Ausgabe 07 – Juli 2026
DR. RATH GESUNDHEITSBRIEF
KEINE PANIK
Wie Omega-3-Fettsäuren die Behandlung von Angststörungen unterstützen
Jeder Mensch hat manchmal Angst. Ein klassisches Beispiel ist der nächtliche Heimweg: Wir blicken uns häufiger um, gehen schneller und nehmen plötzlich selbst harmlose Geräusche als mögliche Gefahr wahr. In potenziell gefährlichen Situationen hilft uns die Angst, Risiken schneller zu erkennen und entsprechend zu reagieren. So betrachtet ist sie eine normale und sinnvolle Reaktion des Körpers. Bei einer Angststörung gerät die-
Angststörungen können mit körperlichen Symptomen einhergehen, z. B. Herzklopfen, einem Engegefühl in der Brust, Schwitzen, Zittern, Schwindel, Übelkeit oder Magen-Darm-Beschwerden. Je nach Form der Angststörung können die Beschwerden ohne klar erkennbaren Auslöser auftreten oder durch bestimmte Situationen, Orte oder Reize ausgelöst werden. Viele Betroffene versuchen dann, diese Auslöser zu vermeiden, was den
ses Schutzsystem im Gehirn jedoch aus dem Gleichgewicht. Angst, Sorge oder Panik treten dann wiederholt, übermäßig stark oder in Situationen auf, die wirklich nicht bedrohlich sind.
Alltag zusätzlich einschränken kann. Das ist beispielsweise bei Phobien wie der Agoraphobie typisch, die umgangssprachlich als Platzangst bezeichnet wird.
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