Ausgabe 09 – September 2024
DR. RATH GESUNDHEITSBRIEF Viele Frauen im gebärfähigen Alter haben eine Östrogendominanz, oft ohne es zu wissen. Dabei überwiegt das Östrogen im Verhältnis zum Progesteron. Die beiden Hormone sind also im Ungleichgewicht. Das kann zu einer
ganzen Reihe von Symptomen führen, wie Gewichtszunahme, unregelmäßigen Zyklen, PMS, unerfülltem Kinderwunsch, Myomen und Depressionen. Im Alter zwischen 20 und 40 treten die Beschwerden am häufigsten auf.
ÖSTROGENDOMINANZ natürlich regulieren
An der Entwicklung einer Östrogendominanz sind unter anderem negative Umweltfaktoren beteiligt. Dazu gehören Giftstoffe (Pestizide) in Fleisch- und Milchprodukten, Weichmacher, Plastikflaschen, Parabene, Mikroplastik und Medikamentenrückstände im Trinkwasser. Östrogendominanz kann auch eine Folge von Übergewicht sein, da ein zu hoher Körperfettanteil häufig einen Anstieg des Östrogenspiegels zur Folge hat. Leberfunktionsstörungen können ebenfalls eine Rolle spielen. Die Leber ist nämlich dafür zuständig, überschüssige Östrogene abzubauen. Zudem kann chronischer Stress die Progesteron-Produktion vermindern und so den Hormonhaushalt stören. GESUND ESSEN UND TRINKEN BEI ÖSTROGENDOMINANZ: Eine Änderung des Lebensstils kann dazu beitragen, den Östrogenspiegel effektiv zu senken und das hormonelle Gleichgewicht zu verbessern. Wichtig sind regelmäßige Bewegung und das Vermeiden von Stress, Umweltgiften und anderen Stoffen, die im Körper wie Hormone wirken. Um den Hormonhaushalt im Gleichgewicht zu halten, ist vor allem auch eine gesunde Ernährung sehr förderlich. www.dr-rath-health-alliance.org/de l Tel.: 0031-457111111 redaktion@dr-rath-gesundheitsbrief.de