Ausgabe 04 – April 2025
DR. RATH GESUNDHEITSBRIEF Zu Ostern kann es leicht zu Blutzuckerspitzen kommen. Denn zuckerreiche Speisen und schnell verdauliche Kohlenhydrate aus Weißmehlprodukten treiben den Blutzuckerspiegel in die Höhe – vor allem, wenn sie ohne sättigende Nährstoffe wie Ballaststoffe und Proteine verzehrt werden. Auch ausgewogene Mahlzeiten lassen den Blutzucker ansteigen, allerdings langsamer und in geringerem Maße. Die süßen Spitzen verursachen eine regelrechte Achterbahnfahrt des Blutzucker-
BLUTZUCKER So bleibt er stabil
Zucker ist aber nicht grundsätzlich schlecht: Unser Körper braucht Zucker – genauer gesagt Glukose (natürliche Form: Traubenzucker) – als wichtigen Energielieferanten. Nur müssen wir dafür keinen reinen Zucker essen, denn Kohlenhydrate aus der Nahrung werden automatisch in Glukose umgewandelt. Damit die Glukose zur Energiegewinnung in die Zellen gelangt, schüttet die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin aus, das den Transport der Glukose ermöglicht. In den Zellen wird die Glukose dann entweder direkt als Energiequelle genutzt oder als Glykogen gespeichert – so bleibt der Zuckerstoffwechsel im Gleichgewicht. Problematisch wird es, wenn zu viel Zucker auf einmal aufgenommen wird. Dann muss die Bauchspeicheldrüse schlagartig große Mengen Insulin ausschütten, um den Zucker abzubauen. Der Blutzuckerspiegel rauscht dadurch in den Keller – mit den oben genannten Folgen. www.dr-rath-health-alliance.org/de l Tel.: 0031-457111111 redaktion@dr-rath-gesundheitsbrief.de
spiegels. Dieses Auf und Ab kann Heißhungerattacken, Müdigkeit, Erschöpfung und Stimmungsschwankungen auslösen. Naschkatzen aufgepasst: Häufige und starke Blutzuckerschwankungen belasten den Stoffwechsel und erhöhen langfristig das Risiko für Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall und Demenz!