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Mehr als 50 Jahre nach der Apollo17-Mission kehrt die Menschheit zum Mond zurück. Noch ist es nur ein erster Schritt, die Landung folgt später. Aber genau so beginnen große Veränderungen: nicht mit dem Ziel, sondern mit dem Aufbruch.



Auch der IT-Channel steht an einem solchen Wendepunkt. Künstliche Intelligenz verändert Geschäftsmodelle, Wertschöpfung und Rollen grundlegend – in der Titelstory zeigen wir, wie Berater zu Dirigenten komplexer Ökosysteme werden und das Zusammenspiel zahlreicher Komponenten steuern (S. 12). Im Channel Fokus wird deutlich, dass zwischen Vision und Realität oft noch eine Lücke klafft, etwa beim Einsatz von KI in der Industrie – der erste Schritt ist gemacht, der Weg zum Ziel aber noch lang (S. 34).




Wie sehr der Wunsch nach nachhaltiger Unabhängigkeit wächst, wurde auch auf dem CloudFest deutlich (S. 28): Es geht zunehmend darum, die eigene Richtung zu bestimmen. Und während die wirtschaftliche Lage angespannt bleibt, präsentieren sich viele IT-Dienstleister erstaunlich resilient – als wären sie bereits startbereit für den nächsten Aufschwung (S. 6). Zudem richtet sich ElectronicPartner strategisch neu aus und stellt die Weichen für die Zukunft (S. 8).
Vielleicht ist genau das die Parallele zur aktuellen Mondmission: Große Ziele erreicht man nicht in einem Schritt – sondern indem man den ersten wagt.

HEIDI SCHUSTER
heidi.schuster@vogel.de









CHANNEL FOKUS IoT – KI IN DER INDUSTRIE





Igel Technology hat sich in den vergangenen Jahren vom Thin-Client-Hersteller zum Anbieter eines sicheren Client-Betriebssystems gewandelt.

















Die KI-Fabrik von Nvidia wächst und wächst. Zu den leistungsfähigeren GPUs der Rubin-Generation gesellen sich Groq3-LPUs für Inferenz und Agentic AI sowie die Vera-CPUs für einen CPU-Server.

Ein Sensor meldet eine Abweichung. Sekunden später analysiert ein KIModell die Daten, erkennt ein Muster und stößt automatisch eine Anpassung im Produktionsprozess an. So zumindest die Idealvorstellung der vernetzten Industrie.








Steigende Öl-, Gas- und Speicherpreise, höhere Inflation und der Irankrieg drücken die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Aber nicht in allen Branchen. Die „Impulse für Systemhäuser“ zeigen ein anderes Bild.












Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Unternehmen, doch vielerorts bleibt es bei punktuellen Experimenten. Das eigentliche Potenzial wird so oft verfehlt.

















Berater, die neuen UnternehmensDirigenten
MARKT & ANALYSEN
KI: Der Wendepunkt
IT-Dienstleister sind bereit für den nächsten Umschwung durch und mit KI. > 6
Neuausrichtung bei ElectronicPartner
Stabiles 2025 – mehr Interaktion soll die Gruppe stärken. > 8
Plattform, Patente, Potenziale
Chippreise, KI, Cloud, Security: Ingram Micro setzt auf Plattformfokus. > 10
TITEL Berater, die neuen Unternehmens-Dirigenten
Berater als Komponisten – doch Instrumente und Spielregeln ändern sich. > 12
IT and She mit Justine Smyzek
Ein ungewöhnlicher Werdegang in der IT-Branche. > 18
MSP für den Mittelstand
Valley IT Group: Sechs Companies, ein Ziel – MSP für den Mittelstand. > 20
Security-Hardware aus Berlin
Swissbit setzt auf 100 % deutsche Fertigung für Hardware-Security. > 22
Igels neues Partnerprogramm
Igel Technology: Vom Thin Client zum Anbieter eines sicheren Client-OS. > 24
KI und Souveränität
Beim CloudFest ging es um den KI-Hype, die Kosten und Digitale Souveränität. > 26
Managementwechsel
Kompaktes
Arctic zeigt einen Mini-PC, Kingston einen USB-Stick als sicheren Datentresor. > 39
KI-Notebooks und starke Workstations
Auf der Hausmesse Imagine hat HP eine High-End-Workstation präsentiert. > 42
Die KI-Fabrik von Nvidia wächst weiter Rubin-GPUs, Groq-3-LPUs und Vera-CPUs erweitern das Server-Portfolio. > 44
KI-Agenten im Produktivbetrieb
Nutanix Agentic AI: Full-Stack-Lösung für den produktiven KI-Agenten-Einsatz. > 46
Plattform statt Insellösungen
KI hält Einzug, doch vielerorts bleibt es bei punktuellen Experimenten. > 48
VERANSTALTUNGEN
Office Partner bei der Data:unplugged
200 Partner und Gäste kamen zum Office-Partner-Stand.
IT-Executive Summit
> 54
IT-Executive-Summit: Chancen durch KI, Defense und Digitale Souveränität. > 58
Premier League Darts in Dublin
Solum und ITZ Display Solutions waren in Dublin.
> 60
Cloud-Klassentreffen im Europapark
Das CloudFest vereinte die internationale Infrastrukturbranche in Rust. > 62
Ingram Micro Solution Summit
Beim Summit standen KI, Cloud und Cybersecurity im Fokus. > 64

Personalwechsel bei Axians, Exclusive Networks und Netgo. > 28
Berater waren schon immer die Komponisten neuer Geschäftsstrukturen und -Modelle. Doch jetzt ändern sich Instrumente und Partitur.





Personal-Karussell
Neue Positionen bei Arrow, Datagroup und Enreach. > 29
Channel-News
Die Geschäftszahlen von Bechtle, Cancom und Computacenter. > 30
CHANNEL FOKUS IoT – KI in der Industrie
Wenn KI die Industrie verwandelt KI erkennt Abweichungen – doch in der Praxis endet die Kette oft früher. > 32
PRODUKTE
Am Arbeitsplatz
Lenovo hat eine neue Workstation und Dell neue Business-Notebooks. > 38
Bytec AI-Roadshow
Bytec entwickelt KI – und zeigt Partnern Chancen, Hürden und Learnings. > 66 Impressum > 50
AKTUELLE NEWS & HINTERGRÜNDE









Steigende Öl-, Gas- und Speicherpreise, höhere Inflation und der Irankrieg drücken die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Aber nicht in allen Branchen. Die „Impulse für Systemhäuser“ zeigen ein anderes Bild. Erstaunlich resiliente IT-Dienstleister sind bereit für den nächsten Umschwung durch und mit KI. | Margrit Lingner

Wir erleben gerade einen Wandel, der deutlich schneller zu sein scheint, als das, was wir in der Vergangenheit erlebt haben“, erklärt Synaxon-Vorstandsvorsitzender Mark Schröder bei der Partnerveranstaltung „Impulse für Systemhäuser“ in Kassel. Eingeläutet hat den Wandel diesmal die KI. Doch hebt der Synaxon-Chef hervor, dass sich die IT-Dienstleisterbranche schon ein paar Mal verändert habe. „Wie oft haben wir sie totgeredet, weil der nächste große technologische Wandel bevorstand“, fragt Schröder. Und auch diesmal müsse etwas getan werden, um als Unternehmen relevant zu bleiben.
Dass die Synaxon-Partner bereit sind, den Wandel mit und durch KI zu gestalten, haben sie bei den Impulsen in Kassel unter Beweis gestellt. In Keynotes, ImpulsVorträgen und in persönlichen Gesprächen konnten sich die mehr als 650 Teilnehmer über aktuelle Themen informieren und diskutieren. Wie KI die Geschäftsmodelle von IT-Dienstleistern verändert und wie Arbeit und Skills der Zukunft aussehen könnten, hatten unter anderem Prof. Dr. Bertolt Meyer und Ranga Yogeshwar in ihren Keynotes ausgeführt. Dabei haben beide sowohl Chancen als auch Grenzen der KI hervorgehoben.

„KI ist kein Todesurteil, sondern eine Wachstumschance für die Zukunft der IT-Dienstleister“, ist der Synaxon-Vorstand überzeugt. Zu den technischen Fähigkeiten von KI komme eine Verantwortungsebene hinzu. Und die bleibe beim Menschen. Technologie ist nicht unfehlbar. Also wird der Mensch als Orchestrator wahrscheinlich sehr lange gebraucht werden. Und die Branche hat das Privileg, dass sie KI nicht nur unmittelbar für das eigene Geschäft nutzbar machen könne, sondern und vor allem auch bei den Unternehmenskunden. Wer als Mittelständler wissen wolle, wie KI in seiner Branche sinnvoll eingesetzt werden könne, wendet sich nicht an große Unternehmensberatungen. Vielmehr verbinde er Künstliche Intelligenz mit Technologie und sieht den IT-Dienstleister als richtigen Ansprechpartner. Die Chance für die Synaxon-Partner liegt Schröder zufolge darin, in das Beratungsmodell einzusteigen und Kunden umfänglich zu unterstützen. Es müssten mehr als nur Server geliefert werden – Prozesse müssen standardisiert, automatisiert und mit KI gefüttert werden. Und laut SynaxonPreisspiegel 2026 erwarten immerhin Dreiviertel der befragten Dienstleister, dass sich KI positiv auf ihr Geschäftsmodell auswirkt. Vor zwei Jahren war KI noch anders in der Betrachtung.



KI ist kein Todesurteil, sondern eine Wachstumschance für die Zukunft der IT-Dienstleister.
Mark Schröder, Vorstandsvorsitzender von Synaxon
Jetzt müssten Dienstleister verstärkt in die Beratungstätigkeit gehen. Dabei sind andere Kompetenzen gefragt. Aber KI kann bei den Kunden Prozesse optimieren. Und mit der richtigen Beratung könne KI besser platziert werden. Dass KI nicht das Todesurteil ist, sondern Chancen bietet, hat auch eine Spontanumfrage während des Vortrags von Prof. Meyer bestätigt. System-













häuser werden mehr denn je gebraucht und zum Vermittler zwischen Technik und betrieblicher Realität. Und tatsächlich wächst das Geschäft bei Synaxon, bekräftigt Schröder. Nach einem Umsatzwachstum von fast 40 Prozent 2025 gab es in den ersten zwei Monaten ein Wachstum von 10 Prozent. Die aktuelle Hardware-Preisentwicklung sorge für Diskussionen, bestätigt Miguel Rodriguez, Vorstand bei Synaxon. Doch führt er aus, dass Distributionslager gut gefüllt seien und langfristige Verträge mit Herstellern und Distribution die Preise stabil halten werden. Rodriguez schätzt, dass die Preise – sie liegen bei etwa 10 Prozent – in den nächsten Monaten langsam steigen werden. Besonders betroffen seien Server. Da werde nicht mehr mit dem Tagespreis kalkuliert, sondern mit


dem prognostizierten Preis der Auslieferung. Ziel sei es auch in der Beschaffung, wieder mehr Kontinuität und Verlässlichkeit zu erreichen und die besten Lösungen für Hersteller, Distribution und Partnerbetriebe herauszuarbeiten.
„Unser Anspruch ist es, IT-Dienstleister zusammenzubringen, Orientierung zu geben und konkrete Impulse für die Weiterentwicklung ihrer Unternehmen zu liefern“, erklärt Friedrich Pollert, Leiter der Synaxon Akademie. Und damit noch mehr Partner von den Impulsen profitieren, wird die Veranstaltung im nächsten Jahr im Darmstadtium stattfinden. „Wir schaffen mehr Platz für Teilnehmer und Aussteller und bieten der Community einen noch größeren Rahmen“, begründet Pollert den Umzug nach Darmstadt.
Auf dem ElectronicPartner Kongress 2026 hat die Verbundgruppe einen Ausblick auf die Neuausrichtung mit dem neu aufgestellten Vorstand gegeben. Nach einem stabilen Geschäftsjahr 2025 soll mit mehr Interaktion und Zusammenarbeit die Gruppe stärker zusammenwachsen. | Margrit Lingner
In einem herausfordernden Marktumfeld will sich ElectronicPartner (EP) nach der Neubesetzung im Vorstand neu ausrichten. Strukturen und Prozesse werden überdacht und Marktkonzepte weiterentwickelt, erklärt Matthias Assmann, EP-Vorstand. Im Januar 2026 hatte sich das Handelsunternehmen von dem langjährigen Vorstand Friedrich Sobol getrennt. Neu in den Vorstand berufen wurde Patrick van Tent, der mehrere Jahre Geschäftsführer der EP-Landesgesellschaft Niederlande war. „Aktuell bauen wir neue Strukturen und Prozesse auf. Auch Patrick van Tent bringt gerade einiges in Bewegung. Wir arbeiten

Wir machen aus unserer Verbundgruppe eine Gruppe, die ihren Namen noch stärker lebt.

an zukunftsweisenden Konzepten und schauen über den Tellerrand, um effizienter und effektiver zu werden“, beschreibt Greta Ziob, ebenfalls Vorständin von ElectronicPartner. Dabei solle das Rad nicht neu erfunden werden, doch müsse die Position des Fachhandels gestärkt und Consumer Electronic neu gedacht werden. Van Tent plädiert für eine höhere Eigenverantwortung der Mitglieder. Man müsse da sein, wo die Kunden sind, und kundenorientiert agieren. So verschwinden auch die Grenzen zwischen On- und Offline-Handel. Doch sollten klare Produktlinien erkennbar sein und bleiben sowie Beratung und Kundennähe im Fokus liegen.
Die Verbundgruppe aus Düsseldorf hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Zentralumsatz von rund 1,2 Milliarden Euro abgeschlossen. Damit sei der Umsatz im dritten Jahr in Folge stabil geblieben. In Deutschland gab es ein Plus von 1,4 Prozent. Deutlich gestiegen ist der Umsatz in der Schweiz, während es in Österreich und den Niederlanden leichte Verluste gab. Erfreulicher hingegen waren die Ergebnisse von Comteam. „Unsere dritte Kernmarke, das Technologie-Netzwerk Comteam, hat uns 2025 erneut große Freude bereitet: mit einer Umsatzsteigerung von 18,5 Prozent zum Vorjahr sowie einer deutlichen Ergebnissteigerung“, erklärt Matthias Assmann, der im Vorstand für Comteam verantwortlich ist. Ausschlaggebend für die sehr gute Entwicklung waren unter anderem die Ablösung von Windows 10 und der starke Boom beim Thema Künstliche Intelligenz.








Chippreis-Explosion, KI-Boom, Cloud-Strategien und Sicherheitsanforderungen: Ingram Micro navigiert mit neuen Patenten und einem Plattformfokus durch den aktuellen Markt und setzte beim Solution Summit genau auf diese Themen. | Mihriban Dincel
KI, Cloud, Security – Mittelstand trifft Zukunft: So lautete das Motto des Ingram Micro Solution Summits in München. Themen, die die Branche im vergangenen wie auch in diesem Jahr beschäftigen. „Wir haben beobachtet, dass viele Projekte zunächst verschoben wurden. Die ersten neun Monate 2025 verliefen im deutschen Markt eher verhalten, im vierten Quartal zog die Nachfrage dann deutlich an“, fasst Alexander Maier, Senior Vice President und Chief Country Executive DACH bei Ingram Micro, das Jahr 2025 zusammen. „Dieses positive Momentum im Markt setzte sich zu Beginn des Jahres 2026 fort.“ Laut Context verzeichnete der deutsche Distributionsmarkt in den ersten beiden Monaten ein Wachstum von mehr als 6 Prozent. „Wir sehen höhere Nachfrage, mehr Dynamik und eine insgesamt positive Projektpipeline“, bestätigt der DACH-Chef. Er benennt PC-Systeme, Infrastructure as a Service, Cloud und Software as a Service, Cybersecurity und Künstliche Intelligenz als Wachstumstreiber. Das DatacenterSegment mit Server, Storage und Netzwerk habe sich ebenso stark erholt.
Besonders KI ist dabei ein großes Thema. Im vergangenen Jahr hat Ingram Micro hierzu Xvantage Enable AI eingeführt. Die


Resonanz sei bisher gut, und Partner verfügen bereits über „konkrete Ideen und erste Erfahrungen, stehen jedoch vor der Frage, wie sie KI-Projekte strukturiert angehen sollen“. Genau hier möchte der Distributor ansetzen. Das Programm unterstützt dabei, die Zielbilder in sinnvolle Use Cases zu überführen. „Wir zeigen Partnern dabei einen klaren Weg auf, KI in ihr Geschäftsmodell zu integrieren.“ Denn die Dringlichkeit ist gegeben, wie Zahlen des Bitkom zeigen: 48 Prozent der Unternehmen planen den KI-Einsatz, 41 Prozent ziehen bereits konkreten Nutzen daraus. Maier geht noch einen Schritt weiter. „Laut Gartner werden bis Ende 2026 rund 40 Prozent aller Unternehmensanwendungen über aufgabenspezifische KI-Agenten verfügen, gegenüber weniger als fünf Prozent im Jahr 2025. Parallel dazu wächst der Markt für KI-Agenten laut Marktstudien weltweit von derzeit rund 7,8 Milliarden US-Dollar auf über 52 Milliarden US-Dollar bis 2030.“ Maier ist daher










zuversichtlich, was die Technologie, ihre Fortschritte, aber auch ihren Einsatz anbelangt. „Aus meiner Sicht markiert 2026 den Tipping Point für den Übergang von der KI-Explorationsphase hin zur produktiven Nutzung von KI.“ Wie schon bei weiteren Themen setzt der Distributor auch bei KI auf Xvantage. Und dafür hat Ingram Micro zwei neue Patente: Das erste, „Dynamics SKUs“: „‚Dynamic SKUs‘ ermöglicht es, Produkte dynamisch – gewissermaßen ‚on the fly‘ – abzubilden. Durch die automatische Aktualisierung von Bestandsdaten, Preisen und Verfügbarkeiten in Echtzeit werden klassische ERP-Beschränkungen aufgehoben und ein sogenannter ‚Endless Aisle‘ ermöglicht“,
erklärt Maier. So schaffe der Distributor ein Differenzierungsmerkmal gegenüber Mitbewerbern. „Ingram Micro verankert KI tief in der Xvantage-Plattformarchitektur und bietet ein intelligentes Betriebssystem für den B2B-Bereich. Damit gehen wir klar in Richtung plattformbasiertes Unternehmensmodell.“ Das zweite Patent, „Email-toOrder“, nutzt generative KI (GenAI). Damit sollen sich „unstrukturierte Kunden-EMails und Anhänge automatisch in strukturierte Aufträge überführen“ lassen, erklärt Maier. Der Unterschied zur OCRTechnologie: Das System verarbeitet „Inhalte kontext- und bedeutungsbasiert, um Bestellungen korrekt zu erfassen und weiterzuverarbeiten.“
Alexander Maier gemeinsam mit Moderatorin Franziska Zimmermann beim Solution Summit 2026.
Maier betont, dass neben der Plattformstrategie auch das Enablement ein wichtiger Bestandteil bleibt. Daher wurde ein Unified Service Center in EMEA installiert. Das bündelt die Expertise von Ingram Micro in drei Kernbereichen: Cloud & Infrastructure Modernization, Data & AI sowie Cybersecurity. „Das Leistungsangebot reicht von Wissensvermittlung und Enablement-Formaten über Proof-of-Concept-Ansätze und Pilot-Implementierungen bis hin zur Bereitstellung von Produktivumgebungen. Darüber hinaus unterstützen wir Partner auch bei der Leistungserbringung“, erklärt der DACH-Chef.
Und diese Unterstützung wird essenziell in Anbetracht aktueller Herausforderungen. Eine davon: die Chipkrise. Auch der Distributor ist davor nicht gefeit. „Seit Oktober letzten Jahres sehen wir massive Preissteigerungen bei Speicherkomponenten sowie bei Halbleitern im weiteren Sinne, wie Networking Silicon und optische Komponenten“, weiß Maier. Diese Preisbewegungen würden die Komplexität von Planung und Beschaffung stark erhöhen. Und die Folgen ziehen sich durch die gesamte Kette. „Preisveränderungen auf Herstellerseite wirken sich entlang der Wertschöpfungskette aus – über die Distribution und Systemhäuser bis zum Endkunden.“
Mag der Handlungsspielraum auch begrenzt sein, setzt der Distributor dennoch auf einen engen Austausch mit Herstellern und Partnern. „Wo möglich, haben wir frühzeitig zusätzliche Bestände aufgebaut. Unsere Beschaffung planen wir mit langem Vorlauf, eine enge Abstimmung mit den Herstellern zu Verfügbarkeiten und Lieferprognosen bleibt dabei zentral. Da die verfügbaren Mengen im aktuellen Marktumfeld teilweise hinter den prognostizierten Bedarfen zurückbleiben, steuern wir unsere Disposition flexibel und orientiert an den jeweils verfügbaren Kontingenten“, so das Vorgehen. BILD:









Berater waren schon immer die Komponisten neuer Geschäftsstrukturen und -Modelle. Doch jetzt ändern sich Instrumente und Partitur. KIAgenten revolutionieren die Kundenansprache, Digitale Souveränität und KI sind die neue Hymne. Welche Auswirkungen hat das? | Sylvia Lösel


Olaf Kaiser: „Eine tolle Idee wäre, nicht alle sechs Monate den Ansprechpartner für die Dienstleister zu wechseln. Und vielleicht ein echtes Servicemodell anzubieten. Eines, bei dem ich die Features genau so bezahle, wie ich sie nutze. Hersteller sollten sich fragen: Sind wirklich alle unsere Services einfach im Portal buchbar, oder muss mein Partner den einen neuen Dienst noch auf drei Jahre kaufen? Das sind ein paar ganz simple Hausaufgaben, die Hersteller machen könnten. Damit holen sie sich einen Marktvorsprung. Da muss man nicht in die nächsten Technologie-Features investieren.“
Ben Ruppert: „Weniger Quoten-Calls. Mehr Ehrlichkeit. Die meisten Hersteller behandeln ihre Systemhäuser wie Verkaufsautomaten – rein, Umsatz raus. Europäische Partner funktionieren so nicht. Wer seinen Channel nicht versteht, verliert ihn – still und leise. Erst merkt man es an den Zahlen. Dann ist es zu spät.“





IT-Berater sind die Gestalter der Geschäftsprozesse von morgen. Sie kennen die Management-Anforderungen, technologische Trends und bringen all das im Idealfall zu einer gut klingenden Symphonie zusammen. Sie analysieren Geschäftsprozesse, entwickeln maßgeschneiderte Lösungen und begleiten Projekte von der Analyse bis zur Implementierung. Sie „komponieren“ sozusagen aus vielen einzelnen Stücken ein neues Ganzes, das im Idealfall zukunftsfähig ist und aktuelle Entwicklungen – sei es technologisch oder strategisch – mit einbezieht. Sie sind quasi der Mozart, der aus verschiedenen Einzelinstrumenten ein klangvolles Oeuvre erschafft. Und genau wie der Beruf eines Komponisten sich seit der Zeit Mozarts dramatisch verändert hat,




so passiert dies auch im Berater-Umfeld. Nur in wesentlich kürzerer Zeit. Liegen zwischen Mozart und Hans Zimmer fast 200 Jahre, sind es zwischen der Frage „Brauchen wir einen Server?“ und „Wie sieht unsere Hybrid Cloud in Zeiten von KI aus?“ gerade einmal 20 Jahre. So wie sich der Musikgeschmack von Barock bis Heavy Metal verändert hat, so wie sich technische Möglichkeiten vom Fagott bis zum Synthesizer digitalisiert haben, so wie sich Darreichungsformen vom Konzertsaal bis zu Spotify verändert haben, so passiert dies auch in der Beratungsbranche. Und es passiert jetzt gerade. Wohin entwickelt sich also der Markt?
Die Zahlen lesen sich durchaus optimistisch. Statista prognostiziert, dass der





































Meine These ist, dass KI in fünf Jahren die fachlichen Beratungsinhalte erstellt.
Olaf Kaiser, Partner & Consultant bei Ubega
IT-Beratungs- und Implementierungs-Markt in Deutschland dieses Jahr einen Umsatz von etwa 4,16 Milliarden Euro verzeichnet. Dieser Umsatz soll zudem von 2026 bis 2030 jährlich wachsen, und zwar um 2,80 Prozent. Das führt zu einem prognostizierten Marktvolumen von 4,67 Milliarden Euro im Jahr 2030. Hohe Nachfrage nach maßgeschneiderten Lösungen und die digitale Transformation spielen hier laut Statista die erste Geige. Insbesondere generative KI und Agentic AI eröffnen neue Möglichkeiten in der Kundenansprache, so die Marktforscher von Lünendonk. Sie verändern aber auch Geschäftsmodelle. Doch noch treiben diese Entwicklungen die Nachfrage nach IT-Dienstleistern, die die Schnittstellen zwischen Marketing, Vertrieb und IT orchestrieren, voran.
Dazu kommt eine Veränderung bei den Projektverantwortlichen, wie IDC feststellt:

„Die neue Generation von Technologie-Einkäufern ist deutlich heterogener: Geschäftsbereichsleiter und neue Führungskräfte auf C-Ebene suchen nach Innovation, Nachhaltigkeit und verbessertem Kundenerlebnis, nicht mehr nur nach Effizienzsteigerung.“
Olaf Kaiser, Partner und Consultant bei der Ubega, sieht ebenfalls einen Wandel. Die zunehmende technische Komplexität verändere die Anforderungen an Systemhäuser und führe zu mehr Beratungseinsatz. Und er benennt noch weitere Faktoren: „Das Geschäftsmodell hat sich stark zu wiederkehrenden Erlösen, zu einer Serviceorientie-

































rung hin entwickelt. Dadurch muss man heute Dinge anders angehen als vorher.“
Auch die Marktkonsolidierung spiele eine Rolle. „Dadurch, dass es Gruppen gibt, die über Zukäufe nun hohe Millionensummen bewegen, kommen andere Beratungsunternehmen in den Markt, die auch ITUnternehmen beraten.“
Und dann sind da ja auch noch die ganzen neuen Themen wie digitale Souveränität und künstliche Intelligenz.
Wobei Kaiser das Souveränitäts-Thema heute noch nicht bei seinen Kunden zu spüren bekommt. „Ich glaube, dass das kommen wird. Aber auf einer – so meine These – unfassbar langen Zeitachse. Wir haben vor 14 Jahren auf der CeBIT über Cloud gesprochen. Das war damals das große neue Thema. Das ist auch heute immer noch das große neue Thema. Solange wir noch nicht mal so weit sind, die Leute überhaupt in die Cloud zu bringen, spielt es auch keine Rolle, ob sie digital souverän sind oder nicht.“ Für Christian Nern, Partner und Head of Security bei KPMG im Bereich Financial Services, sieht das ein wenig anders aus. Digitale Souveränität werde bei ihnen bereits stark nachgefragt. „Aber vollständige Unabhängigkeit ist unrealistisch, da die großen IT-, AI- und Software-Player weiterhin in den USA, China und Japan sitzen.“ Je nach Risikoabwägung werde dann ein natives oder hybrides Konzept für den Kunden entwickelt.




Mit Blick auf das Portfolio gewinnt man den Eindruck, dass Plattform-Strategien klar auf der Siegesstraße sind. So sieht es auch Kaiser: „Best-of-Breed empfinde ich als Vollkatastrophe, zumindest für unsere Zielgruppe. Denn es schadet der









Standardisierung, Automatisierung, Plattformbildung und den eigenen Prozessen. Der Kunde braucht zudem diese Feature-Spitzen in aller Regel überhaupt nicht. Besser ist es, auf das ein oder andere Feature zu verzichten und dafür beim eigenen Stack zu bleiben.“




Strategische Szenarioplanung hilft, besser mit Unsicherheiten umgehen zu können.





Darüber hinaus betritt künstliche Intelligenz bei vielen Kunden gerade die Konzertbühne. Wobei hier KI zugleich Risiko und Hebel sei, so Nern. „Einerseits verlangt künstliche Intelligenz angepasste Threat Detection, andererseits eröffnet sie erhebliche Effizienzpotenziale.“ Doch gerade um KI-Projekte umzusetzen, bedarf es oft einer anderen Herangehensweise bei Kunden als bislang üblich. So sieht das Dr. Frank Becker, bei Kyndryl als Berater für KI-Projekte zuständig. „Beim Thema KI herrscht große Unsicherheit. Unternehmen müssen jetzt strategisch über KI nachdenken – nicht in Hypes, sondern in strukturierten Szenarien. Nur so können sie fundierte Entscheidungen treffen, welche Autonomie-Level für welche Prozesse sinnvoll sind.“ Bei




















Kyndryl beginnt die Beratung beispielsweise mit einem Tagesworkshop zur Szenarioplanung, gefolgt von einem KI-Pilot-Agenten. „Dafür brauchen wir ein Anfangsbudget und natürlich Zugriff auf die relevanten Daten.“, erklärt Becker das Vorgehen. Von dort ausgehend entstehen in der Folge immer größere Projekte. Einen weiteren Aspekt von KI sieht Kaiser. „Meine These ist, dass die KI in fünf Jahren die fachlichen Beratungsinhalte erstellt. Sie holt sich aktuelle Daten über den Endkunden aus



Unser Wunsch: früher geholt werden. Denn Security ist kein Notfallprogramm –es ist die größte Umsatzchance, die Systemhäuser gerade liegen lassen.
Ben Ruppert, CEO von NeoSec-IT
dem Netz, zudem füttert das Systemhaus sie mit eigenen Daten und Wissen über den Endkunden. Darauf basierend entsteht ein Beratungsansatz, den dann meine Mitarbeiter kommunizieren.“


Gerade im Mittelstand begegnet Ben Ruppert, Gründer und Geschäftsführer des Security-Beraters NeoSec-IT, aber noch einem ganz anderen Phänomen. „Das Portfolio ist selten das Problem. Der Vertrieb ist es.






Was oft fehlt, ist jemand, der unbequeme Vertriebsfragen stellt. Warum wird dieser Kunde nicht geschützt? Warum kauft er Security beim Wettbewerber? Wer diese Fragen vermeidet, verliert. Wir stellen sie.“ Es gibt also viele Ansätze für Beratung. Leidet darunter die Margensituation für die Player im IT-Segment, wenn neben Hersteller, Distributor und Dienstleister nun auch noch Beratungshäuser zunehmend Anteile gewinnen? Kaiser meint nein. „Die IT-Budgets steigen von Jahr zu Jahr, und der Endkunde hat diesen hohen IT-Bedarf auch künftig, gerade wenn dort mehr Verbindungen, mehr KI, mehr Souveränität benötigt werden.“ Und so wird das Orchester Jahr für Jahr größer, und die Fähigkeiten der Dirigenten sind mehr denn je gefragt.



Ganz und gar nicht gewöhnlich hat sich Justine Smyzek, Lead Data & AI Architect bei Kyndryl, schon als 8-Jährige einen eigenen Computer gekauft. Als InformatikStudentin hat sie Girls Nights an der Uni veranstaltet – inzwischen ist sie Dozentin an der FOM Hochschule. Bei Kyndryl verantwortet sie Data-&-AI-Themen und entwickelt passgenaue Lösungen und Strategien für den erfolgreichen Einsatz von Daten, KI und Agentic AI.














































ITB: Warum haben Sie sich für eine Karriere in der IT entschieden?

Justine Smyzek: Ich komme aus einer IT-affinen Familie, und wir hatten schon sehr früh, noch zu Commodore-Zeiten, einen Computer. Und zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen gehören Lucas-ArtSpiele wie Indiana Jones und Monkey Island, die wir als Familie zusammen gespielt und die Rätsel gemeinsam gelöst haben. Damals saß ich noch auf dem Schoß meiner Eltern. Als Achtjährige habe ich dann von meinem Kommunionsgeld meinen ersten PC gekauft. Und später habe ich dann Informatik studiert.
ITB: Hatten Sie im Studium das Gefühl, zu einer Minderheit zu gehören?
Smyzek: Ja, in der ersten Uni, in Bonn, lag der Frauenanteil bei ungefähr 7 Prozent. In Frankfurt vielleicht bei 30 Prozent. Für meine Kommilitonen war das kein Problem, eher für die Professoren. Um mehr Frauen zu einem IT-Studium zu bewegen, hab ich dann an Uni die IT Girls Night organisiert und geleitet. Wir haben 12- bis 17-jährige Mädchen eingeladen, eine Nacht in der Uni zu verbringen, wo sie sie Videospiele spielen oder mal den Lötkolben in die Hand nehmen konnten. So konnten sie sehen, wie man einen Chip baut und wie eine Grafikkarte funktioniert.


Justine Smyzek, Lead Data & AI Architect bei Kyndryl Deutschland












Sie haben aber auch mal eine VR-Brille oder 3D-Drucker ausprobiert. Und einige der Mädchen haben dann auch tatsächlich Informatik studiert.
ITB: Für die Mädchen waren Sie ein Vorbild. Hatten Sie selbst Vorbilder?
Smyzek: Leider nicht, ein weibliches Vorbild hätte ich mir sehr gewünscht. Zu meinen Vorbildern gehörten dann halt Steve Jobs und die üblichen Verdächtigen aus der IT. Meine größte Motivation kam tatsächlich aus dem Gaming.
ITB: Und was würden Sie jungen Frauen mitgeben, damit sie sich für eine Karriere in der IT entscheiden?

Deutschland und FOM-Dozentin
Die KI-Expertin hat sich früh für Computer interessiert und ein Masterstudium der Informatik mit Spezialisierung auf Visual Computing absolviert. Bei Kyndryl verantwortet sie Data-&-AI-Themen.

Smyzek: Sie wachsen ja heute schon mit Technologie und KI auf. Sie sollten mit der Technologie leben und einfach Sachen ausprobieren. Ich glaube, dass es wichtig ist, Hürden aus dem Weg zu räumen. Man muss nicht zwingend Mathematik können, um zu programmieren. Es geht vielmehr darum, was mit der Technologie möglich ist, welche Ideen man hat. Also einfach mal was ausprobieren.




Sechs Companies und klare Mittelstandsfokussierung: Die Valley IT Group hat das Ziel, DER Managed Service Provider für den Mittelstand zu werden. Dafür plant die Gruppe laut COO Alexander Maintok weitere Zukäufe und setzt unter anderem auf tiefes IndustrieKnowhow. | Mihriban Dincel
Von Warngau aus orchestriert die Valley IT Group ihre Expansion im DACH-MSP-Markt. Was mit der Weiss IT begann, hat sich zu einer Unternehmensgruppe mit rund 600 Mitarbeitenden entwickelt. Die Wachstumsstrategie: Managed Services für den Mittelstand. Mit 400 Mitarbeitenden bildet die Weiss IT das Herzstück der Gruppe. Als Field Service und Managed Services Provider betreut das Unternehmen Kunden in ganz Deutschland – die Techniker sind flächendeckend verteilt und arbeiten direkt beim Kunden vor Ort oder in Unternehmen. „Die weiteren sechs Firmen kamen nach und nach dazu, mit dem strategischen Ziel, einen führenden Full-Service-IT-Dienstleister und Managed Services Provider zu schaffen“, erklärt Alexander Maintok, COO der Valley IT Group. Seit einigen Jahren fokussiert sich
die Gruppe konsequent auf den Zukauf von Managed Services Providern. Von den sechs eigenständigen GmbHs in der Gruppe sind mittlerweile vier reine MSP. „Unsere Vision und unser Ziel ist, DER Managed Services Provider in Deutschland für den Mittelstand zu werden“, bringt Maintok die strategische Ausrichtung auf den Punkt. Der Grund für die Mittelstandsfokussierung: „Häufig erhalten diese Unternehmen nicht die notwendige Aufmerksamkeit der Big Player im Dienst-







Unsere Vision und unser Ziel ist, DER Managed Services Provider in Deutschland für den Mittelstand zu werden.










leistungsmarkt – nicht die Beratung und Unterstützung, die sie brauchen und verdienen. Diese Lücke füllen wir. ‚Big enough to deliver, small enough to care‘ lautet hier unser Credo“, erklärt der COO.
Die Expansionsstrategie verfolgt zwei Dimensionen: Geografie und Kompetenz. „Wir wollen in ganz Deutschland mit unseren momentan 600 Mitarbeitenden so aufgestellt sein, dass wir unserem eigenen Anspruch – ‚Wir können innerhalb von einer Stunde an jedem Kunden-Standort
vor Ort sein‘ – in höchster Qualität gerecht werden“, erklärt Maintok. In vielen Teilen Deutschlands sei das bereits der Fall. So ist die Gruppe geografisch stark in Berlin und Süddeutschland aufgestellt. Auch in Gelsenkirchen hat die Valley IT Group ein Unternehmen. „Unter anderem weitere M&A-Optionen in der Mitte und dem Osten Deutschlands sind also höchst interessant für uns.“ Kompetenzseitig liegt der Fokus klar auf Managed Services. Bei der Eingliederung erworbener Unternehmen setzt die Valley IT Group auf eine


Ihren Holdingsitz hat die Group in Warngau. Dort führt eine Valleyer Straße entlang, daher der Unternehmensname Valley IT Group.

behutsame Strategie. „Die Gesellschafteranteile der Zukäufe gehen zwar zu 100 Prozent an die Gruppen-Holding, die Valley IT Group, über – aber wir bewahren die Marke, die Firma und das gewohnte Umfeld“, beschreibt Maintok den Ansatz. Konsolidiert werden lediglich Querschnittsfunktionen.
Was unterscheidet die Valley IT Group nun aber von anderen Buy-and-Build-Initiativen im MSP-Markt? „Wir sind Experten für Industrie und produzierendes Gewerbe. Das bedeutet, wir sprechen die Sprache der ‚Blue Collar‘ und kennen die diversen Herausforderungen in großen Produktionsumgebungen“, erläutert Maintok das zentrale Differenzierungsmerkmal. Die Bandbreite reicht von der BasisBetreuung durch die standardisierten Valley Core Managed Services bis hin zu hochspezialisierten Industrie-Themen. „Da haben wir ein Gespür dafür, was es bedeutet, Betriebsverantwortung zu übernehmen und individuelles Knowhow aufzubauen. Diese nahtlose Verbindung von IoT und IT ist eine unserer Kernkompetenzen, die sich bei anderen Gruppen in dieser Form kaum findet“, so der COO. Im produzierenden Gewerbe steckt „teilweise veraltete Technik, viele LegacySysteme, alte Produktions- und Branchenanwendungen“, beschreibt Maintok die Ausgangslage. Daher gelte hier, die Organisation frühzeitig auf die neuen Rahmenbedingungen anzupassen und dem Management die Möglichkeit zu geben, sich darauf und auf die Kernprozesse des Unternehmens zu konzentrieren. Gleichzeitig gibt es einen großen Wandel – „hin zu mehr Effizienz und Automatisierung. KI ist da die erste Wahl, aber es gibt vor allem auch bei der klassischen Transformation noch einige Herausforderungen zu bewältigen“. Dies trifft vor allem in den Bereichen zu, in denen Automatisierungspotenzial und Personalkosten hoch sind.
Während Hardware-Security meist aus Asien oder den USA kommt, setzt Swissbit auf eine 100 Prozent deutsche Fertigung aus Berlin. Mit dem SecurityAusbau soll das Partnergeschäft gestärkt und mehr Sichtbarkeit für „Made in Germany“ erzeugt werden. | Natalie Forell
Etwa 200 neue Partner bis Ende 2026. Diese Zahl nennt Hendrik Flierman, Sales Director Security Solutions bei Swissbit, als Ziel des Herstellers. Letztes Jahr hat Flierman seine neue Stelle bei Swissbit angetreten und soll dabei helfen, den Security-Bereich weiter auszubauen. Sein Gebiet: der iShield-Key im FIDO-Bereich. Um das Ziel zu erreichen, setzt Swissbit weiterhin auf eine klare Channel-FirstStrategie. Für die FIDO-Produkte muss der Hersteller die Strategie etwas anpassen, denn für die Memory-Produkte setzt Swissbit seit vielen Jahren auf etablierte Partner aus dem Elektronikbereich. Diese entsprechen nicht dem klassischen IT-Channel, in dem die FIDO-Lösungen angesiedelt werden müssen. Flierman spricht jedoch von ersten Erfolgen und erzählt von neuen Partnern trotz eines kleinen Teams.
Vor allem die Herkunft und Qualität der Hardware sollen Partner überzeugen, denn Swissbit produziert seit 2001 in Berlin: „Wir haben die ganze Supply Chain unter Kontrolle und machen sowohl Firmware als auch die Hardware für unsere Produkte selbst“, so Flierman. Die Herstellung in einer deutschen Fabrik möchte Swissbit als großen USP nutzen und für mehr Sichtbarkeit im Markt sorgen. Zudem weist Flierman auf eine Website für Partner hin, die bald online








gehen wird. Zugleich betont er, dass es ein neues Partnerprogramm geben wird, welches sich aktuell noch im Aufbau befindet. Dabei setzt das Unternehmen auf Qualität statt auf Masse. Gesucht werden für den iShield-Key primär Partner, die sich mit Security oder 2FA beschäftigen. Das Partnerprogramm soll zudem verschiedene Kooperationsformen ermöglichen. Der Markt für Hardware-Security wächst, und als großes Problem, welches das Wachstum fördert, identifiziert Flierman Ransomware. Der iShield Key 2 setzt genau dort an und hebt das Sicherheitsniveau „ad hoc extrem nach oben“, da der Token solche Angriffe weitgehend ausschließt, so Flierman. Zumal ein FIDO-Token auch ohne Internet- oder Cloud-Zugriff funktioniert.



















Wir haben die ganze Supply Chain unter Kontrolle und machen sowohl Firmware als auch die Hardware für unsere Produkte


selbst.




bei Swissbit


Igel Technology hat sich in den vergangenen Jahren vom Thin-Client-Hersteller zum Anbieter eines sicheren Client-Betriebssystems gewandelt. Um diese Modernisierung auch im Partnergeschäft abzubilden, wird das Partnerprogramm ebenfalls aktualisiert. | Klaus Länger
Binnen der letzten Jahre hat sich Igel gründlich gewandelt: Aus einem mittelständischen deutschen Thin-Client-Hersteller ist ein global agierendes Softwareunternehmen geworden. Das Kernprodukt ist heute das sichere und verwaltete Client-Betriebssystems Igel OS. Es dient längst nicht mehr nur als Endpunkt für VDI-Anwendungen, wie Peter Goldbrunner, seit Oktober 2025 Vice President und General Manager Central Europe, betont. VDI ist zwar weiterhin ein wichtiges Einsatzgebiet, aber das auf Linux basierende IgelBetriebssystem wird zunehmend für browserbasierte Anwendungen und PWAs (Progressive Web Applications) genutzt, die es direkt ausführt. Wie Goldbrunner betont, werden moderne Applikationen zunehmend geräteübergreifend mit Web-Frameworks erstellt. So stehen auch die Anwendungen von Microsoft 365 als PWA zur Verfügung. Vor allem erweitert sich das Einsatzspektrum für Geräte mit Igel OS enorm, da der Hersteller mit einer Fülle an IT-Anbietern aus unterschiedlichen Bereichen wie Security, Unified Collaboration oder SaaS für vertikale Märkte kooperiert.
Die Hardware kommt in Form von Thin Clients von den OEM-Partnern HP, Lenovo und LG, oder es werden einfach







existierende PCs und Notebooks genutzt, die beispielsweise unter Windows 11 nicht mehr lauffähig sind. Damit sparen Unternehmen nicht nur Geld, sondern agieren auch nachhaltig.
Der Vertrieb läuft bei Igel ausschließlich über den Channel mit mehr als 1.000 Partnern in der DACH-Region. Aber mit der Firma hat sich auch die Partnerstruktur gewandelt, so Goldbrunner. Igel arbeitet zunehmend mit MSPs zusammen, die ihren Kunden einen Komplettservice bieten. Zudem wird das in die drei Stufen Silber, Gold und Platin gegliederte Partnerprogramm global vereinheitlicht und weiterentwickelt, ohne dabei die Eigenheiten der einzelnen Märkte zu ignorieren. Dabei soll das Engagement der Partner und der Distributoren stärker als bisher belohnt werden, etwa die Expansion in neue Marktsektoren. Zudem hat die Weiterbildung der Partner über die Igel Academy einen höheren Stellenwert bekommen.



Igel kann nicht nur VDI sehr gut, sondern auch andere Themen. Das erschließt unseren Partnern neue Geschäftsfelder.





Zwischen KI-Hype, steigenden Kosten und wachsendem Wunsch nach digitaler Souveränität zeigt das CloudFest, wohin sich die Branche bewegt. Die Teilnehmer diskutierten über nachhaltige Infrastrukturen, neue Abhängigkeiten und die Frage, wer die Kontrolle über Daten und Plattformen behält.| Alexander Siegert
Mehr als 11.000 Teilnehmer kamen zum CloudFest 2026 im Europa-Park Rust zusammen.
Unter dem Leitthema „The Sustainability of Everything“ wurde schnell deutlich: Die Branche diskutiert Nachhaltigkeit längst nicht mehr nur unter dem Aspekt der Energieeffizienz. Es geht ebenso um belastbare Lieferketten, skalierbare Infrastrukturen – und vor allem um technologische Unabhängigkeit. Dabei zeigte sich auch abseits der Bühnen, dass das CloudFest weit über eine klassische Fachkonferenz hinausgeht. Ob beim Serverweitwurf, bei Live-Musik oder Stand-up: Networking wurde zum Erlebnis – und bot den Rahmen für viele der Gespräche, die die aktuellen Herausforde-

rungen der Branche widerspiegeln. Inhaltlich bleibt die Cloud das Fundament: „Die Cloud bleibt Thema Nummer eins, dicht gefolgt von KI. Viele Anbieter versuchen, auf den Zug aufzuspringen und ihre Produkte damit zu verheiraten“, sagt Nikolaj Kamensek, Geschäftsführer des Colocation-Anbieters Firstcolo, der die Besucher über sein ambitioniertes Rechenzentrum in Rosbach informierte. Gleichzeitig war ein Thema auf dem gesamten Gelände unüberhörbar: der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit.






Die Cloud ist bereits kritische Infrastruktur; KI wird es voraussichtlich ebenfalls.




Nikolaj Kamensek, Geschäftsführer bei Firstcolo








„Viele verspüren eine intrinsische Motivation, unabhängiger zu werden – sonst laufen die Kosten aus dem Ruder und die Datenhoheit gerät in Gefahr“, so Kamensek. Dabei wird digitale Souveränität konkreter gefasst als noch vor wenigen Jahren: „Digitale Souveränität bedeutet Datenhoheit. Wir müssen Anforderungen wie die DSGVO konsequent erfüllen. Das gelingt nur, wenn wir sicherstellen, dass Daten nicht unkontrolliert abfließen – erst recht nicht ohne unser Wissen.“
Auch aus anderer Perspektive wird der Nachholbedarf deutlich. Malte von dem Hagen, COO des Cloud-Anbieters Anexia, ordnet ein: „In der Vergangenheit haben wir als Europäer es uns zu bequem gemacht und darauf vertraut, außerhalb Europas verlässliche Partner zu haben und dass die politische Lage kalkulierbar bleibt.“
Gleichzeitig verschärfen sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – ein weiteres Dauerthema in vielen Gesprächen. „Die Serverpreise sind vor allem wegen der Kosten für RAM und SSDs stark gestiegen. Es geht dabei nicht nur ums Geld, sondern zunehmend um die Frage, wer überhaupt beliefert wird“, sagt von dem Hagen. Die Konsequenzen sind bereits spürbar: „Die Kapazitäts- und Budgetplanung wurde dadurch über den Haufen geworfen. Man hatte mit moderaten Preisentwicklungen gerechnet.“
Beim Thema Nachhaltigkeit zeigen sich unterschiedliche Ansätze. Anexia setzt auf Eigenversorgung: „Unser Rechenzentrum in Wien deckt seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus zwei Wasserkraftwerken in der Steiermark, die uns ebenfalls gehören. Das Konzept skaliert nicht ohne Weiteres in die Breite, aber es ist ein kleines Zeichen, das wir setzen wollten.“
Trotz aller Dynamik rund um KI war auf dem CloudFest auch eine gewisse Nüchternheit zu spüren. „Ich gehe fest davon aus, dass die KI-Blase ein Stück weit platzt“, meint von dem Hagen: „Man kann durchaus die Frage stellen, ob das nicht sogar notwendig ist, um am Ende zu einer gesunden Innovation zu führen. Es braucht den großen Elan, um Dinge anzuschieben. Die Kunst ist, nicht unter die Räder zu kommen und sich nicht zu verheben.“ Neben Kosten und Marktmechanik
rückten weitere Themen in den Mittelpunkt: Infrastruktur und Energieeffizienz. „Die Cloud ist bereits kritische Infrastruktur; KI wird es voraussichtlich ebenfalls. Kritische Infrastruktur gehört idealerweise in die Nähe. Der technologische Fortschritt überholt derzeit die physische Infrastruktur. Es besteht die Gefahr, dass wir die KI-Entwicklung ausbremsen, weil die Energienetze nicht mithalten“, warnt Kamensek.
Wie Anbieter darauf reagieren, zeigte sich bei Plusserver. Der neue CEO Marc Wilczek erklärte: „Wir haben einen eigenen KI-Stack aufgebaut: eine OpenStack-basierte Cloud, in der wir verschiedene LLMs bereitstellen. So können Kunden in Deutschland KI DSGVO-konform nutzen – auf einer vom BSI testierten und nach IT-Grundschutz zertifizierten Infrastruktur.“
Dabei verschiebt sich der Fokus der Souveränitätsdebatte: „In Europa wird es schwierig, sobald es um Hardware geht. Da stoßen wir an Grenzen. Dieses Thema wurde in den vergangenen Jahrzehnten strukturell vernachlässigt. Dennoch ist Hardware in der Regel das kleinere Übel. Die Plattform, die ich nutze, ist das eine. Wichtiger noch ist, wer die Orchestrierung kontrolliert und wo die Daten liegen. Das ist der deutlich größere Hebel für Souveränität.“
Entsprechend setzen viele Anbieter auf dem CloudFest auf offene Plattformen und flexible Architekturen. „Perspektivisch entwickeln wir Kunden bevorzugt in unsere OpenStack-Umgebung: Sie bietet mehr Flexibilität und liegt technologisch näher an Anbietern wie AWS, inklusive breiter API-Kompatibilität“, sagt Kamensek. Auch beim Blick auf Hardware zeichnet sich ein pragmatischerer Umgang ab: „Kurzfristig werden Server länger genutzt – und das ist in Ordnung. Der Leistungszuwachs neuer Generationen ist nicht mehr so rasant wie früher.“
Unterm Strich zeigt das Event eine Branche im Spannungsfeld: KI sorgt für Aufbruchstimmung, steigende Kosten bremsen, und der Ruf nach digitaler Souveränität wird lauter. Die entscheidenden Fragen aber liegen tiefer – bei Energie, Infrastruktur und der Kontrolle über Daten.
Jacques Diaz kehrt zu Axians in Deutschland zurück. Seit dem 1. April 2026 berichtet er als Chief Operating Officer (COO) wieder an Burim Mirakaj, Chief Executive Officer (CEO) von Vinci Energies DACH & CEE ICT. Als ICT-Marke des Vinci-EnergiesVerbunds unterstützt Axians Unternehmen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen sowie Netzbetreiber und Service Provider bei der Modernisierung der digitalen Infrastruktur.
Diaz hatte Axians 2024 verlassen, wo er sechs Jahre lang als CEO tätig war. In dieser Zeit verantwortete er federführend die strategische Neuausrichtung. Zuletzt führte er die Netgo-Gruppe und verantwortete auch dort die Restrukturierung und Neuausrichtung. Im Geschäftsjahr 2025 wuchs der Umsatz von Axians in Deutschland um 15,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei spielten vor allem die



Integration der ehemaligen S&T-Gruppe, der OFM-Gruppe und der Rhön-MontageGruppe eine Rolle. Im Zuge dessen soll Diaz mit Unterstützung von Vinci Energies das weitere Wachstum und die Integration des Verbunds vorantreiben. | nf
Der Cybersecurity- und Netzwerkspezialist Exclusive Networks ernennt Christian Milde zum neuen Commercial Director. In seiner neuen Position verantwortet er den Ausbau des Vertriebs- und Partnerökosystems in Deutschland. Er berichtet aktuell direkt an Helge Scherff, der seit Anfang des Jahres kommissarisch die Deutschland-Geschäfte leitet. Milde verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im internationalen Cybersecurity- und Channel-Umfeld. Zuvor war er unter anderem bei Kaspersky, Eye
Security und zuletzt drei Jahre lang bei Code Blue. Gerade diese langjährige Erfahrung macht ihn besonders wertvoll, wie Scherff betont: „Mit Christian Milde gewinnen wir einen ausgewiesenen Channel- und Cybersecurity-Experten für unser Managementteam. Seine langjährige Erfahrung im Aufbau und der Führung internationaler Vertriebsorganisationen sowie in der Entwicklung erfolgreicher Partnerstrukturen wird eine wichtige Rolle dabei spielen, unser Geschäft im deutschen Markt strategisch weiterzuentwickeln.“ Auch Milde selbst definiert seine Prioritäten klar und nennt als Grundlage seiner Strategie eine „klare Go-to-Market-Strategie, ein starkes Channel-Ökosystem und eine Organisation, die Kunden langfristig begleitet“. | nf


v.l.n.r.: Jacques Diaz, Chief Operating Officer, und Burim Mirakaj, Chief Executive Officer

Felix Kusch wird Netgo-Vertriebsleiter

Der IT-Dienstleister Netgo gibt die Ernennung von Felix Kusch zum CCO bekannt. In dieser Funktion übernimmt Kusch die strategische und operative Verantwortung für den gesamten Regionalvertrieb der IT-Solutions bei Netgo, für Einkauf, Sales Operations sowie das Marketing.
„Mit dieser gezielten Ergänzung der Führungsebene setzt Netgo einen weiteren Schritt in der Weiterentwicklung seiner kommerziellen Aufstellung“, heißt es aus dem Unternehmen. Ziel sei es, die Marktpräsenz weiter auszubauen, Vertriebsprozesse stärker zu harmonisieren und zusätzliche Wachstumspotenziale zu erschließen. Kusch war unter anderem bei Axel Springer für Strategie und Investments zuständig sowie CEO bei Immowelt. | sr
Mathias von Bescherer wurde zum Regional Director der Arrow Enterprise Computing Solutions für Deutschland, Österreich und die Schweiz ernannt. Dies ergänzt seine Rolle als Geschäftsführer für Deutschland. Mit dieser personellen Veränderung möchte der Distributor die integrierte Organisation stärken, die zunehmende Vernetzung der Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstreichen sowie die Zusammenarbeit mit Herstellern und Channel-Partnern effizienter gestalten. Weiter übernimmt Michael Weinzierl die Geschäftsleitung in Österreich ab dem 1. April 2026. Die Geschäftsführung in der Schweiz ist bereits seit Oktober


2025 durch Thomas Benz besetzt. Heribert Karrer, bisheriger Regional Director für Österreich und die Schweiz, wird das Unternehmen verlassen.




Henrik Resting-Jeppesen, Vice President Sales EMEA bei Arrow ECS, freut sich über die neue personelle Aufstellung mit von Bescherer als DACH-Spitze. „Mathias hat unser Business in Deutschland in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg weiterentwickelt und signifikante Geschäftsziele erreicht. An dieser Stelle möchte ich darüber hinaus Heribert Karrer für seine außerordentlichen Beiträge zum geschäftlichen Erfolg von Arrow in Österreich, der Schweiz und Osteuropa über Jahrzehnte hinweg danken.“ | md






Niels Ackermann ist ab dem 1. Juni 2026 Chief Financial Officer bei Datagroup.
Datagroup hat mit Wirkung zum 1. Juni
Niels Ackermann als Chief Financial Officer in den Vorstand berufen. Das Unternehmen führt damit erstmals eine separate CFO-Position ein. Bisher oblag das Finanzressort dem Vorstandsvorsitzenden Andreas Baresel. Mit der Erweiterung des Vorstands möchte Datagroup die Finanzfunktion im Zuge der weiteren Wachstumsstrategie stärken. In der neuen Position soll Ackermann gemeinsam mit dem Managementteam das organische Wachstum weiter










vorantreiben und die langfristige Buy-and-Build-Strategie im deutschen und europäischen Markt mitgestalten. Ackermann verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Führungs- und Managementerfahrung in CFO- und CEO-Positionen in privaten und börsennotierten Unternehmen. Zu seinen Schwerpunkten zählen der Aufbau und die Weiterentwicklung von PrivateEquity-finanzierten Organisationen sowie die Umsetzung von Buy-and-Build-Strategien. Er war darüber hinaus in Führungsfunktionen bei europäischen Gesundheitsdienstleistern, in der Pharmaindustrie sowie in mittelständischen Industrieunternehmen tätig. | ap
Mathias von Bescherer, Regional Director für die DACH-Region bei Arrow ECS
Thomas Muschalla wechselt zu Enreach



Ab sofort trägt Thomas Muschalla als Senior Business Development Manager die Verantwortung für den strategischen Ausbau des Partnergeschäfts bei Enreach in Deutschland. In dieser Position soll er das Partnernetzwerk weiterentwickeln, neue Partnerschaften erschließen und bestehende Kooperationen intensivieren. Darüber hinaus soll er auch den Ausbau von Partnerschaften im Carrier-Umfeld sowie im Bereich KI vorantreiben. Muschalla bringt mehr als 25-jährige Berufserfahrung in der TK-Branche mit. Zuletzt war er Sales Director bei Gamma. Zuvor verantwortete er als VP Sales das Partnergeschäft bei Nfon und war später zudem Geschäftsführer des Tochterunternehmens Deutsche Telefon Standard. | hs
Mit einem Geschäftsvolumen von 8.596,0 Millionen Euro und einem Plus von 8,1 Prozent hat Bechtle das Geschäftsjahr 2025 solide abgeschlossen. Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Unternehmen mit anhaltendem Gegenwind, setzt aber weiter auf Wachstum. Für 2026 setzt der Dienstleister sich verhaltene Ziele. Umsatz und Vorsteuerergebnis dürften in einer Bandbreite von null bis 5 Prozent zulegen, teilte der MDax-Konzern mit. Das Ergebnis werde auch weiterhin von Investitionen in die eigene IT sowie Zukäufen beeinflusst, hieß es.
Das Geschäftsvolumen kletterte um 8,1 Prozent auf 8.596,1 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 1,6 Prozent auf 6.405,9 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis (EBT) lag bei 324,2 Millionen Euro und damit im Rahmen der Erwartungen. In Deutschland konnte Bechtle mit 6,4 Prozent deutlich zulegen. Besonders starkes Wachstum


verzeichneten die Neckarsulmer im vierten Quartal: Im Konzern stieg das Geschäftsvolumen um 16,6 Prozent. Die Dividende soll trotz eines Gewinnrückgangs um knapp 7 Prozent auf 229,2
Cancom hat die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 bestätigt. Dank der Belebung im zweiten Halbjahr schließt der IT-Dienstleister das Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzernumsatz von 1,71 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,74 Mrd. Euro) ab. Dabei konnte der Rohertrag auf 697 Millionen Euro (2024: 694 Mio. Euro) gesteigert werden. Die anhaltende Dynamik habe im 4. Quartal 2025 im operativen Geschäft zu einem EBITDA von 38,9 Millionen Euro geführt. In Deutschland hat sich Cancom zufolge die Kaufzurückhaltung der Kunden sowohl im Mittelstand als auch im öffentlichen
Sektor deutlich ausgewirkt. Der Umsatz fiel um 3,7 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,13 Mrd. Euro). Etwas besser ist das internationale Geschäft gelaufen. Der Umsatz konnte dabei um 3,2 Prozent gesteigert werden.
„Die strukturellen Treiber der Digitalisierung bleiben stark: Unternehmen und öffentliche Institutionen investieren weiterhin in leistungsfähige, sichere und souveräne IT-Infrastrukturen sowie in die Nutzung von Artificial Intelligence“, so Rüdiger Rath, CEO bei Cancom. „Zudem zeichnen sich Preiserhöhungen und Unsicherheiten bei IT-Komponenten ab, die die Geschäftsentwicklung 2026 beeinflussen. Der Umsatz soll auf bis zu 1,85 Milliarden Euro steigen.“ | ml
Der schwäbische IT-Dienstleister Bechtle hat sein Headquarter in Neckarsulm.

Millionen Euro mit 70 Cent je Aktie stabil bleiben.
Dr. Thomas Olemotz wird 2027 als BechtleVorstandsvorsitzender von Konstantin Ebert abgelöst. | sl
Computacenter erzielt Umsatzwachstum von 6,2 Prozent
Computacenter Deutschland hat seine Geschäftsergebnisse für das Jahr 2025 bekannt gegeben. Demnach lag der Umsatz in Deutschland bei 2,109 Milliarden Britische Pfund, was einem Wachstum von 6,2 Prozent entspricht. Bei Zugrundelegung konstanter Wechselkurse wurde ein Wachstum von 4,6 Prozent erzielt. Auch der adjustierte Gewinn konnte ein Wachstum verzeichnen. Er lag vor Steuern bei 157,3 Millionen Britische Pfund (+0,3 %) und bei Zugrundelegung konstanter Wechselkurse bei einem Zuwachs von 1,8 Prozent. Darüber hinaus konnte die Computacenter Gruppe 2025 ein Umsatzwachstum von 32 Prozent erzielen und legte von 6,965 Milliarden Britische Pfund (2024) auf 9,194 Milliarden zu. | ap












CHANNEL FOKUS

Ein Sensor meldet eine Abweichung. Sekunden später analysiert ein KI-Modell die Daten, erkennt ein Muster und stößt automatisch eine Anpassung im Produktionsprozess an. So zumindest die Idealvorstellung der vernetzten Industrie. Die gute Nachricht: Der KI-Zauberstaub kann das alles. Die schlechte: Im Alltag endet diese Kette oft früher als gedacht. | Natalie Forell, Alexander Siegert







In Disneys Cinderella reicht der magische Spruch „Bibbidi-BobbidiBoo“, um aus einem Kürbis eine Kutsche zu zaubern. In der industriellen Realität übernehmen diese Transformationsrolle heute Daten, Sensoren und Künstliche Intelligenz. Was früher wie Magie wirkte, entsteht durch die Verbindung von IoT-Systemen und lernfähigen Algorithmen, wie auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll auf der Hannover

Messe demonstriert wird. Maschinen prognostizieren Wartungsbedarf, Produktionslinien reagieren in Echtzeit, Lieferketten erkennen Störungen frühzeitig. Doch anders als im Märchen passiert die Verwandlung nicht auf Zuruf. Unternehmen müssen Daten nutzbar machen, Systeme integrieren und Vertrauen in automatisierte Entscheidungen schaffen. Ein Knackpunkt liegt in der Verzahnung von Technologie und Betrieb. „AI und IoT



sind heute kein isoliertes Thema mehr, sondern werden gezielt zusammen gedacht“, sagt Thomas Fuchs, Team Leader AIoT bei Cancom. „In unserer Unit Digital Solutions & AI ist diese Kombination als eigenes Fokusthema etabliert, unterstützt durch ein dediziertes AIoT-Team. Das Grundprinzip ist klar: IoT liefert die Datenbasis, AI schafft den Mehrwert und skalierbare Plattformen sichern den stabilen Betrieb“, so Fuchs.
Der Dienstleister setzt dabei auf ITPrinzipien für die Produktion. „Wir übertragen bewährtes Know-how aus Rechenzentren und klassischer
Netzwerkinfrastruktur konsequent auf den Shopfloor“, so Fuchs. Ergänzend kommen „Managed Services für verteilte IoT-Szenarien, etwa Cloud-basierte Analytics-Plattformen, IoT-SaaS-Modelle sowie zentrale Services für Gerätezertifikate, Security-Monitoring und den vollständigen Lebenszyklus von AI-Modellen“ zum Einsatz.
In der Praxis geraten solche Architekturen jedoch schnell an Grenzen. „Die größte Herausforderung liegt in der korrekten und vor allem sicheren Konfiguration der Netzwerke“, erklärt Fuchs. Kritisch wird es, wenn KI-Modelle Cloud-Ressourcen benötigen und dafür OT-Netze geöffnet werden müssen.
Fuchs spricht hier einen wunden Punkt an, den auch die OT-Security-Experten von Dragos in ihrem Cybersecurity Report dokumentieren. So identifizieren sie nicht



Ohne eine solide Datenstrategie bleibt KI in der Industrie nur ein leeres Versprechen.
Jan Metzner, Principal Specialist Solutions Architect Manufacturing bei AWS








Die Hannover Messe (20.–24. April) steht im Zeichen der industriellen Transformation mit Schwerpunkten auf Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und nachhaltiger Produktion. Erwartet werden rund 3.500 Aussteller sowie ein internationales Fachpublikum. Erstmals gibt
es mit dem „Defense Production Park“ einen eigenen Ausstellungsbereich für die Verteidigungsindustrie, in dem etwa 40 Unternehmen Produktionstechnologien für militärische Anwendungen präsentieren. Partnerland der Messe in diesem Jahr ist Brasilien.










AI und IoT sind heute kein isoliertes Thema mehr, sondern werden gezielt zusammen gedacht.
Thomas Fuchs,
Leader AIoT bei Cancom
nur drei neue Angreifer-Gruppen, sondern auch ein starkes Wachstum bei Ransomware-Angriffen auf OT-Umgebungen. „Die Bedrohungslage hat 2025 eine neue Qualität erreicht“, betont Robert M. Lee, CEO und Co-Founder von Dragos. Im vergangenen Jahr vermerkte der Cybersecurity-Spezialist insgesamt 119 Ransomware-Gruppen, die auf OT-Umgebungen spezialisiert sind. Vergleichend dazu waren es 2024 mit 80 Gruppen deutlich weniger.
Die Verweildauer von Ransomware in den OT-Netzen liegt dabei im Durchschnitt bei 42 Tagen. Und diese Zahl erfasst nur die erkannte Ransomware-Phase. Wie lange Angreifer bereits unentdeckt im Netzwerk waren, ob für Aufklärung, laterale Bewegung oder Daten-Exfiltration, das bleibt oft unklar. Ein Beispiel: Die Gruppe Sylvanite agiert als Initial Access Broker. Das bedeutet, Schwachstellen in Unternehmen werden schnell ausgenutzt, und die erlangten Zugriffe werden anderen, spezialisierten Gruppen übergeben. Diese



können sich dann unbemerkt im Netzwerk bewegen und weitreichende Angriffe auf die OT-Systeme planen. Besonders ernst wird diese Situation, da bei OT mehr auf dem Spiel steht als bei klassischer IT. Ein ausgefallener Server oder ein Datenleck ist teuer und ärgerlich. Ein kompromittiertes Steuerungssystem in einer Wasseraufbereitungsanlage oder einer Chemiefabrik kann Umweltschäden verursachen oder Menschenleben gefährden. „Das verändert die Risikogleichung fundamental“, so Thorsten Eckert, Regional Vice President Sales Central bei Claroty. Bedrohungen würden zudem oft fälschlicherweise als „reines IT-Problem“ eingeordnet, erklärt Lee. Dabei sei OT-Security eine unternehmensweite Aufgabe.
Auch organisatorisch bleibt die Vernetzung von OT, IT, IoT und KI eine Herausforderung, aber die Zauberformel lautet hierfür wie so oft: die Cloud. Jan Metzner von AWS betont die Voraussetzungen: „Was ich bei meiner Arbeit mit
Fertigungsunternehmen immer wieder sehe: Wer KI skalieren will, braucht ein multidisziplinäres Team, das KI-Initiativen bereichsübergreifend bündelt und vorantreibt. KI-Modelle, die in der Simulation trainiert wurden, müssen unter realen Bedingungen funktionieren“, so Metzner. „Wir helfen Unternehmen dabei, eine Datenbasis aufzubauen. Dazu gehören auch abfragbare Knowledge Graphs und Lösungen mit produktübergreifendem Digital Thread, die KI erst richtig skalierbar machen“, erzählt er. Gleichzeitig brauche es flexible Infrastruktur: „In der Praxis brauchen Unternehmen eine nahtlose Verbindung von Edge und Cloud, ohne bestehende Infrastruktur ersetzen zu müssen.“ Die Cloud fungiere dabei als Enabler. Der Hyperscaler setzt für diese Aufgaben Lösungen wie AWS IoT SiteWise Edge ein. Damit werden native Industrieprotokolle für über 250 Geräte unterstützt und ermöglicht so die Datenerfassung, Kontextualisierung und Analyse direkt in der Produktion. „Die Cloud übernimmt dort, wo

Mit der Initiative Manufacturing-X fördert das Bundeswirtschaftsministerium den sicheren Datenaustausch in der Industrie. Die Idee dahinter ist, dass Unternehmen ihre Produktionsdaten entlang der Lieferkette austauschen können, seien es Maschinendaten, Wartungshistorien oder Energieverbräuche. Dafür braucht es aber ein vollständiges Asset-Inventar, denn wer seine Maschinen- und Produktdaten nicht kennt, kann sie nicht teilen.



Erst wenn IoT-Daten oder KI-Modelle in Prozesse und Entscheidungen eingreifen, vom Sensor bis ins ERP, entsteht messbarer Mehrwert.



rechenintensive Aufgaben wie Modelltraining oder groß angelegte Analysen anfallen. Industrieunternehmen können KI-Anwendungen schrittweise einführen. So sind selbst Skalierungen möglich, ohne sich technologisch festzulegen“, lobt Metzner die Flexibilität des Ansatzes. Besonders im Mittelstand zeigt sich parallel noch ein anderes Problem. Dr. Ulrich Faisst, CTO der SAP-Experten der All for One Group, bringt es auf den Punkt: „Viele Unternehmen glauben, sie machen IoT oder KI. In Wirklichkeit bauen sie Dashboards. Der Unterschied zwischen einem Piloten und einem Geschäftsmodell zeigt sich daran, ob ein konkretes Problem gelöst wird, das sich beim Kunden monetarisieren lässt oder intern messbar rechnet.“
All for One adressiert genau diese Lücke. „Technisch geht es darum, die richtigen Bausteine zu kombinieren. Standardlösungen, eigene Services und gezielte Individualentwicklung müssen so zusammenspielen, dass bestehende Lücken geschlossen werden – vor allem an der
Ulrich Faisst, CTO bei All for One Group
Schnittstelle zwischen Shopfloor und ERP.“ Ziel ist es, „Use Cases Ende zu Ende abzubilden, vom Sensor bis ins ERP“, macht Faisst klar: „Mehrwert entsteht nicht durch Daten an sich, sondern wenn sie direkt in operative Abläufe übersetzt werden – etwa in vorausschauende Wartung, resiliente Lieferketten oder neue datenbasierte Services.“
Ein altbekanntes Problem bleiben Strukturen, die nicht nur historisch, sondern auch hysterisch gewachsen sind. „Dort finden sich nicht selten PCs aus den 80er- und 90er-Jahren, zahlreiche Anwendungen ohne Container-Unterstützung sowie Schnittstellen und Protokolle, die nicht in moderne Architekturen passen“, so Fuchs. Umso mehr wächst die Bedeutung von Sicherheit. „Entscheidend ist dabei ein durchgängiger Zero-Trust-Ansatz über OT, Edge und Cloud hinweg“, ergänzt Denny Reißig von Cancom. Genau dort, wo Datenströme, Systeme und Entscheidungen zusammenlaufen, entstehen sowohl





Effizienzgewinne als auch neue Risiken. Unverzichtbar ist deshalb ein gründliches Asset-Management. Da cyber-physische Systeme häufig über Jahrzehnte gewachsen sind, wurden sie nicht für Cybersecurity konzipiert. Wenn ein Asset aufgenommen wird, dann fehlen oft präzise Attribute wie die Firmware-Version oder die Modell-Bezeichnung. Laut Claroty haben 88 Prozent der analysierten OT-Assets keine exakten Produktcodes, 76 Prozent weisen fehlerhafte Herstellerangaben auf. Ohne diese Informationen können Schwachstellen, Risikostufen und Behebungsmaßnahmen nicht automatisch zugeordnet werden.
Gleichzeitig verschärft die Konvergenz von IT, OT und IoT die Lage. „Legacy-OTSysteme, nicht verwaltete IoT-Geräte und Cloud-Workloads existieren nebeneinander, doch die meisten traditionellen Sicherheitstools wurden ausschließlich für verwaltete IT-Endpunkte konzipiert“, erklärt Peter Machat, Senior Director EMEA Central bei Armis.


















Durch KI wird AssetManagement von einem reaktiven Bestandsproblem zu einem proaktiven Sicherheitswerkzeug.



Hier setzt aber ein Umdenken ein. „Man kann nur schützen, was man auch kennt“, der Grundsatz klingt simpel. Doch in der OT-Praxis ist ein effektives Asset-Inventar ein kontinuierlicher Prozess. Für jedes Asset muss klar sein, was es ist, wie es kommuniziert und wie kritisch es ist. Dafür braucht es eine „Asset-zentrische Sicherheitsstrategie“, so Eckert. KI spielt dabei eine zentrale Rolle. Plattformen nutzen sie, um Assets automatisch zu klassifizieren, mit Kontext anzureichern und Risiken zu priorisieren. Während Claroty auf die präzise Identifikation setzt, ergänzt Armis um Verhaltensanalyse. Beide Ansätze ergänzen sich: xDome fragt „Was ist das Asset?“ und Armis Centrix analysiert „Wie verhält es sich?“. Letzteres nutzt die Asset Intelligence Engine, die rund sechs Milliarden Assets weltweit überwacht. Auf Basis des erkannten Normverhaltens werden dann Profile von Asset-Typen erstellt. Anomalien wie ungewöhnliches Datenvolumen oder unbekannte Kommunikationsziele werden
in Echtzeit erkannt, „lange bevor ein herkömmliches Alert-System anschlagen würde“, so meint Machat von Armis. Ein weiterer Baustein ist die Segmentierung. „Ohne Segmentierung bleibt das AssetManagement passiv“, bringt es Kay Ernst, Regional Manager DACH von Zero Networks, auf den Punkt. Bei moderner Mikrosegmentierung werden Assets in virtuelle Zonen eingeteilt, basierend auf Kriterien wie Identität, Kommunikationsverhalten und Richtlinien. Mittels KI wird dieser Prozess automatisiert: Durch Analyse von Datenverkehrsmustern empfiehlt sie Segmentierungsrichtlinien, die sich am realen Verhalten orientieren, und setzt diese automatisch durch. „Dies reduziert menschliche Fehler, beschleunigt die Implementierung und stellt sicher, dass sich Richtlinien mit der Umgebung weiterentwickeln“, erklärt Ernst die Vorteile. Dabei ist Sichtbarkeit allein nicht ausreichend. Schwachstellen müssen automatisch priorisiert werden, sodass Sicherheitsteams wissen, was zuerst behoben

werden muss. Hier greift das sogenannte Exposure Management, bei dem keine ganze Liste aller Schwachstellen vorgelegt wird, sondern eine priorisierte Risikoansicht. Ermöglicht wird das vor allem auch durch KI, wie Eckert zusammenfasst: „Durch KI wird Asset-Management von einem reaktiven Bestandsproblem zu einem proaktiven Sicherheitswerkzeug.“
Für Systemhäuser ergeben sich daraus neue Aufgabenfelder. AssetInventarisierung, Überwachung und Segmentierung werden zu Managed Services. „Für Channel-Partner bedeutet das: Die Lösungen ergänzen und werten bestehende Investments auf, anstatt sie zu ersetzen“, so Eckert. Klar ist: KI wird die Industrie weiter verändern. Doch der Unterschied entsteht nicht durch einzelne Technologien, sondern durch ihr Zusammenspiel im Betrieb. Erst wenn Daten, Prozesse und Sicherheit ineinandergreifen, wird aus technologischer Magie ein belastbares Geschäftsmodell.


































Die mobile Workstation ThinkPad P1 Gen 9 von Lenovo wartet mit Intel-Panther-Lake-Prozessoren der H-Serie mit bis zu 16 Kernen, darunter vier P-Cores, und einer optionalen Nvidia RTX Pro 2000 Blackwell mit acht GB GDDR7 als Grafikspeicher auf. Auf der GB206-GPU sitzen 3.328 CudaCores. Für Kunden, die keine Nvidia-GPU benötigen, bietet Lenovo die Workstation auch mit X7- oder X9-Prozessor und der Arc-B390-GPU mit 12 Xe-Cores an. Zudem unterstützt der mobile Computer Intel vPro. Der bis zu 96 GB große LPDDR5x-Speicher ist gesteckt (LPCAMM2). Zudem bietet das ThinkPad P1 Gen 9 Platz für zwei M.2-SSDs mit zusammen bis zu 8 TB Speicherplatz. Beim 16 Zoll großen Display gibt es drei
Dells Spitzenmodell der neuen Generation von Business-Notebooks ist das Dell Pro 14 Premium. Es ist laut dem Hersteller um 7 Prozent dünner als die Vorgängergeneration und bringt nur 1,15 kg auf die Waage. Das Chassis besteht aus einer leichten Magnesium-Legierung, deren Material zu 90 Prozent aus dem Recycling stammt. Beim Prozessor greift Dell hier ausschließlich zu Intel und nutzt die neuen CoreUltra-Prozessoren der Serie 3 mit vPro. Dabei kommen ausschließlich CPUs mit der kleineren GPU zum Einsatz, bei der vier Xe3-Cores für die Grafik zuständig sind. Der bis zu 64 GB große Arbeitsspeicher besteht aus schnellen LPDDR5X8533-Chips, die SSD kann bis zu zwei TB





Optionen mit Full-HD+-IPS-Panel, UHD+-IPSPanel und Tandem-OLED mit 3.200 x 2.000 Pixel und Touch-Erkennung. Das Gewicht des ThinkPad hält sich mit ab 1,8 kg in Grenzen, der Akku fasst 90 Wh. | kl







Das ThinkPad P1 Gen 9 ist das Top-Modell unter den neuen mobilen Workstations von Lenovo. Es ist auch mit einem Tandem-OLEDDisplay erhältlich.

Das Dell Pro 14 Premium ist in ein Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung gekleidet und wiegt so nur 1,15 kg.


an Daten und Programmen fassen. Die




Auswahl für das 14-Zoll-Display reicht vom Full-HD+-IPS-Panel bis hin zum TandemOLED-Panel mit 2.560 x 1.600 Pixel. Für eine hohe Bildqualität bei Videokonferen-


zen ist eine HDR-Kamera mit 8-MP-Sensor und Windows-Hello-Unterstützung eingebaut. | kl
Mit der Senza-Serie hat Arctic ein PC-Konzept entwickelt, bei dem sich der Rechner möglichst unsichtbar macht und zudem durch eine passive Kühlung unhörbar arbeitet. Die flachen, aber durch die passive Kühlung vergleichsweise breiten Senza-PCs werden mittels einer Schraubhalterung an der Unterseite eines Schreibtischs befestigt, ein Teil der Schnittstellen und der PowerSchalter sind in einer zusätzlichen Box untergebracht, damit sie einfach zugänglich sind. Das neue Modell Senza AI 370 arbeitet mit einem AMD Ryzen AI 9 HX 370 der Strix-Point-Generation mit 12 Cores, einer integrierten Radeon-890M-GPU sowie einer 50-TOPS-NPU. Als Arbeitsspei-

cher sind 32 GB LPDDR5x auf dem Mainboard aufgelötet, die M.2-SSD bietet 1 TB Speicherplatz. Für den LAN-Anschluss ist ein 2,5GbE-Port vorhanden, zusätzlich bietet der PC Wi-Fi 7. | kl


Für den Transport sensibler Daten ist der USB-Stick IronKey Locker+ 50 G2 von Kingston bestimmt. Der Datenträger mit Speichergrößen zwischen 32


Der Arctic Senza AI 370 ist unsichtbar unter der Tischplatte montiert. Lediglich die Frontpanel-Box ist sichtbar. Zudem arbeitet der Rechner durch die passive Heatpipe-Kühlung absolut lautlos.
und 256 GB soll Sicherheit auf Enterprise-Niveau gewährleisten. Er bietet eine AES-256-Bit-Hardwareverschlüsselung im XTS-Blockchiffriermodus und verfügt zudem über eine FIPS197-Zertifizierung durch ein von NIST autorisiertes Labor. Die digital signierte Firmware blockiert Brute-Force-Passwortattacken und die Manipulation des Sticks für BadUSB-Angriffe. Der in ein stabiles Metallgehäuse gepackte USB-Stick verfügt über eine USB-Typ-ASchnittstelle mit der Unterstützung von USB 3.2 Gen 1. Laut dem Hersteller erreicht er beim Lesen eine Geschwindigkeit von bis zu 145 MB/s und beim Schreiben bis zu 115 MB/s. Die auf dem Stick enthaltene IronKey-Software für Windows 11 und MacOS ermöglicht die Verwaltung und Eingabe von Passwörtern. Eine virtuelle Tastatur schützt davor, dass Keylogger und Screenlogger die Eingaben abgreifen. | kl


DFsas Technologies und H&G unterstützen öffentliche Einrichtungen dabei, ihre IT sicher, unabhängig und zukunftsfähig aufzustellen. Über einen Rahmenvertrag mit ProVitako haben über 9.000 Kommunen Zugang zu moderner Rechenzentrumsinfrastruktur, offenen („Open Source“) Technologien und souveränen KI-Lösungen, die Datenhoheit und Compliance gewährleisten.






as Jahr 2026 rückt für öffentliche Auftraggeber die digitale Souveränität ins Zentrum. Kommunen stehen vor der Herausforderung, ihre IT-Infrastrukturen sicher, leistungsfähig und gleichzeitig unabhängig zu gestalten. Steigende Datenschutzanforderungen, zunehmende Cyberbedrohungen und geopolitische Unsicherheiten betonen die Wichtigkeit digitaler Souveränität. Dies bedeutet, dass Infrastruktur und Software höchsten, idealerweise europäischen, Sicherheitsanforderungen entsprechen und gleichzeitig flexibel und zukunftsfähig bleiben müssen. Offene Technologien gewinnen dabei zur Reduzierung von Abhängigkeiten an Bedeutung.
Besonders im öffentlichen Sektor ist der Einsatz generativer KI davon abhängig, dass Datenhoheit und Compliance uneingeschränkt gewährleistet sind. Fsas Technologies begegnet diesen Anforderungen mit seiner speziell entwickelten On-Premise Private-GPT-Lösung. Diese generative KI basiert auf Fujitsu PRIMERGYServern, kombiniert mit SUSE AI und dem europäischen LLM Mistral. Parallel dazu entwickelt Fujitsu mit seinem eigenen LLM Takane – basierend auf dem LLM von Cohere - leistungsfähige, unternehmensspezifische KI-Modelle, die sich besonders für hochsensible und regulierte Einsatzbereiche eignen. Mit Takane hebt Fujitsu seine generativen KI-Angebote mit











Mit dem gewonnenen Rahmenvertrag ermöglichen wir den Kommunen in Deutschland, die digitale Souveränität deutlich auszubauen. Jetzt müssen sich Kommunen auch über das Thema KI keine Sorgen mehr machen –wir stehen als verlässlicher Full-Stack DataCenter-Anbieter bereit, um die Digitalisierung der Kommunalverwaltung mit innovativen und maßgeschneiderten KIServerlösungen umzusetzen, welche die Effizienz und Bürgerdienste verbessern.“
David Iwaniuk, Head of Public Sector, Deutschland bei Fsas Technologies
einem hochpräzisen LLM auf ein Niveau, das speziell für sichere private Umgebungen zugeschnitten ist. Dieser strategische Schritt steht im Einklang mit Fujitsus Vision, generative, sichere KI nahtlos in Geschäftsabläufe zu integrieren und ist ein weiterer Schritt Richtung digitaler Souveränität.
Anwender behalten somit sensible Daten im eigenen Rechenzentrum und profitieren gleichzeitig von den Effizienzgewinnen generativer KI.
„Als verlässlicher Full-Stack DataCenter-Anbieter unterstützen wir die Digitalisierung der Kommunalverwaltung mit innovativen und maßgeschneiderten KI-Serverlösungen, die Effizienz und Bürgerdienste verbessern“, so David Iwaniuk, Head of Public Sector bei Fsas Technologies.
Die Kooperation zwischen Fsas Technologies, dem IT-Dienstleister H&G und ProVitako als zentrale Beschaffungsplattform optimiert den IT-Beschaffungsprozess für Kommunen. ProVitako bündelt den Bedarf und vergibt Rahmenverträge, deren Umsetzung Fsas Technologies und H&G übernehmen. Der aktuelle Rahmenvertrag läuft von Oktober 2025 bis September 2026 und kann 3-mal um je 12 Monate verlängert werden. Er ist für über 9.000 Kommunen, kommunale Betriebe, öffentliche GmbHs sowie zwei Landesrechenzentren zugänglich.
Consultants von Fsas Technologies und H&G beraten individuell. Fsas Technologies leistet Support während der Umsetzung und Migration, während die Implementierung und kundengerechte Auslieferung projektspezifisch durch Fsas Technologies und H&G
erfolgt. Nam Le, Sales Director Account Management & Framework Contracts bei H&G, betont: „Im kommunalen Geschäft sind Projekte oft kleinteilig, und die angespannte Haushaltslage erfordert vorausschauende Planung, Flexibilität bei der Umsetzung und nachhaltigen Nutzen der Investitionen.“ Fsas Technologies und H&G zielen darauf ab, stets die technisch beste und nachhaltigste Lösung innerhalb der verfügbaren Budgets zu realisieren.
Berechtigte öffentliche Organisationen können über den Rahmenvertrag ein breites Technologie- und Serviceportfolio von Fsas Technologies beziehen. Dazu gehört das gesamte x86-Server-Portfolio inklusive Zubehör als Grundlage für moderne kommunale Rechenzentren. Ergänzt wird dies durch hardwarenahe Lösungen wie nutzungsbasierte Pay-as-you-use-Modelle (uScale), passgenaue Plattformen für Elastic-Umgebungen, europäische Virtualisierungslösungen wie Proxmox und die KI-Plattform Private GPT.
Fsas Technologies ist mehr als ein klassischer Hardwarelieferant. Das Portfolio umfasst IT-Hardware, Datacenter-Technologien, Consulting-Services sowie Lösungen für Digitalisierung, hybride IT und KI-Workloads im öffentlichen Sektor. Das Unternehmen zeichnet sich durch technologische Unabhängigkeit aus. Die Kombination aus japanischer Herkunft, europäischen Produktionsstandorten und der daraus resultierenden Unabhängigkeit von amerikanischen und chinesischen Exportkontrollen ist ein Alleinstellungsmerkmal, das öffentliche Einrichtungen bei der Beschaffung souveränitätskonformer Lösungen unterstützt. Ergänzt wird dieses Profil durch H&G als agiles und inhabergeführtes Systemhaus, das sich konsequent auf den Bereich öffentlicher Auftraggeber spezialisiert hat. Gemeinsames Ziel ist die Begleitung der Kommunen über den gesamten IT-Lebenszyklus – von der Strategie über die Implementierung bis zum Betrieb.










Kurzfristig ermöglicht dies Kommunen die Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur und den Gewinn digitaler Souveränität. Langfristig liegt der Fokus auf der nächsten Technologiegeneration, wie dem leistungsstarken ARM-basierten Prozessor Monaka als integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) für energieeffiziente Anwendungen und innovativen Forschungsfeldern im Quantencomputing. Fsas Technologies und H&G unterstützen öffentliche Auftraggeber dabei technologisch und strategisch: Erfahrene Consultants begleiten Kommunen von der strategischen Beratung über die Architekturplanung bis zur Implementierung.




Wir freuen uns sehr, die erfolgreiche Partnerschaft mit der ProVitako e.G. und ihren Mitgliedern auch in den kommenden Jahren gemeinsam mit der Fsas Technologies – a Fujitsu Company – weiterzuentwickeln. Gemeinsam gestalten wir die digitale Zukunft der Kommunen in Deutschland aktiv mit und leisten einen nachhaltigen Beitrag zu einer souveränen, leistungsfähigen und modernen öffentlichen Verwaltung.“







Nam Le, Sales Director Account Management & Framework Contracts bei H&G



Auf der Hausmesse Imagine hat HP eine High-End-Workstation mit bis zu vier Nvidia-Blackwell-Karten präsentiert. Zudem zeigte der Hersteller ein extrem dünnes und ausdauerndes ARM-EliteBook und mit HP IQ eine lokale KI-Lösung für Business-Notebooks. | Klaus Länger
Die Tower-Workstation Z8 Fury G6i von HP soll Ingenieure, ContentErsteller und KI-Entwickler mit einer sehr hohen Leistung und Erweiterbarkeit bei ihrer Arbeit unterstützen. Der Rechner basiert auf Intels neuen Workstation-Xeon-Prozessoren der Serie 600. Zur Wahl stehen dabei CPUs vom Xeon 654 mit 18 Cores bis hin zum Top-Modell Xeon 698X mit 86 Kernen. Die Z8 Fury G6i kann mit verschiedenen Nvidia-Grafikkarten bis hin zur RTX Pro 6000 Blackwell konfiguriert werden. Das optionale Max Side Panel vergrößert das





Gehäuse um 15 Prozent und schafft Platz für bis zu vier RTX-Pro-6000-BlackwellKarten in der Max-Q-Ausführung. In dieser Konfiguration ist die Workstation dann eher für den Einsatz in einem separaten Serverraum bestimmt. Mit der Z-BoostFunktion können mobile Workstations mit geringerer GPU-Leistung besonders GPU-intensive Tasks über das Netzwerk auf die Z8 Fury G6i auslagern. Zunächst war das nur für KI-Workloads möglich, nun wird auch Rendering unterstützt. Besonders schlank, leicht und ausdauernd sollen die neuen Notebooks der Serie BILD:








Das 14 Zoll große EliteBook 6 G2q Next Gen AI basiert auf Snapdragon-X2-Elite- oder X2-Plus-Prozessoren von Qualcomm mit bis zu 12 ARM-Cores und einer 85- beziehungsweise 80-TOPS-NPU.

Mit dem optionalen Max Side Panel, das das vergrößert das Gehäuse um 15 Prozent, finden sogar vier RTX-Pro-6000-Blackwell-Karten in der Max-QWorkstation-Ausgabe Platz. In dieser Konfiguration ist der Rechner allerdings für den Einsatz im Rack bestimmt.
EliteBook 6 G2q sein, die HP als Next Gen AI PC bezeichnet. Sie nutzen als Prozessor einen Qualcomm Snapdragon X2 Elite oder X2 Plus mit einer bis zu 85 TOPS starken Hexagon-NPU für lokale KI-Anwendungen. Das EliteBook 6 G2q mit Qualcomm-Prozessor. Das 14-Zoll-Notebook mit optionalem OLED-Display gibt es in zwei Gehäusevarianten: Einmal mit regulärer Höhe und dann noch als Ultra-Slim mit um 15 Prozent flacherem Gehäuse und 1,36 kg Gewicht. Die 5G-Option mit HP Go 5G gibt es allerdings nicht mit der flachen Variante. Bei der Akkulaufzeit verspricht HP bis zu 28 Stunden Videowiedergabe.
Die Notebooks, mobilen Workstations und Desktop-Rechner von HP mit leistungsstarker NPU werden schrittweise mit lokalen KI-Funktionen ausgestattet, die unter dem Dachbegriff HP IQ laufen und bei der Arbeit mit Texten, bei Meetings und bei der täglichen Arbeit helfen sollen. Zugänglich sind die KI-Funktionen über das VisorInterface, ein ausklappbares Overlay im oberen Desktop-Bereich. Dort ist zudem die NearSense-Funktion angesiedelt. Sie soll ein einfaches, direktes Teilen von Dateien ermöglichen und eine einfache Anmeldung bei ausgewählter Konferenzraum-Hardware der HP-Poly-Serie.

Die KI-Fabrik von Nvidia wächst und wächst. Zu den leistungsfähigeren GPUs der Rubin-Generation gesellen sich Groq-3-LPUs für Inferenz und Agentic AI sowie die Vera-CPUs für einen CPU-Server. Auch das Software-Ökosystem baut der Hersteller konsequent weiter aus. | Klaus Länger
Nvidia hat das Bild der AI Factory geprägt, in der KI-Anwendungen im großen Stil „wie am Fließband“ arbeiten. Und wie in einer Fabrik nimmt die Arbeitsteilung immer weiter zu, während die einzelnen Stationen des Fließbandes immer enger verzahnt werden. Und die einzelnen Bestandteile







Mehr Infos unter: https://www.youtube.com/ watch?v=jw_o0xr8MWU





Alles für die KI-Factory: Aus inzwischen 40 Racks besteht der Vera-Rubin-Pod, den Nvidia auf der Hausmesse GTC in Santa Clara vorgestellt hat. Dabei hat der Hersteller mittlerweile sieben verschiedene Prozessortypen für unterschiedliche Aufgaben im Einsatz.


sollen natürlich möglichst von Nvidia stammen, so der Plan von CEO Jensen Huang.
Nvidia ist nicht nur Lieferant für alle großen Serverhersteller, sondern lässt auch eigene Systeme bauen. Sie sind die Komponenten für die AI Factories in den großen KI-Rechenzentren der Hyperscaler oder spezialisierter KI-Anbieter wie Coreweave, Lambda oder Crusoe. Auf der Hausmesse GTC im kalifornischen Santa Clara präsentierte Huang die jüngste Iteration der eigenen KI-Fabrik, Vera Rubin Pod, die sich aus mittlerweile fünf verschiedenen Rack-Scale-Systemen zusammensetzt, in denen nicht weniger als sechs neue Nvidia-Chips zum Einsatz kommen.

Zusätzlich zur Rubin-GPU bringt Nvidia die Groq-3-LPU für eine deterministische Inferenzbeschleunigung. 500 MB SRAM sorgen bei Groq 3 für eine enorme Speicherbandbreite.




„Der Wendepunkt für agentische KI ist da: Vera Rubin hat den größten Infrastrukturausbau in der Geschichte eingeleitet“, erklärte Huang in seiner GTC-Keynote. Das Referenzsystem, das hinter dem Nvidia-CEO auf der Leinwand zu sehen war, besteht aus insgesamt 40 Racks mit zusammen 20 Metern Länge. Sie alle basieren auf der MGX-Rack-Architektur von Nvidia und werden durch Flüssigkeit gekühlt. Die wichtigste Komponente ist das GPU-Rack Vera Rubin NVL72 mit insgesamt 72 Rubin-GPUs und 36 VeraCPUs, die auf 1,5 TB LPDDR5x zugreifen. Im Gegensatz zu ARM-Neoverse-V2-Cores wie bei der vorigen AMR-CPU Grace nutzt Nvidia hier Qlympus-Custom-Cores mit Spatial Multithreading. Vera ist die erste CPU, die FP8 unterstützt. Nvidia setzt sie daher auch in reinen CPU-Servern mit bis zu 256 Prozessoren ein, die beispielsweise für das Testen und Validieren der Ergebnisse der NVL72- und LPX-Racks zuständig sind.
Speicher zum Einsatz. Der ist zwar mit 500 MB vergleichsweise winzig dimensioniert, aber mit einer Bandbreite von 1,2 PB/s rasend schnell. In einem LPX-Rack stecken insgesamt 256 LPUs, verteilt auf 32 Trays mit jeweils einer Host-CPU, einer FPGA und einer Bluefield-4-DPU für die interne Vernetzung. Auf die neuen STX-StorageRacks für das Auslagern des KV-Cache gehen wir im diesem Heft beiliegenden Channel Guide Data Storage ein.



In den oben erwähnten LPX-Racks arbeitet ein neuer Nvidia-Prozessortyp, die LPU (Language Processing Unit) Groq LP30. Eine LPU ist laut Nvidia für eine schnelle, deterministische Inferenzbeschleunigung optimiert. Auf ihnen können LLMs mit höherer Performance und vor allem mit deutlich geringerem Stromverbrauch laufen als auf herkömmlichen GPUs. Eine Groq-LP30-LPU ist deutlich kleiner und damit auch sparsamer als eine GPU. Statt HBM kommt hier SRAM als
Eine produktionsreife Open-Source-Grundlage für generative und agentische Inferenz in großem Maßstab ist Nvidias Dynamo. Die Software soll die GPU- und Speicherressourcen im gesamten Cluster orchestrieren, um so dessen Effizienz und Leistung zu steigern. Das senkt auch die Token-Kosten. Bei der neuen Vera-RubinGeneration mit LPX-Racks ist Dynamo der Orchestrierungs-Layer, der die unterschiedlichen Aufgaben auf GPUs und LPUs verteilt. Auf dem GTC hat Nvidia die allgemeine Verfügbarkeit von Dynamo 1.0 bekannt gegeben. Eine Stufe darüber ist das aus Open-Source-Software bestehende Agent Toolkit angesiedelt, das Modelle und Tools für Unternehmen und unabhängige Entwickler zusammenfasst. Ein wichtiger Bestandteil ist die Open-Source-Runtime OpenShell, die richtlinienbasierte Guardrails durchsetzt und so autonome Agenten und Claws sicher machen soll. AI-Q Blueprints sollen zusammen mit dem NeMo Agent Toolkit die Entwicklung von KI-Agenten beschleunigen.
Nutanix Agentic AI ist eine mit Nvidia AI Enterprise integrierte Full-StackSoftwarelösung, die den Produktiveinsatz von KI-Agenten im großen Stil ermöglichen soll. Laut Anbieter reduziert sie Komplexität sowie TokenKosten und erhöht die Sicherheit. | Klaus Länger
Der Einsatz von KI-Agenten im großen Maßstab stellt Unternehmen vor erhebliche Hürden. Schließlich geht es nicht nur um die Wahl des richtigen Modells und die Entwicklung einzelner Agenten, sondern um die Komplexität beim Managen einer Infrastruktur, in der Tausende KI-Agenten sicher betrieben und skaliert werden müssen. Die Full-Stack-Softwarelösung Nutanix Agentic AI soll diese Aufgaben erledigen, indem sie ein CloudBetriebsmodell für Enterprise-AI-Fabriken schafft. Sie ist auf dem Agent-Builder-Layer mit Nvidia AI Enterprise integriert und orchestriert das Nvidia-zertifizierte

KI-Fabrik-Ökosystem. Dabei besteht Nutanix Agentic AI aus mehreren Software-Komponenten.
Die erste Komponente ist dabei die Infrastruktur-Schicht mit dem NutanixAHV-Hypervisor im Zentrum. AHV soll in der Lage sein, die Allokation physischer Ressourcen für virtuelle Maschinen auf Systemen mit hoher GPU-Dichte wie etwa Nvidia-HGX-Servern zu optimieren. Auf der Netzwerkebene spaltet Nutanix Flow den Datenverkehr für eine Maximierung des Durchsatzes auf: BlueField-3-DPUs erledigen die Datenaufnahme, damit mehr CPU- und Hauptspeicherressourcen für die


Thomas
Agentic-AI-Workloads zur Verfügung stehen. Zudem integriert Nutanix mit LMCache einen Key-Value-(KV)-Cache-Manager in Unified Storage.
Die zweite Komponente ist die um einen mit umfangreichem KI-Katalog erweiterte Nutanix Kubernetes Platform. Der Hersteller stellt damit eine Sammlung vorgefertigter quelloffener KI-Entwickler-Tools für KI-Agenten zur Verfügung. Zudem bietet die Kubernetes-Plattform einen AI-Optimized-Worker-Pool, der automatisch die Provisionierung der korrekten VMs auf den GPU-Systemen übernimmt und damit die Komplexität für die Kubernetes-Administratoren reduziert. Derzeit noch TechPreviews sind sie Unterstützung für Model Context Protocol (MCP)-Server und Fine Tuning sowie ein KI-Gateway-Service für eine einheitliche Regelkontrolle über private LLMs und solche in der Cloud.


















































































































Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Unternehmen, doch vielerorts bleibt es bei punktuellen Experimenten. Das eigentliche Potenzial wird so oft verfehlt. Karl-Heinz Land, CEO von Neuland.ai, plädiert für einen radikalen Strategiewechsel.
| Alexander Siegert


Künstliche Intelligenz ist dabei, die Spielregeln der Wirtschaft neu zu schreiben. Für Karl-Heinz Land, CEO und Gründer der Neuland.ai, steht fest: „KI verändert die Welt stärker und schneller als irgendeine Revolution zuvor!“ Entsprechend groß ist der Handlungsdruck. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass viele Organisationen noch am Anfang stehen. „KI ist für viele Unternehmen schlicht zu komplex, um sie ohne tiefgehende Expertise in diesem Bereich erfolgreich einzusetzen.“ Land will hier mit seinem Unternehmen ansetzen. Die Idee basiert auf einer klaren Beobachtung und einem ebenso klaren Anspruch: „Unser Ziel war es daher von Anfang an, Komplexität zu reduzieren und Unternehmen eine Plattform an die Hand zu geben, mit der sie KI sicher, effizient und skalierbar nutzen können – unabhängig von ihrer Größe oder der Branche.“ Gelingen soll das per Plattformansatz, der bewusst
über einzelne Anwendungen hinausgeht. „Wir haben uns bewusst entschieden, eine KI-Management- und Orchestrierungsplattform für den unternehmensweiten Einsatz zu entwickeln.“ Der Neuland.ai HUB wird heute breit genutzt – von Startups bis zu Konzernen mit über 30.000 Usern. Die Plattform ist in mehr als 27 Branchen im Einsatz: vom Maschinenbau über Banken, das Erzbistum Köln, Kosmetikunternehmen, wissenschaftliche Institute, Kliniken, Handelsunternehmen, politische Parteien bis hin zu Stiftungen.
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. „Typische Einsatzfelder sind Wissensmanagement, Automatisierung von Dokumentenprozessen, Compliance-Management, Kundenservice, aber auch branchenspezifische Lösungen wie KI-gestütztes Angebots-, Ausschreibungsmanagement oder Vertragsprüfung“, erzählt Land. Die Plattform wirkt wie ein zentrales Netzwerk, das Informationen bündelt, Prozesse beschleunigt und Wissen auf einen Blick schnell verfügbar macht.





Ein zentrales Thema ist die Verlässlichkeit der Ergebnisse. Neuland.ai adressiert dies über die Architektur der Plattform. „Die Architektur des Neuland.ai HUB ist darauf ausgelegt, KI transparent, nachvollziehbar und sicher zu machen“, erklärt der Gründer. „Mit unserem Ontologie-Generator und den KnowledgeGraphen schaffen wir eine strukturierte Wissensbasis, die Kontext und Bedeutung sicherstellt. Unsere Orchestrierungsengine und die branchenspezifischen KI-Kompetenzmodelle (AICM) sorgen dafür, dass KI-Outputs immer im richtigen Kontext stehen und Halluzinationen vermieden werden. Governance, Compliance, Ethik und Haltung sind systemimmanent. Sie sind also von Anfang an in die Plattform integriert und nicht nachträglich ‚aufgesetzt‘.“
Auch die Steuerung von KI-Agenten erfolgt mit der Plattform: „Im Neuland.ai HUB werden KI-Agenten zentral orchestriert. Das bedeutet: Sie agieren nicht isoliert, sondern sind Teil eines übergreifenden,














KI ist kein Tool, sondern der neue Kern des Unternehmens!
Karl-Heinz Land, CEO & Gründer von Neuland.ai
kontrollierten Systems“, erklärt Land. „Über unsere Plattform lassen sich Rollen, Zugriffsrechte und Datenflüsse granular steuern. So stellen wir sicher, dass alle gesetzlichen und ethischen Anforderungen – von Datenschutz (DSGVO, BRAO, DORA, ISO 27001, ISO 9001, etc.) bis hin zu branchenspezifischen Regularien und Normen – jederzeit eingehalten werden.“ Eine zentrale Rolle für die Verbreitung spielt das Partnergeschäft. „Wir verfolgen ein hybrides Vertriebsmodell: Einerseits setzen wir auf direkten Vertrieb, andererseits auf ein starkes Partnernetzwerk. Dazu gehören Reseller- und OEM-Partnerschaften mit Unternehmen wie StackIT, Klaes, Ionos, Climb, Rödl und weiteren.“ Über Partner wie Rödl bietet Neuland.ai komplette KI-Lösungen für Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer an.
Neben Technologie und Vertrieb ist die Qualifizierung der Mitarbeiter entscheidend. „Wir begleiten unsere Kunden umfassend, von der ersten Idee bis zum
produktiven Einsatz. Dazu gehören eigene Schulungen, Workshops und Trainings, die bis zur Zertifizierung zum KI-Beauftragten führen können. Wir bieten modulare Online-Kurse, persönliche Einführungsbegleitung durch unser Customer-Success-Team und Schulungen gemeinsam mit Partnern wie Climb, Rödl oder Bechtle an.“ Ziel ist, die Organisation nachhaltig zu befähigen.
Für Land steht fest: „Es reicht nicht, bestehende Strukturen zu optimieren oder punktuell KI-Tools einzuführen. Die gesamte Organisation muss sich an einer KI-zentrierten Betriebslogik ausrichten.“ Unternehmen, die den Schritt gehen, arbeiten produktiver, reduzieren Routinearbeit und gewinnen Zeit für Innovation und somit einen Wettbewerbsvorteil.
Der Erfolg von KI entscheidet sich nicht an einzelnen Tools. Er entsteht im Zusammenspiel von Plattform, Prozessen und Partnern. Insellösungen haben in dieser Logik keinen Platz mehr.
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Torsten Albuschat Managing Director Dierck Group

Christian Weiss Geschäftsführer Nordanex

Dirk MüllerNiessner CTO Bechtle

Ulf Masselink Marketingleiter PCO

Klaus Kaiser Geschäftsführender Gesellschafter Teccle Group

Olaf von Heyer Vorstand, Concat

Sandra Balz Vorständin Kiwiko



Caroline Kiel CEO PingUs Solutions

Dirk Henniges Geschäftsführer Compass Gruppe

Mark Schröder CEO bei Synaxon

Kai-Ole Kirsten Geschäftsführer Datagroup Bremen GmbH

Jan Bindig Vorstandsmitglied Kiwiko

Sven Glatter Geschäftsführer Comteam

Thorsten Raquet Geschäftsführer PCG





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SIE
UNSERE
IT-BUSINESS 7 / 2026 erscheint am 27.04.2026
Mediaberatung 0821 / 2177 - 300






































































































































Das Office-PartnerManagement-Team: (v. l.) Sven Osterholt, Peter Pölling, Hermann-Wilhelm Wantia und Andre Buddendick

















Office Partner, ein E-Commerce-Spezialist für IT-Hardware in Deutschland, war erneut Aussteller auf der Data:unplugged, die am 26. und 27. März 2026 in der MCC Halle in Münster stattfand. Das Unternehmen lud über 200 Partner und Gäste auf den großen Stand ein. | Besa Agaj


Das Office-Partner-Team: (v. l.) Denis Alijagic, Patric Wienen, Christian Fettke und Maike Hirsekorn












(v. l.) Kai Wening (Office Partner) betreut das TP-Link-Team mit Nico Schachtschneide, Anna Schmis und Patrick Hirscher.













Das teccle-Group-Team: (v. l.) Annelisse Heinichen, Gunar Nordmann, Stefan Kleemann, Sebastian Eichhorn und Diana Kösterkamp mit Besa Agaj (2. v. l., IT-BUSINESS)






















Das


Das adesso-Team: (v. l.) Florian Flatau, Daniel Rass, Daniel Wohlfarth und Henning Meyer






































































































Speicherkrise, Energiekrise, Geopolitik – die Liste der Herausforderungen ist lang. Doch









mung: Beim IT-Executive-Summit diskutierten Branchenlenker, wie Digitale Souveränität, KI und Defense der europäischen IT-Industrie Chancen eröffnen. |
















Georg Schmitz-Axe, Senior Vice President Midmarket, Telekom Deutschland Geschäftskunden










Prof. Dr. Moritz
Schularick, Präsident Kiel
Institut für Weltwirtschaft







Prof. Dr. Martin Kaloudis, Bereichsvorstand Bechtle





















Alina Krämer, Spatial Data Scientist, und Katrin Müller-Lühr, Chief Customer Officer bei Esri Deutschland







Eva Kanzler, Director Vogel IT-Akademie, und Franziska Magai (li.), Head of Event Operations, bei der Begrüßung und Eröffnung des Summits.





(hinten v. l.) Michael Giercks (Netgo), Günther Schiller (ACP), Christian Uhl (Enthus), Franziska Ruh (Metacom), Christoph Kühnapfel (Team-IT), Christian Daniel (PDV-Systeme), Prof. Dr. Martin Kaloudis (Bechtle), (vorne v. l.) Michael Görner (TD Synnex), Gerry Steinberger (HPE), Dr. Jens Stief (Connexta)


Mehr Bilder unter: https://voge.ly/ itb-executive-2026
















Die AHOI-Brause-Truppe ist bereit für die Premier League Darts in der 3Arena.





Wahre Dartfans in Dublin: (v. l.) Thomas Schiefer (Displaynd), David Lehwald (Radio P. O. S.), Fabian Scholz (Komma,tec), Laura Düser (SOLUM), Deniz Üstün (e-sytems), Chris Wimmer (Acer Being Signage), Dirk Bürger (SOLUM), Volker Scharnberg, Florian Kinscher & Justus Grüter (ITZ Display Solutions), Michael Gordalla (l. v., Heyden-Securit) und Zan Bazika (SOLUM)





Der Hersteller Solum und der Distributor ITZ Display Solutions hatten die Gewinner der DartsRoadshow 2025 nach Dublin zur Premier League Darts in die 3Arena eingeladen. Alle 13 Teilnehmer konnten hier von den Besten lernen. | Besa Agaj







(v. l.) Deniz Üstün (e-systems), Zan Bazika (Solum) und Justus Grüter (ITZ Display Solutions)




















Frisch gezapftes Guiness lässt einen viel leichter werfen, daher versorgen Laura Düser (Solum) und Besa Agaj (IT-BUSINESS) das Team mit reichlich Bier.



Die AV- und Digital-SignageExperten sind hochmotiviert.





(v. l.) David Lehwald (Radio P. O. S.), Dirk Bürger (Solum) und Volker Scharnberg (ITZ Display Solutions) sorgen für volle Gläser.







Wir müssen uns sputen, denn unsere Führung fängt gleich an.








Mehr Bilder unter: https://voge.ly/ Solum-ITZ-Darts/










„Make every byte count“, heißt es beim gut gelaunten Seagate-Team mit Barabara Meister (m. r.).





bei Sangfor: (v. r.)








Vier Tage im Zeichen von Cloud und Hosting gepaart mit Networking und intensivem Austausch: Das CloudFest vereinte die internationale Infrastrukturbranche in Rust. | Lilli Kos



Herzlicher Empfang bei WD durch



















































Ein erfolgreicher Tag auch für Milutin Savic von






Ob Datacenter, Security oder Arrow-Sphere-Themen: Das Arrow-Team hat sich über den guten Austausch sehr gefreut.

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Eine gelungene Veranstaltung: der Ingram Micro Solution Summit 2026




Beim Ingram Micro Solution Summit standen die zentralen Themen KI, Cloud und Cybersecurity im Fokus. Wie wird aus Technologie messbarer Fortschritt? Inspirierende Impulse und intensiver Austausch unterstrichen die Bedeutung des Dialogs. | Lilli Kos






















Auftakt des














Das HPE-Team und Ingram Micro bilden eine starke Partnerschaft und zeigen KI Lösungen rund um Private Cloud AI.



l.)















Volle Kraft voraus mit der coolen Popeye-Brause: Thilo Herzau und Dimitri Schewtschenko von Cisco Systems






Die Herren Oberhofer (l.) und Schäff – beide Stephan, beide Eaton – zeigen wie effizientes Energiemanagement funktioniert.
(v. l.) Johanna Ang’ani (IBM), Christian Thoma (RE-LINK), Franziska Zimmermann (Moderatorin des Tages), Mihriban Dincel und Lilli Kos (IT-BUSINESS) und Andreas Thomasch (Lenovo)
Expertenpanel mit J. Roskowetz (AMD), S. Weigerstorfer (Cisco), E. Schmitt (Dell), A. Thomasch (Lenovo), M. Glockner (Ingram Micro)







Ingram Micro Solution Summit 2026: Get together nach einem spannenden Tag
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Eine große Panel-Runde bot viele Blickwinkel auf KI: (v. l.) Moderatorin Sylvia Lösel (IT-BUSINESS), Prof. Dr. Reinhold von Schwerin (Prodekan der TH Ulm und Vorstand DASU), Karl Hausdorf (Head of AI Business bei Fsas), Matthias Bantleon (Geschäftsführer Technologiering), Michael Dressen (Geschäftsführer DHI), Reinhold Egenter (Geschäftsführer Bytec), Biravanan Koneswaran (AI Business Development Manager Lenovo) und Mehmet Akkus (Vertrieb und Partnerbetreuer ServerEye)











KI ist in aller Munde. Die Frage ist für viele Mittelständler allerdings: Was bedeutet das für mich? Distributor Bytec hat deshalb einfach mal selbst eine KI-Lösung entwickelt. Auf einer Roadshow ermutigt er nun Partner und beschreibt Hürden sowie Erkenntnisse. | Sylvia Lösel


Biravanan Koneswaren, AI Business Development Manager bei Lenovo: Sein Thema war die Lenovo-KI-Reise.


Prof. Dr. Reinhold von Schwerin, Vorstand der DASU, bei seiner Keynote: Die KI-Revolution ist da. Was bleibt? Was kommt? Was zählt?







Reinhold Egenter, Geschäftsführer Bytec, bei der Eröffnung der AI-Roadshow in München.





Mehmet Akkus, Vertrieb und Partnerbetreuer bei ServerEye, bei seinem Vortrag „Volks-KI: KI kann so einfach sein“




Matthias Bantleon, Geschäftsführer Technologiering und Head of Enterprise beim Systemhaus Ulm








Karl Hausdorf, Head of AI Business bei Fujitsu: Sichere KI-gesteuerte Agenten aus dem eigenen Rechenzentrum.

Mehr zum Event unter: https://voge.ly/ itb-bytec-ai/







































































































