April 2026 sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, welche offenzulegen sind.

Liestal, 22. April 2026

Für den Verwaltungsrat, der Präsident

Martin Ernst Thommen

Bericht der Revisionsstelle an die Delegiertenversammlung der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland), Liestal

Bericht zur Prüfung der Konzernrechnung

Prüfungsurteil

Wir haben die Konzernrechnung der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) – bestehend aus der konsolidierten Erfolgsrechnung 2025, der konsolidierten Bilanz zum 31. Dezember 2025, der konsolidierten Geldflussrechnung und dem konsolidierten Eigenkapitalspiegel für das dann endende Jahr sowie dem Anhang zur Konzernrechnung, einschliesslich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden – geprüft.

Nach unserer Beurteilung vermittelt die beigefügte Konzernrechnung (Seiten 19-39) ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der konsolidierten Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2025 sowie dessen konsolidierter Ertragslage und Cashflows für das dann endende Jahr in Üb ereinstimmung mit Swiss GAAP FER und entspricht dem schweizerischen Gesetz.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Standards zur Abschlussprüfung (SA-CH) durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt «Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Konzernrechnung» unseres Berichts weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den schweizerischen gesetzlichen Vorschriften und den Anforderungen des Berufsstands. Wir haben auch unsere sonstigen beruflichen Verhaltenspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als eine Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.

Sonstige Informationen

Die Verwaltung ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Geschäftsbericht enthaltenen Informationen, aber nicht die Jahresrechnung, die Konzernrechnung und unsere dazugehörigen Berichte.

Unser Prüfungsurteil zur Konzernrechnung erstreckt sich nicht auf die sonstigen Informationen, und wir bringen keinerlei Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu zum Ausdruck.

Im Zusammenhang mit unserer Abschlussprüfung haben wir die Verantwortlichkeit, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zur Konzernrechnung oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet , über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

PricewaterhouseCoopers AG, St. Jakobs-Strasse 25, 4002 Basel +41 58 792 51 00

www.pwc.ch

PricewaterhouseCoopers AG ist Mitglied des globalen PwC-Netzwerks, einem Netzwerk von rechtlich selbständigen und voneinander unabhängigen Gesellschaften.

Verantwortlichkeitender Verwaltungfür dieKonzernrechnung

Die Verwaltung ist verantwortlich für die Aufstellung einer Konzernrechnung, die in Übereinstimmung mit Swiss GAAP FER und den gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt, und für die internen Kontrollen, die die Verwaltung als notwendi g feststellt, um die Aufstellung einer Ko nzernrechnung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung der Konzer nrechnung ist die Verwaltung dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftstätigkeit –sofern zutreffend –anzugeben sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Geschäftstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die Verwaltung beabsichtigt, entwed er den Konzern zu liquidieren oder Geschäftstätigkeiten einzustellen, oder hat keine realistische Alternative dazu.

Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung derKonzernrechnung

Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Konzernrechnung als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bericht abzugeben, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Mass an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den SA-CH durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellun gen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich gewürdigt, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieser Konzernrechnung getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

Eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortlichkeiten für die Prüfung derKonzernrechnungbefindet sich auf der Webseite von EXPERTsuisse:http://expertsuisse.ch/wirtschaftspruefung-revisionsbericht. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Berichts.

Bericht zu sonstigen gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen

In Übereinstimmung mit Art. 906 Abs. 1 OR in Verbindung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und PS-CH 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben der Verwaltung ausgestaltetes Internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Konzernrechnung existiert.

Wir empfehlen, die vorliegende Konzernrechnung zu genehmigen.

PricewaterhousseCeCooooppers AG

homas Brüderlin

Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor

Basel, 22.April2026

2Bericht der Revisionsstelle an die Delegiertenversammmlung der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland), Liestal

ERFOLGSRECHNUNG

aus Lieferungen und Leistungen

¹⁾ In der Position enthalten ist die Bildung von Rückstellungen in Höhe von 1 031 TCHF (Vorjahr Auflösung Rückstellungen von 17 691 TCHF).

²⁾ Das Berichtsjahr beinhaltet eine Auflösung einer Steuerabgrenzung aus dem Vorjahr, die sich nicht als erforderlich erwiesen hat.

BILANZ

Kurzfristige Verbindlichkeiten

Langfristige Verbindlichkeiten

Eigenkapital

ANHANG ZUR JAHRESRECHNUNG

1 In der Jahresrechnung angewandte Grundsätze

Allgemeine Angaben

Die Jahresrechnung wird in Schweizer Franken dargestellt. Soweit nicht anders angegeben, sind alle Werte in TCHF zu verstehen. Aus rechnerischen Gründen können Rundungsdifferenzen auftreten.

Gesetzliche Grundlage

Die vorliegende Jahresrechnung wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des schweizerischen Rechnungslegungsrechts, insbesondere den Artikeln OR 957 ff. über die kaufmännische Buchführung und Rechnungslegung, erstellt.

Erleichterung infolge Konzernrechnung

Da die EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) eine Konzernrechnung nach einem anerkannten Standard erstellt, ist sie gemäss Art. 962 Abs.3 OR von der Erstellung eines Abschlusses nach einem anerkannten Standard befreit und verzichtet auf die Berichterstattung von zusätzlichen Angaben im Anhang zur Jahresrechnung, der Geldflussrechnung und dem Lagebericht gemäss Art. 961d Abs. 1 OR.

Bewertung der Vorräte und angefangenen Arbeiten

Die Bewertung der Vorräte erfolgt nach der Durchschnittspreismethode, abzüglich der notwendigen Wertbeeinträchtigungen.

Abschreibungen auf Anlagevermögen

Die Abschreibungen erfolgen indirekt und linear vom jeweiligen Anschaffungswert. Allfällige Sofortabschreibungen werden nach Ermessen des Verwaltungsrats vorgenommen.

Behandlung von Sicherungsgeschäften

(Hedge Accounting)

Für die Absicherung des Fremdwährungsrisikos auf EuroAktivdarlehen wurden Fremdwährungsswaps abgeschlossen. Da diese die Anforderungen an ein Absicherungsgeschäft erfüllen, werden sie zusammen mit dem Grundgeschäft bewertet und in der Erfolgsrechnung erfasst. Zudem werden im Energiehandel Terminkontrakte abgeschlossen, um offene Positionen abzusichern. Diese Absicherungsgeschäfte werden nicht bilanziert, da sie der Absicherung zukünftiger Cashflows dienen.

Angaben zu Positionen der Bilanz und der Erfolgsrechnung (in TCHF)

Mitglieder des Verwaltungsrates sowie der Geschäftsleitung sind teilweise Kunden im Versorgungsgebiet und werden nicht unter

aufgeführt.

3 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt

4

Die Anzahl Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt liegt in den Jahren 2024 und 2025 bei über 250.

Verbindlichkeiten aus langfristigen Mietverbindlichkeiten

Es bestehen rund 25 Mietverträge für Gebäude und diverse mobile Heizzentralen mit einem Jahresmietzinsaufwand von 292 TCHF sowie diverse Baurechtsverträge mit einem jährlichen Zinsaufwand von 160 TCHF.

5 Verbindlichkeiten gegenüber Vorsorgeeinrichtungen

6 Beteiligungen

1) Firmengruppe bestehend aus 14 operativen Windparks (14 im Vorjahr) und 3 Management­ Gesellschaften (3 im Vorjahr) in Deutschland sowie Holding in der Schweiz

2) Indirekt gehalten

3) Abgespalten von Ponticello S.r.l.

4) Ehemals EBL Erneuerbare Energien AG, wurde mit ECOGEN Rigi Genossenschaft fusioniert und in EBL Fernwärme Rigi AG umbenannt

Für Verbindlichkeiten Dritter bestellte Sicherheiten 8 Aktiven unter Eigentumsvorbehalt 9 Derivative Finanzinstrumente

Wiederbeschaffungswerte

10 Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag und bis zur Freigabe der Jahresrechnung durch den Verwaltungsrat am 22. April 2026 sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, welche offenzulegen sind.

ANTRAG ÜBER DIE VERWENDUNG

DES BILANZGEWINNS

2025

Der Verwaltungsrat schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

Vortrag am 1.1.

Bilanzgewinn am 31.12.

Zuweisung an Reservefonds gemäss § 36 und § 37 der Statuten

Zuweisung an freie Reserven

Vortrag auf neue Rechnung

Liestal, 22. April 2026

Für den Verwaltungsrat, der Präsident

Martin Ernst Thommen

Bericht der Revisionsstelle an die Delegiertenversammlung der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland), Liestal

Bericht zur Prüfung der Jahresrechnung

Prüfungsurteil

Wir haben die Jahresrechnung der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) (die Genossenschaft) – bestehend aus der Erfolgsrechnung 2025, der Bilanz zum 31. Dezember 2025 sowie dem Anhang, einschliesslich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden – geprüft.

Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung (Sei ten 43 bis 51) dem schweizerischen Gesetz und den Statuten.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Standards zur Abschlussprüfung (SA-CH) durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt «Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung» unseres Berichts weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den schweizerischen gesetzlichen Vorschriften und den Anforderungen des Berufsstands. Wir haben auch unsere sonstigen beruflichen Verhaltenspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als eine Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.

Sonstige Informationen

Die Verwaltung ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Geschäftsbericht enthaltenen Informationen, aber nicht die Jahresrechnung, die Konzernrechnung und unsere dazugehörigen Berichte.

Unser Prüfungsurteil zur Jahresrechnung erstreckt sich nicht auf die sonstigen Informationen, und wir bringen keinerlei Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu zum Ausdruck.

Im Zusammenhang mit unserer Abschlussprüfung haben wir die Verantwortlichkeit, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesent liche Unstimmigkeiten zur Jahresrechnung oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnis sen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet , über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

www.pwc.ch

PricewaterhouseCoopers AG, St. Jakobs-Strasse 25, 4002 Basel +41 58 792 51 00

PricewaterhouseCoopers AG ist Mitglied des globalen PwC-Netzwerks, einem Netzwerk von rechtlich selbständigen und voneinander unabhängigen Gesellschaften.

Verantwortlichkeitender Verwaltungfür dieJahresrechnung

Die Verwaltung ist verantwortlich für die Aufstellung einer Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten und für die internen Kontrollen, die die Verwaltung als notwendig feststellt, um die Aufstellung einer Jahresrechnung zu ermöglichen, die frei vo n wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung der Jahresrechnung ist die Verwaltung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftstätigkeit –sofern zutreffend –anzugeben sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Geschäftstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die Verwaltung beabsichtigt, entweder die Genossenschaft zu liquidieren oder Geschäftstätigkeiten einzustellen, oder hat keine realistische Alternative dazu.

Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung derJahresrechnung

Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Jahresrechnung als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bericht abzugeben, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Mass an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den SA-CH durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellun gen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich gewürdigt, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieser Jahresrechnung getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.

Eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortlichkeiten für die Prüfung derJahresrechnungbefindet sich auf der Webseite von EXPERTsuisse:http://expertsuisse.ch/wirtschaftspruefung-revisionsbericht. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Berichts.

Bericht zu sonstigen gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen

In Übereinstimmung mit Art. 906 Abs. 1 OR in Verbindung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und PS-CH 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben der Verwaltung ausgestaltetes Internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert.

Aufgrund unserer Prüfung gemäss Art. 906 Abs. 1 OR in Verbindung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 2 OR bestätigen wir, dass der Antrag der Verwaltung dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

PricewaterhouseCeCoooope p rs AG homas Brüderlin

Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor

Basel, 22.April2026

LucSeiterle

2Bericht der Revisionsstelle an die Delegiertenversammmlung der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland), Liestal

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